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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

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Du hast …

Alexis Snow
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 19.07.2018
ISBN 9783959626163
Genre: Krimi und Thriller

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131 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

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181 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551557414
Genre: Jugendbuch

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Der Schiffsjunge

John Boyne , Andreas Heckmann
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 12.12.2013
ISBN 9783596812073
Genre: Kinderbuch

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Wolkenküsse

Debbie Macomber
E-Buch Text: 53 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783641208509
Genre: Liebesromane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Frauen vom Löwenhof – Mathildas Geheimnis

Corina Bomann , Karoline Mask von Oppen
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 24.08.2018
ISBN 9783844918335
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Südschweden, 1931. Mathilda ist 16 und nach dem Tod ihrer Mutter Waise. Völlig überrascht steht sie plötzlich der beeindruckenden Agneta Lejongård gegenüber. Die ihr unbekannte Gutsherrin ist ihr Vormund und nimmt sie mit auf den Löwenhof. Mathilda ahnt nicht, dass Agneta ihre Tante ist. Und noch bevor sie die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt, bricht in Europa ein neuer Krieg aus. Das Leben auf dem Löwenhof verändert sich für immer, und Mathilda muss auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück ganz neue Wege gehen.

Meine Meinung
An erster Stelle ein ganz großes Lob an die Sprecherin Karoline Mask von Oppen.
Wer sich noch unsicher ist, ob er zum Buch oder zum Hörbuch greift, sollte den Hörbuchgenuss nicht außer Acht lassen.
Die Sprecherin haucht sowohl Mathilda, als auch der Geschichte so viel Leben ein.
Interessant ist auch, dass für jeden Teil der Reihe eine andere Sprecherin gewählt wurde. Agneta im ersten Band wurde von Nora Jokhosha gesprochen und hat mir auch sehr gut gefallen.

Seit dem Ausgang des ersten Bandes sind 16 Jahre vergangen.
So glücklich wie Band 1 endete, so traurig beginnt der zweite Teil der Reihe. Die junge Mathilda verliert ihre Mutter, welche man bereits aus Band 1 kennt und wird zur Waise. Sie sieht sofort ihr zukünftiges Leben den Bach hinunter gehen, möchte sie doch mit Paul glücklich werden und mit ihm gemeinsam ein Möbelhaus eröffnen. Bei der Testamentseröffnung ihrer Mutter erwartet Mathilda dann eine überraschende Wendung ihres Schicksals. Vor ihr steht Agneta Lejongård, zu deren Mündel sie werden soll. So kommt es, dass wir als Hörer/Leser gemeinsam mit Mathilda zurück an den Löwenhof kehren.

Dort wird Mathilda allerdings nicht von allen herzlich empfangen. Agneta’s Söhne Ingmar und Magnus reagieren sehr unterschiedlich auf die neue Bewohnerin des Hauses. Vor allem der ruhige Magnus hat im Verlauf des Buches noch einiges in petto. Seinen Unmut gegenüber Mathilda konnte ich von Anfang bis Ende nicht verstehen und durch sein nicht nachvollziehbares Verhalten nimmt er sehr schnell die Rolle des unsympathischsten Charakters ein. Sein Verhalten habe ich während des Hörens auf Eifersucht geschoben, ob es wirklich so ist, wird in diesem Teil nicht bestätigt.

Ansonsten gibt es einige Wiedersehen mit bereits bekannten Hausangestellten, was mir an Buchreihen immer besonders gut gefällt. Wie bereits im ersten Band herrscht unterschwellig eine geheimnisvolle Stimmung. Sobald man den ersten Band der Reihe kennt, ist man Mathilda hier im Vorteil. Man ahnt, mit welcher Wahrheit sie im Verlauf konfrontiert wird, kann lediglich ihre Reaktion nicht abmessen.

Auch im zweiten Teil darf es nicht an Liebe, Intrigen, Geheimnissen und Schicksalsschlägen mangeln und das tut es auch nicht. Corina Bomann zeigt ihr Händchen diese Geschichte fortzusetzen. Als Hörer/Leser hat man durch etwas größere Zeitsprünge auch das Gefühl im der Story voran zu kommen.

In diesem Band schlittert man als Hörer/Leser in die Zeit des 2. Weltkrieges hinein. Einige interessante Themen schneidet die Autorin in ihrer Geschichte an, aber konstant bleibt die Geschichte um Mathilda und Agneta auf dem Löwenhof im Fokus. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr von der Rolle Schwedens in dieser Zeit erfahren, aber das war nicht das Vorhanden von Corina Bomann und daher werde ich schauen, ob sich dazu vielleicht andere Lektüre finden lässt.

Was mir während des Lesens immer gefehlt hat, war ein zeitlicher Überblick. Die Autorin versucht die Jahreszahlen geschickt zu umgehen und als Hörer/Leser aber ich versucht mich sehr stark auf den Jahreszeitenwechsel und den Jahresübergang durch die Silvesterfeier zu orientieren. Enden tut dieser zweite Teil der Löwenhof Saga im Mai 1945 und mit dem Weg der Sonne.
_____________________________________________________________


Hinsichtlich eines Punktes wählte die Autorin ebenfalls eine andere Herangehensweise, wie ich es mir gewünscht hätte. Im ersten Band lernen wir einen Mann kennen, der im zweiten Band nochmal eine sehr interessante Rolle gespielt hätte, leider nur in der dritten Person erwähnt wird und keinen eigenen Auftritt mehr hat.

Mein Fazit
Auch Band 2 konnte mich mitnehmen an den Löwenhof. Corina Bomann konnte mich wieder durchgängig mit Interesse an der Geschichte packen. Ein großes Lob ist auch in meinem Fazit der Sprecherin zu zukommen, welche mir die Geschichte wirklich sehr schön vorgetragen hat.
Mit Aussicht auf den dritten und letzten Band der Reihe bin ich gespannt auf die Protagonistin, die Zeit in der das Buch spielen wird und auf die Ereignisse, die auf die Familie Lejongård warten.

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48 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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DOORS - Der Beginn

Markus Heitz
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 20.08.2018
ISBN 9783426454817
Genre: Krimi und Thriller

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 25.05.2018
ISBN 9783961080632
Genre: Romane

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Flug der Träume

Ariel Lawhon , Annette Hahn
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.03.2017
ISBN 9783596296743
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Eine Gruppe von Passagieren wird im Mai 1937 zur Schickalsgemeinschaft. Der letzte Flug der Hindenburg und sein tragisches Ende markieren das Ende einer Ära. Ariel Lawhon entfaltet eins der größten Rätsel des 20. Jahrhunderts und erzählt von dieser Reise mit einer emotionalen Intensität, die noch lange nachwirkt.

Am Abend des 3. Mai 1937 gehen in Frankfurt 97 Menschen an Bord des Zeppelins Hindenburg, für den letzten, schicksalhaften Flug nach Lakehurst, New Jersey. Unter ihnen eine ängstliche Stewardess, die etwas zu verbergen hat, der zuverlässige Navigator, der ihre Zuneigung gewinnen will, ein naiver Kabinenjunge, der eine dauerhafte Position im größten Luftschiff der Welt anstrebt, eine vorlaute Journalistin, die in Deutschland auf einer schwarzen Liste steht, und ein geheimnisvoller amerikanischer Geschäftsmann, der eine offene Rechnung begleichen möchte. Im Laufe der drei champagnerseligen Tage ihrer Reise lichtet sich allmählich der Dunst um ihre Lügen, Ängste, Pläne und Hoffnungen für die Zukunft.

Meine Meinung
Wer meinen Blog ab und zu verfolgt, der hat mit der Zeit mitbekommen, dass ich mich unheimlich für geschichtliche Aspekte interessiere. Gerne auch im Sachbuchformat, aber vor allem mittels historischen Romanen.

Da musste ich nicht lang überlegen, als dieses Buch in unserer Leserundengruppe vorgeschlagen wurde. Das größte Luftfahrzeug der Geschichte, welches nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt wurde, war mir bis dato natürlich ein Begriff, aber als Bescheid wissen, konnte ich es nicht bezeichnen.
Dieser Punkt sieht nun nach dem Lesen ganz anders aus.

Als >>Titanic der Lüfte<< ging sie in die Geschichte ein und Kenner bringen das Datum des 6. Mai 1937 mit der Hindenburg in schreckliche Verbindung.
Ein tragischer Tag für die Luftfahrt, aber auch für viele Menschen auf der ganzen Welt.

Der Roman von Ariel Lawhon, eine Autor, deren Name man sich auf jeden Fall merken sollte und von der ich mir noch viele weitere Bücher erhoffe, startet drei Tage vor dem großen Unglück.
Am 3. Mai 1937 gehen 97 Menschen (36 Passagiere, 61 Crewmitglieder) an Bord und erhoffen sich eine 3-tägige, reibungslose und entspannte Überfahrt nach Lakehurst, New Jersey, USA.
Im Fokus der Geschichte stehen zwei Flugpassagiere und drei Besatzungsmitglieder der Hindenburg, welche bereits kurz, aber prägnant im oben eingefügten Klappentext vorgestellt werden.
Um jedem Leser von der Geschichte rein gar nichts vorweg zu nehmen, möchte ich an dieser Stelle nur verraten, dass alle fünf Perspektiven über das gesamte Buch hinweg fesseln. Jede Sichtweise mal mehr und mal weniger, aber im Großen und Ganzen erzählt jede Figur eine geheimnisvolle oder spannende Geschichte.
Konnten mich anfänglich vor allem die junge Stewardess Emilie und der Navigator Max überzeugen, rückten zur Mitte des Romans vor allem der Kabinenjunge Werner und die Journalistin Gertrud in meinen Fokus.

Der Aufbau des Buches gefiel mit super. In sehr regelmäßigen Abständen wechseln die Kapitelüberschriften, welche gleichzeitig die Perspektive der Stewardess oder zum Beispiel des ominösen Amerikaners ankündigen. Die einzelnen Abschnitte haben anfänglich eine sehr gute Länge, um die Charaktere besser kennen zu lernen und einzuschätzen. Gegen Ende nutzt Ariel Lawhon einen so rasanten Wechsel der Erzählperspektive, dass mir förmlich schwindelig wurde, aber eine spürbare Spannung produziert wird, die den großen Showdown ankündigt.

Neben den Ereignissen um die Personen schafft es die Autorin dem Leser das Luftschiff näherzubringen. Egal ob Details zu technischen Daten oder zur Einrichtung und Aufteilung des Zeppelins, hier werden sämtliche Fakten erklärt und fließend in die Geschichte eingebracht.
Über die Beantwortung folgender Fragen bin ich im Nachhinein unheimlich dankbar:
Warum flog dieser Zeppelin mit 200.000m3 entflammbarem Wasserstoff durch die Luft?
Wie fanden 97 Passagiere und die Besatzung darin Platz?
Wie war der Alltag auf diesem Luftriesen?
Was bedeutet die Nummer 091091-K-455(-)6(-)8 auf einer militärischen Erkennungsmarke?
Und wie viel Zeit benötigte es, dass die Hindenburg ausbrannte?

Ob die Autorin mit ihrer Geschichte den wahren Grund für die Zerstörung der >Hindenburg< gefunden hat, werden wir wohl nie erfahren. Dies bleibt eine unbeantwortete Frage.

In dieser Rezension möchte ich mal wieder erwähnen, wie wichtig es ist, auch das Nachwort bzw. die Anmerkungen von Autoren zu lesen. Ariel Lawhon berichtet, dass sie in ihrem Buch einzelne reale Begebenheiten eingearbeitet hat. Zum Beispiel sind einzelne Personengeschichten nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern in Wirklichkeit so geschehen. Einige der fünf Figuren lebten wirklich und gingen an dem Tag im Mai 1937 tatsächlich an Bord des Luftschiffes.
Lediglich die Verflechtungen der Geschichte selbst bezeichnet die Autorin als ihren Versuch einer Theorie zum Absturz des Zeppelins.

Mein Fazit
Für mich ein Buch, dessen Geschichte ich für lange Zeit verinnerlichen werde.
Der Unglückstag des größten Luftschiffes aller Zeiten ging in die Geschichte ein und für die heutige Generation ist es kaum vorstellbar, dass solche Gewalten vor 80 Jahren durch die Lüfte flogen. Auch für mich ein besonderer Teil in der Geschichte der Luftfahrt und ein Denkmal gegenüber den 36 Toten, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte.
Für dieses Buch würde ich wohl fast jedem Leser unter euch eine Leseempfehlung aussprechen. Und ich kann in keinerlei Hinsicht verstehen, dass diesem Buch in der großen Leserschaft bisher so wenig Beachtung zugekommen ist. Unbedingt lesen!

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Candygirl - MP3 Hörbuch

Michael Merhi , Kati Winter
Audio CD
Erschienen bei Festa Verlag, 27.11.2017
ISBN 9783865526076
Genre: Krimi und Thriller

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118 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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In einer kleinen Stadt

Stephen King
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 16.12.2011
ISBN B0083JBSDS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe
Eine Kleinstadt gerät außer Kontrolle
Der Zugereiste Leland Gaunt eröffnet den Laden „Needful Things“. Die Kunden finden dort Raritäten, mit denen sie ihre geheimen Sehnsüchte und Wünsche erfüllen. Aber alles hat seinen Preis: Neben einer symbolischen Bezahlung verlangt Leland von ihnen, anderen Einwohnern harmlose Streiche zu spielen. Bald schon eskaliert der Spaß, und in Castle Rock herrscht das blanke Chaos...

Meine Meinung
Da sich ein paar Leserinnen für diesen Roman zu einer Leserunden zusammengeschlossen hatten, ließ ich Kings Chronologie nochmal aus den Augen und sprang vom Jahr 1982 ins Jahr 1991, den hier erschien das Buch „In einer kleinen Stadt“, welches auch unter dem Namen „Needful Things“ bekannt ist.

Erwartungen an das Hörbuch hatte ich keine großen, außer natürlich, dass es gefällt. Vom Kontext her hatte ich keine Ahnung, was es mit Needful Things auf sich hat. Ich wusste lediglich, dass es in diesem Werk zurück in das beschauliche Städtchen Castle Rock geht, und dort halte ich mich ziemlich gerne auf.

Der Einstieg in dieses Buch ist ganz King-like nahezu perfekt. Als Hörer/Leser wird man sofort wieder in diese spürbare Energie des kleinen Städtchens hineingezogen. Gemeinsam mit dem elfjährigen Brian Rusk erkunden wir die Stadt und plötzlich fällt uns dieser neue Laden auf.
ERÖFFNUNG DEMNÄCHST!
Brian vermutet einen ganz gewöhnlichen Trödelladen dahinter, doch sehr schnell wird ihm klar, dass dies ein besonderer Laden ist.

Leland Gaunt, der Besitzer des Needful Things begrüßt Brian als ersten Kunden in seinem Laden. Stephen King erschafft hier wieder einen sehr interessanten Charakter. Mr. Gaunt erscheint auf der einen Seite unheimlich nett, auf der anderen Seite aber einfach nur unheimlich. Er weiß Dinge von jedem einzelnen Bewohner der Stadt. Mit der Zeit betreten einige davon seinen Laden und der Autor bringt die Geschichte nach und nach ins Rollen.
Neben dem kleinen Brian Rusk sind es Sheriff Alan Pangborn und Schneiderin Polly Chalmers, welche der Story einen tieferen Sinn geben. Beide Figuren erzählen nicht nur ihre Geschichte hinsichtlich Mr. Gaunt, sondern beide tragen ein Geheimnis mit sich herum, welches tief in ihnen an ihrer Seele nagt.

Im Verlauf der Geschichte dreht sich alles um den neuen Laden, aber auch um die Beziehungen der Anwohner Castle Rocks untereinander. Seitdem Leland Gaunt in der Stadt ist, geschehen seltsame Dinge. Ich bezeichne es als Streiche, welche einen mehr oder minder langen Rattenschwanz nach sich ziehen.
Hier beweist King, dass er diese zielgenauen Verflechtungen von Handlungselementen einfach beherrscht.
Als Hörer/Leser ist man mittendrin, lernt gefühlt jeden Bewohner der Stadt kennen und verfolgt die einzelnen Geschichten hautnah mit.

Wieder erschafft King vor allem durch Leland Gaunt eine düstere Atmosphäre.
Der Mann scheint zwei Gesichter zu haben und zeigt diese auch.
An dieser Stelle kann ich allen das Hörbuch zum Buch empfehlen.
David Nathan setzt den Bösewicht Gaunt nahezu perfekt in Szene, so dass mir der ein oder andere Schauer über den Rücken zog, wenn er in Aktion war.

Und beim Hören die ganze Zeit die Frage, wer kommt dem mysteriösen Besitzer auf die Schliche?

„Das habe ich nicht getan. Ich habe gehandelt, wie ich es immer tue. Ich zeige den Leuten, was ich zu verkaufen habe – und lasse sie dann selbst entscheiden.“
(S. 846)


Die Ausgänge seiner Romane sind nicht immer nach meinem Geschmack. Hier bin ich sehr zwiegespalten. Der Kontext um Mr. Gaunt war nicht ganz meins, dafür der, der anderen Figuren umso mehr.
Action könnt ihr auf jeden Fall erwarten, denn ein Spannungsbogen kann Stephen King auf jeden Fall anbringen. Beim Hören prasselten die kurzen Kapitel am Ende nur so auf mich ein. Lesend verspricht dies ein schnelles Umblättern im Buch.

Eine kleine Macke, die hoffentlich noch andere KingLeser teilen, ist, dass sich mir in jedem seiner Bücher ein Name eines Charakters besonders festsetzt.
Bei „In einer kleinen Stadt“ ist es eindeutig Andy Clutterbuck.
Klingt förmlich nach einem Mantra oder?

Weitere Beispiele
Carrie – Sue Snell
Shining – Dick Hallorann
The Stand – Randall Flagg
F, S, H und Tod – Kurt Dussander

Mein Fazit
Den Gerüchten zu Folge stellt dieser Roman das Ende des Castle Rock Zyklus dar. Da ich ein paar Bücher übersprungen habe, werde ich in STARK nochmal nach Castle Rock zurückkehren und ja, ich freue mich drauf. Der Autor hat für Fans hier ein beschauliches Städtchen erschaffen. Eigentlich könnten hier doch alle Geschichten spielen oder was meint ihr?
Ihr ward noch nicht in Castle Rock?
Dann aber schnell!
Ich kann euch auch dieses Buch vom King empfehlen.
Wer allerdings Leland Gaunt in realer Aktion erleben möchte, der sollte wie ich zum Hörbuch greifen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Stille Schwester

Martin Krist
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.07.2018
ISBN 9783746743653
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
DU BIST GLÜCKLICH? BALD BIST DU TOT!
Seit Monaten treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel in der Hauptstadt: Auf heimtückische Weise erdrosselt er die Frauen, verwandelt ihre Leichen in groteske Kunstwerke. Es gibt keine Verbindung zwischen seinen Opfern. Er hinterlässt keine Spuren. Kommissar Henry Frei und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Die Beziehung von Rebecca und Andreas könnte glücklicher nicht sein. Bis sie seinen Lügen auf die Schliche kommt. In ihr keimt ein furchtbarer Verdacht. Wer ist Andreas wirklich?

Der zweite Fall für Kommissar Henry Frei.

Meine Meinung
So wie Band 1 der Reihe („Böses Kind“) endete, so lässt Martin Krist seinen zweiten Band um Henry Frei starten. Nach dem Beenden des Prologs dachte, nein, das kann er doch nicht machen. Doch kann er!

Wenn ich an diesen Autor denke, kommen mir sofort seinen fiesen Cliffhanger in den Sinn. Egal ob es sich da um den Prolog, um einzelne Kapitel oder um das Ende handelt, Krist weiß seine Leser konstant zu unterhalten.

Mittlerweile habe ich fünf seiner Bücher gelesen und rezensiert. Mit der Zeit gehe ich an seine Bücher immer sehr optimistisch heran, denn ich mag seinen Stil sehr. Der unterscheidet sich Gott sei Dank von Buch zu Buch nicht sehr, aber Martin Krist schafft es in jedem Buch noch diese spezielle Note einzubringen.
Bei „Stille Schwester“ waren es die E-Mails an Henry Frei.
„..ich schreibe Ihnen diese E-Mail, weil Sie mich getötet haben.“
(Pos. 105)

Also mit sowas bekommt er mich ja ganz schnell rum.
Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung das geht. Sehnlichst habe ich auf weitere Mails gewartet und Stück für Stück wird eine Geschichte erzählt, welche vor Hass, Neid und Sehnsucht nur so strotzt.

Nun aber erst einmal zu den bereits bekannten Figuren aus dem ersten Band der Reihe. Natürlich werden wir in dem Buch wieder mit Frei und seiner Kollegin Louisa Albers konfrontiert. Worauf der Autor bereits im ersten Band großen Wert legte, waren die Feinheiten der beiden Ermittler, um sie mit ihren Eigenarten kennen zu lernen und zu verinnerlichen. Der „penible, analytische und intelligente“ (Pos. 118) Henry Frei mit seiner nicht zu übersehbaren Zwangsstörung und seine junge Kollegin, welche das komplette Gegenteil von ihm ist und in diesem Band durch weg mit einer Erkältung zu kämpfen hat.
Diese Besonderheiten in der Charakteristik der Figuren sind mir in diesem Band noch deutlicher ins Auge gesprungen.
Da der Fall im Band „Böses Kind“ noch nicht gelöst wurde, versuchen die beiden und ihre Team wieder alles, um den Mörder der Frauen zu finden.
In diesem Band gibt es zwei weitere Morde mit dem gleichen Schema und dennoch tappen alle im Dunkeln.
„..drei Morde, dreimal das gleiche Schema, er tötet, kündigt sein nächstes Opfer mit einem verdammten Zettel, einer verdammten Telefonnummer an.“
(Pos. 1542)

Alle Leser, welche das „Böse Kind“ gelesen haben, werden sich an Alanna erinnern, die verschwundene Tochter von Frei’s ehemaligem Chef und Freund Oskar Marek. Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn dieses Thema hier nicht aufgegriffen wird.
Es geht in eine neue Runde. Neue Details. Neue Fakten.
Aber ich glaube, dass der Autor mit der Story noch nicht am Ende angekommen ist.

Ein Punkt, der bei Martin Krist immer wieder das Gefühl von Familie und Heimkommen verursacht, ist, dass er bekannte Personen aus anderen Büchern in die Geschichte integriert. So gibt es hier ein Wiedersehen mit dem Ermittler Paul Kalkbrenner, welcher mich erinnern lässt, dass ich da noch einiges mit ihm zu lesen habe.

Weiterentwickelt wird in diesem Band vor allem der Charakter Henry Frei.
Man bekommt weitere Einblicke in seine Familie, seinen Alltag und weiß ich nun noch besser zu kennen. Bei Louisa Albers tritt man ein wenig auf der Stelle. Hier erhoffe ich mir, dass sie im dritten Band bitte nicht mehr schnieft und schnottert.

Auf der Suche nach dem Mörder kann der Autor die Spannung zum Ende wieder stark anziehen. Es gibt einen Wow-Effekt und mal wieder ein ganz böses Ende, welches mich mit einem tippenden Finger auf der Tischplatte zurücklässt und der Frage: wann geht es weiter?
_______________________________________________________________


Ein Punkt, den dieses Buch meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hätte, war die Geschichte um Rebecca und Andreas, welche bereits oben im Klappentext erwähnt wird. Herr Krist hätte die Story auch ohne diese beiden Figuren rund bekommen. Aber das ist wieder absolute Geschmackssache.

Und ich war tatsächlich ein wenig überrascht, dass ich dieses Buch nach 230 Seiten bereits beendet hatte.

Mein Fazit
„Stille Schwester“ ist eine gelungene Fortsetzung um die seltsamen Morde, welche Henry Frei versucht zu lösen. Man merkt beim Lesen sehr gut, wie viel Feinschliff der Autor seinem Hauptcharakter Frei und seiner Story verleiht.
Dank des Lesespaßes kann ich auch dieses Buch wieder weiterempfehlen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

Rick Riordan , Sebastian Danysz , Marius Clarén
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 14.01.2016
ISBN 9783785752128
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Gequälte Engel

Graham Masterton
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 12.12.2017
ISBN 9783865525758
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe
Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland?
An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden.
Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert.
Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat…

Meine Meinung
Wer Katie Maguire bereits aus „Bleiche Knochen“ kennt, der weiß, dass ihr tote und kastrierte Priester deutlich besser stehen, als eine verliebte Blindheit.
Man gönnt der Frau als Leser ja so einiges an Glück, aber hier hat Graham ein wenig zu sehr auf rosarotes Papier gesetzt, aber dazu später mehr.

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir noch nicht ganz sicher, ob mir die Thematik Kirche zusagt. Denn eigentlich ist das nicht mein Thema, aber der FESTA Verlag konnte mich bei „BIGHEAD“ schon einmal umstimmen.
Denn nach dem Auffinden des ersten toten Priesters und kurze Zeit später Opfer Nummer 2, wird schnell klar, dass der Autor hier weniger Wert auf die Kirche an sich legt, sondern die Story in eine blutige und von Rache getränkte Richtung fließen lässt.

Das erste WARUM und WER kommt einem beim Lesen sehr schnell in den Sinn, aber das stört hier nicht weiter, denn Masterton schreibt toll. Der Perspektivwechsel zwischen der ermittelnden Katie, dem Opfer und dem Täter bringt immer frischen Wind in die Geschichte. Vor 7 Jahren wurde gegen 12 Priestern wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt. Kein neues Thema, ich weiß, aber der Autor bestätigt diesen Missbrauch nicht einfach, sondern lässt es offen.
Fakt ist, dass sich jemand an diesen Priestern rächt. Und Graham Masterton bringt hier für mich ein paar neue Foltermethoden ein, die ich mir auf meinem privaten Zettelchen vermerke. Falls es mal zum Äußersten kommen sollte, legt euch lieber mit jemand anderem an, denn ich lese FESTA- Bücher und bin zu allem bereit.

Der Fall hat es in sich und die Antwort auf die gequälten Engel wird recht lang zurückgehalten, kommt dann aber mit Blitz und Donner.

Und dann komme ich noch mal kurz auf Katie zu sprechen. Eigentlich darf ich sie hier gar nicht allein nennen, denn da fehlt noch die zweite Hälfte des Gefühlsübels. John, den einige noch aus dem ersten Band der Reihe kennen sollten, geht Katie nicht mehr aus dem Kopf und es bahnt sich was an. Vielen stößt allein dieser Part in dem Genre schon negativ auf. Ich muss sagen, dass ich eigentlich recht menschlich auf solche Szenen reagiere, ABER womit ich ein großes Problem habe, sind starke Frauen, die sich zu Mimosen verwandeln. Eigentlich verwende ich das Wort Mimosen lediglich für Männer, aber hier muss Katie auch mal dran glauben. Sie lässt ihre starken und selbstbewussten Charakterzüge hier durch einen Mann unterbinden und das finde ich schade.
Schreiend an Katie:
„Katie zieh den Finger und sei wieder die Alte!“

Denn ein kleiner Hoffnungsschimmer lässt mich sehnsüchtig auf Band 3 freuen.

Mein Fazit
Mit dem Fall an sich und seinem exzellenten Schreibstils kann mich Graham Masterton wieder für sich gewinnen. Lediglich Katie schwächelt mir hier zu sehr. Nicht so sehr bei den Ermittlungen, sondern es ist der Privatbereich, der mir hier ein Dorn im Auge ist.
Ansonsten lässt der KT zu Band 3 hoffen, also an alle Katie-Fans, verpasst diesen Fall nicht und Amen den armen Priestern!

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Orange Is the New Black

Piper Kerman , Kathrin Bielfeldt , Jürgen Bürger , Eva Gosciejewicz
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783742400666
Genre: Romane

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Rache wird am besten kalt serviert (Haberlund und Kaiser Krimi 1)

Diane Summer
E-Buch Text: 154 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 31.05.2018
ISBN 9783959626231
Genre: Sonstiges

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Matthew Corbett und die Königin der Verdammten - Band 1

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 30.06.2018
ISBN 9783958353268
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Der ungelöste Mordfall an einem angesehenen Arzt versetzt die Bewohner der noch jungen Stadt New York in Angst und Schrecken. Wer hat das Leben des respektablen Mannes mit einem Messerschnitt auf mitternächtlicher Straße ausgelöscht?
Der Herausgeber von New Yorks erster und einziger Zeitung tauft das Monster »Den Maskenschnitzer« und gießt damit nur noch mehr Öl auf die Flammen des ungelösten Rätsels. Als der Maskenschnitzer ein neues Opfer fordert, wird der junge Gerichtsdiener Matthew Corbett in einen Irrgarten aus forensischen Anhaltspunkten und gefährlichen Nachforschungen gelockt, die sowohl sein Talent für Ermittlungen als auch seinen Gerechtigkeitssinn wecken. Königin
Am seltsamsten ist aber, dass die Informationen zur Enttarnung des Maskenschnitzers womöglich in einem Tollhaus zu finden sind, in dem die »Königin der Verdammten« regiert – und nur jemand mit Matthews Verstand und Einfühlsamkeit hat eine Chance, ihre Geheimnisse aufzudecken. Matthews Ehrgeiz führt ihn vom Hafen bis zur Wall Street, von vornehmen Herrenhäusern bis zu den mit Blut beschmierten Rinnsteinen … und zu Antworten, vor denen niemand entkommen kann.

Meine Meinung
Kurz zu Beginn möchte ich nochmal kurz etwas zur dieser Reihe sagen.
Band 1 und 2 der Reihe um die Hexe von Fount Royal behandeln die gleiche Story.
Dieser Band ist nun regulär Band 3 um Matthew Corbett, spielt zeitlich auch nach der Geschichte um die Hexe, ist aber wiederrum der erste Teil der Geschichte um die Königin der Verdammten. Im November 2018 soll hierzu Band 2 (im Gesamten dann als Band 4 zu betrachten) erscheinen.
Ich empfehle aber jedem mit Band 1 um die Hexe von Fount Royal zu starten.

Vom Jahr 1699 springen wir in dieser Geschichte ins Jahr 1702. Matthew Corbett verlässt die Kolonien in Carolina und versucht einen Neuanfang in New York.
Gleich mit diesem Setting und der Zeit um 1702 konnte mich der Autor sofort begeistern. Die Beschreibungen dieser heutigen Metropole waren immens und haben mich staunend zurückgelassen. NY maß um die 5000 Einwohner, kaum vorzustellen oder?
Des Weiteren treiben sich die verschiedensten Charaktere hauptsächlich nachts in den Gassen der Stadt herum.
Man konnte den Dreck und Schmutz förmlich an sich spüren. Aber mit diesen Beschreibungen und dem perfekten Gespür für Atmosphäre konnte mich der Autor ja in den beiden vorhergehenden Büchern schon erfreuen.
Matthew ist mittlerweile 23 Jahre alt und hat wieder eine Anstellung bei einem Anwalt gefunden. Während Matthew sich immer wieder mit dem Besitzer seines ehemaligen Waisenhauses Eben Ausley auseinandersetzen muss und des Öfteren einstecken muss, passiert in einer Gasse ein Mord.

„Plane niemals einen Krieg, den du nicht gewinnen kannst.“ (S. 25)

Der angesehene Arzt wurde niedergeschlagen und dann mit einer geschwungenen Klinge arg zugerichtet. Das Gesicht des Opfers zieren seltsame Schnitte, welche einer Maske gleichen. Schnell ist ein Name für den herumgehenden Mörder gefunden, der „Maskenschnitzer“.

Corbetts Gerechtigkeitsdrang und aus seine Neugierde lassen den jungen Gerichtsdiener Nachforschungen anstellen. Hier schafft er der Autor wieder ein Mal spannende und düstere Figuren perfekt in die Geschichte einzuflechten.
Egal ob es die feine Dame Katherine Herrald ist, welche einen besonderen Auftrag für M.C. hat, der städtische Leichenbeschauer, welcher kein Blut sehen kann oder sein Leichendiener Zed, der keine Zunge hat. Der Autor lässt sich etwas einfallen und erschafft mit der richtigen Stimmung eine Geschichte, die den Leser nicht mehr loslässt. Da es der erste Teil um die „Königin der Verdammten“ ist, spürt man so richtig, wie es untergründig brodelt. Durch den langsam steigenden Spannungsbogen, in dem McCammon weitere Morde einbaut, will man fort weg weiterlesen.
Im Mittelteil wurde mir der Autor über ein paar wenige Seiten zu ausführlich in seinen Beschreibungen, aber das hing vom Thema ab und ist absolut subjektiv zu betrachten. Durchweg fügt der Autor neue Fakten ein und auch die Charaktervielfalt macht mich hier sehr neugierig. Wer ist Feind und wer ist Freund. Sehr spannend ziemlich zum Ende fand ich die junge Frau Beryl. Ich glaube, dass wird ein Wiedersehen geben.
Am Ende angelangt, stellt man fest, dass nur wenige Fragen beantwortet worden, eher noch mehr Fragen und Geheimnisse hinzugekommen sind.
Zum einen ist das hier gar nicht weiter schlimm und zum anderen fragt man sich… WIESO verdammt der Folgeband noch nicht erschienen ist!
Die Vorfreude ist groß, so viel ist sicher.

Mein Fazit
Mir persönlich hat die Geschichte in New York u m 1702 noch besser gefallen, als die erste Story um die Hexe von Fount Royal. Der Autor konnte durch verschiedene Dinge noch einen oben drauf setzen, so dass ich euch an dieser Stelle keinen Kritikpunkt am Buch nennen kann. Da ich im 2. Teil die große Auflösung erwarte, bin ich unheimlich gespannt auf diesen Band.
Nach drei Büchern kann ich sagen, dass Robert McCammon genau nach meinem Geschmack schreibt und werde mir auch seine anderen Bücher nun mal genauer anschauen.

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86 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Frühling, Sommer, Herbst und Tod

Stephen King , Harro Christensen
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.08.2013
ISBN 9783453436886
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe
Der Band vereint vier Kurzromane, darunter Die Leiche und Pin-up, die als Filmvorlagen für die mehrfach für den Oscar und den Golden Globe nominierten Filme Stand By Me und Die Verurteilten dienten.

Meine Meinung
Stephen King hat einige Kurzgeschichtenbände zu bieten.
Dieser hier ist nach „Nachtschicht“, welches ich zeitnah nochmal hören werde, erst mein zweiter Kurzgeschichtenband von dem Autor.
Der Unterschied fiel gleich auf, da „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ lediglich vier Kurzromane beinhalten. „Nachtschicht“ hingegen weist einige mehr auf.
Da es nur vier sind, das Buch dennoch über 700 Seiten beinhaltet, trifft man hier King’s bekannten Schreibstil an. Detailreich und explizit durchdacht.

Die Vorfreude war tatsächlich auf Kurzgeschichte Nummer drei am größten, aber dann kam alles ganz anders…

PIN UP – Die Verurteilen
Auch als „Die Verurteilten“ bekannt, spielt im Gefängnis Shawshank.
King geht in dieser Kurzgeschichte auf den Gefängnisalltag und die Lebensgeschichte um den Gefangenen Andy Dufresne ein. Dass der Autor ein Händchen für die Darstellungen im Knast hat, sollte Fans bekannt sein. Für mich war es die erste Story hinter Gittern, aber ich war begeistert von seinen Beschreibungen und der Charaktergeschichten. In dieser Kurzgeschichte überraschte mich King mit dem Verlauf der Story, vor allem mit dem Ende hat er mich hier rumbekommen.
Fazit: ich bin heiß auf die Verfilmung!

MUSTERSCHÜLER - Sommergewitter
Warum ich von dieser Geschichte noch nie etwas gehört hatte, ist mir völlig unklar.
Aber mit „Musterschüler“ greift King ein für ihn eher untypisches Thema auf: den Zweiten Weltkrieg.
Der 13- jährige Todd Bowden stößt durch sein Recherchehobby auf einen Mann, der Schreckliches getan hat. Mit seinem Wissen konfrontiert er diesen und eine rasante und spannende Geschichte nimmt seinen Lauf.
King stellt hier einen Jungen einem erwachsenen Mann gegenüber und beim Lesen fragt man sich immer wieder, wer in diesem Duell die Oberhand hat. Ganz toll
initiiert. Meine Highlightgeschichte in diesem Buch.

DIE LEICHE - Herbstsonate
Auf diese Geschichte war ich sehr gespannt, hat doch jeder schon mal einen Blick in die Verfilmung „Stand by me“ geworfen, oder?
Wer King kennt, weiß, dass er einen Faible für Cliquen hat. Auch hier stößt man als Leser auf eine 4er Clique Jungs, welche sich im heißen Sommer des Jahres 1960 auf die Suche nach einer Leiche machen. Highlight waren hier die persönlichen Storys der Figuren. King schreibt jedem Jungen wieder eine ganz eigene Geschichte zu, die dazu beiträgt, dass man als Leser die Jungs förmlich vor sich sieht.
Allerdings konnte mich diese Kurzgeschichte nicht so in seinen Bann ziehen, wie die ersten beiden. Ob es nun an der Umsetzung lag, oder weil mir der Inhalt in groben Zügen schon bekannt vor kam, kann ich gar nicht genau sagen.

ATEMTECHNIK – ein Wintermärchen
Für mich ist diese Geschichte, wohl die Unscheinbarste in diesem Buch.
Aber King fängt hier eine tolle Atmosphäre ein. „Atemtechnik“ steht unter der Überschrift Wintermärchen komplett richtig. Der erste Teil handelt von einem Herrenclub, der sich in schummriger Stimmung gruselig angehauchte Geschehnisse erzählen. Der zweite Teil, der dann auch den Titel der Story behandelt, kam für mich überraschend, war zwar lesenswert, mir aber einen Ticken to much.

Mein Fazit
Zusammenfassend konnte mich King mit seinen vier Kurzgeschichten sehr gut unterhalten. Jede behandelt ein ganz eigenes Thema, so dass man den Autor tatsächlich in verschiedenen Facetten kennenlernt.

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Final Girls

Riley Sager , Christine Blum , Todd Ritter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423217309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe
Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang...
Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah...

Meine Meinung
Mit diesem Thriller trifft der Dtv Verlag und natürlich auch der Autor Riley Sager genau meinen Geschmack. Als ich das Cover sah und den zugehörigen Klappentext las, war mir das sofort klar.
Auch wenn einige bei folgender Aussage schmunzeln oder den Kopf schütteln werden, kann ich von mir sagen, dass ich die Ambitionen zu einem Final Girl hätte.

Im Buch selbst ist die Rede von drei Final Girls.
Jede der jungen Frauen hat ein Massaker überlebt.
Lisa überlebte ein Massaker in ihrem Studentenwohnheim.
Samantha überlebte vier Jahre später den Angriff des Sackmanns.
Und weitere acht Jahre später entkam die 19- jährige Quincy als Einzige dem Pine Cottage- Massaker.

Viele Jahre liegen dazwischen, aber alle drei Frauen haben ihre ganz persönliche, schreckliche Geschichte zu erzählen, werden von bösen Erinnerungen verfolgt und von den Medien als Final Girls bezeichnet, die Einzigen, die überlebten.

Beim Lesen fielen mir des Öfteren Ähnlichkeiten zu typischen Horrorfilmen auf.
Für mich allerdings kein Punkt, der hier negativ auffällt. Auch in den Filmen überlebt meist nur eine Figur. Und ab den ersten Szenen rätsele ich bereits immer, wer dies sein könnte. Pine Cottage erinnert mich zu dem an ein typisches Setting in einem Horrorfilm. Euch sei an dieser Stelle nochmal gesagt:
Fahrt niemals mit einer Clique in einen tiefen Wald, in eine verlassene Hütte, um euch dort mit Alkohol und Drogen die perfekte Party zu geben.

Quincy als Hauptfigur in dieser Geschichte gefiel mir super.
Man merkt sehr gut, dass der Autor sich vor allem bei ihrer Charakterdarstellung besonders viel Mühe gegeben hat. Es sind die Feinheiten, die ihre Person zu etwas Interessantem machen.
Seit dem Massaker von Pine Cottage kann Quincy sich an nichts erinnern. Erst als sie blutüberströmt in den Armen eines Polizisten lag, setzen ihre Erinnerungen wieder ein. Dann hat sie diese Macke Dinge zu sammeln und zu stehlen, in denen sie sich spielgelt, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Und ein fast tägliches Ritual ist die Pille Xanax mit einem Schluck Traubenschorle.

Der Autor wechselt in seinem Roman zwischen zwei Handlungsperspektiven.
Zum einen erlebt man als Leser mit Quincy die Zeit nach Pine Cottage, zum anderen versetzt uns der Autor 10 Jahre zurück, als die Clique um Quincy sich aufmacht zur Waldhütte namens Pine Cottage. Auch dieser Wechsel gefiel mir unglaublich gut. Den Strang in der Vergangenheit nutzt der Autor, um nach und nach Licht in Quincys Amnesie zu bringen. Gefühlt weiß man als Leser eher was gestehen ist, als Quincy selbst.

Aber in diesem Thriller geht es nicht nur um Quincy. Wie es der Titel verrät, geht es um alle drei Final Girls. Nach einem schrecklichen Vorfall sind sämtliche Ohren und Augen gespitzt, Gefahr liegt in der Luft.
Riley Sager spielt in dem Buch mit der Täter- und Opferrolle der einzelnen Figuren.
Sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit konnte er ordentlich für Verwirrung sorgen und trotz vieler kleiner Details einen guten Bogen schlagen.

„Ich will dir beibringen, ein Final Girl zu sein.“
(S. 413)

Hinsichtlich der Spannung konnte man einen Unterschied zwischen den beiden Zeitebenen spüren. In Pine Cottage konnte man förmlich das nahende Ende anfassen, die Luft brannte und ich wollte da einfach nicht weg. Durch die Amnesie der Hauptfigur, ist man als Leser einfach über jedes Fuzelchen von Information dankbar.
In der Gegenwart war lediglich eine Gefahr spürbar, die Seiten an sich haben sich allerdings deutlich entspannter lesen lassen. Aber dafür überzeugt der Autor in der Gegenwart mit etlichen Wendungen und Überraschungsmomenten.

Mein Fazit
Riley Sager stellt uns mit „Final Girls“ sein Debüt vor.
Nach diesem Thriller, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, werde ich die Augen nach der deutschen Veröffentlichung seines zweiten Thrillers „The Last Time I Lied“ offen halten.
Dieses Buch ist für mich optisch ein absolutes Highlight.
Schlicht, mit großer Schrift und prägnanten Farben sticht einem das Cover förmlich in die Augen.
Für alle Thriller-Fans eine ganz klare Leseempfehlung.

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Legenden / LEGENDEN

Dana Müller
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei epubli, 07.11.2017
ISBN 9783745043471
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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298 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

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Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Corina Bomann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289960
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann
Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …

Meine Meinung
Es gibt neues von Corina Bomann. Noch dazu ist es eine Trilogie und die Autorin nimmt den Leser mit ins historische Schweden um 1913.
Für mich eine Zeitepoche, in der ich sehr gern lese, am vorfreudigsten war ich allerdings auf das Land Schweden. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich dieses unparteiische Land sehr sehr selten als Setting in meinen Büchern.
Vor allem geschichtlich war ich sehr gespannt, mit welchen Fakten die Autorin ihre Geschichte umwebt.

Als Protagonistin lernt man gleich zu Beginn die 28-jährige Agneta Lejongård kennen. Um als Freigeist und Malerin zu leben, verließ sie den Gutshof Löwenhof und somit auch ihr Elternhaus. In Stockholm lebt sie ihr Leben mit ihrem Freund und zukünftigem Anwalt Michael und ihrer Suffragettenfreundin Marit.
Bis ein Telegramm ihrer Mutter alles verändern soll…

Auf dem Gutshof hat es einen Unfall gegeben und Agneta soll unverzüglich die Reise zu ihrem Elternhaus auf sich nehmen. Scheint es für Agneta anfänglich lediglich ein Pflichtbesuch zu sein, ist für sie klar, dass sie nach dem Abschätzen der Unfallfolgen nach Stockholm und ihrem freien Leben zurückkehrt, aber auch dieses Vorhaben soll sich in Luft auflösen.

Der Schicksalsschlag bringt die Folge mit sich, dass Agneta Gutsherrin des Löwenhof sein soll. Für den Leser ist schnell klar, dass eine schwerwiegende Entscheidung vor dieser jungen Frau steht. Hat sie sich ihr Leben doch ganz anders vorgestellt.
Zu dem ahnt man als Leser, welches historische Ereignis bevorsteht und ich finde es für die Zeit eher ungewöhnlich, dass eine Frau das Oberhaupt eines Hauses ist. Umso neugieriger war ich auf die weitere Fortsetzung des Romans.

Zurück am Hof lernt man weiter Figuren kennen, welche die Geschichte in seinem Fortgang unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel Agneta’s Mutter Stella Lejongård, welche im Buch als Schneekönigin bezeichnet wird, sowie viele Angestellte des Löwenhofs. Für mich kristallisierte sich hier sehr schnell heraus, dass die Mutter keine Sympathieträgerin wird und auch welchen Angestellten eventuell eine größere Rolle in der Geschichte zugesprochen wird.

In einem historischen Roman darf die Liebe meist nicht fehlen, aber die Autorin würde es dem Leserpublikum zu leicht machen, wenn Agneta denjenigen lieben dürfte, dem ihr Herz gehört. Ihre Mutter sieht keine unverheiratete Frau als Herrin des Löwenhofs und schmiedet ihre ganz eigenen Pläne.
Im Verlauf des Buches ist Agneta des Öfteren gezwungen ihrer Vernunft und weniger ihrem Herzen zu folgen.

Des Weiteren ist dieser Roman bestückt mit vielen Geheimnissen um die Familie Lejongård, sowie weiteren Schicksalsschlägen und Überraschungsmomenten.
Der geschichtliche Aspekt, auf den ich sehr gespannt war, wird hier lediglich angeschnitten, aber Corina Bomann kann einen Ausblick geben, inwieweit Schweden sich versucht aus dem 1. Weltkrieg herauszuhalten.
Sehr reizvoll macht sie für mich das schwedische Königshaus, um den Kronprinzen Gustav VI. Adolf und seine Gemahlin Margaret, welche einige Rollen im Buch einnehmen.

Wer andere Bücher der Autorin kennt, wird auch im Schreibstil einen Unterschied erkennen. Allerdings kam ich auch mit ihrer historischen Seite gut zurecht.
Die Autorin findet ein ansprechendes Maß an Charakter- und Umgebungsbeschreibungen.

Ein Reihenauftakt wäre nicht perfekt, wenn er dem Leser nicht einige Fragen offenlassen würde. So ist es auch hier. Am Ende des Romans befindet man sich in den ersten Zügen des Jahres 1915.
Meine offen gebliebenen Fragen sind notiert und ich bin gespannt, auf welche die Autorin in den beiden Folgebänden eingehen wird.
_________________________________________________________________


Zwei Punkte möchte ich an dieser Stelle meiner Rezension noch
ansprechen.
Zum einen wird Agneta anfänglich als starke und selbstbewusste Frau dargestellt, haben die Veränderungen in ihrer Lebensführung dahingehend Folgen. Agneta kann ihre Stärke im Verlauf nur stellenweise ans Licht bringen. Hinsichtlich dieses Punktes bin ich gespannt, ob es ein Wiedersehen mit dieser Figur geben wird und wie ihre Charakterentwicklung fortgesetzt wird.
Wenn Liebe im Spiel ist, kommt es gelegentlich aus zu romantischen Sexszenen. Sexszenen enthält dieses Buch, aber mir gefielen die Beschreibungen leider gar nicht. Auch wenn es nur einen winzigen Teil der gesamten Geschichte ausmacht, fiel es mir sofort auf. Von Romantik keine Spur und die Beschreibungen waren meiner Meinung nach nicht ganz passend für die Zeit, in der der Roman spielt.

Mein Fazit
Mich macht der Auftakt der „Löwenhof- Saga“ auf jeden Fall neugierig und ich freue mich, dass die Planung der Folgebände bereits abgeschlossen ist und man als Leser nicht allzu lange auf die Weiterführung der Geschichte warten muss.
Corina Bomann schafft es interessante Figuren zu erschaffen, das Leben auf dem Löwenhof durch intensive Beschreibungen darzustellen und einen geschichtlichen Ausblick auf Schweden als Land zu geben.
Bomann Fans sollten diese Reihe in ihrem Erfahrungsschatz nicht auslassen.

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Sommersterne

Debbie Macomber ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.05.2016
ISBN 9783734101908
Genre: Liebesromane

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Schwesterlein, komm stirb mit mir

Karen Sander , Oliver Siebeck
Audio CD
Erschienen bei Argon, 22.08.2013
ISBN 9783839812808
Genre: Krimi und Thriller

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