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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

allerkindleinsflut, historischer roman, tochter der elbe, historiescher roma, ricarda jordan

Tochter der Elbe

Ricarda Jordan
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.09.2014
ISBN 9783404169849
Genre: Historische Romane

Rezension:

Tochter der Elbe

 

„Tochter der Elbe“ ist der neue Roman der bekannten Autorin Ricarda Jordon.

 

Der historische Roman spielt im 13. Jahrhundert zur Zeit der Allkindleinsflut an der Elbe und dem Bruderkrieg um den dänischen Thron im Mittelalter.

 

Hilke wächst behütet in Friedrichsdorf als Tochter eines Handwerkers auf. Sie kümmert sich liebevoll um Hein, ihrem gelähmten Freund aus Kindheitstagen. Versprochen ist sie jedoch Jens, ihrer großen Jugendliebe, der bei ihrem Vater als Geselle arbeitet und dem sie nach seiner Burschen-Wanderschaft versprochen ist.

 

Die Allkindleinsflut ändert das Leben der Friedrichsdorfer im Hasseldorfer Marsch unerwartet und dramatisch. Viele Menschen ertrinken, Häuser werden zerstört, Ernten vernichtet und die wenigen Überlebenden müssen fliehen.

 

Hilke verliert ihre Familie, sie und Hein können sich retten und versuchen sich zu Jens durchzuschlagen, in der Hoffnung, dass er ihnen helfen kann.

Auf abenteuerliche Weise versuchen beide auf ihrer Reise zu Jens zu überleben. Hein verdingt sich mit Hilkes Unterstützung erfolgreich als Bader und Hilke stürzt in ein Wechselbad der Gefühle als sie zufällig König Erich trifft...

Urplötzlich befinden sich Hilke und Hein inmitten der Wirren des Bruderkrieges um den dänischen Thron und in Lebensgefahr.

 

Ricarda Jordan schreibt auch dieses Mal wieder einen mitreißenden und spannenden Roman, der sich flüssig lesen lässt.

Unterhalt und Faszination ist angesagt, gegen Ende des Romans überschlagen sich die Ereignisse ein wenig.

Absolut lesenwert!

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119 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

sklaven, liebe, karibik, piraten, sarah lark

Die Insel der roten Mangroven

Sarah Lark
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.06.2014
ISBN 9783404169764
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Die Insel der roten Mangroven“ von Sarah Lark

 

Wieder einmal ist der Bestseller-Autorin Sarah ein fantastisch spannendes Buch gelungen.

 

„Die Insel der roten Mangroven“ ist der Fortsetzungsroman von „Die Insel der tausend Quellen“. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat voneinander gelesen werden.

 

Die Geschichte der Familie Fortnam auf Jamaika geht nun weiter.

Inzwischen ist die Deidre (Dede), die Tochter des Sklaven Akwasi und Nora zu einer bezaubernden jungen Frau herangewachsen. Doug Fortnam hat sie als seine angenommene Tochter voll akzeptiert und liebt sie von Herzen. Gesellschaftliche Konventionen und Männer sind Dede nicht wichtig, sie genießt ihr Leben auf der Plantage, die Natur und das Reiten.

Es ist jedoch an der Zeit, dass Dede ihren Platz in der Gesellschaft findet und heiratet – schon zu ihrem eigenen Schutze, da Mulatten gesellschaftlich keinen gesicherten Status haben.

Die Suche nach einem Mann gestaltet sich nicht einfach bis Victor Dufresne auftaucht und ihr Herz im Sturm gewinnt. Dede und Victor heiraten und wandern auf Victors Heimatinsel, nach Hispaniola aus.

 

Parallel dazu wird die Geschichte des freien Sklaven Jefe, dem Sohn des Sklaven Akwasi aus der Ehe mit Manu, und der Sklavin Bonnie erzählt. Jefe ist der Halbbruder von Dede. Magisch angezogen von Geld und Freiheit verdingen sich Jefe und Bonnie auf einem Piratenschiff und geraten prompt in Schwierigkeiten.

 

Irgendwann, irgendwie und irgendwo auf Hispaniola treffen sich beide Geschichten.

Deidre liebt Victor, ist jedoch gelangweilt vom Leben auf Hispaniola, fühlt sich eingeengt und sucht nach Unterhaltung.

Jefe und Bonnie sind in eine bedrohliche Situation geraten und suchen dringend Hilfe.

Und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

 Sarah Lark beschreibt auf gewohnt fesselnde Art und Weise vor grandioser landschaftlicher Kulisse die bewegte Geschichte von Deidre, Victor, Jefe und Bonnie.

Absolut lesenwert! Volle Punktzahl für die „Insel der Mangroven“.

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liebe, trauer, london, verlust, vergebung

Ein Tag im März

Jessica Thompson , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169252
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte beginnt an einem normalen Tag im März: bewegende Einzelschicksale,die doch auf liebevolle und dramatische Weise miteinander verbunden sind.

 

Bryony und Max und Adam – keine Dreiecksgeschichte, unglückliche Umstände führen Bryony und Adam zueinander. Bryony hat Max auf tragische Weise verloren und kämpft nun selbst ums Überleben.

 

Keon. Ein unglücklicher Junge, der sich in eine unglückliche Geschichte verstrickt, die tödlich endet.

 

Rachel, der Tanz und das Leben. Eine schöne, junge, erfolgreiche und dennoch leicht weltfremde Ballettänzerin, die auf einmal ihr Leben in Scherben findet und doch das Glück dazugewinnt.

 

Auf dramatische, fesselnde und unglaubliche liebevolle Art verbindet die Autorin die Schicksale dieser verschiedenen Menschen miteinander.

Wäre dieser Tag im März nicht so gewesen wie er war, so hätten sie sich nie gefunden.

 

Was uns bleibt ist das gute Gefühl, auch unser aller Leben ist miteinander verbunden, manchmal fehlt nur eine Kleinigkeit um einen Stein ins Rollen zu bringen und uns zueinander zu führen.

 

Was wir mitnehmen? Verzeihen. Oftmals haben wir es verlernt, vielleicht jedoch der einzige Weg um Frieden zu finden.

 

Absolut lesenswert. 5 Sterne!!!

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89 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

familiengeschichte, lebensbeichte, zeitgeschichte, obwohl meine gekiebte "kossi" dieses buch nicht lesen wollte und die meinungen ja auch weit auseinandergehen, medizin

Fünf Kopeken

Sarah Stricker
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.08.2013
ISBN 9783847905356
Genre: Romane

Rezension:

„Fünf Kopeken“, ist das beeindruckende Romandebüt von Sarah Stricker. Es ist nicht nur eine Mutter-Tochter-Geschichte sondern auch eine Familiensaga. Literarisch ist es absolut überzeugend und mitreißend vom ersten Satz an. Die Autorin wählte eine freche, frische, heitere und oftmals sehr ironische Sprache - volle Konzentration war gefragt um bei den verblüffenden Satzkonstruktionen nicht den Faden zu verlieren und jedes Wort genießen zu können.

Zitat aus dem Buch:„Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte mein Großvater ihr nie erlaubt.“
Erzählt wird die Lebensbeichte der Mutter an deren Sterbebett. In dieser schweren Stunde offenbart sie sich ihrer Tochter und spricht sich alles von der Seele: sie erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Jugend und, vor allem, von ihrer ganz großen Liebe.

Der Vater der Mutter ist ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier und ein Leistungsfanatiker, der seine einzige Tochter auf Erfolg trimmt. Schön muss sie nicht sein, aber klug. Gefühle gewöhnt er ihr vorsorglich ab. Hochbegabt, hochintelligent, hochtalentiert und sehr einsam - so verbringt die Mutter ihre Kindheit und Jugend..

Die Liebesbeziehung, an die sich die Mutter im Krankenhaus in allen Details erinnert und die sie nun unbedingt mit ihrer Tochter teilen möchte steht im Zentrum des Buchs. Die Liebe schlägt erst spät zu, dafür aber umso heftiger. So braucht die Mutter fast ihr ganzes Leben um sich davon zu erholen...

Wahrlich ein Kunstwerk, mal ganz anders und sehr empfehlenswert!

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