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88 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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FederLeicht. Wie der Kuss einer Fee

Marah Woolf , Carolin Liepins
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2018
ISBN 9783841505347
Genre: Jugendbuch

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285 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

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Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Das Buch des Phönix

Nnedi Okorafor , Claudia Kern
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 02.10.2017
ISBN 9783959814935
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Das Buch des Phönix“ ist bereits der dritte Roman von Nnedi Okorafor der ins Deutsche übersetzt wurde und damit auch der dritte Roman den ich von dieser doch sehr besonderen Autorin lese. Okorafor wird dem Afro-Futurismus zugeordnet, ihre Romane sind eine Mischung aus Science Fiction, Fantasy und traditionellen und religiösen Elementen.

 

INHALT

Phönix ist eines der „Exemplare“, der Forschungsobjekte die von Menschen erschaffen wurden und  im „Turm 7“ leben.

Phönix hat in den zwei Jahren die sie bereits existiert den Turm niemals verlassen. Entwickelt ist sie körperlich und auch geistig wie eine 40 Jahre alte Frau. Bis zu dem Tag an dem ihr bester Freund stirbt hat sie ihr Leben und die Experimente die im Turm 7 an ihr durchgeführt werden nie in Frage gestellt. Dies ändert sich mit seinem Tod schlagartig, sie bricht aus und sucht Antwort auf die Fragen danach zu welchem Zweck sie erschaffen wurde.

 

LESEEINDRUCK

Bei „Das Buch des Phönix“ handelt es sich um die Vorgeschichte zu „Wer fürchtet den Tod“, dies wird bereits auf den ersten Seiten im Prolog klar. Phönix lebt in der hochtechnisierten Zeit die in „Wer fürchtet den Tod“ längst Vergangenheit ist. Der Roman ist jedoch eine eigenständig, in sich abgeschlossenen Geschichte die auch losgelöst von Okorafors 2tem Roman gelesen werden kann.

 

Wie in allen Romanen der Autorin gibt es auch diesmal wieder um eine politische, moralische Botschaft die hinter der tatsächlich erzählten Geschichte. Okorafor behandelt die Themen Rassismus und was Menschen einander bereit sind anzutun um Vorteile für sich selber zu erlangen. „Das Buch des Phönix“ ist deswegen kein Roman für zwischendurch, sondern fordert den Leser aktiv.

 

Durch die Art des Erzählens wirkt es so, als würde man einen religiösen Text lesen. Man begleitet Phönix auf ihrem Weg aus der Unwissenheit zur Bewusstwerdung darüber wie die Welt um sie herum, um den Turm 7, funktioniert, was der Mensch für ein Wesen ist und schließlich dabei wie sie für sich und Ihresgleichen einen Platz in dieser Welt sucht.

 

Wer Okorafor bereits kennt weiß, das sie in ihre Texte immer viel Gewalt mit einfließen lässt. Da macht sie auch bei „Das Buch des Phönix“ keine Ausnahme. Ich weiß das sich viele daran stoßen, ich persönlich finde aber, dass es zu ihren Geschichten, den Themen die sie behandelt passt. Die Gewalt wirkt nicht aufmerksamkeitsheischend sondern wird ganz nüchtern in die Handlung eingeflochten um das behandelte Thema - Rassismus und Gewalt gegen andere- noch besser in den Fokus zu stellen. Okorafor behandelt in ihren Geschichten nun einmal keine leichte Kost.

 

FAZIT

Abschließend kann ich dagegen, dass mich dieser Roman der Autorin wieder vollkommen überzeugt und sprach- und atemlos zurückgelassen hat. Ich liebe die doch sehr besondere Art des Erzählens und auch, wie am Ende alles Vorangegangene an seinen rechten Platz rückt und die gesamte Handlung absolut rund wirkt.

 

Geeignet für Leser die sich gerne auf etwas Neues und Ungewöhnliches einlassen, für Fans von Okorafor sowieso.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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106 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Eden Academy. Du kannst dich nicht verstecken

Lauren Miller , Sylke Hachmeister
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.01.2017
ISBN 9783473585069
Genre: Jugendbuch

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128 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Die Optimierer

Theresa Hannig
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404208876
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Bei „Die Optimierer“ handelt es sich um den Debütroman der deutschen Schriftstellerin und Bloggerin Theresa Hannig. Das Thema und der Klappentext erinnerten mich stark an den mittlerweile mit Emma Watson in der Hauptrolle verfilmten Roman „The Circle“ von Dave Eggers. Dieses Buch hatte mir sehr gut gefallen weswegen ich gerne mehr aus dem Genre lesen wollte.

 

INHALT

Samson Freitag lebt in einem Europa der Zukunft im Jahre 2052. Die Gesellschaft und das Leben ist so ausgerichtet das jeder Bürger sicher und glücklich an dem für in perfekten Platz in der Gesellschaft lebt. In dieser „Optimlawohlökonomie“ werden Talente und Stärken des einzelnen zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt. Schwächen und stärken werden von Lebensberatern wie Samson ausgewertet um anschließend den bestgeeignetsten beruf für jeden zu ermitteln, oder aber um den Probanden auszusortieren und in die „Kontemplation“ zu schicken wo dieser der Gesellschaft nicht mehr schaden kann.

 

Das gesamte System ist ausgelegt auf die Totalüberwachung des Einzelnen, nichts bleibt dem Staat verborgen. Samson der eigentlich ein glühender Verfechter dieses Systems ist gerät plötzlich in den Fokus und wird als Bedrohung für das System eingestuft.

 

 

LESEEINDRUCK

Während man bei „The Circle“ die Protagonistin auf dem Weg in ein ganz neues Überwachungszeitalter begleitet ist dieses neue Zeitalter in „Die Optimierer“ bereits eingetreten. Man wird als Leser direkt in das Geschehen dieser totalitären Überwachungsgesellschaft gezogen. Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich gut in der Welt der Optimlawohlökonomie zurechtfinden und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

 

Die Art zu leben und den Staat zu organisieren wirkt so beängstigend schlüssig und realistisch das die Geschichte eine echte Sogwirkung entwickelt, man will wissen wie das Ganze für den Protagonisten Samson ausgeht und ob es einen weg, eine Möglichkeit des Entkommens aus der Überwachung gibt.

 

Beängstigend realistisch da der Roman durchaus im Bereich des Möglichen scheint und nicht bloß reine Science Fiction. Es gibt immer wieder Verweise auf unsere heutige Zeit und Erklärungen wie daraus das verbesserte Staatssystem entstanden ist in dem jeder glücklich und zufrieden leben kann. Dies war für mich einerseits erschreckend da die vorgestellten Lösungen natürlich weit übers Ziel hinausschießen. E wird ein Staat gezeigt in dem das Individuum mit seinen Bedürfnissen nichts mehr wert ist und alles Streben auf das Allgemeinwohl ausgerichtet ist. Andererseits wirken die gelieferten Erklärungen absolut schlüssig, so dass man als Leser befürchten muss das eines Tages selber in so einem System leben zu müssen.

 

Mein kleiner Kritikpunkt an dem Roman wäre, das gerade in der ersten Hälfte sehr lange, erklärende Abschnitte sind die fast wie eine Vorlesung an der Universität wirken. Einerseits sind diese Abschnitte wichtig um das Gesellschaftssystem verstehen zu können, ich hätte mir jedoch gewünscht dass dieses Wissen nicht in Form von langen, belehrenden Vorträgen seitens Samson geliefert wird.

 

 

FAZIT

Mir hat dieser dystopische Roman insgesamt sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr spannend und steigert sich in dieser Spannung kontinuierlich. Bis zum Ende hatte ich keine Idee, wie sich die Geschichte für Samson auflösen wird.

 

Ich würde den Roman dem Genre „Dystopie“ zuordnen, muss aber ganz klar sagen, dass er nichts mit beliebten romanreihen wie den „Hunger Games“ oder der „Bestimmung“-Reihe von Veronica Roth gemein hat. Leser die nach ähnlichem Lesestoff suchen werden von „Die Optimierer“ enttäuscht sein. Für Fans von Romanen wie „The Circle“ ist das Buch hingegen bestens geeignet.

 

 

 

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156 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Tochter der Flut

Jake Halpern , Peter Kujawinski , Wolfram Ströle
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401567
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Für mich ist „Tochter der Flut“ das erste Buch eines
Autorenteams das ich lese. Ich war deswegen sehr gespannt wie sich dies auf die
Erzählweise des Buches auswirkt.



 



Aufmerksam geworden bin ich auf den Titel durch die
Aktion #readravensburger bei der Young Adult-Bücher des Ravensberger
Buchverlages vorgestellt wurden.



 



 



Inhalt



Marin, ihr Zwillingsbruder Kana und ihr Freund Line leben
auf einer Insel auf der auf 14 Jahre Tag 14 Jahre Nacht folgen. Da niemand die
Nacht überleben kann flieht das gesamt Dorf zu Beginn der Nacht in die Wüste wo
ein anderer Tagesrythmus herrscht.



 



Die drei verpassen die Abfahrt der rettenden Schiffe und
sind nun in der tödlichen Nacht ganz auf sich allein gestellt. Nach uns nach
kommen sie so dahinter was sich hinter der Nacht wirklich verbirgt. Auch die Beziehung
zwischen Marin und Linie wird auf die Probe gestellt.



 



 



Leseeindruck Pros



Ich liebe Young Adult-Romane aus den Bereichen Fantasy
und Dystopie die eine Liebesgeschichte enthalten. „Tochter der Flut hat mich
deswegen sehr gereizt. Viele Themen wiederholen sich in diesen beiden Genres,
da war die Idee der endlosen Nacht mal etwas Neues und ganz anderes.



 



Den Einstieg in die Handlung fand ich sehr gelungen. Die
Einleitung mit knapp 120 Seiten doch eher ungewöhnlich lang, was ich bei
Büchern dieser Länge in der Regel überhaupt nicht mag. Hier konnte mich sie mich
jedoch absolut überzeugen. Man begleitet die Dorfbewohner bei ihren rituellen
Vorbereitungen auf die Nacht und lernt so die Lebensweise dieses Volkes sowie
dessen Glauben kennen. Das Volk und der Ort wirken sehr authentisch und glaubhaft,
die nahende Bedrohung durch die Nacht wird sehr gut rübergebracht.



 



Auch im späteren Verlauf der Handlung, dem
Überlebenskampf auf der Insel bleibt die Geschichte spannend. Nach und nach erfährt
man die Geheimnisse der Insel und ihrer Bewohner. Eine Geschichte die man zu
verdrängen und nicht zu hinterfragen versucht, in welche die drei Protagonisten
auf spezielle Weise verwoben sind.



 



 



Leseeindruck Contra



Der Klappentext verspricht eine verzwickte
Liebesgeschichte zwischen Marin und Line, die es meiner Meinung nach gar nicht
gibt. Es wird zwar gesagt, dass Line Marins Freund ist, mehr passiert zwischen
den beiden aber nicht. Die Beziehung wirkt auf mich eher wie eine platonische
Freundschaft. Auf die Liebesgeschichte hatte ich mich jedoch sehr gefreut und
war daher recht enttäuscht.



 



Ich bin immer wieder über Unstimmigkeiten in der
Wahrnehmung der Protagonisten gestolpert die, so vermute ich, daraus resultieren
das hier zwei Autoren am Werk waren. Mal können die Figuren wegen der
Dunkelheit die Hand nicht vor Augen sehen, dann wiederum können Blätter und
Algen in 100 m Entfernung identifiziert werden. Durch diesen Wechsel habe ich
beim Lesen immer wieder vergessen das gerade Nacht herrscht.



 



Der letzte Punkt wäre die Einordnung in das Genre „Young
Adult“. Zwar war mir durchaus bewusst das die Protagonisten 14 Jahre alt sind,
dennoch habe ich wegen dem Genre einen Roman erwartet der mehr auf etwas ältere
Leser ausgerichtet ist (wie z.B. „Der goldene Kompass“). Tatsächlich ist das
Buch auf Grund der Erzählweise und Art der Charaktere eher für jüngeres
Lesepublikum geeignet.



 



 



Fazit



Die Geschichte ist spannend und hat durchaus ihren Reiz,
wer hier jedoch auf die versprochene Liebesgeschichte hofft wird unweigerlich
enttäuscht werden. Wer einen Überlebenskampf in einer fremden Welt und Kultur
unter außergewöhnlichen Bedingungen erleben möchte wird hier auf seine Kosten
kommen.



 



 



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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

einführung in meditationstechniken, krankheit, meditation, prostataleiden, unterhaltsam, verspannungen

Die Kunst stillzusitzen

Tim Parks , Ulrike Becker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.09.2012
ISBN 9783442476404
Genre: Sachbücher

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516 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 38 Rezensionen

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MondSilberZauber

Marah Woolf
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei CreateSpace, 16.06.2012
ISBN 9781477641835
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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1.563 Bibliotheken, 15 Leser, 6 Gruppen, 111 Rezensionen

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MondSilberLicht

Marah Woolf
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei CreateSpace, 12.06.2012
ISBN 9781477593783
Genre: Jugendbuch

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140 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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The Ending

Iain Reid , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426306192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„The Ending“ ist der Romanerstling des kanadischen Schriftstellers Iain Reid. Zuvor hatte Reid bereits Kolumnen, Zeitungsartikel und Sachbücher veröffentlicht.

 

INHALT

Ein junges Paar fährt mit dem Auto durch eine winterliche Einöde um die Eltern des Mannes zu besuchen. Während der Fahrt denkt die Frau permanent darüber nach Schluß zu machen und sucht dafür nach schlüssigen Gründen da die Beziehung eigentlich gut läuft.

 

LESEEINDRUCK

„Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen warum.“

Dieser Zusatz auf dem Buchumschlag war es der mich dazu bewogen hat mich mit dem Buch zu beschäftigen und letztendlich es zu lesen. Dieses Versprechen beschreibt den mit 240 Seiten doch eher kurzen Psychothriller dann auch am Besten. Von Anfang an hat mich die in dem Auto unterschwellig herrschende Bedrohung gefangen genommen, die nie wirklich greifbar oder i Worte zu fassen war.


Die ganze Geschichte wird aus Sicht der Frau erzählt die zum ersten Mal die Eltern ihres Freundes Jake treffen soll. Die beiden diskutieren über allerhand Themen mit oft stark philosophischem Charakter. Diese Gespräche an sich sind bereits faszinierend und fesselnd. Daneben häufen sich die Merkwürdigkeiten im Verhalten der Protagonisten, das bedrückende Gefühl das die beiden in eine große Katastrophe hineinsteuern. Von Beginn an versuchte ich mir einen Reim auf alles zu machen. Die Tatsache dass die Frau einen Stalker vor ihrem Freund geheim hält. Das seltsame Verhalten des Freundes. Dazu Textabschnitte in Kursivschrift bei denen es sich um Vorausblenden handelt und die nur klarmachen dass etwas ganz und gar Unvorstellbares Geschehen ist. Ohne durchblicken zu lassen was dieses Geschehen mit der Autofahrt oder diesen beiden Personen in dem Auto zu tun hat.

 

Da ich das Rätsle um die beiden unbedingt lösen wollte habe ich das Büchlein recht zügig durchgelesen und wurde vom Ende nicht enttäuscht. Wenn man die Geschichte aufmerksam ließt ist es durchaus möglich selber auf einen Teil der Wahrheit zu kommen. Auch nach Beendigung der Lektüre abreitet die Geschichte noch lange nach, immer wieder wurden mir Dinge oder die Bedeutung von Dingen klar die im Laufe des Buches geschehen sind.

 

 

FAZIT

Wirklich ein Spannungsvergnügend er besonderen Art. Mir hat es gefallen mir kontinuierlich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen was da eigentlich gerade passiert und somit nach und nach hinter das Offensichtliche blicken zu können. Wer Rätsel liebt wird dieses Buch lieben.

 

Wer Thriller liebt bei denen sich  die Protagonisten offensichtlich in Gefahr befinden und diese Gefahr auch greifbar ist der wird von „The Ending“ enttäuscht sein.

 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

FederLeicht. Wie Nebel im Wind

Marah Woolf
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 17.05.2017
ISBN 9781546714224
Genre: Jugendbuch

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763 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 150 Rezensionen

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Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

„Bird & Sword“ ist der erste Fantasyroman der amerikanischen Schriftstellerin Amy Harmon. Harmon hat zuvor bereits zahlreiche Liebesromane veröffentlicht. Für mich war „Bird & Sword“ der erste Roman der Autorin, der mich wegen des zauberhaften Covers und der ebenso zauberhaften Erzählweise in der Leseprobe angesprochen hat.

 

„Bird and Sword“ ist ein in sich abgeschlossener Roman einer 2teiligen Reihe.

 

INHALT

 

„Ich lachte stumm, während ich ihm zuschaute, wie er mein Zimmer mit Wörtern füllte“

 

Seit dem dramatischen Tod ihrer Mutter vor 13 Jahren kann die Halbwaise Lark nicht mehr Sprechen. Fortan lebt sie unter der Bewachung ihres kaltherzigen Vaters, bis zu dem Tag an dem der junge König Tiras auf der Burg ihres Vaters auftaucht und sie als Geisel mit in die Hauptstadt nimmt. Bald wird klar das die Schicksale der beiden miteinander verkettet sind.

 

LESEEINDRCK

An „Bird und Sword“ hat mich vor allem die zauberhafte Sprache angesprochen und gefangen genommen. Zwar verzichtet Harmon auf ausufernde Beschreibungen und andere literarische Kunststückchen, dennoch – oder gerade deswegen - mutet der ganze Erzählstil sehr märchenhaft an und hat mich so von der ersten Seiten an tief in die Geschichte hineingezogen. Nicht selten habe ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt, in der ich Märchen – vor allem die Geschichten der Gebrüder Grimm – geliebt und verschlungen habe.

 

Sprache – oder vielmehr Worte – sind tatsächlich auch ein wichtiger Bestandteil der Geschichte um die Halbwaise Lark. Denn Worte sind das was man ihr in ihrer Kindheit genommen hat. Nach dem Tod ihrer Mutter ging ihre Stimme verloren und somit ihre Fähigkeit sich auszudrücken und zu kommunizieren. Lark geht dennoch ihren Weg und erkämpft sich Stück für Stück eine Möglichkeit mit anderen zu kommuniziere. Diese Geschichte und die Wichtigkeit und auch Macht die den Worten hier beigemessen wird hat mich fasziniert und in ihren Bann gezogen.

 

Harmons Geschichte spielt in einer Fantasywelt, einem Königreich gebeutelt von inneren Konflikten und bedroht von einem äußeren Feind. Jedoch merkt man hier ganz klar, dass die Autorin normalerweise Liebesromane schreibt, denn der Schwerpunkt der Handlung liegt auf der sich langsam entspinnenden Liebesgeschichte zwischen Lark und ihrem Geiselnehmer dem König von Jeru. Die Liebesgeschichte ist wirklich bezaubernd erzählt und dargestellt, mit herrlich vielen Ups und Downs zum mitleiden.

 

Neben der Liebesgeschichte bindet die Autorin noch politische Verschwörungen und einen übermächtigen Feind von außerhalb des Reiches mit ein. Die verschiedenen handlungsstränge sind durchaus spannend, leider insgesamt aber zu wenig ausgebaut. Für 400 Seiten hat Harmon einfach zu viele Geschichten mit in ihren Roman packen wollen. 100 Seiten mehr oder einige Handlungsstränge weniger hätten der Geschichte sicherlich gutgetan. So werden die einzelnen Aspekte teilweise nur kurz angerissen da taucht bereits wieder etwas Neues auf.  

 

FAZIT

„Bird and Sword“ ist nicht ganz das, was ich mir von dem Buch erwartet hatte, nichts desto trotz hat es mir sehr gut gefühlt. Die Liebesgeschichte ist wirklich schön und märchenhaft erzählt, Liebhaber des Genres Romantasy werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen. Für Fans klassischer High Fantasy ist der Roman nicht geeignet da die dafür typischen politischen Verwicklungen eher Nebenschauplätze darstellen.

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103 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Splitterleben

Jenna Strack
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.03.2017
ISBN 9781542337786
Genre: Jugendbuch

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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FederLeicht. Wie Schatten im Licht

Marah Woolf
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 10.11.2016
ISBN B01MQH54CC
Genre: Fantasy

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(75)

139 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Roger Zelazny , Thomas Schlück
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2017
ISBN 9783608981278
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die neun Prinzen von Amber“ ist der erste Teil des Fantasyzyklus „Die Chroniken von Amber“ des 1995 verstorbenen, amerikanischen Autors Roger Zelazny. Das Buch erschien 1977 unter dem Titel „Corwin von Amber“ erstmals auf dem deutschen Markt und wurde nun vom Verlag Klett-Cotta neu verlegt. Zelazny galt zu seiner Zeit als einer der erfolgreichsten Autoren des Genres und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.  

 

INHALT

Eines Tages erwacht Corwin in einer seltsamen Klinik, ohne Erinnerung daran wie er dorthin gelangt ist oder wer er überhaupt ist. Er flieht aus der Klinik und findet nach und nach heraus, wer er ist und das er nicht etwas Bewohner der Welt Erde ist, sondern Mitglied der Königsfamilie in der Welt Amber.

 

 

LESEEINDRUCK

Das der Roman bereits einige Jahre auf dem Buckel hat erkennt man sofort an der Art und Weise des Erzählens. Dieses Phänomen ist mir bereits öfter aufgefallen, auch wenn ich es nicht direkt benennen kann. Der „Ton“ älterer Fantasyromane ist einfach anders als der der modernen. Die Sprache irgendwie einfacher, es wird nicht soviel Wert auf ausführliche Beschreibungen oder Details gelegt wie etwa bei modernen Klassikern wie „Das Lied von Eis und Feuer“. Die Erzählweise konzentriert sich mehr auf das unmittelbar wesentlich, schweift selten von der aktuellen Handlung ab und hält sich nicht mit ausführlichen Erklärungen darüber auf warum die Figuren tun was sie gerade tun. Das ist nicht schlecht, jedoch etwas befremdlich wenn man eher moderne Fantasy liest.

 

Der Roman wird aus der Ich-Perspektive von Corwin erzählt was bedeutet, dass der Leser zusammen mit dem Protagonisten nach und nach erfährt wer er ist. Der Beginn ist daher sehr spannend wenn auch manchmal ein bisschen konfus da Corwin wirklich gar nichts mehr über sich, sein Leben und die Personen mit denen er zu tun hat weiß und gleichzeitig nicht will dass dies jemand bemerkt.

 

Der ganze Roman liest sich auf Grund der Erzählperspektive ein wenig wie ein Reisebericht, die Reise selber hat etwas von einem surrealen Traum. Corwin macht sich aus unserer Welt auf in die einzig wahre Welt Amber, eine Reise die ähnlich skurril wirkt wie die Reise der Alice durchs Wunderland. Diese Art der Erzählung und die merkwürdige Landschaft durch die Corwin reist hat mich absolut in ihren Bann geschlagen. Auf Grund der Länge von 267 Seiten habe ich es deswegen ohne Probleme geschafft das Buch an einem Tag durchzulesen. Das Buch schafft es den Leser von Seite 1 an in seinen Bann zu ziehen da ohne Umschweife und große Einleitung mit der Handlung begonnen wird.

 

 

FAZIT

Ein Klassiker der Fantasyliteratur der es schafft mit Spannung und einer ungewöhnlichen Ausgangssituation zu überzeugen. Sprachlich könnte der Roman für Leser die ausschließlich neuere Fantasy lesen gewöhnungsbedürftig sein. Wer die Romane von Schriftstellern wie R. A. Salvatore oder Ramond Feist mag dem wird vermutlich auch diese Reihe gefallen.

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703 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 120 Rezensionen

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GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei „Götterfunke – Hasse mich nicht“ handelt es sich um den 2ten Teil der Götterfunke-Trilogie der erfolgreichen deutschen Autorin Marah Woolf. Der erste Teil welcher Anfang des Jahres erschienen ist war für mich ein absolutes Lesehighlight 2017, weswegen ich der Fortsetzung bereits ungeduldig entgegengefiebert habe.  

 

INHALT

Eigentlich will Jess nach dem Sommercamp nur eins: die Götter und vor allem Cayden vergessen und z ihrem gewohnten Alltag zurückkehren. Dies erweist sich jedoch als schwierig, da die Götter plötzlich an ihrer Schule auftauchen und ihr nicht mehr von der Seite weichen wollen. Was wollen sie in Jess‘ Heimatort und mehr noch, was wollen sie von Jess? So sehr sich Jess auch wehrt wird sie doch immer mehr in die Angelegenheiten der Götter hineingezogen und auch die Mauer die sie zwischen sich und Cayden hochgezogen hat beginnt zunehmend zu bröckeln.

 

LESEEINDRUCK

Wie bereits der Vorgängerband so ist auch „Hasse mich nicht“ optisch wieder ein absoluter Hingucker. Buchumschlag und Bucheinband sind optisch ähnlich wie „Liebe mich nicht“ gestaltet so dass die beiden Bücher sich nebeneinander im Regal gut machen. Innen im Buchdeckel gibt es statt einer Karte des Sommercamps eine Karte von Jess‘ Heimatort Monterey.

Die Handlung wird wie im ersten Band aus Jess‘ Sicht erzählt, unterbrochen von den „Aufzeichnungen des Hermes“. Die Aufzeichnungen erlauben einen Blick in die private Welt der Götter, geben kleine Details preis die die Spannung weiter ansteigen lassen, andererseits ist Hermes eine Frohnatur und sehr humorvoll weswegen die Handlung etwas aufgelockert wird.

Mit Jess konnte ich von Beginn an mitfiebern und mitleiden. Sie ist wütend, traurig und verletzt, da sie zum einen von ihrer besten Freundin und zum anderen ihrer ersten Liebe ganz furchtbar hintergangen wurde. Zurück in ihren Alltag zu finden fällt ihr sichtlich schwer.

Jess hat mir im 2ten band sehr gut gefallen, da sie den Göttern und vor allem Cayden nicht einfach verzeiht sondern ihn Paroli bietet. Dies führt gerade zwischen Cayden und ihr zu einigen, sehr unterhaltsamen Schlagabtauschen. Ihr Humor hat mir bereits im ersten Band sehr gut gefallen und auch hier im 2ten band bin ich wieder absolut auf meine Kosten gekommen.

Die Götter geben sich bedeckt und undurchsichtig wie gehabt. Sie sind ganz offensichtlich aus einem bestimmten Grund nach Monterey gekommen, halten ihre Gründe jedoch vor Jess verborgen. Einerseits scheinen sie um Jess‘ Sicherheit besorgt, andererseits scheinen sie etwas von ihr zu wollen.

Doch die Götter sind nicht Jess einziges Problem, da ist noch ihre alles andere als reumütige ehemalige Freundin Robyn, der mysteriöse Neue an der Schule sowie Familienprobleme.

 

FAZIT

Eine tolle Fortsetzung mit spannenden Charakteren die mühelos mit Band 1 mithalten kann, wenn sie nicht sogar noch besser ist. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit einem Finale voller Spannung und Wendungen die Lust auf den nächsten Teil machen. Ich hatte tolle lustige und romantische Momente als auch Momente in denen ich mit Jess mitgelitten und mitgefiebert hatte.

Fans von Romantasy kann ich die Reihe nur wärmstens ans Herz legen (bitte unbedingt mit em ersten Teil beginnen), Fans von Marah Woolf sowieso.

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Unter Wasser hört dich niemand schreien

Paula Treick DeBoard , Constanze Suhr
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.09.2017
ISBN 9783959670982
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Unter Wasser hört dich niemand schreien“ ist die deutsche Erstveröffentlichung der Amerikanerin Paula Treick DeBoard. Versprochen wird dem Leser eine spannende Mischung aus „Eine verhängnisvolle Affäre“ und „Desperate Housewives“.

 

 

INHALT

Wegen dem neuen Job ihres Mannes als Verwalter zieht Liz mit ihrer Familie in das exklusive Viertel The Palms in welchem nur die Superreichen und Superschönen wohnen. Von Beginn an fühlt sie sich dort fehl am Platz und nicht dazugehörend. Ihre Tochter hingegen findet schnell Anschluss und freundet sich mit dem Nachbarsmädchen Kelsey an. Irgendwann treibt das Mädchen leblos im Pool der Familie und so gut wie jeder hatte ein Motiv sie hineinzustoßen.

 

 

LESEEINDRUCK

Wie es der Klappentext verspricht habe ich mir bei „Unter Wasser hört dich niemand schreien“ einen Thriller in der High Society mit richtig schön vielen Intrigen erhofft.

 

Das Buch startet auch sehr gut, man ist schnell in der Geschichte und The Palms drinnen, einem Villenviertel in dem die Bewohner so reich sind, das sie nicht wissen wohin mit ihrem Geld und ihrer Zeit.

 

Die Geschichte spielt auf 2 unterschiedlichen zeitebenen und wird abwechselnd aus der Perspektive von Liz und ihrem Mann Phil erzählt.  Auf der einen Zeitebene befindet man sich im Jahr 2015, Kelsey wird leblos im Pool treibend aufgefunden. In der 2ten Zeitebene befindet man sich im Jahr 2014 beim Einzug der Familie in ihr neues Zuhause. Diese Ebene bewegt sich langsam auf die Geschehnisse in 2015 zu.

 

Die Erzählstruktur ist sehr spannend gestaltet, auf beiden Zeitebenen erfährt man immer wieder Neues welches zur Aufklärung was an jenem Tag in 2015 stattfand beiträgt. Die Geschehnisse sind dabei sehr ruhig und unblutig. Wer einen Thriller mit wilden Verfolgungsjagden erwartet bei dem ständig jemand in Todesgefahr schwebt der ist hier falsch. Die Bedrohung ist hier eher unterschwellig und psychologisch. Schnell haben sich alle Protagonisten in ein Gestrick aus Geheimnissen verwirrt aus dem ein Entkommen immer unmöglicher wird und bei dem nur nach und nach klar wird wie die einzelnen Fäden zusammenhängen. Das die ganze Geschichte in einer Kulisse spielt in der man Dreck gerne unter den Teppich kehrt um den schönen Schein nach außen zu wahren macht alles noch spannender und verzwickter.

 

Leider muss ich einen Punkt abziehen, da die Autorin viele Dinge aus dem Alltag von Liz zeigt und erzählt die für die Handlung eigentlich unerheblich. Hinzukommen Ereignisse in the Palms von denen man als Leser annimmt das sie wichtig für die Aufklärung des Falles sind, die später jedoch einfach fallen gelassen werden. Dies find ich sehr schade zumal es nicht nötig gewesen wäre.

 

 

FAZIT

Ein Roman schafft es bis zum Schluss zu fesseln und spannend zu bleiben. Für Freunde unblutiger Spannung die ist „Unter Wasser hört dich niemand schreien“ bestens geeignet.

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The Lonely City: Adventures in the Art of Being Alone

Olivia Laing
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Picador, 01.03.2016
ISBN 9781250039576
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972825
Genre: Romane

Rezension:

„Und es schmilzt“ von Lize Spit war für mich dieses Jahr das eine Buch an dem ich einfach nicht vorbeigekommen bin. Zu keiner anderen Veröffentlichung habe ich im Vorfeld soviel Wirbel und Lobpreisungen. Auf der deutschen Verlagsseite heißt es „Das radikalste Update zu »Der Fänger im Roggen«“. Auf diversen Plattformen heißt es er wäre brutal, düster, erschreckend und eindringlich.  Nie wird so ganz klar warum eigentlich und worum es genau geht, doch alle scheinen sich einig das es so etwas noch nie gab und man noch nie etwas so Erschütterndes gelesen hat.

 

INHALT

Zum ersten Mal kehrt Eva zurück in das Dorf in dem sie aufgewachsen ist. Vor 13 Jahren hat sie es sowie seine Bewohner verlassen, alle Brücken hinter sich abgebrochen. Auf eine Einladung hin tritt sie eine sprichwörtliche Reise in die Vergangenheit an, den Ort ihrer Herkunft sowie jenem Sommer der für sie alles veränderte. Im Kofferraum: Ein riesiger Eisblock.

 

LESEEINDRUCK

Vor Beginn der Lektüre bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei dem viel erwähnten Eisblock um eine Metapher handelt, doch gleich zu Beginn der Handlung erfährt man, dass es sich um einen äußerst stofflichen Eisblock handelt.

 

Der gesamt Roman findet auf 2 Zeitebenen statt. Aus der Ich-Perpektive erzählt die Protagonistin Eva das geschehen eines einzigen Tages in der Gegenwart, sowie die Ereignisse eines Sommers in ihrer Jugend im Jahre 2002. Ihre Sprache und Beschreibungen sind sehr lebhaft und eindringlich. Eva ist eine gute Beobachterin heute als auch als Teenagern. Ihr fallen viele Dinge auf, sie durchleuchtend die Menschen und deren Beweggründe um sich herum. Dadurch war ich sehr schnell im Geschehen und habe mitgefiebert, was es mit dem Eisblock auf sich hat und was in jenem längst vergangenen Sommer geschah das sich ihr Leben so radikal veränderte. Denn das etwas Schreckliches geschehen sein muss wird bereits auf den ersten Seiten klar.

 

„Und es schmilzt“ handelt vom Erwachsenwerden, vom Suchen und Finden der eigenen Identität, von Abgrenzung und Dazugehören. Eva durchleuchtet ihre Freundschaft mit Laurens und Pim, Kinderfreunde die sich die „Drei Musketiere“ nannten. Mit Eintritt der Pubertät wandelt sich diese Freundschaft langsam aber merklich, jeder versucht auf seine Weise in diesem neuen Gefüge klarzukommen.

 

Daneben gibt es Evas Familie mit al ihren Problemen und Geheimnissen die Familien gerne vor anderen Verbergen die alle Familienmitglieder jedoch nachhaltig prägen.

 

Die Erzählstränge der Gegenwart und der Vergangenheit wechseln sich das ganze Buch hindurch ab, näheren sich beide für sich dem unausweichlichen Ende, welches den Leser dann unvorbereitet trifft und auch bei mir jene Reaktionen hervorgerufen hat welche man überall im Internet nachlesen kann. Entsetzen, Erschütterung, Fassungslosigkeit, geschuldet der Tatsache das Lize Spit die Ereignisse schonungslos und ohne Zensur erzählt.

 

Mein einziger negativer Kritikpunkt sind die unterschiedlichen Zeitebenen. Spit grenz beide Erzählstränge klar durch Überschriften (Datum für die Vergangenheit; Uhrzeit für die Gegenwart) ab. In beide Erzählstränge webt sie jedoch weitere Geschehnisse aus ihrer Kindheit mit ein. Diese sind wichtig für die Geschichte, runden das Gesamtbild ab. Jedoch wusste ich manchmal nicht mehr i welcher Zeitebene ich mich gerade befand und ob der Rückblick zu jenem Sommer 2002 oder einer ganz anderen Zeit gehörte. Dafür der Stern Abzug.

 

 

FAZIT

Nach der Lektüre des Buches kann ich begreifen, warum es so schwer ist zu erklären warum es einen so tief bewegt und emotional erschüttert zurücklässt ohne zukünftigen Lesern zu verraten worum es geht, ohne das große Geheimnis bereits vorweg zu lüften. Auch ich kann letztendlich nur sagen das ich erschüttert und sprachlos bin und jedem die Lektüre des Buches nur empfehlen kann.

 

 

 

 

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Der Sohn des Greifen

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 21.05.2012
ISBN 9783764531041
Genre: Fantasy

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campus-roman

Die Lektionen

Naomi Alderman , Christiane Buchner , Aaron Zenz
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 31.03.2012
ISBN 9783827010834
Genre: Romane

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The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252684
Genre: Romane

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Gegen alle Regeln

Ariel Levy , Maria Hochsieder-Belschner
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2017
ISBN 9783426214305
Genre: Biografien

Rezension:

In „Gegen alle Regeln“ erzählt die amerikanische Journalistin Ariel Levy ihre bedrückende Lebensgeschichte. Bevor ich auf dieses Buch aufmerksam wurde hatte ich von Levy noch nie etwas gehört. Levy scheint als Journalistin sehr erfolgreich zu sein, sie ist preisgekrönt und schreibt für den New Yorker.

 

Inhalt

Levy erzählt wie sie aufgewachsen ist, von ihrem beruflichen Werdegang und ihrer Ehe. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einem Ereignis das ihr Leben komplett verändert hat, nämlich der Verlust ihrers Babys im 5ten Schwangerschaftsmonat. Für einige, kostbare Minuten durfte sie ihren Sohn in dem Armen halten bevor er stirbt.


Leseeindruck

Levy versucht aufzuarbeiten, wie sie zu der Frau wurde die sie geworden ist, was es in überhaupt bedeutet in unserer heutigen Zeit Frau zu sein und zeigt wie sie sich langsam auf diesen Monet zubewegt der alles verändert. Schließlich zeigt sie, wie sie mit diesem Ereignis lebt bzw. versucht weiterzuleben.

In ihrer Erzählung geht sie nicht chronologisch vor. Sie erzählt Passagen aus ihrer Gegenwart oder jüngeren Vergangenheit du nimmt diese als Anlass über etwas vollkommen anderes aus ihrer Kindheit zu erzählen. Dies ist auch mein großer du einziger Kritikpunkt an Levys Biographie. Das Buch wirkt durch das schnelle hin- und herspringen in den Zeitebenen etwas unstrukturiert und ziellos. Stellenweise war es mir nicht möglich in dem erzählten einen roten Faden zu erkennen oder nachzuvollziehen warum die Autorin auf von einem bestimmten Ereignis oder einer bestimmten Person aus ihrer Vergangenheit erzählt. Dies beziehe ich vor allem aus den Rückblenden in ihre Kindheit und Jugend. Die  jüngeren Ereignissen, ihrer Ehe und Mutterschaft werden dafür sehr eindringlich porträtiert.

Levys Leben scheint zunächst perfekt. Sie sie will als Frau frei und unkonventionell sein, sich nicht an das gängige Geschlechterbild anpassen. Sie lernt ihre große Liebe Lucy kennen, zieht mit ihr zusammen und heiratet sie, bekommt einen Job beim renommierten Magazin New Yorker, bereist viele unterschiedliche Länder und trifft spannende Menschen und bekannte Persönlichkeiten. Levy hat das perfekte Leben. Bis sie anfängt Fehlentscheidungen zu treffen und offensichtliche Probleme in ihrer Ehe nicht wahrnehmen will. Am Ende steht sie mit nichts da.

Schonungslos ehrlich berichtet die Autorin von ihren Fehlern, was sie mit ihr und ihrer Partnerin gemacht haben. Sie schafft es ihre Gefühle in ihren Krisenzeiten eindringlich wiederzugeben. Am stärksten erzählt sie von der Geburt ihres Sohnes und der Zeit danach. Levy schafft es ein hohes Maß an Emotionalität über ihr Schreiben zu vermitteln das mich als Leserin stark packen und berühren konnte obwohl ich nie einen Schicksalsschlag wie den ihren durchleben musste.

 

Fazit  

Eine bewegende und emotionale Lebensgeschichte über Erfolg, Verlust und Scheitern, und über die Zeit danach. Dem verzweifelten Versuch mit dem klarzukommen was vom Leben übrigbleibt.

 

 

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Wer fürchtet den Tod

Nnedi Okorafor
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 03.04.2017
ISBN 9783959811866
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Wer fürchtet den Tod“ ist bereits der zweite Roman der nigerianisch-amerikanischen Autorin Nnedi Okorafor der auf Deutsch erscheint. Mit dem Buch hat die Autorin den World Fantasy Award sowie den Nebula Award gewonnen. Außerdem hat sich HBO die Serienfilmrechte an dem Buch gesichert, an diesem Projekt soll sogar George R R Martin mitarbeiten.

 

INHALT

In einem postapokalyptischen Afrika macht sich das Mischlingsmädchen Onyesonwu auf, um ihr Volk die Okeke von der Unterdrückung der Nuru zu befreien. Für die Versklavung ist der Mann verantwortlich der vor Jahren auch ihre Mutter vergewaltigte und somit ihr Erzeuger ist. Im Laufe der Reise wird immer klarer, dass Onyesonwu alles andere als ein gewöhnliches Mädchen ist.

 

LESEEINDRUCK

Wie bereits die erste deutsche Veröffentlichung der Autorin wirkt auch diese Geschichte von der Erzählweise und Atmosphäre her sehr magisch und märchenhaft, dass obwohl das Thema der Handlung alles andere als märchenhaft ist. Die Autorin prangert brandaktuelle Themen an, nämlich Missstände wie Rassismus und die Unterdrückung und Misshandlung der Frau. Verwoben in die Geschichte sind Elemente der afrikanische Kultur, Magie, sowie Fantasy. Die Grenzen zwischen Realität und Magie sind hierbei schwimmend, fast gewinnt man den Eindruck sich in einem heutigen, „realen“ Afrika zu befinden.

Allein dadurch dass man sich in Afrika in einer Geschichte zwischen afrikanischen Stämmen befindet wirkt der Roman anders und fremdartig gegenüber anderen Büchern dieses Genres. Man hat fast das Gefühl eine afrikanische Sage zu lesen. Auch dadurch dass nie ganz eindeutig ist ob man sich nun in einer Fantasiewelt oder der Realität befindet wirkt die Geschichte anders. Die magischen Elemente sind so in die Handlung verwoben das sie ganz natürlich wirken.

Onyesonwu als Hauptfigur hat mir sehr gefallen, obwohl sie als Charakter etwas sperrig ist. Sie ist schnell aufbrausend und lässt sich durch ihr hitziges Temperament immer wieder zu Handlungen hinreißen die sie in Schwierigkeiten bringen. Ihre Handlungen wirken jedoch immer authentisch da sie gut zu ihrem Wesen passen. Ansonsten hat sie das Herz am rechten Fleck. Ihre Ansichten sind in einer streng traditionsbewussten Gesellschaft sehr modern und emanzipiert. Sie lässt sich nicht davon abhalten etwas zu tun das sie für richtig empfindet nur weil sie es nicht sollte da sie eine Frau ist.

Was ich bereits aus „Lagune“ kenne und hier wiederfinde ist, dass sich die Autorin nicht davor scheut Gewalt sehr schonungslos darzustellen. Dies ist jedoch nie sensationslüstern sondern immer zum Thema und der Handlung passend. Die Geschichte wird glaubhafter und erschüttert.

 

FAZIT

Mir hat dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Art des märchenhaften Erzählen mit der gleichzeitigen Behandlung ernster, zeitgenössischer Themen. Dadurch bewegt und erschüttert die Geschichte und bleibt nachhaltig im Gedächtnis. Unter den aktuellen Fantasyautoren ist Nnedi Okorafor wirklich etwas ganz besonderes und vermag es wie keine andere ihren ganz eigenen, persönlichen Erzählstil zu erschaffen. Für mich ein absolutes Highlight!

Wer „Lagune“ kennt und wem Okorafors spezielle, „andere“ Art von Fantasyliteratur gefällt dem wird auch dieser Roman wieder gefallen. Wer jedoch die typische, westliche Art der High Fantasy a la  „Game of Thrones“ erwartet wird enttäuscht werden.

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Die erste Lüge

Sara Larsson , Hanna Granz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404174300
Genre: Krimi und Thriller

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