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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen:
05. Juli 2018
Seitenzahl: 399
Verlag: A TREE & A VALLEY Verlag
Taschenbuch: 13,99 €
ISBN: 978-3947357062

Die Autorin

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. „Wenn die Sterne Schleier“ tragen ist ihr royales Romandebüt und der erste Band der romantisch spannenden Cecilia Reihe. Die Autorin lebt gemeinsam mit ihrem Partner und ihrem einjährigen Sohn in der Nähe von Hamburg. Wenn sie nicht gerade dabei ist zu lesen oder zu schreiben, dann findet man sie vermutlich auf der Terrasse, bei einem laut-lustigen Kaffeeklatsch mit Freunden.

Wenn die Sterne Schleier tragen

Cecilia ist eine junge Frau mit 18 Jahren. Für ihr Leben hat sie alle möglichen Pläne, doch ihre Familie entscheidet anders für sie. Ihr Vater verlangt von ihr, den Kronprinzen von Europa, Noran, zu heiraten. Davon hält Cecilia gar nichts, doch sie kann sich nicht gegen ihren Vater stellen. Zu ihrer Freude ist der 21jährige nicht das Scheusal, welches Cecilia sich in ihren dunkelsten Träumen ausgemalt hat, sondern ein charmanter und liebevoller Mensch, den Cecilia in ihr Herz schließt. Doch auch sein Bruder Elias, der ständig einen Spruch auf den Lippen trägt und Cecilia Komplimente macht, wo er kann, lässt sie nicht kalt. Allerdings ist er ganz anders als sein Bruder.

Fazit

Ein wunderschönes Cover, welches mir gleich ins Auge gesprungen ist. Eine Weile habe ich überlegt, denn der Klappentext alias „Selection“ oder auch „Die rote Königin“ kam mir doch ein wenig zu bekannt vor. Eine Suppe neu aufgewärmt, wie man sie schon aus anderen Geschichten kennt. Allerdings mochte ich sowohl die „Selection“-Reihe als auch den ersten Band der „Farbe des Blutes“, also zögerte ich nicht lang und begann „Cecilia“.

Die gleichnamige Protagonistin begegnet uns auf den ersten Seiten eher aufgeschlossen als mürrisch, auch wenn sie so gar nicht mit der Zwangsheirat, die ihr Vater arrangiert hat, einverstanden ist. Cecilia liebt ihre kleine Schwester Marissa, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch auf sie ist sie auch neidisch, denn Marissa muss nicht den Kronprinzen von Europa heiraten und Königin werden. Sie kann ihr normales, manchmal langweiliges Leben weiterleben. Viel Zeit darüber nachzudenken hat sie nicht. Auf den ersten Seiten erschien sie mir manchmal ein wenig nervig, da sie sich die ganze Zeit über Gedanken darüber macht, wie sie wohl auf den Kronprinzen Noran, dem sie versprochen ist, wirkt. Aber angesichts der Tatsache, dass es eine Zwangsheirat ist, wundert das vermutlich auch nicht. Ein wenig vorhersehbar fand ich das Aufeinandertreffen von Elias und Cecilia, bei welchem Noran zunächst aus unerfindlichen Gründen nicht anwesend ist. Als sie ihm später begegnet, hat sich sein Bruder schon in ihre Gedanken gestohlen. Doch auch Noran lässt sie nicht kalt. Er tritt als der typische Gentlemen auf, allerdings für meinen Geschmack auch mit wenig Ecken und Kanten. Elias ist ein impulsiver junger Mann, der seinem Bruder das Glück nicht zu gönnen scheint. Man hat das Gefühl, dass mehr dahinter steckt. Dies wird jedoch bis zum Ende des Buches nicht aufgedeckt. Marissa ist eine spannende, wenn auch typische kleine Schwester, die viel extrovertierter zu sein scheint und so natürlich keinerlei Probleme hat, sich in die höfische Gesellschaft einzureihen. Auch dieser Charakter einer Schwester ist meines Erachtens nichts neues, passt aber sehr gut zum Ambiente. Auch, dass sie mit dem jüngeren Bruder Norans in Kontakt kommt (soll?), ist leider ein wenig vorhersehbar wie scheinbar vorbestimmt. Die mit Abstand furchtbarste Person ist die Königin, auch das natürlich als das „Schwiegermonster“ gewollt und vorherbestimmt. Ihr scheint noch eine größere Rolle zuzukommen, was aus diesem ersten Band allerdings nicht hervorgeht.

Der Schreib- und Erzählstil ist locker und leicht. Das Ende lässt auf den zweiten Band hoffen, allerdings fand ich dieses auch ein wenig schwierig. Die Handlung machte eine „180 Grad Drehung“, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Nun gehen die Entwicklungen über den Königspalast hinaus und ich fand diese Atmosphäre recht spannend. Allerdings bin ich ebenso gespannt, wie es im zweiten Band mit Noran und Cecilia weitergeht und auch die Hintergrundhandlung, welche durch das Ende in den Vordergrund rückt, birgt noch einige Geheimnisse.

Alles in allem konnte mich dieses Buch zwar überzeugen, allerdings fand ich die Geschichte nicht neu und leider an vielerlei Stelle etwas oberflächlich. Die Charaktere und deren Handlungen scheinen vorhersehbar. Trotzdem ist es ein schönes Buch für „Zwischendurch“ und ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

19. September 2017

Seitenzahl: 400
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Hardcover: 17,99 €
ISBN: 978-3522202374

Die Autorin


Danielle Paige ist eine amerikanische Bestsellerautorin, ihre Serie "Dorothy Must Die" stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times. Bevor sie sich ganz der Jugendliteratur verschrieb, arbeitete sie fürs Fernsehen. Dort wurde sie mit dem Writers Guild of America Award ausgezeichnet und mehrfach für den Daytime Emmy nominiert. Danielle Paige hat ihr Studium an der Universität von Columbia abgeschlossen und lebt in New York City.

Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Snow lebt in der Whittaker-Psychiatrie und wurde für verrückt erklärt. Doch ihr eigentliches Zuhause ist das Reich aus Schnee und Eis, Algid. In diesem Reich soll sie ihre eigentliche Bestimmung, laut Prophezeiung, annehmen und es aus den Fängen von König Lazars befreien. Allerdings fällt es Snow, durch ihren Aufenthalt in der Psychiatrie und der Menschenwelt, sehr schwer, sich mit den magischen Fähigkeiten anzufreunden und den Auftrag zu akzeptieren. Doch die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu Snows Geburt eine Prophezeiung, die genau das von ihr verlangen. Ihre Eltern haben ihr die Magie vererbt und diese soll sie nun einsetzen. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht.

Fazit

Ansprechend fand ich bei diesem Buch vor allem sein wunderbares Cover. Snow ist eine Persönlichkeit, deren Namen schon einiges über sie verrät. Sie war lange Zeit in der Whittaker-Psychiatrie, in der sie für verrückt erklärt wurde. Allerdings verrät neben ihrem Namen kaum etwas, wie Snow wirklich tickt. Die Sätze, die sie von sich gibt sind platt und oberflächlich. Auch wer Bale ist, habe ich zwar verstanden, allerdings waren auch die Beschreibungne um ihn, eher schwach und unverständlich. Er verhalf Snow zur Flucht aus der Psychiatrie, ist seitdem aber verschwunden und Snow will ihn unbedingt wiederfinden. Dies scheint das wichtigste Ziel für sie zu sein. Für mich ein absolut unvollständiger Charakter, der viel zu kühl und oberflächlich daher kommt und dem Leser wenig Anknüpfungspunkte bietet.

Schreib- und Erzählstil sind etwas schwierig, leider nicht locker und leicht, wie sonst bei Jugendbüchern häufig der Fall. Dies macht das Weiterkommen im Buch eher schwerfällig und mir fehlte irgendwann die Lust weiter zu lesen. Immer wieder musste ich mit Passagen neu anfangen und musste mich sehr zwingen, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Irgendwann habe ich in den „Überflieg“-Modus geschalten.

An sich ist die Geschichte nicht schlecht und hat meiner Meinung nach einiges an Potenzial. Allerdings wurde dies von der Autorin viel zu schnell abgehandelt, wodurch keine Spannung aufgebaut werden konnte. Die Handlung war für mich an den meisten Stellen absolut nicht nachvollziehbar und ich bin mir sicher, dass ich Band 2 der Reihe nicht lesen möchte.

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Erschienen:
29. Mai 2018
Seitenzahl: 488
Verlag: Penhaligon Verlag
Softcover: 14,00 €
ISBN: 978-3764531973

Die Autorin

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben studiert Christine Lehnen Englische Literatur und Politikwissenschaft, forscht zum Thema Kreatives Schreiben und inszeniert Theaterstücke mit der Bonn University Shakespeare Company. (@amazon)

Palace of Silk

Rea, mutige Kämpferin und zunächst Leibwächterin am englischen Königshof. Ihr Geheimnis ist nicht nur ihre verbotene Gabe, sonder die heimliche Liebschaft mit dem Kronprinzen Robin. Sie ist nach Paris geflüchtet und erhofft sich dort ein neues Leben. Allerdings steht das Leben des Prinzen auf dem Spiel und sie kann ihn nicht vergessen, wie sie es sich gewünscht hat. In Paris hofft sie auf Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen wäre ihr Traum, um ihre Gabe im Zaum zu halten. Doch ihr Leben gerät aus den Fugen, als Ninon, Reas beste Freundin und Schwester des Roi sie an den Königshof ruft. Dort erwartet sie niemand Geringeres als Prinz Robin höchstpersönlich. Reas Welt stürzt über ihr ein, allerdings ist er nicht um Reas Willen gekommen, sondern weil er um Ninons Hand anhält…

Fazit

Zunächst mal hat mich das Cover des zweiten Bandes genauso verzaubert wie das seines Vorgängers. Da mir der erste Band hervorragend gefallen hat und ich auch die Autorin C.E. Bernhard alias Christine Lehnen unglaublich sympathisch finde, welche ich einmal auf der Leipziger Buchmesse treffen durfte, musste natürlich auch der zweite Teil der Trilogie her.

Da die Geschichte recht komplex, der erste Band aber schon eine Weile her ist, viel es mir ein wenig schwer in die Handlung wieder einzutauchen. Natürlich erinnerte ich mich an Rea, Robin und Ninon, aber das Ende von Teil Eins und auch die anderen Figuren verschwammen eher im Hintergrund. Umso schwierige fiel es mir, mich in Reas neuem Zuhause zurecht zu finden. Zudem ging mir doch gleich von Beginn an Rea ein wenig auf die Nerven. Nicht nur, dass sie die ganze Zeit an Robin denkt, sie konfrontiert sich auch selbst mit Vorwürfen und Selbsthass. Als dann Robin auftaucht, verstärkt sich das ganze noch, was die Geschichte leider ziemlich langatmig und anstrengend macht. Ich legte das Buch mehrfach weg und las anderes, was es allerdings nur noch schwieriger machte, wieder in die Geschichte einzutauchen.

Besonders gut haben mir Blanc und Renè gefallen. Beide erweisen sich als echte Freunde und unterstützen Rea wo sie nur können. Allerdings finde ich die Beziehung zwischen ihnen auch ein wenig seltsam und mir war lange nicht klar, wohin das führen soll… Davon abgesehen waren die dadurch ausgelösten Reaktionen und Verhaltensweisen eher vorhersehbar. Letztlich ist es eine unendliche Folge von Reas Gewissenskonflikten mit Robin. Natürlich will sie ihn, er sie auch, allerdings können beide es nicht zugeben, Konventionen etc. etc. Das alles ist leider nichts neues und langweilte mich nach einer Weile.

Die Kreatur, wie häufig sie auch kritisiert wurde, ich mochte diesen Teil von Reas Bewusstsein, der ihre Handlungen und ihren innerlichen Kampf noch einmal unterstreicht.

Alles in allem kein schlechter Folgeband, aber ich hatte mir ein wenig mehr Power und Abenteuer versprochen. So zog sich die Geschichte wie Kaugummi und ich hatte wirklich Schwierigkeiten sie überhaupt zu beenden. Da mir der Grundgedanke der Geschichte trotzdem sehr gut gefällt und ich auch den Schreibstil der Autorin mag, werde ich trotzdem den dritten Teil lesen. Schon allein, weil die Covergestaltung ein Traum ist.

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Wolkenherz - Eine Fährte im Sturm

Sabine Giebken
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2018
ISBN 9783734847141
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erschienen:

18. Januar 2018

Seitenzahl: 288

Verlag: Magellan Verlag

Hardcover: 15,00 €

ISBN: 9 78-3734847141

Die Autorin

Sabine Giebken, geboren 1979 in München, tauschte mit acht Jahren Ballettunterricht gegen Reitstunden und träumte fortan vom eigenen Pferd. Schon als Kind schrieb sie eigene Geschichten in Schulhefte, die später zu ihren ersten Pferdebüchern wurden. Seit fast zwanzig Jahren gehört der Deutsche Reitponywallach Jack fest zu ihrem Leben und sorgt dafür, dass ihr nie langweilig wird. Sabine Giebken lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Bayern.

Wolkenherz: Eine Fährte im Sturm

Jola ist sich nun ganz sicher, dass der geheimnisvolle weiße Hengst ein Geist ist, den es schon seit Jahren auf dem Ginsterhof gibt. Allerdings weiß sie noch immer nicht, wann das Pferd gelebt haben soll und wer seine Besitzer waren. Diesen Fragen möchte Jola auf den Grund gehen, allerdings braut sich über dem Hof eine Katastrophe zusammen, die scheinbar nur der weiße Hengst abwenden kann. Doch dann machen Jola und ihre Freundin Katie eine Entdeckung, die ihre Suche in ein völlig neues Licht rückt.

Fazit

Wieder ein absoluter Augenschmaus: Die Covergestaltung. Schon alleine für das Cover möchte man dieses Buch gern im Regal stehen haben. Farblich unterscheidet es sich kaum vom ersten Teil. Lediglich der Buchrücken und natürlich der Titel sind unterschiedlich. In das Geschehen kam ich schnell wieder rein und ich fühlte mich auf dem Ginsterhof gleich wieder sehr wohl, ähnlich ging es mir auch schon mit dem ersten Teil der „Wolkenherz“-Reihe.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist leicht und einfach, allerdings plätscherte mir die Handlung zu Beginn ein wenig vor sich hin, sodass ich Mühe hatte in der Handlung zu bleiben. Gerade nach dem spannenden Ende des ersten Bandes, war ich an dieser Stelle etwas enttäuscht. Nichts desto trotz, wollte ich wissen, wie es mit Jola, Katie und dem weißen Hengst weitergeht und was die beiden über seine Geschichte erfahren.

Wie auch in Band Eins, gibt es zwei Handlungsstränge, die jeweils in der Gegenwart rund um Jola und ihren Vater sowie den Ginsterhof und in der Vergangenheit spielen. Letztere dreht sich um Lotte, die auf der Flucht ist und ihren alten Freund Max sowie ihr Pferd „Wolkenherz“ wiederfinden möchte. Ich persönlich mag zweierlei Handlungsstränge und wurde auch in diesem Buch nicht enttäuscht, allerdings hätten sie nach meinem Geschmack gern etwas tiefer in die Vergangenheit eintauchen können. In Band Eins fand ich den Handlungsstrang um Lotte und Max deutlich ausgeprägter.

Im Vergleich zum ersten Band kam ich nun mit der Protagonistin Katie besser zurecht, denn Jola und sie haben sich angefreundet und Jola fühlt sich endlich nicht mehr so allein und angekommen. Ein bisschen anstrengend fand ich die Aufregung rund um das „Geisterbrett“, welches die Mädchen nutzten wollen, um das Geheimnis um Ghost zu lüften. Hier spielt allerdings die Altersvorgabe für dieses Buch eine Rolle.

Alles in allem fand ich auch den zweiten Band rund um Wolkenherz gut gelungen, wenn es auch ein paar kleine Kritikpunkte gibt. Allerdings machen diese ein solches Buch ja auch erst zu einem Leseabenteuer. Ich möchte sehr gern wissen, wie es mit Ghost und den Mädchen weitergeht.

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Das Wunderreich von Nirgendwo

Ross MacKenzie , Anne Brauner , Manuel Sumberac
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 23.08.2017
ISBN 9783772527999
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erschienen:
23. August 2017
Seitenzahl: 366
Verlag: Verlag Freies Geistesleben
Hardcover: 19,99 €
ISBN: 978-3772527999

Der Autor

1981 geboren, wuchs Ross Mackenzie in Renfrew bei Glasgow auf und wusste bereits als kleiner Junge, dass er einmal Schriftsteller werden möchte. Bereits mit 7 Jahren verfasste er sein erstes Buch - über ein Krokodil namens Crunchy Colin.

Das Wunderreich von Nirgendwo

Das Wunderreich von Nirgendwo
kann jederzeit in jeglicher Stadt auftauchen.
Das Labyrinth seiner Räume
enthält unglaublich viele Sensationen.
Doch am Eingang muss man einen
Preis zahlen, ohne es zu wissen.
Als Daniel auf seiner Flucht in das
geheimnisvolle Geschäft in Glasgow
hineinstolpert, öffnet sich für ihn
die Tür zu einer Welt voll atemberaubender
Magie und lauernder Gefahr.

Fazit

Besonders ins Auge springen, konnte mir das Buch durch sein wirklich schön gestaltetes Cover.  Schon die ersten Seiten konnten mich fesseln und ich war schnell mittendrin in der Geschichte rund um den Waisenjungen Daniel. Dieser kommt in einen besonderen Zauberladen von Mr. Silver. Mit Magie, Spaß und Charme schafft es der Autor das Buch zu einem wunderbaren Lesespaß zu machen. Besonders die Atmosphäre und der Handlungsort an sich konnte mich in seinen Bann ziehen. Ein kleiner Schwung Harry Potter steckt auch darin, was es für mich nur attraktiver machte zu lesen. 

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Gerade für das Empfehlungsalter von 11 Jahren finde ich gut gelungen und ich glaube, dass gerade die jüngeren Leser mit diesem Buch sehr viel Spaß haben werden. Der Schreibstil ist allerdings anders, als man ihn gewohnt ist. Gerade als Jugendbuchliebhaberin fand ich es sehr erfrischend, einmal so etwas zu lesen. Ein wenig durcheinander kam ich im Hauptteil mit der Haupthandlung kurz nach der Prüfung Daniels. Das machte das Buch leider ein wenig langatmig. Die Idee, dass der Laden durch Magie am Laufen gehalten wurde, fand ich interessant, sie konnte mich jedoch nicht vollends packen. Spannend fand ich wiederum die Tatsache, dass Daniel ihn am Laufen halten kann, indem er in den verschiedenen Räumen des Ladens Magie erschaffen kann. Ein wenig kompliziert, aber keine schlechte Idee.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch deshalb, weil ich Magie und Düsternis in Kinder- und Jugendbüchern sehr mag. Das Buch ist extrem kurzweilig und auch nicht besonders dick. Gerade für jüngere Träumer ist die Lektüre mehr als empfehlenswert.

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Das hier ist kein Tagebuch

Erna Sassen , Rolf Erdorf
Buch: 183 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 01.05.2017
ISBN 9783772528613
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
1.Mai 2017
Seitenzahl: 183
Verlag: Verlag Freies Geistesleben
Gebunden: 17,90 €
ISBN: 978-3772528613

Die Autorin

Debüt der niederländischen Autorin Erna Sassen. 1961 in Beverwijk, Niederlande, geboren, trat nach ihrer Ausbildung an der Theaterschool in Amsterdam in Musicals und Theatervorstellungen auf. Sie wurde durch ihre Rolle als Krankenschwester in der Fernsehserie Medisch Centrum West bekannt, bevor sie 2004 ihr erstes Kinderbuch veröffentlichte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn Mats, ihrer Tochter Micky, einem Kaninchen und einer Katze in Haarlem. (Verlag Freies Geistesleben)

Das hier ist kein Tagebuch

Boudewijn soll Tagebuch schreiben und hinein soll alles, was mir ihm los ist und was er fühlt. Alles nur weil seine Mutter sich umgebracht hat. Da sein Vater lange genug mit der depressiven Mutter sein Leben geteilt hat, erkennt er die Anzeichen zum Glück frühzeitig und zwingt Bou seine Zeit wenigstens stundenweise täglich mit Inhalt zu füllen: Musik hören und Tagebuch schreiben. Während er das unerwünschte Nicht-Tagebuch führt, merkt er wie sehr es ihm hilft, seine Gedanken zu ordnen und aus seiner tiefen Depression langsam wieder an die Oberfläche zu kommen. Die Wut auf seine Mutter, diese „dumme Kuh“ weicht nach und nach echter Trauer.

Fazit

Ein Buch, welches mich durch seinen provokanten Titel und die Gestaltung selbst ansprechen konnte. Schlicht, traurig, schwarz, voller Trübsinn und Schmerz. Genau das begegnet dem Leser auch auf den ersten Seiten dieses Tageskalenders, der kein Tagebuch ist. Die Worte, die Bou auf die Vorsatzseiten seines Tagebuch schreibt, findet man auch auf den Klappenseiten dieses Romans: FÜR UNBEFUGTE VERBOTEN.

Der Hauptprotagonist Boudewijn, der von allen nur Bou genannt wird, hat es nicht leicht. Im Zuge einer Behandlung soll er sich ein Tagebuch zulegen und in dieses seine Empfindungen eintragen. Natürlich findet er das alles ziemlich blöd, doch schon bald wird dieses „Nicht-Tagebuch“ für ihn lebensnotwendig. In ihm verarbeitet er den Tod seiner Mutter und dies auf wirklich eindrucksvolle und emotionale Art und Weise. Die Texte die Bou schreibt, haben mich zutiefst berührt und lange nachdenklich zurück gelassen. Dieses Buch geht unter die Haut und das noch lange nach der Lektüre. Es ist ein Buch um einen Jungen, der zu zerbrechen scheint, was seine Texte auch deutlich zeigen, er ist verzweifelt und am Boden. Doch das Tagebuch hilft ihm, seinen Schmerz zu verarbeiten. Gerade weil er mit seiner unbändigen Wut nicht umgehen kann, ist dieses Tagebuch das richtige Mittel. Zwei Menschen geben Bou im Leben Halt und das ist zum einen seine Tante, die er häufig verantwortlich für den Tod seiner Mutter macht und seine siebenjährige Schwester Fussel, die noch zu klein war, um den Tod seiner Mutter zu verstehen. Eine weitere Protagonistin, die im Laufe des Buches ans Tageslicht tritt, ist Bous Schulkameradin Pauline, die in ihm den kleinen Keim einer Freundschaft sät. Allerdings bleibt diese Leider nicht lang bestehen.

Von einem Schreib- und Erzählstil kann man im Buch kaum sprechen, da es sich häufig um aneinandergereihte Songtexte etc. handelt. Allerdings finde ich, dass gerade die zusammengewürfelten Sätze zeigen, wie verwirrt Bou gerade zu Beginn ist. Durch seine unregelmäßige Form in Inhalt und Form, ist das Buch etwas besonderes, was auch eine besondere Tiefe transportiert. Zurecht 2016 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

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Julie Jewels – Teil 1: Perlenschein und Wahrheitszauber

Marion Meister , Nana Spier
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783742404008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
22. Februar 2018
Seitenzahl: 352
Verlag: Fischer KJB Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3737340908

Die Autorin

Marion Meister war schon immer eine Geschichtenerzählerin. In jungen Jahren brachte sie ihre fantasievollen Abenteuer mit dem Zeichenstift zu Papier. Später arbeitete sie als Illustratorin für Kinder- und Schulbücher. Inzwischen hat sie zur Tastatur gegriffen und schreibt - mal allein - mal mit ihrem Mann Derek Meister oder unter Pseudonym (Mareike Marlow) - Bücher für Abenteurer und humorvolle Krimifans.

Julie Jewels – Perlenschein & Wahrheitszauber

Julie zu ihrem Geburtstag ein mysteriöses Kästchen geschenkt bekommt, ist sie ganz aus dem Häuschen. Durch diese Schatulle voller wunderschöner Schmucksteine, entdeckt sie, dass sie eine magische Begabung zu haben scheint. Sie kann Wünsche wahr werden lassen, die Wahrheit aus jemandem herauskitzeln und sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Und das alles nur mithilfe ein paar kleiner Steinchen. Die Möglichkeiten scheinen ihr grenzenlos. Doch schnell muss sie feststellen, dass jede Sache zwei Seiten hat. So auch die Magie. Denn die hat schnell verhängnisvolle Folgen für Julie.

Fazit

Dieses Buch konnte mich neben seinem spannenden Klappentext, durch seine äußere Gestaltung überzeugen. Denn es ist aufgemacht, wie eine Schmuckschatulle und hat einen wunderschönen Buchschnitt, der mit einer Pappfalz versehen ist. Schon nach wenigen Seiten konnte ich feststellen, dass dies nicht die einzigen überzeugenden Dinge sind, die das Buch lesenswert machen.

Die Protagonistin Julie Jewels ist wahnsinnig sympathisch und ein typischer Teenager. Sie hat Probleme, wie andere Kids auch und versucht dies mit ihrer besten Freundin Merle zu kompensieren. Sie ist Julies Ansprechperson in allen möglichen Dingen und weiß über alles Bescheid.

Neben den beiden Hauptprotagonistinnen, lernen wir noch Julies großen Schwarm Noah kennen, der als cooler Sunnyboy, dem die Mädchenherzen nur so zufliegen, auftritt. Dazu kommt eine alte Freundin von Julie, Chrissy, der ihr scheinbar bei Noah den Rang ablaufen will. Natürlich ist es Julies Herzenswunsch Noahs Herz zu gewinnen. Als sie dann feststellt, dass die Schmuckschatulle ihrer Tante Magie freisetzen kann, versucht sie alles.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist locker, leicht und einfach, wie man es von einem Kinder-/Jugendbuch, welches eher an jüngere Leser gerichtet ist, auch erwarten würde. Das unterstreicht auch die äußere wie innere Gestaltung des Buches. Die Schrift ist groß, die Abstände ebenfalls.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Beziehung Julies zu ihren Eltern. Natürlich nabelt man sich als Jugendliche ein wenig ab, erzählt seinen Eltern nicht mehr alles usw., allerdings fand ich, dass Julie mit ihrer Mutter nicht besonders respektvoll umgeht, wobei diese sich ebenfalls nicht mit guten Ratschlägen hervortut. Im Grunde versucht sie Julie das Kästchen abzunehmen und sie von der Magie abzuhalten, anstatt sie zu unterstützen.

„Julie Jewels – Perlenschein und Wahrheitszauber“ ist der erste Teil einer Trilogie, die sich rund um Magie, Liebe und Freundschaft dreht und um die alte Weisheit: Sei vorsichtig, was du dir wünschst – es könnte wahr werden! Ich hoffe, dass sich die Geschichte um die Magie und auch um Julies Tante noch ein wenig lüftet und man auch Julies Mutter näher kennenlernen wird.

 

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Piper Perish

Kayla Cagan , Maren Illinger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 24.08.2017
ISBN 9783737354417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen

24. August 2017

Seitenzahl: 400
Verlag: FISCHER Sauerländer Verlag
Gebunden: 16,99 €
ISBN: 978-3737354417
Hier bei Amazon erhältlich

Die Autorin

Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Kayla Cagan als Social-Media-Beraterin und schrieb Theaterstücke. Mit der Frage, wie ein Mensch Künstler wird, setzt sie sich schon ihr ganzes Leben lang auseinander. »Piper Perish« ist ihre Antwort darauf und ihr Debüt. Kayla Cagan lebt mit ihrem Ehemann in Los Angeles, USA.

Piper Perish

Enzo, Kit und Piper sind ein Team. Sie wollen gemeinsam ihre Träume leben, gegen jede Norm und nach New York ziehen. Gemeinsam wollen sie an die Kunsthochschule gehen und studieren. Doch dann fällt Kit durch die Aufnahmeprüfung und mit den gemeinsamen Träumen scheint es bergab zu gehen. Denn Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr zudem, dass er sich in jemand anderen verliebt hat. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen, denn ihre Träume scheinen dahinzufließen und unerfüllbar zu bleiben. Doch sie versucht ihr Chaos zusammen zu halten und an ihrem Traum nach New York zu gehen, festzuhalten. Und das mit allen Mitteln.

Fazit

„Piper Perish“ spricht unglaublich durch sein schlichtes wie buntes Cover an. Macht keinen Sinn? Bei diesem Buch schon, denn obwohl es im Großen und Ganzen ein weißes Cover hat, sind die Buchstaben wunderbar bunt und geben schon einen ersten Ausblick auf den kunterbunten Inhalt. Die Lettern des Titel sind wie mit Pinsel auf Leinwand gezeichnet und auch der Name der Autorin trägt diese Handschrift. Dies lässt bereits auf den kunstvollen Inhalt hoffen.

Die Protagonisten Piper, Enzo und Kit sind unzertrennlich und wollen gemeinsam nach New York an die Kunsthochschule. Piper fand ich von Anfang an sehr ansprechend. Sie will alles andere sein als normal und stellt sich gern gegen die Regeln. Sie will ihr Leben leben, wie sie möchte und ihre eigenen Träume und Ziele verfolgen. Gemeinsam mit ihren beiden Freunden malt sie sich ihr Leben an der Kunsthochschule bunt. Doch dann geht alles schief. An dieser Stelle fand ich es etwas anstrengend, dass Piper scheinbar ohne ihre Freunde nichts machen kann bzw. möchte. Natürlich haben die drei sich das wunderbar vorgestellt, aber nun soll alles vorbei sein? Dazu kommen noch einige familiäre Schwierigkeiten, die es Piper noch schwerer machen ihren Traum zu leben. Angenehm fand ich Enzo, der Piper hin und wieder erdet. Sehr anstrengend fand ich das Verhältnis von Piper zu ihrer Schwester Marli. Ich habe selbst eine Schwester und kann nachvollziehen, wenn es hin und wieder zu Streitigkeiten kommt. In diesem Buch finde ich sie aber zuviel, zumal es ständig darum geht, wer bevorteilt wird etc.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist angenehm und spannend. Man hat als Leser Lust weiterzulesen und ist mitten im Geschehen. Emotionen fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Dazu kam, dass mir die Aufmachung des Buches im Inneren sehr gut gefiel. Zwischendrin fand ich es ein wenig langatmig. Locker könnte diesem Roman noch ein zweiter Band folgen, denn es gab kein wirkliches „Ende“.  Das finde ich immer ein wenig enttäuschend.

Trotzdem fand ich das Thema des Buches und seine bunte Umsetzung sehr gut und kann es gut und gern weiterempfehlen. 

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Das Zeiträtsel: Roman (Reise durch die Zeit 1)

Madeleine L'Engle
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.03.2018
ISBN 9783492990820
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erschienen:
1.März 2018
Seitenzahl: 208
Verlag: you & ivi
Hardcover: 10 €
ISBN: 9783492704915                          

Die Autorin 

Madeleine L'Engle, geboren 1918 in New York, zählt zu den berühmtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt. Ihr magischer Abenteuerroman »Das Zeiträtsel« erschien erstmals 1962 unter dem Titel »Die Zeitfalte«, wurde weltweit millionenfach verkauft und ist ein Klassiker, der bis heute Generationen von Kindern und Eltern fasziniert. Madeleine L'Engle starb 2007 in ihrer amerikanischen Heimat.

Das Zeiträtsel

Meg ist dreizehn Jahre alt und mehr als gut in Mathe, allerdings kommt sie mit den Lehrern ihrer Schule nicht besonders gut klar. Sie hat nichts als Ärger. Dieser zieht sich auch zuhause fort, denn ihr Bruder Charles verfügt über mehr als seltsame Begabungen und kann ihre Gedanken lesen. Eines Nachts bekommt die Familie, deren Vater vor langer Zeit verschwunden ist, Besuch von einer merkwürdigen alten Dame, die in die Umgebung gezogen ist. Die Nachricht, welche die alte Frau und ihre seltsamen beiden Freundinnen überbringen, lässt die Welt von Meg und Charles aus den Fugen geraten. Denn ihr Vater, der berühmte Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, ist auf dem entfernten Planeten Camazotz gefangen und kann nicht auf die Erde zurückkommen. Doch es gibt einen Weg ihn zu befreien, und ES zu besiegen. Meg und Charles sind scheinbar die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer kann beginnen.

Fazit

Ein interessantes und neuartiges Kinderbuch, welches mich vor allem durch seine spannende Covergestaltung packen konnte. Der Roman selbst erschien bereits 1962 und ist ein echter Klassiker. Seine Autorin wurde fast 90 Jahre alt und brachte es mit „Der Zeitfalte“ zu einem wunderbar magischen Abenteuerroman, welcher noch heute gern gelesen wird. Da dieses Abenteuer nun verfilmt werden soll, kam auch ich nicht an ihm vorbei.

Der Einstieg war angenehm und ich hatte das Gefühl einen wunderbaren Kinderroman vor mir zu haben. Besonders Meg konnte ich schnell warm werden, auch wenn mir der Schreibstil der Autorin ein wenig Mühe bereitete. So kam ich nicht so gut mit Megs fünfjährigen Bruder Charles zurecht, der ein Wunderkind zu sein scheint, welches über jede Menge Begabungen verfügt. Die Fantasie der Autorin geht recht weit, denn Charles kann nicht nur Gedanken lesen, sondern auch Menschen richtig einschätzen und verhält sich auch (wir rufen uns ins Gedächtnis, dass der Junge 5 ist !!!) sonst wie ein Erwachsener, ist altklug und weiß alles besser. Er ging mir leider schon nach wenigen Seiten auf die Nerven. Meg fand ich da schon spannender, allerdings blieb auch ihr Charakter an der Oberfläche, sodass ich zu keinem der beiden eine wirkliche Bindung eingehen konnte. Als dann die anderen fantastischen Figuren auftauchten, war ich schon mehr als verwirrt. Die drei alten Damen verkörpern Fantasiewesen, die wissen, wo sich der Vater der Kinder befindet. Die beiden Geschwister erfahren, dass sie ihren Vater retten können, soweit so gut, sie begeben sich zusammen mit einem Freund der beiden, Calvin, auf die Reise.

Der Schreibstil tat sein Übriges, dass ich die beiden Charaktere weder verstehen konnte und letztlich auch nicht mehr wollte. Der Trailer des Filmes gefiel mir letztlich um einiges mehr, als es dieses Buch konnte. Ich hatte das Gefühl von einer Szene zur nächsten gezogen zu werden und konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Auch die schwarz-weiß Malerei, welche die Geschichte aufweist, finde ich nicht wirklich passend. Eingeschoben sind religiöse Zusammenhänge und Mythosbezüge, die für mich absolut keinen Sinn ergeben und letztlich die Geschichte noch viel oberflächlicher machen. Man hat das Gefühl, es wurde versucht viel einzuflechten, um die Fantasie des Lesers anzuregen, aber letztlich fühlt es sich überfrachtet und unansprechend an.

Diesem hochgefeierten Abenteuer, welche die Autorin für die Kinder geschrieben hat, liegt eine wunderbare Idee zugrunde. Allerdings wurde diese für meinen Geschmack nicht wirklich gut umgesetzt.

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die zeitfalte, es, familie, fantasy, freundschaft, geschwister, gut, hexen, liebe, suche, tesserung, tetralogie, ur-böse, vater, vertrauen

Die Zeitfalte.

Madeleine L'Engle ,
Flexibler Einband: 195 Seiten
Erschienen bei Dtv, 01.05.1992
ISBN 9783423701273
Genre: Fantasy

Rezension:

Erschienen:
1.März 2018
Seitenzahl: 208
Verlag: you & ivi
Hardcover: 10 €
ISBN: 9783492704915                          

Die Autorin 

Madeleine L'Engle, geboren 1918 in New York, zählt zu den berühmtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt. Ihr magischer Abenteuerroman »Das Zeiträtsel« erschien erstmals 1962 unter dem Titel »Die Zeitfalte«, wurde weltweit millionenfach verkauft und ist ein Klassiker, der bis heute Generationen von Kindern und Eltern fasziniert. Madeleine L'Engle starb 2007 in ihrer amerikanischen Heimat.

Das Zeiträtsel

Meg ist dreizehn Jahre alt und mehr als gut in Mathe, allerdings kommt sie mit den Lehrern ihrer Schule nicht besonders gut klar. Sie hat nichts als Ärger. Dieser zieht sich auch zuhause fort, denn ihr Bruder Charles verfügt über mehr als seltsame Begabungen und kann ihre Gedanken lesen. Eines Nachts bekommt die Familie, deren Vater vor langer Zeit verschwunden ist, Besuch von einer merkwürdigen alten Dame, die in die Umgebung gezogen ist. Die Nachricht, welche die alte Frau und ihre seltsamen beiden Freundinnen überbringen, lässt die Welt von Meg und Charles aus den Fugen geraten. Denn ihr Vater, der berühmte Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, ist auf dem entfernten Planeten Camazotz gefangen und kann nicht auf die Erde zurückkommen. Doch es gibt einen Weg ihn zu befreien, und ES zu besiegen. Meg und Charles sind scheinbar die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer kann beginnen.

Fazit

Ein interessantes und neuartiges Kinderbuch, welches mich vor allem durch seine spannende Covergestaltung packen konnte. Der Roman selbst erschien bereits 1962 und ist ein echter Klassiker. Seine Autorin wurde fast 90 Jahre alt und brachte es mit „Der Zeitfalte“ zu einem wunderbar magischen Abenteuerroman, welcher noch heute gern gelesen wird. Da dieses Abenteuer nun verfilmt werden soll, kam auch ich nicht an ihm vorbei.

Der Einstieg war angenehm und ich hatte das Gefühl einen wunderbaren Kinderroman vor mir zu haben. Besonders Meg konnte ich schnell warm werden, auch wenn mir der Schreibstil der Autorin ein wenig Mühe bereitete. So kam ich nicht so gut mit Megs fünfjährigen Bruder Charles zurecht, der ein Wunderkind zu sein scheint, welches über jede Menge Begabungen verfügt. Die Fantasie der Autorin geht recht weit, denn Charles kann nicht nur Gedanken lesen, sondern auch Menschen richtig einschätzen und verhält sich auch (wir rufen uns ins Gedächtnis, dass der Junge 5 ist !!!) sonst wie ein Erwachsener, ist altklug und weiß alles besser. Er ging mir leider schon nach wenigen Seiten auf die Nerven. Meg fand ich da schon spannender, allerdings blieb auch ihr Charakter an der Oberfläche, sodass ich zu keinem der beiden eine wirkliche Bindung eingehen konnte. Als dann die anderen fantastischen Figuren auftauchten, war ich schon mehr als verwirrt. Die drei alten Damen verkörpern Fantasiewesen, die wissen, wo sich der Vater der Kinder befindet. Die beiden Geschwister erfahren, dass sie ihren Vater retten können, soweit so gut, sie begeben sich zusammen mit einem Freund der beiden, Calvin, auf die Reise.

Der Schreibstil tat sein Übriges, dass ich die beiden Charaktere weder verstehen konnte und letztlich auch nicht mehr wollte. Der Trailer des Filmes gefiel mir letztlich um einiges mehr, als es dieses Buch konnte. Ich hatte das Gefühl von einer Szene zur nächsten gezogen zu werden und konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Auch die schwarz-weiß Malerei, welche die Geschichte aufweist, finde ich nicht wirklich passend. Eingeschoben sind religiöse Zusammenhänge und Mythosbezüge, die für mich absolut keinen Sinn ergeben und letztlich die Geschichte noch viel oberflächlicher machen. Man hat das Gefühl, es wurde versucht viel einzuflechten, um die Fantasie des Lesers anzuregen, aber letztlich fühlt es sich überfrachtet und unansprechend an.

Diesem hochgefeierten Abenteuer, welche die Autorin für die Kinder geschrieben hat, liegt eine wunderbare Idee zugrunde. Allerdings wurde diese für meinen Geschmack nicht wirklich gut umgesetzt.

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Bitterfrost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
2. Oktober 2017
Seitenzahl: 384
Verlag: ivi
Softcover: 16,99 €
ISBN: 978-3492703833

Die Autorin

Jennifer Estep ist Journalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Young-Adult-Serien um die »Mythos Academy« und »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihen »Elemental Assassin« und »Bigtime«.

Bitterfrost – Mythos Academy Colorado I

Lokis Schnitter scheint noch immer ein alter Feind zu sein. Rory Forseti, deren Eltern einige Taten begangen haben, wegen derer sich die junge Frau nun schämt, erkennt die Zeichen. Denn auf der Mythos Academy in Colorado gibt es einige Ereignisse, die aufzeigen, dass der Kampf noch nicht vorüber ist. Durch ihre Eltern ist Rory jedoch zur Außenseiterin vorsiert, denn ihre Eltern waren Schnitter, die sich in den Dienst von Loki gestellt haben. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.

Fazit

Ich liebe Jennifer Estep, das vielleicht vornweg. Ich lese ihre Bücher unheimlich gern, auch wenn ich zugeben muss, dass ich KEINES der Mythos Academy-Bücher kenne. Damit habe ich mich im Endeffekt ein wenig selbst gespoilert, da „Bitterfrost“ schon etwas über diese Reihe verrät. Allerdings habe ich nun noch mehr Lust die Reihe zu lesen, denn Bitterfrost hat mich nicht enttäuscht. Nach einigen Verständnisschwierigkeiten mit Protagonisten etc., kam ich sehr gut in die Geschichte rund um Rory hinein. 

Die Protagonistin ist zunächst eine große Außenseiterin an der Schule, da jeder die Geschichte und vor allem die Taten ihrer Eltern kennt und sie deshalb von ihren Mitschülern gemieden wird. Besonders sympathisch ist mir auch ihre Tante Rachel, die sich immer sehr viele Sorgen um Rory macht. Denn diese hat auch einige Geheimnisse vor ihr. Schnell ans Herz wachsen, konnte mir auch Zoe.

Der Schreib- und Erzählstil konnte mich wahnsinnig überzeugen und war locker, leicht und flüssig. Das, was man von Jennifer Estep gewöhnt ist, kam auch hier wieder zum Vorschein und konnte mich absolut fesseln. Ein klein wenig störend fand ich allerdings die häufigen Bezüge zur Hauptreihe der Mythos Academy rund um Gwen. Vielleicht war dies aber auch vor allem deshalb so, weil diese Bezüge für mich, die die Reihe nicht kennt, nicht so viel Sinn gemacht hat. Alles in allem muss ich sagen, dass mich die Reihe schon überzeugt hat, dass ich aber nun fast glaube, dass sie an die Hauptreihe nicht heranreichen kann.

Ich mag die Götterthematik und das Nordische, allerdings habe ich nun mehr Lust, die Hauptreihe zu beginnen, als diese Reihe rund um Colorado weiter zu verfolgen.

https://immer-mit-buch.blogspot.com/2018/06/rezension-mythos-academy-colorado.html

 

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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This New World

Laura Newman
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.12.2017
ISBN 9783743187832
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

15. Dezember 2017

Seitenzahl: 392

Verlag: Books on Demand

Taschenbuch: 12,99 €

ISBN: 978-3743187832

Die Autorin

Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und fantasievolle Geschichten. Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie, Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte. 2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman.

This new World

Zoe ist im letzten Highschool-Jahr, als ihre Welt auf einmal kopfsteht. Es geschehen seltsame Dinge und auch die Menschen benehmen sich immer komischer. Auch ihre Eltern scheinen eine Verwandlung unternommen zu haben, denn immer häufiger treten Anomalien auf. Auch im Internet und Fernsehen sieht man diese Anomalien immer wieder und bei allen möglichen Menschen. Doch plötzlich scheinen diese Anomalien außer Kontrolle zu geraten und Zoe wird schnell klar, dass die Welt sich ändern wird und sie etwas tun muss, um nicht ebenfalls in Schwierigkeiten zu geraten.

Fazit

Da ich die Autorin Laura Newman sehr gern mag und auch ihre Bücher bisher allesamt sehr gut finde, musste ich auch „This new World“ lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Überrascht vom Thema, welches ich in dieser Art nicht erwartet habe, kam ich schnell in das Buch hinein. Eingebettet in ein typisches amerikanisches Highschool-Szenario, lernen wir schnell die Hauptprotagonistin Zoe kennen, welche den Leser durch das gesamte Buch begleitet.

Die Protagonistin ist ein eher verwöhntes, fast schon arrogantes Mädchen, die zu einer Clique von Jugendlichen gehört, die recht angesehen zu sein scheinen. Ihr Freund Coben, mit dem ich so gar nicht warm werden wollte, ist der Kapitän des Football-Teams. Wie man es erwartet, scheint Zoe alles zu haben, was sie braucht. Doch dann taucht immer wieder Josh auf, ein Außenseiter, den niemand wirklich mag, der sich aber auch nie an irgendeine Regel zu halten scheint. Nach einer Zeit fühlt sich Zoe, wer kann es ihr verdenken, in dieser Clique, die sich vor allem durch Oberflächlichkeit auszeichnet, nicht mehr wohl. Die Gespräche mit Josh und die gemeinsame Arbeit, die beide verrichten, werden ihr immer angenehmer und sie gewöhnt sich langsam an den seltsamen Jungen.

Der Schreib- und Erzählstil ist locker und leicht, allerdings fehlt es mir ein wenig an Spannung. Nach den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass das Buch vor sich hinplätschert und wenig wirklich wichtiges passiert. Die Entwicklung zwischen Josh und Zoe nimmt jedoch zu, was mir sehr gut gefallen hat.

Alles in allem war das Buch nicht schlecht und ich würde sehr gern wissen, wie die Geschichte weitergeht. Band Nummer zwei werde ich auf jeden Fall lesen, denn die Grundidee hat wirklich Potenzial.

https://immer-mit-buch.blogspot.com/2018/06/rezension-this-new-world-von-laura.html

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Iron Flowers. Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Coco Plümer , Theresa Horeis
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 02.05.2018
ISBN 9783833738562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

25. April 2018

Seitenzahl: 384

Verlag: Fischer Sauerländer Verlag

Hardcover: 16,99€

ISBN: 978-3737355421 

Die Autorin

Tracy Banghart, welche mit ihren E-Book-Serien „Rebel Wings“ sowie „By Blood“ ihr Debüt feierte, ist selbst bekennender Fan der Serie „The 100“. Nun schafft sie mit „Iron Flowers“ ihre eigenen starken Frauengestalten. Sie wuchs in Maryland, USA, auf und studierte in England Buchwissenschaften. Heute lebt sie auf Hawaii. 

Die Rebellinen

Für Nomi und Serina scheint ihr Schicksal klar. Während Serina schon ihr ganzes Leben lang für das Leben als Grace ausgebildet wird, hat Nomi Schwierigkeiten sich den Normen und Gesetzmäßigkeiten dieser Gesellschaft unterzuordnen. So kann sie lesen, was für Frauen verboten ist. Daher begleitet sie Serina an den königlichen Hof, wobei der Thronfolger seine Graces auswählen soll, lediglich als Zofe. Als sie dann jedoch einen schwerwiegenden Fehler begeht, laufen die Geschehnisse aus dem Ruder. Beide Schwestern müssen ihre Träume aufgeben, doch sie sind fest entschlossen sich nicht unterkriegen zu lassen und kämpfen eisern für ihre Rechte…

Fazit

Ein interessantes Cover, welches mich durch seinen Klappentext schnell überzeugen konnte. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten im Geschehen rund um Nomi und Serina. Besonders die wilde und unbezähmbare Nomi hat es mir schnell angetan, auch wenn sie sehr leichtfertig mit verbotenen Dingen umgeht. Ganz im Gegensatz zu ihr steht ihre Schwester Serina, welche mir durch ihre Regelkonformität und Unterwürfigkeit eine Zeit lang auf die Nerven ging. Doch so ist nunmal diese Zeit, denn Frauen haben keine Rechte, keine Träume, keine Zukunft, außer an der Seite des Thronfolgers als Grace.

Der Schreib- und Erzählstil von Tracy Banhart macht definitiv Lust auf mehr. Er ist locker, leicht und angenehm. Allerdings auch fesselnd, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Als die Ereignisse sich überschlagen, ergeht es mir da nicht anders. Schnell hat man als Leser seine Favoriten, was die Protagonisten angeht. Umso überraschter wurde ich immer wieder von der ein oder anderen Wendung. Ein wenig erinnerte mich der Roman an „Selection“ oder auch entfernt an Mare und „Die Farbe des Blutes: Die rote Königin“, allerdings geht die Entwicklung in eine andere Richtung, trotz starker weiblicher Charaktere.

Der Roman zeichnet sich durch zwei Handlungsstränge aus, welche dem Leser die Weiterentwicklung der beiden Schwestern vor Augen führt, welches so ganz anders weitergeht, wie vorhergesehen. Doch beide scheinen wider Erwarten Kämpfernaturen zu sein und wollen nicht aufgeben. Weder Nomi, welche dringend herausfinden will, wer ehrlich zu ihr ist und wer nur ein Hochstapler, noch Serina, die sich wacker schlägt und jede neue Herausforderung meistern will. Die beiden erinnern mich an meine eigene Schwester, für welche ich durch Feuer gehen würde. Allerdings könnten beide Charaktere unterschiedlicher ausgeprägt sein. Denn beide sind sich in ihrem Handeln doch sehr ähnlich.

Ab und an fehlte mir auch ein wenig Tiefe in der Handlung des Romans, was jedoch meinem Lesevergnügen keinen Abbruch tat. Ich mochte dieses lockere und unterhaltsame Buch, welches mir ein paar spannende Nachmittage bescherte und ich bin wahnsinnig gespannt auf den zweiten Band, denn ich möchte wissen, wie es rund um Serina und Nomi weitergeht und sich die Geschichte weiterentwickelt und hoffe, dass die Geschichte ihr Potenzial noch weiterentwickeln kann.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/04/rezension-iron-flowers-die-rebellinnen.html

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Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

September 2016

Seitenzahl: 413

Verlag: Ravensburger Verlag

Softcover: 16,99 €

ISBN: 9783473401444

Die Autorin

Zur Welten-Trilogie wurde die Autorin Sara Oliver durch ihre eigene Geschichte inspiriert. Sie hat eine echte Doppelgängerin, ihre Zwillingsschwester. Mit der ist sie in einem kleinen Dorf in Süddeutschland aufgewachsen. Auch heute werden ihre Schwester und sie häufig miteinander verwechselt. Sara Oliver wohnt mit ihrem Mann in Düsseldorf.

Gefangen zwischen den Welten

Ve und Nicky sind Zwillingsgewschwister. Sie gleichen sich fast bis aufs Haar. Das ist bei Nicky ein bisschen länger, als bei Ve. Doch die beiden sind keine wirklichen Zwillinge, denn zwischen ihnen liegen Welten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein mysteriöses Portal teleportiert das Mädchen in eine Parallelwelt, in der ihre Familie ein klein wenig anders ist. Um in ihre eigene Welt zurück zu kommen, muss Ve sich mit ihrem Zwilling verbünden und ihre Ängste überwinden. Doch dann lernt sie ihre große Liebe Finn kennen und alles ändert sich …

Fazit

Ein interessanter, spannungsgeladener Fantasystreifen, der mir von Beginn an recht gut gefallen hat. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, auch wenn ich ihre Mutter weniger verstehen konnte. Sie setzt ihre Tochter einfach in den Flieger zu ihrem Vater nach Deutschland, ohne sich noch einmal mit ihm abgesprochen zu haben bzw. ohne eine sichere Rückmeldung? Als dieser dann nicht am Flughafen erscheint, auch kein Problem, fährt Ve eben mit dem Bus. Als er dann auch nicht zu Hause ist, auch kein Thema, dann bleibt das Mädchen eben ein paar Tage allein dort. All diese Entwicklungen zu Beginn des Romans fand ich weniger passend und irgendwie untypisch für eine sich sorgende Mutter.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches war locker, leicht und trotzdem spannend. Die Atmosphäre ist von Anfang an ein wenig verwirrend. Weder die Hauptprotagonistin Ve, noch der Leser weiß, was gespielt wird und was genau das Problem ist. Fest scheint nur zu stehen, dass Ves Vater verschwunden ist und sie keine Ahnung hat, wohin es ihn verschlagen hat. Dann taucht auch noch eine mysteriöse Arbeitskollegin auf, die sich als ziemlich zwielichtige Person entpuppt. Ich konnte sie im gesamten Roman nicht einschätzen und hatte einige Fragen, die sich mir nicht klären konnten.

Ein wenig verwunderte es mich am Ende, dass es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt. Das erklärt einiges, beispielsweise weshalb einige Fragen am Ende offen bleiben. Das macht auf jeden Fall Lust auf den zweiten Band. Leider verließ die Geschichte in der Mitte des Buches die Spannung. Der spannungsgeladene Anfang konnte sich leider nicht durch das gesamte Buch ziehen. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, es schien einfach nichts Neues mehr zu geschehen. Die Handlung plätscherte so vor sich hin und ich konnte mich nicht mehr so recht einfinden. Das enttäuschte mich ein wenig, da mir der Anfang wirklich gut gefallen hat und es mir auch jede Menge Potenzial aufwies. Ich bin gespannt, wie es mit Ve und all den anderen Protagonisten weitergeht.

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FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

9. Oktober 2017

Seitenzahl: 464

Verlag: cbj Verlag

Hardcover: 16,99 €

ISBN: 978-3570164938

Die Autorin

Nina Blazon studierte Germanistik und Slavistik. Seit 2003 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher in den Genres Fantasy, Historischer Roman und Krimi. Alle Infos zu den Kinder- und Jugendbüchern finden sich auf der Seite www.ninablazon.de, die Seite für die Erwachsenen-Belletristik ist www.ninablazon.com. Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht völlig überzeugen. Seit Oktober 2017 ist ihr neuestes Fantasybuch für Leser ab ca. 12 Jahren erhältlich: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter". Diesmal geht es nicht nach Venedig wie in "Laqua", nicht nach Island wie in "Silfur" oder nach Dänemark wie in "Lillesang", sondern in ein viktorianisches Herrenhaus (englisch: "Mansion"), das inmitten eines märchenhaften, verwilderten Parks steht. Und was wäre, wenn Märchen gar keine Erfindungen wären, sondern wenn es irgendwann, irgendwo tatsächlich einmal Drachen und sprechende Wölfe, verzauberte Spiegel und Spukschlösser gegeben hätte?

Fayra – Das Herz der Phönixtochter

Anna-Fee, deren Name Programm zu sein scheint, ist mit ihren Eltern vor Kurzem in eine neue Altbauwohnung gezogen, die nicht nur hohe Decken, sondern auch einen verwunschenen Park zu haben scheint. Das alte Herrenhaus, in welchem sich die Wohnung befindet, macht Anna-Fee Angst und sie kann sich einfach nicht wohl fühlen. Als sie in einer Sturmnacht zusammen mit ihrer besten Freundin dann noch ein rätselhaftes junges Mädchen findet, scheinen Anna-Fees Albträume wahr zu werden. Das Mädchen stellt sich als Fayra vor und wurde von einem Jäger aus einer Parallelwelt in Anna-Fees Gegenwart katapultiert. Denn Fayras Geheimnis ist gut gehütet, sie hat als Tochter eines Phönixdrachen begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hauser und somit auch in Sicherheit bringt. Doch das ist gar nicht so einfach.

Fazit

Dieses Buch ist mir vor allem durch sein interessantes Cover ins Auge gestochen. Auch die Protagonistin Anna-Fee fand ich sehr ansprechend und kam sehr gut in das Buch hinein. Das Mädchen erlebt sehr viel und fühlt sich in ihrer neuen Wohnung nicht besonders wohl. Ihre beste Freundin Nelly konnte sich ebenfalls schnell in mein Herz stehlen und als dann noch Fayra ins Spiel kam, schien die Geschichte ins Laufen zu kommen. Die Werte Freundschaft und Vertrauen stehen hier im Mittelpunkt, was man unter den Freundinnen sicher auch sehr merkt. Schade fand ich, dass das Vertrauen zu ihren Eltern Anna-Fee eher nicht gegeben war, denn sie verrät weder etwas über Fayra, noch wie wenig Lust sie auf die neue Wohnung hat. Sicher, um ihre Eltern nicht zu verletzen, allerdings können diese ihr in ihrer Traurigkeit auch nicht wirklich helfen.

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist locker, leicht und man kam sehr gut in die Geschichte hinein. Das gefiel mir sehr gut, denn auch nach einer Weile aus der Hand legen, konnte man einfach in die Geschichte wieder einsteigen. Allerdings entglitt mir das Buch im Lauf des Lesens irgendwie. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber ich verlor immer mehr das Interesse am Fortgang der Geschichte und begann mich durch die einzelnen Seiten zu quälen. Auf der einen Seite ging mir Fayra ein kleinwenig auf die Nerven, auf der anderen Seite schien die Geschichte nicht wirklich voran zu gehen.

Einige Kritikpunkte lassen sich auch seitens der Altersempfehlung sehen. Während ich 28 bin und mich über Düsternis freue, ist es für Mädchen ab einem Alter von 10 Jahren doch ein wenig zu düster und dunkel. Das finde ich schade.

Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht völlig überzeugen.

 

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Der kleine Teeladen zum Glück

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105005
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen:

16. Oktober 2017
Seitenzahl: 288
Verlag: Blanvalet Verlag
Taschenbuch: 9,99 €
ISBN: 978-3734105005

Die Autorin

Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane - sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym - veröffentlicht. Mit acht im Selfpublishing erschienenen eBooks erreichte sie die Kindle-Top-100. Im November 2015 erschien ihr erster Verlagsroman "Jane Austen bleibt zum Frühstück" bei Random House/Blanvalet, im März 2017 folgte "Auch donnerstags geschehen Wunder". Der im Oktober 2017 erschienene Auftakt der Valerie-Lane-Reihe - "Der kleine Teeladen zum Glück" - stieg bereits nach einer Woche in die SPIEGEL-Bestsellerliste ein. Im Januar 2018 dürfen sich die Fans der Reihe, die sich um die fünf Ladeninhaberinnen der gleichnamigen Straße in Oxford, England dreht, auf Band 2 - "Die Chocolaterie der Träume" - freuen. Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Sie liebt Sonnenuntergänge, Kerzen, Tee und Kuschelsocken. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Der kleine Teeladen zum Glück

Laurie hat alles, was sie sich je gewünscht hat, denn als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. Dort verkauft sie täglich wunderbar köstliche Teesorten aus aller Welt. Es durftet und die Kundschaft fühlt sich wohl in Laurie`s Tea Corner in der malerischen Valerie Lane in Oxford. Das einzige, was für Laurie noch immer auf der Strecke zu bleiben scheint, ist die Liebe. Doch Laurie träumt von ihr, im Auge hat sie den attraktiven Teelieferanten Barry. Doch bisher hat sich einfach noch keine Gelegenheit gegeben. Aber Lauries Freundinnen sind an der Geschichte dran und schmieden einen Plan. 

Fazit

Ins Auge gestochen ist mir das kleine Büchlein durch sein schönes Cover und den verträumten Klappentext. Die Protagonistin Laurie konnte mich dann ebenfalls bereits auf den ersten Seiten überzeugen. Nach und nach lernt man ihre Welt und den wunderbar malerischen Teeladen näher kennen und fühlt sich mitten in einer Welt aus verschiedenen Düften und Geschmäckern hineinversetzt.

Der Schreib- und Erzählstil des Unterhaltungsromans ist ansprechend und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Leider blieb für mich die Story selbst sehr an der Oberfläche und konnte mich nicht wirklich packen. Der Klappentext klang zwar gut, allerdings für mich auch unheimlich vorhersehbar, was sich im Roman fortsetzte. Der Ausdruck sprach für sich, denn auch der konnte mich nicht packen, wirkte aufgesetzt und ein wenig aufgezwungen.

Die Protagonisten waren recht unterschiedlich, was ich sehr schön fand. Da haben wir einmal Orchid, aus dem Geschenkartikelladen, Keira, aus dem Schokoladengeschäft, Ruby, die im Antiquariat ansessig ist und Gary, der Obdachlose, der ebenfalls zur Gemeinschaft gehört. Nicht zuletzt Mr. Monroe und Mrs. Witherspoon. Allerdings konnte mich keiner der Charaktere näher begeistern. Keiner hatte wirklichen Tiefgang.

Wer jedoch ein wenig Unterhaltung sucht, ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient, allerdings mehr kann man nicht erwarten. Es gab wenig bis gar keine Spannung, die Szenen zogen sich nur so dahin und die Handlung plätscherte hinterher. Ein Buch, welches definitiv nicht im Kopf bleiben wird.

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

2. Oktober 2017
Seitenzahl: 416
Verlag: Heyne fliegt Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3453271234

Die Autorin

Kristen Ciccarelli wuchs in einer großen kanadisch-slowenischen Familie auf. Die weitläufigen Wälder der Niagara-Halbinsel waren der Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit. Heute erinnert sie sich in ihren Geschichten an die Wildnis der Natur und lässt ihre Helden gegen gefährliche Drachen kämpfen. ISKARI – DIE GEFANGENE KÖNIGIN ist der zweite Teil ihrer großen Fantasy-Trilogie, die sich auf Anhieb in 11 Länder verkaufte.

Iskari - Der Sturm naht

Asha lockte als Kind einen der mächtigsten aller Drachen, Kozu, herbei, der vorgab ihr Freund zu sein. Allerdings war das nur eine Maske, denn er flog auf und vernichtete mit seinen Flammen die Heimatstadt des Mädchens. Diese Schuld liegt nun auf Asha, die sich selbst an Kozus Flammen verbrannte. Um die Schuld zu sühnen, ist die junge Frau Iskari geworden, eine Drachentöterin. Durch ihre Erfahrung wurde sie die beste und mutigste, doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu oder muss Jarek heiraten. Eine Sache, die ihr mehr als widerstrebt. Der Kampf  gegen Kozu entpuppt sich jedoch als mehr oder weniger unlösbare Aufgabe, doch Asha ist nicht allein.

Fazit

Ein Buch, welches mir durch sein wunderbares Cover ins Auge gesprungen ist. Auch die Hauptprotagonistin Asha konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Ich mochte ihre mutige, selbstbewusste Art sowie ihr Auftreten vor Fremden, trotz Entstellungen, die sie von Kozu mitbekommen hat. Allerdings nervte mich nach einer Weile genau dieses Auftreten stark. Asha schien unbelehrbar und immer alles besser zu wissen, dazu kommt eine gehörige Portion Jammerei. Die Königsfamilie selbst fand ich leider ebenfalls nicht wirklich sympathisch und konnte einige Dinge nicht nachvollziehen.

Der Schreib- und Erzählstil war zunächst ansprechend, jedoch kam ich im Laufe des Buches mit den beiden „Handlungssträngen“ nicht mehr zurecht. Auch, wenn es eine sehr schöne Idee ist, neben der Haupthandlung, die alte Geschichte der Drachen zu erzählen, fand ich diese Unterbrechungen sehr störend.

Dadurch konnte ich der Geschichte leider nicht so gut folgen, wie ich es gern getan hätte. Einige Stellen zogen sich meines Erachtens auch sehr, sodass ich mit einigen Abschnitten noch einmal anfangen musste und sie mehrfach lesen musste. Das spricht mich bei einem Buch dieses Genres (Jugend-/Fantasyroman) leider gar nicht an. Ich habe vorher schon gehört, dass das Buch ab der Mitte sehr gut wird, was ich leider nicht teilen konnte. Für mich zog sich die Handlung leider und außer mit der Protagonistin Asha, kam ich mit den Figuren des Romans nicht wirklich zurecht.

Schade, denn ich glaube das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt. Allerdings fand ich es auch ziemlich klischeehaft und vorhersehbar. Schade.

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Ivory and Bone

Julie Eshbaugh , Rainer Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737353441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
21. September 2017
Seitenzahl: 368
Verlag: Fischer S. Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3737353441

Die Autorin

Julie Eshbaugh entdeckte schon in frühen Jahren ihre kreative Ader. Diese führte sie vorrangig zu ihrer Arbeit in der Filmindustriebranche. In der Branche veröffentlichte sie unter anderem zwei Kurzfilme und arbeitete mehrere Jahre an einer Teenieserie mit. 2016 erschien in den USA ihr Debütroman „Ivory and Bone“, der Beginn einer Jugendbuchreihe.

Ivory and Bone: Die Geschichte von Mya und Kol

Als Mya mit ihrem Clan den von Kol besucht, ist dieser hin und weg. Schnell ist es um ihn geschehen, doch Mya steht dem eher kritisch entgegen. Denn obwohl alle Welt erwartet, dass die beiden eine Beziehung aufbauen und eine Verbindung aufbauen. Als Kol jedoch einen Fehler bei der Jagd begeht, kann Mya nicht über ihren Schatten springen und straft ihn ab diesem Zeitpunkt mit Verachtung. Doch als ein weiterer Stamm sein Lager in der Nähe aufschlägt, wird es für beide kritisch. Denn dieser Stamm scheint ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, welches Kol nicht kennt, wieder an die Oberfläche holen zu willen. Kol muss nun den Kampf aufnehmen, um seinen Stamme erhalten zu können. Er ist der älteste von drei Brüdern und wird die Nachfolge des Hohen Ältesten antreten.

Fazit

Schon als ich das Buch in den Händen hielt, war klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Mir gefällt das Cover sowie der Titel „Ivory & Bone“ unheimlich gut. Es ist unheimlich, geheimnisvoll und außergewöhnlich zu gleich. Beide Dinge verraten wenig über den Inhalt, was ich sehr ansprechend finde. Die ersten Seiten folgen nur so dahin und ich war mittendrin im Geschehen. Dann lies die Spannung jedoch ziemlich nach. Die Handlung kam nicht wirklich voran und ich hatte das Gefühl als würde sich die Geschichte ein wenig im Kreis drehen. Doch zunächst zu den positiven Seiten, neben Cover und Titel.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreib- und Erzählstil. Diese waren locker leicht und absolut einfach zu verstehen. Außerdem fand ich die Landschafts- und Szeneriebeschreibung wirklich gut gelungen. Ich fühlte mich sofort hineinversetzt in die Welt von Kol und Mya. Dazukommt, dass das Buch mitten in der Handlung einsteigt und durch Rückblenden bzw. eine Erzählung von Kol lebt. Das fand ich sehr ansprechend, da sich dadurch die Erzählperspektive außergewöhnlich gestaltet hat. Er spricht direkt die Leute an, denen er die Geschichte erzählt. Das fand ich sehr gut gelungen. Auch die Szenerie, die längst vergangene Zeit, in welcher die Handlung des Buches spielt, war für mich mehr als ansprechend.

Gut ins Buch gestartet und angefixt von Handlungsort etc., hätte dieses Buch wirklich gut werden können, denn die Idee ist klasse. Dann kamen die beiden Hauptcharaktere ins Spiel: Kol und Mya. Beide konnten mich absolut nicht packen. Kol kam mir sehr zweifelnd und trübsinnig vor, während Mya arrogant, hochnäsig und unnahbar wirkt. Dass sich Kol verhält wie er es tut, ist darauf zurück zuführen, dass er eher ein ruhiger Charakter ist. Dazu kommt, dass er sich in seinem Clan behaupten muss und er muss ein Mädchen finden, mit dem er sich verloben kann, bevor seine Brüder heiraten dürfen. Dies ist nicht so ganz einfach, denn in seinem Clan gibt es keine Mädchen. Umso großer ist die Hoffnung, die in andere Clans gesteckt wird.

Besonders gut hat mir die Entwicklung der Geschichte zwischen Mya und Kol gefallen. Denn der Gedanke, dass sie ihn zu Beginn nahezu verabscheut, hat etwas sehr geheimnisvolles und spannungsförderndes. Allerdings drehte sich schon nach einiger Zeit alles nur noch im Kol und seine Gedanken, die er sich rund um Mya macht. Sie ist für ihn kein Mädchen, was er einfach nur erobern möchte, sondern er empfindet tiefer für sie. Mya fand ich einfach nur anstrengend und kühl. Für meine Empfindungen ist sie zu weit entfernt vom Leser, das änderte sich für mich auch bis zum Schluss des Buches wenig.

Der Clan selbst war für mich leider überhaupt nicht ansprechend. Ich kam nicht wirklich dahinter, wie es der Clan in der Umgebung schafft zu überleben, noch fand ich die Verhältnisse der einzelnen Mitglieder untereinander einleuchtend. Die Geschichte fand ich an dieser Stelle auch etwas zu einfach. Auch als der Clan letztlich den Höhepunkt des Buches erlebt, ging mir alles ziemlich schnell. Mir ist nicht ganz klar, weshalb die Geschichte unbedingt in dieser Zeit spielen muss, in der sie es tut. Mit den wenigen Ausführungen zum Clan etc. hätte sie auch in einer späteren Zeit angesiedelt sein können. Im Gegensatz dazu fand ich die Szenerie der Gefahren durch andere Clans und eben nicht nur durch Wildtiere, wie Säbelzahntiger etc. sehr spannend.

Alles in allem ein gelungenes Debüt, welches sicherlich noch ausbaufähig ist, aber einen ungewöhnlichen und spannenden Handlungsort aufweist. Dieser könnte in den Folgebänden noch stärker involviert und ausgestaltet werden.

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436 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

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Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:

23. Februar 2017

Seitenzahl: 384

Verlag: Fischer Jugendbuch Verlag

Hardcover: 16,99 € 

ISBN: 978-3737340335

Die Autorin

Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »In Style« und »Marie Claire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Diese hält sie gewissenhaft an ihrer Zimmerwand fest.

Nur eines erschließt sich ihr nicht: warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen ist, plötzlich wieder auftaucht. Er hatte sie doch alleingelassen. Auch warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Weder ihr Bruder, der weiterhin Freunde trifft und Partys feiert, und auch nicht ihr Vater, den der kleinste Wind umzuhauen vermag. Warum durchlebt sie in Flashbacks außerdem ganze Szenen ihres Lebens erneut? Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Fazit

Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste. Die ersten Seiten jedoch konnten mich vollends fesseln. Was für ein grandioser Einstieg? Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch. Die Protagonistin Gottie ist ein nachdenkliches Mädchen, welches den Sommer, der für sie mit so vielen schlechten Gefühlen und Trauer verbunden ist, einfach nur unter dem Apfelbaum verbringen möchte. Alle anderen Protagonisten schließt sie aus ihrer eigenen Welt aus.

Der Schreib- und Erzählstil ist unglaublich berührend und spannend. Der Leser lernt das Innenleben von Gottie kennen und beginnt erst im Laufe des Romans zu verstehen, wie es dem Mädchen wirklich geht. Ich stand während des Lesens häufig vor einem Tränenausbruch. So sehr konnte ich Gottie versehen und mich durch den ansprechenden Erzählstil in sie hineinversetzen. Das Mädchen leidet unheimlich unter einigen Gegebenheiten, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen. Sie selbst erklärt sich das meiste mit ihren Theorien über Raum und Zeit. Vor allem die Sprünge in der Handlung, vor welchen ich zunächst ein wenig Angst vor einem Durcheinander hatte, machen den Verlauf der Handlung so originell. Die Zeitsprünge verdeutlichen den Gemütszustand der jungen Frau noch mehr.

Wirklich eine gelungene Reise durch Raum und Zeit und gleichzeitig durch die Psyche eines jungen Mädchens, welches sich von ihrer Umwelt abgeschnitten, alleingelassen und unverstanden fühlt. Letztlich ist alles eine Frage von Gefühlen. Der Schmerz, der von Gottie ausgeht, ist so greifbar, dass man als Leser selbst mit sich hadert. Der ganze Weltschmerz scheint sie zu umgeben.

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

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221 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Die Prophezeiung der Hawkweed

Irena Brignull , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 16.03.2017
ISBN 9783737354240
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen:
16. März 2017
Seitenzahl: 396
Verlag: Sauerländer (Fischer) Verlag
Hardcover: 17,99 €
ISBN: 9783737354240

Die Autorin

Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch. Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert.

(http://www.fischerverlage.de/buch/die_prophezeiung_der_hawkweed/9783737354240)

Die Prophezeiung der Hawkweed

Ember und Poppy kennen sich nicht, obwohl sie in der gleichen Nacht in weit entfernten Teilen des Landes zur Welt gekommen sind. Durch einen mächtigen Fluch, der sie ihr ganzes Leben zu verfolgen scheint, wurden sie in dem Moment ihrer Geburt vertauscht und leben nun auch vertausche Leben. Ember wächst in einem Clan von Hexen auf, zu welchem eigentlich Poppy gehört und Poppy selbst, wächst in einer Kleinstadt in England auf.

Doch obwohl die beiden sich nicht kennen, spüren sie, dass sie nicht in ihre jeweilige Welt passen. Poppys einzige Freunde sind Katzen und sie ist bisher von jeder Schule geflogen. Sie kann nicht verstehen, dass die Fensterscheiben zerplatzen, sobald sie wütend wird. Ihre Mitschüler halten sie daher für einen Freak. Ember hingegen wohnt in der Natur und sollte eigentlich Zaubern können. Doch sie hat keine Ahnung davon, wie man die Kräfte der Natur beeinflusst oder etwas ausspricht. Sie wirkt zart und verletzlich. Erst als sich die beiden Mädchen eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen.

Fazit

Ein Buch, welches mich durch seine interessante Geschichte und dem spannend gestalteten Cover einfangen konnte. Die Geschichte mit zwei Mädchen, die so miteinander verbunden und deren Leben extrem miteinander verwoben scheint, die sich jedoch nicht kennen, wachsen auf und treffen sich an einem Tag. Von da an scheint sich ihr Leben um 100 Grad zu wandeln und sie spüren, dass sie vor allem gemeinsam glücklich sind.

Der Schreibstil war sehr einfach, sodass man schnell ins Geschehen eintauchen konnte. Die ersten Seiten konnten mich jedoch noch nicht überzeugen und ich hatte durch die verschiedenen Handlungsstränge meine Schwierigkeiten, in der Geschichte zu bleiben. Nach und nach konnte ich jedoch die Personen und Zusammenhänge besser auseinanderhalten und das Buch wurde spannender. Als sich die beiden Mädchen schließlich trafen, konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Natürlich dreht sich auch hier einiges um die Liebe, welche letztlich im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte rund um Ember und Poppy. Trotzdem fand ich einige Handlungsweisen und gegenseitige Reaktionen und Gefühlswandlungen der einzelnen Protagonisten eher schwierig und nicht nachvollziehbar. Leo fand ich jedoch als Protagonisten sehr ansprechend. Dass er einen solchen Einfluss auf die Handlung hat, konnte ich nicht unbedingt passend. 

Die Geschichte selbst fand ich leider ziemlich oberflächlich und vorhersehbar. Das ist schade, denn man hätte definitiv mehr aus dem interessanten und spannenden Stoff machen könnte. Vielleicht folgt ein weiterer Band, ich jedoch werde die Geschichte um Ember und Poppy sicher nicht mehr weiter verfolgen. Schade, der Klappentext hatte mehr versprochen.

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401 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
25. August 2017
Seitenzahl: 608
Verlag: One Verlag
Gebunden: 18,00 €
ISBN: 978-3846600498

Die Autorin

2014 wurde Caroline Brinkmann von Lovelybooks-Lesern zur "Besten Debütautorin" gewählt. Caroline Brinkmann ("Cari") verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher! Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des "Tintenfeder-Autorenportals", welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt. (Amazon)

Die Perfekten

Rain kennt keine Welt außer der, in welcher sie lebt. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den höchsten der Gesellschaft: den Gesegneten. Sie sind perfekte Weiterentwicklungen der Menschen, die sie auch regieren. Rain dagegen ist ein Ghost, sie lebt außerhalb dieses Systems, ist nicht gesegnet und nicht codiert. Doch die Gesegneten unterdrücken ihr Volk, besonders in den äußeren Gebieten, in denen es daher immer wieder zu Aufständen kommt. Rain weigert sich außerdem, sich ein Leben lang zu verstecken und bricht ihre wichtigste Regel: Vertraue niemandem! Nun steckt sie im Schlamassel und muss sehen, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen kann.

Fazit

Klappentext und Cover gefielen mir unglaublich gut, deshalb musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Nicht zuletzt deshalb, weil es als klare Dystopie ausgeschrieben war. Und schon nach den ersten Seiten konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Grey ist eine typische Industriestadt, grau, dreckig, trist, trostlos. Jeder der Einwohner hofft, aus der Stadt irgendwann einmal entkommen zu können. Doch das ist nicht so einfach, denn ihre Bewohner sind klassifiziert und nur wer eine 1 oder 1+ hat, wird es aus der Stadt herausschaffen können.

Die Hauptprotagonistin Rain, die man schon auf den ersten Seiten kennenlernt, ist ein Ghost und auf der Flucht. Immer darauf bedacht, sich nicht von den Gesegneten und ihren Handlangern fangen zu lassen. Durch die Straßen von Grey streift sie täglich auf der Suche nach Essen. Besonders ihre Mutter, zu welcher sie ein tolles Verhältnis hat, fühlte ich mich hingezogen. Ich fand, dass sie als eine der wichtigsten Protagonisten im Buch selbst, eine wahnsinnig spannende und geheimnisvolle Rolle spielt. Im Laufe des Romans steigert sich dies noch. Rain liebt ihre Mutter Storm abgöttisch und diese bringt ihr einige gute Tricks bei, um den Gesegneten und deren Wächtern zu entkommen.

Der dritte wichtige Protagonist, der uns schon zu Beginn über den Weg läuft, ist Lark. Ein wirklich liebenswerter junger Mann, der eine klassifizierte 1 ist und für seine kleine Schwester Rose, nur eine 3, sein Leben geben würde. Er trifft Rain zu Beginn des Romans und weiß nicht, was sie ist. Er scheint sich jedoch stark für sie zu interessieren, zu stark, nach Rains Geschmack. Leider macht Lark einige Fehler, die ich ihm als Leser lange nicht verzeihen konnte, jedoch bleibt er einer der wichtigsten Protagonisten und wird sicher in den Folgebänden noch eine wichtige Rolle spielen. Außerdem muss man ihm zugute halten, dass er diese Fehler nur deshalb begeht, weil er seine Familie schützen will. Es gibt noch zahlreiche andere Charaktere, die mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen sind, die ich nun jedoch nicht alle aufzählen möchte.

Der Schreib- und Erzählstil haben mir wahnsinnig gut gefallen und ich habe das Buch nicht einmal aus der Hand legen können. Es gab in der Handlung viele unerwartete Wendungen, die mir ebenfalls sehr sehr gut gefallen haben. Ab und an hat es mich ein ganz kleines bisschen an „Die Farben des Blutes: Die Rote Königin“ von Victoria Aveyard erinnert, das aber nur ein kleines bisschen und tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Rain weitergeht. Wie ich gehört habe ist ein zweiter Band, der wohl auch der letzte sein soll, für 2018 geplant.

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Time School - Auf ewig dein

Eva Völler
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 21.07.2017
ISBN 9783846600481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen
21. Juli 2017
Seitenzahl: 384
Verlag: One Verlag
Gebunden: 15,00 €
ISBN: 978-3846600481

Die Autorin

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.  (Amazon)

Auf ewig dein: Time School

Nach zahlreichen gemeinsam erlebten Abenteuern, entschließen sich Anna und Sebastiano nun eine Zeitwächter-Schule zu errichten und in welcher Stadt würde dieses Vorhaben mehr Sinn machen, als in der Wasserstadt Venedig? Doch leider kann Zeitreisen ziemlich gefährlich sein, daher hatten sich die beiden durch die Schule ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre beiden neuen Frischlinge der Schule bringen einiges durcheinander. Schon bei ihrem ersten großen Einsatz am Hofe von Heinrich VIII. geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Als dann auch noch unerwarteter Besuch aus der Zukunft im Zimmer von Anna auftaucht, ist ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt.

Fazit

Als ich hörte, dass es einen neuen „Zeitreise“-Roman der Zeitenzauber-Trilogie von Eva Völler geben wird, war ich ganz aus dem Häuschen. Ich habe die drei Bände rund um Anna und Sebastiano geliebt und auch Völlers Erzählstil mochte ich wirklich sehr. Allerdings waren die Romane für mich auch abgeschlossen nach der Trilogie. Dies zeigt auch das Cover von „Auf ewig dein“, welches völlig anders aussieht, als die restlichen drei Cover und sich deutlich abzugrenzen versucht. Durch die beiden Hauptcharaktere Anna und Sebastiano ist das aber natürlich nicht möglich.

Beide sind mir von Beginn an erneut sympathisch und ich konnte sehr schnell nachvollziehen, wieso ich die Bücher von Eva Völler bisher so geliebt habe. Allerdings mochte ich die beiden Zeitwächter-Schüler von Anna und Sebastiano, Ole und Fatima, so gar nicht. Mit beiden wurde ich nicht so richtig warm und ich fand einige Äußerungen zu Beginn des Romans einfach unpassend. Ole war mir zu übertrieben plump dargestellt und Fatima zu offensiv. Dies führte dazu, dass ich schon nach den ersten Seiten nicht wirklich ins Geschehen reinkam und mir die Handlung nach und nach auf die Nerven zu gehen schien. Auch die Beziehung zwischen Anna und Sebastiano, die in den vergangenen Büchern ein Hauptbestandteil der Handlung war, blieb meines Erachtens kaum spürbar und damit deutlich auf der Strecke. Natürlich haben beide mit ihrer Schule nun deutlich andere Dinge im Kopf, denn besonders Anna tut sich mit der Rolle als Lehrerin noch schwer.

Der Schreib- und Erzählstil steht den drei ersten Bänden der Zeitenzauber-Reihe in nichts nach und man ist als Leser sofort mitten im Geschehen. Doch auch die Handlung konnte mich nach den ersten Seiten wenig fesseln. Dies änderte sich leider auch nicht, als ich den Roman fortsetzte. Häufig legte ich ihn daher erst einmal weg, begann von Neuem, aber es änderte sich nichts. Die Handlung war mir viel zu langgezogen und wenig spannungsvoll.

Ich persönlich finde es wahnsinnig schade, dass dieses Buch nicht so spannungsgeladen und fesselnd ist wie seine Vorgänger. Dies rückt die Zeitenzauber-Reihe für mich nun leider eher in einer negativere Ecke, sie gehörte bis her zu meinen Lieblingsreihen. Ich finde, sie sollte abgeschlossen bleiben, so wie sie ist. Aber natürlich komme auch ich nicht umhin, auch die folgenden Bände von „Time School“ zu lesen.

 

 

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Als wir fast mutig waren

Jen White , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551556806
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als wir fast mutig waren (Jen White)

Erschienen

28. Juli 2017
Seitenzahl: 320
Verlag: Carlsen Verlag
Gebunden: 14,99 €
ISBN: 978-3551556806

Die Autorin

Jen White wuchs in Kalifornien als Älteste von fünf Geschwistern auf. Sie wollte schon immer Schriftsteller werden. Zu ihrem Debütroman hat sie ein Erlebnis aus ihrer eigenen Kindheit inspiriert, als sie – aus Versehen – an einer Tankstelle vergessen wurde. Die Autorin lebt aktuell mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in San Clemente, Kalifornien. @Als wir fast mutig waren

Als wir fast mutig waren

Liberty ist zwölf Jahre alt und hat ein riesiges Problem. Sie wurde zusammen mit ihrer kleinen Schwester Billie von ihrem Vater, den sie gerade erst kennengelernt hat, an einer Tankstelle zurückgelassen. Mitten in der Wüste Arizonas. Um sich herum nichts als Hitze, Wüste und unglaubliche Weiten. Zunächst glauben beide, dass ihr Vater nur Eiscreme holt und bald zurückkommen wird. Doch schnell müssen sie feststellen, dass dem nicht so sein wird. Es wird für beide immer heißer und sie haben Durst. Vor allem Billie, die jüngere der beiden, scheint die Problematik nicht zu verstehen und die Verantwortung liegt bei Liberty selbst. Das einzige, was ihr nun noch weiterhilft, ist ihr Notizbuch, in welches sie seid Jahren alles schreibt, was sie umtreibt. Sie macht sich einen genauen Plan, um ihre Schwester zu retten. Sie vertraut ihrem Instinkt, hört auf ihr Herz und sie ist unglaublich mutig.

Fazit

Ein Buch, welches mich bereits durch sein wunderschönes Cover angesprochen hat. Zu sehen sind zwei hübsche Mädchen in unterschiedlichem Alter und einem schön gestalteten Buchtitel „Als wir fast mutig waren“. Durch das Cover hat der Leser die ganze Zeit ein Bild von Liberty und Billie vor Augen, die beiden Protagonisten, um die es in dem Roman von Jen White geht. Nachdem ihre Mutter gestorben war, hatten Liberty und Billie nur noch eine gute Freundin der Mutter, bei der sie bleiben konnten. Doch urplötzlich taucht ihr verschollener Vater auf und will sich um sie kümmern. Er nimmt sie mit auf einen Roadtrip mit seinem Camper, um Fotoaufnahmen von wilden Tieren zu machen. Klingt für die beiden Mädchen sehr gut und sie beschließen mit ihrem Vater mitzufahren. Doch schnell stellen sie fest, dass ihr Vater extrem schnell aus der Fassung zu bringen ist… und nach einem Streit lässt er die beiden einfach an einer Tankstelle, mitten in der Wüste zurück.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist sehr angenehm und der Leser steigt mitten im Geschehen ein. Die Überschriften der einzelnen Kapitel beschränkt sich auf Überlebensstrategien, die sich Liberty bereitlegt, um ihrer Schwester und sich aus ihrer schwierigen Situation zu befreien. Vor allem für ihre kleine Schwester muss sie stark sein und zwingt sich so, nicht zu verzweifeln. Mit allen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen und tut ihr bestes. Durch Billie schafft sie es, die beiden von der Tankstelle fortzubringen und sich auf den Weg Richtung Heimat zu machen. Leider hat sie keine Ahnung, wo sie sind und in welcher Richtung sich ihr zuhause befindet. Doch Liberty will es schaffen,

Eine wirklich ansprechende Thematik über die Stärke zweier Mädchen, die sich zusammen durchschlagen müssen und nur noch sich selbst haben. Gerade der Charakter der beiden und das junge Alter kommt im Roman sehr oft zum Ausdruck, sodass der Leser die Dramatik, die hinter den beiden Mädchen steckt, hautnah erkennen kann. Liberty erweist sich als unglaublich verantwortungsbewusst und stark. Für ihre Schwester schluckt sie ihre eigene Traurigkeit und Verzweiflung herunter und macht ihr immer wieder Mut. Ein tolles Buch über die Liebe und tiefe Verbundenheit zwischen Geschwistern und einer dramatischen Familientragödie.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/02/rezension-als-wir-fast-mutig-waren-ein.html

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

Joanne K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Fantasy

Rezension:

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Originaldrehbuch (J.K.Rowling)

Erschienen

14. Januar 2017
Seitenzahl: 304
Verlag: Carlsen Verlag
Hardcover: 19,99 €
ISBN: 978-3551556943

Die Autorin

J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 79 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: »Quidditch im Wandel der Zeiten«, »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« und »Die Märchen von Beedle dem Barden«. Die Autorin hat außerdem das Drehbuch zu dem Film »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« verfasst sowie bei der Entwicklung des Theaterstücks »Harry Potter and the Cursed Child Parts One and Two«, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, mitgewirkt. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. @Amazon

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Newt Scamander, ein Magizoologe, der in seinem Koffer mehr dabei hat, als lediglich ein paar frische Klamotten. Er will in New York eigentlich nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch leider geht bereits nach kurzer Zeit sein Koffer verloren, eine folgenschwere Verwechslung. Denn in diesem Koffer sind magische Tierwesen versteckt, von welchen nun ein Teil entkommt. Jetzt steckt der Magizoologe Newt Scamander in der Klemme und nicht nur er. Denn besonders sein Niffler scheint es auf das Geschmeide der Stadt abgesehen zu haben. Doch nicht nur er bringt Newt in große Schwierigkeiten.

Fazit

Ein Buch, welches nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts Schulbuch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, gestaltet ist. Es ist keineswegs ein weiterer Teil der „Harry-Potter-Serie“ von J.K. Rowling, sondern eher ein Nebenschauplatz und gleichzeitig das Drehbuchdebüt der Autorin.

Mich konnte zunächst das wunderschön gestaltete Cover überzeugen. Das Buch selbst ist in einem angenehmen schwarz gehalten und mit goldener Schrift und Verzierungen gestaltet. Es ist außerdem nicht im Romanstil verfasst, sondern direkt als Theaterskript gestaltet. Man liest es, wie die typischen Klassiker, die man aus dem Deutschunterricht kennt. Die Gestaltung fand ich zunächst etwas schwierig, nach einiger Zeit aber sehr auflockernd. Allerdings unterbrachen die einzelnen Abschnitte auch den Lesefluss sehr. Daher hat mir auch der Film, welcher im November 2016 erschien, gut gefallen.

Die Hauptfigur, Newt Scamander, erinnert an einen zerstreuten Wissenschaftler, der ein Herz für Tiere und vor allem seine phantastischen Tierwesen zu haben scheint. Er lernt auf der Suche nach seinem Koffer und den verschwundenen Tieren jede Menge wunderbar sympathischer Gestalten kennen, aber natürlich gibt es auch den ein oder anderen Bösewicht, den der eifrige Leser auch aus den Harry Potter Büchern kennt. Es ist ein interessantes und spannendes Buch, dessen Geschichte abenteuerlich und fesselnd daherkommt und mich nicht ein Mal langweilen konnte. Die außergewöhnlichen Charaktere und magischen Geschöpfe sind so speziell wie ansprechend und halten den Leser bei Stange. Für mich ein absolutes MUSS für Harry-Potter-Liebhaber.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/02/rezension-phantastische-tierwesen-und.html

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Winterengel

Corina Bomann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783471351611
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen
13. Oktober 2017
Seitenzahl: 352
Verlag: List Verlag
Hardcover: 16,00 €
ISBN: 978-3471351611

Die Autorin

Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen „Wachsstift-Illustrationen“, später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren. Ihre große Liebe gilt der Geschichte, und so finden sich auch in ihrem neuen Roman „Die Schmetterlingsinsel“ historische Elemente, die geschickt mit dem Heute verwoben werden. @Amazon

Winterengel

Anna Härtel fertigt schon ihr Leben lang die kleinen Glasengel, für welche die Werkstatt ihres verstorbenen Vaters berühmt war. Sie führt das Werk ihres Vaters fort, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Wöchentlich verkauft sie auf dem Wochenmarkt ihre Werke im schwäbischen Spiegelberg. Eines Tages erkundigt sich ein Fremder nach ihren Engeln und ebendieser Fremde kommt am Abend zur Wohnung von Anna, ihrer Mutter und ihrer Schwester Elisabeth. Er bittet sie  ihre Engel einzupacken und mit ihm zur Queen an den englischen Königshof zu kommen. Für Anna ein großes Wagnis, was sie für das Geld in Kauf nehmen müsste, welches der Erlös der Engel bringt. Nach reichlicher Überlegung entscheidet sie sich jedoch, den Fremden, der sich ihr als John vorstellt, zu begleiten. Die Königin liebt die deutschen Weihnachtstraditionen und ist von Annas Engeln begeistert. Gemeinsam mit dem Diener John und einer Kiste ihrer schönsten Glasengel macht Anna sich auf die Reise. Doch auf ihrer Reise soll nicht alles glatt laufen und Annas Leben ändert sich für immer.  

Fazit

Ein Buch, welches mich vor allem durch die namenhafte Autorin Corina Bomann ansprechen konnte, vor der ich schon viel gelesen habe und die mich jedes Mal wieder mit ihrem Stoff und dem tollen Schreibstil begeistern kann. Das Buch fiel schon durch sein schönes, weihnachtliches Cover ins Auge. Und genau das kann das Buch auch halten. Es versetzt in wunderbare vorweihnachtliche Stimmung und lässt den Leser mit den Protagonisten mitfrösteln.

Anna ist eine angenehm sympathische Protagonistin, welcher einem als Leser wirklich ein wenig leidtun kann. Sie lebt zusammen mit ihrer totkranken Mutter und ihrer jüngeren Schwester am Existenzminimum und schafft es nur durch den Verkauf ihrer Winterengel, die sie selbst bläst, ein wenig Geld zu verdienen. Doch der Erlös ist sehr wenig, sodass die Medikamente für ihre Mutter nicht besorgt werden können. Ihre Schwester Elisabeth ist noch  zu jung zum Arbeiten und soll sich in der Zwischenzeit um ihre Mutter kümmern. Das tut sie auch nach Kräften, allerdings geht es der Familie trotzdem nicht gut.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist unglaublich einnehmend. Da ich nicht mit einem Sprung in die Vergangenheit im Roman gerechnet hatte, war ich zunächst ein wenig enttäuscht, allerdings konnte mich Corina Bomann schon nach wenigen Seiten vollends fesseln. Ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen. Auch die entscheidenden Wendungen, die im Buch eine große Rolle spielen, fand ich unglaublich ansprechend. Ein wenig blieb mir das Buch an der Oberfläche, allerdings ist es ein tolles Buch zu Unterhaltung, was mir ein paar Nachmittage versüßt hat und mich unglaublich gut auf den Winter einstimmen konnte. Ich hätte gern noch mehr über Anna und John gelesen und war am Ende doch sehr traurig, dass das Buch schon beendet war.

Alles in allem hat mich dieses Buch einmal mehr von Corina Bomann überzeugt und ich kann es nur weiterempfehlen. Wer Lust hat sich schon jetzt auf Winter, Schnee, Kälte und Weihnachten einzustimmen, der sollte sich dieses Buch unbedingt einmal genauer anschauen.

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