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Das Hannibal-Syndrom

Stephan Harbort
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2003
ISBN 9783492236508
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was ich zuvor in einer anderen Bewertung las: "Wer wirklich etwas über "Serienkiller  erfahren will, sollte unbedingt zugreifen!" Ich sehe es so: "Wer wirklich  etwas über MENSCHEN erfahren will, sollte unbedingt zugreifen!" Wenn man sich bewusst nur die im Buch beschriebenen Lebensgeschichten der Täter anschaut und liest wie sich der jeweilige Täter im späteren Gespräch mit dem Autor verhielt, würden sicher viele von uns eingestehen müssen, ein solchen Menschen zu kennen oder selbst solche Situationen zu kennen – abgesehen von den Taten.

Wer die Bücher von Stephan Harbort nicht kennt, wird ggfs. hinter dem Titel "Das Hannibal Syndrom" eine Auflistung von Hannibal Lecter (Anthony Hopkins im Film "Schweigen der Lämmer") ähnlichen Tätern erwarten und dann beim Lesen enttäuscht sein, aber genau das könnte der Plan des Autors gewesen sein: eine "Ent-Täuschung". Die Vorstellung bei sog. "Bestien" handele es sich größtenteils um geistige Überflieger, die schier Übermenschliches zu leisten vermögen, scheint immer noch weit verbreitet zu sein. Zur Ent-Täuschung bietet sich ein Vergleich zwischen dem Titel-“helden“ Hannibal Lecter und den im Buch erwähnten Joachim Kroll (im Buch „Jürgen Knoll“ genannt) an.  Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Lecter überdurchschnittlich intelligent ist und sich Krolls IQ um 80 herumbewegt.

Verhaftung: Kroll konnte 20 Jahre lang wüten und wurde nur ertappt, weil er von seinem eigenen Muster abgewichen ist. Im Film wird die Flucht Lecters zwar groß in Szene gesetzt, jedoch bleibt unklar wie es gelingen konnte das Genie überhaupt zu überführen, während Kroll selbst als bereits überführter Mörder intelligenten „Experten“ (einem anderen Mörder im Knast) weiter nicht aufgefallen ist. Davon kann Lecter nur träumen. Kroll:Lecter, 1:0.

Flucht vom Tatort: Krolls einfaches, aber wirkungsvolles Konzept, so schnell und unauffällig wie möglich verschwinden. Lecter tötet sein Opfer nicht nur, um diesem das Gesicht zu entfernen, sondern nimmt sich auch noch die Zeit den Toten in mehreren Metern Höhe aufzuhängen (wie auch immer ihm dies ohne fremde Hilfe gelungen ist). Ebenso unrealistisch ist, dass Lecter das Gesicht seines Opfers unbeschädigt mit einem handelsüblichen Messer entfernt, was selbst einem erfahrenen plastischen Chirurgen bestenfalls mit Skalpell und ausreichend Zeit gelingen würde. Auch wie geschickt er das Antlitz über seines legt, wäre für jeden Maskenbildner eine große Herausforderung. Und last but not least, ist Lecter ein wahrer Houdini, der mit gefesselten Händen, rücklings mit einem Stück Metall Handschellen schneller öffnet als ein Polizist mit Schlüssel. Und das alles unter Zeitdruck. Da aber beide bei mehreren Taten fliehen konnten, soll es nun Kroll:Lecter, 2:1 stehen.

Reflektionsfähigkeit: Lecter, der geniale Psychoanalytiker, der in der Lage ist jeden verbal zu sezieren, schafft es im gesamten Film nicht ein einziges Mal seine Motivation zu erläutern, was bei seiner (auch) narzisstischen Art verwundert. Er könnte damit beeindrucken. Kroll hingegen hat dies wenigstens auf Nachfrage – wenn auch erfolglos – versucht. „Ich musste sie kaputtmachen“ und die Aussage, er könne dieses „komische Gefühl“ nicht erklären, drückt zumindest aus, dass er einen innerer Druck erkannte und er versuchte diesen zu ergründen. Lecter bekommt das nicht hin. 3:1 für Kroll.

Ambivalentes Verhalten/ Impulskontrolle: Mal verharrt Lecter monatelang in der vollkommen leeren Zelle, was einen intelligenten Menschen wie ihn zermürben müsste. Er jedoch sitzt geduldig wartend und gepflegt in der Ecke herum. Dann jedoch flippt er bei diversen Taten völlig aus und reißt mit dem Mund große Stücke aus den Opfern, nur um sie dann in Drei-Sterne-Manier zu kochen. Kroll ist seinem Muster aber größtenteils treu geblieben. Da Kroll auf die Dauer des Zeitraums betrachtet „erfolgreicher“ war: 4:1 für Kroll.

Quid pro quo: Lecter, der sein Gegenüber (Jodie Foster als Clarice) mit seiner quid-pro-quo-These beeindrucken will und auf strikter Einhaltung beharrt, weicht aber selbst davon ab. Geht man davon aus, dass quid-pro-quo auf den Austausch "gleiches mit gleichem zu belohnen" abzielt, so ist das Ergebnis für die  Kontrahenten alles andere als „gleich“. Während Lecter Clarice psychisch-verbal vergewaltigt und damit seine sadistischen Bedürfnisse befriedigt, legt Clarice regelmäßig einen Seelenstriptease hin und bekommt dafür – zwar messerscharfe - Analysen über den gesuchten Mörder, aber selbst das nutzt Lecter zur Bewässerung seines Narzissmus. Dann wiederum zeigt er sich betroffen als sein Zellennachbar Clarice mit seinem Sperma belästigt. Einem echten Psychopathen wäre das bestenfalls gleichgültig. Eher würde es ihn belustigen, da es Clarice unangenehm ist, aber wohl kaum würde es ihn empören. Dieser Austausch ist weit entfernt von quid-pro-quo. Kroll kommt aber auch zur Erfüllung seiner Wünsche. Er gibt sich damit zufrieden zu bekommen, wonach er sich immer schon sehnte. Zuwendung, Aufmerksamkeit, Gespräche ohne Vorwürfe (wenn auch nur von den Beamten vorgegaukelt). Endlich ist jemand „bei ihm“. Endlich! Somit gewinnen beide. 5:2 für Kroll. 

Verhalten der Polizei (Buch vs. Film): Während die Vorgehensweise der echten Polizei - sofern im Buch korrekt dargestellt - doch recht sachlich war und auch der Autor, der auch Kriminalpolizist ist erkennen lässt, dass er sich daran ans Distanzprinzip hält, ist Clarice in "Schweigen der Lämmer" doch teilweise für den Polizeidienst ungeeignet. Zum Einen aufgrund ihrer großen Leidensbereitschaft (Gespräche mit Lecter), zum Anderen aufgrund der Risikobereitschaft (begibt sich ohne auf Verstärkung zu warten in das Haus eines Tatverdächtigen und bringt damit sich und das Entführungsopfer in Gefahr); alles zum "Wohle" des Opfers. Im Gesundheitswesen würde man das als übersteigertes Helfersyndrom bezeichnen.

 

Weitere Aspekte im Buch: Reiner Sturm (im Buch „Peter Windisch“ genannt) liefert einen hochinteressanten Aspekt. Auf Seite 51 des Buches berichtet der Autor kurz von einem Traum Windischs/ Sturms, indem u. a. die Begriffe: Baum, Apfel, Verfolger vorkamen. Wenn sich die Psyche und Abgründe eines Menschen irgendwo deutlich zeigen, dann in seinen Träumen. Wahrheitsgemäße Wiedergabe vorausgesetzt, bieten diese eine Spielwiese an Deutungsmöglichkeiten (die natürlich mit den vorliegenden Fakten abgeglichen werden müssen). Z. B. böten Baum und Apfel eine christliche Betrachtungsweise. Oder der Vater als doppelmoralischer Verfolger, der einerseits im echten Leben als Polizist für Gerechtigkeit steht, aber seinem Sohn gegenüber andere Regeln (Ungerechtigkeit) anwendet. Im Traum gelingt es Sturm/ Windisch dann die Umkehr der Gewalt gegen den Aggressor und zeigt damit wie Gewalt an Bedeutung gewinnt, zum Handlungskonzept wird. Träume: Ein weites Feld!

 

Oder der Täter (aus dem Buch), dessen Mutter ihn als Fünfjährigen an einem Bahnhof einfach aussetzte. Es gibt kaum etwas traumatischeres für ein Kind. Die genauen Motive der Mutter, einer einfachen Landarbeiterin wurden nie wirklich aufgeklärt, da sie sich Nachfragen immer entzog. Möglicherweise hat aber auch Geld eine Rolle gespielt, was sich vielleicht auch in den Taten des Sohns ausdrückt, die größtenteils im geschäftlichen Umgang mit Frauen stattfanden. Mal forderten diese zu viel, mal zahlten sie zu wenig. Das ist natürlich nur eine Theorie.

 

Der Autor berichtet auch kurz über eigene kleine Unsicherheiten z. B. beim Besuch von Peter Windisch (= Reiner Sturm) oder beim Erwidern eines Winkens einer Gefängnisinsassin. Das führt aber nicht dazu an der Kompetenz des Autors zu zweifeln, sondern im Gegenteil. Nur, wer in der Lage ist seine eigenen Emotionen und Affekte zu reflektieren, schafft es andere "zu öffnen" oder sich öffnen zu lassen. Vielleicht spüren die "gefühllosen Bestien" genau das und stehen ihm deshalb teilweise Rede und Antwort.

 

Fazit: Was das Buch vermittelt: Es wird auch die Mitverantwortung der Gesellschaft und was „Bestien“ zu „Bestien“ werden lässt kritisch hinterfragt. Eine (von sicher vielen) Antworten auf die Frage, wem die im Buch erwähnten "Bestien" wohl ähnlicher sind, Hannibal Lecter oder (vielen von) uns: Mit Lecter verbindet sie höchsten eines: das grauenvolle Ende der Opfer. Mit (vielen von) uns verbindet sie (außer den furchtbaren Taten) und möglicherweise organischen und genetischen Defekten - so zeigt das Buch - mehr. Und zwar die Erfahrung von Leid, Entbehrung, Ablehnung, fehlende Anerkennung, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, das Vermissen von Menschen, die "bei ihnen" sind und sei es nur zum Skatspielen! Und was sie von uns unterscheidet: sie tun, was wir uns in unseren tiefsten Abgründen höchstens zu fantasieren wagen! Auch das macht die Faszination dieses Buches aus. Oft leugnen wir diese Abgründe in uns, um uns erhöhen zu können und sind gefesselt, wenn es einer dann doch wagt, nur um ihn (für unsere eigenen Fantasien??) bewerten zu können. Dennoch, der Vorrang der Opferrechte bleibt natürlich!

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Ich musste sie kaputtmachen

Stephan Harbort
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 19.02.2004
ISBN 9783770011742
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei Ansicht des Buchdeckels habe ich mich gefragt, wie Joachim Kroll auf mich gewirkt hätte, hätte ich nicht gewusst, wer er war. Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass er - dächte ich mir seine ungepflegte, weil unrasierte Erscheinung weg - jeden Beruf hätte ausüben können, weil man ihm eben nichts "ansieht". Weder die Höhe seines IQ´s noch seine inneren emotionalen Vorgänge. Dies ist im direkten Umgang aber sicher eher möglich. Dazu müsste man sich aber mit ihm befassen. Und genau das ist in seinem Leben zu selten passiert. Und ihm fehlten selbst die intellektuellen Mittel dieses "komische Gefühl"  zu reflektieren. Schon die Wortwahl "kaputt machen" zeigt wie wenig ausgeprägt sein verbales Vermögen war. Gleichzeitig belegt es die Unreife des Täters, der - gleich einem kleinen Kind - wütend etwas "kaputt macht" anstatt sich auseinanderzusetzen.

Wenn man eines aus dem Buch lernen kann, dann hinzuschauen. Hinschauen auf vermeintlich uninteressante Menschen. Hinschauen auf verwahrloste Kinder und ihnen frühzeitig helfen. Nachher die Nase zu rümpfen ist aber sicher einfacher.

Aber auch das Verständnis für die Polizeiarbeit wird gestärkt. Als Leser des Buches ist es einfach vorzuwerfen, dass "die" das nicht erkennen. Der ermittelnde Polizist hält erst einmal jeden im Umkreis befindlichen für einen möglichen Täter. Aber nicht nur das; es kommen auch Fremde in Frage, also ungezählt viele Menschen und nicht wie für den Leser nur einer. Wenn selbst den mit dem Täter zusammenlebenden Nachbarn nichts auffällt, wie soll dann der Ermittler einen völlig Fremden als Täter überführen können und das auch noch ganz ohne Anhaltspunkte und ohne DNA-Analyse?

Der Autor hat sich zur besseren Lesbarkeit auch literarische Freiheiten herausgenommen, dieses aber auch im Vorwort angekündigt. Ich glaube aber, dass mir als Leserin zu jeder Zeit klar war, wann es sich um diese Freiheiten gehandelt hatte und wann um Fakten. Dass der Täter beim Verhör z. B. nicht mehr jedes einzelne Umrühren im Topf erinnern konnte, dürfte nachvollziehbar und damit als "Zugabe" einzuordnen sein.

Es gelingt dem Autor den Leser dazu zu bringen für den Täter ein gewisses Verständnis aufzubringen und für das in der Kindheit erlebte sogar Mitgefühl, jedoch wird dies nie dazu benutzt die Taten zu rechtfertigen oder den Täterbedürfnissen vor denen der Opfer Vorrang zu geben.


Gegen Ende des Buches werden die Ansichten des Staatsanwalts und des Verteidigers kurz gegenüber gestellt. Der Staatsanwalt führt aus: " Die Gesellschaft hat ein gesetzliches Recht darauf vor Kroll geschützt zu werden." Und bei allem Mitgefühl für Kroll und seine Vorgeschichte, sollte der Schutz der Gesellschaft tatsächlich im Vordergrund stehen und nicht die evtl. dritte, vierte oder weitere Chance eines Täters auf Rehabilitation. Das Risiko für einen Rückfall trägt nämlich nicht der Täter, sondern die Gesellschaft.

Der Verteidiger erwiderte u. a. der Staatsanwalt verwechsele Einsichtsfähigkeit und Schuldfähigkeit. Mir stellt sich eher die Frage nach Einsichtsfähigkeit im Bezug auf die Steuerungsfähigkeit.

Bei mir hat auch dieses Buch von Stephan Harbort wieder sehr viel ausgelöst und zwar nicht nur analytisch, sondern auch in meiner Selbstreflexion. Aus diesem und den zuvor genannten Gründen kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

 

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Killerfrauen

Stephan Harbort
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426788660
Genre: Biografien

Rezension:

Aus meiner Sicht werden sogar drei Bereiche bedient. Dem Leser wird aufgezeigt, wo die Schwierigkeiten der ermittelnden Behörden liegen, womit der Bereich Kriminalistik abgedeckt wird und das geschieht sachlich. Vielleicht sogar ernüchternd, da wir erfahren wie mühselig die Arbeit der Polizei ist. Aber was wahr ist, muss wahr bleiben.

 

Für (die uralten) Krimifans (wie mich) waren doch auch immer die Columbofolgen interessant. Man wusste bereits zu Beginn, wer der Täter ist und schaute dennoch weiter zu. Und so ist es hier auch.

 

Für den wissenschaftlich arbeitenden Psychologen sind die im Anhang befindlichen Tabellen interessant. Der tiefenpsychologisch Interessierte will wissen, wie es "dazu" kommen konnte, erforscht dies aber vielleicht seltsam distanziert, eben statistisch.

 

Zum Schluss möchte ich zum für mich wichtigsten Aspekt kommen: der Faszination des Bösen und der daraus resultierenden Lehre über uns selbst. Ich bin da ganz ehrlich, es fasziniert mich. Bekannt sind Täterin und Opfer. Die Waffe liegt schussbereit in der Wohnung. Das Opfer kommt nach Hause, legt sich ins Bett und schläft ein. Die Delinquentin klebt die Wände ab. Ich interessiere mich für Kriminalistik, Krimi und Psychologie und weiß genau, was gleich passieren wird. Ich könnte das Buch nun zur Seite legen. Tu ich aber nicht. Ich glaube, es liegt daran, dass ich tief drinnen spüre, dass ich - wie sicher viele (wenn nicht gar alle) von uns - merke, dass in mir etwas angesprochen wird. Hätte ich nicht auch schon einmal vor Wut am liebsten jemanden umgebracht? Und da kommt jemand daher und tut es einfach; lebt aus, was ich mich nicht traue (und mich auch gar nicht trauen will), was aber dennoch in mir ist. Der wichtigste Satz des Buches ist für mich daher: "Dieser Mensch könnte ich selbst sein!" Hier zeigt sich, dass Stephan Harbort mehr ist als der reine Kriminalist.

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