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Lotti und da wuide Vogl

Tina Sprenzel
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.06.2018
ISBN 9783752805970
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Romantikkrimi „Lotti und da wuide Vogel“ von Tina Sprenzel ist im Juni 2018 erschienen.

Bei dem Buch handelt es sich um die Vorgeschichte zu den „Brunnthaler Geschichten“ von Tina Sprenzel.

„Lotti und da wuide Vogel“ enthält zwei Zeitstränge. Zum einen die Gegenwart, in der die Protagonistin Lotti eine alte Dame ist, die sich nach vielen Jahren über ihre Verwandten erkundigt, um einen würdigen Erben zu finden. Dabei kommen immer wieder Erinnerungen auf, die in dem zweiten Zeitstrang erzählt werden. Dieser spielt um 1960. Lotti ist aus ihrem strengen Elternhaus abgehauen und versucht sich als Kellnerin alleine durchzuschlagen.

Erzählt werden beide Stränge aus der personalen Sicht von Lotti, im früheren Zeitstrang teilweise auch aus Tonis Sicht. Der Hauptcharakter Lotti ist ganz anschaulich beschrieben, die anderen bleiben relativ unscharf, was meiner Meinung nach daran liegt, dass die Erinnerungssequenzen recht kurz gehalten sind und die Geschichte um Lotti und Toni nur unzureichend erzählt wird.

Der Erzählstil ist ganz gut und flüssig. Die Gefühle kamen allerdings bei mir nicht wirklich an und es konnte mich auch nicht in seinen Bann ziehen.

Die Gegenwart war recht unspektakulär, lediglich die Blaustirnamazone Theo konnte mich gelegentlich zum Schmunzeln bringen und die Vergangenheit wurde nur sehr punktuell erzählt. Da hätte man sicherlich mehr aus den Geschehnissen machen können.

Jetzt bin ich nicht unbedingt ein häufiger Leser und Experte von Krimis, aber inwieweit dieses Buch in das Genre „Romantikkrimi“ passt, bin ich mir doch ziemlich unsicher. Denn zum einen fehlte die Spannung und zum anderen gab es auch keine wirklichen polizeilichen Ermittlungen oder dergleichen.

Fazit:

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen, auch wenn der Schreibstil ganz ansprechend ist.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Schmetterlingsflügel: Liebe nach Plan?

Patricia Vonier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 19.05.2017
ISBN B071S66VWH
Genre: Romane

Rezension:

„Schmetterlingsflügel – Liebe nach Plan“ ist ein Liebesroman von Patricia Vonier.

Lina ist eine alleinstehende Immobilienmaklerin, die bei einer Freundin zur Untermiete wohnt, seitdem sie sich von ihrem langjährigen Freund getrennt hat. Mit der Trennung ist für sie ihr Traum von einer gemeinsamen Familie zerplatzt. Doch als sie bei einer Wohnungsbesichtigung den reichen Geschäftsmann Daniel kennenlernt, funkt es zwischen ihnen. Leider hat er aufgrund schlechter Erfahrungen der Liebe abgeschworen und will eine Familie nach Plan.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut und man erfährt auch schnell die Gründe für Linas Leben in der winzigen Einliegerwohnung, sowie ihre Einstellung zu ihrem Job und ihren Kollegen. Erzählt wird aus der personalen Sicht von Lina.

Der Roman ist insgesamt gut geschrieben (eins, zwei kleinere (Logik-)Fehler, die aber nicht übermäßig ins Gewicht fallen), der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere gut geschildert – auch wenn sie sehr kitschig und damit unrealistisch sind – aber es soll eben ein Liebesroman sein, der die Frauenherzen höher schlagen lässt.

Die Beziehung von Lina und Daniel baut sich rasant schnell auf und verläuft dann trotz deren Vorgeschichten und damit verbundenen Ängsten extrem harmonisch. Lediglich zum Ende wird mit einer etwas haarsträubenden Wendung versucht Spannung in die Beziehung zu bringen. Allerdings verläuft auch hier alles sehr schnell und unkompliziert.

Das Cover ist sehr schön, verspielt und ebenso wie der Roman leicht kitschig. Der Titel und der Schmetterling passen gut zum Inhalt des Buches, da die Schmetterlinge immer wieder in der Geschichte aufgegriffen werden.

Fazit:

Mir persönlich war es zu viel „Eitel Sonnenschein“ und der in jeder Hinsicht perfekte Mann. Ich hätte mir ein paar Ecken und Kanten mehr gewünscht, die etwas Salz in die Suppe geben.

Wer Kitsch und überzogene Charaktere mag, kommt hier aber auf seine Kosten.


3,5 Sterne

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Wunschdenken: - Wishful Thinking -

Samantha Nigra
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei null, 14.02.2017
ISBN B06WRSFTV8
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Wunschdenken – Wishful Thinking“ von Samantha Nigra ist eine Kurzgeschichte im Bereich der Gay-Romance.

Thorsten und Jan sind in der 12. Klasse, Nerds und Außenseiter. Ihre sexuellen Erfahrungen beschränken sich auf das Schauen von Pornos. Um dem ein Ende zu setzen, wollen sie ihre ersten Erlebnisse gemeinsam sammeln. Doch danach müssen sie mit gänzlich neuen Gefühlen klarkommen.

Tja, und genau genommen war das auch schon alles, was es an Handlung in diesem Roman gibt. Ich habe nichts gegen erotische Szenen in einem Buch, aber irgendeine Story sollte für meinen Geschmack schon dahinter sein. Auch wenn es sich nur um eine Kurzgeschichte handelt, wäre Raum für mehr Tiefe in der Geschichte gewesen.

Wunschthema hätte hier wohl Selbstfindung und Outing sein sollen, allerdings werde diese Punkte mehr oder weniger in ein paar knappen Sätzen (im Epilog) abgehandelt.

Prinzipiell ist der Schreibstil gut und die Geschichte lässt sich flüssig und schnell lesen. Erzählt wird aus Thorstens Perspektive. Allerdings kommen die Gefühle nicht beim Leser an – zumindest nicht bei mir.

Das Cover passt nicht zu dem Roman – es sei denn man interpretiert in den Männertorso das Wunschdenken der Protagonisten so auszusehen. Deren Beschreibung nach sind sie nämlich schlaksig, undefiniert und unsportlich. Aber solch ein Cover würde sich wohl eher schlecht verkaufen.

(Hier bei LovelyBooks ist ein anderes Cover dargestellt, als bei meiner Ausgabe, aber dieses Cover bei LB spricht mich überhaupt nicht an und passt auch nicht wirklich besser zur Geschichte.)

Für einen guten Roman – sei es jetzt Kurzgeschichte oder nicht – fehlt mir doch noch einiges. Schade, Potenzial wäre vorhanden.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Per Handschlag für immer

Lotte R. Wöss
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei null, 13.09.2016
ISBN B01LY5SKF3
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Per Handschlag für immer“ von Lotte R. Wöss ist mal eine erfrischende Abwechslung bei den Liebesromanen. Statt des obligatorischen Bad Boys mit Unterwäschemodelaussehens und des wunderschönen, aber dennoch grauen Mäuschens sind hier zwei außergewöhnliche Personen die Protagonisten.

Nora ist eine große, gestandene Geschäftsfrau Mitte dreißig mit ca. 10Kg Übergewicht, Klaus ist ebenfalls Chef einer Firma, Anfang vierzig und aufgrund eines Geburtsfehlers und daraus resultierender Operationen vernarbt im Gesicht.

Doch nicht nur die Protagonisten unterscheiden sich von denen anderer Geschichten, sondern auch der Plot ist besonders. Nora bietet Klaus einen Deal an: die beiden heiraten (auf dem Papier), um damit eine medienwirksame Produkteinführung und ein Joint-Venture ihrer Firmen einzuläuten.

Nach der anfänglichen Entrüstung über diesen Plan werden Klaus die Vorteile der Verbindung bewusst und die beiden beschließen die Hochzeit durchzuziehen. Aber ihre Familien und dann auch noch Klaus‘ Ex-Verlobte machen ihnen das Leben schwer.

Der Roman ist in mulitpersonaler Sicht (Nora und Klaus) geschrieben und der Schreibstil ist ansprechend und flüssig. Gelegentlich sind die Übergänge zwischen den einzelnen Szenen sehr abrupt und manche Handlungen werden sehr kurz und oberflächlich geschildert.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt problemlos und auch die folgende Handlung lässt sich gut nachvollziehen. Beide Protagonisten sind eher kühl und berechnend, was sich auch in den fehlenden Emotionen, die an den Leser übertragen werden, widerspiegelt. Wenn es mich sonst vielleicht manchmal stört, wirkt es hier aufgrund deren Charaktereigenschaft authentisch.

Hauptthema in diesem Roman ist ganz klar innere Werte vs. Äußerlichkeiten, aber auch Familienbande, Vertrauen und Freundschaft werden thematisiert.

Fazit:

Besondere Charaktere und ein gelungener Plot.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Sternensommerküsse

Sandra Pulletz
E-Buch Text: 371 Seiten
Erschienen bei null, 29.06.2018
ISBN B07DPSJBYP
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Liebesroman „Sternensommerküsse“ von Sandra Pulletz ist im Juni 2018 erschienen.

Nelly lernt in einer Disco Marten kennen und zwischen beiden funkt es gewaltig. Doch als sie ihn einen Tag später um ein Date bittet, lässt er sie abblitzen. Kurze Zeit später fährt sie mit ihrem Bruder zu einem Feriencamp, um dort als Betreuerin zu arbeiten. Dummerweise taucht auch Marten dort auf. Sie wird aus seinem Verhalten ihr gegenüber nicht schlau. Es hat den Anschein, als wäre er sauer auf sie und nicht umgekehrt.

Die Geschichte ist aus Nellys Sicht in der ersten Person geschildert und nachvollziehbar aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, man kommt gut in das Geschehen hinein. Aber die Gefühle kamen bei mir als Leser nicht so wirklich an.

Die Charaktere kommen sympathisch rüber, auch wenn ich ein paar Handlungen von Nelly und ihrer Freundin doch sehr kindisch empfand, so brachten sie mich dennoch so manches Mal zum Schmunzeln.

Die Themen Freundschaft, Selbstfindung und erste Liebe werden anschaulich beschrieben.

Insgesamt würde ich das Buch eher für Jugendliche empfehlen, aber wenn man sich auch auf eine Teeniegeschichte einlassen kann, beschert sie einem ein paar angenehme, leichte Lesestunden.

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Stolperfalle ins Glück: Eine gefährliche Liebe

Samantha Nigra
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei null, 24.08.2016
ISBN B01L0MEAXO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der erotische Liebesroman „Stolperfalle ins Glück“ ist der Debütroman von Samantha Nigra.

Samantha ist gezwungen ihre Wohnung aufzugeben und umzuziehen. Als sie ihre absolute Traumwohnung entdeckt, gibt es nur einen Nachteil – einen Mitbewerber, Tom, der die Wohnung auch unbedingt haben will. Was erst nur als Scherz vom Makler gemeint war, nehmen die beiden ernst und ziehen zusammen in die Wohnung ein. Schnell wird aus beiden ein Liebespaar und wenn nicht auf einmal die Vergangenheit in Form von Samanthas Ex auftauchen würde, wäre deren Liebesglück perfekt.

Im ersten Moment war ich doch etwas irritiert, dass die Protagonistin genauso heißt, wie die Autorin, zumal es zu Beginn des Buches heißt, dass alle Personen und Handlungen frei erfunden sind. Aber warum auch nicht den eigenen Namen verwenden?

Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen in Ordnung, lässt allerdings keine Emotionen oder Spannungsgefühle bei mir ankommen, was schade ist, denn es knistert gehörig in diesem Buch und auch Spannungsmomente gäbe es genug, die allerdings zu knapp erzählt werden, so dass keine Spannung rüberkommt. Auch die Fülle der Handlungen passt nicht zu der Kürze der Geschichte. Entweder hätte das Buch gut und gerne 100 Seiten mehr haben können, oder man hätte ein paar Szenen weglassen müssen und dafür den Rest besser ausbauen sollen. So wirkt es doch alles sehr schnell abgehandelt und dadurch teilweise etwas holprig und abrupt.

Der letzte Satz passt in meinen Augen so gar nicht. Zum einen wird die Geschichte aus Samanthas Sicht in der ersten Person geschildert, so dass es ein Stilbruch ist, auf einmal etwas zu schreiben, dass sich eigentlich Samanthas Kenntnisstand entzieht. Und zum anderen wurde die Geschichte bis zu diesem Satz im Epilog ausgiebig beendet, um dann plötzlich alles wieder offen zu lassen.

Fazit:

Prinzipiell eine interessante Story, die allerdings noch ausbaufähig ist.

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Vakouja - Ränkespiele

Irina Grabow
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Lysandra Books Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783946376323
Genre: Fantasy

Rezension:

„Vakouja – Ränkespiele“ von Irina Grabow ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie, erschienen im August 2017.

Der Fischerssohn Lian landet als „Steuerpfand“ auf Zarons Burg und soll dort dem Schmied Jano zur Hand gehen. Schwere, dunkle Zeiten stehen ihm bevor, doch mit der Zeit gewöhnt er sich an sein neues Leben und schafft es sogar Zarons Vertrauen zu gewinnen. Als er sich dann allerdings in das falsche Mädchen verliebt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Nachdem ich dieses Buch nicht mehr geschafft habe, während der Lesewinterchallenge zu lesen, war klar, dass ich es auf jeden Fall nun in der Summertimechallenge lese.

Die Fantasywelt rund um Vidar wird sehr gut beschrieben und man kann sich die Landschaft, die Charaktere und die sonderbaren Kreaturen bildlich vorstellen. Trotz der neuen unbekannten Welt gelingt der Einstieg in den Roman problemlos und man lernt die Besonderheiten und die Geschichte Vidars langsam und „behutsam“ im Laufe von Lians Reise kennen.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und ansprechend. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen personalen Erzählperspektiven erzählt und ermöglicht somit bei einer größeren Anzahl an Charakteren den tieferen Einblick in deren Gefühlswelt.

Das Ende ist leider in mehrfacher Sicht unbefriedigend, wobei ich hier nur den Cliffhanger erwähnen will – das andere würde zu sehr spoileren.

Fazit:

Eine Reise durch eine faszinierende Fantasywelt voller mystischer Kreaturen und machtgieren Herrschern.

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Mia und Niklas: Keine Liebe ist auch keine Lösung

Jenna Stean
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei null, 01.07.2018
ISBN B07BVM6PXJ
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Mia und Niklas – Keine Liebe ist auch keine Lösung“ von Jenna Stean ist 2018 erschienen. Es handelt sich hierbei um einen New-Adult-Liebesroman.

Mia zieht mit ihrer Freundin Antonia in eine WG und steht unversehens ihrem Ex-Freund gegenüber, der dort ebenfalls wohnt. Zu allem Überfluss ist Niklas auch noch mit Mias früherer Freundin Rebecca zusammen. Schnell wird Mia klar, dass sie auch nach 2 Jahren Trennung nicht über Niklas hinweg ist und so das Zusammenleben mit ihm zu einer Zerreißprobe wird.

Das Cover hat mich angesprochen und mich – ebenso wie der Klappentext – dazu verleitet, das Buch zu lesen. Darauf zu sehen ist – zumindest ausschnittweise - ein Liebespaar in einer zärtlichen Umarmung.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut und man erfährt auch schnell, wie Niklas damals mit Mia Schluss gemacht hat und wie sehr sie unter der Trennung gelitten hat.

Da der Roman in personaler Form aus Mias Sicht geschrieben ist, kann der Leser ihre Gefühle gut nachvollziehen, wohingegen die der anderen Charaktere nur auf Vermutungen aufgrund von Mimik und Gestik basieren. Dennoch wird schnell klar, dass Niklas Mia etwas nachträgt, was nicht so ganz zu ihrer Sichtweise der Trennung passt. Dieser Umstand wird aber erst ganz am Ende geklärt, allerdings hatte ich schon sehr früh meine Vermutungen dazu, die sich dann auch größtenteils bestätigt haben.

Der Roman liest sich sehr schnell und einfach, allerdings empfand ich den Schreibstil teilweise als etwas holprig: die Sätze werden des Öfteren ohne jegliche Konjugationen aneinandergereiht und nur mit Komma verbunden. Dies empfand ich als den Lesefluss störend.

Bei den Charakteren bin ich ziemlich zwiegespalten, im ersten Teil kommt Niklas egoistisch, herablassend und fies rüber, dann macht er auf einmal einen fast handzahmen Eindruck, den ich im zuerst nicht abnehmen konnte. Erst zum Ende hin wurde sein Verhalten Mia gegenüber nachvollziehbarer.

Mia dagegen war mir unsympathisch. Mir kam sie zickig und launisch vor. Ihr Verhalten ihrem Freund Noah gegenüber konnte ich nicht gutheißen und ihre Hinhaltetaktik empfand ich als unfair.

Fazit:

Insgesamt ein leichter Urlaubsroman, der einem ansprechende Lesestunden beschert.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Leuchtender Sand

Alina Stoica
E-Buch Text
Erschienen bei null, 20.05.2018
ISBN B07D6TQM2S
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Leuchtender Sand“ von Alina Stoica ist ein Mystery-Thriller, der am 20. Mai 2018 erschienen ist.

Joana startet in Portugal einen Neuanfang als Tauchlehrerin. Sie will Abstand zu ihrem Ex-Freund und ihrem Leben in Brasilien bekommen. Der Job entpuppt sich als Traumberuf mit einer superlieben Chefin, sie trifft einen gutaussehenden Tierarzt und ihre Nachbarn und Vermieter sind auch sehr umgänglich. Es könnte alles wunderbar sein. Doch nachdem sie von einer Nachbarin die Geschichte eines 40 Jahre zurückliegenden Mordes in der naheliegenden Bucht und einem dem Mord zugrundeliegenden Fluch erfährt, beginnen sie Träume und Visionen zu quälen. Sie sieht nur eine Chance wieder ein normales Leben zu führen, sie muss herausfinden, ob der Mörder nicht doch noch frei herumläuft. Dabei gerät sie selbst in Gefahr.

Die Geschichte beginnt mit dem Mord an der jungen Mulattin Luana. Anschließend startet Joanas Abenteuer – 40 Jahre später. Die personale Erzählperspektive legt das Hauptaugenmerk auf die Protagonistin Joana, doch zwischendurch rücken auch andere Charaktere stärker in den Fokus. Damit erhält der Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelten der Personen.

Der Anfang ist gleich sehr spannend und zieht einen förmlich rein in das Geschehen. Aber auch in Joanas Geschichte gibt es viele kleine Spannungsspitzen, die dafür sorgen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und mitfiebert, woher die Visionen kommen, wem man trauen kann und wer der Mörder ist. Und hier kann ich sagen, dass ich bis zum Schluss mit meiner Vermutung falsch lag. Auch wenn ich gewisse Vorbehalte gegen einige der Charaktere hatte, hat mich schlussendlich die Auflösung doch ziemlich überrascht – aber ich will hier nicht zu viel vorwegnehmen. Am besten lest ihr es selber und macht euch euer eigenes Bild. 😊

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Die Darstellung von Joana, André und den anderen „realen“ Personen ist authentisch, ihre Gefühle und Beweggründe sind gut nachvollziehbar. Aber natürlich gibt es auch noch die mystischen Elemente – sonst wäre es ja kein Mystery-Thriller. 😊 Doch auch hier will ich nicht spoilern.

Ich habe bereits 3 Geschichten von der Autorin gelesen und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Alina Stoica verbindet in „Leuchtender Sand“ wieder geschickt verschiedene Genre-Elemente aus den Bereichen Mystery, Krimi und Liebesroman. Mit den Themen Freundschaft, Vertrauen, Loyalität und Mut werden die Protagonisten konfrontiert.

Wie auch schon in „So nah, so fern“ beginnt jedes Kapitel mit einem Zitat, das bei genauerer Betrachtung einen kleinen Hinweis auf das folgende Kapitel gibt.

Besonders das Phänomen des leuchtenden Sandes hat es mir angetan. Die Vorstellung davon ist einfach sehr schön und ich würde es mir unheimlich gerne selber mal ansehen. Das Buch hat in mir auf jeden Fall eine Sehnsucht nach einem Urlaub an der Algarve geweckt.

Das Cover ist der absolute Hammer. Ich finde es traumhaft schön. Das glitzernde, leuchtende Blau des Meeres, der nachtschwarze Sternenhimmel, die Kette mit dem Kreuz und den Blutstropfen, sowie die Luftblasen. Die Kombination harmoniert einfach super zusammen und der Bezug zu der Geschichte ist ebenfalls gegeben. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher.

Fazit:

Morde, ein Fluch, übersinnliche Begegnungen kombiniert mit einem Hauch Romantik und einer herrlichen Landschaft machen den Charme dieses Buches aus. Klare Empfehlung von mir.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Ranjana: Vertraue auf deine Stärke

Sophie Fawn
E-Buch Text: 181 Seiten
Erschienen bei null, 18.05.2018
ISBN B07C59PLFH
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Ranjana – Vertraue auf deine Stärke“ ist der neue Fantasy-Jugendroman von Sophie Fawn, erschienen am 18.05.2018.

Lexia hat seit ihrer Kindheit Visionen. Im Laufe der Jahre lernt sie immer besser damit umzugehen und sie von normalen Träumen zu unterscheiden. Immer häufiger sind die gefürchteten Wolfsmenschen Bestandteil dieser Zukunftsbilder. Getrieben von ihren Ängsten und Visionen haut sie ab und mischt sich unter die Scinto-Anfänger, einer Kämpfergruppe Ranjanas. Dort lernt sie Elian kennen, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt. Doch ihre Träume machen bald deutlich, dass Lexia in den Wald gehen muss, zu den Wolfsmenschen.

Für die Menschen von Ranjana stellen die Wolfsmenschen seit jeher eine Bedrohung dar und werden deswegen von den Scintos bekämpft. Auch Lexia wurde von klein auf die Angst vor ihnen eingebläut. Im Laufe des Buches lernt sie eine andere Seite der Geschichte kennen und muss entscheiden, in welche Richtung sie gehen will. In Ranjana haben Frauen kein Mitspracherecht. Sie sind entweder Arbeiterinnen und müssen dienen, oder sie „gehören“ einem Scinto und müssen ihm ebenfalls dienen und gehorchen – dankbar und gewissenhaft lautet das Motto.

Lexia begehrt dagegen auf. Sie will keinem Scinto gehören, sie will selber über ihr Leben entscheiden. Ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihre Hoffnung und Liebe kann man als Leser gut nachvollziehen, da die Geschichte aus Lexias Sicht in der Ich-Erzählperspektive geschrieben ist. Bei den anderen Charakteren kann man die Gefühle nur anhand ihrer Handlungen, Lexias Beobachtungen und der Dialoge erahnen, aber dennoch wurde mir ein ausreichendes Bild von ihnen vermittelt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und durch das Ende wird ein gelungener Bogen zum Beginn des Buches geschlagen, so dass alle Fragen und Überlegungen, die man als Leser während des Lesens anstellt, geklärt werden. Es ist in sich stimmig und schildert eine wunderschöne Geschichte über Wahrheit, Familie, Liebe und Vertrauen.

Das Cover ist einfach nur traumhaft schön. Die Mischung aus den schwarzen und gelbgrünen Tönen harmoniert sehr gut. Der Schemen einer Frau mit Bogen ist erkennbar und im gelben Licht wird eine große Gruppe Wolfsmenschen bei genauerem Hinsehen sichtbar. Ich mag es, wenn das Cover den Inhalt eines Buches widerspiegelt.

Fazit:

Kurzweiliger Lesespaß mit einer interessanten Geschichte. Klare Leseempfehlung von mir.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Stonebound 3: Dem Blut verpflichtet

Thordis Hoyos
E-Buch Text: 628 Seiten
Erschienen bei Indie Publishing, 07.06.2018
ISBN B07CBSTG81
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der dritte Teil der Stonebound-Trilogie von Thordis Hoyos „Stonebound 3 – Dem Blut verpflichtet“ ist im Juni 2018 erschienen. Stonebound ist eine NewAdult-Fantasy-Trilogie rund um Liebe, Macht, Blutgier und das Überleben.

Tristan sucht verzweifelt nach der verschwundenen Elba. Doch anscheinend hat nicht wie befürchtet Duris seine Finger im Spiel, sondern eine neue Macht, die Tristan mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Gleichzeitig wird seine Liebe zu Elba auf die Probe gestellt und seine Steinträgerin von einem Dämon bedroht.

Um all diese Widrigkeiten zu überwinden, müssen Tristan, Elba und ihre Freunde sich mit dem Feind Duris verbünden, dürfen aber gleichzeitig ihr Ziel, Duris zu besiegen weder verraten noch aus den Augen verlieren. Ein schier unmögliches Unterfangen.

Der dritte und abschließende Teil der Vampir-Saga hat es wirklich in sich. Spannung von der ersten Seite bis zur letzten, jede Menge Blut, Kämpfe und Leichen. Dagegen waren die ersten beiden Teile absolut harmlos und ich musste doch bei mancher Szene etwas schlucken. Zum Glück kann ich das Kopfkino an unliebsamen Stellen ausschalten oder drosseln 😊.

Durch die allwissende Erzählperspektive erhält der Leser einen guten Einblick in alle Charaktere, auch wenn der Schwerpunkt auf Elba und Tristan liegt.

Elba hat sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt. Sie lässt sich nicht mehr ständig herumschubsen und bevormunden, sondern stellt ihre eigenen Überlegungen an und tritt für ihre Ansichten ein. Die ganzen Ereignisse in den 3 Bänden haben sie reifen lassen und sie ist erwachsen geworden. Ihre Kräfte sind gestiegen und sie hat gelernt, sie zu kontrollieren.

Aris entfernt sich immer mehr von Elba, er verfolgt seinen Plan und lässt den Anführer raushängen, der niemandem vertraut und keinen wirklich an sich heranlässt. Auch wenn das nur dem Schutz seiner Leute dient, hat er doch an manchen Stellen ein paar Pluspunkte bei mir verloren.

Ebenso erscheint Tristan in diesem Band sehr wankelmütig. Nun war er schon immer ein Frauenheld, aber hier muss er sich zwischen dreien entscheiden, was ihm sehr schwerfällt, da ihm jede der drei Frauen viel bedeutet.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Spannung wird nahezu das ganze Buch über hochgehalten, so dass es schwerfällt, Pausen beim Lesen zu machen. Tristan und seinem schwarzen Humor ist es zu verdanken, dass man trotz der vielen blutigen Szenen immer wieder was zu lachen hat. Denn seine Wortgefechte mit Duris, Liv, Christian und den anderen sind immer wieder köstlich und lockern die düstere Stimmung geschickt auf.

Der dritte Band lüftet einige Geheimnisse und klärt offene Fragen aus den vorherigen Teilen. Ebenso wird die Welt der Vampire und das Vampirdasein näher beschrieben. Handeln aus Machtgier, aber auch aus Liebe wird ebenso thematisiert, wie die Einteilung in Gut und Böse in Frage gestellt wird. Im Grunde muss der Leser so manche Urteile, die er im Vorfeld gefällt hat, neu überdenken und manche Ansichten über die Charaktere ändern.

Das Finale ist grandios und bringt ein paar unerwartete Wendungen mit sich. Der Epilog rundet die Trilogie sehr gut ab, ließe aber der Autorin dennoch die Möglichkeit offen, dem Flehen der Leserschaft nach einer Fortsetzung nachzugeben.

Passend zum Titel ist die Coverfarbe diesmal mit rot gespickt. Die Titel der drei Bände sind oben alle drei aufgeführt und der, des jeweiligen Buches, ist etwas hervorgehoben. Der Baum mit seinen auslaufenden Wurzeln verbindet die Unterwelt mit der Erde und dem Himmel.

Fazit:

Gewaltiges Finale der Vampirsaga

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Sommerblues (Four Lives 1)

Sabine Fischer
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei Eisermann-Verlag, 23.02.2018
ISBN 9783961730391
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Sommerblues“ ist ein NewAdult-Roman von Sabine Fischer, über einen Rockmusiker und eine alleinerziehende Mutter.

Schon allein diesen Umstand empfand ich mal als etwas Besonderes, dass es hier nicht um zwei junge Erwachsene ging, sondern das Alter etwas über dem „Standard-NewAdult“ lag. Mona ist alleinerziehende Mutter Anfang dreißig von 14-jährigen Zwillingsmädchen. Jan ist Keyboarder in einer Rockband. Vor vielen Jahren sind die beiden sich kurz im Urlaub begegnet und seitdem ist Jan heimlich in Mona verliebt. Plötzlich steht sie mit ihren Mädels wieder vor ihm und zwischen den beiden entwickelt sich ein heißer Urlaubsflirt. Doch Jan steht nicht gerne im Fokus der Presse und Mona hat einer Reporterin zugesagt, Details aus seinem Leben zu verkaufen. Da ist der Ärger wohl vorprogrammiert. 

Der Einstieg in die Geschichte gelingt problemlos und Jans jugendliche, fast noch kindliche Schwärmerei von Mona ist wirklich zuckersüß. Doch auch den Zeitsprung nach dem Prolog kann man gut verfolgen. Jan hat es wirklich geschafft, seinen Traum vom Rockstar zu verwirklichen, wohingegen Mona als alleinerziehende Mutter ziemlich zu kämpfen hat, um über die Runden zu kommen. Mutig, aber auch etwas blauäugig wagt sie den Sprung in die Selbstständigkeit und verrennt sich dabei gewaltig.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven (von Jan, Mona und auch von Viviane) in der personalen Form erzählt. Die Gefühle der Charaktere sind gut nachvollziehbar und ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. Viviane war mir vom ersten Augenblick an unsympathisch, wohingegen Jan ein wahres Goldstück ist und auch Mona und die Zwillinge mochte ich sehr gerne.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, das Kopfkino wird angeregt und auch die Gefühle der Protas werden gut rübergebracht. Es macht Spaß, das Kennenlernen von Jan und Mona mitzuerleben und zu sehen, wie sie sich so langsam aber sicher näherkommen. Als Leser sieht man das Damoklesschwert allerdings die ganze Zeit über ihnen schweben und es ist nur eine Frage der Zeit, wann es niedersaust. Die Wendungen in dem Buch sind demnach nicht wirklich überraschend, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Auch das Cover gefällt mir von der Farbgestaltung und dem Motivausschnitt.

Fazit:

Prima Lesevergnügen und eine gelungene Sommerlektüre

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Lichtgefährten - Zusammenkunft

Patricia Vonier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 05.11.2014
ISBN B00PBGPURQ
Genre: Fantasy

Rezension:

„Lichtgefährten – Zusammenkunft“ stammt aus der Feder von Patricia Vonier. Es handelt sich um den ersten Teil einer Romantasy-Dilogie, der im November 2014 erschienen ist.

Nachdem Sara bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im Keller mit dem König Kimaldor zusammengestoßen und ohnmächtig geworden ist, bringen sie zwei Ritter, Marc und Nimroel, zu einem Arzt und anschließend in das Schloss von König Kimaldor. Während Marc sie überaus freundlich und ritterlich behandelt, ist Nimroel eiskalt und hasserfüllt ihr gegenüber. Als sie König Kimaldor trifft, fühlt sie sich auf sonderbare Weise zu ihm hingezogen, und entdeckt ein seltsames Licht an ihm. Ihre Vermutung, dass König Kimaldor kein echter Mensch ist, verhärtet sich immer mehr.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in die Geschichte schwergefallen ist. Ich hatte mit einem Fantasy-Roman gerechnet. Der Prolog ließ auf Mittelalter oder dergleichen schließen, und als es dann auf einmal in der Gegenwart und in der Nähe von München spielte, war ich erstmal etwas verwirrt, zumal auf die Geschehnisse aus dem Prolog überhaupt nicht mehr eingegangen wird.

Ebenso wird das Buch, oder besser gesagt die Saga, mit den Worten beworben „Kämpfe gegen dunkle mächtige Gegner und finstere Intrigen. Tiefe Freundschaft, unzerstörbare Liebe und brennende Leidenschaft.“ Diesen Part habe ich in dem ersten Teil irgendwie nicht gefunden. Vielleicht kommt es im zweiten Teil. Hier wird eher das Geheimnis um Kim und Nimroel geschildert, das Kennenlernen der Protagonisten, sowie die Lebensumstände im Königreich beschrieben. Wenn man von dem kurzen Streit zwischen Sara und Nimroel absieht, gibt es keine Kämpfe, als tiefe Freundschaft würde ich ein „Kennen nach 24h“ auch nicht unbedingt bezeichnen und brennende Leidenschaft konnte ich ebenfalls keine finden.

Der Roman ist insgesamt gut geschrieben (auch wenn die Interpunktion verbesserungswürdig ist), der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere und die Umgebung werden gut geschildert, so dass man sich in das Geschehen hineinversetzt fühlt. Von den Charakteren her gefällt mir Nimroel am besten, er ist am facettenreichsten, wohingegen Kim und Sara etwas flach und einseitig bleiben. Die Idee hinter „Lichtgefährten“ ist interessant und durchaus ausbaufähig und wenn man sich erstmal auf die Geschehnisse eingelassen hat, dann liest es sich wirklich gut. Von daher bin ich schon neugierig, was im zweiten Teil noch passiert.

Fazit:

Anders als erwartet und beworben, aber trotzdem gut zu lesen

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

Ein Ire zum Verlieben

Sandra Pulletz
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 17.01.2018
ISBN 9783947288205
Genre: Romane

Rezension:

Der Liebesroman „Ein Ire zum Verlieben“ aus der Feder von Sandra Pulletz ist im Januar 2018 erschienen.

Laura flieht nach der Trennung von ihrem Freund Daniel zu ihrem Vater nach Irland, um Abstand zu bekommen und sich wieder zu sammeln. In Irland lernt Laura sogleich viele liebenswerte Leute kennen, darunter auch Dean, einen Mitarbeiter ihres Vaters. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, müssen allerdings mit einigen Missverständnissen kämpfen.

Die Kapitel werden allesamt mit sehr schönen irischen Segenswünschen eingeleitet. Die Geschichte ist aus personaler Sicht von Laura geschildert und nachvollziehbar aufgebaut. Allerdings konnte der Schreibstil mich leider nicht wirklich überzeugen. Es werden zu viele irrelevante und selbstverständliche Handlungen der Protas beschrieben, dadurch wirkt es manchmal aufgesetzt und langatmig.

Die Charaktere kommen sympathisch und authentisch rüber, aber die Tiefe fehlt etwas und die Gefühle kamen bei mir als Leser nicht so wirklich an. Die Beschreibungen der Insel sind schön und wecken die Lust auf einen Urlaub dort.

Insgesamt ist es eine schöne, leichte Sommerlektüre oder mal für zwischendrin, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt.

3,5 Sterne

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(14)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Wogende Finsternis

Ava Blum
E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.07.2018
ISBN B07D3T6954
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die neue Kurzgeschichte „Wogende Finsternis“ von Ava Blum ist im Juli 2018 erschienen. In ihr vereinen sich Liebesroman und Fantasy.

Adriano, der nur schlecht mit seinem Vampirleben zurechtkommt, muss mal wieder seinen Aufenthaltsort wechseln, um nicht als Vampir entlarvt zu werden. Doch dabei gerät er in Gefahr und landet unversehens in einer einsamen Bucht. Er lernt die Sirene Fay kennen und verliebt sich in sie. Doch man kann Sirenen nicht trauen, sie schrecken genauso wenig wie Vampire vor Mord zurück und damit landet Adriano mal wieder in einer gefährlichen Situation.

Der Einstieg in die Geschichte klappt problemlos und man erlebt Adrianos Verwandlung quasi hautnah mit. Trotz der Kürze des Romans gelingt es der Autorin sehr gut, die Charaktere – allen voran Adriano – lebendig zu gestalten und ermöglicht dem Leser, sich in diese hinzuversetzen. Das Aussehen bleibt größtenteils der eigenen Fantasie überlassen, aber dafür wird Adrianos Zwiespalt mit seinem Leben als Vampir und den dazugehörenden Opfern umso deutlicher. Auch seine Gefühle für Fay, seine Ängste, Zweifel können gut nachvollzogen werden.

Sowohl die Lebensumstände der Vampire als auch die der Sirenen werden beleuchtet. Jeder hat seine eigenen Wünsche und hadert auf seine Weise mit seinem Schicksal. Und dann gibt es noch die eine große Liebe, die sich beweisen muss, die kämpfen muss und die alles entscheidende Frage, wie ein Vampir und eine Sirene zusammen glücklich werden können, wenn sie doch alleine so unglücklich sind.

Liebe und Hass, Vampire und Sirenen, Glück und Unglück, Herzenswunsch und unerwünschte Konsequenzen, Hoffnung und Zweifel, Leben und Tod werden hier vereint.

Obwohl, oder gerade weil die Geschichte so kurz ist, gibt es keine Längen in dem Buch. Sie ist durchweg spannend geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und entführt einen in eine Welt der Mythen. Erzählt wird aus Adrianos Sicht in der Ich-Erzählperspektive und man liebt und leidet mit ihm mit.

Das Cover ist düster und wunderschön zugleich. Die durchdringenden Augen Adrianos im dunklen Himmel, der so langsam von der Sonne erhellt wird, und darunter – getrennt durch den Buchtitel – die Frau über dem Wasser und die zugehörige Spiegelung, sowie das rote Tuch, das man auch als Anspielung auf das Vampirthema sehen kann. Das Cover ist ein echter Hingucker und weckt die Neugier auf die Geschichte.

Fazit:

Ein hervorragender Kurzroman, der trotz seiner Kürze viele Aspekte vereint.

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(30)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Ein halbes Jahr zum Glück

Julie Lawson Timmer , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2018
ISBN 9783431040876
Genre: Liebesromane

Rezension:

Markie ist frisch geschieden und zieht mit ihrem Sohn Jesse in ein kleines Haus weit genug weg von ihrem früheren Wohnort, um dem Gerede der anderen Mütter zu entgehen. Sie will sich in dem neuen Haus verkriechen und ihre Wunden lecken. Mit einem Heimarbeitsplatz hofft sie, dass es ihr gelingt, keiner Menschenseele zu nahe kommen zu müssen.

Doch die alte Nachbarin Mrs. Saint macht ihr von Anfang an einen Strich durch die Rechnung und mischt sich ständig in Markies und Jesses Leben ein. Zu allem hat sie eine Meinung und dummerweise hat sie auch noch meistens recht. Mit der Zeit lernt Markie mit Mrs. Saints Art zu leben und ihre Hilfe anzunehmen, aber ist sie auch bereit Mrs. Saint zu helfen, wenn sie diese braucht?

Julie Lawson Timmers Roman „Ein halbes Jahr zum Glück“ ist am 27.04.2018 bei Bastei Lübbe erschienen. Es ist das zweite Buch, das ich von Julie Lawson Timmer gelesen habe. „5 Tage, die uns bleiben“ war 2015 der Debütroman der Autorin und für mich 2017 ein absolutes Lesehighlight. Das Buch hat mich sehr stark berührt. Die schwere Thematik wurde mit unglaublich viel Gefühl und Tiefe wiedergegeben, so dass es mich noch lange nach dem Beenden des Buches beschäftigt hat.

An so einen Bestseller anzuknüpfen ist immer schwierig und ich, als Leser, bin mit einer hohen Erwartungshaltung an dieses neue Buch herangegangen. Die Leseprobe hatte mir zwar schon gezeigt, dass in „Ein halbes Jahr zum Glück“ eine weniger dramatische Thematik behandelt wird und mehr Wert auf Humor gelegt wird. Dennoch hätte ich gedacht, dass das Buch das Thema Selbstfindung etwas tiefer behandelt.

Markie zergeht förmlich in Selbstmitleid nach der Scheidung. Sie gibt sich an allem die Schuld und glaubt, kein Recht aufs Glücklichsein zu haben. Gleichzeitig geht sie total verantwortungslos mit ihrem Kind um – sie lässt ihm alles durchgehen, vermeidet jeglichen Kontakt zu ihm und frönt mit ihm der Fast-Food-Lust.

Jesse ist ein typischer Teenager mit einer Null-Bock-Haltung, der durch sein mangelndes Selbstbewusstsein für falsche Freunde empfänglich ist und, obwohl er im Grunde seines Herzens ein guter Kerl ist, sich zu den falschen Dingen anstacheln lässt.

Beide erfahren eine positive Entwicklung, die maßgeblich durch Mrs. Saint und ihre Angestellten hervorgerufen wird. Dennoch schafft es keiner der Charaktere (auch nicht Mrs. Saint, die mir entschieden zu aufdringlich, besserwisserisch, neugierig und gleichzeitig selber so zurückgezogen ist) einen positiven Eindruck bei mir zu hinterlassen. Es fällt mir schwer, mit ihnen mitzufühlen, zumal auch der Schreibstil diesmal keine großen Gefühle hervorruft, sondern durch die Art von Humor vieles ins Lächerliche zieht.

Im Großen und Ganzen ist der Schreibstil sehr schön zu lesen, aber es bleibt die meiste Zeit eher bei einem oberflächlichen Dahinplätschern der Ereignisse. Am Ende dagegen passieren dann auf einmal mehrere Dinge gleichzeitig, die zu einem großen Finale an „Geheimnislüfterei“ führen. Dies wirkt aber eher gezwungen und kann mich nicht wirklich überzeugen.

Das Cover mit den Blumen und dem Hund ist ganz hübsch, allerdings nicht sehr nah am Buch (mal vom Hund abgesehen).

Fazit:

Das Buch ist ganz gut zu lesen, allerdings fehlt mir etwas die Tiefe in der Geschichte. Meine Erwartungen lagen wahrscheinlich zu hoch. Als einfache „Sommer-Lektüre“ sicherlich ganz okay.

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155 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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From Scratch - Alles neu mit dir

Stacey Kade , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 517 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305922
Genre: Liebesromane

Rezension:

„From Scratch – Alles neu mit dir“ von Stacey Kade ist der erste Teil der Starlight-Reihe und im April 2018 erschienen.

Amanda Grace wurde als 15-jähriges Mädchen entführt und zwei Jahre in einem Keller gefangen gehalten, misshandelt und vergewaltigt. Noch zwei Jahre nach ihrer Befreiung hat sie mit den Ereignissen und den daraus resultierenden Ängsten zu kämpfen.

Chase Henry ist ein Filmstar – oder besser gesagt, er war kurzzeitig ein Star, bevor er durch ein Alkoholproblem und jede Menge Mist, den er gebaut hat, alles verloren hat. Jetzt hofft er auf ein Comeback; dabei soll ihm Amanda helfen - endlich wieder für positive Publicity zu sorgen. Gleichzeitig will er ihr helfen, sich ihren Ängsten zu stellen. Zumindest lautet so der Deal, den die beiden abschließen. Doch Chase‘ Presseagentin verfolgt ihre eigenen Pläne und dann sind da auch noch die Gefühle, die plötzlich dafür sorgen, dass alles anders kommt, als gedacht.

Die Geschichte beginnt mit Amandas Befreiung aus der Gefangenschaft und macht dann einen Sprung zwei Jahre danach. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Amanda und von Chase erzählt, womit der Leser gleich sehr gute Einblicke in die Gefühlswelten der beiden erhält. Aber auch die Gefühle des jeweils anderen und der weiteren Charaktere werden durch gezielte Vermutungen, Reflexionen und Mimikbeschreibungen deutlich herausgearbeitet. Insgesamt kann man sagen, dass das Buch sehr stark auf die Emotionen der einzelnen Charaktere eingeht. Jeder aus Amandas Familie geht mit der Entführung und der derzeitigen Situation anders um, die Sorgen, Ängste, Vorwürfe und Schuldzuweisungen werden verdeutlicht, ebenso wie das angespannte Familienleben. Aber auch in Chase‘ Umfeld wird klar, wer wie mit seinem Alkoholproblem umgeht und welche Einstellung derjenige jetzt zu Chase hat.

Ich muss sagen, ich habe selten ein Buch gelesen, in dem die Gefühle so vieler Charaktere so gut beschrieben werden und man diese wirklich sehr gut nachvollziehen kann.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann ohne Probleme ins Geschehen abtauchen. Der psychologische Aspekt wirkt sehr gut recherchiert und sowohl Amandas Verhalten, als auch das der Familie haben einen authentischen Eindruck auf mich gemacht. Das Thema Vergewaltigungsopfer wird gut thematisiert ohne es unnötig aufzubauschen oder zu dramatisieren.

Anfangs erscheint Amanda sehr verängstigt und zerbrechlich, doch schnell wird klar, dass sie eine mutige Kämpferin ist, die alles dafür gibt, um wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Allerdings muss sie nicht nur gegen ihre eigenen Ängste antreten, sondern auch ihre Familie davon überzeugen, dass sie bereit ist, sich dem Leben zu stellen.

Chase hat mit ganz anderen Ängsten und Selbstzweifeln zu kämpfen. Ihm fehlen das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Dementsprechend neigt er dazu, andere die Entscheidungen treffen zu lassen, was nicht immer positiv verläuft. Im Laufe der Geschichte lernt er durch Amanda sich selber wieder mehr wertzuschätzen und zu seiner eigenen Meinung zu stehen.

Lediglich die Wendung am Ende des Buches und die damit verbundene Entwicklung Amandas erscheint etwas zu schnell. Doch musste sie natürlich innerhalb des kurzen Zeitrahmens, in dem die Geschichte spielt, erfolgen, so dass man über diesen Punkt hinwegsehen kann.

Das Cover sticht durch die Dreiecke, die das Bild des Paares etwas verschleiern, direkt ins Auge. Ansonsten ist es eher schlicht gehalten.

Fazit:

Gut recherchierte, emotionsgeladene Geschichte, in der die Gefühle sehr gut herausgearbeitet wurden.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Charlotte: Mein Tanz im Sonnenschein

Gabriele E. Fleischmann
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei null, 16.08.2016
ISBN B01KKRPWVO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Charlotte reist mit einem Freund nach New York, um dort ihren großen Traum wahr zu machen. Sie hat sich bei einer großen Ballettschule beworben und darf dort vortanzen. Soweit könnte alles wunderbar sein, wäre da nicht ihr WG-Mitbewohner Collin, der sie – ohne sie zu kennen – vom ersten Augenblick an hasst. Und ausgerechnet mit diesem Typen soll Charlotte die Paarchoreografie für die Aufnahmeprüfung durchführen. Da es sein größter Wunsch ist, dass Charlotte wieder nach Deutschland verschwindet, kann das ja nicht gut gehen, oder?

„Charlotte – mein Tanz im Sonnenschein“ von Gabriele E. Fleischmann ist der 9. Teil der Kerry und Theo-Reihe. Da es in diesem Band aber ausschließlich um Charlotte und ihre Zeit in New York geht, sind nicht unbedingt Vorkenntnisse aus den anderen Bänden notwendig – auch wenn einen die Namensflut bei Charlottes großer „Familie“ evtl. etwas überfordern könnte.

Die Geschichte startet da, wo der (unnötige) Cliffhanger von „Johannes – Ihr seid der Schlüssel zu meinem Herz“ endet. Anschließend kommt ein Zeitsprung von 17 Monaten in die Vergangenheit und Charlottes Abflug nach New York wird erzählt. So bleibt es dann in dem Buch auch bei. Die Geschichte wird im Präsens erzählt. Eine Szene wird plötzlich abgebrochen, das neue Kapitel beginnt Stunden/Tage/Wochen später, nur um dann gleich Szenen aus der Vergangenheit zu schildern, die im Kapitel vorher abgebrochen worden sind. Das nervt mit der Zeit schon gewaltig und stört den Lesefluss. Ebenso stören auch in diesem Teil wieder die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Im Gegensatz zu den katastrophenreichen Vorgängerbänden plätschert hier die Geschichte ziemlich harmlos vor sich hin. Charlotte verliebt sich natürlich in den größten Bad Boy aller Zeiten (bei ihrer Familiengeschichte würde alles andere ja auch komisch wirken) und nach einigen fast schon friedlichen Streitigkeiten kommen sie zusammen. Die eigentlich schon erwarteten Ereignisse wie Schwangerschaft, Gewaltszenen oder großer Streit bleiben aus, bis die Geschichte (natürlich am Ende) in einem riesigen Drama kipfelt und mit diesem erneuten Cliffhanger endet. Ein paar unwichtige Szenen vorher gelöscht und man hätte sicherlich beide Teile der Charlotte-Reihe in einen Band packen können.

Fazit:

Auch diese Geschichte ist eigentlich ganz nett zu lesen, hat aber deutliche Schwächen.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Stonebound 2: Vom Wasser gefesselt

Thordis Hoyos
Flexibler Einband: 582 Seiten
Erschienen bei Independent Publishing, 26.10.2016
ISBN 9783950433517
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil der Stonebound-Trilogie von Thordis Hoyos „Stonebound 2 – Vom Wasser gefesselt“ ist im September 2016 erschienen. Stonebound ist eine NewAdult-Fantasy-Trilogie rund um Liebe, Macht, Blutgier und das Überleben.

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf und so gehen auch im zweiten Teil die Überlegungen zur Zerstörung von Duris und seiner Macht weiter. Doch Duris bleibt nicht der einzige Gegner von Elba und ihren Freunden Aris, Tristan und Christian. Auch die Wächter, die die Menschen eigentlich beschützen sollen, haben es auf Elba abgesehen und wollen sie töten, weil sie sie für eine große Gefahr halten. Der Einzige, der sie noch schützen kann, scheint Duris zu sein, aber kann sie ihm vertrauen? Und welche Seite ist eigentlich noch die „gute Seite“?

Nach wie vor enthüllt die Reihe die Informationen um Elba, ihre Familiengeschichte und ihre Verbindung zu Duris nur Stück für Stück und lässt den Leser die meiste Zeit über im Dunkeln tappen. Genauso wenig wie Elba kann man sich sicher sein, welcher Charakter vertrauenswürdig ist und wer etwas Böses im Schilde führt. Manchmal sorgte das bei mir etwas für Verwirrung, aber im Großen und Ganzen wird dadurch die Spannung des Buches sehr gut gehalten. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr gut, flüssig zu lesen und zieht einen förmlich ins Buch hinein.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Elba entwickelt sich immer weiter, ihre Magie reift und sie beginnt diese zu trainieren, um sie besser ausüben zu können. In ihr herrscht auch weiterhin noch ein ziemliches Gefühlschaos, ausgelöst durch die diversen Männer in ihrem Leben und durch die Ereignisse, denen sie ausgesetzt ist. Sie ist recht impulsiv und muss noch lernen, ihrer Intuition zu vertrauen und ihre Gefühle im Schach zu halten.

Tristan, Aris und Christian stehen loyal hinter Elba und jeder versucht auf seine Weise ihr zu helfen und sie zu schützen. Wobei Christian der Einzige ist, der mittlerweile seine Gefühle für Elba im Griff hat und sich davon nicht beeinflussen lässt. Aris kapselt sich immer mehr von Elba ab, weil sie nicht so viel für ihn empfindet, wie er anfangs dachte, und Tristan muss sich erst über seine Gefühle für Elba klar werden.

Neben Duris gibt es dann noch Liv, Area und die Wächter, die schwer einzuschätzen sind, welches Spiel sie eigentlich spielen und auf wessen Seite sie wirklich stehen.

Im Kampf Wächter gegen Duris gibt es auf beiden Lagern herbe Verluste und die Wunden müssen erst mal geleckt werden, bevor es im dritten Band zum Finale kommen kann. Der Cliffhanger bei diesem Buch ist ziemlich fies, da der Leser keine Gelegenheit bekommt, durchzuschnaufen, sondern an einer prekären Stelle im Stich gelassen wird und nicht weiß, wie es jetzt mit Elba weitergeht.

Das Cover ist ähnlich wie bei Teil 1 sehr schlicht, aber trotzdem bei genauerer Betrachtung auch facettenreich. Die Titel der drei Bände sind oben alle drei aufgeführt und der, des jeweiligen Buches, ist etwas hervorgehoben. Der Baum mit seinen auslaufenden Wurzeln verbindet die Unterwelt mit der Erde und dem Himmel.

Fazit:

Der Kampf um Elba und die Vampire geht in die zweite Runde und man sehnt den Band 3 herbei. Möge er bald erscheinen.

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(20)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

bewältigung, boot, erscheinungen, gänseblümchen, glaube, kinder, liebe, liebesroman, rückkehr, schicksal, tod, vergangenheit, zwischenmenschliche erfahrungen

So nah, so fern

Alina Stoica
E-Buch Text: 420 Seiten
Erschienen bei dotbooks, 01.07.2016
ISBN 9783958245037
Genre: Romane

Rezension:

„So nah, so fern“ von Alina Stoica ist im Juli 2016 bei dotbooks erschienen.

Alessandra ist eine junge alleinerziehende Mutter. Ihr vierjähriger Sohn Tomás ist ihr Ein und Alles. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, bricht ihre Welt zusammen und sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Doch plötzlich erscheint ihr Tomás als Geist und verspricht, dass er wieder zu ihr zurückkommt. Dafür muss er mit ihrer Hilfe in den nächsten zwei Jahren drei Aufgaben erfüllen, danach würden die beiden wiedervereint werden. Alessandra schöpft aus Tomás nächtlichen Besuchen Kraft und versucht sich wieder dem Leben zu stellen.

Alessandra hat es als Jugendliche nicht leicht gehabt und musste früh lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Tomás war von Anfang an ihr Dreh- und Angelpunkt in der Welt und ihre einzige große Liebe. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass sein Tod sie völlig überfordern wird. Doch Alessandra ist stark und mit Tomás Hilfe und der von ihren Freundinnen schafft sie es, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Auch wenn die Trauer sie nie wirklich ganz verlässt, gelingt es ihr so nach und nach wieder Freude am Leben zu finden.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus der Bibel und auch die Besuche von Tomás, der in Gottes Auftrag handelt, machen schnell deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht nur um ein mystisches, spirituelles, sondern auch um ein sehr religiöses Buch handelt. Die Vorstellung, dass wir nach unserem Tod von Engeln empfangen und in den Himmel begleitet werden, hat für mich etwas Tröstliches, ebenso, dass die Verstorbenen im Himmel wiedervereint werden und auf die Übriggebliebenen hinabschauen.

Auch wenn dieses Buch ein sehr emotionales Thema aufgegriffen hat, das einen zu Tränen rührt – schließlich will keine Mutter erleben, ihr Kind zu Grabe tragen zu müssen – so enthält es doch um einiges mehr als nur Trauer und Verzweiflung. Es hinterlässt beim Leser das Gefühl von Glaube, Vertrauen und Zuversicht, spendet Hoffnung und macht Mut. Aber dennoch werden auch die Themen Rache und Vergebung, Schuld und Trauerbewältigung, sowie Angst angesprochen.

„So nah, so fern“ liest sich sehr gut, ich wurde von der Geschichte gefangen genommen und Tomás Schicksal hat mich noch einige Zeit danach bewegt. Die Erzählperspektive ist eine allwissende und somit bekommt jeder Charakter sein Gehör und kann dem Leser seine Emotionen vermitteln. Die Charaktere werden anschaulich dargestellt und gerade Janas Schuldgefühle und die des Lastwagenfahrers konnten von mir gut nachvollzogen werden, ebenso Alessandras Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die sich Stück für Stück in Zuversicht wandeln.

Fazit:

Eine Geschichte fürs Herz und für die Seele, die tief berührt und dennoch Mut und Hoffnung vermittelt.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Stonebound

Thordis Hoyos , Anna-Katharina Hoyos , Thordis Hoyos
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Hoyos, Thordis , 20.05.2015
ISBN 9783200040168
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Debütroman von Thordis Hoyos „Stonebound 1 – An die Sonne gebunden“ ist im März 2015 erschienen und ist der erste Teil einer NewAdult-Fantasy-Trilogie rund um Liebe, Macht, Blutgier und das Überleben.

Als Elba mit ihren Großeltern zu ihrer Tante fährt, trifft sie ihre Sandkastenliebe Christian wieder. Es ist, als wären die Jahre der Trennung nie geschehen, doch dann begegnet ihr Tristan und Elba fühlt sich von seiner düsteren, zynischen Art und seinem übernatürlich guten Aussehen angezogen. Doch auch mit Tristans Freund Aris verbindet sie etwas, das sie nur schwer deuten kann. Hin- und hergerissen zwischen den Männern, ihren verwirrenden Gefühlen und dann noch den auf sie einstürzenden Ereignissen und Geheimnissen, weiß Elba irgendwann nicht mehr, welche Gefühle echt sind und welche durch Manipulation entstanden sind. Hinzu kommt die große Gefahr, in der sie sich befindet, weil Aris‘ Gegner Duris es auf sie abgesehen hat. Ein Kampf ums Überleben beginnt und nur eines scheint sicher zu sein, dass Elbas Leben nie wieder so wird wie früher.

Tja, ich muss gestehen, dass Vampirgeschichten nicht wirklich zu meinem Beuteschema gehören. Ich habe es nicht so mit blutrünstigen Geschichten. Aber dennoch fühlte ich mich von dem Buch angezogen, ob es an dem interessanten Klappentext lag, den begeisterten Rezensionen, die ich gelesen habe, oder an dem schlichten und doch faszinierenden Cover, kann ich nicht genau sagen. Wahrscheinlich war es eine Kombination von allem.

Wenn der Anfang doch noch sehr an eine andere Vampirreihe erinnert hat, wurden die Unterschiede dann doch recht schnell deutlich. Die hergestellte Verbindung der Vampire mit den Menschen über die Edelsteine fand ich sehr interessant und deren Bedeutung und Einfluss auf beide Seiten sehr spannend erzählt, auch wenn es hier manchmal etwas verwirrend war, weil die Informationen, die der Leser bekommt, nur häppchenweise vergeben werden. So bleibt man doch ziemlich lange im Dunklen. Aber das Buch war von Anfang bis Ende sehr spannend und ließ sich aufgrund des ausgezeichneten Schreibstils hervorragend lesen.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Elba ist aufgrund ihrer jungen Jahre sehr naiv und damit ein leichtes Opfer für sämtliche Manipulationen. Ihre Reifung und Entwicklung beginnt so langsam im Verlaufe des Buches, hat ihren Höhepunkt aber noch lange nicht erreicht. Da ist noch jede Menge Potential für die folgenden beiden Bände.

Tristan und Aris sind sehr faszinierende Charaktere. Auf der einen Seite ist da ihr wilder, animalischer Trieb, der sie unberechenbar macht, auf der anderen Seite sind da aber auch ihre tiefen Gefühle, Ängste und der riesengroße Schmerz, den beide über die Jahrhunderte ihres Lebens angesammelt haben. Während Tristan sehr impulsiv ist und man ihm seine Gefühle sehr leicht ansieht, ist Aris eher verschlossen und undurchschaubar. Seine Haltung zu Elba bleibt bis zum Schluss nicht klar.

Christian wandelt sich sehr schnell von dem scheinbar lockeren Partyhengst zu einer Person mit viel Verantwortungsbewusstsein und einem starken Beschützerinstinkt Elba gegenüber.

Über Duris will ich eigentlich gar nicht so viel verraten, er ist ein spannender Charakter, der schwer einzuschätzen ist und es versteht, andere zu manipulieren und mit ihnen zu spielen.

Elba steckt mittendrin in einer chaotischen Beziehungskiste von Liebe, unerwiderten Gefühlen, purem Verlangen und intrigantem Verhalten. Bis zum Schluss bleibt es eigentlich unklar, wer jetzt wen wirklich liebt, welche Gefühle nur durch die Steine oder durch Duris manipuliert worden sind und wer auf der Seite der Guten steht.

Somit ist auch schon klar, dass das Ende des Buches noch lange nicht das Ende der Geschichte ist. Denn noch ist alles offen und die Fronten sind noch nicht geklärt. Im Kampf Gut gegen Böse ist gerade mal die erste Runde zu Ende gegangen. Doch auch wenn das Buch ein offenes Ende hat, ist es kein schlimmer Cliffhanger, sondern bietet dem Leser und den Protagonisten die Möglichkeit mal durchzuschnaufen und wieder zu Atem zu kommen.

Das Cover ist wie schon erwähnt sehr schlicht, aber trotzdem bei genauerer Betrachtung auch facettenreich. Die Titel der drei Bände sind oben alle drei aufgeführt und der, des jeweiligen Buches ist etwas hervorgehoben. Der Baum mit seinen auslaufenden Wurzeln verbindet die Unterwelt mit der Erde und dem Himmel.

Fazit:

Packende Geschichte für alle, die Vampire lieben.

4,5 Sterne

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(45)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Der Kodex der Hüterinnen

Sophie Fawn
E-Buch Text: 186 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 01.08.2017
ISBN 9783947347001
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasy-Roman „Der Kodex der Hüterinnen“ von Sophie Fawn ist im Juli 2017 erschienen.

Amela ist als Hüterin der weißen Wölfe geboren worden und lebt als Heilerin ständig auf der Flucht vor den Jägern. Bei ihrer ersten Begegnung mit Keras werden durch deren Berührung seine Kräfte als Jäger geweckt und nachdem er sie als Hüterin erkannt hat, auch seine Rachegelüste. Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, weil er ein Jäger ist; Grund dafür ist ein Fluch, den eine Hüterin ausgelöst hat. Jetzt sinnt er auf Rache und will Amelas Tod, um seine zukünftige Frau vor dem Fluch zu schützen. Aber je mehr Zeit er mit Amela verbringt, desto stärker werden seine (positiven) Gefühle für sie und letztendlich muss er sich entscheiden zwischen seiner Familie und seiner Liebe.

Die Geschichte rund um Amela, Keras, den Hüterinnen und den Jägern wird aus unterschiedlichen Erzählperspektiven erzählt, wobei es sich trotzdem um die personale Erzählweise handelt und nicht um eine Ich-Erzählperspektive. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Man taucht von Anfang an in das Geschehen ein und wird so nach und nach in die Geheimnisse des Kodex eingeführt; damit bleibt die Spannung die ganze Zeit über erhalten und erst zum Ende hin wird das wahre Vermächtnis der weißen Wölfe deutlich. Durch die recht kurzen Erzählabschnitte der einzelnen Personen war das Buch sehr kurzweilig und schneller durchgelesen als gedacht.

Amela und Keras sind zwei sympathische Protagonisten, die beide auf ihre Art den Leser überzeugen können. Sie kommen authentisch rüber und ihre Gefühle und Gedankengänge konnten von mir gut nachvollzogen werden. Wird Keras zu Beginn nur von seinen Rachegelüsten angetrieben, gerät sein Weltbild im Laufe der Geschichte immer mehr ins Wanken und er stellt manche Handlungen in Frage. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Ramza und Drigaan, sind gut beschrieben.

Leitbilder des Romans sind neben der Achtung vor dem Leben auch vorurteilsbehaftetes Denken und die Kraft des Liebe.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, spiegelt aber dennoch den Inhalt über die weißen Wölfe wider.

Fazit:

Ein sehr schöner Fantasyroman, der eine klare Leseempfehlung von mir erhält.

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(7)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Johannes - Du bist der Schlüssel zu meinem Herz

Gabriele E. Fleischmann
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.02.2016
ISBN 9781530211524
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Johannes – Du bist der Schlüssel zu meinem Herz“ von Gabriele E. Fleischmann ist der 7. Band der „Kerry und Theo“-Reihe, kann aber auch mit dem zweiten Teil als eigenständige Dilogie betrachtet werden. Das Buch ist im Februar 2016 erschienen.

In diesem Buch geht es um Johannes, den Sohn von Kerry und Theo. Er ist mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen und zusammen mit seiner Zwillingsschwester zu allem Überfluss auch noch viel zu früh geboren worden. Somit war seine Kindheit kein Zuckerschlecken. Um sich vor dem Mitleid der Mitmenschen zu schützen, hat er einen Schutzwall aus Arroganz, Gleichgültigkeit und Ignoranz um sich gebaut. Getrieben von Rachegelüsten nähert er sich Hannah, deren Vater er für seine frühe Geburt verantwortlich macht. Doch schadet er mit seinem Verhalten wirklich Andre oder eher Hannah oder gar sich selbst?

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich die Reihe abbrechen soll oder weiterlesen soll, da ich wie in der Rezi über „Kerry und Theo – Eine andere Weihnachtsgeschichte“ mit Theo so meine Probleme habe. Als ich mich letztendlich dann dafür entschieden habe, weiterzulesen, wurde mein Entschluss bereits mit dem ersten Zitat auf den Vorseiten wieder ins Wanken gebracht. Denn mit dem Zitat von Hannah war klar, dass sie wohl die Protagonistin ist, um die es zusammen mit Johannes in dem Buch geht. Und damit stand dann auch gleich fest, dass ich nicht nur mit dem Antagonisten Theo zu kämpfen haben werde, sondern auch mit dem ätzenden Andre, der ja nun mal leider Hannahs beschränkter, widerwärtiger Vater ist. Aber zu meinem Glück muss ich sagen, dass sich die Szenen mit den beiden in Grenzen gehalten haben und damit war das Buch für mich wesentlich besser als befürchtet.

Johannes kann zwar auch ein ziemlich arroganter und – wen sollte es bei den Genen wundern – despotischer Macho sein, aber ich hatte den Eindruck, dass es bei ihm größtenteils nur Fassade ist, um seine Mitmenschen auf Abstand zu halten und seinen Schmerz und Selbsthass nicht zu offenbaren. So kamen bei ihm doch immer wieder fürsorgliche und zärtliche Seiten durch (ich hoffe sehr, dass dieser Eindruck nicht im zweiten Teil zerstört wird, denn auch Andre und Theo fand ich in den ersten Bänden eigentlich ganz in Ordnung).

Die Geschichte ist nicht wirklich neu – Bad Boy verliebt sich in schüchternes, unauffälliges Mädchen, und ich muss sagen, dass der Verlauf der Geschichten sich von Theresa über Kerry (und genau genommen auch über Milanda) bis hin zu Hannah doch sehr stark wiederholt, sämtliche Eckpfeiler der Geschichte sind genauso wie in den vorherigen Büchern auch, mal etwas Abwechslung wäre da ganz nett. Einzig die Erzählungen um Johannes Herzfehler und die ganzen Einschränkungen, die er dadurch erleiden musste, berühren einen und machen die Geschichte lesenswert.

Der Schreibstil ist wie schon gewohnt flüssig und durchsetzt mit dem bereits bekannten spritzigen Humor. Leider könnte dieses Buch (wie die anderen der Reihe auch) mal dringend eine Rechtschreib- und Zeichensetzungskorrektur gebrauchen, das beeinflusst mein Lesevergnügen doch sehr. Dass Kinder in Deutschland keinen Doppelnachnamen bekommen können, darüber sehe ich mal hinweg, da sonst evtl. so manches Ereignis in der Geschichte schwieriger umzusetzen gewesen wäre.

Das Cover gefällt mir mit dem rostigen Herzschloss und dem Schlüssel sehr gut. Es trifft den Kern des Buches genau und gerade das rostige Herz ist ein gutes Sinnbild für Johannes‘ kaputtes Herz.

Leider endet auch dieser Roman wieder mit einem fiesen Cliffhanger.

Fazit:

Auch wenn das Buch gut zu lesen ist, weist es doch leider für mich einige Schwachstellen auf.

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Kerry und Theo Eine andere Weihnachtsgeschichte

Gabriele E. Fleischmann
E-Buch Text: 159 Seiten
Erschienen bei null, 04.12.2015
ISBN B018ZGS5UW
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Kerry und Theo – Eine andere Weihnachtsgeschichte“ von Gabriele E. Fleischmann ist der vierte Band der „Kerry und Theo-Reihe“ (bzw. inklusive des Zweiteilers „Theresa“ Band 6).

Bei Kerry und Theo ist Heiligabend. Und wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieser Tag geprägt von vielen großen und kleinen Katastrophen, Ereignissen und Enthüllungen. Von besinnlich sind diese Familie und deren Freunde meilenweit entfernt, denn irgendwo passiert immer etwas, was alle in Aufruhr versetzt – ob es die lieben kleinen Kinder sind, die sich zoffen, oder die Erwachsenen, die besondere Neuigkeiten offenbaren – irgendwas sorgt immer für Trubel.

So lässt dieser Band keine Langeweile aufkommen und mit dem lustig-spritzigen Humor von Gabriele E. Fleischmann liest sich das Buch in Null Komma Nichts. Auch die Gefühle kommen wie immer nicht zu kurz und bei der letzten Szene musste ich wirklich ein paar Mal kräftig schlucken, um den Kloß im Hals loszuwerden.

Leider muss ich gestehen, dass ich so langsam aber sicher meine Nöte mit dieser Reihe bekomme – ich bin ein Mensch, der eine Reihe normalerweise auch zu Ende liest, wenn ich sie erst mal angefangen habe. Schließlich bin ich neugierig und will wissen, wie es weitergeht. Und der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut (manche Szenen sind evtl. etwas sehr überzogen und damit unrealistisch, doch da kann man drüber hinwegsehen). Aber seit dem dritten Band (bzw. Band fünf, wenn man die beiden Theresa-Bände mit rechnet) ist mir Theo extrem unsympathisch geworden. Seine Art und Weise wie er Kerry behandelt hat und zugelassen hat, wie andere über sie herziehen, hat mir alle Sympathiepunkte für ihn geraubt. Im Gegensatz zu Kurt, den ich in meiner Rezi über Theresa ja schon verteufelt habe, hat Theo sich allerdings noch schäbiger verhalten – Kurt hätte Theresa immer in Schutz genommen, wenn ihr jemand blöd kommt und ihm hat sein Verhalten auch immer sofort leidgetan – zumal Theo auch keine Ausrede in Form einer Krankheit für sein Verhalten hat. Und auch Kerrys Reaktionen darauf sind für mich kein Zeichen von Liebe, sondern von Selbstzerstörung und Selbstaufgabe.

Beim Lesen dieses Bandes musste ich feststellen, dass es keine Chance mehr für Theo gibt, Boden bei mir gut zu machen. Er benimmt sich einfach in jeder Situation absolut despotisch, herrisch und total cholerisch, so dass mir der Lesespaß trotz der anderen Protagonisten wie Olli, Summer, Cassy, Tom und Paul, die ich sehr gerne mag, etwas abhanden gekommen ist.

Die Geschichten der Kinder würden mich ja auch interessieren, aber ob es da mit den Protas besser wird, wage ich zu bezweifeln.

Das Cover täuscht eine besinnliche Atmosphäre vor, die dieses Buch nicht wirklich erfüllen kann.

Fazit:

Auch wenn der Schreibstil klasse ist, werde ich mit den Protas einfach nicht mehr warm.


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Theresa: Manchmal ist es anders als man denkt

Gabriele E. Fleischmann
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei null, 22.06.2015
ISBN B0108Y8V1W
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Theresa – manchmal ist es anders als man denkt“ von Gabriele E. Fleischmann ist eine Sidestory zu der „Kerry und Theo“-Reihe und erzählt die Geschichte von Kerrys Eltern. Es handelt sich bei „Theresa“ um einen Zweiteiler, der entweder nach dem zweiten Teil der „Kerry und Theo“-Reihe gelesen werden kann oder unabhängig davon, da es sich um eine eigenständige abgeschlossene Geschichte handelt.

Theresa ist eine überbehütete Tochter aus einem streng katholischen Elternhaus. Doch kurz vor ihrem 18. Geburtstag lernt sie den berühmten Rockstar Kurt kennen, der ihre Welt komplett auf den Kopf stellt und ihr Leben grundlegend verändert.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Theresa in der Ich-Erzählperspektive geschildert. Der Prolog und der Epilog sind für alle, die bereits die ersten beiden Bände der „Kerry und Theo“-Reihe gelesen haben aus der Sicht von Kerry geschrieben.

Der Einstieg in das Buch gelingt gut, der Prolog ermöglicht es den Leser, das Buch zeitlich in Kerrys Geschichte einzuordnen.

Theresa ist zu Beginn des Romans ein ruhiges, anständiges, ordentliches Mädchen ohne große Persönlichkeit, das manchmal im kleinen Rahmen gegen die strengen Ansichten der Eltern rebelliert. Doch im Großen und Ganzen ist sie sehr gehorsam. Als sie durch ihre Cousine Kurt, den Rockstar, kennenlernt, ändert sich vieles, aber nicht alles; man könnte sagen, sie kommt vom Regen in die Traufe, denn Kurt ist ein befehlsgewohnter, herrischer Despot mit ziemlichen Stimmungsschwankungen, die Theresa des Öfteren zu spüren bekommt, wenn sie anderer Meinung ist als er.

Wie man wahrscheinlich schon an meinen Worten erkennen kann, hatte ich mit den beiden Protas so meine Probleme. Auch wenn deutlich wird, dass die beiden sich über alle Maßen lieben, ist Kurt für mich ein riesen A….loch und Theresa – zumindest bis zwei Jahre nach der Geburt von Kerry – eher nur ein Anhängsel, das Befehle ausführt – erst die ihrer Eltern, dann die von Kurt.

Die Zeit zwischen Kerrys Geburt und dem Aufeinandertreffen von Theresa und Kerry ist leider sehr kurz gehalten, so dass ich mir keine Meinung darüber bilden kann, inwieweit Theresa gereift ist und stärker, selbstständiger geworden ist. Ich vermute zwar, dass sie eine Entwicklung in diese Richtung gemacht hat – andernfalls hätte sie wohl nicht überlebt – aber auch am Ende des Buches lässt sie sich immer noch sehr leicht um den Finger wickeln und macht, was andere gerne von ihr haben wollen.

Bei den Nebencharakteren sieht es nicht besser aus. Die Geschichte wimmelt nur so vor Antagonisten: falsche, oberflächliche Freundinnen, die ätzenden, unfairen Eltern der beiden, der fremdgehende Drummer der Band und noch einige mehr. Paul, Sanny, Nick, Nicky und Theresas Vater sind die Einzigen, die für mich sympathisch rüberkommen.

Auch wenn ich mit den Figuren nicht warm werden konnte, war die Geschichte gut zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Gabriele Fleischmann schreibt mit viel Humor, Gefühl und jede Menge Erotik. Der Titel der Geschichte passt, denn bedingt durch die ersten beiden Bücher, die ich bereits gelesen habe, hätte ich einen anderen Verlauf der Ereignisse vermutet. Auch das Ende ist bei dieser Geschichte, im Gegensatz zu den ersten beiden „Kerry und Theo“-Büchern, für mich annehmbar. Es ist zwar recht offen, aber man wird als Leser nicht direkt am Klippenrand hängen gelassen (da gab es eine andere Stelle im Buch, an der ich schon fast befürchtet hatte, dass es hier jetzt endet 😊).

Das Cover fällt schon alleine durch die Farbe auf und auch der Schriftzug und der Frauenunterkörper mit den verschlungenen Händen in der oberen Ecke wirken als Eyecatcher. Die Pose der Frau hat zum Einen was Sinnliches, aber auch etwas Trauriges, Melancholisches und passt gut zum Buch.

Fazit:

Eine emotionsgeladene Geschichte mit polarisierenden Charakteren.

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