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696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …"

Wirkung
Leider muss ich sagen, dass mich das Cover überhaupt nicht anspricht. Hätte ich es in einer Buchhandlung gesehen - ohne davor den ganzen Rummel um das Buch mitzubekommen - wäre ich ganz Gewiss daran vorbei gelaufen. Schwerer Fehler, denn allein der Klappentext ist schon unheimlich spannend und total packend. Das Buch habe ich beim Durchforsten der Neuerscheinungen entdeckt und mir war sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Ich finde sogar, dass der deutsche Titel besser zum Buch passt, als der Englische.

Meine Meinung
Der Anfang vom Buch hat mich nicht weiter überrascht. Genau so habe ich  mir das Buch auch vorgestellt und ich muss sagen, dass es mich am Anfang ein bisschen an die Tribute von Panem erinnert hat. Der Unterschied war nur, dass hier die Jugendlichen alles tun, um für die Auslese ausgesucht zu werden, da dies eine sehr große Ehre ist. Mir hat die Tatsache wirklich sehr gut gefallen, dass die Auslese bei den meisten als eine sehr positive Sachen angesehen wird, weil ich es immer schön finde, wenn sich dann etwas ganz anderes herausstellt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unglaublich fesselnd. Ich war von Anfang an total gepackt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen! Cia war mir sofort sympatisch, weil sie eine sehr kluge und aufgeweckte Person ist und nicht wie in so vielen anderen Dystopien, in denen die (meist weiblichen) Hauptpersonen als total naiv dargestellt werden. Genauso sympatisch ist mir ihre Familie, im besonderen aber ihr Vater, da ich finde, dass es sehr mutig und klug war, Cia Tipps zu geben und von seinen Bedenken zu erzählen. Sobald Cia in der Auslese selbst angekommen ist konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus den Händen legen und habe wirklich überall und ständig weiter gelesen. Es ist schon sehr lang nicht mehr vorgekommen, dass ich bei einem Buch Gänsehaut bekommen habe die wirklich immer wieder gekommen ist, weil das Buch so realistisch geschrieben ist, dass ich manchmal das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Ich habe mich sehr gut in Cia hineinversetzen können und ihr ganzes Leid, Sorgen und den Kummer total verstehen können. Liebe gibt es in diesem Buch natürlich auch. Zuerst dachte ich, dass es wieder mal eine Dreiecksgeschichte geben wird, was Gott sei Dank nicht der Fall war. Mir reicht es vollkommen, wenn sich zwei Menschen lieben und das wurde hier sehr schön in die Geschichte mit eingebaut. Den Schluss fand ich wirklich unglaublich fesselnd, obwohl ich mir teilweise denken konnte wie es ausgehen wird, hat mich der Schluss richtig überrascht und ich will jetzt am liebsten gleich den nächsten Teil lesen.

Zitat
" "Ihr seid hier weil ihr die Besten und die Klügsten seid. Auf euren Schultern ruhen die Hoffnungen aller im Vereinigte Commonwealth. Hier unter euch befinden sich die zukünftigen Anführer unseres Landes. Aber jeder einzelne Anführer muss geprüft werden, und mit diesem Prozess werdet ihr heute beginnen." "

"Ich öffne den Mund, um ihm etwas zuzurufen - ich will ihm sagen, dass er das Metallkästchen nicht anrühren solle.
Aber das hat er bereits getan. Er hält es sich dicht vors Gesicht ... Im nächsten Moment bohrt sich ein Nagel in sein Auge, und er fällt wie ein Stein zu Boden."

Fazit
Dieses Buch ist ein toller Auftakt und ich freue mich schon unglaublich auf die nächsten Teile. Falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt, dann lasst es auch lieber bis der nächste Teil erschienen ist, denn ich würde jetzt am liebsten gleich weiterlesen wollen! Es ist sehr schön geschrieben, ich habe mich unglaublich gut in die Hauptperson hineinversetzen können, ich habe sehr viele verschiedene Emotionen durch das Buch durchlebt und der Schluss ist ein Wahnsinnig guter Cliffhanger - was wünscht man sich den mehr von einem Buch!? Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die Tribute von Panem gut fand, denn dieses Buch ist noch 3x besser! Ich hatte sehr schöne und spannende Lesestunden und deswegen bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Fünf Jahres Buch

Florina Herbein , Kathrin Wiehle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 07.10.2013
ISBN 4014489103998
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
"Was kann alles in fünf Jahren passieren? Schulabschluss, neuer Job oder das erste Kind? Dieses Kalender-Tagebuch bietet Platz für die erinnernswerten Momente in einem Zeitraum von fünf Jahren. Mit witzigen Vorlagen wie etwa die "Frage der Woche" oder "Tops und Flops". Ein wunderbarer Begleiter auf einem neuen Lebensabschnitt."

Wirkung
Das Buch schaut wirklich sehr schön aus! Es ist ein Hardcover und das grün passt wirklich gut dazu. Ich persönlich verbinde grün immer automatisch mit Hoffnung und deswegen passt es meiner Meinung nach perfekt zu diesem schönen Buch. Das Buch wirkt auch sehr robust was in diesem Fall sehr wichtig ist, denn schließlich muss man es 5 Jahre lang jeden Tag benutzen und etwas hineinschreiben. Als ich dieses Buch entdeckt habe war klar, dass ich es unbedingt haben muss, denn allein die Idee finde ich wahnsinnig gut.

Meine Meinung
Das Buch hat für jeden Tag des Jahres eine Seite, auf der ganz oben das Datum steht. Darunter ist das Buch in weitere 5 Abschnitte geteilt, in denen sich immer ein kleines Rechteck befindet. Darin muss man das jeweilige Jahr eintragen und in dem freien Platz daneben ist noch genug Platz um die Frage des Tages zu beantworten. Es gibt jeden Tag eine andere Frage, allerdings sind dies nicht 365 unterschiedliche Fragen. Einige Fragen werden öfters mal wiederholt, was ich aber verstehen kann, denn schließlich wäre es nicht so einfach gewesen 365 verschiedene Fragen zu finden. Natürlich wäre das zwar sehr viel spannender gewesen, da man sich so jeden Tag auf eine neue Frage freuen kann Allerdings stören die wiederholenden Fragen kein bisschen, den diese Fragen sind allgemeine Fragen, die man auch öfters gerne beantworten kann und das öfters passend ist. Außerdem kommen trotzdem immer mal wieder neue und unterschiedliche Fragen dazu. Bei einigen muss man z.B. beantworten, was man in dieser Woche alles erreicht hat, bei anderen Fragen hingegen muss man ein kleines Gesicht vervollständigen, je nachdem welche Stimmung man an diesem Tag hatte. Ganz hinten befindet sich ein Rückblick, in dem dann noch viel besser vergleichen kann, wie die durchschnittliche Stimmung in einem Jahr war und was die größten Erfolge und die schönsten Momente waren.

Zitat

Findet ihr kleine Bildchen vom Inhalt auf meinem Blog unter

http://leseaeffchen.blogspot.de/2013/12/funf-jahres-buch-1-buch-365-tage-5.html#more

Fazit
Ich muss sagen, dass ich noch nie ein so süßes Buch gesehen habe! Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne Tagebuch schreibt oder damit anfangen möchte, denn es ist richtig schön gestaltet und ist von den Fragen her sehr abwechslungsreich. Dadurch das man nur sehr wenig ausfüllen musst, finde ich es daher ideal für "Tagebuch-Neulinge". Als Geschenkidee jetzt für Weihnachten finde ich es eine wunderbare Idee. Da ich mich in dieses wunderbare Buch verliebt habe, bekommt es ohne jeden Zweifel 5 von 5 Sternen!!!

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152 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

wasser, ertrinken, rachel ward, liebe, angst

Drowning - Tödliches Element

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.11.2013
ISBN 9783551520524
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht!
Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann. "

Wirkung

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Von den Farben her ist es sehr sehr schön gemacht und der 
geprägte Titel in orange sticht sehr schön heraus. Das orange ist auch innen in den Klappen wo es noch viel viel besser zur Geltung kommt. Allerdings finde ich, dass der zweite Teil von Titel "Tödliches Element" ein bisschen untergehen. Aber sonst gefällt mir die Aufmachung des Buches wirklich wirklich gut! Aber das beste ist auf der Rückseite, denn dort befindet sich die Bemerkung, dass man in das Buch bei Seite 26 reinlesen soll! Ich konnte nicht anders, als sofort die Seite 26 zu lesen. Auch der Klappentext selbst klingt sehr spannend und vielversprechend sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Meine Meinung
Ganz am Anfang des Buches ist ein Vorwort, in dem die Autorin schreibt, dass dieses Buch für jemanden, der gerade eine Überschwemmung erlebt hat oder um einen Ertrunkenen trauert nicht das richtige ist. Allen anderen wünscht sie aber, das dem Leser womöglich ein leiser Schauer über den Rücken läuft. Ich muss zugeben, dass der einzige Schauer der über mich gekommen ist, ein Schauer von Langeweile war. Der Anfang war zwar recht unterhaltsam und hat auch eine sehr spannende Geschichte versprochen, allerdings wurde nach ein paar Kapiteln schnell klar, dass die komplette Spannung schon vorbei ist. Ich finde das richtig schade, denn die Grundidee von der Geschichte ist richtig gut vorallem weil mir Anfang sehr gefallen hat. Die Einführung in die Geschichte ist meiner Meinung nach gelungen, allerdings erfährt man nicht viel, da sich Carl an gar nichts mehr erinnern kann, nicht einmal mehr ob die Frau die neben ihm im Auto sitzt wirklich seine Mutter ist. Seine Erinnerungen kommen erst nach und nach und zwar immer dann, wenn ihm etwas passiert das ihm so schon einmal passiert ist. Z.B. gibt die Mutter ihm einen Klaps auf den Kopf und erst da erinnert er sich, dass sie seine Mutter ist und das schon öfters gemacht hat. Zwischendrin dachte ich immer mal wieder, dass es jetzt doch noch spannend wird, doch dann wiederholten sich einfach nur wieder sie selben Sachen. Irgendwann dachte ich nur noch: "Och nicht schon wieder die selbe Leier". Die Handlung ist einfach zu Monoton und man denkt die ganze Zeit, dass man in der Geschichte im Kreis läuft. Erst am Schluss wurde mir klar, dass dieses Buch kein Einzelband sein kann, da einfach viel zu viel unerklärt bleibt. Sicher bin ich mir allerdings nicht, und selbst wenn es eine Fortsetzung von diesem Buch geben wird, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht noch ein Buch von dieser Reihe lesen werde.

Fazit
Der Klappentext, die Aufmachen von dem Buch und der Trailer haben ein sehr viel besseres Buch versprochen. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich dadurch zu hohe Ansprüche an das Buch hatte, aber mich hat es nicht überzeugen können. Ich denke, dass dies die erste Reihe sein wird, die ich nicht zu Ende lesen werde, da mich die Charaktere und die Handlung einfach nicht fesseln konnten und ich kein bisschen neugierig auf die Fortsetzung bin. Da die Idee von der Geschichte aber recht gut ist und ich das Buch wegen der Leserunde auf lovelybooks.de trotzdem beendet habe bekommt das Buch noch ein Stern von mir.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

technik, computer, zukunft, scifi, gamer

Allgames

Christian Waluszek , basic-book-design
Fester Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Thienemann, 19.01.2010
ISBN 9783522200936
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchrücken:

"Für Adrian geht ein Traum in Erfüllung! Er gewinnt einen Programmierwettbewerb und wird bei Allgames eingestellt, dem Spieleimperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Doch als er sich immer mehr ferngesteuert fühlt, entwickelt sich der Traum zum Albtraum. Längst ist er ein Teil des erbarmungslosen Systems Allgames geworden und schwebt außerdem in höchster Lebensgefahr. "


Klappentext:

"Ein Traum wird wahr: Adrian gewinnt einen Programmiererwettbewerb und darf bei Allgames arbeiten, dem Spiele-Imperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Sogar Kain Marverick, der reichste Mann der Welt und Besitzer von Allgames, kümmert sich hier persönlich um ihn. Doch dann verliert Adrian bei einem Test das Augenlicht. Ihm wird zwar ein Chip implantiert, der seine Sehkraft ersetzen soll – doch tatsächlich entwickelt sich der Traum nach und nach zum Albtraum: Adrian wird zum ferngesteuerten Teil des erbarmungslosen Systems Allgames – und als er dahinterkommt, schwebt er bereits in höchster Lebensgefahr …"



Wirkung


Durch die 0er und 1er auf dem Cover weiß man schon, dass es in diesem Buch sehr viel um Computer gehen wird. Da ich jetzt kein Technik-Freak bin wollte ich dem Buch eigentlich nicht weiter Beachtung schenken, allerdings hat mich dann das dreieckige Symbol im Auge doch neugierig auf den Inhalt gemacht.

Der Text auf dem Buchrücken würde mich auch gar nicht ansprechen und im nachhinein muss ich auch noch sagen, dass es so nicht einmal stimmt, wie es auf dem Buchrücken steht. Der Text, der auf dem Klappentext zu lesen war ist allerdings der, den ich gelesen habe und woraufhin ich mich für das Buch beworben habe. Als ich den gelesen habe dachte ich gleich, dass es in dieser Geschichte nur so von Intrigen wimmeln wird, da mir das mit dem Augenlicht schon sehr suspekt vorgekommen ist. Ich wollte sofort wissen was genau mit Adrian passiert ist.


Meine Meinung


Das erste Kapitel könnte eigentlich auch das vorletzte Kapitel sein und trotzdem wird nicht so viel verraten, dass einem das Buch nicht mehr Spaß machen würde. Mir selbst ist das z.B. erst aufgefallen, als ich das Buch beendet hatte und ich mir da nochmal den Anfang angeschaut habe. Natürlich habe ich das, was im ersten Kapitel steht, jetzt wo ich das Buch beendet habe viel besser verstanden, allerdings finde ich ist der Anfang so wirklich gut gewählt, da man einfach sehr neugierig wird und sofort weiter lesen möchte. Das Buch ist sehr technisch geschrieben, wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass in jedem zweiten Satz mindestens ein Fachwort drin ist, was daran liegen könnte, dass das Buch im Jahr 2208 spielt.  Darum kann ich mir gut vorstellen, wie es später einmal Gang und Gebe sein wird, dass die Menschen mit technischen Fachbegriffen nur so um sich werfen. Mir kam es aber so vor, als wolle mich der Autor als dumm darstellen, weil ich wirklich überhaupt nichts verstanden habe und mich die ganzen Fachwörter nur verwirrt haben. Doch irgendwann habe ich mir die ganzen Fachbegriffe gemerkt und das Buch ließ sich immer flüssiger lesen. Ich muss zwar zugeben, das ich sehr viele technische Sachen trotzdem nicht so wirklich verstanden habe, aber ich fand es es faszinierend in diese Welt einmal einzutauchen und zu erfahren wie das ganze funktioniert. Der Schreibstil des Autors hat mir auch unglaublich gut gefallen! Man merkt richtig, dass er sehr viel für das Buch recherchiert haben muss, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass er selber weiß wie man sich auf dem Mond verhalten muss und wie es sich dort anfühlt - diese Kapitel haben mir am besten gefallen, denn man hat wirklich einen tollen Einblick bekommen. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Elinor, da sie trotz der ganzen technischen Möglichkeiten ein einfaches Notizbuch vorzieht. Das hat sie in meinen Augen gleich sympatisch gemacht. Dass das Buch komplett aus der sicht von Adrian geschrieben ist finde ich wirklich schade, da ich sehr gerne mehr aus der Sicht von Elinor, aber auch von Dr. Zhou erfahren hätte.


Zitat


"An dem Tag zum Beispiel verkündete mir Adi nölend, ich habe ihn zu lange allein gelassen, so dass er aus Langeweile mein Tiefseeaquarium leer gefressen habe. Ich sah nach, es war tatsächlich nicht ein einziger Fisch mehr drin. Sogar die Korallen und der Sand fehlten."


Fazit


Stellenweise fand ich das Buch etwas zu technisch und viel zu kompliziert, doch wenn man sich über die paar Seiten zusammengerissen hat, wurde man immer mit etwas belohnt. Das Buch hatte sehr sehr viele überraschende Wendungen, eine Liebesgeschichte, aber auch sehr viel Aktion und Intrigen. Mir hat wirklich nichts am Buch gefehlt. Allerdings musste ich mich zur Mitte hin ganz schon aufraffen um weiterzulesen, da sehr viele gleiche Sachen passiert sind und es nicht mehr so spannend war. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne einmal sehen möchte, wie es im Jahr 2208 sein könnte, denn meiner Meinung nach kann ich mir das durchaus so vorstellen. Ich kann das Buch allerdings nicht empfehlen, wenn man komplett abgeneigt ist, ein Buch mit wirklich seeeehr vielen technischen Begriffen zu lesen. Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Äffchen, da die Idee und die Handlung wirklich unglaublich spannend ist und es mal wirklich was komplett anderes war.

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1.206 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 123 Rezensionen

irland, liebe, familie, familiengeschichte, ballett

Das Mädchen auf den Klippen

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2012
ISBN 9783442477890
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
"Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte."

Wirkung
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich fand es allein von den Farben schon so schön, dass ich es unbedingt lesen wollte. Der Titel hat mich allerdings dann doch etwas abgeschreckt, da er sehr traurig klingt und ich eigentlich nicht für eine traurige Geschichte in Stimmung war. Der Klappentext hat mich dann aber doch sehr neugierig gemacht, denn den Zusammenhang zu einem fremden Mädchen, dass sie auf einer Klippe trifft hat mich schon sehr interessiert.

Meine Meinung
Das Buch handelt von einem Kind und einer Frau, die sich eigentlich ganz zufällig begegnen, und trotzdem sind ihre Familien schon Generationen vor den beiden aufeinander getroffen. Dass, was mir besonders an diese Situation gefallen hat ist, dass es mir total realistisch vorgekommen ist. Das Buch lies sich durchgehend sehr flüssig lesen, selbst an den Stellen, die nicht so gefühlsvoll geschrieben sind, denn es gibt dafür wiederum einige Szenen, die wirklich voller Liebe beschrieben und geschrieben sind. Was ich allerdings zugeben muss ist, dass das Buch im Allgemeinen sehr dramatisch und vorhersehbar ist, was mich anfangs zwar nicht gestört hat, da das drumherum wie z.B. die Beschreibung der Umgebung so schön geschildert ist. Mit der Zeit wurde es jedoch ein bisschen zu viel und immer vorhersehbarer. Andere Stellen habe ich aber bis jetzt noch nicht verstanden, z.B. warum Grania so überstürzt aus New York zu ihren Eltern geflohen ist, denn jeder andere hätte vermutlich erst mal mit seinem Partner geredet. Allerdings war ich nie in so einer Situation und möchte es auch niemals sein! Bis kurz vor dem Ende fand ich dieses Buch trotz des ganzes Dramas sehr schön zu lesen. Der Schluss war dann gar nicht mehr meins, er war definitiv nicht vorhersehbar, allerdings war er aber meiner Meinung nach unnötig und man hätte ihn entweder streichen, oder verändern sollen. Falls jemand von euch dieses Buch lesen will, empfehle ich euch den Schluss einfach wegzulassen, denn ohne den Schluss ist das Buch eine ganz schöne Geschichte, in die es sich sehr schön eintauchen lässt. Einen Lieblingscharakter habe ich in diesem Buch leider nicht gehabt, da mir die Protagonisten stellenweise sehr gut gefallen haben, an anderen Stellen waren sie mir aber auch total unsympatisch und sie wirkten in dem was sie taten und sagten total emotionslos.

Fazit
Was mich wirklich sehr gestört hat war, dass das Buch zu schnell aus war und dass dann auch noch mit so einem blöden Schluss. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gerne gelesen und war am Ende einfach nur sehr traurig das es jetzt vorbei ist. Ich weiß, dass meine Meinung nicht so positiv klingt, dass liegt aber daran, dass ich das ganze Drama echt übertrieben fand. Die Geschichte ist aber eine sehr sehr schöne Idee und das ganze Buch hat sich auch echt sehr schön lesen lassen. Sobald man sich einmal daran gewöhnt hat, dass alles ein bisschen überspitzt ist geht es dann auch. An den Abschnitten muss man sich ein bisschen durchkämpfen, aber ich finde, dass sich das schon gelohnt hat. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen, weil es mehr als ein durchschnittliches Buch war, ich aber trotzdem einiges zum aussetzten hatte. Ich kann es aber trotzdem jedem empfehlen, der mal eine ungewöhnliche Geschichte von zwei Menschen lesen möchte, die auf eine ganz andere Weise miteinander verbunden sind.


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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

2208, zukunftsvision, welt und weltall, jugendliche, bibelfiguren

Allgames

Christian Waluszek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.10.2013
ISBN 9783551310415
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchrücken:

"Für Adrian geht ein Traum in Erfüllung! Er gewinnt einen Programmierwettbewerb und wird bei Allgames eingestellt, dem Spieleimperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Doch als er sich immer mehr ferngesteuert fühlt, entwickelt sich der Traum zum Albtraum. Längst ist er ein Teil des erbarmungslosen Systems Allgames geworden und schwebt außerdem in höchster Lebensgefahr. "


Klappentext:

"Ein Traum wird wahr: Adrian gewinnt einen Programmiererwettbewerb und darf bei Allgames arbeiten, dem Spiele-Imperium mit den perfekten Simulationsabenteuern. Sogar Kain Marverick, der reichste Mann der Welt und Besitzer von Allgames, kümmert sich hier persönlich um ihn. Doch dann verliert Adrian bei einem Test das Augenlicht. Ihm wird zwar ein Chip implantiert, der seine Sehkraft ersetzen soll – doch tatsächlich entwickelt sich der Traum nach und nach zum Albtraum: Adrian wird zum ferngesteuerten Teil des erbarmungslosen Systems Allgames – und als er dahinterkommt, schwebt er bereits in höchster Lebensgefahr …"



Wirkung


Durch die 0er und 1er auf dem Cover weiß man schon, dass es in diesem Buch sehr viel um Computer gehen wird. Da ich jetzt kein Technik-Freak bin wollte ich dem Buch eigentlich nicht weiter Beachtung schenken, allerdings hat mich dann das dreieckige Symbol im Auge doch neugierig auf den Inhalt gemacht.

Der Text auf dem Buchrücken würde mich auch gar nicht ansprechen und im nachhinein muss ich auch noch sagen, dass es so nicht einmal stimmt, wie es auf dem Buchrücken steht. Der Text, der auf dem Klappentext zu lesen war ist allerdings der, den ich gelesen habe und woraufhin ich mich für das Buch beworben habe. Als ich den gelesen habe dachte ich gleich, dass es in dieser Geschichte nur so von Intrigen wimmeln wird, da mir das mit dem Augenlicht schon sehr suspekt vorgekommen ist. Ich wollte sofort wissen was genau mit Adrian passiert ist.


Meine Meinung


Das erste Kapitel könnte eigentlich auch das vorletzte Kapitel sein und trotzdem wird nicht so viel verraten, dass einem das Buch nicht mehr Spaß machen würde. Mir selbst ist das z.B. erst aufgefallen, als ich das Buch beendet hatte und ich mir da nochmal den Anfang angeschaut habe. Natürlich habe ich das, was im ersten Kapitel steht, jetzt wo ich das Buch beendet habe viel besser verstanden, allerdings finde ich ist der Anfang so wirklich gut gewählt, da man einfach sehr neugierig wird und sofort weiter lesen möchte. Das Buch ist sehr technisch geschrieben, wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass in jedem zweiten Satz mindestens ein Fachwort drin ist, was daran liegen könnte, dass das Buch im Jahr 2208 spielt.  Darum kann ich mir gut vorstellen, wie es später einmal Gang und Gebe sein wird, dass die Menschen mit technischen Fachbegriffen nur so um sich werfen. Mir kam es aber so vor, als wolle mich der Autor als dumm darstellen, weil ich wirklich überhaupt nichts verstanden habe und mich die ganzen Fachwörter nur verwirrt haben. Doch irgendwann habe ich mir die ganzen Fachbegriffe gemerkt und das Buch ließ sich immer flüssiger lesen. Ich muss zwar zugeben, das ich sehr viele technische Sachen trotzdem nicht so wirklich verstanden habe, aber ich fand es es faszinierend in diese Welt einmal einzutauchen und zu erfahren wie das ganze funktioniert. Der Schreibstil des Autors hat mir auch unglaublich gut gefallen! Man merkt richtig, dass er sehr viel für das Buch recherchiert haben muss, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass er selber weiß wie man sich auf dem Mond verhalten muss und wie es sich dort anfühlt - diese Kapitel haben mir am besten gefallen, denn man hat wirklich einen tollen Einblick bekommen. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Elinor, da sie trotz der ganzen technischen Möglichkeiten ein einfaches Notizbuch vorzieht. Das hat sie in meinen Augen gleich sympatisch gemacht. Dass das Buch komplett aus der sicht von Adrian geschrieben ist finde ich wirklich schade, da ich sehr gerne mehr aus der Sicht von Elinor, aber auch von Dr. Zhou erfahren hätte.


Zitat


"An dem Tag zum Beispiel verkündete mir Adi nölend, ich habe ihn zu lange allein gelassen, so dass er aus Langeweile mein Tiefseeaquarium leer gefressen habe. Ich sah nach, es war tatsächlich nicht ein einziger Fisch mehr drin. Sogar die Korallen und der Sand fehlten."


Fazit


Stellenweise fand ich das Buch etwas zu technisch und viel zu kompliziert, doch wenn man sich über die paar Seiten zusammengerissen hat, wurde man immer mit etwas belohnt. Das Buch hatte sehr sehr viele überraschende Wendungen, eine Liebesgeschichte, aber auch sehr viel Aktion und Intrigen. Mir hat wirklich nichts am Buch gefehlt. Allerdings musste ich mich zur Mitte hin ganz schon aufraffen um weiterzulesen, da sehr viele gleiche Sachen passiert sind und es nicht mehr so spannend war. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne einmal sehen möchte, wie es im Jahr 2208 sein könnte, denn meiner Meinung nach kann ich mir das durchaus so vorstellen. Ich kann das Buch allerdings nicht empfehlen, wenn man komplett abgeneigt ist, ein Buch mit wirklich seeeehr vielen technischen Begriffen zu lesen. Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Äffchen, da die Idee und die Handlung wirklich unglaublich spannend ist und es mal wirklich was komplett anderes war.

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636 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 140 Rezensionen

dystopie, flucht, artikel 5, ember, liebe

Artikel 5

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen ... Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase."


Wirkung

Das Cover ist von den Farben her sehr schön gestaltet, allerdings auch nichts besonders, was mir in einer Buchhandlung ins Auge stechen würde. Auf dem Buchrücken findet man die Artikel 1 bis 5, was wirklich eine sehr schöne Idee ist. So konnte ich während der Geschichte immer dort nachschauen, wenn ich mal nicht wusste, um was es in dem Artikel geht, von dem die Rede war. Der Klappentext gefällt mir auch richtig gut, weil er einen neugierig auf das Buch macht, aber trotzdem nicht viel vom Inhalt enthält und so auch nicht die Spannung verdirbt.

Meine Meinung

Am Anfang der Geschichte erfährt man einiges von Ember und ihrer Mutter, allerdings wird nicht alles sofort erklärt. Ich wurde gleich von der Handlung gepackt und konnte gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Man will einfach erfahren, was den zwischen Ember und Chase passiert ist und wie es mit ihr und ihrer Mutter weitergeht. Im ersten Kapitel passiert schon so gut wie alles, was im Klappentext steht, was ich wirklich gut finde, da man dadurch nicht erahnen kann, was sonst noch in der Geschichte passiert und es deswegen umso spannender ist. Die Ich-Perspektive ist hier wirklich sehr passend und bringt so auch alle Gefühle und Emotionen super rüber. Dadurch fühlt man sich noch viel intensiver mit Ember verbunden, die ich auch wirklich sehr gern gemocht habe. Allerdings dachte ich mir ziemlich oft, dass sie sehr blöd gehandelt hat und hätte sie am liebsten an den Ohren gezogen, damit sie mal wieder zur Vernunft kommt. Meine Lieblingscharaktere waren definitiv Rebecca und Sean, weil sie mir einfach von ihrer Art und Weise total sympathisch sind. Mit der Zeit wird die Geschichte immer spannender, ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht vor zu blättern, damit ich schneller erfahren kann, was noch passiert. Es war aber wirklich sehr schwer, nicht einfach schnell das letzte Kapitel zu lesen um dann zu wissen wie es denn ausgeht. Die Idee von der Geschichte finde ich an sich sehr gut und ich wäre bestimmt restlos von der Geschichte begeistert, wenn ich nicht schon 100 Bücher gelesen hätte, die von der Handlung fast identisch sind. Natürlich habe ich mit so etwas schon gerechnet und genau deswegen hat mich das Buch positiv überrascht, weil es mich trotzdem vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass es wirklich passieren könnte und habe dadurch total mitgefiebert und mitgelitten. Einen negativen Punkt habe ich allerdings doch, nämlich, dass das Buch wie ich finde sehr viel Gewalt enthält und es meiner Meinung nach deswegen nicht für jüngere Jugendliche geeignet ist. Die Altersbegrenzung bei diesem Buch liegt richtigerweise bei 16 Jahren, doch das hindert jüngere Leser logischerweise nicht daran das Buch zu lesen, wie ich schon auf einigen Blogs entdeckt habe. Die Geschichte endet zwar nicht mit einem Chliffhänger jedoch schon so, dass man wissen möchte, was den jetzt noch passiert, ob sich noch alles aufklärt und wie es in dieser verzwickten Situation weitergeht.

Zitat
»Seine Familie zu verlieren ... da bekommt man ein ganz anderes Verhältnis zu solchen Gefühlen wie Angst [...].«

»Einige lange Sekunden geschah nichts, doch dann übernahm eine magnetische Kraft das Ruder und zog uns langsam aufeinander zu. Sein Gesicht blickte fragend, verwirrt. Ich konnte ihm ansehen, dass er nicht näher kommen wollte, dass er nicht verstand, warum er schon so nahe war.«

Fazit
Artikel 5 ist wirklich ein großartiger Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie. Ich freue mich auf die nächsten zwei Teile und bin schon ganz gespannt wie es mit Ember und Chase weitergeht. Ich würde dem Buch echt gerne 5 von 5 Äffchen geben, weil die Autorin auch nichts dafür kann, dass sich einige jüngere Leser nicht an die Altersbegrenzung halten - was ich zugegebenermaßen auch nie gemacht habe, - aber es war mir zu viel Gewalt. Man hätte das Buch zwar weniger brutal aufbauen können, dass hätte aber wiederum die "Glaubhaftigkeit" der Geschichte ruinieren können. Trotzdem wünsche ich mir für den nächsten Teil, dass es etwas mehr Liebe und ein kleines bisschen weniger Gewalt geben wird. Wenn dann das Buch vom Rest her so bleibt oder besser wird, kann ich dem Buch mit gutem Gewissen 5 Äffchen geben. Jetzt bekommt es so nur sehr gute 4 Äffchen.

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(224)

524 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 55 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, kuppel, quinn, alina

Breathe - Flucht nach Sequoia

Sarah Crossan , Nina Frey
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2013
ISBN 9783423760799
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland – und werden erneut getrennt. Während es Bea zurück zur Kuppel verschlägt, gelangt Quinn zum Rebellenstützpunkt. Doch auch dort findet er keine Hilfe. Im Gegenteil: Die autoritäre Vanya hat sich zur Führerin ernannt und ein totalitäres System errichtet. Sie will eine neue Rasse von Menschen züchten, die außerhalb der Kuppel zu leben vermögen. Doch zunächst müssen dafür die »alten« Menschen aus dem Weg geräumt werden – mit einem Giftgasanschlag auf die Kuppel. Nun hat Quinn es mit zwei Feinden zu tun, aber vor allem muss er Bea retten..."

Wirkung
Wie schon beim ersten Teil finde ich das Cover überhaupt nicht ansprechend. Es wurden im Vergleich zum ersten Band nur die Farben verändert und das Bild gespiegelt. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, was das Cover für eine Bedeutung im Bezug auf die Geschichte haben soll, da sich ja alle außerhalb der Kuppel befinden und sich deswegen diese Szene gar nicht so abspielen könnte. Den Text vom Buchrücken mag ich auch nicht besonders, denn er beschreibt wieder was die Charaktere machen und noch dazu nur von 2 von 4 Charakteren. Der Klappentext hingegen (siehe oben) finde ich ist schön gemacht und klingt auch sehr spannend.

Meine Meinung
Das Buch ist wieder in Teile geglieder, hat dieses Mal allerdings 5 Teile, wobei der letzte Teil nur aus ein paar Seiten besteht. Außerdem gibt es wieder die verschiedenen Ich-Perspektiven aus der Sicht von Bea, Alina, Quinn und Oscar. Ziemlich am Anfang kommen neue Charaktere hinzu, die aber nicht weiter erklärt werden - wie z.B. Oscar, der ja sogar eigene Kapitel hat. Das fand ich ziemlich ärgerlich, da ich nicht wusste wer er war oder was sein Standpunkt ist und ich deswegen lange Zeit nur rumrätseln konnte. Auch finde ich, dass die Geschichte anfänglich überhaupt nicht spannend ist und mich deswegen gar nicht gepackt hat. Ich habe es nur gelesen, weil ich ein viel zu neugieriger Mensch bin und einfach wissen wollte was mit den ganzen Protagonisten passiert. Ich dachte mir aber ständig, "Wann passiert da den was?", und das obwohl eigentlich die Handlung spannend sein sollte, bei mir ist allerdings nichts von dieser Spannung durchgedrungen. Trotzdem habe ich mir zeitweise immer mal wieder Sorgen um Jazz, Alina und Bea gehabt, jedoch waren diese Gefühle nicht sehr ausgeprägt. Irgendwann habe ich wirklich die Lust an der Geschichte verloren und ich musste mich schon fast aufraffen, das Buch überhaupt noch zu lesen - was allerdings fast ganze zwei Wochen gedauert hat. Bereut habe ich das Aufraffen jedoch nicht, denn der Schluss hat das ganze wieder ein bisschen herausgerissen. Vor der Seite 200 habe ich fest damit gerechnet, dieses Buch nicht besser als mit 2 Äffchen zu bewerten. Allerdings finde ich, dass der Schluss dann doch ziemlich spannend und kein bisschen vorhersehbar war und mich dann auch wieder zum lesen motiviert hat - was auch langsam Zeit wurde, nach 2 Wochen und 2 Tagen... Was mich jetzt allerdings bei dem Schluss ziemlich verwunder hat ist, dass die Geschichte zum Ende hin komplett abgeschlossen ist und keinen Cliffhanger hat. Das lässt mich jetzt vermuten, dass es gar keine Trilogie, sonder eine Dilogie ist.

Zitat
"Mein Blick schweift durch den Raum. Sonderlich spirituell erleuchtet ist mir hier drinnen noch keiner vorgekommen und Vanya scheint überdies entfallen zu sein, dass die Menschen und die Überbevölkerung den Switch überhaupt erst verursacht haben. Bäume fällen, um Menschen zu ernähren - ein genialer Plan, wie man gesehen hat."

Fazit
Der Anfang vom Buch hat sich sehr lange hingezogen und war bis ca. zur Mitte des Buches gar nicht spannend, jedenfalls nicht so, dass etwas bei mir durchgekommen wäre. Ab der Mitte wurde es langsam ein bisschen besser, allerdings bei weitem nicht so gut wie beim ersten Band. Wenn ich deswegen meine Bewertung vom ersten Band mit diesem Band vergleichen müsste, könnte ich dem Buch nicht mehr als zwei Äffchen geben. Da ich allerdings finde, dass man das Buch noch als durchschnittlich bezeichnen kann, vergebe ich 3 von 5 Äffchen.

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(63)

84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

krieg, ronan, liebe, raukland, fantasy

Rauklands Blut

Jordis Lank
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 01.01.2013
ISBN 9783943596366
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Ronan, Sohn des mächtigsten Herrschers im Nordmeer, ist nach Raukland zurückgekehrt. Er erwartet, dass sein Bruder Broghan für den Mordversuch an ihm bestraft wird, doch er wird jäh enttäuscht: Ihr Vater sieht auch in Broghan einen Anwärter auf den Thron. Die beiden ungleichen Brüder führen einen erbitterten Kampf um die Gunst des Königs. Ronan rechnet fest mit dem Sieg, als Broghan ein furchtbares Geheimnis aufdeckt."


Wirkung
Das Buchcover ist genauso schön wie schon Band 1. Die Idee, dass Cover genau gleich zu lassen und nur die Farbe zu verändern finde ich einfach klasse! Orange ist meiner Meinung nach auch sehr gut gewählt, da man ja eine rötliche Farbe mit Blut verbindet. Ich weiß ja schon welche Farbe das nächste Cover haben wird, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass es vielleicht doch noch Pink wird xD. Ich muss sagen, dass ich mir den Klappentext erst durchgelesen habe, nachdem ich das Buch schon beendet hatte. Andernfalls hätte ich vermutlich einiges viel früher durchschaut.

Meine Meinung
Den Schreibstil von Jordis Lank fand ich ja schon im ersten Band unglaublich fesselnd, aber ich hatte schon wieder vergessen, wie fesselnd ich die ganze Geschichte um Ronan gefunden hatte. Als ich einmal mit dem Buch angefangen hatte konnte ich gar nicht mehr aufhören. Die Umgebung ist so bildhaft beschrieben, dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und einfach in Ronans Welt eingetaucht bin. Außerdem finde ich es gut, dass die Autorin trotz der Er-Perspektive die Gedanken und Gefühle der Protagonisten mit eingebaut hat. Allerdings denke ich, dass man das in der Ich-Perspektive um einiges besser machen könnte, aber Grundsätzlich gefällt mir das bei Jordis Lank genau so wie sie das geschrieben hat. Was mir allerdings gefehlt hat, waren die lustigen Dialoge, die es im ersten Band wirklich oft vorkamen. Hier gab es zwar auch lustige stellen (wie z.B. das Zitat), allerdings sehr viel weniger wie im ersten Teil und ich musste bei den meisten nur schmunzeln. Auch fand ich sehr schade, dass man wirklich gar nichts über die Menschen in Lannoch erfährt - außer einer kleinen Bemerkung über Liam. Ich hätte aber viel lieber noch etwas von Lannoch erfahren, und dafür weniger von Raukland, da mir die Menschen und die Atmosphäre auf Lannoch viel besser gefallen haben. In der Geschichte kamen in diesem Band noch einige neue Charaktere hinzu, die ich alle sofort in mein Herz geschlossen hab. Besonders gefallen hat mir Hannah, da sie ein wirklich aufmerksamer Mensch ist und mit ihrer Art einfach etwas besonderes! Und es gab wieder Outtakes im Buch! Ich finde die Outtakes einfach genial, und habe sowas bis jetzt immer noch in keinen anderen Buch gesehen. Wahrscheinlich würde mir das sowieso bei keinem anderen Buch gefallen, da ich das wahrscheinlich als Nachmache empfinden würde.

Zitat
""Jetzt sei nicht so verdammt vernünftig!", brüllte Kiara laut, sodass er einen Satz machte. "Er wird alles tun, um in dieser Schlacht gut auszusehen! Alles! Broghan würde sich einen Pfeil in den hintern stecken und nackt auf dem Ostturm tanzen, wenn ihm das helfen würde, auf den Thron zu kommen!""

Fazit
Insgesamt finde ich, dass das Buch eine super Fortsetzung ist, allerdings freue ich mich jetzt noch viel mehr auf den dritten und letzten Teil, da ich weiß, dass da jetzt etwas von Lannoch kommen muss. Auch hoffe ich, dass der letzte Band wieder ein bisschen lustiger wird und man noch mehr über die neuen Charaktere erfährt. Ich muss auch nochmal sagen, dass ich nie gedacht hätte, das mir ein Buch mit so einer Thematik je gefallen wird. Wer sich überraschen lassen will, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen! Da dieser Band zwar nicht schlecht war, ich den ersten aber besser fand, bekommt dieses Buch 4 von 5 Äffchen.

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(200)

434 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, ewigseits, cole, hoffnung, jack

Ewiglich die Hoffnung

Brodi Ashton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789130410
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Sehnsucht, die stärker ist als jede Vernunft. Liebe, ewig und für alle Zeit.

Nichts wünscht sich Nikki sehnlicher zurück als Jack, der sich für sie geopfert hat und den Weg ins Ewigseits angetreten ist. Nun versucht Nikki alles, um ihn zu retten. Doch die Träume, in denen Jack ihr erscheint, werden immer schwächer und sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Da macht der undurchschaubare Cole ihr ein unglaubliches Angebot und verspricht, Jack zu finden. Doch kann Nikki ihm wirklich trauen?"


Wirkung
Wie schon bei dem ersten Teil finde ich dieses Cover in Ordnung, denke aber, dass es schon sooo viele Bücher mit so einem ähnlichen Cover auf dem Markt gibt, dass man da einfach das Cover der englischen Bücher übernehmen könnte, da ich diese sowieso viel schöner finde. Der Klappentext verrät nicht sehr viel von der Geschichte, macht einen aber sehr Neugierig auf den Inhalt.

Meine Meinung
Der Einstieg in diesem Buch hat mir definitiv sehr viel besser gefallen als beim ersten Band. Einerseits lag das daran, dass ich schon wusste um was es geht und ich den Anfang deswegen nicht so verwirrend fand, andererseits lag es an der Tatsache, dass das Buch direkt zur Sache kommt und man wirklich nicht lange auf Action und Spannung warten muss. Ich finde auch, dass dies eins der wenigen Bücher ist, die es geschafft haben durchgehend die Spannung beizubehalten. Natürlich gibt es sehr viele Bücher, die spannend sind, aber selten bleiben sie das dann auch durch das ganze Buch hinweg. Ich habe es wirklich nicht geschafft das Buch aus der Hand zu legen und habe es deswegen in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil von Brodi Ashton ist, wie schon bei dem ersten Band, sehr bildlich, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann und man einfach denk, man wäre mittendrin. Das hat mir schon beim ersten Teil besonders gut gefallen, und ich finde es gut, dass Brodi Ashton ihren Schreibstil beibehalten hat - trotz der vielen negativen Meinungen dazu, die ich überhaupt nicht verstehen kann. Ein Buch kann schließlich nicht nur aus Mono- und Dialogen bestehen. Ich persönlich finde es immer schön, wenn ich mir die Umgebung und die Menschen genauer vorstellen kann. Ein weiterer positiver Aspekt war, dass man mehr über den Zusammenhang der griechischen Mythologie im Bezug auf die Geschichte erfahren hat. Negatives habe ich in diesem Buch nicht gefunden.

Zitat
"Im Leben sah das schon anders aus. Jedes falsche Abbiegen wirkte sich auf den Rest des Lebens aus. Jeder Fehler beeinflusste den Lebensweg, oder?
Mein falsches Abbiegen - [...] - hatte ein Leben gekostet."

Fazit
Zweite Teile von Trilogien sind meistens die Durchhänger in den Geschichten, da es meistens nur am Anfang und am Ende wirklich spannend ist. Hier ist das absolut nicht der Fall! Ich fand den zweiten Teil um längen besser als den Ersten, und kann mir fast nicht vorstellen, wie man das im dritten Teil noch übertreffen kann. Ich würde dem Buch gerne mehr als 5 Äffchen geben, da mir das Buch noch besser gefallen hat als der erste Teil, aber schließlich gibt es nur 5 Äffchen. Ich muss es aber einfach noch einmal sagen: dieser Band ist unglaublich!!! Wer "Ewiglich - die Sehnsucht" gut fand, wird diesen Band lieben.

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(173)

406 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

liebe, liste, tod, wünsche, trauer

Die Liste der vergessenen Wünsche

Robin Gold , Carolin Müller
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.10.2013
ISBN 9783764504847
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
"WENN ICH GROSS BIN ...
... WILL ICH GLÜCKLICH SEIN!"

"Eine Geschichte über Verlust, Kindheitsträume und einen Neubeginn
Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …"

Wirkung
Das Buch sieht wirklich traumhaft süß aus! Ich habe mich allein vom Cover in das Buch verliebt, doch als ich es in den Händen gehalten habe, war ich total hinüber! Was ich allerdings zu bemängeln habe ist der Einband, da dieser sehr weich ist und das Buch deswegen beim lesen von alleine einknickt. Ich bin aber sehr pingelig bei Büchern und kann es gar nicht haben wenn man den Buchrücken knickt, hier ist das aber von alleine passiert. Was ich aber noch sagen kann ist, dass es trotzdem keine Leserillen gemacht hat und dadurch fand ich es sehr angenehm dieses Buch zu lesen, weil ich das erste mal in meinem Leben ein Buch geknickt habe, was nicht aus der Bücherei war, es aber keine Leserillen gegeben hat! Einfach toll!
Der Klappentext verspricht eine schöne, aber auch traurige Geschichte. Und genauso war sie dann auch.

Meine Meinung
Die Familienverhältnisse waren mir am Anfang nicht wirklich klar, da die Mutter mit ihrem Vornamen angesprochen wird, wodurch ich die ersten paar Seiten total verwirrend fand. Danach habe ich mich aber sehr schnell an den Schreibstil von Robin Gold gewöhnt, und ziemlich schnell Clara und auch ausnahmslos alle anderen Charaktere in mein Herz geschlossen! Durch die kurzen Kapitel konnte ich gar nicht aufhören zu lesen, da ich mir ständig gedacht habe: "Ach ein Kapitel geht noch!", und habe deswegen auch bis tief in die Nacht gelesen. Besonders schön fand ich, dass das Buch noch zusätzlich in die Monate eingeteilt war, was aber mindestens genauso "hinterlistig" für mich wurde, weil ich immer dachte, dass ich diesen einen Monat noch locker lesen kann. Insgesamt hat mich dieses Buch allein dadurch schon ziemlich gefesselt. Doch was es für mich so einmalig gemacht hat war einfach, dass das Buch alles hatte was ich mir gewünscht hatte. Ich habe so oft laut auflachen müssen, dass ich es nicht mehr an meinen Händen abzählen kann! Ich habe aber auch mit Clara mit gelitten, sodass ich auch einige Male sehr traurig war - dieses Buch hat einfach die perfekte Mischung an Emotionen und Gefühlen. Doch das aller beste an diesem Buch waren eindeutig die Dino- und Klavierwitze! Ich wusste nicht einmal, dass es sowas gibt, geschweige den das man über so unlustige Witze lachen kann und muss.

Zitat
Todd sah ihr nicht in die Augen. »Na ja, ich muss zugeben, ich habe mich ein wenig gekränkt gefühlt, als du mir gesagt hast, ich würde mich todd-elig benehmen.« Clara schnappte erschrocken nach Luft. »Das hab ich nicht!« Sie brauchte einen Moment, um diese Information zu verarbeiten. »Todd-elig? Wirklich?« Todd nickte. »Anscheinend findest du meinen Namen echt spaßig, wenn du betrunken bist.« 

Fazit
Die Geschichte war zwar genauso wie ich sie mir vorgestellt habe, da man sie eigentlich von Beginn an durchschauen kann. Mich hat das aber nicht weiter gestört, denn mich hat der Schreibstil total angesprochen und die Protagonisten waren mir einfach viel zu sympatisch, als das ich mich über die vorhersehbare Handlung auch nur Ansatzweise hätte stören lassen. Schließlich gab es trotzdem einige unerwartete Wendepunkte, die das ganze wieder spannend gemacht haben. Das war wirklich ein Liebesroman ganz nach meinem Geschmack und ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, weil es meiner Meinung nach definitiv ein MUST-READ ist! Also gibt es dafür auch 5 Äffchen.

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(21)

27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fbi, banküberfall, mor, internet, moderner thriller

Sokrates Lieyes - Band 1 - Thriller (Sokrates Lieyes - Thriller -)

Matthias Meyer Lutterloh
E-Buch Text: 137 Seiten
Erschienen bei Styleinvest LTD - Zypern, 14.08.2013
ISBN 9789963730018
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Schlaf und der Tod: Thriller

A. J. Kazinski
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 19.08.2013
ISBN 9783641119843
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Buchrücken:
"Sanft schwingt der Tod
Kommissar Niels Bentzon wird mitten in der Nacht zu einem dringenden Einsatz gerufen: Eine junge Frau will sich in der Kopenhagener Innenstadt von einer Brücke stürzen. Sie ist unbekleidet und steht eindeutig unter Drogen. Bentzon, der auf solche Fälle spezialisiert ist, klettert die Brücke hinauf, kann aber keinen Kontakt zu der jungen Frau aufbauen. Vor seinen Augen springt sie in den Tod. Was zunächst aussieht wie Selbstmord, entpuppt sich als perfider Mord. Und es bleibt nicht bei einem Opfer."

Klappentext:
"Es ist Sommer, eine Hitzewelle lähmt die Stadt, als Niels Bentzon spätabends ein Anruf der Einsatzleitung erreicht. Selbstmordversuch. Eine junge Frau steht auf der Brücke über dem Bahnhof Dybbøl und droht herunterzustürzen. Sie ist splitternackt und steht unter Drogeneinfluss. Bentzon, der für solche Krisensituationen geschult ist, eilt zum Einsatzort, aber er ist zum ersten Mal in seiner Karriere machtlos. Die junge Frau springt in die Tiefe und ist sofort tot. Bentzon glaubt nicht an Selbstmord und nimmt die Ermittlungen auf. Bei der Toten handelt es sich um Dicte van Hauen, Primaballerina des Königlichen Balletts Kopenhagen. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie und war ein Weltstar – warum sollte sie sich umbringen? Tatsächlich ergibt die Obduktion, dass jemand versucht hat, sie zu ertränken. Zudem finden sich Spuren von Ketamin, Amphetamin, Kokain und Ritalin in ihrem Blut. Doch damit nicht genug, auf ihrem Brustkorb finden sich die Abdrücke eines Defibrillators. Die junge Frau wurde kurz vor ihrem Tod wiederbelebt. Die Tat eines Wahnsinnigen?"

Wirkung
Ich denke, dass das Cover sehr schön ist, aber auch nichts besonderes. Man erkennt durch die Frau und ihrer Haltung, dass es sich um einen Thriller handelt, jedoch macht das Cover allein nicht so viel her. Der Klappentext hingegen hat mich wirklich neugierig gemacht und ich wollte sofort wissen, wieso jemand umgebracht wird, nur um sie anschließend wiederbeleben zu können. Der Titel würde nur ins Deutsche übersetzt, was ich wirklich gut finde, denn dieser Titel passt wirklich wie die Faust auf's Auge!

Meine Meinung
Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch, da ich ja sehr selten einen Thriller lese und diese mir dann auch meistens nicht gefallen. Dieses Buch hat mich aber ab der ersten Seite gepackt. Man ist sofort mittendrin und kann überhaupt nicht anders als mitzurätseln und mitzufiebern. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und die Kapitel-Titel sind immer Zeit und Ort der Handlung. Das fand ich wirklich gut, denn so hatte ich immer einen guten Überblick und eine Zeitspanne, in der die Szene passiert ist. Außerdem gibt es verschiedene Erzählperspektiven, die einem ermöglichen das Geschehen aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Und trotzdem wurde es spannend gehalten und wesentliche Punkte so weggelassen, dass der Entscheidende Punkt, um das Rätsel zu lösen immer gefehlt hat. Ich selbst bin öfters (oder auch die ganze Zeit xD) auf falsche Fährten hereingefallen und so blieb es von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Spannung hat meiner Meinung nach zwar bei einigen Kapiteln nachgelassen, aber im Nachhinein betrachtet habe ich das nur gedacht, weil mir bei dieses der Zusammenhang zwischen den einzelnen Perspektiven noch nicht klar war. Obwohl das Buch in der dritten Person geschrieben ist, werden die Gedanken und Gefühle der Charaktere sehr gut beschrieben und man kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Am Schluss sind wirklich sehr viele Ereignisse auf einmal passiert und trotzdem kam es mir nicht so vor, als wäre das jetzt zu viel auf einmal. Trotzdem muss ich sagen, dass mir der Dritte Teil am besten gefallen hat, da hier alles aufgeklärt wird und dieser Abschnitt einfach unglaublich spannend und mitreisend ist. Ich habe es im letzten Teil wirklich keine Sekunde geschafft mit dem lesen aufzuhören.

Zitat
"Er nahm seine Liste zur Hand. Die Liste derjeniger, die schon einmal tot gewesen waren. Lange. Und die doch zurückgeholt werden konnten. [...] Er strich den obersten Namen durch und blickte auf den nächsten. Die Nummer zwei auf seiner Liste: [...]."

"»Jetzt sind wir hier und müssen diese beiden Arschlöcher da drinnen richtig ausquetschen.
[...] Einverstanden?«
»Einverstanden.«
»Also, wer sind Sie?« Sommersted sah Niels fragend an.
»Good cop oder bad cop?«
»Bad Cop«, sagte Niels und öffnete die Tür."

Fazit
Dieses Buch ist der zweite Teil dieser Geschichte, aber ich bin sicher, dass man den ersten Teil nicht gelesen haben muss um dieses hier zu verstehen (ich wusste das ja nicht einmal). Etwas negatives gibt es aber noch, ich finde es nämlich sehr schade, dass das Buch jetzt zu Ende ist, denn ich hätte gerne noch ein bisschen länger mit Niels mitgerätselt. Aber so hoffe ich einfach, dass es noch eine Geschichte rund um Niels Bentzon geben wird, den ich dann auch sehr gerne lesen werde.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Wo die Liebe beginnt

Emily Giffin , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 12.08.2013
ISBN 9783453357563
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

"Eine große Liebe, ein dunkles Geheimnis, ein entferntes Leben

Marian lebt ihren Traum: Sie ist erfolgreiche Fernsehproduzentin mit einem tollen Mann an ihrer Seite und einem schicken Appartement in Manhattan – als plötzlich eine junge Frau vor ihrer Tür steht. Kirby ist das Kind, das Marian damals, als sie selbst noch ein Teenager war, zur Adoption freigab. Achtzehn lange Jahre hat Marian geschwiegen – nun muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. "

Wirkung

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut! Es ist zwar schlicht, aber mit den grellen Farben und dem Herz statt dem "o" ein totaler Eyechatcher! Allerdings finde ich, dass der englische Titel viel besser zu dem Buch passt, als der deutsche. Der Klappentext ist super spannend und trotzdem verrät er so gut wie überhaupt nichts vom Inhalt! Das finde ich richtig klasse.

Meine Meinung

Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es gab zwar sehr viele Tatsachen, die man nicht verstanden hat, diese wurden aber sofort erklärt und somit musste man nie lange rätseln. Es gibt zwei verschiedene Perspektiven, die von Marian und die von Kirby. Da die Autorin jedoch ständig zwischen direkter und indirekter Rede gewechselt hat, wurde es schnell sehr verwirrend und ich musste oft nachlesen um herauszufinden, wer denn gerade redet. Vor allem an den Stellen, wo sich die beiden unterhalten haben, da habe ich sehr sehr oft den Faden verloren. Ich vermute, dass die Autorin durch die indirekte Rede Abwechslung beim Lesen hineinbringen wollte, jedoch hat mich persönlich das ganze nur total verwirrt. Die Geschichten, aus Marians Jugend haben mir richtig gut gefallen, vor allem die Teile, in denen auch Conrad vorkam, den irgendwie kam mir ihre Beziehung zueinander total ehrlich und herzlich vor. Die Personen und ihre Gefühle wurden sehr gut beschrieben, dadurch konnte ich mich so richtig gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Am liebsten hatte ich Marians Vater. Er ist zwar nur ein sehr kleiner Nebencharakter, aber ich finde, dass er in den wenigen Seiten, in denen er vorkam total sympatisch und einfach als ein sehr guter Mensch hervor sticht. Es kam auch sehr oft neue Spannung auf, wodurch man immer weiterlesen musste und auch wollte. Das Einzige, was ich negativ empfinde - abgesehen von der indirekten Rede - ist, dass der Schluss total abrupt kam. Ich habe beim Lesen natürlich gemerkt, dass die Seiten immer weniger würden, jedoch habe ich das nicht wirklich realisiert, bis die Geschichte auf einmal zu Ende waren. Ich finde, man hätte den Schluss ausführlicher gestalten können, leider war ich so sehr enttäuscht. Vielleicht beschließt die Autorin ja noch einen Folgeband zu schreiben, damit der Schluss nicht ganz so plötzlich ist. Ich würde mir das Buch auf jeden Fall sofort besorgen.

Zitate

"Aber nach diesem Sommer war plötzlich alles anders. Damals sagt ich mir, es sei Teil des Erwachsenwerdens. Ich ging aufs College und führte mein eigenes Leben. Und ich redete mir ein, wir wären uns immer noch nah, nur auf eine andere Art. Jetzt erkenne ich, dass das einfach ein Teil meiner Lüge war."

"Du kannst vor deinen Problemen wegrennen, aber entkommen kannst du ihnen nicht."

Fazit

Ich fand das Buch ab den ersten Seiten total fesselnd. Obwohl ich an dem Schreibstil etwas auszusetzen hatte, fand ich, dass die Autorin die Charaktere sehr gut herübergebracht hat, genauso wie deren Gefühle. Alle Charaktere waren sehr sympatisch und haben die Geschichte super ergänzt, selbst ganz kleine Rollen wie die Barfrau aus dem Zelda. Ich hoffe, dass es einen Folgeband geben wird, denn ich würde sehr gerne noch mehr über die Protagonisten erfahren. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne eine ganz andere Art von Geschichte, zwischen einer Mutter und ihrer Tochter lesen will. Da mich die indirekte Rede und der Schluss wirklich sehr an dem Buch gestört haben, müsste ich diesem eigentlich nur 3 von 5 Sternen. Da das aber heißen würde, dass das Buch "nur" durchschnittlich ist, kann ich das wirklich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, denn ich finde, dass die Geschichte 5 Sterne verdient hat, wenn da nicht diese negativen Punkte wären. Also werden es 4 Sterne!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Blind Date mit Folgen

Tamara Wernli
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 11.07.2011
ISBN 9783839212035
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
"IM DUNKELN
An einem Sonntagnachmittag beschließt die erfolgreiche Zürcher Kolumnistin Maira Fabien ihr Single-Leben zu beenden und meldet sich in einem Flirt-Chat an. In der virtuellen Welt kommt sie einem Fremden, der sich FEUER33 nennt, näher. Die beiden verabreden sich zu einem Blind Date im Münchner Hotel Le Grand. Sie beschließen, sich direkt auf dem Zimmer zu treffen und den Raum vorher völlig abzudunkeln. In totaler Finsternis knistert es zwischen zwei Fremden, die in keiner Weise ahnen, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit verbindet …"

Wirkung
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Im Buch wird öfters ein Nagellack in eben dieser Farbe wie auf dem Cover erwähnt, und ich habe trotzdem erst am Ende des Buches verstanden, dass es diesen darstellen soll! Davor fand ich es nur schön, jetzt finde ich es unglaublich toll und wirklich gut gewählt. Auf den Buchdeckeln vorne und hinten befindet sich auch das Bild vom Cover und die zwei Seiten daneben sind schwarz, erst dann beginnt der Inhalt des Buches. Das schaut wirklich sehr schön aus. Der Klappentext verrät schon einiges von der Geschichte, jedoch habe ich gar nicht mehr an den Klappentext gedacht als ich das Buch gelesen habe, da ich so in die Geschichte vertieft war. Den Titel finde ich auch gut gewählt.

Meine Meinung
Am Anfang der Geschichte erfährt man sehr viel über Maira (nein ich habe mich nicht vertippt, sie heißt wirklich Maira nicht Maria, was für mich am Anfang sehr verwirrend war). Das finde ich besser, statt alles nach und nach zu erfahren. Klar passt das bei einigen Geschichten mehr, aber hier hat das so wirklich gut gepasst, außerdem denke ich mir dann immer, dass die Autorin die Protagonisten schon komplett vor Augen hatte, statt dass sie diese nach und nach erfindet. Die Rückblenden von Mairas Leben sind richtig klasse, da man so auch das erfährt, was früher war und wie sich das auf sie bis heute ausgewirkt hat. Es gibt vier verschiedene Sichtweisen (Maira, Sven, Alex und Deborah), was ich super finde, da man so auch erfährt, was die anderen wissen und wie sie denken. Ebenfalls gefällt mir, dass der Zusammenhang zwischen den 4 Hauptprotagonisten sofort klar geworden ist und man nicht bis zum Schluss warten musste wie es sonst bei vielen Büchern ist, wo es sonst zwei völlig unabhängige Erzählstränge sind, bis diese sich am Schluss zusammenfügen. Es gibt einige kurze Kapitel, die bei lesen nur so dahin fliegen. Dadurch liest sich das Buch richtig schnell, aber auch durch die Spannung, die sich durch das komplette Buch hält. Sehr oft habe ich mich gefragt, was der Charakter da gerade macht, oder wieso er sich so fühlt, was sehr spannend war und mich an das Buch gefesselt hat, weil ich einfach wissen wollte, was da los ist. Bei ca. 150 Seiten gab es einen so unerwarteten Wendepunkt der mich aus den Socken gehaut hat, dass ich ab da das Buch nichtmehr aus den Händen legen konnte und in einem Rutsch ausgelesen habe. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil wirklich in Ihren Bann gezogen, wodurch ich mich zu allen Charakteren – außer zu Sven – total verbunden gefühlt habe, am meisten jedoch mit Maira. Mit ihr habe ich komplett mitgelitten, weswegen ich auch bei der Geschichte von Yaron geweint habe. Aber auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Chris und Eve fand ich wirklich total sympathisch, da sie die Geschichte irgendwie harmonischer gemacht haben und eine tolle Abwechslung im Verlauf der Geschichte waren. Alle Charaktere sind komplett anders, ergänzen die Geschichte aber perfekt. Der Schluss hat mir auch wirklich gut gefallen, da er völlig unerwartet ist, ich mich aber trotzdem darüber freuen konnte. 

Zitat
" Daheim angekommen, war sie direkt in Wohnzimmer gestürmt und hatte plötzlich nach einer Orange in der Obstschale gegriffen, die sie ihm mit voller Wucht ins Gesicht warf. »Orange? Mein Pullover ist orange, ja? Da siehst du, was orange ist.« " 
- Seite 44-45 -
Fazit
In diesem Buch fehlt gar nichts. Es gibt unerwartete Wendepunkte und ein überraschenden Schluss, Trauer, Spannung, Liebe und Leidenschaft, aber auch sehr viel Witz und Humor. Es gibt sogar ein bisschen Psycho, jedenfalls sehe ich das so. Ich fand es vom Anfang an total fesselnd, und ab ca. 150 Seiten so spannend, das es mir unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Liebesgeschichte mit allem drum und dran lesen will. Ich habe nichts gefunden, an dem ich herummeckern könnte, deswegen bekommt das Buch logischerweise 5 von 5 Sterne.

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(142)

374 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, selbstmord, liebe, vergessen, jugendbuch

Du. Wirst. Vergessen.

Suzanne Young , Lothar Woicke
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.08.2013
ISBN 9783442269211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"WENN DU WEINST, BIST DU VERLOREN ...

Nur das Programm kann der Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen.
Niemals würde die junge Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das Programm ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen … "

Wirkung
Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Der Titel ist geprägt, genauso wie das mittlere Bild. Wenn ich das Buch so in einer Buchhandlung gesehen hätte, hätte ich es mir bestimmt näher angeschaut, weil ich finde, dass es total interessant aussieht. Der Klappentext ist auch richtig gut. Er verrät zwar schon einen Teil, jedoch nur so viel, dass man Neugierig wird und mehr erfahren möchte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war mir klar, dass ich dieses Buch lesen will.

Meine Meinung
Die Idee, dass Selbstmord eine ansteckende Krankheit ist finde ich wirklich gut. Mir kam es jedoch so vor, als habe das die Gesellschaft in diesem Fall nur gesagt, weil sich zu viele Jugendliche das Leben genommen haben oder es versucht haben. Andererseits denke ich, dass sich dadurch noch mehr Jugendliche umgebracht haben, beziehungsweise noch mehr Jugendliche dadurch einen Grund mehr hatten. Wenn ich zum Beispiel wüsste, dass meine beste Freundin oder mein Freund jetzt weggebracht werden und sie sich danach nicht mehr an mich und unsere gemeinsame Zeit erinnern können, kann ich mir gut vorstellen, dass man Depressionen bekommt. Genauso wenig würde ich wollen, dass man mir meine Erinnerungen wegnimmt und ich noch einmal bei 0 anfangen muss. Leider erfährt man nicht, wie es zu dieser Epidemie kam, was ich sehr schade finde, denn ich hätte wirklich sehr gerne mehr über den Verlauf und die Herkunft von dieser "Krankheit" erfahren. Ich finde es wirklich gut, dass das Buch in drei Teile gegliedert ist, denn so liest sich das Buch viel schneller, denn man wartet gespannt auf den nächsten Teil um herauszufinden, was dann passiert. Fast schon wie bei einer Buchreihe, nur das man die Fortsetzung eben schon hat. Jedoch gab es im zweiten Teil oft Wiederholungen, was daran lag, dass es im Programm einfach so abläuft, ich hätte mir aber trotzdem mehr Action gewünscht. Die Charaktere waren alle auf ihre eigene weise besonders. Sloane fand ich wirklich sehr sympatisch, obwohl ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen konnte. Das liegt vermutlich daran, dass ich einfach eine andere Denkweise habe, aber dafür konnte ich mit ihr mitfühlen, denn ihre Gefühle und Emotionen sind sehr glaubhaft ausgedrückt worden. Am Anfang der Geschichte ist eigentlich nicht wirklich viel passiert, man erfährt nur die aktuelle Lage in der sich die Jugendlichen befinden und wie das ganze abläuft. Wirklich spannend wird es erst nach ca. 100 Seiten, aber ab da ist es dann auch bis zum Schluss durchgehend spannend, bis auf ein paar kleinen Durchhängern in Teil 2, die man aber sehr schnell überbrücken kann, weil man einfach wissen will wie diese Geschichte ausgeht. Es gab einige Rückblicke, in denen man erfahren konnte, wie Sloane und James sich näher gekommen sind. Am Anfang fand ich Ihre Beziehung noch sehr kindlich und hab sie als „nichts ernstes“ abgestempelt. Jedoch änderte sich dies nach dem Tod von Sloanes Bruder, der auch James bester Freund war. Das hat sie meiner Meinung nach noch viel enger zusammengeschweißt. Ein bisschen hat mich am Anfang die Tatsache gestört, dass es wieder einmal eine Geschichte mit einer Dreiecksbeziehung ist, jedoch konnte man das in diesem Buch sehr gut verkraften, da es nicht wie sonst diesen Zwiespalt gab, „Liebe ich Nummer 1 oder doch Nummer 2 mehr?“.

Fazit
Am besten hat mir der Einstieg gefallen, denn es geht sofort los, ohne eine große Einleitung. Vor allem aber finde ich es von der Autorin sehr mutig, dass sie so ein schwieriges Thema für ihre Geschichte ausgesucht hat und die Gefühle trotzdem richtig gut rübergebracht hat. Schade finde ich, dass es den zweiten Band noch nicht gibt, denn ich will unbedingt wissen wie es weiter geht. Das einzig negative an diesem Buch ist, dass James meiner Meinung nach eine viel zu kleine Rolle in dieser Geschichte bekommen hat. Man hat zwar einiges von ihm erfahren, aber ich hätte gerne auch etwas aus seiner Sicht gelesen, um ihn besser verstehen zu können. Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne und hoffe, dass es im nächsten Teil mehr von James zu erfahren gibt und es genauso spannend wie in diesem Buch bleibt, oder noch besser.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

autismus, familie, biographie, erfahrung, stumm

"In mir ist es laut und bunt"

Arthur Fleischmann , Alexandra Baisch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.08.2013
ISBN 9783453640498
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt
"Außen stumm und verschlossen – innen ein Wunder der Sprache 

Carly wird mit einer schweren Form von Autismus geboren. Sie werde nie sprechen können und geistig auf dem Stand eines Kleinkindes bleiben, heißt es. Keine Förderung zeigt Wirkung. Bis Carly mit zehn plötzlich drei Wörter in den Laptop ihres Sprachtherapeuten tippt ...

Beeindruckend beschreibt Carlys Vater Arthur in einer Mischung aus seinen und Carlys Worten, wie er Zugang zur Welt seiner Tochter findet und eine inspirierende hochintelligente junge Frau kennenlernt, die ihre Stimme und ihren Weg gefunden hat."

Wirkung
Das Cover ist zwar sehr schön, aber es hätte mich ehrlich gesagt nicht angesprochen, da es meiner Meinung nach wie ein altes Buch aussieht, was aber nur an diesen Farben liegt und man mit den ganzen Schmetterlingen ein ganz anderes Buch erwartet. Der Titel passt aber super zum Aussehen, und der Untertitel verrät einem dann auch, um was es den in diesem Buch geht. Den Klappentext finde ich zwar sehr gut, jedoch verrät er schon, das Carly irgendwann ihre Stimme finden wird, jedoch wüsste ich auch nicht, was man sonst auf den Klappentext hätte schreiben können.

Meine Meinung
Als erstes muss ich sagen, dass ich diesem Buch keine Sterne vergeben werde, da ich der Meinung bin, dass man nicht das Recht hat das Leben einer Person zu bewerten. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, und am Anfang von jedem Teil ist ein Bild von Carly. Das finde ich, ist sehr schön gemacht, da ich mir so ein Bild von ihr machen konnte. Der erste und zweite Teil sind aus der Sicht des Vaters geschrieben und der dritte aus Carlys Sicht. Ich muss gestehen, dass ich den den ersten Teil zu lang fand und es hat sich gelegentlich auch vieles wiederholt. Ich weiß, dass hier einfach Carlys Kindheit beschrieben wurde und sich die Sachen einfach in Wirklichkeit wiederholt haben, aber das zu lesen fand ich jetzt nicht so spannend. Ab dem zweiten Teil ist das Buch jedoch immer besser geworden. Ich hab mich für Carly und ihre Familie Wahnsinnig gefreut und hab auch mit ihr mitgefiebert. Ich fand es wirklich sehr bewegend zu erfahren, wie sie sich entwickelt. Der dritte Teil ist trotzdem mein Lieblingsteil, da man ein bisschen in Carlys Welt und ihre Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Was ich noch sagen möchte ist, dass ich es bewundernswert finde, dass die Familie von Carly so lange versucht hat ihr zu helfen und das sie auch nicht aufgegeben haben. Auch wie Carly selbst damit umgeht, zeigt meiner Meinung nach ihre starke Persönlichkeit.

Zitat
"Dennoch waren sie zwei Hälften eines Ganzen und lagen nebeneinander, streckten die Arme nach einander aus und berührten, ja, umarmten sich fast schon. Woher sollten wir wissen, dass sie eines Tages wie die Vorder- und Rückenansicht eines Buches sein würden - einander ergänzende Gegensätze, die so vieles trennte?"

- Seite 21 -

Fazit
Ich habe mich noch nie mit Autismus befasst, deswegen finde ich dieses Buch umso faszinierender, da ich dadurch die Welt eines Autisten kennen lernen konnte. Es war etwas ganz anderes, von einer Familie zu lesen die mit so einer Krankheit umgehen muss und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Meiner Meinung nach haben sie das echt gut gemeistert. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich mal mit Autismus auseinandersetzen will und einen Einblick in das Leben einer Autistin bekommen will.

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(5.076)

7.115 Bibliotheken, 84 Leser, 13 Gruppen, 552 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Zögernd sah ich mich um. Ich war in einem Korridor gelandet, einem schier unendlich langen, mit zahllosen Türen rechts und links. Die Tür, durch die ich gekommen war, hatte einen Anstrich in sattem Grün, dunkle, altmodische Metallbeschläge, einen Briefschlitz aus dem gleichen Material und einen hübschen Messing-Türknauf in Form einer gekrümmten Echse.

Plötzlich war mir sonnenklar: Wenn ich wissen wollte, was es mit diesen rätselhaften Träumen auf sich hatte, dann musste ich sie öffnen. Und hindurchgehen.

Wenn ich den Mut dazu hatte."

Wirkung
Die Aufmachung des Buches ist wirklich unglaublich schön. Ich dachte eigentlich, dass man die Cover der "Edelstein-Trilogie" nicht toppen kann, aber bei diesem Buch ist das definitiv gelungen. Die Elemente auf dem Cover passen alle zur Geschichte, jedoch hätte ich das Buch farblich eher grün gemacht, damit es wirklich perfekt zur Geschichte gepasst hätte. Da dies aber eine Trilogie ist kann es ja sein, dass einer der anderen beiden Teile so werden wird. Innen ist das Buch genauso schön gestaltet. Die Blogeinträge und die Verzierungen an einigen Seiten und am Anfang zu den Kapiteln fand ich genauso toll. Dieses Buch hätte ich allein vom aussehen sofort gekauft! Der Klappentext ist spannend, verrät aber überhaupt nichts. Man steigt deswegen komplett ahnungslos in diese Geschichte ein, was ich wirklich klasse finde.

Meine Meinung
Ich weiß nicht wieso ich so lange gewartet habe, bis ich dieses Buch endlich gelesen habe, aber im nachhinein bereue das jetzt total. Jetzt muss ich nämlich ein Jahr warten bis der nächste Teil rauskommt. Hätte Kerstin Gier jedoch die letzten eineinhalb Seiten weggelassen, wäre dieses Buch ein Einzelband geworden. Deswegen wirkte das für mich, als hätte sie am Ende einfach entschlossen doch noch eine Trilogie daraus zu machen. Dann habe ich aber erfahren, dass sie das Ende so beabsichtigt hat, damit ihre Leser nicht so auf die Folter gespannt werden wie bei der "Edelstein-Trilogie". Auch wird der "Tittle-Tattle-Blog" auf der Internetseite www.tittletattleblog.de weitergeführt, damit man bis zum erscheinen des nächsten Bandes auf diesem Blog raten kann, wer Secrecy den nun ist. (Das ganze habe ich auf www.silber-trilogie.de gelesen, bzw. ein Interview gesehen, wo sie das gesagt hat.) Ich liebe Kerstin Gier's Schreibstil, sie schreibt nicht wie viele Erwachsene, die versuchen ein lustiges Jugendbuch zu machen, sondern sie IST einfach so lustig. Ich musste in diesem Buch sehr oft und herzlich lachen und trotzdem sind die spannenden und tragischen Momente nicht zu kurz geblieben. Super finde ich, dass dies jetzt schon die zweite Trilogie von ihr ist, die in London spielt und nicht wie bei so vielen anderen Deutschen Autoren auch in Deutschland. London finde ich eine total aufregende Stadt und auch wenn man in diesem Buch nicht wirklich viel von London erfahren hat, gefällt mir schon allein die Tatsache, dass die Geschichte dort spielt. Meine absolute Lieblingsprotagonistin ist in diesem Buch ohne zweifel Lotti. Ihre Art finde ich total sympatisch und ich hoffe für sie, dass sie 'eine' Liebe findet und mit ihr glücklich wird und für mich hoffe ich, dass sie trotzdem in der Geschichte noch vorkommen wird, denn andernfalls würde ich sie wirklich vermissen. Die Idee mit den Traumtüren finde ich richtig super, ich habe mir gleich selber Gedanken gemacht, wie denn meine Traumtüre aussehen würde.

Zitate
"Außerdem waren wir ausgesprochen umzugserfahren und routiniert, wenn es um das Auspacken von Kisten ging. Noch vor dem Mittagessen hatten all unsere Besitztümer ihren Platz gefunden, der Dreck war beseitigt und Mum sagte, was sie immer sagte, wenn sie die Bücherregale fertig eingeräumt hatte: »Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind.«"
- Seite 279-280 -
"Meine Tanzfähigkeiten beschränkten sich leider auf das, was Mum, Lottie und Youtube mir beigebracht hatten, überdies musste ich die ganze Zeit »eins, zwei, drei«, vor mich hin murmeln, um nicht aus dem Takt zu kommen, was wiederum der Kommunikation nicht besonders zuträglich war."
- Seite 376-377 -
Fazit
Möglicherweise bin ich ein bisschen voreingenommen, da Kerstin Gier meine absolute Lieblingsautorin ist und ich sie einfach nur umwerfend finde. Allerdings gibt es einfach nichts negatives bei diesem Buch, was mich dazu bewegen würde ein Stern abzuziehen. Es lässt sich sehr schön lesen, ist spannend und macht Lust auf mehr. Kerstin Gier weiß wirklich, wie sie Jugendliche in ihren Bann ziehen kann, und auch die etwas älteren "Jugendlichen". Mich hat dieses Buch auf jeden Fall wieder total gefesselt. Ich denke, dass selbst Erwachsene Spaß an diesem Buch haben werden, deswegen kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich mal in eine Traumwelt und das Leben einer Jugendlichen entführen lassen will. Kerstin Gier bekommt für diesen tollen Auftakt natürlich 5 Sterne und ich hoffe, dass sie das auch bei ihren nächsten Büchern noch besser machen wird, falls dies den noch möglich ist. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt.

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(252)

466 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 114 Rezensionen

thriller, serienmörder, mord, psychologin, mörder

Schwesterlein, komm stirb mit mir

Karen Sander , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783499242175
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Inhalt
"Du hast mich vergessen.
Doch ich vergesse nicht.
Eine Frau wird in ihrer Wohnung umgebracht. Regelrecht abgeschlachtet. Hauptkommissar Georg Stadler fühlt sich an einen früheren Fall erinnert. Ein Serienmörder? Keiner der Kollegen glaubt daran: Denn für die erste Tat sitzt bereits ein Mann in Haft. Stadler bittet eine Psychologin um Hilfe. Liz Montario hat im Vorjahr spektakulär eine Mordserie aufgeklärt. Sie sagt zu, obwohl sie selbst bedroht wird. Denn jemand schreibt ihr anonyme Briefe. Jemand, der sehr viel über sie weiß. Es kommt zu weiteren Morden. Und Liz beginnt sich zu fragen: Ist hier wirklich ein Serienmörder am Werk? Oder ein Mörder, der einen Serienmörder spielt?"

Wirkung
Also mir macht das Cover irgendwie Angst! Wenn man nur das Cover und den Titel liest könnte man meinen, dass der Bruder oder die Schwester der anderen Schwester, so ein Kreuz auf die Haut gestickt hat. Das ist echt eine Schreckliche Vorstellung! Ich hab wirklich Gänsehaut bekommen, als ich das Buch das erste mal gesehen habe. Der Klappentext ist richtig gut, ich habe sofort wissen wollen, was da genau passiert ist! Was mir besonders gut gefällt ist ist die Prägung, die sowohl vorne und am Buchrücken bei dem Namen der Autorin und beim Titel, als auch hinten bei den ersten zwei Zeilen des Klappentextes ist. Die "Stickerei" ist ebenfalls geprägt.

Meine Meinung
WOW einfach nur ein riesengroßes WOOOW! Ich war von Anfang an total gefesselt von diesem Buch, das kann man sich wirklich nicht vorstellen. Ich lese ja eigentlich nicht so gerne Thriller, weil ich dafür einfach ein zu großer Schisser bin, aber ich habe es einfach nicht geschafft mit dem Lesen aufzuhören! Es war schrecklich aber unglaublich fesselnd zugleich. Das erste Kapitel ist eigentlich ein Zeitungsartikel aus dem Jahre 1996. Allein durch dieses Kapitel hab ich überall eine Gänsehaut bekommen! Ich hatte da schon richtig Angst, aber ich wollte wissen, was es den damit auf sich hat, und was es mit der Geschichte zu tun hat, die ja 16 Jahre später spielt. Die Opfer - die in dieser Geschichte sehr zahlreich vertreten sind - wurden bis ins kleinste Detail beschrieben und manchmal war mir das definitiv ZU genau... Die Szene von dem ersten Opfer habe ich leider mitten in der Nacht gelesen und muss zugeben, dass ich daraufhin echt schlecht geschlafen habe - wen wundert es? Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, aber Hauptsächlich aus der Sicht von dem Hauptkommissar Georg Stadler und der Psychologin Liz Montario. Immer mal wieder gab es eine Sicht von einem Kollegen von Georg oder einer Freundin von Liz, was wirklich eine schöne Abwechslung war. Mein Lieblingscharakter ist allerdings keiner von den Hauptcharakteren, sondern Brigit, die Kollegin von Georg, denn sie handelt immer sehr vorausschauend und ist einfach unglaublich freundlich und sympatisch. Ich hatte zwar noch zwei andere Lieblingscharaktere aber naja... die waren nicht sehr lange vertreten, deswegen kann ich sie hier jetzt nicht namentlich erwähnen! Schade fand ich, dass es kein Kapitel aus der Sicht des Täters gab, obwohl mir das höchst wahrscheinlich viel zu brutal für gewesen wäre. Mich hätte aber trotzdem seine Sicht- und Denkweise interessiert. Die einzelnen Kapitel sind richtig gut aufgebaut. Bei den meisten Anfängen ist alles noch sehr harmlos, und am Ende von jedem Kapitel passiert dann etwas schlimmes, spannendes, oder es bleibt einfach noch etwas offen, sodass man unbedingt wissen will wie es da jetzt weitergeht. Ich hätte während des kompletten Buches böse Vorahnungen und habe die ganze Zeit mitspekuliert, wer den der Täter ist oder womöglich auch wer DIE Täter sind! Immer wenn eine Handlung komisch wurde, oder ein neuer Protagonist aufgetaucht ist dachte ich "Der ist es bestimmt, der benimmt sich total auffällig"! Ich habe mich komplett in die Protagonisten hineinversetzt und habe mit ihnen gelitten, mich gefreut und eben auch mit Ihnen ermittelt.

Fazit
Dieses Buch ist definitiv zum mitfiebern gemacht, man kommt einfach nicht drumherum. Von Anfang bis zum Schluss bleibt man an das Buch gefesselt, da die Geschichte ständig spannend bleibt. Es kann einfach nicht langweilig werden, da es sehr oft völlig unerwartete Wendungen gibt, die die Geschichte wieder in ein ganz anderes Licht rücken! Für Thrillerfans, oder die, die es werden wollen ein absolutes MUSS. Dieses Buch hat wirklich meine Meinung gegenüber Thriller geändert, und ich denke, dass ich jetzt öfter mal einen Thriller lesen werde - in der Hoffnung das diese dann genauso gut sind wie "Schwesterlein komm stirb mit mir". Das ist der erste Erwachsenen-Thriller, bei dem ich ohne Zweifel 5 von 5 Sterne vergeben kann.

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(380)

771 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, fantasy, mythologie, griechische mythologie, unsterblichkeit

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , , ,
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783841502742
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt
"Wenn die Unsterblichen das größte Opfer verlangen...
Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr … Ihre Freunde und ihr Vater glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher, der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole, mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren möchte, riskiert alles für sie …"


Wirkung
Das Cover ist eigentlich nicht schlecht, jedoch gibt es so viele Cover die so ähnlich aussehen wie z.B. Die Stadt der verschwundenen Kinder, Glimmerglassoder Godspeed - Die Reise beginnt. Ich weiß, da sind zwar zwei Gesichter drauf, aber im Prinzip ist es immer das selbe! Das englische Cover ist hingegen viel passender zu der Geschichte, denn darauf sieht man eine Frau, die meiner Meinung nach gerade von den Tunneln geholt wird - jedenfalls kann man das so sehen. Der Klappentext ist ganz gut... bis zum letzten Satz, denn dadurch hatte ich die ganze Zeit im Kopf, dass Jack noch irgendwann alles für Nikki riskieren wird. Deswegen konnte man sich am Schluss schon denken, wie das ganze ausgehen wird.

Meine Meinung
Mir fiel es schwer in das Buch hineinzufinden, da der Anfang ziemlich verwirrend ist. Sehr viele Informationen bekam man am Anfang, die jedoch nicht weiter erklärt wurden. Sowas finde ich allgemein sehr ärgerlich, da es mir keinen Spaß macht etwas zu lesen, wenn ich es nicht verstehe. Ein einleitender Anfang - so wie es hier der Fall ist - ist ja in Ordnung, jedoch sollte man auch verstehen, was da so geschrieben wird. Irgendwann haben sich alle konfusen Sachen geklärt und ab da fand ich das Buch mit jeder Seite besser! Die Spannung baut sich von Seite zu Seite immer weiter auf, und man frägt sich die ganze Zeit, was den diese Sache ist, die Cole weiß aber nicht sagt! Dadurch liest man immer weiter und weiter und kann gar nicht aufhören. Die Kapitel fangen mit einer Zeitangabe an, besser gesagt mit der Zeit, der Nikki noch auf der Welt bleiben bevor sie in die Tunnel muss. Das finde ich eine richtig gute Idee, da man sich sonst hätte merken müssen wie viel Zeit vergangen ist, und das hätte bestimmt niemand gemacht. Auch die Rückblicke, die zeigten was in der Zeit vor der Nährung passiert sind waren super, da diese Geschichte nicht am Stück geschrieben war, sondern immer mal wieder ein Teil davon an passenden Stellen eingeworfen wurde. Man wollte den kompletten Grund wissen, warum Nikki freiwillig zur Nährung gegangen ist und musste deswegen immer weiterlesen. Vor allem der Schreibstil von Brodi Ashton hat mir super gut gefallen. Er schreibt in ganz alltäglicher Sprache, deswegen lässt sich das Buch total flüssig und schnell lesen. Es gab einige lustige, aber auch viele traurige und gefühlvolle Stellen, die der Autor jedesmal richtig gut rüber gebracht hat. Ich konnte mich von Anfang an in Nikki hineinversetzen und mit ihr mitfühlen, und auch Jack habe ich in mein Herz geschlossen. Das die Geschichte mit der Sage von Orpheus und Eurydike zusammenhängt ist nochmal ein riesiger Pluspunkt! Ich liebe ja die Griechische Mythologie und fand deswegen schon die Göttlich-Trilogie super, auch wenn in diesem Buch die Götter nicht selber weiterleben, so haben sie trotzdem noch etwas mit ihnen zu tun. Zwar wurde in diesem Buch nicht sehr viel darüber erzählt, aber da es ja eine Trilogie ist kann ich nur hoffen, dass in den nächsten Teilen mehr davon sein wird. Der Schluss ist ein totaler Cliffhanger, ich hab mich wirklich grün und blau geärgert als das Buch zu Ende war (ich hab auch fast geweint, aber psssst). Negativ könnte ich eigentlich nur anmerken, dass es schon wieder eine Dreiecksgeschichte gibt, aber wenn ich ehrlich bin, hat mich diese hier gar nicht gestört

Fazit
Diese Trilogie hat definitiv Suchtpotential! Mich hat dieses Buch in seinen Bann gerissen und ich freue mich schon auf die nächsten zwei Teile (in der Hoffnung, dass sie mindestens genauso gut werden wie dieser Teil!). Ich kann dieses Buch jedem allen empfehlen, die mal eine Geschichte von Unsterblichen lesen wollen, in der KEINE Vampire vorkommen. Insgesamt gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne, auch wenn ich normalerweise bei dem ersten Teil einer Trilogie/Reihe Luft nach oben lasse, einfach um die nächsten Bände besser vergleichen zu können. Dieses Buch verdient aber meiner Meinung nach 5 Sterne, da es mich einfach vollkommen überzeugt hat.

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(2.186)

3.137 Bibliotheken, 44 Leser, 6 Gruppen, 202 Rezensionen

selbstmord, mobbing, jugendbuch, jay asher, kassetten

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt
"Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ..."

Wirkung
Das Cover ist ganz in Ordnung, jedoch nichts besonderes, was mich in einer Buchhandlung so bestimmt nicht angesprochen hätte.  Der Titel hingegen macht einen schon neugierig, schließlich können tote Mädchen gar nicht mehr lügen... oder? Der Klappentext ist unheimlich spannend und fesselnd, deswegen war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Meine Meinung
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da mir schon sehr viele Leute dazu geraten haben, dieses Buch zu lesen. Und ich muss sagen... meine Erwartungen wurden übertroffen! Ich war wirklich ab der ersten Seite an, total von diesem Buch gefesselt. Deswegen habe ich es auch in einem Rutsch durchgelesen, es schien mir einfach unmöglich das Buch aus der Hand zu legen, solange ich nicht die ganze Geschichte von Hannah gelesen hab! Dieses Buch ist zwar kein Thriller, aber ich hatte trotzdem die ganze Zeit Angst! Ich hab mich so sehr in den Ich-Erzähler hinein versetzt, dass ich bei jeder neuen Kassette dachte, jetzt kommt mein Name! Ich weiß, total unlogisch, aber ich war einfach total versunken. Das einzig negative ist,  dass ich die Gedanken von Hannah nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich fand es zwar gut, dass ihre Beweggründe zum Selbstmord wegen ganz alltäglichen Sachen waren, ihre Entscheidung am Schluss wirkte jedoch etwas unglaubwürdig. Nach jeder Kassette konnte ich sie zwar ein bisschen besser verstehen, aber was sie am Ende sozusagen dazu getrieben hat fand ich etwas eigenartig. Trotzdem fand ich den Schluss sehr gelungen und ich kann mir vorstellen, dieses Buch noch ein weiteres mal zu lesen. Ich kann es bis jetzt nicht fassen, dass dieses Buch das aller erste von Jay Asher ist!?! Ich werde mit Sicherheit ein weiteres von ihm lesen, sobald mir ein gutes zwischen die Finger kommt. Sein Schreibstil ist zwar sehr einfach, aber das hat bei dieser Geschichte super gepasst. Was auf den Kassetten gesagt wird ist in Schreibschrift geschrieben und es befinden sich immer Symbole, die Clay davor oder danach geklickt hat (Pause ll, Play ►, und Stop ■). Das fand ich wirklich ziemlich gut, denn dadurch sah das Buch automatisch geordneter aus.

Fazit
Dieses Buch kann ich wirklich jedem ans Herz legen! Ihr dürft euch wirklich alle angesprochen fühlen. Ich hätte echt nicht erwartet, dass es so packend sein würde. Mir fällt jetzt auch kein Buch ein, was dieses Buch ähneln würde! Ich finde es wirklich einmalig. Trotzdem kann ich diesem Buch nicht mehr als 4 Sterne geben, da es einfach bessere Bücher gibt und mich Hannahs Entscheidung am Schluss nicht ganz überzeugen konnte. Aber ansonsten habe ich wirklich alles geglaubt was Hannah gesagt hat, weil tote Mädchen lügen nicht, denn sie haben nichts mehr zu verlieren.

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(27)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

humor, kurzgeschichten, humor satire, trockener humor, feinsinniger humor

Das liegt am Wetter

Jo Berger
Flexibler Einband: 78 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 18.03.2013
ISBN 9781482745221
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt
"Beim Lesen dieser Lektüre ist es gestattet, zu lächeln und sich ein Loch ins Knie zu grinsen. Warum braucht ein Mensch ein Multifunktionspulssensorenmessdings, was ist das Geheimnis erotisierender Flaschenrückgabeautomaten und wieso müssen extrovertierte Vielblubberer nicht unbedingt zu den Schaumschlägern gehören? Jo Berger durchleuchtet, seziert und analysiert diese und mehr Fragen mit einem Augenzwinkern."

Was die Autorin selbst zum Buch geschrieben hat:
"Ich habe für Sie einmal genauer hingesehen und 19 Texte aus dem Leben ins Leben gerufen, die in Gruppen unterteilt sind, wie “Beziehungsweise”, “Körperliches” und “Mutterliebe”. In kurzen, satirischen Alltagsgeschichten geht es um Fragen, die eine Vielzahl von uns Zweibeinern beschäftigt – teilweise sogar rund im die Uhr. Also warum nicht genauer hinsehen? Wie nennt man chronisch untreue Männer? Warum lügt sich der Mensch so gern selbst in die Tasche, warum gibt es keine Hochgebirgssandalen mit integriertem Funktionsstöffchen, und wie erkenne ich einen Blender, wenn er vor mir steht? Aber auch Geschichten über die beste Freundin, die zyklisch verspricht, dass sie ihren Partner verlässt, weil er immer nur Sex will, und über Frauen, die mit dauerhafter Freisetzung von Pheromonen gesegnet sind. Und bitte, was soll dieser Mist mit Wechseljahren und Midlife-Crisis? Am Ende des Buches finden Sie in der Kategorie “Ernsthaftes” Ernsthaftes. Drei kleine nachdenkliche Geschichten über das, was uns Menschen berührt und uns wichtig ist. Ist Humor das Salz in der Brühe des Lebens? Ich finde schon, denn viele Begebenheiten betrachten wir im Nachhinein mit einem Lächeln, vielleicht lachen wir auch drüber, und möglicherweise lachen wir auch über uns selbst. Eine Gabe, wie ich finde: sich selbst nicht zu ernst zu nehmen."

Wirkung
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen! In so eine Situation komme ich wirklich oft! Man will sich am liebsten einfach nur irgendwo hinlegen und schlafen! Deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen, nur wegen diesem Cover. Der Titel passt auch super zum Cover, ich selbst nehme "Das liegt am Wetter" sehr oft als Ausrede. Der Klappentext klingt auch schon sehr vielversprechend, weshalb ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut habe.

Meine Meinung
In diesem Buch sind 19 Kurzgeschichten, die man immer mal zwischendurch eine lesen kann. Ich finde alle sehr unterhaltend obwohl ich wirklich bei einigen mehr als nur ein Loch in mein Knie gegrinst hab... ich hab es mit meinem lachen durchbohrt! Es gibt aber auch nachdenkliche Geschichten, die sehr bewegend waren. Der Schreibstil der Autorin ist klasse, flüssig und humorvoll, ich habe ihr alles was sie geschrieben hat abgekauft! Zu diesem Buch kann man wirklich nur positives sagen, bis auf einem negativen Punkt... ES IST ZU KURZ! Ich konnte es gar nicht fassen, als es zu Ende war! Ich war mir sicher, dass meine eBook Version irgendwie kaputt war. Also liebe Frau Jo Berger sie müssen dieses Buch weiter schreiben. Mit noch ca. 600 Seiten bin ich möglicherweise zufrieden!

Fazit
Ich kann wirklich jedem empfehlen sich dieses Buch zu kaufen! Da es nur 78 Seiten hat passt es auch perfekt in jede Handtasche! Oder als eBook für den eReader oder das Handy, so kann man, wenn man gerade auf den Zug o.ä. wartet einfach schnell ein Kapitel lesen. Wie nicht anders zu erwarten gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne.

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(20)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

moskau, party, sex, russland, fraue

Fucking Moskau!

Chris Helmbrecht
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453602496
Genre: Sachbücher

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(644)

1.357 Bibliotheken, 26 Leser, 7 Gruppen, 114 Rezensionen

dystopie, liebe, ky, xander, cassia

Die Ankunft

Ally Condie ,
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.01.2013
ISBN 9783841421517
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt
"In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden – sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …"

Wirkung
Dieses Cover ist wie auch schon die ersten zwei sehr schön und passend zum Titel. Nur finde ich, dass die Frau auf dem Bild viel älter als 17 wirkt. Ich dachte nämlich immer die Frau auf dem Bild sollte Cassia sein, was ich jetzt hier nicht mehr denken kann. Den Klappentext finde ich dieses mal auch deutlich besser. Er weckt die Spannung und verrät nicht zu viel von der Geschichte.

Meine Meinung
Dieses Buch wurde in einzelne Teile gegliedert, was ich am wirklich sehr gut finde. Leider dachte ich bereits nach 50 Seiten "Wieso geht das den jetzt noch weiter? Die Geschichte ist doch zu Ende?". Ab da hab ich wirklich sehr lange gebraucht um mich daran zu gewöhnen, dass noch irgend etwas kommen muss. Ich hab glaub ich erst bei 250-300 Seiten akzeptiert, dass da jetzt noch einiges kommen wird. Die neue Perspektive von Xander finde ich richtig klasse, da ich mir bei dem zweiten Teil schon die ganze Zeit gefragt habe, was den Xander denkt! Jedoch finde ich, dass die Autorin auch in diesem Buch keinen der drei Hauptcharaktere besonders emotional beschrieben hat. Sie wirkten genauso wie im zweiten Teil sehr emotionslos, selbst angesichts des Todes schienen sie keinerlei Emotionen zu empfinden! Das Buch wirkte einfach genauso abgestumpft auch wenn es ein bisschen besser als im zweiten Teil war, an den ersten Teil kam auch dieses Buch nicht ran. Was mir hingegen unglaublich gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel von Ky, da hab ich mich so richtig hineinversetzen können und hab auch verstanden, warum diese so waren! Ganz besonderst fand ich die Kapitel 42, 44 und 48! Im zweiten Teil hab ich zwar gesagt, dass die zu kurzen Kapitel gar nicht gut waren, aber hier haben sie einfach hingepasst und waren unglaublich spannend!

Fazit
Nach "Die Flucht" hatte ich keine allzu großen Erwartungen an das Buch. Ich wollte aber trotzdem wissen wie die Geschichte zu Ende geht, da ich einfach viel zu neugierig bin um es nicht zu wissen! Deswegen bin ich eigentlich schon froh, dass ich die Reihe nicht bei dem zweiten Teil abgebrochen habe, aber noch glücklicher bin ich jetzt darüber, dass es jetzt endlich vorbei ist! Zur Reihe lässt sich allgemein sagen, dass sie wenig Tiefgang und Gefühle hat, wer also überhaupt nicht auf so etwas steht ist mit dieser Reihe bestens bedient! Ich gebe diesem Buch 3 Sterne, da es definitiv besser als das zweite war, aber mehr als durchschnittlich kann man dazu wirklich nicht sagen.

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dystopie, liebe, flucht, ky, cassia

Die Flucht

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.01.2012
ISBN 9783841421449
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt
"Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst."


Wirkung
Das Cover passt - wie schon beim ersten Teil - sehr gut zum Buch! Die kaputte Kugel und die Hand, die rausgestreckt wird deuten ja schon auf die Flucht hin, weshalb der Titel auch sehr gut passt! Der Klappentext verrät schon viel zu viel, wenn nicht gar alles. Deswegen kann man sich jetzt streiten, ob der Klappentext schlecht ist, oder einfach die Geschichte.

Meine Meinung
Natürlich passiert mehr als das was im Klappentext steht, jedoch sind alle wichtigen Sachen schon gesagt. Dadurch kann man den kompletten Verlauf der Geschichte erahnen. An meinem eBook habe ich zwar den Klappentext nicht gelesen, konnte aber auch so den kompletten Verlauf vorhersagen, was jedoch nicht viele Sachen waren, da die Handlung einfach nicht vorangegangen ist. Ich hab die ganze Zeit gehofft, dass etwas passiert, aber ich wurde ständig enttäuscht. An manchen Stellen dachte ich "Ah JETZT passiert endlich etwas!", aber Pustekuchen, nichts aufregendes ist passiert. Die Kapitel waren sehr kurz, was ich ja im Allgemeinen sehr gut finde. Jedoch waren manche Kapitel ZU kurz! Die Liebesgeschichte, die ich im ersten Teil ja noch ganz in Ordnung fand, ist in diesem Buch richtig schlecht gewesen. Keine Emotionen, von Romantik ganz zu schweigen. Die Charaktere wirken einfach wie leblose Puppen die keine Gefühle haben, selbst wenn welche beschrieben sind. Der Schluss war auch komplett vorhersehbar, genauso wie das ganze Buch. Das einzig positive an diesem Buch ist die neue Kapiteleinteilung mit den Perspektivenwechsel. Ich fand es sehr spannend, aber mal etwas aus der Sicht von Ky zu lesen und nicht nur aus der Sicht von Cassia, aber selbst das wurde nicht gut umgesetzt. Normalerweise ändert sich bei einem Perspektivenwechsel auch die Schreibweise des Autors, bzw die Art, wie der Protagonist redet oder denkt. Hier ist das nicht der Fall, den man würde den Perspektivenwechsel gar nicht bemerken, wenn er nicht darüberstehen würde.

Fazit
Ich habe mich wirklich auf die Fortsetzung gefreut, aber leider ist sie einfach nur enttäuschend. Im kompletten Buch kommt keine Spannung auf, die Charaktere sind total stumpf geworden und die Handlung war einfach nur sehr unnötig in die Länge gestreckt! Man hätte dieses Buch locker um 200 oder noch mehr kürzen können! Ich bin einfach richtig enttäuscht worden, in jeder Hinsicht. Wäre dies der erste Teil gewesen, hätte ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% das Buch abgebrochen. Da ich es aber HASSE eine Reihe oder Trilogie anzufangen, und dann nicht erfahren wie diese zu Ende geht, habe ich das Buch zwangsweise gelesen, denn schließlich wollte ich auch wissen wie diese Geschichte zu Ende geht und deswegen bekommt dieses Buch noch 2 Sterne. Eigentlich müsste es zwar nur ein Stern sein, aber der fühlt sich so allein einfach zu einsam und ich bring es auch nicht übers Herz, denn einige Sachen, wie das Cover, die Grundidee der Geschichte und die Kapiteleinteilung sind ja noch sehr gut.

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