Leserpreis 2018

KiraNears Bibliothek

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Hilfe für die Hufflepuffs

Michael Maar
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.02.2008
ISBN 9783446230200
Genre: Sachbücher

Rezension:

Name: Hilfe für die Hufflepuffs
Autor: Michael Maar
Genre: Fantasy
Preis: Ab € 12,82 auf Amazon
Seiten: 176
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 978-3-446-23020-0
Verlag: Carl Hanser Verlag


Klappentext:

Was verbindet Harry Potter mit Sokrates, Jesus Christus und Franz Kafka? Michael Maars Kommentare zum Riesenepos um den berühmtesten Zauberlehrling der Welt präsentieren überraschende Einsichten und Durchblicke - für Anfänger und Freaks.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Zugegeben, dieses Buch habe ich mir bereits letztes Jahr noch ausgeliehen, aber kam aus verschiedenen Gründen nicht dazu es zu lesen und habe es dann auch zwischenzeitlich wieder vergessen. Vor ein oder zwei Wochen ist es mir dann aber zum Glück wieder aufgefallen und ich dachte mir: Hey, ich muss das Buch ja auch bald mal zurückbringen, da sollte ich es doch endlich mal lesen, oder nicht? Jedenfalls, heute habe ich es bei jeder mit bietenden Gelegenheit getan und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Man könnte es sich als ein kleines Glossar vorstellen, allerdings in Buchform und auch über mehrere Themengebiete wie Personen oder Orte. Allerdings werden nicht alle Personen, alle Orte etc. aufgeführt, sondern nur ein "kleiner" Auszug dessen und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was die Kriterien dafür waren, wer und was es ins Buch geschafft hat - und was nicht? Möglicherweise die persönlichen Interessen und Vorlieben des Autoren? Das wird leider nicht wirklich geklärt. Auch werden ein paar Punkte aufgeführt, die mehr mit den Vorlieben und Vorbildern der Autorin zu tun haben, als mit dem eigentlichen Harry Potter Universum an sich. Das hätte ich dann doch lieber in einem Buch zu bzw. über die Autorin gelesen, als in einem Harry Potter Handbuch, zumal auch nicht immer der Zusammenhang erkennbar ist. Genauergesagt der Grund, weshalb sich der Punkt nun genau in dem Buch befindet. Es wirkt so, als hätte man diese Punkte aus einem anderen Buch herauskopiert, ohne darauf zu achten, ob das Kopierte überhaupt passt oder nicht.

Die Texte an sich waren sehr leicht verständlich und mit einer guten Prise Humor versehen. Zwar musste ich nicht laut auflachen, aber es lockerte die Lesestimmung auf und so las sich das Buch locker und flockig herunter. Auch hatte das Buch ein paar Infos für mich, die ich bisher noch nicht kannte. Es waren zwar nicht viele, was das Buch aber trotzdem nicht uninteressant für mich machte.


Leseprobe:

Alraune

Gefährliches Nachtschattengewächs, das Rowling eher aus der deutschen als aus der englischen Romantik kennen dürfte und mit dem Harry im zweiten Schuljahr Bekanntschaft macht: eine buschig grüne Pflanze, die in der Erde nicht etwa eine Karotte oder Kartoffelknolle, sondern ein Menschlein austreibt. Bei der Entwurzelung stößt die Alraune einen tödlichen Schrei aus, weshalb die Schüler im Botanikunterricht Ohrenschützer tragen. In der Schlacht um Hogwarts setzt Professor Sprout Alraunentöpfe gegen die angreifenden -> Todesser ein. In der Kammer des Schreckens wird ihnen ihre Heilkraft zum Verhängnis: durch den -> Basilisken ist der Bedarf an Alraunensaft stark gestiegen. Die Medizin, die Versteinerungen löst, wird aus geschlechtsreifen Alraunen hergestellt. Unterirdisch reifen die häßlichen Babys bis zur Pubertät, dann werden sie gehäckselt. Daß sie seit kurzem Pickel bekamen, Partys feierten und einander über Nacht in ihren Töpfen besuchten, ist also nur für die versteinert im Krankenzimmer ruhende Hermine eine gute Nachricht.


Fazit:

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht genau sicher, ob ich es schaffe, meine Gedanken zu dem Buch in die passenden Worte zu fassen. Das Buch ließt sich ziemlich entspannend und das werte ich als ein gutes Zeichen. Dass hier nur bestimmte Charaktere und Punkte Erwähnung finden, ist ein wenig schade, vermutlich wäre das Buch dann weitaus dicker geworden, wäre das Buch mit mehr Punkten beschrieben worden. Auch müssten sie dazu neutraler sein, da die Erklärungen allesamt auch gleichzeitig die (persönlichen) Kommentare des Autoren sind. Sicherlich gibt es Bücher die dafür noch mehr geeignet sind, wie richtige Lexikons, aber das ist für alle, die sich gerne mal ein unterhaltsames und leichtes Handbuch zu Harry Potter ansehen wollen. Tiefe Informationen erhält man hier nicht, aber so für den einen oder anderen Feierabend kann man das Buch schon mal lesen. Ingesamt gebe ich dem Buch vier Rubine.


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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Stardust Wink 01

Nana Haruta
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 14.10.2010
ISBN 9783842000810
Genre: Comics

Rezension:

Name: Stardust Wink Band 01
Autor: Nana Haruta
Genre: Slice of Life, Hetero
Preis: € 6,50 [D] | € 6,70 [A]
Seiten: 196 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-3-8420-0081-0
Verlag: TOKYOPOP GmbH


Rückentext:

Ich heiße Anna und bin 14 Jahre alt. Ich wohne mit Sou und Hinata im selben Apartmenthaus und wir sind von klein auf die besten Kumpel. Das dachte ich jedenfalls, bis mir Sou auf einmal eine Liebeserklärung gemacht hat!


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ich kannte weder den Manga, noch die Mangaka, bevor ich mir den Manga ausgeliehen hatte, daher hatte ich auch keine Ahnung, was mich erwarten würde. Jedenfalls wurde ich aufgrund des hübschen Zeichenstils, wie auch von der Kurzbeschreibung auf der Rückseite des Mangas angelockt. Leider hat es sich am Ende nicht wirklich für mich gelohnt. Auch hier trat wieder die "Schöner Stil, aber nichts dahinter" - Problematik für mich auf. Man lernt gleich am Anfang die drei Charaktere kennen, um die es im Manga gehen wird und irgendwie auch wieder nicht. Es werden zwar einzelne Charakterzüge erwähnt und/oder gezeigt, aber ich habe trotzdem nichts davon im Kopf behalten können. Auch ist die Story nicht wirklich klar und es geht irgendwie darum, dass sich Anna darum sorgt, dass sie wohl im Gegensatz zu den Mädchen in ihrem Alter ohne Beziehung bleiben wird. Außerdem hat sie irgendwie eine Ahnung von Liebe, dann wieder doch nicht und eigentlich weiß sie gar nicht, was sie nun möchte. Doch abseits der ganzen Liebessache erfährt man nur, dass sie nicht gut in der Schule ist und ... joah, was eigentlich nicht? Das war es, es sei denn, ich habe es bereits wieder vergessen. Irgendwie war alles nur wirr und chaotisch - ein bisschen zu viel für meinen persönlichen Geschmack. Die beiden Jungs bleiben auch ziemlich blass, außer, dass einer halt der Coole ist und der andere ... ich vermute mal der Nette? So genau kann ich das nicht sagen, man sieht sie den ganzen Band lang und sie bleiben einfach blass. Der Rest der Charaktere ist da leider nicht besser. Oft genug hab ich auch welche von ihnen untereinander oder mit Anna verwechselt, weil sie irgendwie alle gleich für mich aussahen.


Fazit:

Ich hab den Mangaband jetzt etwa zwei- oder dreimal gelesen, aber so wirklich werde ich nicht damit warm. Auch interessiert es mich nicht wirklich, was nun aus dem Freundschaftsdreieck wird, ob es nun ein Liebesdreieck wird oder nicht. Wer von ihnen wirklich etwas für den anderen empfindet und wer einfach nur verwirrt ist, kann ich nicht erkennen und gehört jetzt auch nicht wirklich zu den Dingen, die ich jetzt unbedingt wissen muss. Zwar habe ich mir den zweiten Band aufgeschrieben, dass ich ihn mir irgendwann holen werde zum Lesen, allerdings wird das nicht so schnell passieren (frühestens in zwei/drei Jahren), aber da bin ich auch nicht wirklich traurig darüber. Nun ja, entweder gehöre ich nicht mehr zu Zielgruppe oder meine Interessen haben sich verlagert. Vielleicht hätte mich der Manga vor zehn Jahren noch angesprochen, aber das kann ich heute echt nicht sagen. Ingesamt bekommt der Band von mir 3 Rubine.

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122 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Erhebung

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453272026
Genre: Romane

Rezension:

Name: Erhebung
Autor: Stephen King
Genre: Mystery, Slice of Life
Preis: € 12,00 [D] | € 12,40 [A]
Seiten: 144
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-453-27202-6
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag


Klappentext:

Scott wird immer leichter, ohne dass sein Körper sich verändert. Trotz der mysteriösen Heimsuchung setzt er alles daran, gegen himmelschreiendes Unrecht in der entzweiten Kleinstadt Castle Rock vorzugehen. Stephen King erzählt meisterhaft beunruhigend und ermutigend zugleich eine zeitgemäße Geschichte darüber, wie man Streit und Vorurteil überwinden kann.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ein weiteres kleines Buch, welches ich zu Weihnachten bekommen habe, aber jetzt erst die Tage gelesen habe. Was ich ein wenig bereut habe, denn ich ging mit dem Gedanken heran: Naja, ich hab ja Zeit und hinterher werde ich das Buch sowieso wieder weggeben. Was eine Fehleinschätzung war, denn das Buch hat mir gegen meiner Vorerwartung ziemlich gut gefallen. Ich dachte, wenn das Buch bzw die Geschichte darin so kurz ist, dann kann sie ja nichts besonderes sein, vor allem, da King gerne mal braucht, bis die wirklich interessanten Dinge anfangen, doch hier geht es gleich direkt los. Eine Eigenschaft, die andere King-Bücher besitzen und die ich bereits wieder vergessen hatte. Nun ja, das Buch selbst ist wirklich recht schnell in wenigen Stunden, wenn man sich viel Zeit lässt und gemütlich ließt, durchgelesen. Man kann sich auch jeden Abend einen Teil davon vornehmen und wird trotzdem ziemlich gut unterhalten.

Die wenigen Charaktere, die in dieser Geschichte vorkommen, wirken und handeln so gut wie immer nachvollziehbar, auch wenn ich einen gewissen Dickkopf nicht so ganz verstehen konnte. Es wird auch ein mehr oder weniger aktuelles Thema angesprochen, welches auch gut hierher nach Deutschland passen würde. So muss sich der Hauptcharakter nicht nur seinem gesundheitlichen Problem stellen, sondern auch den Vorurteilen, die es gegenüber gewisser Mitmenschen gibt und welche Folgen für diese Mitmenschen daraus entstehen. Die Geschichte ist nicht sonderlich aufregend oder spannend, trotzdem konnte ich das Buch nur schwer weglegen, hatte ich es einmal in der Hand. Dem Ende habe ich die ganze Zeit entgegengefiebert, habe mich gefragt, wie das alles wohl ausgehen wird und was wohl die Ursache wie auch die Endwirkung von Scotts mehr als merkwürdiger Diät sein könnten.

Abgesehen davon ist das Buch ziemlich handlich und dürfte auch in eine normale Frauenhandtasche passen. Falls also mal wieder eine Sitzung in einem Ärztewartezimmer ansteht, kann man in der Zeit einen Teil des Buches lesen, wie nach dem, wie lange man warten darf. Auch gefällt mir das Design des Buches selbst, mit dem Sternenhimmel, den Häusern und der gelben Schrift.


Leseprobe:
Scott Carey klopfte an der Tür der Eigentumswohnung, und Bob Ellis (den alle in Highland Acres immer noch Doctor Bob nannten, obwohl er seit fünf Jahren im Ruhestand war) ließ ihn hinein. "Na, Scott, da bist du ja. Pünktlich um zehn. Was kann ich für dich tun?"

Scott war ein stattlicher Mann, eins dreiundneunzig in Socken, mit einer anständigen Wampe. "Das weiß ich auch nicht recht. Wahrscheinlich gar nichts, aber ... ich habe ein Problem. Hoffentlich kein großes, aber vielleicht doch."

"Eines, worüber du mit deinem rugulären Arzt nicht sprechen willst, ja?" Mit seinen vierundsiebzig Jahren hatte Ellis schütteres silberweißes Haar und hinkte ein bisschen, was ihn auf dem Tennisplatz allerdings kaum behinderte. Da hatten er und Scott sich kennengelernt und angefreundet. Enge Freunde waren sie wohl nicht, aber Freunde auf jeden Fall.

"Ach, bei dem war ich schon", sagte Scott. "Zur Vorsorgeuntersuchung, die längst überfällig war. Blutbild, Urin, Prostata, das ganze Programm. Alles in Ordnung. Der Cholesterinspiegel ist ein bisschen hoch, aber noch im grünen Bereich. Ich hatte mir nämlich Sorgen wegen Diabetes gemacht. Im Internet stand, das wäre am wahrscheinlichsten."

Abgesehen von den Klamotten jedenfalls. Die Sache mit den Klamotten fand sich auf keiner Website, ob medizinisch oder sonst wie ausgerichtet. Mit Diabetes hatte das bestimmt nichts zu tun.

Ellis führte ihn ins Wohnzimmer, von dessen großem Erkerfenster man einen Blick auf das vierzehnte Grün der Wohnanlage in Castle Rock hatte, wo er mit siener Frau jetzt lebte. Gelegentlich spielte er eine Runde, hielt sich jedoch eher an Tennis. Für Golf begeisterte sich seine Frau, was nach Scotts Vermutung der Grund war, weshalb die beiden hier wohnten, wenn sie nicht gerade den Winter in einer ebenfalls sportlich orientierten Anlage in Florida verbrachten.



Fazit:
An sich gefällt mir das Buch gut und ich freue mich, dass ich dem Buch trotz anfänglicher Zweifel eine Chance gegeben habe. Dass ein Buch dünn ist, muss nicht unbedingt heißen, dass das Buch schlecht ist bzw ein dickes Buch muss nicht unbedingt gut sein. Zwar wäre es schön gewesen, wenn es noch ein wenig länger gewesen wäre bzw die Schicksale ein paar gewisser Menschen näher beleuchtet hätte, auch gibt es einen Punkt, bei dem ich mir gewünscht hätte, dass man darauf hätte näher eingehen können. Aber an und für sich kann ich das Buch jedem empfehlen, der schon immer mal eine Geschichten von Stephen King lesen wollte, aber mit Horror nichts anfangen sollte. Das hier ist eine mystische Alltagsgeschichte, vor der sich jemand fürchten sollte. Insgesamt vergebe ich an das Buch 4 Rubine. Und ich bin mir sicher, dass ich es behalten werde :-)


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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Eberhofer, Zefix!

Rita Falk
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423289917
Genre: Humor

Rezension:

Name: Eberhofer, zefix!
Autor: Rita Falk
Genre: Regionalkrimi, Humor
Preis: € 8,00
Seiten: 86 + Glossar
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-423-28991-7
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG


Klappentext:
Ein dämlicher Mordfall im Ruhrputt, eine Geburtstagsfeier mit der Oma oder ein Wochenende mit dem Simmerl, dem Flötzinger und mindestens 17 Stamperln Himbeergeist:

Schräge, urkomische und herzerweichende Geschichten vom Franzl und dazu ein bayrisch-hochdeutsches Glossar, hilfreich kommentiert vom Eberhofer persönlich.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Es ist ein kleines Buch mit kleinen Geschichten drin, sprich, eine kleine Kurzgeschichtensammlung. Ich hab schon auf Amazon mitbekommen, dass sich viele Leute über das Buch aufgeregt haben, dass es Geldmacherei ist und die Geschichten schon jeder kennt. Nun ja, die Geschichte, wie der Franz an den Ludwig gekommen ist, kannte ich auch schon, man konnte sie auch im letzten Eberhoferband lesen, dort war sie ganz am Schluss im Buch drin, als kleines Extra. Die restlichen Geschichten wurden ebenfalls an verschiedenen Stellen veröffentlicht, wie man im Buch nachlesen kann, allerdings kenne ich weder die genannten Stellen, noch die drei restlichen Geschichten. Für mich waren sie etwas komplett neues. Aber selbst wenn ich die bereits gekannt hätte, ich finde es ziemlich praktisch, wenn man solche Einzelgeschichten, die irgendwo verteilt zum Lesen sind, an einer Stelle gebündelt werden zu einem Einzelband. Ist doch bei den Sherlock Holmes Einzelgeschichten nicht anders, die werden doch auch gerne mal zu Gesamtbänden zusammengefasst und da beschwert sich auch keiner, dass es Geldmacherei ist oder dass die Sammlung unnötig ist.

Wie dem auch sei, mir haben die Kurzgeschichten ziemlich gut gefallen, sie allen hatten dieses typische Eberhofer-Feeling und das hat sich wie immer sehr heimisch und angenehm angefühlt. Sie waren sehr amüsant zu lesen, es wäre nur schön gewesen, hätte es ein paar mehr solcher Geschichten gegeben. Unabhängig davon, ob sie in Tageszeitung XY bereits erschienen sind oder nicht. Das Cover ist so passend wie immer.



Leseprobe:
Geschlagene zwei Stunden und vierzig Minuten bin ich mit der Susi jetzt schon beim Einkaufen. Genauer gesagt beim Shoppen, wie sie es nennt. Ein Partykleid muss her, koste es, was es wolle. Weil morgen Silvester ist, und da muss man ja schließlich gut ausschauen, sagt die Susi. Dabei gehen wir sowieso bloß auf ein oder zwei Bier zum Wolfi rüber. Aber meine Susi, die will halt trotzdem gut ausschauen.

Wir sind nach Landshut gefahren, weil's bei uns daheim in Niederkaltenkirchen nur ein einziges Bekleidungsgeschäft gibt, und die haben alles nur in XXL. Da passt die Susi freilich nicht rein. Drum eben Landshut.

Aber jetzt wird's mir wirklich langsam zu blöd, muss ich schon sagen. Weil, nachdem sich die Susi zuerst in aller Ausführlichkeit mit der rothaarigen Verkäuferin über die Problemzone Bauch unterhalten hat, reden sie anschließend und genauso ausführlich über die Problemzone Arsch. Ich kann's wirklich kaum glauben. Hocke in einem pinkfarbenen Designersessel und spiel mit meinem Telefon rum, und irgendwie hoffe ich inständig, es möge läuten und mich aus diesem Delirium retten. Tatsächlich läutet es kurz darauf, aber es ist leider nicht meines, sondenr das von der Susi. Das merke ich gleich am Klingelton. Kein AC/DC, sondern Shakira tönt uns entgegen.



Fazit:

Ja, das Buch hätte wirklich das eine oder andere Geschichtchen mehr vertragen können, damit es nicht so arg dünn ist. Denn so interessant die Geschichten auch sind, ich hatte sie recht schnell durchgelesen und hatte noch Lust auf mehr, da war ich bereits mit dem Buch durch. Ansonsten habe ich nichts daran auszusetzen, es ist ein kleines Aperitif vor dem (hoffentlich) nächsten Eberhoferband? Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Rubine.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Zeit der Krähen

George R. R. Martin
E-Buch Text: 577 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 29.02.2012
ISBN 9783641083755
Genre: Fantasy

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Fire Witch - Dunkle Bedrohung

Matt Ralphs
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 20.04.2017
ISBN 9783845816418
Genre: Jugendbuch

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124 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Fire Girl - Gefährliche Suche

Matt Ralphs , Doris Hummel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.08.2016
ISBN 9783845816401
Genre: Jugendbuch

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161 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Feuer und Blut - Erstes Buch

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Fester Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 20.11.2018
ISBN 9783764532239
Genre: Fantasy

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55 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Bittere Schokolade

Tom Hillenbrand
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.11.2018
ISBN 9783462050738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Name: Bittere Schokolade
Autor: Tom Hillenbrand
Genre: Wirtschaftskrimi
Preis: €11,00 [D] | €11,40 [A]
Seiten: 473
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-462-05073-8

Verlag: Kiepenheuer & Witsch


Klappentext:
Eigentlich wollte der Luxemburger Koch Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen - an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gern zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen. Kurz darauf wird Ketti ermordet. Als Kieffer zu ermitteln beginnt, kommt er einem Verbrechen von ungeheurem Ausmaß auf die Spur ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Bücher und Schokolade - das sind zwei Dinge, die ich sehr gerne habe und die ich auch sehr gerne genieße. Als ich dann schließlich bei der Verlosung auf Lovelybooks das Glück hatte, gezogen zu werden, habe ich mich sehr gefreut. Auch, als das Buch wenige Tage später zusammen mit einer kleinen Tafel Edel-Bitter Schokolade bei mir zuhause angekommen war, war die Freude sehr groß. Leider hat sie dann beim Lesen des Buches doch etwas nachgelassen. Ich kann den Finger nicht genau drauflegen, aber ich versuche mal, ihn zumindest um die Punkte kreisen zu lassen, die mir gefallen haben - oder eben nicht.

Das hier ist mein erster Roman des Autoren und der 6. Band der Xavier-Kieffer-Reihe, auch ist es mein erstes Buch, welches in Luxemburg spielt. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe diesem Land bisher nie wirklich sonderlich Aufmerksamkeit geschenkt, könnte mir aber jetzt vorstellen, es mal zu besuchen und mir anzusehen. Auch wenn ich nicht immer mitgekommen bin, fand ich die Beschreibungen der Landschaften wie auch Xaviers Garten mit dem kleinen Fluss ziemlich schön. Natürlich erwarte ich nicht, letzteres im echten Luxemburg zu sehen, aber ich denke, ich bekomme trotzdem was gutes zu sehen.

Was auch recht oft in Erscheinung getreten ist, in fast jedem Kapitel, war die namensgebende Schokolade. Ziemlich oft nascht der Hauptcharakter das eine oder andere Stück oder es geht nur darum, dass der Anbau oder die Herstellung der Schokolade erklärt wird. Hatte hier und da was von einem Sachbuch, aber das war die meiste Zeit trotzdem noch in Ordnung. Nur ganz selten hatte ich das Gefühl, dass die Schokolade auf Teufel komm raus in die Szene integriert wird, so als müsste sie unbedingt drin sein, nur, weils im Titel steht.

Was ich auch interessant fand, waren die ganzen Namen der Gerichte, die Xavier in seinem Restaurant serviert bzw servieren lässt. Allerdings hat er selbst wohl kaum etwas in seinem eigenen Restaurant zu tun, die meiste Zeit bedient er seinen Freund aus Finnland oder hilft aus, wenn es mal in der Küche brennt (sprichwörtlich). Ansonsten sieht man ihn viel mehr außerhalb seines Restaurants und er fährt/fliegt gerne mal weg. Ich bin mir nicht sicher, ob man das als Besitzer und Chef eines gut laufenden Restaurants machen kann und sollte, aber er kann es offenbar. Auch gibt er nicht immer seinen Angestellten Bescheid, was jetzt auch nicht so gut ist.

Privat hat er leichte Probleme mit seiner Partnerin, bei der ich mir jetzt nicht sicher bin, ob die Beiden sich noch lieben oder ob das einfach nur noch Gewohnheit ist. Sie kämpft gerade um ihr Familienerbe, ein Restaurantführer und -kritiker, allerdings ist die Firma hier nicht mit der Zeit gegangen und ist nun von der Insolvenz bedroht. Doch wie auch die Freundin ist der Hauptcharakter wohl allem gegenüber verschlossen, was neu ist. Er hat sich ein Smartphone gekauft und kann absolut nicht damit umgehen. Auch kann er nicht mit dem PC umgehen ... dass der Hauptcharakter auf alte Dinge versteift ist und sich mit neuer Technik oder überhaupt mit neuen Dingen schwer tut, ist etwas, was ich leider sehr oft gesehen habe in Krimis. Irgendwie ist es ein beliebtes Klischee und manchmal kann ich es nachvollziehen, manchmal aber auch nicht. Hier konnte ich es weniger. Auch, dass die Freundin sich quer stellt bei den meisten Lösungen, die sich ihr bieten, ist mir die meiste Zeit schleierhaft geblieben, wie auch die Tatsache, dass diese Nebenhandlung im Grunde nichts mit der Story zu tun hat und erst groß aufgebauscht, aber dann wieder fallengelassen wird.

Nun ja, zurück zur Hauptgeschichte. An sich finde ich die Story ziemlich interessant, leider war sie insgesamt nicht so spannend, wie ich gehofft hatte. Xaviers Ermittlungsmethoden sind in Ordnung und ich finde es praktisch, dass er den einen oder anderen Kontakt hat, der ihm bei den Ermittlungen helfen kann. Allerdings wirkt das Buch ein wenig so, als könnte sich der Autor nicht entscheiden, was nun das wirkliche Motiv hinter dem Mord an der Ex des Hauptcharakters ist. Liegt es nun an dem Schmuggel? Wusste Ketti zu viel? Lag es an der Korruption? An den besonderen Kakaopflanzen? So wirklich sticht das für mich nicht heraus, sobald sich ein Motiv herauskristallisiert hat, geht das Buch in eine andere Richtung, als würde es sagen: Ja, das ist der Grund, aber eigentlich wiegt der folgende Grund noch schwerer. Wirkt nicht sehr überzeugend, hier hätte man sich auf ein oder höchstens zwei Motive einigen können, das wäre besser gewesen, als ein verwirrendes Chaos daraus zu machen. Apropos Chaos, das Ende wirkte sehr chaotisch, unübersichtlich und auch irgendwie unbefriedigend. Der Hauptcharakter bekommt von den meisten Dingen nichts mit, die betreffenen Personen kommen einfach so davon und die Ermittlung wird quasi unter den Teppich geschoben. Das erinnert mich an den einen Eberhofer-Fall, in dem Eberhofer die Täterinnen am Ende auch entkommen, allerdings kam es dort etwas weniger verwirrend und auch etwas nachvollziehbarer rüber als hier. Hier wirkte der Hauptcharakter wie jemand, der eigentlich nicht in die Szene gehörte und dann einfach zur Seite gewischt wurde, quasi der Deus ex machina für die Bösewichte. Das fand ich am Ende nicht so prickelnd.


Der Schreibstil hat mir dagegen gut gefallen, das Lesen fiel locker und war auch sehr entspannend. Die Erklärungen waren bildhaft und verständlich. Das Titelbild war schön und ich habe auch das eine oder andere schokoladige Produkt beim Lesen verzehrt. Es liegt gut in der Hand und die Schriftgröße ist passend. Am Ende des Buches gibt es ein Küchenglossar, in welchem alle Begriffe aufgezählt und erklärt werden, besonders die Namen der luxemburgischen Gerichte. Ich kann mir sogar vorstellen, sollte ich wirklich irgendwann mal nach Luxemburg reisen, dass ich gucken werde, ob ich das eine oder andere Gericht finden und probieren kann. Wäre sicherlich interessant und wer weiß, möglicherweise schmecken sie mir sogar.


Leseprobe:
Capitaine Schiltz entfuhr ein lang gezogener Seufzer. Weder Lieutenant Krier noch Caporal Premier Classe Feretti bekamen etwas davon mit, der dröhnende Motor der Limousine übertöhnte den Jammerlaut ihres Vorgesetzten. Bei dem Auto handelte es sich um einen Dailmer DS420, ein ebenso teures wie seltenes britisches Fabrikat. Der Wagen stammte aus den Siebzigern, die Sitze waren ziemlich durchgesessen. Nun ziepte Schiltz' Rücken, genauer gesagt hatte er auf der ganzen Fahrt von Luxemburg bis Brüssel geschmerzt. Lieber wäre der Capitaine in einem stinknormalen Mercedes oder BWM gereist. Aber es gab nun mal Anlässe, zu denen etwas Besonderes hermusste, etwas Ausgefallenes. Das war der DS420 zweifelsohne. Die britische Queen besaß einen, und auch der Großherzog hatte das Modell zu Schiltz' Leidwesen im Fuhrpark.

Er schaute auf seinen Spickzettel. An diesem Morgen war der Botschafter der Republik des Befreiten Kongo dran. Ihm war wage bewusst, dass es mehrere Kongos gab, vermutlich drei. Er hätte allerdings nicht sagen können, wodurch sie sich unterschieden oder wie ihre Flaggen aussahen. Es machte nichts. Alles, was Schiltz wissen musste, war der Namen ihres Fahrgasts: Antoine-Desire Ibaka.

Die Weißen Mäuse, so nannten sie die vorausfahrende Eskorte aus drei Motorrädern, bremsten ab. Durch die Scheibe des Fonds konnte er eine Truppe erkennen, die hinauf zum Eingang der Residenz führte. Dort stand ein Butler und wartete. Der Innentasche seiner Paradeuniform entnahm Schiltz einen Kuli und strich Ibakas Namen durch. Erneut seufzte Schiltz. Der Offizier verabscheute dieses ganze repräsentative Brimborium. Obendrein war er hungrig. Vor seinem geistigen Auge tauchte die erfreuliche Vision esin Stücks Kéistaart auf. Daneben stand eine große Tasse heiße Schokolade.

>>Ech kéint een ëmbréngen fir e Schockelaskaffi<<, murmelte er.

Auf dem Beifahrersitz drehte sich Lieutenant Krier um und blickte ihn fragend an. Schlitz schüttelte den Kopf und blickte ihn fragend an. Schiltz schüttelte den Kopf und deutete auf die Residenz. Krier nickte und stieg aus. Schlitz tat es ihm nach. Sie stiegen die Treppe empor, der Lieutenant meldete sie an. Als Nächstes würden sie hineingehen und Monsieur Ibaka erklären, dass seine Königliche Hoheit, der Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, Prinz von Bourbon-Parma, Graf von Sayn, Königstein, Katzenelnbogen und so weiter geehrt wäre, wenn Exzellenz ihm die Ehre erweisen würde. Ibaka würde sich erfreut zeigen und das Angebot auf der Stelle annehmen.



Fazit:
Ich war mir lange nicht sicher, welche Bewertung ich dem Buch geben soll, auch, weil es ein Geschenk war. Allerdings habe ich ein paar Nächte darüber geschlafen und ich denke, es bringt niemanden etwas, wenn ich es zu lasch, aber auch zu streng bewerte, einfach, weil ich es sonst auch nicht mache. Sondern so, wie es mein Gefühl sagt und danach bin ich gegangen. Es hat viel tolles, aber am Ende fehlte dann doch hier und dort etwas, damit es ein vollmundiges Erlebnis werden konnte. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich noch ein zweites Mal zu dem Buch greifen werde oder nicht, aber das sehe ich ja dann. Ich habe noch so viele andere Bücher, die ich noch lesen möchte und bis dahin ist sicherlich genug Zeit vergangen, dass ich mich entscheiden kann. Ich würde jetzt nicht sagen, dass man es unbedingt gelesen haben muss, aber wenn jemand Interesse hat, dann soll er oder sie sich ruhig mal hineinlesen :-)
Insgesamt vergebe ich dem Buch 3 Rubine.

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112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Harry Potter and the Prisoner of Azkaban

Joanne K. Rowling , Jonny Duddle
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 01.09.2014
ISBN 9781408855676
Genre: Kinderbuch

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272 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Harry Potter and the Chamber of Secrets

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband
Erschienen bei Bloomsbury, 01.01.2000
ISBN B004PLI5SE
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

[ HARRY POTTER AND THE SORCERER'S STONE (BOOK 1) (HARRY POTTER #1) ] BY Scholastic, Inc. ( AUTHOR )Aug-27-2013 ( Paperback )

Inc. Scholastic
Flexibler Einband
Erschienen bei Scholastic Inc., 27.08.2013
ISBN B00F3ZX310
Genre: Sonstiges

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2.485 Bibliotheken, 12 Leser, 12 Gruppen, 193 Rezensionen

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Die Märchen von Beedle dem Barden

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetzer)
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.12.2008
ISBN 9783551599995
Genre: Fantasy

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849 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 54 Rezensionen

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Newt Scamander
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.03.2010
ISBN 9783551359483
Genre: Fantasy

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Molly findet eine Freundin

W. Bruce Cameron , Naemi Schuhmacher , Richard Cowdrey
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.02.2018
ISBN 9783737340984
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Name: Molly findet eine Freundin
Autor: W. Bruce Cameron
Genre: Slice of Life, Familie
Preis: €9,99 [D] | €10,30 [A]
Seiten: 234 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-7373-4098-4
Verlag: S.Fischer Verlag GmbH



Rückentext:
"Molly", sagte das Mädchen. Als ich meinen Namen aus ihrem Mund hörte, wedelte ich vergnügt mit dem Schwanz und stellte mich auf die Hinterbeine, bis sie mich hochnahm. Sie hatte warme braune Augen und Sommersprossen im ganzen Gesicht. Ich kuschelte mich in ihre Arme und schaute ihr in die Augen. Und da kam mir ein Gedanke. Ich sollte mich um diess Mädchen kümmern. Das war meine Aufgabe, und ich würde gut auf sie aufpassen.

Die kleine Welpendame Molly erobert alle Herzen - und schenkt ihrer besten Freundin bedingungslose Liebe und Hoffnung. W. Bruce Cameron erzählt mit viel Charme und Einfühlungsvermögen von einer besonderen Freundschaft, die Berge versetzen kann.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Als ich das Buch in der Bibliothek gesehen habe, war ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch. Ich habe oft genug Bücher gesehen, auf denen auf dem Cover ein hübscher und/oder niedlicher Hund abgebildet war, meistens war auch der Name des Hundes mit drauf. Oder auch nicht. Und dann geht es kaum oder gar nicht um den Hund, der da drauf ist, sondern um eine Liebesbeziehung. Der Hund kommt halt auch mal mit drin vor, aber für jemanden wie mich erweckt es den Eindruck, als ginge es auf dem ersten Blick um den Hund. Es gibt auch gute Bücher, wie "Cujo" oder "Tod & Trüffel".Oder es ist einfach öde und der Hund nur zur Deko drauf, wie hier. Nun ja, als ich die Beschreibung auf der Rückseite überflogen habe, habe ich dem Buch einfach mal ne Chance gegeben.

Das Buch ist, laut der Bibliothek, für Kinder 10 und aufwärts geeignet. Jetzt befinde ich mich altersmäßig natürlich stark jenseits der zehn Jahre, aber das Buch ist etwas, was sich Erwachsene auch mal gönnen können, wenn sie mal was leichtes, also ne wirklich leichte Kost lesen wollen, weil sie gerade eine Pause von einem anstregendem Roman brauchen.

Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Hündin erzählt, was zum einen interessant ist, aber auch ein wenig einschränkend. So bekommt man manche Details aus dem Leben ihrer Besitzerin nicht komplett mit, aber man kann es sich als Leser zum Glück auch ziemlich gut zusammenreimen. Vermutlich sind es aber auch nur Fragen, die ich mich als Erwachsene stelle und die ich mir als Kind wohl nie gestellt hätte, da ich nicht so weit/umfangreich gedacht hätte. Nun ja, die Geschichte ist eigentlich recht kurz zusammenfassbar: Molly wird von einem Mädchen aufgenommen, das unbedingt einen Hund möchte. Doch ihre Mutter mag keine Hunde und so muss das Mädchen Molly heimlich mit heim schmuggeln. Was natürlich Probleme hinter sich zieht ...

Warum die Mutter Hunde nicht mag und sie als eklig betrachtet, wird leider nie wirklich erklärt oder aufgearbeitet. Auf der einen Seite wirkt es so, als verachtet sie Hunde einfach, auf der anderen Seite wirkt sie so, als hätte sie Angst vor Hunden ... ich finde es schade, dass die Tochter das nicht wirklich mit der Mutter klärt oder eher gesagt umgekehrt, aber dafür sind die Fronten wohl zu verhärtet. Immerhin spricht die Tochter die Mutter auch oft genug mit dem Vornamen an, weswegen ich anfangs davon ausging, dass es sich hierbei um ihre Schwiegermutter handelt. Auch handelt die Mutter nicht immer korrekt, was mir nur Kopfschütteln bereitete.

Die Hündin dagegen versteht vieles nicht, aber das macht ihr nichts aus. Sie liebt ihre Besitzerin und würde sie am liebsten immer um sich herum haben, einfach, weil sie sich in ihrer Gegenwart am besten fühlt. Auch lernt sie gerne neue Tricks und begleitet ihre Besitzerin überall hin.

Nun ja, es gibt, wie ich bereits angedeutet habe, auch ernste Themen, wie den tiefen Spalt zwischen Mutter und Tochter, aber auch die Themen Krebs, Von Zuhause abhauen und Elterliches Versagen bei der Erziehung. Diese Themen werden jetzt nicht "dutzi-dutzi" behandelt, zwar kindgerecht, dass ein Kind das auch versteht, aber trotzdem nicht mit der Bubbelfolienmethode. Ich finde es gut, dass solche ernsten Themen (besonders das mit dem Krebs) in einem Kinderbuch angesprochen wird. Zwar nicht im so krassen Detail, dafür steht es einfach zu wenig im Mittelpunkt der Geschichte, aber es ist ja auch kein Aufklärungsbuch, sondern in erster Linie eine Geschichte, die Kinder unterhalten soll. Trotzdem finde ich es gut, dass es dort drin vorkommt..


Leseprobe:
Zuerst war alles dunkel.
Um mich herum spürte ich Wärme, und ich roch andere Welpen, die sich an mich kuschelten. Auch meine Mutter spürte ich. Sie bedeutete Sicherheit, Geborgenheit und Essen.
Wenn ich hungrig wurde, kroch ich auf ihren Geruch zu und fand Milch zu trinken. Wenn mir kalt war, drängte ich mich eng an ihre Flanke oder schob mich unter eines meiner Geschwisterchen. Und dann schlief ich, bis ich wieder Hunger bekam.
Als ich ein paar Tage später zum ersten Mal die Augen öffnete, wurde die Sache schon interessanter.
Jetzt sah ich, dass das Fell meiner Mutter kurz, kraus und dunkel war. Die meisten meiner Geschwister ähnelten ihr in dieser Hinsicht. Nur zwei hatten Fell so dunkel wie das meiner Mutter, aber glatt und weich ohne jede Welle.
Eines Tages schlief ich nicht sofort ein, nachdem mein Magen gut gefüllt war. Stattdessen nahm ich alle Kraft zusammen und stellte mich auf meine wackeligen Beine. Ich machte ein paar Schritte und bumste Nase voran gegen etwas Glattes mit einem komischen, langweiligen Geruch. Ich leckte es ab. Es schmeckte auch langweilig, nicht annähernd so interessant wie das Fell meiner Mutter oder meiner Geschwister.
Die ganze Aufregung hatte mich ganz schön mitgenommen, also bahnte ich mir meinen Weg zurück zu meiner schlafenden Schwester und quetschte mich für ein Nickerchen unter sie. Später wagte ich mich noch ein Stück weiter vor. Der Pappkarton schloss uns von allen Seiten ein. Er war auch unter meinen Pfoten. Wir waren in einer Kiste.





Fazit:

Klar ist das Buch nicht perfekt, aber für ein Kinderbuch ist es mehr als ausreichend. Ich finde es gut, dass hier auch keine "dutzi-dutzi-Babysprache" verwendet wird, wie es z.B. beim dritten Band von Eragon der Fall ist. So manches Kapitel oder zumindest Teile davon werden aus der Sicht des Drachen Saphira geschildert und sie klingt wie ein Mensch, der wie mit einem Baby redet. Ich finde es gut, dass Molly nicht für alles eine Erklärung oder ein Wort hat, es ist nun mal als Mensch schwer, zu 100% aus der Sicht eines Hundes zu schreiben, da wir die Sprache, Gedanken usw auch nicht zu 100% kennen. Aber wenigstens werden die Worte, die Molly nicht kennen kann, so umschrieben, dass ich fast immer wusste, was gerade gemeint ist. In einem anderen Buch haben sich die Hunde Fantasiewörter dafür überlegt und ich wusste fast nie, was damit gemeint ist. So finde ich es viel besser, direkt benennen oder umschreiben. Als Fazit würde ich sagen, es ist für Kinder ein gutes Buch und für Erwachsene eine nette Ablenkung, wenn sie wirklich was ganz leichtes brauchen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen oder einfach nur, weil man ein schweres Buch hinter sich hat und nicht nochmal so schnell einen weiteren Gehirnzwirbler lesen möchte. Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Rubine, ich hatte beim Lesen viel Spaß.

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1.536 Bibliotheken, 26 Leser, 13 Gruppen, 53 Rezensionen

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Die Königin der Drachen

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2011
ISBN 9783442268474
Genre: Fantasy

Rezension:

Name: Die Königin der Drachen
Autor: George R.R. Martin
Genre: Fantasy, Action, Drama
Preis: €15,00 [D] | €15,50 [A]
Seiten: 780 Seiten + 49 Seiten Anhang
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 978-3-442-26847-4
Verlag: Blanvalet


Klappentext:
Daenerys Targaryen, die letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, bereitet sich darauf vor, das Meer zu überqueren und mit einer großen Streitmacht in die Sieben Königreiche einzumarschieren. Flankiert von ihren drei jungen Drachen, zieht sie an der Spitze der Armee der Unbefleckten von Stadt zu Stadt und verstärkt ihr Heer mit Söldnerbanden, Waffen und Pferden. Seit ihrer Zeit bei den Dothraki ist ihr Sklaverei in jeder Form ein Gräul. Und sie ist entschlossen, dieser Geißel der Menschheit ein für alle Mal ein Ende zu setzen...
Derweil schwinden Robb Starks Chancen auf einen Sieg über die Lennisters. Seine letzte Hoffnung ist es, das Haus Frey durch die Ehe seines Onkels Edmure Tully mit einer Tochter Lord Walder Freys erneut an sich zu binden. Danach beabsichtigt er, die verräterischen Eisenmänner aus seiner Heimat zu vertreiben und den Norden zurückzuerobern. Doch in Königsmund hat sich die Macht von Rosengarten König Joffrey angeschlossen, und Lord Tywin Lennister, die Hand des Königs, schmiedet eigene Pläne, das Reich zu vereinen und all seine Feinde endgültig zu vernichten. Die größte Gefahr für die Sieben Königslande droht unterdessen weiterhin aus dem Norden, von wo aus die Wildlinge aufbrechen, um den gesamten zivilisierten Süden mit Krieg zu überziehen. Allein Jon Schnee, Robb Starks Halbbruder, steht zwischen dem Reich und totaler Anarchie ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, man merkt, wie stark die Geschichte bereits fortgeschritten ist und auch, wie sich die Schlingen um die Hälse der ganzen wichtigen Personen zuzieht. Außerdem ist der Band nicht gerade sehr freundlich zu seinen Charakteren, es müssen sehr viele Menschen auf die eine oder andere Weise leiden, auch wird der Band dem, was man im Allgemeinen über "Game of Thrones" sagt, mehr als gerecht. Nicht nur ein Charakter stirbt hier mitten aus dem Nichts. Zwar kannte ich vier der Tode bereits aus Spoilern, die ich entweder so mitbekommen, auf einem Wiki gelesen oder im Telltales-Spiel mitbekommen habe, aber das hat die Überraschung trotzdem nicht minder gekillt. Auch hat es mich gefreut, dass ich nun endlich zwei richtige Ekelpakete losgeworden bin, ganz besonders einer musste ich bis zum Schluss von seiner ekelhaftesten Seite zeigen und es hat mir Genugtuun verschafft, zu wissen, dass er nun unter die Erde kommen wird. Bei anderen Charakteren fand ich es dagegen schade, wohin sie ihr Schicksal geführt hat oder dass sie gar verstorben sind. Am Ende sind auch ein paar Fragen offen geblieben und ich hoffe, dass ich den nächsten Band so schnell wie möglich die Hand bekomme, damit ich diese Fragen beantworten kann. Meine Lieblingscharaktere sind zum Glück noch alle am Leben (Jon, Dany, Tyrion) und ich hoffe, dass es sich bis zum Ende nicht ändern wird. Bei anderen Charakteren, wie Sansa, dem Hund, Arya oder auch Sam frage ich mich, was hat das Schicksal noch für sie übrig.

Was ich ziemlich trocken, uninteressant und auch etwas unnötig fand, war der lange Epilog - zu diesem Charakter und seiner Umgebung habe ich keine Verbindung. Meine Erinnerung mag eventuell schlecht sein, aber ich glaube nicht, dass der Charakter im restlichen Buch überhaupt eine Rolle gespielt hat. Hier hätte es mich viel mehr interessiert: Was macht Dany nun? Was passiert jetzt mit Tyrion? Oder mit Jon? Von mir aus hätte es auch Sam sein können oder nur ein Kapitel aus der Sicht des Hundes, was auch nicht schlecht gewesen wäre, aber das fand ich dann doch unbefridigend. Immerhin hat das Buch so viel Spaß gemacht und dann kommt das trockene Ende, das ich dann doch mehr überflogen als gelesen habe. Das finde ich schade und ich bin mir sicher, dass ich beim nächsten Mal den Teil einfach wegfallen lassen werde, einfach, weil ich nicht das Gefühl habe, als würde ich damit großartig etwas verpassen. Vom Erzählstil war das Buch wie die anderen Teile vor ihm und ich habe es wie immer genossen. Normalerweise ist es so, dass mir die Bände mit den ungeraden Zahlen besser gefallen haben als die mit den geraden Zahlen, da diese im Gegensatz zu ihren ungeraden Vorgängern immer etwas nachgelassen haben, aber hier wurde zum Glück eine Tradition gebrochen.

Dadurch, dass es nicht mehr so viele relevante Charaktere gibt, wie am Anfang, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, gibt es nicht mehr so viele Verwechslungen, aber dafür sind die Kapitel länger und die Geschichten wirken weniger oberflächlich, zumindest mir kam es so vor. Auch kann man die Motive und die Gedanken der Charaktere besser verstehen und fragt sich, was mit ihnen wohl passieren wird. Ich find es gut, dass es nicht mehr so viele Perspektiven sind, dadurch wirkt das Buch weniger chaotisch. In den ersten zwei Bänden musste ich dann doch immer erst gucken: Wer war das nochmal? Welche Rolle spielt der Charakter? War er gut/böse? Die Handlung des einen hat eine Reaktion auf den anderen, etwas, was mir in der Reihe schon immer gut gefallen hat und hier bemerkt man es umso mehr. Was ich auch ein wenig schade finde, aber das ist möglicherweise ein Fehler der Serie: Die Wiedergänger kommen mir nicht so gefährlich vor, wie sie die Serie immer angepriesen hat bzw die Trailer für die siebte (?) Staffel. Da ich erst bei der dritten Staffel bin, kann ich es nicht beurteilen. Dort werden sie angekündigt, als die bösen Gegner, die die Mauer niederreißen und nach Westeros kommen. Davon merke ich gar nichts, hier sind es mehr die Wildlinge. Ich weiß zwar, dass Bücher und Serie irgendwann nicht mehr viel miteinander zu tun haben, deshalb rechne ich es dem Buch nicht so wirklich an. Allerdings werden im Buch die Widergänger auch als gefährlich angezeigt, allerdings hat sich von denen kein einziger an die Mauer verirrt ... das finde ich dagegen schade.

Aber dafür weiß ich nun endlich, was mit der "roten Hochzeit" gemeint ist. Ich dachte davor immer, damit ist die von Joffrey gemeint, aber so kann man sich irren.


Leseprobe:
Der Mann auf dem Dach starb als Erster. Er hatte zweihundert Meter entfernt am Schornstein gehockt und war nur ein schemenhafter Schatten in der Dunkelheit kurz vor dem Morgengrauen, doch als sich der Himmel zu erhellen begann, rührte er sich, reckte sich und stand auf. Anguys Pfeil traf ihn in der Brust. Der Mann stürzte schlaff vom Schieferdach und landete vor der Tür der Septei.
Dort hatte der Mummenschanz zwei Wachen postiert, doch sie waren durch das Licht ihrer Fackel geblendet, und die Geächteten hatten sich bereits nah herangeschlichen. Kyl und Kerbe ließen gleichzeitig ihre Pfeile fliegen. Ein Mann brach mit einem Pfeil in der Kehle zusammen, der zweite wurde in den Bauch getroffen. Dabei ließ er die Fackel fallen, und die Flammen loderten an ihm hoch. Er schrie, als seine Kleider Feuer fingen, und damit war es mit der Heimlichkeit vorbei. Thoros gab den Befehl zum Angriff, und die Geächteten stürmten los.
Arya schaute aus dem Sattel von der Kuppe eines bewaldeten Hügels zu. Von hier konnte man die Septei, die Mühle und die Brauerei sehen und natürlich auch die Stallungen, die verwüsteten Felder, die verbrannten Bäume und den Schlamm zwischen den Gebäuden. Die meisten Bäume hatten inzwischen ihr Laub verloren, und die wenigen, die noch verdorrte braune Blätter trugen, beeinträchtigen die Sicht kaum. Lord Beric hatte Mugel und den Bartlosen Dick zu ihrem Schutz abgestellt. Arya hasste es, zurückgelassen zu werden wie ein kleines Kind, aber wenigstens musste auch Gendry dableiben. Widerspruch hatte keinen Zweck. Dies war Krieg, und im Krieg galt es zu gehorchen.
Der Horizont im Osten glühte golden und rosa, und über ihrem Kopf spähte der halbe Mond zwischen vorbeihuschenden Wolken hindurch. Ein kalter Wind wehte, und Arya hörte das rauschende Wasser und das Knarren des großen hölzernen Mühlrades. In der Morgenluft lag der Geruch von Regen, doch statt Tropfen flogen brennende Pfeile durch den Morgendunst, zogen helle Feuerbänder hinter sich her und bohrten sich in die Holzwände der Septei. Einige durchschlugen die Fensterläden, und bald krochen dünnen Rauchfäden aus den zerbrochenen Fenstern.
Zwei vom Mummenschanz stürzten aus der Septei, Äxte in den Händen. Anguy und die anderen Bogenschützen warteten schon. Einer der Axtträger starb auf der Stelle. Dem anderen gelang es, sich zu ducken, daher traf ihn der Pfeil nur an der Schulter. Er schleppte sich weiter, bis ihn zwei weitere Pfeile erwischten, und zwar so kurz hintereinander, dass man unmöglich sagen konnte, welcher zuerst getroffen hatte. Die langen Schäfte durchschlugen seine Brustpanzer, als wäre er aus Seide und nicht aus Stahl. Der Mann brach zusammen. Anguy hatte Pfeile sowohl mit Feldspitzen als auch mit Jagdspitzen. Eine Feldspitze vermochte selbst den härtesten Harnisch zu durchschlagen. Ich werde lernen, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht, dachte Arya. Sie liebte den Schwertkampf, dennoch war offensichtlich, wie nützlich Pfeile sein konnten.


Fazit:
Zwar hat das Buch hier und da seine Schwächen, besonders der Epilog, aber so viele sinde es zum Glück nicht. Wenn ich da jetzt genauer suchen würde, wäre das nur Rosinenpickerei. Zwar hatte ich hier und da das Gefühl, als würde mir etwas fehlen, aber vermutlich liegt es einfach daran, dass die Kapitel weniger, aber dafür länger geworden sind. Vielleicht gefällt mir auch einfach nicht das Schicksal von so manchen Charakteren, wünschte mir, es hätte sie dann doch etwas besser getroffen. Jedenfalls freue ich mich schon auf den nächsten Band und der hier hat mir sehr gut gefallen, es ist zwar nicht der beste Teil der Reihe, aber trotzdem ein sehr guter. Insgeamt vergebe ich an den Band hier 4 Rubine und sage: Weiter so!

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767 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das Vermächtnis der Wanderhure

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2007
ISBN 9783426635056
Genre: Historische Romane

Rezension:

Name: Das Vermächtnis der Wanderhure
Autor: Iny Lorentz
Genre: Drama, Historie, Frau
Preis: €10,99
Seiten: 715 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN: 978-3-426-66202-1
Verlag: Knaur Verlag


Beschreibung:
Als Maries Todfeindin Hulda erfährt, dass ihre Rivalin wieder schwanger ist, schmiedet sie einen perfiden Plan: Marie soll entführt und für tot erklärt werden. Zunächst scheint der Plan zu gelingen und Michel, Maries Mann, trauert tief um die Liebe seines Lebens. Bald bedrängen ihn Hulda und ihre Verbündeten, sich wieder zu verheiraten. Marie ist währenddessen als Sklavin verkauft worden. Nur unter großen Gefahren für sich und ihr Kind und unter Einsatz ihres Lebens gelingt es ihr, den Weg in die Heimat zurück zu finden. Dort muss sie entdecken, dass Michel nicht mehr frei ist ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Wow, das Buch war wirklich eine Achterbahnfahrt und ich hatte am Anfang so absolut keine Ahnung, was mich erwarten würde. Nun ja, dank der Beschreibung hatte ich schon eine leichte Vorahnung und trotzdem traf es mich mitten aus dem Nichts, als Marie dank eines perfiden Plans entführt wird. Dass sie dann auch noch schwanger ist und einen Sohn auf die Welt bringt, war ja für Hulda nicht gerade super. Doch da sie selbst wieder "nur" eine Tochter geboren hat, hat sie sich dazu entschlossen, einfach die Kinder auszutauschen und den Jungen als ihren eigenen auszugeben. Ich muss dazu aber auch sagen, dass Hulda verdammt viel Glück hatte. Zum einen kann sie sich mehr als gut durchsetzen, wenn auch auf die Tyrannenart, was dafür sorgt, dass ihre Bediensteten lieber kuschen als sich irgendwelche Gedanken zu machen. Ein paar von denen sind aber auch genauso skrupellos wie ihre Herrin. Außerdem hat sie einen Vater und ein paar Verbündete, die hinter ihr stehen und sie unterstützen, einfach, weil sie kein Aufsehen, keinen Ärger und keine Schande haben wollen. Dass ihr Plan so gut ging, bis Marie dann beim Sklavenhändler gelandet ist, hat mir persönlich nicht so gefallen, ich hatte es Hulda absolut nicht gegönnt. Wenigstens hat eine ihrer Leute die Idee gehabt, Marie das arme, man könnte sagen verstoßene neugeborene Mädchen zu geben. Marie hat es dann lieb gewonnen und großgezogen, obwohl sie wusste, dass es eigentlich Huldas Kind ist. Doch Marie ist schlau genug um zu wissen, dass das Mädchen nichts für die Taten ihrer Mutter kann.

Als sie dann auf dem Schiff die dunkelhäutige Alika kennenlernt, finde ich es interessant, wie sie trotz der Sprachbarriere langsam freundschaftlich zueinander finden. Zusammen können sie dann die schwere Zeit durchstehen und auch die Zeit, in der sie bei den Russen sind, als Marie dort als Amme eines neugeborenen Jungen arbeiten musste und Alika als ihre Assistentin (oder was in der Richtung). In der gleichen Zeit wurde Michel wieder neu verheiratet und ich verstehe bis heute nicht, warum das unbedingt sein musste. Und wenn er es schon wenigstens musste, warum hat man das einfach entschieden? Schwanhild war mehr als schrecklich. Er hätte sich die Frau wenigstens aussuchen dürfen, oder einfach (vermeintlicher) Witwer bleiben dürfen. Es ist schon echt stark, wie schnell sie Marie für tot erklärt hatten, noch bevor sie die Leiche gefunden hatten. Wenigstens konnte man am Ende alles wieder ins Reine bringen, aber nervig war es schon. Besonders oder fast nur wegen der nervigen Schwanhild. Kein Wunder, dass die alle wieder abgehauen sind.

Wen ich auch noch sehr interessant fand, war neben Marie und Alika die Fürstin Anastasia und Andrej, besonders er war nicht auf den Kopf gefallen oder ständig betrunken wie sein Herr, sondern hat sich auch Gedanken gemacht. Später, als sie auf der Flucht waren, hat sich ja gezeigt, dass die beiden starke Gefühle füreinander haben. Ich finds toll, dass sie am Ende zusammengekommen sind :3

Was auch noch sehr interessant war, war die Schar an Kindern, die Marie am Ende des Buches hatte. So war sie am Anfang mit ihrem Sohn schwanger, aber brachte dank ihrer Reise noch zwei weitere Kinder mit. Damals war es wohl ziemlich einfach, ein weiteres Kind in die Familie zu intergrieren, heute dürfte das dank Behörden etc. viel schwerer sein.

Anbei ist eine Karte vom damaligen Europa und Teilen Russland. Es sind sämtliche Orte, die im Buch genannt werden, verzeichnet, sodass man Maries abenteuerliche Route gut nachvollziehen kann. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie das damals alles so hieß und aufgebaut war.


Leseprobe:
Schreie von Kriegern und Pferden hallten misstönend in Maries Ohren, und über dem Schlachtenlärm lag der Klang hussitischer Feldschlangen, die Tod und Verderben in die dicht gedrängten Reihen der deutschen Reier spien. Sie sah böhmisches Fußvolk in blauen Kitteln mit kleinen, federgeschmückten Hüten wie die Woge einer Sturmflut auf das eisenstarrende kaiserliche Heer zurollen. Zwar schützten sich die Angreifer nur durch Lederpanzer und kleine Rundschilde, doch sie schienen zahllos zu sein, und über ihren Köpfen blitzten Hakenspieße und die Stacheln der Morgensterne.

Nun vernahm sie Michels Stimme, der seine Leute zum Standhalten aufforderte. Dennoch löste sich an anderen Stellen die Formation der Deutschen auf, und ihre Schlachtreihe bröckelte wie ein hart gewordener Laib Brot, den man mit den Händen zerreibt, um ihn an die Schweine zu verfüttern. In diesem Moment begriff Marie, dass Kaiser Sigismund die Seinen in eine vernichtende Niederlage geführt hatte. Sie stöhnte auf und zog Trudi enger an sich.

Da stürmte einer der fliehenden Ritter direkt auf sie zu. Sein Visier stand offen, und sie erkannte Falko von Hettenheim. Er blieb vor ihr stehen und wies mit dem Daumen auf Michel, der von einer dichten Traube böhmischer Rebellen umzingelt war. "Diesmal opfert sich dein Mann für den Kaiser. Gleich wird er krepieren, und nichts kann dich mehr vor meiner Rache schützen!"

Marie versteifte sich und tastete nach dem Dolch, den sie in einer Falte ihres Kleides verborgen hielt, mochte die Waffe im Vergleich zu dem Schwert des Ritters eine Nadel sein. Falko von Hettenheim hob die Klinge zum Schlag, hielt aber mitten in der Bewegung inne und lachte auf.

"Ein schneller Tod wäre eine zu leichte Strafe für dich, Hure. Du sollst leben und dabei tausend Tode sterben!" Er griff mit der gepanzerten Rechten nach Trudi, riss das Kind an sich und wandte sich hohnlachend ab.

Mit einem verzweifelten Schrei wollte Marie ihm folgen, um ihre Tochter zu retten. Im gleichen Augenblick packte sie jemand an der Schulter und schüttelte sie kräftig.



Fazit:
Nun, was soll ich zu dem Buch noch viel sagen? Mir hat Marie schon richtig Leid getan, so viel Pech, wie sie in der ersten Buchhälfte hatte, bewundere aber auch ihren starken Willen. Besonders dank der kleinen Lisa hat sie den Weg ins Leben wiedergefunden, denn die Kleine wäre ohne sie verloren gewesen. Aber auch für Alika und am Ende für die Fürstin und Andrej war es ein großer Glücksfall, dass sie Marie begegnet sind. Wie immer konnte sich Marie irgendwann gut durchsetzen und auch mit ihrem Wissen und ihrem Können überzeugen. Dass Michel im Gegensatz zu Marie schnell einknickt, fand ich sehr schade, aber es wäre auch nicht wirklich passend zu seinem Charakter gewesen. Wie er aber teilweise über Schwanhild gedacht hat, fand ich trotzdem ein wenig seltsam, da das nicht so wirklich zu ihm passt. Wie es dann für alle ausgangen ist, finde ich super, denn jede und jeder hat bekommen, was er oder sie verdient hatte. Das Buch ist ein wenig lang, ich hab schon meine Zeit gebraucht, bis ich das Buch geschafft habe, aber ich hatte trotzdem, nicht wie bei dem Buch davor, sehr viel Spaß beim Lesen. Insgesamt vergebe ich an das Buch vier Rubine und freue mich schon auf das nächste Buch in der Reihe. Wann auch immer ich das lesen werde.

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Secret Service 1

Cocoa Fujiwara , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.05.2013
ISBN 9783551768865
Genre: Comics

Rezension:

Name: Secret Service Band 1
Autor: Cocoa Fujiwara
Genre: Mystery, Fantasy, Hetero
Preis: € 6,95 [D] | € 7,20 [A]
Seiten: 190 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-551-76886-5
Verlag: Carlsen Verlag GmbH


Beschreibung:
Das "Maison de Ayakashi" ist ein streng bewachtes Apartmentgebäude, in dem Menschen und ihre Dämonen-Vorfahren zusammenleben - jeder Bewohner hat einen eigenen Bodyguard des Secret Service.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Nun ja, die Beschreibung verrät nicht wirklich viel und doch alles, was man über den Manga wissen muss. Es geht um das Mädchen Ririchiyo, das von Zuhause in die Maison einzieht, einfach, um ihrer schrecklichen Angewohnheit zu entfliehen und unabhängig zu sein. Sie möchte einfach auf eigenen Beinen stehen. Dass sie trotzdem, obwohl sie das nicht möchte, einen Bodyguard an ihre Seite bekommt, schmeckt ihr dagegen überhaupt nicht. Wenn man ihre Persönlichkeit mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich sagen: Tsundere. Aber zu 100% gegenüber jedem. Zwar wirkt sie dadurch überheblich und zickig, aber man merkt auch, dass sie wie jede Tsundere eine weiche und verletzliche Seite hat. Aber auch ihr Hund, so nennt sich ihr Bodyguard, ist nicht zu 100% koscher. Er hat ein finsteres Geheimnis, wie im Buch mehrfach angedeutet wird und das macht mich neugierig. Wie auch die Wahrheit hinter dem Gebäude und dem Secret Service ...



Fazit:
Man muss einfach mit den Hauptcharakteren zurecht kommen. Das Mädchen ist eine totale Tsundere und erlaubt sich keinerlei Schwäche oder Gefühle, während ihr "Hund" total anhänglich ist und auch so rüberkommt, als hätte er absolut keinen Selbstrespekt. Dennoch zeigen beide Charaktere, wenn sie alleine sind, auch andere Seiten und das macht den Manga ziemlich interessant. Was die Verbindung bzw die soziale Beziehung zwischen den beiden angeht, ist es dagegen sonnenklar, wie der Verlauf sein wird und wie es am Ende zwischen den beiden aussehen wird, aber ich finde das gar nicht schlimm. Dafür gibt es genug andere Geheimnisse. Ich denke mal, man sollte einfach mal in den Manga reingucken und schauen, ob es einem gefällt oder nicht. So habe ich es jedenfalls getan. Von mir bekommt der Band insgesamt 4 Rubine.

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Rave - Band 2

Hiro Mashima , John Schmitt-Weigand
Flexibler Einband: 187 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 15.06.2004
ISBN 9783898859318
Genre: Comics

Rezension:

Name: Rave Band 02
Autor: Hiro Mashima
Genre: Fantasy, Action, Drama
Preis: € 5,00
Seiten: 188 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN: 3-89885-931-2
Verlag: Egmont vgs verlagsgesellschaft mbH



Beschreibung:

In Hip Hop-Town, der großem Stadt im Süden, gibt es für Plue erst mal was zu Futtern - und natürlich auch gleich Ärger ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Der Band hier setzt sich gleich nach dem ersten weiter und die Hauptcharaktere kommen in weitere Schwierigkeiten. Zuerst wird Plue, den jeder für einen Hund hält, entführt und für ein gefährliches, möglicherweise illegales Hunderennen benutzt, bei dem allerdings mehr auf dem Spiel steht als nur der Wetteinsatz der Leute, die auf die jeweiligen Hunde wetten. Nein, hier auf dieser Rennstrecke gibt es viele Fallen, die für viele Hunde tödlich sein können. Als Haru das herausfindet, versucht er Plue zu retten, was natürlich im Chaos endet. Später versucht er, einen berühmten Schmied zu finden, doch auch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann taucht auch noch ein Betrüger auf ...
Wie auch der erste Band ist dieser Band hier ziemlich chaotisch, wenn nicht sogar noch viel chaotischer. Dennoch hat mir das Lesen und Mitfiebern Spaß gemacht, auch wenn mir all die Hunde, die bei dem Rennen verletzt und getötet wurden, ziemlich leid taten. Einfach, weil ich Hunde mag. Plue sehe ich zwar eher als Schneemann an, aber er ist trotzdem total niedlich. Zwar würde ich gerne wissen, was es genau mit ihm auf sich hat, aber ich denke, das wird man wohl eher nie erfahren.


Fazit:
In diesem Band wird man noch weiter mit Haru und Plue vertraut gemacht, man lernt aber noch eine weitere wichtige Charakterin kennen, die die Truppe von nun an begleiten wird. Wie bereits gesagt, hatte ich viel Spaß beim Lesen und ich bin mir nicht sicher, wie ich das noch weiter ausschmücken kann, ohne mich ständig zu wiederholen oder meine Leser zu langweilen. Es ist kein Meisterwerk, nein, aber es hat mir einfach Spaß gemacht. Vermutlich, weil ich diese Mischung aus Action, Drama und Humor mag, die ist in diesem Band richtig gut gelungen. Von mir bekommt der Band insgesamt 4 Rubine.

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NARUTO Massiv 2

Masashi Kishimoto , Miyuki Tsuji
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.10.2017
ISBN 9783551795281
Genre: Comics

Rezension:

Name: Naruto Massiv 2
Autor: Masashi Kishimoto
Genre: Ninja, Action, Drama, Humor
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 624 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-551-79528-1
Verlag: Carlsen Verlag GmbH


Beschreibung:
NARUTO Neuedition Die fette Neuauflage des berühmtesten Ninja ever! In 700 Kapiteln bewies Naruto immer wieder, wie stark sein Wille war ein guter Ninja zu werden, aber auch wie unglaublich groß sein Hang zum Blödsinn war. Über die Jahre erlernte Naruto alle Ninja-Techniken und rettete die Welt vor ihrem sicheren Untergang! Nun kommt die Klopper-Neuausgabe mit zum Teil über 800 Seiten zum Monster-Hammer-Preis von 9,99 €! Die muss man haben!


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das hier ist nun der zweite Band der Massivreihe und enthält Kapitel 34 bis 64, was bei den normalen Bänden Nummer 4 bis 8 entspricht. Auch startet hier die Chunin-Auswahlprüfung, man bekommt den kompletten ersten und zweiten Teil der Auswahlprüfung zu sehen. Jetzt bin ich nicht gerade ein großer Fan vom zweiten Teil, sprich dem Waldteil, allerdings hält er sich in Grenzen. Im Anime kommt er mir deutlich länger vor. Natürlich ist der Teil wichtig, weil hier so manche Dinge passieren, die man sehen muss, um die Folgedinge zu verstehen, aber nerven tut mich der Teil trotzdem. Auch hier sieht man noch, dass der Stil des Zeichners ganz am Anfang steht. Vor allem bei Shikamaru sieht man das sehr deutlich, denn er sieht doch noch etwas deformiert und seltsam aus. Dennoch ist auch wie im ersten Band der Erzählstil und auch das Erzähltempo sehr angenehm. Auch hier hatte ich, trotz der nervigen zweiten Prüfung, viel Spaß beim Lesen.



Fazit:
Das hier ist ein toller Fortsetzungsband und ich finde es gut, dass sie die beiden ersten Prüfungen komplett in einen Band haben unterbringen können, ohne an irgendeiner unpassenden Stelle abzubrechen. Die dritte Prüfung und die Vorprüfung für diese hätte dort nicht mehr hineingepasst, einfach, da diese für sich schon sehr umfangreich sind. Es sind zwar dadurch weniger Seiten als im ersten Band, aber das macht nichts. Massiv ist er trotzdem. Ingesamt gebe ich dem zweiten Band wie dem ersten 4 Rubine und freue mich schon auf den dritten.

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Micky Maus Taschenbuch 10

Disney
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Egmont EHAPA, 27.07.2018
ISBN 9783841370341
Genre: Comics

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Lustiges Taschenbuch Nr. 510: Die Rache des Pharao

Walt Disney
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei Egmont Ehapa Media.digital, 14.08.2018
ISBN 9783841393708
Genre: Sonstiges

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Sleeping Beauties

Stephen King , Owen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453271449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Name: Sleeping Beauties
Autor: Stephen King, Owen King
Genre: Horror, Mystery, Gesellschaftskritik
Preis: € 28,00
Seiten: 959 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-453-27144-9
Verlag: Heyne Verlag


Beschreibung:
Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ohje, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Vor ein paar Wochen habe ich von dem Buch erfahren, da war es ja auch irgendwie gefühlt überall in aller Munde. Aber auch, weil ich ein großer Fan von Stephen King (wenn auch nicht von all seinen Büchern) bin, war ich auf das Buch neugierig. Dass er das Buch zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat, hat mich ebenfalls neugierig gemacht. Man erkennt so gut wie gar nicht, oder zumindest ich nicht, wer welchen Teil des Buches geschrieben hat, ich kann also nicht genau sagen, welcher King hier was gemacht hat. Auch finde ich die Idee gut, dass alle Frauen auf der Welt das Opfer einer seltsamen Schlafkrankheit werden und in einen Kokon gewickelt werden. Sobald sie jemand weckt oder versucht, den Kokon vom Kopf zu entfernen, verwandeln sich diese in grausame Opfer und bestrafen den ahnungslosen Menschen, der sie da gerade geweckt hat.
Allerdings ist hier nur die Idee gut, die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Nicht so gut, wie ich es mir erhofft hat.
Als mir mein Freund das Buch damals ausgeliehen und aus der Bibliothek mitgebracht hat, habe ich zum ersten Mal das Buch komplett gesehen und nicht nur das Cover wie bisher. Das Buch hat fast 1000 Seiten und ein dementsprechend dicker Schinken. Das schreckt mich im Normalfall nicht ab, denn auch dickere Bücher können gut sein. Hier ist es allerdings nicht wirklich der Fall.

Das fängt schon damit an, dass man das Buch öffnet und gleich mal mit drei Seiten konfrontiert wird, auf welchem die gesamten Personen, die im Buch vorkommen, aufgelistet werden. Ehrlich gesagt habe ich die Seiten übersprungen, da ich mir so viele Namen auf einmal und beim ersten Mal nicht merken kann, hätte mich das nur verwirrt. Überhaupt habe ich diese Listen total ignoriert, aber ich bin mir nicht sicher, ob mir das im Laufe des Buches geholfen hätte. Denn es kamen soviele Personen im Buch vor, dass ich mich oft genug dabei erwischt habe, dass ich überlegen musste: Wer war das nochmal? Welche Rolle spielt dieser Charakter in dem Buch? War dieser Charakter gut oder böse? Oder überhaupt wichtig? Bei manchen Namen kam es mir leicht vor, bei anderen wiederum nicht. Es waren einfach zu viele Menschen, meiner Meinung nach hätte es auch die Hälfte oder ein Drittel davon getan und die Geschichte wäre immer noch spannend gewesen. Einfach ein paar Menschen aus jeder der Brandecken, in denen die Geschichte gespielt hat und damit wäre locker auch gewesen. So sieht man an ein paar Stellen eine kleine Auflistung von Charakteren, die dann nur für ein paar Sekunden eine Rolle spielen. Man baut also keine Beziehung zu ihnen auf, man erfährt einfach von ihnen und dann vergisst man sie wieder. Auch werden am Anfang drei Orte erwähnt, allerdings wird die Handlung dann irgendwann auf einen der drei Orte reduziert, was ich persönlich gut finde. So kommt man nicht durcheinander, wo man sich denn gerade befindet.

Was mir auch nicht ganz klar ist, ist das Motiv der meisten Charaktere. Einer will seine Tochter retten, greift aber zu radikalen Mitteln. Einer Frau geht es ähnlich und ein Teenie versucht so viele Frauen zu retten wie er kann. Aber sonst erscheinen mir die Motive zu schwammig. Auch wird nicht genau erklärt, was es mit Evie auf sich hat, was ich ziemlich schade finde. So wird eine Art Parallelwelt gezeigt, fremdartige Magie (erscheint mir als das beste Wort dafür) und auch andere Zeichen für etwas, was nicht normal und irdisch ist, aber es wirklich nicht darauf eingangen. Zumindest nicht in dem Sinne, dass es einem genau erklärt wird. Das finde ich ein wenig schade, denn so passiert es halt einfach und ja, passt schon. Warum und wieso, muss man nicht genau wissen. Auch gegen Ende wird nicht alles genau erklärt und ich werde das Gefühl nicht los, als hätten sich die beiden während des Buches zu viel Zeit gelassen, weshalb sie am Ende auf einmal ein ordentliches Tempo einlegen mussten.

Was mir auch nicht gefallen hat, war die Message, die das Buch wohl versucht zu überbringen. Dass Frauen die Schlauen und die Guten sind, während die Männer ohne ihre Frauen ins Chaos fallen und sich alle gegenseitig umbringen wollen. Dass sie den Frauen nur schaden und dass diese ohne Männer besser dran wären. Was ich irgendwie ironisch finde, denn die beiden Autoren sind ja beides Männer ... ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Abgesehen davon finde ich es komisch, dass es nur unter den Frauen richtige Opfer gibt und nur unter den Männern Tätern. Selbst die weiblichen Täterinnen werden so dargestellt, dass man mit ihnen Mitleid haben soll. Zwar gibt es auch einen männlichen Charakter, der ein schlimmes Leben hinter sich hat, aber es wird nicht näher erläutert. Vermutlich, damit man mit ihm kein Mitleid hat, weil er ja keine Frau ist. Außerdem, seit ich mal mehrfach von einem Experiement gehört habe, kam mir ein Teil im Buch ziemlich seltsam vor. Bei diesem Experiment wurden eine Männergruppe und eine Frauengruppe auf eine einsame Insel ausgesetzt. Während die Männer sich gleich darum machten, dass man sich um Nahrung und einen Unterschlupf kümmert, haben sich die Frauen lieber an den Strand gelegt und sich ein Sonnenbad gegönnt. Doch kaum wurde es Abend, waren diese wie die Pudel im Regen dargestanden. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen einem realen Experiment und einem Roman, dennoch kam es mir wie ein weiterer Teil der versteckten Botschaft drin vor. Wenn ich den Autoren nicht kennen würde oder nicht gewusst hätte, von dem das Buch geschrieben ist, hätte ich vermutet, dass es ein SJW-Buch ist. Eins, das sagt, wie gut die Frauen sind und wie böse die Männer.

Zum Buch selbst, es ist ok geschrieben, aber es sind wie gesagt viel zu viele Charaktere drin. Es ließt sich ziemlich gut und ich hab es auch durchgelesen, einfach, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und wie es ausgeht. Allerdings war es sehr anstrengend, ich hab etwa zwei bis drei Wochen dafür gebraucht, es zu lesen. Nicht, weil ich es schwer zu verstehen war, ich kann es nicht genau begründen. Es hat einfach an meinen Konzentrationsreserven genagt und oft musste ich nach rund 50-60 Seiten wieder aufhören und mir z.B. ein kleines Youtube-Video reinziehen, damit ich einfach wieder meinen Kopf leer bekomme und weiterlesen kann. Es ist zwar spannend, aber jetzt nicht sonderlich Herzklopfen-anregend-spannend. Allerdings muss ich dazu sagen, am Anfang hat es sich stark hingezogen. Danach wird es besser, aber man liest und liest und das Buch nimmt einfach kein Ende. Leider.


Leseprobe:
Der Falter bringt Evie zum Lachen. Er landet auf ihrem nackten Unterarm, worauf sie mit dem Zeigefinger leicht über die brauenn und grauen Wellen streicht, die seine Flügel schmücken. "Hallo, mein Hübscher", sagt sie zu dem Falter, bevor er wieder abhebt. Höher, immer höher steigt er in die Luft, bis er von einem Spalt Sonnenlicht zwischen den glänzenden grünen Blättern verschluckt wird, sechs Meter über der Stelle, an der Evie zwischen Wurzeln auf dem Bocken hockt.
Ein kupferrotes Seil ragt aus der schwarzen Höhlung in der Mitte des Baumstamms und windet sich zwischen den Rindenschollen hindurch. Natürlich traut Evie der Schlange nicht. Mit der hatte sie früher schon Scherereien.
Ihr Falter und zehntausend weitere Motten stieben in einer knisternden, graubraunen Wolke aus dem Baumwipfel. Der Schwarm wälzt sich duch den Himmel auf die kümmerlichen Tannen zu, die auf der anderen Seite der Wiese stehen. Evie erhebt sich und folgt ihm. Unter ihren Schritten knirschen trockene Stängel, das hüfthohe Gras kratzt an ihrer nackten Haut. Während sie zu dem traurigen, weitgehend abgeholzten Wand hinübergeht, nimmt sie die ersten chemischen Gerüche wahr - Ammoniak, Benzol, Petroleum und so vieles andere, zehntausend winzige Wunden auf einem einzigen Fleck Haut -, und da gibt sie die Hoffnung auf, deren sie sich gar nicht bewusst gewesen war.
Aus ihren Fußspuren quellen Spinnweben hervor und glitzern im Morgenlicht.



Fazit:
Wenn man jetzt nur rein vom Erzähl- und Schreibstil geht, dann ist das Buch ein typischer King. Man merkt es auch an der Art, wie die einzelnen Charaktere reden, agieren und denken, es einfach die typische King-Art. Ich kann es nicht genau sagen, aber es ist einfach eine eigene Art. Und wer schon mal das eine oder andere Kingbuch gelesen hat, weiß, wovon ich spreche. Auch finde ich es gut, dass er mit seinem Sohn zusammengearbeitet hat und man kann nicht genau erkennen, zu viel Prozent wer was beigesteuert hat, das ist auch gar nicht so wichtig, immerhin haben beide an dem Werk gearbeitet. Allerdings muss man auch die Story, die Spannung, die Motive, die Logik und die Charaktere betrachten - hier überzeugt mich das Buch nicht. Wie auch die Tatsache, dass das Buch für mich sehr anstrengend war, so dass ich mich oft gefragt habe, wann ich damit endlich fertig sein werde. Auch, dass ich oft genug ne Pause von dem Buch gebraucht habe, einfach, weil ich mich immer wieder erinnern und konzentrieren musste, spricht meiner Meinung nach nicht sehr positiv für das Buch. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich es nicht nochmal lesen werde und bin auch froh, dass ich es mir nur ausgeliehen habe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, das ich jetzt nicht unbedingt in meiner Sammmlung haben möchte. Wem King bisher zu unheimlich war, wer einfach mal jedes Buch von ihm lesen möchte oder einfach mal was anderes von ihm als nur blanken Horror, der kann diesem Buch auf jeden Fall ne Chance geben. Ansonsten denke ich nicht, dass man das Buch unbedingt gelesen haben muss. Ingesamt bekommt das Buch von mir drei Rubine und ich bin sehr froh, dass ich es endlich hinter mir habe.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lustiges Taschenbuch Spezial Band 70

Disney
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Egmont EHAPA, 12.05.2016
ISBN 9783841323705
Genre: Comics

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24 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

NARUTO Massiv 1

Masashi Kishimoto , Miyuki Tsuji
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.10.2017
ISBN 9783551795274
Genre: Comics

Rezension:

Name: Naruto Massiv 1
Autor: Masashi Kishimoto
Genre: Ninja, Action, Drama, Humor
Preis: € 5,00 [D] | € 5,20 [A]
Seiten: 704 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-551-79527-4
Verlag: Carlsen Verlag GmbH


Beschreibung:
NARUTO Neuedition Die fette Neuauflage des berühmtesten Ninja ever! In 700 Kapiteln bewies Naruto immer wieder, wie stark sein Wille war ein guter Ninja zu werden, aber auch wie unglaublich groß sein Hang zum Blödsinn war. Über die Jahre erlernte Naruto alle Ninja-Techniken und rettete die Welt vor ihrem sicheren Untergang! Nun kommt die Klopper-Neuausgabe mit zum Teil über 800 Seiten zum Monster-Hammer-Preis von 9,99 €! Die muss man haben!


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Naruto kenne ich ja schon seit über 10 Jahren und damals habe ich auch angefangen, die Mangabände zu lesen, während ich die Episoden im TV angesehen habe. Aber als ich damals vom TV aufs Internet umgestiegen bin und somit nicht mehr die Folgen gucken konnte (vllt waren die aber auch schon zu der Zeit im TV beendet, das kann ich heute nicht mehr so genau sagen), hab ich die Serie aus den Augen verloren und damit auch mein Interesse an ihr. Vor ein paar Jahren habe ich dann schließlich all meine Bände, die ich hatte, auf ner Convention verkauft, einfach, weil mich nur noch zwei Charaktere interessiert habe und mich hat nur noch die brennende Frage interessiert, die ich mir schon immer gestellt hatte: Kommen die beiden nun zusammen oder nicht?

Jedenfalls, vor ein paar Monaten hab ich gesehen, dass es auf Crunchyroll alle Folgen von Naruto und Naruto Shippuden gibt und da dachte ich mir: Hey, warum nicht? Kann ja nicht schaden, mal wieder in ein paar Episoden reinzugucken. Hab ich dann auch getan - und mich hat die Serie viel stärker gefangen als damals, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Auch konnte ich viel differenzierter und neutraler rangehen, da mich zwei Charaktere (Sakura und Sasuke) damals total genervt haben, was sich dann auf die ganze Serie an sich übertragen hat. Nun ja, jetzt gucke ich die Folgen wieder und genieße sie. Jetzt hab ich dann auch gesehen, dass die ganzen Narutobände als Komplettbände rauskommen, was an sich sehr praktisch ist. Und deswegen sammle ich nun die.

Nun, was soll ich zum ersten Band sagen ... wie viele den vielen ersten Bänden sind auch hier die Zeichnungen nicht sonderlich ansehlich, außerdem gibt es noch den einen oder anderen Fehler. In zwei Panels wurde das Übersetzen vergessen, sondern die japanischen Schriftzeichen drin gelassen, ich weiß allerdings nicht, ob das Absicht ist oder nicht, dazu habe ich leider auf die Schnelle nichts herausfinden können. Könnte aber auch sein, dass es Absicht ist. Nun ja, das hier umfasst Band 1 bis 4, letzteren allerdings nur bis zur Hälfte. Auch hat jeder Massivband ein anderes Cover, hier kann man Naruto sehen.



Fazit:
Wenn man mit der Serie (neu) anfangen möchte und sich unsicher ist, dann kann man hier auf jeden Fall zugreifen, würde ich sagen. Der Einstiegsband kostet 5 Euro, die anderen kosten zwar 10 Euro, allerdings muss man bedenken, dass dort etwa 3-4 Bände drin sind, die an und für sich alleine schon 5-6 Euro einzeln kosten. Es ist also am Ende günstiger, was den Platz im Regal angeht, werden sich beide Reihen am Ende nichts nehmen. Es ist schon ewig her, dass ich den ersten Narutoband in der Hand hatte, aber der liegt auch gut in der Hand und ließt sich sehr angenehm. Man sieht auch vorne, wie viele Kapitel dieser Band enthält und kann dann im Internet gut nachsehen, bei welchem normalen Band man sich so befindet. Auf der Rückseite wird bereits der Inhalt der nächsten 4 Bände grob aufgezählt, sodass man in etwa eine Ahnung hat, was dort noch auf einen zukommen wird. Nun ja, wie gesagt, wenn man sich (wieder) die Narutobände holen möchte, dann ist man mit den Massivbänden gut bedient, würde ich mal sagen. Ingesamt bekommt der Band von mir 4 Rubine.

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