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17 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

hippies, new york, abenteuer, erwachsenwerden, reise

Freier Eintritt.

Martha Grimes , Angelika Felenda
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.01.1996
ISBN 9783442433070
Genre: Romane

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39 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

vermont, kulinarisches, zutaten, liebe, usa

Die Zutaten zum Glück

Louise Miller , Katja Bendels
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783458362647
Genre: Romane

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(410)

852 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 40 Rezensionen

dystopie, aria, äther, fantasy, liebe

Gebannt - Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi , Carolin Liepins , Franca Fritz , Heinrich Koop
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.07.2014
ISBN 9783841503138
Genre: Jugendbuch

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49 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

geheimnisse, rehn, krieg, familiengeschichte

Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426519370
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

ohrwurm, kunst der selbstverarschung, gez, assessment-center, politik-barbie

Kiffer-Barbie

Constanze Behrends
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 12.09.2011
ISBN 9783426784334
Genre: Humor

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17 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

säugling, missbrauch, serie, familie, mag

Sauglück

Veronika A. Grager
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783960411949
Genre: Sonstiges

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156 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

krimi, bayern, eberhofer, humor, mord

Zwetschgendatschikomplott

Rita Falk
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.04.2016
ISBN 9783423216357
Genre: Krimi und Thriller

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30 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

road trip, philosophie, schottland, abenteuer, liebe

Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint

Bernhard Blöchl
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060752
Genre: Romane

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(220)

462 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 92 Rezensionen

engel, liebe, hölle, himmel, dämon

Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle

Lisa Desrochers , Gabriele Weber-Jaric
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 01.08.2011
ISBN 9783862520060
Genre: Fantasy

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(15)

23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

katharina gerlach, liebe, drachen, feuerküsse, drache

Feuerküsse

Katharina Gerlach
E-Buch Text: 182 Seiten
Erschienen bei Independent Bookworm, 18.02.2017
ISBN B06W59B6VM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lydia hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren - sie hat überlebt, kann sich aber an nichts erinnern. So versucht sie sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden. Zwei Jungs, wie Feuer und Wasser, die sie direkt an ihrem ersten Schultag kennenlernt machen die Sache nicht leichter. Und irgendwas scheint in Lydia zu schlummern..


Die Idee an sich ist außergewöhnlich und gut - Drachen in Menschengestalt, die unerkannt unter uns leben. Mal was anderes neben den ganzen Vampiren und Werwölfen, die in den letzten Jahren den Markt überflutet haben. Auch die kleinen Details, mit denen Gerlach ihre Figuren schmückt sind ganz zauberhaft - beispielsweise haftet den Drachen immer ein leicht verbrannter Geruch an. 


Im krassen Gegensatz dazu steht dann allerdings der absolut minimalistische Schreibstil. Ich war schon überrascht, als ich das Büchlein in meinen Händen hatte weil es einfach richtig, richtig dünn ist. Muss ja erstmal nichts schlechtes sein - aber hier hat einfach was gefehlt.
In jeder Szene passiert irgendwas wichtiges, Charakterentwicklungen werden fast völlig unter den Teppich gekehrt, jeder einzelne Satz hat irgendeinen Nutzen und treibt die Geschichte weiter nach vorne. Gefühl auf Seite 6 zündet Lydia den ersten Mülleimer an, weil sich ihr Erbe in ihr meldet und 7 Zeilen weiter sind alle schon unsterblich ineinander verliebt und können fast nicht mehr ohne den anderen. So wirkt das ganze extrem holprig und hölzern - ganz ehrlich, bei der ersten Füllerszene hab ich fast laut aufgeatmet. 


Die Handlung war komplett vorhersehbar und in der Art eigentlich schon ab Seite zehn unvermeidbar (eine kleine Überraschung gibt es allerdings, da habe ich mich wirklich drüber gefreut) und trotzdem sind die Protagonisten in sich nicht stimmig.
Dass sich der Sohn irgendwann gegen seinen bösen Drachenpapa wendet war bei seinem ersten Auftritt schon klar - hätte aber 70 Seiten mehr gebraucht. Auf der eine Seite macht er sich noch ins Hemd wenn er nur an den mächtigen Papa denkt und dann, Achtung, auf der nächsten Seite : Der unbändige Wille zur Rebellion, no matter what, man kann schon mal kurz Leib und Leben auf's Spiel setzen, ist ja nix dabei. 


Für mich war's leider nichts und das ist wirklich schade - denn Potential hätte die Geschichte eine ganze Menge gehabt!

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(397)

877 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

rache, furien, freundschaft, jugendbuch, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Jugendbuch

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(37)

103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

menschenhandel, fbi, sklavenhandel, thriller, ausbeutung

Dornenkleid

Karen Rose , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.11.2016
ISBN 9783426653616
Genre: Krimi und Thriller

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(250)

477 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 43 Rezensionen

serienkiller, thriller, dämon, dan wells, mord

Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2010
ISBN 9783492267717
Genre: Krimi und Thriller

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(173)

314 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

fantasy, kai meyer, piraten, magie, freundschaft

Die Muschelmagier

Kai Meyer , Dirk Steinhöfel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.01.2010
ISBN 9783453533219
Genre: Fantasy

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80 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

brasilien, historischer roman, österreich, portugal, liebe

Der grüne Palast

Peggy Hohmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613529
Genre: Historische Romane

Rezension:

Leopoldine von Österreich wird auf Grund politischer Ziele mit dem portugiesischen Thronfolger vermählt. Ohne ihn jemals gesehen oder gesprochen zu haben reist sie zusammen mit ihrer Freundin der Gräfin Lazansky nach Brasilien, wo Dom Pedro im Exil lebt. Sie lernt eine neue Welt voller Wunder und Schrecken kenne und schafft sich in Brasilien schnell ihre eigene kleine Welt..


Der Roman ist vollständig in Briefform verfasst - das muss man mögen, ich mochte es nicht. Ich musste sehr darauf achten, wer jetzt gerade an wen schreibt nachdem sich alle in ihrer Art sich zu artikulieren sehr ähnlich sind.
Das war aber gar nicht mein Hauptproblem - viel mehr hat mich gestört, dass auf Biegen und Brechen an der Briefform festgehalten wurde, egal ob das nun schlüssig ist oder nicht. Heißt im Klartext : Die Menschen befinden sich am selben Ort, in zwei Zimmern des selben Hauses und schreiben sich nach dem gemeinsamen Abendessen noch schnell einen ellenlangen Brief, damit der Leser auch mitkriegt, was da alles so besprochen wurde. Da musste ich fast ein bisschen lachen, heutzutage beschwert sich jeder darüber, dass die Jugend nur noch via Whattsapp kann und die Geschwister nicht mal eben schnell in's Nebenzimmer gehen um was zu fragen sondern dafür auf Nachrichten zurückgreifen - und die Damen und Herren verschwenden offensichtlich kilometerweise Briefpapier um den Tag nochmal gemeinsam zu rekapitulieren. 


Wenn man von diesem Fauxpas absieht, der sich leider durch das komplette Buch zieht halten wir einen gut recherchierten und trotzdem spannenden historischen Roman in den Händen. Wer Lust hat danach ein bisschen zu recherchieren wird schnell feststellen dass die Autorin sich recht geschickt an der Realität als roten Faden entlang gehangelt hat und das ganze danach nur noch Romangetreu ausgeschmückt wurde.
Was mir hier wieder gefehlt hat war mehr Beschreibung von Brasilien und der neuen Heimat unserer Protagonisten. Das ganze bleibt leider die ganze Zeit etwas blass und farblos.


Trotz guter Recherche und dem des Zeitalters und der Handelnden angemessenen Schreibstils konnte mich "Der grüne Palast" nicht wirklich überzeugen. 

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(32)

44 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

meer, roman, wal, montauk, wale

Als das Meer uns gehörte: Roman

Barbara J. Zitwer
E-Buch Text: 389 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 17.03.2017
ISBN 9783841212757
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tess und ihr Sohn Robbie versuchen nach dem Tod des Vaters neu anzufangen - weit weg vom Trubel der Großstadt, in einem kleinen Ort an der Küste. Die Sache gestaltet sich allerdings als schwieriger als gedacht - Robbie gibt seiner Mutter die Schuld am Tod des Vaters und fühlt sich in seiner neuen Heimat nicht wohl. Erst die Faszination für einen Wal reißt den tauben Jungen ein wenig aus seinem Kummer..


Ich hab mich schon am Anfang nicht ganz leicht getan mit dem Buch - mir kam der Tod des Ehemanns zu schnell und zu abrupt. Und ganz ehrlich, die Geschichte um seine Untreue (nein, das ist kein Spoiler. Erstens erfährt man's direkt nach den ersten paar Seiten und zweitens ist es für jeden aufmerksamen Leser schon in der ALLERERSTEN Szene so verdammt offensichtlich, dass es weh tut) hätte ich nach seinem Tod auch nicht gebraucht. Noch ein bisschen mehr Drama, nachdem das ganze Leben grade in Scherben bricht? Lassen wir den Mann doch vorher nochmal eben fremdgehen, alle Klischees erfüllt. 
Aber zumindest war ich zu Beginn noch begeistert davon, wie authentisch Robbies Gefühle dargestellt wurden. Von der Trauer über Wut über Verzweiflung über das geradezu krampfhafte suchen eines Schuldigen - all das war stimmig, für den Leser nachvollziehbar und wunderbar authentisch. 


Scheinbar kann sich die Autorin aber besser in Kinder reinversetzen als in Erwachsene - denn die waren fast durch die Bank eine völlig charakterliche Katastrophe. Es ist fast schon faszinierend, wenn man als Leser beobachtet dass der traumatisierte Junge (der zwar verdammt anstrengend ist, aber man verzeiht's ihm weil jung und traurig) immer noch erwachsener ist als die eigene Frau Mama. Die kann nämlich so gar nicht nachvollziehen, warum ihr Sohn so sauer auf sie ist und schiebt sich von Anfang an ganz geschickt in die Opferrolle. Während sie es also nicht mal für nötig erachtet dem kleinen in Ruhe zu erklären, dass sie erstmal fernab von seinem Umfeld leben werden - eigentlich war nur ein Urlaub abgesprochen, erfahren hat der kleine Kerl das indem sie mit ihm Schulsachen für die neue Schule kaufen wollte, verneigen wir uns vor diesem Feingefühlt - jammert sie an allen sich bietenden (und sich auch nicht bietenden) Gelegenheiten darüber, wie unfair es doch ist, dass ihr Sohn sich so von ihr abwendet. Vielleicht sollte ihr mal jemand die Supernanny und einen Packen Erziehungsratgeber schicken? 


Richtig schlimm wurde es dann aber am Ende - ich weiß nicht was die Autorin da geritten hat, Schlafmangel, die näher rückende Deadline, weiß der Teufel, aber es hat der Sache nicht gut getan. Jeglicher Realismus geht mit einem WUMM komplett flöten und alles wird nur noch absurd. Ein Wal der das Boot mehrmals mit Absicht rammt ist da noch das glaubhafteste. Dazu wäre noch anzumerken, dass Wale das tendenziell eher nicht tun. Garnicht.


Am Anfang war das Buch keine Erleuchtung, kein Highlight, aber angenehm zu lesen. Zum Ende hin wurde es fast eine Satire für sich selbst und war eigentlich nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Mittelmäßig angefangen, stark nachgelassen. 

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(53)

71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

sylt, liebe, familie, meer, strand

Meer Liebe auf Sylt

Claudia Thesenfitz
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548288475
Genre: Liebesromane

Rezension:

Henrietta und Ulla sind beide eher wenig begeistert, dass sie sich auf dem Geburtstag der gemeinsamen Enkelin auf Sylt treffen müssen, sie sind einfach zu verschieden. Die eine eine gestandene Businessfrau, immer top gekleidet und mit klaren Prioritäten, die andere eher im Einklang mit Mutter Natur und der Welt. Doch das soll nicht alles bleiben - nachdem die Mutter der kleinen in einer Nacht und Nebel Aktion das Weite sucht um ihre Ehe zu retten müssen die beiden grundverschiedenen Urgewalten sich zusammenraufen und gemeinsam um die Enkelin kümmern..


Am Anfang hab ich das Buch wirklich noch in vollen Zügen genossen - phasenweise musste ich mir die Lachtränchen aus den Augen wischen, wenn Ulla mal wieder versucht hat "sich in irgendwas reinzuspüren" - vorzugsweise in leblose Dinge wie die Lederautositze von Henrietta. Bevor man sich auf totes Tier setzt muss man ja erstmal seinen Frieden mit dem armen Opfer schließen, nich? 
Da war's dann auch nicht weiter störend dass das Buch nicht unbedingt Wert auf Logik legt (Welche eigentlich tolle Mama fliegt über Nacht einfach mal für mehrere Wochen nach New York und lässt die zweijährige im ungewissen? Meine eigene hätte ihre Ehe entweder fröhlich den Bach runtergehen lassen, während sie mit mir spielt oder hätte mich einfach unter den Arm geklemmt und mitgenommen) und die beiden Frauen sind schon fast das Sinnbild aller gängigen Klischees die man so über die Businessfrau und die 69er Grünwählerin hat. Ist aber auch egal, sorgt nämlich für Lacher. Da darf man dann schon auch mal übertreiben.


Die beiden Frauen beginnen allerdings irgendwann sich anzunähern - und damit geht natürlich Stück für Stück das Konfliktpotential flöten. Für den Leser gibt's also nicht mehr allzu viel zu lachen weil die Konfrontationen in Kuschelkurs umwandeln. Das Klischee aber bleibt. Und beginnt dann auch irgendwann zu stören, wenn es zu nichts mehr nützt. 


Was mich aber eigentlich gestört hat war, dass die Enden irgendwie nicht befriedigend miteinander verbunden wurden. Klar, alles wird gut und jeder ist am Ende irgendwie zufrieden, so ist es in solchen Romanen doch immer. Aber von Ehekrise zu eitel Sonnenschein und von autonomer Powerfrau zu großer Liebe innerhalb von gefühlten 20 Seiten? Nicht wirklich. 


Das Buch war nett für Zwischendurch, ist die perfekte Urlaubslektüre weil es die grauen Zellen entlastet und macht auch irgendwie gute Laune. Ein Meisterwerk ist es nicht, Spaß macht es aber auf jeden Fall.

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(110)

285 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

chosen, bestimmte, rena fischer, fantasy, gaben

Chosen - Die Bestimmte

Rena Fischer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522505109
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emmas Leben liegt in Stücken. Ihre Mutter ist Tod und plötzlich steht ihr Vater auf der Matte. Gesehen hat sie ihn noch nie und um ehrlich zu sein legt sie auch nicht viel Wert auf ein Kennenlernen. Doch er reißt sie aus ihrem Vertrauen Umfeld und nimmt sie mit nach Irland. Dort wird sie in einen Strudel aus Liebe, Hass, Verrat und Intrigen gezogen. Sie soll auf ein dubioses Internat voller übernatürlich Begabter gehen und steht zwischen den Stühlen - nicht nur zwischen Falken und Raben sondern auch zwischen zwei Männern..


Ich glaube ich habe selten ein Buch gelesen, dass sich so rasant gesteigert hat wie Chosen. Am Anfang hab ich beim Lesen geflucht wie ein Rohrspatz (am Ende auch. Das allerdings aus ganz anderen Gründen) weil die Geschichte so dermaßen wirr war dass ich nicht mehr wusste wo vorne und hinten ist. Die Kapitel waren zu kurz, man bekam Informationen mit denen man so gar nichts anfangen konnte und niemand macht sich die Mühe dem Leser zumindest mal anzudeuten, was hier eigentlich gespielt wird. Ja, Emma ging es sicher ähnlich, man konnte also wenn man wollte ganz gut nachfühlen wie es ihr ergangen ist, für mich war es aber trotzdem nur anstrengend und frustrierend. Wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen hätte hätte ich hier wohl abgebrochen - und mir dafür mental in den Hintern beißen müssen.


Denn wenn man durch das erste Viertel Irrungen und Wirrungen erstmal durch ist dann wird's großartig. Ich mag Jugendbücher - und das obwohl sie ganz offensichtliche Schwächen haben. Sie sind nämlich meistens ein bisschen kitschig und überzeichnet und vor allen Dingen schrecklich durchschaubar. Chosen bricht mit dieser Tradition - Komplett. Ich bin durch das Buch gehetzt, hab versucht mir meine eigenen Eindrücke von den Personen zu machen und die Dinge zu ordnen. Nur um zwei Seiten später wieder was ganz anderes zu denken. Fischer schafft es großartig, den Leser im Dunkeln tappen zu lassen. Und zwar nicht nur bei solchen "Kleinigkeiten" wie den endgültigen Ausgang der Handlung, nein, das geht schon bei Elementaren Dingen los wie "Wer sind denn jetzt eigentlich die Bösen?" - ich verspreche euch, auch ihr werdet eure Meinung im Laufe des Buches mindestens ein Dutzend mal ändern.


Nachdem Chosen also seine eigenen kleinen Startschwierigkeiten überwunden hat mausert es sich zu einem kleinen Meisterwerk des Genres. Es bietet Spannung, Liebe, Moral und ein innovatives Konzept. 
Am Ende hat mich das Buch ein bisschen atemlos zurück gelassen. Zehn Minuten später ging das Fluchen wieder los. Und im Gegensatz zum Anfang war das dieses mal ein gutes Fluchen. Ich wollte nicht dass es vorbei ist, will wissen wie es weiter geht, kann nicht wirklich einordnen, was passieren wird und trauere und sorge mich um liebgewonnene Personen. Besser kann man es als Autorin eigentlich fast nicht machen.


Ich kreuze auf einem kleinen Kalender also wohl mal die Tage bis zum Erscheinungstermin von Teil 2 ab - und ich kann es kaum erwarten!

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12 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Sturm auf Amber: Die alte Welt zerbricht (Nebell?nder)

Thea Perleth
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.11.2016
ISBN 9781539692492
Genre: Sonstiges

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(125)

177 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 117 Rezensionen

hamburg, sturmflut, liebe, usa, flut

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Alexa hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Conny. Das war früher, als Alexa noch klein war anders - bis Alexas Mutter eines Tages verschwindet. Bei ihrem Auftauchen ist plötzlich alles anders. Sie ist unterkühlt und distanziert. Als Conny nun in's Koma fällt muss Alexa sich wieder mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Sie findet einen alten Brief ihrer Mutter und erfährt endlich, was ihre Mutter zu dem werden hat lassen, was sie ist..


Das Buch bespielt zwei Zeitebenen gleichzeitig - einmal die Gegenwart rund um Alexa, ihre Gefühle und die Beziehung zu ihrer Mutter und auf der anderen Seite die Vergangenheit von Conny. Hamburg zu Zeiten der großen Sturmflut und eine große, tragische Liebesgeschichte. Zum Finale hin verweben sich beide Stränge mehr und mehr ineinander um sich dann schlussendlich zu bündeln. Geschickt gemacht, der Leser erfährt Schritt für Schritt mit Alexa verschiedenen Fakten aus der Vergangenheit ihrer Mutter und ist damit immer auf dem selben Wissensstand wie die Protagonistin. So bleibt sowohl Spannung als auch die Möglichkeit sich mit einzufühlen gewährleistet.


Soweit so gut. Große Überraschungen darf man aber nicht erwarten. Letztendlich ist ziemlich schnell klar, wo die ganze Sache hinführt, das Geheimnis um Conny ist für den mitdenkenden Leser nicht wirklich ein Geheimnis und man fragt sich schon, wie die Handelnden Akteure manchmal so naiv sein können. 
Schade fand ich auch, dass die ganze Geschichte so simpel gelöst wurde. Mutter und Tochter haben seit Jahren nicht mehr wirklich eine Beziehung zueinander, es hat sich viel Groll auf beiden Seiten angesammelt und dann - Simsalabim - löst sich alles in Wohlgefallen auf nur durch einen kleinen Brief. Derartige Romane haben ja immer irgendwie ein Happy End, der Weg dahin hätte aber ruhig ein bisschen steiniger sein können. Ein bisschen realistischer. Ein paar Umwege mehr. 


Trotzdem war es ein netter Roman für Zwischendurch - die Sturmflut ist ein interessantes Thema, Bomann kann schreiben und irgendwie berührt der Roman trotz der kleinen Mängel.
Kein Meisterwerk, nicht Tiefgründig aber gutes Mittelmaß!

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(81)

122 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

osten ard, fantasy, tad williams, high fantasy, das herz der verlorenen dinge

Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams , Cornelia Holfelder-von der Tann
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608961447
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach ihrer vernichtenden Niederlage versuchen sich die Nornen von neuem zu sammeln. Ihre Königin liegt in tiefem Schlaf und die Menschen sinnen nach Rache für den vergangenen Krieg. Sie versuchen sich in ihre Heimatstadt zu retten, doch die Menschen jagen sie unerbittlich. Der Krieg ist noch lange nicht vorbei..


Ich bin Osten Ard Neuling und muss sagen, dass ich an dieses Buch mit einem wahnsinnigen Respekt heran getreten bin. In ein Epos einzusteigen, nachdem der Großteil der Handlung längst abgearbeitet ist kann gar nicht einfach werden. Und doch ebnet Williams den Weg auch für Neulinge sehr geschickt.
Er verrät nicht zu viel - wenn man sich in der Welt also wohl fühlt kann man die alten Bücher problemlos noch nachlesen ohne die Spannung missen zu müssen. Er verrät aber doch genug, um sich problemlos in der Welt zurecht finden zu können. Ich war regelrecht fasziniert davon, wie leicht es mir viel mich zwischen fremdartigen Nornen mit seltsamen Namen und einem Haufen Menschen mit unbekannter, aber wichtiger Vergangenheit zurecht zu finden. Williams springt durch verschiedene Erzählperspektiven, sodass man als Leser die Sichtweisen jeder Partei wenn schon nicht verstehen dann doch nachvollziehen kann. Trotzdem verliert er nie seinen roten Faden. Startschwierigkeiten? Absolut nicht.


Obwohl die Sympathieträger eigentlich recht ausgeglichen gestreut sind - auf beiden Seiten gibt es ein paar Fieslinge, ganz viele die man sehr neutral betrachtet und ein, zwei wirklich sympathische Figuren - entscheidet man sich als Leser vermutlich irgendwann für eine Partei. Mit irgendjemandem muss man doch hoffen.
Für mich waren das die Nornen, die wirklich ein unglaublich faszinierendes Volk sind. Parallelen zu Elfen und Elben gibt es zuhauf, und dennoch hatte ich das Gefühl ein völlig eigenständig Volk vor mir zu haben. Die Nornen sind spannend, haben eigene Werte und Hierarchien und eine geradezu unerschöpfliche magische Trickkiste die in diesem Band sicherlich noch nicht ihr gesamtes Potential entfaltet hat.


Williams Schreibtalent zeigte sich für mich in einer einzigen schlichten Tatsache : Tragische Ereignisse bewegen den Leser. Und das obwohl man (zumindest war es so bei mir) eigentlich nicht wirklich viel für die Person übrig hatte. Normalerweise ist das tragische an Protagonistentoden ja das, dass man eine liebgewonnene Figur verliert. Hier war das anders. Ich werde natürlich nicht verraten auf welche Figur ich mich beziehe, aber ich war tatsächlich überrascht davon, dass ihr Tod mich ergriffen hat. Zu Lebzeiten konnte ich mit dem Jammerlappen nämlich zugegebenermaßen nicht wirklich viel anfangen. Aber Williams verwebt seine Worte zu einem Netz, geschwängert aus Trauer, Sehnsucht und Verlust - da kann man als Leser fast nicht anders als ein leichtes Zwicken in der Herzgegend zu spüren.


Trotzdem merkt man dem Buch irgendwie an, dass es eben nur ein Zwischenband ist. Die alten Williams Bücher haben schon einige Jahre auf dem Buckel, eine Fortsetzung sollte es eigentlich nicht geben. "Das Herz der verlorenen Dinge" soll nur eine Brücke schlagen, und das merkt man. Ein bisschen mehr Handlung hätte es für den fünften Stern noch gebraucht.


Dennoch - ich bin angefixt. Und ich will mehr. Mehr von Osten Ard, mehr von den Nornen, mehr von den Geheimnissen die noch in den Tiefen des Berges schlummern. Bis die nächsten Bücher auf den Markt kommen werde ich mir wohl erstmal das alte Epos besorgen müssen. 



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20 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

riesen, zwerge, elfen, die anderen, tunnel

Die Anderen und Johannes der V.

Tauchmaske , The wooky people
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei The wooky people, 13.07.2015
ISBN 9783200041981
Genre: Romane

Rezension:

Johannes kann es selbst noch nicht ganz fassen. Seine Suche hat ein Ende, es gibt sie wirklich - die Anderen. Und er hat sie gefunden. Mehr noch, er ist ihr Auserwählter. Der, der den Kontakt zu den Menschen herstellen soll. Von seiner Mission hängt viel ab - nicht zuletzt das Schicksal der gesamten Menschheit.


Das Buch ist seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und doch ganz anders. Startschwierigkeiten hatte ich dieses mal nicht - ich bin mir nicht sicher, ob die Sprache wirklich flüssiger geworden ist oder ob ich mich einfach durch Teil 1 schon daran gewöhnt hatte. Ist auch eigentlich nicht von Belang, Teil 2 lässt sich auf jeden Fall von Anfang an angenehm lesen und knüpft genau an dem Punkt an, an dem wir aufgehört haben.


Und Johannes bringt uns mit seiner Welt immer noch zum Staunen. Das Leben der Anderen ist faszinierend durchdacht, ein Konzept das wirklich des Wortes "Utopie" würdig ist. Wundervoll, friedlich, problemlos. Für mich persönlich wäre das nix, das gebe ich offen zu. Trotzdem ist es eine nette Gedankenspielerei - und noch dazu eine, von der wir uns durchaus das eine oder andere Abschauen können. Denn Gier und Zerstörung kennen "Die Anderen" nur als hypothetisches Konstrukt.


Trotzdem kommt dieser Teil für mich nicht an den Vorgänger ran - wo der Vorgänger noch sanft und entspannt zum Denken angeregt hat (es geschah fast schon nebenher, ob man nun wollte oder nicht) schwingt mir hier deutlich zu oft der erhobene Zeigefinger mit. Und da schalte ich dann gerne mal ein bisschen ab, es wirkt etwas lästig, aufdringlich und missionarisch. Es geht hier einfach an vielen Stellen um nicht notwendige Extreme - wir müssen nicht alle reine, unschuldige Menschen werden, wie "Die Anderen" es sind um unsere Welt zu verbessern.


Dieses Mal war es mir also einfach einen Ticken zuviel. Dennoch ist die Reihe erfrischend anders und fast schon philosophisch. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball!

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(6)

13 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

psychopath, stephan siegfried, manipulation, *siegfried*, neurobiologie

Do you speak Psychopath?

Stephan Siegfried
Flexibler Einband: 172 Seiten
Erschienen bei 1-prozent, 29.09.2016
ISBN 9783906823119
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Do you speak Psychopath" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sprachlichen Besonderheiten von Psychopathen aufzudecken und für Jedermann zugänglich zu machen. Anhand diverser Fallbeispiele werden Muster verdeutlicht und der Leser zur Wachsamkeit ermahnt - auf dass es die unangenehmen Mitmenschen bei ihnen schwerer haben werden als bei den Exemplaren in diesem Buch.


Das ist mal wieder ein Buch, bei dem mir die Rezension nicht leicht fällt. Hier muss ich meine subjektive Sicht und die objektiven Fakten klar trennen, um eine angemessene Wertung abgeben zu können. Denn auch wenn das Buch es mir nicht leicht gemacht hat - fachlich gibt es wenig zu meckern.


Siegfrieds Buch ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Man merkt, dass er viel Zeit und Herzblut in die Recherche investiert hat - und das hat er gut gemacht. Das Buch stützt sich auf wissenschaftlichen Fakten, die man bei Bedarf auch weiter nachlesen kann und ist geschickt aufgebaut. Die Fallbeispiele werden von einer Einführung und einem abschließenden Resümee eingerahmt, wie ich es auch aus der wissenschaftlichen Fachliteratur kenne. Der Autor hat sich Mühe gegeben, jeden wichtigen Aspekt anzusprechen und nichts ausgelassen. 


Trotzdem habe ich weite Strecken mit Zähneknirschen gelesen. Ich dachte eigentlich, dass ich mich mit diesem Buch leicht tun würde, schließlich bin ich "Vom Fach" - aber halt leider nur, was die Psychologie betrifft. Die Fallbeispiele beziehen sich allesamt auf Wirtschaft und Investments und da habe ich nicht mehr Ahnung als unbedingt notwendig. Als wirklicher Laie tut man sich hier echt schwer, der Thematik zu folgen. Für mich war das Lesen anstrengend und ermüdend, ich musste viel nachrecherchieren und hab mich lange durch die Texte gequält. Aber das nur rein subjektiv. 
Mein einziger objektiver Kritikpunkt ist ein klassisches "Zuviel des Guten" - es ist generell schon schwierig, etwas derart komplexes wie Psychopathie anhand von nicht diagnostizierten Menschen erklären zu wollen. Aber dadurch dass die einzelnen Sätze wirklich bis ins letzte auseinander genommen werden und teilweise völlig normale Dinge als Anzeichen gewertet werden schürt Paranoia. Wenn man sich ganz auf dieses Buch "Verlässt" vermutet man bald in jedem Schatten den schwarzen Mann. 
Zwischen der länge der Sätze o.Ä. und Psychopathie herrscht unbestreitbar eine Korrelation, ja. Mit der Interpretation solcher "Kleinigkeiten" tut die Psychologie sich allerdings bis heute schwer - denn Menschliches Verhalten ist schon immer ein Kontinuum.


Alles in allem ein interessantes Buch, wissenschaftlich fundiert und gut recherchiert. Über die kleinen Mängel kann man durchaus hinwegsehen. Ein bisschen wirtschaftliches Know - How vor dem Lesen kann aber sicher nicht schaden (;

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erinnnerungen, vater, kindheit, tochter, präkere lebensverhältnisse

Fliegenpilze aus Kork

Marie Luise Lehner
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Kremayr & Scheriau, 08.02.2017
ISBN 9783218010702
Genre: Romane

Rezension:

Ein Vater, der versucht da zu sein und es doch nicht wirklich kann. Ein Kind, dass von ganzem Herzen liebt und sich dennoch distanziert, weil es einfach muss. Erinnerungen einer jungen Frau an ihre außergewöhnliche Kindheit.

Dieses Buch ist mal wieder eines, bei dem es mir extrem schwer fällt es objektiv zu bewerten. Zu emotional ist das ganze Thema, eigentlich hat man als Leser fast kein Recht, ein Urteil darüber zu fällen. Man begleitet Vater und Tochter durch ein halbes Leben, das Buch beginnt in der ganzen frühen Kindheit der Autorin und zieht sich dann hinein bis in ihr Erwachsenenalter. Durch ganz viele Höhen und noch mehr Tiefen verändert sich die Beziehung zwischen den beiden Stück für Stück, alles in einem Wechsel zwischen Vorwürfen, Distanz, Scham und Liebe. 


Das Buch hat viele gute Seiten. Die reduzierte, klare Sprache erinnert an die ganz großen der Literatur. Trotz der ganzen Schwierigkeiten die beschrieben werden ist die Liebe zwischen Vater und Tochter für den Leser permanent spürbar. Und vor allen Dingen ist "Fliegenpilze aus Kork" anders, als der literarische Alltagsbrei, den man sonst so findet.


Und doch konnte mich das Buch einfach nicht erreichen. Das lag zum einen daran, dass die Handlung einfach nicht wirklich zusammenhängt und die Ereignisse sehr willkürlich gewählt wirken - ein bisschen so, als hätte man einfach die Tagebuchseiten gedruckt, die einfach am besten klingen. 

Zum anderen hab ich mich vor allen Dingen mit den Schilderungen aus der frühen Kindheit der Autorin schwer getan. Es ist natürlich immer schwierig, die eigene Kindheit zu schildern. An vieles kann man sich einfach nicht mehr erinnern und selbst wenn das gelingen sollte ist es schwer, sich wieder in die Situation hinein zu versetzen. Für mich hat es einfach nicht so gewirkt, als würde ich in die Lebenswelt eines Kindes eintauchen, weil die Autorin sich nie ganz von ihrem Erwachsenen - Ich lösen konnte. Wir gucken also durch die Augen eines Kindes mit dem Blick eines Erwachsenen und das wirkt einfach nicht authentisch. Daher hat mir der zweite Teil des Buches, in dem die Tochter dann schon etwas älter war auch deutlich besser gefallen.

Fliegenpilze aus Kork ist ein emotionales Werk voller Sprachgewalt, erreicht hat es mich aber nicht. 

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brodi ashton, ewiglich

Ewiglich die Liebe

Brodi Ashton , Rasha Khayat , Sebastian Blum , Kerstin Schürmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783841502766
Genre: Kinderbuch

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