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das spiel der spiele, randomhouse blanvalet, wild cards, george r. r. martin

Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R.R. Martin , Simon Weinert
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734161070
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover
Das Cover passt super zum Buch, spricht mich persönlich aber trotzdem nicht hundertprozentig an. Darauf ist eine selbstbewusste junge Frau zu sehen, im Hintergrund eine Stadt, Sturm, Pflanzen und es scheint Chaos zu herrschen. Das alles passt super zur Geschichte.

Meinung
Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist mein erstes Buch das ich von George R.R. Martin gelesen habe, obwohl es ja schon sehr viele Bücher von ihm auf dem Markt gibt, trotzdem konnte ich mich nie richtig durchringen eins davon zu lesen. Als ich dann auf der Verlagsseite von Blanvalet gesehen habe dass es von dieser Reihe einen ersten Band gibt, dachte ich jetzt oder nie. Blanvalet bringt die Wild Cards Reihe (2. Generation) als Taschenbuch raus, von Panhaligon sind diese Bücher aber schon als Paperback Ausgabe zu haben. Der erste Band Das Spiel der Spiele ist im Penhaligon Verlag bereits im August 2014 erschienen.

Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den verschiedenen Protagonisten und so hatte ich eine ganze Zeit lang Schwierigkeiten mit den Namen klar zu kommen. Immer wenn ich mich an einen Charakter und dessen Umfeld gewöhnt hatte, kam der nächste dran. Es gab viel zu viele unterschiedliche Charaktere, die man auf die Schnelle überhaupt nicht einordnen konnte und genau das hat anfangs meinen Lesefluss gestoppt. Im Laufe des Buches hat sich das dann aber etwas gebessert oder ich habe mich einfach daran gewöhnt.

Der Anfang der Geschichte spielt in Ägypten und man hat Leser erstmal keinen Schimmer was eigentlich los ist. Es wird nicht viel erklärt und gleich zum Punkt gekommen. Ich habe mich danach aber lange gefragt ob es überhaupt einen Zusammenhang gibt zu dem Rest der Geschichte. Als dann irgendwann Licht ins Dunkle kam, musste ich nochmal zurück blättern weil ich mich wegen den vielen unterschiedlichen Charakteren schon gar nicht mehr erinnern konnte wer, wie, was sich am Anfang ganz genau abgespielt hat.

Wie im Klappentext rauszulesen ist, geht es in dem Buch um eine amerikanische Castingshow in Amerika. Ich war gespannt was da alles auf einen zukommt als Leser. Es geht um Asse, die Bewerbung für diese Castingshow, die Auswahl und danach um die verschieden Aufgaben die die Teams gestellt bekommen, wobei das Licht immer wieder auf ein anderes Team fällt von dem ein Charakter aus seiner Sicht erzählt. Es entstehen Freundschaften, Feindschaften und Liebeleien. Es gibt glorreiche Siege und natürlich Niederlagen. Jedes Team und jedes Teammitglied geht anders damit um. Die Geschichte um die Castingshow hat mir gefallen und ich war gespannt wer gewinnen wird. Esgibt  viele unterschiedliche Charaktere die man im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, in dessen Gefühlswelt man eintauchen durfte und dessen Vergangenheit man teilweise kennengelernt hat. Da es so eine große Anzahl an Protagonisten gibt, kann ich zum Schluss gar keinen Liebling benennen.

Der zweite Teil der Geschichte von dem ich anfangs überhaupt nichts geahnt habe, spielt dann in Ägypten. Der Weg dorthin und wie man als Leser plötzlich aus der Welt von American Hero rein in einen blutigen Krieg in Ägypten gestoßen wird, hat mir gefallen und der Geschichte einiges an Spannung gegeben. Die Idee fand ich gut und ich konnte auch verstehen warum Fortune sich in den Krieg eingemsicht hat, nicht aber warum Lohengrin und Hive sofort mitgemacht haben und der Rest der Bande ohne groß zu überlegen hinterher ist, denn zum Schluss hat sich niemand von denen ganz genau mit dem Hintergrund beschäftigt.

Trotzdem war es spannend und die Geschichte konnte mich fesseln. Zum Schluss gibt es noch einige Überraschungen und es tritt ein Charakter in den Vordergrund der das ganze Buch über augenscheinlich ziemlich unscheinbar war. Diese Wendung hat mich wirklich überrascht und lässt noch einiges offen für den zweiten Teil.

Ich hätte mir gewünscht dass zu Beginn der Geschichte etwas mehr erklärt worden wäre über Asse und Joker im Allgemeinen. Es wird nur angeschnitten und ich habe lange gebraucht um zu verstehen was Asse und Joker sind und wie es dazu kommt das aus diesen Personen Asse und Joker werden. Etwas mehr Hintergrundwissen hätte nicht geschadet.

Dieses Hintergrundwissen hätte ich sicherlich gehabt wenn ich die Reihe Wild Cards - Die erste Generation gelesen hätte. Leider habe ich mich aber erst nachdem ich dieses Buch beendet habe damit beschäftigt dass es noch eine andere Reihe gibt. Die Asse und ihre Fähigkeiten konnten mich aber überzeugen. Es wurden viele tolle Ideen ausgearbeitet und unter den vielen Charakteren und Fähigkeiten ist für jeden etwas dabei. Hive kann sich zum Beispiel in einen Schwarm Wespen auflösen, Lohengrin kann eine Rüstung die ihn unverwundbar macht und sein strahlendes Schwert herbei rufen und so spielt dieser oft den weißen Ritter nur ohne Ross. Es gibt noch viele weitere die ich hier aber nicht alle aufzählen möchte.

Fazit 
Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist der erste Band der zweiten Generation und ich denke man sollte lieber erst die Reihe der ersten Generation lesen, denn ich hoffe das man dann viel mehr Hintergrundinformationen hat und dadurch das Lesen dieses Buches mehr Spaß macht. Mir hat die Idee der Asse und Joker gefallen und ich finde es gehört viel Fantasie dazu sich so etwas auszudenken. Da ich aber am Anfang einige Schwierigkeiten hatte mich in die Story reinzufinden, vergebe ich von 4 von 5 Sterne.

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ruth laing

Frische Sommerideen

Ruth Laing
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Bassermann Inspiration, 31.03.2014
ISBN 9783572081066
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover
Frische Sommerideen kommt als schickes Hardcoverbuch daher. Darauf ist eine Tasche und eine Decke zu sehen für die es im Buch auch eine Anleitung gibt und die natürlich sommerlich in Szene gesetzt wurden.

Meinung
Frische Sommerideen ist das zweite Buch mit Nähanleitungen das ich von Ruth Laing durchstöbern durfte, mit dem Unterscheid das diesmal auch andere Bastelanleitung die nichts mit den Nähen zu tun haben, enthalten sind. Im Buch wird alles gut beschrieben so dass Jung und Alt gut damit zurechtkommen müssten. Am Anfang gibt es ein liebes Vorwort der Autorin.

Auf den ersten Seiten erfährt der Leser alles wichtige was man zu den Anleitungen und Materialien wissen muss, wie zum Beispiel Bügeln, Linke und Rechte Stoffseite und Wachstuch. Alles wird gut und liebevoll beschrieben. Danach geht es dann mit den ersten Anleitungen los.

Die Anleitungen sind in drei große Rubriken unterteilt: Genähtes für den Strand und für zu Hause, Gebasteltes und Dekoratives, Alles rund um den Tisch. Durch diese Unterteilung lassen sich die einzelnen Anleitungen schnell im Buch wieder finden.

Aus der ersten Rubrik Genähtes für Strand und zu Hause gefällt mir am besten die Anleitung für den Lunchbag. So einen Lunchbag aus Wachstuch kann man auch gut für Kindergarten oder Schule benutzen und diese Anleitung werde ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Außerdem gibt es unter anderem noch Anleitungen für eine Patchworkdecke, Strandtasche und ein Handtuch.

Gebasteltes und Dekoratives zeigt wie man Erinnerungen und Mitbringsel aus dem Urlaub dekorativ unterbringen und nutzen kann. Außerdem gibt es eine Anleitung für Windlichter die mir am besten in dieser Rubrik gefallen hat. Für die Kleinen gibt es Ideen was man mit Steinen basteln kann was ich gut finde denn manchmal braucht man auch dafür eine Idee.

Für Groß und Klein ist auch in der letzten Rubrik Alles rund um den Tisch etwas dabei. Es gibt Ideen wie man weiße Lampions dekorieren kann und diverses für die Tischdeko wie zum Beispiel Serviettenringe und Tischdeckenbeschwerer.

Die Nähanleitungen sind für Anfänger geeignet und sehr gut erklärt. Fortgeschrittene werden mit diesem Buch aber sicherlich nicht glücklich werden. Ich finde die Idee gut dass es noch weitere Bastelanleitungen gibt aber trotzdem hätte es für meinen Geschmack noch weitere Nähanleitungen geben können.

Fazit 
Frische Sommerideen ist ein Bastelbuch mit kleinen Nähprojekten für Anfänger und Bastelideen für Alt und Jung rund um das Thema Urlaub. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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Halt mal, Schatz

Jochen Malmsheimer
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Klartext, 20.04.2007
ISBN 9783898617932
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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florenz, liebe, düfte, duft, münchen

Die Galerie der Düfte

Julia Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2017
ISBN 9783426653845
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover ist wunderschön. Darauf sind Blüten abgebildet und alles wurde in zarten Frühlingsfarben gestaltet. Ich finde dass es einfach zum Träumen einlädt.

Meinung
Die Galerie der Düfte ist das zweite Buch von Julia Fischer das im Droemer Knaur Verlag erschienen ist und mein erstes Buch welches ich von dieser Autorin gelesen habe. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Es beinhaltet genau das, was das Buch von außen verspricht. Der Schreibstil ist romantisch und poetisch. Durch ihren tollen Stil nimmt Julia Fischer ihre Leser mit auf eine Reise, in der man das Gefühl hat, alle Düfte selbst zu riechen von denen in diesem Roman die Rede ist.

Johanna lebt in München und besitzt die Sternenwarte. Die Sternenwarte ist kleines Geschäft in der sie ihre handgemachte Naturkosmetik verkauft. Sie lebt alleine in einer Wohnung. Im gleichen Haus leben aber auch ihre Eltern in einer extra Wohnung, die eine Apotheke besitzen und Johanna unterstützen wo sie nur können. Das Familienleben der drei wird sehr harmonisch beschrieben.


Johannas größter Traum ist, die Produkte der Officina Profumo di Santa Maria Novella in ihrem kleinen Laden mit anbieten zu können. Nach mehrmaligen Absagen der Firma beschließt sie eine Reise nach Florenz anzutreten und persönlich bei der Officina vorzusprechen. Bei Antritt ihrer Reise weiß sie aber noch nicht dass ihre Mutter vor 25 Jahren auch nach Florenz gereist ist und diese Reise ihr ganzes Leben verändern wird.

In Florenz lernt sie durch die Officina die beiden Söhne der Familie kennen. Luca und Sandro könnten unterschiedlicher nicht sein. Luca umwirbt sie sehr vorsichtig und verhält sich wie ein Gentleman. Sandro dagegen ist der Schönling, dessen Charme keine Frau wiederstehen kann. Luca ist mir von Beiden gleich sympathischer gewesen und ich habe den ganzen Roman über mit den beiden gebangt und mich auch manchmal ein bisschen über Johannas Blindheit gegenüber Luca geärgert. Zum Schluss gibt es ein Happy End wie es sich für einen guten Liebesroman gehört.

Die Erzählperspektive hat mich am Anfang etwas stutzen lassen, ich habe mich dann aber schneller daran gewöhnt als zuerst gedacht. Klappt man das Buch auf, entdeckt man gleich ein Rezept für eine "Augenweide". Es gibt ein Rezept und eine Anleitung zum selber machen was eine schöne Idee und sehr passend für den Roman ist. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.
 
Fazit 
Die Galerie der Düfte verzaubert von Anfang an und lässt den Leser mit einem guten Gefühl zurück. Es gibt viele schon fast poetische Stellen, Liebe und Geborgenheit. Es ist ein gelungener Liebesroman und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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liebe, humor, asperger-syndrom, rosie, australien

Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.01.2015
ISBN 9783596197002
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover ist schlicht und passt zum Buch. Darauf ist ein Mann auf dem Fahrrad zu sehen was sehr gut passt, denn Don ist auch immer mit dem Fahrrad unterwegs. Da es pink ist, erwartet man dahinter auch einen Frauen-/Liebesroman, trotzdem wäre mir das Buch in der Buchhandlung mit diesem Cover wahrscheinlich nicht von alleine aufgefallen.

Meinung
Das Rosie-Projekt ist der erste Band der Rosie-Reihe von Graeme Simsion und auch mein erstes Buch das ich von diesem Autor gelesen habe. Wie oben schon geschrieben, wäre mir das Buch von alleine gar nicht aufgefallen, der Klappentext hört sich aber durchaus interessant und lustig an. Dieser Roman wurde mir von einer Bekannten empfohlen und ausgeliehen und sie hat mir nicht zu viel versprochen. Das Rosie-Projekt ist ein erfrischender Liebesroman der etwas anderen Art. 


Don, der Hauptprotagonist, ist Professor in Genetik und arbeitet als  Dozent in der Uni. Er ist ein absoluter Einzelgänger und hat einen streng durchorganisierten Tagesplan. Dazu gehört auch wann auf die Minute genau er mit dem Vorbereiten des Abendessens anfängt und was es an welchen Tag in der Woche gibt. So gibt es Beispielsweise an jedem Montag immer das gleiche was auch für die anderen Wochentage gilt. So gibt es keine Reste oder unnötigen Vorrat. Sein Leben ist so durchorganisiert das für spontane Aktivitäten keine Zeit ist. Trotzdem fehlt etwas in seinem Leben. Don macht sich deshalb einen Plan wie er seine Traumfrau finden kann.

Rosie ist das ganze Gegenteil von Don. Sie ist spontan, aufgeschlossen und einfach in ihrem ganzen Wesen viel lockerer als Don. Die Beiden lernen sich über einen Freund von Don kennen und obwohl Rosie offensichtlich völlig ungeeignet für das Projekt Ehefrau ist, verabreden sie sich. Ab da an nimmt alles seinen Lauf. Don hilft Rosie als Genetiker bei ihrer Suche nach dem leiblichen Vater und ohne es selbst gleich zu merken, verlieben die zwei sich ineinander.

Es kommt zu vielen skurrilen Treffen, die einen als Leser immer zum Schmunzeln bringen und so merkt man gar nicht wie die Seiten vor sich hin fliegen. Am Ende gibt es natürlich, wie in allen typischen Liebesromanen, ein Happy End, denn genau so erwartet man es ja als Leser auch. Trotzdem ist dieser Liebesroman durch den verrückten Don etwas ganz Besonderes denn Don hat ein völlig anderes Sozialverhalten als ein typischer Normalo. 
 
Fazit 
Das Rosie-Projekt ist ein erfrischender Liebesroman mit viel Humor, dafür aber ohne die ganz großen Gefühle und Kitsch. Die Charaktere sind toll beschrieben und wirken sehr sympathisch. Da ich an dem Buch keine Kritikpunkte finde und das Lesen viel Spaß gemacht hat, vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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127 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

trusting liam, molly mcadams, 2016, erotisch, liebe

Trusting Liam - Tief in meinem Herzen

Molly McAdams , Justine Kapeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 18.07.2016
ISBN 9783956495892
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Satz
Vorsichtig öffnete ich ein Auge und schloss es gleich wieder, um den grellen Licht zu entgehen, das ins Zimmer fiel.

Cover
Das Cover ist schlicht gehalten und gefällt mir ganz gut. Darauf ist ein Pärchen, das Kennedy und Liam in einem intimen Moment darstellen könnte. Das Einzige was mir dabei fehlt ist eins der vielen Tattoos der Beiden von denen im Buch immer wieder die Rede ist.

Meinung
Trusting Liam von Molly McAdams baut auf das Buch Taking Chances auf, ist aber ein in sich abgeschlossenes Buch und kann auch ohne diese Vorkenntnisse gelesen werden, wobei ich persönlich mich immer ärger wenn ich merke es gibt ein Buch davor und ich habe es vorher noch nicht gelesen. Ich habe Taking Chances im vergangenen Jahr gelesen und kann mich noch gut daran erinnern welche gemischten Gefühle es hinterlassen hat. Ich war gespannt ob Trusting Liam ein Abklatsch dieses Buches wird oder sich die Autorin etwas Neues einfallen lassen hat.

Der Schreibstil hat mir auch diesmal gefallen. Er ist flüssig und locker. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Auch wenn die Storys von Molly McAdams manchmal nicht so gut beziehungsweise sehr kitschig, vorhersehbar und an den Haaren herbeigezogen sind, schafft sie es trotzdem mich mit ihrem Stil an das Buch zu fesseln. Erzählt wird aus Kennedys und Liams Sicht, wobei die Wechsel der Erzählperspektiven immer gut nachvollziehbar waren da sie in extra kleine Kapitel eingeteilt und mit dem Namen der besagten Personen versehen sind, was mir sehr gefallen hat denn ich mag es nicht wenn es bei solchen Perspektivwechseln ein zu großes Durcheinander gibt.

Die Hauptakteure in diesem Roman sind Kennedy und Liam, wobei mir Liam am besten gefallen hat. Am Anfang lernt man nur den smarten Typ kennen, der in seinem Job aufgeht und ziemlich lockere Affären hat. Mit Kennedy ändert sich das aber schlagartig. Wie immer geht es auch in diesem Liebesroman sehr schnell dass Liam weiß wie sehr er Kennedy liebt. Trotzdem kam es mir bei ihm glaubwürdig rüber und ich konnte ihn etwas verstehen.

Bei Kennedy scheint es zwar auch Liebe auf den ersten Blick zu sein, nur leider will sie sich das nicht eingestehen. Dass sie Liam immer auf Abstand hält, ist mir nach einer Weile ziemlich auf die Nerven gegangen. Ich konnte Kennedys Beweggründe oft nicht richtig verstehen. Sie kann sehr launisch sein und von einem Moment auf den anderen reagiert sie völlig unpassend. Im Buch lernen wir Kennedys Vergangenheit kennen oder besser gesagt die Einzelheiten ihrer letzten Beziehung, die ihr Verhalten rechtfertigen soll, trotzdem fand ich Kennedys Verhalten oft übertrieben.

Eine tolle Idee ist, dass Kennedy eine Zwillingschwester hat. Ich habe mich darüber gefreut und dachte da kommt noch etwas mehr im Laufe des Buches, doch leider wurde ich enttäuscht. Die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester ist so extrem oberflächlich, worüber ich mich sehr geärgert habe. Auf diesen Punkt hätte die Autorin viel mehr eingehen sollen.

Am Anfang des Buches geht es darum dass der Dad von Kennedy und ihrer Schwester ein Cop ist und dieser in der Vergangenheit zusammen mit Kennedys Onkeln eine Gang auffliegen lassen hat. Schon damals wurde die Familie von Mitgliedern dieser Gang bedroht und da diese in naher Zukunft aus dem Gefängnis frei gelassen werden, sollen Kennedy und ihre Schwester zu ihrer Sicherheit nach Kalifornien ziehen. So weit so gut. In Kalifornien trifft sie dann auf Liam und von da an nimmt die Liebesgeschichte ihren Lauf, aber was ist mit dem Rest? Nachdem das Thema am Anfang so eine große Rolle spielt und dieses so wichtig war, dass die Beiden umziehen mussten, fand ich es schade dass es im Rest des Buches so fallen gelassen wurde.

Trotz meinen Kritikpunkten hat mir das Buch gefallen. Ich habe mit Kennedy und Liam mitgefiebert und fand die Story dahinter ganz gut. Es gibt einige Punkte die noch ausbaufähig gewesen wären, beziehungsweise hätte auch auf einige Charaktere weiter eingegangen werden können. Gefallen hat mir das es eine Verbindung zu Taking Chances gibt und man somit erfährt wie es in etwa mit Harper und Brandon weiter ging.

Fazit
Trusting Liam ist ein kitschiger Young Adult Roman und genau wie bei Taking Chances konnte mich die Story zwar nicht hundertprozentig überzeugen, es hat mir aber trotzdem viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und da es eine große Rolle spielt ob mich ein Roman unterhalten kann oder nicht, vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

fantasy, ritter, rätsel, paranormal romance, bookshouse

Schwur der Vergangenheit

Ela van de Maan
Buch: 234 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 19.08.2014
ISBN 9789963525836
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Satz 
Ich blickte einem stolzen Ritter nach, wie er mit wehenden Haaren die Allee entlanggaloppierte.

Cover
Das Cover passt zur Geschichte. Der Mann darauf soll sicherlich Alexandre darstellen und dieser wurde auch so wie abgebildet beschrieben. Ich habe ihn mir allerdings etwas anders vorgestellt und so richtig gefällt mir der Mann darauf nicht, dass ist aber einfach Geschmackssache. Da die Geschichte in New York spielt, passen die Wolkenkratzer im Hintergrund sehr gut dazu.
   
Meinung
Schwur der Vergangenheit ist der erste Band der Into the Dusk Reihe und auch mein erstes der Buch der Autorin das ich gelesen habe. Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und das Buch konnte mich auch ganz gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und so habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Dazu kommt natürlich noch das es nicht sehr lang ist und für etwas lockeres zwischendurch genau das Richtige. Erzählt wird aus verschieden Perspektiven was mir gefallen hat.

Melanie ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und ich bin gespannt ob es in den nächsten Bänden so bleibt oder ob auch andere Charaktere zum Zug kommen denn immerhin gibt es mittlerweile schon sieben Teile. Melanie war mir nicht sofort sympathisch denn ich konnte ihre Entscheidungen und Reaktionen nicht immer nachvollziehen. Außerdem kam sie mir ziemlich oberflächlich vor, vor allem was ihre Freunde angeht. Trotzdem ist das ein oder andere Mal der Funke übergesprungen.

Nach den ersten Seiten dieses Romans dachte ich es ist wieder eine dieser typischen Romantic Romane in denen es, warum auch immer, ständig Liebe auf den ersten Blick gibt und oft viel zu schnell alle schmachtend ihre Liebesgeständnisse abgeben. Nach und nach habe ich aber mitbekommen dass es bei Alexandre und Melanie schon eine Vergangenheit gibt, also einen Grund warum alles so schnell zwischen den Beiden geht.

Alexandre weiß sofort bei der ersten Begegnung wem diese Frau ähnlich sieht, und auch wenn er unsicher ist ob es zu dieser eine Verbindung gibt, fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen. Melanie dagegen kann sich an nichts erinnern, weiß aber tief in ihrem Inneren dass sie diesen Mann schon kennt. Die Geschichte die dahinter steckt, hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon darauf in den nächsten Bänden mehr davon zu erfahren.

Alexandre konnte ich das ganze Buch über nicht hundertprozentig einschätzen und auch als ich fertig war mit lesen, wusste ich immer noch nicht genau ob ich ihn mag oder nicht. Seine Stimmung ändert sich ständig und ich hätte mir gewünscht dass sein Charakter etwas tiefgründiger beschrieben worden wäre. Irgendwie bleibt es ziemlich oberflächlich was ihn angeht, was ihn natürlich auch wieder geheimnisvoll macht.

Es gibt noch einige andere Charaktere in diesem Buch, die aber alle mehr im Hintergrund bleiben und auf die nicht groß eingegangen wird. in dieser Geschichte ist so ziemlich alles vorhanden was es so an Wesen in Fantasy Romanen gibt. Die Idee die dahinter steck,t hat mir gefallen und ich bin gespannt was man in den nächsten Bänden noch alles über Melanies und Alexandres Vergangenheit erfährt, denn aufgedeckt wurde im ersten Band sicherlich nur ein Bruchteil.

Fazit
Schwur der Vergangenheit ist ein gelungener Auftakt der Into the Dusk Reihe von Ela van de Maan, lässt aber noch etwas Luft nach oben für die nächsten Bände. Dieser Roman hat alles typische was es für eine Romantic Fantasy Geschichte braucht und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich bin gespannt mit was die Autorin in den anderen Bänden überrascht und da es auf jeden Fall noch steigerungsfähig ist, vergebe ich 3 von 5 Sterne.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

jürgen seidel, history, das mädchen mit dem löwenher, thriller, cbj

Das Mädchen mit dem Löwenherz

Jürgen Seidel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.02.2017
ISBN 9783570159552
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz
Hochweiser, verehrter Doktor und Professor!

Cover
Das Cover gefällt mir. Ich finde es sehr hübsch und das Mädchen darauf, eingehüllt in ihrem Umhang, passt zur Geschichte. Außerdem wirkt das Cover jugendlich, passend zur Zielgruppe.

Meinung
Das Mädchen mit dem Löwenherz ist mein erstes Buch von Jürgen Seidel das ich gelesen habe. Das Buch ist in Briefform geschrieben. Anna schreibt Briefe an Martin Luther. Dabei gibt es ein Rückblick von ihrem Leben und was ihr alles wiederfahren ist. Am Anfang war ich nicht sehr begeistert von den Briefen da ich bedenken hatte, ob mich das schnell langweilen wird, dem war aber gar nicht so. Das Buch hat die eine oder andere Länge enthalten, es geht aber immer wieder etwas bergauf mit dem Spannungsbogen.

Anna ist die Hauptprotagonistin dieses Buches und ist auch diejenige die die Briefe schreibt. Sie scheint ein liebes Mädchen zu sein was es nicht einfach hat im Leben, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart. Was die Zukunft für Anna bereithält, erfährt man als Leser leider nicht. Sie bittet in ihren Briefen um Hilfe von Luther und erklärt ihn Brief für Brief was ihr alles wiederfahren ist und da die Beiden die gleichen Menschen als Feinde betrachten können, dachte ich auch, dass er etwas Gutes für die liebe Anna ausrichten könnte.

Das ganze Buch über, bis auf einem Brief zum Schluss, gibt es nur Briefe von Anna. Als das Buch dem Ende hin zu ging, dachte ich schon es kommt nie etwas von Luther zurück. Martin Luther hat in dem Buch keine zu große Bedeutung, was ich etwas schade fand. Dafür gibt es aber andere wichtige Charaktere die Anna auf ihrer Reise kennenlernt.

Einer davon ist Zangl. Zangl ist Berater des Erzdiakons und entdeckt Annas Wolkenauge. Anna merkt sich alles Wort für Wort was sie gelesen hat. Diese Gabe ist für Zangl sehr nützlich, der belastende Dokumente unters Volk bringen und damit so einige geldgierige Menschen auffliegen lassen will, die den Glauben der Bevölkerung ausnutzen um damit viel Geld zu machen. Zangl nutzt Anna aus und ich hatte bis zum Ende des Buches meine Bedenken ob dieser Mann ein gutes Herz hat oder nicht. Anna fühlt sich wohl bei ihm denn Zangl passt sehr auf Anna auf da diese im Laufe der Geschichte immer wichtiger für ihn wird. Es gibt noch viele andere Charaktere in diesem Buch. So richtig ist mir davon aber keine ans Herz gewachsen, trotzdem wurden alle sehr gut beschrieben. 

Zu der Zeit in dem der Roman spielt hat die Katholische Kirche natürlich einen großen Stellenwert. Dass die Leute zur damaligen Zeit sehr gläubig waren und man das mit der heutigen Zeit und der Katholischen Kirche überhaupt nicht mehr vergleichen kann, ist mir klar. Trotzdem wurde es mir mit Anna das ein oder andere Mal zu viel, besonders was die Schutzmantelmadonna angeht. Von dieser wollte ich nach einiger Zeit gar nichts mehr hören so oft hat sie sie erwähnt. Andererseits spielt sie für Anna eine wichtige Rolle, denkt sie doch dass genau diese ihr immer wieder das Leben gerettet hat. Der katholische Glauben spielt in diesem Buch also auf jeden Fall eine große Rolle.

Fazit 
Das Mädchen mit dem Löwenherz ist für mich kein Thriller, sondern viel mehr ein Historischer Roman. Für einige Teile des Buches würde ich gerne 3 von 5 Bücher vergeben, für andere wiederum 4 von 5 Sterne. Da mich der Roman aber nicht die ganze Zeit über mitreißen konnte und ich mir ab und zu etwas mehr Spannung gewünscht hätte, vergebe ich 3 von 5 Sterne. Historisch gesehen finde ich die Geschichte aber sehr gelungen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

provence, lesestoff, rezension, buch, friseurin

Rosalie und der Duft der Provence

Julie Lescault
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.02.2017
ISBN 9783442485321
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Satz
Die harte Frühlingssonne warf ihr grelles Licht auf den kleinen Marktplatz von Brillon-de-Vassols.

Cover
Das Cover ist wunderschön. Darauf ist eine atemberaubende Landschaft zu sehen. Auf einem Hügel, im Hintergrund gehalten, steht ein kleines Städtchen was Vassols darstellen könnte. Alles passt zusammen und wirkt sehr idyllisch und genau so wird die Landschaft auch im Buch beschrieben.

Meinung
Rosalie und der Duft der Provence von Julie Lescault ist seit langem mein erster Roman den ich gelesen habe, der in die Richtung Krimi tendiert. Ehrlich gesagt hat mich hier zunächst das Cover neugierig gemacht weil ich es immer wieder angucken musste und man sich darin richtig verlieren kann. Da ich im Genre Krimi eher selten lese war ich skeptisch, aber der Klappentext hat sich nicht zu sehr Krimilastig angehört und so habe ich dem Buch eine Chance gegeben. 

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Da der Roman in einer französischen Provinz spielt, gibt es einige Vokabeln die meinen Lesefluss anfangs etwas gestoppt haben, das aber nur an meinen fehlenden Französischkenntnissen gelegen hat. Damit habe ich mich anfangs ein kleines bisschen schwer getan, mich aber schnell daran gewöhnt und natürlich passen die französischen Worte gut in diesen Roman. Am Ende des Buches gibt es dazu auch ein eigenes Kapitel mit Worterklärungen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven.

Gefallen hat mir das in dem Buch das Thema Rassismus und die Rechtenszene vor Ort eine große Rolle spielt da es in unserer Gesellschaft im Moment auch ein großes Thema spielt. Die Autorin hat das sehr gut gemacht und meiner Meinung nach die richtige Einstellung dazu.

Rosalie ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Sie ist eine attraktive junge Frau und gerade frisch getrennt von ihrem Exfreund auf dem Weg in ihre alte Heimat da ihre Tante gestorben ist und ihr etwas hinterlassen hat. Zu ihrem Vater und ihren Brüdern hat sie schon lange keinen Kontakt mehr, weshalb sie so schnell wie möglich wieder verschwinden will. Da hat sie aber ihre Rechnung ohne das Testament gemacht.

Rosalie ist seht temperamentvoll und handelt oft unüberlegt. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und wenn Rosalie nicht so mutig wäre, hätte sie den Fall niemals lösen können. Mir hat es gefallen dass sie dem Algerier helfen wollte und sich Gedanken über den wahren Mörder gemacht hat. Eine wichtige Hilfe dabei waren Vincent und Rachid, zwei Männer die Beide Gefühle für Rosalie haben. Mir hat es nicht gefallen das Rosalie das nicht so ernst genommen hat und mir hat Vincent oft leidgetan.

Ich hätte mich über etwas mehr Romantik zwischendurch gefreut, aber da es ja eigentlich ein Krimi ist, sollte man in der Hinsicht natürlich nicht zu viel erwarten. Es gab einen Mord, einen falschen Verdacht von der Polizei und Rosalie hat geholfen den wahren Täter zu stellen. Es gab ein paar Stellen an denen es spannend wurde aber im Großen und Ganzen ist es ein ruhiger Roman für zwischendurch ohne zu viel Nervenkitzel und einfach zum Genießen.

Fazit
Rosalie und der Duft der Provence von Julie Lescault konnte mich gut unterhalten. Es ist ein Hauch von Krimi, Familien- und Liebesroman darin enthalten, was genau die richtige Mischung für mich ist. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

wright, mond, gebieterin, heyne verlag, phoenix pack serie

Gebieterin des Mondes

Suzanne Wright , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453318182
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz
Was in Gottes Namen war das für ein Geruch?

Cover 
Auf dem Cover sieht man ein Pärchen was sicherlich Taryn und Trey darstellen soll. Die Frau darauf sieht sehr sinnlich aus und passt meiner Meinung nach gut dazu. Der Mann auf dem Cover hat aber viel zu weiche Gesichtszüge um Trey darzustellen. Trotzdem gefällt mir das Cover, passt zum Roman und man weiß gleich was in dem Buch auf einem zu kommt wenn man es sieht.

Meinung
Gebieterin des Mondes ist der erste Band der Phoenix-Pack-Serie von Suzanne Wright und ist auch das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Mir hat es Spaß gemacht diesen Roman zu lesen und so hatte ich das Buch im nu durchgelesen. Etwas gewöhnungsbedürftig war anfangs die Erzählperspektive, die sich immer wieder in den Absätzen zwischen Taryn und Trey abwechselt. Es gibt keine genaue Trennung, schränkt den Lesefluss aber keinesfalls ein, sondern passt gut zur Geschichte in der es ziemlich heiß her geht.

Taryn ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und zeigt von Anfang an dass sie nicht auf den Mund gefallen ist. Sie war mir am Anfang sogar etwas zu selbstbewusst und ihre spitze Zunge hat mir das ein oder andere Mal gar nicht gefallen. Ich konnte mich aber trotzdem schnell mit Taryn anfreunden und habe festgestellt, dass hinter dieser selbstbewussten Frau ein gutes Herz steckt. Auch Taryn hat ab und an Zweifel, zeigt sich vor anderen aber immer stark.

Taryn steht für ihre Freunde ein und kann, wenn sich auf einen Partner einlässt, eine starke und gerechte Gefährtin sein. Mit dem gutaussehenden Alpha Trey verbindet sie anfangs nur eine Abmachung von der Beide profitieren. Natürlich ist einem als Leser von Anfang klar worauf das Ganze hinaus läuft und es ist ziemlich absehbar was passieren wird. Aber genau das erwartet man als Leser doch eigentlich von so einem Buch und schlimm wäre nur wenn es zum Schluss zu viele böse Überraschungen geben würde.

Trey ist ein Frauenschwarm und ein sehr einnehmender Liebhaber. Er möchte die volle Kontrolle über Taryn und diese ist genau die richtige Gefährtin die ihm in vielen Bereichen Einhalt bieten kann. Trey bleibt das ganze Buch über sehr geheimnisvoll. Man lernt nach und nach seine Vergangenheit und damit auch ihn besser kennen. Positiv ist an ihm dass er darüber steht dass er eine Gefährtin gewählt hat die sich nicht in einen Wolf verwandeln kann weil ihr Wolf nicht stark genug zu sein scheint. Taryn ist aber trotzdem eine richtige Waffe und eine geborene Alpha-Wölfin.

Es gibt noch einige andere Charaktere in diesem Buch, die aber im Hintergrund bleiben. Von dem einen oder anderen lernt man auch mal etwas mehr kennen, aber alles bleibt ziemlich oberflächlich. Am meisten ist mir dabei noch Greta im Gedächtnis geblieben. Sie ist die Großmutter von Trey und behandelt Taryn wie eine "Schlampe". Zwischen den Beiden gibt es sehr viele Schlagabtausche unter der Gürtellinie die ich manchmal lustig und manchmal auch zu viel des guten fand, auf jeden Fall lockern sie das Buch immer wieder auf.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht natürlich die geballte Erotik zwischen Taryn und Trey. Auch in Menschenform kratzen die Wölfe immer an der Oberfläche und sind wie ein zweites inneres "Ich". Bei ihnen geht es in jeder Beziehung um das animalische, was der Geschichte das gewisse etwas gibt.

Fazit
Gebieterin des Mondes ist ein gelungener Auftakt der Phoenix-Pack-Serie voller prickelnder Erotik und vielen humorvollen Schlagabtauschen. Die Idee der Wölfe hat mir gefallen und wer auf viel Erotik gepaart mit Fantasy steht, dem kann ich das Buch weiter empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

england, krieg, erster weltkrieg, liebe, frauen

Der letzte Sommer

Helen Simonson , Michaela Grabinger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 19.07.2016
ISBN 9783832198268
Genre: Romane

Rezension:

Erster Satz
Wie eine Insel ragte das Städtchen Rye aus dem flachen Marschland.

Cover
An diesem schicken Hardcoverbuch hat mir als erstes schon mal sehr gut gefallen dass es ein Lesebändchen hat. Das Cover mit dem frischen grün passt zum Titel und auch die Teetasse ist passend für die Geschichte. Es ist schlicht und trotzdem schick.

Meinung
Ich war schon sehr gespannt auf Der letzte Sommer von Helen Simonson. Der Roman spielt im Sommer 1914 in Südengland. Zu Beginn ist alles noch sehr idyllisch und man kann den Sommer als Leser förmlich riechen und sich die Landschaft rund um Sussex sehr gut vorstellen da die Autorin alles sehr gut beschreibt. Der Schreibstil ist flüssig und angepasst an diese Epoche. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Beatrice Nash und anderen Charakteren des Buches.

Beatrice Nash ist der Hauptcharakter in diesem Roman. Sie ist für damalige Verhältnisse eine selbständige und gebildete junge Frau. Beatrice wünscht sich mehr Rechte und Chancen für Frauen. Mit dieser Meinung muss sie sich natürlich zurückhalten da diese nicht von vielen Leuten geteilt wird, was ihr des Öfteren sehr schwer fällt. Dass Beatrice so eingestellt ist, lässt sie sehr sympathisch wirken und auch wenn ihr das Schicksal es nicht immer leicht macht, gibt sie nicht auf. Eine Frau  zur damaligen Zeit die auf sich selbst gestellt ist, hatte es wirklich schwer und ist kein Vergleich zur heutigen Zeit.

Sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Dabei bleibt der ein oder andere Traum oder Einstellung auf der Strecke. Zum Anfang ist sie hundertprozentig davon überzeugt dass sie mit ihren Finanzen alleine klar kommt, hat den Traum ein Buch zu veröffentlichen und möchte ihr Leben alleine ohne einen Mann bestreiten. Zum Glück ändert sich ihre Einstellung irgendwann noch. Romantisch und kitschig wird es dabei aber auf keinen Fall. Beatrice sieht immer alles ziemlich nüchtern.

Hugh ist der gutaussehende Gentleman und angehender Chirurg der zunächst einer anderen versprochen ist, trotzdem merkt man von Anfang an die Spannung zwischen den Beiden. Hugh ist meiner Meinung nach der vernünftigste Charakter überhaupt in diesem Buch, der nie über die Stränge schlägt und alle seine Handlungen sind wohlüberlegt. Trotzdem schafft er es zum Schluss auch mal alles über Bord zu werfen und seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Er wirkt sehr sympathisch, ist gebildet und verständnisvoll. Außerdem ist er auch offen für Beatrices Ansichten und nicht in allen Belangen, was Frauen angeht, so altmodisch eingestellt wie die meisten anderen Herren.

Einer der wichtigsten Charaktere ist außerdem Agatha Kent, die Tante von Hugh. Sie ist eine herzensgute Dame und kämpft für die Rechte der Frauen. Bei ihr ist Beatrice sehr gut aufgehoben und Agatha ist immer für Beatrice da. Daniel, Hughs Cousin, ist ein verträumter Dichter und genau das Gegenteil von Hugh. Ich konnte ihn nicht von Anfang an leiden aber er hat das Herz am rechten Fleck.

Ein großes Thema in diesem Roman ist der Krieg zu dieser Zeit. Am Anfang wirkt trotzdem noch alles sehr idyllisch und man hat das Gefühl das diese Kleinstadt ganz weit entfernt davon ist. Die Frauen gründen verschiedene Komitees für eigentlich belanglose Dinge um für den Krieg ihren Dienst zu erweisen. Bei den Männern sieht das nach und nach schon anders aus. Es melden sich zum Schluss so einige Leute aus der Stadt zum Krieg, unter anderem auch Daniel und Hugh. Zum Schluss wird von den rauen Schützengräben berichtet was das ganze Gegenteil zum Rest des Romans ist und ich war auch froh darüber als alles vorbei war. Auch wenn nicht alle unbeschadet oder lebend aus dem Krieg zurückkommen, gibt es zum Schluss trotzdem noch ein Happy End, zumindest für Beatrice.

Fazit 
Der letzte Sommer ist ein gelungener Roman der die damalige Zeit um 1914 gut wiederspiegelt und hat dazu noch einen tollen Spielort. Es gibt kein Kitsch und keine große Romantik aber trotzdem ein paar kleine Liebeleien. Ein ernstes Thema in diesem Buch ist der Krieg was die Autorin sehr gut in dieses idyllische Kleinstadtleben eingebunden hat und uns damit gezeigt hat, wie unwichtig doch die vielen kleinen Machenschaften und Intrigen in so einer Stadt sind im Gegenzug zum Krieg und wie zum Schluss doch alle wieder etwas mehr zusammen rücken. Ich habe keinen Kritikpunkt und vergebe 5 von 5Sterne.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eldorin

Gaby Wohlrab
Fester Einband: 514 Seiten
Erschienen bei Verlag Vier Raben, 11.12.2013
ISBN 9783981620108
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz
Fast reglos stand die schmale Gestalt am Fenster und versuchte, gegen den wolkenverhangenden Nachthimmel etwas zu erkennen.

Cover
Das Cover gefällt mir ganz gut da es mal etwas anders aussieht als die Cover anderer Fantasybücher. Es wurde von der Autorin selbst illustriert.

Meinung
Das verborgene Land ist der erste Band der Eldorin-Reihe und auch das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich. Die Autorin hat mit Eldorin eine neue Welt erschaffen, die man zusammen mit ihr als Leser entdecken kann. Erzählt wird aus verschieden Perspektiven, aber am meisten aus Mayas Sichtweise.

Am Anfang der Geschichte lernt man die Jugendlichen Maya, Fiona, Max und Larin kennen. Die ersten Seiten des Buches waren für mich etwas langatmig und ich konnte mich so überhaupt nicht für die vier begeistern. Ob es daran lag dass das Buch eher für eine andere Altersklasse geschrieben wurde oder ich einfach nur eine Leseflaute hatte, kann ich gar nicht genau sagen. Ich hätte mir gewünscht die vier auf den ersten Seiten etwas besser kennenzulernen und vielleicht hätte ich auch schon etwas eher Spannung in der Geschichte gebraucht.

Maya ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Auch wenn alle vier Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen, steht doch Maya am meisten im Mittelpunkt. Sie ist die taffere von den Beiden Mädchen, entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter, wirkt aber trotzdem bis zum Ende des Buches hin sehr kindlich. 

Fiona spielt nur eine Nebenrolle, bekommt aber trotzdem neben Maya als beste Freundin ihre eigene kleine Geschichte in dem Buch. Auch sie wirkt sehr kindlich und ist zu dem noch extrem schüchtern. Bei ihr hatte ich allerdings das Gefühl das sie sich gar nicht weiter entwickelt hat, vielleicht lag das aber auch daran das sie einfach nicht so eine wichtige Rolle in dem Buch wie Maya gespielt hat.

Larin nimmt neben Maya eine der wichtigsten Rollen in der Geschichte ein. Er ist sehr selbstsicher und wirkt viel erwachsener als die anderen. Am Anfang der Geschichte ist er allerdings ein unscheinbarer Junge und ist ziemlich durcheinander. Nach und nach geht er aber zusammen mit den anderen seinem Gedächtnisverlust auf die Spur.

Es gibt noch viele andere Charaktere wie Max und Stellaris, der mir sehr gefallen hat. Er ist ein Elf aus Eldorin und scheint Interesse an der schüchternen Fiona zu haben. Ab dem Zeitpunkt an dem die vier Freunde Eldorin betreten, wird die Geschichte erst spannender. Am Anfang lernt man die neue Welt von Eldorin kennen. Alles wird sehr gut beschrieben und es gibt viele tolle neue Dinge zu entdecken. 

Nach und nach lernt man dann auch die ganze Geschichte über Larin kennen. Larin ist ein Nachkomme des letzten Königs und wird deshalb vom Schattenfürst gejagt. Die Freunde gehen auf eine gefährliche Reise mit vielen Abenteuern und den Rest des Buches über wurde es nicht einmal langweilig. Auch wenn ich am Anfang meine Schwierigkeiten hatte, hat mir das Buch zum Schluss doch richtig gut gefallen. 

Fazit
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte mich das Buch trotzdem begeistern. Im Mittelpunkt stehen vier Jugendliche die sich auf eine Reise in eine neue Welt voller Gefahren machen. Wer einen Fantasyroman ohne viel Kitsch und Liebelei sucht, dem kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sachbuch elternbibliothek, schwangerschaft

Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen

Vicki Iovine
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 24.08.2011
ISBN 9783830439875
Genre: Sachbücher

Rezension:

Erster Satz:
Schwanger, was?

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Buch und man weiß sofort um was es darin geht. Ich finde das Cover in Ordnung, würde mir für das Buch aber ein Cover wünschen, was mich gleich mehr anspricht. Der Inhalt ist zwar sofort klar aber besonders hübsch finde ich es eben nicht und wird dem Inhalt meiner Meinung nach nicht gerecht.

Meinung:
Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen ist mein erstes Buch das ich über Schwangerschaft gelesen habe und konnte mich überzeugen. Es wurde mir von einer Bekannten empfohlen und ausgeliehen, sonst wäre ich auf dieses Buch wahrscheinlich auch gar nicht aufmerksam geworden. Die Autorin erzählt das ganze Buch über wie eine Freundin bei einem Gespräch. 

Auf den ersten Seiten musste ich richtig lachen. Ich finde dieses Buch sehr lustig geschrieben, es hat aber trotzdem den nötigen Ernst gewissen Themen gegenüber. Dieser Ratgeber ist keinesfalls eine trockene Abfolge von Daten und Fakten. Die Autorin geht jedes wichtige Thema mit dem Leser durch in denen zum Beispiel auch die Schwangerschaftskleidung eine Rolle spielt. Genau solche Themen lockern das Buch so auf. Es gibt natürlich auch wichtigere Themen wie Untersuchungen und Tests.

In den vielen lustigen aber auch ernst gemeinten Kommentaren über Schwangere und Erzählungen aus dem Leben der Autorin als Schwangere, konnte ich mich das ein oder andere Mal auch wiedererkennen. Dabei wird man auch sich selbst etwas belächeln und es macht einen auch nochmal klar, dass man sich und seine Launen als Schwangere vielleicht nicht immer ganz so ernst nehmen sollte.

Ich habe in dem Buch einige neue Dinge erfahren die mich interessiert haben, aber auch Dinge die mir bis dahin überhaupt nicht in den Sinn gekommen sind. Da die Autorin selbst vier Kinder bekommen hat, was wie ich finde auch eine Leistung ist, denn ich kann mir eigentlich nicht vorstellen vier Mal schwanger zu sein, also vier Mal diese Monate nicht mehr man selbst sein, aber laut der Autorin ist das Kurzzeitgedächtnis der Schwangeren sowieso nicht mehr so gut so dass man einige Unannehmlichkeiten schnell wieder vergisst. 

Dieses Buch ist nicht geeignet für Schwangere die sich viel zu ernst nehmen und nicht über sich selbst auch mal Schmunzeln können. Viel eher ist es für Frauen geeignet die selbst auch zugeben können unter den typischen Launen einer Schwangeren zu leiden und auch über das andere Geschlecht den ein oder anderen Witz vertragen, natürlich auch darüber wie schwer es die Männer mit den Schwangeren haben.

Fazit:
Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen konnte mich super unterhalten und mir einige amüsante Lesestunden bescheren. Als Leser kann man auch das ein oder andere daraus mitnehmen, im Großen und Ganzen geht es aber mehr um den Erfahrungsaustausch unter Schwangeren. Es ist also keine Lektüre voller trockener Theorie. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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113 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

epilepsie, meteoriten, sterbehilfe, freundschaft, bücher

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734100987
Genre: Romane

Rezension:

Erster Satz:
Sie griffen mich in Dover auf, als ich wieder einreisen wollte.

Cover:
Das Cover sieht gut aus und passt perfekt zur Geschichte. Darauf ist eine Stadt, ein Meteorit und viele Sterne zu sehen. Dieses schicke Hardcoverbuch hat natürlich auch ein Lesebändchen.

Meinung:
Das unerhörte Leben des Alex Woods ist ein Buch mit viel Tiefgang und ohne Kitsch und Liebe. In diesem Roman gibt es viele Stellen zum Nachdenken und auch einige Wortwechsel zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Trotz einiger komplizierter Fachausdrücke sind trotzdem auch diese Passagen gut zu lesen. Mir hat das Lesen dieses Buches Spaß gemacht. Erzählt wird aus Sicht von Alex.

Alex ist der Hauptprotagonist in diesem Roman. Er erzählt uns seine Geschichte und wie alles dazu kam, so wie es jetzt ist. Er fängt damit an als er zehn war. Alex ist von Anfang an anders als andere Jungs in seinem Alter. Seine Interessen weichen sehr von denen der anderen ab was ihn zum Außenseiter macht. 

Spätestens nachdem er zu Hause von einem Meteoriten am Kopf getroffen wurde und es dazu viele Schlagzeilen in der Presse gibt, wird sein Leben noch merkwürdiger als es so schon war. Er wächst bei seiner Mutter auf die ein sehr unkonventionellen Job hat wo sie regelmäßig anderen die Karten liest. Alex Mutter ist mir nicht sehr sympathisch gewesen, konnte mich dann aber zum Schluss doch noch von sich überzeugen.

Mit Mr. Peterson lernt Alex einen richtigen Freund kennen. Mr. Peterson ist ein meistens schlecht gelaunter älterer Mann bei dem Alex zuerst Strafarbeit leisten muss. Es scheint so als wenn Alex dem alten Mr. Peterson ziemlich auf die Nerven geht mit seiner vielen Fragerei, aber schon bald merkt er dass Alex nicht so ist wie andere in seinem Alter und schließt ihn in sein Herz.

Es ist schon erstaunlich dass Alex sich so gut mit Mr. Peterson versteht und mit ihm seine Freizeit verbringt. Alex lernt viel von ihm. Die Beiden unterhalten sich viel über Literatur, Mr. Petersons früheres Leben und Alex übernimmt einige Arbeiten bei ihm. Von ihm lernt Alex auch das Wichtigste überhaupt: wie man richtig lebt und Entscheidungen immer bestmöglich treffen sollte, immer mit dem Hintergedanken dass man nur dieses eine Leben hat.

Ohne vorher schon zu viel zu verraten, geht es in diesem Buch um Sterbehilfe. Alex ist zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt und trifft eine mutige Entscheidung auch im Sinne seines Freundes und macht diesem sein Leben noch für einige Zeit länger lebenswert als dieser es vorher gedacht hat. Sterbehilfe ist ein schwieriges Thema zu dem jeder seine Meinung haben darf. Ich finde dass es dazu kein richtig oder falsch gibt. Mir hat dieses Buch gefallen und es hat mir besonders Spaß gemacht zusammen mit Alex Mr. Peterson kennen zu lernen.

Fazit:
Das unerhörte Leben des Alex Woods ist ein unterhaltsamer Roman in dem es um einen besonderen Jungen, Freundschaft und Sterbehilfe geht. ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Der Weg in die Dunkelheit - Die Schöpferin

Erica O'Rourke , Maike Claußnitzer
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.07.2013
ISBN 9783442268726
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz:
Das Problem an schrecklichen Ideen ist, dass die Leute, denen sie kommen, nie erkennen, wie fürchterlich sie wirklich sind, bis es zu spät ist.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön und passt perfekt zu den anderen zwei Bänden. Darauf ist eine Frau sehen, die sicherlich Mo darstellen soll. Diesmal sind beide Männer aus Mo's Leben darauf zu sehen.

Meinung:
Die Schöpferin ist der dritte Teil der Trilogie Der Weg in die Dunkelheit von Erica O'Rourke. Die ersten Zwei Bänder haben mir richtig gut gefallen und deshalb musste ich auch den dritten und letzten Teil dieser Reihe lesen. Der Schreibstil ist auch in diesem Band flüssig und leicht zu lesen. Bei den ersten zwei Bänden fand ich den Anfang etwas schleppend, was diesmal gar nicht so war. Mir hat es von Anfang an gefallen. Auch diesmal wird wieder aus der Sicht von Mo erzählt.

Mo entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Sie ist mittlerweile eine zielstrebige, selbstbewusste junge Frau geworden, die gerne alles selbst in die Hand nimmt, was ihr das ein oder andere Mal fast zum Verhängnis wird, wären da nicht ihre Beiden Retter in der Not: Colin und Luc. Einer von Beiden ist immer zur Stelle und zu ihrer Rettung bereit. Ansonsten gibt es wie auch schon in den ersten Zwei Bänden ein großes hin und her zwischen Luc und Colin. Zum Ende gibt es dann aber glücklicherweise endlich eine Entscheidung. 

Dass Mo sich ihrem Onkel Billy entgegen stellt finde ich immer noch toll. Diesmal ist auch der Vater von Mo mit dabei für den es kein ganz so schönes Ende gibt, aber dafür ein heldenhaftes. Was er zum Schluss für seine Tochter macht, ist bewundernswert. Genau deshalb fand ich es schade dass Mo und ihr Vater sich im Laufe des Buches nicht näher gekommen sind. Mo's Mutter ist nach wie vor sehr naiv und man weiß einfach nicht ob sie wirklich von all den Machenschaften nichts weiß oder das nur eine Fassade zum Schutz ist, was sich aber am Ende aber aufklärt.

Colin zieht sich in diesem Band sehr von Maura zurück und irgendwie hatte auch ich als Leser das Gefühl ihn gar nicht mehr richtig zu kennen. Luc dagegen wurde im dritten Band zum Traumtyp für Mo wie ich finde. Man lernt ihn endlich noch ein bisschen besser kennen und kann jetzt so einige Dinge nachvollziehen was ihn angeht. Dass es nur so kommen kann, dass Luc und Mo nochmal zusammen kommen, war aber eigentlich von Anfang klar denn das Hauptaugenmerk dieser Buchreihe liegt schon eher in der magischen und nicht in der wirklichen Welt. Colin in diese richtig zu integrierten ist gar nicht möglich und desto mehr Mo mit der magischen Welt zu tun hat. desto weiter entfernt sich Colin von ihr.

Es gibt noch weitere Charaktere in diesem Band die eine wichtige Rolle für Mo spielen. Diese möchte ich hier aber nicht alle extra erwähnen. Abschließend kann ich sagen, dass mir diese Buchreihe sehr gut gefallen hat. Es gibt viele Klischees die eingehalten werden aber auch viele neue Dinge zu entdecken.

Fazit:
Die Schöpferin ist ein gelungener Abschluss dieser Buchreihe voller Magie, Intrigen und Liebe. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geschichte, literatur, bücher, biographie, schriftsteller

Auf den Spuren von Jane Austen

Kim Wilson , Maria Meinel
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 12.02.2015
ISBN 9783868737424
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Satz
Als Kind lief ich auf meinem Schulweg immer an einem Austen-Wohnhaus vorbei. 

Cover
Das Cover ist wunderschön. Man sieht darauf eine geöffnete Tür und diese ist umwachsen von Blumen. Die Tür gehört zum heutigen Jane Austen`s House Museum.

Meinung
Da ich schon so einige Bücher von Jane Austen gelesen und viele Verfilmungen gesehen habe, wurde mir dieses Buch von einer Bekannten empfohlen und ausgeliehen. Es hat eine schöne Aufmachung und es gibt viele tolle Bilder darin zu sehen. Das einzige was mir bei diesem Buch gefehlt hat, war das Lesebändchen. Spannung kommt in solchen Büchern natürlich nicht auf aber darum geht es ja auch nicht.

Das Buch ist in elf große Kapitel unterteilt. Es gibt ein Vorwort das gleich Lust auf mehr gemacht hat. Im ersten Kapitel wird dann die Autorin vorgestellt und die weiteren Kapitel wurden nach Orten wie Steventon, Bath, Southampton und anderen Orten benannt in denen Jane Austen gelebt oder sich kurzzeitig aufgehalten hat.

Ich fand es Interessant so viele neue Dinge über Jane Austen zu erfahren, die ich bisher noch gar nicht wusste. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ist sie mir noch sympathischer geworden. Außerdem erfährt man viel über die damalige Zeit und natürlich wie und wo Jane gelebt hat. Im letzten Kapitel geht es um ihre Krankheit bis hin zur Beisetzung. 

Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es gibt viele Passagen die aus Briefen von Jane oder ihrer Schwester bestehen, was mir gefallen hat und alles etwas aufgelockert hat. Das schönste Bild in diesem Band ist wie ich finde das Bild auf dem Cover.

Fazit
Auf den Spuren von Jane Austen ist ein gelungenes Buch über diese tolle Schriftstellerin. Als Leser lernt man sie besser kennen und es gibt sicherlich für jeden noch etwas neues zu erfahren. Da ich keinen Kritikpunkt finde, vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Salat muss durchs Kaninchen

Ulrike Renk , Silke Porath
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.04.2013
ISBN 9783862652549
Genre: Humor

Rezension:

Erster Satz
Der perfekte Abend geht irgendwie anders.

Cover
Auf dem Cover ist ein Kaninchen abgebildet das unheimlich süß aussieht und natürlich zum Titel passt. Der Titel ist in einem knalligen pink gehalten mit verschnörkelter Schrift. Alles passt super zusammen und lässt einen erahnen dass es sich um einen typischen Frauenroman handelt.

Meinung
Salat muss durchs Kaninchen ist ein gelungener Frauenroman der mich gut unterhalten konnte. Es ist die Fortsetzung von Schokolade ist auch nur Gemüse. Leider habe ich das erst mitbekommen nachdem ich das Buch gelesen habe. Es lässt sich ohne Vorkenntnisse lesen und ich wäre beim Lesen nicht einmal auf die Idee gekommen dass es der zweite Band ist und mir Infos vom ersten Band fehlen. Mir macht es grundsätzlich aber schon mehr Spaß Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und passend humorvoll und typisch Frau für diesen Roman. 

Erzählt wird abwechselnd aus Majas und Silkes Sicht. Die Zwei wechseln sich innerhalb eines Kapitels mehrmals ab. So sind es immer kurze Passagen die man zu lesen hat, was mir gefallen hat. Insgesamt gibt es zwölf Kapitel.

Silke und Maja sind die besten Freundinnen und scheinen sich schon sehr lange zu kennen. Beide leben zusammen in einer WG was erstaunlich harmonisch abläuft und haben natürlich einen Traumjob. Um Geld scheinen sich die Zwei deshalb keine Gedanken machen zu müssen. Die Beiden Traummänner dazu leben leider in Berlin und Hamburg und haben jeweils schon ein Kind. Oliver hat die pubertierende Saskia und Zoran den kleinen Marten.

Für den meisten Unterhaltungswert haben für mich Oliver und seinen Tochter Saskia gesorgt. Silke tat mir leid, denn mit einer Tochter in diesem Alter ist es bestimmt nicht einfach. Saskia schießt immer wieder quer und sorgt für alle Klischees eines pubertierenden "Mädchen". Auch Maja gibt sich viel Mühe mit ihr. Ich musste wirklich oft lachen über Saskias Launen und Sprüche. 

Maja und Silke halten zusammen egal was kommt was sehr schön ist denn so eine Freundin wünscht sich jeder. Nachdem klar ist dass Saskia schwanger ist, nimmt Maja alle Arztbesuche mit wahr und geht auch mit zu den Vorbereitungskursen, was sehr lustig zu lesen war. Dazu gibt es noch die nervige und verrückte Nachbarin Alice und Ariane die man erst im Laufe des Buches kennenlernt.

Maja und Sabine konnte ich in dem Buch gut kennenlernen, leider kamen aber die dazugehörigen Männer viel zu kurz. Der arme Oliver, der der werdende Vater zu Saskias Baby ist. Viel mitzureden hat er nicht und bei den wichtigen Dingen ist er auch nicht mit dabei. Auch die Beziehung zwischen Maja und Zoran fand ich sehr oberflächlich beschrieben. Die Männer gehören in dieser Geschichte dazu, in Beziehungen gibt es aber nicht viel Tiefgang. Wenn man davon aber absieht und es so betrachtet dass das Hauptaugenmerk auf der Freundschaft zwischen Maja und Silke liegt, ist es eine gelungene Geschichte.   

Fazit
Salat muss durchs Kaninchen ist ein Frauenroman über Freundschaft ohne viel Romantik, dafür mit sehr viel Witz und Humor. Es werden einige Klischees bedient, was ich als Leser solcher Romane auch erwarte und mir gefallen hat. Da ich oft lachen musste und mich das Buch gut unterhalten konnte, vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

postapokalypse, dystopie, eigenverlag, reihe

Centro - In der Tiefe

Katharina Groth
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.02.2014
ISBN 9781495471032
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Satz
Die verkohlten Überreste des einstigen Stadtwaldes rasten an mir vorbei.

Cover
Das Cover passt zur Geschichte aber das alte Cover hat mir etwas besser gefallen. Das ist aber natürlich Geschmackssache.

Meinung
In der Tiefe ist der erste Band der Centro-Reihe von Katharina Groth und war auch mein erstes Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Ich war überrascht dass mir das Buch so gut gefallen hat. Der Schreibstil war flüssig und ich hatte das Buch wahnsinnig schnell durchgelesen.

Die Hauptprotagonistin Kay war mir sofort sympathisch. Sie ist natürlich ein typischer Hauptcharakter für so eine Dystopie: mutig, gutaussehend und würde ihr Leben für ihre Lieben opfern. In diesem Fall ist das ihre kleine Schwester Marcie, die im Centro wegen ihrer hellen Hautfarbe keine Aufgabe hat und somit auch keine Nahrung verdienen kann. Kay teilt alles mit ihr, weshalb die Beiden ziemlich abgemagert sind.

Marcie ist immer hilflos und Kay versucht ihr in allen Lebenssituationen zu helfen, sogar dann als es um ihr eigenes Leben ging. Kays kleine Schwester konnte ich nicht so gut einschätzen, vielleicht lernt man sie im nächsten Band besser kennen. Kay war mir lieber und dass sie in der ganzen Zeit ihre Menschlichkeit nicht verloren hat, zeigt wie stark sie ist. 

Außerdem gibt es da noch den gutaussehenden geheimnisvollen Sim aus dem man nicht Schlau wird. Er scheint etwas für Kay zu empfinden. Es war mal etwas neues das es nicht gleich die große Lovestory gibt wie in so vielen anderen Büchern. Die Zwei müssen sich erstmal richtig kennen und vertrauen lernen. Das hat mir richtig gut gefallen denn in vielen Büchern weiß ich oft nicht wie die große Liebe plötzlich zustande gekommen ist.

In dem Buch gibt es sehr viel Gewalt. Vor allem die blutigen Kämpfe zwischen den Frauen die nie gut ausgehen und bei denen einige Leben geopfert werden, fand ich schrecklich. Natürlich bringt das Ganze Spannung und Nervenkitzel in die Geschichte aber ich fand es schon grenzwertig. Die Autorin hat aber trotzdem die Kurve bekommen so dass es nicht zu abstoßend gewirkt hat.

Ich werde sicherlich auch den nächsten Band lesen und bin gespannt ob die Spannung von diesem Band gehalten werden kann. Es wurde eine neue Welt und ein neues System erfunden und neugierig lernt man das alles nach und nach kennen. Natürlich findet man auch Parallelen zu anderen Dystopien aber mal ehrlich: wie oft kann das Rad schon neu erfunden werden? Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Fazit
Centro: In der Tiefe konnte mich voll und ganz überzeugen. Es ist Spannend, bietet wenig Kitsch und man lernt in der Geschichte eine neue Welt kennen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne und bin gespannt auf den nächsten Band.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

dorothea stiller, liebe, freundinnen, chick-lit, hausfrauenporno

Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

Dorothea Stiller
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Forever, 11.07.2014
ISBN 9783958180024
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Satz
"Was wollen Sie von mir?", zischte sie.

Cover
Das Cover finde ich für dieses Buch ansprechend. Es ist bunt und wirkt sehr fraulich, ist aber sonst nicht sehr aussagekräftig.

Meinung
Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno ist mein erstes Buch von Dorothea Stiller und konnte mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker und hat mir gefallen. Es fällt einem leicht in die Geschichte rein zu kommen und es gibt immer wieder Stellen zum Schmunzeln.

Die 37-jährige Conny ist Lehrerin und Autorin für Erotik. Sie schreibt natürlich unter einem Pseudonym. Nachdem es einige Änderungen in Ihrem Verlag gibt, soll für Connys Bücher ein männliches Gesicht her. Die Bücher sollen sich mit einem jungen hübschen Mann als Schriftsteller noch besser verkaufen.

Conny ist eine selbstbewusste Frau in deren Leben es viele Katastrophen gibt, die sie aber meistens mit Bravur meistert. Vor ihrem Verleger verhält sie sich leider überhaupt nicht so selbstbewusst wie sie sonst immer ist. Sie ist sich unschlüssig was sie machen soll. Zum einen ist sie Lehrerin und es würde ziemlich dumm aussehen wenn sie sich plötzlich als Erotikautorin outen würde, zum anderen möchte sie nicht dass sich jemand anderes mit ihrer Arbeit schmückt.

C.L. Elliot schlägt ein wie eine Bombe. Er ist ein richtiger Playboy und die Frauen schmachten nun natürlich erst richtig nach den Büchern. Conny geht die Sache schnell auf die Nerven und verflucht diesen C.L. Elliot. Als sie ihn persönlich kennenlernt, merkt sie aber dass er gar nicht so schlecht ist. Diese Entwicklung ist natürlich von Anfang an abzusehen aber trotzdem hat es Spaß gemacht auf das erste Zusammentreffen der Beiden hinzufiebern. C.L. Elliot hat mir gut gefallen und die ganze Geschichte um ihn und Conny ist seht stimmig.

Außerdem gibt es noch andere Männer in Connys Leben. Christian eine E-Mail-Bekanntschaft aus der mehr werden könnte, ihr neuer Nachbar und seine sportliche gutaussehende und eifersüchtige Freundin. Die Geschichten mit den Beiden waren wirklich lustig. Connys Freundinnen dürfen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn es hat immer Spaß gemacht als Leser an den Frauenrunden teilnehmen zu dürfen.

Die Charaktere haben mir gefallen und alles ist sehr stimmig. Es gibt einige Klischees und viele Entwicklungen sind hervorsehbar. Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Fazit
Conny und die Sache mit den Hausfrauenporno ist ein Roman in dem alles zusammenpasst, der gut unterhält ohne viel Tiefgang, eine leichte Lektüre für zwischendurch. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

dystopie, poetisch, fesselnd, rebellion, julia mayer

Die Brut (Old Souls)

Julia Mayer
E-Buch Text: 273 Seiten
Erschienen bei null, 30.11.2013
ISBN 9781311276179
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Satz
Ich habe über die Erinnerungen nachgedacht, die sich wie dünne Schatten um meine Knochen wirbeln.

Cover
Das Cover sieht genauso schön aus wie das vom ersten Band und beide passen super zusammen. Das Düstere passt zu der meist bedrückten Stimmung im Buch.

Meinung
Die Brut ist der zweite Band der Old Souls Reihe. Mittlerweile ist es etwas über drei Jahre her, seit ich den ersten Band gelesen habe. Da so viel Zeit vergangen ist und ich schon beim ersten Band Probleme hatte in die Geschichte rein zu kommen, war ich etwas skeptisch. Da das eigentlich mein einziger Kritikpunkt beim ersten war, habe ich mich gefreut dass es beim zweiten Band viel besser geklappt hat. Auch nach so langer Zeit war ich gleich wieder drin und konnte wunderbar an die Keime anknüpfen. Das Buch hat sich toll gelesen und ich bin begeistert. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven.

Auch in diesem Band liegt das Hauptaugenmerk auf Avery. Von ihr hat man schon im ersten Band am meisten erfahren. Sie gehört immer noch zu den Keimen, die sich in der ersten Phase des Seins befinden und verfolgt werden. Avery ist am Anfang ziemlich ruhig und trifft wenig eigene Entscheidungen. Sie zeigt nicht wirklich viel Eigeninitiative und ich hatte schon Angst dass sie nicht aufwacht. Avery hat sich im Laufe des Buches weiter entwickelt, aber wenn sie sich einfach treiben lässt und alles mit macht was die anderen wollen, gefällt sie mir gar nicht. Zum Glück hat sie aber auch eine starke Seite und wenn sie sich dann etwas in den Kopf setzt, kann sie das doch ganz gut durchsetzen.

Cash spielt neben Avery eine große Rolle in dem Buch. Er nimmt immer noch viele Drogen, ist aber ab und zu schon auf dem Weg der Besserung. Ihm liegt viel an Avery und auch sie ist ihm nicht abgeneigt. Die Beiden kommen sich langsam näher, aber leider haben sie sich meistens genauso schnell wieder weggestoßen. Ich habe mich oft geärgert dass die Zwei nicht einfach zueinander stehen. Cash habe ich im zweiten Band dieser Reihe in mein Herz geschlossen denn als Leser erfährt man viel über sein zu Hause und seine Familie. Leider hätte ich mir das auch bei Avery gewünscht. Vielleicht gibt es darüber mehr im nächsten Band zu lesen.

Eliza war mir schon im ersten Band ein Rätsel und in diesen überrascht sie sicherlich jeden Leser. Mit so einer Wendung hätte ich nicht gerechnet und ich bin gespannt wie es mit ihr weiter gehen wird. Was ich von ihr halten soll, weiß ich allerdings immer noch nicht.

Auch Cosima ist wieder dabei. Sie ist Avery eine gute Freundin und ohne sie würde es Avery wahrscheinlich schon gar nicht mehr geben. Sie ist bei allen Aktionen mit dabei und übernimmt oft die leitende Rolle. Ich wünsche mir aber dass Cosima tiefgründiger behandelt wird und würde gerne mehr über ihr voriges Leben erfahren.

Diese Buchreihe ist etwas ganz besonderes wie ich finde. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere wird toll beschrieben und alles ist sehr poetisch und tiefgründig. Außerdem wurde hier von Julia Mayer eine neue Welt erschaffen mit den verschiedenen Stufen des Seins. Meiner Meinung nach hat sich die Autorin vom ersten zu diesem Band gesteigert worüber ich mich sehr gefreut habe, da das Lesen noch mehr Spaß gemacht hat.
 
Fazit
Die Brut ist eine gelungene Fortsetzung, die mir noch besser gefallen hat wie der erste Band. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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109 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

schicksal, liebe, frauen, drama, familie

Hirngespenster

Ivonne Keller
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783426515495
Genre: Romane

Rezension:

Erster Satz
In dem Moment, als ich mit dem Kopf auf den Beton aufschlug, bereute ich, Anna niemals gesagt zu haben, wie sehr ich sie bewunderte.

Cover
Als ich das das Buch auf meinem Kindle geladen habe, hatte es noch ein anderes Cover auf dem eine Frau mit Regenschirm abgebildet war, was mir gefallen hat. Der Regenschirm ist geblieben und der Rest verändert, aber auch dieses Bild macht einen hübschen Eindruck und passt wie ich finde sogar noch besser zur Geschichte.

Meinung
Hirngespenster ist das erste Buch das ich von Ivonne Keller gelesen habe. Als ich das Cover gesehen und den Titel gelesen habe, dachte ich es handelt sich um einen typischen Frauenroman. Nach der ersten Seite war aber schon klar, dass es nicht so ist. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil ist flüssig.

Der Anfang des Buches ist gleichzeitig auch das Ende des Buches. Es gibt Rückblenden in Silvies und Annas Kindheit und wie die beiden aufgewachsen sind. Die zwei Schwestern haben mit ganz normalen Problemen unter Geschwistern zu tun, müssen aber auch große Schicksalsschläge hinnehmen.

Silvie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Sie ist vernünftig und leidet öfter unter ihrer Schwester, lässt sich aber nicht unterkriegen und wächst zu einer selbstbewussten Frau heran. Anna ist eine Frau die einen leidtun kann und die ich leider überhaupt nicht verstehen konnte. Sie hat zwar psychische Probleme auf die man ein Großteil ihres Verhaltens schieben kann, aber trotzdem konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden. Ich habe mich oft über ihre Art geärgert. Sie hat sich leider zu viel in ihrem Selbstmitleid gesuhlt.

Sabina hat mir gefallen und hat sich immer korrekt verhalten. Leider kam ich immer mit den Namen von Silvie und Sabina durcheinander. Im letzten Drittel konnte ich die zwei dann aber endlich auseinander halten.

Es gab immer wieder Texte die kursiv geschrieben wurden und bei denen man erst zum Schluss erfährt aus welcher Sicht da eigentlich geschrieben wird. Auch wenn es das ganze Buch über kein Kitsch gab und alles sehr realitätsnah war, konnte die Autorin am Ende doch nicht so ganz darauf verzichten.

Fazit
Hirngespenster ist ein netter Roman, mit wenig Kitsch und viel ernüchternden Alltagsproblemen die ziemlich ernst behandelt werden. Es konnte mich gut unterhalten und zum Nachdenken anregen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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87 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

kinder, eltern, kita, lustig, kita-alltag

Große Ärsche auf kleinen Stühlen

N. Benni-Mama
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 08.10.2013
ISBN 9783596197163
Genre: Humor

Rezension:

Erster Satz
Elternabend oder Darmspiegelung?

Cover
Das Cover ist bunt passt zum Inhalt. Darauf sieht man verschiedene angezogene Schuhe von lässig bis elegant.

Meinung
Große Ärsche auf kleinen Stühlen ist genauso witzig wie der Titel es verspricht. Erzählt werden die Geschichten von Benny-Mama, deren wirklichen Namen der Leser im Buch nicht erfährt da alle Eltern sobald sie ein Kind haben, im Kindergarten, Schule und anderen Institutionen nur noch so genannt werden. Auch dort wissen die Eltern oft nicht die richtigen Namen der anderen Eltern. Das Buch kann mit vielen lustigen Geschichten punkten und der Schreibstil ist flüssig zu lesen.

Auf der ersten Seite werden die Hauptprotagonisten vorgestellt: Therese-Mama, Bio-Bärbel, iDad, Krümel-Mama, Luzi-Papa und Sheila-Mama. Jeder dieser Charaktere ist super lustig beschrieben. Es ist von allem etwas dabei und wer weiß, vielleicht erkennt sich der eine oder andere auch selbst ein bisschen wieder in einem dieser Charaktere, obwohl ich ja eher denke dass die Eltern die sich selbst etwas zu wichtig nehmen so ein Buch erst gar nicht lesen werden.

In dem ersten Kapitel geht es um den Elternabend. An der Tagesordnung ist das Essenskonzept wo natürlich Bio-Bärbel voll in ihrem Element ist, die Kita-Homepage für die iDad verantwortlich ist, die Verteilung der Elterndienste und sonstige Kleinigkeiten. Der Elternabend ist lustig beschrieben und ehrlich gesagt stelle ich mir diesen genau so vor wie er in diesem Buch abläuft, auch wenn es hier etwas überspitzt beschrieben wird, aber ich denke alle Eltern können von total übertrieben Themen am Elternabend berichten.

Das Buch ist insgesamt in 27 Kapitel unterteilt. Es hat mir gefallen dass die Kapitel nicht zu lang sind. Wartenlistenplatz 145 ist einer dieser Kapitel. Ob die Kitasuche wirklich so anstrengend ist oder nicht, dazu wird wohl jeder eine andere Meinung haben. In Großstädten kann man sich das eventuell so vorstellen aber in der dörflicheren Regionen ist das nicht so ein riesen Problem. Irgendwo kommt das Kind meistens pünktlich zum ersten Geburtstag unter.

Es gibt natürlich noch viele andere tolle Themen im Buch wie zum Beispiel das Kapitel Auf zur Windpockenparty. So etwas Absurdes habe ich ja überhaupt noch nicht gehört und ich musste wirklich herzlich lachen, aber wer weiß, vielleicht gibt es das ja wirklich irgendwo dort draußen. In diesem Kapitel werden die Impfgegner etwas auf die Schippe genommen was sicherlich ein heikles Thema ist. Die Autorin hat es aber geschafft das Ganze mit etwas Humor zu betrachten und das Thema trotzdem ernst zu nehmen. Da hat eben jeder seine eigene Meinung die er eben auch genau so umsetzen sollte.

Fazit
Große Ärsche auf kleinen Stühlen konnte mich als Noch-Nicht-Mutti gut unterhalten. Es gibt viele tolle Themen und immer etwas zum Lachen. Ich gebe 5 von 5 Sterne und freue mich schon auf die Schulzeit.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

henry, chloe

Rendezvous mit Mr Darcy: Roman

Karen Doornebos
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.09.2013
ISBN 9783641096540
Genre: Romane

Rezension:

Erster Satz
Sie hatte schon vor langer Zeit pinkfarbene Cocktails aufgegeben und trank stattdessen Tee.

Cover
Das Cover ist nett und passt zur Geschichte. Auch die Farben sind passend gewählt und ob Chloe dunkelhaarig oder blond ist, daran kann ich mich merkwürdigerweise gar nicht mehr erinnern. Wurde das erwähnt? 

Meinung
Der Titel Rendezvous mit Mr. Darcy lässt sicherlich alle Jane Austen Fans aufhorchen. Auch mir war sofort klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Die Geschichte handelt von einer Art Bachelor-Sendung nur im Jahre 1812. Es ist lustig geschrieben und mich konnte dieses Buch gut unterhalten, aber all zu ernst darf man es natürlich nicht nehmen. Der Schreibstil ist flüssig, frisch und witzig.

Chloe, die Hauptprotagonistin, war mir von Anfang an sympathisch. Sie war erfrischend normal und blieb das ganze Buch über auf dem Boden der Tatsachen. Der Grund warum sie trotzdem an einer Dating-Show teilnimmt ist dass sie dachte es handelt sich um eine Art Quiz-Show an deren Ende der Gewinner ein Preisgeld bekommt. Da sie finanziell nicht all zu gut da steht, will sie deshalb daran teilnehmen. Als sie erfährt worum es sich bei dieser Show handelt, zögert sie noch daran teil zu nehmen aber nach einigen Überlegungen bleibt sie trotzdem dabei.

Alle Frauen buhlen um Mr. Wrightman der den perfekten Mr. Darcy darstellt. Er ist der Schwarm alles Frauen und Chloe ist sofort hin und weg von ihm. Auf der Jagd nach ihm lernt sie auch noch Henry kennen der ein richtiger Gentleman ist und dessen Qualitäten Chloe erst nach und nach zu schätzen lernt.

Alle anderen Charaktere wurden ziemlich übertrieben dargestellt was natürlich richtig lustig war. Immer wieder gibt es Anspielungen und Vergleiche zu den Romanen von Jane Austen und ich habe einiges über diese Zeit dazu gelernt, zum Beispiel über die Hygiene von damals. Es durfte nur einmal die Woche gebadet werden was natürlich auch die Damen der Reality-Show einhalten mussten und ihnen nicht leicht viel. Die Teilnehmer mussten auch auf alles verzichten was es zur damaligen Zeit nicht gab wie eine Toilette, Deo und das Handy.

Das Buch konnte mich gut unterhalten. Einige Situationen waren zwar etwas an den Haaren herbei gezogen, haben aber trotzdem Spaß gemacht. Die Geschichte der schwangeren Mrs. Crescent, die die Anstandsdame von Chloe spielt, war etwas unglaubwürdig. Sie nimmt an der Show teil um von dem Preisgeld die OP ihres Sohnes bezahlen zu können. Wie gesagt hatte aber alles seinen Unterhaltungswert und vor allem das Ende hat mir super gefallen.

Fazit
Rendezvous mit Mr. Darcy ist ein gelungener Liebesroman mit vielen Klischees und viele übertriebene Situationen und Charaktere bringen einen zum Lachen. Jane Austen Fans sollten diese Geschichte aber nicht zu ernst nehmen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unser Tag

Susanne Rademacher , Katja Heil
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Callwey, 16.03.2015
ISBN 9783766721327
Genre: Sachbücher

Rezension:

Erster Satz
Liebes Brautpaar, hurra - ihr seid verlobt!

Cover
Das Cover sieht toll aus und macht Lust auf diesen wunderschön gestalteten Bildband.

Meinung
Unser Tag ist der erste Bildband den ich bei meinen Ideensammlungen für die Hochzeitsvorbereitungen gesehen habe und diesen habe ich mir auch sofort gekauft. Es ist ein toller Bildband mit vielen schönen Fotos die einen inspirieren und von der eigenen Hochzeit träumen lassen. Außerdem ist das Buch natürlich auch ein gelungener Ratgeber der viele Tipps gibt. Der Schreibstil ist flüssig und es macht Spaß die Texte zu lesen und die Bilder sind wie schon geschrieben wunderschön.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt. Es gibt verschiedene Paare deren Hochzeit vorgestellt wird und die jeweils ein paar Seiten für sich zur Verfügung haben. Diese Hochzeiten werden vier Kapiteln zugeteilt. Es gibt Moderne Hochzeiten, Natürliche Hochzeiten, Elegante Hochzeiten, und Farbenfrohe Hochzeiten. Zu jeder Rubrik werden drei Hochzeiten vorgestellt.

Welche davon mir am besten gefallen hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Von Tanjas und Markus Hochzeit, eine der modernen Hochzeiten, habe ich mir die Gestaltung der Tischnummern abgeguckt. Ich möchte hier nicht verraten was das war, nur so viel: Eine süße Versuchung.

Wahrscheinlich haben mir dann aber doch die Natürlichen Hochzeiten besser gefallen. Sarah und Maximilian haben eine frische und zugleich rustikale Tischdeko, die ich auch so ähnlich umgesetzt habe. Außerdem fand ich Sahras Haare toll. Diese hat sie einfach offen getragen mit Blümchen im Haar.

Es gibt natürlich auch noch Kapitel mit speziellen Themen in diesem Buch. So ist zum Beispiel der Hochzeitspapeterie und der Hochzeitsfotografie ein eigenes Kapitel gewidmet. Außerdem gibt es ein Special zum Morgen, Nachmittag, Abend und der Nacht. Es wird auch das Konzept angesprochen und es werden so einige Fragen gestellt die auch mir geholfen haben ein Konzept in unsere Hochzeit zu bringen.

Zum Schluss gibt es noch ein Heftchen an das man sich bei der Planung halten kann. Es gibt für jeden Monat wichtige Aufgaben die erledigt werden sollten und man kann sich darin Notizen machen. Ich habe dieses Heft nicht benutzt aber durchgelesen und es gibt wahrscheinlich immer einen Punkt an dem man sich denkt: "Oh Gott... daran habe ich ja überhaupt noch nicht gedacht!"

Und was wäre dieses Buch ohne die wunderschönen Fotos? Ich konnte mich nicht entscheiden welche der Bräute ich schicker finde. Alle sehen ganz bezaubernd aus und nach und nach fragt man sich in welchen Kleid man sich selbst vorstellen könnte. Eins meiner Lieblingsfotos in diesem Bildband ist von Katharina und Philip deren Hochzeit als Beispiel einer Eleganten Hochzeit gezeigt wird. Auf dem Bild sieht man Katharina von hinten wie sie durch eine imposante Tür läuft. Ihre lange Schleppe legt dabei einen tollen Auftritt hin. Auch eins meiner Favoriten sind Sarah und Maximilian wie sie ganz natürlich auf einer wildgewachsenen Wiese vor einem Scheunentor stehen.

Fazit
Unser Tag: Stilvoll und modern heiraten ist ein gelungener Ratgeber für die Planung einer Hochzeit mit vielen tollen Ideen. Die Bilder lassen einem von der eigenen Hochzeit träumen und bieten Inspiration. Da ich nur von diesem Bildband geschwärmt habe, vergebe ich natürlich 5 von 5 Sterne.

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245 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

liebe, taking chances, molly mcadams, drama, freundschaft

Taking Chances - Im Herzen bei dir

Molly McAdams , Justine Kappeller
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783956492686
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover sieht gut aus und passt  zu Geschichte. Das Mädchen soll sicherlich Harper darstellen und die anderen zwei Brandon und Chase. Auf dem Cover kann man gleich erkennen um was in dem Buch geht.

Meinung
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich sofort Lust das Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Taking Chances ist ein sehr klischeehafter Liebesroman, den ich manchmal aber genauso so lesen will. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Geschichte hat mir gefallen und das Lesen hat einfach Spaß gemacht. Ich musste viel schmunzeln und hatte auch mal Tränen in den Augen.

Harper ist die Hauptprotagonistin und am Anfang habe ich mich wirklich über ihre Geschichte gefreut weil ich dachte da wird mehr rausgeholt. Sie ist bei ihrem Marine-Dad aufgewachsen. Dass war es aber auch schon was es darüber zu sagen gibt. Sie verlässt ihren Dad um aufs College zu gehen und da sie natürlich noch nie einen Freund hatte, ist sie sehr naiv, wieder ein typisches Klischee. Warum werden eigentlich so viele junge Protagonistinnen nur weil sie noch keine Erfahrung mit der Männerwelt gemacht haben als so naiv hingestellt? Das heißt doch schließlich nicht dass so jemand in allen Bereichen des Lebens so naiv ist. Harper reagiert in vielen Situationen sehr naiv und manchmal konnte ich ihre Reaktionen nicht nachvollziehen. 

Zum Glück hat sie aber auch eine taffe Seite und entwickelt sich ein Stück weiter, wenn auch nicht so wie gehofft. Sie lernt schon am ersten Tag am College ihre Zimmernachbarin Bree kennen, die von nun an ihre beste Freundin wird. Bree nimmt Harper nach einem kurzen Kennenlernen mit zu einer Party ihres Bruders Chase und seinen Mitstudenten. So weit so gut, aber leider habe ich nicht mitbekommen an welcher Stelle die Zwei die allerbesten Freundinnen werden denn was Bree so alles für Harper macht, sie unterstützt und ihr so gar nichts übel nimmt, ist nicht normal. 

Bree bleibt leider ein ziemlich oberflächlicher Charakter. Sie ist liebenswert und so wie alle anderen in diesem Buch natürlich auch eine Schönheit. Sie ist immer für Harper da und bei jeder Party dabei. Sie und ihre Familie nehmen Harper mit auf wie man es sich eigentlich überhaupt nicht vorstellen kann. In dem Buch gibt es vor allen zum Schluss nur eine heile heile Welt die nicht überzeugen kann.

Chase ist der Charakter der am tiefgründigsten behandelt wird und der mir auch am besten gefallen hat. Er ist ein richtiger Traumtyp der nichts anbrennen lässt, leider auch nicht bei anderen Frauen, wobei er seit er Harper kennt keine andere mehr anguckt. Er hat von Anfang an nur noch Augen für sie und ich habe ihnen trotz seinem Machogehabe gleich in mein Herz geschlossen.

Brandon ist der Traum von jeder Schwiegermutter. Er sieht super aus und trägt Harper auf Händen. Mit ihm kann man eine Familie gründen aber leider ging mir mit ihm und Harper alles viel zu schnell. Diese große Liebe der Zwei kam viel zu schnell und eigentlich weiß ich gar nicht richtig woher so plötzlich. Bei Brandon läuft alles in geregelten Bahnen ohne große Zwischenfälle. Leider wirkt er dadurch etwas zu glatt und nicht wirklich.

Ich habe viele Kritikpunkte in diesem Buch genannt, aber trotzdem alles so vorhersehbar und kitschig war das dem einen oder anderen dabei schlecht werden könnte, hat mir das Buch gefallen und ich wollte unbedingt weiter lesen. Ich habe das Buch zwischenzeitlich zugeklappt und aufs Sofa geschmissen weil mich Harper richtig aufgeregt hat und wie oben schon geschrieben gibt es durch Chase einiges zu schmunzeln. Die Geschichte ist sehr kitschig und hat es trotzdem geschafft mir Tränen in die Augen zu treiben.

Fazit
Taking Chances lässt sehr gemischte Gefühle in mir zurück. Inhaltlich ist es kein gutes Buch und die Geschichte ist sehr an den Haaren herbei gezogen. Trotzdem konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen und die verschiedensten Gefühle hervorrufen. Ich vergebe 3 von 5 Sterne und kann es jedem empfehlen der auf viel viel Kitsch steht.

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