Leserpreis 2018

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498 Bibliotheken, 51 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht's:
Der einzige Weg herauszufinden, was mit seinem Sohn Max passiert ist, sitzt in einer Irrenanstalt ein - für Till Berghoff das schlimmste Szenario.

Das Buch:
Auch dieses Buch von Fitzek beginnt mit einem Prolog. Anders als in seinen vorherigen Werken weiß man bereits zu Beginn wer der Mörder ist. 
Tramnitz begegnet uns bereits in diesem Prolog und er scheint der perfekte Mörder zu sein. Er erscheint kalt, emotionslos und er wird uns in einer Szene gezeigt, in der er jemanden tötet. 
Außerdem erfährt man auch gleich zu beginn, wie Tramnitz seine Opfer verschleppt und tötet. 
Das spannende an diesem Buch ist also nicht herauszufinden, wer es getan hat - auf die Art "who done it". Sondern die wahre Geschichte beginnt erst. 
Bald darauf lernen wir den kleinen Max kennen, der scheinbar ebenfalls ein Opfer Tramnitz wird. 
Auch sein Vater Till wird damit zum Opfer. Denn als Tramnitz wieder erwarten geschnappt wird, verrät er den Polizisten zwar die Aufenthaltsorte seiner Leichen, Max ist jedoch nicht dabei.
Till und seine Frau sind sich zwar einig, dass Tramnitz ihren Sohn getötet haben muss, doch besonders Till braucht Gewissheit. 
Till wird uns als liebevoller Vater gezeigt, der es unbedingt wissen muss, was wirklich mit seinem Sohn passiert ist. Das ist dabei doch sehr verständlich, denn ansonsten könnte er immer wieder Hoffnung schöpfen, das sein Sohn vielleicht doch noch lebt. 
Die Handlung des Buchs setzt ein Jahr nach Verschwinden des Jungen ein und jeder Leser weiß, dass es eigentlich keine Hoffnung mehr gibt. 
Trotzdem kann Till die Sache nicht auf sich beruhen lassen und lässt sich von seinem Schwager in die Irrenanstalt einweisen, in der Tramnitz untergebracht wurde. 
Für den Leser mag das vielleicht etwas befremdlich sein, aber es scheint tatsächlich die einzige Möglichkeit zu sein, um die Wahrheit herauszufinden. 
Tills Schwager schleust ihn mit einer falschen Identität in die Irrenanstalt. Von nun an soll Peter Winter seine perfekte Tarnung sein. 
Auch über Peter Winter lesen wir davor einige Kapitel, die jedoch etwas verwirrend sind. 
Auch später wird das Buch immer verwirrender und vor allem spannender. Denn plötzlich regnet es so stark, dass einige Patienten zusammengelegt werden müssen. 
Der Leser erhält dann auch Einblicke in Tramnitz Geschichte und in seine Welt. 
Es drohen Patientenverlegungen und Till sieht sich immer mehr in Bedrängnis, Tramnitz' Tagebuch zu finden. 

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Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht's:
Victor Larenz will eigentlich keine Patienten mehr behandeln. Doch als er auf Anna Spiegel trifft, ist ihre Geschichte so interessant dass er einfach nicht widerstehen kann. 

Das Buch:
Die Geschichte beginnt wieder ganz spannend. Wir begegnen Victor Larenz - dem Protagonisten des Buchs. Er geht mit seiner Tochter zu einem Arzt, wie jeder normale Vater es tun würde. Doch das unglaubliche geschieht und Larenz Tochter Josy wird von einem Unbekannten entführt. 
Die Szene ist der Alptraum aller Eltern. Victor lässt seine Tochter nur einen Augenblick aus den Augen und plötzlich ist sie verschwunden. Victor veranstaltet ein großes Theater in der Klinik, obwohl man zuerst nicht weiß, was passiert ist.
Die eigentliche Geschichte setzt vier Jahres später ein. Victor befindet sich auf der Insel Parkum und versucht den Verlust seiner Tochter immer noch zu verarbeiten.
Victor leidet sichtlich unter den Umständen und so wird er dem Leser auch immer sympathischer.
Irgendwann steht dann Anna Spiegel vor seiner Tür. Mit ihr tritt ein Rätsel in Victors Leben. Denn Anna scheint unter einer Schizophrenie zu leiden, die ziemlich schlimm ist. 
Sie beginnt Victor davon zu erzählen, dass die Figuren aus ihren Romanen für sie lebendig werden. Und eine Figur hat es Victor besonders angetan, denn sie scheint alle Eigenschaften zu haben die auch Josy hatte. 
Und von diesem Augenblick an kann Victor Annas Geschichte nicht mehr widerstehen. Obwohl er eigentlich keine Patienten mehr behandelt, so interessiert ihn Annas Geschichte dennoch so sehr, dass er sie behandeln muss.
Anna erscheint von Anfang an komisch und rätselhaft. Obwohl sie jung aussieht, scheint sie dennoch eine Art Reife zu haben. Annas Geschichte wird immer mysteriöser und verstrickter. 
Dabei baut Fitzek immer größere Leerstellen ein, die es dem Leser unmöglich macht das Buch wegzulegen. 
Besonders an den Stellen, als klar wird, dass Victor in irgendeiner Anstalt ist. Man weiß nicht, wo und warum, aber er befindet sich in irgendeiner Einrichtung. Dabei wird klar, dass Victor etwas schlimmes getan haben soll. 
Aber seine Geschichte wird immer verworrener und bald bekommt man die Vermutung, dass Anna auch nicht ganz unschuldig an der Geschichte ist. 
  

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(1.070)

1.887 Bibliotheken, 29 Leser, 16 Gruppen, 228 Rezensionen

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Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darum geht’s:

In Berlin wütet ein Psychopath: der Seelenbrecher wird er genannt. Er hat bereits drei Frauen auf dem Gewissen. Alle jung, schön und blond. Alle haben etwas gemeinsam: eine Botschaft auf einem Zettel, den sie in der Hand halten. Obwohl die Frauen keinerlei Verletzungen aufweisen, sterben sie dennoch.

 

Das Buch:

Gleich zu Anfang: ich liebe Fitzek. Ich liebe seinen Schreibstil und wie er die Leser in seinen Bann schreiben kann.

Das Buch beginnt mit einem Datum und einer Zeit. Gleich zu Beginn erfährt der Leser etwas über den Protagonisten Caspar.

Dieser scheint in einer Art Klinik zu sein, in der es auch andere Patienten gibt und eine Ärztin, zu der er sich hingezogen fühlt. Es gibt nur ein Problem: er kann sich an nichts mehr aus seiner Vergangenheit erinnern.

Die Ärztin Sophia möchte ihm helfen, seine Erinnerungen wieder zu erlangen. Doch der Klinikchef möchte den Patienten nicht überfordern.

Obwohl man bei Fitzek nie weiß, wie seine Thriller enden oder wer tatsächlich der Täter ist, kam mir Caspar als durchaus sympathische Figur entgegen.

Nach einer kurzen Einleitung durch die Patientenakte 131071 befördert uns Fitzek in die Gegenwart. Hier versucht ein Professor mit einigen Studenten ein Experiment zu machen. Zunächst ist noch unklar, warum er das macht und das soll hier auch nicht verraten werden.

Fitzek gestaltet die Sprünge zwischen der Akte und dem „Jetzt“ so spannungsreich und mit so vielen Leerstellen, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Obwohl man hier erst am Beginn des Buches ist, will man auch jetzt schon wissen, ob Caspar seine Erinnerungen vollständig zurückerlangt oder nicht.

Als plötzlich etwas Unerwartetes passiert und ein neuer Patient in die Klinik eingeliefert wird, gerät alles durcheinander. Und die Personen, die sich in der Klinik befinden, finden sich plötzlich darin eingesperrt wieder. Mitten im schlimmsten Schneesturm überhaupt und zusammen mit einem Mörder.

Caspar stellt sich zunächst als sympathische Figur heraus, obwohl er keinerlei Erinnerungen hat. Trotzdem ist man sich bei Fitzek nie sicher, wer am Ende der wahre Täter ist, deshalb misstraut man immer jeder Figur. Auch als Caspar schließlich herausfindet, dass er vor der Amnesie Arzt war und etwas mit einem Mörder zu tun hat, gerät alles außer Rand und Band.


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217 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Stadt der Träumenden Bücher

Walter Moers
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507980
Genre: Romane

Rezension:

Darum geht's:
Hildegunst von Mythenmetz erbt ein mysteriöses Manuskript und begibt sich daraufhin nach Buchhaim - die Stadt der träumenden Bücher. 

Das Buch:
Seid gewarnt, ihr unwissenden Leser. Dies ist keine Besprechung für schwache Nerven. Wenn ihr lieber Kamillentee trinkt und es euch vor einem warmen Kamin gemütlich machen wollt, dann hört jetzt auf zu lesen. 
Doch solltet ihr euch trauen weiter zu lesen, warne ich euch hiermit: Es gibt mehr in Zamonien als ihr euch auch nur vorstellen könnt. Solltet ihr also dennoch weitergelesen haben, so habt ihr die Möglichkeit jetzt noch auszusteigen. 
In "Die Stadt der träumenden Bücher" - oh meine lieben Freunde - begegnet man einem jungen Hildegunst von Mythenmetz. Falls euch dieser Name nichts, aber auch gar nichts sagt, so habt ihr wohl noch kein Buch von Walter Moers gelesen.
Denn er ist es der diese fabelhaften Werke von Mythenmetz ins Deutsche übersetzt. 
Mythenmetz ist noch nicht der bekannte und gefeierte Schriftsteller als den wir ihn kennen. Er ist vielmehr ein junger, aufstrebender Künstler, der noch nichts, aber auch rein Garnichts, veröffentlicht hat.
Als Mythenmetz Dichtgate stirbt, erbt er von diesem ein mysteriöses Manuskript, welches ihm fast den Verstand raubt. 
Daraufhin begibt sich der unerfahrene Lindwurm nach Buchhaim. Er will den Autor des Manuskripts finden - nein, er muss ihn finden. 
Und ja, ihr habt richtig gehört: ein Lindwurm. 
Jedoch wird in diesem Roman nicht allzu sehr auf die Besonderheiten Zamoniens eingegangen. Es wird eher die Geschichte erzählt, wie Mythenmetz zum Schreiben kam.
Wer noch nie etwas von Mythenmetz gelesen hat, sollte dieses Werk an erste Stelle setzen. Natürlich kann es auch als zweites Buch von ihm gelesen werden und als erstes "Ensel und Krete". 
Mythenmetz ist ein begnadeter Schreiber, der es versteht in seinen Büchern Witz und Charm unterzubringen. Er entführt den Leser ins Reich Zamonien und eröffnet somit eine ganz neuen Welt. Der Übersetzer Walter Moers bringt ab und an hilfreiche Kommentare unter, die es dem deutschsprachigen Leser ermöglichen noch tiefer in Zamonien einzutauchen. 
Dabei werden sowohl bekannte Autoren erwähnt, als auch Anspielungen an ihr Werk. 
Mythenmetz begibt sich naiv nach Buchhaim, erlebt dort jedoch ein spannendes Abenteuer. Er gelangt sogar in die Katakomben von Buchhaim, wo er besonderen und gefährlichen Wesen begegnet. Er begutachtet dabei auch Buchhaims größte Bibliothek.
Ein Muss für jede Leseratte und jeden Bücherwurm - der wunderbarste Schreibstil, den ich je lesen durfte.  

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1.145 Bibliotheken, 59 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht’s:

Feyre und Rhys versuchen Prythian vor einer feindlichen Invasion zu retten.

 

Das Buch:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der aus der Sicht von Rhysand erzählt wird. Nun erfährt man endlich etwas über die Vergangenheit – bevor die Mauer erbaut wurde.                                                    Darauf folgt die „eigentliche“ Geschichte. Feyre befindet sich wieder einmal am Frühlingshof. Dort erfährt man sehr viel über sie und ihr Entwicklung.                                                                                                Am Frühlingshof muss sie wieder die unterwürfige Frau spielen, die sie schon lange nicht mehr ist. Sie spielt ihre Rolle dabei perfekt. Ich finde ihre Entwicklung in den Büchern total spannend.                                  Am Frühlingshof treffen wir auch wieder auf Tamlin, der sich kein wenig verändert zu haben scheint. Er ist immer noch der Arsch, der er im zweiten Teil der Reihe auch war. Er hat sich Hybern angeschlossen und scheint diese Verbindung keineswegs zu bereuen.                                                                      Auch Lucien ist wieder mit dabei. Auch er scheint immer noch der gleiche zu sein wie in den vorherigen Teilen zu sein. Er ist immer noch unterwürfig und tut alles für Tamlin. Dabei spielt Feyre gerade mit den Gerüchten, dass Lucien auf sie steht.                                                                                               Zwei neue Charaktere werden ebenfalls eingeführt, diese kommen aus Hybern. Die beiden sind arrogant und kaltherzig. Ganz so, wie man sich den Bösewicht vorstellt. Sie werden als die typischen Bösen inszeniert und erhalten auch nie eine zweite Seite.                                                                                         Erst später im Buch wird klar, dass Lucien sich doch auch verändert hat. Er geht mit Feyre an den Hof der Nacht. Dort erlebt er etwas ganz anderes, als er es aus Gerüchten kennt.                                                            Rhysand erleben wir wieder einmal als den Charmeur, der er auch ist. Die Dialoge zwischen ihm und Feyre sind witzig und erfrischend.                                                                                                                                                Am Hof der Nacht erfährt man, wie es den meisten Höflingen nach der Schlacht im zweiten Teil ergangen ist. Sehr spannende Auflösung – auf die man fast ein Jahr warten musste.                                       Die meisten Figuren scheinen unverändert, doch trotzdem merkt man ihnen an, dass die feindliche Invasion von Hybern ihnen zu schaffen macht. Und obwohl Feyre so verändert erscheint, bleibt sie doch ihrem Lieblingsutensil – dem Bogen – treu. So sehen wir einige Kampfszene, die sie mit dem Bogen bestreitet.                                                                                                                                                       Doch auch ihre Flügel muss Feyre trainieren und so kommt es, dass einige lustige Trainingsszenen vorkommen. Auch Szenen in denen Feyre ihre Kräfte geraubt werden sind sehr spannend und actionreich gestaltet.                                                                                                                                                         In diesem Teil erfährt der Leser auch endlich mehr über Feyres Schwestern Nesta und Elain. Obwohl Elain zuerst verrückt geworden erscheint. Erst später erfährt der Leser, dass Nesta ebenfalls Kräfte hat, die in einem Kampf mit Hybern nicht unerheblich scheinen.                                                                                 Unterdes wird der Sommerhof von Hybern angegriffen. Obwohl diese eine Fehde mit Feyre und Rhys haben, kommen diese dem Sommerhof dennoch zu Hilfe. Das zeigt meiner Meinung nach schön den Charakter der beiden.                                                                                                                                                         Daraufhin kommt es zu einer Versammlung aller High Lords. Unerwartet kommt sogar der High Lord des Herbsthofs. Und auch ein anderer Gast kommt zur Beratung, mit dem niemand gerechnet hat. Es kommt zu witzigen Wortgefechten.                                                                                                                             Schließlich kommt es doch zum Konflikt und die Lage scheint aussichtslos. Hier werden wir mit vielen Naturszenen konfrontiert. Auch viele Kampfszenen, die einen spannungsaufgeladen zurücklassen. Feyre will unbekannte Kräfte freilassen, doch dafür muss sie einen Preis zahlen, den sie nicht kennt. Am Hof der Albträume erfährt sie dann schließlich den Preis. Doch kann sie diesen wirklich zahlen? Oder will sie das doch nicht?


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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Supernatural: In Fleisch gemeißelt

Tim Waggoner , Timothy Stahl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Panini, 26.06.2017
ISBN 9783833234484
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Darum geht’s:

Sam und Dean sind auf der Jagd nach den Leviathanen. Dabei bemerken sie einen Fall, der nicht ganz normal zu sein scheint. Es scheint sich dabei um einen Monsterhund zu handeln, der Frankensteins Monster gleichkommt. Natürlich untersuchen die Brüder diesen Fall sofort.

 

Das Buch:

Eine neue Geschichte um die Brüder Sam und Dean Winchester. Während sie auf der Such nach Dick Roman und den Leviathanen sind, bekommen die Brüder einen Fall herein, der zu ihrem Job passt. In einem kleinen Ort, werden Menschen von einem scheinbaren Höllenhund angefallen und getötet. Doch was zurückbleibt sind keine normalen Leichen, sondern mumifizierte.

Dean ist vollkommen besessen auf der Jagd nach Dick, den er unbedingt zur Strecke bringen möchte. Deshalb kann er sich auch anfangs nicht komplett auf den neuen Fall konzentrieren. Was einerseits nachvollziehbar ist – nachdem was die Leviathane getan haben. Aber auch etwas unfair ist. Deshalb scheint Dean den neuen Fall nicht wirklich ernst zu nehmen. Er versucht Sam sogar dazu zu überreden, diesen Fall fallen zu lassen. Doch Sam kann seinen großen Bruder umstimmen und so sehen sich die beiden den Fall doch noch an.

Das Buch beginnt mit einem normalen Date einer pensionierten Lehrerin. Sie will sich endlich mit ihrem Traummann treffen, um diesen zu verführen. Doch das Date geht leider total schief und ende nicht so, wie sie es sich vorgestellt hätte.

Die Geschichte kann mit viel Witz und Charme punkten, den die Serie ebenfalls aufweist. Sowohl Deans Sprüche, als auch Sams schlechte Witze peppen die ganze Sache auf. Obwohl der liebenswerte Castiel dieses Mal nicht dabei ist, tut das der Geschichte keinen Abbruch.

Sam und Dean sehen sich in diesem Fall einem ganz neuen Monster gegenüber, welches einem Horrorroman entstiegen zu sein scheint.

Auch hier gibt es viele Anspielungen auf viele andere Serien und Filme, so wie es ebenfalls in der Serie um die beiden Brüder gemacht wird. Die Dialoge sind genauso erfrischend und schlagfertig. Ich konnte oft vor Lachen nicht mehr weiterlesen, obwohl ich das Buch sonst nicht aus der Hand legen konnte.

Dazu kommt noch ein Geschichte, die man so in der Serie nicht erfährt. Zum aktuellen Fall, kommt noch ein Fall hinzu, den die beiden Brüder vor Jahren miterlebt haben. Dabei sind auch Geister und Charaktere, die in der Serie nicht mehr vorkommen. Die Brüder wurden durch diesen Fall belastet und besonders Sam denkt immer noch daran.

Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt. Das liegt nicht nur daran, dass dieses Mal die Kreatur aus Marry Shellys Roman „Frankenstein“ entsprungen zu sein scheint, sondern auch daran, dass die Geschichten um Sam und Dean mich immer wieder in den Bann ziehen und ich immer mehr über die beiden lesen möchte. Dabei faszinieren mich nicht gezeigte Fälle genauso wie die Fälle, die in der Serie vorkommen.


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1.002 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

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Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover:
Ist sehr geheimnisvoll gestaltet und zeigt perfekt die Thematik des Buchs.

Das Buch:
Wieder einmal ein hochspannender Thriller von Sebastian Fitzek. 
Fitzek schaffte es, die Abgründe der Menschen zu beschreiben. In diesem Buch gibt es keine Figur, die unwichtig ist. 
Jedem Charakter wird eine dunkle Seite mitgegeben. So auch dem Protagonisten Max. Ihm wird eine dunkle Vergangenheit und ein gewalttätiger Bruder zur Seite gestellt.
Trotzdem scheinen Max und sein Bruder Cosmo wie zwei verschiedene Menschen zu sein. Obwohl auch Cosmo ein besserer Mensch geworden zu sein.
Fitzek macht nicht einmal vor der kleinen Jola halt, die in etwas hineingezogen wird das ihr Leben für immer verändert. Selbst ihre Vergangenheit war nicht schön.
Fitzek zeichnet wunderbare Atmosphären, die zu den jeweiligen Situationen passen. Dabei beschreibt er Berlin und den Handlungsort von Max so ausführlich und genau, dass ich mir wunderbar vorstellen konnte, wie es dort aussieht - obwohl ich noch nie selbst in Berlin war.
Außerdem werden die Eindrücke perfekt passend geschildert. Das fängt schon bei den Gerüchen an und hört bei den Gefühlen auf, die maßgeschneidert scheinen für die Figur und auch für die Situation.
Fitzek stellt jedem Kapitel eine Figur voran, aus deren Perspektive die Geschichte dann erzählt wird.
Dieser Perspektivenwechsel ist nicht immer ganz leicht, da man immer sehr viel mitdenken muss. Trotzdem tut das der Geschichte keinen Abbruch, sondern macht sie noch spannender.
Das ermöglicht Fitzek auch mit einem Cliffhanger aufzuhören und ihn dann nicht sofort aufzulösen. Ein sehr geschickter Schachzug, da dieser Cliffhanger es noch spannender macht weiterzulesen.
Außerdem kann man bei Fitzek nie wissen, wie die Geschichte ausgeht. Es kommt immer anders als man denkt.
Trotzdem hat dieses Buch nicht nur einen erfundenen Horror in sich, sondern auch einen ganz realen. Denn es geht um die Überwachung der Menschheit. Eine Art dieser Überwachung findet heute schon statt und es ist gar nicht so abwegig, dass etwas ähnliches im realen Leben tatsächlich passieren könnte,
Fitzek baut jedoch nur am Kapitelende Cliffhanger ein, sondern auch mitten in die Geschichte. So weiß man nicht, was als nächstes passiert und hat immer ein Spannungselement in der Geschichte.
Ich liebe Fitzeks Geschichten, weil sie so unerwartet ausgehen wie sie anfangen.
In diesem Buch begegnet der Leser dem Bösewicht schon sehr früh am Anfang in der Geschichte. Dabei sehen wir uns dem Bösewicht schlechthin entgegen. Groß, schweigend und skrupellos. Doch schon bald wird klar, dass er gar nicht so skrupellos ist, wie es scheint und dass hinter der ganzen Geschichte mehr steckt als nur ein Mann.
 

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178 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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HerzSeilAkt

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783959917131
Genre: Liebesromane

Rezension:



Das Cover:
Es besteht aus mehreren Teilen. Zu aller erst ist es in zwei Teile geteilt: schwarz und weiß. Im Vordergrund steht eine Schneiderpuppe, mit einem pinkfarbenen Kleid. Der untere Teil ist schwarz mit weißen Punkten und beinhält den Titel, Untertitel, den Namen der Autorin und den Verlag. Außerdem sieht man noch den Namen der Protagonistin. Ich liebe dieses Cover, es ist wunderschön.


Das Buch:
Ich bin immer noch geflasht von diesem Buch - von dieser Geschichte.                                                                                                       


Sie ist einerseits so zuckersüß, wie eine Liebesgeschichte sein soll. Aber auch witzig und humorvoll. Das liegt vor allem am Verhalten der Protagonistin Mina. Sie wirkt direkt aus dem Leben gegriffen und ich habe mich sofort mit ihre verbunden gefühlt.                                          


Die Geschichte ist durchzogen von Illustrationen und Bildern, die wunderbar zur Geschichte passen. Diese sind perfekt ausgewählt und abgestimmt. Außerdem sind sie wunderschön gezeichnet und zeigen Bilder, die die Protagonistin auch selbst malt.                                                                                                  
Vor jedem steht auch - fast - immer eine Art Horoskop. Dieses wird von der berühmten, unbekannten Miss Starlet geschrieben. Man kann es sich nicht so vorstellen, wie in einer Tageszeitungen. Es gibt kein explizites Sternzeichen dazu, auch das Datum fehlt - diese beiden Dinge würde bei einem herkömmlichen Horoskop nie fehlen. Das macht diese Texte ambivalent für jedes Sternzeichen. Auch ein genauer Zeitraum lässt sich so nicht fassen. Die Geschichte könnte zu jeder Zeit spielen - sie ist so zu sagen aus der Zeit gefallen, zeitlos. Außerdem wird im Buch kein Ort genannt oder auch nur irgendwelche Andeutungen zu einem Ort gemacht. Das macht die Geschichte noch viel zeitloser.                                                    


Die Horoskope passen immer perfekt zum nächsten Abschnitt. Etwas, das ein herkömmliches Horoskop auch nicht - oder meistens nicht - schaffen kann.                                                         


Nach dem Horoskop folgen die Kapitel. Diese werden durch kleine, quadratische Bilder eingeleitet, die ebenfalls thematisch zum Kapitel passen. Die Kapitel selbst haben nicht nur Kapitelzahlen, sondern auch Überschriften. Auch diese finde ich immer perfekt ausgewählt. Sie fassen den Abschnitt gut zusammen und verraten schon ein klein wenig von dem, was im nächsten Kapitel passieren kann.                                          
Die Charakter sind lebendig gestaltet. Bei Frau Gretener kann ich mir wirklich eine furchtbare Person vorstellen, die mich an meine Oma erinnert. Auch Minas Mädels gleichen einer Farbpallette. Sie sind alle unterschiedlich und doch in manchen Sachen gleich - naja, zumindest in Männersachen.                       


Besonders Frederick ist mir an Herz gewachsen. Er ist zu Anfangs genau der Typ, den man nicht zweimal sehen will. Buchstäblich fällt er vom Himmel und verursacht eine weitreichende Katastrophe. Doch er wird mit der Geschichte immer sympathischer. Bis ich mir klar wurde, wer der Typ wirklich ist. Mir war das sofort klar, Mina braucht jedoch etwas, um sein Geheimnis herauszufinden. Ich fragen mich zwar noch, warum sie so lange braucht, kann das aber auch verstehen. Immerhin ist sie quasi blind - zumindest in dieser Hinsicht.                                                                                                


Im Text selbst schreiben sich Mina und Frederick Nachrichten. Diese ordnen die Geschichte wenigstens in einen Zeitraum ein. Die beiden schreiben sich nämlich keine Briefe, sondern WhatsApp-Nachrichten. Immerhin kann man die Geschichte so irgendwie einordnen, trotzdem nicht genau.                                  


Die Nachrichten der beiden werden im Buch wiedergegeben. So wird daraus teilweise ein SMS-Roman. Nicht nur in dieser Hinsicht lässt sich ein Verweis auf "Gut gegen Nordwind" von Glattauer ziehen. Mina liest nämlich mit ihrem "Bücherclub" genau dieses Buch. Es gibt auch andere Anspielungen auf Bücher, beispielsweise eine kleine Anspielung zu Sherlock Holmes.                                                                                         
Minas Leben scheint zu Anfangs ziemlich schlecht. Sie selbst sieht das auch so, will jedoch zunächst nichts daran ändern. Bis ein Schicksalsschlag passiert, der Minas Leben mit einem Schlag ändert.
                  

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Tags: drachenmond, drachenmondverlag, herzseilakt, liebe, mirjamhhüberli   (5)
 
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