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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das geheime Buch

Carina Zacharias
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2017
ISBN B06XDG823C
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sie ging zu einem Stelldichein, hatte ihre beiden Kinder dabei. Doch als jemand kam, war es nicht der Erwartete….
Katharina Eck, genannt Katta besuchte, wie an jedem Donnerstag in der Woche, ihre Oma. Wie immer, wollte sie ihr vorlesen und hatte dazu ein Buch mitgebracht. Und ihre Oma war fragte sie nach dem Titel, denn den hatte Katta nicht genannt…
Als Katta am nächsten Morgen erwachte, musste sie zu ihrem Entsetzen erfahren, dass Oma Astrid in der Nacht gestorben war. Katta verstand das nicht, war doch ihre Oma am Vorabend noch quietschfidel gewesen. So durchsuchte sie Omas Haus und fand auf dem Küchentisch einen Brief mit komischen Zeichen…. Und einen Briefumschlag an einen Ort, der Katta elektrisierte…
Doch im Internet fand sie ein Angebot aus einem Internat dieses Ortes, das während der Sommerferien Nachhilfe gab. Man konnte zwei, vier oder sechs Wochen bleiben. Katta wollte wegen Oma recherchieren, denn ihre Oma war ein Waisenkind gewesen ..
Das Internat war ein ehemaliges Waisenhaus, genau das, in dem ihre Oma aufwuchs. Und so beschloss Katta während der Sommerferien ihre Noten zu verbessern und gleichzeitig wegen ihrer Oma zu recherchieren…
Und dann ist da noch Casper, der auf seiner Reise durch Märchenland allerhand erlebte…
Wer war der Frau gefolgt, bzw. wer erschien bei ihr, den sie nicht erwartet hatte? Warum fragte Oma Astrid ihre Enkeltochter explizit nach dem Titel des Buches? Kam es ihr bekannt vor? Aber es war doch erst erschienen? Was war das für ein Brief, den Katta fand, und der am Vorabend noch nicht geschrieben gewesen war? Und warum hatte Oma eine ‚Geheimschrift‘ dazu benutzt? Warum elektrisierte Katta die Adresse auf dem Umschlag? Was wollte Katta über ihre Oma herausfinden, so dass sie – in den Ferien! – eine Schule besuchte? Wollte sie herausfinden wer Oma Astrids Eltern gewesen waren? Was hat es mit diesem ominösen Buch auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Ich fand das Buch von Anfang an sehr interessant. Eine Oma, die nichts über ihre Eltern etc. wusste und eine Enkeling, die nach dem Tod derselben etwas über diese herausfinden wollte. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen, hat sich vielleicht zu Anfang etwas gezogen, aber je tiefer ich eintauchte, desto spannender wurde es. Nun wollte auch ich wissen, was damals alles passiert war. Ich war recht schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich auchgut in die Protagonistin gut hineinversetzen. Die Autorin hat es auch durchaus verstanden, einen in die Irre zu führen. Doch irgendwann hatte ich plötzlich die richtige Idee, die ich aber hier nicht verraten werde. Will ja nicht spoilern. Doch ich habe das Ende geahnt. Ich hatte den richtigen Verdacht, den richtigen Riecher. Aber trotzdem musste ich natürlich weiterlesen, denn der Verdacht musste sich ja bestätigen und außerdem kam es auch noch auf das Warum und das Wie an. Dieses Buch ist hat mir so gut gefallen, dass ich es gerne weiterempfehle und vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten vergebe. 

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37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krimi, roger blanc, fischer, umweltschutz, mord

Gefährliche Côte Bleue

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.05.2017
ISBN 9783832198282
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Roger Blanc war mit seinem Kollegen eine geheime Tauchmission begleiten. Doch bei dieser Mission fanden die Männer einen Toten….
Roger ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern ein Mord war…
Und dann stirbt eine Fischerin, die für die Umwelt eingetreten ist, in einem Eisenbahntunnel. Viele Leute der Gegend nahmen diesen Tunnel als Abkürzung….
Doch auch hier ist Roger von Mord überzeugt….
Bei seinen Befragungen tritt er dem einen oder anderen, der aber auch in Paris Beziehungen hat, auf die Füße…
Auch Roger hat in Paris ‚Beziehungen‘, jedoch eher im negativen Sinn. War es doch ein Staatssekretär, der einst an Rogers Versetzung in die ‚Provinz‘ schuld war…
Was war das für eine Tauchmission, die Roger Blanc und sein Kollege als Polizei begleiten mussten? Wer war der Tote? Wie ist er gestorben? Warum ist Blanc von Mord überzeugt? Warum musste diese Fischerin sterben? Hatte sie etwas über Ümweltschädigendes gewusst? War vielleicht sogar die Olympiabewerbung in Gefahr? Was deutet bei der Fischerin auf einen Mord hin? Wem tritt Blanc auf die Füße mit seinen Ermittlungen? Was hat es mit diesem Mann auf sich, der schuld an Rogers Versetzung war? Kann er ihm immer noch schaden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist unkompliziert. Ich musste mich nicht nach einem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes fragen. Auch wurde gleich zu Anfang die Spannung mit dem Fund des toten Tauchers aufgebaut. Private Ereignisse im Leben der Polizisten lockerten das Ganze etwas auf. Allerdings lockerte dies auch etwas die Spannung, die aber immer wieder, mit jeder Vernehmung eines Verdächtigen oder Zeugen, zurück kam. Aber letzten Endes durfte Roger Blanc auch nicht mehr weiter ermitteln, und so kam der für ihn Hauptverdächtige ungeschoren davon. Aber Cay Rademacher wird ja noch weitere Krimis mit Roger Blanc schreiben, so hoffe ich wenigstens. Wer weiß, vielleicht kommt er dann doch nicht ungeschoren davon, kommt der Autor noch einmal auf ihn zurück. Auf jeden Fall hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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20 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

ebook, new york, maribeth klein, 40, zwillinge

Manchmal musst du einfach leben

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 19.07.2017
ISBN 9783810525291
Genre: Romane

Rezension:


Maribeth Klein dachte sie habe Sodbrennen, das Essen sei wohl zu fett gewesen. Und so machte sie sich zunächst keine weiteren Sorgen. Bis ihre Gynäkologin sie zur Notaufnahme schickte…
Im Krankenhaus fanden die Ärzte zunächst auch nichts. Doch dann gab es eine Untersuchung mit dem Herzkatheter. Und Maribeth landete auf dem Operationstisch….
Als sie aus dem Krankenhaus wieder zu Hause war, konnte das Leben natürlich nicht so weitergehen wie vorher. Doch Maribeth ließ sich einspannen bis es ihr einfach zu viel wurde…
Und so geschah es, dass sie sich eine Auszeit nahm….
In Pittsburgh nahm sie sich eine Wohnung und suchte sich einen Arzt. Und sie beschloss, ihre leibliche Mutter zu suchen…
Und langsam aber sicher ging es ihr besser…
Warum schickte die Gynäkologin Maribeth zur Notaufnahme? Wieso fanden die Ärzte zunächst nichts? Was passierte bei der Untersuchung mit dem Herzkatheter? Wieso wurde Maribeth sofort operiert? Dachten die Angehörigen – Mann, Kinder, Mutter, Freundin – dass es mit Maribeth so weitergehen könnte, wie vorher? Warum nahmen sie so wenig Rücksicht auf Maribeth? Warum erklärte niemand den Kindern, wie schwer ihre Mutter krank war? Weshalb musste Maribeth eine Auszeit nehmen? Weshalb fuhr sie gerade nach Pittburgh? Und wieso hatte sie nicht schon vorher nach ihrer leiblichen Mutter gesucht? Ging es ihr wirklich wieder besser? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Eigentlich ist dieses Buch so gar nicht meins. Und doch wurde ich durch die Leseprobe neugierig und beschloss, mich dafür zu bewerben. Und ich habe es absolut nicht bereut. Eine Frau, die einen Herzinfarkt hatte, was jedoch als sie wieder zu Hause war, in der Familie kaum berücksichtigt wurde. Ich kann verstehen, dass sie sich eine Auszeit genommen hat. Die wäre in dieser chaotischen Familie nie gesund geworden. Ich kann ihren Mann ehrlich gesagt, nicht verstehen – und eigentlich auch sie selbst nicht, weil sie sich einfach immer wieder einspannen ließ – dass den Kindern nicht klargemacht worden ist, wie schwer krank ihre Mutter war. Wie nah sie am Tod vorbeigeschrammt war. Ich glaube, ich hätte es genauso gemacht! Das Buch hat sich super lesen lassen. Es war auch unkompliziert geschrieben. Nirgends musste ich über die Bedeutung eines Wortes oder Satzes nachdenken. Es hatte eine eigene Spannung. Nicht die Spannung eines Krimis oder Thrillers. Aber es war eben anders spannend. Ich war auch sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Und ich freute mich, als es ihr in Pittsburgh so nach und nach wieder besser ging. Und dass sie dort auch Freunde fand. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und überzeugt. Einen kleinen Makel hat es dennoch: Ich weiß nicht, ob sie jetzt letztendlich ihre Mutter wieder ‚gefunden‘ hat. Trotzdem bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

münchen, down syndrom, weibliche leiche, selbstmord, forstenrieder park

Sieh nichts Böses

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783548613192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Doro Gutsch war mit ihrem Hund Ronja auf dem Weg zu einer Hundeprüfung. Sie hatte schon ein schlechtes Gefühl auf dem Weg dorthin gehabt. Und dieses Gefühl sollte sich dort bestätigen…
Toni Dühnfort und Gina Angelucci waren gerade von ihrer Hochzeitsreise zurückgekehrt, da musste Toni auch schon an einen Leichenfundort. Ein Hund hatte diese Leiche gefunden, die dort jedoch schon länger lag…. Und bei ihr fand sich die Figur eines Affen…..
Jaspers Verlobte war vor vier Jahren ermordet worden. Heute war der Jahrestag und die Mutter seiner Verlobten nervte ihn mal wieder. Sie glaubte wirklich, dass der Mord noch aufgeklärt werden könnte…
Die Identität der Toten konnte nicht ohne die Hilfe der Öffentlichkeit geklärt werden. Auf den Aufruf der Polizei meldete sich eine Natalie und meinte, es könnte ihrer Nichte sein…. Und Dühnfort ahnte, dass die beiden Verbrechen zusammenhängen könnten…
Doch die Eltern der Nichte stritten dies ab….
Anette Körber war eine Hutmacherin und stand kurz vor dem Ruin. Und dazu hatte sie ihr Vermieter noch rausgeworfen….
Jasper war der Schuldnerberater, bei dem sich Anette Hilfe erhoffte, nachdem ihr Freund ihr Unmögliches angetan hatte…
Durch das Buch zieht sich auch noch die Sorge um Ginas ungeborenes Baby…
Wieso hatte Doro ein schlechtes Gefühlt? Und inwiefern bestätigte sich dies? Wer war der Hund, der die Leiche gefunden hatte? Was hatte es mit dieser Affenfigur, die sich bei der Leiche befand, auf sich? Hatte Natalie ihre Nichte auf dem Phantombild erkannt? Wieso glaubte Dühnfort, dass es derselbe Mörder war? Wieso sagen die Eltern, es sei nicht ihre Tochter, das könne nicht sein? Warum stand es um das Geschäft von Anette Körber so schlecht? Wie konnte der Vermieter sie rauswerfen, als sie nicht da war? Durfte er das? Und was hatte ihr Freund ihr angetan? Warum machten sie sich Sorgen um das Baby? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Ich habe von Inge Löhnig inzwischen drei Dühnfort-Krimis gelesen, bzw. ich besitze drei, gelesen habe ich mehr. Alle haben mir super gefallen. Und so ging ich mit hohen Erwartungen an diesen Krimi heran. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch hier wieder unkomplizierte Schreibweise, keine Fragen nach dem Sinn von Wörtern oder gar ganzen Sätzen. Das Ehepaar Dühnfort-Angelucci habe ich richtig liebgewonnen. Ich habe gefiebert, wenn es um den Fall ging, bzw. eben darum, wer wohl der Mörder der gefundenen Frauenleiche, bzw. der Mörder der vor vier Jahren ermordeten Lis, Jaspers Verlobter, ist. Aber genauso habe ich gefiebert, als es um Gina und das Baby ging. Das Buch war ja auch gleich spannend und die Spannung hielt sich fast bis zum Ende. Ich mag es, dass Inge Löhnig ihre Bücher etwas ausklingen lässt. Es endet nicht so abrupt mit der Aufklärung des Falles, sondern geht halt noch etwas weiter. Außerdem gefällt mir, dass ich wirklich erst gegen Ende des Buches erfahren habe, wer der Mörder ist. Den hatte ich nicht auf dem Schirm und ich war überrascht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.


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24 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

steyer, nicole steyer, knaur verlag, historsicher roman

Der Gaukler und die Tänzerin

Nicole Steyer
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520000
Genre: Historische Romane

Rezension:

Magdalene war die uneheliche Tochter des Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Dessen Mätresse war ihre Mutter. An dem Tag, als sie davonlief, war etwas Schreckliches geschehen…. Sie war damals sechs Jahre alt...
Und mit ihr verschwand auch ihr Spielkamerad, der Schokoladenmohr Mathis…
Luise von Spiegel hatte es geschafft die Ehefrau des Landgrafen zu werden. Doch sie war nicht treu… Und sie hatte dem Landgrafen gegenüber behauptet, Magdalene sei von Zigeunern entführt worden. Seit dieser Zeit hatte der Landgraf alle Zigeuner für vogelfrei erklärt… Es gab Kopfprämien…
Magdalene war von Zigeunern gefunden und aufgenommen worden. Mit der Zeit vergaß sie ihre Herkunft. Doch da gab es noch die Zigeunerjäger. Und ausgerechnet von einem solchen war Mathis aufgenommen worden… Der Mann leitete eine Theatergruppe…
Doch ausgerechnet er sollte im Auftrag Magdalene finden und töten…
Und im Gegensatz dazu, wollte Mathis sie retten…
Dann gab es da noch den Laienbruder, einen Antoniter namens Adam Kirstein. Bei ihm fanden Mathis und Magdalene Hilfe…
Was war Schreckliches geschehen, das Magdalene gesehen hatte? Hätte man ihr geglaubt? Warum verschwand auch Mathis? Was ist eigentlich ein Schokoladenmohr? Wie hatte Luise von Spíegel es geschafft, die Ehefrau des Landgrafen zu werden? Wer war ihr Geliebter, da sie ja nicht treu war? Was hieß es für die Zigeuner vogelfrei zu sein? Hatte Magdalene den Zigeunern nicht erklärt, wer sie war? Haben die sie nicht gefragt? Warum war Mathis bei den Zigeunerjägern geblieben? Hatte er gehofft, auf seinen Wanderungen Magdalene einmal zu finden? Wer war der Mann, der die Gauklertruppe leitete? Waren alle freiwillig bei ihm? Wer hatte ihn beauftragt, Magdalene zu finden und zu töten? Wie wollte Mathis es schaffen, das Mädchen zu retten? Inwiefern fanden die beiden bei Adam Kirstein Hilfe? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut und schnell lesen. Ich musste mich bei keinen Wörtern oder gar Sätzen fragen, was die Autorin damit wohl gerade meint. Der Schreibstil war verständlich. Ich war schnell in der Geschichte drinnen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Spannung baute sich bereits am Anfang des Buches auf, als Magdalene das Schreckliche sah und davonlief. Da sie es Mathis gleich gesagt hatte war klar, dass auch er verschwinden musste. Auch wenn einem Schokoladenmohr wohl niemand geglaubt hätte. Im Grunde hatte Magdalene zuerst Glück, dass sie die Zigeuner so freundlich aufnahmen. Allerdings habe ich mich gewundert, dass diese nicht Nachforschungen zu ihrer Herkunft betrieben haben. Dass sie kein gewöhnliches Kind sein konnte, mussten sie eigentlich gesehen haben. Mathis tat mir leid, denn Lorenz hielt die Mitglieder seiner Gauklertruppe wie Gefangene. Nicht dass er sie eingeschlossen hätte, aber jeder der flüchten wollte, wurde unbarmherzig verfolgt und überlebte es oft nicht. Die Rolle des Antoniters Adam Kirstein hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich gefesselt und war so spannend, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

telefonieren, smartphone, stalker, lana, koffer

Prüfer

Lyl Boyd
E-Buch Text: 14 Seiten
Erschienen bei BoD E-Short, 18.05.2017
ISBN 9783744822367
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lana steht gerade an einer roten Ampel und nutzt diese Phase um zu telefonieren und die Lippen nachzuziehen. Da macht es plötzlich Bumms….

Der Aufgefahrene ist sehr freundlich. Und Lana versucht ihn wiederzusehen…
Eines Tages, in ihrem Stammlokal, sieht sie den Mann wieder und sie verabreden sich….
Warum ist der Mann auf Lanas Auto aufgefahren? Hat er nicht aufgepasst? Da er aufgefahren ist, ist ja er schuld? Ist er so nett, weil Lana ihn wiedersehen will? Will er vielleicht auch Lana wiedersehen? Nicht alle Fragen werden in dem Buch beantwortet, aber dafür noch andere.

Meine Meinung
Es ist eine Kurzgeschichte. Eine sehr kurze Kurzgeschichte. Ich dachte: Oh nur 13 E-Book-Seiten? Letztendlich waren es sogar nur neun. Sie war eigentlich ganz interessant und hätte durchaus Potenzial für eine längere Geschichte gehabt. Aber sie endet abrupt und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück. Tut mir leid, aber das ist etwas, was ich gar nicht mag. In der Regel lese ich ein Buch weil ich unterhalten werden will. Das tut diese kleine Geschichte aber nur zum Teil, denn da sie so abrupt endet, fehlt ein wesentlicher Teil dieser Unterhaltung. Ich hätte gerne gewusst, ob Lanas Freundin nun recht hatte, oder ob sie sich irrte… Ich lese ein Buch nicht, um mir den Schluss selbst zusammenfantasieren zu müssen. Und ebenso auch keine Kurzgeschichte, zumal ich um Kurzgeschichten eigentlich einen Bogen mache. Ich habe ein Buch, das ‚Hundert Fünfminutenkrimis‘ heißt. Jeder einzelne dieser Krimis ist wesentlich spannender als diese Geschichte. Denn die Krimis haben ein Ende. Im Gegensatz zu eben dieser Geschichte. Es mag Leser geben, denen sowas gefällt. Mir leider nicht. Daher kann ich hier nur zwei Sterne geben, denn es fehlt das Wichtigste: Die Aussage, was tatsächlich passiert ist! 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

blandine von bülow, palermo, sizilien, richard wagner, komponist

Der Himmel über Palermo

Constanze Neumann
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.05.2017
ISBN 9783442314409
Genre: Romane

Rezension:

Blandine Gräfin Gravina ist mit der Kutsche unterwegs aus der Stadt, raus aus Palermo. Es ist der Tag, an dem die Toten Geschenke bringen. Die Kinder müssen sie nur von den Gräbern abholen… Dieser Tag wird hier in Palermo mehr gefeiert als Weihnachten und Ostern….
Graf Biagio Gravina ist vor sechs Wochen gestorben, und die Gräfin hat beschlossen, nicht in Palermo zu bleiben, wie ihre Schwiegereltern es wünschen… Doch auch nach Bayreuth wird sie nicht ziehen….
Es war im November 1881. Caterina Scalia erfährt von ihrer Mutter, dass sie vor dem Maestro, vor Richard Wagner, singen solle. Irgendwann in der nächsten Zeit. Denn dieser sei mit seiner Familie nach Palermo gekommen….
Doch der Maestro ist ein eigenwilliger Mensch. Es passt ihm vieles nicht an seinem Hotel in Palermo. Also wird ihm eine andere Unterkunft angeboten… Doch diese muss erst noch hergerichtet werden….
Inzwischen findet der erste Ball statt. Es ist Silvester. Und auf diesem Ball lernt Blandine, des Maestros Stieftochter, Graf Biagio Gravina kennen….
Es dauert lange, bis Blandine und Biagio sich wieder sehen, denn inzwischen sind die Wagners umgezogen und Biagio weiß nicht wohin…
Auch für Tina interessiert sich ein junger Mann. Seine Hunde haben sie gefunden…
Was ist das für ein Fest, das in Palermo mehr gefeiert wird, als Weihnachten und Ostern? Warum will Blandine als Witwe nicht in Palermo bei den Schwiegereltern bleiben? Warum will sie nicht nach Bayreuth ziehen? Wohin wird sie ziehen? Warum soll Tina dem Maestro vorsingen? Wird Tina sich mit Blandine anfreunden? Was stört den Maestro an dem Hotel? Wird es ihm in der neuen Unterkunft gefallen? Oder ist er mit nichts zufrieden? Hat sich der Graf Gravina beim ersten Treffen schon in Blandine verliebt? Und wie stand es mit Blandine? Mochte sie den Grafen auch? Wie haben sich die beiden wieder gesehen? Wer ist der junge Mann, der sich für Tina interessiert? Sie wollte doch eigentlich ‚Sängerin werden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, das heißt, es gibt keine Unklarheiten zu Wörtern oder gar ganzen Sätzen. Es ist ein historischer Roman über den Aufenthalt von Cosima und Richard Wagner mit ihren Kindern in Palermo. Richard Wagner wollte dort seinen Parzival vollenden. In Deutschland war es ihm zu kalt. Doch in diesem Buch geht es eigentlich um die Stieftochter Wagners, um Blandine von Bülow. Sie begegnet dort ihrer großen Liebe, die sie dann auch heiratet. Ob sie wirklich glücklich geworden ist, blieb mir leider unklar, denn Biagio hatte sich verändert. Er hatte keine Stellung und als zweiter Sohn nicht viel oder sogar nichts zu erwarten. Und Blandine war vielleicht auch etwas verwöhnt. Ihre Eltern hatten ja Geld, an dem es ihr später des Öfteren wohl fehlte. Doch darauf wird im Buch nicht groß eingegangen. Das Buch erzählt, wie sie Biagio kennen lernte, wie ihr Leben, das Leben der Wagners, in Palermo war. Und am Anfang des Buches erfährt man. dass Blandines Ehemann nach nicht allzu langer Ehe – ca. 15 Jahre – verstorben ist. Woran er gestorben ist, wird nicht erwähnt. Das Buch ist fiktiv – und auf der anderen Seite auch wieder nicht. Teile sind historisch, wie z.B. der Aufenthalt Richard Wagners in Palermo, die Heirat seiner Stieftochter mit dem Grafen, ja auch Tina und ihren späteren Ehemann gab es wirklich. Genauso wie Adligen in Palermo. Am Ende des Buches kann man lesen, was nun historisch belegt war. Allerdings hätte mir ein Glossar oder genauer gesagt eine Personenauflistung besser gefallen. Dieser Roman war nicht unbedingt spannend, aber doch interessant genug, dass er mich gut unterhalten hat. Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Ich vergebe dafür vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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125 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

thriller, blog, verschwinden, darcey bell, ehemann

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor

Darcey Bell , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959671019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stephanie hat einen Blog. Einen Blog für Mütter. Und in diesem Blog schreibt sie auch, dass ihre Freundin verschwunden ist. Hat ihren Sohn Nicky von Stephanie an der Schule abholen lassen, und ist nicht gekommen, um ihn zu holen….
Mehrere Tage wartet sie auf Emily, bis sie endlich deren Mann in London anruft. Doch der benimmt sich am Telefon seltsam….
Und die Vermisstenmeldung geben sie erst auf, als Sean endlich aus London zurück ist. Da ist Emily schon länger verschwunden, und die Polizisten nehmen dies gelassen…
Nicky vermisst seine Mom. Und dann behauptet er, sie an der Schule gesehen zu haben…
Sean hat eine große Lebensversicherung abgeschlossen, die zahlen müsste, wenn Emily tot ist…
Emilys Eltern hatten ein Ferienhaus am See. Und dort wird tatsächlich eine schon stark verweste Leiche gefunden…. Sie trägt einen Sean bekannten Ring….
Was ist mir Emily passiert, dass sich nicht kam, um Nicky abzuholen? Warum wartet Stephanie mehrere Tage, bevor sie Sean in London anruft? Und wieso ist der dann so komisch? Warum hat Stephanie nicht gleich eine Vermisstenmeldung aufgegeben, als Emily nicht kam um Nicky abzuholen? Warum hat sie sich eingeredet, Emily falsch verstanden zu haben? Hat Nicky seine Mom wirklich gesehen? Oder hat er sich das nur eingebildet, wie Stephanie und Sean behaupten? Will Sean die Versicherungssumme kassieren? Wer ist die Leiche aus dem See? Ist es wirklich Emil, denn Sean kennt den Ring? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, das heißt, dass keine Fragen nach dem Sinn von manchen Wörtern oder gar ganzen Sätzen auftauchten. Die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Eigentlich möchte ich es eher Neugierde nennen. Ich war neugierig, was noch alles passiert, bzw. wie es weitergeht. Allerdings glaube ich nicht, dass jemand so lange wartet, bevor er jemand als vermisst meldet. Das ist relativ unrealistisch. Und dann die Behandlung dieser Meldung. Ich hätte den Polizisten Beine gemacht! Da Emily ihrem Ehemann einiges verheimlicht hat, kann ich verstehen, dass er davon ausgegangen ist, dass sie tot ist. Von den Figuren war mir keine wirklich sympathisch. Und so richtig hineinversetzen konnte ich mich auch in niemanden. Das Ende gefällt mir überhaupt nicht, zumal auch noch kein richtiger Abschluss da ist. Mehr will ich dazu nicht verraten. Leider hat es mich nicht wirklich überzeugen können, denn ich kann einfach nicht glauben, dass Menschen so dumm und blöd sein können. Und dazu zähle ich auch die Polizisten! Daher kann ich dem Buch auch nur drei von fünf Sternen, bzw. sechs von zehn Punkten geben.

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171 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

london, magie, peter grant, krimi, fantasy

Der Galgen von Tyburn

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216685
Genre: Fantasy

Rezension:

Peter Grant wachte vom Klingeln seines Handys auf. Es war Lady Ty, die ihn daran erinnerte, dass sie noch einen Gefallen bei ihm gut hatte. Und den gedachte sie jetzt einzufordern…...
Peter hatte eine Beziehung mit Beverley, einer Schwester von Lady Ty. Beverley war aber kein Mensch…
In Hyde Park Nummer eins hatten Jugendliche eine Party gefeiert, eine Party der besonderen Art…. Auch Lady Ty’s Tochter Olivia war dabei gewesen. Doch das sollte eigentlich nicht herauskommen…
Peter Grant konnte Magie wirken und sein Chef war Nightingale. Doch diesem konnte er die Anwesenheit Olivias in der besagten Wohnung nicht verheimlichen….
Das Schlimme war, dass eines der Mädchen zu viel abbekommen hatte und auf dem Weg ins Krankenhaus starb…
Olivia wurde immer wieder vernommen, doch jedes Mal beschuldigte sie sich selbst….
Und dann gab es noch einen Mord. Einen Mord an einem jungen Mann, der ebenfalls dabei gewesen war. Doch dieser Mord war bestialisch….
Inwiefern konnte Lady Ty von Peter Grant einen Gefallen einfordern? Was hatte sie für ihn getan? Was waren Beverley und somit auch Lady Ty wenn sie keine Menschen waren? Was für eine Party war in der leeren Wohnung in Hyde Park Nr. eine gefeiert worden? Warum war es trotzdem herausgekommen, dass Olivia dabei gewesen war? Wieso konnte Peter Olivias Anwesenheit bei seinem Chef nicht verheimlichen? Warum behauptete Olivia immer wieder, sie habe die Pillen besorgt? Inwiefern war dieser Mord an dem jungen Mann so bestialisch? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dieses Buch war für mich nicht ganz so leicht zu lesen. Das hängt wohl damit zusammen, dass es der sechste Band einer Reihe ist, und ich die vorhergehenden leider nicht gelesen habe. Gut es war durchgehend spannend und hat mich auch gefesselt. Aber es hat mich auch immer wieder verwirrt, da ich bei manchen Ereignissen dann eben nicht so ganz durchblickte. Mit der Zeit kam das Verständnis, aber der4 Anfang, oder sagen wir die erste Hälfte, war etwas schwierig. Trotzdem hat es mich sehr gut unterhalten, und ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben. Was mir etwas gefehlt hat, war ein Glossar am Ende. Ich werde meine Probleme auch nicht in die Sterne- bzw. Punktebewertung einfließen lassen, denn daran bin ich ja selbst schuld. Ich bin überzeugt, hätte ich die Vorgänger gelesen, wäre alles klar gewesen, und davon gehe ich aus. Es war auf jeden Fall spannend vom Anfang bis zum Ende und ich habe es sehr schnell gelesen. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, love emergency, ebook, liebesroman, beck

Love Emergency - Zufällig verliebt (Love-in-Emergencies-Reihe 2)

Samanthe Beck
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 01.06.2017
ISBN 9783736305557
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zwei Sanitäter fahren zu einem Autounfall. Es eilte, doch warum war ihnen erst klar, als sie am Unfallort ankamen…
Madison gefiel es gar nicht, dass fremde Männer ihr bei der Geburt ihres Babys helfen wollten. Oh nein, sie wollte es noch ein bisschen in sich behalten, sie hatte doch noch drei Wochen…
Doch Hunter und Beau reagierten sehr routiniert und brachten die junge Mutter danach ins Krankenhaus. Und Hunter tat noch mehr für die junge Mutter…
Nach nur einem Tag im Krankenhaus durfte sie schon wieder gehen. Doch wohin? Hunter ließ nicht zu, dass sie zu dem schäbigen Motel zurückkehrte in dem sie vor der Geburt abgestiegen war….
Und so geschah es, dass er sie in seinem Gästezimmer schlafen ließ… Doch das verursachte bei Madison Schuldgefühle… Vor allem weil Hunter sich um einen Studienplatz in Medizin bemühte…
Dann gab es da noch Cody, den Vater der kleinen Joy, der Madison im Stich gelassen hatte. Und der sich tatsächlich darauf besann, dass er Vaterrechte hatte…
Warum eilte es, dass sie zum Unfallort kamen? Was war passiert, bzw. was passierte da gerade? Wieso wollte Madison noch nicht, dass das Kind zur Welt kam? Wie schafften es die beiden Sanitäter, dass es doch noch klappte, mit der Geburt am Straßenrand? Was tat Hunter noch für sie? War das Zimmer im Motel so schlimm, dass er sie nicht dort lassen konnte? Oder hatte er noch einen anderen Grund? Wieso verursachte es bei Madison Schuldgefühle, dass Hunter sie bei sich im Gästezimmer schlafen ließ? Ging es um den Studienplatz? Und was war das mit Cody, dem plötzlich einfiel, dass er ja ein Kind gezeugt hatte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dieses Buch ist ein Liebesroman- So ab und zu lese ich solche Romane ganz gerne. Allerdings mag ich es nicht so sonderlich, wenn seitenlange, ins genaue Detail gehende, sexuelle Beschreibungen dabei auftauchen. Man kann Liebesromane auch ohne große – und vor allem sehr detaillierte – Sexszenen schreiben. Das ist etwas, was mir an diesem Buch gar nicht gefallen hat. Allerdings habe ich, als ich es merkte, diese Stellen – es waren ja nicht viel, so zwei oder drei – einfach überblättert. Ich möchte auch sagen, dass das halt einfach Geschmacksache ist. Ansonsten hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Eine junge Mutter, deren Ex ein Schwein ist, und ein nobler Retter, der sich in diese junge Mutter verliebt hat. Dass er das erst gegen Ende merkt ist natürlich klar. Und dass sie es noch später erst kapiert auch. Aber der Weg zu diesem Happy-End ist spannend und zum Teil auch lustig beschrieben. Für jemanden, den detaillierte Sexszenen in einem Buch nicht stören, ist das ein herrlicher Liebesroman. Mich jedoch haben sie gestört und daher gibt es von mir nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten. 

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321 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, cora carmack, stormheart - die rebellin, stormheart

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Er hatte so viele Jahre auf diesen Tag gewartet. Den Tag, an dem er Rache nehmen konnte. Dieses Mal hatte es nicht geklappt. Doch er hatte gewiss noch eine zweite Chance….
Aurora, die Königstochter von Pavan wurde für ihre Verlobungsfeier zurecht gemacht. Eigentlich sollte sie ja magisch begabt sein, doch der Bräutigam wusste nicht, dass sie das nicht war… Und genau aus diesem Grund musste sie heiraten….
Zunächst war Aurora von ihrem Bräutigam sehr angetan. Doch dann tat er etwas, was sie zweifeln ließ…. Und diese Zweifel ließen sie aus dem Palast fliehen. Mit Hilfe ihrer Freundin Nova konnte sie dies bewerkstelligen, ohne dass es als Flucht gewertet wurde….
Aurora war ihrem Verlobten in die Stadt gefolgt und auf einem Schwarzmarkt gelandet. Dort lernte sie Sturmjäger kennen. Leute, von welchen sie nicht wusste, dass es sie überhaupt gab…
Doch genau diese Sturmjäger ließen sich von ihr überreden, sie mitzunehmen und auszubilden. Sie wollte eine Sturmjägerin werden…
Auf ihrer Reise durch die Wildlande mussten sie einigen Stürmen trotzen. Und auch Aurora überraschte letztendlich ihre Gefährten…...
Wer ist dieser Mann, der Rache nehmen wollte? Und warum wollte er Rache nehmen? Würde es ihm gelingen? Wieso wusste der Verlobte nicht, dass Aurora keine magische Begabung hatte? Und warum musste sie genau deshalb heiraten? Was Tat Auroras Verlobter, dass sie an ihm zweifelte? Warum floh sie aus dem Palast? Und wie schaffte sie es, dies nicht wie Flucht aussehen zu lassen? Was geschah dann mit Nova? Wieso wusste sie nichts von den Sturmjägern? Würde Aurora es schaffen eine solche zu werden? Was geschah bei den Stürmen, welchen sie trotzen mussten? Und womit überraschte Aurora letztendlich ihre Gefährten? Nicht alle diese Fragen – aber doch einige mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist ein-Fantasy-Roman, und als solcher gibt es immer mal wieder Ausdrücke, die einem nicht bekannt sind. Aber das ist in diesen Roman halt mal so, und wenn man das weiß, kann man auch darüber hinwegsehen, zumindest ich kann es. Ansonsten ist dieses Buch sehr verständlich geschrieben. Aurora tat mir schon leid, einen Mann heiraten zu müssen, den sie nicht liebt, und der versucht, sie zu betrügen. Ich wäre auch abgehauen. Durch das ganze Buch ziehen sich natürlich auch die Ereignisse, die in Pavan passieren, nachdem Aurora die Heimat verlassen hat. Ich finde ihre Entwicklung bei den Sturmjägern fantastisch, und das Buch gefällt mir sehr gut. Es war auch von Anfang an spannend, auch wenn sich die Spannung langsam aufbaute. Aber sie hielt sich bis zum Schluss – und darüber hinaus. Denn dieses Buch ist der erste Band einer Trilogie. Auf der hinteren Klappe stehen schon die beiden weiteren Bände mit den Titeln: Die Kämpferin und Die Königin. Seltsamerweise steht bei beiden Band 2. Aber ich denke, dass hier ein Druckfehler vorliegt und das Buch Die Königin der dritte Band ist. Auf jeden Fall hatte mich dieses Buch sehr gut unterhalten. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

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48 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

schottland, krimi, mord, band 1, atmosphäre

Tödliches Treibgut

Denzil Meyrick , Peter Friedrich
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 08.05.2017
ISBN 9783959671040
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Prolog. Eine Frau erlebt die letzten Momente ihres Lebens….
In einer felsigen Bucht wird eine verwesende Leiche gefunden. Detective Constable Archie Fraser war zu dem Fundort geschickt worden. Es handelte sich um eine junge Frau…
Detective Inspector Jim Daley war gerade beim Kauf einer neuen Hose, als seine Frau anrief und ihm eröffnete, dass sie zu einer Freundin fahren würde. Leider ließ sie sich nicht umstimmen, bis zum nächsten Morgen zu warten….
Im Auf dem Revier wurde er sogleich zu seinem Vorgesetzten befohlen. Er musste bei der Autopsie einer Leiche in Glasgow anwesend sein… Mit dem ersten Flug am nächsten Morgen sollte er nach Kinloch fliegen, wo die Leiche gefunden worden war…
In Kinloch schien seltsamerweise schon jeder zu wissen wer Jim Daley war…
Als sie endlich wussten wessen Leiche geborgen worden war, erfuhren sie praktisch durch ein Hintertürchen, dass es da eine Freundin gab, die diese Frau zuletzt gesehen haben musste...
Doch weder die Freundin noch ein Mann namens Mulligan waren zu finden…
Dann gab es da noch einen korrupten Beamten, der seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge bekam…
Wie erlebte die Frau ihre letzten Lebensmomente? An was dachte sie? War diese verwesende Leiche die dieser Frau? Warum ließ Liz sich nicht umstimmen, bis zum nächsten Morgen zu warten? Was kam bei der Autopsie der Leiche heraus? Musste Jim Daley allein nach Kinloch fliegen? Wieso wussten in Kinloch alle, wer Jim war? Wie erfuhren sie, wer die Tote war? Und wer war die Freundin, die sie suchten? Ebenso wie Mulligan? Wer war der korrupte Beamte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist so geschrieben, dass man sich nicht fragen muss, was manche Worte oder gar ganze Sätze zu bedeuten haben. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Jim Daley tat mir leid, musste er sich doch mit einer Ehefrau plagen, die anscheinend nicht das nötige Verständnis für seinen Beruf aufbrachte. Doch er ließ sich in seiner Liebe zu ihr auch nicht beirren. Letztendlich kam sie ja sogar nach Kinloch. Doch ob das gut war? Das soll der Leser selbst herausfinden. Auf jeden Fall bietet das Buch am Ende noch eine Überraschung, so ganz auf den letzten Seiten. Ich bin gespannt, ob der Autor noch weitere Bücher mit diesem Ermittler – Jim Daley – schreibt. Ich könnte mir das gut vorstellen, und dann möchte ich diese Bücher sehr gerne lesen. Denn das Buch war spannend. Es gab zwischendurch mal kleine Atempausen, was aber der Spannung insgesamt keinen Abbruch tat. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und das Buch hat mir sehr gut gefallen. És ist eine Lese-/Kaufempfehlung durchaus wert.

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85 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 43 Rezensionen

koblenz, preußen, 19. jahrhundert, verrat, napoleon

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404175192
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es war der 18. Juni 1815. Napoleon, der Kaiser der Franzosen war geschlagen. Doch schon einmal hatte er sich wie Phönix aus der Asche erhoben, dass musste man verhindern… Doch der Reiter kam nicht zu seinem Ziel….
Franziska Berger sollte sich mit ihrem Bruder treffen. Er war am Bau der Festungsanlage Ehrenbreitstein als Pionier beschäftigt. Doch bevor er ihr irgendetwas Wichtiges sagen konnte, kamen die Soldaten und nahmen ihn mit…...
Christian Berger war zum Militärarresthaus gebracht worden und Franziska wusste nicht warum….
Aus den Büroräumen des Captains von Rülow waren geheime Dokumente verschwunden, den Bau der Festung betreffend. Und auch Premierleutnant Rudolph Harten war von Christians Schuld überzeugt….
Doch Franziska beschloss, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen…
Und dann geriet sogar Rudolphs Überzeugung ins Wanken…...
Außerdem gab es da noch den schottischen Maler und Rheintourist Alasdair Mc.Baird, den Franziska bei ihrer Freundin und Gastwirtin Therese Fassbender kennenlernte…. Und den auch Rudolph sehr gut kannte….
Was wollte der Soldat tun, um zu verhindern, dass man nochmal gegen Napoleon kämpfen müsste? Warum kam er nicht an sein Ziel? Was passierte mit ihm? Was wollte Christian Berger seiner Schwester mitteilen? Wieso konnte er in das Visier der Soldaten geraten? Wer hatte ihn denunziert? Hatte es etwas mit der Nationalität seines Vaters zu tun? Warum war Rudolph Hartung von seiner Schuld überzeugt, und wieso geriet diese Überzeugung dann doch noch ins Wanken? Wie wollte Franziska die Unschuld ihres Bruders beweisen? Was hat es mit diesem schottischen Maler auf sich? Woher kannte Rudolph Harten diesen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, das heißt es tauchen keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen auf. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Franziska tat mir furchtbar leid, als sie mit ansehen musste, wie ihr Bruder abgeführt wurde. Was konnte sie schon tun, als Frau, damals? Doch ihre Idee fand ich sehr gut. Es hat mir gefallen, wie sie sich für ihren Bruder eingesetzt hat. Das Buch war durch die anfängliche Verhaftung Christians gleich spannend und es blieb spannend bis zum Ende. Und obwohl das Buch dann zu Ende war, hat die Autorin noch einen draufgesetzt. Weiter sage ich nichts dazu. Denn es gab am Ende des Buches eine Überraschung, und die Frage von Verzeihung. Auf jeden Fall hat mich das Buch so sehr gefesselt, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte: Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir eine klare Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

toskana, krimi, italien, todsünden, mord

Die Morde von Morcone

Stefan Ulrich
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.05.2017
ISBN 9783548289243
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Prolog. Ein Mann ritzt ein Zeichen in die Brust einer Leiche…...
Robert Lichtenwald war ein deutscher Anwalt, der sch in der Toskana eine Auszeit gönnte. Seine Frau war ihm davongelaufen. Das Rustico auf dem Gelände des Conte die Montecivetta gehörte seit zwei Jahren ihm und er versuchte hier zu sich selbst zu finden. An diesem Morgen weckte ihn der Conte, denn er wollte ihm die Schönheiten der Maremma zeigen…
Auf ihrem Weg kamen die an der alten Abtei mit einer Schwefelquelle vorbei. Es stank bestialisch, und nicht nur nach Schwefel…
Die/Der Tote an der Quelle trug ein Zeichen auf ihrer/seiner Brust….
Genau eine Woche später sollte es wieder zu einem Mord, ähnlich der vorhergehenden, kommen, diesmal mitten in Morcone…
Und es sollte nicht dabei bleiben….
Giada Bianchi war eine ledige Mutter. Sie führte den Zeitschriftenladen ihrer Eltern weiter. Und sie war Journalistin. Durch die Morde und ein Angebot des Verlegers der örtlichen Zeitung war ihr Jagdinstinkt geweckt worden…...
Zusammen mit Robert Lichtenberg wollte sie den Morden auf den Grund gehen….
Wer war der Mann, der das Zeichen einritzte? War er der Mörder? Warum ritzte er ein Zeichen ein? Was wollte der Conte dem deutschen Anwalt an Schönheiten aus der Maremma zeigen? Die Alte Abtei? Was für ein Zeichen trug die Leiche auf der Brust? Und wofür war das Zeichen gedacht? Wieso kam wieder jemand zu Tode, der ebenfalls ein Zeichen trug? Sollten diese Zeichen etwas aussagen? Waren da Satanisten am Werk? Wie viele Morde würden noch geschehen? Was fanden Giada und Robert heraus? Würden sie den Mörder finden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, denn es gab für mich keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Es fing auch gleich spannend an, als dieser Mann der Leiche ein Zeichen einritzte. Ich fragte mich, ob er den Menschen auch ermordet hatte. Irgendwie bestätigte sich das für mich, da es noch weitere dieser Morde gab. Jedes Mal ein anderes Zeichen, von dem Giada und Robert herausfanden, um was es sich handelte. Und so wussten sie dann auch, wie viele Morde dieser Mörder noch zu begehen beabsichtigte. Doch wer würden die Opfer sein? Und wer war der Mörder? Was sich am Ende des Buches herausstellte hat mich dann überrascht, und Robert und Giada in Lebensgefahr gebracht. Der Mann, der als Mörder entlarvt worden ist, war mir schon vorher nicht so ganz geheuer und ich hatte ab diesem Zeitpunkt einen Verdacht. Sollte es einen weiteren Krimi mit diesen Protagonisten geben (Giada Bianchi und Robert Lichtenwald) so würde ich diesen auch lesen wollen. Dieses Buch war spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich so gefesselt, dass ich durchaus eine Lese-/Kaufempfehlung aussprechen kann.

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

hexen, dämonen, fantasy, magie, england

Fire Girl - Gefährliche Suche

Matt Ralphs , Doris Hummel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 18.08.2016
ISBN 9783845816401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Prolog. Im Prolog wird einer Hexe Heilung gewährt. Doch der Heilende will dafür eine Auskunft von ihr…..
Hazel Hooper hilft einer kleinen verletzten Haselmaus, denn ihre Mutter kann sie heilen… Die Haselmaus sieht siespäter noch oft….
Hazel lebt mit ihrer Mutter Hecate auf einer Lichtung. Diese hat sie noch nie verlassen, denn sie ist geschützt durch einen Zauber…..
Doch dann wird ihre Mutter entführt und Hazel kann das Geschöpf, das sie entführt, sehen. Es ist ein Dämon….
Hazels Mutter ist eine Hexe, eine Trägerin, und seit der Entführung weiß Hazel, dass sie auch eine solche Trägerin ist….
Sie beschließt, ihre Mutter zu suchen, auch wenn ihre Vertraute davon nicht allzu begeistert ist. Und Hazel und ihre Vertraute machen sich auf den Weg, der viele Hindernisse bereithält….
Doch die beiden, die ihnen helfen, sind ausgerechnet Hexenjäger….
Was will der Heilende von der Hexe wissen? Wird sie ihm diese Auskunft geben? Hat er genug schlagkräftige Argumente? Was war mir der Haselmaus geschehen? Und wieso sieht sie diese später noch oft? Warum hat Hazel die Lichtung noch nie verlassen? Weshalb musste diese durch einen Zauber geschützt werden? Wie konnte ein Dämon durch die Zauberhecke kommen und Hazels Mutter entführen? Woher weiß Hazel plötzlich, dass sie auch eine Hexe ist? Welche Hindernisse stellen sich ihr bei ihrer Suche in den Weg? Warum fragen sie ausgerechnet einen Hexenjäger? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch ist es unkompliziert geschrieben, es gab keine Fragen nach dem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Hazel tat mir sehr leid, als vor ihren Augen ihre Mutter entführt wurde. Und dann muss sie, als sie durch die Zauberhecke geht, aufpassen, was sie sagt oder tut. Denn noch immer werden Hexen gefangen. Dann die Mutter zu finden und gleich wieder zu verlieren…. Was mich sehr irritiert hat ist, dass der Prolog am Anfang des Buches zeitlich nach dem Epilog am Ende des Buches spielt. Das fand ich irgendwie komisch. Das Buch ist so geschrieben, dass ich stark eine Fortsetzung vermute, denn Hazel wird wohl nicht aufgeben… Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mops, tiere, krimi, vorfahren, tierfreunde

Mopsnacht: Holmes und Waterson ermitteln wieder (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 4) (German Edition)

Martina Richter
E-Buch Text: 220 Seiten
Erschienen bei Midnight, 06.03.2017
ISBN 9783958190740
Genre: Sonstiges

Rezension:

1816. Eine hochschwangere Frau wird verfolgt. Sie versteckt sich in einer Scheune und bringt dort allein und ohne Hilfe ihr Kind zur Welt. Das konnte ja fast nur schiefgehen….
Die Scheune, die Marlene erhalten hatte, musste zu einem Pferdestall umgebaut und Pferde gekauft werden. Doch was in dieser Scheune gefunden wurde….
Eine Frau mit einer Mopshündin namens Bena Hula war zugezogen. Doch Marlene lehnte es ab, Bena Hula von ihrem Mops decken zu lassen. Allerdings wurde dieser dann unfreiwillig gedeckt…. Die Dame regte sich darüber super auf und wollte Holmes, den Übeltäter bei sich haben….
Jacky, die Freundin von Marlene und auch Freundin von Waterson war hochschwanger. Doch dann war sie plötzlich verschwunden….
Alle machten sich auf die Suche nach Jacky….
Wer war die hochschwangere Frau, die auf der Flucht vor ihren Verfolgern war? Warum wurde sie verfolgt? Und was passierte in der Scheune, das schiefgegangen war? War es dieselbe Scheune, die Marlene bekommen hatte? Was fanden sie in dieser Scheune? Warum wollte Marlene nicht, dass einer ihrer Möpse Bena Hula deckte? Hat Holmes sie gedeckt? Und warum regte sie sich so furchtbar darüber auf? Warum wollte sie unbedingt nun auch Holmes behalten? Was ist mit Jacky passiert? Ist sie entführt worden? Würden sie Jacky finden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Maine Meinung
Das Buch ließ sich wieder sehr leicht und flüssig lesen. Die Autorin schreibt unkompliziert, es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar Sätzen. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, und in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Verfolgung der Frau am Anfang des Buches zieht sich durch fast das ganze Buch, wobei es dann aber auch um Nachfahren von ihr ging. Durch diese Verfolgung war das Buch auch gleich spannend. Mir war jedoch sofort klar, dass das gefundene Babyskelett aus der Scheune das Baby von damals sein musste. Doch wie alles zusammenhing, das erfährt man natürlich erst am Ende des Buches. Und es war spannend bis zum Ende. Die arme hochschwangere Jacky tat mir so leid… Dass am Ende noch jemand starb, da war derjenige selbst dran schuld. Auf jeden Fall bekommt das Buch von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl. 

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111 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

mord, schweden, stockholm, psychothriller, spannung

Wenn das Eis bricht

Camilla Grebe , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2017
ISBN 9783442757176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Peter ist bei der Kriminalpolizei. Gerade als er das Grab seiner Mutter besucht, wird er zu einem Leichenfundort gerufen….
Die Leiche ist schrecklich zugerichtet….
Emma ist eine Verkäuferin in einem Bekleidungsgeschäft. Als eines Tages ihr Vorgesetzter bei ihr einkauft, verliebt sie sich in ihn … Und ihm scheint es genauso zu gehen….
Hanne ist mit Owe verheiratet. Doch Owe ist sehr bestimmend, überhaupt seit er auch noch weiß, dass Hanne krank ist… Und die Krankheit wird schlimmer werden….
Emma hat Jesper Orre Geld geliehen. Und als dieser nicht mehr zu ihr kommt, fehlt auch noch ein kostbares Bild….Sie weiß nicht mal, wo er wohnt, hat nur noch einen Verlobungsring von ihm….
Wer ist die Leiche, die gefunden wurde? Inwiefern ist sie so schrecklich zugerichtet? Ausgerechnet in ihren Vorgesetzten hat sich Emma verliebt? Ob das gutgeht? Auch wenn er anscheinend genauso fühlt? Warum ist Owe so bestimmend zu Hanne? Welche Krankheit hat sie? Warum wird sie schlimmer werden? Warum hat Emma Jesper Geld geliehen? Wieso weiß sie nicht mal, wo er wohnt? Sie ist doch mit ihm verlobt, wenn sie einen Ring von ihm hat? Warum sollte er das geheim halten? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – werden in diesem Buch beantwortet.

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch gut lesen, aber es hat mich trotzdem enttäuscht. Ich hatte wesentlich mehr erwartet. Spannung gab es ganz am Anfang und vielleicht noch ein bisschen ziemlich am Schluss. Beides war schnell wieder verflogen, denn die Geschichte plätscherte mehr oder weniger nur so dahin. Emmas Geschichte mit der Verlobung mit Jesper, Peters Probleme mit Beziehungen, und letztendlich Hannes Krankheit. Von Psychothriller merkte ich lange gar nichts. Das wurde mir erst im letzten Drittel klar. Und für einen Thriller war definitiv zu wenig los in diesem Buch, es passierte einfach zu wenig. Was mich auch noch sehr gestört hat ist, dass oft einfach beim nächsten Absatz in die Vergangenheit gegangen wurde. Erst nach zwei oder drei Sätzen – über die ich mich sehr wunderte – merkte ich, dass es um die Vergangenheit ging. Das war bei Emma genauso wie bei Peter und Hanne. Bei Emma ging ja sowieso das meiste um die Vergangenheit. Doch selbst hier wurde noch von noch vergangeneren Zeiten erzählt. Wenn man das wenigstens kenntlich gemacht hätte, dann wäre das ja OK. Aber nicht mal kursiver Schrift, oder vielleicht auch eine Überschrift, wiesen darauf hin. Es tut mir leid, aber für dieses Buch kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.

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51 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

schattenfrau, magie, feuerblut, fantasy, lichtkämpfer

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Feuerblut

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 27.03.2017
ISBN 9783958342392
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses HC beinhaltet folgende drei E-Books:
Feuerblut, Silberregen und Schattenfrau
Band 1
In Jens Kopf manifestierte sich ein Teil der Prophezeiung. Als sie im Folianten nachsah, war es jedoch nicht die Prophezeiung, die dort geschrieben stand. Sie nahm alles auf, was sie lesen konnte und ihr war klar, dass das noch nicht alles war….Und Jen begriff….
Jen überraschte Alex in einem kleinen Café. Doch dann kam plötzlich eine Nachricht. Sie hatten einen Einsatz…. Aber vorher gab es noch eine Besprechung mit Johanna und Leonardo. Sie sprachen von Sigilsplittern, die geborgen werden mussten und auf keinen Fall der Schattenfrau in die Hände fallen durften…
Auch für Clara, Chloe und Chris gab es einen Einsatz. Nachdem das Archiv verschlossen war, ja selbst die Unsterblichen es nicht mehr betreten konnten, gab es die Möglichkeit, bei Claras Familie – mit deren Einwilligung - die Bibliothek zu besuchen. Doch was die drei dort letztendlich erwartete gab Clara für ihre Familie den Rest…...
Was erfuhr Jen aus dem Folianten und was konnte sie hinterher darin noch lesen? Inwiefern begriff Jen, was die Schattenfrau plante? Zu welchem Einsatz mussten Jen und Alex? Was wurde vorher noch mit den beiden Unsterblichen besprochen? Warum durfte der Sigilsplitter auf keinen Fall in die Hände der Schattenfrau fallen? Was erwartete Clara und ihre zwei Freunde in ihrem Elternhaus? Wurden sie dort attackiert? Kamen die fünf wieder heil aus ihrem Einsatz zurück? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Band 2
Max arbeitet an der Verarbeitung seiner Gefangenschaft durch die Schattenfrau und den Wechselbalg. Er kann seinen Freunden nicht vergeben. Doch dann entscheidet er sich für eine Möglichkeit....
Und wieder müssen Jen, Alex und noch Clara auf einen Einsatz. Sie sollen den zweiten Sigilsplitter holen....
Doch das gibt es noch zwei andere Personen, die den Splitter holen wollen…
Und Clara erlebt eine Überraschung....
Warum kann Max seinen Freunden nicht vergeben? Welche Möglichkeit entdeckt er für sich? Haben sie den zweiten Sigilsplitter gefunden? Bzw. können sie ihn holen? Wer will den Splitter noch holen? Die Schattenfrau? Und wer noch? Inwiefern erlebt Clara eine Überraschung? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Band 3
Ava Grant und ihr Mann waren Magier und sie wollten ein Kind. Doch es wollte nicht klappen, sie wurde einfach nicht schwanger. Und dann griffen sie zu einem Rettungsanker, der jedoch nicht erlaubt war…
Leonardo besuchte Ethan in Kanada. Er wollte von ihm wissen, woraus der Essenzstab der Schattenfrau war….
Als Chris und Kevin ihre Eltern besuchten taten sie das aus einem bestimmten Grund. Denn Kevin hatte bei seiner Sitzung bei Wesley etwas erfahren was seine Eltern in den Immortalis-Keker bringen könnte….
Jen, Clara und Alex gehen zusammen mit einer Sprungmagierin auf einen Einsatz und begegnen dabei wieder Crowley und Madison….
Und am Ende erfährt Jen etwas, was sie total schockiert…..
Was hat Ava getan, um schwanger zu werden? Und wieso war das so schlimm? Was wusste Ethan über den Essenzstab? Würde er die Substanz kennen? Was hat Kevin bei seiner Sitzung erfahren? Und wieso würde des seinen Eltern so sehr schaden? Was passiert, als die drei den beiden Schattenkriegern begegnen? Und was erfährt Jen, was sie so sehr schockiert? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, und es ist – für einen Fantasy-Roman sehr - verständlich geschrieben- Ich war auch sehr schnell wieder in der Geschichte drinnen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Wie schon im ersten Hardcover-Band hat Andreas Suchanek es verstanden, den Spannungsbogen – der ja am Ende des ersten Bandes nicht aufhörte – weiterzuführen und anzuhalten bis zum Ende, ja eigentlich darüber hinaus. Denn das Ende ist ein fieser Cliffhanger. Man – das heißt ich – möchte am liebsten gleich weiterlesen. Aber ich habe beschlossen mich zu gedulden, bis der nächste HC-Band herauskommt. Ich muss dann zwar etwas länger warten, muss aber nicht nach jeden E-Book auf die Fortsetzung warten. Das Ende dieses HCs habe ich so nicht erwartet, ich sagte ja schon ein fieser Cliffhanger. Daher bin ich auch schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Das Buch hat mich so sehr gefesselt und war so spannend, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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(18)

50 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

hexen fantasy, jugendbuch, hexenverfolgung, fantasy

Fire Witch - Dunkle Bedrohung

Matt Ralphs
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 20.04.2017
ISBN 9783845816418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

London 1656. Generalhexenjäger Matthew Hopkins führte seinen Gefangenen Nicolas Murrell auf das Dach des Gebäudes. Murrell wusste, was ihm von Hopkins blühte…
Hazel Hooper hatte ihre Mutter an die Unterwelt verloren. Ein Dämon hatte sie mitgenommen und Murrell war zumindest mitschuld. Doch Hazel hatte sich geschworen, ihre Mutter zu finden und zu retten… Im Moment übte sie, ihre Kräfte zu beherrschen…
Mit Titus und ihrem Vertrauten Bramley waren sie nach London gereist. Denn nur Murrell konnte ihnen sagen, wie das Tor zu Unterwelt zu öffnen war…
In London musste Hazel allein dafür sorgen, dass sie Murrell zu Gesicht bekam und überhaupt mit ihm sprechen konnte. War er doch in sicherem Gewahrsam…
Und um zu ihm kommen zu können musste sich Hazel in große Gefahr begeben… Sie durfte nicht entdeckt werden…..
Währenddessen spürte Titus dem Mörder der jungen Mädchen nach, der London heimsuchte… Wie er aussah, hatte Hazel gesehen…
Was würde Hopkins letztendlich mit Murrell anstellen? Würde er ihn foltern? Ihn am Ende vernichten? Wie wollte Hazel zu ihrer Mutter gelangen? Würde sie sie finden? Was hatte sie für Kräfte, die sie beherrschen lernen musste? Wie wollte Hazel zu Murrell gelangen? Er war doch ein Gefangener und in sicherem Gewahrsam? Was tat Hazel um ihn trotzdem zu Gesicht zu bekommen, ja vielleicht sogar mit ihm zu sprechen? Was würde ihr blühen, wenn sie entdeckt würde? Wer war der Mörder, der London heimsuchte und junge Mädchen ermordete? Wann hatte Hazel ihn gesehen, und wie sah er aus? Nicht alle diese Fragen – aber trotzdem noch mehr – werden in diesem Buch beantwortet.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es gab keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar ganzen Satzes. Das Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Teil hieß Fire Girl. In diesem war Hazels Mutter von dem Dämon Baal in die Unterwelt verschleppt worden. Und Hazel versucht jetzt, sie da herauszuholen. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Ich konnte Titus verstehen, der sie von der Rettung ihrer Mutter abhalten wollte, weil es doch supergefährlich war. Hazel riskierte ihr Leben dabei. Aber ich konnte auch Hazel verstehen die es nicht zuließ. Das Buch war sehr spannend geschrieben, und auch wenn am Ende nicht alle Fragen beantwortet wurden, hat es mir sehr gut gefallen. Denn es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, denn ich will wissen, wie es weitergeht. Von mir bekommt das Buch eine Lese-/Kaufempfehlung.

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(107)

122 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

glasgow, krimi, mord, streifenpolizist, schottland

Die Mädchen von Strathclyde

Denzil Meyrick
E-Buch Text: 80 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959676656
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Police Constable Jim Daley war gerade auf Streife als er einen Obdachlosen aus einem Müllcontainer zog. Alle kannten ihn unter dem Namen Dandy…
Und dann wurde er zu einem vermuteten Einbruch beordert. Dort mit seinem Kollegen angekommen fand er eine tote junge Frau…
Dem Kollegen war es lieber, dass Jim auf die Kripo wartete, und so kam es, dass dieser sozusagen an die Kripo ‚ausgeliehen‘ wurde. Doch am nächsten Tag befahl sein Chef ihn wieder zur Streife….
Und der Chef bei der Kripo wollte ihn bei sich haben, denn er erkannte wohl das Potential des jungen Mannes…
Und dann wurde noch eine Frauenleiche gefunden…
Wieso nannten die Polizisten den Mann Dandy? Wie hieß er wirklich? Wer war die tote junge Frau? War es Mord? Oder hatte sie sich womöglich selbst umgebracht? Warum wollte der Chef, dass Jim bei der Streife blieb? Hatte Jim das Zeug zu einem Kriminalbeamten, weil deren Chef ihn zu sich befahl? Wer war die nächste Frauenleiche? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – werden in diesem Buch beantwortet.

Meine Meinung
Das Buch, oder wohl besser Büchlein, ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist so, dass man alles versteht, und sich nicht nach dem Sinn von manchen Worten oder gar Sätzen fragen muss. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Spannung war – mit dem Auffinden der Frauenleiche -.von Anfang an vorhanden. Auch war es so, dass man wirklich erst am Ende erfuhr, wer de r Täter war. Also ein spannender und fesselnder Kurzkrimi, der mir sehr gut gefallen hat, und mich auf weitere Bücher dieses Autors neugierig macht..

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(75)

176 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

münchen, familiengeschichte, geschichte, starke frauen, judenverfolgung

Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426519370
Genre: Historische Romane

Rezension:

1897. Das neue Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt in München sollte eingeweiht werden. Es sollte etwas sein, was es so in München noch nie gegeben hatte….
Jakob und Thea, so hießen die Besitzer des Kaufhauses. Sie hatten drei Kinder: Sohn – Tochter – Sohn. Und der älteste sollte eigentlich der Nachfolger in der Führung des Kaufhauses werden. Doch Benno machte seinen Eltern einen Strich durch die Rechnung….
Auch Cecilie, der besten Freundin von Lily machte Benno einen Strich durch die Rechnung, denn diese hatte sich schon an seiner Seite das Hirschvogl führen gesehen…..
Doch die Hirschvogls waren Juden, auch wenn sie schon seit Generationen in München lebten. Das Kaufhaus erlebte sehr gute Zeiten, denn es bot exklusive Waren an….
Doch wer sollte das Hirschvogl führen? Ziemlich spät erkannte Jakob, dass seine Tochter Lily dafür wie geboren war…..
Von ihrem zweiten Sohn wurden die Eltern gewissermaßen auch enttäuscht….. Und dann passierte das Unglück…
Lily führte das Kaufhaus immer weiter mit Erfolg – bis diese braungewandteten Herren kamen.
War es wirklich das erste Kaufhaus, das in München so groß war? Das es in München so noch nie gegeben hatte? Inwiefern machte Beno seinem Vater einen Strich durch die Rechnung? Wollte er nicht Kaufmann werden? Oder gab es noch einen anderen Grund? Und Cecilie hatte sich wohl schon als Bennos Ehefrau gesehen? Hatte er etwas Derartiges zu ihr gesagt, ihr Hoffnungen gemacht? Welche exklusive Ware bot das Hirschvogl an? Hat Jakob noch rechtzeitig erkannt, dass Lily die richtige Nachfolgerin für ihn war? Wieso wurden Jakob und Thea von ihrem zweiten Sohn auch enttäuscht? Welches Unglück passierte mit Sepp? Alle diese Fragen – Und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch stellten sich mir keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Es beginnt mit der Eröffnung des Kaufhauses Ende Mai 1897. Und es endet 1952. In den ersten beiden Dritteln des Buches wird sehr interessant beschrieben, wie es mit dem Kaufhaus voranging. Es wird auf die Befindlichkeiten der Kinder von Thea und Jakob eingegangen. Ich war durchaus schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Doch hat sich dieser Teil leider etwas gezogen. Das heißt, er war nicht ganz so spannend, wie ich es mir gewünscht hätte. Und doch gehört er natürlich dazu und war auch durchaus interessant. Aber es war hier eben so, dass ich keine Probleme hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Erst als die Schwierigkeiten für die jüdischen Mitbürger begannen, wurde es dann auch richtig spannend. Und ich hatte den Eindruck, dass Heidi Rehn sehr gut recherchiert hat, denn so wie Menschen in meinem Alter - die wir diese Zeit ja nicht mehr selbst erlebt haben - von anderen erfahren haben, ging es damals tatsächlich so zu. Ich fragte, mich, wie die Familie, und wer von der Familie entkommen würde. Da konnte mich wieder mal nichts mehr vom Lesen abhalten. Daher werde ich dem Buch vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten geben und natürlich eine Lese-/Kaufempfehlung.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

spannung, serie, streitgespräche, loft, vorabendroman

Codename E.L.I.A.S.: Spur aus dem Nichts

Mila Roth , Petra Schier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.04.2017
ISBN B072KYQXCG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Michael Cavenaughs Identität war ausgelöscht worden. Bei dem Versuch seinen Vorgesetzten zu kontaktieren, wurde er abgewimmelt. Doch wer hatte seine Identität ausgelöscht? Er brauchte Geld und er wollte Tricia Bloomberg, die in der Klemme steckte, helfen…
Brianna, Michaels Ex-Freundin, hatte sich Zutritt zu seinem Loft verschafft, was, wie sie sagte, nicht schwer war. Und sie klärte ihn darüber auf, dass er bei seinen Eltern zum Weihnachtsessen eingeladen war, was Michael überhaupt nicht passte….
Auch Luke hatte nachgeforscht, doch nirgends irgendeine Spur von einem Michael Cavenaugh gefunden….
Bei Michael war völlig überraschend ein alter Kollege aufgetaucht der sagte, er arbeite für E.L.I.A.S. Er behauptete, Michael sei von diesen rekrutiert worden - gegen seinen Willen…. Außerdem bedrohte er Michael….
Um Tricia Bloomberg zu helfen, mussten sie den Auftraggeber ihres Chefs, der sie dazu benutzte, Dokumente zu kopieren, in eine Falle locken. Doch der erste Versuch misslang gründlich…..
Wie wollte Michael Tricia helfen? Wieso hatte Briana veranlasst, dass sie zu Michaels Eltern zum Weihnachtsessen gehen würden? Und warum gefiel Michael das gar nicht? War wirklich alles so restlos gelöscht worden, dass niemand mehr Michael kannte? Wie hatte Michael von E.L.I.A.S. rekrutiert werden können? Inwiefern bedrohte Harvey ihn? Was ging schief, als sie den Auftraggeber von Tricias Chef in eine Falle locken wollten? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Obwohl es schon ziemlich lange her war, dass ich den ersten Band gelesen hatte, fand ich doch schnell wieder in die Geschichte hinein. Ion den Protagonisten bzw. die Protagonisten konnte ich mich wieder gut hineinversetzen. Tricias Problem war mir gleich wieder gegenwärtig. Ich habe mich gefragt, wie die Kerle von E.L.I.A.S. Michael jedes Mal so schnell aufgestöbert haben. Und ich frage mich was das für ein Verein ist. Wer oder was ist E.L.I.A.S.? Auf jeden Fall sind die nicht zimperlich in ihren Methoden. Eine Mafia-Bande oder ähnliches? Irgendwann werden wir das wohl erfahren. Das vorliegende Buch endet jedoch mit einem ganz fiesen Cliffhanger… Ich muss sagen, dass es für mich von Anfang an spannend war und es mich so gefesselt hat, dass ich es mal wieder in einem Rutsch gelesen habe. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

worms, medizin, medicus, 15. jahrhundert, mord

Die heimliche Heilerin und die Toten

Ellin Carsta
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477824436
Genre: Sonstiges

Rezension:


Im Prolog erfahren wir, dass ein bestimmtes Kind auf gar keinen Fall leben darf….
Die Kinder von Madlen und Johannes sind aus dem Haus. Das heißt, Veit macht eine Lehre bei den Fugger in Augsburg und Cecilia ist in einer Klosterschule. Plötzlich kommt ein Bote des Erzbischofs zu ihnen und bitte Johannes und Madlen mitzukommen…
Doch der Weg führt nicht, wie erwartet zum Palast des Erzbischofs sondern zu einer Gebärenden, der Madlen helfen soll. Doch als das Kind auf der Welt ist, passiert etwas Schreckliches….
Allerdings gab es zwei Kinder, und das zweite, das war Madlen klar, schwebte auch in Lebensgefahr. Und so suchte sie ein Versteck für Mutter und Kind….
Der Erzbischof fühlte sich auch nicht so sonderlich wohl. Und auch hier stellte Madlen Furchtbares fest….
Doch das Versteck der jungen Mutter war nicht mehr sicher, denn jemand hatte Madlen und Johannes verfolgt. Auf der Flucht vor den Schergen passierte Madlen das Schlimmste, was ihr überhaupt passieren konnte…..
Madlen blieb keine Wahl. Sie musste fliehen. Überall wurde sie gefunden. Wo konnte sie noch hingehen mit Jonatas Kind….
Warum darf dieses Kind nicht leben? War der Bote echt? War er wirklich vom Erzbischof geschickt worden? Aber warum hat er dann nicht gleich gesagt, dass Madlen zu einer Geburt kommen solle? Was passierte so Schreckliches mit dem Kind? Wo hat Madlen die beiden versteckt? Und was war mit dem Erzbischof? Was hatte Madlen da gefunden? Wieso war Madlen auf ihrem Weg zu Jonata verfolgt worden? Und was geschah dann dort so Furchtbares? Warum musste Madlen fliehen? Wo konnte sie noch hingehen? Wo würde sie vor ihren Verfolgern sicher sein? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Wie gewohnt, ist es unkompliziert geschrieben, d.h. keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes tauchten auf. Es fing auch gleich rasant an. Wer wollte da, dass ein bestimmtes Kind nicht leben darf? Wer hat Madlens Schicksal dermaßen beeinflusst, dass sie fliehen musste? Die Spannung war dadurch natürlich gleich da und sie blieb bis zum Ende des Buches. Ellin Carsta vermag es, sehr anschaulich zu schreiben, ich konnte mir das Geschehen richtig vorstellen. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und ich konnte mich in Madlen gut hineinversetzen. Sie tat mir entsetzlich leid, als sie fliehen musste. Allerdings konnte sie dort, wo sie hinging, das tun, was sie schon immer tun wollte. Würde sie jemals wieder nach Köln zurückkehren können? Würde sie jemals ihre Kinder wiedersehen? Das Buch hat mich dermaßen gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Vorn mir bekommt dieses Buch, genauer gesagt, die ganze Reihe um die ´heimliche Heilerin eine dicke Leseempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl.

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119 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

liebe, vergangenheit, mode, kragen, roman

Aimées geheimer Wunsch

Kelly Doust , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.05.2017
ISBN 9783462049879
Genre: Romane

Rezension:

Normandie 1891. Auf Wunsch ihres Vaters sollte Aimée den reichen Bernard heiraten. Es gefiel ihr nicht, denn sie kannte ihn kaum. Und doch stickte sie Perlen auf ein Leinenstück. Es sollte ein Kragen werden.…
Maggie war berufstätig, Ehefrau und Mutter. Sie arbeitete im Auktionshaus Bonningham ganztags. Leider passierte es immer wieder, dass sie wegen ihrer kleinen Tochter etwas zu spät kam. Heute sollte sie bei ihrem Chef vorstellig werden…
Doch nicht das, was sie befürchtet hatte, ist eingetreten sondern eigentlich das Gegenteil…..
Aimée wollte noch schnell ein Buch in die Bibliothek zurückbringen. Ihr Vater duldete nicht, dass sie las, deshalb musste das heimlich geschehen. Im Dienstbotentrakt traf sie auf Gaston, in den sie verliebt war. Und sie ging zu ihm…. Hinterher schämte sie sich entsetzlich….. Und daraufhin machte sie den Kragen zu etwas Besonderem…
Faustine schnürte Aimées Korsett. Doch vor dem Altar wurde Aimée dann ohnmächtig…
Maggie schaute sich die Kiste mit Plunder an, die sie sich hatte zur Seite legen lassen. In dieser Kiste fand sie einen Kragen, oder auch ein Diadem. Sie fand das Teil wunderschön …
Ein Interview mit Maggie wurde vom Fernsehen aufgezeichnet. Und Maggie hatte auch den Kragen/das Diadem dabei. Auf dem Rückweg wurde sie von einem Mann, Michael, angehalten, der ihr Ware für eine große Auktion anbot. Er lud sie in sein Haus ein….
Dann gab es noch eine Frau mit Namen Francesca. Bei ihr wurde beim Anblick des Kragens eine Erinnerung wach, doch sie wusste nicht was es war…
Wofür sollte Aimées Kragen sein`? Was solle er zieren? Warum war Maggie zu ihrem Chef bestellt worden? Wollte er sie wegen ihres immer wieder Zuspätkommens, tadeln? Oder hatte er andere Gründe? Hatte Maggie einen Tadel befürchtet? Was trat als Gegenteil ein? Warum ging Aimée zu Gaston ins Zimmer? Weshalb musste sie sich schämen? Was machte sie mit dem Kragen, dass er besonders wurde? Hatte Faustine Aimée zu eng geschnürt, weil sie ohnmächtig wurde? Was machte Maggie mit dem Kragen/Diadem? Was passierte bei dem Interview? Würde Maggie zu Michael gehen? Was war mit Francesca? Was hatte sie mit dem Kragen zu tun? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zum Glück stand immer die Jahreszahl und der Name bei der Kapitelzahl, wenn sich die Protagonistin änderte. Denn es war schon etwas durcheinander mit den Zeiten. Und nicht alle führten wirklich zu einem Ende. Aber trotzdem konnte ich das Buch ganz gut lesen, war auch bald in der Geschichte drinnen. Es geht hier um den Kragen, der verschlungene Wege zurücklegte. Und noch verschlungener war die Erzählung über den Weg des Kragens. Deshalb das Wort ‚durcheinander‘. Aber es war auch spannend zu erfahren, wie der Kragen jeweils in die Hand des momentanen Protagonisten gekommen war, obwohl man das nicht immer erfuhr, zumindest nicht gleich. Wie gesagt, etwas durcheinander. Doch am Ende löst sich – zumindest das meiste – auf. Im Endeffekt geht die Geschichte gut aus und ich liebe Happy-Ends. Im Großen und Ganzen hat mir also dieses Buch ganz gut gefallen. Denn es war trotz des Durcheinanders durchaus spannend. Aimées geheimer Wunsch wurde erst am Ende aufgelöst. Dabei dachte ich, ich würde gar nicht mehr erfahren was das eigentlich war. Außerdem wirkte es etwas gezogen, und langatmig, aber in gewisser Weise doch interessant. Bei der Sterne-/Punktebewertung war ich zunächst hin- und hergerissen. Doch nun habe ich mich entschlossen vier Sterne/acht Punkte zu vergeben. Da es nicht überall möglich ist, halbe zu vergeben, gebe ich überall nur ganze Sterne/Punkte.

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389 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

thriller, london, ragdoll, serienmörder, mord

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein vermuteter Serienkiller steht vor Gericht. Doch er wird freigesprochen und das kann der Mann, der ihn verhaftet hat, nicht so hinnehmen….
Vier Jahre später… Polizei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, ist wider Erwarten wieder im Dienst. Er wird zu einem Fundort gerufen. Was er dort vorfindet, erschüttert ihn sehr….
Die Polizei leistet harte Arbeit, um herauszufinden, wer alles für die Ragdoll ermordet worden ist. Doch das ist gar nicht so einfach….
Andrea, ihres Zeichens die Ex-Ehefrau von Wolf, ist Reporterin. Und sie erhält Bilder und eine Liste mit sechs Namen. Und das von dem Killer….
Der erste auf der Liste stirbt obwohl er sich bei der Polizei befindet….
Doch es wird nicht der einzige bleiben…
Im Kommissariat arbeitet auch Edmunds, ein junger Mann, der sich vom Betrugsdezernat hierher versetzen ließ. Und was er letztendlich herausfindet, erschüttert alle zutiefst….
Warum wird der Serienkiller freigesprochen? Was tut Wolf, der das so nicht hinnehmen kann? Wieso konnte Wolf so schnell wieder bei der Polizei arbeiten? Was erschüttert ihn so an dem Leichenfund? Warum ist es nicht so einfach herauszufinden, wessen Teile zu der Ragdoll zusammengenäht worden sind? Weshalb schickt der Killer die Bilder und die Liste an Andrea und nicht direkt an die Polizei? Wer war der erste auf der Liste? Wie konnte der getötet werden, obwohl er sich bei der Polizei befand? Und wer würde noch ermordet werden? Würde der Täter alle umbringen die auf der Liste stehen? Oder würde die Polizei ihm noch vorher auf die Spur kommen? Was findet Edmunds heraus, das alle so sehr erschüttert? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, d.h. mir stellten sich keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar ganzen Satzes. Es ist gut verständlich geschrieben. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Spannung setzte schon ein, als im Prolog Wolf den Freigesprochenen fas tot prügelte. Ich fragte mich, was wohl mit ihm – Wolf – jetzt passieren würde. Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass er nach so relativ kurzer Zeit – vier Jahre – wieder in den Polizeidienst zurückkehren würde. Und doch war es so. Davon bin ich allerdings nicht überzeugt. Ansonsten war das Buch durchaus spannend. Ich habe mich gefragt, ob sie die nächste Person auf der Liste finden würden, wenn ja, ob sie sie schützen können, oder ob der Killer wieder gnadenlos zuschlägt. Das Buch endet mit einer Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, will ja nicht spoilern. Was mir jedoch letzten Endes noch fehlt, ist ein Epilog. Denn für mich blieb zumindest eine Frage offen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, auch wenn der Wiedereinstieg Wolfs in den Polizeidienst realitätsfremd war. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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