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88 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

bestellt 09.07.2017, verlag: goldmann, roman, erscheint 18.09.2017, riley

Der verbotene Liebesbrief

Lucinda Riley , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 680 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442484065
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

buch, verfilmt, amerikanische literatur, roman

Washington Square

Henry James , Bettina Blumenberg , Bettina Blumenberg
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 11.12.2017
ISBN 9783328102199
Genre: Klassiker

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140 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

familiendrama, thriller, amoklauf, usa, schwestern

Die gute Tochter

Karin Slaughter , Fred Kinzel , Silvia Kuttny-Walser
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.08.2017
ISBN 9783959671101
Genre: Krimi und Thriller

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162 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, gefährten, mond, ungerechtes gesellschaftssystem

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" ist der Auftaktband einer neuen Fantasyreihe der Autorin P. C. Cast. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war sehr gespannt darauf, wie es mir gefallen würde. Vom Inhalt her hat es direkt meine Neugier geweckt und ich habe mich auf eine spannende Geschichte mit viel Fantasie gefreut. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Mari. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ihre Mutter Leda ist die Mondfrau des Clans. Die Fähigkeiten einer Mondfrau sind für die Stammesmitglieder von großer Wichtigkeit, denn sie bieten auch Heilkräfte, die gegen das Nachtfieber wirken. Doch Mari hat ein Geheimnis, welches sie von den anderen Mitgliedern des Clans trennt und es birgt auch große Gefahren, falls es die falschen Menschen herausfinden würden.

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, mord, familie, geheimnisse, harlan coben

In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442205196
Genre: Krimi und Thriller

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jonas

Das Erbe der Hohensteins

Anna Jonas
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492309561
Genre: Romane

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

damaris liest

Beware That Girl

Teresa Toten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783733504205
Genre: Krimi und Thriller

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180 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

fantasy, bibliomantik, kai meyer, london, bücher

Die Spur der Bücher

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.08.2017
ISBN 9783841440051
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Jenseits der Sünde

Marie Force , Christian Trautmann , Michael Meyer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.08.2017
ISBN 9783956496738
Genre: Erotische Literatur

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67 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

dämonen, elfen, freundschaft, zwerge, intrigen

Die Dämonenakademie - Die Inquisition

Taran Matharu , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 22.05.2017
ISBN 9783453269934
Genre: Fantasy

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

herzinfarkt, familie, new york, adoption, stress

Manchmal musst du einfach leben

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 19.07.2017
ISBN 9783810525291
Genre: Romane

Rezension:

"Manchmal musst du einfach leben" ist ein Buch der Autorin Gayle Forman. Nachdem mir "Nur ein Tag" als ich es gelesen habe so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf das neue Buch der Autorin. Es hat eine ganz andere Thematik und spricht auch eine andere Altersgruppe an und ich war total gespannt, was mich erwarten würde ...

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Maribeth Klein. Maribeth ist Anfang 40, berufstätig und Mutter von Zwillingen. Eines Tages rächt sich der Stress und die tägliche Anforderung und Maribeth hat einen Herzinfarkt, den sie nicht einmal bemerkte. Als sie nach einer Notoperation geschwächt und erschöpft wieder nach Hause kommt muss sie schnell feststellen, dass ihr Lebensrythmus mit Job und Familie ihr keine Zeit lassen, um wieder zu Kräften zu kommen. Kurzentschlossen packt Maribeth eine Tasche mit dem Nötigsten und geht, weil sie nur darin eine Chance sieht wieder zu sich selbst zu finden ...

Der Einstieg in diesen Roman ist mir sehr gut gelungen. Ich mag den bildhaften und flüssigen Schreibstil von Gayle Forman echt gerne und ich habe das lesen richtig genossen. Besonders schön finde ich, wie die Autorin es schafft die Emotionen so darzustellen, dass sie auch bei mir als Leserin angekommen sind und mich berührt haben. Die Buchidee fand ich interessant, auch wenn ich Maribeth' Schritt, besonders im Bezug auf ihre Kinder nicht komplett nachvollziehen und gutheißen kann. Das habe ich dann ein bisschen beiseite geschoben und mich auf die weiteren Geschehnisse eingelassen. 

 

Die Handlung konnte mich leider nur zu Beginn richtig überzeugen. Es gab viel Potenzial und auf der emotionalen Ebene hat Gayle Forman dieses auch komplett genutzt. Was mich gestört hat war, dass vieles etwas holprig wirkte und auch deutlich überzogen. Maribeth' Wandlung fand ich zum einen gut, aber auch viel zu Klischeehaft. Warum gibt es immer nur ganz oder gar nicht? Ich hätte hier einen Mittelweg mit einigen Grautönen viel passender gefunden.

 

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich in Ordnung, aber nicht herausragend. Ich denke mit weniger klischeehaften Eigenschaften, hätte mich die Autorin in diesem Punkt doch mehr überzeugen können. Was ich etwas schade fand war, dass vieles doch sehr deutlich vorherzusehen ist und das machte, meiner Meinung nach, die Spannung in der Geschichte ein wenig kaputt. Die Momente in denen die Protagonistin sich selbst wieder besser fühlt, hat die Autorin wirklich toll rübergebracht und es kommt auch beim lesen zu einem schönen und entspannenden Gefühl. 

 

Positiv: 

* flüssiger und bildhafter Schreibstil, der sich toll lesen lässt

* die Emotionen werden von der Autorin schön rübergebracht

* die Idee hatte viel Potenzial

 

Negativ:

* ich fand die Geschichte sehr vorhersehbar

* es gab mir zuviele Klischee's 

* einiges war mir persönlich zu überzogen dargestellt und dadurch unglaubwürdig


"Manchmal musst du einfach leben" ist ein solider Roman mit einem interessanten Thema. Leider gab es ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben, und diese konnten leider auch die toll rübergebrachten Emotionen nicht komplett aufwiegen.

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, harper lee, roman, familie, 20. jahrhundert

Gehe hin, stelle einen Wächter

Harper Lee , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100188
Genre: Romane

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241 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, roman, familie, familiensaga, erbe

Die Stunde der Erben

Charlotte Link
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.02.2010
ISBN 9783442374182
Genre: Liebesromane

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27 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

thriller, entführung, gardner, reihe, leben danach

Die Überlebende

Lisa Gardner , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.07.2017
ISBN 9783499290930
Genre: Krimi und Thriller

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

vatersuche, deutsche teilung, deutschland, krieg, zweiter weltkrieg

Alles, was folgte

Renate Ahrens
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.05.2017
ISBN 9783426281666
Genre: Romane

Rezension:

Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat mich die Thematik direkt angesprochen. Ich mag ja, wie ihr wisst, Familiengeschichten und bevorzugt in schwierigen Zeiten, sehr gerne lesen und daher musste Renate Ahrens' neues Werk auch gelesen werden.



Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Katharina Elbracht. Katharina ist 44 Jahre alt und lebt in Hamburg. Als sie kurz nach dem Mauerfall ein Bündel Briefe aus Ostberlin erhält, bringt dies ihr ganzes Leben ins Wanken, denn durch die Briefe erfährt sie, dass ihre Mutter eigentlich ihre Tante war. Erschüttert und voller Fragen beginnt Katharina Nachforschungen über ihre Familie anzustellen und entdeckt dabei nicht nur eine junge Liebe, die vom Krieg zerstört wurde, sondern erfährt auch mehr über den Pakt zweier Schwester, die durch die Mauer getrennt wurden. Zudem stößt sie auf die Spur ihres Vaters, der seit 1945 als verschollen galt und beschließt sich auf den Weg zu ihm, nach Irland, zu machen ...


Schreibstil:

Der Schreibstil von Renate Ahrens hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt ohne viele Schnörkel, aber sie schafft es dennoch authentisch die Emotionen in der Geschichte rüberzubringen. Das fand ich toll. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin Katharina, aber es gibt auch, ohne Regelmäßigkeit, Kapitel aus der Sicht von Oskar.

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte es, dass sie detailliert beschrieben waren und auch nicht viele Klischee's mitgebracht haben. Die Protagonistin hat mir gut gefallen, aber auch die Charaktere in der Vergangenheit hatten ihren Reiz.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat Renate Ahrens die meiste Zeit über recht gut gehalten. Lediglich im Mittelteil hätte die Handlung, für meinen Geschmack, noch ein kleines bisschen dichter seien können. Ansonsten habe ich die Entwicklungen aber durchweg mit Interesse verfolgt.

 

Emotionen:  

Die Emotionen hat die Autorin sehr gut transportiert, sodass ich teilweise wirklich mit den Charakteren mitgefühlt habe. Zudem gibt es eine Vielzahl an emotionalen Momenten, die sich nicht nur auf eine Liebesgeschichte beschränken, sondern mit denen die Autorin auch auf Verbundenheit und die Suche nach den eigenen Wurzeln blickt.

 

"Alles, was folgte" ist ein gelungener Roman, der mich besonders durch die interessante Handlung und die schön dargestellten emotionalen Themen überzeugt hat!

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459 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, die bibliothek der besonderen kinder, roman, london

Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426520277
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Bibliothek der besonderen Kinder" ist der dritte und abschließende Band der "Die besonderen Kinder" - Trilogie. Nachdem Band 2 mit einem Ende aufgewartet hat, welches die Neugier auf den Abschluss total geweckt hatte, habe ich auch bald darauf zu diesem Buch gegriffen.

 

Die Geschichte um die besonderen Kinder geht beinahe nahtlos weiter, nachdem die Freunde von Jakob und Emma von den feindlichen Wights entführt worden sind. Jakob und Emma begeben sich daraufhin auf eine gefährliche Suche, um ihre Freunde und auch die Schutzpatroninnen besonderer Kinder, zu befreien. Ihr Weg führt sie zur Zeitschleife Devil's Acre, in der der Abschaum, der Besonderen lebt und direkt darauf zur Festung der Wights. Doch dort stoßen sie auf ein Geheimnis, welches alle bisherigen Geschehnisse in den Schatten zu stellen droht und ihre Gegner benötigen Jakob, um ihr Ziel zu erreichen ...

Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Ich war direkt wieder in der Handlung drin und habe mich auf die kommenden Geschehnisse gefreut. Nach dem spannenden Ende des letzten Bandes war meine Neugier auf die Auflösung noch einmal angestiegen und ich flog nur so durch die Seiten. Der Schreibstil von Ransom Riggs bleibt, wie in den ersten beiden Teilen, detailliert und bildhaft, was ich gerne mag. Diesmal gab es auch nicht viele langatmige Passagen und die Handlung wirkte dichter.

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es gut, dass auch die Antagonisten interessant gestaltet waren und ich so als Leserin richtig schön mit Jakob, Emma und Co mitfiebern konnte. Die Mischung aus Spannung, Grusel und tollen, fantasievollen Ideen hat mich wieder sehr beeindruckt. 

 

Dieser Band wirkte auch lange nicht so konstruiert auf mich, wie der vorige, was ein großer Pluspunkt war. Was mir dennoch ein bisschen gefehlt hat war die persönliche Entwicklung bei den verschiedenen Charakteren. Manchmal waren Ansätze zu erkennen, aber wirkliche Veränderungen waren leider nicht dabei.

Positiv: 

* fantasievolle, schön beschriebene Ideen

* tolle Darstellung der Charaktere

* spannende Handlungselemente und Passagen

* stimmiger Abschluss

 

 Negativ: 

* mir fehlte eine deutliche Entwicklung bei den Charakteren

 

"Die Bibliothek der besonderen Kinder" ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, der bei mir besonders durch die Spannung, die Charaktere und die fantasievollen Ideen punkten konnte!

 

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

zweiter weltkrieg, freundschaft, speyer, zweiter weltkrieg, front, gestapo, kriegsgefangenenlager, mütter, familie, mut, knaurverlag, krieg, überleben, frauenroman, alltag

Die Stunde unserer Mütter

Katja Maybach
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426516072
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Die Stunde unserer Mütter" ist ein Roman der Autorin Katja Maybach. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da ich mir vom Inhalt eine emotionale und bewegende Geschichte in den Kriegsjahren versprochen habe. Ob ich diese auch bekommen habe, verrate ich euch jetzt.

 

In dieser Geschichte geht es um die beiden Protagonistinnen Maria und Vivien. Maria ist in ihrer Ehe mit dem Forstbeamten Werner nicht mehr allzu glücklich und zweifelt mittlerweile an dieser Entscheidung. Das merkt sie auch wenn sie einen Brief mit der Feldpost erhält. Für Maria ist die entstandene Distanz schwer auszuhalten und sie ringt bei jedem Brief mit sich, wie sie auf die Zeilen ihres Mannes antworten soll. 

 

Vivien hingegen leidet sehr unter der erzwungenen Trennung von ihrem Mann Philipp. Philipp ist im Widerstand aktiv und Vivien ist nur in die Kleinstadt nahe München gezogen, um ihn nicht zu gefährden. Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein und merken dennoch in der harten und entbehrungsreichen Zeit, was sie aneinander haben ...

Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Katja Maybach hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, der auch die beschriebenen Emotionen so rüberbringt, dass sie bei mir als Leserin angekommen sind. Neben der eigentlichen Handlung finden sich in diesem Buch auch eingeflochtene Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge, die von Katja Maybach's eigenem Vater stammen. Dieser Aspekt hat mir die Geschichte nocheinmal näher gebracht, was ich toll fand.  

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte beide Protagonistinnen auf ihre Weise, da sie beide facettenreich und interessant gezeichnet wurden. Sie vermitteln beide, dass Bild von "starken" Frauen, in den tragischen Kriegsjahren und die Autorin vermittelt die Gefühle und Gedanken beider Protagonistinnen durchaus realitätsnah.

 

Die Spannung war der einzige Punkt, mit dem mich Katja Maybach bei diesem Werk nicht ganz überzeugen konnte. Für die Seitenzahl des Buches hätte ich mir da weniger beschreibende und detaillierte Emotionen und ein bisschen mehr Dichte und Spannung gewünscht. Wo die Emotionen auf ganzer Linie begeistern konnten, war es mit der Spannung leider manchmal etwas wenig, was manche Passage langatmig wirken liess. Dennoch ist dieses Buch durchaus lesenswert, für alle die gerne Familien - und Schicksalsgeschichten aus Kriegszeiten lesen.

Positiv: 

* bildhafter und flüssiger Schreibstil

* liebevoll gezeichnete Charaktere

* interessante Handlung

* schöne Ergänzungen durch Tagebuchauszüge und Briefe

 

Negativ:  

* neben den geballten Emotionen kam die Spannung leider ab und an zu kurz

 

"Die Stunde unserer Mütter" ist eine emotionale und liebevoll gezeichnete Geschichte, die mir gut gefallen hat und die ich gerne weiterempfehle!

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

paige mckenzie, geister, dämonen, 5 sterne, liebe

Sunshine Girl - Das Erwachen

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 15.02.2017
ISBN 9783845815213
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lesegrund:  

Nachdem mir der erste Band dieser Trilogie richtig gut gefallen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.



Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sunshine Griffin. Sunshine ist siebzehn Jahre alt und sie ist eine Luiseach, also sie hat die Fähigkeit Geister und Dämonen zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren. Allerdings schüchtern ihre neuentdeckten Kräfte Sunshine immer noch ein, da sie die Geister um sie herum nicht immer kontrollieren kann. Um ihre Fähigkeiten zu verbessern stimmt sie zu mit ihrem Mentor in eine geheimes Ausbildungszentrum nach Mexiko zu fahren. Doch schon bald muss Sunshine feststellen, dass sie auch dort kaum Antworten auf ihre Fragen erhält. Zudem wird deutlich, dass die Aufgaben der verbliebenen Luiseach größer und gefährlicher sind, als Sunshine jemals vermutet hätte ... 

 

Schreibstil: 

Die Geschichte wird, wie auch im ersten Band, in Ich - Form, aus der Sicht von der Protagonistin Sunshine erzählt, was mir wieder gut gefallen hat. Zudem lässt sich auch Band 2 flüssig und leicht lesen.  


Charaktere: 

Mit der Ausarbeitung der Charaktere haben mich die beiden Autorinnen auch in diesem Band wieder überzeugen können. Es kommen neue Charaktere hinzu und auch die bekannten haben mir gut gefallen. Mit Sunshine war ich dieses Mal leider nicht nur glücklich, da sie in manchen Momenten doch ziemlich naiv auf mich wirkte. Das fand ich etwas anstrengend, vorallem da ich mir eine Entwicklung genau in die andere Richtung gewünscht hätte.

 

Spannung: 

Durch die vielen Beschreibungen und manche Vorhersehbarkeiten blieb die Geschichte zwar logisch nachvollziehbar, aber die Spannung zog dabei leider oft den kürzeren. An den ersten Band kommt dieses Buch in Sachen Grusel und Spannungselemente leider gar nicht heran, was ich sehr schade fand.

 

Emotionen:  

Durch die manchmal etwas anstrengende Protagonistin und dadurch, dass die Handlung, meiner Meinung nach, nicht an den ersten Teil heranreichte, war ich auch in Sachen Emotionen nicht ganz überzeugt. Ich hätte auf die angedeutete Dreiecksgeschichte gerne verzichten können und die ruhigere Handlung hätte, für meinen Geschmack, durch authentische Emotionen, deutlich aufgewertet werden können. 

 

"Sunshine Girl - Das Erwachen" ist eine solide Fortsetzung, die, für mich, leider nicht an den Auftaktband herankam. Besonders die fehlende Spannung und die etwas vorhersehbare Handlung, hätte ich mir anders gewünscht und hoffe auf eine Steigerung im finalen Band!

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148 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

paige mckenzie, geister, grusel, mystery, sunshine girl

Sunshine Girl - Die Heimsuchung

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.08.2016
ISBN 9783845814032
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lesegrund: 

Auf dieses Buch bin ich durch ein paar sehr positive Rezensionen aufmerksam geworden. Zudem klang der Inhalt nach einer neuartigen und spannenden Idee und daher wollte ich mir gern selbst ein Bild von der Geschichte machen!

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sunshine. Sunshine ist gerade sechzehn geworden, als sie mit ihrer Mutter Kat ins verregnete Washington zieht und das sonnige Texas hinter sich lassen muss. Kat ist nicht Sunshine's leibliche Mutter, aber die beiden haben eine innige und feste Bindung. Doch in ihrem neuen Haus stellt sich bei Sunshine schon bald ein ungutes Gefühl ein. Die Welt scheint dunkler und kälter, aber ihre Mutter möchte Sunshine's Gefühlen da keinen Glauben schenken. Für Sunshine spitzt sich die Lage jedoch zu. Waren es zu Beginn nur sich selbst verschließende Türen oder kalter Wind, sind es plötzlich Stimmen, die Lachen oder Seufzen. Kat und auch Sunshines' beste Freundin denken, dass die sechzehnjährige unter schlimmen Heimweh leidet und ahnen nicht, dass die Geister immer bedrohlicher werden ...


Schreibstil: 

Die Autorinnen erzählen die Geschichte in Ich - Form, aus der Sicht der Protagonistin Sunshine. Selten gibt es Kapitel, in denen eine unbekannte Person zu Wort kommt, was die Spannung und das Interesse noch einmal erhöht. Der Schreibstil ist zudem flüssig zu lesen und passt gut zu einem Jugendbuch.

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Manchmal waren mir gewisse Dinge, wie Sunshine's sehr in den Vordergrund gestellte, Tollpatschigkeit ein bisschen zu gewollt. Meiner Meinung nach, wäre das gar nicht notwendig gewesen, da die Protagonistin auch sonst interessante Züge zu bieten hat. Die Nebencharaktere haben mir ebenfalls ziemlich gut gefallen, was insgesamt ein schönes Bild entstehen liess.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen haben die Autorinnen richtig gut gehalten. Zwar hatte ich mir, von der Thematik her, eigentlich mehr Gruselelemente vorgestellt, aber die Spannung hat mir auch sehr gefallen. Das Ende macht Lust auch die Fortsetzungen zu lesen und die Idee ist noch lange nicht auserzählt.

 

Emotionen:   

Die Emotionen wurden die meiste Zeit gut dargestellt, aber ich hätte mir in manchen Momenten noch etwas mehr Glaubwürdigkeit gewünscht. Mitgefühlt habe ich bisher nicht so richtig und wenige Dinge waren auch nicht ganz stimmig für mich (zB. warum glaubt Sunshine's beste Freundin ihr nicht?) .

 

"Sunshine Girl - Die Heimsuchung" punktete bei mir durch eine tolle Idee, die spannend umgesetzt wurde. Die Handlung ist interessant und ich freue mich auch die Fortsetzung zu lesen!

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57 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

fire witch, matt ralphs, hexen fantasy, fire witch - dunkle bedrohun, dunkle bedrohung

Fire Witch - Dunkle Bedrohung

Matt Ralphs
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 20.04.2017
ISBN 9783845816418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lesegrund: 

Nachdem ich im ersten Band der Reihe einiges an Potenzial für die Entwicklung der Geschichte vermutet habe, war für mich bald klar, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte. 

 

Handlung: 

In diesem zweiten Band bekommt es die Feuerhexe Hazel Hooper mit einer schweren Aufgabe zu tun. Ihre Mutter hatte sich damals dem Dämon Baal geopfert, um eine Invasion des Bösen zu verhindern und Hazel ist fest entschlossen, sie zurück in ihre Welt zu holen. Doch der einzige, der ihr dabei helfen kann ist der unberechenbare Nicolas Murrell, der Schuld am Schicksal von Hazel's Mutter war. Nicolas befindet sich im sichersten Gefängnis Londons und Hazel schleicht sich getarnt als Junge dort ein, um ihn zu befragen. Doch damit weiß die junge Hexe noch lange nicht, ob sie seinen Worten auch vertrauen und ihre Mutter retten kann ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Matt Ralphs ist, wie auch im ersten Band, einfach gehalten und sehr leicht zu lesen. Somit ist das Buch perfekt für Jugendliche LeserInnen geeignet, aber LeserInnen, die anspruchsvollere Stile mögen dürften etwas ernüchtert sein.

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mochte Hazel's Mut und ihre persönlichen Ansätze einer Entwicklung. Aber auch die Antagonisten und besonders den teilweise undurchsichtigen Nicola's fand ich gut gestaltet.

 

Spannung: 

In Sachen Spannung hatte dieser zweite Band leider noch einiges an Luft nach oben, auch wenn es mehr spannende Momente gab als in Band 1. Die Handlung ist ein bisschen dichter und hatte mehr Tempo, was mir gut gefallen hat. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen kamen besonders durch die spannenden Szenen und durch die Protagonistin Hazel zum tragen. Hier würde ich mir aber freuen, wenn der Autor im nächsten Band noch etwas mehr an Emotionen einbauen würde. 

 

"Fire Witch - Dunkle Bedrohung" ist ein guter zweiter Band, der eine Steigerung zum Auftakt mitgebracht hat und neugierig auf den nächsten Teil macht! Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!

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82 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

sci-fi

Icons - Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis

Margaret Stohl , Mo Zuber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841421623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext direkt neugierig gemacht, da ich die Idee vielversprechend fand und auf die Umsetzung gespannt war.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Dol und Ro. An dem Tag, an dem der Strom ausfiel und ein ICON über Los Angeles erschien verlor Dol ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit Ro lebte sie zurückgezogen auf dem Land und versteckte sich vor einer Wahrheit, der sie nicht ausweichen kann. Warum haben Ro und sie überlebt? Was macht sie anders? Als die Regierung ihr Geheimnis entdeckt, werden sie zusammen mit Tima und Lucas eingesperrt. Die vier sind die einzigen Menschen auf der Welt, die gegen die Macht des ICONS immun sind. Aber nicht nur das, denn die Kids finden heraus, dass ihre explosiven Gefühle, keine Schwäche sind, sondern ihre große Stärke seien könnten ...  

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Margaret Stohl lässt sich problemlos und flüssig lesen. Zudem finde ich, dass die Art wie die Autorin schreibt, durch die Einfachheit gut zu einem Jugendbuch passt.

Charaktere: 

Mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte mich Margaret Stohl leider nicht überzeugen. Ich hätte gerne viel mehr über die einzelnen Charaktere erfahren und habe oftmals den nötigen Tiefgang vermisst.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat die Autorin leider nicht so gut gehalten. Mir war die erste Hälfte des Buches viel zu spannungsarm und dadurch leider auch nicht so wirklich interessant. Ab der Hälfte steigt die Spannung dann ein bisschen an, aber mir persönlich blieb da zuviel Potenzial ungenutzt. Besonders schade fand ich das auch beim Ende, welches mir nicht zwangsläufig Lust macht auch zu der Fortsetzung zu greifen.

 

Emotionen:  

Dadurch, dass die Autorin die Charaktere, meiner Meinung nach, eher oberflächlich beleuchtet hat, kamen mir leider auch die Emotionen nicht richtig glaubwürdig rüber. Hier hätte ich mir viel mehr gewünscht. Auch die Dreiecksgeschichte hätte, in meinen Augen, nicht Not getan, und wenn hätte sie irgendwie authentischer und mit mehr Tiefgang seien müssen, was leider nicht der Fall war.  

 

Der erste "Icons" Band konnte mich leider nicht überzeugen. Die Fortsetzung werde ich eher nicht mehr lesen!

 

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebesroman, couch surfing, sommer, urlaub, südfrankreich

Sand in Sicht

Katrin Einhorn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216692
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lesegrund: 

Auf der Suche nach einem erfrischenden, leichten Sommerbuch bin ich auf dieses Werk von Katrin Einhorn gestoßen. Vom Inhalt her habe ich mir eine humorvolle, lockere Liebesgeschichte versprochen.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Lenny. Lenny ist ein Ordnungsfanatiker mit einem Faible für Mathematik. Er ist glücklich mit seiner Freundin Zoe und er plant ihr, nach genau 661 Tagen Beziehung, einen Antrag zu machen. Als die beiden Urlaub in Südfrankreich machen erscheint Lenny der Moment einfach perfekt. Womit er allerdings nicht gerechnet hatte ist, dass ein Nebenbuhler auftaucht und Lenny zwingt umzuplanen. Gemeinsam mit der chaotischen Hanna beginnt er an seinem eigenen Happy End zu basteln ...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Katrin Einhorn passt gut zu den Inhalten der Geschichte. Die Autorin schreibt humorvoll und immer mit einem Augenzwinkern. Dadurch lässt sich die Geschichte locker und leicht lesen, was ich toll fand. Leider war, in meinen Augen, manches Witzige ein bisschen zu überzogen, was auf mich dann zu gewollt wirkte und die Lesefreude ein wenig minderte.  


Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere war ziemlich gelungen. Ich mochte besonders das Zusammenspiel zwischen Lenny und Hanna wirklich gerne. Beim Protagonisten Lenny hatte ich leider oftmals das Gefühl diese Art von "Zahlenliebhaber" mit ähnlichen Eigenschaften schon oft in anderen Büchern und Filmen begegnet zu sein. Hanna wirkte hingegen facettenreich und weniger klischeehaft auf mich. 

 

Spannung:

Viel Spannung hatte ich mir von dieser Art Buch gar nicht erwartet und es gab auch nicht wirklich Dinge, die mich überrascht haben. Aber genau deshalb habe ich zu dieser Geschichte gegriffen, weil ich etwas humorvolles und leichtes lesen wollte. Daher hat es mich nicht gestört, keine Spannung zu erleben.

 

Emotionen:  

Die Emotionen hat Katrin Einhorn gut rübergebracht. Auch hier ist allerdings vieles humorvoll gewesen, sodass die Emotionen doch manchmal ein bisschen an der Oberfläche blieben.  

 

"Sand in Sicht" ist eine Geschichte voller Humor. Manchmal hätte ich gern etwas mehr Tiefgang gehabt, besonders bei den Emotionen, aber ansonsten ist die Geschichte schön geschrieben! Von mir gibt es 3,4 Rosen abgerundet auf 3.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

psychothriller, vermisst, alleine zu hause, niebüll, thriller

Wenn ich dich hole

Anja Goerz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat mich direkt der vielversprechende Klappentext neugierig gemacht. Ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut und das Buch blieb auch gar nicht lange ungelesen. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Bendix Steensen. Bendix sitzt aufgrund eines Unwetters in Heathrow fest, als er in immer engeren Abständen Anrufe von seinem Sohn Lewe bekommt. Der neunjährige klingt immer panischer, da seine Mutter und seine Oma schon seit Stunden fort sind, er telefonisch keine der beiden erreichen kann und vorallem, weil Lewe das Gefühl hat in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr alleine zu sein. Beunruhigt wendet sich Bendix an die Polizei, die allerdings nichts verdächtiges feststellen kann. Mit den Gedanken bei seiner Familie versucht Bendix alles, um schnellstmöglich nach Nordfriesland zu gelangen, was sich sehr schwierig gestaltet. Und zeitgleich müssen seine Frau und seine Mutter mit ganz anderen Dingen kämpfen, und der kleine Lewe ist tatsächlich nicht mehr alleine in dem Haus ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Anja Goerz ist eher einfach gehalten und lässt sich gerade dadurch auch flüssig lesen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Details und weniger umgangssprachliche Formulierungen gewünscht. 

Charaktere: 

Die Charaktere wurden recht gut dargestellt, aber große Sympathien konnte bei mir leider keiner von ihnen wecken. Besonders schade fand ich dies beim Protagonisten Bendix, der mir ein bisschen zu blass geblieben ist.

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen wurde von der Autorin gut gehalten. Zwar war es keine atemlose Spannung, die einen nicht schlafen lässt, aber die Ansätze wurden durch den interessanten Plot auf jeden Fall deutlich. Manches war ein bisschen unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar für mich, aber dennoch konnte ich die Entwicklungen interessiert verfolgen. Die Auflösung ist, für ThrillerleserInnen, wahrscheinlich sehr schnell offensichtlich, aber ich habe mich, auch wenn mir das miträtseln können, ein bisschen fehlte, gut unterhalten gefühlt.

 

Emotionen:  

Die Emotionen kamen für mich besonders deutlich in der Situation rüber, in der Bendix die Hände gebunden sind, weil er nicht schnell zu seinem Sohn kann. Das hat die Anja Goerz wirklich gut dargestellt. Ansonsten hätte der Punkt der Emotionen, in der Umsetzung, aber noch ein bisschen Luft nach oben gehabt.

 

"Wenn ich dich hole" hat mich gut unterhalten, weil ich den Plot interessant fand. In der Umsetzung gab es in manchen Punkten noch ungenutztes Potenzial, was ich ein bisschen schade fand. 

 

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103 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

helgoland, thriller, spannung, orkan, anna krüger

Hell-Go-Land

Tim Erzberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 22.08.2016
ISBN 9783959670463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lesegrund: 

Auf diesen Thriller bin ich durch verschiedene Rezensionen aufmerksam geworden und da ich Lust auf einen Insel - Thriller hatte, wurde dieses Buch gelesen.

 

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Anna Krüger. Anna nannte Helgoland ihre Heimat, bis zu einem Albtraum, der ihr ganzes Leben veränderte. Als sie nun als Polizistin auf Helgoland beginnt, ist für sie klar, dass sie kaum jemandem von ihrer Rückkehr erzählen will. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag wird Anna mit Grausamkeiten konfrontiert, die ihr klarmachen, dass es für sie selbst, keine Flucht vor ihrer Vergangenheit geben wird ... 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Tim Erzberg hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und was ihm sehr gut gelungen ist, ist die unterschwellige Spannung, bei der man gut miträtseln kann. 


Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Protagonistin Anna Krüger mochte ich gerne. Ich fand es schön, dass es eine gute Mischung aus Haupt - und Nebencharakteren gibt und diese auch noch einige Facetten zu bieten haben.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat Tim Erzberg weitestgehend gut gehalten. Ich hätte mir lediglich im mittleren Teil des Thriller etwas mehr Spannungsanstieg gewünscht, aber das war auch das einzige, was mir diesbezüglich nicht so gut gefallen hat. Besonders gut fand ich, dass man als Leser/Leserin die Möglichkeit bekommt lange mitzurätseln, ohne das, vor der Auflösung, zuviel angedeutet wird.

 

Emotionen:  

Die Emotionen hat der Autor nicht schlecht dargestellt. Leider war, mir persönlich,  manches ein bisschen zu aufgesetzt, sodass manche Emotionen, in meinen Augen, etwas zu gewollt wirkten. Das fand ich etwas schade. 

 

"Hell - Go - Land" ist ein solider Thriller, der mir ein paar Stunden nette Unterhaltung bescherte. In Sachen Glaubwürdigkeit gab es leider noch einiges an Luft nach oben, aber das Potenzial für einen guten Thriller war durchaus zu sehen. Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!

 

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ist fat bob schon tot?, kein katzenkrimi, killer, geld, bettler

Ist Fat Bob schon tot?

Stephen Dobyns , Rainer Schmidt
Fester Einband
Erschienen bei C. Bertelsmann, 17.04.2017
ISBN 9783570102305
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lesegrund: 

Dieses Buch klang für mich, vom Inhalt her, nach einer humorvollen, aber auch spannenden Geschichte und daher wollte ich es gerne lesen.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Connor Raposo. Connor ist durch Zufall Zeuge eines fürchterlichen Unfalls geworden, bei dem ein Motorradfahrer und ein Laster kollidiert sind. Die Identifizierung ist nicht leicht und es ist nicht ganz sicher, dass der Tote tatsächlich Robert "Fat Bob" Rossi ist. Zudem kommt die Frage, ob es wirklich nur ein tragischer Unfall war, oder ob doch mehr dahinter steckt, als zunächst vermutet wird. Kurze Zeit später überschlagen sich die Ereignisse, es gibt Tote, die Polizei ermittelt und Connor dämmert langsam aber sicher, dass man auch hinter ihm her ist ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Stephen Dobyns hat mir sehr gut gefallen. Der Autor erzählt die Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers, der aber selbst nicht alle Antworten kennt, sondern auch miträtselt und Ahnungen äußert. Besonders gut fand ich den Humor, und ich habe mehr als einmal lachen müssen. Manches war mir zwar ein bisschen zu überzogen, aber dennoch konnte mich die Story unterhalten.

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich mochte das teilweise absurde und die bunte Mischung an verschiedenen Personen, die sich wirklich gut ergänzt haben. Besonders gelungen, wenn auch ab und an etwas klischeehaft ( Missgeschicke ), habe ich den Protagonisten empfunden. Er hat mich durch seine Art und durch die Situationen, in die er gerät mehrmals zum Lachen gebracht.

 

Spannung:

Die Spannung, blieb, für meinen Geschmack, leider oftmals zu niedrig. Die Geschichte war zwar unterhaltsam und auch gut aufgebaut, aber Nervenkitzel oder große Spannung kamen dagegen leider nicht auf, was ich etwas schade fand.

 

Emotionen:   

Mit den Emotionen war es ähnlich wie mit der Spannung. Ich hatte mir aber vom Inhalt auch keine großartig emotionale Geschichte versprochen, sondern eine humorvolle Unterhaltung, die ich auch bekommen habe. Insgesamt gebe ich diesem Buch 3,4 Rosen, die ich auf 3 abrunde. 

 

"Ist Fat Bob schon tot?" ist ein Buch, mit dem ich tolle und witzige Lesestunden hatte. In Sachen Spannung gab es hingegen einiges an Luft nach oben, was etwas schade war. Besonders empfehlenswert für Leser/Leserinnen, die eine humorvolle und etwas skurille Geschichte suchen!



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