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Unkraut vergeht nicht

Andrea Lapp-Schreiber
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei M.A.M. Maiworm, 17.12.2015
ISBN 9783943261097
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich ist im Leben von Andrea Lapp-Schreiber alles gut. Ihre Praxis als Heilpraktikerin läuft super, sie ist mit einem tollen Mann in zweiter Ehe verheiratet, mit ihrer Tochter und den „Stiefkindern“ versteht sie sich sehr gut und nach drei sehr arbeitsreichen Jahren planen ihr Mann und sie einen Traumurlaub in Sansibar, um mal so richtig auszuspannen.

Anfang September wird sie nach einem Projekt auf einmal krank, Schüttelfrost, Fieber eben das ganze Programm. Dazu kommen unerklärliche Beschwerden im Bauch.
Ihre Beschwerden verschlimmern sich so sehr, dass sie kurze Zeit später in die Notaufnahme eingeliefert wird. Im Anschluss erhält sie die niederschmetternde Diagnose: Krebs.

Doch Andrea Lapp-Schreiber lässt sich nicht entmutigen. Mit dem festen Ziel vor Augen: „Ich fahre mit meinem Mann nach Sansibar“ nimmt sie den Kampf gegen die schreckliche Krankheit auf.

Andrea Lapp-Schreiber (die ich sehr gerne einmal persönlich kennen lernen würde) schreibt von ihrem ungewöhnlichen Kampf gegen die Krankheit und auch davon, wie sie die Ärzte erst einmal von ihrem Behandlungsvorschlag überzeugen musste.

Dabei verdammt sie die Schulmedizin keineswegs in Grund und Boden. Sie ist der Meinung, dass Schulmedizin und ganzheitliche Medizin sehr gut zusammen passen.

Die Schreibe ist sehr locker, und auch jemand der über gar keine medizinischen oder homöopathischen Kenntnisse verfügt, versteht sehr gut, was die Autorin mit ihrem Buch sagen möchte.

Andrea Lapp-Schreiber hat sich trotz aller Rückschläge und versuchter Bevormundung durch Ärzte nie von ihrem Weg abbringen lassen. Dabei rutscht sie nie in die Esoterikfalle, in der manche Menschen die Heilpraktiker so gerne sehen.

Eines ihrer erklärten Ziele ist es, dem Patienten bei seiner Behandlung ein größeres Mitspracherecht einzuräumen. Außerdem appelliert sie an die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen, was auch heißt, dass man sich über seine Erkrankung schlau machen soll, und vor allem über die Medikamente, die dann verschrieben werden. Sie ruft dazu auf, Krankheiten auf allen drei Ebenen zu behandeln: Statisch, organisch und emotional.

Mir hat „Unkraut vergeht nicht“ unglaublich gut gefallen. Es ist ein tolles Buch, und nicht nur für Menschen lesenswert, die an der schrecklichen Krankheit Krebs leiden.

Ob sie es geschafft hat, mir ihrem Mann wie geplant nach Sansibar zu fliegen müsst ihr allerdings selbst nachlesen. Das verrate ich nicht ;)

2017 hat Andrea Lapp-Schreiber zusammen mit ihren Freundinnen den Verein Lebensmut leben e. V. gegründet, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den Lebensmut von erkrankten Menschen und deren Angehörigen zu fördern.



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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

geisterjäger, hexe, horro, horror, john sinclai, john sinclair, lübbe, mark benecke, mittelalter, mystery, opfer, reihe, roman, spontane selbstentzündung, tattoo

Brandmal

Mark Benecke , Florian Hilleberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404175864
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Vor einiger (sehr langer) Zeit erreichte mich ein kleines „Überraschungspaket“ von Bastei Lübbe. Darin befand sich neben dem Buch „Brandmal“ auch das Hörspiel „Oculus“, ebenfalls aus der John Sinclair-Reihe. Selbstverständlich habe ich mir ein Loch in den Bauch gefreut. Erstens: Wer bekommt nicht gerne so ein „Überraschungspaket“ und zweitens bin ich schon seit meiner Teenagerzeit ein großer John Sinclair Fan (und bei Oculus spielt auch noch das H.P. Lovecraft Universum eine Rolle, wie geil ist das denn bitte??). Dank AmazonMusic begleiten mich die Hörspiele auch auf diversen Gassi-Gängen mit meinem English Setter Archie.

Nun meine Meinung zu Brandmal, dem Buch das Florian Hillberg, einer der neuen „John Sinclair“ Autoren, zusammen mit Mark Bennecke, besser bekannt als Dr. Made, verfasst hat.
Der erste Teil des Buches spielt in London und in Berlin. In England untersuchen John Sinclair und sein Team Fälle von spontaner Selbstentzündung, ebenso wie Mark Benecke und Team in und um Berlin. Die Opfer hatten eigentlich keine Gemeinsamkeiten, bis auf die Tatsache, dass sie alle Urlaub in einem Dorf in der Slowakei gemacht hatten.....
Das Buch hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Es ist übrigens sehr gut für „Neueinsteiger“ im John Sinclair Universum geeignet. Sehr reizvoll ist auch die Idee, John Sinclair auf Mark Bennecke, den „Popstar“ unter den Kriminalbiologen, treffen zu lassen. Gut gemacht!
Beide Teams treffen dann in dem Dorf in der Slowakei aufeinander und beginnen gemeinsam zu ermitteln. Übrigens gibt es auch ein Wiedersehen mit Jane Collins, der Ex-Freundin von John Sinclair und Ex-Hexe, einer meiner Lieblingsfiguren.
Die Atmosphäre des Buches ist äußerst stimmig und der Schreibstil als gut und fesselnd zusammenzufassen. Den beiden Autoren ist ein hervorragender Horrorroman gelungen und ich bin schon sehr gespannt ob wir weitere John Sinclair feat. Mark Benneke Bücher lesen dürfen.
Aber.... tatsächlich kommt jetzt doch ein Aber (und es hat nichts mit dem Schluss zu tun!), ich finde, dass der Roman ein wenig den Charme der Groschenromane vermissen lässt. Das Hörspiel „Occulus“-Im Auge des Sturms - verkörpert für mich dann doch eher den „alten“ John Sinclair, was mir wesentlich besser gefällt.
Trotz allem bekommt „Brandmal“ eine Leseempfehlung von mir, weil spannend, gut geschrieben und John Sinclair halt ;)

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344 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

einsamkeit, finnland, freunde, freundschaft, geheimnis, haruki murakami, japan, liebe, murakami, pilgerjahre, reise, selbstfindung, tokio, vergangenheit, vergangenheitsbewältigung

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 13.07.2015
ISBN 9783442749003
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Arschlochhund

Antje Hachmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei bhv Verlag GmbH, 22.04.2016
ISBN 9783939994701
Genre: Romane

Rezension:

Über „Arschlochhund“ bin ich eigentlich eher zufällig gestolpert. Eine Freundin hat mich nämlich auf die Facebook Seite aufmerksam gemacht, auf der Antje Hachmann regelmäßig über die Erlebnisse mit ihren Hunden – dem Gelenkbus, dem Todesstern und dem leider verstorbenen Galgo des Grauens – schreibt. Als ich dann noch gesehen habe, dass Antje Hachmann ein Buch geschrieben hat, stand für mich natürlich fest: Das muss ich lesen.
Eins vorneweg: Ich bin selbst Hundebesitzerin und liebe meinen Archie wirklich sehr. Aber eben nicht immer. Es gibt genug Momente, in denen ich mir denke: Warum musste es ein Hund sein? Eine zweite Katze hätte es doch auch getan. Vor allem wenn der große kleine Drecksack mal wieder nicht das macht was er soll, zum Beispiel nicht hören oder wie ein Ochse an der Leine zu ziehen.
Dann drohe ich ihm regelmäßig auch mit Tierheim ;)

Über genau solche Erlebnisse schreibt Antje Hachmann eben und das äußerst humorvoll. Die Geschichte „Gib mir mal den Wattebausch, ich kann das“ ist nur eine der Stories, die ich a) sehr gut nachvollziehen kann (auch mein Hund hat ein besonderes Verhältnis zu Hasen) und b) bei der ich schallend gelacht habe. Genauso nachvollziehbar sind für mich ihre Erlebnisse mit den Tierschutz Uschis und Horsts („Mein Hund ist auch vom Züchter....“) oder die mit den Tut-Nixen.
Antje Hachmann schreibt äußerst humorvoll und authentisch. Bei vielen Geschichten kam ich aus dem Kichern und Lachen gar nicht mehr raus und dem Denken von: Das geht ja anderen genau so wie mir!
In einem Interview hat sie übrigens gesagt, dass es ihr gegen den Strich geht, wenn der Perfektionswahn auch auf Hunde ausgedehnt wird. Ihre Hunde hören eben nicht perfekt und haben ihren eigenen Kopf, aber genau deswegen liebt sie ihre Archlochhunde nicht weniger. Und ja, auch mein Hund ist ab und zu ein Arschloch aber deswegen liebe ich ihn trotzdem auch nicht weniger.
Für alle Hundebesitzer und solche die es vielleicht werden wollen ist das Buch definitiv eine Leseempfehlung! 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

brian keene

Auferstehung: Roman

Brian Keene
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 11.04.2011
ISBN 9783641057145
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Fantasy und Horror-Romanen, aber Zombies gehen ja irgendwie immer, spätestens seit „The walking Dead“. Außerdem bin ich ja ein großer Fan von sogenannten Dystopien also Endzeitromanen.

In „Auferstehung“ von Brian Keene geht es um Jim, der am Anfang des Buches in einer Art Bunker hockt und dort mehr oder weniger auf den Tod wartet. Draußen hat sich eine Herde Zombies versammelt, die allesamt auf die nächste Mahlzeit warten: eben unseren Helden. Plötzlich klingelt das Jims Handy. Sein Sohn, der in New Jersey lebt, ist am Telefon und ruft um Hilfe. Also macht sich Jim auf den Weg.

Irgendwie konnte ich mich mit „Auferstehung“ nicht richtig anfreunden. Jim begegnet auf seinem Weg unglaublich vielen anderen Protagonisten, die – Achtung Spoiler! – uns nicht alle bis zum Ende des Buches begleiten werden. Zudem werden quasi drei Geschichten parallel erzählt, eben die von Jim, von Frankie (einer drogenabhängigen Prostituierten) und Baker, einem Wissenschaftler der an dem ganzen Geschehen irgendwie nicht ganz unschuldig ist. Sehr verwirrend das Ganze.

Menschen die einen schwachen Magen haben oder sonst irgendwie sehr empfindlich sind, sollten lieber die Finger von dem Buch lassen. Sowohl die Szenen mit den „Zombies“ (die eigentlich keine sind) als auch die Sexszenen sind zum Teil sehr plastisch beschrieben.

Außerdem erfährt man – Achtung Spoiler! – bis zum Ende des Buches nicht WAS eigentlich genau passiert ist und warum und vor allem wie Baker die Hölle auf Erden entfesselt hat.

„Auferstehung“ hat sehr vielversprechend angefangen, um dann stark nachzulassen. Viel zu viele Protagonisten, zu viele Sprünge zwischen den einzelnen Geschichten und ein, für mich, eher unschlüssiges Ende. Keine Leseempfehlung von mir.

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drogen, dystopie, heyne, junktown, konsumgesellschaf, konum, krank, krimi, maschinen, matri, matthias oden, mord, müll, oden, partei

Junktown

Matthias Oden
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641197179
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich habe mir ja fest vorgenommen, dieses Jahr meinen Lesehorizont stark zu erweitern. Dystopien und Endzeit-Geschichten a la Shadowrun mochte ich schon immer sehr gerne. Da habe ich bei „Junktown“ natürlich gerne zugegriffen.

Das Buch spielt in einer (vielleicht nicht allzu) fernen Zukunft, in der Konsum oberste Bürgerpflicht ist. Dazu zählen auch die Drogen, egal ob Meth, Heroin, Kokain oder Tabletten usw. Verpönt hingegen sind Alkohol und Zigaretten. Alle vier Wochen müssen die Bewohner von Junktown zum Drogentest, damit der Staat auch wirklich sicher gehen kann, dass die Bürger ihrer Pflicht nachkommen.
Inmitten dieser vermeintlich schönen, neuen, zugedröhnten Welt passiert ein Mord. Nicht etwa an einem Menschen, sondern an einem sogenannten höheren Maschinenwesen – einer Brutmutter, die äußerst merkwürdige Föten in sich trägt.
Chefermittler in diesem Fall ist Solomon Caine, der Held der Geschichte.
„Junktown“ hat mir Semi-gut gefallen. Der Schreibstil von Autor Matthias Oden gefällt mir zwar sehr gut, doch meiner Meinung nach hätte „Junktown“ viel mehr Potential gehabt.
Mir bleiben bei der Geschichte einfach zu viele Fragen offen. Wie kann ein Mensch eine Beziehung mit einem höheren Maschinenwesen eingehen (immerhin ist so eine Brutmutter fast so hoch wie ein Hochhaus und groß wie eine riesige Produktionsanlage)?
Warum sind die Menschen plötzlich unfruchtbar? Gibt es neben Junktown und seinen Sattelitenstädten noch andere Städte mit anderen Gesellschaftsformen? etc. pp. Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, aber das würde dann den Rahmen einer Rezension sprengen.
Junktown selbst stelle ich mir ein bisschen wie Pjönjang (das ist die Hauptstadt von Nordkorea) vor. Nur viel düsterer und schmutziger, aber ähnlich trostlos. Die Propaganda und die totale Überwachung finden sich auch in Junktown überall.
Solomon Caine ist zwar ein wenig verwahrlost und „irgendwo falsch abgebogen“, aber trotzdem ein toller Charakter.
Die Geschichte an sich ist flott und spannend geschrieben, und auch mit dem (sehr überraschenden) Schluss bin ich soweit ganz zufrieden.
Trotzdem hätte Junktown viel mehr Potential gehabt. Sehr schade, dass Matthias Oden das nicht genutzt hat.




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79 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

gegenwart, krimi, krimi usa, leihbuch, sadist, savannah, serienmörder, thriller, wanderbuch

Schlaf, Kindlein, schlaf

Annika von Holdt , Nike K. Müller
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.01.2011
ISBN 9783442376179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Annika von Holdt habe ich vor einiger Zeit auf Instagram entdeckt. Die Frau sieht wahnsinnig gut aus und hat wirklich sensationelle Haare (dank ihr werde ich mich jetzt auch mit meinen grauen Haaren anfreunden und sie rauswachsen lassen – nächstes Jahr, als neues Projekt). Hier ihre Homepage.
Da Annika von Holdt Thriller Schriftstellerin ist, war ich praktisch „gezwungen“ ihr Buch zu lesen. Tja....
Schlaf Kindlein Schlaf ist eigentlich ganz prickelnd, wenn da der Schluss nicht wäre (was hab ich eigentlich immer damit?). Der Spannungsbogen ist gut und die Schreibweise hat mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen hab. Die Heldin Máire ist immer noch traumatisiert vom Tod ihres Lebensgefährten, als ihr eine junge Frau mitten in der Nacht vor das Auto läuft. Diese wurde schwer misshandelt.
Als Máire zurückkehrt, ist das Mädchen verschwunden und niemand glaubt ihr, dass die Unbekannte jemals existiert hat. Also macht sie sich von Schuldgefühlen geplagt auf die Suche nach ihr, doch was sie findet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Die Geschichte ist wirklich wahnsinnig spannend erzählt. Die Killer sind total unsympathisch und ekelhaft, die Heldin dagegen tut einem wirklich leid. Die Foltermethoden sind grausig, aber es bleibt mehr Kopfkino, als dass sie sie wirklich en detail ausführt. ABER: Der Schluss ist zu konstruiert, es bleiben einfach zu viele Handlungsstränge offen. Irgendwie ist er „hingehunzt“ Das macht für mich das ganze Buch kaputt. Schade eigentlich, denn Schlaf Kindlein schlaf hat wirklich Potential, das für das Ende der Story nicht genutzt wurde.

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

backen, familie, freundschaft, geheimnisse, generationenroman, italien, klare leseempfehlung!, kloster, lieb, liebe, mittelmeer, rezepte, roman, sommer, zitronen

Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni , Sylvia Spatz , Brigitte Lindecke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.03.2017
ISBN 9783328100409
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Normalerweise bin ich ja jetzt nicht so der Leser von sogenannten „Frauenromanen“. Aber die Zitronenschwestern fand ich wirklich sehr gut.
Die Autorin konnte einfach wunderbar die Atmosphäre der (fiktiven) Isola del Titano einfangen. Für mich kam beim Lesen richtig Urlaubsstimmung auf (ich liebe Italien und das Umland) und essen mag ich natürlich auch ;)
Die Charaktere der Zitronenschwestern wurden von der Autorin mit sehr viel Liebe geschaffen. Das merkt man beim Lesen.
Mein Lieblingscharakter ist natürlich Elettra, die wir auf ihrer Reise ins Ungewisse und zu sich selbst begleiten.
Die Zitronenschwestern ist wirlich ein ganz wunderbares Buch, nicht nur für den Urlaub. Es geht um alte Freund- und Feindschaften, eine spannende Reise in die Vergangenheit und nicht zu vergessen eine ganz große Liebe.
Als besonderes Goodie bringt das Buch noch einige Rezepte mit, die auch ihren Platz in der Geschichte rund um die Frauen und das Kloster finden.
Die Zitronenschwestern handelt von starken Frauen und einer Reise in die Vergangenheit, eingebettet in eine schöne Landschaft einer Insel mit eigenen Regeln.
Wer solche Geschichten mag, sollte das Buch unbedingt lesen! 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

asyl, biografie, bürgerkrieg, deutschland, firas alshater, flüchtling, flüchtlingsdebatte, flüchtlingskrise, humor, krieg, kriegsflüchtling, lebensgeschichte, schicksal, syrien, ullstein verlag

Ich komm auf Deutschland zu

Firas Alshater
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 14.10.2016
ISBN 9783864930492
Genre: Sachbücher

Rezension:

Firas Alshater ist anscheinend der bekannteste Flüchtling Deutschlands. Was ich aber nicht wusste, als ich mir das Buch zugelegt habe. Ich dachte nur: „Cooler Titel, der Klappentext gefällt mir auch, nehm ich mit.“
Er ist wohl der berühmteste Flüchtling Deutschlands und seit dem Buch bin ich auch Fan. Seine Youtube Videos kannte ich vorher noch nicht, habe mir sie dann aber zumindest zum Teil angesehen.

Firas schildert in dem Buch sehr humorvoll die Unterschiede zwischen Syrien und Deutschland (Stichwort: Toiletten, aber lest es selbst) und wie ihn die deutsche Bürokratie fast in den Wahnsinn getrieben hat, vor allem weil er die Schriftstücke zum Teil nicht lesen konnte (mit dem Amtsdeutsch habe sogar ich Schwierigkeiten, wie geht es da einem, dessen Muttersprache eben nicht deutsch ist).

Firas erzählt aber auch aus seiner Gefangenschaft in den syrischen Foltergefängnissen in denen er mehrmals (!) inhaftiert war.
Trotz der zum Teil schockierenden Erlebnisse die er hatte, ist der Grundton des Buches äußerst positiv.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Zum Teil musste ich beim lesen sogar wirklich laut lachen (besonders bei dem Kapitel Tag eins in Deutschland und als Firas sich so seine Gedanken über deutsche Formulare gemacht hat).
Firas berichtet aber auch über die (damaligen) Zustände im LaGeSo und in den Flüchtlingsheimen. Denn eigentlich ist es ja so, dass die Menschen ja zu uns kommen um frei zu sein. In den Unterbringungen sind sie aber alles andere als frei.
Trotzdem verliert Firas nie seine positive Einstellung zum Leben und vor allem nicht seinen Humor.
„Ich komm auf Deutschland zu“ hat mir supergut gefallen und bekommt von mir definitiv eine Empfehlung: Unbedingt lesen! 

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356 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

angst, ehe, england, erpressung, gefangen, gefangenschaft, london, manipulation, misshandlung, perfektion, psychopath, psychothriller, saving grace, spannung, thriller

Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102639
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manche Menschen sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Eine Erfahrung, die unsere Titelheldin Grace schmerzlich am eigenen Leib erfahren muss, denn ihr vermeintlicher Traummann Jack Angel entpuppt sich als das Gegenteil von dem, was sie glaubt, in ihm zu sehen.

Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben. In der Gegenwart, wo wir Grace’s Martyrium miterleben und in der Vergangenheit, wo wir erfahren, wie Grace und Jack sich kennen und (vermeintlich) lieben lernen. Eine große (und später auch überraschende) Rolle spielt auch Grace’s behinderte Schwester Millie, die das Down-Syndrom hat. Ansonsten ist die Zahl der weiteren Personen im Buch sehr überschaubar und konzentriert sich (fast) allein auf das Grauen, das Grace durchleben muss.

Jack Angel ist wirklich abgrundtief böse (ab ungefähr der Mitte des Buches, habe ich begonnen, ihn wirklich richtig zu hassen) und hat eine perfekte Fassade geschaffen, aus der jeder Fluchtversuch für Grace unmöglich ist. Egal was sie tut, Jack war schon da und hat vorgesorgt, dass ihr niemand glaubt. Seine fein ausgeklügelte Falle, die er von langer Hand für Grace vorbereitet hat, ist zugeschnappt. Niemand würde einen gutaussehenden, eloquenten Anwalt verdächtigen, seine Ehefrau zu terrorisieren, der noch dazu misshandelte Frauen vor Gericht vertritt.

Grace’s ausweglose Situation und ihre Verzweiflung darüber lässt sich fast mit Händen greifen. Eingesperrt und ständig psychisch gedemütigt, zerbricht sie fast an ihrer Situation. Aber eben nur fast….

Fazit

Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet – hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Wer blutige Szenen erwartet, wird allerdings schwer enttäuscht werden. Dafür ist der psychische Horror, den Grace durchleben muss, umso plastischer geschildert. Der Spannungsaufbau ist gut und der Schreibstil ist flott. Für ein Erstlingswerk ist Saving Grace wirklich gut gelungen. Für Freunde des gepflegten Psychothrillers ohne Blutbad und Massaker ist Saving Grace – bis dein Tod uns scheidet – von B.A. Paris wirklich zu empfehlen.

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bipolare störung, depression, emotiona, extence, frau, gavin extence, hypomanie, krankhei, krankheit, libellen im kopf, limes, manisch depressiv, psychiatrie, psychische erkrankung, roman

Libellen im Kopf

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Limes, 14.11.2016
ISBN 9783809026341
Genre: Romane

Rezension:

Ich gebe es zu, ich habe mit dem Buch so meine gewissen Schwierigkeiten. Einerseits fand ich es wirklich gut und unterhaltsam, andererseits auch wieder gar nicht. Die Hauptfigur Abby machte es mir wirklich sehr schwer, sie zu mögen. Ich konnte einfach zu viele ihrer Entscheidungen absolut nicht nachvollziehen.
Erst als Abby in die Klinik eingewiesen wird und sie sich langsam zu öffnen beginnt, konnte ich zumindest ein bisschen mit ihr warm werden.
Allerdings hat mich weder die Geschichte noch der Hauptcharakter wirklich mitgerissen. Wobei das aber vielleicht daran liegt, dass ich sonst andere Sachen lese.
Also nicht unbedingt mein Fall, aber für Leute die psychologische Geschichten interessieren, ist es bestimmt lesenswert. 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fliegen, gerüche, leichenflüssigkeit, leichenfundortreinigung, leichengeruch, maden, messi-wohnungen, mord, münchen, peter anders, schaben, selbstmord, tatortreinigung, teamarbeit, tod

Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers

Peter Anders
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.09.2013
ISBN 9783641098308
Genre: Biografien

Rezension:

Peter Anders erzählt aus seinem Arbeitsalltag als Tatortreiniger und das schon im zweiten Buch. Das erste habe ich (noch) nicht gelesen, aber es steht jetzt auf jeden Fall auf meiner Wunschliste ganz oben.
Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben, wenn man das bei so einem Thema überhaupt sagen darf. Peter Anders berichtet über seine Putzeinsätze bei Selbstmordschauplätzen, Messi-Wohnungen und ja, auch bei Tatorten. Dabei verliert er aber das Menschliche nie aus den Augen. Zum Teil sind die Geschichten wirklich sehr anrührend (zum Beispiel bei der Geschichte „Ungefunden“ – wo ich schon ein paar Tränchen verdrückt habe, aber remember: ich bin unglaublich nah am Wasser gebaut) bei manchen packt einen aber auch die kalte Wut auf den/die Täter (zum Beispiel bei der Geschichte „Gleichgültig“).
Aber, das muss ich gestehen, bei einigen Berichten hab ich auch herzhaft gelacht. Denn Peter Anders hat einen unglaublichen trockenen Humor, allerdings nie so, dass er verletzend wirkt.
Den Ekelfaktor fand ich jetzt nicht ganz so schlimm. Wahrscheinlich bin ich als Thriller-Leserin schon etwas abgehärtet. Aber eines muss ich sagen: Zum Glück gibt es noch keine Geruchsbücher! 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Saure Äpfel

Ruth Weitz
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Weitz und Weitz, 01.10.2016
ISBN 9783981766318
Genre: Romane

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635 Bibliotheken, 30 Leser, 3 Gruppen, 166 Rezensionen

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Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Von „Ausgelöscht“ war ich, ehrlich gesagt eher enttäuscht und hab auch deswegen schon länger nichts mehr von Cody McFadyen gelesen. „Die Stille vor dem Tod“ hab ich im Rahmen einer Buchvorstellung geschenkt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem beeinflusst das meine Meinung natürlich kein bisschen.


Man wird gleich am Anfang richtig in die Geschichte reingeworfen. Da gibt es definitiv kein harmloses Vorgeplänkel. Smoky und ihr Team werden zu einem Mordschauplatz in Denver ,Colorado gerufen, wo ein Serienkiller in einem ganzen Wohnblock sein blutiges Werk hinterlassen hat. Und das ist nicht die einzige „Überraschung“ auf die Smoky und ihr Team stoßen werden. 


Die „Stille vor dem Tod“ hat mir ganz gut gefallen, reicht aber definitiv nicht an die ersten Bücher heran. Zum Teil ist das ganze Szenario, sorry dass ich es so sagen muss, doch sehr unrealistisch, und erinnert mich in Teilen stark an die Fernsehserie Criminal Minds. 


Zudem hat Cody McFadyen vergessen, dem Antagonisten die Tiefe zu geben, die sie sonst in seinen Büchern haben (ich bin relativ früh drauf gekommen, wer es war). Eigentlich dreht sich die ganze Geschichte darum, wie die sonst so starke Smoky fällt und sich trotzdem wieder hochrappelt, ihr Team zusammentrommelt und auf Monsterjagd geht. Es passt eigentlich überhaupt nicht zur Figur der Smoky, dass sie sich von einem Fall so sehr aus den Schuhen hauen lässt, aber vielleicht wollte McFadyen ihr eine verletzliche Seite zugestehen. Auch die Sache mit der Schwangerschaft fand ich eher unpassend. Meine Lieblingsfigur aus den Vorgängerromanen „Kirby, die tödlich schöne Killerin und Bodyguard von Smoky“ ist wieder mit dabei, wird aber diesmal nicht so richtig „von der Leine gelassen“. 

Trotz allem ist das Buch durchaus lesenswert, reicht aber nicht an die Qualität heran, die McFadyen sonst abliefert. Für schwache Nerven ist „Die Stille vor dem Tod“ definitiv nicht geeignet. Die Gewaltszenen sind teilweise doch sehr anschaulich und plastisch geschildert.
Achtung! Hier noch ein kleiner Spoiler: Am Schluss gibt es einen ganz fiesen Cliffhanger, denn diesmal haben sich mehrere Psychopathen zusammen getan. Smoky gelingt es in diesem Buch, nur den ersten dingfest zu machen. 


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Freiheit schmeckt wie Tränen und Champagner

Ayse Auth , Gerti Samel
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Integral, 15.02.2010
ISBN 9783778792148
Genre: Sachbücher

Rezension:

Freitagsmorgens läuft auf ZDF Info „Forum am Freitag“. Vor einiger Zeit kam dort ein Interview mit den beiden türkischstämmigen (ich hoffe das ist politisch korrekt) Unternehmerinnen Ayse Auth und Hatice Nizam. Die Zwillingsschwestern sind Inhaberinnen der angesagten Friseursalons „Haarwerk“ in Frankfurt und München. Und was soll ich sagen? Ich war tief beeindruckt. Im Laufe des (zu) kurzen Berichts las Ayse Auth auch eine Passage aus ihrem Buch „Freiheit schmeckt wie Tränen und Champagner“ vor.

Natürlich musste ich das dann auch gleich lesen, und ich muss sagen, dass mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat. Sie beschreibt darin ihren Weg aus dem türkischen „Erdhaus“ in die High Society. Als Kleinkinder wurden die beiden Schwestern vom Vater in die Türkei zur Oma geschickt, zu zweit, obwohl die Oma nur nach einem Kind verlangt hatte. Doch mit dem „Zwillinge soll man nicht trennen“ war auch Ayses Schicksal erst einmal beschlossen. Mit 16 Jahren „trotzt“ sie sich nach Deutschland zurück, und sie beginnt ihren (nicht leichten) Weg in ein freies, selbstbestimmtes Leben.

„Freiheit schmeckt nach Tränen und Champagner“ ist sehr spannend geschrieben, und ich habe mit Ayse Auth richtig mitgelitten. Ihr Weg zu einer erfolgreichen Unternehmerin gleicht einer Achterbahnfahrt, und doch hat sie nie aufgegeben, auch als das Schicksal zweimal sehr hart zuschlägt.

Gleichzeitig glaubt sie auch ganz fest an die Macht des Wünschens, aber nicht nach dem Motto: „Wünsch dir was und alles wird gut“, sondern, dass man auch etwas dafür tun muss. Eines ihrer tollen Mottos hab ich mir auch gleich verinnerlicht: Ein Glück kommt selten allein. Wirklich eine tolle Frau und ein tolles Buch!


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126 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

australien, candice fox, eden, hades, krimi, mord, polize, reihe, selbstjustiz, serienkiller, sidney, spannung, sydney, thriller, vergangenheit

Eden

Candice Fox , Thomas Wörtche , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2016
ISBN 9783518467145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch ist definitiv anders. Leider habe ich zu spät festgestellt, dass „Eden“ der zweite Teil einer Trilogie ist, und das erste Buch habe ich nicht gelesen. Also fehlen mir leider ein paar Zusammenhänge. Trotzdem finde ich „Eden“ sehr toll. Am Anfang hatte ich zwar durchaus Probleme, richtig Zugang zu den Figuren zu finden, aber das ergab sich bestimmt daraus, dass ich den ersten Teil eben (noch) nicht gelesen hatte.
In Eden werden zwei Geschichten parallel erzählt: Einmal die Suche nach spurlos verschwundenen Mädchen, beziehungsweise deren Leichen und dem Undercover Einsatz von Eden. Es wird aber auch die Geschichte von Hades (Heinrich) Archers Aufstieg in der Unterwelt erzählt.

Der Plot ist äußerst spannend. Eden geht als Undercover-Agentin auf eine Farm, die von Vergewaltigern und vermutlichen Mördern bewohnt wird, um die Mädchen oder zumindest deren Überreste zu finden. Gleichzeitig wird Hades Archer von einem Unbekannten gestalkt, auf dessen Spur er Frank, Edens Partner, ansetzt.
Durch diesen Stalker wird Hades schmerzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Eden muss auf der Farm mit allen Tricks arbeiten. Doch diese beherrscht sie wie keine zweite, denn sie ist nicht das, was sie auf den ersten Blick scheint.

Ich finde Eden wirklich gut. Eine starke Protagonistin, die mit allen Wassern gewaschen ist. Dann gibt es da noch den undurchschaubaren (Zieh-) Vater und ihren Partner, der vor lauter Kummer abzustürzen droht. Klingt gut? Ist es auch ;)

Aber......... Der Schluss des Buches hat mir überhaupt nicht gefallen. Das Showdown zwischen Eden und den Bösen ist ziemlich wischi-waschi. Zudem ergibt er für mich nicht wirklich Sinn. Es fehlt die Schlüssigkeit. Eigentlich schade, denn sonst ist Eden echt ein tolles Buch. 

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Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst

Marlies Ferber
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2012
ISBN 9783423213455
Genre: Krimi und Thriller

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beziehung, frauen, goldmann, koidl, liebe, männer, scheißkerle, single, typen

Scheißkerle

Roman Maria Koidl
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2011
ISBN 9783442172467
Genre: Sachbücher

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Die Fettlöserin - Eine Anatomie des Abnehmens

Nicole Jäger ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.12.2015
ISBN 9783499631160
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aufmerksam wurde ich auf Nicole Jäger durch die Sendung „meine Pfunde, deine Pfunde“. Eine Ernährungsberaterin, die mehr wiegt als ihre eigene Kundschaft, das kann doch gar nicht sein! - dachte ich mir. Doch, das kann! ... und saucool fand ich es außerdem.
Durch die Sendung wurde ich natürlich auch auf ihren fetten Blog aufmerksam, den ich seither mit Begeisterung verfolge. Als es dann feststand, dass sie ein Buch veröffentlicht bin, ich natürlich gleich zum Buchhändler meines Vertrauens und habe es mir gekauft.

Selbstverständlich bin ich begeistert. Nicole Jäger schreibt so, wie sie spricht, geradeheraus, und das mag ich so an ihr. Sie erzählt ihre Geschichte, dass sie erst in Todesangst versetzt werden musste, um sich überhaupt selbst dazu zu motivieren abzunehmen und vor allem, wie sie es als (damals) 300 Kilo Frau in Angriff genommen hat. Sie schreibt aber auch, wie sehr dicke Menschen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden und das alleine aufgrund ihres Gewichts und berichtet über ihre eigenen Erlebnisse als fette Frau (sie nennt sich wirklich so!).
Ich finde das Buch absolut lesenswert, einfach weil es Mut macht.
Wenn ihr ein cooles Buch von einer coolen Frau lesen möchtet, dann solltet ihr bei Nicole Jäger unbedingt zuschlagen – auch wenn ihr überhaupt kein Problem mit euren Pfunden habt! 

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beziehungsgeschichten, rezepte

Glücksmomente in Gelee und Konfitüre

Ruth Weitz , Gaby Wengerter
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Weitz und Weitz, 30.11.2015
ISBN 9783981766301
Genre: Sachbücher

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beziehung, chicklit, elizabeth dunkel, frankreich, frauenliteratur, frauenroman, freud und leid, humor, ironisch, liebe, lifesyle, new york, paris, partnerwunsch, psychotherapie

Der Fisch ohne Fahrrad

Elizabeth Dunkel , Gisela Stege [Übers.]
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, 01.01.1991
ISBN B0025WI17K
Genre: Liebesromane

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arena, die tribute von panem, dystopie, fantasy, hungerspiele, jugendbuch, kampf, katniss, liebe, panem, peeta, spiele, suzanne collins, tribute, zukunft

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Dystopien, die ich mag, spielen eigentlich eher in einer Welt wie Blade Runner oder im ShadowRun Universum. Die Tribute von Panem lag jetzt eine ganze Zeit auf meinem Sub-Stapel. Irgendwie hat es mich nie so richtig gerissen, das Buch anzufangen. Jetzt war ich aber soweit. Alle anderen Interessanten Bücher hatte ich gelesen, und Das Schloss der träumenden Bücher lässt ja leider noch auf sich warten. Also habe ich mir die Tribute von Panem geschnappt, allerdings ohne allzu große Erwartungen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Das Buch ist tatsächlich sehr spannend geschrieben. Ich habe es in sage und schreibe drei Tagen gelesen. Zur Story muss ich ja bestimmt nicht mehr viel erzählen. Ich fasse es nur nochmal kurz zusammen: Katniss meldet sich anstelle ihrer Schwester Prim als Tribut für die alljährlichen Hungerspiele. Diese finden im Kapitol in einer speziellen Arena statt. Zusammen mit Peeta Mellark, dem männlichen Tribut, tritt sie die Reise an, um an den Hungerspielen teilzunehmen. Nur einer der insgesamt 24 Tribute wird überleben. So sind die Regeln.
An diesem Buch hat mich wirklich alles begeistert. Es ist so wahnsinnig spannend geschrieben, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte! Katniss macht es einem am Anfang nicht wirklich leicht, sie zu mögen, eigentlich ist sie ein sehr eigenbrödlerischer Typ und mag fast niemanden, außer ihrer Schwester Prim und ihrem besten Freund Gale. Doch dann beginnen die Hungerspiele und Katniss entdeckt völlig neue Seiten an sich. Bei einer ganz bestimmten Szene habe ich sogar ein paar Tränen verdrückt. Ich will aber hier nicht verraten, wo. Ein paar Szenen hätten allerdings ein bisschen mehr ausgearbeitet sein können, aber da spricht wahrscheinlich der Thriller-Leser aus mir. Alles in allem bin ich begeistert und muss natürlich jetzt auch die anderen beiden Teile der Tribute von Panem-Trilogie lesen. 

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2054, cyberpunk, fantasy, magie, matrix, rigger, schatten, science fiction, shadowrun, spannung, täuschung, thriller, tikki, turtle, weisman

Der Weg in die Schatten

Jordan Weisman
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453053700
Genre: Fantasy

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administrative versorgung, bern, das große schweigen, familie, folter, gnadenloser killer, katja montejano, krimi, missbrauch, mord, rache, schweiz, thriller, vergewaltigung, zähne

Das große Schweigen

Katja Montejano
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 16.07.2015
ISBN 9783954516575
Genre: Krimi und Thriller

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anjelica housto

Das Mädchen im Spiegel

Anjelica Huston , Astrid Finke , ,
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 24.04.2015
ISBN 9783498030155
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch ist toll geschrieben. Anjelica Houston ist eine spannende Erzählerin. Das einzige, was mich (zu Beginn) sehr verwirrt hat, ist die Vielzahl von Personen, über die sie schreibt. In Irland, wo Anjelica aufgewachsen ist, gaben sich die Promis die Klinke in die Hand. Da kann man als Leser schon leicht den Überblick verlieren. Sie berichtet über ihren Umzug nach London und ihre ersten schauspielerischen Gehversuche (die eine Katastrophe waren). Sie schreibt aber auch sehr viel über das problematische Verhältnis zu ihrem Vater, das sich später aber bessert und über den frühen Tod ihrer Mutter. Auch ihre Geschwister finden einen Platz in der Erzählung. Anjelica Houston gibt viele tiefe Einblicke in ihr Leben und, wie ich finde, in ihre Seele und ihr Empfinden. Sie war nämlich nicht immer die starke Frau, die sie heute ist. Sie berichtet über die Zeit mit Jack Nicholson, der ja bekanntlich ein Schwerenöter ist und wie es zum endgültigen Bruch mit ihm kam. Die große Liebe findet sie in dem Künstler Robert Graham, der sie beflügelt. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

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