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203 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

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163 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Die drei Sonnen

Cixin Liu , Martina Hasse
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453317161
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Worum gehts?

Ye wenjie

Ye wenjie´s Vater wurde von der Roten Garde während der Kulturrevolution 1967 ermordet, weil er war Wissenschaftler und Dozent war und hat die Arbeiten großer Wissenschaftler, unter einem anderen Namen gelehrt. Daraufhin wird Sie vom Militär, für die geheime Basis Rotes Ufer, für Ihre gesamte Lebzeit verpflichtet. Dort entdeckt sie etwas, das die Menschheit für immer verändern soll.

Wang Miao

„Frontiers of Science“ ist eine Organisation zum Zwecke des Austauschs unter Wissenschaftler, im Bereich der Grundlagenforschung. Zwanzig der Mitglieder haben jedoch Selbstmord begangen. Wang Miao ist Wissenschaftler der Nanomaterialien und wird in die Organisation eingeschleust, um herauszufinden was genau los ist.

Das ist aber nur eine, der vielen seltsamen Anomalien, die sich derzeit abspielten.

Wie fand ich es?

Der Autor hat es mir Physik-Nichtsnutz, verständlich erklären können, ohne das es wie ein Schulbuch liest, denn das Thema Pysik wird völlig auf den Kopf gestellt. Gibt es Phsik wirklich, oder nicht? Können unsere Physikalischen Regeln, eine ganz andere Reaktion im Universum hervorrufen, also gegen unser Erdgesetzt? Solch Fragen, gepaart mit dem Erstkontakt, hat sich diese Geschichte sehr faszinierend lesen lassen.

Besondern mochte ich, das der Autor nichts eingebracht hat, ohne es wissenschaftlich zu erklären, das macht die Geschichte so echt und faszinierend.

Es wird oftmals philosophisch auf Themen eingegangen, wie die Technik und was dazu nötig ist um sie zu haben, zu erhalten und nutzen zu können. Sehr gelungen finde ich das einfließen der Chinesischen Geschichte.

Kurzum beschäftigt sich das Buch, um den Erstkontakt mit Außerirdischen und die Frage: „würden sie uns Menschen zusammenbringen, oder eher Spalten?.

Nach dem erstens Drittel dachte ich schon es ist das beste Buch das ich je gelesen habe. 😊

Ist es für Sience-Fiction Anfänger geeignet?

Ja, aber man muss sich ein wenig Zeit nehmen. Die Fußnoten erklären aber soweit alles was man wissen muss, ohne auf google zurückgreifen zu müssen.


Zum Blog: 
https://wortfiebern.com/2018/06/13/kurzrezension-die-drei-sonnen-von-cixin-liu/

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Tags: buchtipp, erstkontakt, scienece fiction   (3)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald , Hans-Christian Oeser , Susanne Lenz , Susanne Lenz
Flexibler Einband
Erschienen bei Reclam, Philipp, 09.02.2018
ISBN 9783150205143
Genre: Klassiker

Rezension:

Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald

Erstmals veröffentlicht: 1925; Meine Ausgabe : Reclam Verlag; Auflage: 1 (19. Januar 2018)

Nick’s Familie lebt seit drei Generation im mittleren Westen. Der Begründer seiner Linie war der Bruder seines Großvaters, dieser baute den Eisenwarenhandel auf, den sein Vater noch immer führt.

1915 schloss er sein Studium in New Haven ab, danach erfolgte der Einzug in den ersten Weltkrieg, das er als „Teilnahme an der germanischer Völkerwanderung“ beschreibt. 

Danach beschloss er an die Ostküste zu gehen und den Wertpapierhandel zu erlernen. Dort wollte er zunächst, mit einem Freund ein altes Haus im Außenbezirk mieten, diesen versetzt die Firma in letzter Minute, daher er zog alleine in das Bungalow. Das Haus lag in der Mitte zwischen zwei Imposanten Villen. Die zu seiner Rechten, war der exakte Nachbau eines Hotels de Ville. Das war Gatsbys Villa.

Die Geschichte des Sommers beginnt, als er seine ebenfalls an der Ostküste lebende Großcousine Daisy und ihren Mann Tom besucht, dort lernt er auch Miss Baker kennen. 

Alle kennen Gatsby scheinbar und seine legendären Partys, aber keiner weiß woher er sein Vermögen hat. Deswegen gehen viele Gerüchte herum. Keiner wird wirklich auf deine Party eingeladen, doch jeder der was auf sich hält geht einfach hin. Nur Nick erhält eine Einladung und geht hin.  Damit beginnen die Ereignisse eines unvergesslichen Sommers. 

Das besondere an dem Buch ist, das die Geschichte nicht aus der Perspektive unseres eigentlichen, im Kern liegenden Protagonisten ( Gatsby ) erzählt wird, sondern des seines neuen Nachbarn Nick.

Besonders aufgefallen sind mir die Frauen in seinem Buch, diese wirken sehr laut, selbstbewusst und zügellos.

Der Autor widmet sich ganz seiner Zeit, der 1920er Jahre in der USA, das sehr geprägt war durch seinen wirtschaftlichen Wachstum, aber auch durch seinen ausschweifenden Lebensstil und den Idealismus.

Letztendlich aber ist es eine Geschichte einer Liebe und einer Tragödie.

Ich habe diese Buch nun schon das zweite Mal gelesen. Diesmal habe ich mich an der Neuauflage, des Reclam Verlages bedient und habe es nicht bereut. Ich habe diesen Klassiker wirklich gerne gelesen. Ich konnte viel aus dieser Zeit und der interessanten Darstellungen und Gedankengänge des Autors lernen und gebe zu, immer nach autobiografischen Zügen Ausschau gehalten zu haben, da der Autor und seine Frau Zelda ein ähnlich tragisches Leben und Schicksal erlitten haben.

Mein Fazit ist somit, dass es ein kurzweiliger aber interessanter und unterhaltsamer Klassiker ist, der von mir eine Leseempfehlung enthält.

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1.360 Bibliotheken, 30 Leser, 7 Gruppen, 64 Rezensionen

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Buddenbrooks

Thomas Mann
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.1989
ISBN 9783596294312
Genre: Klassiker

Rezension:


768 Seiten ( meine Auflage: S. Fischer; Auflage: 1. (1. Oktober 1997) )

Buddenbrooks erschien 1901 und ist ein Frühwerk des Autors Thomas Mann. Er erhielt 1929 für dieses Buch den Litertur-Nobelpreis. Es gilt als „der“ erste Gesellschaftsroman und ist auch ein autobiographisches Buch, denn Thomas Mann lies viel von sich selbst einfließen und bediente sich an existierenden Personen und Ereignisse der Zeitgeschichte. 

Thomas Mann erzählt die Geschichte der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook. 

Wir erfahren Generationen übergreifend, beginnend mit dem Tod "Johann Buddenbrook" ( angelehnt an seinem Großvater "Johann Mann") und der Überschreibung der Firma an seinen Sohn die gegründete Firma (1768) "Johann Buddenbrook". 

Es ist nicht möglich über einen bestimmten Protagonisten zu reflektieren. Aber wenn ich mir jemanden herausnehmen dürfte dann wäre es Antonie (angelehnt an seiner Schwester "Elisabeth Mann") . Sie war für ihre Verhältnisse, eine Frau die genau wusste was sie wollte. Um ihre Familie weiterhin zu stärken, heiratet sie aber dennoch nicht den Mann denn sie wollte, sondern den, den ihre Eltern für sie als gute Partie erwählt  haben. Über das ganze Buch wird Antonie ihr Glück nicht finden. Aber sie behält ihre Stärke bei.

Es ist keine Geschichte über den Verfall einer Familie, sondern eher der einer Familie die einen natürlichen Entwicklungsprozess durchläuft. In dem nicht alle Kinder den Ruf des Vaters und den Großvaters folgen, sondern ihren Talenten und Chancen nutzen. Umso mehr Kinder, der jeweiligen Generationen, ihren eigenen Weg gehen, umso selbstverständlicher wird es. Was jedoch nicht unbedingt dazu beiträgt das Geschäft der Familie zu stärken. 

Auch erleben wir viele Tragödien und Schicksale und den Wandel der Gesellschaft in ihrer Zeit. Somit wurde das Buch gegen Ende sehr melancholisch auch philosophisch. Als Thomas über den Tod schrieb habe ich die Zeilen mehrmals lesen müssen: 

„Was war der Tod? Die Antwort darauf erschien ihm nicht in armen und wichtigtuerischen Worten: er fühlte sie, er besaß sie zuinnerst. Der Tod war ein Gück, so tief, daß er nur in begnadeten Augenblicken, wie dieser ganz zu ermessen war. Er war die Rückkunft von einem unsäglich peinlichen Irrgang, die Korrektur eines schweren Fehlers, die Befreiung von den widrigsten Banden und Schranken – einen beklagenswerten Unglücksfall mache er wieder gut.“ Seite 657
Am meisten hat mich die Sprache und Ausdrucksweise von Thomas Mann beeindruckt. Auch wenn ich so einige Schwierigkeiten mit der Verständnis der Dialekte hatte. Dies gab jedoch den Personen einen starken Wiedererkennung Wert. 

„Individualität!...Ach, was man ist, kann und hat, scheint arm, grau, unzulänglich und langweilig; was man aber nicht ist, nicht kann und nicht hat, das eben ist es, worauf man mit jenem sehnsüchtigen Neide blickt, der zu Liebe wird, weil er sich fürchtet, zum Haß zu werden." Seite 657 
Egal was ich nun über dieses Buch schreibe, es wird dem Inhalt nicht gerecht. Somit belasse ich es dabei einfach mal wieder einen kleinen Anstoß  zu geben, dieses Buch wenn noch nicht, dann doch mal zur Hand zu  nehmen. Ich verlinke auch meine *Ausgabe die eine große Kaufempfehlung ist. Der Leineneinband ist nicht nur ein Hingucker, die Qualität des Einbandes sowie der Seiten sind wirklich toll.

Fazit: 

Es ist ein Klassiker, der es Wert ist gelesen zu werden. Nicht trotz seiner Länge, sondern gerade wegen seiner Länge, erhält dieses Buch einen ganz festen Platz in meinem Herzen, mit seiner Sprache und seinen Protagonisten.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schachnovelle

Stefan Zweig
Flexibler Einband: 44 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.08.2017
ISBN 9783744892308
Genre: Romane

Rezension:

Die Schachnovelle von Stefan Zweig

Erstmals veröffentlicht: 1942

Unser "Protagonist" wenn man ihn so nennen darf, ich befürchte jedoch das es nicht ganz zutrifft, den es wird nicht seine Geschichte sein die erzählt wird. Er befindet sich auf einem Schiff  von New York nach Buenos Aires. Als das Schiff ablegt erfährt er, dass "der" Schachweltmeister Mirko Czentovic an Bord ist. Dieser Schachmeister  ist jemand ganz besonderes, da sein einziges Talent im Schachspiel liegt. Er spricht auch mit niemanden, der seinem Intellekt überlegen ist und somit fast nur mit den Bauern aus seinem Dorf.

Das weckt die Neugier in dem Protagonisten. Er möchte an den berühmten Schachspieler ran und wie könnte er das besser, als ihn mit Schach zu locken. Natürlich hat weder er, noch der Reiche McConnor, die geringste Chance gegen ihn zu gewinnen. Bis ein Unbekannter, der sich Dr. B nennt, erscheint und sich als würdigen Gegner herausstellt.  Den er konnte alleine durch das Zuschauen, alle Schritte und alle Eventualitäten, beider Parteien im Kopf berechnen. Obwohl er seit mehr als 20 Jahren nicht mehr Schach gespielt hat. Er erzählt unserem Protagonisten später wieso er so ein brillanter Theoretiker darin ist. 

Damit beginnt die Erzählung über sein Leben als Anwalt, der die Besitztümer der Kirchen verwaltet hat. Als Hitler an die Macht kam und die Plünderung der Kirchen begannen, wurde er verhaftet. Er kam nicht ins Konzentrationslager, den die Gestapo wollte von ihm Informationen, gegen die Klöster um Vermögensverschiebungen nachweisen zu können. 

Er kam in ein Leeres Hotelzimmer und wurde dort während der langen Zeit der Gerichtsverhandlungen vier Monate festgehalten. Das war für ihn sogar noch eine viel größere Folter, als die Zwangsarbeit in den Gefangenenlagern.

"Aber selbst Gedanken, so substanzlos sie scheinen, brauchen einen Stützpunkt, sonst beginnen sie zu rotieren und sinnlos um sich selbst zu kreisen; auch sie ertragen nicht das Nichts." Zitat Seite 50
Bis ihn ein Buch in die Hände gefallen ist und er es heimlich ins Zimmer bringen konnte, und was war es... Nicht wie erhofft Goethe, sondern ein Schach Repetitorium. Daraufhin erzählt Stefan Zweig, wie dieses Buch Dr. B. durch seine "Wartezeit" im leeren Hotelzimmer begleitet. Wie es ihm zunächst unnütz vorkommt, dann doch froh ist es zu haben und irgendwann in den Wahnsinn treibt.

Stefan Zweig hat diese Geschichte genutzt um über die Zustände des Konzentrationslagers, der Gestapo und deren Folterungen zu berichten.

Was soll ich nun dazu sagen? Ich weiß nicht genau was ich von diesem Buch erwartet habe, ich wollte es unbedingt mal lesen, aber das es mich so erschüttert und gleichzeitig bewegt habe ich nicht kommen sehen. Gedanklich begleitet hat mich beim lesen, das Schicksal des Autors.  Schließlich schreibt er von einem Thema, das ihn und seine Frau zum Freitod bewegt hat.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Große Zoo von China

Matthew Reilly
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783865525628
Genre: Fantasy

Rezension:

Der große Zoo von China von Matthew Reilly

Erschienen im Festa Verlag – 377 Seiten
Genre: Thriller/Horror/Fantasy/Science-Fiction/Dystopie


Worum gehts ungefähr?

Tja wie fange ich nur an? Ich weiß nicht genau wie ich den Inhalt beschreiben könnte, ohne etwas zu verraten. Ich will nicht derjenige sein, die etwas vorweggenommen hat. Ich versuche es dennoch und hoffe es hört sich alles nicht zu kryptisch an:

Der Titel des Buches ist „Der große Zoo von China“ es versteht sich schon mal, dass es hier bei tatsächlich um einen Zoo geht. Der Autor hat sehr ausführlich, die Machtstellung Chinas auf der Welt und auch ihre Wirtschaftliche Stellung erläutert, nämlich dass sie nur als Produktionsstätte, allen voran, den Amerikanern verwendet werden, selbst aber nichts eigenes und innovatives vollbringen.

Bis den Chinesen etwas in die Hände fällt, das sie als „die“ Chance nutzen, endlich auf dicke Hose vor der Welt zu machen. Die Vorbereitungszeit nimmt viele Jahre in Kauf. Vor der offiziellen Eröffnung, nimmt der Zoodirektor richtig Geld in die Hand und lädt die bedeutendste Presse aus Amerika ein. Somit darf die New York Times nicht fehlen und National Geografic, vertretend von der Reptilienforscherin CJ Cameron.

Als sie in diese gewaltige Anlage ankommen, werden sie auch tatsächlich von den Chinesen ins stauen versetzt… Bis etwas ganz gewaltig schief läuft. Dann muss CJ und ihre Begleiter um ihr leben kämpfen.

Wie fand ich es?

Also, ich muss sagen es ist sehr cool geschrieben, fast wie ein Märchen. Man wünscht sich zunächst es wäre wahr. Der Autor hat es dennoch sehr wissenschaftlich erklärt und hat viel Recherche einfließen lassen, sodass man doch glauben kann, es könnte möglich sein.

Am Anfang ist es noch interessant zu lesen, man vergisst total das man gerade einen Thriller aus dem Festaverlag in der Hand hat. Bis es komplett umschlägt und wir erleben ein blutiges rasantes Abenteuer.

Der Aspekt das Menschen immer glaubten klüger zu sein und alles unter Kontrolle zu haben, aber die Tiere haben nicht umsonst so lange überlebt, denn sie sind ebenfalls Überlebenskünstler, hat mir besonders gut gefallen.

Fazit:

Ich habe es gerne gelesen und habe mich an der Originalität der Geschichte erfreut. Auch, mochte ich den Festa-Typischen „blutigen“ Teil. Aber so gegen Ende wurde es dann doch zu viel konstruierter Spannung, das sehen aber viele Leser sicherlich ganz anders.


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85 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

die ermordung des commendatore, haruki murakami, interpretation, japan, japanische literatur, kafka, kind, kunst, künstlerroman, liebe, literatur, malerei, murakami, mystik, mythologie

Die Ermordung des Commendatore Band 2

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 11.05.2018
ISBN 9783832198923
Genre: Romane

Rezension:

Band zwei: ACHTUNG SPOILERT DEN ERSTEN BAND !!!!!

Die Geschichte geht knüpft nahtlos an den ersten Teil an, selbst das erste Kapitel geht mit Kapitel 33 los. Jedenfalls, ist der Protagonist gerade dabei, ein Porträt seiner 13-Jährigen Nachbarin, auf Wunsch seines reichen Nachbarn Menshiki zu malen. Diese soll ja vielleicht und angeblich seine Tochter sein. Menshiki möchte, so seiner Tochter näher kommen, und irgendwann einfach zufällig auftauchen. Dies klappt auch alles nach Plan. Bis sich die mysteriösen Fälle beginnen zu häufen.

Mehr möchte ich erstmal nicht auf den Inhalt eingehen. Schließlich passiert gar nicht so unglaublich viel in diesem Buch. Es hat jedoch irgendetwas an sich, dass man es in kürzester Zeit lesen möchte oder muss?! Ich habe bereits beim lesen, viel Kontakt mit anderen Lesern gehabt, denen es ähnlich ergangen ist.

„Denn was richtig oder falsch ist, hängt von der vereinbarten Norm ab. Zum Beispiel gibt es eine Menge Leute auf der Welt, die die Todesstrafe für gerechtfertigt halten. Oder ein Attentat, führte ich den Gedankten fort.“ Seite 18



Im Laufe des Buches kehrte Murakami sehr zum Magischen Realismus zurück. Wenn man mal vom 60 cm großen Commendatore absieht. Schlussendlich kann ich einfach nicht sagen, ob ich nun dieses Buch wirklich mochte. Mir hat es leider nicht so viel geben wie andere seiner Bücher, die mich noch lange zum nachdenken gebracht haben, oder deren Inhalt mir noch immer Präsent ist. Es war ein interessantes Buch, das man gerne weitergelesen hat. Aber dennoch blieb es weit hinter seiner Möglichkeiten. Es ist ganz sicher noch ein gutes Buch, mit interessanten Charakteren, seltsamen Ereignissen, Musik, Kunst, Geschichte. Nur Murakami schafft es nicht in Metaphern zu sprechen sondern mit Metaphern.

Meine Lieblingsstelle:

„Wenn ein Mensch etwas zutiefst und leidenschaftlich will, kann er es erreichen. Ich war davon überzeugt, dass wir über einen besonderen Kanal in der Lage sind, die Realität außer Kraft zu setzen. Oder etwas Unwirkliches Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn wir es aus tiefster Seele wollen. “ Seite 178

Fazit:

Ein durchaus interessanter Murakami, wenn doch auch nicht der beste. Es hat sehr vielversprechend mit dem ersten Band begonnen. Der zweite Band hat sich jedoch einwenig gezogen, trotzdem hat man es gerne und schnell gelesen. Vom Abschluss weiß ich leider noch immer nicht genau was ich davon halten soll. Es ist jedoch wenn man schon einige Bücher von ihm gelesen hat, jammern auf hohen Niveau.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kathrin wessling, roman

Super und dir?

Kathrin Weßling
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein fünf, 06.04.2018
ISBN 9783961010103
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte beginnt mit dem Leben der Protagonistin Marlene, die ziemlich abgestürzt ist. Sie hatte sich das Leben, jedoch so nie vorstellt und weiß selbst nicht wie es soweit kommen konnte. Sie wollte doch nur schnellstmöglich ihr Studium beenden und einen Job finden. In Rückblenden erfahren wir, wie sie zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist und was zu dieser großen Katastrophe, das sich nun ihr Leben, mit 31 Jahren nennt, geführt hat.

Marlene ist ein eigentlich eine sehr starke Persönlichkeit und hat in der Vergangenheit ihren Schicksalsschlägen, so gut es eben ging, getrotzt und ist ihren weg gegangen. Sie hat von ihrer Jugend an funktionieren müssen, dies hat sich durch ihr ganzes Leben gezogen. Bis sie in einem Job landet, in dem der Leistungsdruck sehr hoch ist.

Der Leistungsdruck kommt jedoch nicht nur von ihrem Arbeitgeber. Sie macht sich diesen auch selbst, in dem Sie ihr ganzes Leben, in Sozial Media Kanälen präsentiert. Dort muss jeder schließlich immer perfekt sein. Sie schafft sich ihre eigenen Sozial Media Lügen. :“Ich habe einen neuen Job also was muss ich sein? Glücklich“!. Dafür gibt es Daumen hoch ! Das zwingt sie diesen Zustand auch selbst zu glauben, oder bestmögliches es sich selbst einzureden.

Die Beschreibung einer gegenwärtigen Situation ist sehr einnehmend. Kathrin Weßling beschreibt ehrlich, mit wenigen aber den richtigen Worten, dass einem selbst so unbehaglich zumute wird, als würde man selbst in der Haut der Protagonistin stecken.

Ich fand es faszinierend wie viele Gedankengänge sie hatte, die überhaupt nicht die gegenwärtige Situation passen. Sie aber doch irgendwie auftauchen, ob es hilft die Situation zu überstehen, oder einfach durch eine Nervosität entstehen sei dahin gestellt. Dadurch findet mich sich in vielen Situationen, die Marlene erlebt und ihre Reaktion darauf, wieder.

Ich habe mir so wünscht, dass sie es schafft und dieses Chaos das sich ihr Leben nennt, teils selbst und teils unverschuldet, wieder in den Griff bekommt. Ich wollte sie so oft gerne schütteln und ihr sagen: „Hör auf damit“. Letztendlich durchlebt Marlene nichts, was nicht viele andere auch durchstehen müssen. Vielleicht ist das auch der Grund wieso, die Geschichte von Marlene, so echt rüberkommt.

Dieser Zitat beschreibt ganz gut weshalb der Titel des Buches „Super, und dir“ heißt.

„…, alles kann in sich zusammenfallen, aber das hier nicht: die Maske, der Tarnanzug aus Funktionalität.“

Zitat : Seite unbekannt ( Ebook Version )

Das verrückte ist, dass Marlene anstatt sich wirklich von der Arbeit zu erholen, oder diesen einfach hinzuwerfen, sich Tipps holt, wie sie sich besser konzentrieren kann, oder was sie tun kann um mehr Leistung zu bringen. Das führt jedoch zu noch mehr Stress: „Morgens eine halbe Stunde Meditieren, dann noch am besten ein wenig Yoga, ach und Laufen soll ja auch Wunder bewirken“. Danach ist sie zwar erschöpft, ihr ist schlecht aber sie ist sehr stolz auf sich.

„Denn wenn eigentlich alles gut läuft, dann ist das Leben eine Art Schuldschein. Die Schuld ist: es zu erhalten. Es zu schützen. Weiterzumachen. Nicht zu jammern. Um Himmels willen nicht zu jammern.“

Zitat: Seite unbekannt ( Ebook Version )

Ich kann nicht sagen, ich habe diese Buch verschlungen. Es ist sehr bedrückend, ich habe mich so oft geärgert, aber so oft mitgefühlt. Ich habe mir so sehr ein happy end für Marlene gewünscht.

Fazit:

Diese Buch ist für jeden geeignet, vor allem für alles Sozial Media Nutzer, denn die behandelnde Themen sind sehr präsent. Man sollte sich aber auf ein hartes Stück Brot gefasst machen.

Die Autorin Kathrin Weßling, arbeitet selbst als Online-Redakteurin und Sozial-Media-Spezialistin.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

arbeit, aufsatz, chaos, dreißigjähriger krieg, festschrift, gedanken, ideen, kopf, krähe, munin, nachdenklich, nachtarbeit, rabe, roman

Munin oder Chaos im Kopf

Monika Maron
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 22.02.2018
ISBN 9783100488404
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch führte zu einer Spaltung im Literarischen Quartett. Thea Dorn hat sich sogar der Stimme enthalten, während die anderen drei Mitglieder des Quartettes diesen Buch ihre Stimmen, für ein gelungenes Werk gaben. Dies macht einfach neugierig.

Monika Maron erzählt die Geschichte aus einer Ich-Perspektive, in der eine Kolumnistin beauftragt wurde, einen Beitrag für eine Zeitung zum Dreißigjährigen Krieg zu schreiben. Doch das Problem ist, dass unsere Protagonistin sich in diesem Thema von Anfang an reinlesen muss. Dies ist jedoch Tagsüber nicht möglich, da ihre Nachbarin, lauthals auf ihrem Balkon singt.

"Aber nun war es, als könnte ich durch das lautlose Dunkel, das alles umher seiner Gegenwärtigkeit entkleidete, einen Pfad durch die Zeit finden, der mir an den Tagen zuvor verborgen geblieben war."

Zitat Seite 27
Dies stößt nicht nur bei ihr auf Widerstand, sondern bei allen anderen Bewohnern auch. Ein kleiner Krieg entbrennt nicht nur in der Nacht, in der sie nun über den Dreisigjähren Krieg lesen und schreiben muss, sondern auch tagsüber in ihrer Nachbarschaft. Diese Lage bringt sie in eine Gedanken Desorientierung. Als sie dann auch noch ein Rabe den sie "Munin" ( Einer von Gottes Odin Raben ) nennt besucht, und mit ihr über die Gott und die Welt disputiert, scheint sie völlig den Verstand verloren zu haben, denn sie weiß das der Rabe wirklich mit ihr spricht.

Meine Meinung: 

Wem kann ich mich nun anschießen? Ich gebe zu, ich musste häufig den Kopf schütteln, aufgrund der Gedankengänge und Meinungen, die uns Monika Maron präsentiert, lange  konnte mich Frau Dorn anschließen. Bis ich im Laufe des Buches begreifen musste, dass es natürlich nicht die Meinung der Autorin ist, sondern es sich um einen Roman handelt und die Autorin den Gedankenwahnsinn unserer Zeit aufzeigt. Sie behandelt unglaublich viele Themen, die uns die letzte Zeit und die Zeitungen beschäftigen. Von Fremdenhass bis zur Genderthematik wird so einiges aufgegriffen. Munin hat da auch so seine eigene Meinung über die Menschen. Monika Maron hat einen sehr angenehmen und gut verständlichen Schreibstil, dass mich dazu veranlasst, weitere ihrer Bücher lesen zu wollen.

MEIN FAZIT: 

Ein lesenswertes Buch. Ein Spiegel für die eigenen Gedankengänge und Gesellschaft sowie ein ansporn zur Selbstreflexion. Alles in einem Werk vereint. Großartig!

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215 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

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Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

Maja Lunde schreibt ihr zweites Buch in dieser Form. Während sie im ersten Band sich ganz der Geschichte der Bienen gewidmet hat, können wir hier über die Geschichte des Wassers lesen. Diesmal haben wir anders als im ersten Band zwei Geschichten, die im Jahr 2017 in Norwegen und 2041 in Frankreich spielen. Diese beiden Geschichten werden im Kaptitelwechsel erzählt.

Signe 2017 Norwegen:

Signe kehrt in ihre Heimat als alte Frau zurück mit einem bestimmten Ziel. Sie will nicht bleiben, aber sie erinnert sich an ihre Kindheit zurück: „Diese Zeit als ihre Mutter ihr im als Geburtstagsgeschenk im Sommer Schnee gebracht hat, damit sie einen Schneemann bauen kann“. Schon damals verstand Signe, dass es nicht richtig war. Heute als alte Frau steht sie vor den Gletscher und sieht den Männern dabei zu, wie sie mit Kettensägen blockweise den Gletscher abtransportieren, damit reiche Ölscheiche ihre Getränke gekühlt, mit den besten Gletschereis genießen können. Eisberge in Miniformat.

„Ich kann nicht alles zerstören, aber das hier kann ich zerstören. Ich kann nicht bei allem aufschreien, aber hier kann ich es. Ich kann das Eis ins Meer kippen und verschwinden.“

Zitat aus Seite 55

David Frankreich 2041

Seid fünf Jahren dauern nun der immerwährende Sommer an. Langsam bleibt auch David und seiner Familie keine andere Möglichkeit, als das Land zu verlassen. Die Brände wüten durch Frankreich. Leider wurden David und seine Tochter, von seiner Frau und seinem vier jährigem Sohn getrennt. Er war sich sicher, sie an der Grenze wieder zu treffen, doch seine Frau ist dort nie angekommen. Er bleibt mit seiner Tochter in der Flüchtlingsunterkunft und hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Essen , trinken, waschen das ist das höchste Ziel geworden.

„Früher hatte die Sonne ihre Kraft darauf gerichtet, das Wasser zu verdampfen. Als es keine Feuchtigkeit mehr in der Erde gab, richtete sie ihre Kraft auf uns.“

Zitat aus Seite 35

Ich habe die ersten 200 Seiten wirklich verschlungen ohne es aufmerken. Durch die Kinderperspektive von Davids Tochter, konnte Maja Lunde viele fragen stellen und beantworten, oder einfach nur zum denken anregen. Es ist ein wichtiges Buch, um nicht zu vergessen, dass wir mit unseren scheinbar täglichen immer vorhanden Ressourcen verantwortungsvoll umgehen müssen. Die Geschichte erzählt also was passiert davor und passiert danach?

Unabhängig davon wie wichtig dieses Buch und wie augenöffnend es ist, aus der Sicht eines Romanes mit 480 Seiten, hat es mich aber der Hälfte leider gelangweilt. Maja Lundes Sprache ist sehr ruhig und gibt dem Buch eine gewisse Stille und Melancholie, das genau richtig für diese Art von Geschichte ist. Dennoch hat es sich leider ab der Hälfte, aus diesem Grund nur noch mühselig lesen lassen. Ab dem Zeitpunkt an dem wir mit den Charakteren da angekommen sind, wohin wir wollten, passiert sehr wenig. Dies lässt die Augen beim lesen schwer werden.

MEIN FAZIT:

Ein wichtiges Buch, für die Erinnerung mit unseren Ressourcen richtig umzugehen. Aber leider aber der Hälfte, nur noch mühselig zu lesen, aufgrund der leisen Stimme des Buches kombiniert mit einem ruhigen Plot.

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47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

14. jahrhundert, arzt, christentum, daniel wolf, fleury, galen, hippokrates, historischer roman, juden, krankheit, medizin, mittelalter, pest, reihe, verlag goldmann

Die Gabe des Himmels

Daniel Wolf
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.03.2018
ISBN 9783442483198
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wie fange ich eine Rezension an über ein Buch, deren Vorgänger mich erst zu diesem Genre gebracht haben und die ersten Bücher waren, die mich in die Welt des viel Lesens geführt haben. Ich habe nach diesen Büchern, so einige historische Romane verschlungen, aber keines konnte an die Bücher von Daniel Wolf heranreichen. Vielleicht am besten mit dem Inhalt, des vierten Bandes, des großartigen Mittelalter-Epos, rund um die Familie de Fleury. Erwähnen möchte ich jedoch vorab, dass es sich auch nach dem Lesen, bestätigt hat, dass dieser Band auch unabhängig und völlig eigenständig gelesen werden kann. Im vierten Band wurde eine Generation übersprungen, die Vorfahren tauchen zwar auch hier und da mal auf, aber ohne groß etwas vorweg zunehmen. Das bedeutet man könnte dieses Buch als erstes lesen und danach trotzdem noch mit dem ersten Band beginnen.

1346 Varennes -Saitnt-Jaques

Adrien de Fleury studiert entgegen seiner Vorfahren, als erster Fleury Medizin, denn er möchte der nächste Physikus ins einer Stadt werden. Er arbeitet neben seinem Studium für ein wenig Taschengeld, bei bei einem Wundheiler ( auch Chirurgen zu dieser Zeit ). Gerade deswegen beeindrucken ihn die immer gleichen Vorträge der Universität, die Lehre der Säfte langweilit ihn zunehmend. Bis er auf die Idee kommt, eine Leiche zu sezieren, was zu dieser Zeit verboten ist. Er fliegt von der Universität und beginnt seine Ausbildung, in zu dieser Zeit zählenden Handwerklichen Beruf als Chirurg.

Als er nach Varennes zurückkehrt, erwarten ihn viele Hürden. Sein Vater hat den gesamten Besitz der Kaufmannsfamilie weggegeben, um ein gottgefälliges Leben zu führen. Sein Bruder steht vor einem Rätsel wie er die Familie noch retten kann. Als die Pest die Stadt heimsucht und die Juden für diese Seuche verantwortlich gemacht werden, bricht das große Chaos über Varennes.

Meine Meinung

Daniel Wolfs selbst, sagte es soll sogar der beste Band der Reihe werden. Ich finde es wirklich schwer seine Vorgänger zu übertrumpfen. Ganz sicher aber hat es nicht an Qualität verloren. Das Thema Medizin zu dieser Zeit, ist schon sehr interessant. Und auch wenn ich bereits so einige Bücher darüber gelesen habe, konnte ich noch immer was von Daniel Wolf lernen. Seine Geschichten sind immer großartig recherchiert.

Er erzählt in Zusammenhang mit tollen Charakteren, interessanten, spannungsreichen Plot, Geschichten der Mittelschicht. Das Buch hat fast 1000 Seiten, in keiner Seite langweilt man sich, oder hat das Gefühl es sei zu breit getreten. Gegen ende des Buches, hat man sogar noch das Gefühl es könnte nochmal 500 Seiten weiter gehen und man hätte nichts dagegen.

Auf eine Entwicklung war ich besonders neugierig, wir haben ein paar gar nicht mehr so perfekten Fleurys in der Familie. Die Entwicklung die einige Charaktere machen mussten, war grandios.

Der Schreibstil ist der Zeit perfekt angepasst, aber dennoch flüssig zu lesen, es lässt einen schon ein paar Seiten ein Kopfkino entstehen. Immer wieder dachte ich mir, na wie willst du das Runder nochmal rumreißen? Die Lösung aufgrund dessen immer wieder unerwartet.

MEIN FAZIT:

Ein Teil der Reihe, die unabhängig von den anderen teilen gelesen werden kann. Toll recherchiert, wieder einzigartige, sympathische, kluge und heldenfafte Charaktere. Verzwickter, gut konstruierter Plot der einen oftmals den Atem anhalten lässt. Wieder hat Daniel Wolf begründet, wieso er mein Lieblingsautor in diesem Genre ist.

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böse, diogenes, feind, japan, krimi, kriminalgeschichte, liebe, maske, spannung, thriller, tradition, unglück, zeitgenössische belletristik, zerstörung

Die Maske

Fuminori Nakamura , Thomas Eggenberg
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.02.2018
ISBN 9783257070217
Genre: Romane

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Blutschatten

Kathy Reichs , Heike Schlatterer
Fester Einband
Erschienen bei Blessing, 05.03.2018
ISBN 9783896676214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich wollte schon lange etwas von dieser Autorin lesen, die bereits so einige Buchreihen veröffentlicht hat. Somit war es die perfekte Gelegenheit, mit einer neuen Ermittlern und einer neuen Reihe zu starten.

Die ehemalige Polizistin Sunday Night, lebt ohne jeden Komfort zurückgezogen. Sie hat ihren Dienst quittiert, da sie durch einen unglücklichen Zwischenfall, nicht hinter dem Schreibtisch landen wollte. Sie hat zwar zu einem Tod eines Menschen beigetragen, doch ist nun selbst mit Narbe, quer durch ihr Gesicht bestraft.

Sie wird von ihrem Adoptivvater und ebenfalls Polizisten dazu überredet, aus ihrer Hölle zu kriechen und sich mit einer sehr wohlhandenen Frau zu treffen. Diese möchte sie, für die Suche, ihrer Nichte rekrutieren. Denn ihre gesamte Familie kam bei einem Attentat ums Leben, nur die Nichte bleibt verschwunden. Der Fall wurde nicht aufgeklärt und das Mädchen wurde aufgegeben. Ihre Großmutter glaubt in den Fängen einer Sekte gelandet zu sein. Sunday nimmt sich den Fall an und beginnt mit ihrer Suche nach dem Mädchen.

Sunday Night, finde ich als Protagonistin aufsehenerregend. Sie ist nimmt kein Blatt vor dem Mund, ist schnippisch, schlagfertig und vollgepackt mit schwarzem Humor. Es liest sich nicht wie ein typischer Thriller oder Krimi, es wird nicht ermittelt wie in vielen anderen Büchern, mit Befragungen und viel Recherche, einiges passiert aus Zufall und natürlich, durch die besonderen Fähigkeiten der Ermittlern. Die Kapitel enden oftmals mit Kliffhänger und erzeugen dadurch eine konstante Spannung. Kathy Reichs nimmt es sich nicht die Atmosphäre und ihre Umgebung zu beschreiben, was oftmals in Thrillern Mangelware ist. Einige Charaktere bleiben dafür etwas matt, weil sie eher flach gehalten werden. Befremdlich fand ich auch die Namensgebung, fast aller Personen die auftauchen, beginnend mit der Pragonistin selbst „Sunday Night“, dies zieht sich durchs ganze Buch, ich konnte mich jedoch schnell daran gewöhnen.

Ich bin hin und her gerissen ob ich dem Buch drei oder vier Sterne vergeben soll, bestens würden dreieinhalb Sterne passen. Weil mir die Charaktere in einem Buch doch wichtiger sind als die Raumbeschreibung. Trotzdem habe ich mich nun für vier Sterne entschieden, weil ich ganz sicher diese Reihe weiterlesen möchte. Denn gegen Ende des Buches erfahren wir etwas über die Protagonistin die sehr neugierig auf die nächsten Bände macht.

Fazit:

Ein empfehlenswerter Thriller, wenn man wieder mal etwas anderes, in diesem Genre lesen möchte. Rasant und atmosphärisch. Eine interessante Protagonistin die man hasst und liebt zugleich. Ich werde die weiteren Bände rund um „Sunday Night“ weiter verfolgen.

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andy weir, artemis, fantasy / science fiction, flucht, heyne-verlag, jazz, jazz bashara, kriminell, mond, mord, plan, rezension, science fiction, science fiction fantasy,         artemis

Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.03.2018
ISBN 9783453271678
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Heiß ersehnt, wurde der neue Roman des Autors, des Bestsellers „Der Marsianer“, doch wir reisen diesmal nicht auf den Mars, sondern auf den Mond. Denn die Menschheit hat es geschafft, auf dem Mond leben zu können. Da fragt man sich natürlich, wieso um alles in der Welt, sollten wir das wollen? Ganz klar: Tourismus. Es gibt die Reichen, die es tun, weil sie es können, oder auch diejenigen die es sich einfach einmal im Leben gönnen.

Da der Mond bewirtschaftet werden muss, gibt es auch die Menschen, die dauerhaft dort Leben und arbeiten. Auch hier gibt es unterschiedliche Klassen und Gesellschaftsschichten. Doch der Mond wird keineswegs, nur von den Amerikaner besiedelt, wir begegnen hier so gut wie jeder Rasse und Kultur, die auch auf der Erde existend ist. Unsere Protagonistin selbst ist Araberin und heißt Jazz (Spitzname für Jasmin).

"Es ist teuer, hierherzukommen und unglaublich teuer, hier zu leben. Aber eine Stadt kann nicht allein aus reichen Touristen und exzentrischen Milliardären bestehen. Sie braucht auch Angehörige der Arbeiterklasse."
Seite 15

Jazz ist eine intelligente und gewitzte junge Frau. Sie verdient ihr Geld zum Schein als „Trägerin“, man könnte es auch Kurier nennen. Doch um ihrem Traum, eine bleibe mit eigenem Bad und ein Raum, in dem man aufrecht stehen kann, näher zu kommen, betreibt sie ein kleines, aber illegales Nebengewerbe, der Schmuggelei. Wie sie dazukam, erfahren wir im laufe der Erzählung. Als Charakter kann man sie sehr mit Mark Watney vergleichen, nur eben in weiblicher Form.

"Die Stadt schimmerte im Sonnenlicht wie metallene Brüste. Was denn? Ich bin keine Dichterin. Und die Kuppeln sehen wirklich wie Brüste aus."
Seite 135

Als Jazz ein fragwürdiges Angebot zu einem Job erhält, ist sie schockiert, bis sie die Höhe ihres Honorars erfährt und ohne zu zögern einwilligt. Als sie beginnt diesen Auftrag auszuführen, kommt die Autorbekannte Technik ins Spiel. Andy Weir, nimmt uns in alle Gedankengänge, technische Überlegungen und Erklärungen mit.

Ich liebte es Erklärungen zu erhalten wie:

Wieso ein Kaffee auf dem Mond, scheiße schmeckt .. oder, wieso die Prepaid Währung „Motten“ heißt… und wie gewinnt man eigentlich Sauerstoff auf dem Mond?

Mir gefiel „Artemis“ sogar noch mehr als „Der Marsianer“ , denn es war viel rasanter und spannender und irgendwie interessanter, vielleicht auch weil, es in gar nicht so einer weit entfernten Zeit, unsere Zukunft sein könnte.

Ich kann es somit allem Technik verrückten, oder die es gerne werden wollen, wärmstens empfehlen. Ich gebe jedoch zu, dass ich mir nicht unter allen Erklärungen konkret etwas vorstellen konnte. Doch das ist auch nicht weiter schlimm, wer es möchte, kann alle Begriffe nachschlagen, um seinen Horizont zu erweitern. Oder man erfreut sich einfach an seiner eigenen Fantasie, sowie ich es meistens getan habe.

Ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung , zum Ausdruck bringen. Alles in einem, ist es wieder ein empfehlenswertes Buch. Ich hoffe Andy Weir hört, niemals auf zu schreiben.

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geheimnisse, haruki murakami, idee, japan, japanische literatur, japanische malerei, kafka, kunst, künstler, künstlerroman, liebe, maler, malerei, murakami, mysterium

Die Ermordung des Commendatore Band 1

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 25.01.2018
ISBN 9783832198916
Genre: Romane

Rezension:

Unser Ich-Erzähler ist Porträtmaler, übt den Beruf aber nur aus, weil er damit wirklich Geld verdienen kann. Seine Kunden müssen nicht stundenlang Modell stehen, es reicht ein ausführliches Gespräch. Nur so kann unser Protagonist, wirklich ein Bild, einer Person malen und seine wirklichen Wesenszüge, einfließen lassen. 

Doch als ihn seine Frau nach sechs Jahren Ehe verlässt, kündigt er in seiner Agentur, die ihm Kunden vermitteln und streift durchs Land. Irgendwann kehrt er zurück,  und bietet seinen ehemaligen Chef, um Hilfe eine bleibe zu finden. Dieser bietet ihm an, in dem Haus seines Vaters, der selbst ebenfalls Künstler war, zu bleiben. Er willigt dankend ein, und zieht sogleich ein. 

Obwohl er entschlossen ist, nicht mehr zu malen, nimmt er einen Job als Kursleiter für einen Malkurs an, um einen kleinen Nebenverdienst zu haben. Bis er ein sehr lukratives Angebot erhält, einen reichen Mann zu porträtieren. Doch schnell stellt sich heraus, dass er vor einer großen Herausforderung steht, denn dieser Mann macht es ihm nicht leicht in seine Seele zu blicken. 

Wieso aber der Buchtitel "Die Ermoderung des Commendatore" ? Während der Protagonist, in dem Haus des Künstlers lebt, ruft ihn eine unsichtbare Kraft, in den Dachboden. Dort entdeckt er das Gemälde mit dem Titel : "Die Ermoderung des Commendatore" . Diese Bild wird ebenso wie der mysteriöse neue Mann, viel Einfluss auf sein Leben nehmen. 

Wie ich es fand: 

Neben "Kafka am Strand" und "Naokos Lächeln" finde ich dieses eins seiner besten Werke, die ich bisher gelesen habe. Es ist sehr vielschichtig und weicht von seinen bisherigen Charakteren und Menschenbilder ein wenig ab. Hier nimmt nicht eine Frau, den größten Einfluss, auf sein Leben, sondern ein Mann und ein Bild. Der Hausbesitzer ist ein berühmter Nihonga Maler, somit konnte man Einblicke in die japanische Malerei erhalten. Das Buch nimmt eher langsam an Fahrt auf, aber ist man erstmal drin, wird man wieder Murakami typisch in den Bann gezogen. 
Wieso Murakami nicht, auf wirklich den sehr nüchtern und grob geschrieben Sex verzichten kann, bleibt mir ein Rätsel. Auch eine provokante Unterhaltung über die nicht wachsen wollenden Brüste mit einer 7.Klässlerin, finde ich völlig unnötig. Übrigens wer "Der große Gatsby" und "Wahn" von Stephen King gelesen hat, wird sich heimisch fühlen. 

Wie man merkt, ist dieses Buch sehr vielschichtig und daher absolut Lesenswert. Sicherlich nutzt man die wachsende Popularität des Autors, wieso sonst, sollte man das Buch in zwei, aufteilen, mit drei Monaten Wartezeit auf den zweiten Band. 

Nun ja es funktioniert, denn ich werde mir auch den nächsten Band, zur Gemüte führen. 

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461 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 106 Rezensionen

freundschaft, highschool, jugendbuch, karenmmcmanus, karen m. mcmanus, krimi, liebe, lügen, mord, one of us is lying, pll, spannung, thriller, wahrheit, yale

One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fünf völlig unterschiedliche Jugendliche müssen nachsitzen. Wir haben hier alle Klischee-Highschool Jugendliche zusammen: Ein Nerd, eine Schönheit, eine Streberin, ein Bad Boy und ein Football-Star der Schule. Doch es kommen nur vier Schüler aus dem Nachsitzen wieder heraus, denn ein Schüler überlebt es nicht. Was erst wie ein Unfall aussah, stellte sich als ein Mord heraus, den nur einer dieser Schüler begannen haben konnte. Wer wars ? Wer hat es getan ? Die angeblichen Klischee-Jugendlichen, stellen sich sehr bald, als gar nicht so Klischeehaft heraus. Alle dieser Schüler haben ihre Geheimnisse, die besser nichts an Licht treten sollten.

Keine Zusammenfassung eines Buches fällt mir so schwer wie diese, man möchte einerseits die spannende Geschichte und den großartigen Plot hervorheben, jedoch ohne zu viel zu verraten. Ich hoffe mir ist es einigermaßen gelungen, eine gewisse Neugier zu wecken, denn die genaue Entwicklung, sollte jeder selbst entdecken können. Das Buch ist voll von unerwarteten Wendungen und interessanten Charakteren, bei denen man jeden einzelnen gerne liest und verfolgt. Wir lesen aus der Ich-Perspektive, der vier Schüler die lebend aus dem Nachsitzen herausgekommen sind. Man wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, doch damit das funktioniert, war es gegen Mitte des Buches ein wenig träge, was aber völlig normal ist um die Verbindungen, Entwicklungen und so einige Charakter einbauen zu können. Ich liebte an dieser Geschichte, dass die Jungendlichen nicht gehandelt haben wie es Jugendliche oft in Büchern tun, sondern viel überlegter, daher kann ich es für jede Altersklasse empfehlen. Angenehmer hätte ich es jedoch gefunden, wenn die Autorin den Personenwechsel auch im Schreibstil geschafft hätte. Alles in allem, war es ein Buch, dass einem ein paar nervenzerreißende Stunden beschert, in denen man unbewusst Teil der Geschichte wird, weil man mit rätseln und mit fiebern muss.

Mein Fazit:

Ein Buch das ich nur weiterempfehlen kann. Toll geschrieben, eine klasse Idee, unvorhersehbar und vollgepackt mit unerwarteten Wendungen. Die Jugendliche sind nicht nervig oder unreif, daher ein Buch für jede Altersklasse. Eine Geschichte in der man mit rätseln und mit fiebern muss.

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196 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

das wort, elias vorpahl, fantasy, geschichten, roman, schatz, sinn, sinnsuche, sprache, suche, teeparty, wort, worte, wortschatz, wortspiele

Der Wortschatz

Elias Vorpahl , Julia Marie Stolba
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Buchblatt Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783000571695
Genre: Fantasy

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allgäu, allgäu-krimi, bayern, deutschland, erntedank, humor, kluftinger, kluftingers zweiter fall, kollegen, kommissar kluftinger, kommissar-kluftinger-reihe, krimi, mord, sagen, sense

Erntedank

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.05.2013
ISBN 9783492303019
Genre: Krimi und Thriller

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allgäu-krimi, amüsant, band 1, käserei, kluftinger, krimi, molkerei, mord, regionalliteratur, reihe, skandal, tod, unterhaltung, vergangenheit

Milchgeld

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.05.2013
ISBN 9783492303002
Genre: Krimi und Thriller

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171 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

1936, 2. weltkrieg, cafe strandperle, deutschland, drittes reich, dt autor, famili, familie, familiengeheimnis, familiengeheimnisse, hamburg, kaffee, kaffeedynastie, liebe, zweiter weltkrieg

Die Oleanderfrauen

Teresa Simon
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453421158
Genre: Romane

Rezension:

Auf das neue Buch der deutschen Bestsellerautorin Teresa Simon (Pseudonym) habe ich besonders gefreut, ich habe die zwei letzten Bände sehr gerne gelesen. Dieses Buch beginnt im Jahre 2016. Jule Weißbach besitzt ein kleines Café in Hamburg, sie bietet nur exquisiten Kaffee an, den sie selbst auserwählt hat, mit wechselnden Sortiment. Doch sie erhält eine saftige Mieterhöhung und auch in ihrem Privatleben geht es schief. Die Freundin seines Ex-Freundes erwartet ein Kind, von dem sie sich leider nicht gänzlich löschen kann, weil sie immer wieder seine Hilfe braucht. Um etwas Geld in die Kasse zu bringen nutzt sie ihr abgebrochenes Studium und bietet den Service, die Familiengeschichten anderer Menschen aufzuschreiben. 

Johanna eine ältere Frau, findet in dem Messie Haus ihrer Mutter, auf dem Dachboden Kladden, von einer gewissen Sophie, und wird sofort mitgerissen von ihrer Lebensgeschichte. 

Hamburg 1936:

Sophie ist 17, sie verliebt sich in den Sohn, der Köchin des Anwesens, ihrer Familie. Ihr Vater ist ein Kaffeebaron, daher würde er mit diesem Schwiegersohn, ganz sicher nicht einverstanden sein. Doch es steckt weit mehr hinter dieser Liebe, bis die beiden auf eine große Katastrophe zusteuern.

Es war der erste Roman, der in zwei Zeitebenen spielt, in der ich die Gegenwart genauso, fast sogar lieber gelesen habe als die Vergangenheit. Ich finde Teresa Simon, steigert sich von Band zu Band. Wo die Gegenwart immer eher zu kurz gekommen ist, war es hier gerade richtig. Alle Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und beide Geschichten haben, ein ausgeglichenes Maß an Aufmerksamkeit erhalten. Ich war sehr gespannt beim lesen, wie und wann diese Geschichten zueinander führen. Auch wenn Jule sehr schwarzseherisch und sehr Tollpatschig war, fand ich sie zu keiner Zeit nervig oder unsympathisch. Ich kann bei Geschichten grundsätzlich, nie erraten wie sie ausgehen, auch hier war es der Fall. Auch wenn Teresa Simon, in diesem Buch, nicht das Rad neu erfunden hat, hat sie mit ihren Ideen, den Protagonisten und ihren wunderschönen Schreibstil ein lesenswertes Buch geschrieben. Unpassend fand ich jedoch, die langen Dialoge in Tagebucheinträgen, das ein wenig unrealistisch wirkte.

Mein Fazit:

Teresa Simon steigert sich mit jedem Band. Für mich war es ganz klar das beste Buch von ihr, deswegen eine große Leseempfehlung. In keinem Buch das in zwei Zeitebenen spielt, habe ich beide Zeitstränge so perfekt umgesetzt gelesen, keine Zeit kam zu kurz kein Protagonist war zu flach. Dazu die tragische und unvorhersehbare Geschichte. 

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fabrik, fantasy, gedankenwelt, gesellschaft, hard-boiled wonderland und das ende der welt, haruki murakami, imagination, literatur, ohne leid keine freud, philosophie, system, thriller, tokio

Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

Haruki Murakami , Annelie Ortmanns
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei btb, 13.06.2016
ISBN 9783442713974
Genre: Romane

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hund, kriminelles verhalten, liebe, spannung

Todeskleid: Thriller

Karen Rose
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 13.11.2012
ISBN 9783426415917
Genre: Sonstiges

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

anzicken, fremdgehen, holly birglund, kumpel, last minute man, mobben, radiomoderatorin, täuschung, verlobter, wette

Last Minute Man

Holly Birglund
E-Buch Text: 237 Seiten
Erschienen bei null, 15.12.2017
ISBN B077WX3XXH
Genre: Sonstiges

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138 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

detektiv, detektivin, fabelhafte unterhaltung, familie, football, freundschaft, gärtnern, gefühle, geldnot, karriereende, liebe, nachtclub, privatdetektivin, quarterback, quaterback

Verliebt bis über alle Sterne

Susan Elizabeth Phillips , Claudia Geng
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734103421
Genre: Liebesromane

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514 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

bootshaus, carl mørck, dänemark, entführung, erlösung, erpressung, flaschenpost, jussi adler olsen, jussi adler-olsen, krimi, mord, sekte, sekten, sonderdezernat q, thriller

Erlösung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2014
ISBN 9783423214933
Genre: Krimi und Thriller

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