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perpetuum mobile, historischer roman, thriller, royal society, deutschland

Das Rad der Ewigkeit

Tibor Rode
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.04.2013
ISBN 9783785724682
Genre: Romane

Rezension:

Es ist lange her, dass ich einen Roman in einem Rutsch durchgelesen habe. 


Inhalt: Die Handlung spielt abwechselnd in der heutigen Zeit und im 18. Jahrhundert. Insofern ist es "zur Hälfte" ein historischer Roman. Dieser historische Teil erinnert mich ein wenig an "Die Vermessung der Welt". Es geht um einen Mühlenbauer bzw. Erfinder mit dem Namen Bessler. Er behauptet, eine sagenhafte Apparatur erfunden zu haben: Ein Perpetuum Mobile, also eine Maschine, die unendliche Energie liefert. Die es aber aufgrund der heute bekannten physikalischen Gesetze angeblich nicht geben kann. Dieser Bessler, der Orffyreus genannt wurde, hat wohl wirklich gelebt, sodass es sich auf der historischen Ebene um eine wahre Geschichte handelt. 

Newton, Leibniz und andere bekannte reale Personen der damaligen Zeit kommen auch in dem Roman vor und spielen jeder für sich eine wichtige Rolle. Die Handlung, die in der heutigen Zeit spielt, ist eher wie ein Thriller gestaltet. Der Hauptcharakter ist der Patentanwalt Robert Weber, der sich gemeinsam mit der Buchrestauratorin Julia Wall gezwungenermaßen auf die Spuren dieses Orffyreus und seiner Erfindung begibt. Die Erzählungen auf beiden Zeitebenen wechseln sich kapitelweise immer ab und verweben sich zum Ende hin miteinander.

Insgesamt fand ich das Buch interessant und auch fesselnd. Nachdem die Handlung sich früher wie heute erst etwas langsam aufbaut, mochte ich das Buch am Ende kaum mehr aus der Hand legen. Auch das Thema ist aktuell: Die Idee einer alternativen unendlichen Energie, wobei das Perpetuum Mobile wohl die perfekte Energiequelle darstellen würde. Der Autor hat es geschafft, dass man daran zu zweifeln beginnt, ob es ein Perpetuum Mobile nun geben kann oder nicht und sich vorstellt, was wäre wenn. 

Für mich insgesamt ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mich auch nach dem Fertiglesen beschäftigt hat. 

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