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86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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La Vita Seconda

Charlotte Zeiler
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 09.06.2016
ISBN 9783959916202
Genre: Romane

Rezension:

Darum geht's: 
Eine junge Frau wird bei einem Unfall schwer verletzt. Mark kann sie retten und sitzt jeden Tag an ihrem Bett. 

Das Buch:
Ich muss sagen, dass mich der Klappentext interessiert hat. Leider hat mich das Buch im Endeffekt an ein anderes Buch erinnert, welches ich hier nicht nennen werde, da das möglicherweise ein Spoiler wäre.
Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, deren Name erst am Ende der Geschichte bekannt wird. 
Sie hat einen Autounfall und wird vom Arzt Mark gerettet. 
Während er versucht, alles für sie zu tun, kommen jedoch noch andere Geschichten in die Hauptstory mit hinein. 
Im 17. Jahrhundert erwacht eine junge Frau inmitten einer Straße und weiß nichts mehr. Sie spricht die Sprache nicht und kann nur noch ihren Namen verraten: Franziska. 
Sie erlebt viele Abenteuer, die sich alle um Andreas drehen. 
Irgendwann erfährt man dann auch, dass sich Franziska in Frankreich befindet und irgendwie der Liebling aller Menschen wird, da alle sie zu mögen scheinen. 
Unverhofft verliebt sie sich in Andreas und er scheint auch sie zu lieben. Doch Christina - seine ehemalige Verlobte - steht den beiden im Weg. 
Die Geschichte war nett für Zwischendurch, aber ich hätte mir etwas mehr erwartet. 

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Wicked

Gregory Maguire , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.02.2018
ISBN 9783608962109
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Es ist die Geschichte der bösen Hexe des Westens aus dem Zauberer von Oz. 

Das Buch:
Das Buch hat mich schon immer interessiert. Ich bin damals durch das gleichnamige Musical darauf gestoßen. Vor kurzem habe ich mir also die Neuausgabe gegönnt und es endlich gelesen.
Ich kann nur alle vor diesem Buch warnen. Es ist nicht die süße, romantische Geschichte über Gleichheit und Freundschaft, die im Musical erzählt wird. Wer also eine Nacherzählung oder etwas ähnliches erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein.
Das Buch erzählt nichts über das wunderbare, freudestrahlende Oz, welches im "Der Zauberer von Oz" vermittelt wird. Diese Geschichte vermittelt eher den Eindruck etwas düsterer zu sein. 
Erzählt wird die Geschichte von Elphaba, die später zur bösen Hexe des Westens wird. 
Der Autor möchte scheinbar herausstellen, warum Elphaba böse wurde.
Das Land Oz wird aus einer komplett anderen Perspektive dargestellt. Und auch die Bewohner werden anders dargestellt als wie man sie kennt. 
Es geht in diesem Buch um Gesellschaftskritik und auch um Religionskritik. Mit Hintergrund Oz.
Der Zauberer wird hier auch anders dargestellt. Er ist nicht der liebevolle alte Mann. Sondern ein Despot, der den eigentlichen Regenten verstoßen hat und nun dabei ist, die Rechte der TIERE massiv einzuschränken.
Die Geschichte beginnt mit den Eltern Elphabas, die beide nicht wirklich liebenswert sind. Der Vater Frex wird als ständig abwesender Vater inszeniert. Melena - die Mutter - wird als Alkoholikerin mit ambivalentem Sexleben geschildert. 
Als Elphaba zur Welt kommt ist sie grün. Von da an muss sie gegen Vorurteile, Gerüchte und Hänseleien kämpfen. 
Von ihrer Mutter wird sie scheinbar nicht geliebt. Diese versucht auch sie zu ertränken - schafft das im Endeffekt trotzdem nicht. Dabei stellt sich auch heraus, dass Elphaba eine enorme Furcht vor dem Wasser hat. Warum wird jedoch nicht erklärt.
Alles in allem erscheinen Elphabas Eltern als wenig liebenswerte Charaktere. 
Im nächsten Kapitel erlebet man Elphaba dann als junge Erwachsene, die in Shiz studiert. Dort lernt sie auch einige TIERE kennen und auch einige Kollegen - darunter Glinda. 
Glinda erscheint zunächst etwas unsympathisch, da man sie in einer Episode mit Dr. Dillamond - einem GEISSBOCK - erlebt und sie nicht sehr freundlich zu ihm ist. 
Durch seltsame Umstände gelangen dann Glinda und Elphaba in ein Zimmer, welches sie sich teilen müssen.
Dabei erfährt der Leser mehr über Glinda, die nicht sehr schlau zu sein scheint. Ihr einziges Ziel im Leben scheint eine gute Heirat zu sein. Für politische Dinge interessiert sie sich nicht.
Unterdes ist der Zauberer zu einem Diktator geworden, den nicht alle Ozianer sympathisch finden. 
Auch Elphaba ist gegen diese Diktatur, spricht das jedoch auch offen aus. 
Später wird sie zu einer Rebellin. Die Untergrundbewegung versucht den Zauberer zu stürzen und das Land zu befreien. Es folgt eine Episode, in der Elphaba zu dieser Bewegung gehört.
Leider muss ich dazu sagen, dass sie nicht wirklich an der Sache beteiligt scheint. 
Am Ende versucht Elphaba die Schuld, die sie auf sich geladen hat zu begleichen. Wer den "Zauberer von Oz'" kennt, ahnt bereits wie dieses Buch enden wird. Obwohl das Ende doch etwas anders ist. 
   
 

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Coherent

Laura Newman
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.12.2015
ISBN 9783959910835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Als Sophies Eltern sterben, bemerkt sie plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich. Sie kann mit elektronischen Geräten kommunizieren.

Das Buch:
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Leider hatte es doch einige Schwachstellen.
Es beginnt mit der Geschichte von Sophie, die einen Austausch nach Frankreich macht und dort Jean kennenlernt. 
Dabei erfährt der Leser auch einiges über Sophie selbst, ihre Vergangenheit und ihre Eltern. Ihre besonderen Fähigkeiten werden ebenfalls erwähnt. 
Diese sind jedoch noch nicht entwickelt - sie kann nur verschiedenes Zeug von elektronischen Geräten empfangen.
Soweit so gut. 
Auch von einem gewissen Lamar Bishop erfährt der Leser viel. Über sein Leben, seine Vergangenheit und über seine Person. Anfangs scheint er noch wenig sympathisch. 
Aber auch Sophie erschien mir anfangs noch etwas unsympathisch. Sie scheint die ganze Zeit nur zu jammern. Sie jammert über den Austausch und über den Verlust ihrer Eltern. Klar, dass das nicht einfach für sie ist, aber sie sollte doch zumindest froh darüber sein, etwas Abstand zu erlangen durch den Austausch und neue Erfahrungen machen zu dürfen.
Frankreich gefällt ihr dann tatsächlich besser als sie es gedacht hätte. Was allerdings nur an Jean liegt, in den sie sich sofort verliebt. 
Er möchte sie anfangs nur "ins Bett" bekommen, verliebt sich jedoch komischerweise auch in sie.
Die Geschichte wird ab diesem Zeitpunkt immer mal wieder aus der Sicht von Sophie, Jean oder Lamar erzählt. 
Was ich noch irgendwie bei Lamars Perspektive verstehen kann, da so auch etwas über seine Persönlichkeit verraten wird.
Doch die Sicht von Jean hätte es nicht wirklich gebraucht. 
Auch später im Buch wird die Geschichte von Sophie erzählt, dann zurückgeworfen und dasselbe wieder von Jeans Sicht erzählt oder aus der Sicht von Sophies Verfolgern.
Das macht die Geschichte leider etwas langatmig und langweilig. Ich hätte mir eher gewünscht, dass der Fokus bei Sophie bleibt. Die anderen Perspektiven hätten für mich eher in ein anderes Buch gepasst. So in der Art "Coherent" aus der Sicht von Jean.
Die Liebesgeschichte hätte für mich ebenfalls kürzer sein können oder zumindest nicht so viel Platz einnehmen dürfen.
Ich finde Sophie auch in der Hinsicht etwas naiv, dass sie ausgerechnet Jean von ihren Fähigkeiten erzählt. Wenn er es nicht geglaubt hätte, hätte er sie einweisen lassen können oder so. 
Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. 
Der zweite Teil beginnt zwei Jahre nach dem ersten Teil. Was ich toll finde ist die Leerstelle, die zwischen den beiden Teilen entsteht. 
Der zweite Teil ist auch von der Flucht geprägt, die Sophie und Jean zusammen bewältigen müssen.
Wobei Sophie noch nicht weiß, wer sie genau verfolgt oder warum. Trotzdem bringt diese Flucht viel Spannung in die Geschichte. 
Das Ende kam für mich überraschend, mit einem Ereignis das ich nicht erwartet hätte.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das geheime Leben des Nachtfalters

Sabine M. Schmid
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 11.06.2015
ISBN 9783944544489
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Gerariana Tialis ist auf der Suche nach sich selbst, während seltsame Träume sie verfolgen.

Das Buch:
Es beginnt mit einem Alten Mann, der sich von seinem Dorf und den Menschen entfernt hat. Man erfährt ein bisschen über ihn und sein Leben und dass es nicht immer so bleiben wird. Das baut schon etwas Spannung auf, da man nicht weiß wieso sein Leben nicht so bleiben wird.
Dann schwenkt die Geschichte zu Gerariana Tialis, die auch Gerr genannt wird. Es wird etwas über ihre Familie erzählt und wie die Umstände ihres Lebens gezeichnet sind.
Sie hat als Frau nur zwei Möglichkeiten in ihrem Leben, entweder heiratet sie oder sie wird Gouvernante. 
Es wird klar, dass wir uns nicht in der heutigen Zeit befinden, sondern etwa um 1900. Immerhin dürft Gerr wenigstens zur Universität gehen.
Gerr erscheint mit jedoch nicht als liebenswerte Figur, ich hatte beim Lesen eher einen Abstand zu ihr. 
Ich konnte gut verstehen, dass sie dem vorgezeichneten Weg nicht folgen will oder kann. Aber trotzdem lies die Geschichte eine Nähe zu ihr nicht zu.
Die Hauptstory wird immer wieder von einer Nebenstory unterbrochen, die sich in Träumen gestaltet. Gerr träumt sehr realistische Träum, in denen ein seltsamer Mann vorkommt.
Diese Träume führen sie eines Tages zum fahrenden Volk und zeigen ihr, dass es irgendwie nicht nur Träume sind.
Immer wieder begegnet sie dem Mann in ihren Träumen und jedes Mal scheint er älter geworden zu sein.
Er wird für sie zum Mentor und rät ihr auch, nicht nur Weg A und B im Leben zu sehen, sondern auch Weg C.
Das gesamte Buch ist getränkt von philosophischen Gedanken. Dabei wird man von Gerr mitgenommen, die diese Gedanken erst fassen muss. 

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174 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht's: 
Als der berühmte Gameentwickler James Halliday stirbt, hinterlässt er der Welt ein Rätsel. Ein Rätsel das jeden dazu bringt in einer Simulation nach einem Ei zu suchen.

Das Buch:
Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Wade Watts geschrieben. Dieser erklärt dem Leser äußerst komisch und selbstkritisch, wie es dazu kam, dass genau er den ersten Schlüssel fand.
Als James Halliday stirbt hinterlässt er der Welt ein Rätsel. Der, der es lösen kann gewinnt damit Hallidays ganzes Vermögen. Es geht dabei um drei Schlüssel, die irgendwie drei Tore öffnen.
Da Halliday ein großer Fan und Kind der 80er war, sind seine Rätsel und seine Erfindung - die OASIS - davon geprägt.
Der Leser befindet sich in einer nicht allzu fernen Zukunft, die jedoch nicht so düster dargestellt wird wie es in einigen Dystopien der Fall ist - ich sag nur Stichwort Glaskuppel.
Es gibt zwar vieles nicht mehr und einiges ist anders, doch das soll uns nicht kümmern. Die reale Welt ist eher nebensächlich. Denn die gesamte Story spielt sich in der OASIS ab, die eine einzige große Online-Simulation von ganz vielen Online-Welten ist.
Ich habe schon viele Bücher mit einer solchen Grundthematik gelesen, doch dieses hier unterscheidet sich von den anderen. Es geht hier nicht nur um die OASIS, sondern hauptsächlich darum Hallidays Rätsel zu lösen.
Mit seinem Tod schafft Haliday quasi ein neues Zeitalter. Nämlich das Zeitalter der Jäger. Sie sind besessen von den 80ern und von Halliday selbst.
Dabei ist zu beachten, dass dadurch natürlich sehr viele Anspielungen auf Filme, Bücher, Serien und andere Sachen dieser Zeit gemacht werden müssen.
Leider versteht man wahrscheinlich nicht sofort alle Anspielungen, dass ist jedoch auch nicht notwendig. Wer die Anspielungen verstehen möchte, versteht sie auch. 
Dabei kommt auch zum Zug, dass Wade mit dem Leser spricht und somit dem unwissenden Leser vieles zu den Anspielungen erklärt. Dass ist vielleicht bei einigen Dingen unnötig, bei anderen jedoch ausschlaggebend zum Verständnis des Gesamtkunstwerks.
Halliday weiß nicht, wer sein Vermögen "erben" wird. Trotzdem greift er noch ins Spiel ein - auf eine ganz besondere Art und Weise. Gerade dass dieser Charakter ohne Familie oder Nachkommen gestaltet wurde und somit etwas einsam wirkt, macht es möglich, dass Wade den ersten Schlüssel findet und damit zur Berühmtheit wird. 
Denn es ist bereits 5 Jahre her, dass Halliday starb und niemand konnte das Rätsel bisher lösen. Wade ist der erste, der einen der Schlüssel findet. 
Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn auch die Bösen sind hinter Hallidays Erbe her.
Auch seinem Weg muss Wade viele geschickte Rätsel lösen, die nicht so einfach erscheinen und findet dabei neue Freunde.
 

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962 Bibliotheken, 67 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht’s:

Feyre und Rhys versuchen Prythian vor einer feindlichen Invasion zu retten.

 

Das Buch:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der aus der Sicht von Rhysand erzählt wird. Nun erfährt man endlich etwas über die Vergangenheit – bevor die Mauer erbaut wurde.                                                    Darauf folgt die „eigentliche“ Geschichte. Feyre befindet sich wieder einmal am Frühlingshof. Dort erfährt man sehr viel über sie und ihr Entwicklung.                                                                                                Am Frühlingshof muss sie wieder die unterwürfige Frau spielen, die sie schon lange nicht mehr ist. Sie spielt ihre Rolle dabei perfekt. Ich finde ihre Entwicklung in den Büchern total spannend.                                  Am Frühlingshof treffen wir auch wieder auf Tamlin, der sich kein wenig verändert zu haben scheint. Er ist immer noch der Arsch, der er im zweiten Teil der Reihe auch war. Er hat sich Hybern angeschlossen und scheint diese Verbindung keineswegs zu bereuen.                                                                      Auch Lucien ist wieder mit dabei. Auch er scheint immer noch der gleiche zu sein wie in den vorherigen Teilen zu sein. Er ist immer noch unterwürfig und tut alles für Tamlin. Dabei spielt Feyre gerade mit den Gerüchten, dass Lucien auf sie steht.                                                                                               Zwei neue Charaktere werden ebenfalls eingeführt, diese kommen aus Hybern. Die beiden sind arrogant und kaltherzig. Ganz so, wie man sich den Bösewicht vorstellt. Sie werden als die typischen Bösen inszeniert und erhalten auch nie eine zweite Seite.                                                                                         Erst später im Buch wird klar, dass Lucien sich doch auch verändert hat. Er geht mit Feyre an den Hof der Nacht. Dort erlebt er etwas ganz anderes, als er es aus Gerüchten kennt.                                                            Rhysand erleben wir wieder einmal als den Charmeur, der er auch ist. Die Dialoge zwischen ihm und Feyre sind witzig und erfrischend.                                                                                                                                                Am Hof der Nacht erfährt man, wie es den meisten Höflingen nach der Schlacht im zweiten Teil ergangen ist. Sehr spannende Auflösung – auf die man fast ein Jahr warten musste.                                       Die meisten Figuren scheinen unverändert, doch trotzdem merkt man ihnen an, dass die feindliche Invasion von Hybern ihnen zu schaffen macht. Und obwohl Feyre so verändert erscheint, bleibt sie doch ihrem Lieblingsutensil – dem Bogen – treu. So sehen wir einige Kampfszene, die sie mit dem Bogen bestreitet.                                                                                                                                                       Doch auch ihre Flügel muss Feyre trainieren und so kommt es, dass einige lustige Trainingsszenen vorkommen. Auch Szenen in denen Feyre ihre Kräfte geraubt werden sind sehr spannend und actionreich gestaltet.                                                                                                                                                         In diesem Teil erfährt der Leser auch endlich mehr über Feyres Schwestern Nesta und Elain. Obwohl Elain zuerst verrückt geworden erscheint. Erst später erfährt der Leser, dass Nesta ebenfalls Kräfte hat, die in einem Kampf mit Hybern nicht unerheblich scheinen.                                                                                 Unterdes wird der Sommerhof von Hybern angegriffen. Obwohl diese eine Fehde mit Feyre und Rhys haben, kommen diese dem Sommerhof dennoch zu Hilfe. Das zeigt meiner Meinung nach schön den Charakter der beiden.                                                                                                                                                         Daraufhin kommt es zu einer Versammlung aller High Lords. Unerwartet kommt sogar der High Lord des Herbsthofs. Und auch ein anderer Gast kommt zur Beratung, mit dem niemand gerechnet hat. Es kommt zu witzigen Wortgefechten.                                                                                                                             Schließlich kommt es doch zum Konflikt und die Lage scheint aussichtslos. Hier werden wir mit vielen Naturszenen konfrontiert. Auch viele Kampfszenen, die einen spannungsaufgeladen zurücklassen. Feyre will unbekannte Kräfte freilassen, doch dafür muss sie einen Preis zahlen, den sie nicht kennt. Am Hof der Albträume erfährt sie dann schließlich den Preis. Doch kann sie diesen wirklich zahlen? Oder will sie das doch nicht?


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549 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Serina und Nomi kommen gemeinsam bei der Auswahl zur Grace an. Doch ein unbequemer Zufall trennt die beiden voneinander.

Das Buch:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Nomi und Serina erzählt. Die beiden sind Schwestern und so erfährt man auch von der jeweils anderen Details zu einer der Schwestern. 
Es geht in der Geschichte darum, dass Serina zur Auswahl der Grace gehen muss. Man erfährt etwas über die Hintergründe, wie die Auswahl zur Grace überhaupt funktioniert und dass das eine bedeutsames Ereignis für die jungen Frauen ist.
Dabei wird auch klar, dass Serina nur für diese Aufgabe erzogen wurde und Nomi sie nicht in Ordnung findet. 
Die beiden bleiben mir anfangs fern, da ich beide nicht sehr charmant oder sympathisch finde. 
Es wird zunächst von der Auswahl berichtet und von den Voraussetzungen, die in dieser Welt herrschen. Dabei ist bemerkenswert, dass Frauen eigentlich nicht lesen dürfen, Nomi es jedoch trotzdem kann.
Als die beiden den Thronfolger treffen, sind ihre Meinungen von ihm unterschiedlicher Natur. Wobei ich Serinas Beweggründe durchaus verstehen kann. 
Durch einen Zufall wird jedoch nicht Serina zur Grace auserwählt, zudem sie ihr Leben lang erzogen wurde. Dafür wird Nomi mit zwei anderen zur Grace. 
Sie passt so überhaupt nicht in dieses Leben. Sie muss sich dafür einem Mann unterwerfen, hat keine Recht und soll ihm gehorchen. Dafür scheint Nomi überhaupt nicht gemacht.
Zunächst soll Serina Nomis Zofe werden. Das passt ihr jedoch nicht, was auch verständlich ist. 
Durch einen unglücklichen Zufall bemerkt die Oberste Grace des Regenten jedoch, das Serina etwas hat, was sie eigentlich nicht haben dürfte. Daraufhin wird Serina bestraft.
Sie kommt in ein Gefängnis, indem nur Frauen sind und in der sich Serinas ganze Welt auf den Kopf stellt.
Derweil ist Nomi allein im Palast und kann niemandem vertrauen.
Serina lernt im Gefängnis viele Frauen mit spannenden Geschichten kennen. Doch es passiert gleich zu anfangs etwas, dass nicht zu Serinas Sicht der Welt passt.
Die Wärter lassen Frauen gegeneinander kämpfen. Wobei im ganzen Land Frauen nicht kämpfen dürfen. Die Wärter benutzen dieses grausame Ereignis, um Essen unter den Frauen zu verteilen. Sie benutzen diesen Kampf auf Leben und Tod auch zu ihrem eigenen Vergnügen. 
Die einzige Ausnahme scheint ein Wächter namens Val zu sein. Dieser ist als Figur ausgebaut, die mich überrascht hat. Eigentlich werden in dieser Welt alle Männer - außer dem Bruder von Serina und Nomi - als Arschlöcher dargestellt.
Derweil erkundet Nomi den Palast des Regenten und entwickelt dabei Gefühle für den Bruder des Thronfolgers. Es stellt sich heraus, dass dieser seinen Bruder stürzen möchte.
Am Ende sind die Figuren aus sich heraus gewachsen. Wobei sich auch herausstellt, dass einige Figuren doch nicht so sind wie anfangs gedacht. 
  

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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777

Marcus Wächtler
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 01.06.2018
ISBN 9783961114696
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht's:
Es ist die Endzeit im Zeichen Gottes.

Das Buch:
Das Buch beginnt im Jetzt und springt immer wieder in die Vergangenheit zurück. Es spielt also zwischen Jetzt und Früher. Auch wenn man nicht genau erfährt, wann dieses Jetzt ist. 
Man kann sich zwar denken, dass es ungefähr im Jahre 2018 spielt, genau erfährt man das jedoch nicht. Es gibt jedoch Anzeichen dafür.
Der Beginn des Buchs ist spannend gestaltet. Man sieht sich einem Protagonisten gegenüber, der vor etwas flüchtet. Vor was, erfährt man zunächst ebenfalls nicht. Was die Spannung extrem erhöht - ich wollte unbedingt wissen, wovor er sich versteckt.
Danach führt uns der Autor zurück in ein ganz normales Dresden und den ganz normalen Alltag eines Protagonisten. Leider bleibt dieser ziemlich blass. Wir erfahren weden den Namen, noch genauere Details zu ihm. Was das Buch einerseits irgendwie einzigartig macht ist, dass in der folgenden Geschichte immer nur er geschrieben wird. So kommt es auch manchmal zu Verwirrungen und komischen Sätzen. Da man es nicht gewohnt ist immer nur er zu lesen, sondern meistens immer irgendwo und zu einem bestimmten Zeitpunkt der Name des Protagonisten auftaucht.
Leider erfährt man auch nichts über das Aussehen des Protagonisten, was es mir sehr schwer gemacht hat ihn mir vorzustellen. 
Dafür werden die anderen Figuren schon benannt und auch beschrieben. Besonders auffällig ist dabei Juliane, die Freundin des Protagonisten. 
Das Buch beginnt nicht chronologisch. Dafür erfahren wir sehr viel über die Umstände, wie es zur Endzeit kam. Das Buch mutet eher einer Prequel zu einer Dystopie an. Da es normalerweise so ist, dass die Welt bereits zerstört ist und der Protagonist in dieser überleben muss. 
Das normale Leben des Protagonisten wird an einem Tag über den Haufen geworfen. Alle möglichen seltsamen und furchtbaren  Ereignisse passieren scheinbar gleichzeitig. 
Scheinbar beginnt alles mit der guten Freundin des Protagonisten, die sich selbst umgebracht hat. Von da an läuft alles aus dem Ruder. 
Seltsame Verkehrsunfälle ereignen sich und ich hatte die Vermutung, dass das etwas mit der Entrückung zutun haben könnte. Sicher bin ich mir jedoch nicht.
Der Protagonist wird von einem Kampf in den nächsten verwickelt und scheint nicht genau zu wissen, was vor sich geht. Logisch, da er es gar nicht wissen kann. 
Alles wird für ihn und Juliane zu einem Kampf um Leben und Tod. Irre verfolgen den Protagonisten, obwohl dieser nur eines möchte und zwar nach Hause. 
Irgendwie scheinen die Ereignisse auf der Welt zusammenzuhängen, doch man erfährt nicht genau wie. Viele Theorien werden aufgestellt, was das Buch noch spannender macht.
Das Ende hat mich dann doch erwartungsvoll zurück gelassen. Erwartungsvoll in Hinsicht auf einen zweiten Teil. 

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Tags: dystopie, endzeit, zombies   (3)
 

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107 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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For Good: Über die Liebe und das Leben

Ava Reed
E-Buch Text: 195 Seiten
Erschienen bei Booklover Verlag, 29.11.2015
ISBN B018RGFK2Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Darum geht's:
Charlie verliert die Liebe ihres Lebens und muss jetzt damit leben.

Das Buch:
Charlies Geschichte wird von ihr selbst erzählt. Dabei wird die Geschichte in Gegenwart und Erinnerungen eingeteilt. Die Gegenwart wird dabei immer mit einem kleinen Gedicht eingeleitet, auf das Charlie dann im folgenden Kapitel eingeht. 

Charlie muss mit dem Verlust ihrer großen Liebe umgehen. Klar ist es dabei verständlich, dass sie ihr Leben komplett - nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben - aufgibt. 

Ihre Reaktion auf den Verlust sind für mich komplett nachvollziehbar, Ich kann es total verstehen, dass man nach so einem Verlust nichts mehr auf die Reihe bekommen kann. Sie wirkt einsam und verloren. Dabei sind ihre Eltern keine große Hilfe und vernachlässigen ihre Gefühle eher. Auch das ist für mich nachvollziehbar.

Die Erinnerungen an Ben holen Charlie immer wieder ein und so erfährt der Leser immer mehr und mehr von Ben und dem Leben, das die beiden zusammen hatten.

Die Geschichte an sich ist wunderschön und auch geheimnisvoll zugleich, da nicht alles auf einmal enthüllt wird.

Dennoch erscheint mir die Geschichte zu glatt, zu reibungslos. Klar kann ich verstehen, dass am Ende nur die schönen Momente zählen. Trotzdem muss man das hier an diesem Buch kritisch sehen. 

Es gibt eine Passage im Buch, wo erzählt wird, wie Charlie und Ben sich streiten. Dieser Streit bleibt jedoch der einzige in der Geschichte und das erscheint mir doch unglaubwürdig.

Ich empfinde die Beziehungsdynamik zwischen Charlie und Ben als zu harmonisch. Für mich hätten sich die beiden öfter streiten müssen, um eine richtige, reale Geschichte daraus zu machen. 
Schon beim Zusammenziehen hätten sich die beiden öfter streiten müssen.

Für mich hätte Ben gerne mehr Ecken und Kanten haben können. Irgendwie hätte die Beziehung für mich mehr Probleme haben können, um authentisch zu sein.

Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass die Geschichte nur so positiv gestaltet wird, da sie von Charlie erzählt wird. Denn dann dürfte es auch diesen einen einzigen Streit nicht geben. 

Nur einen Streit gibt es in einer Beziehung nicht. Da die beiden vor allem sehr lange zusammen sind, können mehrere Streits gar nicht ausbleiben.

Es gibt dann später noch eine Episode in der Geschichte, die etwas mit Medikamenten zu tun hat. Die jedoch nicht dramatisch genug geschildert wird, ich finde die Zuspitzung auf dieses Ereignis könnte ruhig etwas emotionaler gestaltet sein.

Alles in allem habe ich die Geschichte gern gelesen, fand sie jedoch nicht sehr authentisch. 

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(3)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Supernatural: In Fleisch gemeißelt

Tim Waggoner , Timothy Stahl
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 26.06.2017
ISBN 9783833234484
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht’s:

Sam und Dean sind auf der Jagd nach den Leviathanen. Dabei bemerken sie einen Fall, der nicht ganz normal zu sein scheint. Es scheint sich dabei um einen Monsterhund zu handeln, der Frankensteins Monster gleichkommt. Natürlich untersuchen die Brüder diesen Fall sofort.

 

Das Buch:

Eine neue Geschichte um die Brüder Sam und Dean Winchester. Während sie auf der Such nach Dick Roman und den Leviathanen sind, bekommen die Brüder einen Fall herein, der zu ihrem Job passt. In einem kleinen Ort, werden Menschen von einem scheinbaren Höllenhund angefallen und getötet. Doch was zurückbleibt sind keine normalen Leichen, sondern mumifizierte.

Dean ist vollkommen besessen auf der Jagd nach Dick, den er unbedingt zur Strecke bringen möchte. Deshalb kann er sich auch anfangs nicht komplett auf den neuen Fall konzentrieren. Was einerseits nachvollziehbar ist – nachdem was die Leviathane getan haben. Aber auch etwas unfair ist. Deshalb scheint Dean den neuen Fall nicht wirklich ernst zu nehmen. Er versucht Sam sogar dazu zu überreden, diesen Fall fallen zu lassen. Doch Sam kann seinen großen Bruder umstimmen und so sehen sich die beiden den Fall doch noch an.

Das Buch beginnt mit einem normalen Date einer pensionierten Lehrerin. Sie will sich endlich mit ihrem Traummann treffen, um diesen zu verführen. Doch das Date geht leider total schief und ende nicht so, wie sie es sich vorgestellt hätte.

Die Geschichte kann mit viel Witz und Charme punkten, den die Serie ebenfalls aufweist. Sowohl Deans Sprüche, als auch Sams schlechte Witze peppen die ganze Sache auf. Obwohl der liebenswerte Castiel dieses Mal nicht dabei ist, tut das der Geschichte keinen Abbruch.

Sam und Dean sehen sich in diesem Fall einem ganz neuen Monster gegenüber, welches einem Horrorroman entstiegen zu sein scheint.

Auch hier gibt es viele Anspielungen auf viele andere Serien und Filme, so wie es ebenfalls in der Serie um die beiden Brüder gemacht wird. Die Dialoge sind genauso erfrischend und schlagfertig. Ich konnte oft vor Lachen nicht mehr weiterlesen, obwohl ich das Buch sonst nicht aus der Hand legen konnte.

Dazu kommt noch ein Geschichte, die man so in der Serie nicht erfährt. Zum aktuellen Fall, kommt noch ein Fall hinzu, den die beiden Brüder vor Jahren miterlebt haben. Dabei sind auch Geister und Charaktere, die in der Serie nicht mehr vorkommen. Die Brüder wurden durch diesen Fall belastet und besonders Sam denkt immer noch daran.

Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt. Das liegt nicht nur daran, dass dieses Mal die Kreatur aus Marry Shellys Roman „Frankenstein“ entsprungen zu sein scheint, sondern auch daran, dass die Geschichten um Sam und Dean mich immer wieder in den Bann ziehen und ich immer mehr über die beiden lesen möchte. Dabei faszinieren mich nicht gezeigte Fälle genauso wie die Fälle, die in der Serie vorkommen.


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Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Lynn bemerkt an ihrem 17ten Geburtstag das etwas nicht mit ihr stimmt, plötzlich leuchtet ihr Arm.

Das Buch:
Das Buch beginnt mit einer kurzen Erklärung, wie die Sternenkinder entstanden. 
Dann folgt die Geschichte von Lynn. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihrer und Juris Sicht erzählt.
Lynn wird als normaler Teenager eingeführt. Sie wird gerade 17, hat jedoch anscheinend keine Eltern mehr und lebt deshalb im Waisenhaus. 
Sie kämpft und bekommt von einem Bekannten das erste Geburtstagsgeschenk überhaupt.
Lynn erscheint als tapferes Mädchen, dass geliebt werden möchte und liebend gerne Freunde hätte. Doch ihr Leben ist nicht leicht, denn im Heim bekommt sie immer nur Strafen. Egal, ob sie etwas getan hat oder nicht.
Die ganze Welt scheint sich gegen Lynn zu stellen. Ich denke, wohl jeder kann sich in Lynn hineinversetzen. Obwohl wir uns alle so gefühlt haben, als wir im Teenageralter waren, kommt es mir bei Lynn doch noch einmal schlimmer vor.
Sie hat nicht einmal Freunde, geschweige denn Verbündete. 
Bis es schlimmer kommt, als sie je gedacht hätte. Denn plötzlich beginnt Lynns Arm zu leuchten.
Damit weiß sie endgültig, dass sie nicht mehr normal ist. Doch es kommt noch schlimmer und Lynn wird in einen Kampf mit zwei Männern gedrängt.
Unterdes sucht Juri nach der Mondprinzessin, die vor langer Zeit entführt wurde. 
Als er Lynn findet, ist es nicht überraschend, dass sie die Mondprinzessin ist. Das war mir schon von Anfang an klar. Außerdem scheint Juri ein gewissenhafter Sternenkrieger zu sein. 
Er ist stark und mutig.
Schließlich kommt Lynn auf dem Mond an und ihr gesamtes Leben ändert sich schlagartig. 
Wird sie mit dem Druck zurechtkommen, eine Prinzessin zu sein? Wird sie die von ihren Eltern erzwungene Hochzeit durchziehen? Und was ist mit ihren Gefühlen zu Juri? 

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17 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Doctor Who

Douglas Adams
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 30.01.2017
ISBN 9783959811804
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht's:
Der Doktor und seine Begleiter K-9 und Romana sind auf der Suche nach dem zweiten Segment des Zeitschlüssels. Doch befindet sich nicht dort, wo er sollte.

Das Buch:
Ich war sehr begeistert, als der neue Roman "Der Piratenplanet" auf deutsch übersetzt wurde. Obwohl die Geschichte "nur" auf einem Skript von Douglas Adams basiert, so büst sie dennoch kein bisschen von ihrem Charme ein. 
James Goss versteht es geschickt Adams Erbe weiterzuführen und -zuschreiben. 
In der Geschichte portraitiert den vierten Doktor geschickt, aber auch dessen Begleiterin Romana spiegelt sich in diesem Roman gut. Dabei werden die Persönlichkeiten der beiden beschrieben und ausführlich geschildert. 
Der Fokus liegt immer auf den beiden, aber auch auf den anderen Charakteren, die der Roman zu bieten hat. 
Dabei darf der Bösewicht natürlich nicht fehlen. Dieser zeigt sich in einem Kapitän, der bereits von Anfang an als Antagonist betitelt ist. Jedoch scheint er eine gewisse Vorliebe für einen Mitarbeiter namens Mr. Fibuli zu haben. Zunächst wird nicht klar, warum der Kapitän diesen immer wieder am Leben lässt - es scheint eine unerklärliche Zuneigung zu sein. 
Anfangs wird der Planet Zanak beschrieben. Dieser erscheint sehr ungewöhnlich und unnatürlich zu sein. Dabei muss man jedoch bedenken, dass im Universum des Doktors so gut wie alles möglich ist. 
Mit der Geschichte lernt man dann auch die Bewohner von Zanak kennen. Mula, Pralix und Kimus sind nur einige darunter. Obwohl sie eine größer Rolle zu spielen scheinen. 
Der Kapitän herrscht über Zanak wie ein größenwahnsinniger Diktator, der keine anderen Wahrheiten als seine und auch keine Fragen zulässt. 
Die Bevölkerung hat gelernt mit dem Regime zu leben und nicht weiter nachzufragen. Mit der Zeit wird klar, dass das Volk von Zanak keinerlei technisches Wissen besitzt. Die perfekte Diktatur also und solange der Kapitän sie reich macht, wollen die Leute seine Methoden scheinbar nicht hinterfragen.
Der Doktor und Romana sind auf der Such nach dem zweiten Segment des Schlüssels der Zeit. Das Problem dabei ist, dass die Segmente sehr vielfältig sind und vielfältige Gestalten annehmen können.
Als die beiden versuchen auf einem Planeten zu landen, materialisiert sich die TARDIS auf einem scheinbar völlig anderem Planeten, der jedoch auf den gleichen Koordinaten zu sein scheint. Doch als Romana den "Sucher" auspackt und völlig verwirrende Frequenzen bekommen, scheint alles noch verwirrender zu werden. 
Nicht einmal die Bevölkerung des Planetens können dem Doktor und seiner Begleiterin weiterhelfen, da der Kapitän ein neues goldenes Zeitalter ausgerufen hat.    

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128 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Knochenjob!

Sarah Adler
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 31.08.2016
ISBN 9783959911924
Genre: Romane

Rezension:

Nach dem ich dieses Buch gelesen hatte, wurde mir vieles klar. Die Dinosaurier sind nicht wegen eines Kometen gestorben. NEIN, das war der Tod höchstpersönlich. 
In diesem Buch geht es nicht um eine große Liebe. Es geht auch nicht um einen Mord - naja, zumindest nicht in der normalen Hinsicht. Es geht schlicht und einfach um den Tod selbst.
Es handelt sich um eine humoristisch, ironisch angelegte Geschichte, in der der Tod uns etwas über sein Leben erzählt. Und natürlich über seine Arbeit.
Der Tod berichtet uns in einer Art Memoiren was er so macht und wie er zu seinem Job gekommen ist. Dabei arbeitet er mit einigen liebenswürdigen Kollegen, aber auch mit unliebsamen Mitarbeitern zusammen. Leben, Schicksal, Zufall, Glück und Krankheit sind ebenfalls dabei. Über ihnen steht die Zeit als Chefin dieser übernatürlichen Gestalten.
Doch dies ist keine normale Biographie eines unnormalen Lebens, sondern eine Geschichte über eine Figur, die ihr Leben ändern möchte. 
Der Tod ist sehr unzufrieden mit seiner Arbeit, besonders weil er von allen Menschen gehasst und verachtet wird. Der Tod hat schlicht und einfach gesagt keine Lust mehr auf seine Arbeit. 
Eines Tages erwischt ihn einer seiner Kollegen mit einem Erst-Hilfe-Buch. Das kommt schon quasi einer Rebellion gleich. Er versucht ab diesem Zeitpunkt seine Arbeit zu ändern und Leben zu retten, anstatt sie zu nehmen. 
In diesem Sinn versucht er ebenfalls, sein Ansehen bei den Menschen wenigstens ein bisschen aufzupolieren und redet mit einigen in ihren Nahtoderfahrungen. Doch leider funktioniert das nicht so, wie er das gerne hätte.
Doch es kommt noch schlimmer und der Tod plant etwas, das er eigentlich nicht dürfte. 
Die Geschichte wird immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, die jedoch die Erzählung nicht behindern, sondern bereichern. Auch die im Text angebrachte Sternchen machen die Geschichte nicht schwer lesbar, sondern ergeben zusammen mit ihr eine stimmige Story. 

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422 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.02.2018
ISBN 9783906829708
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht’s:
Durch einen seltsamen Zufall gelangen Will und seine Freunde in eine komische Situation. Sie wissen nicht wie, aber irgendwie hat das alles mit Schneewittchen zu tun.
Das Buch:
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Wobei mir der Prolog ähnlich erscheint wie bei „Fallen Queen“. Auch hier erzählt die vermeintliche böse Stiefmutter/böse Hexe ihre Geschichte.     
Die Handlung rund um Will beginnt danach im 21. Jahrhundert in Berlin. Will ist ein Teenager, der eigentlich verwaist ist und nur noch seine zwei Freunde an seiner Seite hat. Eigentlich hat er noch seinen Vater, dieser scheint jedoch verrückt zu sein. Will besucht diesen in einer Art Psychiatrie. Nach und nach wird klar, dass Wills Vater Ludwig irgendwie von den Märchen der Brüder Grimm besessen ist. Auch am Anfang der Geschichte wird etwas zu den Grimms gesagt.
Die ganze Geschichte ähnelt einem Märchen. Zunächst scheint der Handlungsstrang um Will nichts damit zu tun zu haben. Doch dieser wird immer wieder von Szenen unterbrochen, die eindeutig in der Vergangenheit spielen und wieder in der Ich-Perspektive geschrieben sind.
Es ist eindeutig erkennbar, dass es sich hierbei wieder um die „böse Königin“ handelt: Mary. Wobei sie beteuert, dass sie eigentlich nicht die Böse in der Geschichte sei. Die Szenen um Mary erzählen ihre Geschichte, die mehrere verschiedene Märchen miteinander vermischt.
Dabei erscheint Marys Leben zwar wunderbar zu sein, jedoch auch von Überwachung gezeichnet ist. Da Mary einen Fluch auf sich geladen hat, darf sie eine gewisse Sache niemals tun. Sie wird in ihrem Heim ständig eingesperrt und überwacht.
Will erhält bald einen geheimnisvollen Brief, der ihn auf eine abenteuerliche Reise schickt. Dabei geht es auch irgendwie um Märchen, doch Will weiß noch nicht genau wie.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Neubauer

Cordula Simon
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Residenz, 13.02.2018
ISBN 9783701716852
Genre: Romane

Rezension:

Cordula Simon beschreibt in ihrem neusten Werk das Leben eins Schwindlers. Der Ich-Erzähler in diesem Werk ist zwar Student, oder war es zumindest einmal, hat jedoch kein Geld. All seine Freunde sind reicher als er und besitzen so etwas wie Familiengeld. Der Protagonist schafft es dabei, dass seine Freunde ihn als ihresgleichen anerkennen.

Dafür kauft er sich eigens teure Anzüge und nimmt die Marotten seines Freundes Wiesner an. Er erscheint als Pessimist, der die Welt schwarz-weiß sieht.

Immer wenn er trinkt, kann er die Gedanken anderer Leute hören. Somit befindet er sich meist im Vorteil, muss sich jedoch auch vor unvorhergesehenen Aussagen hüten.

Die Taran – seine Freundin – weiß ebenfalls nichts von der Armut des Protagonisten. Er kann dieses immer wieder verschleiern, verstrickt sich dabei jedoch in ein wirres Lügennetz.

Der Protagonist inszeniert sich selbst als Reich, obwohl er von Aushilfsjobs leben muss. Dabei scheint er jedoch keine richtige Ausbildung zu haben und sein Studium scheint auch nicht sonderlich gut zu laufen.

Seine Einstellung zum Leben und den Leuten erscheint hipstermäßig zu sein, obwohl dies nur als Fassade dient. Dabei wird die ganze Lügengeschichte des Protagonisten immer verworrener, bis diese irgendwann bis zur Mafia reicht. Alles wird überschattet vom ominösen Neubauer, der niemand zu kennen scheint. Der Neubauer ist zu Anfang mit dem großen Gatsby vergleichbar. Immer wird er zu Partys eingeladen und soll kommen, doch niemand scheint ihn jemals gesehen zu haben.

Der Neubauer bleibt jedoch bis zum Schluss ein stummer Charakter, der zwar irgendwie anwesend ist, jedoch nie persönlich aufzutauchen scheint. Außer vielleicht im Hintergrund?


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Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Joachim Meyerhoff
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 09.11.2017
ISBN 9783462049442
Genre: Romane

Rezension:

Joachim Meyerhoffs neustes Werk „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ gehört zur Reihe „Alle Toten fliegen hoch“. Dabei kann dieses Buch jedoch für sich alleine stehen. Obwohl Meyerhoff eigentlich ein bekannter Schauspieler ist, verfügt er doch auch an erzählerischem Talent. Er lässt einen Ich-Erzähler in seinen Werken sprechen, der gleichfalls witzig wie auch komisch daherkommt. In seinem neuesten Buch geht es nicht nur um einen jungen Schauspieler, der die Liebe findet, sondern um viel Mehr. Der Autor versuchte sich an einer Art Erinnerungsprojekt. So fließen viele von Meyerhoffs tatsächlichen Erlebnissen in dieses Buch ein und bilden einen autobiographischen Roman. Das Erzähler Ich verliebt sich in der Geschichte zuerst in Hanna, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Als nächstes dated er jedoch schon eine Tänzerin, die er ebenfalls zu lieben glaubt. Dazwischen finden sich großartige Wortgebilde und bildreiche Beschreibungen. Meyerhoff erzählt von Dortmund, einer Celan-Lesung und dem Provinztheater lebendig und vor allem satirisch angehaucht. „Sobald ich in Dortmund frei hatte, fuhr ich zu Hanna nach Bielefeld. Sobald ich in Dortmund wieder Proben oder Vorstellungen hatte, fuhr ich zurück zu Franka nach Dortmund.“ heißt es dort einmal.

Doch nicht nur die Orte sind genau beschrieben, Meyerhoff führt den Leser auch durch die Neunziger. Dieses Buch gleicht somit einem literarischen Streifzug durch Deutschland und Österreich.

Meyerhoff versteht es dabei, immer wieder mit literarischen Erfindungen zu brillieren.

Der Leser wird dabei nicht in einer ruhigen, idyllischen Atmosphäre gelassen, sondern muss sich zusammen mit dem Protagonisten in ein Liebesabenteuer sondergleichen stürzen. Man erlebt, wie der Erzähler von Aushilfsjobs zum Theater kommt. Dazwischen kommen immer wieder die Beziehungen zu Hanna, Franka oder auch Ilse. Der Leser erlebt einen jungen Schauspieler, der auf der Suche nach einem besseren Leben, aber auch nach der großen Liebe, ist.

Die Figurengewalt eines Familienromans hat dieses Werk zwar eindeutig nicht, kann jedoch auch mit verschiedensten Frauengestalten punkten. Von der liebenswerten und sensiblen Hanna, über die sexbesessene Franka bis hin zur Bäckersfrau Ilse, die einer Art Mutterfigur gleichkommt.
Meyewrhoff versteht es, simpel erscheinende Komik mit Melancholie zu verbinden. Aber auch das Hauptthema – die Erinnerung an die Toten nämlich – flicht Meyerhoff geschickt in das Werk ein, so dass dem Leser niemals langweilig werden kann. Eine Weltgewandtheit also, die nicht zu wünschen übriglässt. Außerdem vollführt Meyerhoff einen Akrobatikakt wenn es um Gefühle geht. Man könnte gar von einem Drahtseilakt sprechen. Auch an Drastik und Körperlichkeit fehlt es nicht in diesem Werk. Wer an einen biederen Roman denkt, ist hier falsch. Dabei sind die geschilderten Situationen so punktgenau getroffen. Einzelne Szenen werden hier lebendiger als das echte Leben, wobei auch die Geister nicht vergessen werden dürfen, die der Protagonist heraufbeschwört. Durch diese erlangt das Werk eine vollkommen neue Dimension hinzu, die ins Paranormale übergeht.
Alles in allem ist das Werk „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ der letzte Band von Meyerhoffs Erinnerungsprojekt, welches mit „Alle Toten fliegen hoch“ anfing und nun nach fünf Jahren seinen Abschluss findet. Wer Meyerhoff als wortgewandten Redner kennt, sollte unbedingt eine seiner Lesungen besuchen, denn dort kommen seine Werke noch besser als im eigenen Kopf. Der Bachmann-Preis-Teilnehmer konnte schon 2014 mit seiner Vorlesetechnik brillieren. Jedoch auch im geschrieben Wort kann man schon fast seine Stimme hören, die einem zuflüstert: „Ich mochte die Zeilen. So als hätte der Schrecken des vorherigen Tages neue Resonanzräume freigesprengt, klang meine Stimme an diesem Morgen warm und rund, lässiges Frank-Sinatra-Timbre.“


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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

jaqueline kropmans, poesie, sience fiction, weltenmalerin;

Weltenmalerin

Jaqueline Kropmanns
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei GedankenReich Verlag, 18.09.2017
ISBN 9783947147106
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht's: 
Reegan lebt auf einem Raumschiff, welches durchs Weltall treibt. Doch sie möchte ausbrechen

Das Buch:
Das Buch beginnt mit Reegans Leben auf einem Raumschiff. Eine Glasscheibe trennt sie von ihren geliebten Sternen.
Dabei handelt es sich um die Heritage. Ein Lebenssystem, wie man es sich nach dem Untergang der Erde erwarten kann. Alle Menschen befinden sich auf diesem Schiff und versuchen zu überleben.
Als Reegan sich durch dieses Schiff bewegt, erfährt man, wie es dort ungefähr aussieht. Man erfährt auch etwas über das herrschende System und die Klassenbildung dort.
Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass man mehr über die Heritage erfährt,
Eines Tages hält Reegan es nicht mehr auf dem Schiff aus und flieht. Dabei landet sie auf einem fremden Planeten, auf dem sie auch ihre neuen Freunde Zayne, Cael, Rhea und Devan kennenlernt. 
Diese scheinen zunächst etwas unsympathisch zu sein. Auch das zusammentreffen mit ihnen erscheint mir etwas seltsam. Als Reegan auf sie trifft, wundert sie sich fast nicht über die Fremden. Obwohl diese menschlich wirken. 
Zum ersten Mal in ihrem Leben, befindet sich Reegan auf einem fremden Planeten. 
Im Laufe der Geschichte, reisen Reegan und ihre neuen Freunde auf ganz viele unterschiedliche Planeten und treffen auf viele Völker.
Dabei gelangen die Freunde auch auf die Erde. Es ist beängstigend, wie sich diese verändert hat. Dabei ist solch ein Szenario gar nicht mal so undenkbar. 
Obwohl ich gedacht hätte, dass dieser Planet etwas anderes wäre. Aber auf unergründliche Weise, sind die Freunde irgendwie in der Zeit gereist.
Später begegnen Reegan und die Reisenden noch der Antagonistin dieses Werks Neshat. Diese scheint zuerst vollkommen böse zu sein. Sie befehligt ein ganzes Regime, welches Reegans Welt und ihr ganzes Denken auf den Kopf stellt.
Die Freunde und Reegan selbst gelangen dann auch irgendwann auf Neshats Gefängnisplaneten. Dort wird ein Mitglied der Gruppe entführt und verschleppt.
Die anderen treffen auf eine Gruppe Rebellen, welche versuchen Neshat zu stoppen. Dabei erfährt die Gruppe, dass Neshat mit den Gefangenen Experimente macht.
Können sie ihre Freundin retten? Werden sie Neshat stoppen? Und was hat es mit der Weltenmalerin auf sich, die Reegan anscheinden sein soll? 

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240 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Fallen Queen

Ana Woods
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.06.2017
ISBN 9783959911047
Genre: Fantasy

Rezension:

Wohl jeder von uns kennt die Märchen der Brüder Grimm. Wenn wir sie nicht gelesen haben, so kennt doch zumindest jeder von uns die Filme dazu. Die bekanntesten davon, sind die Disney Filme wie "Dornröschen", "Cinderella" oder auch "Rapunzel".       

Das wohl bekannteste Märchen ist "Schneewittchen und die 7 Zwerge". Man kennt die Geschichte des Mädchens, dass von seiner Stiefmutter fast getötet wird.     

Aber fast niemand kennt die Seite der Geschichte, die uns in diesem Buch erzählt wird. Hier sind Schneewittchen und die böse Königin nicht nur mit einander verwandt, sondern die beiden sind sogar Schwestern.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem Nerina den Lesern alles erklärt. Dabei ist sie in dieser Geschichte eigentlich die böse Königin. Doch die Geschichte erzählt trotzdem von ihr? Ja, denn jede Geschichte hat zwei Seiten.

Hier wird ein Lösungsansatz der Geschichte dargestellt, der anders ist als das Original. 

Zuerst sind Nerina und Eira - die in dieser Geschichte Schneewittchen darstellen soll - unzertrennlich. Bis ein unvorhergesehenes Ereignis die beiden trennt. 

Nerinas Verhalten ist nachvollziehbar, aber auch Eiras Verhalten. So kommt es anfangs nicht dazu, die beiden als gut oder böse zu betrachten.

Erst später stellt sich dies heraus. Doch dann scheint es zu spät zu sein. 

Dass Nerina keine unschuldigen Menschen töten will, zeigt ihren guten Charakter. Aber auch Eiras Reaktion ist verständlich, da sie die Hüter gerne tot sehen will. Dabei muss man bedenken, dass beide recht haben. 

Als Eira endlich wieder glücklich scheint, beginnt auch Nerina wieder Mut zu fassen. Sie wirkt immer wie die perfekte Königin. Eira hingegen, kann die unbeschwerte Prinzessin sein.

Doch plötzlich ändert sich alles, als Nerina Jalmari kennen lernt. Dieser scheint zu beginn ein eher blasser Charakter zu sein, gewinnt jedoch später an Einfluss und Farbe.

Als Nerina ihre Hochzeit mit Jalmari plant, gerät alles unerheblich aus den Fugen. Eira wird endgültig zur Bösen. 

Bis es endlich geschieht und Eira auf dem Thron sitzt. Dadurch wird das Volk und das Land unterdrückt und muss unter ihrer grausamen Herrschaft leben. Scheinbar kann sie alle Menschen um den Finger wickeln. Da alle eigentlich Nerina für die perfekte Königin hielten, sich dann jedoch sofort gegen sie stellten. Eira scheint die Macht zu besitzen, selbst Nerinas treusten Freund um den Finger zu wickeln. 
Doch dann trifft Nerina auf Tero und alles verändert sich. 

Das Ende lässt mich geschockt und verblüfft zurück - ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil. 
  

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431 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Royal - Eine Krone aus Stahl

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.11.2015
ISBN 9783646601718
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den vierten Teil der Royal-Reihe

Darum geht's: 
Tanya ist wieder eine Runde weiter. Dieses Mal erkunden die Kandidatinnen das Königreich.

Zum Buch:
Das Buch beginnt wieder mit einem spannenden Prolog, ähnlich den vorherigen Teilen. Tanya spricht hier auch den Leser an, was einerseits etwas verwirrend ist. Andererseits jedoch auch gewagt und etwas neues. 
In diesem Teil der Reihe soll nun endlich enthüllt werden, wer der Prinz ist. Vom ersten Teil an, hatte ich eine gewisse Vermutung, die ich jedoch nie vertiefen konnte, da jeder der vier Männer der Prinz sein könnte. Oft war ich mir selbst nicht sicher.
In diesem Teil kommt es auch endlich dazu, dass die Kandidatinnen das Königreich erkunden und es somit besser kennenlernen. 
Dabei können sowohl Tanya als auch die Leser die Landschaft des Königreichs bestaunen. Endlich erfährt man mehr über das Königreich und seine Bewohner. In den vorherigen Teilen ging es immer nur um die Auswahl und den Palast.
Bei der Reise im Königreich begegnet man den verschiedensten Menschen, die alle begeistert von den Kandidatinnen sind. Diese haben unterm Volk viele Fans. 
Natürlich darf bei dieser Reise das Kamerateam nicht fehlen. Sie sind immer dabei und filmen die Kandidatinnen und deren Zuspruch unterm Volk. Dabei kommt es auch dazu, dass die Kameras etwas filmen, das nicht so positiv ist.
Man muss wissen, dass es in Viterra eigentlich keine Verbrechen gibt und nur die Wachen Waffen besitzen dürfen.
Bei einem Besuch in einem Dorf kommt es zu einer Art Aufstand, den ein paar Frauen veranstalten. Dabei bemerkt Tanya etwas, das eigentlich nicht sein dürfte.
Sie glaubt, dass dieser Aufstand nun im ganzen Land gezeigt werden würde, doch so ist es nicht. Es stellt sich heraus, dass das Kamerateam dieses Ereignis absichtlich nicht zeigt. Der Grund dafür ist offiziell, dass sich das übrige Volk sonst aufregen könnte und Chaos ausbrechen würde.
Diese Aktion kommt jedoch eher einer Medienpropaganda gleich. Das kommt besonders in diesem Teil zur Geltung. Denn die Angriffe auf die Kuppel in den vorherigen Teilen wurden nie gefilmt. Dieser Aufstand wurde hingegen gefilmt, wird jedoch nicht gezeigt,
Später kommt es dann noch einmal zu einem einschneidenden Ereignis. Die Enthüllung des Prinzen geht einher mit der Abschlussauswahl. Der Prinz muss sich hier zwei Kandidatinnen aussuchen, die er noch besser kennenlernen will. Die anderen drei Männer dürfen ihre Braut wählen.
  

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Töchter der Caluoc (Salwidizer - ein Volk so alt wie die Zeit)

A. B. Schuetze
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 01.03.2018
ISBN 9783742748294
Genre: Sonstiges

Rezension:

Darum geht’s:

Nachdem ihr Großvater stirbt, verändert sich Charlottes ganzes Leben. Nichts ist mehr so wie es war und sie erkennt die Wahrheit.

 

Das Buch:

Das Buch beginnt mit einem Vorwort, welches ich eher als Prolog bezeichnen würde. Die Formel „Vorwort“ finde ich dabei verwirrend, da ein Vorwort meist etwas ist, dass die folgende Geschichte beschreibt. Es handelt sich daher auch eher um einen Prolog.

Der Prolog ist spannend geschrieben. Man weiß nicht, wo man sich befindet, außer, dass es irgendwo in der Wildnis ist. Dabei befindet man sich in den Köpfen der Expeditionsteilnehmer, die einem seltsamen Ritual beiwohnen. Dabei verschwindet einer davon: Sebastian.

Danach beginnt die Geschichte in der Gegenwart. Charlottes Großvater ist auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen. Das reißt die junge Frau sichtbar aus dem Leben. Alles hat sich für sie verändert, denn ihr Großvater war Charlottes letzter bekannter lebender Verwandter.

Als eines Tages Charlottes ältester Freund Urs auftaucht, wagt sie es endlich einige Unterlagen ihres Großvaters durchzusehen. Dabei findet sie eine mysteriöse Kiste. Diese verändert auf einen Schlag Charlottes ganzes Leben. Denn darin findet sie eine sehr ungewöhnliche Kette mit einem Feueropal. Ein Schmuckstück, welches für Charlottes weitere Geschichte sehr wichtig ist und das sie von nun an immer begleitet.

Außerdem erfährt Charlotte von der Expedition ihres Großvaters und Vaters. Dabei findet sie auch heraus, dass sie eigentlich noch einen Onkel hat.

Ihr Großvater hat außerdem Unterlagen gesammelt, die alles nur noch verwirrender machen. Dabei ist auch ein Brief an Charlotte, der durch eine andere Schriftart gekennzeichnet ist. Das finde ich sehr gut und kreativ gemacht. So erkennt man sofort, dass es sich dabei um etwas Eigenständiges handelt. Später kommen auch noch Tagebucheinträge hinzu, die ebenfalls in einer anderen Schriftart gestaltet sind und sich somit vom Fließtext abheben. So weiß man als Leser immer, wann ein Tagebucheintrag kommt. Oder auch, wann die Figuren etwas denken.

Das ist sehr hilfreich, denn er übergeordnete Erzähler über diese Geschichte ist ein auktorialer Erzähler, der von Person zu Person springt. Das ist manchmal verwirrend, jedoch manchmal auch verwirrend.

Unverhofft findet Charlotte einen Brief an eine gewisse Helena, die eigentlich Charlottes Verwandte ist. Dabei erschließt sich Charlotte eine ganze Welt. Sie erfährt von einem Volk, welches es eigentlich nicht geben sollte.

Zunächst ist sie verwirrt, doch es wird alles plausibel erklärt. Dabei bleiben jedoch auch einige Fragen offen, die jedoch in den anderen Teilen der Salwidizer-Reihe geklärt werden.

Später in der Geschichte werden wird man mit dem Volk der Caluoc vertraut gemacht. Wunderbare Naturlandschaften werden geschildert. Auch Wölfe kommen vor, die die Geschichte abrunden.

Auch die Schmucksteine spielen eine größere Rolle, vor allem in Liebesangelegenheiten.

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Royal - Ein Schloss aus Alabaster

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.10.2015
ISBN 9783646601626
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Royal-Reihe!

Darum geht's:
Es sind nur noch 12 Mädchen im Wettbewerb, darunter auch Tanya.

Das Buch:
Die Geschichte beginnt dieses Mal auch wieder mit einem spannenden Prolog. Dieser wird von Tanya aus einer zukünftigen Perspektive erzählt. Das macht es nur noch spannender. Man weiß nicht, was man vom Ende der Reihe zu erwarten hat.
Dann steigt die Geschichte nach der ersten Prüfung ein und der Auswahl. Tanya kann es nicht fassen, dass sie noch einmal auserwählt wurde und wieder eine Runde weiter ist. Das ist zwar verständlich, wenn man es aus ihrer Sicht sieht. Wenn man jedoch weiß, dass es mehrere Teile gibt, erwartet man, dass sie weiterkommt. 
Obwohl ich noch immer nicht weiß, was ich von Phillip halten soll. Er wird immer distanzierter, ist jedoch gleichzeitig auch an Tanya interessiert.
Ich finde, dass Tanya im dritten Teil der Geschichte erwachsener wirkt als zuvor. Sie entdeckt eine neue Seite an sich. Da sie eines Tages im Training bemerkt, dass sie für Kampfsportarten ein besonderes Talent zu haben scheint.
Daraufhin entschließt sich Tanya dazu, dass sie mit Henry trainieren will und zwar Selbstverteidigung. Zunächst weiß sie nicht, dass sie mit Henry trainieren soll.
Das gibt ihr mehr Zeit mit Henry und sie lernt ihn so auch besser kennen. Henry wird so zu einem angenehmen Partner und Freund. Er schafft es, dass Phillip sich Tanya gegenüber erwärmt.
Im Zuge der Geschichte kommt es zu einem erneuten Angriff. Von wem bleibt unklar. Was es auch sehr spannend macht. Denn eigentlich dürfte es keine anderen Menschen mehr geben und auch keine Ressourcen mehr.
Außerdem kommt es zu einem intimen Moment zwischen Tanya und Phillip. Dieser wird jedoch bald wieder zerstört. So weiß man nicht, was Phillip wirklich will. Es besteht eine Diskrepanz zwischen Wahrheit und Lüge. Es ist nie klar, ob Phillip es ernst meint oder nicht.
Es gibt auch einen besondere Ankündigung, die alle Kandidatinnen betrifft. Die Kandidatinnen sollen einen Ausflug zu allen Dörfern und Städten des Landes machen und somit das Land und die Landschaft besser kennenlernen.
Auch die Hütte im Wald spielt in diesem Teil der Geschichte wieder eine Rolle. Dieses Mal jedoch nicht so eine große Rolle, wie in den vorherigen Teilen.
Die Geschichte endet wieder mit der nächsten Aufgabe, die etwas mit einem botanischen Garten und einem Labyrinth zutun hat. Auch die Auswahl findet noch in diesem Teil statt.
 

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Sturmherz

Britta Strauß
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783931989774
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Eines Tages erfährt Mari, welche Wahrheit hinter den alten Mythen steckt. Den Mythen über Seehunde, die zu Menschen werden.

Das Buch:
Das Buch beginnt spannend mit einem Prolog, der aus einer späteren Sicht erzählt wird. 
Die Geschichte wird abwechselnd aus Maris und Louans Sicht erzählt. Aber es kommen manchmal auch andere Perspektiven hinzu, die die ganze Geschichte abrunden. 
Vor jedem Kapitel steht noch ein Zitat von einer bekannten Person, welches etwas mit dem Meer zu tun hat. 
Mari ist zu Anfang ein schüchternes, unsicheres Mädchen. Sie liebt ihre Heimat, die eher karg und düster erscheint. Sie lebt alleine mit ihrem Vater in einem Fischerdorf. Die Geschichte um ihre Mutter verfolgt die beiden und lässt Mari nicht los. 
Das Leben auf den schottischen Insel und deren Beschaffenheit werden detailreich beschrieben. Das ist für die Geschichte besonders wichtig, da die Inseln eine große Rolle spielen. 
Eines Tages behandeln Mari und ihr Vater einen verwundeten Seehund, der mehr zu sein scheint als ein bloßes Tier. Damit soll Mari auch Recht behalten, denn wenig später verwandelt sich der Seehund in einen Menschen namens Louan.
Die Verwandlung erschreckt Mari und ihren Vater kaum. Ich kann zwar verstehen, dass sie alltäglich mit den Mythen um Selkies gelebt haben. Trotzdem verwundert es mich, dass die Reaktion auf die Verwandlung bei Mari nicht besonders ist. 
Louan selbst erscheint zunächst verängstigt und verwirrt. Er kann auch vor Mari und ihrem Vater fliehen. Bald wird klar, warum er so überstürzt aufbricht.
Louans Hintergrundgeschichte ist sehr spannend und kommt nur stückchenweise heraus. Das macht es um so spannender, man möchte unbedingt wissen, warum er der letzte Selkie ist. 
Louans Geschichte ist jedoch nicht nur spannend, sondern auch erschreckend. Die Menschen töteten so viele seiner Art. Sehr grausam und detailreich wird die Tötung der Seehunde geschildert. Das macht mich traurig und auch fassungslos, da es nicht nur einfach eine Geschichte ist, sondern die grausame Wahrheit.
Irgendwann taucht in der Geschichte ein belangloser Junge auf, der jedoch trotzdem eine große Rolle spielt. Er taucht nur einmal in der Geschichte auf und dann nie wieder. Er muss nur Louan während seiner Verwandlung filmen, danach wird er unwichtig. So ist auch sein Charakter gestaltet. Er bekommt keine brisante Geschichte oder einen drastischen Tod.
Dagegen steht jedoch der Bösewicht dieser Geschichte: Ruth. Sie scheint die Inkarnation des Teufels höchstpersönlich zu sein. Ihr Gehilfe ist ein Kollege namens Aaron. Dieser will keinem schaden, er möchte nur Ruth. Sie ist seine Vorgesetzte und er schafft es zunächst nicht, sich gegen ihre Vorschriften zu stellen.
Diese beiden stellen ein sehr gegensätzliches Team dar. Ruth ist das Böse in Person, Aaron derjenige, der das alles nicht möchte und anzweifelt. Aaron ist auch derjenige, den ich sehr sympathisch fand, obwohl er zunächst auf der falschen Seite stand.
Es kommt dazu, dass Mari Louan auf einer Insel trifft und sie sich in ihn verliebt. Dabei lässt sich Louan nach jahrelanger Einsamkeit auf Mari ein. Ich frage mich jedoch, warum gerade sie? Warum ist es sie, die ihn so verzaubern kann, dass er sich wieder auf Menschen einlassen kann? 
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Das Thema hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich liebe die Sprache, die die Autorin hier verwendet. 

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Soul of Stars: Wenn Sterne fallen

Anika Ackermann
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Independently published, 17.07.2017
ISBN B073NDQXMR
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Solas Planet und die ganze Galaxie ist dem Untergang geweiht. Deshalb wird sie gerettet. Jedoch nur sie allein.

Das Buch:
Das Buch beginnt mit dem Untergang der Galaxie. Ein Elektromagnetischer Sturm fegt über diese hinweg. Dabei muss alles sterben, bis auf Sola. Mit dem elektromagnetischen Sturm kommt auch der Untergang der Zivilisation. Damit kommt auch, dass der ganze Strom und alle elektronischen Geräte sterben. Außer Solas Schiff, dass das letzte überhaupt erscheint.  
Sola soll als einzige überleben. Sie will, dass ihr Vater mit ihr kommt. Doch das geht aus irgendeinem Grund nicht.
Das Buch startet damit, dass Sola auf dem Schiff ihres Vaters ist und mit ihrem Schicksal hadert. Der Leser wird in viele Leerstellen geworfen und es bleiben viele Fragen offen.
Warum geht das Universum überhaupt unter? Was ist passiert?
Sola hadert mit ihrem Schicksal, bis sie auf eine alte Freundin trifft: die Androidin Luki.
Außerdem erhält sie eine kryptische Nachricht von ihrem Vater - posthum. 
Plötzlich landet Sola auf einem Planeten am Rand des Universums. Sie weiß zunächst nicht, was das soll. Doch das Schiff springt nicht mehr an. Somit muss Sola zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Strom überleben können. 
So muss Sola auf diesem Planeten bleiben. Der Planet ist bezaubernd und furchterregend zugleich, doch das erfährt Sola erst später. Sie fürchtet sich zunächst vor allem. 
Bei einer Erkundungsmission findet Sola ebenfalls heraus, dass es noch mehr Menschen auf dem Planeten gibt.
Das wirft natürlich noch mehr Fragen auf, die nicht lösbar erscheinen.
Wird Sola mit den anderen Menschen zurechtkommen? Wie viele Menschen sind es überhaupt? 

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Phönix

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703772
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht’s:

Callista lebt in einem Dorf. Ihr Leben wird vom Phönix bestimmt. Deshalb darf niemand das Dorf verlassen und auch im Wald treiben sich des Nachts komische Wesen herum.

 

Das Buch:

Ich war vom Klappentext total begeistert und als ich auch noch las, dass es von einem deutschen Autor geschrieben wurde, musste ich das Buch unbedingt haben.      

Am Anfang wird dem Leser die Protagonistin Callista vorgestellt. Diese lebt in Moonvale. Ein Dorf in einem Wald, der scheinbar nicht endet. Auch der Ordensmann des Dorfes sagt dies immer wieder. Doch Callista will das nicht glauben. Sie glaubt als einzige, dass es mehr geben muss und sie fühlt sich deshalb auch nicht wohl in ihrem Dorf.  

Zunächst wird man in die Welt des Dorfes eingeführt. Ganz am Anfang stehen die Regeln des Phönix, welche man unbedingt einhalten muss. Ansonsten läuft man Gefahr bestraft, oder sogar verstoßen zu werden.   

Die Regeln des Phönix sind klar und unumstößlich. Schon beim kleinsten Vergehen, wird man bestraft. So sehen wir beispielsweise auch die Bestrafung eines alten Mannes, der eine Maschine gebaut hat um seine Arbeit etwas zu erleichtern.   

Die Bestrafung scheint dabei verhältnismäßig grausam zu sein. Doch für die Dorfbewohner scheint das ganz normal zu sein. Man merkt, dass man in eine Gesellschaft geworfen wird, die total in einem Dogma steckt. Beinahe wird man an mittelalterliche Verhältnisse erinnert.   

Die Dorfbewohner – von denen Callista allerdings die Einzige ist – dürfen keine unangenehmen Fragen stellen. Der Phönix ist so etwas wie Gott. Er hat die Menschen erschaffen und auch den Wald. Außerdem scheint er alles zu wissen und zu sehen. 

Schon am Beginn der Geschichte wird klar, dass es sich bei diesem Buch um eine Art Dystopie handelt. Es ist jedoch nicht klar, in was für einer Art Dystopie wir uns befinden. Es könnte sich sowohl um unsere Welt handeln, als auch um eine fantastische Welt. Denn der Phönix scheint ein echter Feuervogel zu sein. Und auch Callista und ihr Bruder scheinen besondere Gaben zu haben. 

Der Phönix wird für die Menschen zum Symbol des Lebens. Denn er scheint alles erschaffen zu haben und ist ihnen so wichtig, dass sie seine Regeln eisern befolgen.  

Das Einzige, dass Callistas Leben besser zu machen scheint, ist Lukan. Er wird als starker Jäger inszeniert und als der Frauenschwarm schlechthin. Obwohl die beiden schon lange Freunde sind, hegt Callista doch Gefühle für ihn.  

Aufgrund einer verheerenden Entwicklung, finden die Bewohner des Dorfes heraus, dass Callista anscheinende eine  Begabte ist. Da der Graf in wenigen Tagen in Moonvale eintreffen soll, wollen sie ihm Callista übergeben.

Doch Callista kann mit Lukan fliehen. Die beiden wollen durch den Wald zum nächsten Dorf kommen. Im Wald begegnen sie allerlei grauenhaften Wesen. So auch dem gefürchteten Schnitter. Wegen ihm werden jeden Abend die Tore des Dorfs geschlossen.  

Der Schnitter verfolgt die beiden und will sie töten. Doch den beiden gelingt das Unvorstellbare und sie erfahren, dass der Schnitter nicht das ist, was sie dachten dass er ist.  

Nach einigen Strapazen erreichen sie das nächste Dorf. Doch auch dort können sie nicht lange bleiben. Sie müssen vor einem skrupellosen Mann fliehen. Als sie umherstreifen, finden sie Sachen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.    

Das Buch ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Das macht es dem Leser möglich, andere Perspektiven zu lesen. Außerdem finde ich die Erzählweise so passend, weil der Autor so auch erzählen kann, was währenddessen in Moonvale von sich geht.   Am Ende des Prologs steht noch ein Epilog, der den Leser ratlos zurücklässt. Außerdem endet das Buch mit einem kleinen Cliffhanger und lässt den Leser spannungsgeladen zurück.            

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Bot

Clemens J. Setz , Angelika Klammer
Fester Einband: 166 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.02.2018
ISBN 9783518427866
Genre: Romane

Rezension:

Wer Clemens J. Setz aus seinen früheren Büchern kennt, weiß, dass er ein absoluter Sprachkünstler und –akrobat ist. Er versteht es, seinen Leser literarischen Genuss zu bieten. Auch in seinem neuesten Buch wird das sofort klar. Hier spielt der Autor außerdem mit der Autorfikition und kreiert eine Art künstlicher Intelligenz. Diese beantwortet hier scheinbar die Fragen aus einem Interview und wird von Setzs Tagebuch gespeist. Beim Interview scheint der Bot jedoch keine Antworten auf die Frage zu geben, sondern erzählt eher etwas. Oft sind Fragen dabei, die einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden könnten – das macht der Bot jedoch nicht, sondern umschifft das Thema sozusagen. Hin- und hergerissen zwischen Witz und Ernsthaftigkeit, zeichnet der Autor ein Portrait von sich selbst. Obwohl der Titel eigentlich „Gespräch ohne Autor“ als Zusatz anführt, so ist der Autor in diesem Werk jedoch trotzdem anwesend. Das Szenario, welches Setz zeichnet, ist hingegen sehr realistisch und authentisch. Auch heute kann man Texte, die von einem Roboter oder Programm „verfasst“ wurden, nicht mehr von Texten realer Autoren unterscheiden.

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