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Am Abgrund

Michael Grumley , Wally Anker
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453318892
Genre: Science-Fiction

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320 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke , Root Leeb , Root Leeb
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2007
ISBN 9783423209694
Genre: Sachbücher

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Weltenzerstörer

Cixin Liu , Marc Hermann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319257
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Weltenzerstörer ist die neue Novelle des chinesischen SciFi-Autoren Cixin Liu. Mit „Die Drei Sonnen“, dem ersten Band seiner Trisolaris-Reihe, gelang ihm der internationale Durchbruch. Neben der Fortsetzung der preisgekrönten Reihe erscheinen in diesem Jahr weitere Werke des Autoren: Den Auftakt machte 2017 die Novelle „Spiegel“. Weltenzerstörer ist die zweite Novelle, der im Dezember ein Kurzgeschichten-Sammelband „Die wandernde Erde“ bei Heyne folgt. Wieso diese Infos wichtig sind, erzähl ich euch gleich. Erst zum Inhalt: 

„Alarm! … Der Weltenzerstörer kommt!“

Ein durchsichtiger Kristall steuert die Erde an. Was erst wie Gefahr für den Planeten aussieht, entpuppt sich schnell als Botschaft mit noch erschreckenderem Inhalt: „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“, warnt das kleine Raumschiff die Weltraumpatrouille der Menschen. Entsandt wurde sie von einer weit entfernten Galaxie: Die Zivilisation der Epsilon Eridani fielen ihm zuletzt zum Opfer. Denn das gigantische ringförmige Raumschiff vertilgt ganze Planeten, beraubt sie ihrer Ressourcen, bis nichts von ihnen übrig bleibt. Doch die Warnung kommt spät: Der Weltenzerstörer wird bereits in 100 Jahren die Erde erreichen. 

Kurz darauf landet ein weiteres Raumschiff auf der Erde: Der Botschafter der Zerstörer nimmt Verhandlungen mit der Menschheit auf. Übermächtig wirkt die große Echse, und zu Zugeständnissen ist sie kaum bereit. Wie soll es der Menschheit gelingen, ihren Planeten und ihr Volk vor der alles zerstörenden Kraft des Weltenzerstörers zu bewahren? Kann die Menschheit dem fast sicheren Untergang ihres Planeten entgehen? 

Verhandlungen (fast) auf Augenhöhe

Trotz futuristischem Gewand fühlte sich die Geschichte für mich wie eine Parabel an, ein Gleichnis, mit moralischer Tiefe und existenziellen Fragen. Diesen Eindruck unterstützt, dass der Botschafter der Zerstörer sowie der Verhandlungsführer der Menschheit keine Namen besitzen. Zwar nennt man den Botschafter „Beißer“, aber er stellte sich mit „Weiser“ vor; die Menschheit vertritt der namenlose Kommandant. So überrascht es auch nicht, dass der Abgesandte im Laufe der Story gar menschlich wirkt. Auf Augenhöhe wird hier diskutiert: Was sind die großen Errungenschaften der Menschheit, und welche Opfer hat man dafür in Kauf genommen? Ist die Menschheit es wert, sie vor dem Weltenzerstörer zu schützen? Schließlich muss die Menschheit für sich entscheiden: Auf welche ihrer Stärken wird sie bauen, um ihren Untergang entgegenzuwirken? 

Eine Überraschung am Schluss…. 

Die Novelle umfasst gerade einmal 62 Seiten des mit 128 Seiten angegebenen Buches. Die Story umfasst damit weniger als die Hälfte der beworbenen Seiten! Im Anhang befindet sich zudem: Die gesammelten Anmerkungen zum Inhalt, die man üblicherweise per Fußnote in den Text setzt. Ein Nachwort der chinesischen Literaturwissenschaftlerin Xia Jia, der die Geschichte der Entstehung chinesischer Science Fiction beleuchtet, dabei aber keinen direkten Bezug zur Novelle aufweist. „Erläuterungen zur Aussprache und Schreibweise des Chinesischen“, obwohl in der Novelle selbst keine chinesischen Namen vorkommen; das verwendete Beispiel bezieht sich auf Protagonistin Ye Wenjie aus der Trisolaris-Reihe. Und eine über 20 Seiten lange Leseprobe zum dritten Band der Trisolaris-Reihe.

Außerdem wichtig zu wissen: „Die Novelle „Weltenzerstörer“ (…) ist in dem Sammelband „Die wandernde Erde“ enthalten“, steht vorn im Buch. Bei Heyne wird der Sammelband am 10. Dezember 2018 erscheinen. Was also soll die eigenständige Veröffentlichung der Novelle als eigenständiges Buch kurz vor Erscheinen des Sammelbandes? Und wenn eine mit 128 Seiten angepriesene Novelle nur eine 62-seitige Kurzgeschichte enthält, läuft man dann nicht Gefahr, Leser zu enttäuschen? 

Fazit: Die Story gefällt, die Aufmachung und Extras nicht. 

Die Kurzgeschichte „Weltenzerstörer“ gefiel mir gut. Obwohl ich bei „Spiegel“ und „Die Drei Sonnen“ einige Seiten zur Eingewöhnung brauchte, zog mich die neue Novelle sofort in ihren Bann. Figuren sowie die Tiefe ihrer Dialoge, auch der gesamte Verlauf der Story konnten mich begeistern. Und trotz abruptem Ende empfand ich die Story als ausreichend lang. An der Geschichte habe ich nichts auszusetzen. 

Die Extras am Ende des Buches jedoch waren nicht mein Fall. Für mich hatten sie zu wenig Bezug zur vorherigen Story und interessierten mich wenig. Darum möchte ich euch raten: Werft vor dem Kauf in der örtlichen Buchhandlung einen Blick ins Buch. Es ist ein wirklich schickes Büchlein mit guter Story. Aber schaut, ob euch der Aufbau in Relation zum Preis zusagt. Dann ist auch niemand am Ende enttäuscht. 


Vielen Dank an Heyne für dieses Rezi-Exemplar. 

[Eine ausführliche Rezi findet ihr auf meinem Blog.]


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Quidditch im Wandel der Zeiten

J.K. Rowling , Klaus Fritz , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 03.09.2018
ISBN 9783844532111
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Quidditch im Wandel der Zeiten ist (nach „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“) das zweite Hogwarts-Schulbuch, das durch „der Hörverlag“ als ungekürzte und inszenierte Lesung seinen Weg in deutsche Muggel-Buchhandlungen fand. Gelesen von Rufus Beck, verfliegen die 1:48 Stunden Laufzeit geradezu. Als optische Untermalung wird das Hörbuch in einer edlen blauen Hülle, metallisch glänzend mit goldener Schrift, geliefert - inkl. kleinem Fan-Booklet. Aber dazu später mehr. 


Was passiert? 


Der Schnatz surrt, die Jagd beginnt. Das Publikum jubelt. Abseits des Spielfeldes geben prominente Stimmen ihre Meinung preis. Magie, Tempo, Emotion! In Quidditch im Wandel der Zeiten ist man mittendrin.  - Zuvor: Historische Tagebücher liefern Hintergrundinfos zu Grundlagen und Entwicklungen. Eine alte Hexe sah in Schottland gar wunderliche Ereignisse auf dem Feld hinter ihrem Haus. Ein Spiel sollte es sein, was insgeheim geübt wurde. Doch nicht nur der Nachbarschaft kamen erste Zweifel, ob diese neue Mode sich durchsetzen kann. - Traditionsvereine gibt es im Quidditch viele, aber welch´ geschichtsträchtige Ereignisse ließen die Spieler zu Helden werden? Wem die Regeln des rasanten Spiels stets ein Rätsel waren, der findet hier Aufklärung. Und wer glaubt, bereits alles über den Besensport zu wissen, dem kann ich versichern: Ihr werdet noch Neues erfahren! 


Worum geht´s?


Wenn ihr diese Rezi lest, brauche ich euch wohl kaum erklären, was Quidditch ist. Die magische Sportart des Harry-Potter-Universums, denen alle Häuser Hogwarts verfallen sind, vereint Lehrer und Schüler als Fans. Doch nicht nur in den HP-Romanen ist ein Quidditchspiel stets eine brisante Angelegenheit. Schon immer zog der Sport außergewöhnliche Ereignisse an, was nicht zuletzt daran lag, dass eine Menge schillernder Persönlichkeiten auf Tribünen und auch aktiv auf Besen gesehen wurden. Und nicht zuletzt muss das Spiel auch jemand erfunden haben. Wie es dazu kam, wie Spiel, Regeln und Teams sind im Laufe der Zeiten entwickelten, davon berichtet dieses Hörbuch. Dabei gibt es manch atemberaubende Seitenrandstory zu erfahren und Hintergrundinfos zum HP-Universum generell: Wieso fliegt die magische Gesellschaft eigentlich auf Besen und nicht etwa auf… Teppichen? 


Special Edition? 


Sehr schick kommt die Fan-Edition daher, ein Highlight fürs Regal. Und doch war ich enttäuscht, als ich das sog. „umfangreiche Booklet“ sah, für das seitens des Verlags geworben wird. Denn dieses umfasst nur wenige Seiten mit Fotos & Kurzbiografien von J.K. Rowling und Rufus Beck, sowie Werbung für die Harry-Potter-Hörbücher des Verlags. Positiv hat mich dann aber das Hörbuch an sich überrascht: Die Inszenierung der Lesung - also das Versehen der Story mit untermalenden Soundeffekten - macht aus dem teils detailliert geschilderten historischen Einblicken ein kurzweiliges Vergnügen. Und Rufus Beck ist für mich ohnehin die beste Wahl, um krächzende Hexen, stolze Teamführer und magischen Witz zu vertonen. 


Wissenswertes: 


Wenn ihr dieses Hörbuch kauft, landen 15% des Erlöses bei Lumos (80%) und Comic Relief (20%). Beide Organisationen helfen Kindern weltweit dabei, bei ihren Familien leben und Schulen besuchen zu können, um dank guter Ausbildung eines Tages ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. 


Fazit: Wie war´s? 


Nur wenige Minuten dauerte es, da versank ich erneut im Harry-Potter-Universum. Denn neben bekannten Gesichtern aus Hogwarts, lässt Quidditch im Wandel der Zeiten auch neue Zeitzeugen zu Wort kommen. Allem gemein ist die allem innewohnende Magie. So verleiht das zweite Schulbuch dem Spiel Quidditch eine neue Tiefe, neue Gesichter und Helden. Natürlich umfasst das Hörbuch zahlreiche Stimmungen: Euphorie, Tragik und Humor sowie zusätzliche Infos, die aus dem kurzen Hörbuch ein wahres Erlebnis machen. Wegen dem kleinen Makel des zu viel versprochenen Fan-Booklets ziehe ich ein Pünktchen ab. 



[Vielen Dank an der Hörverlag für dieses schicke Rezi-Exemplar!]

[Ausführliche Rezi & Bilder auf meinem Blog.]


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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Empire of Storms - Schwur der Kriegerin

Jon Skovron , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453317871
Genre: Fantasy

Rezension:

Schwur der Kriegerin ist das große Finale der Empire of Storms-Trilogie, des blutigen Piraten-Fantasy-Epos mit über 1700 Seiten politischer Verwicklung, Seeschlachten und Schurkenaction. Neben abwechslungsreichen Schauplätzen und etlichen Figuren lebt die Story vor allem von ihren starken Heldinnen, die allesamt tragische und tiefe Lebenswege bestritten, um zu diesem Finale zu gelangen. Auf dass es grandios werde…


Zur Reihe: Empire of Storms


Protagonisten sind der Straßenjunge Red, der in den letzten Bänden seinen Weg aus der Armut der tiefsten Gosse des Hafenviertels fand, sowie die Vinchen-Kriegerin Hope, die gegen den Kodex heimlich ausgebildet wurde, aber das Kloster verlassen musste, als ihr Meister aufflog. Sie kämpfen mit unzähligen Verbündeten gegen die Biomanten, düsteren Magiern, die Menschen per DNA-Magie zu Monstern mutieren lassen können und vor keinem noch so grausamen Experiment zurückschrecken. Ein blutiges Spektakel. 


[Da es sich um einen direkten Nachfolgeband handelt, kann diese Rezi ab hier Ereignisse der Vorgängerbände spoilern. Rezi zu Band 1: Pakt der Diebe auf meinem Blog.]


Was passiert?


Seit Vinchen-Kriegerin Bleak Hope dem Pfad der Kriegerin abschwor, ist sie unbewaffnet auf der Suche nach dem Versteck des Schakalkults, dessen dunkler Magie sie auf der Insel Morgenlicht entgegentreten musste. Dort, wo sie die Basis der Schamanen vermutet, findet sie einen weißhaarigen Jungen namens Uter, der gefühlskalt mit seinem Blut Vögel wiederbelebt und sie seinem Willen unterwirft. Als einziger Überlebender des grausamen Rituals der „Wesung“ ist er auch die letzte Spur zu Hopes Feinden, und so nimmt sie sich seiner an. Doch kann sie die Rolle eines Lehrers einnehmen und den Jungen, der nie Mitgefühl gelernt hat, geschweige denn zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, zu einem verantwortungsvollen Menschen erziehen? 


Noch immer lebt Straßenjunge Red als Lord Pastinas am Hofe des Kaisers. Nachts schützt er im Auftrag von Lady Merivale Hempist, die Leiterin des imperialen Geheimdienstes, die Stadt vor den schrecklichen DNA-Experimenten der Biomanten, die bis vor kurzem den Imperator und auch Red selbst unter ihrer Kontrolle hatten. Nun aber ist Red frei und Progul Bon tot: Der Imperator wird sterben und ein neues Zeitalter wird anbrechen. Doch wer das Imperium der Stürme an sich reißen wird, ist ungewiss: Auch die Verhandlungen mit Botschafterin Omnipora, erste Gesandte von Aukbontar seit ewiger Zeit, stehen kurz bevor und sorgen für Unruhen im Land. 


Höchste Zeit für Red, alte Allianzen neu zu schmieden und offene Gefallen einzufordern. Das Imperium braucht eine Befreiung von den Biomanten, und die Revolution muss sich in allen Gesellschaftsschichten zusammenbrauen: Von der Paradieskehre bis zum Adelshof, über Seefahrer, Soldaten, Vinchen und allen Abenteurern, die loyal zu ihren Gilden stehen. 


Worum geht’s?


Starke weibliche Helden, Pflicht und Loyalität sowie politische Machenschaften in verschiedenen Gesellschaftsschichten des Imperiums. 


In Empire of Storms gibt es kein generelles „Gut gegen Böse“, es gibt clevere Schachzüge und zweckmäßige Allianzen, todesmutige Kämpfer für eigene Ziele und zahlreiche Opfer für ein großes Ziel. Viele überraschende Tode haben etwas in den den Protagonisten bewegt; sie verloren Freunde, Gefährten, Mentoren und Vorbilder. Die meisten Figuren sind mit ihrem ehemaligen Ich nicht mehr zu vergleichen. Für mich zeichnet das starke Romanreihen aus: Schließlich bangt man mit den Figuren, sich nicht der falschen Seite zuzuwenden, im Spiel der Mächte gegeneinander. Denn hier wäre wirklich alles möglich. 


Jeder Kampf, jede Qual und jeder Verlust hat tiefe Spuren in den Seelen der Figuren hinterlassen, die Jon Skovron nun perfekt ausspielt: Er mischt Emotion mit politischem Kalkül, Rachegedanken mit blanker Verzweiflung und schafft so einen explosiven Cocktail, der die Revolution anheizt. Dem kommt zu Gute, dass wir Leser der Reihe die detaillierten Schauplätze und ihre Bewohner in den letzten Bänden liebgewannen: „All or nothing“ für die Heimat dieses Piratenabenteuers! 


Wie war’s?


In Empire of Storms 3: Schwur der Kriegerin finden alle Lebenswege wieder zusammen - und das ist wunderbar. Dabei ist der Roman sogar noch blutiger und skrupelloser als die Vorgänger - und wer bis hier her durchgehalten hat, der weiß das definitiv zu schätzen! 


Der Einstieg in die Empire of Storms-Reihe fiel mir sehr schwer, obwohl ich die vorherigen Bände gelesen habe. Und diesmal war das Sprachbild, der Dialekt der Paradieskehre, kein großes Problem. Schwieriger war es, mich an den Ausgang des zweiten Bandes: Schatten des Todes zu erinnern. Denn am Ende des zweiten Bandes überschlugen sich die Ereignisse, und im Nachfolgeband hat wirklich jede Figur, die nicht in der Schlacht starb, einen erneuten Auftritt. Dabei weiß aber nicht jeder Protagonist von allen Ereignissen: So ist Hopes Kenntnisstand bspw., dass sie Red an die Kontrolle der Biomanten verloren hat, was längst nicht mehr stimmt. Sie bangt über viele Seiten vor einem Treffen, während der Leser die Wahrheit längst kennt. 


Dennoch: Allein die Anzahl der auftauchenden Figuren ist schon gewaltig. Dazu kommt: Jede von ihnen verfügt dazu über einen eigenen Background, eigene Sympathien, selbst in großen Gilden, unabhängig der Ausrichtung des Verbands. Und tatsächlich nimmt Jon Skovron für das letzte Abenteuer noch neue Perspektiven auf: Der junge Stephan, Mitglied im Orden der Vinchen, beginnt an der Führung seines Meisters zu zweifeln. Ich hätte mir ein Personenverzeichnis gewünscht - und wo ist das Glossar der Vorgänger abgeblieben? 


Im Laufe des Abenteuers fand ich dann aber fix zurück in die Story und fieberte mit: Schwur der Kriegerin ist das kurzweiliges und spannendes Finale einer tiefgreifenden Geschichte um das Imperium der Stürme, seine Heldinnen und Drahtzieher, fast ohne Romantik. Keine Young Adult-Romanze, sondern deftiger Fantasy-Stoff für echte Abenteurer! 


[Vielen Dank an Heyne für dieses Rezi-Exemplar.]

[Alle Rezis zur Empire of Storms-Reihe auf meinem Blog.]

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Binti

Nnedi Okorafor , Claudia Kern
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2019
ISBN 9783959816564
Genre: Science-Fiction

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Binti 2: Heimat

Nnedi Okorafor
E-Buch Text: 127 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 20.12.2017
ISBN 9783959816557
Genre: Sonstiges

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Binti 1: Allein

Nnedi Okorafor
E-Buch Text: 70 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 24.11.2017
ISBN 9783959816540
Genre: Sonstiges

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The Plastic Magician (A Paper Magician Novel)

Charlie N. Holmberg
E-Buch Text: 233 Seiten
Erschienen bei 47North, 15.05.2018
ISBN 9781542047920
Genre: Sonstiges

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87 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Das Labyrinth von London

Benedict Jacka , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734161650
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf die Alex-Verus-Reihe von Benedict Jacke stieß ich bereits vor Jahren auf der Suche nach Urban-Fantasy-Romanen. Leider erschien die im Original mittlerweile acht Bände lange Reihe bisher nie auf Deutsch. Dies hat blanvalet nun geändert: Im Juli 2018 fiel auch bei uns der Startschuss in dieses Abenteuer. Zwischen dem englischen und deutschen Release liegen locker sechs Jahre. Doch merkt man dem Roman sein Alter an? Ich hab´s getestet: 


Was passiert? 


Im Londoner Stadtteil Camden Town betreibt Alex Verus den „Arcana Emporium“, einen kleinen Laden für magische Ausrüstung. Das meiste davon war Ramsch: einige Kräuter und Glaskugeln, und nur die wenigsten wissen, dass Alex wirklich ein Magier ist. Alex selbst würde das am liebsten vergessen. Denn seit seiner Flucht als Lehrling eines Schwarzmagiers hat er der magischen Gesellschaft abgeschworen. Darum ist er nicht begeistert, als plötzlich ein Mitglied des Rates in seinem Laden auftaucht und versucht, ihn für einen Auftrag anzuwerben. 


Dem Rat bleibt keine Wahl. Denn Alex ist der einzige verbliebene Wahrsager, alle anderen sagten ab und flohen. Wieso, das wird Alex klar, als die Vorhut der Schwarzmagier bei seinem Laden auftauchen: Alle Seiten buhlen um seine Loyalität, doch will man ihm keine Wahl lassen. So gerät auch Alex´ Angestellte Luna ins Visier der Mächte. Man will Alex um jeden Preis gefügig machen. Und so langsam wird Alex klar, worauf er sich eingelassen hat: 


In der seltsame Statue, einen lang verschollenen Artefakt der Vorboten, schlummert der Schicksalsweber, ein sagenumwobener Stab, der die Machtverhältnisse zugunsten seines Besitzers für immer kippen wird. Doch um ins Innere des mit Fallen versehenen Artefakts zu gelangen, benötigt es einen Wahrsager. Zu viele Magier sind bereits den Fallen zum Opfer gefallen. Wie praktisch wäre es da, einige Sekunden in die Zukunft blicken zu können, bevor man in einem Flammenmeer heiße Füße bekommt? Doch bevor Alex Verus den Triumph des weit unterschätzten Magiezweigs der Wahrsagerei feiern kann, holt es ihn in die Realität zurück: Wie soll er ins Innere des Artefakts gelangen? Und selbst wenn es ihm gelänge: Welcher Seite möchte er den Stab aushändigen? Und diese Entscheidungen kann ihm niemand abnehmen. 


Worum geht´s? 


Alex Verus beherrscht eine außergewöhnliche Form der Magie, die Wahrsagerei und Wahrscheinlichkeitsmagie, die ihn im Kampf gegen seine Gegner, meist Element- oder Todesmagier, vorerst schutzlos wirken lässt. Doch er ist clever und hilft sich mit zahlreichen magischen Werkzeugen aus seinem Shop, Artefakten oder Umhängen, die seinen Nachteil ausgleichen. Mit Hilfe der Zukunftsvisionen, die er in einer bedrohlichen Situation vor seinem geistigen Auge sieht, mogelt er sich aus jeder noch so ausweglosen Situation. Nebenbei bietet die Ich-Perspektive durch Alex´ Augen eine hervorragende Perspektive auf magische Welt, in der Alex ein eher kleines Licht ist, das zwischen die Fronten gerät. 


Die Welt, die Benedict Jacka in der Reihe schafft, ist bevölkert von magischen Wesen und Kreaturen, die mal klassisch, mal aus Alpträumen oder Märchen entsprungen wirken. So gibt es Pegasus, Einhörner, Luftelementare (mit denen sich Alex fortbewegt) aber auch riesige Ungeheuer wir Alex Verbündete „Arachne“, um dessen Aussehen seitenlang Spannung aufgebaut wurde, obwohl der Name jede Überraschung verdirbt. Wesentlich geschickter ging der Autor bei der Zeichnung der Charaktereigenschaften vor, so verbirgt sich hinter dem plumpen Namen „Starbreeze“ ein kindliches und gar schusseliges Elementarwesen mit einem Faible für Bling-Bling und hinter jeder Ecke könnte schon die nächste unsichtbare Gefahr lauern. So wird es nie langweilig. 


Wie war´s? 


„Das Labyrinth von London“ entführt Wahrsager Alex Verus in ein magisches Abenteuer und zwischen die Fronten der beiden befeindeten Seiten: Gut und Böse. Als Protagonist, den seine Vergangenheit noch immer schwer belastet, und der meist als leichtes Opfer angesehen wird, da er im Grunde nur einen Zauber beherrscht, ist seine Rolle im Laufe des Abenteuers eigentlich vorprogrammiert: Er muss sich clever aus verzwickten Situationen befreien und um sein Leben rennen. Das gelingt ihm auf vielfache Weise, ohne dass sich Langeweile einstellt. 


Etwas schade fand ich die Schwarz-Weiß-Zeichnung der magischen Gesellschaft, in der einzelne Charaktere zwar aus ihrer Rolle ausbrachen, es im Grunde aber recht kriegerisch zugeht. Insbesondere die Charakterisierung der meisten Schwarzmagier als brutale Meister, die ihre Untergebenen gern quälen, mag ich nicht mehr lesen. Hier hätte ich mir tiefere, von Zweifeln zerfressene Charaktere gewünscht. Aber die sind selten. Zur Zielgruppe: 


Feuerbälle und Todesmagie kriegen euch nicht mehr hinterm Ofen hervor? Ihr genießt eure Urban Fantasy am liebsten ohne den mittlerweile üblichen Fokus auf Romantik? Ihr mögt Protagonisten mit tragischem Lebensweg, der viele Rätsel streut und erst nach und nach ans Licht kommt? Ihr seid ständig auf der Suche nach verrückten oder tiefen Charakteren und außergewöhnlichen Zauberarten, die viel Feingefühl erfordern, um ihre ganze Magie zu wirken? Ihr mögt düstere, geheimnisvolle und verwunschene Fantasywelten? Dann seid ihr bei Alex Verus genau richtig. Denn Alex Verus´ Wahrscheinlichkeitsmagie ist mit Sicherheit etwas für Fortgeschrittene, kann es aber mit der Action diverser Elementmagie nur schwer aufnehmen. 


Mir hat diese Welt voller Zauber, Flüche und Alex´ Visionen gut gefallen.


Vielen Dank an blanvalet für dieses Rezi-Exemplar. 

Eine ausführliche Rezi sowie einen Vergleich mit Aaronovitchs „Flüssen von London“ findet ihr auf meinem Blog. 

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Einstein, Freud & Sgt. Pepper – Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts

John Higgs , Michael Bischoff , Frank Arnold
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783742404534
Genre: Sachbücher

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DOEDL-Methode

Tim Reichel
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Studienscheiss, 06.02.2017
ISBN 9783946943037
Genre: Sachbücher

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Die Vier Farben der Magie

Victoria Schwab
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 31.05.2017
ISBN B071W6LKPJ
Genre: Sonstiges

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Geister auf der Metropolitan Line

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423217330
Genre: Fantasy

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wer fürchtet den Tod

Nnedi Okorafor
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 03.04.2017
ISBN 9783959811866
Genre: Science-Fiction

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658 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Das Känguru-Manifest

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2011
ISBN 9783548373836
Genre: Humor

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165 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Känguru-Offenbarung

Marc-Uwe Kling ,
Audio CD: 4 Seiten
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 10.03.2014
ISBN 9783869091358
Genre: Humor

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Proxima Dreaming

Brandon Q. Morris
E-Buch Text: 438 Seiten
Erschienen bei null, 31.03.2018
ISBN 9783947283194
Genre: Sonstiges

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Silent Sun

Brandon Q. Morris
E-Buch Text: 426 Seiten
Erschienen bei HardSF.de, 18.05.2018
ISBN 9783947283217
Genre: Sonstiges

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Ceres

Axel Kruse
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Atlantis Verlag, 20.04.2018
ISBN 9783864025877
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Sci-Fi-Roman Ceres erschien im April 2018 bei Atlantis und spielt als eigenständiger Roman in Axel Kruses Universum, das all seine Werke verbindet. Obwohl Ceres wie ein Krimi beginnt, verschiebt sich bald der Fokus: Die Ereignisse vor den Neuwahlen im Außenposten Terras überschlagen sich und ziehen Ich-Perspektive Tanju Stepanek zwischen die Fronten der gespaltenen Gesellschaft. 


Was passiert? 


Sein Karriereweg führt den jungen aufstrebenden Ermittler Tanju Stepanek in die alte Bergbau-Kolonie Ceres, an den Rand des terranischen Kernsystems. Dort soll er die Cerespolis bei der Polizeiarbeit im Ausnahmezustand unterstützen. Denn bei den bevorstehenden Neuwahlen tritt die Regierungspartei gegen die Populisten der (A)lien (F)orce (D)efence an, die es „sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die Menschheit wieder zu einen, die fremden Einflüsse zurückzudrängen(…)“ (S.13).


Doch zunächst gilt es, einen Todesfall aufzuklären. In seinem schicken Büro in einer Glaskuppel inmitten der unwirtlichen Oberfläche von Ceres wird der Inhaber des Astroglobe-Konzerns tot aufgefunden. Diagnose: Herzinfarkt. Doch sein Sohn behauptet, ein nahe der Glaskuppel auf Reede liegendes Schiff der Tauriden habe mit dem Tod zu tun. Für die den Nichtmenschen skeptisch gegenüberstehende Gesellschaft, zu der sich auch Stepanek zählt, ein willkommener Verdacht. 


Worum geht´s? 


Politische Unruhen, Fremdenfeindlichkeit & ein ungelöster Kriminalfall. 


Und so ermittelt der Neuling gegen die Nichtmenschen und fällt dabei vorerst auf die Nase. Doch bald erhärtet sich der Verdacht, dass der Tote ein weiteres Opfer einer Reihe ungeklärter Todesfälle sein könnte. Welche Ziele verfolgen die Nichtmenschen in der Kolonie? Zeitgleich rücken die Wahlen immer näher, und Terra schickt eigene Sicherheitsleute in die Kolonie, um die Sicherheit der Wahlen zu garantieren. Seite an Seite mit ihnen tritt Stepanek seinen Dienst zur Krawallabwehr an. Polizist bei der stets unterbesetzten Cerespolis möchte man in dieser unruhigen Zeit nicht sein. 


Dabei nimmt Protagonist Tanju Stepanek eine naive Perspektive ein, die, neu im Beruf, bei der Cerespolis und im Außeposten, sich vor allem mit seiner durch sein bisheriges Leben auf Terra geprägten Meinung auseinandersetzen muss. Auf Ceres blüht der Handel zwischen Terra und den Nichtmenschen: Ceres muss einmal ein weltoffenes Fleckchen gewesen sein, bevor die Stimmung  in ganz Terra kippte. Das Tor zur Galaxis scheint sich zu schließen, und Charaktere wie Stepanek, die stets einen Generalverdacht hegen, scheinen dies zu unterstützen. 


Ihm zur Seite stehen seine Kollegen mit verschiedenen Standpunkten, die vieles rationaler betrachten als er. Doch ehe sie den Neuling zur Vernunft bringen können, bricht auch schon die Hölle in der Kolonie aus: In Ceres überschlagen sich die Ereignisse vor den Wahlen, sodass tiefgreifende Gedanken selbst weitergesponnen werden müssen! Und so findet man auch nur mit sorgsamer Aufmerksamkeit zwischen den Zeilen sich ganz menschliche Züge: Welche Rolle spielt das allgegenwärtige Wasser in den Kavernen der Stadt? Ein Relikt aus den Erinnerungen der Menschen an ihre Heimat Terra, den blauen Planeten? 


Und, wie war´s? 


Über weite Strecken farblos, doch in vielen Details erschreckend realitätsnah. 


Axel Kruse spielt in Ceres mit der Beklemmung in den engen steinernen Gängen der Kolonie, mit der Unsicherheit der Sicherheitskräfte in ihren gepanzerten Rüstungen, mit den allgegenwärtigen Zweifeln, der Aufbruchsstimmung in eine neue Zukunft und der Angst vor Veränderung, mit der Notwendigkeit und zeitgleich Ablehnung des internationalen Handels und der epischen Gerechtigkeit.  So beschlich mich nach wenigen Seiten ein ungutes Bauchgefühl, welches das ganze Buch anhielt. 


Mit der Ich-Perspektive Stepaneks wurde ich bis zuletzt nicht warm. Das liegt vielleicht nicht zuletzt daran, dass die Umwälzungen im Ceres den Unruhen in unserer Gesellschaft seit Aufstreben des Populismus in vielen Dingen ähnelt. Ob Dir Ceres gefallen wird, liegt also zum großen Teil auch daran, welche Art SciFi Du gern liest: Wenn du tiefe PhiloSciFi liest, in der Menschen, Politik und Gesellschaft im Fokus stehen, dann wird Dir Ceres gefallen. Wenn Du - wie ich - gern fremde Planeten erkundest, und das möglichst breit gefächert, dann könnte Dir Ceres um einiges zu kurz erscheinen. 


Fazit: Meinungsbausatz zum Selberdenken


In Ceres lässt Axel Kruse eine einst weltoffene und unabhängige Gesellschaft in eine durch fremdenfeindliche Propaganda erzeugte Aufbruchsstimmung verfallen, die das Schutzbedürfnis der Kolonie durch Schaffung eines neuen Feindbilds anspricht. Die dadurch erzeugte bedrückende Stimmung schlägt sich in zahlreichen Facetten des alltäglichen Lebens im steinernen Ameisenbau der Bergbaukolonie nieder. Allen voran durchlebt auch Protagonist Tanju Stepanek den Konflikt zwischen intuitivem Generalverdacht gegenüber dem Fremden, den Nichtmenschen, und der durch seinen Job als Polizist erforderten Objektivität. Bei Axel Kruse passen all diese Konflikte auf 120 Seiten, versehen mit mutigen Denkanstößen als bedrückender Weckruf im Sci-Fi-Gewand. 

[Ausführliche Rezi auf meinem Blog.]

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Die Känguru-Chroniken

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.03.2009
ISBN 9783548372570
Genre: Humor

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The Art of Asking

Amanda Palmer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 11.11.2014
ISBN 9780349408095
Genre: Sachbücher

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planung, prokrastination, studium, zeitmanagement

Bachelor of Time

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Erschienen bei Studienscheiss, 15.07.2016
ISBN 9783981819106
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ISBN 9783841331175
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Demon Road - Finale infernale

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Loewe, 12.03.2018
ISBN 9783785585108
Genre: Jugendbuch

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