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Burgergold

Martin Kintrup
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 29.03.2016
ISBN 9783898835275
Genre: Sachbücher

Rezension:


Während man Freund immer schon leicht die Augen verdreht oder innerlich die Kriese bekommt und sich denkt "Boah nicht noch ein Koch- oder Backbuch" wenn ich mit einem neuen Buch nach Hause komme oder wieder auf der Lauer liege, sobald das gelbe Postauto um die Ecke fährt, werden seine Augen bei Burger-Büchern eher größer. So auch beim Buch “Burger Gold - Die besten Rezepte” von Martin Kintrup. Kintrup kennt man eigentlich von seinen unzähligen “gesunden” Büchern wie Low Carb, Paleo, Vegetarisch oder Vegan aus einem anderen Verlag. Ich bin gespannt was dieses Buch zu bieten hat.
Das Buch ist vom Cover her eher dunkel gehalten und spricht somit besonders Männer an.

Aus dem Inhaltsverzeichnis geht hervor, dass das Buch in sechs Kapitel unterteilt ist

1. Kapitel: Basics - Buns, Pattys & Co.
2. Kapitel: Burger mit Rind & Wild
3. Kapitel: Burger mit Schwein & Lamm
4. Kapitel: Burger mit Geflügel, Fisch & Meeresfrüchten
5. Kapitel: Best of Veggie & Vegan Burger
6. Kapitel: Best Buddies - Saucen, Beilagen & Salate

Es folgt das Inhaltsverzeichnis - vom Autor Martin Kintrup selbst geschrieben. Hier schreibt er, dass sich Burger vom kulinarischen Schmuddelkind zum lifestyligen Trendfood entwickelt haben. Burger sind inzwischen mehr als labbrige Brotscheiben mit Fleisch.
Auch das selber belegen und bauen des Burgers ist total angesagt. Dieses Buch zeigt nicht nur amerikanische Burger, sondern auch leicht mediterrane, orientalische sowie asiatisch angehauchte Leckereien. Der Autor wirbt im Vorwort für seine 40 fantasievollen Burger-Rezepte und schreibt, dass mit ein bisschen Übung auch aus uns im handumdrehen ein “BURGERmeister” werden kann :)

Das erste Kapitel geht um etwas ganz wichtiges: die Basics - ohne sie würde ein Burger nicht bestehen können: “Buns, Patties & Co”. 
Buns sind die Burger-Brötchen. Neben dem klassischen Burger-Bun gibt es auch Vollkorn-, Vegan-, Laugen- oder Oriental- Buns zur Auswahl. Es folgen verschiedenste Pattys (das Fleisch) aus Chicken, Fisch, Grünkern oder Käse.

Auf Seite 20/21 beginnt das zweite Kapitel “Burger mit Rind & Wild”. Der “Double Dutch” ein Burger mit zweimal Rindfleisch, zweimal Maasdamer, Joppie-Mayo, Ketchup, Gurken-Pickles und Zwiebeln ist schon ein guter Start in das Kapitel. Extravaganter wird es beim “Queenstown”, einem Burger mit Rindfleisch, Spiegelei, Rote Beete-Pickles, Zwiebelringen, Tomate, Ananas und Ketchup. Der “Springbreak” scheint ebenfalls ein Burger für den anspruchsvollen Gaumen zu sein. Dieser besteht nämlich aus Rindfleisch, Ziegenkäse, Erdbeeren, Bernaise-Mayo, Spargel und Pinienkerne. “The deep forest” wirkt eher düster. Zwischen einem Vollkorn-Bun gibt es zartes Rehfleisch, Pilze, Bärlauchpaste, glasierte Schalotten und Kräuter-Mayo.

Es folgt das 3. Kapitel mit dem Namen “Burger mit Schwein & Lamm”. Das Kapitel startet auch wieder mit einem Rezept für Genießer: “Benissimo” ist der Name für den Burger mit Schweinefleisch, Pecorino, Pesto, Rucola, Aubergine, getrockneten Tomaten und Kräuter-Mayo. Aus diesem Kapitel gefällt mir auch der Burger “Alpine”, der mit Spießbraten, Bergkäse, Bacon, Sauerkraut, Bernaise-Mayo, süßem Senf und Röstzwiebel serviert wird. 
Bei den meisten Rezepten sind noch Tipps angegeben. Beim “Alpine”-Burger zum Beispiel steht dabei, dass man wenn man den Burger extra knusprig haben möchte noch einen Rösti zwischen Bacon und Patty legen soll - in diesem Fall könnte man dann die Röstzwiebeln weglassen. Neben den Tipps steht die Zubereitungsanleitung, die durch Absätze gut gegliedert wird. Darunter findet man die Zutaten und die Angabe, wie viel Burger aus den Zutaten entstehen können. Die Seiten wirken nicht zu überladen und man kann alles gut lesen. Das Design ist ansprechend!
Beim Durchblättern des Buches bin ich auf den Burger “Levante” gestoßen. Dies ist ein spannender Burger mit Pulled Lamb, Feta, Minz-Joghurt, Hot-Chili-Sauce, Tomate, Gurke und roten Zwiebeln... irgendwie ist dieser Burger griechisch angehaucht, oder? 

Das 4. Kapitel “Burger mit Geflügel, Fisch & Meeresfrüchten” beinhaltet 10 Rezepte. Hier gibt es diverse Rezepte mit Jakobsmuscheln, Shrimps, Lachs, Thunfisch oder Chicken. Die Fischrezepte haben in diesem Kapitel aber eindeutig überhand!

Das letzte Burger- Kapitel nennt sich "Best of Veggie & Vegan Burger". Hier besteht ein Petty dann zum Beispiel aus Käse oder Gemüse. Es gibt zum Beispiel einen “Quattro Formaggi Burger” und einen Burger namens “Green Hell” mit Grünkern-Patty, Jalapeno-Salsa, Kräuter-Mayo, Spinatblättern, Gurke und Kresse.

Das Buch wird durch das letzte Kapitel "Best Buddies - Saucen, Beilagen & Salate" abgerundet. Hier findet man Rezepte für Spezialsaucen wie Wasabi-, Kräuter-, Limetten- oder Cocktail-Mayo, diverse Ketchups und Salsas und coole Beilagen wie Süßkartoffel-Fries, frittierte Zwiebelringe, Kartoffelwedges, Chili-Zitrus-Maiskolben. 
Für´s Auge und das Gesundheitsbewusstsein gibt es zum Schluss auch noch Salate wie Couscous-, Kraut- oder Kartoffelsalat und dem bekannten und beim Burger wichtigen Coleslaw.

Das Buch schließt mit einem Register welches nach A bis Z Oberbegriffen wie Beilagen, Buns, Burger, Patties, Salate, Saucen gegliedert ist.

Fazit: Martin Kintrup hat für dieses Buch tolle Rezepte zusammen getragen, die von Wolfgang Schardt toll in Szene gesetzt und fotografiert worden sind. In diesem Buch sollte für jeden etwas dabei sein - es wurde viel Wert auf Ausgeglichenheit gelegt und alle Bereiche abgedeckt. Die Auswahl an Soßen und Beilagen ist gut und vielfältig. Die Rezepte sind verständlich geschrieben, beinhalten sinnvolle und manchmal wirklich gute Tipps damit der Burger noch cooler wird! Unter der Überschrift findet man übrigens auch immer die Zutaten aufgelistet, dabei man auf dem ersten Blick sieht, ob der Burger etwas für einen ist oder man lieber noch einmal weiter gucken soll. 

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backbuch, kuchen

Zauberhafte Magic Cakes

Aurélie Desgages
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Frech, 07.03.2016
ISBN 9783772480263
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wie hört sich das an... ein Kuchen mit drei verschiedenen Kuchenschichten bestehend aus Pudding, Creme und Biskuit. Im TOPP Verlag ist im März 2016 das Buch “Zauberhafte Magic Cakes: 1 Teig - 3 leckere Kuchenschichten” der Autorin Aurélie Desgages erschienen. Diese Magic Cakes sollen DAS neue Kuchenwunder aus Frankreich sein.

So ein vielversprechendes Buch musste ich mir natürlich direkt angucken!

Als erstes kommt das Inhaltsverzeichnis. Hier sieht man, dass es in dem Buch ein Vorwort sowie drei Rezept-Kapitel mit den Titeln

Klassiker
Magic Cakes mit Obst
Magic Cakes für Feinschmecker
gibt.

Das Vorwort ist sehr kurz gehalten. Hier wird erklärt, was so magisches an diesen Kuchen ist. Es heißt, dass man nur einen einzigen Tag aus einfachen Grundzutaten benötigt, um einen Magic Cake mit den drei unterschiedlichen Schichten herzustellen.

Schauen wir uns einmal die “Klassiker” im ersten Kapitel an.

Das Kapitel beginnt mit dem Vanillekuchen. Das Rezept kommt mit erstaunlich wenig Zutaten aus. Verstehen, warum nach dem Backen 3 Schichten entstehen, kann ich nicht, denn es werden nicht drei gesonderte Schichten erstellt, sondern tatsächlich eine Kuchenmasse angerührt und in den Ofen geschoben.

Nach 4 Rezepten geht es weiter mit dem zweiten Kapitel “Magic Cakes mit Obst”. Hier gibt es 14 Rezepte. Unter anderem gibt es Zauberkuchen-Rezepte mit “Birne und Mandel”, “karamellisierten Äpfeln”, “Himbeeren und Pistazien”, “Grapefruit”, “Feigen, Mandeln und Orangenblütenwasser” oder “Mandarin und Lebkuchengewürz”. Die Rezepte sind wirklich vielseitig und die Zutaten sehr gering. Ich mag fast behaupten, dass man 95% der Zutaten sowieso zu Hause stehen hat. Anhand des Magic Cake mit Birnen und Mandeln zeige ich Euch mal den Rezeptaufbau. Unter der Überschrift stehen viele wichtige Information zum Beispiel für wie viel Personen der Kuchen reicht, wie lange man ihn zubereiten muss. Auch Back- und Kühlzeit, der Schwierigkeitsgrad und die benötigten Utensilien sind angegeben. Nun wird das Rezept zweispaltig. Auf der linken Seite finden wir die Zutaten. In diesem Fall benötigen wir Butter, Birnen, Haselnusskerne, Zucker, Eier, Mehl, Milch und Salz, um den Kuchen mit der Schwierigkeitsstufe “leicht” anzurühren. Gerade die Zubereitungszeit von 15 Minuten finde ich sehr kurz. Nach einer langen Backzeit von 50 bis 60 Minuten soll man den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen und für mindestens drei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen - hört sich doch wirklich easy an, oder??

Das letzte Kapitel “Magic Cakes für Feinschmecker” beinhaltet auch tolle Rezepte. Ob ein Cake mit “Schokolade und Salzkaramell”, “Maronencreme”, “Milchkonfitüre und Bananen” oder “Pistazien und weißer Schokolade” - alles hört sich so lecker an. Auch die Bilder, die durch Jesiel Maxan gestylt und von Aline Princet fotografiert wurden, überzeugen.

Zum Ende des Buches gibt es noch allgemeine Hinweise, wie man trockene und feste Zutaten ohne Waage abmessen kann. Hier werden Grundzutaten aufgelistet und angegeben wie viel Gramm davon ca. auf einen Teelöffel, Esslöffel oder in ein Trinkglas passen, sollte man mal keine Waage zur Hand haben.

Fazit: Ich bin immer noch verwundert, wie man mit so wenigen und einfachen Zutaten so tolle Kuchen entstehen lassen kann. Ich unterstreiche den Buchtitel “Magic Cake” nur zu gerne, aber kann mir immer noch nicht erklären, wie sich aus einem Teig drei Schichten bilden können. Für den Preis von 12,99 € lohnt sich die Anschaffung des Buches auf jeden Fall. Das Buch bietet 31 tolle Rezepte mit sehr einfachen Zubereitungsanweisung.

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Tomate, Bohnen und Paprika

Bérengère Abraham
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 08.02.2016
ISBN 9783799510332
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gestern habe ich euch das Buch “Erdbeer, Pfirsich und Melone - Kochen und Backen mit Sommerfrüchten” vorgestellt. Passend zu dieser Reihe ist vom gleichen Verlag, im gleichen Format, mit gleicher Autorin und in gleichem Layout das Buch “Tomate, Bohnen und Paprika - Kochen mit Sommergemüse” erschien. Meine Erwartungen sind hoch und wir schauen einfach mal, was das Buch so bringt...

Das Inhaltsverzeichnis verrät, dass das Buch dieses Mal kein Vorwort/keine Einleitung hat und die 30 Rezepte in vier Kapitel aufgeteilt sind:

Sonnengemüse

Hülsenfrüchte

Gemüse im Bund

Noch mehr Gemüse

Das erste Kapitel “Sonnengemüse” startet direkt mit einem Rezept, über das ich nicht hinweg Blättern konnte: “Tomatenkaltschale mit Erdbeeren und Mozzarellacreme. Ich habe noch nie von einer Mozzarellacreme gehört oder gelesen und weiß, dass ich das auf jeden Fall ausprobieren muss! Es folgen Rezepte für “Tomatenkonfitüre mit Vanille” oder einer “Tarte tatin mit Auberginen und Pinienkernen” und einem “Sommergemüse-Gratin”.

Im zweiten Kapitel “Hülsenfrüchte” wird es grün! Dieses Kapitel steht total im Zeichen der Bohne. “Salat aus dicken Bohnen und Zuckererbsen”, “Belegte Brote mit Bohnencreme, Zwiebeln und Salatherzen”, “Lammragout mit Kräutern” oder “Schnittbohnen mit Doraden-Carpaccio und Ingwer-Vinaigrette” sind nur ein paar Rezepte.

Das dritte Kapitel “Gemüse im Bund” beginnt mit einem fabelhaften “Carpaccio von gemischtem Gemüse”. Das sieht so toll aus und macht unheimlich Lust jetzt etwas gesundes zu essen! Es folgen zwei Rezepte mit Spargel und ein Rezept für provenzalische Focaccia mit Artischocken und Kirschtomaten.

Das letzte Kapitel heißt “Noch mehr Gemüse” und ist das kleinste Kapitel im Buch. Es gibt 5 Rezepte wie zum Beispiel die “Bagels mit Gurke und Räucherlachs”, “Mini-Blechkartoffeln mit Thymian und geräuchertem Salz” oder “Kartoffelpizza mit Scamorza und Trüffelcreme”. Das Layout der Rezepte ist genauso wie im anderen Buch, welches ich euch gestern vorgestellt habe: Ein Rezept erstreckt sich auf einer Doppelseite. Auf der einen Seite sieht man ein seitengroßes Foto; auf der anderen Seite das Rezept. Das Rezept wirkt durch seine große Schrift “aufgelockert”. Man sieht direkt für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Es folgt die Zutatenliste, die in einer schönen Schriftart abgedruckt ist. Darunter steht im Fließtext geschrieben, wie die Zubereitung abläuft. Es wird zudem angegeben, wie lange die Zubereitung dauert.

Fazit: Auch dieses Buch gefällt mir richtig gut. Da ich aber mehr der Obst-anstatt-Gemüse-Typ bin, gefällt mir das andere Buch ein kleines bisschen besser. Nichts desto trotz habe ich jetzt totale Lust aus diesem Buch etwas zu kochen und kann mich noch garnicht recht entscheiden, was es werden soll. Das Buch hat ein kleines handliches Format und ist toll geschrieben. Das Layout ist nicht zu kitschig, aber die gewählten Schriftarten geben dem Buch etwas leichtes. Auch die kleinen skizzierten Elemente, die man auf fast allen Seiten findet, machen das Buch lockerer.

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Limo, Spritz & Brause

Hildegard Möller
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 11.01.2016
ISBN 9783799510257
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seitdem wir umgezogen sind und endlich einen Balkon haben zelebriere ich das gute Wetter. Für einen schönen, kühlen und erfrischenden Drink für warme Tage stelle ich euch heute das Buch "Limo, Spritz & Brause - Prickelnde Getränke zum Selbermachen" von der Autorin Hildegard Müller vor.

Die Autorin schreibt im Vorwort, dass sie uns mit diesem Buch zeigen möchte, wie Erfrischungsgetränke ganz leicht selbst hergestellt werden können. Der Vorteil an selbstgemachten Getränken: sie sind vitaminreich, frei von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen und man kann die Zuckermenge selbst bestimmen.

Die Autorin fasst auf den nachfolgenden Seiten die wichtigsten Basics zur Getränkeherstellung zusammen und geht auf die verschiedenen Getränke ein. Hier werden Limonade, Fassbrause, Brausepulver, Spritz und Sirup beschrieben und verschiedene Süßungsmittel erklärt.

Das 1. Kapitel "Limonaden" beginnt mit einer Seite, auf der die Autorin etwas allgemeines zu Limonade erzählt. Das Kapitel beinhaltet dann nachfolgend 30 verschiedene Rezepte. Neben einfachen Rezepten wie Rhabarberlimonade oder Zitronenlimonade gibt es auch Rezepte, die einiges mehr hergeben. Zum Beispiel die “Sommerbeeren-Trauben” Limonade aus frischen Beeren und Weintrauben oder die “Kumquat-Caipirinha-Limonade” machen durch ihre Zutatenkombinationen einiges her.

Das zweite Kapitel heißt “Fassbrausen und Brausepulver”. Fassbrause ist quasi Sirup mit alkoholfreiem Bier. Brausepulver, so liest man, kann man auch gut zu Hause selber machen. Hier benutzt man die getrockneten Schalen von Bio Zitrusfrüchten sowie verschiedenen Kräuter, Rohrzucker sowie Natronpulver (letzteres sorgt für das Prickeln und Blubbern). Diese 16 Rezepte zeigen übersichtlich und in einfachen Zubereitungsschritten, wie man eine “Waldmeister-Fassbrause” aus frischem Waldmeister erstellt oder eine “Ingwer-Zitronengras-Fassbrause” zusammen mischt. Spannend finde ich auch die “Holunder-Pflaumen-” oder “Birnen-Ingwer-Fassbrause”.

Das letzte Kapitel "Spritzgetränke" ist etwas Alkohol-lastiger. Spritz-Drinks sorgen für ein leichtes Prickeln auf der Zunge und werden meist mit dem italienischen Kultgetränk Aperol Spritz zubereitet. Auch Hugo ist ein typisches Spritz-Getränk. Dieses Kapitel hält Rezepte für “Fliederblüten-Spritz”, “Rosa-Kirschblüten-Spritz”, einen “Hugo” oder “Granatapfel-Trauben-Spritz” bereit. Mein Highlight: Der “Brombeer-Cassis-Spritz”.

Nach den 4 Rezept-Kapiteln gibt es eine Doppelseite mit Etiketten zum kopieren. Diese können wir dann nach dem kopieren noch selbst bemalen und verzieren. Das Buch schließt mit einem A - Z Register ab.

Fazit: Das Buch beinhaltet nette Rezepte, die teilweise auch mit spannenden und ausgefallenen Zutaten wie beispielsweise Blüten zubereitet werden. Mich hat das Design und die Bilder des Buches nicht 100%ig überzeugt. Im Vergleich zu anderen Büchern wirkte dies eher altbacken. Die Qualität der Rezepte ist davon aber nicht betroffen. Das Buch kostet 16,99 Euro und ist im Februar 2016 im Thorbecke Verlag erschienen. Das Buch umfasst 120 Seiten.

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Eis genießen

Andreas Neubauer , Oliver Brachat
Fester Einband
Erschienen bei Hölker Verlag, 11.01.2016
ISBN 9783881170833
Genre: Sachbücher

Rezension:


Mein Freund hielt das Buch “Eis genießen: Verführerische Rezepte” in der Hand und sagte nach einem kurzen blättern durch das Buch im O-Ton “Ich weiß nicht, ich bin ja der Meinung, dass man Eis nicht selbst machen kann”

Mein Gedanke: “Challenge accepted”!



Schauen wir mal, was dieses Buch zu bieten hat und probieren wir den Herrn im Haus doch einmal davon zu überzeugen, dass man Eis doch selbstmachen kann. Wir haben (leider) keine Eismaschine und ich bin gespannt, ob wir in dem Buch auch schöne Dinge für uns finden werden, die wir ohne Eismaschine und Erfahrung herstellen können…



Das Vorwort beginnt mit den Worten “Hausgemachtes Eis schmeckt um Klassen besser als jede gekaufte Variante - versprochen” - dies ist ja schon einmal die perfekte Kampfansage zu meiner Challenge ;)

Weiter heißt es, dass das Buch eine Vielzahl von verschiedenen Kreationen bietet - ob Sorten wie Orange-Sauerrahm oder Spielereien wie Eis-Donuts oder Apfelstrudel-Eisriegel soll alles im Buch dabei sein. Die darauf folgenden Buchseiten stehen unter der Überschrift “Kleine Eistheorie”. Hier wird erst einmal der Unterschied zwischen cremigem und fruchtigem Eis erklärt. Später wird über die Konsistenz, die Hauptbestandteile und die Haltbarkeit und Aufbewahrung berichtet.



Bevor das erste Kapitel startet ist schon das erste Rezept - für selbstgemachte Eiswaffeln - abgedruckt. Eine gute Grundlage für selbstgemachte Eiskugeln :)



Das erste Kapitel heißt “Eiscreme & Sorbet”. Das Sorbet ist im Prinzip eine Sorte des Speiseeises. Während unser “normales” Speiseeis aus Milch und Sahne gemacht wird, wird Sorbet eigentlich ohne Milch oder Sahne zubereitet. Hier guckt man eher, dass neben Wasser, Eischnee und Zucker der Fruchtanteil bei einem Sorbet bei mindestens 25% liegt.

Gespannt war ich auf das erste Rezept: Himbeer-Kokos-Eis. Das klingt toll ist aber erst einmal für die Eismaschine gedacht. Das Nougateis - mein Favorit - kann man ohne Eismaschine machen und klingt auch nicht zu schwierig. Es folgen spannende Rezepte wie das grüne “Pistazien-Amaretto-Eis”, “Rosmarineis mit pochiertem Pfirsich”, “Mango-Passionsfrucht- Sorbet”. Neben weiteren Favoriten wie dem “Mokka-Kardamom-Eis” oder dem “Schokoeis mit Chili-Kirsch-Sorbet” gibt es auch ein Rezept für ein “Pfeffereis mit Kirschgrütze”

 

Das zweite Kapitel “Eis am Stiel” gefällt mir richtig gut! Hier genießt auch auf jeden Fall das Auge mit. Neben “Brombeer-Sauerrahm-Ice-Pops” oder “Aprikosen-Mascarpone-Paletas” zieht auch das “Sangriaeis am Zimtstiel” alle Augen auf sich. Als knifflig aber spannend empfinde ich das Rezept für “Gebackenes Bananeneis”!



Im Kapitel 3. geht es um “Eisparfait & -Konfekt”. Eisparfait nennt man auch Halbgefrorenes und dieses Eis ist bekannt dafür, dass es nicht in die Eismaschine muss. Eiskonfekt kennt quasi jeder aus dem Kino. Letzteres stelle ich mir etwas schwieriger in der Herstellung vor und bin auf die Rezepte gespannt. Das Kapitel startet mit einem spannenden Rezept für ein “Basilikum-Quark-Parfait mit Balsamicoerdbeeren” – Ob das wohl schmeckt? Es folgen Rezepte für “Eiskonfekt mit Karamellcreme”, “Mohneis-Soufflé mit Cassisfeigen” oder “Kürbiskern-Parfait mit Holunderbeerenkompott”. Dieses Kapitel beinhaltet insgesamt 8 Rezepte. Ich bin auf jeden Fall von der Auswahl der Rezepte begeistert.



“Eistorten & Spielereien” nennt sich das 4. Kapitel. Mit diesen Rezepten lässt sich ordentlich Eindruck bei Gästen schinden: “Konfetti-Eistorte”, “Tiramisu-Eistorte”, “Marmorgugelhupf” oder “Frozen Cheescake mit Passionsfrucht” sind knaller Torten. Spielereien fürs Auge sind auf jeden Fall die “Eis-Donuts” und die “Frozen Cupcakes”.



Seit dem Inhaltsverzeichnis bin ich schon die ganze Zeit auf das 5. Kapitel “Eiscocktails & Granites” gespannt. Auf der “Startseite” des Kapitels steht, dass Granité eine sorbethähnliche Süßspeise aus Italien ist. Durch die leicht körnige Konsistenz knirscht sie im Mund und bietet zudem eine echte Erfrischung und tollen Geschmack. Die Eiscocktails wie zum Beispiel der “Frozen Wodka Lemon” oder das “Blue Ice” sind sicherlich perfekt für den nächsten lauen Sommerabend mit Freunden auf dem Balkon. Diese Eiscocktails sind hochprozentig und erfrischend zugleich. Weitere Highlights sind auf jeden Fall für mich das “Pina-Colada- Granité” und der “geeiste Bananen-Milchshake” (mit etwas Kokoslikör). Zu jedem Rezept gibt es sehr schöne und professionelle Food-Fotos - diese wurden übrigens von Oliver Brachat gemacht. Die Rezepte wirken ordentlich und aufgeräumt. Die Schrift wirkt groß und man kann alles übersichtlich lesen. Unter der großen und immer anders aussehenden Überschrift folgt die Anzahl der Personen, auf die das Rezept ausgelegt ist. Auf der linken Seite stehen die Zutaten aufgelistet und vermerkt, was die Zubereitungs- und Gefrierzeit beträgt. Neben der Zutatenliste stehen die Zubereitungsschritte mit Nummerierungen auf der rechten Seite.



Das letzte Kapitel “Soßen & Toppings” ist quasi das i-Tüpfelchen. Warme Soße oder Grütze, frische Früchte oder ein paar Streusel machen ein Eis noch toller. Hier im letzten Kapitel bekommen wir die perfekten Rezepte dazu geliefert. Ob eine aromatische Fruchtsoße, süßes Basilikumpesto, hauchzarte Fruchtblätter oder viele verschiedene Grützen und Soßen. Göttlich!!! Von Mainstream wie die Vanillesoße bis hin zur Schoko-Whiskey-Soße für harte Männer ist alles dabei. Es folgt noch ein Rezept für knusprige Schoko-Kokos-Taler die man zum Eis reichen kann. Ganz zum Schluss gibt es noch ein paar Rezepte für das ideale Topping: Brioche-Croutons, Gewürzstreusel, Curry-Bananen-Aromazucker oder Karamellnüsse. <3 <3 <3



Das Buch schließt mit einem A - Z Register ab.



Fazit: Der Autor Andreas Neubauer hat hier gemeinsam mit dem Hölker Verlag ein klasse Buch auf die Beine gestellt! Für mich das Must-Have-Sommerbuch in diesem Jahr! Auch meinen Freund konnte ich inzwischen überzeugen. Eis ist ja so viel mehr als eine Kugel Vanille oder ein Wassereis! Nun muss der Sommer nur noch kommen um all die Leckereien zu testen. Für die Rezepte des ersten Kapitels “Eiscreme & Sorbet” benötigt man tatsächlich fast immer eine Eismaschine - die restlichen Kapitel kommen ohne aus.

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Superfood-Smoothies

Christian Guth , Burkhard Hickisch , Martina Dobrovicova
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 06.02.2016
ISBN 9783833850226
Genre: Sachbücher

Rezension:


Superfood ist gerade das aktuelle Trendthema.

Ich habe mir mal das Buch "SUPERFOOD SMOOTHIES - Vitalstoff-Power für mehr Energie" von Dr. med. Christian Guth, Burkhard Hickisch und Martina Kobrovicova angesehen.



Dieses Buch von GU ist eher ein Ratgeber, der umfassend Informiert und zudem noch viele Rezepte liefert. Die Auswahl der Autoren klingt vielversprechend: Dr. med. Christian Guth ist Arzt für Nervenheilkunde und Psychotherapeut, Burkhard Hickisch ist Autor und Vortragsredner. Es heißt, er sei „Grüne-Smoothies-Enthusiast“ der ersten Stunde und hat seit 2009 maßgeblich daran mitgewirkt, grüne Smoothies im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Guth und Hickisch haben schon öfter gemeinsam Bücher geschrieben. Für das Buch “SUPERFOOD SMOOTHIES” haben sie noch die Kräuterpädagogin und Ernährungsberaterin Martina Kobrovicova dazu geholt.



Das Buch beginnt noch vor dem Inhaltsverzeichnis mit den 5 goldenen Superfood-Smoothie Regeln. Diese findet man, wenn man das Cover aufklappt. Ein bisschen versteckt, aber das Inhaltsverzeichnis weist darauf hin!



Die ersten Seiten im Buch sollen Grundlagen vermitteln. So geht es als erstes darum, was  Superfood eigentlich genau heißt, warum es gerade in Smoothies so besonders und stärkend ist und worauf wir unbedingt beim Zubereiten achten müssen.



Ab Seite 12 folgen die Rezept-Kapitel. Diese sind in 3 Kategorien aufgeteilt:



Die Grünen

Die Gehaltvollen

Die Fruchtigen



Die Grünen - “Grüne Superfood-Smoothies sind keine klassischen grünen Smoothies, denn das Pflanzengrün mit seinem Chlorophyll ist hier lediglich eine Superfood-Zutat unter anderen. Als Ergänzung oder Variante jedoch können »Die Grünen« Abwechslung ins Glas bringen.”



Das Kapitel startet mit einer Doppelseite voller Informationen. Hier heißt es, dass grüne Smoothies durch Chlorophyll eine schnelle Wundheilung versprechen und noch viele weitere ungeahnte positive Effekte auf die Gesundheit haben. Es geht weiter mit einer Doppelseite, auf der diverse grüne Blätter abgedruckt sind. Hier erfahren wir, welche Blätter gut für uns sind, wie sie heißen und wie sie aussehen. Es heißt, dass die grünen Blätter die besten Lebensmittel sind, die wir haben. Eine solche Vitalstoffdichte soll es sonst nirgends geben. Es folgen Rezepte vom “Fitness-Smoothie” unter anderem mit Mangostückchen, Maulbeeren, Chiasamen, Hanfsamen und fürs (grüne) Auge Mangoldblätter und Spinat, einem Smoothie namens “Tomate mit Pfiff” mit Avocado, Basilikum und Pfeffer sowie einem “Il Sole Verde” mit grünen Blättern, Avocado und Weizengras.



Die Gehaltvollen - “Zubereitet mit sättigenden Zutaten wie Nüssen sind Superfood-Smoothies das ideale Mittagessen. Die Mini-Rohkost-Mahlzeit ist leicht verdaulich, liefert uns frische Energie und gibt uns Kraft für weitere Aktivitäten.”



Auch dieses Kapitel startet mit einer Doppelseite voll mit Informationen. Hier wird unter anderem erklärt, wie man Nüsse einweichen kann und dass man das Wasser davon am besten nicht mehr benutzen sollte. Auf der nächsten Seite folgt eine Vorstellung der kleinen Mini-Power-Bringer. Es werden Pistazien, Kokosnuss, Paranüsse, Pekannüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Mandeln und Cashewkerne vorgestellt und auf ihre Eigenschaften hingewiesen. Die nächste Doppelseite gilt den Samen, Keimen und Sprossen. Hier werden Chiasamen, Hanfsamen, Leinensamen und Sprossen aus Hülsenfrüchten, Getreide, Kresse und Senf genauer erklärt. In diesem Kapitel sprechen mich besonders die Rezepte für einen “Red Heart Beat”-Smoothie mit Chiasamen und Früchten, “dem Himmel so nah”-Smoothie mit Kirschen, Avocado und Kakao und der “Grundlos Glücklich”-Smoothie mit Hanf, Kokos und Maca an. Aber eigentlich finde ich alle 15 Drinks toll!



Die Fruchtigen - “Superfood-Smoothies sind als Zwischenmahlzeit ideal und ein wunderbarer Kaffee-Ersatz. Denn die Power-Getränke schmecken nicht nur lecker, sondern versorgen den Körper ganz nebenbei mit frischen Vitalstoffen und neuer Lebensenergie.”

Ich glaube mein Freund würde meckern, wenn ich ihm statt seines Kaffees einen fruchtigen Superfood-Smoothie vorsetzen würde - das werde ich am nächsten Wochenende mal testen!



In der Kapitel-Einleitung geht es hauptsächlich um Zucker und deren gesunden und ungesunden Arten. Es wird beschrieben welchen Zucker wir nicht verwenden sollen und das man Fruchtzucker sparsam einsetzen soll. Auch werden alternative Süßungsmittel aufgeführt. Auf den nächsten Seiten werden Aloe Vera, Granatapfel, Ingwer, Kurkuma, diverse Pulver wie Maca, Moringa und Baobab beschrieben und mit Foto abgedruckt. Eine kleine Reise in die Vielfalt des Superfoods!

Das Kapitel “Die Fruchtigen” ist das längste und umfasst 19 Rezepte wie den “After Work Chill”-Smoothie mit Beeren, Pfirsichen und Banane. Es folgen Smoothies wie “Sunrise In Fidschi” mit Gojibeeren, Kokosmus und Maca, “Lost In Temptation” mit Melone, Beeren und Pfirsichen und den “Frauen lieben ihn”-Smoothie mit Chia, Frauenmantel(blättern), Baobab und leckeren Erd- und Preiselbeeren.



Fürs Frühstück eignet sich sicherlich auch das “Stille Morgengebet” - einem Smoothie mit Möhren, Gojibeeren und Ingwer. Auf der Rezept-Seite findet man links immer die Anzahl der Personen, die den Drink trinken können, die Zubereitungs- und Einweichzeit sowie Informationen über Kalorien und andere spannende Werte. Darunter folgt die Zutatenliste.

Diese ist durch die Überschrift des Smoothies mit den Zubereitungsanweisungen getrennt.



Zum Ende des Buches gibt es das Register. Hier werden noch einmal alle Rezepte unter den jeweiligen Kapiteltiteln erfasst. Es erfolgt eine Auflistung der Rezepte anhand der Zutaten von A wie Acaibeere bis Z wie Zitrone. Im Anschluss folgt eine Auflistung der Lieblings-Superfoods im Überblick gefolgt von Bezugsadressen wo wir die Zutaten kaufen können.



Die letzten Seiten tragen die Überschrift “Superfood-Nährstoffe”. Hier bekommen wir noch einmal nützliche Informationen über Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Spurenelementen sowie auf dem aufgeschlagenen Cover 5 Facts über Wasser. Ganz zum Schluss gibt es noch eine spannende und informative Tabelle. Hier wird aufgelistet welche Phytonährstoffe welche Wirkung auf den Körper und Krankheiten haben und mit welchen Lebensmitteln wir diese aufnehmen können.



Fazit: Die 142 Seiten sind nicht nur eine reine Rezept-Sammlung, sondern es wird in diesem Buch sehr viel wert auf die Gesundheit und den Körper gelegt. Gerade die letzte Seite mit der Informationstabelle der Phytonährstoffe gibt mir das Gefühl, dass es ein wirkliches Informationsbuch mit Tiefe ist. Die Zutaten für die SUPERFOOD SMOOTHIES sind aber schon sehr speziell und nicht günstig, teilweise auch schwer zu beschaffen. Man wird erst einmal viel Geld ausgeben müssen, um Chlorella-Pulver, Yacon-Sirup, Rotalgen, rohe Kakaonibs, Frauenmantelblätter, Baobab-Pulver oder Bataviasalatblätter in seinem Vorratsschrank stehen zu haben.

Die Texte klingen sehr professionell und haben viel Informationsgehalt.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

detox, detox wasser, abnehmen, kuren, gesund

Detox Wasser - zum Kuren, Abnehmen und Wohlfühlen

Sonia Lucano
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 22.02.2016
ISBN 9783572082162
Genre: Sachbücher

Rezension:


Wenn man dieses Jahr sich die Neuerscheinungen der verschiedenen Verlage anguckt, fallen mir besonders zwei Themen auf: Street Food und Detox.

Mit dem letzteren Themen beschäftigt sich auch mein Bücherneueinzug: "Detox Wasser"



Ihr fragt euch jetzt Detox was? Detox bedeutet Entgiftung. Detox Wasser ist in diesem Fall einfach Leitungswasser mit frischen Früchten, Gemüse, Gewürzen oder Kräutern. Dies ist ein neuer Trend aus den USA und anscheinend eine Geschmackssensation. Neben der  erfrischenden soll es auch eine positive gesundheitliche Wirkung haben. Es fördert die Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper und liefert gleichzeitig Vitamine und Mineralien.

Wichtig bei Detox Wasser ist, dass man das Wasser mit seiner Einlage am besten über Nacht jedoch nicht länger als 24 Stunden ziehen lässt. Wenn man es zu lange ziehen lässt, zerfallen die Vitamine und das Obst oder Gemüse fängt an, sich zu zersetzen.  Der beste Ort zum ruhen ist der Kühlschrank, da durch die niedrige Temperatur und die Dunkelheit die Zersetzung der Vitalstoffe sehr langsam passiert.



Diese und noch weitere Informationen bieten die ersten Seiten im Buch. Es folgen im Anschluss 30 verschiedene und vielfältige kreative Vorschläge für Detoxkombinationen.



Besonders gut gefallen mir



Apfel + Limette

Sommerbeeren mit Minze

Ananas mit Thymian

Kirschen + Erdbeeren + Ingwer

Rhabarber + Birne + Erdbeeren mit Minze

Apfel mit Zimt



In diesem Buch gibt es keine Kapitel sondern 30 nette Ideen bzw. Rezepte, für die man wirklich wenig Zutaten braucht und die schnell gemacht sind.

Jedes Rezepte liefert direkt ein Foto des fertigen Drinks mit, wo man sich herrlich die verschiedenen Farbkombinationen angucken kann. Die Rezepte liefern immer auch Informationen, wie viel Flüssigkeit man am Ende hat, wie lange die Zubereitungszeit dauert und welchen Schwierigkeitsgrad (Stufe 1 bis 3) oder Kosten (€ bis €€€) anfallen. Die Zubereitungsanweisungen werden mit nummerierten Schritten beschrieben.



Fazit: Ein schönes, sommerliches Buch mit positivem Effekt. Durch die Zugabe von Früchten, Gemüse oder Kräutern/Gewürzen bekommt das sonst so langweilige Wasser etwas Geschmack und so trinkt man vielleicht mehr. Durch diese Art von Getränken kann man den Körper auch etwas entgiften.

Das Buch "Detox Wasser - zum Kuren, Abnehmen und Wohlfühlen: vitaminreich - aromatisch - biologisch" ist am 22. Februar 2016 im  Bassermann Inspiration Verlag erschienen. Das Buch kostet wenige 9,99 Euro und bietet wirklich nette und ausgefallene Detox Ideen. Die Bilder im Buch machen wahnsinnig Lust, auch so eine schöne Flasche gefüllt mit Wasser und bunten Akzenten auf dem Tisch stehen zu haben.

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Meine italienische Küche

Violante Guerrieri Gonzaga
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Tre Torri Verlag, 18.03.2016
ISBN 9783944628769
Genre: Sachbücher

Rezension:


Eine in Rom lebende Künstlerin und Fotografin, die die Leidenschaft für die “echte cucina italiana” gepackt hat und uns ihre Begeisterung für die Einfachheit einzigartiger Geschmackserlebnisse zeigen möchte hat im März 2016 gemeinsam mit dem Tre Torri Verlag ein 208-seitiges Werk geschaffen, welches ich euch heute gerne vorstellen möchte: “Meine italienische Küche” von Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga.

Die Autorin hat sich Ihren Traum von einer eigenen Kochschule verwirklicht und für unvergessliche Genusserlebnisse reisen inzwischen Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Und so entstand auch dieses Kochbuch, denn nachdem jemand aus dem Verlag einen Kochkurs bei ihr besucht hatte, war man so begeistert und sich einig, dass Violante ein eigenes Kochbuch veröffentlichen muss! Der Verlag sagt im Vorwort, dass hier ein außergewöhnliches Buch über eine wunderbare warmherzige und leidenschaftliche Gastgeberin entstanden ist die uns hier einfache, traditionelle und authentische Rezepte der italienischen Küche näherbringt.

Nach dem Vorwort folgt eine Einleitung der Autorin. Hier erzählt sie ein bisschen von ihrer Familie und, dass genusvolles Kochen schon beim Einkauf frischer und authentischer Produkte beginnt. Sie erzählt, dass einige der Fotos aus dem Buch auf dem Weingut ihrer Familie entstanden sind, ein bisschen über ihre Kochschule, die in ihrem eigenen Haus ist und ihre Leidenschaft für die Tischkultur. Hier verrät sie uns auch, dass sie ihre Teller und Tassen eigenhändig bemalt sind.

In ihrer Einleitung sagt Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga auch, dass ein klassisches italienisches Menü aus vier Gängen besteht. Genau diesem Schema folgt auch das Buch, denn die vier Kapitel sind nach den typischen vier Gängen eines italienischen Menüs benannt:



Antipasti
Primi Piatti
Secondi Piatti
Dolci

Das erste Rezept im Kapitel “Antipasti” ist wohl das aller bekannteste und ich würde auch mal sagen das einfachste: “Mozzarella mit Tomaten”.  Es folgen Rezepte für “Schinkenhörnchen mit Ricotta und Mozzarella” oder “geröstete Brotscheiben mit Tomaten in Olivenöl”, die wir als Bruschetta kennen. Im Laufe des Kapitels gibt es viele Bilder, die die Autorin zeigen, sowie Bilder einer selbstgemachten Tischdeko oder des Weinbergs der Familie. Des Weiteren gibt es Rezepte wie “Frittierte Ricotta Kugeln”,  “Ausgebackene Mozzarella Brote”, “Kleine Garnelen Souffles” oder ein Rezept für ein “Gemüse Gazpacho”.

Das zweite Kapitel "Primi Piatti" zeigt Rezepte einer “Kartoffelcremesuppe mit Schnittlauch”, “Pasta mit Auberginen und Tomaten”, “Farfalle mit Zitronensauce” sowie einem “Curry-Gratin” oder “Kürbisravioli mit Amaretti”. Mich hat hier besonders das Rezept für “Parmesan Gnocchi mit Bechamelsoße”; auf italienisch: Gnocchi alla parigina, begeistert.  Der Aufbau eines Rezeptes ist so, wie man es auch von anderen Büchern her kennt:

Oben die Überschritft in deutscher und italienischer Sprache. Darunter folgt links die Zutatenliste und die Angabe, für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Daneben, auf der rechten Buchseite, folgt der Zubereitungstext, der in einem Fließtext geschrieben wurde. Neben Nudeln gibt es hier auch Rezepte für “Schwarzen Reis mit Krabben und Gemüse” oder “Risotto mit Gorgonzola und Birnen”.



Das dritte Kapitel "Secondi Piatti" fällt etwas kleiner aus und besteht aus 13 Rezepten. Hier lernen wir, wie man einen “Lachs in Teriyakisauce”, einen “Hackbraten mit Senfsauce” zubereitet oder ein leckeres “Käse Souffles” zaubert. Die Texte sind sehr verständlich geschrieben und man kann den Inhalt gut verstehen.

Das letzte und wohl schönste Kapitel ist "Dolci"; zu deutsch : Süßwaren.

Das Kapitel beginnt mit einem “Schokoladenmousse in der Tasse”. Ein wahrer Klassiker! “Creme brulee” und “Panna cotta” sind weitere sehr bekannte Klassiker, die es in dieses Kapitel geschafft haben. Was ich vorher noch nicht kannte sind Desserts wie “Kastanienpüree mit Sahne”, “Ricotta-Krapfen” oder “Sables mit Himbeerkonfitüre”. Alles Rezepte die ich noch nicht kannte aber spannend und gut klingen. 
Zum Ende des Buches gibt es ein A - Z Rezeptregister auf einer Doppelseite.



Fazit: Das Buch ist im März 2016 im Tre Torri Verlag erschienen und umfasst 208 Seiten.

Das Buch kann man für 29,90 € unter der ISBN 978-3944628769 kaufen. Wie oben schon geschrieben, finde ich die Texte leicht zu verstehen und man kann den Zubereitungsanweisungen gut folgen. Die Rezepte und vor allem die Zutaten sind nicht zu außergewöhnlich sodass man auch keine Probleme hat alle Zutaten zu kaufen.

Bei manchen Gerichten, wie zum Beispiel dem Hackbraten, war ich überrascht ihn in diesem Buch zu finden. Auch dachte ich, dass Creme brulee ein eher französisches Gericht sei. Überrascht war ich auch, dass ich kein klassisches Tiramisu-Rezept im Buch gefunden habe. Es gibt hier lediglich ein Amarettini-Tiramisu. Alles in allem hätte ich ein paar mehr noch typischere und in Deutschland mehr unbekannte Rezepte erwartet. Trotz dass meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllt wurden, finde ich das Buch wirklich gut.

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Erdbeer, Pfirsich und Melone

Bérengère Abraham
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 08.02.2016
ISBN 9783799510325
Genre: Sachbücher

Rezension:


Erdbeer, Pfirsich und Melone sind tatsächlich die Früchte, die den Sommer für mich ausmachen. Der Thorbecke Verlag hat passend zum Sommer gemeinsam mit der Autorin Bérengère Abraham das Buch “Erdbeer, Pfirsich und Melone - Kochen und Backen mit Sommerfrüchten” veröffentlicht.




Das Buch hat ein niedliches Format mit den Maßen 19 x 20 cm.

Das Buch startet mit einem doppelseitigen Inhaltsverzeichnis. Hier können wir erkennen, dass das Buch nach einer Einführungsseite in drei verschiedene Rezept-Kapitel gegliedert ist.



Gelbes Steinobst

Rote und schwarze Früchte

Andere Früchte



Auf den ersten Blick erkennt man hier schon, dass die Rezepte sehr gemischt sind. Es gibt sowohl Back- als auch Kochrezepte.

Im kleinen Vorwort kann man aus dem Fließtext herauslesen, in welchem Monat man welche reifen Früchte essen kann.



Das Kapitel “Gelbes Steinobst” beginnt mit einem Rezept für “Hähnchen-Aprikosen-Spieße mit Honig”. Das Layout des Buches gefällt mir sehr gut: Ein Rezept erstreckt sich über eine ganze Doppelseite. Auf der einen Seite sieht man ein seitengroßes Foto; auf der anderen Seite das Rezept. Das Rezept wirkt durch seine große Schrift “aufgelockert”. Man sieht direkt für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Es folgt die Zutatenliste, die in einer schönen Schriftart abgedruckt ist. Darunter wird im Fließtext beschrieben, wie die Zubereitung abläuft. Es wird zudem angegeben, wie lange die Zubereitung dauert.

Es folgen vielseitige Rezepte wie ein saftiger Rührkuchen, eine Konfitüre, Knuspermüsli mit Kompott oder ein Carpaccio vom Wolfsbarsch mit Nektarinen und Limone. Auch eine süße Mini-Pizza mit Pfirsich und Johannisbeeren findet hier ihren Platz.



Das zweite Kapitel nennt sich “Rote und Schwarze Früchte” und startet mit einem spannenden Rezept mit “Frische Tomaten gefüllt mit zweierlei Erdbeeren und Frischkäse”. Tomaten und Erdbeeren in Kombination kann ich mir nicht so gut vorstellen, aber die Food-Fotos sehen auf jeden Fall richtig sommerlich aus. Ganz einfach scheint auch das Rezept für eine “Blätterteig-Tarte mit Erdbeeren, Himbeeren und Sahne” zu sein.

Es folgen Rezepte für eine “Salatmischung mit geräucherter Entenbrust und Himbeeren”, ein “Erdbeersorbet mit Baiser” und “Pistazien-Muffins mit Kirschen”.



Im letzten Kapitel - “Andere Früchte” -  gibt es viele Rezepte mit Feigen oder Honigmelonen.

Dieses Kapitel beinhaltet insgesamt 8 Rezepte. Meine Highlights: “Wassermelonensalat mit Feta und schwarzen Kalamata-Oliven” und der “Spanferkelbraten mit gebratenem Rhabarber”.


Fazit: Ich habe lange kein Kochbuch mehr gehabt, wo ich mir tatsächlich vorstellen könnte jedes Rezept nachzukochen. Die Rezepte sind wirklich einfach gehalten kommen mit wenig (und eigentlich keinen extravaganten) Zutaten aus. Die Bilder im Buch sehen fabelhaft aus und untersützen die Rezepte perfekt. Es gab kein Rezept, bei dem ich mir dachte, dass es zu viele Zutaten sind oder die Lebensmittel schwierig zu bekommen wären.

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365 Tage Grillen

Manuel Weyer
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 29.03.2016
ISBN 9783898835480
Genre: Sachbücher

Rezension:


Selten begeistern mich Bücher so sehr, dass ich mir vorstellen könnte eigentlich jedes Rezept daraus nachzumachen.

Jetzt hat genau das mal wieder ein Buch geschafft. Manuel Weyer hat mit dem ZS Verlag das Buch “365 Tage Grillen” herausgebracht. Seitdem wir umgezogen sind und einen Balkon mit viel Platz und einem großen Grill haben, ist das Buch für mich natürlich ideal. Das Cover wirkt ansprechend und ich habe direkt Lust bekommen, den Grill anzuschmeißen.

Dem Inhaltsverzeichnis können wir entnehmen, dass das Buch nach dem Vorwort erst einmal auf ein paar Basic-Seiten Grundwissen vermitteln möchte. Es folgen Rezepte unter dem Oberbegriff “Marinaden, Dips und Co”, die noch einmal in drei Rubriken unterteilt sind:

“Marinaden & Rubs”
“Mops & Lacke”
“Saucen & Dips”


Im Anschluss folgen die Rezepte rund ums Jahr. Auch hier findet eine Unterteilung in die Jahreszeiten

“Frühling”
“Sommer”
“Herbst”
“Winter”


statt.

Der Autor Manuel Weyer benutzt in seinem Vorwort schöne Worte. Er schreibt, dass das grillen nicht nur auf die warmen Sommermonate beschränkt ist sondern inzwischen 365 Tage im Jahr gegrillt wird. Weiter sagt er, dass es einen noch nie dagewesenen Facettenreichtum beim Grillen gibt und den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Alles was man in dem Ofen garen oder backen kann, kann man tatsächlich auch auf dem Grill zubereiten. Weyer möchte in diesem Buch Know-how und Rezepte weitergeben und weißt daraufhin, das grillen etwas geselliges ist und dazu genutzt werden soll mit Familie, Freunden oder Gästen etwas besonderes zu teilen und zu genießen.

Der Basic-Teil beginnt mit der Überschrift “Know-how rund ums Grillen”. Hier werden als erstes die verschiedenen Grillgeräte mit ihren Eigenschaften beschrieben und es wird erklärt für welchen Grilltyp sich welcher Grill (Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill) eignet. Laut Autor sollte der Grill aber auf jeden Fall einen Deckel haben, denn dann eignet er sich auch als Ofen-Ersatz. Im Anschluss folgen eine Auflistung an weiterem Zubehör, welches das Grillen erleichtern soll. Weiter wird erklärt, wie man die Temperatur im Grill regulieren kann und wie man darin räuchert.

Wer sich vorhin bei der Vorstellung der Kapitel gewundert hat, was Rubs, Mops und Lacke sind, wird nun auch aufgeklärt:

Rubs ist eine Trockenmarinade mit dem Vorteil, dass sie nicht tropft und somit keine Flammenbildung verursacht, wenn man sie auf den Grill legt.

Mops ist eine Nassmarinade die man während des Grillvorgangs einkocht und dann zum bestreichen des Grillguts verwendet.

Flüssigkeiten, die man auf dem Grill reduziert um damit das Grillgut zu bestreichen, welches vorab nicht eingelegt worden ist, nennt man Lacke. Lack wird beim Einkochen dickflüssiger und verleiht dem Fleisch so einen individuellen Geschmack.

Ab Seite 20 folgen die ersten Rezepte für Marinaden und Rubs.

Auf einer Doppelseite findet man 11 verschiedene Marinaden, die für circa ein Kilogramm Fisch oder Fleisch reichen. Auf diesen Seiten sind keine Fotos abgedruckt, sondern einfach nur die reinen Rezepte mit kurz gehaltenen Zutatenlisten und Zubereitungsanweisungen. Auch für Mops und Lacke und für Saucen und Dips gibt es jeweils eine Doppelseite mit 10 bzw. 12 Rezepten.

Es geht mit dem ersten richtigen Kapitel “Frühling” los. Wir finden hier 19 Rezepte, die so einiges her geben. Wir haben aus diesem Kapitel das Rezept von “Zweierlei gegrilltem Spargel” (Rezept siehe hier) probiert und waren begeistert. Dieses Kapitel beinhaltet aber auch Rezepte für ein “Risotto mit grünem Gemüse”, “marinierte Scampi-Spieße mit süß-saurem Gurkensalat”, “Thunfischsteak mit salade nicoise”. Ansprechend sind auch die “Stubenküken mit Barbecue-Rub” oder “Schweinebauch mit Honey Lemon Mob”. Ich kann gar nicht genug bekommen - auch das “US Roastbeef mit gefüllten Kartoffeln” oder die “gefüllten Lammkoteletts mit Tabouleh” machen mir richtig Hunger! Etwas ausgefallener oder morderner wird es bei den Rezepten für “Mini-Pizza-Spieße mit Erdbeer- Mandel-Belag” oder dem “süßen Sushi mit Tahiti Vanille Soße”.

Es folgt das zweite Kapitel “Sommer”. Das erste Rezept ist vegetarisch und heißt “Ur- Tomaten mit Tomaten-Ananas-Chutney”. Neben "Brezenknödel mit Tomatenvinaigrette" oder "Oliven-Focaccia mit gegrilltem Gemüse" gibt es ein Rezept für “Spicy Beans & Bacon mit Maisbrot”, “Sweet-Chili-Lachs von der Planke mit Heidelbeerlack” oder “Geräucherte Entenbrust a la Bellini”. Neben vielen Fischrezepten folgen einige Fleisch- und Burger-Rezepte. Für den süßen Gaumen gibt es zum Schluss des Kapitels eine “Pflaumen-Tarte”.

Das “Herbst“-Kapitel beinhaltet ein “Kürbissüppchen mit Riesengarnelen”, “Muscheleintopf vom Grill” oder für mich wieder etwas Leckeres: “Gegrillter Weißkrautsalat mit Cranberry- Vinaigrette”. Es folgt ein “Rote-Bete-Steckrüben-Auflauf” und Wildgerichte wie “Gegrillter Rehrücken mit buntem Blumenkohl” und “Hirschrückenkoteletts mit Punschlack und Pastinaken”. Alle Gerichte haben immer kleine Symbole unter der Überschrift stehen. Beim Wildgericht zum Beispiel ist ein kleiner Hirsch zu sehen. Es gibt aber auch ein Schwein-, Fisch-, Eintopf-, Früchte- und Radieschen Symbol. Eine Legende gibt es allerdings nicht - dies muss man mit Menschenverstand verstehen ;) Im Herbst Kapitel gefallen mir auch besonders die Rezepte für den “Chocolate-Cheese-Cake” und die “Gefüllte Bratbirnen mit Haselnussbaiser”.

Das letzte Kapitel “Winter” ist jetzt nicht mehr so mein Fall - es beinhaltet viel Gemüse wie “Gegrillte Lauchspieße mit Kräuterflakes” oder “Rote-Bete-Apfel-Salat mit Mandel-Vinaigrette mein Highlight in diesem Kapitel ist das “Teriyaki-Chicken-Sate mit scharfen Reisbällchen” oder die “Nougat-Rum-Tarte mit Vanillebaiser”.  Das letzte Kapitel scheint wenig fleischlastig zu sein...

Das Buch schließt mit einem Register ab, in dem noch einmal alle Rezepte der einzelnen Kapitel von A bis Z aufgelistet sind.

Fazit: Mich hat das Buch aus dem ZS Verlag sehr begeistert! Das Buch beinhaltet zwar auch viele Fischgerichte - wo inzwischen jeder weiß, dass ich nicht so auf Fisch stehe, aber die anderen Rezepte machen es einfach wieder gut! Das Buch hat 184 Seiten und wurde am 29. März 2016 veröffentlicht. Die tollen Fotos sind übrigens von Matthias Neubauer.

Nun kann ich nur sagen: Auf die Plätze - an den Grill - und viel Spaß beim Testen, Grillen und Genießen.

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backbuch, backen, chalwa heig, südwest verlag

Bunte Gugl-Welt-Set

Chalwa Heigl
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 14.03.2016
ISBN 9783517094632
Genre: Sachbücher

Rezension:


Etwas neues vom kleinen Guglhupf!

Am 14. März 2016 ist das neue DERGUGL Buch erschienen!

Unter dem Namen “Bunte Gugl-Welt-Set: Süße Backideen für die Kleinen und Großen” gibt es ein niedliches kleines 64-seitiges Büchlein mit tollen Rezepten.

"Alle guten Dinge sind 5" so werden wir von Chalwa Heigl im Vorwort des Buches begrüßt. Dieses Buch beherbergt viele köstliche, fantastische und witzige Ideen die Chalwa gemeinsam mit ihrer Backfreundin Kim entwickelt hat. Sie wirbt mit fröhlichen Farben, unwiderstehlichem Duft, feinem Geschmack sowie herrlich kühlen, heißen, bunten, flüssigen und klebrigen Ideen.

Im Vorwort offenbart die Autoren auch, dass es ihr letztes Gugl-Backbuch sein wird und nennt es das Abschlussfeuerwerk. Sie möchte sich neuen Rezepten und Ideen widmen und hat das Unternehmen DERGUGL in andere Hände gegeben.

Schauen wir uns das besagte Abschlussfeuerwerk einmal genauer an:

Nach dem Vorwort folgt eine Einführung, wie man Marzipan oder Schokolade in die Tattoo-Form - so nennt die Autorin die mitgelieferte Schablone - füllt, aushärten lässt und wie man sie dann heile wieder aus der Form bekommt. Es folgt ein wahnsinns Bild von einem Regenbogen Gugl-Geburtstagskuchen. Dieser besteht aus 125 kleinen Gugln in neun verschiedenen Farben - ein Meisterwerk!

Im Anschluss folgen die normalen Rezept Kapitel:

Gugl-Deko-Fun: Dieses Kapitel ist besonders für Kinder geeignet. Die mitgelieferte Tattoo-Schablone kommt besonders in diesem Kapitel zum Einsatz. Die köstlichen kleinen Dinge werden mit den niedlichen Figuren aus Schokolade oder Marzipan bestückt. Besonders das Rezept für Peanut-Butter-Schoko-Gugl ist herzlichst. Auf einem Schokoladen-Haselnuss -Erdnussbutter-Gugl folgt eine dünne Karamellsoßenschicht, ein Stückchen Banane und ein süßer - aus Schokolade gemachter - Teddykopf.

Motto-Gugl: Ich glaube dieses Kapitel toppt das vorherige. Neben Prinzessinnen- und Froschkönig-Gugl gibt es bunte Monstergugl oder Fußball-Gugl.

Cookie-Gugl: Hier hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Ihre eigene Original-Cookie-Gugl-Kollektion. Sie vereint hier alle klassischen Cookiezutaten wie Schokoladenstückchen oder Plombenzieher aus Karamell. Mein Highlight: Gespenster-Cookie-Gugl aus Oreo-Keksen <3

Gugl hoch zwei: Kommen wir schon zum letzten Kapitel - meinem persönlichen Lieblingskapitel - mit Rezepten für Eis-Gugl, die man wunderbar in Vanillemilch kippen kann, gefolgt von Marshmallow- und Sauren Gummi-Gugl. Richtig farbenfroh geht es bei den Gugl-Eis-Pops weiter. Diese bestehen aus Himbeeren-, Mango- und Kiwi-Eispüre und werden dank Eisstäbchen zum leckeren kühlen Snack im Sommer.

Zum Ende des Buches gibt es eine leere Seite, auf der man sein eigenes Gugl Rezept notieren kann, sowie ein Rezept-Register auf dem alle 27 Rezepte zu sehen sind.

Fazit: Ein niedliches kleines Buch, was das Herz ein wenig höher schlagen lässt - und das nicht nur für Kinder sondern auch für große Leute. Nicht nur, dass die kleinen Gugl toll aussehen, die Rezepte können auch was! Hier werden tolle geschmacksintensive Zutaten verwendet, die ein gutes Geschmackserlebnis bieten. Das Set mit Buch und Gießform kostet 14,99 €. Mein Tipp: Unbedingt nachmachen und viel Spaß beim Verschenken oder selber naschen.

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mittagessen, beziehungskrise, kuchen, frühstück, vegetarisch

Mampf: Ein Jahr, ein Paar, ein Topf

Anna König , Holger Wenzl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 27.02.2016
ISBN 9783455378207
Genre: Sachbücher

Rezension:


Auf einmal ging ein Bild durch Instagram und Facebook – ein Buchcover mit dem Titel “Mampf: Ein Jahr, ein Paar, ein Topf”. Das Interesse war geweckt und jeder fragte sich “Was ist das wohl für ein Buch?! Ist es jetzt eher ein Taschenbuch oder ein Kochbuch…”. Ich habe einen Blick ins Buch gewagt und erzähle euch heute etwas darüber.

Für mich ist es ein Kochbuch mit Anekdoten und vielen Rezepten für die Tasche… ja, das wird es wohl sein.

Auf dem Buchcover bekommt man noch die Informationen, dass Anna König und Holger Wenzl die Autoren des Buches sind. Sie nennen sich im Internet Fritze und Fratze und bloggen auf derultimativekochblog.com. 

 Der Klappentext beschreibt das Buch eigentlich am aller besten:

“Mit 101 Rezepten aus aller Welt – mal vegetarisch, mal vegan, mal glutenfrei, immer mit Obst und Gemüse der Saison – führen Anna König und Holger Wenzl kulinarisch durch das Jahr. Serviert werden außerdem Anekdoten über das Zusammenleben.”

Ein neues Kapitel beginnt immer auf der rechten Buchseite mit Angabe des Monats – dabei ein Bild von Fritze und/oder Fratze in lustigen Posen.

Auf der linken Buchseite davor bekommen wir eine kleine Übersicht welche Produkte aktuell in dem Kapitelmonat Saison haben. Dieses wird unterteilt in Freilandware großes Angebot, Freilandware kleines Angebot sowie Lagerware.

Darunter folgt eine Auflistung der Rezepte, die wir in diesem Kapitel finden werden.

Das 1. Kapitel “Januar” beginnt mit einem “Tagebucheintrag” von Fratze. Sie schreibt am 1. Januar um 6 Uhr dass sie (mit Konfetti im Haar) aufwacht und sich wie überfahren fühlt und den Mann neben sich nicht erkennt -> natürlich ironisch. Um 9 Uhr werden die Gedanken klarer und das Kopfweh und die Übelkeit größer. Wir erfahren, dass der Mann neben ihr Fritze ist und sie mit ihm seit 8 Jahren zusammen ist. Seit einem Jahr leben sie gemeinsam in London. Um 12 Uhr wird auch Fritze wach. Um 12:30 Uhr schreibt Fratze, dass sie Kaffee riecht und geklapper hört – Fritze scheint in der Küche zu sein. 45 Minuten später gibt es das 1. Frühstück in diesem Jahr im Bett. Es gibt “Brot mit Guacamole, Lachs & Rührei” mit einem “Kater-Saft” aus Grapefruit, Äpfeln, Karotten, Sellerie und Ingwer.

Beide Rezepte werden gemeinsam auf einem Bild abgedruckt.

Blättert man auf die nächste Seite, erscheint das Datum des 5. Januars. Nach einem – ja, bleiben wir mal bei Tagebucheintrag – ist das Rezept namens “Die ultimative rote Linsensuppe” abgedruckt. Die Fotos zu den Rezepten sind oft sehr simpel gehalten aber ansprechend.

Mein liebster Tag ist der 8. Februar. Ich zitiere:
„FRATZE
Boah. Heute habe ich ECHT keinen guten Tag. Alles nervt mich kolossal. Und als hätte ich nicht schon genug zu tun mit meinem unsteten Innenleben… was macht mein Freund? Also: Ich habe einen prächtigen Pizzateig gemacht, mit stundenlangem Gehenlassen und Pipapo. Dann übernimmt dieser Horst von Freund das Zepter. Und.. ahhh… ich bekomme schon wieder Aggressionen. Er rollt den Teig aus, belegt ihn dick und fett auf dem Küchentisch. Dann, beim Transferieren auf das Backblech, reißt der Teig und alles ist ´ne Pampe. Wie kann man so dämlich sein? Jeder Säugling weiß doch, dass man Pizzen AUF dem Blech belegt. Ich habe daraufhin so reagiert, als hätte er den Zweiten Weltkrieg angezettelt und alles, auch die zweite Pizzakugel und ALLES, ALLES, ALLES andere in den Müll geschmissen und ein wenig geschrien. Jetzt bin ich fürchterlich traurig.
 
FRITZE
Heute ist einer dieser Fratze-Tage, die lieber unerwähnt bleiben sollten. Ich werde sie jetzt mal eine Stunde ausmotzen lassen und in der Zwischenzeit Pizzen von der Pizzeria und eine schöne Flasche Wein holen. Das Gute an meiner Fratze ist in all ihrer Absurdität, dass alles schnell wieder im Lot ist.
 
FRITZE & FRATZE
Wir haben uns wieder recht gerne und essen Pizza …“

Hach, diese Mischung aus Perfektionismus und Ungeduld gepaart mit vielen Hochs und Tiefs und verschiedenen Launen aber dennoch die schnelle Begeisterungsfähigkeit – ich kenne es nur zu gut 😉

Nach dem Februar Kapitel folgen März, April und der Mai. Überall gibt es lustige Geschichten, Anekdoten aus dem Zusammenleben und viele Rezepte.

 
Im Juni Kapitel gibt es beispielsweise folgende Rezepte:

Tajine mit Huhn, Oliven und Zitronen
Regenbogen-Sommerrollen & Erdnussaucen
Grüne Spargelquiche
Wassermelone mit Feta & Minze
Grünes Fisch-Curry
Salat mit Rinderfilet, Kartoffeln & Radieschen
Ginger-Todu-Stir-Fry
Super-Smoothie
Mangold-Walnuss-Pasta
 
An jedem Rezepte steht immer dabei, ob es vegan, vegetarisch, mit Fleisch oder Fisch & Meeresfrüchten oder sogar Glutenfrei ist. An manchen Rezepten ist auch vermerkt, aus welchen Ländern sie stammen. Am Anfang des Buches gibt es dafür eine Legende auf der die Symbole für vegan, vegetarisch etc. stehen und insgesamt 23 Länder mit Flagge und Name abgedruckt sind.

Die Kapitel ziehen sich so durch (keine negative Wertung!!!).

Das Dezember-Kapitel ist sehr mit und durch Weihnachten geprägt. Es gibt Dodi´s Festmenü. Nach dem Dezember folgt noch ein kurzes “Januar 2”-Kapitel. Im gewöhnten und geliebten Fritze und Fratze-Humor lesen wir genau den Tagebucheintrag von vor einem Jahr den Fratze damals geschrieben hat. Fritze benutzt genau diesen Text und ändert in aus der Sicht von ihm um. Dieses Jahr startet mit unglaublich leckeren “Buchweizenpancakes mit Bacon & Ahornsirup”.

Zum Ende des Buches folgt ein bisschen Werbung für ihren Blog und eine kurze Danke-Seite.

Das Register am Ende des Buches ist in die Kategorien Frühstück, Kleine Mahlzeiten, Hauptspeisen, Suppe, Salat, Süss und Getränke eingeteilt und listet die passenden Rezepte dazu auf.

Fazit: Ein spannendes Buch!!! Vom Aufbau erinnert es etwas an Nigel Slater der diesen Januar bis Dezember Stil auch führt. Fritze und Fratze scheinen lustige Menschen mit gutem Geschmack zu sein. Danke für dieses lustige Buch voll mit leckeren Rezepten.

“Mampf: Ein Jahr, ein Paar, ein Topf” ist am 27. Februar 2016 erschienen. Die beiden Autoren Anna König und Holger Wenzl haben hier ein individuelles und persönliches Buch geschrieben. Sie haben keine Scheu sich zum Horst zu machen, sind authentisch und mit viel Witz und Charm bei der Sache. Das Buch kostet 16 € und ist im Atlantik Verlag erschienen. Es beinhaltet 101 Rezepte auf 256 Seiten.

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Nähen mit Snappap

Ella Hartmann
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Christophorus Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783841064219
Genre: Sachbücher

Rezension:


Der Christophorus-Verlag ist ja schon bekannt für seine schönen kleinen Bastelbücher. Heute möchte ich euch das Buch “Nähen mit Snappap: Das ultimative Kreativpapier!” vorstellen. Noch nie etwas von Snappap gehört? Das ist spezielles Papier in Lederoptik – eine vegane Produktneuheit sie waschbar und umweltfreundlich ist. In Amerika wird das Produkt auch unter KraftTex bekannt.

Die Autorin, Ella Hartmann, vom Blog www.ringelmiez.de erklärt im Vorwort, dass wir Snappap im Prinzip alle schon kennen denn es ist meist bei Jeans als Markenlabel am hinteren Hosenbund angebracht Das Produkt eignet sich eigentlich für alles: zum nähen, sticken, kleben, plotten, färben und vielem mehr. Auf den ersten 6 Seiten im Buch wird erst einmal ein wenig Materialkunde getrieben und über die Verarbeitung aufgeklärt. Wir bekommen eine Einführung ins Material und lernen den Snappap-Stoff besser kennen.Es wird gezeigt, wie man damit nähen kann und wie man das Papier versäubert, bestickt, bestempelt, beklebt, bedruckt oder wie man ihn prägen kann.

Im Anschluss an den Einleitungsteil bietet das Buch insgesamt 20 kreative Bastelprojekte mit dem spannenden Papier “Snappap”.

Meine drei Favoriten:

Platz 3: Handy Ladestation
Platz 2: Camera Straps
Platz 1: Der Hipster Bag

 

Den eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich mit Snappap selbst Schmuck machen sowie Taschen oder Dekoartikel herstellen.
Für jedes Projekt gibt es eine kurze Einleitung. Es wird beschrieben, welches Material man benötigt und wie das Papier zugeschnitten werden muss. Im Anschluss folgt im Fließtext die Anleitung wie man das Projekt genau umsetzt. Jedes Projekt hat ein seitengroßes Foto mit dem Endprodukt abgedruckt.
Zum Ende des Buches gibt es 7 Seiten mit den Bastelvorlagen der vorherigen Seiten.

Fazit: Das Buch mit seinen 80 Seiten kostet 14,99 € und beschäftigt sich gerade mit dem absolut Trendthema Snappap. Die Ideen, was man mit diesem Papier so alles anstellen kann finde ich gut. Man muss zugeben, dass die Projekte nicht super innovativ und neu sind aber für Anfänger und für die ersten Bastelerfahrungen finde ich dieses Buch sehr hilfreich! Das in dem Buch noch Vorlagen und Schablonen abgedruckt sind finde ich hilfreich.

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Pasta-Werkstatt

Markus Holzer
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 11.02.2016
ISBN 9783440146286
Genre: Sachbücher

Rezension:


Nudeln ist eines der Lieblingsgerichte der deutschen. Aber habt ihr schon einmal selbst Pasta hergestellt? Ich nicht und stelle es mir auch eher schwierig vor, da ich auch die Küchengeräte zur Herstellung nicht besitze. Im Buch “Pasta Werkstatt – Mit Werkzeug aus dem Baumarkt Pasta selber machen” von Markus Holzer soll uns gezeigt werden, wie man Pasta selbst herstellen kann. Eins aber vorweg: So richtig ohne Pastamaschine kommen wir hier leider aber nicht immer aus.

 
Das Buch gliedert sich in die Kapitel

Meine Pasta Werkstatt, in dem Holzer erklärt, wie er zu dieser besonderen Form der Pastaherstellung gekommen ist und welche Werkzeuge benötigt werden.

Kurze Pasta, wo keine Pastamaschine benötigt wird und die Nudelsorten “Trofie”, “Cavatelli”, Orecchiette” und “Gnocci” hergestellt und gekocht werden.

Lange Pasta, wo Teig aus der Nudelmaschine zu “Spaghetti alla Chitarra”, “Tagliolini”, und “Tagliatelle” verarbeitet wird.

Eckige Pasta, wo Teig aus der Nudelmaschine mithilfe von einem Winkel in Rechtecke geschnitten und dann in “Farfalle”, “Garganelli”, “Tortellini” und “Fagottini” weiterverarbeitet wird.

Runde Pasta, wo Teig aus der Nudelmaschine zu “Lasagnette”, “Offene Ravioli” und “Pralinen” verarbeitet werden.

Gefüllte Pasta, wo “Eckicke Ravioli”, “Gefüllte Farfalle” und “Runde Ravioli” mithilfe von Nudelmaschine und anderem Werkzeug hergestellt werden.

Ofen-Pasta, wo Nudelmaschine, Zollstock, Spachtel, Spritzflasche und Spritzbeutel zur Herrstellung von “Cannelloni-Schnecken”, “Chiocciole” und “Cannelloni” verwendet werden und Süsse Pasta, wo 4 Rezepte für außergewöhnlichere Nudel-Kombinationen zu finden sind.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Doppelseite mit dem Titel “Bauanleitung”. Auf der linken Seite findet sich ein “Grundbauplan”, in dem Schritte erläutert sind, die für jede Nudelsorte des Kapitels durchzuführen sind – und auf der rechten Seite finden sich dann 3-4 mögliche Varianten, den Teig fertigzustellen. Das Kapitel “Runde Pasta” beispielsweise hat einen sehr kurzen Grundbauplan: “Pastatig mit der Nudelmaschine zu einer langen, 1 mm dünnen Teigplatte ausrollen. Kartoffelteig mit dem Rollholz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen. Unter “Feinverarbeitung” finden wir rechts dann die letzten Schritte für unter anderem offene Ravioli: “Mit der großen Öffnung des Rohrverbindungsstücks (8 – 10 cm Ø) Kreise aus der Teigplatte ausstechen.”

Im Anschluss an den Bauplan für die einzelnen Pastasorten des Kapitels folgen dann einige Rezepte, die mit den beschriebenen Nudeln zubereiten kann. Im Kapitel “Runde Pasta” finden sich hier zum Beispiel sehr gut aussehende “Kartoffel-Pralinen”. Hier werden die selbstgemachten “Pralinen”-Nudeln mit Spargel-Bärlauch-Füllung zubereitet und mit frischen Blüten serviert. Das Ergebnis sieht wirklich toll aus!

Fazit: Insgesamt bin ich irgendwie nicht wirklich Fan von Markus Holzer und seiner Art Nudeln zuzubereiten geworden. Das Buch verspricht auf den ersten Blick ohne Nudelmaschine auszukommen und Nudeln auf eine extravagante Art und Weise – also mit Werkzeug aus dem Baumatkt – herzustellen. So richtig innovative Ideen konnte ich aber nicht finden – den Teig mit Zollstock und Winkel auszumessen finde ich nicht unbedingt hilfreich und ich würde nicht einsehen, mir für diese Zwecke diese Sachen aus dem Baumarkt zu besorgen… Auch die Rückseite eines Schraubenziehers zu nehmen, um Nudeln einzudrücken finde ich umständlicher als einfach die Rückseite eines Schälmessers oder etwas anderes zu nehmen.

Optisch ist das Buch allerdings ein richtiges Highlight. Die Bilder haben echten Werkstatt-Charme und sind wirklich gut inszeniert. Die Fotos der fertigen Nudelgerichte machen auch wirklich Lust, direkt reinzuhauen und die Nudeln zu genießen, nur schade dass sie erst noch zubereitet werden müssen 😉

Das Buch ist im Februar 2016 im KOSMOS Verlag erschienen. Für glatte 25 Euro bekommt man auf insgesamt 160 Seiten viele Informationen und schöne Bilder.

Ich bin davon ausgegangen, in diesem Buch alle Rezepte komplett ohne Nudelmaschine herstellen zu können. Dies war leider nicht der Fall und im Großen und ganzen konnte es uns einfach nicht überzeugen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

whiskey, whisky

Whisk(e)y

Franz Brandl
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Südwest, 27.08.2007
ISBN 9783517083353
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich trinke sehr gerne guten Whisky. Aus diesem Grund war es nur eine Frage der Zeit, wann ich mir meine erste "Whisky-Bibel" zulege.  Eines Abends kam dann meine Freundin mit einem für den Anfang schon recht ordentlichen 5€-Exemplar nach Hause, indem ich schon einiges über die Whiskyherstellung, die verschiedenen Geschmacks- und Farbnoten und verschiedenen Marken gelernt habe.
Irgendwie hat mich das Buch aber nicht überzeugt. Der Fokus bei dem Buch lag stark auf Scotch; nur einige Marken wurden wirklich ausführlich erläutert. Als immer passionierterer Whiskytrinker habe ich mich deshalb umso stärker gefreut, als ich die Möglichkeit bekam, ein Rezensionsexemplar von "Franz Brandl - Whisk(e)y" zu bekommen und meinen ersten Gastbeitrag auf diesem Blog zu diesem Buch zu veröffentlichen.


Auch das Buch Whisk(e)y von Franz Brandl zollt dem Scotch eine besondere Bedeutung zu.  Neben Irish, American und Canadian Whiskey, die jeweils mit einem Kapitel vertreten sind, gibt es zwei Kapitel mit Scotch Whisky: das erste Kapitel trägt den Titel "Scotch Malt Whisky" und das zweite Kapitel "Scotch Blended Whisky". Zusätzlich gibt es noch zwei Kapitel, die sich mit Whiskylikören und Whiskycocktails beschäftigen. Zu den zwei letzteren Kapiteln kann ich allerdings kaum Auskunft geben, da ich meinen Whisky in der Regel pur genieße.

Das Kapitel "Scotch Malt Whisky" ist der eigentliche Einstieg in das Buch. Zunächst wird der Begriff "Whisky", genauer: seine Herkunft und Bedeutung erklärt: Whisky kommt nämlich vom gälischen Namen "uisge beatha" und bedeutet so viel wie "Wasser des Lebens", welches in Schottland im Jahre 1494 als erstes schriftlich (in diesem Falle auf Latein) erwähnt wurde. "uisge beatha" wurde dann im Laufe der Zeit über "uiskie" auf "Whisky" vereinfacht. Die ersten Dokumente lassen auch vermuten, dass in Schottland schon immer Gerstenmalz die Grundzutat des Whiskys war und somit hier schon immer Malt Whisky gebrannt wurde.
In der Einleitung zu diesem Kapitel wird zudem ausführlich beschrieben, wie die Herstellung des schottischen Whiskys abläuft - vom Mälzen bis hin zur Reifung in Eichenfässern und dem anschließenden Blending bzw. Vatting. Beim Blending bzw. Vatting wird der Whisky vom "Masterblender" einer Distillerie so aus verschiedenen Whiskys verschiedener Fässer zusammengemischt, dass "die aktuelle Charge so ausfällt wie die vorherige und alle vorangegangenen". Das ist mit Sicherheit die schwierigste Aufgabe während der Whiskyherstellug.

Einige Fragen werden in diesem Kapitel noch erläutert: Was ist eigentlich ein Single Malt? Was ist ein Blended Malt? Was heißt torfen von Whisky? Alles in allem super gut geschriebene und sehr informative 8 Seiten im DIN A5- Format.

Danach geht es dann mit der schottischen Markenkunde los: von A wie Aberfeldy, einer Marke, von denen die Whiskys „12 Years" und "21 Years" in diesem Buch vorgestellt werden und deren Whiskeys vom Stil her "sehr kräftig, ölig und fruchtig" sind, bis T wie Tullibardine ("geschmeidig, süßlich und leicht fruchtig, ein feiner Aperitif-Malt") werden einige Whiskys und die Geschichte ihrer Brennereien aufgelistet. Jede Brennerei wird auf 1-2 Seiten textuell beschrieben und ihre Whiskys mit Bild vorgestellt. Bekannte Brennereien wie Glenfiddich und Talisker werden natürlich auf verdienten 2 Seiten vorgestellt, mir eher unbekannte Distillerien wie Bladnoch kommen mit einer Seite aus.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Blended Whiskys. Blended Whiskys sind gemischte Abfüllungen von dem leichteren Grain Whisky und Malt Whisky. Grain Whisky ist Whisky, der aus anderen Grundzutaten destilliert werden kann: ungemälzte Gerste oder z. B. Weizen. Zudem ist das Destillierverfahren ein anderes: anstelle des Pot-Still Verfahrens, bei dem der Whisky mehrfach
destilliert wird, wird das Destillat in einem kontinuierlichen Destillationsprozess schneller auf einen höheren Alkoholgehalt gebracht. Damit ist der Grain allerdings auch etwas leichter als Malt Whisky, der in mehreren Brennphasen ein stärkeres Aroma bekommt. Franz Brandl ergänzt in dieser Einleitung, dass Grain häufig als "Whisky zweiter Wahl" abgetan wird, da er gemeinhin als billig produzierte Alternative zum Single Malt abgetan wird. Dies ist laut Brandl nicht so, da auch für Grain
Whisky in Schottland die gleichen strengen Regeln wie für den Malt gelten – in der "Scotch Whisky Order" ist der Grain dem Malt nämlich gleichgestellt.
Anschließend werden Whiskys wie Ballentine's, Chivas Regal, Grants und Johnnie Walker vorgestellt.

Das Kapitel „Irish Whisky“ beginnt wie die vorangegangenen Kapitel auch mit einer Einleitung. Hier wird erzählt, dass der irische Whiskey früher (in den Jahren 1600 - 1800) sehr gefragt war, zwischenzeitlich die Nachfrage allerdings dramatisch abstürzte, bis 1966 nur noch vier aktive Brennereien übrig blieben. Erst seit den 1980er Jahren kämpfen die irischen Whiskeys wieder um eine Daseinsberechtigung neben den Scotchs.  Bekannte Irish Whiskeys sind Jameson, Killbeggan und Tullamore Dew, die hier auch jeweils beschrieben werden.

American Whisky bekommt im nächsten Kapitel eine Erklärung. Unter dem Titel "Mehrheit für den Mais" wird erzählt, dass die europäischen Einwanderer in Amerika den ihnen bekannten Whiskey einfach den örtlichen Gegebenheiten angepasst haben und so Mais anstelle von Gerste als Grundzutat verwendet haben.
Bekannte Whiskeys aus diesem Kapitel:
- Jim Beam
- Jack Dainel's
- Wild Turkey
- Woodford Reserve

In Kanada werden häufig Roggen zu Blended Whiskey verarbeitet. Heutzutage gibt es hier zehn Brennereien, wobei im Buch nur sechs Whiskeys beschrieben sind – und mir sagt nur der Canadian Club etwas.

Anschließend folgt das Kapitel „Whiskeys aus aller Welt“, in dem auch die japanischen Whiskeys benannt werden. Japan hat in den letzten Jahren viel Whiskeyherstellung gelernt und produziert scheinbar inzwischen Top Whiskeys die man mal probieren sollte.

Es folgen die Kapitel „Whiskyliköre“ und „Whiskycocktails“. Im Kapitel Whiskycocktails befindet sich beispielsweise ein Rezept für einen Manhattan, der aus 4cl Canadian Whiskey, 2 cl Vermouth Rosen, 2 Spritzern Angostura und einer Cocktailkirsche gemixt wird. Auch Irish Coffee und Whisky Sour werden hier beschrieben.

Fazit: Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es liegt gut in der Hand und lädt zum stundenlangen Stöbern auf der Couch ein. Man kann es nutzen, um den nächsten Whiskykauf abzuwägen, um beim nächsten Gespräch mit den Kumpels etwas Klugscheißen zu können oder einfach um sich im Thema seines Lieblingsgetränks weiterzubilden.

Die Texte sind allerdings leider nicht immer super leicht zu verstehen. Gerade nach dem 3. Whisky könnte es schwer werden, dem roten Faden in den Texten zu folgen. Ohne Vorkenntnisse in Bezug auf Malts, Grains und Stillverfahren finde ich es etwas schwierig ohne Zuhilfenahme des Internets die feinen Unterschiede zwischen einigen Whiskysorten zu verstehen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

häkeln, selbstgemacht, backen, kreatives, nähen

Zuhause selbst gemacht

epipa
Fester Einband: 196 Seiten
Erschienen bei Edition Michael Fischer, 06.11.2014
ISBN 9783863552237
Genre: Sonstiges

Rezension:


Das ich den Verlag Edition Michael Fischer toll finde ist nichts Neues. Der Verlag hat im November 2014 ein Buch herausgebracht, in dem gleich mehrere kreative Sachen und Trends der letzten Jahre zusammengeführt wurden. Mit dem Buch „Zuhause selbst gemacht: Kreativprojekte aus Küche, Wollkorb und Nähkästchen“ bekommen wir interessante Anregungen fürs Kochen und Backen, Nähen, Stricken, Häkeln und Sticken.

Das Buch soll inspirieren und das Zuhause ein bisschen schöner machen. Dazu gibt es Im Buch 56 kreative Ideen in acht verschiedenen Kapiteln:
– In der Natur
– Naschkatzen zu Tisch
– Dekorativ und nützlich
– Köstliches aus der Speisekammer
– Abenteuerzeit
– Zur Ruhe kommen
– Rein und Fein
– Wenn Kinder und Feen feiern

Im Vorwort des Buches erzählt die Autorin Sascia vom Blog „epipa“ dass sie mit Mann, 3 Kindern sowie Hühnern, Hasen, Katzen und einem Hund in einem Haus mit Garten und Walnussbaum auf dem Land lebt. Die Autorin nimmt uns mit uns zeigt uns in diesem Buch ihr Leben mit Tieren und Handarbeit.
Bevor es mit dem ersten Kapitel losgeht, werden noch die wichtigsten Materialien bzw. Werkzeuge erklärt. Es heißt zwar, dass man nicht viel mehr braucht als in jedem normalen Haushalt zu finden ist, aber die Autorin listet dennoch ein paar wichtige Dinge auf, die man zur Hand haben sollte. Die Auflistung und Erklärungen sind unterteilt in Küche, Häkeln, Nähen und Basteln.

Das Kapitel „In der Natur“ beinhaltet viele Ideen für ein Picknick. Ob Proviant in Form von Zitronenlimonade, Aprikosen-Chutney fürs Brötchen/Baguette und Afrel-Rosinen-Muffins oder fürs passende Ambiente und die Bequemlichkeit: einen selbstgenähten Picknick-Quilt. Hier bekommt man definitiv ein paar nette Tipps für ein tolles Picknick in der Natur.

Das Kapitel „Naschkatzen zu Tisch“ beinhaltet ein Waffelrezept und Dekoanleitungen, wie man den Tisch nett dekorieren und das Essen optisch aufwerten kann. Es gibt Rezepte für Apfel-Cranberry-Cookies oder die weltbeste Zwetschgenmarmelade. Weiter wird gezeigt, wie man ein Körbchen aus Häkeldecken bastelt. Sehr ansprechend ist auch das Rezept für die kleine Schokoladentorte *hmmmh*.


Im Kapitel „Dekorativ und nützlich“ gibt es 6 Projekte, deren Schwerpunkt dieses Mal beim Basteln und Nähen liegt. Es gibt Nähanleitungen für Wimpelketten oder ein Rollmäppchen für Stifte und es wird zum Beispiel gezeigt, wie man einen Einkaufskorb für den Wochenmarkt häkelt.
Jedes Projekt – ob gebastelt oder genäht – wird sehr ausführlich beschrieben. Es gibt eine ausführliche Einleitung, es wird übersichtlich dargestellt, welches Material und welches Zubehör benötigt wird und wie man bei der Herstellung vorgehen muss. Oft gibt es auch noch Tipps der Autorin dazu.
Das Kapitel „Köstliches aus der Speisekammer“ zeigt Rezepte für getrocknete oder frittierte Apfelringe. Um diese Sachen nett verpackt und individuell dekoriert zu verschenken, gibt es auch eine Anleitung, wie man sich Stempel schnitzen kann. Es folgen noch 5 weitere Rezepte, die mit Lebensmittel aus der Speisekammer zubereitet werden können.

Das nächste Kapitel „Abenteuerzeit“ beginnt mit einer schönen Familiengeschichte der Autorin. Sie erzählt, wie sie mit der ganzen Familie den ersten Frühlingsausflug nach dem Winter unternommen hat. Dafür hat sie sich für ihre Thermoskanne einen Überzug gehäkelt, Zauberpflaster gebastelt und Zauberzucker hergerstellt. Dieses Kapitel ist für mich persönlich das schwächste aber wer kleinere Kinder hat, mag hier sicherlich gefallen daran finden.


Das 6. Kapitel heißt „Zur Ruhe kommen“. Die Autorin findet Ruhe darin, Bücher zu lesen und möchte dieses Gefühl auch an ihre Kinder weitergeben. Als Näh-Projekt in diesem Kapitel erwartet uns eine Anleitung, wie man eine Rotkäppchendecke näht. Dies wird sehr ausführlich auf 8 Seiten im Buch erklärt. Es gibt insgesamt 13 Schritte die jeweils mit Text und Bild erklärt wurden. Zum Genießen bei der Ruhe gehören auch Honig-Cookies und ganz viel Stoff und Wolle fürs Nähen und Häkeln.

Das Kapitel „Rein und Fein“ zeigt viele Stick- und Häkel, Näh- und Heimwerkeranleitungen.
Das letzte Kapitel „Wenn Kinder und Feen feiern“ finde ich auch sehr schön. Hier gibt es Tipps und Ideen für das nächste Gartenfest mit der Familie, Freunden oder Nachbarn. Ob Papierlampions, Platzsetzs, oder die Erinnerung an ein altes Kinderspiel. Dieses Kapitel macht unheimlich Lust gleich eine ganze schar Leute einzuladen und ein bisschen zu feiern.


Fazit: Das Buch „Zuhause selbst gemacht: Kreativprojekte aus Küche, Wollkorb und Nähkästchen“ aus dem Verlag Edition Michael Fischer wurde im November 2014 veröffentlicht. Das Buch umfasst 196 Seiten und kostet 24,99 Euro.
Dieses Buch ist kein klassisches Koch- oder Backbuch, aber auch kein reines Handarbeitsbuch. Es vereint einfach alle schönen und kreativen Hobbys und bietet in diesem Buch 56 kreative Ideen zum Nachmachen an. Dieses Buch eignet sich perfekt für Familien mit kleinen Kindern.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Die Keine-Zeit-zu-Kochen-Küche

Laura Herring
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 25.01.2016
ISBN 9783831029495
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wenn man mich aktuell nach einer Buchempfehlung fragt, bekommt man im Moment immer dieses Buch genannt: "Die keine-Zeit-zu-kochen- Küche". Die Autorin Laura Herring hat zusammen mit dem DK Verlag das Buch "Die keine-Zeit-zu-kochen- Küche" mit 100 blitzschnellen Rezepten von Frühstück bis Feierabend herausgebracht. Das Buch scheint beim ersten durchblättern eine Mischung aus durchgestylten Rezeptseiten mit nett skizzierten Produktbildern zu sein die uns das Gefühl für Lebensmittel und Produktkombinationen näher bringen möchte.

Das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass unter dem Kapitel "Die schnelle Küche" noch keine Rezepte abgedruckt sind sondern man eine kleine Einführung in die Grundaustattung der Küche sowie Tipps fürs clevere einkaufen bekommt. Es folgt ein Crashkurs zur Küchentechnik und 20 Zeitspartipps.

Im Anschluss folgen die Rezepte-Kapitel: "Frühstück & Brunch auf die Schnelle", "Lunch für ganz eilige", "Essen am Ende des Tages", "Essen für Freunde - ohne Stress" sowie "Süßes in Kürze".

Das Vorwort klingt zu schön um wahr zu sein. Hier schreibt die Autorin, dass uns in diesem Buch eine vielzahl an leckeren Rezepten, anregenden Ideen und genialen Tipps zum zeitsparen erwarten. Wir sollen uns vom Pizzataxi und Fertiggerichten verabschieden denn die Rezepte im Buch sind für den Koch-ohne-Zeit geplant. Es gibt zu jedem Rezept ein Ablaufschema. Dieses zeigt die wichtigsten Schritte auf einem Blick. Bei den Rezepten im Buch werden in der Regel frische Zutaten verwendet um einen wunderbaren Geschmack zu erzielen. Das Vorwort verspricht auf jeden Fall, dass wir eine ganze Reihe an einfachen aber dennoch abwechslungsreichen Rezepten präsentiert bekommen.

Wie oben schon kurz angeschnitten, bietet das erste Kapitel "Die schnelle Küche" viele Praxistipps. Wir erfahren auf einer Doppelseite, welche Grundausstattung unsere Küche haben sollte. Neben den 15 wichtigsten Küchenhilfen, die hier mit einer kleinen Skizze und einer kurzen Erklärung abgedruckt sind, gibt es einen kleinen Text der uns sensiibilisiert und berichtet, wie man zeit sparen kann, Die nächsten zwei Doppelseiten verraten uns, welche Grundzutaten laut Autorin immer im Haus sein sollten. Die Auflistung ist unterteilt in haltbare Grundzutaten und Lebensmittel aus dem Kühl- sowie Gefrierfach. Im Crashkurs Küchentechnik lernen wir, wie man schnell und dennoch perfekt eine Zwiebel würfelt, Paprikaschoten schneidet, eine Avocado viertelt oder Kräuter, Knoblauch oder Chilischoten hackt. Es gibt hierbei kleine gemalte Bilder die es genau zeigen. Auf der letzten Doppelseite des Kapitels bekommen wir 20 Zeitspartipps aufgelistet. Dort wird zum Beispiel gesagt, dass man Fleisch und Gemüse klein schneiden soll, damit es schneller gart. Man findet hier natürlich auch bekannte Tipps wie zum Beispiel dass man ein Rezept erst komplett durchlesen sollte bevor man mit der Zubereitung beginnt. Dies macht Sinn damit man keine unerwarteten Zubereitungsschritte auf einmal vor sich hat und so in Panik gerät. Ein bisschen Jamie Oliver steckt auch drin: Ganz am Anfang den Wasserkocher anstellen oder alles auf großen Platten anrichten, die später in die Mitte des Tisches gestellt werden. Dies spart Warte- und Anrichtungszeit. Und sich von einem großen Teller in der Mitte zu bedienen fördert das Gemeinschaftsgefühl.

Wir starten mit dem ersten Kapitel: "Frühstück & Brunch auf die Schnelle”. Das erste Rezept ist ein sommerlicher Obstsalat. Man weiß garnicht wo man als erstes hinschauen soll. Unter der Überschrift folgt eine kurze Rezeptbeschreibung in der für das erfrischende Zitronen-Minze-Dressing geworben wird. Darunter steht die Personenzahl, für wie viele Personen das Gericht ausgelegt ist sowie die komplette Zubereitungszeit. "Der Plan" zeigt die einzelnen Schritte, was erledigt werden muss. Diese Schritte werden unten auf der Rezeptseite noch einmal genauer erläutert. Darunter gibt es noch einen Tipp der Autorin, welche Früchte man lieber aus einem Obstsalat rauslassen sollte. Am rechten Rand gibt es die Auflistung der Zutaten. Alle Zutaten sind wieder mit einer kleinen Produktskizze abgebildet. Blättert man weiter, findet man auf der nächsten Doppelseite ein Smoothies-Rad. Hier haben wir ein Rad voller Zutatenvorschlägen die in 5 Kategorien aufgeteilt sind und aus denen man sich seinen Smoothie nach Geschmack selbst zusammen stellen soll. Im Anschluss lernen wir, wie man sich das perfekte Porridge zubereitet. Auf einer Seite gibt es neben dem Grundrezept 6 verschiedene Toppings. Die Seite daneben präsentiert uns 6 Rezepte für Haferflocken. Diese werden in einem Einmachglas mit Geschmacksspendern nach Wahl über Nacht in den Kühlschrank gestellt um zu quellen und um morgens besonders schnell in den Tag zu starten. Ich bin jetzt schon begeistert von der Aufmachung des Buches. Es sind dezent fotografierte Rezeptfotos abgedruckt. Manche Rezepte haben aber auch einfach nur eine Skizze die sehr modern und locker wirkt. Im Frühstückskapitel folgen noch Rezepte für Zitronen-Mohn-Muffins, Buttermilich Pfannkuchen inkl. einer Vielzahl an Varianten sowie das Rezept samt Servieranleitung fürs perfekte Omelett.

Das zweite Kapitel "Lunch für ganz eilige" beinhaltet eine große Auswahl an Rezepten mit Toasts, Baguettes und Brötchen.

Wir bekommen eine Sandwich-Auswahl präsentiert sowie Anregungen für gefüllte Pitataschen. Ebenso findet man in diesem Kapitel viele Suppenregezpte: Süßkartoffelsuppe, eine Sommer-Erbsensuppe mit Minze & Quinoa, eine Parmesansuppe.

Eine fabelhafte und bunte Seite leitet die Salate ein. Hier wird wieder schön skizziert, was für Möglichkeiten man hat, Salat im Glas anzurichten; das Dressingrad auf der nächsten Seite lässt uns unser persönliches Lieblingsdressing mit 4 Bestandteilen zubereiten. Eine Spezial-Doppelseite im Buch setzt sich mit DO-IT-YOURSELF-Sushi auseinander. Die letzten beiden Seiten im Kapitel zeigen uns noch, was man aus älterem Hähnchenfleisch, Brot, Reis oder Kartoffeln noch zaubern kann/wie man eine optimale Resteverwertung nutzt.

Das dritte Rezept-Kapitel "Essen am Ende des Tages" startet mit Salat. Dieses mal sind die Salate mit warmen Toppings, wie zum Beispiel Hähnchenbrustfilet, versehen. Es folgt ein Rezept für ein selbstpaniertes Hähnchenschnitzel, Beef-Burger, Thai-Frikadellen mit Erdnuss-Sauce sowie Dan-Dan Nudeln. Eintöpfe, selbstgemachte Pestos, schnelle Salsas und der perfekte Pizzateig werden in kurzen Rezepten - teils mit Schritt-für-Schritt Anleitungen erklärt.

Im Kapitel "Essen für Freunde - ohne Stress" lernen wir eine Vielzahl von blitzschnellen Dips und die perfekte Zusammenstellung für eine Käseplatte. Unter der Überschrift “Bruschetta-Bar” findet man einige Rezepte für knusprige und toll belegte Bruschetta-Scheiben oder Rezepte für Mini-Quiches. Auch ein Hit mit Freunden: Spieße. Spieße eignen sich perfekt um diverses Gemüse (gemeinsam mit Fleisch) aufzuspießen. Jeder hat hier die Wahl und kann nur das aufspießen, was er auch wirklich mag. Vollendet wird das Kapitel für mich mit dem “Saucen-Medley” - einer Übersicht mit 8 sehr verschiedenen Saucen.

Kommen wir nun schon zum letzten Kapitel: "Süsses in Kürze". Das Kapitel startet mit frischen Orangen mit Karamell & Passionsfrucht, gefolgt von Rezepten wie bunte Beeren mit weißer Schokosauce, warmer Obstkompott. Besonders die Seite mit den Shakes & Floats (Limonade mit Eis oder Sorbet) haben mich hier überzeugt und ich freue mich schon auf den Sommer um diese Sachen zu testen. Nach einigen Kuchen-Rezepten endet das Buch mit einem sechsseitigen A - Z Register sowie einer groben Gliederung der Rezepte.

Fazit: Ich bin wahnsinnig begeistert von diesem Buch und finde es immer wieder spannend darin zu blättern und verschiedene Lebensmittelkombinationen kennen zu lernen. Die Zeichnungen im Buch geben dem ganzen eine gewisse Leichtigkeit und die Rezepte sind wirklich einfach/leicht gemacht aber machen was her und sind auch für Essen mit Gästen geeignet. Die angegebenen Zeitangaben für die Zubereitung mancher Gerichte halte ich für nicht machbar. Ich habe bei vielen Gerichten das Gefühl, dass mein Freund da länger für bräuchte. Man muss auch erwähnen, dass die Autorin in einigen Rezepten eine Küchenmaschine zum verarbeiten von Zutaten benutzt - das geht einfach schneller aber hierdurch kommen auch die schnellen Zubereitungszeiten zu stande.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

italien, lecker, italienische küche, christian henze, viele bilder

A Tavola!

Christian Henze
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Südwest, 09.03.2015
ISBN 9783517093192
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich habe euch vor einiger Zeit ja schon einmal ein Buch von Christian Henze vorgestellt und war damals schon von ihm und seinem Buch "Keine Angst, ich will nur kochen" begeistert. Er schafft es bodenständige Gerichte mit einfachen Zutaten zu kochen und andere Leute zu motivieren und mit seiner Kochlust anzustecken. 
Vor einem Jahr erschien das Buch "A Tavola!: Die echte Cucina Italiana für zu Hause". 

Dieses Buch ist in 7 Kapitel aufgeteilt: 
- Antipasti
- Pasta
- Pizza
- Verdure
- Pesce
- Carne
- Dolci

Bevor es aber mit den italienischen Rezepten losgeht, erzählt Henze uns von seiner persönlichen Cucina Italiana. Ihm war wichtig zu zeigen, dass man nicht erst nach Italien fahren muss um gut italienisch essen zu können. Die Bilder von Henze in diesem Buch - sowohl seine “privaten” Bilder als auch die Food Bilder - sind alle hier in Deutschland gemacht worden um zu zeigen, dass man sich Italien auch nach Hause holen kann. Er hat bewusst darauf verzichtet Klischeebilder wie mit der Vespa durch enge italienische Gassen zu fahren oder eine italienische “Mamma” zu treffen abzudrucken.

Henze ist es wichtig noch einmal zu erwähnen, dass seine Rezepte in der Regel schnell, einfach und ehrlich sind und auch in kleinen Küchen und ohne viel Equipment nachzukochen sind. Nach einer kleinen Einführung, wie das Buch aufgebaut ist, gibt Henze uns noch eines mit auf den Weg: "Hab Sonne im Herzen, dann habt ihr sie auch auf dem Teller und auf dem Tisch."

Das erste Kapitel “Antipasti” bietet 9 Rezepte von leckeren Vorspeisen bis zu kleinen Suppen. Die ersten 4 Seiten in dem Kapitel sind reine Fotocollagen und zeigen den Autor in angenehmer und entspannter Atmosphäre mit Freunden beim Fotoshooting für dieses Buch.
Das erste Kapitel startet mit einem Rezept für eine Tomatensuppe mit Mozzarella und Basilikum gefolgt von Thunfischtatar mit Chili und Rucola und einem schaumigen Parmesansüppchen mit grünem Pesto.

Im zweiten Kapitel “Pasta” gibt's Penne mit Honig-Gorgonzolasoße oder ein klassisches Rezept  für Spaghetti Carbonara . Das dritte Kapitel “Pizza” zeigt als allererstes einmal ein Grundrezept für einen Pizzateig danach folgen die einzelnen Rezepte. Es gibt eine Kartoffel-Pizza mit Thunfisch, eine weiße Lachspizza mit Mascarpone und Sardellen, kleine Minipizzen mit 4 Käsesorten und besonders lecker aussehend: Pizzabrot mit Knoblauch und Dip.
Als nächstes folgt das Kapitel “Verdure”, zu deutsch: Gemüse. Es gibt gefüllte Zucchini mit Kartoffeln und Taleggio oder Gorgonzola-Gnocci mit Kopfsalatcreme.
Das Kapitel “Pesce”, zu deutsch: Fisch, bietet spannende Rezepte für Sommerfischpäckchen mit Rucolasoße, Lachsspieße mit Zitronenkartoffeln oder gegrilltes Fischfilet mit Kartoffelpüree Toskana.

Wem bisher das Fleisch fehlte kann sich nun im 5 Kapitel “Carne” freuen. Hier gibt es Rezepte für Schweinekotelett mit mediterranen Bratkartoffeln, Hähnchen Saltimbocca mit Zitronenkartoffeln oder Schweinefilet mit Zitrone und Tomaten-Auberginen-Gemüse.

Das letzte Kapitel “Dolci” bedeutet Süßwaren. Zum Schluss wird es also noch einmal süß. Das Kapitel startet mit einem Rezept für Mandel-Tiramisu gefolgt von Stracciatella-Creme mit Himbeeren oder ein traditionsreiches Panna Cotta mit Lavendel und Pistazien.

In diesem Kapitel findet man auch ein Rezept für einen geeisten Espresso mit Milchschaum. Das Buch schließt mit einem wunderbaren Rezept für Pinienkern-Crepes mit Ricottacreme und Himbeeren ab.

Zum Ende des Buches gibt's ein Register, welches auch nach den einzelnen Kapiteln geordnet ist sowie einer Seite voller Danksagungen.

Fazit: Ich als Fan der italienischen Küche bin total begeistert! Die Rezepte kommen mit normalen Zutaten aus und die Texte lassen sich wie immer super lesen. Beim Rezept steht immer dabei, für wie viele Personen es ausgelegt ist und wie lange die Zubereitungszeit dauert. Das Buch mit seinen 176 Seiten wurde am 9. März 2015 im Südwest Verlag veröffentlicht und kostet 22,99 €.

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Indisch kochen - 120 Rezepte

Anjali Pathak , ,
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Südwest, 02.11.2015
ISBN 9783517094236
Genre: Sachbücher

Rezension:


Mit Indien assoziiere ich immer Curry, wobei die indische Küche eigentlich von den unterschiedlichsten Gewürzen geprägt ist, die man kreativ und vielfältig einsetzen kann.

Anjali Pathak hat gemeinsam mit dem Südwest Verlag im November 2015 das Buch "Indisch kochen" herausgebracht, welches ich als das perfekte Einsteigerbuch in die indische Küche sehe. Die Rezepte im Buch sind vielseitig und einfach beschrieben. Nach dem ersten Durchblättern des Buches bin ich voller Tatandrang die Rezepte nach zu kochen.


Das Buch enthält folgende Rezept-Kapitel:

- Kleine Gerichte
- Hauptgerichte
- Wohlfühlfaktor
- Gemüse satt
- Grillsommer auf Indisch
- Kleine Extras
- Süß und würzig
- Cocktailzeit

Vor den Rezept-Kapiteln gibt es eine Einführung der Autorin in der sie verrät, dass sie durch ihre Familie schon mit dem Kochen aufgewachsen ist. Sie lernte von ihrer Großmutter den Umgang mit Lebensmitteln und verbrachte in den Ferien viel Zeit im Familienunternehmen und arbeitete fleißig mit. Anjali erzählt in der Einleitung, dass es auch außerhalb des Familienunternehmens zu Hause viele Gesprächsthemen gab, die sich ums Essen drehten. So lernte die Autorin zum Beispiel auch sehr früh mit vielen Gewürzen umzugehen und wurde auf verschiedenste Aromen sensibilisiert.

Das erste Kapitel beinhaltet viele "kleine Gerichte" wie zum Beispiel Pakoras mit Möhre, Zwiebel und Spinat (dies kann ein wenig mit unseren Reibekuchen verglichen werden) oder gegrillte Baby Auberginen, würzige Chicken Wings oder Papri chaat. Die Autorin verrät, dass man “chaat” viele Rezepte des indischen Street Foods nennt. Bei Papri chaat handelt es sich in diesem Fall um kleine Blätterteigscheiben, die mit frischem Belag wie Joghurt und einem Chutney belegt wird. Inmitten des Kapitels gibt es eine kleine Bildergalerie mit alten Fotos von der Familie und dem Familiengeschäft. Es folgt ein fünfseitiger Bericht über Gewürze.

Es folgt das zweite Kapitel “Hauptgerichte”. Dort gibt es als allererstes ein Rezept für eine sanft gegarte Lammkeule, die wirklich bombastisch aussieht! Jedes Rezept beinhaltet Angaben, für wie viele Personen das Rezept ausgelegt und wie lange die Zubereitungs- und Garzeit ist. Jedes Rezept hat eine Zutatenliste, sowie einen Fließtext der die Zubereitungsanweisungen in kleinen Absätzen gliedert. Zudem gibt es an der Seite immer einen kleinen Einführungstext, in dem erläutert wird, wie die Autorin das Rezept nutzt oder was sie an dem Gericht besonders toll findet. In diesem Kapitel gibt es noch eine Doppelseite mit Lebensmitteln, die man im Vorratsschrank haben sollte.

Das dritte Kapitel heißt “Wohlfühlfaktor”. Diese Rezepte werden mit reichlich Gemüse serviert und wirken gesünder als die fleischlastigen Kapitel davor. Es gibt unter anderem folgende Rezepte: Quinoa mit Möhre und Limette, grüner Bohnensalat mit geröstetem Fenchel, Knoblauch und Minze, Salat aus gegrillten Auberginen mit Kichererbsen und Tamarinde.

Die Sonderseiten aus diesem Kapitel beschäftigen sich mit dem Thema Chilischoten.


Das vierte Kapitel “Gemüse satt” startet mit dem Rezept Kürbis mit Feta, Tomate und Minze nach Balti-Art. Hier wird der Kürbis als Schale genutzt und der Feta gemeinsam mit Tomate , Spinat und Minze im Ofen darin gegrillt und im Anschluss serviert. Es folgen Rezepte für  gegrillte Paprikaschoten, rauchig-würzige Kartoffeln und würzige Bohnen-Burger.

Aus dem Kapitel “Grillsommer auf indisch” gefallen mir am besten die feurigen Frikadellen, die glasierten Frühkartoffeln,  Lamm-Kebab mit Kräutern, geröstete Maiskolben und die Räucher-Rippchen. Zum Ende es Kapitels gibt es noch 5 verschiedene Gewürzmischungen / Gewürzpasten, die sich zum Grillen eignen.


Rezepte für glasierte Kümmel-Möhren, Röstkartoffeln mit Kreuzkümmel oder ein Naan-Brot mit Safran und Honig findet man im Kapitel “kleine Extras”

Das letzte Kapitel mit Rezepten zum Essen heißt “süß und würzig”. Hier gibt es wunderbare Mini-Tarte-Tatin mit Apfel und gewürztem Karamell, Mini- Zimt-Muffins mit Ahornsahne, Kokos-Ingwer-Käsekuchen oder besonders toll aromatisierten Früchten mit Safrancreme.

Das allerletzte Kapitel heißt “Cocktailzeit”. Hier bekommen wir insgesamt 11 Drinks - vom Lassi, Bellini, Martini bis hin zum Mojito und alles mit spezieller indischer Note.

Nach dem Register gibt es noch einige Informationen über die Autorin Anjali Pathak und einer Danke-Seite.

Fazit: Dies ist mein erstes Buch der Länderküche - in diesem Fall der indischen Küche. Das Buch hat mich auf jeden Fall überzeugt! Die Rezepte sind nicht all zu schwer und nicht zu außergewöhnlich und ich kann mir sehr gut vorstellen, einiges davon nachzukochen

Im Buch verteilt gibt es immer mal Küchenbasics. So erfahren wir dort, etwas über geeignete Küchengeräte, den Vorratsschrank, magischen Chillischoten oder clevere Küchentricks. Ebenso gibt es viele Familienfotos oder Fotos vom Familienbetrieb mit einigen Erklärungen. Das Buch bereitet optimal auf die indische Küche vor und kostet 24,99 €.

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Limonaden, Eistees & Fassbrausen

Kirsten Schiekiera
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 15.03.2016
ISBN 9783868514353
Genre: Sachbücher

Rezension:


Passend zum Sommer stelle ich euch eine der Neuerscheinungen der Stiftung Warentest vor. Das Buch “Limonaden, Eistees & Fassbrausen: 100 % handgemachte Erfrischung” strahlt vom Titel schon Sommer-Feeling aus.

Ich sehe mich nach unserem Umzug schon auf meinem neuen Balkon mit einem eiskalten und leckeren Drink in der Hand sitzen. Sollten euch Anregungen für Drinks fehlen, kann ich euch das Buch “Limonaden, Eistees & Fassbrausen: 100 % handgemachte Erfrischung”  empfehlen.

Insgesamt ist dieses Buch in 7 Rezept-Kategorien unterteilt:

Klassische Limonaden
Prickelndes mit Hefekulturen
Fassbrausen
Eistee
Exotische Limonaden
Energy Drinks
Wasser deluxe

Bevor es aber mit den Kapiteln los geht, gibt es am Anfang des Buches einige Seiten in denen wir lernen, Erfrischungsgetränke selbst herzustellen. Das Buch beginnt mit den Sätzen: "Aller Anfang ist einfach: Nur aus Zitronensaft, Zucker und sprudelndem Wasser kann jeder eine erfrischende Limonade mischen. Wer Neugier und etwas Zeit mitbringt, kann mit ein wenig Übung überraschende und ungewöhnliche Erfrischungsgetränke zaubern."

Die ersten acht Seiten berichten ein bisschen über die Geschichte von Softdrinks und bieten uns eine Einführung und einen kleinen Überblick über die einzelnen Kapitel. Um das Kapitel "Prickelndes mit Hefekulturen" besser zu verstehen, wird hier zum Beispiel erklärt, wie man Hefekulturen ansetzt. Auf den ersten Seiten werden auch bedeutende Symbole erklärt. So steht bei den Rezepten zum Beispiel dabei, ob sie viele Kalorien oder Zucker enthalten oder ob sie schnell zubereitet werden können, ob sie sich für Kinder eignen, ob das Rezept Koffein enthält und dadurch wach macht oder ob der Drink viele Vitamine und Nährstoffe enthält. Zum Ende des Kapitels wird noch einmal ausführlich auf nützliche Küchengeräte eingegangen.

Das erste Kapitel “Klassische Limonaden” beginnt mit einem kurzen Einleitungstext. Hier wird geschrieben, das selbstgemachte Limonade ein naturreiner Genuss ist. An warmen und sonnigen Sommertagen sind kühle, fruchtige und prickelnde Limonade genau das Richtige. Auf einer Doppelseite wird am Anfang des Kapitels noch kurz erklärt, wie man Aroma oder Kohlensäure ins Getränk bringt.

Das Kapitel “Klassische Limonaden” beinhaltet 16 Rezepte von der klassischen Zitronenlimonade, einer Erdbeer-Limetten-Limo, einem Himbeer-Basilikum-Spritz bis hin zu einer schnellen Maracuja - Limonade.

Zudem gibt es ein Interview mit Sebastian Weichbrodt. Er ist gelernter Koch und hat sich eigentlich auf Marmeladen und verschiedene Sirups spezialisiert. Er beantwortet in diesem Kapitel 5 an ihn gestellte Fragen.


Ein sanftes schäumen im Glas ein leichtes Kribbeln auf der Zunge - Getränke die ihre Kohlensäure selbst produzieren findet man im zweiten Kapitel "Hefekulturen". In diesem Kapitel braucht man ein bisschen Geduld denn das Aroma von Früchten und Kräutern und die Hefekulturen brauchen einige Zeit. Das Kapitel startet mit 6 Seiten Basisgrundlagen. Es gibt ein Grundrezept mit Reinzuchthefe, Wasserkefir und Kombucha. Hierzu gibt es ausführliche  Bilder und Texte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Das spannendste Rezept in diesem Kapitel ist für mich die Birnen-Rosmarin-Brause.

Das dritte Kapitel “Fassbrausen” bietet Getränke in den Geschmacksrichtungen Apfel, Zitrone,  Kirsche und  Quitte. Oder eine “falsche” Fassbrause die aus alkoholfreiem Bier zubereitet wird. Dieses Kapitel ist sehr kurz und bietet nur fünf Rezepte.

Das vierte Kapitel “Eistees” finde ich besonders spannend. Neben dem klassischen Eistee-Rezept gibt es auch Rezepte für Pfirsich-Melissen-Eistee, Granatapfel-Eistee, Kirsch- Minze-Eistee für Kinder oder ein Birnen-Honeybush-Eistee mit schöner Dekoration am Glas.

Wem die Rezepte bisher alle zu einfach waren kommt jetzt im fünften Kapitel “Exoten” auf seine Kosten. Hier gibt es ein Chicha Morada aus Peru (dies ist ein Getränk, welches aus Limetten, Maiskolben, Apfel, Ananas und Gewürzen gemacht wird), einen indischen Nimbu Pani oder einer schnell gemachte Limonade aus Israel.

Mein Liebster wird im sechsten Kapitel “Energydrinks” auf seine Kosten kommen. Kaffee oder Tee machen wach und liefern Energie. Diese Energie findet man zum Beispiel in Earls Erdbeer-Energie, einem Grünteetrauben-Drink, dem Drink Kaffee-Kirsch-Kick  oder dem Vitamin-C-Booster.

Das letzte Kapitel heißt “Wasser deluxe”. Hier findet man Wasser mit leichten Aromen - von Früchten und Kräutern wie dem Durstlöscher mit Apfel und Lavendel oder Chili Malve.

Neben dem Rezept-Titel gibt es Informationen über die Zubereitungs- und Ziehzeit und wie viel Milliliter man aus dem abgedruckten Rezept herausbekommt. Zudem gibt es Angaben, wie viel Zucker und wie viel Kalorien ein Glas hat. Die auf den ersten Seiten erklärten Symbole sind abgebildet. Nach einer Auflistung der Zutaten, die man zur Zubereitung braucht findet man im Anschluss noch die Zubereitungsschritte, die in ihren Abschnitten mit Nummern versehen sind. Bei manchen Rezepten findet man noch einen kleinen Tipp was man mit den Früchten tun kann, wenn man sie nicht mehr als Aroma braucht oder wie lange sich Kräuter halten bis sie welk werden.

Zum Endes Buch gibt es ein Zutatenregister und eine Legende in der Abkürzungen klärt werden.

Fazit: Ich freue mich schon sehr auf den Sommer und die kühlen kalten Getränke, die dieses Buch uns vorschlägt! Das Buch bietet wirklich eine Vielzahl an verschiedenen Getränken und beinhaltet für JEDEN etwas. Für einen Preis von 16,90 € bekommen wir auf 176 Seiten eine gewohnte Stiftung Warentest Qualität. Die Stiftung Warentest hat hier ein tolles Buch zusammengestellt mit spannenden Rezepten die einfach nachzumachen sind. Jedes Rezept wurde mit einem Foto abgedruckt.

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So frühstückt die Welt

Melanie Jonas , Margitta S. Lohoff , Holger Talinski , Christian von der Heide
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 09.03.2015
ISBN 9783667101365
Genre: Sachbücher

Rezension:


“Bitte setzen & zurücklehnen - Frühstück im Stehen - das muss zuerst gesagt werden - ist eine wirklich blöde Idee. Vorallem an einem Sonntag. Unbequem, unentspannt und somit meist nur halb so lecker.”

Diese Sätze stammen aus dem Buch "So frühstückt die Welt: Rezepte und Geschichten". Ich kann mich dem nur anschließen, denn ein perfekter Tag am Wochenende sieht bei uns meist so aus: ausschlafen... in Ruhe aufstehen und gemeinsam mit meinem Liebsten frühstücken. Am Wochenende darf auf keinen Fall das Frühstücksei fehlen; soll es ein ganz Besonderes Frühstück sein, bekommt mein Freund Pancakes, Omelett oder Rührei mit Bacon. Ist es ein entspannter Feiertag oder sonst ein besonderes Ereignis, darf es für meinen Liebsten auch gerne mal ein britisches Frühstück mit Baked beans, Tomaten, Toast und Rührei mit Bacon sein.

Die Frühstückskulturen auf der Welt sind aber noch vielfältiger. Aus diesem Grund sprach mich das Buch "So frühstückt die Welt - Rezepte und Geschichten" aus dem DK Delius Klasing Verlag direkt an.

Im Vorwort wird viel Wert darauf gelegt zu sagen, dass Frühstück eine wichtige Mahlzeit ist aber dass sie bei vielen immer gleich ist: Brot, Brötchen oder Toast mit Käse, Wurst oder Marmelade. Die Autoren Melanie Jonas, Margitta Schulze Lohoff,Holger Talinski und Diana Müller haben es sich zur Aufgabe gemacht einmal zu gucken, was in anderen Ländern  gefrühstückt wird. Dieses Buch bringt uns die Frühstückskulturen anderer Länder näher und liefert uns viele Geschichten und ein paar Rezepte.

Im Inhaltsverzeichnis sehen wir, dass das Buch in drei verschiedene Kapitel unterteilt ist:

Kapitel 1: Deutschland
Kapitel 2: Europa
Kapitel 3: Welt

Das "Deutschland"-Kapitel hat insgesamt 9 Artikel. Der erste Artikel stellt Rebecca Hoffmann und Su Song vor, die gemeinsam das Onlinefoodmagazin “Fraeuleinchen” führen. In dem Artikel geht es darum, wie die beiden sich kennen gelernt haben und wie sie dazu gekommen sind das Onlinefoodmagazin zu gründen. Die beiden steuern die Rezepte Granola-Müsli-Muffins und Avocadosalat mit Lachs zum Buch dazu.

Wie ich oben schon beschrieben habe, geht es uns wie vielen anderen Deutschen: Das Frühstücksei am Wochenende ist essentiell. Auf 8 Seiten lernen wir hier vom Biobauernhof “Ökodorf Brodowin” wie das perfekte Frühstücksei gelingt. Nachdem wir etwas über den Bauernhof und die Hühner gelernt haben wird auch schon die Frage gestellt, wie man das perfekte Ei kocht. Hierfür gibt es eine tolle Übersichtsseiten mit Garzeiten. Zudem wird beschrieben, wie das Eiweiss und Eigelb nach der Kochzeit von drei bis neun Minuten ist.

In diesem Kapitel gibt es noch Rezepte fürs westfälisches Schwarzbrot, Franzbrötchen mit Streuseln, rosa Waffeln sowie grüne Smoothies.

Unter der Überschrift “Morgens in Deutschland” gibt es eine Doppelseite mit einem kleinen Überblick der Frühstückskulturen in Deutschland. So wird unter den Überschriften “traditionell”, “bayrisch”, “nordisch”, “schnell” und “vielfältig” werden einige verbreitete Frühstücksformen vorgestellt. In Bayern wird beispielsweise schon vor 12 Uhr eine Weißwurst mit Brezel und süßem Senf und Weißbier gegessen; im Norden gibt es in der Regel ein saftiges Fischbrötchen mit Zwiebeln, sauren Gurken und Sauerkraut.

Doch wie Frühstücken andere Länder? Das zweite Kapitel “Europa” zeigt uns, wie man in Italien, England, Frankreich, Dänemark, Litauen und Norwegen frühstückt.

Neben vielen Portraits von spannenden Menschen gibt es Rezepte für Graved Lachs mit Senf-Dill-Sauce, frische Brombeermarmelade, dänischer Apfelsalat, pochierten Eiern.

Da sich dieses Buch super eignet um die Kulturen und Gewohnheiten der anderen Länder kenn zu lernen halte ich mich in diesem Kapitel am längsten auf. Besonders spannend ist für mich das Frühstück der Briten. Mein Liebster liebt das britische Frühstück und so konnten wir noch einmal kurz an unseren gigantischen Schottland Urlaub vom letzten Jahr eintauchen und in Erinnerungen schwelgen. Es heißt im Buch, dass zu einem Full-English-Breakfast gehören Würstchen, Speckbohnen, Spiegeleier, Black Pudding, Tomaten, Pilze und Toast. Es wird erzählt, was man tun muss, damit alles perfekt harmoniert und herzhaft wird. Mitten im Kapitel gibt es eine Übersichtsseite mit den Frühstückstraditionen andere europäische Länder wie unter anderem Spanien, Polen, Schweden und der Schweiz.

Das dritte Kapitel heißt “Welt” und beschäftigt sich mit dem Frühstück aus Neuseeland, Südkorea, USA, China, Brasilien und Simbabwe.

Es folgen Rezepte von Kochbananen mit Avocadocreme aus Brasilien. Der Neuseeländer Josh Joblin-Mills erzählt uns von Pies aus Neuseeland, die dort zu jeder Mahlzeit gegessen werden. Er steuert das Rezept Pie "Bacon & Egg" bei. Die Pies bestehen hier aus Mehl, Butter, Wasser und Salz und werden für diese Variationen mit einer Füllung aus Bacon, Zwiebeln, Eiern und Cheddar-Käse, Knoblauch sowie Salz und Pfeffer angerichtet.

Im Kapitel “Welt” wird zum Ende hin der Berliner “Breakfast Market” vorgestellt.

Der in Markthalle 9 in Berlin-Kreuzberg jeden dritten Sonntag im Monat stattfindet. Die Autoren des Buches versprechen von einem Besuch des Marktes eine kleine Weltreise der Kulturen, Aromen und verschiedenen Gerichten durch Portugal, Mexiko und der Türkei.

Im Anhang gibt es noch ein paar interessante Sachen wie eine Erklärung ungewöhnlicher Wörter.  Es werden hier Wörter wie Black Pudding, Bonito-Pulver, Brown Sauce, Kimchi, Maca - Pulver und Matcha-Tee erklärt. Es gibt noch Bücher- und Webtipps, wo man etwas übers Frühstücken lesen kann.

Fazit: Das Buch ist ein toller Begleiter um in die Frühstückskulturen des eigenen Landes aber auch der Welt kennen zu lernen. Es entspannt alleine schon, sich einfach mal die Zeit zu nehmen und sich gemütlich hinzusetzen und dieses Buch zur Hand zu nehmen. Man lernt etwas über Länder und ihre Esskulturen. Auf 160 Seiten bekommen wir eine Reihe an vielfältigen Rezepten. Dieses Buch ist kein reines Rezept Buch sondern beinhaltet viele Portraits von verschiedene Personen und Cafe´s. Es liefert nicht nur Rezept sondern lädt zum schmökern ein.

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Chalky Chic (KREATIV.INSPIRATION)

Patricia Morgenthaler
Fester Einband
Erschienen bei Frech, 18.01.2016
ISBN 9783772475931
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der neueste Trend: Kreidefarben
Der frechverlag hat im Label TOPP KREATIV.INSPIRATION das Buch "Chalky Chic: Wohnaccessoires gestalten mit Kreidefarbe" herausgebracht.

Im Vorwort schreibt die Autorin Patricia Morgenthaler, das Kreidefarben samtig-weiche pudrige Oberflächen haben und sich Holzmöbel so sehr schön in Vintage-Look verwandeln lassen. Mit Kreidefarben wirkt harter Beton weicher und die Farbe im allgemeinen ist sogar spülmaschinengeeignet. Das Buch soll Anregungen und Inspirationen bieten und Lust auf ein kreatives Projekt machen. Auf den ersten Seiten im Buch gibt es einen kleinen Basisteil. Dort wird erst einmal erklären, was Kreidefarbe überhaupt ist und was für eine Farbpalette angeboten wird. Es werden spezielle Werkzeuge und Hilfsmittel erklärt und verraten, wie man mit Kreidefarbe dekorieren und verzieren kann. Im Anschluss folgen Grundanleitungen wie mann beispielsweise Möbel mit der Farbe streicht, wie man “krakeliert”, “schabloniert” oder die Fototransfertechnik anwendet.

Das erste Kapitel im Buch heißt “Schöner wohnen”. Hier wird als aller erstes gezeigt, wie man eine Kommode im Vintage Charms verwandeln kann, wie man eine tolle Regalwand aus alten Kisten zaubert oder schöne Regale in wohlfühl-Pastelltönen neu gestaltet. In dem Buch gibt es auch eine Anleitung, wie man einen Webteppich mit Kreidefarbe verziert.

Das zweite Kapitel heißt “Dekorative Details”. Hier wird unter anderem gezeigt, wie man Weihnachtskugeln ein Frühlingslook oder Betonschalen durch Kreidefarbe eine gewisse Leichtigkeit in Form von trendigen Farben verpasst oder schicke Schilder gestaltet.

Ich zeige euch anhand des Projektes “Handlettering-Schild” den Aufbau im Buch .
Zu jedem Projekt gibt es einen kleinen Kasten in dem Vermerk ist, welche Materialien und Werkzeuge man benötigt. Weiter ist dort angegeben, welche Schwierigkeitsstufe - auf einer Skala von 1 bis 3 - das Projekt hat. Es folgt ein meist seitengroßes Foto des fertigen Projektes gefolgt von einer ausführlichen Anleitung. Der Anleitungstext ist in Absätzen mit Zahlen unterteilt. Es wird auch anhand kleiner Fotos einzelne Schritte erklärt.

Das dritte und letzte Kapitel heißt “Liebevoll verziert”. Hier wird Geschirr, Weidenkörbe, Fliesen, Gläser oder Holz mit schönen Kreidefarben bemalt.

Die Bilder im Buch sind ansprechend und inspirierend. Manchmal sind es auch nicht Projekte selbst, die einen anregungen bringen sonder das Gesamtbild, welches als ganzes überzeugt. Als Beispiel kann ich hier den Schmuckorganizer nennen. Der Anteil an Chalky sehr gering, die Organisation des Schmucks jedoch toll.
Zum Ende des Buch gibt's noch acht Seiten mit Vorlagen und Information über die Autorin.

Fazit: Das Buch "Chalky Chic: Wohnaccessoires gestalten mit Kreidefarbe" ist für mich ein tolles inspirierendes Buch mit wunderbaren Fotos und schönen Ideen, die man nicht überall im Internet sieht. Der Materialaufwand oder Einkaufswert der einzelnen Projekte ist gering. Einige Sachen hat man oft sowieso schon im Haus. Das Buch kostet 15,99 € und ist im Januar 2016 erschien. Das Buch hat insgesamt 112 Seiten und erschien wie oben schon gesagt im frechverlag.

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backen, backbuch, kuchen, cupcakes, lecker

Sugar Stories

Michelle Thaler
Fester Einband
Erschienen bei Frech, 18.01.2016
ISBN 9783772480133
Genre: Sachbücher

Rezension:

Michelle Thaler, erfolgreiche Bloggerin auf dem Blog http://www.sugar-stories.com, hat im gleichamigen Buch “Sugar Stories” ihre besten Rezepte für Torten, Cupcakes, Desserts und mehr veröffentlicht.
Im Vorwort schreibt Michelle, dass dieses Buch kreative Rezepte und aufregende Geschmacksinspirationen fernab von klassischen Muffins und Torten bietet. Dieses Buch beinhaltet über 60 Kreationen, sodass für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei sein wird. Die Autorin schreibt auch, dass dieses Buch nicht nur als kreative Rezeptsammlung angesehen werden soll sondern auch als buntes und ideenreiches Fotoalbum genutzt werden kann.

Nach dem Vorwort folgt eine Doppelseite auf der wir Michelle Thaler etwas besser kennenlernen können. Hier beantwortet sie fragen, wie sie zum backen und zum bloggen gekommen ist und wie ihre Zukunftspläne aussehen. Im Anschluss gibt es eine Doppelseite die die Überschrift "Guidelines" trägt. Neben erklärungen, welche Backform man nutzen sollte oder dass jeder Ofen anders ist, gibt es auch eine Anleitung, wie man ein Wasserbad vorbereitet und Schokolade schmelzen kann. Die Rezepte im Buch haben jeweils den Schwierigkeitsgrad und den Zeitaufwand in Form von jeweils 1 oder 5 Schneebesen angegeben.

Das Buch ist in 5 Rezeptkapitel aufgeteilt.
- Cherry Berry Stories
- Chocolate Stories
- Summer Stories
- Special Stories
- Sunday Stories

Die einzelnen Kapitel haben jeweils 11 bis 14 Rezepte.

Das erste Kapitel "Cherry Berry Stories" beginnt mit einem Kirsch-Cupcake nach Schwarzwälder Art gefolgt von einer opulenten Himbeertorte mit weißer Schokolade. Außerdem gibt es Schoko-Amarena-Muffins (die unbedingt als erstes getestet werden) oder eine Kirsch-Schokotorte. Wer nicht auf Kuchen oder Muffins steht, der findet hier ein Mini-Himbeer-Cheescake und Cherry Cookie Cups im Glas.

Das zweite Kapitel "Chocolate Stories" beschäftigt sich mit dem wahren Sinn des Lebens: Schokolaaaade <3
Diese Rezepte hier werden laut Autorin hyperschokoladig. Wir finden eine Anleitung zur Herstellung einer Schoko-Bananentorte, einer Schokoladentorte de luxe mit Whisky-Sahne-Likör und Beeren. Bei jedem Rezept ist wie oben schon erwähnt angegeben, welchen Schwierigkeitsgrad und welcher Zeitaufwand einkalkuliert werden muss. Es wird angegeben, wie viel Gebäck man aus dem angerührten Teig heraus bekommt und natürlich, welche Zutaten man überhaupt dazu benötigt. Der Zubereitungstext ist in fließform geschrieben. DieTexte lesen sich gut und sind kurz und knapp geschrieben.

Im 3. Kapitel wird es spannend und bunt - eine wahre “Summer Storie”. Diese Kunstwerke bleiben sicherlich lange in Erinnerung denn die Piñata-Torte mit Toasted Marshmallow Frosting beinhaltet eine farbenfrohe Überraschung bereit. Auch die Himbeer-Ombre-Torte, die ganz ohne Backen auskommt oder die Heidelbeer-Ombree-Torte, können sich sehen lassen.

Das vierte Kapitel ist ideal für heiße Tage und heißt “Special Stories”. Neben fruchtigen Torten und Cupcakes mit tropischen Aromen gibt es erfrischende Eiscremes. Die Brombeer-Orangen- Popsicles sehen nicht nur schön aus sondern klingen auch noch sehr gut. Es folgen Caipirinha-Sorbet, Cookies-&-Cream-Himbeer-Popsicles und zum krönenden Abschluss eine Frozen-Fruchtzwerg-Torte.

Amarettini-Lemon-Curd-Pie, Salted-Caramel-Popcorn-Torte, Ovomaltine-Torte mit Whisky-SahneLikör oder reizende Tiramisu-Cupcakes finden wir im letzten Kapitel "Sunday Stories". Diese Rezepte sind auf jeden Fall etwas für einen besonderen Sonntag mit Gästen oder um die Familie zu verwöhnen!

Fazit: Es fällt auf, dass die Autorin ein Fabel für Ombre-Torten und Blüten als Deko auf den Kuchen hat. Für mich steigern sich die Kapitel und Rezepte zum Ende des Buches immer mehr. Es gibt viele Anregungen und Rezepte, die man noch nie gesehen hat und von denen man sich viele Anregungen holen kann. Mir gefällt die sehr detaillierte Auskunft über Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand der Gebäcke. Normalerweise haben Bücher eine Skala von 1 bis 3. Dieses Buch bietet jedoch eine Skala von 1 bis 5 Schneebesen an.

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Backen mit dem Backbuben

Markus Hummel
Fester Einband
Erschienen bei Edition Michael Fischer, 08.10.2015
ISBN 9783863554149
Genre: Sachbücher

Rezension:


Wie ist das eigentlich mit euren Männern? Helfen Sie in der Küche? Kochen sie für euch oder betreten Sie die Küche nur um ein Bier aus dem Kühlschrank zu holen? ;)

Meiner ist stets bemüht und kann auch Nudeln kochen. Er ist eine gute Hilfe in der Küche und ist fürs Müll runter bringen zuständig.

Als ich vor einiger Zeit auf Facebook den Backbuben entdeckt habe, war ich direkt positiv überrascht. Ein Mann der gerne backt und kocht und dieses mit der Welt teilt - das gefällt mir.

Auf der Frankfurter Buchmessse ist mir im Oktober 2015 schon sein Buch aufgefallen. Jetzt ist es bei mir eingezogen und ich möchte es euch heute gerne vorstellen.

Nach dem Vorwort gibt es ein Grundlagenkapitel gefolgt von 6 Rezept-Kapiteln. Im Anschluss folgt das Register, Danksagungen sowie Infos über das Buch und den Autor Markus Hummel.

Im Vorwort möchte Hummel dazu animieren, sich in die Küche zu stellen und einen Kuchen oder andere Leckereien zu backen. Dieses Buch bietet über 50 Rezepte die auch Personen backen können, die zuvor noch nie in der Küche standen oder kein großes Küchen-Equipment haben.

Das Grundlagenkapitel startet mit einer kleinen Materialkunde. Wir lernen wofür Backbleche, Backformen, Mehlsieb oder der Schneebesen wichtig ist. Er beschreibt wichtige Backzutaten wie Backpluver, Natron, Butter, Margarine oder Mehl. Auf der Seite Tipps & Tricks erhalten wir in 7 Stichpunkten Tipps zum Vorgang beim Backen oder Tricks mit dem hantieren von Küchengeräten. Die Seite “Wissenswertes zu den Rezepten im Buch” solltet ihr euch unbedingt gut durchlesen. Her gibt Hummel einige Hinweise, damit nichts mehr schief gehen sollte. An dieser Stelle möchte ich auch schon einmal auf den Schreibstil des Buches zu sprechen kommen und einen der 6 Stichpunkte zitieren:

“Ich habe alle Leckereien auf einem Rost auf der mittleren Schiene im Ofen gebacken. Bei Öfen mit vier Schienen empfehle ich übrigens die zweite Schiene von unten (die mittlere zu nehmen, ist da ja etwas schwierig) - damit wäre dieses Mysterium nun auch aufgeklärt”. Ihr merkt, es steckt auch viel Humor in diesem Buch! Die letzten Tipps und Tricks in diesem Buch sind für Kuchen vom Grill. Ein Kapitel heißt “Süßes & Deftiges vom Grill”. Auch diese Tipps sollte man sich deshalb gut durchlesen. Ab Seite 24 folgt das Kapitel “Grundlagenteil”. Ein süßer Hefeteig, Mürbteig, Biskuitteig, oder selbstgemachte Zutaten wie Karamellcreme, Vanillezucker und Vanillearoma sind hier zu finden.

Im Kapitel “Gebackenes mit Alkohol & Cocktail-Cakes” gibt es richtig geiles Zeug mit außergewöhnlichen Kombinationen! Zitronen-Ingwer-Kuchen mit Gin & Rosmarin, Guinness-Kuchen mit Baileys-Frosting und Whiskey-Karamell-Soße, Tequila-Sunrise-Gugelhupf mit Orangensirup oder einen Margarita-Cheescake mit Tequila und Limetten. Das Kapitel hat sich soeben als mein absolutes Lieblingskapitel mit coolen und außergewöhnlichen Rezepten herausgestellt.

Schon mal nen Apple Pie oder Cranberry-Birnen-Hefekuchen mit Mandelstiften vom Grill gegessen? Ist jetzt möglich denn die passenden Rezepte bietet Hummel in seinem Kapitel “Süßes & Deftiges vom Grill” an.

Das Kapitel “Süßes für die Liebsten” startet mit Champagner-Cupcakes mit edlem Frosting gefolgt von Cheescake mit Erdbeersoße und Pistazienbiskuit-Trifle mit Mascarponecreme und Himbeeren.

Das Kapitel “Süße Kleinigkeiten” beinhaltet das Rezept für Kardamom-Donuts mit Zimtglasur die hier richtig toll in Szene gesetzt worden sind. Es folgen Rezepte für Schokoladen-Grissini mit weißer Schokolade, Mini-Amerikaner mit Cranberry-Glasur und Cola-Brownie-Bites mit Pistazien.

Im letzten Kapitel “Klassiker” hat Markus Hummel dann noch einmal alles gegeben. Einen Marmorkuchen, Zitronenkuchen, Linzer Schnitten, Biskuitrolle, Nuss- oder Käsekuchen. Das absolute Highlight ist aber die kleine Schwarzwälder Kirschtorte mit Schokoraspeln!!!

Im Anschluss folgt direkt das Register.   

Die Leichtigkeit und den spritzer Humor, den ich vorhin schon erwähnt habe, findet man sicherlich auch auf der Seite 148 im Buch wieder. Hier schreibt Markus Hummel, dass er alle Rezepte und Fotos innerhalb einer Woche angefertigt hat und auch den Zutateneinkauf in einem mal erledigt hat. Solltet ihr das Bedürfnis haben, dies nachzumachen hat Hummel einmal aufgelistet, was ihr dafür benötigt. Also: Challenge accepted und auf in den Großmarkt: Du benötigst nur knapp 12 kg Mehl, 96 Eier, 27 Liter Milch und ja, 8 kg Zucker und 6,5 kg Butter und noch vieles vieles mehr. Viel Spaß!

Fazit: Markus Hummel, der den Slogen “Möge der Schneebesen mit euch sein” pflegt, hat hier ein wunderbares Buch im Verlag Edition Michael Fischer herausgebracht. Im Oktober 2015 erschien dieses fabelhafte Buch welches 156 Seiten umfasst und 19,99 Euro kostet.

Die Texte lesen sich sehr gut und es ist ein Buch mit einer schönen Rezeptauswahl entstanden. Dieses Buch sollte auch unbedingt im Backbuchregal stehen!

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Kiezküche St. Pauli

Sandra Vartan , Sebastian Meissner
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Kiezküche, 04.12.2015
ISBN 9783000451461
Genre: Sachbücher

Rezension:


Voller Begeisterung habe ich euch letztens schon das Buch der Kiezküche “Kreuzberg & Neukölln” vorgestellt. Vor diesem Buch hat die Kiezküche schon Buch Kiezküche “St. Pauli” herausgebracht welches ich euch heute vorstellen werde.

Beim ersten groben Durchblättern fällt schon auf, dass das Buch ähnlich ist als sein Nachfolger. Das Buch beginnt wieder mit dem Inhaltsverzeichnis welches auf zwei Doppelseiten präsentiert wird. Hier werden die 9 Kapitel genannt:

Kiez-Legenden
Butter bei die Fische
Am Fleischerhaken
Weltklasse
Veggies
Rabaukenfutter
Schlusspfiff
Hinter die Binde
Katerfrühstück


Im Inhaltsverzeichnis steht unter jedem Oberkapitel noch die Überschriften der einzelnen Rezepte und Portraits je Kapitel.

Es folgt das Vorwort mit der typischen Hamburger Begrüßung "Moin Moin". Sven Langanke, der Küchenchef vom “Indochine Waterfront + Restaurant”, erzählt wie es zur Liebe mit St. Pauli kam. Er sagt die Herzlichkeit der Anwohner, ihre alternative Lebensform und das große miteinander haben ihn gepackt - St. Pauli vereint alles was man für ein leckeres Gericht braucht. Man kann es schmecken, riechen und fühlen - Was dabei von Vorteil ist: Im Hafen von St. Pauli treffen täglich Lebensmittel aus aller Welt ein und es ist eine breite Verarbeitungs- und Veredelungsindustrie entstanden. Hierdurch ist es St. Pauli gelungen ein breites Angebot mit vielen kulinarischen Highlights erstellen zu können. Im Anschluss an den Einführungstext von Sven geht es mit einer kleinen Kiezkunde weiter. Hier lernen wir, wie viele Besucher St. Pauli pro Wochenende hat, wie lang die Reeperbahn ist oder wie viel Getränke und Würstchen pro St. Pauli Fußballspiel verbraucht werden.

Das erste Kapitel "Kiez-Legenden" wirkt schon sehr Fischlastig. Es gibt Rezepte für Labskaus vom Tafelspitz, Rumpel-Pumpel Matjes, Backfischbrötchen - und das obwohl wir noch nicht mal im Fisch Kapitel angekommen sind. Aber ja - Hamburg liegt am Wasser und die Hamburger essen nun mal gerne Fisch!  Damit muss ich wohl leben. In diesem Kapitel gibt es einige Seiten, die uns St. Pauli noch etwas näher bringen. Es gibt eine Doppelseite über den FC St. Pauli mit Geschichten über den Verein und es wird über "Susis Showbar" berichtet.

Das zweite Kapitel "Butter bei die Fische" biete 7 Fischrezepte von klassischem Fish'n'Chips über gebeizten Orangenlachs, Königsberger Klopse vom Kabeljau oder Gurkenfisch. Neugierig was Gurkenfisch ist? Das ist eigentlich nur der “Spitzname” vom Stint. Dies ist ein Fisch der nach Gurke riecht aber nicht mit Gurke zubereitet wird. Besonders spannend ist der Bericht über Walter Zeeck, den letzten Elbfischer, sowie die kleine Fischkunde. Auf einer Doppelseite werden hier Fische mit Bildern und einem kleinen Steckbrief abgebildet. Unter anderem sehen wir hier auch die der Stint (unser Gurkenfisch) aussieht oder wie eine Dorade, ein Kabeljau oder ein Lachs aussieht und welche Besonderheiten jeder einzelne Fisch hat.

Das dritte Kapitel gefällt mir am besten! Unter dem Namen “Am Fleischerhaken” gibt es hier richtig geile Rezepte für einen besoffenen Hahn, einem Bierhuhn mit Astra-Bier und würziger Marinade, oder scharfen Party-Buletten, Hamburger-Hamburger (haha) oder der Currywurst nach Svens Art mit selbstgemachter Soße. Für die anspruchsvolleren Köche unter uns gibt es noch Rezepte für gegrilltes T-Bone-Steak mit Rauschpfeffer und grünen Bohnen, einem mariniertem Rindersteak mit Radieschen und Zwiebeln oder einem Schaufelbraten mit Schmorgemüse und Süßkartoffelstampf.

Das Kapitel “Weltklasse” ist das längste Kapitel. Hier gibt es insgesamt 23 Artikel. Darunter 14 Rezepte und 9 Portraits. Neben Rezepten wie Chicken Tikka, Chili con Carne, Burritos, Fufu mit Rindfleisch (ein afrikanisches Gericht) oder Grundrezepte für Nudeln, Risotto und Pizza folgen diverse Portraits. Wir lernen hier die Hong-Kong Bar aus dem Chinesenviertel kennen, das Lokal MR. KEBAB und unter der Überschrift “Handarbeit”die Läden Schmakazien und Tarterie. Es folgt ein Interview mit Maria Ketikidou der Schauspielerin die ich mit dem Großstadtrevier assoziiere.

Das fünfte Kapitel “Veggies” ist sehr kurz gehalten und beinhaltet nur 6 Rezepte. Spannend finde ich hier die Pastinaken-Gnocchis mit Haselnuss-Zitronen-Butter oder den Veggieburger.

Das Thema “Urban Gardening” ist einer Doppelseite gewidmet und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten im Kiez auf, seine eigenen Lebensmittel anzubauen.

Toll finde ich auch das Kapitel “Rabaukenfutter”. Hier geht es um Essen für Kinder. Unter der Überschrift “Elbfisch Luttken Deern” gibt es ein einfaches Rezept für Ravioli in Form eines Fisches gefüllt mit Rinderhack und dazu fruchtiger Tomatensauce. Es folgende Rezepte für Süßkartoffelpommes, selbstgemachten Fischstäbchen und einer Pizza die aussieht wie ein Piratenschiff. Ein wirklich toll gemachtes Kapitel!

Im Kapitel “Schlusspfiff” wird es süß! Schlusspfiff bedeutet eigentlich Dessert und hier werden noch einmal tolle Rezepte aufgefahren! Es gibt Schokobomben mit schwarzem Vanilleeis oder Kokosbiskuit mit Whiskey Mousse, Sauerklee-Eis und Himbeergelee oder ein Käsetörtchen mit Banane und Himbeeren oder ein tolles Rezept für eine Mango-Maracuja- Rolle.

Wer etwas flüssiges mit Promille vermisst kommt jetzt im Kapitel "Hinter die Binde" kurz auf seine Kosten. Es gibt neben einigen Portraits zwei Rezepte: Einmal eine ASTRA-Bowle mit Tequila, beschwipstem Rhabarber und Limetten sowie Puffreise mit scharfer Reaktion. Letzteres ist Schokopuffreis mit Gewürz-Eierlikör und Chili-Öl.

Hat das flüssige zu dolle geknallt hilft vielleicht das letzte Kapitel in diesem Buch: "Katerfrühstück". Auch wenn das erste Rezept Bloody Mary mit Rollmops im Sturm nicht meins ist, soll es helfen. Es folgen Rezepte für ein Omelett mit Spinat, Champignons und Speck gefolgt von einem Roggen-Mettbrot. Als "Spezialseiten" in diesem Kapitel gibt es unter der Überschrift "Schwarzes Gold" eine kleine Hommage an die Kaffeetrinkerkultur. Es wird gesagt, das es nicht nur zahlreiche Händler sondern auch einen eigenen Stadtteil-Espresso und eine eigene Rösterei im Kiez gibt.

Das Buch endet mit einer kurzen Vorstellung der produzierenden Personen, und die, die ausschlaggebend am Buch beteilgt waren. Im Anschluss folgt eine Seite mit Dank an Unterstützer und Mitwirkenden sowie das Register.

Fazit: Das Buch und ich mussten ehrlich gesagt ein bisschen zueinander finden. Das erste Buch der KIEZKÜCHE hat mir so gut gefallen und ich war so sehr gespannt auf das andere, Vorgänger-Buch, dass ich es garnicht abwarten konnte es in den Händen zu halten. Beim ersten durchblättern und durch die vielen Fisch-Rezepte in den ersten beiden Kapiteln war ich jedoch ein bisschen enttäuscht da ich überhaupt kein Fisch-Fan bin. Aber eigentlich ist es ja klar - St. Pauli bzw. Hamburg ist am Wasser und Fisch ist unabdingbar. Da ich kein Fisch-Fan bin waren für mich also die restlichen Kapitel spannend und die konnten noch so einiges wieder gut machen. Das habe ich aber erst beim dritten oder vierten mal durchblättern gemerkt. Besonders das Kapitel “Am Fleischerhaken” ist toll und der besoffene Hahn wird von mir als nächstes getestet!

Das Layout und die natürlichen und ehrlichen Portraits verbinden uns wieder mit dem Kiez und lassen uns einen kleinen Einblick geben. Die KIEZKÜCHE ist ihrem Stil treu geblieben und versprüht eine leichtigkeit und richtig Spaß beim Kochen und genießen.

Das Buch St. Pauli gibt es inzwischen schon in der 5. Auflage. Das Buch ist erstmals 2015 erschienen und wurde von der KIEZKÜCHE selbst verlegt. Das Buch könnt ihr für 29,90 Euro kaufen.

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