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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Mit Hanna nach Havanna

Theresia Graw
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104404
Genre: Liebesromane

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Meghan

Andrew Morton , Heike Holtsch , Silvia Kinkel , Sara Walczyk
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453207059
Genre: Biografien

Rezension:

„Meghan - Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen“ ist eine Biografie von Andrew Morton und erschien 2018 im Heyne Verlag.

Mit ihrem natürlichen Charme verzaubert Meghan Markle nicht nur Prinz Harry, sondern die Menschen weltweit. Die Amerikanerin, bekannt aus der TV-Serie "Suits", lebt ein echtes Märchen: Im Mai heiratet sie Prinz Harry und wird damit offizielles Mitglied des britischen Königshauses. In seiner Biografie erzählt Bestseller-Autor Andrew Morton, einzigartiger Kenner der Royals, umfassend von ihrer Kindheit, ihrer couragierten Persönlichkeit, ihren Träumen und Zielen und zeigt mit viel Insiderwissen, was von Meghan in ihrer neuen Rolle zu erwarten ist.

Meine Meinung:
Seit jeher interessiere ich mich für die europäischen Königshäuser und natürlich auch für das britische, immerhin habe ich auch eine Weile in Großbrittanien gewohnt. Mittlerweile kennt wohl jeder Meghan Markle- auch ich, aber bevor ich das Buch gelesen haben, kannte ich sie wirklich nicht. Ich wusste zwar, dass sie Prinz Harry heiraten wird, aber ich hatte wirklich keinen Schimmer wer sie war oder ist. Das Buch hat mir einen tollen Einblick in ihr Leben gegeben. Man lernt die Familie von Meghan wirklich sehr gut in dem Buch kennen, schließlich haben sie ja in der letzten Zeit eher für negative Schlagzeilen gesorgt. Im Buch erhält man dazu teilweise auch Hintergrundinformationen. Andrew Morton scheint da wirklich prima recherchiert zu haben. Ich finde das Buch wirklich gut unterteilt und teilweise sogar richtig spannend. Wie man eine Biografie eben spannend gestalten kann. Das Cover ist wunderschön, eben weil Meghan Markle wunderschön ist. Toll sind auch die vielen Bilder, die im Buch enthalten sind. Wer also mehr über Meghan erfahren will, dem sei dieses Buch wirklich sehr ans Herz gelegt.

Andrew Morton ist ein weltweit führender Celebrity-Experte und ausgewiesener Kenner der britischen Royals. Sein 1992 erschienener internationaler Bestseller "Diana – Ihre wahre Geschichte" war 58 Wochen in den Bestsellerlisten, wurde in 35 Sprachen übersetzt und inspirierte Filme, Dokumentationen und Reportagen über die königliche Familie. Andrew Morton wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt in London und Los Angeles.

Fazit: 4 Sterne

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Hortensiensommer

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453422148
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Hortensiensommer“ ist ein Roman von Ulrika Sosnitza und erschien 2018 im Heyne Verlag.

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

Meine Meinung:
Ich habe mich lange auf das Buch gefreut und war wirklich sehr gespannt, was Ulrike Sosnitza aus ihrem neusten Roman gemacht hat. Ich bin sehr gut ins Buch gekommen, was bei mir tatsächlich nicht immer der Fall ist. Oftmals habe ich damit so meine Probleme. Die Geschichte ist wirklich spannend gemacht und es werden viele Geheimnisse angeschnitten. Das ganze Geheimnis wird erst zum Schluss gelüftet und obwohl ich vermutet habe, was es ist, hat es mich getroffen wie der Blitz als ich die Stelle dann tatsächlich gelesen habe. Ich finde, dass dieser Roman sehr beeindruckend ist. Das Cover ist richtig schön und passend. Ob dieses Buch als Sommerrroman angepriesen werden muss, darüber lässt sich wohl streiten aber auch wenn es einen wirklich ernsten und traurigen Hintergrund hat, ist es dennoch wunderbar leicht und irgendwie sommerlich. Klare Leseempfehlung!

Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, liebt ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg.

Fazit: 5 Sterne

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Strandrosensommer

Tanja Janz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956498305
Genre: Liebesromane

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

historischer roman, liebesgeschichte, trenow

Das Haus der Seidenblüten

Liz Trenow , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783734104855
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Haus der Seidenblüten“ ist ein Roman von Liz Trenow und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen.

Meine Meinung:
Ich habe ja vor einiger Zeit meine Leidenschaft für historischer Romane entdeckt und wollte dieses Buch somit sehr gerne lesen. Auch das Cover gefällt mir wirklich gut. Man muss sagen, dass wirklich viel Geschichtliches im Buch zu finden ist, aber gut integriert. Ich gehe davon aus, dass es gut recherchiert ist, für mich klang das alles wirklich flüssig. Man merkt auch, dass die Autorin selbst aus einer Seidenweberfamilie kommt. Die Länge der Kapitel sind völlig ok und man liest immer abwechselnd aus der Sicht von Anna und Henri. Annas Kapitel beginnen mit Auszügen aus „Über die Umgangsformen der feinen Dame“ und Henris Kapitel beginnen stets mit Auszügen aus „Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder wie man zu Ansehen und Reichtum gelangt“. Stil und Geschichte haben mir im Grunde gut gefallen, die Liebesgeschichte ist ein wesentlicher Teil und baut sich langsam auf, aber irgendwie wird es auch nie richtig prickelnd oder richtig dolle spannend. Ich musste mich zwar nicht langweilen aber langwierig war es dennoch teilweise. Alles in Allem ein netter historischer Roman.

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.

Fazit: 3 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die Insel der Zitronenblüten

Cristina Campos , Michaela Meßner
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783734104336
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Insel der Zitronenblüten“ ist ein Roman von Cristina Campos und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ...

Meine Meinung:
Mal ganz abgesehen von diesem wunder-, wunderschönen Cover liebe ich Mallorca und dachte mir daher, dass das genau das richtige Buch für mich ist. Ich habe mir erhofft, ein wenig von der schönen Landschaft in Mallorca zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Anfang war alles andere als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte, ich bin sofort in Mallorca aber nein, zunächst habe ich mich in Afrika wiedergefunden. Nachdem ich das „verarbeitet“ habe, fand ich es eigentlich richtig klasse. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet etwas über die Entwicklungsarbeit zu lesen, aber empfand es als wirklich bereichernd und interessant. Cristina Campos hat die Charaktere im Buch sehr detailreich und liebevoll ausgestaltet und ihr schöner Schreibstil macht das Buch wirklich lesenswert. Also die Geschichte an sich ist richtig schön und spannend. Allerdings waren die Kapitel für meinen Geschmack einfach viel zu lang, ABER es gab vor ziemlich jeden Kapitel – zumindest am Anfang – ein nettes Rezept. Und die unverhofften Zeitsprünge fand ich ziemlich anstrengend. Aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass das Buch langatmig ist, im Gegenteil – den Schluss fand ich ziemlich rasant. Es passierte so viel und plötzlich war das Buch zu Ende. Wer Mallorca liebt, sollte dieses Buch lesen.

Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman.

Fazit: 4 Sterne


Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

blanvalet, liebe, lisa jewell

Die Liebe seines Lebens

Lisa Jewell , Regina Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734105296
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Liebe seines Lebens“ ist ein Roman von Lisa Jewell und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Adrians Leben ist perfekt. Er leitet ein erfolgreiches Architekturbüro. Er ist attraktiv. Alle mögen ihn. Und er hat gerade zum dritten Mal geheiratet. Aber das ist in Ordnung, denn alle – seine Exfrauen, seine Kinder und seine neue Ehefrau Maya – sind glücklich. Doch dann stürzt Maya, offenbar stark alkoholisiert und verzweifelt, um drei Uhr morgens in London vor einen Bus und stirbt. Plötzlich beginnt Adrians scheinbar perfektes Leben sich nach und nach aufzulösen. Denn er findet heraus, dass nicht nur Maya Geheimnisse vor ihm hatte – und dass manche Geheimnisse schreckliche Konsequenzen haben können.

Meine Meinung:
Von dem recht einfach gehaltenen aber schönen Cover war ich animiert dieses Buch zu lesen. Ich hatte gleich von Anfang an ein wohliges Gefühl beim Lesen, obwohl die Geschichte mehr als erschreckend begann. Lisa Jewell hat die Charaktere im Buch so toll ausgearbeitet, sodass ich direkt ein klares Bild vor Augen hatte, wie denn Adrian so ist und wie er aussieht. Man merkt schnell, dass in der Familie etwas gar nicht in Ordnung ist. Man lernt Adrians (Ex-)Familien kennen und plötzlich traut man jedem etwas Schlechtes zu. Das habe ich in diesem Buch irgendwie gar nicht erwartet, aber ich fand es toll, dass ich plötzlich in einer Detektivarbeit steckte. Ich wollte natürlich rausfinden, was wirklich passiert ist und vor allen Dingen: Wie! Im Großen und Ganzen hat mich das Büch sehr überrascht aber ich hätte mir einen Ticken mehr Emotionen gewünscht.

Lisa Jewell wurde 1968 in London geboren und arbeitete viele Jahre in der Modebranche, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Nach Der Flügelschlag des Glücks ist Die Liebe seines Lebens ihr zweiter Roman bei Limes. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London.

Fazit: 4 Sterne


Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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125 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Anne Jacobs
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.11.2017
ISBN 9783734103278
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten“ ist ein Roman von Anne Jacobs und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ...

Meine Meinung:
Die Tuchvilla Saga von Anne Jacobs war mein Einstieg in die Welt der historischen Romane. Erst durch diese Saga habe ich mich an das mir bis dahin Unbekannte zu wagen. Insofern hat Anne Jacobs ihren eigenen Platz in meinem Leserherzen. Es war also ganz logisch, dass ich die neue Trilogie von Anne Jacobs lesen wollte und ich war richtig gespannt, ob sie mich genauso begeistern kann wie die Tuchvilla. Das Buch beginnt im Jahr 1939 und man liest aus der Sicht von Franzi, die heute 70 Jahre alt ist und auch dieser Sicht liest man bald. Außerdem kann man noch aus der Sicht von Jenny und Mine lesen. Ich mochte vor allen Dingen Jenny gleich von Anfang an sehr gerne. Ihre Geschichte und wie sie zu Franziska findet, hat mich sehr berührt. Auch wenn ich in der ehemaligen DDR geboren bin, kann ich dennoch nichts wirklich mit dieser Zeit anfangen, bzw kenne nicht allzu viel aus dieser Zeit, denn dazu war ich einfach zu jung. Und somit finde ich es immer wieder spannend Bücher zu lesen, dessen Geschichten in dieser Zeit leben. Nach wie vor mochte ich die Schreibweise von Anne Jacobs wirklich gerne, obwohl ich diesmal anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte in das Buch zu finden. Es konnte mich nicht hundertprozentig fesseln wie die Tuchvilla-Bücher, aber ich hoffe auf eine Steigerung im zweiten Band, der im Dezember 2018 erscheinen wird. Darauf freue ich mich schon sehr.

Anne Jacobs begeisterte bereits mit ihrer Trilogie um Die Tuchvilla die Leser und stürmte die Bestsellerlisten. Mit Das Gutshaus knüpft sie an ihre Erfolgstrilogie an und erzählt von einem alten herrschaftlichen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern und vom Schicksal seiner Bewohner in bewegten Zeiten.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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88 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

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Kranichland

Anja Baumheier
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 13.03.2018
ISBN 9783805200219
Genre: Romane

Rezension:

„Kranichland“ ist ein Roman von Anja Baumheier und erschien 2018 im (Wunderlich) Rowohlt Verlag.

Eine packende Familiengeschichte über das geteilte Deutschland und die Mauern in unseren Herzen.
Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene hingegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in Wieland, einen Pfarrerssohn, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das junge Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung - mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind …
"Kranichland" erzählt anhand des bewegenden Schicksals der Familie Groen fast achtzig Jahre deutsche Zeitgeschichte: von Bombennächten und Vertreibung, Wiederaufbau und Gründung der DDR, über das geteilte Deutschland und die Wende bis heute.

Meine Meinung:
Direkt mal vorneweg: Auch wenn wir erst im 3. Monat des Jahres sind – dieses Buch wird auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights 2018. Heute erscheint "Kranichland" und ich durfte es schon vorab lesen. Ich werde noch lange zehren von diesem Buch. Ganz bestimmt. Ich selbst bin in der DDR geboren, habe von diesem Land aber nicht wirklich viel mitbekommen und kenne es somit nur aus Erzählungen und Filmen. Im Wechsel liest man die Geschichte von früher, beginnend im Jahr 1936 bis zum Jahr 2000, und heute. Ich kam anfangs ein wenig durcheinander im h e u t e, weil ich mir einfach nicht merken konnte, welches der Groen-Schwestern die Ältere und die Jüngere ist. Aber das legte sich dann eigentlich recht schnell. Alle Groen-Familienmitglieder waren mir sehr sympathisch. Jeder auf seine Art und Weise. Johannes als Familienoberhaupt wollte eigentlich nur eine eigene glückliche Familie, da er dies aus seiner eigenen Kindheit nicht wirklich kannte. Er stürzt sich komplett in seine Arbeit und geht dort voll auf, aber er merkt nicht, dass ihm seine Familie entgleitet. Elisabeth verliebt sich in einen anderen Mann aber diese Liebe ist kompliziert. Und ihre Tochter, Marlene, ist im Gegensatz zu Charlotte eine Rebellin. Das wird natürlich nicht so gerne gesehen, denn der Vater hat eine Stelle im Ministerium für Staatssicherheit. Also Marlene dann in den Westen fliehen will, trifft Johannes eine Entscheidung, die das ganze Leben der Familie durcheinanderbringt. Alles wird Johannes genommen als die Wende kommt. Ich war gefesselt von Seite 1. Anja Baumheier versteht es den Leser auf äußerst spannende Art und Weise an ein Buch zu fesseln. Es gibt so viele Verstrickungen im Buch, die das Buch so spannend aber zu keiner Zeit verwirrend machen. Stilistisch gesehen mag ich die kurzen Kapitel und selbst wenn man mal mitten im Kapitel aufhören muss zu lesen, fällt einem der Einstieg leicht, denn unten bei den Seitenzahlen ist genau beschrieben in welcher Zeitspanne und welchem Jahr man sich befindet. Das Cover ist total schön und äußerst passend. Warum es so passend ist werde ich nicht beschreiben, denn das würde ohne Spoiler nicht gehen. In diesem Sinne empfehle ich dieses Buch JEDEM von euch. Ein fantastisches Buch! Ich hoffe inständig, dass Anja Baumheier weitere Bücher schreiben wird. Ich bin jedenfalls Hin und Weg. Ihr merkt, ich bin einfach nur begeistert.

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. "Kranichland" ist ihr erster Roman.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei dem Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Frühstück mit Giraffen

Bettina Pohlmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2016
ISBN 9783764505547
Genre: Biografien

Rezension:

„Frühstück mit Giraffen“ ist eine Biografie von Bettina Pohlmann und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Den Alltag hinter sich lassen und einfach losziehen an die aufregendsten Orte dieser Welt … Viele träumen davon – auch Bettina Pohlmann. Aber mit zwei Kindern – geht das überhaupt? Und ob! Im Dezember packt sie mit ihrem Mann Frank und den beiden Töchtern Antonia (9) und Helen (4) ihre Koffer, und die Familie macht sich auf, einmal die Welt zu umrunden. Charmant und mit viel Humor erzählt Bettina Pohlmann von einem großen Abenteuer zu viert — von Turbulenzen, Pleiten und unvergesslichen Augenblicken an den schönsten Sehnsuchtsorten der Welt — und gibt spannende Einblicke in das etwas andere Familienleben »on tour«.

Meine Meinung:
Sicherlich hat schonmal jeder darüber nachgedacht, wie es wäre einfach mal aus dem Alltag auszubrechen und die Welt zu sehen. Durch Urlaube kann man viel von der Welt sehen, aber man kann normalerweise nie in ein Land richtig eintauchen. Man lernt das Land und die Leute erst richtig kennen, wenn man dort einige Zeit verbracht hat. Das kann ich nach meiner Zeit in England auch so sagen. Bettina Pohlmann ist schon viel gereist, wollte aber gerne eine Weltreise machen. Mit einem schulpflichtigen Kind könnte das aber schier unmöglich sein. Sie hat aber mit allen Beteiligten eine Lösung gefunden und hat so ihren Mann und ihre beiden Kinder geschnappt und ist aufgebrochen. In diesem Buch erzählt sie von ihren Erlebnissen in verschiedenen Ländern. Sie gibt Tipps wie man eine Weltreise am Besten angeht. Sie schreibt in einer einfachen und verständlichen Art und Weise und somit ist dieses Buch kein literarisches Meisterwerk. Aber sicher erwartet man das auch nicht. Bilder machen das Gelesene anschaulicher, das finde ich toll. Außerdem haben mir im Buch auch die kurzen Berichte der 9-jährigen Tochter Antonia sehr gut gefallen. So sieht man die Erlebnisse aus den Augen eines Kindes. Dennoch fehlte mir im Buch etwas Pepp. So kam es mir teilweise leider etwas langwierig vor. Mir hätte ein wenig mehr Landeskunde sehr gut gefallen.

Bettina Pohlmann, geboren 1965 in Hamburg, wurde die Liebe zu fernen Ländern quasi in die Wiege gelegt, denn ihre Eltern lernten sich auf einer Reise kennen. Nach dem Abitur und während ihres Studiums zog sie immer wieder mit dem Rucksack durch die Welt. Sie arbeitete viele Jahre bei Radio und Fernsehen und unterrichtete an verschiedenen Akademien die Fächer Dramaturgie und Regie. Seit 2006 dreht sie TV- und Kinodokumentationen im In- und Ausland. Bettina Pohlmann lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Hamburg.

Fazit: 3 Sterne

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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157 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Die Chocolaterie der Träume

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734105012
Genre: Romane

Rezension:

„Die Chocolaterie der Träume“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Keira liebt das, was sie tut, über alles: In ihrer kleinen Chocolaterie in der Valerie Lane stellt sie Confiserie in sorgfältiger Handarbeit her – ihre selbstgemachten Pralinen, Kekse und schokolierten Früchte sind bei Jung und Alt beliebt. Bei all den leckeren Sachen kann Keira oft selbst nicht widerstehen. Aber was macht das schon? Sie steht zu ihrer Leidenschaft und zu ihren Kurven. Doch ihr Freund Jordan, mit dem es ohnehin kriselt, sieht das leider etwas anders. Zum Glück stehen Keira ihre Freundinnen immer zur Seite – und dann gibt es noch diesen einen charmanten Kunden, der in letzter Zeit häufiger bei Keira’s Chocolates einkauft …

Meine Meinung:
Endlich ist er erschienen, der zweite Teil der Valerie Lane Reihe. Den ersten Teil mochte ich ja so gerne. Und hier könnt ihr nochmal die Rezension zum ersten Teil der Reihe lesen. Auch hier hatte ich wieder ein wohlig-warmes Gefühl beim Lesen, wie man es eben von Manuela Inusa Büchern gewohnt ist. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass mich Keira nicht so sehr interessieren könnte wie Laurie aus dem ersten Teil, aber der Gedanke verschwand direkt beim Lesen der ersten Seiten. Manuela Inusa hat die Personen im Buch so liebevoll ausgearbeitet. Und auch die Orte des Geschehens sind so wunderbar beschrieben, man hat als Leser ganz genau das Gefühl, dass man in der Valerie Lane zu Besuch ist. Man fühlt sich direkt mitten im Geschehen. Ganz wunderbar! Ein toller Wohlfühlroman. Und nun kann ich es kaum erwarten bis ich den dritten Teil in meinen Händen halten werde.

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 5 Sterne


Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebesroman, romantik, weihnachten, winter

Dash & Lily

Rachel Cohn , David Levithan , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311585
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Dash & Lily

Rachel Cohn , David Levithan , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311912
Genre: Jugendbuch

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Die Wolkenfischerin

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442485734
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Wolkenfischerin“ ist ein Roman von Claudia Winter und erschien 2018 im Goldmann Verlag.

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …

Meine Meinung:
Was einem hier sofort auffällt, ist das wunder-, wunder-, wunderschöne Cover. Mal abgesehen davon, dass man alle Bücher von Claudia Winter lesen sollte, weil sie einfach nur toll sind, empfiehlt es sich bei diesem Buch vorher noch „Aprikosenküsse“ zu lesen. Man kann beide Bücher wirklich unabhängig voneinander lesen aber in „Die Wolkenfischerin“ kommen Charaktere vor, die man schon aus „Aprikosenküsse“ kennt. Diesmal hatte ich anfangs allerdings Probleme in das Buch zu kommen. Das hat mich ziemlich gewurmt. Ich bin mit Claire irgendwie nicht warm geworden. Trotzdem schreibt Claudia mit ihrer gewohnten Schreibweise und das Buch lässt sich flüssig lesen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass im Buch Bezug auf den Buchtitel genommen wird. Das hat man ja leider nicht immer, aber sowas gefällt mir definitiv gut. Die Liebesgeschichte im Buch war vorhersehbar. Ein schönes Buch für zwischendurch.

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir freundlicherweise dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

anna quindlen, familie, familiengeschichte, farm, farmleben, heimat, schicksal, überflutung, verlust

Unsere Jahre in Miller's Valley

Anna Quindlen , Tanja Handels
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 21.08.2017
ISBN 9783421047588
Genre: Romane

Rezension:


„Unsere Jahre in Miller’s Valley“ ist ein Roman von Anna Quindlen und erschien 2017 im DVA Verlag.

Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mich etwas von dem wirklich schönen Cover treiben lassen, denke ich – ich habe mir irgendwie etwas komplett anderes vorgestellt bei diesem Buch. Die Idee zum Buch ist eigentlich wirklich toll und ich denke, man hätte richtig viel daraus machen können. Leider ist das, meiner Meinung nach, der Autorin nicht gelungen. Sie hat einen netten Schreibstil, da gibt es nichts zu meckern, aber mich konnte dieser irgendwie nicht fesseln. So gar nicht einfach. Für meinen Geschmack hat das Buch wahrlich zu lange Kapitel und die Geschichte springt immer wieder in andere Zeiten oder andere Erzählungen und Erzählperspektiven. Das hat mich verwirrt und somit konnte ich keinen roten Faden entdecken. Ich habe gedacht, die Flutung des Tals wäre der rote Faden in der Geschichte aber mir scheint, als wäre das gar nicht so. Letztlich wurde viel erzählt aber sehr viel passiert ist eigentlich gar nicht. Umso vollgefüllter war dann der Epilog. Total vollgepackt! Das Ende kam viel zu plötzlich und schnell. Ich denke, dieses Buch ist keine sonderlich leichte Kost, das sollte der Leser wissen. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr Roman »Ein Jahr auf dem Land« verkaufte sich eine viertel Million Mal in den USA. »Unsere Jahre in Miller's Valley« ist ihr neuester Roman und war wieder wochenlang in den Top Ten der Bestsellerliste.

Fazit: 2 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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222 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492311298
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2017 im Piper Verlag.

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …

Meine Meinung:
Hach, direkt mal vorneweg: Ich bin ja sooooo begeistert. Also wirklich! Allein schon das wunderschöne Cover! Da ich das Buch ja gleich im Anschluss an den ersten Band gelesen habe, hatte ich keinerlei Einstiegsschwierigkeiten. Es ging direkt weiter. Ich kannte quasi alle Charaktere und Huckle und Polly sind mir nun einmal total sympathisch… und natürlich Neil. Ganz wichtig! In diesem Teil passiert wirklich viel. Auch auf einer Insel ist halt nicht immer nur Sonnenschein. Aber man muss sagen, es geht wirklich Schlag auf Schlag und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Ach, was habe ich gelacht und geweint mit Polly. Also wirklich, es passiert mir nicht oft aber ja, hier hatte ich Tränen in den Augen beim Lesen. Das soll wirklich was heißen! Der Schreibstil von Jenny Colgan ist nachwievor locker, leicht und einfach toll. Dieses Buch entführt den Leser für einige tolle Stunden nach Mount Polbearne. Ich war sehr gerne dort und freue mich auf den 3. Band. Sollte man den ersten Band nicht gelesen haben, denke ich, sollte man trotzdem keine Probleme haben bei diesem Band einzusteigen. Dennoch würde ich natürlich empfehlen bei Band 1 anzufangen. Man hat eben doch ein bisschen mehr Hintergrundinformationen. Am Ende des Buches gibt es wieder so liebevoll geschriebene Rezepte. Einfach herrlich.

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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377 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Die kleine Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783833310539
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2016 im Berlin Verlag (Piper Verlag).

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...

Meine Meinung:
Das Buch schlummert nun schon eine ganze Weile in meinem Bücherregal und nun habe ich es befreit und endlich gelesen. Hach, das hätte ich schon viel eher tun sollen. Es hat mir richtig gut gefallen. Aufmerksam geworden bin ich im letzten Jahr durch das wunderschöne Cover. Also an diesem Buch kann man wirklich nicht vorbeigehen. Und wenn, dann kann ich das echt nicht verstehen. Tatsächlich hatte ich kleine Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, das gab sich aber relativ schnell und so wuchs es mir ans Herz. Polly und ihr Freund waren mir anfangs nicht direkt sympathisch. Aber vermutlich wurde das verstärkt durch Pollys Freund. Als sie sich dann auf die Insel Mount Polbearne begab, wurde das fast schlagartig besser und von da an konnte ich das Buch genießen. Mount Polbearne – eigentlich St. Michael’s Mount (Cornwall) an der Südwestspitze Englands hat ein ganz geringes Tourismusaufkommen, was auch immer wieder im Buch hervorgehoben wird. Und das macht diese Insel einfach so sonderbar, die Einwohner scheinen ziemlich eigen zu sein. Polly mietet sich in eine „Alte Bruchbude“ ein, direkt über einer alten Bäckerei. Ihre Vermieterin ist furchtbar und wirklich sehr sehr eigen. Durch einen Zufall oder auch aus der Not heraus beginnt Polly Brote zu backen und andere Leckereien und verkauft sie schließlich irgendwann in Mount Polbearne. Da passt ihrer Vermieterin nicht, denn diese besitzt die einzige Bäckerei in Mount Polbearne. Schließlich arbeiten aber beide zusammen und so wurde mir Polly’s Vermieterin sogar recht sympathisch zum Schluss. Allgemein kann man im Buch gut beobachten, wie man im Verlauf Personen mag, die man am Anfang vielleicht noch nicht mochte. Das fand ich ziemlich beeindruckend und ich denke, dass das auch so gewollt war von Jenny Colgan. Allgemein gefällt mir der Schreibstil gut und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Da ich den zweiten Band auch direkt hier habe, werde ich Mount Polbearne noch nicht verlassen, sondern direkt weiterlesen. Ich freu mich schon darauf Polly und auch ihren Papageientaucher, Neil, weiterhin auf ihren Abenteuern zu begleiten. Lesenswert!

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 4 Sterne. 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

holunderweg, weihnachten

Weihnachten im Holunderweg - 24 Geschichten bis zum Weihnachtsfest

Martina Baumbach , Verena Körting
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316080
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Weihnachten im Holunderweg“ ist ein Kinderbuch von Martina Baumbach und erschien 2017 im Carlsen Verlag.

Ida, Lennart, Ella, Malte und Bruno sind dicke Freunde – und das Beste ist, sie wohnen sogar alle im selben Haus, im Holunderweg 7. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, geht es hier besonders turbulent zu: Das große Basteln und Plätzchenbacken beginnt und der Weihnachtsmarkt vor der Haustür öffnet seine duftenden Buden. Ein geheimnisvoller Päckchenräuber treibt sein Unwesen, Mama küsst den Nikolaus und beim Krippenspiel geht so einiges schief. Doch dann ist endlich, endlich Heiligabend!

Meine Meinung:
Weil ich die Weihnachtszeit mindestens genauso liebe wie meine Kinder, wollte ich mit ihnen jeden Tag eine Geschichte aus dem Buch „Weihnachten im Holunderweg“ lesen. Das wunderschöne Cover hat mich sofort überzeugt, der Klappentext auch, also war die Entscheidung für das Buch recht schnell getroffen. Es kam der 1. Dezember. Endlich ging es los! Selbst mein Mann war richtig aufgeregt. Nun ist erst der 11. Dezember und wir haben natürlich nur die ersten 11 Geschichten gelesen, aber ich denke, dass ich nun schon eine kurze Rezension zum Buch schreiben kann. Die Geschichten haben eine angenehme Länge, man kann sie gut als Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Was wir (Erwachsenen) besonders nett finden, ist, dass alte Bräuche im Buch aufgegriffen werden. Wir sind am Abend des 4. Dezembers selbst noch im Dunkeln rausgegangen und haben einige Zweige von unserem Kirschbaum abgeschnitten, in der Hoffnung am Heiligen Abend gemäß dem Brauch der Barbarazweige blühende Kirschzweige zu haben. Den Brauch kannten wir beide vorher nicht, das Buch hat uns dazu den Anstoß gegeben. Insofern werden sicherlich auch bis zum 24. Dezember noch einige Bräuche aufgegriffen werden. Darauf freuen wir uns. Ein wenig Bedenken haben wir, dass in dem Buch Dinge verraten werden, die nicht zwingend für Kinderohren gedacht sind. Am 6. Dezember küsste beispielsweise die eine Mama den Nikolaus – das ist merkwürdig, vor allen Dingen wenn die Kinder noch an den Weihnachtsmann etc glauben. Ich würde mir da eine Anmerkung vom Verlag wünschen, dass das Buch eher geeignet ist für Kinder, die „aufgeklärt“ sind. Wir wechseln uns abends mit dem Vorlesen der Geschichten ab. Einen Tag lese ich vor, am nächsten Tag mein Mann und wir sind beide wahrlich keine schlechten Vorleser aber bei diesem Buch kommen wir beide regelmäßig ins Stocken. Gewisse Textstellen und Dialoge lesen sich wirklich holprig, abgesehen von den vielen Namen der Kinder und den doch teilweise recht merkwürdigen Nachnamen der Mitbewohner. An Tag 10 waren wir beide ziemlich geschockt als wir in 12 aufeinander folgenden Sätzen 9 mal den Namen Artjom lesen mussten. Das klingt nicht gut, selbst die Kinder waren davon irgendwie irritiert. Eine andere Sache gibt es da leider auch noch zu bemängeln: Im Vorfeld möchte ich sagen, dass wir stets gut und sorgfältig mit unseren Büchern umgehen und so erziehen wir unsere Kinder auch; aber dieses Buch ist mittlerweile in 3 Teile zerfleddert. Die Seiten fallen einfach aus dem Buch raus. Sicherlich hat es kein Vermögen gekostet, aber ich möchte das Buch auch nach dem Ende noch als ein komplettes Teil in meinen Händen halten. Da hat man scheinbar an der Bindung gespart. Schade! Dennoch freuen wir uns noch auf die restlichen Geschichten und versuchen über die „Schwierigkeiten“ hinwegzulesen.

Martina Baumbach ist 1969 geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Häuschen im Wald südlich von München. Sie schreibt Geschichten für Kinder.

Fazit: 2 Sterne. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind

Jessica Joelle Alexander , Iben Dissing Sandahl , Karin Wirth
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 16.10.2017
ISBN 9783442393213
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind“ ist ein Erziehungsratgeber von Jessica Joelle Alexander & Iben Dissing Sandahl und erschien 2017 im mosaik Verlag.

Was macht Dänemark zum glücklichsten Land der Welt, und wie erziehen die Dänen glückliche, selbstbewusste und erfolgreiche Kinder? Jessica Joelle Alexander und Iben Dissing Sandahl verraten das Geheimnis der glücklichsten Familien. Mit aufschlussreichen Beispielen und leicht umzusetzenden Ratschlägen erläutern sie die sechs Grundsätze der dänischen Erziehung (G-L-U-E-C-K): Gutes Spiel, Lernorientierung, Umdeuten, Empathie, Coolbleiben und Kuscheliges Zusammensein. Für entspannte, starke und glückliche Kinder!

Meine Meinung:
Neben dem wirklich wunderschönen Cover bietet dieses Buch tatsächlich sehr hilfreiche Tipps und tolle Einblicke in die Welt der Dänen. Eigentlich sind Erziehungsratgeber nicht so meins, sowieso gibt es davon viel zu viele, aber dieses Buch hat mich wirklich neugierig gemacht. In der heutigen schnelllebigen Zeit mache ich mir immer wieder Gedanken und Sorgen, dass meine Kinder nicht glücklich aufwachsen könnten. Sie sehen zwar stets glücklich aus, aber sind sie das wirklich? Also wollte ich wissen, was die Dänen anders machen. Das Buch gibt nicht nur Einblicke in die Lebensweise und in die Erziehung der Dänen, die Autoren geben vor allen Dingen auch (oftmals) leicht umzusetzende praktische Hilfestellungen und Tipps. Immer wieder habe ich vom Buch aufgeschaut, nachgedacht und hatte A-Ha-Erlebnisse oder musste innerlich nicken. In Dänemark liegt das Hauptaugenmerk der Schulen beispielsweise gar nicht auf Bildung oder Sport, sondern es liegt viel mehr auf dem ganzen Kind. Letztlich hört man ja auch in Deutschland oft, dass man in der Schule wunderbar rechnen und schreiben lernt, was natürlich wichtig ist, aber für’s Leben lernt man eigentlich nicht viel. Das scheint in Dänemark anders zu sein. Die Kinder werden auch nicht zu früh eingeschult, der Wettbewerbsgedanke entfällt dort komplett. Der geht ja hier im Grunde schon auf dem Spielplatz los wenn die Mütter prahlen welches der Kinder denn am Besten schon dies oder jenes kann. Ich kann dieses hyggelige Buch sehr empfehlen!

Jessica Joelle Alexander ist eine amerikanische Kolumnistin und Mutter, die mit ihrem dänischen Ehemann und ihren beiden Kindern in Europa lebt. Iben Dissing Sandahl ist Psychotherapeutin und Familienberaterin. Sie ist seit vielen Jahren in eigener Praxis außerhalb von Kopenhagen tätig.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


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198 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Liebe zwischen den Zeilen

Veronica Henry , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.08.2017
ISBN 9783453359307
Genre: Romane

Rezension:  
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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Luisa und die Stunde der Kraniche

Tania Krätschmar
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104190
Genre: Romane

Rezension:

„Luisa und die Stunde der Kraniche“ ist ein Roman von Tania Krätschmar und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der Standuhren sammelte. Seltsam still ist es ohne ihn, findet Luisa Mewelt, als sie die Tür von »Haus Zugvogel« öffnet. Zwei Wochen will die Schmuckdesignerin im Ferienhaus der Familie an der Ostsee allein über den Antrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch alles kommt anders: Ein gewisser Kranichexperte, ebenso unwiderstehlich wie frech, kreuzt ihren Weg. Und immer wieder trifft Luisa die alte Mary, deren Ansichten über das Leben sie seltsam berühren …

Meine Meinung:
Zu allererst fällt einem natürlich dieses wunderschöne Cover auf. Weil ich die Ostsee mag, musste ich da natürlich zugreifen. Ich mag Tania Krätschmars Schreibweise einfach gerne und so konnte sie mich auch mit diesem Buch wieder überzeugen. Ich bin quasi mit Kranichen groß geworden. Hier in der Gegend gibt es große Felder, wo sich die Kraniche sammeln und dann Richtung Süden fliegen. Hier gibt es Aussichtstürme und jährlich werden Zählungen gemacht. Ich mochte Luisa sehr gerne, fand sie oftmals aber sehr naiv. Aber allgemein waren die Charaktere für’s Buch wirklich perfekt. Hätte es ein anderes Ende gegeben, wäre ich Luisa sehr böse gewesen. Aber so war die Geschichte für mich sehr stimmig und ich habe dieses Buch von Tania Krätschmar wirklich wirklich sehr genossen.

Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Sie studierte Germanistik in Berlin, Florida und New York und arbeitete dann als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie tätig als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Fazit: 4 Sterne


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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260 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Royal Destiny

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104763
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Royal Destiny“ ist ein Roman von Geneva Lee und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Im britischen Königshaus läuten wieder die Hochzeitsglocken. Doch wer ist das glückliche Paar, dessen Verbindung die Monarchie in ihren Grundfesten erschüttern könnte? Die internationale Klatschpresse stürzt sich begierig auf den royalen Skandal, und dann kommen auch noch gefährliche Informationen über das Attentat auf Alexanders Vater ans Licht. Der Druck auf Alexander wächst – und sein Bedürfnis, Clara und seine Familie zu beschützen, wird zur erbarmungslosen Besessenheit. Kann ihre Liebe diese erneute Zerreißprobe bestehen?
Meine Meinung:
Geneva Lee überzeugt auch in diesem letzten Teil der Royals-Reihe mit ihrem Schreibstil. Auch wenn es nun schon eine Weile her ist, dass ich den 6. Teil der Reihe gelesen habe, so hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in dieses Buch reinzukommen. Die Charaktere waren mir sofort wieder vertraut. Positiv hervorzuheben ist in diesem Buch, dass man über alle Royals liest. Keiner wird besonders hervorgehoben, wie in dien vorherigen Büchern. Man erfährt von allen irgendwelche Neuigkeiten, es ist mal wieder so richtig spannend und sogar die Hochzeitsglocken läuten. Direkt am Anfangs des Buches gab es für meinen Geschmack ein wenig zu viel Erotik, aber in allem ist dies ein wunderbarer Abschluss für diese tolle Reihe.
Das Cover passt perfekt zu den vorigen Teilen der Reihe, ein Augenschmaus im Buchregal.

Geneva Lee ist eine hoffnungslose Romantikerin und liebt Geschichten mit starken, gefährlichen Helden. Mit der Royals-Saga, der Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara, traf sie mitten ins Herz der Leserinnen und eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm. Geneva Lee lebt zusammen mit ihrer Familie im Mittleren Westen der USA.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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310 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

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Der kleine Teeladen zum Glück

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105005
Genre: Romane

Rezension:

„Der kleine Teeladen zum Glück“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …

Meine Meinung:
Mit „Der kleine Teeladen zum Glück“ ist Manuela Inusa ein wunderbarer Auftakt zu einer hoffentlich tollen Buchreihe gelungen. Das wunderschöne Cover ist neben dem sehr passenden Titel das Erste was einem auffällt. Schon alleine deswegen wird man dieses Buch im Buchladen nicht einfach so liegenlassen können. Zunächst erfährt man im Prolog einiges über die Namensgeberin der Valerie Lane, in der sich Lauries Tea Corner befindet. Valerie Bonham machte es zur Tradition, dass sich mittwochabends Frauen der Stadt trafen und sich ihr anvertrauten. Fünf Frauen, die gegenwärtig ihre Geschäfte in der Valerie Lane betreiben, führen diese Tradition fort. Die fünf Frauen sind ganz wunderbare und herzliche Charaktere und somit hatte ich direkt ein gutes Gefühl beim Lesen. Ich habe einfach nur noch Lust auf Tee und Schokolade und auch auf Oxford bekommen. (Weil ich meinen Tee, den ich während des Lesens genossen habe, irgendwie aus einer passenden Tasse trinken wollte, habe ich kurzerhand Lauries Tea Corner auf eine Tasse gemalt.) Die Frauen kümmern sich liebevoll umeinander und haben auch stets ein offenes Ohr für andere. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Barry ist anfangs etwas holprig, wird dann aber recht schön und teilweise sogar witzig. Sie ist eher vorhersehbar aber das finde ich überhaupt nicht schlimm. Am Ende des Buches gibt es noch als kleines Schmankerl passende Teerezepte, sowie eine Leseprobe zum zweiten Band „Die Chocolaterie der Träume“, welcher schon im Januar 2018 erscheinen wird. Vorfreude pur! Der schöne und bildhafte Schreibstil von Manuela Inusa macht dieses Buch zu einem kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Vergnügen.

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Streetkid

Jimmy Kelly , Patricia Leßnerkraus
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.05.2017
ISBN 9783453201514
Genre: Biografien

Rezension:

„Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein“ ist eine Biografie von Jimmy Kelly und erschien 2017 im Heyne Verlag.

In den Neunzigerjahren füllen Jimmy Kelly und seine Geschwister die größten Hallen und Stadien in Deutschland, verkaufen mehrere Millionen CDs und verdienen ein Vermögen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Der "Family" muss sich jeder unterordnen. Erst nach dem Tod des Vaters, der innerhalb der Familie die Fäden fest in der Hand hielt, schafft Jimmy Kelly den Ausstieg aus der Familienband – und steht vor dem Nichts, denn das Erbe ist weg. In seiner Not besinnt er sich auf seine Wurzeln und zieht wieder als Straßenmusiker durchs Land. In Streetkid erzählt er erstmals, wie er aus seiner größten persönlichen Krise zu seiner wahren Berufung und zu sich selbst findet. Ehrlich, menschlich, sehr persönlich!

Meine Meinung:
Ich oute mich gerne als Kelly-Fan. In meiner Kindheit habe ich so einige Konzerte besucht (ich habe allerdings nie tagelang vor den Hallen geschlafen um in der ersten Reihe zu stehen), und die Musik lief bei mir einfach hoch und runter. Beim Video „Live at Loreley“ kann ich noch heute so ziemlich das ganze Konzert mitsingen und -sprechen. In den letzten Jahren wurde es ja ziemlich ruhig um die Kelly Family. Man wusste, es gab einen großen Knall und eigentlich hat wohl niemand mehr richtig damit gerechnet, dass es jemals ein großes Comeback geben würde. Umso überraschter waren die Fans in diesem Jahr als es für 3 Tage Konzerte in Dortmund geben sollte. Ich war sofort wieder infiziert, vom Kelly-Virus und natürlich haben wir Karten für eins der Konzerte in Dortmund gekauft. Weil wir aber so sehr im Baustress waren (das Konzert war im Mai und Ende Mai war schon der Umzug, und eigentlich war noch nichts richtig fertig im Haus), wollte ich die Karten eigentlich wieder verkaufen. Zum Glück hatte das nicht funktioniert! Das Comeback war grandios! Plötzlich konnte ich wieder alles mitsingen, und auch die vielen tausend Menschen in der Halle sangen mit und feierten die Kellys und das schöne Leben. Nicht nur einmal musste ich dicke Tränen runterschlucken.
Passend zum Kelly-Comeback hat auch Jimmy Kelly eine Art Biografie geschrieben. Das Buch musste ich natürlich unbedingt lesen. Mit vielen Schulden und ohne jegliche Berufsausbildung weiß Jimmy manchmal so gar nicht wie er seine kleine Familie ernähren soll. Also geht er zurück auf die Straße und singt – was er eh sein Leben lang getan hat. Er lernt die Gesetze der Straße neu kennen, lernt unheimlich viele Menschen kennen und erzählt in seinem Buch von diesen Menschen und dem harten Alltag auf der Straße. Jimmy erzählt witzige Geschichten, aber vor allen Dingen auch Geschichten von Menschen, die mich tief berührt haben. Ich hatte manchmal einen Kloß im Hals, musste das Buch kurz zur Seite legen und mir bewusst machen was für ein tolles Leben ich habe. Jimmy hat es geschafft durch harte Arbeit all seine Schulden zu begleichen und sicherlich gebührt auch seiner Frau und Familie ein riesen großer Respekt. Seine Frau war viel zu oft alleine mit den Kindern, und hat Jimmy somit den Rücken freigehalten. Auch ich habe Jimmy vor einigen Jahren als Straßenmusiker in Cottbus gesehen. Ich war mit meiner Mutter im Shopping-Center und hörte Musik, die mir sehr bekannt war. Als wir uns umschauten, sahen wir Jimmy. Natürlich habe ich eine CD von ihm gekauft und wollte diese unterschrieben haben. Und wie das manchmal so ist, wenn man vor den Stars seiner Kindheit steht, dann traut man sich nicht. Also musste meine Mutter mir die ersehnte Unterschrift besorgen Auch wenn ich mich wiederhole, ich habe größten Respekt vor dem, was Jimmy in den letzten Jahren geschafft hat. Das Buch zeigt: wenn man nur will, kann man eigentlich alles schaffen. Respekt! Und den neu auferlegten Ruhm gönne ich Jimmy und dem Rest der Kelly Family sehr! Auf dass sie uns noch lange mit ihren großartigen Stimmen verzaubern werden… Keep on Singing!!!!

Jimmy Kelly, eigentlich Victor James Kelly, wurde 1971 in Talavera de la Reina, Spanien, geboren. Als Mitglied der berühmten Kelly Family, einer einzigartigen Familienband, wurde er in den Neunzigerjahren zum Popstar und Teenie-Idol. Jimmy kehrte zu seinen Wurzeln zurück und spielt seit 2007 wieder auf den Straßen Europas sowie in Kleinkunsttheatern und auf Festivals. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Aachen.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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Im Schatten unserer Wünsche

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453419919
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Im Schatten unserer Wünsche“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2016 im Heyne Verlag.

Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry …

Meine Meinung:
Der 4. Teil der Clifton Saga führt uns in die Jahre 1957 bis 1964. In diesem Teil zieht sich die Spannung quer durchs Buch. Eine Sache ist beendet und man denkt, man kann mal ein bisschen durchatmen… da kommt auch schon der nächste große Kracher. Es gibt viele Nebenstränge in diesem Buch und macht es wirklich komplex. Dennoch verliert man zu keiner Zeit den Überblick über die Geschichte(n) oder Charaktere. Jeffrey Archer bleibt seinem Stil damit treu. Sein Schreibstil ist total mitreißend und fesselnd und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Für mich gab es in diesem Buch einige Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht hätte voraussagen können. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände. Leseempfehlung!

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


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