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468 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

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Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Als kleines Mädchen bekommt Kiera auf einem Jahrmarkt von einem mysteriösen Fremden eine ebenso mysteriöse Münze geschenkt. Jahre später findet sie diese beim Aufräumen wieder. Als sie sich an der rauen Kante der Münze schneidet, werden Ereignisse in Gang gesetzt, die Kieras Leben vollkommen durcheinanderbringen…

 

Persönlicher Eindruck:

Um es kurz zu machen: eine durchaus nette Idee, die es aber nicht schafft, mich als Leser zu fesseln und vom Hocker zu hauen. Schade – aber für mich war die Story im Großen und Ganzen fade, unspektakulär und langatmig.

Aus der Ich-Perspektive erzählt Kiera seitenweise aus ihrem Alltag: Schule, Freunde, singen in einer Band. Diese Slice-of-Life-Szenen könnten jedem 08/15-Jugendbuch entstammen und lasen sich dermaßen langweilig, dass ich nach 40 Seiten nur noch quer las. Ich habe dennoch nicht das Gefühl, etwas Wesentliches verpasst zu haben.

Leider schaffte es die Autorin auf 400 Seiten nicht, ihre eigentlich gute Idee rund um die Münze mit eigenem Leben zu füllen: schon innerhalb der ersten 40 Seiten kamen zwei mehr oder minder direkt von der großartigen Twilight-Saga von Stephenie Meyer entnommene Passagen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Kiera (ich bin fast versucht „Bella“ zu sagen) lebt im Großraum Seattle, geschiedene Eltern, ein neuer Mitschüler in der Klasse, der einzige freie Platz im Klassenzimmer ist neben Kiera… Sorry, aber da muß schon ein bisschen mehr von Frau Hasse kommen, als Ideenklau bei anderen!

Kiera und Cody, die Hauptfiguren, sind zwei durchschnittliche Teenager und ihr Leben ist das, was jeder aus der Zielgruppe des Buches kennt. Dadurch wird beim (jugendlichen) Leser eine Vertrautheit geschaffen, die die Identifikation mit den Protagonisten herstellen soll. Phoenix und Hayden hingegen sind die Bad Boys, die für Kiera anziehend wirken. Alles plumpes Klischee und schon 1000 Mal da gewesen!

Die Geschichte mit der Münze ist meiner Meinung nach nur eine marginale Randerscheinung zwischen den allseits bekannten Stereotypen. Sorry, aber wer schon einiges in dem Bereich gelesen hat, ist vom Können anderer doch zu sehr verwöhnt, als dass ihn „Schicksalsbringer“ noch vom Hocker reißen könnte.

Die Geschichte ist der erste Teil einer Dilogie, ich werde mir den zweiten Band aber ganz sicher nicht antun. Wer fast 18 € für ein Jugendbuch ausgibt, darf durchaus etwas mehr erwarten als eine kindliche Schulgeschichte mit einem Hauch unausgereifter Fantasy.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Strike the Blood

Gakuto Mikumo , Tate
Flexibler Einband: 174 Seiten
Erschienen bei Panini, 19.09.2016
ISBN 9783957988768
Genre: Comics

Rezension:

Buchinhalt:

Kojo und Yukina wollen ihre Mitschülerin Kanon retten – sie wurde zum “Maskierten Geist” gemacht und soll auf Leben und Tod kämpfen. Doch so leicht ist das Unterfangen nicht, denn die Freunde werden von Kanons Adoptivvater auf eine einsame Insel gelockt und dort ausgesetzt. Können sie Kanon und ihr eigenes Leben retten? Kojo müsste einen mächtigen Familiar beschwören, doch das geht nicht ohne das Blut einer Schwertschamanin….

 

Persönlicher Eindruck:

Auch wenn ich bei den Zeichnungen noch immer etwas Mühe habe, die Mädels auseinander zu halten (hier wären einige Unterschiede im Artwork wirklich ganz gut, die Damen sehen für mich alle gleich aus), hatte ich viel Spaß beim Lesen des nunmehr 7. Bandes. Kojo ist noch immer nicht wirklich Herr seiner geerbten Familiare – wir kennen erst drei Stück.

Als Kojo schließlich beim Kampf mit den künstlichen Engeln lebensgefährlich verletzt wird, braucht er Blut. Nur dies kann seine Heilung einleiten und seine Familiare erscheinen lassen. Jetzt wird zum ersten Mal wirklich sichtbar, dass es sich um eine Vampirgeschichte handelt.

Schön gemacht fand ich die nur angedeutete Erotik, die einem solchen Akt innewohnt. Andere Geschichten hätten dies absolut schamlos breit getreten, nicht so hier. Es spielt sich alles mehr oder minder in den Gedanken des Lesers ab, was ich sehr ansprechend fand. Das muß man können!

La Folia und Yukina stehen diesmal im Mittelpunkt des Geschehens und auch der Schluß ist wieder spannend und offen. Kann es den beiden zusammen mit Kojo gelingen, Kanon zu retten? Wir werden sehen….

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch hobby & lifestyle

Julestar. Die Sterne-Sensation aus Skandinavien (kreativ.kompakt)

Miriam Klobes
Flexibler Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Frech, 14.06.2017
ISBN 9783772443282
Genre: Sachbücher

Rezension:

Buchinhalt:

Der neue Trend aus Skandinavien: Sterne aus Papierstreifen geflochten, als filigrane Deko für Fenster, Christbaum, Wohnung. Mit ausführlichen Anleitungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen

 

Persönlicher Eindruck:

Papier ist mein absolutes Lieblingsmaterial, wenn es ums Basteln geht. Man hat es immer zu Hause, keinen großen Vorbereitungsaufwand und immer einen tollen Effekt.

So auch hier. Sterne, die aus einfachen Papierstreifen gewebt und geflochten sind, aber keine Fröbelsterne und kein Origami. Das reize mich – und ich wurde nicht enttäuscht!

Alle im Buch vorgestellten Varianten haben als Grundlage lange dünne Streifen aus Effekt. Und Motivpapieren. Wer das nicht zuhause hat, kann auch normales Papier nehmen, es sollte allerdings etwas dicker sein. Gerade in der so trendigen Shabby- und Landhausdeko sind Sterne aus einfachem weißen Papier edel und wirkungsvoll – der eigenen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die Sterne - oder auch Sternblumen – sind alle mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet, wobei ganz schwierige Varianten nicht dabei sind und somit auch Anfänger oder Bastel-Neulinge schnell ein Erfolgserlebnis vorweisen können. Materialangaben zum benötigten Werkzeug runden dieses kleine aber feine Büchlein ab.

Ein toller und neuer Trend, auch geeignet für Bastelkreise oder Jugendgruppen, für Kindergärten oder das Basteln mit kleinen Kindern aber nur mäßig geeignet – es ist trotz der Einfachheit des Materials dann doch eher etwas für geübtere Hände.

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Wir zwei in neuen Welten

Kate Ling
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.01.2018
ISBN 9783846600634
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Seren und Dom sind zusammen mit Mariana und Ezra auf Huxley-3 gelandet – eine Welt, in der den Freunden alles fremd ist. Sie wurden auf einem Generationenraumschiff geboren und fester Boden unter den Füßen ist ihnen genauso fremd wie Regen und Wind.

Das vermeintliche Paradies entpuppt sich schnell als lebensfeindlich, die Freunde kämpfen ums nackte Überleben. War das alles wirklich eine so gute Idee? Ist ein neues Leben auf dem Planeten möglich? Dann machen die vier eine erschreckende Entdeckung….

 

Persönlicher Eindruck:

Ich habe den ersten Band nicht gelesen. Band 2 der Dilogie eignet sich jedoch ebenfalls als guter Einstieg, man hat schnell raus, was war und wer mit wem zusammengehört.

Die „Landung“ auf dem neuen Planeten ist der Start in die Geschichte, von dort aus entwickelt sich alles weiter. Die Handlung des 1. Bandes tritt mehr und mehr in den Hintergrund, für mich war sie beim Lesen absolut unwichtig.

Womit ich etwas fremd war, waren die Namen der Protagonisten. Okay, das ist Geschmackssache – ich wußte einfach zunächst nicht so recht, wer der Mittelpunkt und wer nur Nebenfigur ist.  Als sich Seren und Dom als weibliche und männliche Hauptfiguren ausmachen ließen, war alles kein Problem. Seren selbst empfand ich nicht so sehr als Anführer, obwohl ich den Eindruck hatte, das war eigentlich von der Autorin so angelegt. Serens und Doms Beziehung zueinander sollte wohl der rote Faden sein – ich konnte aber keine richtige Liebesgeschichte erkennen. Mein Hauptgenuss war vielmehr der Versuch, einen neuen Planeten zu besiedeln und das Abenteuer dabei.

Wen ich sehr sympathisch und tiefgängig angelegt fand, war Ezra. Schon allein das Phänomen mit den Korallen, die eine (zugegeben unfreiwillige) Symbiose mit Ezra eingingen, war spannend und hatte viel Potential.

Der Aha-Effekt, den ich wegen Spoiler jetzt nicht nennen will, verändert schließlich die ganze weitere Handlung und dreht die Geschichte in eine völlig andere Richtung. Das Ende schließlich ist halb offen und lässt Platz für eigene Gedanken und vielleicht eine Fortsetzung.

Fazit: ein spannender Zukunftsroman, auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen und durchaus lesenswert. Mir hat’s gefallen!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Waheenee, ein Indianermädchen erzählt

Gilbert, L. Wilson , Waheenee Wea , Tobias Enge
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei TraumFänger Verlag GmbH & Co. Buchhandels KG, 28.07.2017
ISBN 9783941485532
Genre: Biografien

Rezension:

Buchinhalt:

1839, North Dakota: drei Jahre nach dem Pockenwinter wird Waheenee bei den Hidatsa geboren, in einer Erdhütte am „Knife“-Fluss. Waheenee erzählt von ihrer Kindheit, das Leben eines Indianermädchens, wie es damals war. Die Geschichten, die die Großmutter erzählte, die Spiele, die sie damals spielte. Und wie das Leben bei den Hidatsa vom Frühling bis zum Winter ablief. Spannend wie ein Abenteuerbuch – das Abenteuer des Lebens eines Indianermädchens.

 

Persönlicher Eindruck:

Ich bin begeistert! So spannend und mit tollen Illustrationen führt Wilson und "Büffel-Vogel-Frau" die (nicht nur jungen) Leser dieses Buches in eine vergangene Zeit, an einen längst vergangenen Ort. Wie verlief das Leben der Indianerkinder, was haben sie damals gespielt, was erlebt?

Das Leben war hart, keine Frage. Aber schon allein das alltägliche Leben im Indianerdorf bringt dieser Realroman absolut spannend rüber, so dass man gar nicht mehr aufhören will, zu lesen. Waheenees Erzählung beginnt in ihrer frühen Kindheit, man ist hautnah dabei, welche kleinen und großen Nöte schon ein Kind hat und erkennt trotz allem Fremden immer wieder Parallelen zum eigenen Leben – denn so anders war es damals auch nicht.

Man wird Zeuge von Freundschaften und der Maisernte, dem Umzug von Sommer- und Winterlager, der Jahreszeiten – Waheenee wird größer und hat immer mehr Teil am Leben im Dorf. Lebendig und anschaulich erzählt sie von ihrem ersten Hund, den sie – obwohl ein Arbeitstier – innig liebt. So ähnlich, wie die Kinder heute.

Im Wechsel der Jahreszeiten erlebt der Leser Sitten und Bräuche, lernt die Menschen und ihre Lebensweise kennen. 19 Kapitel in angenehmer Länge machen es auch jungen Lesern leicht, an der Geschichte dranzubleiben und mitzufiebern. Tolle schwarz-weiß-Illustrationen lassen das Gelesene lebendig werden. Schade, dass man nach 200 Seiten schon aufhören muß – ich hätte so gerne noch viel mehr erfahren.

Alles in allem eine absolute Leseempfehlung. Eine einfühlsame und authentische Erzählung, mit Spannung und lebendigen Figuren – einfach toll!

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

brüder, drogen, familie, farm, freundschaft, jennifer rya, jennifer ryan, kampf, liebe, montan, montana, montana dreams, montana dreams - so wild wie das leben, mord, pferde

Montana Dreams - So wild wie das Leben

Jennifer Ryan , Milena Schilasky
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.03.2017
ISBN 9783956496394
Genre: Romane

Rezension:

Buchinhalt:

Nach dem Tod der Mutter zieht die junge Gillian ihren kleinen Bruder quasi alleine auf, der alkohol- und drogensüchtige Vater ist ihr keine Hilfe. Als er eines Tages im Rausch zu Tode kommt, macht Gillian sich mit Justin auf den Weg nach Montana, zur Ranch ihres Großvaters. Zum ersten Mal in ihrem Leben treffen die Geschwister auf Menschen, die sie lieben und herzlich in ihrer Mitte aufnehmen. Auf der Ranch lernt Gillian auch den gutaussehenden Blake Bowden kennen, den Vorarbeiter ihres Großvaters….

 

Persönlicher Eindruck:

Eine Geschichte mit Suchtpotential! So in etwa lässt sich der Roman in einem Satz beschreiben. Liebenswerte, plastisch angelegte Figuren und eine bildhafte Kulisse sorgen für allerlei Kurzweil beim Lesen, nach schon wenigen Seiten ist man komplett in die Geschichte gesaugt worden und kann nur schwer wieder mit dem Lesen aufhören.

Gillian als Hauptfigur ist eine toughe junge Frau, die früh für ihren noch sehr kleinen Bruder die Mutterrolle übernimmt und die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Zu Anfang traut sie keinem über den Weg, was offensichtlich mit dem drogensüchtigen Vater zusammenhängt und absolut nachvollziehbar ist. Im Laufe der Zeit in Montana öffnet sie sich aber immer mehr und als Blake in ihr Leben tritt, blüht sie so richtig auf.

Blake als ihr männlicher Gegenpart ist das absolute Paradebeispiel vom gutaussehenden Cowboy, er trägt Gillian auf Händen und auch auf der Ranch sorgt er sich um deren Bewohner. Er ist ein durchweg guter Charakter, den man einfach mögen muß.

Die Handlung an sich ist in einem durchgängigen Handlungsstrang angelegt, der wenig Nebenschauplätze hat und dem man zusammen mit Gillian folgt. Auch wenn die Story nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das Geschehen mehr oder weniger aus Gillians Perspektive zu verfolgen.

Der Schreibstil ist absolut eingängig und macht einfach Spaß, das Buch ist eine absolute Leseempfehlung für alle, die romantische Geschichten mit einem dezenten Hauch Erotik lieben. Jennifer Ryan kann eindeutig mit der Grand Dame der Western Romance, Linda Lael Miller, mithalten!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Rote Baron

Pierre Veys , Carlos Puerta
Fester Einband: 70 Seiten
Erschienen bei Panini, 26.06.2017
ISBN 9783741602559
Genre: Comics

Rezension:

Buchinhalt:

 

Manfred von Richthofen kann mit Hilfe seiner übersinnlichen Gabe, in Situationen der Gefahr die Gedanken seiner Gegner lesen zu können, viele Treffer landen. Der junge Pilot fordert Gegner und Schicksal immer mehr heraus – wird wagemutiger und unvorsichtiger. Schon allein der rote Anstrich seines Flugzeugs ruft Neider auf den Plan – allen voran seinen Kamerad Friedrich…

 

Persönlicher Eindruck:

 

Wie auch schon die beiden Vorgängerbände ist „Drachenkampf“ ein bildgewaltiges Werk, das mit Optik viel mehr ausdrückt, als mit den Texten - eine opulente Graphic Novel und ideal für jeden Sammler.

Von der Handlung her tut sich gar nicht mehr so viel, man erfährt als Leser zum Beispiel den Grund für den roten Farbanstrich, den Richthofen als „Roten Baron“ unsterblich machte. Luftkämpfe und natürlich die verschiedenen Flugzeuge sind der Dreh- und Angelpunkt.

Was mir recht gut gefiel, ist das Verhältnis zwischen Friedrich und Manfred, das immer mehr kippt. Ohne zu viel verraten zu wollen: genau dies besiegelt das Schicksal von Richthofen, welches als Finale recht gut dargestellt wird.

Aber genau dieses Finale ist es, das meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt – ich hätte mir da noch mehr inhaltliche Details gewünscht. Vieles bleibt wirklich offen – ich glaube nicht, dass noch ein 4. Band folgt.

Alles in allem eine Leseempfehlung, die mit ihren gemäldeartigen Bildern besticht und die ich im Regal nicht mehr missen möchte.

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128 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Die Optimierer

Theresa Hannig
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404208876
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Buchinhalt:

Wir schreiben das Jahr 2052, hochentwickelte Roboter sorgen für vermeintlichen Wohlstand und die Bürger werden zu ihrem eigenen Wohl 24 Stunden rund um die Uhr überwacht. Durch „Beratungsgespräche“ wird jedem der „optimale“ Beruf aufgezwungen, eigene Entscheidungen oder ein eigener Wille sind nicht gewollt. Samson ist einer dieser Lebensberater und identifiziert sich mit diesem System – bis er langsam aber sicher dahinter kommt, dass das System auch ihn optimieren will…..

 

Persönlicher Eindruck:


Eine Bemerkung vorab: ich habe drei Mal versucht, dieses Buch zu Ende zu lesen, es ist mir nicht gelungen. Nicht in erster Linie, weil ich es grundsätzlich für schlecht hielte oder weil mir die Geschichte nicht zusagt – nein, es ist einfach nur beklemmend und mein seelisches Befinden ist mir dann doch wichtiger.

Dieses preisgekrönte Debüt stellt sich dem (zukünftigen) Leser als dystopischer Roman / Utopie vor, was mich zunächst auch begeistert hat, zumal ich auch Science Fiction lese und mich in dem Genre schon ganz gut auskenne. Was mich allerdings letztendlich erwartete, war eine beklemmende Zukunftsvision, die mir Alpträume bescherte und die ich ohne Wenn und Aber ins Horror-Genre einordne. Subtil und vorne herum nett, aber inhaltlich knallhart und nichts für mich.

Der Schreibstil der Autorin war (soweit ich das mit nur einem Viertel gelesenen Buches bewerten kann) durchaus eingängig und die von ihr beschriebene Welt durchdacht. Eine Welt, in der Roboter und andere Maschinen den Ablauf beherrschen und eine wie auch immer geartete Obrigkeit meint, das Leben der Bevölkerung in jedem noch so kleinen Detail planen und steuern zu müssen.

Durch Hauptfigur Samson erfährt man als Leser sehr schnell, was in dem System kränkelt und wo dessen wahren Absichten liegen – jedoch schlägt für meinen Geschmack die Dystopie sehr schnell in einen Psychothriller um, und den darf man einfach auf dem Cover nicht als „Roman“ bezeichnen.

Ich hatte Beklemmungen und Alpträume von der Lektüre und hab das Buch dann abgebrochen – es war einfach nur schrecklich, empfehlen würde ich es jedenfalls keinem.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Survivor Dogs - Dunkle Spuren. Ein namenloser Verräter

Erin Hunter , Friedrich Pflüger
Fester Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 10.07.2017
ISBN 9783407822970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Buchinhalt:

 

Die Hunde des Rudels haben nach dem Kampf mit Scharfhündin Blade nun endlich einen Platz, an dem sie sich heimisch fühlen – jeder hat seine Aufgabe und alles scheint soweit in Ordnung. Doch dann verletzt sich Zuck an Glasscherben, die im Beutehaufen versteckt sind. Wer hat das getan? Schnell werden Stimmen laut und Rudelmitglieder verdächtig, es geht sogar so weit, dass Bella und Pfeil das Rudel aufgrund der Anfeindungen verlassen. Sie sind nicht die einzigen – das Rudel scheint Stück für Stück auseinanderzubrechen…

 

Persönlicher Eindruck:

 

Wie schon in den ersten beiden Bänden der 2. Staffel steht auch hier wieder Scharfhündin Sturm im Mittelpunkt des Geschehens, auch ohne Ich-Perspektive hat der Leser den Eindruck, die Handlung größtenteils aus ihrer Perspektive zu sehen. Sturm selbst ist sich im Gegensatz zu Band II/2 sicher, nichts mit den Vorfällen zu tun zu haben, die Verdächtigungen zielen jetzt auf andere Hunde.

Im Grunde geht es diesmal um das große Thema „Vorurteile“, denn das ganze Buch über steht im Raum, dass Scharfhunden generell nicht zu trauen wäre und schnelle Verdächtigungen werden laut.

Die einzelnen Rudelmitglieder sind dem Leser ja schon bekannt, ein bisschen schwierig ist nach wie vor, den einzelnen Namen Gesichter zuzuordnen: die Zahl der Figuren ist trotz dezimiertem Rudel noch immer groß.

Was überhaupt nicht mehr zur Sprache kommt, ist der Grund für den „Großen Knurrer“, sprich die Naturkatastrophe, die zu all den Veränderungen im Leben der Protagonisten führte. Das bemängele ich noch immer.

Im Großen und Ganzen ist die Geschichte spannend und hat wieder einen Cliffhanger, der zum nächsten Band überleitet. Trotz allem fehlt mir aber der Knaller, der einen wieder richtig an die Reihe fesselt. Mit dem Weggang einiger Rudelmitglieder wurde das versucht, es gelang aber nur teilweise.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, es gab aber auch schon mal bessere Episoden der Reihe.

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654 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 117 Rezensionen

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Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Die deutsche Studentin Nika verbringt ein Auslandssemester im italienischen Siena. Eines Morgens wacht sie ohne Erinnerungen an die letzten beiden Tage auf – mit einem blutverschmierten T-Shirt und ohne Wohnungsschlüssel und Handy. Auch ihre Mitbewohnerin Jenny ist seitdem verschwunden. Als Nika eine hingeschmierte Drohung auf dem Badezimmerspiegel entdeckt, wird sie immer weiter hineingezogen in eine dramatische Suche nach dem, was geschehen ist. Denn bald werden zwei Leichen in Siena gefunden….

 


Persönlicher Eindruck:


Es ist mein erstes Buch von Ursula Poznanski und daher bin ich vollkommen unbelastet und ohne jedwede Erwartung an die Sache heran gegangen. Um ehrlich zu sein ging ich zunächst von einem Thriller mit Mystery- / Fantasyelementen aus, da auf dem Klappentext von Einhorn und Adler die Rede ist. Weit gefehlt!


Der Roman ist ein spannender Young Adult-Thriller, der mich im Grunde gut unterhalten hat. Ich habe das Buch in wenigen Tagen ausgelesen und fand es nicht so schlecht, wie viele andere Kritiker.


Nika als Hauptfigur erscheint oft jammervoll und wenig tough – allerdings möchte ich mal denjenigen sehen, der als Auslandsstudent und der Landessprache wenig mächtig in solch einen Fall hinein gezogen wird! Die Autorin beschreibt Nikas Gefühlslage meiner Meinung nach absolut realistisch und detailreich. Auch die Anzahl der handelnden Personen bleibt überschaubar.


Lange Zeit weiß man als Leser nicht, wie die einzelnen Fäden zusammenhängen. Mit Spannung liest man Seite um Seite. Erst ziemlich gegen Ende löst sich der Plot auf und es kommt zu Tage, was in Nikas „ausgelöschten“ zwei Tagen passiert ist. Okay, das, wie es passiert ist, fand ich jetzt nicht ganz so gelungen. Ich hatte inzwischen schon höhere Erwartungen und war ein wenig enttäuscht. Das ist allerdings Geschmackssache und sollte den zukünftigen Leser nicht vom Buch abhalten.


Der Clou (so war es wohl gedacht) ist aber die letzte Wendung ganz am Schluß, als man als Leser schon meint, alles hätte sich geklärt. Und den fand ich nicht gut. Die Tatsache, dieses Stilmittel an der Stelle zu bringen, ist genial – allerdings nicht die Idee, wer nun letztendlich der Täter ist. Hier war‘s mir dann zu banal. Das hätte man besser machen können.


Alles in allem fühlte ich mich trotzdem gut unterhalten und von daher gebe ich 4 Sterne von 5.

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Tags: amnesie, auslandssemester, drogen, gedächtnisverlust, italien, mord, siena, studentin, thriller   (9)
 

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229 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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In der Liebe ist die Hölle los

Benne Schröder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304499
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchinhalt:

Catalea hat eigentlich nur einen Wunsch: ein ganz normales Leben, wie andere Gleichaltrige auch – Partys, Freunde, einen Freund – doch ihr Leben ist alles andere als normal. Ihr Vater ist der Teufel, seine Firma die Hölle. Und das darf natürlich keiner wissen. Als Catalea sich mehr schlecht als recht im „Familienunternehmen“ macht, hat sie bald die gesamte Hölle zum Feind und muß fliehen. Und dann ist da auch noch Timur, in den sich Catalea verguckt…

 

Persönlicher Eindruck:

Vorab: ich hatte mir etwas ganz anderes versprochen, als ich Klappentext und Cover zum ersten Mal gelesen bzw. gesehen hatte. Das Buch macht den Eindruck einer nicht ganz ernst zu nehmenden Fantasy-Liebeskomödie – ist aber weniger humorvoll und eher zäh in der Lektüre.

Die Fantasygeschichte an sich liest sich eher durchschnittlich – Dämonen, Teufel und finstere Gestalten in der Höllenfirma des teuflischen Vaters – Totenanwälte und ein meiner Meinung nach ziemlich düsterer Plot wollen nicht so recht in das Genre des LYX-Verlages passen. Gut, eine sich anbahnende Liebesgeschichte gibt’s, aber leider konnte ich bis zum Schluß nicht sagen, dass mich diese in irgendeiner Form berührt hätte.

Der Schauplatz ist gut durchdacht, der Autor verlegt seinen Plot in die Unterwelt, die nach außen zunächst gar nicht als solche wirkt. Die Art der Erzählung ist eindeutig Chick Lit und das muß einem gefallen. Für „Sex and the City“-Fans eindeutig die richtige Lektüre – mir war’s zu viel und an manchen Stellen auch zu flach.

Über die Figuren selbst kann ich wenig sagen – sowohl Catalea als auch Timur und die Nebenfiguren hinterließen bei mir keinen bleibenden Eindruck und nach fast 400 Seiten kann ich mich schon nicht mehr wirklich an Details erinnern. Schade, aber von einem Fantasy-Liebesroman erwarte ich eindeutig mehr und das konnte dieser Roman nicht erfüllen.

Für die Idee gibt’s am Schluß zwei Sterne, aber es war für meine Begriffe weitaus mehr Potential nach oben als wirklich vorhanden.

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Tags: chick lit, hölle, totenanwalt   (3)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

band 1, c. r. grey, fantasie, fantasy, freundschaft, schule, tiere, tierfantasy

Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung

C.R. Grey , Stefanie Mierswa
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423761673
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Buchinhalt:

 

In der Welt, in der Ben Walker lebt, hat jeder Mensch eine Anima, das ist ein Tier, das eine ganz persönliche Bindung zu seinem Träger eingeht. Eine magische Verbindung, die jedem in die Wiege gelegt ist. Doch Ben ist anders. Er hat seine Anima noch gar nicht gefunden – wenn er denn überhaupt eine hat. Trotzdem erhält er einen Platz an der berühmten Animas-Academy. Wird er ausgegrenzt, weil er anders ist oder wird er seinen Seelenpartner noch finden? Auf dem Weg dorthin gerät Ben immer weiter in einen Strudel von Ereignissen, die die magischen Bande zwischen Mensch und Tier bis in ihre Grundfesten erschüttern…

 

Persönlicher Eindruck:

 

Ein tolles Abenteuerbuch ohne Altersbegrenzung!#

Der Gedanke, dass jeder Mensch ein Tier als Seelengefährte hat, ist in der Literatur nicht neu. Grey allerdings spinnt darum eine unglaublich packende Geschichte voller liebenswerter Figuren, die einen schon auf den ersten Seiten komplett in die Handlung saugen und man nicht mehr mit Lesen aufhören kann.

Der Gedanke dabei immer: Was wäre wohl die eigene Anima? Welches Tier wäre für mich der Seelenpartner?

Der Plot ist gut durchdacht und plastisch angelegt, die Welt und die Figuren darin nachvollziehbar und nicht zu magisch, so dass man sich jederzeit damit identifizieren kann. Ben als Hauptfigur ist sympathisch und auch die Schule, auf die die Kinder mit ihren Tieren kommen, entsteht sofort als Bild vor dem inneren Auge.

Nach kurzer Zeit tut sich eine unglaublich spannende Herausforderung auf, die Ereignisse überschlagen sich und zusammen mit Ben steckt der Leser mittendrin. Der Spannungsbogen steigert sich und ist durchgängig, ein absolut empfehlenswertes Buch.

Gut gefallen haben mir auch die einen oder anderen etwas schrulligen Momente und Personen, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen. Auf jeden Fall haben die Dramatis Personae Profil und Tiefe.

Eine absolute Leseempfehlung, hat mir sehr gut gefallen!

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

ausmalen, blütenpracht, blütenpracht und schmetterlingszauber, briefumschläge, detailreich, frühling, grußkarten, karte, kreativ, kreativbuch, malbuch für erwachsene, malen, postkarten, rebecca jones, umschläge

Blütenpracht und Schmetterlingszauber

Rebecca Jones
Flexibler Einband: 74 Seiten
Erschienen bei Boje, 16.03.2017
ISBN 9783414824837
Genre: Sonstiges

Rezension:

Buchinhalt:

Ein Kreativbuch im Großformat mit 24 Karten und Umschlägen zum selbst gestalten, ähnlich der „Malbücher für Erwachsene“, mit ansprechenden Naturmotiven wie Blüten, Schmetterlingen, Blumenwiesen. Dazu 24 bunte Klebesticker.

 

Persönlicher Eindruck

Auf hochwertigem, reinweißem Bastelkarton gedruckt bietet dieses Kreativbuch auch für ungeübte Bastler eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten: 24 Klappkarten 13,5 x 13,5 cm und das passende Papier zum Gestalten individueller Umschläge setzen der Phantasie absolut keine Grenze.

Während ich persönlich diese Art der Bilder, die den „Malbüchern für Erwachsene“ nachempfunden sind, am liebsten schwarzweiß und unausgemalt mag, kann hier jeder einen individuellen Gruß für einen lieben Menschen zaubern. Ob farbig ausgemalt und dann mit ein paar lieben Zeilen verschickt oder dem Empfänger das Ausmalen selbst zu überlassen – mit diesem Buch absolut kein Problem.

Alle Karten sind fertig perforiert und lassen sich einfach und schnell aus der Bindung trennen, die Umschlagpapiere ihrerseits sind beidseitig verschieden bedruckt und eine Faltanleitung im Inneren des Buchdeckels gibt Hilfestellung bei deren Ausfertigung.

Ein kreatives Buch zum Verschenken oder zum selbst behalten und eine absolute Fundgrube für all die Gelegenheiten, wo mal wieder keine passende Karte zur Hand ist. Gestalten Sie Ihre Grußkarte doch einfach mal selbst und machen ihre Grüße zum absoluten Unikat!

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Tags: blumen, briefumschläge, grußkarten, kreativbuch, malbuch für erwachsene, malen, schmetterlinge, umschläge   (8)
 

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 29 Rezensionen

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Die Fährtenleserin

Karl Olsberg
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei epubli, 07.06.2017
ISBN 9783745059441
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchinhalt:

Eine mörderische Bestie treibt ihr Unwesen, weshalb man eine Belohnung auf sie aussetzt. Andrin, eine junge Fährtenleserin, schließt sich der Jagdgesellschaft an – einer bunten Truppe verschiedenster Gestalten, die alle einen anderen Grund haben, sich an der Jagd zu beteiligen. Andrins Fähigkeit, durch Tieraugen zu sehen, verschafft ihr einige Vorteile, doch die Jagd deckt nach und nach auch die dunklen Seiten der Jagdgesellschaft auf – bis sich Andrin einer weitaus größeren Gefahr gegenüber sieht…

 

Persönlicher Eindruck:

In einem Satz: das Buch hat mich gefesselt und sehr begeistert. Großartige Figuren mit Ecken und Kanten und ein spannender Plot machen es dem Leser wirklich nicht leicht, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Andrin als Protagonistin und ihre Fähigkeit, mit Tieren zu kommunizieren und durch ihre Augen zu sehen, hat mir gut gefallen, sie hat Identifikationspotential und nimmt den Leser mit auf eine spannende Queste. Diese (in Fantasyromanen übliche Struktur, den Plot in Gang zu bringen) ist gut durchdacht und man weiß vorher nie, was als nächstes kommt oder wie die so unterschiedlichen Figuren reagieren.

Gerade die vielschichtigen Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können, machen diese Fantasygeschichte zu etwas Besonderem. Ein Buch, das sich im Vergleich mit den Klassikern absolut nicht zu verstecken braucht.

Gut gefallen hat mir der Teil der Handlung, der vom Leben der einzelnen Figuren erzählt. Dadurch wird der Leser einmal mehr tief in die Fantasywelt des Buches gesaugt.

Vom Erzählstil her ist der Roman absolut eingängig. Es ist bei weitem nicht das erste Buch von Karl Olsberg, das ich verschlungen habe. Ansonsten eher im Thriller-Genre beheimatet, machen der Autor und seine vorliegende Geschichte eine absolut gute Figur. Bleibt nur zu hoffen, dass die „Fährtenleserin“ fortgesetzt wird.

Ein Geheimtipp für alle Fantasyfreunde und solche, die es werden wollen!

 

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Tags: bestie, high fantasy, jagd, liebe, spannung   (5)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Montagsgedanken: 52 Impulse zum Wochenbeginn. Damit Montage zu Lieblingstagen werden.

Ellen Nieswiodek-Martin
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957342010
Genre: Sonstiges

Rezension:

Buchinhalt:

Eine christliche Anthologie mit 52 kleinen Geschichten – Impulsen zum Wochenbeginn. Zum Nachdenken, um sich Gedanken für die bevorstehende Woche zu machen und um Gottes Liebe immer wieder neu zu erfahren.

 

Persönlicher Eindruck:

Die 52 „Montagsgedanken“ nehmen den Leser mit in alltägliche Situationen aber auch in kleine Geschichten aus der Bibel. Jede Geschichte von einer anderen Frau verfasst und mit einem Bibelwort begleiten sie in eine neue Woche und geben Stoff zum Nachdenken. Dabei sind sie so kurz, dass sie auch in einen stressigen Montagmorgen passen.

Die Geschichten sehen sich selbst als Andachten, aber ich sehe sie auch als Impulse, sich immer wieder über Gottes Beistand und Liebe – auch in kleinen, scheinbar banalen Alltagsdingen – Gedanken zu machen.

Sei es nun das eigene Ego, das einen immer wieder zuerst an sich selbst denken lässt, die kleine aber dann doch recht teure Autoreparatur oder ein kleines Kompliment – all das sind Erzählungen von ganz alltäglichen Frauen, von kleinen Höhen und Tiefen aus ihrem Leben und damit ganz nah am Leser und absolut greifbar.

Das Buch regt auf jeden Fall dazu an, sich wieder mehr mit dem Thema Bibel auseinanderzusetzen und gibt Mut und Kraft an vielleicht auch schwereren Montagen, an denen man am liebsten im Bett geblieben wäre. Auch als kleines Geschenk eine Perle – denn schon die optosche Aufmachung ist absolut ansprechend.

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Tags: alltag, andachten, bibel, glaube, gott, hoffnung, montag, mut   (8)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Star Wars Comics – Darth Vader (Ein Comicabenteuer): Vader Down

Jason Aaron , Mike Deodato , Kieron Gillen , Salvador Larroca
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Panini, 11.04.2017
ISBN 9783741602702
Genre: Comics

Rezension:  
Tags:  
 

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land

Jennifer Ryan , Michaela Grünberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.11.2016
ISBN 9783956496233
Genre: Romane

Rezension:

Buchinhalt:

Ella, eine von zwei Zwillingsschwestern und Erbin eines Millionenvermögens wird durch Zufall Zeugin am Mord ihrer Zwillingsschwester. Ausgerechnet ihr eigener Onkel ist der Täter – und nur noch Ella stehen zwischen ihm und den Millionen. So flieht Ella nach Montana, wo die Familie noch eine Ranch hat. Sie gerät in einen Schneesturm und erneut in Lebensgefahr – wird aber vom attraktiven Cowboy Gabe Bowden gerettet. Die beiden kommen sich immer näher – doch ausgerechnet Gabe ist es, der die Familienranch von Ella gekauft hat….

 

Persönlicher Eindruck:

Der Auftakt dieser neuen Western Romance Reihe hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur Linda Lael Miller versteht sich darauf, Montana und seine Bewohner zum Leben zu erwecken – wer also gerne Bücher von ihr liest, liegt auch hier nicht falsch.

Gut gefallen hat mit die „doppelte“ Handlung: einerseits die obligatorische Liebesgeschichte zwischen Ella und Gabe, andererseits die Krimihandlung rund um den Mord und den skrupellosen Onkel. Die Autorin versteht es vortrefflich, eine kurzweilige und spannende Geschichte daraus zu stricken und den Leser ins winterliche Montana mit zu nehmen.

Ella als weibliche Hauptfigur und steinreiche Millionenerbin ist dennoch eine absolute Identifikationsfigur für die Leserin; ihr Bestreben einerseits, den Mörder ihrer Schwester zur Strecke zu bringen und sich andererseits ein neues Leben aufzubauen, ist absolut nachvollziehbar. Ella ist eine sympathische und toughe Frau, die trotz Reichtums mit beiden Beinen im Leben steht.

Gabe als ihr Gegenpart, einer von drei Brüdern und ein Prachtexemplar von Mann, ist einfach nur fürsorglich und auch ein bisschen oldschool. Das Buch hat hier keinen Bad Boy nötig, Gabe ist so in Ordnung, wie es ist und er macht eine absolut gute Figur.

Genau das ist, was mir an ihm besonders gefiel. Auch die anderen Figuren, allen voran Gabes Cowboy-Brüder, machen es dem Leser leicht, sich in der Handlung zu Hause zu fühlen.

Gut, vielleicht ist manches ein bisschen vorhersehbar (die Liebesgeschichte) oder auch zu sehr schwarz-weiß-gestrickt. Das machte mir aber absolut gar nichts aus, die Geschichte hat mir einfach gefallen, sie war harmonisch und rund.

Die anderen noch folgenden Bände der Reihe befassen sich jeweils mit einem anderen der Brüder und ich bin absolut gespannt, wie es weiter geht. Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt und ich kann diesen Roman allen Freunden der Westernromantik wärmstens weiterempfehlen!

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Tags: liebe, montana, mord, ranch, western romance   (5)
 

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(33)

59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Girl With No Past

Kathryn Croft , Barbara Müller
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei INK , 16.02.2017
ISBN 9783863961015
Genre: Romane

Rezension:

Buchinhalt:

Leah lebt ein einsames Leben zwischen ihrem Job in einer Bibliothek und ihrer kleinen Wohnung und hat Probleme, andere Menschen an sich heran zu lassen. Die junge Frau trägt ein Geheimnis aus ihrer Schulzeit mit sich herum, das schwer auf ihrer Seele lastet und das ihr täglich jede Freude am Leben und jede Möglichkeit, eine Beziehung zu anderen eizugehen, vergällt. Dann lernt Leah in einem Chatroom Julian kennen und hat erstmal das Gefühl, dass das Leben es auch gut mit ihr meinen könnte. Bis ein unbekannter Stalker Drohbriefe an Leah schickt – und ihre Vergangenheit sie wieder einholt….

 

Persönlicher Eindruck:

Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen und war gefesselt von der Handlung, den Slice-of-Life-Szenen aus Leahs Leben und der immer beklemmender werdenden Thriller-Handlung. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, immer wieder wartete die Geschichte mit spannenden Wendungen auf. Bis zum Schluß weiß man als Leser nämlich nicht, was genau in Leahs Vergangenheit vorgefallen ist.

Der Roman selbst wird in zwei Zeitebenen aus der Sicht von Hauptfigur Leah erzählt, einmal zu ihrer Schulzeit, einmal im Hier und Jetzt. Obwohl die Geschichte immer hin und her springt, hatte ich nie das Gefühl, nicht mit zu kommen.

Leah selbst ist eine sehr tragische Figur, ich glaube nicht, dass sie angelegt wurde, um als Identifikationsfigur zu dienen. Sie denkt von sich sehr negativ und hat auch generell eine pessimistische Grundhaltung, gönnt sich selbst kein Glück und hat sich mit ihrer Situation abgefunden. Wer den Schluß kennt – ohne jetzt zu spoilern – muß ihr aber zugestehen, dass sie diejenige ist, die am eigentlichen Drama von damals die wenigste Schuld hat.

Genial fand ich den Schluß, der zusammen mit dem ersten Kapitel eine Art Kreis um die ganze Geschichte zieht. Erst hier erfährt der Leser, was Leah viel mehr plagt und wofür die Schuldgefühle am größten sind.

Alles in allem ein spannender Thriller, den ich wirklich empfehlen kann!

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Tags: bibliothek, chatroom, drohbriefe, schuldgefühle, schule, stalker, thriller   (7)
 

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(2)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

fuchs, füchse, hund, hunde, rudel, schlafwandeln, tierfantasy

Survivor Dogs - Dunkle Spuren. In tiefster Nacht

Erin Hunter , Elsbeth Ranke , Melanie Korte
Fester Einband: 281 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 30.01.2017
ISBN 9783407822185
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Scharfhündin Sturm findet im Morgengrauen den Rudelhund Raschel tot in der Nähe des Lagers. Ihr ist sofort klar: die tödlichen Wunden können nur von einem anderen Hund stammen. Sturm vermutet den Mörder in den eigenen Reihen, doch Lucky lenkt den Verdacht auf die Füchse, denen bald das ganze Rudel Rache schwört. Sturm jedoch ist davon nicht überzeugt. Zudem schlafwandelt die Scharfhündin und befürchtet immer mehr, selbst die Täterin gewesen zu sein…

 

Persönlicher Eindruck:

Wie bereits bei der ersten Staffel überzeugt der zweite Band auf voller Linie. Scharfhündin Sturm, die in dieser Staffel Mittelpunkt und Hauptfigur der Handlung ist, hat sich vom unerfahrenen und beeinflussbaren Welpen zu einer starken Hündin gemausert, die aufgrund ihrer Rasseeigenschaften nicht vollkommen offen zu ihren Rudelgefährten sein kann. Genau das erzeugt den durchgängigen Spannungsbogen – der auch im Cliffhanger am Schluß des Buches nicht aufgelöst wird.

Ihr Charakter hat sich positiv verändert. Gut und bemerkenswert fand ich gegen Ende ihre Entscheidung, der trächtigen Füchsin kein Leid zuzufügen. Gerechtigkeit steht bei Sturm hier über den Befehlen ihres Alpha – dennoch stellt sie das Wohl der (befeindeten) Kreatur über ihr eigenes in Bezug auf ihr Rudel.

Sweet und Lucky bekommen ihre ersten Welpen und so liegen im vorliegenden Band Tod (Raschel) und Leben (Welpen) nahe beieinander.

Was mich verwundert: die Hunde denken nicht mehr wirklich daran, was mit den Langpfoten (Menschen) passiert ist und was den „Großen Knurrer“ und die damit verbundene Naturkatastrophe ausgelöst hat. Möglicherweise ist dies aber ein Schachzug des Autorenteams, um in den noch folgenden Bänden neue Spannungsakzente zu setzen.

Alles in allem eine solide Tierfantasy-Geschichte mit inzwischen dem Leser ans Herz gewachsenen Charakteren, die Lust auf mehr macht!

Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Fans der Reihe, volle Punktzahl!

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Tags: fuchs, füchse, hund, hunde, rudel, schlafwandeln, tierfantasy   (7)
 

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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

anspruchsvoll, asien, glücksbringer, origami, papier, papierfalten, tiere

Faszinierende Origami-Tiere (Die Kunst des Faltens)

Pham Dinh Tuyen
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Frech, 13.03.2017
ISBN 9783772477096
Genre: Sachbücher

Rezension:

Buchinhalt:

Aus 20 relativ einfachen Grundformen lassen sich viele tolle Tiere falten – 28 um genau zu sein. Von Insekten über Meerestiere bis hin zu Säugetieren ist alles vertreten. Wenige Handgriffe, ein quadratisches Papier und etwas räumliches Vorstellungsvermögen: wer schon Erfahrung gesammelt hat in der Kunst des japanischen Papierfaltens, wird von den hier vorgestellten Modellen begeistert sein!

 

Persönlicher Eindruck:

Vorab zu erwähnen sei, dass es sich beim vorliegenden Buch um ein Buch mit anspruchsvollen Faltprojekten handelt – in den von TOPP bewährten drei Stufen auf Level 3. Genau das war es, was mich sofort faszinierte. Meist enthalten Origamibücher simple Faltmodelle, die auch mit Kindern gebastelt werden können, die aber den versierten Bastler schnell langweilen. Anders hier.

Wie schon aus anderen Büchern des Verlages gewohnt, bereitet das Buch auch hier eine Schritt-Für Schritt-Anleitung zu jedem Faltprojekt, farbige Detailskizzen und Einzelschritte machen das Nachbasteln zum Vergnügen, wenn auch manches Modell zunächst kniffliger ist, als erwartet und man auch etwas Geduld mitbringen muß.

Origami an sich schult Auge, Koordination und räumliches Vorstellungsvermögen. Tiere zu falten ist meditativ – man kann super entspannen und die Freude, am Schluß ein kompliziertes Objekt aus einem einfachen Stück Papier geschaffen zu haben, ist nicht von der Hand zu weisen.

Ich selbst habe aus den fertigen Falttieren ein Mobile gefertigt – der eigenen Kreativität sind trotz fest vorgegebener Arbeitsschritte keinerlei Grenzen gesetzt.

Der Preis von 22 € für das 128 Seiten stakte Hardcover liegt durchaus im oberen Segment, aber die Investition lohnt sich: alles in allem ist das Buch ein geniales Kreativbuch für den anspruchsvollen Bastler. Davon sollte es wirklich noch mehr geben!

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Tags: anspruchsvoll, asien, glücksbringer, origami, papier, papierfalten, tiere   (7)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

date, freundschaft, leibwächter, liebe, ninjas

Shinobi Quartet 03

Tohru Himuka , Claudia Peter
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 01.09.2016
ISBN 9783770491780
Genre: Comics

Rezension:

Buchinhalt:

Chokos Vater arrangiert ein Treffen zwischen seiner Tochter und dem Sohn eines anderen Industriellen zwecks Anbahnung einer Ehe. Die Shinobis finden das alles andere als toll und hängen an Choko wie Kletten – das Treffen muß verhindert werden! Zumal sich Choko noch immer nicht für einen Vertrauten entschieden hat. Beim Treffen jedoch stellt sich heraus, dass ihr Date auf ein ganz anderes Mädchen steht…. Das zudem ein Geheimnis hat, von dem die anderen überhaupt nichts ahnen.

 

Persönlicher Eindruck:

Der dritte Band der Reihe hat mich angenehm überrascht. Nicht wie die beiden davor geht es nur darum, wer von den Jungs besser, klüger und tougher – und somit der Beste als Vertrauter der reichen Choko ist. Nein, endlich nimmt die Handlung Fahrt auf!

Was ich nicht ganz verstehe, ist die Szene zu Beginn mit dem Überfall beim Juwelier. Was hat das mit der Gesamthandlung zu tun? Außerdem geht das viel zu easy-peasy über die Bühne. Hätte man auch weg lassen können – in nunmehr dem 3. Band müsste jeder Leser begriffen haben, dass sich 5 Jungs um Chokos Gunst als Leibwächter bemühen.

Als die Sache mit dem Heiratstreffen stattfindet, nimmt die Handlung Fahrt auf und man erfährt mehr auch über die Personen in Chokos Umfeld.

Es geht zu 90 % diesmal um Kurumi, die selbst einst ein Shinobi war. Tatsächlich – auch Mädchen können Ninjas sein!

Zeichnerisch missfallen mir die zahlreichen Chibis und durchgestrichenen Gesichter, was aber Geschmackssache ist. Der Zeichenstil ist ansonsten sehr detailliert und ansprechend, auch die einzelnen Charaktere lassen sich optisch gut voneinander unterscheiden.

Ich bin gespannt auf den weiteren Fortgang der Reihe und darauf, für wen sich Choko am Ende entscheidet….

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Tags: date, freundschaft, leibwächter, liebe, ninjas   (5)
 

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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A Silent Voice 04

Yoshitoki Oima , Christine Steinle
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 12.01.2017
ISBN 9783770492145
Genre: Comics

Rezension:

Buchinhalt:

Noch immer versucht Shoya aus Leibeskräften das wieder gut zu machen, was er in der Grundschule der tauben Shoko angetan hat. Er bringt nach und nach viele Grundschulkameraden zurück in Shokos Leben, mit denen sich das Mädchen auch aussöhnt – doch dadurch wird Shoya Stück für Stück klarer, dass man Freundschaft nicht einfach so planen kann…

 

Persönlicher Eindruck:

Vom Grafischen her ist der Manga wieder toll gezeichnet – die Figuren wirken plastisch und lebensecht und das Buch kommt ganz ohne Chibi und Super Deformed aus (was mir persönlich sehr gefällt). Inhaltlich jedoch tritt die Geschichte im 4. Band mehr oder minder auf der Stelle.

Shoko selbst steht diesmal mehr im Hintergrund und es geht vornehmlich um das Thema Freundschaft an sich, weniger um Shokos Handycap.

Shoya hat sich deutlich weiter entwickelt: nach und nach begreift er, dass man Freundschaft nicht planen kann sondern fühlen muß. Shoya kann nicht erwarten, dass Shoko so auf ihre alten Klassenkameraden reagiert, wie er es erwartet. Gleichzeitig ist es Shoya aber auch nicht recht, wenn Shoko sich zu sehr mit den anderen (sprich: nicht ihm in 1. Linie) beschäftigt.

Das war auch schon die Handlung, mehr tut sich in Band 4 nicht. Erst, als der Tod von Shokos und Yuzurus Oma ein Thema wird, dreht sich das Handlungskonstrukt: Shokos Schwester steht von da an im Mittelpunkt des Plots. Mir hat das gut gefallen, denn so erfährt man mehr über die familiären Hintergründe der beiden Mädchen.

Was mich etwas gestört hat, ist das Durcheinander, das zweifellos aufkommt durch die vielen Mädchen, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Ich konnte oft nicht zu 100 Prozent sagen, wer nun gemeint ist und wer wohin gehört.

Alles in allem macht Band 4 natürlich weiterhin Lust auf die Geschichte, doch diese hat hier leider spannungsmäßig einen kleinen Durchhänger. Die Wiedergutmachungsversuche von Shoya allein reichen meiner Meinung nach nicht mehr aus, einen durchgängigen Spannungsbogen zu erzeugen – ich bin gespannt, wie Band 5 hier die Kurve wieder kriegt….

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Tags: familie, freundschaft, gehörlos, grundschule, mobbing, reue, taub, vergnügungspark, wiedergutmachung   (9)
 

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

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Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

Rezension:

Buchinhalt:

Katherine und Emily, die beiden Töchter eines Plantagenbesitzers aus South Carolina, könnten trotz bester Erziehung unterschiedlicher nicht sein. Emily ist die Sanftmütige, doch Catherine der unbändige Wildfang, der sich zu behaupten weiß. Als sich doch noch ein Heiratskandidat für das ungestüme Mädchen findet, geraten die beiden Schwestern bei der Überfahrt auf die Kriegskorvette des Offiziers Lennart... und Catherine gibt sich kurzerhand als Schiffsjunge aus. Lennart scheint ein Geheimnis an sich zu haben – doch auch einen besonderen Draht zu Catherine….

 

Persönlicher Eindruck:

Einer meiner Lieblingsfilme ist „Gustav Adolfs Page“ aus den 60er Jahren – auch da gibt sich ein Mädchen als Junge aus und von der Handlung her kann man beide Geschichten vergleichen. Das vorliegende Buch von Frau Büchle ist großartig – ich konnte einfach nicht aufhören mit Lesen und wurde buchstäblich in die Südstaaten des beginnenden 19. Jahrhunderts „gesaugt“.

Catherine, die lieber im Männersattel reitet, auf Fechten und aufs Kämpfen steht, hat absolutes Identifikationspotential. Heutzutage würde man von Emanzipation sprechen – damals war es einfach ungehörig. Doch Catherine schert sich um die Konventionen wenig und genau das macht das Mädchen zu einer richtig toughen Heldin.

Der Roman hat zwei zunächst getrennte Handlungsstränge. Einmal das Leben der beiden Plantagentöchter, andererseits das Leben von Offizier Lennart Montiniere, ein Leben auf See, auf seinem Schiff.

Als die beiden Ladys dann durch Irrungen und Wirrungen auf der Korvette landen und Catherine sich als Schiffsjunge Cato ausgibt, vereint die Autorin auf wunderbare Weise beide Teile zu einem stimmigen Ganzen.

Von der Kulisse her kann man fast nichts besser machen. Man hat immer und zu jeder Zeit (egal ob auf der Plantage oder auf dem Meer) das Gefühl, mittendrin zu sein und genau das macht ein gutes Buch aus. An Kopfkino mangelt es hier nicht: die Geschichte wartet mit einigen spannenden Wendungen und einem durchgehenden Spannungsbogen auf, der die Lektüre zum absoluten Genuss macht.

Wer Wert legt auf gute historische Romane mit christlichem Touch, der sollte auf alle Fälle hier zugreifen!

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Tags: 19. jahrhundert, abenteuer, christlich, kriegsschiff, schiffsjunge, südstaaten   (6)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Krümel und Fussel - Immer dem Rüssel nach

Judith Allert , Joëlle Tourlonias
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 30.01.2017
ISBN 9783473446902
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Krümel und Fussel, zwei Wollschweinferkel, leben mit ihrer ganzen Sippe auf einem Bauernhof. Eines Nachts packt die beiden Ferkel die Abenteuerlust, als sie ein eigenartiges Funkellicht am Himmel und einen seltsamen Schatten am Boden sehen. Das muß erkundet werden! Die beide rennen immer weiter, doch das Funkellicht ist so weit weg….

 

Persönlicher Eindruck:

„Immer dem Rüssel nach“ ist ein ausgesprochen zauberhaftes Kinderbuch um zwei real existierende Wollschweinferkel auf dem Bauernhof der Autorin Judith Allert. Zusammen mit der Illustatorin Joelle Tourlonias bringt sie deren Abenteuer zu Papier – in einer wunderschönen Geschichte zum Vorlesen und Entdecken.

Die Bilder stecken voller Detailreichtum, ohne überfrachtet zu sein. Man entdeckt immer wieder Neues: kleine Tiere, Details in der Landschaft – so dass es auch beim wiederholten Lesen und Anschauen nie langweilig wird.

Die Geschichte um die Suche nach dem „Funkellicht“, sprich dem Stern, den der aufgeweckte Krümel sieht verzaubert Jung und Alt gleichermaßen.

Wer Wert legt auf einen hervorragenden Zeichenstil und auf eine süße Tiergeschichte, der ist hier genau richtig!

Absolute Empfehlung, volle Punktzahl!

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Tags: abenteuer, ferkel, kinderbuch, sterne, uhu, wollschweine   (6)
 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Conni & Co 2 - Das Buch zum Film (mit Filmfotos)

Vanessa Walder
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551559340
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Buchinhalt:

Conni und ihre Freunde verbringen die Sommerferien auf der Kanincheninsel, wie schon Generationen Kinder zuvor. Doch dann soll dort ein Hotelkomplex gebaut werden, der die Natur und das Naherholungsgebiet komplett zerstört. Nicht mit Conni! Gemeinsam mit ihren Freunden, aber auch ihrer Oma Marianne macht sich das Mädchen daran, den Bau zu verhindern. Das ist nicht einfach, denn die treibende Kraft hinter alledem ist der ehemalige Schuldirektor und jetzige Bürgermeister….

 

Persönlicher Eindruck:

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich bislang kein einziges Buch aus der Conni-Reihe kannte und dadurch völlig unbedarft an dieses Filmbuch heranging.

Schon auf den ersten Seiten machte die Lektüre auch mir als erwachsenem und schön längst aus der Zielgruppe herausgewachsenem Leser unglaublich Spaß. Wer die „Fünf Freunde“, die „Vorstadtkrokodile“ oder auch „Bibi und Tina“ mochte, kann hier absolut nichts falsch machen. „Conni & Co. 2“ ist ein absolutes Familienbuch, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert.

Im Zentrum der Handlung steht schon von Seiten des Titels das 12jährige Mädchen Conni, das zusammen mit ihren Freunden Paul, Billi, Anna, Mark, Yasin und ihrem kleinen Bruder Jakob dieses spannende und kindgerechte Abenteuer erlebt. Die Figuren sind sympathisch und nachvollziehbar angelegt und bergen für die junge Zielgruppe absolutes Identifikationspotential – schließlich sind sie ganz normale Kinder, wie die jungen Leser.

Der Antagonist des Werkes ist der zugegebenermaßen reichlich durchgeknallte Bürgermeister, ehemals Schuldirektor der Freundesclique.

Nicht nur Spaß und Abenteuer sind in diesem Buch ein Thema, sondern auch familiäre Zukunftssorgen wie die drohende Pleite aufgrund schlechter Auftragslage (Vater Klawitter und Vater Hauser) als auch ein drohender Umzug und das mögliche Zerbrechen einer Freundschaft.

Gerade das macht die Geschichte so lebensnah – man kann sich darin wiederfinden und ist schon deshalb quasi mittendrin.

Was mich etwas gestört hat, ist der sich steigernde Klamauk, in den die Figur des Bürgermeisters abdriftet. Da war manches schon grotesk und fast lächerlich – auch für ein Kinderbuch. Man muß das Comedyhafte mögen, dann stört einen das weniger.

Der Schluß ist rund und stimmig. Auch wenn ich jetzt sicher spoilere: die Kanincheninsel wird natürlich nicht bebaut. Das wünscht man sich als Leser aber auch und es wäre traurig, wenn es doch geschehen wäre. Schade, dass der Verursacher der ganzen Aufregung so gut dabei wegkommt – möglicherweise ist das aber auch ein Cliffhanger auf einen weiteren Band.

Eine Leseempfehlung guten Gewissens – nicht nur für Kinder!

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Tags: abenteuer, bürgermeister, ferien, hotelprojekt, insel, kanincheninsel, kinderbuch, sommerferien   (8)
 
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