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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

grundgütiger, rezensio, sandr, mark, michael wall

Grundgütiger

Michael Wall
Flexibler Einband: 162 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.12.2014
ISBN 9781503280984
Genre: Romane

Rezension:


Mark Ritter arbeitet als Sicherheitsmann in einem Hotel und erzählt von sich, seiner Arbeit und seinem bisherigen Leben. 

"Grundgütiger" ist eine tolle Geschichte und hat mir viel besser gefallen, als ich anfangs vermutet hätte. Die Erzählungen aus Mark's Alltag bei der Arbeit sind keinesfalls langweilig, wie man vermuten könnte. Er erzählt oft von der Nachtschicht, was ich immer sehr interessant fand und es sind auch einige sehr lustige, skurrile und krasse Dinge passiert, mit denen er umgehen musste. Auch die Beziehung zu seiner Kollegin Sandra, in die er heimlich verliebt ist und die ihn aber für schwul hält, war schön zu lesen. Eine andere Sache, der mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat, waren Mark's Streitereien mit seiner alten Nachbarin. Auch die Rückblicke in Mark's Vergangenheit fand ich gut, weil man auf diese Weise viel über Jobsuche, die erste eigene Wohnung und andere Themen des Erwachsenwerdens erfahren hat. 

Ein sehr tolles und interessantes Buch, bei dem leider nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft wurde, das mich aber trotzdem begeistert hat. 4 Sterne!

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Tags: interessant   (1)
 

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(51)

75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

andrea hackenberg, liebe, schnucken, lüneburger heide, reporterin

Schnucken gucken

Andrea Hackenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.02.2015
ISBN 9783426514269
Genre: Liebesromane

Rezension:


Billi Sander ist vor einigen Jahren aus dem beschaulichen Örtchen Grümmstein nach Berlin gezogen um ihre Karriere als investigative Journalistin voranzutreiben. Das war ihr ganz recht, denn als überzeugte Umweltaktivistin ist sie dauernd auf der Flucht vor dem Gesetz und außerdem wollte sie die Ablehnung der lokalen Zeitung und den kurzen Ausrutscher mit dem gutaussehenden Manolo vergessen. Nach einem Einbruch in eine Hühnerfarm um Beweise zu sammeln, die dann aber kurz darauf verloren gehen, macht sich Billi bei ihrem Chef nicht gerade beliebt und wird kurzerhand gefeuert - und muss zurück nach Grümmstein, wo sie nie wieder hinwollte. 

"Schnucken gucken" war eine richtig gute und humorvolle Unterhaltungslektüre. Ich denke mehr wollte die Autorin auch gar nicht erreichen. Sie hat mich mit ihrem Schreibstil regelrecht mitgerissen und mich immer wieder laut zum Lachen gebracht. Manche Situationen waren einfach so so lustig! 
Ich wusste die ganze Zeit über nicht, ob ich Billi jetzt mochte oder nicht. Eins ist klar: Sie ist ein ganz besonderer Charakter. Sie ist sehr dickköpfig und will um jeden Preis alles erreichen, für das sie steht und was sie sich vorgenommen hat. Dabei nehmen ihre Methoden oft sehr seltsame Formen an. Auch der Rest von Billi's Familie ist nicht weniger verrückt als sie selbst: Ihre Mutter erweitert gerade ihren selbst aufgebauten Frisörladen in ein Spa, ihre kleine Schwester macht eine Ausbildung im Hotel, lässt aber viel zu gerne Eigentum der Gäste mitgehen und ihr Bruder ist zwar Bürgermeister, hat aber trotzdem nicht wirklich was zu sagen, erst recht nicht zu Hause bei seiner Frau. Allesamt sind sie chaotisch aber liebenswert und machen jede Situation mit viel Charme einfach lustig, da hat es mich gar nicht gestört, dass die Geschichte an sich etwas vorausschaubar war. 

Ein tolles Buch mit viel Witz und Charme, das aber doch ein paar ernstere Themen anspricht. Eine tolle Mischung, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. 4 Sterne! 

  (3)
Tags: charme, frauenroman, humor   (3)
 

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1.337 Bibliotheken, 36 Leser, 2 Gruppen, 166 Rezensionen

tod, briefe, liebe, freundschaft, familie

Love Letters to the Dead

Ava Dellaira , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.02.2015
ISBN 9783570163146
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nach dem Tod ihrer großen Schwester May müssen sich Laurel und ihre Eltern ganz neu ins Leben einfinden. Leider kommen sie mit der Situation überhaupt nicht klar, sodass Laurel's Mutter von New Mexico nach Kalifornien umzieht. Laurel wohnt ab diesem Zeitpunkt an abwechselnd eine Woche bei ihrem Dad und eine Woche bei ihrer Tante Amy. Seit May's Tod geht sie auf eine andere Schule, an der sie niemanden kennt. Von ihrer Englischlehrerin bekommen die Schüler die Aufgabe, einen Brief an eine verstorbene berühmte  Persönlichkeit zu schreiben. Laurel schreibt nicht nur einen sondern sehr viele Briefe, an sehr viele verschiedene Persönlichkeiten. Schnell freundet sich Laurel in der Schule mit Hannah und Natalie an, und auch der süße Sky hat es Laurel gehörig angetan. Für sie alle geht es um's Erwachsenwerden und die Reise zu sich selbst. 

Auf der einen Seite ist die Geschichte schön leicht, da sie so toll und flüssig geschrieben ist. Auf der anderen Seite beinhaltet sie viele schwere Themen: Tod, Erwachsenwerden, Probleme in der Familie, Liebeskummer - eben alles was das Leben so ausmacht. 
Laurel erzählt die gesamte Geschichte in Form von Briefen an berühmte verstorbene Persönlichkeiten, die sie alle in irgendeiner Weise geprägt haben. Vor dem Lesen wusste ich überhaupt nicht, dass das Buch einzig und allein aus Briefen besteht. Aber genau das hat mir dann sehr gut gefallen, es war wie eine Art Tagebuch von Laurel, dem sie alles anvertraut. Nach und nach erfährt man immer mehr über das Leben von Laurel und May, wie es zu May's Tod gekommen ist und gleichzeitig erfährt man wie Laurel jetzt versucht in ihrem Leben klarzukommen. Immer wieder versucht sie genauso zu sein wie May, die ihr großes Vorbild war und für sie immer das wunderschönste Mädchen der Welt. Mir ist es manchmal schwer gefallen Laurel's Verhalten in bestimmten Situationen nachzuvollziehen, da der Leser lange nicht weiß was unmittelbar vor May's Tod geschehen ist. Trotzdem lohnt es sich, trotz des etwas in die länge gezogenen Mittelteils, dranzubleiben, denn das Ende überrascht: Was wirklich passiert ist hätte ich so nicht erwartet und man kann endlich verstehen warum sich Laurel so verhalten hat, warum sie ständig Schuldgefühle hatte. 

Das Buch ist sehr bewegend, tiefgründig und traurig! Es zeigt einem wie wichtig es ist, sich selbst nicht zu vergessen, vor allem dann, wenn man versucht anderen nachzueifern und Erwachsen zu werden. Gleichzeitig war das Buch doch sehr motivierend weil es zeigt, wie Probleme gelöst werden können, indem man sich anderen anvertraut. Verdiente 4 Sterne! 

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Tags:  
 

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322 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

Rezension:


"Red Rising" ist ein Buch, das in der Zukunft spielt, und in der die Menschen bereits mehrere Planten besiedelt haben. Die Handlung spielt sich auf dem Mars ab und dreht sich rund um den jungen Darrow, der ein sogenannter Höllentaucher ist. Er lebt mit anderen Arbeitern unter der Oberdläche des Mars und fördert dort wertvolle Ressourcen, um die Oberfläche des Mars für die Zukunft der Menschheit bewohnbar zu machen. Als er und seine Frau etwas gefährliches herausfinden und sie darauf von der Regierung zum Tode verurteilt wird, entscheidet sich Darrow für seine Mitmenschen zu kämpfen und gegen das System vorzugehen, das sie die ganze Zeit belogen hat. 

Das Buch hat mich, um ganz ehrlich zu sein, sehr überrascht! Es war komplett anders als ich dachte und auch anders, als es der Anfang des Buches vermuten lässt. Ab etwa Seite 200-250 macht das Buch eine komplette Wende und geht in eine Richtung, mit der man anfangs überhaupt nicht rechnen konnte! Diese Wendung wird auch nicht die letzte gewesen sein! Es war anders als alles, was ich bisher gelesen habe. 
Am Anfang noch ist alles sehr undurchsichtig und man weiß nicht, wohin das Buch will. Das bleibt auch eine Weile so, aber nach und nach erfährt man immer mehr über die Gesellschaft und wie alles funktioniert. Die Entwicklung, die man bei Darrow sehen kann, hält meiner Meinung nach auch bis zum Ende des Buches an, was mich sehr begeistert hat. Es kommen immer neue Aspekte dazu, die man so einfach nicht erwartet hat! 
Der Schreibstil des Autors war wirklich gut, ich habe das Buch immer gerne zur Hand genommen und wollte es auch bald nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings sind die Beschreibungen nicht gerade zimperlich, das Buch ist auf jeden Fall an vielen Stellen brutal und blutig, es gibt viel Gewalt und Tod, aber genau das gehörte für mich dazu und so seltsam es sich anhört: Mir hat es genau so gefallen! 

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nicht für jedermann geschaffen ist, aber wer total durchgeknallte und verrückte Charaktere mag, Brutalität gut vertragen kann und sich immer wieder gerne überraschen lässt, der wird dieses Buch lieben. Ich jedenfalls fand es absolut grandios, mein absoltes Highlight des Jahres bis jetzt! 5 Sterne! 

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Tags: spannung, zukunft   (2)
 

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(185)

397 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

thriller, amnesie, spannung, mord, gedächtnisverlust

Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.05.2014
ISBN 9783453269392
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Samantha und Cassie sind die zwei beliebtesten und schönsten Mädchen der Schule, doch eines Tages sind beide Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Vier Tage lang hört und sieht niemand was von ihnen, was nicht alle Mitschüler der beiden stört, denn die beiden Freundinnen haben andere oft terrorisiert und die Schule regiert. Doch plötzlich taucht Samatha wieder auf und schnell ist klar: Sie ist nicht mehr die Alte! Sie kann sich an rein gar nichts mehr erinnern und somit kann die Polizei nicht herausfinden, was an dem Tag passiert ist und wo sich Cassie befindet. Samatha fällt es sehr schwer, sich in ihrem alten Leben zurecht zu finden, das ihr ganz und gar fremd vorkommt. Viele finden sie viel netter, seit sie das Gedächtnis verloren hat, aber Samantha versucht trotzdem mit aller Gewalt sich zu erinnern, um ihre Freundin Cassie zu finden. Bald schon findet Samantha einen Zettel, der sie warnt weitere Nachforschungen anzustellen. Wer hat es auf sie abgesehen? 

Der Jugendthriller hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung erstreckt sich in etwa über zwei Monate, in der ich bei verschiedenen Charakteren eine tolle Entwicklung gesehen habe, allen voran natürlich bei Samantha. Die "neue" Samatha, die sich an ihr altes Leben nicht mehr erinnern kann erzählt die Geschichte und war mir von Beginn an sehr sympathisch, vor allem weil sie ihre frühere Verhaltensweise überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann. Den Aspekt, dass der Leser genauso wenig weiß wie die Erzählerin selbst, hatte für mich einen ganz besonderen Reiz: Die Vergangenheit bekommt man immer nur in Bruchstücken serviert, nämlich dann wenn sich Samatha wieder an irgendetwas erinnern kann. Man hat immer mitgerätselt und verschiedene Leute verdächtigt, anderen vertraut... Diese ganze Thematik hat mich etwas an die Buchreihe "Lying Game" erinnert, die ich sehr gerne mag und in der ein Mädchen den Platz seiner toten Zwillingsschwester, die eine absolute Oberzicke war und von der sie bis zu dem Zeitpunkt nichts wusste, einnehmen muss und wie sie sein soll, ohne ihr Leben zu kennen. Ich hab mich somit im Buch "Dreh dich nicht um" gleich sehr wohl gefühlt! 
Viele der Charaktere im Buch waren echt toll gestaltet, ganz besonders gut haben mir Samantha's Bruder und sein bester Freund gefallen. Auch die Eltern der beiden waren sehr interessant und man denkt immer, das hinter ihnen noch mehr stecken könnte. 
Der Schreibstil hat mich echt fesseln können und hat mich immer tiefer in die Geschichte reingezogen. Ich hab das Buch echt ungern aus der Hand gelegt! Auch die Liebesgeschichte im Buch fand ich echt süß, war irgendwie mal was anderes. Auch mit dem Ende hab ich so nicht gerechtnet und ich muss ehrlich zugeben, dass ich während des Lesens nicht darauf gekommen bin, wie das alles passiert sein könnte. 

Ein richtig toller und spannender Jugendthriller, den ich nicht mehr gerne aus der Hand legen wollte. Empfehle ich euch gerne! 

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Tags: jugendthriller, spannung, thriller   (3)
 

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(91)

205 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

jugendbuch, heldentage, sabine raml, helden, heldin

Heldentage

Sabine Raml
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.03.2015
ISBN 9783453269606
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Lea ist fünfzehn Jahre alt und hat schon jetzt ein ziemlich schweres Leben: Ihr Vater hat sie und ihre Mutter verlassen und ist nach Ibiza abgehauen, hat das ganze Glück und den Lebensstandard, den sie früher hatten, mit sich genommen. Ihre Mutter ist seither nicht mehr dieselbe: Sie trinkt zu viel Alkohol, raucht und verbringt ihre Tage vor dem Fernseher, verlässt niemals das Haus. Wie besessen googelt sie Leute, die sie früher gekannt und mit denen sie befreundet war, nur um herauszufinden, dass es ihnen im Leben besser ergangen ist. Lea erledigt währenddessen alles für ihre Mutter: Sie kauft ihr den Alkohol, macht die Besuche beim Amt und schmeißt so gut es geht den Haushalt. Durch diese Belastung kommt natürlich die Schule zu kurz und Lea bleibt sitzen. Ihre Freunde und vor allem ihre beste Freundin Pola nur noch in den Pausen zu sehen und niemanden mehr in ihrer Klasse zu haben, der sie beschützt wenn sie mal wieder durch ihr Asthma oder ihr ständig rot werdendes Gesicht geplagt wird, trifft sie hart. Als dann auch noch ihr Freund Lenny mit ihr Schluss macht, weiß sie nicht mehr ob sie weiterhin ihre eigene, ganz persönliche Heldin sein kann...

"Heldentage - Do what you love" ist ein ganz besonderes Buch. Wir begleiten Lea nur ein paar Tage ihres Lebens und lernen sie und ihre Welt kennen, sind bei all ihren gedanklichen Rückblicken, Tagträumen und plötzlichen Gedankensprüngen mit dabei. Die Geschichte ist realistisch und schonungslos, gleichzeitig aber nicht unbedingt deprimierend sondern manchmal sogar humorvoll geschrieben - so wie sie eben nur durch die Gedanken eines jungen Mädchens erzählt werden kann, das im Leben schon viel mitmachen musste und trotzdem weiterhin Hoffnung in sich trägt. Lea ist eine sehr sympathische Protagonistin, die man immerzu verstehen kann und die einen mit ihren Erzählungen zum Lachen bringen, einen traurig stimmen und Mitleid hervorrufen kann, ohne das wirklich zu wollen. Sie erklärt dem Leser nichts, alles um sie herum existiert einfach und dadurch entsteht ein toller Lesefluss, leicht und erfrischend. Durch ihre Erzählungen hat man das Gefühl ihr Leben und die Menschen darin zu kennen, ohne sie eben wirklich zu kennen. Einer dieser Menschen ist Lea's beste Freundin Pola, die für mich ebenfalls ein Highlight der Geschichte ist. Lea steht zu hundert Prozent loyal hinter ihr, obwohl sie immer wieder erwähnt neidisch auf Pola zu sein, aus verschiedenen Gründen. Sie vetraut ihr vollkommen, und doch kann ich verstehen, dass Lea ihr nie die Probleme mit ihrer Mutter anvertraut. Lea's Mutter hingegen kann ich überhaupt nicht verstehen, sich so aufzugeben und die eigene Tochter zu vernachlässigen, dazu braucht es schon viel! Aber wahrscheinlich ist es genau das, was das Buch uns mitteilen will: Dass menschliche Schwächen existieren und dass es verschiedene Wege gibt, damit umzugehen. Der Autorin ist es unglaublich gut gelungen solche Schwächen zu beschreiben und auszuleuchten, ohne die Geschichte schwer und deprimierend wirken zu lassen. Dass Lea sich ziemlich gut schlägt merkt man erst ziemlich spät. Aber wenn man am Ende des Buches nochmals darüber nachdenkt, merkt man erst, dass sie es die ganze Zeit schon war: Eine echte Heldin. 

Sabine Raml hat mit "Heldentage - Do what you love" einen Jugendroman geschaffen, der nachhaltig beeindruckt. Zwar hat mir das Buch schon während des Lesens gut gefallen, aber dass es ein richtig gutes Buch ist merkt man erst daran, dass es einen nach dem Lesen nicht mehr los lässt - und genau das ist der Autorin gelungen. Absolute Leseempfehlung! 

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

geheimnisse, familie, linda newbery, verschwinden, roman

Der Tag, an dem Rose verschwand

Linda Newbery , Anke Kreutzer
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.10.2014
ISBN 9783764504977
Genre: Romane

Rezension:


Seit zwanzig Jahren ist die damals 18-jährige Rose verschwunden und bis heute weiß niemand mehr darüber als an diesem Tag. Ihre kleine Schwester Anna beschließt die Suche nach der verschwundenen Rose wieder aufzunehmen, denn die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder da sein würde hat die ganze Familie nie aufgegeben. Ist Rose damals freiwillig abgehauen, wurde sie entführt oder hatte sie womöglich einen Unfall und ist schon seit zwanzig Jahren tot? Während Anna sich auf die Suche nach der verschwundenen Schwester begibt verändern sich auch einige grundlegende Dinge in ihrem eigenen Leben und so nimmt die Geschichte ihren Lauf... 

Das Buch klang für mich sehr interessant und spannend, vor allem da ich Romane über Familiengeheimnisse sehr gerne lese. Gerade in solch einer Geschichte spielen die Charaktere eine sehr große Rolle, da der Großteil der Geschichte sich in ihrem Inneren abspielt. Die Protagonistin Anna war für mich aber nicht sonderlich speziell oder besonders, ihre Handlungen und das Verhalten ihrem Freund gegenüber konnte ich oft nicht nachvollziehen. Die verschwundene Schwester Rose hat mich da viel mehr interessiert und deswegen habe ich mich immer über Rückblenden gefreut, in denen sie vorkam. Sie ist als Charakter sehr eigen, interessant und anders. Allerdings muss ich auch sagen, dass die vielen, sehr detaillierten Rückblenden für mich zum Teil zu viel des Guten waren. Vor allem, da auch die Mutter von Anna und Rose sehr viel aus der Vergangenheit erzählt, wo ich mir am Anfang gar keinen Reim darauf machen konnte, inwieweit das jetzt wichtig für die Geschichte ist. Natürlich fügen sich alle Schnipsel der Vergangenheit irgendwann zu einem großen Ganzen zusammen, was sehr gut gemacht war. Als man dann endlich herausfindet, was denn damals mit Rose geschah, ist der Großteil des Buches bereits vorüber, sprich der Schluss wird im Gegensatz zu den sehr detailreichen Beschreibungen im Laufe des Buches sehr schnell abgehandelt. Zusätzlich hat es mich nicht ganz zufriedengestellt, WAS da dann letztendlich passiert. An sich waren somit alle Passagen in irgendeiner Weise interessant, aber als Gesamtpaket hat sich das Buch schon gezogen. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm, er war einfach, schlicht und passte dadurch zur Geschichte. 

Als Fazit kann ich sagen, dass "Der Tag, an dem Rose verschwand" eine recht interessante Geschichte war, trotz der genannten Schwächen hab ich immer interessiert gelesen, wie Anna versucht dem Geheimnis ein Stückchen näher zu kommen. Ich vergebe 3 Sterne :)

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Tags: dram, familiengeheimnis, rätsel   (3)
 

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111 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

altes land, apfel, neuanfang, hamburg, familie

Winterapfelgarten

Brigitte Janson
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548612300
Genre: Romane

Rezension:


INHALTClaudia ist laut ihrem Chef mit 51 plötzlich zu alt für ihren Job in der Parfümerie, ihre Tochter Jule bläst seit einem schweren Sportunfall nur noch Trübsal und Claudia's beste Freundin langweilt sich in ihrer Ehe und ist gar nicht mehr zufrieden. Da hat Claudia bei einem Ausflug auf's Land plötzlich eine zündende Idee: Sie will einen alten Bauernhof kaufen, der schon lange leer steht, ihn wieder herrichten und mit ihren beiden Mädels dort wohnen, ein kompletter Neuanfang quasi. Leichter gesagt als getan, denn den alten Bauernhof wieder herzurichten ist mehr Arbeit als anfangs gedacht und ihr neuer Nachbar scheint ihnen auch nicht gerade milde gestimmt. Gut dass irgendwann die alte Elisabeth auftaucht, die sich zu jung und unabhängig für's Alterheim fühlt und auf ihrer Flucht in ein neues Leben auf dem Hof strandet. 

MEINE MEINUNG Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr interessiert, da ich das "Ordnung machen" liebe, nicht nur im wahren Leben, sondern auch in Büchern. Ein Neuanfang vier verschiedener Frauen in einer Geschichte verpackt konnte also nur gut werden und so war es dann auch! Der Schreibstil von Brigitte Janson, die mir bis jetzt besser als Brigitte Kanitz bekannt war, hat mir wieder sehr sehr gut gefallen, gleich wie in den anderen drei Büchern, die ich von der Autorin bis jetzt gelesen habe. Von Anfang an wurde ich mitgerissen, was natürlich auch am echt gut geschriebenen Beginn der Geschichte lag, wo man einfach wissen wollte, wie es mit Claudia weiter geht. Nicht nur am Anfang, sondern das ganze Buch über hinweg konnte ich die Emotionen der Figuren spüren. Nicht nur Claudia, Sara, Jule und ihren grimmigen Nachbar fand ich toll dargestellt, sondern vor allem die alte Dame Elisabeth hat mir unglaublich gut gefallen! Jeder Charakter hat so etwas eigenes, was ihn von den anderen unterscheidet und sympathisch macht. Immer wieder kommen humorvolle Passagen im Buch vor, was es nie langweilig werden lässt und auch ein ganz ganz großer Pluspunkt für mich war die Location, in der das Buch spielt: Das Alte Land in der Nähe von Hamburg! Ich war nie da, aber nachdem die Autorin das Leben und die Atmosphäre dort so toll beschrieben hat, muss ich mir das ernsthaft mal überlegen... 

FAZIT Meiner Meinung nach das beste Buch der Autorin bisher, das den kompletten Neuanfang vier verschiedener Frauen wundervoll beschreibt! 

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Tags: apfel, bauernhof, liebe, neuanfang, winter   (5)
 

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(107)

227 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

meerjungfrau, nixe, kopenhagen, dänemark, meer

LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe

Nina Blazon ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.09.2014
ISBN 9783570162873
Genre: Kinderbuch

Rezension:


INHALT 

Die elfjährige Jolanda reist mit ihrer Mutter und ihrem Vater nach Dänemark, um die Angelegenheiten um den Tod einer ihr bislang unbekannten Tante zu klären. Auch wenn ihrer Mutter die Reise zum Meer irgendwie Angst zu machen scheint, freut sich Jo sehr darauf, denn sie liebt das Wasser über alles. Mit Julie, der Tochter der Vermieter ihrer Ferienwohnung dort, freundet sich Jo sofort an und auch Julie's Bruder Mats kann sie mehr oder weniger leiden. Aber schon ab der Ankunft Jo's Familie in dem fremden Land verhält sich ihre Mutter seltsam, Jo findet im alten Haus ihrer Tante Bilder eines Mädchens, dessen Gesicht aus dem Foto herausgekratzt ist und auch ein stets verschlossenes Zimmer in dem alten Haus gibt Jo Rätsel auf. Als wäre das nicht alles seltsam genug taucht immer wieder die alte Freundin ihrer verstorbenen Tante auf und wart Jo vor den Gefahren des Meeres. Zuerst glaubt sie ihr kein Wort, bis Jo plötzlich feststellen muss, dass die Frau wohl doch gar nicht so unrecht hat... 

MEINE MEINUNG 
Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir die Aufmachung des Buches unglaublich gut gefallen hat! Nicht nur von außen ist es ein absoluter Hingucker, sondern auch innen sind die Kapitelanfänge ganz toll gestaltet! Das Buch ist eher ein Kinderbuch und richtet sich an jüngere Leserinnen und Leser, was man zwar am Schreibstil und am Alter der Protagonisten erkennen kann, der Spannung aber keinen Abbruch tut. Die Handlung nimmt im Laufe des Buches sogar immer mehr an Fahrt auf und es passieren unvorhergesehene Twists in Situationen, in denen ich nicht damit gerechnet hätte. Die Autorin führt einen ziemlich lange an der Nase herum und ich habe beim Lesen ständig meine Meinung darüber geändert, wem ich jetzt trauen kann und wem nicht. Dieses Rätselraten hat sehr viel Spaß gemacht! Wie man sich schon denken kann spielt das Meer und seine Lebewesen in diesem Buch eine mehr oder weniger große Rolle. Auch lernt man viel über dänische Märchen und Sagen, die auch zum Teil wichtig für die Geschichte sind. Nina Blazon ist es richtig gut gelungen die beiden Dinge miteinander zu verweben. Die Charaktere waren für mich eines der großen Highlights dieses Buches: Jede Figur hat Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheidet und alle Figuren kommen sehr echt rüber. Gerade Kinder werden sich sehr gut mit Jolanda, Julie und Max identifizieren können, aber auch Jo's Freundin Tanja in Deutschland, mit der sie hin und wieder Kontakt aufnimmt, hat mir echt gut gefallen! Gerade für ein Kinderbuch finde ich die Thematiken, die behandelt werden sehr gut: Wer ist gut und wer ist böse?, gegenseitiges Vertrauen und Familie und Freunde spielen eine zentrale Rolle! 

FAZIT 
Ein tolles und spannendes Kinderbuch, das es schafft auch Erwachsene an der Nase herumzuführen...

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Tags: fantasy, märchen, sage, spannung   (4)
 

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285 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

addicted to you, liebe, m. leighton, sex, erotik

Addicted to You - Bedingungslos

M. Leighton , Anita Hirtreiter , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.08.2014
ISBN 9783453414471
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


INHALTErst kürzlich ist Nash wieder nach Atlanta zurückgekehrt und sieht seinen Bruder Cash nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder. Während eine komplett neue Sichtweise, die von Nash und Olivia's Cousine Marissa, erzählt wird, geht die Handlung rund um die Mafia und das Verbrechen und den Vater der Zwillingsbrüder weiter. Wer den zweiten Band der Reihe gelesen hat weiß, dass die beiden etwas gegen ihre Gegner in der Hand haben und dass sie deswegen vorerst in Ruhe gelassen werden. Nash's Ziel jedoch ist es, das Verbrechen aufzuklären und seinen unschulig im Knast sitzenden Vater frei zu bekommen. Die vielen Jahre, die er an Bord eines Schiffes verbracht hat, haben ihn abgehärtet und für Beziehungen hat er eigentlich nichts übrig. Aber Marissa hat es ihm irgendwie trotzdem angetan...

MEINE MEINUNG Diesmal wird die Geschichte rund um Olivia's Cousine Marissa und um Cash's Zwillingsbruder Nash erzählt. Beide sind meiner Meinung nach auch sehr interessante Charaktere. Marissa lebt in einer Schickimicki-Welt der Reichen und Schönen, macht aber eine 180-Grad-Wendung nachdem sie aus den Fängen ihrer Entführer befreit wird. Sie nimmt sich vor anders zu werden und nicht mehr nur auf Äußerlichkeiten und Status zu achten, wie es ihr beigebracht wurde. So muss sie aber auch das Verhältnis zu ihrem Vater auf's Spiel setzen, der sie so ganz anders erzogen hat. Marissa's inneren Konflikt deswegen und ihr ganzer Prozess der Veränderung haben mir sehr gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht ihre Perspektive der Dinge zu lesen. Interessant fand ich vor allem den Aspekt, was sich in Wirklichkeit hinter der ganzen Hochglanz-Fassade der Reichen verbirgt und welcher Preis diese Fassade hat. Bei Nash war ich mir nicht sicher ob ich ihn jetzt sympathisch fand oder nicht. Beim Lesen hat sich meine Sichtweise über ihn ständig verändert und ich wusste einfach nicht was ich von ihm halten soll. Die Jahre auf See haben ihn zu einem richtigen "Bad Boy" gemacht, der sich nicht binden möchte und keine Lust auf eine ernsthafte Beziehung hat. Mir hat gefallen, wie er versucht sich einzureden, dass seine Gefühle für Marissa rein körperlicher Natur sind, er sich aber gleichzeitig immer wieder dabei erwischt wie er ihretwegen eifersüchtig wird. Dieser innere Zwiespalt war ein interessanter Aspekt des Buches, den ich zwar selbst so nicht kenne, aber trotzdem gut nachvollziehen konnte. Die Geschichte an sich beinhaltet nicht mehr so viel Spannung und Action wie Teil zwei, allerdings klärt sich wie zu vermuten die ganze Geschichte langsam auf. Ich kann nicht sagen ob mir der dritte Teil dieser Reihe besser oder schlechter gefallen hat als die anderen beiden, durch die zwei neuen Perspektiven von Nash und Marissa war er schlicht und ergreifend anders. Mit dem Ende der Handlung kann ich so leben und ich fand die Reihe gut, allerdings ist es auch okay, dass sie hiermit abgeschlossen ist!

FAZIT Ein guter Abschluss der Trilogie, auch wenn ich jetzt nicht übermäßig traurig bin, dass die Reihe beendet ist. 4 Sterne!

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Tags: bad boy, liebe, mafia   (3)
 

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320 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

drogen, liebe, roman, #newadult, mord

Füreinander bestimmt - Violet und Luke

Jessica Sorensen , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2014
ISBN 9783453534582
Genre: Liebesromane

Rezension:


INHALT

Violet und Luke kennen sich nur flüchtig durch ihre gemeinsamen Freunde und hatten nie viel miteinander zu tun, bis Violet auf einer Party einen seltsamen Zusammenprall mit Luke hat. Beide wollen eigentlich nichts voneinander wissen, können sich aber auf der anderen Seite auch nicht voneinander fernhalten. Sie hatten beide eine sehr schwierige Vergangenheit: Luke litt unter den Drogenproblemen seiner Mutter und Violet wuchs ohne je geliebt zu werden in diversen Pflegefamilien auf. Die Vergangenheit holt die beiden immer wieder ein und so lassen sie sich niemals auf eine Beziehung oder ähnliches ein, weil sie sich nicht fähig dazu halten. Zwischen den beiden ist es aber zum ersten mal irgendwie anders und vielleicht könnte der andere ja verstehen warum einen die Vergangenheit zu dem gemacht hat, was man jetzt ist?! 

MEINE MEINUNG 
Viele sind ja der Meinung, dass die Bücher von Jessica Sorensen dieser Reihe von Band zu Band schlechter werden. Ich muss zugeben, dass sich dieser Band hier die ersten 150 Seiten auch wirklich gezogen hat und ich schon dabei war diesen Stimmen recht zu geben. Ab einem bestimmten Punkt ging es dann aber bergauf und nach und nach wurde die Geschichte richtig interessant und spannend. Violet und Luke sind komplett anders als Callie und Kayden in den beiden Bänden zuvor, aber ich fand sie trotz dass sie so "kaputt" sind und nicht wissen, was sie vom Leben überhaupt erwarten sollen, sehr sympathisch! Vor allem Violet hat mir leid getan, da sie diejenige ist, die so gar niemanden hat, der sie so akzeptiert wie sie ist. Seth, den ich in den ersten beiden Teilen der Reihe kennen gelernt habe und sehr sympathisch fand, hat sich ihr gegenüber zum Beispiel total daneben benommen, so kannte ich ihn gar nicht... Schon aus den ersten beiden Bänden kennt man es, dass sich die Protagonisten aufgrund ihrer Vergangenheit in der Zukunft mit starken psychischen Krankheiten auseinander setzen müssen, die sich auf eine bestimmte Weise äußern. Auch hier ist das wieder der Fall, nur dass es natürlich diesmal andere Laster sind, mit denen die beiden Jugendlichen zu kämpfen haben. Die Vergangenheit der beiden hat mich sehr schockiert und zum Teil bin ich mir nicht sicher ob das alles realistisch rüberkommt, was erzählt wurde. Es gab hin und wieder einfach ein paar zu viele Zufälle. Aber ich habe das einfach so hingenommen und dann hat mich das auch nicht weiter gestört. Die Geschichte wird abwechselnd aus Violets und aus Lukes Sicht erzählt, wie man es von Jessica Sorensen's Büchern gewohnt ist. Das hat mir wieder sehr gut gefallen! Am Schluss wollte ich dann unbedingt wissen wie es weiter geht, da das Buch mit einem absoluten Cliffhanger endet! 

FAZIT 
Das Buch startet langsam, nimmt aber im Laufe der Geschichte immer weiter an Fahrt auf! Nichts für jedermann, aber für Fans von tiefgründigen Büchern mit dunkler Vergangenheit. 

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Tags: düstere vergangenheit, liebe, psychische probleme   (3)
 

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(90)

237 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

sommer, liebe, freundschaft, liste, morgan matson

Dreizehn Wünsche für einen Sommer

Morgan Matson , Edith Beleites
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.09.2014
ISBN 9783570159811
Genre: Jugendbuch

Rezension:


INHALTEmily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen Liste, eine To-do-Liste wie es scheint. Soll Emily sich damit die Zeit bis zu Sloanes Rückkehr vertreiben? Da es das Einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal... Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor...

MEINE MEINUNG "13 Wünsche für einen Sommer" war für mich wieder ein ganz typisches Morgan Matson-Buch! Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich auf den ersten Seiten die Befürchtung hatte, dass dieses Buch nicht mit den beiden Vorgängern der Autorin mithalten kann, aber ich habe mich glücklicherweise getäuscht. Auch hier hatte ich beim Lesen wieder das typische "Morgan Matson"-Feeling, das etwas ganz besonderes ist und einen über das ganze Buch hinweg nicht mehr loslässt. Man kann sich durch ihre tollen Beschreibungen alles ganz lebhaft vorstellen und meint, die Charaktere wirklich zu kennen! Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch und wieder einmal konnte ich Morgan Matsons außerordentliches Talent feststellen, männliche Protagonisten so darzustellen, dass man sich als Leserin sofort in sie verliebt! Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen! Ich liebe Listen, besonders To-Do-Listen und arbeite selber gerne Dinge ab, deswegen war die Thematik in dem Buch genau meins! Es hat Spaß gemacht Emily dabei zu begleiten, wie sie Punkt für Punkt abarbeitet und wie sie sich immer neue Dinge einfallen lässt, um mit der Liste vorwärts zu kommen. Durch das Abarbeiten der Liste lernt Emily viele neue Leute kennen und traut sich einiges, was sie sonst nie getan hätte. Dadurch macht sie eine sehr starke Charakterentwicklung durch und ändert ihr eigenes Leben von Grund auf. Etwas derartiges zu lesen motiviert einen immer selbst und macht einfach unglaublich Spaß, da man das Gefühl hat, dass etwas passiert! Immer wieder gibt es Rückblicke in vergangene Zeiten aus Emily's Leben, die fast alle was mit ihrer besten Freundin Sloane zu tun haben, die jetzt verschwunden ist. Hier kann man immer nochmal deutlich sehen, wie sich Emily im Laufe des Buches verändert. Die Rückblicke waren für mich sehr interessant, vor allem auch Sloane näher kennen zu lernen hat Spaß gemacht, da Emily sie ständig erwähnt, der Leser sie aber nicht kennenlernt. Das Ende hatte ich zwar so ähnlich erwartet, aber nicht genau so wie es letztendlich war. Auch wenn nicht alles hunderprozentig gut ausgeht, klappt man das Buch glücklich und mit einem Lächeln zu! 

FAZIT Ein absolut tolles Buch, dass einem den Sommer versüßt und einen vielleicht sogar dazu bringen kann, mehr aus seiner Zeit zu machen, als man ursprünglich geplant hatte! 

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Tags: glück, leben, liebe, sommer, to-do-liste   (5)
 

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(40)

69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, chicklit, lena hooge, frauenroman, essen

Bauchgefühle

Lena Hooge
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783426514726
Genre: Liebesromane

Rezension:

INHALT
Schönen Männern und gutem Essen kann Restaurant-Kritikerin Mari nicht widerstehen. Deshalb nascht sie bei jeder Gelegenheit – solange, bis ihr Bauch verrückt spielt: Sie wird schwanger und weiß nicht, von wem. Der attraktive Ben entwickelt sich vom unkomplizierten One Night-Stand zur ernsthaften Konkurrenz im Büro. Und was der wortkarge Simon im Schilde führt, durchschaut keiner so genau. Mari muss viel kosten, abschmecken und ausprobieren, bevor sie die Zutaten für ihr Glück-Menü beisammen hat.

MEINE MEINUNG
Was vom Klappentext her eher nach locker-leichtem Frauenroman klingt, entpuppt sich beim Lesen schnell als äußerst tiefgründig: Die Protagonistin Mari bringt sehr viel Lebenserfahrung mit und scheint zu wissen, was sie will. Ganz anders als andere Frauen sucht sie nicht nach der großen Liebe, sondern gibt sich mit One Night-Stands zufrieden. Von anderen Chicklit-Romanen ist man es eher gewöhnt, dass sich die Hauptfigur etwas tollpatschig und chaotisch auf der Suche nach dem Mann ihres Lebens befindet. Mari ist eher auf den beruflichen Aufstieg in ihrer Karriere aus Restauranttesterin und Journalistin eines Gourmet-Magazins fokussiert. Beim Lesen hatte ich wirklich das Gefühl, dass sich die Autorin und somit auch die Protagonistin sehr gut in diesem Metier auskennen und wissen wovon sie reden. Auch wenn ich persönlich davon ünerhaupt keine Ahnung habe, fand ich diese Thematik sehr interessant und spannend zu lesen!
Die anderen Figuren im Buch fand ich ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und realistisch: Vor allem Mari's Vater, Ben, Simon und Kirsten haben mir hier sehr sehr gut gefallen. Viele Figuren hat man einfach sofort ins Herz geschlossen.
Während das Buch, wie bereits erwähnt, an einigen Stellen tiefgründiger ist als erwartet, überrascht es an anderen Stelln mit viel Witz und Humor. Ich habe mich immer wieder beim Schmunzeln erwischt und ständig mit Mari mitgefiebert!
Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an mitgerissen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen - einfach locker, lässig und leicht! Kein Wunder, dass ich das Buch an einem einzigen Tag verschlungen habe!

FAZIT
Ein toller Frauenroman mit authentischen Figuren und sehr viel Fachwissen aus der Welt der Gourmets. Interessant und lustig!

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Tags: chicklit, essen, frauenroman, gourme, liebe, restaurant   (6)
 

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(145)

363 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

roadtrip, liebe, new adult, erotik, musik

Wenn du mich küsst, dreht die Welt sich langsamer

Jessica Redmerski , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2014
ISBN 9783442383269
Genre: Liebesromane

Rezension:

INHALT
Genervt von ihrem Leben und nach einem Streit mit ihrer besten Freundin beschließt die 20-jährige Camryn Bennett, alles hinter sich zu lassen. Sie kauft sich ein Ticket für einen Greyhoundbus. Ziel: möglichst weit weg. Hier, glaubt sie, hat sie genug Zeit und Ruhe, um einen Plan für die Zukunft zu schmieden. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als Andrew Parrish sich auf den Platz neben ihr setzt. Der äußerst attraktive Andrew. Der Andrew, der sich brennend für sie zu interessieren scheint. Und der Andrew, der ihr bald nicht mehr aus dem Sinn geht. Für Camryn beginnt die aufregendste – und leidenschaftlichste – Zeit ihres Lebens...

MEINE MEINUNG

Von Anfang an muss gesagt sein: Dieses Buch hat sowohl inhaltlich als auch emotional einiges mehr drauf als der Klappentext verrät.
Als das Buch bei mir ankam war ich erstmal sehr davon überrascht wie dick es doch ist! Aber da Roadtrips, vor allem in Verbindung mit Liebe, total mein Ding sind, habe ich mich sehr darüber gefreut. Der Klappentext lässt einen denken, dass sich die Handlung überwiegend in einem Fernbus abspielt, was aber in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist! Es ist nicht zu viel verraten, dass sich der Großteil der Geschichte in einem Auto abspielt, das mit Camryn und Andrew quer durch Amerika fährt. Es hat mir wieder total viel Spaß gemacht zusammen mit zwei sehr sympathischen Protagonisten Orte zu erkunden, von denen ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte!
Der Schreibstil des Buches war sehr an die beiden Protagonisten angepasst, denn es wird abwechselnd aus der Sicht von Camryn und von Andrew erzählt. Camryn's Perspektive nimmt dabei aber eine weitaus größere Rolle ein. Das Buch ist so geschrieben, wie die beiden Protagonisten uns die Geschichte erzählen würden und immer wieder finden sich auch Gedankengänge der beiden Figuren wider.
Das Buch ist weitaus tiefgründiger als der Klappentext vermuten lässt: Auch wenn die beiden Protagonisten schon 20 und 25 Jahre alt sind, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, geht es trotzdem um Probleme der Selbstfindung, der Verarbeitung des Todes geliebter Menschen um Krankheiten und darum, trotz aller Probleme und Sorgen wieder glücklich zu werden und das zu tun, was man sich selbst vom Leben erwartet! Da die beiden Hauptfiguren aber wie gesagt schon etwas älter sind, geht es nicht nur um Probleme des Erwachsenwerdens, sondern das ganze ist etwas weiter gefächert. Auch der erotische Aspekt spielt in diesem Buch eine Rolle, auch wenn er ganz und gar nicht im Vordergrund steht. Das Ende des Buches fand ich, ohne zu viel zu verraten, etwas zu viel des Guten, aber das muss ja jeder selber wissen...

FAZIT
Ein tolles New Adult Buch, in dem es viel zu entdecken gibt. Vor allem auch für Leser zu empfehlen, die aus dem Teenager-Alter bereits raus sind!

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Tags: abenteuer, erotik, liebe, new adult, roadtrip, usa   (6)
 

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(45)

70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

humor, gedankenlesen, onkel, gedanken lesen, familie

Onkel Humbert guckt so komisch

Brigitte Kanitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.07.2014
ISBN 9783442381913
Genre: Humor

Rezension:

INHALT
Maja Glück würde sich an ihrem 30. Geburtstag am liebsten verkriechen, denn nichts läuft in ihrem Leben so wie geplant. Zu dumm, dass ihre Mutter eine Überraschungsparty organisiert hat … Um diese zu überstehen, trinkt Maja ordentlich einen über den Durst – und stolpert so unglücklich über einen Gartenzwerg, dass sie erst im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Doch etwas ist anders: Plötzlich hört sie Stimmen, die ihr die unglaublichsten Dinge erzählen. Als sie schon meint, verrückt zu werden, klärt ihr Onkel Humbert sie auf: Maja hat den Fluch der Familie geerbt. Sie kann Gedanken lesen...

MEINE MEINUNG
Als ich im Klappentext zum ersten mal las, dass es im neuen Buch von Brigitte Kanitz um's Gedankenlesen geht, wusste ich erst nicht so recht, was ich davon halten sollte. Ganz entgegen meiner Befürchtungen hat mir das Buch aber unglaublich gut gefallen. Ich würde sogar sagen, dass es bis jetzt meiner Meinung nach das beste Buch von ihr ist!
Der Fokus liegt diesmal nicht ganz so sehr auf der Lüneburger Heide, sondern es geht primär um die Geschichte an sich. Die Protagonistin Maja ist, wie wir es von den Hauptfiguren aus Brigitte Kanitz' Büchern kennen, wieder sehr chaotisch und verpeilt, aber trotzdem sympathisch und liebenswert. Ich fand es sehr lustig zu lesen, wie sie am Anfang gar nicht erst kapiert, dass sie Gedanken lesen kann! Wie sie sich darüber wundert, dass die Leute neuerdings so ehrlich sind, war einfach zum schreien komisch! Dass sie sich durch diese Gabe besser mit ihrem Onkel Humbert, der ebenfalls Gedanken lesen kann, versteht als je zuvor hat mir sehr gut gefallen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass eine solche Gemeinsamkeit Leute zusammenschweißt. Auch wie Maja nach der Erkenntnis, dass ihr Onkel schon viele Jahre mit dieser Last leben muss, ihre ganze Meining über ihn ändert, hat mir sehr gut gefallen.
Nicht nur Maja's eigene Gedankengänge waren lustig mitanzuhören, sondern auch die ihrer Mitmenschen. Und sie merkt, dass ihr ihre Gabe sogar noch was nützen könnte, als sie merkt, dass einige Leute aus ihrem Dorf ein ganz krummes Ding aushecken wollen...
Die Charakterentwicklung der Protagonistin Maja im Laufe des Buches hat mir mitunter am besten gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin war wieder top und ich bin diesmal sogar noch schneller durch das Buch geflogen, wie es bei den Vorgängern der Fall war.

FAZIT
Eine sehr lustige Geschichte für zwischendurch, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann!

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Tags: gedankenlesen, humor, lustig   (3)
 

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261 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

berlin, jugendbuch, liebe, patrycja spychalski, bevor die nacht geh

Bevor die Nacht geht

Patrycja Spychalski
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 28.07.2014
ISBN 9783570163030
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT
Als Kim und Jacob sich an einem ganz normalen Samstagmorgen in der Berliner S-Bahn treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick! Eigentlich wollte Kim nur einkaufen, doch als Jacob ihr erzählt, dass er Berlin nicht leiden kann, überredet sie ihn, mit ihr zu kommen – quer durch die Stadt, an all ihre Lieblingsorte. Jacob soll sich in Berlin verlieben … und vielleicht auch in sie. Doch für Jacob ist es der letzte Tag, bevor er am nächsten Morgen für ein Jahr weggeht. Obwohl es hoffnungslos ist, folgt er diesem Mädchen, das sich so unerwartet in sein Herz gemogelt hat, durch Straßen, Parks und Cafés … Einen Tag und eine Nacht haben sie – und jede Sekunde mit Kim pulsiert vor Leben, wie Berlin selbst.

MEINE MEINUNG
Das Buch war für mich etwas ganz besonderes. Es hat mal wieder gezeigt, wie kleine Entschidungen unser ganzes Leben verändern können. Steige ich jetzt in die S-Bahn oder nicht? Spreche ich ihn an oder nicht? Unsere Protagonistin Kim ist sehr unerschrocken und erfrischend, ich fand sie sehr sympathisch, auch wenn sie ganz anders war als ich selbst. Sie geht offen und interessiert auf Menschen zu und ist dabei sehr mutig, hat keine Angst sie anzusprechen.
Auch Jacob fand ich sehr sympathisch! Er ist eher das Gegenteil von Kim - ruhig und sanft und gelassen. Beim Lesen hat er mich einige Male zum Schmunzeln gebracht!
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kim und Jacob erzählt und auch wenn beide Perspektiven so unterschiedlich sind haben mir beide trotzdem gut gefallen und ich konnte auch beide Sichten verstehen und nachvollziehen. Gerade die gegensätzliche Art der zwei Protagonisten und wie gut die beiden trotzdem harmonieren gibt dem Buch seinen Charme. Auch wenn der Klappentext des Buches scheinbar alles verrät und so kaum eine Möglichkeit offen lässt, Spannung aufzubauen muss ich euch sagen, dass es sich trotzdem lohnt das Buch zu lesen. Es geht nicht darum zu wissen, was am Ende passieren wird, sondern darum den Weg dahin mitzuerleben und zu genießen.
Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Er war genauso erfrischend wie Kim und gleichzeitig so sanft wie Jacob und hat mir die ganze Geschichte ein bisschen so vermittelt, als wäre ich tatsächlich dabei!
Ich persönlich war erst einmal in Berlin und muss sagen, dass ich den Trip schön fand, dass ich die Stadt an sich aber nicht unbedingt als etwas besonderes beschreiben würde. So wie das Buch geschrieben ist, könnte mich ein Tag mit Kim aber vielleicht umstimmen...

FAZIT
Eine wunderschöne Geschichte, die einem mal wieder zeigt, dass nur eine kleine Entscheidung und eine einzige Person unser komplettes Leben verändern kann. Absolut lesenswert!

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Tags: berlin, liebe   (2)
 

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(189)

390 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

sommer, liebe, freundschaft, hamptons, joanna philbin

Strawberry Summer

Joanna Philbin , Laetitia Rezay
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2014
ISBN 9783570308943
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT
"Strawberry Summer" erzählt die Geschichten der beiden 17-jährigen Mädchen Rory und Isabel. Außer ihres Alters haben die beiden jedoch nicht viel gemeinsam: Rory's Mutter krallt sich einen Mann nach dem anderen und ist nicht fähig die Rolle einer Erwachsenen einzunehmen. Sie entscheidet sich den Job als "Mädchen für alles" im Ferienhaus von Isabel's Familie in den Hamptons anzunehmen, um wenigstens für einen Sommer von ihrer Mutter wegzukommen. Doch gerade die gleichaltrige Isabel macht Rory's Ferienjob zur Hölle und führt sich auf wie eine verzogene Göre, die auf nichts Rücksicht nimmt und vor nichts zurückschreckt. Beide Mädchen erleben in diesem Sommer ihre erste große Liebe und müssen sich mit weiteren Problemen des Erwachsenwerdens herumschlagen.

MEINE MEINUNG
Am Anfang des Buches war ich erstmal sehr überrascht davon, wie viel von Isabel erzählt wird, wo doch im Klappentext deutlich steht, dass das Buch Rory's Geschichte erzählt. Da ich aber die Gegenüberstellung und beide Sichtweisen dieser zugegebenermaßen sehr unterscheidlichen Mädchen wirklich interessant fand, hat mich das nicht gestört. Die erste Hälfte des Buches handelt dann auch überwiegend von Isabel und ihrer Geschichte, Rory rückt dann eher zum Schluss in den Mittelpunkt. Beide Mädchen sind auf ihre ganz eigene Art und Weise anstrengend, was ich aber als sehr realistisch wahrgenommen habe, weil die beiden eben Teenager sind. Es war für mich sehr interessant zu sehen, warum gerade Isabel auf ihre Art und Weise handelt und was aber hinter der ganzen Fassade vor sich geht. Insbesondere der Aspekt, dass verzogene, freche und unverschämte Mädchen in Wirklichkeit oft verunsichert sind, fand ich sehr spannend. Am Anfang waren die beiden das komplette Gegenteil voneinander: Die eine zu vernünftig und die andere zu draufgängerisch. Die Entwicklung der beiden im Laufe des Buches und wie sich die beiden Mädchen letztendlich beeinflussen war sehr schön zu lesen.
Die Geschichte wird dem Leser von einem allwissenden Erzähler vermittelt. Also gibt es nicht die typische Erzählung aus zwei Persepktiven, die es für gewöhnlich gibt wenn die Geschichte zweier verschiedener Figuren erzählt wird. Auch wenn ich eigentlich ein Fan verschiedener Perspektiven bin, muss ich sagen, dass ich diese Art des Erzählens sehr entspannend fand. Ich musste mich nicht ständig fragen, wer gerade erzählt und konnte mich so viel besser in die Geschichte hineinfallen lassen.
Ich bin eigentlich von Anfang an sehr gut in das Buch hineingekommen, was sicherlich daran liegt, dass mich die Thematik an sich interessiert. Das Buch ließ sich auch flüssig lesen und ich kam für meine Verhältnisse zügig voran. Das Ende hat mich zum Teil überrascht, zum Teil wusste ich schon was passieren würde. Zwar endet die Geschichte nicht direkt offen, aber trotzdem möchte man gerne wissen, wie es für die beiden Mädels nach diesem Sommer weiter geht. Gut, dass der zweite Band im Februar erscheint :)

FAZIT
Ein schönes Mädchenbuch für zwischendurch, das sich sehr schnell lesen lässt. Für Mädchen, die sich für die Thematik interessieren und für jüngere Leserinnen kann ich das Buch absolut empfehlen!

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Tags: liebe, mädchen, sommer, zwischendurch   (4)
 

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(100)

230 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

dystopie, magie, fantasy, jugendbuch, lark

Skylark - Der eiserne Wald

Meagan Spooner , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.06.2014
ISBN 9783453268227
Genre: Jugendbuch

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG
Lark lebt in einer Welt, die nur durch eine Mauer vom sagenumwobenen Eisernen Wald getrennt ist. Innerhalb der Mauern haben die Menschen eine hoch entwickelte Zivilisation aufgebaut, zu der jeder seinen Teil beiträgt. Lark, die über magische Fähigkeiten verfügt, kann es kaum erwarten, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, sobald sie sechzehn ist. Als sie allerdings entdeckt, was genau sie nach ihrem Geburtstag erwartet, fasst sie einen unglaublichen Entschluss: Sie flieht in die Wildnis jenseits der Mauer, in deren Dunkel Gefahren lauern, von denen sich die Menschen nur hinter vorgehaltener Hand erzählen. Doch Lark ist nicht allein. Andere haben vor ihr bereits den Schritt gewagt. Jeden Tag riskieren sie aufs Neue ihr Leben für ihren großen Traum: Freiheit.

MEINE MEINUNG
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und passt mit dem Wald im Hintergrund auch sehr gut zur Geschichte! Allerdings ist das Buch als Dystopie deklariert, was meiner Meinung nach nur teilweise stimmt. In den Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe, wurde immer eine Welt in der Zukunft dargestellt, die später tatsächlich so existieren könnte, auch wenn es unrealistisch wäre. Das ist in diesem Buch hier anders: Es gibt fantastische Elemente und Figuren und außerdem Fantasy-Figuren. Vielleicht ist genau das mein Problem, das ich mit dem Buch habe: Ich bin nicht die größte Fantasy-Leserin und habe von Anfang an was komplett anderes erwartet. Im Gegensatz zu vielen anderen, die das Buch ebenfalls gelesen haben, fand ich das Buch von Anfang an auch nicht besonders spannend. Vielleicht lag es daran, dass der Leser am Anfang der Geschichte komplett ahnungslos ist, um was es jetzt überhaupt geht. Einige Passagen haben sich sehr gezogen und ich hatte das Gefühl, ich komme einfach nicht voran beim Lesen. Die zweite Hälfte hat mir persönlich, ebenfalls im Gegensatz zu vielen anderen Lesern, besser gefallen als die erste Hälfte des Buches, auch wenn sich viele Passagen in der Wildnis wirklich sehr ziehen. Auch das Leben hinter den Mauern und die beschriebene Stadt sind einfach nicht huntertprozentig mein Ding.
Die Protagonistin Lark ist recht sympathisch. Ich finde es gut, dass sie nicht die typische Heldin ist: Sie hat einige Schwächen und Fehler, die auch gut und authentisch umgesetzt und beschrieben werden. Als sie dann im Laufe des Buches ihre Stärken entdeckt und sofort weiß, wie sie diese perfekt einsetzen und benutzen kann, ging mir das dann doch zu schnell und war nicht mehr ganz so realistisch. Die Nebenfiguren des Buches sind gut dargestellt, sie wirken echt und sind alle verschieden. Was ich hier sehr mochte  war, dass niemals eine Figur zu lange an Larks Seite verweilt, sondern dass sich verschiedene Figuren abwechseln. Vor allem Oren ist für mich eine sehr interessante Figur, über ihn hätte ich gerne mehr erfahren!
Zum Ende des Buches hin wird die Geschichte sehr voraussehbar! Auch wenn man nicht genau weiß, was passieren wird, weiß man doch genau in welche Richtung es gehen wird.

FAZIT
Meagan Spooner's Idee Fantasy mit dystopischen Elementen zu verbinden ist eine wirklich gute Idee! Allerdings hatte ich etwas völlig anderes erwartet und muss sagen, dass diese Art von Geschichte einfach nicht mein Ding ist. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass die Geschichte trotz ihren Längen für viele Fantasy-Leser genau das Richtige sein könnte!

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Tags: dystopie, fantasy, magie   (3)
 

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(179)

348 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, erotik, addicted to you, sex, m. leighton

Addicted to You - Schwerelos

M. Leighton
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.06.2014
ISBN 9783641132521
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG

Bei Cash fühlt sich Olivia so geborgen wie niemals zuvor in ihrem Leben. Er bringt sie zum Glühen, und sie schmilzt für ihn dahin. Doch das große Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Cashs dunkle Vergangenheit holt die beiden ein und ihre Welt droht zu zerbrechen. Cash ist im Besitz belastender Informationen, die einige Personen aus den Kreisen seines Vaters für lange Zeit hinter Gitter bringen könnten. Olivia erkennt, dass Cash nicht nur ihr Herz in Gefahr bringt; durch die Verstrickungen seiner Familie steht auch ihr Leben komplett auf dem Spiel. Sie sieht ein, dass einer Frau manchmal nichts anderes übrig bleibt, als Vertrauen zu haben. In so einer Lage steckt sie nun: wenn sie nicht sterben will, muss sie ihr Leben in Cashs Hände legen...

MEINE MEINUNG
Die Geschichte wird abwechselnd aus Olivias und Cashs Sicht erzählt, was ich wieder sehr mochte. So hat man einfach Einblick in beide Charaktere und kann ihre Handlungen besser verstehen. M. Leighton's Schreibstil ht mir auch wieder gut gefallen - nichts besonderes, aber gut und flüssig zu lesen! So wie der erste Band der Reihe mit einem unglaublichen Twist geendet hat, macht der zweite Band weiter! Es bleibt rasant und immer wieder passiert etwas völlig unvorhergesehenes. Allerdings muss ich sagen, dass das Ganze ab einem bestimmten Punkt relativ unrealistisch rüberkommt, wenn man mal drüber nachdenkt. Das habe ich ja bereits nach dem Lesen des ersten Teils gesagt, aber im zweiten Teil ist es noch extremer. Hier verwandelt sich das New Adult-Thema, das im ersten Band noch relativ ausgeprägt war eher in eine Art Thriller. Zwar gibt es immer noch einige Sex-Szenen und das Thema Liebe kommt auch nicht zu kurz, aber Action stand hier einfach viel mehr im Vordergrund. Der Rest war eher immer mal so dazwischen geschoben... Es macht wirklich Spaß die Geschichte zu lesen, wenn man nicht zu sehr darüber nachdenkt was jetzt an der Geschichte realistisch ist und was nicht, wenn man sich einfach fallen lässt. Falls man das jedoch nicht kann, wirkt die Handlung nicht echt und unrealistisch. 

FAZIT
Eine gute Fortsetzung, die meiner Meinung nach allerdings viel voraussehbarer ist als Band 1. Ein Buch für zwischendurch, das Spaß macht wenn man es einfach liest, ohne zu viel darüber nachzudenken!

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Tags: erotik, new adult, thriller   (3)
 

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520 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, callie & kayden, jessica sorensen, vertrauen, kayden

Die Liebe von Callie und Kayden

Jessica Sorensen , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.05.2014
ISBN 9783453534575
Genre: Liebesromane

Rezension:


KURZBESCHREIBUNG

Kayden ist wieder an seinen dunklen Ort zurückgekehrt. Niemand wird ihm glauben, wenn er die Wahrheit sagt. Callie spürt, wie er sich von ihr entfernt. Sie weiß, dass sie ihm nur helfen kann, wenn sie sich ihrer größten Angst stellt und ihr Geheimnis offenbart. Der Gedanke, das Schweigen zu brechen, qäult sie - doch nicht so sehr wie die Vorstellung, Kayden für immer zu verlieren. Callie weiß, dass die Zeit reif ist für einen Neubeginn ohne den Ballast der Vergangenheit. Aber kann sie auch Kayden davon überzeugen?

MEINE MEINUNG
Der zweite Teil der "Callie & Kayden"-Reihe stand für mich dem ersten Teil in nichts nach! Jessicoa Sorensen zieht den Leser mit ihrem Schreibstil und ihrer Art des Erzählens wieder völlig in ihren Bann. Der größte Unterschied zum ersten Teil der Reihe ist, das dieses Buch sehr düster erzählt ist, was sehr gut zur Geschicht passt, da die vielen schlimmen Dinge, die im ersten Teil passiert sind hier verarbeitet werden. Endlich sprechen sich Callie und Kayden richtig aus und die ganze Geschichte der beiden endet zwar nicht mit einem Happy End, aber mit einem Ende, das sehr realistisch und zufriedenstellen für mich war. Während also im ersten Teil eher Callies Geschichte erzählt wird und es eher um Handlungen und ihre Vergangenheit ging, rückt der zweite Band der Reihe Kayden etwas mehr in den Vordergrund. Die Geschichte wird zwar wie im ersten Band weiterhin abwechselnd aus Callies und Kaydens Sicht erzählt, aber ich fand es hier sehr spannend noch mehr über Kayden zu erfahren. Ich habe wirklich mit beiden Figuren mitgelitten- und gefühlt, was mir sehr leicht fiel, da keiner von beiden übertrieben stark oder schwach dargestellt wurde - nur einfach genau richtig! Auch Seth und Luke waren mir beide wieder sehr sympathisch und man merkt auch bei ihnen eine Charakterentwicklung, die einen Neugierig auf die Geschichte der beiden macht. Ich weiß nicht wie die Autorin es schafft, von vier so total unterscheidlichen Charakteren zu erzählen und es dabei hinzubekommen, dass man alle vier sympathisch findet. Vor allem Luke interessiert mich seit diesem Buch sehr, wozu ich sagen muss, dass der nächste Band der Reihe wohl von ihm handeln soll, worüber ich mich sehr freue! 

FAZIT
Eine sehr gelungene Fortsetzung, ich freue mich wirklich sehr auf Band 3!

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Tags: angs, liebe, new adult, vergangenheit   (4)
 

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(30)

114 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

malerei, jugendbuch, angst, farbe, kunst

Welche Farbe hat die Angst?

Barbara Rose
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Boje, 13.03.2014
ISBN 9783414824097
Genre: Jugendbuch

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG

Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt...

MEINE MEINUNG 
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem da die Themen Selbstbewusstsein, erstes Verliebtsein, Malerei und Kunst mit thrillerartigen Elementen verbunden wurden. Das Buch war an einigen Stellen wirklich spannend geschrieben und hat sich dann wieder mit ruhigeren Passagen abgewechselt. Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten und von daher auch sehr für jüngere Leser geeignet. Das Besondere ist jedoch, dass alles mögliche hier sehr malerisch und künstlerisch beschrieben wird, was sehr gut zur Geschichte passt. Jede Kapitelüberschrift trägt den Namen einer Farbe - eine sehr gute Idee! Man lernt auf einem interessanten Wege ein bisschen mehr über Kunst, mir allerdings war das Buch an manchen Stellen zu detailliert, was dann auch schnell langatmig rüber kommen kann. Die Protagonistin Katta finde ich ganz nett. Sie ist mir überhaupt nicht unsympathisch, auch wenn sie meiner Meinung nach keine besonderen Charakterzüge aufweisen kann. Dafür, dass sie am Anfang des Buches auch eher als zurückhaltend und schüchtern beschrieben wird, war sie eigentich von Anfang an, zumindest in ihren Gedanken, sehr bestimmt. Auch dass dann irgendwann gleich zwei Jungs hinter ihr her sind und sie vor Selbstbewusstsein sprüht, ist eine fast unrealistisch schnelle Charakterentwicklung. Alex hat mir als Charakter nochmal einen Ticken besser gefallen als Katta. Ihn finde ich in seinen Handlungen und von seiner Art her einfach toll und er frischt die Geschichte immer wieder auf. Auch Pascal, der mit Katta am Malkurs teilnimmt, hat mir sehr gut gefallen, er bringt sehr viel Witz mit in die Handlung. 

FAZIT 
Ein süßes Buch, das mir gut gefallen hat! Allerdings ist es eher was für jüngere Leser ab einem Alter von 10-12 Jahren.

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Tags: jugend, kinder, kunst, malerei, thriller   (5)
 

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(85)

143 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

dystopie, rick yancey, aliens, roman, evan walker

Die fünfte Welle

Rick Yancey
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 14.04.2014
ISBN 9783641120153
Genre: Romane

Rezension:

KLAPPENTEXT
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält...

MEINE MEINUNG
Die Invasion von Außerirdischen auf der Erde ist kein neues Thema, das gab es schon oft in den unterschiedlichsten Formen. Ich persönlich bin auf diesem Gebiet jedoch noch ein völliger Neuling.
Zugegebenermaßen waren Schreibstil und Aufbau des Buches sehr eigen und ungewohnt. Rick Yancey's Art zu Erzählen fand ich sehr seltsam und ich weiß bis jetzt immer noch nicht, ob ich das jetzt gut oder schelcht fand... Ab der zweiten Hälfte des Buches wechselt auf einmal immer wieder die Erzählperspektive und es erzählt nicht mehr nur Cassie allein, sondern auch andere Charaktere. Das hat mich anfangs sehr verwirrt, weil nie erwähnt wird, wer denn gerade erzählt. Manchmal hab ich wirklich einige Sätze bzw. Seiten gebraucht um herauszufinden wer gerade der Erähler ist.
Der Anfang des Buches war spannend, dann ging es aber meiner Meinung nach nicht mehr wirklich voran mit der Geschichte und ab Seite 170 wurde es wieder besser und zum Teil richtig spannend. Durch die zusätzlichen Erzählperspektiven kam auch nochmals richtig Action in die Geschichte und der Aspekt wem man trauen kann und wem nicht, wird nochmals in den Vordergrund gerückt. Gerade diese Thematik macht die Atmosphäre des Buches aus!

FAZIT
Auch wenn bis zum Ende die Frage aufbleibt, was die Außerirdischen eigentlich bezwecken wollen und ich doch einiges an dem Buch zu kritisieren habe, war es trotzdem spannend und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht!

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Tags: außerirdische, dystopie, invasion, spannung   (4)
 

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(70)

118 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, atemlos, erotik, zwillinge, addicted to yo

Addicted to You - Atemlos

M. Leighton
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 14.04.2014
ISBN 9783641132538
Genre: Sonstiges

Rezension:

INHALT
Olivia lernt auf dem Junggesellinnenabschied einer Freundin den Clubbesitzer Cash kennen und fühlt sich sofort von ihm angezogen, auch wenn sie sich eigentlich vor Typen wie ihm fernhalten wollte. Durch einen Zufall lernt sie auch noch Cash's Zwillingsbruder Nash kennen, der einfach nur der Traum aller Frauen ist: Natürlich sieht er genauso gut aus wie Cash, ist aber im Gegensatz zu ihm angehender Anwalt und somit sehr intelligent und zuverlässig. Olivia fühlt sich zwischen den beiden hin- und hergerissen und sie kann sich nicht entscheiden, doch sie weiß dass sie genau das irgendwann muss...

MEINE MEINUNG
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Ich-Perspektiven erzählt, aus der Sicht von Cash, Nash und natürlich Olivia. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte aus den drei verschiedenen Persepktiven zu lesen und somit zu wissen, wer wann was denkt und möchte.
Olivia war mir sympathisch, weil sie im Gegensatz zu vielen anderen Protagonistinnen solcher Bücher unabhängig und eigenständig war. Mich stört es immer wenn Hauptcharaktere, vor allem Mädchen, in Büchern abhängig von anderen sind und nichts selbst auf die Reihe kriegen. Das war hier zum Glück gar nicht der Fall!
Zwischen Cash und Nash war ich als Leserin ebenso wie Olivia ständig hin- und hergerissen und änderte ständig meine Meinung darüber, welcher Zwillingsbruder jetzt besser zu ihr passt.
Der erotische Teil des Buches war meiner Meinung nach nicht zu übertrieben und hat sich gut in die Geschichte eingefügt. Alles war in einem leichten und erfrischendem Schreibstil geschrieben und das Buch ließ sich flüssig lesen, was wohl auch an den drei unterschiedlichen Perspektiven lag.

FAZIT
Zum Teil klingt die Storyline zuerst billig und unrealistisch, was zum Teil auch stimmt, aber das Buch hat mich trotzdem gut unterhalten und ein unvorhergesehener Twist am Ende des Buches, der wirklich spannend war, bringt mich dazu schnell den nächsten Teil lesen zu wollen. 4 Sterne!

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Tags: erotik, liebe, spannung, twis, zwillinge   (5)
 

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677 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

freundschaft, sterbehilfe, meteorit, epilepsie, schweiz

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 03.03.2014
ISBN 9783809026334
Genre: Romane

Rezension:

INHALT
Alex Woods ist ein 10-jähriger Junge aus England und erzählt in diesem Buch seine ganz außergewöhnliche Geschichte bis hin zu seinem 18. Lebensjahr. Er ist nicht wie andere Kinder in seinem Alter, interessiert sich für außergewöhnliche Dinge und ist einfach irgendwie anders. Dass anders sein in der Schule nicht gerade gut ankommt muss Alex schon früh erfahren, und dass er auch noch von einem Meteoriten am Kopf getroffen und verletzt wird macht die Sache auch nicht besser. Nach langen Krankenhausaufenthalt bekommt er seinen Meteoriten zu Gesicht und interessiert sich ab dieser Zeit sehr für Astronomie. Leider hat sein Unfall für Alex auch weitreichende gesundheitliche Folgen: Er leidet an einer schweren Form der Epilepsie und muss deshalb viel Zeit zu Hause verbringen. Das Lesen wird zu seiner Leidenschaft und er eignet sich sehr viel Wissen selber an. Er hinterfragt alles, ist sehr intelligent und ist seinem Alter in vielen Dingen weit voraus. Durch einen Zufall landet Alex eines Tages auf dem Grundstück des alten Mr. Peterson, mit dem er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten anfreundet und der im Laufe der Jahre zu Alex' bestem Freund wird...

MEINE MEINUNG
Es fiel mir eben schon unglaublich schwer den Inhalt des Buches in Worte zu fassen und fast genauso schwer fällt es mir jetzt meine Meinung darüber zu äußern. Erstmal vorneweg: Ich fand es einfach grandios! Schon von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil von Gavin Extence total mitgerissen und ich wollte einfach weiterlesen obwohl die ersten Seiten total verwirrend waren und ich erstmal gar nichts kapiert habe.
Die Art und Weise wie Alex seine Geschichte erzählt, mit so viel Sarkasmus, Ironie, Witz, Humor und Charme hat mich total begeistert. Er schafft es schlimme Dinge auf den ersten Moment lustig und interessant wirken zu lassen, ohne dass das Ernste und Tiefgründige verloren geht. Er weiß ganz genau, dass es möglich ist, dass im Leben die unwahrscheinlichsten Dinge geschehen können und dies ist, wie ich finde, eine unglaublich interessante Thematik. Auch nie hätte ich gedacht dass jemand anders als ich so viele Details bemerkt und über die gleichen Sachen nachdenkt. Ich habe Alex von Anfang an ins Herz geschlossen, weil er in seiner Andersartigkeit einfach so ehrlich und sympathisch ist, dass ich eigentlich gar nicht anders konnte.
Jedoch zeigt dieses Buch auch, wie schwer es ist von der Gesellschaft akzeptiert und gemocht zu werden, wenn man anders ist. Das Buch thematisiert sehr viele verschiedene Dinge und ich habe jede einzelne Passage davon mit viel Interesse gelesen, was bei dieser Vielzahl von Themen schon was heißen mag! Immer wieder kommt Alex in seinen Erzählungen von der Haupthandlung ab und erzählt die ein oder andere Geschichte aus seinem Leben. Es gelingt dem Autor aber immer wieder, den roten Faden zu finden und dorthin zurückzukehren, wo er aufgehört hat zu erzählen, was mir unglaublich gut gefallen hat. Es wurde nichts vergessen oder weggelassen.
Die Freundschaft zwischen Alex und Mr. Peterson hat mir außergewöhnlich gut gefallen, weil sie wie Alex selbst, einfach nur ungewöhnlich, aber gleichzeitig so echt ist wie sie nur sein kann. Das Buch hat sehr viel Moral in sich versteckt: Im Grunde genommen geht es darum das zu tun was man tun möchte und eigene Entscheidungen zu treffen, egal was andere sagen.

FAZIT
Ungelogen eines der besten Bücher die ich je gelesen habe! Das so viel Witz mit so viel Tiefgang verbunden werden kann war mir bis jetzt nicht klar. Ganz sicher war das nicht das letzte mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Absolute Empfehlung!

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heide, jagd, hamburg, humor, mord

Mord mit Schnucke

Brigitte Kanitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.12.2013
ISBN 9783442382194
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KLAPPENTEXT
Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt ... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll...

MEINE MEINUNG
Dieser Heidekrimi von Brigitte Kanitz hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn ich erst nicht damit gerechnet hätte. Von Anfang an konnte ich mich gut in die Protagonistin Hannah hineinversetzen und auch das ganze Dorf mit der Stimmung und den verschiedenen Charakteren konnte man sich wunderbar ausmalen. Die Chraktere sind meiner Meinung nach eine der Stärken in diesem Buch, denn man gewinnt sie schnell lieb und es kommt einem fast so vor als würde man sie persönlich kennen. Das Buch ist kein typischer Krimi an sich, eher eine Art humorvoller Roman mit Krimi-Elementen, denn komplexe Ermittlungen und Handlungsstränge fehlen eindeutig! Da ich persönlich sowieso nicht so der Krimi-Leser bin hat mich das aber nicht im geringsten gestört und ich konnte mich an einer locker-leichten Lektüre mit flüssigem Schreibstil, lustiger Handlung und sympathischen Charakteren erfreuen.

FAZIT
Ein locker-leichter Krimi für zwischendurch - mit viel Witz und Humor!

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Tags: charme, humor, krimi, lüneberger heide, wit   (5)
 
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