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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

drachen, fantasy, kai meye, kai mayer, drachenreigen

Drachenreigen: E-Only

Kai Meyer
E-Buch Text
Erschienen bei FISCHER digiBook, 26.01.2017
ISBN 9783104904191
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Es ist der Tag der Paarung der Drachen, die nur einmal im Jahr stattfindet. Ein verliebtes Pärchen sitzt zusammen auf einer Wiese und beobachtet das Schauspiel. Bis einer der Drachen etwas verliert, was sie zu finden versuchen…

Schreibstil:

Der Schreibstil lässt sich in dieser Kurzgeschichte gut lesen. Kai Meyer verwendet lange Sätze und setzt auf Details. Da es eine Kurzgeschichte ist, gibt es keine Kapitel.

Allgemeine Meinung:

Klar es ist eine Kurzgeschichte, aber leider habe ich den Sinn darin leider nicht richtig verstanden. Es war „schön“ zu lesen und konnte die Emotionen des Jungens für das Mädchen gut nachvollziehen. Jedoch war mir das alles doch zu wenig. Ein wenig Hintergrund wäre schön gewesen und auch was nach dem gemeinsamen Erlebnis daraus geworden ist.

Kann man lesen, muss man aber nicht. 3 von 5 Sternen!

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127 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

wir zwei in fremden galaxien, kate ling, dystopie, the loneliness of distant beings, galaxie

Wir zwei in fremden Galaxien

Kate Ling , Anja Hackländer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600412
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Das Raumschiff namens Ventura ist auf einer 700 jährigen Mission unterwegs um ein unbekanntes Signal zu orten und zu erforschen. Um dieses Ziel zu erreichen muss die Besatzung sich auf dem Raumschiff um die Ernährung kümmern, sowie wie immer andauernden Nachwuchs um die Mission fortsetzen zu können.

Die 17 jährige Seren lebt daher seit ihrer Geburt auf der Ventura und wird in ihrem Leben auch nie etwas anderes sehen...Seren steht kurz vor ihrem Schulabschluss und der Bekanntgaben ihres Lebenspartners. Doch für Seren ist dies kein glücklicher Moment, denn Sie hat sich in einen Jungen namens Domingo verliebt. Dies verstößt gegen die Gesetze! Ob ihre Liebe dennoch eine Chance hat?`

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Kate Ling lässt sich flüssig und locker lesen. Sprachlich ist es eher einfach gehalten, was für ein Jugendbuch normal ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Seren. Normalerweise mag ich die Ich-Form, aber das Drumherum ist durch Serens Gedanken und Emotionen etwas verloren gegangen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Die Grundidee dieses Buches finde ich wirklich sehr ansprechend und interessant! Leider hat die Autorin viel zu viel Potenzial verschenkt, da ihr Fokus zu stark auf die Liebesgeschichte von Seren und Dom  gerichtet ist. Die Liebesgeschichte hätte genauso gut in einer diktatorischen Gesellschaft oder sonst wo spielen können. Hauptsache es gibt feste Regeln und ein System, dass befolgt werden muss. Dabei fand ich gerade die Mission und die Ventura an sich total spannend. Die Umgebung, die Lebensweise und die anderen Menschen auf dem Raumschiff kamen einfach viel zu kurz. Viele Sachen wurden zwar angerissen, wie z.B. das sie Hühner und Fische züchten, aber für mich nicht ausreichend genug erklärt und beleuchtet. Auch wird nicht erklärt was sie sich von dem Signal erhoffen, wie es zustande kam die Ventura zu bauen, wer die Ventura in Auftrag gegeben hat und und und.... Zudem gibt die Autorin einem keine richtige Erklärung warum Seren überhaupt so rebellisch gegen das System ist, denn sie war es auch schon bevor sie verliebt war! Mir fehlt da die Entwicklung und ein klares Motiv. Die Liebesgeschichte von ihr und Dom schreitet sehr schnell voran, was vielleicht den ein oder anderen stören könnte. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, da es in diesem Alter "normal" ist.

Auch wenn Seren manchmal ziemlich nervig ist und eher trotzig als überlegen handelt, war sie mir sympathisch und ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen und blieben nicht farblos, auch wenn die Autorin hier ebenfalls mehr in die Tiefe hätte gehen können!

 

Fazit: Tolle Grundidee, die nicht optimal umgesetzt wurde! Da es aber dennoch fesselnd und spannend war knappe 3 Sterne!

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(39)

129 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

thriller, tiefe narbe, strobel, arnostrobe, imkopfdesmörders

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

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127 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

band 2, carcassonne, 2017, magie, fluch

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

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(20)

107 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, vermont, familie, new york, reihe: lost in love - green mountain

Mein Herz gehört dir

Marie Force , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296217
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Im dritten Band geht es um Colton Abbott und Lucy Mulvaney. Bei den beiden hat es gefunkt, seit Cameron und Lucy in Vermont waren um eine Präsentation über die Website für den Green Mountain Store zu halten. Seitdem haben sie eine Wochenendaffäre von der keiner etwas weiß, aber einige Familienmitglieder haben einen sechsten Sinn. So gibt Lincoln den Schlüssel für das Wochenendhaus Will, obwohl er weiß das Colton dort momentan ist....Lucys und Coltons Affäre fliegt auf! Doch ist er nur eine Affäre oder könnte mehr daraus werden? Der 26 jährige Colton ist eher der Einsiedler und lebt ohne fließend Wasser und Strom auf seinem Berg. Lucy hingegen liebt die Stadt und alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Kann das funktionieren?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Marie Force lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber beschreibt nicht jedes kleinste Detail was ich sehr angenehm fand. Geschrieben ist die Geschichte mal aus der Sicht von Lucy, mal von Colton aus der personellen Erzählperspektive. Manche Abschnitte handeln aber auch von den anderen Familienmitgliedern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Am Anfang jeden Kapitels findet man einen Auszug aus Coltons Siruptagebuch. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Tagebucheintrag von Hannah, was mir sehr gefiel.

 

Allgemeine Meinung:

Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre, aber Band 1 "Alles was Du suchst" und Band 2 haben mit gut gefallen, so dass ich sehnsüchtig auf Band 3 gewartet habe. "Mein Herz gehört Dir " ist vergleichbar gut zu den 2 vorausgegangenen Bänden.

In diesem Band lernt man den 26 jährigen Colton Abbott besser kennen. Colton ist für die Sirupherstellung verantwortlich und lebt abgeschottet auf "seinem" Berg. In seiner Hütte gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Ich bewundere sehr wie man so leben kann und war begeistert von Coltons sympathischen Wesen. In den vorigen Bänden dachte ich, dass er eher ein "Griesgram" wäre, dies hat sich aber mit Band 3 widerlegt.

Von Lucy hingegen war ich etwas enttäuscht. In Band 1 kam sie wie eine quirlige, lebenslustige Frau rüber und urplötzlich ist sie eine schüchterne, zurückhaltende Persönlichkeit ohne Selbstbewusstsein. Das fand ich irgendwie komisch und hat mich nicht ganz so überzeugt.

Man steigt gleich in die Geschichte ein, was mir nicht besonders gut gefallen hat. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen wie es zu der Situation von Lucy und Colton kam. Zu Beginn des Buches erfährt man jedoch das die Affäre schon 6 Wochen läuft....Wenn die Autorin die Bände unbedingt zeitlich fortsetzen will, wären Rückblenden eine schöne Abwechslung gewesen. Schade!

Auch wenn die Geschichte von Colton und Lucy im Vordergrund steht, erfährt man auch wie es den anderen Abotts geht. In diesem Band erfährt man viel von dem "Drumherum" und das hat mir etwas besser gefallen im Gegensatz zu den vorigen Bänden. Wie es bei der Green Mountain Serie so ist kann man die eine oder andere Liebesgeschichte für die Folgebände schon erahnen. "Mein Herz gehört Dir" ist ein Liebesroman mit viel Zweifel, Romantik und auch Sex. Das Sexuelle gefiel mir im Gegensatz zu Band 2 wesentlich besser, da es nicht so aufgesetzt und zu oft wirkte. Trotz kleiner Mängel fand ich auch den 3. Band sehr gut und vergebe daher gern wie gewohnt 4 Sterne!

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(143)

313 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 130 Rezensionen

weltraum, kai meyer, hexen, science fiction, raumschiff

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Die Adlige Iniza wurde ausgewählt um eine Braut der Gottkaiserin zu werden die einen Hexenorden beherrscht. Auf dem Weg zur Gottkaiserin gelingt Iniza allerdings die Flucht. Mehr schlecht als Recht! Denn urplötzlich hat sie die Alleshändlerin Shara und einen Waffenmeister namens Kranit am Hals. Zu allem Überfluss ist auch noch ihr heimlicher Geliebter Glanis verschwunden. Gemeinsam beginnt die Flucht, Suche und das Abenteuer.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Kai Meyer ist zwar flüssig, dennoch kam ich immer wieder ins stocken und schweifte mit meinen Gedanken komplett ab. Das führte dazu, dass ich gar nicht mehr so richtig wusste worum es ging und einiges doppelt las. Er hat fantastische Planeten und Raumschiffe erschaffen, aber die Charaktere und die Geschichte an sich konnten mich rein gar nicht fesseln. Die ganzen unbekannten Dinge wurden mir zu wenig beschrieben, sodass meine Fantasie nicht genug angeregt wurde. Ich hatte nur Hyperschleusen, Blaster und was für Dinge auch immer im Kopf. Vielleicht ist das dem Genre anzulasten, aber ich hab auch schon andere Fantasy-Bücher gelesen in denen es nicht so Technik lastig daher ging. Beginnen tut die Geschichte mit zwei verschiedenen Erzählsträngen die dann ineinander fließen, aber auch später gibt es verschiedene Perspektiven der Protagonisten. Ansonsten sind die Kapitel nummeriert und haben eine angenehme bis kurze Leselänge.

Allgemeine Meinung:

Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich von Kai Meyer bis jetzt nur Gutes gehört habe und „Die Seiten der Welt“ Band 1 mir gefallen hat. Leider bin ich aber wirklich enttäuscht. Es fing damit an das ich der Geschichte einfach nicht richtig folgen konnte. So viele unbekannte Dinge, Wörter, Planeten, Waffen usw. zu denen ich kein richtiges Bild in den Kopf bekommen habe und dazu die Geschichte die ich irgendwie langweilig fand. Am schlimmsten war für mich das ich zu den Protagonisten einfach keine Beziehung aufbauen konnte. Ich kann auch nach dem Lesen des Buches noch nicht mal sagen, ob ich Iniza sympathisch fand oder nicht. Die meisten Protagonisten sind für mich völlig farblos und somit unbekannt geblieben. Es hat einfach an den Emotionen der Charaktere gefehlt die eine Geschichte spannend macht und den Leser fesselt. Da kann noch so viel Action sein….Lediglich der Waffenmeister Kranit konnte mich etwas erreichen, sowie die Muse. Ein Robotermädchen das mehr Gefühl zeigt, wie Iniza im Verlobtem gegenüber. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Lesechallenge gelesen, hätte ich bei S. 120 abgebrochen. Im Nachhin, wäre es für mich persönlich auch die richtige Entscheidung gewesen!

Leider nur 2 von 5 Sternen!

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84 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

thriller, berlin, eismann, hospital, mord

Das Hospital

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426519721
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Eine Leiche treibt die Spree entlang und wird geborgen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, fehlen der Frau auch noch ihre Lippen...

Als Christine von einer Reise aus Afrika von Albert am Flughafen abgeholt wird, sticht ihnen die Zeitung die über den Tod der jungen Frau berichtet ins Auge. Albert erkennt seine alte Freundin Nana wieder, mit der er früher zusammen in einem Hacker-Club war. Zusammen mit Nana's Exfreund Benno, begeben sich Christine und Albert auf Spurensuche...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Oliver Menard lässt sich locker und flüssig lesen. Permanent verfolgt er einen roten Faden in seiner Geschichte ohne größere Abweichungen.

Der Autor schreibt detailliert und beschreibt die Schauplätze seiner Geschichte sehr bildlich. Im Gegensatz zu Federspiel fand ich das Maß im Hospital angenehmer und spannender. Die ständigen Perspektivwechsel zwischen Christine, Albert, dem Täter und dem Opfer machen das Buch sehr spannend und halten den Spannungsbogen, was mir natürlich sehr gut gefiel. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Das Buch ist insgesamt in 3 Teile gesplittet.

 

Allgemeine Meinung:

Das Hospital ist der Folgeband von Federspiel. Der Thriller ist ins sich abgeschlossen und kann ohne Vorwissen gelesen werden. Der Autor lässt Informationen aus Federspiel gekonnt in die Geschichte einfließen ohne diejenigen die ihn schon kennen mit Wiederholungen zu nerven.

Mit der Journalistin Christine Leneve hat der Autor eine außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen die einem im Gedächtnis bleibt. Im Hospital erfährt man viel über Christine, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Lediglich, dass sie etwas zu mutig ist und auch ohne Waffe immer den Mördern in die Arme läuft, finde ich nicht ganz so authentisch. Trotz der Kritik mag ich Christine als Ermittlerin, weil sie von der Norm abweicht. Auch Albert, ihr Lebensgefährte von Christine ist mir ans Herz gewachsen und ergänz Christine sehr gut, obwohl er eher das Gegenteil von ihr ist. Bis zum Ende hatte ich keinen Schimmer wer der Täter wohl ist. Durch gekonnt eingefädelte Hinweise, wird dem Leser zwar bröckchenweise etwas vorgesetzt, aber das Ende war dann ein richtiger Aha-Effekt. Der Fall und das Motiv wurden vollkommen aufgedeckt, sodass ich keine offenen Fragen mehr habe. So muss ein guter Thriller sein!

5 von 5 Sternen!

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141 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, serienmörder, berlin, federn, mord

Federspiel

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426516560
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Sarah Wagner, eine Moderatorin einer Fernsehsendung, verschwindet spurlos. Um erst einmal kein Aufsehen zu erregen engagiert der Chefredakteur Breinert die Journalistin Christine Leneve Sarah zu suchen. Christine trifft in der Redaktion auf ihren alten Partner Albert, der Hacker ist. Zusammen bilden die beiden ein Team und begeben sich auf die Spuren des Entführers...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Oliver Menard lässt sich locker und flüssig lesen. Der Autor schreibt recht detailliert und beschreibt die Schauplätze seiner Geschichte sehr bildlich. Für mich persönlich könnte es weniger Genauigkeit sein, aber ich wurde auch nicht mit Details erschlagen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal die Ermittlung aus Sicht von Christine und einmal die Sicht des Opfers. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Meiner Meinung nach hätte es noch ein wenig mehr Kapitel aus Sicht des Opfers geben können, weil ich das immer besonders spannend finde. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Das Buch ist insgesamt in 3 Teile gesplittet.

 

Allgemeine Meinung:

Mit der Journalistin Christine Leneve hat der Autor eine außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen die einem im Gedächtnis bleibt. Christine hat Ecken und Kanten ohne auf die komplett verkorkste Ermittlerin zu steuern, wie es viele Autoren inzwischen gern tun. Sie hat ein paar Probleme, aber nicht übertrieben. Sie wirkt auf mich sehr authentisch, wenn auch sicherlich nicht auf jeden sympathisch. Albert hingegen ist der "Ruhepol" und damit sehr gegenteilig. Auch alle anderen Nebencharaktere werden gut dargestellt und bleiben nicht farblos.

Der Fall an sich ist spannend und innovativ. Es gibt viele Mordmethoden und Riten in Thrillern, aber etwas Ähnliches habe ich noch nicht gelesen und das hat mich sehr gefreut! Bis zum Ende habe ich im Dunklen getappt, bis der Autor das überraschende Ende gelüftet hat. Das Blatt hat sich sozusagen völlig gewendet. Wirklich großartig! Der Spannungsbogen in der Geschichte ist mal hoch und mal mäßig. Ich empfand es nicht als permanent. Das ist auch der einzige Punkt warum es nicht die volle Punktzahl gibt. Ansonsten ein tolles Debüt das man als Thrillerfan lesen muss!

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488 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, theater, leisa rayven, new adult, schauspiel

Bad Romeo und Broken Juliet - Ich werde immer bei dir sein

Leisa Rayven ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.10.2015
ISBN 9783596033232
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Ethan und Cassie haben ein ewiges Hin & Her hinter sich und eigentlich hat Cassie nun endgültig mit Ethan abgeschlossen...doch nun steht Ethan wieder vor ihrer Tür und bittet sie ihrer Liebe noch eine Chance zu geben. Hat Ethan sich geändert Wird Cassie ihm verzeihen können?

Schreibstil:

Die Geschichte ich aus Sicht von Cassie geschildert. Die Sprache ist sehr einfach, aber daher auch sehr glaubwürdig und authentisch. Die Autorin schildert unverblümt was Cassie denkt oder wie sie sich fühlt. Allerdings kann ich Cassies Verhalten im 2. Band teilweise gar nicht nachvollziehen, aber dazu mehr in der allgemeinen Meinung!

Weiterhin spielt das Buch in 2 Zeiten. Einmal wird aus der Vergangenheit aus der Schauspielschule berichtet in der Ethan und Cassie sich kennen gelernt haben. Der andere Teil der Geschichte spielt in der Gegenwart in der sie beide ein neues Broadway-Theater-Stück engagiert sind.

Interessant ist auch das die Autorin diesmal Tagebucheinträge von Ethan einfließen lässt. So hatte man als Leser einen noch besseren Einblick in Ethans Gefühlwelt. Mit hat diese Abwechslung gut gefallen.

Allgemeine Meinung:

Während ich Band 1 nur so verschlungen habe und total begeistert von den Charakteren war, war ich hier sehr enttäuscht. Besonders von Cassie. Aus der ruhigen, naiven, völlig verliebten Cassie ist eine verschlossene, ängstliche Person geworden. Einerseits kann ich es verstehen, weil sie von Ethan sehr verletzt wurde und durch die Hölle gegangen ist, aber andererseits kam mir die Geschichte dadurch wie ein Abklatsch von Band 1 vor. Ethan und Cassie einfach nur in vertauschten Rollen. Diesmal war es Ethan der sich ins Zeug legen muss um Cassie von seinen Ansichten und Gefühlen zu überzeugen. Während Cassie sich verschließt und eher wegrennen will. Ansonsten findet man das ewige Hin & Her wie man es auch schon aus Band 1 kennt. Einzig die Weiterentwicklung von Ethan war hier spannend zu beobachten und überraschend. Leider hat mich Band 2 eher enttäuscht. Schade! 3 von 5 Sternen!

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178 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

thriller, entführung, psychothriller, trauma, helen callaghan

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Großen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend.

3,5 Sterne

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53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

buch, vermisst, krimi, ein absolut packendes buch, geheimnisvoll

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Heimweh

Marc Raabe
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288789
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der Kinderarzt Jesse Berg kommt wieder einmal zu spät bei seiner Noch-Frau Sandra und Tochter Isa an. Doch auf sein Klingeln reagiert keiner..Als Jesse die Wohnung betritt findet er Sandra ermordet im Wohnzimmer vor und seine 8 jährige Tochter Isa ist spurlos verschwunden. Über ihrem Bett ein roter Schriftzug: "Du hast sie nicht verdient!". Jesse wird schnell klar, dass es sich um etwas persönliches aus seiner Vergangenheit handelt und macht sich auf dem Weg nach Adlershof, dem Ort in dem er in einem Kinderheim aufgewachsen ist.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marc Raabe ließ sich flüssig und leicht lesen. Raabe schreibt bildlich ohne das Buch mit unnützen Details in die Länge zu ziehen. Gradlinig schreitet die Geschichte voran ohne abzuschweifen. Das Buch beinhaltet 3 verschiedene Erzählstränge. Es wird aus der Perspektive von Jesse, aus der Perspektive der Entführten und aus der Vergangenheit von Jesse erzählt. Dieser ständige Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen und hat den Spannungsbogen permanent oben gehalten.

 

Allgemeine Meinung:

Zu Anfang zieht es sich ein klein wenig, aber durch den leicht zu lesenden Schreibstil merkt man es kaum. Dann nimmt die Geschichte aber richtig Fahrt auf und das Buch wird zum richtigen Pageturner. Es war kaum möglich es aus der Hand zu legen. Jesse ist ein sympathischer Hauptprotagonist den ich ins Herz geschlossen habe, auch wenn man seine Handlungen nicht immer nachvollziehen kann. Liegt wahrscheinlich an der väterlichen Liebe zu seiner Tochter Isa. Seine 8 jährige Tochter Isa ist der einzige Kritikpunkt an dem Buch. Denn Isa verhält sich keinesfalls wie ein 8 jähriges Kind, sondern eher wie eine vorpubertäre 12 Jährige. Ansonsten bietet "Heimweh" all das was einen richtig guten Thriller ausmacht: Verschiedene Perspektiven, Spannung, überraschende Wendungen und ein logisches, aber nicht voraus schaubares Ende! Zudem war die Kulisse vom Kinderheim in Adlershof sehr gut beschrieben und hat eine düstere Atmosphäre geschaffen. Mein Verdacht wer der Täter ist, hat sich gefühlte 1000 Mal während des Lesen geändert und ich wurde doch völlig überrascht. Ein Ende mit dem ich nicht gerechnet hätte! Trotz kleinerer Mängel, war Heimweh endlich mal ein Thriller der den Titel Thriller auch verdient hat!

 

5 von 5 Sternen!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

landschaften, maschinen, menschen, ausmalbuch, tire

Imagimorphia

Kerby Rosanes
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596297009
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Ein Ausmalbuch der ganz besonderen Art: Entdecken Sie die neuen phantastischen Welten des Bestsellerautors Kerby Rosanes. Abenteuerliche Fabelwesen und Kreaturen, wilde Tiere und Charaktere, die unsere Phantasie dazu anregen, auszumalen und weiter zu malen – Kerby Rosanes ist ein ganz besonderer Künstler, dem es wie kaum einem anderen gelingt, die Lust zu wecken, mit Stiften und Farben auch die kleinsten verborgenen Details seiner bis ins Feinste detaillierten Zeichnungen zu erkunden. In Imagimorphia entführt Sie der 24-jährige hochtalentierte Künstler von den Philippinen in neue phantastische Welten zwischen Mensch und Maschine und schafft damit einen ganz eigenen Kosmos und eine Zeichensprache, die dieses Buch von allen anderen Ausmalbüchern abhebt: Seite für Seite eine neue Herausforderung.

Allgemeine Meinung:

Nachdem ich kurz zu vor mein erstes Malbuch erstanden hatte, hab ich mir auch noch „Imagimorphia“ gewünscht.

Auch dieses Malbuch ist quadratisch und nicht rechteckig sowie ich es von Kindermalbüchern von früher kenne. Die Seiten sind verstärkt, aber nicht so dick und qualitativ wie bei meinem ersten Malbuch „Mein wundervolles Weihnachtsfest“ von Johanna Basford. Ich male mit Buntstiften und ich denke auf den Gebrauch von Filzstiften, sollte man bei diesem Buch verzichten.

Die Seiten sind beidseitig bedruckt und die Motive gehen teilweise über zwei Seiten. Ungünstig ist das ausmalen dann in der Mitte, da man es sehr weit aufklappen muss um an die Flächen zu gelangen.

Die Motive sind sehr phantasievoll gestaltet, aber meiner Meinung nach nichts für einen blutigen Anfänger, da besonders die Tiere sehr große Flächen haben. Nur einfarbig ausmalen wäre langweilig, aber irgendwie fehlt mir da ein wenig die Kreativität und ich muss mir erst anregen holen wie man so etwas gestalten könnte.

Witzig finde ich die Idee des Autoren Dinge in den Bildern zu verstecken, die man finden soll. Eine Auflistung findet man hinten im Buch, ebenso wie die Auflösung.

Von mir bekommt Imagimorphia 4 von 5 Sternen!

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

weihnachten, malbuch, ausmalen, entspannen, christmas

Mein wundervolles Weihnachtsfest

Johanna Basford
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596297313
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:
Verbringen Sie ein zauberhaftes Weihnachtsfest mit der »Königin der Ausmalbücher« Johanna Basford.Feinste Stechpalmen- und Efeuzweige, üppig geschmückte Weihnachtsbäume und Berge von liebevoll verpackten Geschenken warten nur darauf, mit Stiften und Farben zum Leben erweckt zu werden. Wirbelnde Schneeflocken, appetitlich dekorierte Lebkuchenhäuser und ein festliches Ambiente – Johanna Basford lässt in ihrem Weihnachtsbuch den ganzen Zauber des Festes deutlich werden. Ein Fest für alle Ausmal-Sinne.Alle Seiten einseitig bedruckt und sorgfältig perforiert – zum Herauslösen, Rahmen und Verschenken.

Allgemeine Meinung:
Das erste Mal habe ich mich dazu entschieden ein Malbuch für Erwachsene zu kaufen, da es mir empfohlen wurde.

Das Buch an sich ist quadratisch im Gegensatz zu den Malbüchern die ich noch aus Kindertagen kenne. Das Cover ist wunderschön und mit vielen schönen Details geschmückt. Besonders gut gefällt mir die goldene Schrift, sowie der Kranz um den Titel der ebenfalls schimmert.

Die Motive sind alle schön weihnachtlich und liebevoll detailliert gestaltet. Hier merkt man den gravierenden Unterschied zwischen Erwachsenen- und Kindermalbüchern, da die Flächen zum ausmalen viel kleiner bis hin zu minimalistisch sind. Da ist es selbst als Erwachsener schwierig nicht mal über die Linie zu malen. (was mich als Kind schon fürchterlich aufgeregt hat :-) )

Die Seiten sind auffallend stabil und dick. Sie machen einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Ich male mit Buntstiften aus, aber ich denke auch mit Filzstiften dürfte hier nichts durchdrücken. Bedruckt sind die Seiten nur einseitig, damit man sie heraus trennen und aufhängen/ verschenken kann. Persönlich würde ich das nun nicht tun, aber das ist ja Geschmackssache!

Mir gefällt das Malbuch ausgesprochen gut und vergebe 5 von 5 Sternen!

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

amnesie, thriller, psychothriller, mordanschlag, berlin

Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Clara wacht im Krankenhaus auf und neben ihr sitzt ein fremder Mann. Dieser behauptet ihr Ehemann zu sein, doch wer ist sie überhaupt???

Clara leidet nach einem Überfall in ihrem eigenen Haus an Amnesie.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, sich nicht an sein eigenes Leben erinnern zu können, versucht auch noch jemand Clara umzubringen. Clara wird bewusst, dass sie ihr Leben rekonstruieren muss um zu überleben...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Sophie Kendrick lässt sich wunderbar flüssig lesen. Geschrieben ist die Geschichte durchgehend in der Ich-Perspektive von Clara. Sophie Kendrick verfolgt permanent einen roten Faden in ihrer Geschichte ohne Umschweife. Das hat mir gut gefallen. Auch schreibt sie bildlich, aber ohne unnötige Details. Aufgeteilt ist das Buch in 6 Abschnitte. (Verrat, Schmerz, Scheitern, Tod und Heimkehr) Kapitel im klassischen Sinne gibt es nicht. Die Abschnitte sind aber in Absätze unterteilt.

 

Allgemeine Meinung:

Das Gefühl sich an nichts erinnern zu können, ist bestimmt sehr beklemmend. Clara hat lediglich ihren Ehemann Roland als Verbindung zu ihrem alten Leben. Das heißt sie muss ihm vertrauen, doch irgendetwas verbirgt er und Clara beginnt zu zweifeln. Sophie Kendricks hat es geschafft, das ich mich sehr gut in die Hauptprotagonistin Clara rein versetzen konnte, auch wenn sie mir nicht zu 100% sympathisch war. Der Thriller kommt ohne Blut aus, überrascht dagegen mit seinen vielen falsch gelegten Fährten und Wendungen. Ständig wechselt man seinen Verdacht wer der Täter ist, wer was zu verbergen hat und wer vertrauenswürdig ist. Bis zum Ende zog sich das in der Geschichte durch, sodass die Spannung permanent oben gehalten wurde. Auch das Ende war sehr überraschend und hätte ich so nicht erwartet.

Gestört hat mich lediglich das Clara den Täter immer "ihren Mörder" genannt. Genaugenommen, ist der Täter aber nicht ihr Mörder, weil sie ja noch lebt. ;-) Das hätte man irgendwie cleverer lösen können.

 

4 von 5 Sternen

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

kinderbuch, spuk, horror, science-fiktion, fantasy

Hinter der blauen Tür

Marcin Szczygielski , Thomas Weiler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.05.2016
ISBN 9783737353724
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Als Lukasz und seine Mutter auf dem Weg in den Urlaub sind, haben sie einen Autounfall. Lukasz Mutter liegt monatelang im Koma und nach seiner eigenen Genesung kommt erst einmal zu der Nachbarin. Eines Tages jedoch taucht eine Frau auf und behauptet seine Tante zu sein.  Sie lebt in einer alten Pension in einem kleinen Dorf. Lukasz darf das alte Zimmer seiner Mutter beziehen, dass Zimmer mit der blauen Tür. Eines Tages öffnet er ausversehen den Zugang zu einer anderen Welt. Die Welt hinter der Tür erscheint schön und friedlich, doch das ist mehr Schein als Sein…Denn er nimmt etwas aus der Silberwelt mit in die Pension und das verwandelt seine Tante in etwas Gruseliges…

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marcin Szczygielski lässt sich angenehm und flüssig lesen. Die Sätze sind für ein Kinderbuch ab 10 schon sehr komplex und detailliert. Der Autor schreibt sehr bildlich ohne unnötige Details.

Allgemeine Meinung:

Der elfjährige Hauptprotagonist Lukasz konnte sofort meine Sympathien erreichen, da ich mich gut in seine Situation hinein versetzen konnte und Mitleid mit ihm hatte…Alles war fremd und er wollte nur, dass seine Mutter wieder aufwacht. Daher war er anfänglich nicht sonderlich nett zu seiner Tante, was ich authentisch und nicht unsympathisch fand.  Bis zur Entdeckung der fremden Welt dauerte es etwas, dann jedoch wurde ich ziemlich überrascht. Ich hatte mir das ganze kindlicher vorgestellt, aber die Geschichte an sich war ganz schön gruselig. Auch mit einem Ende das ich so nicht erwartet hätte, konnte der Autor überraschen!

Gestört hat mich lediglich das einer der Freunde die Lukasz gefunden hat, einen richtigen und einen Spitznamen hatte, der abwechselnd benutzt wurde. Bis zum Ende wusste ich nicht richtig wer nun wer ist oder welche Spitzname zu welchem Kind gehörte. Wenn ich da schon nicht komplett durchsteige, kann ich mir nicht vorstellen das das ein 10 jähriges Kind versteht…

4 von 5 Sternen!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Leseprofi - Fußballhelden, 2. Klasse

THiLO , Michael Bayer
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden, 25.02.2016
ISBN 9783737332569
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Jakob und seine Freunde spielen leidenschaftlich gern Fußball, doch dann bricht sich der Kapitän den Fuß und fällt aus! Was nun? Der Trainer schlägt eine Wahl vor, doch auch das nützt nicht viel….denn es steht unentschieden. Also wird entscheiden wer die meisten Tore spielt gegen einen starken Gegner. Ein spannendes Match wer denn nun Kapitän wird!

Schreibstil:

Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und verständlich. Die Sätze sind kurz und aussagekräftig. Genau richtig für Erstleser!

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte an sich begeistert sicherlich Fußballbegeisterte Jungs im Erstlese-Alter. Besonders gut hat mir gefallen das die Mannschaft multikulturell ist und den Kindern vermittelt zusammen Spaß zu haben und zusammen zu halten egal welcher Herkunft man entspricht. Die Geschichte wird immer mit detailreichen Illustrationen untermalt, was mir sehr gut gefallen hat. Am Ende mancher Absätze findet man Fragen, die die Kinder beantworten sollen und sie mit Hilfe eines Lesezeichens ihre Antworten überprüfen können. An sich finde ich die Idee sehr gut, da damit kontrolliert werden kann, ob sie das gelesene auch verstanden und aufgenommen haben. Leider beziehen sich aber nicht alle Fragen auf den Text, sondern es wird abgefragt was ein bestimmtes Wort bedeutet, wie z.B. was es heisst einen Haken zu schlagen?! Da dies im Buch nicht erklärt wird, finde ich das nicht so passend. Andere Fragen wiederum beziehen sich aber auf den Text. Gut gefiel mir auch das in dem Buch vermittelt wird das es nicht ums gewinnen geht, sondern um Zusammenhalt. Das Buch fand ich als Erwachsene nun nicht ganz so spannend, aber lehrreich für ein so kurzes Buch.

4 von 5 Sternen!

  (4)
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137 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, kein tag ohne dich, vermont, marie force, verlust

Kein Tag ohne dich

Marie Force , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596296200
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Im zweiten Band der Green Mountains Serie geht es um Hannah Abott. Hannahs Mann Caleb starb vor 7 Jahren bei einem Einsatz im Krieg. Seitdem hat sich die junge Witwe Hannah zurückgezogen und trauert. Kein anderer Mann konnte ihr Interesse wecken und auch sonst nimmt sie kaum am Gesellschaftsleben teil. Dabei interessiert sich Nolan der Mechaniker des Ortes und Freund der Familie schon lange für Hannah. Als Hannahs Auto den Geist aufgibt und kein anderer außer Nolan erreichbar ist, muss Hannah den Hörer zur Hand nehmen....

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Marie Force lässt sich locker flockig lesen. Sie schreibt bildlich, aber beschreibt nicht jedes kleinste Detail was ich sehr angenehm fand. Geschrieben ist die Geschichte mal aus der Sicht von Hannah, mal von Nolan aus der personellen Erzählperspektive. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Tagebucheintrag von Hannah, was mir sehr gefiel.

 

Allgemeine Meinung:

Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre, aber Band 1 "Alles was Du suchst", fand ich so schön, dass ich schon sehnsüchtig auf Band 2 gewartet habe. "Kein Tag ohne Dich" ist vergleichbar gut.

In diesem Band lernt man die 35 jährige Hannah Abott besser kennen. Ihre Sorgen, Wünsche und das Leid der letzten Jahre. Hannah konnte meine Sympathie erlangen, auch wenn ich es teilweise nicht nachvollziehen konnte wie man sich so dermaßen zurückziehen kann wie sie. Nolan ist ein netter und sympathischer Charakter, der mich in seinen Bann gezogen hat.

Auch wenn die Geschichte von Hannah und Nolan im Vordergrund steht, erfährt man auch wie es den anderen Abotts geht und die eine oder andere Liebesgeschichte für die Folgebände lässt sich schon erahnen. "Kein Tag ohne Dich" ist ein Liebesroman mit viel Dramatik, Romantik und auch Sex. Das sexuelle gefiel mir hier nicht ganz so gut, weil es so gar nicht zu der zu vor schüchternen Hannah passte. Ansonsten ist der Band ein würdiger Nachfolger dem ich 4 von 5 Sternen gebe!

  (4)
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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

fantasy, charlie human, apocalypse now now - schatten über cape town, apocalypse now now, südafrika

Apocalypse Now Now - Schatten über Cape Town

Charlie Human , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.11.2016
ISBN 9783596034987
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der 16 jährige Baxter vertreibt mit seiner Clique, die sich "die Spinne" nennt, Pornos auf dem Schulhof. Eigentlich ist gerade alles perfekt für ihn. Doch dann wird seine Freundin Esme entführt und die Vermutung liegt nahe, dass der sogenannte Mountain Killer sie entführt hat. Während Baxter von dem ermittelnden Polizisten immer wieder ins Visier genommen wird, versucht Baxter auf eigene Faust nach seiner verschwundenen Freundin zu suchen. Dazu sucht er Hilfe bei einem paranormalen Kopfgeldjäger namens Dr. Jackson Ronin. Ehe Baxter registriert was vor sich geht, befindet er sich in einem Strudel von Ereignissen. Verborgene Wesen, Magie und Feinde....

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Charlie Human hebt sich eindeutig von der Masse ab. Er ist ungewöhnlich, lässt sich dennoch gut und flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Baxter. Jedoch werden auch Szenen aus der Vergangenheit, Zeitungartikel und schizophrene Unterhaltungen von Baxters Unterbewusstsein eingespielt. Das hat es etwas abwechslungsreicher gestaltet, aber manchmal für Verwirrung gesorgt. Der Autor schreibt sehr detailliert und hat meiner Meinung zu viele Nebencharaktere, Details und Handlungen eingebracht.

 

Allgemeine Meinung:

Zu Beginn habe ich nur sehr schwer in die Geschichte gefunden. Baxter ist ein Antiheld der macht was er will und nicht sonderlich nett zu seinem autistischen Bruder ist. Nur für seine Freundin Esme hat er wirklich etwas übrig, was er sich selber aber nicht eingestehen möchte. Obwohl das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, konnte ich keine richtige Bindung zu Baxter aufbauen. Irgendwie war er mir zu emotionslos und flach. In der Geschichte kommen ziemlich viele Fantasiewesen vor, von denen ich noch nie zu vor gehört hatte und eine Zuordnung daher recht schwer fiel. Der Autor beschreibt sie zwar sehr detailliert, durch die Masse geht aber vieles unter. So ging es mir auch mit Nebencharakteren und teilweise auch mit Handlungssträngen die am Rande spielten. Weniger ist manchmal mehr! Eigentlich fiel es mir das ganze Buch schwer der Handlung 100% zu folgen. Daher konnte mich das Buch bzw. die Geschichte auch nicht richtig fesseln. Des Weiteren wird es auch mal blutig, eklig und ist nichts für zart besaitete Gemüter. Mir war Apocalypse Now Now einfach eine Spur zu abgedreht und skurril, daher leider nur 3 von 5 Sternen.

  (6)
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

science-fiction, viktor jerofejew

Die Akimuden - Ein nichtmenschlicher Roman

Viktor Jerofejew ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.01.2016
ISBN 9783596031771
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Moskau wird von Untoten Heim gesucht und Mischen sich unter die Lebenden. Besetzen die Wohnungen und sogar Ämter. Was wollen Sie? Russland Chef fährt die Gefechte hoch um das unbekannte Volk zu zerstören.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Viktor Jerofejew ließ sich nicht flüssig lesen. Sehr lange Sätze, Fremdwörter, die ganzen russischen Namen/ Städte waren ein einziger Kampf für mich. Der Autor wechselt von einem Thema zum anderen, von einer Person zur anderen, obwohl die Geschichte eigentlich aus Sicht eines Ich-Erzählers geschildert wird.

 

Allgemeine Meinung:

Dem Klappentext zu Folge habe ich mir etwas komplett anderes unter diesem Buch vorgestellt und bin das erste Mal sauer auf mich selber keine "Leseprobe" gelesen zu haben. Ich dachte es geht um Untote die Moskau besetzen, Politik, das Leben in Russland mit einer ordentlichen Portion Humor. Bekommen habe ich eine einzige Hirnverknotung. Der Anfang war sehr skurril, denn Untote erwachen urplötzlich zum Leben und besetzen Moskau. Soweit so gut. Manche sind anscheinend böse, denn sie morden und grillen die Extremitäten der Männer über Lagerfeuern. Andere wiederum wollen mit dem Hauptprotagonisten Sushi essen gehen....Da dachte ich das erste Mal: Hä das verstehe ich nun nicht? Sind sie gut oder böse? Was wollen die? Danach begann ein einziges Chaos von Personen, Handlungen usw. Und auch nach dem ich über 100 Seiten gelesen habe, konnte ich noch nicht mal ansatzweise erkennen was der Autor mir sagen oder vermitteln möchte. Eine klare Linie oder Geschichte habe ich auch nach weiteren Seiten nicht finden können und habe daher abbrechen müssen. Anscheinend mangelt es mir an Wissen über Russland, Politik oder was auch immer um dieses Buch verstehen zu können. Definitiv kein Buch für jedermann der Unterhaltung sucht...

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149 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

selbstjustiz, london, krimi, henker, max wolfe

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der Club der Henker treibt in London sein Unwesen. Ein paar Bürger haben beschlossen Selbstjustiz an Straffälligen auszuüben, weil Ihnen die auferlegte Strafe vom Gericht zu Milde erscheint. Max Wolfe und sein Team ermitteln um den Club zu fassen. Doch dies ist gar nicht so einfach, vor allem weil der Club der Henker von den Bürgern als Helden gefeiert werden...

 

Schreibstil:

Der Schreibstil von Tony Parsons ließ sich gut und flüssig lesen. Er schreibt bildlich, aber übertreibt es nicht mit unnötigen Details. Das hat mir gut gefallen! Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Dies war mein erstes Buch von Tony Parsons, somit habe ich die beiden vorigen Fälle von Max Wolfe nicht gelesen. Dennoch empfand ich es nicht als Nachteil, da der Fall an sich abgeschlossen ist und ich auch nicht das Gefühl hatte das mir wichtige Details fehlen. Der Anfang der Geschichte war wirklich spannend und schnell gab es mehrere Opfer des Clubs. Doch schnell ließ die Spannung nach und die Story plätscherte so vor sich hin. Max Wolfe konnte ich in diesem Band ganz gut kennen lernen, blieb jedoch trotzdem etwas farblos und konnte mich nicht ganz erreichen. Zudem kam er schlecht ausgebildet rüber und ich empfand ihn als "Waschlappen". Schon allein das er keine Dienstwaffe hat, finde ich komisch. Dann widerspricht er seinen eigenen Grundsätzen und kam mir nur noch unglaubwürdig vor.

Das Ende war dann etwas überraschend, obwohl ich es eigentlich hätte ahnen können. So richtig überzeugen konnte mich das Buch leider nicht.

 

3 von 5 Sternen!

  (4)
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(145)

311 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, wissenschaft, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Der US-Außenminister stirbt und bei der Obduktion ist ein seltsames Symbol zu sehen. Was hat es damit auf sich?

In Brasilien, Tansania und Indien werden Ziegen, Baumwolle und Mais gefunden die resistent gegen allmögliche Krankheiten sind…

Zeitgleich hat das Paar Helen und Greg einen Termin in einer Kinderwunschklinik in der ihnen ein unglaubliches Angebot unterbreitet wird…

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marc Elsberg liess sich gut und flüssig lesen. Zu Beginn gibt es 4 verschiedene Handlungsstränge. Das fand ich anspruchsvoll, weil die jeweiligen Kapitel nicht gekennzeichnet sind. So merkte man erst während des Lesens in welchem Handlungsstrang man sich befand. Im Laufe der Geschichte fädeln sich die Handlungsstränge aber zusammen. Das hat das Lesen für mich entspannter gemacht. Der Autor schreibt bildlich ohne unnötige Details was mir gut gefiel. Die Kapitel sind eher kurz und nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Marc Elsberg hat mit Helix eine aktuelle Thematik nämlich die Genmanipulation aufgegriffen. Das Thema und die Handlung seiner Geschichte ist sehr spannend und der Realität gar nicht so abwegig. Der Beginn war gelungen und ich war schnell gefesselt. Leider ließ die Begeisterung ca. ab der Mitte ab, da es langatmiger wurde und die ständige Nennung etlicher Institutionen etwas auf die Nerven ging. Die Protagonisten blieben für mich alle etwas farblos. Ich konnte zu keinem ein Verhältnis aufbauen und manche Handlungen nicht nachvollziehen.  In die ganze spannende Thematik musste der Autor leider auch einen Flirt unter den Ermittlern einbauen, was gänzlich unpassend war. Am Ende nahm die Geschichte zwar wieder Fahrt auf, wurde dann aber abrupt beendet und hat mich mit unendlich vielen Fragen stehen gelassen. Mit einem offenen Ende habe ich an sich kein Problem, aber hier war es einen Tick zu viel des Guten.  Der Autor regt mit Helix definitiv zum Nachdenken an! Die Geschichte war an sich gut, aber leider ein bisschen emotionslos geschrieben. Zudem wurden viele Dinge angerissen, aber nicht näher erläutert. Das Buch hat so viele Seiten, da hätte es um die paar Seiten auch nicht wehgetan bzw. hätte man woanders kürzen können.

Ich vergebe gute 3 Sterne!

  (3)
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(126)

199 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

cornwall, thriller, minen, stiefmutter, weihnachten

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Rachel stammt aus der Unterschicht und verliebt sich in den erfolgreichen Anwalt David Kerthen dessen Frau vor 2 Jahren bei einem Unfall auf dem eigenen Grundstück ums Leben gekommen ist. Die beiden Heiraten schnell und Rachel soll während der Abwesenheit unterhalb der Woche auf ihren Stiefsohn Jamie und das riesige Anwesen aufpassen. Doch Jamie legt ein komisches Verhalten an den Tag und sagt Rachel voraus das sie Weihnachten sterben wird….

Schreibstil:

Der Schreibstil von dem Autor S.K Tremayne lässt sich gut und flüssig lesen. Jedoch zieht der Autor durch Detailverliebtheit und unnötigen Informationen das Buch künstlich in die Länge. Die Kapitel sind nicht nummeriert, sondern mit den Tagen bis Weihnachten und der Tageszeit gekennzeichnet. Daher haben sie verschiedene Längen. Mal lang, mal kurz.  Meist wird aus der Ich-Perspektive von Rachel berichtet, aber vereinzelt gibt es auch Kapitel aus der Sicht von David aus der personellen Erzählperspektive.

Allgemeine Meinung:

Der Klappentext hörte sich wirklich nach einem spannenden Psychothriller an, jedoch war es eine herbe Enttäuschung. Die erste Hälfte dreht sich nur um das Einleben in Cornwall von Rachel, die Familiengeschichte, die Umgebung und die Landschaft. Richtig langweilig mit vielen Details die für die Geschichte total unnötig gewesen sind. Die ersten 200 Seiten kann man sich praktisch schenken. Einzig der flüssige Schreibstil hält einen ein wenig bei der Stange um nicht enttäuscht aufzugeben. Ab Seite 200 kommt dann etwas Fahrt in die Geschichte, aber auch nicht wirklich mitreißend. Nach der ganzen Langeweile habe ich dann auf ein spannendes und aufklärendes Ende gehofft. Es war zwar überraschend aber dennoch fad. Zudem sind einige Fragen offen geblieben und einige Ereignisse wurden nicht richtig aufgeklärt.  Obwohl das Buch zu 80% aus der Ich-Perspektive von Rachel geschrieben ist, konnte sie meine Sympathien nicht erreichen und ich nicht mit ihr Fühlen.

2 von 5 Sternen!

  (24)
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(790)

1.477 Bibliotheken, 63 Leser, 4 Gruppen, 242 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Die Psychiaterin Emma Stein wird in ihrem Hotel Zimmer vergewaltigt und ihr werden die Haare geschoren. Sie ist Opfer eines Vergewaltigers geworden den die Presse „den Friseur“ nennt. Doch im Gegensatz zu seinen anderen Opfern, hat er Emma am Leben gelassen. Seit dem Tag an, verlässt Emma ihr Haus nicht mehr aus Angst der Friseur könnte seine Tat doch noch vollenden. Nur zu Hause fühlt sie sich sicher. Eines Tages bringt der Postbote jedoch ein Paket, dass Emma für ihren Nachbarn annehmen soll. Doch Emma sagt der Name des Nachbarn überhaupt nichts….

Schreibstil:

Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist flüssig zu lesen und einfach grandios. Von Anfang bis zum Ende schafft Fitzek den Spannungsbogen permanent oben zu halten. So fällt es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Fitzek schreibt ohne Umschweife und ohne viele unnütze Details. Berichtet wird aus der Gegenwart und der Vergangenheit. Diese Abwechslung sorgt für zusätzliche Spannung.

Allgemeine Meinung:

Tja was soll man schreiben ohne zu spoilern? Typisch Fitzek eben! Die Psychologin Emma Stein ist eine sympathische Protagonistin. Ich habe mit ihr gefiebert und hatte teilweise Herzklopfen als sie in brenzlige Situationen kam. Fitzek hat ihr ein super psychologisches Verwirrspiel aufgebaut, bei dem man bis zum Ende keinen Schimmer hat was es mit den ganzen seltsamen Situationen auf sich hatte und wer der Friseur denn nun ist. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt und man wechselt ständig seine Meinung wer wohl der Täter sein könnte. Genauso muss ein guter Psychothriller sein!

5 von 5 Sternen

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310 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

thriller, flucht, liebe, mord, usa

The Chemist – Die Spezialistin

Stephenie Meyer , Andrea Fischer , Marieke Heimburger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.11.2016
ISBN 9783651025509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Inhaltsangabe:

Juliana Fortis hat als Chemikerin an streng geheimen Forschungen gearbeitet und mit ihren Erkenntnissen Verhöre zum Erfolg gebracht. Doch sie hat zu viel gewusst und sollte eliminiert werden. Ihr gelang es zu entkommen und lebt nun in ständiger Fluchtbereitschaft. Ständig muss sie ihren Namen, ihr Aussehen und ihren Aufenthaltsort wechseln um unerkannt zu bleiben. Mehrere Mordanschläge hat sie überlebt. Doch dann wird ihr von ihrem alten Arbeitgeber das Angebot unterbreitet einen letzten Auftrag anzunehmen. Sollte sie diesen annehmen, soll sie im Gegenzug ein normales Leben ohne Angst führen dürfen. Alex, wie sie sich zur Zeit nennt, trifft eine Entscheidung….ob es die Richtige war?

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Stephenie Meyer ließ sich gut und flüssig lesen. Sie schreibt sehr detailliert ohne den Leser mit ihrer Genauigkeit zu langweilen. Das hat mir gut gefallen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Auffallend war daran das sich ein Kapitel meist exakt auf 20 Seiten erstreckte.

Allgemeine Meinung:

Ich hatte eine ganz andere Erwartung an das Buch, als das was dem Leser dann präsentiert wurde. Erwartet habe ich einen spannungsgeladenen Agenten-Thriller. Bekommen habe ich eine Liebesgeschichte mit kleinen Spannungselementen. Im Vordergrund steht die Hauptprotagonistin Alex die durch ihr Leben als Chemikerin in einem geheimen Labor sehr isoliert gelebt hat. Daher hat sie kaum soziale Kompetenzen was den Umgang mit anderen Menschen angeht. Daher wirkt sie etwas „komisch“, aber auch liebenswert. Alex hat mir als Protagonistin gefallen, sowie wie die anderen beiden Hauptprotagonisten Daniel und Kevin. Mehr kann man leider nicht schreiben ohne zu spoilern.

Was mir nicht gefallen hat ist, dass die Geschichte durchaus gut war, aber um mindestens ein Drittel gekürzt werden könnte. Stephenie Meyer füllt endlos Seiten ohne richtig was zu erzählen….Durch den Schreibstil war ich dennoch nicht gelangweilt. Ein Widerspruch in sich, aber so war es. Zudem wird das Buch völlig falsch angepriesen. Spannung habe ich die meiste Zeit vergeblich gesucht. Gefunden habe ich dafür viel Romantik und Liebesschnulz. Es war nicht übertrieben, aber in meiner Erwartung an das Buch eben enttäuscht. Weiterhin merkt man, dass die Autorin zuvor Bücher im Fantasie-Genre geschrieben hat. Denn auch hier konnte man das in dem einen oder anderen Teil merken, obwohl es der Realität entsprechen sollte. Dies kann in dem Maße aber bei bestem Willen nicht sein. Durch den Titel, habe ich auch erwartet etwas mehr über Substanzen usw. zu lesen. Doch Alex hatte zwar immer wunderliche Produkte aus ihren Chemikalien gezaubert, aber das war eher am Rande und nicht wirklich aufklärend was sie dort tut. Für mich war das sehr schlecht recherchiert um ein Buch über eine Chemikerin zu schreiben. Das Ende war dann hopla hop und wenig spektakulär….

Im Großen und Ganzen war es eine nette Unterhaltung. Mehr leider nicht.

3 von 5 Sternen.

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