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"science fiction":w=2,"spannung":w=1

Illuminae Files - Obsidio

Amie Kaufman , Jay Kristoff
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Alfred A. Knopf Books for Young Readers, 13.03.2018
ISBN 9780553499193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Um ehrlich zu sein wird das hier eine schamlose Lobeshymne an die Reihe The Illuminae Files, weshalb negative Kritik hier vergebens gesucht werden wird. Ich wüsste einfach nicht was ich negativ über die Reihe allgemein, und Obsidio insbesondere anmerken könnte.

Das fängt schon beim Stil an, in den ich mich mit jedem Buch mehr verliebt habe. Chatverläufe, Videotranskriptionen und offizielle Dokumente alles so aneinander gereiht, dass ein Geschichte entsteht, die sich anfühlt als wäre man hautnah dabei. Ganz zu schweigen von den wundervollen Kunstwerken, die sich immer mal wieder zwischendrin finden lassen.

Die Art und Weise wie es hergestellt worden ist finde ich einfach genial. Ganz zu schweigen von den kurzen Sequenzen, die als Comic gezeichnet wurden. Man merkt einfach wie viel Liebe und vor allem Arbeit in diesen Büchern steckt. Die einzelnen Seiten zu gestalten kann bei weitem nicht einfach sein, auch wenn man gerne denkt: Ja mit dem Computer hat sich das ja in ein paar Sekunden erledigt.

Wer die Bücher schon gelesen hat weiß, dass sich die Hauptcharaktere von Buch zu Buch unterscheiden, wobei die Charaktere aus den vorhergehenden Büchern Gott sei Dank trotzdem eine Rolle spielen!
Im letzten Teil der Reihe geht es um die auf Kerenza IV zurückgebliebenen, die von der BeiTech-Flotte belagert werden, um die mobile Sprungplattform Magellan wieder einsatzbereit zu machen. Der Konflikt wird in diesem Buch noch ein wenig verschärft, da Asha und Rhys, die zwei Hauptcharaktere und ehemalige Liebhaber, sich auf unterschiedlichen Seiten wiederfinden. Der Widerstand will sich diesen Umstand zunutzen machen, während Asha sich nicht wirklich sicher ist ob die Idee so gut ist, wie sie jeder findet.
Wie aus den vorausgehenden Teilen gewöhnt, ist Obsidio voll gepackt mit Spannung, Action und Charakteren, die sich immer wieder entscheiden müssen was ihnen wichtig ist und was sie tun werden um es zu erreichen. Einmal angefangen habe ich das Buch kaum aus der Hand legen können.

Neben den neuen Hauptcharakteren kommen aber natürlich auch die altbekannten und liebgewonnen Gesichter wieder vor. Besonders über AIDAN habe ich mich gefreut. Mein kleines Massenmörderbaby. Ich kann euch nicht sagen wie sehr ich den Charakter von AIDAN liebe. Er ist mit Abstand der am besten ausgearbeitetste Charakter in diesem Buch und bewegt sich moralisch in mehr Grauzonen , als mir eigentlich lieb ist, aber ich kann einfach nicht anders als ihn lieb zu haben. In diesem letzten Teil hat er mir mindestens fünf Mal das Herz gebrochen und ich saß während dem Lesen mehrmals vollkommen atemlos da.
Vor allem die Beziehung zwischen AIDAN und Kady ist eines meiner Highlights. Wenn er kein AI wäre, dann muss ich ehrlich zugeben ich würde ihn mit Kady verkuppeln wollen.

Auch das Ende ist mehr als befriedigend, in jeglicher Hinsicht. Das einzig traurige für mich ist die Tatsache, dass es nun kein neues Buch mehr geben wird. Da bleibt mir nur zu hoffen, das die beiden Autoren sich vielleicht noch einmal für ein Science-Fiction-Epos zusammentun.  Oder vielleicht auch getrennt zu diesem Genre zurück kehren.
Von mir gibt es auf jeden Fall ganz klar fünf Sterne. Wenn ich könnte würde ich noch ein paar zusätzlich vergeben ;)

Liebe Grüße

Lee.

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Tags: science fiction, spannung   (2)
 

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fantasy, spannung

Now I Rise

Kiersten White
Flexibler Einband
Erschienen bei Delacorte Press, 27.06.2017
ISBN 9781524764739
Genre: Sonstiges

Rezension:

Huhu ihr Lieben!

Der Grund aus dem ich den zweiten Band der Reihe eine gefühlte Ewigkeit vor mir hergeschoben habe, ist die Tatsache, dass mich der erste Teil einfach unglaublich mitgenommen hat. So viel Drama, Intrigien und Fallen. Eigentlich ist das so gar nichts für mich, aber überraschenderweise bin ich überhaupt nicht von And I Darken losgekommen. Aus diesem Grund ist auch sofort der zweite Teil in meinen Besitz gewandert, auch wenn ich bisher noch zu viel Respekt hatte ihn auch zu lesen. Umso überraschter war ich, als ich nach vier Tagen feststellen musste, dass ich das Buch schon komplett verschlungen habe. Als kleiner Vergleich: And I Darken hat mich ganze drei Monate gekostet.

Was also ist das Geheimnis von Now I Rise?
So ganz genau kann ich das nicht beantworten. Es hat mich definitiv mindestens so umgehauen wie And I Darken, ohne das es jemals so intensiv wurde, dass ich das ganze Buch zur Seite legen musste. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt im Vergleich zum Ersten.
Der Autorin gelingt es außerdem in mir das Gefühl zu erwecken, ich hätte den ersten Teil gerade vor ein paar Minuten erst aus der Hand gelegt. Es geht spannend los und man findet ohne Probleme zurück in die Geschichte um die beiden Geschwister Lada und Radu. Wie zuvor wird die Geschichte abwechselnd aus Ladas und Radus Sicht erzählt, dabei sind die Zeitangaben manchmal etwas verwirrend, weshalb ich die nach einer Weile einfach ignoriert habe. Tut der Geschichte auf jeden Fall keinen Abbruch 😉
Allgemein war es schön die altbekannten Charaktere wiederzutreffen und auch den ein oder anderen Charakter, der zuvor noch keine große Rolle gespielt hat, kennen zu lernen. Dabei gelingt es Kiersten White unglaublich gut ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie den Lesern greifbar zu machen. Ich habe mit allen mitfiebern und auch zu allen eine Beziehung aufbauen können, auch wenn es nur Abneigung war. Das bedeutet jedoch ganz und gar nicht, dass es nur schwarz und weiße Charaktere gibt, ich glaube dieses Buch hat mehr Graustufen, als mir jemals begegnet sind und ich liebe es dafür.
Leider muss ich aber sagen, dass mir Radu und Mehmed zunehmend unsympathisch wurden. Nicht nur wegen ihrer Entscheidungen, sondern auch aufgrund ihrer Charakterentwicklungen. Irgendwie möchte ich den einen einfach nur schütteln und dem anderen am liebsten eine Ohrfeige verpassen. Dabei sind die Charakterentwicklungen keinesfalls unrealistisch, ganz im Gegenteil. Wahrscheinlich ist es deswegen so frustrierend.
Dafür werden mir Lada und ihre Männer immer sympathischer. Nicht nur weil mir die Beziehung unter ihnen so toll gefällt, sondern auch weil es der Autorin immer wieder gelingt eine gewisse Situationskomik hineinzubringen, die die Charaktere einfach wundervoll wiederspiegelt.

„So, what is the plan?“ Nicolae asked.
Lada shrugged.
„That-that is not a plan. You have no plan? Really? None?“
„We go in. We take the throne. That is all the plan we need.“
„No. I definitely need more plan than that.“

– Kapitel 42

Auch die Handlung besticht wieder mit tollen Beschreibungen und spannenden Entwicklungen. Mehr als einmal bin ich von einem Plottwist so überrascht worden, dass ich erst einmal tief durchatmen musste. Wähernd dem Lesen ist mir auf jeden Fall nicht langweilig geworden und nachdem ich fertig war musste ich unbedingt bei jemandem all die angestauten Emotionen loswerden. Die zweifelhafte Ehre hatte dann mein Freund, der verzweifelt versucht hat irgendeinen Sinn in meinen Erzählungen zu finden. Am Ende ist er aber doch zu der Erkenntnis gekommen, dass das Buch ziemlich vielschichtig sein muss und sich tatsächlich spannend anhört. Wäre es eine Serie, würde er sie wahrscheinlich schauen.

Mein Fazit ist: Das Buch ist auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger und hat im vergleich zum ersten Buch überhaupt nicht abgebaut. Deswegen bekommt es von mir auch fünf Sterne 🙂

Zum Schluss wie immer mein Lieblingszitat:

But she would absolutely begrudge her mother the failure to empower herself.

Habt ihr schon einen Teil der Reihe gelesen? Wenn ja, was ist eure Meinung?

Liebe Grüße

Lee.

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Tags: spannung   (1)
 

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The Language of Thorns - Midnight Tales and Dangerous Magic

Leigh Bardugo
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Imprint, 26.09.2017
ISBN 9781250122520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Huhu ih Lieben!

Vorab eine kleine Spoilerwarnung an alle, die das Buch noch nicht gelesen haben :)

Bevor ich das Buch überhaupt aufgeschlagen habe war ich mir nicht ganz sicher, ob ich so ganz ohne Vorwissen überhaupt Spaß daran haben werde, aber diese Sorge war zum Glück vollkommen unbegründet. Ich habe mich nicht nur von der ersten Seite an in das Buch verliebt, sondern auch niemals das Gefühl gehabt, dass ich irgendetwas nicht verstehen könnte oder mitbekommen würde, weil ich sonst nichts aus dem Grischauniversum gelesen habe. Damit ist das Buch wirklich für jeden etwas, der Märchen mag und Spaß an unglaublich schönen Illustrationen hat.

Das Buch kann aber nicht nur schön aussehen, die einzelnen Geschichten darin sind auch richtig toll zu lesen. Insgesamt sechs wundervolle Märchen gibt es, wovon das eine oder andere mir durchaus vage bekannt vorkam. Das liegt daran, dass Leigh Bardugo sich beim Schreiben von bekannten Märchen hat inspirieren lassen. Dabei ist es ihr jedoch gelungen etwas vollkommen eigenes, magisches zu schaffen, dass mich auf jeder Seite verzaubert hat.

Ich möchte hier eigentlich gar nicht zu viel über die Märchen verraten, aber da ich sicherheitshalber mal eine Spoilerwarnung herausgegeben habe, möchte ich euch doch die zwei Märchen nennen, die mich am meisten berührt haben. Ich versuche mich so Spoilerfrei wie möglich zu halten :) Für alle Spoilerängstlichen: Letzte Warnung!

Gleich das erste Märchen hat es fast Konkurrenzlos zu meinem Lieblingsmärchen gebracht. Ayama and the Thorn Wood erinnert vielleicht ein kleines bisschen an Die schöne und das Biest allerdings auch nur darin, dass es ein "Biest" und ein Mädchen gibt. Das Biest ist der Königssohn und so auf die Welt gekommen. Von seinen Eltern gefürchtet und seinem Volk gehasst hat er verständlicherweise nicht viel für es übrig. Bis Ayama sich auf den Weg macht um mit ihm zu verhandeln und sich dabei Geschichte für Geschichte in sein Herz schleicht.
Besondere Pluspunkte erhielt das Märchen weil das Biest am Ende keinesfalls ein Mensch wird. Aber wer wissen möchte was genau passiert, dem werde ich die Freude am Herausfinden hier auf keinen Fall nehmen :)

Mein zweites Lieblingsmärchen The Witch of Duva, war zunächst nicht wirklich ein Favorit für mich, bis ich zu dieser einen Zeile gekommen bin, die alles verändert hat:

[She] who had given herself to a monster, in the hope of saving just one girl.
(Seite 112)

Die Message hinter diesem Satz ist mir direkt ins Herz gesprungen und dort geblieben. Manchmal mag es uns so vorkommen als würden wir nichts ändern können, die Welt nicht verbessern können, als würden all unsere Versuche nichts bringen, weil sie nichts großes Bewegen werden. Aber wenn wir die Welt für einen einzigen Menschen zu einem besseren Ort machen können, dann haben wir schon viel geschafft und vielleicht retten wir ihm dabei das Leben.
Also gebt nicht auf! Bleibt Weltverbesserer und Träumer, denn irgendwann wird genau das den entscheidenden Unterschied für jemanden machen.

Insgesamt sind alle Märchen wirklich fesselnd und wunderschön geschrieben. Der Schreibstil fließt nur so dahin und reißt einen mit in ferne Welten, die man sich fast wie von selbst vorstellt. Ich liebe diese Märchensammlung schon jetzt und werde sie wahrscheinlich noch öfter aus dem Regal holen. Von mir bekommt jedes einzelne Märchen fünf Sterne :)

Mein Lieblingszitat (auch wenn es euch schon bekannt ist) :

[She] who had given herself to a monster, in the hope of saving just one girl.

Liebe Grüße

Lee.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Ein Killer wie du und ich

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492280259
Genre: Fantasy

Rezension:

Huhu ihr Lieben!

Leider ist "Ein Killer wie du und ich" schon der letzte Teil der Reihe um John Cleaver und dementsprechend trauere ich schon ein wenig. Allerdings muss ich auch sagen, dass das letzte Buch gewohnt spannend war und zum mitfiebern eingeladen hat, ich bin also absolut nicht enttäuscht worden.
Ich möchte hier gar nicht so viel schreiben, um nicht ausversehen jemanden zu spoilern, der das Buch noch nicht gelesen hat. Deswegen nur einmal so viel: John ist zurück mit seiner gewohnt verdrehten, irgendie charmanten Art, und dieses Mal hat er sich entschieden nicht länger wegzulaufen. Und so ist ihm das FBI bald wieder dicht auf den Fersen.
In diesem Band ist nichts so wie es scheint und ihr solltet euch auf jeden Fall auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen!

Liebe Grüße
Lee.

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christina henry, darkfantasy, fantasy, lostboy, lost boy, märchen, spannung

Lost Boy: The True Story of Captain Hook

Christina Henry
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Berkley, 04.07.2017
ISBN 9780399584022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Huhu ihr Lieben!

Bevor ich mit dem Review einsteige, möchte ich vorweg einmal sagen, dass ich mich in das Buch verliebt habe. Zuerst nur in die Idee und dann in den ganzen Rest. Dementsprechend wird dieses Review ein wenig einseitiger ausfallen als normal, da ich nichts zu beanstanden habe :)

Zunächst einmal zu der Idee: Peter Pan als Monster. Bisher ist mir noch kein Autor begegnet, der sich Märchen angesehen und gesagt hat: Daraus mache ich etwas verdrehtes, gruseliges. Christina Henry hat den Versuch gewagt und ist damit auf voller Linie erfolgreich gewesen. Dabei hat sie Peter Pan nicht einfach genommen und ihm einen komplett neuen Charakter zugeschrieben, ganz im Gegenteil. Christina Henry nimmt was Disney uns gegeben hat und verdreht es über den Verlauf des Buches so, dass man sich am Ende fragt wie man Peter Pan jemals gemocht haben kann. Er ist noch immer verspielt, aber auf eine selbstbezogene Art und Weise, die es anderen erlaubt nur als Statisten teilzunehmen. Peter Pan möchte der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sein und wenn er das nicht ist, dann sorgt er dafür dass er es ist. Egal wie. Die Jungen, die er mit sich nach Neverland nimmt interessieren ihn nur so lange, wie sie ihm Bestätigung geben und bedingungslos gehorchen. Alle, bis auf einen.

Jamie ist von allen am längsten auf Neverland. Er ist der beste Kämpfer, Peter Pans unbestrittener Günstling und auf verdrehte Weise der Vater der Jungs. Ohne ihn wüssten sie nicht wie man sich aus Tierfellen Kleidung macht, Essen zubereitet oder gegen Piraten kämpft. Um all diese Dinge kümmert Peter sich nicht, Jamie schon. Es trifft ihn jedes Mal tief, wenn wieder einer der Jungen stirbt, während Peter sich darum nicht im mindesten scherrt. Für Jamie ist der Gedanke daran, allein einen weiteren Jungen zu verlieren, zu viel. Dabei ist er jedoch ganz und gar nicht der Held in schimmernder Rüstung. Er hat jahrhunderte an Peters Seite verbracht und das merkt man ihm auch an. In seinem Inneren ist er auf seine Weise verdreht und grausam, aber man kann nicht anders, als mit ihm mitzufühlen.

Die Handlung steigt eher langsam ein, um die Charaktere kennen zu lernen und ein Gefühl für sie zu bekommen. Bereits da scheint Peter ein wenig seltsam und anders. Aber Jamie vertraut ihm noch und so habe auch ich das Gefühl von Unbehagen erst einmal nach hinten gestellt. Sehr schnell wird jedoch klar das Peter nicht ganz das ist, was er vorgibt zu sein und das Neverland nicht das Paradies ist, als das er es verkaufen möchte. Obwohl die "Many Eyed" immer wieder einige der Jungen töten, verbietet Peter sich an ihnen zu rächen. Im Verlauf der Handlung kommt Jamie jedoch in eine Situation, in der er nicht anders kann, um sich und die Jungs zu retten. Vor Aufregung gibt Peter Preis, dass es einen Vertrag zwischen ihm und den "Many Eyed" gibt. Jamie und die restlichen Jungs können sich ziemlich schnell zusammenreimen worin dieser Vertrag besteht.

Von da an nimmt die Handlung stark an Tempo zu und man wird geradezu mitgerissen, sodass es mir unmöglich war das Buch aus der Hand zu legen, bevor ich es beendet hatte. Peter zeigt immer mehr seine verstörend verdrehten Ansichten und macht keinen Hehl mehr daraus, was ihm über allem am wichtigsten ist: Jamie als sein Eigentum zu behalten. Aber Jamie ist längst nicht mehr der kleine Junge, den Peter nach Neverland entführt hat, denn er beginnt erwachsen zu werden.

Für mich war das Buch "Lost Boy" von vorne bis hinten mit Spannung gefüllt. Auch der Schreibstil der Autorin war unglaublich angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich geradezu über die Seiten geflogen bin. Von mir bekommt es auf jeden Fall fünf Sterne, denn wie bereits erwähnt, bin ich einfach nur verliebt :)

Zum Abschluss wie immer mein Lieblingszitat:

It made me sad then, terribly sad, that this tiny boy was already so inured to death that he knew what came after.

Liebe Grüße

Lee.

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Tags: fantasy, märchen, spannung   (3)
 
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