Leserpreis 2018

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers , Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Penguin, 23.11.2018
ISBN 9783328600718
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Viva La Reanimation!

Christoph Schenk
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 07.07.2017
ISBN 9783961114160
Genre: Romane

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90 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar.

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 22.08.2018
ISBN 9783810530615
Genre: Romane

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

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185 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Hogwarts-Schulbücher: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , J.K. Rowling
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551556967
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Love from Paddington

Michael Bond
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei HarperCollinsChildren'sBooks, 31.05.2018
ISBN 9780008164355
Genre: Humor

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123 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Kunst des klaren Denkens

Rolf Dobelli
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423348263
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bekomme ich starke Schultern wenn ich Schwimmer werde, oder werden nur Menschen mit diesem physiognomischen Merkmal Schwimmer? Warum streiten sich Kinder über eine blaue Murmel, wenn doch noch viele andere bunte zum Spielen zur Verfügung stehen? Und warum hat man immer das Gefühl in der längsten Schlange zu stehen? Diesen und anderen Fragen geht der Autor Rolf Dobelli in seinem Buch „Die Kunst des klaren Denkens“ auf den Grund.

 

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und es hin und wieder zur Hand genommen. Mit seinen kurzen Kapiteln eignet es sich ganz gut, sich mit einen Irrtum nach dem anderen zu beschäftigen. Aus meiner Sicht ist es ohnehin besser nach jedem Kapitel inne zu halten und zu schauen ob und wie man diesen Bias in Alltag aufsitzt, denn sonst bekommt man eine Informationsüberdosis. Einige Sachen fand ich ungemein spannend, andere haben mich jetzt wieder nicht so tangiert. Ich fand es im großen Ganzen aber mal interessant zu lesen, wie unsere Wahrnehmung zu Fehlentscheidungen und Verzerrungen führt. Ich erhebe nicht den Anspruch an mich jetzt jeden Irrtum in meinem Alltag auszumerzen und mit klarem Denken an die Sachen heranzugehen. Es ist manchmal glaube ich schon eher angebracht auf seinen Bauch zu hören, als alles zu zerdenken. Die Evolution lehrt uns auch, dass wir nicht diejenigen sind, die von Denkern abstammen, die hat nämlich der Säbelzahntiger gefressen. Es war viel effektiver erst auf sein Gefühl zu hören und wegzulaufen, als die Gefahr zu analysieren.

 

Dennoch kann es nicht schaden, sich manchen Denkfehler mal näher anzusehen, vielleicht wird man hinterher einige Situationen gelassener und kann dem alltäglichen Irrsinn mit einem Schmunzeln begegnen.  

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Tags: evolution, irrtümer, wahrnehmung   (3)
 

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76 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Virals - Jeder Tote hütet ein Geheimnis

Kathy Reichs , Andreas Helweg
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.06.2013
ISBN 9783570153673
Genre: Jugendbuch

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ugly Love

Colleen Hoover

Erschienen bei Atria Books, 07.07.2015
ISBN 8806188079096
Genre: Sonstiges

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78 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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The President Is Missing

Bill Clinton , James Patterson , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 04.06.2018
ISBN 9783426281970
Genre: Krimi und Thriller

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258 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 73 Rezensionen

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Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 27.08.2017
ISBN 9783518425756
Genre: Romane

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Miese kleine Morde

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423217620
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als „zu langweilig“ abgetan wird Lars Hansen von seiner Frau verlassen. Verärgert über dieses Urteil sucht er einen Beautysalon auf. Bei den kleinen Plaudereien der wohlhabenden, vorwiegend weiblichen Kundschaft, bekommt er die neue Geschäftsidee: Auftragsmörder. Gesagt getan, mit dem ersten Opfer tut er sich noch etwas schwer, aber schon bald hat Lars seinen modus operandi gefunden, der ohne Blutvergießen auskommt und so erleichtert er die Damen zunächst um ihren Ehemann und anschließend um ein hübsches Sümmchen. Doch sein Stylist kommt ihm auf die Schliche und dieser will sich nicht so leicht beseitigen lassen.

Ich liebe Jussi Adler Olsens Bücher und dieses kam mir gerade recht als leichte Lektüre für einen verregneten Abend. Bei „Miese kleine Morde“ handelt es sich eher um eine Novella, so kurz ist die Crimestory. Ein kleiner Lesesnack sozusagen. Ich denke diese Geschichte darf ruhig mit einem Augenzwinkern betrachtet werden, denn welcher Durchschnittsmensch kommt schon auf den Gedanken aus Geldnot und verschmähter Liebe Auftragskiller zu werden? Originell fand ich auch den Schauplatz der Kundenakquise, nämlich den Schönheitssalon im vornehmen Viertel der Stadt. Wo wenn nicht da ist man sich schnell mal mit seiner besten Freundin einig, dass reich verwitwet zu sein, so viel besser ist als verheiratet und am Gängelband eines reichen Mannes. Amüsant war auch der Lernprozess der bei Lars durch seine Aufträge einsetzt und wie er mit jedem Mal abgebrühter wird, bis sein Stylist ihm auf die Schliche kommt. Der ist aber eher schwer zu töten. Mit dem Ende hatte ich dann so auch nicht gerechnet und da hätte ich gern noch ein bisschen mehr Story gehabt. Ich bin nicht so der Typ für offene Enden.

Dennoch habe ich mich sehr gut amüsiert bei der Lektüre des Buches. Ein kurzweiliges Lesevergnügen von meinem liebsten dänischen Krimiautor.

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480 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

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Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Lincoln in the Bardo

George Saunders
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei RANDOM HOUSE, 14.02.2017
ISBN B06WGR1SD6
Genre: Romane

Rezension:

Mr. und Mrs. Lincoln, das Präsidentenehepaar geben einen Empfang, doch mit dem Herzen sind sie bei ihrem Sohn, der mit dem Tode ringt. Der kleine Willi stirbt und wird zu Grabe getragen, aber seine Seele ist im Zwischenreich im Bardo. Zusammen mit anderen Einwohnern des Friedhofs, versucht er seinem Vater noch einmal nahe zu sein. Dabei lernen alle was es heißt zusammenzuhalten, uneigennützig zu sein und einige wagen sogar den entgültigen Schritt ins Jenseits.

 

Ich weiß nicht ob ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich gewusst was mich erwartet. Zunächst hielt ich den Schreibstil für eine Einleitung, beim Durchblättern stellte ich jedoch fest, dass das ganze Buch aufgebaut ist, wie das Notizbuch eines Autors für Recherchezwecke. Es waren Zitationen (reale und fiktive), kurze episodenhafte Einblicke in das Gemüt der handelnden Personen/Geister und dann wieder Theaterstückähnliche Dialoge. Sozusagen ein dekompositionierter Roman. Das allein war schon schwierig zu lesen, aber dann waren die Figuren mitunter auch noch so unsympathisch, ja geradezu grotesk, dass der Lesespaß sich für mich in Grenzen hielt. Der Leser bekommt zwar einen kleinen Einblick in die Gemütsverfassung des großen Präsidenten, aber irgendwie war es dann doch unbefriedigend. Generell kommen so viele einzelne Personen/Geister mit ihrer Geschichte zu Wort, dass ich zu keinem davon eine richtige Bindung eingehen konnte. Das was ich mich bis heute frage und vielleicht ist es gut, dass der Autor dazu keine Stellung bezieht, ist was der Priester so schlimmes in seinem Leben getan hat, um die Hölle zu verdienen, nach seinem Tod. Die einzige Figur, die mich weiterlesen ließ war William Lincoln, der seinen Vater vermisst und nicht versteht, wie er auf dem Friedhof landen konnte. Die Versteinerung des kleinen Geisterkörpers habe ich auch nicht so recht einordnen können. Generell blieben viele Fragen, die sich mir während des Lesens stellten unbeantwortet.

 

„Lincoln in the Bardo“ ist eine meiner ungewöhnlichsten Leseerfahrungen und ich bereue sie nicht, nur hat mich die Geschichte einfach kalt gelassen. Aber hin und wieder muss man mal kleine Experimente wagen. Einfach mal über den Tellerrand hinausschauen

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Tags: friedhof, geister, leben nach dem tod, präsident, verlust eines kindes   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Burn for Burn

Jenny Han , Siobhan Vivian
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 25.10.2012
ISBN 9781471116896
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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This is Going to Hurt: Secret Diaries of a Junior Doctor

Adam Kay
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Picador, 19.04.2018
ISBN 9781509858637
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wenn die Noten gut sind, was studiert man dann? In seinem jugendlichen Leichtsinn gab Adam Kay an er wolle Medizin studieren und davon brachte ihn auch nichts ab. Er studierte Medizin, wurde Arzt im praktischen Jahr, Assistenzarzt und schließlich auch Facharzt für Geburtshilfe. Die ganzen Jahre führte er Tagebuch und schrieb die bemerkenswerten Vorkommnisse des Tages auf. Daraus verfasste er Jahre später, als er der Medizin und dem Arztberuf schon längst den Rücken gekehrt hatte ein Buch. Er will aufklären, zeigen unter welchem Stress junge Mediziner stehen und dabei immer so erscheinen müssen, als hätten sie alles im Griff.

 

Dieses Buch hat mir eine junge Assistenzärztin der HNO empfohlen, die sich darin ein bisschen wiedergefunden hat. Also scheinen sich das deutsche Gesundheitswesen und das Englische nicht so eklatant voneinander zu unterscheiden. Auch wenn ich sehr hoffe, dass der Arzt der mich in der Notaufnahme in einem öffentlichen Krankenhaus untersucht, mehr Erfahrung hat, als einem älteren Kollegen nur einmal über die Schulter geschaut zu haben. Frei nach dem Motte: Sie zu! Machs nach! Gibs weiter! Das Buch lässt sich relativ leicht lesen, da es in kurze Abschnitte geteilt ist. Es beinhaltet die ganze Spannbreite von Emotionen. Von Lustig bis unfassbar traurig. Oft musste ich leise vor mich hinlächeln und einmal kamen mir die Tränen vor Lachen. Eine meiner Lieblingsanekdoten, war das Mädchen das schwanger in der Ambulanz auftaucht, obwohl sie mit einem Kondom verhütet hat. Es hatte ihr aber keiner gesagt, dass es bei einer zweiten Runde nicht ratsam ist, das Präservativ einfach umzukrempeln. Erschüttert hat mich der Vorfall, der Adam dazu bewegt hat, seinen Arztberuf an den Nagel zu hängen. Ich wüsste nicht ob ich solchen Situationen ins Auge blicken könnte. Offensichtlich hat es für Mr. Kay gereicht seine Berufswahl zu überdenken. Dieses Buch ist auf alle Fälle ein Appell an alle sich eine Minute Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, welche Leistungsbereitschaft die Pflegekräfte und Ärzte im Krankenhaus zeigen um anderen zu helfen und das dies bei Weitem nicht so gut vergütet wird wie annehmen.

 

Ich hatte eine großartige Zeit mit dem Buch und ich hoffe, dass bald wieder mehr die Patientenversorgung im Mittelpunkt steht, anstelle der Kostenminimierung zu Lasten des Privatlebens der Ärzte und Schwestern.

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Tags: arztberuf, erfahrungsbericht, geburtshilfe   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Magpie Murders: the Sunday Times bestseller crime thriller with a fiendish twist

Anthony Horowitz
E-Buch Text: 501 Seiten
Erschienen bei Orion, 06.10.2016
ISBN 9781409158394
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Lektorin liest Susan immer als erste die neusten Werke ihrer Schriftsteller. Da ihr Freund übers Wochenende verreist ist, macht sie es sich mit dem neuesten Manuskript des Starautoren Alan Conway gemütlich. Ein typischer Whodunit-Krimi auf dem beschaulichen englischen Lande. Atticus Pünd der Meisterdetektiv soll den Fall des ermordeten Gutsbesitzers lösen. Es soll auch sein letzter sein. Der Lösung des Falls ganz nah, bemerkt Susan, dass ihr das letzte Kapitel und damit die Aufklärung des Mordes fehlt. Nur leider hat Alan Conway Selbstmord begangen. So richtig plausibel scheint Susan das nicht und ähnlich wie Atticus Pünd, übernimmt sie nun im realen Leben die Aufklärung des Mordes an Alan Conway, in der Hoffnung das die letzten Seiten des Romans, sie der Lösung näher bringen.

Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet von diesem Buch. Ich hatte von dem Autor schon seine Sherlock Holmes Geschichte „Das Geheimnis des weißen Bands“ gelesen, hatte sie aber nicht mehr als so herausragend in Erinnerung. Dieses Buch hat mich aber total überrascht. Selten habe ich mich mit einem Roman so schnell, so gut gefühlt. Es sind eigentlich zwei Bücher in einem Buch. Zunächst einmal die Ermittlungen des Meisterdetektivs Atticus Pünd, der die Morde von Pye Hall aufklären soll, was mich stark an die englischen Kriminalserien erinnerte und zum anderen der Mord am Schöpfer dieser Kunstfigut Alan Conway. Ich fand den ersten Teil herrlich nostalgisch und war völlig in diesem Teil der Geschichte aufgegangen, als mir genau wie Susan die Auflösung abhanden kam. So ging ich nun mit der Lektorin auf Verbrecherjagd. Es war herrlich wie die Parallelen aus dem bescheidenen ländlichen England der 50/60 ger Jahre in die Neuzeit übertragen wurden. Das Schöne daran war, dass mich beide Lösungen so völlig überrascht haben und ich weder die von Atticus Pünd noch die von Susan habe kommen sehen. Nun muss man glaube ich auch ein Fan dieser Art von Kriminalgeschichten sein, die meist damit enden, dass der Ermittler alle Verdächtigen in der Bibliothek oder an einem anderen Ort zusammenführt, seine logischen Schlussfolgerungen darlegt und am Ende auf denjenigen zeigt, den man als Leser am wenigsten unter Verdacht hatte. Noch heute rate ich gerne mit, was bei den so beliebten Serienkillern in den heutigen Thrillern, nicht mehr so richtig geht, da man ja oft das Buch über einen Einblick in dessen kranke Seele bekommt. Nicht falsch verstehen, auch dieses Genre hat seinen Reiz, aber hin und wieder macht so eine Schnitzeljagd auch Spaß.

Es ist eine Hommage an Agatha Christie und Dorothy Sayers, gespickt mit netten kleinen Verweisen auf diese Literaturform. Einfach schön. Dieses Buch ist dieses Jahr mein absolutes Überraschungswohlfühlbuch und ich wünschte es gäbe alle die Bände der Atticus Pünd-Reihe wirklich. Ich glaube ich würde aus dem Lesen gar nicht mehr rauskommen.

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Tags: buchautor, englisches landidyll, fiktional, mord, real, whodunnit   (6)
 

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Alice in Zombieland

Gena Showalter
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Harlequin (Uk), 05.10.2012
ISBN 9781848451575
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nur einmal möchte Alice wie andere nach Einbruch der Dunkelheit rausgehen. Ein normales Teenagerleben genießen. An ihrem Geburtstag überredet sie ihre Eltern die Schulaufführung ihrer kleinen Schwester zu besuchen. Auf dem Rückweg kommt es zu einem Unfall, bei dem ihre Familie getötet wird. Was aber keiner weiß, sie wurden von Zombies angegriffen. Nun lebt Alice bei ihren Großeltern und besucht eine neue Schule. Dort trifft sie neue Freunde, zum Beispiel die lebenslustige Kat. Aber auch eine Clique die ihr unheimlich ist, insbesondere deren Anführer Cole, bei dessen Anblick sie sofort in sehr lebhafte Tagträume verfällt.

Ich weiß nicht so recht, was ich erwartet hatte, bei diesem Buch, aber irgendwie war die Story recht eigenwillig. Die Geschichte ließ sich ganz gut an, mit Alice, ihrer kleinen Schwester und der Unfall der alles ins Rollen brachte. Dann aber wurde es seltsam. Wo ich Zombies erwartet habe, bekam ich Zombieähnliche Geister und die können nicht alle sehen, dennoch stellen sie eine Gefahr dar. Natürlich gibt es zwei unterschiedliche Lager, die beide etwas anderes wollen und sich bekriegen. Die einen wollen die Zombies unter Kontrolle bekommen und eine neue Züchtung daraus hervorbringen, die anderen versuchen so gut es geht diese Geister zu bekämpfen und das geht aber auch nur in einem transzentendalen Zustand. Den zu erreichen Alice weniger trainieren muss, als ihre körperliche Ausdauer. Es fühlt sich ein bisschen an wie die Matrix. Alles was du in deinem Kopf erlebst, wird auch deinem Körper angetan. Also stirbst du in der Matrix, stirbt dein Körper. Aber ich habe Neo jetzt nie auf einem Laufband gesehen. Die Tagträume zwischen Alice und Cole werden auch Realität, aber warum beide solche Zustände erleben, wird nicht aufgeklärt. Irgendwie war das ganze etwas flach und wenig ausgegoren. Immer wenn ich dachte ich versteh die Regeln, meinte die Autorin sie über den Haufen werfen zu müssen. Möglicherweise gelingt es ihr ja in den nächsten Bänden das Chaos in den Griff zu bekommen und vielleicht die Figuren, noch etwas auszuarbeiten, denn bisher sind sie lediglich Stereotypen.

Mal sehen, wann ich mich dazu hinreißen lasse, die Fortsetzung zu lesen, auf meinem Kindle liegt sie jedenfalls schon herum.

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Tags: jugendbuch, kampf, tote familie, zombie   (4)
 

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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The Darkest Part of the Forest

Holly Black
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Orion Children's Books, 14.01.2016
ISBN 9781780621746
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Schneewittchengleich schläft ein schöner Junge mit geschwungenen Hörnern in einem Glassarg im Wald. Das könnte der Beginn eines Märchens sein, wenn da nicht feierwütige Teenager seit Jahrzehnten ihre Partys auf seiner Ruhestätte veranstalten würden. Hazel und Ben wachsen im Ort Fairfold auf, wo es normal ist, dass ungläubige Touristen gern mal einem Feenangriff zum Opfer fallen. Beide sind sie heimlich in den schönen Jungen verliebt und als eines Tages der Sarg aufgebrochen und verwaist aufgefunden wird, macht sich das Geschwisterpaar daran den schönen Prinzen ausfindig zu machen und ihm unter die Arme zu greifen. Zeitgleich werden aber immer mehr Angriffe auf Einheimische verzeichnet, ob das wohl mit dem Erwachen des jungen Elfen zusammenhängt?

 

Geschichten über die Elfen und Feenwelt sind so alt wie die Menschheit und Holly Black, hat diesen Stoff aufgegriffen und in die heutige Zeit katapultiert ohne kitschig zu werden. Manchmal dachte ich sogar fast die Story könne real sein. Erstaunlich fand ich hier, die Umkehrung der Geschlechterrolle. Das Mädchen ist der Krieger und ihr Bruder der Feingeist. Hazel ist schon mit elf Jahren ein Ritter und erschlägt fiese Feen, nachts dient sie aus einem Schwur heraus dem Erlenkönig. Wohingegen Ben der Zartbesaitete ist. Ein Künstler, wenig kampferprobt und mitunter etwas ängstlich. Obwohl ich mich wohl gefühlt habe in der Geschichte und die Beschreibungen der Umgebung und der magischen Wesen wirklich sehr detailgetreu waren, blieb die Story für mich doch etwas unnahbar. Die Figuren wollten mir nicht wirklich ans Herz wachsen. Sie blieben irgendwie distanziert und Spannung kam damit bei mir nicht auf. Dabei wollte ich mich so sehr in den jungen Elf mit den gedrehten Hörnern verlieben. Ich wollte mich den Feen nah fühlen wie in Julie Kagawas Elfenreihe. Daraus wurde irgendwie nichts. Das Leid von Sorrel ging mir nicht nahe und die einzigen Charaktere denen ich etwas abgewinnen konnte waren Ben und Jack. Und davon war mir Jack der bei Menschen aufgewachsene Elf noch der Liebste, dessen Intentionen ich am ehesten nachvollziehen konnte. Es war okay aber halt nichts worüber ich ins Schwärmen geraten würde.

 

Vielleicht lag mir diese Story einfach nicht, denn die Geschichten über das Magisterium haben mich eigentlich immer unterhalten. Also scheint es nicht an der Autorin zu liegen.

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Tags: erlenkönig, feen, flucht, geschwister, liebe, mythen, pakt, ritter   (8)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt

Uta Eisenhardt
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.08.2012
ISBN 9783596194506
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als Gerichtsreporterin bekommt man schon manchmal extrem harten Tobak geboten. Da wäre der junge Mann der am Dienstag seinen Vater zersägte, das Ehepaar, welches Geld einer älteren Dame veruntreut oder der Mann der mit allen möglichen Mitteln versucht seine Frau zu vergiften. Dies sind nur Beispiele aus den vielen Verhandlungen im Buch. Jeder Fall wird spannend aufbereitet und man erfährt mit welchen Abgründen sich die deutsche Justiz manchmal beschäftigen muss.

 

Das Buch fiel mir in meiner Bibliothek des Vertrauens eher zufällig in die Finger und bei dem Titel konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Es sprach die voyeuristische Seite in mir an und ich konnte sie während des Lesens mit wohligem Schauern ausleben. Denn das alles war ja sicher zwischen zwei Buchdeckeln gebracht und auf Papier gebannt, so dass ich sollte es zu viel werden es einfach zuklappen können. Aber für die Beteiligten an den Fällen, war dies Realität. Die Angehörigen können nicht einfach das Buch schließen und zu ihrem Alltag übergehen. Manchmal verliere ich in meinem gutsituierten Leben aus den Augen, wie tief die menschlichen Abgründe sein können und wie viel Leid manche Menschen anderen zufügen, bewusst oder unbewusst. Dieses Buch holt dieses Wissen wieder an die Oberfläche und lässt mich für einen Moment innehalten, um das Leben, dass ich habe wertzuschätzen.

Aber natürlich habe ich mich beim Lesen auch vergnügt, sonst wäre ich bei all dem Leid nicht bis zur letzten Seite gekommen. Frau Eisenhardt hat einen angenehmen Erzählstil, der aber nie die schrecklichen Dinge verharmlost.

 

Vielleicht werde ich ja in meinem nächsten Leben auch Gerichtsreporterin, nur glaube ich dass man manchmal einen ganz schön guten Magen haben muss, denn auch wenn die Geschichten locker und flockig erzählt werden, die Recherche war bestimmt ein hartes Stück Arbeit.

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Tags: betrug, brandstiftung, gerichtsreporterin, morde, vergeltung, vergiftung   (6)
 

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Everything We Left Behind: A Novel

Kerry Lonsdale
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei Lake Union Publishing, 04.07.2017
ISBN 9781477826591
Genre: Sonstiges

Rezension:

Etwas ist anders als er diesen Morgen erwacht. Ein Junge springt auf seinem Bett herum und spricht ihn auf Spanisch mit Papa an. Dabei kann James sich nicht erinnern Kinder zu haben, Carlos aber schon. Seit sein Bruder versuchte ihn zu töten und er über Bord gegangen ist vor sechs Jahren, hat sein Hirn, um ihn zu schützen aus ihm einen neuen Mann gemacht. Er verliebt sich, adoptiert den Sohn aus einer früheren Beziehung seiner Frau und zusammen bekommen sie auch noch ein Kind. Diese sechs Jahre sind nun von einem Augenblick zum anderen ausgelöscht. James wähnt sich mit seiner großen Liebe verlobt, doch auch deren Leben ist weitergegangen. In ihrem Leben gibt es einen Mann und ein Kind. Als die Annäherung an seine Familie sich in Kalifornien auch als zunehmend schwierig gestaltet, flüchtet er zu seiner Schwägerin nach Hawaii. Früher war sie nach dem Tod seiner Frau seine Geliebte, doch nun steht ein völlig fremder Mensch vor ihr. Wird es James gelingen die Nähe zu Natalya wieder herzustellen, die Carlos hatte? Und wie sieht James Zukunft aus.

 

„Everything we left behind“ ist der zweite Teil der „Everything“-Saga und im Gegensatz zum ersten Teil, fiel es mir schon schwerer hier bei der Stange zu bleiben und der Geschichte Folge leisten zu wollen. Ich mochte James einfach nicht und seine verwirrenden Familienverhältnisse. Als Carlos war er mir deutlich sympathischer. Gedacht ist die Geschichte als Suche eines Mannes nach sich selbst. Nach der Bewältigung eines Lebens in dem sechs Jahre fehlen. Doch an einigen Stellen war die Story aber für meinen Geschmack zu konstruiert. James Mutter, die sich all die Jahre so unnachgiebig bezüglich seiner Kunst gegenüber verhalten hat, gibt sich als Feriengast aus um ihm und seinen Kindern nahe zu sein und nimmt Unterricht im Malen? Die Erklärung warum das Thema Kunst für sie so ein rotes Tuch war, fand ich lächerlich und nicht plausibel. Immerhin ist das dieselbe Frau die mit ihrem Bruder ein Kind hat und die im ersten Band als eher unterkühlt dargestellt wurde. Ich konnte diese Person nicht mit der liebevollen, nachsichtigen Großmutter und Mutter in Verbindung bringen, die sie im zweiten spielt. Es war als hätte bei der Charakterentwicklung die Autorin es sich plötzlich anders überlegt. Auch der böse Stief/Halbbruder wird plötzlich lammfromm und gibt sich geläutert. Eigentlich hatte er James ja nie töten wollen. Alles ein bedauerlicher Irrtum. Der einzige wirklich nachvollziehbare Handlungsstrang, war die Begegnung mit Aimee. Während für sie sechs Jahre vergangen sind, wähnt er sich kurz vor der Hochzeit mit ihr. Die wiederstreitenden Gefühle der Beiden, waren für mich absolut stringent und einleuchtend und damit auch der Teil, den ich nicht lustlos heruntergelesen habe.

 

Die Story ist ein netter Zeitvertreib und man versteht sie auch ohne den ersten Band zu kennen, aber sie hat mich nicht vom Hocker gerissen, wie Aimees Geschichte.

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Tags: familienfehde, gedächtnisverlust, verlobte, verlorenes leben   (4)
 

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Grabkammer

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 18.05.2009
ISBN 9783809025405
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Madame X ist eine kleine Wissenschaftssensation. Eine Mumie, die im Keller eines Museums entdeckt wurde. Während der Röntgenaufnahme entdeckt Maura Isle ein Artefakt, das so gar nicht antik anmutet, eine Pistolenkugel. Es soll aber nicht nur bei diesem einen fragwürdigen Pfund rund um dieses Museum bleiben. Im Verlauf von Rizzolis Ermittlungen tauchen noch Schrumpfköpfe jüngeren Datums auf und die Moorleiche ist keineswegs so alt, wie sie anmutet. Eine eigene und zudem sehr geheimnisvolle Rolle spielt dabei die überaus attraktive Archäologin Josephine Pulcillo. All diese gruseligen Funde scheinen im Bezug zu ihr zu stehen und sie wird auch privat verfolgt. Ist sie die nächste in der makabren Sammlung konservierter Toter?

 

Auch wenn es schon wieder Jahre her ist, dass ich ein Rizzoli und Isle Roman von Frau Gerritsen in der Hand hatte, so ist es kein Problem schon nach wenigen Minuten sich wieder wie zu Hause zu fühlen. Ob einem dieser Roman gefällt, hängt glaube ich von der eigenen Neigung zur Archäologie ab. Bei mir ist sie nur mäßig ausgeprägt, von daher war es nett zu lesen, aber atemlose Spannung wollte sich bei mir die einstellen. Durch die Nebenhandlung von Maura mit dem Priester, konnte ich emotional an die vergangenen Bände anschließen. Woraus ich noch immer nicht schlau werde ist die Beziehung von Maura zu Anthony Sasone aus dem Mephisto-Club, aber vielleicht klärt sich das in den nächsten Bänden ja ein wenig. Ein bisschen überholt wird es auch, dass der Mörder in jeder bisherigen Story eine Obsession für Maura entwickelt und diese dann in Gefahr gerät, vielleicht ist das aber auch etwas was in den folgenden Geschichten etwas weniger zum Tragen kommt. Rizzoli finde ich aber immer noch eine großartige Persönlichkeit, taff, schnodrig und trotzdem Messerscharf. Vielleicht ist es gerade sie die mich zum Weiterlesen animiert.

 

Auch wenn „Grabkammer“ ein wenig hinter den anderen Storys zurückbleibt, bin ich doch immer noch dabei und habe den nächsten Fall von Rizzoli und Isle schon auf meinem Nachttisch liegen.

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Tags: antike mumie, ermittlerduo, moorleiche, mysteriöse morde, rizzoli & isles, schrumpfköpfe, stalker   (7)
 

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Mond aus Glas

Christine Spindler
E-Buch Text: 231 Seiten
Erschienen bei 26|books, Auenwald, 29.06.2014
ISBN B00LEMW1S2
Genre: Romane

Rezension:

Luna sagt der Lehrerin gern mal, wie sie sich pädagogisch wertvollen Unterricht vorstellt. Und Finn freut sich über einen Tag, an dem seine Mutter nicht mit Argusaugen über ihn wacht. Beide sind Außenseiter und fühlen sich gleich vom ersten Moment an zueinander hingezogen. Durch Finn lernt Luna endlich sich ihrer eigenen Kraft bewusst zu werden, denn bisher war sie im Schatten ihrer Schwester, die an Krebs starb. Stella war immer der strahlende Stern und Luna der blasse aber beständige Mond, angestrahlt durch Sternenlicht. Finn ist Bluter und seine Mutter macht ihn zum Außenseiter in dem sie alles überwacht was er tut, jeden seiner Tage minutiös durchplant. Durch ihre Liebe können beide wachsen und endlich ihren Platz in der Erwachsenenwelt einnehmen, auch wenn ihre Eltern nicht immer so schnell mithalten können.

Der Grund für den Kauf dieses Kindle war der das schöne Cover und ich war auch schon von Beginn an von der Schreibmelodie der Autorin überzeugt. Ich wurde nicht enttäuscht, wie sonst oft bei unbekannten Autoren. Es ist eine feinsinnige Liebesgeschichte von zwei Jugendlichen die jeder vom Schicksal ihr eigene Bürde aufgehuckt bekamen. Meine Lieblingsfigur, war aber nicht Finns Schwester, die ein sturköpfiger Wirbelwind sein kann, auch nicht Lunas Mutter, die sich vor der Lehrerin ihrer Tochter emanzipiert und ihr die Meinung geigt, nein meine Lieblingsfigur ist Lunas Tante, die eine geistige Behinderung hat und dennoch den Weitblick Lunas intellektuellen Ausführungen zu folgen. Sie hat für jede Tätigkeit und Anlass einen Song den sie summt und ich habe sie schon zu Beginn in mein Herz geschlossen. Das Ende war mir dann ein bisschen zu esoterisch, aber das Nachwort der Autorin hat mir gezeigt, dass sie sich durchaus bewusst ist, dass damit nicht alle Leser etwas anfangen können. Offensichtlich gehöre ich wohl dazu. Nichtsdestotrotz war ich natürlich froh, dass es für Finn und Luna gut ausging und die jedem Kapitel vorgestellte Poesie war auch wunderschön.

Manchmal entdeckt man hinter einem schönen Cover eine noch schönere Geschichte und das war hier der Fall.

  (9)
Tags: blutererkrankung, erwachsen werden, überbehütete kinder, verlorene geschwister   (4)
 

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Two by Two

Nicholas Sparks
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Sphere, 04.10.2016
ISBN 9781405517522
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im Prinzip hat er alles was er sich wünscht. Eine wunderschöne Frau, eine kleine Tochter, die er vergöttert und jetzt hat er sich auch noch mit einer Werbefirma selbständig gemacht. Doch auf den zweiten Blick, sieht es nicht so rosig aus. Die Kundenakquise läuft mehr schlecht als recht, so dass seine Frau einen Job annehmen muss. Dafür bleibt die Erziehung seiner Tochter London an ihm hängen. Immer weiter entfernt sich seine Frau von ihm. Verständnis findet er lediglich bei einer Freundin aus Studientagen, deren kleiner Sohn der beste Freund von London ist. Bald schon kristallisiert sich heraus, dass seine Ehe gescheitert ist und Russ muss sich wieder neu kennenlernen. Gerade als er glaubt, alles laufe endlich wieder in geordneten Bahnen, erkrankt seine Schwester an Lungenkrebs und plötzlich verschieben sich die Perspektiven noch einmal völlig neu.

 

Zunächst fiel es mir ein bisschen schwer mich in dieses Nicolas Spark Buch hineinzufinden, weil die Beschreibung der perfekten Ehe von Russell doch etwas langatmig und mir Russ als Held etwas zu weinerlich war. Doch dann als er anfangen muss, seine Tochter zu betreuen und dabei mehr als einmal an sich und seinen Methoden zweifelt, wurde er mir langsam sympathisch. Dafür mochte ich seine Frau überhaupt nicht mehr, aber ich denke, das war auch von vornherein so gewollt. Seine Mutter fand ich auch sehr konsequent, da sie sich aus der Erziehung der Enkelin heraushält und ihre Bedürfnisse und Verpflichtungen voran stellt. Auch wenn ich bisher noch keine Oma erlebt habe, die nicht alles stehen und liegen lässt für ihr Enkelkind. Nur so ist Russ gezwungen sich selbst besser zu organisieren. Die Story war bis zum Einsetzen der Erkrankung der Schwester unterhaltsam, aber nicht wirklich fordernd. Erst im letzten Drittel, wenn es zur eigentlichen Diagnose kommt, nimmt sie immer mehr Raum ein und verändert die Personen und ihre Beziehung zueinander. Und zum Schluss saß ich mal wieder wie bei fast jedem Nicholas Sparks Buch mit einem vollgeheulten Taschentuch auf der Couch. An manchen Stellen kam mir alles so banal und alltäglich vor, doch gerade das ist es was da draußen jeden Tag passiert und irgendwie war ich am Ende doch wieder sehr berührt.

 

Nicholas Sparks Romane sind für mich kleine Auszeiten vom Alltag, immer wenn ich eines zur Hand nehme, fühlt es sich an wie nach Hause kommen. Es fesselt mich nicht mit Action und Spannung, sondern mit seinen zwischenmenschlichen Beziehungen.

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Tags: alleinerziehend, familie, krebs, scheidung, selbstfindung   (5)
 

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What She Left

T. R. Richmond
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Michael Joseph, 23.04.2015
ISBN 9780718179366
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Mensch stirbt, was bleibt dann von ihm? Die junge Journalistin Alice Salmon wird tot im Fluss gefunden. Als ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke davon erfährt, macht er es sich zur Aufgabe, ihr Vermächtnis zu wahren und ein Buch über sie zu schreiben. Dafür sammelt er jeden Schnipsel aus dem Internet und Gesprächen mit Freunden und Bekannten. Dabei stößt er jedoch nicht immer auf Verständnis, denn viele finden es merkwürdig, dass der alternde krebskranke Professor sich so für die junge Frau interessiert. Lief zwischen den beiden mehr als die übliche Professoren/Studentin-Beziehung und was verbindet Jeremy Cooke mit Alice‘ Mutter? Durch seine akribische Recherchearbeit kommt er sehr bald dahinter, dass Alice Tod wohl doch kein Unfall war und sie auch nicht Suizid begangen hat. Durch seine Krebserkrankung läuft ihm jedoch die Zeit davon und er muss sich beeilen, dass Rätsel um Alice Ableben zu lösen.

 

Im digitalen Zeitalter hinterlassen Menschen mehr Spuren nach ihrem Ableben, als in den Jahrhunderten davor. Die Idee dass ein Professor versucht, anhand von Schnipseln das Bild seiner ehemaligen Studentin zu vervollständigen fand ich toll. Es war ein bisschen schwer in die Story hinein zu kommen, denn es ist nun einmal eine Collage aus Tagebucheinträgen, Erinnerungen von Freunden und Bekannten, Zeitungsartikeln und Internetbeiträge die Prof. Cooke sammelt. Über seine Intention erfährt der Leser durch Briefe an seinen Freund und das er mal ein Verhältnis mit Alice Mutter hatte. Zuerst war ich der Annahme er täte dies, weil Alice eigentlich sein Kind war, aber nachdem er dann sich so unväterlich von ihr angezogen gefühlt hat, habe ich diesen Verdacht verworfen. Das wäre dann doch ein bisschen viel „Homo Faber“. Die Charaktere in dem Buch sind nicht wirklich sympathisch, dafür aber authentisch. Alice ist kein Unschuldslamm, sie hat eine Schwäche für Partys und Alkohol und ist eine typische Mitzwanzigerin, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Prof. Cooke ist ein alternder Akademiker, der es nie wirklich weit im Leben gebracht hat und der erst mit dem Buch über Alice etwas Ruhm erntet, welcher jedoch durch seine Krebserkrankung ein Ablaufdatum hat. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, dafür eignet es sich sehr gut, weil es durch die Zusammengestückelte Struktur in kurze Abschnitte unterteilt ist. Es brachte mich auch dazu mal darüber nachzudenken, was andere sich für ein Bild von mir machen würden, nur anhand meiner Internetauftritte und ich glaube es wäre längst nicht so vollständig wie bei Alice.

 

„What she left“ ist ein Buch, das man ganz gut lesen kann, aber ich persönlich werde es wohl kein zweites Mal zur Hand nehmen, dafür hatte es zu wenig Substanz. Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung war manchmal etwas zäh und langatmig.

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Tags: collage, hinterlassenschaft, junge journalistin, recherche, soziale medien, suizid   (6)
 
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