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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

liebe, devon, kräuter, cottage, neuanfang

Ein Garten voller Sommerkräuter

Julie Leuze
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442484751
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Ein Garten voller Sommerkräuter" beginnt mit dem Prolog im Sommer 1955. Dort geht die junge Frau Phyllis durch ihren Garten, der in voller Blüte steht. Sie hofft darauf, dass ihre Gabe ihr den Weg zeigt, um den kranken Mann zu heilen. …

Im März 2015 reist Miriam Weiden für zwei Wochen nach England in die Grafschaft Devon (historisch Devonshire) im Südwesten Englands. Dort in Ivystone Manor will sie Abstand gewinnen. Nach 20 Jahren Ehe war diese nun geschieden. Ihr Mann hatte sie verlassen wegen einer jüngeren Frau. Dort, in Ivystone Manor, begegnet ihr der hilfsbereite junge Mann Thomas. Für ihren Mann Jürgen hatte Miriam damals alles aufgegeben, das Studium, ihre Träume. Denn sie war sehr schnell schwanger geworden und dann nur noch Mutter, Ehe- und Hausfrau gewesen. Tochter Annabel ging nunmehr ihre eigenen Wege. Nur gut, dass Miriam eine so hartnäckige Freundin wie Barbara hatte. Nun lebte Miriam in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung - ohne ihre geliebten Garten fühlte sie sich nicht gut. Dieser war ihr ganzer Stolz gewesen.
Langsam taut Miriam und und als sie auf Percy trifft, ein Hund, den niemand mehr haben will, nimmt sie sich seiner an und geht täglich mit ihm aus. Dieser führt sie sogleich zu seinem alten Zuhause, dem Cottage von Phyllis. Verlassen lag es da. Um den Garten kümmerte sich auch niemand. Miriam beschließt, das Anwesen zu kaufen. Einen Neustart zu wagen. Zwischenzeitlich hat sie schon einige nette Menschen kennengelernt. Doch gegen den Umzug ist ihre Tochter, aber Barbara unterstützt Miriam in ihrem Vorhaben.
Schon nach wenigen Seiten erliegt man dem Charme, den großartigen Charakteren, der mit viel Kreativität und Faszination sowie Liebe zum Gärtnern, entwickelt sich es zu einer wunderbaren Geschichte. Unterbrochen von Einträgen aus Phyllis Tagebüchern steht jeweils am Anfang des erzählten Monats ein Eintrag aus Devons Kräuterfibel, z. B. über Rosmarin usw. Dass auch Miriam eine besondere Gabe hat, zeigt ihr der Garten. Sie fühlt mit den Pflanzen, spürt, dass diese mit ihr reden.
Die eingebaute Romanze mit Thomas, sowie die Nähe zu ihrem Nachbarn Lucian runden die Story ab.
Dieser Roman ist Harmonie pur. Auch wenn der Neustart sich für Miriam sich etwas schwierig gestaltet, Probleme gibt es überall. Julie Leuze lässt ihre Charaktere leben, sie authentisch wirken. Ihr wunderbarer Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und man fühlt sich irgendwie mitten drin in der Geschichte.
Ich habe es genossen, diesen Roman zu lesen. Vor allem, wie Miriam sich dem Leben öffnet und weiterentwickelt.
Das Cover ist sehr schön  gestaltet und farblich harmonisch abgestimmt. Es passt alles.
"Ein Garten voller Sommerkräuter" ist ein sehr ansprechender Frauenroman, der aufzeigt, dass es auch nach einer gescheiterten Ehe vorwärts geht. Nur nicht stehenbleiben! Als positiv gesehen habe ich es, dass das Ende nicht gleich wieder in einer neuen Ehe mündet.
Das Glück muss man suchen, dann findet es dich auch.
Wenn du dein Leben neu in die Hand nimmst, gestalte es so, wie du es magst und dich wohlfühlst. Verbiege dich nicht.
Sicherlich ist das Buch ideal für den Sommer, doch ebenso für alle anderen Jahreszeiten.
► Eine Geschichte, in der viel Gefühl und Erkenntnis steckt. Eine Lesereise, die ich nicht missen möchte.

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Tags: devon, ehe, england, familie, freundschaft, goldmann, julie leuze   (7)
 

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39 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

venedig, liebesgeschichten, paris, sänger, fliegen

Das Café der kleinen Wunder

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492310536
Genre: Romane

Rezension:

Buchanfang
Nelly liebte die Langsamkeit. Sie schlenderte eher, als dass sie eilte, und sie überlegte erst sehr lange, bevor sie eine Entscheidung traf.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Die 25-jährige Eleonore Delacourt lebt in Paris. Durch ihre Bachelorarbeit über Paul Virilio hatte sie einen Traumjob als Assistentin des Philosphieprofessor Beauchamps erhalten. Sie war heimlich in ihn verliebt. Nelly liebte Bücher, und die Musik von Frank Sinatra. Die Songs konnte sie auswendig. Ihr Vater besass eine Sammlung, so dass sie von klein auf zu der Musik hingezogen war. Dann erhält Nelly das Angebot, mit ihrem Professor zum Philosophie-Kongreß nach New York zu fliegen. Doch das war genau der Punkt. Fliegen, niemals würde sie ein Flugzeug besteigen. Der Grund lag in ihrer Kindheit, als Nelly beide Elternteile verlor und so dann bei ihrer Großmutter aufwuchs. Diese hatte ihr zum 20. Geburtstag einen Granatring geschenkt. Erst sehr viel später sah sie, dass darin eine Gravur war: AMOR VINCET OMNIA.
Man ist schnell in der Geschichte drin. Mit Nelly als Hauptcharaktere, eine sympathische Person, die sich und ihre Gefühlswelt dem Leser offenbart. Was mir ebenfalls gefiel, waren die Erklärungen zu Paul Virilio. Ich habe mich nach Ende des Buches mich im Internet "schlau" gelesen. Wow, kann ich nur sagen. Wieder etwas reales, was einem durch ein Roman vermittelt wird.
Als Nelly erfährt, dass ihr Professor von Paris nach Italien geht, wo er mit seiner großen Liebe leben möchte, verzieht sie sich. Dann aber macht sie sich auf den Weg nach Venedig und versucht Licht in die Vergangenheit ihrer Großmutter zu bringen. Die Charaktere wachsen einem schon ans Herz, ebenso die Nebenfiguren.
Wer schon zuvor Bücher des Autors/der Autorin gelesen hat, weiß um den Erzählstil, der Sprache, ihrer Schreibweise. Natürlich darf die Romantik auch in diesem Buch nicht fehlen. Ab und an möchte man Nelly an die Hand nehmen, ihr zeigen, dass man sich auf Menschen einlassen, fallen lassen kann. Ängste sind überwindbar.
"Das Café der kleinen Wunder" ist wirklich wunderbar geschrieben und hat mich total gefesselt. Die Gestaltung des Covers - Taschenbuch - ist fast gleich wie die Hardcoverausgabe. Hier beim Taschenbuch hat die Frau ein rotes Kleid an und ist nicht, wie bei der HC-Ausgabe, Kleidfarbe blau, bis zur Taille zu sehen. Es macht neugierig auf eine Geschichte und verstärkt die Sehnsucht, eine Reise nach Paris zu unternehmen.

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Tags: american, f, caf, fliegen, frank sinatra, gondel, nicolas barreau, paris, reise, sänger, träum, venedig, wünsche   (12)
 

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78 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

freundschaft, spreewald, sommer, erste liebe, liebe

Kieselsommer

Anika Beer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.07.2017
ISBN 9783570157732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fernab von der Großstand, mitten im Sprehwald, wo im Ort Lehde Tildas Tante Geli wohnt, werden sie in einer Ferienhütte allein ihre Zeit genießen. Doch um dahin zu gelangen, müssen sie den Flußkahn benutzen, um es zu erreichen. Es war wie ein Märchen, so kam es den beiden vor, als sie das erste Mal das "Hexenhäuschen" sahen.
Wie im Traum, dachte Ella. Wie in einem wunderschönen Traum.Zitat S. 30
Die Autorin hat den Handlungsschauplatz in den Spreewald angesiedelt. Eine Gegend, urig, gemütlich. Sagen der Sorben, sagenumwobene Bräuche und eine faszinierende Kultur.

Es gibt etliche Bücher über Freundschaften, jung oder alt - ein Thema, das gern aufgegriffen wird. Tilda und Ellas Freundschaft begann vor drei Jahren. Zwei Mädchen, unterschiedlich vom Aussehen und doch …Ziemlich schnell kam der Eindruck auf, dass Tilda eine Art Anspruch auf Ellen erhob, DU bist meine Freundin, so in der Art. Zu Beginn des Buches erfährt der Leser den Beginn der Freundschaft. Und auch das Verhalten der Charaktere.
In "Kieselsommer" dreht sich dann einiges um den Jungen Mats, der unerlaubter Weise in der Hütte gelebt hat. Ella, die Vorsichtige, zurückhaltend, kann es nicht fassen, dass Mats ausgerechnet sie mag. Wieso nicht Tilda? Dass diese sich in Mats verguckt hat, er aber ihr gegenüber kein Interesse zeigt, hat Folgen, vorhersehbar.
Die erste Liebe soll ja bekanntlich mit die schönste sein. Nun ja, dass man ziemlich schnell verknallt ist in dem Alter, ist so. Bei Ella zeigt sich in der Zeit ein Muster, dass sie durch ihre Vorgeschichte geprägt ist. Das Hauptaugenmerk der Handlung ist definitiv die Freundschaft von Tilda und Ella. Ist diese wirklich so gefestigt, dass sie dieser Belastungsprobe standhält? Oder endet die Freundschaft durch diesen Sommerurlaub?
Das Cover und die Gestaltung ist sehr schön, harmonische Farben, eine gute Schriftgestaltung. Was ebenso gut ist, dass jedes Kapitel eine eigene Überschrift hat.
Nach einem schleppenden und irgendwie mühseligen Anfang, wo ich zeitweise soweit war, das Buch abzubrechen, ist es für das empfohlene Lesealter ein guter Roman. Mir fehlte schlichtweg der rote Faden. So ließ "Kieselsommer" mich etwas zwiegespalten zurück.

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Tags: beziehung, erste liebe, freundschaft, jugendbuch, kinderbuc, schule, spreewald, themen   (8)
 

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jennifer rya, familie, romance, montana, so berauschend wie die liebe

Montana Dreams - So berauschend wie die Liebe

Jennifer Ryan , Milena Schilasky
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496721
Genre: Liebesromane

Rezension:

- Zitate im Text -

"So berauschend wie die Liebe" ist der dritte Band zur Montana Dreams-Reihe von Jennifer Ryan. Der Roman handelt von Dane Bowden, der Rodeo-Star. Zur Zeit findet die Weltmeisterschaft im Profi-Bullenreiten in Las Vegas statt. Ein letztes Mal will Dane den Titel holen, Erster werden, und dann ist Schluss. Er will zurück nach Montana, heim auf die Familien-Ranch, um diese zu leiten. Die Eltern wollen endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Er hatte es geschafft, den Sieg in der Tasche, doch eine Sekunde lang war Dane unaufmerksam und nicht mit der Reaktion von Black Cloud, dem Bullen, gerechnet. Der riss ihn von den Füßen, attackierte ihn und Dane wurde schwer verletzt.
Elf Jahre zuvor begegnete Dane einem Mädchen, als er im Nirgendwo auf der Ranch vom Pferd flog und sich ebenfalls schwer verletzte. Er kannte sie nicht, doch ihne sie wäre er verblutet. Nie hatte er sie wiedergesehen. Nur eine blaue Feder erinnerte ihn an das Ereignis.
Auch Bell war unter den Zuschauern, als sich das Unglück ereignete. Sie erkannte Dane, den sie seit damals nicht mehr gesehen und auch nicht vergessen konnte.
Danes Glück war, dass Bell, inzwischen ausgebildete Ärztin, orthopädische Chirurgin, sofort reagierte und ihn auf dem Platz notversorgte. Dabei sieht sie Danes Tattoo auf der Innenseite des Unterarms: eine blaue Feder mit dem Schriftzug: Ein Engel wacht über mich.

"Bist du ein Engel? Du hast mir damals schon das Leben gerettet, aber dann warst du plötzlich verschwunden."
(Zitat S. 26)
 
Schwere Wochen der Genesung liegen vor Dane, denn dank Bell konnte sein Bein gerettet werden.
Jennifer Ryan hat mit ihrer Liebesgeschichte um Dane und Bell erneut eine Cowbow-Romance geschrieben und bewiesen, dass sie eine großartige Autorin ist. Man erfährt die Hintergrundgeschichte zu Bell, die in der Einsamkeit bei den Großeltern aufwuchs. Viel Liebe erfuhr sie von ihrem Großvater, doch als dieser starb, wurde ihr Leben nicht leichter. Sie war dort abgeschirmt von der Welt, aber sie ging ihren Weg. Bell war das Produkt einer Affäre des Sohns, ein angesehener Politiker. Vor gerade mal zwei Jahren hatte sie erfahren, dass sie eine Halbschwester hatte, die nunmehr auch in Montana lebt
Dane Bowden war der Jüngste der Bowden-Brüder. So wie er einerseits als wild und draufgängerisch dargestellt wird, gibt es noch die andere Seite an ihm. Auch wenn es den Anschein hat, er sei der absolute Frauenheld, für ihn gibt es nur eine: das Mädchen aus dem Wald. Da ist Brandy, eine gute alte Freundin von Dane. Er unterstützt sie und deren kleine Tochter, nachdem sein ehemaliger Kumpel sozial abgestürzt war. Als Brandy eines Tages vermisst wird und Rowdy, ihr Ex-Lebensgefährte in Montana auftaucht, wird es turbulent und spannend. Denn dieser will Rache an Dane und nimmt dabei Bell ins Visier.
Die Entwicklung der Romanze zwischen Dane und Bell geschieht langsam, aber nachvollziehbar. Wenn ein Mensch derart in den SChatten gerät wie Bell, wird man vorsichtig. Langsam gewinnt Dane ihr Vertrauen, erfährt Einzelheiten aus ihrem Leben. Er will sie nicht verlieren. Und er beweist ihr, dass sie sich auf ihn verlassen, ihm vertrauen kann. Nicht nur ihm, sondern der ganzen Familie. Aber das dauert schon eine Weile.
Die "Montana Dreams"-Reihe ist mit einer Lieblingsreihen geworden. In diesem Band spielen so gut wie alle der Bowden-Familie eine Rolle, mal mehr, mal weniger. Doch letztendlich zeigt es, wir sind eine Familie, wir halten zusammen.
Jennifer Ryan ist den Vorbänden treu geblieben, so dass jeder der Bowden-Brüder eine in sich starke Frau an seiner Seite hat. Jede von ihnen hat eine spannende Vorgeschichte mitgebracht, die letztendlich im Happy-End enden.
Wer diese Reihe noch nicht gelesen hat, dem würde ich schon empfehlen, erst diese zu lesen, da hier doch mehr oder weniger gespoilert wird. Aber es ist kein Muss!
Ӝ̵̨̄Ʒ
 Manchmal braucht es nur eine Person, die dich so sieht, wie du wirklich bist,
damit dir bewusst wird, dass du geliebt wirst.
(Buch)

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Tags: cowbow, familie, freundschaft, jennifer ryan, montana, reihe, romance, us   (8)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

vorlesebuch, kinderbuch, vorlesen, geschichte für leseanfänger, illustrationen

Villa Wunderbar - Ein Waschbär zieht ein

Linnea Svensson , Nikolai Renger
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785585146
Genre: Kinderbuch

Rezension:

In der Villa Wunderbar ist überhaupt kein Tag wie der andere - mit diesem Satz beginnt jede der 20 Geschichten. Im folgenden Satz geht es dann um das Ereignis, wovon dann das Kapitel handelt. Die Villa Wunderbar hat einen ganz besonderen Mitbewohner, den Waschbären Henri. Eines Tages war er da, gesessen in einer alten Waschtrommel von Oma, die das Cafe Waschnuss betreibt. Das war ein Waschsalon mit einer Cafe-Ecke. Und Henri war schon besonders, er konnte sprechen☺ In der Familienvilla wohnt auch Matilda. Sie ging in die erste Klasse, genau wie Joschi, ihr Cousin. Der wohnt auch hier. So fing es also an mit Henri. Er durfte bleiben.
Die jeweiligen Geschichten sind locker-flockig geschrieben und der Schreibstil der Autorinnen lassen den Leser mit Begeisterung durch die Kapitel fliegen. Alltägliche Vorkomnisse werden als Thema aufgegriffen. Und genau genommen enthalten sie auch eine Message.
Die Idee zum Buch und der Geschichten hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch die Hauptcharaktere sind sehr liebevoll gedacht und dargestellt. Als Vorleser kann man die Geschichten gut herüberbringen. Und daraus ergibt sich schon ab und an ein Frage-und-Antwort-Spiel. Jede Geschichte macht Lust auf mehr.
Henri zeigt sich manchmal irgendwie tolpatschig und naiv, doch mit seinem Charme wickelt er alle um den kleinen Finger. Dennoch ist er auch einsichtig, wissbegierig und merkt, das man nicht immer alles darf. Man muss Henri einfach mögen.
Das Cover ist wunderschön und macht neugierig auf das Buch. Auch als älterer Leser/Vorleser gab es kein Problem mit dem umgangssprachlichen Schreibstil.  Die Geschichten sind kindgerecht und verständlich geschrieben.
Die großzügigen, detaillreichen Illustrationen von Nikolai Renger sind ebenfalls  etwas ganz besonderes. Man könnte meinen, die beiden Autorinnen und der Illustrator haben sich auf einem Dachboden zurückgezogen, ihre Ideen notiert, skizziert, während es rundum im Gebälk raschelt und knistert.
Die Ideen und Umsetzung begeistert mich, auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Als Erwachsene ist es Freude, dieses Buch einem Kind vorzulesen
Ich kann „"Villa Wunderbar - Ein Waschbär zieht ein" meine Leseempfehlung geben, weil alles rundum gelungen ist, sowohl vom Inhalt als auch die Illustrationen. Es gefällt einfach alles an diesem Kinderbuch.

Fazit: Wunderbares Kinderbuch, welches mich auf ganzer Linie überzeugt hat! Der Schreibstil ist kindgerecht, verständlich und absolut tolle Illustrationen verhelfen der Geschichte zu einer noch besseren Wirkung. Besucht die "Villa Wunderbar" und genießt eure Lesereise.

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Tags: illustrationen, kinderbuch, linnea svensson, loewe verlag, vorlesebuch   (5)
 

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kinderbuch, kinderroman, abgefüllt, ethan, suche

Die Macht der verlorenen Träume

Sarah Durst , Nadine Mannchen
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785585832
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erster Satz: "Sophie hatte in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen Traum gestohlen."
Mit ihren Eltern wohnt Sophie in einem leuchtend gelben Haus. Im Erdgeschoss befindet sich der Buchladen "Traumfänger". Darüber in den beiden Stockwerken die privaten Zimmer. Allerdings waren überall Bücher gestapelt. Und im Buchladen gab es immer leckere Muffins, die Sophies Mutter buk. Dann war da noch der Keller, kein Zutritt für normale Kunden. Dort kauften und verkauften die Eltern Träume. Viele Träume wurden aufgearbeitet. Dafür gab es eine spezielle Maschine. Jede der Flaschen hatte eine Nummer und ein Datum und es wurde genau Buch geführt darüber. Nur einmal, mit sechs Jahren, überkam Sophie die Neugier und sie öffnete eine Flasche ohne Etikett. Es war nämlich so, dass Sophie nicht träumen konnte. Als Endergebnis aus dem Traumtrank blieb ein kleines, zotteliges Monster, was viel Ähnlichkeit mit einem Oktopus hatte. Ab da hatte die Familie einen neuen Mitbewohner, Sophie einen Freund - Monster. Kurz vor Sophies 12. Geburtstag wird im Laden eingebrochen.
"Die Macht der verlorenen Träume" ist ab dem Lesealter von 11 Jahren.  Von Beginn an war ich von der Geschichte fasziniert. Sie hat mich neugierig gemacht auf den weiteren Verlauf. Zum einen durch die Idee, der ganzen Fantasie als auch den Charakteren.  Natürlich möchte man als Leser irgendwie gleich alles wissen, was genau sich hinter all den Flaschen mit ihren Träumen, dem unbekannten Schattenmann verbirgt. Und immer an Sophies Seite (außer in der Schule) Monster, eine Charaktere, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Einfach knuddelig. Träume, es gibt die guten Träume, und dann wiederum die Albträume. Die müssen eingefangen werden und dafür verteilt Sophie heimlich in der Schule Traumfänger.
Dann tritt Ethan in Sophies Leben. Er ist ein neuer Schüler und durch ihn lernt sie die Bedeutung von Freundschaft. Allein dieses und die Gedankenwelt haben mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst  ist flüssig, lebendig und lässt Bilder zum Leben erwecken. Ein wunderschön geschriebenes Kopfkino. Ich habe es Seite für Seite genossen.  Was natürlich hinzukam, ist dass mir die Geschichte richtig gut gefallen hat und es eine Freude war, sie zu lesen.Neben sympathischen Protagonisten gibt es auch interessante Nebenfiguren, die mit der Handlung harmonisieren.
Das Cover .- ein Eyecatcher. Es ist einerseits ziemlich düster, dann wiederum durch die Farbgestaltung mittig sehr auffällig. Rundum gelungen!
Alles in allem hält das Buch was es verspricht und das nicht nur für das empfohlene Lesealter. Für mich ein All Age Fantasyroman, den ich uneingeschränkt empfehle!  Auch für jung gebliebene Erwachsene, die diesem Genre offen gegenüber stehen.
Die Autorin Sarah Beth Durst hat mit "Die Macht der verlorenen Träume" eine fantastische Geschichte geschrieben.

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Tags: fantasie, freundschaft, jugendbuch, kinderbuch, loewe, monster, sarah beth durs, träum, verlag   (9)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

reihe: blossom street, verlag: mira, reihe, band 4

Die Farben der Herzen

Debbie Macomber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496967
Genre: Liebesromane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freunde, bilderbuc, freundschaft, kinderbuc, tiergeschichte

Wir zwei sind Freunde fürs Leben

Michael Engler , Joëlle Tourlonias
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 25.08.2017
ISBN 9783833907012
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Hase und Igel waren die besten Freunde weit und breit.

Einen Freund fürs Leben zu haben ist etwas ganz tolles. So wie der Hase und Igel in der Geschichte.
Wunderschöne Illustrationen auf 32 Seiten untermalen die Texte zu der Geschichte. Gerade Bilder sind oft ausschlaggebend, dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Texte rund um die Charaktere sind oft besser zu verstehen. Leicht verständlich und gut aufgebaute Sätze, für Kinder einfach gut zu verstehen.
Was mich als Vorleser angesprochen hat, ist die Vermittlung des Textes, dem Kind aufzuzeigen wie wichtig Freundschaft sein kann. Auch wenn hier der Igel von seinem Freund, dem Hasen, im ersten Moment enttäuscht wird und sich dieser dem Eichhörnchen zum Spielen angeschlossen hat, zeigen die weiteren Texte, welche Sorgen sich der andere macht. Was daraus entstehen kann.
Im ersten Moment konnte einem der Igel leid tun, als er feststellen muss, dass der Hase verschwunden war.
(Urton Enkel "Das ist aber nicht nett von dem Hasen, einfach so zu gehen"),
Doch er findet einen Weg und wie die die Freundschaft der beiden ist, zeigt sich letztendlich zum Schluss. Und auch das gehört dazu, dass das Eichhörnchen künftig nicht ausgeschlossen wird. Im Gegenteil, gemeinschaftlich macht es oft mehr Spass. Und wer bei ihrem Lieblingsspiel Bachspringen mehrfach ins Wasser fällt, ist doch egal.
Hauptsache, sie haben ihren Spass - und bleiben Freunde.

Ich kannte den ersten Band noch nicht, allerdings ist das nicht ausschlaggebend für diese Geschichte. Der Autor hat es wunderbar verstanden, in einer kindgerechten Sprache eine Geschichte zu entwickeln, die durch die Illustrationen weitere Bilder(-geschichten) entstehen lassen.
Das Buch ist fest gebunden. Auch der Farbton des Covers ist harmonisch. Hase und Igel liegen einander gegenüber und schauen sich an. Schon hiermit wird der Eindruck vermittelt, hier sind sich zwei sehr nah.
Es hat sicher in der Vergangenheit schon einige Geschichten um (Tier-)Freundschaften gegeben, doch in der heutigen schnellebigen Zeit gerät vieles so schnell in Vergessenheit. Leider. Dieses Buch sollte es nicht, denn es gibt einem schöne (Vor-)Lesemomente.

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Tags: bilderbuc, freunde, kinderbuc, sorge, tiergeschichte   (5)
 

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cornwall, freundschaft, katze, hund, liebe

Herbstfunkeln

Cara Lindon
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 20.08.2017
ISBN B07461X2B6
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Herbstfunkeln" ist der Auftaktband zur Cornwall Seasons Reihe. Die Autorin Cara Lindon nimmt den Leser mit auf eine Lesereise nach Cornwall, ihr persönlicher Sehnsuchtsort.
Worum geht es also in "Herbstfunkeln"? Nun, da ist Alys. Mit knapp 30 Jahren steht sie vermeintlich vor den Trümmern der vergangenen zehn Jahre. Job verloren, dann den Freund, der fremdging, der Anruf ihrer Gro0mutter aus Cornwall, sie sei schwer krank. Nur gute sechs Wochen blieben Alys mit ihr, dann verstarb die Großmutter. Nun wohnte sie in dem vertrauten Cottage von ihr. Sie fühlt sich einsam, verloren. Ihre Freundin Bree hatte ihren Traumjob als model, die andere, Chesten, lebte in der Nähe, war aber immer im Stress, einerseits durch ihren Beruf als Tierärztin, zum anderen durch ihre Beziehung zu einem verheirateten Mann. Einen letzten Wunsch der Großmutter galt es noch zu erfüllen. Sie sollte sich eine Katze ins Haus holen. Im Tierheim möchte man Aly Mr. Cat mitgeben. Ein Kater, den aber niemand haben will. Und der auch nicht jeden mag, was er immer wieder deutlich zeigt. Nun gut, zur Not hätte Alys ja Chesten an ihrer Seite. Mr. Cat ist aber auch wirklich sehr eigen, und dennoch hat er ein feines Gespür für Menschen, wie sich noch herausstellen wird. Dort im Tierheim hat Alys ihre erste Begegnung mit einem jungen Mann, der den Hund "Buddy" wieder herausholen möchte. So wie Mr. Cat ist auch Buddy nicht ganz einfach. Nun, ich würde sagen, er ist sehr, sehr speziell ☺ Ich habe mehrfach bei seinen Eskapaden geschmunzelt. Was aber hatte es mit Buddy auf sich? Und wieso spricht Jory, der junge Mann aus dem Tierheim, immer von einem Kitto? Natürlich macht das neugierig, doch meines Erachtens nach kam die Aufklärung hierzu sehr spät. War wohl so gewollt, bzw. es fügte sich dann eins zum anderen. Ziemlich viel auf einmal zum Ende des Buches  - leider. Wer bitte ist Alexa, mit der Jory spricht? Ach ja, klick, die vom großen "A". Muss man wohl wissen.
Nun zu Alys, die Protagonistin des Romans. Ihre Geschichte, ein Up and Down, okay, nur gut, dass es noch wahre Freundschaft gibt. Bree, Chesten und Alys, eine Dreierfreundschaft, die auch noch zehn Jahre nach dem Examen festen Bestand hat. eine bodenständige Freundschaft, wie sich noch zeigen wird.
Alys, die nicht an eine neue Liebe glaubt, sich nicht einlassen will, verfällt ganz schnell Daveth, ein attraktiver junger Mann. Doch ist da auch noch Jory, der Bree sehr angenehm auffällt und es nicht versteht, wieso Alys schon wieder in ihr altes Muster verfällt. Und mitten drin Mr. Cat!
Es ist nicht so, dass Alys mein Leserherz erobert hat. Das musste sie sich hart erkämpfen, und dennoch, richtig warm wurde ich mit der Protagonistin auch bis zum Schluss nicht. Nein, ich habe von ihr kein Bild mehr vor Augen. Bedauerlich, denn gerade sie ist ja die Hauptperson, um die es in "Herbstfunkeln" geht. Diese Story trägt so viel Sehnsucht in sich. Mein Leserherz gehört der Charaktere "Buddy".  Die intensiven Landschafts- und Ortsbeschreibungen, hier ist das Herzblut, ihre Sehnsucht zu Cornwall nicht nur spürbar, sondern es entstehen Bilder vor Augen, dass man meint, mitten drin zu sein.
Hoffnung und die Suche nach dem Glück, nach dem perfekten Gegenstück. Es gibt wunderschöne Momente in dem Roman, doch einige waren mir dann aber wiederum zu einfach.

►Romane, die von Freundinnen handeln, sind derzeit ziemlich IN. Nicht neu, aber dennoch immer wieder gern gelesen. Ich nenne hier jetzt keine Namen oder Reihen. Die "Cornwall Seasons Reihe" fügt sich hier mit ein. Drei Freundinnen, drei Geschichten - Alys, Bree, Chesten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich mich dann auch die kornischen Namen gewöhnt, auch von den Nebencharakteren. Zu Beginn des Buches steht eine Auflistung der kornischen Namen. Ich fand das Setting gut gewählt, und auch das Cover ist richtig, richtig gut gelungen. Sehr ansprechend, warme Farben, alles sehr harmonisch. Doch insgesamt hat mir etwas gefehlt in der ganzen Story. Manches war einfach zu langatmig geschildert. Der rote Faden, der den Leser durch den Text führt,  hat etliche kleine Risse. Ich hoffe, dass der zweite Band mir besser gefallen wird. Es ist ein leicht-lockerer Cornwall-Liebesroman, der unterhält, aber mich nicht zu 100% abgeholt hat.  Ideal für zwischendurch zum lesen.

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alaska, expedition, 19. jahrhundert, natur, jahrhundert

Das Leuchten am Rand der Welt

Eowyn Ivey , Claudia Arlinghaus , Martina Tichy , Ruth Hulbert
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 18.08.2017
ISBN 9783463406817
Genre: Romane

Rezension:

Mit einem Schreiben an den Museumskurator in Alpine, Alaska, beginnt der neue Roman von Eowyn Ivey "Das Leuchten am Rand der Welt". In diesem Schreiben teilt Herr Walter Forrester mit, dass die Geschichte seines Großonkels Allen Forrester, aufgezeichnet durch Briefe und Tagebücher seiner Alaska-Expedition 1865, nicht verloren gehen dürfe. Ebenso von dessen Frau Sophie. Er, Walter Forrester, habe keine Nachkommen und auch ansonsten sei familiär niemand mehr da. Es sei ihm wichtig, dass die Unterlagen einen guten neuen Aufenthalt bekämen. Colonel Forrester war von der Regierung ermächtigt worden, eine Expedition ins Innere Alaskas flussaufwärts des Wolverine Rivers durchzuführen, aufzuzeichnen für die Regierung.
In wechselnden Kapiteln schildern jeweils Allen und Sophie Forrester in Tagesabschnitten die Handlung, immer wieder unterbrochen durch den laufenden Schriftverkehr zwischen Joshua Sloan, dem Kurator, und Walter Forrester.
Zur Expeditionsmannschaft gehört auch Mr. Pruitt. Dieser soll mit seiner Kamera so viel wie möglich Bilder machen. Sophie ist begeistert von der neuen Technik. Sie liebt die Natur und zeichnet. Was wäre da das Fotografieren für ein Vorteil. Umso  mehr freut sie sich darauf, ihren Mann bis Sitka begleiten zu dürfen. Vielleicht kann sie bis dahin Mr. Pruitt überzeugen, ihr den Umgang mit der Kamera verständlich zu machen. Allen und Sophie sind gerade mal ein Jahr verheiratet.. Dass sie ihn begleiten wird, wird nicht gerade gut von den anderen Frauen in der Garnison Vancouver aufgenommen. Doch das Leben macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie ist schwanger und muss verzichten.
Die Berichte über die Expedition ist spannend und hochinteressant geschrieben. Auch wenn es sich um fiktive Personen handelt, wurde Ivey durch die historische Reise ins Inland von Alaska des Lt. Heny T. Allen 1885 hierzu inspiriert. Und dessen Aufzeichnungen waren für die Autorin eine wahre Goldgrube. Warum ich das hier so aufführe? Wenn man ein wirklich tolles, faszinierendes Buch liest, und dann hinter die "Kulissen" schaut,  wird einem klar, wie viel Zeit an Recherche hierin steckt, um es glaubhaft herüber zu bringen. In bildhafter Sprache bringt die Autorin die Entbehrungen, aber auch die Schönheit der Gegend herüber. Und ebenso klar stellt sie die Charaktere auf. Großartig, authentisch. Mythos und Magie, die Kultur der damaligen Einwohner, aber auch die harte Realität des Lebens, der Lebensumstände.
Sophie Forrester, eine für die damalige Zeit moderne Frau, ihre Geschichte, ihren Weg zu lesen, war beeindruckend. Man könnte meinen, es bräuchte für Sophie ein eigenes Buch. Dem kann ich so nicht zustimmen. Gerade die Verbindung zwischen ihr und Allen kommt durch die großartige Abstimmung der jeweiligen Kapitel sehr gut hervor. Die Liebe zwischen ihr und Allen ist förmlich spürbar, trotz aller Höhen und Tiefgen. Ihre Entwicklung, die Liebe zur Fotografie, all das zeigt auf, wie sehr Sophie die Natur liebt. Und ihr dabei hilft, ihren Schmerz über den Verlust zu überwinden.
Die alten Schwarz-Weiß-Fotos, die Zeichnungen, die Beschreibungen zu den Artefakten geben dem Buch noch einmal das gewisse Etwas.
Es gäbe noch viel mehr zu dem Roman zu schreiben. Meine Anerkennung und Respekt hat die Autorin auf jeden Fall.
Ich war von "Das Schneemädchen", dem ersten Roman der Autorin, sehr beeindruckt. "Das Leuchten am Rand der Welt" ist natürlich eine andere Geschichte, aber genauso gut, oder sogar noch irgendwie besser☺
 Das Hardcoverbuch zeichnet sich ebenfalls aus, dass es ein Lesebändchen hat. Heutzutage leider eine Rarität bei Büchern.
Eine spannend erzählte Geschichte, ihre Beschreibung der Landschaft von Alaska, die lebendigen Charaktere geben dem Leser das Gefühl, mittendrin in der Handlung zu sein.
Es zeigt aber auch auf, dass wir die Achtung vor der Natur nicht verlieren dürfen. Alles ist ein Miteinander, Mensch und Natur.

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75 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

liebe, zweiter weltkrieg, großmutter, familie, kristin harmel

Heute fängt der Himmel an

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734102899
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die freiberuflich arbeitende Journalistin Emily Emerson hat gerade ihren Hauptauftrag, die Kolumne "Beziehungsweise", die sie schon sehr lange für eine Zeitung schrieb, verloren. Es garantierte ihr tägliches Brot. Da erreicht sie ein Anruf aus der Redaktion, es sei eine Paketrolle für sie abgegeben worden, Absender eine Galerie aus Deutschland. Genau an dem Tag, wo ihr letzter Beitrag erschien. Zufall oder? Als ob Emily nicht schon genug Kummer hätte, denn vor kurzem hatte sie erst ihre Großmutter verloren. Als sie das mysteriöse Paket öffnet, kommt eine Leinwand zum Vorschein. Darauf meint sie, ihre Großmutter Margaret zu erkennen. Aber konnte das sein? Anbei war ein Zettel. "Sie war die Liebe seines Lebens", stand darauf. Doch wer war der Künstler? Sie möchte das Rätsel lösen und begibt sich auf Spurensuche. Und nimmt sogar Kontakt zu ihrem Vater auf, den sie seit Jahren von sich weist. Dieser hatte die Familie verlassen, als Emily gerade mal elf Jahre alt war. Das konnte und wollte sie ihm nicht verzeihen. Doch sie selbst hat mit achtzehn Jahren, in ihren Augen, einen großen Fehler gemacht. Ihrer Meinung nach unverzeihlich, aber nicht rückgängig zu machen. Es ist eine schwere Last, die Emily mit sich trägt.
Gemeinsam macht sie sich mit dem Vater auf nach Deutschland, Auf den Spuren des Bildes kehren sie wieder nach Amerika zurück, denn von dort war das Bild nach München zur Restauration geschickt worden. Bei weiteren Recherchen stößt Emily auf eine Geschichte, die ihr vollkommen neu war. Es war ihr nicht bekannt, dass es in Amerika Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg gab.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen.
Im Spätherbst 1944 in Belle Creek arbeitet dort Peter Dahler auf den Zuckerrohrfeldern, wie viele andere. Dort lernt er Margaret kennen sowie den kleinen dunkelhäutigen Jeremiah, über den sie so gut es ging, ihre schützende Hand hielt.
Kristin Harmel greift in ihren Romanen Themen auf, die sich aus der Menge schon abheben. In diesem Buch geht es um eine längst vergangene Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Kriegsgefangenen in Amerika und einem jungen amerikanischen Mädchen. Und zwar beginnt es mit diesem Zitat:
"Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft", platzte es heraus, prombt überzeugt, dass es noch dümmer war, ein fragwürdiges Zitat anzuführen.
"Sie kennen Ralph Waldo Emerson?", fragte sie.
(Zitat S. 74)
Fällt Ihnen hier auch die Verbindung der Nachnamen auf? 
Ralph Waldo Emerson - Emily Emerson!?

Doch das Leben hatte etwas anderes für die beiden geplant. Wenn dann noch Missgunst, Neid, Hass innerhalb einer Familie eine Rolle spielen, dann sind manche Hürden nicht zu überwinden.
Ich möchte bewusst nicht näher auf den Inhalt des Romans eingehen. Diese Geschichte ist so beeindruckend, einfühlsam und spannend geschrieben, dass sie mir wirklich unter die Haut ging. Das mit eingebundene Thema Kriegsgefangene in Amerika während des Zweiten Weltkriegs war wie schon erwähnt, mir völlig fremd.
Alle Charaktere sind so beschrieben, dass man das Gefühl hat, es gäbe sie wirklich. Sie alle mit ihren Schwächen und Stärken wirken so menschlich.
Die Autorin Kristin Harmel hat es erneut geschafft, mich als Leser mit "Heute fängt der Himmel an" vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Schwer zu beschreiben, was mir während des Lesens alles so durch den Kopf ging. Denn irgendwie habe ich es nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt.

Mit "Heute fängt der Himmel an" hat die Autorin erneut eine berührende, traurige, tragische aber auch romantische Geschichte mit wunderbaren Protagonisten geschrieben.
Peter und Margaret, die beiden haben das gefunden, was sich jeder wünscht: die wahre Liebe.

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Tags: amerika, deutschland, frau, gemälde, großmutter, kriegsgefangen, liebe, lüge, neid, vertrauen, zweiter weltkrieg   (11)
 

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

ostsee, kraniche, zeit, blaue stunde, zingst

Luisa und die Stunde der Kraniche

Tania Krätschmar
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734104190
Genre: Romane

Rezension:

Luisa Mewelt ist seit nunmehr sieben Jahren mit Richard Hartung zusammen. Sie leben in Berlin, genießen das Leben, den Luxus, die tolle Dachgeschosswohnung von Richard, die er sich dank seines Berufs leisten kann. Richard ist in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Die 38-jährige Luisa ist Goldschmiedin und hat ihr Atelier mit einer kleinen Wohnung im Souterrain des Hauses. Doch ihr Leben spielte sich oben bei Richard ab. Berlin im Spätsommer, Schauplatz Dachterrasse. Richard macht seiner Luisa einen Heiratsantrag. Wie sich herausstellt, braucht er sie als Ehefrau, Vorzeigefrau. Er hat ein Topangebot in London erhalten und das würde für ihn einen weiteren Karrieresprung bedeuten. Schon in acht Wochen, Anfang November, soll der Umzug und auch die Heirat erledigt sein. Doch Luisa gehört zu den Menschen, die sich oft nicht entscheiden, wankelmütig sind. Ganz im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester Emilia. Zu ihrer Familie hat Luisa allerdings so gut wie keinen Kontakt mehr. Grund ist die Person Richard. Dieser erklärt Luisa in einem Endlosgespräch, dass er sie dort braucht. Doch sie nimmt sich eine Auszeit, Bedenkzeit.
Zwei Wochen heim auf den Darß, nach Zingst, dort wo die Familie das Haus des Großvaters für sich behalten hat. Als Rückzugsstätte. Schon auf dem Weg nach Zingst macht Luisa Bekanntschaft mit einem für sie merkwürdigen Typen, der sich später als der Kranichexperte schlechthin entpuppt. Eine weitere, irgendwie seltsame Begegnung hat sie ebenfalls Anfangs, als ihr Mary begegnet. Immer wieder taucht diese auf und die Schilderungen aus ihrem Leben sind so lebendig, identisch mit Luisas. Erkennt diese rechtzeitig ihren Weg? Kann Mary ihr die Augen öffnen? Von ihr erfährt Luisa ebenso, dass Kraniche Glücksvögel sind.

Zitat S. 136 || Weil sie die Freiheit verkörpern. Den Tanz im Wind. DAs Grenzenlose. Die Nähe zum Himmel. Die Natur. Tausend Kraniche muss man falten, um von den Göttern einen Wunsch gewährt zu bekommen, heißt es in Japan. ||

Eigentlich ist Luisa es klar geworden, dass sie Richard nicht heiraten wird. Darin bestätigt sie auch der Besuch ihrer Schwester mit den Nichten. Wie hat sie diese vermißt, die Familie. Und sie genießt den Umgang mit Jan, entdeckt die Liebe zur Natur wieder. Es ist die Zeit der Kraniche, Es ist ein großartiges Schauspiel, diese ziehenden Kraniche am Himmel zu sehen.
Und ihre Liebe zu den Standuhren des Großvaters, die in dem Haus stehen. Was ist schon Zeit?
Doch es kann eng werden, denn Mary teilt ihr mit, dass sie nur noch bis Äquinoktium auf der Insel sei. Und immer wieder fragt sich Luisa, wie es angehen kann, dass nur sie Mary sieht und niemand sie kennt oder je gesehen hat.

Der Autorin ist es durch ihre gelungene bildliche Schreibweise, den Darß, die Orte, die Landschaft, überhaupt die Natur und die Vögel vorzustellen. Ich war zwar schon einmal dort, allerdings nur als Tagestourist. Und da nimmt man nicht alles so auf. In die jeweiligen Situationen sich ineinzuversetzen, dass ist Tania Krätschmar wieder einmal gelungen. Sie versteht es, Gefühle, Emotionen authentisch wiederzugeben.
Mit Charme und Liebe hat die Autorin ihren Charakteren Leben gegeben und dazu mit verschiedensten Eigenschaften, egal ob Beruf oder Talente, ausgestattet. Luisas Entscheidungen, ein Hin und Her, zeigen auf, dass sie den Boden unter ihren Füßen noch festigen muss. Vor allem, dass sie sich als LUISA nicht verbiegen lassen sollte. Wird es ihr gelingen, die Luisa zu sein, die sie möchte und nicht die von einer anderen Person geprägte Luisa?

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Und sicherlich gibt es dort draußen, irgendwo auf dem Darß, einen Ort dieser traumhaften Ostseekulisse.

"Luisa und die Stunde der Kraniche" ist nicht nur die Geschichte von Luisa Mewelt, sondern auch die ihrer Familie, die ihren Ursprung im Haus Zugvogel hat, ein Zufluchtsort, Heimat. Das Thema Kraniche spielt schon eine große Rolle im Roman und man erfährt so einiges über ihr Leben, den Kranichzug, ihr Verhalten. Das Thema Zeit, Großvaters Standuhren, die wie der Leser erfährt, nur Luisa aufziehenkann, es von ihm gelernt hat, es hat alles eine große Bedeutung. Es ist eine besondere Atmosphäre, die die Geschichte umgibt. Von Beginn an nimmt es dich mit auf eine Reise, lässt dich eintauchen in das Leben von Luisa und rundum, aber vor allem bringt es dich in eine traumhafte Landschaft mit besonderem Zauber.

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Tags: berlin, famili, frauenroman, kraniche, liebe, natur, ostsee, romance, tania krätschmar   (9)
 

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, debbie macomber, rose harbor inn, neuanfang, schuld

Rosenstunden

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734104497
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vor neun Monaten verließ Mark den kleinen Ort Cedar Cove - und auch Jo Marie. Zwischen beiden war im Laufe der Zeit aus ihrer Freundschaft eine wachsende Liebe geworden. Doch Jo Marie tut sich schwer, nicht zu wissen, was mit Mark los ist. Sie erfährt nichts über seinen geheimen Einsatz. Und es macht sie krank, nicht zu wissen, ob er noch lebt. Schon einmal hatte sie ihre Liebe im Irak-Krieg verloren. Ein zweites Mal würde sie nicht verkraften. Doch ein neuer Pensionsgast, Emily Goffney, bringt etwas Leben in Jo Maries Alltag. So wie es aussieht, hat Emily das Pech gepachtet, aber lest selbst. Diese war nach Cedar Cove gekommen, um ein neues, anderes Leben anzufangen. Und dazu gehörte ihrer Meinung nach "ihr" Traumhaus. Das war schnell gefunden. Doch leider war es bewohnt und stand nicht zum Verkauf.
Schon vom ersten Band an bin ich ein Fand der "Rose Harbor-"Reihe. Über den langen Zeitraum gesehen war es purer Lesegenuss, jeder Band mit seinen eigenen Charakteren zu lesen.
In "Rosenstunden "erzählen vier Charaktere aus ihrer jeweiligen Sicht die Geschichte. Jo Marie, Emily, Mark, Nick. Sie geben uns Einblick in ihre Einstellung, ihrer Sichtweise, die klar und verständlich geschrieben ist, so dass man sich als Leser jeweils in die Person hineinversetzen kann. Voraussetzung ist natürlich, man lässt sich darauf ein. Gerade Marks Geschichte, seine Haltung, Einstellung zur Army, der geheimen Mission, war für die Handlung ausschlaggebend, nicht zu kurz, nicht zu lang, aber dennoch verständlich dargestellt.
Die Story ist gut aufgebaut.
Wirklich schade "Adieu" zu sagen - von einem gut beschriebenen, vorstellbaren Schauplatz und einer tollen Hauptprotagonistin.
Auch mit "Rosenstunden" konnte ich mich schnell auf die Geschichte einlassen; von Anfang an bis zur letzten Seite gut geschrieben.
Das harmonisch gestaltete Cover rundet das Gesamdbild an.

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Tags: bed & breakfast, debbie macomber, krie, liebe, rose harbor inn, rose harbor reihe, rosen, traue, wünsche   (9)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

liebe, magie, mystisch, cover, hexerei

Ambers magischer Augenblick

Crystal Cestari
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783733502379
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Debütroman von Crystal Cestari "Ambers magischer Augenblick" ist ein Buch für junge Leser. Ich lese gern mal ein Kinder-/Jugendbuch, und liebe Hexen & Co; aber auch Drachen. Der besondere Reiz an dieser Geschichte war die Gabe von Amber als Liebesfinderin, das klingt doch sehr interessant. Das zauberhafte in Rosafarben gehaltene Cover füllt durch seine optisch tolle Gestaltung ins Auge.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Amber. Der Schreibstil ist locker und die Kapitel lassen sich flüssig lesen. Die junge Amber lebt bei ihrer Mutter, die den Laden "Windi City Magic" in Chicago betreibt. Dort findet allwöchentlich die Versammlung des Hexenzirkels statt; allerdings ohne Amber. Diese hat ihren Platz für ihre Sitzungen im Geschäft. Und wenn sie jemand fragt, ob eine gewisse Person die wahre Liebe sei, funktioniert das immer. Nur bei ihr selbst nicht. In einem Jahr ist sie mit der High School fertig und wie es dann weitergehen soll, weiß sie noch nicht. Träume hat sie und ein weiteres Talent für Backen. Sie würde gern Konditorin werden. An ihrer Schule ist sie nicht die einzige mit einer Gabe, da gibt es noch weitere "Wesen". Dass Amber sich nicht besonder hochwertet, liegt auch mit an der komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter. Ambers Gefühle, nicht gleichwertig zu sein, weil sie so wenig magische Kräfte besitzt, äußert sie sehr oft. Zu oft. So manches Mal dachte ich, lass es einfach gut sein, wir wissen es. Hier hat die Autorin leider den Faden aus der Hand verloren, um das "Selbstmitleid" auszuschalten.
Zitat S. 270
"Es tut mir leid, dass ich nicht die Tochter bin, die du dir erhofft hast, dass ich deine Zauberbücher nur als Buchstützen verwenden kann. Es tut mir leid, dass ich keine Hexe bin, nicht für mich, sondern für dich."
Für das empfohlene Lesealter kamen ab und an Ausdrücke in der Geschichte vor, die meines Erachtens doch sehr anspruchsvoll waren. Dann wiederum fällt die Autorin in ihrer Sprache um Stufen zurück, damit meine ich die äußerst kindliche Art und Ausdrucksweise.
Um es auf den Punkt zu bringen!
Schon lange halte ich es so, nicht zu hohe Erwartungen an ein Buch zu haben. Ich hatte mich allerdings auf diese Neuerscheinung, die Geschichte von Amber "der Liebesfinderin" sehr gefreut. Hier war es nicht nur der Infotext sondern auch das märchenhafte Cover, was mich für das Buch begeistern konnten/sollten. Leider muss ich zum Schluss sagen, dass es in der Richtung bessere Werke gibt. So wirklich hat mich die Geschichte um Amber nicht abgeholt. Eventuell bin ich doch schon zu alt für solche Geschichten :-(
Trotz meiner Kritik gebe ich meine Leseempfehlung an jugendliche Leser, die diese Geschichte bestimmt mögen.

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Tags: cover, hexerei, liebe, magie, märchenhaft, mutter, mystisch, zauberei, zauberhaft   (9)
 

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128 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

schauspielerin, new york, carrie price, new york diaries, zoe

New York Diaries – Zoe

Carrie Price
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426519424
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zoe Hunter zieht es nach New York. Dort möchte die ehemalige "Miss Idahoe" durch Film oder am Broadway berühmt werden. Ihr Traum, denn bislang hatte sie es gerade mal zu einer Nebenrolle in einer TV-Serie in Los Angeles geschafft. Und wo als im Knights Building wurde ihr ein Appartment zugesagt. Doch das ging schief und nun saß sie inmitten ihrer Sachen einschließlich der geliebten pinken Couch vor dem Gebäude.
Ein Fremder hilft ihr weiter. Sie räumen die Sachen in eine Seitengasse. Denn zur späten Stunde findet sich leider kein Unternehmen, die Möbel abzuholen. Der Unbekannte ist es auch, der ihr was zu essen bringt, sich kümmert. Und am nächsten Morgen steht ein Truck bereit, die Möbel werden aufgeladen und eingelagert. Matt, so heißt der Fremde, kennt viele Leute, so sein Spruch. Matt ist es ebenfalls, der Zoe sagt, sie solle sich bei Becca im Knights Building melden. Und es tauchen alte Bekannte aus den vorherigen Bänden in der Geschichte auf, was ich ganz klasse fand.
Zitat S. 38
"Jeder kennt das Knights."
"Nun, ich nicht."


Was für Zoe nicht weiß, dass Becca sie aus der TV-Serie wiedererkennt. Und so geht alles seinen Weg. Herrlich erfrischend die Ausdrucksweise. Ich mußte oft schmunzeln.
Die Kapitel sind nicht zu lang und tragen die Überschrift eines Musiktitels aus der Playlist der Autorin. Diese LIste findet sich im Innendeckel des Buches. Tolle Idee, gut aufgemacht mit der Silhouette von New York.
Das Cover ist passend zu den vorherigen Bänden. Wer die New York Diaries-Serie bislang gelesen hat, sollte unbedingt Zoe nicht verpassen.
Nach etlichen Schwierigkeiten ist es kein Problem für Zoe sich zu orientieren. Wobei sie natürlich ihre Karriere nicht aus den Augen verliert. An ihrer Seite hat sie nun einen Agenten. Oh nein, ich mochte ihn von Anfang an nicht.
Was es mit Matt Booker, dem Retter in der Not der ersten Nacht in New York auf sich hat? Nun es gibt eben die Menschen, die zurückhaltend, schwer durchschaubar sind. Eine Maßnahme um sich selbst zu schützen, nicht noch mehr verletzt zu werden. Mag sein, findet es selbst heraus bei Matt.
Alle Protagonisten sind charakterlich gut dargestellt, sympathisch und authentisch; bis auf einen. Die Entwicklung von Zoe ist glaubhaft geschildert.
Und über all dem schwebt der Flair von New York, der Stadt, die niemals schläft.
Das allein lädt zum Lesen ein☺

New York Diaries - Zoe" ist der Abschluß der Reihe. Auch wenn man den Ausgang erahnt, ist der Weg bis dahin teils turbulent, amüsant und am Ende wartet eine tolle Überraschung. Nun, vielleicht hat man gewußt, dass es so kommen sollte, aber …
Die unterhaltsame Story um Zoe, dem Knights Building in New York, sorgt für ein paar kurzweilige Lesestunden.

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist , sagt der Volksmund.

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Tags: agent, diaries, fernsehen, film, liebesgeschichte, new york, schauspielerin, sofa, tv   (9)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

rike stienen, belletristik, gegenwartsliteratur, frauenroma, freundschaft

Countdown für die Liebe

Rike Stienen
E-Buch Text: 251 Seiten
Erschienen bei kein Verlag, 08.06.2017
ISBN B071WWY1XQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Klappentext zum neuesten Buch "Countdown für die Liebe" von Rike Stienen hatte mich neugierig gemacht. Die Romanidee, Menschen in eine Story zu packen, welche etwas gemeinsam haben: Sie wollen als erste Menschen das One-Way-Ticket zur Ansiedlung auf den Mars erhalten. Dass der Mensch nach neuen Lebensräumen sucht, ist hin und wieder in der Presse nachzulesen.
Ein harmonisch gestaltetes Cover mit verschiedenen Rottönen, prickelnder Sekt in Gläser und andere ansprechende Accessoires, es spricht viel für Liebe und Romantik. Zwei Menschen, die sich nicht kennen und doch den Mut haben, auf den Mars "auszuwandern". Rückkehr nicht möglich. Das alte Leben hinter sich lassen, was auch bedeutet, Freunde und Familie nie wiederzusehen. Genau das wollen Michelle und Julian, die beiden Hauptprotagonisten in diesem Buch. Ihr erstes Kennenlernen, nicht wissen, dass sie sich bald wiedertreffen, ihre Beweggründe für ihren Entschluss, das alles hat Rike Stienen in einer erfrischend tollen Art geschrieben, lesernah. Aber da ist ja noch die Vertragsklausel, dass es keine engen Beziehungen untereinander geben darf. Dies ist nur eins von ein paar "Stolpersteinen", die für den weiteren Ablauf massgebend sind. Liebe unter den Teilnehmern - tabu! Werden sich Michelle und Julian daran halten können? Was ich sehr gut fand, war das Survialtraining, welches das Team, zwar in zwei Mannschaften geteilt, aber dennoch gemeinsam absolvieren musste. Wenn es hier auf der Erde nicht klappt, würde es auch auf dem Mars Probleme geben. So grundverschieden die Mitglieder des Teams auch sind, so sympathisch sind sie auch - jede/r auf ganz eigene Weise.
Die Geschichte hat mich angesprochen und von der Grundidee her richtig gut umgesetzt. Die Charaktere sind gut gezeichnet und sympathisch. Auch die Nebencharaktere.
Mit ihrem persönlichen, ausdrucksstarken Schreibstil, den vorstellbaren Landschaftsbeschreibungen als auch den geführten Dialogen sorgt die Autorin für eine unterhaltsame Story. All die verschiedenen Themen wie die alltäglichen Probleme, der Familie und Freundschaft, und der Liebe sowieso, Rike Stienen hat es verstanden, den Leser mit auf eine Reise zu nehmen, die Freude, aber auch zum Nachdenken angeregt hat.
Für diese wirklich gute Geschichte gebe gern meine Leseempfehlung.
Ich freue mich schon darauf, weitere Romane der Autorin zu lesen.

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Tags: belletristik, frauenroma, freundschaft, gegenwartsliteratur, liebe, mars, neue wege, rike stienen   (8)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

verlust, familie, trauer, amy hatvany, ein platz in deinem herzen

Ein Platz in deinem Herzen

Amy Hatvany ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.12.2015
ISBN 9783734100031
Genre: Liebesromane

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18 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

stricken, seattle, verlust, sucht (spielen), neubeginn

Die Maschen des Schicksals

Debbie Macomber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496523
Genre: Romane

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

stricken, freundschaft, roman, krebs, liebe

Das Muster der Liebe

Debbie Macomber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496530
Genre: Romane

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111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

kochen, familie, essen, koch, funkenflug

Taste of Love - Küsse zum Nachtisch

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783404174690
Genre: Liebesromane

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

älterwerden (kinder), reihe: blossom street, hass, gegenwartsliteratur, haushaltsauflösung

Der Garten des Lebens

Debbie Macomber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.04.2017
ISBN 9783956496905
Genre: Liebesromane

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, das glück und wir dazwischen, taylor jenkins reid, paralleluniversum, schicksal

Das Glück und wir dazwischen

Taylor Jenkins Reid , Babette Schröder
Flexibler Einband
Erschienen bei Diana, 26.06.2017
ISBN 9783453291775
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit Ende Zwanzig kehrt Hannah Marie Martin zurück nach Los Angeles. Sie hatte schon an vielen Orten der USA gearbeitet, zuletzt war sie ein dreiviertel Jahr in New York. In Los Angeles kommt sie erst einmal bei ihrer besten Freundin Gabby unter, so der Plan. In deren Familie war sie geblieben, als sie sechzehn war und ihre Eltern mit der jüngeren Schwester Sarah nach London zogen. Diese war dort an der Royal Ballet School angenommen worden. Gabby ist inzwischen mit Mark verheiratet. Überhaupt, so wie die Autorin die beiden Charaktere darstellt, beide sehr verschieden, nicht nur von der Hautfarbe, die eine klein, die andere groß, aber sie sind immer füreinander da. Hannah hatte in New York die Reißleine gezogen, da ihr Freund verheiratet war, ihr das Blaue vom Himmel versprach, trotz der beiden Kinder, und wie sich herausstellte, schon vor ihr Affären hatte. Am ersten Abend nach der Rückkehr gehen Hannah, Gabby und Mark aus und Hannah trifft Ethan, ihren früheren Freund. Auf dem Rückweg halten sie, weil Hannah sehr gern die Lichtinstallation am Los Angeles Country Museum of Art per Foto einfangen möchte. Sie steigt aus, um das besondere Foto zu machen und wird dabei von einem Auto erfaßt. Das Auto begeht Fahrerflucht.
Von nun an wird die Geschichte wechselnd in zwei Story erzählt. Zum einen die Realität, Hannahs Kampf zurück ins Leben, zum anderen so, als wäre nichts geschehen, kein Unfall, wie eine Parallelwelt halt. Leider bin ich immer noch kein Freund von dieser Art Geschichte und auch hier nervte mich dieses ewige Hin und Her. Auch wenn sich am Ende alles fügt, bzw. die reale Geschichte erzählt wird, konnte mich nur diese begeistern. Und ich meine damit nicht nur den Schreibstil der Autorin, warum auch immer der erwähnt werden muss. Wer schon von Taylor Jenkins ein Buch gelesen hat, weiß sie schreibt schon gut. Ihre Figuren sind gut gezeichnet, ihre Charaktere sehr unterschiedlich und dennoch glaubhaft dargestellt.
Letztendlich habe ich die "Was-wäre-wenn"-Kapitel nur überflogen, weil sie mich nicht gefesselt haben.

"Das Glück und wir dazwischen" ist eine kurzweilige Lektüre. Wer solche Romane mit zwei Darstellungen einer Geschichte mag, ist hiermit bestens bedient. Mich hat es so nicht komplett überzeugt. Hannahs reale Geschichte, ihr Weg und ihre Neuorientierung waren glaubhaft, aber einen Punkt muss ich abziehen, da mich diese fiktive Story gestört hat.
Mich hat es auch nicht zu Tränen gerührt, wie es in der Pressemitteilung heißt.

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Tags: belletristik, frauenroman, liebesgeschichte, los angeles, zwei geschichten   (5)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

wimmelbuch, afrika, erdmännchen, pinsel, savannne

Das große Tafiti-Wimmelbuch

Julia Boehme , Julia Ginsbach
Pappbuch
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785584644
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Mitten in Afrika, in der Savanne, leben viele Tiere" - so beginnt die Geschichte um Tafiti, dem Erdmännchen, seiner Familie und vielen anderen Tieren.
Bei diesem großen Wimmelbuch fällt sofort die wunderschöne Aufmachung wie auch die liebevollen detaillierten Zeichnungen ins Auge.
Die doppelseitigen Illustrationen haben nur wenig Text auf einer Seite, doch die über die kompletten beidseitigen gezeichneten Bilder erzählen so viele Geschichten, die die Fantasie anregen. Wie z. B. unter einem blühendem Kaktus zwei kleine Mäuse sich unterhalten, die eine hat einen Schal um, die andere ein Halstuch und vor ihnen liegen aufgebrochene Eierschalen. Viele kleine eigene Geschichten. Für uns war es das erste "Tafiti"-Buch und sicherlich nicht das letzte. Eine Bereicherung und mal etwas neues, Geschichten um ein Erdmännchen und vieles andere mehr. Man kann so viel aus den Bildern vermitteln, wobei die großartigen Zeichnungen beitragen. Man entdeckt immer wieder etwas Neues, wo man meint, die Bilder schon aufgenommen zu haben. Da ist z. B. die Wohnung von Tafiti, unter der Erde, eine Höhle mit vielen Räumen. Was haben wir da alles entdeckt☺
Eingegliedert in die Geschichte ist Tafitis Suche nach Pinsel, seinem besten Freund, ein Pinselohrschwein. Auch im Garten ist er nicht. Dort wachsen Tomaten, Blumen, schaut eine Giraffe über den Zaun. Es herrscht reger Betrieb.
Und wenn Ihr wissen wollt, wie die Geschichte weitergeht, kann ich euch bzw. wir (Enkelkind) dieses Buch empfehlen. Wir möchten mehr davon und so steht beim nächsten Einkauf ein weiteres Tafiti-Buch auf der Liste.

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Tags: afrika, freundschaft, kinderbuch, tiere, wimmelbuch   (5)
 

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

familie, contemporary, 2017, freundschaft, pubertä

Hier stirbt keiner

Lola Renn
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.06.2017
ISBN 9783733503253
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es wird kein Sommer, nicht wie jedes Jahr für die 15-jährige Annika, für ihre Eltern, wie auch ihrem älteren Bruder Marek. Dieser fliegt für einige Zeit nach Amerika, Rückkehr offen.  Marek ist Annikas Halt in ihrem Leben, nicht nur ihr Bruder, ihr Beschützer, ihr Ruhepool. Auch wenn da Chris ist, Mareks bester Freud, für den sich Annika interessiert. Noch sieben Wochen, und dann sind Ferien. Und was dann, fragt sich Annika. Ihre Eltern nerven, ständige Streitereien sind an der Tagesordnung. Auch mit ihrer besten Freundin Theresa läuft es nicht gut. Annikas Meinung nach hat diese das Glück gepachtet. Mit Fünfzehn "sitzt man zwischen den Stühlen", der Prozess der Reife, die Pubertät, alles nicht so einfach. Nicht nur für die betreffende Person, sondern auch ihr Umfeld.

"Hier stirbt keiner" von Lola Renn hat mich einerseits durch das gut gestaltete Cover angesprochen, ebenso der Klappentext und Titel. Die Ich-Erzählerin Annika schildert ihren Sommer, ihr Leben rundum aus ihrer Sicht. Es war nicht immer einfach, ihren Einblicken in die Gefühle und Gedanken zu folgen. Was sich nach einer leicht-lockeren Lektüre anhört, nein, dem ist nicht ganz so. Annika als Charaktere, sie zu mögen, fiel mir dann doch ab und an schwer.
Ansich ist "Hier stirbt keiner" ein ideales Buch gerade jetzt zur Sommerzeit. Es behandelt schon ansprechende Themen, wie Pubertät, die Schrammen, die einem zugefügt werden, Freundschaft und erste Liebe.
Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten, um in das Buch hineinzukommen. Der zweite Anlauf hat dann geklappt und ich habe es in einem Rutsch gelesen.
Es gibt eben nun mal Bücher, die man mag, und Bücher, die man nicht mag. Der Funke ist nicht zu 100% übergesprungen. Rein persönlich war es nicht meine Zielrichtung. Doch für die angesprochene Zielgruppe gebe ich meine Leseempfehlung. Das Buch bietet Stoff zum Austausch untereinander

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Tags: erste liebe, erwachsenwerden, familie, freundschaft, lola renn, pubertä   (6)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

frankreich, altenheim, liebe, pflege, neid

Die Dame mit dem blauen Koffer

Valérie Perrin , Elsbeth Ranke
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2017
ISBN 9783426654057
Genre: Romane

Rezension:

Die Handlung spielt in dem kleinen Dorf Milly mit gut 400 Einwohnern und dem Seniorenheim Haus Hortensie. Dort arbeitet die junge Justine Neige als Pflegehelferin. In ihr Herz geschlossen hat sie die 90-jährige Helene. Im Haus nennt man sie nur "Die Dame vom Strand. Seit Helene hier lebt, hat ein tierischer Mitbewohner ebenso Einzug gehalten. Eine Möwe wohnt seitdem auf dem Dach. Im Laufe der Geschichte wird die Rolle der Möwe erklärt.
Helenes Geschichte beginnt 1924 und wird in wechselnden Kapiteln mit Justines erzählt. Justine und ihr Cousin Jules sind bei den Großeltern im Ort aufgewachsen. Ihre Eltern, die beiden Söhne der Großeltern, und die Ehefrauen, waren 1996 bei einem gemeinsamen Autounfall ums Leben gekommen.
Die erste Frage, die man sich stellt, wenn man ein so wunderbares Buch gelesen hat, wie schreibe ich hierzu eine Lesemeinung, so dass bei anderen die Neugier auf das Buch von Valérie Perrin wächst und sie es ebenso lieben werden wie ich!?
Was mich an diesem Buch so fasziniert hat ist, wie die Autorin die Lebensgeschichte um Héléne erzählt und Justines sehr gut einbindet. Inspiriert durch die Geschichte ihrer eigenen Großeltern hat die Autorin die Grundidee hervorragend umgesetzt. Héléne ist ein sehr komplexer Charakter, doch sie drängt keine anderen Figuren des Romans in den Hintergrund. Aber eine Charaktere, die man so schnell nicht vergißt. Ich möchte einfach nicht zu viel aus der Handlung verraten, die mit viel Gefühl erzählt wird. Man taucht in die Geschichte ein, wird "aufgesogen" und mag das Bucht nicht aus der Hand legen. Wechselnde Passagen, die emotional sind, dann wiederum ruhige, aber auch gefühlsbetont, verzaubern.

"Die Dame mit dem blauen Koffer" ist sehr, sehr lesenswert, mitreißend und gefühlvoll, und sehr authentisch herüberkommt. Mich hat es absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, wo man genau weiß, sie bleiben noch lange in deiner Erinnerung.
Ein wahrlich beeindruckendes Buch, dass niemals langatmig wird und eine Bereicherung für jedes Buchregal!
Meine Kauf- und Leseempfehlung. Geht und entdeckt diesen Schatz!♥

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Tags: eltern, familiengeheimnis, frankreich, freundschaft, neid, seniorenhei, verfolgung, verlust, zweiter weltkrieg   (9)
 
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