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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schweden, typisch, aussteiger, unmotiviert, neuanfang

Kältere Schichten der Luft

Antje Rávic Strubel , Antje Rávic Strubel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.2008
ISBN 9783596178193
Genre: Romane

Rezension:

Handlung



Ein Kanu-Camp in Schweden. Hier arbeiten Aussteiger, Abenteuersuchende, Arbeitslose und Naturfreaks. Für einige Sommerwochen retten sie sich in eine kulturferne Landschaft. Auch Anja hat sich aus ihrem deutschen Kleinstadtalltag geflüchtet. Sie sucht Ruhe, doch sie wird überrascht von einer Leidenschaft: Eines Tages steht eine fremde junge Frau am See und legt Anja die Arme um den Hals und entführt sie in ein unbewohntes Haus. Sie gibt ihr den Namen ihres verlorenen Geliebten, des Schiffsjungen Schmoll. Doch der Zauber, die nachgeholte Unschuld dieser ersten Liebe, wird bald vergiftet durch den Argwohn und die Übergriffe der Campbewohner. Angst und Verstörung bedrohen nicht nur die Phantasien, sondern auch die Realität der beiden Frauen. Aus Aggression wird schließlich tödliche Gewalt. (Fischer Verlag)

Meine Meinung



Nach dieser Inhaltsangabe, die ich hier ganz bewusst nun übernommen habe, hatte ich mich auf eine Liebesgeschichte gefreut, die gesellschaftliche (In-)toleranz behandelt und daher durchaus aktuellen Bezug nimmt. Nun sei aber allen, denen es ebenso geht wie mir, gesagt: dies ist keine Gesellschaftsanalyse, Kritik an irgendetwas, noch bezieht dieser Roman in irgendeiner Weise Stellung zu gar nichts oder irgendetwas. Er ist schlichtweg verstörend in einer absolut fantastischen Art und Weise. Also schon mal ganz zu Anfang: alle, die das Kafkaeske lieben, werden "Kältere Schichten der Luft" sehr genießen. 

Worauf ich also in meiner Rezension besonders eingehen werde, ist - Überraschung, Überraschung - die Abstrusität und Verwirrung, mit der Strubel spielt. Zunächst einmal ist dieser Effekt besonders auf den Schreibstil zurückzuführen. Ich persönlich hatte anfangs meine Probleme, mit der Kargheit und Knappheit der parataktischen Sätze klarzukommen. Schließlich hatte ich eine blumige Liebesgeschichte erwartet. Doch nach ein paar Seiten wollte ich gar keinen anderen Stil mehr. Denn die Kargheit der Sprache spiegelt exakt auch die Kargheit des Settings, dieses Naturcamps irgendwo in Schweden, hervorragend wider. Die gesamten 192 Seiten fahren dem Leser nicht unbedingt Schauer über den Rücken, vielmehr hält sich die Düsternis der Atmosphäre die ganze Zeit über auf einem Level. Es gibt keine Steigerung, obwohl sich die Handlung durchaus zuspitzt; ebenso wird sie nicht positiver. Die gesamten 192 Seiten sitzen die Kälte, die Nässe, die Gleichgültigkeit und endlose Monotonie dem Leser im Knochenmark. Die kurzen Sätze verraten stets genausoviel, wie nötig zu dieser Qual ist, und niemals mehr, um den Leser aus der Endlosigkeit zu erlösen. Es ist eine süße Tortur.

Ebenso karg wie die Worte sind resultativ auch die Charaktere. Strubel beschreibt sie eben so viel wie nötig, den Rest überlässt sie dem Leser. Dennoch ist dem Leser gar nicht so viel Spielraum gelassen, da grundsätzlich alles, Handlung, Charaktere, Hintergrund etc., so schwammig ist. Der Leser hat ganz einfach keinerlei Anhaltspunkte, was zu jedem Charakter, einschließlich der Protagonistin eine gewisse Distanz aufbaut. Diese Distanz aber wiederum harmonisiert wunderbar mit der unangenehmen Atmosphäre. So wirkt jeder Charakter mindestens unheimlich bis hin zu gruselig und psychotisch. 

Zuletzt aber spielt der "Plot" die wichtigste Rolle in puncto Verwirrung. Denn unbedingt viel mehr als in der Inhaltsangabe geschrieben ist, passiert tatsächlich nicht. Es gibt wenige Dialoge, einige Wechsel im Setting und durchaus passiert schon mal etwas, das auf eine Handlung, wie es im ursprünglichen Sinne gemeint ist, zurückzuführen ist. Was aber am verstörendsten noch ist, ist die Tatsache, dass sich durchaus ein roter Faden spüren lässt. Der Punkt ist der, dass er sich nur spüren, aber nicht fassen lässt. Nachdem ich mit dem Buch fertig war, habe ich lange überlegt, ob ich das Buch wörtlich oder metaphorisch sehen sollte. Ersteres habe ich schnell ausgeschlossen, da es ganz einfach keinen Sinn machte. Beim Versuch, eine Deutung vorzunehmen, stieß ich allerdings ebenfalls schnell an meine Grenzen. Ähnlich wie bei Kafka hatte ich viele Theorien und Ansätze, jedoch konnte jede einzelne an irgendeinem Punkt widerlegt werden. Und auch jetzt noch weiß ich nicht wirklich, was ich für mich aus dieser Leseerfahrung ziehen sollte. Vermutlich war es einfach eine Reise in die Teile des Gehirns, die außerhalb von Rationalität und Normalität liegen. Ich habe es genossen.

Fazit



"Kältere Schichten der Luft" ist eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art. Im Grunde ist das Thema der homosexuellen Beziehung hochaktuell, jedoch bezieht der Roman keinerlei Stellung. Genau genommen setzt er sich mit dieser Thematik selbst gar nicht auseinander. Einsamkeit, Vergangenheit, Zukunft und Hass stehen im Vordergrund. Die quälende Atmosphäre, unheimliche Charaktere und der nicht zu fassende rote Faden werden durch den kargen Schreibstil gestärkt. Insgesamt lässt sich der Roman ganz einfach als äußerst verstörend beschreiben und ist daher nichts für leichte Gemüter. Wer sich darauf aber gerne einlässt, wird eine großartige Leseerfahrung machen und Teile seines Selbst finden, die nichts mehr mit der Rationalität des Alltags gemein haben. So gesehen könnte es eine Anti-Alltags-Kur sein :)

4 von 5 Sternen

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

E. T. A. Hoffmann, Der Sandmann

Ulrich Hohoff
Fester Einband: 407 Seiten
Erschienen bei De Gruyter, 01.05.1988
ISBN 9783110110654
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt


"Der Sandmann" erzählt das Leben von Nathanael, der als kleiner Junge miterleben muss, wie seine Familie grausam auseinandergerissen wird. Dieses tragische Ereignis verknüpft er daraufhin mit dem Ammenmärchen des Sandmannes, der unartigen Kindern die Augen ausreißt.
Bis ins Erwachsenenalter verfolgt ihn diese Vorstellung und als schließlich der wahre Übeltäter des Unglücks damals auftaucht, gerät Nathanael in einen endlosen Strudel aus Wahn, Verzweiflung, Liebe und sich selbst.

Meine Meinung


Da mir keine Inhaltsangabe von anderen Verlägen als dieser Geschichte würdig erschien, habe ich mich eben selbst an die Inhaltsangabe rangesetzt. Ich hoffe, ich verrate damit nicht zu viel :)

Dabei habe ich jedenfalls über die zentralen Themen dieser Geschichte nachgedacht und bin schließlich zu Wahn, Verzweiflung, Liebe und das Selbst gekommen. Doch "Der Sandmann" enthält noch viel mehr.
So könnte die Entwicklung Nathanaels auf psychologische Weise näher beleuchtet werden: vom kleinen Jungen, der einen tragischen Unfall erleben muss und sein Unterbewusstsein versucht, diesen mithilfe eines Märchens zu verarbeiten.
Besonders interessant ist auch das Aufeinanderprallen der romantischen und der aufklärerischen Epoche durch die beiden Charaktere Nathanael und Klara.
Ich könnte ewig so weitermachen, denn was Hoffmann alles in seinem Gehirn versteckt hatte, ist unendlich analysierbar und doch nicht ganz rational erklärbar. Daher aber beschränke ich mich auf den spannendsten Aspekt dieser Kurzgeschichte: den (nicht-?) Wahnsinn Nathanaels.

Dieser hat mich beim Lesen nämlich besonders fasziniert (und gegruselt!). Ich habe ganz bewusst dieses "nicht" in Klammern gesetzt, weil überhaupt nicht klar ist, wer von diesem ganzen Irrenhaufen nun tatsächlich verrückt ist. Bei näherer Betrachtung käme nämlich schlichtweg jeder Charakter, einschließlich des Erzählers selbst infrage.
Hoffmann erzielt diese überaus verwirrende Konstellation durch geschicktes Wechseln der Erzählperspektiven. Lässt er zu Beginn die Hauptcharaktere als Ich-Erzähler in Briefen miteinander kommunizieren, so schaltet sich schließlich der Erzähler, der die restlichen Seiten als personales Erzähler fungiert, ebenfalls zwischendurch in der Ich-Perspektive ein. Richtig kompliziert wird es dann, wenn der Erzähler anfängt zu fokalisieren. Damit es auch ja nicht zu übersichtlich und verständlich bleibt, werden die Fokalisierungsinstanzen natürlich gerne gewechselt.

Darüber hinaus spielt der Autor gerne mit wiederkehrenden Motiven wie zum Beispiel Augen (Ich sage ja: gruselig).

Diese durchaus verwirrenden Erzählperspektiven in Kombination mit den abgedrehtesten Motiven sorgen für eine sehr eigenartige Atmosphäre, die wie ein Messer in den Atem schneidet. Es ist das perfekte Setting für einen hausgemachten Wahnsinnigen, wobei bis zum Ende nicht klar ist, ob eine Figur, der Erzähler oder gar der Leser selbst verrückt ist. Vielleicht sind wir ja alle ein bisschen Nathanael.

Fazit


Ihr merkt schon - ich bin äußerst angetan vom "Sandmann". Die Tatsache, dass die Geschichte vom Wahnsinn handelt, der Leser aber bei genauerem Nachdenken darüber sich aber immer nur im Kreis dreht und schließlich selbst glaubt, verrückt zu sein, hat mich ganz einfach umgehauen. Hoffmann zeigt die wahre Kunst von Kurzgeschichten.
Einen kleinen Abzug gibt es aber leider für das etwas unbefriedigende Ende.

Allerdings würde ich Lesern, die ohnehin Kurzgeschichten nicht allzu gerne haben, dieses Werk nicht ans Herz legen. Versucht es dann lieber mit etwas Softerem für den Anfang :)

P.S.: Auch als Abendlektüre denkbar ungeeignet...

4,5 von 5 Sternen

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

romantik, kunstmärchen, novalis, roman, liebe

Heinrich von Ofterdingen

Novalis
E-Buch Text
Erschienen bei Contumax GmbH & Co. KG, 13.03.2009
ISBN B003WEAH36
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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408 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 38 Rezensionen

kunst, musik, künstler, leid, medien

Vincent

Joey Goebel , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.03.2007
ISBN 9783257236477
Genre: Romane

Rezension:

Handlung



Ein alter, todkranker Mann: Foster Lipowitz hat ein Medienimperium geschaffen, den Markt mit sinnfreien Popsongs, miesen Filmen und zynischen Fernsehserien überschwemmt – und damit ein Vermögen verdient. Er bereut, was er der Kultur angetan hat, und will am Ende seines Lebens der Menschheit etwas Gutes tun. Ein Plan: In den Kornfeldern des Mittleren Westens gründet Lipowitz eine Schule, auf der hochbegabte Kinder zu echten Künstlern erzogen werden sollen. Und da er weiß, dass Kunst von Kummer kommt, sorgt er dafür, dass seine Schüler davon nie zu wenig haben. Ein dunkler Schutzengel: Um die schmutzige Arbeit kümmern sich ›Beschützer‹, die den Schülern zugewiesen werden. Wie etwa Harlan, ein von der Branche enttäuschter Ex-Musiker. Und er nimmt seine Arbeit sehr ernst. Ein Opfer: Vincent Spinetti, der talentierteste Schüler von allen. Dank Harlans unablässigen Bemühungen, Vincents Leben mit Katastrophen anzureichern, erfüllt das Genie alle Erwartungen. Je tiefer Vincent im Kummer versinkt, desto höher seine Kunst. Eine unwahrscheinliche Freundschaft: Kaum zu glauben – im Laufe der Jahre werden Vincent und Harlan Freunde. Aber Vincent weiß nicht, was Harlans Auftrag ist ... Ein Autor mit einer einzigartigen Stimme, der spielend den Spagat schafft zwischen Leichtsinn und Schwermut, zwischen Satire und Poesie.

Meine Meinung



Nachdem mich "Ich gegen Osborne" so positiv als Leseerlebnis selbst, aber auch von der Nachhaltigkeit her überrascht hat, waren meine Ansprüche an "Vincent" natürlich dementsprechend hoch. Ich erwartete also einen ironisch erzählten, gesellschaftskritischen Leckerbissen, dessen Zucker zum Nachdenken anregt. Wie ich bereits in einer Rezension der ZEIT lesen konnte, übertrifft sich Joey Goebel immer wieder selbst.


Mit seinen über 400 Seiten liegt der Roman relativ im Schnitt der heutigen Länge von vielen Büchern, doch wird dem Leser so viel Verschiedenes geboten, das sich letztlich aber wieder zu einem Kreis schließt. Daher habe ich den Aufbau, den ich besonders interessant finde, einmal in verschiedene Abschnitte eingeteilt.
So ist der erste Abschnitt ziemlich lang und beschäftigt sich viel mit dem Leben von Vincent. Mit seiner für ihn typischen ironischen Schreibweise schildert Goebel die Sicht des Protagonisten Harlan auf die derzeitige Gesellschaft. Der Leser wird zum Lachen gebracht und gut unterhalten, doch ist dies noch längst nicht alles, was Goebel zu bieten hat.
Plötzlich nämlich entwickelt sich der Roman zu einer Art Roadbook, was beim Leser natürlich für einiges an Verwirrung sorgt. Auch ich war an diesem Punkt reichlich verstört, kritisiert doch Goebel den gesamten Rest über gerade diese Plattheit von Medien.
Aber an alle Leser da draußen: Diese Verwirrung ist richtig und gut! Denn sie ist notwendig und dient als Zündstoff für die Atombombe, die Goebel daraufhin zündet. Mit allein zwei Sätzen verleiht der Autor dem gesamten bisherigen Buch eine Ernsthaftigkeit und Traurigkeit, wie ich sie niemals hätte kommen sehen. Fantastisch dabei ist, dass im Nachhinein betrachtet etliche Anspielungen in der Ironie verborgen waren, die der Traurigkeit einen melancholischen Beigeschmack geben. Dennoch bleibt "Vincent" sein Witz beibehalten.
Wer nach diesem Knüller schockiert ist, darf sich auf die letzten zwanzig Seiten gefasst machen. Natürlich liefert der Autor nicht noch eine große Enthüllung - das wäre auch fatal - vielmehr unterstützt er die Erkenntnis des Lesers noch mit einer Fortsetzung der Story, die sich zunehmend in eine metaphorische Ebene steigert. Gipfel des Romans ist der letzte Absatz, der als reine Metapher zu verstehen ist und dem Leser Freiraum für Interpretationen lässt.

Fazit



Insgesamt lässt sich sagen, dass "Vincent" sowohl stilistisch als auch gesellschaftsorientiert ein Meisterwerk ist. Dem Leser wird zunächst das Gefühl von Unterhaltung mit ironischen Pointen gegeben, doch schafft Goebel es, dem Roman mit zwei Sätzen einen vollkommen ernsthaften Sinn zu verleihen, ohne apodiktisch zu sein. Im Gegenteil, durch den metaphorischen Schluss ist dem Leser viel Freiraum für eigene Überlegungen überlassen.
Eine ganz ganz heiße Empfehlung!




5 von 5 Sternen


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Theorie der Romantik

Herbert Uerlings , Herbert Uerlings
Flexibler Einband: 435 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.11.2000
ISBN 9783150180884
Genre: Sachbücher

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187 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

thriller, harry hole, norwegen, nesbo, koma

Koma

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286860
Genre: Krimi und Thriller

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739 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

liebe, einsamkeit, verlust, familie, tod

Vom Ende der Einsamkeit

Benedict Wells
Fester Einband: 355 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.02.2016
ISBN 9783257069587
Genre: Romane

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

selbstmord, suizid, liebe, schule, hannah

Thirteen Reasons Why

Jay Asher , Dorothea Buschmann
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Klett, 08.12.2010
ISBN 9783125780446
Genre: Jugendbuch

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

klassiker, roman, geschichte, 20er jahre, arzt

Zärtlich ist die Nacht

F. Scott Fitzgerald , Lutz-W. Wolff , Lutz-W. Wolff
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2011
ISBN 9783423140577
Genre: Klassiker

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hunger, wuli highlights, klassiker, bewusstseinsstrom, außenseiter

Hunger

Knut Hamsun

Erschienen bei DTV DEUTSCHER TB. VERLAG, 01.03.1989
ISBN 9783423017367
Genre: Sonstiges

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69 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

luxen, katy, familie, daemon, liebe

Origin

Jennifer L. Armentrout
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Entangled Publishing, Llc, 14.10.2013
ISBN 9781622660759
Genre: Jugendbuch

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113 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

jugendbuch, kanada, lehrerin, avonlea, klassiker

Anne in Avonlea

Lucy M. Montgomery , Maria Rosken (Übers.)
Fester Einband: 245 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.01.1987
ISBN 9783785521380
Genre: Jugendbuch

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

joey goebel, highschool, amerika, teenager, schulalltag

Ich gegen Osborne

Joey Goebel , Hans M. Herzog
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.08.2014
ISBN 9783257242843
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt



Ein ganz normaler Schultag. Doch der schüchterne James hat Stress an seiner Highschool Osborne: Er, der im Anzug seines gerade verstorbenen Vaters in die Schule geht, scheint der einzige verantwortungsbewusste Heranwachsende in einer haltlosen, sexbesessenen Gesellschaft zu sein. Er kann seine Mitschüler nicht ausstehen (was auf Gegenseitigkeit beruht), die cool sein wollen und doch nur gefühllos und vulgär sind und sich gegenseitig drangsalieren. Und nun scheint auch noch seine Angebetete, Chloe, die so tickt wie er, während der Ferien in Florida ihre weibliche Seite entdeckt zu haben – und das nicht zu knapp. Notgedrungen nimmt James den Kampf auf: Ich gegen Osborne! Nicht nur gegen den Direktor, den er mit seinem Wissen um dessen Sex-Eskapade mit einer Schülerin erpresst, sondern gegen die ganze Highschool. Der »Outsider der Outsider« beschließt, die Schule so aufzumischen wie noch nie ein Schüler vor ihm.

Meine Meinung



Gelegentlich habe ich gehört und gelesen, die Cover des Diogenes Verlags seien eintönig und gleich. Dem kann ich mich ganz und gar nicht anschließen. Vielmehr wirken sie alle sehr künstlerisch und Kunst hängt für mich immer mit Selbstausdruck zusammen. Ist das nicht auch Literatur? Eine Form des Selbstausdruckes? Der Minimalismus der Diogenes-Cover beschränkt das Leser-Auge damit auf das Wesentliche und lässt viel mehr Platz für Interpretationen offen! Ein großes Lob für die großartigen Cover an den Diogenes Verlag, der sich selbst treu bleibt!

Wo ich mich aber nun leidenschaftlich über das Cover ausgelassen habe, komme ich mal zum eigentlichen Buch. 
Gesellschaftskritisch ist wohl ein Wort, das den Schwerpunkt dieses Werkes bezeichnet. Aber eigentlich ist "Ich gegen Osborne" so viel mehr als bloß die kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. 
Das gesamte Setting der Highschool lässt sich als eine Metapher auf die Gesellschaft verstehen, in der moralische Grundsätze längst nicht mehr so wichtig sind wie früher. Schnelligkeit, Flüchtigkeit und ganz besonders Sexualität spielen eine große Rolle. 
Der Protagonist James Weinbach ist ein sehr ungewohnter Charakter, der seine Umwelt genau beobachtet und sich selbst als vollkommen fremd zwischen seinen Mitmenschen fühlt. Er erscheint als eine Art Überbleibsel der alten Zeit; Moral und guter Umgang sind für ihn das höchste Gut. So erlebt der Leser einen Tag aus der Sicht des "Außenseiters der Außenseiter" an der Highschool in einer Welt, von der er ebenso angewidert ist, wie sie ihm gegenüber feindlich gesinnt scheint. 
Doch wo der Leser zu Anfang nur Sympathien mit James hegen kann, wird über die 512 Seiten langsam klar, dass auch James' Beschreibungen nicht allzu objektiv sind. Dem Leser wird deutlich, dass Goebel die Welt durch zwei Extreme beschreibt: das Extrem der Gesellschaft und das Extrem des Andersartigen.
So beschäftigt sich "Ich gegen Osborne" implizit mit Themen wie Toleranz, Akzeptanz und der Frage, wie man mit dem Wandel der Zeit (und damit der Gesellschaft) umgehen sollte.

Und genau diese Zweigeteiltheit macht diesen Roman zu einem fantastischen Leseerlebnis, das stark in Erinnerung bleibt.

Fazit



"Ich gegen Osborne" äußert Gesellschaftskritik auf sehr ungewöhnliche Art und Weise, indem sowohl direkt Schnelligkeit und Oberflächlichkeit angesprochen werden, als auch stark durch den eigentümlichen Protagonisten auf die Seite der "Ausgestoßenen" kritisch eingegangen wird. Das macht dieses Werk zu einer witzigen, tiefgründigen und damit lang anhaltenden Leseerfahrung.

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Ich freu mich über neue Lesedetektive :)

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2.470 Bibliotheken, 32 Leser, 5 Gruppen, 234 Rezensionen

selection, casting, kiera cass, liebe, prinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Kiera Cass , Susann Friedrich , Lisa-Marie Rust
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.07.2015
ISBN 9783737352246
Genre: Jugendbuch

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

nimmerland, peter pan, london, familie, wendy

Peter Pan: Vollständige Ausgabe (insel taschenbuch)

J. M. Barrie
E-Buch Text: 213 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.06.2015
ISBN 9783458739975
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt



Peter Pan, die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden wollte – ursprünglich für Erwachsene geschrieben – ist heute einer der großen Klassiker der Kinderbuchliteratur. Generationen von Lesern haben begeistert die Abenteuer des fliegenden Jungen verfolgt, der Wendy und ihre Brüder mit nach Nimmerland nimmt, wo sie gemeinsam gegen den bösen Kapitän Hook kämpfen.

Meine Meinung (oder vielmehr meine Analyse)



Das Cover ist wunderschön gelungen und lädt verführerisch zum Träumen in einem kuscheligen Bett mit einer heißen Schokolade ein. Genau das Richtige also zum Inhalt :)

Die Handlung selbst weicht stark vom eigentlichen Disney-Film ab. Man merkt deutlich, dass der eigentliche Roman für Erwachsene geschrieben wurde, während der Film insgesamt alles sehr abrundet und für die jüngeren Fans verharmlost.

Das liegt daran, dass zentrale Motive in "Peter Pan" natürlich einmal Kindheit, aber auch und vor allem der Tod sind. Diese beiden Motive stehen oft in direkter Verbindung, aber teilweise auch in einem extremem Kontrast zueinander, der regelrecht makaber daherkommt. Ironisch ist der Roman jedoch nicht, er beinhaltet gerade durch diese beiden Motive eher eine dramatische Note.
Meine Beschreibungen mögen seltsam klingen, aber insgesamt geht es in dem Roman wohl um Kindheit und Erwachsen-Sein bzw. Erwachsen-Werden. Zusammenfassen lässt sich das Ganze also zu Leben und damit unweigerlich dem Tod. Peter Pan - als Personifikation des Lebens, aber in Form der ewigen Kindheit - ist demnach immer automatisch mit dem Tod zu verbinden.

Die Darstellung Peter Pans selbst sorgt bei mir persönlich für einige Verwirrungen. Durch seine Funktion, das Leben darzustellen, könnte er teilweise gut und gerne ein Erwachsener sein, der ein durchschnittliches Leben führt. Auf der anderen Seite aber wird deutlich, dass er dieses Leben nur spielt, womit er ganz einfach ein Kind ist. Verwirrend diese Darstellung, aber sehr interessant und fesselnd für den Leser!

Ich könnte mich Stunden über dieses wunderbare Buch auslassen, aber ich beschränke mich auf einen weiteren Aspekt, der von Barrie angesprochen wird (sonst wird das hier noch eine richtige Analyse...). Dabei handelt es sich um die Mutterrolle in der Gesellschaft der Kinder. So beschreibt Barrie im ersten Kapitel auf mehreren Seiten die Mutter der drei Hauptpersonen, geht dabei auf Unwichtiges ein und beschreibt das Verhältnis der Eltern. Im Verlaufe des Buch fokussiert er immer mehr Wendy und ihr Verhältnis zu Peter. Diese Beschreibungen stehen immer im Zusammenhang mit "Mutter" und der Mutterrolle im Allgemeinen.
Diese Parallelen zwischen den Eltern und Peter und Wendy beinhalten gleichzeitig wieder das Motiv von Erwachsenendasein vs. Kindheit, in beiden Fällen aber wird die Mutter als fast schon etwas "Heiliges" angesehen. Eine sehr ungewöhnliche Mischung; eine These, die alle Motive vereint, habe ich allerdings noch nicht gefunden.

Insgesamt wird in dem Erwachsenen-Roman (definitiv nicht für jüngere Kinder meiner Meinung nach!) das Motiv des Erwachsen-Seins dem der Kindheit gegenübergestellt. Die Hauptakteure aber sind allesamt Kinder, auch die Handlung insgesamt ist sehr auf die Spielwelt eines Kindes ausgerichtet. Dieses Zusammenspiel wirkt sehr abstrakt auf den Leser. Verbunden wird alles durch das Motiv der Mutterrolle, wodurch alles wiederum zusätzlich kindlich-unschuldig wirkt. Der wiederholte, bloß nebenbei erwähnte Tod gibt dem Ganzen zusätzlichen einen sehr krassen Kontrast.

Fazit (oder vielmehr meine Meinung)



Zusammengefasst ist meine Rezension viel zu analytisch geworden als mir lieb ist :)
Aber was ich eigentlich mit all den Motiven und Vergleichen sagen möchte: "Peter Pan" hat mich förmlich von den Socken gehauen. Die vielen Vergleiche und Kontraste sind ein vollkommen neues Leseerlebnis, die Charaktere erinnern allesamt irgendwie an einen selbst und so viele Sätze sind wahr. Es ist wie eine Tür, die einen kurzen Rückblick in ganz frühe Kindheit wieder gewährt. 
Dazu noch: Egal, ob ihr den Disney-Film schon gesehen habt, die literarische Vorlage ist etwas ganz anderes! Lesen lohnt sich!!


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Euer Buchdetektiv :)

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150 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

spiel, liebe, ängste, freunde, tod

Das dunkle Spiel - Die Gejagte

Lisa J. Smith , Michaela Link
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2012
ISBN 9783570380222
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung



Als Jenny ihrem Boyfriend Tom zum Geburtstag ein scheinbar harmloses Brettspiel schenkt, ist plötzlich nichts mehr, wie es war: Das Spiel entwickelt ein grauenvolles Eigenleben, das Jenny, Tom und ihre Freunde mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert. Wer sie überwindet, gewinnt. Wer nicht, verliert sein Leben. Nur Jenny kann ihre Freunde retten – wenn sie die Liebe des mysteriösen Schattenprinzen erwidert ... 

Meine Meinung



Das Cover reicht leider längst nicht an den Inhalt heran, da es meiner Meinung nach im Bücherregal nicht auf sich aufmerksam mach, sondern mit dem Model wie viele andere Jugendbücher daherkommt. Sehr schade.

Die Inhaltsangabe dagegen macht schon deutlich neugieriger, wenn man an diesem Punkt alle Jugendbuch-Leser bloß einbezieht. Natürlich finden sich in diesem Buch alle Klischees, die im Jugendbuch-Genre nicht fehlen dürfen und genau das drückt die Inhaltsangabe bereits aus. Aber dennoch: Wenn man sich nur auf dieses Genre bezieht (und das tue ich in meinem Post auch), haut einen "Das dunkle Spiel" glatt aus den Kuschelsocken :)

Wie ich bereits eben schon angedeutet habe, besteht auch dieses Werk aus Archetypen, was die Charaktere anbelangt. Wir haben die weibliche Hauptperson, ihre Freundinnen, ihr Freunde und natürlich ihren Freund, die alle auch mehr oder weniger den Erwartungen entsprechen, die beim Lesen der Inhaltsangabe entstehen. Und natürlich ist da auch noch der Gegenspieler, der typische Bad Boy...
Denn innerhalb dieser relativ bekannten Charakteransammlung findet sich eine große Ausnahme: der Gegenspieler und Bad Boy Julian alias Schattenprinz. Diese Ausnahme fängt schon einmal allein mit dem Äußeren an. Natürlich wird er als sehr attraktiv beschrieben (große Überraschung), aber die Art, wie sich diese Attraktivität äußert, ist höchst ungewöhnlich (an dieser Stelle verrate ich mal nichts... :) )
Spätestens bei seinen plötzlichen Erscheinungen (ich spreche ganz bewusst von Erscheinungen, ich habe mich immer tierisch erschrocken, wenn er wie aus dem Nichts auftauchte) hat man das Gefühl, man hätte es mit einer realen Person zu tun. Lisa J. Smith schafft es, ihren Schattenprinzen auf der einen Seite absolut übernatürlich darzustellen, auf der anderen Seite aber verhält er sich auch von Grund auf menschlich. Dieser Widerspruch in sich sorgt ganz einfach dafür, dass Julian sowohl nahezu unheimlich echt, als auch unnahbar, gruselig und ganz einfach schrecklich wirkt. Verbunden mit seiner Attraktivität und sein Verhalten gegenüber der Protagonistin sorgt er bei mir für einiges an Verwirrung, von Anbetung über Angst bis hin zu Abscheu.

Nachdem ich mich so in den Charakteren verloren habe, fasse ich mich zu der Handlung einmal kurz. Genau genommen möchte ich auch gar nicht so viel zu der Handlung sagen, da die Inhaltsangabe bereits die nötigsten Infos gibt. 
Der große Reiz an dem Buch liegt meiner Meinung nach an dem Antagonisten und besonders der Beziehung zur Protagonistin, die sich während der Geschichte entwickelt. 
Die Geschichte selbst liefert ebenso eine ganze Menge Spaß und Grusel, der durchaus filmreif ist.

Fazit

Insgesamt hat mich "Das dunkle Spiel" stark beeindruckt und ist mir allein schon durch den Gruselanteil unter die Haut gegangen. Absolut einmalig ist in diesem Auftakt der Antagonist, der beim Leser einmal die Gefühlspalette neu aufmischt und daher umso realer wirkt. Ein fantastisches Jugendbuch, dem leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird!

5 von 5 Sternen

P.S.: Noch eine letzte Bitte an alle, die "Tagebuch eines Vampirs" gelesen haben und alles andere als begeistert davon gewesen sind: Gebt "Das dunkle Spiel" eine Chance!! Auch ich war sehr enttäuscht von der Vampir-Reihe, doch der Unterschied ist gewaltig. Während ich mich nie ganz in die Welt der Vampire hineinfühlen konnte, so ist doch "Das dunkle Spiel" ein Jugendbuch vom Feinsten, das seinen Leser unheimlich in seinen Bann zieht. 
Also versucht es!

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Ich freue mich über neue Lesedetektive :)

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Tags: fantasy, jugendbuch, romantasy, science fiction   (4)
 

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(1.295)

2.216 Bibliotheken, 71 Leser, 8 Gruppen, 196 Rezensionen

london, magie, fantasy, krimi, geister

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

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(202)

471 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 86 Rezensionen

märchen, fantasy, the school for good and evil, gut, freundschaft

The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben

Soman Chainani , ,
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.10.2016
ISBN 9783473401277
Genre: Jugendbuch

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träume, silber, kerstin gier, liebe, fantasy

Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.10.2015
ISBN 9783841421685
Genre: Jugendbuch

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Inhalt



Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut. 
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Meine Meinung



Wenn ich nicht schon die ersten beiden Teile ohnehin gelesen hätte, dann spätestens, wenn ich das Cover gesehen hätte. Es hebt sich klar von der Allgemeinheit ab, wirkt geheimnisvoll und verträumt (passt also daher auch perfekt zum Inhalt!) und lenkt sofort den Blick auf sich. Ein Hoch auf diese originelle Ausarbeitung!

Endlich ist es also wieder so weit: Wir dürfen wieder einmal teilhaben an Livs Leben und natürlich ihrer einmaligen Sichtweise darauf. Ein Jahr mussten wir warten, doch es hat sich gelohnt.

Die Inhaltsangabe lässt nun nicht allzu viel durchblitzen, Fakt ist, dass es nach wie vor um Arthur geht. Doch auch Annabel lässt nicht lange auf sich warten und so haben wir das Bösen-Duo komplett. 
In der Handlung lässt sich keine besonders große Überraschung oder Wende feststellen, die Spannungskurve steigt ganz klassisch und der Leser wird unterhalten.

Das ganz Besondere, was ich an den Silber-Büchern (und generell den Werken von Kerstin Gier) so liebe, sind für mich die liebenswürdigen Charaktere und die Wohlfühl-Atmosphäre.
Die Protagonistin Liv war mir von der ersten Seite der Trilogie an sympathisch und es macht Spaß, von ihrem einerseits so verdrehten, andererseits aber doch so realistischen Leben zu lesen. Ihr Schilderungen haben mich oft zum Lachen gebracht und ich hatte das Gefühl, eine Freundin würde mir von sich erzählen.
Obwohl insgesamt alle Charaktere mehr oder weniger vorhersehbar sind, liest man gerne von ihnen und hat sie von Anfang an ins Herz geschlossen.

Diese simple, aber doch spannende und fesselnde Handlung verbunden mit stereotypischen Charakteren, bei denen man sich wie zu Hause fühlt, erzeugen insgesamt - wie schon genannt - bei mir eine ganz besondere Atmosphäre. Jedes Mal, wenn ich das Buch aufschlug, um weiterzulesen, wurde ich sofort entspannt und habe mich wie unter Freunden gefühlt. Das macht die gesamte Silber-Trilogie zu einem einzigartigen Leseerlebnis im Genre der klassischen Mädchen-Literatur :)

Fazit



Kurz gefasst ist der finale Band der Silber-Trilogie für mich nicht großartig anders als seine Vorgänger. Die Handlung ist spannend zu lesen und liebenswerte Charaktere schaffen eine ganz besondere Wohlfühl-Atmosphäre. Gerne würde ich erneut in Livs Welt eintauchen :)


Euch hat die Rezension gefallen? Mehr davon  *hier* auf meinem Blog. Ich freue mich über neue Lesedetektive :)

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geburt, jon fosse, norwegische literatur, tod, sterben

Morgen und Abend

Jon Fosse , Hinrich Schmidt-Henkel , any.way , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.02.2003
ISBN 9783499233135
Genre: Romane

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Die Verwandlung

Franz Kafka , Dirk Müller
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei idb, 20.10.2015
ISBN 9783945909676
Genre: Klassiker

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pandemie, dystopie, apokalypse, überleben, shakespeare

Das Licht der letzten Tage

Emily St. John Mandel ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492060226
Genre: Science-Fiction

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horror, insel, stephen king, malerei, unfall

Wahn

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 895 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.07.2009
ISBN 9783453433434
Genre: Krimi und Thriller

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dystopie, hacker, jugendbuch, zukunft, science fiction

Mind Games

Teri Terry ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2015
ISBN 9783649667124
Genre: Jugendbuch

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435 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, götter, spartaner, loki, nike

Jennifer Estep Mythos Academy Serie

Jennifer Estep
Flexibler Einband
Erschienen bei ivi, 15.03.2012
ISBN B00PK0L9NW
Genre: Sonstiges

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