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59 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Fünf plus drei

Arne Dahl , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492058124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Berger, Steen und noch zwei Kriminalbeamte durchsuchten eine Wohnung… Doch sie fanden nicht was sie suchten…
Sie mussten auf das Dach des Hauses…Ein kleines Haus stand darauf, in das Roy eindrang und hinter ihm gleich noch der zweite Polizist…
Als sie herauskamen, waren sie übersät mit Bienen… Und Roy fand dadurch den Tod…
Berger, der das Haus dann untersucht, hatte sich rechtzeitig in die Hocke begeben, ansonsten wäre er jetzt kastriert….
Auf Anweisung von August Steen musste Berger untertauchen. Ein Safehouse bot sich an…
Molly Blom war nach einer Aktion ins Koma gefallen, doch eines Tages war sei einfach nicht mehr im Krankenhaus…
Molly und Deer suchten beide nach Berger…
Und dann gab es da noch das Mädchen, das Berger befreien sollte…
Wessen Wohnung wurde durch Berger, Steen etc. durchsucht? Was suchten sie, was sie nicht fanden? Warum mussten sie auf das Dach des Hauses? Was passierte mit Roy und seinem Kollegen? Hatte der Verräter sie in eine Falle gelockt? Wieso fand Roy dadurch den Tod? Warum wäre Berger beinahe kastriert worden? Und wieso konnte ihm die Kugel trotzdem nichts anhaben? Warum musste Berger untertauchen? Wo war das Safehouse in dem Berger sich versteckte? Was war mit Molly geschehen, dass sie ins Koma gefallen war? Und wieso konnte sie eines Tages einfach verschwinden? Warum suchten die beiden Frauen nach Berger? Wer war dieses Mädchen auf dessen Befreiung hingearbeitet wurde? Alle diese Fragen – und noch mehr – beantwortet dieses Buch, doch einige auch nicht.
Meine Meinung
Wenn ich schreiben würde, dass sich dieses Buch gut und flüssig lesen ließ würde ich lügen. Es war eigentlich fast von Anfang an ein einziges Verwirrspiel. Ich las – und blickte gar nicht mehr durch. Ich fragte mich immer wieder, was das eine mit dem anderen zu tun hatte. Und wieso jetzt das, weshalb jetzt dies, und was sollte das bedeuten. Es herrschte ziemliches Durcheinander. Das ging so bis etwa zur Hälfte des Buches, erst dann wurde es langsam besser. Ich muss allerdings dazuschreiben, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne, was das Ganze Durcheinander etwas begünstigt hat. Aber komplett geholfen hätte mir diese Kenntnis auch nicht..Auf jeden Fall wurde es dann etwas besser bis der Showdown kam, der dann wirklich spannend war. Das waren so etwas die letzten hundert bis hundertfünfzig Seiten, circa. Doch leider kann dies an meiner Bewertung nicht mehr viel ändern. Zumal es zum Teil auch reichlich unrealistisch war. Das Buch hat mich nur sehr mäßig unterhalten, es konnte mich nicht überzeugen und bekommt daher von mir nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten. Und das mit viel gutem Willen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Und es wurde finster: Ein Donau-Krimi

Alexander Lorenz Golling
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 03.09.2018
ISBN 9783958192164
Genre: Sonstiges

Rezension:

Er war aufgewacht, denn er hatte das Gefühl es tun zu müssen… Und er ging nach unten und öffnete mit hoch erhobenem Messer die Tür…
Hendrik Brauner war in sein Büro gekommen und sie sprachen über alte Fälle, die auch einmal aufgeklärt werden müssten. Da erschien in der Tür ihr Chef, es gab einen neuen Fall…
Finsterholz gehörte zu dem Dörfchen Moosbach, ein Dörfchen, das seine Streitereien unter sich ausmachte…
Von dem Besitzer des Anwesens fehlte schon seit einem halben Jahr jede Spur…
Vier der in Haus anwesenden waren ermordet worden. Doch hatte es noch zwei weitere Bewohner des Anwesens gegeben…
Eine dieser beiden machte sich mit seinem Verschwinden sehr verdächtig… Die andere hatte bei den Nachbarn Hilfe geholt und diese hatten dann die Polizei verständigt…
Und dann gab es da noch die Enkeltochter des verschwundenen Besitzers, die nicht reden konnte. Aber sie konnte zeichnen…
Was dachte er tun zu müssen? Warum ging er mit dem Messer nach untern? Was tat er da? Wo gab es diesen neuen Fall? Inwiefern machten die Moosbacher ihre Streitigkeiten unter sich aus? Alles? Bis zum letzten? Wo war Michael Steiner? Wohin war er verschwunden? Wer waren die beiden anderen Bewohner, die mit dem Leben davongekommen waren? War der eine der Mörder? Wer war zu den Nachbarn gegangen um Hilfe zu holen? Wer hatte die Polizei verständigt? Warum konnte das Mädchen nicht sprechen? Was zeichnete sie? Hatte das geholfen? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich ganz gut lesen, und ich kam auch schnell in die Geschichte hinein. Ich konnte mich in die Ermittler gut hineinversetzen. In das Grauen, das sie überkam, als sie den Tatort besichtigten. Die Tochter tat mir leid. Der Besitzer des Anwesens war ein gewalttätiger Mensch, dem nichts und niemand heilig war. Ich habe gesagt, dass sich das Buch gut lesen ließ. Doch etwas hat mich doch gestört. Denn mitten im Kapitel, nach einem Absatz, geht es manchmal plötzlich mit der Vergangenheit weiter. Da ja erzählt wird, wie der Verdächtige überhaupt auf den Hof gekommen war, musste natürlich die Vergangenheit auch beleuchtet werden. Doch wäre es ganz gut gewesen, wenn man das kenntlich gemacht hätte. Ich bin jedes Mal kurz gestolpert bis ich merkte, dass ich wieder in der Vergangenheit bzw. wieder in der Gegenwart angekommen bin. Das stört den Lesefluss doch sehr. Auch wenn mit dieser Krimi als Ganzes sehr gut gefallen hat. Doch leider muss ich deswegen ein Stern bzw. zwei Punkte abziehen. Daher von mir durchaus eine Lese-/Kaufempfehlung sowie. vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten. 

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58 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gemma Addeley hatte sich endgültig entschlossen, ihren Ehmann zu verlassen….
Nina und ihre Freunde wollten gerade von einem Club nach Hause als sie in einem Hauseingang ein Mädchen fanden…
Marina Esposito, eine Psychologin, versuchte das Mädchen zu befragen… Sie erzählte ihr auch, dass ihre Tochter entführt worden war und sie sie befreien musste… Allerdings nicht, dass sie seitdem von ihrem Mann Phil getrennt lebte…
An der Schleuse wurde eine weibliche Leiche gefunden… Sie sah aus, als sei sie gefoltert worden… Außerdem fehlte ihr etwas…
Wie üblich und oft auch richtig, wurde zuerst der Ehemann verdächtigt…
Eine zweite Leiche, der es fast genauso ergangen war, wurde im Park gefunden… Und man fand eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Frauen…
Warum wolle Gemma ihren Mann verlassen? Wollte sie auch ihre Tochter mitnehmen? Wohin wollte sie gehen? Wer war das Mädchen, das Nina mit ihren Freunden fand? Konnte Marina etwas aus dem Mädchen heraus bekommen? Erzählte sie etwas? Warum erzählte Marina dem Mädchen von der Entführung ihrer Tochter? Wieso wohnte sie seit damals nicht mehr mit Phil zusammen? Was war geschehen? Wer war die weibliche Leiche an der Schleuse? War sie wirklich gefoltert worden? Was fehlte ihr? Warum wurde ausgerechnet der Ehemann verdächtigt? Wer war die zweite Leiche? Welche Gemeinsamkeit bestand zwischen den beiden Frauen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es war gleich Spannung vorhanden, die sich auch bis zum Ende des Buches hielt. Wie erhofft war der Schreibstil unkompliziert, keine Fragen nach Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Gemma, die ihrem gewalttätigen Mann entfliehen wollte. Das klappt allerdings oft nicht und ich habe es bei Gemma befürchtet. In Marina, die Angst hat, mit ihrem Mann zusammen zu leben, weil er sie, wie sie sich immer wieder sagt, nicht beschützen kann. In Phil, der das nicht so sieht. Und der deshalb ziemlich von der Rolle ist. Was den Mörder betrifft, so hatte ich so nach dem halben Buch einen Verdacht, nein eigentlich zwei, denn sicher war ich mir erst etwas später. Doch hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Es hat mir super gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Dafür bekommt es eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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567 Bibliotheken, 40 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

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Save Us

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736306714
Genre: Liebesromane

Rezension:

Graham Sutton ist suspendiert worden, weil er eine Beziehung zu einer Schülerin hatte…
Ruby erfuhr vom Direktor der Schule, dass sie dieser verwiesen wird, weil sie eine Beziehung zu einem Lehrer hatte… Und der Direktor hatte sogar Bildmaterial… Und sogar ihre Mum glaubt ihr nicht…
Und James soll die Fotos gemacht haben, erfährt Ruby… Doch sie gibt nicht auf und erfährt so einiges…
James hat beschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen und Beaufort zu verlasen…
Doch Mortimer Beaufort ist der Stärkere, wie er mit seinem Erscheinen bei einer Party beweist… Und James muss sich widerwillig fügen…
Doch dann ist da noch der Chauffeur Percy, der James etwas übergibt, was dessen Mutter ihm seinerzeit anvertraut hat…
Wie ist es herausgekommen, dass Sutton eine Beziehung mit einer Schülerin hatte? Warum wird Ruby der Schule verwiesen? Sie hatte doch keine Beziehung zu einem Lehrer? Woher hat Lexington das Bildmaterial? Warum glaubt ihre Mum ihr nicht? Hat wirklich James diese Fotos gemacht? Was erfährt Ruby? Will James Beaufort wirklich verlassen? Was tut Mortimer Beaufort bei der Party? Warum fügt James sich wenn auch widerwillig? Was übergibt Percy James? Warum hat seine Mutter dies Percy anvertraut? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Finale dieser Reihe toppt die beiden Vorgängerbände komplett. Bereits spannend angefangen hat sich diese Spannung gehalten bis zum Ende. Und das Ende überrascht. Auch wenn irgendwann vorher mal was gesagt bzw. geschrieben worden ist, was in einem Zweifel an einer gewissen Rechtmäß0igkeit aufkommen lassen könnte. Doch dazu verrate ich jetzt nicht mehr. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mortimer hätte ich erwürgen können, als er James gegenüber eine Drohung aussprach, die diesen dazu veranlasste zu gehorchen. James tat mir in diesem Augenblick unheimlich leid. Doch ich freute mich, dass die beiden trotzdem nicht aufgaben. Über den Stil der Autorin brauche ich nicht viel zu sagen, denn Mona Kasten schreibt unkompliziert, keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen tauchte auf. Auch Lydia tat mir unendlich leid, auch wenn es ihr in ihrer Verbannung deutlich besser ging als zu Hause. Mich jedenfalls hat dieses Buch voll in seinen Bann gezogen, mich super unterhalten und gefesselt, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mit sehr gut gefallen und mit auch überzeugt. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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1.111 Bibliotheken, 54 Leser, 0 Gruppen, 213 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem James vom Tod seiner Mutter zwei Tage danach erst erfahren hat, war er stocksauer auf seinen Dad. Und das machte er ihm auch klar…
Der Tod seiner Mum ging James und auch Lydia sehr nahe, doch nur James tickte aus…
Lydia kam zu Ruby um sie um Hilfe zu bitten, und Ruby ließ sich erweichen…
Allerdings war sie nicht bereit, James zu verzeihen… Sie wollte nicht noch einmal so sehr verletzt werden…
Allerdings kann sie James auch nicht vergessen…
Und dann war da noch Lydia, mit der Ruby zum Arzt gegangen ist…
Warum war James so stocksauer auf seinen Dad? Wegen der verspäteten Mitteilung des Todes seiner Mutter? Wie machte er ihm seine Wut klar? Und was tat sein Vater daraufhin? Inwiefern tickte James aus? Wie konnte Ruby Lydia helfen? Warum war sie nicht bereit James zu verzeihen? Obwohl dieser sie darum gebeten hatte? Wie sehr hatte James Ruby verletzt? Und womit? Warum kann sie dann James nicht vergessen, wenn sie so von ihm verletzt wurde? Warum ist Ruby mit Lydia zum Arzt gegangen? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Auch dieser zweite Teil dieser Reihe war wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Wieder war ich in der Geschichte schnell drinnen und konnte mich auch gut in Ruby hineinversetzen. Ich fragte mich, ob sie James seine Reue glauben sollte. Oder ob er nur ein sehr guter Schauspieler war. Pokerface konnte er ja dank seiner Abstammung hervorragend. Sie hatte sich mit Lydia angefreundet und sie zu einem Arzt begleitet. Dort gab es dann eine Überraschung, doch weiter davon nichts. Lydia tat mir leid, dass sie den Mann den sie liebte, nicht treffen, sehen, ja noch nicht mal mit ihm telefonieren durfte. Dabei hatte sie das größte Recht mit ihm zu sprechen. Dieses Buch hat mich wieder in seinen Bann gezogen, und es gefiel mir sogar noch besser als der erste Band. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann es nur weiterempfehlen. Dass noch nicht alles Heile Welt ist, wusste ich auch schon vorher, denn wozu gäbe es dann einen dritten Band? Mir war von vornherein klar, dass es noch irgendein Missverständnis geben würde, geben musste, doch davon nicht mehr. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf den finalen letzten Band. Dafür volle Bewertungszahl.

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32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste

Philipp Schwenke
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462051070
Genre: Romane

Rezension:

Chemnitz 12. Februar 1862. Ein junger Mann steht vor Gericht. Er soll seinem Mitbewohner eine Uhr gestohlen haben…
Diese und noch andere Straftaten beging Karl May…
In seiner Heimat glaubt ihm nicht mehr jeder seine Geschichte, die er doch selbst erlebt haben will…
Nun macht sich Karl May auf zu seiner ersten tatsächlichen Reise in den Orient… Seine Frau Emma ist nicht sehr begeistert davon….
May kommt bis nach Ceylon und mit ihm ein Begleiter und sein Diener Sejd…
Er hatte laut seinem Begleiter Gold gefunden, das er nach Hause zur Überprüfung schickt…
Zu Hause werden die Stimmen immer lauter, die ihn einen Betrüger und Schwindler schimpfen…
Und dann sind da auch noch die sogenannten Kolportageromane…
Außerdem wird May des Öfteren mit Dr. Karl May angesprochen…
Hat May die Uhr wirklich gestohlen, oder nur geliehen, wie er behauptete? Welche Straftaten beging May noch? Wie kam es dazu, dass ihm nicht mehr alles geglaubt wurde, was er selbst erlebt haben wollte? Warum fuhr Karl May im Alter von 57 Jahren noch in den Orient? Stimmt es, dass er bis nach Ceylon gekommen ist? Was hatte es mit diesem ominösen Goldfund auf sich? Wie kam er dazu? Wer schimpfte ihn zu Hause einen Betrüger? Was hat es mit den Kolportageromanen auf sich? Warum ließ er sich mit Dr. ansprechen? Nicht alle diese Fragen – aber noch einige andere – werden in diesem Buch beantwortet.

Meine Meinung
Auch dieses Buch ist ein Roman. Ich vermute, dass der Autor die Details von Mays Orientreise vom Verlag hat. Sehr viel Neues habe ich in diesem Buch nicht erfahren, aber das Eine oder Andere schon. Denn einiges wurde ja schon in seinem Buch ‚ICH‘ erzählt. Am meisten verurteile ich ihn dafür, dass er dem Doktortitel nie widersprochen hat. Ansonsten wusste ich schon als Neunjährige, als ich meinen ersten Karl May Roman nämlich ‚Winnetou I‘ in deutscher Schrift las, dass er das nie und nimmer selbst erlebt hat. Aber es störte mich absolut gar nicht, denn ich mag die in Ich-Form geschriebenen Romane sehr gerne. Aber damals war es eben so, dass die Leute annahmen, er habe dies alles selbst erlebt, was er ja auch immer wieder bestätigte. Und doch bin ich froh, dass er diese ‚Reiseerzählungen‘ geschrieben hat, denn sonst hätten wir wohl nie etwas über Winnetou, Old Shatterhand etc., Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar gehört. Es ist mir persönlich schnurzegal, ob Wahrheit oder nicht, Hauptsache die Bücher sind spannend. Dieses Buch hat meine Kenntnisse über den Menschen Karl May etwas erweitert, allerdings hat es – wie ich oben schrieb – nicht alle Fragen beantwortet. Zum Beispiel wie weit er im Orient gekommen ist. Ist Ceylon Wahrheit oder hat der Autor das erfunden? Es ist durchaus auch möglich, dass er dies vom Verlag so erfahren hat. Er muss ja schließlich recherchiert haben. Aber ich habe hier auch zum ersten Mal erfahren, wie seine Frau Emma sich ihm gegenüber benahm. Wenn das stimmt, dann hätte ich ihr schon früher (aber vermutlich ging das damals noch nicht) einen Tritt in den Hintern verpasst. Obwohl Klara, Mays zweite Frau, auch kein Engel war. Ganz schön durchtrieben, wenn das alles stimmt. Ich mag Klara auch noch aus einem anderen Grund nicht, den ich hier jetzt nicht erläutern möchte. Wer weiß, wenn sie nicht Emmas Freundin gewesen wäre, dann hätte May die Scheidung vielleicht nie eingereicht, sie war ein ganz durchtriebenes Luder. Auch wenn Emma ihrem Mann nie gerecht werden gekonnt hätte. Übrigens, was diese Kolportageromane betrifft, (ich musste ja erst nachlesen, was das überhaupt ist) so habe ich gerade auch die mit Begeisterung gelesen. Und das eine oder andere Wahre gibt es in diesen Romanen auch, wenn es auch nicht viel sein mag. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn ich erfuhr eben doch Dinge, die ich noch nicht wusste. Aber ich bin mir nicht so ganz im Klaren, was jetzt alles Wahrheit, und was nur erfunden ist, egal von wem. Von mir bekommt das Buch daher vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Die Blutfinca: Ein Mallorca-Thriller - (Marc-Renner-Thriller 1)

Jorge de la Piscina
E-Buch Text: 243 Seiten
Erschienen bei Epyllion, 01.07.2018
ISBN 9783947805013
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

August 1530. Im Prolog gingen ein ehemaliger Seefahrer und sein Sklave zusammen zu einer Finca. Doch der Sklave ging seinem Herrn nicht schnell genug, er wurde bestraft… Und am Ende kehrte sich die Sache um…
Ein ehemaliger Profiler des BKA wollte auf Mallorca ein Restaurant eröffnen. Es war noch nicht fertig, da sprang ihm der Koch ab… Doch er hatte Glück, denn gerade als er zum Frustabbau zum Strand gefahren ist, fand er jemanden, der ihn ersetzen konnte…
Dann wurde eines Tages eine tote Frau gefunden, aber wie….
Die örtliche Polizei wurde angewiesen, Marc Renner als ehemaligen BKA-Profiler in die Ermittlungen um den Mord mit einzubinden… Doch Marc war erst dabei als er erfuhr, wer die Tote war…
Doch die Ermittlungen gestalteten sich schwierig und immer wieder wurde über die Legende eines Azteken gesprochen… Und über eine Blutfinca, von der niemand wusste, wo sie eigentlich stand….
Wie wurde der Sklave bestraft? Wurde er ausgepeitscht? Oder fand sein Peiniger andere Methoden? Wie kehrte sich die Sache um? Wieso sprang Marc Renner der Koch ab? Hatte er ein besseres Angebot bekommen? War es wirklich Glück, dass er gleich jemanden fand, der ihn ersetzen konnte? Wer war die tote Frau? Wie war sie getötet worden? Warum wurde die örtliche Polizei angewiesen, Marc Renner in die Ermittlungen einzubeziehen? Warum wollte Marc erst, als er erfuhr, wer die Tote war? Kannte er sie? Was hat es mit der Legende des Azteken auf sich. Und wo stand die Blutfinca? Wurde sie gefunden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch fing mit der Geschichte, die vor knapp fünfhundert Jahren passierte, schon sehr spannend an. Und ich kann gleich vorwegnehmen, dass sich diese Spannung bis zum Ende hielt. Es ließ sich sehr flüssig lesen. Keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen trübte den Lesegenuss. Ich war auch recht schnell in der Geschichte drinnen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Marc Renner, der genug von seiner Arbeit als Profiler beim BKA hatte, und am liebsten in Ruhe gelassen werden wollte. Doch dann kam dieser Mord, und als er erfuhr, wer die Tote war, war er mittendrinn. Über den Täter war ich sehr überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich meine damit den, der den bzw. die Morde ausführte. Beteiligt waren da auch noch andere Personen, nämlich die, die den Täter überhaupt so weit gebracht hatten. In meinen Augen waren sie auch schuldig. Interessant war auch, was im Grunde genommen der Auslöser dieser Sache gewesen war. Auf jeden Fall hat mir dieser Krimi, von dessen Autor ich zum ersten Mal etwas gelesen habe, sehr gut gefallen Daher bekommt er von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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56 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Die Sonnenschwestern

Tracy Rees
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783471351697
Genre: Romane

Rezension:

Prolog. Eine alte Frau bittet Gott um die Gewährung einer Bitte….
Nora hatte sich von ihrem Freund Simon getrennt, und sie machte eine Therapie…
Sie hatte in einer Art Vision etwas gesehen…. Und sie kündigte ihre Stelle…
Nora entschloss sich, nach Tenby zu fahren… Und sie wollte jemanden besuchen…
Juli 1953. Chloe fuhr wie jedes Jahr in den Ferien nach Tenby. Sie freute sich auf die Zeit und vor allem auch auf Llew….
Sie wohnte in Tenby bei ihrer Tante Susan und deren Familie… Ihre Cousine Megan ärgerte sie immer wieder, weil ihre Eltern sich nicht so viel für sie leisten konnten wie Megans…
Eines Tages jedoch geschah etwas Schreckliches, das ihr Leben dramatsich veränderte…
Welche Bitte richtete die alte Frau an Gott? Warum hatte sich Nora von Simone getrennt? Weshalb war sie in Therapie? Was hatte Nora plötzlich vor sich gesehen? Warum kündigte sie ihre Stelle? Weshalb fuhr sie nach Tenby? Wen wollte sie besuchen? Gefiel es Chloe so gut in Tenby, weil sieImmer wieder ihre Ferien dort verbrachte? Wohnte sie gerne bei ihrer Tante? Inwiefern ärgerte Megan Chloe? Und was geschah eines Tages Schreckliches? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ist berührend, aber ja, auch spannend. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich litt mit Nora, die nicht wusste, was sie nach ihrer Kündigung tun sollte. Und ich litt mit Chloe, die sich von ihrer Cousine Megan einiges gefallen ließ, was ihre Kleidung betraf. Und ich litt mit Llew, der in Chloe verliebt war, zumal er noch zwei Jahre jünger war als sie. Und als das Schreckliche geschah, hätte ich jemanden erwürgen können. Durch das Buch kam ich sehr gut durch, denn es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Unklarheiten was Worte oder gar ganze Sätze betraf. Einzig eines ist mir unklar, und das ist der Titel. Wer waren die Sonnenschwestern? Aber da der Inhalt für mich sehr gut war, werde ich diese Unklarheit vernachlässigen und dem ‚Buch eine Lese-/Kaufempfehlung geben sowie vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

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166 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon im Alter von sieben Jahren stellte Dennaleia fest, dass sie eine magische Fähigkeit besaß…. Doch das durfte niemand erfahren, und sie versuchte, sie zu unterdrücken…
Dennaleia von Havemont war dem Thronerben von Mynaria, Prinz Thandilimon versprochen. Und ausgerechnet dort verabscheute man die Magie…. Und sie hatte sie die ganzen Jahre nicht wirklich unterdrücken können… Im Gegenteil, kaum in Mynaria musste sie feststellen, dass sie stärker geworden war…
Die Schwester des Thronerben, Prinzessin Amaranthine, war nicht so angetan von Dennaleia, gerade weil sie mit Pferden nichts anzufangen wusste…
Dann war zu ihrer Begrüßung noch ein Onkel der Geschwister anwesend, der Casmiel hieß. Er war ein verständiger Mann…
Doch eines Tages passierte etwas Schreckliches…
Und der ganze oder fast der ganze Rat war überzeugt, dass das Reich Zumorda an allem schuld sei…
Dann gab es da noch die Reitstunden, die Dennaleia bei Amaranthine nehmen musste, und die sie ihr näher brachten…
Warum durfte niemand von Dennas magischer Fähigkeit erfahren? War es in ihrem Königreich selten? Weshalb versuchte Denna sie zu unterdrücken? Warum wollte man in Mynaria keine Magie? Hatten sie schlechte Erfahrungen damit gemacht? Wieso hatte das Unterdrücken nicht wirklich geklappt? Warum ist sie sogar stärker geworden? Was war passiert, als Denna zum ersten Mal einem Pferd gegenüber stand? Warum konnte sie mit ihnen nichts anfangen? Was war mit Casmiel? Inwiefern war er ein verständiger Mann? Was passierte Schreckliches? Warum gab der Rat ausgerechnet dem Reich Zumorda die Schuld? Musste Denna Reitstunden nehmen? Und warum musste ausgerechnet Mara sie unterrichten? Inwiefern kamen sie die beiden da näher? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch fing schon spannend an, als Dennaleias magische Fähigkeit zum Vorschein kam. Dass das mit dem Unterdrücken nicht klappen würde, war mir gleich klar. Selbst als sie es ignorierte, irgendwie kam es immer wieder zum Vorschein, wenn auch vielleicht nur schwach. Und ausgerechnet in ihrer neuen zukünftigen Heimat musste es hervorbrechen. Zum Glück war nicht so viel passiert, dass man auf die Idee der magischen Fähigkeiten bei Denna kommen konnte. Aber es war nicht einfach für sie. Sie musste immer höllisch aufpassen. Amaranthine genannt Mara war zwar eine Prinzessin, aber sie war im Volk nicht allzu bekannt, weil sie sich nicht wie eine benahm. Doch dadurch erfuhr sie doch einiges, was sie ihrem Onkel immer anvertraute. Denn nur er und ein Freund von ihr wussten, was sie tat, um an diese Informationen zu kommen. Denna merkte, dass sie unbedingt eine Freundin in der Burg gebrauchen konnte, und sie freundete sich bei den Reitstunden mit Mara an. Doch mehr werde ich nun nicht mehr verraten. Das Buch war, wie gesagt, von Anfang an spannend und die Autorin hat die Spannung gehalten bis zum Ende. Es hat mich richtig in seinen Bann gezogen und mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Auch muss ich bemerken, dass es durchaus eine Fortsetzung geben könnte, vielleicht hat sich die Autorin diese Option mit diesem Ende offen gehalten. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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61 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Der Schmetterling

Gabriella Ullberg Westin , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672054
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie wollte ihn sehen, und erreichen, dass er auch sie sah. Auf dem Fußballfeld…
Henna Pedersen erhielt von ihrem Mann eine SMS, dass der Weihnachtsmann später kommen würde…
Die Kinder waren unruhig, dann kam jemand an die Tür… Henna machte auf, doch das überlebte sie nicht…
Mans fand sie und wurde von der Schutzpolizei befragt…
Johan Rokka war in seinen Heimatort zurückgezogen. Er war bei der Kriminalpolizei und erfuhr, dass Sandins Frau erschossen worden war. Er wurde zwei Tage früher gebraucht…
Janna Weissmann war Kriminaltechnikerin und froh, selbst am Heiligabend etwas zu tun zu haben…
Dann war da noch Urban, der beim Trabrennen auf das richtige Pferd setzte, obwohl es eigentlich vorher offiziell das Falsche war….
Außerdem wurde sogar noch in Florenz ermittelt…
Dann gab es noch das Gerücht, dass bei den Trabrennen geschummelt wurde…
Sie sah ihn, aber sah er auch sie? Und wer waren diese beiden überhaupt? Warum würde der Weihnachtsmann später kommen? War er aufgehalten worden? Wer war der Weihnachtsmann vor der Tür? Etwa ein Mörder, da Hanna das nicht überlebte? Warum war nicht gleich die Kriminalpolizei vor Ort? Kannte Johan Rokka den Fußballspieler Mans Sandin? Hatte die Kripo dort so wenig Leute, dass er früher einsteigen musste? Warum war Janna froh selbst am Heiligabend etwas zu tun zu haben? Und war hatte es mit dem falschen Pferd auf sich? Wieso war es überhaupt falsch? Was hatte das Ganze mit Florenz zu tun? Und inwiefern wurde bei den Trabrennen geschummelt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch war von Anfang an spannend. Es gab ja auch am Anfang gleich den Mord. Johan Rokka war von Stockholm in seinen Heimatort zurück gegangen und ich fragte mich zunächst warum. Das Warum klärte sich aber der Grund blieb immer noch bestehen. Ich denke, dass man da in den Folgebänden mehr erfährt. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch schnell in die Geschichte hinein. Was mich am Anfang etwas irritierte waren diese kursiv geschriebenen Seiten – ich möchte sie Zwischenkapitel nennen – von denen mir unklar war, wer sie wohl geschrieben hatte. Henna Pedersen tat mir leid, aber noch mehr ihre Kinder, die das mit ansehen mussten. Und dann gab es noch die Tochter eines Freundes von Johann die sehr hübsch war. Das Ende war etwas überraschend nicht nur, was den Mörder betraf. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, mich gut unterhalten so dass es von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten bekommt.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Der Gutshof im Alten Land

Micaela Jary
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442485963
Genre: Historische Romane

Rezension:

Gerrit von Voss war nach Amerika ausgewandert. Doch inzwischen hatte er schon irgendwie Heimweh. Aber der Weg dorthin war im momentan versperrt…
Finja ersetzte zu Kriegszeiten ihren Eltern die Söhne. Und doch würde es nie für sie möglich sein, die Domäne zu erben… Aber auch ihr hatte der große Krieg die Zukunftsträume verbaut….
Edzard von Voss lag todkrank darnieder. Er sprach immer wieder Lennarts Namen aus…
Christine Limbach, eine Arzttochter, hatte beobachtet, wie einem jungen Mann die Brieftasche gestohlen wurde…
Zufällig saßen sie im Zug im gleichen Abteil, und sei konnte dies dem Schaffner bestätigen, doch der wollte seine Papiere sehen und der junge Mann hatte nur noch die von Lennart von Voss bei sich…
Auf der Domäne wollte Clemens Curtius eigentlich nur Lennarts Papiere abgeben, aber dessen Mutter Caroline ergriff die Gelegenheit, um dem Nacherben Roland Lüdersen den Wind aus den Segeln zu nehmen… Aber auch um ihrem Mann vorzugaukeln, dass Lennart lebe…
Doch Lennart war am rechten Arm verletzt, hatte große Schmerzen und brauchte Schmerzmittel. In Hamburg konnte er das organisieren, doch das wurde ihm zum zeitweiligen Verhängnis…
Dann gab es da noch Käthe, die ihre Schwester Jenny am Bahnhof zu sehen geglaubt hatte…
Würde Gerrit nach Hause zurückkehren können? Würde er es überhaupt wollen? Was versperrte ihm momentan den Weg? Warum konnte Finja die Domäne nicht übernehmen? Welche Zukunftspläne hatte der Krieg ihr verbaut? Was hatte Edzard von Voss? Wollte er Lennart sehen? Warum hatte Christine dem jungen Mann nicht gleich gesagt, dass er bestohlen worden war? Zeigte der junge Mann die Papiere von Lennart? So dass Christine glauben musste, er sei Lennart von Voss? Was erbat sich Caroline von Voss von Clemens? Würde es Lüdersen überzeugen? Und würde es ihren Mann helfen gesund zu werden? Inwiefern wurde ihm die Besorgung der Schmerzmittel zum Verhängnis? Hatte Käthe wirklich ihre Schwester Jenny am Bahnhof gesehen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Von dieser Autorin hatte ich schon mal was gelesen, wusste also, dass mir der Schreibstil zusagt, dass es keine unnötigen Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen geben würde. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und es hat mich nicht enttäuscht. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Gerrit, der lieber nach Amerika ausgewandert war, weil ihn zum einen sein Bruder Lennart zu sehr verletzt hatte, zum anderen er nicht das tun wollte, was sein Vater ihm vorzuschreiben versuchte. Ich denke, es war eine lehrreiche für Gerrit. Aber auch in den jungen Mann, der Lennart zum Verwechseln ähnlich sah. Und der sich Caroline von Voss‘ Bitte beugte und so einige Zeit auf der Domäne verbrachte. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, denn es gibt zwar kein richtiges Happy End – was wohl dem geschuldet ist, dass es noch Folgebände geben wird – aber auch keinen großen Cliffhanger. Auch wenn ich mich trotzdem auf den Tag freue, an dem der nächste Band erscheint. Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Daher bekommt dieses Buch von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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50 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Der Klang eines Augenblicks: Ein Irland-Roman

Kate Dakota
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.09.2018
ISBN 9783958183582
Genre: Romane

Rezension:

Sie waren auf der Straße, die zum Leuchtturm hinaufführte. Und dort hatte sie ihm klargemacht, dass ihre Liebe keine Chance hatte…
Zwölf Tage vorher. Declan Connolly wurde von seinem Freund auf dem Weg zu seinem Boot aufgehalten. Er erfuhr von ihm, dass Calum, sein Freund einer Touristin sein Boot geliehen hatte, sein Allerheiligstes…
Und dann wäre Declan beinahe mit Calums Boot kollidiert…
Auf seinem Rückweg sah er Calums Boot, verlassen, aber fest verankert…. Und er machte der Taucherin eine Mordsszene, weil sie an dieser Stelle allein getaucht war…
Später erfuhr Brittany, so hieß die Frau, von Calum wem sie den Anschiss verdankte… Und ausgerechnet zu diesem Mann wollte sie, um ihn etwas zu fragen… Und Calum sagte ihr, wo sie ihn freitags am Abend finden konnte…
Declan hing immer noch an seiner Frau Sandy, die durch seine Schuld wie er betonte, einem furchtbaren Unfall zum Opfer fiel… Und so verbot sich für ihn jede neue Liebe…
Und dann war da noch Arthur Miller, ein guter Freund von Britts verstorbenem Vater, der ihr helfen sollte, seinen (Unfall-)Tod aufzuklären…
Warum hatte Brittanys und Declans Liebe keine Chance? Was sprach dagegen? Warum wunderte sich Declan, dass Calum sein Boot verliehen hatte? Wieso wäre er beinahe mit diesem kollidiert? Wieso war die Frau getaucht? Und warum war das eine besondere Stelle? Warum sollte sie nicht allein tauchen? Was dachte Britt, als sie erfuhr, wem sie den Anschiss verdankte? Was wollte sie Declan fragen? Und wo konnte sie ihn an einem bestimmten Tag finden? Hatte sie Erfolg? Warum hing Declan immer noch an Sandy, die doch gar nicht mehr bei ihm war? Weshalb durfte er sich nicht neu verlieben, wie er meinte? Weil der Unfall seine Schuld gewesen war? War er das wirklich? Inwiefern sollte Arthur Miller Britt bei der Aufklärung von ihres Vaters Tod helfen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Gleich als ich sah, dass Kate Dakota ein neues Buch geschrieben hat, sagte ich mir, dass ich das unbedingt lesen müsse, denn ich liebe ihren Schreibstil und ich liebe ihre Bücher. So auch hier, denn ich wurde nicht enttäuscht. Oh weh, dachte ich am Anfang, gleich ein Abschied? Aber es war ja nur der Prolog und die folgenden Kapitel fanden ab zwölf Tage vorher statt. Und die hatten es auch in sich. Ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen. Mit den Protagonisten kam ich gut klar und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. In Declan, dessen Beweggründe der Liebe abzuschwören ich anfangs nicht aber später doch verstand. In Britt die auf Declan wegen der Szene beim Tauchen sauer war. In Lauren, Declans Schwester, die schon seit ihrer Kindheit in einen bestimmten Mann verliebt war. Das Buch war spannend von Anfang bis zum Ende. Und wie von Kate erwartet, ließ es sich auch super lesen. Das Buch zog mich richtig in seinem Bann, und ich litt und freute mich mit jedem der Protagonisten. Auf jeden Fall hat es mich super unterhalten und ich spreche sehr gerne eine Lese-/Kaufempfehlung dafür aus. Auch bekommt es von mir die volle Bewertungszahl.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sie finden dich nie

Cara Hunter
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 17.08.2018
ISBN 9783841215109
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Daisy versteckte sich... Doch dann hört sie die Stimme…
Im Haus der Masons hatte eine Party stattgefunden. Und am Ende stellten die Eltern fest, dass Daisy verschwunden war…
Sie fragten sich, wie sie hatte verschwinden können, denn es gab eigentlich nur einen Ausgang aus dem Garten…
Daisy wurde von ihrem Vater immer ‚meine Prinzessin‘ genannt…
Aber sie hatte auch noch einen Bruder mit Namen Leo…
Und eine eifersüchtige Mutter…
Was man auf dem Handy ihres Vaters fand, war auch nicht ohne…
Warum hatte Daisy sich versteckt? Wessen Stimme hörte sie? Suchte jemand nach ihr? Wie konnte Daisy verschwinden? Es gab doch nur einen Gartenausgang? Und es waren sehr viele Leute da, die alle nicht gesehen hatten, wie Daisy verschwunden war? War Daisy der Liebling ihres Vaters? War ihre Mutter eifersüchtig darauf? Und was war mit Leo? Wurde der Junge nicht geliebt? Was fand man auf Barry Masons Handy? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen. Der Schreibstil gewährt ein flüssiges Lesen, es ist nichts Kompliziertes dabei, das man hinterfragen müsste. Auch war es gleich von Anfang an spannend. Die Autorin hüpft immer von der Gegenwart mit den Ermittlungen der Polizei und der Zeit bis Wochen vor dem Verschwinden des Mädchens hin und her. Etwas verwirrend ist, dass das nicht unbedingt richtig kenntlich gemacht worden ist. Gut, die Kapitelüberschrift sagt aus, dass es vor dem Verschwinden ist, aber nach ein paar Seiten kommen dann plötzlich wieder die Ermittlungen, nur getrennt von der Zeit vorher durch einen Stern. Das fand ich nicht so gut, auch wenn einem schon nach dem ersten Satz klar wird, dass man eben wieder in der Gegenwart angekommen ist. Trotz dieses kleinen Verwirrspiels war ich in der Geschichte schnell drinnen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich ganz gut hineinversetzen, auch wenn ich ihr Handeln nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Die Auflösung kam erst ganz am Schluss, was mir allerdings gefiel, auch wenn sie nicht so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles in allem hat mir das Buch noch sehr gut gefallen und somit vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten durchaus verdient. 

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Das Geheimnis der Papiermacherin

Andrea Bottlinger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634036
Genre: Historische Romane

Rezension:

Anna betreibt mit ihrem Vater in Nürnberg eine Papiermühle. Eigentlich müsste ja ihr Vater der Chef sein…
Es ist zu Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Die Mühle läuft zwar ganz gut, wenn da nicht die Schulden ihres Vaters wären…
Und so kommt Anna auf die Idee bzw. wird darauf gebracht im Umland wo die Söldner gewütet haben, nach Lumpen zu suchen…
Das ist nicht ganz ungefährlich, wie Anna und ihre Gefährten erfahren müssen…. Doch zum Glück kommt da Johann von Treist zu Hilfe…
Anna darf nur Packpapier herstellen, für Schreibpapier hat sie keine Lizenz. Aber sie findet entsprechende Lumpen…
Anna ahnt nicht, wem sie mit ihrer geheimen Arbeit in die Quere kommt…
Und da ist dann natürlich auch noch Johann, der Anna helfen will, der aber selbst keine reine Weste hat…
Warum ist ihr Vater insgeheim nicht der Chef? Warum hat er Schulden? Ist er ein Trinker? Oder gar ein Spieler? Wird Anna seine Schulden bezahlen können? Oder macht er immer wieder neue? Durfte man nicht im Umland nach Lumpen suchen? Mussten sie diese in die Stadt schmuggeln? Ist es darum nicht ungefährlich? Inwiefern kann Johann von Treist helfen? Was macht Anna, als sie Lumpen für Schreibpapier findet? Sie darf doch gar kein Schreibpapier herstellen? Wem kommt Anna in die Quere? Inwiefern hat Johann keine reine Weste?

Meine Meinung
In diesem Buch geht es eigentlich nur um Gauner und Verbrecher. Doch es war zu Kriegszeiten. Und der Krieg macht alles möglich, überhaupt damals. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Anna kämpfte um den Erhalt der Mühle, denn ihr Vater versoff und verspielte Geld, das er nicht hatte. Da musste Anna erfinderisch sein, und im Grunde schadete sie niemandem. Johann tat mir irgendwie leid, war er doch im Krieg verletzt worden, und wohnte in seinem Elternhaus bei seinem Bruder. Dass der in dunkle Machenschaften verwickelt war, wusste er ja, aber er hoffte er könne ihn ändern, und versuchte seine Aufträge so human wie möglich zu erledigen. Wenn man das so nennen kann. Mehr dazu jedoch nicht. Das Buch war von Anfang an spannend, doch hatte es auch Spannungsabfälle. Doch die letzten hundert Seiten hatten es in sich und ich wurde von dem Buch vereinnahmt. Es fesselte mich und hat mich insgesamt gut unterhalten. Daher bekommt es von mir noch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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116 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.06.2018
ISBN 9783649623779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Claire hatte zu ihrem fünfzehnten Geburtstag von ihrer – bereits verstorbenen – Omili einen Anhänger geschenkt bekommen…
Auch ihre beste Freundin hatte an diesem Tag Geburtstag, und sie schenkten sich überraschenderweise das Gleiche…
Sie sahen sich den Anhänger genauer an und plötzlich teilte sich dieser in zwei Hälften. Zwei Halbkugeln… Das veranlasste Claire ihrer besten Freundin Lulu die eine Hälfte zu schenken…
Sie stellten fest, dass in den Anhängern Uhren waren, Uhren, mit denen man die Zeit zurückdrehen konnte…
Doch genau wegen dieser Sache zerstritten sie sich später…
Dann gab es da noch Frau Dr. No, ihre Mathematiklehrerin, die etwas über Claire herausgefunden hatte, und sie aufforderte, ihr den Anhänger für ein paar Tage zu überlassen…
Außerdem war da noch Lucas. Lulus Bruder…
Wieso hatte Claire den Anhänger an ihrem fünfzehnten Geburtstag bekommen? Hatte die Omili ihren Vater damit beauftrag, denn sie war da ja schon gestorben? Was schenkten sich die beiden Mädchen, und wie kamen sie auf den gleichen Gedanken? Wieso teilte sich der Kugelanhänger? Wie kamen sie dahinter, dass man mit den Uhren die Zeit zurückdrehen konnte? Warum schenkte sie ihrer Freundin die eine Hälfte? Warum zerstritten sie sich später wegen der Zeitumkehrgeschichte? Was war passiert? Was hatte Frau Dr. No über Claire herausgefunden? Hatte Claire ihr den Anhänger überlassen? War Claire in Lucas verliebt? Warum verschwieg sie das? Hatte sie Angst um ihre Freundschaft mit Lulu? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Bücher über Zeitreisen mag ich nämlich sehr gerne. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, auch wenn diese Zeitreisen immer nur kurz waren. Die beiden Mädchen machten es eigentlich – fast – immer richtig, doch dann lief etwas nicht so, wie Claire sich das gedacht hatte, und sie hatten einen mordsmäßigen Streit. Doch von hier ab nicht mehr. Ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Claire, die sich zu etwas überreden ließ, was man nicht machen sollte. In Lulu, der Claire vorher nichts über den Sinn des Zurückdrehens gesagt hatte, und das dann auch mächtig schief ging. Doch das Freundschaftsband war immer noch da. Ich glaube, das ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es ist ein Jugendbuch, und doch finde ich, dass man es auch als erwachsener Mensch sehr gut lesen kann. Eine Geschichte über Freundschaft und dass einer dem anderen die Hand zur Versöhnung reichen muss. Dass dabei in dem Buch noch einiges Abenteuerliche passiert, peppt das Ganze etwas auf und hält dein Spannungsbogen hoch. Mich hat es auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich habe es genossen und viel Spaß beim Lesen gehabt. Von mir gibt es für dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Drachenerwachen

Valija Zinck , Annabelle von Sperber
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.08.2018
ISBN 9783737341264
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als Frau Tossilo in ihrem Schlafzimmer ihren Koffer öffnete stellte sie fest, dass es der falsche war…
Im Koffer fand sie etwas das aussah wie ein Stein… Doch dieser platzte und es schlüpfte etwas heraus… Frau Tossilo glaubte, sie habe Halluzinationen…. Sie dachte, sie sei verrückt…
Als die Kinder zu Frau Tossilo kamen, hörten sie das jaulende Geräusch aus dem Schlafzimmer, und ließen sich nicht davon abhalten, nachzusehen…
Da der Drache nur Grundzeug fraß, holte Janka aus ihrer Wohnung Lauch und Feldsalat…
Die Kinder regten sich tierisch darüber auf, dass Frau Tossilo den Drachen Kurtchen taufen wollte. Sie boten sich an, auf den kleinen Drachen aufzupassen… Und sie kamen auf die Idee ihn Kurmo zu nennen…
Dann gab es da ja auch noch den Besitzer des Koffers, der natürlich irgendwann merkte, dass das Drachenei leer war…
Wieso hatte Frau Tossilo einen falschen Koffer? Was war das für ein Stein, den die Frau im Koffer fand? Was schlüpfte aus dem Stein heraus? Warum glaubte die Frau an Halluzinationen, ja gar sie sei verrückt? Wie kamen die Kinder an Frau Tossilo vorbei in die Wohnung? Und was sahen sie da? Welches Grünzeug fraß der Drache? Hatte Frau Tossilo eingewilligt, dass die Kinder auf den kleinen Drachen aufpassen durften? Kurtchen? Das ist doch kein Drachenname, oder? Wie kamen die Kinder auf den Namen Kurmo? Was tat der Kofferbesitzer um diesen zurück zu bekommen? Und was tat er, als er merkte, dass da kein Drache mehr im Ei war? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ein Buch mit Drachen? Das musste ich unbedingt lesen, denn ich mag Drachen, zumindest wenn sie nicht böse sind. Und dieser Drache war ja wirklich zunächst niedlich. Ein kleiner Babydrache, den man zunächst sogar noch in der Handtasche deponieren konnte. Doch Kurmo wuchs und das eigentlich sogar ziemlich schnell. Was die Kinder und Frau Tossilo mit dem Drachen alles erlebten, das kann man in diesem Buch nachlesen. Auch was der Besitzer des falschen Koffers mit dem Drachen vorhatte. Da Frau Tossilo den Drachen zuerst gesehen hatte, war sie seine Mutter. Und sie war an ihn, bzw. er an sie gebunden. Doch genauso ging es den Kindern, die ihm den Namen gegeben hatten. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die kleinen Bildchen jeweils am Anfang eines Kapitels. Dieses Buch ist der erste Band eines Mehrteilers, d. h. es gibt mindestens noch einen zweiten Teil. Das Buch ist sehr schön und für Kinder gut verständlich geschrieben. Ich habe die Lektüre – auch wenn ich kein Kind mehr bin – sehr genossen und es hat mich sehr gut unterhalten. Deshalb bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Das Lied des Paradiesvogels 5 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309954
Genre: Liebesromane

Rezension:

1
Daniel und Dorothea sind Zwillinge mit unterschiedlichen Begabungen… Dabei hätte der Vater die Begabungen wohl lieber gegensätzlich verteilt gesehen…
Daniel soll für seinen Vater fotografieren, doch die Fotografien macht nicht er…
Als das herauskommt, gibt es einen Riesenkrach im Elternhaus von Daniel und Dorothea…
Welche unterschiedlichen Begabungen haben die beiden und warum hätte der Vater es lieber andersrum? Warum macht nicht Daniel die Fotografien? Wieso gibt e deshalb einen Riesenkrach im Elternhaus der Zwillinge?
2
Dorothea hat es tatsächlich geschafft, sie ist auf dem Schiff… Und das Schiff legt mit ihr ab…Doch dann wird sie entdeckt…. Was sich aber doch positiv auswirkt…
Und Daniel tut etwas, was damals noch strafbar war…
Wie hat es Dorothea auf das Schiff geschafft? Und sie wird nicht bemerkt? Wer hat sie letztendlich doch bemerkt? Und wieso wirkt sich das positiv aus? Was tut Daniel, das damals noch strafbar war?
3
Daniel hat sich doch tatsächlich überreden lassen, Dorothea in der Missionsstation zurück zu lassen…
Doch Daniela überlebt die Krankheit und macht Bekanntschaft mit einem Mischling, als sie mit dessen Mutter zu deren Wohnung geht…
Bei einer Einladung zum Mittagessen auf einer Plantage trifft sie diesen Mischling wieder…
Wieso hat Daniel Dorothea in der Missionsstation zurück gelassen? Wie fasst Dorothea das auf? Wer ist der Mischling, dessen Bekanntschaft sie macht? Und wieso trifft sie in bei einem Mittagessen wieder?
4
Baptiste bringt Dorothea das Schwimmen und Tauchen bei…
Den bevorstehenden Sturm bemerken sie zu spät….. Gerade noch können sie in einer Höhle unterschlüpfen…
Auch die Nordstern ist in den Sturm geraten und hat Mannschaft verloren… Ein trauriger Tag für Daniel…
Leopold hat es aus gutem Grund immer wieder hinausgezögert in diese Bucht einzulaufen…
Warum bringt Baptiste Thea das Schwimmen und Tauchen bei? Wieso bemerken sie den Sturm so spät? Was ist das für eine Höhle, in der sie unterschlüpfen? Inwiefern hat die Nordstern Mannschaft verloren? Warum ist das ausgerechnet für Daniel ein trauriger Tag? Warum will Leopold nicht in dieser Bucht einlaufen?
5
Daniel hat erfahren, dass Thea die Krankheit überlebt hat… Doch sie ist nicht in ihrem Quartier…
Bruder Bernhard ist so zornig, dass er einen bestimmten Baum zu fällen befiehlt…
Dort werden Thea und Baptiste erwischt, mit unübersehbaren Folgen…
Von wem hat Daniel von Theas Gesundung erfahren? Warum ist sie nicht in ihrem Quartier? Weshalb ist Bruder Bernhard so zornig? Und welchen Baum will er gefällt sehen? Inwiefern werden die beiden dort erwischt? Von welchen Folgen ist die Rede?
Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, es gab keine Fragen meinerseits nach der Bedeutung von Worten oder gar ganzen Sätzen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Dorothea, die so gerne fotografierte, besser als es ihr Bruder je konnte. Und deren Vater es nicht einsah, nicht zugeben wollte, dass die Fotos seine Tochter gemacht hat. Leider war zu der damaligen Zeit den Frauen sehr vieles noch nicht erlaubt, überhaupt wenn sie aus einem guten und reichen Hause stammten. Doch ich konnte die überzogene Reaktion des Vaters nicht verstehen. Daher habe ich auch verstanden, dass sie unter allen Umständen ihrem Bruder nach Polynesien begleiten wollte. Aber ich konnte wiederum nicht verstehen, dass er sie in der Missionsstation allein zurückgelassen hatte, und empfand das genau wie Thea. Dieses Buch fing ja auch gleich spannend an und der Spannungsbogen hielt sich bis ganz zum Schluss. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Ich kam mir richtig vor, als würde ich mitreisen. Ein winzig kleiner Negativpunkt mag sein, dass das Buch in fünf Einzelbände gesplittet ist, die wirklich sehr dünn sind. Aber für mich war das nicht schlimm, das würde mich nur bei Printausgaben stören. Das Buch war eine sehr gute Lektüre, hat mich super unterhalten und bekommt daher von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Die englische Fotografin

Dinah Jefferies , Angela Koonen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783785726167
Genre: Historische Romane

Rezension:

Beim Einzug des Vizekönigs in Neu-Dehli musste Eliza Schreckliches erleben…
Eliza wuchs daraufhin in England auf…
Eines Tages erteilte ihr Clifford einen Auftrag, der sie nach Indien führte…
Doch nicht jeder in der indischen Fürstenfamilie nahm sie freundlich auf – auch wenn sie im Palast wohnen durfte…
Jay, der Bruder des Fürsten und Eliza verliebten sich ineinander obwohl beiden klar sein musste, dass diese Sache kaum eine Zukunft haben kann…
Dann gab es da noch Chatur, der Eliza aus dem Palast heraushaben wollte…
Und es gab noch Clifford, der seine ganz eigenen Absichten mit Eliza hatte…
Was musste Eliza Schreckliches beim Einzug des Virzekönigs in Neu-Dehli erleben? Warum war ihre Mutter mit ihr nach England zurück gegangen? Wer war Clifford, der diesen Auftrag für Eliza hatte? Was war das für ein Auftrag? Hatte jemand in der Fürstenfamilie etwas gegen sie? Warum konnte die Liebe zwischen Jay und Eliza vermutlich keine Zukunft haben? Wer war dieser Chatur und wieso hatte er im Palast so viel zu sagen? Warum passte es ihm nicht, dass sie im Palast wohnte? Welche Absichten hatte Clifford mit Eliza? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Eliza tat mir sehr leid, als sie ansehen musste, wie ihr Vater ermordet wurde. Wobei ich nicht herausgefunden habe, ob man es speziell auf ihrem Vater abgesehen hatte, oder gar auf den Vizekönig. Gewundert habe ich mich darüber, dass sie, als noch unerfahrene Fotografin, diesen Auftrag von Clifford bekam. Der Sache mir Jay traute ich nicht so richtig, denn er war doch ein Prinz, und damals kam man als Bürgerliche nicht in den Adel, und ich fragte mich, ob das gutgehen kann. Man erfährt in diesem Buch auch viel über alten die Bräuche der Inder, die zwar verboten waren aber trotzdem noch ausgeübt wurden. Das Buch hatte auch ein gewisses Maß an Spannung. Es hat mir Alles in Allem ganz gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Dem Buch gebe ich eine Lese-/Kaufempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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232 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Legende von Green Manor besagt, dass die Geliebte von Lord Winterly dort spuken soll… Oder gar er selbst…
June Mansfield ist mit dem Taxi auf dem Weg zu ihrem Onkel. Doch das Taxi bleibt unterwegs liegen…
Ein etwas muffeliger Motorradfahrer nimmt sie mit…
Und June landet vor einem Anwesen, das sie so nicht in Erinnerung hat…
Ihr Onkel heißt sie herzlich willkommen und es stellt sich heraus, dass die beiden Cousins auch zu Hause sind…
Die beiden sind total unterschiedlich, einer lieb und nett zu June, der andere schroff und abweisend…
Mit der Schule macht June einen Ausflug an einen Ort mit Steinkreisen. Sie berührt den Stein und es passiert etwas sehr irritierendes…
Und so geht es auch weiter, die Gabe, die in ihr erwacht ist, verstärkt sich immer mehr…
Und dann sind da noch die unterschiedlichen Gaben der Zwillinge…
Spukt wirklich die Geliebte von Lord Winterly? Oder ist er es selbst? Warum bleibt das Taxi unterwegs liegen? Wer ist der Motorradfahrer, der June mitnimmt? Warum hat June das Anwesen anders in Erinnerung? Wieso sind die Cousins doch zu Hause? Es hieß doch, sie seien unterwegs? Warum benehmen sich die beiden June gegenüber so unterschiedlich? Hat der Stein im Steinkreis bewirkt, dass Junes Gabe erwacht ist? Was ist mit ihr dort passiert? Inwiefern verstärkt sich die Gabe? Haben die Zwillinge auch eine Gabe? Und jeder eine andere? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dies ist kein Buch, das gleich von Anfang an superspannend ist. Die Autorin baute die Spannung ganz langsam auf. Sie ließ June erst mal richtig in Cornwall ankommen und die Bewohner kennen lernen. Normalerweise mag ich es, wenn ein Buch gleich spannend ist, aber hier hat es mir so sehr gut gefallen. Ich war in der Geschichte schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In June, die nicht verstand, warum die beiden Cousins sich ihr gegenüber so gegensätzlich verhielten. Und die dann feststellen musste, dass sie eine bestimmte Gabe hatte, die jedoch bei den Cousins nicht wirkte. Vielleicht weil sie selbst jeweils eine Gaben hatten? Auch ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen. Die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, so dass ich nicht überlegen musste, was sie wohl mit manchen Worten oder gar ganzen Sätzen meint. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, denn es war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat mir sehr großenSpaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Von mir bekommt dieser erste Band einer Trilogie eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Kein schönerer Ort

Manichi Yoshimura , Jürgen Stalph
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Cass, 13.08.2018
ISBN 9783944751191
Genre: Romane

Rezension:

Ihre Mutter hatte sie vor der weißen Blume gewarnt….
Als sie von der Schule wieder nach Hause kam, war die Blume verschwunden…
Akemi-san ging es nicht gut, aber man brachte sie nicht zur Krankenstation…
Am nächsten Tag war sie tot…
Auch Fujimara-sensei kam plötzlich nicht mehr… Man sagte den Kindern, es ginge ihm nicht gut…
Kyoko-chan wurde von ihrer Mutter verprügelt, weil sie ein Tagebuch schrieb und Zeichnungen darin anfertigte… Die Mutter zerriss das Buch in kleine Fetzen…
Und immer hieß es, dass in Umizuka alles bestens wäre… Und alle stimmten ein…
Warum hatte Kyoko-chans Mutter sie vor dieser weißen Blume gewarnt? Und warum hat sie diese vernichtet? Weshalb brachte man Akemi-san nicht zur Krankenstation? Obwohl sie es, lt. Aussage von Kyoko-chan wollte? Auch wenn dies hinterher wieder abgestritten wurde? Was war mit dem Lehrer Fujimara-sensei passiert? Inwiefern ging es ihm nicht gut? Weshalb verprügelte die Mutter Kyoko-chan? Nur wegen des Tagebuchs? Und dann nimmt sie es ihr weg, und zerreißt es? Warum? War in Umizuka wirklich alles in Ordnung? Warum sagte jeder dies, obwohl es ja eigentlich nicht so war? Nicht alle diese Fragen – aber noch viel mehr – werden in diesem Buch beantwortet.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich für mich nicht leicht lesen. Das fing schon mit den vielen japanischen Namen an, die ich mir einfach nicht merken konnte. Wofür das Buch aber nichts kann. Auch war mir immer mal wieder etwas unklar. Z. B. wieso Kyoko-chan plötzlich umschwenkte. Und wohin ihre Mutter verschwunden war. Im letzten Kapitel lese ich, dass Kyoko über dreißig Jahre ihres Lebens spricht. Da kann doch was nicht stimmen. Sie war drei, als sie evakuiert wurden und das Buch spielt in ihrem elften Lebensjahr. Es ist schlichtweg verwirrend und mich hat leider das ganze Buch immer wieder verwirrt. Es heißt, dass der Anlass dieses Buch zu schreiben, die Reaktorkatastrophe in Fukushima gewesen sei. Und die war 2011. Daher: wieso dreißig Jahre? Kyokos Mutter war vorsichtig, mit allem. Auch mit dem Essen. Ich frage mich allerdings, warum sie überhaupt wieder in diesen Ort gezogen sind, wenn sie doch wussten oder zumindest ahnten, dass bei weitem nicht wieder alles in Ordnung war. Nur Heimatverbundenheit?? Und dann kann ich noch nicht mal mein eigenes Gewächs essen? Ich muss sagen, dass mir das Buch nicht sonderlich gefallen hat. Es kam mir fast vor, wie ein Tatsachenbericht, jedoch ohne das Kind beim Namen zu nennen. Es war einfach nicht mein Fall und daher bekommt es von mir nur zwei von fünf Sternen, bzw. vier von zehn Punkten.

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66 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Tiergeister AG - Achtung, gruselig!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820422
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der kleine Rauhaardackel Arik hatte sich im Wald verlaufen, so dachte er…
Er fiel in eine Grube und konnte sich nicht selbst befreien, als er plötzlich am Rand vier Tiere sah…
Auf seine inständige Bitte halfen sie ihm aus der Grube und versprachen ihn nach Hause zu bringen…
Doch das war nicht sein Zuhause, denn den vier Tieren war etwas klar, was Arik nicht wahrhaben wollte…
Und so kam er in die Gespensterschule Spuk Ekelburg…
Tagsüber war die Schule eine ganz normale Schule für Kinder… Und die durften die Tiergeister nicht sehen und vor allem nicht anfassen, so wurde den Tieren eingeschärft…
Um über Tag nicht von den Menschen gesehen zu werden, schliefen sie bei den ausgestopften Tieren eines Lehrers…
Und dann gab es da noch Lisa, in deren Träume sich Arik eingewebt hatte…. Und als die ausgestopften Tiere weg sollten, wären die Gespenstertiere ohne Schlafplatz gewesen… Sie mussten irgendetwas tun…
Hatte sich Arik wirklich verlaufen, wie er glaubte? Oder war er wirklich tot, so wie die anderen Tiere im beizubringen versuchten? Wer waren die vier Tiere, die ihm aus der Grube halfen? Warum hatten sie ihm nicht gleich geholfen? Was wollte Arik nicht wahrhaben? Wieso brachten sie ihn nach Spuk Ekelburg? Standen die Geistertiere unter den ausgestopften Tieren sicher? Wer war Lisa, und wie war Arik in deren Träume gekommen? Was wollten die Geistertiere wegen ihres dann fehlenden Schlafplatzes tun? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist ein Kinderbuch und von daher aus unkompliziert geschrieben. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Arik den armen Kerl, der nicht wusste, was mit ihm passiert war. Dass er tot war, wollte er zunächst einfach nicht glauben. Nachdem er in Lisas Träumen gewesen war, mochte er das Mädchen und wollte ihm helfen. Doch eigentlich sollten sie die Kinder alle erschrecken, vertreiben. Mehr jedoch nicht dazu. Das Buch ist richtig schön geschrieben. Arik und seine vier Freunde wollten die Kinder nicht erschrecken, wie von ihren Lehrern gefordert. Sei wehrten sich heimlich dagegen. Das fand ich super. Es ist ein wunderschönes Buch für Kinder das zeigt, dass Gespenster nicht unbedingt böse sein müssen. Wenn sie denn an solche glauben. Auch die Illustrationen in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen – und ich bin kein Kind mehr. Es hat mir sehr gut gefallen, mich super unterhalten. Auch war ich gespannt, wie diese Geschichte ausgehen mag. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Die Tote im Wannsee

Lutz Wilhelm Kellerhoff
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.08.2018
ISBN 9783550050640
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie denkt, dass sie jetzt sterben wird. Und dann ein Anruf bei Harry der besagt, dass das Problem gelöst sei…
Und Harry muss die Leiche jetzt entsorgen…
Die Tote wurde am Strandbad Wannsee gefunden. Ein Spaziergänger hatte sie gefunden. Doch als sie mit dem Mann sprechen wollten, war er verschwunden… Das hatte wohl etwas mit seiner, damals noch strafbaren, Neigung zu tun…
Sie hieß Heidi Gent und sofort wurde ihr Mann des Mordes verdächtigt…
Aber Gent hatte auch zwei Kinder, die plötzlich verschwunden waren…
Um die Kinder zu finden, forderte sein Chef ihn auf, die Zwillinge seiner Vermieterin als Lockvögel zu benutzen…
Und dann gab es da noch die militanten Studenten, die das Gerichtsgebäude stürmen wollten und über hundert Polizisten verletzten…
Warum denkt sie, dass sie sterben wird? Was war das Problem, das gelöst war? Warum musste Harry die Leiche entsorgen? Weshalb war der Leichenfinder verschwunden? Inwiefern hatte das mit seiner damals noch strafbaren Neigung zu tun? Warum wurde der Ehemann sofort verdächtigt? Was war mit den Kindern der Gents? Wohin waren sie verschwunden? Waren sie verschleppt worden? Warum sollten die Kinder der Vermieterin als Lockvögel herhalten? Wieso verlangte Hellers Chef das von ihm? Was hat es mit den militanten Studenten auf sich? Womit hatten sie die Polizisten verletzt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist auch nicht kompliziert geschrieben, so dass ich zumindest immer wusste, was der Autor mit seinen Worten oder ganzen Sätzen meint. Und doch war es nicht so mein bevorzugter Schreibstil. Es war mir zu sehr gezogen, so dass es manchmal langatmig wirkte. Zwar konnte ich mich in den Protagonisten durchaus hineinversetzen, und ich fand es durchaus richtig, dass er nicht nachließ, als sein Chef die Akte eigentlich schon geschlossen hatte. An diesem Chef kam mir, schon als er mit ihm sprach, etwas komisch vor. Und am Ende wusste ich dann auch warum. Doch dazu nicht mehr. Im Großen und Ganzen war das Buch nicht schlecht, nur hat der Autor ab und zu etwas Wirrwarr hineingebracht, was mich doch sehr störte. Und auch wenn der Roman von Anfang an spannend war, so flaute er immer wieder mal ab, die Spannung hielt sich nicht durchgehend. Erst, ich möchte sagen im letzten Drittel etwa, wurde es wieder spannend, als sich die Sache dann endgültig aufklärte. Wobei ich sagen muss, dass sich etwas nicht aufgeklärt hat, aber das war schon lange vorher, also vor dem Buchbeginn passiert, und nur im #Buch erwähnt worden. Das Buch hatte durchaus Potential nach oben, aber leider kann ich ihm nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten geben.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Der Myrtenzweig

Dorothea Stiller
E-Buch Text: 258 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 26.07.2018
ISBN 9783960873785
Genre: Sonstiges

Rezension:

Martin Reynolds wartete vor einem Lokal auf seine letzte Fuhre für diesen Tag. Der Mann schien betrunken zu sein…
Als Reynolds an seinem Ziel ankam und der Diener seines Fahrgastes diesem aus der Kutsche helfen wollte, sah er Entsetzliches… Etwas, was Reynolds sehr schadete…
Lady Dorothy Beresford hatte eine Kammerdienerin die ebenfalls Reynolds hieß…
Und Lady Beresford entschloss sich, Martin Reynolds zu helfen…
Nicht alles was Dorothea in diesem Zusammenhang tat, gefiel ihrem Ehemann Lord Beresford…
Und dann gab es da noch Rose Rumsbury, die Tochter von Lord und Lady Rumsbury, deren Pate Lord Beresford war. Er war gebeten worden, Rose über den Sommer zu beherbergen… Denn sie war noch immer unverheiratet…
War der Fahrgast von Martin Reynolds wirklich betrunken? Was fand der Diener in der Kutsche so Entsetzliches? Und wieso schadete das Martin Reynolds? War die Kammerdienerin von Lady Beresford mit Martin Reynolds verwandt? Wenn ja, wie? Wie konnte Lady Beresford Martin Reynolds helfen? Selbst ermitteln? Gab es für den Staatsanwalt keine Zweifel? Was war mit Rose Rumsbury? Warum sollte sie über Sommer in London leben? Sollte sie sich einen Heiratskandidaten suchen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Fragen nach dem Sinn von manchen Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Irgendwie tat mir Lady Beresford leid, denn ihr Mann war ja sauer, weil sie ihm nicht gesagt hatte, was sie wegen der Inhaftierung und Vorverurteilung Martin Reynolds unternommen hatte. Sie hätte es ihm halt sagen sollen, denn so erfuhr er es von anderer Seite, und das ist nie gut. Doch es hat mich gefreut, dass sie etwas unternommen hatte. Und Rose tat mir auch leid, auch wenn sie an ihrem Dilemma, selbst schuld war. Und dann geriet sie noch in Lebensgefahr. Mehr jedoch dazu nicht. Auf jeden Fall war das Buch gleich am Anfang spannend, und diese Spannung hielt sich dann bis zum Schluss. Es hat mich in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der letzte Glanz des Sommers

Emily Ferguson
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 14.08.2018
ISBN 9782919802449
Genre: Romane

Rezension:

Im Prolog träumte Gawonii immer wieder denselben Traum und wusste nicht was er zu bedeuten hatte… Doch in einem war er sich sicher: Leoti würde eines Tages seine Braut werden, denn die Sonne und der Mond waren vor seinen Augen ins Wasser gefallen und sie passten perfekt zusammen…
Oma Awenasa will, dass ihre Enkelin nach Amerika fliegt und nach ihren Wurzeln sucht… Mayara war davon gar nicht begeistert….
Mayara war eigentlich ja mit Johann zusammen, doch dieser verließ sie mal wieder wegen einer anderen…
Sie versuchte alles, um ihn zurück zu gewinnen… Doch er meinte, sie seien ja gar nicht richtig zusammen gewesen…
Maya war so durcheinander, dass sie sich auf Oma Awenasas Bitte besann, und doch noch nach Amerika flog…
Doch der Mann, der ihr dort helfen sollte, war nicht mehr da…. Dafür lernte sie einen anderen, freundlichen jungen Mann kennen, der sich anbot ihr zu helfen…
Und da waren da noch die Nuggets, von denen sie etwas erfuhr, was sie einfach nicht glauben konnte… Außerdem noch ihre Oma Awenasa, die in Deutschland im Sterben lag…
Was traümte Gawonii? Und was hatte das mit Sonne und Mond zu tun, die angeblich vor ihm ins Wasser gefallen waren? Warum will die Oma plötzlich, dass Mayara in Amerika nach ihren Wurzeln sucht? Weshalb ist diese davon gar nicht begeistert? Wegen wem hatte Johann Maya verlassen? Wieso meinte er, sie seien gar nicht richtig zusammen gewesen? Warum erklärte sich Maya dann doch bereit, nach Amerika zu fliegen? Was war mit dem Mann passiert, dessen Adresse sie von der Oma erhalten hatte? Wer war der fre4undliche junge Mann, der ihr dann half? Was hat es mit diesen Nuggets auf sich? Und was tat Maya, als sie erfuhr, dass ihre Oma im Sterben lag? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch ganz gut lesen, jedoch brauchte ich etwas länger, bis ich in der Geschichte drinnen war. Auch konnte ich mich in die Protagonisten ganz gut hineinversetzen, doch musste ich über Maya immer wieder den Kopf schütteln. Trauert sie doch einem Mann nach, der sie immer wieder und jetzt erneut betrogen hatte. Dem hätte ich schon längst einen Tritt gegeben. Da konnte ich Maya – auf jeden Fall am Buchanfang - absolut nicht verstehen. In Amerika lernte sie dann ihre grundverschiedenen Großonkel kennen. Und sie erfuhr etwas, was sie einfach nicht glauben konnte. Dass sie sofort wieder nach Deutschland zurück flog als es ihrer Oma immer schlechter ging, kann ich verstehen. Gegenüber der Aussage des jungen Mannes, hätte ich wohl etwas anders reagiert, doch sie traute sich wohl nicht so richtig, denn glauben konnte sie das auch nicht. Das Buch ist ein Liebesroman mit Familiengeheimnissen und es war spätestens ab dem Flug nach Amerika auch spannend. Vorher hat sich das mit Johann leider etwas gezogen, straffer wäre wohl besser gewesen. Das war mir einfach zu viel hin und her. Trotzdem hat mir der Roman noch sehr gut gefallen, denn dann fragte ich mich immer, wie es wohl weitergeht. Ich habe es dann auch in einem Rutsch gelesen, und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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644 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

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Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Nika aufwachte, achte sie, sie hätte verschlafen. … Bis sie dann Stunden später merkte, dass ihr zweieinhalb Tage fehlten… Und ihr ging es furchtbar schlecht…
Seltsamerweise war die Tür auch noch verschlossen und ihre Schlussel sowie ihr Handy fehlten….
Ihre Mitbewohnerin Jenny war auch nicht da… Und sie kam auch nicht wieder…
Lennart, der Jenny besuchen wollte, erfuhr sie das Eine und Andere über den Samstagabend… Und ihr eigenes Benehmen an diesem …
Sie meldete ihre fehlenden Sachen bei der Polizei und ebenso Jenny als vermisst… Doch für die Polizei in Italien war das nichts Weltbewegendes, das käme öfter vor…
Erst als man eine tote Frau fand, wurde es schwer für Nika… Und ihr fehlte immer noch die Erinnerung an die letzten zweieinhalb Tage…
Auch der bekritzelte Werbezettel, den sie in ihrer Jeans fand, half ihr zunächst nicht viel weiter…
Und zu allem Unglück nahm ihr die Polizei den Gedächtnisverlust nicht ab… Bis sie Nikas Blut untersuchen durften…
Außerdem hatte Nika bei Jennys Sachen ein Buch gefunden, in welchem erschreckende Bilder gezeichnet waren… Das offenbarte ihr Neues über Jenny…
Dann gab es da noch einen Mann, der einen Skorpion als Tattoo trug, und der sie verfolgte…
Wieso dachte Nika sie hätte verschlafen? Wie bemerkte sie, dass ihr so viel Zeit fehlte? Wieso fehlte sie ihr? Was war in dieser Zeit geschehen? Warum wusste sie nichts darüber? Und warum ging es hier an dem Morgen so schlecht? Wieso war die Tür verschlossen, und wo war ihr Schlüssel? Wo war ihr Handy? Und wo war Jenny? Und warum kam sie nicht zurück? Was erfuhr Nika von Lennart? Inwiefern hatte das mit ihrem eigenen Benehmen zu tun? Warum wollte die Polizei noch keine Vermisstenmeldung? Wer war die tote Frau? Warum erinnerte sich Nika immer noch nicht? Was waren das für Hinweise auf dem Werbezettel? Es war doch ihre Schrift? Wieso glaubte die Polizei ihr den Gedächtnisverlust nicht? Was fanden sie in Nikas Blut? Und weshalb glaubten sie ihr dann? Was waren das für Bilder in dem Buch? Und wieso offenbarte das etwas über Jenny? Was hat es mit dem Mann mit dem Skorpion-Tattoo auf sich?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch ist der Schreibstil unkompliziert, denn es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Es war sehr angenehm zu lesen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Nika, die aufwacht und nicht mehr weiß, was in den beiden letzten Tagen passiert ist. Von Samstagabend bis zum Dienstagmorgen keine Erinnerung. Da zermartert man sich den Kopf, so wie Nika es auch getan hat. Dann diese kryptischen Hinweise auf dem Zettel, nicht alle mit dem gleichen Stift geschrieben. Und ein Notizbuch bei dessen Durchsicht ihr fast klar wurde, was Jenny wirklich war. Doch mehr nicht dazu. Nika arbeitete die Hinweise ab, versuchte herauszufinden, was sie bedeuteten. Aber ich konnte auch die anderen verstehen, die Nika in diesen zweieinhalb Tagen erlebt hatten. Obwohl zumindest Lennart eigentlich hätte merken müssen, dass da was nicht stimmt, abgesehen von Jenny, die sie ja am besten kannte, aber nicht zurückgekommen war. Das Buch war spannend vom Anfang bis zum Ende. Vielleicht gab es winzige Stellen, die sich etwas zogen, aber die waren sehr schnell überwunden. Mich hat es jedenfalls gefesselt und sehr gut unterhalten, denn ich habe es in einem Rutsch gelesen. Allerdings war es nicht das beste Buch der Autorin, weshalb es von mir nur vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten bekommt.

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