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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Frau Kain regt sich auf

Kathrin Schröder
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.04.2015
ISBN 9783734780530
Genre: Romane

Rezension:

„Frau Kain regt sich auf“ von Kathrin Schröder

Inhalt:
Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln, die frei nach Bibelgeschichten erzählt werden. Es geht chronologisch durchs Alte und dann durchs Neue Testament.

Meine Meinung:
Zuerst einmal hat mir der Schreibstil gefallen, da er flüssig und gut zu lesen war. An den einzelnen Geschichten hat mir gefallen, dass sie aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt wurden. Das hat oft einen ganz anderen Blickwinkel auf die Bibelgeschichten eröffnet. Es war einfach spannend zu lesen, wie jemand, der zufällig Zeuge eines Geschehnisses in der Bibel geworden ist, dieses gesehen hat. Manche waren beeindruckt oder verständig, andere wiederum haben sich aufgeregt oder waren empört. Oft haben die Geschichten so nicht nur zum Nachdenken angeregt, sondern waren auch immer wieder interessant und humorvoll. Die eigentlichen „Hauptfiguren“ der Geschichten haben dabei selten ihre Geschichte selber erzählt. Gerade das habe ich aber als positiv empfunden, weil es erfrischend und anders war. Der Schreibstil hat auch von Person zu Person etwas variiert, wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich und spannend wirkte.
Diese, auch mal kritische Auseinandersetzung mit der Bibel hat auch Lust gemacht auf diese. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich die Texte für den Religionsunterricht oder so eignen, um Kindern die Bibel näher zu bringen, da die Texte kurz, einfach, prägnant und wahrscheinlich gerade für Kinder besser zulesen sind als die Originaltexte.
Insgesamt haben mich nur die doch recht häufig auftauchenden Rechtschreib- und Grammatikfehler gestört. Ansonsten konnte mich das Buch mit den kritischen, humorvollen und zum Nachdenken anregenden Geschichten sehr begeistern.

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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

engel, fantasy, angelfall, dystopie, susan ee

Angelfall

Susan Ee
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 17.05.2013
ISBN 9781444778519
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Engel sind auf die Erde gekommen. Sie haben weltweit die großen Städte zerstört und auch überall sonst herrscht Chaos. In Mitten dieses Chaos versucht Penryn ihr Bestes, auf ihre kleine Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt, und auf ihre schizophrene Mutter aufzupassen. Eines Tages beobachten die drei einen Kampf zwischen einigen Engeln, wobei sie jedoch entdeckt werden und die Engel Paige entführen. Penryn macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und tut sich dazu sogar mit dem Engel Raffe zusammen…

 

Die Geschichte wird im Präsens und aus der Ich Perspektive von Penryn erzählt. Ich konnte das Englisch gut verstehen, auch wenn ich sonst nicht besonders häufig auf Englisch lese.

An sich hat mir die Geschichte rund um Penryn sehr gut gefallen. Die Idee, dass Engel nicht unbedingt die freundlichen Wesen sind, als die sie oft dargestellt werden und dass auch Engel ihre Zweifel an Gott hegen können, ist zwar nicht neu, wurde meiner Meinung nach aber dennoch gut umgesetzt. Auch, wie sich die Menschen nach einer solchen weltumspannenden Katastrophe verhalten beziehungsweise verändern, wie sie sich organisieren wurde anschaulich dargestellt.

Allerdings fand ich, dass teilweise, die Personen etwas blass blieben. Trotzdem war die Geschichte gut zu lesen und hatte spannende Momente zu bieten. Gerade das Ende war sehr spektakulär und aufregend.

Am Ende bleiben einige Fragen offen, sodass man auf die Nachfolgebände gespannt bleibt.

Unterm Strich hat mir „Angelfall“ gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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1.868 Bibliotheken, 16 Leser, 12 Gruppen, 268 Rezensionen

mittelalter, rollenspiel, thriller, fluch, wald

Saeculum

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Loewe, 02.11.2011
ISBN 9783785570289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der 20-jährige Medizin Student Bastian hat Sandra erst vor ein paar Wochen kennen gelernt. Dennoch begleitet er sie zu einem Mittelalterrollenspiel in einen abgelegenen Wald. Schon bald geschieht dort Merkwürdiges. Ist tatsächlich etwas an der Geschichte dran, dass ein Fluch auf dem Wald liegt?

 

Anfangs war ich gespannt, wie so ein Mittelalterrollenspiel abläuft. Das wurde auch gut beschrieben, auch wenn das Rollenspiel durch die merkwürdigen Geschehnisse in den Hintergrund rückt.

Die Figuren haben mir alle gut gefallen, sie wurden von der Autorin gut beschrieben und charakterisiert. Es gab Figuren, die ich sehr mochte aber auch Figuren, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Bei einigen Figuren hat sich im Verlauf des Buches meine Meinung gegenüber den Figuren aber auch total umgekehrt. Das hat dazu geführt, dass ich mir bei einigen Figuren nicht ganz klar war, was die eigentlich vorhaben und ob die nun „gut“ oder „böse“ sind.

Man tappt als Leser gemeinsam mit Bastian die ganze Zeit im Dunkeln und ich habe auch wirklich erst ganz zum Schluss herausgefunden, was eigentlich in diesem Wald los ist. Diese Ungewissheit hat das Buch unglaublich spannend gemacht und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Diesen Effekt haben auch einige entsetzliche Ereignisse verstärkt, die ich am liebsten gar nicht wahrgehabt hätte.

 

Mein Fazit: Saeculum ist ein sehr spannendes und fesselndes Buch, dass durch unerwartete Wendungen auftrumpft und so zu einem wahren Page-Turner wird.

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193 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, musik, genie, tod, autismus

Schlafes Bruder

Robert Schneider
Fester Einband: 202 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 22.02.2011
ISBN 9783150108147
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Roman geht es um Johannes Elias Alder. Elias wächst im 19. Jahrhundert in einem abgelegenen österreichischen Bergdorf auf, das von Inzucht und eifersüchtigen, misstrauischen und eigennützigen Bewohnern geprägt ist. In dieser Umgebung kann Elias weder sein unglaubliches musikalisches Genie noch die Liebe zu seiner Cousine Elsbeth richtig entfalten. Trotz des schlechten Umfelds kann Elias sich jedoch das Orgelspielen auf der kleinen maroden Orgel der Dorfkirche beibringen und kann eine Freundschaft zu Elsbeth aufbauen.

 

Ich habe dieses Buch vor kurzem im Deutschunterricht gelesen und muss sagen, dass es mir recht gut gefallen hat.

Die Idee des Autors, dass es überall auf der Welt und zu jeder Zeit Genies gegeben hat, die nie entdeckt wurden, zum Beispiel wie bei Elias wegen einem schlechten Umfeld, finde ich sehr interessant und bestürzend.

So stellt auch der Erzähler von Anfang an klar, dass Elias Leben keinen guten Lauf nehmen wird, obwohl ich zwischendurch trotzdem immer mal gehofft habe, dass der Erzähler doch nur gescherzt hat.

Mir hat an dem Buch zum einen gefallen, dass der Erzähler nichts beschönigt und auch nach einer der wenigen glücklichen Phasen in Elias Leben schnell wieder eine Wende zum schlechten eingebaut hat. Dadurch hat der Erzähler dem Roman etwas Trauriges und Düsteres verliehen. Außerdem hat mich die ironische Art des Autors begeistert, denn so musste ich an der einen oder anderen Stelle auch mal schmunzeln.

Die Beschreibungen davon, wie Elias auf der Orgel spielt und von seiner besonderen Stimme waren sehr lebhaft, wodurch ich mir gewünscht habe das beschriebene einmal mit eigenen Ohren hören zu können.

Was mich gewundert hat, war dass der Autor selber aus einem österreichischen Bergdorf stammt. Denn die Dorfbewohner in „Schlafes Bruder“ bedenkt er wirklich mit außerordentlich schlechten Eigenschaften. Zugegeben, sie stammen aus einer früheren Zeit als der Autor. Wahrscheinlich spricht das für ihn, dass er aufzeigt, wie schlimm es mancher Orts so zugeht.

Auch den Titel finde ich sehr schön. Ich bin zwar erst im Verlauf der Lektüre darauf gekommen, dass der Bruder des Schlafes der Tod ist aber ich finde es passend dem Roman so gesehen den Titel „Tod“ zu verleihen, da der Tod auch eine Rolle spielt. Vor allem die Umschreibung „Schlafes Bruder“ finde ich toll, da sie auf mich so schön poetisch wirkt.

Zwar waren einige Geschehnisse auch etwas unnachvollziehbar, was den Roman meiner Meinung nach aber nicht schlechter macht. 

 

Alles in allem war „Schlafes Bruder“ für mich eine interessante Lektüre und für ein Buch, dass ich in der Schule lesen musste echt gut.

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1.468 Bibliotheken, 41 Leser, 5 Gruppen, 78 Rezensionen

fantasy, magie, kvothe, patrick rothfuss, der name des windes

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 876 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.08.2010
ISBN 9783608938784
Genre: Fantasy

Rezension:

Kvothe, der Sohn fahrender Spielleute, der an der Universität die Magie studierte nennt sich mittlerweile Kote und ist der Wirt eines Gasthauses. Dort kehrt eines Tages ein Chronist ein, dem Kvothe seine Lebensgeschichte erzählt…

 

Das war mal wieder ein Buch, das mich richtig begeistert hat. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen.

Da ist zum Beispiel der Aufbau. Die Kapitel handeln einerseits von Kvothes jetzigem Leben und wie er seine Geschichte erzählt. Die anderen (und meisten) Kapitel sind in der ich Perspektive geschrieben und erzählen Kvothes Lebensgeschichte. Zudem bilden das erste und das letzte Kapitel den Rahmen des Buches, denn sie gleichen sich. Diese Kapitel sind recht kurz und außerdem so schön poetisch und geheimnisvoll geschrieben. Beim zweiten Buch ist das übrigens genau so gemacht.

Des Weiteren hat mir die Magie, die es in diesem Buch gibt sehr gefallen. Rothfuss hat sich dafür etwas überlegt, was zumindest ich so noch nicht gekannt habe. Überhaupt hatte der Autor so viele tolle Einfälle, dass Kvothes Leben auch einfach sehr real aber auch interessant und spannend war deshalb hat man sich mit der fortschreitenden Geschichte auch unweigerlich gefragt, wie er in einem Wirtshaus irgendwo im nirgendwo landen konnte. Auf die Antwort zu dieser Frage, wird man aber wohl noch bis zum dritten Teil warten müssen, wenn Kvothes Lebensgeschichte bei seinem jetzigen Leben angelangt ist.

Auch die Personen sind alle toll beschrieben. Man hat jede Figur mit ihren Eigenarten genau vor Augen gehabt und auch liebgewonnen.

 

Es ist wirklich ein sehr tolles Buch und ich habe tatsächlich nicht eine einzige negative Anmerkung dazu. Man sollte es also unbedingt lesen!

 

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(3.520)

5.454 Bibliotheken, 30 Leser, 16 Gruppen, 50 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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