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dystopie, infernale, mördergen, sophie jordan, jugendbuch

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785581674
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages durchgelesen. Sophie Jordan hat einfach einen sehr lockeren, einfach zu lesenden Schreibstil und schafft es, eine Spannung zu erzeugen, die einen fesselt.
Die Thematik des Buches ist etwas sehr Neues, das Gen ist sehr überzeugend erklärt und schafft es, den Leser zum Nachdenken zu bringen. Mehrmals fragte ich mich "Wie hätte ich reagiert?", sowohl die Sicht der Genträger war sehr ausgeprägt geschildert, aber ich konnte doch auch die Nicht-Genträger verstehen, was die ganze Welt von Davy sehr glaubhaft macht.
Zudem fand ich alle Charaktere sehr tiefgründig und habe sie sofort ins Herz geschlossen, beziehungsweise die "Bösen" aus tiefstem Herzen gehasst, genau wie es sein sollte. Vor allem Davy war mir sehr sympathisch, das Mädchen, dass am Anfang keine Ahnung von der Härte der Welt hat, musste schnell lernen und hat zum Schluss des Buches eine unglaubliche Entwicklung hingelegt.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, waren die kurzen Pressemeldungen, Briefe, Gesprächsmitschnitte, Chatverläufe etc., die zwar nicht wirklich Fragen klärten, aber einem kurze Einblicke in die Handlung und Gesellschaft abseits Davys Sicht lieferten.


Den Abzugspunkt gibt es allerdings für den Handlungsstrang. Die Geschichte wurde in der Ich-Perspektive aus Davy Sicht geschrieben und in zwei Teile geteilt. Der erste Teil war zum Teil sehr vorhersehbar und auch an Davy Charakter hat mich mehrmals gestört, wie sie mit den Vorurteilen der Nicht-Genträger kämpft und genau die gleichen Vorurteile ständig selber hegt. Der zweite Teil gefiel mir besser, auch Davy konnte ich besser fassen und wurde zu dem sympathischen Mädchen, das ich oben geschildert habe. 
So sehr ich Sean auch mochte, die Liebesgeschichte fand ich zum Teil ein bisschen leblos. Vor allem Seans Gefühle konnte ich nur schwer verstehen, denn ich habe nie verstanden, was ihn (vor allem am Anfang) dazu trieb, Davy zu helfen.
Mir schien es, als hätte  das Buch nicht wirklich einen Höhepunkt. Vor allem der Schluss war mir viel zu früh "ausklingend", genau in dem Fluchtkapitel hätte es  noch mehr Spannung und Handlung ertragen können.


Das Cover finde ich sehr, sehr passend, es ist eher schlicht, das Mädchen darauf passt gut mit meiner Vorstellung von Davy überein. Nur das H stört mich, denn es hat keine Ähnlichkeit mit dem im Buch beschriebenen Tattoo.


Fazit:
Ein sehr lesenswertes Buch, mit einer sehr interessanten Thematik, für mich allerdings nicht umbedingt ein Muss im Bücherregal.

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