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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein feines Gespür für Schönheit

J. David Simons
Fester Einband
Erschienen bei Europa Verlag , 26.07.2017
ISBN 9783958900769
Genre: Romane

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111 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

ukraine, gewalt, prostitution, kukolka, straßenkind

Kukolka

Lana Lux
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783351036935
Genre: Romane

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

lesbisch, trauer, ariellev, spannend, jüdin

Gegen alle Regeln

Ariel Levy , Maria Hochsieder-Belschner
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2017
ISBN 9783426214305
Genre: Biografien

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(442)

722 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

klassiker, theodor fontane, ehebruch, liebe, effi briest

Effi Briest

Theodor Fontane
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512089
Genre: Klassiker

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53 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, grüne fee, briefroman, drogen, alkohol

Briefe an die grüne Fee

Salih Jamal
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.06.2017
ISBN 9783744832809
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lola

Julie Estève , Christian Kolb
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 18.08.2017
ISBN 9783498090944
Genre: Romane

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(39)

86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

krankenhaus, flügel, roman, vögel, liebe

Metamorphose am Rande des Himmels

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei btb, 15.06.2015
ISBN 9783442749331
Genre: Romane

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78 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

indien, hijra, kaschmir, gewalt, friedhof

Das Ministerium des äußersten Glücks

Arundhati Roy , Anette Grube
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 10.08.2017
ISBN 9783100025340
Genre: Romane

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(69)

96 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

sklaverei, afrika, ghana, usa, amerika

Heimkehren

Yaa Gyasi , Anette Grube
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 22.08.2017
ISBN 9783832198381
Genre: Romane

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(53)

103 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

angola, revolution, portugal, angolanische revolution, afrika

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

José Eduardo Agualusa , Michael Kegler
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.07.2017
ISBN 9783406713408
Genre: Romane

Rezension:

"Eine Allgemeine Theorie des Vergessens" erzählt die Geschichte von Ludovica, die sich 30 Jahre in ihrer Wohnung in Angola eingeschlossen hat, abgeschottet von der tobenden Welt um sie herum, von der Revolution, die Angola Mitte der 70er überfällt, von einem Land im Wandel. Alleine, nur mit ihrem Hund, ihrer (über)lebenswichtigen Dachterrasse, ihren Büchern. 
Aber das Buch geht weit darüber hinaus. Es erzählt auch die Geschichte von einem Militärfunktionär, einer Taube, einem politischen Aktivisten, einer Krankenschwester, einem Mann ohne Zunge, einem Detektiv auf der Suche nach verschwundenem und einem kleinen Jungen. Und alle diese Menschen erzählen von Angola, von dem Umbruch um sie herum, der Heimat und dem Leben. Dieses Leben ist eins, denn alles hängt miteinander zusammen. Agualusa spinnt hier ein Netz aus Personen und Handlungssträngen, die sich zu einer ganz feinen Geschichte zusammenweben. 


Geschrieben in einer fast romantisierenden und euphemistisch verträumten Sprache klingt das Buch fast wie ein Märchen an und bietet doch Platz für einen Epos, der ein ganzes Land umspannt. Immer wieder klingt etwas zutiefst ironisches und leichtes in der Sprache mit, dann wieder spürt man die Heftigkeit der Ereignisse in einem Land, in dem die Menschen uneinig mit sich selbst sind, in dem verschiedenen politische Gruppen immer wieder starken Einfluss üben und gegenseitig um die Macht kämpfen. 


Wohl am besten gefallen haben mir die Passagen, in denen wir Ludo über die Schulter blicken und Teile aus ihrem Tagebuch lesen. Ehrlich und verzweifelnd, einsam und doch genug mit sich selbst, philosophisch, lebendig. Ludo hat eine tolle Stimme, gefangen in ihrem eigenen Gefängnis. 


Das Buch liest sich mehr wie ein Fragment eines unsicheren Landes, das erst zum Schluss zu einem ganzen zusammengefügt wird und doch etwas von seiner Bruchstückhaftigkeit behält. Es hinterlässt dem ganzen einen flüchtigen Charakter, doch es ist eine beeindruckende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. 
Agualusa hat eine großartige Geschichte erzählt, geschrieben mit ganz wunderbaren Worten, fast ein kleines unwirkliches Märchen. 
Leseempfehlung!

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(95)

151 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

rainbow rowell, magie, zauberer, fantasy, jugendbuch

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423640329
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Kurz nach Erscheinen habe ich damals "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell gelesen und mich schockverliebt. Ich war so überwältig von der Art und Weise, wie Rowell gan langsam und einfühlsam ihren Charaktere eine Welt baut und sie dann zusammenbringt. Sie kann einfach unglaublich gut schreiben, Worte so leicht und zart, so behutsam und doch kraftvoll und gewaltig. 


Simon Snow war jetzt mein zweites Buch von ihr und ich muss sagen, ich bin recht enttäuscht davon. Natürlich sind Eleanor und Park keine Magier gewesen und Simon Snow wächst in einer ganz anderen (Buch)Welt auf als die beiden. Die Geschichten könnten von der Synopsis anders nicht sein. Aber wenn man Rainbow Rowell auf dem Cover liest, erwartet man (ich für meinen Teil zumindest) einen Funken von der Genialität, von dieser besonderen Sprache, von der Art und Weise eine Geschichte zu erzählen.


Vielmehr war die Geschichte um Simon Snow ein eher magerer Verschnitt von Harry Potter. Die Parallelen sind erstmal offensichtlich: Ein Junge der im alter von 11 erfährt, dass er nicht normal ist, sondern ein Magier und gleichzeitig auch noch der "Auserwählte"; das Schicksal des Jungen wurde prophezeit; ein leicht irrer, mächtiger Magier als Mentor für den Jungen; eine versteckte magische Schule; ein/e Wildhüter/in als gute/r Freund/in für den Jungen; einen anderen Jungen als Feind; eine unglaublich schlaue und talentierte Freundin; etc. Ich könne eine ganze Seite mit Parallelen füllen, aber ich belasse es hierbei. Leider war Rowell in diesem Punkt wenig kreativ und hat selbst weniger auffällige Details aus Harry Potter übernommen und wenig selbst dazugedichtet. Dabei waren ihre Ideen (der Teil der nicht von HP stammte) tatsächlich nicht schlecht. Sie hätte durchaus ihre eigene Welt bauen können, fernab von unserem Lieblingszauberers. Aber leider ist dies nicht geschehen. 


Außerdem kam die Geschichte sehr schleppend in Gang. Erst die letzten 150 Seiten kam für mich Spannung und eine logische und gut konstruierte Geschichte auf, vorher war zu viel drum herum und Rückblenden auf frühere Ereignisse. Rowell hat versucht, Simons vorige sieben Schuljahre in dieses eine Buch (angesiedelt im 8. Jahr) zu quetschen und ihn dabei authentisch wirken lassen. Leider hat auch das nicht funktioniert. Sie hätte sich mehr auf das "jetzt" der Geschichte konzentrieren sollen oder dem Ganzen mehr Zeit lassen können. Erst zum Ende hat sie noch etwas die Kurve gekriegt und konnte mich zumindest etwas fesseln. 


Simon Snow als Charakter mochte ich tatsächlich sehr gerne. Er war für mich eher unkonventionell und herzallerliebst. Wenn man ihn im Kontext der Geschichte betrachtet, funktioniert er absolut als Protagonist mit seinen Stärken und Schwächen und belebt die Geschichte. Viel spannender allerdings war Baz, sein Zimmergenosse und Erzfeind. Die Dynamik zwischen beiden war tragend für die Geschichte und hat mir gut gefallen. Die restlichen Charakter waren eher blass und mitunter anstrengend.


Vielleicht ist das Buch eher geeignet für Leser, die keine Hardcore Harry Potter Fans sind (ich kenne HP seit ich ein Kind bin, kenne mein Haus, Zauberstab, Patronus und besitze einen Zeitumkehrer). Die Parallelen sind nicht zu ignorieren, auch wenn Rowell sie mit ein paar durchaus interessanten Ideen und Ansätzen gespickt hat. Hätte sie diese weiterverfolgt und das gegebene Potential genutzt, wäre vermutlich eine originellere und Rowell-hafitgere Geschichte bei raus gekommen. Aber leider war dies nicht der Fall. 
Für mich war das Buch leider nur mittelmäßig und mäßige Unterhaltung. Trotzdem natürlich ein großes Dankeschön an Vorablesen für das Buch!

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113 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

der report der magd, margaret atwood, dystopie, arthur c. clark award, kommandanten

Der Report der Magd

Margaret Atwood , Helga Pfetsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492311168
Genre: Romane

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(150)

346 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

liebe, prosopagnosie, mobbing, übergewicht, jennifer niven

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jennifer Nivens Debüt "All die verdammt perfekten Tage" habe ich damals geliebt. Es war toll geschrieben, war ernst, witzig, romantisch ohne zu viel zu sein, es war traurig und es hat mich mit seiner ganzen Art einfach mitgenommen. Diese Frau kann schreiben, sie kann Charakter kreieren und ihnen eine Welt zusammenbauen. Sie ist definitiv talentiert.
Dementsprechend war ich auch wahnsinnig gespannt auf ihr neues Buch und ach ein wenig überrascht von den vielen negativen Stimmen zu diesem Buch (hauptsächlich im Englischsprachigen Raum). 
Zuallererst: Titel und Cover finde ich - und entschuldige an den/die Menschen der/die beides gestaltet haben- absolut furchtbar. Beides ist kitschig und drängt das Buch in eine Ecke, dass es wie ich bis dahin angenommen hatte nicht verdient hatte. Aber vielleicht hätte ich auf meinen ersten Gedanken bezüglich Cover und Titel hören und lieber die Finger von dem Buch lassen sollen. 


Libby mochte ich anfangs tatsächlich noch. Sie war stark und mutig und sie selbst. Sie hätte der wunderbare Mittelpunkt sein können. Sie hatte viel Potential, sie hätte ein wunderschönes, selbstbewusstes, übergewichtiges Mädchen sein können, das eine Botschaft in dieses Buch bringt und es zu einem Buch über (selbst)Akzeptanz machen können, über Außenseiter in einem so Vorurteilsüberlasteten Gefüge wie die Highschool. Stattdessen gibt Niven ihr eine überzogen brutale Seite (sie hat mehrmals irgendwelche Typen geschlagen und verprügelt. Dafür fehlte mir jegliches Verständnis) und lässt sie dann zu einen rosa-Zuckerwatte-verliebt-Mädchen werden. Ich meine, nichts gegen eine gute Liebesgeschichte, aber hier gab es mir nicht nur zu viele Klischees, sondern auch viel zu viel Kitsch. 
Und eigentlich noch schlimmer fand ich die Message dahinter: Das Übergewichte Mädchen, das nach Akzeptanz ringt und grade lernt sich selbst zu lieben, kann das erst wirklich vollbringen wenn sie sich verliebt und die Bestätigung von ihrem Liebsten bekommt. 
Als ob man sich nur selbst lieben kann, wenn ein Typ dich liebt. Was ist das bitte für eine Aussage? 


Neben Libby war da natürlich noch Jack, ein weiterer mit Stereotypen überladenere Charakter. Frei nach dem Motto: Ich bin cool, aber eigentlich bin ich gar kein Arschloch. Klar, weil jeder coole Typ automatisch ein Arschloch ist und beide Sachverhalte untrennbar miteinander verbunden sind. Die Sache mit der Gesichtsblindheit war an sich gesehen schon interessant, aber genauso wie Libby fast nur auf ihr Gewicht reduziert wurde, hat er sich selbst immer darauf reduziert. Und viele Zusammenhänge fand ich einfach höchst unlogisch. Beispielsweise, dass seine Eltern nichts davon bemerkt haben. Oder sein Verhalten ihnen gegenüber. Niven hätte diesen Aspekt wesentlich interessanter und ausdifferenzierter machen können, aber auch hier hat sie wieder ihr Potential verschenkt. 


Im weiteren bringt Niven viel zu viele Themen auf den Tisch, die jeweils nur angerissen wurden, aber nicht vertieft. Auf ca. 450 Seiten wurden Themen angesprochen, die 1000 Seiten gefüllt hätten, hätte man ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt und nicht nur angekratzt. Sie hätte sich auf ihre Protagonisten - von denen meiner Meinung schon einer gereicht hätte - konzentrieren sollen. Stattdessen vermischte sich alles zu einen Wischwasch, in dem Kitsch und Klischee dominierten. 


Ich will gar keine großen Worte über das Ende verlieren, aber ich muss auch gestehen, dass ich das letzte Drittel nur noch überflogen habe. Nach dem ersten Drittel ging es stätig bergab mit der Geschichte und sie konnte mich keineswegs begeistern oder auch nur fesseln. Es wurde unglaublich vorhersehbar und unlogisch. Denn ganz ehrlich: Dass sich ein Typ und ein Mädchen erst hassen, dann unfreiwillig viel Zeit miteinander verbringen und sich dann ineinander verlieben und das die (nach genug Schwierigkeiten natürlich) perfekte Liebe ist, ist nicht wirklich neu. 


Mich hat das Buch maßlos enttäuscht. Der reinste Flop und für mich verschwendete Lesezeit. Definitiv keine Empfehlung!
Ich überlege mir das nächste Mal zweimal, ob ich nochmal etwas von ihr lese. 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der zerbrochene Krug

Heinrich von Kleist
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei TREDITION CLASSICS, 01.03.2013
ISBN 9783847294320
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

burning cars, badass girls, dreams, badass boys, camaro

The Dream Thieves

Maggie Stiefvater
Audio CD
Erschienen bei Scholastic Inc., 17.09.2013
ISBN B00IFXRKF2
Genre: Sonstiges

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(84)

225 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

italien, florenz, liebe, jenna evans welch, toskana

Love & Gelato

Jenna Evans Welch , Henriette Zeltner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670913
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich finde das Wort, dass das Buch für mich am besten beschreibt ist "süß". Ich habe viele Kommentare und Rezensionen gelesen und das Wort (bzw. das englische "cute") sprang mir am häufigsten entgegen. 

Nimmt man die Thematik an und für sich ist süß vielleicht nicht ganz die erste Assoziation. Es geht um Verlust, Tod, Weitermachen, Trauerbewältigung und einen sehr krassen Lebenswandel. Lina muss sich damit auseinander setzen das zuerst ihre Mutter stirbt und sie dann ihren Vater kennenlernt und zusätzlich auch noch zu ihm in ein völlig fremdes Land zieht. Der Rahmen für ein starkes, einfühlsames und nachdenkliches Jugendbuch ist gegeben.

Leider schlittert die Autorin daran meiner Meinung nach ein wenig dran vorbei. Natürlich setzt sich Lina mit ihrer neuen Situation, ihrem Vater und der Vergangenheit ihrer Mutter mithilfe eines Tagebuchs auseinander. Allerdings kommt mir der emotional-berührende Aspekt irgendwie zu kurz. Die Trauerbewältigung wird zugunsten einer überhasteten Liebesgeschichte beinahe in den Hintergrund gerückt. Das Tagebuch zur Aufarbeitung von Hadleys (Linas Mutter) Vergangenheit in Florenz - wo Lina jetzt ebenfalls mit ihrem "neuen" Vater lebt - ist zwar allzeit präsent, aber die Auflösung des Rätsels hat mehr den Charakter einer Schatzsuche als einer emotionalen Aufarbeitung. 

Bis hierhin möchte ich nicht einmal sagen, dass das Buch schlecht ist. Keineswegs. Es erfüllte nur nicht die Erwartungen die ich daran geknüpft habe. Die Geschichte driftete in eine Richtung die mich zwar nicht überrascht hat (zumindest mir als geübter Leser von YA), aber dennoch etwas unerwartet war. Ich hatte kein derartig übersteigerten Erwartungshaltungen als das ich völlig abgeschreckt bzw. abgestoßen wurde. Ich habe lediglich meine Erwartungen an das Buch angepasst. 
In dem Sinne bot das Buch auch gute Unterhaltung, ohne allerdings mir lange im Gedächtnis zu bleiben. Ich mochte das gesamte Setting in Italien und der italienische Flair der besonders durch das Essen wirklich schön vermittelt wurde. Für mich war es eher eine hübsche Urlaubslektüre als tiefergehende Literatur die mich noch länger beschäftigen wird oder ein Platz in meinem all-time-favourite Regal verdient hat. 
Es hat mich unterhalten, ich war gespannt auf das Ende und die "Auflösung" des Rätsels (ja, es gibt eins) und grade in der zweiten Hälfte wurde es doch recht emotional, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Liebesgeschichte ist an sich schön, aber für mich nicht außergewöhnlich oder irgendwie besonders.

Bleibt noch ein Wort zum Schreibstil zu sagen: Ich glaube bei Büchern die in einem eher schlichteren Englisch geschrieben sind (häufig bei YA) und sich nicht darüber auszeichnen geht in der Übersetzung nicht nur etwas verloren, der Schreibstil wird meiner Meinung nach auch wenig anspruchsvoll und droht nichtssagend zu werden. Viele YA Bücher finde ich persönlich im Englischen ansprechender und schöner zu lesen, weil das übersetzte Deutsch mitunter leicht plumb und schlusig sein kann. Begeistert war ich hier jedenfalls nicht, würde das aber tatsächlich (aus Erfahrung) an der Übersetzung festmachen (wobei ich damit auch nicht den Übersetzer kritisieren möchte, sondern eher ein grundlegendes Problem von Sprachvergleich und Sprachunterschieden und der Frage, wie präzise übersetzbar Texte im allgemeinen sind, ansprechen möchte). 

Das Buch hat mir gefallen, es war gute Unterhaltung und hat in mir Fernweh nach Italien wieder belebt. Grade als Sommer-/Urlaubslektüre kann ich es entsprechenden Lesern empfehlen. Mir wurde die Thematik der Trauerbewältigung und des Verlust zu wenig behandelt bzw. entfernte sich das stark von meinen Erwartungen. Nichtsdestotrotz war es eine schöne Lektüre. 

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

homosexualität, freundschaft, familie, philosophie, 1987

Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe

Benjamin Alire Saenz
Fester Einband: 359 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 21.02.2012
ISBN 9781442408920
Genre: Jugendbuch

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141 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

beziehung, loyalität, carstairs, serie, lord

Lord of Shadows

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

flüchtlinge, westliche welt, krief, love, mohsin hamid

Exit West

Mohsin Hamid
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 02.03.2017
ISBN 9780241290095
Genre: Romane

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(20)

29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

amnesie, liebe, freundschaft, familie, the one memory of flora banks

The One Memory of Flora Banks

Emily Barr
E-Buch Text: 311 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.12.2016
ISBN 9780141368528
Genre: Jugendbuch

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(534)

1.210 Bibliotheken, 48 Leser, 3 Gruppen, 210 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

roman, goldgräber

Die Gestirne

Eleanor Catton , Melanie Walz
Flexibler Einband
Erschienen bei btb, 27.03.2017
ISBN 9783442715145
Genre: Romane

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(58)

95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

selbstmord, liebe, freundschaft, island, mobbing

Das Licht und die Geräusche

Jan Schomburg
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281089
Genre: Romane

Rezension:

Johanna ist in Boris verliebt, ihren besten Freund. Boris hat eine Freundin, Ana-Clara. Ana-Clara hat diesen seltsamen, leeren Blick. Wenn Johanna Ana-Clara mögen würde, wenn sie etwas liebenswertes an ihr fände, könnte sie auch Boris einfach so weiter lieben. 
Aber dann verschwindet Boris einfach so. Und vielleicht hat Ana-Clara doch keine so ausdruckslosen Augen.


Johanna ist Teenager und das merkt man ihr sofort an. Sie ist die Erzählerin dieses eigenwilligen Buchs und spricht genau so wie sie denkt. Wie sie spricht und so. Genaus diesen Ausdruck, dieses "und so", "oder so" und "so", kam unzählige Male vor. Ich mag authentische Schreibstile. Ungewöhnliche, spielerische, poetische, sprunghafte, besondere, experimentelle. Aber das hier war nicht mehr experimentell, sondern mitunter anstrengend zu lesen. Ja, authentisch vielleicht, jedenfalls nicht unbedingt realitätsfern, aber auch nicht schön. Zu sehr nach dem Motto "Ich schreibe wie ich spreche". Und ja, vielleicht passt das zum Buch, aber es hat die Lektüre nicht unbedingt angenehm gemacht für mich.


Die Lektüre und der Erzählstil sind wohl ebenso gewöhnungsbedürftig wie der Schreibstil. Die Idee, die dem Ganzen zugrunde liegt, ist sehr interessant und durchaus umsetzungsfähig: Ein bodenständiger Coming-of-Age Roman, der erwachsener anklingt und doch sehr jugendlich bleibt, der ins philosophische geht, der nachdenklich ist. 
Aber an der Umsetzung hapert es doch: Der Haupterzählstrang kam erst spät in Gange (falls es diesen denn überhaupt gab, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher). Vorher kam eine Geschichte, deren Sinn und vor allem Bezug zum Rest sich mir nicht erschloss. Ich hatte nicht unbedingt den Eindruck, eine zusammenhängende Geschichte zu lesen. Vielmehr hatte ich das Bild eines Fragmentes vor mir einer Jugendlichen, die selbst unglaublich unschlüssig mit sich selbst ist. Und an sich gesehen mag diese Idee auch nicht schlecht sein, dieses bruchstückige Leben von Johanna - besser gesagt die bruchstückige Erzählung eben dieses - aber hier hat es für mich nicht funktioniert. Im letzten Teil des Buches war ich schon irgendwie gepackt, ich wollte schon wissen, wie es ausgeht. Aber vorher hatte ich keinerlei Interesse an der Geschichte nach einer anfänglichen Neugierde. Ich war verwirrt, unschlüssig, mitunter abgestoßen, aber keinesfalls mitgerissen oder gar begeistert. 


Der Erzählstil passt genau zu diesem - nun, ich nenne es hier einfach mal Fragment. Sehr sprunghaft, zerstückelt, nicht immer chronologisch. Ich muss sagen, das hat mir tatsächlich gefallen. Zwar war diese Art des Erzählens nicht immer ganz einfach und ließ stellenweise ein paar Fragen aufkommen, aber dieser experimentelle und teilweise spontane Charakter gefiel mir wieder. Es passte zu Johanna und es passte zur Geschichte.


Insgesamt war ich ein wenig ratlos. Es gab - grade gegen Ende - ein paar wirklich schön Passagen, interessante Stellen und Wendungen der Geschichte. Grade der zweite Teil der Handlung hatte sehr viel Potential das meiner Meinung nach nicht ausreichend genutzt wurde. 
Der erste Teil war für mich eher sowas wie "Impressionen aus dem Leben eines Teenagers" und vielleicht war mein größtes Problem damit auch, dass meine Teenagerzeit grade gen Ende geht und ich meine eigene Schulzeit - grade in den letzte Jahren, in denen sich wohl auch Johanna befindet - nicht gemocht habe. Ich hatte Probleme mit der Schule und mit mir selbst und ich hatte mich häufig zurückversetzt gefühlt in diese Zeit. Und das waren weniger schöne Erinnerungen. Ich kann mich ganz genau an dieser Unsicherheit erinnern. Auch dieses Überanalysieren von Situationen, Reaktionen und Emotionen kenne ich nur zu gut und war für mich eher eine kleine Quälerei, auch weil es dem Erzählfluss im Weg stand.
Ich muss auch sagen, dass ich Johanna im Endeffekt wohl nicht wirklich verstanden habe. Ihr Verhalten war stellenweise sehr fragwürdig und nicht ganz nachvollziehbar. Genauso wie ich einige Situationen absolut nicht verstanden habe, bin ich aus Johanna nicht schlau geworden.


Das Buch polarisiert. Viele loben es, viele verstehen es nicht. Ich kann beide Meinungen nachvollziehen. Ich kann die literarische Qualität dieses Buches anerkennen. Und ich würde es auch keineswegs als schlecht bezeichnen, aber eben als sehr speziell. Für manche mag dieses Konzept funktionieren - und laut Bewertungen tut es das auch -, nur leider nicht für mich. Auch wenn ich normalerweise 3 Sterne für ein durchschnittliches Buch abgeben würde - und dieses Buch ist meiner Meinung nach sehr außergewöhnlich, wenn auch nicht wirklich meins - erscheint mir dies die angemessenste Bewertung. Ich habe mich schwergetan, mit dem Buch und mit der Rezension. Zeitweilig musste ich mich zum lesen zwingen, dann wieder ging es ganz schnell zu lesen. Es ist nicht einfach, meine Meinung hier zu schreiben weil ich mir über meine Meinung schlicht im Unklaren bin. 
Ich hoffe, ich bin dem Buch gerecht geworden und ihr versteht, was mich gestört hat und was dieses Buch ausmacht. 
Das Buch ist nicht schlecht, keineswegs, und für eine gewisse Leserschaft absolut empfehlenswert, aber ich bin wohl nicht Teil dieser Leserschaft. Mein Buch war es einfach nicht. 

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(1.024)

2.010 Bibliotheken, 25 Leser, 6 Gruppen, 125 Rezensionen

dystopie, liebe, marie lu, legend, jugendbuch

Legend – Fallender Himmel

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785579404
Genre: Jugendbuch

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(1)

12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Help

Kathryn Stockett
Flexibler Einband: 451 Seiten
Erschienen bei Penguin UK, 03.08.2011
ISBN 9780241956540
Genre: Romane

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