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Der Orkfresser

Christian von Aster
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608981216
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe


Der ausgebrannte Fantasy-Autor Aaron Tristen, Schöpfer der beliebten CreatureClash-Reihe, in der Engel gegen Zombies kämpfen, hat gerade sein drittes Buch dieser Reihe herausgebracht. Er mag die Geschichten eigentlich nicht, jedoch bringen sie gutes Geld ein. Bei einer Lesung legt er sich mit einer Gruppe als Orks verkleideter Fans an und merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Als seine Agentin und Vertraute Willi ihm daraufhin klar macht, dass der Verlag nun die Zügel enger zieht und ihm androht, noch weitere Bände schreiben zu müssen, flüchtet er Hals über Kopf nach Leipzig und steigt unter falschem Namen in einer kleinen Hotelanlage ab, um wieder zu sich selbst zu finden.


Meine Meinung


Mit viel Fantasie und einem Schmerzmittel, dass sie anscheinend noch mehr anregt, geht Aaron durch die Welt und versucht, wieder zu sich selbst zu finden. Wem er dabei begegnet und was er alles erlebt, ist mit viel Witz und einer gehörigen Portion Sarkasmus beschrieben. Wenn Aaron zum Beispiel Parallelen zwischen einer gewissen Fastfood-Kette und der Literatur zieht, ist das nicht nur witzig, sondern auch scharfsinnig. Denn Aaron hat die Nase voll, und zwar nicht nur von seinen Schöpfungen, auch der Verlag und seine zum Teil sehr respektlosen Leser gehen ihm auf die Nerven.


Es gibt nur diesen einen Handlungsstrang, auf dem man Aaron auf seinem Weg begleitet. Weil der aber so sarkastisch und humorvoll beschrieben ist, wird es nicht langweilig. Daneben ist das Buch noch gespickt mit kurzen Geschichten, die sich Aaron während eines Schreiblehrganges ausgedacht hat. Da spielen zum Beispiel Alice im Wunderland oder Don Quijote, oder auch eine Kartoffel eine Hauptrolle. Es fiel mir leicht, mich mit der Hauptfigur zu identifizieren, denn obwohl er eigentlich ein Kotzbrocken ist, kann man doch seine Gedankengänge und Gefühle nachvollziehen.


Die Sprache und der Stil von Christian von Aster darf man als gehoben bezeichnen, aber dennoch liest es sich gut und flüssig.Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt und mir hat der erfrischende Humor und die direkte Sprache sehr gut gefallen. Das war mein erstes Buch von diesem Autor und ich freue mich schon sehr, mehr von ihm zu lesen. Das Buch ist mein erstes Highlight in diesem Jahr und ich bin froh, darauf aufmerksam geworden zu sein.

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Totenweg

Romy Fölck
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783785726228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:


Als der Apfelbauer Fridtjof Paulsen nach einem Überfall im Koma liegt, kommt seine Tochter Frida aus Hamburg auf den elterlichen Hof zurück, um bei der Ernte zu helfen. Kaum ist die junge Polizistin wieder daheim, erwachen die dunklen Erinnerungen an den Mord an ihrer Freundin Marit. Hauptkommissar Bjarne Haverkorn ermittelte in dem Fall vor über 18 Jahren, doch er konnte ihn nie abschliessen. Bis heute lässt das Haverkorn keine Ruhe und so kommt er zurück nach Deichgraben, um den Überfall auf Fridas Vater zu klären. Er ist sich noch immer sicher, das Frida ihm damals etwas verschwiegen hat...


Meine Meinung:


Ein Dorf, dessen Obstbauern ums Überleben kämpfen. Ein Neuzuzügler, der ihr Land aufkaufen will. Eine Polizistin mit einem dunklen Geheimnis und ein Kommissar, der kurz vor der Pensionierung steht und gerne noch seine grosse Niederlage, seinen „Cold Case“ auflösen würde.


Mir gefiel die Umgebung, in der die Geschichte spielt und auch die Protagonisten mochte ich sehr. Sie wirken lebensecht und man kann ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen, besonders weil man in Rückblenden sehr viel über ihre Vergangenheit erfährt. Man lernt einige Leute aus Deichgraben kennen, was das ganze sehr familiär macht und man fast das Gefühl bekommt, das Dorf gäbe es wirklich. Jeder hat so seine Geheimnisse, und dadurch bleibt die Geschichte lebendig. Am Ende des Buches hat man das Gefühl, alte Bekannte zu verlassen.


Man darf bis zum Schluss mit rätseln, wer wohl die junge Marit damals getötet hat und auch sonst halten einem die Dinge, die noch so in Deichgraben passieren, in Atem. Aber auch privat haben es die beiden Hauptprotagonisten nicht leicht und müssen mit einigem klarkommen. Ich fand es aber eine stimmige Mischung zwischen Fall und Privatleben, so dass nichts zu kurz kam oder zu viel Raum eingenommen hätte.


Durch die gute Beschreibung hatte ich ein lebendiges Bild von Deichgraben in meinem Kopf. Und vom Thema her waren die Obstbauern mal was anderes. Die scheinbare Idylle des heilen Landlebens fällt nicht erst seit Marits Tod in sich zusammen.


Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spass gemacht, es war spannend und unterhaltsam. Ein guter Reihenauftakt und ich freue mich schon, mehr von der Autorin zu lesen.

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BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

Shane McKenzie
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei Festa, 10.07.2016
ISBN 9783865524270
Genre: Sonstiges

Rezension:

Natashas Eltern schämen sich für ihre entstellte Tochter und halten sie seit ihrer Kindheit wie eine Gefangene im Haus. Natasha sehnt sich wie jeder andere Mensch nach Liebe, bekommt daheim aber nur Hass und Ablehnung. Eines Tages gelingt ihr die Flucht und sie sucht in der Freiheit ihren Märchenprinzen. Egal wie viel Blut sie dafür vergiessen muss...


Natasha ist nicht nur entstellt, sie ist auch ein sehr starkes Mädchen. Das bekommen die Protagonisten schon bald am eigenen Leib zu spüren. Das Blut trieft nur so aus den Seiten beim Lesen, denn nicht nur Natasha ist mörderisch gut unterwegs. Mir hat das Lesen sehr viel Spass gemacht. Trotz der eher kurzen Geschichte hat es der Autor doch verstanden, die Charaktere so zu zeichnen, dass ich auch mitfiebern konnte. Ich war positiv überrascht, dass sich hinter einer solch wüsten Geschichte durchaus etwas Sozialkritik versteckte. Und natürlich auch ein Augenzwinkern.


Auch das Ende hat mich positiv überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet und es hat die kleinen Längen in der Geschichte direkt wieder raus gehauen. Ich fand die Idee zur Geschichte toll und mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen. Das Buch war flüssig und schnell zu lesen. Ein bizarres, spannendes und unterhaltsames Buch, das in keiner Festa-Sammlung fehlen sollte. Es war mein erstes Buch von Shane McKenzie und ich freue mich schon auf Muerte con Carne, welches noch auf meinem Stapel liegt.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Das Mädchen und die Fremde

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 06.11.2017
ISBN 9783352009006
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe:

Die Kriminalkommissarin Emma Sköld erwacht im Krankenhaus und hat keine Ahnung, was mit ihr geschehen ist. Sie kann sich nur noch daran erinnern, dass sie ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer gelassen hat, um zum Reitstall zu fahren. Sie erfährt, dass sie durch einen Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Kristoffer verhält sich ihr gegenüber merkwürdig und Emma hat ihre Zweifel daran, ob der Unfall wirklich einer war. Was hat Kristoffer zu verbergen? Ans Bett gefesselt ist sie auf Hilfe angewiesen, doch bis auf ihren Arbeitskollegen glaubt ihr niemand.

Meine Meinung:

Mit grossen Erwartungen ging ich an die Geschichte heran, da mir der erste Teil der Reihe  sehr gut gefallen hat. Der Anfang war spannend, doch gleich danach flachte es für meinen Geschmack etwas ab und es gab einige Wiederholungen, die man hätte vermeiden können. Trotzdem liest sich die Geschichte leicht und schnell, denn man möchte wissen, was hinter den vielen kleinen Ungereimtheiten steckt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer noch eines mehr lesen zu wollen. Auch der häufige Perspektivenwechsel, bei dem man Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Personen bekommt, trägt zur Spannung bei.

Das Erzähltempo ist eher ruhig, wer einen klassischen Thriller erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Die Autorin lässt den Leser tief in die Gedankenwelt der Protagonisten hinblicken und spinnt die Geschichte des ersten Buches weiter. Trotzdem kann man diesen Teil alleine für sich auch gut lesen, da alles wichtige rekapituliert wird. Richtig spannend wird es dann nochmal kurz vor dem Ende, wo eine für mich nicht vorhersehbare Wendung eintrat und nochmal alles auf den Kopf stellte.

Die Charaktere sind gut dargestellt, auch wenn ich nicht alle Handlungsweisen nachvollziehen konnte. Das Ende ist relativ offen und lässt mich etwas unzufrieden zurück.  Ich vermute, wenn man die Bücher direkt nacheinander lesen würde, wäre alles schlüssiger. So aber hatte ich das Gefühl von Unvollständigkeit, denn ich vermute, dass da noch viel mehr dahinter steckt, weil viele Fragen unbeantwortet geblieben sind. Da bleibt dem interessierten Leser nichts weiter, als zu warten und sich auf das nächste Buch aus der Reihe zu freuen.

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