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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

schatten, geheimnisvoll, nacht, mystisch, versteckt

Diebesgeflüster - Band 1

Felicitas Brandt , Dennis Frey , Angelika Diem , Tanja Rast
E-Buch Text: 100 Seiten
Erschienen bei Aeternica Verlag, 16.10.2012
ISBN B009SD2P3A
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich bin eigentlich kein Kurzgeschichten-Leser, da das Ende einer Geschichte einfach immer zu schnell da ist. Kaum hat man sich mit den Charakteren angefreundet, muss man auch schon wieder Abschied nehmen. So war es auch mit dem ersten Band der Reihe "Diebesgeflüster". Gelesen habe ich es wegen der Kurzgeschichte von Angelika Diem. Die anderen drei Geschichten habe ich aber ebenfalls gelesen und nicht bereut. Über den Inhalt werde ich nicht weiter schreiben, da die Klappentexte das wichtigste bereits preisgeben.

Wie der Name schon sagt, geht es in den Geschichten um Diebe. Sie alle sind sehr fantasievoll geschrieben. Einige Charaktere sind wirklich toll beschrieben, vor allem wenn man bedenkt, wie wenig "Platz" die Autoren hatten. Am besten haben mir die Geschichten um Jiro und Kalim gefallen (also die erste und zweite).
"Dame Jiro" ist von Anfang an mit sehr viel Spannung gespickt, so dass man alles um sich herum vergisst.
"Das Grauen im Spiegel" ist völlig anders, aber mindestens genauso gut und auch so spannend. Während in der ersten Kurzgeschichte der Schwerpunkt aber in Jiro und Evannes waghalsigen Plan liegt, gefällt mir an der Geschichte von Angelika Diem besonders, dass sie sich so viel Zeit mit ihren Charakteren nimmt. Ich hatte stets ein Bild von Kalim vor Augen, ob er nun verwandelt war oder nicht. Außerdem war Kalims Geschichte für mich schon so ein bisschen wie ein "Märchen aus 1001 Nacht". Die Fortsetzung zu Kalims Abenteuer gibt es übrigens in "Diebesgeflüster - Band 4" zu lesen. Ich hätte mir bei Kalim aber auch statt einer Kurzgeschichte gut einen Fantasyroman vorstellen können.
Die Kurzgeschichte von Dennis Frey war leicht zu lesen, auch wenn ich mich mit der Hauptperson nicht wirklich identifizieren konnte. Gleiches gilt auch für die letzte Geschichte von Felicitas Brandt. Das mag aber bei "Pascal und der Gentleman" am Charakter liegen und bei "Horus, der Sohn der Diebe" daran, dass ich mir von den Charakteren nur schwer ein Bild machen konnte. Spannend waren aber alle vier Geschichten.
Für zwischendurch und für jeden Fan von Kurz- und/oder Diebesgeschichten ist der erste Band der Reihe "Diebesgeflüster" uneingeschränkt empfehlenswert! Wegen kleinen Schwächen vergebe ich insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Darkest Red - Aus Nebel geboren

Emily Bold
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.12.2013
ISBN 9781494710347
Genre: Sonstiges

Rezension:

Alle, die den Kindle kennen, wissen, dass dieser den Lesefortschritt in % anzeigt. Ab etwa 85 % und je näher ich dem Ende kam, desto öfter dachte ich "och nö, das kann jetzt gleich unmöglich vorbei sein!". Und dann kam das Ende und Emily Bold hat es tatsächlich getan: Den Leser mit einem gemeinen Cliffhanger und einem lauten "aaargh" zurück gelassen! Dauert es doch jetzt noch bis Februar, bis die Fortsetzung erscheint und wir endlich erfahren, wie es mit Julien und Fay weiter geht. Aber der Reihe nach...

Die Geschichte beginnt in Jerusalem im Jahr 1099. Wir lernen Julien Colombier und seine Gefährten kennen. Ich muss gestehen, den Anfang musste ich zweimal lesen, so anders ist dieses Buch als das, was wir bisher von Emily Bold kennen. Finsternis und Brutalität, wie wir sie mit der Zeit der Kreuzzüge verbinden, herrschen vor. Dann wechselt der Schauplatz und wir landen im parallel verlaufenden Handlungsstrang: im Paris der Gegenwart. Hier begegnen wir Fay, einer jungen Stripperin, die ungewollt zum Zielobjekt des "Wanderers" wird und hier kreuzen sich auch das erste Mal die Wege von Fay und Julien. Die beiden Handlungsstränge wechseln sich von nun an ab. Dabei ist es der Autorin gelungen, die Kapitel in Jerusalem stets so zu legen, dass sie die Geschichte nicht unnötig auseinander reißen, sondern es immer Sinn macht und dem Leser wertvolle Informationen geliefert werden.

Die Charaktere beschreibt Emily Bold gewohnt ausführlich und verleiht ihnen viel Persönlichkeit. Schnell kann man sich die Protagonisten vorstellen. Mit Fay bin ich erst sehr spät warm geworden. Keine Frage, sie ist gutherzig, kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Schwester und wünscht sich für sie beide einfach nur ein besseres Leben, für das sie sogar strippen geht. Fay neigt jedoch auch dazu, stets eine sorgfältige Mauer um sich aufzubauen. Das hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht, sie in mein Leserherz zu schließen. Julien übernimmt den überaus attraktiven männlichen Part. Schnell ist ihm klar, wie viel Fay ihm bedeutet. Doch er weiß auch, welche Rolle er als Hüter und gegenüber seinen Gefährten spielt.

Der Kracher ist hier aber eindeutig das Cover! Davon war ich sofort angetan. Und es passt toll zum Buch. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd. Man fliegt förmlich von Kapitel zu Kapitel und schwupps ist es da... das Ende. Bitte mehr davon, Emily Bold!

Ein gelungener Auftakt zur "The Darkest Red"-Reihe. Ich bin sehr gespannt, was die Autorin noch für uns bereits hält und kann dieses Buch nur empfehlen. Historisch, mystisch, fantastisch, romantisch und ein klein wenig erotisch, so kann man es am besten beschreiben. Von mir gibt es die volle Punktzahl!

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

amanda frost, liebe, siria, liebesroman, erotik

Sei mein Stern

Amanda Frost
E-Buch Text: 274 Seiten
Erschienen bei null, 13.10.2013
ISBN 9783000437212
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem sirianischen Auftakt mit Valerie und dem Außerirdischen Rafael folgt Letzterem nun der kleine Bruder auf die Erde. Simon, Computergenie vom Planeten Siria erfreut sich am World Wide Web der Erde und kommt dabei leider dem deutschen Geheimdienst BSC zu nahe. Dieser reagiert prompt und schickt Jana aus, eine knallharte Agentin. Wird sie Simon entlarven und ausliefern? Findet auch Simon sein Glück auf der Erde oder muss er unverrichteter Dinge wieder zurückkehren?

"Sei mein Stern" ist der zweite Teil der Siria-Reihe nach "Gib mir meinen Stern zurück". Meine Rezension dazu findet ihr hier klick. Amanda Frost konnte mich erneut von Beginn an mit ihrem Schreibstil fesseln: spannend, witzig, leicht & flockig!

Die Hauptprotagonisten Simon und Jana sind ebenso charmant und witzig wie ihre Vorgänger aus Band 1 Valerie und Rafael, obwohl sie charakteristisch völlig anders sind. Jana ist eine knallharte Agentin, total undurchsichtig und soll den Hacker ausfindig machen. Schnell wird ihr klar, dass nur Simon derjenige sein kann, der sich da in die weltweiten Datenbanken der Geheimdienste gehackt hat. Nun wird sie auf die Probe gestellt, wie knallhart sie tatsächlich und vor allem was ihr wichtiger ist - die Liebe oder der Job.
Simon ist das komplette Gegenstück zu Rafael. Unsportlich, mit einem höchst empfindlichen Magen gezeichnet, besessen von allem, das mit Technik zu tun hat, sonst ziemlich gelangweilt von der Erde, surft der liebenswerte Chaot durchs www und hinterlässt gerne mal seine Visitenkarte: ein Mondbärchen. Und dann begegnet er ihr: Jana ist so ganz anders als die ganzen Frauen, die er bislang kennen gelernt hat.

Amanda Frost hat es geschafft, neue Charaktere ins Spiel zu bringen, die Valerie und Rafael in nichts nachstehen. Neben den knuffigen Mondbärchen bekommen wir es nun auch noch mit Robotern der Extraklasse zu tun - Melvin muss man einfach ins Herz schließen. Und wir dürfen einen Blick nach Siria werfen, einen Planeten, dem Krieg und Hass so gänzlich unbekannt sind.

Schon während des Lesens wird klar, es wird einen dritten Band geben, und einer der Hauptprotagonisten wird Mark sein. Wer jetzt denkt, "hm, noch ein Teil, da kann uns doch nichts neues erwarten", dem sei dazu geraten, sich die Reihe rund um Siria nicht entgehen zu lassen. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, welchen Abenteuern er gegenüber treten muss, bin mir aber sicher, dass ich wieder höllischen Spaß beim Lesen haben werde.

EIne fulminante Fortsetzung, die mich wieder begeistern konnte! Irgendwie ist es wie Band 1 und doch so anders! Von mir gibt es hier die volle Punktzahl!

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

liebe, hollywood, nicht mein märchen, krimi, roman

Prinzessin In Not (Nicht mein Märchen)

E.M. Tippetts
E-Buch Text: 229 Seiten
Erschienen bei null, 11.10.2013
ISBN B00FTU6Y9C
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei "Prinzessin in Not" von E. M. Tippetts handelt es sich um die Fortsetzung von "Nicht mein Märchen". Allerdings kann man beide Romane unabhängig voneinander lesen. "Nicht mein Märchen" ist ebenso in sich abgeschlossen wie "Prinzessin in Not". Ich werde nachfolgend dennoch versuchen, ohne Spoiler auszukommen.

Der Roman liest sich gewohnt flüssig. Man kommt rein in die Handlung und findet schnell Anschluss zu den Charakteren, von denen wir viele aus dem ersten Teil bereits kennen. Trotzdem war ich mehr als erstaunt, als ich das Buch gelesen habe. Seite um Seite stellte ich fest, dass es völlig anders war, als "Nicht mein Märchen"! Auch hier geht es zwar um Chloe und Jason und deren Leben im Rampenlicht, aber sehr viel mehr rutscht hier Chloes Berufsleben in den Vordergrund. Chloe ist Kriminaltechnikerin á la CSI und genau daran erinnert das Buch auch. Diese Szenen sind aber gut recherchiert und spannend geschrieben, so dass man als Leser dringend erfahren möchte, wie der Fall nun ausgeht.

Allerdings habe ich auch einen Kritikpunkt gefunden. Das Märchen zwischen Chloe und Jason hat einen kleinen Knacks bekommen. Im zweiten Teil sind sie leider permanent am streiten und diskutieren und teilweise fand ich die Diskussionen recht nervig.

Richtig gut fand ich dafür die Einblicke in Chloes Vergangenheit, von der wir ja schon im ersten Teil "Nicht mein Märchen" erfahren haben. Man erfährt sehr viel von Chloe, ihren Gedanken und ihren Gefühlen. Die Verknüpfung von Chloes Erlebnissen und ihrem ersten Fall beim CSI hat die Autorin hervorragend hergestellt.

Insgesamt konnte mich "Prinzessin in Not" begeistern! Aus der Liebesgeschichte bzw. dem Märchen ist zwar ein CSI-Fall geworden, dem ich aber mit Spannung nachfieberte! Aufgrund des kleinen Kritikpunktes ziehe ich einen Punkt ab und vergebe für diesen Roman 4 Sterne.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

mallorca, liebe, charm, lösung, enttäuschung

Yoga ist auch keine Lösung

Elke Becker
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2013
ISBN B00FJ4KMNC
Genre: Humor

Rezension:

Lena erwischt ihren langjährigen Freund inflagranti - mit ihrem Chef! Liebes- und Berufsleben in Scherben, begeget sie Mauren, die auf Mallorca lebt und ihr ein unschlagbares Angebot macht. Sie lädt Lena ein, mit ihr nach Mallorca zu kommen, wo sie in Ruhe ihre Master-Arbeit beenden und ihr Leben wieder in den Griff bekommen kann. Dort angekommen, macht sie schnell Bekanntschaft mit Marcel, einem arroganten, aber leider auch sehr attraktiven Schauspieler. Aber von Männern hat Lena erst einmal genug!

Der Roman kann als Fortsetzung zu "Ticket ins Glück" (Rezension hier) gesehen werden, ist aber an sich eine eigenständige Geschichte und kann daher problemlos gelesen werden, ohne dass man das Vergnügen mit "Ticket ins Glück" hatte. Schöner ist es aber natürlich, beide Romane nacheinander zu lesen, da man so in "Yoga ist auch keine Lösung" ein Wiedersehen mit den beiden Schwestern Alex und Sabina, Lenas Cousinen, hat. Wie Elke Becker die beiden Geschichten miteinander verwoben hat, finde ich äußerst geschickt und einfach nur klasse. Vom Stil also ebenso locker und leicht geschrieben, lässt sich das Buch sehr schnell lesen, ohne dass der Leser am Ende gelangweilt und gähnend zurück bleibt. Ganz im Gegenteil, auch hier denkt man das ein oder andere Mal, man weiß, wie die Geschichte ausgeht, ändert seine Meinung auch mal und dann kommt doch alles irgendwie anders!

Wie schon in ihren anderen Büchern sind aber auch hier wieder ganz unterschiedliche aufeinander treffende Protagonisten, die von der Autorin sorgfältig charakterisiert wurden und somit für viel Spaß aber auch Spannung sorgen. Mit Lena bin ich sehr schnell warm geworden, auch Maureen, die auf ihre witzige Art jung und dynamisch wirkt, aber dennoch Lena an ihrer umfangreichen Lebenserfahrung teilhaben lässt, fand den Weg schnell in mein Herz (wer möchte so jemanden nicht auch mal gerne kennenlernen?), nur der arrogante Marcel hat dafür länger gebraucht. Aber genau daran sieht man ja, wie gut ein Charakter von einem Autor entwickelt wurde.

Toll finde ich auch wieder, dass Lenas Umgebung dem Leser durch die Landschaftsbeschreibungen etwas näher gebracht wurde. Wenn man schon mal da war, hat man bestimmt das eine oder andere Aha-Erlebnis. Ich war noch nie da, konnte es mir so aber zumindest sehr schön vorstellen.

Zu guter Letzt noch das Cover, dass mit dem hervorgehobenen "Yoga" beinahe an ein Yoga-Buch denken lassen könnte, aber ansprechend ist und sowohl zum Titel als auch zum Genre passt. Mir gefällt's ;-)

Fazit:
Ich bin ja bekennende "Fantasy-Bücher-Verfechterin", aber Elke Beckers Bücher haben es mir angetan und dieses hier wird nicht das letzte sein, dass seinen Weg zu mir bzw. meinem Kindle geschafft hat. Chick-Lit-Lesern ist das Buch klar zu empfehlen, aber auch allen kann ich "Yoga ist auch keine Lösung" nur ans Herz legen. Ich vergebe die volle Punktzahl!

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

liebe, schottland, zeitreise, highlands, fluch

The Curse - Das Vermächtnis

Emily Bold
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei null, 04.10.2013
ISBN B00F53KLYM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sam wagt erneut eine Reise in die Vergangenheit. Geplagt von Schuldgefühlen geht sie durch den Gedenkstein auf die Suche nach ihrer großen Liebe. Wird es ihr gelingen, die Vergangenheit zu ändern? Kann sie sich von ihren Schuldgefühlen lossagen?
Emily Bold hat es auch ein drittes Mal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Ist man erst einmal drin im Geschehen rund um Sam, Payton, Sean und Nathaira, will man da auch nicht mehr raus und eifert dem Ende zu, um endlich zu erfahren, ob der Liebe zwischen Sam und Payton endlich nichts mehr im Wege steht. Ist man dann am Ende angekommen, wird dem Leser schnell bewusst, das ist es jetzt gewesen. Sams Abenteuer in der Vergangenheit sind aus und vorbei. Aber es ist ein tolles Ende. Die Autorin hat mich mit keinen offenen Fragen zurück gelassen. Alle drei Bände ergeben zusammengefasst ein ganz tolles rundes Erlebnis.

Zum Buch: Der Roman ist in viele kurz gehaltene Kapitel unterteilt, die jeweils mit einem schönen Bild beginnen. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, so dass wir die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erleben. Der Schreibstil ist wie immer sehr bildhaft. Ich habe immer noch die Bilder des schottischen Hochlands bei Sonne, Regen und Sturm vor Augen. Obwohl einige Charaktere ja unter dem Fluch Vanoras leiden und daher keine Gefühle haben, sind auch diese Charaktere überaus gefühlvoll beschrieben, so dass man weder die guten noch die bösen Protagonisten missen möchte. Sam ist ein Stück weit erwachsen geworden - blieb ihr im Schottland des 18. Jahrhunderts aber wahrscheinlich auch nichts anderes übrig. Ihre Impulsivität hat sie aber behalten und sorgt dadurch auch für den einen oder anderen spannenden Augenblick.
Das Cover finde ich wunderschön. Band 1 und 2 liegen mir noch mit den ursprünglichen - ebenfalls sehr schönen Covern - vor. Band 3 habe ich diesmal als eBook, da hat man von dem Cover immer nicht ganz so viel, aber wenn man sich alle drei Bücher nebeneinander anschaut, finde ich es wirklich toll.

Ein wirklich gelungener Trilogie-Abschluss! Wer die Reihe "The Curse" noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall zugreifen, dann jedoch mit Band 1 beginnen. Für Band 3 gibt es die volle Punktzahl!

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181 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

entführung, liebe, schauspieler, köln, krimi

Wie ich Brad Pitt entführte

Michaela Grünig
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 03.06.2013
ISBN B00CPEFVMQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vicky ist reich, verwöhnt, naiv und total verknallt in Tom, Schauspieler in ihrer Lieblingsserie. Kurzerhand entführt sie ihn, allerdings nicht nur für ihr eigenes Wohl - vielmehr startet sie eine Rettungsaktion rund um Tom und sein vermeintliches Alkoholproblem. Ihre Erlebnisse, auch mit der Polizei und Presse, die schnell auf der Matte stehen, erzählt sie in ihrem Blog.

Es hat etwas gedauert, bis ich mit den Charakteren warm wurde, die Geschichte an sich hat mir aber von Anfang an gefallen, obwohl ich eher nicht zu den Chick-Lit-Lesern gehöre. Aber Michaela Grünig hat mit einer guten Idee einen überaus witzigen Roman geschaffen. Die Protagonistin Vicky ging mir anfangs extrem auf die Nerven. Furchtbar naiv und weltfremd, vor allem aber auch ein bisschen gestört. Mit der Zeit schaffte es die Autorin aber, mir diesen Charakter durchaus sympathisch nahe zu bringen. Noch schlimmer fand ich sowieso Nicole, die überaus paranoide Polizistin. Wirklich sympathisch ist sie mir auch nicht geworden, das hat dem Buch aber nicht geschadet. Wirklich gut gefallen haben mir die beiden Charaktere Max und Blitzi.

Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Gut gefallen hat mir auch die Länge der einzelnen Kapitel. Mit viel Humor und vor allem Charme führt Michaela Grünig den Leser durch das Buch, verbindet geschickt verschiedene Handlungsstränge und überrascht mit einem absolut unerwarteten Ende. Die ganze Zeit versucht man die Ungereimtheiten zu lösen, ehe am Ende alles aufgelöst wird. Klasse! Ein Erstlings-Werk, dem hoffentlich noch weitere Bücher folgen werden.

Definitiv ein Buch auch für Nicht-Chick-Lit-Leser wie mich! Mir hat es richtig gut gefallen und deshalb kann ich beruhigt eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl abgeben.

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380 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

bücher, bibliothek, london, liebe, fantasy

BookLess - Wörter durchfluten die Zeit

Marah Woolf
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Silberlicht, 12.08.2013
ISBN B00EIIANXE
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Studentin Lucy arbeitet nebenbei in der Nationalbibliothek von London, wo um sie herum mysteriöse Dinge geschehen: Bücher sind auf einmal völlig leer und niemand außer Lucy scheint sich mehr an die Autoren und ihre Werke zu erinnern. Lucy entdeckt auch an sich selbst Seltsames: ihr seltsames Mal am Handgelenk scheint irgendwie mit den leeren Seiten der Bücher zusammen zu hängen. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Nathan auf sich, den Lucy während ihrer Arbeit kennen lernt?

Schon die MondLicht-Saga von Marah Woolf hat mich restlos begeistert, so musste ich ihr neues Werk natürlich auch lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht! "Bookless" ist ein Roman, der nicht nur durch ein schönes Cover überzeugt. Er hebt sich auch deutlich von anderen Fantasy-Büchern ab. Obwohl hier durchaus ein bekanntes Schema genutzt wird: Junges Mädchen begegnet attraktivem Jungen, der zudem sehr geheimnisvoll wirkt und gerät in Gefahr. Aber: keine Vampire, Werwölfe oder dergleichen. Lange bleibt verborgen, um was es überhaupt geht. Und auch die Idee, den Inhalt von Büchern verschwinden zu lassen, indem sie gelesen werden, finde ich großartig. Gut, im ersten Moment, wenn man das hört, mag man sich kurz an Cornelia Funkes "Tintenherz"-Trilogie erinnert fühlen, aber beim Lesen wird schnell deutlich, dass Marah Woolf etwas ganz anderes daraus gemacht hat.
Die Charaktere an sich haben mir sehr gut gefallen, auch wenn es besonders bei Lucy ein paar Seiten gedauert hat, bis sie mich eingenommen hat. Aber bereits der Anfang des Buches war so gut, dass ich locker darüber hinweg sehen konnte.
Der Schreibstil der Autorin macht sein Übriges: Das Buch lässt sich locker und leicht, aber auch leider viel zu schnell lesen und lässt uns dann auch noch mit einem offenen Ende zurück. Klar, wir haben es hier ja auch mit dem ersten Teil einer Trilogie zu tun. Also abwarten und freuen! Ich bin sehr gespannt, wie es mit Lucy und Nathan weiter geht.

Ein Buch, dass man sich einfach kaufen sollte! Ich warte sehnsüchtig auf Band 2 und vergebe hierfür die volle Punktzahl!

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729 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

märchen, liebe, jugendbuch, prinz, delilah

Mein Herz zwischen den Zeilen

Jodi Picoult , Samantha van Leer , Katharina Förs , Christa Prummer-Lehmair
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Boje, 19.07.2013
ISBN 9783414823656
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Märchen der besonderen Art! Was wäre wenn... man sich mit dem Helden eines Buches unterhalten könnte? Was passiert... wenn wir den Buchdeckel zuklappen mit der Geschichte? Geht sie weiter? Leben die Protagonisten ein anderes Leben, ähnlich wie Schauspieler? Viele Leser werden sich diese Frage schon einmal gestellt haben, Jodi Picoult und ihre Tochter Samantha haben sich ihr gestellt!
Delilah liest ein ganz bestimmtes Märchenbuch für ihr Leben gern. Der Held der Geschichte: Oliver. Die beiden verlieben sich ineinander obwohl sie in unterschiedlichen Welten leben und versuchen nun, Oliver aus der Märchenwelt in die unsere zu bringen. Die Charaktere sind symphatisch, noch sehr jung und treffen die eine oder andere ihrem Alter entsprechende Entscheidung, bei der ich zwar den Kopf schütteln musste, die aber eben gepasst haben. Anfangs fand ich die beiden Protagonisten etwas unscharf, das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Richtig warm geworden bin ich aber nicht mit ihnen.
Die Handlung ist witzig und von den Autorinnen gut ausgearbeitet. Das Ende kommt schnell, lässt auch die eine oder andere Frage offen, aber ich fand es gut gelöst.
Der Schreibstil ist ein anderer, als der, den man von Jodi Picoult gewohnt ist. Man merkt deutlich, dass sie dieses Buch für Jugendliche geschrieben hat und natürlich hat Samantha van Leer ebenfalls ihre "Handschrift" hinterlassen. Die Geschichte lässt sich flüssig und zügig lesen. Unterteilt werden die einzelnen Kapitel jeweils aus der Sicht Delilahs sowie Olivers. Zusätzlich wird das Märchen in einigen Kapiteln erzählt.
Ein Traum ist das Cover, wie ich finde. Es war für mich auch der erste Auslöser, das Buch lesen zu wollen. Auch innerhalb der Buches (zumindest im Manuskript) gibt es immer wieder liebevolle Zeichnungen.

Fazit:
Ein märchenhafter Roman für Jugendliche, aber auch für jeden Erwachsenen Fantasy- und Märchenliebhaber. Ich hatte viel Freude mit dem Buch und vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

amanda frost, außerirdische, fantasie, fra, schauspieler

Gib mir meinen Stern zurück

Amanda Frost
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei null, 21.04.2013
ISBN B00CH9QJA2
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Gib mir meinen Stern zurück" ist ein witziger Roman über die Rettung eines fernen Planeten, die scheinbar nur durch die Zeugung neuer Nachkommen zwischen männlichen Sirianern und weiblichen Erdenbürgern erfolgen kann. Die Hauptprotagonisten sind hierbei Rafael von eben diesem fernen Planeten sowie Valerie und Angelina von der Erde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Angelina ein typisches Diven-Gehabe an den Tag legt und sich bei jedem unbeliebt macht, steht Valerie als ihre Assistentin stets in ihrem Hintergrund, das jedoch auf sympathische Art und Weise. Rafael erlebt bei seinem ersten Erdenbesuch so allerhand Neues und für ihn Fragwürdiges, meistert die meisten Situationen jedoch mit viel Charme und auf teils sehr witzige Art. Auch wenn er hier und da mal an sprachlichen Barrieren zu scheitern droht. Aber gerade das brachte sehr viel Witz in die Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass das Buch sich insgesamt schnell und zügig lesen lässt. Das Ganze ist der Autorin auf sehr humorvolle Art gelungen und auch die Liebe bleibt hier nicht auf der Strecke liegen.
Das Cover entspricht einem Frauenroman, hat zur Handlung jedoch wenig Bezug. Ich muss gestehen, wenn ich das Buch so in der Buchhandlung gesehen hätte, ich wäre wahrscheinlich erst einmal daran vorbei gelaufen.

Mit ganz viel toller Fantasie hat Amanda Frost hier für super Unterhaltung gesorgt.

Fazit:
Ein wirklich mitreißender und witziger Debüt-Roman für Frauen, der mich total überrascht hat. Die Fantasy steht hier nicht im Vordergrund, sondern tatsächlich die Charaktere, die mit viel Charme und Witz von der Autorin geschrieben wurden und sich so ruck-zuck ins Herz der Leser stehlen. Eine Fortsetzung ist trotz eigentlich abgeschlossener Handlung geplant, auf die ich mich schon sehr freue. Volle Punktzahl!

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11.274 Bibliotheken, 172 Leser, 6 Gruppen, 840 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch war einfach nur wundervoll! Lou und Will sind zwar grundverschieden und geraten dadurch immer wieder aneinander. Aber die Handlungen und Reaktionen sind stets nachvollziehbar und machen diese beiden wunderbaren Charaktere erst richtig aus.
Dabei ist der Roman nicht einfach nur eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich unter besonderen Umständen kennen lernen. Der Freitod spielt eine ganz wesentliche Rolle in diesem Buch und lassen den Leser schon das eine oder andere Mal schlucken. Aber auch das ist noch nicht alles, das den Leser erwartet. Eine junge Frau, die einfach nur einen neuen, gutbezahlten Job annehmen wollte, um ihre Eltern unterstützen zu können, fängt an, über sich selbst hinaus zu wachsen und die eine oder andere Entscheidung in ihrem Leben neu zu überdenken. Der behinderte Will, der eigentlich mit seinem Leben abgeschlossen hat, hat an Lous Wandel einen nicht unerheblichen Anteil.

Jojo Moyes zieht den Leser mit ihrem Schreibstil unheimlich schnell in den Bann. Ich konnte das Buch bereits ab der ersten Seite kaum zur Seite legen. Obwohl man ahnt, dass man ein trauriges Buch vor sich hat, so möchte man doch dieses gleichzeitig auch schöne Buch weiter lesen. Dass die Autorin mit ihren Worten direkt ins Leserherz trifft, ist einer der Gründe.
Insgesamt hat das Buch zwar sehr viele Seiten, aber es ist in mehrere Teile und Kapitel unterteilt, die eine angenehme Länge haben. Das Cover ist ebenfalls sehr schön, gut gewählt und ist somit noch das i-Tüpfelchen auf diesem Werk.

Ein Roman mit zwei tollen Hauptcharakteren, mit denen man lachen und weinen konnte und einem schwierigen Tabuthema, das zum Nachdenken einlädt! Ich vergebe die volle Punktzahl.

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174 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

avalon, fantasy, wächter, magie, raven

Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

Amanda Koch
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei familia Verlag, 08.03.2013
ISBN 9783943987140
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Prophezeiung" ist der erste Teil der Trilogie um die Wächter von Avalon und wurde mit einem wunderschönen Cover ausgestattet. Die ersten beiden Kapitel sind wahnsinnig schnell gelesen. Man erfährt viel über Esmé und Raven, deren Geschichten noch getrennt voneinander erzählt werden. Obwohl man unbedingt wissen möchte, wie sich ihre Geschichten zusammenfügen, zieht sich der Roman dann erst einmal etwas in die Länge. Die Autorin hat ein besonderes Gespür, dem Leser die Umgebung, die Charaktere und Erlebnisse absolut bildhaft zu beschreiben, so dass man fast das Gefühl hat, dabei zu sein. Allerdings liegt der Schwerpunkt hier bei den Emotionen von Esmé und Raven. Ich hatte kurz das Gefühl, dass die Handlung nicht weitergeht und das Gefühlsleben der beiden war mir fast zu detailliert. Das ist jedoch nicht von Dauer. Ab etwa der Hälfte des Buches wird es dann richtig spannend und man klebt förmlich an den Seiten. Der flüssige Schreibstil der Autorin tut sein Übriges.
Trotz Trilogie-Auftakt hat das Buch übrigens ein frustfreies Ende. Der Leser bleibt nicht mit offenem Ende und tausend offenen Fragen zurück, bleibt aber trotzdem neugierig, welche Abenteuer Esmé und Raven wohl noch erleben werden.

Ein toller Auftakt zu einer Fantasy-Trilogie! Zu empfehlen - wie auch vom Verlag vorgeschlagen - für Jugendliche ab 14 Jahren und alle, die sonst noch gerne Fantasy-Abenteuer lesen. Ein ganz kleines bisschen fühlte ich mich an "Herr der Ringe" erinnert. Ich vergebe 4 von 5 Sterne und bin gespannt, was uns da noch erwartet.

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(32)

105 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, buchladen, frauen, bücher, freundschaft

Der Prinz in meinem Märchen

Lucy Dillon , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.02.2013
ISBN 9783442478514
Genre: Romane

Rezension:

Es ist ein dickes Buch! Und es ist leider nicht durchweg fesselnd, so dass ich doch etwas länger gebraucht habe, es zu lesen. Wenn man aber erst mal in der Geschichte drin ist, macht es Spaß, mal etwas anderes zu lesen, als Fantasy und man leidet förmlich mit Anna mit und möchte natürlich dann auch wissen, wie das Buch endet.

Jeder der Teil einer Patchwork-Familie ist, wird sich hundertprozentig in Anna hinein versetzen können und sich selbst vielleicht sogar an der einen oder anderen Stelle wieder erkennen. Mir jedenfalls ging es so, und so habe ich mit Anna gelitten, aber auch mit ihr lachen können. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass jeder, der das Patchwork-Leben nicht kennt, das Buch nicht lesen kann/muss. "Der Prinz in meinem Märchen" ist ein herzlicher Roman über die Liebe, über Pläne und Dinge, die einem dazwischen kommen können.

Die Hauptprotagonistin Anna ist Anfang 30, hat Pläne wie jede andere junge Frau auch, sei es im Beruf oder in der Familiengründung. Doch dann verliert sie ihren Job und die drei Kinder ihres Mannes aus erster Ehe ziehen bei ihnen ein. Annas Wünsche und Vorstellungen scheinen plötzlich zu platzen. Sie freundet sich mit Michelle an, die zwar im selben Alter ist, aber völlig andere Vorstellungen von ihrem Leben hat. Als erfolgreiche Karrierefrau lebt sie eigentlich ein völlig anderes Leben als Anna, bereichert jedoch die Freundschaft gerade deshalb sehr. Insbesondere deshalb, weil auch Michelle einen ordentlichen Lebenswandel vor sich hat.

Ein Buch, dass ich trotz der einen oder anderen Länge wirklich gerne gelesen habe. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dämone, samurai, japan, sprechende tiere

Sunyata Neko - Die Legende des Samurai-Katers

Thomas Fang
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.03.2013
ISBN B00C4EN34A
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Kurzbeschreibung schildert den Inhalt der Geschichte schon sehr gut, so dass ich gar nicht mehr so viel hinzufügen möchte. Der Kater Sunyata muss im Kampf um sein Heimatdorf gegen seinen Bruder Nekomata antreten.
Anfangs fiel mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwer, denn sie war für mich ein Ausflug in unbekanntes Terrain. Tiere, die sprechen können - da kann man sich immer schlecht mit identifizieren. Die in dem Buch vorkommenden Tiere sind aber nicht einfach nur Tiere, die sprechen können, sondern vielmehr Tiere, die dem Menschen sehr ähnlich dargestellt werden und mit diesen sogar auf einer Augenhöhe stehen. Auch ist das Buch mit japanischen Begriffen gespickt, die für jemanden, der sich mit Japan nicht so auskennt, eher schwierig sind. Nicht nur einmal dachte ich, wie schade es ist, dass ich nicht Japanisch sondern Chinesisch gelernt habe :)
Hat man diese Hürden aber genommen, wartet eine stets spannende Geschichte auf den Leser, in der auch Werte wie Freundschaft und Treue eine große Rolle spielen. Auch die humorvolle Seite kommt nicht zu kurz
Thomas Fang hat einen angenehmen Schreibstil und hat mit seinem kleinen Roman mal etwas ganz anderes geschaffen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten liest sich das Buch sehr gut. Diese Schwierigkeiten lagen hauptsächlich daran, dass es anfangs etwas schwer ist, sich in die sprechenden Tiere hinein zu versetzen und zum anderen die vielen Begriffe aus der japanischen Sprache. Dadurch kam ich doch häufiger mal ins Stolpern. Ein kleines Glossar wäre klasse gewesen. 4 von 5 Sterne.

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kurzgeschichte, erotisch

Pyromantische Affäre - Erotische Erzählung

Laura Lay
E-Buch Text
Erschienen bei null, 19.02.2013
ISBN B00BISD3YI
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es handelt sich zwar um eine Reihe, die Laura Lay mit ihren erotischen eBooks geschaffen hat bzw. schafft, jedoch haben sie inhaltlich keinen Zusammenhang, so dass man jederzeit einsteigen und die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Den ersten Teil aus der Reihe "Das Geheimnis der Flamingofrau" habe ich ebenfalls gelesen.
Die Geschichte ist unterteilt in zwei parallel verlaufende Handlungsstränge, die sich am Ende zusammenfügen. Zum einen lernen wir Lila und Joe kennen, die etwas merkwürdig erscheinen. Sie lassen den Leser aber auf ihre eigene Art eine sexuelle Anziehungskraft erkennen, die zwischen ihnen herrscht. Auf der anderen Seite stehen Berit und Yui, zwei ebenso grundverschiedene Menschen, zwischen denen trotzdem nach und nach eine knisternde Stimmung entsteht. Erzählt werden die Geschichten in sich abwechselnden Kapiteln.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr flüssig und leicht zu lesen. Gleichzeitig haben wir es hier nicht mit einem plumpen Erotikroman zu tun, sondern mit einer Geschichte, die auf intelligente Weise die Storys zweier Pärchen mit Erotik verknüpft.
Der Einstieg in diesen zweiten Teil ist mir etwas schwerer gefallen, als es im ersten der Fall war. Dabei habe ich an der Geschichte an sich gar nichts auszusetzen. Auch die Charaktere kann der Leser sich bildlich sehr gut vorstellen, da die Autorin trotz der wenigen Seiten eine gute Darstellung der vier Personen gibt. Ich denke, mein größtes Problem lag darin, dass mir der ständige Wechsel zwischen den beiden Geschichten schwer gefallen ist und ich mir gerade aufgrund des interessanten Kerngedanken, der hier zugrunde liegt, eher zwei eigene Geschichten gewünscht hätte, die dann einige Seiten mehr bekommen, um sich weiter entwickeln zu können.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir "Das Geheimnis der Flamingofrau" besser gefallen hat. Eine Bewertung fällt mir regelrecht schwer, da ich die Geschichte an sich wirklich interessant finde. Empfehlen kann ich das eBook jedem, der gerne erotische Erzählungen liest. Jedoch sollte man eher mit dem "Vorher" rechnen, denn der eigentliche erotische Akt zwischen den Protagonisten steht nicht im Vordergrund. Ich tendiere bei meiner Bewertung zwischen 3 und 4.

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Der kleine Mampfi

Heidi Oberscheidt
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Frieling & Huffmann, 01.06.2011
ISBN 9783828029385
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Zum Inhalt ist aufgrund des ausführlichen Klappentextes nicht mehr viel zu sagen. Die Autorin hat hier ein kurzes, aber ganz süßes Büchlein für Kinder geschrieben, in dem sie die Abenteuer des kleinen Mampfis verfolgen können. Das Buch ist kindgerecht geschrieben und eignet sich sowohl für Leseanfänger als auch für kleine Kinder, da man die Geschichte hervorragend abschnittsweise vorlesen kann.

Mit fällt lediglich ein kleiner Kritikpunkt ein: Das Buch hat ganz zauberhafte Zeichnungen, allerdings wünsche ich mir für Kinderbücher ein paar Zeichnungen mehr, also eine Zeichnung pro aufgeschlagene Doppelseite. In diesem Buch gibt es hin und wieder auch mal ein paar Seiten ohne Zeichnung.

Mir hat mein Ausflug in die Welt der Kinderbücher gut gefallen und dieses Buch werde ich definitiv meinem Kind vorlesen sobald es soweit ist. Einen Punkt ziehe ich ab, wegen der manchmal etwas spärlich vorkommenden Zeichnungen, also 4 von 5 Sterne für "Der kleine Mampfi".

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abenteuer, reise, fantasy, träume

Jaden Page und das Geheimnis der Traumreisen

Diana Ferch
Flexibler Einband
Erschienen bei Frieling & Huffmann, 01.04.2012
ISBN 9783828030145
Genre: Fantasy

Rezension:

Diana Ferch hat mit "Jaden Page und das Geheimnis der Traumreisen" ein ganz fantastisches Buch für Jugendliche geschaffen, in dem Jaden gemeinsam mit den Weden ein Abenteuer der besonderen Art erlebt. Träumt er diese Stimmen oder sind sie vielleicht doch real? Keiner will mit ihm darüber sprechen und so macht sich Jaden selbst auf die Suche nach einer Erklärung für seine "Traumreisen". Dabei erfährt er, dass er nicht der erste in seiner Familie ist, der Träume dieser Art hat.

Mit den Weden hat die Autorin ein friedliches Volk in einer Traumwelt geschaffen und es auf liebevolle und durchdachte Art und Weise beschrieben, so dass der Leser ganz schnell abtauchen kann, um die Abenteuer mit Jaden zu erleben. Etwas auf der Strecke blieben die "menschlichen" Charaktere neben Jaden, insbesondere Nick, Sohn einer indischen Familie, die neu in die Nachbarschaft gezogen ist. Jaden und Nick freunden sich schnell an, doch dann wird Nick entführt.

Neben einer tollen Traumwelt vermittelt Diana Ferch ein Bild von Freundschaft, Treue, Zugehörigkeit und davon, wie wichtig es ist, zu träumen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und nach einem etwas zähem Start, gewinnt das Buch recht schnell an Spannung und fesselt den Leser an sich. Man möchte einfach wissen, wie es mit Jaden, Nick, ihren Freunden und den Weden weiter geht. Obwohl ursprünglich als Teil 1 einer Trilogie geplant, kann "Jaden Page und das Geheimnis der Traumreisen" als eigenständiges Buch gelesen werden. Die Fragen, die offen bleiben, sind gering und regen eher die Fantasie an, als dass der Leser mit Fragezeichen über dem Kopf zurück gelassen wird.

"Jaden Page und das Geheimnis der Traumreisen" ist ein tolles, fantastisches Abenteuer für junge Leser ab etwa 12 Jahren. Mir als Erwachsene hat das Buch sehr gefallen, bemängeln würde ich einzig und allein den etwas zähen Anfang. Ob das Buch tatsächlich noch Fortsetzungen bekommen wird, ist leider fraglich. Die Autorin gilt sein 2011 als vermisst. Volle Punktzahl!

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

caitlynn, vollstrecker, mord

Vollstrecker der Königin - Der Baeldin-Mord

Angelika Diem
E-Buch Text: 79 Seiten
Erschienen bei Machandel Verlag, 10.03.2013
ISBN B00BSH9596
Genre: Sonstiges

Rezension:

Caitlynn lebt in einer Welt, in der die Menschen je nach Stand über mehr oder weniger Charisma verfügen, mit dem sie andere Menschen beeinflussen können. Nachdem Caitlynn als junges Mädchen mit ansehen muss, wie ein Arbeiter ihres Vaters unter dessen Beeinflussung stirbt, steht für sie fest, Vollstreckerin zu werden. Ihr eigenes, stark ausgeprägtes Charisma ist ihr bei ihrer Aufgabe sehr nützlich, wie sich im Fall des Baeldin-Mordes auch schnell heraus stellt. Auf Schloss Baeldin fand eine junge Zofe den Tod und Caitlynn macht sich daran, den Schuldigen zu finden und zu richten. Behilflich ist ihr dabei auch der Schmerzstein, der den Schmerz des Opfers einfängt und mit dem sie den Täter den Schmerz nach empfinden lassen kann.

Angelika Diem hat in ihrem Kurzroman "Vollstrecker der Königin" eine tolle Idee fantasiereich umgesetzt. Obwohl ich bekanntlich nicht der größte Fan von Büchern mit so wenigen Seiten bin, war ich neugierig und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin bringt erstaunlich viele Details auf 115 Seiten unter, ohne den Leser vollzustopfen und damit zu überfordern.
Die Charaktere sind sauber ausgearbeitet. So wächst Caitlynn dem Leser bereits auf den ersten Seiten als Dreizehnjährige ans Herz, ehe sie heranwächst. Das Erlebnis, das Caitlynn zu ihrer Entscheidung brachte, den Beruf der Vollstreckerin zu erlernen, hat sie geprägt. So wirkt sie im weiteren Verlauf nicht wie dreiundzwanzig, sondern wesentlich älter. Auch von den weiteren Personen, kann man sich ein gutes Bild machen. Die Anzahl der auftretenden Protagonisten ist überschaubar.
Der Schreibstil ist flüssig, so dass es mir sehr leicht gefallen ist, das Buch zügig durch zu lesen. Das lag aber auch daran, dass es der Autorin gelungen ist, einer eher ruhigen Geschichte den richtigen Spannungsbogen zu verpassen. Erst zum Schluss offenbarte sich mir des Rätsels Lösung.

Ein Buch, das mir mit seinem Cover so vermutlich nicht aufgefallen wäre. Jedoch hat sich jede Seite des fantasievollen Krimis gelohnt und findet hoffentlich noch viele begeisterte Leser. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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2.181 Bibliotheken, 12 Leser, 26 Gruppen, 155 Rezensionen

vampire, black dagger, erotik, liebe, fantasy

Black Dagger - Nachtjagd

J.R.Ward
Flexibler Einband: 263 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.05.2007
ISBN 9783453532717
Genre: Fantasy

Rezension:

Es hat nicht lange gedauert, da war ich dem Sog, den J. R. Wards Reihe um Beth und Wrath umgibt, erlegen. Der Schreibstil der Autorin ist ungemein spannend und leicht lesbar, so war das Buch im Null-Komma-Nix gelesen.

Der Leser lernt bereits die ersten Charaktere kennen, insbesondere Mitglieder der Bruderschaft, ohne dass ihm bereits alles offenbart wird. Aufgrund des Umfangs der Reihe ist das aber nur natürlich, wäre ja langweilig, wenn wir alle Charaktere bereits im ersten Band in und auswendig kennen würden. Etwas detaillierter werden Beth, die Fast-Vampirin und Wrath, der fast blinde, anbetungswürdige Vampir dargestellt. Zwischen den beiden entwickelt sich recht schnell eine fast magische Anziehung, der sie sich beide nicht entziehen können. Neben sehr spannenden Momenten, bekommt der Roman dadurch einen leicht erotischen Touch. Aber J. R. Ward zeigt dadurch nur, dass (wie in diesem Fall erwachsene) Vampire und Erotik in gewissem Maße zusammen gehören.

Gut gefallen hat mir auch das Zusammenspiel von den Kriegern der Bruderschaft und dem New York der Gegenwart.

Den allgemeinen Kritiken, dass der deutsche Verlag aus jeder englischen Ausgabe je zwei deutsche gemacht und dabei die Zusammenhänge völlig auseinander gerissen hat, kann ich mich nicht voll und ganz anschließen. Ich kenne die englischsprachigen Ausgaben nicht und kann deshalb nicht beurteilen, ob es wirklich so schlimm ist, dass der 1. Band in zwei Bücher geteilt wurde. Für mich war das Ende gut gewählt und macht einfach Lust auf weitere Bücher der Reihe.

Der Auftakt der "Black-Dagger"-Reihe ist magisch, fantasievoll, erotisch, düster und spannend zugleich erzählt und mit Bisherigem nicht vergleichbar. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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1.138 Bibliotheken, 16 Leser, 10 Gruppen, 146 Rezensionen

venedig, zeitreise, liebe, zeitreisen, fantasy

Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 19.08.2011
ISBN 9783833900266
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anna verbringt ihre Ferien gemeinsam mit ihren Eltern in Venedig. Dort fällt ihr eine rote Gondel auf, obwohl doch sonst alle Gondeln in Venedig schwarz sind. Als sie bei einer Parade ins Wasser gestoßen wird, stellt sich heraus, dass die Gondel nicht einfach nur eine Gondel ist, sondern Anna direkt ins Venedig des 15. Jahrhunderts befördern kann. Natürlich versucht Anna auf dem schnellsten Wege, wieder in ihre Zeit zu gelangen, doch gestaltet sich das gar nicht so einfach. Neben einem aufregenden Abenteuer wartet das Jahr 1499 zudem noch mit dem überaus attraktiven Sebastiano auf ...

Ich finde Bücher über Zeitreisen toll - und so war klar, dass auch "Zeitenzauber" früher oder später in meinem Bücherregal landen musste. Und es hat einen zauberhaften Eindruck hinterlassen, der dazu führt, dass auch Band 2 seinen Weg zu mir finden wird.
Anna ist ein 17-jähriges, sympathisches Mädchen. Mit einer gesunden Mischung aus Panik, Mut, Neugier und Belustigung geht sie durch das 15. Jahrhundert. Dabei wirkt sie aber so natürlich, wie ein unbeschwerter Teenager nur sein kann. Sebastiano hat diesen typischen "Edward-Charme": Distanziert, zeitweise unfreundlich, überaus attraktiv und in Anna total verknallt. Auch die anderen Protagonisten bringen ihren persönlichen Charme in die Geschichte mit ein, die einen auf sympathische Weise, die anderen weniger.
Zu keiner Zeit dümpelt die Geschichte vor sich hin, sondern ist witzig und spannend zugleich. Das Finale fand ich überraschend und gelungen. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an überzeugt und gefesselt. Er ist einfach, dem Jugendgenre angemessen, aber nicht so einfach, dass es plump wirkt. Das Buch lässt sich dadurch flüssig und schnell lesen.

Insgesamt ist der erste Teil der Reihe "Zeitenzauber" von Eva Völler ein überaus gelungener Fantasy-Jugendroman über das Zeitreisen und kann entsprechend den Anhängern dieses Genres uneingeschränkt empfohlen werden. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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(41)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

dominikanische republik, glück, zukunft, chick lit, sonne strand meer

Ticket ins Glück

Elke Becker
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.01.2013
ISBN B00AYE0TXK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt der Geschichte muss bei dem Klappentext nicht mehr viel hinzugefügt werden. Alex erlebt in der Dominikanischen Republik ihr persönliches Abenteuer, bei dem sie herausfinden möchte, wo sie in ihrer Beziehung steht und was sie sich für die Zukunft wünscht. Gemeinsam mit ihrer Schwester beginnt sie ein Abenteuer dort, wo andere ihren Urlaub verbringen. Nicht nur die Jobsuche, sondern auch die Wohnungssuche und solche in Deutschland alltäglichen Dinge wie Geld abheben, einen Telefonanschluss anmelden und ein Bett kaufen, bringen Alex fast an die Grenzen ihrer Nerven. Wären da nicht ihre Freunde, die sie dort kennen lernt, und auf die sie sich stets verlassen kann.

Die Charaktere finde ich sehr sympathisch, besonders in Alex und ihr Gefühlsleben kann man sich sehr gut hinein versetzen. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach ohne plump und langweilig zu wirken. Im Gegenteil: die Autorin hat es geschafft, genau die richtige Dosis Humor einzubauen. Gleichzeitig lässt sich das Buch durch die Schreibweise sehr schnell lesen. Hätte ich nicht an einer Leserunde teilgenommen, bei der man nach bestimmten Abschnitten einen kleinen Beitrag geschrieben hat, hätte ich das Buch vermutlich auch in einem Rutsch lesen können.
Das Cover lädt zu einem Abstecher in die Südsee ein. Zwei junge Frauen, der Beschreibung nach könnte es sich hierbei um die beiden Schwestern handeln mit Cocktail bei strahlendem Sonnenschein am Strand. Wer möchte da nicht gerne sein?

Fazit:
"Ticket ins Glück" ist ein humorvoller, aber auch mal spannender Roman über eine Aussteigerin, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Ich vergebe wohlverdiente 5 Sterne.

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157 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

cambridge, krimi, haus, familie, mord

Das fremde Haus

Sophie Hannah
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.01.2013
ISBN 9783404167692
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Connie sitzt nachts am PC und stößt auf der Homepage einer Immobilienfirma auf das zum Verkauf stehende Haus "Bentley Grove 11". Dieses Haus übt schon seit längerer Zeit eine ungeheure Faszination auf Conie, denn ihr Mann Kit hat eben diese Adresse in seinem Navi als Heimadresse gespeichert. Bei einem virtuellen Gang durchs Haus sieht sie plötzlich eine Leiche auf dem Boden des Wohnzimmers liegen. Doch als Kit wenig später die Seite überprüft, ist von der Leiche nichts mehr zu sehen.

Es beginnt die verzweifelte Suche nach der Wahrheit, bei der Connie fast verrückt wird. Sie weiß nicht, wem sie trauen kann, denn weder ihr Mann noch die Polizei scheinen ihr nicht zu glauben.

Ein ausgezeichneter Plot, dem ein spannender Anfang folgt. Doch dann wird der thrillerverwöhnte Leser auf die Probe gestellt. Die Autorin beginnt in aller Ausführlichkeit sämtliche Personen zu beschreiben, die mit der Geschichte verwoben sind, teilweise aber auch nicht. Nach diesem etwas zu langem Mittelteil kommt dann endlich die eigentliche Jagd nach der Wahrheit und des Rätsels Lösung, dass zwar passt und offene Fragen klärt, aber auch ein klein wenig weit her geholt wirkt.

Alles in allem hat mir "Das fremde Haus" gefallen. Es war ein interessanter Plot mit einer guten Geschichte - nur war es für mich leider kein Psychothriller.

3 von 5 Sterne!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

frankreich, liebe, könig, heinrich, hunger

Gefährliche Liebe einer Hofnärrin

Angeline Bauer
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei Klarant UG (haftungsbeschränkt), 15.10.2012
ISBN B009RMYQR0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dank Angeline Bauers detailgetreuen Schreibstils gelingt es dem Leser fast sofort, sich in die Handlung und damit ins 16. Jahrhundert zurück zu versetzen. Auch mit der Hauptprotagonistin Mathurine, der Hofnärrin am Hofe von Heinrich III., konnte ich schnell mitfiebern, obwohl ich anfangs etwas voreingenommen war aufgrund Ihres Berufs. In meiner Vorstellung war Mathurine eine Spaßmacherin, wie sie im Buche steht, unreif und vielleicht auch ein bisschen tollpatschig. Nun ist es so, dass Mathurine natürlich nicht frei von Fehlern oder seltsamen Anwandlungen ist, aber das macht letztendlich ihren Charakter aus und sie zum Sympathieträger.

Der eigentliche Inhalt des Buches ist bereits im Klappentext, den man z. B. bei Amazon lesen kann, kurz und knapp erläutert, verrät dabei aber auch schin sehr viel. Das finde ich persönlich etwas schade. Trotzdem ist die Geschichte in sich rund und vollständig, zudem soweit ich das beurteilen kann, sehr gut recherchiert. Die Charaktere werden sehr bildhaft dargestellt, so dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann.

Kritik kann ich einzig und allein darin anbringen, dass es mir machmal etwas langatmig wurde. Allerdings wurde es immer wieder rechtzeitig spannend.

Fazit:
"Gefährliche Liebe einer Hofnärrin" von Angeline Bauer ist ein spannender, historischer Roman, dessen Idee trotz ein paar Längen, sehr gut umgesetzt wurde. Wer gern historische Romane liest, ist hiermit gut beraten. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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92 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

duft, paris, reinkarnation, parfüm, parfum

Das Haus der verlorenen Düfte

Melisse J. Rose , Gesine Schröder
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 23.07.2012
ISBN 9783352008405
Genre: Historische Romane

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1.191 Bibliotheken, 27 Leser, 10 Gruppen, 107 Rezensionen

vampire, hexen, dämonen, liebe, hexe

Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.01.2013
ISBN 9783442377190
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Fantasy-Roman ganz nach meinem Geschmack: Hexen, Vampire und Dämonen. Magie, Spannung und Romantik in einem Roman. Die Charaktere sind sympathisch und hervorragend ausgearbeitet. Diana ist eine junge Historikerin in den Zwanzigern, die jedoch im Buch deutlich jünger wirkt. Zumindest habe ich sie mir stets jünger vorgestellt. Gestört hat mich das aber nicht. Matthew hingegen wirkt dagegen deutlich älter. Ihm merkt man deutlich an, dass er eben schon 1500 Jahre auf dieser Welt wandelt. Er ist sehr distanziert und stets bemüht, Haltung zu bewahren. Doch auch er kann sich Dianas Anziehungskraft nicht entziehen. Zwischen de beiden entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, die von der Autorin wirklich toll beschrieben wurde. Es gibt darüber hinaus noch zahlreiche andere Charaktere, wie z.B. Emily, Sarah und Marcus, die alle auf ihre Art und Weise schnell den Weg ins Herz des Lesers schaffen.

Die Handlung ist spannend. Zwar nicht die ganze Zeit durch, das ist bei so viel Seiten auch schwierig. Aber die Autorin schafft es, dem Leser interessante Einblicke in das Leben der Protagonisten und ihrer Umgebung zu gewähren, immerhin "spielt" die Geschichte in drei verschiedenen Ländern und gleichzeitig den Spannungsbogen aufrecht zu halten.

Der Aufbau des Buches ist rundum gelungen. 832 Seiten sind zwar nicht mal eben gelesen, aber es war zu keiner Zeit langweilig. Die Kapitellänge ist angenehm. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und dies bereits von Anfang an. Und nicht zuletzt das Cover ist einfach gelungen und einen Blick ins Buch wert.

Fazit:
"Die Seelen der Nacht" ist ein ganz wundervoller Roman. Obwohl es hier um Hexen, Vampire und Dämonen geht, an sich ja nichts neues, hat mich das Buch total überrascht und fasziniert. Band 2 "Wo die Nacht beginnt" wird definitiv in meinem Regal landen. Empfehlenswert für fantasybegeisterte junge und junggebliebene Erwachsene. 5 wohlverdiente Sterne!

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