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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Wenn das Meer leuchtet

Jessica Koch
Buch: 268 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 16.08.2018
ISBN 9783945362433
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover verbreitet romantische Stimmung. Ein Paar steht Arm in Arm am Bug eines Segelschiffes. Der Mond geht auf und leuchtet auf das ruhige Meer, die Sterne stehen hoch am Himmel. Bei dem Cover muss ich an eine schöne Szene aus dem Roman denken.   Die war so schön und lässt mich an tolle Bootsausflüge denken.

Die Protagonisten Marie nimmt mich als Ich-Erzähler mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie hofft durch eine Ortsveränderung am College neu zu starten. Doch schnell wird ihr klar, dass sie hier genauso behandelt wird, wie an ihrer vorherigen Schule. Von allen Seiten stösst sie auf Ablehnung. Nicht mal ihrer Mitbewohnerin hält zu ihr. Marie hat rotblonde Haare und stottert, wenn sie angespannt ist. Beides Eigenschaften die leider immer wieder für Ausgrenzung sorgen können.

Beim Lesen musste ich an mein Gespräch mit einer angehenden Deutschlehrerin denken. Wir hatten uns über aktuelle Romane und deren Einsatz im Schulunterricht unterhalten. Ich finde „Wenn das Meer leuchtet“ eignet sich dazu kontrovers im Unterricht diskutiert zu werden. Und sich selbst mal an die eigene Nase zu fassen, ob man ähnlich mit seinen Mitmenschen umgeht.

Ich habe den Roman an einem Tag verschlungen. Er hat mich emotional berührt und mich zum Nachdenken angeregt. Ich finde es sehr gut, dass Jessica Koch sich zum Ziel gesetzt hat mit ihren Romanen Tabu Themen anzusprechen. Denn unsere Welt besteht nun mal nicht nur aus Sonnenschein.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Sketchnote Handbuch

Mike Rohde
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei mitp/bhv, 20.12.2013
ISBN 9783826682032
Genre: Sachbücher

Rezension:

In den letzten Wochen konntest du bei mir auf dem Blog schon das ein oder andere Sketchnote zu einem Buch sehen. Schon seit dem ich meinen Blog betreibe kritzel ich meine Planung für den Blog in ein Notizbuch. Mit Hilfe dieses Handbuchs haben sich meine meist geschriebenen Kritzeleien verändert. Beim Lesen der Romane versuche ich für mich wichtige Inhalte in Form von Zeichnungen und Worten festzuhalten. Das Handbuch hat mir geholfen, ein wenig Struktur in meine Aufzeichnungen zu bekommen. Ich hätte mir das Buch schon zum Studium gewünscht, da hätten meine Aufzeichnungen einen ganz anderen Charakter bekommen und wären vermutlich jetzt nicht alle in der Papiermülltonne gelandet.

Das Handbuch ist im Prinzip ein Buch voller Sketchnotes. Es ist in sieben Abschnitte gegliedert. Von der Erklärung was überhaupt ein Sketchnote ist bis hin zu Zeichen- Tipps ist allen dabei.

Für mich war das Buch sehr aufschlussreich. Ich habe versucht, meine Kritzeleien in verschiedenen Mustern zu machen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich schon relativ linear arbeite, aber ganz schnell in das Popcorn Muster verfalle. Ich nutze mein Blattpapier bzw. meine Seite einfach da, wo noch ein Platz frei ist. Somit hat mein Sketchnote nur für mich eine nachvollziehbare Struktur. Aber die Aufzeichnung ist ja auch hauptsächlich für einen selbst und nicht für einen anderen.

Am Ende des Buches ist viel Platz zum Üben. Mike Rohde schreibt in seinem Buch, dass jeder Zeichnen kann. Man braucht dazu nur die Grundelemente der Geometrie. Die Zeichnungen müssen nicht perfekt sein, sondern auf den Erkennungswert kommt es an. So hat bestimmt jeder von uns mit ein paar Rechtecken und Kreisen schon einen kastenförmigen Wagen gezeichnet. Auch wenn die Autor von heute schon lange nicht mehr so aussehen, aber jeder kann sehen, dass es ein Auto ist.

Gute finde ich die Anregungen zwischen den Kapiteln von anderen Sketchnotern. So bekommt man gleich Ideen, wie eine Seite aussehen könnte. Gerade auch für die Titel Gestaltung finde ich sie sehr hilfreich.

Ich bin von dem Buch begeistert und finde meine Aufzeichnungen haben durch die Sketchnote Technik einiges an Mehrwert gewonnen. In meinem Studium hätte ich das Buch sehr gut gebrauchen können. Doch auch so im Alltag finde ich Einsatzmöglichkeiten. Für den Einkaufszettel kann man ja mal ein bisschen zeichnen üben.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Jagdsaison in Brodersby

Stefanie Ross
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 16.07.2018
ISBN 9783894255848
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover ist passend zum ersten Buch „Das Schweigen von Brodersby“ gestaltet. Im unteren Bereich ist ein Uferbereich mit Schilf und Steg zu sehen. Auf der anderen Seite des Wassers ist ein Fachwerkhaus mit Reetdach zu erkennen. Über dieser Idylle braut sich etwas zusammen. Der Himmel ist abgedunkelt und Vögel ziehen dahin. Mir gefällt das Cover. Es passt zu einem norddeutschen Kriminalroman.

Für mich ist es das zweite Buch von Stefanie Ross. Die beiden Bücher um den Landarzt Jan kann man unabhängig voneinander lesen. Es sind jeweils abgeschlossene Geschichten. Allein das zwischenmenschliche ist einfach schöner, wenn man beide Romane in der richtigen Reihenfolge liest. Aber für das Verständnis ist dies nicht nötig.

Ich habe den zweiten Roman bei uns auf der Terrasse in der Sonne verschlungen. Meine Sketchnotes zum Roman konntest du vor ein paar Tagen schon bei Instagram bewundern. Hier habe ich für mich das wichtigste zum Roman gekritzelt. Es dient mir als Grundlage für meine Rezension.


Der Protagonist Jan ist als Landarzt in Brodersby angekommen. Von der Landbevölkerung wird er inzwischen als Arzt akzeptiert. Doch scheinen ein paar seiner Patienten auch andere Wege in Anspruch zu nehmen. Als ehemaliger Soldat einer Spezialeinheit kann Jan dem Nervenkitzel einfach nicht widerstehen und schon ist er wieder mitten in einer Geschichte gelandet, die eigentlich in die Hände der Polizei gehören würde.

Beim Lesen habe ich das Gefühl, mich direkt in unmittelbarer Nähe von Brodersby zu befinden. Stefanie Ross gelingt es von Anfang an mich in ihren Bann zu ziehen. Besonders musste ich schmunzeln bei Jörgs Ausflug nach Kiel. Seiner Begleitung versprach er das beste Eis schlechthin. Ich selbst habe eine Weile in Kiel gelebt und hatte bei der Erzählung sofort eine Eisdiele im Kopf und musste Schmunzeln, dass die Autorin genau dieselbe Eisdiele meinte wie ich. Wie oft habe ich im Sommer an der Eisdiele in der Schlange gestanden, um die größten und besten Eiskugeln von Kiel zu ergattern. Das Warten hat sich jedes Mal gelohnt.

Ich tauche immer wieder gerne in Romanen ab, die in mir bekannten Regionen spielen. Und freue mich, wenn ich ganz genau weiß wo die Handlung gerade spielt. Wobei ich finde, dass es nicht immer hundertprozentig der Realität entsprechen muss.

Weiterhin finde ich spannend, dass sich der Mythos der roten Haare hält. Rate mal, welche Haarfarbe die Heilerin im Ort hat? Ich glaube, ich sollte mir nochmal einen neuen Beruf überlegen. Die Grundlagen dafür bringe ich schon mal mit. Wissen über Kräuter und die passenden roten Haare. Jetzt fehlt mir nur noch mein kleines Hexenhäuschen im Wald.

Ich bin schon ganz gespannt auf einen weiteren Roman mit Jan in Brodersby. Und möchte wissen wie es mit seiner Freundschaft zu Jörg und den anderen weitergeht. Haben beide Glück und halten bzw. finden ihre Liebe des Lebens?

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Mittsommerblut

Daniela Arnold
E-Buch Text: 252 Seiten
Erschienen bei null, 02.07.2018
ISBN B07F7M65R2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover gefällt mir. Es ist in den klassischen Thriller Farben: weiß rot schwarz gestaltet. Zu Anfang dachte ich, das Haus passt nicht ins Bild. Doch im weiteren Verlauf erschließt sich mir seine Anwesenheit auf dem Cover. Der See und das Kreuz passen von Anfang an sehr gut. 
Ich finde das Cover passt gut zum Thriller und zum Land, in dem der Roman spielt. Bisher bin ich immer nur in Büchern nach Finnland gereist. Vielleicht wird sich das ja nochmal ändern!

Ich habe mich tagelang auf dieses Buch gefreut. Es lag auf meinem Nachttisch und sprach zu mir. Doch vorher standen auf meinem Leseplan "Das wunderbare Bücherboot" von Sarah Henshaw (das Buch war so naja) und "Bad Boss in Board" von Tina Keller (das Buch ging gar nicht). Also kannst du verstehen, wie groß meine Freude und auch Erwartung war auf ein mitreißendes, gut zu lesendes Buch war. 

Daniela Arnold hat mich mit ihrem Thriller "Mittsommerblut" nicht enttäuscht. Die Spannung wird gut aufgebaut und schon schnell entwickelt sich die Geschichte zu einem Pageturner (Gibt es dafür eigentlich ein kurzes prägnantes deutsches Wort?). Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks lesen durfte, musste ich ein paar Lesepausen einhalten, um entsprechend meine Eindrücke mitzuteilen. Ohne die Leseabschnitte hätte ich das Buch vermutlich am Stück gelesen. Die Geschichte um die Hauptkommissarin Janne Göös hat mich zwei Tage begleitet. Ich bin gedanklich nach Helsinko und Espoo gereist. Meine Gedanken, Erkenntnisse und Co habe ich beim Lesen als Sketchnote festgehalten. 
Die Zentrale Rolle spielt der Bodom- See, denn dort fanden im Abstand von knapp 55 Jahren zwei sehr ähnliche Verbrechen statt. 

Daniela Arnold gelingt es, mir bei der Lösung des aktuellen Falles immer wieder neue Rätsel aufzugeben. So bleibt es bis zum Ende spannend. Gelungen finde ich den Charakter von Janne Göös. Sie ist durch und durch Polizistin und verbissen in ihren Fall. Sie selbst konzentriert sich voll und ganz auf die Ermittlungen und lässt dabei ihr eigenes Leben vollkommen im Stich. Ich bin gespannt, ob es ein weiteres Buch mit Janne als Protagonisten geben wird. Ich würde mich sehr freuen, denn ihr Charakter hat noch viel Potenzial. 

Für mich war es ein schönes Lesevergnügen. Ich empfehle das Buch gerne an alle Liebhaber von Kriminalromanen und Thrillern die in den nördlichen Gefilden spielen. Mich hat das Buch vollkommen überzeugt und es war viel zu schnell ausgelesen. 

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
E-Buch Text: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 25.05.2018
ISBN 9783732556632
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover finde ich ganz speziell. Es sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Ich könnte jetzt ganz viel in das Cover hinein interpretieren. Der rosa Streifen in der rechten Ecke könnte ein Vorhang sein. Der grün-weiß gestreifte Bereich könnte eine Bühne darstellen. Aber ich will da gar nichts hinein interpretieren. Mir gefallen die bunten Farben, die kleinen Akzente mit Herzen und Erdbeere. Und in Kombination mit dem Titel ruft das Buch danach, in die Hand genommen zu werden.

Ich habe gerade eine neue Form der Notizen und Aufzeichnungen beim Lesen für mich entdeckt. Ich lese gerade „Das Sketchnote Handbuch“ von Mike Rohde. Meine Erkenntnisse aus dem Buch musste ich direkt umsetzten. Also habe ich mir mein Notizbuch genommen und den Titel für mein Sketchnote gestaltet. Wenn du genau hinsiehst, habe ich mich direkt beim Titel verschrieben. Aber ich finde es gibt schlimmeres. Bewaffnet mit Kaffee, Saft, Notizbuch, Stift und Reader konnte ich dann fleißig lesen und kritzeln.

Die Aussage des Titels kann ich so unterstreichen: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“. Ich bewundere Annika, die Protagonisten im Roman. Mir fehlte der Wille und das Durchsetzungsvermögen, mich gegen die Schüler zu behaupten. So habe ich mich kurz nach dem Referendariat vom Lehrerberuf verabschiedet. Ich konnte Wissen vermitteln, doch die erzieherischen Maßnahmen, um eine Stunde durchzustehen gelangen mir einfach nicht. Ich war Luft für die Schüler. So habe ich mich kritisch selbstreflektiert und den Beruf an den Nagel gehängt. Es ist halt nicht einfach und ich glaube man muss dazu geboren sein.

Nun aber zurück zum Roman. Die Protagonisten Annika ist 27 Jahre jung und arbeitet als Musiklehrerin an einer Hamburger Schule. Da im Roman, wie im echten Leben fast überall Lehrermangel herrscht, wird Annika vorübergehend an eine andere Schule abgeordnet. Dies stellt sie vor ganz neue Herausforderungen.

Annika nimmt mich mit auf ihren Weg in die neue Stadtteilschule, die auch gerne als Brennpunkt Schule bezeichnet wird. In der Ich-Perspektive erzählt sie von ihrem Versuch zu den Schülern durch zu dringen. Mir gefällt ihr Weg, auch wenn ihr Antrieb aus ganz egoistischen Motiven gesteuert wird.

Beim Lesen musste ich an meinen Musical Besuch in Lohne denken. Dort führt das Gymnasium jedes Jahr ein Musical auf und ist dabei sehr professionell. Nicht zu vergleichen mit Annikas Truppe im Roman. Ich hätte damals auch gerne so eine engagierte Lehrerin und ein Musical AG gehabt. Ich hätte mich vermutlich mit einem Instrument in den Hintergrund begeben. Aber ich finde dieses Gemeinschaftsgefühl, was bei den Proben entsteht einfach schön.

Für mich hat der Roman gezeigt, dass man Kindern eine Chance aufzeigen muss. Und egal wie gut oder schlecht am Ende das Ergebnis ist, der Weg ist das Ziel. Ich habe den Roman verschlungen. Zum Einen, weil ich mich sehr gut mit der Protagonisten identifizieren konnte und ich den vermeintlich einfacheren Weg gewählt habe und zum Anderen, weil die Geschichte einfach Mut macht.

Mich hat die Geschichte überzeugt. Ich konnte beim Lesen träumen, schmunzeln und ganz laut vor mich hin lachen, zum Verdruss von meinem Mann, der das nicht verstehen kann. Es ist ein gelungener Frauenroman und eine gute Urlaubslektüre.

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Die Geschichte des Wassers: Roman

Maja Lunde
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 19.03.2018
ISBN 9783641225063
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist ganz schlicht und einfach gehalten. Der Hintergrund hat die Farbe des Sandes. Unten liegt ein Ruderboot aus Holz auf dem Trockenen. Ein Paddel ist im Boot, das andere hängt nach draußen. Für mich passt das Cover sehr gut zum Roman. Die Hintergrundfarbe könnte auch ein Symbol für die Dürre sein.

Ich bin auf die Autorin aufmerksam geworden durch ihr erstes Werk „Die Geschichte der Bienen“. Der Roman war der Auftakt des Klimaquartetts. „Die Geschichte des Wassers“ ist der zweite Teil. Ich habe den ersten Teil nicht selbst gelesen, sondern an meine Mutter verschenkt. Sie war von dem Buch begeistert. Die Resonanz unter den Buchbloggern war durchweg positiv, und hat mich neugierig gemacht. Auch wenn mich das Thema Bienen, durch unsere eigene Imkerei sehr interessiert hat, fand ich das Thema Wasser spannender und habe mich deshalb erst mal für das zweite Buch entschieden.

Wie oben im Inhalt zu lesen ist, spielt die Geschichte in zwei Zeiten. Dies habe ich in meinem Sketchnote mit den Jahreszahlen zu den Handelnden Personen dargestellt. Zum Einen erfahren wir die Geschichte von Signe, wie sie für den Erhalt der Gletscher kämpft und mit ihrem Segelboot die Stürme bezwingt. Zum Anderen folgen wir David in das zukünftige Frankreich mit Dürre und akuter Wassernot.

Beide Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichte aus der Ich- Perspektive. So habe ich die ganze Zeit das Gefühl mit den beiden auf die Reise zu gehen. Bei sommerlichen 35°C hier in Holdorf und in der Sonne noch viel mehr, lässt sich die Wärme im Frankreich des Jahres 2041 sehr gut nachempfinden. Auch die Dürre konnte ich mehr gut vorstellen, denn hier bei uns fehlt dieses Jahr der Regen an allen Ecken und Kanten. Überall ist der Rasen braun, die Bäume lassen teilweise sogar schon ihre Blätter fallen. Natürlich kann man unsere Dürre aktuell nicht mit der Zukunftsphantasie im Roman vergleichen. Aber das Kopfkino wird durch die momentane Hitze gut beeinflusst.

Mich hat der Roman sehr beeindruckt. Der Wechsel zwischen den Erzählsträngen im Jetzt (2017) und in der Zukunft (2041) sorgt für einen guten Spannungsbogen. Und das Thema an sich bietet die nötige Brisanz. Es regt zum Nachdenken und diskutieren an. Wofür brauchen wir zwingend unser Trinkwasser und wo können wir aktuell Trinkwasser einsparen?

Bei dem Anhalten Sommerwetter in Norddeutschland ist das Thema Trinkwasserversorgung akut. Bei meinen Eltern wurde schon die Empfehlung ausgesprochen: Waschmaschinen und Spülmaschinen nur in den Nachtstunden zu betreiben, wenn der Bedarf gewöhnlich niedriger ist als über Tag.

Ich bin gespannt, wie lange unser Sommer noch anhalten wird. Ich finde wir haben in den letzten Jahren soviel über den Regen geklagt, da dürfen wir uns jetzt über die gewünschte Hitze nicht beschweren.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für den Roman. Und ich werde mir jetzt das erste Buch bei meiner Mutter ausleihen, um zu sehen ob es mir genauso gut gefällt wie „Die Geschichte des Wassers“.


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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Mein wunderbares Bücherboot

Sarah Henshaw , Janine Malz , Torsten Woywod
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.08.2018
ISBN 9783959101813
Genre: Biografien

Rezension:

Das Cover ist einfach wunderschön. Ich musste bei dem Cover zuerst an ein Kinder- bzw. Jugendbuch denken. Das gemalte Bild von dem Bücherboot auf dem Kanal lädt ein zum Träumen. Ich bin ein absoluter Cover Käufer. Und so habe aus dem Bauch raus mich für dieses Buch entschieden. Das Cover sprach mich sofort an und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Da war mir egal zu welchem Genre das Buch gehört. Das Thema klang ja im Titel schon an und da kann eine Leseratte wie ich nicht nein sagen. Das wunderschöne Hardcover Buch ist auch haptisch ein Erlebnis. Von der äußeren Betrachtung also erst mal ein gelungenes Werk.

Der positive äußere Eindruck hatte meine Erwartung an das Buch sehr hoch geschraubt. So ganz konnte es meinen Erwartungen aber nicht gerecht werden. Dem Erzählstil der Autorin konnte ich zu Beginn sehr gut folgen. Sarah Henshaw erzählt aus der Ich-Perspektive von ihrem eigenen Abenteuer. Doch wiederholen sich einige Episoden immer wieder. Und nach der dritten Schleusen- Durchquerung dachte ich: ok, das kann ich jetzt auch.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Sarah Henshaw sitzt neben mir und erzählt mir von ihrer Reise. Eine Erzählung ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Wie ein Freund ihr die Geschichte von seiner Kirchturmbesteigung erzählt. Man musste ich da lachen. Die Episode musste ich dann direkt in meinem Sketchnote zum Buch festhalten. Es ist übrigens der Mann mit den Unterhosen und der Wäscheleine, der zu der Erzählung gehört. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten.

Im weiteren Verlauf der Geschichte gab es immer wieder Abschnitte, die ich gerne über blättert hätte. Das mache ich aber nicht, denn ich könnte ja was verpassen. Aber es gab auch viele Stellen, an denen ich über die Naivität der Protagonistin nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich bin da einfach ganz anders gestrickt. Ich würde erst mal alle Stricke ziehen, um selbst Geld zu verdienen bevor ich meine Freunde und Familie anpumpe. Aber da sind die Menschen ja sehr verschieden.

Das Buch hat mich dazu angeregt, mal wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Gibt es für dich Gerichte oder Lebensmittel, die du so gar nicht magst? Für Sarah sind es Müsli-Riegel. Diese bekommt sie besonders von ihrer Mutter immer wieder geschenkt. So häufen sich die Riegel in dem Bücherboot. Da fällt mir direkt wieder eine Einnahmequelle ein. Ich hätte die direkt zum Verkauf angeboten, wenn ich sie selbst nicht essen möchte. Also für mich gibt es eine Frucht, die ich schon seit Kindertagen nicht mag und dass ist die Birne. Keine Ahnung warum, aber mir schmeckt die einfach nicht. In meiner Familie stehe ich damit aber ganz alleine dar, denn alle anderen lieben Birnen. Und so gibt es ziemlich häufig, wenn ich bei meinen Eltern zu besuch bin „Birne-Helene“. 


 „Ein gutes Buch ist Theater im Kopf“ schreibt Sarah Henshaw in ihrem Roman. Genau aus diesem Grund lese ich für mein leben gern. Und auch wenn mir nicht alles im Roman gefallen hat, so hat es doch für jede Menge Theater im Kopf gesorgt. Ich konnte Sarah direkt vor mir sehen, wie sie einhändig versucht die Schleusen zu bedienen. Oder wie sie singend auf ihrem Kanalboot steht. Ich bin bisher immer nur durch Schleusen gefahren, die von Land aus professionell bedienet werden. Dabei waren die Schleusen im Panamakanal wohl die spektakulärsten Schleusen bisher in meinem Leben. Die meist genutzte Schleuse von mir ist das Tor in Sieversfleth direkt am Grundstück meiner Eltern. Das hatte damals noch keinen Motor und konnte mit Trick 17 bedient werden. Da haben wir Kinder gerne gespielt und sind auch das ein oder andere Mal vom Schleusentor ins Wasser gefallen.

Im großen und ganzen war das Buch okay. Ich habe es als eine Art Tagebuch wahrgenommen und auch so gelesen. Da nicht jeder Tag anderes verläuft als der vorangegangene Tag kann sich da schon mal was wiederholen. Für mich hat sich das Buch gut geeignet, um ein paar Sketchnotes anzufertigen. Der Roman hat für viele Bilder in meinem Kopf gesorgt, die ich gar nicht alle zeichnen kann.

Drei Fragen, die Sarah im Zwiegespräch mit einem Reiher geklärt hat möchte ich an dich weitergeben. Woher kommst du? Wohin willst du? Wie lang ist dein Boot? Mich würden deine Antworten interessieren, die von Sarah Henshaw kenne ich schon.

Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus dem Buch heraus. Die Idee und die Reise finde ich absolut klasse. Über die Naivität kann ich nur den Kopf schütteln. Zu Beginn hatte ich gedacht es sei ein zusammenhängender Roman. Doch schon schnell habe ich es als eine Aneinanderreihung von Episoden gesehen. Ich habe mir beim Lesen vorgestellt, es sei eine Art Tagebuch mit für die Person wichtigen Einträgen. So ließ sich das Buch für mich gut lesen. Es war nicht unbedingt Spannend, aber auch keine Zeitverschwendung.

Ich könnte mir gut vorstellen, eine ähnliche Reise zu unternehmen. Einfach mal für einen Zeitraum X aussteigen, etwas von einer begrenzten Region sehen und im Miteinander mit den Menschen leben und vor allem überleben.

Ich für mich habe den Roman gerne gelesen. Auch wenn er nicht meine Erwartung erfüllt hat, aber dennoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis das Buch nicht beenden zu wollen.

Das Ende finde ich etwas zu schnell und undurchsichtig. Aber im Prinzip passt es zu dem Hin und Her im ganzen Roman ganz gut. Man muss das Buch halt eher als Tagebuch und Selbstfindungstrip lesen und nicht als wunderbaren Reisebericht oder Roman.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Der Fedora Attentäter: Das erste Buch der Hydra-Detonation-Reihe

Melanie Naumann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.07.2018
ISBN 9781717822451
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist ein Hingucker. Es hat die momentan vorherrschenden Farben für einen Thriller: rot, weiß und schwarz. Unten ist ein Schachspiel angedeutet, auf dem ein Mann mit Hut steht. Ich weiß inzwischen, dass das ein Fedora Hut ist. Der Oberkörper des Mannes verblasst hinter dem roten Titel und gibt ihm so etwas sehr verwegenes. Von oben ragen Hochhäuser auf dem Kopf ins Bild. Ich nehme an, es ist die Skyline von Toronto, denn genau dort spielt der Roman. Für mich passt das Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Alles Details, die auf dem Cover zu sehen sind, findet man auch im Buch. Und warum gerade Toronto auf dem Kopf dargestellt ist verrate ich dir nicht. Nur soviel, das hat schon seinen Grund.

„Der Fedora Attentäter“ ist das Erstlingswerk von Melanie Naumann. Es ist ein Romance-Thriller und vereint damit meine liebsten Genres in einem Buch. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt. Nur die Tagebucheinträge von Marly sind in der 1. Person verfasst. Diese heben sich auch stilistisch von der Handlung des Romans ab.

Marly und Luke sind die Protagonisten im Roman. Sie lernen sich rein zufällig auf einem Flughafen kennen. Während Marly gerade mal wieder auf der Flucht ist, versucht Luke eine Bombe zu entschärfen. Damit ist der Start für eine rasante Geschichte gestellt.

Das Buch war für mich der Hammer.  Die Spannung wird schon mit der ersten Seite aufgebaut und hält bis zur letzten Seite an. Das Thema finde ich sehr gut umgesetzt und absolut unserer Zeit entsprechend. Von Bombenattentaten muss man in der Presse ja leider immer wieder lesen. Ich hatte bei dem Buchtrailer irgendwie direkt Bruce Willis im Kopf. Ich bin ein absoluter Fan von seinen Stirb langsam Filmen und kann die ersten drei Filme schon fast mitsprechen. Doch dieses Buch schlägt die Filme nochmal um Weiten. Ich kann meine Begeisterung kaum in Worte fassen und bin schon ganz gespannt auf das zweite Buch, denn der Untertitel: „Das erste Buch der Hydra-Detonation Reihe“ lässt auf mehr hoffen.

Wenn du Spannung liebst und auch ein bisschen Liebe im Thriller magst, dann machst du mit diesem Buch nichts verkehrt. Es sorgt für schlaflose Nächte, weil man das Buch einfach nicht zur Seite legen kann.

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die kleine Sommerküche am Meer

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492313230
Genre: Liebesromane

Rezension:

Um das Cover in seiner ganzen Pracht genießen zu können, muss man den Buchrücken ein wenig überdehnen. Auf der Buchrückseite scheint sich ein Teil der Insel Mure unterhalb des Klappentextes abzuzeichnen. Auf der Vorderseite sieht man ebenfalls einen Teil der Insel. Dabei wird der Blick durch eine Terrassen- oder Balkontür gelengt. Man schaut an einem Beistelltisch und Stuhl vorbei aufs offene Meer. Auf dem Tisch liegen Zitronen, die eher ein südliches Flair verströmen. Richtung Horizont verschwindet gerade eine Walflosse im Meer. Der Ausblick ist einfach traumhaft. Da möchte ich sofort Urlaub machen. Blauer Himmel und Meer, da fehlt nur noch das passende Buch, um das Bild für meinen Sommerurlaub komplett zu machen.

Das vorliegende Buch passt perfekt in dieses Bild. Es ist genau die richtige Lektüre um abzuschalten und den Urlaub zu genießen. Jenny Colgan entführt uns auf eine fiktive Insel ganz im Norden Schottlands. Mure hat ein wenig von allen schottischen Inseln abbekommen. Es liegt weit ab vom Festland und ist der Nordsee ausgeliefert. Als Kind hätte ich mir das Leben auf einer Insel gut vorstellen können. Egal wohin man läuft, irgendwann kommt man immer am Wasser an. Wobei die Halbinsel Eiderstedt, auf der ich aufgewachsen bin da nicht soviel anders ist.

Die Charakterzüge der Insulaner sind sehr schön herausgearbeitet. Es ist halt ein Inselvolk für sich und ist erst mal gegenüber jeder Neuerung und Veränderung skeptisch. Wer einmal die Insel verlassen hat, ist aus der Gemeinschaft verbannt.

Ich finde die Ansprache zu Beginn des Buches sehr gut. Ich hatte sofort das Gefühl persönlich gemeint zu sein. Und habe mir eine Antwort auf die Frage zurecht gelegt. Die Erzählform finde ich gut gelöst. Durch die ersten Zeilen hatte ich das Gefühl, es sei ein Ich- Erzähler. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte taucht der Ich- Erzähler nicht wirklich auf. Nach dem der Erzähler mit mir als Leser eine Beziehung aufgebaut hat berichtet er über Floras Reise nach Mure. Und erzählt so ganz natürlich in der 3. Person von Flora und auch Joel.

Flora und Joel bilden die Protagonisten der Geschichte. Joel ist mit seinen 35 etwa neun Jahre älter als Flora. Beide arbeiten zusammen in London in einer großen Kanzlei. Beide haben nicht die Ambitionen die Großstadt zu verlassen. Doch was macht man nicht alles für Geld.

Beim Lesen musste ich schmunzeln, als Flora die Rezepte ihrer Mutter entdeckt. Wenn ich an Rezepte von meiner Mutter denke, muss ich immer an das total zerfledderte gelbe Kochbuch denken. Es ist zwar nichts handgeschriebenes, aber es gehörte vor allem in der Adventszeit zum Plätzchen backen einfach dazu.

Durch die vielen Rezepte im Buch bekommt man regelrecht Hunger. Zum Beispiel beschreibt Jenny Colgan so realistisch den Geschmack von Käse, dass ich selbst das Gefühl hatte mir würde der Käse auf der Zunge zergehen. Fies ist dann nur wenn nichts passendes im Kühlschrank zu finden ist, um den Hunger nach genau diesem Käse zu stillen.

Ich fand die Geschichte sehr schön. Es ist eine wunderbare Entwicklung einer jungen Frau auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit. Das Ambiente der Insel versprüht dazu noch viel Romantik und so wird aus dem Buch ein Liebesroman.

Wie schon die Bücher um die kleine Strandbäckerei, hat mich auch diese wieder überzeugt. Es ist eine ideale Urlaubslektüre und lässt einen Träumen vom Meer.

Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung und ich habe jetzt Hunger auf Käse. Übrigens findest du am Ende des Romans ein paar lecker klingende Gerichte.

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Keiner weiß von uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.07.2018
ISBN B07CWT6HHG
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mir gefällt das typographische Cover sehr gut. Es ist einfach in schwarzweiß gehalten mit rötlichen Punkten und der Titel im gleichen Farbton. Das Cover harmoniert sehr schön mit dem ersten Buch der Trilogie. Die Streifen finde ich passen zum Inhalt des Romans sehr gut. Sie verdecken im Prinzip den weißen Teil des Covers. Wie auch im Buch etwas nicht entdeckt werden soll, wie der Titel „Keiner weiß von uns“ schon erahnen lässt.

Während Hanna in „Keiner trennt uns“ die Hauptrolle spielte übernimmt nun Emma für das zweite Buch diesen Platz. Emma ist 16 Jahre, geht zur Schule und glaubt immer an das Gute im Menschen. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Emma und Julian erzählt. Julian ist der Deutschlehrer von Emma, er ist 28 und leitet die Theater AG der Schule.

Jana von Bergner nimmt uns mit auf die Reise einer verbotenen Liebe. Wer hat in der Schule nicht mal für einen Lehrer geschwärmt? Ich kann mich noch gut an einen Referendar erinnern, als ich in der 10. Klasse war. Der Arme hatte es mit uns Mädels in der Klasse nicht so einfach. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Ich habe jede Zeile im Roman verschlungen. Die Gefühle von Emma sind sehr gut herausgearbeitet und so möchte man beim Lesen am liebsten mit ihr mit heulen. So stark sie sich in ihren Videoclips auch zeigt, so unsicher ist die Vollwaise doch mit ihren 16 Jahren.

Ich wurde von der emotionalen Schreibweise der Autorin voll und ganz in den Bann gezogen. Von Seite zu Seite habe ich mit den Protagonisten gefiebert, gebangt und gehofft. Nach dem ich mit dem Roman fertig war, war erst mal eine gewisse Leere in mir. Plötzlich sind die lieb gewonnenen Menschen weg und ich möchte doch noch so viel mehr von ihnen wissen. Ich warte jetzt ganz gespannt auf den Abschluss der Trilogie.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Das Buch lässt sich locker an einem Wochenende lesen. Die Nächte könnten dabei sehr kurz werden, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte.

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Sommer in Atlantikblau

Miriam Covi
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2018
ISBN 9783453422131
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover lässt mein maritimes Herz höher schlagen. Der Hintergrund ist eine abblätternde graue Holzwand. Auf einer blauen Garderobe liegt ein geschnitzter Fisch. Ein Tablett oder etwas ähnliches hängt an der Garderobe, auf dem der Name der Autorin gedruckt ist. An der Seite hängt eine Schnur mit verschiedenen Muschelfunden vom Strand. Daneben hängt ein kleines Netz mit Muscheln, das durch eine Schwimmerkette mit dem Tablett verbunden ist. Unter dem maritimen Bild ist der Titel in geschwungener Schrift dargestellt. Mir gefällt das Cover sehr gut und lässt mich auf einen tollen Roman am Meer hoffen.

Die Geschichte wird von der Protagonisten Charlotte Seliger, einfach Lotte genannt erzählt. Sie nimmt mich als Ich- Erzähler mit auf ihre Junggesellinnen Abschiedstour in die Vereinigten Staaten. Beim Erzählen driftet Lotte gerne in ihre eigenen Romanideen ab. Diese werden durch kursive Schrift deutlich. Ich finde die Abschnitte sehr amüsant, denn sie lesen sich als kleine Regieanweisungen.  Die kleinen Momentaufnahmen werden in der 3. Person erzählt. Ich finde es schön mit zu erleben, wie ihre Idee zu einem eigenen Roman im laufe der Geschichte Gestalt annimmt.

Beim Lesen musste ich immer wieder an den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull 2010 denken. Ich selbst war von der Aschewolke nicht betroffen, aber mein Chef saß mit seiner Familie ein paar Tage in Spanien fest. So mussten wir in der Apotheke ein wenig improvisieren.

Der Schreibstil von Miriam Covi ist sehr flüssig. Durch ihre Beschreibungen hat man das Gefühl, mit den Seliger Frauen in Kanada gestrandet zu sein. Ich kann das Mapletree Bed & Breakfast bildlich vor mir sehen. Und rieche die leckeren Backwerke der Hausherrin. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man muss Lotte einfach von Anfang an gern haben. Auch Connor muss man einfach lieben, obwohl er sich erstmal unnahbar gibt.

Ein Satz aus dem Buch muss ich dir gerade noch zitieren, ich muss einfach immer wieder schmunzeln, wenn ich was zum Thema rothaarig lese.

„Selbst wenn ich in der Schule mal wieder “Pippi Langstrumpf“ genannt worden war (und das war noch das Netteste, was ich mir als Rothaarige anhören durfte): […] war ich stolz, wie meine Großtante auszusehen.“

Für mich war es ein wunderbare Liebesroman, der Lust auf mehr aus der Feder von Miriam Covi macht. Der Roman lädt ein zum Träumen und macht Lust auf einen Urlaub in Kanada. Für mich stand dieses Land auch vorher schon ganz hoch auf der Liste der Länder, die ich noch bereisen möchte. Nach diesem Roman rutscht das Land auf der Liste noch etwas höher. Da kann ich nur sagen: Liebes Reisebüro, buche mir einen Flug nach Sydney. Was es mit diesem Satz auf sich hat, kann dir nur das Buch verraten.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Mich hat das Buch voll und ganz überzeugt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Tote Bosse singen nicht

Vera Nentwich
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Nentwich, Vera, 29.06.2018
ISBN 9783981880625
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zwei Farben stechen beim Cover sofort ins Auge: der grün gemusterte Hintergrund und die pinke Schriftfarbe. Von oben baumeln zwei Beine überkreuzt ins Bild. Unten sieht man einen Gipsarm, Brille, Notizbuch und natürlich einen Kaffeebecher. Das Cover passt zu den weiteren Romanen um Sabine Hagen.

Sabine Hagen, von allen nur Biene genannt, ermittelt inzwischen zum 4. Mal in Grefrath. Ihre Privatdetektei führt bei den meisten Leuten in ihrem Ort eher zu einem Lächeln, als dass ihr Unternehmen ernst genommen wird. Mit ihrer gewohnt tollpatschigen Art muss man sie einfach gern haben.

In der Ich- Perspektive erzählt die Protagonisten die Geschichte. So bin ich als Leser immer live dabei und schlittere mit Biene von einer Katastrophe in die nächste. Die einzelnen Charaktere werden gut dargestellt. Und man kann sich mit geschlossenen Augen in Grefrath bewegen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse der drei vorherigen Bände gelesen und verstanden werden. Allerdings ist das Lesevergnügen höher mit den Vorkenntnissen, da man einen besseren Überblick über die Beziehung der einzelnen Personen unter einander hat.

Mich hat das Buch zum Schmunzeln und Lachen angeregt. Wer bei Bienes Art einen Fall zu lösen nicht lachen muss ist selber schuld.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Verzaubert von Gansett Island

Marie Force , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 19.06.2018
ISBN 9782919802425
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover vermittelt eine schöne Abendstimmung. Links steht ein Tisch mit Kerzen oder Gläsern drauf. Davor hängt eine Lampe am Ast. Auf der rechten Seite sind ebenfalls zwei Laternen an einem Zweig angebracht. Dazwischen kann man ein Paar von hinten sehen, das Richtung Wasser geht. Mir gefällt das Bild, so könnte ich mir einen Abend am Meer auch gut vorstellen.

Die Haupthandlung des Romans dreht sich um Mallory Vaughn. Sie ist die uneheliche Tochter von Big Mac und gehört somit zum großen Clan der McCarthys. Nachdem sie ihre Stelle als Krankenschwester verloren hat zieht es sie nach Gansett Island, um ihr Leben neu zu ordnen. Hier trifft sie direkt auf Quinn, von dem sie sofort magisch angezogen wird.

Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, zum größten Teil aus der Sicht von Mallory. Aber auch andere mir lieb gewonnene Bewohner von Gansett Island erzählen ihre Geschichte weiter.

Ich finde, man kann mit diesem Roman gut in die Gansett Island Serie starten. Denn die Protagonisten lernt gerade erst nach und nach alle Bewohner von Gansett Island kennen. So wird jeder nochmal schnell mit ein zwei Sätzen vorgestellt. Ich finde das nicht zu viel, für diejenigen, die schon lange der Gansett Island Sucht erlegen sind. Und genau richtig, um die Hintergründe zu verstehen. Für mich selbst liegen jetzt 4 Bücher ungelesen zwischen dem heutigen und meinem letzten Roman. Aber irgendwie hatte ich sofort wieder das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Ich finde es sehr schön, dass die Romane in der Regel immer nur einen sehr kurzen Zeitraum abdecken. So spielen schon mal zwei bis vier Romane in einem Jahr auf Gansett Island. Ich liebe Geschichten, bei denen man die Charaktere genau kennenlernt und z.B. eine Schwangerschaft sich durch mehr als ein Buch zieht. So wird die Spannung aufrecht erhalten.

Verzaubert von Gansett Island bin ich schon lange. Und ich bin gespannt wie viele Romane da noch kommen werden. Inzwischen kommen die deutschen Übersetzungen dem Ende der amerikanischen Originale immer näher. Wir sind bei Buch 16 und in den USA gibt es aktuell 21. Wir können uns also noch auf ein paar schöne Bücher freuen.

Ich habe „Verzaubert von Gansett Island“ an zwei Tagen verschlungen. Ich habe sehr viele Tränen vergossen. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie lasse ich mich emotional momentan beim Lesen total mitnehmen. Und es gab so viele schön traurige Stellen, da musste ich einfach mit weinen.

Ich kann den Roman als Urlaubslektüre jetzt für den Sommer wärmstens empfehlen. Am besten Mann und Kinder an den Strand schicken und es sich selbst irgendwo in Ruhe gemütlich machen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Das Buch finde ich eignet sich zum Start in die Reihe und es gibt dann noch so viele weitere Bücher, die man unbedingt lesen will. Meine Rezensionen habe ich dir unten zu weiteren Büchern der Reihe verlinkt.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Spielst du nur mit mir, Liebling?

Katrin Emilia Buck
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Independently published, 29.05.2018
ISBN 9781983024771
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover zeigt eine junge Frau, wie sie mit dem Koffer in der Hand die Brooklyn Bridge überquert. Am Rand des Buches fallen Spielkarten runter. Für mich ist das Cover sehr gut mit Elementen aus der Geschichte verknüpft.

Der Roman wird aus zwei Perspektiven in der 3. Person erzählt. Es ist die Sicht der beiden Protagonisten. Zum Einen ist dort Joey mit ihren 27 Jahren und roten Haaren und zum Anderen ist es der 35 jährige Jeremy.

In der Südsee auf Bora Bora kommen sich Jeremy und Joey näher. Doch er hat nichts für eine feste Beziehung übrig. Und auch Joey ist momentan viel zu sehr mit ihrem Job beschäftigt. Doch wie das Schicksal so spielt, treffen sie sich immer wieder.

Der Roman ist flüssig geschrieben und ich habe nur so die Seiten geblättert. An zwei Stellen waren mir allerdings die Sprünge in der Handlung zu schnell. Gefühlt von einem Satz auf den Nächsten ist Joey nicht mehr auf Bora Bora, sondern wieder in der kalten Geschäftswelt von London. Da hätte ich gerne mehr gewusst. Wobei das dem Verlauf der Geschichte vermutlich nicht gut getan hätte. So blieb die Spannung aufgebaut. Die zweite Stelle ist der Sprung vom letzten Kapitel zum Epilog. Zu gerne hätte ich da noch ein oder zwei Kapitel dazwischen gehabt. Ich liebe doch Geschichten und die dürfen nicht plötzlich aufhören. Ich möchte doch noch soviel mehr über die Protagonisten erfahren. Aber auch hier ist der Sprung gut gewählt und lässt den Roman sehr schön Enden.

Was ich mich beim Lesen gefragt habe: Warum haben in letzter Zeit die Protagonistinnen immer rote Haare? Gefühlt habe ich dieses Jahr schon bei der Hälfte der Bücher rothaarige Hauptpersonen gehabt. Sind wir rothaarigen Frauen einfach so charakterstark, dass man uns gut in einen Roman verbauen kann? Ich weiß es nicht. Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn ich rote Haare lese und schaue dann, welche typischen Charakterzüge verwendet werden.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Es ist ein schöner Liebesroman für den Urlaub.

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Eigentlich nur dich

Kristina Moninger
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783945362396
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover kommt mit wenig Farbe aus. Der Hintergrund in bläulich braun Farben könnte alles sein. Unten sieht es so aus, als wenn es Holz wäre. Im oberen Bereich sind ganz viele hellere Kreise. Bei meinem Bastelbereich würde man jetzt von der Bokeh Technik sprechen. In rosa bilden das Herz und die Schrift einen guten farblichen Kontrast. Ich finde es ist ein verspieltes und verträumtes Cover. Mir gefällt es.

Bei dem Titel musste ich sofort an mein Kommunikationstraining denken. Dort hieß es immer wieder: Streichen sie das Wort „eigentlich“ aus ihrem Wortschatz. Anfangs kostete es sehr viel Übung und Konzentration, doch inzwischen nutze ich dieses Wort so gut wie gar nicht mehr. Gleich hinter eigentlich stehen würde, könnte und glaube, die in der Kommunikation auch nur für Unsicherheit stehen und damit genauso gestrichen werden müssen. Aber du möchtest ja jetzt nicht meine Überlegungen zu Eigentlich und Kommunikation hören, sondern etwas über das Buch erfahren.

Mona ist 25 Jahre alt. Hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und leidet unter Bindungsangst. Milan ist 27 Jahre alt. Er arbeitet als Radiomoderator und ist eigentlich in einer festen Beziehung. Kurz vor dem tragischen Unglück von Mona lernen die zwei sich kennen. Während Mona nur schwer zurück ins Leben findet lauscht sie einer vertrauten Stimme.

Der Schreibstil von Kristina Moninger gefällt mir. Ich war von den ersten Zeilen an gefesselt und konnte nur schwer das Buch wieder zur Seite legen. Die Orte und Personen im Buch werden sehr gut dargestellt, so habe ich beim Lesen das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Ich fühle mit Mona und erlebe ihren Alptraum im U-Bahnschacht nach dem Fußballspiel live mit. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind schlüssig und machen im ganzen eine wunderbare Geschichte zwischen Leid und Liebe.

Es ist ein Liebesroman mit Hindernissen. Er regt zum Nachdenken und schmunzeln an. Und er wirft Fragen auf. Wann tut man das richtige? Wann höre ich besser auf mein Herz? Was können Stimmen bedeuten? Diese Fragen werde ich dir nicht beantworten, aber lasse sie ruhig etwas in deinem Kopf arbeiten. Über deine Meinung dazu freue ich mich in einem Kommentar.

Ich kann dir den Roman wärmstens empfehlen. Es ist eine wunderbare Lektüre für einen Tag in der Sonne.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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DREAM ON - Marionetten

Nikolas Stoltz
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 31.05.2018
ISBN 9783945362372
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Cover passt von der Gestaltung her gut zum ersten Buch "Dream On- tödliche Träume". Statt blau finden wir im zweiten Buch rot zu dem schwarzen Hintergrund und der weißen Schrift. In rot ist eine Hand zu sehen, an der mit Fäden die Buchstaben von "Dream On" befestigt sind. Bei der Hand habe ich sofort die Assoziation eines Marionettenspielers. Und genau die soll das Cover wohl auch hervorrufen, schließlich heißt der Untertitel "Marionetten". Für mich ist das Cover ein Hingucker und passt gut zum Inhalt des Buches.

Es ist das zweite Buch von Nikolas Stoltz, das ich lese. Den ersten Band "Dream On- tödliche Träume" habe ich im Dezember des letzten Jahres verschlungen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und können durchaus unabhängig voneinander gelesen werden. "Dream On- Marionetten" bildet den Abschluss der zweiteiligen Reihe. Ich würde dir aber empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil dann für beide Bücher das Lesevergnügen einfach besser ist.

Die Protagonisten sind der Traumdesigner Nick Quentin und die Ex-FBI Agentin Lena Delago. Auf der Suche nach den Hintergründen zum Mord am Senator Jackson treffen sich die zwei in der Traumwelt wieder. Zusammen mit ihren Freunden und Verbündeten erleben sie eine rasante Reise zwischen Realität und Traum.

Die träumenden Phasen sind durch kursive Schrift gut hervorgehoben. So sehe ich als Leser genau ob sich die Person gerade in der Traumnachbildung einer Stadt befindet oder in der Realität. Immer wieder findet ein Wechsel von Traumwelt zur Wirklichkeit statt. Dass die Charaktere bei diesem hin und her noch wissen wohin sie gehören finde ich faszinierend. Beeindruckt hat mich die gewachsene Zahl der Besucher. Während in Band eins die Traumwelt noch in der Entwicklung war, ist sie nun am Markt und im Prinzip kann jeder diese Welt betreten. Das macht den Kreis der Verdächtigen natürlich viel größer.

Mir hat der Schreibstil von Nikolas Stoltz gefallen. Ich habe das Buch mehr oder weniger am Stück verschlungen und konnte dann Nachts das Buch nicht aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, ob alle Beteiligten lebend aus der privaten Ermittlung hervor kommen. Das Ende verrate ich dir natürlich nicht.

Für mich war es ein spannender Thriller. Die Seiten auf meinem Tablet flogen nur so an mir vorbei. Ich liebe es, wenn sich Bücher einfach von alleine lesen und die Nacht mal wieder viel zu kurz wird.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Studentenjob: Begleitdame: Buch Drei (Xciting Arrangements 3)

Claire Donovan
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei null, 10.04.2018
ISBN B079JD21PL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover vom dritten Band ist identisch mit den ersten beiden. Der einzige Unterschied ist im Titel das „Buch Drei & Vier“. Dementsprechend werde ich heute wieder nichts weiter zum Cover sagen. Das habe ich bei Buch eins ausgeführt. Zum Nachlesen findest du am Ende einen Link zu meiner Rezension zu Buch Eins und Buch Zwei.

Dies ist der Höhepunkt der Trilogie. Durch die Cliffhanger an den Enden der ersten beiden Bücher musste ich zwangsläufig das dritte auch lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Erzähler der ersten beiden Bücher sind auch hier wieder zu finden. Mace nimmt uns mit in seinen Zwiespalt zwischen geschäftlichen und privatem Verhältnis zu Alyssa. Sie wiederum nimmt mich mit in ihre ganz klar persönliche Gefühlswelt. Und als dritte im Bunde ist Morgan mit dabei. In diesem Buch kann ich sie besser kennenlernen.

Ich habe diesen Roman in zwei Nächten verschlungen. Ich konnte nach dem ersten Teil nur schweren Herzens meinen Ebook Reader zur Seite legen, doch die Vernunft hat gesiegt, denn ein bisschen Schlaf brauche auch ich. Am zweiten Abend wurde meine Geduld mit einem Happy End belohnt. Auch wenn das jetzt alle Spannung raus nimmt, aber jeder Liebesroman sollte irgendwie ein Happy End haben. Und davon gehe ich beim Lesen auch direkt aus.

Ich hatte insgesamt also mit der Trilogie vier kurze Nächte oder besser gesagt vier Nächte mit einem unterhaltsamen Leseerlebnis. Bei spannenden Büchern verzichtet mein Körper ganz freiwillig auf Schlaf.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle drei Bücher.

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97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Madame le Commissaire und die tote Nonne

Pierre Martin
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426521977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover zeigt eine für mich typische Landschaft der Provence. Lavendel Felder so weit man schauen kann. Vom Lavendel eingerahmt ist eine kleine Kapelle oder vielleicht auch ein Kloster zu sehen. Ich finde es ein schönes Bild, dass zum Inhalt des Kriminalromans passt.

Schon die ersten Zeilen lassen mich dahinschmelzen. Vielleicht nicht die richtigen Worte und die passende Gefühlsregung für einen Kriminalroman, aber bei französischen Worten muss ich einfach schmunzeln. Ich liebe Französisch, auch wenn meine Sprachkenntnisse nur noch rudimentär sind. So freue ich mich doch immer wieder die Sprache zu hören und zu lesen und freue mich noch mehr, wenn ich es auf anhieb verstehe. Den Vorsatz von Isabelle Bonnet „Vivre le moment présent“ finde ich sehr gut. Und immer wieder, wenn sie sich selbst während der Ermittlungen daran erinnert muss ich etwas schmunzeln. Ich finde der Vorsatz passt super zu meinem Motto: Das Leben ist schön. Mit beidem zusammen kann der Tag einfach nur gut werden. Aber ich schweife langsam ab.

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht von der Kommissarin Isabelle erzählt. So kann ich als Leser zusammen mit ihr Ermitteln und bin ganz nah dran an der Lösung des Falls.

Das Buch ist inzwischen der 5. Fall für Isabelle Bonnet. Für mich war es der erste Roman von Pierre Martin. Ich hatte beim Lesen keine Verständnis Probleme. Der Roman kann auch unabhängig von den vorherigen gelesen werden. Wobei ich jetzt nach der Lektüre schon gerne auch die Vorgänger lesen möchte. Zu gern würde ich ein bisschen mehr über die Dreiecksbeziehung der Kommissarin wissen. Wie schafft sie es die zwei Männer und ihren Job unter einen Hut zubringen.

Ich hatte ein tolles Lesevergnügen mit einem Ausflug in die Provence und in die Abgeschiedenheit von Klostermauern. Für mich war es nicht der letzte Provence- Krimi.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

cosy crime, deutschland, emi moorkamp, freundschaft, krimi, kriminalroman, kriminalromanreihe, lesempfehlung, misstrauen, selfpublisher, spannung, ungewöhnliches ermittlerduo, verdächtigung, yoga, yogalehrerin

Unter Verdacht: Moorkamps erster Fall (Moorkamps Fälle 1)

Erin J. Steen
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei Independently published, 07.05.2018
ISBN B07CJWW1SG
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover ist in blau und schwarz gehalten mit einem kleinen farblichen Akzent in der Ecke unten links. Vor einem bläulichen Hintergrund kann man die Silhouette einer Frau sehen. Es ist eine Yoga- Pose und stellt somit eine gute Verbindung mit der Protagonisten her.

Die Geschichte wird in der 3. Person von zwei Frauen erzählt. Die Protagonistin Emi Moorkamp nimmt mich mit in ihren Versuch, sich mit Yoga- Unterricht selbstständig zu machen und ihre Unschuld zu beweisen. Die Kommissarin Charlotte Rothenburg freut sich auf ihren ersten Fall und möchte sich gegen erfahrene Kollegen behauptet. Durch diese beiden Perspektiven bekomme ich als Leser einen sehr weiblichen Einblick auf die Geschehnisse. Durch den Wechsel der Erzähler wird der Spannungsbogen bis zum Ende gehalten. Nach und nach erschließt sich mir als Leser der ganze Umfang des Todesfalls im Fitness Center.

Für mich war es eine spannende Geschichte. Es hat mir gezeigt, dass Yoga nicht nur Esoterik ist, sondern da durchaus mehr hinter steckt. Mit der Protagonistin konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie typisch einige Reaktionen und Wesenszüge einer bestimmten Haarfarbe zugeordnet werden können. Dabei ist mir ein Satz im Buch direkt ins Auge gefallen. Vermutlich aber auch nur mir, weil ich den so hundertprozentig unterstreichen kann.

„Seit einigen Jahren hatte sie sich damit abgefunden, dass sie nun einmal rotes Haar hatte, auch wenn es deshalb in ihrer Kindheit häufig zu hässlichen Beleidigungen gekommen war, hatte sie geglaubt, inzwischen aus der Lebensphase herausgewachsen zu sein, in der man nach seiner Haarfarbe beurteilt wird.“

Ich bin gespannt, welche rothaarigen Charakterzüge im nächsten Fall für Emi Moorkamp zum Tageslicht kommen. Der Untertitel: Moorkamps erster Fall lässt schon mal auf einen weiteren hoffe.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Höhenrauschsaison

Meredith Winter
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783981872248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover zeigt den Mount Everest in Abendstimmung. Der Titel steht über dem Berg und passt sich den Farben vom Himmel an. Die einzelnen Buchstaben sehen aus wie aus Eis. Ich finde das Cover passend zur Geschichte.


Ein Auftragsmörder und eine Ärztin treffen bei einer Mount Everest Expedition aufeinander. Mit der Konstellation ist schon mal Spannung vorprogrammiert. 
Die Geschichte wird von zwei Ich- Erzählern Clementine und Alexej erzählt. So bekomme ich als Leser einen sehr guten Einblick in die beiden Hauptpersonen und ihre Gefühlswelt.
Meredith Winter gelingt es mit detaillierten Beschreibungen mir den Berg und die einzelnen Etappen bildlich vorstellen zu können. Auch wenn sie selbst keine Bergsteigerin ist und noch nie am Mount Everest war, liest es sich für mich sehr realistisch. 
Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Die Spannung wird bis zum Ende aufrecht gehalten. Dafür sorgt schon die Anwesenheit des Auftragskillers. Für das knistern sorgt das Zusammenspiel von Clementine und Alexej.
Für mich war es der dritte Roman von Meredith Winter. Sie vereint in einem Roman mein beiden liebsten Genres: Liebesroman und Thriller. Ich finde es ist ihr wieder gelungen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Studentenjob: Begleitdame: Buch Zwei (Eine romantische Trilogie 2)

Claire Donovan
E-Buch Text: 105 Seiten
Erschienen bei null, 03.04.2018
ISBN B079JH35KW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover vom zweiten Band ist identisch mit dem ersten. Der einzige Unterschied ist im Titel das „Buch Zwei“. Dementsprechend werde ich heute nichts weiter zum Cover sagen. Das habe ich bei Buch eins ausgeführt. Zum Nachlesen findest du am Ende einen Link zu meiner Rezension zu Buch Eins.

Die Geschichte wird von zwei Ich-Erzählern erzählt. Es ist jeweils die Sicht der zwei Protagonisten Mace und Alyssa, die mir aus dem ersten Teil schon bekannt sind. Alyssa wird im zweiten Buch nun endlich ihrem neuen Arbeitgeber vorgestellt und kann nicht fassen wen sie vor sich hat. Der Zuhälter ist genauso überrascht.

Im Buch kommen sich die Protagonisten bis zu einer gewissen Grenze näher und lernen sich besser kennen. Die Szenen sprudeln nur so von Erotik, doch vollendeter Sex ist Fehlanzeige. Über dem Geschehen steht die Versteigerung von Alyssas Jungfräulichkeit.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger und verlangt so vom Leser unweigerlich die Fortsetzung zu lesen. Schließlich möchte ich ja unbedingt wissen, was aus der Versteigerung wird. Wer bekommt den Zuschlag? Wie viel Geld bringt die Versteigerung ein? Und ganz wichtig, wird Alyssa sich überhaupt darauf einlassen?

Fragen über Fragen die mich motivieren auch das nächste kurze Büchlein zu lesen. Ich war von der erotischen Spannung im Roman begeistert und warte nun gespannt auf das Finale.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

Vielen Dank an Claire Donovan, ich bin gespannt auf das Finale.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Keiner trennt uns

Jana von Bergner
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.03.2018
ISBN 9781980407249
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist einfach nur schön. Es ist endlich mal ein Liebesroman ohne Pärchen drauf. Ich mag dieses Typographische Bild. Es ist einfach ganz schlicht weiß mit rötlichen Punkten. Der Titel ist im gleichen rot Ton bzw. in schwarz geschrieben. Ich finde es ein sehr schön harmonisches Layout und kann dir schon verraten es passt perfekt zu dein weiteren Büchern der Trilogie.

Hanna und Mark sind die Hauptakteure im Roman. Hanna ist eine junge Medizinstudenten, die von einem Moment auf den anderen vor einer großen Aufgabe steht ihre kleine Familie zusammenzuhalten. Mark ist Polizist und hat im Prinzip keine Lust auf Familienleben. Durch einen tragischen Zufall kreuzen sich ihre Lebensbahnen und sorgen für viel Gefühlschaos in beiden Herzen.

Ich habe den Roman verschlungen. Beim Lesen muss man einfach mit Hanna bangen und gemeinsam mit ihr die ein oder andere Träne verdrücken. Ebenso muss man mit Mark durch seinen anstrengenden Arbeitsalltag durch. Die Geschichte wird abwechselnd von Hanna und Mark jeweils in der dritten Person erzählt. So bin ich als Leser ganz nah an den Protagonisten dran, erfahre allerdings nur dass, was die zwei wissen und mitbekommen.

Jana von Bergner hat es geschafft mich emotional zu packen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Denn ich hatte die Hoffnung und auch den Wunsch, dass etwas gutes in Hannas Leben passieren kann. Ich will hier gar nicht zu viel verraten. Auch wenn bei einem Liebesroman ja schon klar ist, wie es ausgehen könnte.

Von mir bekommt der New Adult Roman eine ganz klare Leseempfehlung und ich bin schon gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band der Trilogie weitergeht.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Africa in Love: Honeymoon mit Hindernissen

Mia Leoni
E-Buch Text
Erschienen bei null, 28.03.2018
ISBN B07BRWSZ75
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover macht Lust auf die Wildnis von Afrika. Im oberen drittel ist ein Paar zu sehen, das fasziniert auf etwas schaut, was es nicht mehr auf das Bild geschafft hat. Im unteren drittel können wir zwei Elefanten und weitere Tiere an einem Wasserloch sehen. Zwischen diesen beiden Bildern ist der Titel gedruckt. Ich finde das Cover passt perfekt zum Roman.

Die Geschichte spielt zum größten Teil auf einer Safari in Südafrika und Umgebung. Die Reisegruppe wurde durch Verkettung unglücklicher Umstände kurz vor Abflug noch geändert. Statt einem frischgetrauten Paar und deren Trauzeugen, sind nun die Trauzeugen ohne Brautpaar auf reisen. Der Bräutigam hat kalte Füße bekommen und kurzerhand die Hochzeit platzen lassen. Nun fliegt die Braut mit ihren besten Freundinnen in die Flitterwochen. Zusammen mit dem Trauzeugen ist Spannung vorprogrammiert.

Mia Leoni ist es gelungen, mich von Anfang an zu fesseln. Auf der Safari habe ich das Gefühl mit im Tourbus zu sitzen. Ich kann die Tiere am Wasserloch genau vor mir sehen. Schön finde ich auch die einzelnen Stationen. Ich habe mir bisher eine Lodge immer anders vorgestellt. Beim Lesen habe ich Lust bekommen selbst eine Safari zu machen. Gerne mit dem Tourguide aus dem Roman. Wie wäre es auf den Spuren von „Arfica in Love – Honeymoon mit Hindernissen“ als Leserreise auf Safari zu gehen?

Ich bin dabei, wer noch?

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Es ist ein schöner Liebesroman und auch ein toller Reisebericht einer Safari in Afrika. Also die perfekte Urlaubslektüre mit der man sich weit weg träumen kann.

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Spring Love Touch: Highland Dream Boy

Jo Berger
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 25.03.2018
ISBN B07BPX26WJ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover strahlt eine gewisse Wärme und Zufriedenheit aus. Ein Mann umarmt von hinten eine Frau. Sie hat die Augen geschlossen und lehnt sich gegen seine Arme. Er gibt ihr einen Kuss auf die Wange. Alles drumherum verschwimmt sehr schön. Ich finde es ist ein sehr harmonisches Cover und es passt zum Roman.

Es gibt zwei Erzähler im Roman. Zum Einen ist da May, eine junge Mutter, die sich von dem Kindsvater getrennt hat. Zum Anderen ist da Emilio, ein gut aussehender Highlander, der voll und ganz in seinem Beruf als Concierge aufgeht. Beide erzählen aus der Ich- Perspektive. So bin ich als Leser jeweils ganz nah an den Gefühlen der Protagonisten dran.

Für besondere Spannung im Roman sorgt der Ex von May. Am liebsten möchte ich ihm einfach links und rechts eine Ohrfeige geben und ihm sagen er soll May endlich in Ruhe lassen. Doch als Leser kann man ja den Verlauf nicht so einfach beeinflussen.

Ich habe den Ausflug in die Schottischen Highland genossen. Es ist ein schöner Liebesroman, der leider viel zu schnell vorbei war.

Vielen Dank an Jo Berger für das Rezensionsexemplar

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Studentenjob: Begleitdame: Buch Eins (Eine romantische Trilogie 1)

Claire Donovan
E-Buch Text: 162 Seiten
Erschienen bei Summer Wind Publishing LLC, 27.03.2018
ISBN 9781370852918
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist in schwarz weiß gestaltet mit ein paar roten Akzenten. Auf dem Cover sieht man ein Paar, das kurz davor steht sich zu küssen. Die Münder sind schon für einen leidenschaftlichen Kuss geformt. Sie hat die Hand an seine Brust gelehnt. Im unteren drittel sticht der Titel in weiß und rot hervor. Das Cover versprüht Leidenschaft. Es passt für mich sehr gut zum Inhalt.

Im Buch tauchen drei wichtige Personen für die Handlung auf. Mace ist 24 Jahre und der Finanzier des Online- Begleitservices. Morgan ist 26 Jahre und seine Geschäftspartnerin. Sie ist für die Buchhaltung zuständig. Als drittes taucht Alyssa mit ihren 22 Jahren auf. Sie hat auf den ersten Blick nichts mit dem Begleitservice zu tun. Doch steht ihr Medizinstudium wegen Geldmangel auf der Kippe. Da kommt der Tipp einer Freundin gerade richtig.

Die einzelnen Kapitel sind immer einer Person gewidmet. So weiß ich als Leser ganz genau, um wen es sich gerade handelt. Die Spannung wird von der ersten Seite aufgebaut. Beim Lesen wollte ich unbedingt wissen was mit Mace passiert und wie er sein Geld verdient. Die 160 Seiten sind viel zu wenig. Gerne hätte ich noch viel mehr über Mace und Alyssa erfahren. Wie gut, dass es noch einen weiteren Teil gibt.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Der Lust macht auf mehr. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen und warte jetzt auf den 2. Teil. Der wird vermutlich auch in einer Nacht erledigt.

Vielen Dank an Claire Donovan für das Rezensionsexemplar.

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