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317 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 139 Rezensionen

pferde, polo, nacho figueras, liebe, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Wellington Saga - Versuchung“ ist ein Roman von Nacho Figueras und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Meine Meinung:
Das ist Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie. Anfangs berichtet der Autor etwas über sich und wie diese Buchreihe entstand, ich empfand dies als sehr gelungenen Einstieg in das Buch. Dann geht die Geschichte los. Ganz langsam. Georgia ist Tierärztin und wird von ihrem Freund nach Wellington geschleift. Wie die Umstände es so wollen, bekommt sie ganz kurzfristig eine befristete Anstellung beim mächtigen Del Campo Clan. Georgia und Alejandro verbindet etwas aber Alejandros eigene Regeln verbieten eine tiefere Beziehung zu seinen Angestellten. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne und empfand sie als gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch ein wenig Romantik und Erotik liegen in der Luft. Im Vordergrund ist die Erotik aber nicht, und das empfand ich als wirklich angenehm. Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, sind die äußerst kurzen Kapitel. Das mag ich ja sehr sehr gerne. Ich freue mich nun auch schon auf die beiden weiteren Bücher dieser Trilogie.

Das Cover ist wirklich sehr schlicht gehalten, aber dennoch hat es irgendwas und es macht neugierig auf das Buch.

Ignacio »Nacho« Figueras gehört zu den bekanntesten Männern der Welt und ist das internationale Werbegesicht von Polo Ralph Lauren. Von CNN als »David Beckham des Reitsports« gefeiert, ist Figueras neben seiner Tätigkeit als Model Kapitän und Miteigentümer des preisgekrönten argentinischen Reitteams Black Watch. 2009 wurde er von den Lesern der Vanity Fair hinter Robert Pattinson und vor Brad Pitt zum zweitschönsten Mann der Welt gekürt. Mit seiner Frau Delfina und ihren vier Kindern lebt er abwechselnd in Kalifornien und Argentinien.

Fazit: 4 Sterne. 

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

familie, elbe, wundervoll, tiefgründi, berlin

Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734104114
Genre: Romane

Rezension:

„Das Haus am Fluss“ ist ein Roman von Tanja Heitmann und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...

Meine Meinung:
Durch das etwa düstere Cover, hatte ich zuerst doch einige Bedenken, dass das Buch viel Gewalt oder einige Verbrechen beinhaltet, obwohl auf dem Klappentext dazu erstmal nichts zu lesen war. Aber ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch ist spannend, aber nicht düster. Zum Glück! Es gibt zwei Handlungsstränge aus verschiedenen Zeiten, die, wie es halt so üblich ist, irgendwann zusammenkommen. Anfangs störte mich der eine Strang aus der Vergangenheit etwas aber mir war klar, dass es nötig ist um aus dem Buch ein „Komplettpaket“ zu machen. Die Geschichte um Marie und ihren Sohn, Valentin, hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Der Schreibstil von Tanja Heitmann ist richtig toll. Sie schreibt so bildlich, dass man doch immer wieder das Gefühl hat, ein Teil des Buches zu sein. Ich kann dieses Buch daher sehr gerne weiterempfehlen.

Obwohl das Cover recht düster ist, finde ich es schön. Hier sieht man ein schönes Landschaftsmotiv, sehr stimmig zum Titel und zur Geschichte.

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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269 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

england, jeffrey archer, historischer roman, liebe, familiensaga

Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453471351
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2015 im Heyne Verlag.

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ...

Meine Meinung:
Der erste Teile hatte ja ein wirklich offenes Ende und so ist es gut, dass Band 2 nahtlos an den ersten Band anknüpft. Im zweiten Band befinden wir uns in der Zeit von 1939 bis 1945. Ich würde aber in jedem Fall empfehlen, den ersten Band vorher gelesen zu haben. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass man viele Stellen eher nicht gut versteht. Auch im zweiten Band herrscht wieder Spannung pur und ich konnte das Buch mal wieder kaum aus der Hand legen. Die verschiedenen Schauplätze, sie sich doch so toll fügen, sind großartig beschrieben. Die Charaktere haben sich sehr gut entwickelt. Vor allen Dingen hat sich Emma prächtig gemacht. Man merkt, dass sie eine selbstbewusste Frau geworden ist. Auch Harrys Mutter hat sich in meinen Augen prächtig entwickelt. Was für eine starke Frau! Ich empfehle dieses Buch unheimlich gerne weiter und freu mich nun schon auf die weiteren Bände vom Erzählmeister Jeffrey Archer.

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne.


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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

krimi, mecklenburg, regionalkrimi, humor, mord

Mordsacker

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Mordsacker“ ist ein Roman von Cathrin Moeller und erschien 2017 im Mira Taschenbuch Verlag.

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

Meine Meinung:
Nachdem ich die „Spreewaldgurkenverschwörung“ von Cathrin Moeller so sehr genossen habe, war ich ganz hibbelig und konnte ihren neuen Roman kaum erwarten. Eigentlich sind Krimis ja wirklich nicht mein Genre, aber für Cathrin Moeller mache ich da mit großer Freude eine Ausnahme. Bei so viel Charme und Witz und der passenden Situationskomik begebe selbst ich mich gerne auf die Suche nach dem Mörder. Die Protagonistin Klara Himmel (allein der Name 😊) war mir direkt sympathisch. Ihr Mann, der Dorfpolizist, ist ziemlich krank und Klara befürchtet, dass er den letzten Mordfall nicht ordentlich bearbeitet hat. Alles sieht nach einem Unfall aus als Bauer Schlönkamp tot in der Güllegrube gefunden wird. An einen Unfall glaubt Klara aber nicht und weil sie mal eine Rolle als Kommissarin hatte, kennt sie sich quasi aus und übernimmt kurzer Hand den Fall selbst. Ihr Mann weiß davon natürlich nichts. Muss er auch nicht. Mit viel Ideenreichtum gelingt es Klara den Fall zu lösen. Der Weg dahin ist eigenartig, schräg und überhaupt nicht professionell aber vor allen Dingen unheimlich witzig für den Leser! Ihre Tochter, Sophie, hilft ihr dabei ein wenig und auch der örtliche Bestatter Herr Grube ist mit von der Partie. Herr Grube war mir im Übrigen auch total sympathisch. Ich mochte seinen schwarzen Humor sehr. Natürlich werde ich hier nicht verraten wie der Fall endet, aber die Wendung am Ende hat mich wirklich sehr überrascht. Der Schreibstil von Cathrin Moeller ist großartig, schön locker und mit viel Wortwitz gelingt es ihr, dass ich mich zu jeder Zeit als Teil des Buches gefühlt habe. Gerne hätte ich bei Klara Himmel geklingelt und mit ihr ein Stückchen Käsekuchen vernascht.

Das Cover passt super zur Geschichte. Die Farben sind klasse und es ist ein richtiger Hingucker im Buchladen!

In der Grundschule ließ Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet. Ihr Debütroman „Wolfgang muss weg!“ landete auf Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 5 Sterne. 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

australien, winzer, köchin, neuanfang, weingut

Ein Weinberg zum Verlieben

Kayte Nunn , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492309691
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ein Weinberg zum Verlieben“ ist ein Roman von Kayte Nunn und erschien 2017 im Piper Verlag.

Das Schicksal meint es nicht gut mit Rose Bennett. Ihre Karriere als Spitzenköchin endete abrupt, nun wendet sie Burger im Sekundentakt. Als sie dann auch noch von ihrem Freund sitzen gelassen wird, reicht es ihr. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug. Ihr nächster Halt: eine australische Weinfarm im ländlichen Shingle Valley. Ihr nächster Job: die Verköstigung der dreiköpfigen Winzersfamilie. Und mit einem Mal scheint sich der Wind in ihrem Leben zu drehen. Denn Rose kocht sich nicht nur in die Herzen der Kinder, auch der junge Winzer ist für ihre Rezepte und Reize durchaus empfänglich …

Meine Meinung:
Sowohl Cover als auch Titel haben mich wirklich neugierig gemacht auf das Buch, wobei ich mir gar nicht soooo viel erwartet habe. Somit wurde ich von diesem Buch komplett überrascht. Positiv! Kayte Nunn schreibt wirklich sehr schön locker und leicht, das macht es kurzweilig und man hat das Buch eigentlich recht schnell durchgelesen. Die Protagonisten sind sehr schön ausgearbeitet und sie waren mir sehr sympathisch. Man bekommt hier und da schonmal ein paar Informationen rund um den Weinanbau und der Verarbeitung mit auf den Weg, allerdings wirklich in angenehmen Portionen, sodass aus dem tollen lockeren Roman kein Sachbuch über den Weinanbau wird. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich würde gerne weiter Bücher von Kayte Nunn lesen und kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung geben.

Ein schönes Cover – ganz passend zum Titel und zur Geschichte.

Kayte Nunn war ehemals Herausgeberin der Zeitschrift Gourmet Traveller WINE und arbeitet heute als freie Redakteurin für Print- und digitale Medien. Sie schreibt für die Dossiers Reise, Gesundheit, Balance, Elternschaft und Lifestyle und konnte mit ihren Kurzgeschichten bereits nationale und mehr ...

Fazit: 5 Sterne. 

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, dorset, trauer, frühstück mit meerblick, neuanfang

Frühstück mit Meerblick

Debbie Johnson , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421981
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Frühstück mit Meerblick“ ist ein Roman von Debbie Johnson und erschien 2017 im Heyne Verlag.

Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …

Meine Meinung:
Ein nettes Sommerbuch mit einem wirklich sehr vorhersehbaren Ende. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch ist im Allgemeinen in mehrere Teile unterteilt (Woche 1 bis Woche 6). Ich hätte mir noch etwas Tiefe gewünscht und irgendwie hätte ich es mir auch etwas romantischer vorgestellt. Auf ein klein wenig Romantik folgt viel Trauer. Wenn man denkt es geht aufwärts, dann stirbt der Hund. Aber hinter dem Buch steckt eine gute Idee und mit ihrer einfachen und lockeren Schreibweise, hat Debbie Johnson ein nettes Buch geschaffen.

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Sommerlich, leicht und frisch. Sehr modern.

Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.

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95 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

italien, roman, backen, rezepte, sommer

Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni , Sylvia Spatz , Brigitte Lindecke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.03.2017
ISBN 9783328100409
Genre: Romane

Rezension:

„Die Zitronenschwestern“ ist ein Roman von Valentina Cebeni und erschien 2017 im Penguin Verlag.

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Meine Meinung:
Ich glaube, bei diesem Buch habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Dieses Buch ist auf eine Art irgendwie mystisch, die Charaktere sind unnahbar und das macht es mir schwer. Aber die Grundidee hinter der Geschichte ist toll. Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, dennoch nicht ganz meins. Sicherlich der Ursprungssprache geschuldet, finde ich die Namen der Charaktere etwas verwirrend. Hin und wieder konnte mich das Buch aber doch richtig packen aber im Groben fand ich es etwas zu langatmig. Schade. Die vielen Rezepte reißen es dann aber noch heraus. Ich freu mich schon einige davon auszuprobieren.

Das Cover ist klasse und passt wirklich perfekt zum Titel.

Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren, doch sie trägt das türkisblaue Meer, das die Küste Sardiniens umspielt, im Herzen. Bereits seit ihrer Kindheit hat sie zwei große Leidenschaften: für mitreißende Geschichten und für das Kochen und Backen. Sie liebt es, über die Rezepte ihrer Familie die gemeinsame Vergangenheit wiederzuentdecken. "Die Zitronenschwestern" ist ihr Debüt in deutscher Sprache.

Fazit: 3 Sterne.

Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

roman, petra durst-benning, kochwettbewerb, maierhofen, die blütensammlerin

Die Blütensammlerin

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734100123
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Blütensammlerin“ ist ein Roman von Petra Durst-Benning und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Meine Meinung:
Ich habe das Buch aufgeschlagen und war augenblicklich wieder drin im Genießerdorf Maierhofen. Wie gewohnt beschreibt die Autorin ihre Charaktere im Buch so lebendig und frisch und auch die Landschaften und die Umgebung so toll, dass man sofort das Gefühlt hat mittendrin zu sein. Wie auch in den vorherigen Büchern, gibt es wieder so einige Köstlichkeiten im Buch in Form von Rezepten. Das finde ich wirklich klasse! Ganz toll finde ich außerdem, dass die Autorin ihre eigene Geschichte erzählt, wie es zu diesem Buch überhaupt kam. Im Single-Zeitalter ist das Thema mehr als aktuell. Das Buch ist nun schon Band drei der Maierhofen-Reihe und ich hoffe, es ist nicht das letzte. Dieses Buch und speziell die komplette Maierhofen-Reihe kann ich euch wärmstens ans Herz legen.

Auch dieses Cover ist wieder wunderschön und ich hätte am Liebsten auch gerne so einen tollen Weidenkranz mit verschiedenen Blüten um ihn irgendwo in meinem Haus zu dekorieren.

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin und arbeitete einige Jahre im Im- und Export. Dann stieg sie in das Antiquitätengeschäft ihrer Eltern ein. Seitdem schreibt sie Romane. Mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden lebt sie südlich von Stuttgart auf dem Land. All ihre Romane sind Spiegel-Bestseller.

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

ddr, biografie, courage, leben in der ddr, leipzig

Courage zeigen

Sebastian Krumbiegel
Fester Einband
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 27.03.2017
ISBN 9783579086576
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Courage zeigen“ von Sebastian Krumbiegel, erschien 2017 im Gütersloher Verlagshaus (Verlagsgruppe Randomhouse) und siedelt sich in dem Genre Sachbuch an.

Das Thema Courage ist für Sebastian Krumbiegel nicht erst seit dem traumatischen Überfall auf ihn durch Rechtsradikale enorm wichtig. Schon als Jugendlicher im rigiden DDR-System und während seiner Ausbildung im Thomanerchor fiel er durch sein rebellisches Naturell auf. Da kamen die Umbrüche, die zum Ende der DDR führten, gerade recht. Jetzt zieht Sebastian Krumbiegel eine Zwischenbilanz seines Lebens und verknüpft seine Biographie mit zeitgeschichtlichen Ereignissen. Denn beides gehört untrennbar zusammen. So lernen wir ihn aus mehreren Perspektiven kennen: als Popstar und Musiker, als Zweifler und sozial Engagierten. Und Krumbiegel offenbart seine zentralen Fragen: Wann habe ich mich für etwas stark gemacht? Wann fehlten mir Mut und Haltung? Und was habe ich daraus gelernt?

Meine Meinung:
Ich bin Prinzenfan seit meiner Kindheit. Früher haben wir die Kassetten im Auto hoch und runter gehört und mein allererstes Konzert, was ich jemals besucht habe, war ein Prinzenkonzert im Jahr 1993 oder 1994. Schon alleine aus diesem Grund musste ich „Courage zeigen“ von Sebastian Krumbiegel lesen. Das Buch ist keine Autobiografie im eigentlichen Sinne, es ist vielmehr ein Buch mit und über Sebastian Krumbiegel; man liest über seine Vergangenheit als Thomaner, seine Vergangenheit in der DDR und sein politisches Engagement. Ich bin auch in der DDR geboren, war zur Wende 3 Jahre alt. Somit kann ich mich an diese Zeit nicht erinnern. Ich kenne all das nur aus Erzählungen meiner Eltern oder aus Filmen und Dokumentationen. Somit fand ich es spannend über die DDR Zeit zu lesen. Während seiner Schulzeit war er ein kleiner Rebell und seine Lehrer hatten es offensichtlich nicht immer leicht mit ihm, aber er hatte immer schon großes Talent und hat sich sozial engagiert. Dem System der DDR hat er sich gefügt. Die Geschichten und Anekdoten aus dem Thomanerchor und dem Internat fand ich äußerst spannend und interessant. Als Kind ist es sicher nicht immer ganz leicht so viel Fleiß, Ehrgeiz und Verständnis aufzubringen. Politik spielt in diesem Buch eine große Rolle. Politisch gesehen habe ich die gleiche Einstellung wie Sebastian und hatte immer mal Gänsehaut beim Lesen. Beispielsweise auf Seite 18: Er schreibt über die Anfänge von „Leipzig – Courage zeigen“. Am 1. Mai 1998 sollte am Leipziger Völkerschlacht-Denkmal eine Nazi-Kundgebung veranstaltet werden. Sebastian versuchte mit einigen Freunden, Gastronomen und - ganz wichtig - dem Oberbürgermeister der Stadt, innerhalb kurzer Zeit ein Konzert am Vorabend genau an dieser Stelle zu organisieren. Das gelang! Und wegen der großen Sicherheitsvorkehrungen konnte der Nazi-Aufmarsch am nächsten Tag nicht stattfinden. Gewonnen!!! Als ich das gelesen habe, hatte ich wirklich Gänsehaut! Ähnlich ging es mir auf der Seite 82: Nach einer Live-Sendung hat sich Sebastian mit Alexander Gauland unterhalten und fragte ihn, ob er nicht manchmal denke: „Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los“. Woraufhin Herr Gauland sagte: „Das sagt mir meiner Tochter auch immer.“ Meine Güte – dieser Mann sollte wirklich öfters mal auf seine Tochter hören. Sebastian bezieht klar Stellung zur AfD und ich kann mich da einfach nur dahinter stellen. Es gibt aber auch genug Stellen, wo man einfach nur lachen kann. Mit einer herrlichen Selbstironie, aber auch Selbstkritik schreibt Krumbiegel, was mir sehr imponiert und was mich nicht nur einmal zum Nachdenken und auch Hinterfragen meines eigenen Tuen und Handels gebracht hat. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Prinzenfan und auch für jeden, der sich ein wenig für Politik interessiert. Dieses Buch wird mich noch lange beschäftigen und entgegen meiner Prinzipien werde ich es vermutlich noch ein zweites oder sogar drittes mal lesen!

Sebastian Krumbiegel, geboren 1966, Sänger und Mitbegründer der „Prinzen". Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeiten. 2012 Bundesverdienstorden und Humanismus-Preis für Zivilcourage und soziales Engagement, 2015 Bambi für Musik National. Er lebt in Leipzig.

Fazit: 5 Sterne.


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12 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

suffragetten, frauenbewegung, mütter, nürnberg, frauenrechte im wandel

Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia

Sybille A. Schmadalla
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei epubli, 30.01.2017
ISBN 9783741888021
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

Meine Meinung:
Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand.

Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

Fazit: 2 Sterne. 

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228 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

freundschaft, liebe, buchclub, bücher, beziehungen

Die Bücherfreundinnen

Jo Platt , Katharina Naumann , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499268861
Genre: Romane

Rezension:

„Die Bücherfreundinnen“ ist ein Roman von Jo Platt und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich nicht unbedingt das bekommen, was ich erwartet habe. Der Titel und auch der Klappentext lässt den Leser vermuten, dass es hier um einen Buchclub geht und somit das Thema Bücher ziemlich weit im Vordergrund stehen sollte. Dem ist aber nicht so! Es ist eine leichte Lektüre, aber es geht viel weniger um Bücher als ich mir das vorgestellt habe. Die Charaktere empfand ich etwas farblos und somit konnte ich die Freundinnen teils gar nicht wirklich auseinanderhalten. Aber gut. Das ist ein Buch für Zwischendurch, und liest sich schnell weg. Ein wenig Humor ist auch vorhanden.

Das Cover finde ich hübsch, es passt allerdings überhaupt nicht zum Titel und zur Geschichte.

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.

Fazit: 3 Sterne. 

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457 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

england, jeffrey archer, historischer roman, bristol, familiensaga

Spiel der Zeit

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453471344
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Spiel der Zeit“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2015 im Heyne Verlag.

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...

Meine Meinung:
Mit dem ersten Band der großen Clifton Saga ist Jeffrey Archer ein tolles Werk gelungen, wie ich finde. Das Buch spielt von 1919 bis 1940. Das Buch ist unterteilt in mehrere Abschnitte. In jedem Abschnitt wird jeweils eine Person besonders beleuchtet und das jeweilige erste Kapitel eines jeden Abschnitts wird in der Ich-Form der jeweiligen Person geschrieben. Dann geht es immer in der 3. Person weiter. Es geht aber immer um die Familien Clifton und Barrington. Nachdem Jeffrey Archers Erzählweise so sehr gelobt wurde und ich große Buchbände ja eh liebe, musste ich die Clifton Saga lesen. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Auch ich kann bestätigen, dass Jeffrey Archer erzählen kann. Und wie er das kann! Spannung pur. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Wer plant, nur den ersten Teil zu lesen und dann nicht weiter – dem kann man dieses Buch nicht empfehlen. Denn das Ende ist grausig! Zumindest wenn man nicht weiterlesen will. Es ist so offen!!! Offener geht es nicht. Man muss nun einfach weiterlesen und glücklicherweise habe ich schon Band 2, 3 und 4 hier. Ich lese also sehr gerne weiter.

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 5 Sterne. 

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, theresia graw, briefe, familie, wenn das leben loopings dreht

Wenn das Leben Loopings dreht

Theresia Graw
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102462
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Wenn das Leben Loopings dreht“ ist ein Roman von Theresia Graw und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet Franziska die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

Meine Meinung:
Wer eine leichte, lockere Lektüre sucht, der wird hier richtig fündig. Das Buch hat mich komplett überzeugt. Die kurzen Kapitel mach das Lesen kurzweilig, so wie ich es mag. Der Schreibstil ist modern und somit ist man direkt ein Teil der Geschichte und kann mit der Protagonistin mitfühlen, bangen, hoffen und auch mal verzweifelt sein. Die Geschichte rund um Franziska ist einfach toll. Ein Klischee reiht sich an das Nächste, aber das ist doch nicht schlimm. Zudem versucht die Autorin den Leser in die Irre zu führen; und das tut sie richtig gut. Denn bis zum Schluss wusste ich nicht so richtig wie das Buch enden wird. Eine klare Leseempfehlung. Ich werde in jedem Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Blumen auf einem Cover gehen ja irgendwie immer. Hier sind es selbst gebastelte Blumen. Toll!

Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Außerdem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Bei Blanvalet sind von ihr bereits die Romane »Das Liebesleben der Suppenschildkröte«, »Glück ist nichts für schwache Nerven« und »Wenn das Leben Loopings dreht« erschienen..

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, teeladen, autorin, tanja janz, winter

Friesenherzen und Winterzauber

Tanja Janz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.11.2016
ISBN 9783956496547
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Friesenherzen und Winterzauber“ ist ein Roman von Tanja Janz und erschien 2016 im Mira Taschenbuch Verlag.

Die Hamburgerin Ellen muss vor ihrem Liebeskummer fliehen. Wie soll die Autorin da bloß für ihr neues Buch in Romantik schwelgen? Auf nach St. Peter Ording. Sofort ist sie verzaubert von den vereisten Salzwiesen, der Weite des Strandes und dem gemütlichsten Teeladen der Welt. Und von einem geheimnisvollen Briefkasten neben dem alten Leuchtturm. Ihm vertraut sie einen Brief mit ihren Gefühlen an. Was sie nie erwartet hätte: Am nächsten Tag erhält sie eine Antwort…

Meine Meinung:
Dass ich ein großer Fan von Tanja Janz bin, ist ja kein Geheimnis. Wenn auch sehr verspätet, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Halt! Eigentlich habe ich es diesmal gehört. Mein erstes Hörbuch. Und ich war begeistert. Mit gewohnter Leichtigkeit erzählt Tanja Janz die Geschichte über Helen. Vor lauter Liebeskummer flüchtet sie nach St. Peter Ording und bekommt von ihrem Verlag den Auftrag einen Liebesroman zu schreiben. Das ist für die Krimi-Autorin gar nicht so einfach und so sucht sie nach Inspiration in dem kleinen Örtchen. Als sie einen alten Briefkasten am Leuchtturm entdeckt, beginnt sie eine „Brieffreundschaft“ mit einem Unbekannten. Die Briefe, die sich beide austauschen, sind herzerwärmend. Zum Ende des Buches wird natürlich noch aufgelöst, wer der Unbekannte ist. Die Charaktere um Ellen fand ich auch allesamt sehr sympathisch. Am liebsten hätte ich auch gerne hin und wieder im gemütlichen Teeladen ausgeholfen, und natürlich auch mal eine schöne Tasse Tee geschlürft. Mit diesem Buch hat Tanja Janz wieder eine tolle Geschichte kreiert und mich als Leser komplett begeistert.

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Es gibt mir so ein heimeliges, warmes Gefühl und auch der Leuchtturm, um den es im Buch geht, ist im Hintergrund zu sehen. Somit finde ich das Cover perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und legt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter- Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.

Fazit: 5 Sterne. 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, romantik, schottland, café, manuelainusa

Auch donnerstags geschehen Wunder

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734103513
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Auch donnerstags geschehen Wunder“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.

Meine Meinung:
Also für dieses Buch musste ich mir lange Gedanken machen zur Rezension. Diese Rezension fällt mir nicht leicht und ich weiß nicht mal richtig warum das so ist. Nachdem ich „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ sehr nett fand, wollte ich das neue Buch von Manuela Inusa auch lesen. Es hat mich allerdings nicht so ganz überzeugt wie das vorherige Buch. Warum? Der Klappentext war vielversprechend und auch so bin ich anfangs gut in das Buch gekommen. Doch plötzlich kam ich ins Stutzen. Ein Kapitel war zu Ende gelesen und das nächste begann genau wie das letzte? Sehr merkwürdig. Ich wollte schon den Verlag und die Autorin informieren, dass es da ein kleines Problem gab, bis ich weiterlas. Nun stellten sich doch Unterschiede heraus. Die Geschichte nimmt zwei Wege. Das hat mich anfangs wirklich total verwundert und irritiert, zumal ich darauf keinerlei Hinweis finden konnte. Schließlich konnte man aber beide Wege gut auseinanderhalten, da sie durch unterschiedliche Kapitelüberschriften gekennzeichnet sind. Der eine Weg lässt Marianne in Hamburg bleiben und ist mit deutschen Überschriften gekennzeichnet und der andere Weg lässt sie nach Schottland reisen – solche Kapitel sind mit einer englischen Überschrift versehen. Leider fehlte mir in der Geschichte etwas Spannung. Das hätte dem Buch wirklich gutgetan. Aber dennoch wurde dem Leser Schottland wirklich schön nähergebracht und man bekommt so richtig Lust auf leckere Kekse beim Lesen. In allem ein nettes Buch, bei dem ich ruhigen Gewissens 3 Sterne vergeben kann.

Das Cover ist schön. Allerdings, ich weiß gar nicht woran es lag, habe ich die Verbindung zur Geschichte erst kurz vor dem Schluss bemerkt. Die Köstlichkeiten passen wirklich gut zur Geschichte.

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 3 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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107 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

jane austen, liebe, manuela inusa, england, zeitreise

Jane Austen bleibt zum Frühstück

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734101793
Genre: Romane

Rezension:

„Jane Austen bleibt zum Frühstück“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2015 im Blanvalet Verlag.

Was würden Sie tun, wenn Sie morgens eine Fremde in Ihrem Bett vorfinden würden, die sich dann auch noch als die echte Jane Austen entpuppt? Die vom Liebeskummer geplagte Buchhändlerin Penny Lane ist erst mal schockiert, doch dann ist die Freude über ihren unerwarteten Gast groß – denn wer kennt sich in Herzensangelegenheiten besser aus als ihre Lieblingsschriftstellerin? Während Penny die Autorin mit Falafel, langen Hosen und Fernsehern vertraut macht, hilft ihr Jane mit Verstand und Gefühl in Sachen Liebe auf die Sprünge. Doch wer hätte gedacht, dass nicht nur Penny ihren Mr. Darcy finden würde?

Meine Meinung:
Dies ist ein Wohlfühl-Buch. Wer sich auch noch für Jane Austen oder eben auch Geschichte interessiert, der wird hier seinen Spaß haben. Sowohl Penny, als auch Jane fand ich beide sehr sympathisch. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist ganz wunderbar. Locker, flockig, leicht. Und doch wurden die Passagen um Jane – oder wenn Jane eben sprach – anders dargestellt, irgendwie gehobener. Die Idee finde ich ziemlich witzig. Jane Austen wacht auf und befindet sich in der Zukunft, im Jahr 2015. Außerdem fand ich, dass man doch mal wieder darüber nachdenken musste/konnte, was sich innerhalb der letzten 200 Jahre verändert hat. Wir finden es total normal per email, Smartphone oder sonstwas zu kommunizieren. Jane Austen fand es merkwürdig, teils so unglaubwürdig. Verständlich, oder? Außerdem hat mich das Buch jetzt dazu gebracht, mich mal wirklich mit dem Film „Stolz und Vorurteil“ auseinanderzusetzen. Ich habe bisher nur Ausschnitte gesehen, aber nie den kompletten Film. Da werde ich mir mal meine Mama schnappen und dann machen wir einen Mädchen-Filme-Abend 😊

Das Cover ist doch traumhaft. Tatsächlich hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht.

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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166 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

schottland, insel, liebe, anne sanders, familie

Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.03.2017
ISBN 9783764505936
Genre: Liebesromane

Rezension:


„Mein Herz ist eine Insel“ ist ein Roman von Anne Sanders und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Meine Meinung:
Das Buch spielt in Bailevar, einer kleinen fiktiven Insel in Schottland. Tatsächlich hatte ich einige Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Sowohl die Personennamen als auch die Ortsnamen fand ich alle irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise sogar kompliziert. Im Laufe des Buches kam ich damit aber immer besser zurecht. Das neue Buch von Anne Sanders ist, kurzgesagt, ein schönes Wohlfühlbuch. Perfekt für den kommenden Sommer und es macht definitiv Lust mal nach Schottland zu reisen und dort die kleinen Inseln zu entdecken. Das Ende empfand ich als überraschend und wieder auch nicht überraschend zur gleichen Zeit. Soll heißen, dass ich es so in der Art erwartet habe, aber dennoch eine Sache war, die mich sehr schockiert hat. Ich will natürlich nicht zu viel verraten. Wer schon Sommer in St. Ives mochte, der wird auch dieses tolle Buch wieder vergöttern.

Das Cover finde ich äußerst passend zur Geschichte und einfach nur wunderschön. Auf der Bank würde ich jetzt auch gerne sitzen und dem Meer zuschauen und lauschen. Mit einer Tasse Tee und einem tollen Buch: ein Traum.

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 4 Sterne


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar vorab zur Verfügung gestellt haben.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

jugendliebe, liebesroman, unterhaltungsroma, lustig, rezension

Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734103384
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ein Dorf zum Verlieben“ ist ein Roman von Dorothea Böhme und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Was Wanda will: Yoga unterrichten und vielleicht noch dem einen oder anderen Dorfbewohner aushelfen. Was Wanda nicht will: an ihre Jugendliebe Richard denken, auf keinen Fall! Außerdem will sie nicht verkuppelt werden, schon gar nicht von ihren bislang verfeindeten Großmüttern, die auf einmal ein Herz und eine Seele zu sein scheinen. Was Wanda nicht weiß: Das ganze Dorf verschwört sich gegen Richard, der nach zehn Jahren plötzlich als Arzt wieder auftaucht. Aber haben sie da die Rechnung vielleicht ohne Rücksicht auf Wandas Gefühle gemacht? Denn ihr Herz gerät immer noch aus dem Takt, wenn sie an ihn denkt …

Meine Meinung:
Wanda wuchs in einem kleinen Dorf auf. Dort wurde sie vor 10 Jahren von Richard verlassen. Dieser lebt heute in München, ist verlobt, und wird in der Arztpraxis seines zukünftigen Schwiegervaters praktizieren. Aber Richard braucht einfach mal eine Auszeit, die er in seinem kleinen Heimatdorf nimmt. Dort übernimmt er die Urlaubsvertretung des ansässigen Dorfarztes, was bei den Dorfbewohnern teils nicht so gut ankommt. Als Richard anreist, versuchen alle Dorfbewohner ihn vor Wanda zu verstecken. Das ist gar nicht so einfach, denn auf dem Dorf kennt jeder jeden. Ich fand diese Tatsache sehr spannend bis zu den letzten Seiten. Es war dann aber auch bitter nötig, dass sich Richard und Wanda begegnen. Man weiß, dass das passieren wird, aber nicht wann und wie. Das Buch kann ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Es ist schnell gelesen, teilweise ziemlich witzig – im Großen ein nettes Buch für Zwischendurch.

Das Cover ist nett und passt sehr gut zum Titel des Buches.

Dorothea Böhme wurde 1980 in Hamm (Westfalen) geboren. Es hat sie immer schon in die Welt hinausgezogen: Sie studierte in Deutschland und Österreich, verbrachte einige Monate in Ecuador und Italien und arbeitete als Deutschlehrerin in Ungarn.

Fazit: 4 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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149 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

liebe, garten, gärtnern, gegen liebe ist kein kraut gewachsen, tod

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Abbi Waxman , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499272769
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ ist ein Roman von Abbi Waxman und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Wer hat schon Lust, einen Gemüsegarten umzugraben? Lilian jedenfalls nicht. Sie hat mit ihrem Job, den beiden kleinen Töchtern und dem Kummer um ihren verstorbenen Mann genug zu tun. Danach fragt ihre Chefin jedoch nicht und meldet sie beim Gärtnerkurs eines wichtigen Kunden an. Der ist gar nicht mal so unsympathisch. Und Lilian ist verblüfft, was sie da auf dem Acker alles ausgräbt: Würmer, Lebensfreude, Baumwurzeln, Plastikfeen, Unkraut, Freunde, Radieschen, einen ziemlich großartigen Mann, und den Mut, sich neu zu verlieben …

Meine Meinung:
Heute erscheint das Buch „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“. Ich hatte die Ehre, das Buch schon vorab lesen zu dürfen. Dieses Buch war eines von denen, die ich unbedingt lesen wollte. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, man begleitet Lili durch ihr Leben als Alleinerziehende. Nach dem Tod von ihrem Mann, hat sie es nicht einfach und auch noch Jahre später, würde sie sich am Liebsten immer wieder in ihr Schneckenhäuschen verkriechen. Wer kann das nicht verstehen? Ein bisschen chaotisch scheint sie zu sein, bzw geht es halt chaotisch bei ihnen zu Hause zu. Das kann ich wunderbar nachvollziehen. So sehr Lili sich auch zurückziehen will, ihre Schwester Rachel lässt nichts anbrennen und möchte eben auch, dass Lili wieder glücklich wird und sich neu verliebt. Überhaupt scheint es, als würden sich alle für Lili einen neuen Mann wünschen, nur sie selbst will das irgendwie gar nicht richtig. Der Gärtnerkurs, bei dem sie von ihrer Chefin angemeldet wird, scheint da eine nette Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Und auch Rachel und Lillis Kinder dürfen mit zum Kurs. Sie lernen tolle Menschen kennen und die kleine Gruppe scheint doch irgendwie auch traurig als der Kurs beendet ist. Sehr praktisch finde ich, dass es viele Gärtnertipps im Buch gibt. Das ist zum Einen sehr passend und zum Anderen wirklich toll, weil ich mich ab diesem Jahr selbst als Hobbygärtner versuchen werde. Ganz überraschend fand ich, dass das Buch ziemlich witzig war. Das hätte ich gar nicht erwartet. Abbi Waxman versteht es wirklich, ihre Leser zum Schmunzeln zu bringen. Wer hier allerdings eine Liebesgeschichte erwartet, der wird doch sehr enttäuscht sein. In Allem ist dies ein nettes Buch für Zwischendurch und recht passend für den Sommer.

Tatsächlich war das Cover der ausschlaggebende Punkt mich überhaupt näher mit dem Buch zu beschäftigen. Ich finde die Blumen so herrlich, zum Herz gelegt. Ein traumhaftes Buchcover.

Abbi Waxman wurde in England geboren und arbeitete für diverse namhafte Werbeagenturen in London und New York. Nachdem sie als Ghostwriterin von Nicole Ritchie deren ersten Roman geschrieben hatte, wandte sie der Werbebranche den Rücken zu und arbeitet seitdem als Drehbuchautorin fürs amerikanische Fernsehen. Abbi Waxman lebt zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern, drei Hunden und sieben Hühnern in Los Angeles. Dies ist ihr erster Roman. Er wurde auf Anhieb in vierzehn Länder verkauft.

Fazit: 4 Sterne

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

schwiegermutter, frauenroman, paris, single, lehrerin

Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch

Sabine Zett
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.11.2013
ISBN 9783442381395
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ ist ein Roman von Sabine Zett und erschien 2013 im Blanvalet Verlag.

Elisa ist thirty something – also eigentlich, wenn man’s ganz genau nimmt, schon ein paar Jahre drüber –, Mutter eines »Pubertäts-Aliens«, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält und Elisa Knüppel zwischen die Beine wirft, wo’s nur geht. Als wäre es damit nicht schon genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende »Dienstreise« nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff …

Meine Meinung:
Elisa, von ihrer Schwiegermutter ignorant Elisabeth genannt (Elisa ist ja schließlich kein richtiger Name), hat einen pubertierenden Sohn, Rick, zu Hause. Rick wird von seiner Oma natürlich Richard genannt, denn auch Rick ist ja wohl kein richtiger Name. Elisas Mann, Alexander, verbringt viel mehr Zeit auf der Arbeit und neuerdings auch mit seiner neuen Mitarbeiterin F.F. Haben die beiden wohl eine Affäre? Elisas Freundin hat ständig Stress mit ihrem Exmann. Der Rosenkrieg beginnt, obwohl sich beide schon vor Jahren einvernehmlich getrennt haben und das geteilte Sorgerecht für ihre beiden Pudel haben. Außerdem möchte Elisa wieder in den Beruf einsteigen, so möchte sie gerne in der katholischen Grundschule arbeiten, dessen Rektor ziemlich heiß ist. Der größte Störfaktor ist allerdings Elisas Schwiegermutter. Die Welt scheint sich nur um sie zu drehen und sie ist einfach die ungekrönte Königin der Familie. Bei diesem Buch habe ich eine herrlich leichte Lektüre erwartet, zumindest dem Titel nach zu urteilen - und ja: ich habe eine wunderbar lockere, witzige Lektüre bekommen. Vom Anfang bis zum Ende sind des Lesers Lachmuskeln stark beansprucht. Eine Liebesgeschichte bekommt man hier nicht, aber Humor - viel Humor! Ein perfektes Buch wenn man mal wieder so richtig lachen möchte.

Sabine Zett ist in Westfalen aufgewachsen. Nach dem Abitur machte sie ein Volontariat bei einer Tageszeitung und arbeitete mehrere Jahre als Journalistin in verschiedenen Redaktionen. Heute schreibt sie Bücher für Kinder und Jugendliche, unterhaltsame Frauenromane, Drehbücher, Hörspiele und Songs. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten und in mehrere Sprachen übersetzten Buchreihe um den frechen »Hugo« eroberte sie nicht nur die Herzen von kleinen und großen Lesern, sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste. Sabine Zett lebt mit ihrer Familie am Niederrhein.

Fazit: 5 Sterne


Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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348 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 121 Rezensionen

cornwall, familie, eve chase, england, liebe

Black Rabbit Hall

Eve Chase , Carolin Müller
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 29.02.2016
ISBN 9783764505608
Genre: Romane

Rezension:

„Black Rabbit Hall“ ist ein Roman von Eve Chase und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Meine Meinung:
In zwei Zeitebenen erzählt Eve Chase die Geschichte über Amber (um 1969) und Lorna (gut drei Jahrzente später). Tatsächlich kommen ziemlich viele Figuren im Buch vor, wobei nur Amber und Lorna wirklich ausführlich dargestellt werden. Ambers Geschwister haben nur eine recht unbedeutende Nebenrolle im Buch und auch Lornas Verlobter, Jon, ist eher nur nebensächlich dargestellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Idee der Geschichte ist toll. Es war teils sehr spannend erzählt. Ich mag Bücher recht gerne, in dem zwischen Figuren kontinuierlich hin und her gewechselt wird. In diesem Buch hat es mich manchmal aber sogar gestört, weil man einfach immer viel zu lange warten musste, wie es nun mit der anderen Figur weitergeht. Zum Schluss waren beide Zeitebenen miteinander verschmolzen, das erwartet der Leser zum Ende des Buches ohnehin. Das Haus Black Rabbit Hall hat eine ganz besondere Atmosphäre, vielleicht sogar etwas gruselig oder düster, aber irgendwie spannend. Ich denke, das ist das passende Buch für einen verregneten Sonntag vor dem Fenster.

Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte und zum Titel und gefällt mir gut.

Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte.

Fazit: 4 Sterne. 

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ostsee, musikladen, schleswig-holstein

Liebe aus Nordnordost

Susanne Falk , , ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.01.2016
ISBN 9783499270468
Genre: Romane

Rezension:

„Liebe aus Nordnordost“ ist ein Roman von Susanne Falk und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Kleve Seniors letzter Wille passt seinen Söhnen Karl und Jens gar nicht: Um an ihr Erbe zu kommen, müssen die Streithähne ein Jahr lang gemeinsam versuchen, den Musikalienhandel der Familie vor dem Bankrott zu retten. Doch wie sollen die Brüder Geld für den maroden Laden in der Provinz auftreiben? Während Karl in Bauer Hansens Scheune ein klassisches Konzert plant, will Jens auf dem angrenzenden Acker ein Hard-Rock-Festival veranstalten. Doch damit fangen die Probleme erst an. Denn als Karl Anne begegnet, ist das der Beginn einer stürmischen Liebesgeschichte. Dumm nur, dass Anne die Freundin seines Bruders ist...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist in drei Teile geteilt. Jeder Teil beginnt mit einem Textausschnitt eines Liedes von Simon and Garfunkel. Somit zieht sich das Thema Musik durch das ganze Buch. Ganz toll fand ich, dass mich das Buch mit ganz überschaubaren und knappen Kapiteln überraschen konnte. Das mag ich bekanntlich ja sehr gerne. Der Schreibstil ist einfach, lässt sich gut lesen und auch das Thema ist eher leichte Kost. Ich konnte der Autorin nicht immer die Geschichte abnehmen, irgendwie ist es doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Das Buch hat mich einfach nicht so sehr berührt und ich vermute, dass es nicht sehr lange in meinem Gedächtnis hängen bleiben wird. Trotzdem war es ein nettes Buch, mit leichter Kost, mal so für zwischendurch.

Das Cover find ich ziemlich schick. Ein Bild gemalt von Wolf-Rüdiger Marunde und sehr passend zur Geschichte.

Susanne Swantje Falk wurde 1976 in Kappeln an der Schlei geboren und wuchs in einem Dorf im Herzen Angelns auf. Mit knapp zwanzig verließ sie die dörfliche Idylle um zu studieren. 2008 promovierte sie im Fach Germanistik. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Wien, der Hauptstadt der Musik. In einem anderen Leben wäre sie gerne Opernsängerin geworden.

Fazit: 3 Sterne. 

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

föhr, salsa, insel, liebe, tanzen

Die Insel tanzt

Janne Mommsen ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499269011
Genre: Humor

Rezension:

„Die Insel tanzt“ ist ein Roman von Janne Mommsen und erschien 2015 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Witwer Jan Clausen, 38, lebt mit seiner Tochter Leevke auf Föhr. Der Reetdachdecker ist tief verwurzelt in der «friesischen Karibik», doch irgendwann wird ihm alles zu viel: Die zickige Lehrerin seiner Tochter mit ihren Erziehungstipps – wieso kann sie ihn nicht einfach in Ruhe lassen? Da eröffnet Sina Hansen, einst Primaballerina am Flensburger Ballett, eine Salsa-Tanzschule auf ihrer Heimatinsel. Jan lässt sich von seiner Tochter zu einem Kurs überreden: Er hat Talent! Und wie! Sina will ihren besten Schüler auf einen Salsa-Wettbewerb der nordfriesischen Inseln schicken. Und zwar ausgerechnet mit wem?

Meine Meinung:
Auch dieses Buch von Janne Mommsen konnte mich wieder vollends überzeugen. Mit seinem gewohnten Charme und Witz, aber auch einer Prise Romantik, konnte mich Janne Mommsen in den Bann ziehen. Wie gewohnt, ist das Buch in der dritten Person geschrieben, man hat dadurch aber nicht weniger Zugang zu den Protagonisten. Das Buch liest sich ganz schnell weg und wer schon die Oma Imke Reihe gelesen hat, der wird wieder bekannte Personen/Orte entdecken. Außerdem habe ich wieder Lust direkt ins Auto zu steigen und nach Föhr zu düsen. Klare Leseempfehlung.

Ein typisches Janne Mommsen Cover konnte mich hier wieder überzeugen.

Janne Mommsen ist Jahrgang 1960. Er hat früher als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er Drehbücher und Theaterstücke. Er hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt dorthin immer wieder zurück. Die Familie seiner Frau lebt in Föhr.

Fazit: 5 Sterne. 

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humor, reha, lustig, berlin, rentner

Das bisschen Hüfte, meine Güte

Renate Bergmann , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 31.07.2015
ISBN 9783499270444
Genre: Humor

Rezension:

„Das bisschen Hüfte, meine Güte“ ist ein Humor-Buch von Renate Bergmann und erschien 2015 im Rowohlt Verlag.

Hinfallen, Aufstehen, Körnchen trinken. Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran – und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es wehtut, zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten: In die Reha, die sie kurzerhand zur Kur erklärt und rockt. Nach sechs Wochen Wandlitz ist sie um viele Geschichten, einen pinkfarbenen Jockeyanzug, ein paar Schuhe mit Spannweite H, eine ganz besondere Halskette und eine Erkenntnis reicher: «Frau Köster hat neulich gesagt 'Hauptsache, oben klar und unten dicht.'» Da hat se recht.

Meine Meinung:
Vor einigen Jahren habe ich schon das erste Buch von Renate Bergmann gelesen und auch der Rest meiner Familie hat es gelesen. Immer mal wieder, in witzigen Momenten, kommen bei uns Anekdoten von Renate Bergmann zum Vorschein. So nach dem Motto: „Weißt du noch, wie Renate Bergmann zur Kreuzfahrt gefahren ist und dies und das gemacht hat“? Auch „Das bisschen Hüfte, meine Güte“ hat mich wieder sehr gut unterhalten. Die Online-Omi muss zur Reha und erlebt wieder allerhand lustiges und merkwürdiges. Ich habe immer wieder laut auflachen müssen oder den Lieben neben mir kleine Anekdoten erzählt oder vorgelesen. Sowas Lustiges will man eben doch manchmal einfach teilen. Lustig fand ich beispielsweise: „Ich habe beim Bällewerfen den zweiten Platz gemacht. Schwester Sabine hat Nasenbluten“. Herrlich. Manchmal sind mir die Geschichten etwas zu lang und sie könnten mich mit etwas Kürze mehr ansprechen, aber in allem kann ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen. So für zwischendurch.

Ich mag die Cover von Renate Bergmann immer sehr gerne. Hier weiß man schon, dass man ein lustiges Buch in dem Händen hält.

Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Erst eroberte sie Twitter – und mit ihren Büchern dann die ganze analoge Welt. Torsten Rohde steckt hinter dem Twitter-Account @RenateBergmann. „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg, auf die mittlerweile etliche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Lesetouren folgten.

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sascha

Sternenregen: Roman (Die Sternen-Trilogie 1)

Nora Roberts
E-Buch Text: 465 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.07.2016
ISBN 9783641189587
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Sternenregen“ ist ein Roman von Nora Roberts und erschien 2015 im Blanvalet Verlag.

Die junge Künstlerin Sasha Riggs lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus in North Carolina. Hier wollte sie ihren Frieden finden und sich ganz auf ihre Gemälde konzentrieren. Doch sie kommt nicht zur Ruhe: Schon ihr ganzes Leben lang quälen sie des Nachts Träume, die sie nicht versteht und bei Tag verdrängt. Doch seit einiger Zeit gelingt ihr das nicht mehr, so sehr sie es auch versucht. Ein gefährlich attraktiver Mann stiehlt sich jede Nacht in ihren Kopf, ein Mann, der sagt, dass er auf sie wartet, dass sie ihn finden soll. Diese Visionen führen sie schließlich auf die griechische Insel Korfu, doch wird Sasha dort finden, was sie unbewusst seit Jahren sucht?

Meine Meinung:
Man kann das Buch einfach und flüssig lesen, der Schreibstil der Autorin gefällt mir ganz gut. Wäre mir allerdings vorher bewusst gewesen, dass dieses Buch eher ein Fantasybuch ist, dann hätte ich es womöglich nicht gelesen. Dieses Genre sagt mir nicht so wirklich zu, da mir dafür die gewisse Fantasie fehlt. Aus dem Klappentext konnte ich dies aber nicht eindeutig herauslesen. Somit kann ich diesem Buch keine hohe Sternebewertung geben, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Fantasy-Freunde dieses Buch sehr ansprechend finden.

Tatsächlich bin ich durch das schöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden.

Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück – denn inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht Nora Roberts seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane.

Fazit: 2 Sterne.

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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