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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

theater, jugendroman, liebe, drama

Bad Romeo - Wohin du auch gehst

Leisa Rayven , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596033713
Genre: Romane

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165 Bibliotheken, 68 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

barcelona, friedhof der vergessenen bücher, zafón, bücher, carlos ruiz zafón

Das Labyrinth der Lichter

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783100022837
Genre: Romane

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(10)

67 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

thriller, band 3, entführung, post mortem, serie

Post Mortem - Tage des Zorns

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596297078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Interpol-Agentin Emilia Ness ist einem Serienmörder den Sie Dante getauft haben auf der Spur. Doch dann bekommt Emilia grausige Geschenke und erfährt dass ihre Tochter Becky entführt wurde...

Zeitgleich lässt sich Avram Kuyper auf ein kurioses Angebot ein. Doch zu spät merkt er, dass nicht er der Jäger, sondern der Gejagte ist.

Wieder einmal kreuzen sich die Wege des ungewöhnlichen Teams. Können Sie auf diese Mission überleben?

Schreibstil:

Der Schreibstil von Mark Roderick ließ sich flüssig lesen. Die Kapitel sind meist kurz, nummeriert und spielen meist abwechselnd zwischen Avram und Emilia.  Jedoch nicht aus der Ich-Perspektive, sondern von einem personellen Erzähler. Sprachlich ist es einfach gehalten, verständlich und ohne Detail Verliebtheit. Gestört hat haben mich so einige Passagen die der Autor wiederholt. Allerdings ist das bei Roderick schon Standard und ich sehe darüber hinweg. Schade fand ich auch das Mark Roderick leider keine Sichtweisen der Opfer einstreut, dass fehlt mir immer ein wenig.

Allgemeine Meinung:

Nachdem ich von Band 2 sehr enttäuscht war, hat mich der Autor nun entschädigt. Die Story beginnt von Anfang an spannend und steigert sich im Laufe des Buches immer weiter. Die meist sehr kurzen Kapitel tun ihr Werk bei, dass der Leser regelrecht gehetzt wird wie ein Pingpong zwischen Emilia und Avram. Der Spannungsbogen wird permanent oben gehalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand nehmen. Gestört hat mich lediglich die Naivität mit der Emilia uns in diesem Buch begegnet. Das bin ich von ihr eigentlich anders gewohnt und hab mich des Öfteren Mal gegen die Stirn gehauen...ganz nach dem Motto: "Wie doof ist die denn???"  Zudem sind die Druckmittel wieder einmal die Familienmitglieder! Kann der Autor sich nicht mal ein neues Druckmittel ausdenken? Irgendwann wird es unglaubwürdig und einfältig...

Avram war gewohnt sympathisch und voller guter Einfälle sich aus extrem Situationen raus zu winden, dass gefiel mir sehr gut! Zu dem erfährt man etwas mehr über seine Vergangenheit, was auch sehr aufschlussreich war. In den vorigen Bänden waren die Taten zwar schon brutal, aber der Autor kam ohne detaillierte Beschreibungen und ohne viel Blut aus um das Ausmaß dem Leser zu vermitteln. Dies hat sich ein wenig geändert! Die Grausamkeiten nahmen deutlich zu und auch die Schilderungen der Details. Mir hat's gefallen!  Trotz kleiner Kritik in manchen Punkten, das beste Buch aus der Post Mortem Reihe! 5 von 5 Sternen.

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

rassismus, vereinigte staaten von amerika, florida, veteranen, 30er jahre

Summertime - Die Farbe des Sturms

Vanessa Lafaye , Andrea Brandl
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 13.03.2017
ISBN 9783809026532
Genre: Romane

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169 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

thriller, psychothriller, perfect girl, vergangenheit, familie

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426520567
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Zoe, 17 Jahre, ist eine begabte Pianistin. Zusammen mit ihrer Mutter hat Sie sich ein zweites neues Leben aufgebaut um die Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch als Sie zusammen mit ihrem Stiefbruder Lucas ein Konzert gibt, stürmt ein Mann in den Saal und betitelt sie als Mörderin. Nach diesem Desaster ist Unruhe in der Familie. Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Um sich zu sammeln beschließen alle ins Bett zu gehen und eine Nacht darüber zu schlafen, doch am nächsten Tag ist Zoes Mutter tot....

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Sie hat das Talent den Leser schon allein durch ihren Schreibstil zu fesseln. Spannung kommt durch die kurzen Kapitel auf, die abwechselnd in der Ich-Perspektive von verschiedenen Protagonisten geschildert werden. Auch peppt die Autorin die Geschichte mit einem "Drehbuch" im Buch auf. Bis zum Tod von Zoes Mutter Maria springt man zeitlich von dem Abend und dem nächsten Morgen hin und her.

 

Allgemeine Meinung:

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und muss sagen, dass sie sich um einiges gesteigert hat im Gegensatz zum Debüt. Prinzipiell findet die komplette Geschichte an einem einzigen Tag statt und trotzdem ist das Buch nicht in die Länge gezogen. Jedoch schreibt die Autorin gerne detailliert und bringt viele Dinge mit ein die für die Geschichte an sich irrelevant sind. Das machte es dann doch an mancher Stelle bisschen langatmig. So etwas gefällt mir immer besonders gut. Die Charaktere waren authentisch und handelten nachvollziehbar. Wer der Täter ist, war schnell vorhersehbar und die Spannung blieb nicht bis zum Schluss. Das fand ich nicht ganz so gelungen, da das Ende an sich leider auch nicht spektakulär war. Perfect Girl ist meiner Meinung kein Psychothriller, sondern ein familiärer und dramatischer Spannungsroman. In Anbetracht dessen vergebe ich gern 4 von 5 Sternen, weil es mir gefallen und mich gut unterhalten hat.

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221 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, makedonien, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Ich glaube das ist das erste Mal das es mir schwer fällt einen kurzen eigenen Klappentext zu schreiben da die Geschichte von mehreren Personen handelt, die verschiedene Ziele verfolgen. Das Buch spielt 340. V. Christi und der Glaube an die griechischen Götter ist allgegenwärtig. Prinz Alexander der mit einer Behinderung auf die Welt gekommen ist und im Schatten seines Vaters steht, möchte gemeinsam mit seinem Freund Heph  einen geheimen Ort besuchen um sich zu heilen. Doch dann stolpert Kat in sein Leben die ganze andere Ziele verfolgt und von denen Alexander nichts wissen darf….Verrat, Intrigen, Macht und Liebe spielen in dieser Geschichte eine Rolle!

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach und verständlich gehalten, wie man es von Jugendbüchern gewohnt ist. Die Autorin schreibt recht detailiert und hier und da kam es für mich zu Leselängen. Zu Beginn gibt es 3 verschiedene Handlungsstränge von 4 verschiedenen Personen. Das fand ich recht anstrengend und verwirrend. Zum Glück fügt es sich dann etwas zusammen. Trotzdem bleiben es sozusagen 3 verschiedene Geschichten, die parallel spielen. Das Buch ist in 5 Akte unterteilt, die mehrere nummerierte Kapitel die beinhalten.

Allgemeine Meinung:

Ehrlich gesagt lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war es sehr spannend und Idee hat wirklich potential. Andererseits gibt es aber einige Kritikpunkte. Wie schon beschrieben gibt es mehrere Handlungsstränge die zu Beginn an sehr verwirrend sind. Zwei davon fügen sich einigermaßen zusammen, aber die dritte die von einer Prinzessin handelt bleibt bis zum Schluss abgeschieden von der eigentlichen Geschichte. Auch wenn es einen Band 2 gibt finde ich das sehr unglücklich. Zudem waren die Abstände der verschiedenen Handlungsstränge manchmal zu lang, sodass ich mich echt anstrengen musste wieder in die Geschichte des jeweiligen Protagonisten rein zu finden. In der Geschichte soll es auch um Magie und Gefühle gehen. Beides kam bei mir leider nicht an. Das was die Autorin an ihren detailreichen Beschreibungen an anderen Dingen ausgelassen hat, so sind die wichtigen Dinge die den Leser fesseln viel zu kurz, flach und teilweise nicht nachvollziehbar herüber gekommen. Pläne die die Protagonisten hatten, wurden einfach verworfen und nie wieder erwähnt, nur weil was anderes dazwischen kam.  Dann hatte ich das Gefühl das die Sprünge viel zu groß waren. Eben war die Protagonistin noch dort und urplötzlich geht die Geschichte ganz woanders weiter. Entweder war das so oder ich hab es nur so aufgefasst, weil ich mich nicht richtig erinnerte. Zugegebenermaßen ist beides schlecht…Zum Ende hin wurde es dann aber richtig spannend und ich werde auch Band 2 lesen, aber mit den ganzen Kritikpunkten kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

campen, band 3a, ein ausflug ins glück, will, reihe: lost in love - green mountain

Ein Ausflug ins Glück

Marie Force
E-Buch Text
Erschienen bei FISCHER digiBook, 23.02.2017
ISBN 9783104903224
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:
Colton will Lucy zeigen wie schön die Natur ist. Somit organisiert er einen Campingtrip zusammen mit Cameron und Will. Doch als echtes Stadtmädchen ist das so gar nicht nach Lucys Geschmack. Mücken, Sonnenbrand und keine Toiletten....Ob Colton sie doch überzeugen kann.

Schreibstil:
Auch in dieser Kurzgeschichte ist der Schreibstil der Autorin Marie Force locker und flüssig zu lesen. Es gibt insgesamt 3 Kapitel mit unterteilten Abschnitt aus Lucys und Coltons Sicht.

Eigene Meinung:
Die Kurzgeschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn Lucy sich bisschen verhält wie ein trotziges, kleines Kind. Allerdings ist die Geschichte wirklich amüsant und ich musste richtig schmunzeln. Warum man daraus ein extra Ebook machen musste, dass auch noch etwas kostet, ist mir ein Rätsel. Hätte nicht sein müssen!

4 von 5 Sternen

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

drachen, fantasy, kai meye, kai mayer, drachenreigen

Drachenreigen: E-Only

Kai Meyer
E-Buch Text
Erschienen bei FISCHER digiBook, 26.01.2017
ISBN 9783104904191
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Es ist der Tag der Paarung der Drachen, die nur einmal im Jahr stattfindet. Ein verliebtes Pärchen sitzt zusammen auf einer Wiese und beobachtet das Schauspiel. Bis einer der Drachen etwas verliert, was sie zu finden versuchen…

Schreibstil:

Der Schreibstil lässt sich in dieser Kurzgeschichte gut lesen. Kai Meyer verwendet lange Sätze und setzt auf Details. Da es eine Kurzgeschichte ist, gibt es keine Kapitel.

Allgemeine Meinung:

Klar es ist eine Kurzgeschichte, aber leider habe ich den Sinn darin leider nicht richtig verstanden. Es war „schön“ zu lesen und konnte die Emotionen des Jungens für das Mädchen gut nachvollziehen. Jedoch war mir das alles doch zu wenig. Ein wenig Hintergrund wäre schön gewesen und auch was nach dem gemeinsamen Erlebnis daraus geworden ist.

Kann man lesen, muss man aber nicht. 3 von 5 Sternen!

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(43)

152 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

liebe, kate ling, dystopie, wir zwei in fremden galaxien, jugendbuch

Wir zwei in fremden Galaxien

Kate Ling , Anja Hackländer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600412
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Das Raumschiff namens Ventura ist auf einer 700 jährigen Mission unterwegs um ein unbekanntes Signal zu orten und zu erforschen. Um dieses Ziel zu erreichen muss die Besatzung sich auf dem Raumschiff um die Ernährung kümmern, sowie wie immer andauernden Nachwuchs um die Mission fortsetzen zu können.

Die 17 jährige Seren lebt daher seit ihrer Geburt auf der Ventura und wird in ihrem Leben auch nie etwas anderes sehen...Seren steht kurz vor ihrem Schulabschluss und der Bekanntgaben ihres Lebenspartners. Doch für Seren ist dies kein glücklicher Moment, denn Sie hat sich in einen Jungen namens Domingo verliebt. Dies verstößt gegen die Gesetze! Ob ihre Liebe dennoch eine Chance hat?`

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Kate Ling lässt sich flüssig und locker lesen. Sprachlich ist es eher einfach gehalten, was für ein Jugendbuch normal ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Seren. Normalerweise mag ich die Ich-Form, aber das Drumherum ist durch Serens Gedanken und Emotionen etwas verloren gegangen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Die Grundidee dieses Buches finde ich wirklich sehr ansprechend und interessant! Leider hat die Autorin viel zu viel Potenzial verschenkt, da ihr Fokus zu stark auf die Liebesgeschichte von Seren und Dom  gerichtet ist. Die Liebesgeschichte hätte genauso gut in einer diktatorischen Gesellschaft oder sonst wo spielen können. Hauptsache es gibt feste Regeln und ein System, dass befolgt werden muss. Dabei fand ich gerade die Mission und die Ventura an sich total spannend. Die Umgebung, die Lebensweise und die anderen Menschen auf dem Raumschiff kamen einfach viel zu kurz. Viele Sachen wurden zwar angerissen, wie z.B. das sie Hühner und Fische züchten, aber für mich nicht ausreichend genug erklärt und beleuchtet. Auch wird nicht erklärt was sie sich von dem Signal erhoffen, wie es zustande kam die Ventura zu bauen, wer die Ventura in Auftrag gegeben hat und und und.... Zudem gibt die Autorin einem keine richtige Erklärung warum Seren überhaupt so rebellisch gegen das System ist, denn sie war es auch schon bevor sie verliebt war! Mir fehlt da die Entwicklung und ein klares Motiv. Die Liebesgeschichte von ihr und Dom schreitet sehr schnell voran, was vielleicht den ein oder anderen stören könnte. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, da es in diesem Alter "normal" ist.

Auch wenn Seren manchmal ziemlich nervig ist und eher trotzig als überlegen handelt, war sie mir sympathisch und ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen und blieben nicht farblos, auch wenn die Autorin hier ebenfalls mehr in die Tiefe hätte gehen können!

 

Fazit: Tolle Grundidee, die nicht optimal umgesetzt wurde! Da es aber dennoch fesselnd und spannend war knappe 3 Sterne!

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(53)

150 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, düsseldorf, mord, psychopath, strobel

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Eines Morgens taucht ein blutüberströmter Mann in der Polizeiwache auf. Das Kuriose: Der Mann weiß nicht was geschehen ist und kann lediglich sagen woher er gekommen ist. Als die Beamten Max Bischoff und Horst Böhmer die angegebene Wohnung betreten, finden sie noch mehr Blut vor….doch es wird noch seltsamer! Denn das Blut stammt von einer Frau die seit 2,5 Jahren verschwunden ist…

Schreibstil:

Der Schreibstil von Arno Strobl ließ sich leicht und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach gehalten und ich konnte der Geschichte problemlos folgen. Die meisten Kapitel sind aus der Sicht der Ermittlungen von Max und Horst geschrieben, aber zwischendurch werden auch Kapitel mit den Gedankengängen des Täters eingefädelt. Solche Perspektivwechsel gefallen mir in der Regel besonders gut und halten normalerweise die Spannung oben. Ansonsten sind die Kapitel nummeriert, mit dem Wochentag der Ermittlung gekennzeichnet und haben eine angenehme Leselänge.

Allgemeine Meinung:

Nachdem ich letztes Jahr „die Flut“ von Strobl gelesen habe, war ich hellauf begeistert, dass es einen neuen Thriller von ihm gibt. Leider konnte mich „Tiefe Narbe“ aber nicht richtig überzeugen.

Die beiden Ermittler Max und Horst sind ein sehr sympathisches Duo. Hier trifft jung auf alt. Daher gibt es verschiedene Sicht- und Herangehensweisen der Ermittler, was mir gut gefallen hat. Jedoch zieht Horst seinen jüngeren Kollegen ständig auf, dass er auf der Polizeischule nur Theorie erlernt hat und keinen Instinkt. Was vielleicht lustig sein soll, nervte mich irgendwann! Es kam bei jeder Gelegenheit zur Sprache ohne jeglichen Witz. Weiterhin störte mich das Max während der Geschichte eine Frau kennenlernte und sich mehr für Sie als den Fall interessierte. Die Geschichte bekam eine zu persönliche und emotionale Note.

Die Geschichte an sich fing stark und spannend an. Jedoch entwickelte sich das ganze eher zu einem Krimi mit blutigen Elementen, als zu einem spannenden Thriller. Richtige Spannung kam leider das ganze Buch bei mir nicht auf.

Auch die Gedankengänge des Täters, die ich meist am spannendsten finde, konnten mich leider nicht fesseln.

Leider hatte ich auch relativ schnell eine Vermutung wer der Täter ist, was sich bestätigte. Das ist bei mir nie der Fall..

Die Auflösung war dann zwar interessant, konnte aber die fehlende Spannung des Buches nicht ausgleichen.

Fazit: Ein Krimi mit blutigen Elementen, netten Ermittlern, aber leider kein nervenaufreibender Thriller.

3 von 5 Sternen

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159 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

fantasy, fluch, carcassonne, mystery, 2017

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Sacha und Taylor sind in St. Wilfreds und versuchen verzweifelt eine Lösung zu finden den uralten Fluch zu brechen. Sollten sie dies nicht schaffen, wird Sacha an seinen 18 Geburtstagen sterben. Sie haben nur wenige Tage Zeit! Wird Taylor ihre Kräfte beherrschen, eine Lösung finden und Sacha retten können?

Schreibstil:

Der Schreibstil ist wie schon im ersten Band locker flockig zu lesen und man fliegt als Leser nur so durch die Seiten. Sprachlich ist es einfach und verständlich gehalten, wie man es von Jugendbüchern gewohnt ist. Die Autorin schreibt bildlich ohne sich an kleinsten Details aufzuhalten und damit das Buch unnötig in die Länge zu ziehen.

Die Geschichte wird von einem personellen Erzähler einmal von Sacha und einmal von Taylor erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert.

Eigene Meinung:

Band 1 hatte mich dermaßen gefesselt das ich Band 2 kaum erwarten konnte. Leider war Band 2 nicht ganz so überzeugend, aber dennoch sehr gut.

Zu Beginn der Geschichte musste ich mich erst wieder einfinden. Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil der im August letzten Jahres erschienen ist an. Die Autorin gibt dem Leser leider kaum Gedankenstützen, so dass ich angestrengt nachdenken musste wie Band 1 endete. Ein paar gut eingefädelte Wiederholungen wären hier wünschenswert gewesen.

Nachdem das erste Hindernis überwunden war, kam ich wieder gut in die Geschichte rein. Actiongeladen schreitet die Handlung recht schnell voran und dann wiederum gab es ein paar Längen die sogar recht zäh wurden.

Die Protagonisten Sacha und Taylor waren mir auch in diesem Band sehr sympathisch, authentisch und liebenswürdig. Zu dem spielen Alastair und Louisa eine größere Rolle was mir sehr gut gefallen hat. Gekonnt hat die Autorin hier ein wenig Romantik einfließen lassen, ohne Liebe und Gefühlsduselei in den Vordergrund zu stellen

Auch in diesem Band gab es eine Szene die mich etwas an Harry Potter erinnert hat, jedoch fand ich das wenig tragisch da es inzwischen zu Überschneidungen in diesem Genre kommt.

Das Ende des Buches war richtig spannend, jedoch lief alles zu perfekt und zu schnell ab. Hier hätte man definitiv etwas mehr raus holen können. Gerne hätte ich auch gewusst wie es nun weiter geht mit St. Wilfreds und den Protagonisten. Das Ende war zwar in sich abgeschlossen, hätte aber Potenzial für einen dritten Band oder ein Zusatzkapitel.

4 von 5 Sternen!

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(25)

125 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, vermont, familie, marie force, mein herz gehört dir

Mein Herz gehört dir

Marie Force , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296217
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Im dritten Band geht es um Colton Abbott und Lucy Mulvaney. Bei den beiden hat es gefunkt, seit Cameron und Lucy in Vermont waren um eine Präsentation über die Website für den Green Mountain Store zu halten. Seitdem haben sie eine Wochenendaffäre von der keiner etwas weiß, aber einige Familienmitglieder haben einen sechsten Sinn. So gibt Lincoln den Schlüssel für das Wochenendhaus Will, obwohl er weiß das Colton dort momentan ist....Lucys und Coltons Affäre fliegt auf! Doch ist er nur eine Affäre oder könnte mehr daraus werden? Der 26 jährige Colton ist eher der Einsiedler und lebt ohne fließend Wasser und Strom auf seinem Berg. Lucy hingegen liebt die Stadt und alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Kann das funktionieren?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Marie Force lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber beschreibt nicht jedes kleinste Detail was ich sehr angenehm fand. Geschrieben ist die Geschichte mal aus der Sicht von Lucy, mal von Colton aus der personellen Erzählperspektive. Manche Abschnitte handeln aber auch von den anderen Familienmitgliedern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Am Anfang jeden Kapitels findet man einen Auszug aus Coltons Siruptagebuch. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Tagebucheintrag von Hannah, was mir sehr gefiel.

 

Allgemeine Meinung:

Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre, aber Band 1 "Alles was Du suchst" und Band 2 haben mit gut gefallen, so dass ich sehnsüchtig auf Band 3 gewartet habe. "Mein Herz gehört Dir " ist vergleichbar gut zu den 2 vorausgegangenen Bänden.

In diesem Band lernt man den 26 jährigen Colton Abbott besser kennen. Colton ist für die Sirupherstellung verantwortlich und lebt abgeschottet auf "seinem" Berg. In seiner Hütte gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Ich bewundere sehr wie man so leben kann und war begeistert von Coltons sympathischen Wesen. In den vorigen Bänden dachte ich, dass er eher ein "Griesgram" wäre, dies hat sich aber mit Band 3 widerlegt.

Von Lucy hingegen war ich etwas enttäuscht. In Band 1 kam sie wie eine quirlige, lebenslustige Frau rüber und urplötzlich ist sie eine schüchterne, zurückhaltende Persönlichkeit ohne Selbstbewusstsein. Das fand ich irgendwie komisch und hat mich nicht ganz so überzeugt.

Man steigt gleich in die Geschichte ein, was mir nicht besonders gut gefallen hat. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen wie es zu der Situation von Lucy und Colton kam. Zu Beginn des Buches erfährt man jedoch das die Affäre schon 6 Wochen läuft....Wenn die Autorin die Bände unbedingt zeitlich fortsetzen will, wären Rückblenden eine schöne Abwechslung gewesen. Schade!

Auch wenn die Geschichte von Colton und Lucy im Vordergrund steht, erfährt man auch wie es den anderen Abotts geht. In diesem Band erfährt man viel von dem "Drumherum" und das hat mir etwas besser gefallen im Gegensatz zu den vorigen Bänden. Wie es bei der Green Mountain Serie so ist kann man die eine oder andere Liebesgeschichte für die Folgebände schon erahnen. "Mein Herz gehört Dir" ist ein Liebesroman mit viel Zweifel, Romantik und auch Sex. Das Sexuelle gefiel mir im Gegensatz zu Band 2 wesentlich besser, da es nicht so aufgesetzt und zu oft wirkte. Trotz kleiner Mängel fand ich auch den 3. Band sehr gut und vergebe daher gern wie gewohnt 4 Sterne!

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(157)

341 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 134 Rezensionen

weltraum, hexen, kai meyer, raumschiff, science fiction

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Die Adlige Iniza wurde ausgewählt um eine Braut der Gottkaiserin zu werden die einen Hexenorden beherrscht. Auf dem Weg zur Gottkaiserin gelingt Iniza allerdings die Flucht. Mehr schlecht als Recht! Denn urplötzlich hat sie die Alleshändlerin Shara und einen Waffenmeister namens Kranit am Hals. Zu allem Überfluss ist auch noch ihr heimlicher Geliebter Glanis verschwunden. Gemeinsam beginnt die Flucht, Suche und das Abenteuer.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Kai Meyer ist zwar flüssig, dennoch kam ich immer wieder ins stocken und schweifte mit meinen Gedanken komplett ab. Das führte dazu, dass ich gar nicht mehr so richtig wusste worum es ging und einiges doppelt las. Er hat fantastische Planeten und Raumschiffe erschaffen, aber die Charaktere und die Geschichte an sich konnten mich rein gar nicht fesseln. Die ganzen unbekannten Dinge wurden mir zu wenig beschrieben, sodass meine Fantasie nicht genug angeregt wurde. Ich hatte nur Hyperschleusen, Blaster und was für Dinge auch immer im Kopf. Vielleicht ist das dem Genre anzulasten, aber ich hab auch schon andere Fantasy-Bücher gelesen in denen es nicht so Technik lastig daher ging. Beginnen tut die Geschichte mit zwei verschiedenen Erzählsträngen die dann ineinander fließen, aber auch später gibt es verschiedene Perspektiven der Protagonisten. Ansonsten sind die Kapitel nummeriert und haben eine angenehme bis kurze Leselänge.

Allgemeine Meinung:

Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich von Kai Meyer bis jetzt nur Gutes gehört habe und „Die Seiten der Welt“ Band 1 mir gefallen hat. Leider bin ich aber wirklich enttäuscht. Es fing damit an das ich der Geschichte einfach nicht richtig folgen konnte. So viele unbekannte Dinge, Wörter, Planeten, Waffen usw. zu denen ich kein richtiges Bild in den Kopf bekommen habe und dazu die Geschichte die ich irgendwie langweilig fand. Am schlimmsten war für mich das ich zu den Protagonisten einfach keine Beziehung aufbauen konnte. Ich kann auch nach dem Lesen des Buches noch nicht mal sagen, ob ich Iniza sympathisch fand oder nicht. Die meisten Protagonisten sind für mich völlig farblos und somit unbekannt geblieben. Es hat einfach an den Emotionen der Charaktere gefehlt die eine Geschichte spannend macht und den Leser fesselt. Da kann noch so viel Action sein….Lediglich der Waffenmeister Kranit konnte mich etwas erreichen, sowie die Muse. Ein Robotermädchen das mehr Gefühl zeigt, wie Iniza im Verlobtem gegenüber. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Lesechallenge gelesen, hätte ich bei S. 120 abgebrochen. Im Nachhin, wäre es für mich persönlich auch die richtige Entscheidung gewesen!

Leider nur 2 von 5 Sternen!

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(43)

88 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

thriller, berlin, eismann, hospital, mord

Das Hospital

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426519721
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Eine Leiche treibt die Spree entlang und wird geborgen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, fehlen der Frau auch noch ihre Lippen...

Als Christine von einer Reise aus Afrika von Albert am Flughafen abgeholt wird, sticht ihnen die Zeitung die über den Tod der jungen Frau berichtet ins Auge. Albert erkennt seine alte Freundin Nana wieder, mit der er früher zusammen in einem Hacker-Club war. Zusammen mit Nana's Exfreund Benno, begeben sich Christine und Albert auf Spurensuche...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Oliver Menard lässt sich locker und flüssig lesen. Permanent verfolgt er einen roten Faden in seiner Geschichte ohne größere Abweichungen.

Der Autor schreibt detailliert und beschreibt die Schauplätze seiner Geschichte sehr bildlich. Im Gegensatz zu Federspiel fand ich das Maß im Hospital angenehmer und spannender. Die ständigen Perspektivwechsel zwischen Christine, Albert, dem Täter und dem Opfer machen das Buch sehr spannend und halten den Spannungsbogen, was mir natürlich sehr gut gefiel. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Das Buch ist insgesamt in 3 Teile gesplittet.

 

Allgemeine Meinung:

Das Hospital ist der Folgeband von Federspiel. Der Thriller ist ins sich abgeschlossen und kann ohne Vorwissen gelesen werden. Der Autor lässt Informationen aus Federspiel gekonnt in die Geschichte einfließen ohne diejenigen die ihn schon kennen mit Wiederholungen zu nerven.

Mit der Journalistin Christine Leneve hat der Autor eine außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen die einem im Gedächtnis bleibt. Im Hospital erfährt man viel über Christine, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Lediglich, dass sie etwas zu mutig ist und auch ohne Waffe immer den Mördern in die Arme läuft, finde ich nicht ganz so authentisch. Trotz der Kritik mag ich Christine als Ermittlerin, weil sie von der Norm abweicht. Auch Albert, ihr Lebensgefährte von Christine ist mir ans Herz gewachsen und ergänz Christine sehr gut, obwohl er eher das Gegenteil von ihr ist. Bis zum Ende hatte ich keinen Schimmer wer der Täter wohl ist. Durch gekonnt eingefädelte Hinweise, wird dem Leser zwar bröckchenweise etwas vorgesetzt, aber das Ende war dann ein richtiger Aha-Effekt. Der Fall und das Motiv wurden vollkommen aufgedeckt, sodass ich keine offenen Fragen mehr habe. So muss ein guter Thriller sein!

5 von 5 Sternen!

  (2)
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(78)

146 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, serienmörder, berlin, federn, mord

Federspiel

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426516560
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Sarah Wagner, eine Moderatorin einer Fernsehsendung, verschwindet spurlos. Um erst einmal kein Aufsehen zu erregen engagiert der Chefredakteur Breinert die Journalistin Christine Leneve Sarah zu suchen. Christine trifft in der Redaktion auf ihren alten Partner Albert, der Hacker ist. Zusammen bilden die beiden ein Team und begeben sich auf die Spuren des Entführers...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Oliver Menard lässt sich locker und flüssig lesen. Der Autor schreibt recht detailliert und beschreibt die Schauplätze seiner Geschichte sehr bildlich. Für mich persönlich könnte es weniger Genauigkeit sein, aber ich wurde auch nicht mit Details erschlagen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal die Ermittlung aus Sicht von Christine und einmal die Sicht des Opfers. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Meiner Meinung nach hätte es noch ein wenig mehr Kapitel aus Sicht des Opfers geben können, weil ich das immer besonders spannend finde. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Das Buch ist insgesamt in 3 Teile gesplittet.

 

Allgemeine Meinung:

Mit der Journalistin Christine Leneve hat der Autor eine außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen die einem im Gedächtnis bleibt. Christine hat Ecken und Kanten ohne auf die komplett verkorkste Ermittlerin zu steuern, wie es viele Autoren inzwischen gern tun. Sie hat ein paar Probleme, aber nicht übertrieben. Sie wirkt auf mich sehr authentisch, wenn auch sicherlich nicht auf jeden sympathisch. Albert hingegen ist der "Ruhepol" und damit sehr gegenteilig. Auch alle anderen Nebencharaktere werden gut dargestellt und bleiben nicht farblos.

Der Fall an sich ist spannend und innovativ. Es gibt viele Mordmethoden und Riten in Thrillern, aber etwas Ähnliches habe ich noch nicht gelesen und das hat mich sehr gefreut! Bis zum Ende habe ich im Dunklen getappt, bis der Autor das überraschende Ende gelüftet hat. Das Blatt hat sich sozusagen völlig gewendet. Wirklich großartig! Der Spannungsbogen in der Geschichte ist mal hoch und mal mäßig. Ich empfand es nicht als permanent. Das ist auch der einzige Punkt warum es nicht die volle Punktzahl gibt. Ansonsten ein tolles Debüt das man als Thrillerfan lesen muss!

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493 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

liebe, theater, leisa rayven, new adult, schauspiel

Bad Romeo und Broken Juliet - Ich werde immer bei dir sein

Leisa Rayven ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.10.2015
ISBN 9783596033232
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Ethan und Cassie haben ein ewiges Hin & Her hinter sich und eigentlich hat Cassie nun endgültig mit Ethan abgeschlossen...doch nun steht Ethan wieder vor ihrer Tür und bittet sie ihrer Liebe noch eine Chance zu geben. Hat Ethan sich geändert Wird Cassie ihm verzeihen können?

Schreibstil:

Die Geschichte ich aus Sicht von Cassie geschildert. Die Sprache ist sehr einfach, aber daher auch sehr glaubwürdig und authentisch. Die Autorin schildert unverblümt was Cassie denkt oder wie sie sich fühlt. Allerdings kann ich Cassies Verhalten im 2. Band teilweise gar nicht nachvollziehen, aber dazu mehr in der allgemeinen Meinung!

Weiterhin spielt das Buch in 2 Zeiten. Einmal wird aus der Vergangenheit aus der Schauspielschule berichtet in der Ethan und Cassie sich kennen gelernt haben. Der andere Teil der Geschichte spielt in der Gegenwart in der sie beide ein neues Broadway-Theater-Stück engagiert sind.

Interessant ist auch das die Autorin diesmal Tagebucheinträge von Ethan einfließen lässt. So hatte man als Leser einen noch besseren Einblick in Ethans Gefühlwelt. Mit hat diese Abwechslung gut gefallen.

Allgemeine Meinung:

Während ich Band 1 nur so verschlungen habe und total begeistert von den Charakteren war, war ich hier sehr enttäuscht. Besonders von Cassie. Aus der ruhigen, naiven, völlig verliebten Cassie ist eine verschlossene, ängstliche Person geworden. Einerseits kann ich es verstehen, weil sie von Ethan sehr verletzt wurde und durch die Hölle gegangen ist, aber andererseits kam mir die Geschichte dadurch wie ein Abklatsch von Band 1 vor. Ethan und Cassie einfach nur in vertauschten Rollen. Diesmal war es Ethan der sich ins Zeug legen muss um Cassie von seinen Ansichten und Gefühlen zu überzeugen. Während Cassie sich verschließt und eher wegrennen will. Ansonsten findet man das ewige Hin & Her wie man es auch schon aus Band 1 kennt. Einzig die Weiterentwicklung von Ethan war hier spannend zu beobachten und überraschend. Leider hat mich Band 2 eher enttäuscht. Schade! 3 von 5 Sternen!

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210 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Großen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend.

3,5 Sterne

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123 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

spannung, entführung, amy gentry, vermisst, thriller

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:
Die 13 jährige Julie wird eines Nachts aus ihrem Elternhaus entführt. Die einzige Zeugin ist ihre kleine Schwester Jane die mit ansehen muss wie ein Mann ihre Schwester mit einem Messer im Rücken durch den Flur führt...Die Ermittlungen führen zu keinem Erfolg.
8 Jahre später steht plötzlich eine junge Frau vor der Tür der Familie Whitaker. Sofort ist klar: Julie ist wieder da! Doch diese Frau die nun bei den Whitakers lebt hat Geheimnisse...Anna der Mutter von Julie und Jane hat Zweifel und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Amy Gentry lässt sich angenehm und flüssig lesen. Prinzipiell gibt es 2 Erzählstränge. Einmal aus der Gegenwart aus der Sicht von Anna. Wie es ihr und ihrer Familie ergeht das ihre Tochter wieder da ist und wie sie recherchiert als anfängt zu zweifeln. Der andere Teil erzählt die Geschichte der jungen Frau von der Gegenwart bis in die Vergangenheit. Die Kapitel sind nummeriert bzw. gekennzeichnet und haben eine angenehme Leselänge.

Allgemeine Meinung:
Der Anfang ist schnell abgehandelt. Die Entführung wird über ein kurzes Kapitel zu Beginn abgehandelt und schon im nächsten Kapitel steht Julie vor der Tür. Mir persönlich war das ein Blitz-Start-Einstieg. Ich mag zwar kein großes Drumherum, aber das ging definitiv alles zu schnell. Man erfährt kaum etwas über die Entführung, den Ermittlungen usw. Kleinigkeiten dazu werden während des Buches dann aber eingestreut. Obwohl aus der Sicht von Anna geschrieben wurde, konnte ich keinen richtigen Bezug oder Sympathie für sie aufbringen. Ich konnte ihre Gefühle zwar nachvollziehen, aber ihr Vorgehen und ihre Handlungen empfand ich teilweise als nicht authentisch. Die Geschichte der jungen Frau war einerseits zwar erschütternd, wenn man die Tatsachen betrachtet, aber konnte mich gefühlstechnisch auf Grund des sachlichen und emotionslosen Schreibstils nicht packen. Es fehlt hier einfach an Details und Emotionen. Das Ende war dann wieder ein Schnellschuss, ohne die ganzen Hintergründe richtig zu erklären, sodass man das Handeln der Protagonisten auch als Leser versteht. Ich habe zwar eine Erklärung bekommen, doch die war mir zu schwammig und irgendwie nicht richtig ausgearbeitet.

Fazit: Die Geschichte ließ sich gut lesen und das Thema hat geballtes Potenzial das die Autorin leider nicht richtig ausgeschöpft hat. Mir war es zu emotionslos und spannend fand ich es auch nicht. Ich war lediglich neugierig was es mit der Entführung, Julie, der jungen Frau usw. auf sich hat und was ihr zugestoßen ist. Meine Neugierde wurde aber nur ansatzweise gestillt, weil einfach zu viele Details und Hintergrundinformationen fehlen. Good as Gone ist wie beschrieben ein Roman und kein ausgeklügelter Thriller! Ich vergebe 3 Sterne!

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Heimweh

Marc Raabe
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288789
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der Kinderarzt Jesse Berg kommt wieder einmal zu spät bei seiner Noch-Frau Sandra und Tochter Isa an. Doch auf sein Klingeln reagiert keiner..Als Jesse die Wohnung betritt findet er Sandra ermordet im Wohnzimmer vor und seine 8 jährige Tochter Isa ist spurlos verschwunden. Über ihrem Bett ein roter Schriftzug: "Du hast sie nicht verdient!". Jesse wird schnell klar, dass es sich um etwas persönliches aus seiner Vergangenheit handelt und macht sich auf dem Weg nach Adlershof, dem Ort in dem er in einem Kinderheim aufgewachsen ist.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marc Raabe ließ sich flüssig und leicht lesen. Raabe schreibt bildlich ohne das Buch mit unnützen Details in die Länge zu ziehen. Gradlinig schreitet die Geschichte voran ohne abzuschweifen. Das Buch beinhaltet 3 verschiedene Erzählstränge. Es wird aus der Perspektive von Jesse, aus der Perspektive der Entführten und aus der Vergangenheit von Jesse erzählt. Dieser ständige Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen und hat den Spannungsbogen permanent oben gehalten.

 

Allgemeine Meinung:

Zu Anfang zieht es sich ein klein wenig, aber durch den leicht zu lesenden Schreibstil merkt man es kaum. Dann nimmt die Geschichte aber richtig Fahrt auf und das Buch wird zum richtigen Pageturner. Es war kaum möglich es aus der Hand zu legen. Jesse ist ein sympathischer Hauptprotagonist den ich ins Herz geschlossen habe, auch wenn man seine Handlungen nicht immer nachvollziehen kann. Liegt wahrscheinlich an der väterlichen Liebe zu seiner Tochter Isa. Seine 8 jährige Tochter Isa ist der einzige Kritikpunkt an dem Buch. Denn Isa verhält sich keinesfalls wie ein 8 jähriges Kind, sondern eher wie eine vorpubertäre 12 Jährige. Ansonsten bietet "Heimweh" all das was einen richtig guten Thriller ausmacht: Verschiedene Perspektiven, Spannung, überraschende Wendungen und ein logisches, aber nicht voraus schaubares Ende! Zudem war die Kulisse vom Kinderheim in Adlershof sehr gut beschrieben und hat eine düstere Atmosphäre geschaffen. Mein Verdacht wer der Täter ist, hat sich gefühlte 1000 Mal während des Lesen geändert und ich wurde doch völlig überrascht. Ein Ende mit dem ich nicht gerechnet hätte! Trotz kleinerer Mängel, war Heimweh endlich mal ein Thriller der den Titel Thriller auch verdient hat!

 

5 von 5 Sternen!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

landschaften, maschinen, menschen, ausmalbuch, tire

Imagimorphia

Kerby Rosanes
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596297009
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Ein Ausmalbuch der ganz besonderen Art: Entdecken Sie die neuen phantastischen Welten des Bestsellerautors Kerby Rosanes. Abenteuerliche Fabelwesen und Kreaturen, wilde Tiere und Charaktere, die unsere Phantasie dazu anregen, auszumalen und weiter zu malen – Kerby Rosanes ist ein ganz besonderer Künstler, dem es wie kaum einem anderen gelingt, die Lust zu wecken, mit Stiften und Farben auch die kleinsten verborgenen Details seiner bis ins Feinste detaillierten Zeichnungen zu erkunden. In Imagimorphia entführt Sie der 24-jährige hochtalentierte Künstler von den Philippinen in neue phantastische Welten zwischen Mensch und Maschine und schafft damit einen ganz eigenen Kosmos und eine Zeichensprache, die dieses Buch von allen anderen Ausmalbüchern abhebt: Seite für Seite eine neue Herausforderung.

Allgemeine Meinung:

Nachdem ich kurz zu vor mein erstes Malbuch erstanden hatte, hab ich mir auch noch „Imagimorphia“ gewünscht.

Auch dieses Malbuch ist quadratisch und nicht rechteckig sowie ich es von Kindermalbüchern von früher kenne. Die Seiten sind verstärkt, aber nicht so dick und qualitativ wie bei meinem ersten Malbuch „Mein wundervolles Weihnachtsfest“ von Johanna Basford. Ich male mit Buntstiften und ich denke auf den Gebrauch von Filzstiften, sollte man bei diesem Buch verzichten.

Die Seiten sind beidseitig bedruckt und die Motive gehen teilweise über zwei Seiten. Ungünstig ist das ausmalen dann in der Mitte, da man es sehr weit aufklappen muss um an die Flächen zu gelangen.

Die Motive sind sehr phantasievoll gestaltet, aber meiner Meinung nach nichts für einen blutigen Anfänger, da besonders die Tiere sehr große Flächen haben. Nur einfarbig ausmalen wäre langweilig, aber irgendwie fehlt mir da ein wenig die Kreativität und ich muss mir erst anregen holen wie man so etwas gestalten könnte.

Witzig finde ich die Idee des Autoren Dinge in den Bildern zu verstecken, die man finden soll. Eine Auflistung findet man hinten im Buch, ebenso wie die Auflösung.

Von mir bekommt Imagimorphia 4 von 5 Sternen!

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

weihnachten, malbuch, ausmalen, entspannen, christmas

Mein wundervolles Weihnachtsfest

Johanna Basford
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596297313
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:
Verbringen Sie ein zauberhaftes Weihnachtsfest mit der »Königin der Ausmalbücher« Johanna Basford.Feinste Stechpalmen- und Efeuzweige, üppig geschmückte Weihnachtsbäume und Berge von liebevoll verpackten Geschenken warten nur darauf, mit Stiften und Farben zum Leben erweckt zu werden. Wirbelnde Schneeflocken, appetitlich dekorierte Lebkuchenhäuser und ein festliches Ambiente – Johanna Basford lässt in ihrem Weihnachtsbuch den ganzen Zauber des Festes deutlich werden. Ein Fest für alle Ausmal-Sinne.Alle Seiten einseitig bedruckt und sorgfältig perforiert – zum Herauslösen, Rahmen und Verschenken.

Allgemeine Meinung:
Das erste Mal habe ich mich dazu entschieden ein Malbuch für Erwachsene zu kaufen, da es mir empfohlen wurde.

Das Buch an sich ist quadratisch im Gegensatz zu den Malbüchern die ich noch aus Kindertagen kenne. Das Cover ist wunderschön und mit vielen schönen Details geschmückt. Besonders gut gefällt mir die goldene Schrift, sowie der Kranz um den Titel der ebenfalls schimmert.

Die Motive sind alle schön weihnachtlich und liebevoll detailliert gestaltet. Hier merkt man den gravierenden Unterschied zwischen Erwachsenen- und Kindermalbüchern, da die Flächen zum ausmalen viel kleiner bis hin zu minimalistisch sind. Da ist es selbst als Erwachsener schwierig nicht mal über die Linie zu malen. (was mich als Kind schon fürchterlich aufgeregt hat :-) )

Die Seiten sind auffallend stabil und dick. Sie machen einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Ich male mit Buntstiften aus, aber ich denke auch mit Filzstiften dürfte hier nichts durchdrücken. Bedruckt sind die Seiten nur einseitig, damit man sie heraus trennen und aufhängen/ verschenken kann. Persönlich würde ich das nun nicht tun, aber das ist ja Geschmackssache!

Mir gefällt das Malbuch ausgesprochen gut und vergebe 5 von 5 Sternen!

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

amnesie, thriller, psychothriller, berlin, koma

Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Clara wacht im Krankenhaus auf und neben ihr sitzt ein fremder Mann. Dieser behauptet ihr Ehemann zu sein, doch wer ist sie überhaupt???

Clara leidet nach einem Überfall in ihrem eigenen Haus an Amnesie.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, sich nicht an sein eigenes Leben erinnern zu können, versucht auch noch jemand Clara umzubringen. Clara wird bewusst, dass sie ihr Leben rekonstruieren muss um zu überleben...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Sophie Kendrick lässt sich wunderbar flüssig lesen. Geschrieben ist die Geschichte durchgehend in der Ich-Perspektive von Clara. Sophie Kendrick verfolgt permanent einen roten Faden in ihrer Geschichte ohne Umschweife. Das hat mir gut gefallen. Auch schreibt sie bildlich, aber ohne unnötige Details. Aufgeteilt ist das Buch in 6 Abschnitte. (Verrat, Schmerz, Scheitern, Tod und Heimkehr) Kapitel im klassischen Sinne gibt es nicht. Die Abschnitte sind aber in Absätze unterteilt.

 

Allgemeine Meinung:

Das Gefühl sich an nichts erinnern zu können, ist bestimmt sehr beklemmend. Clara hat lediglich ihren Ehemann Roland als Verbindung zu ihrem alten Leben. Das heißt sie muss ihm vertrauen, doch irgendetwas verbirgt er und Clara beginnt zu zweifeln. Sophie Kendricks hat es geschafft, das ich mich sehr gut in die Hauptprotagonistin Clara rein versetzen konnte, auch wenn sie mir nicht zu 100% sympathisch war. Der Thriller kommt ohne Blut aus, überrascht dagegen mit seinen vielen falsch gelegten Fährten und Wendungen. Ständig wechselt man seinen Verdacht wer der Täter ist, wer was zu verbergen hat und wer vertrauenswürdig ist. Bis zum Ende zog sich das in der Geschichte durch, sodass die Spannung permanent oben gehalten wurde. Auch das Ende war sehr überraschend und hätte ich so nicht erwartet.

Gestört hat mich lediglich das Clara den Täter immer "ihren Mörder" genannt. Genaugenommen, ist der Täter aber nicht ihr Mörder, weil sie ja noch lebt. ;-) Das hätte man irgendwie cleverer lösen können.

 

4 von 5 Sternen

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

kinderbuch, spuk, zeitreisen, horror, science-fiktion

Hinter der blauen Tür

Marcin Szczygielski , Thomas Weiler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.05.2016
ISBN 9783737353724
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Als Lukasz und seine Mutter auf dem Weg in den Urlaub sind, haben sie einen Autounfall. Lukasz Mutter liegt monatelang im Koma und nach seiner eigenen Genesung kommt erst einmal zu der Nachbarin. Eines Tages jedoch taucht eine Frau auf und behauptet seine Tante zu sein.  Sie lebt in einer alten Pension in einem kleinen Dorf. Lukasz darf das alte Zimmer seiner Mutter beziehen, dass Zimmer mit der blauen Tür. Eines Tages öffnet er ausversehen den Zugang zu einer anderen Welt. Die Welt hinter der Tür erscheint schön und friedlich, doch das ist mehr Schein als Sein…Denn er nimmt etwas aus der Silberwelt mit in die Pension und das verwandelt seine Tante in etwas Gruseliges…

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marcin Szczygielski lässt sich angenehm und flüssig lesen. Die Sätze sind für ein Kinderbuch ab 10 schon sehr komplex und detailliert. Der Autor schreibt sehr bildlich ohne unnötige Details.

Allgemeine Meinung:

Der elfjährige Hauptprotagonist Lukasz konnte sofort meine Sympathien erreichen, da ich mich gut in seine Situation hinein versetzen konnte und Mitleid mit ihm hatte…Alles war fremd und er wollte nur, dass seine Mutter wieder aufwacht. Daher war er anfänglich nicht sonderlich nett zu seiner Tante, was ich authentisch und nicht unsympathisch fand.  Bis zur Entdeckung der fremden Welt dauerte es etwas, dann jedoch wurde ich ziemlich überrascht. Ich hatte mir das ganze kindlicher vorgestellt, aber die Geschichte an sich war ganz schön gruselig. Auch mit einem Ende das ich so nicht erwartet hätte, konnte der Autor überraschen!

Gestört hat mich lediglich das einer der Freunde die Lukasz gefunden hat, einen richtigen und einen Spitznamen hatte, der abwechselnd benutzt wurde. Bis zum Ende wusste ich nicht richtig wer nun wer ist oder welche Spitzname zu welchem Kind gehörte. Wenn ich da schon nicht komplett durchsteige, kann ich mir nicht vorstellen das das ein 10 jähriges Kind versteht…

4 von 5 Sternen!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Leseprofi - Fußballhelden, 2. Klasse

THiLO , Michael Bayer
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden, 25.02.2016
ISBN 9783737332569
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Jakob und seine Freunde spielen leidenschaftlich gern Fußball, doch dann bricht sich der Kapitän den Fuß und fällt aus! Was nun? Der Trainer schlägt eine Wahl vor, doch auch das nützt nicht viel….denn es steht unentschieden. Also wird entscheiden wer die meisten Tore spielt gegen einen starken Gegner. Ein spannendes Match wer denn nun Kapitän wird!

Schreibstil:

Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und verständlich. Die Sätze sind kurz und aussagekräftig. Genau richtig für Erstleser!

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte an sich begeistert sicherlich Fußballbegeisterte Jungs im Erstlese-Alter. Besonders gut hat mir gefallen das die Mannschaft multikulturell ist und den Kindern vermittelt zusammen Spaß zu haben und zusammen zu halten egal welcher Herkunft man entspricht. Die Geschichte wird immer mit detailreichen Illustrationen untermalt, was mir sehr gut gefallen hat. Am Ende mancher Absätze findet man Fragen, die die Kinder beantworten sollen und sie mit Hilfe eines Lesezeichens ihre Antworten überprüfen können. An sich finde ich die Idee sehr gut, da damit kontrolliert werden kann, ob sie das gelesene auch verstanden und aufgenommen haben. Leider beziehen sich aber nicht alle Fragen auf den Text, sondern es wird abgefragt was ein bestimmtes Wort bedeutet, wie z.B. was es heisst einen Haken zu schlagen?! Da dies im Buch nicht erklärt wird, finde ich das nicht so passend. Andere Fragen wiederum beziehen sich aber auf den Text. Gut gefiel mir auch das in dem Buch vermittelt wird das es nicht ums gewinnen geht, sondern um Zusammenhalt. Das Buch fand ich als Erwachsene nun nicht ganz so spannend, aber lehrreich für ein so kurzes Buch.

4 von 5 Sternen!

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153 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, kein tag ohne dich, vermont, marie force, reihe: lost in love - green mountain

Kein Tag ohne dich

Marie Force , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596296200
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Im zweiten Band der Green Mountains Serie geht es um Hannah Abott. Hannahs Mann Caleb starb vor 7 Jahren bei einem Einsatz im Krieg. Seitdem hat sich die junge Witwe Hannah zurückgezogen und trauert. Kein anderer Mann konnte ihr Interesse wecken und auch sonst nimmt sie kaum am Gesellschaftsleben teil. Dabei interessiert sich Nolan der Mechaniker des Ortes und Freund der Familie schon lange für Hannah. Als Hannahs Auto den Geist aufgibt und kein anderer außer Nolan erreichbar ist, muss Hannah den Hörer zur Hand nehmen....

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Marie Force lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber beschreibt nicht jedes kleinste Detail was ich sehr angenehm fand. Geschrieben ist die Geschichte mal aus der Sicht von Hannah, mal von Nolan aus der personellen Erzählperspektive. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Tagebucheintrag von Hannah, was mir sehr gefiel.

 

Allgemeine Meinung:

Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre, aber Band 1 "Alles was Du suchst", fand ich so schön, dass ich schon sehnsüchtig auf Band 2 gewartet habe. "Kein Tag ohne Dich" ist vergleichbar gut.

In diesem Band lernt man die 35 jährige Hannah Abott besser kennen. Ihre Sorgen, Wünsche und das Leid der letzten Jahre. Hannah konnte meine Sympathie erlangen, auch wenn ich es teilweise nicht nachvollziehen konnte wie man sich so dermaßen zurückziehen kann wie sie. Nolan ist ein netter und sympathischer Charakter, der mich in seinen Bann gezogen hat.

Auch wenn die Geschichte von Hannah und Nolan im Vordergrund steht, erfährt man auch wie es den anderen Abotts geht und die eine oder andere Liebesgeschichte für die Folgebände lässt sich schon erahnen. "Kein Tag ohne Dich" ist ein Liebesroman mit viel Dramatik, Romantik und auch Sex. Das sexuelle gefiel mir hier nicht ganz so gut, weil es so gar nicht zu der zu vor schüchternen Hannah passte. Ansonsten ist der Band ein würdiger Nachfolger dem ich 4 von 5 Sternen gebe!

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