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81 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, manuela inusa, die chocolaterie der träume, roman, romantik

Die Chocolaterie der Träume

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734105012
Genre: Romane

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebesroman, rachel cohn, winter, romantik, weihnachten

Dash & Lily

Rachel Cohn , David Levithan , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311585
Genre: Jugendbuch

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

rachel cohn, liebesroman, david levitahn, winter, weihnachten

Dash & Lily

Rachel Cohn , David Levithan , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311912
Genre: Jugendbuch

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

bretagne, liebe, berlin, lügen, claudia winter

Die Wolkenfischerin

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442485734
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Wolkenfischerin“ ist ein Roman von Claudia Winter und erschien 2018 im Goldmann Verlag.

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …

Meine Meinung:
Was einem hier sofort auffällt, ist das wunder-, wunder-, wunderschöne Cover. Mal abgesehen davon, dass man alle Bücher von Claudia Winter lesen sollte, weil sie einfach nur toll sind, empfiehlt es sich bei diesem Buch vorher noch „Aprikosenküsse“ zu lesen. Man kann beide Bücher wirklich unabhängig voneinander lesen aber in „Die Wolkenfischerin“ kommen Charaktere vor, die man schon aus „Aprikosenküsse“ kennt. Diesmal hatte ich anfangs allerdings Probleme in das Buch zu kommen. Das hat mich ziemlich gewurmt. Ich bin mit Claire irgendwie nicht warm geworden. Trotzdem schreibt Claudia mit ihrer gewohnten Schreibweise und das Buch lässt sich flüssig lesen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass im Buch Bezug auf den Buchtitel genommen wird. Das hat man ja leider nicht immer, aber sowas gefällt mir definitiv gut. Die Liebesgeschichte im Buch war vorhersehbar. Ein schönes Buch für zwischendurch.

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir freundlicherweise dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

heimat, familie, farmleben, schicksal, anna quindlen

Unsere Jahre in Miller's Valley

Anna Quindlen , Tanja Handels
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 21.08.2017
ISBN 9783421047588
Genre: Romane

Rezension:


„Unsere Jahre in Miller’s Valley“ ist ein Roman von Anna Quindlen und erschien 2017 im DVA Verlag.

Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mich etwas von dem wirklich schönen Cover treiben lassen, denke ich – ich habe mir irgendwie etwas komplett anderes vorgestellt bei diesem Buch. Die Idee zum Buch ist eigentlich wirklich toll und ich denke, man hätte richtig viel daraus machen können. Leider ist das, meiner Meinung nach, der Autorin nicht gelungen. Sie hat einen netten Schreibstil, da gibt es nichts zu meckern, aber mich konnte dieser irgendwie nicht fesseln. So gar nicht einfach. Für meinen Geschmack hat das Buch wahrlich zu lange Kapitel und die Geschichte springt immer wieder in andere Zeiten oder andere Erzählungen und Erzählperspektiven. Das hat mich verwirrt und somit konnte ich keinen roten Faden entdecken. Ich habe gedacht, die Flutung des Tals wäre der rote Faden in der Geschichte aber mir scheint, als wäre das gar nicht so. Letztlich wurde viel erzählt aber sehr viel passiert ist eigentlich gar nicht. Umso vollgefüllter war dann der Epilog. Total vollgepackt! Das Ende kam viel zu plötzlich und schnell. Ich denke, dieses Buch ist keine sonderlich leichte Kost, das sollte der Leser wissen. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr Roman »Ein Jahr auf dem Land« verkaufte sich eine viertel Million Mal in den USA. »Unsere Jahre in Miller's Valley« ist ihr neuester Roman und war wieder wochenlang in den Top Ten der Bestsellerliste.

Fazit: 2 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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183 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

cornwall, bäckerei, liebe, jenny colgan, sommer

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492311298
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2017 im Piper Verlag.

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …

Meine Meinung:
Hach, direkt mal vorneweg: Ich bin ja sooooo begeistert. Also wirklich! Allein schon das wunderschöne Cover! Da ich das Buch ja gleich im Anschluss an den ersten Band gelesen habe, hatte ich keinerlei Einstiegsschwierigkeiten. Es ging direkt weiter. Ich kannte quasi alle Charaktere und Huckle und Polly sind mir nun einmal total sympathisch… und natürlich Neil. Ganz wichtig! In diesem Teil passiert wirklich viel. Auch auf einer Insel ist halt nicht immer nur Sonnenschein. Aber man muss sagen, es geht wirklich Schlag auf Schlag und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Ach, was habe ich gelacht und geweint mit Polly. Also wirklich, es passiert mir nicht oft aber ja, hier hatte ich Tränen in den Augen beim Lesen. Das soll wirklich was heißen! Der Schreibstil von Jenny Colgan ist nachwievor locker, leicht und einfach toll. Dieses Buch entführt den Leser für einige tolle Stunden nach Mount Polbearne. Ich war sehr gerne dort und freue mich auf den 3. Band. Sollte man den ersten Band nicht gelesen haben, denke ich, sollte man trotzdem keine Probleme haben bei diesem Band einzusteigen. Dennoch würde ich natürlich empfehlen bei Band 1 anzufangen. Man hat eben doch ein bisschen mehr Hintergrundinformationen. Am Ende des Buches gibt es wieder so liebevoll geschriebene Rezepte. Einfach herrlich.

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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298 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, cornwall, bäckerei, neuanfang, backen

Die kleine Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783833310539
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2016 im Berlin Verlag (Piper Verlag).

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...

Meine Meinung:
Das Buch schlummert nun schon eine ganze Weile in meinem Bücherregal und nun habe ich es befreit und endlich gelesen. Hach, das hätte ich schon viel eher tun sollen. Es hat mir richtig gut gefallen. Aufmerksam geworden bin ich im letzten Jahr durch das wunderschöne Cover. Also an diesem Buch kann man wirklich nicht vorbeigehen. Und wenn, dann kann ich das echt nicht verstehen. Tatsächlich hatte ich kleine Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, das gab sich aber relativ schnell und so wuchs es mir ans Herz. Polly und ihr Freund waren mir anfangs nicht direkt sympathisch. Aber vermutlich wurde das verstärkt durch Pollys Freund. Als sie sich dann auf die Insel Mount Polbearne begab, wurde das fast schlagartig besser und von da an konnte ich das Buch genießen. Mount Polbearne – eigentlich St. Michael’s Mount (Cornwall) an der Südwestspitze Englands hat ein ganz geringes Tourismusaufkommen, was auch immer wieder im Buch hervorgehoben wird. Und das macht diese Insel einfach so sonderbar, die Einwohner scheinen ziemlich eigen zu sein. Polly mietet sich in eine „Alte Bruchbude“ ein, direkt über einer alten Bäckerei. Ihre Vermieterin ist furchtbar und wirklich sehr sehr eigen. Durch einen Zufall oder auch aus der Not heraus beginnt Polly Brote zu backen und andere Leckereien und verkauft sie schließlich irgendwann in Mount Polbearne. Da passt ihrer Vermieterin nicht, denn diese besitzt die einzige Bäckerei in Mount Polbearne. Schließlich arbeiten aber beide zusammen und so wurde mir Polly’s Vermieterin sogar recht sympathisch zum Schluss. Allgemein kann man im Buch gut beobachten, wie man im Verlauf Personen mag, die man am Anfang vielleicht noch nicht mochte. Das fand ich ziemlich beeindruckend und ich denke, dass das auch so gewollt war von Jenny Colgan. Allgemein gefällt mir der Schreibstil gut und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Da ich den zweiten Band auch direkt hier habe, werde ich Mount Polbearne noch nicht verlassen, sondern direkt weiterlesen. Ich freu mich schon darauf Polly und auch ihren Papageientaucher, Neil, weiterhin auf ihren Abenteuern zu begleiten. Lesenswert!

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 4 Sterne. 

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adventskalendergeschichten, holunderweg, weihnachten

Weihnachten im Holunderweg - 24 Geschichten bis zum Weihnachtsfest

Martina Baumbach , Verena Körting
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316080
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Weihnachten im Holunderweg“ ist ein Kinderbuch von Martina Baumbach und erschien 2017 im Carlsen Verlag.

Ida, Lennart, Ella, Malte und Bruno sind dicke Freunde – und das Beste ist, sie wohnen sogar alle im selben Haus, im Holunderweg 7. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, geht es hier besonders turbulent zu: Das große Basteln und Plätzchenbacken beginnt und der Weihnachtsmarkt vor der Haustür öffnet seine duftenden Buden. Ein geheimnisvoller Päckchenräuber treibt sein Unwesen, Mama küsst den Nikolaus und beim Krippenspiel geht so einiges schief. Doch dann ist endlich, endlich Heiligabend!

Meine Meinung:
Weil ich die Weihnachtszeit mindestens genauso liebe wie meine Kinder, wollte ich mit ihnen jeden Tag eine Geschichte aus dem Buch „Weihnachten im Holunderweg“ lesen. Das wunderschöne Cover hat mich sofort überzeugt, der Klappentext auch, also war die Entscheidung für das Buch recht schnell getroffen. Es kam der 1. Dezember. Endlich ging es los! Selbst mein Mann war richtig aufgeregt. Nun ist erst der 11. Dezember und wir haben natürlich nur die ersten 11 Geschichten gelesen, aber ich denke, dass ich nun schon eine kurze Rezension zum Buch schreiben kann. Die Geschichten haben eine angenehme Länge, man kann sie gut als Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Was wir (Erwachsenen) besonders nett finden, ist, dass alte Bräuche im Buch aufgegriffen werden. Wir sind am Abend des 4. Dezembers selbst noch im Dunkeln rausgegangen und haben einige Zweige von unserem Kirschbaum abgeschnitten, in der Hoffnung am Heiligen Abend gemäß dem Brauch der Barbarazweige blühende Kirschzweige zu haben. Den Brauch kannten wir beide vorher nicht, das Buch hat uns dazu den Anstoß gegeben. Insofern werden sicherlich auch bis zum 24. Dezember noch einige Bräuche aufgegriffen werden. Darauf freuen wir uns. Ein wenig Bedenken haben wir, dass in dem Buch Dinge verraten werden, die nicht zwingend für Kinderohren gedacht sind. Am 6. Dezember küsste beispielsweise die eine Mama den Nikolaus – das ist merkwürdig, vor allen Dingen wenn die Kinder noch an den Weihnachtsmann etc glauben. Ich würde mir da eine Anmerkung vom Verlag wünschen, dass das Buch eher geeignet ist für Kinder, die „aufgeklärt“ sind. Wir wechseln uns abends mit dem Vorlesen der Geschichten ab. Einen Tag lese ich vor, am nächsten Tag mein Mann und wir sind beide wahrlich keine schlechten Vorleser aber bei diesem Buch kommen wir beide regelmäßig ins Stocken. Gewisse Textstellen und Dialoge lesen sich wirklich holprig, abgesehen von den vielen Namen der Kinder und den doch teilweise recht merkwürdigen Nachnamen der Mitbewohner. An Tag 10 waren wir beide ziemlich geschockt als wir in 12 aufeinander folgenden Sätzen 9 mal den Namen Artjom lesen mussten. Das klingt nicht gut, selbst die Kinder waren davon irgendwie irritiert. Eine andere Sache gibt es da leider auch noch zu bemängeln: Im Vorfeld möchte ich sagen, dass wir stets gut und sorgfältig mit unseren Büchern umgehen und so erziehen wir unsere Kinder auch; aber dieses Buch ist mittlerweile in 3 Teile zerfleddert. Die Seiten fallen einfach aus dem Buch raus. Sicherlich hat es kein Vermögen gekostet, aber ich möchte das Buch auch nach dem Ende noch als ein komplettes Teil in meinen Händen halten. Da hat man scheinbar an der Bindung gespart. Schade! Dennoch freuen wir uns noch auf die restlichen Geschichten und versuchen über die „Schwierigkeiten“ hinwegzulesen.

Martina Baumbach ist 1969 geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Häuschen im Wald südlich von München. Sie schreibt Geschichten für Kinder.

Fazit: 2 Sterne. 

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erziehungsratgeber, dänemark, hygge, ratgeber, autorin

Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind

Jessica Joelle Alexander , Iben Dissing Sandahl , Karin Wirth
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 16.10.2017
ISBN 9783442393213
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind“ ist ein Erziehungsratgeber von Jessica Joelle Alexander & Iben Dissing Sandahl und erschien 2017 im mosaik Verlag.

Was macht Dänemark zum glücklichsten Land der Welt, und wie erziehen die Dänen glückliche, selbstbewusste und erfolgreiche Kinder? Jessica Joelle Alexander und Iben Dissing Sandahl verraten das Geheimnis der glücklichsten Familien. Mit aufschlussreichen Beispielen und leicht umzusetzenden Ratschlägen erläutern sie die sechs Grundsätze der dänischen Erziehung (G-L-U-E-C-K): Gutes Spiel, Lernorientierung, Umdeuten, Empathie, Coolbleiben und Kuscheliges Zusammensein. Für entspannte, starke und glückliche Kinder!

Meine Meinung:
Neben dem wirklich wunderschönen Cover bietet dieses Buch tatsächlich sehr hilfreiche Tipps und tolle Einblicke in die Welt der Dänen. Eigentlich sind Erziehungsratgeber nicht so meins, sowieso gibt es davon viel zu viele, aber dieses Buch hat mich wirklich neugierig gemacht. In der heutigen schnelllebigen Zeit mache ich mir immer wieder Gedanken und Sorgen, dass meine Kinder nicht glücklich aufwachsen könnten. Sie sehen zwar stets glücklich aus, aber sind sie das wirklich? Also wollte ich wissen, was die Dänen anders machen. Das Buch gibt nicht nur Einblicke in die Lebensweise und in die Erziehung der Dänen, die Autoren geben vor allen Dingen auch (oftmals) leicht umzusetzende praktische Hilfestellungen und Tipps. Immer wieder habe ich vom Buch aufgeschaut, nachgedacht und hatte A-Ha-Erlebnisse oder musste innerlich nicken. In Dänemark liegt das Hauptaugenmerk der Schulen beispielsweise gar nicht auf Bildung oder Sport, sondern es liegt viel mehr auf dem ganzen Kind. Letztlich hört man ja auch in Deutschland oft, dass man in der Schule wunderbar rechnen und schreiben lernt, was natürlich wichtig ist, aber für’s Leben lernt man eigentlich nicht viel. Das scheint in Dänemark anders zu sein. Die Kinder werden auch nicht zu früh eingeschult, der Wettbewerbsgedanke entfällt dort komplett. Der geht ja hier im Grunde schon auf dem Spielplatz los wenn die Mütter prahlen welches der Kinder denn am Besten schon dies oder jenes kann. Ich kann dieses hyggelige Buch sehr empfehlen!

Jessica Joelle Alexander ist eine amerikanische Kolumnistin und Mutter, die mit ihrem dänischen Ehemann und ihren beiden Kindern in Europa lebt. Iben Dissing Sandahl ist Psychotherapeutin und Familienberaterin. Sie ist seit vielen Jahren in eigener Praxis außerhalb von Kopenhagen tätig.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


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182 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

liebe zwischen den zeilen, veronica henry, buchhandlung, liebe, bücher

Liebe zwischen den Zeilen

Veronica Henry , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.08.2017
ISBN 9783453359307
Genre: Romane

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

ostsee, kraniche, zeit, fischland-darß-zingst, zingst

Luisa und die Stunde der Kraniche

Tania Krätschmar
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104190
Genre: Romane

Rezension:

„Luisa und die Stunde der Kraniche“ ist ein Roman von Tania Krätschmar und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der Standuhren sammelte. Seltsam still ist es ohne ihn, findet Luisa Mewelt, als sie die Tür von »Haus Zugvogel« öffnet. Zwei Wochen will die Schmuckdesignerin im Ferienhaus der Familie an der Ostsee allein über den Antrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch alles kommt anders: Ein gewisser Kranichexperte, ebenso unwiderstehlich wie frech, kreuzt ihren Weg. Und immer wieder trifft Luisa die alte Mary, deren Ansichten über das Leben sie seltsam berühren …

Meine Meinung:
Zu allererst fällt einem natürlich dieses wunderschöne Cover auf. Weil ich die Ostsee mag, musste ich da natürlich zugreifen. Ich mag Tania Krätschmars Schreibweise einfach gerne und so konnte sie mich auch mit diesem Buch wieder überzeugen. Ich bin quasi mit Kranichen groß geworden. Hier in der Gegend gibt es große Felder, wo sich die Kraniche sammeln und dann Richtung Süden fliegen. Hier gibt es Aussichtstürme und jährlich werden Zählungen gemacht. Ich mochte Luisa sehr gerne, fand sie oftmals aber sehr naiv. Aber allgemein waren die Charaktere für’s Buch wirklich perfekt. Hätte es ein anderes Ende gegeben, wäre ich Luisa sehr böse gewesen. Aber so war die Geschichte für mich sehr stimmig und ich habe dieses Buch von Tania Krätschmar wirklich wirklich sehr genossen.

Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Sie studierte Germanistik in Berlin, Florida und New York und arbeitete dann als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie tätig als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Fazit: 4 Sterne


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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225 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

geneva lee, royal destiny, erotik, blanvalet verlag, blanvalet

Royal Destiny

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104763
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Royal Destiny“ ist ein Roman von Geneva Lee und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Im britischen Königshaus läuten wieder die Hochzeitsglocken. Doch wer ist das glückliche Paar, dessen Verbindung die Monarchie in ihren Grundfesten erschüttern könnte? Die internationale Klatschpresse stürzt sich begierig auf den royalen Skandal, und dann kommen auch noch gefährliche Informationen über das Attentat auf Alexanders Vater ans Licht. Der Druck auf Alexander wächst – und sein Bedürfnis, Clara und seine Familie zu beschützen, wird zur erbarmungslosen Besessenheit. Kann ihre Liebe diese erneute Zerreißprobe bestehen?
Meine Meinung:
Geneva Lee überzeugt auch in diesem letzten Teil der Royals-Reihe mit ihrem Schreibstil. Auch wenn es nun schon eine Weile her ist, dass ich den 6. Teil der Reihe gelesen habe, so hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in dieses Buch reinzukommen. Die Charaktere waren mir sofort wieder vertraut. Positiv hervorzuheben ist in diesem Buch, dass man über alle Royals liest. Keiner wird besonders hervorgehoben, wie in dien vorherigen Büchern. Man erfährt von allen irgendwelche Neuigkeiten, es ist mal wieder so richtig spannend und sogar die Hochzeitsglocken läuten. Direkt am Anfangs des Buches gab es für meinen Geschmack ein wenig zu viel Erotik, aber in allem ist dies ein wunderbarer Abschluss für diese tolle Reihe.
Das Cover passt perfekt zu den vorigen Teilen der Reihe, ein Augenschmaus im Buchregal.

Geneva Lee ist eine hoffnungslose Romantikerin und liebt Geschichten mit starken, gefährlichen Helden. Mit der Royals-Saga, der Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara, traf sie mitten ins Herz der Leserinnen und eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm. Geneva Lee lebt zusammen mit ihrer Familie im Mittleren Westen der USA.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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192 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

liebe, tee, teeladen, oxford, der kleine teeladen zum glück

Der kleine Teeladen zum Glück

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105005
Genre: Romane

Rezension:

„Der kleine Teeladen zum Glück“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …

Meine Meinung:
Mit „Der kleine Teeladen zum Glück“ ist Manuela Inusa ein wunderbarer Auftakt zu einer hoffentlich tollen Buchreihe gelungen. Das wunderschöne Cover ist neben dem sehr passenden Titel das Erste was einem auffällt. Schon alleine deswegen wird man dieses Buch im Buchladen nicht einfach so liegenlassen können. Zunächst erfährt man im Prolog einiges über die Namensgeberin der Valerie Lane, in der sich Lauries Tea Corner befindet. Valerie Bonham machte es zur Tradition, dass sich mittwochabends Frauen der Stadt trafen und sich ihr anvertrauten. Fünf Frauen, die gegenwärtig ihre Geschäfte in der Valerie Lane betreiben, führen diese Tradition fort. Die fünf Frauen sind ganz wunderbare und herzliche Charaktere und somit hatte ich direkt ein gutes Gefühl beim Lesen. Ich habe einfach nur noch Lust auf Tee und Schokolade und auch auf Oxford bekommen. (Weil ich meinen Tee, den ich während des Lesens genossen habe, irgendwie aus einer passenden Tasse trinken wollte, habe ich kurzerhand Lauries Tea Corner auf eine Tasse gemalt.) Die Frauen kümmern sich liebevoll umeinander und haben auch stets ein offenes Ohr für andere. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Barry ist anfangs etwas holprig, wird dann aber recht schön und teilweise sogar witzig. Sie ist eher vorhersehbar aber das finde ich überhaupt nicht schlimm. Am Ende des Buches gibt es noch als kleines Schmankerl passende Teerezepte, sowie eine Leseprobe zum zweiten Band „Die Chocolaterie der Träume“, welcher schon im Januar 2018 erscheinen wird. Vorfreude pur! Der schöne und bildhafte Schreibstil von Manuela Inusa macht dieses Buch zu einem kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Vergnügen.

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

kelly family, jimmy kelly, biographie, millionäre, menschliche schicksale

Streetkid

Jimmy Kelly , Patricia Leßnerkraus
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.05.2017
ISBN 9783453201514
Genre: Biografien

Rezension:

„Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein“ ist eine Biografie von Jimmy Kelly und erschien 2017 im Heyne Verlag.

In den Neunzigerjahren füllen Jimmy Kelly und seine Geschwister die größten Hallen und Stadien in Deutschland, verkaufen mehrere Millionen CDs und verdienen ein Vermögen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Der "Family" muss sich jeder unterordnen. Erst nach dem Tod des Vaters, der innerhalb der Familie die Fäden fest in der Hand hielt, schafft Jimmy Kelly den Ausstieg aus der Familienband – und steht vor dem Nichts, denn das Erbe ist weg. In seiner Not besinnt er sich auf seine Wurzeln und zieht wieder als Straßenmusiker durchs Land. In Streetkid erzählt er erstmals, wie er aus seiner größten persönlichen Krise zu seiner wahren Berufung und zu sich selbst findet. Ehrlich, menschlich, sehr persönlich!

Meine Meinung:
Ich oute mich gerne als Kelly-Fan. In meiner Kindheit habe ich so einige Konzerte besucht (ich habe allerdings nie tagelang vor den Hallen geschlafen um in der ersten Reihe zu stehen), und die Musik lief bei mir einfach hoch und runter. Beim Video „Live at Loreley“ kann ich noch heute so ziemlich das ganze Konzert mitsingen und -sprechen. In den letzten Jahren wurde es ja ziemlich ruhig um die Kelly Family. Man wusste, es gab einen großen Knall und eigentlich hat wohl niemand mehr richtig damit gerechnet, dass es jemals ein großes Comeback geben würde. Umso überraschter waren die Fans in diesem Jahr als es für 3 Tage Konzerte in Dortmund geben sollte. Ich war sofort wieder infiziert, vom Kelly-Virus und natürlich haben wir Karten für eins der Konzerte in Dortmund gekauft. Weil wir aber so sehr im Baustress waren (das Konzert war im Mai und Ende Mai war schon der Umzug, und eigentlich war noch nichts richtig fertig im Haus), wollte ich die Karten eigentlich wieder verkaufen. Zum Glück hatte das nicht funktioniert! Das Comeback war grandios! Plötzlich konnte ich wieder alles mitsingen, und auch die vielen tausend Menschen in der Halle sangen mit und feierten die Kellys und das schöne Leben. Nicht nur einmal musste ich dicke Tränen runterschlucken.
Passend zum Kelly-Comeback hat auch Jimmy Kelly eine Art Biografie geschrieben. Das Buch musste ich natürlich unbedingt lesen. Mit vielen Schulden und ohne jegliche Berufsausbildung weiß Jimmy manchmal so gar nicht wie er seine kleine Familie ernähren soll. Also geht er zurück auf die Straße und singt – was er eh sein Leben lang getan hat. Er lernt die Gesetze der Straße neu kennen, lernt unheimlich viele Menschen kennen und erzählt in seinem Buch von diesen Menschen und dem harten Alltag auf der Straße. Jimmy erzählt witzige Geschichten, aber vor allen Dingen auch Geschichten von Menschen, die mich tief berührt haben. Ich hatte manchmal einen Kloß im Hals, musste das Buch kurz zur Seite legen und mir bewusst machen was für ein tolles Leben ich habe. Jimmy hat es geschafft durch harte Arbeit all seine Schulden zu begleichen und sicherlich gebührt auch seiner Frau und Familie ein riesen großer Respekt. Seine Frau war viel zu oft alleine mit den Kindern, und hat Jimmy somit den Rücken freigehalten. Auch ich habe Jimmy vor einigen Jahren als Straßenmusiker in Cottbus gesehen. Ich war mit meiner Mutter im Shopping-Center und hörte Musik, die mir sehr bekannt war. Als wir uns umschauten, sahen wir Jimmy. Natürlich habe ich eine CD von ihm gekauft und wollte diese unterschrieben haben. Und wie das manchmal so ist, wenn man vor den Stars seiner Kindheit steht, dann traut man sich nicht. Also musste meine Mutter mir die ersehnte Unterschrift besorgen Auch wenn ich mich wiederhole, ich habe größten Respekt vor dem, was Jimmy in den letzten Jahren geschafft hat. Das Buch zeigt: wenn man nur will, kann man eigentlich alles schaffen. Respekt! Und den neu auferlegten Ruhm gönne ich Jimmy und dem Rest der Kelly Family sehr! Auf dass sie uns noch lange mit ihren großartigen Stimmen verzaubern werden… Keep on Singing!!!!

Jimmy Kelly, eigentlich Victor James Kelly, wurde 1971 in Talavera de la Reina, Spanien, geboren. Als Mitglied der berühmten Kelly Family, einer einzigartigen Familienband, wurde er in den Neunzigerjahren zum Popstar und Teenie-Idol. Jimmy kehrte zu seinen Wurzeln zurück und spielt seit 2007 wieder auf den Straßen Europas sowie in Kleinkunsttheatern und auf Festivals. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Aachen.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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161 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

luxusliner, jeffrey archer, historischer roman, familien-saga, ira

Im Schatten unserer Wünsche

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453419919
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Im Schatten unserer Wünsche“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2016 im Heyne Verlag.

Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry …

Meine Meinung:
Der 4. Teil der Clifton Saga führt uns in die Jahre 1957 bis 1964. In diesem Teil zieht sich die Spannung quer durchs Buch. Eine Sache ist beendet und man denkt, man kann mal ein bisschen durchatmen… da kommt auch schon der nächste große Kracher. Es gibt viele Nebenstränge in diesem Buch und macht es wirklich komplex. Dennoch verliert man zu keiner Zeit den Überblick über die Geschichte(n) oder Charaktere. Jeffrey Archer bleibt seinem Stil damit treu. Sein Schreibstil ist total mitreißend und fesselnd und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Für mich gab es in diesem Buch einige Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht hätte voraussagen können. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände. Leseempfehlung!

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

familie, liebe, scheidung, hotel, neuanfang

Die Herzensammlerin

Brigitte Kanitz
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734102929
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Herzensammlerin“ ist ein Roman von Brigitte Kanitz und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Laura, Besitzerin des Hotels Happy Scheidung hat ein Faible für Romantik. Obwohl ihr Gasthaus zerstrittenen Ehepaaren die Trennung erleichtern soll, reisen die meisten nach nur einem Wochenende in der idyllischen Umgebung frisch verliebt wieder ab. Laura glaubt eben fest an die Liebe, und sie ist auch diejenige, die in der Familie alle zusammenhält. Als sie jedoch aus heiterem Himmel von ihrem Mann verlassen wird, stürzt ihre rosarote Welt in sich zusammen — bis sie merkt, dass sich der attraktive Adrian für sie interessiert …

Meine Meinung:
Da wir eben erst aus dem Urlaub in der Lüneburger Heide zurück gekehrt sind, war es eine nette Überraschung und ein netter Zufall, dass dieses Buch genau in der Lüneburger Heide spielt. Ich konnte mir so also auch den Hof und die Ortschaften wirklich gut vorstellen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen, es ist locker flockig und leicht zu lesen. Es gab zwar auch Stellen, die mir etwas langatmig vorkamen, aber gerade durch die lustige Oma Theodora hat es das oftmals wieder aufgewiegelt. Die Oma versucht sich immer mal wieder auf lustige Art und Weise das Leben zu nehmen, was halt einfach mal aufgrund der Skurrilität nicht funktioniert. Aber dadurch wurde die Geschichte immer mal wieder ziemlich aufgepeppt.

Das Cover ist sehr schön, es versprüht eine wohlige Art und passt prima zum Titel.

Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten und erlebte ihre erste große Liebe mit einem waschechten Hedjer. Das eine oder andere Herz hat sie auch gebrochen, aber das ist wirklich schon sehr lange her. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien..

Fazit: 3 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, debbie macomber, rose harbor inn, neuanfang, schuld

Rosenstunden

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734104497
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Rosenstunden“ ist ein Roman von Debbie Macomber und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Vor neun Monaten gestand Mark Taylor Jo Marie Rose seine Liebe. Und verließ sie und das Städtchen Cedar Cove danach Hals über Kopf. Doch Jo Marie will sich nicht ein weiteres Mal in Trauer um einen Mann verlieren – sie ist fest entschlossen, ihr Glück wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Auch Emily Gaffney, ihr neuester Gast, hat Pläne für die Zukunft: Sie sucht in Cedar Cove nach ihrem Traumhaus – und hat auch schon eines im Auge. Der Besitzer, Nick Schwartz, ist allerdings alles andere als begeistert, als sie ihn kontaktiert. Doch Emily gibt nicht auf, und aus einem holprigen Start wird bald eine enge Freundschaft – oder sogar mehr …

Meine Meinung:
Dies ist nun der 6. und letzte Band der Cedar Cove Reihe und ich bin ziemlich traurig, mich nun von Jo Marie und Mark verabschieden zu müssen. In gewohnter Weise konnte mich Debbie Macomber von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich habe mir ein bestimmtes Ende für Jo Marie und Mark gewünscht und war sehr überrascht, dass der Weg doch so anders lief als ich es mir vorgestellt habe. Aber das verleiht dem Ende noch ein bisschen Würze. Die Geschichte um Emily Gaffney fand ich auch ganz wunderbar. Emily war mir direkt sehr sympathisch. Außerdem erinnert sich Jo Marie immer mal wieder an alte Gäste, was ich für das letzte Buch der Reihe sehr passend finde.

Ich mag die Cover dieser Reihe wirklich gerne. Passend zum Titel ist dieses alte tolle Fenster geschmückt. Ich finde es wirklich herrlich. Die Bücher sind ein Hingucker im Regal.

Trotz ihrer Lese-Rechtschreibschwäche wollte Debbie Macomber schon immer Bücher schreiben. Nach einem holprigen Start hat sie sich schnell zur Bestseller-Autorin gearbeitet. Sie schreibt hauptsächlich Frauenromane und bringt seit 1986 in fast jedem Jahr ein Weihnachtsbuch raus.
Außerdem ist sie eine leidenschaftliche Strickerin und besitzt einen Wollladen in Port Orchard, Washington.
Mit ihrem Mann hat sie vier Kinder und weitere Enkelkinder. Sie leben in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.

Fazit: 5 Sterne

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152 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, paula hawkins, selbstmord, mord, wasser

Into the Water

Paula Hawkins
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 02.05.2017
ISBN 9780857524430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Into the Water“ ist ein Roman von Paula Hawkins und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Meine Meinung:
Thriller sind ja eigentlich nicht so meins, aber nachdem ich „Girl on the Train“ von Paula Hawkins gelesen habe, war klar, dass ich auch ihr neustes Werk „Into the Water“ lese. Stilistisch gesehen ist das Buch in 4 Teile gegliedert. Gerade anfangs ist es stellenweise ein wenig langatmig, aber dann kommt der Punkt, wo man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen, weil man wissen möchte, wie es endet. Die vielen Personen im Buch haben mich etwas irritiert. Und auch die Geschichte und die vielen Handlungsstränge haben mich verwirrt, aber ich denke, das ist Absicht. Das scheint Paula Hawkins Schreibstil zu sein. Der Untertitel des Buches lautet ja „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ Und ja, das stimmt. Man sollte nicht darauf vertrauen zu wissen wie es endet. Es kommt doch nochmal alles anders als man denkt. Auch wenn Thriller wirklich nicht meine Lieblingsbücher werden, so kann ich auch dieses Buch von Paula Hawkins wieder weiterempfehlen.
Dreamworks hat sich die Filmrechte für „Into the Water“ gesichert. Wir können uns also auf den Kinofilm freuen.

Das Cover passt perfekt zum Buch.

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London und lebt auch heute noch dort. Sie arbeitete fünfzehn Jahre als Journalistin und begann dann mit dem Schreiben von Romanen. Girl on the Train eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten. Außerdem sicherte sich Dreamworks die Filmrechte noch vor dem Erscheinen des Buches.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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231 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

familiensaga, jeffrey archer, historischer roman, erbschaft, wahlkampf

Erbe und Schicksal

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453471368
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Erbe und Schicksal“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2016 im Heyne Verlag.

England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie Barrington, haben überlebt. Endlich hat Harry zu seiner großen Liebe gefunden, zu Giles' Schwester Emma Barrington. Doch ein langer Schatten droht auf die jungen Menschen zu fallen. In einer dramatischen Verhandlung obliegt es dem Haus der Lords festzulegen, wer das Vermögen der Barringtons rechtmäßig erben wird: Harry oder Giles. Harry weiß, dass die Entscheidung seine Verbindung mit Emma für immer zerstören könnte. Für die Familien Clifton und Barrington beginnt eine neue Epoche voller Intrigen und Verrat.

Meine Meinung:
Auch Band 3 knüpft sich nahtlos an den vorherigen Teil an. Einen tollen Einstieg in jedes Buch und das offene Ende, das hat Jeffrey Archer wirklich drauf. Im dritten Teil der Clifton Saga befinden wir uns in den Jahren 1945 bis 1957. Auch hier passiert wieder eine ganze Menge. Mittlerweile ist Sebastian Clifton schon zu einem recht reifen jungen Mann herangewachsen und auch seine Eltern Harry und Emma haben gut zueinander gefunden und sind ein eingespieltes – wie ich empfinde – unschlagbares Paar. Ich hoffe, das bleibt auch noch so. Ganz so gut trifft es Giles, Emmas Bruder, dann doch nicht, aber dafür ist seine Geschichte sehr sehr spannend. Ich habe wieder, zu jeder Zeit, mit allen Protagonisten mitgefiebert und war stets von Jeffrey Archers Erzählweise begeistert. Lange Weile kommt hier in keinem Fall auf. Natürlich, wie gewohnt, endet auch Band 3 mit einem „schrecklichen“ Ende. Schrecklich: weil man sofort zum nächsten Band greifen möchte, denn dieses Ende möchte man nicht auf sich sitzen lassen. Es ist so offen!!! Klare Leseempfehlung!

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne. 

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368 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Wellington Saga - Versuchung“ ist ein Roman von Nacho Figueras und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Meine Meinung:
Das ist Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie. Anfangs berichtet der Autor etwas über sich und wie diese Buchreihe entstand, ich empfand dies als sehr gelungenen Einstieg in das Buch. Dann geht die Geschichte los. Ganz langsam. Georgia ist Tierärztin und wird von ihrem Freund nach Wellington geschleift. Wie die Umstände es so wollen, bekommt sie ganz kurzfristig eine befristete Anstellung beim mächtigen Del Campo Clan. Georgia und Alejandro verbindet etwas aber Alejandros eigene Regeln verbieten eine tiefere Beziehung zu seinen Angestellten. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne und empfand sie als gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch ein wenig Romantik und Erotik liegen in der Luft. Im Vordergrund ist die Erotik aber nicht, und das empfand ich als wirklich angenehm. Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, sind die äußerst kurzen Kapitel. Das mag ich ja sehr sehr gerne. Ich freue mich nun auch schon auf die beiden weiteren Bücher dieser Trilogie.

Das Cover ist wirklich sehr schlicht gehalten, aber dennoch hat es irgendwas und es macht neugierig auf das Buch.

Ignacio »Nacho« Figueras gehört zu den bekanntesten Männern der Welt und ist das internationale Werbegesicht von Polo Ralph Lauren. Von CNN als »David Beckham des Reitsports« gefeiert, ist Figueras neben seiner Tätigkeit als Model Kapitän und Miteigentümer des preisgekrönten argentinischen Reitteams Black Watch. 2009 wurde er von den Lesern der Vanity Fair hinter Robert Pattinson und vor Brad Pitt zum zweitschönsten Mann der Welt gekürt. Mit seiner Frau Delfina und ihren vier Kindern lebt er abwechselnd in Kalifornien und Argentinien.

Fazit: 4 Sterne. 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

vergangenheit, familie, geheimnis, wundervoll, tiefgründi

Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734104114
Genre: Romane

Rezension:

„Das Haus am Fluss“ ist ein Roman von Tanja Heitmann und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...

Meine Meinung:
Durch das etwa düstere Cover, hatte ich zuerst doch einige Bedenken, dass das Buch viel Gewalt oder einige Verbrechen beinhaltet, obwohl auf dem Klappentext dazu erstmal nichts zu lesen war. Aber ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch ist spannend, aber nicht düster. Zum Glück! Es gibt zwei Handlungsstränge aus verschiedenen Zeiten, die, wie es halt so üblich ist, irgendwann zusammenkommen. Anfangs störte mich der eine Strang aus der Vergangenheit etwas aber mir war klar, dass es nötig ist um aus dem Buch ein „Komplettpaket“ zu machen. Die Geschichte um Marie und ihren Sohn, Valentin, hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Der Schreibstil von Tanja Heitmann ist richtig toll. Sie schreibt so bildlich, dass man doch immer wieder das Gefühl hat, ein Teil des Buches zu sein. Ich kann dieses Buch daher sehr gerne weiterempfehlen.

Obwohl das Cover recht düster ist, finde ich es schön. Hier sieht man ein schönes Landschaftsmotiv, sehr stimmig zum Titel und zur Geschichte.

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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302 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

jeffrey archer, england, familiensaga, amerika, historischer roman

Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453471351
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2015 im Heyne Verlag.

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ...

Meine Meinung:
Der erste Teile hatte ja ein wirklich offenes Ende und so ist es gut, dass Band 2 nahtlos an den ersten Band anknüpft. Im zweiten Band befinden wir uns in der Zeit von 1939 bis 1945. Ich würde aber in jedem Fall empfehlen, den ersten Band vorher gelesen zu haben. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass man viele Stellen eher nicht gut versteht. Auch im zweiten Band herrscht wieder Spannung pur und ich konnte das Buch mal wieder kaum aus der Hand legen. Die verschiedenen Schauplätze, sie sich doch so toll fügen, sind großartig beschrieben. Die Charaktere haben sich sehr gut entwickelt. Vor allen Dingen hat sich Emma prächtig gemacht. Man merkt, dass sie eine selbstbewusste Frau geworden ist. Auch Harrys Mutter hat sich in meinen Augen prächtig entwickelt. Was für eine starke Frau! Ich empfehle dieses Buch unheimlich gerne weiter und freu mich nun schon auf die weiteren Bände vom Erzählmeister Jeffrey Archer.

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne.


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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

krimi, mecklenburg, mord, humor, regionalkrimi

Mordsacker

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Mordsacker“ ist ein Roman von Cathrin Moeller und erschien 2017 im Mira Taschenbuch Verlag.

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

Meine Meinung:
Nachdem ich die „Spreewaldgurkenverschwörung“ von Cathrin Moeller so sehr genossen habe, war ich ganz hibbelig und konnte ihren neuen Roman kaum erwarten. Eigentlich sind Krimis ja wirklich nicht mein Genre, aber für Cathrin Moeller mache ich da mit großer Freude eine Ausnahme. Bei so viel Charme und Witz und der passenden Situationskomik begebe selbst ich mich gerne auf die Suche nach dem Mörder. Die Protagonistin Klara Himmel (allein der Name 😊) war mir direkt sympathisch. Ihr Mann, der Dorfpolizist, ist ziemlich krank und Klara befürchtet, dass er den letzten Mordfall nicht ordentlich bearbeitet hat. Alles sieht nach einem Unfall aus als Bauer Schlönkamp tot in der Güllegrube gefunden wird. An einen Unfall glaubt Klara aber nicht und weil sie mal eine Rolle als Kommissarin hatte, kennt sie sich quasi aus und übernimmt kurzer Hand den Fall selbst. Ihr Mann weiß davon natürlich nichts. Muss er auch nicht. Mit viel Ideenreichtum gelingt es Klara den Fall zu lösen. Der Weg dahin ist eigenartig, schräg und überhaupt nicht professionell aber vor allen Dingen unheimlich witzig für den Leser! Ihre Tochter, Sophie, hilft ihr dabei ein wenig und auch der örtliche Bestatter Herr Grube ist mit von der Partie. Herr Grube war mir im Übrigen auch total sympathisch. Ich mochte seinen schwarzen Humor sehr. Natürlich werde ich hier nicht verraten wie der Fall endet, aber die Wendung am Ende hat mich wirklich sehr überrascht. Der Schreibstil von Cathrin Moeller ist großartig, schön locker und mit viel Wortwitz gelingt es ihr, dass ich mich zu jeder Zeit als Teil des Buches gefühlt habe. Gerne hätte ich bei Klara Himmel geklingelt und mit ihr ein Stückchen Käsekuchen vernascht.

Das Cover passt super zur Geschichte. Die Farben sind klasse und es ist ein richtiger Hingucker im Buchladen!

In der Grundschule ließ Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet. Ihr Debütroman „Wolfgang muss weg!“ landete auf Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 5 Sterne. 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

australien, winzer, köchin, neuanfang, weingut

Ein Weinberg zum Verlieben

Kayte Nunn , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492309691
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ein Weinberg zum Verlieben“ ist ein Roman von Kayte Nunn und erschien 2017 im Piper Verlag.

Das Schicksal meint es nicht gut mit Rose Bennett. Ihre Karriere als Spitzenköchin endete abrupt, nun wendet sie Burger im Sekundentakt. Als sie dann auch noch von ihrem Freund sitzen gelassen wird, reicht es ihr. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug. Ihr nächster Halt: eine australische Weinfarm im ländlichen Shingle Valley. Ihr nächster Job: die Verköstigung der dreiköpfigen Winzersfamilie. Und mit einem Mal scheint sich der Wind in ihrem Leben zu drehen. Denn Rose kocht sich nicht nur in die Herzen der Kinder, auch der junge Winzer ist für ihre Rezepte und Reize durchaus empfänglich …

Meine Meinung:
Sowohl Cover als auch Titel haben mich wirklich neugierig gemacht auf das Buch, wobei ich mir gar nicht soooo viel erwartet habe. Somit wurde ich von diesem Buch komplett überrascht. Positiv! Kayte Nunn schreibt wirklich sehr schön locker und leicht, das macht es kurzweilig und man hat das Buch eigentlich recht schnell durchgelesen. Die Protagonisten sind sehr schön ausgearbeitet und sie waren mir sehr sympathisch. Man bekommt hier und da schonmal ein paar Informationen rund um den Weinanbau und der Verarbeitung mit auf den Weg, allerdings wirklich in angenehmen Portionen, sodass aus dem tollen lockeren Roman kein Sachbuch über den Weinanbau wird. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich würde gerne weiter Bücher von Kayte Nunn lesen und kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung geben.

Ein schönes Cover – ganz passend zum Titel und zur Geschichte.

Kayte Nunn war ehemals Herausgeberin der Zeitschrift Gourmet Traveller WINE und arbeitet heute als freie Redakteurin für Print- und digitale Medien. Sie schreibt für die Dossiers Reise, Gesundheit, Balance, Elternschaft und Lifestyle und konnte mit ihren Kurzgeschichten bereits nationale und mehr ...

Fazit: 5 Sterne. 

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113 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

liebe, dorset, trauer, frühstück mit meerblick, neuanfang

Frühstück mit Meerblick

Debbie Johnson , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421981
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Frühstück mit Meerblick“ ist ein Roman von Debbie Johnson und erschien 2017 im Heyne Verlag.

Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …

Meine Meinung:
Ein nettes Sommerbuch mit einem wirklich sehr vorhersehbaren Ende. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch ist im Allgemeinen in mehrere Teile unterteilt (Woche 1 bis Woche 6). Ich hätte mir noch etwas Tiefe gewünscht und irgendwie hätte ich es mir auch etwas romantischer vorgestellt. Auf ein klein wenig Romantik folgt viel Trauer. Wenn man denkt es geht aufwärts, dann stirbt der Hund. Aber hinter dem Buch steckt eine gute Idee und mit ihrer einfachen und lockeren Schreibweise, hat Debbie Johnson ein nettes Buch geschaffen.

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Sommerlich, leicht und frisch. Sehr modern.

Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.

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