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Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209095
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Band 2 der Reihe!

**R** "Bücherkönig" - Akram El-Bahay

Klappentext:


„Paramythia, die Bücherstadt - so heißt das riesige Bibliothekslabyrinth unterhalb der Straßen von Mythia. Dort werden nicht nur Millionen von Büchern gehütet, sondern auch gefährliche Geheimnisse. Der ehemaligen Dieb Sam träumt davon, Wächter des Königs zu werden. Stattdessen wurde er damit betreut, die Bibliothek zu hüten - und entdeckte in ihren flüsternden Schatten, dass die Beraterin des Königs eine Intrige gegen ihren Herrn spinnt. Doch was genau ist ihr Plan? Nur wenn Sam das herausfindet, hat er eine Chance, den König zu retten.“

Meinung:

In „Bücherkönig“ entführt uns der Autor wieder in die Welt der Bücherstadt. Die Geschichte schließt nahtlos ans Ende des ersten Bandes an. Mir fiel der Einstieg jedoch etwas schwer, da der erste Band bei mir etwas zurückliegt und die Geschehnisse darin eher kaum aufgegriffen werden.

Der Schreibstil von Akram El-Bahay sorgte aber dafür, dass ich mich in der Geschichte schnell wieder wohlfühlte. Sein Schreibstil ist atmosphärisch, perfekt für die Zitatesammlung und ich bin mir sicher, dass Buchliebhaber ihr Herz daran verlieren würden. Sehr bildlich beschreibt er neuartige Wesen, wie geflügelte Asfuras oder kreischende Bahriden. Und einen kleinen Teil der Fantasy-Wesen der Geschichte, haben Kani und Samir aus dem Herzen der Bücherstadt hinausgebracht.

Samir, unser ursprünglicher Dieb, ist mir in diesem Band nochmal besonders ans Herz gewachsen. Sehr authentisch wird seine Charakterentwicklung dargestellt und ist gleichzeitig fesselnd zu beobachten. Man merkt ihm an, dass er früher immer allein gekämpft hat und noch einige Schwierigkeiten mit einer Teamarbeit hat. Allerdings macht ihn genau das aus. Er hat das Geschick, Weisheiten seines Vaters, Mut und eintrainierte Erfahrung eines Diebes, aber gleichzeitig auch viel Moral und den Wunsch andere Leute zu beschützen, wie ein wahrer Wächter. Sam ist ein unfassbar sympathischer und gut ausgearbeiteter Charakter.

Sowohl bei Sam, als auch bei Kani, fand ich die Charakterentwicklung erstaunlich und durchaus gelungen. Kani ist fest entschlossen das Werk ihres verstorbenen Vaters fortzuführen, auf ihre eigene Art und Weise. Und diese macht sie so besonders. Nicht selten wächst sie dabei über sich hinaus und überrascht nicht nur den Leser.

Meine absoluten Favoriten unter den Charakteren, waren in diesem Band jedoch Jacobus – die alte Büchereule – und Umm – die Urinsammlerin. Beide kamen bereits im Auftakt vor, doch sind sie in „Bücherkönig“ das erste Mal richtig aufeinandergetroffen. Sobald die Beiden zanken, muss man einfach lachen.

Zusammen mit all seinen Charakteren, dem außergewöhnlichen Setting der Bücherstadt und all seinen Fabelwesen, ist dem Autor eine poetische Geschichte über Bücher, Worten und Geschichten gelungen. In seine Seiten webt er einen Hauch von Romantik, einiges an Fantasie, ganz viel Magie und ein großes Abenteuer. Ganz besonders der trockene Humor, der unterschwellig vorhanden war, hat einiges zu meiner Lesefreude beigetragen.

Fazit:

Dieses Buch würde ich besonders Eltern, die ihren Kindern gerne vorlesen und sich gemeinsam mit ihnen in verzwickten Abenteuern wiederfinden wollen, ans Herz legen. Allerdings sollte man den Auftakt am besten unmittelbar vor der Fortsetzung lesen, um den Faden nicht zu verlieren. Somit sichert man sich ein fantasievolles Abenteuer mit wundervollen Charakteren, bei denen man sich bald wie zu Hause fühlt.

Zitat:

„»Bei allen Schätzen des Weißen Königs«, murmelte er. »Was seid ihr alle?«
»Teile einer Geschichte«, antwortete Sam. »Willst du sie hören?«“

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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

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City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442486823
Genre: Fantasy

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Stolz und Vorurteil

Jane Austen , Andrea Ott , Elfi Bettinger
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328101666
Genre: Klassiker

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879 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 148 Rezensionen

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Black Blade - Das dunkle Herz der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703567
Genre: Jugendbuch

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1.226 Bibliotheken, 42 Leser, 5 Gruppen, 95 Rezensionen

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Throne of Glass - Kriegerin im Schatten

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716529
Genre: Jugendbuch

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Die Chroniken der Seelenwächter - Zwischen den Fronten

Nicole Böhm
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 19.05.2015
ISBN 9783958340916
Genre: Fantasy

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171 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

**R** "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" - von Genki Kawamura

Klappentext:


„Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?“

Meinung:

Der Plot ist wunderbar originell und interessant. An jedem Tag verschwindet ein Gegenstand von der Welt. Komplett. Vollständig. So schnell wird man als Leser mit vielen Fragen, Überlegungen und interessanten Themen konfrontiert. Auf welche Gegenstände können wir überhaupt verzichten? Gibt es welche, die wir vielleicht gar nicht bräuchten? Oder machen uns die Gegenstände dieser Welt nicht auch irgendwie aus? So fühlen wir uns unserem Lieblingsfilm vielleicht sehr verbunden oder rufen damit eine schöne Erinnerung wach. Oder was brauchen wir in unserer eigenen Welt, damit sich das Leben noch lohnt? Ich war so fasziniert von all diesen Gedanken und Fragen, so dass ich völlig in die Geschichte abgetaucht bin.

Die Kapitel im Buch sind in Tage unterteilt und jeder Wochentag widmet sich jeweils einem verschwundenen Gegenstand. Dabei ist Genki Kawamuras Schreibstil oft sehr poetisch und selbstgrüblerisch.

Im Buch sucht sich der Teufel bestimmte Personen aus, die kurz vor dem Tod stehen. Warum? Zum Zeitvertreib. Er nennt es „das Spiel gegen Gott“. Dieses Mal hat er einen jungen Postboten und damit eine sehr interessante Persönlichkeit für sein Spiel ausgesucht. Die Beiden waren ein skurriles, originelles und sehr interessantes Gespann. Der Teufel wird ein wenig ulkig dargestellt in seinem Hawaiihemd und seiner bunten Hose. Aus Spaß macht er immer wieder verrückte Dinge und lässt beispielsweise spontan Katzen sprechen.

Etwas zum Kontrast zum Teufel steht der ernste Protagonist. Die Geschichte wird jedoch ausschließlich aus seiner Sichtweise erzählt. Bei jedem Gegenstand überlegt er genau, welche Auswirkungen dessen Verschwinden haben könnte. Immer wieder gibt er dem Leser somit wichtige Denkanstöße oder lässt ihn an seinen poetischen Gedanken teilhaben. Dennoch werden die direkten und tatsächlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft beim Verschwinden – beispielsweise aller Filme – kaum bis gar nicht beschrieben. Trotz dessen, die Mischung aus Humor, Poesie und den vielen Denkanstößen hat mich immer wieder überraschen, aber auch von sich überzeugen können. Der Protagonist verliert sich dabei oft in seinen eigenen Gedanken oder Erinnerungen.

Mein einziger Mini-Kritikpunkt ist jedoch, dass sich manche Stellen etwas gezogen haben. Der Protagonist wird in der Geschichte mit seinem eigenen Tod konfrontiert und dass er diesen verarbeiten muss, ist selbstverständlich. Dennoch verliert er sich im Buch hin und wieder in einigen Erinnerungen, die nicht immer relevant für den Handlungsfortlauf erschienen. Lieber hätte ich dann doch – oder zumindest zur Abwechslung zu den Erinnerungen – auch mehr über die Veränderungen auf der Welt gesehen, nachdem die Gegenstände verschwanden.

Fazit:

Ein wichtiges, wenn auch dünnes Buch, das den Leser mit Humor und Poesie verzaubert. Darin wird auf völlig neue Weise mit dem Thema „Tod“ und dessen Verarbeitung umgegangen. Ich bin froh, dieses Buch zwischen den Händen gehalten zu haben.

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346 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 146 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

**R** "Cat & Cole: Die letzte Generation" - von Emily Suvada

Klappentext:

„1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.
Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta. Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!“

Inhalt in eigenen Worten:

Hydra Seuche:
Stadium 1 – Eigene Infizierung
Stadium 2 – Unfassbare Schmerzen; Nebeneffekt: Erweckt den inneren „Grimm“ in nicht infizierten Menschen, der Grimm isst infizierte Menschen
Stadium 3 – Infizierte explodieren zu einer pinken Staubwolke; Nebeneffekt: Steckt alle an, die sie einatmen

Kurz nachdem die Seuche ausgebrochen ist, wurde Cats Vater Lachlan und sein Laborgehilfe Dax (Schrägstrich Cats Schwarm) von Cartaxus entführt. Kurz bevor die Hubschrauber von Cartaxus landeten, schickte Lachlan Cat in einen Sicherheitsraum und erteilt ihr den geheimnisvollen Auftrag sich unter allen Umständen von Cartaxus fernzuhalten. Seitdem sind zwei Jahre vergangen bis Cole sie aufspürt mit dem ominösen Auftrag von ihrem Vater sie zu schützen, weil sie die Einzige sei, die einen Impfstoff gegen die Seuche herstellen könne.

Meinung:

Der Weltenaufbau im Buch „Cat & Cole“ ist unfassbar durchdacht und originell, sowie die Handlung selbst. Eine Apokalypse, die durch eine Person aufgehalten werden soll, vielleicht nicht unbedingt. Doch die Idee hinter der Apokalypse und Seuche selbst, schon. Die Handlung spielt weit in der Zukunft, in der Personen Apps IM Körper haben und aufrufen können. Doch startet die Geschichte auch zwei Jahre nach dem Ausbruch des Hydra-Virus. Die Idee ist unfassbar originell und grausam. Bisher habe ich noch nichts Vergleichbares gelesen.

Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich einige Rezensionen zu dem Buch gelesen. Im Endeffekt war ich über die zahlreichen Warnungen, dass das farbenfrohe, romantisch wirkende Cover nicht ganz zum „heftigen“ Inhalt passen würde, sehr froh. Ich denke, man sollte vorher wissen, dass man sich auf einige explizite, auch eklige Szenenbeschreibungen vorbereiten muss und es sich hier um kein Buch für zartbesaitete Leser handelt. Der Schreibstil von Emily Suvada ist sehr bildhaft, flüssig und auch fesselnd. Sie setzt einen Hauch von trockenem Humor, aber schreibt auch einige eklige, grausame und brutale Szenen. Von einer Szene wurde mir ein wenig schlecht, aber immerhin war ich vorgewarnt! Ich wusste, dass ich mich auch auf solche Beschreibungen einlasse und wurde demnach nicht negativ überrascht. Bis auf in der einen Szene kam ich auch sehr gut damit zurecht.

Die eigentliche Handlung dreht sich aber rund um Cat. Obwohl ich beim Titel etwas anderes erwartet hätte, liest man ausschließlich aus ihrer Sichtweise. Sie ist ein unfassbares Hacker-Genie, kann Codes lesen und entschlüsseln, wie keine Zweite, versteht eine Menge von Gehirnen und DNA. Kurz, sie ist ein Genie. Eine intelligente Protagonistin, die zeitgleich mit Fäusten und Sarkasmus um sich schlagen kann, ist praktisch ein wahr gewordener Traum. Sie gehört zu den Rebellen gegen Cartaxus und hackt sich immer wieder in ihr System, um Codes für Medizin an die Rebellen weiterzuleiten. Ich war begeistert von ihrem Intellekt und ihrem Sinn für das Gemeinwohl.

"Mein Vater wusste, dass ich eines besser kann als alles andere: Panels hacken. Ich war fünfzehn, als ich mein eigenes Panel gehackt und mich dabei fast umgebracht habe" - Cat

Cat beschreibt bildlich und mit einigen veranschaulichenden Beispielen, die neuartige Welt, die Technologie und einige weitere Details. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich einige Dialoge oder Gedanken gelesen habe ohne auch nur ein Wort davon zu verstehen. Dafür fehlt mir einfach sicherlich das grundlegende Wissen über das Hacker-Dasein oder das Arbeiten mit DNA oder dem menschlichen Gehirn. Obwohl das Buch eher ein Pageturner war, haben mich einige Erklärungen herausgebracht und zogen die Handlung etwas in die Länge (eben, weil ich nichts verstand).

Die Handlung ist teilweise sehr komplex. Um sie zu durchschauen, muss man aufmerksam lesen. Es steckt so viel Liebe, Leidenschaft und auch Zeit von der Autorin drin. Man spürt es an jeder Seite, jeden Handlungsstrang, der mit einem anderen verknüpft wird und letztendlich ein gesamtes Bild ergibt. Ich fand es dabei immer wieder krass und erschütternd, wie brutal, krank, machthungrig und besserwisserisch die Menschen und gesellschaftliche Systeme hierbei teilweise dargestellt wurden. Was man Lebewesen antut zum Zwecke der Forschung oder wenn man das Monopol besitz und nicht bereit ist diese Stellung herzugeben. Für mich war das teilweise erschreckend, aber gut dargestellt. Man wusste nie, wem man nun trauen sollte oder nicht. Die Geschichte macht sehr misstrauisch, wirft dadurch aber auch Spannung auf.

Letztendlich wird die Handlung aber auch von einigen humorvollen oder gar romantischen, knisternden Szenen aufgelockert. Während Cat ihrem Schwarm Dax hinterhersehnt, der sich in Cartaxus Laboren befindet, sucht Cole nach seinem Kindheitsschwarm Jun Bei, die aus den Bunkern von Cartaxus entkommen ist. Auf jeden Fall bietet das genügend Stoff für ein paar prickelnde Szenen und Cat und Coles Zusammenarbeit, sorgt für einige Lacher. Den trockenen Humor, den sie im Umgang miteinander haben, muss doch gelernt sein oder?

Fazit:

„Cat & Cole: Die letzte Generation“ ist ein gut durchdachtes, originelles Worldbuilding gelungen. Die Apokalypse wird mit einem bildreichen Schreibstil beschrieben, bietet aber auch einige grausame Szenen. Einige Details der Apokalypse oder der Handlung im Allgemeinen, habe ich nicht vollkommen verstanden. Dafür verwendet die Autorin und auch Cat häufig zu viele Fachbegriffe. Als Protagonistin für diese Geschichte hätte ich mir aber keine bessere vorstellen können, als Cat. Von ihr war ich sehr beeindruckt. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr interessant, obwohl die meisten von ihnen vergleichsweise eher Randcharaktere bleiben. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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162 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Die Chroniken der Seelenwächter - Machtkämpfe

Nicole Böhm
E-Buch Text: 142 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.04.2015
ISBN 9783958340848
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Band 8 der Reihe!

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 8: Machtkämpfe" - von Nicole Böhm

Klappentext:


„Die Welt der Seelenwächter gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht. Dämonen fallen in Riverside Springs ein und vereinen sich zu einer Armee, die stärker und gefährlicher ist als jeder Gegner zuvor. Um sie aufzuhalten, entschließt sich der Rat der Seelenwächter zu einer drastischen Maßnahme, die Jess von ihrer besten Freundin für immer trennen wird. Was kann sie tun, um den Rat aufzuhalten - und darf sie überhaupt ihr eigenes Wohl über das der Menschen stellen? Jaydee kämpft weiter gegen seine eigenen Dämonen und sucht nach einem Ausweg aus seiner Raserei. Dabei erhält er Unterstützung von einer Person, von der er es nicht erwartet hätte. Doch auch diese Hilfe hat seinen Preis. So wie alles im Leben der Seelenwächter. Die Machtkämpfe fordern ihren Tribut.“

Meinung:

Nachdem die letzten Bände voller actionreicher Szenen, Intrigen und einem Angriff auf die Seelenwächter nach dem nächsten beinhaltete, wirkte Band 8 vergleichsweise ruhig. Die Actionszenen wurden deutlich zurückgeschraubt und die Charaktere erhalten eine kleine Verschnaufpause. Doch innehalten bietet auch immer die Möglichkeit sich seinen Gedanken hinzugeben und die sehen bei den Charakteren teilweise sehr düster aus.

Jess verzweifelt immer mehr. Sie durchlebt einen wahren Gefühlsausbruch und es wirkt, als würde sie ihren letzten Halt verlieren. Mit den Seelenwächtern hat sie bereits so vieles durchgemacht und einiges durchleben müssen, doch jetzt bricht sie langsam auseinander.

Jaydee wiederum kämpft weiterhin mit seinem inneren Zwiespalt. Er möchte sich seinem inneren Jäger, seinem inneren Drang zu töten hingeben und gleichzeitig diese Seite für immer von sich drängen, Gefühle zulassen, selbst wenn sie noch so verrückt erscheinen.

Emotional wird es auch rund um Akil, der einiges verloren hat. Wie weit dieses Ausmaß geht, ist jedoch weder dem Leser, noch Akil bisher klar. Auch Anna und Will gelangen an ihre Grenzen. An seelische und magische Grenzen, die es zu bekämpfen gilt. Jeder von ihnen leidet, verzweifelt oder verliert etwas Wichtiges.

„Ich sagte auch ihm nicht, dass es mir leid tat. Die Worte halfen nichts, sie trösteten nicht. Sie waren Schall und Rauch.“ - Jess

Mir gefiel es gar nicht, was die Charaktere in diesem Band durchleiden mussten und wie sie dabei ihren Mut verlieren. Doch hat mich dieser emotionale Teil der Buchserie den Charakteren nähergebracht, mich dazu verleitet mitzufühlen und vor allem mitzuleiden. Gleichzeitig geben sich die Charaktere gegenseitig halt und machen Platz für familiäre, freundschaftliche und emotionale Bände unter ihnen. Nur emotional ist der Band jedoch nicht. Für einige Horror-Szenen sorgt Joanne. Und diese sind grausam.

Fazit:

Ein sehr emotionaler Abschnitt für alle Charaktere. Zwar nehmen die Actionszenen und Angriffe ein wenig ab, an Spannung büßen die Kapitel jedoch nicht ein. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere, auf ihre innerlichen Grenzen und auf die Bände, die sie untereinander knüpfen.

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161 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die Chroniken der Seelenwächter - Tod aus dem Feuer

Nicole Böhm
E-Buch Text: 146 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 09.03.2015
ISBN 9783958340756
Genre: Fantasy

Rezension:

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 7: Tod aus dem Feuer" - von Nicole Böhm

4,5 Sterne

Klappentext:


„Jess befindet sich in ihrer ganz persönlichen Hölle. Hilflos an Jaydee gekettet muss sie mit anhören, wie Violet vor Qualen schreit und Ralf anfleht, aufzuhören. Aber auch Jaydee geht es nicht besser: Er versucht mit aller Kraft, den Jäger in seinen Schranken zu halten und weiß, dass er es nicht schaffen wird. Sobald er seine Ketten gesprengt hat, wird er sich auf Jess stürzen und ihr Blut fordern. Mittlerweile wirken sich Ralfs Pläne nicht nur auf das Leben von Jess und Violet aus. Der Polizist Benjamin Walker wird erneut in die Welt der Seelenwächter gezogen und sieht sich einer Dämonin gegenüber, die stärker und unberechenbarer ist als je zuvor. Das Spiel mit dem Feuer hat begonnen. Und es bringt eine uralte teuflische Kraft in die Welt, die nur durch eine Sache befriedigt werden kann: Menschenseelen.“

Meinung:

Der 7. Band der Buchserie toppt vorherige Bände in Sachen Spannung nochmal um einiges. Die Pläne der bösen Seite gehen in die Endoffensive. Viele Handlungsstränge führen zusammen und das Geschehen spitzt sich zu. Jeder Charakter der guten Seite wird auf eine bestimmte Art und Weise gequält oder außer Gefecht gesetzt. Den ein oder anderen Charakter verliert man auf der Strecke, der ein oder andere Charakter verliert sich selbst.

Mit einem sehr gewaltigen Schreibstil, schafft es Nicole Böhm auf ein Neues den Leser an die Seiten zu fesseln. Ein ständiger Perspektivwechsel an bedeutenden Szenen, entwickelt immer zahlreichere Cliffhänger. Dieses Mal durchlebt man auch wieder einige unterschiedliche Sichtweisen. Gefühlt taucht jeder Charakter nochmal oder wieder auf. Es ist spannend die ganze „Chroniken Familie“ auf wenigen Seiten vereint zu sehen.

Über Bens Perspektive habe ich dabei besonders gefreut. Man lernt ein wenig seine Familie kennen und entdeckt eine neue Seite an Ben. Wie immer gibt es auch ein Perspektivenwechsel zu Jess und Jaydee. Wie immer erträgt Jaydee die Anwesenheit und Berührung von Jess überhaupt nicht und wie immer macht das Jess eine Heidenangst. Doch langsam entwickele ich eine Theorie dafür und bin gespannt, ob sich diese bewahrheiten wird.

Sehr geholfen hat mir dabei auch das Charakterverzeichnis am Ende des Bandes. Die ersten Bände liegen doch bereits ein Stückchen zurück, es kommen immer neue Charaktere, anderen wiederum gehen. Es ist praktisch kurz nach hinten blättern zu können, um den Überblick zu bewahren. Ebenfalls bin ich auch weiterhin an Fan von den zwei expliziteren Charakter-Vorstellungen am Ende eines jeden Bandes. Dieses Mal war es auch eine kleine Besonderheit.

Fazit:

Dass sich die Buchserie langsam zu ihrem Finale hinbewegt, merkt man deutlich anhand der Handlungsstränge. Auch weiterhin gönnt Nicole Böhm ihren Charakteren keine Verschnaufpause. Körperlich, sowie seelisch werden sie an ihre Grenzen gedrängt. Es ist und bleibt spannend.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

Paheli

Karuna Riazi , Cornelia Panzacchi , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522184915
Genre: Kinderbuch

Rezension:

**R** "Paheli: Spiel um alles oder nichts" - von Karuna Riazi

Klappentext:


„Packender Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren. Für alle Fans von Jumanji.
Geheimnisvoll sieht das Spiel aus. Als Farah es aufbaut, beginnt es zu vibrieren. Da tritt Farahs kleiner Bruder aufs Spielbrett und verschwindet im Spiel. Farah springt ihm hinterher und landet in einer orientalischen Stadt voller Sanddünen, Türme und Paläste. Hier erwarten Farah nicht nur bengalische Köstlichkeiten und Mondlicht, das man aus Flaschen trinken kann. Sie muss auch drei Aufgaben bestehen. Denn nur wer diese Aufgaben besteht, darf die Welt des Spiels verlassen. Wer jedoch verliert, ist für immer darin gefangen ...“

Inhalt in eigenen Worten:

Farah erhält zu ihrem 12. Geburtstag das Brettspiel Paheli von ihrer Tante geschenkt. Zusammen mit ihren zwei besten Freunden startet sie das Spiel auf dem kunstvoll und realistisch wirkenden Spielbrett. Als ihr kleiner Bruder Ahmad sich jedoch in Farahs Zimmer schleicht und eine Figur für sich auf Paheli aufsetzt, wird er plötzlich in das Spiel eingesogen. Farah und ihren Freunden wird klar, dass sie hinterher müssen, um Ahmad vom Spiel lösen zu können. Doch steht bei Paheli viel mehr auf dem Spiel. Die Kinder merken, dass sie um alles spielen… oder nichts von ihrem alten Leben übrig bleibt.

Meinung:

Das orientalische Flair dieser Geschichte ist traumhaft schön. Die Beschreibungen von verschiedenen Gewürzen, Stickereien auf einem Salwar Kameez, auf die Haut stechende Sandkörner, der Apfelgeruch auf dem Basar oder Paläste mit glänzenden Kuppeln, machen das Buch schnell zu einer atmosphärischen Geschichte. Zudem wird jedes Kapitel mit dem Bild einer schönen orientalischen Kuppel gestartet. Während der Handlung werden einige indische, orientalische oder muslimische Begriffe verwendet, die kursiv abgedruckt und hinten im Glossar näher erläutert werden.

Beschrieben wird das Abenteuer aus der Sichtweise von dem Mädchen Farah. Sie besitzt Wurzeln in Bangladesch, trägt orientalische Gewänder, einen Hijab und ist leidenschaftliche Spielerin. Mit ihrem Bruder Ahmad spielt sie oft mit Murmeln, Memory-Karten oder viele Brettspiele. Die Protagonistin trägt ihr Herz am rechten Fleck und liebt ihren Bruder abgöttisch. Als ihr Bruder ins Spiel gesogen wird, zögert sie keine Sekunde, um ihn zurück zu holen. Dabei hilft ihr ihre konzentrierte, Spiel erfahrene Art, ihr innerer Instinkt, ihr Aberglaube, sowie ihre guten Freunde durch einige Abenteuer. Ihre herzliche Art, macht sie schnell zu einer sympathischen Persönlichkeit, mit der man gerne Abenteuer erleben möchte.

Ihre beiden besten Freunde Essie und Alex sind im Spiel Paheli ihr Team. Gemeinsam bestreiten sie mehrere Aufgaben und Abenteuer. Alex ist ein ruhiger, überlegter Junge, während Essie mit dem Kopf voraus geht. Die Drei geben sich gegenseitig halt und Kraft für die Herausforderungen im Spiel. Trotzdem wurden Alex und Essie nicht so weit ins Licht gerückt und wirkten eher etwas blass.

Farahs kleiner Bruder Ahmad hingegen, bekam mit seinem Verschwinden eine große Rolle in der Geschichte. Jedoch eher durch indirekte Erzählungen. In Gedanken verliert sich Farah hin und wieder in Erinnerungen, die sie mit ihrem Bruder teilt. Dadurch wächst einem auch Ahmad dem Leser besonders schnell ans Herz.

"Paläste mit vielen Kuppeln waren zu sehen, Türmchen und Bögen, eine furchterregende Spinne mit grauenhaft realistisch wirkenden Mundwerkzeugen, eine Eidechse mit elegant gewundenem Schwanz, ein Minarett und eine Sanduhr. In der Mitte des Deckels stand in großen Buchstabend: PAHELI."

Das Spiel selbst ist eine wundervolle Idee. Mit dem sehr passenden Begriff „Paheli“ entsteht ein Spiel voller zauberhafter Details, das mich mit ein paar Parallelen an Jumanji erinnerte. Von einem Schluck vom Mondlicht, farbenfrohen und majestätischen Kuppeln, bösen Riesenspinnen, lebendigen Knochen bis hin zu den unterschiedlichsten Bewohnern, wird dem Leser alles geboten. Doch die grundlegenden Details zum Spiel werden aus meiner Sicht bereits sehr gut im Klappentext zusammengefasst, so dass ich gar nicht mehr vorwegnehmen möchte.

All dies verpackt die Autorin in einem atmosphärischen, flüssigen Schreibstil. Die orientalische Welt wird wunderbar beschrieben und für Kinder oder junge Jugendliche, ist diese Geschichte sicherlich ein wahrer Genuss. Auf mich wirkte der Schreibstil jedoch auch oft etwas unausgereift. Ein paar Details konnte ich mir bildlich nicht vor Augen halten. Das ein oder andere Spiel in Paheli habe ich nicht richtig verstanden, weil mir mehr Beschreibungen oder Erklärungen gefehlt hätten. Ein paar Seiten mehr, hätten der Geschichte sicherlich noch etwas mehr Tiefe verliehen.

Fazit:

Das orientalische Flair ist wunderbar dafür geeignet, um in fremde Welten voller Magie und Aberglaube abzutauchen. Das Buch besteht aus liebevollen Charakteren, die jedoch nicht immer voll ausgearbeitet wurden. „Paheli“ ist eine atemberaubende und zauberhafte Geschichte für Kinder, für die Jumanji vielleicht noch etwas zu gruselig ist.

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Die Chroniken der Seelenwächter - Spiel mit dem Feuer

Nicole Böhm
E-Buch Text: 141 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 06.02.2015
ISBN 9783958340664
Genre: Fantasy

Rezension:

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 6: Spiel mit dem Feuer" - von Nicole Böhm

Klappentext:


„Joanne hat es geschafft. Sie ist ins Haus der Seelenwächter eingedrungen, um die Pläne ihres Meisters voranzubringen. Jess kämpft um ihr Überleben, denn Joanne scheut vor keiner Grausamkeit zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Während sie im Haus der Seelenwächter alles vorbereitet, treibt Ralf grausame Spiele mit seinem Bruder. Auch Jaydee findet sich in einer gefährlichen Situation wieder. Er ist fernab seiner Freunde in einem fremden Ort gestrandet. Um zurück nach Hause zu kehren, muss er sich mit jemandem verbünden, der nicht mit offenen Karten spielt. Das Spiel mit dem Feuer beginnt. Und nicht alle werden diesen Kampf mit den Flammen überleben. Magie, Mystery, gefährliche Rätsel und eine dramatische Liebe definieren den ewigen Kampf zwischen den Seelenwächtern und den Schattendämonen. Nicole Böhm verknüpft uralte Sagen mit Ereignissen der Gegenwart.“

Meinung:

Die Bände der Buchserie werden immer spannender und spannender. Besonders im „Spiel mit dem Feuer“ scheinen sich die Handlungsstränge immer weiter zusammenzuziehen. Als würden sie auf den entscheidenden Peng am Schluss warten.

Zwar entfernt sich die Autorin immer weiter von den Horror-Elementen, die uns die Schattendämonen am Anfang beschert haben, aber ihre Bände bleiben ein wahrer Pageturner. Ihre Charaktere werden alle total in Mitleidenschaft gezogen, ob nun wegen Schattendämonen, falschen Spielchen, alten Familienfehden oder blutigen Angelegenheiten. Einem Charakter ergeht es schlimmer, als dem anderen. Nicole Böhm schenkt ihren Charakteren nichts. Oft erscheint eine rettende Lösung, nur um sich als Falle, Problem oder als leeres Nichts zu entpuppen. Mit „Die Chroniken der Seelenwächter“ zeigt die Autorin nur, auf wie viele unterschiedliche Arten und Weisen sie den Leser an die Seiten fesseln kann.

So ist Jess nun auf der Flucht vor den Schattendämonen, die im letzten Band ins Quartier der Seelenwächter eingedrungen sind. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert und ihr nichts sehnlicher gewünscht, als möglichst heil da wieder herauszukommen.

Jaydee befindet sich nach dem Fall vom Parsumi plötzlich in einer fremden Gegend wieder mit Keira. Sie ist noch recht frisch in der Runde und ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von ihr halten soll. Man weiß nie, ob man ihr trauen kann oder nicht. So oder so bin ich sehr beeindruckt von ihrem kämpferischen Talent. Ungefähr genauso schwer zu durchschauen ist der ehrenwerte Jaydee. Über ihn zu lesen bietet aber immer eine aufregende Szene. Dieser kleine Hitzkopf.

Letztendlich kommt man den Charakteren immer näher und auch neue lerne ich unglaublich gerne kennen. Weiterhin ist es jedoch noch ein kleiner Kritikpunkt, dass man die Charaktere für die Anzahl an Bänden noch nicht so gut kennt. Im Konzept der Buchserien macht es sicherlich Sinn, nicht alles zu ihnen direkt vorwegzunehmen. Trotzdem würde ich die Personen langsam etwas näher kennen wollen. Die Spannung, die Geschichte und die vielen Fantasy-Elemente können diesen Aspekt jedoch noch gut ausgleichen.

Fazit:

Wieder mal ein reiner Pageturner. Dieses Mal lag weniger der Fokus auf Horror-Elementen oder alten Familiengeschichten. Stattdessen gab es einige böse Fallen, Intrigen, Actionszenen und mitreißende Fluchtszenen.

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Die Chroniken der Seelenwächter - Die Prophezeiung

Nicole Böhm
E-Buch Text: 145 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 07.01.2015
ISBN 9783958340602
Genre: Fantasy

Rezension:

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 5: Die Prophezeiung" - von Nicole Böhm

ACHTUNG! Staffel 1 Teil 5 der Buchserie!

Klappentext:


„Jaydee hat es getan: Er ist an den Ort seiner Kindheit zurückgekehrt. Dort muss er erneut einem mächtigen Gegner gegenübertreten, den er fast nicht besiegen kann. William kann nun endlich zu der mysteriösen Familie nach Schottland reisen und sieht sich plötzlich zurück in seine Vergangenheit katapultiert. Alte Geheimnisse treten zum Vorschein, gemeinsam mit einer dunklen Bedrohung, die die gesamte Welt der Seelenwächter in Gefahr stürzt. Wer kämpft auf wessen Seite? Wem können die Seelenwächter vertrauen - und wen sollten sie besser fürchten? Magie, Mystery, gefährliche Rätsel und eine dramatische Liebe definieren den ewigen Kampf zwischen den Seelenwächtern und den Schattendämonen. Nicole Böhm verknüpft uralte Sagen mit Ereignissen der Gegenwart.“

Meinung:

In diesem Band sind deutlich weniger Horror-Elemente drin, als in den Vorgängern. Dieses Mal glänzt die Geschichte durch Intrigen und alte Vorgeschichten der Seelenwächter, die die Seiten nur so mit Spannung füllen. Schattendämonen kommen dieses Mal gar nicht so stark vor. Dafür trifft man auf neue Charaktere, die man kaum einzuschätzen vermag. Sie bringen eine gehörige Portion Action rein, aber auch die altbekannten Gesichter sorgen für kämpferische und prickelnde Szenen.

Jaydee fängt in diesem Band an, Jess zu trainieren. Er will ihre Kondition steigern, ihr Kämpfen beibringen und ihr eine Chance ermöglichen, sich gegen Schattendämonen zu wehren. Dabei bringt er sie nicht selten an ihre Grenzen. Ob an ihre körperlichen Grenzen oder an die Enden ihrer Nerven. In diesem Band wird Jaydee nur noch interessanter als Charakter dieser Buchserie. Indem er mehr Zeit mit Jess verbringt, streiten seine inneren Gefühle ihr gegenüber immer mehr. Gleichzeitig erfährt man mehr über ihn, seine Vergangenheit und seine Beziehung gegenüber anderen Seelenwächtern. Über Jaydee habe ich wirklich gerne gelesen und mehr erfahren.

Fast ein wenig interessanter, fand ich dieses Mal jedoch die Sichtweise von Will. Der Seelenwächter des Elements Feuer gräbt tiefer in der Geschichte seiner Familie. Dabei stößt er an ungeahnte Grenzen, muss sich einigen Wahrheiten stellen und Abgründen entgegenblicken. Seinen Part fand ich in diesem Band fast am spannendsten und die Wendungen, hätte ich nicht kommen sehen.

Über Jess kann ich weiterhin nicht viel sagen. Langsam bekommt durch ihre Dialoge und Gedanken ein Gefühl für sie. Trotzdem schwirren um sie herum noch viel zu viele Geheimnisse und verdeckte Geschichten, als dass man bereits ein klares Bild über sie erhalten könnte. Ich bin definitiv gespannt über weitere Informationen über sie. Trotzdem fehlt mir noch der Bezug zu ihr. Am interessantesten bei ihr sind derzeit die Andeutung einer Dreiecksliebesgeschichte.

Fazit:

Letztendlich lässt sich sagen, dass immer mehr Spannung erzeugt wird. Dieses Mal weniger wegen den Horrorelementen, sondern mehr wegen actionreichen Szenen, neuen Charakteren und Vorgeschichten zu alten Charakteren. Es macht Spaß die Seelenwächter näher kennenzulernen. Auch ihre Leiden in menschlicher Zeit, machen sie durchaus zu interessanten Persönlichkeiten. Auf mehr aufgedeckte Geheimnisse, weitere Charaktere und Fantasy-Elementen, sowie spannende Szenen freue ich mich bereits. Ich hoffe jedoch immer noch, dass ich bald einen stärkeren Draht zu Jess finden werde. Doch da bin ich recht positiv gestimmt.

Zitat:

„Ich versuchte aufzustehen, aber meine Beine waren offensichtlich der Gewerkschaft beigetreten und streikten nun.“ – Jess, nach dem Training mit Jaydee

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Der Mitreiser und die Überfliegerin

Mira Valentin
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.08.2017
ISBN 9781521837337
Genre: Jugendbuch

Rezension:

**R** "Der Mitreiser und die Überfliegerin" - von Mira Valentin

Klappentext:


„Ist es Magie? Oder einfach nur das Leben?

Die Welt des 18-jährigen Milan gerät aus den Fugen, als seine Sandkastenfreundin Jo bei einem Kletterunfall ums Leben kommt. Doch dann fliegt ihm plötzlich ein weißer Wellensittich zu, der ihn ganz bewusst zum Zirkus Salto lockt. Dort lernt Milan die schöne, aber womöglich verrückte Trapezkünstlerin Julie kennen. Angezogen von ihrer sonderbaren Theorie über magische Menschen und Seelentiere reist Milan mit dem Zirkus und lernt: Es erfordert eine Menge Mut, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Oder Magie - ganz wie man es nimmt.“

Meinung:


Nachdem Milan seine beste Freundin und erste Liebe Jo fallen und sterben hat sehen, gibt er sich selbst die Schuld dafür. Seitdem stürzt er sich in tiefe Depressionen, hält den seelischen Schmerz nur noch durch körperlichen aus und verliert sich selbst. Er wurde zum Überlebenden, der verlernt hat zu lernen. Bis ihn sein Seelentier, der weiße Wellensittich auffindet.

Seelentier: loyale und zutrauliche Tiere, die die Magie in Menschen erkennen und jemanden unter ihnen auserwählen, um diesen zu beschützen und zu vervollständigen

Dieser führt ihn zum Zirkus Salto. In eine Welt voller Magie, Wildheit, Träume und Leben. Er besteht aus der Überfliegerin Julia, dem Tigerdeumpteur (Damien), seiner Frau Nancy, dem Clown Pedro, der Schlangentänzerin Marcella, einer Wahrsagerin, dem Zirkusdirektor und vielen mehr. Eine riesen Zirkustruppe, die größtenteils verwandt oder familienähnliche Bündnisse pflegt. Die Truppe ist bunt, vielseitig, hat ihre Marotten und leben ihre innere Magie aus.

„Lassen Sie Ihren Verstand zurück und benutzen Sie Ihr Herz. Gehen Sie verloren und finden Sie sich selbst. Willkommen im Wunderland des Zirkus Salto.“ - Zirkusdirektor

Die Geschichte liest sich sehr flüssig, obwohl einige Sätze im Buch etwas lang geraten sind und mit einigen Kommas versehen sind. Zwar sticht der Schreibstil nicht weiter großartig heraus, doch gibt es einige Zitate, Sprüche und Weisheiten, die ich mir gerne markiert habe.

Man liest ausschließlich aus der Sichtweise von Milan. Mit seinem Eintreffen im Zirkus Salto stellt sich der Leser schnell die Frage: Können die Zirkusartisten, der Zirkus oder Milan selbst ihm helfen wieder zu leben? Sehr schnell bilden sie eine Gemeinschaft, die auf den jeweils anderen aufbaut und die sich gegenseitig stützt. Ist Milan dem gewachsen?

Sehr gut gefallen hat mir die Message der Geschichte. Die bunte Truppe offenbart über die Zeit wichtige Dinge über das Leben. Sei du selbst, lebe dein Leben, erlaube dir zu träumen, sei kreativ und erwecke den Funken Magie in dir selbst.

„Sie haben Recht, wenn sie uns davor warnen wir selbst zu sein, denn wir sind wild und gefährlich.“ – die Überfliegerin zum Mitreiser

Verpackt wird das alles in eine Geschichte im atmosphärisch beschriebenen Zirkus. Das Flair wurde richtig schön beschrieben. Ich roch praktisch schon den Popcornduft, der in der Luft hing, sah die Überfliegerin am Trapez turnen oder die Schlangentänzerin durch die Gegend wirbeln. Auch die Seelentiere waren eine gelungene und putzige Abwechslung. Es kommt sogar ein Tigerbaby in der Geschichte vor. Was will man mehr? Vielleicht ja die zarte Liebesgeschichte, die dem Handlungsverlauf Zauber einhaucht.

Was mir jedoch ein wenig sauer aufgestoßen ist, ist das starke und überspitzte Feindbild gegenüber den Menschen, die nicht so „lebendig“ sind, wie die Personen im Zirkus. Personen, die jemals auf ihre Vernunft gehorchen, statt ausschließlich auf ihr Herz, sind DAS Böse im Buch. Versicherungen oder Sicherheit im Allgemeinen sind „nicht notwendig“ – wild leben ist das Motto. Ein Leben wie in einer Vorzeigefamilie ist nicht richtig, weil man dabei sein inneres (wildes) Ich „unterdrücken“ muss. Ich denke ein gewisses Mittelmaß wäre etwas geeigneter gewesen.

Fazit:

Eine unfassbar atmosphärische Geschichte mit viel Lebensweisheit und tollen, liebevollen Charakteren. Auf jeden Fall bringen einige Sätze und Dialoge zum Grübeln oder mitfiebern. Was brauch der Mensch, um sich komplett zu fühlen? Wie geht er mit Schicksalsschlägen um und können andere Personen einen aus einem schwarzen Loch helfen? Auch wenn die Fragen in dem Buch nicht beantwortet werden können, so werden sie dennoch gut aufgegriffen. Außerdem: Tigerbabys!! ♥ Einzig das starke Feindbild gegenüber vernünftigen Entscheidungen, fand ich etwas krass und überspitzt.

Zitat:

„Ihr Blick streifte den von Milan, aber nur für Sekunden, bevor sie sich wieder im Glanz ihrer Darbietung verlor, vollkommen in dem Rausch aufging, sich zu wiegen und zu verbiegen, durch die Luft zu tanzen und auf die Schwerkraft zu spucken.“ – über die Überfliegerin

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125 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Pretend

Penny L. Chapman
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.12.2016
ISBN 9781540784223
Genre: Liebesromane

Rezension:

**R** "Unfolding 1: Pretend" - von Penny L. Chapman

Klappentext:


„FARREN
Ich höre die falsche Musik und mache nur Ärger. Meine Mutter hasst mich, obwohl ich alles tue, um ihr zu gefallen. Sie hat mir ein Ultimatum gestellt. Entweder gehe ich für ein Jahr nach Miami, um bei einem Freund meiner Eltern Disziplin zu lernen, damit ich ihre Firma übernehmen darf, oder sie setzen mich vor die Tür. Es hätte so einfach werden können, doch dann traf ich ihn. Er lebt das Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wild, frei, respektiert. Er macht seine eigenen Regeln. Sein Name ist ...

KIERAN
Sie hört die richtige Musik, ist laut und unberechenbar. In ihren Augen sehe ich dasselbe Feuer wie bei mir. Sie könnte perfekt sein. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. Sie spielt das brave Mädchen und verstellt sich. Es macht mich rasend, denn ich habe etwas gegen Heuchler.“

Meinung:

Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten ins Buch hinein zu kommen. Der Schreibstil ließ sich nicht flüssig lesen, sondern wechselte oft sprunghaft von Szene zu Szene. Trotzdem waren von Anfang an weise Worte, Tipps und Ratschläge enthalten. Für Zitate-Sammler wird einiges geboten.

Die Protagonistin Farren zu beschreiben, ist etwas schwierig, denn es gibt zwei Farrens. Eine, die versucht ihre Mutter zu beeindrucken und die Firma ihrer Eltern eines Tages zu übernehmen und eine Farren, die Harry Potter Bücher liebt, eine Metalbraut ist, wild, frech, ungezügelt und waghalsig ist. Doch versucht sie nur die Seite einer guten, wohlerzogenen Tochter zu zeigen. Auch Kieran sieht das sofort. Und er hasst dieses Versteckspiel.

Er ist der typische Bad Boy. Ist (natürlich) tätowiert, ein leidenschaftlicher Boxer und reißt ständig eine neue Braut auf. Kieran ist der Sohn eines Freundes von Farrans Eltern. Farran soll (laut ihrer Mutter) endlich benehmen lernen und wird zu besagtem Freund geschickt. Dieser ist jedoch meistens auf Geschäftsreise und somit lebt Farren praktisch mit Kieran allein. Und Kieran nutzt praktisch jede Sekunde, jeden Moment, um Farren auf die Nerven zu gehen oder für den Versuch ihre Maske, ihre steinerne Fassade niederzureißen.

Ich mochte die Ratschläge von Kieran sehr gerne. Seine Beweggründe sind oft sehr wichtig. So möchte er ihr zeigen, dass es in Ordnung ist, man selbst zu sein. Er möchte ihr zeigen, dass nicht immer jemand da ist, um sie zu beschützen, aber dass sie sich selbst schützen kann. Trotzdem fand ich seine Lehrmethoden manchmal (eigentlich ziemlich häufig – naja fast immer) etwas fragwürdig. So bringt er sie häufig absichtlich in brenzliche Situationen, damit sie keine Wahl mehr hat außer sich zu wehren und auf ihre Stärke zu vertrauen. (Dass sie ihm danach immer wieder verzeihen konnte, bleibt mir ein Rätsel!)

Doch Kieran selbst wurde mir bis zum Schluss nicht sympathisch. Er mag keine Heuchler oder Menschen, die sich verstellen. Doch urteilt er viel zu schnell über Andere. Wie bei Farren, verurteilt er zu schnell ihre aufgebaute Fassade, hinter der sie sich versteckt. Ihre Beweggründe oder warum sie sich so verstellt, hinterfragt er erst gar nicht.

Farren ist eine unglaubliche Persönlichkeit. Sie stellt sich allen Herausforderungen von Kieran und wächst daran. Der charakterliche Verlauf von ihr war durchweg authentisch und als Leser war man richtig stolz darauf, wie sie an Stärke gewonnen hat. Sie hat unglaublich viel durchgemacht und ihre Vergangenheit bringt mehr Tiefe in die Geschichte, als ich erwartet hätte.

Eine Entwicklung MUSS ich aber wirklich stark kritisieren. Kieran bringt ihr bei sich zu wehren, aber nicht immer nur mit Worten oder Intelligenz – der Typ ist Boxer, natürlich musste er ihr das Kämpfen beibringen. Ab ungefähr der Mitte des Buches fing Farren also an, jeden blutig, sowie Grün und Blau zu schlagen. Direkt danach hat sie sich gut gefühlt, stark und als hätte sie etwas Tolles geleistet. Das ist mir zu Gewalt verherrlichend geworden. Sich wehren zu können heißt NICHT, dass man jemanden ins Krankenhaus prügeln muss.

Fazit:

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber einige Zitate und Lebensweisheiten konnten mich verzaubern. Mit Kieran und seiner Art konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden, aber Farren hat er weitergebracht und ihr geholfen innerlich zu wachsen. Die Bücher verschlingende Farren hingegen ist eine authentische Persönlichkeit, die man schnell ins Herz schließt. Die Charaktere in dem Buch sind sehr kaputt, die Abgründe sehr tief und die Erotik ziemlich dreckig. Somit wurde ich „Pretend“ wohl erst für Leser ab 18 Jahren empfehlen.

Zitat:

"Ich verglich mich gerne mit Büchern. Die, die im hintersten Regal verstaubten, weil niemand sie wollte. Mängelexemplare mit zerknitterten Seiten, Leserillen oder zerkratztem Einband." - Farren

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Macht der Clans: Band III

Gabi Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.05.2018
ISBN B07DFN6DVM
Genre: Fantasy

Rezension:

(ACHTUNG! Band 3 der Reihe! Klappentext, sowie Rezension enthält Spoiler zu vorherigen Bänden)

**R** "Die Macht der Clans 3" - von Gabi Büttner

Klappentext:


„Die Rebellion auf Terra 2 droht zu scheitern. Um der Vernichtung zu entgehen, muss sich Larissa vor dem Weltenrat ihrer größten Angst stellen und dem skrupellosen Lord Batisté erneut gegenübertreten. Rasch wird klar, dass nicht nur der Clanlord seine Ziele mit aller Härte verfolgt. Unterdessen versucht Christ verzweifelt, zu seiner Gefährtin zu gelangen. Dazu ist er auf die Hilfe eines Mannes angewiesen, der der Rebellion den Untergang bringen kann. Chris bleibt jedoch keine andere Wahl, will er auch seinen Freund Dave aus Batistés Militärbasis befreien.“

Meinung:


Mit Band 3 der Reihe findet „Die Macht der Clans“ ein Ende. Genau wie in Band 2, fand ich den Einstieg in der Fortsetzung etwas schwierig. Seitdem ich den vorherigen Band gelesen habe, liegt bereits einige Zeit zurück. Die Namen, Handlungen und Gesichter sollte man besser noch im Kopf haben. Alle Bände am Stück zu lesen, würde sich natürlich auch anbieten. Nachdem ich langsam in der Geschichte angekommen und ich mich wieder ein wenig besser unter den Charakteren auskannte, zog mich Gabi Büttner direkt in eine Spannungswelle hinein.

Dieser Band setzt genau da an, wo die Handlung im Band 2 geendet hat. Chris, Larissa und der Leibarzt von Batisté Joshua sind auf der Flucht. Doch Batisté setzt ihnen nach, hält sie unter Beschuss und schmiedet grausame Pläne.

Chris‘ besten Freund Dave mussten sie im feindlichen Lager zurücklassen. Dieser versucht wiederum nicht aufzufallen und sich wie ein Krieger des Feindes zu geben. Nachdem er die Pläne von Batisté erfährt, versucht Dave von innen heraus Leute zu finden mit denen er etwas gegen ihn unternehmen kann. Somit befinden sich alle in einer recht brenzligen Situation.

Ein hohes Level an Spannung begleitet all diese Szenen. Besonders auch, weil die Autorin mit ihren Charakteren nicht zimperlich umgeht. Dies hat man bereits in den vorherigen Bänden erlebt und somit bangt man durchgehend um so viele liebgewonnenen Personen. Es ist teilweise grausam, brutal, Angst einflößend und unfassbar realistisch. Immerhin geht es den Rebellen in Terra weiterhin darum, die Macht der Clans zu brechen und kein Herrscher lässt sich freiwillig seiner Macht entreißen. Sie befinden sich im Krieg und ein Krieg fordert Opfer, Narben, seelische Schmerzen, Verluste und beinhalten auch nicht immer einen Ritter in strahlender Rüstung.

Das bekommt besonders Larissa zu fühlen. In der Zeit in Batistés Lager hat sie einiges durchmachen müssen. Er hat ihr Schmerzen zugefügt, sie geschändet und mehrfach eine Willenskontrolle durch Nanobots aufgezwungen. Auch an Chris ist die Folter in Bastités Obhut nicht spurlos vorbeigezogen. Nach der Flucht aus seinen Klauen, wünscht man ihnen ein paar ruhige Minuten und Frieden. Doch sicher sind sie vor ihm weder in ihren Träumen noch in der Realität.

Die Beiden sind solch starke Persönlichkeiten. Sie lassen sich nicht brechen, haben einen unfassbaren Willen und eine Kraft, vor der ich den Hut ziehe. Auch sie brauchen ihre Freiräume, Zeit für Panik und Schwäche, aber das macht sie nur authentischer.

Bastité bleibt aber nicht der einzige unberechenbare Charakter. Joshua, der alte Leibarzt von ihm, hält einiges hinter Verschluss. Seine Fäden hat er öfter im Spiel, als allen bewusst ist. Auch der Großherrscher von Terra und den Clans Zerro lernt man in diesem Band näher kennen. Dem Leser begegnen auch hier wieder neue Charaktere. Die einen unberechenbar, grausam oder berechnend, während die anderen warmherzig, stark oder vor Mut nur so strotzen. Gleichzeitig sieht man alte Charakteren wieder, die man ins Herz geschlossen hat oder vor denen man sich bereits seit einigen Seiten fürchtet.

Im Abschlussband tritt Gabi Büttner nochmal heftig aufs Gaspedal. Es werden einige Pläne geschmiedet, davon gehen viele schief, Menschenleben werden gefährdet, sowie der seelische Frieden mehrerer Personen. Vertrauen geht in die Brüche, Kämpfe und Intrigen werden ausgefochten. Es gibt Action, Liebe, Vertrauen, Hass und viel Verantwortung für die Protagonisten. Die Autorin hält einige Überraschungen bereit. All dies verpackt sie in einen bildgewaltigen Schreibstil, vor denen ich besonders zartbesaitete Leser warnen würde. Charaktere verarbeiten innere Abgründe, die noch lange beschäftigen können.

Fazit:


Auch wenn mir der Einstieg wieder etwas schwer viel, war es doch ein rundum gelungener Abschluss. Vor der Autorin und ihrem Schreibstil ziehe ich den Hut. Ihre Charaktere, sowie ihre Geschichte wurde so authentisch beschrieben, sodass mich ihre Geschichte auf ewig begleiten wird. Die Reihe werde ich sicherlich noch öfter verschlingen.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Fuck you, Hope

Daniela Hartig
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 29.05.2018
ISBN B07DDN8S4Y
Genre: Liebesromane

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Wortwächter

Akram El-Bahay
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 16.02.2018
ISBN 9783764151188
Genre: Kinderbuch

Rezension:

**R** "Wortwächter" - von Akram El-Bahay

Klappentext:


"Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ..."

Meinung:


Hast du dich auch schon immer gefragt, wie man dich als Romanfigur beschreiben würde? Denn genau das macht deine Lebensseite gerade. Sie erzählt was du gerade denkst, tust und was in deiner Umgebung passiert. Dabei verschwinden die Buchstaben immer wieder und machen Neuen Platz. Wenn Menschen sterben, erzählen sie auch deine Vergangenheit und werden zu einem Buch. Vorher sind sie viel zu beschäftigt deine Gegenwart zu beschreiben. Wie sollen die denn sonst auch hinterherkommen? Tom, der Protagonistin hat auch so eine Lebensseite und die ist ganz schön selbstverliebt und frech! Also so richtig amüsant.

"Gut, dass er dem Rat der Seite gefolgt war. Womöglich war er ja doch nicht so dumm, wie er aussah. Besonders, wenn ihm der Mund offen steht."

Tom verbringt seine ganzen Sommerferien bei seinem Onkel David, den er vorher noch nie kennengelernt hat. Dieser Onkel ist auch total schrullig, verschusselt und nett beschrieben. Trotzdem wirkt er wie aus einer anderen Epoche und zitiert zur Begrüßung auch erst Mal etwas aus Shakespeares Tragödie. Er gehört den Lesenden an, die auch von berühmten Schriftstellern abstammen - in diesem Fall (überraschenderweise) sind sie Nachfahren von William Shakespeare.

Das Anwesen, in dem David haust, scheint ein Abenteuer für Tom bereitzuhalten und alles scheint auf irgendeine Art und Weise mit Büchern zusammenzuhängen. Und mit seiner Lebensseite, denn Tom kann seine eigene auch lesen.

Sein Abenteuer schickt ihn kreuz und quer einmal über die Welt und dem Autor liegt der atmosphärische Schreibstil einfach so gut. So befindet man sich schnell mal in London, Paris oder Ägypten. Mal in einer etwas nebligen Landschaft, mal in einer romantischen Umgebung und dann in der Wüstenlandschaft. All das darf man durch die Augen von Tom beobachten, während um ihn herum langsam der große Kampf brodelt. Die Fehde zwischen den Personen, die Lebensseiten lesen können und den Personen, die ihre eigene Lebensseite umschreiben können, nimmt nämlich gerade ihren Höhepunkt ein.

Fazit:


Während der gesamten Geschichte, kommt man als Wort- und Buchliebhaber auf jeden Fall auf seine Kosten. Es gibt so viele Anspielungen auf altbekannte Autoren, Künstler und Klassiker innerhalb der Wortwelt. William Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Jules Verne sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, worauf sich Akram El-Bahay in diesem Werk bezieht. Die gesamte Idee dreht sich um Leser und Schreiber, sowie die Freiheit des Wortes. Besonders Fans von Klassikern werden dieses Buch sicherlich lieben.

Zitat:

"»Ich brauche meine Freiheit einfach.«
»Freiheit? Bedeutet nicht zu viel Freiheit Einsamkeit?«"

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296 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Die Chroniken der Seelenwächter - Schatten der Vergangenheit

Nicole Böhm
E-Buch Text: 146 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.10.2014
ISBN 9783958340329
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Band 3 einer Reihe! // 3,5 Sterne

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 3: Schatten der Vergangenheit" - von Nicole Böhm

Klappentext:

„Das Unfassbare ist geschehen, Ariadne starb durch die Hand von Joanne. Jess hat nach ihrer Mutter ein weiteres Familienmitglied verloren. Gefangen in ihrer Trauer, versucht sie mit der Situation umzugehen und steht erneut vor lebensverändernden Entscheidungen. Eines scheint klar: Ihr altes Leben ist für immer vorbei. Auch Jaydee steht vor weiteren Herausforderungen. Er muss Benjamin Walker gegenübertreten, dem Detective, der die Wahrheit über die unerklärlichen Geschehnisse der letzten Zeit aufdecken will. Das Geheimnis der Seelenwächter scheint in Gefahr, mit katastrophalen Konsequenzen.“

Meinung:

Die bisherige Geschichte der Seelenwächter, war oft sehr brutal und die Charaktere müssen wirklich einiges durchmachen. Dadurch entwickelt sich eine düstere Atmosphäre, die aber an die Seiten fesselt und für dauerhafte Action sorgt. Aus meiner Sicht, ist es immer noch sehr gut vergleichbar mit Zombie-Geschichten, und -Liebhaber werden sich sicherlich schnell in dieser Welt wohlfühlen. Gleichzeitig lockert die Geschichte ein trockener Humor auf, der sich immer deutlicher abzeichnet.
Nach Ariadnes Tod, ist dies beinahe nicht zu glauben. Mit ihr stirbt eine Ersatzmutter von Jess und gleichzeitig sehr viel Wissen, das sie nie preisgegeben hat. Durch ihr Ableben, fällt natürlich auch ihre Sichtweise weg. Stattdessen überrascht die Autorin nun mit den Perspektiven von Ilai oder sogar Joanne.

Anhand Ilais Gedanken, erkennt man schnell, dass der alte Seelenwächter mehr weiß, als er zugeben möchte. Es gibt einige vage Andeutungen, sowie deutliche Verknüpfungen mit Ariadnes Schicksal. Ilai bringt eine mysteriöse Grundstimmung mit in die Geschichte, die verschwiegene Vergangenheiten verspricht.

Joannes Sichtweise, empfand ich als besonders spannend. Man erhält einen kleinen Eindruck zu den Gedanken der Dämonen, was sie durchmachen und wie sie sich fühlen. Es werden viele Details eingearbeitet, wie, dass die Schattendämonen ihren eigenen Duft nicht abkönnen.

Doch auch Jaydees Gedanken und seine innere Zerrissenheit, werden immer spannender. Als Halbdämon, bekommt man auch bereits einen guten Eindruck zu den Gelüsten der Dämonenfeinde. Sein Wesen hinterlässt auch den Eindruck, dass die zwei Hälften in ihm, im ständigen Wettstreit miteinander stehen. Der innere Konflikt ist so interessant dargestellt und geschickt ausgeführt, dass mich sein Charakter bisher am meisten vereinnahmen konnte. Auch habe ich bisher ein besseres Gefühl für seine Figur, als für die restlichen Personen im Buch.

Auch, wenn sich weiterhin actionreiche Szenen häufen, so wurden diese in diesem Band etwas heruntergefahren und haben den Charakteren etwas mehr Platz gemacht. Es gab weitaus mehr Gespräche und Hintergrundgeschichten zu den Charakteren. Diese kleine Verschnaufpause wirkte beinahe wie die Ruhe vor dem Sturm.

Fazit:

Weiterhin passiert viel in der Seelenwächter- und Schattendämonen-Welt, doch legt sich nun ein etwas höherer Fokus auf die Charaktere. Besonders Jaydee wird immer greifbarer, wohingegen andere Personen mit ihrer eigenen Perspektive überraschen können. Dabei bekommt man auch eine Portion des trockenen Humors der einzelnen Charaktere ab und erhält gleichzeitig das Gefühl, dass es sich dabei lediglich um eine kleine Verschnaufpause handelt. Ob die Charaktere das bei all der Action genauso sehen würden? Wer weiß?

Zitat:

„Hätte, könnte, wäre … Leider spielte das Leben nicht im Konjunktiv.“

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339 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Die Chroniken der Seelenwächter - Schicksalsfäden

Nicole Böhm
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.09.2014
ISBN 9783958340145
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Band 2 einer Reihe!

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 2 - Schicksalsfäden" - von Nicole Böhm

Klappentext:


„Jess bleibt kaum Zeit die Erlebnisse mit den Seelenwächtern zu verarbeiten, da wird sie bereits wegen Mordverdacht verhaftet. Doch wer ist es, den sie umgebracht haben soll? Sie ahnt nicht, dass weitaus mehr hinter ihrer Verhaftung steckt, als zuerst angenommen und eine dunkle Macht kurz davorsteht, zuzuschlagen. Unterdessen will Jaydee einfach vergessen, dass er seinen inneren Dämonen nachgegeben und beinahe einen Menschen getötet hat. Gemeinsam mit Akil taucht er in das Partyleben ein. Mit interessanten Folgen.“

Meinung:

Nach dem ersten Band hat es mir total in den Fingern gejuckt, direkt mit dem zweiten Band zu starten. Genauso spannend, wie in dem Auftakt, ging es auch hier weiter, wodurch ich das Buch wirklich in Rekordzeit durchgesuchtet hatte. Es ist beinahe unmöglich diesen Band aus den Händen zu legen. Fast durchgehend passiert etwas, durchschnaufen für den Leser, ist beinahe unmöglich und man erlebt ständig, wie die Charaktere in Mitleidenschaft geraten. Dadurch hat sich für mich eindeutig ein Pageturner entwickelt.

Die Idee dieser Buchserie, finde ich bisher ziemlich interessant. Mit den Schattendämonen hat die Autorin etwas erschaffen, das an Geister erinnert. Diese Geschöpfe sind Menschenseelen, die sich nach ihrem Tod an ihrem Leben festkrallen und nicht in die Anderwelt gleiten wollten. Vom Wesen her, haben sie mich doch ständig an Zombies erinnert und statt Gehirne, verspeisen sie deine Seele. Sie sind sehr brutal und sorgen nicht selten für einen Horror-Touch in der Geschichte. Zartbesaitete Leser, sollten diese Serie mit Vorsicht genießen. Schnell und plötzlich gibt es mal Szenen, in denen sie sich gegenseitig das Herz herausreißen oder das Genick brechen.

Zu den Charakteren, habe ich noch immer keinen direkten Draht gefunden. Für mich fühlt es sich auch weiterhin, wie die Aufwärmphase eines Kennenlernens an. Gefühlt steht die Action, sowie die Fantasy-Elemente noch etwas mehr im Vordergrund, weshalb die Personen noch etwas zurückstecken müssen. Dieser Stil fesselt auf jeden Fall an die Seiten und doch würde ich gerne etwas mehr Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren haben.

Auch am Ende dieses Bandes, gibt es wieder Zeichnungen zweier Charaktere. Aus meiner Sicht, ist diese Idee ein wundervolles Extra zu der Geschichte. Ein Glossar ist am Ende des E-Books ebenfalls wieder zu finden. Eine weitere tolle Idee der Autorin, ist der „Was bisher geschah“-Teil am Anfang des Buches. Damit hat sie alle wichtigen Ereignisse des letzten Bandes nochmal kurz und geschickt zusammengefasst und wird somit sicherlich vielen wieder den Einstieg erleichtern können.

Fazit:

Das Spannungslevel kippt zu keiner Zeit, sondern zieht sich konsequent durch die Bänder. Über die Seiten hinweg, entfalten sich die einzelnen Fantasy-Elemente immer mehr und saugen in die einzigartige Geschichte hinein. Noch sind die Charaktere mir ein wenig zu blass beziehungsweise wirken sie alle ein wenig wie Randcharaktere. Hier hätte ich gerne noch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen der Handlung und dem Charakteraufbau.

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Das Seelenhaus

Hannah Kent ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426304846
Genre: Romane

Rezension:  
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Die Mütter-Mafia

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404170319
Genre: Humor

Rezension:

**R** "Die Mütter-Mafia" - von Kerstin Gier

Klappentext
:

„Deutschland sucht die Super-Mami! Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die "Mütter-Mafia"! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen...“

Meinung:

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr euch einen zweiten Band wünscht? Nicht weil es unvollendet wirkt, sondern weil ihr euch überhaupt nicht von den Charakteren und der Geschichte trennen wollt? So erging es mir bei der Mütter-Mafia. Mit viel Humor, einigen skurrilen Elementen und originellen Ideen, beschreibt Kerstin Gier total unterhaltsam die Geschichte von Constanze.

Direkt auf den ersten Seiten, erleben wir mit der Protagonistin Constanze, wie sie einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Ihr Ehemann will die Scheidung. Nachdem er ihr das eröffnet hat, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass sie erst Mal in eine Art Schockzustand gerät. Ein paar Zeilen und einen Schockzustand später, hat ihr Mann Lorenz sie, ihre beiden Kinder und all ihr Hab und Gut ins Haus seiner kürzlich verstorbenen Mutter gepackt. Das Haus gleicht einem unzumutbaren Zustand, besonders für die 14-jährige, pubertierende Tochter Nelly. Manche würden es antik bezeichnen, andere alt, verstaubt und verschimmelt. Und dann gibt es nicht mal Empfang! Constanzes 4-jähriger Sohn Julius, fühlt sich direkt wohl und setzt sich direkt das von der Oma selbst gehäkelte Klorollenhütchen auf.

So schwer dieser Neustart für Constanze und ihre Kinder auch ist, so schnell lernen sie alle, neue Freunde kennen. So entdeckt Constanze eine neue Freundin in Mimi, ihre Nachbarin und eine Karrierefrau auf Pause mit Kinderwunsch. Julius freundet sich schnell mit Jasper aus seinem Kindergarten an, der ziemlich laut schreit und so landet schließlich Jaspers Mutter Anna noch in der Runde. Laut Anna ist sie von Beruf Hebamme und gleichzeitig Rabenmutter. Gitti von Nebenan ist die Tochter der Hempel, die jeden und alles, wegen jeder Kleinigkeit verklagen. Sie hat sich entschlossen, sich mit Mimi und Constanze anzufreunden, obwohl ihre Eltern eigentlich mit ihnen verfeindet sind.

Abwechselnd zur Constanzes Lebensgeschichte, gibt es immer wieder kurze Einträge/Artikel der Homepage von der Mütter-Society. Darin geht es um den Austausch der Mütter einer Vorstadtsiedlung und dieser Austausch ist nicht ganz geheuer. Zwischen Kochrezepten und Urlaubsberichten, tauschen sie sich über die zweite Fremdsprache aus, die ihr 4-jähriges Kind gerade erlernt oder welches Instrument es als nächstes spielt. Ein 3-jähriger spielt bereits Oboe, die süße kleine Tochter möchte doch nun auch noch zusätzlich mit der Violine starten und warum sollte man nicht am Filzkurs für Mutter und Kind teilnehmen?
In die Mütter-Society kommt man nur über Beziehungen rein, muss vorher ein Probetreffen überstehen und den anderen Müttern letztendlich etwas bieten können. Sicherlich auch sehr gut vergleichbar mit einer Sekte.

Am Anfang des Buches, fand ich Constanze etwas naiv, gutgläubig und unselbstständig. Vom Anwalt ihres (bald Ex-)Ehemannes, unterschreibt sie blind irgendwelche Dokumente, da sie sich keine Blöße geben wollte, wenn sie mal etwas nicht versteht. Gerüchten schenkt sie schnell Glauben, um einen eigenen Beruf zu erlangen, gibt sie sich nicht viel Mühe und natürlich hat Lorenz eher Hirntumor, als eine Affäre mit einer Anderen. Doch hat mich das gar nicht so sehr gestört, wie man eigentlich vermuten mag. Viel eher, war ich total wütend auf diesen „Mann“ Lorenz. Wie kann man sich nur so kalt und wie ein Oberarschloch der eigenen Familie – besonders den Kindern gegenüber – verhalten. Wahnsinn, hatte ich eine Wut auf ihn. Umso mehr wünschte ich mir, dass Constanze ihr Leben ein wenig auf die Reihe bekommt und endlich zurückschlagen kann.

Constanze macht während des Buches keine großartige Entwicklung durch. Viel eher wird gezeigt, dass ein Neuanfang, viel Gutes mit sich bringen kann. Die neuen Freundschaften tun ihr und ihren Kindern gut. Es wird in viele Fettnäpfchen getreten, es werden einige Gutenachtgeschichten erfunden, Bekanntschaften geschlossen und das Leben wird wieder in Angriff genommen (und natürlich auch das „antike“ Haus).
Die Charaktere sind allesamt skurril, humorvoll und total originell. Mit dieser Einstellung heizen sie den „ach-so-perfekten“-Müttern der Mütter-Society, ordentlich ein und schon bald befinden sie sich in der direkten Gegenbewegung, der Mütter-Mafia.

Fazit:

Hiermit wurde eines der witzigsten, skurrilsten Bücher geschrieben, das ich je in Händen halten durfte. Und immer im Mittelpunkt, die liebe, verrückte Mutti. Jeder Typ von Mutter kommt mindestens einmal vor und kommt somit auch auf seine Kosten. Ein absolutes Wohlfühl- und Familienbuch, bei dem man aus vollem Halse lachen kann.

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(1.159)

2.105 Bibliotheken, 81 Leser, 0 Gruppen, 406 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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Die Chroniken der Seelenwächter - Blutsbande

Nicole Böhm
E-Buch Text: 147 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.11.2014
ISBN 9783958340442
Genre: Fantasy

Rezension:

**R** "Die Chroniken der Seelenwächter 4: Blutsbande" - von Nicole Böhm

Klappentext:


„Nach der schockierenden Erkenntnis, dass die aktuellen Geschehnisse unmittelbar mit seiner Vergangenheit verknüpft sind, macht sich William auf, mehr über das Wappen seiner Familie herauszufinden. Er begibt sich auf eine gefährliche Reise, in deren Verlauf er nicht nur einen dubiosen Eremiten trifft, sondern auch einer gefährlichen Sagengestalt gegenübersteht. Jess lebt sich unterdessen langsam bei den Seelenwächtern ein und kommt wieder zu Kräften. Leider ist das Zusammenleben mit Jaydee alles andere, als angenehm. Ein gemeinsames Abenteuer führt beide an ihre Grenzen … und darüber hinaus?“

Meinung:

Nicole Böhm hat für ihre Seelenwächter-Reihe mit einem kleinen „Was bisher geschah“-Kapitel, geschickt die wichtigsten Ereignisse der vorherigen Bände zusammengefasst. Als ich nach „Blutsbande“ griff, lag der 3. Band der Reihe nun doch wieder eine Weile hinter mir und somit wurde mir besonders bewusst, wie hilfreich diese Auffrischungskapitel doch sind. Schnell gelang es mir, mich wieder in der Geschichte von Jess wiederzufinden.

Bereits nach den ersten Kapiteln des 4. Bandes, verfestigte sich mein Eindruck aus dem letzten Band. Auch hier wurden die actionreichen Szenen etwas heruntergefahren, um den Charakteren mehr Platz zu machen. Zwar bleibt die Geschichte weiterhin spannend, jedoch wurde sie etwas weniger blutig. Sehr im Fokus standen dieses Mal Anna und Will. Ihre Zeit als Mensch, sowie deren
Familiengeschichten wurden ein wenig vorgestellt und die Hintergrundgeschichten geben dem Leser das Gefühl, die Beiden langsam etwas näher kennenzulernen. Auch jetzt ist es meiner Meinung nach, noch ein bisschen zu wenig, ein bisschen zu flüchtig. Trotzdem macht es auch Freude auf Mehr. Man merkt nämlich schnell, dass Anna und Will ihre Laster mit sich schleppen aus ihrer Menschenzeit und es gibt Andeutungen, dass es den anderen Seelenwächtern ebenso ergeht.

Einige Ereignisse zwingen Jess und Jaydee dazu, immer etwas mehr zusammenzuarbeiten oder Zeit miteinander zu verbringen. Dass Jaydee Jess dabei 24/7 umbringen will, ist sicherlich nicht gerade förderlich für eine angenehme Zeit. Gerade dieser Verlauf, gestaltet diesen Band richtig interessant. Es sorgt für Spannung, Reibereien und sehr viel Sarkasmus.

Die Idee dieser Welt, der Schattendämonen und der Seelenwächter, hat mir bereits seit dem ersten Band total gut gefallen. In jedem weiteren Band, erhält man einen immer größeren Einblick in dessen, wie deren Welt funktioniert und welche Besonderheiten ihnen anhaften. Allerdings hat es mich nochmal positiv beeindruckt, in dem 4. Teil auf neue mystische Wesen zu treffen. So finde ich zum Beispiel die Undinen total spannend. Männliche Menschen sind für sie eine Delikatesse, sie leben in magisch abgeschirmten Teilen der Welt und schwimmen in Seen, um die sich besonders viele Legenden ranken.

Fazit:

Anhand meiner Rezension hat man sicherlich schon deutlich gemerkt, dass die Charaktere immer mehr Raum in der Geschichte erhalten. Zwar sind kann ich sie weiterhin noch nicht richtig greifen, allerdings macht es Freude auf Mehr. Die actionreichen beziehungsweise blutigen Szenen, nehmen ein wenig ab und machen Platz für Spannungen anderer Art.

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