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1.119 Bibliotheken, 25 Leser, 5 Gruppen, 39 Rezensionen

historischer roman, mittelalter, medizin, persien, england

Der Medicus

Noah Gordon , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2011
ISBN 9783453471092
Genre: Historische Romane

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97 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, wüste, magie, intrigen, götter

Die Zwölf Könige

Bradley Beaulieu , Antonia Zauner
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426518175
Genre: Fantasy

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, highfantasy, magie, reihenauftakt

Rebellion

Michael J. Sullivan , Marcel Aubron-Bülles
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2017
ISBN 9783426520338
Genre: Fantasy

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434 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, dystopie, requiem, lauren oliver, trilogie

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551315236
Genre: Jugendbuch

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929 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

dystopie, liebe, pandemonium, lauren oliver, krankheit

Pandemonium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.09.2014
ISBN 9783551313683
Genre: Jugendbuch

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385 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 39 Rezensionen

thriller, mord, berlin, agentur, missbrauch

Sorry

Zoran Drvenkar
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.05.2010
ISBN 9783548281834
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Der unrechte Wanderer: Roman

Michael Marcus Thurner
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.03.2015
ISBN 9783641143817
Genre: Sonstiges

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152 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

fantasy, krieg, gottbettler, hart, düster

Der Gottbettler

Michael Marcus Thurner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.10.2013
ISBN 9783442269426
Genre: Fantasy

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339 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

fantasy, magier, magie, kalypto, krieg

KALYPTO - Die Herren der Wälder

Tom Jacuba
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.04.2015
ISBN 9783404207916
Genre: Fantasy

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529 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 32 Rezensionen

london, fantasy, uralte metropole, engel, hölle

Die Uralte Metropole - Lycidas

Christoph Marzi
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2011
ISBN 9783453529106
Genre: Fantasy

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639 Bibliotheken, 15 Leser, 5 Gruppen, 41 Rezensionen

klassiker, liebe, new york, f. scott fitzgerald, fitzgerald

Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald , Bettina Abarnell
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.04.2013
ISBN 9783257240894
Genre: Klassiker

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455 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 198 Rezensionen

aurafeuer, fantasy, magie, das erbe der macht, andreas suchanek

Das Erbe der Macht - Aurafeuer

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 30.09.2016
ISBN 9783958342170
Genre: Fantasy

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121 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

heyne, rezension, fantasy, erika johansen, buch

Die Königin der Schatten - Verbannt

Erika Johansen , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.06.2017
ISBN 9783453315884
Genre: Fantasy

Rezension:

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich dem letzten Band der Reihe entgegen gefiebert habe. Den ersten Teil der Reihe fand ich nur ganz gut, der zweite hat mich jedoch wirklich umgehauen, da ich die beiden Erzählstränge mit Lily und Kelsea wirklich sehr gelungen fand und so war ich sehr gespannt, wie die Geschichte nun weitergehen würde.

An dieses Konzept knüpft nun der dritte Teil der Reihe ebenfalls an. So bekommen wir nicht nur die Geschichte Rund um Kelsea erzählt, sondern auch die Geschichte von Katie, einem Mädchen, was kurz nach der Überfahrt geboren wurde.

Kelseas Geschichte beginnt dort, wo sie im zweiten Teil geendet hat - Kelsea ist eine Gefangene und befindet sich gerade auf dem Weg nach Mortmesne. Als wäre diese Situation nicht schlimm genug, spitzt sich auch in Neulondon die Situation immer weiter zu und Mace und die anderen Wachen versuchen an beiden Fronten ihr bestes zu leisten.

Ich muss sagen, ich habe am Anfang wirklich eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte zu finden. Manche Namen oder manche Ereignisse konnte ich nicht mehr zuordnen und da es leider keinen Rückblick oder ähnliches gab, gab es Dinge, die ich bis zum Schluss nicht verstanden habe. Also eine klare Empfehlung an euch: Lest die Bände nicht mit zu großem zeitlichen Abstand.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Kelsea auch im letzten Band noch eine Entwicklung durchläuft und ziemlich selbstreflektiert nachdenkt und schließlich für sich entscheidet, welche Königin sie sein will. Auch die rote Königin lernt man in diesem Band etwas näher kennen und irgendwie wird sie sogar fast sympathisch. Eine Entwicklung, die jedoch im großen Kontrast zu den vorherigen Bänden steht und mich deswegen wirklich verwundert hat. So ganz konnte die Autorin leider nicht rüberbringen, was den Wandel genau bewirkt hat.

Ansonsten hat mich die Geschichte wieder richtig gut unterhalten und befindet sich auf ähnlichem Niveau der vorherigen Bände. Es gibt politische, aber auch menschliche und magische Probleme und die Figuren müssen viele Entscheidungen treffen - nicht immer die richtigen, aber doch für sie selbst sehr authentische. Auch das macht dieses Buch zu einem wirklich guten Fantasybuch, denn so richtig schwarz-weiß ist keiner der Figuren.Auch die Geschichte von Katie hat mir wirklich gut gefallen, da man noch mehr über die Vergangenheit und über die Vision von William Tear erfährt und sich am Ende endlich das gesamte Fantasy-Universum zusammensetzt.


Und dann haben wir da noch das Ende. Da ich schon ein paar Rezensionen zum Buch gelesen habe, war ich auf alles vorbereitet. Die Autorin geht mit dem Ende einen sehr unkonventionellen Schritt und ich kann verstehen, das nicht jeder damit einverstanden ist. Ich persönlich finde, das Ende passt zum Buch und zur gesamten Reihe. Außerdem ist es ein Ende mit dem ich niemals gerechnet hätte und das gefällt mir ebenfalls gut. 

Fazit
Ein für mich sehr gelungener letzter Band der Reihe. Die letzten Puzzleteile setzen sich zusammen und auch die Figuren durchlaufen eine finale Entwicklung. Dazu bekommt die Autorin bei mir für das mutige Ende einige Pluspunkte. Insgesamt gehört die Trilogie wohl zu den besten Fantasybüchern, die ich bis jetzt gelesen haben.Durch meine kleineren Kritikpunkte und weil der zweite Band der Reihe meiner Meinung nach trotzdem der Beste war, bekommt das Buch von mir 4,5 DC.

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, magie, trudi canavan, fantasy buch, liebe

Die Magie der tausend Welten - Die Mächtige

Trudi Canavan , Michaela Link
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.06.2017
ISBN 9783764531072
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon die ersten beiden Bände der Reihe konnten mich begeistern und so freute ich mich ziemlich auf den Abschlussband. Natürlich ging ich dementsprechend auch mit sehr hohen Erwartungen an das Buch und wurde im großen und ganzen nicht enttäuscht.
Auch im dritten Band von die Magie der tausend Welten geht es wieder um Rielle und Tyen. Während Tyen immer noch sein doppeltes Spiel betreibt und sich aber immer weiter in die Pläne des Raen einspannen lässt, arbeitet Rielle auf der anderen Seite und versucht ihr bestes diese Pläne zu verhindern.
Wie schon in den letzten Büchern wird auch dieses Mal wieder die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Rielle und Tyen geschrieben, wobei die Perspektiven unterschiedlich schnell wechselten. Ich finde noch immer, dass dies zu einer gewissen Spannung beiträgt, da häufig an Punkten gewechselt wird, an denen man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Neben den beiden trifft man auf alte Bekannte, lernt aber auch neue Charaktere kennen. Wieder sind diese gut ausgearbeitet und haben Platz sich zu entfalten (bei 700 Seiten sollte dieser Platz auch gegeben sein ;)). Besonders gefallen hat mir außerdem, dass die Autorin versucht das "Schwarz und Weiß"-Schema aufzubrechen und bei allen Figuren ihr Handeln nachvollziehbar erklärt. 
Auch inhaltlich konnte das Buch mich überzeugen, obwohl ich finde, dass der Mittelteil leider ein paar Längen hatte. So ist die Geschichte zwar immer interessant, jedoch bewegt sie sich nur sehr langsam voran und teilweise tritt sie eine ganze Weile auf der Stelle. Wobei mir auch im dritten Teil Rielles Geschichte besser gefallen hat als Tyen. Bei ihr ist einfach immer etwas mehr los, während Tyen viel nachdenkt, experimentiert und sich mit Leuten unterhält. 
Im letzten Drittel nahm die Spannung dann wieder kontinuierlich zu. Der langsam aufgebaute Konflikt wird immer konkreter bis er schließlich eskaliert. Die Lösung des ganzen, die die Autorin gewählt hat, hat mir persönlich gut gefallen und das Ende war relativ abgeschlossen, aber nicht zu übertrieben kitschig.
FazitEin gelungener Abschlussband der Trilogie. Die Charaktere waren wie gewohnt gut ausgearbeitet und handelten alle sehr authentisch und nachvollziehbar. Zusammen mit dem flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch deswegen trotz der Längen im Mittelteil sehr gut und zügig lesen. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir gute 4 DC.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, frauenpower, freundschaft, hexen, hexen fantasy

Truthwitch

Susan Dennard
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Tor Teen, 05.01.2016
ISBN 9780765379283
Genre: Fantasy

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151 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, stefanie hasse, romeo & julia, liebe keinen montague, gardasee

Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 213 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551300676
Genre: Jugendbuch

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437 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

gift, liebe, fantasy, melinda salisbury, jugendbuch

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

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822 Bibliotheken, 18 Leser, 3 Gruppen, 149 Rezensionen

veronica roth, rat der neun, fantasy, science fiction, jugendbuch

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbj, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich muss mich an dieser Stelle einfach mal outen: Ich habe "die Bestimmung" nie gelesen und obwohl es mich thematisch interessiert, weiß ich auch nicht, ob ich je dazu kommen werden. Somit war "Der Rat der Neun" das erste Buch von Veronica Roth, an das ich ohne Vorurteile oder Erwartungen herangehen konnte.


Die Autorin hat sich eine wirklich unglaubliche Welt ausgedacht. Eine ferne Galaxie aus Planeten, die alle bewohnt sind und jeder irgendwie einzigartig ist. Reisen zwischen den Planet sind keine Seltenheit und doch bleibt jede Nation für sich. Nur Shortet und Thuve teilen sich einen Planeten und beanspruchen ihn beide für sich. Die beiden Völker sind so unterschiedlich und haben doch Gemeinsamkeiten, die sie nie zugeben würden. Und zwischen diesen verschiedenen Kulturen sitzen Cyra und Akos.


Die beiden Protagonisten haben mir ziemlich gut gefallen. Beide sind zwei sehr authentische Charaktere, mit vielen Ecken und Kanten. Ihre Charakterzüge sind sehr gut herausgearbeitet worden und beide Figuren entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, was bei mir immer Pluspunkte gibt. Gerade Cyra entwickelt im Laufe der Geschichte eine eigene Stärke, die mir sehr gut gefällt.


Der Schreibstil ist ziemlich kühl und nüchtern, was dem gesamten Buch eine eher kalte Atmosphäre gibt, jedoch passt es irgendwie zum gesamten Setting. Shortet und Thuve sind beides keine Orte, die sich durch Wärme und Herzlichkeit auszeichnen und das vermittelt eben auch der Schreibstil.


Auch die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Zu Beginn hatte ich noch einige Schwierigkeiten mit den ganzen Namen der Menschen, Orte, Planeten und Nationen, doch wenn man diese auseinanderhalten kann, entfaltet sich eine wirklich gute Story, die zum Teil von der Beziehung zwischen Cyra und Akos lebt, zum Teil aber eben auch die Konflikte der Nationen und den fast schon wahnsinnigen Herrscher von Shortet in den Mittelpunkt stellt. Da all die Punkte sehr spannend aufbereitet werden und es häufig kein einfaches schwarz und weiß gibt, wurde ich größtenteils sehr gut unterhalten.


Trotz meiner positiven Worte, muss ich jedoch zugeben, dass dieses Buch nicht mein neues absolutes Lieblingbuch wird. Das Buch ist gut, es hat mir Spaß gemacht zu lesen, aber ihm fehlt noch etwas besonderes, etwas das mich völlig umhaut, um zu den besten Büchern zu gehören, die ich je gelesen haben.


Fazit
Das neue Buch von Veronica Roth, mein erstes von ihr, hat mir gut gefallen. Die mitreißende Geschichte, die absolut kreative und phantastische Welt und die gut durchdachten Charaktere haben das Buch für mich lesenswert gemacht. Dazu untermalt ein kühler Schreibstil die eher düstere Atmosphäre. Gleichzeitig fehlt der Geschichte jedoch das besondere etwas, um sie zu meinem absoluten Lieblingsbuch zu machen. Deswegen bekommt das Buch von mir sehr gut gemeinte 4 DC und eine klare Leseempfehlung an alle Sci-Fi-Fans.

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524 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

1001 nacht, liebe, magie, fluch, orient

Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich habe, wie viele andere, den ersten Band letztes Jahr regelrecht verschlungen und noch immer gehört er zu meinen Lieblingsbüchern. Von daher war klar, dass ich den nächsten Band auch lesen musste, obwohl ich mit etwas Vorsicht an die Sache herangegangen bin, denn häufig gefallen mir Folgebände nicht mehr ganz so gut.


Auch bei dieser Reihe muss ich sagen, dass der zweite Teil nicht ganz an seinen Vorgänger herankommt, jedoch trotz allem noch ein wirklich gutes Buch darstellt.


Shahrzad hat ihren geliebten Chalid verlassen, um ihn und auch sich zu retten. Sie befindet sich nun mit ihrer Schwester und ihrem Vater in einem Zeltlager, doch schnell fragt sie sich, wie sicher sie dort überhaupt ist. Neben den offenen und versteckten Anfeindung ihr gegenüber, der Frau des größten Feindes und der Gefahr eines drohenden Krieges sucht Shazi nach einer Möglichkeit Chalids Fluch zu brechen, denn im Gegensatz zu ihm, hat Shazi die Hoffnung noch nicht aufgegeben.


Das Buch und seine Geschichte konnte mich nicht ganz so mitreißen, wie der erste Band. Der Schreibstil bleibt gewohnt gut und auf einem hohen sprachlichem Niveau. Die Autorin schafft es wieder die besondere Atmosphäre des Buches festzuhalten und sorgt für das ganz spezielle "1001 Nacht"-Feeling, was ich wirklich sehr liebe und was die Reihe für mich zu etwas besonderem macht. Ich tauche wirklich gerne in die Welt des fernen Orient ein und das märchengefühl stellte sich bei mir schon nach wenigen Seiten lesen wieder ein.
Auch die Figuren sind gewohnt gut entworfen und gerade die starken Frauen in der Geschichte beeindrucken mich immer wieder, allen voran Shazi, deren Mut, aber auch deren vorlautes Mundwerk mich auch in diesem Buch wieder begeistern konnte. Ebenfalls ist es schön, dass sich die Autorin von den altbekannten Klischees löst und hier keine der Frauen einen Mann braucht, der sie ständig vor den Gefahren schützt. Nein, die Frauen nehmen das hier emanzipiert selbst in die Hand. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, die Frauen haben eigentlich auch alle Fäden in der Hand ;)
Auch die anderen Figuren sind recht tiefgründig gezeichnet, auch wenn ich sagen muss Tarik, Shazis Freund, hat mich irgendwann ein bisschen genervt.


Etwas schade ist bei all dem Lob, dass mich der Inhalt nicht ganz so mitreißen konnte, wie im ersten Band. Dies liegt nicht an der fehlenden dramatischen Liebesgeschichte, sondern daran, dass ich teilweise das Gefühl hatte, dass die Handlung erst nicht schnell genug vorangeht und eher gemächtlicht in Rollen kommt, um dann später fast schon gehetzt wirken. Gerade der eher fantastische Teil der Geschichte (hier möchte ich nicht spoilern), zieht sich zu Beginn, um dann teilweise sehr schnell abgearbeitet zu werden.


Trotz allem war das Buch gerade in der zweiten Hälfte spannend, auch wenn mir eigentlich immer klar war, wie das Buch wohl enden wird. Wie es sich für den Abschluss einer Reihe gehört, ist das Buch auch wirklich abgeschlossen und lässt den Leser mit einem zufriedenstellenden, aber auch vorhersehbaren Ende zurück. 


Fazit
Das Buch knüpft in weiten Teilen an seinem Vorgänger an. Der Schreibstil sorgt wieder für eine märchenhaft-orientalische Atmosphäre und ist über dem Niveau eines typischen Jugendbuchs. Die Figuren sind gewohnt tiefgründig und gerade die Frauen stechen mit ihrer Stärke und ihrem Mut heraus. Etwas schade ist, dass mich die Handlung, im Vergleich zum ersten Band, nicht ganz so begeistern kann, auch wenn das eher Jammern auf hohem Niveau ist. Wer den ersten Band mochte, der wird auch mit diesem Band sehr zufrieden sein. Wer schon den ersten Teil nicht ganz so gelungen fand, dem rate ich eher davon ab, dieses Buch zu lesen. 

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177 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

wachkoma, thriller, alkoholismus, alkohol, holly seddon

Locked in

Holly Seddon , Astrid Finke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.03.2016
ISBN 9783453419223
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch habe ich in einem Buchpaket gewonnen, doch der Klapptext hat mich auch direkt angesprochen und ich hoffte auf einen spannenden Thriller mit einer interessanten Thematik.

Nach dem Lesen kann ich sagen, dass mich die Thematik wirklich begeistert hat, jedoch das Buch überhaupt kein Thriller ist, nicht mal unbedingt ein Krimi.
Alex möchte einen Artikel über Wachkoma-Patienten schreiben und stößt so auf Amy. Ihren Fall hat sie selbst als Teenager mitverfolgt und irgendwie fühlt sie sich mit Amy verbunden. Sie beginnt also mit ihrer Recherche und versucht zwischen ihrer Alkoholsucht und ihren Abstürzen mehr über Amys Vergangenheit zu erfahren.

Ich fand die Geschichte, trotz der fehlenden Thriller-Elemente sehr spannend und mitreißend. Zum einen lag dies an der Protagonistin, die einige schwere Schicksalsschläge durchmachen musste und am Ende deswegen zur Alkoholikerin geworden ist. Man hat solches Mitleid mit ihr und hofft so für sie, dass sie die Kurve bekommt. Dazu hat die Autorin die Alkoholsucht für mich, als einem Menschen, der nicht besonders viel Alkohol trinkt, wirklich sehr überzeugend dargestellt. Da ich bis jetzt wenig Bücher zu diesem Thema gelesen habe, fand ich das einfach interessant und etwas traurig.

Doch nicht nur Alex erzählt ihre Geschichte, es werden noch verschiedene weitere Perspektiven mit in das Buch eingewoben, die alle etwas mit Amy zu tun haben. Alle Charaktere lernt man so näher kennen und es hat mir wirklich sehr gefallen, dass sie alle so unperfekt waren.

Amys Geschichte und der ganze Kern des Buches war ebenfalls sehr mitreißend und die Autorin schilder sehr gut und nachvollziehbar, auch aus Amys Sicht. Sicher kommt es nicht bei jedem gut an, dass Amy ebenfalls einen Erzählstrang bekommt und das Erlebte aus ihrem Koma heraus berichtet, da es schon etwas unrealistisch wirkt, aber so hat man einfach ein besseres Bild von den gesamten Ereignissen bekommen.

Auch das Thema Wach-Koma und neuste Forschungsergebnisse schafft die Autorin gut in die Geschichte einzuweben. Sie hat mich dabei so neugierig gemacht, dass ich erst mal googeln musste und doch erstaunt war, was Wach-Koma eigentlich bedeutet und was die Patienten noch können.

Das Ende der Geschichte war für mich recht zufriedenstellend, auch wenn es einen Punkt gibt, der für mich nicht ausreichend geklärt wurde. Es gibt jedoch kein kitschiges, unrealistisches Happy End und das hat für mich sehr gut zu diesem Buch gepasst. 

Fazit
Mal ein Buch etwas abseits von meinem Beuteschema. Ich hätte es nie gelesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte, doch da hätte ich wirklich etwas verpasst. Die gesamte Thematik hat mir wirklich gut gefallen und auch wenn das Buch für mich absolut kein Thriller war, habe ich doch mit allen Beteiligten sehr mitgefiebert - was sehr für gelungene Charakterentwicklungen spricht!Etwas schade war das Ende, das an einem Punkt doch zu offen war, aber letztendlich gut zum Buch gepasst hat. Von mir gibt es begeisterte 4,5 DC.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, duellanten, fechten, julia knight, bruder

Schwerter und Schwindler

Julia Knight , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426519943
Genre: Fantasy

Rezension:


Ich weiß gar nicht so genau, was ich von diesem Buch erwartet habe. Vermutlich jede Menge Action gepaart mit einer guten Portion Humor und genau das habe ich auch bekommen.


Vocho und Kacha, zwei der besten Duellanten der Gilde, werden genau aus dieser ausgeschlossen und müssen ihren Lebensunterhalt nun durch Wegelagerei verdienen. Beide sind mit der Situation nicht glücklich. Schließlich fällt ihnen bei einem Überfall eine mysteriöse Kiste von einem Magier in die Hände und sie versuchen den Inhalt zu nutzen, um ihren Ruf wieder reinzuwaschen. Dabei begeben sie sich jedoch in große Gefahr.


Obwohl das ganze ziemlich einfach klingt, war die Geschichte komplexer als gedacht. So ziemlich jeder in der Geschichte hat irgendetwas zu verbergen und man spürt dies zwar von der ersten Seite an, es dauert jedoch sehr lange, bis alles offenbart wird. Teilweise hat das natürlich den Reiz des Buches ausgemacht, da man neugierig war, wie wohl alles zusammenhängt und wieso manche Figuren sich so merkwürdig benehmen. Bei den beiden Hauptfiguren hat mich dies jedoch etwas gestört. Es hat mir einfach zu lange gedauert, bis man verstanden hat, wieso sie auf der Straße sitzen bzw. gab es für mich zu viele fehlende Informationen, weswegen ich teilweise Schwierigkeiten hatte, der Geschichte zu folgen. Erst nach und nach wird das ganze durch Rückblicke entwirrt.


Die eingeschobenen Rückblicke jedoch haben mir ziemlich gut gefallen. Diese beginnen bei der Kindheit der beiden Protagonisten und nähern sich immer mehr der Gegenwart, bis man einen guten Überblick über alles bekommen hat. Finde ich viel besser gelöst, wie eine kurze Zusammenfassung am Anfang des Buches. Trotzdem hätte man einige wichtige Informationen vielleicht am Anfang zusätzlich erklären sollen.


Die Figuren konnten mich mehr oder weniger auch überzeugen. Alle sind ein wenig stereotyp, aber trotzdem sympathisch. Trotzdem, ein paar mehr Ecken und Kanten bzw. Tiefe hätten allen Figuren aber wirklich gut getan. Dazu bin ich mit Vocho nicht ganz so gut klar gekommen. Seine sehr eifersüchtige und gleichzeitig überhebliche Art waren wirklich an der Grenze zum Nervigen. Das Ende lässt jedoch hoffen, dass er sich in den nächsten Bänden etwas bessern wird.


Obwohl meine Kritikpunkte fast so klingen, als wäre ich wenig begeistert von diesem Buch, stimmt dies jedoch überhaupt nicht. Wenn ich die angesprochenen Punkte außer Acht lasse, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Welt konnte mich mit der Mischung aus Fantasy und Steampunk begeistern und auch die Story, die voller Intrigen, Lügen und Betrug ist, kann sich mit ihren überraschenden Wendungen und den lockeren Kampfszenen sehen lassen.


Ich hoffe sehr, die Charaktere entwickeln sich in den nächsten Bänden noch etwas weiter, dann kann mich die Reihe von Julia Knight sicher begeistern.


Fazit
Der Debütroman von Julia Knight macht vieles richtig, hat jedoch auch seine kleinen Schwächen.
Die fantasievolle Welt und die Geschichte, die voller Lügen und Kämpfe steckt, ist sehr gelungen und macht Lust auf mehr.  Den Figuren fehlt noch ein wenig der letzte Schliff und gerade Vocho war kurz davor mich zu nerven und leider habe ich ewig gebraucht, bis ich die Hintergründe völlig verstanden habe. Da ich mich trotz der Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt habe, gebe ich dem Buch 4 DC.

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100 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

area x, southern reach, science fiction, band 1, droemer knaur verlag

Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426518045
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die Rezension zu diesem Buch schreiben konnte, da ich mir erst mal selbst klar werden musste, wie ich es eigentlich finde und selbst jetzt weiß ich nicht, ob ich euch richtig erklären kann, wie es mir beim Lesen mit diesem Buch ging.


Das Buch ist anders als alle anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Es beginnt damit, dass die zwölfte Expedition, bestehend aus einer Biologin, einer Psychologin, einer Anthropologin und einer Vermesserin, Area X betreten. Wobei, sie wissen nicht, wie sie die Grenze überschritten haben, sondern waren einfach plötzlich dort. In Area X entdecken sie schon bald einige faszinierende, aber auch beängstigenden Dinge und schnell sind sie sich nicht mehr einig, was sie tun und wohin sie gehen sollten.


Das Buch ist als Tagebucheintrag der Biologin geschrieben, die, wie alle anderen, ihren Namen beim Übertritt der Grenze abgegeben hat. Es ist so geschrieben, dass man wirklich das Gefühl hat, ein Tagebuch zu lesen und an manch einer Stelle kann man sich sicher fragen, ob die Wahrnehmung der Biologin vielleicht ein bisschen verzerrt war oder ob sie uns wirklich alles erzählt.
Die anderen Figuren bleiben durch diese sehr spezielle Schreibweise sehr blass, jedoch ist es bei einem so kurzen Buch auch generell schwierig, der Entfaltung der Figuren viel Platz einzuräumen.
Aber die oberflächliche Betrachtung der anderen Charaktere passt auch gut zur gewählten Schreibform. Von der Biologin lernt man nach und nach ein bisschen mehr kennen und ihre Person hat mich fasziniert, wenn ich auch nicht sagen kann, dass sie mir sympathisch war. Aber ich mochte sie immerhin doch so sehr, dass es mir nicht völlig egal war, was mit ihr passiert, was vermutlich vor allem am Handlungsstrang mit ihrem Mann lag.


Die Geschehnisse in Area X sind, wie ich schon erwähnt habe, wirklich faszinierend, aber auch beängstigend. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber so etwas habe ich noch nie irgendwo gelesen und teilweise schienen die Vorkommnisse auch meinen Verstand zu überschreiten. So ganz vorstellen konnte ich mir manches gar nicht. Aber selbst der Biologin fehlen manchmal die Worte und dadurch herrscht eine sehr angespannte Stimmung im Buch, die teilweise fast ins Gruselige umschlägt.


Leider gibt es eigentlich keine Antworten und keine Erklärungen für alles, was in der Geschichte passiert und so wird man etwas unzufrieden zurückgelassen. Ich denke jedoch, das nächste Buch wird einiges klären und so muss man sich wohl einfach gedulden.


Fazit
Ein Buch mit seinen Stärken und Schwächen. Gefallen hat mir die besondere Erzählweise, da sie wirklich authentisch wirkte und auch irgendwie das Buch ganz besonders gemacht hat. Auch das gesamte Area X hat mich fasziniert und war im großen und ganzen gut umgesetzt, auch wenn es doch ein paar Aspekte gab, die tatsächlich zu viel des Guten waren. Schade, dass mir keiner der Figuren sympathisch werden konnte, nicht mal die Hauptfigur. Ebenso ist es immer etwas frustrierend überhaupt keine Antworten in einem Buch zu bekommen und quasi gezwungen zu sein, den nächsten Band lesen zu müssen. Alles in allem bekommt das Buch von mir 3,5 DC.

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(40)

98 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

fantasy, die chroniken der sphaera, christopher husberg, dämonen, cinzia

Frostflamme

Christopher B. Husberg , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519202
Genre: Fantasy

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(809)

1.774 Bibliotheken, 59 Leser, 3 Gruppen, 326 Rezensionen

fantasy, prinz, prinzessin, attentäter, der kuss der lüge

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da das Buch von allen Seiten sehr gelobt wird, war ich schon gespannt darauf, mir eine eigene Meinung bilden zu können.  Mich lässt es nun leider mit eher gemischten Gefühlen zurück.

Lia flieht vor der Hochzeit mit einem Mann, den sie noch nie gesehen hat und den sie nur aus politischen Gründen heiraten soll. Sie und ihre Zofe verstecken sich in einem fernen Ort und versuchen dort ein bodenständiges, unaufälliges Leben zu führen. Trotz allem wird sie von  zwei jungen Männern erkannt, die aus unterschiedlichen Gründen nach ihr suchen...

Das Buch beginnt wirklich sehr interessant. Die knappe Einführung in die Welt macht neugierig auf mehr und  erst nach und nach bekommt man weitere Informationen zu diesem fremden Fantasyland, auch wenn nicht alles am Ende des Buches geklärt wird. Gut gefallen hat mir außerdem, dass es keine lange Einführung gibt. Das Buch beginnt direkt mit der bevorstehenden Hochzeit und Lias Flucht, was erst mal dafür sorgt, dass es gleich recht spannend wird.
Schließlich treten noch die beiden jungen Männer auf, von denen man nicht weiß, welcher wer ist. Obwohl ich mehrmals gelesen habe, dass es schon sehr offensichtlich sei, hat mich die Autorin dieses Mal kalt erwischt (vielleicht weil ich eine kleine Pause beim Lesen eingelegt habe?) und ich persönlich war von der Auflösung überrascht, was mir aber auch mega gut gefallen hat.

Weniger gut gefallen hat mir der Mittelteil der Geschichte. Dieser plätschert einfach nur so vor sich hin und nüchtern betrachtet passiert eigentlich gar nichts, außer das die Figuren ihr Leben leben. Ich habe wirklich keine Probleme damit, wenn sich Figuren und die Welt auf einigen Seiten erst einmal entfalten müssen, aber in diesem Fall war es im Verhältnis der Gesamtlänge des Buch zu lang. Fast dreihundert Seiten über die Arbeit in einem Wirtshaus und über albernes Balzverhalten war mir dann doch einfach ein bisschen zu viel. Wenigstens gibt es keine zu übertriebene Dreiecksbeziehung und ich hoffe, das bleibt auch weiterhin so.

Erst auf den letzen hundert Seiten überschlagen sich dann doch noch mal die Ereignisse. Wäre dies nur etwas früher passiert, hätte mir das Buch doch sehr viel besser gefallen. So sind zwar die letzten hundert Seiten spannend, jedoch gerade das Ende wirkt ein bisschen gehetzt auf mich. Natürlich gibt es am Ende auch einen Cliffhanger, der eigentlich dafür sorgt, dass ich wissen möchte, wie es weitergeht. Da ich aber nicht ganz zufrieden mit dem ersten Teil bin, weiß ich noch gar nicht, ob ich wirklich weiterlesen möchte.

Fazit
Ein ziemlich durchwachsenes Buch. Positiv aufgefallen sind mir die kreative Welt und die starken und interessanten Protagonisten. Leider plätschert die Geschichte zu großen Teilen einfach vor sich hin, ohne das wirklich viel nennenswertes geschieht, was leider dafür sorgt, dass mich das gesamte Buch nicht völlig überzeugen konnte. Für das verschenkte Potential gibt es von mir 3 DC.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, sam wilson, krimi, sternzeichen, mord

Im Zeichen des Todes

Sam Wilson , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 28.12.2016
ISBN 9783764531737
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch fiel mir erst wegen des außergewöhnlichen Covers auf (das übrigens gar nichts mit der Geschichte zu tun hat^^). Auch der Klapptext klang interessant und deswegen wagte ich mich an diesen etwas anderen Thriller
Das Buch spielt in einer Welt, in der Sternzeichen eine große Beachtungen finden. Sie sind so wichtig, dass man Menschen nach ihren Sternzeichen sortiert und ihnen Verhaltensweisen unterstellt, die sie deswegen haben müssten. Aus diesem Grund leben diejenigen, deren Sternzeichen als schwach oder gewaltätig gelten, in Armut, während andere durch ihre Sternzeichen priveligert behandelt werden. In dieser Welt geschieht nun eine Mordserie an Menschen, aus der oberen Schicht. Detective Burton, ein zuverlässiger Stier, versucht diese mit Hilfe der Astrologin Lindi aufzuklären, doch lange Zeit tappen sie im Dunkeln. Neben Burton erzählt noch ein gewisser "Daniel", ein reicher Steinbock, von seinem Leben, bei dem man sich eine ganze Weile fragt, wohin die Geschichte eigentlich gehen soll.
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch in der ersten Hälfte nicht begeistern konnte. Die Geschichte beginnt zwar sehr rasant mit dem ersten Mord, doch danach passiert sehr wenig. Burton wirkt bei seinen Ermitttlungen wenig kompetent und ermittelt (vermutlich wegen der Astrologin an seiner Seite) in komische Richtungen.

Erst die zweite Hälfte der Geschichte konnte mich irgendwie mitreißen, da sie sich von den klassischen Ermittlungen eines Polizeibeamten immer mehr wegbewegt und einige Dinge geschehen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Außerdem fand ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, wirklich spannend. Die Idee, den Sternzeichen so viel Gewicht zu geben und daraus resultierend, eine Welt voller Vorurteile zu schaffen, hat mich fasziniert. Gleichzeitig kann man doch eine Menge auf unsere Welt übertragen, gerade in Richtung Fremdenhass.

Außerdem wäre ich glücklicher gewesen, wenn die Geschichte nicht aus der Sicht des Polizists geschrieben worden wäre. Wie gesagt empfand ich seine Ermittlungen als merkwürdg und ermüdend. Dazu war einfach der Charakter "Burton" sehr blass und das obwohl er einer der Protagonisten war. Wenn überhaupt, war er mir durch seine häufige Emotionslosigkeit eher unsympathisch. Aus diesem Grund war mir sein Schicksal auch völlig egal. Auch die anderen Figuren in seinem Umfeld blieben mir einfach viel zu blass und austauschbar.
Einzig und allein Daniel fand ich wirklich interessant und mit ihm habe ich sogar bis zu einem gewissen Punkt mitgefiebert.

Alles in allem muss ich sagen, dass mir sowohl die Grundidee als auch die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, gefallen haben. Auch die Spannung steigerte sich immer weiter und obwohl mich die Auflösung der Morde nicht sonderlich überrascht hat, hat mir auch das Ende gut gefallen. Lediglich die Figuren, allen voran der Protagonist, waren teilweise viel zu blass, austauschbar und unausgereift, weswegen mich das Buch nicht völlig überzeugen konnte.
 
Fazit
Ein Buch, dass sowohl durch die Grundidee als auch durch eine wirklich interessante Umsetzung überzeugen konnte. Die schlecht ausgearbeiteten Figuren, die schlechtere erste Hälfte und auch die Tatsache, dass das Buch für mich mal wieder mehr ein Krimi als ein Thriller war, sorgen jedoch dafür, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann, auch wenn ich es trotzdem ganz gerne gelesen habe und vergeben 3 von 5 Dreamcatchern.

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