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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Das Mädchen mit dem Edelweiß

Jillian Cantor , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453422384
Genre: Romane

Rezension:  
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44 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Die Schwestern vom Ku'damm

Brigitte Riebe
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 23.10.2018
ISBN 9783805203371
Genre: Romane

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Eisrot

Mads Peder Nordbo , Marieke Heimburger , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.10.2018
ISBN 9783596701728
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Grönländischen Eis wird eine mumifizierte Leiche geborgen. Handelt es sich etwa um einen Nordmann? Das wäre der erste Fund eines Nordmanns und eine Sensation! Der Journalist Matthew Cave reist nach Grönland um über die Leiche zu berichten. Doch dann verschwindet die alte Leiche und eine neue taucht auf. Matthew Cave wird auf alte Mordfälle hingewiesen, die diesen entsprechen – er beginnt zu ermitteln.

 

Dieser Krimi, ein Thriller war es für mich nicht, ist sehr rasant. An Spannung fehlte es mir allerdings etwas. Ich war zwar neugierig, wie es weitergeht und endet, aber so richtig gefesselt hat mich dieses Buch nicht. Die Stimmung – Grönland und Eis – kam sehr gut rüber und es fröstelte einen beim Lesen. Allerdings waren die Charaktere mir recht fremd. Sympathisch war mir niemand. Teilweise kam ich auch mit den Namen durcheinander, wodurch dann die Logik und die Zusammenhänge etwas gelitten haben.

Der Schreibstil ist rasant und es werden Handlungsbeschreibungen mit Dialogen abgewechselt. Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen 2014 aus Matthews Sicht und zum anderen Rückblicke auf die Geschehnisse 1973. Das hat mir gut gefallen, denn so war man direkt im Jahr 1973 dabei und konnte selbst daraus Schlüsse ziehen, was nun passiert ist oder nicht. Teilweise gab es noch unerwartete Wendungen. So etwas mag ich auch gern.

Fazit: meins war dieser Grönland-Krimi nicht. Mich konnte weder die Geschichte fesseln, noch die Charaktere überzeugen. Die Idee hinter diesem Krimi hat mir gefallen und der Schreibstil war auch angenehm und flüssig zu lesen, deshalb vergebe ich zwei von fünf Sternen.

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Tags: debüt, grönland, journalist ermittelt   (3)
 

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297 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

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Racheherbst

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.09.2015
ISBN 9783442482412
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Mal haben es Walter Pulaski und Evelyn Meyer mit dem Skorpion-Mann zu tun. Er hält Frauen gefangen, bricht ihnen alle Knochen und lässt sie ausbluten. Wieder einmal rollen die beiden den Fall von unterschiedlichen Enden auf. Walter Pulaski erhält dabei Unterstützung von der Mutter eines Opfers. Doch ob sie wirklich so eine Hilfe ist? Und Evelyn? Ja Evelyn trifft eine falsche, verhängnisvolle Entscheidung.

 

Vom Aufbau her erinnert mich Racheherbst sehr stark an Rachesommer. Pulaski und Meyer arbeiten am selben Fall, wissen davon aber nichts. Sie rollen das Ganze von unterschiedlichen Enden auf. Irgendwann treffen sie sich. Evelyn gerät in Schwierigkeiten und Pulaski rettet sie. Irgendwie schade. Denn so ist von vornerein klar wie Rachewinter verlaufen wird. Ich hätte es gerne nun mal anders gehabt. Der Unterschied zu Rachesommer ist, dass nun noch Mikaela mitermittelt – die Mutter eines Opfers. Sie geht häufig überhitzt, unüberlegt und vor allem in Eigenregie einzelnen Spuren nach und gerät so häufig in Schwierigkeiten. Dennoch hat sie meist den besseren Riecher und stielt in diesem Fall Pulaski die Show. Dieser war hauptsächlich damit beschäftigt, Mikaela durch halb Europa zu verfolgen. Evelyn hat in diesem Fall einen harten Schicksalsschlag zu verarbeiten und ist so leider nicht ganz bei der Sache.

Die Charaktere sind mir immer noch sympathisch. Die Idee zum Fall hat mir gut gefallen und wurde spannend umgesetzt. Man erwartete immer eine Überraschung und Wendung und wurde gerne mal auf die falsche Fährte gelockt. Dennoch war es im Nachhinein recht durchschaubar. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich das Buch an zwei Abenden durchgelesen habe und es nur schwer aus der Hand legen konnte. Was mir aufgefallen ist: manche Sätze sind innerhalb des Buches wortwörtlich übernommen. Manche sogar von einem Band in den nächsten. Das fand ich etwas merkwürdig.

Auch bei diesem Band kann man sagen, dass es sich um einen soliden und spannenden Krimi handelt, aber eben nicht um einen Thriller. Da sich der Aufbau der Handlung so mit dem ersten Band gleicht und die Geschichte so vorhersehbar wurde, ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier von fünf Sternen.

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Tags: lepzig, österreicher autor, pulaski2, skorpion, wien   (5)
 

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484 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 56 Rezensionen

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Rachesommer

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.02.2011
ISBN 9783442473823
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Wien erleiden vier Männer einen tödlichen Unfall. Anwältin Evelyn Meyer lassen diese Unfälle keine Ruhe. Parallel dazu begehen zwei Jugendliche in psychiatrischen Kliniken scheinbar Selbstmord. Doch Kommissar Walter Pulaski glaubt nicht an Selbstmord und bleibt an der Sache dran. Irgendwann führen beide Fälle nach Norddeutschland und Meyer und Pulaski treffen aufeinander.

 

Nach etwa 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste unbedingt wissen, wie es weiter geht und es letztlich enden wird. Trotz der Spannung war es für mich immer noch ein Krimi und kein Thriller. Aber das stört ja nicht weiter. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Abwechselung von Handlungsbeschreibungen, Dialogen und Gefühlen/Gedanken war gut durchdacht. Am Ende gibt es noch ein paar unerwartete Wendungen und Überraschung und es wird es rasant. Die Actionszenen hielten sich zum Glück aber in Grenzen. Zwischendurch gab es immer wieder Rückblicke, so dass der Leser einen Vorsprung gegenüber den Ermittlern hatte und sich selbst schon etwas über den Täter zusammenreimen konnte.

Evelyn Meyer ist ein gebrandmarktes Kind. Sie wurde als Kind entführt und durch diese Fälle wird sie immer wieder daran erinnert. Evelyn ist eigentlich Anwältin, doch an ihr ist eine klasse Ermittlerin verloren gegangen. Vielleicht sollte sie bei Patrick, dem Privatdetektiv, miteinsteigen. Auch ihr Chef findet, dass sie zu viel ermittelt und weist sie nochmal daraufhin, dass sie Anwälte und nicht die Kripo sind. Evelyn hat ein gutes Gespür für Menschen. Immer wenn ihr Magen sich zusammenzieht ist etwas an demjenigen faul, das hilft ihr auch gefährliche Situationen zu meiden – meistens. Mir war sie sehr sympathisch. Walter Pulaski ist mir ebenfalls sympathisch. Er hat vor fünf Jahren seine Frau verloren und kümmert sich nun allein um seine 12-jährige Tochter. Damit er für sie mehr Zeit hat, hat er sich vom LKA Dresden zum KDD Leipzig versetzen lassen. Doch dort ist es nicht so ruhig wie erwartet. Diese Kooperation über zwei Länder hinweg finde ich mal ganz interessant, so etwas hatte ich bisher noch nicht in einem Krimi.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich volle fünf von fünf Sternen.

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Tags: kindesmissbrauch, österreichischer autor, reihenauftakt, spannung, walter pulaski   (5)
 

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118 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Das Café unter den Linden

Joan Weng
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.07.2017
ISBN 9783746632940
Genre: Historische Romane

Rezension:

Fritzi, eigentlich Elfriede Lack, kommt aus dem Schwabenland ins große, weit entfernte Berlin, dort will sie Schauspielerin werden, am Liebsten würde sie aber gerne Drehbücher schreiben. Doch damit hat sie in ihrem Heimatdorf schon danebengegriffen.

 

Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Noch nie hatte ich etwas über die Zwanziger gelesen und war nun ganz neugierig darauf mit Fritzi ins Berlin der Zwanziger Jahre einzutauchen. Doch leider wurde ich schwer enttäuscht. Die Geschichte hätte in jedem Zeitalter spielen können. Die Sprache und Ausdrucksweise waren noch das Einzige, das an die Zwanziger erinnerte, deshalb musste wohl auch so häufig im Text daraufhin gewiesen werden, dass es in diesem Zeitalter spielt. Ich hätte mir mehr Informationen über die politische und wirtschaftliche Lage damals gewünscht. Das Politische beschränkte sich darauf, dass erwähnt wurde, dass Kommunisten in der Villa wohnen. In diesem Roman geht es im Endeffekt um das naiv wirkende Tippfräulein Fritzi, die zwar verbal kontra geben kann, aber dennoch recht unterdrückt wirkt. Sie steht im Laufe der Geschichte zwischen zwei Männern. Auch wenn man bei diesen Männern nicht weiß, ob sie sich überhaupt für Frauen zu interessieren. Denn scheinbar sind alle in diesem Roman auftretenden Männer (etwa zehn) homo- oder zumindest bisexuell. Das scheint mir etwas übertrieben. Vor allem verstehe ich den Sinn dahinter nicht. Eine Villa voll mit Künstler, viele davon schwule Kommunisten. Da hätte dann für meinen Geschmack noch etwas kommen müssen – eine Aussage. So war es nur ein langweiliger Roman, der vor sich hinplätscherte und bei dem man auf den ersten zehn Seiten schon errät, wie es enden wird. Über die Zwanziger weiß ich nun nicht mehr als vor der Lektüre. Wirklich schade.

Ansonsten gefällt mir der Schreibstil aber gut. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind auch gut ausgearbeitet und recht unterschiedlich. Es handelt sich um junge Leute, die somit im Krieg aufgewachsen beziehungsweise als sehr junge Menschen gedient haben. Somit hat jeder sein Päckchen zu tragen, was sie authentischer macht.

Leider kann ich den bisherigen guten Bewertungen nicht zustimmen und vergebe nur zwei von fünf Sternen.

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Tags: berlin, dt autor, künstler, zwanziger   (4)
 

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108 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Bösland

Bernhard Aichner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 01.10.2018
ISBN 9783442756384
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Sommer 1987 wird ein junges Mädchen brutal mit einem Golfschläger erschlagen. Dann dreißig Jahre später, wird der selbe Täter wieder zum Mörder und erschlägt erneut eine Frau mit einem Golfschläger. Mittendrin die beiden Freunde Ben und Kux.

 

Dieser Thriller ist sehr rasant. Das liegt vor allem an seinem Aufbau. Denn es werden immer Kapitel mit einem sehr schnellen Dialog und Kapitel mit Bens Gedanken und seiner Sicht auf die Dinge abgewechselt. Dadurch fliegt man richtig über die Seiten und kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, da man eben noch eins der kurzen Kapitel lesen möchte. Die ganze Zeit hindurch ist es sehr spannend. Irgendwann durchschaut man die Geschichte. Dennoch war es weiterhin spannend, da es mich nicht gewundert hätte, wenn sich noch einmal alles umgekehrt hätte.

Der Schreibstil ist recht klar, nüchtern und ohne Ausschmückungen. Die Geschichte wird auf das Wesentliche reduziert. Das hat der Handlung und Verständlichkeit aber nicht geschadet. Die Charaktere sind mir eher ferngeblieben. Das lag auch einfach daran, dass die Handlung so schnell voranging. Man konnte sich kein Bild von ihnen machen. Außerdem traute ich keinem über den Weg.

Mir hat an diesem Thriller die Schnelligkeit gefallen. Denn so wurde es nicht langweilig und es war spannend. Allerdings war ich enttäuscht, dass man nach einem Drittel der Geschichte, weiß, wie es wirklich ist. Ich hätte am Ende noch eine Wendung erwartet, die gab es leider nicht.

 

Da es ein rasanter und spannender Thriller war, der aber leider nicht genug Überraschungen für mich bereit hielt, vergebe ich drei von fünf Sternen.

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Tags: österreichischer autor, rasant, thriller   (3)
 

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96 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 56 Rezensionen

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Deutsches Haus

Annette Hess
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050244
Genre: Romane

Rezension:

Das „Deutsche Haus“ ist ein bekanntes Wirtshaus in Frankfurt. Die Tochter der Wirtsleute, Eva Bruhns, soll 1963 beim ersten Auschwitz-Prozess in Frankfurt als Übersetzerin für Polnisch helfen. Doch davon ist weder ihre Familie noch ihr Verlobter begeistert. Eva versteht die Aufregung nicht und von Auschwitz hat sie auch noch nie etwas gehört. Schnell zeigt sich aber, dass sie viel mehr mit der Sache zu tun hat als angenommen.

In diesem Roman steht nicht der erste Auschwitz-Prozess im Vordergrund, sondern Eva Bruhns. Das zeigt auch schon der Titel, der den Namen des familiären Wirtshauses trägt. Der Leser lernt Eva zunächst als junge Frau kennen. Sie wurde im Krieg geboren und ist nun Anfang zwanzig. Von Auschwitz hat sie noch nie etwas gehört. Das wirkt etwas naiv. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man damals nichts wusste. Dennoch weiß Eva was sie will, sie will Arbeiten und selbstständig sein. Als ihr Verlobter ihr das Arbeiten verbieten will wehrt sie sich. Als Leser kann man mitverfolgen, wie Eva im Laufe des Prozesses reifer wird. Sie muss sich mit ihrer Familie und ihrem eigenen Leben auseinandersetzen. Sehr gefallen haben mir hier die Einschübe, als Eva immer wieder Déjà-Vus hatte, als Zeugen im Gericht aussagten. So wurde eine gewisse Spannung aufgebaut, da man wusste, sie hat etwas mit der Sache zu tun, man weiß aber nicht wie. Auch an der Reaktion ihrer Eltern und ihrer älteren Schwester merkt man, dass irgendetwas im Verborgenen ist. Ihre Mutter sagt auf Seite 67: „Lass die Vergangenheit Vergangenheit sein, Eva. Das ist das Beste, glaub mir.

Teilweise gab es noch Nebenhandlungen, die unnötig waren und dadurch eher zu viel Handlung produziert wurde. Beispielsweise die Geschichte um Annegret, Eva Schwester. So bekamen die Nebencharaktere zwar ein Gesicht, aber der Prozess rückte immer mehr in den Hintergrund.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er war flüssig und angenehm zu lesen. Teilweise waren die Handlungen aber etwas sprunghaft und man merkte erst nach ein paar Sätze, dass einige Wochen vergangen waren oder dass die Perspektive sich gewechselt hat. Da wäre eine Kapiteleinteilung gut gewesen. Das Buch ist nämlich lediglich in vier Großkapitel geteilt, die aber von der Handlung her ineinander übergehen. Die einzelnen Teile kann man als Entwicklung von Eva sehen. Immer wenn es eine größere Veränderung ihres Charakters oder ihrer Einstellung gab kam ein neuer Teil.

Mir hat dieser Roman gut gefallen und ich habe ihn gern gelesen. Allerdings hat er mich nun nicht vom Hocker gehauen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Prozess mehr im Fokus steht. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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Tags: auschwitz-prozess, debüt, dt autor   (3)
 

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94 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Piccola Sicilia

Daniel Speck
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2018
ISBN 9783596701629
Genre: Romane

Rezension:

Tunis 1942. Noch ist alles ruhig und idyllisch im italienischen Viertel, Piccola Sicilia, in Tunis. Juden, Moslems und Christen leben nicht nur neben-, sondern auch miteinander. Auch die Nationalität – Italiener, Araber, Franzose – spielt keine Rolle. Doch dann marschieren die Deutschen ein. Und langsam bröckelt die Fassade des idyllischen Städtchens. Unter den Deutschen ist auch Moritz Reincke, ein Fotograf. Er trifft auf Victor und Yasmina, die einige ganz eigene und innige Liebe verbindet.

Dieser Roman enthält zwei Zeitebenen. Zum einen befindet sich der Leser in der Gegenwart in Marsala, Sizilien. Dort erleben wir die Archäologin Nina Zimmermann, welche auf der Suche nach Informationen zu ihrem Großvater Moritz Reincke ist. Sie trifft auf Joelle, die behauptet Moritz‘ Tochter zu sein – kann das wahr sein? Auf der anderen Seite tauchen wir in das Tunis der 40er Jahre ein. Wir befinden uns in dem noblen Hotel Majestic und lauschen den Klängen von Victor. Anschließend erfahren wir, wie sich der Krieg in Tunis anfühlte. Die Vergangenheit nimmt in diesem Roman definitiv den Hauptteil ein. Die Gegenwart dient nur dazu, dem ganzen einen Rahmen zu geben.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen und enthielt viele neue Informationen für mich. Spannend war es auch, da man nur nach und nach erfährt, was 1943 alles passierte. Allerdings wurde diese Spannung durch zu viele Abschweifungen und Ausführlichkeit stark gehemmt.

Am Anfang jedes Kapitels ist eine für das jeweilige Kapitel sehr aussagekräftigte Weisheit abgedruckt. Leider werden auch im Fließtext immer wieder welche eingebaut. Das sind aber definitiv zu viele und es wirkte meist erzwungen. Durch diese ganzen Weisheiten wirkte das Ganze wie ein philosophisches Buch und nicht wie ein Roman. Durch diese Unterbrechungen verlor man beim Lesen auch leicht den roten Faden. Es hätte diese Ausschweifungen nicht gebraucht. Die Geschichte hatte auch so schon genug zu bieten!

Die Charaktere lernt man in diesem Roman recht gut kennen. Jeder Charakter kommt zu Wort und auch ihre Gedanken werden dem Leser nahegebracht. Teilweise sogar zu viel. Immer wieder folgen Selbstreflektionen der Charaktere, die wiederum mit Weisheiten gespickt sind. Das war dann eben zu viel des Gutes.

Die Umgebung, die Zeit und die gesamte Situation wird von Daniel Speck sehr gut rübergebracht und wirkt gut recherchiert. Die gesamte Atmosphäre sorgt dafür, dass man sich als Leser selbst in Tunis befindet.

Da mir die Geschichte gut gefallen hat, es mir aber zu langatmig war, vergebe ich drei von fünf Sternen. Nach „Bella Germania“ waren meine Erwartungen wohl zu hoch.


Sehr gefallen haben mir die Sätze auf Seite 267 zu Thema Fremde im eigenen Land: " Wie Hotelgäste, die kommen und gehen. Nur dass sie sich nicht wie Gäste benahmen, sondern glaubten, das Hotel gehöre ihnen."

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94 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Nenne drei Nadelbäume - Tanne, Fichte, Oberkiefer

Lena Greiner , Carola Padtberg-Kruse
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2015
ISBN 9783548375625
Genre: Humor

Rezension:

Lena Greiner und Carola Padtberg haben in diesem Buch witzige Schülerantworten zusammengefasst. Bekommen haben sie diese über Spiegel Online. Hier wurden Lehrer dazu aufgerufen die witzigsten, lustigsten und kreativsten Schülerantworten einzuschicken. Das Ergebnis dieser Aktion ist ein sehr unterhaltendes Buch bei welchem man auf jeder Seite mindestens einmal laut lachen muss.

Die Schülerantworten wurden themenweise sortiert: Deutschunterricht, Fremdsprachen, Geschichte/Politik, Naturwissenschaften, Erdkunde und Religion. Am Ende gibt es auch noch Einblicke in die Berufsschule, oder auch das nicht vorhandene Allgemeinwissen wird durchleuchtet. In einem Kapitel wird aufgezeigt, wie wichtig, die richtige Rechtschreibung ist! Sonst kann es schnell passieren, dass der Wasserspiegel singt und im Tierpark die Tiere aufgegessen werden.

Bei manchen Antworten wirkte es nicht mehr so als wäre es Unwissen, sondern als hätten die Schüler absichtlich falsch geantwortet. Vor allem bei den älteren Schülern. Da war es dann wenigster witzig, sondern man musste eher den Kopf schütteln. Die Antworten der Grundschüler und Unterstufler waren teilweise richtig niedlich.

 

Dieses Buch ist super, um sich mal eben kurz zu unterhalten. Es bietet sich auch an, daraus vorzutragen, um eine Gesellschaft wieder wachzurütteln. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und musste ständig lachen. Daher vergebe ich vier von fünf Sternen. Ich würde das Buch allerdings nicht für eine Bahnfahrt empfehlen, da man doch etwas merkwürdig angeschaut wird, wenn man die ganze Zeit lacht.

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Der Mädchenflüsterer

Eva Fürst
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734100963
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger bekommt einen Sack voll menschlicher Knochen vorgesetzt. Es stellt sich heraus, dass es sich um Teile drei junger Frauen handelt. Bei allen fehlen Schädel und Handknochen. Die jungen Frauen, lagen schon einige Jahre vergraben im Wald. Wie sollen sie nur der Mörder finden? Und wer sind diese Frauen? Dann tauchen plötzlich Briefe mit Hilferufen auf. Bei Eltern von vor Jahren verschwundenen Töchtern. Ein DNA-Abgleich zeigt, dass es sich um die Waldmädchen handelt. Dann verschwindet eine weitere junge Frau.

 

Dieser Krimi war etwas anders als andere. Im Mittelpunkt steht hier (eigentlich) eine Rechtsmedizinerin, Maja Heuberger, ihr polizeilicher Mitspieler ist Kriminaloberkommissar Andreas Melzer. Von Maja erfahren wir viel über die Leichen, wer sie sind, wie alt, was ihnen zugestoßen ist. Melzer und sein Team übernehmen die Ermittlungsarbeit. So weit so gut. Doch parallel zu diesen beiden ermittelt auch noch ein Freund von Maja, Peter Holzing. Über ihn weiß man, dass er Medizin studiert hat, was er heute macht, habe ich nicht erfahren. Mir war dieser Peter Holzing sehr unsympathisch. Sein Vater ist ein Serienkiller und Psychopath. An Peter scheint dies nicht vorbeigegangen zu sein, denn dieser war teilweise auch sehr merkwürdig drauf. Er spielt hier den Fallanalytiker und begibt sich selbstständig auf Tätersuche und nimmt so eigentlich den Hauptpart der Handlung ein. Er besitzt ein fotografisches Gedächtnis und kann sich in Psychopathen hineinversetzen. Das hilft ihm bei seiner Arbeit sehr. Mir persönlich hätte es besser gefallen, die Polizei hätte diesen Teil übernommen, denn Peter war mir durchweg unsympathisch. Maja blieb mir leider etwas fremd. Und Andres Melzer kam kaum zu Wort. Somit waren die Charaktere dieses Krimis nicht mein Fall.

Die Handlung dieses Krimis war interessant und recht spannend. Auch wenn ich das Ende erahnen konnte, wird man recht lang in die Irre geführt. Etwas gestört hat mich, dass doch viele Dinge immer wieder wiederholt wurden. Das ist bei 400 Seiten nicht nötig.

Bei „Der Mädchenflüsterer“ handelt es sich um den zweiten Band um die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger. Es wird immer wieder auf den ersten Fall hingewiesen, aber mich hat es im aktuellen Fall nicht gestört, dass ich diesen nicht kannte – mir fehlten keinerlei Informationen.

 

Da ich die Geschichte gut fand, es spannend war, mir die Charaktere aber fern blieben beziehungsweise unsympathisch waren, vergebe ich drei von fünf Sternen.

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Tags: chemnitz, dt autor, erzgebirge, leipzig, rechtsmedizin   (5)
 

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217 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Dem Ozean so nah

Jessica Koch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499290886
Genre: Romane

Rezension:

Dies ist der dritte Teil der Danny-Trilogie. In diesem Band wird Tinas Geschichte erzählt. Tina ist Dannys beste Freundin, um nicht zu sagen ein Teil von ihm. Ihr ist als Kind ähnliches widerfahren wie Danny. Leider fand sie Erleichterung nicht im Sport, sondern in Drogen. Dieses Buch erzählt ihren Weg weg von den Drogen, hin zu einem normaleren Leben. Und endet, wo Teil eins beginnt. So fügt sich alles wunderbar zusammen.

Auch dieser dritte Teil hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist immer noch sehr angenehm und leicht zu lesen. Durch viele Dialoge wird das ganze aufgelockert. Ich wollte abends nur kurz hineinlesen, dann waren es plötzlich schon 200 Seiten. In diesem Band steht Christina im Vordergrund, und ihre Gefühle und Gedanken werden immer wieder erwähnt. Auf Christinas Vergangenheit wird nicht so detailliert eingegangen wie auf Dannys. Dennoch bekommt man einen groben Überblick, was Tinas Drogensucht ausgelöst hat. Im Vordergrund steht eher, wie Tina sich immer wieder im Kampf mit der Sucht befindet. Leider wurde uns so nicht allzu viel Neues vermittelt, dennoch hat es mir gefallen, dass wir einfach mal mit Tina „mitreisen“ durften.

Die starke Verbindung zwischen Danny und Tina kam in diesem Roman gut rüber. Wir erfahren einiges, was die beiden gemeinsam durchgemacht haben. Beispielsweise, wie oft Danny Tina wieder aus den Fängen der Drogendealer holen musste. Aber irgendwie fehlte mir die Tiefe. Ich weiß nicht, wie viel Jessica über Tina wusste. Ob sie mit ihr genau soviel geredet hat, wie mit Danny, daher kann ich nicht beurteilen, ob Jessica nicht mehr weiß, oder ob sie es nur nicht preisgeben wollte. Letztendlich fehlten mir einige Gefühle von Tina. Es war zwar emotional, aber es blieb immer eine gewisse Distanz. Vielleicht basiert dieser Band auch zum Großteil auf Dannys Erzählungen, dann ist natürlich verständlich, dass nicht alle Gefühle und Gedanken bekannt sind. 

Zusammenfassend finde ich, dass diese Trilogie durch diesen dritten Band einen guten Abschluss gefunden hat. Mir hat es gefallen, nun auch mal Christina im Vordergrund stehen zu haben. Allerdings fehlte mir die emotionale Tiefe, deshalb vergebe ich dreieinhalb von fünf Sternen.

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Tags: danny trilogie, drogen, dt autor, freundschaft, sucht   (5)
 

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(14)

59 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Die Hungrigen und die Satten

Timur Vermes
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 27.08.2018
ISBN 9783847906605
Genre: Romane

Rezension:

Deutschland hat endlich eine Flüchtlingsobergrenze. Und durch die Sahara geht nun eine Grenze, die die Flüchtlinge nicht übertreten dürfen. An dieser Grenze befindet sich das weltweit größte Flüchtlingslager mit einer höheren Einwohnerzahl als Berlin. Und genau dorthin wird nun das TV-Sternchen Nadeche Hackenbusch geschickt. Sie soll vor Ort über die Zustände im Lager berichten. Zeitgleich überlegt sich ein namensloser Flüchtling, wie es wäre einfach nach Deutschland zu gehen. Denn während der Jahre, die er schon gewartet hat, wäre er schon längst angekommen. Er macht sich auf den Weg. Und mit ihm 149.999 andere.

Nachdem mir „Er ist wieder da“ von Timur Vermes nicht so gut gefallen hat, dachte ich, ich versuche es mal mit seinem zweiten Buch. Leider hat mir dieses noch weniger gefallen. Ich wurde kaum unterhalten und zum Lachen war mir auch so gut wie nie. Kopf schütteln, war noch die einzige Reaktion. Zum einen über die Romanfiguren und zum anderen darüber, dass dieses Buch überhaupt existiert. Mir hat die Lektüre keinen Spaß gemacht und ich habe mich gelangweilt.

Dieser Roman umfasst 500 Seiten. Das war definitiv zu viel. Zwischen 250 und 300 Seiten wären perfekt gewesen. Denn so zog es sich und man hatte schon fast selbst das Gefühl zu Fuß von Afrika nach Deutschland zu marschieren. Vieles hätte man weglassen können. Manche ausführlichen Dinge waren aber auch unterhaltsam. Zum Beispiel dem Problem mit den Hinterlassenschaften der Wanderer, wodurch es dann dazukam, dass Dixi-Klos dem Tross folgten.

Der Schreibstil ist einfach und wird durch viele Dialoge aufgelockert. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Zwischendurch gibt es immer wieder einen Artikel von Astrid von Roell, der die derzeitige Lage zusammenfasst. Eigentlich hätte man auch nur diese lesen können und hätte auch Bescheid gewusst.

Mich hat dieser Roman enttäuscht und gelangweilt, deshalb vergebe ich nur einen von fünf Sternen.

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Tags: dt autor, flop, flüchtlinge, satire   (4)
 

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Blau Türkis Grün

Mareike Guhr
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 10.09.2018
ISBN 9783667114242
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mareike Guhr ist Journalistin, Törnberaterin und Seglerin. Sie wollte die Welt umsegeln, doch sie hatte kein Boot. Sie bekam das Angebot ein Boot zur Verfügung gestellt zu bekommen, dafür bekommt sie immer wieder neue Crewmitglieder gestellt. Mareike nahm das Angebot an. Auf Lanzarote startete sie 2012 mit ihrer Weltumseglung, um viereinhalb Jahre später in Hamburg wieder heimzukommen. Während ihrer Tour hatte sie 140 Mitsegler, aus elf unterschiedlichen Nationen. Sie bereiste 37 Länder und fast viermal so viele Inseln. Insgesamt legte sie 45.000 Seemeilen zurück! In diesem Reisebericht nimmt Marieke Guhr den Leser mit auf den ruhigen Pazifik und den stürmischeren Indischen und Atlantischen Ozean. Es werden viele Eindrücke geschildert und auch Gedanken, die sich Marieke während dieser viereinhalb Jahre machte. Interessant fand ich die Aufmachung des Textes. Meist handelt es sich um Reiseberichte. Doch zwischendurch gibt es immer mal wieder Gedankensplitter. In diesen erfährt der Leser, wieso Mareike die Weltumseglung gemacht hat und dass es nicht nur schöne Seiten gibt. Vor allem musste sie auf vieles verzichten. Der größte Punkt war hier ihre Familie. Außerdem ist da die ganze Zeit über, der große Druck, pünktlich zu sein und die Gäste nicht in Gefahr zu bringen.

Viele Bilder veranschaulichen Mareikes Eindrücke. Die meisten Bilder fand ich gut ausgewählt. Bei manchen war mir die Qualität zu schwach, die hätte man vielleicht lieber ersetzt. Es wechselt immer wieder zwischen ein- und zweiseitigen Bildern. Manchmal gibt es auch kleine Collagen. Diese fand ich immer sehr aussagekräftig. Sehr gut ist, dass es bei 95% der Bilder eine aussagekräftige Bildunterschrift gibt!

Während dem Lesen dachte ich mir, manche Informationen fehlen mir. Aber dann gab es tatsächlich noch ein Kapitel zum Thema Reparaturen. Und im Rückumschlag befinden sich alle wichtigen, interessanten und informativen Zahlen! Gerne hätte ich das Boot auch mal von innen gesehen.

Nicht ganz optimal finde ich die Bindung des Buches. Es wirkt wie eine Zeitschrift. Es hat keinen festen Umschlag. Es handelt sich um ein Paperback. Somit wird es wohl nach mehrmaligem Durchblättern und Durchlesen auseinanderfallen. Selbst nach dem ersten vorsichtigen Lesen, kann man hinten schon den Kleber sehen. Ansonsten finde ich das Format (21x24cm) gelungen. Es ist handlich, da es ein Paperback ist, ist es nicht zu schwer. Und es ist groß genug, damit die Bilder auch wirken können.  

Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen und da am Ende doch alle Informationen, die ich wollte, vorhanden waren, kann ich nur fünf von fünf Sternen geben. Die schlechte Bindung würde vielleicht für einen halben Stern Abzug sorgen.

Seite 154: „ Angst lasse ich nicht zu, denn sie hilft nicht. Respekt sehr wohl, sonst wäre ich wohl nicht heil um die Welt gekommen.“

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Tags: abenteuer, dt autor, reisebericht, segeln, weltreise, weltumseglung   (6)
 

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254 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Dem Abgrund so nah

Jessica Koch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499290879
Genre: Romane

Rezension:

Dieser Roman umfasst eine der Vorgeschichten zu „Dem Horizont so nah“ und erzählt Dannys Kindheit. Sein Vater missbrauchte Danny ab einem Alter von zehn Jahren. Doch Danny leidet nicht nur unter seinem Vater, sondern auch unter seiner Mutter, die nicht mehr für ihn da ist, sondern in ihrer ganz eigenen Welt lebt. Diese Geschichte geht zum einen sehr detailliert auf die Missbrauchsszenen ein und zum anderen zeigt sie, wie Danny dennoch den Willen hatte, und entwickelt hat, zu Leben. Er geht zum Kampfsport und bringt dort hervorragende Leistungen. Und für sein Umfeld ist er ein sehr liebenswürdiger Mensch und gewinnt dadurch auch wahre Freunde.

 

In diese Geschichte wird auf Dannys Vergangenheit eingegangen. Wie auch bei „Dem Horizont so nah“, ist wieder alles sehr realistisch und authentisch geschrieben. Jessica Koch war natürlich nicht dabei, deshalb basiert die Geschichte auf Dannys Erzählungen. Viele Leser bemängeln, dass sie sich nicht in Danny und die Geschichte hineinversetzen konnten und ihnen die Gefühle gefehlt haben. Bei mir war das überhaupt nicht der Fall. Ich konnte alles sehr gut nachvollziehen. Man weiß ja auch selbst, wie man als Kind war und wie man mit gewissen Situationen umgegangen ist. Somit viel es mir leicht, dies auf Danny zu übertragen.

Was mir allerdings nicht gefallen hat, war Dannys sehr erwachsene Art. Das wirkte irgendwie falsch und fremd. Er ist anfangs elf Jahre alt, benimmt sich aber als wäre er doppelt so alt. Auch sind seine Aussagen sehr erwachsen. Ich kenne Danny nicht, somit weiß ich nicht, ob er damals schon so war. Aber auf mich wirkt es eben etwas unpassend. Dennoch bleibt es letztendlich authentisch.

Der Schreibstil von Jessica Koch ist einfach und angenehm zu lesen. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Ich wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

 

Ich finde dieser Band ist eine wunderbare Ergänzung zu „Dem Horizont so nah“ und vergebe vier von fünf Sterne. Man muss sich bei diesem Buch immer vor Augen halten, dass es wahr ist. Es handelt sich nicht um eine 100% fiktive Erzählung. Dann wären es bei mir weniger Sterne geworden. Denn so hätte ich die Geschichte nicht so berauschend gefunden. Aber die Tatsache, dass es wahr ist und wirklich so passiert ist (mehr oder weniger) macht das Ganze besonders. Und der Gedanke, dass so etwas tagtäglich in unserer Nähe passiert ist grausam.

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Tags: danny trilogie, dt autor, wahre begebenheit   (3)
 

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(32)

62 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Haut nah

Yael Adler , Katja Spitzer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.09.2016
ISBN 9783426276990
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch lehrt uns alles über unsere Haut, was wir schon immer wissen wollten.

Das Buch ist in vier Teile eingeteilt und diese wiederum in einzelne Kapitel. Zuerst gibt es eine wissenschaftliche Einführung was die Haut überhaupt ist. Ihr Aufbau wird sehr verständlich erklärt, die verwendeten Fachbegriffe werden laiengerecht erklärt. Veranschaulicht wird das Ganze durch Comiczeichnungen. Im zweiten Teil werden verschiedene Faktoren aufgegriffen, welche einen Einfluss auf unsere Haut haben. Beispielsweise die Sonne oder Kosmetika. Teil drei beschäftigt sich mit den menschlichen Genitalien. Im letzten Teil geht es dann um Ernährung. Zum einen was es mit den einzelnen Bestandteilen auf sich hat und was wir brauchen und zum anderen werden ein paar Unverträglichkeiten erläutert.

Dieses Buch eignet sich sehr gut dafür, die Leser darauf aufmerksam zu machen, was unsere Haut alles leistet und was sie den ganzen Tag über auszuhalten hat und mit was sie immer wieder konfrontiert wird. Wir sollten unsere Haut mehr achten und vor allem auf sie achten.

Dieses Buch liest sich nicht wie ein trockenes Fachbuch. Es ist eher eine Mischung aus humorvollem Sachbuch und einem Ratgeber. Es empfiehlt sich das Buch kapitelweise zu lesen, ansonsten ist der Input doch sehr groß und man kann sich das Meiste gar nicht merken. In den einzelnen Kapiteln gibt es immer wieder Wiederholungen, somit ist es gut möglich auch nur einzelne Kapitel zu lesen. Wichtige Dinge werden immer wieder aufgegriffen und Zusammenhänge hergestellt.

Sehr gefallen haben mir die Einschübe zu Adlers Patienten. So hatte man immer wieder ein konkretes Beispiel.

Mir hat dieses Buch gut gefallen, allerdings hat es mich nun auch nicht vom Hocker gerissen, deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen.

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Tags: haut, ratgeber, sachbuch   (3)
 

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598 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 87 Rezensionen

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Altes Land

Dörte Hansen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaus, 16.02.2015
ISBN 9783813506471
Genre: Romane

Rezension:

Vera Eckhoff kam Ende des Zweiten Weltkriegs aus Ostpreußen als Flüchtling ins Alte Land. Mit ihrer Mutter fand sie eine Unterkunft und blieb. Noch heute mit über 70 wohnt sie in dem alten Reetdachhaus. Doch heimisch ist sie nie geworden. Eines Tages taucht dann ihre Nichte Anne mit ihrem kleinen Sohn bei ihr auf und sucht eine Herberge – wieder Flüchtlinge. Diesmal nicht vor dem Krieg, sondern vor Hamburg-Ottensen.

Die Geschichte wird abwechseln aus verschiedenen Zeitebenen erzählt. Zum einen geht es um Veras Ankunft im Alten Land. Dann erzählt sie immer weiter bis sie in der Gegenwart angekommen ist. Parallel dazu liest der Leser über Anne. Wie es ihr in Hamburg ergeht und was sie antreibt ins Alte Land zu kommen. Teilweise war der Wechsel, vor allem in der Zeit, etwas unübersichtlich. Da brauchte man dann ein paar Sätze lang um zu merken „wann“ man ist. Die Geschichte zeigt zum einen die Probleme, die ostpreußische Flüchtlinge Ende der 40er Jahre hatten. Und dass sie nie wirklich integriert wurden. Sie bleiben die Polacken. Zum anderen wird auch darauf eingegangen, wie es für das Flüchtlingskind war. Die anderen Kinder hatten eben noch nie Tote in Bäumen hängen gesehen. Und diese lassen die arme Vera auch nicht mehr los. Dem gegenüber steht Annes Flucht. Sie flieht vor den verrücken Müttern in Hamburg-Ottensen, aber im alten Land sind die (meisten) Mütter auch nicht besser.

Leider wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Veras Teil fand ich noch am Besten. Aber den Teil über Anne habe ich nicht verstanden. Sie trennt sich und will Abstand, den findet sie im alten Land. Aber was tut sie dort? Irgendwie blieb sie mir sehr fremd. Somit wurde sie mir auch nicht sympathisch. Aber auch Vera ist mir nicht richtig sympathisch geworden. 

Da ich mit den Charakteren nicht viel anfangen konnte, ich die Grundgeschichte aber gut fand, vergebe ich noch drei von fünf Sternen.

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Tags: altes land, debüt, dt autor, ostpreußen   (4)
 

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(60)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

Lena Greiner , Carola Padtberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377940
Genre: Humor

Rezension:

Dies ist die Fortsetzung zum ersten Band „Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!“ aus dem vergangenen Jahr. Dieser neue Band ist genau so aufgebaut wie der Erste. Es gibt einleitende Passagen und darauf folgen Anekdoten. Zeitlich fängt das Buch mit der Schwangerschaft an und endet … nie. *lach* Scheinbar ist es so: einmal Helikopter-Eltern, immer Helikopter-Eltern. Es gibt wohl kein Gegenmittel. Auch in diesem Band gibt es viel zu lachen und zum Kopf schütteln. Wobei ich das Gefühl hatte, dass sich die Geschichten dieses Mal noch mal getoppt haben und das Kopfschütteln mehr und das Lachen weniger wurde. Mittlerweile habe ich etwas Angst Eltern über den Weg zu laufen. Sie sehen wohl überall nur noch Monster und Gefahren. Ein Kapitel beschäftigt sich mit Geschichten von Polizisten und Rettungskräften. Es ist erschütternd womit diese sich jeden Tag beschäftigen müssen. Da wird ein Drama daraus gemacht, dass das Kind einen halben Eiswürfel verschluckt hat und dabei komisch geguckt hat. Vielleicht ein Schlaganfall? Ein Krampf? Vielleicht hätten die Eltern sich mal im Spiegel betrachten sollen, während sie einen Eiswürfel schlucken… man kann nur hoffen, dass aufgrund von solchen Situationen nicht irgendwo ein Rettungswagen fehlte, wo er wirklich gebraucht wurde. Die Polizei, dein Freund und Helfer. Sie helfen auch beim Einschlafen. Furchtbar. Da sind die Mütter, die ihr Kind nur mit Schutzhandschuhen im Sand spielen lassen ja noch harmlos.  

Toll fand ich auch die abgedruckten Auszüge aus den WhatsApp-Eltern-Chats. Ich bin ja kein Fan von solchen WhatsApp-Gruppen. Denn in den meisten Fällen stehen ja tatsächlich 90% unsinnige Nachrichten darin und die Fakten sucht man ewig.

Ich muss sagen, der erste Band hat mir besser gefallen. In diesem wurden einfach nur neue Anekdoten abgedruckt, ansonsten war es gleich. Auch so hatte ich beim Lesen das Gefühl, das die ein oder andere Geschichte schon vorkam. Deshalb ist aus meiner Sicht ein dritter Band nicht nötig. Unterhaltend ist es aber allemal. Ob man nun den ersten oder zweiten Band liest, ist da egal. Ein perfektes Bahn-Fahr-Buch, denn es liest sich sehr schnell und leicht und die einzelnen Anekdoten sind ja recht kurz, somit kann man jeder Zeit unterbrechen. Wobei beim Bahn Fahren könnte man auch seine eigene Helikopter-Eltern-Geschichten entdecken…

Fazit: mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und es war sehr unterhaltend. Dennoch ziehe ich einen Stern ab, da es für mich nun nichts Neues war ich hätte auch einfach Band eins noch einmal lesen können. Somit gibt es von mir vier von fünf Sternen. 

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Tags: anekdoten, dt autor, helikopter eltern, unterhaltung   (4)
 

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(53)

84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Bluthaus

Romy Fölck
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041118
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frida Paulsen hat sich von ihrem letzten Fall noch nicht ganz erholt und ist immer noch auf dem Hof ihrer Eltern statt zurück in Hamburg im Polizeidienst. Eines Tages bekommt sie Besuch von ihrer Freundin Jo. Diese bleibt aber nur kurz, dann ist sie wieder weg. Frida findet es noch merkwürdig, als ihr Telefon klingelt und Jo ihr berichtet, dass man sie des Mordes verdächtigt. Frida macht sich sofort auf nach Hamburg um Jo beizustehen, doch diese ist verschwunden. Jos Weg führt Frida an die Ostsee – zum Bluthaus.

 

Mich hatte schon Band eins um Frida und Haverkorn in seinen Bann gezogen. Bei diesem zweiten Band war das nicht anders! Wieder wird ein aktueller Fall – eine Tote auf einem verlassenen Gehöft – mit einem vergangenen Fall – eine ermordete Familie in einem Ferienhaus – miteinander verbunden. Stück für Stück kann man als Leser das Puzzle zusammenfügen. Die einzelnen Stränge werden im Laufe der Handlung nachvollziehbar miteinander verbunden.

Der Schreibstil von Romy Fölck gefällt mir sehr gut. Er ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und es fällt einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Romy Fölck schafft es den Spannungsbogen richtig zu setzen und immer wieder kleine Cliffhanger am Ende eines Kapitels einzubauen, so dass man schnell weiterlesen muss, da man wissen will, wie es weitergeht. Gut finde ich auch, dass der Schauplatz sich immer wieder ändert. Oder auch die Sicht, aus welcher man die Handlung betrachtet. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren sehr gut gemacht und an die richtigen Stellen gesetzt.

Wieder stehen die beiden Protagonisten Frida und Haverkorn im Vordergrund. Frida ist, wie schon im ersten Teil, persönlich in die Fälle involviert. Haverkorn hat während diesem Fall einiges zu verdauen. Nach vierzig Jahre trifft er auf eine ehemalige Freundin und diese hat eine große Überraschung für ihn. Auch die Sache mit seiner Frau geht ihm noch nah und muss verarbeitet werden. Wie auch schon im vorherigen Band „Totenweg“ waren die Charaktere gut ausgearbeitet und wirkten realistisch.

Was mir an diesem Band gefehlt hat war die Polizeiarbeit. Es fügt sich alles irgendwann zusammen, aber wirklich ermittelt wird von Seiten der Polizei nicht. Eigentlich ist Frida nur auf der Suche nach Jo und so löst sich Schritt für Schritt das Rätsel. Das fand ich etwas schade, da die Geschichte so ein bisschen an Glaubwürdigkeit einbüßen musste. Gegen Ende fand ich auch ein paar Ereignisse unnötig. Hierzu will ich aber nicht zu viel verraten, da ich sonst spoilern würde.

Dennoch hat mir dieser zweite Fall sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den dritten! Aus den oben genannten Gründen vergebe vier von fünf Sternen.

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Tags: dt autor, elbmarsch, krimi, ostsee   (4)
 

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(6)

16 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

In der Wildnis bin ich frei

Miriam Lancewood , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426214381
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags:  
 

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(338)

742 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Dem Horizont so nah

Jessica Koch , any.way
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.07.2016
ISBN 9783499290862
Genre: Romane

Rezension:

Danijel „Danny“ Taylor verdreht Jessica auf Anhieb den Kopf. Doch diese möchte das zunächst nicht wahrhaben. Doch dann gibt sie nach und lässt sich auf Danny ein. Schnell wird ihr klar: es wird alles andere als leicht werden. Aber sie ist verliebt. Sie braucht ihn und er wird auch sie brauchen. Leider meint das Schicksal es nicht gut mit ihnen. Doch immer wieder würde Jessica Tor zwei wählen!

 

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Die Geschichte um Danny ist so schockierend und teilweise absurd, dass sie nur wahr sein kann, denn so etwas kann man sich nicht ausdenken. Jessica Koch hat es geschafft ihre eigene Geschichte auf sehr emotionale und berührende Weise niederzuschreiben. Beim Lesen merkt man richtig, wie schwer es ihr gefallen sein muss das alles zu teilen. Und nun immer wieder mit allem konfrontiert zu werden. Wobei ich mir sicher bin, dass nie ein Tag vergangen ist, an dem sie nicht an Danny dachte.

Der Roman liest sich sehr flüssig und zieht einen richtig mit, man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen und will wissen, wie es weitergeht – auch wenn das Ende schon zu Anfang bekannt ist. Es ist wirklich sehr erschütternd, was Danny und Christina alles erleben mussten. Der Band „Dem Ozean so nah“ beschäftigt sich mit der Geschichte um Danny und Tina. Ich bin schon sehr gespannt.

„Dem Horizont so nah“ ist ein Roman, keine Autobiografie. Somit weiss man als Leser nicht, was nun alles der Wahrheit entspricht und was nicht, dennoch wirkte alles – vor allem die Charaktere – sehr authentisch. Auch sind die Situationen und Gefühle sehr gut beschrieben, so dass man sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen kann und mit ihnen mitfühlt.  

 

Ich bin von diesem Roman sehr begeistert und vergebe daher, vor allem weil er auf der Wahrheit basiert – volle fünf von fünf Sterne.

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Tags: aids, debüt, dt autor, hiv, jugendliebe, wahre begebenheit   (6)
 

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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Salute!

Laura Nunziante , Jörg Dommel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2018
ISBN 9783426789346
Genre: Biografien

Rezension:

Laura Nunziante reist quer durch Europa. Ihr Ziel ist es die Europäer kennen zu lernen und gerne möchte sie etwas zum europäischen Zusammenhalt beitragen. Wie ihr das gelingen soll? Mit Alkohol – viel Alkohol! Laura säuft sich während dieser 200 Seiten durch Europa hindurch und erlebt mehr oder weniger lustige Situationen. Ein paar Mal hat sie auch die Möglichkeit zu ernsthafteren Gesprächen. Aber ob sie am Ende erreicht hat, was sie wollte, bezweifle ich. Ich hoffe sie fand ihre Europa-Tour unterhaltsamer als ich, denn ich langweilte mich bei Lesen doch recht häufig. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen und etwas Anderes lesen.

Der Schreibstil ist ok und lässt sich flüssig lesen. Zwischendurch gibt es viele Dialoge wodurch das Ganze etwas locker und rasant wird. Aber es fehlte mir Inhalt. Es war eher als würde ich in einer Bar dem Gespräch von anderen Leuten lauschen. Wieso man sowas als Buch veröffentlichen muss ist mir schleierhaft.

Da ich die Idee hinter dem Buch, die Reise durch Europa, um Europa und seine Menschen kennen zu lernen ganz lustig fand und es auch so ab und zu lustig wurde, vergebe ich noch zwei von fünf Sternen für dieses Buch.

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Tags: alkohol, dt autor, europa, flop, unterhaltung   (5)
 

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(70)

94 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Bianca Marais , Heike Reissig , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 12.03.2018
ISBN 9783336547944
Genre: Romane

Rezension:

Südafrika, Johannesburg, 1976 zur Zeit des Apartheidregimes. Die neunjährige Robin wird zur Waisen, als eines nachts ihre Eltern ermordet werden. Aber auch ihre geliebte Kinderfrau Mbali muss sie verlassen. Nun ist Robin auf sich allein gestellt. Sie kommt zu ihrer Tante Edith. Diese hat aber nicht viel Zeit für Robin. So tritt Beauty in ihr Leben. Beauty ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Finden sich nun zwei verlorene Herzen?

Dieser Roman behandelt viele Themen. Im Vordergrund steht natürlich der Konflikt zwischen Schwarzen und Weißen. Aber auch der Rassismus in Bezug auf Religion und Homosexualität werden angesprochen. Erzählt wird die Geschichte der kleinen weißen Robin, die ihre Eltern und ihr altes wohlbehütetes Leben verloren hat und sich nun verlassen fühlt. Ihr gegenüber steht Beauty, die ihre Söhne in ihrem Dorf zurückgelassen hat, um ihre Tochter aus der Stadt zurück zu holen, bevor ihr bei den Aufständen etwas passiert. Doch Beauty ist zu spät und Nomsa nicht mehr auffindbar. So ergibt es sich, dass sich Robin und Beauty treffen. Es entsteht eine große Liebe und jeder fühlt sich wieder geborgen, auch wenn in jedem die Vergangenheit noch arbeitet. Beauty leidet sehr darunter, dass sie ihr Versprechen, welches sie ihren Söhnen gegeben hat nicht einhalten kann. Sie sollte Nomsa finden und zurückkehren, doch dann ist sie über ein Jahr weg. Ob sie jemals zurückkehrt? Man merkt Beauty ihre Verzweiflung beim Lesen an. Robin war für mich nicht so richtig zu fassen. Sie wirkte etwas sprunghaft. Manchmal noch sehr kindlich, was vollkommen ok ist, denn sie ist erst neun. Aber dann war sie auch wieder so erwachsen, so dass es nicht mehr wirkte, als würde Robin sprechen, sondern ein Erzähler. Gefallen hat mir, dass immer abwechselnd Robin und Beauty zu Wort kamen, so konnte man als Leser die Gefühle von beiden erleben.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass sich die Handlung etwas zieht. Das Buch liest sich zwar flüssig, aber dennoch hätte es manch eine Passage nicht gebraucht. Die Handlung wirkte auf mich recht authentisch. Bianca Marais stammt selbst aus Südafrika und hatte eine schwarze Kinderfrau – Eunice. Dadurch konnte sie sich selbst sehr gut in die Situation von Robin und Beauty hineinversetzen. Zumindest in die gesellschaftliche Position. 

Am Ende des Buches ist ein Glossar ausgeführt, welches verwendete Wörter aus dem Afrikaans ins Deutsche übersetzt und Begriffe, wie Apartheid erklärt. Sehr hilfreich, dann muss man nicht selbst erst recherchieren. 

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Über das Leben zwischen Afrikanern und Weißen habe ich noch nichts gelesen, und über das Apartheidregime im Besonderen auch nicht, deshalb fand ich das Thema interessant. Die Umsetzung war dann leider nicht hundertprozentig mein Fall, da es mir zu langatmig war, deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen. 

Das schönste Zitat aus diesem Roman ist für mich folgendes:

Seite 466: „ Vielleicht braucht auch einfach jeder irgendjemandem, den er hassen kann, und es ist leichter Leute fies zu behandeln, wenn man sich einredet, sie wären ganz anders als man selbst.

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Tags: 70er jahre, afrika, apartheidregime, debüt, rassismus   (5)
 

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(40)

91 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Lauren Graham , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783596299577
Genre: Biografien

Rezension:

Ich bin ein riesen Gilmore Girls Fan – von der ersten Folge an. Deshalb konnte ich diesem Buch nicht aus dem Weg gehen. Beim Titel dachte ich, dass die Gilmore Girls im Vordergrund stehen und es hauptsächlich darum gehen wird, wie es Lauren am Set ergangen ist. Leider beschäftigen sich nur etwa 50 von 250 Seiten mit der Zeit bei Gilmore Girls. Im restlichen Teil des Buches erzählt Lauren auf gewohnt witzige und ironische Art und Weise, von ihrer Ausbildung, ihren ersten Rollen und was in Hollywood so los ist. Was sie für die Zukunft geplant hat? Mal schauen was kommt. Sie hat sich mittlerweile ja auch ein zweites Standbein als Autorin aufgebaut.

Wenn ich den Schreibstil betrachte kann ich sagen das Buch liest sich sehr flüssig und zügig. Es ist gespickt mit Witz, Humor und Ironie. Auch eine gesunde Menge Selbstironie fehlt nicht. Es wirkt sehr loreleiig. Nun weiß ich natürlich nicht, wie Lauren selbst so drauf ist. Ob sie eben eine Lorelei ist, oder ob sie den Stil nur für dieses Buch verwendet hat. Deswegen könnte ich mich damit nicht ganz so anfreunden, es wirkte auf mich recht aufgesetzt.

Gefallen hat mir, dass in diesem Buch auch einige Bilder enthalten sind! Das zeigt auch Laurens äußere Veränderung.

Sehr, sehr schade finde ich, dass die Gilmore Girls so kurz kommen. Als absoluter Gilmore Girls Fan wollte ich natürlich mehr hören. Das letzte Kapitel war dann ganz nach meinem Geschmack. Es enthielt Auszüge aus Laurens Tagebuch zum Dreh von „Ein neues Jahr“. Hier empfiehlt es sich sehr erst die Filme zusehen und dann das Buch zu lesen, ansonsten wird man gespoilert.

Wer natürlich einfach nur etwas über die Schauspielerin Lauren Graham wissen möchte und daran interessiert ist, wie sie zu der wurde, die sie heute ist, der ist hier vollkommen richtig. Da das Buch aber leider meine Erwartungen nicht erfüllen konnte vergebe ich nur zwei von fünf Sternen.

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Tags: biografie, gilmore girls   (2)
 

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(117)

237 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551557414
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zwanzig Jahre nach Erscheinen war es bei mir dann auch mal so weit und ich habe „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zum ersten Mal gelesen. Ich muss sagen, es war gar nicht so schlecht, wie ich dachte. Ich hätte sie doch schon zum Erscheinen Lesen können. Den riesen Hype verstehe ich zwar immer noch nicht, aber das Buch ist dennoch super für Kinder und Jugendliche geeignet. Als Erwachsene fand ich die Geschichte nun recht langweilig. Auf den letzten 50 Seiten wurde es dann spannender. Allerdings ist der Überraschung nicht groß, dass Harry überlebt. Es folgen ja noch sechs Bände. Genau das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum in diesem ersten Band nicht viel passiert. Man muss ja zunächst mal die Personen kennenlernen. Und nicht nur die, sondern auch eine neue Welt. Die phantastische Welt der Zauberer und Hexen, die sich in Hogwarts austoben können. Joanne K Rowling ist es sehr gut gelungen, die phantastische Welt zu erschaffen und dem Leser nahezubringen. Es erinnerte mich sehr an die Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke, die ich vor zehn Jahren gelesen habe. Von diesen Büchern war ich total begeistert und wurde schon auf den ersten Seiten in die Tintenwelt entführt. Nach Hogwarts wurde ich allerdings erst nach ungefähr 200 Seiten richtig entführt.

Der Schreibstil ist super. Er ist sehr flüssig und leicht zu lesen und somit perfekt für die Zielgruppe ab 10 Jahren geeignet. Joanne K Rowling schafft es, wie oben erwähnt, durch ihren bildlichen Schreibstil Hogwarts vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.

 

Aus Sicht eines Erwachsenen vergebe ich vier von fünf Sternen. Aus Sicht meines jüngeren Ichs wären es wohl fünf von fünf geworden.

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Tags: harry potter, hogwarts, klassiker, zauber   (4)
 
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