Knorke

Knorkes Bibliothek

299 Bücher, 104 Rezensionen

Zu Knorkes Profil
Filtern nach
299 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(106)

158 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

wachkoma, thriller, alkohol, koma, alkoholismus

Locked in

Holly Seddon , Astrid Finke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.03.2016
ISBN 9783453419223
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

66 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

krebs, affäre, roman, beziehung, begegnungen

bleiben

Judith W. Taschler
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.09.2016
ISBN 9783426281321
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

30 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Schwerter und Schwindler

Julia Knight , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426519943
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

unheimlich, area x

Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426518045
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(32)

73 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

die chroniken der sphaera, fantasy, frostflamme, noth, drogensucht

Frostflamme

Christopher B. Husberg , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519202
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(213)

597 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 148 Rezensionen

prinz, prinzessin, fantasy, attentäter, flucht

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, krimi, sam wilson, sternzeichen, dystopie

Im Zeichen des Todes

Sam Wilson , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 28.12.2016
ISBN 9783764531737
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch fiel mir erst wegen des außergewöhnlichen Covers auf (das übrigens gar nichts mit der Geschichte zu tun hat^^). Auch der Klapptext klang interessant und deswegen wagte ich mich an diesen etwas anderen Thriller
Das Buch spielt in einer Welt, in der Sternzeichen eine große Beachtungen finden. Sie sind so wichtig, dass man Menschen nach ihren Sternzeichen sortiert und ihnen Verhaltensweisen unterstellt, die sie deswegen haben müssten. Aus diesem Grund leben diejenigen, deren Sternzeichen als schwach oder gewaltätig gelten, in Armut, während andere durch ihre Sternzeichen priveligert behandelt werden. In dieser Welt geschieht nun eine Mordserie an Menschen, aus der oberen Schicht. Detective Burton, ein zuverlässiger Stier, versucht diese mit Hilfe der Astrologin Lindi aufzuklären, doch lange Zeit tappen sie im Dunkeln. Neben Burton erzählt noch ein gewisser "Daniel", ein reicher Steinbock, von seinem Leben, bei dem man sich eine ganze Weile fragt, wohin die Geschichte eigentlich gehen soll.
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch in der ersten Hälfte nicht begeistern konnte. Die Geschichte beginnt zwar sehr rasant mit dem ersten Mord, doch danach passiert sehr wenig. Burton wirkt bei seinen Ermitttlungen wenig kompetent und ermittelt (vermutlich wegen der Astrologin an seiner Seite) in komische Richtungen.

Erst die zweite Hälfte der Geschichte konnte mich irgendwie mitreißen, da sie sich von den klassischen Ermittlungen eines Polizeibeamten immer mehr wegbewegt und einige Dinge geschehen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Außerdem fand ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, wirklich spannend. Die Idee, den Sternzeichen so viel Gewicht zu geben und daraus resultierend, eine Welt voller Vorurteile zu schaffen, hat mich fasziniert. Gleichzeitig kann man doch eine Menge auf unsere Welt übertragen, gerade in Richtung Fremdenhass.

Außerdem wäre ich glücklicher gewesen, wenn die Geschichte nicht aus der Sicht des Polizists geschrieben worden wäre. Wie gesagt empfand ich seine Ermittlungen als merkwürdg und ermüdend. Dazu war einfach der Charakter "Burton" sehr blass und das obwohl er einer der Protagonisten war. Wenn überhaupt, war er mir durch seine häufige Emotionslosigkeit eher unsympathisch. Aus diesem Grund war mir sein Schicksal auch völlig egal. Auch die anderen Figuren in seinem Umfeld blieben mir einfach viel zu blass und austauschbar.
Einzig und allein Daniel fand ich wirklich interessant und mit ihm habe ich sogar bis zu einem gewissen Punkt mitgefiebert.

Alles in allem muss ich sagen, dass mir sowohl die Grundidee als auch die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, gefallen haben. Auch die Spannung steigerte sich immer weiter und obwohl mich die Auflösung der Morde nicht sonderlich überrascht hat, hat mir auch das Ende gut gefallen. Lediglich die Figuren, allen voran der Protagonist, waren teilweise viel zu blass, austauschbar und unausgereift, weswegen mich das Buch nicht völlig überzeugen konnte.
 
Fazit
Ein Buch, dass sowohl durch die Grundidee als auch durch eine wirklich interessante Umsetzung überzeugen konnte. Die schlecht ausgearbeiteten Figuren, die schlechtere erste Hälfte und auch die Tatsache, dass das Buch für mich mal wieder mehr ein Krimi als ein Thriller war, sorgen jedoch dafür, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann, auch wenn ich es trotzdem ganz gerne gelesen habe und vergeben 3 von 5 Dreamcatchern.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(465)

784 Bibliotheken, 8 Leser, 5 Gruppen, 65 Rezensionen

magie, fantasy, skulduggery pleasant, skelett, derek landy

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Derek Landy , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.02.2011
ISBN 9783785572689
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(165)

468 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

märchen, winter, schnee, fantasy, katharina seck

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe leider ewig gebraucht, um das Buch durchzulesen und das, obwohl es wirklich für meine Verhältnisse echt dünn war. Das lag jedoch nicht an der Geschichte, sondern einfach daran, dass ich mich in den letzten Wochen kaum aufs Lesen konzentrieren konnte. Die Geschichte an sich hat mir ziemlich gut gefallen.

Emma wohnt in einem Land, in dem es immer kalt ist und schneit. Die Menschen, die eine andere Jahreszeit nie kennengelernt haben, haben sich im großen und ganzen damit abgefunden. Doch der Winter wird immer schlimmer und als immer mehr Menschen ums Überleben kämpfen, beschließt Emma, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und versucht ins Schloss und zum König zu gelangen. Dieser scheint jedoch so böse zu sein, wie man es in seinem Königreich munkelt und Emma begibt sich in große Gefahr.

Das Buch sorgt mit seinem Schreibstil für eine schöne, märchenhafte, aber auch kalte Atmosphäre. Die Autorin schreibt sehr wort- und bildgewand, weswegen man sich viele Szenen sehr detailreich vorstellen kann.

Auch die Figuren konnten mich begeistern, obwohl einige etwas blass geblieben sind. Emma und dem König haucht die Autorin jedoch viel Leben ein und beide wirkten sehr überzeugend auf mich. Die Nebenfiguren werden jedoch nicht näher beleuchtet und bleiben sehr stereotyp, was jedoch beim Lesen nicht weiter gestört hat.

Auch die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen. Ich mag es, wenn in einer Geschichte eine weitere Geschichte erzählt wird und hier bekommt der Leser noch ein weiteres Märchen geschenkt. Dieses steckt voller Metaphern auf die Welt, in der Emma lebt und so gibt es auch einiges an Interpretationsspielraum. Auch Emmas Geschichte hat mir gefallen, obwohl ich sagen muss, dass es etwas dauert, bis das ganze an Fahrt aufnimmt. Doch ungefähr ab der Hälfte war es wirklich schwierig, das Buch noch mal zur Seite zu legen, und das obwohl mir doch irgendwie klar war, wie das Buch endet.
Etwas schade fand ich, dass mich die Geschichte irgendwann sehr stark an eine andere Geschichte erinnert hat, die anscheinend gerade in Mode ist. Welche genau möchte ich nicht verraten, da das wirklich ein dicker Spoiler wäre, aber das hat mich einfach gestört.

Wie es sich für eine gute Geschichte gehört, gibt es natürlich auch noch mal ein sehr aufregendes Finale, bei dem man mit den Figuren noch mal bangen muss und schließlich ein abgeschlossenes Ende.

Fazit
Auch wenn die Rezension einige Kritikpunkte enthält, war es doch Jammern auf hohem Niveau. Mir hat das Buch wirklich Spaß gemacht beim Lesen und ich kann es jedem, der Märchen oder Fantasybücher mag, nur ans Herz legen. Nur für mich persönlich war das Buch eben nicht perfekt, sondern einfach "nur" gut. Deswegen gebe ich ihm unterhaltsame 4 Sterne.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Warm bodies: Deutsche Ausgabe

Isaac Marion
E-Buch Text: 298 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.05.2011
ISBN 9783608101805
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(157)

326 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, marc elsberg, wissenschaft

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe mich ziemlich auf das Buch gefreut. Nicht nur, weil ich schon Blackout genial fand, sondern auch weil mich die Thematik sehr interessiert. Im großen und ganzen konnte mich die Geschichte auch wieder begeistern.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Jessica begleitet den Außenminister auf seinem Staatsbesuch und ist dabei, als er stirbt. Da die Umstände seines Todes so außergewöhnlich sind, wird sie zur Leiterin einer task force, die weiter ermitteln soll.
Helen und Greg wollen endlich ein Kind und hoffen auf künstliche Befruchtung. Von ihrem Arzt bekommen sie eine Einladung an einen speziellen Ort, um ihnen ein privates Forschungsprojekt zu zeigen, bei dem man die Möglichkeit hat, ein speziell begabtes Kind zu bekommen.
In Afrika finden ein Mitarbeiter eines Unternehmens für genmanipuliertes Saatgut eine Pflanze, die resistent gegen Schädlinge und Dürre ist und ist mehr als verwundert darüber.
Auch wenn die einzelnen Geschichten erst einmal sehr unterschiedliche Dinge erzählen, hängen sie am Ende mehr oder weniger zusammen und verknüpfen sich gut zu einem großen Ganzen.

Auch mit diesem Buch schafft es der Autor wieder, dass ich mich gerne intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Ziemlich schockiert habe ich mich mehrmals gefragt, was ist Realität? Was ist Fiktion? Denn ja, die Geschichte entwickelt sich schnell in eine Richtung, die mehr als beunruhigend ist, von der man hofft, dass sie nicht irgendwann Realität werden wird (oder schon ist).
Dadurch, dass ich die Thematik so spannend und gruselig fand, hatte das Buch auch eine ziemlich Sogwirkung auf mich. Immer wollte ich wissen wie es weiter geht und kaum  konnte ich das Buch aus der Hand legen. Unterstützt wurde diese Wirkung dadurch, dass die Perspektive nach den recht kurzen Kapiteln immer gewechselt wurde.

Die Figuren bleiben jedoch trotz der Länge etwas blass und auch eher unsympathisch. Doch damit rechnete ich, da es bei Blackout nicht anders war und gestört hat es mich auch nicht. Der Fokus liegt einfach mehr auf den Ereignissen, auf der (recht) fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema und dem erschreckenden Zukunftsszenario. Aber man muss damit eben klarkommen können, sonst wird einem das Buch nicht gefallen.

Etwas gestört hat mich an allerdings der Showdown am Ende. Dieser war für mich zu übertrieben und dazu auch etwas unlogisch. Generell gab es ein paar Dinge, die der Autor am Anfang der Geschichte einwirft und die wichtig zu sein scheinen, später jedoch einfach ignoriert oder vergessen werden.

Das Ende klärt dann nicht alle Fragen, sondern lässt ein paar kleine Dinge und etwas sehr wichtiges offen, was mich aber nicht gestört hat. Die Geschichten der Protagonisten waren jeweils abgeschlossen und die offenen Fragen lassen einiges an Interpretationsspielraum, was zusammen mit dem Epilog dazu geführt hat, dass ich mich nach dem Lesen noch immer mit der Geschichte beschäftige und darüber nachdenke.

Fazit
Für mich wieder ein gelungenes Buch des Autors, welches die Thematik "Genmanipulation" aufgreift und ein erschreckendes Szenario dazu entwirft. Nur das Ende konnte mich nicht völlig überzeugen, weswegen ich dem Buch nicht ganz die volle Punktzahl geben kann.
Gleichzeitig kann ich jedoch das Buch nicht jedem empfehlen. Wer mit unsympathischen Figuren nicht umgehen kann, wer abgeschlossene Geschichten bevorzugt und auch wer eher ein Buch zum Nebenbeilesen sucht, der wird mit Helix nicht besonders glücklich. Doch wer denkt, dass ihn das nicht stören wird, wird ein erschreckendes und gutes Buch vor sich finden. Ich vergebe 4,5 Sterne.

  (10)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(66)

139 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

liebe, fantasy, faun, echos, jäger

Faunblut

Nina Blazon
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.02.2013
ISBN 9783570308479
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(164)

382 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

fantasy, zweilicht, nina blazon, liebe, new york

Zweilicht

Nina Blazon
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.08.2013
ISBN 9783570308691
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(75)

134 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

afghanistan, krieg, liebe, gewalt, frauen

Tausend strahlende Sonnen

Khaled Hosseini
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.06.2015
ISBN 9783596520701
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

43 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

red rising, sklaven, rassen, young adult, lernprozess

Red Rising: Red Rising Trilogy 1 (The Red Rising Trilogy)

Pierce Brown
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 28.01.2014
ISBN 9781444759006
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, fliegen, irrlicht, magie, irrlichtfeuer

Irrlichtfeuer

Julia Lange
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426519431
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit Irrlichtfeuer habe ich schon in der Vorschau von Knaur geliebäugelt. Nicht nur weil mir das Cover wirklich gut gefällt, sondern auch weil der Klapptext eine kreative Fantasygeschichte zu versprechen schien.

Leider konnte das Buch mich trotz der wirklich tollen Idee dahinter nicht völlig überzeugen. Die Geschichte besitzt verschiedene Handlungsstränge, die jeweils von verschiedenen Charakteren erzählt werden. Zum einen gibt es Alba, die sich wegen einer Krankheit kaum auf den Beinen halten kann und deswegen unerbittlich an ein paar Flügeln arbeitet. Dann gibt es eine Untergrundorganisation, die die verschiedenen Stadtteile Ijsstedt beherrscht, eine Bewegung, die Gerechtigkeit fordert, nachdem bei einem Unfall in einer Irrlichtmanufaktur viele Menschen ums Leben gekommen sind und die sogenannten "Irrlichtkinder", die bei einem früheren Unfall mit Irrlicht in Berührung gekommen sind und deswegen besondere Fähigkeiten haben.

Gut gefallen hat mir der Gundgedanke der Geschichte, der versucht, die verschiedenen Parteien, die in der Stadt aktiv sind, zu Wort kommen zu lassen. Dabei stehen häufig auch politische Aspekte im Vordergrund. Das muss man mögen, ich persönlich finde das sehr spannend und die Umsetzung ist der Autorin auch gelungen. Außerdem haben mir die Figuren, so weit man diese kennenlernen konnte, gut gefallen. Die meisten besitzen einen interessanten Hintergrund und wirkten sehr authentisch auf mich. Teilweise hätte ich sie jedoch gerne noch etwas besser kennengelernt.

Zu Beginn war man jedoch von den vielen Perspektiven und damit verbunden mit den unzähligen Menschen ziemlich erschlagen. Es wird nicht wirklich deutlich gemacht, wann die Perspektiven wechseln und so kam manchmal noch zusätzliche Verwirrung auf. Deswegen dauert es eine ganze Weile bis man die einzelnen Erzählsstränge auseinanderhalten und der Geschichte wirklich folgen kann. Nachdem mir das gelungen ist, fand ich die einzelnen Geschichten eigentlich ziemlich interessant, auch wenn mir Alba und ihre Erlebnisse am besten gefallen haben. Gleichzeitig ist es jedoch schade, dass man wegen der vielen Erzählern, immer nur sehr kurz auf wenigen Seiten in eine Perspektive eintauchen konnte. Weniger Perspektiven, dafür jeweils einen längeren Abschnitt aus der Sicht eines Protagonisten hätte dem Buch gut getan.

Das alles wäre vielleicht gar nicht so schlimm gewesen, wenn die verschiedenen Perspektiven am Ende zusammengelaufen wären und die Geschichte ein großes Ganzes ergeben hätte. Jedoch bleibt jede Geschichte für sich und die wenigsten besitzen dazu ein abgeschlossenes Ende. Viele Probleme werden in jedem Erzählstrang kurz angerissen, doch die wenigsten werden am Ende augegriffen und gelöst.


Fazit
Obwohl sich die Rezension mehr auf meine Kritikpunkte konzentriert, gefielen mir doch die Grundidee, die Welt und die Figuren, die die Autorin erschaffen hat. Da mich eben die Umsetzung und die vielen Perspektiven nicht völlig überzeugen konnte, bekommt das Buch von mir gute 3 Sterne.

  (11)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, baum, tanja neise

Der Orden der weißen Orchidee - Die Erbin

Tanja Neise
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 25.08.2015
ISBN 9781503935235
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

62 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, zauberer, kriegerin, zwerg, zwerge

Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin

Susanne Pavlovic
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 19.04.2015
ISBN 9783958690417
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, magie, orient, western, wüste

Rebel of the Sands

Alwyn Hamilton
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Faber & Faber, 02.02.2016
ISBN 9780571325269
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(33)

77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, drachenmond verla, sandra bäumler, drachen, verrat

Feenglut

Sandra Bäumler
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.11.2015
ISBN 9783931989712
Genre: Fantasy

Rezension:

 Nachdem ich auf das Buch auf verschiedenen Blogs aufmerksam geworden bin und es als Kindle-Deal recht günstig zu haben war, wollte ich mir endlich auch eine Meinung dazu bilden. Leider kann ich (mal wieder) die positiven Rezension dazu nicht ganz nachvollziehen.

Die Geschichte wird von Kayla erzählt, einem Mädchen, das an Arenakämpfen teilnimmt, um ihrer Schwester eine Ausbildung an einer Heilerschule zu finanzieren. Kayla ist gut im Kämpfen und gewinnt fast jeden Kampf. Dies verleitet sie jedoch dazu, mit einem der Krieger eine Wette einzugehen. Ein großer Fehler, denn sie verliert die Wette. Sie wird eine der Sklavinnen des Königs und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Die erste Hälfte des Buches hat mir wirklich richtig gut gefallen. Kayla war eine Protagonistin, die mich ein bisschen an Katniss erinnert hat (nicht nur vom Namen her^^). Sie war stolz, mutig, stur, konnte sehr gut kämpfen und würde alles für ihre Schwester tun. Ihre Schwester war nun das genaue Gegenteil, sehr sanftmütig und hilfbereit und zusammen mit ihrem Gefährten waren die drei ein sehr unterhaltsames Gespann. Auch die Welt hat mich fasziniert. Angesiedelt ist die Geschichte in einer Mischung aus römischer Antike und Fantasywelt und man kann die Autorin für ihre Fantasie und Kreativität nur bewundern.

Es dauert zwar ein bisschen, bis die eigentliche Geschichte beginnt, jedoch ist das Buch trotzdem unterhaltsam und spannend. Das steigert sich sogar noch, als Kayla ihre Wette verliert und ihre Freiheit aufgeben muss. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich wirklich der Meinung, ein neues Lieblingsbuch gefunden zu haben.

Doch obwohl es einige Ansätze gegeben hätte, wie die Geschichte hätte weitergehen können, eröffnet die Autorin einen völlig neuen Erzählstrang, der mir einfach überhaupt nicht gefallen hat. Die Hauptfigur verhält sich plötzlich nicht nur völlig anders als sie es zu Beginn getan hat, sondern wird auch noch zu einer Figur, die sich offensichtlich jedem einfach an den Hals wirft. Beides hat mich mehr als gestört - ja okay, es hat mich mega aufgeregt! Dazu gab es noch ein paar Dinge, die für mich einfach nur unlogisch waren und als das Buch dann in ein großes Eifersuchtsdrama hineingeschlittert ist, hätte ich das Buch fast kurz vor Schluss abgebrochen.

Ich habe mich dann aber durchgequält und wurde immerhin mit einem überraschenden Ende belohnt. Doch auch hier war ich nicht ganz glücklich. Für mich wurden auf den letzten zwanzig Seiten so viele neue Informationen in den Raum geworfen, dass ich als Leser kaum hinterher kam. Die Autorin hätte ich sich weniger auf das (für mich) unlogische Liebesdrama konzentrieren sollen, sondern gerade ihrem Ende und der Rahmengeschichte viel mehr Raum geben sollen. So lässt mich das Buch enttäuscht zurück. Leider doch kein neues Lieblingsbuch für mich.

Fazit
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dass sich nach der Hälfte so zum schlechten geändert hat, wie dieses hier. Leider verändert sich die Protagonistin von einer Sympathieträgerin zu einer sehr egoistischen Frau und auch die Geschichte rutscht von guter High Fantasy in eine übertriebene Liebesschnulze inklusive unlogischen Eifersuchtsdrama ab. Dazu wurden am Ende einfach zu viele Informationen im Schnelldurchlauf abgespult, dass man diese als Leser kaum verarbeiten konnte. Zu Beginn war ich mir sicher ein neues Lieblingsbuch gefunden zu haben, nach dem Ende kann ich dem Buch nur eine eher schlechte Bewertung geben.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(167)

325 Bibliotheken, 8 Leser, 5 Gruppen, 38 Rezensionen

psychiatrie, thriller, mord, salzburg, psychatrie

Stimmen

Ursula Poznanski ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.02.2016
ISBN 9783499267437
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch ist bei mir im Rahmen des "Jahr des Taschenbuchs" eingezogen. Es passt nicht zu meinem Beuteschema, aber ich hatte einfach mal Lust auf etwas anderes. Und das Thema spricht mich ja auch ziemlich an.

Beatrice und ihr Partner Florin müssen sich in ihrem dritten Fall mit Morden in einer Nervenklinik beschäftigen. Der Fall beginnt damit, dass ein Arzt ermordet wurde. Doch warum? Alle schienen den Toten gemocht zu haben, Kollegen wie Patienten. Bea verbringt deswegen viel Zeit in der Klinik und lernt die Patienten kennen, vor allem mit Jasmin, eine traumatisierte Frau, die offensichtlich nichts von ihrer Umwelt wahrnimmt. Doch nimmt sie wirklich nichts wahr? Wieso hat sie dann den Toten mit Plastikmesser dekoriert? Und wie passt es zusammen, dass noch mehr Leute in der Klinik ermordet werden?

Generell konnte mich das Buch über weite Teile unterhalten. Dass Setting hat mich sehr interessiert, auch wenn die Einblicke in den Alltag einer Nervenklinik relativ kurz geblieben sind. Auch der Fall war gut und so aufgebaut, dass eine kontinuierliche Spannung vorhanden war, jedoch ist das Buch für mich kein Thriller, sondern ein ganz klassischer Krimi. Es war nicht besonders brutal oder gruselig und konnte deswegen auch gut nachts gelesen werden ;)

Etwas gestört hat mich, dass das Privatleben der Kommissarin sehr im Mittelpunkt stand und Bea auch eine ziemlich jammernde Art hat. So ist sie zum Beispiel davon überzeugt, dass sie nicht glücklich sein darf, denn immer, wenn sie glücklich ist, passiert irgendetwas schlimmes. Gleichzeitig sind da natürlich Gefühle für ihren Partner im Spiel und für einen Krimi oder Thriller wird es stellenweise ziemlich kitschig. Generell mochte ich Bea als Kommissaren wirklich gerne, jedoch war mir ihre private Geschichte ein bisschen zu klischeehaft.

Auch muss ich sagen, dass das Buch am Ende auf mich unglaubwürdig wirkte. Damit ich euch nicht spoiler, kann ich eigentlich nur sagen, dass mir der Masterplan des Täters am Ende einfach viel zu konstruiert wirkt. Ansonsten war die Auflösung für mich zufriedenstellend, auch wenn ich zumindest im Gefühl hatte, wer der Täter sein könnte. Nur das Warum war mir bis zur Auflösung ein Rätsel.


Fazit
Mein erstes Buch der Reihe und mein erster Krimi (ja, ich bleibe dabei, dass es ein Krimi ist) von Ursula Poznanski. Obwohl mir das Wissen der vorherigen Bücher gefehlt hat, konnte ich der Geschichte gut folgen. Der Fall konnte mich ebenfalls unterhalten und besaß einige überaschende Wendungen, jedoch wirkte das Ende auf mich zu konstruiert. Trotz allem möchte ich auch die anderen Bände der Reihe lesen, da mich Schreibstil und Kommissare überzeugen konnte.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

141 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, fortsetzung, rebellion

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2016
ISBN 9783734160479
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9.297)

11.247 Bibliotheken, 168 Leser, 6 Gruppen, 842 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:

Ein ganzes halbes Jahr gehört definitiv in die Kategorie "Bücher, die jeder gelesen hat, außer Lena". Da man ja nur Gutes über das Buch hört, musste ich das endlich mal ändern.

Es fällt mir nun, nachdem ich es gelesen habe, unglaublich schwer, meine Eindrücke und Meinung in Worte zu fassen. Das Buch konnte mich gut unterhalten, jedoch fehlt mir irgendetwas, um es zu meiner absoluten Lieblingsgeschichte machen zu können.Doch was dieses "etwas" ist, kann ich auch nach längerem Nachdenken nicht genau definieren.

Louisa verliert ihren Job. Da sie dringend das Geld benötigt, nimmt sie letztendlich widerwillig die Stelle als Pflegerin eines Tetraplegiker an. Will, der Tetraplegiker, landete vor zwei Jahren im Rollstuhl und kann kaum mehr als seinen Kopf bewegen. Er mag dieses fremdbestimmte Leben nicht, bei dem er 24 Stunden am Tag auf Hilfe angewiesen ist und möchte deswegen nicht mehr leben. Lou versucht jedoch alles, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen.

Zusammengefasst kann man sagen, das Buch ist eine Mischung aus Ziemlich beste Freunde und das unerhörte Leben des Alex Woods zusammen mit einer Portion Kitsch. Obwohl ich sowohl ersteres als auch letzteres total genial finde, konnte mich ein ganzes halbes Jahr nicht völlig zum Ausrasten bringen. Vielleicht wegen der Portion Kitsch, die dafür sorgt, dass es in der Geschichte auch das ein oder andere Klischee gibt.

Ich mochte Lou und Will direkt vom ersten Moment an. Lou mit ihrer leicht tollpatschigen Art (konnte ich mich gleich gut hineinversetzen^^) und Will, der zwar am Anfang ziemlich unfreundlich war, jedoch später im Zusammenspiel mit Lou einen tollen Protagonisten abgegeben hat.

Dazu hat das Buch einige lustige, traurige oder ernste Momente zu bieten, die mich auch berühren konnten. Eigentlich schön, dass das Buch trotz des ernsten Themas nicht völlig bitterernst daher kommt. Obwohl ich wusste, wie es aus geht (wer kann sich das nicht denken^^), wollte ich doch immer wissen, wie es mit Lou und Will weitergeht. Und auch das Ende fand ich im großen und ganzen gut, auch wenn ich wegen "Alex Woods" da eine andere Umsetzung erwartet hätte.

Fazit
Alles in allem ein schönes Buch, dass mich unterhalten und auch berühren konnte. Bis zur letzten Seite habe ich mit Lou und Will mitgefiebert. Beide Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und doch fehlt mir irgendeine Kleinigkeit, damit das Buch wirklich für mich perfekt gewesen wäre.
Trotzdem ein sehr gutes Buch, dass jeder lesen sollte, der mit der Verbindung von Kitsch und Sterbehilfe umgehen kann ;)

  (13)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

wolf, liebe, bestie, wolfszeit, frankreich

Wolfszeit

Nina Blazon
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.07.2013
ISBN 9783473584437
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nina Blazon gehört ja zu meinen Lieblingsautoren. Obwohl sie doch einige Bücher veröffentlich hat und ich nun schon ein paar davon gelesen habe, fällt mir immer wieder die Vielfalt auf. Keines ihre Bücher ähnelt sich und in jedem kann man ihre Kreativität bestaunen, egal ob Fantasy oder historischer Roman.

Wolfszeit klingt zu erst nach Fantasy, ist aber definitiv ein historischer Roman, der an wahren Begebenheiten angelehnt ist. In Auvergne geht eine Bestie um, die es vor allem auf Frauen und Kinder abgesehen hat. Gerüchte gehen um, die Beschreibung der Bestie geht von einem einfachen Wolf bis zu einem riesigen Monster. Oder war es vielleicht ein psychopatischer Mensch?
Thomas, ein Student, sucht nach der Bestie, da ihn eine möglicherweise unentdeckte Rasse fasziniert und gerne wäre er derjenige, der sie entdeckt. Auf der Suche lernt er die Menschen der Region kennen und findet sowohl Freunde als auch Feinde und letztendlich muss er erkennen, dass es mehr gibt, als nur die Wissenschaft.

Die Geschichte hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Direkt zu Beginn werden viele Fragen aufgeworfen und zusammen mit Thomas sucht man nach logischen Erklärungen dafür. Wieso wurde die Grafentochter angegriffen, aber nicht getötet? Warum greift das Monster nur Frauen und Kinder an? Und wieso können die Jäger keine Spuren der Bestie finden? Diese und weitere Fragen sorgten dafür, dass die Geschichte dauerhaft interessant bleibt. Gleichzeitig bekommt man auch Einblicke in den französischen Adel, aber auch in das Leben der Bauern von damals.

Die Figuren fand ich alle ziemlich toll. Thomas war eine richtig gute Hauptfigur. Generell war er ein rational denkender junger Mann, der immer nach logischen Erklärungen sucht, doch im Laufe der Geschichte lernt er, dass es mehr als Logik in der Welt gibt. Dazu hat er einen feinen Humor, der manche Szenen noch mal auflockern kann. Auch die anderen Figuren sind super gezeichnet und wirkten alle nicht blass oder eindimensional.

Leider muss man aber auch sagen, dass das Buch relativ lang ist, aber auf den ersten 400 Seiten relativ wenig spannendes passiert. Sehr viel Zeit wird stattdessen darauf verwendet, die Figuren und die Lebensweise kennenzulernen und Thomas in verschiedene Dörfer zur Zeugenbefragung zu schicken. Auch der kleinen Liebesgeschichte wird einiges an Raum geboten, was ich ganz schön fand, es aber auch nicht dazu beiträgt, die Geschichte spannender zu machen.
Erst die letzten 200 Seiten wird es dann noch mal richtig spannend und nach einem gelungenen Showdown endet das Buch recht offen. Besonders gelungen fand ich die Auflösung, was hinter der Bestie steckt. Mich hat die Autorin da wirklich auf eine falsche Fährte geschickt, hätte ich nicht gedacht.

Fazit
Wieder ein Buch von Nina Blazon, dass mir gefallen konnte. Obwohl die Geschichte ein paar Längen besitzt, konnte es mich doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten. Vor allem die Figuren konnten mich begeistern und die Spurensuche nach der Bestie macht das Buch fast zu einem kleinen Kriminalroman. Die Auflösung hat mich dann sogar überraschen können.
Lesen dürfen dieses Buch alle, die gerne historische Romane lesen oder (wie ich) einfach Fan von Nina Blazon sind, sie werden nicht enttäuscht. Wer die anderen Bücher von der Autorin nicht mochte, wird jedoch auch an diesem keine Freude finden.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(410)

825 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 151 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, fantasy, julia adrian

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

ch gebe es zu, die Reihe hat mich schon länger gereizt, jedoch finde ich es irgendwie doof, dass die Bücher so kurz sind und dann trotzdem für relativ viel Geld verkauft werden. Da es jedoch den ersten Band als kindle-Deal gab, musste ich nun einfach mal zuschlagen. Und ja, die Erwartungen waren hoch.

Tja und deswegen kam ich auch ziemlich hart auf dem Boden der Tatsache an.  Ich dachte ich bekomme eine düstere Märchenadaption mit interessanten Figuren und einer guten Story, aber irgendwie hat mir das Buch an allen Ecken und Enden nicht gefallen.

Kommen wir erst mal zur Geschichte. Lilith, die dreizehnte Fee, wurde von ihren Schwestern verraten und in einen tiefen Schlaf versetzt. Nach unzähligen Jahren wird sie nun von einem Kuss erlöst, muss jedoch schnell feststellen, dass dieser Kuss nichts mit Liebe zu tun hat. Statt also mit ihren Prinzen zu seinem Schloss zu reiten, wird sie eine Art Gefangene eines Hexenjägers. Sie erfährt, dass ihre Schwestern, die anderen Feen, nun als Hexen viel Leid über die Welt bringen und der Hexenjäger deswegen die Feen umbringen möchte. Auch Lilith steht auf seiner Liste, doch nicht sehr weit oben. Da auch Lilith ihre Schwestern aus Rache töten möchte, machen sich die beiden auf und beginnen die Feen zu bekämpfen.
Generell finde ich die Ansätze wirklich interessant. Zwölf mächtige Gegenspieler müssen ausgeschaltet werden, die alle die unterschiedlichsten Kräfte haben. Dazu haben wir zwei unterschiedliche Protagonisten, die ja quasi zu prädestiniert sind, sich zu erst hassen und später zu lieben. Und natürlich haben wir die unterschiedlichsten Märchen, die in die Geschichte eingearbeitet und etwas uminterpretiert werden. Generell wäre das also sehr nach meinem Geschmack gewesen.
Leider jedoch hält die Geschichte für mich nicht, was sie verspricht. Alles geht einfach sehr sehr schnell. Man bekommt viele Informationen, lernt viele Personen kennen und wandert sehr schnell von einem Ort zum anderen. Ruhige Passagen oder Momente, in denen man einfach mal die Figuren oder Orte kennenlernt, gibt es sehr sehr wenige.

Vielleicht hätte mich das ganze gar nicht so gestört, wenn ich mit den Protagonisten besser klar gekommen wäre. Lilith als erzählende Person mochte ich eher weniger. Immer wieder erklärt, sie wie böse sie doch vor ihrem Schlaf war, gleichzeitig ist von dieser Person eigentlich gar nichts mehr übrig. Stattdessen wirkt sie auf mich irgendwie wie Giselle aus Verwünscht, die singend, tanzend und nach Liebe suchend  naiv durch die Welt stapft. Und, dass sie nach Liebe sucht, wird wirklich sehr häufig wiederholt. Was mir stattdessen fehlte, war etwas mehr von ihrer Persönlichkeit kennenzulernen, Gründe für ihren Wandeln, längere Blicke in ihre Vergangenheit. Vor allem der Übergang von der bösen Königin zur guten Fee hätte langsamer von statten gehen müssen.
Kommen wir zum zweiten Protagonisten, dem Hexenjäger. Ja, was soll man über ihn sagen? Außer, dass die Autorin ihm eine dramatische Hintergrundgeschichte verpasst hat, weiß man absolut nichts von ihm. Nicht mal seinen Namen. Er redet kaum und verrät auch nichts über sich und so war er mir irgendwie völlig egal.

Ja und dann die Beziehung der beiden Protagonisten untereinander. Da ist der Funkte bei mir ja mal gar nicht übergesprungen. Ich fand es eher befremdlich, dass und wann die beiden miteinander geschlafen haben. Und währenddessen hätte ich übrigens dem Hexenjäger auch eine Schizophrenie diagnostiziert (obwohl ich mir da ja denken kann was los ist, es wirkte so was von seltsam, gerade die ersten Seiten)

Nun ja, ich glaube ich habe relativ deutlich gemacht, was mich gestört hat. Der Geschichte hätte ein paar Seiten mehr einfach gut getan. Wenn es einfach mal etwas Raum gegeben hätte, in denen sich Lilith und der Jäger kennenlernen, in der man die Welt kennenlernt, die Hexen kennenlernt. Lilith und der Hexenjäger hätten auch einfach mal ein paar Seiten gebraucht, um eine vernünftige Persönlichkeit zu entwickeln, gerne auch eine Entwicklung von der bösen Hexe zur nach Liebe suchenden Fee. Auch die einzelnen Kampfszenen und der Weg dorthin hätte einfach etwas ruhiger erzählt werden müssen.

Das Positive zum Schluss: Ich mochte den Schreibstil! Ohne wenn und aber. Er war vielleicht nicht gerade der einfachste, jedoch für eine Märchenadaption passend und schnörkelig-schön.

Fazit
Ich bin leider sehr enttäuscht von diesem Buch. Die Geschichte wurde mir zu schnell erzählt und Lilith und der Hexenjäger hatten mir zu wenig Charakter. Schön war jedoch die Grundidee der Geschichte und die Uminterpretation der Märchen durch die Autorin. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und war für mich für das Genre sehr passend.
Eine klare Kaufempfehlung kann ich leider nicht aussprechen. Wer jedoch auf düstere Märchenadaptionen steht, kann sein Glück versuchen, immerhin bin ich eine der wenigen, die dem Hype nun nicht verfallen ist.

  (14)
Tags:  
 
299 Ergebnisse