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399 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

liebe, jugendbuch, fantasy, paralleluniversum, parallelwelt

Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

September 2016

Seitenzahl: 413

Verlag: Ravensburger Verlag

Softcover: 16,99 €

ISBN: 9783473401444

Die Autorin

Zur Welten-Trilogie wurde die Autorin Sara Oliver durch ihre eigene Geschichte inspiriert. Sie hat eine echte Doppelgängerin, ihre Zwillingsschwester. Mit der ist sie in einem kleinen Dorf in Süddeutschland aufgewachsen. Auch heute werden ihre Schwester und sie häufig miteinander verwechselt. Sara Oliver wohnt mit ihrem Mann in Düsseldorf.

Gefangen zwischen den Welten

Ve und Nicky sind Zwillingsgewschwister. Sie gleichen sich fast bis aufs Haar. Das ist bei Nicky ein bisschen länger, als bei Ve. Doch die beiden sind keine wirklichen Zwillinge, denn zwischen ihnen liegen Welten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein mysteriöses Portal teleportiert das Mädchen in eine Parallelwelt, in der ihre Familie ein klein wenig anders ist. Um in ihre eigene Welt zurück zu kommen, muss Ve sich mit ihrem Zwilling verbünden und ihre Ängste überwinden. Doch dann lernt sie ihre große Liebe Finn kennen und alles ändert sich …

Fazit

Ein interessanter, spannungsgeladener Fantasystreifen, der mir von Beginn an recht gut gefallen hat. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, auch wenn ich ihre Mutter weniger verstehen konnte. Sie setzt ihre Tochter einfach in den Flieger zu ihrem Vater nach Deutschland, ohne sich noch einmal mit ihm abgesprochen zu haben bzw. ohne eine sichere Rückmeldung? Als dieser dann nicht am Flughafen erscheint, auch kein Problem, fährt Ve eben mit dem Bus. Als er dann auch nicht zu Hause ist, auch kein Thema, dann bleibt das Mädchen eben ein paar Tage allein dort. All diese Entwicklungen zu Beginn des Romans fand ich weniger passend und irgendwie untypisch für eine sich sorgende Mutter.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches war locker, leicht und trotzdem spannend. Die Atmosphäre ist von Anfang an ein wenig verwirrend. Weder die Hauptprotagonistin Ve, noch der Leser weiß, was gespielt wird und was genau das Problem ist. Fest scheint nur zu stehen, dass Ves Vater verschwunden ist und sie keine Ahnung hat, wohin es ihn verschlagen hat. Dann taucht auch noch eine mysteriöse Arbeitskollegin auf, die sich als ziemlich zwielichtige Person entpuppt. Ich konnte sie im gesamten Roman nicht einschätzen und hatte einige Fragen, die sich mir nicht klären konnten.

Ein wenig verwunderte es mich am Ende, dass es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt. Das erklärt einiges, beispielsweise weshalb einige Fragen am Ende offen bleiben. Das macht auf jeden Fall Lust auf den zweiten Band. Leider verließ die Geschichte in der Mitte des Buches die Spannung. Der spannungsgeladene Anfang konnte sich leider nicht durch das gesamte Buch ziehen. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, es schien einfach nichts Neues mehr zu geschehen. Die Handlung plätscherte so vor sich hin und ich konnte mich nicht mehr so recht einfinden. Das enttäuschte mich ein wenig, da mir der Anfang wirklich gut gefallen hat und es mir auch jede Menge Potenzial aufwies. Ich bin gespannt, wie es mit Ve und all den anderen Protagonisten weitergeht.

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126 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fayra, nina blazon, fantasy, freundschaft, phönix

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

9. Oktober 2017

Seitenzahl: 464

Verlag: cbj Verlag

Hardcover: 16,99 €

ISBN: 978-3570164938

Die Autorin

Nina Blazon studierte Germanistik und Slavistik. Seit 2003 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher in den Genres Fantasy, Historischer Roman und Krimi. Alle Infos zu den Kinder- und Jugendbüchern finden sich auf der Seite www.ninablazon.de, die Seite für die Erwachsenen-Belletristik ist www.ninablazon.com. Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht völlig überzeugen. Seit Oktober 2017 ist ihr neuestes Fantasybuch für Leser ab ca. 12 Jahren erhältlich: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter". Diesmal geht es nicht nach Venedig wie in "Laqua", nicht nach Island wie in "Silfur" oder nach Dänemark wie in "Lillesang", sondern in ein viktorianisches Herrenhaus (englisch: "Mansion"), das inmitten eines märchenhaften, verwilderten Parks steht. Und was wäre, wenn Märchen gar keine Erfindungen wären, sondern wenn es irgendwann, irgendwo tatsächlich einmal Drachen und sprechende Wölfe, verzauberte Spiegel und Spukschlösser gegeben hätte?

Fayra – Das Herz der Phönixtochter

Anna-Fee, deren Name Programm zu sein scheint, ist mit ihren Eltern vor Kurzem in eine neue Altbauwohnung gezogen, die nicht nur hohe Decken, sondern auch einen verwunschenen Park zu haben scheint. Das alte Herrenhaus, in welchem sich die Wohnung befindet, macht Anna-Fee Angst und sie kann sich einfach nicht wohl fühlen. Als sie in einer Sturmnacht zusammen mit ihrer besten Freundin dann noch ein rätselhaftes junges Mädchen findet, scheinen Anna-Fees Albträume wahr zu werden. Das Mädchen stellt sich als Fayra vor und wurde von einem Jäger aus einer Parallelwelt in Anna-Fees Gegenwart katapultiert. Denn Fayras Geheimnis ist gut gehütet, sie hat als Tochter eines Phönixdrachen begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hauser und somit auch in Sicherheit bringt. Doch das ist gar nicht so einfach.

Fazit

Dieses Buch ist mir vor allem durch sein interessantes Cover ins Auge gestochen. Auch die Protagonistin Anna-Fee fand ich sehr ansprechend und kam sehr gut in das Buch hinein. Das Mädchen erlebt sehr viel und fühlt sich in ihrer neuen Wohnung nicht besonders wohl. Ihre beste Freundin Nelly konnte sich ebenfalls schnell in mein Herz stehlen und als dann noch Fayra ins Spiel kam, schien die Geschichte ins Laufen zu kommen. Die Werte Freundschaft und Vertrauen stehen hier im Mittelpunkt, was man unter den Freundinnen sicher auch sehr merkt. Schade fand ich, dass das Vertrauen zu ihren Eltern Anna-Fee eher nicht gegeben war, denn sie verrät weder etwas über Fayra, noch wie wenig Lust sie auf die neue Wohnung hat. Sicher, um ihre Eltern nicht zu verletzen, allerdings können diese ihr in ihrer Traurigkeit auch nicht wirklich helfen.

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist locker, leicht und man kam sehr gut in die Geschichte hinein. Das gefiel mir sehr gut, denn auch nach einer Weile aus der Hand legen, konnte man einfach in die Geschichte wieder einsteigen. Allerdings entglitt mir das Buch im Lauf des Lesens irgendwie. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber ich verlor immer mehr das Interesse am Fortgang der Geschichte und begann mich durch die einzelnen Seiten zu quälen. Auf der einen Seite ging mir Fayra ein kleinwenig auf die Nerven, auf der anderen Seite schien die Geschichte nicht wirklich voran zu gehen.

Einige Kritikpunkte lassen sich auch seitens der Altersempfehlung sehen. Während ich 28 bin und mich über Düsternis freue, ist es für Mädchen ab einem Alter von 10 Jahren doch ein wenig zu düster und dunkel. Das finde ich schade.

Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht völlig überzeugen.

 

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230 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

tee, liebe, der kleine teeladen zum glück, oxford, teeladen

Der kleine Teeladen zum Glück

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105005
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen:

16. Oktober 2017
Seitenzahl: 288
Verlag: Blanvalet Verlag
Taschenbuch: 9,99 €
ISBN: 978-3734105005

Die Autorin

Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane - sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym - veröffentlicht. Mit acht im Selfpublishing erschienenen eBooks erreichte sie die Kindle-Top-100. Im November 2015 erschien ihr erster Verlagsroman "Jane Austen bleibt zum Frühstück" bei Random House/Blanvalet, im März 2017 folgte "Auch donnerstags geschehen Wunder". Der im Oktober 2017 erschienene Auftakt der Valerie-Lane-Reihe - "Der kleine Teeladen zum Glück" - stieg bereits nach einer Woche in die SPIEGEL-Bestsellerliste ein. Im Januar 2018 dürfen sich die Fans der Reihe, die sich um die fünf Ladeninhaberinnen der gleichnamigen Straße in Oxford, England dreht, auf Band 2 - "Die Chocolaterie der Träume" - freuen. Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Sie liebt Sonnenuntergänge, Kerzen, Tee und Kuschelsocken. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Der kleine Teeladen zum Glück

Laurie hat alles, was sie sich je gewünscht hat, denn als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. Dort verkauft sie täglich wunderbar köstliche Teesorten aus aller Welt. Es durftet und die Kundschaft fühlt sich wohl in Laurie`s Tea Corner in der malerischen Valerie Lane in Oxford. Das einzige, was für Laurie noch immer auf der Strecke zu bleiben scheint, ist die Liebe. Doch Laurie träumt von ihr, im Auge hat sie den attraktiven Teelieferanten Barry. Doch bisher hat sich einfach noch keine Gelegenheit gegeben. Aber Lauries Freundinnen sind an der Geschichte dran und schmieden einen Plan. 

Fazit

Ins Auge gestochen ist mir das kleine Büchlein durch sein schönes Cover und den verträumten Klappentext. Die Protagonistin Laurie konnte mich dann ebenfalls bereits auf den ersten Seiten überzeugen. Nach und nach lernt man ihre Welt und den wunderbar malerischen Teeladen näher kennen und fühlt sich mitten in einer Welt aus verschiedenen Düften und Geschmäckern hineinversetzt.

Der Schreib- und Erzählstil des Unterhaltungsromans ist ansprechend und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Leider blieb für mich die Story selbst sehr an der Oberfläche und konnte mich nicht wirklich packen. Der Klappentext klang zwar gut, allerdings für mich auch unheimlich vorhersehbar, was sich im Roman fortsetzte. Der Ausdruck sprach für sich, denn auch der konnte mich nicht packen, wirkte aufgesetzt und ein wenig aufgezwungen.

Die Protagonisten waren recht unterschiedlich, was ich sehr schön fand. Da haben wir einmal Orchid, aus dem Geschenkartikelladen, Keira, aus dem Schokoladengeschäft, Ruby, die im Antiquariat ansessig ist und Gary, der Obdachlose, der ebenfalls zur Gemeinschaft gehört. Nicht zuletzt Mr. Monroe und Mrs. Witherspoon. Allerdings konnte mich keiner der Charaktere näher begeistern. Keiner hatte wirklichen Tiefgang.

Wer jedoch ein wenig Unterhaltung sucht, ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient, allerdings mehr kann man nicht erwarten. Es gab wenig bis gar keine Spannung, die Szenen zogen sich nur so dahin und die Handlung plätscherte hinterher. Ein Buch, welches definitiv nicht im Kopf bleiben wird.

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478 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

drachen, fantasy, iskari, kristen ciccarelli, liebe

Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

2. Oktober 2017
Seitenzahl: 416
Verlag: Heyne fliegt Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3453271234

Die Autorin

Kristen Ciccarelli wuchs in einer großen kanadisch-slowenischen Familie auf. Die weitläufigen Wälder der Niagara-Halbinsel waren der Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit. Heute erinnert sie sich in ihren Geschichten an die Wildnis der Natur und lässt ihre Helden gegen gefährliche Drachen kämpfen. ISKARI – DIE GEFANGENE KÖNIGIN ist der zweite Teil ihrer großen Fantasy-Trilogie, die sich auf Anhieb in 11 Länder verkaufte.

Iskari - Der Sturm naht

Asha lockte als Kind einen der mächtigsten aller Drachen, Kozu, herbei, der vorgab ihr Freund zu sein. Allerdings war das nur eine Maske, denn er flog auf und vernichtete mit seinen Flammen die Heimatstadt des Mädchens. Diese Schuld liegt nun auf Asha, die sich selbst an Kozus Flammen verbrannte. Um die Schuld zu sühnen, ist die junge Frau Iskari geworden, eine Drachentöterin. Durch ihre Erfahrung wurde sie die beste und mutigste, doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu oder muss Jarek heiraten. Eine Sache, die ihr mehr als widerstrebt. Der Kampf  gegen Kozu entpuppt sich jedoch als mehr oder weniger unlösbare Aufgabe, doch Asha ist nicht allein.

Fazit

Ein Buch, welches mir durch sein wunderbares Cover ins Auge gesprungen ist. Auch die Hauptprotagonistin Asha konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Ich mochte ihre mutige, selbstbewusste Art sowie ihr Auftreten vor Fremden, trotz Entstellungen, die sie von Kozu mitbekommen hat. Allerdings nervte mich nach einer Weile genau dieses Auftreten stark. Asha schien unbelehrbar und immer alles besser zu wissen, dazu kommt eine gehörige Portion Jammerei. Die Königsfamilie selbst fand ich leider ebenfalls nicht wirklich sympathisch und konnte einige Dinge nicht nachvollziehen.

Der Schreib- und Erzählstil war zunächst ansprechend, jedoch kam ich im Laufe des Buches mit den beiden „Handlungssträngen“ nicht mehr zurecht. Auch, wenn es eine sehr schöne Idee ist, neben der Haupthandlung, die alte Geschichte der Drachen zu erzählen, fand ich diese Unterbrechungen sehr störend.

Dadurch konnte ich der Geschichte leider nicht so gut folgen, wie ich es gern getan hätte. Einige Stellen zogen sich meines Erachtens auch sehr, sodass ich mit einigen Abschnitten noch einmal anfangen musste und sie mehrfach lesen musste. Das spricht mich bei einem Buch dieses Genres (Jugend-/Fantasyroman) leider gar nicht an. Ich habe vorher schon gehört, dass das Buch ab der Mitte sehr gut wird, was ich leider nicht teilen konnte. Für mich zog sich die Handlung leider und außer mit der Protagonistin Asha, kam ich mit den Figuren des Romans nicht wirklich zurecht.

Schade, denn ich glaube das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt. Allerdings fand ich es auch ziemlich klischeehaft und vorhersehbar. Schade.

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

3 sterne, steinzeit

Ivory and Bone

Julie Eshbaugh , Rainer Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737353441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
21. September 2017
Seitenzahl: 368
Verlag: Fischer S. Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3737353441

Die Autorin

Julie Eshbaugh entdeckte schon in frühen Jahren ihre kreative Ader. Diese führte sie vorrangig zu ihrer Arbeit in der Filmindustriebranche. In der Branche veröffentlichte sie unter anderem zwei Kurzfilme und arbeitete mehrere Jahre an einer Teenieserie mit. 2016 erschien in den USA ihr Debütroman „Ivory and Bone“, der Beginn einer Jugendbuchreihe.

Ivory and Bone: Die Geschichte von Mya und Kol

Als Mya mit ihrem Clan den von Kol besucht, ist dieser hin und weg. Schnell ist es um ihn geschehen, doch Mya steht dem eher kritisch entgegen. Denn obwohl alle Welt erwartet, dass die beiden eine Beziehung aufbauen und eine Verbindung aufbauen. Als Kol jedoch einen Fehler bei der Jagd begeht, kann Mya nicht über ihren Schatten springen und straft ihn ab diesem Zeitpunkt mit Verachtung. Doch als ein weiterer Stamm sein Lager in der Nähe aufschlägt, wird es für beide kritisch. Denn dieser Stamm scheint ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, welches Kol nicht kennt, wieder an die Oberfläche holen zu willen. Kol muss nun den Kampf aufnehmen, um seinen Stamme erhalten zu können. Er ist der älteste von drei Brüdern und wird die Nachfolge des Hohen Ältesten antreten.

Fazit

Schon als ich das Buch in den Händen hielt, war klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Mir gefällt das Cover sowie der Titel „Ivory & Bone“ unheimlich gut. Es ist unheimlich, geheimnisvoll und außergewöhnlich zu gleich. Beide Dinge verraten wenig über den Inhalt, was ich sehr ansprechend finde. Die ersten Seiten folgen nur so dahin und ich war mittendrin im Geschehen. Dann lies die Spannung jedoch ziemlich nach. Die Handlung kam nicht wirklich voran und ich hatte das Gefühl als würde sich die Geschichte ein wenig im Kreis drehen. Doch zunächst zu den positiven Seiten, neben Cover und Titel.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreib- und Erzählstil. Diese waren locker leicht und absolut einfach zu verstehen. Außerdem fand ich die Landschafts- und Szeneriebeschreibung wirklich gut gelungen. Ich fühlte mich sofort hineinversetzt in die Welt von Kol und Mya. Dazukommt, dass das Buch mitten in der Handlung einsteigt und durch Rückblenden bzw. eine Erzählung von Kol lebt. Das fand ich sehr ansprechend, da sich dadurch die Erzählperspektive außergewöhnlich gestaltet hat. Er spricht direkt die Leute an, denen er die Geschichte erzählt. Das fand ich sehr gut gelungen. Auch die Szenerie, die längst vergangene Zeit, in welcher die Handlung des Buches spielt, war für mich mehr als ansprechend.

Gut ins Buch gestartet und angefixt von Handlungsort etc., hätte dieses Buch wirklich gut werden können, denn die Idee ist klasse. Dann kamen die beiden Hauptcharaktere ins Spiel: Kol und Mya. Beide konnten mich absolut nicht packen. Kol kam mir sehr zweifelnd und trübsinnig vor, während Mya arrogant, hochnäsig und unnahbar wirkt. Dass sich Kol verhält wie er es tut, ist darauf zurück zuführen, dass er eher ein ruhiger Charakter ist. Dazu kommt, dass er sich in seinem Clan behaupten muss und er muss ein Mädchen finden, mit dem er sich verloben kann, bevor seine Brüder heiraten dürfen. Dies ist nicht so ganz einfach, denn in seinem Clan gibt es keine Mädchen. Umso großer ist die Hoffnung, die in andere Clans gesteckt wird.

Besonders gut hat mir die Entwicklung der Geschichte zwischen Mya und Kol gefallen. Denn der Gedanke, dass sie ihn zu Beginn nahezu verabscheut, hat etwas sehr geheimnisvolles und spannungsförderndes. Allerdings drehte sich schon nach einiger Zeit alles nur noch im Kol und seine Gedanken, die er sich rund um Mya macht. Sie ist für ihn kein Mädchen, was er einfach nur erobern möchte, sondern er empfindet tiefer für sie. Mya fand ich einfach nur anstrengend und kühl. Für meine Empfindungen ist sie zu weit entfernt vom Leser, das änderte sich für mich auch bis zum Schluss des Buches wenig.

Der Clan selbst war für mich leider überhaupt nicht ansprechend. Ich kam nicht wirklich dahinter, wie es der Clan in der Umgebung schafft zu überleben, noch fand ich die Verhältnisse der einzelnen Mitglieder untereinander einleuchtend. Die Geschichte fand ich an dieser Stelle auch etwas zu einfach. Auch als der Clan letztlich den Höhepunkt des Buches erlebt, ging mir alles ziemlich schnell. Mir ist nicht ganz klar, weshalb die Geschichte unbedingt in dieser Zeit spielen muss, in der sie es tut. Mit den wenigen Ausführungen zum Clan etc. hätte sie auch in einer späteren Zeit angesiedelt sein können. Im Gegensatz dazu fand ich die Szenerie der Gefahren durch andere Clans und eben nicht nur durch Wildtiere, wie Säbelzahntiger etc. sehr spannend.

Alles in allem ein gelungenes Debüt, welches sicherlich noch ausbaufähig ist, aber einen ungewöhnlichen und spannenden Handlungsort aufweist. Dieser könnte in den Folgebänden noch stärker involviert und ausgestaltet werden.

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430 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

jugendbuch, physik, liebe, trauer, unendlichkeit

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

23. Februar 2017

Seitenzahl: 384

Verlag: Fischer Jugendbuch Verlag

Hardcover: 16,99 € 

ISBN: 978-3737340335

Die Autorin

Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »In Style« und »Marie Claire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Diese hält sie gewissenhaft an ihrer Zimmerwand fest.

Nur eines erschließt sich ihr nicht: warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen ist, plötzlich wieder auftaucht. Er hatte sie doch alleingelassen. Auch warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Weder ihr Bruder, der weiterhin Freunde trifft und Partys feiert, und auch nicht ihr Vater, den der kleinste Wind umzuhauen vermag. Warum durchlebt sie in Flashbacks außerdem ganze Szenen ihres Lebens erneut? Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Fazit

Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste. Die ersten Seiten jedoch konnten mich vollends fesseln. Was für ein grandioser Einstieg? Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch. Die Protagonistin Gottie ist ein nachdenkliches Mädchen, welches den Sommer, der für sie mit so vielen schlechten Gefühlen und Trauer verbunden ist, einfach nur unter dem Apfelbaum verbringen möchte. Alle anderen Protagonisten schließt sie aus ihrer eigenen Welt aus.

Der Schreib- und Erzählstil ist unglaublich berührend und spannend. Der Leser lernt das Innenleben von Gottie kennen und beginnt erst im Laufe des Romans zu verstehen, wie es dem Mädchen wirklich geht. Ich stand während des Lesens häufig vor einem Tränenausbruch. So sehr konnte ich Gottie versehen und mich durch den ansprechenden Erzählstil in sie hineinversetzen. Das Mädchen leidet unheimlich unter einigen Gegebenheiten, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen. Sie selbst erklärt sich das meiste mit ihren Theorien über Raum und Zeit. Vor allem die Sprünge in der Handlung, vor welchen ich zunächst ein wenig Angst vor einem Durcheinander hatte, machen den Verlauf der Handlung so originell. Die Zeitsprünge verdeutlichen den Gemütszustand der jungen Frau noch mehr.

Wirklich eine gelungene Reise durch Raum und Zeit und gleichzeitig durch die Psyche eines jungen Mädchens, welches sich von ihrer Umwelt abgeschnitten, alleingelassen und unverstanden fühlt. Letztlich ist alles eine Frage von Gefühlen. Der Schmerz, der von Gottie ausgeht, ist so greifbar, dass man als Leser selbst mit sich hadert. Der ganze Weltschmerz scheint sie zu umgeben.

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

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213 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

hexen, magie, fantasy, freundschaft, liebe

Die Prophezeiung der Hawkweed

Irena Brignull , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 16.03.2017
ISBN 9783737354240
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
16. März 2017
Seitenzahl: 396
Verlag: Sauerländer (Fischer) Verlag
Hardcover: 17,99 €
ISBN: 9783737354240

Die Autorin

Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch. Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert.

(http://www.fischerverlage.de/buch/die_prophezeiung_der_hawkweed/9783737354240)

Die Prophezeiung der Hawkweed

Ember und Poppy kennen sich nicht, obwohl sie in der gleichen Nacht in weit entfernten Teilen des Landes zur Welt gekommen sind. Durch einen mächtigen Fluch, der sie ihr ganzes Leben zu verfolgen scheint, wurden sie in dem Moment ihrer Geburt vertauscht und leben nun auch vertausche Leben. Ember wächst in einem Clan von Hexen auf, zu welchem eigentlich Poppy gehört und Poppy selbst, wächst in einer Kleinstadt in England auf.

Doch obwohl die beiden sich nicht kennen, spüren sie, dass sie nicht in ihre jeweilige Welt passen. Poppys einzige Freunde sind Katzen und sie ist bisher von jeder Schule geflogen. Sie kann nicht verstehen, dass die Fensterscheiben zerplatzen, sobald sie wütend wird. Ihre Mitschüler halten sie daher für einen Freak. Ember hingegen wohnt in der Natur und sollte eigentlich Zaubern können. Doch sie hat keine Ahnung davon, wie man die Kräfte der Natur beeinflusst oder etwas ausspricht. Sie wirkt zart und verletzlich. Erst als sich die beiden Mädchen eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen.

Fazit

Ein Buch, welches mich durch seine interessante Geschichte und dem spannend gestalteten Cover einfangen konnte. Die Geschichte mit zwei Mädchen, die so miteinander verbunden und deren Leben extrem miteinander verwoben scheint, die sich jedoch nicht kennen, wachsen auf und treffen sich an einem Tag. Von da an scheint sich ihr Leben um 100 Grad zu wandeln und sie spüren, dass sie vor allem gemeinsam glücklich sind.

Der Schreibstil war sehr einfach, sodass man schnell ins Geschehen eintauchen konnte. Die ersten Seiten konnten mich jedoch noch nicht überzeugen und ich hatte durch die verschiedenen Handlungsstränge meine Schwierigkeiten, in der Geschichte zu bleiben. Nach und nach konnte ich jedoch die Personen und Zusammenhänge besser auseinanderhalten und das Buch wurde spannender. Als sich die beiden Mädchen schließlich trafen, konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Natürlich dreht sich auch hier einiges um die Liebe, welche letztlich im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte rund um Ember und Poppy. Trotzdem fand ich einige Handlungsweisen und gegenseitige Reaktionen und Gefühlswandlungen der einzelnen Protagonisten eher schwierig und nicht nachvollziehbar. Leo fand ich jedoch als Protagonisten sehr ansprechend. Dass er einen solchen Einfluss auf die Handlung hat, konnte ich nicht unbedingt passend. 

Die Geschichte selbst fand ich leider ziemlich oberflächlich und vorhersehbar. Das ist schade, denn man hätte definitiv mehr aus dem interessanten und spannenden Stoff machen könnte. Vielleicht folgt ein weiterer Band, ich jedoch werde die Geschichte um Ember und Poppy sicher nicht mehr weiter verfolgen. Schade, der Klappentext hatte mehr versprochen.

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357 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, gene, die perfekten, liebe

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
25. August 2017
Seitenzahl: 608
Verlag: One Verlag
Gebunden: 18,00 €
ISBN: 978-3846600498

Die Autorin

2014 wurde Caroline Brinkmann von Lovelybooks-Lesern zur "Besten Debütautorin" gewählt. Caroline Brinkmann ("Cari") verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher! Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des "Tintenfeder-Autorenportals", welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt. (Amazon)

Die Perfekten

Rain kennt keine Welt außer der, in welcher sie lebt. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den höchsten der Gesellschaft: den Gesegneten. Sie sind perfekte Weiterentwicklungen der Menschen, die sie auch regieren. Rain dagegen ist ein Ghost, sie lebt außerhalb dieses Systems, ist nicht gesegnet und nicht codiert. Doch die Gesegneten unterdrücken ihr Volk, besonders in den äußeren Gebieten, in denen es daher immer wieder zu Aufständen kommt. Rain weigert sich außerdem, sich ein Leben lang zu verstecken und bricht ihre wichtigste Regel: Vertraue niemandem! Nun steckt sie im Schlamassel und muss sehen, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen kann.

Fazit

Klappentext und Cover gefielen mir unglaublich gut, deshalb musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Nicht zuletzt deshalb, weil es als klare Dystopie ausgeschrieben war. Und schon nach den ersten Seiten konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Grey ist eine typische Industriestadt, grau, dreckig, trist, trostlos. Jeder der Einwohner hofft, aus der Stadt irgendwann einmal entkommen zu können. Doch das ist nicht so einfach, denn ihre Bewohner sind klassifiziert und nur wer eine 1 oder 1+ hat, wird es aus der Stadt herausschaffen können.

Die Hauptprotagonistin Rain, die man schon auf den ersten Seiten kennenlernt, ist ein Ghost und auf der Flucht. Immer darauf bedacht, sich nicht von den Gesegneten und ihren Handlangern fangen zu lassen. Durch die Straßen von Grey streift sie täglich auf der Suche nach Essen. Besonders ihre Mutter, zu welcher sie ein tolles Verhältnis hat, fühlte ich mich hingezogen. Ich fand, dass sie als eine der wichtigsten Protagonisten im Buch selbst, eine wahnsinnig spannende und geheimnisvolle Rolle spielt. Im Laufe des Romans steigert sich dies noch. Rain liebt ihre Mutter Storm abgöttisch und diese bringt ihr einige gute Tricks bei, um den Gesegneten und deren Wächtern zu entkommen.

Der dritte wichtige Protagonist, der uns schon zu Beginn über den Weg läuft, ist Lark. Ein wirklich liebenswerter junger Mann, der eine klassifizierte 1 ist und für seine kleine Schwester Rose, nur eine 3, sein Leben geben würde. Er trifft Rain zu Beginn des Romans und weiß nicht, was sie ist. Er scheint sich jedoch stark für sie zu interessieren, zu stark, nach Rains Geschmack. Leider macht Lark einige Fehler, die ich ihm als Leser lange nicht verzeihen konnte, jedoch bleibt er einer der wichtigsten Protagonisten und wird sicher in den Folgebänden noch eine wichtige Rolle spielen. Außerdem muss man ihm zugute halten, dass er diese Fehler nur deshalb begeht, weil er seine Familie schützen will. Es gibt noch zahlreiche andere Charaktere, die mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen sind, die ich nun jedoch nicht alle aufzählen möchte.

Der Schreib- und Erzählstil haben mir wahnsinnig gut gefallen und ich habe das Buch nicht einmal aus der Hand legen können. Es gab in der Handlung viele unerwartete Wendungen, die mir ebenfalls sehr sehr gut gefallen haben. Ab und an hat es mich ein ganz kleines bisschen an „Die Farben des Blutes: Die Rote Königin“ von Victoria Aveyard erinnert, das aber nur ein kleines bisschen und tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Rain weitergeht. Wie ich gehört habe ist ein zweiter Band, der wohl auch der letzte sein soll, für 2018 geplant.

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(219)

503 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

zeitreise, eva völler, liebe, auf ewig dein, jugendbuch

Time School - Auf ewig dein

Eva Völler
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 21.07.2017
ISBN 9783846600481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
21. Juli 2017
Seitenzahl: 384
Verlag: One Verlag
Gebunden: 15,00 €
ISBN: 978-3846600481

Die Autorin

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.  (Amazon)

Auf ewig dein: Time School

Nach zahlreichen gemeinsam erlebten Abenteuern, entschließen sich Anna und Sebastiano nun eine Zeitwächter-Schule zu errichten und in welcher Stadt würde dieses Vorhaben mehr Sinn machen, als in der Wasserstadt Venedig? Doch leider kann Zeitreisen ziemlich gefährlich sein, daher hatten sich die beiden durch die Schule ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre beiden neuen Frischlinge der Schule bringen einiges durcheinander. Schon bei ihrem ersten großen Einsatz am Hofe von Heinrich VIII. geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Als dann auch noch unerwarteter Besuch aus der Zukunft im Zimmer von Anna auftaucht, ist ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt.

Fazit

Als ich hörte, dass es einen neuen „Zeitreise“-Roman der Zeitenzauber-Trilogie von Eva Völler geben wird, war ich ganz aus dem Häuschen. Ich habe die drei Bände rund um Anna und Sebastiano geliebt und auch Völlers Erzählstil mochte ich wirklich sehr. Allerdings waren die Romane für mich auch abgeschlossen nach der Trilogie. Dies zeigt auch das Cover von „Auf ewig dein“, welches völlig anders aussieht, als die restlichen drei Cover und sich deutlich abzugrenzen versucht. Durch die beiden Hauptcharaktere Anna und Sebastiano ist das aber natürlich nicht möglich.

Beide sind mir von Beginn an erneut sympathisch und ich konnte sehr schnell nachvollziehen, wieso ich die Bücher von Eva Völler bisher so geliebt habe. Allerdings mochte ich die beiden Zeitwächter-Schüler von Anna und Sebastiano, Ole und Fatima, so gar nicht. Mit beiden wurde ich nicht so richtig warm und ich fand einige Äußerungen zu Beginn des Romans einfach unpassend. Ole war mir zu übertrieben plump dargestellt und Fatima zu offensiv. Dies führte dazu, dass ich schon nach den ersten Seiten nicht wirklich ins Geschehen reinkam und mir die Handlung nach und nach auf die Nerven zu gehen schien. Auch die Beziehung zwischen Anna und Sebastiano, die in den vergangenen Büchern ein Hauptbestandteil der Handlung war, blieb meines Erachtens kaum spürbar und damit deutlich auf der Strecke. Natürlich haben beide mit ihrer Schule nun deutlich andere Dinge im Kopf, denn besonders Anna tut sich mit der Rolle als Lehrerin noch schwer.

Der Schreib- und Erzählstil steht den drei ersten Bänden der Zeitenzauber-Reihe in nichts nach und man ist als Leser sofort mitten im Geschehen. Doch auch die Handlung konnte mich nach den ersten Seiten wenig fesseln. Dies änderte sich leider auch nicht, als ich den Roman fortsetzte. Häufig legte ich ihn daher erst einmal weg, begann von Neuem, aber es änderte sich nichts. Die Handlung war mir viel zu langgezogen und wenig spannungsvoll.

Ich persönlich finde es wahnsinnig schade, dass dieses Buch nicht so spannungsgeladen und fesselnd ist wie seine Vorgänger. Dies rückt die Zeitenzauber-Reihe für mich nun leider eher in einer negativere Ecke, sie gehörte bis her zu meinen Lieblingsreihen. Ich finde, sie sollte abgeschlossen bleiben, so wie sie ist. Aber natürlich komme auch ich nicht umhin, auch die folgenden Bände von „Time School“ zu lesen.

 

 

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 22 Rezensionen

als wir fast mutig waren, carlsen verlag, damaris liest, familiendrama, abenteuer

Als wir fast mutig waren

Jen White , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551556806
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als wir fast mutig waren (Jen White)

Erschienen

28. Juli 2017
Seitenzahl: 320
Verlag: Carlsen Verlag
Gebunden: 14,99 €
ISBN: 978-3551556806

Die Autorin

Jen White wuchs in Kalifornien als Älteste von fünf Geschwistern auf. Sie wollte schon immer Schriftsteller werden. Zu ihrem Debütroman hat sie ein Erlebnis aus ihrer eigenen Kindheit inspiriert, als sie – aus Versehen – an einer Tankstelle vergessen wurde. Die Autorin lebt aktuell mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in San Clemente, Kalifornien. @Als wir fast mutig waren

Als wir fast mutig waren

Liberty ist zwölf Jahre alt und hat ein riesiges Problem. Sie wurde zusammen mit ihrer kleinen Schwester Billie von ihrem Vater, den sie gerade erst kennengelernt hat, an einer Tankstelle zurückgelassen. Mitten in der Wüste Arizonas. Um sich herum nichts als Hitze, Wüste und unglaubliche Weiten. Zunächst glauben beide, dass ihr Vater nur Eiscreme holt und bald zurückkommen wird. Doch schnell müssen sie feststellen, dass dem nicht so sein wird. Es wird für beide immer heißer und sie haben Durst. Vor allem Billie, die jüngere der beiden, scheint die Problematik nicht zu verstehen und die Verantwortung liegt bei Liberty selbst. Das einzige, was ihr nun noch weiterhilft, ist ihr Notizbuch, in welches sie seid Jahren alles schreibt, was sie umtreibt. Sie macht sich einen genauen Plan, um ihre Schwester zu retten. Sie vertraut ihrem Instinkt, hört auf ihr Herz und sie ist unglaublich mutig.

Fazit

Ein Buch, welches mich bereits durch sein wunderschönes Cover angesprochen hat. Zu sehen sind zwei hübsche Mädchen in unterschiedlichem Alter und einem schön gestalteten Buchtitel „Als wir fast mutig waren“. Durch das Cover hat der Leser die ganze Zeit ein Bild von Liberty und Billie vor Augen, die beiden Protagonisten, um die es in dem Roman von Jen White geht. Nachdem ihre Mutter gestorben war, hatten Liberty und Billie nur noch eine gute Freundin der Mutter, bei der sie bleiben konnten. Doch urplötzlich taucht ihr verschollener Vater auf und will sich um sie kümmern. Er nimmt sie mit auf einen Roadtrip mit seinem Camper, um Fotoaufnahmen von wilden Tieren zu machen. Klingt für die beiden Mädchen sehr gut und sie beschließen mit ihrem Vater mitzufahren. Doch schnell stellen sie fest, dass ihr Vater extrem schnell aus der Fassung zu bringen ist… und nach einem Streit lässt er die beiden einfach an einer Tankstelle, mitten in der Wüste zurück.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist sehr angenehm und der Leser steigt mitten im Geschehen ein. Die Überschriften der einzelnen Kapitel beschränkt sich auf Überlebensstrategien, die sich Liberty bereitlegt, um ihrer Schwester und sich aus ihrer schwierigen Situation zu befreien. Vor allem für ihre kleine Schwester muss sie stark sein und zwingt sich so, nicht zu verzweifeln. Mit allen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen und tut ihr bestes. Durch Billie schafft sie es, die beiden von der Tankstelle fortzubringen und sich auf den Weg Richtung Heimat zu machen. Leider hat sie keine Ahnung, wo sie sind und in welcher Richtung sich ihr zuhause befindet. Doch Liberty will es schaffen,

Eine wirklich ansprechende Thematik über die Stärke zweier Mädchen, die sich zusammen durchschlagen müssen und nur noch sich selbst haben. Gerade der Charakter der beiden und das junge Alter kommt im Roman sehr oft zum Ausdruck, sodass der Leser die Dramatik, die hinter den beiden Mädchen steckt, hautnah erkennen kann. Liberty erweist sich als unglaublich verantwortungsbewusst und stark. Für ihre Schwester schluckt sie ihre eigene Traurigkeit und Verzweiflung herunter und macht ihr immer wieder Mut. Ein tolles Buch über die Liebe und tiefe Verbundenheit zwischen Geschwistern und einer dramatischen Familientragödie.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/02/rezension-als-wir-fast-mutig-waren-ein.html

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harry potter, newt scamander, drehbuch, phantastische tierwesen und wo sie zu finden sind, fantasy

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

J.K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Fantasy

Rezension:

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Originaldrehbuch (J.K.Rowling)

Erschienen

14. Januar 2017
Seitenzahl: 304
Verlag: Carlsen Verlag
Hardcover: 19,99 €
ISBN: 978-3551556943

Die Autorin

J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 79 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: »Quidditch im Wandel der Zeiten«, »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« und »Die Märchen von Beedle dem Barden«. Die Autorin hat außerdem das Drehbuch zu dem Film »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« verfasst sowie bei der Entwicklung des Theaterstücks »Harry Potter and the Cursed Child Parts One and Two«, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, mitgewirkt. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. @Amazon

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Newt Scamander, ein Magizoologe, der in seinem Koffer mehr dabei hat, als lediglich ein paar frische Klamotten. Er will in New York eigentlich nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch leider geht bereits nach kurzer Zeit sein Koffer verloren, eine folgenschwere Verwechslung. Denn in diesem Koffer sind magische Tierwesen versteckt, von welchen nun ein Teil entkommt. Jetzt steckt der Magizoologe Newt Scamander in der Klemme und nicht nur er. Denn besonders sein Niffler scheint es auf das Geschmeide der Stadt abgesehen zu haben. Doch nicht nur er bringt Newt in große Schwierigkeiten.

Fazit

Ein Buch, welches nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts Schulbuch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, gestaltet ist. Es ist keineswegs ein weiterer Teil der „Harry-Potter-Serie“ von J.K. Rowling, sondern eher ein Nebenschauplatz und gleichzeitig das Drehbuchdebüt der Autorin.

Mich konnte zunächst das wunderschön gestaltete Cover überzeugen. Das Buch selbst ist in einem angenehmen schwarz gehalten und mit goldener Schrift und Verzierungen gestaltet. Es ist außerdem nicht im Romanstil verfasst, sondern direkt als Theaterskript gestaltet. Man liest es, wie die typischen Klassiker, die man aus dem Deutschunterricht kennt. Die Gestaltung fand ich zunächst etwas schwierig, nach einiger Zeit aber sehr auflockernd. Allerdings unterbrachen die einzelnen Abschnitte auch den Lesefluss sehr. Daher hat mir auch der Film, welcher im November 2016 erschien, gut gefallen.

Die Hauptfigur, Newt Scamander, erinnert an einen zerstreuten Wissenschaftler, der ein Herz für Tiere und vor allem seine phantastischen Tierwesen zu haben scheint. Er lernt auf der Suche nach seinem Koffer und den verschwundenen Tieren jede Menge wunderbar sympathischer Gestalten kennen, aber natürlich gibt es auch den ein oder anderen Bösewicht, den der eifrige Leser auch aus den Harry Potter Büchern kennt. Es ist ein interessantes und spannendes Buch, dessen Geschichte abenteuerlich und fesselnd daherkommt und mich nicht ein Mal langweilen konnte. Die außergewöhnlichen Charaktere und magischen Geschöpfe sind so speziell wie ansprechend und halten den Leser bei Stange. Für mich ein absolutes MUSS für Harry-Potter-Liebhaber.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/02/rezension-phantastische-tierwesen-und.html

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181 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 98 Rezensionen

glasengel, weihnachten, england, queen victoria, winter

Winterengel

Corina Bomann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783471351611
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen
13. Oktober 2017
Seitenzahl: 352
Verlag: List Verlag
Hardcover: 16,00 €
ISBN: 978-3471351611

Die Autorin

Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen „Wachsstift-Illustrationen“, später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren. Ihre große Liebe gilt der Geschichte, und so finden sich auch in ihrem neuen Roman „Die Schmetterlingsinsel“ historische Elemente, die geschickt mit dem Heute verwoben werden. @Amazon

Winterengel

Anna Härtel fertigt schon ihr Leben lang die kleinen Glasengel, für welche die Werkstatt ihres verstorbenen Vaters berühmt war. Sie führt das Werk ihres Vaters fort, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Wöchentlich verkauft sie auf dem Wochenmarkt ihre Werke im schwäbischen Spiegelberg. Eines Tages erkundigt sich ein Fremder nach ihren Engeln und ebendieser Fremde kommt am Abend zur Wohnung von Anna, ihrer Mutter und ihrer Schwester Elisabeth. Er bittet sie  ihre Engel einzupacken und mit ihm zur Queen an den englischen Königshof zu kommen. Für Anna ein großes Wagnis, was sie für das Geld in Kauf nehmen müsste, welches der Erlös der Engel bringt. Nach reichlicher Überlegung entscheidet sie sich jedoch, den Fremden, der sich ihr als John vorstellt, zu begleiten. Die Königin liebt die deutschen Weihnachtstraditionen und ist von Annas Engeln begeistert. Gemeinsam mit dem Diener John und einer Kiste ihrer schönsten Glasengel macht Anna sich auf die Reise. Doch auf ihrer Reise soll nicht alles glatt laufen und Annas Leben ändert sich für immer.  

Fazit

Ein Buch, welches mich vor allem durch die namenhafte Autorin Corina Bomann ansprechen konnte, vor der ich schon viel gelesen habe und die mich jedes Mal wieder mit ihrem Stoff und dem tollen Schreibstil begeistern kann. Das Buch fiel schon durch sein schönes, weihnachtliches Cover ins Auge. Und genau das kann das Buch auch halten. Es versetzt in wunderbare vorweihnachtliche Stimmung und lässt den Leser mit den Protagonisten mitfrösteln.

Anna ist eine angenehm sympathische Protagonistin, welcher einem als Leser wirklich ein wenig leidtun kann. Sie lebt zusammen mit ihrer totkranken Mutter und ihrer jüngeren Schwester am Existenzminimum und schafft es nur durch den Verkauf ihrer Winterengel, die sie selbst bläst, ein wenig Geld zu verdienen. Doch der Erlös ist sehr wenig, sodass die Medikamente für ihre Mutter nicht besorgt werden können. Ihre Schwester Elisabeth ist noch  zu jung zum Arbeiten und soll sich in der Zwischenzeit um ihre Mutter kümmern. Das tut sie auch nach Kräften, allerdings geht es der Familie trotzdem nicht gut.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist unglaublich einnehmend. Da ich nicht mit einem Sprung in die Vergangenheit im Roman gerechnet hatte, war ich zunächst ein wenig enttäuscht, allerdings konnte mich Corina Bomann schon nach wenigen Seiten vollends fesseln. Ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen. Auch die entscheidenden Wendungen, die im Buch eine große Rolle spielen, fand ich unglaublich ansprechend. Ein wenig blieb mir das Buch an der Oberfläche, allerdings ist es ein tolles Buch zu Unterhaltung, was mir ein paar Nachmittage versüßt hat und mich unglaublich gut auf den Winter einstimmen konnte. Ich hätte gern noch mehr über Anna und John gelesen und war am Ende doch sehr traurig, dass das Buch schon beendet war.

Alles in allem hat mich dieses Buch einmal mehr von Corina Bomann überzeugt und ich kann es nur weiterempfehlen. Wer Lust hat sich schon jetzt auf Winter, Schnee, Kälte und Weihnachten einzustimmen, der sollte sich dieses Buch unbedingt einmal genauer anschauen.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

dänemark, judenverfolgung, 2. weltkrieg, flucht, fünen

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen

15. Mai 2017

Seitenzahl: 544

Verlag: Blanvalet Verlag

Gebunden: 9,99 €

ISBN: 978-3734103353

Die Autorin

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen“.  (Amazon)

Die Fliederinsel

Celia macht Urlaub in einem wunderschönen Ferienhäuschen, was verträumt auf der idyllischen Insel Fünen, in Dänemark liegt. Versteckt hinter großen Fliederbüschen, liegt das Haus traumhaft abgelegen. Zufällig entdeckt sie eines Tages ein hübsches Fliedergemälde, was ihr wahnsinnig gut gefällt. Als sie es ihrer Vermieterin zeigen möchte, ist diese tief bewegt, denn mit diesem Bild verbindet sie eine tiefgehende Geschichte um ihre Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.

1938: Ruth und Jakob Liebermann sind frisch verheiratet und entschließen sich aus Berlin zu fliehen. In Dänemark, auf Fünen, erhoffen sie sich ein neues Leben auf zubauen. Im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie finden die beiden nach einigen Umwegen Zuflucht und erleben dort einige glückliche Jahre zusammen. Als sie jedoch erneut fliehen müssen, treffen Ruth und Jakob eine folgenschwere Entscheidung…

Fazit

Ein unglaublich tolles Cover, welches durch seine sommerlichen und pastelligen Farben sehr an Sommer, Leichtigkeit und Inselfeeling erinnert. Ein perfektes Buch für den Spätsommer, dachte ich. Auch den Klappentext fand ich sehr ansprechend.

Auf den ersten Seiten folg ich nur so dahin, die Landschaftsbeschreibungen waren sehr gut gelungen, man konnte den Flieder förmlich riechen, so nah war man als Leser im Geschehen verankert. Nach einigen Seiten flaute dieses Gefühl jedoch mehr und mehr ab. Als die Vermieterin von Celia, Inger,  ins Spiel kommt, nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf. Ich mochte die zwei Handlungsstränge, wobei ich den Handlungsstrang in der Vergangenheit um Ruth und Jakob Liebermann deutlich lieber mochte. Er schien mir spannungsvoller und ansprechender, während der Gegenwartsstrang um Celia und Inger immer langgezogener wirkte. Ich fieberte dann der Vergangenheit förmlich hinterher.

Die beiden Protagonisten den Gegenwart Celia und Inger scheinen für mich nur Randfiguren der Rahmenhandlung zu sein und bleiben dies leider auch im gesamten Buch. Dies ist eigentlich kein Problem, jedoch hätte das Buch für mich dann auch nur in der Vergangenheit spielen können. Die beiden Charaktere sind eher farblos und nicht wirklich fesselnd. Ganz anders Ruth und Jakob, deren Geschichte von der ersten Seite an faszinierend und ansprechend ist. Als Leser wollte ich immer mehr über die beiden erfahren. Besonders Ruth, die als passionierte Künstlerin arbeitet, allerdings nur in der Freizeit, hat es mir sehr schnell angetan.

Durch seine über 500 Seiten ist das Buch ein richtiger Wälzer, was es mir schwer gemacht hat am Ball zu bleiben. Ich habe es trotzdem beendet und glaube, dass es mir leider nicht lang in Erinnerung bleiben wird. Wer jedoch eine nette Unterhaltungslektüre sucht, wird hier definitiv fündig.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/10/rezension-die-fliederinsel.html

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333 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, auf immer gejagt, erin summerill, königreich der wälder

Auf immer gejagt

Erin Summerill , Nadine Püschel
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.04.2017
ISBN 9783551583536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen

28. April 2017

Seitenzahl: 416

Verlag: Carlsen Verlag

Gebunden: 19,99 €

ISBN: 978-3551583536


Die Autorin

Erin Summerill, in England geboren, wuchs in Hawaii, Kalifornien und schließlich in Utah auf. Sie studierte Literaturwissenschaft an der Brigham Young University in Salt Lake City, begann zu schreiben und wurde Hochzeitsfotografin. Wenn sie nicht auf Reisen ist, dann lebt sie mit ihrer Familie in Utah, zusammen mit zwei Hunden, einer Katze, ein paar Hühnern und ganz vielen Büchern. »Auf immer gejagt« ist ihr Debüt. (Amazon)

Auf immer gejagt

Tessa ist im Wald zuhause und auch, wenn ihr Vater nun ermordet wurde, wird sie es schaffen zu überleben. Das hat sie sich fest vorgenommen. Auch, wenn sie im Dorf nur noch durch das Ansehen ihres Vaters Saul geduldet wird. Die Menschen verabscheuen sie, weil ihre Mutter Magie beherrschen konnte, denn die ist in ihrem Dorf Malam verboten. Nach dem Tod ihres Vaters hat es die junge Fährtenleserin Tessa deshalb schwer. Nur mit dem Auftrag des Königs, wird sie überleben können. Doch der ist alles andere als einfach, denn sie soll den angeblichen Mörder ihres Vaters jagen, Cohen. Den Jungen, in den sie sich vor Jahren unsterblich verliebt hat…

Fazit

Ins Auge gesprungen ist mir dieses Buch schon durch seine unübertroffene Covergestaltung, die ist dem Verlag wirklich unheimlich gut gelungen. Man ist schon durch das Cover, welches auch ohne Schutzumschlag ein Hinkucker ist, mitten im Geschehen und findet sich schnell in der Waldszenerie des Buches wieder.

Die Protagonistin Tessa fand ich sehr ansprechend, sie erschien mir als mutige, junge Frau, die es jetzt nach dem Tod ihres Vaters, einem großen Schicksalsschlag für sie, alles andere als leicht hat. Sie muss ihre Beute verkaufen, um überleben zu können. In einigen Zügen ihres Jägerdaseins erinnerte sie mich ein wenig an Katniss Everdeen in „Tribute von Panem“, aber eher nur am Rande. Sie muss nun einen findigen Auftrag annehmen, um im Dorf überleben zu können und nicht in der Einsamkeit und Kälte des Waldes umzukommen. Besonders aufgefallen ist mir hier der brutale Umgang der Wachen mit der Protagonistin. Dies passte jedoch sehr gut in die Szenerie. Ein zweiter wichtiger Charakter, der uns erst im Laufe des Buches über den Weg läuft, ist Cohen. Der junge Mann, den Tessa nun eigentlich sucht, da er angeblich ihren Vater umgebracht haben soll. Doch die Lage ist verzwickt und bald ist nicht mehr klar, was Wahrheit und was Lüge ist.

Der Schreib- und Erzählstil im Buch ist sehr gut gelungen, locker, leicht und man ist sofort mitten im Geschehen. Das ist sehr angenehm und ich wollte nach einigen Stolpersteinen zu Beginn, das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Sicher sind noch einige Mängel zu finden, so brauchte man eine weile, um mit Tessa warm zu werden. Auch andere Charaktere fand ich eher schwierig. Zwischenzeitlich war die Handlung leider auch ziemlich vorhersehbar. Das war schade, tat für mich jedoch dem Buch an sich keinen Abbruch. Ich würde sehr gern auf den Folgeband lesen, sobald er erscheint und wissen, wie es mit Tessa weitergehen wird. Gerade das Ende fand ich nochmal sehr gut und spannend gestaltet.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/10/rezension-auf-immer-gejagt-die-tribute.html

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landliebe, jana lukas, wein, liebe, heyne

Landliebe

Jana Lukas
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421950
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen:
9. Mai 2017
Seitenzahl: 320
Verlag: Heyne Verlag
Softcover: 9,99 €
ISBN: 978-3453421950

Die Autorin

Was tun, wenn man zwei Traumberufe hat? Jana Lukas entschied sich nach dem Abitur, zunächst den bodenständigeren ihrer beiden Träume zu verwirklichen und Polizistin zu werden. Nach über zehn Jahren bei der Kriminalpolizei wagte sie sich an ihren ersten romantischen Thriller und erzählt seitdem von großen Gefühlen und temperamentvollen Charakteren. Denn ihr Motto lautet: Es gibt nicht viele Garantien im Leben … aber in ihren Romanen ist zumindest ein Happy End garantiert. Immer! (amazon)

Landliebe

Ellie hat Geldprobleme. Doch nun bietet sich der Jungen Frau eine neue Chance, um sich dem Schuldenberg, vor welchem sie steht, zu entziehen. Sie soll an der TV-Show „Landliebe“ teilnehmen. Das bedeutet, sie muss vier Wochen aus ihrem Leben heraus und ein bayrisches Großstadtmadl spielen, inklusive Dirndl und eintausend Kameras. Ihr Gegenspieler Tom wohnt in einem Weingut an der Mosel, welches auch als Drehort dient. Doch der eigenwillige Winzer sieht in Ellie definitiv nicht mehr als das Großstadtdummchen, welches sie auch spielen soll und entpuppt sich als hinterwäldlerischer Sturkopf. Er ist wenig erfreut über Ellies Anwesenheit und ist von ihr mehr als genervt. Doch als Landliebe-Partner müssen die beiden miteinander auskommen. Doch Ellie hat nicht mit Toms Augen gerechnet, die ihm, ebenso wie sein Lächeln, mehr als nur Kribbeln durch den Körper jagen.

Fazit

Der „Bauer sucht Frau“-Verschnitt der Literatur. Daran musste ich denken, als ich das Cover zum ersten Mal sah und mir anschließend den Klappentext durchlas. Und genau das ist es auch. Zwei Menschen, die sich nicht kennen, sich durch eine TV-Show, welche komplett durchgeskriptet ist, jedoch kennen lernen und absolut nicht miteinander auskommen. So geht es Ellie und Tom, unseren beiden Hauptprotagonisten. Ellie ist eigentlich sympathisch, muss aber, vom TV-Sender fingiert, eine naive, dümmliche wie übertrieben geschminkte Großstadttussi spielen, während Tom ein wirklich starrköpfiger Winzer ist. Mit nichts kann Ellie es ihm recht machen. Natürlich hat auch er seine Geschichte. Ein wirklich spannender Anfang, wie ich finde.

Der Schreib- und Erzählstil ist weder anspruchsvoll noch schwierig. Man steigt sofort in die Geschichte ein und kann mit den beiden Hauptprotagonisten mitfühlen. Besonders Ellie konnte ich sehr gut verstehen. Sie hat es auf dem Winzerhof bei Tom wahrlich nicht leicht. Aber Tom ist eben auch nicht darauf aus, die große Liebe zu finden. Schade finde ich, dass dieses Buch wieder einmal zeigt, wie stark der Zuschauer einer solchen Show an der Nase herumgeführt wird. Nichts davon ist in irgendeiner Art und Weise wahr.

Negativ zu bemerken ist für mein Empfinden, dass viele Dinge im Buch vorhersehbar waren. Das betrifft zum einen den Verlauf der Geschichte, zum anderen auch ein wenig die Entwicklung der Charaktere. Allerdings ist das in solch leichter Urlaubs- und Unterhaltungslektüre häufig so.

Im Großen und Ganzen hat mich das Buch gut bis sehr gut unterhalten, allerdings bleibt mir auch hier die Geschichte nicht lang im Gedächtnis haften.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezensionlandliebe-nicht-schlecht-aber.html

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liebe, dorset, trauer, frühstück mit meerblick, england

Frühstück mit Meerblick

Debbie Johnson , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421981
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen:

9. Mai 2017

Seitenzahl: 432

Verlag: Heyne Verlag

Softcover: 9,99 € 

ISBN: 978-3453421981

Die Autorin

Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.

Frühstück mit Meerblick

Laura Walker will nur eins: einen Neuanfang. Als ihr Mann plötzlich verstirbt ist für sie der beste Zeitpunkt. Zwei Jahre später schafft sie es endlich, sich aufzuraffen. Sie zieht mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset, um dort in einem Cafè auszuhelfen. Gar nicht so leicht die Arbeit im Comfort Food Cafè. Dieses entpuppt sich als malerisch gelegen und auch die Belegschaft ist warmherzig und gibt Laura neuen Lebensmut. Nur der Tierarzt Matt, der immer ein wenig mürrisch aus der Wäsche schaut, scheint zwar immer zur richtigen Zeit am passenden Ort zu sein, doch Laura weiß nicht, was sie von ihm halten soll.

Fazit

Mich hat vor allem das Cover dieses sommerlich anmutenden Romans gefallen. Im Sommer lese ich wahnsinnig gern gleichnamige Bücher und Lektüre, die am Meer spielt und die Sonne im Herzen trägt. Dieses Buch war wieder eines jener Unterhaltungsromane. Mit Witz, Charme und jeder Menge Emotion bringt die Autorin Debbie Johnson dem Leser die traurige Geschichte rund um Laura Walker und ihrer Familie nahe. Man ist sofort mittendrin und kann mit der jungen Mutter, die einen so großen Verlust erleiden musste, mitfühlen. Nun soll die schöne Luft und Atmosphäre von Dorset ihr Herz wieder ein wenig heilen.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist locker leicht und man ist schnell mitten im Geschehen. Die Familie blüht, inklusive der Kinder, die es nach dem Tod ihres Vaters ebenfalls nicht einfach hatten, förmlich auf. Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten zu meistern. Besonders spannend ist die Besitzerin des Cafès Cherrie Moon, welche die Familie herzlich aufnimmt und gleich in ihr Herz schließt. Sie ist meine absolute Lieblingsprotagonistin, taff, clever und gewitzt. Für Laura ist sie eine gefundene Freundin und wichtige Hilfe, denn Laura tut sich zunächst schwer damit, aller Stammgäste und deren Herzenswünsche kennen zulernen. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht Matt. Der junge, ein wenig ruppige Tierarzt, der sie immer wieder aus der Reserve lockt und aus der Fassung bringt. Er scheint ständig dazu sein und taucht immer in den passenden Momenten auf.

Meines Erachtens kein Buch mit wahnsinnig Tiefgang, aber das erwartet man von so einer unterhaltsamen Sommerlektüre wohl auch nicht. Es ist einfach eine nette, sommerliche, witzige und charmante Geschichte für Zwischendurch, die mir einige Nachmittagsstunden versüßt hat. Das Cover ist dazu ebenfalls wunderschön und locker, leicht. Leider bleiben Bücher wie diese nie lang im Kopf.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezensionfruhstuck-mit-meerblick-nett.html

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liebe, janet clark, deathline, ewig dein, indianer

Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
20. März 2017
Seitenzahl: 400
Verlag: Cbj Verlag
Gebunden: 16,99 €
ISBN: 978-3570173664

Die Autorin

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de. @amazon

Ewig dein

In den Sommerferien, kurz nach ihrem 16. Geburtstag, ahnt Josie noch nicht, dass ein ihr Schicksal bestimmender Sommer vor ihr liegt. Ein Sommer, der alles ändern wird. Denn auf der Pferdefarm ihrer Familie lernt sie den geheimnisvollen Ray kennen und mit ihm zusammen noch einige andere geheimnisvolle Dinge. Denn die Idylle des Reiterhofes trügt und wird zum Schauplatz mysteriöser Ereignisse. Ray versucht Josie, die sich Hals über Kopf in den Jungen verliebt, klarzumachen, dass ihre Liebe nicht sein darf. Doch Josie versteht nicht, dass Ray nur auf der Pferderanch aufgetaucht ist, weil er hofft, dort sein schützendes Amulett wiederzufinden, ohne welches er verloren ist.

Fazit

Ein wunderschön geschriebenes Buch mit einem Thema, welches mich unglaublich ansprechen konnte, obwohl ich wirklich nicht auf Geistergeschichten stehe. Die Kapitelüberschriften sind mit ihren Pünktchen wunderbar gestaltet und auch das Cover konnte mich von Anfang an überzeugen. Die Protagonistin Josie war mir zunächst ein wenig unsympathisch. Warum kann ich gar nicht genau sagen und mein Gefühl änderte sich auch im Laufe des Romans. Meines Erachtens nahm die Geschichte ab der Mitte des Buches erst richtig Fahrt auf.

Das lag natürlich auch daran, dass die Geschichte rund um Josie und Ray, den beiden Hauptprotagonisten, erst zur Mitte in eine Richtung schwenkte, die ich zunächst seltsam fand. Zumal die verschiedenen Ereignisse, die sich rund um die Liebesgeschichte der beiden auftun, sehr plötzlich ans Tageslicht treten. Ohne Erklärungen oder ähnliches. Das fand ich leider ein wenig befremdlich. Trotzdem konnte mich die Geschichte fesseln und ich wollte wissen, wie es mit den beiden weitergeht.

Der Schreibstil selbst war sehr einfach und angenehm, ein Buch, welches wirklich schnell wegzulesen ist. Besonders gut hat mit die Location der Pferderanch gefallen. Es erinnert an die tollen Cowboy und Indianergeschichten Amerikas, an Texas mit seinen staubigen Wüsten und ein wenig an den Pferdeflüsterer.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass es trotz allem ein Inhalt ist, der mir nicht lang im Kopf geblieben ist. Obwohl die Geschichte vom Inhalt her außergewöhnlich ist, konnte er nicht mit anderen Inhalten mithalten, die einfach länger im Kopf bleiben. Trotzdem würde ich gern den zweiten Band von Janet Clarks „Deathline“ lesen.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezensiondeathline-ewig-dein-ein.html

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tamara mataya, liebe, liebesgeschichte, new age, manche tage muss man einfach zuckern

Manche Tage muss man einfach zuckern

Tamara Mataya , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453421691
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen:

10. April 2017

Seitenzahl: 382

Verlag: Heyne Verlag

Taschenbuch: 9,99 €

ISBN: 978-3453421691

Die Autorin

Tamara Mataya ist eine Bibliothekarin, die es liebt, für jeden das richtige Buch zu finden. Sie unterrichtet Englisch als Zweitsprache und ist zudem Musikerin. @Amazon

Manche Tage muss man einfach zuckern

Sarah ist derzeit nicht nur joblos, sondern wartet auf sehnsüchtig auf „Mr. Right“. Der Dauersingle bewirbt sich in einer esoterischen Therapiepraxis als Empfangsdame und bekommt mit Ziggy und Fern eher neurotische und leicht gestörte Chefs. Die erste Zeit in der Praxis stellt sich als angenehm und entspannend heraus, jedoch merkt Sarah schnell, dass Fern und Ziggy anders sind, als sie vorgeben. Doch Sarah versucht ihrer schlechten Laune und auch ihrem Dauersingle-Dasein ein Ende zu machen, indem sie ihre frei Zeit auf der Internetseite „Missed Conncections“ verbringt. Diese Plattform richtet sich an diejenigen, die ihren Traumpartner auf den Straßen New Yorks entdeckt haben, aber noch nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen.  Sarah hat zwar einige gutaussehende Freunde, aber Mr. Right ist noch nicht dabei. Doch dann entdeckt sie einen verräterischen Post auf „Missed Connections“.

Fazit

Ein typischer Unterhaltungsroman, welcher mich vor allem durch seinen lustigen, wie spannenden Titel ansprechen konnte. Die Hauptprotagonistin Sarah wuchs mir schon auf den ersten Seiten ans Herz, allerdings tritt sie auch ziemlich naiv und unbedarft auf. Ihr bester Freund Pete spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle und auch sein Zwillingsbruder Jack, hat es Sarah durch sein Aussehen und seine lockere Art angetan.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm, locker, leicht, wie es auch der Titel des Buches verspricht. Die Handlung ging stets voran und es kam kein Anflug von Langeweile auf. Allerdings ging mir die Hauptprotagonistin nach und nach ein wenig auf die Nerven. Nicht nur, dass sie sich dauerhaft von ihren Chefs stressen und schikanieren lässt. Nein, sie sieht auch nicht, was direkt vor ihr liegt. Zudem fand ich, dass man sehr schnell herausfindet, wer der geheimnisvolle Verehrer auf „Missed Connections“ ist. Das ist schade, da dadurch ein großer Teil der Spannung verfliegt. Trotzdem fand ich die Beziehung, die sich um Sarah und ihre Verehrer entwickelt spannend und wollte das Buch auch nicht aus der Hand legen.

Alles in allem ein unterhaltsames Buch, welches mir ein paar schöne Stunden am Nachmittag bescheren konnte. Nichts, was mir ewig in Erinnerung bleiben wird, auch weiß ich nicht, ob ich den zweiten Band der Autorin lesen möchte, welcher ein ähnliches Cover aufweist. Ich habe in letzter Zeit häufig solche „Sommer-Sonne-Urlaubs-Unterhaltungsromane“ gelesen und fand, dass dieses mit Abstand das schwächste Buch dieser Art war. Das ist nicht unbedingt negativ, heißt jedoch, dass die anderen ein wenig ansprechender waren, weshalb ich dieses nicht mehr auswählen würde. Trotzdem kein schlechtes Buch, aber nichts mit Tiefgang und hohem Spannungspotenzial.

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new york, freundschaft, hundertstundennach, hundert stunden nach, damaris liest

Hundert Stunden Nacht

Anna Woltz , Andrea Kluitmann
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551583482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
3. März 2017
Seitenzahl: 256
Verlag: Carlsen Verlag
Hardcover: 15,99 €
ISBN: 9783551583482

Die Autorin

Anna Woltz wurde 1981 in London geboren und wuchs in Den Haag auf. Sie studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach den erfolgreichen Kinderbüchern ›Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess‹ und ›Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte‹ legt sie mit ›Hundert Stunden Nacht‹ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor.

Hundert Stunden Nacht

Emilia hält es zuhause nicht mehr aus. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Da macht ihr Vater schon so etwas und dann macht sich auch noch das gesamte Netz darüber lustig. Das erträgt das junge Mädchen einfach nicht mehr. Kurzerhand schnappt sie sich die Kreditkarte ihres Vaters und bucht einen Flug nach New York. „One Way“, versteht sich. Sie will einfach nur weg. Leider entpuppt sich das Apartment, welches sie über das Internet gemietet hat, als Flop, welches gar nicht existiert. Zu allem Überfluss kündigt sich dann auch noch der Wirbelsturm Sandy an, der Amerika in Angst und Schrecken versetzt. Als sie dann jedoch Setz, den verrückten Jim und Abby kennenlernt, scheint sich ihr Schicksal wieder zu wenden. Doch der Sturm hat die Stadt schnell im Griff und Emilia kann keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern herstellen…

Fazit

Ein wirklich ansprechendes Cover und einen toll formulierten Klappentext, was will das Leserherz mehr? Meines braucht zunächst nicht viel, weshalb mir das Buch schnell in die Hände fiel. Ich wurde nicht enttäuscht, denn schon auf den ersten Seiten passierte unheimlich viel. Schnell lernt man Emilia näher kennen und auch ein bisschen lieben. Sie scheint ein einsames Mädchen zu sein, welches von den Mitteilungen der Sozialen Netzwerke ziemlich frustriert ist. Auch ihre Eltern scheinen nicht wirklich mit ihr zu sprechen. Daher tat sie mir ziemlich leid. Ich fand ihre Idee nach New York zu reisen, richtig toll. Allerdings nicht allein, so wie die 14-jährige Emilia es letztlich tut.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker und leicht. Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und konnte der Handlung sehr gut folgen. Schon nach den ersten Seiten war ich mittendrin und litt förmlich mit Emilia mit. Allein in New York angekommen, stellt sich das Appartment auch noch als Fehler heraus, damit steht sie auf der Straße und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Doch dann hilft ihr das Schicksal. Auch, wenn der Sturm Sandra immer näher zu kommen scheint. Die Seiten schienen nur so dahin zu fliegen und mich zu fesseln. Auch die unterschiedlichen Charaktere fand ich sehr gut, auch wenn ich den ein oder anderen erst ein wenig kennenlernen musste, um ihn lieben zu lernen. Der Erzählstil war ein wenig kindlich, allerdings dem Alter der Protagonistin angemessen, würde ich sagen.

Alles in allem ein interessantes Buch, welches mir von der Geschichte her sehr gut gefallen hat und mich überzeugen konnte. An einigen Stellen war das Buch ein wenig vorhersehbar, allerdings trotzdem nicht oberflächlich.

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kinderbuch, helfen, oli, geben

Der rote Faden

Anne-Gaelle Balpe , Eve Tharlet
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Michael Neugebauer Edition, 01.03.2014
ISBN 9783865661852
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erschienen
01.März 2014
Seitenzahl: 32
Verlag: MINEDITION Verlag
Broschiert: 13,95 €
ISBN: 9783865661852

Die Autorin/Die Illustratorin

Anne-Gaelle Balpe wurde 1975 geboren und lebt in Paris. Schreiben ist ihre Leidenschaft. Die Bücher, die sie als Kind fasziniert haben, begleiten sie auch heute noch. Mit ihren eigenen Geschichten möchte sie Kindern diese Faszination, die sie selber erlebt hat, weitergeben.

Eve Tharlet wurde in Frankreich geboren und wuchs in Deutschland auf und studierte an der Ecole des Arts Décoratifs in Straßburg. Schon früh erzählte sie die Abenteuer, die ihre Plüschtiere, der Fuchs und der Bär, erlebten, einem Kassettenrecorder und malte die Geschichten dazu. Sie reist viel, bleibt aber sehr mit ihrem Zuhause in der Bretagne verbunden.

Der rote Faden

Nachdem Oli am Fuß einer Margerite einen blauen Kieselstein gefunden hatte, konnte er diesen gegen einen roten Faden „tauschen“. Der kleine rote Wollfaden ist Oli wichtig und das, obwohl er für ihn keinen besonderen Sinn oder Nutzen hat. Doch dann gibt er ihn an einen Vogel ab, der ihn ganz dringend für seinen Nestbau benötigt. Der Vogel schenkt dem kleinen Mann zum Dank eine Feder. Auch die nimmt Oli mit sich, obwohl er dieses Geschenk aktuell nicht wirklich brauchen kann. Doch dann hilft die Feder einer kleinen Ameise über einen See hinweg. Also hatte sie doch für jemanden einen Nutzen. Die Samen, die Oli von der Ameise erhält, werden zum Futter für eine ganze Igelfamilie. So kann Oli feststellen, dass sein für ihn „nutzloser“ roter Wollfaden, letztendlich jede Menge Gutes gebracht hat.

Fazit

Ein Buch, welches mir durch seinen Vorgänger, „Der blaue Stein“, ins Auge gesprungen ist. Erneut steht der kleine Mann Oli im Mittelpunkt, der mit seinen abstehenden Ohren und seiner Kleidung leicht an einen kleinen Elfen erinnert. Er fand im ersten Teil einen blauen Stein, der für ihn scheinbar keinen Nutzen hatte. Doch dann konnte er einem jungen, traurigen Mädchen damit einen großen Dienst erweisen. Als er den roten Wollfaden findet, scheint auch dieser ihm zunächst kein eigener Nutzen zu sein. Doch nach und nach kann er einigen Familie helfen und stellt fest, wie schön es sein kann zu geben und zu nehmen, wobei viel Gutes erreicht werden kann.

Der Schreib- und Erzählstil ist locker, leicht, sodass man auch als langsamer Leser oder Leseanfänger, der Geschichte sehr gut folgen kann. Das empfohlene Alter für das Buch ist 3, ich denke allerdings auch bei diesem Buch, dass man es auch mit jüngeren Kindern schon gemeinsam Lesen kann. Es hat eine große Schrift und eignet sich auch zum Vorlesen. Die schönen Zeichnungen unterstreichen das Lesevergnügen zusätzlich.  Die zarten Farben unterstreichen den unschuldigen Charakter des Buches. Die Farben sind nun in herbstlichen Braun- und Grüntönen gehalten, sodass man das Gefühl hat, dass nicht nur die Geschichte Olis, sondern auch die Jahreszeiten voranschreiten.

Auch in diesem Buch finde ich wieder schön, dass Oli sich für die kleinen Dinge des Lebens beeindrucken lassen kann. So nimmt er auch den roten Faden mit, erreicht jede Menge Gutes und bekommt den Faden letztlich sogar wieder. Ich würde sehr gern noch mehr Geschichten vom kleinen Oli lesen.

Ich finde es empfehlenswert die beiden Bücher „Der blaue Stein“ und „Der rote Faden“ nacheinander zu lesen, so stimmt der Zusammenhang besser.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezension-der-rote-faden-wirklich.html

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Die kleine Meerjungfrau / mini-minedition

Hans Christian Andersen , Lisbeth Zwerger
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Michael Neugebauer Edition, 14.01.2011
ISBN 9783865662118
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die kleine Meerjungfrau (Hans Christian Anderson, Illustrationen von Lisbeth Zwerger)

Erschienen:

30. August 2004
Seitenzahl: 48
Verlag: Minedition Verlag
Hardcover: 14,90 €
ISBN: 9783865660015

Der Autor

Hans Christian Andersen anhören ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Er lebte von 1805 bis 1875. Berühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen. Andersen bearbeitete Volksmärchen, bis sie seinen literarischen Ansprüchen genügten und von Kindern verstanden werden konnten. Angelehnt an dänische, deutsche und griechische Sagen und historische Begebenheiten, dem Volksglauben verbunden und inspiriert von literarischen Strömungen seiner Zeit, schuf Andersen so die bedeutsamsten Kunstmärchen des Biedermeier. Andersens Märchen sind nicht nur zeitlos; sie gehören mittlerweile zur Weltliteratur.

Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau, die sich unsterblich in einen Menschenjungen verliebt. Sie ist die jüngste und anmutigste von sechs Töchtern eines Meereskönigs. Sie besitzt jedoch eine Mamorstatue, die einen wunderschönen Mann zeigt. Durch Erzählungen ihrer Großmutter, welche von der Oberfläche berichtet, wächst die Sehnsucht der kleinen Meerjungfrau nach der anderen Welt. Mit 15 Jahren dürfen die Töchter nachts hinauf in die Menschenwelt und am Strand liegen. Nun berichten auch ihre älteren Schwestern von der Oberfläche, von lärmenden, leuchtenden Städten, von Vögeln, vom Sonnenuntergang, Kindern und Eisbergen. Als sie endlich selbst das ersehnte Alter erreicht, steigt sie ebenfalls zur Oberfläche empor und entdeckt ein Schiff. Am besten gefällt ihr der junge Prinz, der seinen sechzehnten Geburtstag feiert. Als das Schiff durch einen Sturm plötzlich sinkt, rettet die kleine Meerjungfrau den Prinzen. Sie muss beobachten, wie eine andere ihn findet. Sie begibt sich zur Meerhexe und lässt sich Beine statt ihres Schwanzes hexen. Doch die Verwandlung ist unumkehrbar…

Fazit

Die kleine Meerjungfrau ist unglaublich sympathisch und man kann als Leser förmlich mit ihr mitfiebern. Sie ist so unendlich sehnsuchtsvoll und gibt der Meereshexe schließlich alles, auch wenn sie dafür nie wieder zu ihren Schwestern und dem Vater zurück kehren kann. Sie muss sich darauf verlassen, dass der Prinz sich in sie verliebt. Wenn nicht, dann wird sie zu Schaum auf dem Meer werden. Dazu kommt, dass sie nicht nur ihren Fischschwanz aufgeben muss, sondern auch ihre Stimme. Sie trifft auf den Prinzen, doch der liebt nur das Mädchen, welches ihn am Strand gefunden hat. Die kleine Meerjungfrau scheint daran zu zerbrechen…

Der Schreibstil war sehr melancholisch und traurig, denn natürlich kennt heute jeder das Märchen der kleinen Meerjungfrau von Christian Andersen. Doch dieses Buch mit den Illustrationen von Lisbeth Zwerger, gibt dem Buch noch einmal einen anderen Stil. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass es auch noch in eine andere Richtung gehen könnte. Aber natürlich tut es das nicht. Man merkt dem Buch auch das Alter an, denn am Schreibstil wurde natürlich nichts verändert. Da es ein typisches Märchen von Andersen ist.

Die Illustrationen von Lisbeth Zwerger finde ich wunderschön und romantisch. Sie unterstreichen den Stil und Charakter des Märchens wunderbar. Ihre Liebe lässt sie am Ende umkommen, was dem ganzen Märchen unglaublich viel Wehmut und Melancholie sowie Tragik gibt. Der Prinz erkennt sie nicht, was der kleinen Meerjungfrau letztlich den Todesstoß versetzt.

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reiten, freundschaft, geist, pferde, wolkenherz

Wolkenherz - Die Spur des weißen Pferdes

Sabine Giebken
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 13.07.2017
ISBN 9783734847134
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
13. Juli 2017
Seitenzahl: 288
Verlag: Magellan Verlag
Hardcover: 15,00 €
ISBN: 978-3734847134

Die Autorin

Sabine Giebken, geboren 1979 in München, tauschte mit acht Jahren Ballettunterricht gegen Reitstunden und träumte fortan vom eigenen Pferd. Schon als Kind schrieb sie eigene Geschichten in Schulhefte, die später zu ihren ersten Pferdebüchern wurden. Seit fast zwanzig Jahren gehört der Deutsche Reitponywallach Jack fest zu ihrem Leben und sorgt dafür, dass ihr nie langweilig wird. Sabine Giebken lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Bayern. @Amazon

Wolkenherz: Die Spur des weißen Pferdes

Nach dem Traum ihres Vaters, den Jola zusammen mit ihm in Neuseeland leben musste, geht es nun zurück nach Bayern. Ihr gefällt es gut, endlich in die Schule zu gehen und nicht mehr Fernunterricht zu bekommen. Doch der Ginsterhof verspricht alles andere, als tolle Abenteuer, denn Jola mag Reiten nicht. Auch mit Katie, die in ihrem Alter ist, kommt sie weniger gut zurecht und hat das Gefühl überflüssig zu sein. Doch bereits in der ersten Nacht in ihrem neuen Zuhause auf Zeit, taucht ein geheimnisvolles, weißes Pferd auf, welches Jola und die Bewohner des Ginsterhofes fasziniert. Gerade Jola spürt eine tiefe Bindung zu ihm, doch woher sollte sie ihn kennen? Gemeinsam mit Katie und ihren Freundinnen, versucht Jola das Rätsel um seine Herkunft zu lösen, doch das stellt sich als ziemliche Schwierigkeit heraus.

Fazit

Ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch, welches vor allem durch sein ansprechendes Cover ins Auge springt. Im Hintergrund sieht man auf schwarzem und pastellfarbenen rosa Untergrund, welcher mit Mustern und Blumen verziert ist, ein weißes Pferd. Es scheint majestätisch über die Wiesen zu galoppieren. Der Titel des Buches ist ebenfalls wunderbar verziert und auf dem Cover erhaben angebracht. Doch nicht nur das Cover konnte mich überzeugen, sondern auch der Klappentext. Er verspricht ein wunderbares Sommerabenteuer auf dem Ginsterhof, auf welchen Jola und ihr Vater nach ihrem zweijährigen Leben in Neuseeland, gezogen sind. Die Familie Helen, Stefan, Katie und ihre Schwester Anna, haben die beiden bei sich aufgenommen.

Die Hauptprotagonistin Jola ist sehr sympathisch und kindlich gehalten. Sie wünscht sich nach den zwei Jahren in Neuseeland nichts sehnlicher, als ein ganz normales Mädchen zu sein, welches in die Schule geht, ein Zuhause hat und Freunde bekommt. Dies kann sie nun auch, selbst, wenn ihr Vater ein umtriebiger Mensch ist, den selten etwas an einem Ort hält. Der Schreib- und Erzählstil ist sehr ansprechend, wenn auch recht einfach gehalten. Ein typisches Kinderbuch, welches auch nicht besonders dick ist und daher leicht und schnell zu lesen ist.

Die Geschichte selbst geht locker voran und bleibt rund um das weiße Pferd sehr geheimnisvoll. Lange weiß der Leser nicht, was es auf den Ginsterhof getrieben hat und wo es auf einmal herkommt. Ohne nun das Ende dieses ersten Bandes spoilern zu wollen, muss ich zugeben, dass mir das Ende und die vorläufigen Erklärungen, wo „Whisper“ angeblich herkommen soll, nicht gefallen haben. Ich möchte allerdings sehr gern den zweiten Band von „Wolkenherz“ lesen, um mehr über das Pferd und die beiden Mädchen zu erfahren. Denn es gibt im Buch einen zweiten Handlungsstrang, der scheinbar die Geschichte des weißen Pferdes beschreibt. Auch diese Zeitsprünge haben mir gut gefallen. Allerdings fand ich diesen zweiten Handlungsstrang, welcher 1944 spielt, eher weniger passend zur leichten, unbekümmerten „Ginsterhof-Idylle“.

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1.509 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 168 Rezensionen

selection, liebe, kiera cass, königin, prinzessin

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
August 2016
Seitenzahl: 324
Verlag: S. Fischer Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 9783737354219

Die Autorin

Kiera Cass wurde in South Carolina, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Virginia. Die Idee zur ihren „Selection“-Romanen kam ihr, als sie darüber nachdachte, ob Aschenputtel den Prinzen wirklich heiraten wollte oder ob ein freier Abend und ein wunderschönes Kleid nicht auch gereicht hätten. Mit ihren Romanen hat sie es weltweit auf die Bestsellerlisten geschafft.

Die Krone

Nachdem das Casting im Königshaus angelaufen war, konnte es Eadlyn nicht fassen. 35 Anwärter für die Krone waren aus dem ganzen Königreich angereist und rissen sich nun um die junge Prinzessin. Doch als deren Mutter erkrankt, kommen zu den Castingaufgaben noch einige Schwierigkeiten auf Eadlyn zu und sie muss schließlich einsehen, dass es mit einem Partner wesentlich einfacher wäre. Doch dann muss sie feststellen, dass ihr Herz ihr nicht mehr gehorcht und das nun, wenn es darauf ankommt einen passenden Partner zu finden. Nur wer könnte sich in ihr Herz geschlichen haben?

Fazit

Auf diesen finale Abschlussband der 5teiligen „Selection“-Reihe habe ich mich wirklich gefreut. Auch wenn mir Eadlyn nicht ganz so sympathisch sein konnte, wie ihre Mutter und ihr Vater in Band eins bis drei, konnte ich mich in den vierten Band „Die Kronprinzessin“ wieder gut einfinden. Dies war nun im fünften Teil leider nicht der Fall. Vielleicht, weil der Vierte schon eine Weile her ist, aber vielleicht auch, weil mir Eadlyn noch unsympathischer wurde, als im anderen Band. Nicht nur, dass ich es ein wenig unrealistisch finde, dass sie auf einmal alle Geschäfte übernehmen muss und sich ihr Vater um nichts mehr kümmert, auch ihre Anwärter empfand ich als aufgesetzt und künstlich. Ich konnte kaum mehr eine Beziehung zu einem von ihnen aufbauen und das Buch schien mir von Seite zu Seite oberflächlicher.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches war locker und unkompliziert. Definitiv ein Pluspunkt für den Roman. Allerdings habe ich die spannungsgeladenen Höhepunkte vermisst. Die Handlung plätscherte vor sich hin, ohne, dass etwas Nennenswertes passierte. Das empfand ich als deutlichen Rückschritt zu den anderen Büchern. Während sich in den ersten Romanen wüste Rebellen durch das Schloss kämpfen, reicht es in „Die Krone“ nur zu einem Abwurf der Prinzessin mit einer faulen Tomate von Seiten der Bevölkerung. Der Leser wird häufig mit den Ängsten der jungen Frau konfrontiert. Anfangs war dies noch spannend, allerdings nachdem diese sich häufig wiederholten, fand ich sie doch eher langweilig als spannungsfördernd.

Alles in allem konnte mich dieser Abschlussband leider nicht überzeugen und ich finde schade, dass sie die Autorin für das Ende nicht etwas Spannenderes gewählt hat. Aus diesem Roman hätte man definitiv noch etwas machen können.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

hamburg, berlin, lost boy, johannes groschupf, musik

Lost Boy

Johannes Groschupf , Hauptmann & Kompanie
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 13.01.2017
ISBN 9783841504470
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
13. Januar 2017
Seitenzahl: 240
Verlag: Oetinger Verlag
Softcover: 12,99 €
ISBN: 9783841504470

Der Autor

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover. (amazon)

Morgen lieb ich dich für immer

Als Lennart in Hamburg erwacht, ist nichts mehr wie es war. Er kann sich an nichts erinnern und sein Kopf fühlt sich an, wie in Watte gepackt. Auch wie er auf den Hamburger Hauptbahnhof gekommen ist, weiß er nicht mehr. Nur mit einem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche, macht er sich auf den Weg durch Hamburg. Dort hat er Glück und findet schnell einen Arbeitsplatz auf dem Fischmarkt. Zudem lernt er Jule kennen, die ihm auf der Suche nach seiner Erinnerung helfen will. Die Reise führt die beiden nach Berlin, wo Lennart schon gesucht wird. Keiner kann sich vorstellen, dass sich der junge Musiker an nichts erinnern kann. Dabei ist er Teil von Bulgurs DJ Crew. Doch Bulgur ist nicht so harmlos wie er tut. Er ist sehr gefährlich und bald steckt Lennart wieder mittendrin in der Clubszene Berlins.

Fazit

Schon Groschupfs Roman „Lost Places“ hat mir sehr gut gefallen. Daher wollte ich mir auch „Lost Boy“, den neuen Roman des Autors näher anschauen. Bereits das Cover erinnert an seinen ersten Roman und gefiel mir sehr gut. Etwas unheimlich, düster und gibt schon einen kurzen Vorgeschmack auf den Inhalt. Die ersten Seiten tun ihr übriges. Ich war sofort mitten im Geschehen, auch, wenn für den Leser durch die Amnesie von Lennart, dem Hauptprotagonisten, die eigentliche Handlung zunächst im Dunkeln bleibt. Dies macht den Roman jedoch auch so spannend. Ich habe den Klappentext nicht gelesen, weil dort häufig schon so viel verraten wird. Daher wusste ich absolut nicht, wohin die Reise gehen sollte.

Die Protagonistin Jule, welche wohl das kühle Nordlicht darstellen sollte, ging mir ein wenig auf die Nerven. Von Beginn an gab sie sich geheimnisvoll und auf Distanz, dabei wollte sie das genaue Gegenteil. Zudem gab es da noch dieses andere Mädchen, welches durch Lennarts Träume spukte. Als ihm die Stadt Berlin wieder einfiel, war es nur eine Frage der Zeit, bis die beiden sich auf den Weg dorthin machten, um Lennarts Identität zu lüften. In Berlin ging meines Erachtens dann alles recht schnell.

Der Schreib- und Erzählstil des Autors war wie immer sehr ansprechend und ich war schnell mitten im Geschehen. Ich konnte dem Lauf der Geschichte sehr gut folgen. Einen kleinen Abbruch taten mir Lennarts Freunde in Berlin, da sich alle in Geheimnis hüllten, als der Junge zurück nach Berlin kam. Natürlich lag dies sicherlich an der Gefährlichkeit des DJs, vor welchem sich alle, scheinbar zurecht, fürchteten. Für Lennart hieß das jedoch, dass er lange suchen musste, bis er zu demjenigen kam, der ihm helfen konnte.

Alles in allem ein toller zweiter Roman des Autors, welcher mir gut gefallen hat. Vielleicht sogar einen Tick besser, als Johannes Groschupfs "Lost Places". Allerdings ist es eines der Bücher, was leider nicht lang im Kopf verweilt und im Gedächtnis bleibt.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezension-lost-boy-definitiv-starker.html

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hitler, verrat, nationalsozialismus, adolf hitler, der junge auf dem berg

Der Junge auf dem Berg

John Boyne , Ilse Layer
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 24.08.2017
ISBN 9783737340625
Genre: Romane

Rezension:

Der Junge auf dem Berg (John Boyne)

Erschienen

24. August 2017
Seitenzahl: 304
Verlag: Fischer Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3737340625

Der Autor

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte Englische Literatur und Kreatives Schreiben und bekam bereits als Student erste Auszeichnungen. Nach zahlreichen Kurzgeschichten hat er inzwischen sieben Romane geschrieben, von denen bisher drei auf Deutsch veröffentlicht wurden. Sein 2006 erschienener und bereit kurz darauf erfolgreich verfilmter Roman ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹ wurde in über 40 Sprachen übersetzt, mit zahlreichen nationalen wie internationalen Auszeichnungen und Preisen geehrt und hat weltweit über fünf Millionen Leser gefunden.

Der Junge auf dem Berg

Pierrot ist Franzose mit deutschem Vater und französischer Mutter. Leider verliert er beide schon in jungen Jahren. Als Pierrot seine Eltern verliert, nimmt ihn seine Tante zu sich, doch dafür muss er Frankreich verlassen. Denn seine Tante arbeitet in einem deutschen Haushalt, der kein gewöhnlicher ist. Es ist der Berghof Adolf Hitlers, die Sommerresidenz des Führers und der Zweite Weltkrieg steht kurz bevor. Schnell gerät der Junge, der sich von nun an Peter nennen muss, unter den direkten Einfluss des Führers, der für ihn eine Art Vaterersatz ist. Um sein Vertrauen zu bekommen und ihm seine Treue zu beweisen, ist er zu allem bereit…

Fazit

Jeder kennt John Boynes „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Meines Erachtens ein unheimlich gutes wie fesselndes Buch. Gleiches hatte ich vom „Der Junge auf dem Berg erwartet“ und ich wurde nicht enttäuscht. Der Leser startet mitten in Pierrots Leben und erfährt, wie es seiner Familie geht, lern den Protagonisten näher kennen. Schnell zeigt sich, dass Pierrots Vater gezeichnet vom Ersten Weltkrieg ist. Pierrot muss sich schon in jungen Jahren mit dem Thema Tod und Krankheit auseinandersetzen. Doch seine Tante, von der er noch nie etwas gehört hat, nimmt sich seiner an, sodass er nicht im Kinderheim bleiben muss. Er reist dafür von Frankreich in die Alpenregion Deutschlands. Hier wird er zum ersten Mal mit der Hitlerjugend konfrontiert. Für ihn keine besonders angenehme Erfahrung.

Der Schreib- und Erzählstil war einfach, kurzweilig und ansprechend. Die Dinge wurden nicht in die Länge gezogen, was ich bei John Boyne sehr schätze. Allerdings gingen mir dadurch einige Entwicklungen zu schnell. Meines Erachtens war es nicht der Wandel Pierrots zu Peter, einem deutschen Jugendlichen, der schon mit jungen Jahren an den Lippen Adolf Hitlers hängt, sondern es waren Pierrots Taten, die ich eindrücklich, aber auch extrem unbedarft und naiv fand. Natürlich ist Pierrots Beispiel eines von vielen und Kinder handeln nun mal nicht immer mit Bedacht und lassen sich möglicherweise schneller täuschen, als Erwachsene. Allerdings finde ich, dass Pierrot sehr leichtfertig mit den meisten Dingen umgeht, die er beim Führer sieht. Er denkt nicht nach, er lässt sich treiben und von der Propaganda manipulieren. Es führt dazu, dass er Dinge tut, die man weder in seinem Alter, noch jemals tun sollte. Diese Dinge sind verstörend und erschreckend, können aber genauso stattgefunden haben.

Das Ende kam mir viel zu schnell und unpassend. Es ist unversöhnlich und lässt den Leser ein wenig unbefriedigt zurück, was ich sehr schade finde. Auch den Titel „Der Junge auf dem Berg“, finde ich nicht sonderlich passend oder ansprechend. „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist wesentlich eindrücklicher. Alles in allem eine gute Geschichte, die den Leser bedrückt zurücklässt und einmal mehr zeigt, was Hetze und Propaganda bei einem Jugendlichen und sicher auch bei Erwachsenen auslösen kann.

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