Lealein1906s Bibliothek

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200 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

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Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren

Ali Benjamin , Petra Koob-Pawis , Violeta Topalova
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ hat mich vollkommen überzeugt. Es ist eine sehr einfühlsame Geschichte, die über Trauer, Loslassen und viele interessante Fakten über Quallen erzählt.
Suzy ist ein besonderes Mädchen. Sie interessiert sich nicht für den typischen Mädchenkram. Umso mehr schockiert sie es, als ihre beste Freundin Franny sich von ihr abwendet. Aber dann passiert das Schrecklich: Franny stirbt. Wie kann Suzy akzeptieren, dass solche Dinge einfach passieren? Verzweifelt versucht Suzy den Grund für das Ertrinken von Franny nachzuweisen und erzählt dabei fantastisches aus der Welt der Quallen.
Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite berührt. Der Autor beschreibt einfühlsam, wie ein junges Mädchen mit Verlust umgehen kann und lässt dabei keine Facette aus. Dafür wählt er auch einen sehr ansprechenden Schreibstil, der sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene passt. Die Geschichte erzählt sowohl die aktuelle Geschehnisse, als auch in Rückblicken die Freundschaftsgeschichte zwischen Suzy und Franny. Dazu kommt gerade am Ende auch eine gehörige Portion Spannung, die diese einfühlsame Geschichte noch abrundet.
Besonders hat mir auch gefallen, wie spielerisch die „Fakten“, also einfach interessante Dinge, zum Beispiel über die Quallen, mit ins Buch eingebunden werden. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht auch darüber zu lesen und ich kann auch sagen, dass ich etwas aus dem Buch gelernt habe.
Suzy ist ein toller Hauptcharakter, gerade, weil sie so anders denkt. Ich hoffe, sie wird immer das Orchester in der Natur hören. Ich finde sie ist unheimlich mutig, zugleich aber auch zerbrechlich und deswegen etwas ganz besonderes.
Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden Bücherschrank und ich empfehle es auf jeden Fall herzlich weiter. Fünf Sterne hat es auf jeden Fall verdient.

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Tags: dinge, loslassen, lühe, passieren, quallen, trauer, wahrheit   (7)
 

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Unverfrorene Freunde

Klemens Pütz , Dunja Batarilo
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050343
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Unverfrorene Freunde“ – ein besseres Sachbuch über Pinguine und ihr Leben kann ich mir kaum vorstellen. Klemens Pütz vergisst wirklich nichts, was man über Pinguine wissen muss und erzählt auch schonungslos von den grausamen Seiten der Natur. Gehört halt leider dazu. Das was ich schon über Pinguin wusste, habe ich vertieft, andere Sachen waren mir vollkommen neu und deswegen umso spannender. Ich habe tagelang meine Familie mit Pinguingeschichten genervt.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt: Pinguine an Land, Pinguine im Wasser, Welt im Wandel – Pinguine in Gefahr. Dazu gibt es auch ein paar Exkurse. Die Aufteilung hat mir gut gefallen, weil sie dem Buch einen roten Faden gegeben hat. Natürlich gibt es auch noch viele Unterkapitel, die in ihrer Länge angenehm zu lesen waren.
Den Erzählstil fand ich für ein Sachbuch sehr gelungen, es wird nie langweilig das Buch zu lesen, was natürlich aber auch vor allem an den knuddeligen Pinguinfreunden und zum anderen auch an vielen persönlichen Erfahrungen des Autors liegt.
Sehr schön sind auch die zwei Bilderteile (farbig), die Pinguine in den vielfältigsten Lebenslagen zeigen. Da hätte ich mir vielleicht nur gewünscht, dass man im Text auf das ein oder andere Foto zur Visualisierung hingewiesen hätte. Auch einige Graphiken und Statistiken lockern den Text auf.
Außerdem vergisst Pütz auch nicht, darauf aufmerksam zu machen, wie sehr das Leben der Menschen die Natur der Pinguine beeinflusst. Ich finde es immer wieder wichtig, dass darauf hingewiesen wird, daran sollte immer erinnert werden. So hilft das Buch hoffentlich auch, wieder ein paar Menschen die Augen zu öffnen.
Klemens Pütz erzählt auf sehr interessante Weise, was Pinguine ausmacht, alle guten und schlechten Seiten. Mir hat an diesem Sachbuch nichts gefehlt, deswegen gebe ich gerne fünf Sterne.

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Tags: forscher, freunde, leben, pinguine, schnabel, südpol, unverfroren   (7)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das bunte Kamel

Marko Simsa , Linda Wolfsgruber
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Jumbo, 21.09.2018
ISBN 9783833738876
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Das bunte Kamel" finde ich ein sehr wertvolles Kinderbuch. Auch als Erwachsener kann man viel daraus lernen und die Atmosphäre im Orient wird wunderbar herübergebracht.
Das Kamel beschließt eines Tages in die Welt zu gehen und lernt so die Kultur des Orients kennen, vom Essen über die Sprache bis zu dem typischen Basar. Auf seiner Reise erlebt es viele spannende Abenteuer, die einen Gewohnheiten des Orients näherkennenlernen lässt.
Die Geschichte ist sehr interessant erzählt und auch in einer einfachen Sprache, also sehr schön für Kinder. Auf den Seiten steht nicht so viel Text, sodass man immer viel auf den Bildern entdecken kann.
Die Zeichnungen finde ich sehr interessant und gelungen. Sie haben einen Stil, den ich noch nicht so häufig in Kinderbüchern gesehen habe, der aber wunderbar zu dem orientalischen Thema passt.
Die CD dazu finde ich super. Nicht nur verschiedene Musikstücke werden vorgetragen, auch verschiedene Sprachen werden dem Hörer gezeigt. Der Erzähler hat ein sehr tolles Stimmtimbre, allerdings fand ich es doch ein bisschen langsam gelesen, auch für ein Kinderbuch. Da hätte man ein bisschen mehr Pep in die Geschichte bringen können. Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass man schlecht parallel mitlesen konnte, weil die Texte nicht ganz mit dem gesprochenen übereinstimmen, keine Ahnung warum das so ist. Deswegen würde ich das Hörbuch eher unabhängig hören. Für Kinder, die noch nicht lesen können, ist das natürlich einerlei.
Insgesamt bin ich mit dem Buch sehr zufrieden und mit dem Hörbuch im großen und ganzen, deswegen gebe ich vier Sterne für dieses Kinderbuch.

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Tags: arabisch, basar, buchpluscd, bunt, geschenke, kamel, musik, orient, reise   (9)
 

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152 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

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Ein unvergänglicher Sommer

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.08.2018
ISBN 9783518428306
Genre: Romane

Rezension:

"Ein unvergänglicher Sommer" hat mich nach ein paar Anfangsschwierigkeiten doch sehr überzeugt, deswegen gebe ich für dieses Buch vier Sterne. Denn dann kann man gar nicht anders, als sich immer mehr in die Geschichte zu versenken.

Das Buch führt die Geschichten von drei ziemlich unterschiedlichen Personen zusammen. Richard fährt Evelyn aufs Auto. Im Kofferraum liegt eine Leiche. Lucia, Richards Untermieterin, kommt dazu. Was soll mit der Leiche passieren? Auch Evelyns Schicksal hängt davon ab. Denn sie ist nicht die Mörderin, könnte aber dafür verantwortlich gemacht werden.

Diese Handlung ist eigentlich wirklich nur die Rahmenhandlung. Im Buch werden nämlich sehr genau die Geschichten der einzelnen Personen geschildert, die alle etwas mit Südamerika zu tun haben. Ich muss zugeben, das hat mich am Anfang etwas gestört, weil ich da gerne mehr Handlung an sich gehabt hätte und was die drei jetzt anstellen. Als dann aber die Geschichten auch immer spannender wurden, viel es leicht sich immer mehr in die Lektüre zu versenken. Die drei haben wirklich harte Schicksale erlebt, jeder auf seine ganz eigene Weise. Das macht die Charaktere auch so interessant und tiefgehend, weil man sie im Laufe der Geschichte immer besser kennenlernt und richtige Verbindungen mit ihnen eingeht.

Der Schreibstil von Allende ist wie gewohnt nicht ganz einfach zu lesen, übertragt aber dennoch eine Lockerheit, die es einfach macht, der Geschichte zu folgen. Ich finde, diese Geschichte hat eine spannende Rahmenhandlung, tiefgehende Charaktere und arbeitet sehr interessant, intensiv und informativ die Geschichte Südamerikas, gebunden an Einzelschicksale auf. Das hätte ich mir von dem Roman gar nicht erwartet und musste mich erst daran gewöhnen, aber dann hat dieses Konzept voll überzeugt und ich empfehle das Buch gerne weiter.

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Tags: allende, auto, leiche, liebe, literatur, sommer, südamerika, usa, winter   (9)
 

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Die Sonnenschwestern

Tracy Rees
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783471351697
Genre: Romane

Rezension:

„Die Sonnenschwestern“ hat mir sehr sehr gut gefallen, für diesen schönen Roman gebe ich gerne fünf Sterne.
Nora möchte ihrem Leben eine neue Richtung geben. Sie wirft ihren Job hin, ihre Beziehung hat sie schon aufgegeben und fährt aus einer Laune heraus nach Tenby, obwohl ihre Mutter strikt dagegen ist. Dort in der Gegend wohnt auch ihre Großmutter. Ohne es zu ahnen, ist sie der Vergangenheit auf der Spur. Zeitgleich wird die Geschichte von dem jungen Mädchen Cloe erzählt, die jeden Sommer ein paar Wochen in Tenby bei ihrer Tante verbringt und dort mit ihrem Freund Llew durch die Gegen tollt.
Die Geschichte wird zum einen in der Gegenwart aus der Sicht von Nora erzählt, zum anderen wird in Rückblicken von Chloes Sommern in Tenby berichtet. Diese Erzählform hat mir für die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem, weil man am Anfang nicht weiß, wer Chloe in der Gegenwart ist. Ihre Vergangenheit fand ich noch interessanter, als die Geschichte von Nora, sie hat mich emotional noch mehr berührt.
Trotzdem ist auch Nora ein toller Charakter, ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und sie macht, in meinen Augen, eine gute Entwicklung durch. Die anderen Figuren ergänzen den Roman durch viele unterschiedliche Charaktereigenschaften, mein klarer Favorit ist Llew als kleiner Junge, weil er so anders ist.
Der Schreibstil von Tracy Rees ist, wie schon aus „Die Reise der Amy Snow“ gewohnt, sehr flüssig und gut zu lesen. Das Buch wird in einer sehr locker zu lesenden Sprache erzählt und nimmt den Leser von Anfang an gefangen.
Das einzige, was ich mal wieder nicht verstanden habe, ist, warum der schöne Titel „The Hourglass“ in „Die Sonnenschwestern“ verändert wurde. Der Originaltitel ist meiner Meinung nach viel passender, das mit den Schwestern erschließt sich mir nicht so wirklich, handelt sich doch die Hauptgeschichte um Mutter und Tochter, die in keiner Weise als „Schwestern“ beschrieben werden.
Trotzdem empfehle ich den Roman natürlich sehr, er gibt viele tolle Lesestunden her und beschreibt auch in schönen Worten die Küste von Wales, da hat man gleich Lust hinzufahren.

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Tags: hoffnung, hourglass, liebe, schwester, sonne, stundenglas, wales   (7)
 

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Die Tote im Wannsee

Lutz Wilhelm Kellerhoff
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.08.2018
ISBN 9783550050640
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Tote im Wannsee“ hat mich nicht ganz überzeugt. Mehr als drei Sterne waren für diesen Krimi leider nicht drin, dafür fand ich das Buch etwas zu verwirrend und nicht spannend genug.
Wolf Heller ist eigentlich wenig politisch und doch wird der Polizeikommissar mit seinem neuen Fall mittenrein in die Ost-West-Spannung gezogen. Heidi Gent wird tot aufgefunden, der Fall soll schnell abgeschlossen werden. Doch Heller ahnt, dass da noch mehr dahintersteckt und hört nicht auf, weiter zu ermitteln. Dadurch gerät er zwischen die Fronten.
Das Buch wird aus vielen verschiedenen Sichten erzählt, was aus meiner Sicht manchmal zu viel ist. Gerade weil es so viele erzählende Personen gibt, war es nach einer Lesepause oft schwer, sich wieder in den Krimi einzufinden.
Die Sprache fand ich okay, aber auch nicht außergewöhnlich. Sie hat einfach zum Krimi gepasst. Die Figuren konnten mich nicht ganz überzeugen, sie waren zwar spannende Charaktere, aber ich konnte mich mit niemandem identifizieren. Auch das hat es mir schwer getan, mich richtig in der Geschichte einzufinden.
Toll fand ich jedoch, wie die politische Situation im damaligen Berlin erläutert und erklärt wird. Durch die Person von Louise gerät man auch mitten in den Konflikt hinein.
Der Spannungsbogen konnte nicht ganz überzeugen. Mal war es sehr spannend, mal weniger. Irgendwann habe ich nur noch gedacht, kommt die Auflösung jetzt noch, oder nicht? Als sie dann kam, war auch eigentlich alles plausibel und hat die Verwirrung aufgeklärt. Die Hinweise davor, die für den Leser schon einmal einen Teil aufgeklärt haben, kamen mir etwas zu spät.
Der Roman wollte einfach zu viel und war an der einen oder anderen Stelle einfach zu lang. Deswegen bleibe ich bei drei Sternen.

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Tags: berlin, kommissar, krimi, ost-west konflikt, tote, wannsee   (6)
 

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Zärtliche Klagen

Yoko Ogawa , Sabine Mangold
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.08.2018
ISBN 9783746634371
Genre: Romane

Rezension:

Ich freue mich immer Bücher aus einer ganz anderen Kultur zu lesen und diese Geschichte hat mir die Kultur Japans auf eindrucksvolle Weise nähergebracht.
Es geht um Ruriko, die sich von ihrem Mann (der sie schon lange betrügt) trennt und in ein Landhaus in den Bergen zurückzieht. Dort trifft die Kalligraphin auf Nitta, der sich auf den Bau von Cembalos spezialisiert hat und dessen Assistentin Kaoru. Schon bald entsteht eine interessante Beziehung zwischen diesen drei Personen.
Das Buch hat mir gut gefallen, weil es eine ganz andere Facette von der japanischen Kultur beschreibt, die ich bisher kennengelernt habe. Auch wie zum Beispiel die Cembalos oder die Geschichte, die Ruriko gerade abschreibt, mit in das Buch eingeflochten wurde, hat mir sehr imponiert. Trotzdem hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Handlung oder Aktionen gewünscht. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen.
Die Autorin Yoko Agawa hat dieses Buch genauso geschrieben, wie ich es mir von einer Japanerin erwarten würde: ruhig, strukturiert und einfühlsam. Sie schafft es, dass sich der Leser voll auf die Gefühlswelt von Ruriko einlässt und so dieses Abenteuer mit ihr erlebt.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und war gut zu lesen, die japanische Kultur wurde interessant herübergebracht, deswegen gebe ich vier Sterne für dieses Buch.

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Tags: cembalo, dreiecksbeziehung, japan, kunst, liebe, musik   (6)
 

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir

Anne Vogd , Anne Vogd
Audio CD
Erschienen bei Audiobuch, 18.09.2018
ISBN 9783958620698
Genre: Comics

Rezension:

„Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir“ hat mir ganz gut gefallen, aber es hat mich auch nicht zu hundert Prozent überzeugt, deswegen gebe ich drei Sterne für dieses Buch bzw. Hörbuch.

Kabarettistin Anne Vogd nimmt sich und ihr Leben in diesem Buch ins Visier. Und das auf eine sehr lustige und humorvolle Weise. Dabei kriegt so ziemlich jedes Familienmitglied sein Fett weg. Die kleinen und großen Krisen des Alltags und wie man sie meistern kann, könnte ein Untertitel dieses Buchs sein.

Während ich am Anfang mit dem Humor erst etwas zu Recht kommen musste, habe ich gegen Ende des Buches umso lauter gelacht. Da hat Vogd wirklich viele lustige Szenen beschrieben. In meinen Augen legt das Buch auch mehr Wert auf dieses humorvolle Erzählen. Also ich weiß nicht, ob ich jetzt so viel für das Leben mitnehmen konnte. Aber das ist okay, das war auch nicht mein Anspruch an das Buch. Es gibt auch ein paar Kapitel, mit denen ich gar nicht einverstanden bin (Stichwort: Schönheit-OPs), aber da kann natürlich jeder drüber denken, wie er will.

Zum einen fand ich es gut, dass die Autorin das Buch selbst gelesen hat, weil es ja autobiografisch ist und sie am besten weiß, wie sie das meint, was sie geschrieben hat. Die Ironie kam gut heraus und sie hat viele Stellen lustiger gemacht, als wenn man nur das Buch liest. Allerdings fand ich ihre Stimmer nicht ganz so angenehm. Gut gelesen hat sie es trotzdem, man konnte es sich gut anhören.

Für Frauen, die mal was locker leichtes zwischendurch lesen wollen, ist das Buch sicher nicht schlecht, es ist ja auch oft lustig, aber weil es mich nicht zu sehr überzeugt hat und ich auch manchmal nicht zwischen Wahrheit und Übertreibung unterscheiden kann, bleibe ich bei drei Sternen.

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Tags: annevogd, comedy, hörbuch, humor, kabarett, leben   (6)
 

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(123)

161 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Der Abgrund in dir“ war irgendwie ganz anders als erwartet, aber trotzdem mega gut. Wegen dem etwas zu offenem Ende gibt es von mir vier Sterne, aber eine herzliche Leseempfehlung.

Die Hauptperson in dem Buch ist Rachel, die man über einen großen Lebensabschnitt hinweg begleitet. Zuerst ist man mit ihr auf der Suche nach ihrem Vater, dann als Journalistin im Krisengebiet. Nach diesen Ereignissen, wird Rachel von Panikattacken heimgesucht, sodass sie kaum noch das Haus verlässt. Als sie ihren baldigen Ehepartner kennenlernt, scheint das Leben sich wieder einzurenken.

Während das Buch am Anfang einfach interessant ist, wird die zweite Hälfte von Seite zu Seite spannender. Ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Ereignisse überschlagen sich, nichts ist mehr wie es war und man hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Schade nur, dass das Ende sehr offen gestaltet wird. Da hätte ein kleiner Epilog vielleicht nochmal gut getan. An Spannung ist dieses Buch jedoch kaum zu überbieten.

Der Klappentext ist etwas unglücklich gewählt, weil er so etwa die Situation in der Mitte des Buches beschreibt. Das irritiert ein wenig, macht aber auch neugierig. Mich hat es nicht allzu groß gestört, aber ich verstehe, wenn das jemand kritisiert.

Die Charaktere in dem Buch haben mir wirklich gut gefallen, weil sie besonders und außergewöhnlich sind, vielschichtig und manchmal schwer zu durchschauen. Nichts wird dem Leser (und auch Rachel) auf dem Silbertablett präsentiert. In Rachel kann man sich gut reinversetzen, weil man ihre Gedanken und Gefühle kennenlernt. Sie macht wirklich viel durch, da habe ich schnell mit ihre gefühlt. Den Schreibstil fand ich sehr überzeugend und gut zu lesen. Da gab es nichts auszusetzen. Das Buch hat es einfach verdient gelesen zu werden.

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Tags: abgrund, journalistin, psycho, roman, schein   (5)
 

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie“ ist ein wirklich tolles Jugendbuch, voller Magier und vor allem voller Kochgeschichten. Das einzige, was ich mir noch erhofft hätte, wären alle Rezepte in dem Buch zu finden. Leider hat die Autorin nur eins verraten. In Summe ergibt das sehr gute 4 Sterne.
Scarlett hat es im Moment nicht leicht. Sie ist der „Star“ im Internetblog ihrer Mutter, wo diese auch gerne die peinlichen Sachen erzählt. Zum Glück kommt da nicht nur das neue Mädchen Violet in die Schule, Scarlett kommt auch durch Zufall in die Küche ihrer Nachbarin und findet ein Kochbuch an die „Kleine Köchin“ – der Beginn eines geheimen Kochclubs. Und der muss noch so einige Hindernisse überwinden.
Was mir an dem Buch am besten gefallen hat, ist die Freude, die am Kochen vermittelt wird. Gerade bei Teenagern ist die Lust dazu vielleicht nicht immer so groß, nach diesem Buch würde ich sagen schon. Deswegen fand ich es gut, dass nicht nur Mädchen, sondern später auch Jungs dazu eingeladen werden.
Scarlett ist wirklich super sympathisch, ihre Mutter weniger, aber es gibt ja auch Charaktere, die Entwicklungen durchmachen. Das fand ich ebenfalls sehr positiv an dem Buch, dass sich viele Charaktere ändern und nur am Anfang böse erscheinen. Auch Rosemary ist einfach nur wundervoll.
Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch sehr angemessen, ein paar schwierige Wörter, wie zum Beispiel Demenz, werden sogar nebenbei im Buch erklärt. Das Buch ist vielleicht nicht super spannend oder sehr actionreich, es überzeugt einfach durch seine kleinen magischen Szenen, der Familiengedanke wird stark hervorgehoben und das Wasser läuft einem die ganze Zeit im Munde zusammen, wenn man die leckeren Gerichte hört. Wie gesagt schade, dass die nicht alle auch mit dem Leser geteilt wurden.

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Tags: backen, blog, kochclub, kochen, magie, rezepte, scarlett, senioren, socialmedia   (9)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der gute Samariter

Sophie Piper , Sophie Allsopp
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 27.08.2018
ISBN 9783957345219
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Leider konnte das Buch die Erwartungen nicht zu 100 Prozent erfüllen. Deswegen gibt es vier Sterne.
20 Gleichnisse aus der Bibel werden in einfacher Sprache erzählt. Von bekannten Geschichten wie die vom Sämann und dem guten Samariter bis zu unbekannten, wird ein toller Querschnitt durch die Evangelien geliefert. Manche sind nur wenige Sätze lang, andere ziehen sich über mehrere Seiten.
Unter jeder Überschrift steht der Vers, sodass man das Gleichnis auch nochmal in der Bibel nachlesen könnte.
Was ich mir noch gewünscht hätte, wären Erklärungen für schwerere Wörter, z.B: was ist ein Samariter? oder ähnliches. Dann wäre das Buch noch kindgerechter gewesen und auch für noch Jüngere geeignet.
Die Illustrationen passen wirklich gut zum Bibelthema. Besonders haben uns die leuchtenden Farben gefallen. Die Bilder sind sehr detailliert gezeichnet und unterstreichen perfekt die verschiedenen Geschichten.
Trotz der kleinen Kritik finde ich es einfach toll, dass ich jetzt für meine Tochter gebündelt und schön illustriert, Gleichnisse in einfacher Sprache in einem Buch habe. Es hilft auf jeden Fall auch mit seinem Kind über die Gleichnisse ins Gespräch zu kommen und so ein Stück Bibel näher zu bringen.

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Tags: bibel, gleichnisse, jesus, kinderbuch, sämann, samariter   (6)
 

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(89)

124 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Alligatoren

Deb Spera , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672207
Genre: Romane

Rezension:

„Alligatoren“ ist ein wirklich interessantes Buch über das Amerika vor der großen Weltwirtschaftskrise. Erzählt wird die Geschichte anhand von drei Schicksalen: eine (zu den Zeiten) eher reiche weiße Frau, eine arme weiße Frau und eine schwarze Frau – die alle drei mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und doch vom Schicksal zusammengeführt werden.
Die Geschichte handelt von Annie, die erkennen muss, dass in ihrem Haus ein Feind lebt, der ihre ganze Familie bedroht. Getrude hat gerade ihren gewalttätigen Mann umgebracht und sucht nun Arbeit bei Annie. Da sie sich im Moment nicht um alle ihre Kinder kümmern kann, gibt sie ihre jüngste und kranke Tochter an Oretta, die schwarze Haushälterin von Annie, ab. So verwebt sich das Leben dieser drei Frauen, die alle in ihrer Art und Weise um Freiheit kämpfen.
Zuerst wusste ich nicht so recht, worauf dieses Buch hinaus wollte, aber dann wird das Buch von Seite zu Seite besser und spannender. Die Geschichte wird durch die drei Perspektiven sehr lebendig und emotional erzählt. Die (eher traurigen) Zustände der damaligen Zeit werden unbeschönigt dargestellt, das war sicher auch eine große Rechercheleistung. Es passieren viele schreckliche Sachen in dem Buch, das heißt es wird auch nichts beschönigt und genau das macht das Buch so lesenswert.
Der Schreibstil ist eigentlich sehr angenehm zu lesen, bis auf eine Sache: Sowohl bei Oretta, als auch bei Gertrude wird immer das Wort „wie“ statt „als“ verwendet. Etwas was die Leute heute gerne machen, deswegen weiß ich nicht, ob es sich um einen grammatischen Fehler handelt (der sehr häufig wiederholt wird), oder um ein Stilmittel, um zu zeigen, dass die beiden Frauen der unteren Schicht angehören. Auf jeden Fall hat es beim Lesen schon etwas gestört.
Das Buch war lange auf drei Punkte Kurs, konnte mich aber dann auf den letzten Seiten doch noch zu vier Punkten umstimmen. Ich habe die Lektüre wirklich genossen und empfehle das Buch auch gerne weiter.

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Tags: alligator, literatur, mord, probleme, schwarz, usa, weiß   (7)
 

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

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TEXT

Dmitry Glukhovsky , Franziska Zwerg
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 31.08.2018
ISBN 9783958901971
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Text“ ist kein schlechtes Buch, konnte mich aber auch nicht ganz überzeugen. Auf jeden Fall bekommt man aber einen tollen Einblick in Russland und auch auf die spannende Frage, was Menschen wirklich ausmacht.
Ilja ist gerade aus dem Gefängnis gekommen. Daraufhin erfährt er, dass seine Mutter nur kurz davor gestorben ist. Durch die Trauer überwältigt, tötet er den Mann, der ihn ungerechtfertigt ins Gefängnis gebracht hat und nimmt sein Handy an sich. Nach und nach übernimmt er dessen Identität, gräbt sich in sein Leben ein und versucht Freunde, Kollegen und Familie im Spiel zu halten.
Die Idee zu dem Buch fand ich sehr spannend und der Vorgang, wie Ilja sich in Petjas Chats und Mails vertieft und so immer mehr über dessen Leben erfährt ist wirklich gut gemacht und zieht in den Bann. Diese Abschnitte haben viel Spaß zum Lesen gemacht. Trotzdem zieht sich der Roman sehr lange hin, war für mich auch zäh zu lesen. Die Seiten fliegen einfach nicht dahin, wie ich das von anderen Büchern kenne. Da hätten es vielleicht 100 Seiten weniger auch getan.
Die Langwierigkeit könnte auch damit zu tun haben, dass ich nicht so recht einen klaren Schreibstil erkennen konnte. Es ist irgendwie eine Mischung aus Jugendroman (vor allem die Abschnitte mit dem Handy) und dann kommen auf einmal ganz literarischen Ansätze, wenn zum Beispiel Szenen beschrieben werden. Das hat meiner Meinung nach nicht so ganz zusammengepasst. Zwiespältig bin ich auch immer noch über die Chat-Abschnitte: einerseits war es cool, dass sie so lebendig gemacht wurden, sodass man wirklich das Gefühl hatte ein Gespräch zu lesen. Andererseits waren die Widergaben von Emotionen wie „er brüllte“ verwirrend, weil man sich fragt, wie Ilja das so daraus lesen kann.
Fazit: Trotz großer Spannung war das Buch für mich kein Thriller. Die Idee war wirklich überzeugend, die Umsetzung hätte in meinen Augen noch besser sein können. Trotzdem hat mir das Buch auf seine Weise gefallen, deswegen drei Sterne.

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Tags: handy, mörder, roman, russland, sms, spannung, staat, text   (8)
 

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Vier Tage in Kabul

Anna Tell , Ulla Ackermann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.08.2018
ISBN 9783499273841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich mag viele schwedische Krimis, vor allem weil ich auch das Land an sich mag, aber dass das nun mit Afghanistan verknüpft wird, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es hätte manchmal noch einen Tick gruseliger sein können, deswegen gebe ich vier Sterne.
Amanda bildet in Afghanistan Sicherheitskräfte aus, als aber dann ein schwedisches Beamtenpaar verschwindet, muss sie sich darauf konzentrieren. Zeitgleich wird ihr Vorgesetzter Bill in Schweden durch die Regierung mitreingezogen, alles top secret darüber darf selbst Amanda kaum etwas wissen, obwohl sie die Arbeit macht. Und da taucht auch noch ein Toter auf, der womöglich etwas mit der Sache zu tun hat.
Spannend ist das Buch wirklich von Anfang an, auch wenn ich mir noch den ein oder anderen Gänsehautmoment gewünscht hätte.
Die Perspektiven wechseln oft, sodass es nie langweilig wird. Am Schreibstil gibt es nun wirklich nichts auszusetzen.
Nachdem man das Buch gelesen hat, kann man kaum glauben, dass es tatsächlich nur vier Tage gewesen sind, die beschrieben wurden. Es ist so viel passiert, sodass ich selbst das Ebook dazu verschlungen habe, obwohl es mir da meist viel schwerer fällt dranzubleiben. Dafür gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Tags: afghanistan, diplomaten, kabul, krimi, schweden, terror, thriller   (7)
 

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(40)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Tel Aviv by Neni

Haya Molcho , NENI , Nuriel Molcho
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 03.09.2018
ISBN 9783710600913
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Kochbuch „Tel Aviv“ hat in meine Küche eine ganz neue Geschmackswelt gebracht. Mir hat immer der Anreiz gefehlt, mal die arabische Küche auszuprobieren. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich mit diesem Kochbuch meine ersten Erfahrungen darin gemacht habe, denn sie ist einfach unsagbar lecker.
Ich habe jetzt schon einige Rezepte aus dem Buch ausprobiert: Foccacia, Tahina, Zhug, Salzige Knafeh mit gerösteten Kirschtomaten, Knafeh-Tatin mit Pflaumen, Lauch-Buns und Sabich. Meine ganze Familie war begeistert von diesen unterschiedlichen Geschmacksnoten. Besonders die Lauch-Buns, die wir mit der Alternativfüllung aus Hühnerhack zubereitet haben, hat uns restlos überzeugt.
Natürlich ist es nicht einfach, alle Zutaten zu bekommen. Selbst in einem arabischen Lebensmittelladen konnte ich nicht alles finden, was ich hätte gebrauchen können. Da war ein bisschen Improvisation gefragt, aber ich glaube, das ist in der arabischen Küche eh gang und gebe. Bis darauf, dass die Rezepte manchmal etwas vage sind (was sind schon 4 Tomaten?, da muss man halt ein bisschen nach Gefühl gehen, ob kleiner oder größer) sind die Rezepte gut verständlich. Gerade bei den Buns hätte ich mir allerdings zum Beispiel noch ein paar Schritt für Schritt Bilder gewünscht, damit man sich einfach sicher ist, dass man alle Schritte richtig ausführt.
Neben dem Kochen erzählt das Buch auch viele Geschichten von interessanten Leuten aus Tel Aviv, die sehr nett zu lesen sind und dem Buch noch einmal eine andere Dimension geben, da auch viel von dieser eindrucksvollen Atmosphäre herübergebracht wird. Außerdem gibt es viele schöne und große Fotos, bei denen ich nur schade fand, dass nicht dabei stand, was genau sie zeigen. Zwar gibt es hinten ein paar einzelne Hinweise, aber da hätte doch noch gut ein kleiner Text hinzugepasst.
Für das tolle Geschmackserlebnis, die netten Geschichte und nur wenige Kritikpunkte gebe ich zusammengefasst vier Sterne und empfehle ganz herzlich mit diesem Kochbuch in die arabische Welt einzutauchen.

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Tags: geschmackswelt, israel, kochbuch, kochen, leute, neni, tel aviv   (7)
 

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Traummänner und andere Wundertüten

Jill Shalvis , Nikolas Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956498121
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Traummänner und andere Wundertüten" konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Zuerst dachte ich sogar, dass ich nur zwei Sterne vergeben kann, weil ich auch gar nicht richtig in den Roman reingekommen bin, aber am Ende gab es doch einige lustige Szenen und so ich habe mich für drei Sterne entschieden.
Es geht um Elle und Archer, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet (die sie auch noch aufarbeiten müssen) und zwischen denen es schon lange knistert, auch wenn sie beide das von sich abstreiten und nicht wahrhaben wollen.
Der Einstieg fiel mir wirklich schwer, mich hat gar nichts am Lesen gehalten. Ich habe das Buch weggelegt und einfach nicht mehr daran gedacht, was bei mir wirklich selten vorkommt. Nach 100 Seiten war ich dann doch irgendwann so drin, dass ich das Buch zumindest gut fertig lesen konnte. Viele Szenen waren mir auch viel zu konstruiert und total realitätsfern.
Die Charaktere haben mir auch nicht so gut gefallen. Zum einen sind natürlich mal wieder alle äußerlich perfekte Models und zum anderen geht mit das Hickhack zwischen Elle und Archer gehörig auf den Keks. Man dachte immer, jetzt ist aber gut und dann ist alles wieder in einen sinnlosen lächerlichen Streit ausgeartet.
Trotzdem hatten sie auch ein paar gute Seiten an sich, deswegen habe ich das Buch auch fertig gelesen. Zudem gab es doch einige lustige Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben, was ich bei diesem Buch gar nicht erwartet hatte.
Am Schreibstil gibt es nichts auszusetzen und das Buch entspannt am Strand zu lesen, dem spricht auch nichts dagegen. Deswegen drei Sterne von mir, aber es gibt doch viele bessere Sommer- und Liebesromane.

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Tags: frau, liebe, liebesroman, mann, wundertüte   (5)
 

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(126)

213 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

Rezension:

„Das rote Adressbuch“ ist ein wirklich toller Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Er erzählt auf eine ganz besondere Weise eine Lebensgeschichte, die voller verschiedener Facetten und Geschichten ist. Es ist schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen.
Doris ist alt geworden, alle ihre Freunde sind bereits gestorben, ihre Nichte wohnt mit ihrer Familie weit entfernt. Doch die Zeit nutzt Doris nun, um ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben – anhand ihres roten Adressbuches, dass sie, als sie zehn war, von ihrem Vater geschenkt bekommen hat.
Total interessant fand ich, dass das Buch anhand von Personen, also Bekannten von Doris, in dieser Adressbuchform erzählt wird, das hatte ich mir gar nicht so vorgestellt, war aber dann positiv überrascht. Es wird auch nicht einfach von A bis Z durchgegangen, sondern die Personen können auch öfter vorkommen oder auch durchgestrichen. Dann weiß man, dass die Person in diesem Kapitel leider stirbt. Aber so wird man eben unbeschönigt durch Doris‘ Leben geführt. Ein sehr interessantes Leben, von dem man immer weiterlesen könnte.
Das Buch ist in einem sehr schönen Erzählstil geschrieben, ist aber auch oft brutal ehrlich, gerade, wenn es um die Tode der Bekannten von Doris geht. Da wird nicht drumherum geredet. Auch wird das Leben von Doris nicht beschönigt. Oft wird dargestellt, wie schwer sie es hat, manchmal fast schon ein bisschen melancholisch. Diese Dinge halten die Geschichte in Waage, schöne und nicht so schöne Momente wechseln sich ab und machen das Geschehen lebensecht.
Ich gebe dem Buch fünf Sterne, weil ich nichts Negatives finden konnte und kann es nur weiterempfehlen. Die Lebensgeschichte von Doris wird einfach lebendig und reißt den Leser komplett mit.

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Tags: adressbuch, leben, liebe, memoiren, rot, schweden, tagebuch   (7)
 

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87 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

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Guten Morgen, Genosse Elefant

Christopher Wilson , Bernhard Robben
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2018
ISBN 9783462050769
Genre: Romane

Rezension:

„Guten Morgen, Genosse Elefant“ ist einfach mal erfrischend anders und deswegen ein ganz tolles Buch, sodass ich gerne die 5 Sterne vergebe.
Juri ist ein russischer Junge, der im Zoo lebt, weil sein Vater Tierarzt und dabei vor allem auf Elefanten spezialisiert ist. „Leider“ (das macht ihn nun mal zu einer super spannenden Hauptfigur) ist Juri nach einem Unfall nicht mehr ganz richtig im Kopf und hat auch einige körperliche Leiden. Schwer ist es für ihn vor allem auch wegen der politischen Zeiten. Wenn man etwas Falsches sagt, ist man schnell weg vom Fenster. Noch schlimmer, wenn man direkt in die Höhle des Löwen kommt, weil Juri nämlich durch ein paar Zufälle Vorkoster von Stalin höchstpersönlich wird. So wirft man durch seine Augen einen ganz neuen Blick auf die damaligen politischen Ereignisse und blickt tief in Stalins Privatsphäre.
Juri ist einfach eine besondere Person und ich finde es gut, dass er die Leser auch direkt anspricht. So hat man das Gefühl er selbst würde dir seine Geschichte erzählen. Daran orientiert sich auch der Erzählstil des Autors, den er so optimal umgesetzt hat. Ich mochte Juri von Anfang an und kann mir keine bessere Hauptperson vorstellen. Das Buch ist zwar eher kleiner, aber der Inhalt überzeugt völlig.
Am Überraschesten war für mich die Perspektive. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie man solche eine Geschichte aus der Sicht eines Jungen erzählt, aber das ist einfach super gelungen. Und so kommt eine ganze spezielle Geschichte heraus, die ich gar nicht erwartet hätte.
Das Buch ist wirklich lesenswert und ich empfehle es allen weiter, die einen neuen Blick auf die historischen Begebenheiten in Russland werden wollen, weil sicher auch viel Wahrheit in dem Erzählten steckt.

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Tags: elefant, genosse, literatur, russland, stalin, zoo   (6)
 

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32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Ich, Santa

Jay Kay
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 03.09.2018
ISBN 9783752874426
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Ich, Santa“ konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Ich hatte mir doch ein bisschen Weihnachtszauber gewünscht und nicht nur eine „reine“ (und für mich nicht so überzeugende) Fantasygeschichte, deren Handlung sich mir immer noch nicht zu 100 Prozent erschließt.

Die Idee zu der Geschichte hatte mir eigentlich gefallen: Ein Junge, der nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Onkel lebt (der allerlei magische Artefakte sammelt), lernt Jules kennen, der auf einem Jahrmarkt eine Motorradshow hat. Doch dann verschwindet dieser Mann, der eigentlich eine ganz andere Aufgabe hat und mit ihm „die Kinder der Erde“. Darunter hatte ich mir zum Beispiel etwas ganz anderes vorgestellt. Ich dachte alle Kinder verschwinden und Weihnachten muss gerettet werden, oder ähnliches. Aber stattdessen sind die „wirklichen“ Kinder der Erde, also andere Fantasiewesen aus den alten Sagen und Legenden.

Das ist ja erst mal kein Kritikpunkt. Was mir vor allem gefehlt hat, ist der weihnachtliche Zauber. Bei dem Cover und dem Titel bin ich einfach von einer Weihnachtsgeschichte ausgegangen und war deswegen ein etwas enttäuscht. Des Weiteren wurden mir die Positionen der Legendenwesen und auch von Jules viel zu wenig erklärt, das wird immer nur so angedeutet, deswegen habe ich keinen direkten Zugriff auf die Personen bekommen.

Auch die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Manchmal hat sie sich hingezogen, dann konnte ich ihr wieder aufgrund von Zeitsprüngen gar nicht richtig folgen. Meinen Geschmack hat es also leider nicht getroffen. Trotzdem war zum Beispiel der Schreibstil gut und auch die eine oder andere Idee hat mir gut gefallen, auch wenn sie nicht zu meiner Zufriedenheit ausgearbeitet wurde. Deswegen kann ich persönlich leider nur zwei Sterne geben, denke aber trotzdem, dass sie Fans des Genres überzeugen kann.

In dieser Ausgabe gibt es übrigens auch noch eine kleine Zusatzgeschichte von den Protagonisten, was für Fans des Buchs sicher ein nettes Goodie ist.

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Tags: ich, jules, motorrad, roman, santa, winter   (6)
 

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126 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

Cleo Leuchtenberg , Andrea Pieper , Claudia Brendler , Andrea Pieper
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.08.2018
ISBN 9783789108525
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ ist ein super Jugendbuch und absolut empfehlenswert. Einen Kritikpunkt gibt es und deswegen bekommt das Buch von mir vier Sterne.

Es geht um Lilly und Ben, die zusammen an der Synchronisation von einem neuen Kinofilm arbeiten. Während Ben schon lange in dem Geschäft ist, ist Lilly ganz neu und muss sich an die Umgebung erst einmal gewöhnen. Klar, dass es trotz der Unterschiede bald anfängt, zwischen den beiden zu knistern, aber kann das auch gutgehen?

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lilly und von Ben beschrieben. So kann man in beide Hauptpersonen reinschauen und verstehen, warum sie wie handeln. Lilly mochte ich von Anfang an, mit Ben musste ich erst ein bisschen warmwerden. Aber am Ende hat man beide Charaktere total liebgewonnen. Ich würde gerne noch weiteres von ihnen lesen. Der Schreibstil ist super locker, genauso, wie er für einen Jugendroman sein soll. Zwischendurch fließen auch immer mal wieder Drehbuchszenen ein, sodass man den Film, der synchronisiert wird, gut nachvollziehen kann.

Besonders gefallen hat mir die Thematik rund um das Thema Synchronsprechen. Damit habe ich mich noch nie so auseinandergesetzt und fand es deswegen total spannend zu sehen, wie das alles abläuft. Und das darum noch eine spannende Geschichte erzählt wird, war grandios. Ich war wirklich traurig, als die Arbeiten für den Film abgeschlossen waren, das hat mir im letzten Abschnitt ganz schön gefehlt.

Das Ende war mir ein bisschen zu dramatisch und dann fast wieder zu schnell. Trotzdem hat mir das Buch bis eben auf das Ende sehr gut gefallen und gerade für Jugendliche ist es eine tolle Geschichte. Aber auch Erwachsene werden ihren Spaß damit haben, da bin ich ganz sicher.

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Tags: action, film, jugendbuch, liebe, synchronisation   (5)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Einkochbuch

Patricia Stamm , Verena Stummer
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 17.07.2018
ISBN 9783706626415
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Kochbuch hat mich wirklich überzeugt, Kritikpunkte gibt es nur ganz wenige, deswegen bleibe ich bei fünf Sternen, weil die positiven Sachen so sehr überwiegen.

Zuerst einmal zur Optik: Einfach nur herrlich. Das Kochbuch ist super liebevoll gestaltet, ich konnte mich gar nicht satt sehen und die kleinen Zeichnungen ergänzen die Fotos und das Layout total. Das Auge isst hier schon beim Rezeptlesen mit.

Zu den Rezepten: Die Rezepte sind sehr vielfältig und vor allem nicht gewöhnlich. Hier findet man viele neue Ideen, die sicher nicht alltäglich sind und auch außergewöhnliche Zutaten werden miteinander kombiniert. Ein absolutes Plus ist, dass eigentlich bei jedem Rezept eine oder mehrere Anwendungsmöglichkeiten aufgezählt werden, die oft wieder ein kleines Rezept enthalten. So sind am Ende viel mehr Rezepte in dem Kochbuch enthalten, als man vorher gedacht hat. Die Einkoch-Rezepte sind übrigens auf sehr große Mengen ausgelegt, da tuts bei den meisten auch erstmal die Hälfte der Zutaten.

Zu den Anleitungen: Die Rezepte sind meist sehr detailliert beschrieben und vor allem gut verständlich. Am Anfang vom Buch steht der Teil "Tipps & Tricks", der alles Nützliche über das Thema Einkochen verrät.

Kleine Kritikpunkte: Manchmal hätten die Rezepte noch ein bisschen mehr auf heimische Früchte abgestimmt sein, wie Pflaumen oder Mirabellen. Das Gute ist aber, dass einem selbst ja keine Grenzen gesetzt sind. So habe ich einfach aus der "Sinnlichen Sauerkirsche mit Schokolade" eine "Sinnliche Pflaume mit Schokolade" gemacht. Hat geschmacklich genauso überzeugt.
Und manchmal sind die Rezepte etwas aufwendig, wo sie aus meiner Sicht vereinfacht sein könnten, da habe ich dann zum Beispiel ein paar Schritte zusammengefügt. Gerade Kochlaien profitieren aber wahrscheinlich mehr von der ausführlicheren Variante.

Deswegen bleibt mein Fazit auch bei 5 Sternen, dieses Buch ist sehr nützlich, sehr kreativ und wird deswegen noch sehr oft bei mir in den Gebrauch kommen.

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Tags: einkochen, ideen, kochen, konfitüre, marmelade, rezepte   (6)
 

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Dass der Zweite Weltkrieg schrecklich war, wissen wir wohl alle. Und trotzdem wird er in jeder Geschichte anders aufbereitet und auf neue Weisen dargestellt. In diesem Buch wird er aus Sicht von Judith erzählt, einer Jüdin, die in Paris lebt. Sie ist mit ihrer großen Liebe Christian zusammen und versucht das Naziregime zu überleben.
Ein halbes Jahrhundert später trifft Beatrice (die in der PR-Abteilung in der Weltbank und mit ihrer nicht 100-prozentigen Beziehung ihre ganz eigenen Probleme hat) auf die alte (und etwas verbitterte) Jacobina, die ihr von einem Versprechen erzählt: ihre Halbschwester Judith finden zu wollen, wozu sie aber nie den Mut hatte.
So werden die Geschichten dieser drei Frauen verwoben, wobei vor allem Beatrice in der Gegenwart und die aus der Ich-Sicht erzählte Lebensgeschichte von Judith im Vordergrund stehen.
Mich haben die Schicksale dieser Frauen von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das Buch lebt von seiner Tragik, seiner Traurigkeit, aber auch von der Hoffnung (z.B. auf Liebe oder das Finden der Person). Das schafft eine ganz eigene Atmosphäre.
Der schöne Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Der perfekte Spannungsbogen sorgt dafür, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen, weil immer wieder etwas unvorhersehbares passiert oder man wissen will wie eine neue Entwicklung zu Ende geht.
Die Personen haben sehr eigene Charakter und haben mich auch mal mit ihrem Handeln überrascht. Vor allem Beatrice macht eine tolle Entwicklung durch, die man als Leser hautnah miterlebt.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und vergebe fünf Sterne, obwohl das Buch (vor allem wenn man Judiths Geschichte liest) so traurig ist. Aber manchmal braucht es eben auch traurige Geschichten, die das Leben auf eine ganz andere Art bereichern.

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Tags: hoffnung, juden, leben, schicksal, trauer, zweiterweltkrieg   (6)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Ole lässt nicht locker

Hans-Dietrich Nehring
Fester Einband: 186 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.05.2018
ISBN 9783963620256
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Ole lässt nicht locker" ist ein Kinderbuch mit einer tollen und wichtigen Botschaft: Du musst verzeihen können und darfst auch nicht immer sofort aufgeben!
Christof, ein neuer Schule kommt in Oles Klasse. Doch er benimmt sich merkwürdig, gibt ständig mit erfundenen Sachen an und steckt sogar Babsis Tasche in Brand.
Keine einfache Situation für die Kinder und auch nicht für die Lehrer. Aber die Geschichte zeigt zum einen, dass man auch immer die Hintergründe beachten muss und zum anderen, dass auch vergeben wichtig ist.
Das lernen die Kinder im Religionsunterricht von Pfarrer Leinenweber. Er erzählt eine wichtige Bibelgeschichte (erfindet auch etwas dazu, was es für die Kinder anschaulicher macht) und macht Ole und seinen Freunden klar, dass man immer probieren muss zu verzeihen. Und das im Zweifelsfalle nicht nur einmal, sondern mehrer Male. Eine schwierige Lektion für die Kinder.
Und genau deswegen finde ich die Geschichte gut, weil Kinder wirklich aus ihr Lernen können.
Im Anhang werden die Bibelzitate und -geschichten noch einmal ganz erklärt und der Autor schreibt auch noch eine Notiz an die Eltern (die hätte ich gerne zuerst gelesen, weil man dann wenn man mit Kindern liest manche Sachen noch besser erklären oder interpretieren bzw. anpassen kann).
Der Schreibstil hat mir für ein Kinderbuch gut gefallen und zwischendurch gibt es auch die ein oder andere Illustration, nett gemacht.
Eine rundum gelungene Geschichte, der ich vier Sterne gebe. Zu fünf hat es nich gereicht, weil mir ein Begeisterungsfaktor gefehlt hat. Aber solche Bücher mit Botschaften lese ich meinem Kind einfach am liebsten vor, weil sie wichtige Dinge fürs Leben vermitteln.

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Tags: bibel, nichtaufgeben, ole, vergebung, verzeihen, zacharias   (6)
 

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(34)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Töchter der Lüfte

Pam Jenoff , Gabriele Weber-Jarić
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.02.2018
ISBN 9783746633862
Genre: Romane

Rezension:

"Töchter der Lüfte" von Pam Jenoff muss man einfach gelesen haben! Das Buch reißt mit, erzählt eine spannende, außergewöhnliche, emotionale Geschichte, die von Höhen und Tiefen erzählt und lässt den Leser nicht mehr los!
Es geht um zwei Frauen, die auf ihre ganze eigene Weise mit ihrem Schicksal umgehen müssen. Astrid, eine Trapezkünstlerin, die verbergen muss, dass sie Jüdin ist und Isa, verstoßen von ihrer Familie, musste ihr Kind abgeben, rettet jedoch ein anderes Baby - ebenfalls jüdisch. Das Schicksal verwebt die Geschichte der beiden Frauen, die immerzu in höchster Gefahr zu schweben scheinen.
Von Anfang an merkt man, dass der Roman ein sehr ernstes Thema behandelt, da steigt schon einmal die eine oder andere Träne in die Augen. Und trotzdem schafft es Jenoff zum Beispiel, wenn sie vom Zirkus erzählt, eine ganz andere fast magische Atmosphäre zu erzeugen, die nicht nur die Charaktere im Buch, sondern auch die Leser, für einen kurzen Moment die dunklen Kriegszeiten vergessen lässt.
Mich hat die Geschichte von Anfang an fasziniert und mitgenommen, ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Durch das ständige Leben mit Gefahr und Geheimnissen ist so viel Spannung in dem Buch, dass es einem wirklich schwerfällt das Buch aus der Hand zu legen.
Hinzu kommt ein schwebend leichter Schreibstil, interessante Charaktere und die magische Zirkusatmosphäre.
Dafür gibt es von mir eine klare 5-Sterne-Bewertung und den Rat das Buch auf jeden Fall zu lesen.

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Tags: freundschaft, liebe, lüfte, töchter, trapez, zirkus, zweiterweltkrieg   (7)
 

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(50)

59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Die Stille der Sterne

Karin Lindberg
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Independently published, 14.07.2018
ISBN 9781983084324
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Stille der Sterne“ ist ein netter Liebesroman, der gut zu lesen ist, aber mich nicht vom Hocker gehauen hat. Deswegen gebe ich gute drei Sterne.

Cameron und Blake sind seit drei Jahren getrennt, aber als er einen Unfall hat wird ausgerechnet sie an sein Krankenbett bestellt. Dazu erinnert sich Blake nicht mehr an die letzten drei Jahre und denkt, dass er und Cameron immer noch zusammen sind. Zunächst gelingt der Neuanfang, aber dann holt die beiden doch die Vergangenheit ein.

Die Idee zu dem Buch hat mir gut gefallen und man kommt auch gut in die Geschichte herein. Es gab einige Wendungen, die ich nicht vorhegesehen hatte, andere waren dann doch ziemlich klar. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war, dass die Geschichte in meinen Augen an der einen oder anderen Stelle doch etwas zu dramatisiert war, gerade wenn es um Geheimnisse und ihre Aufdeckung ging. Da gefällt mir es persönlich einfach immer besser, wenn man direkter ist.

Die Hauptpersonen Blake und Cameron fand ich (bis auf die Geheimniskrämerei) sehr nett und ich konnte mich vor allem mit Cameron an den meisten Stellen gut identifizieren. Sie musste wirklich ein ganz schönes Gefühlschaos durchleben, das hat sie sehr lebendig gemacht. Auch Blake mag man trotz seiner Fehler. Besonders überzeugt hat der Charakter der Großmutter Mhairi, die immer eine tolle Weisheit parat hat, die man sicher auch auf sein eigenes Leben übertragen kann. Ein schrecklicher Charakter war hingegen die Mutter von Blake, aber eine Geschichte lebt natürlich auch von solchen Personen, deswegen war das ja so gewollt.

Aufgrund meines Kritikpunktes und dass die Geschichte jetzt nicht zu den außergewöhnlichsten Liebesgeschichten gezählt hat, die ich schon gelesen habe, bleibe ich bei drei Sternen, kann den Roman aber trotzdem als ein nettes Leseerlebnis weiterempfehlen.

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Tags: gedächtnisverlust, geheimnis, liebe, liebesroman, sterne, stille, verlust   (7)
 
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