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253 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

sklaverei, südstaaten, sklaven, usa, frauenrechte

Die Erfindung der Flügel

Sue Monk Kidd , Astrid Mania
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei btb, 19.01.2015
ISBN 9783442754854
Genre: Romane

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(564)

1.131 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 114 Rezensionen

liebe, jugendbuch, david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal, fantasy

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.03.2014
ISBN 9783841422194
Genre: Jugendbuch

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81 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

magie, kinderbuch, zauberer, magier, die drei magier - das magische labyrinth

Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Matthias von Bornstädt , Rolf Vogt
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.09.2017
ISBN 9783845816739
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den Badeweiher plötzlich in eine fremde Welt. Die Bewohner dieses ungewöhnlichen Ortes nennen ihre Welt Algravia und sind davon überzeugt, dass die drei Kinder die lange erwarteten drei Magier sind, die Algravia vor den gemeinen Machenschaften des fiesen Zauberers Rabenhorst retten sollen... (Auszug Klappentext)


Aufmachung und Gestaltung:
Das Hardcover liegt beim Lesen gut in der Hand. Ganz besonders gut gefielen mir und meinem fünfjährigen Sohn die schönen Illustrationen. Leider waren es immer noch zu wenig. In gefühlt jedem Kapitel gab es eine Doppelseite auf der keine Bilder waren - was ich etwas schade fand. In der Altersklasse der Achtjährigen ist das aber vermutlich in Ordnung.


Charaktere:
Mit dem Maßstab, mit dem ich die Charaktere in einem Buch für Jugendliche oder Erwachsene bewerten würde, kämen Vicky, Mila und Conrad sehr schlecht weg. 

So richtig konnten Sie mich nicht überzeugen. Auch erfährt man von ihnen viel zu wenig. Insgesamt blieben sie blass und relativ oberflächlich, sodass ich denke für jedes Märchen und deren Figuren mehr Sympathien aufbringen zu können als für diese drei Protagonisten.
Dennoch sind die drei grundverschieden, sodass sich Kinder sicher mit einem von ihnen identifizieren können.

Der Schurke Rabenhorst konnte weder mich noch meinen Sohn wirklich beeindrucken - er war eher eine Lachnummer statt wirklich bösartig.

Gefallen haben uns aber die sprechenden Bäume und die anderen Wesen in Fia Feus Gaststube.

Meine Meinung und die meines Kindes:
Die Welt von Algravia und ihren magischen Wesen gefiel uns beiden ausgesprochen gut. Wir fühlten uns dort sehr wohl.

Lediglich die drei Kinder passten dort meiner Meinung so gar nicht rein. Sie hinterfragten zu wenig und wurden mir auch zu wenig angeleitet. Sie verstanden weder was ihr Ziel ist, noch warum sie die drei Auserwählten sein sollen. Da lies uns die Geschichte etwas im Dunkeln.

Das magische Labyrinth, welches ja zumindest laut Titel ahnen lässt, dass es hauptsächlich darum geht, betritt man als Leser erst zum Schluss. Das Buch ist viel mehr der Weg zu diesem.

Auch Magie findet man in diesem Buch so einige, nur gerade bei den Magiern musste man sie selbst am Ende noch suchen – man merkt, dass dies erst der Auftaktband einer Reihe ist, die aber in sich abgeschlossen ist.
Das Ende kam im Übrigen leider sehr abrupt. So richtig klar war uns nicht, ob die drei Magier alles nur geträumt oder wirklich erlebt haben…

Alles in allem ein sehr schön illustriertes Buch mit einer durchschnittlichen Geschichte, die noch viel mehr Magie benötigt. Das Buch ist durchaus auch schon für jüngere Kinder geeignet, ich denke ab sechs Jahren ist es gut verständlich.

Meiner Meinung nach verdient das Buch nicht mehr als drei Sterne: Ganz gut, aber definitiv nicht überragend. Ich bilde mir ein, dass ich in dem Alter viel spannendere Bücher las.
Da die Geschichte meinem Sohn aber sehr gut gefallen hat - und das ist ja die Hauptsache bei einem Kinderbuch- sind es insgesamt knappe 4 von 5 Sternen mit Potenzial nach oben.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Vorablesen zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

verrat, liebe, trauer, missbrauch, hass

Verrat

Jessica Schulte am Hülse
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blessing, 18.09.2017
ISBN 9783896675941
Genre: Romane

Rezension:

Verrat. Sieben Verbrechen an der Liebe – das sind sieben Geschichten, die uns teilhaben lassen an den Verletzungen, die sich Menschen willentlich oder unwillentlich im Namen der Liebe antun (Klappentext).

Schreibstil:
Die Autorin schildert die Geschichten sehr distanziert, beinahe schon nüchtern. Sie verurteilt weder noch wertet sie. Ich hatte manchmal den Eindruck einen Zeitungsartikel zu lesen, beziehungsweise etwas aus den 20:00-Uhr-Nachrichten erzählt zubekommen. Ein wichtiger Punkt der mich persönlich leider sehr gestört hat. Ich konnte mich emotional einfach nicht wirklich auf die Geschichten einlassen aufgrund der sachlichen Schilderung. Zudem waren die Zeit- und Perspektivwechsel manchmal etwas unglücklich, sodass ich leicht durcheinander kam.


Meine Meinung:


Wenn ich sonst einen Roman lese, dann ist die Intrige oft erst der Höhepunkt des Buches beziehungsweise etwas, dass auf dem Höhepunkt hin arbeitet. Hier ist es genau anders. Man liest, erfährt etwas über die handelnden Personen und schon ist man mitten drin in der Intrige gefolgt vom Ende der Geschichte. Einfach so. Ohne all zuviel sich aufbauende Spannung und ohne große Vorgeschichte, um sich mit den Personen identifizieren zu können.

Die Schicksale, die in diesem Buch vereint sind, und die auch noch allesamt auf Tatsachen beruhen, sind auf keinen Fall schön sondern oft sehr grausam und man möchte so etwas selbst nicht erleben. Aber aufgrund der Erzählweise und der Kürze des Berichteten, ließen sie mich fast alle relativ kalt. Dass es kein Happy End gab, störte mich hier eigentlich weniger.

Schade fand ich, dass viele Personen in den Erzählungen ähnlich sind: Meistens war ein Partner in der Beziehung sehr wohlhabend oder hatte reiche Eltern und/oder eine verkorkste Kindheit, die schon den negativen Grundstein für das Verhalten in Beziehungen gelegt hat. Gerne hätte ich jeweils erfahren aus welcher Partnersicht die Geschichten aufgeschrieben wurden.

In der Leserunde erfuhr man aber auf Nachfragen bei der Autorin, dass die meisten Geschichten anhand von Interviews in langen Gesprächen mit zumindest einer Person stattgefunden haben. Zumindest bis auf die letzte Geschichte des Buches „Kopfurlaub“, in der Jessica Schulte am Hülse ihre eigenen schlechten Erfahrungen in der Liebe preisgibt, was ich sehr mutig finde. Diese autobiografische Erzählung wühlte mich von allen am meisten auf, wahrscheinlich weil ich mir von der betreffenden Person eher ein Bild machen konnte, als von den anderen.

Zudem hätte ich gerne erfahren was aus den Personen, vor allem aus den Opfern des Liebesverrates, später wurde. Sind sie darüber hinweggekommen und haben von vorne beginnen können oder wurde ihr ganzes Leben und sämtliches Vertrauen in andere Menschen für immer beschädigt? Dazu hätte ich mir gerne ein paar Zeilen am Ende des Buches gewünscht.

Ich habe auch gemerkt, dass ich wirklich nicht der Typ bin für Kurzgeschichten. Sie können mir einfach nicht das geben was mir ein ein langer Roman geben kann. Mir fehlt einfach zu sehr die emotionale Seite. Ich habe nicht ausreichend Zeit um mich auf die Geschehnisse einzulassen und prompt beginnt eine neue Geschichte.
Deshalb konnte ich auch nicht mehrere von diesen Geschichten hintereinander lesen. Ich brauchte jeweils eine Pause zwischen den Gelesenen. Gerade, weil ich mich auch sowieso schon damit schwer tue, ein neues Buch zu beginnen und Abschied von dem vorherigen zu nehmen. Das fällt bei den Kurzgeschichten natürlich besonders auf.

So war es für mich zwar ganz nett und abwechslungsreich zu lesen, aber dennoch leider nicht so spannend und ergreifend wie ich es mir erhofft hatte. Somit kann meine Bewertung also leider nicht besser sein als ein verhaltenes Gut, beziehungsweise 2 1/2 Sterne.


Dieses Buch bekam ich als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde mit der Autorin auf lovelybooks zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das jedoch in keiner Weise.

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(165)

452 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

liebe, die gabe der auserwählten, fantasy, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen, doch verletzt und durchgefroren liegt ein ungewisser Weg vor ihnen. Während sie Rafes Heimat, dem Königreich Dalbreck, Stunde um Stunde näherkommen, spürt Lia, dass sie schon viel zu lang weg ist von Morrighan, ihrem Zuhause. Dabei deutet alles darauf hin, dass das Land kurz vor einem Krieg steht (Auszug Klappentext)...


Schreibstil:

Dieser war auch wie in den beiden vorherigen Bänden hervorragend. Die Autorin schafft es mit ihrer bildhaften Sprache den Leser in den Bann zu ziehen. Die Kapitel werden wieder aus abwechselnder Sicht der Dinge der Protagonisten geschildert, was das Lesen sehr angenehm macht und Spannung aufrechterhält.


Charaktere:

Auch darüber gibt es wieder nicht viel Neues zu sagen, da ich davon ausgehe, dass jeder der sich den dritten Band kauft auch die zuvor erschienenen gelesen hat.

Toll fand ich, dass Lia sich treu bleibt. Sie geht weiterhin ihren Weg, für den sie schon solange kämpft ohne sich von Liebesangelegenheiten beirren zu lassen.


Meine Meinung:

Ohne allzu viel zu spoilern möchte ich hier nur mein Leseerlebnis zusammenfassen, da ich denke, dass man bei einem Mehrteiler nicht mehr unbedingt so ausführlich werden muss.


Der Einstieg ins Buch viel mir relativ leicht, obwohl er nicht nahtlos an das Ende des zweiten Bandes anschließt.


Dennoch habe ich schnell gemerkt, dass ich mit einigen Namen gar nicht mehr so viel anfangen konnte – trotzdem die Wartezeit dazwischen gar nicht so lang war. Eine kurze Einleitung bzw. Rückblick, der auch noch mal die letzten Geschehnisse in Venda beinhaltet, hätte mir sehr geholfen um mich besser zurechtzufinden.


Im Anschluss hatte ich schon beinahe den Eindruck, dass die Geschehnisse aus Band eins wiederholt werden, in dem sie die Reise nun mehr oder weniger wieder rückwärts machen.


Lias Welt ist natürlich weiterhin sehr fantastisch und ich habe mich direkt wieder wohlgefühlt. Meine Hoffnung, dass dieser Band während des Lesens noch etwas mitreißender und aufschlussreicher wird, wurde dennoch etwas enttäuscht.


Denn ich empfand „Die Gabe der Auserwählten“ spannungsärmer als die Vorgängerbände, was jedoch nicht bedeutet, dass ich mich gelangweilt habe. Der Fokus liegt in diesem Band mehr auf die Entwicklung der Charaktere und deren Beziehungen zueinander als auf Abenteuer- und Actionszenen.


Auch finde ich den Titel dieses Teils sehr unglücklich und nicht gerechtfertigt. Die Gabe kam in meinen Augen auch diesmal wieder viel zu kurz.


Mein größter Kritikpunkt und Negativaspekt bei meiner Bewertung ist die Splittung des letzten Bandes der Trilogie in einen dritten und vierten. Anscheinend lag das daran, dass der Abschlussband in der deutschen Übersetzung zu lang geworden wäre...


Was auch immer – bei mir hinterlässt es einen bitteren Beigeschmack und den Eindruck, dass der Verlag hier nur möglichst viel Gewinn rausholen möchte – auf Kosten des Lesegenusses der Leser.


In der jetzigen Form wirkt der Band leider relativ eintönig und nur als Übergang, obwohl er eigentlich auch das Finale aufzeigen sollte. Wäre er vollständig, wäre meine Bewertung sicherlich deutlich besser ausgefallen.


Das ist so ärgerlich, dass ich den dritten Band kaum genießen konnte, was ich sehr schade finde. Von mir gibt es daher nur drei Sterne.


Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury von Bastei Lübbe zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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199 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

island, mord, hinrichtung, magd, verurteilung

Das Seelenhaus

Hannah Kent , Leonie Reppert-Bismarck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 21.08.2014
ISBN 9783426199787
Genre: Romane

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

liebe, gestaltwandler, ex, sue-ellen pashley, gefühle

Am Abgrund des Himmels

Sue-Ellen Pashley , Claudia Max
Fester Einband
Erschienen bei Beltz, J, 10.07.2017
ISBN 9783407749239
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Letzte, was Grace nach ihrem Umzug von Sydney nach Bruny Island will, ist, sich neu zu verlieben. Der Faszination des Nachbarsjungen Nick kann sie sich jedoch nicht entziehen. Als er Grace vor dem sicheren Tod bewahrt, offenbart sich sein Geheimnis: Nick ist ein Gestaltwandler – er kann sich in einen Adler verwandeln. Aber er darf keine Beziehung mit einem gewöhnlichen Menschen eingehen… (Auszug Klappentext)

Schreibstil: Der Schreibstil entspricht dem einer Grundschule. Einfache Sätze, nichts Besonderes. Flüssiges Lesen war für mich aufgrund des sich im Kreis drehenden Buchinhaltes kaum möglich. Die Idee der abwechselnden Ich-Perspektiven mitsamt Gedankengängen ging in diesem Buch völlig nach hinten los, weil ich die Gedanken und die Gefühlswelt der beiden selten nachvollziehen konnte.

Charaktere: Mit den Charakteren wurde ich überhaupt nicht warm. Grace hat mich nur genervt mit ihrer ewigen Jammerei und dem vehementen Umgehen einer Liebesbeziehung, weil sie sich in ihren jungen Jahren sogar schon ein ganzes Mal den Falschen ausgesucht hat und Angst vor einer Wiederholung hat...

Ihre Vergangenheit ist eigentlich sehr tragisch, die Autorin verpasst es jedoch diese dem Leser ausführlicher und mit Emotionen aufzuzeigen. Es hat mich schlicht völlig kalt gelassen.

Nick, eigentlich ein Frauenheld, wird unter Graces ersten ihm gewidmeten Blick zum liebestollen, tollpatschigen und schüchternen Romantiker-Softie.

Der noch nervigere und immer wieder auftretende Ex von Grace verdient gar nicht erst weitere Worte...

Nicks Vater, Henry, ist eine Klasse für sich. Seine Prinzipien geben der Story noch mehr Stoff für Drama als sie eh schon hat.

Meine Meinung:

Der Anfang erinnert wirklich stark an die Biss-Trilogie mit Edward und Bella. Mit dem Unterschied, dass dieses Buch hier leider nicht ansatzweise die Vielfalt und Tiefgründigkeit erreicht.

Hauptsächlich geht es hier um Graces und Nicks Gefühle füreinander – nur, dass diese so gar nicht bei mir ankamen und ich somit keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Gefühle und Handlungen werden in diesem Buch wann immer möglich völlig übertrieben, dramatisch und für den Leser unverständlich dargestellt.

Alles wirkte so konstruiert. Die Suche nach dem roten Faden blieb leider erfolglos. Bis zum Ende war nicht klar, was das Ganze soll und wo die Geschichte hinführen möchte. Richtig schlüssig ist hier nichts. Wie Puzzleteile, die alle in einer Reihe liegen, jedoch nicht aneinander passen.

Nicks magische Fähigkeit eines Gestaltwandlers kam viel zu kurz. Man erfuhr nicht viel, und wenn dann immer nur dasselbe. Hier hätte man sich durchaus mehr überlegen können und das dann geschickter und sinnvoller in die Geschichte integrieren müssen. So wurde einiges an Potenzial verschenkt.

Spannung suchte man vergebens, erst gegen Ende entdeckte ich einen Hauch davon. Dieser verlor sich aber in seiner Belanglosigkeit und Ausgesetztheit. Die Gefühlsduselei und das Geschwafel von ewig währender erster großer Liebe nimmt aber einen beachtlichen Platz ein - für den nicht mehr in der Pubertät steckenden Leser wohl im wahren Leben eher die Ausnahme.

Ich erwartete eine spannende durchdachte Fantasygeschichte mit einer gut platzierten Liebesgeschichte. Stattdessen bekam ich eine klischeebehaftete, kitschige und vollkommen langweilige und vor allem nicht ernstzunehmende Liebesgeschichte die in ihrer Relevanz unterirdisch ist. Als Zugabe gab es noch einen grottig und krampfhaft gewollten Fantasyteil der schlecht durchdacht und noch schlechter umgesetzt wurde. Von Fantasy hat Frau Pashley wohl so gar keine Ahnung.

Zusammenfassend eine melodramatische Liebesgeschichte, die scheinbar von sich aus nicht genug Potenzial bietet, sodass man noch ein fantastisches Element einführen muss. Was die Sache aber statt Spannung zu erzeugen nur nach einem Abklatsch anderer großartiger Bücher aussehen lässt.

Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gelangweilt und um meine kostbare Freizeit betrogen gefühlt. „Am Abgrund des Himmels" verdarb mir für zwei Wochen wirklich sämtliche Leselust.

Insgesamt erinnerte die Geschichte und das Niveau, auf dem die Autorin schreibt, einem Schulaufsatz von Sechstklässlern im Kreativen Schreiben. Ganz klar: Keine Kaufempfehlung und eine Zumutung für den Leser. Ein Stern ist beinahe noch zu viel – bei mir eindeutig durchgefallen!

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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153 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

dystopie, japan, kim kestner, vollkommenheit, ebenen

Sakura - Die Vollkommenen

Kim Kestner
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 23.03.2017
ISBN 9783401840017
Genre: Jugendbuch

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(385)

734 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 47 Rezensionen

zeitreise, london, liebe, zeitreisen, zeitenzauber

Zeitenzauber - Das verborgene Tor

Eva Völler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 13.03.2014
ISBN 9783833902734
Genre: Jugendbuch

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608 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

paris, zeitreise, liebe, fantasy, zeitenzauber

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Fester Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 14.03.2013
ISBN 9783833901683
Genre: Jugendbuch

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(582)

1.130 Bibliotheken, 14 Leser, 10 Gruppen, 148 Rezensionen

venedig, zeitreise, liebe, fantasy, zeitreisen

Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 19.08.2011
ISBN 9783833900266
Genre: Jugendbuch

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(158)

233 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 142 Rezensionen

paris, brief, hamburg, realität, briefe

Der Brief

Carolin Hagebölling
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.06.2017
ISBN 9783423261463
Genre: Romane

Rezension:

Am 26. Mai stellt ein Brief alles infrage, was Marie, Anfang 30, bisher für real gehalten hatte: Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Victor - und von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Tatsächlich erfreut sich Marie bester Gesundheit, arbeitet als Journalistin in Hamburg und führt eine glückliche Beziehung mit Johanna. Aber der mysteriöse Brief lässt ihr keine Ruhe. Kurz entschlossen reist Marie nach Paris. Und findet sich in einem Leben wieder, das ihr seltsam vertraut ist und mit dem sie sich auf unerklärliche Weise verbunden fühlt... (Auszug Klappentext)


Schreibstil:

Der Schreibstil ist auf den Punkt direkt und sehr flüssig. Ich finde es gut, dass nicht zu viel sinnlose Nebensächlichkeiten erwähnt werden, sondern sich Frau Hagebölling nur auf das Wichtigste und den Kern der Geschichte konzentriert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschichte ist in drei Teilen gegliedert.


Charaktere:

Was ich von den Charakteren halten soll, ist mir nicht ganz klar. Man lernt Marie etwas zu wenig kennen, um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Sie blieb mir jedenfalls nicht unbedingt als Sympathieträgerin in Erinnerung.

Die Partnerschaft zu Johanna schien mir vom Gefühl her auch nicht allzu harmonisch zu sein. Aber vielleicht habe ich das nur anders wahrgenommen, da ich bisher noch keinen Roman las, in dem es um eine gleichgeschlechtliche Beziehung ging, und ich es daher neu und befremdlich fand.

Die Nebencharaktere brachten zum Teil mehr Elan in das Buch als die Hauptdarsteller.

Insgesamt ist mein Einruck, dass dieser Roman nicht unbedingt von seinen Persönlichkeiten, sondern viel mehr von seiner Stimmung und Handlung lebt. Von daher werte ich die meiner Meinung zu wenig ausgebauten Charaktere auch nicht ab.


Meine Meinung:

Das Thema der verschiedenen Realitäten ist für mich ausgesprochen interessant. Die Umsetzung gefiel mir wirklich gut.

Dieses Buch bietet während des Lesens wirklich viel Spielraum für Spekulationen. Träumt Marie alles nur? Hat sie eventuell eine psychische Erkrankung? Oder wurde ihr tatsächlich der Zugang zu einer anderen Realität - also eines ihrer Paralelluniversen - gewährt?

Ich habe das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Es war wirklich so spannend und mich hat umgehend die Neugier gepackt, sodass ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören konnte.

Der erste Teil war schon ganz schön krass. Ich habe dabei oft Gänsehaut bekommen. Irgendwie wurde in mir beim Lesen dessen ein gewisser Grusel und eine bedrückende Stimmung geweckt - fast, als wenn ich einen Horrorfilm anschaue...

Der zweite Teil gab mir dann etwas Erholung für mein aufgewühltes Nervenkostüm. Dennoch riss der Spannungsbogen nie ab, und man erfuhr nach dem Aufatmen wieder etwas Neues, Beklemmendes.

Zum Anfang des Buches wird der Leser komplett an die Hand genommen und wird schonungs- und machtlos in Maries aufgewühltes Leben geführt. In der Mitte wird diese Hand dann etwas gelockert. Im letzten Teil ist man dann gnadenlos auf sich allein gestellt, und muss sich als Leser mit einigen philosophischen Fragen auseinandersetzen.

Ich kann mir vorstellen, dass Letzteres ein Kritikpunkt an „Der Brief“ sein kann. Denn das Ende ist für einige Leute sicherlich etwas unbefriedigend. Auch ich musste erst einmal in mich gehen, und mich fragen, was ich davon halte. Viel fragwürdiger als das Ende an sich, fand ich aber, dass es so schnell auf mich zugerauscht kam - ich hätte gern etwas behutsamer und feinfühliger herangeführt werden wollen.

Auch wenn ich mir ein ausführlicheres Ende, einige Ungereimtheiten weniger und ein paar Seiten mehr gewünscht hätte, konnte mich „Der Brief“ doch immer mitreißen und überraschen.

Insgesamt war mir die Story doch etwas zu kurzlebig: Mir fehlte der Tiefgang - wurde doch relativ emotionslos und sachlich geschildert.

Da es einige Kritikpunkte gibt, sind es für mich aufgrund der immensen Spannung und dem vielschichtigen Thema, dennoch gute 4 von 5 Sternen. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus!


Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks mit der Autorin Carolin Hagebölling zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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(74)

209 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

drogen, koma, party, anna schneider, jugendthriller

Cool Girls can't die

Anna Schneider
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.03.2014
ISBN 9783522503938
Genre: Jugendbuch

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(294)

681 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

fantasy, liebe, attentäter, prinzessin, verrat

Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ACHTUNG: Enthält Spoiler vom ersten Band!

Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Der Komizar von Venda will Lias Tod - und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit. Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen... (Auszug Klappentext)

Schreibstil: Der Schreibstil war wie auch im ersten Teil wieder sehr gut und flüssig zu lesen. die Autorin beschreibt spannend mit einigen Details ohne sich dabei in Kleinlichkeiten zu verlieren. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Dadurch dass sich Kapitel mit Rafe, Kaden, Lia und Pauline abwechseln bleibt es immer sehr spannend und man möchte Kapitel um Kapitel weiterlesen.

Charaktere: Lia hat sich sehr gemacht. Im ersten Teil weil sie doch noch eher schüchtern und wahrscheinlich einfach noch etwas unerfahren, da sie nur ihre eigene eingeschränkte Welt kannte. In diesem Teil entwickelt sie sich schnell weiter. Bis zum Ende erkennt man sie kaum wieder. Sie ist reifer und härter geworden, entwickelt ihr Verhandlungsgeschick besser und kann sich mehr in andere Personen hineinfinden um deren Handlungen und Gedanken besser vorherzusehen.

In diesem Teil kommt eine wichtige Schlüsselperson hinzu. Dies ist der Komizar. Diese Person ist wirklich sehr gut beschrieben und sein Charakter wirkt auf den Leser sehr eindrucksvoll. Einerseits ist er sehr hart und machtgierig, andererseits auch sehr bedacht um sein Volk und umsichtig. Zu Beginn des Buches konnte ich ihn nicht unbedingt leiden, aber nach einer Weile wenn man ihn besser kennen lernt und versteht warum er so agiert, war er mir etwas sympathischer. Er macht die Story auf jeden Fall sehr viel spannender.

Natürlich sind auch wieder Kaden und Rafe sowie die alten Bekannten Pauline und Gwyneth mit dabei.


Meine Meinung:


Da wo der erste Teil der Kuss der Lüge endet, setzt dieser Band ohne Umschweife oder kurze Wiederholungen direkt wieder an. Letzteres hätte ich übrigens hilfreich gefunden. Wir befinden uns nun also im Sanctum, dem Herz von Venda. Man kann die Atmosphäre dieses Ortes beim Lesen direkt spüren, was mir sehr gut gefiel. Man erfährt auch einiges an kulturellen Hintergrund sowie Bräuche, die das Königreich pflegt. Ich fühlte mich trotz der Grobheit, der Armut und der Gewalt, von den netten Menschen und ihrem Zusammenhalt, der Jehendra und der beschriebenen Landschaft sehr wohl an diesem Ort.

Im ersten Viertel des Buches geht es noch etwas ruhiger zu. Aber danach steigt die Spannung immer weiter. Und ein Ereignis überschlägt sich mit dem nächsten. Besonders gut gefielen mir die Dialoge und kleinen Machtspielchen zwischen Lia und dem Komizar.

Auch Lias Gabe macht Fortschritte und man erfährt wieder mehr über die alten überlieferten Geschichten der Königreiche, die sich nun immer mehr zu einem Ganzen zusammenfügen.

Natürlich spielt auch in diesem Teil wieder die Dreiecksbeziehung zwischen Lia, Kaden und Rafe eine Rolle - dieses Mal, ohne Schäden davon zu tragen, eher hintergründig.

Insgesamt fand ich die fantastische Geschichte um Lia wieder ausgesprochen gut. Mir gefiel dieser Teil sogar besser als der erste, da die Spannung steigt und die Handlung besser vorangetrieben wird, als im ersten Teil, in dem sie ellenlang durch die Wüste reiten.

Wenige Fragen werden in diesem Teil angedeutet bzw. aufgeklärt, viele neue kommen jedoch hinzu. Das Ende ist wirklich wieder sehr fies und ein Cliffhanger. Danach fragte ich mich wirklich wie es weitergehen soll mit Lia. Werden wir einige von Lias Freunden und Feinden je Wiedersehen? Ich würde auch liebsten schon weiterlesen, aber bis zum Oktober 2017 müssen wir uns wohl noch gedulden.

Wer den ersten Teil mochte, wird von diesem Band schwärmen. Trotz des etwas schwachen Beginn mausert sich das "Herz des Verräters" wieder zu einem fantastischen Pageturner, der Hunger auf Band drei macht. Von mir gibt es verdiente 4.5 von 5 Sternen.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury von Bastei Lübbe zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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(50)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

pasta, nudeln, vegetarisch, kochbuch, kochen

Mia liebt Pasta

Mirja Hoechst
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Thorbecke, 13.02.2017
ISBN 9783799510776
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Leseprobe mit den tollen Bildern und lecker klingenden Rezepten hat es mir definitiv direkt angetan.
Besonders mein Mann ist ein absoluter Nudelfreak, nur leider fehlen uns oft die guten Ideen, weshalb wir von unserem Kind oft zu hören bekommen: "Schon wieder Nudeln mit roter Sauce?!" Doch damit sollte mit diesem Buch Schluss sein!

Aufmachung und Gestaltung:
Eines vorweg - Es handelt sich hier um ein vegetarisches Nudelkochbuch, was jedoch nirgends erwähnt wird!

Die Gestaltung des Buches gefiel mir sehr gut, zu jedem Rezept gibt es auch ein schönes Bild.

Das Buch ist in folgende Kategorien unterteilt:
• Grundrezepte
• Gekocht
• Gefüllt
• Gebacken
• Gekühlt
• Gesüßt

Am Anfang gibt es eine Anleitung für selbstgemachten Pastateig. Der Leser kann wählen zwischen den klassischen Teig mit Ei; welchem ohne Ei oder auch glutenfreien. Auf den nächsten Seiten folgen vier einfache Grundrezepte für Nudelsaucen, und Pesto-Ideen bevor es dann mit den Rezepten losgeht.

Zu den normalen Nudelgerichten gibt es auch welche mit Zoodles - also Gemüse wie Zucchini in Form von Nudeln.

Rezepte:
Diese sind einfach und verständlich beschrieben, sodass ich keine Probleme beim Zubereiten hatte.

Die Zutaten sind alle sehr solide aber nicht unbedingt originell. Somit bekommt man sie aber in jedem Supermarkt.

Geschmackseindruck:
Ich habe bisher zwei der Rezepte ausprobiert. Zum einen die Spagetthi mit Linsenbolognese, zum anderen die Pasta Salvia.

Ersteres schmeckte gut, auch wenn das etwas pelzige Gefühl der Linsen in einer Bolognese etwas gewöhnungsbedürftig ist. Für ein sehr gutes Geschmacksergebnis fehlte mir leider noch das gewisse Etwas. Mein Mann wiederum fand sie super lecker.

Beim anderen Rezept waren es mir zu viele Nudeln auf dem Teller, und zu wenig von den weiteren Zutaten. Da müssen definitiv noch mehr getrocknete Tomaten und Salbeiblätter rein. Insgesamt war das Gericht auch zu trocken. Für vier Leute die Hunger haben, waren die Mengenangaben auch zu dürftig.

Beide Rezepte konnten mich nicht so begeistern, wie ich es erhofft habe und mich somit leider nicht vom Hocker hauen.

Meine Meinung:

Insgesamt konnte mich "Mia liebt Pasta" leider nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir in erster Linie mehr und auch noch innovativere Rezepte gewünscht bei denen auch mehr Gemüse und andere Zutaten kombiniert werden. So gab es nicht viel, was mich überraschen konnte.

Dennoch werde ich bestimmt noch das ein oder andere Gericht nachkochen. Vor allem muss ich mich doch auch noch einmal daran machen, Nudeln aus Teig selbst herzustellen. Doch ohne Nudelmaschine ist das Herstellen der Nudeln etwas aufwändiger.

Leider werden es nicht mehr als 2.5 von 5 Sternen - nicht das Schlechteste Kochbuch aber auch nicht überragend.

Ich habe dieses Buch auf vorablesen.de gegen eine Rezension zur Verfügung gestellt bekommen, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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481 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, die stadt der besonderen kinder, kinder, zeitschleifen

Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426517185
Genre: Fantasy

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200 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

harz, geheimnis, missbrauch, winter, schnee

Schattengrund

Elisabeth Herrmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.07.2014
ISBN 9783570309179
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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1.535 Bibliotheken, 61 Leser, 3 Gruppen, 297 Rezensionen

prinz, fantasy, der kuss der lüge, prinzessin, attentäter

Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

kochbuch, superfoods, vegetarisch, regional, kochen

Superfoods einfach & regional

Andrea Fičala
Fester Einband
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783706626101
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aufmachung und Gestaltung:

Die Gestaltung des Buches gefiel mir sehr gut. Es handelt sich um ein vegetarisches Kochbuch. Vegane Rezepte sind am Ende des Buches im Stichwortregister extra aufgeführt.

Zu jedem Rezept gibt es auch ein schönes Bild welches Lust macht, das Gericht nachzukochen. Von mir aus hätte es nicht noch ein extra Schutzumschlag geben müssen, besser wäre es wenn die Bilder dessen auf das Hardcover gedruckt worden wären.

Auch ein Lesebändchen, mit denen ja bei vielen Kochbüchern gespart wird, ist mit dabei. Da dieses ein österreichisches Kochbuch ist, sind einige Namen der Lebensmittel anders als bei uns in Deutschland. Dafür gibt es aber auf den letzten Seiten ein Glossar die diese mit den deutschen Namen erklären.

Bei den so extrem gehypten "Superfoods" bin ich immer etwas skeptisch - als begeisterter Ökotest-Leser weiß ich, dass diese gern mal in der Luft zerrissen werden, weil sie entweder zu viele Schadstoffe haben oder die einheimischen Varianten oftmals sogar ähnlich viel oder oft mehr Vitamine und Mineralstoffe für weniger Geld haben.
Doch schon die Leseprobe und später dann das gesamte Buch konnten mich davon überzeugen, dass hier wirklich regionale Produkte zum Einsatz kommen.

Und da es diese ja nicht das ganze Jahr über gibt, wurden die Rezepte nach Jahreszeiten aufgeteilt, was ich sehr sinnvoll finde und auch der Übersicht dient. Zudem werden diese noch in die Bereiche Frühstück, Hauptspeisen, Snacks und Süßes unterteilt, wobei das Hauptaugenmerk mit den meisten Rezepten auf Hauptspeisen liegt.
Besonders gefallen haben mir nicht nur die gut erklärten Rezepte und die farbenfrohen Bilder, sondern auch die ausführliche Einleitung zum Thema regionale Superfoods.

Rezepte:

Die Rezepte sind super beschrieben. Diese werden Schritt für Schritt ausführlich und nachvollziehbar erklärt. Unter der Rezeptbeschreibung sind oft noch besondere Hinweise oder Alternativen für das Gericht.

Links oben sind die Zutaten und die Mengenangaben aufgeschlüsselt. Die Anzahl der Zutaten sind ein gutes Maß, und nicht übertrieben viel. Die meisten von Ihnen bekommt man im Supermarkt, Biomarkt oder Wochenmarkt.

Links unten findet man noch einen Hinweis inwiefern die Superfoods des Rezeptes auf den menschlichen Körper wirken und zu deren Gesundheit beitragen. Auf der rechten Seite unter dem Bild befindet sich dann jeweils noch eine Angabe wie viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe das Rezept enthält - von weniger, über mittel, bis sehr viel.

Geschmackseindruck:

Ich habe drei Rezepte ausprobiert, zwei der Hauptgerichte des Frühlings, um den Ansatz der Regionalität nicht zu widersprechen, und eines bei den Snacks. Toll ist, dass man problemlos mehrere Rezepte miteinander kombinieren kann und auch Zutaten austauschen oder einfach weglassen kann. Ich habe es mit dem "Regenbogen-Gemüse aus dem Rohr" mit "Minzjoghurt" und mit den "Gefüllten Portobello-Pilzen mit Petersilien-Gremolata und Schafskäse", dazu das "Naan-Brot" probiert. Beide Rezepte konnten mich überzeugen und werden nun häufiger auf den Tisch kommen.

Ich konnte aus allen Bereichen etwas für mich finden, nur beim Frühstück war nicht so richtig etwas dabei, was ich probieren wollte.


Meine Meinung:

Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen. Es überzeugt durch Gestaltung und gut durchdachte, leckere und gesunde Rezepte. Hier merkt man, dass die Autorin Andrea Fičala sich wirklich Mühe mit diesem Buch gemacht hat und viel Herzblut darin steckt.

Auch wenn ich nicht jedem dieser Gerichte etwas abgewinnen kann, so macht doch die Mehrheit einen guten Eindruck auf mich. Ich werde noch einige nachkochen.

Sogar wenn mich persönlich die Frühstücksrezepte nicht überzeugen konnten, verdient dieses Buch aus meiner Sicht trotzdem volle fünf Sterne - weil ich denke, dass für jeden abwechslungsreiche Rezepte dabei sind.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks gemeinsam mit der Autorin Andrea Fičala zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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673 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 199 Rezensionen

magie, spiel, caraval, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Realität und Zauber lassen sich zunehmend nicht mehr voneinander entscheiden... (Auszug Klappentext)

Schreibstil: Der Schreibstil ist so flüssig und die Story so spannend, dass man einfach immer weiter lesen muss. Dazu trägt auch die bildgewaltige Sprache bei, die gut zu der magischen Atmosphäre passt, ohne kitschig zu wirken.

Charaktere: Scarlett war mir von Beginn an sympathisch und ihre Vorsicht konnte ich unter den gegebenen Umständen verstehen. Donatella war mir dagegen sehr unsympathisch, was sich aber später noch etwas änderte.

Was ich von Julian halten soll, wusste ich von vornherein nicht. Er ist wirklich eine sehr undurchsichtige Person.

Die Nebenfiguren wie Scarletts Vater, der Governor, aber auch Aiko und Dante fand ich, jede auf ihre eigene Art, super interessant und überzeugend.

Gern hätte ich auch von den anderen Spielern noch mehr erfahren.


Meine Meinung:

Besonders gut gefiel mir an diesem Buch die Stimmung. Diese war immer sehr magisch, aber auch etwas düster und sehr geheimnisumwoben. Und was hier ganz klar hervorgehoben werden muss, ist, dass der Spannungsbogen in der gesamten Buchlänge nie abriss.

Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass „Caraval“ so außergewöhnlich ist, dass ich noch nichts ähnliches gelesen habe. Das war schon alles sehr fantastisch und ich konnte die böse Magie beinahe selbst spüren.

Im Laufe des Buches musste ich mir als Leser auch mehrmals die Frage stellen, was Scarlett wirklich erlebt und was davon nur Illusionen sind. So wird auch der Leser nicht selten in die Irre geführt und zieht falsche Schlüsse. Ich persönlich war sehr froh, dass ich bei diesem Spiel nur Zuschauer war...

Das Ende kam meiner Meinung nach etwas zu abrupt - es wurden auf nur wenigen Seiten wirklich viele Geheimnisse gelüftet, sodass man kaum zum Aufatmen kam, was ich etwas bedauerte. Teilweise wirkte es durch das Tempo auch etwas verwirrend oder manchmal sogar schon leicht hanebüchen auf mich. Dieses war auch durch viele Aufklärungen nicht mehr ganz so magisch, aber immer noch gut.

Da auch noch Fragen offen blieben und neue gestellt wurden, stellte ich bei der Recherche fest, dass „Caraval“ kein Einzelband, so wie ich während des Lesens annahm, ist. Die Autorin Stephanie Garber plant einen Folgeband, der 2018 erscheinen soll.

Insgesamt gefiel mir diese Buch wirklich gut. Es wirkte eine ungemeine Sogkraft auf mich aus. Nach einer Nacht darüber schlafen musste ich aber leider meine Euphorie etwas drosseln und von den fünf möglichen Sternen einen halben abziehen, weil das letzte Viertel mich nicht komplett überzeugen konnte und ich auch gern noch mehr von der Spielewelt Caraval erfahren hätte.

Dennoch war ich alles in allem so begeistert, dass ich unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen muss - ich hatte eine sehr schöne Zeit mit diesem Buch!

„Caraval“ bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks vom Piper-Verlag zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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861 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

liebe, drogen, krankheit, sabine schoder, jay

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783733501518
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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82 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

überwachung, hacker, computer, manipulation, retusche

Dark Noise

Margit Ruile
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785584460
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zafer arbeitet als freiberuflicher Bildretuscheur. Und er ist der Beste. Einen Mann in das Überwachungsvideo einer Tiefgarage einzufügen ist ein Kinderspiel. Merkwürdig ist nur, dass dieser Auftrag anonym war. Tage später erkennt Zafer durch Zufall eines seiner Videos in den Nachrichten über einen Journalistenmord wieder. Es zeigt, wie der mutmaßliche Täter den Tatort, eine Tiefgarage, verlässt. In Wirklichkeit ist der Mann nie dort gewesen. Aber das weiß nur Zafer. (Auszug Klappentext)

Schreibstil: Der Schreibstil ist durchwachsen aber sehr abwechslungsreich. Gerade am Anfang sind die Übergänge der agierenden Personen aber sehr abrupt, und man fragt sich dann, um wen es denn jetzt eigentlich geht. Das hätte man mit einem neuen Kapitel oder kursive Einschübe oder einer anderen Schriftart einfach verbessern können.

Charaktere: Der Hauptcharakter Zafer ist ein liebenswürdiger Nerd, der gern in seiner eigenen Welt lebt, aber stetig darin vereinsamt. Er hat auch einen Hang für Kleinigkeiten, wenn er beispielsweise kleine Monster heimlich in Serien einschleicht oder Schmetterlinge am PC erstellt. Ich mochte ihn gleich gern. Nur dummerweise, hat ihn die Autorin wirklich sehr naiv und unvorsichtig gezeichnet. Beides passt, auch aufgrund seines Berufes als Bildretuscheur, so überhaupt nicht zu ihm. Mehrmals hätte ich ihn schütteln können, wenn er sich wieder in die nächste Gefahr stürzt - scheinbar ohne über Folgen nachzudenken.

Emily, die zweite Protagonistin, gefiel mir schon besser. Sie und ihr Handeln wirkten einfach passender und realistischer.

Meine Meinung:

Anfangs konnte mich die Story noch sehr faszinieren und ich konnte schnell einsteigen. Aber im Verlauf flaute meine Leselaune allerdings leider ab.

Denn so richtig konnte ich leider keinen roten Faden in dem Buch erkennen. Alles wirkte irgendwie so zusammengewürfelt. Es wurden einige Ansätze eingestreut, die dann einfach nicht mehr weiterverfolgt wurden. Es wollte sich insgesamt nicht zu einem Ganzen fügen.

Gern hätte ich noch viel mehr von Zafers und Emilys Vergangenheit erfahren und wie ihr Leben sie dort, wo sie sich jetzt befinden, hingebracht hat. Einige Informationen dahingehend sickerten zwar durch, insgesamt wusste ich von den beiden aber fast gar nichts.

Was mir gut gefiel, waren die Abschnitte, in denen auch philosophische Fragen mit eingeflossen sind. Diese hat die Autorin geschickt eingeflochten und wirkten sich positiv auf mein Leseempfinden aus.

Der Leser bekommt auch viele technische Details aufgetischt und erfährt auch etwas über die Entstehungsgeschichte von Computern. Dieser Teil war auch gut recherchiert, wenn auch vielleicht etwas zu lang, und nicht für jeden Leser verständlich, wenn er sich so gar nicht mit der Materie Informatik auskennt.

Das Ende gefiel mir leider nicht. Im Laufe der Geschichte wurde eine Bedrohung aufgebaut, die man beim Lesen regelrecht fühlen konnte. Leider war diese ab der Mitte abflauend und nur noch unterschwellig, zum Ende hin fast gar nicht mehr spürbar. Zudem blieben blieben mir Motive und Beweggründe der Agierenden als auch allgemein zu viele Fragen offen.

Ich denke, dass die Geschichte an sich mehr Potential gehabt hätte. Das Thema „Gläserner Bürger“ ist ja leider immer präsent und von daher gut gewählt, die Idee mit ARGOS gefiel mir auch – die Umsetzung leider nicht. Ich hätte etwas mehr Spannung erwartet. Diese war auch vorhanden, jedoch wurde sie immer weniger statt mehr. Ich entscheide mich für 2,5 von 5 Sternen.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks gemeinsam mit der Autorin Margit Ruile zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

vergangenheit, christlicher roman, liebe, briefe, familie

Jolas Briefe

Lisa Wingate , Silvia Lutz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.01.2017
ISBN 9783868276299
Genre: Romane

Rezension:

Tandi Reese wagt mit ihren Kindern einen Neuanfang. Die junge Mutter, die eine schwierige Vergangenheit hat, möchte endlich wieder auf die Beine kommen. Doch es ist gar nicht so einfach, alte Gewohnheiten abzulegen. Während sie das uralte Haus ihrer verstorbenen Nachbarin Jola entrümpelt, stößt Tandi auf geheimnisvolle Kästchen voller Gebetsbriefe, die sie in ihren Bann ziehen. Sie nehmen sie mit in eine längst vergessene Welt, die auf seltsame Weise mit ihrer eigenen verbunden zu sein scheint, und werden zum Auslöser umwälzender Veränderungen … (Auszug Klappentext)

Schreibstil: Der Schreibstil ist gut, ich hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen. Zwischendurch gibt es die besagten Briefe von Jola, die in kursiver Schrift gedruckt sind. Was mir negativ auffiel, ist, dass die Schrift doch sehr klein ist und gedrungen wirkt. Man hätte die Geschichte durchaus auch auf 150 Seiten mehr drucken können. Das wäre in jedem Fall angenehmer zu lesen.

Charaktere: Tandi ist eine sehr schnell zu beeindruckende Frau – meistens im Negativen, wenn sie sich immer wieder den gleichen Typ Mann sucht, der sie doch nur wieder unglücklich macht und sie ausnutzt. Sie hat eine schwierige Vergangenheit, über die sie nicht so richtig hinwegkommt. Manchmal hätte ich sie für ihre Gedanken und Handlungen schütteln können, um sie mal wieder auf den richtigen weg zu führen. Gerade, wenn sie es nicht schafft ihre Mutterrolle vernünftig zu übernehmen. Sie war für mich somit insgesamt nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Im Laufe des Buches ändert sich das zum Glück zum Positiveren.

Meine Meinung:

Mein erster Eindruck war, dass man dieses Buch nicht eben zwischendurch lesen kann, sondern sich Zeit nehmen muss um alles Geschriebene gut aufzunehmen.

Jolas Briefe fand ich immer sehr spannend, wenn sie auch anfangs, als Jola noch jung war, nicht immer verständlich für mich waren. Die Familienkonstellationen die sie in den Briefen beschreibt, haben mich etwas verwirrt. Nach und nach erfährt man mehr über Jolas Persönlichkeit und ihr Leben, ich hätte mir aber noch viel mehr dieser Briefe gewünscht, weil diese für mich das Kernstück des Buches sein sollten und auch waren.

Tandis Leben fand ich zwar auch recht unterhaltsam, gerade wenn es ab der Hälfte etwas ereignisreicher wird. Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass es sich etwas zieht, weil auch jede kleinste Handlung beschrieben wurde.

Was mich etwas gestört hat war, dass die Autorin einige der Charaktere so beschreibt, dass sie der Leser gleich nicht leiden kann und schon weiß, wer die „Bösen“ sind. Ich denke, dass hätte man etwas subtiler lösen können. Ich hätte mir da jedenfalls gern eine eigene Meinung gebildet, ohne direkt darauf gestoßen zu werden.

Für mich war es ein Buch zum Wohlfühlen, weil Tandi auch die guten Seiten des Lebens - Hoffnung und liebe, hilfsbereite Menschen kennenlernt. Wobei sie meines Erachtens manchmal etwas viel Glück (oder göttlichen Beistand?) hat.

In der ersten Hälfte läuft die Spannung noch etwas subtiler ab, sie besticht mit ihrer stillen und unaufgeregten Art. Danach wurde die Geschichte mehr und schneller vorangetrieben, was ich persönlich begrüßte.

Das Ende war schlüssig und gefiel mir gut. Jedoch hätte ich gern noch ein paar mehr Sachen aufgeklärt gehabt bzw. erfahren, wie z.B. mehr Erläuterungen über Tandis Vergangenheit, mehr Dialoge mit ihren Kindern und mehr von Jolas Briefen.

Insgesamt gefiel mir „Jolas Briefe“ nicht schlecht - auch wenn es eher mit viel Glaube und verhaltener Spannung aufwartet und mir deshalb etwas zu langatmig war. Es klingt eher im Stillen nach und man macht sich auch Gedanken über sein eigenes Leben - darüber was wirklich wichtig ist, und dass es sich lohnt mal hinter die Fassade zu schauen.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Dieses Buch bekam ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks zur Verfügung gestellt, was meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Eder & Bach, 09.01.2017
ISBN 9783945386422
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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427 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 67 Rezensionen

physik, liebe, jugendbuch, trauer, unendlichkeit

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gottie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? (Auszug Klappentext)


Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich so sehr gut hintereinander lesen. Die Geschichte wird aus Gotties Sicht in der Gegenwart erzählt. Das Layout gefällt mir gut, die Kapitel haben interessante Überschriften, ab und zu lockern andere Schriftarten oder herum wuselnde Buchstaben und Zahlen die Seiten auf. Zudem ist das Cover einfach bestechend herausragend.


Charaktere: Gottie (eigentlich Margot) konnte mich nicht überzeugen. Ihr ständiges Selbstmitleid und ihr Egoismus machten es mir nicht leicht mit ihr zurechtzukommen.

Thomas mochte ich auch von Anfang an auch nicht, weil ich auch nicht verstand, warum die beiden als „Best friends“ keinen Kontakt zueinander gehalten haben. Im Laufe der Geschichte wird er zwar etwas sympathischer, dennoch wirkt er sehr flach.

Die Handlungen und Absichten der Nebenfiguren wie Gotties Bruder Ned, ihren Vater und Jason konnte ich oft nicht überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb ich mich auch mit diesen schwertat.



Meine Meinung:

Vorweg muss ich sagen, dass ich Zeitreiseromane sowie -filme liebe. Es ist ein extrem komplexes Thema, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt.

Dieses Thema wird hier auch wirklich in der Geschichte um Gottie mit physikalischen Inhalten erklärt. Wer aber, so wie ich, nicht gerade ein Physik-Ass ist, dem reichen die Erklärungen von Raum-Zeit-Verschiebungen, Wurmlöchern und Paralleluniversen leider nicht annähernd aus um tatsächlich durchzublicken. Dazu hätte ich mir gern noch ein Glossar gewünscht, dass diese Formeln und Theorien näher erklärt. Ob ich es dann verstanden hätte, ist eine andere Frage, so ist es in jedem Fall für den Otto-Normal-Leser oft gar nicht verständlich.

Dieser Umstand ist so frustrierend, dass man sich schon fast über jeden „Flashback“ oder jedes Wurmloch, durch welches Gottie eingesogen wird, ärgert und noch verwirrter zurückbleibt. Man kommt sich schon beinahe überflüssig und doof beim Lesen vor. Ich hatte oft das Gefühl, hier nicht richtig anzukommen - was will mir die Geschichte sagen, wo will sie mit mir hin? Ich fühlte mich, als ob ich durch Nebel ging.

Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf Gotties Trauer und Verluste, die sie nicht überwinden kann. Sie igelt sich ein, rast durch ein Wurmloch ins nächste ohne das eine Besserung eintritt...

Ist unser aller Schicksal vorbestimmt? Oder kann man es ändern, ohne dabei das Leben der anderen zu sehr zu ändern? Der Leser erfährt erst am Ende, ob Gotties Psyche verrückt spielt, oder ob sie wirklich durch die Zeit reist.

Ich hatte mir mehrere mögliche Enden erdacht, von der bisher leider nichts so eingetreten ist. Was diese Geschichte, die mich insgesamt nicht besonders überzeugen konnte, rettet, ist nur der Spannungsbogen, der mich immer wieder auf eine Besserung der Story hoffen ließ und mich nur so durch die Seiten preschte.

Zum Schluss möchte ich nun noch sagen, dass dieser Roman der wohl schlechteste Roman über Zeitreisen ist, den ich bisher gelesen habe. Von denen hatten alle einmal Momente, bei dem ich zeitweise verwirrt war und noch einmal nachlesen musste. Dieses Nachlesen hat mir bei diesem Buch nicht geholfen!

Um es mit den Worten aus Gotties Welt zu beschreiben:

Diese Geschichte übte einen unendlichen Sog auf mich aus, katapultierte mich mit Lichtgeschwindigkeit durch die Kapitel, ließ mich ab und an in einem Wurmloch straucheln und spuckte mich verwirrt wieder in eine der möglichen Gegenwarten aus.

Ich vergebe trotz des Gemeckers 3 von 5 Sternen, einfach weil ich als Leser gut unterhalten wurde, wenn ich mir auch viel mehr erhofft hätte.



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