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252 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

percy jackson, rick riordan, titanen, halbgötter, atlas

Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557292
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Percy-Jackson-Reihe!

Darum geht's:
Percy, Annabeth und Thalia werden zu einem Einsatz gerufen. Sie müssen zwei Halbblute ins Camp bringen und treffen dabei auf die Jägerinnen.

Das Buch:Apol
Das Buch beginnt mit einem spannenden Einstieg. Dabei wird der Leser zunächst im Dunklen darüber gelassen, wo die Helden sich befinden.
Bei diesem Auftrag müssen die Helden zwei Halbblute ins Camp bringen. Dabei erfährt man auch etwas mehr über Thalia, die das neueste Mitglied der Truppe ist. 
Die Helden und die zwei Halbblute begegnen auf ihrer Flucht einem Monster, das sie besiegen müssen. Dabei verschwindet Annabeth spurlos.
Als die Schlacht schon aussichtslos scheint, erhalten die Heroen unerwartete Hilfe: die Jägerinnen.
Percy begegnet den Jägerinnen zum ersten Mal und trifft dabei auch auf die Göttin Artemis.
Beim Angriff des Monsters verschwindet Annabeth spurlos und Artemis begibt sich auf einen mysteriösen Auftrag.
Später begegnet er auch ihrem Bruder Apollo. Die beiden Götter scheinen dabei anders zu sein als die, auf die Percy bisher gestoßen ist.
Apollo tritt als junger Tunichtgut auf. Auch sein berühmter Sonnenwagen ist dabei. Als Thalia diesen fahren darf, sieht man eine ganz andere Seite an ihr. Auf einmal scheint sie unnachgiebig und zornig zu sein. 
Trotzdem schaffen es die Halbblute und die Jägerinnen ins Camp. Dort müssen sie die neuen Halbblute einweisen und Bianca trifft eine unerwartete Entscheidung.
Wenig später erhält eine der Jägerinnen - Zoe Nachtschatten - eine Weissagung, um Artemis zu retten. 
Percy will natürlich mitkommen. Doch Zoe will ihn nicht dabeihaben. Zunächst schein sie überhaupt nicht mit Percy war zu werden. Sie erschien mir zunächst sehr unsympathisch.
Zoe stellt ihr Team für ihren Auftrag zusammen und Percy soll zunächst nicht dabei sein. Er erhält unterdes einen nächtlichen Auftrag.
Dabei muss er eine Art Schlagenstier unter Wasser befreien. Dabei wird die Unterwasserwelt und die Hippocampi werden sehr schön beschrieben.
Ebenfalls unerwartet kann Percy danach ein Gespräch zwischen Zoe und Bianca belauschen. Er beschließt, dem Team unauffällig zu folgen. 
Doch sein Plan bleibt nicht so unentdeckt, wie er gedacht hätte. Letztendlich reist Percy dann doch mit den anderen.
Auf ihrem Weg müssen die Helden viele Abenteuer bestehen und viele Monster besiegen.
Zoe wird mit der Zeit immer sympathischer und ihre tragische Geschichte macht das noch einfacher. 
Doch können die Helden es schaffen und Artemis befreien? 

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284 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

percy jackson, rick riordan, zyklop, camp half blood, freundschaft

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557285
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Percy-Jackson-Reihe!

Darum geht's:
Grover wird von einem Ungeheuer bedroht, Camp Half-Blood schwebt in großer Gefahr und somit auch alle Halbblute. Nur eines kann das Camp retten und das muss Percy finden. 

Das Buch:
Percy ist mittlerweile ein Jahr älter. Trotzdem scheint sein Leben nicht anders zu sein als davor. Er hat mittlerweile eine neue Schule und einen neuen Freund: Tyson.
Am letzten Schultag scheint Percy es beinahe geschafft zu haben, doch Ungeheuer werfen seine Pläne über Bord.
Unverhofft kommt ihm Tyson zu Hilfe. Aber auch eine alte Freundin kommt ihm zu Hilfe.
Schnell wird klar, dass sowohl Camp Half-Blood als auch Grover in großer Gefahr schweben.
Zuerst erfährt man nicht, warum das Camp in Gefahr ist. Es wird spannend. Auch was genau mit Grover passiert ist, erfährt man nicht. Percy hat nur seltsame Träume von ihm.
Annabeth scheint unterdes eine Abneigung gegen Tyson zu hegen. Man verstehet zuerst nicht warum, auch warum er den Überfall an der Schule überlebt hat, ist zunächst unklar. Das baut natürlich Spannung auf, man möchte unbedingt wissen wer oder was Tyson ist.
Später erfährt man das auch. Als die drei im Camp eintreffen. Dort treffen sie auch auf eine alte "Freundin": Clarisse. Über diese erfährt man in der nachstehenden Geschichte vieles.
Das Camp hat sich komplett verändert und das liegt vor allem daran, dass Thalias Baum vergiftet wurde.
Wer das getan haben könnte, bleibt ebenfalls zunächst unklar, obwohl Chiron dafür verantwortlich gemacht wird.
Für Chiron tritt eine Vertretung ein, die furchtbarer nicht sein könnte: Tantalus.
Dieser quält die Kinder regenrecht und scheint ein furchtbarer Charakter zu sein. Man könnte ihn fast schon für den Antagonisten des Buchs halten.
Tantalus beleibt in seiner Rolle. Wobei man leicht mit ihm Mitleid haben könnte. Das geschieht jedoch nicht, aufgrund seiner schrecklichen Art.
Als Percy um einen Auftrag bittet, überträgt Tantalus diesen Clarisse. So kommt es dazu, dass man die Figur der Clarisse besser kennenlernt.
Sie ist nicht mehr nur das grauenhafte Mädchen, dass sie im ersten Teil war.
Doch auch Percy und seine Freunde brechen auf, um Grover und das Camp zu retten. Dabei wird Percy Tyson zur Seite gestellt, der sich als sein Halbbruder herausstellt.
Zu Anfangs schämt sich Percy deswegen und verleumdnet Tyson regelrecht. Doch auch hier vollzieht sich eine Wandlung in Percys Charakter.
Im Meer der Ungeheuer erleben die drei ungeahnte Abenteuer. Wobei der Leser auch etwas über die unendlich scheinenden Weiten dieses Meeres erfährt. Die verschiedenen Inseln werden so beschrieben, dass man sich von ihnen ein gutes Bild machen kann.
Percy macht in diesem Teil der Reihe einige Veränderungen durch, die seinen Charakter bilden.
 

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384 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

olymp, percy jackson, götter, griechische mythologie, rick riordan

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557278
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Percy Jackson ist ein Problemjugendlicher wie er im Buche steht. Bis er eines Tages erfährt, dass er damit nicht allein auf der Welt ist. Außerdem findet er heraus, dass es die Götter aus der griechischen Mythologie wirklich gibt.

Das Buch:
Wie soll ich es beschrieben? Ich hasse es, dass ich diese Reihe nicht schon vorher gelesen habe.
Ich habe - zu meiner Schande - zuerst die beiden Filme gesehen und erst jetzt die Bücher angefangen. 
Zuerst habe ich befürchtet, dass mich diese Reihe gar nicht interessiert. Obwohl ich die Mythologie - und besonders die griechische Mythologie - liebe.
Aber dieses Buch hat mich sofort in den Bann gezogen. Es war einfach die Art, wie der Autor Percy zum Leser sprechen lässt. Dabei beschreibt Percy sehr witzig und sarkastisch seine Geschichte. Dabei erzählt er aus seiner Gegenwart und spricht zum Leser wie zu einem guten Freund. 
Schon die ersten Seiten sind unglaublich witzig gestaltet. Erst danach erzählt Percy seine eigentliche Geschichte. Vor allem den Beginn seiner Geschichte.
Percy wird zu Anfang als verlorener Jugendlicher beschrieben, der nirgendwo einen richtigen Platz im Leben zu haben scheint. Überall scheint er ungewollt. Auch sein Freundeskreis beschränkt sich auf eine einstellige Zahl.
Außerdem wird er als Problemjugendlicher assoziiert, der nirgendwo zurechtzukommen scheint.
Auch mit seinem Stiefvater kommt der junge Percy nicht klar. Er scheint keinen Halt im Leben zu haben. In keiner Schule bleibt er länger.
Als seine Klasse eines Tages einen Ausflug macht, Es scheint zuerst ein vollkommen normaler Ausflug zu sein, bis etwas ungewöhnliches passiert und sich Perys Lehrerin buchstäblich in eine Furie verwandelt.
Obwohl alle das gleich gesehen haben, scheint sich niemand daran zu erinnern. Percy beginnt schon an seinem Urteilsvermögen zu zweifeln.
Auf diesem Ausflug passieren dann jedoch noch andere Sachen, die sehr rätselhaft erscheinen. Percy fliegt wieder einmal von einer Schule und fährt nachhause zu seiner Mutter.
Auf einem Urlaubsausflug seiner Mutter und ihm selbst, werden die beiden und Percys bester Freund Groover wiederum in einen Angriff verwickelt. Der Angreifer ist niemand anderes als der Minotaurus.
Percy kann den Angriff überstehen und flüchtet sich zu einem sicheren Ort namens Camp Half Blood.
Dort erfährt Percy die Wahrheit über die griechischen Götter und dass es diese wirklich gibt. Auch er selbst scheint ein Halbblut zu sein - also ein Halbgott.
Die Zeit in Camp Half Blood ist ein Wendepunkt in Percys Leben. Endlich wird er akzeptiert wie er ist und scheint auch endlich einmal im Leben Freunde zu finden. 
Alles scheint in Ordnung zu sein, bis zum Tag der Flaggeneroberung. Denn dort bekennt sich Percys Vater zu ihm und von dort an scheint er wie gebrandmarkt zu sein. Plötzlich ist er wieder allein und einsam wie zuvor.
Doch mit dem Bekenntnis seines Vaters kommen noch ganz andere Probleme auf Percy zu. Er erhält einen Auftrag: er muss den gestohlenen Herrscherblitz von Zeus zurück zum Olymp bringen.
Auf dieser Mission trifft Percy auf allerlei Monster und Hindernisse. Dabei kann Percy auch sein Element - das Wasser - besser kennen und verbindet sich endlich mit seinen Fähigkeiten.
  

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

dystopie, better life zerstört, buch: better life - zerstört, dilogie, betterlife

Better Life - Zerstört

Lillith Korn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.05.2016
ISBN 9783959911887
Genre: Romane

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um Teil zwei einer Dilogie.

Darum geht's:
Zoes Plan, die Korrupte Firma Better Life zu vernichten, ist fehlgeschlagen und zudem hat sich ihre beste Freundin als Feindin herausgestellt.

Das Buch:
Endlich geht die Geschichte um Zoe, Charlie und Marvin weiter. 
Dieser Teil startet viele Jahre vor der eigentlichen Geschichte und erzählt davon, wie Marvin und Charlie sich kennengelernt haben. Endlich erfährt man etwas über die Vergangenheit der beiden. Dabei werden auch viele offene Fragen aus dem ersten Teil geklärt. Wie zum Beispiel die Frage nach dem Tattoo.
Danach wird endlich klar, was mit Charlie passiert ist und wie es um sie steht. Trotz des tödlichen Angriffs scheint Charlie diesen mehr recht als schlecht überlebt zu haben.
Dabei lernt der Leser Charlie etwas besser kennen. Sie ist entschlossen und möchte einer Gruppe namens FreeMinds helfen, Better Life zu zerstören.
Bei ihrer unfreiwilligen Zeit im Bunker der Rebellen lernt man auch Tristan etwas besser kennen, von dem man bereits etwas im ersten Teil gehört hat.
Charlie ist sich jedoch noch nicht im klaren, wo sich befindet. Das erhöht die Spannung sowohl bei der Figur, als auch beim Leser.
Auch über Natalie erfährt der Leser ein bisschen und eine neue Figur kommt hinzu: Lydia. Obwohl man noch nicht weiß, was diese mit alldem zutun hat.
Die Kapitel sind mit den jeweiligen Personen beschriftet, um die es im Kapitel geht. Dann erfährt man noch, wo sich diese befinden und in welchem Jahr sie sich befinden.
Das Springen von der Gegenwart in die Vergangenheit ist manchmal etwas verwirren. Ich musste immer genau nachdenken, ob sich das so auch wirklich ausgeht oder nicht. Im Wesentlichen spielt sich die Geschichte jedoch um 2075 ab.
Auch der Perspektivwechsel bei Marvin bzw. Paul ist oft verwirrend. Oft weiß man nicht so genau, wen man vor sich hat. Oft jedoch schon.
Zoes Handlungsspielraum ist im zweiten Teil nicht mehr so groß wie im ersten Teil, da sie die größte Zeit nur in der Diakonie verbringt. Dafür werden mehr Kapitel aus Charlies oder Pauls Sicht erzählt.
Ich finde die Atmosphäre des Bunkers von FreeMinds sehr spannend und aufregend. Zum einen erfährt man viel über die Rebellen und über die Rebellion, die erfolgt. Zum anderen trifft man im Bunker auch auf interessante Figuren.
Man trifft auf viele Doppelagenten, aber auch auf die Anführerin der Rebellen.
Auch Grewe begegnet man wieder. Obwohl er mittlerweile nicht mehr selbstsicher und arrogant ist, sondern selbst nur noch ein Gefangener, der es nicht anders verdient hat.
Mittlerweile soll Paul wieder als Agent für Better Life arbeiten, um Zoes Leben zu retten. Er stimmt nur widerwillig zu, doch seine Gefühle für Zoe sind stärker.
Wird er Zoe retten können? Wird die Rebellion funktionieren? Oder wird Natalie ihren ominöser Plan umsetzten können? 
 

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165 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

zukunft, dystopie, better life, lillith korn, spannung

Better Life

Lillith Korn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.12.2015
ISBN 9783959910880
Genre: Romane

Rezension:

Darum geht's:
Eine Firma löscht Menschenleben mit Hilfe eines Programmes aus und gibt diesen dann ein neues Leben. Mit allem drum und dran. Alle vorherigen Erinnerungen sind gelöscht.

Das Buch:
Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Da ich Dystopien allgemein sehr liebe, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen. 
Wenn man den Inhalt betrachtet, weicht dieser von allen Dystopien ab, die ich bisher gelesen habe.
Man erfährt hier noch nicht so viel von der Welt im 22. Jahrhundert. Nur, dass diese Welt in ihrer Technik sehr fortgeschritten ist. 
Deshalb funktioniert Better Life - als Organisation - so gut. 
Die technischen Neuerungen werden deutlich beschrieben und ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass es diese wirklich einmal geben wird. 
Das mit den Essenspaketen fand ich einerseits praktisch, andererseits auch seltsam. 
Die Welt, die die Autorin hier erschafft, ist einerseits sehr komfortabel. Aber andererseits ist die Vorstellung auch erschreckend. In einer Welt zu leben, in der man jederzeit abgehört werden kann. 
Im Buch geht es vor allem um die Organisation Better Life. Diese wirbt mit einem besseren Leben. Sie wollen den Menschen zehn Jahre schenken, in denen diese in Saus und Braus leben können. Nach den zehn Jahren wird die Persönlichkeit gelöscht und man bekommt eine vollkommen neue Identität. Alle vorherigen Erinnerungen werden ebenfalls gelöscht.
Dieser Deal scheint für einige Menschen der letzte Ausweg zu sein, da es viele Arme gibt,
Das Buch steigt im Jahre 2072 ein. Marvin will sich an Better Life verkaufen und hofft, damit einen Schlussstrich unter sein erbärmliches Leben ziehen. Er erscheint als sehr sympathischer Mensch, der nur vergessen will und einmal in seinem Leben Luxus genießen will.
Sehr detailgenau wird beschrieben, wie Marvin sich fühlt. Auch die Untersuchungen an ihm werden genauestens beschrieben. Damit kann man seine Unmut und seine Angst vor Ärzten gut verstehen. Obwohl Marvin auf ein besseres Leben hofft und auch mit den Konsequenzen leben könnte, passiert etwas mit dem er nicht gerechnet hätte.
Schon im nächsten Kapitel begegnet man Zoe Fink, die das Programm für Better Life entwickelte, mit welchem man Erinnerungen löschen kann.
Dieses Kapitel spielt vier Jahre vor der eigentlichen Geschichte. Danach kann man gut nachvollziehen, warum Zoe das Programm für Better Life entwickelte.
Danach geht die Geschichte zwei Jahre nach Marvins Termin weiter und wird dort auch fortgeschrieben.
Paul Bornemann wird auf Zoe angesetzt, da diese mittlerweile Better Life verlassen hat und etwas herausgefunden hat, dass sie eigentlich nicht wissen sollte.
Paul erscheint zuerst als skrupelloser Agent von Grewe, dem Boss von Better Life. Auch Grewe wird als ziemlich skrupellos dargestellt -als der typische Bösewicht, der nur Geld machen will und die Menschheit unterjochen will.
Zoe trifft "zufällig" auf Paul und somit scheint ihr Schicksal schon fast besiegelt zu sein. Mit ihm trifft sie sich später auch noch, unwissend für wen er arbeitet. 
Doch Paul wirkt mit der Zeit plötzlich nicht mehr so skrupellos und scheint tatsächlich Gefühle für Zoe zu entwickeln. Bis etwas passiert, dass die Beiden aus der Bahn wirft und Zoe etwas erschreckendes feststellt. 
Sie kann mit der Skrupellosigkeit von Better Life und Grewe nicht mehr weiterleben und beschließt, etwas konkretes gegen die Firma zu unternehmen. 
Es wird spannend als plötzlich Zoes beste Freundin Natalie vom einen auf den anderen Moment verschwindet. Dabei entdeckt sie eine Einrichtung von Better Life, in die gelöschte Menschen abgeschoben werden. 
In dieser Einrichtung eskaliert das ganze schlussendlich. Bis Zoe beschließt, so viele Menschen wie möglich zurückzuholen. 
Am spannendsten war jedoch das Ende des Buchs, dass für mich total überraschend gekommen ist. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung und das Ende dieser Dilogie. 

 

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45 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

drachenmond verlag, emilythomsen, fantasy, #griechischemythologie, drachenmondverlag

Medusas Fluch

Emily Thomsen
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783959911719
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht. Jeder Mann den sie liebt erstarrt zu Stein. 


Das Buch:

Die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Sie wird abwechselnd aus von Marie und Medusa erzählt. Obwohl schnell klar wird, dass es sich hierbei um dieselbe Person handelt und es eher ein „Vergangenheit“ und „Gegenwart“ ist.

Die Geschichte beginnt schon super spannend mit einer Leerstelle. Irgendetwas scheint passiert zu sein, man erfährt jedoch nicht sofort, was. Ich finde das sehr spannend und wollte gleich wissen, worum es sich handelt.

Auf jeden Fall erfährt man dann auch gleich etwas über Medusa, die eine der Töchter von Gaia ist und somit unter großem Druck steht. Gaia wird als die allmächtige Göttin dargestellt, die sie ist. Sie wirkt unnahbar und kalt.

Medusa ihrerseits erscheint als das Kind, dass sie noch ist. Sie wirkt etwas naiv. Gemeinsam mit ihrem Freund Farin will sie Gaia und die ganze Götterwelt hinter sich lassen. Doch Farin scheint nicht der zu sein, für den ihn Medusa hält.

Farin wirkte anfangs wie ein gelehriger Gott, dem leider nicht so viele Gaben geschenkt wurden wie anderen Göttern. Es wirkte auf mich, als wäre ein ehrlicher Kerl, der Medusa von ganzem Herzen liebt.

Marie und ihre beste Freundin Tessa unternehmen gemeinsam eine Kreuzfahrt nach Irland, weil Tessa Marie damit helfen will. Doch es kommt etwas anders, als sie sich das vorgestellt hat.

Bald wird klar, dass Medusa die Götterwelt tatsächlich verlassen hat, aber ohne Farin. Auch ihr großer Hass auf Gaia wird immer wieder angesprochen. Sie durfte kurz das Glück erfahren, doch auch das wurde zerstört und wie sie glaubt von ihrer eigenen Mutter. Dadurch und durch ihren Fluch – den ihre Mutter ihr auferlegte – beginnt sie ihre Mutter sogar noch mehr zu hassen.

Als Medusa Jendrik kennenlernt, will sie keine Nähe zulassen. Das beruht auf ihren Verlusten und auf ihrem Fluch. Doch Jendrik scheint nicht der Typ für ein Nein zu sein. Und bald schon beginnt sich für sie alles zu verändern und sie muss erkennen, dass ihre Vergangenheit sie eingeholt hat.

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856 Bibliotheken, 29 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, entführung, berlin, predictive policing

Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover:
Ist sehr geheimnisvoll gestaltet und zeigt perfekt die Thematik des Buchs.

Das Buch:
Wieder einmal ein hochspannender Thriller von Sebastian Fitzek. 
Fitzek schaffte es, die Abgründe der Menschen zu beschreiben. In diesem Buch gibt es keine Figur, die unwichtig ist. 
Jedem Charakter wird eine dunkle Seite mitgegeben. So auch dem Protagonisten Max. Ihm wird eine dunkle Vergangenheit und ein gewalttätiger Bruder zur Seite gestellt.
Trotzdem scheinen Max und sein Bruder Cosmo wie zwei verschiedene Menschen zu sein. Obwohl auch Cosmo ein besserer Mensch geworden zu sein.
Fitzek macht nicht einmal vor der kleinen Jola halt, die in etwas hineingezogen wird das ihr Leben für immer verändert. Selbst ihre Vergangenheit war nicht schön.
Fitzek zeichnet wunderbare Atmosphären, die zu den jeweiligen Situationen passen. Dabei beschreibt er Berlin und den Handlungsort von Max so ausführlich und genau, dass ich mir wunderbar vorstellen konnte, wie es dort aussieht - obwohl ich noch nie selbst in Berlin war.
Außerdem werden die Eindrücke perfekt passend geschildert. Das fängt schon bei den Gerüchen an und hört bei den Gefühlen auf, die maßgeschneidert scheinen für die Figur und auch für die Situation.
Fitzek stellt jedem Kapitel eine Figur voran, aus deren Perspektive die Geschichte dann erzählt wird.
Dieser Perspektivenwechsel ist nicht immer ganz leicht, da man immer sehr viel mitdenken muss. Trotzdem tut das der Geschichte keinen Abbruch, sondern macht sie noch spannender.
Das ermöglicht Fitzek auch mit einem Cliffhanger aufzuhören und ihn dann nicht sofort aufzulösen. Ein sehr geschickter Schachzug, da dieser Cliffhanger es noch spannender macht weiterzulesen.
Außerdem kann man bei Fitzek nie wissen, wie die Geschichte ausgeht. Es kommt immer anders als man denkt.
Trotzdem hat dieses Buch nicht nur einen erfundenen Horror in sich, sondern auch einen ganz realen. Denn es geht um die Überwachung der Menschheit. Eine Art dieser Überwachung findet heute schon statt und es ist gar nicht so abwegig, dass etwas ähnliches im realen Leben tatsächlich passieren könnte,
Fitzek baut jedoch nur am Kapitelende Cliffhanger ein, sondern auch mitten in die Geschichte. So weiß man nicht, was als nächstes passiert und hat immer ein Spannungselement in der Geschichte.
Ich liebe Fitzeks Geschichten, weil sie so unerwartet ausgehen wie sie anfangen.
In diesem Buch begegnet der Leser dem Bösewicht schon sehr früh am Anfang in der Geschichte. Dabei sehen wir uns dem Bösewicht schlechthin entgegen. Groß, schweigend und skrupellos. Doch schon bald wird klar, dass er gar nicht so skrupellos ist, wie es scheint und dass hinter der ganzen Geschichte mehr steckt als nur ein Mann.
 

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märchen, liebe, magie, fee, fantasy

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie!

Das Cover:
Das Cover ist wieder in einem ähnlichen Stil gehalten, wie die Covers der vorherigen Teile. Hier wird der Fokus eher auf Feuer gelegt, was das Cover sehr schön widerspiegelt.

Das Buch:
Die Geschichte setzt wieder dort ein, wo sie im zweiten Teil aufhörte. Wir sehen uns einer eher gebrochenen Lilith gegenüber, die ihre Schwester das Orakel verlor. Diese wurde jedoch nicht getötet, sondern vom Fluch des Mals dahingerafft.
Mit dem Verlust des Orakels gewinnt Lilith jedoch etwas: ihren Zauberring. Dieser wird für die spätere Geschichte noch sehr wichtig sein.
Außerdem begreift sie, dass sie die Spiegel ihrer Schwestern sammeln muss.
Der Leser musste schon im zweiten Teil einen großen Schock verkraften, als Lilith herausfand, wer sie in ihrer Vergangenheit wirklich war. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen, die in diesem Teil mehr oder weniger beantwortet werden.
Lilith sieht sich in diesem Buch jedoch nicht nur einer Mission gegenüber, sondern gleich mehreren. Der Splitter, den sie im Herzen trug und der sie menschlich machte, schmilzt und sie kann die Magie wieder nutzen.
In diesem Teil der Geschichte erfährt man noch viele Einzelheiten zu den restlichen Feen. Doch hier sind nicht mehr so viele Erinnerungsfragmente eingebaut, wie in den vorherigen Teilen. Das finde ich einerseits passend, da die Vergangenheit fast schon vollkommen erzählt wurde. Aber ich finde es auch schade, da ich noch gerne mehr über die anderen Feen erfahren hätte.
Auch über den Hexenjäger und den Mogul findet man mehr heraus. Ihre Geschichte wird quasi vollkommen enthüllt, jedoch nur Stück für Stück.
Zuerst erfährt man eher Häppchenweise etwas über die beiden Brüder. Das macht es verdammt spannend weiterzulesen. Aber man will auch unbedingt wissen, wie die Geschichte zu Ende geht.
Durch die Enthüllung der Vergangenheit erhält der Hexenjäger mehr Vielfalt und erscheint so auch als vollwertige Figur.
Lilith erhält ihre Kräfte ebenfalls stückchenweise zurück, durch ein Opfer, welches ich nicht erwartet hätte. Ein sehr nobles Opfer, welches wiederum die Güte der Feen bezeugt. 
Als Lilith einen Teil ihrer Kräfte wieder zurück erlangt, verfällt sie in eine Art Blutrausch. Es scheint so, als würde sie wieder zur Königin werden und ihre alten Rachegelüste flammen wieder auf. 
Deshalb spricht sie auch einige Flüche aus. Doch sie ist nicht mehr die Feen von einst und so schenkt sie den Verfluchten - auf ihre Art und Weise - doch noch eine Art von Erlösung.
Ihr Hang dazu zeigt, dass sie zwar nicht mehr die Königin von einst ist, jedoch auch nicht mehr das Mädchen von einst. Sie scheint eine vollkommene Veränderung ihrer Innenwelt durchgemacht zu haben. 
So entscheidet sie sich auch vorerst dazu, die restlichen Feen vor dem Hexenjäger zu beschützen und ihm zu zeigen, dass sie nicht so schlecht sind wie er denkt.
Zuerst scheint es zu einer Art von Bündnis zwischen der Eishexe und Lilith zu kommen, dieses wird jedoch gefährdet.
Die Eishexe erzählt ihr dennoch, wie sie ihre Kräfte zurückerlangen kann. Dies ist nur auf eine Weise möglich und dabei steht ihr noch der Mogul im Weg.
Dieser ist ein durch und durch unsympathischer Charakter, bis zum Schluss. Er offenbart Lilith schließlich, warum sie sterben muss es jedoch auch wiederum nicht darf. Ein dunkles Geheimnis, welches den Hexenjäger und Lilith verbindet.

 

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749 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 120 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, julia adrian, fantasy

Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Julia Adrian
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783959911320
Genre: Fantasy

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie!

Das Cover:
Es ist ähnlich gehalten wie das Cover des ersten Teils. Hier wird der Fokus bereits auf die Eis-Thematik gelegt.

Das Buch:
Die Geschichte setzt genau dort wieder ein, wo sie im ersten Teil endete. 
Lilith befindet sich im Palast der Eishexe wieder. Dieser ist wunderbar beschrieben und sehr detailreich ausgeschmückt. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie es dort wirkt und die ganze Atmosphäre passt perfekt zum Charakter dieser Fee.
Auch die Bilder, die im Palast hängen wirken sehr eindrucksvoll und verstärken den Eindruck, dass die Feen auch noch eine andere Seite haben.
Im Palast trifft Lilith auf die übriggebliebenen Feen, diese wollen immer noch den Tod der dreizehnten Fee. Somit lernt der Leser endlich die restlichen Feen kennen. 
Hier werden wieder bekannte Märchen mit eingeflochten. Jedoch nicht nur europäische, sondern auch asiatische Märchenelemente kommen hinzu.
Besonders ein Charakter bleibt bei diesem Treffen im Dunklen: der Feenrich. Dieser tritt hier zum ersten Mal auf und erscheint als Inkarnation einiger fernöstlicher Märchen zu sein.
Lilith gelingt es abermals vor ihren Schwestern zu fliehen, doch nicht ganz unbeschadet. Es geschieht etwas, dass ihre Kräfte auf bestimmte Zeit wieder verschwinden.
Unerwartet wird Lilith von einem Charakter gerettet, von dem sie - und auch der Leser - dachte, sie wäre tot: nämlich Olga.
Über diese erfährt der Leser nun auch endlich mehr und ihre ganze Backstory kommt ans Licht.
Nach diesem Zusammentreffen gibt es wieder sehr viel Action mit dem Hexenjäger. Zwischen den beiden herrscht immer noch die gleiche Spannung wie im ersten Teil, wenn nicht sogar noch mehr.
Lilith sieht sich abermals ihren Gefühlen entgegen, die sie noch immer nicht ganz bändigen kann.
Sie fühlt sich, als stünde sie zum ersten Mal in ihrem Leben auf der anderen Seite. Was auch daran liegt, dass sie keine Kräfte mehr hat.
Wir sehen uns einer Lilith gegenüber, die keine Kräfte braucht. Sie ist stark und unabhängig.
Trotzdem ist sie noch ein gespaltener Charakter. Einerseits ist sie das Märchen Lilith und andererseits ist sie die Feenkönigin.
Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser wieder stückchenweise etwas über Liliths Kindheit und wie sie zu dem wurde, was sie heute ist. 
Auch Lilith selbst erlangt einige Erkenntnisse über sich, die sie bereits vergessen zu haben schien. 
Die Erinnerungsfragmente gestalten sich mit kleinen Cliffhangern. Diese machen es extrem spannend weiterlesen zu wollen. 
Das Ende der Geschichte gestaltet sich nicht minder spannend. Endlich erfährt Lilith etwas, von dem sie es niemals erwartet hatte. Auch der Leser wird damit zum ersten Mal konfrontiert.

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1.119 Bibliotheken, 16 Leser, 4 Gruppen, 208 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, fantasy, julia adrian

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Trilogie!

Das Cover:
Es ist in dunkelblau gehalten. Außerdem weißt es Ranken auf, die auf den Dornröschenschlaf hinweisen.

Das Buch:
In der Ich-Perspektive begleitet der Leser die Titelgebende dreizehnte Fee Lilith. Sie erwacht aus einem Schlaf, der allgemein als Dornröschenschlaf bezeichnet wird. 
Wie im Märchen Dornröschen wird sie durch einen Kuss erweckt. Als sie erwacht, wird sofort klar, dass sie nicht die Gute in der Geschichte ist. 
Sie tritt anfangs als Hexe auf, aber auch als Königin, die über alles und jeden herrschen will. Sie will Krieg. Das macht sie zu einer Protagonistin, der man nicht jeden Tag begegnet. Denn sie ist hier eindeutig die Böse. Auch der Name Lilith weist schon auf ihre Natur hin und kann somit als sprechender Name bezeichnet werden. Lilith war Adams erste Frau in der Entstehungsgeschichte. Doch sie unterwarf sich ihm nicht - so wie es Eva später tat und galt allgemein als selbstständiger und gleichgestellte Partnerin von Adam.
Der Dornröschenschlaf ist nur eines von vielen märchenhaften Elementen, die im Buch angewandt werden. Er wird hier als Strafe für Liliths Größenwahn vollzogen. So ist beispielsweise auch Liliths Äußeres dem von Schneewittchen nachempfunden. Sie wird beschrieben wie Schneewittchen mit Haut so weiß wie Schnee, Haar so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. 
Auch der Kuss, der sie erweckte, sollte so wie im Märchen sein. Es sollte nur ein Kuss wahrer Liebe sie erwecken können. 
Der Turm, in dem Lilith erwacht, wird außerdem ebenfalls sehr märchenhaft geschildert. Ihn umgibt ein märchentypischer Wald, der eigentlich die Dornenhecke aus "Dornröschen" ist. 
Das Land, in dem sich der Leser wiederfindet, wird Pandora genannt und zeigt auch hier viele Parallelen zur Märchenwelt, wie wir sie kennen. 
In dieser Welt gibt es alle möglichen Märchenfiguren, wie etwa Elfen, Meerjungfrauen, Drachen, Nixen oder Wichtel. 
Die Welt ist sehr beeindruckend gezeichnet und scheint eine endlos dehnbare Landschaft zu sein. 
Lilith will in dieser Welt jedoch nur eins: Rache an ihren Feenschwestern. Denn diese raubten ihr die Kräfte. 
Als sie erwacht, begegnet sie gleich dem Hexenjäger. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht die dreizehn Feen bzw. Hexen zu jagen und zu töten. Auch Lilith verfolgt das selbe Ziel. 
Die beiden beschließen sich zusammen zu tun, was anfangs sinnvoll erscheint. Doch mit der Zeit scheint es unvermeidlich, dass Lilith sich in ihn verliebt.
Dies scheint jedoch ein vollkommen neues Gefühl für sie zu sein. Der Leser und auch sie selbst werden in ein Gefühlschaos geworfen, da Feen eigentlich keine Liebe - zumindest nicht auf diese Weise - empfinden können. 
Auf ihrem gemeinsamen Rachenfeldzug, ist Lilith eher eine Gefangene als eine Begleiterin. 
Zuerst treffen die beiden auf die Kinderfresserin. Diese scheint jedoch verrückt geworden zu sein. Die Kinderfresserin macht ihrem Name alle ehre. Sie verkörpert in der Geschichte das Märchen von "Hänsel und Gretel". Da ihr richtiger Name Gretchen lautet und ihr Bruder Hans hieß. 
Als nächstes stehen die beiden dann der Giftmischerin gegenüber. Diese hat als Markenzeichen einen roten Apfel und scheint Liliths größte Herausforderung zu sein. Auch ihr Name - Eva - lässt darauf schließen. 
Nach und nach kommen Details aus der Vergangenheit vom Hexenjäger und auch von Lilith selbst heraus. Diese machen die Geschichte noch spannender und auch das Motiv vom Hexenjäger nachvollziehbar, 
Außerdem kommt ans Licht, wie Lilith und ihre "Schwestern" zu Feen wurden. Jedoch bleiben hier noch einige Fragen offen.
Der Leser erfährt auch, dass der Hexenjäger bereits vor dem Zusammentreffen mit Lilith eine Fee tötete. Diese scheint auch in eine Märchenvorlage gehabt zu haben, die jedoch etwas andersherum gelaufen ist.
Als die beiden auf das Rattenbiest treffen, erfährt der Leser auch noch etwas über deren Vergangenheit und man kann somit etwas besser nachvollziehen, wie die Mädchen zu den bösartigen Feen wurden.
Die Feen erscheinen anfangs als bösartig - alle. Doch mit der Zeit erfährt man, dass man das nicht so pauschal sagen kann und dass einige durchaus richtig gehandelt haben.
Lilith und der Hexenjäger bekommen bald Zuwachs zu ihrem Team, die kleine Elle. Schon bald wird klar, dass Liliths Herz doch nicht so aus stahl ist, wie sie geglaubt hatte.
Bald stellt sich Lilith die Frage, ob sie noch die Königin ist, die sie vor dem Schlaf war oder ob sie sich doch verändert hat.
Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, der es einem unmöglich macht nicht weiterzulesen.  

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staubchronik, lin rina, bücher, bibliothek, liebe

Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover:
Es ist wunderbar "auf alt" gemacht. Der Buchrücken ist wunderbar verziert. Am Cover selbst sieht man die Silhouette von Animant Crumb und ihre Leidenschaft: Bücher. 

Das Buch:
Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch sofort in den Bann gezogen hat. Ich war von Anfang an begeistert. 
Der Prolog entführte mich in eine Welt voller Bälle und vor allem Frauen in wunderschönen Ballkleidern. Ich liebe solche Geschichten seit ich zum ersten Mal "Stolz und Vorurteil" gelesen hatte. 
Die Geschichte spielt im historischen England um 1890. Dementsprechend sehen auch die Kulissen aus. 
Der starren Atmosphäre einer nicht-emanzipierten Gesellschaft wird eine Frau gegenübergestellt, die sehr selbstständig und gebildet ist: Animant Crumb. 
Schon ihr Name scheint seltsam zu sein. Sie passt zwar in die Geschichte und in die Zeit hinein, aber irgendwie auch wieder nicht. Sie zieht Bücher der (männlichen) Gesellschaft vor und will nicht nur heiraten, um eine gut Partie zu machen. 
Animant gibt den Herren kontra und fürchtet sich nicht davor, abweisend oder altklug zu wirken. 
Schon im Prolog macht sie viele Anspielungen auf Bücher, die sie sehr klug erscheinen lassen. 
Die Geschichte wird natürlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt und lässt somit tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt zu.
Animant wird dadurch sympathisch, dass sie keine oberflächliche Frau ist und es auch gar nicht möchte. Sie will einfach nur ihre Bücher lesen und auf dem Dachboden alleine mit den Büchern sein. Jeder, der gerne liest, wird sich von Anfang an mit Animant identifizieren können. 
Animants Mutter scheint jedoch das genaue Gegenteil von ihr zu sein. Sie will ihre Tochter nur verheiraten und versteht nicht, warum sie so viel liest. Ich glaube, dass jeder Bücherwurm so einen Menschen hat. 
Für Animants Mutter ist es vollkommen unverständlich, warum sie mit 19 noch immer ledig ist. 
Die Figur der Animant passt zwar nicht so richtig in ihre Zeit, da sie schon viel emanzipierter wirkt, als Frauen damals vielleicht wirklich waren. Dafür passt ihre Mutter perfekt in diese Zeit. Sie ist abhängig von ihrem Mann und scheint sich nur fürs Heiraten und Ausgehen zu interessieren. 
Für Animant bedeuten Bücher zu Anfangs die Welt. Bis eines Tages ihr Onkel auf Besuch kommt und sie eine unerwartet Chance erhält. Sie soll einen Monat lang bei einem Bibliothekar als Assistentin arbeiten. 
Dies scheint sich anfangs als eher schwierig zu erweisen, da es nicht gerne gesehen wurde, dass Frauen von Animants Stand arbeiteten. Doch Animant will unbedingt vor den Heiratsplänen ihrer Mutter fliehen und reist mit ihrem Onkel vom Land in die Großstadt London. 
Dort wird sie von den Eindrücken regelrecht erschlagen. Was nicht sehr verwunderlich ist, da Animant immer nur am Land gelebt hat und sich jetzt einer Großstadt entgegensehen muss. 
London ist wunderbar gezeichnet und hat eine eigenen Atmosphäre. Es scheint perfekt in die Zeit zu passen. 
Der Bibliothekar ist bei allen Menschen als ruppig und abweisend verschrien. Doch Animant will sich der Herausforderung unbedingt stellen. Sie will es auch ihrer Mutter beweisen, was ich ebenfalls gut nachvollziehen kann. Sie möchte, dass ihre Mutter sie endlich als Erwachsene betrachtet und nicht mehr als Kind. 
Zu Anfangs scheint der Bibliothekar - Mr Reed - auch so zu sein, wie ihn die Leute beschrieben hatten. Er staucht Animant immer wieder zusammen. Ich fand sein Verhalten ihr gegenüber gemein. 
Andererseits war er auch oft nett und zuvorkommend. Bald wusste ich nicht mehr, was ich von ihm halten sollte. 
Animants Arbeit als Assistentin gestaltet sich schwierige als gedacht. Ich konnte vollkommen nachvollziehen, wie sie sich nach ihrem ersten arbeitssamen Tag gefühlt haben muss. 
Henry - Animants älterer Bruder - erscheint mir als richtiger großer Bruder, der nur das beste für seine Schwester will. Er hilft ihr, auf den richtigen Weg zu kommen und sich weiterzuentwickeln. 
Animants Zeit in London scheint eine Weile unbeschwert zu sein. Sie findet dort auch eine neue Freundin namens Eliza. Diese ist das genaue Gegenteil von Animant. Sie ist ein guter Kontrast zu Animant, denn sie ist laut und trinkfest. Trotzdem haben die beiden Frauen auch viel gemeinsam. Zum Beispiel will Eliza die Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen auch nicht einfach hinnehmen. Eliza studiert sogar an einer Universität, die jedoch eher verpönt war.
Bald findet Animant heraus, dass Mr Reed ein Geheimnis hat. Er verschwindet an zwei Tagen der Woche einfach. Dieses Geheimnis beschäftigt sowohl Animant als auch den Leser fast die ganze Geschichte über.  
Mr Reed erscheint als eine Art Visionär. Er hat in seiner Bibliothek eine Suchmaschine, die den heutigen auf eine primitive Art gleicht. Diese Maschine ist jedoch keine alltägliche Technologie, sondern scheint eher als neuartige Technologie zu fungieren. Sie wird daher auch von vielen Kollegen nicht angesehen.
Beide - Animant und Mr Reed - sind daher keine angepassten Figuren, sondern solche, die nach Veränderung streben. Auch wenn die damaligen Umstände sehr ungerecht waren, scheinen diese Beiden Vorreiter für Neuerungen zu werden.  
In London begegnet Animant auch dem ledigen Mr Boyle. Dieser ist zu anfangs ein recht netter junger Mann, der Animant durchaus gefallen könnte. Doch leider scheint dem nicht so zu sein und schon bald zeigt er seine wahre Seit. Auch, wenn Animants Herz noch immer so scheint wie zu Anfangs, wird es doch bald von einem anderen Herren erwärmt.
Animant hatte nicht gemeint sich zu verlieben, doch es kommt immer so, wie man es sich nicht denkt. 
Bald schon wird Animant und auch der Leser in ein Gefühlschaos sondergleichen verwickelt. Der Besuch von Animants Mutter macht es auch nicht gerade besser. Kurzerhand beschließt sie, aus dem Haus ihres Onkels auszuziehen. 
Doch das hat ungeahnte Folgen. 

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liebe, royal, prinz, prinzessin, dystopie

Royal - Ein Königreich aus Seide

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.09.2015
ISBN 9783646601619
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Royal-Reihe!

Das Cover:

Es zeigt wieder die Protagonistin Tanya in einem wunderschönen Kleid, das jedoch ein anderes ist als am Cover des ersten Bands. 

Das Buch:

Der zweite Teil beginnt ähnlich wie der erste Teil der Royal-Reihe. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der Erzählerin und Protagonistin Tanya. Sie erzählt jedoch aus einer – für den Leser – zukünftigen Position. Somit verrät sie dem Leser schon einige Details. Aber trotzdem nicht genau. So weiß man nicht genau wie die Geschichte für Tanya enden wird. Das macht das Weiterlesen extrem spannend, man möchte wissen, was passieren wird.

Im zweiten Teil weiß man immer noch nicht, wer der Prinz sein könnte – das bleibt auch bis zum Ende so. Die Frage stellt sich mir nur, in welchem Teil man endlich erfährt wer der Prinz ist – offiziell. Natürlich haben die Kandidatinnen Vermutungen wer es sein könnte – auch ich habe eine Vermutung wer es sein könnte. Trotzdem könnte es immer noch anders kommen als ich es mir vorstelle.

Tanya scheint mir erwachsener und auch etwas reifer zu sein als im ersten Teil. Man merkt ihr an, dass sie die Freiheit – die sie im Palast genießen darf – beflügelt.   

Phillip erscheint mir hier mehr Zwiegestalten als im ersten Teil. Er scheint unruhig zu sein und irgendetwas scheint ihm sichtbar zu schaffen zu machen. Einerseits sagt er, er könne nicht mit Tanya zusammen sein. Andererseits will er es doch sehr.

Der zweite Teil der Royal-Reihe befasst sich fast ausschließlich mit der ersten Challenge, die alle Kandidatinnen vollbringen müssen. Es handelt sich dabei um etwas, dass Tanya in die Hände spielt. Alle anderen Kandidatinnen finden die Aufgabe lächerlich, sie jedoch nicht. Auch das macht sie mir als Charakter sympathisch. Sie verteufelt die Aufgabe nicht gleich, sondern will sich ihr stellen mit allem was dazugehört und behandelt die Aufgabe als normale Tätigkeit.

Die anderen Kandidatinnen erscheinen mir eher hochnäsig und haben es auf die Krone abgesehen. Bis auf ein paar Kandidatinnen, die man ins Herz schließen kann. Dazu gehört auch Tanyas Zimmergenossin Claire. Diese Figur erscheint als richtiger Wirbelwind, die man einfach gern haben muss. Sie bringt Farbe in Tanyas Leben. Außerdem scheint sie Tanya immer aufmuntern zu können, egal was passiert ist.

Obwohl Tanya immer erwachsener wirkt, so will sie ihre Gefühle trotzdem nicht zulassen – das ist genau das, was mich hier stört. Sie leugnet immer wieder verliebt zu sein, obwohl sie das doch so offensichtlich ist. Es scheint so, als ob sie ihre Gefühle absichtlich verdrängt.

Im zweiten Teil erfährt man endlich mehr über Viterra und seine Geschichte. Außerdem erfährt man etwas über die Glaskuppel, die Viterra umgibt.

Hoffnung macht jedoch immer noch den Großteil der Geschichte aus. Einerseits hofft Tanya auf Freiheit, wenn sie den Wettbewerb verlässt. Andererseits hofft sie auch, dass Phillip ihre Gefühle teilt. Dabei kann sie sich jedoch nicht ganz sicher sein – auch der Leser wird darüber im Unklaren gelassen. So geschieht es, das man nicht weiß, worauf die Geschichte hinausläuft.

Die Prüfung, die die Kandidatinnen bestehen müssen, erscheint auf den ersten Blick schwerer als gedacht. Doch trotzdem können Tanya und Claire die Aufgabe einigermaßen meistern. Die Geschichte ende mit der Auswahl derjenigen, die weiter im Wettbewerb bleiben und endet letztendlich wieder mit einem großen Cliffhanger.     

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882 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

liebe, royal, prinzessin, prinz, auswahl

Royal - Ein Leben aus Glas

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.08.2015
ISBN 9783646601602
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:

Es zeigt die Protagonistin in einem prinzessinnenhaften Kleid. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet.  

Das Buch:

Ich war von Anfang an begeistert von der Idee des Buchs. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt. Das Königreich Viterra befindet sich unter einer Glaskuppel, welche die äußeren Einflüsse abhalten soll. Denn die Welt ist nach einem dritten Weltkrieg fast vollkommen ausgebrannt. Ich finde die Idee eines solchen Königreichs sehr spannend und innovativ. Bei ähnlichen Büchern, die ebenfalls dystopischer Natur waren, geht es eher um die zerstörte Welt. Trotzdem kann man dort meistens noch normal leben und atmen. Die Idee der Glaskuppel fand ich sehr gut durchdacht und nachvollziehbar.

Das nächste Element, das dazukommt, fand ich ebenfalls sehr spannend. Es handelt sich dabei um die Auswahl der Prinzessin des Königreichs. Der Prinz soll heiraten, will jedoch seine Frau selbst auswählen. Dafür werden alle ledigen jungen Mädchen des Königreichs zu einer Art Brautschau bestellt. Dort werden die Kandidatinnen auserwählt und sollen dann um die Hand des Prinzen werben. Was es jedoch noch interessanter und vor allem spannender macht, ist, dass es nicht nur einen Prinzen gibt, sondern gleich vier junge Männer. Die Kandidatinnen wissen also nicht, wer von den vieren der Prinz ist. Es könnte jeder von ihnen sein und gleichzeitig auch keiner von ihnen.

Ich habe bis jetzt zwei Geschichten gelesen, die ein ähnliches Auswahlverfahren beschrieben. Das war „Selection“ und „Die vierte Braut“. Bei keinen der beiden war die Geschichte so wie bei „Royal“. Bei „Selection“ wussten die Kandidatinnen von Anfang an, wer der Prinz war, denn es gab nur einen Mann um den sich die Mädchen „schlagen“ mussten. In „Die vierte Braut“ gab es zwar vier Männer, doch alle davon waren Prinzen. Es ging also niemals darum, herauszufinden wer wirklich ein Prinz war und wer nicht. Das macht „Royal“ für mich einzigartig. Außerdem kann ich die Beweggründe des Prinzen sehr gut nachvollziehen. Er will eine Frau heiraten, die nicht seine Krone will sondern nur ihn. So könnte sich theoretisch jede der Kandidatinnen in den Prinz verlieben ohne es tatsächlich zu wissen. Auch der Leser bleibt vorerst im Dunklen darüber, welcher der vier Männer tatsächlich der Prinz ist. Das macht es für mich besonders spannend die Geschichte weiterzulesen. Auch ich als Leser möchte wissen, wer der Prinz ist. Jeder der vier Männer hätte das Potential ein Prinz zu sein.

Warum der Leser im Dunklen bleibt ist einfach erklärt. Man folgt der Geschichte durch die Erzählung einer der Kandidatinnen: Tanya. Sie erscheint von Anfang an sympathisch, da sie eigentlich nicht am Wettbewerb teilnehmen will. Sie will nicht heiraten und sie will auch das Geld oder die Krone nicht. Das macht sie für mich besonders liebenswürdig. Eigentlich will sie nur ihre Freiheit und besonders deswegen konnte ich mich in sie hineinversetzen.

Tanya kann die Auswahl bestehen und wird somit zu einer Kandidatin. Das macht ihr Leben jedoch nicht einfacher, sondern schwerer. Sie lernt daraufhin auch gleich Phillip kennen. Dieser scheint eine gespaltene Figur zu sein. Einerseits ist er höflich, andererseits ist er auch ruppig und zornig. Die Dialoge zwischen ihm und Tanya arten immer aus, sind jedoch lustig zu verfolgen. Sie gibt ihm eigentlich immer kontra und lässt sich von ihm nichts gefallen. Das finde ich auch so wunderbar an ihr. Das einzige was mich an ihr stört ist das, dass sie sich nicht darauf einlassen kann. Sie denkt immer nur an das Leben nach dem Wettbewerb ohne sich darüber zu freuen oder wenigsten zu schauen, wo das ganze hinführt.

Was ich auch sehr spannend fand, war die ganze Inszenierung der Auswahl im Fernsehen. In den meisten Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe, gab es kein Fernsehen mehr. Hier jedoch wird das ganze Verfahren zu einer Art TV-Show wie wir es heutzutage als „Der Bachelor“ kennen. Die Mädchen werden dafür sogar extra interviewt. Das Volk von Viterra soll seine zukünftige Königin so kennenlernen und sie ins Herz schließen. 

Der erste Teil endet mit einem heftigen Cliffhanger, der es umso spannender macht weiterzulesen. Ich konnte einfach nicht warten und musste sofort weiterlesen.

 

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wonder woman, amazonen, superhelden, leigh bardugo, fantasy

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:

Das Cover zeigt die Protagonistin Diana mit dem wohlbekannten Wonder-Woman-Logo. Dieses steht dabei im Vordergrund. Eine Besonderheit dieses Cover ist, dass es genau dasselbe ist wie beim englischen Originaltitel.


Das Buch:

Da ich vor kurzem erst den neuen Film zu Wonder Woman gesehen habe, konnte ich an diesem Buch nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen, es hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sie übertroffen,

Natürlich bin ich auch vor diesem Buch schon ein großer Wonder Woman Fan gewesen, so wie ich auch von Batman ein Fan bin und überhaupt eher DC bevorzuge. Ich habe auch schon einige Comics über die Amazon Prinzessin gelesen, aber eben noch nie ein Buch.

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Was nicht nur an meiner Vorliebe für DC liegt, sondern auch am wunderbaren Schreibstil der Autorin. Ich konnte mich vom ersten Augenblick an in Diana hineinversetzen.

Außerdem fand ich es sehr erfrischend, dass die Geschichte von einer allwissend scheinenden Sie-Perspektive aus erzählt wird und nicht aus der Ich-Form.

Diana ist mir sofort sympathisch. Sie kennt es ausgestoßen zu sein und ist nicht der Liebling aller, wie es in so vielen Geschichten der Fall ist. Die harte Ausbildung der Amazonen wird ebenfalls geschildert, die einer miiitärischen Ausbildung gleicht.  

Aufgrund des Films und der Comics hatte ich schon vor dem Lesen des Buches ein klares Bild von Diana. Ich fand es gut, dass dieses auch beibehalten wurde und nicht zwanghaft ein neues Aussehen für die Amazonin erstellt wurde.

Ich fand das Setting besonders um Themyscira wunderschön beschrieben und auch sehr interessant. Der Leser wird nicht unvorbereitet ins Geschehen getrieben, sondern darf erst einmal die Amazonen und ihre Insel kennen lernen. Was ich auch besonders erfrischend fand, denn meistens ist es umgekehrt.

Der Leser wird mit Dianas Gefühlswelt vertraut und auch mit ihren Ängsten und Problemen, die die eines normalen Mädchens sein könnten - nur eben in einer idyllischen Sagenwelt.

Die Geschichte um Alia beginnt unverhofft und noch nicht klar. Diana könnte sich gegen sie entscheiden. Das könnte sie immer noch. Immerhin ist Alia die Prophezeite, die Krieg bringen soll. Doch Diana glaubt fest daran, dass Alia gerettet werden kann.

Die Amazonen sind ihrerseits einzigartig gezeichnet. Auch die Kleidung, die sie tragen und die Waffen werden beschrieben. Die Regeln der Insel werden erwähnt. All das trägt dazu bei, dass das Amazonenvolk nicht nur existiert, sondern wirklich lebendig wird.

Alia ist eine sehr unsichere Figur, die jedoch ihren Charme hat. Sie ist eine Figur, die ich so nicht erwartet habe. Als ich den Klappentext las, wusste ich schon, dass sie Krieg bringen wird. Zuerst dacht ich jedoch, dass sie ebenfalls eine Amazone sei. Doch, dass sie "nur" ein normales Mädchen ist, hätte ich nicht gedacht.

Alias Bruder Jason - auf den man später in der Geschichte stößt - empfand ich als netten Typ, der etwas schlimmes durchgemacht hat und deshalb etwas paranoid geworden ist. Er erscheint mir Anfangs als etwas steif, aber durchaus als Bruder, der seine Schwester beschützen will.

Alias Freunde sind sehr facettenreich beschrieben und passen perfekt zu ihr. Da sie nur zwei Freunde hat, scheinen genau diese beiden genau die Richtigen zu sein. Auch später beweisen sie sich als genau diejenigen, die es gebraucht hat.

Dianas Kräfte finde ich erstaunlich und sehr gut beschrieben. Aufgrund des Filmes habe ich im Buch auf einen Enthüllung gewartet, die es im Film gab. Naja, lest es selbst.

Auch die Götter fand ich passend zur Geschichte eingefügt. Sie stören nicht und scheinen eine Einheit mit der Geschichte zu bilden. Es ist kein unnötiges Erfinden oder Einbauen von Göttern, weil es eine Sagengeschichte ist. 

Das Ende und was davor geschieht, habe ich so nicht erwartet, Auch die letzten Szenen hätte ich so nicht erwartet, Das Buch lässt mich mit einigen offenen Fragen zurück, die es jedoch braucht. Ich wünsche mir einen zweiten Teil dieser Geschichte oder aber, dass sie irgendwo anders weitergeführt wird.

  

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, sommernachtswende, christellezaurrin, drachenmondverlag, christelle zaurrini

Sommernachtswende

Christelle Zaurrini
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 04.01.2016
ISBN 9783959910392
Genre: Romane

Rezension:


Das Cover:
Man sieht die Protagonistin Emma in einem Zimmer beim flechten eines Blumenkranzes. Das Cover ist eher schlicht gehalten, gefällt mir jedoch sehr gut.


Das Buch:
Was soll ich sagen. Ich habe diese Geschichte nicht so erwartet. 
Ich fand den Klappentext spannend. Ich habe eine klassische Liebesgeschichte erwartet. Doch diese Erwartung wurde so nicht erfüllt.
Als die Protagonistin Emma ihren Schwarm trifft, ist sie nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Sie will eigentlich gar nicht dort sein, wo sie gerade ist und das macht mir die Protagonistin so sympathisch. 
Obwohl ich sie auch in vielen Punkten kindisch finde. Außerdem finde ich den Verlust ihrer Mutter nicht so tragisch wie sie es darstellt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Emma und Dylan erzählt. Später kommen noch zwei Kapitel von anderen Erzählern hinzu, die etwas mit der Geschichte zu tun haben.
Da Emma die Tragödie um ihre Mutter erzählt, bleibt vieles offen, was bis zum Schluss nicht geklärt wird. Das hat mich ein wenig gestört, denn diese Frage beschäftigt mich noch nach dem Ende der Geschichte.
Ich fand die Leerstellen sehr spannend zum Weiterlesen. Auch die Andeutungen auf frühere Episoden fand ich spannend - gut gestaltete Rückblicke. 
Was ich noch störend fand, waren die vielen unausgesprochenen Situationen und Gefühle. Es gibt etwas, dass Dylan beschäftigt und das er einfach nicht ausspricht. Das zeigt mir keine reife Figur, sondern eher jemanden der noch nicht wirklich erwachsen ist.
Ich fand die Tagebucheinträge sehr authentisch und empfand sie passend zu den jeweiligen Passagen im Buch gestaltet.
Dass Emma und Dylan ihre Gefühle voreinander so lange verschweigen, finde ich auch etwas nervig. Ich konnte zwar verstehen, warum Dylan das macht, aber bei Emma konnte ich es nicht verstehen.
Die erste Begegnung der Beiden fand ich magisch und wie aus einem Liebefilm. 
Auch die Idee, dass die beiden sich nicht vollkommen unbekannt sind gefiel mir. Dadurch wird die Geschichte zu einem mehr. Einem mehr an Vorgeschichte.

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578 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

liebe, verlust, tod, trauer, brittainy c. cherry

Verliebt in Mr. Daniels

Brittainy C. Cherry , Barbara Först
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 04.05.2016
ISBN 9783802599187
Genre: Liebesromane

Rezension:


Das Cover: 
Das Cover zeigt ein junges Mädchen, welches wahrscheinlich die Protagonistin darstellen soll. 


Das Buch:
Ich muss zuerst sagen, dass das Cover es mir sehr schwer gemacht hat, mir Ashlyn - die Protagonistin - anders vorzustellen als das auf dem Cover abgebildete Mädchen. Das liegt aber auch daran, dass Ashlyns Äußeres nie beschrieben wird, bis auf eine Stelle an der kurz erwähnt wird, dass sie blond ist.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der Protagonistin und ihrem Schwarm Daniel erzählt. Wobei der Part von Ashlyn deutlich überwiegt. Die Kapitel, die Daniel erzählt sind dagegen nur wenige.
Ich finde die Figur der Ashlyn sehr besonders und eigensinnig. Ich konnte mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen. Besonders die Liebe zu Büchern und zu Shakespeare konnten mich bei dieser Figur als erstes überzeugen.
Die Leerstellen am Anfang der Geschichte machten es besonders spannend zum Weiterlesen. Denn der Prolog wird aus Daniels Sicht erzählt und spielt einige Monate vor der ersten Begegnung zwischen Ashlyn und Daniel.
Die Geschichte hat mich sofort an die Geschichte "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover erinnert, aber auch an die Geschichte zwischen Arya und Ezra in PLL. Da ich beide Bücher vor dem von Brittainy Cherry gelesen habe, fand ich es spannend, wie die Autorin diese Idee umsetzt,
Ich muss sagen, dass es wie bei den anderen beiden Büchern beginnt. Die beiden lernen sich und wissen nichts von der Schüler-Lehrer-Misere. Auch fand ich die Parallele zwischen Daniel und Will sehr deutlich. Will aus "Weil ich Layken liebe" ist Poetry-Slamer und Daniel ist Musiker und Songwriter. Die beiden Figuren haben also die Ähnlichkeit, dass sie beide kreative Schreiber sind.
Mit Ezra verbindet Daniel auch etwas. Die beiden sind Englischlehrer. 
Die Vorgeschichten von Ashlyn und Daniel sind sehr tragisch gestaltet. Was mich daran gestört hat war, dass die Geschichte um Sarah so einfach abgehandelt wurde. Ich fand, man hätte das etwas mehr ausschmücken können. Es wird so einfach in einem Satz beschrieben.
Natürlich bleiben die Konsequenzen nicht nur mit einem Satz beschrieben, trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr gewünscht. 
Ich fand alle Figuren gut dargestellt und wunderbar authentisch. Dass Ashlyn sich in Daniel vor allem wegen seines Intellektes verliebt fand ich wunderbar erfrischend.
Die Sexszenen fand ich etwas mager ausgestaltet, aber noch im Bereich der "guten" Sexszenen - im Bereich des "guten" Sex überhaupt.
Die einzige Figur, die ich nicht so besonders mochte und die mir auch etwas durchsichtig erschien, war Henry. Ich habe am Ende des Buchs noch einige offene Fragen über Henry und bin mir seines Handelns nicht ganz klar geworden.
Besonders schön fand ich in diesem Buch die Landschaftsszenen beschrieben. Ich konnte mir die wichtigsten Orte gut vorstellen. Auch die Zimmer und die Schule konnte ich mir bildhaft vorstellen.
Alles in allem eine Empfehlung für jeden, der Liebesgeschichte mit kompliziertem Hintergrund mag.

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1.505 Bibliotheken, 29 Leser, 12 Gruppen, 149 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, schicksal, romantik

Die Frau des Zeitreisenden

Audrey Niffenegger ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2005
ISBN 9783596163908
Genre: Fantasy

Rezension:


Das Cover:
Es ist sehr schlicht gehalten. Vorwiegend weiß mit einigen Ästen oder Zweigen durchzogen.


Das Buch:
Ich bin durch eine gute Freundin von mir auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich wusste also schon, worauf ich mich einlasse.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Vor diesen Abschnitten gibt es noch einen Prolog, der den Leser mit der Besonderheit der Geschichte vertraut machen soll. Diese Besonderheit wird bereits im Titel erwähnt, denn der Protagonist ist ein Zeitreisender.
Der Prolog ist eine spannende Einleitung, die viele Leerstellen beim Leser hinterlässt und offene Fragen in den Raum stellt.
Vor den jeweiligen Abschnitten befindet sich dann noch ein Gedicht eines Autors, welches zitiert wird. Darunter befinden sich auch Gedichte von Rilke. Ich fand die Gedichte sehr passend zu den einzelnen Abschnitten gewählt. Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Gedichte eine Einleitung und einen Schluss bilden. Denn vor und nach der eigentlichen Geschichte steht ein Gedicht. 
Ich fand es faszinierend, dass eine amerikanische Dichterin Rilke in ihrem Werk verwendet. 
Die Abschnitte sind dann noch in Kapitel unterteilt, die lediglich aus einer Überschrift bestehen. Generell fand ich dass das eine gute Idee ist, da die Überschriften das folgende Geschehen immer gut zusammengefasst haben. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren später Kapitel die einfach nur "Eins" oder "Zwei" hießen.
In den jeweiligen Kapitel findet sich dann immer ein Datum mit Tag, Monat und Jahr und dahinter, wie alt die Protagonisten gerade sind. So ergibt es sich beispielsweise, dass Henry 43 Jahre alt ist, Clare aber erst 18. 
Man könnte sagen, dass die Leben der beiden Protagonisten entgegengesetzt verlaufen. Als Clare Henry trifft, kennt er sie kaum und umgekehrt. Mich hat diese Idee sehr an meine Lieblingsserie Doctor Who erinnert. 
In den Kapitel erzählen Henry und Clare ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive. Zuerst fiel es mir etwas schwer, da mit zu kommen. Doch mit der Zeit hatte ich mich eingelesen.
Ich fand es sehr spannend, dass man als Leser auf dem Wissen von Clare bleibt. Henry darf oder kann ihr nicht alles erzählen, deshalb bleiben bei Clare wie auch dem Leser sehr viele offene Fragen, die erst später beantwortet werden können. Ich finde diese Fragen am spannendsten. 
Außerdem gibt es einige Cliffhanger, die erst am Ende des Buchs aufgelöst werden. 
Was mich etwas verstört hat - naja, verstört ist vielleicht etwas zu hart - waren die Sexszenen. Ich hätte mir in einem solchen Buch keine solchen Szenen erwartet.
Etwas, dass sich mir noch nicht erschließt ist die Sache zwischen Clare und Gomez - aber ich will niemanden spoilern. 
Mich hat außerdem gestört, dass im Buch so viele französische Frasen vorkamen, die ich nicht verstanden habe. Ich muss ganz ehrlich sein und sagen, dass ich diese nicht nachgeschlagen oder gegoogelt habe. Ich erwarte mir von einem Buch keine französischen Sätze, die nicht erklärt werden. 
Trotzdem finde ich, dass dieses Buch eine Art Klassiker der modernen Literatur darstellt und man es gelesen haben sollte.


 

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259 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

liebe, taking chances, drama, molly mcadams, dreiecksbeziehung

Taking Chances - Im Herzen bei dir

Molly McAdams , Justine Kappeller
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783956492686
Genre: Liebesromane

Rezension:


Das Cover:
Auf dem Cover erkennt man eindeutig die Protagonistin und die beiden Männer, zwischen denen sie hin- und hergerissen ist. Es ist ein realistisches Bild mit der eindeutigen Botschaft der Dreiecksbeziehung.


Das Buch:
Obwohl ich meistens nicht so gern Bücher über Dreiecksbeziehungen lese, hat mich der Klappentext dieses Buchs angesprochen. 
Ich wollte außerdem einmal ein Buch von McAdams lesen, da sie bei vielen hoch im Kurs steht. 
Normalerweise mag ich keine Dreiecksbeziehungen, da sie eher unerwartet kommen und unnötig erscheinen. Doch hier sieht man am Cover sofort was Sache ist und auch der Klappentext lässt keine Zweifel offen.
Ich ließ mich also auf die Geschichte ein und muss sagen, dass ich sie gar nicht mal so schlecht fand. Und die Geschichte hat mich fast zerstört. So richtig. Total. Warum? Das verrate ich euch nicht.
Es fängt alles mit Harper an, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist.
Am Anfang mag ich die Figur der Harper. Sie fühlt sich ungewollt und möchte endlich aus ihrem schrecklichen Elternhaus fliehen. Ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen.
Auch ihre Begegnung mit Brandon und Chase fand ich perfekt inszeniert - obwohl Brandon erst später kommt.
Was ich nicht ganz nachvollziehen konnte, war Harpers Liebe zu beiden Männern. Einerseits die Liebe zu Brandon und andererseits die körperliche Liebe zu Chase.
Sie scheint ständig zwischen den beiden hin- und hergerissen zu sein und sich nicht für einen entscheiden zu können. Am Anfang fand ich das noch sehr naiv, da Harper noch nie eine Beziehung hatte. Aber irgendwann wurde es mir doch Zuviel und ich dachte mir nur, sie solle sich endlich entscheiden.
Ich denke, dass jede junge Frau einmal im Leben in einer ähnlichen Situation sein wird oder war. Aber trotzdem kann man nicht zwei Männer auf die gleiche Art und Weise lieben und irgendwann wird einem das auch klar. Man liebt immer einen der beiden mehr.
Das ist bei Harper jedoch nicht so und das hat mich vor allem so gestört. Dadurch bekam ich auch das Gefühl, dass sie entweder Brandon oder Chase niemals richtig lieben wird können, da sie beide liebt.
Was mich noch gestört hat, war Brandons wechselnde Augenfarbe. Es erscheint vielleicht lächerlich, dass ich auf solche Details schaue, aber es hat mich wirklich sehr gestört. Im einen Moment waren seine Augen braun, im andern grün und ganz selten grau. Je nachdem was er anhat. Da habe ich mich nur gefragt: was soll das? Er ist doch nicht Edward Cullen.
Auch Harpers Meinungsänderungen haben mich gestört. Zuerst findet sie es süß, dass jemand um sie kämpft und dann findet sie es nur noch naiv und pubertär.
Außerdem geht mir die Beziehung der beiden - also Harper und Brandon - zu schnell. Sie küssen sich zwar davor schon, aber sie kennen sich erst wenige Tage als sie zusammenkommen.
Mir scheint auch die Figur des Brandon nicht authentisch zu sein. Das begründet sich auf einer Tatsache, die sich erst später im Buch ereignet.
Auch Harper scheint im Lauf des Buches nicht erwachsener zu werden, sondern in ihrer Entwicklung stehenzubleiben. Am Ende erscheint sie mir noch ziemlich naiv zu sein.
Das Ende des Buchs fand ich persönlich nicht so gut. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Außerdem fand ich, dass alles viel zu glücklich ausging und es fühlte sich nach einem typischen Happy-End an.
Der Schreibstil von McAdams hat mich jetzt nicht umgehauen. Er war aber auch nicht schlecht. Von Anfang an fand ich es interessant, mit wem Harper letztendlich zusammenkommt. Das war übrigens mein erstes Buch der Autorin.


 

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Tags: brandon, chase, harper, mollymcadams, takingchances   (5)
 

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900 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 175 Rezensionen

liebe, reise, ava reed, wünsche, jugendbuch

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Das Cover: 
Es ist auffällig rot, mit weißer Schrift. Dabei ist es jedoch kein Knallrot, sondern eher Weinrot. Man sieht Yara und Noel als weiße Silhouetten. 


Das Buch: 
Ich muss sagen, dass ich dieses Buch schon lange im Blick hatte. Nun bin ich endlich dazu gekommen es zu kaufen und musste es auch gleich lesen. Ich konnte es nicht wieder aus den Händen legen, also las ich einfach gleich weiter.
Zuerst zum Grundkonzept. Ich fand die Idee mit der Liste und den Wünschen wunderschön. Als ich die Liste zum ersten Mal las, wusste ich schon ungefähr was die beiden Protagonisten erwarten wird. Ich wusste jedoch nicht, wie es sich zum Ende hin entwickeln wird.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Einmal aus Yaras Sicht, dann wieder aus Noels Sicht. Diese Abwechslung hat mir gefallen und so bekam ich auch einen wunderbaren Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelten der beiden.
Was ich nicht ganz nachvollziehen konnte war Yaras Verhalten im zweiten Teil der Geschichte. Sie wirkte auf mich auf einmal sehr kindisch. 
Die Figur des Noel fand ich von Anfang an unsympathisch, das hat sich jedoch zum Besseren gewendet. Obwohl ich ihn teilweise immer noch unsympathisch fand - bis hin zum Ende. 
Die Geheimnisse der beiden, die am Anfang noch zwischen ihnen stehen, lassen Leerstellen zurück, die das Lesen umso spannender machen. Man will endlich wissen, was in Yaras Vergangenheit passiert ist. 
Noels Vergangenheit und sein Vertrauensproblem empfinde ich als sehr kleinlich. Auch Yaras Reaktion auf das, was in ihrer Vergangenheit passiert ist, kann ich nicht ganz verstehen. 
Die Reise der beiden finde ich dabei am spannendsten. Ich wollte wissen, wie die beiden die Liste erfüllen und ob sie diese überhaupt erfüllen können. Denn das war am Anfang nicht wirklich klar.
Den letzten Teil der Geschichte - quasi ein Epilog - fand ich am besten. Ich liebe es zu lesen, wie die Geschichte einige Wochen/Monate/Jahre später weiterging. Diese Version gefiel mir am besten.
Yara und Noel erscheinen am Anfang zu unterschiedlich, um die Liste gemeinsam erfüllen zu können. Die wichtigste und wohl mitreißenste Frage überhaupt ist wohl: Können die beiden diese Differenzen für eine ganz bestimmte Person in ihrem Leben überwinden?  

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Tags: avareed, wirfliegenwennwirfallen, #yaraundnoel   (3)
 

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liebe, dystopie, requiem, lauren oliver, trilogie

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551315236
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten und letzten Teil der Amor-Trilogie, Spoiler zu den vorherigen Teilen können vorkommen.


Das Cover:
Es ist in ähnlichem Stil gestaltet, wie die Cover des ersten und des zweiten Teils. Der Titel "Requiem" ist in gleicher Weise gestaltet wie bei den vorherigen Teilen. Der einzige Unterschied ist, dass man das Gesicht der Protagonistin von vorne sieht und dabei nur die rechte Seite. Außerdem ist der Hintergrund dieses Mal golden.


Das Buch:
Ich fand die ersten beiden Teile der Amor-Trilogie richtig gut. Die Idee war toll und auch die Umsetzung war super.
Leider konnte die Autorin das Niveau im letzten Teil nicht aufrechthalten. Die ganze Zeit über dachte ich mir: Ihr ernst?!
Die Kapitel sind wird komplett anders gestaltet. Hier wechseln sich die Kapitel in der Sicht von Lena und ihrer ehemals besten Freundin - aus Teil 1 - Hana ab.
Ich fand es interessant die Kapitel aus Hanas Sicht zu lesen, da sie ja nach dem zweiten Teil geheilt wurde. So kommt in die Geschichte auch die Perspektive der Geheilten hinein.
Sie scheint zwar zuerst als typische Geheilte zu agieren, doch mehr und mehr merkt man, dass sie nicht so emotionslos ist, wie sie eigentlich sein sollte.
Lena ist immer noch in der Wildnis und muss sich mit einer Dreiecksbeziehung herumschlagen. Das gleicht einem Klischee im Genre der Dystopie. Das war so vorhersehbar.
Zuerst dacht ich mir noch, dass Lena und Julian ein Paar bleiben. Trotzdem sind da immer noch die Gefühle zu Alex, die sie nicht abstreifen kann. Ich kann das durchaus verstehen. Trotzdem nervte es mich beim Lesen extrem.
Das war einer der größten Kritikpunkte, die ich seit Anfang der Geschichte hatte.
Ich hatte ja noch gehofft, dass einige - oder zumindest die meisten meiner offenen - Fragen endlich im Letzten Teil geklärt werden. Aber leider Fehlanzeige. Keine meiner offenen Fragen - die ich übrigens schon seit Teil 1 hatte - wurde zufriedenstellend beantwortet oder auch nur angesprochen.
Den nächste negative große Kritikpunkt, den ich anbringen muss, ist das Ende. Es hat mich überhaupt nicht befriedigt. Es hat mir nichts gegeben. Das Ende bleibt unklar und ziemlich offen. Das nervt mich so sehr und lässt mich nicht mehr los.
Ich finde den dritten Teil hätte man sich sparen können. Es hätte für mich mit dem zweiten Teil aufhören können - naja, man hätte beim zweiten Teil den Auftritt Alex' weglassen müssen. Aber das wäre ein befriedigendes Ende für mich gewesen.
Die Revolution passiert größtenteils in diesem Teil, bleibt jedoch auch am Ende nicht abgeschlossen. 
Ich habe beim Lesen ständig den Eindruck bekommen, die Autorin habe den dritten Teil erzwungen. Es wirkte auf mich eher so, als müsste sie einfach mehr Drama in den Text einbringen. Diesen Eindruck hatte ich übrigens schon seit dem Ende des zweiten Teils.
Ich bin enttäuscht und frustriert von dem Ende dieser Dystopie, die so vielversprechend angefangen hat.   
Alles in allem habe ich nach dem dritten Teil viele offene Fragen an den Text, die nicht beantwortet werden. 

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Tags: #amortrilogie, laurenoliver, requiem   (3)
 

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liebe, gefühle, glück, herzklopfen, drachenmondverlag

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 3)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 24.01.2018
ISBN B0799S58Z8
Genre: Liebesromane

Rezension:


Achtung! Es handelt sich hier um den dritten Teil, Spoiler können vorkommen. 


Das Cover:
Es ist wieder ähnlich gestaltet wie bei den beiden Teilen vorher. Dieses Mal hat es jedoch einen goldstich und die Regenpfütze, in der der Titel steht, ist ebenfalls Gold. 


Das Buch:
Die letzten Seiten des zweiten Teils haben mich in eine Gefühlsachterbahn geworfen. Sie waren aufregend und traurig zugleich und außerdem äußerst spannend, da der zweite Teil mit einem fiesen Cliffhanger endet.
Was tun? Natürlich gleich darauf den dritten und letzten Teil lesen, damit man weiß wie es ausgeht und vor allem weitergeht. 
Die offenen Fragen zu Davis und seinen Gedächtnislücken haben mich ebenfalls nicht losgelassen. 
Im letzten Teil dieser Reihe passiert endlich, was ich mir seit dem Beginn des zweiten Teils erhofft hatte: Davis schreibt wieder mit Chloe. 
Er kann sich zwar immer noch an nichts erinnern, doch trotzdem lässt ihn Chloe nicht los. Diese Eigenschaft von ihm finde ich äußerst charmant und perfekt zu seinem Charakter abgestimmt. 
Auch die Chatnachrichten erheitern mich wieder einmal beim Lesen. Davis hat einen ganz eigenen Humor und auch irgendwie eine Art von Arroganz. Trotzdem bleibt er ein liebenswürdiger Typ. Er ist nicht der Bad Boy schlechthin, sondern eher eine Figur, die sehr gut in einem Buch von Colleen Hoover auftauche könnte.
Durch den Verlust von Davis schafft es Chloe endlich, sich ihrem besten Freund und Seelentier Kalib wieder anzunähern. Auch ein schwerer Schicksalsschlag führt dazu, dass Chloe endlich ihre Angst überwinden kann. 
Die Kapitel werden wieder, wie im zweiten Teil, durch Gedankenkapitel durchzogen. Sie grenzen sich durch die andersartige Schriftart ab und füllen einige Leerstellen, die bei den vorherigen Teilen durchaus entstanden. 
Man erfährt viel, das zuvor offen geblieben ist. Außerdem erfährt man auch etwas über Chloes Unfall mit Kalib. Das kommt teils überraschen, aber ich habe es mir schon irgendwie gedacht.
Obwohl Chloe Davis am Anfang noch nicht vertrauen kann, ist der Schreibwechsel zwischen den beiden sehr vertraut und witzig. Sehr humorvoll.
Davis ist ein sehr wortgewandter Charakter. Er schaffte es mit seinen Worten immer wieder, sich in Chloes Herz zu schreiben. Ich kann gut verstehen, warum das so ist.
Die Szenen sind allseits gut ausgestaltet und werden mit einer wundervollen Atmosphäre beschrieben. Die Charaktere sind alle aus dem Leben gegriffen und authentisch.  
Chloe vollzieht im letzten Teil eine enorme Entwicklung, die wahrscheinlich schon lang überflüssig gewesen wäre.
Alles in allem ein fulminanter Abschluss der Reihe um Chloe und Davis und um die Gummiententheorie.
 

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Tags: drachenmond, drachenmondverlag, mirjamhhüberli, wenndienachtträumeregnet   (4)
 

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liebe, dasschicksalisteinmieserverräter, drachenmond, drachenmondverlag, angst

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 2)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text
Erschienen bei null, 17.01.2018
ISBN B07943B6ZJ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Achtung! Es handelt sich hierbei um eine zweite Teil, Spoiler können vorkommen

Das Cover:
Ist ähnlich gestaltet wie beim ersten Teil. Der einzige Unterschied ist die Farbgebung. Hauptfarbe ist hier eher Blau und die Regenpfütze um den Titel ist in gelb gehalten.

Das Buch:
Ist der erst Teil der Reihe von Liebe und Glück gekennzeichnet, so steht der zweite Teil im genauen Gegenteil.
Davis hatte einen schweren Unfall und aufgrund dessen eine schwere Amnesy. Er kann sich nicht mehr an Chloe erinnern.
Zuerst dachte ich, das wäre nur ein schlechter Scherz von ihm. Ich war froh, dass die schlimmste Sache nicht eingetreten ist. Trotzdem ist diese Amnesy nicht minder schlimm.
Aus undefinierbaren Gründen ist Davis in Hamburg und nicht in München. Das wirft viele Fragen auf, die in diesem Teil nicht geklärt werden. Somit entsteht am Ende auch eine gewisse Spannung. Viele Fragen bleiben offen und ich bin schon gespannt darauf, wie diese beantwortet werden und ob sie überhaupt beantwortet werden.
Nach dem riesigen Cliffhanger von Teil eins musste ich sofort weiterlesen. Der zweite Teil bleibt weiter so spannend. Durch und durch trieben mich meine Erwartungen und Hoffnungen zum Weiterlesen an.
Chloes Reaktion auf den Verlust von Davis sind unheimlich authentisch.
Anders als beim ersten Teil kann man hier keine Nachrichten im Text lesen. Doch stattdessen gibt es zwischendurch Gedankensplitter von Davis als eigene Einführung. Auch Traum- und Erinnerungsausschnitte werden eingefügt. Diese sind auch durch eine andere Schriftart gekennzeichnet.
Wer schon einmal verlassen wurde, kann es nachvollziehen.
Man fühlt sich, als ob man sterben müsste und will nicht vor die Tür gehen. All das macht auch Chloe durch.
Das schlimmste Ereignis in Chloes Leben wird noch überschattet davon, dass sie immer noch nicht mit ihrem Pferd Kalib im Reinen ist.
Die Anspielung auf John Green und seinen Roman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" finde ich perfekt eingefügt und zauberte mir beim Lesen ein kleines Schmunzeln aufs Gesicht.
Chloes Leben scheint immer schlimmer zu werden, als sie plötzlich einen schicksalshaften Anruf erhält.

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wenndienachtträumeregnet, chloe und davis, drachenmond, drachenmondverlag, chloeunddavis

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 1)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei null, 07.01.2018
ISBN B078W97HYW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover:
Wieder mal ein wunderbar, schönes Cover.
Man sieht viele bunte Regentropfen vor einem schwarzen Hintergrund. Außerdem sieht man weiße Silhouetten von zwei Menschen. Darunter der Titel in einer großen pinken Regenpfütze.

Das Buch:
Die ganze Geschichte beginnt mit einer Chloe im Kleinkindalter. Doch die Geschichte wird hier nicht aus ihrer Perspektive erzählt, sondern ein personaler Erzähler beschreibt das Setting.
Das erste Kapitel beginnt im Jahre 2002. Im zweiten Kapitel wird aus der Sicht von Chloe erzählt und spielt einige Jahre später.
Auch die folgenden Kapitel haben immer Datumsanzeige. Die wichtigsten Passagen passieren jedoch im Jahr 2017.
Durch all diese Kapitel zieht sich ein roter Faden, nämlich Chloes große Liebe Davis. Er ist ihr Retter in der Not und doch immer unerreichbar. Schon bei der ersten Begegnung der beiden entsteht eine Verbindung, die länger zuhalten verspricht.
Die Formulierung der Autorin sind ähnlich wie im ersten Buch das ich von ihr las.
Chloe erscheint als fröhliches Mädchen, das sich Hals über Kopf in ihren Sandkasten-Freund verliebt und es gar nicht bemerkt. Schon am Anfang ist mir klar, dass sie mehr für Davis empfindet als sie selbst zugeben will.
Spätestens bei der Krankenhaus-Szene wurden mir die Gefühle von Chloe eindeutig klar.
Chloes Freundin Emma erscheint zu Anfang eher eine falsche Freundin zu sein. Zum Glück stellt es sich anders heraus. Sie scheint Chloes Ratgeberin, Seelenklempnerin und beste Freundin in einer Person zu sein.
Später gesellt sich zu den beiden noch Larissa, die ein obligatorisches Haustier - eine Katze - hat. Als die drei in Paris auf Urlaub sind, trifft Chloe zufällig auf Davis.
Diese Begegnung bringt den Stein ins Rollen. Im wahrsten Sinne der Worte. Denn die beiden schießen ein Bild von sich, welchem eine größere Rolle zukommt.
Endlich scheint für Chloe alles perfekt zu laufen. Die beiden schreiben sich Nachrichten, die zu halben Romanen ausarten.
Die Dialoge und Schreibverläufe sind sehr witzig ausgestaltet und brachten mich zum Schmunzeln. Auch Davis Antworten kommen einem gelungenen Schlagabtausch sehr nahe.
Bis nichts mehr so ist, wie es einmal war. Ein kleiner Vorfall soll alles ändern.

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Tags: drachenmond, drachenmondverlag, mirjamhhüberli, wenndienachtträumeregnet   (4)
 

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liebe, herzseilakt, freundschaft, drachenmond verlag, drachenmondverlag

HerzSeilAkt

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783959917131
Genre: Liebesromane

Rezension:



Das Cover:
Es besteht aus mehreren Teilen. Zu aller erst ist es in zwei Teile geteilt: schwarz und weiß. Im Vordergrund steht eine Schneiderpuppe, mit einem pinkfarbenen Kleid. Der untere Teil ist schwarz mit weißen Punkten und beinhält den Titel, Untertitel, den Namen der Autorin und den Verlag. Außerdem sieht man noch den Namen der Protagonistin. Ich liebe dieses Cover, es ist wunderschön.


Das Buch:
Ich bin immer noch geflasht von diesem Buch - von dieser Geschichte.                                                                                                       


Sie ist einerseits so zuckersüß, wie eine Liebesgeschichte sein soll. Aber auch witzig und humorvoll. Das liegt vor allem am Verhalten der Protagonistin Mina. Sie wirkt direkt aus dem Leben gegriffen und ich habe mich sofort mit ihre verbunden gefühlt.                                          


Die Geschichte ist durchzogen von Illustrationen und Bildern, die wunderbar zur Geschichte passen. Diese sind perfekt ausgewählt und abgestimmt. Außerdem sind sie wunderschön gezeichnet und zeigen Bilder, die die Protagonistin auch selbst malt.                                                                                                  
Vor jedem steht auch - fast - immer eine Art Horoskop. Dieses wird von der berühmten, unbekannten Miss Starlet geschrieben. Man kann es sich nicht so vorstellen, wie in einer Tageszeitungen. Es gibt kein explizites Sternzeichen dazu, auch das Datum fehlt - diese beiden Dinge würde bei einem herkömmlichen Horoskop nie fehlen. Das macht diese Texte ambivalent für jedes Sternzeichen. Auch ein genauer Zeitraum lässt sich so nicht fassen. Die Geschichte könnte zu jeder Zeit spielen - sie ist so zu sagen aus der Zeit gefallen, zeitlos. Außerdem wird im Buch kein Ort genannt oder auch nur irgendwelche Andeutungen zu einem Ort gemacht. Das macht die Geschichte noch viel zeitloser.                                                    


Die Horoskope passen immer perfekt zum nächsten Abschnitt. Etwas, das ein herkömmliches Horoskop auch nicht - oder meistens nicht - schaffen kann.                                                         


Nach dem Horoskop folgen die Kapitel. Diese werden durch kleine, quadratische Bilder eingeleitet, die ebenfalls thematisch zum Kapitel passen. Die Kapitel selbst haben nicht nur Kapitelzahlen, sondern auch Überschriften. Auch diese finde ich immer perfekt ausgewählt. Sie fassen den Abschnitt gut zusammen und verraten schon ein klein wenig von dem, was im nächsten Kapitel passieren kann.                                          
Die Charakter sind lebendig gestaltet. Bei Frau Gretener kann ich mir wirklich eine furchtbare Person vorstellen, die mich an meine Oma erinnert. Auch Minas Mädels gleichen einer Farbpallette. Sie sind alle unterschiedlich und doch in manchen Sachen gleich - naja, zumindest in Männersachen.                       


Besonders Frederick ist mir an Herz gewachsen. Er ist zu Anfangs genau der Typ, den man nicht zweimal sehen will. Buchstäblich fällt er vom Himmel und verursacht eine weitreichende Katastrophe. Doch er wird mit der Geschichte immer sympathischer. Bis ich mir klar wurde, wer der Typ wirklich ist. Mir war das sofort klar, Mina braucht jedoch etwas, um sein Geheimnis herauszufinden. Ich fragen mich zwar noch, warum sie so lange braucht, kann das aber auch verstehen. Immerhin ist sie quasi blind - zumindest in dieser Hinsicht.                                                                                                


Im Text selbst schreiben sich Mina und Frederick Nachrichten. Diese ordnen die Geschichte wenigstens in einen Zeitraum ein. Die beiden schreiben sich nämlich keine Briefe, sondern WhatsApp-Nachrichten. Immerhin kann man die Geschichte so irgendwie einordnen, trotzdem nicht genau.                                  


Die Nachrichten der beiden werden im Buch wiedergegeben. So wird daraus teilweise ein SMS-Roman. Nicht nur in dieser Hinsicht lässt sich ein Verweis auf "Gut gegen Nordwind" von Glattauer ziehen. Mina liest nämlich mit ihrem "Bücherclub" genau dieses Buch. Es gibt auch andere Anspielungen auf Bücher, beispielsweise eine kleine Anspielung zu Sherlock Holmes.                                                                                         
Minas Leben scheint zu Anfangs ziemlich schlecht. Sie selbst sieht das auch so, will jedoch zunächst nichts daran ändern. Bis ein Schicksalsschlag passiert, der Minas Leben mit einem Schlag ändert.
                  

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dystopie, liebe, pandemonium, lauren oliver, krankheit

Pandemonium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.09.2014
ISBN 9783551313683
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Amor-Trilogie! Spoiler zum ersten Teil können also vorkommen.

Titel: Pandemonium
Autor: Lauren Oliver
Seitenanzahl: 350

Das Cover:
Es ist im gleichen Stil gehalten wie das Cover des ersten Teils. Die Farbe ist diese Mal jedoch blau und soll wahrscheinlich die Protagonistin zeigen.

Das Buch:
Der Titel „Pandemonium“ ist ebenso gestaltet wie bei ersten Teil. Der Titel spielt auf ein Buch aus dem Epos „Paradise Lost“ von John Milton an. Sehr geschickt gemacht, denn es geht in diesem Buch um Satan und die Apokalypse. So könnte man es auch bei Oliver sehen. Denn für Lena sind alle, denen sie vor ihrer Flucht vertraut hat, bösartig. Das System, die Aufseher und die Razzien – die eigentlich für die „Sicherheit“ der Leute gelten – das alles stellt sich für Lena als falsch heraus. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie irgendwo anders. Nicht mehr in den vertrauten Grenzen und sie steht zum ersten Mal nicht mehr unter Beobachtung.                                                                                Lenas Flucht in die Wildnis ist gekennzeichnet durch Verlust und Kampf. Sie muss sich erst wieder dazu durchringen, Lebenswillen zu fassen. Sie glaubt, Alex für immer verloren zu haben und es scheint auch so.             Der zweite Teil der Amor-Trilogie ist nicht mehr in Kapitel unterteilt wie der erste, sondern in jetzt und damals. Die beiden Sichtweisen wechseln sich gegenseitig ab und es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich da reingekommen bin. Es fiel mir schwer, von der „Zukunft“ in die Vergangenheit zurück zu denken. Natürlich verstehe ich, warum die Autorin das so gemacht hat. Sie baut somit mehr Spannung auf und kann auch geschickt Cliffhanger einbauen. Diese machen es besonders spannend und regen zum Weiterlesen an. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und einfach nur weiter lesen.                    Die Abschnitte, die mit damals überschrieben sind, spielen größtenteils in der Wildnis. Hier begegnet man einer gewaltigen Naturkulisse. Die Atmosphäre ist einerseits himmlisch und vor allem beruhigend, aber andererseits auch erschreckend. Denn der Winter ist hart und unnachgiebig und es gibt fast nichts in der Natur, das noch erhalten geblieben ist. Zum ersten Mal wird der Leser auch mit den Widerstandskämpfern konfrontiert.                                                          Als Lena flieht, muss sie sich zuerst wieder ins Leben zurückkämpfen. Sie begegnet einer treuen Gefährtin: Raven. Außerdem schließt sie Freundschaften mit den „Invaliden“ und erlebt ein Leben, das sich von ihrem vorherigen komplett unterscheidet. Im Lager heißen alle nach den Fähigkeiten oder Eigenarten, die sie haben. Auch das ist für Lena zuerst ungewohnt. Besonders die Nähe von Männern und Frauen macht ihr Anfangs Angst.                                                                                      Zum ersten Mal in ihrem Leben kann sich Lena wirklich frei fühlen. Doch die Erzählungen von der Wildnis sind unterbrochen von den jetzt-Passagen, in denen Lena wieder in einer Stadt lebt – New York. Sie tritt der Widerstandsbewegung bei.                                                               Raven erscheint anfangs als stur und unnachgiebig. Für mich ist sie besonders in den damals-Abschnitten eher unsympathisch, aber auch undefinierbar. Bis zu einer gewissen Stelle, als der gesamte Stützpunkt aufbrechen und umziehen muss. Raven zwingt Lena zum Arbeiten. Ich verstehe, warum sie das tut. Trotzdem bleibt sie undefinierbar, da sie nie Emotionen zu empfinden scheint. Ihr gegenüber steht Tack, der das genaue Gegenteil von Raven ist. Er ist lustig und ausgelassen. Die beiden streiten sich oft. Was in witzigen, humorvollen Dialogen ausgetragen wird.                                                                                       In den jetzt-Abschnitten ist Lena quasi eine Spionin. Sie arbeitet als Doppelagentin – gibt sich als Geheilte aus. Die ganze Zeit wird von Erinnerungen an Alex überschattet, die sie jedoch zu unterdrücken versucht. Sie will nicht an ihn denken, immerhin ist er tot.                    Auch an ihre Mutter denkt sie nicht mehr so intensiv wie im ersten Teil. Sie weiß, dass sie noch lebt und gibt sich damit zufrieden, dass sie irgendwo in Freiheit ist. Trotzdem verschwindet sie nicht aus Lenas Gedanken.                                                                                        Irgendwann lernt Lena Julian kennen. Dieser verkörpert zuerst alles, wogegen Lena und die Widerstandskämpfer angehen. Er ist ein hoch angesehener Vertreter einer Vereinigung gegen die Deliria – gegen die Liebe wegen der Lena ursprünglich erst geflüchtet ist. Hinter ihm steht immer sein Vater, der mir durch und durch unsympathisch ist. Julian hingegen ist eine Spiegelung von Lenas früherem Leben. Er glaubt an die Ideale der Politiker und er glaubt daran, dass Liebe eine Krankheit ist, weil man es ihm gesagt hat. Sein Vater fordert für ihn den Eingriff, obwohl er dabei sicher sterben wird – denn er litt an einem Gehirntumor. Lena soll Julian bei einer Verkündigung beschatten und ihm folgen, als plötzlich die „Schmarotzer“ auftauchen und die beiden entführen. Dieser Abschnitt ist besonders spannend und wunderbar beschrieben. Lenas Ängste und ihre Nervosität. Auch die Gespräche zwischen den beiden sind lebhaft ausgestaltet.                                                                             Bis zur letzten Seite bleibt die Geschichte spannend. Und es gibt sogar einige Anmerkungen zu der Zeit vor dem Heilmittel. Die offenen Fragen, die mich seit dem ersten Teil begleiten, werden auch hier noch nicht geklärt. Ich muss immer noch wissen, wie es dazu kam, Liebe als Krankheit anzuerkennen und das Heilmittel einzuführen.                    Zum  Schluss hin kommt eine Wendung in die Geschichte, die ich schon ein kleines bisschen erwartet hatte. Trotzdem frage ich mich noch: warum? Ich bin gespannt, wie dies im dritten und letzten Teil der Reihe aufgeklärt werden wird.                                                                              

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