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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

stonebound, vampire, aris, tristan, elba

Stonebound

Thordis Hoyos , Anna-Katharina Hoyos , Thordis Hoyos
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Hoyos, Thordis , 20.05.2015
ISBN 9783200040168
Genre: Science-Fiction

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

nilis, nilis neue welten, auf den grund gehen, treppe, feuer

Nilis neue Welten: Ein Fantasy-Märchen

Sabi Lianne
E-Buch Text: 93 Seiten
Erschienen bei Sabi Lianne, 14.03.2016
ISBN B01D0J9CUQ
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Es war ein Experiment. Ein vollkommen unbekanntes Erstlingswerk einer unbekannten Autorin meinen Kindern vorzulesen. Eine Geschichte, von der die Autorin sich auch nicht so sicher war, ob diese überhaupt für Grundschulkinder geeignet ist. Es ist ein Fantasy-Märchen, in dem ein junges Mädchen namens Nili die Hauptrolle spielt. Per Zufall entdeckt sie verschieden Tore oder Portale, durch die sie in die unterschiedlichsten Welten gelangt.

Dabei begegnen ihr sprechende Tiere, wundersame Welten und eine in ihr schlummernde Fähigkeit, die sie erst im Laufe der Geschichte entdeckt. So weit, so bekannt. Neue Ideen sucht man in dem Buch vergebens. Alles habe ich als Erwachsener schon mal irgendwo gehört. Es ist ein nettes Märchen, das ich allerdings nicht als solches bezeichnen würde. Vielleicht eher als Fantasy-Kurzgeschichte für ... ja, für wen eigentlich?

Ausgehend vom Tiefgang der Geschichte richtet sie sich tatsächlich eher an Kinder. Die Sprache hingegen ist nicht an die der Kinder angepasst. Da ich die Geschichte vorgelesen habe, konnte ich ein paar Passagen anders erzählen als sie geschrieben standen. Einfach, damit ein Sechs- und ein Achtjähriger den Inhalt verstehen konnte und ich das ein oder andere Fäkalwort umschiffen kann.

Gerade als Vorleser war es nicht einfach herauszufinden, wer gerade spricht. An manchen Stellen kam erst deutlich später heraus, wer gerade was gesagt hat. Bei anderen Passagen bleibt es sogar komplett offen. Da ich beim Vorlesen gerne die Stimme verstelle, war dies recht hinderlich.

Wie immer bei Erstlingswerken, die selbst verlegt werden, sehe ich großzügig über Fehler hinweg. Die gibt es in diesem Buch durchaus in einem Maße, das vermuten lässt, dass das Buch weder ein Korrektorat noch ein Lektorat gesehen hat. Es gibt hin und wieder auch "Stolperfallen", wie z.B.: "Sie wollte es mitkommen, falls die Gruppe sich plötzlich in Bewegung setzte." (Pos 811) Für einen Vorleser sind solche Passagen doppelt holprig. Es gab allein vier oder fünf solcher Stellen, bei denen die Kinder gefragt haben: "War das jetzt wieder ein Fehler im Buch?"

Am Anfang des Buchs war ich angenehm überrascht, dass es wenig Logikfehler gab. Bis ich zum Ende kam. Dort gab es sie dann doch, die Momente, die für unlektorierte Bücher typisch sind, in denen ich innehalten musste, und mir die Frage durch den Kopf schoss, wieso jetzt genau das passierte. Allerdings sind diese Logikfehler nicht so gravierend, dass sie den Fluss der Geschichte massiv stören würden. Warum kann Nilli plötzlich so gut die Spache der Leandrianer sprechen, versteht aber dann bei der Unterhaltung von Dronos mit dem König nichts?

Immerhin, den Kindern sind diese Fehler nicht aufgefallen.

Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass ich die Geschichte alleine weiterlesen muss, weil sie ihnen nicht gefällt oder sie langweilt. Beim "kleinen Prinzen" war es zum Beispiel so, dass diese Geschichte viel zu komplex und tiefgründig ist, als dass sie von den Kindern verstanden würde.

Bei dieser Geschichte war es anders. Sie hat die Kinder ein wenig gefesselt und sie wollten wissen, wie es weiterging. Es ist wirklich Schade, dass das Buch sich nicht auch sprachlich an das Kinder-Niveau angepasst hat.

Als die Geschichte zu Ende war und ich die Jungs gefragt habe, wie Geschichte war, dann gab es ein "ganz gut" als Bewertung.

Für Erwachsene ist die Geschichte hingegen zu flach und bietet zu wenig Tiefgang oder neue Ideen. Es ist eine recht oberflächliche und einfache Erzählung. Normalerweise würde ich dieses Buch mit zwei Sternen bewerten, gebe aber noch einen Bonus von meinen Jungs hinzu, die das Buch dann schlussendlich als mittelgut einstuften. 

Wer keine fehlerbehafteten Bücher mag, sollte hingegen von vornherein Abstand von dem Buch nehmen.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

thriller, bestsellerautor, ewige jugend, krimi, psychothrille

Götzenkinder

Inca Vogt
E-Buch Text: 379 Seiten
Erschienen bei null, 29.02.2016
ISBN B01C5MXACA
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was ist ein abgehakter Sprachstil? Bevor ich mich um ein Rezensionsexemplar für dieses Buch beworben habe, konnte ich ein paar Rezensionen lesen, die eben diesen Schreibstil der Autorin vorwarfen. So recht konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Bis ich die ersten Kapitel gelesen habe. Damit ist offenbar gemeint, dass Kapitel vermeintlich zusammenhanglos aneinandergereiht werden, deren Bedeutung aber erst im Laufe des Buch zum Vorschein kommen. Ein Schreibstil, der mir persönlich gut gefällt und den ich auch schon mehrfach bei anderen Autoren gelesen habe.

Irgendwo in der Mitte des Buchs kam mir der Gedanke als erstes: Es liest sich eigentlich wie ein typisch deutscher Krimi, im dem eine überspitzte realitätsferne Krimiwelt darstellt wird. Bis dahin habe ich mich noch nie so wirklich mit der Frage auseinandergesetzt, was eigentlich der Unterschied zwischen einem Thriller und einem Krimi ist. Meinen Netzrecherchen zufolge geht es in einem Krimi hauptsächlich darum, einen Mord aufzuklären, während es bei einem Thriller eher darum geht, einen zu verhindern. Das ist zumindest die vereinfachte Kurzform. Und vor diesem Hintergrund hat sich mein Eindruck bestätigt, der immer wieder auftauchte. Es ist eigentlich ein Krimi und kein Thriller, auch wenn es am Ende um die Verhinderung einer Straftat geht.

Am Ende ist es zwar nicht der sprichwörtliche Gärtner gewesen, aber die Wendungen der Geschichte könnten durchaus einem Sonntags-Tatort entstammen. Das durchgehende hohe Spannungsniveau, wie es für einen Thriller typisch gewesen wäre, wird hier nicht dauerhaft erreicht.


Worum geht es eigentlich?

Es geht um einen Serienkiller, der Frauen tötet, die sich einer Schönheits-OP unterzogen haben. Bei den Opfern wurden jeweils die Brustimplantate entfernt. Das skurrile an den Morden ist, dass diese einem Muster folgen, dass der Autor Brecht in seinem kürzlich veröffentlichten Roman vorgegeben hatte.

Nach und nach gibt es diverse Wendungen, wobei einige vorhersehbar waren, andere hingegen nicht. Diese Wendungen werden teilweise durch den Schreibstil erzeugt, den ich eingangs erwähnt habe. Andere Wendungen ergeben sich sich einfach dadurch, dass der Hauptverdächtige wie so oft dann eben doch nicht der Bösewicht ist (ohne zu viel zu spoilern).

Eine Wesensart des deutschen Krimis besteht darin, dass dort immer recht viel auf einmal passiert oder eine Häufung von Ereignissen auftritt, die ich als extrem unnatürlich empfinde. Das Buch prangert den Schönheitswahn an, der teilweise in unserer Gesellschaft verankert ist. Aber warum in Gottes Namen müssen so viele Protagonisten der Geschichte irgendwas an ihrem Körper gemacht haben? Solche Übertreibungen mögen dem normalen deutschen Krimileser gefallen, meins ist es nicht.


Dieses Buch ist der zweite Teil einer dreiteiligen Reihe, wobei ich den ersten Teil nicht gelesen habe und der dritte Teil erst im Frühjahr 2017 erscheinen soll. Im Buch wird immer wieder auf Handlungen im ersten Teil verwiesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch tut. Die Bezüge werden recht gut in die Geschichte eingeflochten, so dass nichts im Dunklen bleibt. 

Die Geschichte im Buch ist in sich abgeschlossen, aber es gibt zusätzlich eine übergeordnete Handlung, die nicht abgeschlossen wird. Im Schlusswort verweist die Autorin auf den dritten Teil, in dem einiges aus den ersten beiden Teilen aufgeklärt werden soll. Ein geschickter Cliffhanger, der nicht zu vieles offen lässt, aber dennoch Lust auf mehr macht.


Fehler gibt es in dem Buch glücklicherweise kaum. Ich bin lediglich darüber gestolpert, wie man einen Unterschied zwischen "The walking Dad" und "The walking Dead" heraushören können soll. Logikfehler, der teilweise stark verflochtenen Geschichte sind mir hingegen nicht aufgefallen. Alle Ereignisse wurden schlüssig aufgeklärt. Dabei sind die Episoden derart gut geschrieben, dass ich immer sofort die Szenen wiedererkannt habe, auch wenn diese viele Seiten vorher zu finden waren.

Freunde des deutschen Krimis machen mit diesem Buch sicherlich nichts verkehrt. Ich persönlich finde nicht, dass es sich wie ein Psychothriller liest, kann es aber dennoch empfehlen.

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Tags: krimi   (1)
 

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steve jobs, apple, biografie, biographie, silicon valley

Steve Jobs

Walter Isaacson , Antoinette Gittinger , Oliver Grasmück , Dagmar Mallett
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei btb, 10.09.2012
ISBN 9783442744916
Genre: Biografien

Rezension:

Er war der beeindruckendste Visionär des Computerzeitalters, der mit seinen Ideen eine ganze Branche aufgemischt hat. Solche Menschen führen kein normales Leben. Egal, wie man "normal" für sich selbst definieren mag. Solche Menschen haben sogar meist irgendwelche Macken, die sie zu solchen Taten inspirieren lassen.

Die Rede ist natürlich von Steve Jobs, dessen Biografie von Walter Isaacson recherchiert und geschrieben wurde.

Meine Rezension bezieht sich auf die korrigierte Version des Buchs, in der die meisten Fehler ausgemerzt wurden. Im Netz kursieren Gerüchte, nach denen das Buch schnell vor Weihnachten fertig werden müsste, weswegen in der Übersetzung und im Lektorat nicht zu übersehende Fehler zu finden waren. Fehler, die man teilweise noch nicht mal von Indie-Autoren gewohnt ist.
Ich finde es sehr schade, dass bei der Veröffentlichung solche handwerklichen Fehler gemacht wurden, denn die Biografie ist wirklich gut geschrieben. Das englische Original habe ich nicht gelesen, sondern (wie gesagt) lediglich die korrigierte deutsche.

Es ist klar, dass sehr viele Personen im Laufe der Geschichte auftreten, so dass man hin und wieder den Überblick verliert, wer wann eigentlich welchen Einfluss hatte. Dennoch kommt aber sehr gut rüber, wie Jobs seine Firma aufgebaut hat und wie er sich im Markt behauptete. Wie er sie wieder verlor und wie sich sein Leben dennoch weiter entwickelte.

Dabei bleibt Isaacson immer wertfrei und bringt das Leben so sachlich wie irgend möglich rüber. Er lässt dabei viele Menschen zu Wort kommen, die ein unverblümtes Licht auf ihn werfen.

Die Wertfreiheit des Autors bleibt auch bestehen, wenn er über Jobs Krebsleiden erzählt. Es bleibt in jedem Leser das Gefühl zurück, dass da etwas schief gelaufen ist. Es wirft in mir die Frage auf, ob Jobs wirklich den Krebs hätte besiegen können, wenn er sich am Anfang nicht derart für eine alternative Heilmethode entschieden hätte.

Das Krebsleiden zeigt aber auch, wie sehr die Firma und die Marke Apple mit dieser Person verbunden war. Wie weit seine Visionen reichen, zeigt die Einführung der Apple Watch, die noch auf seinen Ideen fußt.

Ich kann man nach dem Lesen der Biografie sehr gut vorstellen, wie man im Dunstkreis eines Steve Jobs leiden musste. Je enger man ihm stand, umso schlimmer muss es gewesen sein. Eine Eigenart, die allen Visionären zugrunde liegen scheint, die die Welt in dieser Art und Weise beeinflussen.

Zumindest für mich offenbart die Biografie so einiges. Sie gibt einen Blick hinter die Kulissen frei, den ich so nicht erwartet hätte. Der aber offensichtlich) so von Jobs gewollt war.
Schlussendlich bleibt auch die Erkenntnis, dass wir Normalbürger nichts verpasst haben, wenn wir nicht in der Nähe dieser schillernden Personen stehen.

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Tags: appl, biografie, steve jobs   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Episoden eines Lebens: Die etwas andere Biografie

Fridolin Kurz
Flexibler Einband: 642 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.06.2016
ISBN 9781534746619
Genre: Romane

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