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100 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

hamburg, sturmflut, usa, corina bomann, liebesdrama

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

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141 Bibliotheken, 51 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, history, cover, schattenkrone, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

brighton, krimi, mord, entführung, ermittlung

Blood & Bone

Mark Peterson , Karen Witthuhn , ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 30.05.2015
ISBN 9783499269691
Genre: Krimi und Thriller

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687 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 62 Rezensionen

engel, grigori, liebe, fantasy, verbannte

Erwacht

Jessica Shirvington , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei cbt, 18.04.2011
ISBN 9783570380116
Genre: Jugendbuch

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

jazz, mobbing, musik, stockholm, schweden

Herz aus Jazz

Sara Lövestam , Stephanie Elisabeth Baur , ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499269004
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu Herz aus Jazz von Sara Lövestam


Titel: Herz aus Jazz

Autor: Sara Lövestam

Übersetzer: Stephanie Elisabeth Baur

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Genre: Gegenwartsliteratur/Jugendbuch

Preis: TB 9,99 €, ebook 2,9 €

Erscheinungsdatum: 27.05.2015

Isbn: 978-3499269004


Vielen Dank an das Feelings-Team für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Klappentext:


An ihrer Schule in der schwedischen Provinz wird Steffi gemobbt. Dem Alltag entflieht die talentierte Fünfzehnjährige, indem sie Musik macht und hört. Am liebsten Swing und Jazz. Als ihr iPod eines Tages den Geist aufgibt, reißt die Musik nicht ab. Sie dringt aus dem Fenster eines Altenheims. Und der alte Mann, der dort wohnt, lädt Steffi zu sich ein. 

Schnell stellt sich heraus, dass Alvar Steffis musikalische Helden persönlich kannte. Denn er war selbst ein erfolgreicher Bassist im Stockholm der Swinging Fourties. Während sie gemeinsam seinen alten Platten auf dem Grammophon lauschen, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Steffi erzählt dem alten Herrn von ihren Problemen, Alvar ihr im Gegenzug die Geschichte seiner großen Liebe. Für beide ist es eine Auseinandersetzung mit tiefsten Gefühlen und Verletzungen. Und eine Chance auf die Zukunft.


Meinung:


Romane über ungewöhnliche Freundschaften sind genau mein Ding, weswegen ich mich sehr gefreut hatte, dieses ebook lesen zu dürfen. 


Cover und Klappentext suggerieren einen Roman für alle Altersklassen. Aufgrund des doch recht gewöhnungsbedürftigen Schreibstils würde ich ihn jedoch eher als Jugendbuch deklarieren wollen. Sehr kurze und präzise Sätze, die nicht viel Wert auf Beschreibungen legen, haben meinen Lesefluss ab und an doch stocken lassen.


Die beiden Protagonisten Steffi und Alvar mochte ich schnell ins Herz schließen. Auch wenn ich bei Steffi immer noch ein bisschen das Gefühl habe, dass dies aus Mitleid passiert ist, denn das Thema Mobbing spielt neben der Musik eine wichtige Rolle. Was dies angeht, hätte ich mich auf eine andere Art der Auseinandersetzung damit gefreut. Das echte Leben ist da schon hart genug. Alvar ist der große Sympathisant des Romans und die Erzählungen der 40er Jahre aus seiner Sicht haben mir gut gefallen.


Trotz der guten Thematik und den beiden tollen Charakteren musste ich mich an manchen Stellen wirklich am lesen halten. Das Buch weist einige Passagen auf, die sich sehr ziehen und der oben erwähnte, einfache, Schreibstil und einige musikalische Beschreibungen, dir mir als Nichtmusiker nichts gesagt haben, machten es da nicht gerade leicht, weiter lesen zu wollen. Ich mochte es alles in Allem trotzdem gerne lesen. Ohne diese Längen wäre das Lesevergnügen jedoch höher gewesen. Es werden nicht alle offenen Fragen geklärt, dies ist meiner Meinung nach jedoch nicht wichtig und lässt Raum für eigene Gedankengänge.


Fazit:


Trotz einiger Schwächen mochte ich die Charaktere von „Herz aus Jazz“ sehr gerne. Der Schreibstil ist mein größter Kritikpunkt und wenn man über ihn hinwegsehen kann, hat man interessante Lesestunden vor sich. Allerdings würde ich es einem eher jüngerem Publikum ans Herz legen.

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121 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

thriller, schweden, psychothriller, spannung, caroline eriksson

Die Vermissten

Caroline Eriksson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.08.2016
ISBN 9783328100386
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu Die Vermissten von Caroline Eriksson


Titel: Die Vermissten

Autor: Caroline Eriksson

Übersetzer: Wibke Kuhn

Verlag: Penguin Deutschland (Random House)

Seitenzahl: 272

Genre: Psychothriller

Preis: 13,00 €

Erscheinungsdatum: 08.08.2016

Isbn: 978-3328100386


Ich habe das Buch durch das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe im Gegenzug zu einer ehrlichen Rezension erhalten. Vielen Dank für die Bereitstellung des Buchs.


Klappentext:


Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?


Meinung:


„Die Vermissten“ ist eines dieser Bücher, um das ich schon seit längerem herum geschlichen bin und nun, dank der Übersendung des Verlags, endlich angegangen bin. Ich habe mir wirklich viel von dem Thriller erhofft, doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt.


Die Autorin schmeißt ihre Leser direkt mitten ins Geschehen, was mir noch ganz gut gefallen hat. Doch die Stimmung flaute sehr schnell ab. Das Verschwinden von Alex und Smilla, dass bereits im Klappentext angeteasert wird, geht - so scheint es - spurlos an Greta vorbei. Soll dies ein Stilelement sein? Wollte mich die Autorin auf eine falsche Fährte schicken? Ich war mir nicht sicher und langweilte mich dann 100 Seiten lang mit Gretas seltsamen Verhalten und einigen Sprüngen in ihre Vergangenheit. 


Greta empfand ich als relativ unsympathisch, was mit Sicherheit in voller Absicht der Autorin entstanden ist. Man muss Protagonisten nicht immer mögen. Allerdings sollten sie einem doch insoweit wichtig sein, dass man mit ihnen mitfiebert und hofft, ihre Rätsel lösen zu können. Dieses Gefühl blieb mir bei Greta leider komplett aus. 


Über den Schreibstil gibt es kaum etwas zu berichten. Recht schlicht gehalten, plätschert die Geschichte durch ihn so vor sich hin. Angesichts des düsteren Covers und der Beschreibung hätte ich eine bedrückendere Atmosphäre sehr begrüßt. Auch wenn ich mich das Buch erst so richtig auf den letzten packen konnte, flogen die Zeit und mit ihm die Seiten schnell vorbei. Die geringe Seitenzahl von 272 und die doch recht dicken Seiten trugen ihren Teil dazu bei.  


Das letzte Drittel konnte mich mit der leider doch sehr faden Geschichte versöhnen. Das Finale war nicht überwältigend, aber wenigstens passierte endlich der Teil, der das Buch zu einem Psychothriller macht.


Besonders hervorheben möchte ich die Haptik des Taschenbuchs. Die Gestaltung des Covers und die Verwendung der unterschiedlichen Materialien wurde sehr schön vereint. 


Fazit:


Das Verwirrspiel, dass erzeugt werden sollte, hat bei mir leider nicht gezündet. Ich vergleiche solche Psychothriller leider immer mit den Büchern von Fitzek, was mit Sicherheit nicht gerechtfertigt ist. Allerdings weiß ich dadurch aber auch, dass es einfach noch besser, noch gruseliger, noch spannender geht. Die Grundidee hat mich gut gefallen, doch leider scheiterte es an der Ausarbeitung. Ich habe schon deutlich schlechtere Thriller gelesen, aber auch bessere. Aufgrund der Kürze des Buchs eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, ohne nennenswerten Gruselfaktor. 

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298 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 113 Rezensionen

sekte, 1969, mord, kalifornien, roman

The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252684
Genre: Romane

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Es war einmal in der Metro

Karen Merran
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 31.01.2017
ISBN 9781503996656
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zu Es war einmal in der Metro von Karen Merran


Titel: Es war einmal in der Metro

Autor: Karen Merran

Übersetzer: Jutta Schiborr

Verlag: Selbstverlag/Amazon Crossing

Genre: Gegenwartsliteratur/Liebesroman

Preis: ebook 4,99 €, Taschenbuch 9,99 €

Erscheinungsdatum: 31.01.2017

Isbn: 978-1503941632


Ich habe das Buch via Netgalley als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank.


Klappentext:


Was haben ein etwas chaotischer Obdachloser und eine kreative Produktmanagerin gemeinsam? Eigentlich nicht viel. Aber als Maya in der Pariser Metro das Handy gestohlen wird und Roger den Täter verfolgt, kreuzen sich ihre Wege. Aus Dankbarkeit beschließt die umtriebige Maya, Rogers aus dem Lot geratenes Leben in Ordnung zu bringen. Zunächst scheint es, als würde es für den Unglücksraben endlich bergauf gehen. Doch dann lernt Maya Nathan kennen und plötzlich gerät ihre Freundschaft ins Wanken.


Meinung:


Zum erste Mal kann ich nachvollziehen, wenn in Rezensionen die Rede von einem Schreibstil "ähnlich eines Schulaufsatzes" ist. Ob die Einfachheit der Übersetzung geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen. Jedoch konnte mich die Art, wie der Roman erzählt wird, überhaupt nicht abholen. 


Die Charaktere wirken durch die Bank weg flapsig und - so leid es mir tut - einfältig. Sie sind sich in dem sogar so ähnlich, dass sie zu einer großen Masse verschmelzen. Maya und Roger werden dadurch komplett austauschbar. Ich konnte mich weder mit ihnen identifizieren, noch waren sie mir sympathisch. Und es half auch nicht, dass die erzwungen-gewollte Schusseligkeit Mayas mir bereits sehr früh auf die Nerven ging. Selbst Mayas Großmutter, die hier anscheinend der große Sympathieträger darstellen soll, blieb nicht dauerhaft in meinem Gedächtnis haften.


"Wie ihre Sitznachbarin hatte auch Maya die Unterhaltung zwischen Mutter und Sohn verfolgt. Sie schloss für sich daraus, dass sie als durchschnittlicher Mensch geboren worden war und dass sie daran nichts würde ändern können." - 34 %, Position 1049


Wie wahr, wie wahr...


Die Gerundidee, Mayas Künste des Marketings dazu zu nutzen, Rogers Qualitäten als Arbeitsloser zu steigern, mochten im Ansatz vielleicht lustig gewesen sein. Die Umsetzung ist in meinen Augen jedoch nicht gelungen. Des Weiteren hat ihre Fähigkeit, Menschen durch Beobachtung einzuschätzen sehr viel mehr Potenzial gehabt. Auch hier schiebe ich der Art der Erzählung die Schuld in die Schuhe. 


Lange Zeit passierte einfach nichts. Kein roter Faden, keine Idee davon, was nun eigentlich im Vordergrund stehen soll. Weder der Versuch, Roger wieder in die Arbeitswelt zu bekommen, noch Mayas Arbeits- und Privatleben bieteten ausreichend Stoff, um einigermaßen interessant zu wirken. 


Die Liebesgeschichte hätte es wahrscheinlich noch rausreißen sollen/können, enttäuschte mich dann jedoch am aller meisten.


Fazit:


Mir fehlte der besondere Charme, der diesem Buch nachgesagt wurde. Eine vor sich hinplätschernde Story trifft auf einen mehr als seichten Schreibstil. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es schon vor der Hälfte abgebrochen.


Leider konnte mich "Es war einmal in der Metro" nicht überzeugen.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

trotzphase, ratgeber, erziehung, autonomiephase;, danielle graf;

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn

Danielle Graf , Katja Seide
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 02.02.2017
ISBN 9783407864222
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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385 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

fantasy, der kuss der lüge, attentäter, prinz, lia

Die Chroniken der Verbliebenen / Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson


Titel: Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen (Band 1)

Autor: Mary E. Pearson

Übersetzer: Barbara Imgrund

Verlag: ONE (Bastei Lübbe)

Seiten: 560

Genre: Highfantasy

Preis: 18,00 € HC, 13,99 € ebook

Erscheinungsdatum: 16.02.2017

Isbn: 978-3-8466-0036-8


Die komplette Reihe in der bisherigen Übersicht:

(Sobald die Titel der Teile 3 und 4 bekannt gegeben werden, werden sie sofort nachgetragen)


Die Chroniken der Verbliebenen

Band 1: „Der Kuss der Lüge“ - Erschienen am 16.02.2017

Band 2: „Das Herz des Verräters“ - Erscheint am 26.05.2017

Band 3: 

Band 4:


Ich habe das ebook via Netgalley als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank für die Bereitstellung.


Klappentext:


Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen.


Meinung:


Mit „Kuss der Lüge“ handelt es sich (wieder einmal) um eines der sogenannten „Gehypten Bücher“. Diese Welle war allerdings bis vor Kurzem komplett an mir vorbei gegangen. Aufmerksam auf das Buch bin ich durch meine Stöbertrends auf Amazon geworden (allerdings auf Englisch) und als sich mir die Chance bot, diesen Roman zu rezensieren, konnte ich nicht nein sagen. Wie man bereits aus anderen Rezension weiß, bin ich immer noch auf der Suche nach einer fesselnden Fantasyreihe, die mich endlich wieder so packen kann, wie es zuletzt die „Elfenkuss“ Reihe von Aprilynne Pike oder „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin, geschafft hatten. Und ja, ich habe sie endlich gefunden!


Was ich, nach Beendigung des Buchs, in anderen Meinungen gelesen hab lässt momentan nur den Schluss zu, dass man dieses Buch entweder lieben, oder hassen muss. Ich gehöre nun eindeutig zu den Fans der Reihe und kann gar nicht den Erscheinungstermin des zweiten Teils erwarten (denn ich werde sie auf Deutsch fortsetzen).


Es gibt wirklich kaum etwas, was ich an dem Auftaktsband der „Verbliebenen“ Reihe auszusetzen habe und dennoch fällt mir das Schreiben der Rezension schwer. Verhasste Bücher zu bewerten, fällt mir so viel leichter. Bei Werken, die ich wirklich sehr gerne mag, fehlt es mir immer an den Worten, meine Begeisterung ausdrücken zu können. Aber ich versuche trotzdem euch zu vermitteln, warum es gerade diese Serie geworden ist.


Da wäre zum einen der Schreibstil. Leicht verschnörkelt, doch nie aufgesetzt schweben Pearsons Worte vom Papier zu mir und entführten mich sofort in Lias Welt. 


„Heute war der Tag, an dem tausende Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.“ - 2 %, Position 100


Es gibt verschiedene Sichtweisen: Lias, die des Attentäters, die des Prinzen sowie die von Rafe und Kaden. Hatte ich zunächst noch Probleme, die Herren auseinander zu halten wurde mir schnell klar: die Autorin treibt ein Spiel mit mir. Und bis zur Auflösung war ich mir nicht sicher, wer sich hinter welchem Erzähler verbirgt. Es ist ein wirklich bildhafter Stil, so dass ich Lias Welt immer genau vor Augen hatte. Da ich keinen Umschlag hatte und bei einem ebook nicht gerne hin- und herblättere, brauchte ich aus diesem Grund auch nie auf die beigefügte Karte zu werfen. Gerade bei Highfantasy bringen mich Namen, Länder und Städte oftmals zur Verzweiflung. Die klaren Strukturen und Namensgebungen von Georg R. R. Martins Epos, der einen nahezu in Westeros und Co. hineinzieht, sind auch hier vorhanden. Der Weltenbau ist ihr wahrlich gut gelungen, so dass ich wirklich ungern die letzten Seiten hinter mich bringen wollte. Jedes Kapitel beginnt mit Worten, aus vergangenen Tagen. Die Zerwürfnisse der verschiedenen Königreiche drängen immer weiter an die Oberfläche und werden sicher in den weiteren Teilen eine noch wichtigere Rolle spielen. 


Und natürlich die Charaktere. Lia ist eine starke Hauptfigur, die sich klammheimlich einen Platz in meinem Herzen erschlichen hat. Als Erste Tochter des Königshauses Morrighan ist es Lias Pflicht, den Prinzen Dalbrecks zu heiraten, um das Bündnis der beiden Königreiche zu stärken. Doch warum muss ausgerechnet sie jemanden zum Mann nehmen, den sie weder liebt, noch jemals getroffen hat. Lia entscheidet, dass es nunmehr an der Zeit ist, mit den Traditionen zu brechen und flieht in das Küstenstädtchen Terravin. Lia soll genau das verkörpern, was eine Prinzessin nicht ist: Stürmisch, „jungenhaft“ und mit einem losem Mundwerk gesegnet. Sehr häufig begegnen uns - gerade in der fantastischen Literatur - solche weiblichen Hauptcharaktere. Lia mag deswegen kein neuer Charakter sein und vielleicht klischeehaft wirken. Doch ihre Stärke und ihr Mut wirken auf mich völlig glaubhaft und überzeugend. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und es fällt wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Im Laufe der Geschichte verläuft sie eine Wandlung durch. Sie überdenkt ihre Taten und wirkt, trotz ihres zarten Alters, reifer.


Ich halte den Klappentext für reichlich irreführend. Er suggeriert eine typische Dreiecksbeziehung, die so nicht vorhanden ist. Das Verhältnis der Figuren ist viel tiefergehend und auf anderen Ebenen aufgebaut. Kaden und auch Rafe sind mehr als nur einfache Statisten, die nur eingeführt wurden, um gut auszusehen. Man hat ihnen Charakter, Tiefe und Beweggründe mit auf den Weg gegeben. Und auch Pauline, die fromme Zofe, die Bewohner Terravins sowie die Kumpanen des Attentäters tragen ihren Teil zum Gesamtwerk bei.


All diese Charaktere bringen Licht in die Geschichte und erfüllen sie mit Leben.


Band 1 ist trotz all seiner Erzählkraft nur ein Aufbau für das, was noch kommen wird. Die Gabe erwacht und lässt eindeutig eine Steigerung erhoffen.


Gut zu wissen:


In der Originalausgabe ist die Reihe mit Band 3 bereits seit dem August letzten Jahres abgeschlossen. Die deutsche Auflage wird 4 Bücher umfassen, da der dritte Teil im Englischen bereits 688 Seiten umfasst. Eine deutsche Übersetzung würde wahrscheinlich über 800 Seiten betragen.


 Das Königreich Morrighan ist nach dessen Gründerin, der allerersten Ersten Tochter, benannt worden. Tatsächlich kommt der Name aus dem keltischen und bedeutet soviel wie „Geisterkönigin“ (Morrígan) oder auch „Große Königin“ (Mórrígan) - siehe Wikipedia.


Fazit:


Das Lesejahr 2017 ist noch jung und doch macht sich ein Buch auf den Weg in meine Liste, der liebsten Bücher des Jahres. „Der Kuss der Lüge“ ist ein spannender Start in eine fantastische Reihe die mit ihrer starken weiblichen Hauptcharakterin, einem grandiosen Weltenbau und einem wunderschönen Schreibstil überzeugt.


Es hat mich berührt, erzürnt und auch zu Tränen gerührt. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits. Band 2 ist bereits vorbestellt. 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

4 sterne

Hot Chocolate - Ava & Jack

Charlotte Taylor
E-Buch Text: 43 Seiten
Erschienen bei null, 30.01.2015
ISBN B00RWB28JG
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Rezension zu Chocolate 1.1 von Charlotte Taylor


Titel: Hot Chocolate: Ava & Jack: Prickelnde Novelle - Episode 1.1 (L.A. Roommates)

Autor: Charlotte Taylor

Verlag: beHEARTBEAT (Bastei Lübbe)

Seiten: 59

Genre: Erotik

Preis: 1,99 €

Erscheinungsdatum: 11.10.2016

ASIN: B01M1C21LJ


Das Buch ist ein Belegexemplar des Verlags. Vielen Dank für die Bereitstellung.


Klappentext:


„Willkommen im Hot Chocolate!


Die vier Studentinnen Ava, Jill, Kate und Lisa leben in einer schicken WG in Los Angeles. Um ihr Studium zu finanzieren, arbeiten sie nebenbei in der Bar Hot Chocolate, die Lisas Patenonkel Freddy gehört. Diese Kneipe ist beliebter Treffpunkt vieler Kommilitonen und Ehemaliger der Elite-Uni, die die vier Mädels besuchen. Ihre Studiengänge sind anspruchsvoll und zeitaufwändig. Für Beziehungen haben sie eigentlich alle keine Zeit. Doch Gelegenheit macht Liebe - oder zumindest Liebesnächte ... 


In der ersten Episode der Reihe trifft die kühle, strebsame Ava auf den rauen Jack. Er muss am nächsten Tag wieder auf seine Bohrinsel. Sie haben nur eine Nacht ... und die nutzen sie. 


Mit Leseprobe der zweiten Episode Jill & George.


Die erste Staffel ist komplett: Auf Ava & Jack (Episode 1.1) folgen Jill & George (Episode 1.2), Kate & Blue (Episode 1.3) sowie Lisa & Dan (Episode 1.4). Im Sammelband The Ladies sind sämtliche Einzelepisoden sowie zahlreiche Bonusszenen enthalten!


Und auch die 2. Staffel nimmt Formen an: Nach Love (Episode 2.1) sind bereits Pleasure (Episode 2.2) und Lust (Episode 2.3) erschienen.


Außerdem wird bald verraten, wie die Geschichte der vier Freundinnen begann in Hot Chocolate - Promise, ab Frühjahr 2017! Lasst euch überraschen!


Lust auf einen Quickie? Dann sind die Shorties Fay & Enrico sowie Merry X-Mas genau das Richtige zum eingrooven - beide können völlig unabhängig von der Serie gelesen werden!“


(Quelle: Amazon.de)


Meinung:


Ich habe lange überlegt, ob ich euch wirklich den kompletten „Klappentext“ zumuten möchte. Aber im Hinblick auf den ebenfalls viel zu langen Titel und meinen Gesamteindruck lautete die Antwort ja: da müsst ihr jetzt durch!


Eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen, ohne einen Rant auf die Genres „New Adult“ und „Erotik“ daraus werden zu lassen ist nicht so einfach. Denn hier seht ihr perfekt zusammengefasst, was man in Bezug auf die beiden Richtungen alles falsch machen kann. 


Fangen wir bei der Einstellung der Autorin an: Sowohl aus der Danksagung, als auch aus ihrem Vortrag bei der „Digital Night“ im Hause Bastei Lübbe kann man entnehmen, dass sie dazu „aufgefordert“ wurde, erotische Bücher zu verfassen. Wer die Autorin nicht kennt: Hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Romanautorin Carin Müller, die unter anderem „Tage zwischen Ebbe und Flut“ verfasst hat, welches ich bereits rezensiert habe. Es mag sein, dass jeder einmal klein anfängt. Wem es jedoch schwer fällt, explizite Szenen zu schreiben und sie noch nicht einmal bei einer Lesung vortragen kann, der ist meiner Meinung nach im falschen Genre gelandet. Genauso hölzern, wie man es sich nun vorstellen mag, wirkten die „erotischen“ Szenen auch auf mich. Der Roman erstreckt sich, wie oben angegeben, auf noch nicht einmal 59 Seiten. Ab ca. 86 % war das Buch zu Ende und es folgten Teaser, Danksagung sowie eine Leseproben für den nächsten Teil. Ich bin generell kein Fan von Kurzgeschichten und der Inhalt muss mich wirklich mitreissen, damit ich ihn auch lesen mag. Was hier allerdings nicht der Fall war. Alle Figuren, seien es die Mädels aus der WG, als auch die dazu geschaffenen Männer, wirkten so konstruiert, dass mir im Nachhinein Gigi aus Trinity geradezu lebendig vorkam. Von der Inhaltsangabe, über den Inhalt, weiter über den Teaser als auch die Leseprobe schreit alles nach Vermarktung. Ob die Figuren nun für voll zu nehmen, oder der Plot einigermaßen plausbil ist, scheint egal zu sein. Hauptsache eine weitere Erotikreihe wird auf den Markt geworfen. Es handelt sich nicht um einen „prickelnden Genuß für abends in der Badewanne“, wenn ich mir ernsthaft um sodomistische Gedanken der Charaktere Sorgen machen muss!


„Weder mit deinem Vater noch mit mir und schon gar nicht mit deinem Hund wirst du jemals wahre Leidenschaft erleben, die Energie spüren, die nur durch tiefste Hingabe freigesetzt wird.“ 


„Lisa war „flexibel“, was die Auswahl ihrer zahlreichen Bettgenossen anging - manchmal sorgte sich Ava sogar ein wenig um ihren Pudel Henry -, hatte aber einen eindeutigen Hang zu schönen Frauen.“


Die Protagonisten prüde darstellen zu wollen, in dem man die Mutter als eine sexbegierige Esoterikerin auftreten lässt könnte man noch ernst nehmen, wenn da nicht Vergleiche mit Behinderungen aufgegriffen würden, die auf keinen Fall in Ordnung sind.


„Aber ohne Liebe und Hingabe wird ein wichtiger Teil deines Seins verkümmern. Das wird wie eine Behinderung sein“.


Was soll das Buch nun sein? Ein Erotikkurzroman? Dafür gibt es zu wenig Erotik und zu viel unwichtiges Aufgebausche. New Adult? Dafür ist das Drumherum zu plump. Wieso muss eine weitere Serie auf die Leser losgelassen werden, die nichts Ganzes und nichts Halbes ist? Warum müssen die Titel, samt Untertitel immer länger werden, damit auch wirklich jeder sofort merkt, dass es sich um eine Reihe handelt? Aus welchem Grund bedarf es so einer langen Beschreibung, um das Buch und seine Nachfolger vermarkten zu müssen? Bonusinhalte, Specials usw. sind m. E. nicht von Nöten, wenn man der Inhalt allein überzeugen kann. 


Fazit:


Dank den fünfzig Schattierungen ist es mittlerweile wirklich schwierig geworden, gute Erotikliteratur bei den den „großen“ Verlagen zu finden. Ich bin wirklich froh, für dieses Buch kein Geld ausgegeben zu haben, denn die knapp 2 € sind leider immer noch zu viel für diese Art von Literatur. Der Roman, ja die komplette Reihe wirkt komplett erzwungen, was sich auf die Charaktere und den Plot auswirkt. Ich hasse es wirklich, Verrisse zu schreiben, aber leider kann ich zu „Hot Chocolate“ Teil 1.1 (usw.) nichts positives sagen. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

studenten, gruppenchat, gruselfaktor, mord, tibor rode

The Message: Thriller

Tibor Rode
E-Buch Text: 185 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 17.01.2017
ISBN 9783732532902
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zu The Message von Tibor Rode

Titel: The Message
Autor: Tibor Rode
Verlag: beTHRILLED (Bastei Lübbe)
Seiten: 185
Genre: Thriller
Preis: 2,99 € (ebook only)
Erscheinungsdatum: 17.01.2017
Asin: B01MQMEXH3

Das Buch ist ein Belegexemplar des Verlags. Vielen Dank für die Bereitstellung.

Klappentext:


Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes?

Meinung:

Gestern Abend war ich auf der Digital Night Veranstaltung von „be-ebooks“, dem neuen Imprint von Bastei Lübbe. Unter anderem wurde der „Chatnachrichten“ Thriller von Tibor Rode vorgestellt. Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass ich aufgrund der Beschaffenheit des Buchs, wahrscheinlich von selbst nicht dazu gegriffen hätte. Aus dem selben Grunde sind Bücher in Form von Theaterstücken auch nicht meins. Gerade über Beschreibungen der Charaktere und Orte sowie über die Gefühle der Figuren wird eine Spannung erst wirklich auf den Leser übertragen. Habe ich bislang immer angenommen.

Tibor Rode (bitte nicht englisch aussprechen) hat die Kostprobe aus seinem neuen Werk auf eine amüsante Art und Weise - und mit Hilfe der Verlagsmitarbeiter - vorgetragen. Daher musste ich mich heute beim Lesen des Thrillers auch wirklich konzentrieren, an den bereits bekannten Stellen nicht erneut los zu lachen. Doch hatte ich erst einmal den mir noch unbekannten Part erreicht, kroch bereits eine unheilvolle Stimmung auf mich zu. Gut, ich hätte das Buch wirklich nicht im dunkeln lesen sollen. Und ich hätte mein Smartphone vielleicht auch nicht neben liegen und mich über jede eingehende Nachricht erschrecken sollen… Rode hat es tatsächlich geschafft, eine konstant unheimliche Stimmung alleine durch Whatsapp-Nachrichten aufzubauen. Wirkten die Figuren am Anfang noch zufällig konstruiert, rätselte ich schnell über jede Aussage und fing an, sie zu hinterfragen. Das Ende ist gleichermaßen abgeschlossen und offen, was noch Platz für weitere Spekulationen lässt. Die Nachrichten sind komplett im Jargon eben solcher gehalten, samt des ein oder anderen „lol“, was sie noch authentischer macht. Die Optik wurde ebenfalls an die des Messangers angepasst. Ich denke, dass der Thriller auf dem Smartphone gelesen eine noch bessere Atmosphäre erzeugen könnte.

Ich wurde an der Nase herumgeführt, aber auch in einer von mir aufgestellten Behauptung bestätigt. Es hat mich gegruselt und ich konnte den Kindle nicht mehr aus der Hand legen. Und dies alles wegen nur 185 Seiten. Und aufgrund von Chat-Nachrichten. Hut ab, Herr Rode (immer noch nicht auf englisch ausgesprochen).

Fazit:

Wenn es jemand schafft, mich mit einem Thriller/Roman in der Form von Chat-Nachrichten zu begeistern, muss derjenige eindeutig sein Handwerk beherrschen. „The Message“ war ein toller Einstieg in das neue Label und macht Lust auf mehr Bücher des Autors.

p.s.: Ein kleiner Bericht zu der besuchten Veranstaltung wird dieses Wochenende noch folgen.

p.p.s.: Hoffentlich träume ich heute Nacht nicht von Isrun!

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273 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

wie die luft zum atmen, erotik, trauer, brittainy c. cherry, roman

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu Wie die Luft zum Atmen von Brittainy C. Cherry


Titel: Wie die Luft zum Atmen (Romance Element Reihe, Band 1)

Autor: Brittainy C. Cherry

Übersetzer: Katja Bendels

Verlag: Lyx (Bastei Lübbe)

Genre: Liebesroman

Preis: 14,00 €

Erscheinungsdatum: 13.01.2017

Isbn: 978-3736303188


Klappentext:


Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.


Meinung:


Mir fällt es dieses Mal unglaublich schwer, eine Bewertung zu schreiben. Denn ich mochte das Buch und fand es bisweilen doch unerträglich und das gleichermaßen. 


„Das Schlimmste daran, einen Menschen zu verlieren, den man liebt, ist, dass man sich selbst verliert.“ - Seite 65


Alleine vom Klappentext und der Inhaltsangabe hätte ich „Wie die Luft zum Atmen“ nicht gekauft. Doch mein erster Roman der Autorin, „Verliebt in Mr. Daniels“, hat mich so mitgerissen, dass ich diesen Roman direkt vorbestellt hatte. Selbst wenn der Klappentext nichts Neues versprach, so würde mich der Inhalt und der Schreibstil wieder überzeugen können - war mein Gedanke dabei. Doch der Schreibstil war der Punkt, der mich teilweise fast zur Verzweiflung brachte (und damit sind nicht die Logikfehler gemeint, die sich - so scheint es - Dank der Übersetzung eingeschlichen haben). Cherry schreibt wirklich schön und gefühlvoll. Doch für mich waren diese Gefühle an vielen Stellen einfach zu überschäumend und drohten mich mit den beiden Hauptfiguren zu ertränken. „Wie die Luft zum Atem“ ist wirklich das ganz große Gefühlskino und doch mochte mich die Liebesbeziehung zwischen Liz und Tristan nicht überzeugen können. Vielleicht waren es die zu viel gesagten Worte und die zu häufig verwendeten Liebesbekundungen. 


„Ich werde dir helfen, ihn festzuhalten. Ich werde dir helfen, dich an ihn zu erinnern. Ich werde mich um dich kümmern.“ - Seite 137


Es lag auch vielleicht an dem „von jetzt auf gleich“, dass ich mich nicht mit ihnen freuen konnte. „Kitschalarm“ schrie es mehr als einmal in meinen Gedanken aber ich denke, dass dies genau das Erfolgsrezept des Romans sein wird. Dies ist wirklich ein Buch für Fans der ganz großen Gefühle. 


Was mich abgeholt hat, waren die negativen Gefühle. Die Trauer, die sowohl Liz als auch Tristan als Ballast der Vergangenheit mit sich brachten. Mir als Mutter und Ehefrau fielen manche Passagen schwer zu lesen und trieben mir das ein oder andere Mal Tränen in die Augen. Die Kapitel sind aus beider Sicht verfasst, wobei die von Liz in der Überzahl sind. Trotzdem konnte ich mich so gut in beide hineinversetzen. Sie sind beide verletzte Seelen, die jeweils ihren eigenen Weg gefunden haben, mit den Verlust von geliebten Menschen umzugehen. Sie sind beide auf der Suche. Doch nach was, wissen sie selbst noch nicht. Und dabei wirkten sie - bis auf die oben erwähnte Kritik - authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ein bisschen weniger dick aufgetragen, hätte ich die beiden wirklich lieben können. 


Auf weitere Charaktere wurde kaum Wert gelegt. Es gab die überdrehte beste Freundin, die mir am Anfang noch sympathisch war, im späteren Verlauf aber wirklich sehr stereotypisch wurde.


„Filter sind was für Zigaretten, nicht für Menschen, Liz.“ - Seite 51


Alle anderen Figuren wurden zwar gut in die Geschichte integriert, das Hauptaugenmerk wurde jedoch auf Liz und Tristan gelegt. Die kleine Emma konnte ich jedoch schnell ins Herz schließen.


Der Schluss hält noch einmal viel Dramatik bereit, die mir dann doch zu viel war. Zu gewollt, zu viele Zufälle, zu sehr „New Adult“. Dies hat dem Roman wirklich nicht gut getan.


Fazit:


Auch wenn mir das Buch an manchen Stellen zu viel wahr - zu viel Gefühl, zu viele Worte - mochte ich es wirklich ganz gerne. Ich mochte seine Charaktere und (wenn auch nicht in in allen Fällen) deren Sicht auf die Dinge. Doch so richtig gezündet hat es bei mir nicht. Es hat mich nicht so umgehauen, wie es „Verliebt in Mr. Daniels“ geschafft hat. Vielleicht habe ich aufgrund des anderen Romans zu viel erwartet. Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich mochte die Traurigkeit, war aber mit der Trauerbewältigung überfordert. Ich empfehle „Wie die Luft zum Atmen“ Fans von Liebesgeschichten mit einem Übermaß an Gefühlen. Es wird denjenigen gefallen, die genau dieses „Kitsch“ und tragische Schlussszenen brauchen, damit es für sie ein guter Liebesroman wird. Unromantischen Menschen wir mir, wird er wahrscheinlich „too much“ sein. 

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liebe, lucy & darrell, kathrin lichters, carhill sisters 2: lucy & darrell, enttäuschung

Carhill Sisters 2: Lucy & Darrell

Kathrin Lichters
Flexibler Einband
Erschienen bei Feelings , 14.09.2016
ISBN 9783426215890
Genre: Romane

Rezension:  
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41 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

red rising, sklaven, rassen, young adult, lernprozess

Red Rising: Red Rising Trilogy 1 (The Red Rising Trilogy)

Pierce Brown
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 28.01.2014
ISBN 9781444759006
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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carrie price, new york, musik, new york diaries, adriana popescu

New York Diaries – Sarah

Carrie Price
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.01.2017
ISBN 9783426519400
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu New York Diaries „Sarah“ von Carrie Price


Titel: New York Diaries „Sarah“ (Teil 2 der New York Diaries Serie)

Autor: Carrie Price

Verlag: Droemer Knaur

Seitenzahl: 352

Genre: New Adult/Liebesroman

Preis: 9,99 €

Erscheinungsdatum: 10.01.2017

Isbn: 978-3426519400


Die Reihe in kompletter Reihenfolge:


Band 1: New York Diaries „Claire“ von Ally Taylor - erschienen am 04.10.2016

Band 2: New York Diaries „Sarah“ von Carrie Price“ - erschienen am 10.01.2017

Band 3: New York Diaries „Phoebe“ von Ally Taylor - erscheint am 03.04.207

Band 4: New York Diaries „Zoe“ von Carrie Price - erscheint am 03.07.2017 


Alle Teile können unabhängig von einander gelesen werden. 


Klappentext:


Sarah Hawks lebt schon lange im Knights Building, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie stur daran fest: Musikjournalisten mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie. Dann lernt Sarah kurz nacheinander den Sänger Will und den Musikproduzenten Charlie kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal kümmern sich ihre Gefühle nicht darum und stellen ihr Leben vollkommen auf den Kopf.


Meinung:


„New York Diaries ‚Sarah‘“ ist der zweite Teil der neuen New Adult Romance Reihe der beiden Autorinnen Carrie Price und Ally Taylor - auch bekannt als Adriana Popescu und Anne Freytag. Den ersten Band „Claire“ habe ich nicht gelesen, da ich gemerkt habe, dass Anne Freytag aka Ally Taylor nicht meine Autorin ist. Von Adriana Popescu habe ich praktisch alle Bücher gelesen und sie zählt zu einer meiner liebsten Autorinnen. Dem entsprechend niedergeschlagen war ich nach der Lektüre von „Gefühlsbeben“, welches ebenfalls unter dem Pseudonym Carrie Price erschienen ist. Die „Make it count“ Reihe habe ich aus diesem Grunde nicht weiter verfolgt. Doch „New York Diaries“ hat mich wieder einmal gelockt und ich hoffte, auch hier den „Popescu-Zauber“ spüren zu können. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht!


Direkt auf den ersten Seiten hat mich ihr ganz besonderer Schreibstil wieder einmal gefangen genommen. Dieser war auch das, was ich in „Make it count“ am meisten vermisst habe. Sarah ist eine wortgewandte, intelligente und liebenswerte Hauptfigur. Schon auf den ersten Seite habe ich sie ins Herz geschlossen. Ihre Liebe zur Musik springt einem förmlich entgegen und erinnerte mich sehr an Layla (aus „Lieblingsmomente“ und Lieblingsgefühle“) mit ihrer Leidenschaft für das Fotografieren. 


„Manchmal muss sich erst das ganze Leben auf den Kopf stellen, bevor etwas Gutes passiert.“ - Seite 72


Einen Charakter aufgeschlossen und selbstbewusst erscheinen zu lassen ist nicht so einfach, wie man immer glauben mag. Oft genug hat man es dann mit Figuren zu tun, die anstatt selbstbewusst, patzig rüber kommen (siehe „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay). Price schafft es immer wieder, starke weibliche Hauptcharaktere zu schaffen, die durch ihre Tiefe überzeugen zu können. Sarah ist ein sehr komplexer Charakter mit Wünschen, Ängsten, Unsicherheiten und sehr viel Leidenschaft. Sie gibt ihren Traum - allen Kritikern und Niederlagen zum Trotz - einen Job in einem Musikmagazin zu ergattern, nicht auf und über das Bloggen lässt sie ihrer Kreativität freien lauf. 


„Obwohl ich den Eindruck habe, meine Worte beschreiben nicht einmal annähernd das Gefühl des Songs, veröffentliche ich den Beitrag […]“ - Seite 37


Dies entspricht wirklich jedes Mal dem, was ich vor der Veröffentlichung einer Rezension fühle. Ein weiterer Punkt, weswegen ich mich so gut in sie hineinversetzen konnte. Es hat mir eine Freude bereitet, mit ihr durch das musikalische New York zu streifen. 


Will und Charlie sind ebenfalls gut durchdachte und gezeichnete Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können und Sarah (und mir) ihre eigenen Versionen von New York gezeigt haben. Auch wen mir  beide nicht zu jeder Zeit zugesagt haben, habe ich so doch ins Herz schließen können. Wer von den beiden mein Favorit geworden ist, kann auf aufgrund der Spoiler-Gefahr leider nicht verraten.  


„Manche sagen, du musst erst weggehen, um zu wissen, wohin du gehörst.“ - Seite 341


Etwas, was die Autorin ebenfalls beherrscht ist, kurze Zeiträume in etwas besonderes zu verwandeln. Ich bemängele ziemlich häufig, dass Figuren sich zu schnell ineinander verlieben sowie sog. Dreiecksgeschichten. Hier, meine Damen und Herren, habt ihr das Beispiel, wie man es richtig macht. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und der Alltag war für kurze Zeit vergessen. Auch wenn das Cover des Buchs „New Adult“ schreit, erwartet einen hier so viel mehr. Worauf - zum Glück - verzichtet wurde, ist die „ach so schlimme und düstere Vergangenheit“ der Protagonisten sowie 15-fache Orgasmen, die einen ins All befördern. 


Fazit:


„Da ist Musik, als hätte New York einen eigenen Soundtrack.“ - Seite 75


„New York Diaries - Sarah“ ist eine Liebeserklärung an die Musik und an die Stadt, die niemals schläft. Begebt euch zusammen mit Sarah auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, denn dies ist eine absolute Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil aus Price’ Feder, der auch noch an meinem Geburtstag erscheint (Das perfekte Geschenk an sich selbst). 

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bourbon, intrigen, geheimnisse, liebe, j.r.ward

Bourbon Kings

J.R.Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.01.2017
ISBN 9783736303225
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu Bourbon Kings von J. R. Ward


Titel: Bourbon Kings

Autor: J. R. Ward

Übersetzer: Marion Herbert und Katrin Kremmler

Verlag: Lyx (Bastei Lübbe)

Genre: Familien-Saga/Gegenwartsliteratur

Preis: 12,90 €

Erscheinungsdatum: 03.01.2017

Isbn: 9783736303225


Ich habe das ebook durch Netgalley zu Rezensionszwecken erhalten. Vielen Dank für die Bereistellung des Rezensionsexemplars.


Die Reihe in der Übersicht:


Band 1: Bourbon Kings - erschienen am 03.01.2017

Band 2: Bourbon Sins - erscheint am 28.06.2017

Band 3: Bourbon Lies - erscheint am 24.11.2017


Klappentext:


Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse.


Meinung:


„Bourbon Kings“ war mein zweiter Versuch, mit der Autorin warm zu werden. Ich hatte mich bereits an ihre Vampir-Saga „Black Dagger“ heran gewagt, doch leider wurde ich mit dieser so enttäuscht, dass ich diese bereits nach dem ersten Teil abgebrochen habe. „Bourbon Kings“ war mal wieder eines dieser Bücher, die um einen herumschleichen und „lies mich“ schreien, auch wenn man davon ausgehen muss, mal wieder enttäuscht zu werden. Erwartet habe ich einen typischen New Adult Roman. Doch „Bourbon Kings“ war unterhaltsamer als gedacht. 


Zum einen sind die Bücher der Reihe nicht so gestaltet, dass wir jeweils eines der Familiemitglieder kennenlernen und in der Ich-Perspektive mit ihnen durch die Story rasen. Hier hat Ward von mir den ersten Pluspunkt erhalten. In jeweils abwechselnden Kapitel begegnen uns Lesern die Kinder der Familie Baldwin, namentlich Lane, Edward und Gin. Des Weiteren hat Lizzy, die Gärtnerin des Anwesens, ihre Auftritte. Neben diesen Hauptfiguren wird man zu anfangs mit weiteren Familienmitgliedern, Angestellten und Love Interrests überhäuft, so dass ich erst einmal alle zusammen sortieren musste. Dank einiger Ausflüge in die Kindheit der Protagonisten, war ich jedoch schnell im Geschehen eingetaucht. 


Die Grundgeschichte ist schnell erzählt: Als Lane, der zweitälteste Sohn des Clans, nach zwei Jahren der Abwesenheit zurück zum Familienanwesen kommt, wird er nich nur mit der Krankheit einer lieben Freundin und der Anwesenheit seiner ehemaligen großen Liebe, sondern auch vielen internen Problemen konfrontiert. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Aufenthalt werden. Doch als sich im weiteren Verlauf die Dinge zuspitzen, hat er keine andere Möglichkeit, als zu bleiben. 


Man stelle sich ein gigantisches Anwesen mit zahlreichen Angestellten, weitläufigen Gärten und einem riesigen Fuhrpark vor. Das Haus mit all seinen Besitztümern ist seit Generationen im Besitz von einer der einflussreichsten Familien der Umgebung, die auch noch sehr erfolgreich im Bourbon-Geschäft ist. Wenn man nun stereotypische Figuren vor Augen hat, die verwöhnt, arrogant jedoch völlig unverstanden sind, liegt man genau richtig. Das Konzept „Reiche Familie, Intrigen, Geheimnisse, Kriminalität“ hat Ward verstanden und gut umgesetzt. Hier und da hatte ich das Gefühl, mitten in einer Soap gelandet zu sein. Dies kommt dem Roman nicht unbedingt zu Gute, eröffnet aber natürlich die Möglichkeit einer Serienadaption.


 Auch wenn ich relativ zügig durch das Buch gekommen bin, waren hier und da kleine Längen eingebaut, die nicht hätten sein müssen. Diese vergeudeten Zeilen hätten dem Charakterausbau wirklich gut getan. Kleine Cliffhanger an jedem Ende eines Kapitels, haben dies jedoch wieder wett gemacht und mich am Lesen gehalten. Hätte sich die Autorin ein wenig mehr Mühe beim Verfassen des Romans gegeben, wäre dies noch nicht einmal so schlimm gewesen. Denn der Schreibstil ist wirklich sehr schlicht und einfach. Nicht so schlimm, wie in Black Dagger, aber immer noch viel zu anspruchslos. Aus diesem resultieren auch Logikfehler, wie eine „frei stehende Einbaukommode“. Die zahlreichen und wahllosen Wiederholungen von Marken- und Desingernamen empfinde ich ebenfalls als der überflüssig. Die meisten waren mir noch nicht einmal bekannt. 


Das Buch glänzt durch seine Intrigen und Geheimnisse. Durch seine überspitzen Charaktere und die (hier und da übertriebene) Dramatik. Man muss in der Stimmung für solch einen Roman sein und das war ich auch. Aus diesem Grunde hat er mich sehr gut unterhalten und ich konnte über die kleinen Fehler und klischeehaften Darstellungen hinwegsehen. 


Fazit:


Ward erfindet mit „Bourbon Kings“ das Rad nicht neu, doch weiß sie zu unterhalten. Fans von Gossip Girl und „Downtown Abby“ werden sicher auf ihre Kosten kommen. Oft ist die Rede von „einfachen und unterhaltsamen Büchern, bei denen man abschalten kann, die aber trotzdem nicht zu stumpf sind“. Wenn ihr genau so etwas sucht, seid ihr hier richtig. Ich habe mich mit der Familie Baldwin gut amüsiert und tatsächlich den zweiten  Band vorbestellt. 

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596 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

fantasy, königin, erika johansen, die königin der schatten, dystopie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:

Rezension zu Die Königin der Schatten von Erika Johansen


Titel: Die Königin der Schatten (Band 1)

Autor: Erika Johansen

Übersetzer: Kathrin Wolf

Verlag: Heyne

Genre: Dystopie/Fantasy

Preis: 14,99 €

Erscheinungsdatum: 15.05.2015

Isbn: 978-3453315860


Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar durch das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe erhalten. Vielen Dank dafür.


Klappentext:



Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling.


Meinung:


Flogen die ersten Seiten nur so dahin, wurde Kelseas Reise doch schnell zäh und langatmig. Der Schreibstil ist in Ordnung. Weder besonders schlecht, noch besonders ausgeschmückt. Viel zu oft wurde sich an unwichtigen Details aufgehalten, statt die Geschichte weiter voran zu treiben. Es bedurfte um die 200 Seiten, bis sie endlich an der Festung angekommen ist. Viele Fantasyromane leben von ihrer Heldenreise. Ist diese ansprechend und spannend verfasst, begleitete ich die Akteure gerne auf dieser. Diese zog sich jedoch so in die Länge, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe, wodurch sich die Lesezeit an diesem Roman wahnsinnig gezogen hat. Was mich am meisten geärgert hat war, dass dies kein Highfantasy ist, wie ich es mir erhofft hatte. Vielmehr spielt der Roman in einer fiktiven Zukunft unserer Welt, die sich wieder unserem Mittelalter angepasst hat. Da gab es „die große Überfahrt“, bei der leider sämtliche Ärzte das zeitliche segnen mussten und auch sonst die uns bekannte Technik und Medizin verloren gingen. Bevor ich endlich im Klaren über diese Details war, haben mich die zahlreichen, unserer Zeit angepassten Worte in den Unterhaltungen und den erwähnten Gegenständen gestört. Im Nachhinein war es dann klar, wieso diese aufgetaucht sind. So richtig viel erfährt man von dieser Welt jedoch nicht, wenn man die Aufzeichnungen zu Anfang jeden Kapitels nicht mit einrechnet. Den Leser zunächst im Unklaren zu lassen, ist schön und gut, wenn ich mit der gezeichneten Welt jedoch überhaupt nichts anzufangen weiß, ist anscheinend irgendetwas schief gelaufen. Warum so viele den Weltenbau loben, ist für mich daher nicht nachvollziehbar. Vielleicht ändert sich dies jedoch noch in den Folgebänden. Ich frage mich immer noch, welcher neuer Kontinent das sein soll, auf den sie übergesiedelt sind. 


Kelsea als Hauptfigur kann ich bis jetzt nicht wirklich einordnen. Ihre Moral und Stärke sprechen für sie. Allerdings bleibt ihr Verhalten für mich oft nicht nachvollziehbar, ihr Charakter undurchsichtig und austauschbar. Ob sie sich in den weiteren Büchern noch weiter entwickeln wird, kann ich leider nicht sagen (ich hoffe es doch sehr). Kelsea wird zu anfangs als leicht dicklich und recht unscheinbar beschrieben. Sie selbst bringt diese Aspekte leider viel zu oft ins Spiel. 19 Jahre lang wurde sie bei ihren Zieheltern in einem Haus im Wald versteckt, ohne Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen. Doch war ihr schon vor ihrem Aufbruch klar, dass sie im Gegensatz zu den anderen am Hofe ja ach so dick und unscheinbar ist. Wie soll sie dies bitte einschätzen können? Ebenso zermürbend fand ich ihren ständigen Wechseln zwischen aufgeklärt und uninformiert. In den Jahren ihres Versteckspiels wurde sie auf ihr zukünftiges Amt vorbereitet - oder auch nicht. Immer gerade so, wie es gut in die Geschichte gepasst hat. Von Anfang an schwebte die Gefahr in Form von einer Bedrohung von allen Seiten über ihr. Als wirklich bedrohlich habe ich sie jedoch nicht wahrgenommen. Vielleicht, weil Kelsea mir als zu abgeklärt erschienen ist. 

Mace bzw. Lazarus, der ihr als Sidekick zur Seite gestellt worden ist, hatte leider im Gegensatz zu ihr vielmehr Tiefe aufzuweisen. Neben all den anderen Figuren, die hier und da eingestreut wurden, erschien Mace als der greifbarste, gerade aufgrund seines ungestümen Wesens. Die Namen der anderen Gardisten sind mir leider nicht im Gedächtnis geblieben.


Nachdem ich mich regelrecht durch die Seiten gequält hatte, setzte ich noch einmal große Erwartungen in das Ende, welches es leider auch nicht mehr rausreissen konnte. Auch hier fehlte es mir an Spannung. Allerdings ist es so gestaltet, dass man Band 1 abschließen kann, ohne das Gefühl zu haben etwas zu verpassen, wenn man die weiteren Teile nicht liest. 


Fazit:


Manchmal ist es wirklich ärgerlich. Von diesem Roman, bzw. der Reihe hatte ich mich sehr viel versprochen, da es mit „Das Lied von Eis und Feuer“ von Georg R.R. Martin verglichen worden ist. Doch leider kommt „Die Königin der Schatten“ in keiner Weise an die Bücher von Martin heran. Das Buch ist mehr Dystopie als Highfantasy und verschenkte in vielerlei Hinsicht Potenzial. Leider konnte mich Band 1 nicht davon überzeugen, die Reihe fortsetzen zu wollen.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

kathrin lichters, carhill sisters, feelings, carhill sister, kathrin lichter

Carhill Sisters 1: Emily & Jake

Kathrin Lichters
Flexibler Einband
Erschienen bei Feelings , 03.08.2016
ISBN 9783426215883
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu Carhill Sisters „Emily & Jake von Kathrin Lichters


Titel: Carhill Sisters 1: Emily & Jake

Autor: Kathrin Lichters

Verlag: Feelings

Genre: New Adult

Seiten: 302 

Preis: 4,99 € ebook, 12,99 € Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 03.08.2016

Isbn: 978-3426215883


Die Carhill Sisters Reihe in der Übersicht:


Band 1: „Emily & Jake“ - Erschienen am 03.08.2016

Band 2: „Lucy & Darell“ - Erschienen am 14.09.2016

Band 3: „Mary & Jamie“ - Erschienen am 23.11.2016

Band 4: „Amy & Sam“ - Erschienen am 11.01.2017


Dies ist ein Rezensionsexemplar des Verlags. 


Klappentext:


Vier Schwestern auf der Suche nach dem ganz großen Glück … 

Nach dem frühen Unfalltod ihres Mannes findet die junge Künstlerin Emily Carhill nur schwer in ihren Alltag zurück. Ihr Leben in Jarbor Hydes erscheint ihr eintönig und farblos, jedenfalls bis der Rennfahrer Jake O’Reiley in ihrem Heimatort strandet und ihr Leben dort gehörig auf den Kopf stellt. Mithilfe ihrer verrückten Schwestern und ihrem Bruder versucht sie den Weg zu Jakes Herz zu finden, denn auch er trägt Dämonen mit sich herum, die ihrem gemeinsamen Glück im Wege stehen. Wie könnte Emily einen Mann lieben, der sein Geld mit Autorennen verdient und sich ständig in Gefahr begibt, wo Emily doch alles über Schmerz und Verlust weiß? 


Meinung:


„Carhill Sisters: Emily & Jake“ ist ein weiterer Titel aus dem Feelings Verlag, der mir zu Rezensionszwecken zugeschickt wurde und der Auftakt der neuen Reihe von Kathrin Lichters. Ihr „Backstage-Love“ Serie ist bereits 2015 erschienen. Des Weiteren hat sie sich mit der „Dark Ages“ Reihe im Fantasygenre niedergelassen. „Emily & Jake“ ist mein erster Roman von Lichters.


New Adult und ich, dass ist eine Hassliebe. So oft wurde ich enttäuscht und dennoch kann ich einfach nicht den Finger von diesem Genre lassen, immer auf der Suche nach einer Ausnahme zwischen all den schlechten Vertretern dieser Gattung. Etwas nervös, wird daher jeder neue Roman angegangen. Warum mir die Bewertung dieses Mal nicht so ganz leicht gefallen ist, möchte ich euch wie folgt erläutern:


Der Einstieg war wahrscheinlich mit der beste Parts des Buchs. Ich wurde direkt mit Emilys Gefühlen konfrontiert und ihre Trauer war förmlich zum Greifen. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn es sich mit allem anderen ihrerseits den Rest des Romans ebenso verhalten hätte. Der Schreibstil ist komplett unjugendlich, was das Buch direkt auf ein anderes Niveaulevel bringt. Der Roman liest sich sehr flüssig, so dass ich zügig voran gekommen bin. Auch, wenn es mehrere Erzählstränge gibt, sind diese nicht in der Ersten Person verfasst. Trotzdem kommen alle Figuren gut zur Geltung. 


Neben den beiden im Titel erwähnten Charakteren lernt man den Rest der Familie Carhill sowie einige weitere Figuren kennen. Auf Anhieb haben mir alle Carhill Geschwister gut gefallen. Fast sogar noch besser, als die beiden Hauptcharaktere selbst. Besonders Lucy konnte einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Jeder einzelne Charakter wurde stimmig in die Geschichte eingearbeitet. Lediglich Emilys Bruder Luke erschien mir als das stereotypische Quoten-LGBTQ-Mitglied. Ich konnte auch leider nichts dazu finden, ob er einen eigenen Teil in der Reihe erhalten wird. So sehr ich also die Figuren rund um Emily und Jake ins Herz geschlossen habe, umso weniger konnte mich die Liebesgeschichte der beiden mitreissen. Dies lag mitunter daran, dass es für meinen Geschmack wieder einmal viel zu schnell ging. Zum anderen empfand ich die „Stolpersteine“, die Lichters den beiden auf den Weg gelegt hat, als zu dramatisch und den letzten Abschnitt als zu kitschig. Wer aber genau dies sucht, wird dieses Buch sicher lieben. Jake war tatsächlich die Person, die mir am wenigsten zugesagt hat. Sein Verwandlung von „super arrogant“ zu „handzahm“ war zu schnell und zu unglaubwürdig erzählt. Auch störten mich die unzähligen Wiederholungen seinerseits, was den sogenannten Familienfluch anbelangt. 


Ich finde, dass weder Klappentext, noch Cover, den Inhalt des Romans gut widerspiegeln. Die durchwegs guten - dennoch kritischen - Rezensionen haben mich für dieses Buch entscheiden lassen. Wenn es ausschließlich nach Inhaltsangabe und Cover gegangen wäre, hätte ich wohl zu einem anderen gegriffen. 


Zitat:


„Ich werde dir also nicht meine Liebe gestehen, keine Geschenke machen oder über Nacht bleiben. Ich möchte Sex und Weile meine Zeit mit dir verbringen. Das ist alles!“ - 47 % 


Fazit:


New Adult auf Deutsch: Kann das funktionieren? Ich sage ja, auch wenn der Roman einige Schwächen aufweist. Eine Steigerung in den Folgebänden ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Obwohl ich dafür bekannt bin, solche Reihen nicht fortzuführen, werde ich mir zumindest noch Band 2 kaufen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Lucy weiter geht. Die Liebesgeschichte von Emily und Jake konnte mich nicht direkt berühren, dafür wurde sie mir zu schnell abgehandelt und gegen Ende hin zu sehr aufgebauscht. Doch das kleine Örtchen Jarbor Hydes sowie die Familie Carhill konnten dies gut wieder ausgleichen. 


Das Buch und ich: Es ist keine Liebe auf den ersten Blick, der Unterhaltungsfaktor ist jedoch sehr hoch. Am besten macht ihr euch euer eigenes Bild (und vergesst bitte nicht, mir dann eure Meinung mitzuteilen).

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

norwegen, zweiter weltkrieg, krimi, deutsche besatzung, 2016

Totensommer

Trude Teige , Gabriele Haefs , Andreas Brunstermann
Flexibler Einband: 357 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.07.2016
ISBN 9783746632179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

katzenbär, vorlesen, kinderbuch, luna, umzug

Luna und der Katzenbär

Udo Weigelt , Joëlle Tourlonias
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei cbj, 21.03.2016
ISBN 9783570172988
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kinderbuch-Rezension zu Luna und der Katzenbär 1


Titel: Luna und der Katzenbär (Die Katzenbär-Reihe, Band 1)

Autor: Udo Weigelt

Illustrator:

Verlag: cbj

Genre: Kinderbuch

Preis: 9,99 €

Erscheinungsdatum: 21.03.2016

Isbn: 978-3570172988

Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 5 Jahren


Klappentext:


Noch nie hat sich Luna so einsam gefühlt. Wie gerne hätte sie jetzt einen Freund. Luna blinzelt. Hat sich da nicht eine der Umzugskisten bewegt? Vorsichtig zieht sie das Glas mit den Gummibärchen hervor. Darin steckt etwas Kuscheliges, Weiches … »Mein Name ist Karlo. Karlo Katzenbär«, stellt sich das kleine Tier mit dem lustigen Ringelschwanz vor. Luna weiß sofort: das wird ihr neuer Freund. Karlo dagegen ist weniger begeistert von dem kleinen Mädchen, das einfach in sein Zuhause gezogen ist, ohne ihn vorher zu fragen. Aber als Luna ihn mit einem Schälchen Erdbeeren überrascht, kann er nicht widerstehen und schnell steht fest: zusammen ist man weniger allein.


Meinung:


Gerade für Kinder ist ein Neuanfang immer wieder schwierig. Eine neue Stadt, ein neues Haus. Alte Freunde werden zurück gelassen. Alles ist neu und fremd. Das einzige, was einem da noch Halt geben kann, ist das heiß geliebte Kuscheltier. Aber was, wenn dieses unauffindbar ist? Genau dies passiert der kleinen Luna, denn sie verliert während ihres Umzuges ihr Stoffltier „Ninchen“. Doch dann findet sie in einem der vielen Umzugskartons eine plüschige Ausgabe eines roten Pandas und lässt ihn in ihrer Fantasie zum Leben erwachen. Der Kleine stellt sich ihr als Karlo Katzenbär vor und scheint zunächst ein unliebsamer Zeitgenosse zu sein, der das Haus der Familie auf den Kopf stellt. Karlos Verhalten ist die Spiegelung von Lunas Gefühlen. Über das Tier geht sie mit ihrem Unmut und der Angst über die Veränderung um. Udo Weigelt erzählt Lunas Geschichte in einem für Kleinkinder verständlichen Ton, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Der Altersangabe des Verlags kann ich daher zustimmen.


 Die Absätze pro Seite sind gering gehalten, so dass sich das Buch gut zum abendlichen Vorlesen eignet. Obwohl meine beiden noch zu jung sind, um die Geschichte und vor allem ihre Botschaft zu verstehen, hören sie doch gerne zu. Ich bin schon sehr gespannt, was die Große in ein paar Monaten dazu sagen wird. Bis dahin ist es weiterhin eine schöne Geschichte zum Entspannen und Einschlafen.


Besonders gut gefallen mir die Illustrationen, die liebevoll gezeichnet und mit den dazugehörigen Texten abgestimmt sind.


Fazit:


„Luna und der Katzenbär“ ist eine liebevoll erzählte Geschichte über den kindlichen Umgang mit Neuanfängen. 


Die Folgebände werden ebenfalls hier einziehen und wir sind schon sehr gespannt, welche Abenteuer Luna und Karlo noch erleben werden.

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deutsch, lauren oliver, jugendbuch

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.03.2013
ISBN 9783551312006
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie


Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Autor: Lauren Oliver

Übersetzer: Katharina Diestelmeier

Verlag: Carlsen

Genre: Jugendbuch

Preis: 8,99 €

Erscheinungsdatum: 23.08.2010 bzw. 15.03.2013

Isbn: 978-3551312006


Dies ist ein Rezensionsexemplar. Einen lieben Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung.


Klappentext:


Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte. 


Meinung:


Der Roman ist bereits 2010 als Hardcover sowie 2013 in der Taschenbuchausgabe erschienen. Weil die Verfilmung dieses Jahr in die Lichtspielhäuser Einzug hält, bin ich auf den Titel neugierig geworden. Da ich im Vorfeld viele positive Stimmen dazu gehört hatte, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. 


Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, eine Bewertung für ein Buch zu verfassen. Dies liegt zum einen daran, dass mir das Buch so unglaublich gut gefallen hat. Auf der anderen Seite wiederum, weiß ich - auch nach drei Nächten darüber schlafen, immer noch nicht, was ich vom Abschluss halten soll.


Wer den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray kennt, hat in etwa ein Ahnung vom Handlungsbogen der Geschichte. Setzt man diese Handlung in das Setting eines Highschoolfilms, kommt dabei „Wenn du stirbst…“ raus. Zusammen mit Samantha - meist Sam - genannt habe ich mich auf dies ungewöhnliche Reise durch den immer wiederkehrenden 12.02. begeben.


Sams Figur ist wirklich gut geschrieben und ausgearbeitet. Sie ist Mitglied der beliebtesten Clique der Schule und als Teil der Abschlussklasse ganz oben in der Schulhierachie. Sie kam zunächst genauso unsympathisch rüber, wie man sich ein solches Mädchen vorstellt. Oberflächlich, selbstgefällig und doch auf ihre Art immer ehrlich. Sie weiß ganz genau, was sie mit ihrem Mobbing anrichten kann, war sie doch einst selbst in der Rolle des Opfers. Mit jedem neuen Tag nach ihrem Unfall kommt sie jedoch allmählich zu der Erkenntnis, dass sie ihr Leben nicht so enden lassen kann. Ob sie sich ändert, und ob es ein Happy End gibt, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. 


Da der Roman aus ihrer Sicht erzählt wird, bekommt das ganze eine noch persönlichere Note. Sam ist ein Charakter, in dem man sich gut hineinversetzen kann. Selbst, wenn man ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen bzw. gutheißen kann. Man darf Sam nicht als die typische Protagonistin eines Jugendromans sehen, die engelsgleiche Charakterzüge und ein unscheinbares, doch hübsches, Aussehen aufweist. Sie ist einfach ein typischer (amerikanischer) Teenager, der sich über die Tragweite seiner Handlungen nicht bewusst ist.


Besonders der Tag, an dem sie beschließt auf alles bisherige zu pfeifen, hat mir gut gefallen. Was wäre, wenn man einfach in die Rolle eines anderen schlüpfen könnte? Wenn man einen Tag lang leben könnte, ohne sich auf Konsequenzen gefasst machen zu müssen?


Im Allgemeinen sind sämtliche Figuren realitätsnah gestaltet. An Jugendbüchern bemängele ich häufig die unglaubwürdig entworfenen Teenager. „Wenn du stirbst…“ merkt man die Arbeit, die Lauren Oliver in ihre Charaktere gesteckt hat, wirklich an. 


Obwohl sich die Handlung durch das ständige Wiederkehren des 12.02. ähnelt, ist keiner dieser Tage uninteressant. Die tiefergehende Botschaft des Romans, wird erst nach und nach an die Oberfläche gespült und hat mich gegen Ende hin förmlich mitgerissen. 


Der Roman hätte eines meiner ersten Highlights des neuen Jahres werden können, wäre da nicht das Ende gewesen, dass meine Euphorie ausgebremst hat. Es hat jedoch geschafft, Emotionen in mir auszulösen, was natürlich wieder für sich spricht. Allerdings kann man sich ausmalen, wie es für die Charaktere nach diesem Abschluss weitergehen würde und dies ist der Punkt, der mich ein wenig enttäuscht zurück lässt. 


Auch jetzt noch, nach ein paar Tagen, muss ich immer wieder an das Buch, seine Charaktere und natürlich das Ende denken. Ihr seht, es ist ein Roman, der einen nicht so schnell loslassen wird.


Fazit:


Bist du auf der Seite der „Gewinner“, oder der „Verlierer“? Und was sagt das Einteilen in solche Kategorien über uns aus? Würdest du versuchen, dich und dein Verhalten zu ändern, wenn du plötzlich vor deinem letzten Tag stehen würdest? Samantha muss sich in „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ mit diesen Fragen auseinandersetzen. Der Weg dorthin wurde für einen Jugendroman sehr gefühlvoll und mitreissend geschrieben. Auch wenn ich immer noch unschlüssig bin, was ich vom Schluss halten soll, empfehle ich euch die Lektüre des Romans, denn gerade gegen Ende hin kommen die Emotionen noch einmal so richtig in fahrt.


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thriller, horror, ring, japa, jenny milewski

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu Angstmädchen von Jenny Milewski


Titel: Angstmädchen

Autor: Jenny Milewski

Übersetzer: Maximilian Stadler

Verlag: Heyne

Genre (laut Verlag): Thriller

Genre (eigene Einschätzung): Mystery/Horror

Preis: 13,99 €

Erscheinungsdatum: 09.01.2017

Isbn: 978-3453438804


Dies ist ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals der Random House Verlagsgruppe. Ich bedanke mich für die Bereitstellung des Buchs zu Rezesionszwecken.


Klappentext:


Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht


Meinung:


Mag man dem Klappentext glauben, handelt es sich bei diesem Buch um einen Thriller mit mystischen Einschlägen. Dementsprechend habe ich eine „reale“ Aufklärung der Ereignisse erwartet. Deswegen direkt zu Anfang der Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um einen Thriller im klassischen Sinne. Nicht nur aufgrund der übernatürlichen Vorkommnisse. Auch im Weiteren fehlen der Handlung die Bausteine, um zu einem  Thriller zu werden. Ordnet man den Roman also direkt dem Genre „Horror“ zu, sind die Erwartungen gleich ganz andere.


Nichts desto trotz bin ich mit der Geschichte nicht warm geworden. Die Grundidee „gruseliges japanisches Mädchen treibt in einem scheinbar verfluchten Haus ihr Unwesen“ ist nicht neu und wurde sowohl in Büchern, als auch in Filmen unzählige Male verarbeitet. Und an letztere erinnerte mich das Buch auch stark. Obwohl das Setting in Schweden angesiedelt worden ist, schwebte die Atmosphäre eines amerikanischen Teenager-Horrofilms mit. Dazu trugen die leider sehr platten und stereotypisch gezeichneten Figuren - einschließlich der Protagonistin Malin - ihren Teil bei. Malin blieb mir recht undurchsichtig. Obwohl sie als das schüchterne, einfache Mädchen vom Land dargestellt wurde (und sie sich selbst als solche beschrieb) stand ihr Handeln im Gegensatz dazu. Neben den paranormalen Elementen, wurde ein großes Augenmerk auf das Studentenleben von Malin geworfen. Eigentlich ein schönes Mittel, nicht alleine die Horrorelemente plump herunter zu erzählen. In diesem Fall waren sie doch leider sehr störend und warfen immer wieder, wie oben bereits erwähnt, das Gefühl auf, in einem Roman für Teenager gelandet zu sein. Mir fehlte es eindeutig an einer bedrohenden und gruseligen Atmosphäre. Auch wurde nicht auf das typische Fehlverhalten von Personen in solchen Büchern/Filmen verzichtet, dass einen den Kopf schütteln lässt. Von den Logikfehlern möchte ich erst gar nicht anfangen.


Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Am allermeisten hat mich jedoch der teilweise sehr abstruse Satzbau gestört. Es ging sogar soweit, dass ich einige Sätze ein zweites Mal lesen musste, um mir über ihren Sinn klar zu werden. Ob dies nun an der Übersetzung oder generell des Stils der Autorin liegt, kann ich leider nicht sagen.


Fazit:


„Angstmädchen“ ist eine paranormale Geschichte, wie wir sie aus vielen Filmen kennen, die einen netten Kinoabend versprechen - mehr aber auch nicht. Man sollte weder einen Thriller erwarten, noch eine tiefgreifende und atmosphärische Story. Wer Horrorromane mag, die einen nicht in Angst und Schrecken versetzen, kann sicher nichts falsch machen. Dieses Buch ist ein solides Werk, dass meine Erwartungen jedoch leider nicht erfüllen konnte. 

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liebe, armut, miasheridan, imnächstenlebenvielleicht, im nächsten leben vielleicht

Im nächsten Leben vielleicht

Mia Sheridan , Uta Hege
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2017
ISBN 9783492309431
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu Im nächsten Leben vielleicht von Mia Sheridan


Titel: Im nächsten Leben vielleicht

Autor: Mia Sheridan

Übersetzer: Uta Hege

Verlag: Piper

Genre: New Adult

Preis: 9,99 €

Erscheinungsdatum: 12.01.2017

Isbn: 978-3492309431


Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, welches mir freundlicherweise durch den Piper Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Vielen Dank noch einmal hierfür.


Klappentext:


Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?



Meinung:


Wie war das? Ich wollte erst einmal die Finger von Neuerscheinungen lassen und den SuB abarbeiten? Tja, auf frischer Tat ertappt. Nachdem ich in den Klappentext gelesen hatte, wollte ich einfach unbedingt wissen, was dieser Roman tatsächlich zu bieten hat.


Trotz Zeitmangel war der Roman sehr schnell fertig gelesen, was vor allem am Schreibstil lag. Dieser war wahrlich bildhaft, sowohl in der Beschreibung der Gefühle der beiden Figuren, als auch in der des Elends, in dem die beiden aufgewachsen sind. Obwohl es sich - was mir vor dem Lesen nicht ganz klar gewesen ist - um einen New Adult handelt, konnte mich der Werdegang vom Tenleigh und Kyland mitreissen. Dies passiert mir in diesem Genre wirklich nur sehr selten. Der Zustand, in dem sich der Ort der beiden befindet und der Umstand der Perspektivlosigkeit, wenn sie das Stipendium nicht erhalten, konnte tatsächlich eine bedrückende Stimmung hervorrufen. Die genretypische "ach so furchtbare und dunkle Vergangenheit der Hauptfiguren" konnte ich als Leser selbst miterleben. Dadurch hatte ich das erst Mal das Gefühl, in einem derartigen Roman, einen Bezug zu den Charakteren aufzubauen.


„Die Hoffnungslosigkeit ist so verbreitet wie die weiße Eiche, und die Arbeitslosigkeit ist eher die Regel denn die Ausnahme.“ - Seite 9


Das Kennenlernen und Zueinenanderfinden baut sich langsam auf. Es gibt hier kein "Treffen sich, machen miteinander rum, haben nie ein Wort miteinander gewechselt, es ist aber trotzdem die große Liebe". Einzelne Episoden der beiden empfand sogar ich als romantisch. Dieser New Adult Roman hatte somit das Potenzial, einer der wenigen zu werden, der mich vollends hätte beigestern können. Doch auch in "Im nächsten Leben vielleicht" gab es fragwürdige Einstellungen - vor allem des männlichen Charakters - wie eine Beziehung zu führen sei. Es waren dieses Mal nur einige wenige Stellen, aber bei mir bremsen solche das Lesevergnügen doch immer aus. Ich sollte bei solchen Unterhaltungsromanen wahrscheinlich einfach nur den Kopf ausschalten aber das kann und möchte ich nicht. Autoren haben, gerade wenn sie für ein junges Publikum schreiben, Verantwortung und sollte ihre eigenen moralischen Vorstellungen vielleicht noch einmal überdenken. Hätte man diese Zeilen weggelassen, wäre es kein Verlust für den Roman gewesen. Dieser Umstand wurde jedoch zum Glück dadurch wieder gut gemacht, dass die Charaktere eine nachvollziehbare Entwicklung durchlebt haben.


Das Happy End war für meinen Geschmack zu perfekt, aber da hat nunmal jeder andere Vorstellungen. Den meisten wird der Abschluss sicher sehr gut gefallen.


Am Ende möchte ich auch noch die Haptik erwähnt haben. In Zeiten, so scheint es mir, wo alle Verlage auf den Zug der broschierten Ausgaben aufgesprungen sind, habe ich mit „Im nächsten Leben vielleicht“ endlich mal wieder ein schönes Taschenbuch in den Händen gehalten. Die Oberfläche fasst sich sehr toll an und das Cover ist (gerade für das Genre) wirklich gut gewählt worden.


Fazit:


Bis auf wenige Fehltritte ist „Im nächsten Leben vielleicht“ ein New Adult Roman, wie es ihn öfters geben sollte. Die Gefühle der Charaktere werden glaubhaft dargebracht, eine Entwicklung der Persönlichkeiten ist  spürbar. Trotz der oben erwähnten Passagen, die mich gestört haben, bin ich gut unterhalten worden. Bei der Autorin ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, weswegen ich sicher ein weiteres Buch von ihr lesen würde. 


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A Whole New World: A Twisted Tale

Liz Braswell
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei DISNEY PR, 01.09.2015
ISBN 9781484707296
Genre: Sonstiges

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