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diy, kochen, pixi, likör, mischung

Meine DIY-Küche

Agnes Prus , Yelda Yilmaz
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 19.09.2017
ISBN 9783868514599
Genre: Sachbücher

Rezension:

          Dieses Kochbuch ist seit langem mal wieder eines, was ich wahrscheinlich nicht mehr in meinem Küchenregal missen möchte. In Zeit von Lebensmittelskandalen, künstlichen Zusätzen und Geschmacksstoffen und Fastfood ist dieses Buch eine Wohltat für die Seele.
Inhalt:Es gibt zu vielen verschiedenen Kategorien der Küche feine Rezepte. Teilweise so, wie Oma das schon gemacht hat (Zwetschgenmus aus dem Ofen - ein Traum), teilweise neue Sachen, an die man sich gerne mal heranwagen kann (Currypasten, Kimchi und Co. klingt soooo verlockend). Es ist für jeden etwas dabei. Dabei fällt die Entscheidung mitunter schwer, ob man das nun für sich selber machen möchte oder ob man es als Geschenk/Mitbringsel für Freunde und Verwandte produziert. Alle Rezepte sind gut beschrieben und das meiste kann man gut im heimischen Lebensmittelmarkt erhalten. Für ausgefallene Zutaten gibt die Autorin auch immer eine Alternative an, die leichter zu beschaffen ist. Die Rezepte sind gut und verständlich beschrieben. Die Auswahl ist ein wirklich schöner Mix aus allem. Auch Tee aus heimischen Blüten und Kräutern kann man zusammenstellen. Bei vielen Rezepten gibt es noch extra Tipps und Variationen.
Aufmachung:die Bilder sind sehr ansprechend gestaltet. Das Buch ist nicht überladen, aber da wo es nötig ist für den Herstellungsprozess oder gut reinpasst, findet man welche.
Eigene Meinung:Wenn man schon immer mal Croissants selber machen oder komplett unbekanntes ausprobieren wollte, dann ist man hier genau richtig. Es gibt viele tolle Inspirationen, die einen dazu anhalten, mal wieder back to Basics zu kommen und nicht einfach ins Regal zu greifen und den vorgefertigten Kram zu kaufen. Das nenne ich Yoga in der Küche und ein bewusstmachen über das, was man isst/ist...        

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fantasy, palast, horror, expedition, abenteuer

Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

          Zusammenfassung:Zeitfenster 1:Eine Gruppe Jugendlicher wird für eine Expedition angeworben. Außer dass es sich um einen wiederentdeckten unterirdischen Palast in Frankreich handelt, wissen die fünf Jugendlichen nicht viel über das Projekt. Sie werden in einem Luxusjet nach Frankreich gebracht und genießen viele Annehmlichkeiten. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse und sie finden sich in dem unterirdischen Palast wieder, der viele Geheimnisse, Fallen und Kreaturen verbirgt. Zeitfenster 2:Die reiche Adelsfamilie du Bessancourt lebt auf einem prunkvollen Anwesen zur Zeit der französischen Revolution. Der Vater von Aurélie ist dem Wahnsinn nahe und setzt seine gesamte Energie in die Erbauung eines unterirdischen Palastes. Doch es gehen unheimliche Dinge dort vor und Aurélies Mutter weigert sich mit hinabzusteigen.
Der Schreibstil:Mir hat es sehr gut gefallen, dass Stefan Bachmann es geschafft hat, sich den jeweiligen zeitlichen Begebenheiten sprachlich gut anzupassen. Anouks salopper und miesepetriger Ton in der Gegenwart steht im Gegensatz zu der Sprache von Aurélie Jahrhunderte zuvor. Der Autor versteht es mit Worten umzugehen und nimmt den Leser mit in verschiedene Welten.
Die Charaktere:Anouk ist ein vermeindlich verwöhntes Mädchen aus einer reichen Familie in den USA. Sie ist nicht gut auf ihre Familie zu sprechen, die Hintergründe erfährt der Leser nach und nach. Sie gibt sich sehr verschlossen. Die Geschichte des gegenwärtigen Zeitfensters wird aus ihrer Sicht erzählt, so dass der Leser einen Einblick in ihre Gedankenwelt erhält. Meiner Meinung nach ist ihr Charakter sehr schön herausgearbeitet, so dass man sich schnell mit ihr identifizieren kann. Das Zeitfenster der Vergangenheit wird aus der Sicht der jungen Aurélie erzählt. Wie schon bei Anouk bekommt der Leser auch hier einen Einblick in ihre Gedanken und Beweggründe. Dementsprechend bleiben die anderen Charaktere natürlich ein wenig blasser und weniger tiefgründig. Allerdings schafft Stefan Bachmann es auch hier eine gute Skizze der jeweiligen Personen zu machen, sodass der Leser einen Eindruck hat, mit welcher Gruppe Menschen er es zu tun hat. Jederzeit weiß man genausoviel, wie die jeweiligen Protagonisten der verschiedenen Zeitfenster, was das Ganze meiner Meinung nach, noch spannender macht. Denn nach und nach lernen sich alle besser kennen und man erfährt mehr über die Gruppe von Menschen.
Eigene Meinung:Ich habe das Buch als sehr spannend empfunden und bis zum Schluss war nicht 100% klar, wo die Reise hingehen soll und was das große Ganze ist. Stefan Bachmann hat gut auf das Ende hingearbeitet, ohne dass es irgendwann langatmig geworden wäre. Am Ende gelingt es ihm, alle Fäden zusammen zu spinnen und ein klares Bild aus den ganzen Ereignissen zu schaffen.Ich fand es sehr spannend und habe es gerne gelesen. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich gut mit hinunter in den dunklen Palast nehmen lassen.Definitiv eine Empfehlung für alle, die auf Spannung mit einer Prise Fantasy stehen.        

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