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(1.088)

1.702 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 167 Rezensionen

liebe, sex, erotik, abbi glines, rush of love

Rush of Love - Verführt

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492304382
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Als Blaire nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater und seiner neuen Familie zieht, erfährt sie zunächst sehr viel Abneigung ihr gegenüber, vor allem von Rush, ihrem Stiefbruder. Und dennoch fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. 

Zu Blaire fällt mir leider absolut nichts ein, auf der einen Seite erfährt man im Buch sehr viel über sie, aber auf der anderen Seite weiß man letztendlich doch nichts von ihr. Genauso wie man überhaupt wenig über die einzelnen Charaktere herausfindet:

Ich meine da ist Blaire, deren Mutter gestorben ist und man hat dann als Leser vermutlich anfangs auch Mitleid mit ihr, doch dann kommen die Dinge die mich stören. Kaum ist sie in ihrer neuen Umgebung angekommen rennen ihr sämtliche Männer am Rockzipfel hinterher, so als ob sie plötzlich das einzige weibliche Wesen weit und breit wäre, was noch dadurch verstärkt wird, dass ihre gesamte Kleidung urplötzlich zu klein zu sein scheint. Na so ein Zufall aber auch! 

Rush war für mich am Anfang der Kotzbrocken in Person, schon allein die Art wie er mit Blaire umgegangen ist und vom einen Augenblick auf den anderen macht das Ganze eine 180°-Drehung und aus dem Bad Boy wird ein Schoßhündchen. 

Auch das Geheimnis, dass schon im Klappentext angekündigt wird, war meiner Meinung nach keineswegs so dramatisch wie geschildert. Ich habe die ganze Zeit auf den WOW-Effekt gewartet und das einzige was mir dabei durch den Kopf ging war: "Das war alles?!". 

Der Schreibstil war recht einfach gehalten und dementsprechend hatte ich das Buch auch relativ zügig durchgelesen, in erster Linie hat mich ja immer die Lüftung des großen Geheimnisses bei Laune gehalten das Buch weiterzulesen. 

Fazit

Mir gefiel Rush of Love - Verführt leider nicht ansatzweise so gut, wie ich es von einigen Bloggern mitbekommen habe. Wenn ich die Möglichkeit habe, mir Band 2 irgendwo auszuleihen, dann gebe ich ihm noch eine Chance, kaufen werde ich es mir aber definitiv nicht. 

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Tags: abbi glines, rush of love, verführt   (3)
 

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113 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

vampire, hexen, liebe, clann, verlust

Herzblut - Stärker als der Tod

Melissa Darnell , Peer Mavek
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783862787562
Genre: Fantasy

Rezension:


Savannah hat dem Rat der Vampire geschworen sich ganz von Tristan fernzuhalten, doch das gestaltet sich natürlich eher schwierig, immerhin besuchen sie die gleiche Schule. Während Savannah alles daran setzt sich von Tristan fernzuhalten um ihn zu schützen fährt er zunächst alle Geschütze auf um einen Weg zu finden mit Savannah glücklich zu werden.

Man merkt sichtlich, dass Savannah durch ihre Erfahrungen im ersten Band geprägt wurde, so kann man durchaus behaupten sie sei vernünftiger geworden und versucht keine Fehler zu machen durch die sie ihre geliebten Mitmenschen gefährden könnte. Auch charakterlich hat sie sich weiterentwickelt, sie stellt sich Dylan und den Zickenzwillingen und weißt sie sogar in ihre Schranken. 

Tristan dagegen kann es nicht fassen, dass Savannah ihre Beziehung so einfach über Bord wirft und lässt nichts unversucht um ihr doch noch nahe sein zu können. Er fühlt sich an seinem Ego gekratzt und deswegen versucht er Savannah ununterbrochen eifersüchtig zu machen.

Im zweiten Band rücken zwei Charaktere aus Band 1 in den Vordergrund durch die es zu einer Menge Verwirrungen kommt, daher war mein häufigster Gedanke beim Lesen: "REDET doch miteinander!!" Vor allem waren diese Momente auch ziemlich langwierig und mit der Zeit auch etwas nervig, was wiederum dem Lesefluss geschadet hat. Diese Momente a la "Sie liebt mich nicht mehr!", oder "Er hat mich ja schnell vergessen!" waren von der Autorin ganz sicherlich anders geplant, kamen mir aber sehr ermüdend vor.

Auf der anderen Seite wird der Leser aber auch mit deutlich mehr Spannung belohnt, vor allem zum Ende hin war es schwer mit dem Lesen aufzuhören und gleichzeitig zumindest für mich unmöglich den dritten Band nicht lesen zu wollen!

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung, die sogar einen Ticken besser ist, als der Vorgänger. Mit dem Finale hat mich Melissa Darnell wirklich sehr neugierig auf den dritten Band gemacht, der dann vielleicht auch dieses Buch übertrumpft?!

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Tags: herzblu, melissa darnell, stärker als der tod   (3)
 

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298 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

hexen, fantasy, jessica spotswood, töchter des mondes, maura

Töchter des Mondes - Sternenfluch

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960254
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cate lebt nun im Kloster der Schwesternschaft, wo sie sich ganz und gar nicht wohlfühlt. Doch auf Grund der Prophezeiung halten es alle für das Beste, denn es wird gemutmaßt, dass Cate die Hexe ist, welche die Hexen wieder an die Macht führen wird. Doch auch Maura und Tess könnten die Auserwählte sein und da sich die Situation durch die Bruderschaft immer weiter zuspitzt, treten auch Maura und Tess dem Kloster bei.

Cate ist mir nach wie vor sehr sympathisch, ich mag ihre Art und ihr Auftreten auch wenn sie sich die ein oder andere Bemerkung am besten verkniffen hätte, so ist sie mir eine der Liebsten Charaktere in der Geschichte. Sie handelt nicht einfach kopflos und aufs gerate Wohl hinaus, sondern sie überlegt und handelt besonnen.

Ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester Maura, die mir im ersten Band doch eigentlich ganz nett erschien. Sie offenbarte hier im zweiten Teil, dass sie unglaublich ehrgeizig, eifersüchtig und skrupellos ist. Vor allem auf den letzten Seiten ist mir buchstäblich die Kinnlade runtergeklappt.

Tess ist immer noch genauso, wie ich sie in Erinnerung hatte, aufgeschlossen und unglaublich lieb! Also das komplette Gegenteil zu Maura. Man merkt die ganze Zeit, wie sehr sie sich um eine gute Beziehung zu Maura bemüht, aber sie hat nun mal die gleichen Ansichten wie Cate und das erschwert die Situation.

Auch Finn ist wieder mit von der Partie und anfangs natürlich völlig verzweifelt und enttäuscht von Cate, weil sie anstatt ihre Verlobung bekannt zu geben, ihren Beitritt ins Kloster verkündete und das ohne jegliche Erklärung. Doch die beiden können einfach nicht ohne einander und so finden sie schnell wieder zusammen und treffen sich mehrmals heimlich, nicht zuletzt weil Finn sich auf die Seite der Schwesternschaft schlägt und als Spion Informationen liefert.


Der Schreibstil von Jessica Spotswood hat es mir sehr leicht gemacht, wieder in die Geschichte hineinzuschlüpfen, zwar waren meine Erinnerungen an den ersten Band schon etwas eingerostet, aber es reichte um mitzuhalten. 

Fazit

Ich bin wirklich sehr begeistert von der Fortsetzung von Töchter des Mondes, denn auch hier gelang es der Autorin mich voll und ganz zu fesseln und nun fiebere ich ganz gespannt dem Finale entgegen! 

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Tags: jessica spotswood, sternenfluc, töchter des mondes   (3)
 

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1.118 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 44 Rezensionen

fantasy, gabe, katsa, bo, liebe

Die Beschenkte

Kristin Cashore , Irmela Brender
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.02.2011
ISBN 9783551310095
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Katsa ist im ganzen Land bekannt, allerdings eher im negativen Sinne, denn sie wird von allen gefürchtet. Wo sie auftaucht weiß man, dass jemand bestraft werden soll und Katsa ist diejenige, die die Strafe vollzieht. Doch mit der Zeit erkennt Katsa mit Bos Hilfe, dass sie das eigentlich gar nicht will und zusammen mit ihm verlässt sie den Hof von König Randa um ein schreckliches Geheimnis zu lüften.

Anfangs ging es mir ähnlich wie vielen die das Buch gelesen haben, ich konnte mich nicht recht mit Katsa anfreunden, sie war einfach nicht die typische Protagonistin, falls es die überhaupt gibt. Auf jeden Fall aber hebt sich Katsa schon von anderen Hauptprotagonistinnen ab, denn sie fürchtet sich nicht vor anderen, nein alle anderen fürchten sich vor ihr und ihrer Gabe! Doch bald schon lässt sie Bo erkennen, dass ihre Gabe weit mehr beinhaltet. Im Laufe der Geschichte merkt man richtig den Wandel, den Katsa durchlebt und ich mochte sie von Kapitel zu Kapitel mehr.

Bo taucht zum ersten Mal in der Geschichte auf, als Katsa auf einer Befreiungsaktion ist und sie ihm dabei praktisch in die Arme läuft, dabei merkt man gleich, dass es zwischen den beiden eine Verbindung gibt. Bo hat es mir auch wirklich sehr angetan!

Die Grundidee mit den Beschenkten und auch die Umsetzung gefällt mir wirklich gut, vor allem weil man nie ganz genau erahnen kann, was als nächstes passiert. Die Spannung bliebt also von der ersten bis zur letzten Seite und es fiel mir mit zunehmender Seitenzahl immer schwerer das Buch aus der Hand zu legen!
Besonders die Liebesgeschichte die sich im Verlauf der Handlung entwickelt liest sich wunderschön, weil sie kein bisschen kitschig dargestellt wird.

Fazit

Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen! Leider fiel es mir aber sehr schwer eine Rezension dazu zu formulieren, was vermutlich auch daran liegt, dass es schon fast 2 Monate her ist, seit ich das Buch gelesen habe. 

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Tags: die beschenkte, kristin cashor   (2)
 

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(118)

221 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

vampire, hexen, herzblut, melissa darnell, fantasy

Herzblut - Gegen alle Regeln

Melissa Darnell , Peer Mavek
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785131
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Savannah hat nicht viele Freunde, vor allem nicht, seit sich die Kinder des Clanns gegen sie gestellt haben. Doch was hat Savannah falsch gemacht, diese Frage beschäftigt sie schon seit einiger Zeit und bisher hat sie keine Antwort darauf gefunden. Am schlimmsten ist es jedoch für sie, dass sich ihr bester Freund Tristan einfach von ihr abgewandt hat. Doch auch Tristan weiß nicht so genau, warum seine Eltern jeglichen Kontakt mit ihr verbieten und damit beginnt die wohl bekannteste Liebesgeschichte - Romeo und Julia gewürzt mit ein wenig Fantasy.


Unter dem Klappentext konnte ich mir anfangs nicht sonderlich viel vorstellen und musste mich einfach überraschen lassen. Und ich muss zugeben, der Aufbau der Geschichte hat mir wirklich zugesagt. Auch das Wechselspiel zwischen der Erzählperspektive von Savannah und Tristan geben dem Leser mehr Einblicke in das Geschehen und durch ausrechende Kennzeichung in welcher Gedankenwelt man sich nun befindet, kommt es auch nicht zu Verwirrungen. 


Leider konnte mich die Geschichte nur bedingt für sich einnehmen, da mir persönlich etwas die Spannung gefehlt hat. Und teilweise konnte ich vor Verzweiflung nur mit dem Kopf schütteln, da die Motive der Charaktere zeitweise schon sehr fragwürdig waren. 


Savannah hat es nicht leicht, erst wenden sich alle von ihr ab und in der Schule bekommt sie von den Kindern des Clanns deutlich zu spüren wie unbeliebt sie ist. Doch sie gibt sich stark und steht über dem Ganzen, was sie für mich in dieser Hinsicht doch recht sympathisch wirken lässt. 


Tristan wird im Großteil der Geschichte wirklich unrecht getan, alle halten ihn für einen Aufreißer und auch Anne, eine Freundin von Savannah lässt zunächst kein gutes Haar an ihm, doch als Leser weiß man es von Anfang an besser.


Auf den letzten Seiten wurde es dann doch noch spannend und obwohl ich anfangs nicht sonderlich den Drang nach einem zweiten Band verspürte, reizt es mich jetzt doch zu wissen, wie es weitergeht.


Fazit:


Auch wenn Herzblut - Gegen alle Regeln kleine Schwächen aufweist, hat es mich dennoch ein paar schöne Lesestunden beschert und ich freue mich auf die Fortsetzung. 

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Tags: gegen alle regeln, herzblut, melissa darnel   (3)
 

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(5.071)

7.103 Bibliotheken, 83 Leser, 13 Gruppen, 551 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Olivia, oder besser Liv hat kein leichtes Leben, ständig muss sie zusammen mit ihrer Schwester Mia, ihrer Mutter und ihrem Kindermädchen Lottie von einem Ort zum anderen ziehen. Doch endlich scheint ihre Mutter sesshaft werden zu wollen, doch anders als geplant, denn sie sollen in das Haus von Ernest und seinen beiden Kindern Florence und Grayson einziehen. Da ist das Chaos vorprogrammiert! Aber Schwierigkeiten bei der Familienzusammenführung sind nicht das einzige Problem, wie Liv bald feststellen muss.

Liv ist mir mit ihrer spritzigen und temperamentvollen Art sofort ans Herz gewachsen! Absolut unglaublich, wie oft sie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Mit ihrer Neugier und ihrer ganz besonderen Vorliebe für Geheimnisse hat sie mich richtig angesteckt und sofort mitgerissen. Und da passt es doch wirklich bestens, dass ausgerechnet ihr neuer Stiefbruder Grayson ein Geheimnis zu haben scheint. Doch bald schon merkt sie, dass noch mehr Personen darin verwickelt sind: Arthur, James, Henry, Grayson und Anabel. 

Eine bedeutende Rolle nimmt auch Henry in der Geschichte ein, denn Liv trifft sich nachts beim Träumen immer mit ihm und so kommen sich die beiden näher. Es ist wirklich richtig süß zu beobachten, wie sie sich vorsichtig annähern und wie Liv von "ich bin immun gegen Jungs" zu "wenn ich Henry sehe schau ich wie ein Schaf" mutiert! Und erst die Bedeutung des Schlüssels, den man ja auch auf dem Cover sieht - unglaublich romatisch! Der Traum aller Mädchen-/Frauenherzen. 

Zwei "Elemente" aus dem Buch haben es mir wirklich angetan und ich finde die Idee wirklich soo super! Zum einen das mit den Traumtüren (ich habe mir die ganze Zeit vorgestellt, wie wohl meine Tür aussehen würde) und dann das mit dem Tittle-Tattle-Blog der Frognal Academy, den es übrigens auch in echt gibt (hier). Zwar ist Secrecy, also die Autorin des Blogs alles andere als ein herzensguter Mensch, aber teilweise muss man dann doch über ihre Blogeinträge schmunzeln. Während der Geschichte versuchen Mia und Liv ja herauszufinden, wer denn hinter Secrecy steckt und auch ich habe mir überlegt um wen es sich denn handeln könnte, mal sehen, ob es im zweiten Teil aufgelöst wird! Soweit ich weiß, soll der Blog ja regelmäßig mit Posts am Laufen gehalten werden um die Wartezeit auf Band 2 zu verkürzen. 

Die Geschichte ist wunderbar zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten, wie ich es auch schon von der Edelstein-Trilogie gewohnt bin. Die Spannung hat sich die Autorin dann bis zum Schluss aufgehoben, zwischen drin gab es nur ein paar vereinzelte Spannungsfünkchen, die waren aber wirklich minimal, was aber absolut nichts negatives ist.

Fazit:


Silber - Das erste Buch der Träume ist ein grandioser Auftakt zu einer hoffentlich genauso wunderbaren Trilogie und am liebsten würde ich sofort Band 2 lesen! 

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Tags: das erste buch der träume, kerstin gie, silber   (3)
 

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(4.474)

6.588 Bibliotheken, 114 Leser, 18 Gruppen, 361 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, dämonen, liebe, vampire

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Clary ist ein ganz normales Mädchen in einer ganz normalen Welt, so scheint es jedenfalls, doch als sie eines abends mit ihrem besten Freund Simon den Club Pandemonium aufsucht ändert sich nach und nach alles! Nicht nur, dass ihre Mutter von einem Dämon entführt wurde, nein Clary stellt fest, dass alle Mythen über Vampire, Werwölfe, Hexenmeister und dergleichen real sind. Dinge, die sie vorher nie wahrgenommen hat springen ihr nun förmlich ins Gesicht. Doch was hat es mit dem mysteriösen Schattenjäger Jace auf sich, wohin wurde ihre Mutter entführt und welche Rolle spielt sie dabei? 

Ich habe es wirklich sehr lange hinausgezögert das Buch endlich zu lesen, ich hatte einfach so hohe Erwartungen an das Buch und so große Angst, dass diese nicht erfüllt würden. Aber weit gefehlt! 

Clary ist mir direkt ans Herz gewachsen und wie könnte sie auch nicht? Immerhin wurde ihre Mutter von Dämonen entführt und sie muss feststellen, dass sie nicht nur fast nichts über ihre Mutter weiß, sondern auch gar keine Ahnung über ihre eigene Herkunft hat. Und am Ende staunte nicht nur sie über den Verlauf der Handlung!

Jace scheint zu Beginn sehr arrogant und total von sich überzeugt, doch diese von ihm erschaffene Mauer hält nicht lange stand und man erkennt schon bald den weichen Kern hinter der Fassade. Daran ist nicht zuletzt Clary schuld, denn man bemerkt schnell die Chemie zwischen den beiden.

Simon ist der nette Junge von nebenan, der komplett in Clary verliebt ist und natürlich weiß alle Welt bescheid nur Clary bekommt davon rein gar nichts mit! So entsteht hier eine wunderbare Dreiecksgeschichte und man kann keineswegs mit Sicherheit behaupten, dass er keine Chancen bei ihr hätte, allerdings nur auf Grund eines winzigen Details, das mich ziemlich am Ende von Band 1 sehr geschockt hat! 

City of Bones war für mich keinesfalls durchschaubar oder offensichtlich, immer wenn man dachte auf der richtigen Fährte zu sein wurde man eines besseren belehrt. Auch war die Geschichte durchgehend Spannend gestaltet, besonders die letzten Kapitel haben mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Vor allem hat sich wieder einmal bestätigt, traue nichts und niemandem! 


Fazit: 


Ein wirklich gelungener Auftakt zur Chroniken der Unterwelt-Reihe und ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Geschichte im zweiten Teil entwickeln wird. 

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Tags: cassandra clare, chroniken der unterwelt, city of bones   (3)
 

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981 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 103 Rezensionen

dystopie, liebe, fantasy, mystiker, jugendbuch

Mystic City - Das gefangene Herz

Theo Lawrence , Andreas Helweg
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.05.2013
ISBN 9783473400997
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aria leidet laut Aussage ihrer Eltern durch Einnahme von Stic unter Gedächtnisverlust und kann sich deshalb nicht an ihren Geliebten Thomas erinnern. Als sie ihn auf ihrer Verlobungsfeier sieht, ist es, als sähe sie ihn zum ersten Mal, dabei sind die beiden doch unsterblich ineinander verliebt und das obwohl ihre beiden Familien verfeindet sind. Doch es ist tatsächlich nicht alles so, wie es zu sein scheint! 
Aria hat ihr Herz auf jeden Fall auf dem rechten Fleck, so viel steht fest! Sie steht für ihre Überzeugungen ein, auch wenn sie dafür einen hohen Preis zahlen muss. Andererseits sind ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar, sie wirkt auch teilweise sehr naiv, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sie sehr überbehütet aufgewachsen ist. Im Verlauf der Geschichte jedoch wird sie zunehmend selbstbewusster und zeigt auch einen sehr starken Willen.
Thomas ist mir wirklich sehr unsympathisch und das hat sich im Laufe der Geschichte kein bisschen verändert! Ich kann aber nicht einmal wirklich sagen, woran das zumindest anfangs gelegen hat. Vielleicht einfach durch seine zurückhaltende Art und die Art und Weise, wie er mit Aria umging. 
Hunter dagegen ist mir direkt ans Herz gewachsen und auch beim Lesen hat man sofort eine Chemie zwischen ihm und Aria gespürt. Andererseits ist er auch ein verschlossenes Buch und man erfährt nur Stück für Stück immer mehr von ihm. Mit den sogenannten Mystikern, zu welchem Hunter ja ebenfalls gehört, baut der Autor ein schönes Fantasy-Element mit ein, was mich persönlich völlig überzeugt hat! 
Die Idee mit den Folgen der Klimakatastrophe finde ich wirklich gelungen, es so darzustellen, dass die gesamte Stadt, so wie wir sie kennen überschwemmt ist vom Schmelzwasser der Pole, allerdings wurde ich darauf hingewiesen, dass wenn es wirklich so heiß ist in der Stadt, dass dann das Wasser doch verdampfen müsste. Jedenfalls leben Aria und im Grunde alle gut betuchten Leute oben in ihren Horsten, während die ärmere Bevölkerung in der Tiefe wohnen muss. Zur ärmeren Bevölkerung zählen natürlich alle Mystiker, denn die haben es alles andere als leicht in dieser Stadt!Viel Spannung war während des Lesens nicht bemerkbar, da die Geschichte doch leicht zu durchschauen war, lediglich am Schluss folgte ein Knaller auf den anderen, aber auch das Ende kam sehr plötzlich und genauso plötzlich endete das Buch. Aus irgendeinem Grund hatte ich aber trotzdem diesen Drang weiterzulesen! Wenn ich allerdings nicht wüsste, dass es eine Reihe werden soll, könnte man mutmaßen, dass es sich um einen Einzelband handelt. 
Fazit:
Mystic City ist ein gelungenes Werk, dem man allerdings ein paar Schwachstellen anmerkt, dennoch war es ein schönes Lese-Erlebnis und ich bin gespannt, ob sich der Autor mit Band 2 steigern wird. 

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Tags: das gefangene herz, mystic cit, theo lawrence   (3)
 

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(178)

372 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 60 Rezensionen

unsterblichkeit, liebe, dschungel, jessica khoury, wissenschaft

Die Einzige

Jessica Khoury , Ursula Höfker
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401068695
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Pia ist perfekt, das sagen zumindest alle aus Little Cam, einem Forschungsgebiet mitten im Amazonas. Nur Onkel Antonio gelingt es nicht diese Euphorie an den Tag zu legen. Aber eines steht fest, Pia ist etwas besonderes, sie ist unsterblich. Mittels eines aufwendigen Prozesses und eines geheimen Mittels namens Immortis ist es den Wissenschaftlern gelungen sie zu erschaffen. Pias größter Wunsch ist es ihre eigene Rasse zu verbreiten, sie will neue Unsterbliche schaffen - ihren Mister Perfect. Doch dafür muss sie sich zunächst einigen Tests unterziehen, die für Pia zunächst keinen Sinn ergeben. Zudem kommt hinzu, dass sie Little Cam eigentlich nicht verlassen darf, und genau genommen ist alles was auch nur im entferntesten mit der Außenwelt zu tun hat verboten. Doch eines Nachts gibt ihr ein Loch im Zaun die Gelegenheit sich auch außerhalb des Geländes umzusehen, dabei trifft sie auf den Eingeborenen Eio. Plötzlich stehen ihre Gefühle Kopf, denn sie hegt Gefühle für den wilden Jungen, auf der anderen Seite weiß sie, dass alle Menschen um sie herum die sie liebt eines Tages sterben werden und sie alleine zurückbleiben wird, deswegen verfolgt sie ihr Ziel vorläufig hartnäckig weiter. 
Pia habe ich ganz schnell in mein Herz geschlossen! Alle reden immer davon, dass sie ja ach so perfekt sei, doch ihr steigt das Ganze nicht zu Kopf. Sie ist ein freundliches und aufgeschlossenes Mädchen mit einem klaren Ziel vor Augen. Vor allem aber ist sie nicht die Sorte von Hauptprotagonistin, die einen Typen sieht und sofort total in ihn verknallt ist. Nein, sie geht es  ruhig an und will anfangs sowieso nur Freundschaft, denn für mehr will sie ja ihren Mister Perfect erschaffen. 
Eio ist wirklich herzallerliebst! Und wirklich ziemlich verliebt in seinen Pia-Vogel! Wer sonst würde sich freiwillig gegen einen Zaun werfen, der unter Strom steht nur um ihr zu Hilfe zu kommen? Sie also sozusagen aus ihrem Käfig zu befreien. 
Es gab jede Menge weiterer Charaktere, die mich teilweise wirklich zur Weißglut gebracht haben und dir froh sein können, dass sie nur in einem Buch vorkommen und nicht hier frei herumlaufen, denn dem ein oder anderen würde ich wahnsinnig gerne eine Portion Immortis verabreichen! Aber andere, wie zum Beispiel Onkel Antonio, Onkel Will oder Tante Hariet sind mir richtig ans Herz gewachsen. Weil sie im entscheidenden Moment auf Pias Seite waren und sich auch vorher bereits positiv bemerkbar machten. 
Wahnsinnig wäre ich beinahe auch geworden, weil man als Leser teilweise so im Dunkeln getappt ist und es wirklich ewig gedauert hat, bis die ganzen Geheimnisse endlich gelüftet wurden. Vor allem das Geheimnis um die Herstellung von Immorits wurde bis zum bitteren Ende nicht verraten, dafür war der Schock um so größer, als ich es endlich herausgefunden hatte! 
Fazit:
Eine wahnsinnig spannende und neuartige Geschichte, die ich bis dato so noch nicht kannte und die mich vom ersten Augenblick mit sich gerissen hat. 

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Tags: die einzig, jessica khoury, the origin   (3)
 

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(8.465)

10.122 Bibliotheken, 109 Leser, 11 Gruppen, 558 Rezensionen

erotik, liebe, sex, bdsm, ana

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

E. L. James , Andrea Brandl , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.07.2012
ISBN 9783442478958
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ana ist 21 Jahre alt und sehr unerfahren im Umgang mit dem männlichen Geschlecht. Der Richtige war eben bisher noch nicht dabei, doch als sie anstelle von Kate ein Interview mit einem reichen Jungunternehmer namens Christian Grey führen soll, scheint der Richtige zum greifen nah! Denn er geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf und läuft ihr auch ständig über den Weg. Doch wie es mit der Liebe eben so ist - sie ist einfach kompliziert!

Anastasia Steele, oder kurz Ana ist ein richtiger Tollpatsch und manchmal kam sie mir auch wie ein kleines trotziges Kind vor, stur und unnachgiebig. Auf der anderen Seite tut sie mir dann aber schon wieder ein bisschen leid, da verliebt sie sich zum ersten Mal so richtig in jemanden und dann sowas! Und entgegen der Meinung, dass sie das Ganze eventuell abschrecken könnte, fühlt sie sich dadurch nur noch mehr zu ihm hingezogen.

Christian konnte ich anfangs gar nicht so recht einschätzen und wenn ich ehrlich bin kann ich das immer noch nicht, er wirkt so verschlossen und teilweise auch geheimnisvoll und auf der anderen Seite überschüttet er Ana mit seiner Fürsorge. Und nicht nur Ana musste es sich während der Geschichte verkneifen mit den Augen zu rollen, sondern auch ich, besonders wenn er den reichen Schnösel raushängen lies - ich sage nur: "..weil ich es kann"!

Vor dem Lesen war mir gar nicht bewusst, dass dieses Buch eigentlich als Fanfiction zu Twilight gedacht war. Darauf bin ich eigentlich mehr durch Zufall gestoßen und ich muss sagen, dass es doch wirklich einige Charakterzüge gibt, die Bella und Edward sehr ähneln. Beim Lesen keimte spätestens dann der Verdacht auf, als Christian meinte, dass er nicht gut für Ana wäre und sie sich sozusagen besser von ihm fernhalten solle. Na, wenn das mal nicht eins zu eins übertragbar ist! Finde ich aber so gesehen wirklich gut von der Autorin umgesetzt.

Die Geschichte wird zum einen durch die erfrischende Art von Anas Freundin Kate lebendig, zum anderen aber auch durch die E-Mails, die sich Christian und Ana schreiben, manchmal konnte ich nicht an mich halten und musste einfach drauf loslachen. Einen richtigen Vergleich zu anderen Erotik-Romanen habe ich ja nicht, da es mein erster ist, aber ich finde, dass die Geschichte im Mittelteil etwas an Schwung verloren hat. Ich war wirklich vom ersten Moment an gefesselt, doch mit der Zeit ist dieses Gefühl verebbt und erst gegen Ende des Buches hat es neue Fahrt aufgenommen. Und das Ende zwingt mich förmlich mir den zweiten Band zuzulegen!


Fazit:


Für Fans von Erotik-Romanen ist Shades of Grey ganz sicher ein Muss und ich kann auch teilweise nachvollziehen, dass es einen derartigen Boom ausgelöst hat. Aber anders als beispielsweise bei Fantasy-Romanen muss hier jeder selbst entscheiden, ob er sich dafür begeistern kann oder nicht. Erotik-Romane sind nicht jedermanns Sache.

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Tags: e. l. james, erotik-roman, shades of grey   (3)
 

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(288)

579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Callie kann zum ersten Mal seit langer Zeit aufatmen. Dank ihr ist die Body Bank Geschichte und sie lebt glücklich mit ihrem Bruder Tyler und ihrem besten Freund Michael im Anwesen ihrer verstorbenen Mieterin, doch dann taucht auf einmal diese Stimme in ihrem Kopf auf - DIE Stimme - die Stimme des Old Man. Callie muss feststellen, dass gar nichts in Ordnung ist, rein gar nichts. Schließlich wird sie vom Old Man auch noch gezwungen, sich mit ihm zu treffen, doch soweit kommt es erst gar nicht, denn sie wird von Hyden - dem Sohn des Old Man abgefangen. Nach anfänglichem Misstrauen schmieden die beiden gemeinsam Pläne gegen den Old Man und eine spannende Reise beginnt!
Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass ich absolut nicht in die Geschichte hineinkomme, weil ich ja gar nicht mehr genau wusste, was denn in Teil 1 passiert ist, doch nachdem einzelne Stimmen verlauten ließen, dass man sich durch einige Rückblenden schnell zurecht findet, hab ich mir das Buch kurzerhand geschnappt und drauf los gelesen. Und tatsächlich fiel es mir überhaupt nicht schwer, wieder in die Geschichte zu finden. Natürlich war die Spannung auf dieses Buch auch entsprechend hoch, da es ja doch etwas länger her ist, seit Starters erschienen ist!
Callie ist mir nach wie vor sehr sympathisch, sie tut einfach alles, um ihre geliebten Mitmenschen nicht in Gefahr zu bringen. Auch wenn sie sich dabei in die Hände des Old Man begeben muss. Besonders für ihren Bruder würde sie alles tun, was auch bereits im ersten Band auffällt! 
Hyden ist ein Charakter der im zweiten Band neu hinzukommt, ich gehöre zu der Fraktion, die ihm am Anfang definitiv misstraut und auch wenn er immer behauptet hat, seinen Vater zu hassen und auf der "guten" Seite zu stehen, konnte ich zunächst kein Vertrauen zu ihm aufbauen.
Michael tat mir beim Lesen wie im ersten Teil etwas leid, denn vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber ich denke er würde gern mehr sein als nur Callies bester Freund. Doch auch wie in Starters gibt es in der Fortsetzung jemanden der ihm den Platz etwas streitig macht. 
Bis Hyden in die Geschichte platzt hat mir das Buch nicht so gut gefallen wie der erste Teil, dafür war das Ende umso spannender und ich hatte diesen einen Schock-Moment, als mir wirklich fast das Herz stehen geblieben ist, was alles wieder rausreist und die Dilogie schließt mit einem wie ich finde tollen Ende ab. 
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, bei der mich zwar der Anfang zunächst nicht so begeistern konnte, aber das Ende mich umso mehr gefesselt hat.

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Tags: ender, lissa price   (2)
 

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(322)

635 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 140 Rezensionen

dystopie, flucht, artikel 5, ember, chase

Artikel 5

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ember hält sich bedeckt, seit der Einführung der Moralstatuten achtet sie sehr darauf nicht aus der Menge hervorzustechen und das gelang ihr eigentlich immer sehr gut. Doch eines verhängnisvollen Tages werden sie und ihre Mutter von der MM überrascht. Angeklagt aufgrund eines Verstoßes gegen Artikel 5! Mit aller Kraft versucht sie sich dagegen zu wehren und will um jeden Preis ihre Mutter beschützen, doch das gelingt ihr nicht und als sie feststellen muss, dass auch noch ausgerechnet Chase bei der Verhaftung mit dabei ist bricht für sie eine Welt zusammen. 
Ich war sofort Feuer und Flamme für das Buch, denn ich liebe es, wenn es sich nicht so endlos lange hinzieht, bis denn endlich etwas passiert. Bei Artikel 5 war genau das Gegenteil der Fall, kaum habe ich mit dem Lesen begonnen, schon war es spannend und nervenaufreibend und ich konnte das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen, leider fehlte mir dazu die Zeit. 
Ich finde es sehr gut, dass man wirklich viel über Ember erfährt und ich mochte sie auch gleich von Anfang an, habe also mit ihr mitgelitten und mich auch mit ihr gefreut und gegen Ende hin musste ich sogar ein paar Tränchen zurückhalten. Auch die Rückblenden auf ihre gemeinsame Zeit mit Chase haben sehr viel zum Verständnis der Geschichte beigetragen. Teilweise habe ich Ember auch bewundert, einfach weil sie sich nicht unterkriegen lies und jede Gefahr auf sich genommen hat, nur um ihrer Mutter zu helfen und beistehen zu können. Andererseits habe ich mir beim Lesen des öfteren mit der Handfläche auf die Stirn geschlagen, weil ich nicht verstehen konnte, wie man so naiv sein kann und warum man, wenn man eh schon tief im Mist steckt dann noch weiter bohrt um noch tiefer zu versinken?! 
Chase gegenüber war ich eigentlich die meiste Zeit skeptisch, ich konnte anfangs einfach kein Vertrauen aufbauen, genauso muss es wohl auch Ember ergangen sein. Doch mit der Zeit hat er sich immer weiter geöffnet und hat sich ihr anvertraut und so wurde er auch mir endlich sympatisch. Als Leser kam ich auch durchaus auf meine Kosten, zwar war die Grundstimmung schon eher gedrückt und düster, aber durch die ein oder andere Zankerei zwischen Ember und Chase wurde die Geschichte doch etwas aufgelockert und ich hatte auch mal was zu lachen. 
Ich war auch wirklich begeistert von der Welt wie sie Kristen Simmons erschaffen hat, ich meine würde unsere Welt so aussehen, dann würde ich mir vermutlich einen Strick nehmen und naja, aber davon zu lesen und einzutauchen und sich dann als Leser genauso zu fühlen wie Ember und viele andere Widerstandskämpfer fand ich einfach toll! Ich habe wirklich gemerkt, wie an manchen Stellen die Wut in mir hochgekocht ist und ich bestimmten Personen am liebsten mal die Meinung gegeigt hätte und noch mehr, denn teilweise blieb mir schon die Luft weg.
Fazit: 
Wer ein Fan von Dystopien ist, wird wirklich begeistert sein und sollte das Buch auf jeden Fall lesen! Allerdings sollte man sich schon vor Augen halten, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist und dass es an manchen Stellen auch recht brutal zugeht. 

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Tags: artikel 5, kristen simmon, moralstatuten   (3)
 

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612 Bibliotheken, 11 Leser, 4 Gruppen, 46 Rezensionen

krimi, england, chemie, mord, flavia de luce

Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.10.2011
ISBN 9783442378258
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Flavia hat sich seit ihrem ersten Mordfall kein bisschen verändert! Die charmante Giftmischerin hat es nicht leicht mir ihren beiden Schwestern und ihrem Vater und jetzt kommt auch noch ihre Tante zu besuch - na das kann ja heiter werden! Doch es tut sich was in Buckshaw! Rupert Porson, der berühmte Puppenspieler steckt mit seiner Assistentin Nialla in dem verträumten kleinen Städtchen fest und so packt der Herr Vikar die Gelegenheit beim Schopf und überzeugt Rupert zwei Vorstellungen zu geben. Doch ein Mordfall sorgt für jede Menge Aufregungen und ein längst in Vergessenheit geratener Selbstmord wird neu aufgerollt und sorgt ebenfalls für Wirbel.
Wie ich es gar nicht anders von Flavia kenne, brennt sie darauf den Fall zu lösen! Wenn da nicht ihre beiden Schwestern wären, die ihr das Leben schwer machen. Auch ihr Vater ist alles andere als begeistert davon, dass Flavia des öfteren die Zeit vergisst und nicht pünktlich zum Abendessen oder ähnlichem erscheint. Doch davon lässt sie sich natürlich nicht unterkriegen! Genau wie im ersten Buch war sie mir sofort sympathisch und ich wurde richtig mitgerissen, gegen Ende der Geschichte konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. 
Dieses Mal fand ich die Geschichte noch ein Stückchen spannender, ich hab praktisch ständig damit gerechnet, dass jemand hinter dem nächsten Baum hervorkommt und Flavias letztes Stündchen hätte geschlagen. Im Gegensatz zum letzten Mordfall bin ich auch nicht auf den Täter gekommen, ich habe zwar ständig Vermutungen angestellt, aber die trafen alle nicht zu. Um so größer war dann am Ende auch die Überraschung, als natürlich Flavia den Fall aufklärte und dann kam dieser "Aah!-Moment", in dem man sich denkt: "Stimmt, eigentlich logisch!" 
Natürlich klappte mir dann und wann auch mal wieder die Kinnlade runter, wenn Flavia ein chemisches Experiment durchführte und dabei eine Entdeckung machte, mit der ich nie gerechnet hätte! 
Allerdings zog sich die Geschichte sehr in die Länge, auf den ersten paar Seiten habe ich gar nicht so den Drang verspürt unbedingt weiterlesen zu müssen und es hat ja auch wirklich richtig lang gedauert, bis es dann überhaupt endlich zum Mordfall kam. 
Fazit:Alles in allem gefiel mir Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel ganz gut, ich hätte mir nur gewünscht, dass es sich nicht so in die Länge zieht, bis endlich etwas passiert. Also eher ein Buch für zwischendurch, da es mich persönlich  nicht so gefesselt hat wie Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet.

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Tags: alan bradley, flavia de luce, mord ist kein kinderspie   (3)
 

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409 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

liebe, herz, märchen, kuckucksuhr, jack

Die Mechanik des Herzens

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Carl's Books, 08.06.2012
ISBN 9783570585085
Genre: Fantasy

Rezension:

Jack ist ein richtiges Unglückskind! Wenn Madeleine ihm keine Kuckucksuhr eingesetzt hätte, wäre er noch am Tag seiner Geburt verstorben, doch mit diesem Herz darf er niemals lieben. Was allerdings eine echte Herausforderung für ihn ist, denn er hat sein Herz an Miss Acacia verloren. Und wer kann sich schon gegen die Liebe wiedersetzen? 
Jack scheint mir ein kleiner, gebrechlicher Junge zu sein, was sich auch für mich bestätigt, als er auf Joe trifft, einen Klassenkameraden, der auch in Miss Acacia verliebt ist. Wie das eben so ist, wenn zwei Jungen sich in ein Mädchen verlieben, kommt es zu Eifersucht und Joe nimmt Jack ganz schön hart ran! Aber eines Tages schlägt Jack tatsächlich zurück, muss aber daraufhin fliehen und packt die Gelegenheit nach Miss Acacia zu suchen. Mich hat es sehr verwundert, dass er während des gesamten Buches nicht einmal daran gezweifelt hat, was Madeleine ihm erzählt hat, ich würde mich nicht damit abfinden können niemals lieben zu dürfen.
Wie schon erwähnt ist Jack der Übeltäter in der Geschiche, denn er machte Jack nicht nur während der Schulzeit das Leben zur Hölle. Allerdings kann ich ihn auch ein Stück weit verstehen, denn es ist ganz natürlich, dass man seine große Liebe nicht einfach so aufgibt, nein man kämpft dafür, auch mit unfairen Mitteln, falls nötig. 
Miss Acacia war mir nicht direkt unsympathisch, aber sie wirkte auf mich sehr eitel und ich fand es nicht immer ganz fair, wie sie mit Jack umgegangen ist. Am Ende der Geschichte jedoch konnte sie mächtig Pluspunkte sammeln und ich war richtig gerührt von ihrem "Geständnis".
Madeleine erschien mir als sehr gute und fürsorgliche Mutter für Jack, auch wenn er nicht ihr leibliches Kind ist, so hat sie es dennoch genauso behandelt und Jack war ihr auch sehr zugewandt und hat sie so geliebt, wie Kinder ihre Mütter lieben. 
Insgesamt war es eine schöne Geschichte für zwischendurch, leider fand ich sie an manchen Stellen ein bisschen zu kurz geraten und ich hätte gern mehr erfahren über die einzelnen Personen, am Ende des Buches musste ich feststellen, dass ich eigentlich nur über Jack richtig viel wusste, die anderen Personen wurden eigentlich nur mehr angerissen. Auch das Ende war ziemlich schnell abgehandelt, was ich sehr schade fand. Positiv fiel mir auf, dass es eine Geschichte ohne Happy End ist, zumindest gab es für mich keines. Das hat man bei Büchern ja auch relativ selten, denn die meisten Leser wollen Bücher die gut enden, oder lesen nur Bücher mit einem glücklichen Ende. 

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Tags: die mechanik des herzen, mathias malzie   (2)
 

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502 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, partials, jugendbuch, krieg, kira

Partials - Aufbruch

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kira Walker lebt in einer Welt, in der nur noch eine erschreckend geringe Anzahl von Menschen wohnt. Denn die Menschheit wurde vor über 11 Jahren fast komplett ausgelöscht. Die sogenannten Partials sollten für die Menschheit den Isolationskrieg gewinnen, nachdem sie dies erfolgreich bewältigt hatten richteten sie sich jedoch gegen ihre Schöpfer und vernichteten einen Großteil der Menschheit, schlimmer noch es wurde ein gefährlicher Virus freigesetzt, der alle Neugeborenen binnen weniger Stunden sterben lässt - die Menschheit ist dem Ende nahe! Doch nicht nur die Partials sind eine Bedrohung, sondern auch die Stimme, die sich mehr und mehr gegen die Bevölkerung und den Senat auflehnt, nicht zuletzt auf Grund des Zukunftsgesetzes.
Das bekommt auch Kira ständig mit, denn sie arbeitet als Praktikantin auf einer Säuglingsstation und muss jedes Mal zusehen, wie ein neues Neugeborenes unter ihren Händen wegstirbt. Eines Tages beschließt sie nicht mehr länger nur noch zuzusehen, auch gegen den Willen des Senats und so macht sie sich auf den Weg in das Gebiet der Partials.

Bevor ich angefangen habe zu lesen hatte ich enorme Ansprüche an das Buch, nicht zuletzt auf Grund der vielen Rezensionen die ich gelesen habe. Aber ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil von Dan Wells gefällt mir wahnsinnig gut, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Auch wurde es einem beim Lesen nie langweilig, die Spannung war immer vorhanden und auch konzentriert sich Dan Wells nur auf das nötigste und wirklich wichtige, er versucht nicht die Handlung unnötig weit hinauszuzögern.

Kira ist mir persönlich sehr sympatisch erschienen, auch weil sie teilweise einfach handelt, was ich wirklich bemerkenswert finde. Wenn sie von etwas überzeugt ist, dann lässt sie nicht locker und kämpft dafür, notfalls lehnt sie sich dafür auch etwas zu weit aus dem Fenster. Während man bei den Mitgliedern des Senats das Gefühl bekommt, dass es sie nicht wirklich interessiert, was mit der verbliebenen Menschheit passiert, wird Kira aktiv und und unternimmt etwas und riskiert dabei sogar ihr Leben. Wer würde heute schon noch mit der Einstellung Ein Leben für das der gesamten Menschheit an sein Tagwerk gehen? Angetrieben wird sie dabei vor allem, weil sie das Leben der Tochter von Madison, ihrer Ziehschwester retten möchte. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, wie sie die überaus komplexen Zusammenhänge bei der Forschung an Samm sofort versteht. Kira, die Praktikantin, die am Ende mehr über das RM-Virus herausgefunden hat, als alle anderen in 11 Jahren zusammen!

Samm ist der Partial, der von Kira und ihrer Gruppe gefangen genommen wird und an dem sie später Versuche durchführt. Zunächst hatte ich keinen positiven Eindruck von ihm, da er ja in der Geschichte eigentlich der Bösewicht ist, doch je mehr man von ihm erfährt, desto mehr ist man davon überzeugt, dass ihm eigentlich unrecht getan wird und man leidet mit ihm. Aber das Misstrauen ihm gegenüber blieb nie ganz aus und ich sollte teilweise Recht behalten. Alles in allem kann man sagen, dass man aus ihm nicht ganz schlau wird und ich bin gespannt, ob Kira im zweiten Band erneut auf ihn trifft.

Marcus ist Kiras fester Freund und beinahe-Verlobter und nimmt im ersten Band nur eine sehr geringe Rolle ein, da er Kira beispielsweise nicht begleitet als sie einen Partial "fangen" möchte. In den wenigen Situationen, in denen Kira und Marcus allein sind kommt es oft zu hitzigen Auseinandersetzungen, aber man spürt auch wie sie sich von einander angezogen fühlen. Ich bin gespannt, ob er in Band 2 der Trilogie mehr mitwirkt, bin aber eher weniger optimistisch.

Mich hat die Handlung sehr berührt und zum Nachdenken angeregt und das gesamte Buch ist ein absolutes MUST-READ! Es hat mir wahnsinnig viele schöne Stunden beschert, durch seine Charaktere und die Handlung und ich bin schon extrem gespannt auf den zweiten Band der Trilogie, da es am Ende des Buches einige Wendungen gab, die man als Leser nicht voraussehen hätte können und die Spielraum für Fragen lassen.

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644 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 80 Rezensionen

dystopie, liebe, eve, flucht, seuche

Eve und Caleb - Wo Licht war

Anna Carey , Claudia Max
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785571033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eve ist ein Waisenkind, als kleines Mädchen verlor sie ihre Mutter, da diese an der großen Seuche gestorben ist. Wie alle Mädchen, die das gleiche Schicksal erleben wie sie, kommt auch Eve in eine Art Internat. Dort lernt sie, wie alle anderen Mädchen auch, dass Jungen, bzw, Männer nur schlimme Absichten haben und sie sich besser von ihnen fernhalten sollten. Doch auch das Internat birgt ein schreckliches Geheimnis. Während den Mädchen immer wieder erzählt wird, dass sie im Haus am anderen Ufer des Sees eine Ausbildung machen werden um später dann in die Stadt aus Sand zu ziehen, weiß Arden es besser! Schon nach den ersten Seiten war mir bewusst, dass Eve total naiv ist, was sich auch wirklich bestätigt hat, denn sie wagt nicht eine Sekunde an den Geschichten der Lehrerinnen zu zweifeln, sie nimmt einfach alles anstandslos hin. Bis sie eines Nachts die Wahrheit herausfindet und auch sie endlich anfängt zu hinterfragen. Als sie bereits in Gedanken ihre Flucht mit ihren besten Freundinnen aus dem Internat plant, wird sie von einer Lehrerin überrascht, allerdings zeigt diese Mitleid und verhilft ihr zur Flucht. Das große Problem dabei sind die Schauergeschichten, die die Mädchen jahrelang im Internat erzählt bekommen haben, diese schüchtern Eve extrem ein, doch bald trifft sie in der Wildnis auf Arden und zusammen schlagen sie sich durch.Im Laufe der Handlung trifft Eve dann auch auf Caleb, einen jungen Rebellen. Die anfängliche Scheu entwickelt sich immer mehr in gegenseitiges Gefallen, doch leider gibt es einige Höhen und Tiefen.
Allerdings lebt Eve in allergrößter Gefahr, denn für sie war von Anfang an ein anderes Schicksal vorbestimmt, von dem sie nichts ahnte, ihre einzige Rettung besteht darin, nach Califia zu kommen, also macht sie sich mit Caleb auf den Weg, doch am Ziel angekommen, läuft nicht alles so, wie Eve sich das vorgestellt hat.
Am Anfang war ich zunächst überrascht, dass die Spannung so lange aufrecht erhalten bleibt und hatte schon die Hoffnung, dass sich das durchs gesamte Buch zieht, leider flaut es zur Mitte hin etwas ab und zieht sich teilweise sogar, erst am Ende des Buches wird es wieder spannend und lädt zum mitfiebern ein. Auch fand ich Eve längst nicht so sympatisch, wie andere Hauptprotagonistinnen. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch nicht ganz von sich überzeugen, ich hoffe aber, dass Teil 2 mich von sich überzeugen wird!

Eine schöne Dystopie für zwischendurch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Trilogie!

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1.856 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 160 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Helen weiß, dass ein zweiter trojanischer Kampf unmittelbar bevorsteht, denn Lucas, Orion und sie sind Blutsgeschwister geworden. Während die Götter auf der Erde für Chaos sorgen bereiten sich die Scions auf den Kampf vor. Allerdings gibt es sehr viele Unstimmigkeiten unter ihnen aufgrund vergangener Ereignisse, auch bessert sich das Verhältnis nicht, da nahezu alle der Meinung sind, das Orion der Tyrann ist. Ich habe mich persönlich schon sehr lange auf den dritten und damit letzten Band der Trilogie gefreut, da ich bereits von Göttlich verdammt und Göttlich verloren total begeistert war. Als ich dann anfing mich wieder in die Geschichte einzulesen, war es zunächst gar nicht so leicht wieder den Anschluss zu finden. Dies verstärkte sich noch, als ein ständiger Wechsel zwischen dem aktuellen Geschehen, Helens Träumen/Visionen und Matts Visionen stattfand, da der Wechsel auch nicht unbedingt gut erkennbar war, war es am Anfang nicht ganz übersichtlich. Aber nach den ersten paar Seiten war ich wieder voll im Lesefluss und hätte ich mehr Zeit gefunden mich dem Lesen zu widmen hätte es auch bestimmt nicht so lange gedauert, denn ich habe es immer bedauert das Buch aus der Hand legen zu müssen! Den Verlauf, den die Geschichte letztendlich genommen hat, hat mich einerseits total überrascht und andererseits habe ich auch schon einiges erahnt. Am Besten fand ich die Entwicklung im Bezug auf Helen und Lucas, so hat mir das Ende wirklich richtig gut gefallen! Helen, die mir immer super sympathisch war, blieb es auch nach wie vor. Allerdings machte sie mir teilweise etwas Angst! Was nicht zuletzt an der Entwicklung ihrer Fähigkeiten lag. Mich hat am meisten geschockt was aus Matt wurde, ich würde fast meinen, dass er die stärkste Wandlung durchgemacht hat, ich war beim Lesen richtig geplättet!Im letzten Band hat es die Autorin auf jeden Fall noch einmal richtig krachen lassen, vor allem durch den geschichtlichen Hintergrund, der das Buch auf eine raffinierte Art und Weise realer erscheinen lässt.
Definitiv ein gelungener Abschluss der Trilogie und ich kann sie wirklich nur empfehlen und jedem ans Herz legen!

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1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beatrice wird 16 Jahre alt und damit rückt der Tag immer näher, an dem sie sich für eine Fraktion entscheiden muss. Ihr Eignungstest kann ihr aber leider auch nicht weiterhelfen, denn sie kommt gleich für mehrere Fraktionen in Frage. Sie ist also eine Unbestimmte, doch das behält sie besser für sich, denn Unbestimmte sind gar nicht gern gesehen. Beatrice trifft eine sehr schwere Entscheidung, denn sie verlässt ihre bisherige Fraktion, die Altruan und damit auch ihre Familie und schließt sich den Ferox an.
Ich hatte bisher eigentlich nur gutes über das Buch gehört, dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und ich muss sagen sie wurden voll und ganz getroffen, vielleicht sogar übertroffen!
Besonders gelungen finde ich schon allein die Idee, dass die Welt oder Menschheit in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt ist, irgendwie ist es in unserer heutigen Welt nicht anders, heutzutage sind wir auch irgenwie in Grüppchen eingeteilt in denen wir uns wohl fühlen und mit den Menschen mit denen wir Gemeinsamkeiten teilen. Aber direkt in fünf Fraktionen eingeteilt zu sein ist dann doch noch etwas extremer! Ich habe mich ständig gefragt, wie sich Beatrice für eine Fraktion entscheiden konnte, wenn ich die Wahl zwischen etwas habe, dauert es immer ewig bis ich weiß was ich will. Letztendlich denke ich war es wohl mehr Zufall oder Schicksal.
Beatrice war mir jedenfalls sehr sympatisch, wenn sie etwas wirklich will, dann bekommt sie das auch mit bloßer Willensstärke, wirklich beneidenswert! Ich wünschte mir fiele das auch so leicht!
Four spielt in dem Buch auch eine bedeutende Rolle, er ist der Ausbilder, der Neulinge, die aus anderen Fraktionen kommen. Auf der einen Seite ist er schon teilweise der knallharte Ausbilder der total verschlossen gegenüber anderen ist, aber auf der anderen Seite ist er so liebevoll und aufgeschlossen besonders gegenüber Beatrice.
Da nur eine bestimmte Anzahl von Neulingen aufgenommen wird, führen sie zunächst einen erbitterten Kampf um die ersten Plätze, leider gibt es immer wieder Menschen die mit unfairen Mitteln spielen und so war das auch in diesem Buch der Fall. Manche Stellen haben mich wirklich zur Weißglut gebracht, an anderen Stellen, vor allem am Ende der Geschichte konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten, da ich ja sowieso so nahe am Wasser gebaut bin.

Die Bestimmung ist ein wahnsinnig tolles Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat und ich kann nach dem Ende kaum erwarten zu erfahren wie es denn weitergeht!

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Tags: beatrice, die bestimmung, four, veronica roth   (4)
 

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765 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 152 Rezensionen

san francisco, liebe, geister, geist, tod

In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.02.2013
ISBN 9783570155349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amber ist todunglücklich über den Tod ihrer Mutter und sie findet es einfach nur schrecklich zu Ted, ihrem Vater, nach San Francisco ziehen zu müssen. Ihre gereizte Stimmung legt sich jedoch, als sie in einem leer stehenden Haus auf Nathaniel trifft, fortan verbringt sie jede freie Minute bei ihm und vergisst darüber ihren Schmerz und ihre Trauer, bis zu dem Tag an dem Amber herausfindet, dass Nathaniel anders ist als sie.
Die Szenen, in denen die beiden zusammen sind, sind wirklich wunderschön beschrieben, fast herzzerreißend. Ich hatte auch beim Lesen nicht den Eindruck, dass es irgendwie kitschig wirkt oder nur gestellt, so wie es für mich in vielen Büchern rüberkommt.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Anfang des Buches kaum zugesagt hat, ich finde es zieht sich so in die Länge bis sie endlich überhaupt einmal auf Nathaniel trifft! Auch ist es sehr detailliert geschrieben, man erhält also wirklich sehr genaue Angaben zu San Francisco, die eigentlich den wirklich interessanten und spannenden Teil so nur unnötig hinauszögern. Man sieht allerdings dadurch, dass Nicole C. Vosseler sich wirklich mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt hat und im Nachwort erfährt man dann auch, dass sie extra für ihr Buch nach San Francisco gereist ist, daher rührt vermutlich auch die Masse an Details die wirklich viel Raum in der Geschichte einnehmen. Was mir wiederum wahnsinnig gut gefallen hat, war das Ende der Geschichte, so circa ab dem Zeitpunkt, als man auch im Buch von "dieser ganz besonderen Nacht" spricht, denn von da an wird es richtig spannend und auch wenn man als Leser den Eindruck hat zu wissen wie es endet, so stellt man schlussendlich fest, dass man nicht den Hauch einer Ahnung hat, welche Wendung die Geschichte durchläuft.
Ganz besonders rührend fand ich wie Ted sich immer so liebevoll um Amber gekümmert hat auch wenn die ihn meistens vor den Kopf gestoßen hat, weil sie ihm nicht so richtig verzeihen konnte oder wollte. Und welcher Mensch wünscht sich nicht so eine Clique, wie Amber sie hat? Matt, mit dem sie sich zwar ständig wegen irgendwas zofft, aber kaum fingen sie an zu streiten, war es auch schon wieder vorbei. Holly, die Durchgeknallte, mit ihren ganz eigenen Ansichten, die schließlich nicht nur die Rolle der Cliquen-Mama übernommen hat, was mir ganz besonders gut gefallen hat! Shane, der heißeste Typ der Schule, der sich lieber mit Amber und ihren Freunden abgibt, als mit den vermeintlich angesagtesten Kids der Schule und Abby, die anfänglich ganz und gar nicht nett war, sich schließlich aber als super Freundin outet. Bunter konnte der Haufen eigentlich kaum sein. Und so wurde es auch nie langweilig, wenn die fünf aufeinander trafen, ganz im Gegenteil, dadurch wurde die Geschichte richtig aufgelockert, da die sonstige Stimmung meist eher getrübt war, was an sich ja auch total verständlich ist, weil niemand den Verlust seiner Mutter so leicht wegstecken kann.

Auch wenn sich die Geschichte anfänglich eher hingezogen hat, kam irgendwann der Punkt an dem sich das Blatt wendete und ich unbedingt wissen wollte wie es jetzt weitergeht. An einer Stelle kullerten mir sogar ein paar Tränchen die Wange hinunter. Und da ich finde, dass es sich auf jeden Fall lohnt das Buch zu lesen, gibt es 4 von 5 Punkten.

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Tags: amber, geist, in dieser ganz besonderen nacht, nathaniel, nicole vosseler   (5)
 

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3.129 Bibliotheken, 45 Leser, 6 Gruppen, 201 Rezensionen

selbstmord, mobbing, jugendbuch, jay asher, kassetten

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Clay ist regelrecht geschockt, als er erfährt, dass er einer von 13 Gründen sein soll, weswegen Hannah sich das Leben genommen hat. Denn er kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, was er ihr angetan haben soll, zumal er ja bis über beide Ohren für sie geschwärmt hat. Also legt er die erste Kassette in den Rekorder und drückt auf "Play" ...
Und von da an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Wirklich! Ich habe jeden verflucht, der mich beim Lesen gestört hat! Ihr werdet verstehen was ich meine, wenn ihr das Buch schon gelesen habt, oder wenn ihr gerade dabei seid es zu lesen.
Im Buch findet ein ständiger und vor allem auch abrupter Wechsel zwischen dem aktuellen Geschehen und dem Gesprochenen von Hannah statt, was teilweise schon ein bisschen verwirrend ist, aber zum Glück sind die Stellen, an denen Hannah spricht kursiv gedruckt, was die Sache einfacher gestaltet.
Im Laufe des Buches, also im Laufe dieser einen Nacht erlebt Clay die letzten Wochen vor Hannahs Selbstmord erneut, wobei er die Geschehnisse jetzt mit ganz anderen Augen sieht. Und ich wollte die ganze Zeit wissen, welche Rolle er denn bei der ganzen Geschichte spielt. So ging es ihm höchst wahrscheinlich auch, denn er wurde immer nervöser und hatte teilweise schon eine Art Verfolgungswahn! Aber gut, man versetze sich nur mal in seine Lage und schon kann man es nachvollziehen. Ich habe mich die ganze Zeit immer wieder gefragt, wie ich mich wohl in seiner Lage gefühlt hätte und ich konnte mir die Frage nie beantworten, aber ich denke dazu muss man selbst in dieser Situation sein.
Das besonder an der Geschichte? Kenn ihr das Gefühl nach einem Buch wenn ihr richtig happy seid, weil die zwei Hauptcharaktere ein Paar wurden, oder die Welt wieder einmal gerettet wurde? Genau das ist hier nicht der Fall, bei Tote Mädchen lügen nicht handelt es sich um ein Buch, das einen noch lange begleitet, nach diesem Buch sehe ich selbst die Welt mit anderen Augen. Solche Bücher finde ich persönlich auch am besten!
Ich denke man kann von der Geschichte sehr viel lernen, denn wer kennt das nicht? Man denkt nicht nach was man sagt, sondern es kommt einem einfach so über die Lippen und dabei verletzt man jemanden ohne es vielleicht beabsichtigt zu haben, oder man hat es bewusst getan. Doch dabei vergisst man nur all zu leicht, dass jeder Mensch Gefühle hat und wenn sich so etwas häuft, dann kommt es eventuell zu ungeahnten Folgen.

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Tags: jay asher, tote mädchen lügen nicht   (2)
 

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756 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 203 Rezensionen

facebook, zukunft, liebe, freundschaft, jugendbuch

Wir beide, irgendwann

Jay Asher , Carolyn Mackler , Knut Krüger
Fester Einband: 395 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.08.2012
ISBN 9783570161517
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Durch Emmas Computer stellt sich das Leben von ihr und Josh auf den Kopf! Denn durch ihre Facebook-Seite erfährt sie so einiges über ihr Leben in 15 Jahren und ihre Zukunft sieht wenig rosig aus. Von da an lässt Emma nichts unversucht, um ihre Zukunft zu beeinflussen, und verändert damit auch die von Josh.
Ich bin mir bei Emma nicht sicher, was ich von ihr halten soll, klar hat sie Angst um ihre Zukunft und ich würde an ihrer Stelle auch versuchen sie in eine andere Richtung zu lenken wenn ich wüsste, dass mir meine bevorstehende Zukunft nicht gefällt, allerdings nimmt sie dabei keine Rücksicht auf Josh oder sonst eine Person in ihrer Zukunft und dass ist das, was mich an Emma ein bisschen stört. Auch Josh verändert sich, sobald er erfährt, dass er das hübscheste Mädchen der Schule heiraten wird. Dabei merken sie zunächst nicht einmal, dass ihre Freundschaft darunter zusehends leidet. Doch am Ende gibt es natürlich ein Happy End. Ich finde die Idee hinter der Geschichte echt gelungen, ich hab mir während dem Lesen oft die Frage gestellt, wie ich denn in dieser Situation reagiert hätte. Besonders begeistert war ich auch von den Facebook-Posts, die wie echt aussehen.
Ich brauche ja für ein Buch ja durchschnittlich so 4/5 Tage, je nachdem wie mich die Story packt, oder eben nicht und diese Geschichte hat mich geradezu gefesselt, denn nach nur 2 Tagen war ich mit dem Buch fertig und fast ein bisschen traurig, dass es so schnell ging.
Doch wenn man einmal darüber nachdenkt steckt in diesem Buch eigentlich eine sehr besondere Botschaft an uns alle: Ein Weg ist uns allen vorgegeben, doch die Richtung müssen wir selbst entscheiden, und keine kann uns dabei helfen!

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1.186 Bibliotheken, 18 Leser, 10 Gruppen, 119 Rezensionen

krimi, mord, chemie, england, flavia de luce

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.09.2010
ISBN 9783442376247
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Flavia lebt mir ihren zwei Schwestern, Ophelia und Daphne, ihrem Vater Colonel de Luce und dem Gärtner, Dogger auf Buckshaw. Wenn Flavia nicht gerade damit beschäftigt ist, sich mit ihren Schwestern zu streiten, widmet sie sich ihrem Chemielabor. Eines morgens findet sie im Gurkenbeet der Familie eine Leiche und von da an steht ihr Leben Kopf! Da ihr Vater der Hauptverdächtige in diesem Mordfall ist, will sie um jeden Preis seine Unschuld beweisen, dabei erlebt und erfährt sie so einiges und bringt sich damit selbst in Gefahr.
Als Flavia im Buch anfing über Chemie zu schwafeln, kamen mir zweifel, ob mir als Chemie-Hasserin dieses Buch gefallen würde, doch ihre Lieblingsbeschäftigung ist es nicht irgendwelche Formeln zu berechnen, sondern Flavia ist die berühmt-berüchtigste Giftmischerin, sie Buckshaw je gesehen hat, was der Geschichte zusätzlichen Witz verleiht. Natürlich hat man eigentlich bis fast zum Schluss keine Ahnung, wer denn der Mörder sein könnte und zwischendurch war ich felsenfest der Meinung es ist trotzdem der Vater und das hält den Leser auch bei Laune, weil jeder unbedingt wissen möchte wer es denn ist. Bei diesem Buch kam einfach alles zusammen, ich musste teilweise einfach drauf los lachen und an manchen Stellen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, vor allem gegen Ende des Buches wurde es so richtig spannend. Flavia war mir auch von Anfang an sympathisch, ich denke das liegt vor allem daran, dass wir fast den selben Humor haben.

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760 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 152 Rezensionen

dystopie, liebe, kyria, reb, flucht

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Wir befinden uns im Jahr 2125 und aus Europa wurde eine Welt der kompletten Überwachung. Ein kleines Armband speichert alle notwendigen Informationen und es merkt sofort, wenn es nicht mehr am Handgelenk sitzt und gibt dies weiter. Kyria ist ein Teil dieser neuen Welt, in der die Frauen definitiv an der Macht und Männer für den Haushalt und die niederen Arbeiten zuständig sind. Kyria leidet an einem Gendefekt, den sie von ihrem Vater geerbt hat und woran sie wohl in kürze sterben wird. Daher beschließt sie zu fliehen, und zwar zu ihrer besten und auch einzigen Freundin Hazel, die in einem Reservat außerhalb NuYu's lebt. Zusammen mit dem Rebellen Reb begibt sie sich auf eine spannende Reise und dabei trifft sie die ein oder andere schockierende Einsicht.
Kyria ist zu Anfang der Geschichte total vom System überzeugt und hegt nicht den geringsten Zweifel daran. Doch sobald sie zusammen mit Reb flieht erfährt sie immer mehr Wahrheiten über NuYu und schon bald ändert sie ihre komplette Einstellung. Reb ist manchmal meistens ein totaler Macho! Seine Sprüche und sein Verhalten sind meistens nicht sehr nett, aber Kyria ist auch ziemlich gut im Kontern und so bleiben seine Sprüche nie unkommentiert, was mich während dem Lesen immer wieder erheitert hat! Es knistet auch ziemlich heftig zwischen den beiden und es wird auch viel geflirtet. Aber ganz ehrlich, ich fühlte mich auch unentwegt zu ihm hingezogen.
Ansonsten ist die Geschichte ziemlich komplex, also es ist keine einfach Lektüre für nebenher, dennoch liest sich das Buch ziemlich flüssig, dank des hervorragenden Schreibstils von Andrea Schacht. Wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas widersprüchlich, aber so habe ich es beim Lesen erlebt.
Vor allem regt das Buch auch zum Nachdenken an, weil man sich schon so seine Gedanken macht, wie sich unsere Welt letztendlich tatsächlich entwickelt wird.

Fazit
Eigentlich bleibt mir nur noch eins zu fragen: WO bleibt der zweite Teil?! (:

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Tags: andrea schacht, bis ans ender der welt, kyria & reb   (3)
 

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dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Prim im Saum von Distrikt 12. Um zu überleben geht Katniss jeden Tag mit Gale in den Wald auf die Jagd und setzt dabei ihr Leben aufs Spiel. Doch dann ändert sich ihr Leben von einer Sekunde auf die andere, Prim soll als Tribut in den Hungerspielen antreten! Natürlich kann Katniss das nicht zulassen und so meldet sie sich freiwillig. Anfangs ist sie völlig davon überzeugt nie mehr nach Hause zurück zu kehren, doch nach und nach fast sie immer mehr Selbstvertrauen und am Ende ist sie sogar überzeugt davon, wieder nach Distrikt 12 zurück zu kommen.
Katniss ist nun wirklich nicht zu beneiden! Sie setzt tagtäglich ihr Leben aufs Spiel um ihre Familie zu ernähren und dann muss sie auch noch als Tribut in die Arena der Hungerspiele und um ihr Überleben kämpfen. Aber sie nimmt ihr Schicksal so gefasst auf, dass ich nur beeindruckt sein konnte!
Gale ist schon seit Jahren der beste Freund von Katniss, zusammen gehen sie immer im Wald jagen und verstehen sich blind. Als Katniss erfährt das Peeta der zweite Tribut aus Distrikt 12 ist, kommt ihr in den Sinn, dass sie ihn schon viel länger kennt als ihr bisher bewusst war und das sie ihm ihr Leben zu verdanken hat.
Die Tribute von Panem ist eine Geschichte, die unter die Haut geht! Man hat beim Lesen richtig das Gefühl selbst in der Arena zu sein, man spürt den Nervenkitzel am eigenen Leib. Manchmal hatte ich das dringende Bedürfnis mich nach allen Seiten umzudrehen um mich zu vergewissern, dass da nicht eventuell Cato mit seinem Speer auf mich wartet. Paranoid ich weiß, aber daran erkennt man einfach den wunderbaren Schreibstil von Suzanne Collins. Man könnte noch so viel Gutes über das Buch erzählen, aber am besten man findet es selbst heraus!

Fazit
Eine absolut fesselndes Buch, dass man nicht aus der Hand legen kann und sollte, aus meinen Augen eine absolute Kauf - bzw. Leseempfehlung!

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Tags: die tribute von panem, suzanne collins, tödliche spiele   (3)
 

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fantasy, liebe, seelen, magie, daire

Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

Alyson Noël , Ariane Böckler
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 10.09.2012
ISBN 9783442204069
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Daire wächst bei ihrer Mutter auf, die eine alleinerziehende Stylistin ist. Da ihr Vater schon im Alter von 17 Jahren starb. Da ihre Mutter ständig an Filmsets arbeitet, hat Daire kein richtiges Zuhause und hat somit noch nie eine engere Bindung zu einem Mitmenschen aufgebaut. Als sie an ihrem 16. Geburtstag eine schreckliche Vision hat, ändert sich für Daire alles! Sie lernt ihre Großmutter kennen.
Das Buch hat mich komplett von sich überzeugt, zum einen, weil es einfach mal eine komplett neue Geschichte ist, die ich bisher so noch nicht kannte. Und zum anderen waren mir einfach die Charaktere super sympatisch .. zwar nicht alle, aber die meisten.
Die Geschichte handelt von Daire, die durch verschiedene Welten reisen kann und noch so einige Dinge mehr. Am Anfang habe ich mir richtig Sorgen um sie gemacht, auf Grund ihrer Visionen und des Ausrasters und dadurch ist sie mir ans Herz gewachsen und mit jeder Seite mehr, mochte ich sie auch ein Stückchen mehr! Cade und Dace, die Jungen aus Daires Traum, wobei es vielleicht doch kein Traum war, denn kaum ist sie in Mexico bei ihrer Großmutter angekommen trifft sie auch schon auf die beiden. Ich fand die Wahl der Namen zwar irgendwie passend, da die beiden ja auch Zwillinge sind, allerdings lief es immer darauf hinaus, dass ich die beiden verwechselt habe und so musste ich immer erst überlegen: "Wer war jetzt nochmal der Gute?" Xotichl, die dessen Namen ich nicht aussprechen kann, es wird zwar zu Beginn einmal genannt, aber ich wollte dann auch nicht ständig umblättern und so hab ich es wohl immer falsch ausgesprochen. Ich wusste anfangs nicht was ich von ihr halten soll, denn sie ist blind, aber wusste dennoch Dinge, die man nur wissen konnte, wenn man sein Augenlicht noch hat, nachdem das Geheimnis dann aber gelüftet war, war sie mir total sympatisch. Verliebt habe ich mich jedoch in ihre Großmutter Paloma. Sie ist so herzlich und hat so eine tolle Ausstrahlung, dass ich sie selbst gerne als Omi hätte!
Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, musste ich mich erst in die Geschichte einfinden, da es eine für mich komplett neue Story war, aber es hat sich definitiv gelohnt die ersten 100 Seiten abzuwarten bis endlich Licht ins Dunkel kam!

Fazit
Ich kann das Buch allen Fantasy-Fans nur ans Herz legen, vor allem allen, die es satt haben immer über Vampire, Hexen oder Werwölfe zu lesen, werden an diesem Buch gefallen finden.

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Tags: alyson noel, soul seeker, vom schicksal bestimmt   (3)
 
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