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166 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

atlanta, polizei, thriller, frauen, kate

Cop Town - Stadt der Angst

Karin Slaughter ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 09.11.2015
ISBN 9783764505516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(287)

464 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

thriller, norwegen, engelskalt, spannung, rache

Engelskalt

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482252
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller der Potential hat verfilmt zu werden. Engelskalt ist durchweg spannend. Die Protagonisten sind wahrlich gut entwickelt und in jedem von Ihnen findet man sich selbst ein Stück wieder. Die Story ist ausgeklügelt, die Spannungsbögen sind perfekt gesetzt und insgesamt ist es ein lesenswertes Buch! 

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Tags: thriller   (1)
 

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, colby marshall, debü, soziopath, thrille

Farbenblind

Colby Marshall ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453418363
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

... und spart dabei nicht an Spannung. Die Autorin beherrscht die Kunst den Leser in den Bann zu ziehen. Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack, immer wenn ich dachte ich hätte die Lösung gefunden, belehrte mich das Buch eines besseren. 
Lesenswert, zwei Hauptfiguren die gegensätzlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte die verworrener und klarer nicht sein könnte und Überraschungen an jeder Ecke. 

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(48)

69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

paris, ballett, oper, mord, frankreich

Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

Marie Pellissier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.11.2015
ISBN 9783453357686
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Paris - Stadt der Liebe, Stadt der Kunst und Stadt des Balletts. Marie Pellissier hat einen Paris-Krimi geschrieben, mit Flair und Charme. Eine Gardienne im Lebensherbst entdeckt ihre kriminalistische Ader. Und das am Pariser Ballett. Ein tragischer Unfall oder doch kaltblütiger Mord? 

Eine Kriminalroman mit Flair. Eine Mischung aus Miss Marple und Columbo, das beschreibt den Kriminalroman von Marie Pellissier wohl am treffendsten. Eines sei vorweggenommen: Es gibt eine Leiche. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür tritt der Tod an einem der schönsten Orte Paris statt: Auf der Grand Escalier der Pariser Oper. Pompöser und tragischer kann man wohl kaum sterben. Lucie, die Hausmeisterin mit Miss Marple Flair, wittert bereits in der ersten Sekunde einen Mord. Léon, der liebestrunkene Kommissar mit Columbo Attitüden. Amandine, die schöne Tänzerin mit dunkler Vergangenheit. Und dann ist da noch der Tote: Guillaume Bernard, der Ballettdirektor mit Katze und Geheimnissen.

Lucie nimmt auf eigene Faust Ermittlungen auf. Und genau da beginnt der Schlamassel. Falsche Fährten, galante Täuschungen und allerlei Alltagssorgen prägen ihre "Ermittlungen". Während das Leben um Sie herum weitergeht, steckt sie fest in Fragen. Mysteriöse Briefe, verdächtige SMS und ein nächtlicher Besucher schrecken sie nicht ab. Man stellt sie sich wie eine schöne, aber vom Leben gezeichnete Dame vor. Jemand der im Alter noch fit und agil ist, der Dinge auch ohne Worte versteht. Amandine, ihr Ziehkind, ist die Schönheit auf zwei Beinen. Sie war einst der Star des Pariser Balletts. Doch dann floh sie, weit weg von Paris fand sie ein neues Leben. Zurück blieb eine enttäuschte Liebe, die auch nach 10 Jahren noch nicht erloschen ist. Das Trio komplettiert der Kommissar Léon. Ein verzweifelter Mann im besten Alter, liebestrunken und betriebsblind. Er erinnert eher an einen Mann in der Midlife Crisis, als an einen gestandenen Kommissar.

In jeder Zeile springt förmlich der Pariser Flair hervor. Man kann sich gut hineindenken in diese schöne und gleichzeitig so hässliche Stadt. Wird mitgerissen vom Puls der Straßen und angehalten von der Lässigkeit der Pariser. Die Oper ist so detailliert beschrieben, man könnte meinen man stünde direkt darin.

Dennoch ist dieser Kriminalroman eher Roman als Krimi. Jede Figur ist so stark gezeichnet, jede Beschreibung so detailliert, dass es selbst einem eingefleischten Krimifan wie mir ein Fest war das Buch zu lesen. Es ist wie mit einem alten Miss Marple Film: Man kann einfach nicht ausschalten, es ist zu schön und gleichzeitig so durchschaubar.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

london, hörspiel, detektiv, scotland yard, krimi

Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Das Rätsel von Musgrave Abbey (Fall 1)

Viviane Koppelmann , frei nach Motiven von Arthur Conan Doyle , Leonhard Koppelmann , Johann von Bülow
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 23.10.2015
ISBN 9783862315185
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Sherlock-Fan der ersten Stunde musste ich natürlich auch hier reinhören :) 
Die Sprecher sind gut gewählt, die Spannung ist gegeben und Humor findet sich auch, ganz wie Sherlock es mag. Die Umsetzung des Klassikers in ein Hörbuch ist wahrlich gelungen, man mag keine Pause machen. 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Göttinnen altern nicht -Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden

Christiane Northrup ,
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Arkana, 31.08.2015
ISBN 9783442341825
Genre: Sachbücher

Rezension:

Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken an das Altern. Einfach so, ohne Anlass und auch nicht mit Angst oder Widerwillen. Einfach so. Wenn man Ü30 ist, dann ist Altern plötzlich ein Thema. Nicht weil man selbst das möchte, sondern weil die Gesellschaft es so sieht. „Ab 30 beginnt der Verfall“ ist ein beliebter Spruch. Dann fiel mir ein interessantes Buch in die Hände: Göttinnen Altern nicht – Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden von Christiane Northrup.  

„Alterslosigkeit“ ist das Motiv des Buches. Die Autorin ist selbst Gynäkologin und hat für sich einen perfekten Weg entdeckt nicht „alt“ zu werden. Sie altert einfach nicht. Genau aus diesem Grunde habe ich das Buch überhaupt gelesen. Es richtet sich an Frauen allen Alters,egal ob vor oder nach der Menopause. Denn es geht eigentlich nicht um das Altern, es geht vielmehr darum das Leben anders anzugehen. Keine Komplettumstellung der täglichen Gewohnheiten, sondern des Geistes. Lebensqualität fußt auch auf den eigenen Gedanken. Und genau da packt Christiane Northrup die Leserin. Zunächst stimmt Sie uns auf das kommende ein: Die Frau versteht sich als Göttin. verbunden mit den Kräften der Natur. Hört sich erstmal etwas abgedreht an, ist es aber eigentlich nicht. Abseits der Bezeichnung ist diese Herangehensweise der Autorin klug. Sie nimmt der Frau damit die Überzeugung das Altern sei etwas schlimmes. Sie schenkt ihr damit auch ein anderes Selbstbild. Ist dieser Schritt getan, geht die Reise weiter.

Sie schreibt eigene Erfahrungen und solche aus ihrem Berufsleben in allen Bereichen auf. Es geht um die Ernährung, es geht um die Hormonumstellung, um Bewegung und um die Liebe zu sich selbst. So trifft die Autorin manchmal Dinge hart auf den Punkt:

„Frauen werden ständig wegen irgendeiner Sache kritisiert. Vor allem dafür nicht perfekt zu sein. Sie sind zu dünn oder zu dick, zu schön oder zu bieder, zu plapperig oder zu ernst, zu emotional oder zu kalt und natürlich zu sexy oder zu unerotisch“ – Christiane Northrup, Göttinnen Altern nicht.

Abseits dessen finden sich in dem Buch auch Erkenntnisse der anderen Art. Ich zum Beispiel war mir nicht im klaren darüber ,dass Cornflakes ursprünglich erfunden wurden um die Masturbation zu unterbinden. Oder das Menschen mit einem Bürojob ca. 34 Mal am Tag vom Bürostuhl aufstehen sollten um nicht zu verkrampfen. Das ist nur ein kleiner Teil der Flut an Informationen die dieses Buch bietet. Es spricht über das Älterwerden, ja, aber es lässt einfach den negativen Aspekt aus. Es geht um das Leben, das Genießen, das Erleben.

Ich persönlich habe das Buch vielmehr als Leitfaden verstanden die gedankliche Schranke des Älterwerdens fallen zu lassen. Es geht nicht um die Zahl die das Alter beschreibt, es geht darum wie jeder für sich persönlich es definiert. Alter – egal welches – ist ein Gefühl und genauso sollten wir damit auch umgehen.

Ein lesenswertes Buch für alle die auch mal einen „Gedanken an das Älterwerden“ verschwenden und alle die ihre Ängste in Bezug auf die 30, die 40, die 50 loswerden möchten. Ein kleines Manko hat das Buch aus meiner Sicht: Es wurde von einer Amerikanerin geschrieben und das merkt man zwischendurch auch, zudem hat die Autorin eine Firma für Nahrungsergänzungsmittel und preist diese im Buch auch an. Darüber kann man aber gut hinweglesen, es geht schließlich um andere Dinge die global Geltung haben: Die Sicht auf das Altern.

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475 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

stephen king, mord, vergnügungspark, joyland, geisterbahn

Joyland

Stephen King , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.01.2015
ISBN 9783453437951
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stephen King, der Altmeister des Horrorbuches, hat wieder einmal gezaubert. Joyland ist das neuste Werk aus der Feder von Mr. King. Devin Jones verbringt für einen Ferienjob einen Sommer an der Küste North Carolinas. Er arbeitet im Joyland – einem Vergnügungspark alter Schule. Es wird für ihn der Sommer seines Lebens werden, aber das weiss er erst sehr spät. 

Die Erinnerung, sie begleitet uns unser Leben lang. Manch einem mag sie schöne Dinge wieder vor Augen führen, anderen weniger schöne und dann gibt es jene, die in ihrer Erinnerung mystische Dinge vorfinden. So geht es dem Hauptprotagonisten von „Joyland“. Devin, Student, unglücklich verliebt und schließlich verlassen, arbeitet im Vergnügungspark. Er lernt nette Menschen kennen, junge Menschen mit großen Plänen für die Zukunft, alte Menschen mit einem großen Fundus an Erfahrung und mysteriöse Menschen. Und dann ist da Mike. Er lebt mit seiner Mutter in einem Strandhaus und trägt ein Geheimnis mit sich.

Joyland, der Ort der Freude, des Spaßes und der Unbeschwertheit verbirgt auch ein dunkles Geheimnis. In der Geisterbahn soll es spuken. Denn dort wurde vor Jahren ein junges Mädchen ermordet. Und sie soll noch da sein …… Auf eine bezaubernde Art und Weise verknüpfen sich plötzlich die Schicksale von Devin, Mike und dessen Mutter zu einer großen Erinnerung.

Ich als kleiner Stephen King Fan musste natürlich auch das neue Werk lesen. Joyland ist anders als der größte Teil der King Bücher. Der Horror steckt hier im Detail, er springt einem nicht aus den Zeilen ins Gesicht, er schleicht sich zwischen ihnen an. Und plötzlich steckt man mittendrin. Die Geschichte von Devin dessen jungendliche Unbeschwertheit eher Manko als Vorteil ist, entpuppt sich als Erinnerung – an einen Sommer der unvergessen bleibt. Dieser Sommer prägt ihn sein Leben lang. Liebe, Aufopferung und Gefühl – all das lernt er erst in diesem Sommer. Mike, ein kleiner Junge mit einem schwerem Los, ist erwachsener als seine Mutter. Die Geisterbahn, tagsüber als Attraktion für die Kinder aktiv und am Abend wagt sich nicht einmal ein Erwachsener hinein. Diese Kombination aus romantischem Sommer eines Jugendlichen, plötzliches Erwachsenwerden und dazu die Prise des typischen King Horror.

Joyland ist zwar untypisch, weil es sich langsam aufbaut und der Horror, der Nervenkitzel nur langsam zwischen den Zeilen hervorkriecht, aber es ist lesenswert. Gerade weil es für jemanden der King sonst nicht liest, ein schöner Einstieg ist. Daher: Lesenswert!


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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

haus, killer, geheimnis, nebenan, nachbar

Der Killer von nebenan

Alex Marwood , Barbara Häusler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453438163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die zentrale Frage des Buches „Der Killer von nebenan“ ist eindeutig: Wie gut kennst du deinen Nachbarn? In der Nummer 23 der Beulah Grove stimmt etwas nicht. Genau genommen stimmt ziemlich viel nicht. Jeder Bewohner des Hauses hat etwas zu verbergen. Doch dann sind sie alle gezwungen unfreiwillig eine Allianz einzugehen. Der Weg dahin ist aber gesäumt von Leichen, Geheimnissen und Abgründen. Ich darf an dieser Stelle aber eines verraten: Es gibt ein Happy End. Nur ohne Romantik. Und ohne Happy.


Der 461 Seiten starke Roman ist eher ein Thriller. Aber keiner mit Höhen und Tiefen. Alex Marwood geht sofort zur Sache und hält den Spannungsbogen konstant oben. Das können nur wenige Autoren! Die fünf Hauptcharaktere Cher, Vesta, Collette, Hossein und Thomas könnten grundverschiedener nicht sein. Jeder hat ein Geheimnis was sein Leben bestimmt und keiner von Ihnen möchte es die anderen entdecken lassen. Haus Nummer 23 dient als Unterschlupf für die Verschwundenen, die Flüchtigen, die Vergessenen. Der Vermieter macht sich dies zunutze und muss für seine Gier einen hohen Preis bezahlen. Hinter jeder Tür der Apartments spielt sich jeden Tag ein eigenes Drama ab, Schicksale leben aneinander vorbei und einer von ihnen ist ein waschechter Killer. Sein letztes Opfer wohnte unter ihm und niemand weiss, dass sie eigentlich noch da ist ….

Marwood stellt mit einer Spannung die einzelnen Charaktere vor, dass man glaubt sie vor sich zu haben. Jeder trägt sein Geheimnis mit sich herum und versucht möglichst normal zu wirken. Dann passiert etwas in Nummer 23, was alle zwingt eine Gemeinschaft zu bilden. Durch einen Unfall stirbt der Vermieter, sie bereinigen die Situation und schmieden einen schweigenden Pakt. Doch der Kater Psycho deckt das wohl größte Geheimnis auf. Es folgt ein spannendes Finale und die Aufdeckung wer der Mörder ist. Unterwegs gibt es ein wenig Liebe, ein wenig Herzschmerz – nie zu romantisch. Und dann ist die Gabe der Autorin die Geschehnisse so bildlich zu schildern, dass man die Leichen förmlich riechen kann, die Enge des Hauses spüren kann und manchmal glaubt, man wäre live dabei.

Spannender geht es nicht. Als passionierter Krimi und Thriller – Fan bin ich wirklich begeistert! Alex Marwood hat es geschafft ein Buch zu schreiben was den Leser fesselt. Man fiebert mit, man fühlt mit und man überlegt mit. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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107 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

physik, sachbuch, humor, wissenschaft, naturwissenschaften

What if? Was wäre wenn?

Randall Munroe , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Knaus, 08.09.2014
ISBN 9783813506525
Genre: Sachbücher

Rezension:

Manche Bücher entfalten ihr Potential erst, wenn man so richtig verstanden hat worum es eigentlich geht. Genauso ein Buch ist „What if?“ von Randall Munroe. Wirf doch mal einen ganz anderen Blick auf die Welt und frage Dich „Was wäre wenn?“. Was wäre wenn plötzlich alle Menschen von der Erde verschwinden? Oder wenn alle Menschen der Erde gleichzeitig hüpfen? Und wie viel MACHT-Energie kann Yoda eigentlich so erzeugen? Wie lange könnte ein Mensch noch leben, wenn seine DNA plötzlich verschwindet? Wann wird Facebook mehr Profile von Toten als von Lebenden enthalten? 345 Seiten voll mit wirklich wissenschaftlichen Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Da der Autor auch noch gut zeichnen kann, ist es fast wie ein Comic mit ein wenig Text . 


Randall Munroe ist im Netz kein Unbekannter, er ist der Erfinder der genialen Webseite http://xkcd.com. Alles dreht sich hier um Science Comics. Ist auch kein Wunder, Munroe ist nämlich Physiker und postet jede Woche kleine Strichmännchen die wirklich bizarre Fragen wissenschaftlich beantworten. Selbst wenn man sich nicht für Physik, Chemie oder Astronomie interessiert ist das Buch wirklich lesenswert. Munroe versteht es, die Fragen so zu beantworten, dass selbst eine Laie (wie ich einer bin) versteht warum die Szene aus dem Film 300, in der die gleichzeitig abgeschossenen Pfeile die Sonne verdunkeln, Quatsch ist. Oder warum man eben nicht durch Abschießen eines Maschinengewehrs zeitweise fliegen kann.

Die Zeichnungen sind süß und teilweise wirklich komisch. Das sind die Fragen als solches auch, besonders die Rubrik „Seltsame (und beunruhigende Fragen)“ 😀 .

Es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Es ermöglicht einen anderen Blickwinkel. Auf die Welt. Auf die eigenen Gedanken. Auf Dinge an die man bisher nie gedacht hat und wahrscheinlich auch nie gedacht hätte. Auf die eigenen Fragen. Und es bietet einen kleinen, wirklich klitzekleinen, Einblick in die Welt der Wissenschaft. In dieses eigene Universum der Logik. Der Formeln, Farben und Stoffe. Selbst wenn Physik das Schulfach mit der höchsten Fehlerquote und Chemie bisher nur aus Haarfärbungen bekannt war: Es lohnt sich. Denn: Randall Munroe hat die Eigenschaft den Menschen zum Lachen zu bringen, obwohl die Lage wahrscheinlich sehr ernst ist. Und gleichzeitig lernt man etwas. Wahrscheinlich sind es Dinge die man nie gefragt wird. Aber es kann nicht schaden, zu wissen wie viel MACHT-Energie YODA erzeugt, ob wir genug Energie haben um die ganze Weltbevölkerung von der Erde zu entfernen und was wäre, wenn wir nur einen Seelenverwandten hätten und dieser Mensch rein zufällig wäre. - 

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117 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

humor, abenteuer, reisen, urlaub, fernreisen

Als Schisser um die Welt

Jan Kowalsky
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.06.2015
ISBN 9783442158041
Genre: Humor

Rezension:

Seid ihr eher der Strandtyp oder doch eher der Abenteuertyp? Handtuch parken und einfach mal in der Sonne braten war gestern! So sieht das zumindest die Frau von Jan Kowalsky. Und daraus ist ein Buch entstanden: 

„Als Schisser um die Welt – Die Geschichte von einem der mitmusste“

Jan Kowalsky, Jahrgang 1976, von Beruf Illustrator, ist verheiratet. Mit Sarah. Jan ist eher der bedächtige Typ. Einer der alles durchplant, der jedes mögliche Szenario (insbesondere die Worst-Case-Szenarien) gedanklich durchspielt. Ein Schisser eben. Sarah ist eher der Abenteuertyp. Eine die Hunger auf Erlebnisse hat, die Abenteuer erleben will und jedes Reiseerlebnis wie einen Schwamm aufsaugt. Diese Kombination verspricht objektiv betrachtet erstmal keine erlebnisreichen Reisen. Und doch hat dieses Paar die Welt gesehen. Der Schisser, anfangs panisch und manchmal am Rand zur Verzweiflung, hat die Welt gesehen und ist nun gar kein richtiger Schisser mehr.

Diese Verwandlung kann man nachlesen, auf 314 Seiten hat Jan Kowalsky seine Reiseerlebnisse niedergeschrieben. Gewürzt mit Illustrationen seiner besten Momente. Von  Bali über Afrika hin zu Australien – jeder Kontinent sorgte für ein Stück weniger Schisser-Dasein. Denn Sarah, die Frau des Autors, liebt Fernreisen. Er liebt seine Frau. Sie hat Spaß und er hat ein Problem.

Ich habe oftmals laut lachen müssen, nicht nur aufgrund der Texte, sondern auch weil ich mir bildlich vorstellen konnte wie die Situation aussah. So werdet ihr beim Lesen dieses Buches nicht nur jede Menge Spaß haben, ihr werdet auch Entdeckungen machen. Zum Beispiel den Anti-Malaria Schlafanzug. Oder die Feststellung, dass es tatsächlich Menschen gibt, die mit Socken (ja, SOCKEN!) am Strand liegen. Natürlich dürfen luftige Höhen nicht fehlen, der Ausblick mag grandios gewesen sein, aber den Weg auf den Löwenfelsen hätte ich auch nicht geschafft. Die Reiseerlebnisse sind wirklich lustig geschrieben, auch wenn der Ernst der Sache immer wieder durchscheint.

In den Verschnaufpausen zwischen den Fernreisen,lernt der Leser auch den Doktor mit dem sagenhaften Doppelnamen kennen. Er muss theoretische Infektionen mit Viren die extrem selten sind genauso prophylaktisch behandeln wie potentielle Bisse von Haien in den Hintern. Nicht zu vergessen die Panik vor Malaria. Auch die Schwiegereltern leisten keine Hilfe, ganz im Gegenteil: Der Schwiegervater, gestandener Hesse, saß mal in der Türkei im Gefängnis. Der Grund für diesen durchaus nicht erstrebenswerten Aufenthalt, sorgt für Horrorvorstellungen beim Autor. Die Eltern von Jan Kowalsky hingegen sind das komplette Gegenteil. 15 Jahre Dänemark. Immer derselbe Ort. Abenteuerlust sieht anders aus.

Das Buch ist lesenswert, nicht nur weil die Erlebnisse des Ehepaars Kowalsky zum Schreien komisch sind, auch nicht weil die Illustrationen wirklich sehenswert sind. Nein, es ist lesenswert, weil es für Menschen mit Panikattacken, Ängsten und Zweifeln zeigt, dass genau diese Dinge bewältigt werden können. Auch für Partner von Menschen mit Neigung zur Panik ist es empfehlenswert, weil wohl nur selten das Gefühlsleben und das Gedankenkarussell so offen beschrieben werden. Und der große Bonus obendrauf: Die Reiseerlebnisse bieten auch Anhaltspunkte zu Orten und Sehenswürdigkeiten die bei einem eigenen Besuch nicht ausgelassen werden sollten. Es sei denn, ihr könnt die Chinesische Mauer ohne pinkeln zu müssen ablaufen 


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116 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

berlin, krimi, sanela beara, entführung, wolf

Der Schneegänger

Elisabeth Herrmann
Fester Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 26.01.2015
ISBN 9783442313860
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es gibt Krimis, die sind so spannend, da mag man garnicht aufhören zu lesen. „Der Schneegänger“ von Elisabeth Herrmann gehört zweifelsohne dazu. Ein Krimi aus Berlin, mit Charakteren, mit Spannung und mit Wölfen. 


Ein Kind verschwindet. Eine Ehe zerbricht. Einen Mann zieht es zu den Wölfen. Eine Frau zu einem Traum. Eine Familie ins Zerbrechen.

Vier Jahre später wird das Kind gefunden. Tot. Vergraben in einem Wald in Berlin. Damit beginnt ein spannender Kriminalroman. Gehring, der Polizist der bereits vor vier Jahren an dem Fall gearbeitet hat, wird schmerzhaft an diese nicht geschlossene Akte erinnert. Beara, eine junge Polizistin mit Ambitionen zu mehr, wird Teil der Ermittlung. In Berlins Straßen ist es kalt, der Winter hat die Stadt im Griff. Diese trostlose und dennoch schöne Atmosphäre fängt die Autorin Elisabeth Herrmann gekonnt mit Worten ein. Wie gebannt sieht man es vor sich: Das verschneite Berlin, der schon schmutzige Schnee. Man fühlt die Kälte und die Beklemmung die von den Ermittlern Besitz ergreift. Der Fall führt zu einem Abgrund. Langsam, schleichend und häufig unvermittelt wird aufgedeckt, was dem Kind passiert ist. Der Vater, ein einsamer, kerniger Mensch, ist Wolfsforscher. Bei den Ausflügen zu den mondänen Tieren kann man sie förmlich vor sich sehen. Kann die Einsamkeit spüren, die Trostlosigkeit und dennoch die Hoffnung die genau diese Wölfe verkörpern. War er es? Hat er sein Kind getötet? Die Mutter, jung aber ausgelaugt, heiratet ausgerechnet den Mann, für den sie einst geputzt hat. Ihr Kind, damals ein Spielball zwischen den privilegierten, reichen Kindern. Sie sitzt im goldenen Käfig. Hat alles und doch nichts. Hat sie ihr Kind geopfert für den Luxus?

Der Kommissar, Gehring. Mitte 30 und doch schon so alt. Einsam, verlassen und unzufrieden. Doch er hat Biss, er will wissen, was dem Jungen passiert ist. Dem Jungen der seit vier Jahren in einem Wald lag, allein. Die Kommissaranwärterin, Beara, Ambitionen für mehr, Wissensdurstig und häufig bauchgesteuert. Ihre Intuition leitet sie an und plötzlich ist sie undercover im Goldenen Käfig. Musste der Junge sterben weil er im Weg war?

Selten habe ich einen Krimi gelesen in dem so viele Charakterköpfe um die Gunst des Lesers buhlen. Aber das stört keineswegs, niemand drängt sich in den Vordergrund. Die Frage nach dem „Wer ist der Mörder?“, nach dem „Warum musste der Junge sterben?“ ist das Kernthema. Man will es wissen, es herausfinden und hat unterwegs viele Vermutungen. Doch jede wird ein paar Seiten später widerlegt. Der Gärtner war es nicht,soviel sei verraten.

Elisabeth Herrmann ist hier ein wirklich spannendes Buch gelungen. Die Mischung aus persönlichen Motiven, gleichzeitig aber auch ein Blick in die Gesellschaft und dazu noch die Portion Lokalkolorit Berlins – sie ist wirklich gelungen! Von der ersten bis zur letzten Seite ist man „voll drin“. Die Autorin versteht es den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, immer wieder falsche Fährten zu legen und nie den Faden zu verlieren. Ein eindeutiger Lesetipp von uns! Übrigens auch gut zur Abkühlung geeignet 


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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

ratgeber, frauen, fashion, stil, mode

Wie Sie in High Heels unfallfrei eine Glühbirne auswechseln

Camilla Morton , Isabella Bruckmaier
Flexibler Einband: 511 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 09.10.2006
ISBN 9783442167418
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt Bücher bei denen ab der ersten Seite klar ist „Ich lege es erst weg, wenn ich es ausgelesen habe!“. Camilla Mortons Buch ist eines davon. Ich habe Ihre ultimativen Style-Tipps verschlungen. Warum? Es ist amüsant geschrieben, und der Kern der Wahrheit ist stets mit einem Fünkchen Ironie zwischen den Zeilen zu finden. 189 Seiten im handlichen Format beinhalten eigentlich alles, was Frau von heute wissen muss: Wie Sie in High Hegels unfallfrei eine Glühbirne auswechseln.


Der Klappentext verspricht schon ein wenig von dem was die Leserin erwartet:

„Stilsicher wie Carrie Bradshaw, glamourös wie Gisele Bündchen – Englands angesagteste Fashion-Expertin weiß, wie man immer und überall eine gute Figur macht: Das perfekte Styling in fünf Minuten? Kein Problem! Witzig, stylisch und informativ bringt Camilla Morton es auf den Punkt, mit prominenter Unterstützung von Manolo Blahnik, Kylie Minogue und vielen anderen.“

Jede von uns kennt es: Wir blättern die Modemagazine durch, klicken uns durch phantastische FashionBlogs und fragen uns insgeheim „Wie macht die das?“. Das perfekte Styling ist eine tolle Sache. Sofern man weiss was für einen selbst passt. Damit fängt der ganze Schlamassel doch schonmal an. Camilla Morton weiss um diesen schwierigen Punkt. Sie ist Großbritanniens angesagteste junge Fashion-Expertin, schrieb schon in jungen Jahren für die Vogue und arbeitete nach ihrem Studium für Christian Dior. Wenn es jemand wissen muss, dieses große Geheimnis toll auszusehen, dann ist Sie das.

Auf 189 Seiten bringt Camilla Morton dann auch den Glamour ins heimische Wohnzimmer, den Bus oder wo auch immer ihr Bücher lest. Sie beginnt mit dem Fundament eines jeden Stylings: Dem Stil. Wie man ihn findet, wie man in nur fünf Minuten (okay, es sind etwas mehr als fünf, aber fünf klingt eben gut…) perfekt aussieht und überhaupt: Was ist Stil eigentlich? Witzig geschrieben, mit einer Prise Humor und einer großen Portion Ironie. Hat man den Teil des Stils verstanden, geht es auch schon weiter. Jede Frau sollte High Heels (aber bitte die echten!) im Schrank haben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es reicht leider nicht sie nur im Schrank zu haben, man muss die Dinger auch anziehen. Für mich ein Mysterium, für Camilla Morton die normalste Sache der Welt: Laufen auf High Heels. Ein ganzes Kapitel widmet sie dieser Aufgabe. Ich habe einige Tipps mit rausnehmen können, obwohl ich die Praxiserfahrungen wahrscheinlich mangels Mut nicht sammeln werde.

Ein weiterer großer Teil: Wie sehe ich blendend aus? Körperpflege, Make-Up und was zum Teufel gehört in eine ordentliche Handtasche? Antworten auf diese Fragen gibt die Autorin mit keckem Unterton. Natürlich darf auch hier eine Anleitung nicht fehlen.

Zwischen den erfrischenden Zeilen der Autorin selbst, haben sich auch wirkliche Stilikonen zu Wort gemeldet. Neben Manolo Blahnik (Ja, DER Manolo), hat sich auch Kylie Minogue zu Wort gemeldet und einige mehr.

Wie sitzt eigentlich die Naht bei einer echten Nylon richtig gut? Welche Hose für welchen Typ? Hut ja oder nein? Pediküre?! Viele Fragen, viele Antworten!

Ich finde: Ein wirkliches lesenswertes kleines Büchlein. An einem verregnetem Tag wie heute, ist es wie geschaffen zur Aufmunterung. Camilla Morton trifft den richtigen Ton: Sarkasmus trifft Realität. Dabei vergisst Sie nicht an den Stellen ernst zu bleiben, an denen es wichtig ist. Humorvoll führt sie die Frau von heute ein in die Welt der Mode. Aber Vorsicht: Es ist ansteckend! Als passionierte Flachschuhträgerin sehe ich die Notwendigkeit eines galanten Gangs auf High Heels inzwischen ein. Mir ist auch bewusst, dass eine Handtasche wichtig ist. Kurzum: Ein charmant geschriebener, teilweise ironischer Blick auf die heutige Welt der modernen Frau. Vor allem aber kein Lobgesang auf schlanke, junge Frauen in den besten Jahren. Hier spielt Cellulite eine Rolle, der Liebestöter und Nylons. Lesenswert 


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(73)

112 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

thriller, autor, jenny milewski, schweden, schriftsteller

Skalpelltanz

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.05.2015
ISBN 9783453418370
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jenny Milewski ist eine junge Autorin aus Schweden die nun ihren Debütroman veröffentlicht hat: Skalpelltanz. Ein Thriller der mit viel Stärken, aber auch einigen Schwächen aufwartet. Spannend ist er, wenn auch mit Längen. 


Jonas ist Horrorautor. Er verpackt die Abgründe des menschlichen Seins in Buchstaben. Seine Hauptfigur ist Carl. Chirurg mit Hang zur Perversität, grausam mit Kittel und Maske. Mit Carl und dessen Grausamkeit hat Jonas Erfolg, er gilt als einer der erfolgreichsten Autoren Schwedens.

Skalpelltanz beginnt bereits mit einer surrealen Szene. Ein Junge versteckt sich unter einem Tisch und hört Worte, die er nicht hätte hören sollen. Erst viel später wird der Leser diese Worte verstehen und auch, dass sie größte Verzweiflung ausdrücken. Mit einem spannenden Prolog empfängt Jenny Milewski den Leser in die Welt von Jonas Lermann.Der Autor ist festgefahren, im Leben genauso wie in der Kreativität. Das erste Drittel des Buches erzählt seine Geschichte, er der eine Schreibblockade hat,sich diese nicht eingesteht und plötzlich wieder schreiben kann. Erst wenn der Leser erfahren hat wie Jonas lebt, warum er genauso lebt und die erste Unheimliche Begegnung Gänsehaut gezaubert hat,ist der Startschuss einer Verkettung des Bösen gefallen. Jonas schreibt an einem neuen Buch und plötzlich geschehen die geschriebenen Dinge um ihn herum. Morde, wie sie nur Carl verüben würde. Langsam fragt er sich, ob seine Romanfigur wirklich nicht real ist. Die Auflösung seiner Schreibblockade führt zu einer Reihe von Morden, einer grausamer als der andere. Jonas macht sich auf die Suche, in seiner Kindheit wird er fündig. Mit erschreckendem Ergebnis.

399 Seiten die mit Spannung, aber leider auch Längen vollgepackt sind. Das Buch ist wirklich angenehm zu lesen, die Autorin hat hier einen Thriller konstruiert der so auch als Schwedenkrimi im TV laufen könnte. Wer, wie ich, ein Fan der Skandinavischen Krimis ist, wird hiermit seine Freude haben. Jenny Milewski schafft es, die unheimliche Stimmung auf den Leser zu übertragen, man spürt förmlich die Gefühlsregungen der Hauptfigur. Das hat sie gut hinbekommen! Leider ist der Thriller aber auch an manchen Stellen sehr durchschaubar, insbesondere das Ende ist nicht überraschend. Darüber kann aber hinweggesehen werden, weil der Spannungsbogen perfekt ausbalanciert ist und die Bilder einfach gut beschrieben sind.

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mitmachbuch, tagebuch, glück, spaß, kindsein

Mach mal was!: Mitmachen, selbst machen, glücklich machen

Doro Ottermann
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 31.08.2015
ISBN 9783442392759
Genre: Sachbücher

Rezension:


Veröffentlicht am 09/10/2015 von Jessy

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Bewusst leben bedeutet immer auch, die Augen offen zu halten. Lebensratgeber gibt es unendlich viele auf dem Markt. Manche gut, manche weniger gut und manche sind einfach mitreissend. Genau so ein Buch ist „Mach mal was!“ von Doro Ottermann. Es geht nicht um Lebensweisheiten oder um darum irgendwelche Ratgeber zu befolgen. Es geht um Dich, den Leser, und darum Sachen zu machen. Spannende Sachen, Lustige Sachen, Sachen die du schon immer mal ausprobieren wolltest (und dich nie getraut hast), Sachen die Mut erfordern oder manchmal auch keinen und überhaupt: Sachen einfach machen! 

Mach mal was! – Doro Ottermann

Und weil es darum geht neue Dinge zu wagen, beginnt das Buch auch mit der ersten „Sache“. Das Vorwort ist in Spiegelschrift geschrieben  Eine witzige Idee! Wer das Vorwort geknackt hat darf sich freuen: 203 Seiten voll mit „Sachen“. Sachen die glücklich machen, Sachen zum entdecken, Sachen zum ausprobieren. 715 Ideen die das Leben spannender, glücklicher machen und dabei noch viele Entdeckungen für jeden Tag. Klingt erstmal spannend, fand ich.

Das Buch ist in 5 Bereiche aufgeteilt:

Erleben Spielen Jagen&Sammeln Fühlen Rausgehen

In jedem Kapitel finden sich Anregungen um etwas „zu machen“, jeweils passend zum Thema. Dabei handelt es sich nicht um die 0815-Tipps die wir alle irgendwo schonmal gehört haben. Es geht um Kleinigkeiten (die manchmal eine Riesenportion Mut erfordern). So heisst eine Anregung „Untersuch die Zeit!“. So leicht es klingt, so schwer kann es sein. Oder auch „Mach was mit dem Mund!“ – ich übe das Pfeifen auf zwei Fingern immer noch! Die Seiten bieten Platz für Notizen, Portraits, Bilder oder auch einfach einen Satz. Bei der Anregung „Nimm´s wörtlich!“ geht es um Redewendungen: Beiß doch mal in den sauren Apfel oder such das Haar in der Suppe. Gar nicht so einfach!  Die Illustrationen sind süß und animieren zum selbst malen.

Mach mal was! – Anregungen um die Welt zu entdecken!

So entsteht im Laufe der Zeit eine Art Tagebuch des Entdeckens. Die Autorin hat hier eine wirklich spannende Auswahl getroffen um dem Alltagstrott zu entfliehen und neue Aspekte in das eigene Bewusstsein zu bringen. Manche Dinge erkennen wir erst dann als wirklich toll, wenn wir sie uns ganz bewusst vor Augen führen. Andere wiederum haben durch häufige Wiederholung ihren Zauber verloren, sie wieder zu entdecken und anders wahrzunehmen ist auch ein Ziel dieses Buches. In einer Zeit, in der wir wie kleine Schafe unserem täglichen Trott nachgehen, es manchmal nicht bemerken wie sehr wir Gewohnheitstiere sind und so manche schöne „Sache“ einfach untergeht, ist dieses Buch ein Lichtblick. Es erweitert den Horizont, bringt uns wieder näher zu uns selbst und zu denen, die wir mögen. Mit ganz kleinen Schritten, aber mit großer Wirkung.

Eine Empfehlung für alle, die neues ausprobieren möchten und altes wiederentdecken wollen. Einfach mal „Sachen“ machen, egal ob kindisch oder doof oder „Ich bin zu alt dafür“ oder „Das trau ich mich nicht“ – einfach mal den Tellerrand überspringen und erstaunt sein, was dahinter so alles zu finden ist. Das funktioniert mit diesem kleinen Buch als Anleitung wirklich gut. Nicht nur für uns selbst, auch als Geschenk eine schöne Idee.

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klassiker, familie, thomas mann, deutschland, verfall

Buddenbrooks

Thomas Mann
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 05.04.2012
ISBN 9783596904006
Genre: Klassiker

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klassiker, teufel, goethe, drama, faust

Faust. Eine Tragödie. Erster Teil - Frühere Fassung ("Urfaust") - Paralipomena

Johann Wolfgang von Goethe , Ulrich Gaier
Flexibler Einband: 882 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 15.11.2011
ISBN 9783150189009
Genre: Klassiker

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fantasy, michael ende, klassiker, kinderbuch, die unendliche geschichte

Die unendliche Geschichte

Michael Ende
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Thienemann-Esslinger, 17.09.2014
ISBN 9783522202039
Genre: Klassiker

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klassiker, freundschaft, philosophie, märchen, kinderbuch

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Grete und Josef Leitgeb
Buch: 96 Seiten
Erschienen bei Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG, 01.01.2016
ISBN 9783792000496
Genre: Klassiker

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thriller, david hunter, krimi, simon beckett, forensik

Die Chemie des Todes

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2011
ISBN 9783499256462
Genre: Krimi und Thriller

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gauß, humboldt, mathematik, wissenschaft, deutschland

Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann , any.way , Cathrin Günther , Walter Hellmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.02.2008
ISBN 9783499241000
Genre: Romane

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satire, humor, hitler, adolf hitler, berlin

Er ist wieder da

Timur Vermes
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2014
ISBN 9783404171781
Genre: Humor

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Irgendwann musste ich es einfach kaufen und lesen. „Er ist wieder da“ geschrieben von Timur Vermes. Es ist nämlich irgendwann einfach nur noch nervig wenn alle Welt über ein Buch redet und ich selbst keine Ahnung habe warum. Jetzt habe ich eine.

Das Taschenbuch spricht mich rein von der Gestaltung des Umschlags schonmal an. Schlicht, prägnantes Bild. Moment! Prägnantes Bild?! Sieht ja aus wie ….. Hitler! Um genau den geht es auf 394 Seiten. Wer jetzt allerdings einen schnieken historischen Roman mit allerlei Obersalzberg-Flair und schwerwiegenden Entscheidungen bei Hauptstadtpanorama erwartet, wird enttäuscht.

„Er“, Hitler, wird von Timur Vermes einfach mal in die Moderne geholt. Dann darf er sich schön anschauen was für einen Bockmist er damals angerichtet hat. Aber ich beginne einmal am Anfang. Eines schönen Sommertages erwacht Adolf Hitler auf einer Möchtegern Wiese in Berlin-Mitte. Allerdings schreiben wir das Jahr 2011, woran er sich gewöhnen muss. Hitler kommt zu sich und schaut sich das moderne Berlin an, das bunte Berlin, das Multi-Kulturelle Berlin. Natürlich trifft er in den ersten Minuten auch gleich auf „Eingeborene“ – ein für ihn interessantes Erlebnis. Für die Jungs ist er nur irgendein ausgeflippter unter Tausenden in der Stadt.

Angekommen in der neuen Welt lernt Hitler das Berlin von heute kennen. Durch einen Zufall (aus seiner Sicht stellt sich das natürlich ganz anders dar) beginnt er eine Karriere. Ausgerechnet im Fernsehen. Missverstanden von Millionen. Sein Feldzug nimmt groteske Züge an, sorgt aber für Quote.

Genug des Insider-Wissens  Ich habe beim Lesen des Buches wirklich Spaß gehabt. Nicht ständig und auch nicht auf jeder Seite, aber durchaus oft. Was genau der Roman nun ist: Groteske, Satire, Comedy, ich weiss es nicht. Das Buch hat neben vielen lichten Momenten leider auch Längen. Dafür ist es für Freunde des schwarzen Humors ein gefundenes Fressen. Manchmal wirken die – aus voller Überzeugung – nationalsozialistischen Sprüche des Herrn Hitler herrlich satirisch. Abseits der Humorpunkte fand ich es interessant mir die Frage zu stellen, was wäre wenn Hitler wirklich im Berlin von heute aufwachen würde? Was wäre wenn er sehen würde wie wir heute über ihn denken? Was würde er aus heutiger Sicht über sein Reich damals denken? Das hat der Autor geschafft und dazu noch passend, wie ich finde. Reine Satire ist das Buch sicherlich nicht. Zwischen den Zeilen lässt sich auch erahnen wie sehr die damaligen Ansichten zur Rassentrennung, dem Herrenmenschen und dem Umgang mit Grundrechten aus der Zeit gefallen sind.

Damit ist „Er ist wieder da“ lesenswert für alle die auch mal lachen können über Nazi-Sprüche. Für alle die in der Bahn ihre Mitfahrer durch lautes Loslachen mitreissen möchten (ist mir passiert). Für alle die einfach mal die Gedanken spielen lassen wollen. Schwarzer (brauner) Humor.

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mord, klassiker, parfum, frankreich, paris

Das Parfum

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Diogenes Verlag AG, 01.01.2006
ISBN 9783257016789
Genre: Klassiker

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fantasy, mittelerde, elben, ring, hobbits

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien , Margaret Carroux (Übers.) , E.-M. von Freymann (Übers.)
Fester Einband: 1.293 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2014
ISBN 9783608938289
Genre: Fantasy

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