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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mond aus Glas

Christine Spindler
E-Buch Text: 231 Seiten
Erschienen bei 26|books, Auenwald, 29.06.2014
ISBN B00LEMW1S2
Genre: Romane

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Two by Two

Nicholas Sparks
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Sphere, 04.10.2016
ISBN 9781405517522
Genre: Sonstiges

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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What She Left

T. R. Richmond
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Michael Joseph, 23.04.2015
ISBN 9780718179366
Genre: Sonstiges

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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The Immortal Rules

Julie Kagawa
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Harlequin (Uk), 04.05.2012
ISBN 9781848450943
Genre: Jugendbuch

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832 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Keine Zeit für Arschlöcher!

Horst Lichter
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.11.2017
ISBN 9783548377162
Genre: Sachbücher

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173 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Racheopfer

Ethan Cross
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.10.2013
ISBN 9783838747163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ein neues Verfahren entdeckt wird Serienverbrecher zu behandeln, liegt es nahe die Theorie spektakulär unter Beweis zu stellen. Und wie könnte man das besser, als durch die Heilung des berühmt berüchtigten Serienkillers Francis Ackermann jr.? Doch das System hat Lücken. Die junge Wissenschaftlerin Jennifer sinnt auf Rache, denn sie ist Ackermann schon einmal in ihrem Leben begegnet. Leider hat ihr Plan zur Folge, dass Ackermann  sich die winzige Chance zur Flucht bietet und hinter sich her zieht er eine Spur aus Leichen und Zerstörung.

 

Ich kannte Francis Ackermann jr. schon durch den Roman „Ich bin die Nacht“ und war daher nicht wirklich überrascht von den Morden und der Gewalteskalation. Eigentlich hatte ich gehofft etwas mehr über seine Kindheit zu erfahren, denn beworben wurde diese Novella ja mit „Wie das Töten begann“ und das begann wie der erfahrene Leser weiß schon mit den frühkindlichen Experimenten seines Vaters. Aber hier wird nur erzählt, wie es dem Serienkiller gelingt aus dem Gefängnis zu entkommen, um anschließend den Tod nach draußen zu tragen. Es zeigt sich, dass das System, das dazu angedacht war Ackermann in Schach zu halten in der Theorie funktioniert hätte, aber an den menschlichen Schwächen scheitert. Es ist aber auch vermessen, zu denken einem Monster wie ihm mit ein paar psychologischen Tricks beizukommen. Und da wären wir auch schon bei meinem Kritikpunkt. In diesen Geschichten ist alles ein bisschen drüber. Es ist geradezu eine Gewaltorgie und Ackermann ist allen überlegen. Darunter leidet die Authentizität der Story, der Funke um es greifbarer zu machen, wahrscheinlicher.

 

Ein Schmankerl für zwischendurch für alle Fans von Francis Ackermann ist es allemal. Für mich war es okay, aber irgendwie so richtig befriedigend war es letztendlich nicht.

  (9)
Tags: ausbruch, mord und totschlag, psychologisches verfahren, rache, serienkiller   (5)
 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Zeichen des Todes

Michael Tsokos
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.10.2017
ISBN 9783426276174
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Sind Tote immer leichenblass?

Michael Tsokos
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426788240
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der fleißige Tatortschauer weiß wie der Hase läuft wenn es um die Arbeit eines Pathologen geht. Oder lügen all die Krimis in denen Forensiker auftauchen? Michael Tsokos klärt Irrtümer auf, die durch diverse Fernsehserien entstanden sind. Zum Beispiel erklärt er die unterschiedlichen Arbeitsfelder eines Rechtsmediziners und eines Pathologen. Das Leichen nicht immer blass sein müssen und das bei hohem Arbeitsaufkommen, Metholpaste unter der Nase dafür sorgen würde, dass der Rechtsmediziner keine Oberlippe mehr hätte.

 

Ich fand Herrn Tsokos Werk unterhaltsam, auch wenn ich die meisten Dinge schon wusste. Zum Beispiel, dass Pathologen sich eklatant von Rechtsmedizinern unterscheiden. Da ich zurzeit am Institut für Pathologie arbeite, gehört dieses Wissen praktisch zum Berufsfeld, aber oft treffe ich im Alltag Menschen, denen dieser Unterschied nicht geläufig ist und so kommt es doch manchmal zu recht skurrilen Fragen, meine Arbeit betreffend. Das Büchlein ist auch nicht umfangreich und lässt sich leicht lesen, von daher ist es ein netter Zeitvertreib für zwischendurch und sogar ich hatte AHA-Momente. Ich weiß jetzt das erwürgen, nicht erdrosseln ist. Man kann halt alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.

 

Für Fans von Herrn Tsokos werden sich manche Passagen wiederholen, da es nicht sein erstes Buch ist, aber ich habe mich doch nett unterhalten gefühlt und wieder was gelernt.

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Tags: arbeitsumfeld, irrtümer, leichen, pathologie, rechtsmedizin   (5)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Beneath a Scarlet Sky

Mark T. Sullivan
E-Buch Text: 526 Seiten
Erschienen bei Lake Union Publishing, 01.05.2017
ISBN 9781503998377
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Hell's Princess: The Mystery of Belle Gunness, Butcher of Men [Kindle in Motion]

Harold Schechter
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Little A, 01.04.2018
ISBN 9781503944916
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine reiche Witwe sucht einen Mann an ihrer Seite, der ihr hilft das Anwesen zu bewirtschaften. Viele machen sich auf, ihr Glück zu suchen und auf Belle Gunness‘ Farm werden immer mal wieder fremde Herren gesichtet, aber so schnell wie sie kamen verschwanden sie auch wieder und niemand macht sich darüber Gedanken. Bis die Gunness‘ Farm abbrennt und man neben den verkohlten Leichen der Hausbesitzerin und deren Kindern, auch noch zahlreiche andere findet. Zerstückelt und verscharrt. Entsetzen breitet sich erst unter der Bevölkerung des kleinen Städtchens La Porte aus und später im ganzen Land. Heerscharen pilgern zu dem Ort des Grauens, teils um kleine Andenken zu erbeuten, teils um sich im wohligen Erschaudern an dem Gräueltaten zu ergötzen. Belle Gunnes ist eine schwarze Witwe und die genaue Zahl ihrer Opfer ist bis heute unbekannt.

 

Ich war Feuer und Flamme, als ich sah, dass es ein Buch zu der berüchtigten Psychopathin Belle Gunness gab und das erste Drittel las sich auch einfach so runter, als es dann aber zum Feuer kam und zu der Entdeckung wurde es nur noch langatmig. Der Autor hat mit Sicherheit einen sehr hohen Rechercheaufwand betrieben, doch leider vermochte er es dann nicht in spannender Form wieder zu geben. Es war eine Aneinanderreihung von Spekulationen insbesondere als dann das Verfahren gegen Lamphere aufs Tableau kam, wurde es zum Einschlafen langweilig. Denn es wurden Zeitungsartikel wiedergegeben und Zeitzeugenberichte, was ja toll ist, aber ein bisschen emotionaler hätte ich es mir gewünscht.Ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen. Zum Schluss schweift der Autor soweit vom eigentlichen Geschehen und dem Fall, dass es wirklich nur noch eine Aufzählung von angeblichen Sichtungen von Belle Gunness war. Ich hätte mir gern einen etwas tiefergehenden psychologischen Aspekt gewünscht, ein Blick in menschliche Abgründe, aber Herr Schechter hat doch eine etwas nüchternere auf Fakten basierte Herangehensweise. Was an und für sich nicht schlecht ist, aber halt auch nicht immer leicht zu lesen. Etwas aufgewertet wurde es durch zahlreiche Photos, die sich mit dem richtigen Kindle Endgerät, das auch Kindle in Motion abbildet, auch darstellen lassen.

 

Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Ich wollte Belle Gunness besser kennenlernen, erschaudern ob der Grausamkeit und Kaltblütigkeit dieser Frau. An sich war es dann nur eine nüchterne Widergabe der Ereignisse und der Morde, die sehr gut recherchiert waren. Der Erzählstil war halt einfach nicht meins.

 

 

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Tags: ende 19. jhd, historische personlichkeit, schwarze witwe, serienmörderin, tatsachenbericht, zerstückelte leichen   (6)
 

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(241)

734 Bibliotheken, 47 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

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Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1.463 Bibliotheken, 32 Leser, 3 Gruppen, 221 Rezensionen

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Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Serienkiller Ackermann jr. hinterlässt eine blutige Spur aus Gewalt und Zerstörung. Er wurde von seinem Vater seit seiner Kindheit darauf trainiert zu töten, doch jedes Opfer bekommt eine Chance. Einen Platz in seinem Spiel, nur hat nicht jeder die gleichen Chancen zu überleben. Doch auch so jemand wie Ackermann findet irgendwann seinen Meister. Der ehemalige Cop Markus stolpert zufällig über eines von Ackermanns Opfer und prompt ist er in die Falle eines überambitionierten Countysheriffs getappt. Dumm nur das auch Ackermann auf Markus aufmerksam geworden ist und ihn für sein Gegenstück hält. So muss Markus nicht nur vor dem Gesetz fliehen sondern sich auch Ackermanns Kontaktversuchen erwehren, die nicht immer unblutig enden. Zum Schluss sieht Markus sich einer Realität gegenüber mit der er so nicht gerechnet hätte.

 

Der Einstieg war rasant und das Buch an sich schnell durchgelesen. Allein ein bisschen mangelte es mir an Glaubhaftigkeit. Ich bin nicht zimperlich was Blut und Gewalt angeht. Die Realität ist manchmal ohnehin grausamer, als es sich ein Autor vorzustellen vermag, aber das jemand wie Ackermann so überlegen ist und schon alle Schachzüge bis weit im Vorhinein plant, ist doch etwas unrealistisch. Gut nun ist das Buch kein Tatsachenbericht, aber wenn es zu abgedreht wird, kann ich das Ganze nicht mehr ernstnehmen. Und so richtig abgedreht wurde es zum Ende hin. Die Auflösung war so grotesk als hätte ich einen Groschenroman in den Händen. Ich konnte, ja ich wollte einfach nicht glauben, mit welcher Auflösung der Autor da aufwartet. Bitte, so viel Aufwand betreibt doch nicht mal jemand der einen Actionfilm dreht, geschweige denn ein Rekrutierungsbüro! Nun sei es wie es sei, es war nicht alles schlecht. Ich wurde gut unterhalten, auch wenn die Phantasie des Autors da vielleicht ein bisschen mit ihm durchging. Und irgendwann nutzt sich auch jedes blutige Szenario ab, wenn man es nur lang genug wiederholt. Zugegebenermaßen hat Francis Ackermann ein paar blutige Szenarien auf Lager, aber irgendwann fließt so viel Blut, dass man das Gemetzel überliest. Beginnt man jedoch einmal damit, bleibt von der eigentlichen Handlung nicht viel übrig. Das Buch ist halt eher ein „Splattermovie“ als ein Psychothriller.

 

Ich hatte nicht erwartet, dass die Story so abgefahren ist, als ich mir nach und nach die Folgebände zulegte, aber ich wollte das Buch jetzt auch nicht frustriert in die Ecke werfen. Von daher werde ich wohl noch eine Weile mit Markus und Francis verbringen.

           

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Tags: abgefahren, grausamer serienkiller, mord, rache, rekrutierung, verschwörung   (6)
 

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(246)

475 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lia ist zurück in Morrighan. Sie muss sehr vorsichtig vorgehen, denn sie ist des Verrats in ihrem Königreich angeklagt. Mit List und Tücke gelingt es ihr in die Palastmauer einzudringen, um festzustellen, dass der Arm des Komizars weit reicht. Ihre Brüder wurden auf Reisen geschickt und ihr Vater liegt krank hernieder. Wie kann sie ihr Volk und das von Venda vor den blutrünstigen Plänen des Komizars schützen. Unerwartete Hilfe kommt von Rafe, der unter dem Versprechen eine andere zu heiraten sich mit seinem Sondertrupp aufmacht um seine Geliebte zu unterstützen. Gemeinsam stellen sie sich dem Feind. Sie durchkreuzen seine Pläne und bauen eine neue sichere Zukunft auf für alle drei Völker auf. Doch bleibt da noch genug Zeit für ihre Liebe, zumal Rafe mit einer andren verlobt ist?

 

Den vierten Band habe ich fast verschlungen, so gefesselt war ich von der Geschichte um Rafe, Lia, Kaden und Pauline. Ich wollte wissen wie es ausgeht, aber ich war auch traurig als es vorbei war, denn das hieß Abschied nehmen. Abschied von Dalbreck, Venda und Morrighan. Abschied von einer starken jungen Frau, die sich vom Wildfang zur Kämpferin gemausert hat und die ihre große Liebe für die Liebe und die Zukunft eines ganzen Volkes opfert. Ich war zwar von Anfang an Team Rafe, aber Kaden war mir auch ans Herz gewachsen und so war es schön zu erfahren, dass er und Pauline sich näher kamen. Pauline mochte ich ohnehin auch ganz gern. Sie war zwar hin und wieder etwas naiv in ihrer Liebe zu dem Soldaten und in ihrem Glauben, doch in Gefahrensituationen behielt sie einen kühlen Kopf und zeigte eine stille Stärke. Die Personen und die Orte waren so detailreich beschrieben wie immer, ich habe mich in diesem Land verloren und gar nicht gemerkt, dass ich zwischen den Buchseiten lebte. Bei der Schlacht war ich mittendrin. Ich litt mit den Opfern, bangte um den Sieg und hasste den Komziar mit ganzer Seele. Auch als Kaden Rache an seinem Vater nahm, war ich voll dabei. Solche Bücher bei denen im Kopf ein Film abläuft sind ohnehin die Besten. Das Ende war dann auch ganz nach meinem Geschmack und ich wünsche mir das Rafe und Lia ein langes wundervolles Leben zusammen haben, und alles tun damit die drei Länder gedeihen.

 

Selten hat mich eine Trilogie so in ihren Bann gezogen. Es ist nicht auszuschließen, dass ich sie noch einmal lese und zurückreise nach Morrighan, nur um noch einmal mit Jezelia und Rafe Abenteuer zu erleben.

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Tags: fantasy, freundschaft, krieg, legenden, liebe auf dem prüfstand, verrat   (6)
 

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(326)

708 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lia ist verletzt, doch Rafe will die Liebe seines Lebens nicht aufgeben, jetzt da ihnen die Flucht aus Venda gelungen ist. Auch seinen Gefolgsleuten sind entkommen, gemeinsam machen sie sich auf den Weg in das sichere Gebiet von Dalbreck. Unterwegs treibt Lia sich und die anderen an. Ihre Gabe warnt sie, dass der Komizar nicht tot ist und seine Pläne nun mit aller Dringlichkeit und Unerbittlichkeit vorantreibt. In Dalbreck angekommen, muss Rafe erkennen, dass er nicht länger Kronprinz ist, sondern König nach dem sein Vater verstorben ist. Das bringt ihn mit Lia in Konflikt, die nichts eiliger möchte, als nach Morrighan zu reisen um ihre Familie vor dem Verrat zu warnen. Doch Rafe binden seine Verpflichtungen am Hofe. Rafe muss Lia loslassen, will er sie nicht für immer verlieren will und der Wermutstropfen dabei, er muss sie mit Kaden ziehen lassen, der aus seinen Gefühlen für Lia keinen Hehl macht.

 

Nachdem der zweite Teil mit einem Cliffhanger endete, war ich so gespannt darauf, ob Lia die Flucht überlebt und wie es weitergeht. In Deutschland wurde der dritte Teil der Saga noch einmal unterteilt. Entweder um noch mehr Geld zu verdienen, oder weil man den Leuten nicht zutraut ein Buch von 800 Seiten durch zu halten. Sei es drum, meine Bibliothek hatte Gottseidank beide Bücher da. Die Autorin schafft es für mich eine vollkommen plausible Welt zu erschaffen, ich bin so gefesselt im Geschehen, dass ich ohne es zu merken 100 Seiten lese, weil ich mit Lia leide, mit Rafe, Kaden und Pauline und all den anderen. Jeder Charakter ist einzigartig, doch am meisten liebe ich Lias Kampfgeist. Von der Prinzessin die sich einer arrangierten Ehe entzieht, wächst sie heran zu einer Herrscherin deren Mitgefühl, bei den kleinen Leuten liegt. Die gegen die Machtbestrebungen der Obrigkeiten rebelliert und eine friedliche Welt für alle erkämpfen möchte. Sie ist sogar bereit ihre große Liebe zu opfern, weil eine Prophezeiung besagt, dass eine kommen wird, deren Namen Jezelia ist und die den Drachen in die Schranken weist. Mein Herz ist aber ebenso bei Rafe, der sich nunmehr der Königswürde beugen muss und für ein ganzes Land verantwortlich ist. Und das wo er doch nur den Wunsch hat Lia zur Seite zu stehen und sie zu beschützen. Der Leser spürt seine innere Zerrissenheit, als Lia sich ihren Weg erkämpft. Dass er sie gehen lässt, obwohl er weiß, dass es ihren Tod bedeuten kann, hat mir Gänsehaut bereitet. Ich gebe zu ich gehöre ins Team Rafe, auch wenn Kaden mir nicht unsymphatisch ist und ich ihm wünsche das er sein Glück findet.

 

Ich werde nahtlos von Teil 3 in Teil 4 einsteigen, weil ich unbedingt noch in dieser Welt verweilen will und natürlich bin ich auch neugierig wie es ausgeht. Ich habe selten einen so tollen Fantasy/Dystopien Roman gelesen.

Lia ist verletzt, doch Rafe will die Liebe seines Lebens nicht aufgeben, jetzt da ihnen die Flucht aus Venda gelungen ist. Auch seinen Gefolgsleuten sind entkommen, gemeinsam machen sie sich auf den Weg in das sichere Gebiet von Dalbreck. Unterwegs treibt Lia sich und die anderen an. Ihre Gabe warnt sie, dass der Komizar nicht tot ist und seine Pläne nun mit aller Dringlichkeit und Unerbittlichkeit vorantreibt. In Dalbreck angekommen, muss Rafe erkennen, dass er nicht länger Kronprinz ist, sondern König nach dem sein Vater verstorben ist. Das bringt ihn mit Lia in Konflikt, die nichts eiliger möchte, als nach Morrighan zu reisen um ihre Familie vor dem Verrat zu warnen. Doch Rafe binden seine Verpflichtungen am Hofe. Rafe muss Lia loslassen, will er sie nicht für immer verlieren will und der Wermutstropfen dabei, er muss sie mit Kaden ziehen lassen, der aus seinen Gefühlen für Lia keinen Hehl macht.

 

Nachdem der zweite Teil mit einem Cliffhanger endete, war ich so gespannt darauf, ob Lia die Flucht überlebt und wie es weitergeht. In Deutschland wurde der dritte Teil der Saga noch einmal unterteilt. Entweder um noch mehr Geld zu verdienen, oder weil man den Leuten nicht zutraut ein Buch von 800 Seiten durch zu halten. Sei es drum, meine Bibliothek hatte Gottseidank beide Bücher da. Die Autorin schafft es für mich eine vollkommen plausible Welt zu erschaffen, ich bin so gefesselt im Geschehen, dass ich ohne es zu merken 100 Seiten lese, weil ich mit Lia leide, mit Rafe, Kaden und Pauline und all den anderen. Jeder Charakter ist einzigartig, doch am meisten liebe ich Lias Kampfgeist. Von der Prinzessin die sich einer arrangierten Ehe entzieht, wächst sie heran zu einer Herrscherin deren Mitgefühl, bei den kleinen Leuten liegt. Die gegen die Machtbestrebungen der Obrigkeiten rebelliert und eine friedliche Welt für alle erkämpfen möchte. Sie ist sogar bereit ihre große Liebe zu opfern, weil eine Prophezeiung besagt, dass eine kommen wird, deren Namen Jezelia ist und die den Drachen in die Schranken weist. Mein Herz ist aber ebenso bei Rafe, der sich nunmehr der Königswürde beugen muss und für ein ganzes Land verantwortlich ist. Und das wo er doch nur den Wunsch hat Lia zur Seite zu stehen und sie zu beschützen. Der Leser spürt seine innere Zerrissenheit, als Lia sich ihren Weg erkämpft. Dass er sie gehen lässt, obwohl er weiß, dass es ihren Tod bedeuten kann, hat mir Gänsehaut bereitet. Ich gebe zu ich gehöre ins Team Rafe, auch wenn Kaden mir nicht unsymphatisch ist und ich ihm wünsche das er sein Glück findet.

 

Ich werde nahtlos von Teil 3 in Teil 4 einsteigen, weil ich unbedingt noch in dieser Welt verweilen will und natürlich bin ich auch neugierig wie es ausgeht. Ich habe selten einen so tollen Fantasy/Dystopien Roman gelesen.

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Tags: kampf, liebe, pflicht, verrat, verwundung   (5)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Leaving Time

Jodi Picoult
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ballantine Books, 28.04.2015
ISBN 9780345544940
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

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(22)

41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Das rote Kleid

Guido Maria Kretschmer
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.03.2018
ISBN 9783442314898
Genre: Romane

Rezension:

Geboren durch die Hand einer russischen Schneiderin erblickt das rote Seidenkleid Anascha das Licht der Welt in einem Atelier und bevor es in dieselbe hinausgeht, gibt es noch so viel zu lernen. Anascha landet beim Film, dort hängt sie zusammen mit den anderen Kleidern in der Garderobe der weiblichen Hauptrolle. Gesellschaft leisten ihr der alte Mantel Eric, Lulu das Revuekleid und allerlei andere Textilchen. Nachthemdchen, die sich immer wieder von Bügeln stürzen, ein verloren geglaubter Tanga und ein wundervolles, aber eingebildetes Designerbrautkleid. Nachts raunen sie sich Geschichten über ihre Träger zu und reimen sich so manche Dinge zusammen, über die Menschenwelt. Dabei wollen alle Kleider nur eins, geliebt werden von einem Menschen und ein Lieblingskleidungsstück werden.

 

Ich mag Gido Maria Kretschmar. Ich finde ihn so herrlich bodenständig und dennoch sehr kreativ, was er auch mit dieser Geschichte unter Beweis stellt. Ich wusste zunächst nicht was ich zu erwarten hatte, doch einmal auf die Story eingelassen, bekommt man einen völlig anderen Blick auf die Welt. Ja ich habe mich dabei ertappt, wie ich meine Lieblingsjeans ansah und mir die Unterhaltung mit meiner Regenjacke im Schrank vorstellte. Die Kleider haben alle so detailgetreue, niedliche Charaktere, dass es fast die Zeichnungen nicht bedurft hätte, damit ich mir ein Bild von ihnen machen konnte. Die Illustrationen waren dann nur noch das Sahnehäubchen auf meinem Lesegenuss. Aufgepeppt wird die Ganze Story durch einen Entführungsfall und es ist amüsant zu lesen, was sich die Textilien alles einfallen lassen um Anascha zurückzuholen. Ich achte heute noch darauf, dass kein Kleidungsstück nah an meinem Bett liegt, wer weiß was es mir sonst einflüstern würde. Am Ende war ich dann doch ganz glücklich, dass Anascha an dem Ort landete, an dem sie immer hingehören wollte. Sie war ein Lieblingskleid, zusammen mit all ihren Freunden und das hat mir das Herz gewärmt.

 

Das rote Kleid mutet im ersten Moment etwas eigenartig an, aber einmal abgetaucht in die Welt der Kostüme, des Films und der Textilherstellung, bekommt man ein Leser neben einem vergnüglichen Leseabend noch eine völlig neue Sicht auf seine Sachen im Schrank.

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Tags: filmset, freundschaft, nächtliche gespräche, neid, textilien, verschwörung   (6)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Burial Rites

Hannah Kent
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Pan Macmillan, 23.05.2013
ISBN 9781447233169
Genre: Romane

Rezension:

Von ihrer Mutter bei der erst besten Gelegenheit zurückgelassen wächst Agnes Magnusdottir im kargen Island auf. Jahre später wird sie des Mordes an ihrem Liebhaber bezichtigt. Zum Tode verurteilt, wird sie in einer normalen Familie untergebracht, bis das Urteil vollstreckt werden soll. An ihrer Seite ein junger Priester, der sie zur Einsicht bringen soll, dass sie gesündigt hat. Doch Agnes ist nicht die wilde Bestie, die alle erwartet haben. Vielmehr ist sie eine Frau, die hart arbeiten kann und die nur das Pech hatte sich in den falschen Mann zu verlieben. Während Agnes auf die Vollstreckung wartet, enthüllt sie ihre Geschichte und all die Wirrungen des Schicksals, die sie an diesen Punkt gebracht haben.

 

Die Geschichte um die Magd Agnes Magnusdottir hat mich emotional mitgenommen. Als erstes bildet man sich ein Urteil über Agnes. Eine Frau die aus Habgier getötet hat. Doch je besser man sie kennenlernt, desto mehr wächst sie einem ans Herz. Ich bekam Mitleid für ihr Schicksal, denn unter der rauen Schale, ist sie nur unsicher und möchte Anerkennung. Ich hatte so gehofft, dass sie doch noch begnadigt wird, aber da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, war damit nicht zu rechnen. Genau wie dem jungen Priester ging mir diese stille introvertierte Frau unter die Haut und die Story ließ mich auch lange nach dem Lesen nicht los. Nebenbei erfuhr ich etwas über das beschwerliche Leben auf Island. Die kurzen Sommer, in denen für die langen dunklen Winter vorgesorgt werden muss. Und die Verzweigungen der Höfe und der Menschen, die nicht überleben können, wenn sie sich nicht aufeinander verlassen können. Aber auch an so einem Ort, herrscht ein Machtgefüge und es gibt Leute mit politischem Kalkül.

 

Hannah Kent hat sich mit ihrem Debüt in mein Herz geschrieben. Sie zeigt mir die menschliche Seite einer als Mörderin verurteilten Frau und hat mir die Geschichte eines isländischen Mythos näher gebraucht, von dem ich sonst nie erfahren hätte.

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Tags: gemeinschaft, haßliebe, island, mörderin, mythos   (5)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Cursed (Cursed Magic Series, Book One)

Casey Odell
E-Buch Text: 332 Seiten
Erschienen bei null, 21.07.2012
ISBN B008NREGP2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Stadt wird von Zentauren überfallen. Claire’s Mutter schickt ihre Tochter in den Elfenwald, wo sie nur knapp einem der Unwesen entkommt, nur um dann bei den Elfen zu landen. Claire weiß nicht wie ihr geschieht, als an ihrem Arm ein Tattoo sichtbar wird, das den Elfen offensichtlich Respekt einflößt. Gemeinsam mit zwei Kriegern wird sie ausgesandt auf eine geheime Mission. Unterwegs treffen sie auf den Hauptmann. Ein schneidiger junger Mann, dem Claires Herz zufliegt. Doch leider spielt er nicht mit offenen Karten und liefert sie jemandem aus, dem es wichtig ist zu erfahren, wozu das seltsame Mal auf ihrem Arm in der Lage ist. Leider weiß Claire das selbst nicht so genau. Gott sei Dank wird sie von einem der Elfenkrieger gerettet.

 

Ich musste mich wirklich, wirklich zwingen dieses Buch zu Ende zu lesen und oft war ich sehr nah dran es einfach wegzulegen, weil ich Hoffnung hatte, meine Fragen würden beantwortet. Ich weiß bis heute nicht worum es in der Geschichte ging. Der Anfang der Story war toll, ein rasanter Einstieg, eine mystische Komponente, der Aufbruch in ein Abenteuer. Ich fand auch noch cool, dass ich als Leser nicht gleich auf dem Silbertablett serviert bekam, was es mit dem Tattoo auf sich hat und wohin die Reise ging. Das war bevor ich am Ende der Geschichte immer noch nicht wusste wozu das Mal jetzt gut war und was die Elfen mit Claire vorhatten. Was mich auch gestört hat waren die Anachronismen in diesem Buch. Besser gesagt, ich wusste nie in welcher Epoche das Buch spielen soll. Mittelalter? Gegenwart? Schwerter, Elfen, Tavernen sprachen fürs Erstere, jedoch das Claire sich betrank und mangelnde Fitness eingestand, für Letzteres. Ohnehin ging mir Claire tierisch auf den Zeiger. Sie war eigentlich nur am Jammern oder sich selbst bemitleiden. Und das Schwierige ist, wenn man als Leser nicht weiß worum es eigentlich geht, hat man wenig Grund zum Mitleiden. Die Elfen fand ich auch nervig. Im Prinzip sind sie hier nicht mehr als Menschen mit spitzen Ohren. Da machen es Dialoge wie: „Die Magie verschwand halt nach dem großen Krieg.“ „Welcher große Krieg?“ „Ach verdammt ich hab schon zu viel verraten.“ auch nicht besser. Dann laufen sie überall hin. Warum? Der Hauptmann ist rechte Hand des Prinzen und latscht mit einem kleinen Mädchen und ein paar Elfen mir nichts dir nichts durch den Wald? Wozu? Hat es für Pferde nicht gereicht? Und wohin wollten sie noch einmal?

 

Diese Reihe ist nichts für mich. Ich habe auch kein Bedürfnis mich drei weitere Bände zu fragen: „Ja wo laufen sie denn?“ Von daher bleibt diese Serie für mich unbeendet. Ein enttäuschendes Freebie mehr auf meiner Liste.

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Tags: abenteuer, elfen, quest, tattoo, verrat, zentauren   (6)
 

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Und ich habe nichts geahnt

Renate Höhne , Andrea Micus
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei mvg, 10.08.2015
ISBN 9783868825862
Genre: Biografien

Rezension:

Ein normaler Samstagvormittag im Leben von Renate Höhne. Ihr Mann Detlef ist einkaufen, als Beamte des SEKs die Wohnung stürmen. Renate denkt an eine Verwechslung. Sie kann sich nicht vorstellen, dass der Mann der sie liebevoll Engelchen nennt und sie seit 25 Jahren auf Händen trägt ein grausamer Mörder sein soll. In Verhören, versucht sie der Polizei klar zu machen, dass sie sich irren, bestätigt Detlef doch in seinen Briefen aus dem Gefängnis, dass alles nur ein großes Missverständnis ist. Die Beweise die die Polizisten der Ehefrau jedoch vorlegen, sprechen eine andere Sprache. Ihr Konto, auf dem sich eigentlich 350.000 Euros befinden sollten, ist leer. Die nächtlichen Spazierfahrten ihres Mannes, um Zigaretten zu holen, waren Sextreffen auf Parkplätzen und längst hat er eine neue Frau. Für sie heißt es, jetzt ihre schicke Eigentumswohnung zu räumen und mit Sozialleistungen, sowie der Anfeindung auf der Straße klar zu kommen.

 

Das Buch fiel mir durch Zufall in die Hände. Zu Beginn war ich ganz bei der Autorin. Natürlich musste es sich um ein Versehen handeln, denn so wie sie ihr Zusammenleben mit Detlef beschrieb, entsprach es einer sehr harmonischen Beziehung. Nach diversen Rückschlägen in Bezug auf Männern, hatte sie endlich den Topf zu ihrem Deckel gefunden. Ich habe auch mit ihr gefühlt, als sie in einer Klinik wegen eines Nervenzusammenbruchs behandelt werden musste. Erst als die Polizei bei einem Verhör ihr die leeren Konten vorhielt, begann ich zu begreifen, dass sie vielleicht doch den Richtigen verhaftet hatten. Frau Höhne brauchte dazu noch ein bisschen länger. Was jedoch verständlich ist, denn es ist bestimmt schwer sich einzugestehen, dass man 3 Jahrzehnte lang hintergangen wurde. Genau wie jeder andere fragte ich mich, ob man wirklich so einen Realitätsverlust erleiden kann, dass man nichts bemerkt. Aber ich denke das Menschen sich ihre Wahrheit selbst zusammenzimmern. Spätestens nach einem Streit nach einem Wochenende, an dem Detlef spurlos verschwunden war, hegte ich den Verdacht, dass Frau Höhne die Signale nicht sehen wollte und das bestätigte später auch ein Psychoanalytiker. Ich finde es großartig, wie sie mit dieser Situation umgeht und wie sie für eine neue Normalität kämpft. Die Lektüre war flüssig und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Wer nun hofft grausige Einzelheiten aus dem Leben eines Mörders zu erfahren, der wird enttäuscht. Das grausigste war die Vorstellung von einer Sammlung Penisringe in einer Schublade. Es ist die Geschichte einer Frau, die sich nach 25 Ehejahren einer veränderten Realität stellen muss und ich finde für meinen Teil, dass sie das sehr gut meistert.

 

Es war vielleicht kein Buch, dass ich in der Buchhandlung zur Hand genommen hätte, aber dennoch habe ich keine Minute bereut es gelesen zu haben. Ein Bericht einer mutigen Frau, die aus den Zitronen des Lebens Limonade macht.  

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Tags: ehe, hintergangen, mörder, neuanfang, tatsachenbericht   (5)
 

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3.132 Bibliotheken, 64 Leser, 1 Gruppe, 463 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meilenweit weg von daheim, neue Frisur, neuer Name, nun kann Allie durchstarten. Nur das mit der Wohnung, das hat sie sich einfacher vorgestellt. Nach ein paar Reinfällen, steht sie endlich in einer Wohnung die ihr gefällt, doch der Mitbewohner/Vermieter ist so gar nicht von ihr angetan. Aber was soll Kaden auch machen, er braucht die Miete, auch wenn er sich geschworen hat, nie weibliche Mitbewohner. Und zu Recht, denn kurz nachdem sie eingezogen ist, ist in seinem männlichen Refugium die holde Weiblichkeit ausgebrochen. Überall riecht es nach Vanillekerzen und die Kaffeesahne schmeckt nach Minze. Egal wie unnahbar sich Kaden gegenüber Allie gibt, irgendetwas ist zwischen ihnen und die Herzen seiner Freunde, hat sie ohnehin im Sturm erobert. Langsam freunden sie sich an und lernen auch die Schattenseiten ihrer Vergangenheit kennen, doch Kadens Temperament bringt diese Beziehung schon bald wieder ins Wanken.

 

Aufgefallen ist mir an „Begin again“ das tolle Cover und nach ein paar begeisterten Rezensionen, konnte ich mein Glück nicht fassen, als das Buch im Rahmen von Primereading zur Verfügung stand. Bis ich anfing zu lesen und mit jeder Seite tiefer in eine absurde Beziehung gezogen wurde. Allie ist keineswegs das taffe Mädel, dass sie sein will, sondern eine Heulboje ohne Rückgrat, denn jedes Mal wenn Kaden sagt „Spring!“ ist sie so dämlich und fragt „Wie hoch!“. Bitte das ist das Frauenbild, das mir die Autorin verkaufen will? Armes reiches missbrauchtes Mädchen begibt sich in erneute emotionale Abhängigkeit, nur weil der Typ gut aussieht? Vor allem so schön kann kein Mann sein, dass sich jemand soweit erniedrigen lässt. Kaden hat wirklich kein Gefühl für Privatsphäre. Den Badezimmerschlüssel besitzt nur er, Anklopfen kennt er nicht und den einzigen Ton den er kennt ist der Befehlston. Und Allie wie ein Schäfchen, lässt sich das alles gefallen, ja an einigen Stellen findet sie es wieder richtig toll. Also ich hätte längst meine Sachen gepackt und wäre in die Schimmelwohnung gezogen. Diese Beziehung zwischen Kaden und Allie hat mich eher krank gemacht, als das ich schmachtend vor dem Buch saß. Außerdem habe ich eine fast identische Geschichte über Bad Boy und reiches Mädchen als Mitbewohner dieses Jahr schon gelesen von Ann Aguirre „Shape of my heart“ und die war um Längen realistischer. Vielleicht liegt das aber auch an dem infantilen Schreibstil der Autorin mit den seichten Dialogen? Jedenfalls war ich so froh das Buch zu beenden und es wieder an Amazon zurückgeben zu können, ohne etwas dafür bezahlt zu haben.

 

Vielleicht bin ich einfach zu alt für das Genre NA oder meine Mutter hat mich besser erzogen, aber dieser emotionale Missbrauch in dieser Pseudoliebesgeschichte ist eher ein Psychothriller, nur ohne Tote. Obwohl wenn ich die Ausgabe als Taschenbuch gehabt hätte, wäre zumindest ein Buch als Opfer zu beklagen.

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Tags: emotionale abhägigkeit, liebesbeziehung, mädchen kiisch, missbrauch, mitbewohner, new-adult, vergewaltigung   (7)
 

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133 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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The Lucky One - Für immer der Deine/Film

Nicholas Sparks , Adelheid Zöfel
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.04.2012
ISBN 9783453503885
Genre: Romane

Rezension:

Bei einem Einsatz im Irak findet Logan Thibault ein Photo einer hübschen jungen Frau. Zunächst versucht er den rechtmäßigen Besitzer zu finden, doch als keiner sich meldet, wird das Bild sein Talisman. Er überlebt zahlreiche riskante Einsätze, bei denen viele seiner Kameraden sterben. Kann das ein Zufall sein? Nach dem er die Armee verlassen hat, beschließt er die junge Frau zu suchen und ihr zu danken. Wofür, das weiß er nicht so recht, aber er hat das Gefühl er schuldet ihr etwas. Und so macht er sich auf den Weg und geht zu Fuß von Colorado nach North Carolina, sein Weggefährte ist der Schäferhund Zeus. Er findet das Mädchen. Sie heißt Elizabeth und das Photo war ein Abschiedsgeschenk an ihren Bruder. Logan und Elizabeth kommen sich näher, doch noch kann Logan ihr noch nicht die Wahrheit gestehen, denn wie erklärt man jemandem, dass ein Bild Leben retten kann.

 

Ich habe den Film „The Lucky One“ gesehen und wusste ich muss das Buch lesen. Nur um in meinen Gedanken noch viel länger an den wundervollen Orten und bei den großartigen Menschen zu verweilen die Nicholas Sparks beschreibt. Ich habe mich in Logan verliebt, was natürlich auch daran liegen mag, dass jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nahm Zac Efron vor meinem geistigen Auge erschien. Dieser Charakter geht einem unter die Haut, denn er hat bereits in jungen Jahren viel erlebt, durch seine Einsätze im Nahen Osten. Und doch nimmt er stoisch sein Schicksal hin und verkörpert alle moralischen Grundsätze und Werte, die eine Frau zum Schmelzen bringen. Naja mich zumindest. Genauso großartig wie die männlichen Akteure sind die weiblichen Protagonisten. Hier ist es Nana, die trotz Schlaganfalls noch immer die Hundeschule leitet und die ihre junge Enkelin zusammen mit ihrem Urenkel bei sich aufgenommen hat, nachdem ihre Ehe mit dem Polizisten Clayton gescheitert ist. Dieser mimt hier den Bösewicht, der aber am Ende doch geläutert wird.

 

Nicholas Sparks mag keine hohe Literatur mit Bildungsniveau verfassen, aber bei ihm weiß ich immer was ich bekomme. Eine Story mit tollen Charakteren, die versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen und die ihre große Liebe in einer wundervollen Kulisse finden, ohne dass das Schmalz aus den Seiten trieft .

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Tags: charlotte. north carolina, familientragödie, hundeschule, irakkrieg, liebe, photo   (6)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

labyrinth, roadtrip, suche, worthülsen

Trojaspiel

Marc Höpfner
E-Buch Text: 536 Seiten
Erschienen bei null, 18.12.2013
ISBN B00HB7MVSY
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein schrulliger Hotelier mit einem Hotel, dass nur partiell benutzt wird, ein gescheiterter Deutscher, ein Obdachloser und ein verkorkstes Mädchen machen sich auf einen Roadtrip, um das Leben des Architekten des Hotels nachzuvollziehen. T.L. ein verkanntes Genie, dem es gelang ein Labyrinth in ein Bauwerk zu packen und über den heute kaum noch etwas bekannt ist. Es gibt eine unerklärliche Verbindung zu ihm und Toni. Je weiter die Reise geht, desto klarer erkennen sie, wie T.L. jeden den er getroffen hat, berührt hat. Entweder auf positive oder auf negative Weise, aber keinen ließ er kalt.

 

„Das Trojaspiel“ habe ich mir vor ein paar Jahren als Freebie heruntergeladen, weil mich die Inhaltsangabe an „Schatten des Windes“ denken lies. Und zu Beginn hatte ich auch noch die Hoffnung, dass die Reise mich irgendwohin führen würde, aber der Roman ist wirklich ein Labyrinth. Ich habe mich darin verlaufen und nach Dreiviertel des Buches habe ich einfach abgebrochen. Ich mochte nicht mehr in den selbstverliebten langen Sätzen des Autors herumirren. Ich mochte den Figuren nicht mehr folgen, weil es mir egal war wie die Geschichte ausging. Ja ich mochte nicht einmal die Charaktere und ihre wirren Gedanken, Rückblenden, Begegnungen. Selbstherrlich reiht der Autor Satzteile aneinander, die mich als Leser leicht ermüdeten. Was mich eher fasziniert, wenn es Autoren gelingt eine Welt mit wenigen Worten zu entwerfen, in der ich mich verlieren und wieder finden kann. Vielleicht wäre es etwas anderes gewesen, wenn ich auch nur etwas Sympathie für auch nur eine der handelnden Figuren gehabt hätte. Aber weder der schrullige Hotelier, noch der getriebene Toni haben den Weg in mein Herz gefunden. Ich gebe nicht schnell auf und ich hatte lange die Hoffnung, dass ich endlich den Aha-Moment bekäme, an der Seite ankommen würde, wo das Ganze plötzlich einen Sinn ergibt. Also wo ich das Labyrinth von oben sehen kann und erkennen kann, wohin es mich führt, aber wenn es einen gab muss er nach Seite 375 gewesen sein.

 

Weder der Autor noch das Buch waren meins. Immerhin hat es mich nichts gekostet, als ein paar Stunden Lesezeit. Aber immerhin hatte ich die Erkenntnis, dass ich ohne schlechtes Gewissen, manche Bücher einfach von meinem Kindle löschen kann, ohne sie zu Ende gelesen zu haben.

 

 

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Tags: labyrinth, roadtrip, suche, worthülsen   (4)
 

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Kein Ort ohne dich

Nicholas Sparks
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.03.2015
ISBN B015YMPH8S
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich hat Sophie nach ihrer letzten Beziehung die Nase voll von Männern. Um sich abzulenken lässt sie sich überreden zu einer Rodeocountryparty zu gehen. Dort trifft sie auf den charismatischen Rodeoreiter Luke und fühlt sich sofort wohl in seiner Nähe. Sie besucht ihn auf seiner Farm, die er mit seiner Mutter bewirtschaftet und findet dort die Geborgenheit, die sie vermisst, so weit weg von ihrer Familie. Luke verschweigt ihr jedoch, dass er nach einem Unfall, jedes Mal mit dem Leben spielt, wenn er wieder auf einen Bullen steigt. Er muss es aber tun, um seiner Mutter die Farm zu erhalten, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Erst die Notlage eines alten Mannes, der von der Straße abgekommen ist, bringt eine überraschende Wende mit sich, die Sophie und Lukes Leben für immer verändert.

 

Es gibt Zeiten da möchte ich einen Nicholas Sparks Roman nach dem anderen lesen. Da scheint die Welt noch in Ordnung, da gibt es noch echte Gentleman, echte Gefühle, echte Romantik und manchmal auch ein bisschen Magie. Nachdem ich den Lucky One gelesen hatte, habe ich gleich weitergemacht mit „The Longest ride“ oder in Deutsch „Kein Ort ohne Dich“ und war erneut verzaubert. Obwohl ich ehrlich gesagt den Deutschen Titeln immer nie viel abgewinnen kann und anhand derer die einzelnen Bücher auch nicht auseinanderhalten könnte. Erzählt wird in zwei Handlungssträngen, einmal die Geschichte von Ira und Ruth, wie ihre Liebe vor dem zweiten Weltkrieg begann und wie sie während ihrer langen Ehe, zu Kunstsammlern wurden. Einfach aus der puren Freude heraus, die Bilder anzusehen und ohne sie als Wertobjekte zu betrachten. Die andere Story handelt von der Kunststudentin Sophie und dem Rodeoreiter Luke. Gegen Ruth und Ira verblasst dieser Teil des Buches etwas, dennoch ist sie nicht weniger anrührend. Insbesondere, da jeder Ritt für Luke der letzte sein kann und das jetzt wo er die Liebe seines Lebens getroffen hat. Iras tagelanger Kampf ums Überleben nach einem Unfall, bei dem gemeinsam mit der Erscheinung seiner toten Frau ihre Ehe Revue passieren lässt, gipfelt in einem emotionalen Abschied im Krankenhaus, bei dem die beiden Handlungsstränge zusammengeführt werden.

Das Ende war sehr anrührend und es tat mir weh Abschied zu nehmen von Ira, doch ich tat es in dem guten Gewissen, dass Ruths Kunstsammlung die Wertschätzung widerfuhr, die sie sich gewünscht hätte.

 

Nicholas Sparks Romane sind wie eine warme Kuscheldecke, gegen die kleinen Ungerechtigkeiten und Widrigkeiten im Alltag. Ich freue mich schon auf den nächsten.

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Tags: autounfall, finanzielle schwierigkeiten, kunst, liebe, rodeo, romanze, vergangenheit   (7)
 

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Nightingale

Kristin Hannah
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Pan, 05.10.2017
ISBN 9781509848621
Genre: Romane

Rezension:

Zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten, versuchen jede auf ihre Art erst den Tod der Mutter und anschließend die Zurückweisung ihres Vaters zu verarbeiten. Vianne hat ihr Glück in ihrer kleinen Familie gefunden. Wohingegen Isabelle gegen jede Konvention rebelliert und schon aus fast jeder Schule geworfen wurde, wo man ihr Manieren beibringen wollte. Dann bricht der Krieg über Frankreich herein und das Glück von Vianne bröckelt je. Ihr Mann muss an die Front und in ihrem Haus wird ein deutscher Hauptmann einquartiert, sie hält still, um ihre kleine Tochter zu schützen. Krampfhaft versucht sie das Heim für sich und ihre Familie zu wahren. Isabelles rebellischer Geist wird durch die Besatzung regelrecht beflügelt. Sie schließt sich der Resistance an und wird zur Nachtigall. Sie schmuggelt heimlich britische Piloten in unbesetztes Gebiet und kommt damit ganz oben auf die Fahndungsliste der Gestapo. So ist es nur natürlich, dass die Kluft zwischen den beiden noch größer wird. Dabei sind sie sich ähnlicher als sie denken, doch dass finden sie erst heraus, als die Kriegsjahre bei den Schwestern ihren Tribut gezollt haben.

 

„The Nightingale“ oder auf Deutsch „die Nachtigall“ ist ein großartiges Buch mit einer anrührenden Geschichte, die zu recht den Hype verdient den es verursacht. Allein die Diskrepanz in den Charakteren der beiden Schwestern, hat schon Konfliktpotential in sich, aber wie schon im ersten Satz des Buches gesagt wird: „In der Liebe finden wir heraus wer wir sein wollen, im Krieg finden wir heraus wer wir sind.“ Finden beide Schwestern in den schweren Zeiten heraus, wozu sie in der Lage sind. Vianne ist der zurückhaltenden, stille, erduldende Typ, während Isabelle ungestüm ist und darauf brennt sich gegen die Besatzer zur Wehr zu setzen. Am Ende trägt jede zum Widerstand bei. Isabelle, dadurch das sie abgestürzte Piloten der Airforce über die Grenze schmuggelt und Vianne nutzt ihre Tarnung als Lehrerin jüdische Kinder vor der Deportation zu bewahren. Beides ist gleich gefährlich und bedarf Mut, daher sind die Schwestern sich ähnlicher als man denkt. Dies zeigt sich auch in der Annäherung der Beiden zum Ende hin. Mir haben die Beschreibungen der Gräueltaten der Deutschen die Kehle zugeschnürt. Insbesondere weil sie in dieser Geschichte nicht plakativ beschrieben und ausgeweitet werden, sondern weil sie eingebaut sind in den Alltag, sie fließen so natürlich ein, dass gerade der Schock über die unvorhersehbare Brutalität mich ebenso umgehauen hat wie die Protagonisten. Vor allem Viannes Vergewaltigung durch den bei ihr stationierten Gestapo-Hauptmann, und das Schicksal ihrer besten Freundin, ließen das Wasser in meine Augen steigen und mein Herz bluten. Mit der scheinbar leichten Erzählweise der Autorin flog ich nur so durch die Seiten und von mir aus hätte das Buch ruhig noch dicker sein können und dennoch transportiert sie durch ihre Worte so viele Gefühle, dass ich teilweise schier überwältigt war, von der Intensität.

 

Ich habe bereits viele Bücher gelesen, die sich mit der Thematik Zweiter Weltkrieg befassen noch immer ist mir die Grausamkeit eine Krieges und einiger Menschen unbegreiflich. Kristin Hannahs Geschichte der beiden starken Frauen im besetzen Frankreich war eine Bereicherung in meiner Lektüre, die ich nicht missen mag.  

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