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Die Kreuzfahrer

Wladimir Kaminer
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 20.08.2018
ISBN 9783336547982
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist im ganzen liebevoll gestaltet mit rotem Leinenrücken und Lesebändchen. Das Cover zeigt ein Schiff von vorne. Aus dem Schornstein steigt eine weiße Wolke, in der Autor und Titel genannt werden. Farblich passend sind unterm Schiff blaue Wellen zu sehen. Schlägt man das Buch aus, findet man Wellenlinien auf der ersten und der letzten Seite. Mir gefällt das Buch.

Meinen Urlaub verbringe ich sehr gerne auf dem Meer. So bin ich auch auf das Buch von Wladimir Kaminer aufmerksam geworden. Auf einer Karibik- Kreuzfahrt 2017 stand für die Abendunterhaltung Wladimir Kaminer auf dem Programm. Da musste ich als Lesejunkie natürlich hin. Unter anderem präsentierte er die ersten Auszüge aus seinem Buch, an dem er gerade arbeitete. Tja, dieses Buch habe ich nun heute für dich. Unsere Karibik- Reise bildet übrigens das letzte Kapitel von „Die Kreuzfahrer“.

Wladimir Kaminer ist selbst der Erzähler der Geschichte. Zusammen mit seiner Frau Olga erlebt er vier verschiedene Kreuzfahrten. Die Fahrtgebiete haben mein Mann und ich auch jeweils schon bereist. Wie oben schon erwähnt, waren wir bei einer Etapper der Karibik- Kreuzfahrt selbst an Bord.

Auf seine ganz spezielle Art betrachtet und erlebt Kaminer die Kreuzfahrer. Ich musst beim Lesen immer wieder schmunzeln, weil ich mir den Autor auf der Bühne vorstellte, wie er mit Gestik und Mimik die jeweilige Szene zum besten gibt. Nachdem ich Kaminer selbst Live erlebt habe, kann ich den Humor in seinen Büchern besser nach vollziehen. Mit Humor und scharfer Zunge gibt er seine Kommentare zu Menschen, Ländern und Politik ab. Ich konnte nur immer wieder nicken und zustimmen.

Für mich war es eine kleine Erinnerungsreise an besuchte Orte. Beim Lesen habe ich jeweils überlegt, was mein Mann und ich in den Häfen unternommen haben. Wobei wir da ganz andere Vorstellungen haben, als das Ehepaar Kaminer. Wir gehen auf Entdeckungstour und wollen Sehenswürdigkeiten der Länder erkunden. Der Autor scheint eher auf kulinarischer Reise zu sein.

Es ist ein Buch, dass einen unweigerlich zum Schmunzeln bringt. Ich sage nur „Teriyaki- Grill“, Beschriftung und rohes Essen. Zu gerne sitze ich einfach nur im Restaurant und beobachte die Leute am Buffett. Da muss man einfach ein Buch drüber schreiben. Wenn du jetzt mehr dazu wissen möchtest, dann lese das Buch oder buche eine Kreuzfahrt. Du wirst die einzelnen Personen an Bord wieder treffen.

Das Buch ist eine unterhaltsame Urlaubslektüre für jeden, der Sinn für Humor hat und die Welt nicht so ernst nimmt.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Träume bleiben ohne Reue

Victoria Suffrage
E-Buch Text: 174 Seiten
Erschienen bei null, 07.03.2018
ISBN B07BB58Q35
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover hat mich direkt eingeladen selbst ein bisschen zu Zeichnen, wie du auf meinem Sketchnote weiter unten sehen kannst. Der Hintergrund ist bräunlich gehalten. Man kann die Silhouette eines Baumes erkennen. Im Vordergrund sind wunderschöne rote Mohnblumen gemalt. Der Titel ist im Handlettering Stil gestaltet. Für mich ein absoluter Hingucker, einfach mal was anderes. Ich finde das Cover passend zur Geschichte, denn die Mohnblumen spielen für die Protagonisten eine ganz spezielle Rolle.

Der Roman sprudelt nur so vor nackten Tatsachen, im übertragenen Sinne. Wie du im Klappentext lesen kannst ist die Protagonisten Edda eine Ex- Puffmutter. Da musste ich sofort an die Reeperbahn in Hamburg denken. Wobei der Roman ganz wo anders spielt. Edda ist ein Mensch, den ich einfach gern haben muss. Ohne Rücksicht auf Verluste knallt sie einem die Wahrheit vor den Kopf, ob man sie nun hören möchte oder nicht. Auf ihre ganz spezielle Art erzählt sie als Ich- Erzähler aus ihrem Alltag in der „Altenabsteige“ und ihrem Leben im Puff. Dabei legt sie viel Wert auf die richtige Etikette und schnauzt jeden an, der sie nich „von Mochnitz“ nennt. Mit der Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) ist das Leben für Edda schlagartig vorbei. Wie sie damit umgeht und welche Menschen und Wesen ihr dabei begegnen musst du am besten selber lesen.

Ein Wort sprang mich beim Lesen immer wieder an: Lottelei. Diesen Begriff verwendet Edda in vielen Situationen. Es hat ein bisschen was von Lotterleben. Aber so richtig kann ich den Begriff nicht übersetzen. Er sorgte bei mir für regelmäßiges schmunzeln. Was würdest du dir unter dem Begriff „Lottelei“ vorstellen?

Der Roman hat etwas ganz besonderes. Die Sprache ist auf die Protagonistin abgestimmt. Und so finden sich viele abwertende und schnottrige Ausdrücke. Kennst du das Ohnsorg Theater? Ich hatte sofort ein Bild von Heidi Mahler im Kopf, die hat eine ganz besondere Stimmlage und in so manchen Stücken so richtig schön geflucht und gelästert. Genauso stelle ich mir Edda vor. Übrigens finde ich, das Buch eignet sich sehr gut für die Bühne. Man kann das Geschehen im Prinzip auf zwei Orte einschränken. Zum Einen gibt es die Erzählungen aus Eddas Vergangenheit. Diese gibt sie zu meist aus ihrer „Alterszelle“ zum Besten. Und zum Anderen der Gemeinschaftsraum des Altenheims. Dort trifft sie auf ihre Leidensgenossen. Dort könnte man die ein oder andere Szene hin versetzen, um nicht so oft das Bühnenbild zu verändern. In meinem Kopf sehe ich das Zimmer von Edda schon genau vor mir.

Dem entsprechend schafft Victoria Suffrage es sehr gut, mit ihrem Erzählstil direkt Bilder im Kopf des Leser zu projizieren. Bei mir hat es zumindest sofort geklappt. Hätte Edda auf einmal neben mir gestanden, ich hätte mich nicht gewundert. So realistisch kam mir das Geschehen vor.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Die Themen leben im Altenheim, Vergangenheit als Puff- Mutter und die Erkrankung ALS finde ich sehr gut und unterhaltsam umgesetzt. Wer bei diesem Buch nicht laut lachen muss ist selber schuld.

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Mana Loa: Familienbande

Astrid Rose
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei BookRix GmbH & Co. KG, 29.07.2013
ISBN 9783730900222
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover hat etwas mystisches an sich. Der Hintergrund ist in grün gehalten. Die Mitte erstrahlt durch einen hellen Schein. Es ist ganz viel Licht und Unwirkliches in der Luft. In zwei gegenüberliegenden Ecken ist eine Blüte zu finden. Das Cover gefällt mir, doch hätte es mich auf den ersten Blick nicht interessiert, denn es sieht ganz nach Fantasy aus.  Doch in diesem Fall hat es mich mal nicht abgeschreckt, denn ich wollte wissen, was Astrid Rose schreibt. Ich fand es spannend, eine Autorin hier so in unmittelbarer Nähe zu haben.

Nina Lorenz ist eine traumatisierte junge Frau aus Norddeutschland. Bei einem Shopping Trip in Bremen stößt sie auf Tom McAllister. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Der Roman spielt zum Einen in der wunderschönen Hansestadt Bremen und zum Anderen auf Hawaii. Die Insel steht auf meiner Reisewunschziel- Liste schon ziemlich weit oben. Doch schreckt mich die Entfernung bisher immer noch ab. So fand ich es faszinierend, in einem Roman nach Hawaii zu reisen.

Das Hawaiifeeling kommt für mich sehr gut rüber. Besonders durch einige hawaiianische Worte. Ich musste dann immer sofort an Südsee und Urlaub denken. Am Ende der Geschichte findest du im Glossar eine Liste mit allen Übersetzungen, falls du es nochmal nachlesen möchtest. Die Idee fand ich sehr hilfreich, wobei im Text der Kontext  sofort hergestellt wird und teilweise auch eine eins zu eins Übersetzung stattfindet.

Wie oben schon angedeutet zeigt das Cover auf etwas mystisches. Und genau das gibt das Buch auch her. Die Protagonisten hat eine Gabe, mit der sie in die Gegenwart bzw. Zukunft blicken kann. Ich fand die einzelnen Sequenzen sehr spannend. Und sie hielten sich im Rahmen, so dass für mich der Liebesroman im Vordergrund blieb. In der Regel stehe ich ja nicht so auf Fantasy, aber zu dem Flair von Hawaii fand ich es sehr passend.

Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich bin schon ganz gespannt, wie es mit der Familie McAllister und Nina weitergeht. Den zweiten Band „Mana Loa – Seelenbande“ habe ich schon auf meinem Reader.

In meinem Sketchnote habe ich mich an ein paar Tieren versucht, die für den Roman wichtig sind. Kannst du den Adler und die Eule erkennen? Was glaubst du, könnten Eule und Adler bedeuten?

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Plötzlich Millionärin – nichts wie weg!

Gaby Hauptmann , Sabine Arnhold
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 01.08.2018
ISBN 9783869524085
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover macht Lust auf Urlaub. Aus einem Retro-Koffer schauen noch ein paar Kleidungsstücke heraus. Auf dem Koffer hat es sich eine graugetigerte Katze mit Sonnenbrille gemütlich gemacht. Vor dem Koffer liegt ein einzelner roter Schuh. Es sieht nach einem Aufbruch in den Urlaub aus. Was genau der Koffer und die Katze mit dem Inhalt des Hörbuches zu tun haben musst du selber herausfinden. Ich finde zusammen mit dem Koffer ist das ganze eine Runde Sache.

Die Sprecherin Sabine Arnhold verleiht mit ihrer leicht rauen Stimme dem Roman das gewisse etwas. Sie ist klar und deutlich zu verstehen. Ich kann ihr ohne Probleme sehr lange am Stück zuhören. Dabei blieben meine Bastelsachen dann auch einfach mal liegen während ich einfach nur so vor mich hinstarrte und dem Hörbuch meine volle Aufmerksamkeit schenkte.

Die Protagonisten Steffi ist 45 Jahre und arbeitet als Verkäuferin in einer Drogerie. Sie lebt seit der Scheidung in einer kleinen Wohnung. Ihre ganze Hoffnung setzt sie in ihr regelmäßiges Lottospiel. Im ersten Moment kann sie ihr Glück kaum fassen. Über eine Million hat sie gewonnen. Damit erfüllt Steffi sich einen großen Wunsch und reist nach Afrika.

Beim Zuhören habe ich mir überlegt, was mein erster Schritt nach einem Lottogewinn sein würde. Eine Reise nach Afrika steht bei mir da auch sehr hoch im Kurs. Wobei ich mir den Wunsch in 2019 auch ohne Lottogewinn sehr wahrscheinlich erfüllen werde. Wenn wir im Lotto gewinnen würden, würden mein Mann und ich auf jeden Fall neu bauen. Ich bekomme dann meine ganz eigene Bibliothek, am liebsten mit einer Galerie. Und mein Mann bekommt seinen Wellness- Bereich mit Whirlpool und Sauna.

Aber zurück zum Buch. Steffi ist die Ich- Erzählerin des Romans. Sie nimmt mich mit auf eine Safari nach Südafrika. Ich konnte mir die Landschaft, die Tiere und die Unterkünfte bildlich vorstellen. Und mein Fernweh wurde immer größer.

Ich habe inzwischen viele Bücher von Gaby Hauptmann gelesen bzw. gehört. Für mich ist es eine Garantie für ein paar unterhaltsame Lesestunden. Auch „Plötzlich Millionärin- nichts wie weg“ eignet sich gut als Urlaubslektüre. Ein bisschen Abenteuer, Romantik und Liebe ist dabei. Genau das richtige, um abzuschalten und sich in die Ferne zu träumen.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Ob nun als Buch oder Hörbuch ist jedem selbst überlassen. Ich für mich mag die Romane von Gaby Hauptmann gerne beim Basteln hören.

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Manyberries: Raspberry Lane

Avery Yukon
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei way2 Verlag, 13.09.2018
ISBN 9783742724144
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover hat etwas verträumtes an sich. In der Mitte dominiert der See mit seiner Spiegelung der Uferbepflanzung. Oberhalb der Baumwipfel im Himmel sieht man einen Ausschnitt von einem sich fast küssendem Paar. Unterhalb des Sees ist ein Strauch mit Beeren zusehen. Der einzige Manko hier für mich, es sind keine Himbeeren, denn Raspberry sind übersetzt Himbeeren. Aber trotzdem finde ich das Cover sehr harmonisch. Es spricht mich an.

Mich hat das Buch viele Kilometer zu Fuß begleitet. Mit den Augen fest auf meinen E-Reader bin ich eine acht Kilometer Runde gelaufen von Sieversfleth zum Hafen Everschopsiel und zurück. Dabei habe ich es geschafft einen Stacheldrahtzaun zu überwinden und auf dem Deich alle Schafsködeln auszuweichen. Auch in Holdorf konnte man mich auf der üblichen Route sehen, wie du auf dem Foto erkennen kannst.

Aber du willst ja jetzt nicht von meinen Lesegewohnheiten voll getextet werden, sondern ein wenig über das Buch erfahren.

Der Liebesroman „Manyberries – Raspberry Lane“ spielt in einer Kleinstadt in Kanada. Manyberries ist ein Ort mit etwa 500 Einwohnern. Also noch ein wenig kleiner, als der Ort meiner Kindheit. Die Protagonisten Madison lebt erst seit drei Jahren in der Einöde. Sie ist der Großstadt entflohen, um in Manyberries zur Ruhe zu kommen. Dafür hat sie sich eine kleine Hütte außerhalb vom Ortskern gesucht. Auf dem Sketchnote kannst du dir mein Bild von ihrem Häuschen anschauen. Wobei man dazu lieber Hütte sagen sollte.

Wie es sich für einen Liebesroman gehört, taucht nicht nur ein Mann im Leben von Madison auf. Zum Einen gibt es Callum von der Kriminalpolizei, der einen Mord im Umfeld von Madison aufdecken soll und zum Anderen erscheint Zach, ein Waldarbeiter auf der Bildfläche und bringt das leben der jungen Frau durcheinander.

Ich konnte mich sehr gut in Madison hineinversetzen. Sie ist eine eigenständige junge Frau, die auch vor handwerklichen Herausforderungen nicht zurückschreckt. Sie versucht ihr leben alleine ohne Mann zu meistern. Ihre Kreative Ader kommt besonders zum Ende des Romans hervor. Damit hat sie mich natürlich sofort in den Bann gezogen.

Für mich war es eine schöne Reise nach Kanada. Mein liebstes Wetter der Herbststurm tauchte im Roman auf, genauso wie das Leben auf dem Lande fernab von Großstädten. Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung. Mir sind die Einwohner von Manyberries ans Herz gewachsen. Ich bin gespannt wie Madison sich weiter durchs Leben schlägt und welcher Bewohner vielleicht seine eigene Geschichte erhält.

Ich verrate dir schon mal so viel, es wird vermutlich dieses Jahr noch eine Fortsetzung geben. Wenns so weit ist gebe ich bescheid.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Herbstfunkeln

Cara Lindon , Christiane Lind
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 22.12.2017
ISBN 9783961113064
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover zeigt im Hintergrund das Zwielicht des Herbstes. Im Vordergrund steht eine weiße Bank mit Decke und Kissen. Auf der Bank schläft ganz in Ruhe eine Katze. Passend zum Buch hat das Cover einen herbstlichen Charakter. Wenn doch der Kater aus dem Buch auch mal so friedlich auf der Bank liegen würde …

Das Buch hat den Weg schon vor einen ganzen Weile zu mir gefunden. Es lag auf meinem Nachttisch und schaute mich an. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Mit Vorfreude im Bauch habe ich gewartet und gesucht bis plötzlich ein mir bekannter Name auftauchte. Der Besuch bei der Dorfhexe von Chesten und Alys war mir eine ganz besondere Freude. Mein Mann würde jetzt sagen: mit meinen roten Haaren muss ich einfach eine Hexe sein. Und ich finde Cara hat mich ganz gut getroffen. Liebe Cara, vielen Dank für diese klitzekleine Nebenrolle in deinem Roman.

Alys ist die Protagonisten von Herbstfunkeln. Es ist der Auftakt einer Trilogie und Alys Freundinnen Bree (Winterglitzern) und Chesten (Frühlingsleuchten) sind jeweils die Protagonisten der beiden Folgebände.

Beim Lesen des Romans habe ich eine Reise nach Cornwall unternommen. Bisher war ich nur in Romanen dort. Zu gern möchte ich auch in echt nach Cornwall reisen. Mal sehen ob uns eine der nächsten Kreuzfahrten in die Richtung führt. Wie für Cara Lindon bekannt, tauchte eine Katze im Roman auf. Mr. Cat hat einen sehr eigenwilligen Charakter. Und so ist er mir sofort ins Herz gewachsen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und so lässt sich das Buch gut lesen. Die Beschreibungen der Orte und Personen sind detailliert, so dass man beim Lesen alles direkt vor seinem Augen sehen.

Ich hatte ein schönes Lesevergnügen mit einem passenden Ende für einen Liebesroman.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Das Sandwichkind

Juliane Sophie Kayser
Fester Einband: 196 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 02.03.2018
ISBN 9783961115280
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover zeigt ein wenig vom Inhalt der Geschichte. Ganz oben im Lichtschein einer Taschenlampe lugt ein Mann mit Sonnenbrille und schwarzem Hut über dem Titel hervor. Dies könnte sehr gut der Mafiaboss sein. Die Taschenlampe wird von einem Jungen gehalten, der durch eine Räuberleiter in die Höhe gestemmt wird. Das Mädchen scheint dabei keine wirkliche Kraft einzusetzen. Und dann ist da noch unser Sandwichkind mit auf dem Cover. Ein Junge mit dunklen Haaren, dessen Rumpf die Form eines Sandwiches angenommen hat. Für mich passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Und wer das Arme gefangene Sandwichkind einmal sehen möchte, brauch nur das Buch zu drehen und findet es unter dem Klappentext mit Augenbinde und Fesseln.

Als ich im Frühjahr das erste Mal den Titel vom Buch gelesen habe. War mir sofort klar das ist mein Buch. Ich hatte es dann aber wieder irgendwie vergessen. Bis mir die Autorin es auf ihrer Facebook Seite wieder in Erinnerung brachte. Das Buch habe ich mir direkt auf die Weihnachtsliste gesetzt. Wenn du dich jetzt fragst, es ist noch gar nicht Weihnachten gebe ich dir recht. Ich musste es einfach lesen. Ich selbst bin auch ein Sandwichkind. Ich habe eine große Schwester, der alles zugeflogen ist und einen kleinen Bruder, der gefühlt alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchte. Allerdings meint meine Mutter, dass ist eine verzerrte Wahrnehmung von mir. Denn das Sandwichkind brauchte auf seine ganz besondere Art und Weise viel mehr Aufmerksamkeit. Das will ich jetzt gar nicht weiter vertiefen. Ich nehme es so hin und kann es akzeptieren. Ich bin gerne ein Sandwichkind und kann damit leben, dass ich manchmal das dritte Rad am Wagen bin.

Nun aber zurück zum Buch. Nicht nur das Cover wurde mit viel Liebe fürs Detail von Nina Hammerle illustriert. Auch im Buch befinden sich tolle Zeichnungen, die die Geschichte untermalen. Ich bin von der Idee aus dem mittleren Kind wirklich ein Kind mit Sandwichkörper zu machen immer noch ganz begeistert. Auf meinem Sketchnote kannst du dir ein Bild von meinen Malkünsten zum Sandwichkind anschauen.

Paule wird über Nacht zum Sandwichkind. Seine Klassenkameraden finden das super und wollen auch alle verwandelt werden. Doch dies bleibt allein Paule vorbehalten. Sein Aussehen bleibt nicht unentdeckt und es wird der ein oder andere Nutzen darin gesehen. Ich musste bei der Verwandlung ganz kurz an Kafka denken. Doch gefällt mir dieses lebensfrohe Kind sehr viel besser. Als Sandwichkind erlebt Paule Abenteuer und lernt neue Freunde kennen.

Für mich war es ein spannender Kinderkrimi. Ich habe das Buch nur schweren Herzens mal zur Seite gelegt. Und freue mich schon auf die Weihnachtszeit, wenn ich das Buch meinen Neffen vorlesen werde. Mal gucken wer sich in dem Buch wieder finden wird.

Ich liebe es zwischendurch mal ein Kinderbuch zu lesen. Man hat nicht nur einfach schwarze Buchstaben, sondern auch schöne Bilder dabei. Außerdem hat so ein gebundenes Buch auch optisch und haptisch etwas zu bieten. Die Seiten fühlen sich einfach so schön glatt und fest an. Da blättere ich total gerne eine Seite nach der anderen um.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter für junge Abendteuer Leser. Ob zum ersten selber lesen oder aber auch als Vorlesebuch. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, so dass man Abends schnell ein paar Kapitel lesen kann.

Vielen Dank an Juliane Sophie Kayser für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr darüber gefreut und mich an der ein oder anderen Stelle als Kind wiedergefunden.

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Zeig mir, was Liebe ist

Gaby Hauptmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2015
ISBN 9783492306805
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich finde Geld wird absolut überbewertet. Das sieht auch die Hauptfigur im Roman so. Das kann ihr Gegenspieler nur schwer verstehen. Wohl behütet aufgewachsen ist es für Valentin (Ich finde der Name deutet schon auf Geld hin), ganz normal, dass mal so eben 2000 Tausend Euro als Notgroschen im Auto versteckt sind. In jedem Auto wohlgemerkt. Für Leska ist Geld eher zweitrangig.

Es ist also die ideale Besetzung für einen Frauenroman. Ich mag solche Romane. Reicher Mann, arme Frau und über verschiedene Hindernisse kommen sie zueinander. Wie und ob die zwei zueinander finden muss ich noch erfahren.

Aber nach den ersten 50 Seiten kann ich sagen das Buch ist lesenswert. Es hat die richtige Länge für einen schönen Sonntag auf der Terrasse.

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Honigmilchtage

Julia Rogasch
E-Buch Text: 391 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.08.2016
ISBN 9783958181250
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover hat was. Den Hintergrund bildet eine weiße Holzoberfläche, vermutlich ein Tisch oder ähnliches. Darauf liegen ein paar Wiesenblumen, ein Apfel und ein offenes Honigglas. Unterhalb von dem Arrangement stehen Autor und Titel des Romans. Auf meiner Ausgabe steht noch "Ein Glücksroman" auf anderen ist "Ein Nordseeroman" zu finden. Ich finde beides passend.

Das Buch musste ich einfach lesen. Wir haben selbst Bienen zu Hause und machen unseren eigenen Honig. Da sind alle Bücher, die Honig oder ähnliches im Namen tragen für mich interessant. Und das Cover ist einfach ein schönes Stillleben, das mich anspricht. So habe ich mich sehr über den Gewinn des Buches gefreut.

Die Protagonisten des Romans ist Carla. Sie ist 29 Jahre jung, verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Sie arbeitet als Pharmareferentin und ist mit ihrem Job nicht wirklich zu frieden. Von ihrer besten Freundin und Arbeitskollegin bekommt sie einen Ratgeber über Glück und Erfolg geschenkt. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. 

"Irgendwann-ändere-ich-irgendwie-mal-irgendetwas"

Bei dem Satz musste ich sehr schmunzeln. Wenn man nach diesem Satz lebt, dann wird das mit der Veränderung nichts. Wenn ich immer alles nur auf Morgen schiebe, bekomme ich Heute nichts geschafft. Auf der Suche nach Glück und Erfolg sollte man von dem oben genannten Satz abweichen und Taten für sich sprechen lassen. Wenn man viel Glück hat, arbeitet der Zufall einem zu. 

So ergeht es Carla im Roman. Nicht unbedingt ihre Eigeninitiative sorgt dafür, dass ihr Leben sich ändert, sondern eine aneinander Reihung von Zufällen. Die Häufung an Zufällen mach die Geschichte sehr unrealistisch. Aber auf eine ganz nette Art und Weise. Ist es nicht schön, wenn alles sich irgendwie ineinander fügt? Wollen wir nicht in einem (Liebes-)Roman in die liebe heile Welt abtauchen? 

Ich habe den Roman innerhalb von 24 Stunden gelesen. Ich wollte einfach wissen, wie Carla zu ihrem Glück findet. So ganz nachvollziehen kann ich ihre Wendung von ziemlich unselbstständig zum Ratgeber für andere nicht. Doch fand ich den Weg dahin lesenswert. Sie lebt in einem harmonischen Umfeld, in dem jeder für jeden einspringt. 

Und warum heißt der Roman jetzt: Honigmilchtage? Was hat die Suche nach Glück mit Honigmilch zu tun. Ganz einfach, Carla und ihre kleine Schwester lieben Honigmilch. Für sie ist es das Allheilmittel gegen Liebeskummer, Stress auf der Arbeit und was einem sonst noch so den Tag verderben kann. Nach dem Credo: Wenn nichts mehr hilft, dann ist es Zeit für Honigmilch. Und danach leben die zwei und sorgen dafür, dass ihr Umfeld auch regelmäßig Milch mit Honig trinken muss.

Ich finde die Idee sehr schön. Ich kann zwar dem Geschmack von Milch mit Honig nichts abgewinnen, aber der Gedanke daran hat etwas fürsorgliches. Es erinnert mich an meine Kindheit. Dort wurde bei Erkältungen im Winter auch immer Milch mit Honig angeboten. Wobei ich dann lieber zum heißen Fliederbeersaft tendiert habe. 

Der Roman ist eine schöne Lektüre für den Urlaub. Er zeigt zwar einige Längen auf und auch etwas unlogische Zeitsprünge, doch vermittelt er ganz viel Harmonie, und die möchte man im Urlaub auf jeden Fall haben. 

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243 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 103 Rezensionen

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Sieben minus eins

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492057707
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Pinguine sind kitzlig, Bienen schlafen nie, und keiner schwimmt so langsam wie das Seepferdchen

Maja Säfström , Elvira Willems , Maja Säfström
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.10.2017
ISBN 9783328101529
Genre: Humor

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Bereit zu fliegen

Nina Miller
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2018
ISBN 9783752821932
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover verbreitet eine schöne Stimmung. Ich bin mir nicht so ganz einig, ob es jetzt die Morgen- oder Abenddämmerung über der Golden Gate Bridge ist. Egal zu welcher Tageszeit es auch ist, das Bild ist einfach schön. Und wenn du das Buch gelesen hast, wirst du wissen warum dieses Bild gewählt wurde und welche Tageszeit herrscht. Also für mich passt das Cover super zum Inhalt des Romans.

Im Roman sind drei Personen für die Entwicklung der Geschichte wichtig. Leona ist die Protagonisten und erzählt aus der Ich-Perspektive. Sie arbeitet in einem Stripclub in San Francisco an der Bar. Dort kennen alle sie nur als Lucy. Leonas Verlobter Tyler ist ein aufstrebender junger Unternehmer und verbringt die meiste Zeit im Büro bzw. auf Geschäftsreisen. Die Dreiecksbeziehung wird komplementiert durch Lucas, einen jungen Sozialarbeiter, der eher unfreiwillig im Stripclub gelandet ist.

Auf eine spannende Art und Weise wird der Countdown zur Hochzeit von Leona und Tyler erzählt. Die Kapitelüberschrift enthält jeweils die Anzahl der Tage bis zum Tag X. Wer gerne und viele Liebesromane liest, kann sich denken worauf es hinaus laufen müsste. Doch dieses Wissen schmälert die Spannung auf keinen Fall.

Mich hat der Debütroman von Nina Miller von der ersten Seite an gefesselt. Nur schweren Herzens konnte ich zwischendurch das Buch zum Schlafen zur Seite legen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ich hoffe, dies war nicht das letzte Buch von Nina Miller.

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Tanz der Sonne entgegen

Mela Wagner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 05.12.2017
ISBN 9781503951693
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover hat für mich etwas ganz romantisches. In der Mitte steht ein tanzendes Paar eng umschlungen. Um sie rum scheint alles zu glitzern. Der Hintergrund ist einfach hell und mit der Bokeh Technik gestaltet. Bei dem Bild bekomme ich Lust im Regen zu tanzen.

Ich habe das Buch mehr oder weniger am Stück verschlungen. Ich konnte mich gut mit der Protagonisten Mona identifizieren. Ich bin zwar nicht klein, aber das ein oder andere Pfund um die Hüften habe ich auch zu bieten. Die Leidenschaft fürs Bloggen teile ich mit Mona. Für mich ist es auch der Ausgleich zum Job und dem Alltag.

Mona nimmt mich als Ich- Erzähler mit in ihr Leben. Sie ist die kleine Schwester, und das nicht nur körperlich. Sie muss gefühlt immer hinter ihrer Schwester zurückstecken, weil diese ja eine ach so tolle Ballerina ist. Ich finde man muss Mona einfach gern haben und in den Arm nehmen wollen. Zu gerne wäre ich Mäuschen gewesen, um Mona bei ihren Streifzügen nach neuen Beiträgen für ihren Blog zu begleiten. Ihre Erzählung von der Sundance Party hört sich einfach gut an. Ich finde die Vorstellung beim Sonnenaufgang in den Strahlen der Sonne zu tanzen atemberaubend.

Auch wenn jeden Tag die Sonne aufs neue auf- und untergeht ist es immer wieder ein Spektakel. Im Urlaub schaue ich jeden Abend aufs neue übers Wasser zum Horizont und warte auf den einen Moment, in dem die Sonne vom Meer verschlungen wird. Ich finde es gibt nichts schöneres, als Sonnenauf- und Sonnenuntergänge am Meer.

Für mich war es das zweite Buch von Mela Wagner. Ich war von der Geschichte fasziniert und mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Mela Wagner hat in ihrem Roman Figuren erschaffen, die einen emotional mitnehmen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen für alle Liebhaber von romantischen Geschichten. Es ist einfach schön und man kann sich gut vom Alltag ablenken lassen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Fuck you very much

Aidan Truhen
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Ronin-Hörverlag, 17.08.2018
ISBN 9783961540969
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover muss man einfach anschauen. Es ist so schön provozierend, wer da wegschaut ist selber schuld. Passend zum Titel ist ein ausgestreckter Mittelfinger zu sehen mit einem Totenkopf-Ring. Für mich passt das Bild absolut zum Thriller.

Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich oh nein. Die Worte mag ich nicht in den Mund nehmen. Doch das Cover hat mich total angezogen und der Klappentext sowieso. Da konnte ich einfach nicht nein sagen. Beim Hören musste ich ein wenig an die Hörbücher von Douglas Preston und Lincoln Child denken. Ich kann nicht genau sagen warum. Vielleicht weil mich der Sprecher damals genau so mitgenommen hat wie Carsten Wilhelm. Der Sprecher gibt den Personen ganz eigene Stimmen. Mir kam es so vor, als wenn der Sprecher ein dickes Fettes Grinsen beim Reden hatte. Ich habe dem Hörbuch beim Basteln der ersten Weihnachtskarten gelauscht. Und musste immer mal wieder mit meiner Tätigkeit pausieren, um den Gedanken und Aktionen des Protagonisten Jack Price besser folgen zu können.

Mich hat der Thriller von Anfang an gefesselt. Und stimme dem Schweizer Radio und Fernsehen zu, dass das Buch einen guten Quentin Tarantino Film abgibt. Also wenn du dir auch gerne die Filme des Regisseurs von Pulp Fiction anschaust und ein Faible für rasante, spannungsgeladene Thriller hast. Dann bist du bei diesem Hörbuch genau richtig.

Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung.

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Fünf plus drei

Arne Dahl , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492058124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf den ersten Blick sieht man ein grünes Cover mit Namen des Autors in rot und blau. Betrachtet man das Buch etwas näher erscheint ein Taucher. Um ihn herum sind überall kleine Luftblasenzu sehen. Die Schrift vom Titel und auch vom Autoren sind durchscheinend gestaltet, so kann man den Taucher dahinter sehen. Für mich passt das Cover gut zum Buch. Der Taucher spielt eine ganz spezielle Rolle im Roman.

Ich habe mich bei einer Leserunde von LovelyBooks für das Buch beworben, weil der Titel mich ansprach. Als Mathematikerin habe ich ein Faible für zahlen. Und fünf plus dreihört sich nach einer einfachen Rechenaufgabe an. Außerdem habe ich schon ein paar Romane von Arne Dahlgelesen und hoffte somit wieder auf ein spannendes Leseerlebnis. 

Der Roman ist der dritte Band der Berger & Blom Reihe. Ich habe die beiden Vorgänger Bände nicht gelesen. Wobei der erste Band schon seit einer ganzen Weile auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) schlummert. Ich konnte dem Roman gut folgen. Es kamen zwar immer wieder Verweise auf den ersten Band: Sieben minus eins, doch reichte mir die Erklärung im aktuellen Buch aus. Auf den zweiten Band: Sechs mal zwei wurde, wenn ich es richtig im Kopf habe nicht direkt verwiesen bzw. ich habe es nicht wahrgenommen.

Die Geschichte legt sofort los. Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen. Ich wusste erst mal nicht warum ich da bin, aber mir war das egal. Ich mag Geschichten, die ohne lange Vorrede direkt an spannenden Momenten starten. Ich denke mit Vorkenntnis wäre ich nicht so Unwissend gewesen, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Der Erzähler bleibt die meiste Zeit im Radius von Sam Berger. Er ist ein Ex- Polizist und aktuell der meist gesuchte Mann in Schweden. Die Erzählperspektive schwenkt noch zu seiner Kollegin Molly Blom und zu Desiré Rosenkvist. Im Roman tauchen weitere Spezialagenten von Polizei, Geheimdienst und Nachrichtendienst auf. Als Leser braucht man ein gutes Aufnahmevermögen, um mit den Namen und ihren entsprechenden Aufgaben Schritt zu halten. Die ganze Zeit war ich am Rätseln wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Dies ist für Sam die größte Herausforderung: Wem kann er vertrauen?

Für mich war es ein rasanter, teilweise verworrener und spannender Kriminalroman. Der Roman macht Lust auf mehr und ich werde die beiden Vorgänger Bände auf jeden Fall noch lesen.

Wenn man verworrene Geschichten mag und gerne von der ersten bis zur letzten Seite mit rätseln möchte, macht man mit diesem Buch nichts verkehrt. Ich habe mir beim Lesen ein Diagramm mit ganz vielen Dreiecksbeziehungen angelegt. So bin ich sehr gut durchgestiegen. Die zeige ich dir aber nicht, schließlich möchte ich ja nicht die Spannung aufheben.

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Und bin froh mal wieder einen Arne Dahl gelesen zu haben.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Second Chance (Chance Reihe 1)

Rose Bloom
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07H13ZN7Z
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist ganz in rosa und lila Tönen gehalten. Der Name der Reihe „Chance“ steht in dicken Buchstaben mittig auf dem Cover. Oben drüber ist in geschwungener Schrift der Anfang des Titels „Second“ zu lesen. Im Hintergrund sind Blüten zu sehen. Für mich bilden Titel und Hintergrund eine schöne Einheit. Ich finde es schön, dass das Cover ohne Liebespaar auskommt. Auch wenn die Farben so gar nicht meins sind, gefällt mir das Cover.

Das Buch hat mich umgehauen. Ich hatte gerade ein Taschenbuch am Start, doch mein Mann bestand auf ein dunkles Schlafzimmer. So habe ich mir meinen Reader genommen und fand als erstes „Second Chance“ von Rose Bloom. Ein fataler Fehler für meinen Schlaf in dieser Nacht. Das Buch hat mich von Beginn an emotional erreicht und ich konnte es nicht eher zur Seite legen, bis ich das Ende erreicht hatte. Also am besten fängst du morgens mit dem Buch an, damit du nicht, genauso wie ich, eine schlaflose Nacht bekommst.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Die beiden Protagonisten: Tanner und Cassie wechseln sich als Ich-Erzähler ab. Als Leser tauche ich ein, in das Leben der zwei vor sieben Jahren und jetzt. Durch die Nennung der Namen bzw. der Spitznamen in der Jugend kann ich den Zeitsprüngen sehr gut folgen.

Rose Bloom gelingt es mich mit ihrem Roman emotional zu berühren. Besonders die Kindheit und das Leben von Tanner gehen mir direkt ans Herz. Bin ich froh, dass ich selbst in einem behütetem Elternhaus groß werden durfte. Ich habe mit Tanner und seinen Pflegebrüdern mitgefiebert. Und bis zum Schluss gebangt und gehofft.

Mit der Protagonisten konnte ich mich sehr gut identifizieren. Als Jugendliche hatte ich auch ein absolutes Faible für den Sternenhimmel. Nächtelang habe ich bei klarem Himmel aus meinem Dachfenster geschaut und die Sternbilder betrachtet. Ich konnte damals die meisten Bilder erkennen. Heute sind mir nur noch die gängigsten Formationen in Erinnerung geblieben.

Für mich war das Buch viel zu schnell zu Ende. Ich hätte noch viel länger in der Geschichte verweilen können. Der Schreibstil der Autorin ist für mich sehr flüssig und sorgte dafür, dass die Seiten nur so an mir vorbei flogen. Ich bin jetzt gespannt auf den zweiten Teil der „Chance Reihe“.

Von mir gibt es eine ganz klar Leseempfehlung für alle Fans von Liebesromanen.

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover macht einen nostalgischen Eindruck. Ein Paar in dicken Wintermänteln steht auf einem Platz oder auch einer Brücke unter einem Regenschirm. Das ganze Bild ist in Sepia Farben gehalten. Die Laternen geben ein gelbes Licht ab. Ich finde das Cover sehr stimmig und passend zum Buch.

Als ich den Klappentext gelesen habe, hab ich kurz überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte. Gefühlt bestand der Geschichtsunterricht in meiner Schulzeit aus dem zweiten Weltkrieg und seinen Folgen. Aus dem Grund habe ich Geschichte als erstes Fach auf dem Gymnasium abgewählt, weil ich die Worte zweiter Weltkrieg einfach nicht mehr hören konnte. Für mich war das Thema einfach zu oft wiederholt worden. Klar sollte man wissen, welches Grauen mit diesem Krieg einherging, aber muss daraus jahrelang der komplette Geschichtsunterricht bestehen? Ich finde nicht.

Mit diesem Hintergrund war ich kurz skeptisch, ob mir das Buch gefallen könnte. Doch ich fand den Klappentext so spannend, dass ich dem Buch eine Chance gab. Ich wurde nicht enttäuscht. Melanie Levensohn nahm mich mit auf eine Reise nach Frankreich und in die Vereinigten Staaten von Amerika zur Zeit des 2. Weltkrieges bzw. 2006 als Gegenwart.

Durch die Jahreszahlen zu Beginn eines Abschnittes kann ich gut nachvollziehen, in welchem Erzählstrang der Geschichte ich mich gerade befinde. Auch die Wechsel der Erzählperspektiven von Jacobina zu Judith und Béatrice sind gut zu erkennen. Während die zwei Frauen aus der Gegenwart in der 3. Person von ihrem Leben erzählen, erfahre ich die Geschichte von Judith aus erster Hand. Ich habe das Gefühl, als würde sie mir ihr Leben um 1940 in Paris in Form eines Tagebuchs erzählen. Ich finde es beeindruckend, wie sie sich den Widrigkeiten gestellt hat.

Die drei Frauen im Roman sind Grundverschieden und doch scheint sie ein unsichtbares Band zu verbinden. Sie sind starke Persönlichkeiten und durchlaufen eine gewisse Verwandlung im Roman.

Ich bin von der Geschichte ergriffen und beeindruckt. Es ist kein Roman für die leichte Abendlektüre vorm Einschlafen. Ich habe den Roman im Zug von Pforzheim nach Hause gelesen. Und habe von der schönen Landschaft um mich rum nichts mitbekommen. Durch die Zeitsprünge wird die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten.

Für mich war es ein Ausflug aus meinen gewohnten Genres, der sich voll und ganz gelohnt hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen.

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Wenn das Meer leuchtet

Jessica Koch
Buch: 268 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 16.08.2018
ISBN 9783945362433
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover verbreitet romantische Stimmung. Ein Paar steht Arm in Arm am Bug eines Segelschiffes. Der Mond geht auf und leuchtet auf das ruhige Meer, die Sterne stehen hoch am Himmel. Bei dem Cover muss ich an eine schöne Szene aus dem Roman denken.   Die war so schön und lässt mich an tolle Bootsausflüge denken.

Die Protagonisten Marie nimmt mich als Ich-Erzähler mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie hofft durch eine Ortsveränderung am College neu zu starten. Doch schnell wird ihr klar, dass sie hier genauso behandelt wird, wie an ihrer vorherigen Schule. Von allen Seiten stösst sie auf Ablehnung. Nicht mal ihrer Mitbewohnerin hält zu ihr. Marie hat rotblonde Haare und stottert, wenn sie angespannt ist. Beides Eigenschaften die leider immer wieder für Ausgrenzung sorgen können.

Beim Lesen musste ich an mein Gespräch mit einer angehenden Deutschlehrerin denken. Wir hatten uns über aktuelle Romane und deren Einsatz im Schulunterricht unterhalten. Ich finde „Wenn das Meer leuchtet“ eignet sich dazu kontrovers im Unterricht diskutiert zu werden. Und sich selbst mal an die eigene Nase zu fassen, ob man ähnlich mit seinen Mitmenschen umgeht.

Ich habe den Roman an einem Tag verschlungen. Er hat mich emotional berührt und mich zum Nachdenken angeregt. Ich finde es sehr gut, dass Jessica Koch sich zum Ziel gesetzt hat mit ihren Romanen Tabu Themen anzusprechen. Denn unsere Welt besteht nun mal nicht nur aus Sonnenschein.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Sketchnote Handbuch

Mike Rohde
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei mitp/bhv, 20.12.2013
ISBN 9783826682032
Genre: Sachbücher

Rezension:

In den letzten Wochen konntest du bei mir auf dem Blog schon das ein oder andere Sketchnote zu einem Buch sehen. Schon seit dem ich meinen Blog betreibe kritzel ich meine Planung für den Blog in ein Notizbuch. Mit Hilfe dieses Handbuchs haben sich meine meist geschriebenen Kritzeleien verändert. Beim Lesen der Romane versuche ich für mich wichtige Inhalte in Form von Zeichnungen und Worten festzuhalten. Das Handbuch hat mir geholfen, ein wenig Struktur in meine Aufzeichnungen zu bekommen. Ich hätte mir das Buch schon zum Studium gewünscht, da hätten meine Aufzeichnungen einen ganz anderen Charakter bekommen und wären vermutlich jetzt nicht alle in der Papiermülltonne gelandet.

Das Handbuch ist im Prinzip ein Buch voller Sketchnotes. Es ist in sieben Abschnitte gegliedert. Von der Erklärung was überhaupt ein Sketchnote ist bis hin zu Zeichen- Tipps ist allen dabei.

Für mich war das Buch sehr aufschlussreich. Ich habe versucht, meine Kritzeleien in verschiedenen Mustern zu machen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich schon relativ linear arbeite, aber ganz schnell in das Popcorn Muster verfalle. Ich nutze mein Blattpapier bzw. meine Seite einfach da, wo noch ein Platz frei ist. Somit hat mein Sketchnote nur für mich eine nachvollziehbare Struktur. Aber die Aufzeichnung ist ja auch hauptsächlich für einen selbst und nicht für einen anderen.

Am Ende des Buches ist viel Platz zum Üben. Mike Rohde schreibt in seinem Buch, dass jeder Zeichnen kann. Man braucht dazu nur die Grundelemente der Geometrie. Die Zeichnungen müssen nicht perfekt sein, sondern auf den Erkennungswert kommt es an. So hat bestimmt jeder von uns mit ein paar Rechtecken und Kreisen schon einen kastenförmigen Wagen gezeichnet. Auch wenn die Autor von heute schon lange nicht mehr so aussehen, aber jeder kann sehen, dass es ein Auto ist.

Gute finde ich die Anregungen zwischen den Kapiteln von anderen Sketchnotern. So bekommt man gleich Ideen, wie eine Seite aussehen könnte. Gerade auch für die Titel Gestaltung finde ich sie sehr hilfreich.

Ich bin von dem Buch begeistert und finde meine Aufzeichnungen haben durch die Sketchnote Technik einiges an Mehrwert gewonnen. In meinem Studium hätte ich das Buch sehr gut gebrauchen können. Doch auch so im Alltag finde ich Einsatzmöglichkeiten. Für den Einkaufszettel kann man ja mal ein bisschen zeichnen üben.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Jagdsaison in Brodersby

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 16.07.2018
ISBN 9783894255848
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover ist passend zum ersten Buch „Das Schweigen von Brodersby“ gestaltet. Im unteren Bereich ist ein Uferbereich mit Schilf und Steg zu sehen. Auf der anderen Seite des Wassers ist ein Fachwerkhaus mit Reetdach zu erkennen. Über dieser Idylle braut sich etwas zusammen. Der Himmel ist abgedunkelt und Vögel ziehen dahin. Mir gefällt das Cover. Es passt zu einem norddeutschen Kriminalroman.

Für mich ist es das zweite Buch von Stefanie Ross. Die beiden Bücher um den Landarzt Jan kann man unabhängig voneinander lesen. Es sind jeweils abgeschlossene Geschichten. Allein das zwischenmenschliche ist einfach schöner, wenn man beide Romane in der richtigen Reihenfolge liest. Aber für das Verständnis ist dies nicht nötig.

Ich habe den zweiten Roman bei uns auf der Terrasse in der Sonne verschlungen. Meine Sketchnotes zum Roman konntest du vor ein paar Tagen schon bei Instagram bewundern. Hier habe ich für mich das wichtigste zum Roman gekritzelt. Es dient mir als Grundlage für meine Rezension.


Der Protagonist Jan ist als Landarzt in Brodersby angekommen. Von der Landbevölkerung wird er inzwischen als Arzt akzeptiert. Doch scheinen ein paar seiner Patienten auch andere Wege in Anspruch zu nehmen. Als ehemaliger Soldat einer Spezialeinheit kann Jan dem Nervenkitzel einfach nicht widerstehen und schon ist er wieder mitten in einer Geschichte gelandet, die eigentlich in die Hände der Polizei gehören würde.

Beim Lesen habe ich das Gefühl, mich direkt in unmittelbarer Nähe von Brodersby zu befinden. Stefanie Ross gelingt es von Anfang an mich in ihren Bann zu ziehen. Besonders musste ich schmunzeln bei Jörgs Ausflug nach Kiel. Seiner Begleitung versprach er das beste Eis schlechthin. Ich selbst habe eine Weile in Kiel gelebt und hatte bei der Erzählung sofort eine Eisdiele im Kopf und musste Schmunzeln, dass die Autorin genau dieselbe Eisdiele meinte wie ich. Wie oft habe ich im Sommer an der Eisdiele in der Schlange gestanden, um die größten und besten Eiskugeln von Kiel zu ergattern. Das Warten hat sich jedes Mal gelohnt.

Ich tauche immer wieder gerne in Romanen ab, die in mir bekannten Regionen spielen. Und freue mich, wenn ich ganz genau weiß wo die Handlung gerade spielt. Wobei ich finde, dass es nicht immer hundertprozentig der Realität entsprechen muss.

Weiterhin finde ich spannend, dass sich der Mythos der roten Haare hält. Rate mal, welche Haarfarbe die Heilerin im Ort hat? Ich glaube, ich sollte mir nochmal einen neuen Beruf überlegen. Die Grundlagen dafür bringe ich schon mal mit. Wissen über Kräuter und die passenden roten Haare. Jetzt fehlt mir nur noch mein kleines Hexenhäuschen im Wald.

Ich bin schon ganz gespannt auf einen weiteren Roman mit Jan in Brodersby. Und möchte wissen wie es mit seiner Freundschaft zu Jörg und den anderen weitergeht. Haben beide Glück und halten bzw. finden ihre Liebe des Lebens?

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Mittsommerblut

Daniela Arnold
E-Buch Text: 252 Seiten
Erschienen bei null, 02.07.2018
ISBN B07F7M65R2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover gefällt mir. Es ist in den klassischen Thriller Farben: weiß rot schwarz gestaltet. Zu Anfang dachte ich, das Haus passt nicht ins Bild. Doch im weiteren Verlauf erschließt sich mir seine Anwesenheit auf dem Cover. Der See und das Kreuz passen von Anfang an sehr gut. 
Ich finde das Cover passt gut zum Thriller und zum Land, in dem der Roman spielt. Bisher bin ich immer nur in Büchern nach Finnland gereist. Vielleicht wird sich das ja nochmal ändern!

Ich habe mich tagelang auf dieses Buch gefreut. Es lag auf meinem Nachttisch und sprach zu mir. Doch vorher standen auf meinem Leseplan "Das wunderbare Bücherboot" von Sarah Henshaw (das Buch war so naja) und "Bad Boss in Board" von Tina Keller (das Buch ging gar nicht). Also kannst du verstehen, wie groß meine Freude und auch Erwartung war auf ein mitreißendes, gut zu lesendes Buch war. 

Daniela Arnold hat mich mit ihrem Thriller "Mittsommerblut" nicht enttäuscht. Die Spannung wird gut aufgebaut und schon schnell entwickelt sich die Geschichte zu einem Pageturner (Gibt es dafür eigentlich ein kurzes prägnantes deutsches Wort?). Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks lesen durfte, musste ich ein paar Lesepausen einhalten, um entsprechend meine Eindrücke mitzuteilen. Ohne die Leseabschnitte hätte ich das Buch vermutlich am Stück gelesen. Die Geschichte um die Hauptkommissarin Janne Göös hat mich zwei Tage begleitet. Ich bin gedanklich nach Helsinko und Espoo gereist. Meine Gedanken, Erkenntnisse und Co habe ich beim Lesen als Sketchnote festgehalten. 
Die Zentrale Rolle spielt der Bodom- See, denn dort fanden im Abstand von knapp 55 Jahren zwei sehr ähnliche Verbrechen statt. 

Daniela Arnold gelingt es, mir bei der Lösung des aktuellen Falles immer wieder neue Rätsel aufzugeben. So bleibt es bis zum Ende spannend. Gelungen finde ich den Charakter von Janne Göös. Sie ist durch und durch Polizistin und verbissen in ihren Fall. Sie selbst konzentriert sich voll und ganz auf die Ermittlungen und lässt dabei ihr eigenes Leben vollkommen im Stich. Ich bin gespannt, ob es ein weiteres Buch mit Janne als Protagonisten geben wird. Ich würde mich sehr freuen, denn ihr Charakter hat noch viel Potenzial. 

Für mich war es ein schönes Lesevergnügen. Ich empfehle das Buch gerne an alle Liebhaber von Kriminalromanen und Thrillern die in den nördlichen Gefilden spielen. Mich hat das Buch vollkommen überzeugt und es war viel zu schnell ausgelesen. 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
E-Buch Text: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 25.05.2018
ISBN 9783732556632
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover finde ich ganz speziell. Es sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Ich könnte jetzt ganz viel in das Cover hinein interpretieren. Der rosa Streifen in der rechten Ecke könnte ein Vorhang sein. Der grün-weiß gestreifte Bereich könnte eine Bühne darstellen. Aber ich will da gar nichts hinein interpretieren. Mir gefallen die bunten Farben, die kleinen Akzente mit Herzen und Erdbeere. Und in Kombination mit dem Titel ruft das Buch danach, in die Hand genommen zu werden.

Ich habe gerade eine neue Form der Notizen und Aufzeichnungen beim Lesen für mich entdeckt. Ich lese gerade „Das Sketchnote Handbuch“ von Mike Rohde. Meine Erkenntnisse aus dem Buch musste ich direkt umsetzten. Also habe ich mir mein Notizbuch genommen und den Titel für mein Sketchnote gestaltet. Wenn du genau hinsiehst, habe ich mich direkt beim Titel verschrieben. Aber ich finde es gibt schlimmeres. Bewaffnet mit Kaffee, Saft, Notizbuch, Stift und Reader konnte ich dann fleißig lesen und kritzeln.

Die Aussage des Titels kann ich so unterstreichen: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“. Ich bewundere Annika, die Protagonisten im Roman. Mir fehlte der Wille und das Durchsetzungsvermögen, mich gegen die Schüler zu behaupten. So habe ich mich kurz nach dem Referendariat vom Lehrerberuf verabschiedet. Ich konnte Wissen vermitteln, doch die erzieherischen Maßnahmen, um eine Stunde durchzustehen gelangen mir einfach nicht. Ich war Luft für die Schüler. So habe ich mich kritisch selbstreflektiert und den Beruf an den Nagel gehängt. Es ist halt nicht einfach und ich glaube man muss dazu geboren sein.

Nun aber zurück zum Roman. Die Protagonisten Annika ist 27 Jahre jung und arbeitet als Musiklehrerin an einer Hamburger Schule. Da im Roman, wie im echten Leben fast überall Lehrermangel herrscht, wird Annika vorübergehend an eine andere Schule abgeordnet. Dies stellt sie vor ganz neue Herausforderungen.

Annika nimmt mich mit auf ihren Weg in die neue Stadtteilschule, die auch gerne als Brennpunkt Schule bezeichnet wird. In der Ich-Perspektive erzählt sie von ihrem Versuch zu den Schülern durch zu dringen. Mir gefällt ihr Weg, auch wenn ihr Antrieb aus ganz egoistischen Motiven gesteuert wird.

Beim Lesen musste ich an meinen Musical Besuch in Lohne denken. Dort führt das Gymnasium jedes Jahr ein Musical auf und ist dabei sehr professionell. Nicht zu vergleichen mit Annikas Truppe im Roman. Ich hätte damals auch gerne so eine engagierte Lehrerin und ein Musical AG gehabt. Ich hätte mich vermutlich mit einem Instrument in den Hintergrund begeben. Aber ich finde dieses Gemeinschaftsgefühl, was bei den Proben entsteht einfach schön.

Für mich hat der Roman gezeigt, dass man Kindern eine Chance aufzeigen muss. Und egal wie gut oder schlecht am Ende das Ergebnis ist, der Weg ist das Ziel. Ich habe den Roman verschlungen. Zum Einen, weil ich mich sehr gut mit der Protagonisten identifizieren konnte und ich den vermeintlich einfacheren Weg gewählt habe und zum Anderen, weil die Geschichte einfach Mut macht.

Mich hat die Geschichte überzeugt. Ich konnte beim Lesen träumen, schmunzeln und ganz laut vor mich hin lachen, zum Verdruss von meinem Mann, der das nicht verstehen kann. Es ist ein gelungener Frauenroman und eine gute Urlaubslektüre.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Geschichte des Wassers: Roman

Maja Lunde
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 19.03.2018
ISBN 9783641225063
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist ganz schlicht und einfach gehalten. Der Hintergrund hat die Farbe des Sandes. Unten liegt ein Ruderboot aus Holz auf dem Trockenen. Ein Paddel ist im Boot, das andere hängt nach draußen. Für mich passt das Cover sehr gut zum Roman. Die Hintergrundfarbe könnte auch ein Symbol für die Dürre sein.

Ich bin auf die Autorin aufmerksam geworden durch ihr erstes Werk „Die Geschichte der Bienen“. Der Roman war der Auftakt des Klimaquartetts. „Die Geschichte des Wassers“ ist der zweite Teil. Ich habe den ersten Teil nicht selbst gelesen, sondern an meine Mutter verschenkt. Sie war von dem Buch begeistert. Die Resonanz unter den Buchbloggern war durchweg positiv, und hat mich neugierig gemacht. Auch wenn mich das Thema Bienen, durch unsere eigene Imkerei sehr interessiert hat, fand ich das Thema Wasser spannender und habe mich deshalb erst mal für das zweite Buch entschieden.

Wie oben im Inhalt zu lesen ist, spielt die Geschichte in zwei Zeiten. Dies habe ich in meinem Sketchnote mit den Jahreszahlen zu den Handelnden Personen dargestellt. Zum Einen erfahren wir die Geschichte von Signe, wie sie für den Erhalt der Gletscher kämpft und mit ihrem Segelboot die Stürme bezwingt. Zum Anderen folgen wir David in das zukünftige Frankreich mit Dürre und akuter Wassernot.

Beide Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichte aus der Ich- Perspektive. So habe ich die ganze Zeit das Gefühl mit den beiden auf die Reise zu gehen. Bei sommerlichen 35°C hier in Holdorf und in der Sonne noch viel mehr, lässt sich die Wärme im Frankreich des Jahres 2041 sehr gut nachempfinden. Auch die Dürre konnte ich mehr gut vorstellen, denn hier bei uns fehlt dieses Jahr der Regen an allen Ecken und Kanten. Überall ist der Rasen braun, die Bäume lassen teilweise sogar schon ihre Blätter fallen. Natürlich kann man unsere Dürre aktuell nicht mit der Zukunftsphantasie im Roman vergleichen. Aber das Kopfkino wird durch die momentane Hitze gut beeinflusst.

Mich hat der Roman sehr beeindruckt. Der Wechsel zwischen den Erzählsträngen im Jetzt (2017) und in der Zukunft (2041) sorgt für einen guten Spannungsbogen. Und das Thema an sich bietet die nötige Brisanz. Es regt zum Nachdenken und diskutieren an. Wofür brauchen wir zwingend unser Trinkwasser und wo können wir aktuell Trinkwasser einsparen?

Bei dem Anhalten Sommerwetter in Norddeutschland ist das Thema Trinkwasserversorgung akut. Bei meinen Eltern wurde schon die Empfehlung ausgesprochen: Waschmaschinen und Spülmaschinen nur in den Nachtstunden zu betreiben, wenn der Bedarf gewöhnlich niedriger ist als über Tag.

Ich bin gespannt, wie lange unser Sommer noch anhalten wird. Ich finde wir haben in den letzten Jahren soviel über den Regen geklagt, da dürfen wir uns jetzt über die gewünschte Hitze nicht beschweren.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für den Roman. Und ich werde mir jetzt das erste Buch bei meiner Mutter ausleihen, um zu sehen ob es mir genauso gut gefällt wie „Die Geschichte des Wassers“.


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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Mein wunderbares Bücherboot

Sarah Henshaw , Janine Malz , Torsten Woywod
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.08.2018
ISBN 9783959101813
Genre: Biografien

Rezension:

Das Cover ist einfach wunderschön. Ich musste bei dem Cover zuerst an ein Kinder- bzw. Jugendbuch denken. Das gemalte Bild von dem Bücherboot auf dem Kanal lädt ein zum Träumen. Ich bin ein absoluter Cover Käufer. Und so habe aus dem Bauch raus mich für dieses Buch entschieden. Das Cover sprach mich sofort an und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Da war mir egal zu welchem Genre das Buch gehört. Das Thema klang ja im Titel schon an und da kann eine Leseratte wie ich nicht nein sagen. Das wunderschöne Hardcover Buch ist auch haptisch ein Erlebnis. Von der äußeren Betrachtung also erst mal ein gelungenes Werk.

Der positive äußere Eindruck hatte meine Erwartung an das Buch sehr hoch geschraubt. So ganz konnte es meinen Erwartungen aber nicht gerecht werden. Dem Erzählstil der Autorin konnte ich zu Beginn sehr gut folgen. Sarah Henshaw erzählt aus der Ich-Perspektive von ihrem eigenen Abenteuer. Doch wiederholen sich einige Episoden immer wieder. Und nach der dritten Schleusen- Durchquerung dachte ich: ok, das kann ich jetzt auch.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Sarah Henshaw sitzt neben mir und erzählt mir von ihrer Reise. Eine Erzählung ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Wie ein Freund ihr die Geschichte von seiner Kirchturmbesteigung erzählt. Man musste ich da lachen. Die Episode musste ich dann direkt in meinem Sketchnote zum Buch festhalten. Es ist übrigens der Mann mit den Unterhosen und der Wäscheleine, der zu der Erzählung gehört. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten.

Im weiteren Verlauf der Geschichte gab es immer wieder Abschnitte, die ich gerne über blättert hätte. Das mache ich aber nicht, denn ich könnte ja was verpassen. Aber es gab auch viele Stellen, an denen ich über die Naivität der Protagonistin nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich bin da einfach ganz anders gestrickt. Ich würde erst mal alle Stricke ziehen, um selbst Geld zu verdienen bevor ich meine Freunde und Familie anpumpe. Aber da sind die Menschen ja sehr verschieden.

Das Buch hat mich dazu angeregt, mal wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Gibt es für dich Gerichte oder Lebensmittel, die du so gar nicht magst? Für Sarah sind es Müsli-Riegel. Diese bekommt sie besonders von ihrer Mutter immer wieder geschenkt. So häufen sich die Riegel in dem Bücherboot. Da fällt mir direkt wieder eine Einnahmequelle ein. Ich hätte die direkt zum Verkauf angeboten, wenn ich sie selbst nicht essen möchte. Also für mich gibt es eine Frucht, die ich schon seit Kindertagen nicht mag und dass ist die Birne. Keine Ahnung warum, aber mir schmeckt die einfach nicht. In meiner Familie stehe ich damit aber ganz alleine dar, denn alle anderen lieben Birnen. Und so gibt es ziemlich häufig, wenn ich bei meinen Eltern zu besuch bin „Birne-Helene“. 


 „Ein gutes Buch ist Theater im Kopf“ schreibt Sarah Henshaw in ihrem Roman. Genau aus diesem Grund lese ich für mein leben gern. Und auch wenn mir nicht alles im Roman gefallen hat, so hat es doch für jede Menge Theater im Kopf gesorgt. Ich konnte Sarah direkt vor mir sehen, wie sie einhändig versucht die Schleusen zu bedienen. Oder wie sie singend auf ihrem Kanalboot steht. Ich bin bisher immer nur durch Schleusen gefahren, die von Land aus professionell bedienet werden. Dabei waren die Schleusen im Panamakanal wohl die spektakulärsten Schleusen bisher in meinem Leben. Die meist genutzte Schleuse von mir ist das Tor in Sieversfleth direkt am Grundstück meiner Eltern. Das hatte damals noch keinen Motor und konnte mit Trick 17 bedient werden. Da haben wir Kinder gerne gespielt und sind auch das ein oder andere Mal vom Schleusentor ins Wasser gefallen.

Im großen und ganzen war das Buch okay. Ich habe es als eine Art Tagebuch wahrgenommen und auch so gelesen. Da nicht jeder Tag anderes verläuft als der vorangegangene Tag kann sich da schon mal was wiederholen. Für mich hat sich das Buch gut geeignet, um ein paar Sketchnotes anzufertigen. Der Roman hat für viele Bilder in meinem Kopf gesorgt, die ich gar nicht alle zeichnen kann.

Drei Fragen, die Sarah im Zwiegespräch mit einem Reiher geklärt hat möchte ich an dich weitergeben. Woher kommst du? Wohin willst du? Wie lang ist dein Boot? Mich würden deine Antworten interessieren, die von Sarah Henshaw kenne ich schon.

Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus dem Buch heraus. Die Idee und die Reise finde ich absolut klasse. Über die Naivität kann ich nur den Kopf schütteln. Zu Beginn hatte ich gedacht es sei ein zusammenhängender Roman. Doch schon schnell habe ich es als eine Aneinanderreihung von Episoden gesehen. Ich habe mir beim Lesen vorgestellt, es sei eine Art Tagebuch mit für die Person wichtigen Einträgen. So ließ sich das Buch für mich gut lesen. Es war nicht unbedingt Spannend, aber auch keine Zeitverschwendung.

Ich könnte mir gut vorstellen, eine ähnliche Reise zu unternehmen. Einfach mal für einen Zeitraum X aussteigen, etwas von einer begrenzten Region sehen und im Miteinander mit den Menschen leben und vor allem überleben.

Ich für mich habe den Roman gerne gelesen. Auch wenn er nicht meine Erwartung erfüllt hat, aber dennoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis das Buch nicht beenden zu wollen.

Das Ende finde ich etwas zu schnell und undurchsichtig. Aber im Prinzip passt es zu dem Hin und Her im ganzen Roman ganz gut. Man muss das Buch halt eher als Tagebuch und Selbstfindungstrip lesen und nicht als wunderbaren Reisebericht oder Roman.

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Der Fedora Attentäter: Das erste Buch der Hydra-Detonation-Reihe

Melanie Naumann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.07.2018
ISBN 9781717822451
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover ist ein Hingucker. Es hat die momentan vorherrschenden Farben für einen Thriller: rot, weiß und schwarz. Unten ist ein Schachspiel angedeutet, auf dem ein Mann mit Hut steht. Ich weiß inzwischen, dass das ein Fedora Hut ist. Der Oberkörper des Mannes verblasst hinter dem roten Titel und gibt ihm so etwas sehr verwegenes. Von oben ragen Hochhäuser auf dem Kopf ins Bild. Ich nehme an, es ist die Skyline von Toronto, denn genau dort spielt der Roman. Für mich passt das Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Alles Details, die auf dem Cover zu sehen sind, findet man auch im Buch. Und warum gerade Toronto auf dem Kopf dargestellt ist verrate ich dir nicht. Nur soviel, das hat schon seinen Grund.

„Der Fedora Attentäter“ ist das Erstlingswerk von Melanie Naumann. Es ist ein Romance-Thriller und vereint damit meine liebsten Genres in einem Buch. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt. Nur die Tagebucheinträge von Marly sind in der 1. Person verfasst. Diese heben sich auch stilistisch von der Handlung des Romans ab.

Marly und Luke sind die Protagonisten im Roman. Sie lernen sich rein zufällig auf einem Flughafen kennen. Während Marly gerade mal wieder auf der Flucht ist, versucht Luke eine Bombe zu entschärfen. Damit ist der Start für eine rasante Geschichte gestellt.

Das Buch war für mich der Hammer.  Die Spannung wird schon mit der ersten Seite aufgebaut und hält bis zur letzten Seite an. Das Thema finde ich sehr gut umgesetzt und absolut unserer Zeit entsprechend. Von Bombenattentaten muss man in der Presse ja leider immer wieder lesen. Ich hatte bei dem Buchtrailer irgendwie direkt Bruce Willis im Kopf. Ich bin ein absoluter Fan von seinen Stirb langsam Filmen und kann die ersten drei Filme schon fast mitsprechen. Doch dieses Buch schlägt die Filme nochmal um Weiten. Ich kann meine Begeisterung kaum in Worte fassen und bin schon ganz gespannt auf das zweite Buch, denn der Untertitel: „Das erste Buch der Hydra-Detonation Reihe“ lässt auf mehr hoffen.

Wenn du Spannung liebst und auch ein bisschen Liebe im Thriller magst, dann machst du mit diesem Buch nichts verkehrt. Es sorgt für schlaflose Nächte, weil man das Buch einfach nicht zur Seite legen kann.

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