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689 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

geneva lee, liebe, royal love, royal, hochzeit

Royal Love

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.05.2016
ISBN 9783734102851
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Die Reihe bleibt sich treu. Das rosa passt schön zum Thema "Love". 

Der Klappentext bedient sich der Probleme die sich auch schon die letzten zwei Bücher gezeigt haben. Er ist also nichts neues mehr für einen Leser dieser Reihe. Dennoch macht er natürlich durch die ganzen Fragen neugierig auf deren Beantwortung.


Clara hat sich stark weiterentwickelt. Sie weiß nun sicher was sie will und versucht dies auch durch zusetzten. Nur in wenigen Dingen gibt sie klein bei. Schön war auch zu sehen wie sie sich auf ihre eigene Art in ihre neue Rolle einfindet. Sie unterstützt Alexander sehr und gibt ihm großen Halt. Man hat gut gesehen, wie sie sich auch durch ihn weiterentwickelte und ihre Probleme langsam hinter sich lassen kann.
Alexander hat ebenfalls eine große Entwicklung hinter sich. Er ist zwar immer noch besitzergreifend und dominant, doch zeigt er auch immer öfter seine weiche Seite. Dennoch lässt er sich noch oft von der Vergangenheit beeinflussen und fällt dadurch auch für Clara nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Dennoch fand ich seine Entwicklung über die drei Bücher sehr eindrucksvoll.


Geneva Lee bleibt sich treu. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten und die ganze Geschichte wirkt sehr authentisch. Schön war auch, dass man beide Perspektiven mitbekommt. Alexanders Sicht zu lesen hat für mich vieles geklärt.


Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil der Reihe. Und er hat mich nicht enttäuscht. Er zeigte neue Aspekte der Beziehung und auch die Charaktere lernte man noch einmal neu kennen. Schön fand ich, dass es weniger erotische Szenen gab. In den anderen Bändern standen diese über allem, doch hier waren sie in einem angemessenen Maß eingesetzt. Die Geschichte schreitet auch in einem guten Tempo voran, nur am Ende hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. So bekommt das Buch 4/5 Punkte von mir.

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(618)

1.140 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 254 Rezensionen

1001 nacht, orient, liebe, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das blau ist wunderschön und in Ornamente passen gut zum 1001 Nacht-Thema.


Der Klappentext ist super. Er verrät dir gerade so viel, dass du neugierig wirst, aber zu wenig um die Geschichte und deren Verlauf zu erahnen.


Sharazard ist die neue Frau des Kalifen. Sie hat ihn nur geheiratet um ihre Freundin zu rächen, welche er umbringen ließ. Doch dafür muss sie am Leben bleiben. Sie ist sehr intelligent und kann mit Worten gut umgehen. Aber sie ist auch sehr forsch und direkt was nicht immer gut ankommt. Dennoch schafft sie es am Königlichen Hof so etwas wie Freunde zu finde.
Chalid ist der Kalif. Jeden Sonnenaufgang wird seine Frau umgebracht, weswegen er jeden Tag eine neue heiratet. Das Volk hasst ihn dafür, da so viele Familien ihre Töchter verlieren.
Dennoch war er mir von Anfang an sympathisch. Er hatte etwas an sich  was ich mochte. Er ist ebenfalls sehr intelligent. Auch würde er alles für sein Volk tun, auch wenn dies nicht so aussieht. Er ist treu und humorvoll.



 Ihr Schreibstil hat mich von Anfang an gefangen genommen.  Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ihre Charaktere haben viel Tiefe und schwarz und weiß vermischen sich gut!


Ich war wirklich hin und her gerissen beim Lesen. Sharazard und Chalid haben mich in ihrer Welt gefangen genommen. Die Charakter haben eine tolle Tiefe und sind eben auch nicht schwarz oder weiß, sondern haben diese wichtigen Zwischentöne.  Auch die Nebencharaktere hatten diese Tiefe, wodurch die ganze Geschichte authentisch war. Gerne hätte ich mehr über die Magie erfahren, die leider (hoffentlich "noch") zu kurz kam.Vieles hat mich wirklich schockiert, besonders das Ende, danach war ich wirklich fassungslos.Das Buch bekommt trotz dem "Mangel" an Magie 5/5 Punkte.

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(207)

598 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

liebe, aurora, parallelwelt, anna jarzab, fantasy

Das Licht von Aurora

Anna Jarzab , ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 22.06.2015
ISBN 9783785579503
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich liebe dieses Cover! Es ist einfach ein Hingucker. Die Farben harmonieren toll. Ich sehe darin immer die Polarlichter die es in Aurora überall am Nachthimmel gibt. Auch das zarte Bild des Ballkleides ist toll eingefügt.


Ich schwanke  dazwischen ob er gelungen ist oder nicht. Er macht einen natürlich sehr neugierig auf die Geschichte, aber er erzählt auch schon viel vom Grundplot der Geschichte, wodurch ein wenig Spannung verloren geht.


Sasha, lebt mit ihrem Großvater zusammen, da ihre Eltern starben als sie noch klein war. Sie ist eher schüchtern und liest gerne. Mit ihrem Großvater löst sie Kreuzworträtsel, da er sie immer wieder nach Antworten frägt. So kommt es auch, dass Sasha noch nie wirklich rebelliert hat und ihr Großvater auch sehr strenge Regeln hat.
Thomas, wurde streng erzogen. Auch seine Eltern starben schon früh, sodass er von Pflegeeltern aufgezogen wurde, die ihn immer nur auf gehorchen und ausführen trimmten. Er ist entschlossen seine Aufträge auszuführen und seiner Welt sehr ergeben. Dennoch hat er auch eine sehr sensible Seite, welche mir sehr gefallen hat.


Anna Jarzabs Schreibstil ist sehr angenehm. Man kommt leicht durch das Buch und fühlt sich dennoch nicht unterfordert. Einmal angefangen konnte ich es kaum noch aus der Hand legen!


Die Geschichte der Parallelwelten gefällt mir sehr, da es auch wissenschaftlich erklärt wurde und dieser Aspekt mir sehr gefallen hat. Sasha und Thomas waren angenehme Charaktere, man fühlte mit ihnen und dachte manchmal sie stehen direkt neben einem. Schade fand ich Juliannas Verhalten, es ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Und auch der General hat mir nicht gefallen. Hat mich zu sehr an autoritäre Herrscher in der Geschichte erinnert. Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte, da ein kleiner Hauch noch gefehlt hat.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

janine prediger, gefahr, berg, cliffhanger, dämonen

Der Dämon von Naruel - Die Vergessene Insel

Janine Prediger
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.04.2016
ISBN 9783739233741
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Reihe bleibt sich ihre Cover toll. Das Lila dieses Teils gefällt mir wirklich gut!
Der Klappentext verrät zwar kleine Teile des Inhalts, dennoch geht deswegen nichts an Spannung verloren.

Pan bleibt sich treu, doch erkennt man nun öfter Gefühlsregungen in ihr. Auch ihrem Partner Thor über wird sie aufgeschlossener und macht sich auch Sorgen um ihn. Sie bleibt dennoch willensstark und versucht nicht ihr Ziel aus den Augen zu verlieren.
Thor hat weiterhin den Dieb in sich. Zwar zügelt er sich, dennoch trinkt er weiterhin viel und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Dennoch ist er eine große Hilfe beim vorankommen. Auch er hat immer das Ziel vor Augen und holt Pan immer wieder auf den Boden der Tatsachen. Durch seine Lockerheit kann auch sie sich manchmal entspannen.

Janine Predigers Schreibstil wird von Teil zu Teil besser. Ich bin immer gefesselter von der Geschichte. Sie schafft es gut ruhige und nervenaufreibende Situationen direkt aufeinanderfolgen zu lassen und dennoch ist alles stimmig. Es bleibt zwar weiterhin blutrünstig, doch kommen nun immer mehr Facetten in die Geschichte.

Der dritte Teil hat mir wirklich gut gefallen. Es ist erstaunlich was sich Pan und Thor immer wieder einfallen lassen müssen und welche Qualen sie durchleiden um zu versuchen Cragorin zu stoppen. Sie überraschen mich immer wieder. Auch die neuen Facetten der Geschichte, z.B. dass Pan ein bisschen weicher wird, gefallen mir sehr gut, da man dadurch gut die Entwicklung der Charaktere verfolgen kann. Von mir bekommt er 5/5 Punkte!

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129 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, skin, ilka tempke, penhaligon, history

Skin - Das Lied der Kendra

Ilka Tampke , Barbara Ostrop
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.04.2016
ISBN 9783764531430
Genre: Fantasy

Rezension:



Ich feinde das Cover den Hammer. Es wirkt als wäre man unter Wasser, die Spiegelungen und der Lichteinfall sind gut dargestellt. Das Medallion der Fische finde ich auch gelungen, wobei sich die Gestaltung des Covers erst nach dem Lesen des Buches erschließt.

Der Klappentext verröt schon ziemlich viel von der Grundidee der Geschichte, dadurch wird die Spannung ein bisschen vermindert.  Ansonsten hat er mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht, da es eine Idee, die Haut, zeigte die ich so noch nicht kannte und unter der ich mir nicht vorstellen konnte. 

Ailia, ist ein Waisenkind, dass von einer Frau namens "Kochmutter" aufgezogen wird. Dadurch das sie keine Haut hat ist sie eine "Ausgestoßene" bzw. darf einige Privilegien nicht in Anspruch nehmen, die die anderen mit einer Haut dürfen. Sie ist ein mutiger Mensch und will auch sehr viel wissen. Sie verlässt sich zwar oft auf ihre Intuition, aber oft hängt sie auch sehr in diesen Denkweisen des Stammes fest.
Taliesin, konnte ich nicht richtig einschätzen. Er lebt in der Welt der Mütter und ist dennoch ein Mensch aus Fleisch und Blut. Nur mit spezieller Hilfe könnte er zurück in die reale Welt gelangen. Seinen Charakter konnte ich nicht wirklich greifen, er wirkte zwar willensstark aber auch wieder charakterschwach, je nach Situation. 
Ruther, ist Ailias erster Partner. Sie teilen sehr oft das Bett miteinander, obwohl Ailia noch so jung ist. Doch durch die andere Kultur und Rituale die beschrieben werden, scheint dies dort normal zu sein. Ich mochte ihn nicht, da er seinen eigenen Glauben versteckt und sich ganz den römischen  Gedanken hingibt und auch alle von seiner Meinung überzeugen will.

Im Großen und Ganzen kam ich mit dem Schreibstil gut zurecht. Doch einige Formulierungen haben mir Schwierigkeiten bereitet. Und auch die Sprache ist an einigen Stellen schwierig zu verstehen, da sie sehr in Metaphern schreibt und auch eher auf "alt".

Die Geschichte an sich gefiel mir gut. Nur wurde mir bis zum Ende des Buches nicht klar was die Haut zu Bedeuten hat. Allgemein blieb mir die Spiritualität dieser Welt ein Rätsel. Auch Ailias Handlungen waren oft verwirrend. Und auch viele andere Personen hatten komische Charakterzüge an sich, die sie sehr unsympathisch machten. Ebenso unklar war mir bis zum Ende wann genau und wo die Geschichte nun genau spielt, da sich einfach viele Elemente verschiedener Zeiten und Glaubensrichtungen überschnitten. Ich kann dem Buch leider nur 3/5 Punkte geben, da es eben viele Ungereimtheiten hatte und ich manchmal einfach nicht weiterkam in der Geschichte.

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(25)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

zukunftsvision, rebellen, dystopie, science fiction, erinnerungen manipulieren

Better Life - Zerstört

Lillith Korn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.05.2016
ISBN 9783959911887
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover passt zur Diologie, und auch die Farben finde ich toll, doch die Person im Vordergrund (für mich ist leider nicht identifizierbar ob Mann oder Frau) stört mich. Sie zerstört irgendwie das Bild.

Der Klappentext beschreibt nur wenig vom Inhalt des Buches, was mir gut gefällt, da dennoch Spannung aufgebaut wird.

Zoe kann einfach nicht glauben, dass ihre Freundin sie so betrogen hat. Sie versucht sich mit ihrer Situation zu arrangieren und findet auch einige Dinge über Nathalie und ihre Familie heraus. Sie handelt klug und diszipliniert, verschließt sich aber auch nicht vor ihren Gefühlen.
Marvin hat sich aufgegeben. Er gibt seinen Körper immer öfter und länger an Paul ab, da er keinen Sinn mehr darin sieht zu leben. Dadurch kommt er in einige komplizierte Situationen, fungiert aber auch als wichtiger Mittler und handelt intelligent.
Charlie ist durch die Schusswunde zu Beginn sehr geschwächt. Dennoch findet sie einige Dinge über ihr Leben, als Amy heraus. Sie handelt immer mutig und ist sehr offen. Auch bemüht sie sich sehr, Zoe und Charlie zu retten und lässt dabei nichts unversucht.

Lilith Korns Schreibstil hat sich seit dem ersten Buch gesteigert. Viele Passagen waren nun wirklich spannend und auch die Charaktere kamen mir nun echter vor. Auch die Handlungen an sich und die Rückblenden waren toll beschrieben und gut eingeflochten.

Insgesamt gefiel mir dieser Band besser, wie der Erste. Er hat viel Spannung. Es kommen neue Charaktere und Organisationen hinzu. Die Hintergründe, der einzelnen Personen werden passend eingesetzt und auch die Auflösungen der Rätsel sind geschickt platziert. Mich konnten viele Situationen überraschen und mit dem Ende hätte ich auch nicht gerechnet. Doch es ging mir alles fast ein bisschen zu schnell und auch die Hintergrundorganisation hätte noch genauer erklärt werden können. Das Buch bekommt sehr gute 4/5 Punkte von mir!

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(74)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

dystopie, hörbuch, mörder, liebe, mord

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns , Friederike Walke
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 15.02.2016
ISBN 9783837135091
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mir gefällt das Cover gut, auch wenn Davy im Buch anders beschreiben wird, auch das Tattoo. Aber die Farben harmonieren schön und es macht auf sich aufmerksam.

Vom Anfang der Geschichte wird leider schon viel verraten, sodass man einige Dinge auf der ersten CD erraten kann, dadurch geht die Spannung ein wenig verloren.

Davy, ist das perfekte, überintelligente Wunderkind. Sie kann alles, schafft alles und hat dennoch genug Freizeit für ihre Freunde und ihren Freund. Man will ihr diese Perfektheit zu Beginn einfach nicht abkaufen. Als dann das HTS-Gen bei ihr diagnostiziert wird, wird es spannend. Die Reaktionen ihres Umfeldes haben mich schockiert, aber nicht wirklich überrascht. Nur ihren Freund (bzw. Ex-Freund) fand ich wirklich mies, so wie er sich am Ende benommen hat. Mir hat die "neue" Davy wesentlich besser gefallen. Sie hat nicht mehr alles nur schwarz und weiß gesehen, sondern nun auch die Schattierungen dazwischen wahrgenommen. Ihre Veränderung hat mir sehr gefallen.
Shawn, ist natürlich der Klischeecharakter in diesem Buch. So wie er Davy an die Seite gestellt wurde, war für ganz klar was passieren würde. Dennoch mochte ich ihn sehr, da er eben auch diese feinen Schattierungen wahrnahm und auch aus einem komplett anderem Umfeld stammt wie Davy. Dies hat alles um ihn herum sehr aufregend gemacht.

Hier ist wohl eher das Hörvergnügen.Ich fand aber die Geschichte toll aufgebaut, Sophie Jordan wusste, wie sie einzelne Elemente platzieren muss um Spannung entstehen zu lassen. Ihre Charakterbeschreibungen fand ich gut gelungen, ich konnte mit den meisten mitfühlen. Auch die Beschreibungen der Umstände waren immer schlüssig.
Friederike Walke hat die Geschichte super gelesen. Sie hat die Gefühle von Davy, aber auch die der anderen toll rüber gebracht. Man konnte die Charaktere gut voneinander unterscheiden und ihre Stimme brachte den Pep den die Geschichte zusätzlich zu diesem brisanten Thema benötigte.

Das Thema hat mich wirklich sehr interessiert, da ich schon mal gelesen habe, dass es so ein Gen auch in Wirklichkeit gibt. Diese Vorstellung und die Konstruktion von Sophie Jordans Zukunftswelt fand ich sehr interessant. Die Themen die sie ansprach, also Zwei-Klassen-Gesellschaft und Unterdrückung der Ausgeschlossenen, sind fast schon keine Jugendbuchthemen mehr. Für meinen Geschmack hätte sie auch die Hintergründe des HTS-Gens noch weiter ausführen können. Vielleicht fehlt mir aber auch ein Teil, da dies ja nur das Hörbuch war.Für mich war es auch wirklich ein Hörvergnügen, da Friederike Walke die Stimmungen sehr gut überbrachte und ich mich in die Situationen hineinversetzten konnte.Ich bin ziemlich gespannt wie es weiter geht, von mir bekommt das Hörbuch 4/5 Punkte!

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, david hair, reihe, mehrteiler, fantasi

Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee

David Hair , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.06.2015
ISBN 9783764531393
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Reihe bleibt sich ihrem Cover treu. Die Farben signalisieren aber das Fortschreiten der Fehde und des Kriegszuges.


Meiner Meinung nach verrät der Klappentext nur sehr wenig und auch sehr kryptisch von den Handlungen dieses Buches. Besonders nachdem man es gelesen hat, sagt er eigentlich fast nichts.


Elena Anborn wird in diesem Band auf eine harte Probe gestellt. Sie befindet sich immer noch in ihrem Körper was ihr große Angst macht, doch sie wehrt sich mit aller Macht gegen Sordell. Sie bleibt weiterhin Willensstark und lässt sich von ihrer Situation nicht unterkriegen.
Alaron Merser macht sich auf die Suche nach Cym und der Skytale. Auf dieser Reise muss er immer wieder Mut und Tapferkeit beweisen und auch das ein oder andere Gefährliche Abenteuer überstehen. Dennoch bleibt er sich weiterhin treu und gibt seine Ziele nicht auf.
Ramita Meiros muss lernen mit der in ihr erwachten Gnosis umzugehen und sie vor ihren Feinden zu verstecken. Sie hat Angst, doch sie versucht sich dies nicht anmerken zu lassen und will Meiros Erbe in Ehren halten, genauso wie ihre Kinder. Sie kann sehr temperamentvoll sein, aber auch gütig.
Kazim Makani will sich seiner neuen macht nicht hingeben. Er will nicht akzeptieren das er ein Seelentrinker ist und verschließt sich vor seiner Macht. Er weiß auch das er Ramita durch seine Handlungen verloren hat und versucht sie auch nicht zurück zu gewinnen, da er sich selbst verabscheut.
Ramon macht während des Kriegszuges sein eigenes Ding. So kommt auch ein neuer Erzählstrang zustande.


David Hair schafft es, dass alle Erzählstränge spannend bleiben und auch oft mit Cliffhangern enden. Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe und die Beschreibungen der Landschaft sind sehr detailliert. Dennoch kommen keine Längen auf, die Geschichte bleibt durchgängig spannend.


Ich kam erneut gut in die Geschichte hinein. Man kennt die Charaktere nun und fühlt richtig mit ihnen. Man hat dieselben Feinde und Freunde. Die Zusammenhänge der einzelnen Stränge werden nun ersichtlicher und ich versuchte nun auch selbst Vermutungen anzustellen, was als nächstes passiert. Auch spielen nun Gnossisgeschöpfe eine immer größere Rolle. Durch sie erinnert das Buch endlich auch mehr an eine Fantasygeschichte, da es sonst eben sehr viele Parallelen zu unserer heutigen Welt und der Politik darin gibt. Trotzdem ist die Geschichte erfrischend und mir wurde während des Lesens nicht langweilig.Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte.

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(31)

54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy-serie, falaysia

Falaysia - Allgrizia

Ina Linger
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei epubli, 14.10.2014
ISBN 9783737510752
Genre: Romane

Rezension:


Das Cover passt toll zur Geschichte, da es vermutlich Jenna in der neuen Welt zeigt. Die Landschaft sieht wunderschön aus und zeigt einem indirekt das es Magie in dieser Welt gibt, da alles so magisch anmutet.


Der klappentext verrät leider ziemlich viel vom 1/3 des Buches, wodurch dieses zwar nicht weniger spannend ist, aber man weiß eben schon was passieren wird. Ansonsten hat er mir große Lust gemacht das Buch zu lesen.


Jenna, ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hat zwar Angst vor der neuen Welt, doch kann sie sich ziemlich schnell damit abfinden und versucht das Beste daraus zu machen, obwohl das Leben in der fremden Welt wesentlich schwieriger ist, als in unserer. Sie stellt sich den Gefahren und versucht in den Menschen nicht immer nur das schlechte zu sehen, sondern auch das Gute.
Leon, ist verbittert. Er hat schon so viele Jahre in der fremden Welt verbracht, er weiß wie es dort abläuft und sieht keinen Ausweg mehr. Doch als Jenna auftaucht schöpft er wieder neue Hoffnung. Dennoch kann er sich von seiner Verbitterung nur schwer lösen und ist in seinen Mustern die Welt zu sehen festgefahren. Er glaubt an das was er gelernt hat und lässt sich nur schwer aus seinen geordneten Bahnen bringen. Dennoch würde er Jenna immer zu Hilfe eilen.


Ina Lingers Schreibstil ist wirklich toll. Ich habe mich sofort in die Welt hineinversetzt gefühlt und richtig mit Jenna und Leon mitgefiebert. Die Sprache ist gut nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach. Ihre Charaktere sind ihr gut gelungen, sympathisch und liebevoll, aber dennoch haben sie ihre kleinen Macken, und auch die "Bösewichte" hat sie gut geschrieben.


Ich fand die Idee und die Welt die Ina Linger geschaffen hat super. Man kann von Anfang an mit Jenna mitfühlen und sich in sie hineinversetzten. Die neue Welt bereitet ihr Sorgen, doch findet sie sich schnell zurecht, fast schon zu schnell. und das ist auch der einzige Punkt der mich gestört hat. Jenna taucht in der fremden Welt auf. Klar sie ist am Anfang geschockt, doch als sie auf fremde Leute trifft fasst sie sofort Vertrauen. Sie ist zwar erschrocken über die Geschichten die diese ihr erzählen, aber für meinen Geschmack hat sie sich zu schnell erholt von ihrem "Schock".Dennoch hat es mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich gebe ihm 4/5 Punkten.

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(263)

470 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

dystopie, erde, liebe, überleben, weltall

Die 100 - Tag 21

Kass Morgan , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2015
ISBN 9783453269507
Genre: Jugendbuch

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(17)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dystopie, better life, fesselnd, lillith korn, dystopi

Better Life - Ausgelöscht

Lillith Korn
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 06.12.2015
ISBN 9783959912884
Genre: Sonstiges

Rezension:


Im nachhinein passt das Cover sehr gut zu der Thematik des Buches. Die Zahlen überlagern die Gestalt einer Person, sodass nicht klar zu erkennen ist, ob dies ein Mann oder eine Frau sein soll.


Der Klappentext hat mich ziemlich neugierig gemacht, da ich auch schon in anderen Büchern auf ähnliche Ideen gestoßen bin und wissen wollte wie Lilith Korn dies umgesetzt hat. Außerdem verrät er nicht zu viel über die Geschichte, wodurch diese spannend bleibt.


Zoe möchte mit ihrem Programm Gutes tun, Sie will traumatisierten Menschen helfen, doch ihre Gutgläubigkeit wird leider ausgenutzt. Und so befindet sie sich am Ende fast schon im Untergrund, um ihr Leben zu beschützten. Als sie dann Paul trifft wird ihr aber klar das sie etwas gegen "Better Life" unternehmen muss. Ihr schnelles Denken und die Beharrlichkeit haben mir gut gefallen.
Paul ist ein Mitarbeiter von Better Life. Er soll sich Zoe nähern und sie dann auslöschen. Man erfährt von seiner Persönlichkeit leider nicht sehr viel, doch er wirkt ziemlich eingeschüchtert und seine Handlungen resignieren schon fast. Als er dann auf Zoe trifft entdeckt er jedoch eine neue Seite an sich.


Lilith Korn konnte mich mit ihrem Schreibstil an einigen Stellen wirklich fesseln. Man kommt gut in die Geschichte hinein, da die Rückblenden und Erinnerungen geschickt eingebaut sind. Dennoch hätte sie noch mehr Informationen über die Welt, das Programm und Better Life einfließen lassen können. 


Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über die Hintergründe der Geschichte erfährt. Also welchen Nutzten genau "Better Life" davon hat, wenn die umprogrammierten Menschen für sie arbeiten. Auch an anderen Stellen blieben Fragen offen, wodurch das Buch leicht oberflächlich wirkte und die Geschichte an sich zu schnell voran schritt und dadurch gehetzt wirkt. Natürlich hängt das auch vom Verlauf der Geschichte ab, da eben alles Schlag auf Schlag kommt. Dadurch verlieren auch die Charaktere an Tiefe und man kann nicht alle Handlungen vollständig nachvollziehen. So gebe ich dem Buch 3/5 Punkte. Ich freue mich aber schon auf den zweiten Teil, da dieser hoffentlich die offen gebliebenen Fragen und diesen bösen Cliffhanger am Ende erklärt.

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(1.586)

3.052 Bibliotheken, 74 Leser, 9 Gruppen, 376 Rezensionen

fantasy, dystopie, blut, liebe, rot

Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Die Farben sind super und zeigen sofort das Thema des Buches, in denen es um die Farbe des Blutes geht und Mare verkörpert eben beide Farben, weshalb es sehr passend gewählt ist.


Er verrät sehr viel über den Inhalt der ersten hundert Seiten, wodurch man diese sich zwar nicht schenken kann, aber ich konnte schnell darüber hinweglesen. Dennoch ist er gut gemacht und lässt einen mit einer großen Erwartungshaltung an den Roman zurück.

Mare, war mir von Anfang an sympathisch. Sie glaubt nicht an die Geschichten und die Manipulationen die von oben diktiert werden. Dennoch vertraut sie manchen Mitmenschen zu schnell, wodurch sie an manchen Stellen naiv wirkt. Manchmal findet sie sich mit ihrem Schicksal auch viel zu schnell ab, statt zu rebellieren und es zu hinterfragen und manchmal ärgert sie sich über Dinge viel zu lange. Somit widerspricht sie sich in ihren Charaktereigenschaften manchmal selbst, was mich verwirrte, da ich oft mit einer anderen Reaktion rechnetet. Sie war also eine nicht immer einfache Protagonistin und dennoch konnte ich mich gut in sie hineinversetzten.
Cal war ein Mysterium. Er lässt niemanden so schnell an ihn heran und er war lange ein Rätsel. Er würde gerne so viel anders machen in seinem Leben, wenn er dürfte, doch auch er wird in eine Rolle gezwungen. Auch seine Diskussoinen mit Mare fand ich immer wieder unterhaltsam, da die beiden Charaktere sich in vielem ähneln. 
Maven kommt von Beginn an schüchtern und nett rüber. Er versucht Mare mit einzubeziehen und setzt sich auch für sie ein. Ebenso interessiert er sich für ihre Welt und ihre Meinung. Dennoch kam er mir nicht geheuer vor, gerade weil er so nett war und seine Mutter eben nicht. Vielleicht stolperte ich auch deswegen immer wieder über bestimmte Aussagen von ihm, die zwar nett und fürsorglich schienen, für mich aber einen faden Beigeschmack hatten.


Victoria Aveyards Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt. Ich hab mich in ihrer Welt sofort zurecht gefunden. Die Sprache war einfach gehalten und dass man die Geschichte aus Mares Sicht erlebt, hat mir gut gefallen, da sie ein so facettenreicher Charakter war. 


Ich war von Anfang bis Ende begeistert, die Geschichte hat mich mit ihren Ideen begeistert und ich fand die Hintergründe und die Tiefe sehr schön. Man konnte die Probleme der dortigen Welt auch auf unsere reale Welt übertragen, was mich sehr zum nachdenken angeregt hat. Die Intrigen und Wendungen haben mich Überrascht und haben auch eindeutig zur Spannung beigetragen. Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte, da ich mir bei Mare mehr Kontinuität in ihren Entscheidungen gewünscht hätte. 

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(66)

136 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

fantasy, magie, kalypto, krieg, magier

KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln

Tom Jacuba
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2016
ISBN 9783404208067
Genre: Fantasy

Rezension:




Das Cover passt gut zum Untertitel des Buches. Außerdem ist der Aufbau genau so wie beim ersten Band und auch die Farbgebung harmoniert, sodass die Bücher als Reihe zu erkennen sind.


Ich finde es gut, dass im Klappentext nur die Dinge wiederholt werden, die am Ende des ersten Bandes schon bekannt waren. Dadurch wird nichts vorweg genommen (außer man hat natürlich den ersten Band  nicht gelesen) und es wird dennoch Spannung aufgebaut.


Lasnic, befindet sich auf der Flucht mit Ayrin und ihrem Gefolge und dem Eiswilden. Er kann sich nur schwer damit anfreunden, dass er sich Ayrin unterordnen soll und tut dies auch nicht. Er möchte stattdessen, dass sie ihm in den Wald folgt. Er macht sich in der Gruppe der Flüchtlinge durch seine Art sehr beliebt und genießt ein hohes Ansehen. Während der Geschichte geht er auch immer wieder große Risiken ein. Er hat aber auch Angst sich seinen Gefährten in seinem zu Hause zu stellen.

Ayrin  möchte, dass Lasnic ihr Thronritter wird. Sie versucht ihm zu verstehen zu gebe, dass sie ihn gerne an ihrer Seite hätte, aber auch das sie ihr Königreich nicht im Stich lassen kann und dorthin zurückkehren muss. Dies stößt bei ihm jedoch auf Unverständnis. Sie setzt sich sehr für das gelingen ihrer Mission ein und versucht Verbündete zu gewinnen. Ihre Stärke, aber auch ihre Angst vor Zurückweisung kommen sehr stark zum Ausdruck.

Catolis ist sehr verstört darüber wie Mauritz sich mit der toten Königin verbinden konnte und sogar eine Tochter mit ihr hat! Sie sieht darin einen Verrat an Kalypto. Sie will den "Bastard" auf jedenfall tot sehen. Sie veranstaltet eine regelrechte Hetzjagt und setzt alles mögliche in Bewegung um Lauka zu schnappen. Dennoch macht Catolis in diesem Band eine gewaltige Veränderung durch, die viele Überraschen wird.

Lauka wird mir einfach nicht sympathisch. Sie mochte ich sogar noch weniger, als Catolis. Sie ist eiskalt und hofft immer nur auf den eigenen Vorteil. Ihr sind zwar auch andere Menschen wichtig, dennoch würde sie diese auch für ihren eigenen Vorteil verraten. Ich fand das ihre Menschlichkeit in diesem Band sehr gelitten hat, und sie sich von ihrer Macht zu sehr berauschen lässt.


In diesem Band fand ich den Schreibstil Tom Jacubas noch angenehmer. Die Anpassung an seine Charaktere fand immer noch statt, wodurch die Zuordnung mir immer leichter viel und sich die Handlungsstränge sich auch leichter verknüpfen ließen. Es gab kaum noch Längen und auf jeder Seite passierte etwas. Dennoch hatte man nicht das Gefühl erdrückt zu werden von den Handlungen. Der leichte Schreibstil unterstütze den Lesefluss zusätzlich zum guten Spannungsaufbau,

Ich habe diesen Band in wenigen Tagen durchgelesen, da ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind einem schon richtig ans Herz gewachsen, bzw. absolute Hassobjekte geworden. Ich hätte allerdings mehr Antworten in Hinblick auf die Eiswilden und den hohen Norden erwartet. Dennoch haben mich manche Entwicklungen wirklich überrascht und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band! Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte, da einfach noch Fragen offen geblieben sind.

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(155)

197 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

freundschaft, liebe, abenteuer, fantasy, raukland

Rauklands Sohn

Jordis Lank
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 07.03.2013
ISBN 9783943596045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor.


Cover:
Das Cover spricht mich nun nicht wirklich an, doch es passt gut zur Thematik und umreißt die Geschichte ziemlich gut.

Klappentext:
Der Klappentext hat mich sofort überzeugt, da er das Cover unterstreicht und die Geschichte gut umreißt. Man wird neugierig, weshalb Ronan auf die Insel geschickt wird und warum deren Eroberung nicht mit seinem Schwert funktioniert.

Charaktere:
Ronan, ist ein sehr stolzer Charakter. Zu Beginn der Geschichte versucht er alles mit seinem Schwert und seiner starken Persönlichkeit zu lösen. Doch schnell wird auch seine andere Seite bekannt und man kann im Verlauf der Geschichte eine schöne Entwicklung seinerseits beobachten. 

Liam, ist eher schwach. Er traut sich nur wenig zu und schreckt auch vor Herausforderungen eher zurück. Doch auch er macht während seiner Zeit auf Lannoch eine Veränderung durch. Er profitiert sehr von Ronans Persönlichkeit, genauso wie Ronan von ihm. Die beiden ergänzen sich gut und helfen sich in Notlagen. 

Eila, ist die Prinzessin von Lannoch. See kann Ronan nicht leiden, da sie seinen plan kennt und sie ihre heimat natürlich nicht verlieren will. Und dennoch übt er eine faszinierende Anziehung auf sie aus.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Jordis Lank hat mich wirklich überrascht. Ich war sofort gefangen in ihrer Geschichte und wollte gar nicht mehr auf aufhören mit Lesen. Besonders gefallen hat mir, dass ich wirklich eintauchen konnte in die Geschichte. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch und ich konnte mich in jeden hineinversetzten. Auch die Umgebung konnte ich mir bildlich vorstellen, als wäre ich mittendrin.

Gesamteindruck:
Eigentlich habe ich alles schon gesagt. Mir haben die Charaktere gefallen, sie waren sympathisch und haben während der Geschichte eine tolle Veränderung durchgemacht. Auch die Geschichte war super, die hintergründe waren plausibel, wurden an den geeigneten Stellen eingestreut und hatten auch die ein oder andere Überraschung für mich übrig. Für mich eine super Geschichte,  die ich mit 5/5 Punkten würdige! 

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927 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

geneva lee, liebe, erotik, royal desire, royal

Royal Desire

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734102844
Genre: Erotische Literatur

Rezension:



Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?


Der Klappentext gibt einen kleinen Einblick in die ersten 100 Seiten. Er ist kurz und prägnant und gibt gut wieder was man am Anfang zu erwarten hat.


Das Cover ist genau so edel und hübsch wie das vom ersten Band. Der einzige Unterschiede ist eben der Untertitel und dessen andere Farbe.


Clara, versucht am Anfang Alexander nicht nachzugeben und stürzt sich in die Arbeit. Sie ist damit jedoch nicht glücklich. In dieser Zeit geben ihr Belle und Edward viel Halt. Dennoch kehrt sie natürlich zurück zu Alexander. Doch für mich hat sie sich und auch ihre Beziehung sich sehr verändert. Sie weiß nun genauer was sie möchte und kann dies auch besser zeigen und umsetzten. Ebenso verteidigt sie was ihr gehört. Sie hat also eindeutig an Selbstvertrauen hinzugewonnen.
Alexander, versucht Clara seine verschiedenen Seiten zu zeigen und sie zurückzugewinnen. Auch will er ihr zeigen , dass nur sie wichtig ist und nicht sein Vater, seine Familie oder das Königreich. Ich fand es wirklich toll zu sehen wie viel Clara ihm bedeutet und wie gut die beiden sich tun.


Geneva Lees Schreibstil konnte mich auch in diesem Buch wieder überzeugen. Die Sätze und Wörter sind einfach gehalten, wodurch man schnell durch das Buch kommt. Nur manchmal war die Sprache sehr vulgär und die Situationen kamen dadurch leicht übertrieben rüber.


Das Buch hat das gehalten, was der Klappentext versprochen hat. Clara zeigt neue Eigenschaften und auch Alexander wurde Facettenreicher. Schade fand ich das Edwards Geschichte und deren Auswirkungen nicht näher erzählt wurden. Wie oben schon geschrieben, freut es mich sehr, dass Clara und Alexander sich gegenseitig so gut tun. Sie scheint nun freier zu sein und auch er kann sich bei ihr fallen lassen. Sie ergänzen sich toll und akzeptieren sich mit ihren Fehlern. Ich hoffe, dass dieses Glück nicht durch Intrigen zerstört wird, aber so wird es vermutlich sein. Geneva Lee schaffte es tolle Charaktere in einer grandiosen Umgebung zu schaffen. Voller Intrigen und Machtspielchen, aber auch mit Freundschaft und Liebe. Von mir bekommt dieses Buch 5/5 Punkte.

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 39 Rezensionen

fantasy, mobbing, cardo polar, jugendbuch, kinder

Die Kinder der Kirschblüte

Cardo Polar
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.08.2016
ISBN 9783738655179
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online-Clique plant, ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind geht es plötzlich um alles - denn es gibt kein Zurück mehr: Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht.


Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es sieht sehr mystisch aus die Farben und Formen harmonieren toll. Die Frau soll denk ich Hanna darstellen. Gut finde ich auch den Bezug zu den Kirschblüten.


Der Klappentext hinterließ bie mir ein ungutes Gefühl. Er zeigte sich sehr dunkel und mystisch. Für mich zeigt er schon die depressive Grundstimmung dieses Buches und welches Thema vorrangig thematisiert wird.



Hanna, will nicht mehr Leben. Sie sieht keinen Sinn mehr darin sich den Kampf anzutun. Sie ritzt sich häufig und findet nur in Internetforen Bestätigung von Menschen die ähnliches erleben. Nur neuerdings scheint sich ein kleiner Lichtblick zu zeigen. Und zwar in Sven. Dieser und einige andere haben in den Internetforen einige Dinge geplant um es ihren Peinigern heimzuzahlen, doch alles geht schief. Über all dies entdeckt Hanna in sich eine unerklärbare Magie.


Der Schreibstil ist klar und einfach gehalten. Dennoch gab es auch viele versteckte Botschaften. An vielen Stellen musste man zwischen den Zeilen lesen um die unterschiedlichen Nuancen von Hannas Gedanken und Emotionen zu erkennen. Mir hat dies jedoch gefallen, weil ich dadurch mitdenken und mich auch tief auf das Buch einlassen musste.Oft war es mir allerdings auch zu verworren und man musste sich den Hintergrund denken. Ebenso kam es mir so vor, dass erwartet wurde diese Thematik zu kennen.



Es war schwer für mich, mich auf die Gefühlswelt von Hanna und ihren Freunden einzulassen. Auch über das Leben im Internet und ihre Pläne war ich ziemlich erschrocken. Interessant fand ich jedoch die Kapitel der Rückblende, wenn Sarah anfing zu erzählen. Ihrer Geschichte folgte ich gerne, sie war mir vom Charakter her näher als Hanna. Dennoch fand ich es ziemlich interessant die Geschichten zu verfolgen, als ich den Zusammenhang darin erkannte. Gegen Ende wurde die Geschichte auch sehr rasant und ich konnte sie kaum noch aus der Hand legen.Dennoch bleiben als Kritikpunkte Hanna, da sie mir als Charakter kaum näher kam. Auch in die anderen konnte ich mich nur schwer hineinversetzten. Die Thematik ist auch nicht einfach und ziemlich bedrückend. AN diesem Buch sieht man sehr gut, dass Mobbing zu häufig passiert und auch nur wenig dagegen unternommen wird. Außerdem zeigt es auch das die sozialen Netzwerke zwar einen Fluchtweg aufzeigen, die Kinder und Jugendlichen sich darin aber auch oft verlieren und teilweise auch eine Radikalisierung entsteht, bzw. der Wunsch es ihren Peinigern heimzuzahlen.Von mir bekommt das Buch 3/5 Punkte, da die Thematik nicht einfach war und auch als fast selbstverständlich angesehen wurde. Hanna und auch die anderen waren mir selbst nicht nah genug, die Rückblenden mit Sarah haben mir allerdings sehr gut gefallen.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

samoa, alexandra fischer, erster weltkrieg, liebe, historischer roman

Der Traum vom Horizont

Alexandra Fischer
E-Buch Text: 492 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2016
ISBN B01781PZQC
Genre: Historische Romane

Rezension:

»Träumt nicht jeder von uns vom Horizont? Davon, dass es dort anders ist, womöglich gar besser? Ich tat es«, flüsterte Rosa von Bahlow und dachte daran, dass jede ihrer drei Töchter einen Mann liebte. In Anbetracht der Umstände jedoch jede von ihnen den falschen.
Apia, 1902: Die adelige Familie von Bahlow kommt aus Potsdam in die Kolonie Deutsch-Samoa, um dort einen Neuanfang zu wagen. Während der ehrgeizige Karl von Bahlow davon besessen ist, sich als Pflanzer einen Namen in der Kolonie zu machen, erleben seine Frau Rosa und die drei Töchter Grethe, Helene und Martha den Umzug in die neue Heimat auf ihre ganz eigene Weise. Die fremdartige Kultur der Südsee verändert jede der vier Frauen, beschwört schicksalhafte Begegnungen herauf und zeigt ihnen den Zauber der Liebe, während sich die Ereignisse schließlich überstürzen und im Ausbruch des ersten Weltkrieges gipfeln, der alles auseinanderzureißen droht.


Das Cover zeigt das Südsee Thema wirklich toll. Mir hat es gleich Lust auf einen Urlaub gemacht, das die Farben sehr gut Harmonieren und auch die Komposition sehr ansprechend aufgebaut ist.


Der Klappentext zeigt die Grundidee der Geschichte auf und gibt auch einen roten Faden für die Geschichte vor. Dennoch war ich von den Wendungen der Geschichte immer wieder überrascht.


Grethe, kümmert sich um ihre Schwestern. Sie sieht in dem Aufenthalt in der Kolonie einen kulturellen Verfall in ihrer Familie, da ihre Schwestern und auch ihre Mutter der Kultur der Samoaner näher kommen und auch Teile davon übernehmen. Grethe will ihrem Vater gefallen und würde alles für ihn tun, nur damit er glücklich ist, wodurch sie ihre Mutter und Schwestern oft deckt, auch wenn sie ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann. 
Helene, ist ein in sich gekehrtes Kind, aber auch später als Frau gibt sie nur wenige ihrer Gefühle preis und versteckt alles sehr gut in ihrem inneren. Für ihre Familie ist es oft schwer ihre Emotionen zu erkennen und auch angemessen auf diese zu reagieren. Auch mit ihren Wünschen und Hoffnungen bleibt sie immer für sich, sodass sie oft Enttäuschungen wegstecken muss. Ihr Leben hätte eine andere Wendung nehmen können, wen sie vehementer zu ihren Gefühlen und ihrer Meinung gestanden wäre.
Martha, ist ein abenteuerlustiges und sehr unruhiges Kind, auch später als Frau ändert sich dies kaum. Sie findet die Kultur der Samoaner sehr interessant und lernt auch deren Sprache sprechen und geht in ihren Dörfern umher. Dies macht sie alles heimlich, da ihr Vater dies niemals erlauben würde. Sie hat ein Händchen für Tiere und ist sich für keine Arbeit zu Schade. Doch im Zwischenmenschlichen hat sie oft kleine Dinge nicht gesehen oder falsch interpretiert.


Ich war von Alexandra Fischers Schreibstil mal wieder entzückt. Sie schafft es unterschiedlichste Meinungen und Emotionen einzufangen und ausdrucksstark zu Papier zu bringen. man konnte die verschiedenen Erzählweisen sehr gut trennen, da man schon an der Erzählweise gemerkt hat, dass nun jemand anderes erzählt.


Alexandra Fischer hat die Geschichte von Samoa wirklich toll geschildert. Sie hat sich toll in die Geschichte der Familie eingefügt. Außerdem hat sie die Haltung der Deutschen zu de damaligen Zeit authentisch wiedergegeben. Mir hat aber auch gefallen, dass die Kultur Samoas einem Näher gebracht wurde. Auch schön und erfrischend war für mich die Wendung in der Geschichte der Mutter. Martha hat mich ebenfalls überrascht, ich fand aber schön, dass Alexandra Fischer einem unterschiedliche Charaktere und Persönlichkeiten aufzeigt, mit unterschiedlichen Haltungen zu Herkunft, Kultur, Hautfarbe, etc..Für mich ein toller Roman, dessen historischer Hintergrund toll recherchiert war und mich auch zum nachdenken brachte. 5/5 Punkte!

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914 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

jennifer estep, fantasy, liebe, loki, götter

Mythos Academy - Frostherz

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492280334
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.


Die neuen Taschenbuchcover sehen einfach toll aus. Das schwarz im Hintergrund und das glänzende Rot harmonieren wunderbar und zeigen auch die Thematik des Buches. Das Ornament wirkt mystisch und verträumt.


Er ist mal wieder sehr ausführlich und verrät wieder sehr viel, was schade ist, aber dem buch geht deswegen trotzdem keine Spannung verloren, also ist es zu verschmerzen.


Gwen, hat ihre Stärke behalten. Sie schafft es auch in diesem Buch mich wieder von sich zu überzeugen. Dennoch dachte ich mir an ein paar Stellen, dass das alles doch viel zu offensichtlich ist und sie doch erkennen muss wer Lokis Champion ist, bzw. auch was mit Daphne los ist. Sie macht sich oft nur Gedanken um sich selbst oder die ganze Welt, aber vergisst ihre Freunde auch manchmal. Doch ihre Stärke und ihr Aufopferung machen das wieder weg.
Logan, gibt Gwen Kampfunterricht. Er ist weiterhin mit Savannah zusammen, doch macht mit ihr Schluss. Man bemerkt deutlich das er sich zu Gwen hingezogen fühlt, aber Angst vor ihrer Magie hat. So stößt er sie immer wieder von sich, kommt ihr am Ende aber auch zur Hilfe. Er hält sich selbst manchmal für einen Feigling und versucht die mit sehr viel Arroganz und einer großen klappe wegzumachen. Er ist aber auch sehr Ehrgeizig und gibt nicht so schnell auf.
Daphne, ist ziemlich verwirrt, da sich ihre Magie offenbart hat, diese aber nicht so ist wie sie sich das vorgestellt hat. Deswegen ist sie ziemlich enttäuscht und blafft viele Leute an und hält sich mit ihrer schlechten Laune auch nicht zurück. Dennoch siegt am Ende ihre Loyalität und sie eilt ihren Freunden zur Hilfe.


Jennifer Esteps Schreibstil ist wieder einmal leicht und sehr gut zu lesen. Der Lesefluss wird nie gestört und die Seiten flogen nur so dahin. Ihr Erzählstil wird von Buch zu Buch besser, auch wenn man die Handlung immer noch ziemlich vorausahnen kann.


Gwens neues Abenteuer konnte mich mal wieder Überzeugen. Wie schon gesagt war die Grundgeschichte ziemlich vorhersehbar, hatte aber dennoch unerwartete Wendungen parat, die für die nötige Spannung sorgten. Die neuen Hintergrundgeschichten haben mir sehr gefallen und bringen einem auch die Charaktere und ihre Motive näher. Sie werden dadurch echter und ihre Handlungen werden nachvollziehbarer.Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und gebe ihm 4/5 Punkte

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, reihe, magie, die brücke der gezeiten, david hair

Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens

David Hair , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.06.2014
ISBN 9783764531263
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor...



Das Cover finde ich wieder gelungen. Die Farben harmonieren toll und auch der Krieger im Vordergrund passt gut zum Titel des Buches. Außerdem zeigen die Farben deutlich das ein neues Stadium des Konfliktes anbricht.


Dieser Klappentext gibt nun schon genauer zu erkennen, welche drei Schicksale die Welt verändern könnten. Ich finde es gut, dass man durch die Informationen aus dem ersten Buch die Andeutungen sehr gut versteht.

Elena Anborn, ist die Leibwächterin von Cera Nesti. Sie hat sich endgültig von Gurvon losgesagt und kämpft mit allen Mitteln gegen ihn. Doch leider fängt Cera an ihr zu misstrauen, obwohl Elena immer zu ihr gehalten hat. Doch sie fängt langsam an auch einmal an sich und ihre Gefühle zu denken und verpasst so wichtige Momente mit Cera. Sie zeigt in diesem Band noch mehr Facetten ihrer Persönlichkeit und ist mir wirklich ans Herz gewachsen.
Alaron Merser, wurde die Anerkennung als Magus verwehrt. Dennoch geben er und seine Freunde nicht auf und stolpern durch Zufall auf einen lange verschollenen General der Noros-Revolte. Alaron ist ziemlich eingeschüchtert und traut sich selbst sehr wenig zu. Zum Glück ermutigen seine Freunde ihn, wodurch er gegen Ende immer mehr Selbstvertrauen gewinnt. Diese starken Seiten haben mir sehr gut gefallen, auch er wurde Facettenreicher.
Ramita Ankesharan, fügt sich ihrem Schicksal als Frau von Antonin Meiros. Und zu ihrer Überraschung fasst sie immer mehr Vertauen zu ihm und fühlt sich sicher. Dennoch gibt sie in Momenten der Schwäche Kazim nach. Doch sie merkt nach einiger Zeit, dass er nicht mehr der ihr ist für den sie ihn gehalten hat und wendet sich von ihm ab. Ihre Treue gilt nun Meiros.
Kazim Makani, will immer noch Ramita zurückgewinnen. Von seinen Gefährten der langen Reise wird er allerdings auf einen falschen Weg gebracht. Dieser führt ihnen auf einen Weg des Grauens, des Hasses und des Todes. Er ist regelrecht besessen von Ramita und seine Abneigung gegen die Magi und Antonin Meiros ist groß. Doch am Ende erfährt er ein schreckliches Geheimnis über sich selbst, das alles ändern wird.


Da man nun alle Charaktere kannte, wurde die Geschichte auch tiefer und viele verschieden Seiten der Charaktere wurden offenbart. Der Schreibstil war immer noch einfach, aber sehr verständlich und klar. Diesen Band konnte ich wesentlich schneller lesen, da diese Längen des ersten Bandes nicht mehr so vorhanden waren.

Obwohl einige Zeit vergangen war seit dem letzten Band kam ich gut in die Geschichte hinein. Sehr gut gefallen hat mir, dass  man nun auch Überschneidungen der Geschichte hat, bzw. nun zuordnen kann was für den weiteren Verlauf wichtig ist und was nicht, außerdem sieht man nun die Parallelen zwischen den einzelnen Geschichten und ist gespannt wie sich diese noch weiter ineinanderweben. Die vielen Geschichten hauchen dem buch sehr viel Leben ein und die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, bzw. verabscheue ich sie auch. Bei manchen Charakteren hat sich dies auch im laufe des Buches geändert und auch viele Personen haben mich mit ihren Handlungen überrascht. In diesem buch hatte man einen wesentlich besseren Lesefluss. man kam gut voran und an manchen Passagen wollte ich das Buch kaum aus den Händen legen! Eine ganz klare Verbesserung zu Band 2. ich bin absolut gespannt wie es in Band 3 weiter geht! Von mir bekommt dieser Band 4/5 Punkten!

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1.668 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 298 Rezensionen

erotik, liebe, geneva lee, royal, sex

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

die orangerie, nike mangold, hamburg, historisch, lieb

Die Orangerie

Nike Mangold
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.11.2015
ISBN 9783737572781
Genre: Romane

Rezension:

Hamburg, 1905: Eine junge Frau aus dem Elendsviertel der Stadt erlangt durch ihr Zeichentalent eine Anstellung im vornehmen Harvestehude. Dort entdeckt sie den Tempel der Botanik, verliebt sich in einen Nudisten, kämpft gegen eine raffgierige Kaufmannsgattin und beteiligt sich unwissentlich an einem gigantischen Betrug. Reiche Hanseaten prägten über Jahrhunderte das Bild Hamburgs. Doch kaum jemand weiß heute noch, wie die kleinen Leute einst lebten. Dabei waren sie es, die das Herz der Stadt bewohnten. Dort, wo heute die Mönckebergstraße verläuft, drängten sich noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Zehntausende in mittelalterlich engen Wohnungen und ärmlichen Verschlägen. 
Ihre Welt wurde zerstört, doch der Skandal der mit dem Abriss ihrer Häuser verbunden war, ist heute weitgehend vergessen. 
Das Cover passt zum Titel, da es ja um ein Gewächshaus geht, so sehen die Blumen sehr exotisch aus.


Der Klappentext verspricht viel und dies wird auch geboten, wenn auch in anderem Umfang als man denkt.


Alma, lebt im Elendsviertel. Sie kann gut Zeichnen und hat ein sehr gutes Gedächtnis, da sie sich ein Bild nur einmal anschauen muss und es danach mit allen Details wiedergeben kann. Sie hat viel Mut und lässt sich nicht so leicht unterkriegen.
Per, ist ein Nudist. Er lernt Alma im Gewächshaus kennen. Doch nachdem er dort nicht mehr bleiben kann muss er sich Gelegenheitjobs suchen und will mit einem Schiff weg aus Hamburg, nach New York. Durch einen dieser Jobs entdeckt er etwas großes und versucht dies aufzudecken.



Mir hat ihr Schreibstil gut gefallen. Die Historischen Fakten waren gut in die Geschichte eingebunden und die Charaktere und ihre Gefühle fand ich authentisch geschildert.


Es ist ein tolles Buch für Zwischendurch. Man kann es schnell lesen und bekommt eine tolle Geschichte mit vielen Facetten und historischen Fakten. Interessant fand ich die Kombination davon, da mir auch vieles noch unbekannt war und manches auch wirklich erstaunlich. Für mich 4/5 Punkte und eine kleine Überraschung! 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebesgeschichten, schience fiktion, wild mind, all, speaceall

Dignity Rising - Gefesselte Seelen

Hedy Loewe
E-Buch Text: 388 Seiten
Erschienen bei null, 08.10.2012
ISBN B009NRI6NY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Commander Jonathan William Matthews bei einer Routinekontrolle auf der Raumstation First-Contact-3 seine verloren geglaubte Frau Shay nach Jahren wiedersieht, fällt seine emotionslose Maske und seine geordnete Welt versinkt im Chaos der Gefühle. Seine Frau ist dem Tode nahe und hat keine Erinnerung an ihn und ihre Familie. Verfolgt von den Boten des Rates sucht sie verzweifelt Zuflucht im entferntesten Außenposten der Galaxien, um sich und ihre Gefährtinnen in Sicherheit zu bringen. Wird es Jon gelingen, Shay aus den Fängen des Rates zu befreien? 
Erleben Sie ein Abenteuer im Jahr 2336... Die alte Erde ist verseucht und unbewohnbar. Den Menschen der Zukunft ist der Sprung in den Weltraum gelungen, neue Planeten stehen zur Besiedelung zur Verfügung. Ein Evolutionssprung hat Telepathen hervorgebracht. Einige von ihnen nutzen ihr Potenzial, um gewaltsam die Macht an sich zu reißen. Erleben Sie eine dramatische Liebesgeschichte in einem düsteren Setting. 




Das Cover passt sehr gut zum Thema und hat mich sofort überzeugt. Ich hätte es mir in einer Buchhandlung aufjedenfall näher angesehen. Die Farben und Bilder harmonieren sehr gut.


Auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Er hat genug verraten um Spannung aufzubauen, aber nicht zuviel sodass man die Geschichte zu gut kennt.


Jon, ist ein selbstbewusster, starker, kampferprobter Mann der in seinem Leben schon viel Leid erfahren hat. Durch viel Disziplin konnte er sich zurückkämpfen und hat nun einen angesehenen Posten. Als er erneut auf Shay trifft wird seine andere Seite offenbart. Er kann außerdem sehr einfühlsam und romantisch sein und vergöttert niemanden so sehr wie sie. 
Shay, ist eine Botin ersten Grades. Dies bedeutet das sie unglaubliche telepathische Fähigkeiten hat, sie kann in jeden Kopf eindringen und sogar die Erinnerungen manipulieren. In Jons Kopf kann sie jedoch nicht, da er ein Unlesbarer ist. Sie ist ebenso sehr diszipliniert und eine geborene Anführerin. Durch frühere Taten kann sie sich allerdings nicht mehr an ihre Vergangenheit mit Jon erinnern oder nur unter starken Schmerzen.
Hawk, ist Jons bester Freund. Sie haben sich zusammen aus dem Loch gekämpft und machen jeden Job zusammen. Sie vertrauen sich blind und wollen für den anderen nur das Beste. Hawk gehört zu einem Stamm der Alten Völker. So ist auch er sehr selbstbewusst und diszipliniert. 
Hanout, ist die Krigerin der Botin, aber auch ihre Freundin. Sie macht sich große Sorgen um sie und versucht ihr auf jede erdenkliche Art zu helfen. Sie ist eine Telepathin dritten Grade, sie kann also einen Menschen scannen wenn sie ihm genau in die Augen schaut, kann aber keine Gedanken oder Erinnerungen manipulieren.
Welda, ist eine Telepathin zweiten Grades und Empathin, damit kann sie verstärkt auch die Gefühle anderer wahrnehmen und sie ihnen auch abnehmen. Sie ist außerdem eine gute Freundin von Jon und Hawk und will den beiden helfen ihr Glück zu finden.


Hedy Loewes Schreibstil war für mich sehr angenehm. Die Sätze waren klar strukturiert und die Szenen die sie beschrieb konnte man sich gut ausmalen. Ihr Erzähltempo fand ich angemessen und so gab es nur selten Längen.



Dieses Buch hat mich eigentlich von Anfang an gefesselt, zwischendurch gab es zwar so einzelne Stellen in denen das nachgelassen hat, doch Hedy Loewe konnte mich immer wieder einfangen. Mir gefiel das Szenario im Weltall sehr gut und auch die Telepathen fand ich toll erklärt. Die Geschichte war in sich schlüssig und konnte mich überzeugen. Das Ende war für mich überraschend, sodass ich jetzt unbedingt wissen möchte wie es weitergeht! Und solche Wendungen gab es auch immer wieder im Buch, es wurde nur selten langweilig und selbst dann hatte man noch die Liebesgeschichten an denen man sich erfreuen konnte. Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkten!

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sehnsucht, zukunft, träume, glamour, roma

Die Fee im Absinth

Janina Venn-Rosky
E-Buch Text: 388 Seiten
Erschienen bei null, 27.12.2014
ISBN B00RIQVC4M
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Nachtschwärmerin Velda lebt nach dem Motto: Wir brauchen Glamour, weil wir die Wirklichkeit schon kennen. Getrieben von der Sehnsucht nach Einzigartigkeit, der großen Liebe und einem Plan vom Leben, verbringt sie nach dem Abbruch ihres Kunststudiums ihre Tage mit schlecht bezahlten Nebenjobs und ihre Nächte in schummrigen Bars. Dort trifft sie auf die optimistische Grace, die ihre Hoffnungen und Träume mit ihr teilt und die glaubt, dass das Beste noch vor ihnen liegt. Doch auch, als die zwei jungen Frauen meinen, endlich ihrem Mr. Perfect begegnet zu sein, werden ihre Probleme eher mehr, denn weniger… Das Leben von Velda und Grace erfährt eine neue Wendung, als sie der mondänen und extravaganten Film-Noir-Diva Estelle begegnen. In ihren Erzählungen nimmt sie die beiden mit zu den verschiedenen Stationen ihres bewegten Lebens, das sie stets mit Eleganz, Unerschrockenheit und absoluter Kompromisslosigkeit geführt hat. Sie bestärkt die beiden darin, aus ihrem Leben das zu machen, was es sein sollte: eine einzigartige Geschichte. Ein bezaubernder Frauenroman für alle mit einem Sinn für Romantik, Nostalgie und Glamour.

Es fühlt sich toll an in der Hand, so samtig und weich. Die Farben sind toll und besonders der Spiegel hat es mir angetan!


Der Klappentext verspricht ja schon, dass es eine Geschichte wird die sehr in den träumen hängt und die Sehnsüchte anspricht. Dennoch hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, doch auf das Buch trifft er zu 100 % zu.


Velda, ist eine Träumerin. Sie hat nicht viel übrig über das normale leben, mit seinen Gewöhnlichkeiten. Sie möchte Glamour in ihrem Leben und das Außergewöhnliche. Doch so stellt sie leider ziemlich hohe Ansprüche in sich und andere. Oft verträumt sie ihr Leben, statt aktiv etwas dafür zu tun. Und zu oft hat sie leider auch mitleid mit sich selbst.
Grace, ist da schon bodenständiger. Zwar möchte auch sie den Glamour in ihrem Leben haben, doch geht sie mit offeneren Augen durch die Welt und ergreift ihre Gelegenheiten. 
Estelle, ist glamourös. Sie ist eine Diva des Film Noir und verhält sich auch in ihrem Alter noch so. Ihre Geschichten waren zwar unterhaltsam, doch fand ich sie sehr extrem. Dennoch gibt sie Velda und Grace gute Ratschläge und steht ihnen zur Seite.


Janina Venn-Roskys Schreibstil ist eigentlich sehr angenehm. Hin und wieder ist er ein bisschen hochgestochen, doch darüber kann man hinweg sehen. Man kommt flüssig durch das Buch und ihre Erzählungen sind schön bildhaft.


Die Geschichte war anders. Anders als vieles was ich schon gelesen habe. Ich fand die Geschichten in der Geschichte (Erzählungen von Estelle) sehr unterhaltsam und schön geschrieben, doch fand ich nur selten das sie etwas zum Fortschritt der Gesamtgeschichte beigetragen haben. Dadurch entstanden für mich Längen die ich manchmal gerne übersprungen hätte. Auch war mir Velda manchmal zu verträumt. Ihren Ansprüchen konnte man eigentlich nicht gerecht werden und ständig suchte sie die Schuld bei anderen, nie bei sich selbst. Allerdings hat sie in dem Buch eine Veränderung durchgemacht, was ich sehr positiv finde! Alles in allem gebe ich dem Buch 3/5 Punkte,  da die Erzählungen unterhaltsam und lehrreich waren und  man bei Velda eine Entwicklung gesehen hat.

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janine prediger, fantasie, das nördliche königreich, jugendbuch, der dämon von naruel

Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich

Janine Prediger
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.07.2015
ISBN 9783738618914
Genre: Fantasy

Rezension:

Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen, doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin. Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum: Denn die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken. Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können. Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird?

Es gleicht dem Cover des ersten Bandes bis auf die Farben, wodurch man sehr gut sieht das sie zusammen gehören. Ich finde es immer noch sehr passend da das Symbol in der Mitte gut die Problematik des Buches auffasst und sehr mystisch wirkt.


Ich finde ihn sehr gelungen, da er die Spannung des Ende des letzten Bandes aufgreift und weiterführt. Außerdem greift er auch den Inhalt wieder auf und acht auf die Wichtigkeit dieses Themas aufmerksam.


Pan, ist immer noch eine starke Persönlichkeit. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und hat einen unbrechbaren Willen. In diesem Band lernt sie aber auch zu Vertrauen und sich auf die Hilfe anderer Menschen zu verlassen, auch wenn ihr das sichtlich schwer fällt. Aufbrausend ist sie immer noch, doch auch hier versucht sie sich zu bessern. Sie reift zu einer Erwachsenen Frau heran.


Mit Janine Predigers Schreibstil kann ich mich mittlerweile sehr gut anfreunden. Man bekommt immer wieder unterschiedliche Sichtweisen auf die Dinge und so einen besseren Überblick über die Situation. Auch ist es toll wie sie zwischen ruhigen und beschreibenden Szenen, zu Szenen mit viel Action und kurzen, knappen Sätzen wechseln kann. Sie hat für jedes Tempo die passende Erzählform, wirklich toll!


Pans Reise geht dort weiter, wo sie mit dem ersten Buch geendet hatte. Der weitere Verlauf hat mich manchmal sehr überrascht und über manche unerwarteten Wendungen habe ich sehr gestaunt, mich aber auch gefreut. Pan wird in diesem Buch ein Verbündeter an die Seite gestellt und auch dieser hat mich überrascht. Doch auf eine positive Art. Was er jedoch für Pan tut müsst ihr selbst nachlese. Mir hat auch dieser Band wieder gut gefallen und ich fand ihn sogar einen ticken besser, da man immer weiter in die Geschichte gezogen wird und auch die Welt klarer erscheint. Für mich kratzt dieses Buch ganz stark an den 5 Punkten bekommt aber nur 4/5 Punkten, da es immer noch eine Steigerung gibt! Aber ich denke Janine Prediger wird es bis zum Ende dieser Reihe schaffen mich vollends zu begeistern! Dennoch rate ich jedem der Fantasy mag zu diesem Buch! Es ist einfach toll zu lesen und hat viel Spannung, aber auch Charme.

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fantasy, königin, erika johansen, die königin der schatten, magie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen ...
Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Farben harmonieren toll und wirken älter und geschichtsträchtig. Das Schloss auf dem Berg wirkt majestätisch und erhaben.

Klappentext:
Der Klappentext hört sich vielversprechend, aber ganz halten konnte er meine Erwartungen nicht. Das Buch beinhaltet zwar all die Dinge die der Klappentext beschreibt, dennoch habe ich mir noch mehr vorgestellt und eine ein bisschen anders aufgezogene Geschichte. 

Charaktere:
Kelsea, ist die rechtmäßige Königin von Tearling. Doch um den Thron zu besteigen muss sie am Leben bleiben, was sich manchmal als recht einfach und am Ende doch als sehr schwer erweist. Sie ist sehr willensstark und vertraut auf ihren Instinkt, auch wenn dieser noch so abwegig erscheint. So bekommt sie auch von unerwarteter Stelle Hilfe. Dennoch weiß sie nur wenig über ihr Land und seine Gesetzte, Bündnisse oder Abkommen und handelt so oft übereilt und vorschnell. Ebenso weiß sie nur wenig über die Dinge die Mace in die Wege leitet und kann ihm auch keinen Einhalt gebieten. Sie ist davon angängig das sie in seiner Gunst steht, damit die Garde ihr folgt, obwohl es genau andersherum sein müsste.
Mace, ist ein Gardist der Königin. Er befielt die anderen und steht Kelsea mit Rat und Tat zur Seite. Eigentlich dürfte er nur auf ihren Befehl hin Dinge ausführen, doch oft macht er seine eigenen Sachen ohne Kelsea etwas davon zu erzählen. Manchmal scheint es fasst als hätten seine Machenschaften ein Eigenleben.

Schreibstil:
Erika Johansens Schreibstil ist klar uns strukturiert. Man kann der Geschichte gut folgen und sie erzählt auch mit Geschick und Humor. Für mich hätte allerdings die Geschichte der Kristalle noch mehr erzählt werden können, da man immer noch nichts darüber weiß, obwohl sie so ein elementarer Teil der Geschichte sind. Genauso die Geschichte mit der Räuberbande. Kelsea hat da viel hineininterpretiert und ich fragte mich oft ob ich etwas überlesen habe, da ich diese Entwicklung nicht nachvollziehen konnte.

Gesamteindruck:
Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Es hat Spannung, Intrigen, Magie, Humor und eine starke Protagonistin. Allerdings war wie schon beschrieben manches für mich nicht ausführlich genug bzw. zu undurchsichtig. Auch konnte ich manche Entscheidungen der Protagonisten nicht nachvollziehen und die Magie die in der Welt besteht und auch die Welt an sich wurden mir nicht genug beschrieben. Da finden sich große Lücken die mich unbefriedigt zurücklassen, mit vielen Fragen die unbeantwortet bleiben. So kann ich dem Buch nur 3/5 Punkte geben, aber die Geschichte hat viel Potenzial und der zweite Band noch viel Luft nach oben. Ein solider Grundstein ist aufjedenfall gelegt.

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