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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, gay romance, gefährten, gestaltwandler, seelenverwandte, werwölfe

Das Herz des Alphas

Dirk Greyson , Nina Hunter
Flexibler Einband
Erschienen bei Cursed Verlag, 07.06.2016
ISBN 9783958230392
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist hübsch. Die Farbgebung gefällt mir und das Genre wird auch deutlich.

"Das Herz des Alphas" ist schon ein romantisch-dramatischer Titel. Er bezieht sich zudem auch auf die Geschichte.

Die Geschichte wird aus der personalen Perspektive des Alphawolfs Mikael erzählt. Das unterstreicht hervorragend sein übergroßes Ego.

Der Schreibstil ist lesbar und verständlich, aber unglaublich flach. Die ohnehin schon unglaubwürdigen Gefühle des Alpha-Paars wurden mir durch die verbale Darstellung nicht näher gebracht. Insgesamt wirkte der Text auf mich seltsam distanziert, obwohl von großen Gefühlen die Rede ist.

Die Handlung ist einer der Punkte, die mich zur Weißglut gebracht haben. Ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die diese Geschichte lieben werden, aber mich hat sie enttäuscht.
Der Klappentext stellt einen interessanten Konflikt dar. Ich wollte wissen, wie zwei Alphas es schaffen könnten zusammen zu sein. Leider wurde dieser Konflikt mit der billigsten Lösung abgespeist, welche sich auch noch sehr früh abgezeichnet hat. Spannung ade. Man hat dann versucht, diese durch Sex und eine Bedrohung von außen wieder aufzubauen. Nochmal die billigste Lösung, auch wenn ich sagen muss, dass die Bedrohung gar nicht so schlecht dargestellt wurde. Trotzdem war die Handlung zu 90% vorhersehbar, nachdem man ein paar Kapitel gelesen hatte. Ich weiß, dass Machtgefälle bei Werwolf-Romanzen an der Tagesordnung liegen. Hätte ich das jedoch lesen wollen, hätte ich mir eine Alpha-Beta- oder Alpha-Omega-Geschichte ausgesucht, keine vermeintliche Alpha-Alpha-Story.

Mikael ist ein sehr starker Alpha. Obwohl er an sich ein guter Anführer ist, bevormundet er seinen Gefährten, während er gleichzeitig behauptet, dass sie gleichberechtigt seien. Allein dadurch sank er rasch in meiner Gunst.
Denton hat mich auch enttäuscht. Wo ist der starke Alpha, den man mir versprochen hat? Auch dieser Gefährten-Ergänzungsmythos war unglaubwürdig und entspricht nicht den Charakteren.
Am besten gefallen hat mir Mikaels Schwester Catherine, weil sie etwas Besonders war. Alle anderen waren blass und unscheinbar. Bei Dentons Beta Kaiawa hätte mich interessiert, wie die beiden zueinander stehen.

Fazit:

2*Eine lahme Geschichte, die nicht hält, was sie verspricht. Zu wenig Gefühle und unglaubwürdige Charaktere kommen auch noch dazu. Nicht empfehlenswert!


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Tags: fantasy, gay romance, gefährten, gestaltwandler, seelenverwandte, werwölfe   (6)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, gay fantasy, gay romance, male pregnancy, parallelwelt, schwangerschaft

Flammenerbe

Karo Stein
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei null, 23.06.2015
ISBN B010BR1FJG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover besitzt einen mystischen Touch. Die Schrift passt sehr gut, aber die Männer hätte man sich sparen können. Warum sabotiert man die Fantasie der Leser mit so etwas?

"Flammenerbe" ist ein guter Titel, weil er passt und Aufmerksamkeit erregt. Einer der Gründe für den Kauf meinerseits.

Erzählt wird aus der personalen Perspektive, die kapitelweise zwischen Justus und Mathis wechselt. Gut finde ich, dass Mathis' Naivität dort deutlich wird.

Der Schreibstil ist solide und passt zur Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sich weiterentwickelt hat, wenn man sich dieses Buch und eines ihrer ersten Werke anschaut.

Nachdem die Äußerlichkeiten geklärt sind, kommen wir nun zur Handlung. Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie hat mir nicht wirklich gefallen. Gay Fantasy (ohne Gestaltwandler) ist für mich noch ein neues Genre, daher war ich sehr gespannt darauf. Die Autorin erwähnte im Netz auch mehrmals, dieser Roman sei ein Experiment und sie sei gespannt auf die Reaktionen.
Auch wenn es mir eigentlich widerstrebt zu spoilern, komme ich dieses Mal nicht ohne aus: Es kommt mpreg vor, was im Fanfiktionbereich für male pregnancy bzw. männliche Schwangerschaft steht. Auch wenn ich mich als eher offenen Menschen sehe, zählt das zu meinen No-Gos und sollte im Fanfiktion-Bereich bleiben. Ähnlich wie Sex mit Dinosauriern oder ähnlicher Kram. Auch wenn ich das so sage, gebe ich einem Buch, in dem das vorkommt, selbstverständlich trotzdem eine Chance. Aber auch da hat die Autorin versagt. Man hätte diese Schwangerschaft bestimmt überzeugender einbauen können. Fantasy macht's möglich! Aber nicht, indem man sie einer weiblichen Schwangerschaft zu 90% angleicht. Das macht jede Glaubwürdigkeit zunichte.
Außerdem kommt es mir so vor, als habe man sich die Flammenerben allein für die mpreg-Sache ausgedacht. Abgesehen davon erfüllen sie nämlich keine Funktion und besitzen fast keine Fähigkeiten. Das ist besonders kurios, wenn man bedenkt, dass sie die einzigen magischen Wesen zu sein scheinen.
Wenn man mal die Schwangerschaft außer Acht lässt, ist aber auch der Geschlechtsverkehr an sich problematisch. Denn der geschieht anfangs ohne Mathis' Zustimmung. Natürlich gefällt es ihm dennoch irgendwie und er fühlt sich hinterher auch nicht schlecht deswegen oder so. Aber im Grunde genommen ist es eine Vergewaltigung gewesen. Wie kann man das einbauen und das Thema dann einfach zur Seite schieben, als hätte es keine langfristigen Folgen?
Abgesehen von diesen Punkten leidet auch die Spannung. Der Anfang war gut, keine Frage, aber sobald Justus und Mathis zusammenleben, ist die Luft raus. Es gibt ein wenig Happy Family mit Pseudo-Hürden, aber gefesselt hat mich das nicht. Zum Ende hin gab es nochmal einen größeren Konflikt, der eher erzwungen war. Intrigen gibt es auch ein wenig, aber die Konflikte sind zu schwach, um maßgeblich zur Spannung beizutragen...
Erneuter Spoiler: Das Happy End war süß. Ich hätte jedoch ein Sad End bevorzugt, weil die ganze Geschichte schon so klebrig-süß und lockerleicht war.

Mathis ist für seine 19 Jahre ein dummer kleiner Junge und war mir eher unsympathisch.
Justus war mir deutlich lieber, auch wenn der Altersunterschied und sein plötzlicher Sinneswandel seltsam waren.
Auch wenn sie nur kurz vorkam, so mochte ich die blinde Hebamme von den Nebencharakteren am liebsten.

Fazit:

Diese Geschichte ist leider äußerst kritikwürdig. Potential ist da, aber es wurde nicht genutzt. Zwei Sterne gibt es nur, weil ein Stern den abgebrochenen Büchern vorbehalten ist. Ich würde diesen Roman nicht weiterempfehlen.

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Tags: fantasy, gay fantasy, gay romance, male pregnancy, parallelwelt, schwangerschaft   (6)
 

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757 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 100 Rezensionen

betsy, betsy taylor, blut, erotik, fantasy, humor, königin, liebe, mary janice davidson, schuhe, sinclair, tina, untot, vampir, vampire

Weiblich, ledig, untot

Mary Janice Davidson , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei LYX, 06.09.2007
ISBN 9783802581236
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Titel ist humorvoll und macht neugierig. Ich finde ihn gut gewählt.

Dafür gefällt mir das Cover nicht so sehr. Eine blonde Diva im Sex-and-the-city-Stil... Nee. Aber der Klappentext klang unterhaltsam, als ich ihn das erste Mal gelesen habe!

Als Erzählerin tritt natürlich Betsy selbst auf. Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive geschildert. Dadurch wird auch der Stil ein besonderer. Betsy ist frech, oberflächlich und ein wenig dumm, wenn man mich fragt. Sie plappert ohne nachzudenken. Das kann einerseits charmant sein, andererseits nervig. Ich muss sagen. ich musste mich erst daran gewöhnen. Fast hundert Seiten habe ich unter der Vorgabe gelesen, dass ich, wenn mir die Geschichte nach den 100 Seiten nicht gefällt, nicht mehr weiterlesen muss. Zum Glück habe ich mich tatsächlich an den Schreib- und Erzählstil gewöhnt. Hilfreich war, dass etwa ab Seite 90 endlich ein wenig Action und Spannung die Geschichte aufpeppen.

Damit wären wir auch schon bei der Handlung. Wie ich eben bereits erwähnte, ist der Anfang etwas zäh. Wie man dem Klappentext entnehmen kann, wacht die tot geglaubte Betsy als Vampirin wieder auf und muss ihr neues Leben irgendwie bestreiten. Das passiert schon auf eine humorvolle Weise, aber entspricht nicht meinem Geschmack. Ich bin einfach kein Schuhfan und kann nicht recht nachvollziehen, wie man seine Designerschuhe vergöttern kann. Danach nimmt die Handlung endlich etwas Fahrt auf. Betsys direkte und ein wenig arrogante Art ist sehr unterhaltsam, besonders wenn sie auf alte Vampire trifft. Auch ihr Eigensinn ist erfrischend. Abgesehen davon wird im Klappentext Sinclair erwähnt - und obwohl er ziemlich heiß ist, wirft Betsy sich ihm nicht sofort an den Hals und vergisst ihre eigenen Ziele. Sie ist ziemlich selbständig.
Das Ende war so lala. Natürlich ziemlich offen, da dies der erste Band einer Reihe ist. Einer Romanreihe, die über zehn Bände umfasst! Natürlich darf man da sein ganzes Pulver nicht im ersten Teil verschießen. Ich war nach dem Lesen des Romans dazu geneigt, auch den zweiten Teil zu lesen. Da wusste ich aber noch nicht, dass die Reihe so elendig lang ist. Außerdem sagt mir schon der Klappentext vom zweiten Band gar nicht zu und als ich die der Folgebände gelesen habe, war mein Interesse erloschen.

Wie oben bereits mehrfach erwähnt ist Betsy nicht die typische Protagonistin in einem Vampirroman. Selbständig, eigenwillig, oberflächlich... Ihre Eigenschaften sind nicht unbedingt positiv, aber das macht sie durchaus authentisch. Ihre Plapperei könnte beim Lesen auf die Nerven gehen!
Sinclair ist mysteriös und heiß. Tja, Klischee erfüllt. Man lernt ihn in diesem Teil nicht besonders gut kennen. Ich fände es jedoch schade, wenn man Betsy so gut ausarbeiten würde, nur um ihren Gegenpart so blass lassen zu können. Aber man kann schon sagen, dass er sie nicht aus ihrer Rolle verdrängt.
Es gibt zahlreiche Nebencharaktere. Manche tauchen so kurz auf, dass ich mich frage, ob sie überhaupt erwähnt werden mussten - oder ob sie in den Folgebänden eine nennenswerte Rolle spielen werden. Ich weiß es nicht und werde es vermutlich nicht herausfinden. Nett fand ich, dass Tina lesbisch ist. Außerdem tritt auch ein schwuler Vampir auf. Diversität, yay! Dagegen habe ich den Antagonisten als lahm empfunden, denn außer dass er alt und verrückt ist, besaß er keine Eigenschaften.

Fazit: 

Sex and the City trifft auf Vampire! So würde ich das Buch kurz umschreiben. Es ist unterhaltsam und individuell. Dafür braucht die Handlung eine Weile, um in Schwung zu kommen, und auch die Folgebände sehen eher uninteressant aus.

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Tags: chicklit, designerschuhe, fantasy, humor, königin, romance, vampire   (7)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

alltag, falke, fantasy, gay romance, gefährten, gestaltwandler

Federherz (German Edition)

Mary Calmes , Cardeno C.
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Cursed Verlag, 14.12.2015
ISBN B01940BMU8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist farblich ziemlich toll. Auch die Gestaltung des Titels ist sehr gut gelungen. Einzig die Namenszüge der Autorinnen stechen etwas hervor.
"Federherz" ist als Titel wundervoll! Neuartig, ein schönes Bild, guter Klang und passend zur Geschichte.

Die Autorinnen verwenden die Ich-Perspektive, um die Geschichte zu erzählen. Abwechselnd kommen Vy und Robert zu Wort.

Die Schreibstile der Autorinnen müssen sehr gut harmonisieren, denn während des Lesens merkt man nicht, dass der Roman von mehr als einer Person geschrieben wurde. Man wird verbal gut durch die Geschichte geführt und es gibt ein paar besonders schöne Stellen.

"Es brachte mich um, so nah dran gewesen zu sein, meine andere Hälfte zu finden, nur um den Traum dann durch meine Finger gleiten zu sehen."
(E-Book, Vy, 42%, Pos. 1450)
Der Klappentext war der Auslöser für den Kauf. Leider wird der dort beschriebene Konflikt sehr schnell gelöst, sodass ich etwas enttäuscht war. Dafür wird die fehlende Spannung mal wieder durch Sex ersetzt. Warum ist das bei Gestaltwandler-Romanen so verbreitet?
Auch die klassische Bedrohung von draußen ist vorhanden, wird aber die meiste Zeit ignoriert, bis es zum Showdown kommt. Ploßmäßig wird also mit bekannten Strukturen gearbeitet, welche für mich die Spannung erheblich senkten. Die Tatsache, dass das Paar nicht derselben Gestaltwandler-Art angehört, ist nur ein schwacher Lichtblick.

Vy ist anfangs ein arroganter, verwöhnter Bengel, in den ich mich niemals verliebt hätte. Zum Glück ist er der Charakter, der wohl die größte Entwicklung durchmacht, auch wenn der Klappentext das nicht vermuten lässt.
Robert mag ich da schon lieber. Seine ruhige, liebevolle Art ist viel angenehmer zu ertragen als Vys Zickereien. Leider ist der Bär ziemlich verschlossen und ich habe selbst nach dem Showdown den Eindruck, seine wahre Stärke nicht zu kennen. Potential verschenkt?
Wie in den meisten dieser Geschichten sind alle anderen Figuren schmückendes Beiwerk. Wenn man die ausbauen wollte, müsste man wohl auf ein paar Sexszenen verzichten. Selbst Vys beste Freundin und Stellvertreterin, also die Person, die abgesehen von den Protagonisten am häufigsten auftritt, wirkt flach.

Fazit:

Auch wenn ich bei dem Abschnitt über die Handlung eher negative Punkte erwähnt habe, hat mir die Geschichte gefallen. Sie kriegt trotzdem nur eine durchschnittliche Bewertung, aber sie ist schlecht.

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Tags: alltag, falke, fantasy, gay romance, gefährten, gestaltwandler   (6)
 

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

contemporary, erste liebe, erwachsenwerden, gay romance, gay-romance, kunst, kunstkünstlergruppe, künstler, liebe, schauspieler, schwul, sehnsucht, vergangenheitsbewältigung

Café der Nacht

Susann Julieva
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 15.11.2013
ISBN 9783944737249
Genre: Romane

Rezension:

Mir gefällt das Cover. Es passt perfekt zur Geschichte. Das auf alt getrimmte Bild, auf der rechten Seite eine alte Bar, links ein junger Mann. Total schön!

Der Titel bezieht sich auf den Kernort der Handlung und beschreibt einen Wendepunkt im Leben aller handelnden Personen. Sehr gut!

Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich. Aktuelle Sequenzen wechseln sich mit vergangenen ab, wodurch man der Wahrheit schrittweise näherkommt. Die Einzelschicksale stehen klar im Vordergrund. Das gefällt mir sehr, da man so die Personen besser kennenlernt. Man kommt ihnen ernsthaft näher. Maxim als Hauptperson und der personale Erzähler, welcher am häufigsten zu Wort kommt, ist natürlich derjenige, mit dem man sich am meisten identifizieren kann.
Auch das Leben als junger Künstler wird beleuchtet, obwohl Maxim selbst keiner ist. Dieses Flair hat mir besonders gut gefallen. Ich würde auch gerne mal an einem Ort wie diesem Café leben. Selbstverständlich ist es kein leichtes Leben, aber wo ist es das schon? Man lernt sich und andere und das Leben kennen und findet seinen Weg. Einen Ort und die richtige Gemeinschaft dafür braucht eigentlich jeder junge Mensch, auch wenn viele dies nicht bekommen.
Es geht also ums Erwachsenwerden und Herausfinden, wer man ist und was man will. Darum, wie man mit Wendepunkten im Leben umgehen soll. Um die erste Liebe und unterschiedliche Lebensentwürfe. An dieser Stelle kann ich auch nochmal erwähnen, dass es eine zarte Liebesgeschichte zwischen Monroe und Maxim gibt, diese aber nicht allgegenwärtig ist und auch nicht die ganze Handlung für sich einnimmt. Ich hätte mir fast mehr davon gewünscht, weil man die Magie in der Luft gespürt hat, die die Liebe so mit sich bringt.

"Ihre Reiseschilderungen waren so lebendig, dass die eigenen Gedanken den ihren lustig hinterherflatterten, gerade so als ob sie alles selbst miterleben wollten." 
(eBook, 26%, Position 1929)
Dieser Roman ist ganz anders als die "Bösen Jungs" oder "Vielleicht für immer". Der Stil ist sehr viel blumiger, magischer und poetischer. Aber das passt zur Atmosphäre. Schließlich sind die Hauptpersonen Künstler jedweder Art: Schauspieler, Maler, Tänzer... Der lockere, etwas flapsige Ton, den die Autorin in ihren anderen Werken an den Tag legt, hätte zu dieser Geschichte einfach nicht gepasst. Außerdem liebe ich es total, wenn Künstler zeigen, was sie können. Außergewöhnliche Geschichten sind ein großes Plus.


Fazit: 

Susann Julieva hat es einfach drauf! Ich liebe diese Geschichte sehr und habe immer noch das Gefühl, ihr mit meiner Rezension nicht ansatzweise gerecht zu werden.
Du willst was Philosophisches, Ruhiges, aber auch Anspruchsvolles? Mit diesem Roman machst du nichts falsch!
All-time favourite!

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Tags: contemporary, erste liebe, erwachsenwerden, gay romance, künstler, schauspieler   (6)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

boys love, fantasy, manga

Diener des Mondes 02

Yui Kikuta
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 18.08.2016
ISBN 9783842025103
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: boys love, fantasy, manga   (3)
 

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boys love, fantasy, manga

Diener des Mondes 01

Yui Kikuta
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 12.05.2016
ISBN 9783842025097
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: boys love, fantasy, manga   (3)
 

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Das Leben ist kein Zweizeiler

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 17.05.2016
ISBN 9781503936447
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover gefällt mir sehr! Die Farben harmonieren toll miteinander, das Design ist klasse. Besonders cool finde ich, dass der Schauplatz und die beiden Hauptpersonen abgebildet werden.

Der Titel spielt wohl auf den Beruf des Protagonisten Alexander Kranzberger an. Der ist nämlich Autor und leidet lange Zeit an einer Schreibblockade. Abgesehen davon schwingt eine philosophische Note mit, was mir gut gefällt. Ich wünschte, ich hätte auch so gute Ideen für Buchtitel!

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten. Ab und an werden jedoch Ausschnitte aus Alexanders literarischen Ergüssen eingeflochten, die selbstverständlich aus anderen Perspektiven erzählt werden. Mir gefällt daran, dass man sehr deutlich die Bezüge zwischen dem, was Alex erlebt, und dem, was er schreibt, sieht. Kurz gesagt: Alex erlebt irgendetwas und diese Elemente lassen sich in irgendeiner Form in seinem Text wiederfinden. Das mag ich.
Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle aber auch darauf hinweisen, dass die Parallelen zwischen der fiktiven Welt und dem realen Lebens eines Autors nicht so eng liegen müssen, wie es in "Das Leben ist kein Zweizeiler" den Anschein macht. Das ist nämlich Typsache. ;)

Der Schreibstil ist okay. Eher umgangssprachlich, aber das liegt wohl an der Perspektive. Abgesehen davon liest sich der Roman meistens sehr nüchtern, obwohl er auf Humor ausgelegt ist. Die Geschichte lässt sich gut lesen, aber durch einen besonderen Stil sticht sie nicht hervor.

Kritisieren muss ich leider die Handlung, den wichtigsten Bestandteil einer Geschichte. Die Idee ist nett und der Klappentext vielversprechend. Die Geschichte plätschert aber nur so dahin. Es gibt skurrile Szenen und es wird versucht, humorvoll zu sein, doch für mich war das meistens zu konstruiert. Natürlich musste ich bei der ein oder anderen Szene schmunzeln, doch habe ich schon deutlich lustigere Bücher gelesen.
Abgesehen davon wirkt der Text ziemlich platt. Damit meine ich, dass die Gefühle nicht wirklich übermittelt werden, obwohl es ein Liebesroman ist. In einem Abenteuerroman wäre das z. B. nicht so tragisch, wenn man mich fragt. Aber gut beschriebene Gefühle sind unerlässlich für einen Romance-Titel. Ich habe sie nicht gespürt. Alex' Genervtheit wegen seiner Schreibblockade, sein Umgang mit seinem Hund und der besten Freundin und allerlei andere Dinge waren kein Problem. Aber Liebe? Ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir die unsterbliche Liebe auf den ersten Blick auf die Nerven geht. So gesehen habe ich überhaupt nichts gegen eine eher "ruhige" Liebesgeschichte. Aber wenn ich das zentrale Gefühl des Textes nicht spüren kann, ist das Genre nicht richtig erfüllt worden. An dieser Stelle könnte man natürlich so argumentieren, dass die Perspektive eines Mannes nicht so viele Emotionen hergäbe. Das halte ich ebenso für Quatsch wie die Aussage, dass Männer grundsätzlich keine guten Romanzen schreiben könnten. Es kommt immer darauf an, ob man das Ganze authentisch vermitteln kann. Das ist gänzlich unabhängig vom Geschlecht. Für mich hat Friedrich Kalpenstein das leider nicht erreichen können. Neben etlichen Übertreibungen hat mich auch das Ende nicht vom Hocker gerissen.

Alex ist ein schwieriger Charakter. Ich fand es fast verstörend, wie er mit seinem Dackel umgeht. Davon abgesehen ist auch sein Wunsch nach einer Partnerin fragwürdig. Er wirkt sowohl arrogant als auch schüchtern an verschiedenen Stellen. Ich kann mir keine richtige Meinung zu ihm bilden.
Leo ist Alex' Dackel. Ein verwöhntes Ding, das auch gut eine Katze hätte sein können, wenn man an Hunde- und Katzen-Klischees glaubt. Er hat mir ganz gut gefallen, war insgesamt aber ziemlich vermenschlicht.
Alex' beste Freundin Michaela ist ein wenig durchgeknallt, aber auch amüsant. Wahrscheinlich der beste Charakter im ganzen Buch,
Es treten natürlich noch zahlreiche Damen auf, wie das eben so ist, wenn man nach der Richtigen sucht. Zusätzlich lernt man Alex' Agenten sowie seine Exfrau ein wenig kennen.

Fazit: 

Ich hätte mir so gewünscht, dass das Buch mich fesselt. Ein Liebesroman aus männlicher Sicht mit einem Autoren als Protagonisten, das wäre toll gewesen! Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

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Tags: autor, contemporary romance, dackel, dating, humor, romance   (6)
 

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Kalte Milch und Kummerkekse

Frieda Lamberti
E-Buch Text: 190 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 08.03.2016
ISBN 9781503989900
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich mag das Cover. Es ist eher ruhig, aber sehr atmosphärisch. Es wirkt so liebevoll zusammengestellt, dass es mich berührt, obwohl nichts Besonders zu sehen ist.

Auch der Titel gefällt mir wegen seines Klangs. Außerdem ist "Kummerkekse" doch eine tolles Wort, nicht wahr? Zur Geschichte passt er glücklicherweise gut.

Abwechselnd erzählen Dagmar und Pit aus der Ich-Perspektive. Ich war ein wenig überrascht, weil sich der Klappentext so liest, als wäre Dagmar der Mittelpunkt der Geschichte. Meiner groben Einschätzung nach kommt sie auch häufiger zu Wort, aber ich habe ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, dass auch Pit erzählen wird. Das ist an sich keine schlechte Sache,  da es die Geschichte ein wenig ausgeglichener gestaltet. Aber ob es zwingend nötig war? Wer weiß.
Zur besseren Kennzeichnung des jeweiligen Erzählcharakters ist Pits Text kursiv geschrieben.

Frieda Lambertis Schreibstil ist eher schlicht und umgangssprachlich. Daher ist er leicht verständlich, aber bringt wenig Gefühl und Magie in den Text.

Die Handlung ist nicht unbedingt das, was ich anhand des Klappentextes erwartet habe. Natürlich sollen Dagmar und Pit ein Paar werden und auch Pits Oma spielt dabei eine Rolle. Leider habe ich mir das Ganze anders vorgestellt. Es gibt eine relativ lange Einführung, die zwar unterhaltsam ist, aber nicht fesselnd. Das Paar findet sich schnell, um sich endlich der schmerzvollen Vergangenheit zu stellen. Um genau zu sein: Pits schmerzhafter Vergangenheit. Es taucht jemand von früher auf und bringt alles durcheinander. Aber das geschieht auf so billige, vorhersehbare Weise, dass ich manchmal echt verzweifelt bin, weil Pit als Polizist vorsichtiger hätte sein müssen. Unnötige Streits vorprogrammiert. Auch Pits Oma hat in der Vergangenheit was Blödes gemacht. Aber Dagmars Vergangenheit bleibt schwammig. Nur am Ende wird diese dann mehr in den Fokus gerückt, um einen Anknüpfungspunkt für den zweiten Teil der Reihe zu haben. Das hat mich so sehr genervt, dass die Chance für den nächsten Band in meinem Bücherregal sofort auf Null gesunken ist.
Bitte versteh' das nicht falsch: Die Geschichte hat mir schon gefallen und ich hätte gerne mehr über Dagmars Vergangenheit erfahren. Aber die Handlung absichtlich aufzusplitten, obwohl das nicht nötig wäre (Dieser Band umfasst nicht mal 190 Seiten!), empfinde ich als dreist. Dann fühle ich mich als Leserin hintergangen.

Dagmar ist einerseits sehr schlagfertig und zielgerichtet. Auch ihre Sprüche haben es zuweilen in sich. Leider habe ich ihre Liebe für Pit nicht ganz nachvollziehen können.
Pit ist ein netter Kerl, der sich aber leider oft dumm anstellt. Besonders wenn es um Frauen geht. Bei ihm konnte ich noch weniger nachvollziehen, warum er sich auf Dagmar eingelassen hat. Er wirkte wankelmütig bei seiner Entscheidung.
Es tauchen noch einige andere Leute auf. Martha hat mir gut gefallen, aber ich hätte aufgrund des Klappentextes mehr Szenen mit ihr erwartet. Dagmars Stammgast wäre auch eine gute Partie für die Protagonistin gewesen.


Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte, deren Schwächen darin liegen, dass die Liebe des Paars zueinander nicht wirklich nachvollziehbar ist. Außerdem ist der Protagonist bei Frauen ein wenig blind. Auch der Schreibstil macht den Text nicht besonders. Empfehlenswert für Herbstabende, wenn man nicht nachdenken möchte und große Gefühle nicht verkraftet.

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Tags: betrug, contemporary, polizist, romance, taxifahrerin   (5)
 

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achtsamkeit, all age literatur, belletristik, berührend, illustriertes kinderbuch, kinderbuch, kinderbuch-klassiker, klassiker, literarische perle, menschlichkeit, philosophisches, planeten

Der kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Hans Magnus Enzensberger
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423253840
Genre: Klassiker

Rezension:

Das Cover ist total niedlich! Auch innerhalb des Buches gibt es einige Zeichnungen in dem Stil. Das gefällt mir sehr gut. Offenbar konnte der Autor nicht nur gut schreiben. ;)

Ich weiß nicht, was ich zum Titel sagen soll. "Der kleine Prinz" ist jedem ein Begriff, selbst wenn man das Buch nicht gelesen hat. Ob es dadurch ein guter Titel ist? Wer weiß. Auf jeden Fall passt er, weil der kleine Prinz im Fokus der Erzählung steht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive eines erwachsenen Mannes, der offenbar Pilot ist. Das passt zur Biografie des Autors, also könnten Erzähler und Autor ein und dieselbe Person sein. Wenn ich mich nicht irre, wird der Erzähler aber nicht vorgestellt und bleibt eher im Hintergrund. Das ist eher untypisch bei einem Ich-Erzähler, aber sehr nett zu lesen.

Ich gebe es zu: Bis zu diesem Tag habe ich diese Geschichte noch nie gelesen. Zumindest erinnere ich mich nicht daran. Wer weiß schon, was die Eltern einem als Kleinkind alles vorgelesen haben? Aber ich bezweifle, dass "Der kleine Prinz" darunter war. :D Gänzlich unbekannt war mir die Geschichte trotzdem nicht, da man häufiger etwas darüber hört. Außerdem glaube ich, dass es früher eine Kinderserie oder einen Kinderfilm dazu gab... Auch daran erinnere ich mich nicht gut.
Von daher war das Lesen dieses Buches etwas Neues für mich. Es besitzt eindeutig Charme und ist angenehm zu lesen. Die Zeichnungen sind ein weiteres Plus und unterstreichen die Handlung sehr schön. Ich mag das Buch. Es ist wirklich tiefgründig, aber nicht unangenehm schwer, was den Stoff angeht. Man kann die Informationen, die man daraus zieht, annehmen und darüber nachdenken. Oder man lässt es sein und bleibt bei der vordergründigen Handlung um einen kleinen Prinzen, der Planeten bereist. Ist das nicht wunderbar?

Der Schreibstil ist eher schlicht und besticht mit kurzen Sätzen. Vielleicht hat man diese Geschichte daher als Kinderbuch eingestuft? Ich denke, dass Kinder das Buch gut lesen können, aber ob sie es auch tatsächlich verstehen, weiß ich nicht. Amüsieren werden sie sich bestimmt trotzdem.

Fazit:

Ich war ein wenig skeptisch, weil das Buch so beliebt ist und mich das immer misstrauisch macht. Ja, auch bei Klassikern! Aber beim "Kleinen Prinzen" sind solche Zweifel unbegründet. Das Buch kann jeder Generation etwas Gutes tun und ihr Freude bereiten. Greif' ruhig zu! All-time favourite!

  (1)
Tags: all age literatur, allgemeine belletristik, belletristik, kinderbuch, philosophisches, planeten   (6)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

boys love, contemporary, manga, yaoi

Auf keinen Fall Liebe!

Akino Shiina
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 12.10.2015
ISBN 9783842017818
Genre: Comics

Rezension:

Das Cover sieht toll aus, oder? Ich mag es, wenn die Charaktere unterschiedlich sind und man das auf den ersten Blick erkennen kann. Auch die Farben und der Zeichenstil gefallen mir.

Der Titel ist typisch für das Genre, schätze ich. Wobei man das auf den ganzen Romance-Bereich ausweiten kann. Ein eher lahmer Titel, der meine Kaufentscheidung nicht positiv beeinflusst hat. Er ist auch so nichtssagend und besitzt nichts Besonderes.

Der Zeichenstil ist eindeutig eher niedlich und in der Shoujo-Ecke zu verordnen. Trotzdem wurde damit nicht übertrieben, sodass er auch gut zu einer Geschichte über Jungs passt. Ich mag das sehr!

Für die Handlung fällt mir nicht viel Nennenswertes ein. Sie ist sehr kurzweilig und oberflächlich. Natürlich lernt man die Charaktere ein wenig kennen und es sind auch coole Leute dabei. Aber die Entwicklung der Gefühle des Paares zueinander geschieht eher unzureichend. Es gibt zu wenig Gefühl in der Geschichte - und auch die Handlung rettet das leider nicht. Sie ist nicht außergewöhnlich. Wenn man im Romance-Bereich schon einiges gelesen hat, ist man nicht überrascht.

Auch die Charaktere geben nicht viel her. Ryuji ist der typische schweigsame, leicht aggressive Kerl, der aber sein Herz am rechten Fleck hat. Ritsuki hingegen kommt gut mit anderen aus, ist manipulativ und "perfekt" in vielen Bereichen. Klingt nach Schablone, nicht wahr?
Ristukis Tante ist einen zweiten Blick wert und wahrscheinlich die einzig wahrlich interessante Person des Mangas. Selbstverständlich treten noch Statisten auf, unter anderem eine schüchterne Liebesrivalin...

Fazit:

Dieser Manga ist nicht komplett schlecht. Angenehme Kost, die man lockerleicht mal eben lesen kann, ohne sich Gedanken zu machen. Vielleicht um ein Nachmittagstief zu überwinden oder so. Aber wer wahre, tiefgehende Gefühle und eine spannende Handlung will, sollte zu einem anderen Manga greifen.

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Tags: boys love, contemporary, manga   (3)
 

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coming out, contemporary, gay romance, liebesdreieck, love triangle, ni jica, verführ die hete!, verführung nach plan

Verführ die Hete!: Gay Romance

Ni Jica
E-Buch Text: 120 Seiten
Erschienen bei BookRix, 12.10.2016
ISBN 9783739678023
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover halte ich für gut gelungen. Ich war zwar zunächst ein wenig irritiert, weil vier Personen zu sehen sind und im Klappentext nur drei erwähnt werden. Aber hübsch ist es trotzdem!

Der Titel ist etwas verwirrend. Nicht die Bedeutung, aber die Darstellung auf dem Cover. Mir ist es einfach zu viel Text, falls das nachvollziehbar ist. Ich finde gute Reihentitel toll und gegen personenbezogene Bände habe ich auch nichts. Aber wenn die Titel so lang sind, sollte man sich mehrmals überlegen, ob man sie auf das Cover packt - oder eben als Hinweis irgendwo beim Klappentext hinschreibt und/oder ins Impressum. Aber das ist eine rein persönliche Ansicht.

Erzählt wird aus wechselnden Ich-Perspektiven. Es kommen vier Personen zu Wort: Aidan, Mark, Marks Freundin und Marks Chef. Eine interessante Konstellation, nicht wahr? Leider denke ich, dass man gut auf einige Sichtweisen hätte verzichten können. Möglicherweise hätte man das Ganze sogar nur aus Marks Sicht schreiben können, weil er im Fokus der Geschichte steht. Mir haben die vielen Perspektiven bei so einer überschaubaren Geschichte keinen Mehrwert geboten.

Neben den vielen Perspektiven hat mir auch der Schreibstil nicht gefallen. In der Ich-Perspektive kann man natürlich eher umgangssprachlich schreiben. Trotzdem sollte man auf Redewendungen wie "flink wie ein Wiesel" o.ä. verzichten. Meistens wirkt das nur übertrieben - und nicht humorvoll (oder was auch immer man damit bezwecken wollte).

Der Klappentext machte mich neugierig, aber er konnte nicht halten, was er versprach. Gleich der Anfang hat mich irritiert, denn der erste Abschnitt wird von Marks Freundin Anna erzählt. Das habe ich bei einer Gay Romance nicht erwartet. Es hätte eine interessante Abwechslung sein können, wenn man das Ganze anders angegangen wäre. Danach ging die Handlung langsam los. Es wurde deutlich interessanter. Leider verstrickte sich die Autorin in vermeintlich interessanten Wendungen, welche mich immer weniger überzeugten. Über das Ende bin ich froh, weil alles andere nicht gepasst hätte. Trotzdem wird das Buch dadurch nicht besser,

"Sein schlanker und doch athletischer Körper könnte geradezu einer Modezeitschrift entsprungen sein." 
eBook, 1%, Position 22
Die Charaktere sind flach und klischeebehaftet. An so mancher Stelle habe ich mich tierisch darüber aufgeregt. Warum macht man das? Darüber freuen sich die LeserInnen nicht. Auch den Figuren gegenüber ist das unfair, denn man hätte viel mehr aus ihnen machen können.

Fazit:

Neben zu vielen Perspektiven und einem ausbaufähigen Schreibstil ließ auch die Handlung zu wünschen übrig. Für mich ein enttäuschender Reihenauftakt und ein bedauernswertes Debüt. Nicht empfehlenswert.

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Tags: coming out, contemporary, gay romance, liebesdreieck, love triangle   (5)
 

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außenseiter, contemporary, gay romance, liebesdreieck, love triangle, vorurteile

Fleckenteufel und Drachentöter

Leann Porter
E-Buch Text: 203 Seiten
Erschienen bei dead soft verlag, 20.10.2015
ISBN B016Y9976S
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das Cover ist ziemlich heiß. Ich mag die Typografie sehr!

Auch den Titel finde ich toll! Er passt zur Geschichte, weil er die Hauptfigur beschreibt, und er ist besonders genug, um im Kopf zu bleiben.

Es wird aus Tristans personaler Perspektive erzählt. Es hat mir sehr gefallen, seine Geschichte zu verfolgen.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Angenehm, gut verständlich und ausgewogen, genau so, wie ich es mag.

Besonders die Handlung konnte mich überzeugen! Tristans Schwärmerei für Marco hat zwar leichte Fremdscham bei mir ausgelöst, aber Lance hat das wieder ausgeglichen. Die Geschichte ist größtenteils logisch und nachvollziehbar. Besonders die sich wandelnden Gefühle Tristans kommen gut zur Geltung. Das Setting ist interessant. Zumindest habe ich bisher keine Geschichte gelesen, die sich zumindest teilweise ums Boxen dreht. Auch Mobbing, die Kluft zwischen Außenseitern und schönen bzw. beliebten Leuten und das Erkennen des eigenen Wertes spielen eine Rolle. Einen zentralen Punkt stellen Vorurteile dar. Thematisch also durchaus eine spannende Geschichte!
Selbstverständlich gibt es auch Schwächen in der Geschichte. Die größte ist ein Ereignis, das ich nicht näher beschreiben werde, aber das recht häufig in Liebesromanen vorkommt. Ich heiße das nicht gut! Selbstverständlich verfolgt diese Handlung einen Zweck. Aber so etwas hat Auswirkungen auf die Psyche anderer! Leider wurde darauf nicht ausreichend eingegangen. Man könnte argumentieren, dass Tristan seinen Selbstwert sowieso gering schätzt und es daher nicht viel ändert. Aber dass es etwas ändert -und zwar nicht nur in Bezug auf die handelnde Person-, bezweifle ich nicht.

Tristan ist schüchtern, wird von Minderwertigkeitskomplexen gequält und sehnt sich nach einem anderen Leben.
Marco ist das komplette Gegenteil von ihm - und zieht ihn daher magisch an. Dass das meiste nur Fassade ist, wird im Laufe der Geschichte aufgezeigt.
Lance ist hart im Nehmen und weich im Herzen. Ich schmachte ihn ja schon ein wenig an deswegen. Auf jeden Fall ein interessanter Typ!
Nebencharaktere gibt es auch reichlich, von denen manche ausgeklügelter sind als andere. Meistens verfolgen sie aber nur einen bestimmten Zweck und weisen keine herausragenden Merkmale auf. Leider.


Fazit:

Die Thematik und die Charaktere wurden hervorragend umgesetzt. Ich mag die Geschichte sehr, weil Tristan und Lance so toll miteinander harmonieren. Hinzu kommt, dass mir auch erzählerisch der Text zusagt. Besonders empfehlenswert, da die Gefühle und Entwicklung des Protagonisten im Vordergrund stehen, nicht der Sex!

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Tags: außenseiter, contemporary, gay romance, liebesdreieck, love triangle, vorurteile   (6)
 

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alltag, billard, bisexualität, coming out, erotik, gay romance

Beziehungshandbuch für Geschiedene

L.A. Witt
E-Buch Text: 319 Seiten
Erschienen bei Cursed Verlag, 12.05.2016
ISBN B01FMF1XOO
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist hübsch gestaltet. Kein halbnackter Typ oder irgendwelche anderen klischeehaften Gay-Romance-Merkmale. Das gefällt mir! Auch die Farben und die Stimmung, die das Bild vermittelt, sagen mir zu.

Der Titel klingt interessant, passt aber nicht wirklich zur Geschichte. Unter einem "Beziehungshandbuch" würde ich mir was anderes vorstellen. Nicht zwangsläufig einen Ratgeber, aber zumindest eine Geschichte, die tatsächlich in der Hinsicht hilfreich ist. Für Dustins Geschichte ist er aber leider nicht optimal und weckt falsche Erwartungen. Allein schon wenn man den Titel liest und danach den Klappentext... Irritiert das niemanden außer mir?

Erzählt wird aus Dustins Ich-Perspektive. Besonders markant ist sie leider nicht, aber da ich grundsätzlich nichts gegen die Perspektive einzuwenden habe, stört sie mich auch nicht besonders. Dennoch ist es hier wie mit dem Schreibstil: Austauschbar, kein hoher Wiedererkennungswert. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es mittlerweile einen akzeptablen 0815-Schreibstil gibt, den jeder nutzt. Schon ein wenig langweilig. Man liest die Bücher nur noch wegen des Inhalts, da sie sonst nichts Besonderes mehr zu bieten haben. Darum lege ich darauf auch so viel Wert.

Damit wären wir dann auch schon beim Kernproblem des Romans: der Handlung. Keine Panik, sie ist nicht grottenschlecht. Eher durchschnittlich wie der Schreibstil. Doch wie so oft habe ich einfach mehr erwartet. Ich habe sogar die Leseprobe vor dem Buchkauf gelesen - und war ziemlich angetan davon. Leider wurde die Geschichte aber auch schon nach dem Leseprobenteil sehr viel langweiliger. Sex über alles! Ich gebe zu, dass es am Anfang noch nachvollziehbar ist. Dustin und Brandon finden sich heiß. Besonders für Dustin ist das was Besonderes und er ist neugierig. Aber danach geht es immer so weiter - und plötzlich lieben sie sich abgöttisch. Ach ja? Wegen was? "Der Sex ist so geil, dass ich dich nie mehr verlasse, Baby." Oder wie will man sich das logisch erklären? Für mich ist guter Sex auf jeden Fall nicht ausschlaggebend dafür, dass ich mich in jemanden verliebe und diese Person sogar zu lieben lerne. Übrigens noch eine Sache, die mich nervt: Die Leute sind nicht nur verliebt oder schwärmen für jemanden, nein, sie lieben sie sofort bis an ihr Lebensende und darüber hinaus. Twilight-Style. Tut mir leid, aber dafür kann ich mich momentan nicht begeistern, Selbstverständlich geht es auch um ein anderes Problem, das im Klappentext angesprochen wird: Das Outing. Eine unangenehme Angelegenheit, bei der Frauen mal wieder nicht besonders gut wegkommen. 

Dustin ist eigentlich ein netter Kerl, tut sich aber schwer mit Entscheidungen. Er ist es gewohnt, von Frauen herumgeschubst zu werden. Im Laufe der Geschichte befreit er sich ein wenig von den äußeren Einflüssen, die ihn vorher so gefesselt haben. Wenn er sich nicht zwischendurch so unreif verhalten hätte, hätte ich ihn sehr gemocht.
Brandon ist fast zu gut, um wahr zu sein. Total geduldig und locker. Zumindest bis ihm der Kragen platzt. Natürlich sieht er auch total gut aus und liebt Sex über alles. (Bitte entschuldige die Ironie, ich kann heute einfach nicht anders...) 
Von den Nebencharakteren sind besonders Dustins Mutter und seine Exfrau auffällig. Dustins Mutter ist keine sympathische Frau. Das gilt auch für die Exfrau, nur tritt die den Großteil der Geschichte über eher als Schatten aus der Vergangenheit auf und nicht in Person. Natürlich gibt es noch Helferfiguren wie Dustins beste Freundin oder irgendeine Frau, die Dustin aufreißt, um sich über seine Sexualität klar zu werden... Tut mir leid, falls das jemanden spoilert. Andererseits: Das ist mittlerweile so ein verbreiteter Plotpunkt, dass es niemanden mehr überrascht, oder?

Fazit:

Ja, ich habe ziemlich über den Roman gemeckert. Trotzdem weißt er handwerklich keine Fehler auf, die ich ihm ankreiden könnte. Über die Handlung und die Verwendung von Klischees lässt sich leider immer streiten. Daher bleibe ich fair und gebe dem Buch drei Sterne. Denn auch wenn es nicht herausragend gut ist, hat es mich doch für eine gewisse Zeit unterhalten können. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es einige Leute gibt, deren Geschmack vom Beziehungshandbuch genau getroffen wird.

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Tags: alltag, billard, bisexualität, coming out, erotik, gay romance   (6)
 

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bisexualität, contemporary, gay romance, valentinstag

Valentin(s)Tag: Gay Romance

AnnSophie Frind
E-Buch Text: 26 Seiten
Erschienen bei BookRix, 07.07.2016
ISBN 9783739663012
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist hübsch und atmosphärisch. Dennoch stört mich, dass es so selbstgemacht aussieht. Außerdem fürchte ich, dass das Frauenhände sind, die die Rose halten. Dabei geht es in der Geschichte doch um Männer! Der dunkle Grundton lässt eine sehr viel schmerzvollere und nervenaufreibendere Geschichte vermuten, als man tatsächlich erhält.

Der Titel ist nett. Ich mag solche Wortspielereien. Außerdem passt er zur Handlung.

Torsten erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Die Autorin bleibt dabei sehr dicht an ihm dran. Dadurch ist der Schreibstil ziemlich umgangssprachlich. Durch Torstens Art kommt auch einiges an Ironie und Sarkasmus dazu. Unterhaltsam ist das auf jeden Fall. Leider befinden sich aber auch noch einige Längen und Anfängerfehler in der Geschichte. Nichts, was man nicht ausbügeln könnte, aber man müsste sich nochmal ransetzen und der Geschichte Zeit widmen.

Inhaltlich passiert gar nicht so viel, aber das ist bei so einer kurzen Geschichte auch schlecht möglich. Die Handlung ist niedlich. Nichts Herzzerreißendes, nichts Besonderes, Mittelmaß eben. Aber wenn man was Kleines zwischendurch lesen möchte, kann man es gerne mit "Valentin(s)Tag" versuchen. Es gibt sehr viel schlechtere Geschichten dort draußen.
Dennoch halte ich daran fest, dass die Autorin nochmal an der Geschichte arbeiten sollte. Wenn sie daran festhält, eine Kurzgeschichte zu veröffentlichen, sollte sie die Längen rauskürzen. Andererseits wäre es auch möglich, einen Roman daraus zu machen. Auf jeden Fall würde ich den Text nicht so lassen.

Torsten ist reichlich verwirrt wegen Valentin, dabei geht es dem nicht großartig anders. Sie sind niedlich zusammen.

Fazit:

Diese Geschichte ist kein Desaster. Überragend gut ist sie leider auch nicht. Mit ein wenig Liebe und Politur könnte sie glänzen, aber dafür müsste noch etwas getan werden. So kann ich leider nicht mehr als drei Sterne geben.

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boys love, erotik, gewalt, manga, yaoi

Love Whispers in the Rusted Night

Ogeretsu Tanaka , Monika Hammond
Flexibler Einband
Erschienen bei Egmont Manga, 06.10.2016
ISBN 9783770493449
Genre: Comics

Rezension:

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist gefühlvoll und intensiv, aber durch die Farbgeung auch sanft.


Was ich von dem Titel halten soll, weiß ich nicht so recht. Er ist interessant und klingt gut. Irgendetwas stört mich aber dennoch daran.

Den Zeichenstil würde ich als ausgeglichen bezeichnen. Nicht total niedlich, aber auch noch weit von Comics entfernt. Man könnte ihn vielleicht als "klar" beschreiben, wenn man dabei an "eindeutig und nur wenig romantisierend" denkt.

Dieser Manga hat mich angezogen, weil er anders ist. Schonungslos. Natürlich gehört er dem Genre "Boys Love" an und wartet besonders am Ende mit typischen Szenen auf. Dafür hat der Drama-Anteil seinen Job sehr gut gemacht! Diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven und man sollte die Altersempfehlung beachten. Emotional mitreißend sind die Beziehung von Yumi und Kan-chan sowie Yumi und Mayama auf jeden Fall!

Übrigens wird dieser Band auf der Verlagswebsite als Teil einer Reihe dargestellt. Ich habe das nicht übernommen, da die angezeigten Bände inhaltlich nur grob zusammenhängen.

Fazit:

Es ist nicht so, dass das Ende schrecklich gewesen wäre. Aber im Vergleich zu der einzigartigen Story am Anfang ist es nur durchschnittlich und hat mich daher nicht befriedigt. Dennoch empfehlenswert!

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Tags: boys love, erotik, gewalt, manga, yaoi   (5)
 

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alltag, contemporary, gay romance, gesellschaftsschichten, gestaltwandler, igel, werwolf

Ein stachliger Gefährte (Portland Pack 1)

Piper Vaughn , Kenzie Cade
E-Buch Text: 332 Seiten
Erschienen bei Cursed Verlag, 13.10.2016
ISBN B01MAWR24N
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mir gefällt der herbstliche Stil des Covers. Es wirkt sehr warm und einladend. Die Bilder sind gut aufeinander abgestimmt, auch wenn man gerne auf den freien Oberkörper hätte verzichten können.

"Ein stachliger Gefährte" ist ein treffender Titel, der neugierig macht und insgesamt gut gewählt wurde.

Erzählt wird aus der personalen Perspektive und in der Vergangenheitsform, wobei sowohl Avery als auch Dylan zu Wort kommen.

Der Inhalt ist spannend und fesselnd. Die Liebesgeschichte wurde mit Fantasy und ein wenig Thriller gekoppelt. Letztere lese ich eher selten, aber in der Kombination hat es Spaß gemacht. Die ungewollte Gefährtenbindung ist dennoch der Hauptbestandteil der Geschichte. Die ungewöhnliche Mischung von Wolf- und Igelgestaltwandlern ist erfrischend. Wenn ich mich nicht irre, wird sogar mal ein Rentiergestaltwandler erwähnt. Sehr cool!
Sex gibt es recht oft, aber im erträglichen Umfang. Ansonsten störte mich nur Dylans Spitzname für Avery ein wenig.

Avery und Dylan passen gut zusammen, da sie sich charakterlich ergänzen. Mir hat gefallen, dass Avery trotz seines vermeintlich schwächeren Wandlerdaseins keine verweiblichte Heulsuse wird, sondern seinen Mann steht, obwohl er einige weiblich anmutende Vorlieben hat. Dylan ist fast klischeehaft raubeinig und hart, aber es ist auszuhalten mit ihm. Besonders gefallen haben mir die besten Freunde der beiden! Sehr originelle Leute.

Fazit:

"Nur" vier Sterne? Ja! Das ist eine tolle Leistung. Bis auf die Tatsache, dass das Hin und Her des Liebespaars manchmal anstrengend war, gibt's an der Story nur auszusetzen, dass sie mich nicht zu 100& begeistern konnte. Trotzdem empfehlenswert!

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amazon, coming out, erotik, gay, gay romance, gefühl, halbjapaner, kulturelle unterschiede, liebe, romance, schwul, studenten, verena rank

Schärfer als Wasabi

Verena Rank
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 15.03.2011
ISBN 9783934442733
Genre: Romane

Rezension:

Grün! Das Cover ist grün. Ich liebe es! ;P Nein, auch das Bambusmuster gefällt mir. Der halbnackte Männerkörper ist auch okay, wäre für mich aber nicht zwingend nötig gewesen. Der Bambus reißt's für mich raus. ;)

"Schärfer als Wasabi" ist schon ein humorvoller Titel. Er ist nicht übel, aber vielleicht ein wenig simpel. Ich hätte eine weitaus sexlastigere Geschichte erwartet, um ehrlich zu sein. Es stört mich selbstverständlich nicht, dass meine Erwartungen in der Hinsicht unterboten wurden, denn meine Haltung zu Sex in Geschichten ist ja eher so: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Nick und Katsuro erzählen beide aus der personalen Erzählperspektive. Ich glaube jedoch, dass Nicks Erzählanteil größer ist.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Er ist eher schlicht gehalten. Trotzdem werden die Gefühle der Protagonisten gut vermittelt - und das ist eine Sache, die bei einem Liebesroman eine nicht unerhebliche Rolle spielt. ;)

Besonders die Handlung hat mich an den Roman gefesselt. Als ich ihn gelesen habe, hatte ich schon eine Weile kein Buch mehr in der Hand gehabt - und dieses Werk hat mich gleich in eine neue Lesephase gezogen, weil es so gut ist!
Die Mischung der verschiedenen Kulturen ist fesselnd. Besonders schön ist, dass auch die Charaktere sich dementsprechend geben. Natürlich kann ich nicht beurteilen, inwiefern japanisches Verhalten übertrieben dargestellt wurde, da ich noch nie in Japan war oder in einer japanischen Familie gelebt habe. Aber das Geschriebene wirkte plausibel auf mich und passte auch zu dem, was ich bisher über die Kultur gehört habe. Ich wünsche mir mehr solche Bücher!
Neben dem spannenden kulturellen Aspekt geht es aber auch darum, sich mit seiner homosexuellen Seite zu arrangieren und sein Leben dementsprechend zu gestalten. Außerdem hat der gute Nick auch noch mit familiären Problemen zu kämpfen, welche ihm ganz schön zusetzen. Die Drogenprobleme eines Freundes sind auch mit von der Partie. Es gibt also eine bunte Problem-Mischung, an der man sich erfreuen kann.

Nick ging mir manchmal mit seinem kindischen Verhalten etwas auf die Nerven. Einerseits kann ich das ein wenig nachvollziehen, aber andererseits ist er kein Baby mehr. Da war es zeitweise schwer, ihn als Perspektivcharakter zu mögen.
Katsuro hingegen war mir durchweg sympathisch. Eine ruhige Art, freundlich, gutaussehend... Was will man mehr?
Nicks Mitbewohner sind sehr unterschiedlich. Vanessa fand ich komisch, Mike ist nett, aber problematisch und Robert hat mich von Anfang an am meisten interessiert. Zu Letzterem gibt es im Anhang auch noch eine Bonusstory! Auch Katsuros Familie habe ich gern kennengelernt.

Fazit:

Spannend, einmalig und abwechslungsreich ist dieser Roman. Ich mag ihn sehr für diese bunte Mischung und die lebendigen und daher manchmal anstrengenden Charaktere. Ich würde ihn besonders Leuten empfehlen, die auf Vielfalt in ihren Geschichten Wert legen und sich an neue Kulturen herantrauen.

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alltag, contemporary, gay romance, liebesdreieck, love triangle, neuanfang, offene beziehung

Mehr als eine Affäre

Nora Wolff
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei Cursed Verlag, 02.11.2016
ISBN B01M2DEEAE
Genre: Romane

Rezension:

Von dem Cover bin ich nicht so begeistert. Es ist eher nichtssagend und durch das schlichte Design weckt es auch keine starken Gefühle. Dafür sagt mir die Gestaltung des Titels sehr zu! Handynachrichten spielen nämlich durchaus eine Rolle in der Geschichte.

"Mehr als eine Affäre" ist aussagekräftig, nicht wahr? Außerdem werden sofort bestimmte Assoziationen geweckt. "Affäre" ist zum Beispiel in erster Linie was Schlechtes, aber wenn es mehr als eine Affäre ist, ist es vielleicht doch nicht so übel? Nur einer der möglichen Gedankengänge zum Titel. Er regt die Fantasie an und weckt die Neugier. Hinzu kommt, dass er auch noch zur Story passt!

Felix erzählt die Geschichte als Ich-Erzähler. Seine Gefühle konnten mich so besonders gut erreichen und überzeugen. Außerdem leidet man viel intensiver mit. Und diese Geschichte ist eindeutig auch eine, bei der man leidet!

Vom Schreibstil her scheint die Autorin sich weiterentwickelt zu haben. Zumindest kommt es mir so vor, wenn ich mir meine anderen Rezensionen zu ihren Werken ins Gedächtnis rufe. Auch damals konnte man ihre Geschichten gut lesen, keine Frage! Aber dieses Mal war der Text nicht nur angenehm zu lesen, sondern auch sehr intensiv von den Gefühlen her und mit einigen schönen Stellen.

"Der Gedanke ist gleichzeitig schön und unmöglich. Wie ein zu groß geratener Blumenstrauß, der sich beim besten Willen nicht in die viel zu kleine Vase quetschen lässt - nicht, bis man mit einer Schere ein paar störende Stiele und Blätter entfernt hat." 
eBook, 36 %, Position 1837

Inhaltlich weiß ich gar nicht so recht, was ich noch sagen soll, ohne zu spoilern. Der Klappentext ist da doch eindeutig genug.
Dafür finde ich den Spannungsaufbau und die Charaktere ziemlich gut gelungen. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und hatte durchweg Spaß. Falls man Leid als Spaß verstehen kann, natürlich nur. ;) Die Leseprobe zu lesen lohnt sich garantiert. Obwohl ich vorher skeptisch war, hat sie mich so sehr überzeugt, dass ich den Roman gar nicht mehr abwarten konnte. Ich habe ihn sogar während des NaNoWriMo gelesen, obwohl ich so was sonst vermeide, weil es mich aus dem Schreibfluss reißen könnte. Diese Rezension habe ich einerseits aus Zeitgründen aufgeschoben - und andererseits, weil mich die Geschichte so sehr mitgenommen hat, dass mir dir richtigen Worte fehlten.
Die Thematik schafft es einfach immer wieder, mich aus den Latschen zu hauen. Offene Beziehungen und neue Lieben erinnern mich wohl unterbewusst daran, dass mir das auch passieren könnte. Das reizt meine Ängste und fesselt mich an den Roman. Ich vermute, dass es einigen anderen auch so gehen wird beim Lesen. Eine Sache, die mich bei solchen Geschichten jedoch immer wieder aufregt: Eigentlich wäre alles so leicht, wenn man einfach ordentlich miteinander kommunizieren würde!

Felix' Taten kann man meistens gut nachvollziehen, weil man beim Lesen in seiner Haut steckt. Auch sonst ist er ein sympathischer Typ, ein wenig dusselig manchmal, aber jeder macht Fehler.
Karsten habe ich von Anfang an nicht leiden können und das hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht gebessert. Er ist einfach ein Arschloch und ich verstehe nicht, wie die beiden erst nach sechs Jahren solche Probleme entwickeln konnten. Sie passen gar nicht zusammen!
Peer ist da viel besser. Gutaussehend, aufmerksam, freundlich, interessant. Außerdem hat er ein Hobby, das mir so noch nicht in einem Roman begegnet ist. ;)
Felix' beste Freundin Silvi spielt auch eine recht große Rolle. Von ihr war ich so semi-begeistert. Sie ist ein guter Charakter, aber auch irgendwie anstrengend? Die Arbeitskollegin von Felix ist mir auch in Erinnerung geblieben, weil sie auch ein ganz besonderes Interesse besitzt. Diese niedlichen Details haben mir insgesamt gesehen gut gefallen!

Fazit:

Obwohl ich den Roman bestimmt nicht nochmal lesen werde, weil mich die erste Hälfte innerlich mehrmals getötet hat, empfehle ich ihn doch gerne weiter. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und besitzt nette Details.

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arbeitsbuch, autorenhilfe, marketing, plotting

Arbeitsbuch für Schriftsteller: Leitfäden, Checklisten und Planungsmodelle für Autoren

Tanja Hanika
Flexibler Einband: 74 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 23.04.2016
ISBN 9781532793738
Genre: Sonstiges

Rezension:

Starten wir wie immer mit dem Cover. Es ist hübsch gestaltet und ein Hingucker. Ich mag es sehr. Nur dass ein Klappentext fehlt, hat mich ein wenig verwundert. Der gehört für mich zu jeder Art von Buch dazu.

Ein wenig überrascht hat mich nur das Format des Buches, denn es ist relativ breit und sieht daher fast quadratisch aus. Wie oft begegnet einem schon ein Buch in der Form? Außerdem ist es selbstverständlich sehr dünn. Das war anhand der Seitenzahl abzusehen. Der Einband fühlt sich weich, beinahe ein wenig gummiartig an. Ich berühre das Buch daher gerne, auch wenn man leider schnell Fettflecken und so was sieht. Mich stört das nicht besonders, es ist schließlich ein Arbeitsbuch, aber ich weiß, dass andere sehr viel Wert darauf legen und erwähne es daher.

Der Titel ist eindeutig gewählt, nicht wahr? Es ist klar, wozu das Buch dient. Wenn man möchte, kann man schon auf dieser Seite anfangen, das Arbeitsbuch zu personalisieren, indem man einen Projekttitel einträgt. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man sich für jedes Projekt diesen Titel als Planungs- und Veröffentlichungshilfe anschaffen möchte. Ich bin da eher pragmatisch und kopiere mir besonders nützliche Seiten vorher, um sie später noch verwenden zu können. Aber psssst! ;)

Hauptsächlich besteht der schmale Band aus Mindmaps, Tabellen, Steckbriefen und ähnlichen Seiten, die man selbst mit Inhalt füllt. Manchmal wird auch etwas erklärt, aber ich habe das Prinzip dahinter nicht so ganz durchschaut. Es gibt zum Beispiel eine ganze Seite, auf der Erzählperspektiven erklärt werden. Ich würde das nicht als unpraktisch bezeichnen, aber ich meine, das sogar schon in der Schule gelernt zu haben. Andererseits gibt es dann die Seite 30, welche den Titel "Protagonist vs. Antagonist (Stationen des Konflikts)" trägt. Auf dieser sieht man einen großen Blitz. Auf der einen Seite steht eine Liste mit Punkten von eins bis zehn, auf der anderen Seite steht jedoch nur 1. und dann 6.-10. Ich habe die Logik dahinter leider nicht so recht verstanden und es gab auch keine Erklärung dazu.
Natürlich ist mir bewusst, dass ich ein Arbeitsbuch vor mir habe und daher nicht alles haarklein erklärt wird. Man soll sich vorher informieren und es hier nur anwenden. Aber wenn es dann ab und an doch Erklärungen gibt und an anderen Stellen wiederum keine, finde ich das inkonsequent. Dass es für die Steckbriefe der Figuren keine Erklärung gibt, ist wiederum logisch. Denn wenn ein Steckbrief nicht selbsterklärend ist, hat er seinen Sinn verfehlt. Aber an anderer Stelle wäre eine Erläuterung durchaus nützlich gewesen.

Der Aufbau ist grob in gegliedert in

Vorarbeit: Ausarbeitung der Grundidee Figurenentwicklung Plotentwicklung und Handlungsstruktur Nacharbeit (z.B. Korrekturcheckliste) Marketing.
An sich ist die Gliederung gut gemacht. Beim ersten Punkt war ich zeitweise etwas überfordert. Wenn man nur eine Grundidee hat, aber schon einen Klappentext schreiben soll, ist das etwas viel verlangt. Vielleicht stellt sich die Autorin unter einer Grundidee auch etwas anderes vor als ich. Für mich ist sie wirklich nur der allererste Funken. Ich weiß so gut wie gar nichts über die Geschichte, vielleicht eine Szene daraus. Mehr nicht. Wie soll ich anhand dessen einen Klappentext schreiben? Oder mir Coverentwürfe überlegen? Natürlich werden diese Punkte in der Nachbereitung nochmal aufgegriffen und dort genauer bearbeitet. Man muss es eigentlich nicht am Anfang machen, aber der Aufbau eines Arbeitsbuchs sollte schon so sein, dass man es nacheinander durchgehen könnte, nicht wahr?
Komisch fand ich auch, dass ich mir überlegen sollte, welche Genrekonventionen ich einhalten will oder nicht - und das bevor ich überhaupt Figuren oder einen Plot habe. Woher soll ich zu diesem Zeitpunkt wissen, wie ich mit dem Genre spielen will, wenn ich nicht mehr als die Grundidee habe? Abgesehen davon fällt es mir sowieso schwer, genretypische Dinge aufzuschreiben, um mir dann gezielt zu überlegen, wie und ob ich sie umsetzen möchte. Ich bin mehr der "Wenn die Geschichte das verlangt, mache ich das so."-Typ.

Womit wir dann auch schon bei einem wichtigen Punkt wären: Wie nützlich war mir das Buch? 
Leider musste ich während der Arbeit damit feststellen, dass mir eine kleinschrittige Plotstruktur nicht zusagt. Das habe ich vorher schon geahnt, aber da ich fast das ganze Jahr nicht geschrieben habe, weil mir meine Geschichte zu unausgereift vom Plot her vorkam, dachte ich, ich müsste mal so etwas zu Rate ziehen. Möglicherweise stammte meine Angst vor der Geschichte ja einfach daher, dass ich zu wenig plottete. Wobei ich dennoch weit mehr plotte als ein Discovery Writer und daher wohl so in der Mitte des Spektrums zu verorten bin. ;)
Aber zurück zum Thema: Als ich das Buch bekam, wollte ich mich als knallharter Plotter versuchen. Es klappte nicht. An manchen Stellen gab es sehr viel Platz zum Schreiben, an anderen zu wenig. Dann immer die Frage: Füllt man als guter Plotter jede Seite aus oder nicht? Ist das wichtig oder nicht? So gesehen waren die ersten Teile des Buches eine Herausforderung, die mich viel über meine Art des Plottens gelehrt haben. Aber ob das der Geschichte geholfen hat? Ich weiß es nicht. Tatsächlich denke ich eher, dass sie nun für mich gestorben ist, weil ich sie zu genau kenne und mich beim Schreiben langweilen würde. Auch wenn ich sie zweifellos schneller herunterschreiben könnte. ;)
Macht das den Titel für mich zu einem misslungenen Buch? Nein. Denn dass ich ein anderer Schreibtyp bin als der, den man für so ein Arbeitsbuch braucht, ist weder der Autorin noch ihrem Werk anzukreiden. Auch als Zeitverschwendung würde ich die Arbeit damit nicht betrachten. denn ich habe einiges über mich gelernt. Das wird mir bei anderen Geschichten helfen. Außerdem haben mir besonders die Nacharbeit und der Marketing-Abschnitt gefallen. Die Checklisten und Tipps dort waren hilfreich. Natürlich konnte ich diese Seiten bisher nicht wirklich ausfüllen, weil ich die Geschichte nur geplottet und noch nicht geschrieben habe. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel die "Korrekturliste für folgende Korrekturdurchgänge" später sehr nützlich sein könnte. Und das nicht nur bei dem geplotteten Projekt, sondern allen kommenden! Auch die Exposé-Checkliste habe ich mir in weiser Voraussicht schon mal kopiert. So ist also auch für jemanden, der nicht viel plottet, etwas Neues, Interessantes und Praktisches dabei.

Fazit:

Auch wenn ich während der Arbeit mit dem Heft festgestellt habe, dass so engschrittiges Plotten nichts für mich ist, ist es doch gut strukturiert und besitzt viele nützliche, übersichtlich gestaltete Seiten. Nur dass an manchen Stellen Erklärungen fehlten oder manche Themen sehr früh behandelt wurden, störte mich ein wenig. Aber man kann zum Glück auch Seiten überblättern oder zu einem anderen Zeitpunkt ausfüllen. Niemand kontrolliert deine Arbeit mit dem Buch! ;) Besonders den hinteren Bereich werden viele Autoren als hilfreich empfinden, denke ich. Daher bekommt dieser Titel so viele Sterne von mir. Denn es ist weder die Schuld der Autorin noch die des Buches, dass ich keine Hardcore-Plotterin bin. Ich bin davon überzeugt, dass das Arbeitsbuch für diesen Autorentyp zu empfehlen ist, sofern die betroffenen Personen noch keine eigene Routine in den im Buch behandelten Bereichen besitzen. 


(Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten.)

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Tags: arbeitsbuch, autorenhilfe, marketing, plotting   (4)
 

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boys love, drama, geister, manga, tod, yaoi

23:45

Ohana
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 14.07.2016
ISBN 9783842025554
Genre: Comics

Rezension:

Eine unqualifzierte Aussage zum Cover: GRÜN! <3 Mir gefallen die sanften Farben, die schöne Zeichnung und die Frische, die das Bild ausstrahlt.

Um ehrlich zu sein, halte ich von Uhrzeiten als Titel nicht viel. Sie sind so nichtssagend. Bei diesem Manga muss ich jedoch sagen, dass der Zeitpunkt schon eine Rolle spielt und der Titel daher nicht total doof ist. Toll finde ich ihn trotzdem nicht.

Der Zeichenstil ist niedlich und hübsch, aber nicht zu romantisch, verspielt oder kindlich. Sehr angenehm.

Ich mag die Geschichte. Sie ist von zarten Gefühlen durchzogen: Romantik, Freundschaft, Liebe, Schmerz, Hoffnung... Das Thema ist eigentlich kein leichtes, denn der Tod wirkt auf die meisten Menschen abschreckend. Auch Karma wird immer mal wieder diskutiert. Gibt es das oder nicht? Auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, wird aber auch nicht unnötig breit getreten oder ins Sexuelle gezwungen. Gefühle an sich stehen eindeutig im Vordergrund bei dieser mysteriösen Geschichte.

Fazit:

Eine süße Feel-Good-Story, welche das Herz berührt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Empfehlenswert für Leute, die Boys Love nicht nur wegen heißem Sex lesen und mehr von einer Geschichte erwarten!

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Tags: boys love, drama, geister, manga, tod   (5)
 

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5, buchreihe, dystopie, erster tei, fantasy, flucht, freiheit, indie, kampf, krüger, lorca, manipulation, mika krüger, mika m krüger, rebellen

Totenläufer

Mika Krüger
E-Buch Text: 344 Seiten
Erschienen bei KDP, 30.10.2016
ISBN B01M2BR02H
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Cover ist ein Blickfang. Ich finde es toll gestaltet, da es genau so viele Fragen aufwirft wie die Geschichte selbst, aber in sich dennoch stimmig ist.

Dass "Totenläufer" ein grandioser Titel ist, kann sich wohl jeder denken. ;) Er ist kurz, knackig und interessant. Außerdem spielt der Totenläufer eine markante Rolle in der Geschichte.

Erzählt wird aus der personalen Erzählperspektive. Mehrere Figuren kommen dabei zu Wort: Rina, Neel, Tom und Amanda. Normalerweise lese ich eher Bücher mit weniger Erzählern. Wozu sollte eine Liebesgeschichte auch mehr als zwei brauchen? ;) Aber da "Totenläufer" keine Liebesgeschichte ist, passt die Anzahl der Erzähler. Jede Figur ist nämlich so einzigartig, dass es sich durchaus lohnt, so viele Perspektiven zu lesen. Ganz besonders weil die Geschichte so schwer zu durchschauen ist und mehrere Sichtweisen dem Leser einen klareren Blick verschaffen können. Oder sie bewirken das Gegenteil, wer weiß.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut! Das meine ich ganz ernst. Er ist beeindruckend, mit ganz eigenen Formulierungen und Besonderheiten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man diese bestimmte "Stimme" nach einigen Romanen der Autorin wiedererkennen würde. Das ist meiner Meinung nach eines der besten Dinge, die einem Künstler passieren können: ein Wiedererkennungswert, Markenzeichen oder wie auch immer man es nennen möchte.

"Schreie klopften an eine verschlossene Tür. Tropfen von Rot und ein tiefdunkler Hass vermischten sich, wurden zu einer Bedrohung, die hinter einem blickdichten Vorhang auf sie lauerte und das Ende vieler Linien zeichnete." 
(eBook, 6%, Pos. 381)
Damit wären wir schon beim fast entscheidendsten Teil der Rezension: der Handlung. Ich muss sagen, der Klappentext gibt nicht viel her. Er hat mich so weit interessiert, dass ich das angebotene Rezensionsexemplar angenommen habe, aber ich kann nicht guten Gewissens behaupten, dass ich eine dermaßen wundervolle Geschichte erwartet hätte. Wirklich nicht. Ich war neugierig, ja. Aber mit der Komplexität und dem erzählerischen Geschick hätte ich nicht gerechnet. Die Spannung schien während des Lesens niemals zu sinken. Ich habe am zweiten Weihnachtstag etwa 80 Prozent des Titels in einem Rutsch gelesen. Wenn man bedenkt, dass der Roman etwa 400 Seiten umfasst und ich erst nachmittags anfing zu lesen, ist das ein gutes Indiz für die Qualität der Geschichte, nicht wahr? ;)
Das "Silver Coin 203"-Universum ist anderen dystopischen Geschichten durchaus ähnlich. Das kann man allein schon anhand der Tatsache, dass sie demselben Genre angehören, entnehmen. Dennoch ist "Totenläufer" sehr erfrischend. Warum? Die Figuren rebellieren nicht in erster Linie wegen einer mehr oder weniger verbotenen Liebe gegen das System. Ich lese bevorzugt Liebesgeschichten, ja. Aber auch mir ist klar, dass Liebe als Grund für eine Revolution eher unpassend ist. Da überzeugen mich die Motive der Rebellengruppe REKA sehr viel mehr. Außerdem sind herkömmliche bzw. bekanntere Dystopien ziemlich oberflächlich. Es geht mitunter brutal zu und es sterben auch mal Leute. Seltsamerweise macht das den Helden aber gefühlt nie was aus. Bei Mika Krügers Roman ist das anders. Besonders mit ihrem Charakter Rina zeigt sie, wie sehr so etwas einen Menschen beeinflussen kann. Im Vergleich würde ich sagen, dass "Totenläufer" authentischer ist als andere Dystopien. Besonders weil die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und die Figuren eher grau sind. Keiner der Beteiligten ist perfekt - und das schätze ich sehr!
Fantasy habe ich als Genre übrigens aufgenommen, weil es Wesen namens Lorca gibt, die menschenähnlich sind und über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen können. Was es genau mit ihnen auf sich hat, wird hoffentlich in einem der Folgebände erklärt.

Ich bin gespannt, wie Rina sich entwickeln wird. Sie ist meine Favoritin unter den Erzählern. Nicht nur weil sie als Lorca etwas Besonderes ist, sondern weil ihre Gefühle so gut nachvollziehbar sind. Ich hoffe sehr, dass sie sich weiterentwickeln und ihre wahre Stärke finden wird. Denn für mich ist sie die stärkste Figur der Geschichte.
Neel ist mehr so der tragische Held. Mehr als seinen Namen werde ich daher nicht verraten können, ohne zu spoilern. Aber vielleicht noch so viel: Ich mag das zwiebelartige Design seines Charakters und seine Beziehung zu Rina.
Tom als Idealist steht Rina und Neel charakterlich schon ein wenig entgegen. Er ist zweifellos einer der besten Rebellen, aber gleichzeitig auch etwas naiv. Das wird sich bestimmt noch legen. Solange er nicht wie sein bester Freund Jay wird, ist für mich alles okay. ;)
Amanda... Tja, über diese Dame kann ich noch weniger sagen als über Neel. Sie ist Teil der Regierung, aber was sie wirklich will, werden wir wohl erst später erfahren. Ich kann's gar nicht abwarten!
Viktor hätte ich gerne kennengelernt. Aber man kann nicht alles haben. Caren mochte ich, obwohl sie sich als schwächer entpuppt hat, als ich anfangs dachte. Jay kann ich kein Stück leiden. Ich hoffe, das geht einigen Lesern so. Auch Higgens sollte bitte möglichst schnell sterben. ;)

Kritik habe ich leider auch anzubringen. Es gab ab und an Fehler im Text. Leerzeichen vor Kommata und ähnliche Kleinigkeiten, die nicht tragisch sind, aber die ich bemerkt habe. Außerdem meine ich, auch mal grammatikalische Unstimmigkeiten entdeckt zu haben. Das ist schade, aber ich gebe Selfpublishern in der Hinsicht einen Bonus. Hinzu kommt, dass es wirklich nicht häufig vorgekommen ist. Deswegen ziehe ich nichts von der Bewertung ab.


Fazit: 

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch dieser Roman hat mich so positiv überrascht, dass ich ihn sogar meinem Freund empfohlen habe. Gerne werde ich auch andere darauf hinweisen, denn ich finde ihn so gut gelungen, spannend und abwechslungsreich wie schon lange kein Buch mehr. Es ist nicht gelogen, wenn ich sage, dass ich dem nächsten Band entgegen fiebere.


(Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten.)

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Tags: dystopie, fantasy, lorca, rebellen, soldat   (5)
 

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erotik, gay fantasy, gay romance, werwölfe

Man and the Beast (The Beast Within) (Volume 1)

J. Ashburn
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 22.03.2014
ISBN 9781497493643
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist, naja, ein wenig peinlich? Es erinnert mich an die miserablen LYX-Cover, die vollkommen nichtssagend sind. Dafür finde ich die goldene Schrift hübsch.

"Man and the beast" gefällt mir als Titel. Er erinnert mich an "Die Schöne und das Biest", auch wenn die Parallelen nicht ganz so ausgeprägt sind. Aber vorhanden sind sie schon. ;) Wobei man ihn wohl auf vielfältige Weise interpretieren könnte. Spannend ist er auf jeden Fall.

Die Geschichte wird aus der personalen Erzählperspektive erzählt. Größtenteils erlebt man die Geschehnisse aus Alecs Sicht, aber zum Ende hin wird das Zepter auch mal an andere Charaktere weitergegeben. Das hat den Hintergrund, dass Alec und seine Freunde sich aufteilen müssen, um den Endboss zu besiegen.

Der Schreibstil ist ansprechend und gut lesbar. Ich würde ihn nicht als anspruchsvoll bezeichnen.

Um ehrlich zu sein, hat mich der Anfang der Geschichte gelangweilt. Bis endlich etwas Neues passierte, hatten die Figuren gefühlt ständig Sex und besonders Alec hatte Hunger. Ich war kurz davor, den Roman abzubrechen. Aber dann begann endlich die richtige Handlung. Mit der kam ich gut klar und habe den Rest der Geschichte in einem Rutsch gelesen. Wie schnell sich so etwas wandeln kann! Mir gefällt, dass es zwischendurch immer mal wieder etwas ruhiger in der Geschichte zuging. Nicht so ausgedehnt, dass es langweilig werden würde, sondern gerade genug, um eine kleine Pause bis zur nächsten Wendung einzulegen. Außerdem waren auch die ruhigen Stellen häufig interessant, weil dort die Charaktere besser zur Geltung gekommen sind. Auch die Liebesgeschichten konnten sich so entwickeln. Ja, es gibt tatsächlich mehrere Love Interests in der Story! Auch wenn man bei dem einen genau weiß, dass er nicht der Richtige für Alex sein kann, fühlt es sich dennoch natürlich an, über ihn zu lesen. Denn "The man and the beast" birgt keinen Liebe-auf-den-ersten-Blick-Quatsch. Wie es im Leben so ist, entwickelt sich Alec als Mensch weiter - und dadurch ändern sich auch sein Love Interests. Das hat mir gut gefallen.

Alecs Verhalten fand ich größtenteils nachvollziehbar. Nur was seine Besessenheit von Luca anging, naja... Trotzdem war er ein sympathischer Held.
Luca spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle. Zu ihm darf ich nicht so viel sagen, ohne zu spoilern. Dennoch möchte ich anmerken, dass mir sein Charakter besonders am Ende zusagt.
Besonders toll fand ich Philip und Max. Sie sind so liebe Freunde. Sowieso gibt es viele interessante Charaktere.

Fazit: 

Mit dem lahmen Anfang kann ich dem Buch keine fünf Sterne geben, aber vier sind drin. ;) Eine interessante Werwolfgeschichte mit Gay-Romance-Einfluss, die ich ausdauernden Lesern gerne empfehle.

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Tags: erotik, gay fantasy, gay romance, werwölfe   (4)
 

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contemporary, englisch, gay romance, hochzeit, mafia, one night stand

Wake Up Married serial, Episodes 1 - 6: Wake Up Married, Meet the Family Do the Holidays, Fight Their Feelings, Meet the Mob, Happy Ending

Leta Blake , Alice Griffiths
E-Buch Text: 666 Seiten
Erschienen bei Leta Blake Books, 06.05.2016
ISBN 9781626227576
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover der ersten Episode ist schlicht, aber nicht hässlich. Durch das schildähnliche Design des Titels und den Scherenschnitt einer Stadt gibt es Bezug zu Las Vegas, aber trotzdem haut mich das Cover nicht um. Bei der Gesamtausgabe ist das Cover noch weniger ansprechend. Ja, das mit dem Bücherregal ist eine gute Idee. Dennoch ist der Gesamteindruck kein guter.

Der Titel... Tja. Eigentlich ist der Reihentitel eher "Will & Patrick", da diese Worte immer wieder vorkommen. "Wake up married" ist nur der Titel der ersten Episode. Während "Will & Patrick" langweilig ist (Du erinnerst dich bestimmt an meine Abneigung gegen Namen im Titel?), passt "Wake up married" ganz gut. Auch die anderen Episodentitel sind cool, weil sie verschiedene Stadien einer Beziehung beschreiben (z.B. "Meet the family"). Gleichzeitig fand ich sie aber nicht immer optimal für die jeweilige Episode.

Sowohl Will als auch Patrick kommen zu Wort. Als personale Erzähler kann man beiden gut folgen, auch wenn es mir so vorkam, als hätten die Autorinnen mehr aus Wills Perspektive erzählt. Ein Problem ist das jedoch nicht.

Der Schreibstil ist okay. Ich würde ihn als eher umgangssprachlich beschreiben. Dennoch ist er gut lesbar und verständlich, obwohl ich keine Muttersprachlerin bin. Ich habe aber generell keine großen Probleme damit, auf Englisch zu lesen. Besonders wenn man Worte so leicht nachschlagen kann wie auf dem Kindle Fire. ;) Wenn du dir unsicher bist, empfehle ich dir, die Leseprobe anzuschauen - oder eben die teurere deutsche Version zu kaufen.

Die Handlung lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits sind wirklich coole, abwechslungsreiche Ideen dabei. Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Andererseits erleben die beiden Protagonisten so viel - und nähern sich dennoch hauptsächlich über Sex einander an. So gesehen ist die Geschichte sehr unterhaltsam und interessant als Erzählung, aber als Liebesgeschichte gibt sie mir nicht viel. Natürlich baut sich zwischen Will und Patrick was auf. Es ist auch süß zu lesen. Aber gleichzeitig kommt mir das Ganze irgendwie unrealistisch vor? Gut, da kann man argumentieren, dass auch andere Punkte in der Handlung eher wenig überzeugend sind. Aber sie machen Spaß und werden gut eingefügt, also nehme ich das hin. Dass aber der Aspekt der Liebe mal wieder größtenteils über Sex ausgedrückt wird... Nein, das mag ich nicht übersehen. Denn es nervt schlichtweg, dass das bei Gay-Romance-Romanen so häufig gemacht wird.

Die Charaktere kommen mir teilweise ein wenig schablonenhaft vor. Besonders die Nebencharaktere. Dafür sind unsere Protagonisten ziemlich gut herausgearbeitet. Ich will nicht spoilern, aber gerade Will hat so schöne "Macken". Unter anderem ist er Diabetiker. Wann liest man schon mal über einen Charakter mit so einer Krankheit? Das hat mir sehr gefallen. Auch Patrick kommt gut herüber. Beiden kaufe ich ihre Charaktere ab. Wills Vater ist auch interessant, ebenso wie Patricks neue beste Freundin.

Fazit:

Ich mochte dieses Serial sehr. Das Lesen hat größtenteils Spaß gemacht, auch wenn mir ein paar Dinge nicht gefallen haben. An sich würde ich diese Geschichte aber durchaus empfehlen, allein schon wegen der interessanten Wendungen.

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contemporary, gay romance, hochzeit, mafia, one night stand

Will & Patrick Wake Up Married

Leta Blake , Alice Griffiths
E-Buch Text: 110 Seiten
Erschienen bei Leta Blake Books, 26.10.2015
ISBN 9781626227446
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: contemporary, gay romance, hochzeit, mafia, one night stand   (5)
 
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