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4.826 Bibliotheken, 79 Leser, 6 Gruppen, 586 Rezensionen

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After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Darum geht’s:

Tessa ist das Mädchen von nebenan. Sie ist immer nett und tut nie etwas schlimmes. Bis sie eines Tages auf Hardin Scott trifft, der ein Bad Boy wie aus dem Buche ist.

 

Das Buch:

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Tessa geschrieben. Das macht Tessa sympathischer und auch nahbar. Zunächst wird sie in ihrem Elternhaus gezeigt. Sie ist die brave Tochter, die sich ihre Mutter wünscht. Nie regt sie sich auf oder wiegelt sich gegen ihre Mutter auf. Obwohl Tessas Mutter eine richtige Zicke zu sein scheint. Sie ist mir von Anfang an unsympathisch.

Tessa wird von ihrer Mutter zu jedem Thema gemaßregelt. Ihre Mutter bestimmt alles in ihrem Leben und so auch ihre Persönlichkeit.

Da ist es verständlich, dass Tessa zunächst schockiert ist, als sie auf dem College eintrifft und dort auf gepiercte und tätowierte Menschen trifft.

Obwohl ich persönlich nichts gegen irgendwelchen Körperschmuck habe und Tessas Einstellung nicht ganz nachvollziehen kann, ist ihre Reaktion doch nachvollziehbar. Da sie von ihrer Mutter jahrelang geformt wird und zu dieser Einstellung erzogen wird.

Tessa zieht zunächst einfach bei ihrer Mitbewohnerin Steph ein, die so anders erscheinen als alles was Tessa bisher gekannt hat. Steph scheint ihr genaues Gegenteil zu sein. Sie trinkt, feiert und bleibt die ganze Nacht weg.

Gleichzeitig mit Steph lernt sie auch ihre Freunde kennen: Nate, Zed und Hardin. Hardin ist alles, was man sich unter einem Bad Boy vorstellen kann. Er hat dutzende Tattoos und Piercings. Sein Aussehen schreckt Tessa zunächst ab, zieht sie jedoch gleichzeitig auch an.

Hardin fasziniert und stößt Tessa zugleich ab, obwohl sie sich langsam an seine Erscheinung gewöhnen. Besonders sein Rosen-Tattoo zieht sie an.

Hardin scheint zwar ein echter Arsch zu sein, wird mit der Zeit jedoch sympathischer. Obwohl es dann wieder Stellen gibt, in dem ich ihn gerne geohrfeigt hätte. Dieses ist voll von Erotik und Sex. Die Figuren sind alle samt sympathisch – mehr oder weniger - und können mit realen Personen durchaus mithalten. An dieser Stelle muss ich noch eine Warnung aussprechen: dieses Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, also sollte man unbedingt Teil 2 zuhause haben.


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1.871 Bibliotheken, 28 Leser, 16 Gruppen, 228 Rezensionen

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Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht’s:

In Berlin wütet ein Psychopath: der Seelenbrecher wird er genannt. Er hat bereits drei Frauen auf dem Gewissen. Alle jung, schön und blond. Alle haben etwas gemeinsam: eine Botschaft auf einem Zettel, den sie in der Hand halten. Obwohl die Frauen keinerlei Verletzungen aufweisen, sterben sie dennoch.

 

Das Buch:

Gleich zu Anfang: ich liebe Fitzek. Ich liebe seinen Schreibstil und wie er die Leser in seinen Bann schreiben kann.

Das Buch beginnt mit einem Datum und einer Zeit. Gleich zu Beginn erfährt der Leser etwas über den Protagonisten Caspar.

Dieser scheint in einer Art Klinik zu sein, in der es auch andere Patienten gibt und eine Ärztin, zu der er sich hingezogen fühlt. Es gibt nur ein Problem: er kann sich an nichts mehr aus seiner Vergangenheit erinnern.

Die Ärztin Sophia möchte ihm helfen, seine Erinnerungen wieder zu erlangen. Doch der Klinikchef möchte den Patienten nicht überfordern.

Obwohl man bei Fitzek nie weiß, wie seine Thriller enden oder wer tatsächlich der Täter ist, kam mir Caspar als durchaus sympathische Figur entgegen.

Nach einer kurzen Einleitung durch die Patientenakte 131071 befördert uns Fitzek in die Gegenwart. Hier versucht ein Professor mit einigen Studenten ein Experiment zu machen. Zunächst ist noch unklar, warum er das macht und das soll hier auch nicht verraten werden.

Fitzek gestaltet die Sprünge zwischen der Akte und dem „Jetzt“ so spannungsreich und mit so vielen Leerstellen, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Obwohl man hier erst am Beginn des Buches ist, will man auch jetzt schon wissen, ob Caspar seine Erinnerungen vollständig zurückerlangt oder nicht.

Als plötzlich etwas Unerwartetes passiert und ein neuer Patient in die Klinik eingeliefert wird, gerät alles durcheinander. Und die Personen, die sich in der Klinik befinden, finden sich plötzlich darin eingesperrt wieder. Mitten im schlimmsten Schneesturm überhaupt und zusammen mit einem Mörder.

Caspar stellt sich zunächst als sympathische Figur heraus, obwohl er keinerlei Erinnerungen hat. Trotzdem ist man sich bei Fitzek nie sicher, wer am Ende der wahre Täter ist, deshalb misstraut man immer jeder Figur. Auch als Caspar schließlich herausfindet, dass er vor der Amnesie Arzt war und etwas mit einem Mörder zu tun hat, gerät alles außer Rand und Band.


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125 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Licht aus!

Richard Laymon
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 23.05.2012
ISBN 9783865521668
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht’s:

Brit sieht in einem kleinen, lokalen Kino einen Kurzfilm. Die Protagonistin darin sieht genauso aus wie eine Freundin von ihr. Doch das ist unmöglich, oder?

 

Das Buch:

„Licht aus“ war mein erstes Buch aus dem Festa-Verlag. Da ich schon viel über diesen Verlag gehört hatte, wusste ich bereits worauf ich mich einlassen würde.

Ich begann also zu lesen. Der Prolog zog mich sofort in das spannende Horrorbuch hinein, welches man vielleicht mit einem Splatter-movie wie „Saw“ vergleichen könnte.

Die Personen des Prologs scheinen zunächst unwichtig zu sein, da sie im nächsten Verlauf der Geschichte noch keine Rolle spielen. Später wird jedoch klar, warum dieser Prolog hier überhaupt nötig war.

Auf den nächsten Seiten lernen wir Brit kennen, die sich mit Pete verabredet. Dieses Date bleibt nicht ohne Folgen, denn die beiden gehen in den „Spukpalast“. Ich muss offen gestehen, dass mir Brit nicht gerade sympathisch war. Aber sie war mir auch nicht unsympathisch. Ehrlich gesagt, war sie mir als Figur überhaupt nicht wichtig.

Den „Spukpalast“ konnte ich mir sofort vorstellen. Für mich war er genau richtig als lokales Kino inszeniert, welches sowohl „alte“ Klassiker zeigt als auch „avantgardistische“ Kurzfilme.

Als die beiden den ersten Kurzfilm in diesem Buch sehen, ist Brit sichtlich schockiert. Denn die Schauspielerin, die von einem Psychopathen namens Schreck getötet wird, sieht aus wie eine Freundin von ihr.

Natürlich ist Brit zunächst davon überzeugt, dass sie sich geirrt haben musste. Es konnte nicht sein, dass ihre Freundin tatsächlich in diesem Film mitgespielt haben sollte.

Brit wirkt nach diesem Film sichtlich erschüttert und erweist sich eigentlich als gute Freundin. Denn sie ruft sofort bei ihrer Freundin an, um zu hören wie es ihr geht.

Prompt wird der Leser zu einer neuen Figur geführt: Freya. Bei ihr wird schnell klar, was ihre Vorlieben sind und auch welche Dinge sie gerne macht. Allerdings wird auch klar, dass sie irgendwie in den Filmen mit drin steckt.

Freya war mir als Figur total unsympathisch. Aber das war auch so vom Autor gewollt und deshalb finde ich die Umsetzung dieser Figur gut gemacht.

In einem anderen Kapitel lernt der Leser wieder zwei andere Figuren kennen. Nämlich Dal und Connie. Die beiden sind zunächst ein Paar. Doch schnell wird klar, dass Dal Connie nur ausnutzt.

Im weiteren Verlauf der Geschichte wird Dal immer unsympathischer und Connie immer sympathischer. Obwohl ich nicht wirklich eine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte, waren mir einige Figuren doch wichtiger als andere.

Im Lauf des Buchs verstricken sich die Handlungsstränge immer mehr und es kommt dazu, dass Brit ebenfalls in einen sogenannten Schreck-Film befördert wird. In diesem wird sie gefoltert und letztendlich getötet. Doch damit nicht genug, denn der einzige, der Brit kennt, sieht diesen Film nicht.

Ich muss zugeben, dass die einzelnen Handelsstränge verwirrend sein können. Auch, dass keine einzige Figur wirklich „liebenswert“ ist, störte mich ein klein wenig an diesem Buch. Es ist auch auf keinen Fall etwas für schwache Nerven, da Folter- und Tötungsszenen sehr genau beschrieben werden. Auch die Sexszenen könnten vielleicht störend wirken. Ich gestehe ganz offen, dass die Sexszenen für mich nicht in dieses Buch – besser gesagt in diese Art von Buch – gepasst haben. Trotzdem war es ein völlig anderes Leseerlebnis.

 


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Ende der Berührbarkeit

Jochen Schimmang
Sonstige Formate
Erschienen bei SUHRKAMP VERLAG KG., 01.05.1990
ISBN 9783518372395
Genre: Sonstiges

Rezension:

In "Das Ende der Berührbarkeit" lernen wir den Protagonisten Holger Jülich kennen, der fortan nur noch bei seinem Nachnamen genannt wird. 
Er ist eigentlich der typische Einzelgänger. Zunächst erfahren wir nämlich, dass Jülich nicht gerne ausgeht oder etwas mit seinen sogenannten Freunden unternimmt. Er liebt es einfach in seiner Wohnung zu bleiben, Artikel zu schreiben oder an einem Roman zu arbeiten. Denn er ist vor allem ein: Schriftsteller und Gelehrter. 
Schon zu Beginn heißt es: "Holger Jülich hatte sich auf einem akademischen Spezialgebiet verschanzt". 
Schnell wird klar, dass Jülich nur an diesem Thema interessiert ist - was seine akademische Laufbahn betrifft. 
Ein auktorialer Erzähler berichtet uns am dem Leben Jülichs und dass er sich vorgenommen hatte, nie sesshaft zu werden. Wir werden in Jülichs Liebschaften und Affären mit eingebunden und erleben einen Protagonisten, der keine Familie zu haben scheint. 
Eines Tages begibt sich Jülich auf die Party von Anna. Einer Frau, die er zuerst immer gemieden hat. Doch an diesem Abend ändert sich alles für Jülich. 
Er verliebt sich unsterblich in Anna, hat Sex mit ihr und scheint danach wie besessen von ihr zu sein. Doch sie will nur ihren Exfreund vergessen. 
Im Zuge dessen scheitert die Beziehung der beiden natürlich. Danach scheint für Jülich alles schlechter geworden zu sein. Nur eine große Reise scheint ihm wieder auf die Füße zu helfen. Doch kann er Anna wirklich vergessen? Kann er sein altes Leben zurückbekommen? Und wird er je wieder der Alte? 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Holz

Thomas Meinecke
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 28.06.1999
ISBN 9783518395134
Genre: Romane

Rezension:

Thomas Meineckes Erzählung "Holz" beginnt und ende wie eine klassische Erzählung das auch tun sollte. 
Wir befinden uns mitten in der Geschichte eines Ich-Erzählers, der drei Frauen begegnet. 
Diese Begegnung ist jedoch keine normale, denn die Frauen fliehen gerade aus dem Osten herüber in den Westen. Und als ob das nicht genug wäre, verliebt sich der Ich-Erzähler prompt in die Frauen. Nicht nur in eine, sondern gleich in alle drei. 
Aber er muss leider einsehen, dass zwei der Frauen lesbisch sind und somit kein Interesse an ihm haben. 
Sehr sprunghaft werden wird von einer Episode in die nächste getragen. Alles wird von einem großen Ganzen und dem Ich-Erzähler zusammengehalten. 
Dieser bleibt uns jedoch etwas rätselhaft. 
So entschließt er sich beispielsweise ein Gewehr zu kaufen und mit diesem ein politisches Oberhaupt zu erschießen. Das geschieht, wie er behauptet, aus reinem Patriotismus. 
Dazwischen finden sich immer wieder Episoden, in denen der Ich-Erzähler in seiner Wohnung sitzt und sich betrinkt. 
Meinecke zeigt uns hier einen Antihelden auf, der ein offensichtliches Alkoholproblem hat. Obwohl der Ich-Erzähler ein Stipendium hat und offenbar Schriftsteller zu sein scheint, tut er die ganze Geschichte über nicht wirklich viel. Er verdient kein Geld, scheint jedoch immer welches zu haben.
Das Ende der Geschichte ist ein prompter Ausstieg aus dieser. Man bekommt das Gefühl, dass der Autor eigentlich schon alles gesagt hat, aber trotzdem fehlt etwas.    

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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1979

Christian Kracht
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.2010
ISBN 9783596185306
Genre: Romane

Rezension:

Christian Kracht schreibt in seinem Roman "1979" über einen jungen Homosexuellen in der Zeit der Beginnenden 80er. 
Am Beginn des Buches finden wir uns ebenso am Anfang des Jahres 1979 wieder. Der Ich-Erzähler befindet sich mit seinem Freund Christopher in Teheran. 
Was wir nicht wissen ist, wieso sich die beiden tatsächlich dort aufhalten. Denn genau in dieser Zeit findet die Revolution von Ayatollah Comeini statt. Zuerst dürfen wir miterleben, wie der Ich-Erzähler und Christoph in einem ominösen Hotel ankommen und dann zu einer Party gehen, bei der alles unter dem Motto Drogen steht. 
Der Ich-Erzähler ist unterdes scheinbar unbeeindruckt von den Geschehnissen. Das ändert sich auch nicht, als die Revolution beginnt und er sich in scheinbarer Lebensgefahr befindet. 
Teilnahmslos und nüchtern berichtet uns der Ich-Erzähler von seiner Beziehung zu Christopher und dass diese gescheitert sei. Im weiteren verlauf der Geschichte wird klar, dass Christopher für ihn nicht mehr als ein Accessoire geworden ist. 
Auch als Christopher auf der Party verletzt wird, zeigt sich der Ich-Erzähler zunächst noch desinteressiert. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Christopher in ein Krankenhaus gebracht werden muss, in dem - gelinde gesagt - chaotische Zustände herrschen. 
Doch damit nicht genug, scheint Christopher an einer ominösen Krankheit zu leiden. Denn von dieser berichtet der Ich-Erzähler vor dieser Episode bereits öfter, ohne dabei jedoch zu benennen was für eine Krankheit das ist. 
Wenig später rät ein mysteriöser Mann dem Ich-Erzähler nach Tibet zu reisen, um dort eine spirituelle Erkenntnis zu erlangen. 
So kommen wir dann auch zum zweiten Teil des Buches, welcher Ende des Jahres 1979 spielt. 
Der Ich-Erzähler befindet sich nunmehr in Tibet und lässt sich von einem Führer zu einem Berg bringen. Klar und immer noch sehr nüchtern berichtet uns der Ich-Erzähler nun von seinem Aufstieg. 
Oben angekommen findet er zunächst nicht, wonach er sucht. Er wird verhaftet und in ein Gefängnislager der Chinesen gebracht. Dort wird an ihm eine Gehirnwäsche vollzogen und er muss von nun an der Gemeinde dienen. 
Das Ende des Romans lässt einen im Dunklen zurück. Etwas verwundert und vor allem skurril bleibt man zurück. Der Ich-Erzähler bleibt bis zum Schluss unergründlich und es bleibt immer die Frage, ob er nur so tut als wäre er ein "guter Gefangener" oder ob die Gehirnwäsche tatsächlich funktioniert hat.        

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125 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das verbotene Eden - Erkenntnis

Thomas Thiemeyer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.11.2014
ISBN 9783426513156
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Gwen ist unglücklich über die Ereignisse und die Entscheidungen Junas. Sie bleibt allein zurück und begibt sich auf eine gefährliche Reise. 

Das Buch:
Die Geschichte knüpft an den ersten Teil perfekt an. Da dieser mit einem kleinen Cliffhänger endet, muss Teil zwei natürlich darüber aufklären, ob Juna und David es geschafft haben die Zuflucht zu erreichen. Ein kleiner Prolog am Anfang des Buches klärt den Leser auf.
Auch dieses Buch ist, wie bereits der erste Teil, in drei Teile unterteilt. Davor steht jeweils wieder eine Botschaft aus der Vergangenheit. Obwohl man beim ersten Teil den Brief Junas lesen kann. 
Die Teile werden mit einer Anspielung auf Grimm-Märchen eingeleitet. Insgesamt gibt es im ganzen Buch Anspielungen auf Schneewittchen oder auch Dornröschen. 
Obwohl die Geschichte zunächst nahtlos an Teil eins anzuknüpfen scheint, so steht dieses Mal jedoch eine andere Figur im Mittelpunkt: Gwen, die ehemalige Geliebte Junas. 
Im ersten Teil erfuhr man bereits einiges über Gwen und ihren Charakter. Doch nun wird die Figur noch weiter ausgebaut. Zunächst erlebt man sie im Alltag in der Stadt Glânmor. Sie ist noch immer Heilerin, wie im ersten Teil. Trotzdem hat sie sich verändert. Sie gibt sich immer wieder die Schuld an Junas Entscheidungen und das scheint sie innerlich zu quälen. 
Für mich war Gwen eine Figur, mit der sofort mitfühlen konnte. Noch mehr als Juna. Sie war mir sofort sympathisch. 
Im ersten Teil der Geschichte erfährt der Leser auch einiges über den Alltag als Heilerin, der sich ungefähr mit dem deckt, was ich mir so unter diesem Beruf vorgestellt hätte. 
Im Laufe der Geschichte muss Gwen eine Prüfung bewältigen, die sie zu einer vollen Heilerin machen sollte. Doch sie wird von ihren Empfindungen und Schuldgefühlen übermannt. 
Auf der anderen Seite haben wir dann noch Logan. Dieser ist ein Clanmitglied, über die man bereits ein wenig im ersten Teil erfahren durfte. 
Das ganze Clangefüge und auch die anderen Clans werden hier im zweiten Teil genaustens beschrieben und eröffnet somit eine ganz neue Gruppe Menschen in dieser Welt. 
Logan wird uns zunächst in medias res vorgestellt. Er kämpft nämlich gleich zu Beginn in der Arena. 
Genaustens wird erklärt, warum er das macht und wie diese Arena aufgebaut ist. Interessant finde ich hier, dass die Arena aus alten Autos besteht. 
Im weitern Verlauf wird Logan aber nicht nur als harter Kämpfer inszeniert, sondern auch als Familienmensch. Er wächst einen sofort ans Herz, besonders durch den Umgang mit seinem kleinen Bruder. 
In diesem Teil erfährt der Leser auch einiges über den Inquisitor und über Arkana. 
Doch es bleibt nicht immer bei der idyllischen Familiengeschichte oder der Heilerin. Denn Gwen begibt sich - zusammen mit anderen Frauen - auf eine gefährliche Mission. 

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Das verbotene Eden - Erwachen

Thomas Thiemeyer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.11.2014
ISBN 9783426509401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Seit den dunklen Jahren leben Männer und Frauen getrennt voneinander und in Feindschaft. 

Das Buch:
Thomas Thiemeyer erschafft in seiner Trilogie "Das verbotene Eden" eine Welt, in der Männer und Frauen voneinander getrennt leben. Dies ist eine Dystopie, die eine sehr interessante Theorie aufgreift und in nicht allzu ferner Zukunft spielt.  
Männer und Frauen wurden durch einen Virus zu Feinden. Das wird bereits am Anfang klar. 
Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Vor jedem Teil steht eine kurze Einleitung, die dem Leser etwas vom Hintergrund der Geschichte erzählt. 
Obwohl die Idee hinter der Geschichte durchaus spannend und klar formuliert ist, blieben bei mir einige Fragen offen stehen. Der Autor konnte diese Fragen jedoch ausnahmslos im Buch klären. 
Den Anfang der Geschichte empfand ich sehr rapide. Was mich jedoch nicht gestört hat, sondern mich direkt in die Geschichte gezogen hat. 
Man könnte am Anfang auch glauben, dass die Geschichte im Mittelalter spielt. Die Stadt Glânmor sieht sehr mittelalterlich aus und hat einige Eigenschaften, die aus dieser Zeit stammen. Beispielsweise reiten die Frauen auf Pferden und zähmen Falken. 
Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Juna und David erzählt. 
Im ersten Kapitel lernt der Leser also Juna kennen. Sie wird als starke Kriegerin gezeigt, die ihrem Volk - den Frauen - gerne hilft. 
Im nächsten Kapitel trifft man auf den zweiten Protagonisten des Buchs: David. David scheint das komplette Gegenteil von Juna zu sein. Er ist ein Mönch im Kloster. Dort hilft er Abschriften von Büchern und anderen Schriften zu machen. 
Nach und nach erfährt man etwas über die Lebensweise der Männer wie auch der Frauen. Einiges ist wie in der heutigen Zeit. Beispielsweise ehren die Männer den christlichen Gott. 
Trotzdem scheinen sich Männer und Frauen komplett zu unterscheiden. 
Die beiden Lager hassen sich und scheinen sich immer mehr zu verfeinden. Alles, was die Frauen tun wird von den Männern als böse Absicht abgetan - und andersherum. 
Obwohl vieles aus den "dunklen Jahren" verschollen scheint, haben doch einige Bücher überlebt und so ist es nicht verwunderlich, dass man einem Werk der Weltliteratur begegnet: "Romeo und Julia". Dieses wird zu einem zentralen Punkt im Buch. 
Für beide - Juna und David - scheint die Liebe zum anderen Geschlecht unvorstellbar. 
Es wird klar, dass die Gesellschaft nach dem Virus durch einen Krieg zwischen Männern und Frauen zusammenbrach. Trotzdem begegnet man im Buch immer noch einigen alten Dingen, die irgendwo herumstehen. So auch in unerwarteten Sphären.
Ich fand die ganze Idee des Buchs sehr spannend und die Umsetzung noch viel besser. Thiemeyers Schreibstil zieht mich immer in den Bann und so war es für mich fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen. Für mich ist Thiemeyer einer der besten deutschen Autoren überhaupt. 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Flammendes Land (Die Chroniken der Fallenden Stadt 2)

Lauren DeStefano
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783641218843
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Morgan und die anderen sind auf der Erde gelandet. Sie müssen sich nun in der neuen Welt zurechtfinden. 

Das Buch:
Nach dem ersten Teil "Fallende Stadt" schließt der zweite Teil "Flammendes Land" perfekt an. Da im ersten Teil ein kleiner Cliffhanger am Ende entsteht, wird dort im zweiten Teil perfekt angeschlossen. 
Morgan und ihre Freunde sind endlich am Boden angekommen. Sie finden sich sofort in einer Jahreszeit wieder, welche sie nicht kennen: Winter. 
Morgan betrachtet den Schnee mit ganz anderen Augen, als es der Leser tun würde. Sie und die anderen Bewohner Internments müssen sich erst an die neue Welt gewöhnen.
Im zweiten Teil zeigen sich erste die ganzen Unterschiede zwischen der schwebenden Stadt und dem Boden.
Gleich zu beginn lernen die Freunde die Familie Piper kennen, die für sie zu zentralen Kontaktpersonen werden. 
Dabei handelt es sich besonders um den Vater Jack Piper. Dieser stellt sich als engster Berater des Königs heraus, indem Morgan und ihre Freunde gelandet sind.
Schnell müssen die Freunde feststellen, dass die Menschen am Boden ebenfalls in einem fragilen System leben und im Land Krieg herrscht. 
Ich fand, dass Morgan endlich aufblüht. Sie wurde mit der Zeit immer neugieriger und versuchte, die Differenzen zwischen ihrer Heimat und dem Boden zu begreifen. 
Pen dagegen schien mit der Zeit immer mehr in ihren starren Glauben zurückzufallen und sich nach Internment zurück zu wünschen. 
Basil schien in diesem Teil eher im Hintergrund zu stehen und er schien auch mehr besitzergreifend.
Thomas bleibt eigentlich ähnlich wie im ersten Teil. Dafür scheinen sich auch einige andere Figuren nicht zu verändern, obwohl sich die Welt um sie herum verändert hat.
Morgan und Pen verurteilen die Welt am Boden des Öfteren, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Auch gibt es vieles, was die beiden nicht verstehen, aber auch nicht hinterfragen. 
Celeste wird in diesem Teil zu einer wichtigen Figur. Sie macht, meiner Meinung nach den größten charakteristischen Fortschritt in dieser Geschichte. 
Interessant finde ich auch den Boden und seine Geschichte. Dort gibt es zwar etwas, dass anscheinend die Bibel sein soll. Einiges ist auch tatsächlich so, wie es heute bei uns ist. Trotzdem gibt es einige Unterschiede. Wie zum Beispiel den Namen von Tieren. Elefanten heißten beispielsweise Elegors.
Außerdem scheint es im Meer Meerjungfrauen zu geben.
Im Buch begegnet man auch vielen neuen, interessanten Figuren. Wie zum Beispiel Nimble oder Birdie. Aber auch alt bekannte Figuren werden interessant.
Das Ende lässt mich dennoch neugierig zurück. Neugierig auf den letzten Teil dieser Trilogie. 

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136 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Morgan Stockhour lebt in Internment - der schwebenden Stadt. Ihr Leben ist behütet. Bis eines Tages etwas geschieht, dass seit Jahrzehnten nicht mehr auf Internment passiert ist: ein Mord.

Das Buch:
Die Geschichte wird die ganze Zeit über aus der Ich-Perspektive von Morgan erzählt. Trotzdem steht vor jedem Kapitel ein kleiner, abgehobener Absatz und darunter der Name Daphne Leander zusammen mit ihrem Jahrgang. 
Am Anfang weiß man noch nicht, warum dieser Absatz vor jedem Kapitel steht. Was es irgendwie seltsam macht. Doch später versteht man es und der Absatz ergibt endlich Sinn. 
Zunächst begegnet man Morgan, die ein einfaches Schulmädchen ist und zusammen mit ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil zur Schule geht. 
Die Dinge auf Internment haben teils andere Namen, als man es gewohnt ist. Trotzdem erkennt man dahinter die Bedeutung, die sie tatsächlich haben. Beispielsweise gibt es Brombeerflieger, die eigentlich Bienen sind. 
In Internment scheint alles einem genauen Zeitplan zu folgen. Nichts darf abweichen oder anders sein, nicht einmal die Menschen. Die Autorin zeichnet somit eine ganz neue Welt und eine Idee für eine Dystopie oder zumindest für eine Zukunftsvision, die ich bisher noch nicht gelesen habe. 
Internment ist klein und überschaulich, aber sicher. Trotzdem gibt es Menschen, die daraus fliehen wollen. Sie werden vom Rand angezogen und manche von ihnen werden zu so genannten "Springern". 
Mit der Zeit erfährt der Leser einiges über die Geschichte von Internment. In dieser wurden bekannte Märchen, Bibelstoffe und andere Geschichten miteinander verflochten und zu etwas neuem gemacht. 
Die Menschen auf Internment kamen mir freundlich und beschützt vor. Vor allem, da sie ewig auf Kinder warten müssen oder bereits bei ihrer Geburt mit jemandem verlobt werden. 
Auch Morgan sieht darin zunächst noch keinen Grund am System zu zweifeln. Obwohl ihr Bruder da etwas anderer Meinung ist. 
Morgan war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist zwar nicht die große Rebellin, wie etwa in anderen Dystopien. Sie ist ein einfaches Schulmädchen mit einer besten Freundin und einem Mann, den sie scheinbar tatsächlich liebt. 
Ihr Leben scheint perfekt zu sein. Bis eines Tages ein Mord auf Internment passiert, der mit anderen seltsamen Ereignissen einhergeht. 
Plötzlich scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Morgans Eltern verhalten sich komisch, aber auch die restliche Bevölkerung benimmt sich anders. Bis ein Schuldiger gefunden wird, der vielleicht gar nicht schuldig ist. 
Und so kommt alles ins Rollen. Morgan beginnt ihr Leben und Internment zu hinterfragen. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Rebellion der Syntheten

Lisa Häßy
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783946172062
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht's:
Die Welt wird von den Syntheten übernommen. Nur die junge Eden kann aus dem ganzen Chaos entkommen und muss sich nun einer neuen Welt mit neuen Gefahren gegenübersehen.

Das Buch:
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Eden erzählt. Sie beginnt mit einer spannenden und ausführlichen Erzählung, wie es zu dem Zustand kam, in dem sich die Welt jetzt befindet. 
Der Leser befindet sich hier in einer düsteren Zukunftsvision - auch Dystopie genannt. Die Menschen haben menschenähnliche Roboter konstruiert, die schwere Arbeiten übernehmen sollen. Kein so unvorstellbares Szenario, wenn man bedenkt wie weit die Roboterforschung bereits vorangeschritten ist.  
Doch dann werden diese Roboter plötzlich bösartig, entwickeln einen freien Willen und rebellieren gegen die Menschen.
Zunächst ist unklar, wie viele Menschen diese Rebellion überlebt haben. Das macht die Geschichte natürlich umso spannender, da die Protagonistin auf der Suche nach ihrer Familie ist. 
Unterdes haben die Syntheten die Macht übernommen und unterdrücken die Menschheit, wo es nur geht. Sie vernichten jegliches Leben auf der Erde. Außerdem haben sie einen Supervirus freigesetzt, der es den Menschen unmöglich macht überhaupt irgendwie zu überleben. 
Das macht die ganze Situation natürlich umso spannender. Gespannt verfolgt man Edens Weg und ihren Erzählungen. 
Außerdem findet sich noch mit ihr ein weiterer Mensch, nämlich ihr Weggefährte Cassius. Dieser scheint der perfekte Tollpatsch zu sein, der vor allem Angst hat. Ich empfand ihn ehrlich gesagt als genau den Charakter, der mit dem ganzen Scheiß nicht gerechnet hat und jetzt umso mehr damit hadern muss. 
Ich finde er symbolisiert genau den Mensch, der man nicht sein möchte, wenn sich so eine Situation tatsächlich einmal ereignen sollte. Natürlich glauben die  Menschen in der Geschichte nicht daran, dass die Syntheten eines Tages rebellieren könnten und somit die gesamte menschliche Zivilisation begraben würden. Auch wir tun das nicht. 
Trotzdem kommt es so weit und genau deswegen finde ich diese Idee so spannend. Es zeigt uns, wie weit etwas gehen sollte und wann man besser aufhören sollte. Auch, dass etwas total anders ausgehen kann, als man es geplant hat. Und plötzlich ist alles anders. 
Die Menschen müssen in dieser Geschichte in einem von Syntheten unterdrückten System leben und müssen immer um ihr Leben fürchten. Obwohl die Syntheten eigentlich nützlich und hilfreich sein sollten, so haben sie letztendlich dennoch die Vernichtung über die Menschheit gebracht oder zumindest den Untergang. Das sollte uns vielleicht ebenfalls zu denken geben. Denn auch wir wollen künstliche Intelligenz schaffen, aber zu welchem Preis?.....

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208 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die Stadt der Träumenden Bücher

Walter Moers
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507980
Genre: Romane

Rezension:

Darum geht's:
Hildegunst von Mythenmetz erbt ein mysteriöses Manuskript und begibt sich daraufhin nach Buchhaim - die Stadt der träumenden Bücher. 

Das Buch:
Seid gewarnt, ihr unwissenden Leser. Dies ist keine Besprechung für schwache Nerven. Wenn ihr lieber Kamillentee trinkt und es euch vor einem warmen Kamin gemütlich machen wollt, dann hört jetzt auf zu lesen. 
Doch solltet ihr euch trauen weiter zu lesen, warne ich euch hiermit: Es gibt mehr in Zamonien als ihr euch auch nur vorstellen könnt. Solltet ihr also dennoch weitergelesen haben, so habt ihr die Möglichkeit jetzt noch auszusteigen. 
In "Die Stadt der träumenden Bücher" - oh meine lieben Freunde - begegnet man einem jungen Hildegunst von Mythenmetz. Falls euch dieser Name nichts, aber auch gar nichts sagt, so habt ihr wohl noch kein Buch von Walter Moers gelesen.
Denn er ist es der diese fabelhaften Werke von Mythenmetz ins Deutsche übersetzt. 
Mythenmetz ist noch nicht der bekannte und gefeierte Schriftsteller als den wir ihn kennen. Er ist vielmehr ein junger, aufstrebender Künstler, der noch nichts, aber auch rein Garnichts, veröffentlicht hat.
Als Mythenmetz Dichtgate stirbt, erbt er von diesem ein mysteriöses Manuskript, welches ihm fast den Verstand raubt. 
Daraufhin begibt sich der unerfahrene Lindwurm nach Buchhaim. Er will den Autor des Manuskripts finden - nein, er muss ihn finden. 
Und ja, ihr habt richtig gehört: ein Lindwurm. 
Jedoch wird in diesem Roman nicht allzu sehr auf die Besonderheiten Zamoniens eingegangen. Es wird eher die Geschichte erzählt, wie Mythenmetz zum Schreiben kam.
Wer noch nie etwas von Mythenmetz gelesen hat, sollte dieses Werk an erste Stelle setzen. Natürlich kann es auch als zweites Buch von ihm gelesen werden und als erstes "Ensel und Krete". 
Mythenmetz ist ein begnadeter Schreiber, der es versteht in seinen Büchern Witz und Charm unterzubringen. Er entführt den Leser ins Reich Zamonien und eröffnet somit eine ganz neuen Welt. Der Übersetzer Walter Moers bringt ab und an hilfreiche Kommentare unter, die es dem deutschsprachigen Leser ermöglichen noch tiefer in Zamonien einzutauchen. 
Dabei werden sowohl bekannte Autoren erwähnt, als auch Anspielungen an ihr Werk. 
Mythenmetz begibt sich naiv nach Buchhaim, erlebt dort jedoch ein spannendes Abenteuer. Er gelangt sogar in die Katakomben von Buchhaim, wo er besonderen und gefährlichen Wesen begegnet. Er begutachtet dabei auch Buchhaims größte Bibliothek.
Ein Muss für jede Leseratte und jeden Bücherwurm - der wunderbarste Schreibstil, den ich je lesen durfte.  

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Mundus Perditus

Carmen Gerstenberger
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783961730087
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Vernita ist Polizistin in New Rise City. Doch als plötzlich ein unheimlicher Wald wie aus dem Nichts auftaucht, erwachen in ihr ungewöhnliche Kräfte.

Das Buch:
Am Anfang der Geschichte erfährt man etwas über die Gegebenheiten dieser Geschichte. Was das ganze spannend und aufregend macht. Man möchte jetzt unbedingt weiterlesen und wissen, was es mit diesem Prolog auf sich hat. 
Zunächst wird uns die Protagonistin Vernita vorgestellt. Nicht nur ihr Name ist ungewöhnlich, sondern auch ihre Persönlichkeit. Sie ist keine Protagonistin im Teenageralter, sondern schon etwas älter. Außerdem erscheint sie hart und kompromisslos. 
Auch ihre Trainingsart zeigt das. Immer wieder wird betont, dass sie hart und vor allem ohne Pause trainiert um in ihrem Job klarzukommen, der scheinbar immer noch von Männern dominiert ist. 
Im Buch wird nicht klar, ob die Geschichte noch in unserer Zeit spielt oder bereits in einer nahen Zukunft. Was jedoch für die Geschichte keineswegs von Bedeutung wäre.
Als plötzlich ein Wald in der Großstadt auftaucht, wird die Geschichte noch spannender. 
Plötzlich verschwinden ganze Viertel aus der Stadt und Vernitas Zustand verschlechtert sich. Denn plötzlich scheint ihr ganzer Körper zu brennen. 
Als dann auch noch der mysteriöse Ruiz auftaucht und etwas von "Ahnenschmelze" sagt, steht ihre Welt komplett Kopf.
Ruiz scheint mir zunächst als wacher, aber etwas verkrampfter Wächter. Seine Augen scheinen zunächst das einzig tolle an ihm zu sein, denn diese gleichen einem Regenbogen.
Ruiz stellt sich als Wächter heraus und Vernita als Hüterin. Was das jedoch genau bedeutet bleibt zunächst im Dunkeln, da Vernita nichts davon weiß. 
Ruiz erklärt ihr jedoch später alles und somit bleiben weder bei ihr noch beim Leser - zum Schluss - offene Fragen. 
Vernita wird im Lauf der Geschichte zur Dämonenjägerin, die Märchenfiguren jagt. Ihr erstes Opfer ist Rotkäppchen und ihr Wolf. 
Die Geschichte hier wird nicht von liebenswerten Märchenfiguren bevölkert, sondern eher von Albträumen.
Wer Märchenadaptionen liebt, sie jedoch etwas düsterer und grusliger möchte, liegt mit "Mundus Perditus" genau richtig. Es ist keine Heile-Welt Geschichte, in der Märchenfiguren genauso sind wie man es erwartet. 
Hier begegnet man einer starken Heldin, einem tollen Wächter und einem kratzbürstigen Begleiter. 
Auch der Wald, der in dieser Geschichte immer wieder eine Rolle spielt, ist eher wie in den originalen Geschichten der Brüder Grimm und nicht wie die Disney-Version davon.  
Wer also keine düsteren Geschichten verträgt ist hier definitiv falsch.  

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698 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

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Eve & Adam

Katherine Applegate , Michael Grant , Wolfram Ströle
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.12.2013
ISBN 9783473401048
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Was wäre. wenn man den perfekten Partner erschaffen könnte?

Das Buch:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Eve und Solo erzählt. 
Ich fand die Idee für diese Geschichte eigentlich ziemlich interessant und auch sehr realistisch. 
Die Story beginnt mit Eves Geschichte. Ein sehr ungewöhnlicher Einstieg, da es mit einem Unfall beginnt.
Der Schreistil hat mir von der ersten Seite an gefallen. Irgendwie frisch. Er hat mich in den Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. 
Ich dachte auch, dass die Geschichte ganz anders beginnen würde. Tja, da hatte ich mich wohl getäuscht.
Der Einstieg war für mich eine Überraschung und hat mir so noch mehr Lust auf den Rest gemacht.
Ich wollte unbedingt zu der Stelle mit dem perfekten Partner kommen. Die auch irgendwann kam.
Eve soll nämlich den perfekten Partner erschaffen, was zunächst als Simulation deklamiert wird. Und zwar von ihrer Mutter. Mit dieser hat Eve kein gutes Verhältnis, was man auch merkt.
Wir erfahren mehr über die beiden und ihre Beziehung zueinander. Aber auch über die Beziehung Eves zu ihrem Vater wird näher geschildert. 
Die Simulation wirkt für Eve real. Sie erstellt im Lauf der Zeit Augen, Nase, Gesicht und weitere Eigenschaften ihres perfekten Partners Adam. 
Außerdem lässt es die Software zu, dass Eve sich auch verschiedene Gene für Adam aussucht. Mut, Treue, Klugheit. Eve glaubt sich in der Simulation zu befinden und wählt somit die Gene aus, die sich für richtig hält - eine Genmanipulation sondergleichen. 
Im Laufe des Buches taucht dann auch noch Solo auf, der einen Plan schmiedet. Er erschien mir Anfangs etwas unsympathisch, doch mit der Geschichte entwickelt er sich zu einem netteren Mann. Auch seine Motive werden klar. 
Am Ende der Geschichte scheint nichts mehr so zu sein, wie Eve es sich erwartet hätte. Besonders, da sie ein schreckliches Geheimnis entdeckt. 

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85 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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La Vita Seconda

Charlotte Zeiler
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 09.06.2016
ISBN 9783959916202
Genre: Romane

Rezension:

Darum geht's: 
Eine junge Frau wird bei einem Unfall schwer verletzt. Mark kann sie retten und sitzt jeden Tag an ihrem Bett. 

Das Buch:
Ich muss sagen, dass mich der Klappentext interessiert hat. Leider hat mich das Buch im Endeffekt an ein anderes Buch erinnert, welches ich hier nicht nennen werde, da das möglicherweise ein Spoiler wäre.
Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, deren Name erst am Ende der Geschichte bekannt wird. 
Sie hat einen Autounfall und wird vom Arzt Mark gerettet. 
Während er versucht, alles für sie zu tun, kommen jedoch noch andere Geschichten in die Hauptstory mit hinein. 
Im 17. Jahrhundert erwacht eine junge Frau inmitten einer Straße und weiß nichts mehr. Sie spricht die Sprache nicht und kann nur noch ihren Namen verraten: Franziska. 
Sie erlebt viele Abenteuer, die sich alle um Andreas drehen. 
Irgendwann erfährt man dann auch, dass sich Franziska in Frankreich befindet und irgendwie der Liebling aller Menschen wird, da alle sie zu mögen scheinen. 
Unverhofft verliebt sie sich in Andreas und er scheint auch sie zu lieben. Doch Christina - seine ehemalige Verlobte - steht den beiden im Weg. 
Die Geschichte war nett für Zwischendurch, aber ich hätte mir etwas mehr erwartet. 

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Wicked

Gregory Maguire , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.02.2018
ISBN 9783608962109
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Es ist die Geschichte der bösen Hexe des Westens aus dem Zauberer von Oz. 

Das Buch:
Das Buch hat mich schon immer interessiert. Ich bin damals durch das gleichnamige Musical darauf gestoßen. Vor kurzem habe ich mir also die Neuausgabe gegönnt und es endlich gelesen.
Ich kann nur alle vor diesem Buch warnen. Es ist nicht die süße, romantische Geschichte über Gleichheit und Freundschaft, die im Musical erzählt wird. Wer also eine Nacherzählung oder etwas ähnliches erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein.
Das Buch erzählt nichts über das wunderbare, freudestrahlende Oz, welches im "Der Zauberer von Oz" vermittelt wird. Diese Geschichte vermittelt eher den Eindruck etwas düsterer zu sein. 
Erzählt wird die Geschichte von Elphaba, die später zur bösen Hexe des Westens wird. 
Der Autor möchte scheinbar herausstellen, warum Elphaba böse wurde.
Das Land Oz wird aus einer komplett anderen Perspektive dargestellt. Und auch die Bewohner werden anders dargestellt als wie man sie kennt. 
Es geht in diesem Buch um Gesellschaftskritik und auch um Religionskritik. Mit Hintergrund Oz.
Der Zauberer wird hier auch anders dargestellt. Er ist nicht der liebevolle alte Mann. Sondern ein Despot, der den eigentlichen Regenten verstoßen hat und nun dabei ist, die Rechte der TIERE massiv einzuschränken.
Die Geschichte beginnt mit den Eltern Elphabas, die beide nicht wirklich liebenswert sind. Der Vater Frex wird als ständig abwesender Vater inszeniert. Melena - die Mutter - wird als Alkoholikerin mit ambivalentem Sexleben geschildert. 
Als Elphaba zur Welt kommt ist sie grün. Von da an muss sie gegen Vorurteile, Gerüchte und Hänseleien kämpfen. 
Von ihrer Mutter wird sie scheinbar nicht geliebt. Diese versucht auch sie zu ertränken - schafft das im Endeffekt trotzdem nicht. Dabei stellt sich auch heraus, dass Elphaba eine enorme Furcht vor dem Wasser hat. Warum wird jedoch nicht erklärt.
Alles in allem erscheinen Elphabas Eltern als wenig liebenswerte Charaktere. 
Im nächsten Kapitel erlebet man Elphaba dann als junge Erwachsene, die in Shiz studiert. Dort lernt sie auch einige TIERE kennen und auch einige Kollegen - darunter Glinda. 
Glinda erscheint zunächst etwas unsympathisch, da man sie in einer Episode mit Dr. Dillamond - einem GEISSBOCK - erlebt und sie nicht sehr freundlich zu ihm ist. 
Durch seltsame Umstände gelangen dann Glinda und Elphaba in ein Zimmer, welches sie sich teilen müssen.
Dabei erfährt der Leser mehr über Glinda, die nicht sehr schlau zu sein scheint. Ihr einziges Ziel im Leben scheint eine gute Heirat zu sein. Für politische Dinge interessiert sie sich nicht.
Unterdes ist der Zauberer zu einem Diktator geworden, den nicht alle Ozianer sympathisch finden. 
Auch Elphaba ist gegen diese Diktatur, spricht das jedoch auch offen aus. 
Später wird sie zu einer Rebellin. Die Untergrundbewegung versucht den Zauberer zu stürzen und das Land zu befreien. Es folgt eine Episode, in der Elphaba zu dieser Bewegung gehört.
Leider muss ich dazu sagen, dass sie nicht wirklich an der Sache beteiligt scheint. 
Am Ende versucht Elphaba die Schuld, die sie auf sich geladen hat zu begleichen. Wer den "Zauberer von Oz'" kennt, ahnt bereits wie dieses Buch enden wird. Obwohl das Ende doch etwas anders ist. 
   
 

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Coherent

Laura Newman
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.12.2015
ISBN 9783959910835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Als Sophies Eltern sterben, bemerkt sie plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich. Sie kann mit elektronischen Geräten kommunizieren.

Das Buch:
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Leider hatte es doch einige Schwachstellen.
Es beginnt mit der Geschichte von Sophie, die einen Austausch nach Frankreich macht und dort Jean kennenlernt. 
Dabei erfährt der Leser auch einiges über Sophie selbst, ihre Vergangenheit und ihre Eltern. Ihre besonderen Fähigkeiten werden ebenfalls erwähnt. 
Diese sind jedoch noch nicht entwickelt - sie kann nur verschiedenes Zeug von elektronischen Geräten empfangen.
Soweit so gut. 
Auch von einem gewissen Lamar Bishop erfährt der Leser viel. Über sein Leben, seine Vergangenheit und über seine Person. Anfangs scheint er noch wenig sympathisch. 
Aber auch Sophie erschien mir anfangs noch etwas unsympathisch. Sie scheint die ganze Zeit nur zu jammern. Sie jammert über den Austausch und über den Verlust ihrer Eltern. Klar, dass das nicht einfach für sie ist, aber sie sollte doch zumindest froh darüber sein, etwas Abstand zu erlangen durch den Austausch und neue Erfahrungen machen zu dürfen.
Frankreich gefällt ihr dann tatsächlich besser als sie es gedacht hätte. Was allerdings nur an Jean liegt, in den sie sich sofort verliebt. 
Er möchte sie anfangs nur "ins Bett" bekommen, verliebt sich jedoch komischerweise auch in sie.
Die Geschichte wird ab diesem Zeitpunkt immer mal wieder aus der Sicht von Sophie, Jean oder Lamar erzählt. 
Was ich noch irgendwie bei Lamars Perspektive verstehen kann, da so auch etwas über seine Persönlichkeit verraten wird.
Doch die Sicht von Jean hätte es nicht wirklich gebraucht. 
Auch später im Buch wird die Geschichte von Sophie erzählt, dann zurückgeworfen und dasselbe wieder von Jeans Sicht erzählt oder aus der Sicht von Sophies Verfolgern.
Das macht die Geschichte leider etwas langatmig und langweilig. Ich hätte mir eher gewünscht, dass der Fokus bei Sophie bleibt. Die anderen Perspektiven hätten für mich eher in ein anderes Buch gepasst. So in der Art "Coherent" aus der Sicht von Jean.
Die Liebesgeschichte hätte für mich ebenfalls kürzer sein können oder zumindest nicht so viel Platz einnehmen dürfen.
Ich finde Sophie auch in der Hinsicht etwas naiv, dass sie ausgerechnet Jean von ihren Fähigkeiten erzählt. Wenn er es nicht geglaubt hätte, hätte er sie einweisen lassen können oder so. 
Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. 
Der zweite Teil beginnt zwei Jahre nach dem ersten Teil. Was ich toll finde ist die Leerstelle, die zwischen den beiden Teilen entsteht. 
Der zweite Teil ist auch von der Flucht geprägt, die Sophie und Jean zusammen bewältigen müssen.
Wobei Sophie noch nicht weiß, wer sie genau verfolgt oder warum. Trotzdem bringt diese Flucht viel Spannung in die Geschichte. 
Das Ende kam für mich überraschend, mit einem Ereignis das ich nicht erwartet hätte.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das geheime Leben des Nachtfalters

Sabine M. Schmid
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 11.06.2015
ISBN 9783944544489
Genre: Fantasy

Rezension:

Darum geht's:
Gerariana Tialis ist auf der Suche nach sich selbst, während seltsame Träume sie verfolgen.

Das Buch:
Es beginnt mit einem Alten Mann, der sich von seinem Dorf und den Menschen entfernt hat. Man erfährt ein bisschen über ihn und sein Leben und dass es nicht immer so bleiben wird. Das baut schon etwas Spannung auf, da man nicht weiß wieso sein Leben nicht so bleiben wird.
Dann schwenkt die Geschichte zu Gerariana Tialis, die auch Gerr genannt wird. Es wird etwas über ihre Familie erzählt und wie die Umstände ihres Lebens gezeichnet sind.
Sie hat als Frau nur zwei Möglichkeiten in ihrem Leben, entweder heiratet sie oder sie wird Gouvernante. 
Es wird klar, dass wir uns nicht in der heutigen Zeit befinden, sondern etwa um 1900. Immerhin dürft Gerr wenigstens zur Universität gehen.
Gerr erscheint mit jedoch nicht als liebenswerte Figur, ich hatte beim Lesen eher einen Abstand zu ihr. 
Ich konnte gut verstehen, dass sie dem vorgezeichneten Weg nicht folgen will oder kann. Aber trotzdem lies die Geschichte eine Nähe zu ihr nicht zu.
Die Hauptstory wird immer wieder von einer Nebenstory unterbrochen, die sich in Träumen gestaltet. Gerr träumt sehr realistische Träum, in denen ein seltsamer Mann vorkommt.
Diese Träume führen sie eines Tages zum fahrenden Volk und zeigen ihr, dass es irgendwie nicht nur Träume sind.
Immer wieder begegnet sie dem Mann in ihren Träumen und jedes Mal scheint er älter geworden zu sein.
Er wird für sie zum Mentor und rät ihr auch, nicht nur Weg A und B im Leben zu sehen, sondern auch Weg C.
Das gesamte Buch ist getränkt von philosophischen Gedanken. Dabei wird man von Gerr mitgenommen, die diese Gedanken erst fassen muss. 

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195 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht's: 
Als der berühmte Gameentwickler James Halliday stirbt, hinterlässt er der Welt ein Rätsel. Ein Rätsel das jeden dazu bringt in einer Simulation nach einem Ei zu suchen.

Das Buch:
Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Wade Watts geschrieben. Dieser erklärt dem Leser äußerst komisch und selbstkritisch, wie es dazu kam, dass genau er den ersten Schlüssel fand.
Als James Halliday stirbt hinterlässt er der Welt ein Rätsel. Der, der es lösen kann gewinnt damit Hallidays ganzes Vermögen. Es geht dabei um drei Schlüssel, die irgendwie drei Tore öffnen.
Da Halliday ein großer Fan und Kind der 80er war, sind seine Rätsel und seine Erfindung - die OASIS - davon geprägt.
Der Leser befindet sich in einer nicht allzu fernen Zukunft, die jedoch nicht so düster dargestellt wird wie es in einigen Dystopien der Fall ist - ich sag nur Stichwort Glaskuppel.
Es gibt zwar vieles nicht mehr und einiges ist anders, doch das soll uns nicht kümmern. Die reale Welt ist eher nebensächlich. Denn die gesamte Story spielt sich in der OASIS ab, die eine einzige große Online-Simulation von ganz vielen Online-Welten ist.
Ich habe schon viele Bücher mit einer solchen Grundthematik gelesen, doch dieses hier unterscheidet sich von den anderen. Es geht hier nicht nur um die OASIS, sondern hauptsächlich darum Hallidays Rätsel zu lösen.
Mit seinem Tod schafft Haliday quasi ein neues Zeitalter. Nämlich das Zeitalter der Jäger. Sie sind besessen von den 80ern und von Halliday selbst.
Dabei ist zu beachten, dass dadurch natürlich sehr viele Anspielungen auf Filme, Bücher, Serien und andere Sachen dieser Zeit gemacht werden müssen.
Leider versteht man wahrscheinlich nicht sofort alle Anspielungen, dass ist jedoch auch nicht notwendig. Wer die Anspielungen verstehen möchte, versteht sie auch. 
Dabei kommt auch zum Zug, dass Wade mit dem Leser spricht und somit dem unwissenden Leser vieles zu den Anspielungen erklärt. Dass ist vielleicht bei einigen Dingen unnötig, bei anderen jedoch ausschlaggebend zum Verständnis des Gesamtkunstwerks.
Halliday weiß nicht, wer sein Vermögen "erben" wird. Trotzdem greift er noch ins Spiel ein - auf eine ganz besondere Art und Weise. Gerade dass dieser Charakter ohne Familie oder Nachkommen gestaltet wurde und somit etwas einsam wirkt, macht es möglich, dass Wade den ersten Schlüssel findet und damit zur Berühmtheit wird. 
Denn es ist bereits 5 Jahre her, dass Halliday starb und niemand konnte das Rätsel bisher lösen. Wade ist der erste, der einen der Schlüssel findet. 
Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn auch die Bösen sind hinter Hallidays Erbe her.
Auch seinem Weg muss Wade viele geschickte Rätsel lösen, die nicht so einfach erscheinen und findet dabei neue Freunde.
 

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1.105 Bibliotheken, 66 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht’s:

Feyre und Rhys versuchen Prythian vor einer feindlichen Invasion zu retten.

 

Das Buch:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der aus der Sicht von Rhysand erzählt wird. Nun erfährt man endlich etwas über die Vergangenheit – bevor die Mauer erbaut wurde.                                                    Darauf folgt die „eigentliche“ Geschichte. Feyre befindet sich wieder einmal am Frühlingshof. Dort erfährt man sehr viel über sie und ihr Entwicklung.                                                                                                Am Frühlingshof muss sie wieder die unterwürfige Frau spielen, die sie schon lange nicht mehr ist. Sie spielt ihre Rolle dabei perfekt. Ich finde ihre Entwicklung in den Büchern total spannend.                                  Am Frühlingshof treffen wir auch wieder auf Tamlin, der sich kein wenig verändert zu haben scheint. Er ist immer noch der Arsch, der er im zweiten Teil der Reihe auch war. Er hat sich Hybern angeschlossen und scheint diese Verbindung keineswegs zu bereuen.                                                                      Auch Lucien ist wieder mit dabei. Auch er scheint immer noch der gleiche zu sein wie in den vorherigen Teilen zu sein. Er ist immer noch unterwürfig und tut alles für Tamlin. Dabei spielt Feyre gerade mit den Gerüchten, dass Lucien auf sie steht.                                                                                               Zwei neue Charaktere werden ebenfalls eingeführt, diese kommen aus Hybern. Die beiden sind arrogant und kaltherzig. Ganz so, wie man sich den Bösewicht vorstellt. Sie werden als die typischen Bösen inszeniert und erhalten auch nie eine zweite Seite.                                                                                         Erst später im Buch wird klar, dass Lucien sich doch auch verändert hat. Er geht mit Feyre an den Hof der Nacht. Dort erlebt er etwas ganz anderes, als er es aus Gerüchten kennt.                                                            Rhysand erleben wir wieder einmal als den Charmeur, der er auch ist. Die Dialoge zwischen ihm und Feyre sind witzig und erfrischend.                                                                                                                                                Am Hof der Nacht erfährt man, wie es den meisten Höflingen nach der Schlacht im zweiten Teil ergangen ist. Sehr spannende Auflösung – auf die man fast ein Jahr warten musste.                                       Die meisten Figuren scheinen unverändert, doch trotzdem merkt man ihnen an, dass die feindliche Invasion von Hybern ihnen zu schaffen macht. Und obwohl Feyre so verändert erscheint, bleibt sie doch ihrem Lieblingsutensil – dem Bogen – treu. So sehen wir einige Kampfszene, die sie mit dem Bogen bestreitet.                                                                                                                                                       Doch auch ihre Flügel muss Feyre trainieren und so kommt es, dass einige lustige Trainingsszenen vorkommen. Auch Szenen in denen Feyre ihre Kräfte geraubt werden sind sehr spannend und actionreich gestaltet.                                                                                                                                                         In diesem Teil erfährt der Leser auch endlich mehr über Feyres Schwestern Nesta und Elain. Obwohl Elain zuerst verrückt geworden erscheint. Erst später erfährt der Leser, dass Nesta ebenfalls Kräfte hat, die in einem Kampf mit Hybern nicht unerheblich scheinen.                                                                                 Unterdes wird der Sommerhof von Hybern angegriffen. Obwohl diese eine Fehde mit Feyre und Rhys haben, kommen diese dem Sommerhof dennoch zu Hilfe. Das zeigt meiner Meinung nach schön den Charakter der beiden.                                                                                                                                                         Daraufhin kommt es zu einer Versammlung aller High Lords. Unerwartet kommt sogar der High Lord des Herbsthofs. Und auch ein anderer Gast kommt zur Beratung, mit dem niemand gerechnet hat. Es kommt zu witzigen Wortgefechten.                                                                                                                             Schließlich kommt es doch zum Konflikt und die Lage scheint aussichtslos. Hier werden wir mit vielen Naturszenen konfrontiert. Auch viele Kampfszenen, die einen spannungsaufgeladen zurücklassen. Feyre will unbekannte Kräfte freilassen, doch dafür muss sie einen Preis zahlen, den sie nicht kennt. Am Hof der Albträume erfährt sie dann schließlich den Preis. Doch kann sie diesen wirklich zahlen? Oder will sie das doch nicht?


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581 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 202 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Serina und Nomi kommen gemeinsam bei der Auswahl zur Grace an. Doch ein unbequemer Zufall trennt die beiden voneinander.

Das Buch:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Nomi und Serina erzählt. Die beiden sind Schwestern und so erfährt man auch von der jeweils anderen Details zu einer der Schwestern. 
Es geht in der Geschichte darum, dass Serina zur Auswahl der Grace gehen muss. Man erfährt etwas über die Hintergründe, wie die Auswahl zur Grace überhaupt funktioniert und dass das eine bedeutsames Ereignis für die jungen Frauen ist.
Dabei wird auch klar, dass Serina nur für diese Aufgabe erzogen wurde und Nomi sie nicht in Ordnung findet. 
Die beiden bleiben mir anfangs fern, da ich beide nicht sehr charmant oder sympathisch finde. 
Es wird zunächst von der Auswahl berichtet und von den Voraussetzungen, die in dieser Welt herrschen. Dabei ist bemerkenswert, dass Frauen eigentlich nicht lesen dürfen, Nomi es jedoch trotzdem kann.
Als die beiden den Thronfolger treffen, sind ihre Meinungen von ihm unterschiedlicher Natur. Wobei ich Serinas Beweggründe durchaus verstehen kann. 
Durch einen Zufall wird jedoch nicht Serina zur Grace auserwählt, zudem sie ihr Leben lang erzogen wurde. Dafür wird Nomi mit zwei anderen zur Grace. 
Sie passt so überhaupt nicht in dieses Leben. Sie muss sich dafür einem Mann unterwerfen, hat keine Recht und soll ihm gehorchen. Dafür scheint Nomi überhaupt nicht gemacht.
Zunächst soll Serina Nomis Zofe werden. Das passt ihr jedoch nicht, was auch verständlich ist. 
Durch einen unglücklichen Zufall bemerkt die Oberste Grace des Regenten jedoch, das Serina etwas hat, was sie eigentlich nicht haben dürfte. Daraufhin wird Serina bestraft.
Sie kommt in ein Gefängnis, indem nur Frauen sind und in der sich Serinas ganze Welt auf den Kopf stellt.
Derweil ist Nomi allein im Palast und kann niemandem vertrauen.
Serina lernt im Gefängnis viele Frauen mit spannenden Geschichten kennen. Doch es passiert gleich zu anfangs etwas, dass nicht zu Serinas Sicht der Welt passt.
Die Wärter lassen Frauen gegeneinander kämpfen. Wobei im ganzen Land Frauen nicht kämpfen dürfen. Die Wärter benutzen dieses grausame Ereignis, um Essen unter den Frauen zu verteilen. Sie benutzen diesen Kampf auf Leben und Tod auch zu ihrem eigenen Vergnügen. 
Die einzige Ausnahme scheint ein Wächter namens Val zu sein. Dieser ist als Figur ausgebaut, die mich überrascht hat. Eigentlich werden in dieser Welt alle Männer - außer dem Bruder von Serina und Nomi - als Arschlöcher dargestellt.
Derweil erkundet Nomi den Palast des Regenten und entwickelt dabei Gefühle für den Bruder des Thronfolgers. Es stellt sich heraus, dass dieser seinen Bruder stürzen möchte.
Am Ende sind die Figuren aus sich heraus gewachsen. Wobei sich auch herausstellt, dass einige Figuren doch nicht so sind wie anfangs gedacht. 
  

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777

Marcus Wächtler
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 01.06.2018
ISBN 9783961114696
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht's:
Es ist die Endzeit im Zeichen Gottes.

Das Buch:
Das Buch beginnt im Jetzt und springt immer wieder in die Vergangenheit zurück. Es spielt also zwischen Jetzt und Früher. Auch wenn man nicht genau erfährt, wann dieses Jetzt ist. 
Man kann sich zwar denken, dass es ungefähr im Jahre 2018 spielt, genau erfährt man das jedoch nicht. Es gibt jedoch Anzeichen dafür.
Der Beginn des Buchs ist spannend gestaltet. Man sieht sich einem Protagonisten gegenüber, der vor etwas flüchtet. Vor was, erfährt man zunächst ebenfalls nicht. Was die Spannung extrem erhöht - ich wollte unbedingt wissen, wovor er sich versteckt.
Danach führt uns der Autor zurück in ein ganz normales Dresden und den ganz normalen Alltag eines Protagonisten. Leider bleibt dieser ziemlich blass. Wir erfahren weden den Namen, noch genauere Details zu ihm. Was das Buch einerseits irgendwie einzigartig macht ist, dass in der folgenden Geschichte immer nur er geschrieben wird. So kommt es auch manchmal zu Verwirrungen und komischen Sätzen. Da man es nicht gewohnt ist immer nur er zu lesen, sondern meistens immer irgendwo und zu einem bestimmten Zeitpunkt der Name des Protagonisten auftaucht.
Leider erfährt man auch nichts über das Aussehen des Protagonisten, was es mir sehr schwer gemacht hat ihn mir vorzustellen. 
Dafür werden die anderen Figuren schon benannt und auch beschrieben. Besonders auffällig ist dabei Juliane, die Freundin des Protagonisten. 
Das Buch beginnt nicht chronologisch. Dafür erfahren wir sehr viel über die Umstände, wie es zur Endzeit kam. Das Buch mutet eher einer Prequel zu einer Dystopie an. Da es normalerweise so ist, dass die Welt bereits zerstört ist und der Protagonist in dieser überleben muss. 
Das normale Leben des Protagonisten wird an einem Tag über den Haufen geworfen. Alle möglichen seltsamen und furchtbaren  Ereignisse passieren scheinbar gleichzeitig. 
Scheinbar beginnt alles mit der guten Freundin des Protagonisten, die sich selbst umgebracht hat. Von da an läuft alles aus dem Ruder. 
Seltsame Verkehrsunfälle ereignen sich und ich hatte die Vermutung, dass das etwas mit der Entrückung zutun haben könnte. Sicher bin ich mir jedoch nicht.
Der Protagonist wird von einem Kampf in den nächsten verwickelt und scheint nicht genau zu wissen, was vor sich geht. Logisch, da er es gar nicht wissen kann. 
Alles wird für ihn und Juliane zu einem Kampf um Leben und Tod. Irre verfolgen den Protagonisten, obwohl dieser nur eines möchte und zwar nach Hause. 
Irgendwie scheinen die Ereignisse auf der Welt zusammenzuhängen, doch man erfährt nicht genau wie. Viele Theorien werden aufgestellt, was das Buch noch spannender macht.
Das Ende hat mich dann doch erwartungsvoll zurück gelassen. Erwartungsvoll in Hinsicht auf einen zweiten Teil. 

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For Good: Über die Liebe und das Leben

Ava Reed
E-Buch Text: 195 Seiten
Erschienen bei Booklover Verlag, 29.11.2015
ISBN B018RGFK2Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Darum geht's:
Charlie verliert die Liebe ihres Lebens und muss jetzt damit leben.

Das Buch:
Charlies Geschichte wird von ihr selbst erzählt. Dabei wird die Geschichte in Gegenwart und Erinnerungen eingeteilt. Die Gegenwart wird dabei immer mit einem kleinen Gedicht eingeleitet, auf das Charlie dann im folgenden Kapitel eingeht. 

Charlie muss mit dem Verlust ihrer großen Liebe umgehen. Klar ist es dabei verständlich, dass sie ihr Leben komplett - nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben - aufgibt. 

Ihre Reaktion auf den Verlust sind für mich komplett nachvollziehbar, Ich kann es total verstehen, dass man nach so einem Verlust nichts mehr auf die Reihe bekommen kann. Sie wirkt einsam und verloren. Dabei sind ihre Eltern keine große Hilfe und vernachlässigen ihre Gefühle eher. Auch das ist für mich nachvollziehbar.

Die Erinnerungen an Ben holen Charlie immer wieder ein und so erfährt der Leser immer mehr und mehr von Ben und dem Leben, das die beiden zusammen hatten.

Die Geschichte an sich ist wunderschön und auch geheimnisvoll zugleich, da nicht alles auf einmal enthüllt wird.

Dennoch erscheint mir die Geschichte zu glatt, zu reibungslos. Klar kann ich verstehen, dass am Ende nur die schönen Momente zählen. Trotzdem muss man das hier an diesem Buch kritisch sehen. 

Es gibt eine Passage im Buch, wo erzählt wird, wie Charlie und Ben sich streiten. Dieser Streit bleibt jedoch der einzige in der Geschichte und das erscheint mir doch unglaubwürdig.

Ich empfinde die Beziehungsdynamik zwischen Charlie und Ben als zu harmonisch. Für mich hätten sich die beiden öfter streiten müssen, um eine richtige, reale Geschichte daraus zu machen. 
Schon beim Zusammenziehen hätten sich die beiden öfter streiten müssen.

Für mich hätte Ben gerne mehr Ecken und Kanten haben können. Irgendwie hätte die Beziehung für mich mehr Probleme haben können, um authentisch zu sein.

Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass die Geschichte nur so positiv gestaltet wird, da sie von Charlie erzählt wird. Denn dann dürfte es auch diesen einen einzigen Streit nicht geben. 

Nur einen Streit gibt es in einer Beziehung nicht. Da die beiden vor allem sehr lange zusammen sind, können mehrere Streits gar nicht ausbleiben.

Es gibt dann später noch eine Episode in der Geschichte, die etwas mit Medikamenten zu tun hat. Die jedoch nicht dramatisch genug geschildert wird, ich finde die Zuspitzung auf dieses Ereignis könnte ruhig etwas emotionaler gestaltet sein.

Alles in allem habe ich die Geschichte gern gelesen, fand sie jedoch nicht sehr authentisch. 

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Supernatural: In Fleisch gemeißelt

Tim Waggoner , Timothy Stahl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Panini, 26.06.2017
ISBN 9783833234484
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht’s:

Sam und Dean sind auf der Jagd nach den Leviathanen. Dabei bemerken sie einen Fall, der nicht ganz normal zu sein scheint. Es scheint sich dabei um einen Monsterhund zu handeln, der Frankensteins Monster gleichkommt. Natürlich untersuchen die Brüder diesen Fall sofort.

 

Das Buch:

Eine neue Geschichte um die Brüder Sam und Dean Winchester. Während sie auf der Such nach Dick Roman und den Leviathanen sind, bekommen die Brüder einen Fall herein, der zu ihrem Job passt. In einem kleinen Ort, werden Menschen von einem scheinbaren Höllenhund angefallen und getötet. Doch was zurückbleibt sind keine normalen Leichen, sondern mumifizierte.

Dean ist vollkommen besessen auf der Jagd nach Dick, den er unbedingt zur Strecke bringen möchte. Deshalb kann er sich auch anfangs nicht komplett auf den neuen Fall konzentrieren. Was einerseits nachvollziehbar ist – nachdem was die Leviathane getan haben. Aber auch etwas unfair ist. Deshalb scheint Dean den neuen Fall nicht wirklich ernst zu nehmen. Er versucht Sam sogar dazu zu überreden, diesen Fall fallen zu lassen. Doch Sam kann seinen großen Bruder umstimmen und so sehen sich die beiden den Fall doch noch an.

Das Buch beginnt mit einem normalen Date einer pensionierten Lehrerin. Sie will sich endlich mit ihrem Traummann treffen, um diesen zu verführen. Doch das Date geht leider total schief und ende nicht so, wie sie es sich vorgestellt hätte.

Die Geschichte kann mit viel Witz und Charme punkten, den die Serie ebenfalls aufweist. Sowohl Deans Sprüche, als auch Sams schlechte Witze peppen die ganze Sache auf. Obwohl der liebenswerte Castiel dieses Mal nicht dabei ist, tut das der Geschichte keinen Abbruch.

Sam und Dean sehen sich in diesem Fall einem ganz neuen Monster gegenüber, welches einem Horrorroman entstiegen zu sein scheint.

Auch hier gibt es viele Anspielungen auf viele andere Serien und Filme, so wie es ebenfalls in der Serie um die beiden Brüder gemacht wird. Die Dialoge sind genauso erfrischend und schlagfertig. Ich konnte oft vor Lachen nicht mehr weiterlesen, obwohl ich das Buch sonst nicht aus der Hand legen konnte.

Dazu kommt noch ein Geschichte, die man so in der Serie nicht erfährt. Zum aktuellen Fall, kommt noch ein Fall hinzu, den die beiden Brüder vor Jahren miterlebt haben. Dabei sind auch Geister und Charaktere, die in der Serie nicht mehr vorkommen. Die Brüder wurden durch diesen Fall belastet und besonders Sam denkt immer noch daran.

Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt. Das liegt nicht nur daran, dass dieses Mal die Kreatur aus Marry Shellys Roman „Frankenstein“ entsprungen zu sein scheint, sondern auch daran, dass die Geschichten um Sam und Dean mich immer wieder in den Bann ziehen und ich immer mehr über die beiden lesen möchte. Dabei faszinieren mich nicht gezeigte Fälle genauso wie die Fälle, die in der Serie vorkommen.


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Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht's:
Lynn bemerkt an ihrem 17ten Geburtstag das etwas nicht mit ihr stimmt, plötzlich leuchtet ihr Arm.

Das Buch:
Das Buch beginnt mit einer kurzen Erklärung, wie die Sternenkinder entstanden. 
Dann folgt die Geschichte von Lynn. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihrer und Juris Sicht erzählt.
Lynn wird als normaler Teenager eingeführt. Sie wird gerade 17, hat jedoch anscheinend keine Eltern mehr und lebt deshalb im Waisenhaus. 
Sie kämpft und bekommt von einem Bekannten das erste Geburtstagsgeschenk überhaupt.
Lynn erscheint als tapferes Mädchen, dass geliebt werden möchte und liebend gerne Freunde hätte. Doch ihr Leben ist nicht leicht, denn im Heim bekommt sie immer nur Strafen. Egal, ob sie etwas getan hat oder nicht.
Die ganze Welt scheint sich gegen Lynn zu stellen. Ich denke, wohl jeder kann sich in Lynn hineinversetzen. Obwohl wir uns alle so gefühlt haben, als wir im Teenageralter waren, kommt es mir bei Lynn doch noch einmal schlimmer vor.
Sie hat nicht einmal Freunde, geschweige denn Verbündete. 
Bis es schlimmer kommt, als sie je gedacht hätte. Denn plötzlich beginnt Lynns Arm zu leuchten.
Damit weiß sie endgültig, dass sie nicht mehr normal ist. Doch es kommt noch schlimmer und Lynn wird in einen Kampf mit zwei Männern gedrängt.
Unterdes sucht Juri nach der Mondprinzessin, die vor langer Zeit entführt wurde. 
Als er Lynn findet, ist es nicht überraschend, dass sie die Mondprinzessin ist. Das war mir schon von Anfang an klar. Außerdem scheint Juri ein gewissenhafter Sternenkrieger zu sein. 
Er ist stark und mutig.
Schließlich kommt Lynn auf dem Mond an und ihr gesamtes Leben ändert sich schlagartig. 
Wird sie mit dem Druck zurechtkommen, eine Prinzessin zu sein? Wird sie die von ihren Eltern erzwungene Hochzeit durchziehen? Und was ist mit ihren Gefühlen zu Juri? 

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