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240 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

verzeihen, vergebung, liebe, familie, vergangenheit

Nur einen Horizont entfernt

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2017
ISBN 9783596521401
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Hannah Farr ist Tv-Moderatorin und erhält eines Tages einen seltsamen Brief….eine Entschuldigung einer ehemaligen Klassenkameradin der 2 Steinchen beiliegen. Der eine ist für Hannah, den anderen soll sie zurück schicken um die Entschuldigung anzunehmen. Weiterhin soll sie die Kette fortführen und auch jemanden um Verzeihung bitten. Hannah fällt da ihre Mutter ein, doch das kann sie nicht…doch ehe sie sich umsieht, steckt sie in einem Strudel voller Ereignisse!

Schreibstil:

Der Schreibstil von Lori Nelson Spielman lässt sich locker und leicht lesen. Geschildert ist die Geschichte in der Ich-Perspektive von Hannah. Jedoch gibt es auch viele Dialoge was die ganze Geschichte ebenfalls sehr auflockert. Die Autorin schreibt bildlich und emotional, ohne den Leser mit unnötigen Details zu langweilen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

Allgemeine Meinung:

Normalerweise sind Romane nicht mein Genre. Da mir das zuletzt erschienene Buch der Autorin gut gefallen hat, beschloss ich auch dieses zu lesen was kein Fehler war.  Die Hauptprotagonistin Hannah war mir von Beginn an sehr sympathisch und hat mich emotional berührt. Ich konnte ihre Gedankenvorgänge stets nachvollziehen und hab mich mit ihr gefreut, genauso aber auch getrauert. Die Geschichte behandelt vor allem das Thema verzeihen, aber auch Lügen, Geheimnisse und Freundschaft. Die Autorin hat hier geschickt alle Themen mit einspielen lassen. Die Idee mit den Versöhnungssteinen und den Briefen hat mir daran besonders gefallen. Auch mich hat diese berührende Geschichte zum Nachdenken angeregt, sodass ich mich nach 7 Jahren bei jemandem entschuldigt habe….

5 von 5 Sternen!

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(66)

160 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

eishockey, schweden, kleinstadt, fredrik backman, kleinstadtleben

Kleine Stadt der großen Träume

Fredrik Backman , Antje Rieck-Blankenburg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.10.2017
ISBN 9783810530431
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:
Björnstadt ist eine kleine Stadt in Schweden in der es nicht viel gibt. Die Bewohner jedoch halten zusammen und haben eine große Leideschaft: Eishockey! Auf den Schultern der Juniorenmannschaft liegt die ganze Hoffnung der Stadt. Denn wenn sie aufsteigen, könnte vielleicht eine neue Eissporthalle gebaut werden mit einem Trainingszentrum & Co. Dies würde Arbeitsplätze schaffen und einen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten. Doch noch ahnen die Bewohner nicht, dass sich ein dunkler Schatten anbahnt.


Schreibstil:
Der Schreibstil von Frederik Backman lässt sich angenehm und flüssig lesen. Allerdings bin ich auch bei diesem Buch kein Fan von ihm geworden. Die Geschichte wird von verschiedenen Perspektiven der Protagonisten beleuchtet und oft schreibt der Autor in der dritten Person, was mir persönlich nicht gefällt. Wie z.B. „In einer anderen Wohnung sitzt eine Tochter….“. Das ist mir leider irgendwie distanziert. Weiterhin beschreibt der Autor gefühlt jedes winzige Detail und lässt viel Nebensächliches einfließen, was für mich nicht zwingend für die Geschichte notwendig war. Auch in diesem Buch wiederholt der Autor gern die Grundaussagen seiner Protagonisten. Zwar nicht so stark wie bei seinem vorigen Buch Britt-Marie, aber diese Parallele reizte gleich wieder mein Gemüt, da ich von Britt-Marie dermaßen genervt war das ich hätte platzen können.


Allgemeine Meinung:

Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, hätte sie aber in diesem Ausmaß gar nicht erwartet. Von einer anfänglichen himmelhoch jauzenden und ausgelassen Stimmung vom Eishockey ausgelöst, wendet sich das Blatt in tiefe Dramatik. Mit solch einer Wendung/ Thematik hätte ich nicht gerechnet und bin immer noch unschlüssig ob mir das gefallen hat oder nicht. Wichtige Problematiken der Gesellschaft und des menschlichen Verhaltens werden hier gut in der Geschichte rüber gebracht und veranschaulicht. Leider konnte ich aber auch bei diesem Buch von Backman mit den Protagonisten „wenig anfangen“. Der Funke ist bei mir trotz schlimmer Ereignisse nicht zu mir übergesprungen. Verständnis konnte der Autor bei mir bewirken, aber kein Mitgefühl. Die Protagonisten haben mich einfach nicht erreicht und so war ich lediglich eine teilnahmslose Zuschauerin ohne starke Emotionen. So etwas ist leider schade. Zudem plätscherte die Geschichte bis ca. Seite 200 nur so dahin. Die ersten 100 Seiten passierte rein gar nichts. Alles was bis dahin „geschehen“ ist, kann ich in 5 Sätzen wieder geben und dem Autor hätten wahrscheinlich übertrieben gesagt 5 Seiten gereicht. Ich mag es leider nicht wenn alles bis ins Hundertstel beschrieben wird, aber das ist Geschmackssache. Lange Rede, kurzer Sinn: Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es abgebrochen. Geärgert hätte ich mich jedenfalls nicht, auch wenn es mir zum Ende hin besser gefiel. Leider konnte mich Backman auch mit diesem Buch nicht richtig überzeugen.

3 von 5 Sternen!


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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

sachbuc

Das große Buch der wilden Tiere

Cornelia Panzacchi , Yuval Zommer
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 27.04.2017
ISBN 9783737355049
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

Ist der Fuchs wirklich so schlau? Na klar, im Winter benutzt er zum Beispiel seinen buschigen Schwanz als kuschlige Zudecke. Sind Wölfe so böse wie der aus den Märchen? Aber nein, Wölfe sind liebevolle Eltern! Und tragen Gürteltiere eine Ritterrüstung? Na ja, so ähnlich kann man ihren Panzer schon verstehe



Meine Meinung:

Das Buch hat eine wirklich schöne Größe. Optimal um alles sehr gut zu sehen. Die Seiten sind stabil und die Texte sehr kurz, aber prägnant. Meiner Meinung nach sehr kindgerecht und vor allem verständlich. Zu Beginn findet man ein Inhaltsverzeichnis mit den verschiedenen Tierarten die vorgestellt werden und zusätzlichen Kapiteln wie z.B. über die Zähne und Krallen der Tiere. Links am Rand steht immer wo das jeweilige Tier lebt, dazu gibt es immer 4-6 Fakten über das Tier und eine Bebilderung die sich komplett über 2 Seiten erstreckt. Ich persönlich finde die Bilder nicht ganz so schön…Warum kann ich gar nicht so genau erklären. Die Augen der Tiere sind irgendwie komisch, aber Kinder finden sie sicherlich toll. Positiv war ich überrascht wie viele Informationen man in so wenig Text stecken kann. Viele Dinge wusste ich auch als Erwachsene nicht. Den Preis von 16,99 € finde ich sehr stolz. Gesamtbewertung: 4 von 5 Sternen

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(74)

157 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

amisch, thriller, undercover, ohio, linda castillo

Böse Seelen

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596298013
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Kate Burkholder wird von einem Sheriff aus New York um Mithilfe gebeten. Die 15-jährige Rachel Esh, die einer amischen Gemeinde angehört, wurde erfroren aufgefunden. Doch keiner aus der Gemeinde möchte sich zu dem Fall äussern. Deshalb soll Kate Burkholder verdeckt ermitteln, um heraus zu finden was wirklich in dieser Gemeinde vor sich geht....


Schreibstil:

Der Schreibstil von Linda Castillo lässt sich angenehm und flüssig lesen. Die Autorin schreibt bildlich, aber nervt den Leser nicht mit überflüssigen Details. Erzählt wird die Story immer aus Kate Burkholder's Sicht in der Ich-Perspektive, was für einen Thriller eher ungewöhnlich ist. Perspektivwechsel gibt es leider keine, was ich wieder sehr schade fand.


Allgemeine Meinung:

Böse Seelen war mein zweites Buch von Linda Castillo und ich war etwas am Hadern ob ich es lesen soll oder nicht, weil ich von dem Vorgänger ziemlich enttäuscht war. Ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe, denn "Böse Seelen" ist wesentlich spannender als "grausame Nacht". Kate Burkholder war mir auch in diesem Band überaus sympathisch, obwohl ich sie doch etwas untalentiert in dem Job der verdeckten Ermittlerin fand. Sie war meiner Meinung nach viel zu offensichtlich, was sie natürlich schnell in Gefahr brachte. Dadurch wurde das Buch aber auch sehr spannend. Gut gefallen haben mir die Einblicke in das Leben einer amischen Gemeinde, weil ich mit so etwas noch nie in Berührung kam und es mir gänzlich unbekannt war. Ich wusste zwar schon ein wenig durch den Vorgänger, aber so "nah" kam man den Amischen eben nicht. Der Fall an sich ist nicht sonderlich innovativ oder spannend, aber das ganze Drumherum hat es zu einem gutem Lesevergnügen gemacht. Gestört hat mich auch die Schnelligkeit der Story. Hier wäre etwas mehr Potenzial drin gewesen. Das Ende kam auch sehr abrupt und die Hintergründe wurden mir zu wenig beleuchtet. Dennoch ein guter und spannender Thriller dem ich 4 von 5 Sternen gebe.

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(152)

223 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 104 Rezensionen

thriller, martin abel, rainer löffler, fallanalytiker, gummersbach

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe.

 

Der Fallanalytiker Martin Abel soll es etwas ruhiger angehen lassen und wird nach Gummerbach versetzt um dort einen Fall von 2 verschwundenen Frauen aufzuklären, obwohl diese Abschiedsbriefe hinterlassen haben. Der Fall scheint klar und Abel nicht sonderlich interessiert....Doch dann wird eine Frau in einem Hohlraum gefunden. Tot, einbetoniert und mit einem Fötus in der Hand...Der Fall nimmt Fahrt auf und Abel knüpft erste Verbindungen. Sind dem Täter auch die verschwundenen Frauen in die Hände gefallen?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Reiner Löffler ist angenehm und flüssig zu lesen. Er schreibt bildlich, aber überschüttet den Leser nicht mit unnötigen Details was mir gut gefallen hat. Die Geschichte wurde aus mehreren Perspektiven geschrieben. Natürlich von Abel, aber auch der Opfer, Täter und verschiedenen Nebenprotagonisten. Das macht die Story spannend und abwechslungsreich. Die Kapitel sind recht lang, aber durch einzelne Abschnitte getrennt. Nummerierte Kapitel fände ich angenehmer, ist aber kein Manko.

 

Allgemeine Meinung:

Dies war mein erstes Buch von Reiner Löffler und wurde positiv überrascht. Der Fallanalytiker Martin Abel war mir sympathisch. Er ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der seinen Weg gradlinig verfolgt und sich nicht aufhalten lässt. Auch vor "Ärger" mit den Kollegen lässt er sich nicht abschrecken. Auch wenn ich Martin Abel vorher nicht kannte, weil ich keines der vorigen Bände gelesen hatte, fiel mir der Einstieg in sein Privatleben nicht schwer. Der Fall an sich war ganz nach meinem Geschmack. Reiner Löffler hat hier eine skurrile und grausame Geschichte erschaffen die mich gefesselt hat. Besonders gut hat mir seine Erklärung am Ende gefallen, in dem er berichtet wie er zu der Geschichte inspiriert wurde. Positiv ist auch zu erwähnen, dass am Ende alles vollständig aufgeklärt wurde und keine Frage offen blieb.

 

5 von 5 Sternen!

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(87)

282 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

moon chosen, jugendbuch, gefährten, erdwanderer, p.c.cast

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Mari gehört dem Volk der Erdwanderer an. Ihre Mutter ist die „Mondfrau“ des Clans. Eine Art Heilerin wovon es nur eine im Clan gibt und der Clan auf diese angewiesen ist. Denn nur die „Mondfrau“ kann die Mitglieder regelmäßig gegen das ausbrechende Nachtfieber heilen. Doch Maris Mutter kommt ums Leben und Mari zieht sich zurück, weil sie ein Geheimnis  bewahrt und sich deshalb ihrem Clan nicht zugehörig fühlt. Doch dann taucht Sora der eigentliche Lehrling ihrer Mutter auf und bittet Mari um Hilfe sie zur „Mondfrau“  auszubilden. Gemeinsam versuchen sie einen Weg zu finden, bis sie einen verwundeten Feind finden und sie auf eine harte Probe auf Grund ihrer verschiedenen Meinungen stoßen….

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Zu Anfang erklärt sie die Welt durch die Sätze ihrer Protagonisten was manchmal etwas komisch rüber kommt. Mich hat es aber nicht sehr gestört. Die Autorin schreibt bildlich und hat eine komplexe, interessante Kulisse geschaffen. Sie schreibt detailliert, aber hält sich nicht an uninteressanten Details auf. Die Kapitel sind nummeriert und teilweise durch Absätze getrennt. Die Leselänge der Kapitel sind angenehm, aber nicht kurz.

Allgemeine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel nicht ganz so leicht. Nachdem man aber erst mal in der Geschichte drin ist, ist das Buch sehr spannend. Mari die Hauptprotagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte sie sehr gut verstehen. Da gehen die Meinungen aber sehr auseinander. Es ist sehr interessante die verschiedenen Völker und ihre Lebensweise kennen zu lernen. Auch wenn das meiner Meinung nicht ganz so gut von der Autorin ausgearbeitet wurde. Z.B. kann  ich mir nicht zu 100% ausmalen wie die Völker ihre Tage verbringen. Was tun sie den ganzen Tag? Der Fokus lag hier eher auf den Hauptprotagonisten und ihren Zielen. In diesem Band lernt man 3 verschiedene Völker kennen, die alle verfeindet sind. Aber warum das so ist, wird leider auch nicht erläutert. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, ist es es teilweise sehr brutal. Dies hat mich persönlich aber nicht gestört. Das Buch bzw. die Geschichte hat ein paar Lücken, wodurch es nicht ganz so rund ist. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sternen!

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(45)

152 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, vermont, trauer, sehnsucht nach dir, familie

Sehnsucht nach dir

Marie Force , Lene Kubis
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596297252
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Ella Abbott ist schon seit Jahren in den Bruder ihres verstorbenen Schwagers verliebt. Doch Gavin ist seitdem Tod seines Bruders ein Wrack und lässt Ella nicht an sich ran. Ella hat sich geschworen endlich mit ihrer Schwärmerei aufzuhören und verkrümelt sich mit ihrem Kummer und einem Becher Eis auf dem Sofa. Doch dann kommt ein Anruf! Sie soll jemanden in einer Bar abholen, weil sie der abgespeicherte „Notfall-Kontakt“ ist. Es ist Gavin! Seit diesem Abend ändert sich die Welt plötzlich! Doch kann Gavin Ella gerecht werden?

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Marie Force lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber beschreibt nicht jedes kleinste Detail was ich sehr angenehm fand. Geschrieben ist die Geschichte mal aus der Sicht von Ella, mal von Gavin aus der personellen Erzählperspektive. Manche Abschnitte handeln aber auch von den anderen Familienmitgliedern, was mir persönlich immer gut gefallen hat. Am Anfang jeden Kapitels findet man immer ein Sprichwort. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert.

Allgemeine Meinung:

In diesem Band lernt man die 31 jährige Ella Abbott logischerweise besser kennen. Ella ist mir ein sympathischer Charakter und für mich authentisch ausgearbeitet. Auch endlich wird Gavin gut beleuchtet, nachdem man das ein oder andere schon über ihn gelesen hat. Mir hat es gefallen das man endlich mehr Hintergründe erfahren hat und fand diese auch im Nachhinein sehr verständlich.

Band 5 hat mir wesentlich besser gefallen wie Band 4 der für mich nur ein einfacher „Abklatsch“ war. Band 6 hat zwar auch nicht sonderlich mehr zu bieten als der übliche rote Faden, der sich nur bei Band 1 unterscheidet. Der eine will, der andere nicht und urplötzlich „Krach, Bumm, Peng“. Dann wieder ein Haufen Ängste, viel Sex und am Ende die Liebe des Lebens. Man ist echt enttäuscht, dass die Autorin sich nichts Neues ausdenken kann und dieselbe Geschichte nur mit anderen Protagonisten erneut schreibt. Der Grund für die etwas bessere Bewertung ist, dass in diesem Band wieder mehr über die Familie drum herum geschrieben wurde. Das interessiert mich inzwischen mehr als die eigentliche Liebesgeschichte und hält mich trotz meiner inzwischen wiederholten Enttäuschung bei der Stange.

3 von 5 Sternen

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(174)

427 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

träume, liebe, kerstin gier, silber, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783596196739
Genre: Jugendbuch

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(17)

97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dystopie, slated, gedächtnisverlust, terror, england

Bezwungen

Teri Terry , Petra Knese
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.01.2018
ISBN 9783733504243
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mord, psychothriller, schuld, hass, willensfreiheit

Kein Wille geschehe

Guido Kniesel
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Edition M, 04.07.2017
ISBN 9781542046978
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

In Berlin gibt es 2 tote innerhalb von 2 Tagen. Die Gemeinsamkeit: Beiden Opfern wurde die Kehle aufgeschlitzt, mit Blut Amor Fati auf die Stirn geschrieben und sie waren Juristen. Der forensische Psychiater Hendrik Jansen wird bei den Ermittlungen ebenfalls befragt und bevor er es merkt befindet er sich schon mitten im Plan des Täters. Denn seine Frau und sein Sohn Noah sind nicht am Urlaubsort angekommen...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Guido Kniesel ließ sich angenehm und flüssig lesen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge und zu Anfang war ich noch etwas verwirrt wie die Protagonisten mit einander verbunden sind. Dies änderte sich aber Recht schnell. Der Spannungsbogen blieb bis auf ein paar kleine Ausnahmen oben, sodass ich das Buch gerne zur Hand genommen habe, aber auch mal wieder weglegen.

 

Allgemeine Meinung:

Ich bin positiv überrascht von "Kein Wille" Geschehe, wenn man bedenkt das es im Selbstverlag erschienen ist. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und nicht farblos. Hier und da wurden Details gekonnt eingespielt. Ich fand Hendrik Jansen und seine Familie sehr sympathisch und konnte gut mitfiebern. Auch die Zusammenkunft der einzelnen Puzzleteile war gut umgesetzt und schlüssig. Selbst die Beweggründe des Täters wurden zu 100% aufgedeckt, so dass man ihn "verstehen" konnte und keine offenen Fragen blieben. Nur das Ende fand ich ein wenig zu dramatisch und überflüssig.

 

5 von 5 Sternen

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(100)

237 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

liebe, castingshow, irland, cecelia ahern, lyrebird

So klingt dein Herz

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 24.08.2017
ISBN 9783810530271
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe: Das Trio Rachel, Bo und Solomon kehren an den Ort einer ihrer Dokumentationen über außergewöhnliche Menschen zurück. Dabei begegnet Solomon Laura im Wald. Eine Frau die ständig die Geräusche ihrer Umgebung imitiert. Bo wittert die nächste Story, doch Bo hat ganz andere Gedanken und vor allem Gefühle.

Schreibstil: Der Schreibstil von Cecilia Ahern ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Man schwebt förmlich durch die Seiten! Im Gegensatz zu den 3 anderen Büchern die ich bisher von ihr gelesen habe, verliert sie sich diesmal jedoch in unnötigen Details und zieht das Buch meiner Meinung nach künstlich in die Länge. Auch ist es mir teilweise zu schnulzig. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven der verschiedenen Protagonisten erzählt, was mir gefiel. Die Kapitel haben unterschiedliche Leselängen und nummeriert.

Allgemeine Meinung:
Ich bin keine große Roman-Leserin, jedoch konnte mich Ahern bisher dennoch überzeugen! Leider nicht mit dieser Geschichte! Der Schreibstil macht es wie oben schon beschrieben leicht das Buch zu lesen, aber es hat Längen ohne Ende. Die Autorin beschreibt Szenen viel zu umfangreich und kommt in der Geschichte teilweise einfach nicht voran. Am Anfang war ich wirklich noch begeistert von der Idee der naturverbundenen Laura die Geräusche imitiert usw. Aber dass es dann in eine absurde Moderne abschweift hätte ich nicht erwartet. (Was ich meine wird beim Lesen des Buches bewusst). Zudem ist es sehr voraus schaubar und demnach wird es meiner Meinung nach eher langweilig. Der Ansatz ist gut, der Schreibstil 1A aber der Verlauf der Geschichte nicht mein Geschmack. 3 von 5 Sternen

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(92)

131 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

thriller, gerechtigkeit, mord, band 6, folter

Du sollst nicht leben

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548613512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine junge Frau und ein kleines Mädchen wurden mit einer Armbrust erschossen. Der Vater saß auf einem Stuhl daneben! Er hatte die Wahl: Er oder seine Familie! Doch dieser Mord soll nicht der einzige bleiben, denn der Rechtssprecher wie er sich nennt, will Menschen ihre gerechte Strafe für begangene Taten zu kommen lassen. Gleichzeitig ist Marina in einer Klinik um ein psychiatrisches Gutachten zu erstellen und trifft dort auf eine Person ihrer Vergangenheit...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil  von Tania Carver, ist flüssig und gut zu lesen. Hinter dem Pseudonym steckt das Autorenpaar Martyn und Linda Waites. Die Geschichte wird in mehreren Perspektiven erzählt. Von Phil, Marina und auch dem Täter. Die Szenenwechsel und die zwei verschiedenen Geschichten halten die Spannung permanent aufrecht. Die Autoren schreiben bildlich, aber überschütten einen nicht mit unnützen Details was mir sehr gut gefällt. Die Kapitel sind nummeriert und haben eine angenehme Leselänge.

 

Allgemeine Meinung:

Die Idee von einem Täter der Selbstjustiz ausübt ist nichts Neues und habe ich schon oft gelesen. Da hätte ich mir mehr Einfallsreichtum von Tania Carver gewünscht. Sonst sind die Bücher etwas innovativer (habe bis jetzt 3 gelesen). Dennoch wurde die Story spannend, gut und vor allem schlüssig umgesetzt. Der Spannungsbogen hat sich bis auf ein paar kleine Abschnitte gut gehalten. Die Hauptprotagonisten waren mir natürlich schon bekannt, aber ich denke auch ein Neuling kann bei diesem Buch einsteigen ohne die vorigen Bände zu kennen. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Nebenprotagonisten. Ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen und mit ihnen fühlen. Am Ende führen alle Fäden schlüssig zusammen. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es nicht das Beste von Tania Carver ist.

 

4 von 5 Sternen!

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(69)

142 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

flucht, familie, afghanistan, taliban, krieg

Als die Träume in den Himmel stiegen

Laura McVeigh , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596299706
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:
Samar muss mit ihrer Familie aus Kabul flüchten, weil der Krieg ausbricht und es nicht mehr sicher ist. Sie flüchten zu den Großeltern in die Berge und führen vorläufig ein sicheres Leben. Doch auch da kommen die Taliban und eine unvorhersehbare Katastrophe widerfährt Samar und ihre Familie. Wird sie in die Freiheit finden? Ein Leben ohne Angst und Einschränkungen?

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Laura McVeigh lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider hat sie für mich aber keinerlei Emotionen rüber bringen können, obwohl die Geschichte aus Sicht von Samar in der Ich-Perspektive geschildert ist. Ich konnte leider nicht mitfiebern, weil mir der Schreibstil irgendwie zu distanziert war. Samar ist ein junges Mädel, aber die Schreibweise ist zu Erwachsen und spiegelt in der Darstellung nicht die Gefühle eines kleinen Kindes wieder. Viel zu Erwachsen meiner Meinung nach. Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, was mir anfangs sehr gut gefallen hat, aber später kurios und auch langweilig wird. Das Buch ist in 6 Teile aufgeteilt und die Kapitel nummeriert. Die Kapitel sinn unterschiedlich lang, wobei die Kapitel im fortschreiten des Buches in der Gegenwart immer kürzer werden und die der Vergangenheit im länger.

Allgemeine Meinung:
Eigentlich hatte ich großes Interesse an dem Buch, weil die Thematik sehr aktuell ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von dem Mädchen das ihre Heimat verlassen musste. Die Geschichte an sich wäre auch sehr ergreifend und hat auch die brutale Realität wieder gespiegelt, jedoch hatte der Schreibstil der Autorin eine so große Distanz das ich nicht richtig an Samar und ihre Familie heran kam. Ich blieb leider (bis auf eine Szene) sehr emotionslos. Ich betrachtete das ganze eher aus der Vogelperspektive in sicherer Umgebung, anstatt bei Samar und ihren Erlebnissen zu sein. Das fand ich sehr schade. Das Buch ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht gut. Man hätte es besser und vor allem mit mehr Emotionen rüber bringen können. Zudem hat die Autorin versucht mehrere Thematiken in einer Geschichte unterzubringen, was mir auch nicht gefallen hat! Im Großen und Ganzen hat es mir aber leider nicht gefallen (wenn ich mich zum weiter lesen zwingen muss, heisst das schon was), daher nur 2 von 5 Sternen!

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(4)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Lieselotte ist krank (Mini-Ausgabe)

Alexander Steffensmeier
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 26.01.2017
ISBN 9783737354769
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Lieselotte fühlt sich morgens überhaupt nicht gut…aber die Bäuerin kennt allmögliche Hausmittel. Doch leider wird es nicht besser, sodass der Doktor nach der armen Lieselotte schauen muss. Lieselotte merkt das krank sein gar nicht sooo schlecht ist. Doch als sie ihre Freunde draussen spielen sieht, ändert sich ihre Meinung dann doch ein wenig.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist kindgerecht, wie es bei einem Kinderbuch für diese Altersklasse sein soll. In kurzen einfachen Sätzen wird die Geschichte um Lieselottes Krankheit erzählt. Allerdings ist dieses Buch eher fürs vorlesen geeignet, als zum selberlesen für die Kleinsten.

Illsutartionen:
Das Buch ist wirklich sehr schön und vor allem detailiert bebildert. Schaut man genau hin kann man ganz viele liebevolle Details entdecken, die nicht nur den Hauptablauf der Geschichte erzählen. Das hat mir unheimlich gut gefallen und gibt auch bei mehrmaligen lesen immer wieder was Neues zu entdecken was vorher nicht aufgefallen war.

Allgemeine Meinung:
Das Buch eignet sich sehr gut um vorzulesen. Die Textpassagen sind leicht verständlich, kindgerecht und kurz. Die Bilder zu der Geschichte sind schön gestaltet und selbst als Erwachsener muss man ziemlich über Lieselotte schmunzeln. Vor allem können sich die Kinder gut mit Lieselotte identifizieren auch wenn sie eine Kuh ist, aber eine Erkältung hatte schließlich jeder schon mal. Auch den Preis von 5,99 € finde ich hier im Gegensatz zu der großen Ausgabe gerechtfertigt und vergebe daher gerne 5 von 5 Sternen!

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

urlaub, schottland, monster, nessie, kinderbuch

Leseprofi ─ Ferien mit Nessie, 2. Klasse

Sabine Stehr , Frederic Bertrand
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden Kinderbuch, 23.02.2017
ISBN 9783737332828
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Nils interessiert sich für alle Art Monster. Das es im Urlaub nach Schottland geht freut ihn natürlich besonders! Denn dort soll doch das Seeungeheuer Nessie wohnen. Keiner in seiner Familie glaubt Nils, doch er findet Nessie wirklich! Doch Nessie wird von einem skrupellosen Mann gesucht und Nils muss ihr helfen! Kann Nils sie retten?

Schreibstil:

Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und verständlich. Die Sätze sind kurz und aussagekräftig. Genau richtig für Erstleser!

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte fand ich wirklich sehr süß und sicherlich sehr spannend für Erstleser. Die gilt für Mädels, sowie für Jungs. Die Geschichte wird immer mit detailreichen Illustrationen untermalt, was mir sehr gut gefallen hat. Am Ende mancher Absätze findet man Fragen, die die Kinder beantworten sollen und sie mit Hilfe eines Lesezeichens ihre Antworten überprüfen können. An sich finde ich die Idee sehr gut, da damit kontrolliert werden kann, ob sie das gelesene auch verstanden und aufgenommen haben. Die Fragen sind in diesem Buch wesentlich besser konzipiert wie bei einem anderen Buch aus der Reihe für Erstleser. Aber auch hier wird z.B. gefragt was es bedeutet wie angewurzelt da zu stehen, was aber leider nicht im Buch erklärt wird. Hier wird ggf. dann geraten und hat nichts damit zu tun ob das Kind den Inhalt auch verinnerlicht hat. Klar lernt es so diesen Ausdruck kennen, aber so richtig sinnvoll finde ich es eben nicht. Die Geschichte eignet sich auch bestens zum Vorlesen, weil das Buch schnell ausgelesen ist. Mir gefällt es sehr gut und daher vergebe ich:

5 von 5 Sternen!

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(60)

107 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

krieg, ardennen, belgien, jüdin, juden

Heute leben wir

Emmanuelle Pirotte , Grete Osterwald
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 23.03.2017
ISBN 9783103972115
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Rene ist Jüdin, 7 oder 8 Jahre alt, genau weiß sie es selber nicht. Ihre Eltern sind weg und sie wird versteckt. Eines Tages jedoch wird sie gefunden und soll von einem SS-Offizier erschossen werden. Doch Renee wendet unerwartet das Blatt und der SS-Offizier und sie werden auf eine unergründliche Weise „Gefährten“.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber nach meinem Geschmack ungewöhnlich schlecht. Er ist einfach gehalten und gut zu lesen, aber emotionslos und distanziert. Man erfährt die Geschichte aus der Sicht mehrerer Protagonisten. In der Hauptrolle natürlich von Rene und Mathias, aber auch von anderen. Eigentlich schreibt die Autorin ohne große Umschweife und dann wiederum geht sie bei Dingen die man gar nicht wissen möchte ins Detail. Teilweise unnötiger Kram der gar nichts zur Geschichte an sich beiträgt.

Allgemeine Meinung:

Über dieses Buch eine „gescheite Rezension“ zu schreiben fällt mir wirklich schwer, weil ich nicht nachvollziehen kann warum es so gut bewertet wurde. Für mich war es langweilig, emotionslos, distanziert und nicht packend. Ich konnte weder eine Beziehung zu Rene, noch zu Mathias aufbauen. Obwohl Mathias Leben besser durchleuchtet wurde wie das von Rene. Ich habe mich für die paar Seiten wochenlang gequält in der Hoffnung noch den Sinn der Geschichte und die Spannung in Form das ich mitfiebere zu finden. Leider vergebens. Am Ende bin ich fast so planlos wie zu Beginn des Buches. Im Nachhinein denke ich das ich ruhig abbrechen hätte können ohne etwas zu verpassen!

2 von 5 Sternen

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425 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

liebe, prosopagnosie, mobbing, übergewicht, jennifer niven

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Libby und Jack haben beide ein Problem. Doch Jack versteckt es, während Libbys Problem mehr als offensichtlich ist. Libby ist stark übergewichtig und daher zur Zielscheibe von Mobbing wird. Jack gehört zu den coolsten Typen der Schule. Doch in Wahrheit überspielt er nur seine Krankheit Prospagnosie. Jack kann nämlich keine Gesichter erkennen und damit nicht Freund oder Feind auseinander halten. Nur bei Libby fühlt er sich verstanden und kann endlich nur mal er selbst sein. Doch ist Jack stark genug zu Libby zu stehen?

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Jennifer Niven lässt sich locker und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach gehalten, wie man es meist von Jugendbüchern gewohnt ist. Die Geschichte wird im Wechsel aus Libbys und Jacks Sicht erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen und hat die Geschichte lebendig und spannend gemacht. Die Kapitel sind meist sehr kurz und es gibt viele leere bzw. nur halbgefüllte Seiten, sodass das Buch sehr schnell ausgelesen ist. Die Autorin schreibt zwar bildlich, aber überschüttet den Leser nicht mit Details um das Buch in die Länge zu ziehen. Das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Allgemeine Meinung:

Eigentlich hab ich bei diesem Buch etwas ganz anderes erwartet. Das Cover und der Titel liessen mich vermuten das es sich um eine kitschige Liebesgeschichte handeln wird. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt. Libby ist eine schlagfertige, selbstbewusste und liebenswerte Protagonistin die man einfach mögen muss. Sie hat schon 140 kg abgenommen und wiegt immer noch über 150 kg. Dafür wird sie natürlich zur Zielscheibe ihrer Mitschüler. Doch Libby lässt sich nicht unterkriegen und kämpft sich immer wieder hoch. Jack hingegen ist eher unsicher und versucht seine Krankheit durch Humor und Coolness zu vertuschen.  Auch wenn Jack hin und wieder nicht der Netteste ist, konnte ich mich gut in ihn und sein Handeln hinein versetzen. Im Prinzip haben beide ein großes Problem. Die Geschichte vermittelt wichtige Werte wie Toleranz, Freundschaft, Stärke und Vertrauen. Aber auch das Thema Mobbing und seine Auswirkungen werden behandelt. Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft und dies gefiel mir sehr gut. Deshalb finde ich es auch schade das das Cover knall pink ist. Denn das Buch ist für Mädchen und auch Jungs geeignet. Nur das wohl kein Junge es auf Grund von Titel und Cover lesen wird! Schade!

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182 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

jugendbuch, geheimnis, gentechnik, familie, liebe

Einzig

Kathryn Evans , Sabine Reinhardus
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783733502973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Auf den ersten Blick wirkt die 16 jährige Teva Webb wie ein gewöhnlicher Teenager. Sie geht zu Schule, hat einen Freund namens Ollie und pflegt das Verhältnis zu ihrer besten Freundin Maddy. Doch was keiner ahnt ist, dass Teva gar nicht "die Teva der letzten Jahre ist. Denn in ihrem streng behüteten zu Hause leben alle jüngeren Versionen von ihr! Jedes Jahr entsteht eine neue, ältere Version die dann das öffentliche Leben übernimmt. Teva möchte nicht wie ihre früheren "Ichs" eingesperrt werden, sondern ihr eigenes Leben führen! Doch Nr. 17 wartet schon in ihr, um ihr Leben zu übernehmen. Teva will dagegen kämpfen! Ob sie es schafft?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Kathryn Evans lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach und verständlich gehalten, so wie man es von Jugendbüchern gewohnt ist. Mir gefällt das als locker flockige Lektüre zwischen durch besonders gut. Die Autorin hält sich nicht an unnötigen Details auf, beschreibt dennoch manche Szenen etwas langatmig. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive von Teva geschrieben, sodass man ihren Alltag direkt miterlebt. Szenenwechsel gibt es in dem Buch keine. Die Kapitel sind nummeriert und haben eine angenehme Leselänge.

 

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es für mich völlig neuartig war. Teva war mir sehr sympathisch, so dass ich mich mit ihr freuen und auch mit ihr bangen konnte. Teilweise war sie mir etwas zu naiv und ich hätte mich anders verhalten bzw. hätte ich andere Lösungsansätze vorgezogen. Das denke ich liegt jedoch am Alter und sehe deshalb darüber hinweg. Fasziniert war ich ich einfach von der Thematik des Buches die für mich völlig innovativ war. Allerdings hätte die Autorin das Thema noch besser ausarbeiten können. Es ging dafür viel um Freundschaft, Liebe, Gefühle und Ängste mit denen Teva konfrontiert ist. Zwischendurch hatte das Buch ein paar kleinere Leselängen, die man spannender hätte gestalten können. Dennoch hat mich die Story die ganze Zeit gut unterhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Lediglich das Ende hat mich dann gar nicht überzeugt. Es war zwar an sich aufklärend, aber viel zu abrupt. Auch wie es nun mit Teva weiter geht, bleibt dem Leser offen. Schade!

 

 

4 von 5 Sternen

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(203)

327 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 148 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, freizeitpark, vergnügungspark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Zodiac Island war ursprünglich eine Insel mit Vergnügungspark. Doch nachdem ein Serienmörder dort sein Unwesen trieb, wurde der Park geschlossen. 20 Jahre später soll der Park wieder eröffnet werden. Jedoch in etwas anderer Form. Murder-Park soll eine Art Dating-Game werden, der Park sich mit Serienmördern der Geschichte beschäftigen und die Besucher ängstigen. Vor der Eröffnung soll der Reporter Paul Greenblatt mit 11 anderen Testpersonen den Murder-Park kennenlernen und darüber berichten. Doch aus dem Spiel wird schnell ernst, denn schon in der ersten Nacht ereignet sich ein Mord! War es einer von ihnen? Befindet sich ein Fremder mit Ihnen dort?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Jonas Winner lässt sich angenehm und flüssig lesen. Zu Beginn wird es schnell spannend, flacht aber in der Mitte sehr ab. Der Autor hat die Geschichte sehr gut und schlüssig aufgebaut. Jedoch hat mir teilweise die Spannung einfach gefehlt. Zwischen den Kapiteln sind immer wieder die Bewerbungs-Interviews der 12 Protagonisten eingestreut die sie mit dem zuständigen Psychologen zuvor führen mussten. Das hat mir gut gefallen und sorgte für Abwechslung. Ansonsten hält der Autor sich nicht an unnötigen Details auf, beschreibt die Morde aber sehr bildlich. Also nichts für das sanfte Gemüt mit nervösem Magen. Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

An sich ist die Geschichte nichts Neues. Eine Gruppe Menschen an einem mehr oder weniger verlassenen, düsteren Ort und einer davon soll der "Böse" sein. Der Murder-Park an sich ist also nur eine neue Kulisse, die ich aber durchaus gelungen fand. Die Protagonisten wurden alle gut beschrieben, sodass ich Sympathien, sowie Anti-Sympathien entwickeln konnte. Die Stimmung unter den Protagonisten wurde authentisch aufgebaut und beschrieben. Keiner traut mehr dem anderen, jeder verdächtigt jeden! Das löst Beklemmungen aus und auch ich als Leser wurde vom Autor ständig zu neuen Verdächtigungen verleitet. Das hat mir sehr gut gefallen und hat mich zum Weiterlesen animiert. Der Mittelteil war mir etwas zu langatmig und der Spannungsbogen konnte nicht gehalten werden. Dafür gibt es dann sehr, spannendes und vor allem unerwartetes Ende. Das Ende sehe ich allerdings mit gemischten Gefühlen und konnte mich nicht richtig überzeugen.

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(154)

259 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

spinnen, thriller, horror, ezekiel boone, die brut

Die Brut - Sie sind da

Ezekiel Boone , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596035533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der reiche Henderson unternimmt eine Expedition im Amazonas. Doch seine Wandergruppe wird von einer schwarzen Masse überflutet. Ihm gelingt die Flucht zu seinem Privatjet. Doch dieser stürzt ab! Als Agent Mike Rich das Wrack untersucht krabbelt etwas Schwarzes aus der verkohlten Leiche von Hernderson. Zur gleichen Zeit erhält die Spinnenforscherin Melanie Guyer einen kalzifizierten Kokon von den Nazca-Linien. In Indien spielen die Seismographen verrückt und in China wird eine Atombombe gezündet. Steht die Welt kurz vor einer Katastrophe?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Ezekiel Boone lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider beginnt das Buch schon mit mehreren Handlungssträngen was ich sehr verwirrend fand. Auch während des gesamten Buches kamen immer wieder neue Protagonisten und Handlungsstränge hinzu. Das empfand ich als sehr anstrengend. Im Laufe der Zeit kam ich immer besser zurecht, aber manchmal ist weniger mehr! Durch die vielen verschiedenen Handlungen, kamen auch die Protagonisten zu kurz. Es fehlte an einer gewissen Tiefe, so dass ich zu keinem einen richtigen Bezug aufbauen konnte und ich leider nicht richtig mitfiebern konnte. Die Kapitel sind immer mit dem Ort des Geschehens gekennzeichnet. Das war auch von Nöten um nicht komplett durcheinander zu kommen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge.

 

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte an sich hat Potenzial, allerdings kam bei mir kaum bis gar keine Spannung auf. Der ständige Szenen- bzw. Ortswechsel erschwerte es wirklich in das Geschehen einzutauchen. Durch die vielen Protagonisten kam es auch oft zu Verwechslungen und ich konnte keine richtige Beziehung aufbauen. Eine Invasion von Spinnen entspricht meiner Meinung eher einem anderem Genre wie Thriller. Bis überhaupt was passiert ist, hat es sehr lange gedauert. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich bei Seite 150 abgebrochen. Im Nachhinein bin ich froh es nicht gemacht zu haben, denn es wird zum Ende hin dann wesentlich besser. Leider endet das Buch mehr oder weniger "mittendrin", da es eine Fortsetzung geben wird. Die Brut kann man lesen, muss man aber nicht. Manche Szenen sind etwas eklig, aber im Rahmen.

 

3 von 5 Sternen

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(72)

137 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

mord, thriller, krebs, krankheit, psychothriller

AMNESIA - Ich muss mich erinnern

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426519974
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Helen erhält die Diagnose dass sie Krebs im Endstation hat. Ihr Freund hat sie verlassen und in ihrer Verzweiflung fährt sie zu ihrer Mutter und Schwester um sie nochmals zu sehen. Bei ihnen angekommen erfährt sie, das ihre Schwester Kristin schwanger ist und ihr Mann sie anscheinend misshandelt. Leon ist kein unbeschriebenes Blatt und so entfährt es Helen das es besser wäre er sei tot. Am nächsten Tag ist Leon wirklich tot...Nur Helen kann sich an nichts erinnern....Die Medikamente lösen immer größere Erinnerungslücken aus. Hat sie es getan? Was hat sie schon zu verlieren?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Jutta Maria Herrmann lässt sich gut und flüssig lesen. Es wird aus der Ich-Perspektive von Helen erzählt. Die Autorin hält sich an einen roten Fadem ohne unnötigen Schnick Schnack drum herum was mir sehr gut gefallen hat. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch war leider zu schnell ausgelesen.

 

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte kommt zu Beginn etwas langsam in Fahrt. Die Spannung steigt aber im Laufe der Geschichte gut an. Die Autorin lockt einen auf verschiedene Fährten, sodass ich als Leserin ständig jemand anderen verdächtigt habe. Mit Helen wurde ich am Anfang trotz der Ich-Perspektive nicht richtig warm. Dies änderte sich jedoch im Laufe des Buches, sodass ich mit ihr fiebern konnte und ihre Ängste/Gefühle auf Grund der Erinnerungslücken gut nachvollziehen konnte. Auch die anderen Charaktere wie Helens Mutter die eher gefühlskalt ihrer Tochter gegenüber ist und ihre Schwester Kristin sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders gefallen hat mir das man teilweise nicht mehr wusste was real und was eventuell nur Fiktion ist. Etwas enttäuscht war ich vom Ende das dem Leser viel Freiraum zur Interpretation gibt. Ich persönlich mag es lieber eindeutig.

 

4 von 5 Sternen

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

pinguine, noah, sindflut, schmetterling, arche

An der Arche um Acht

Ulrich Hub , Jörg Mühle
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.03.2017
ISBN 9783733503444
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Drei kleine Pinguine sind Freunde streiten sich aber nur. Eines Tages kommt ein Schmetterling daher geflogen und der Kleinste will ihn "abmurksen". Die anderen wollen ihn davon abhalten, weil Gott sagt "Du sollst nicht töten". Der kleine Pinguin tötet den Schmetterling dann doch ausversehen und nur kurze Zeit später kommt eine Taube die 2 Tickets für die Arche Noah vorbei bringt und vor der Sintflut warnt. Ob Gott die Tat des Kleinsten gesehen hat und das nun die Strafe ist?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil ist einfach gehalten, wie es sich für ein Kinderbuch gehört. Die Beschreibungen sind bildlich, aber nicht zu detailliert so dass die Aufmerksamkeit der Kinder gut gehalten werden kann. Das Buch hat eine Altersempfehlung ab 7 Jahren. Das finde ich okay, denn für noch jüngere Kinder wäre es zu lang und nicht verständlich. Leider verfügt das Buch über keine Kapitel.

 

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte über die 3 kleinen Pinguine die sich nur streiten, aber den Dritten ihren Freund doch nicht zurück lassen wollen fand ich ganz niedlich. Die Geschichte ist mit Witz, Humor und niedlichen Illustrationen gespickt. Nicht so gut gefallen hat mir das tiefgründige, also die Frage nach Gott. So richtig fand ich die Sache nicht rüber gebracht. Z.B. wurde auch nicht richtig erklärt warum immer nur 2 von einer Tierart und bestenfalls natürlich ein Paar. Das Thema Gott und das man an ihn glauben sollte obwohl man ihn nicht sehen kann, war für mich auch nicht ganz nachzuvollziehen. Kinder mag die Geschichte vielleicht in ihrem Glauben verstärken, aber ob das wirklich sinnvoll ist durch solch eine Geschichte zu bestärken? Für mich fraglich. Liegt vielleicht aber auch daran das ich selber nicht gläubig bin.

 

3 von 5 Sternen

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(71)

171 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

murmeln, familie, vergangenheit, demenz, erinnerungen

Der Glasmurmelsammler

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596193356
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Fergus, der Vater von Sabrina hatte einen Schlaganfall und ist seitdem in einem Pflegeheim. Um sein Erinnerungsvermögen ist es nicht gut bestellt. Sabrina findet in seinen Habseligkeiten eine Glasmurmelsammlung inklusive Inventarliste. Doch genau die seltensten und wertvollsten Stücke sind einfach nicht unter den Murmeln zu finde! Sabrina, die noch nie etwas von den Murmeln gesehen oder gehört hatte, begibt sich auf die Suche nach den fehlenden Murmeln und trifft auf Geheimnisse von denen sie nie geahnt hat.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Cecilia Ahern lässt sich gewohnt locker und flüssig lesen. Sie schreibt bildhaft, aber schmückt ihre Geschichte nicht mit den unnötigsten Details. Das gefällt mir sehr gut und die Seiten fliegen nur so dahin. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Sabrina und Fergus meist im Wechsel. Jedoch gibt es nicht nur Kapitel aus der Gegenwart, sondern auch Rückblenden in die Vergangenheit. Diese Wechsel gefielen mir sehr gut und verliehen der Geschichte eine fließende Dynamik. Ansonsten sind die Kapitel nummerier und haben eine angenehme Leselänge.

 

Allgemeine Meinung:

Bis jetzt hatte ich nur die Flawed-Diologie von Ahern gelesen und wollte mich nun mal an ihre Romane herantasten. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Besonders Fergus konnte mein Herz erwärmen und ich fühlte mit ihm. Die Rückblenden aus seiner Kindheit, die in erster Linie beschrieben wie er zum Spiel und den Murmeln kam. Sabrina, seine Tochter konnte mich leider nicht ganz so gut erreichen. Sie blieb für mich etwas farblos und ich hätte gern mehr über sie erfahren. Sie war mir etwas übereifrig, weil sie sich fest in den Kopf gesetzt hatte das Rätsel um die Murmeln binnen eines Tages zu lösen. Dennoch war sie mir nicht gänzlich unsympathisch.

Die Geschichte ist sehr berührend. Sie zeigt das Ausmaß zu was es kommen kann, wenn man sich verbiegt nur um anderen zu gefallen! Wirklich traurig!

4 von 5 Sternen!

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

vermont, green mountain country store, lost in love, lost in love story

Der Takt unserer Herzen

Marie Force
E-Buch Text
Erschienen bei FISCHER digiBook, 27.04.2017
ISBN 9783104904689
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Hunter liebt Sonntage! Besonders seit er mit Megan zusammen ist und seine freie Zeit mit ihr verbringen kann. Doch diesen Sonntag ist alles anders. Megan ruft aus dem Diner an. Denn der Tellerwäscher wurde verhaftet und zwei Bedienungen sind erkrankt. Sofort macht sich Hunter auf den Weg um seiner Megan zu helfen, obwohl er von seinem Unfall noch nicht vollständig genesen ist….Der sonst so adrette Hunter beweist sich als wahres „Arbeitstier“ und Megan hat schon eine Überraschung im Petto.

Schreibstil:

Auch in dieser Kurzgeschichte ist der Schreibstil der Autorin Marie Force locker und flüssig zu lesen. Wer diese Geschichte liest, hat mindestens die Geschichte von Megan und Hunter gelesen und weiß was ich meine. 

Allgemeine Meinung:

Eine Kurzgeschichte die mir im Gegensatz zum Buch und der Hauptgeschichte von Megan und Hunter ganz gut gefallen hat. Man lernt den sonst adretten Hunter mal von einer ganz anderen Seite kennen und die Autorin baut genug Unterhaltung in die Geschichte ein. Die sexuelle Anziehungskraft der Beiden wird zwar durch eindeutige Neckereien  beschrieben, spielt aber keine Hauptrolle. Lediglich das Ende bzw. Megans Überraschung hat mir nicht zugesagt. Viel zu inszeniert…

4 von 5 Sternen

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(160)

335 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

italien, liebe, sommer, leonie lastella, brausepulverherz

Brausepulverherz

Leonie Lastella
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2017
ISBN 9783596035465
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Jeden Sommer kehrt die Studentin Jiara zurück nach Italien um dort ihren Sommer zu verbringen. Sie jobbt in einer Trattoria die ihrem langjährigen Freund Dario gehört und fühlt sich dort einfach heimisch. Eines Tages kommt unerwartet ein Freund von Dario vorbei und bringt Jiara völlig durcheinander. Der etwas chaotische Musiker Milo bringt Jiaras  sonst so strukturiertes Leben ziemlich durcheinander. Nur darf das nicht sein! Denn zu Hause in Hamburg wartet ihr Freund Jonas auf sie, mit dem sie schon Jahre zusammen ist...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Leonie Lastella lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber überschüttet den Leser nicht mit vielen unnötigen Details. Trotzdem, habe ich mich wie nach Italien versetzt gefühlt. Dafür sind ihre Beschreibungen der Gefühle etwas überzogen um nicht gerade heraus zu sagen mega schnulzig und nicht gerade authentisch.  Geschrieben ist die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Milo und Jiara in der Ich-Perspektive. Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge, wobei die Kapitel von Milo meist kürzer sind. Leider sind die Kapitel nicht nummeriert und ohne Lesezeichen ist man dann öfter Mal am Suchen!

 

Allgemeine Meinung:

Es fällt mir etwas schwer das Buch zu bewerten, da es nicht mein Fall war vom Genre. Es war mir viel zu schnulzig und manches auch zu Klischee behaftet. Wer z.B. denkt darüber nach wie die Wasserperlen auf seiner Haut zerplatzen, wenn man einem attraktiven Mann beim Duschen zuschaut?! Ich jedenfalls nicht! Oft dachte ich "Jaja, schnulziwulsi, blabla, kussi, kussi" = Nerv! Die Geschichte an sich gefiel mir aber dennoch sehr gut, weil sie so locker flockig geschrieben ist und auch ein wenig hin und her bietet. Zudem habe ich richtiges Sommerfeeling in mir aufsteigen bemerkt. Durch die Ich-Perspektive konnte ich zu beiden Protagonisten eine gute Beziehung aufbauen. Besonders Jiaras Gefühlsleben konnte ich sehr gut nachempfinden, aber auch Milos. Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen, weil die Autorin schließlich nichts dafür kann das ich ein Buch gelesen habe das nicht meinem Genre entspricht. ;-) Für jeden der auf schnulzige Romanzen mit Sommerfeeling steht, ist es aber sehr zu empfehlen!

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