Leserpreis 2018

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Matthew Corbett und die Königin der Verdammten - Band 2

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 05.12.2018
ISBN 9783958353282
Genre: Historische Romane

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35 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

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Traum des Lebens

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453271876
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Wenn Kinder töten

Stephan Harbort
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.11.2018
ISBN 9783426301869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhaltsangabe
Stephan Harbort erzählt acht spektakuläre Fälle von Kindern, die zu Mördern wurden. Er erklärt, was die Kindheit der Täter beschwerte, was sie außer Kontrolle geraten ließ und was sie dazu brachte, Taten zu begehen, die sonst nur Erwachsene verüben.
Dabei stellt der Kriminalexperte fest, dass die Motive der kindlichen Täter denen der erwachsenen Mörder sehr ähnlich sind - es geht um Alltags- und Beziehungskonflikte, Macht, Habgier und sexualisierte Gewalt. Und obwohl die Kinder strafunmündig sind und juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden können, bedeutet das nicht, dass sie bei ihren Taten kein Schuldbewusstsein hatten oder nicht wussten, was sie taten.

Meine Meinung
Der Klappentext weist den Leser auf acht Fälle hin, sieben an der Zahl sind es allerdings nur. Hinzukommen ein gelungenes Vorwort als Einstieg, mit dem der Autor interessante und kritische Fragen in den Raum wirft und ein informatives Nachwort mit den bekannten Wahrscheinlichkeitstabellen in den Büchern des Autors, welche ich mir im Nachhinein immer sehr gerne näher anschaue.

Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch in der Vorschau erblickte und es dann dank des Autors zeitnah in den Händen gehalten habe, war, dass wahrscheinlich viele Fälle in den USA spielen.
Warum?
Einfach weil viele Leser, da stehe ich glaub ich nicht alleine da, sofort an die USA denken, wenn es um Gewalt von Kindern geht. Ob es nun um die leicht greifbaren Waffen geht oder daraus resultierende Amokläufe, welche im großen Stil durch sämtliche Medien gehen.
Umso überraschter war ich, dass Stephan Harbort auf drei Fälle, welche in Deutschland geschehen sind, eingeht. Zwar liegen alle schon eine gewisse Zeit zurück, für mich ist dieser Fakt einfach greifbarer und einen Ticken spannender. Vor allem der letzte Fall, bei dem eine Stadt genannt wird, in der ich mich vor allem als Kind sehr oft aufgehalten habe.

„Er beschloss, das Leben des Jungen zu beenden,
und er entschied sich dafür, es auf eine Weise zu tun,
die weit mehr war, als nur zu töten.“
(S. 15)


Zu den einzelnen Fällen möchte ich tatsächlich an dieser Stelle nichts im Einzelnen verraten. Nehmt dieses Buch zur Hand und taucht selbst ab in eine Welt voller Schrecken, Gewalt und Kindern.

Natürlich regt es mich beim Lesen solcher True Crime-Fälle immer wieder an, dass Netz zu befragen, aber aufgrund der Persönlichkeitsrechte setzt Harbort hier wie immer auf Verfremdungen von Orts- und Zeitangaben und die Namen wurden teilweise pseudonymisiert. Dafür muss man als Leser Verständnis haben, dennoch gebe ich so schnell nicht auf

Kann man dieses Thema mit dem Wort Faszination beschreiben?
Man will diese Fälle nicht befürworten, dennoch bin ich beim Lesen immer wieder gebannt. Bereits bei seinen Büchern „Killerfrauen“ und „100 Prozent tot“ konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen.

„Hast du den Film >Natural Born Killers< gesehen?
Es ist die beste Liebesgeschichte aller Zeiten.
Ich finde sie so gut, dass ich sie nachmachen will!“
(S. 174)


Man ist neugierig, WIE die Kinder getötet haben. Versinkt in dem Setting, welches der Autor beschreibt. Ist schockiert, welche Gewalt kleine Kinder an den Tag legen können.
Die familiären Umstände im Hintergrund vermuten wahrscheinlich viele beim Lesen und zum Teil treten diese Vermutungen auch ein, dennoch erfahre ich auch vom Umfeld sehr gern mehr.
Mit am Meisten interessieren mich allerdings die Motive.
In diesem Buch sind es Neid, Wut oder auch Habgier.
Von einigen Fällen war ich sogar extrem geschockt.
Wie können Kinder ohne eine gewisse Lebenserfahrung SO handeln?!

„Warum hast du ihn getötet?“
Stirnrunzeln. Achselzucken.
„Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach nicht.“
(S. 35)

Mein Fazit
Must-Read-Status!
Stephan Harbort wählt hier Fälle aus, welche sehr unterschiedlich sind und demnach auf siebenfacher Linie schockieren und faszinieren.
„Wenn Kinder töten“ war mein drittes Buch des Autors und absolut nicht das Letzte! Ich mag die Themen, die einen als Leser wahnsinnig interessieren und dass Habort uns den passenden Lesestoff beschert. Des Weiteren mag ich seinen Schreibstil. Auch wenn die Geschehnisse auf kriminalpolizeilichen Ermittlungen bzw. prozessualer Wahrheit entsprechen, ist es nicht leicht, diese in den Akten niedergeschriebenen Fakten in eine so detailreiche Story zu verpacken.
Allen meiner Freunde, die sich noch nicht sicher sind, ob sie Kinder haben möchten, werde ich dieses Buch schenken.
(kleiner Scherz am Rande)

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Wie Gräser im Wind

Ella Zeiss , Elvira Zeißler
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.05.2018
ISBN 9781980879015
Genre: Historische Romane

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Rosenstunden

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734104497
Genre: Liebesromane

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126 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Mondschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.11.2018
ISBN 9783442314461
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Tiggy d’Aplièse hat sich schon als Kind mit Hingabe um kranke Tiere gekümmert. Auch jetzt, als junge Zoologin, ist die Beschäftigung mit Tieren ihre Erfüllung. Als sie das Angebot erhält, auf einem weitläufigen Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien. Es ist eine schicksalhafte Begegnung, denn er hilft Tiggy, die ein Adoptivkind ist, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Sie reist nach Granada, wo sie dem ebenso glamourösen wie dramatischen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, der berühmtesten Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zu Teil wurde...

Meine Meinung
Jedes Mal, wenn ich einen weiteren Band dieser Reihe in die Hände nehme, frage ich mich, ob es eine gute Idee war, mir vorher den Klappentext durchzulesen. Warum?
Weil ich mich glaub ich gern mal überraschen lassen würde, wohin uns die Autorin entführt. Allerdings geht dies meist vorab so stark durch die Medien, dass es kaum zu vermeiden ist oder?

Im fünften Band der Reihe nimmt uns Lucinda Riley wieder mit auf eine ganz besondere Reise. Zum einen habe ich mich sehr auf Schottland gefreut. Die ersten Szenen mit Tiggy haben mich ganz stark an typische Merkmale aus der „Outlander-Reihe“ erinnert. Da ich diese aber sehr mag, hat mich das nicht weiter gestört.
Bekanntschaft mit Tiggy zu machen war schön.
Sie nimmt den Job auf Kinnaird Lodge an, um sich um die scheuen Wildkatzen zu kümmern. Kinnaird Lodge wurde einem realen Herrenhaus im schottischen Wildtierreservat nachvollzogen. Ich muss sogar sagen, dass ich es mir so ungefähr in meinem Kopf vorgestellt habe.
Bereits auf den ersten Seiten ihres Ankommens in dem kleinen Cottage, welches ein Nebengebäude auf dem Anwesen ist, konnte mich Tiggy für sich gewinnen.
Mit sich bringt Tiggy ihren Hausigel Alice. So göttlich und wie Alice zu ihrem Namen gekommen ist, ist noch goldiger.

Natürlich wissen alle Leser dieser Reihe, dass Riley immer auch eine Liebesgeschichte bereit hält. Anfänglich war ich mir unsicher, aber sehr schnell hatte ich eine Vermutung, an wen Tiggy ihr Herz verlieren wird.

Wie immer habe ich mich sehr auf den Strang der Vergangenheit gefreut.
Wie bereits in den vorhergehenden Bänden wird die Geschichte eines Großelternteils erzählt. Der Zigeuner Chilly, auf den Tiggy in Schottland trifft, erzählt ihr die Geschichte ihrer Großmutter Lucia, einer berühmten Flamenco-Tänzerin. Auch hier erzählt Lucinda Riley in groben Zügen die Geschichte einer realen Persönlichkeit: Carmen Amaya.
Lucia’s Leben in den Höhlen von Sacromonte, Granada, war sehr interessant zu verfolgen. Für mich war sowohl das spanische Land Andalusien Neuland, als auch die Kultur des Flamencos. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich eine Frau mit einem roten Kleid vor Augen, dazu passend rote Stöckelschuhe. Zudem wusste ich, dass er kein flüssiger Tanz, sondern eher rau und ruckartig ist, wenn ich das an dieser Stelle so bezeichnen darf. Nach dem Buch habe ich nun ein ganz anderes Bild im Kopf. Flamenco ist anstrengend, schweißtreibend, förmlich aggressiv und doch kann die Autorin eine gewisse Leidenschaft hervorrufen.
Vor allem konnte Riley mittels Lucia eine ganz besondere Frau der damaligen Zeit Spaniens erschaffen. Lucia ist wild, dickköpfig und zum Teil sogar naiv, aber sie geht ihren Weg und das sehr erfolgreich.

Beim Beschreiben der verschiedenen Landschaften spürt man immer wieder, dass die Autorin für ihre Recherche immer vor Ort ist. Am gewaltigsten empfand ich die Beschreibungen der Alhambra in Granada.

Dicht gefolgt von der Weite des Wildtierreservats in Schottland.

Meistens war ich mir als Leser sehr sicher, welcher Aufenthalt in welchem Land mir besser gefiel. Und auch ob mir der Gegenwarts- oder der Vergangenheitsstrang mehr zugesagt hat, war immer sehr schnell zu beantworten.
Beim fünften Band ist alles anders.
Sowohl das kalte, raue Schottland, als auch die Hitze und Trockenheit in Andalusien konnten mich in ihren Bann ziehen.
Und auch die Geschichten um Tiggy und Lucia konnten mich im gleichen Maße gut unterhalten. Beide Erzählstränge hatten ihren Höhen und Tiefen, bleiben aber in Erinnerung.

Was die Autorin weiterhin schafft, ist das Rätsel um Pa Salt aufrecht zu halten.
In diesem Band bringt sie sogar wieder eine ordentliche Prise an Spannung rein.
In Atlantis stößt Tiggy auf seltsame Dinge.
____________________________________________________________

Auch im fünften Teil der Reihe gib es wieder ein, zwei Dinge, die hätten besser/anders hätten gelöst werden können. Zum einen konnte ich nicht ganz so viel mit dem Mystischen um Chilly und der Sehergabe anfangen. Auch der Bezug zum Titel hat mir in diesem Band gefehlt. In den vorhergehenden Teilen hat die Autorin den Titel deutlich intensiver einbezogen.
Und Tiggy’s Tierliebe, welche ich am Anfang so positiv betonte, verlor sich irgendwo in der Geschichte. Das fand ich unheimlich schade.

Mein Fazit
Dieser Band der Reihe hat mir wieder deutlich besser gefallen als Band 4 um CeCe.
Sowohl die Länder, als auch die Geschichten konnten mich deutlich mehr begeistern und unterhalten. Ein kleines i-Tüpfelchen erfuhr ich am Ende des Buches. Lucinda Riley verarbeitet in dem Roman eine ganz persönliche Geschichte.
Also das Nachwort nicht vergessen zu lesen.
Alle Riley Fans und Leser dieser Reihe sollten diesen Band auf gar keinen Fall auflassen. Riley verzaubert den Leser wieder mit ihrem einhüllenden Schreibstil und vor allem das letzte Kapitel macht unheimlich neugierig auf Schwester Nummer 6.


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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Das Lied von Eis und Feuer - Die Königin der Drachen

George R. R. Martin , Reinhard Kuhnert ,
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 04.03.2013
ISBN 9783837120196
Genre: Fantasy

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166 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Das Herz der Kämpferin

Adrienne Young , Henriette Zeltner , Sylvia Bieker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe
Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die 17-jährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki glaubt sie zu träumen. Denn Eelyn sieht ihren totgeglaubten Bruder – wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?

Meine Meinung
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch beendet und in dem Augenblick feststellt, was ihr gerade für einen mega Story gelesen habt?
Man will sofort drauf losschreiben, im Kopf herrscht allerdings nur Chaos.
Man weiß einfach gar nicht, wo man anfangen soll.
So war es bei mir bei diesem Buch eines Genres, in dem ich mich gar nicht so häufig herumtreibe. Allerdings habe ich ein Herz für starke Frauen und für wikingerangehauchte Grundstorys.
So kam es auch, dass mir „Das Herz der Kämpferin“ auf der Verlagsseite sofort ins Auge schoss. Die Protagonistin mit Axt auf dem Cover ließ meine Augen stoppen und nach dem Lesen des Klappentextes stand sofort fest, dass ich dieses Buch lesen muss!
Das es aus dem Young Adult Genre kommt, war in diesem Moment egal.
Und alle denen dieses Genre sonst nicht zu sagt.
Halt! Stopp! Hier geblieben! Und unbedingt weiterlesen!
Denn dieses Buch können bzw. müssen ALLE lesen.
An dieser Stelle kann ich euch schon sagen, dass ich dieses Buch sowohl meiner zukünftigen 13-jährigen Tochter, als auch meiner Großmutter in die Hand drücken würde.

Eelyn gehört dem Volk der Aska an und wurde zur Kämpferin erzogen.
An der Seite ihrer besten Freundin und Kampfgefährtin Mýra zieht sich in den immer wiederkehrenden Kampf gegen die Riki, die größten Feinde der Aska.

„Ich benutze keinen Schild. Ich kämpfe mit einem Schwert in der Rechten und einer Axt in der Linken.“
(S. 20)

Nur dieser Kampf endet anders. Eelyn sieht ihren tot geglaubten Bruder und für sie bricht eine Welt zusammen, zu erkennen, dass er ihr Volk verraten hat.
Wut, Trauer und Naivität lassen sie in eine Falle tappen.
Eelyn wird verlässt, verschleppt und findet sich bei den Riki wieder.

Unsere Kämpferin ist hin- und hergerissen zwischen Flucht und Bleiben, will sie ihren Bruder doch zur Rede stellen, wie er die Aska so verraten konnte.
Mehrere Fluchtversuche scheitern, die Schneeschmelze steht bevor und Eelyn muss sich eingestehen, dass sie bis dahin keine Chance auf eine reelle Flucht aus dem Dorf der Riki hat. Sie muss sich fügen. Sie wird gebrandmarkt und muss um ihre Ehre vor dem Gott der Aksa fürchten.

„Vegr yfir fjor. Ehre vor Leben.“ (S. 8)

Wir erleben mit, wie Eelyn ihren Glauben und ihre Erziehung zu einem Aska-Mädchen hintenanstellen muss. Sie fügt sich in den Alltag einer Riki-Familie ein.
Sie will es nicht. Aber sie hat keine andere Wahl.

„Ich versuchte, mich zu erinnern, wer ich war.
Stark. Mutig. Unerschütterlich. Sicher.“
(S. 280)

Als ein neuer Feind auftaucht, welcher sowohl die Dörfer der Aska, als auch der Riki überfällt, sehen die Anführer nur eine Lösung.
Kann es eine Vereinigung geben, um beide Völker zu retten?
Ein Showdown ist an dieser Stelle vorprogrammiert.

„Wir waren Kämpferinnen. Und sie war bereit, für mich zu kämpfen, ebenso wie ich für sie.“
(S. 286)

Nun noch mal zum Buch im Allgemeinen.
Dieses Buch gibt so viel. Themen, wie Familie, Freundschaft und auch Liebe werden hier einfach so perfekt in die Geschichte eingearbeitet, dass meiner Meinung nach einfach jedermann etwas an diesem Buch finden muss.
Die Autorin konnte mich mit ihren Beschreibungen, um die Traditionen der Völker, um die einzelnen Figuren oder des eisig kalten Winters total in ihren Bann ziehen.
Egal ob das Aska-Dorf am Wasser oder das Riki-Dorf in den Bergen.
Ich bin total fasziniert, so dass ich das Buch sofort nochmal lesen könnte.
Und ja, auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Highlight für mich ist, dass die Autorin sich so zaghaft und dennoch gewaltig an diese Liebesgeschichte herangeschlichen hat, dass es für den Leser keinerlei Kitsch zu lesen gibt.

Ich könnte an dieser Stelle weitere zwei A4 Seiten füllen, aber ich mache hier einen Strich. So viel Begeisterung und dennoch habe ich euch sooo wenig verraten.
Ihr sollt es selbst erleben!

Mein Fazit
Also nehmt euer Schwert in die Rechte und eure Axt in die Linke und lasst euch faszinieren von diesen 320 Seiten on Point!
Ich kann mir die Buchwelt ohne diese Thematik der wikingerähnlichen Völker nicht mehr vorstellen. Beim Lesen konnte mich die Autorin sowohl mit aufs Schlachtfeld, als auch mit auf die Pritsche nehmen, auf der Eelyn lag und darüber nachdachte, wie sie das alles überstehen soll, ohne ihre Grundprinzipien und ihr Volk zu verraten.
Absolute Leseempfehlung!
Und wenn nichts mehr kommt, ist dies mein Jahreshighlight!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Legenden / Legenden 5

Dana Müller
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei epubli, 03.11.2018
ISBN 9783746776347
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus

Paul Tremblay
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 12.06.2018
ISBN 9783865526595
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Schlaflosen

Graham Masterton
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 31.05.2017
ISBN 9783865525468
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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50 Pieces for Grey

A.M. Arimont
Flexibler Einband: 107 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.12.2016
ISBN 9781520103815
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Outlander – Der Ruf der Trommel

Diana Gabaldon , Barbara Schnell , Birgitta Assheuer
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.09.2017
ISBN 9783839815571
Genre: Historische Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Der Monstrumologe

Rick Yancey , Axel Franken , Christoph Wortberg , Michael Marianetti
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.10.2010
ISBN 9783785743980
Genre: Krimi und Thriller

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Herbstleuchten

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2016
ISBN 9783734102943
Genre: Liebesromane

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(11)

14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 23.09.2016
ISBN 9783862318315
Genre: Krimi und Thriller

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299 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 151 Rezensionen

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe
Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt…ihre letzte Party!

Meine Meinung
Das diesem Klappentext ein düsteres Geheimnis zu Grunde liegt, das wird allen Lesern von Anfang an klar sein.

Brandon veranstaltete im Jahre 1986 eine Halloweenparty und viele seiner Schulfreunde feierten verkleidet mit ihm. In dieser Nacht passierte jedoch etwas. Nach dieser Party haben sich die Schulkameraden so gut wie nicht mehr gesehen.
30 Jahre später erhalten zehn seiner damaligen Schulfreunde eine Einladung von Brandon. Wieder möchte er mit ihnen eine Halloweenparty veranstalten.

Zu Beginn des Buches bekommt man einen knappen, aber ausreichenden Einblick in die Persönlichkeiten der Gäste. Unter den Gästen sind alte beste Kumpels, aber auch ein Pärchen, welches nach der Halloweennacht des Jahres 1986 getrennte Wege ging. Für mich steckte in den vielen, sehr unterschiedlichen Figuren auf jeden Fall Potenzial. Auf den ersten Seiten verbarg Brandon selbst natürlich das größte Geheimnis.
Wie im Klappentext allerdings bereits nachlesbar, erfährt man aus seiner Sicht zu wenig, da es bei der Begrüßung einen fatalen Unfall gibt. Hier wird mir persönlich schon wieder zu viel in der Inhaltsangabe verraten, denn dieser Punkt wäre es toller Überraschungsmoment beim Lesen gewesen.

Als sich alle Gäste auf zu Brandons Party machen und schließlich am Fuße des Berges ankommen, auf dessen Spitze sich das fulminante Glashaus befindet, beginnt der unabwendbare Schrecken für die Freunde.
Brandon plant eine 80er Revival-Party und vor 30 Jahren gab es keine Handys.
Diese sollen die geladenen Gäste abgeben.
Neben dem Glashaus, war dies für mich ein weiterer Punkt, der das typische Thrillerszenario andeutete. Abgeschiedenheit, kein Telefon und zum Schluss konnte der Weg zum Haus nur mit einer Fähre, welche einen Fluss überquert, passiert werden. Bis hier hin war ich sehr neugierig, was im Haus auf mich und die Gäste wartet. Im Haus angekommen geht es nach Brandons Unfall Knall auf Fall weiter.
Die Gäste werden mit einer erschreckenden Videobotschaft konfrontiert und die Party nimmt seinen Lauf.

Zu diesem Zeitpunkt erinnerte mich die Story zum Teil an einen klassischen amerikanischen Horror-Streifen, gepaart mit gut gewählten Sequenzen ähnlich der Filmreihe SAW. Damit konnte mich der Autor bis zur Hälfte des Buches auf jeden Fall sehr gut unterhalten. Ich konnte rätseln, lachen und es gab immer wieder Überraschungen.

Im zweiten Teil des Buches baut der Autor Rückblicke in die Vergangenheit ein. Passte gut, da man so mehr über Brandons Geschichte erfahren konnte.
Allerdings kommt hier auch nach und nach ein Geheimnis an die Oberfläche, welches meiner Meinung nach die Geschichte in Zwei gerissen hat. Thematisch für mich vollkommen aus der Luft gegriffen und daher konnte mich die zweite Hälfte nicht mehr fesseln.
Ich war zwar gespannt, wie Jonas Winner den Bogen schlägt, und fand es im Endeffekt auch gut gemacht. Aber für mich sind behandeln beide Teile im Buch unterschiedliche Themen.

Allerdings muss ich an dieser Stelle hinzufügen, dass sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden sollte. Dies mag Geschmackssache sein und als Horrorfilmliebhaber, habe ich mir nach dem tollen Beginn wahrscheinlich eine ganz andere Story im Kopf zusammengebaut. Zudem sollten sich Leser aufgrund der vielen Figuren auf konzentriertes Lesen einlassen können. Ich muss stellenweise auch stark überlegen, wer nun gerade von uns gegangen ist und wer noch um sein Leben kämpft.

Mein Fazit
Jonas Winner konnte mich nach „Murder Park“ mit gewissen stilistischen Mitteln wieder fesseln. Aber die Story verlief sich im zweiten Abschnitt für mich zu stark in eine ganz andere Richtung. Mein Lesefluss entwickelte sich von „gespannt die Seiten umblättern, was noch kommt“ in „okay, schauen wir mal, wie es endet“.
Nichtsdestotrotz freue ich mich auf mehr vom Autor.
80er Jahre Fans kommen musikalisch und filmtechnisch hier übrigens voll auf ihre Kosten.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Du hast …

Alexis Snow
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 19.07.2018
ISBN 9783959626163
Genre: Krimi und Thriller

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207 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe
London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

Meine Meinung
Dass es diese Schwestern tatsächlich gab, wurde mir erst in der Leserunde bei Lovelybooks durch andere Mitleser bewusst. Die Mitfordfamilie war, wie bereits im Klappentext angekündigt eine skandalumwitterte Familie in England. Nach dem ersten Band kann ich da noch nicht ganz mitgehen, aber ein wenig Recherche mit einem abrupten Abbruch, aus Angst mich zu spoilern, verriet mir, dass da noch einiges auf die Leser der Reihe zukommen wird und ich freue mich allein aus diesem Grund schon sehr auf die Fortsetzung. Nun aber vorerst meine Meinung zum Reihenauftakt mit dem Titel „Unter Verdacht“. Der Titel wurde hier sehr gut gewählt, denn Mittelpunkt in dem Roman nimmt der Mord an einer Bekannten Frau der Familie Mitford ein.
„Es war das letzte Mal, dass Florence Nightingale Shore lebend gesehen wurde.“
(S. 15)


Zu Beginn lernt man als Lesern zwei der Hauptcharakter im Buch kenne. Zum einen ist das Louisa Cannon, welche aus ärmlichen Verhältnissen entstammt und aufgrund einer familiären Gefahr nach einer Lebensveränderung trachtet. Und zum anderen Nancy Mitford, die älteste der Schwestern im Hause Mitford.
Dank einer gemeinsamen Bekannten kommt es dazu, dass Louisa die Chance erhält im Hause Mitford als Kindermädchen angestellt zu werden. Für die junge Frau geht ein Wunsch in Erfüllung. Sie ist nun vor ihrem gewissenlosen Onkel in Sicherheit, muss allerdings ihre schwache Mutter zurücklassen.

Durch Louisa’s Flucht aus dem Elternhaus und dem Start der Ermittlungen um den Mord an Florence Nightingale Shore kommen noch zwei männliche Charaktere in die Geschichte dazu. Guy Sullivan und sein Kollege Harry Conlon. Beide sind Angestellte der Bahnpolizei und wirken noch recht tollpatschig in ihrem Job. Da der Mord in einem Zugabteil stattgefunden hat, sind sie an den Untersuchungen beteiligt.
Unter den bisher vorgestellten Figuren bahnt sich auch eine Liebesgeschichte an. Ich persönlich fand sie ganz süß. Die Autorin ließ den Part nebenher laufen und beließ das Augenmerk auf den Titel „Unter Verdacht“.

Kamen mir im Großen und Ganzen das Setting London und die Zeit der Goldenen Zwanziger ein wenig zu kurz, so konnte die Autorin mich bei der Ermittlungsarbeit doch fesseln. Die Voraussetzungen vor fast 100 Jahren waren natürlich ganz anders und meistens erschien die Arbeit der Polizei als sehr primitiv. Aber es war eine andere Zeit und für uns ist die damalige Polizeiarbeit heute wohl kaum noch denkbar.

Mehr zu den ganzen Verstrickungen unter den ganzen Figuren im Buch möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Um auf den Rätsels Lösung zu kommen, brauch es einiges an Zeit. Aber Jessica Fellowes legt sehr gekonnte Fährten und konnte mich persönlich mit einem sehr überraschenden Ende begeistern.
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Für den zweiten Teil wünsche ich mir ein bisschen mehr Feeling hinsichtlich der Zeit und auch des Settings. Nicht nur London kam mir etwas zu kurz, auch das Anwesen der Mitfords erscheint mir nach dem ersten Band noch vollkommen fremd. Im ersten Band hat sich die Autorin wirklich sehr auf die Figuren gestürzt und die Atmosphäre drum herum ein wenig schleifen lassen.

Mein Fazit
Die überraschende Wende, der Schreibstil und vor allem die Aussicht darauf, dass die Folgebände wohl noch einiges mehr an Skandalen mit sich bringen werden, lässt mich freudig auf den zweiten Band der Reihe warten.
Ich freue mich eine weitere Schwester kennenzulernen. Zudem bin ich gespannt, welchen Zeitsprung die Autorin einbauen wird, da Nancys jüngere Schwestern doch noch sehr kindlich sind in dem ersten Teil. Und ein dritter Punkt auf den ich gespannt bin, ist wie viel Wirklichkeit die Autorin mit Fiktion vermischen wird.

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551557414
Genre: Jugendbuch

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Der Schiffsjunge

John Boyne , Andreas Heckmann
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 12.12.2013
ISBN 9783596812073
Genre: Kinderbuch

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Wolkenküsse

Debbie Macomber
E-Buch Text: 53 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783641208509
Genre: Liebesromane

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Die Frauen vom Löwenhof – Mathildas Geheimnis (Die Löwenhof-Saga 2)

Corina Bomann , Karoline Mask von Oppen
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 24.08.2018
ISBN 9783844918335
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe
Südschweden, 1931. Mathilda ist 16 und nach dem Tod ihrer Mutter Waise. Völlig überrascht steht sie plötzlich der beeindruckenden Agneta Lejongård gegenüber. Die ihr unbekannte Gutsherrin ist ihr Vormund und nimmt sie mit auf den Löwenhof. Mathilda ahnt nicht, dass Agneta ihre Tante ist. Und noch bevor sie die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt, bricht in Europa ein neuer Krieg aus. Das Leben auf dem Löwenhof verändert sich für immer, und Mathilda muss auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück ganz neue Wege gehen.

Meine Meinung
An erster Stelle ein ganz großes Lob an die Sprecherin Karoline Mask von Oppen.
Wer sich noch unsicher ist, ob er zum Buch oder zum Hörbuch greift, sollte den Hörbuchgenuss nicht außer Acht lassen.
Die Sprecherin haucht sowohl Mathilda, als auch der Geschichte so viel Leben ein.
Interessant ist auch, dass für jeden Teil der Reihe eine andere Sprecherin gewählt wurde. Agneta im ersten Band wurde von Nora Jokhosha gesprochen und hat mir auch sehr gut gefallen.

Seit dem Ausgang des ersten Bandes sind 16 Jahre vergangen.
So glücklich wie Band 1 endete, so traurig beginnt der zweite Teil der Reihe. Die junge Mathilda verliert ihre Mutter, welche man bereits aus Band 1 kennt und wird zur Waise. Sie sieht sofort ihr zukünftiges Leben den Bach hinunter gehen, möchte sie doch mit Paul glücklich werden und mit ihm gemeinsam ein Möbelhaus eröffnen. Bei der Testamentseröffnung ihrer Mutter erwartet Mathilda dann eine überraschende Wendung ihres Schicksals. Vor ihr steht Agneta Lejongård, zu deren Mündel sie werden soll. So kommt es, dass wir als Hörer/Leser gemeinsam mit Mathilda zurück an den Löwenhof kehren.

Dort wird Mathilda allerdings nicht von allen herzlich empfangen. Agneta’s Söhne Ingmar und Magnus reagieren sehr unterschiedlich auf die neue Bewohnerin des Hauses. Vor allem der ruhige Magnus hat im Verlauf des Buches noch einiges in petto. Seinen Unmut gegenüber Mathilda konnte ich von Anfang bis Ende nicht verstehen und durch sein nicht nachvollziehbares Verhalten nimmt er sehr schnell die Rolle des unsympathischsten Charakters ein. Sein Verhalten habe ich während des Hörens auf Eifersucht geschoben, ob es wirklich so ist, wird in diesem Teil nicht bestätigt.

Ansonsten gibt es einige Wiedersehen mit bereits bekannten Hausangestellten, was mir an Buchreihen immer besonders gut gefällt. Wie bereits im ersten Band herrscht unterschwellig eine geheimnisvolle Stimmung. Sobald man den ersten Band der Reihe kennt, ist man Mathilda hier im Vorteil. Man ahnt, mit welcher Wahrheit sie im Verlauf konfrontiert wird, kann lediglich ihre Reaktion nicht abmessen.

Auch im zweiten Teil darf es nicht an Liebe, Intrigen, Geheimnissen und Schicksalsschlägen mangeln und das tut es auch nicht. Corina Bomann zeigt ihr Händchen diese Geschichte fortzusetzen. Als Hörer/Leser hat man durch etwas größere Zeitsprünge auch das Gefühl im der Story voran zu kommen.

In diesem Band schlittert man als Hörer/Leser in die Zeit des 2. Weltkrieges hinein. Einige interessante Themen schneidet die Autorin in ihrer Geschichte an, aber konstant bleibt die Geschichte um Mathilda und Agneta auf dem Löwenhof im Fokus. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr von der Rolle Schwedens in dieser Zeit erfahren, aber das war nicht das Vorhanden von Corina Bomann und daher werde ich schauen, ob sich dazu vielleicht andere Lektüre finden lässt.

Was mir während des Lesens immer gefehlt hat, war ein zeitlicher Überblick. Die Autorin versucht die Jahreszahlen geschickt zu umgehen und als Hörer/Leser aber ich versucht mich sehr stark auf den Jahreszeitenwechsel und den Jahresübergang durch die Silvesterfeier zu orientieren. Enden tut dieser zweite Teil der Löwenhof Saga im Mai 1945 und mit dem Weg der Sonne.
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Hinsichtlich eines Punktes wählte die Autorin ebenfalls eine andere Herangehensweise, wie ich es mir gewünscht hätte. Im ersten Band lernen wir einen Mann kennen, der im zweiten Band nochmal eine sehr interessante Rolle gespielt hätte, leider nur in der dritten Person erwähnt wird und keinen eigenen Auftritt mehr hat.

Mein Fazit
Auch Band 2 konnte mich mitnehmen an den Löwenhof. Corina Bomann konnte mich wieder durchgängig mit Interesse an der Geschichte packen. Ein großes Lob ist auch in meinem Fazit der Sprecherin zu zukommen, welche mir die Geschichte wirklich sehr schön vorgetragen hat.
Mit Aussicht auf den dritten und letzten Band der Reihe bin ich gespannt auf die Protagonistin, die Zeit in der das Buch spielen wird und auf die Ereignisse, die auf die Familie Lejongård warten.

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DOORS - Der Beginn

Markus Heitz
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 20.08.2018
ISBN 9783426454817
Genre: Krimi und Thriller

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio, 25.05.2018
ISBN 9783961080632
Genre: Liebesromane

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