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Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß

Wladimir Kaminer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 28.08.2017
ISBN 9783336547609
Genre: Humor

Rezension:

Wer bereits Bücher von Wladimir Kaminer gelesen hat, der weiß bereits, was er hier bekommen wird. In der Vergangenheit gab es bereits Bücher mit Geschichten über seine Mutter, ebenso wie über seine Kinder und auch die Schwiegermutter geschrieben hat, ist nun halt seine Frau dran.

In diesem Buch finden sich zahlreiche kurze Geschichten, die Kaminer in einer super-lockeren und sehr amüsanten Art erzählt. Sie alle sind aus dem Leben, dem Alltag gegriffen und haben mit seiner Frau zu tun und alles was um sie herum wichtig ist und mit ihr zu tun hat.

Kaminer erzählt sowohl über die diversen Macken seiner Frau, als auch ganz konkrete Dinge. Dabei erfährt man als Leser eine Menge über Olga, wie seine Frau heißt. Er wird dabei aber niemals bloßstellend, sondern erzählt immer amüsant, aber dennoch voller Respekt. Man könnte es glatt als kleine Liebeserklärung an seine Frau auffassen.

Ich würde ja gerne noch mehr darüber schreiben, aber inhaltlich wäre alles weitere ein Spoiler und außerdem muss man sich selbst auf dieses Buch und die Geschichten einlassen. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und ich habe die Lektüre sehr genossen!

Fazit

Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß von Wladimir Kaminer ist eine tolle Sammlung kleiner, aus dem Alltag gegriffener Geschichten über Olga, der Frau des Autors. Es ist amüsant die Gedanken von Kaminer über seine Frau zu verfolgen und hat sich gut lesen lassen. Ich mochte diese kleinen Geschichten sehr – Leseempfehlung!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Billy Marvins Wunderjahre

Jason Rekulak , Marcus Ingendaay
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 12.03.2018
ISBN 9783336547838
Genre: Humor

Rezension:

Billy, Alf und Clark sind beste Freunde, verbringen ihre Freizeit zusammen und tun, was Jugendliche in dem Alter so machen im Jahr 1987 – jede Menge Unsinn. Als sie eines Tages feststellen, dass der Traum aller jugendlichen Jungen Vanna White, die Buchstabenfee aus dem Glücksrad, im neu erschienenen Playboy zu sehen ist. Sofort sind sie sich einig, dass sie dieses Heft haben müssen. Das einzige Problem: Verkauft wird dieses Heft nur an Erwachsene. Sie spinnen einen Plan um für jeden von ihnen ein Exemplar aus dem nahe gelegenen Kramladen zu entwenden, wo Billy schließlich auf Mary trifft …

Diese Geschichte hört sich so total verrückt an, dass ich einfach super neugierig auf dieses Werk wurde. Vor allem tatsächlich aber, da es aus dem Wunderraum Verlag stammt. Einem neuen Imprint von Random House, das wirklich hochwertige Bücher veröffentlicht. Und das bezieht sich sowohl auf den Inhalt, aus auch auf die Ausstattung. Dieses Buch ist nämlich ein echtes Schmuckstück. Der Buchrücken und ein kleiner Teil des Umschlags besteht aus Leinen, was man heute ja auch nicht mehr allzu häufig findet. Die auffälligen bunten Kreise auf dem Cover bestehen aus aufgedruckten Spotlack. Besonders auffällig fand ich auch das bedruckte Lesebändchen. Auf diesem steht nämlich “Lesepause”. Die Ausstattung alleine ist also schon wirklich besonders.

Die Geschichte selbst konnte mich direkt auf den ersten Seiten fesseln. Eigentlich werden nur die verrückten Taten einiger 14jähriger, pubertärer Jungen Mitte der Achtziger Jahre beschrieben. Tatsächlich fühlte ich mich aber total zeitversetzt und wurde an meine eigene Kindheit erinnert.
So gab es zahlreiche Querverweise auf die 80er Jahre wie zum Beispiel musikalische Referenzen oder Computer-bezogene. So hören die Protagonisten nicht nur Musik aus dieser Zeit und schauen Serien, sondern zu einem großen Teil spielt es eine Rolle, dass Billy und Mary zusammen an ihrem Computer programmieren, dem damaligen Commodore 64. Damals der absolute Wahnsinn, heute fast schon eine Lachnummer und museumsreif.
Es hat wirklich Spaß gemacht sich daran zu erinnern, wie anders und irgendwie einfach früher doch alles war und dass technische Selbstverständlichkeiten von heute damals noch zur absoluten und weit entfernten Zukunftsmusik zählte.

Ich bin selbst zwar kein Junge, aber mir kamen die Verhaltensweisen der Jungs so bekannt vor … Dem Autor Jason Rekulak ist es wirklich wunderbar gelungen den Charme dieser Zeit einzufangen und seinen Figuren entsprechend authentisch auszustatten. In gewisser Weise ist es auch ein Coming of Age-Roman, aber viel subtiler und mit viel mehr Charme als die heutigen, total auf körperlichen Attribute bezogenen Geschichten. Hier ist ein scheuer Kuss und Händchen halten im Kino schon eine große Sache gewesen.

Im Nachwort informiert der Autor den Leser noch darüber, dass er ein tatsächliches Spiel entwickelt hat, dass auf dem Spiel des Buches “Digital Fortress” basiert und das man auf seiner Homepage auch tatsächlich spielen kann. Da kommen nostalgische Gefühle auf!

Billy Marvins Wunderjahre von Jason Rekulak konnte mich total überraschen und hat mir viel, viel mehr gegeben, als ich mir davon versprochen hatte. So war dies nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Erwachsen werden. Es ist vielmehr ein wirklich toller Ausflug in die eigene Kindheit und Jugend und tatsächlich auch irgendwie eine kleine Liebeserklärung an die 80er Jahre.

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123 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Die Gabe

Naomi Alderman , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453319110
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Sie kommt aus heiterem Himmel: eine Kraft, die Frauen zum starken Geschlecht macht, die ihnen erlaubt mehr oder weniger gezielte Stromstöße abzugeben und damit auch zu töten, genannt Die Gabe.
Die Machtverhältnisse auf der ganzen Welt verschieben sich zugunsten des weiblichen Geschlechts. Dort, wo Frauen bislang unterdrückt wurden, wird nun zurück geschlagen. Aber auch in allen weiteren Teilen der Welt ändern sich die gesellschaftlichen Verhältnisse…

Bevor ich dieses Buch las, hätte ich spontan mit “selbstverständlich” geantwortet, hätte mich jemand gefragt, ob eine Welt, in der Frauen das starke Geschlecht sind und herrschen, eine bessere wäre. Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Die Rahmenhandlung dieses Buches ist ganz kreativ, wie ich finde, denn augenscheinlich handelt es sich hierbei um ein Werk, dass die Autorin Naomi Alderman von einem Mann erhält, der in dieser neuen Welt lebt und Angst hat die herrschenden Zustände als Mann offen anzuprangern. Das kann man ihm nicht verübeln, wenn man die Geschichte schließlich liest.
„Die Gabe“ ist wie ein historischer Roman geschrieben. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erfahren wir anhand einiger Einzelschicksale, die aber natürlich allesamt irgendwie miteinander verbunden sind, die Geschichte der Ausbreitung dieser Gabe.
Die beschriebenen Abstände sind mal kürzer, mal länger, entwickeln sich mal rasant, mal langsamer. Immer haben sie mich aber an die Seiten fesseln können, denn ich wollte unbedingt wissen wie dieses Buch enden würde und was noch kommen könnte.

Allie, genannt Mother Eve, ruft eine neue Religion auf den Plan, die schnell viele Anhänger auf der ganzen Welt findet und darauf basiert, dass Gott weiblich ist und nicht Jesus, sondern seine Mutter Maria die eigentliche Heldin sei. Ihre Predigten werden auf der ganzen Welt verfolgt und angehört.
Roxy Monke ist die Tochter einer der einflussreichsten Familien der Welt. Sie hat eine unglaublich starke Gabe und kann diese auch beherrschen.
Tunde ist Journalist, der trotz aller Widrigkeiten über die tatsächliche Lage auf der Welt und den entbrannten Kampf zwischen Männern und Frauen berichten will.
Margot ist Politikerin die die Gabe nutzt um Aufzusteigen, was ihr auch gelingt. Ihre Tochter Jocelyn hat die Gabe ebenfalls und arge Probleme diese zu beherrschen.

Die Geschichte dieser vielen einzelnen Personen können wir verfolgen und erfahren so aus diversen Sichtweisen was sich in verschiedenen Teilen der Welt zuträgt und wie sich die Menschheit entwickelt. Während sich in der uns bekannten Gesellschaft alles noch recht gemächlich entwickelt und sich die Machtverhältnisse langsam und eher subtil verschieben, kann man sich vielleicht vorstellen, dass sich das in Ländern, in denen Frauen lange unterdrückt, misshandelt, gefoltert, vergewaltigt wurden, schneller und härter entwickelt, denn dort kommt zum Streben nach mehr Macht auch noch ein wahnsinniger Wunsch nach Rache und Vergeltung dazu.

Im Vorfeld sagte ich bereits, dass ich vor dem Lesen dieses Buches nicht gedacht hätte, dass eine Welt in der das weibliche Geschlecht regiert, härter sein würde. Eben weil ich den Umstand, dass es vielen, vielen Frauen auf dieser Welt nicht so gut geht wie mir, wie uns, verdrängt und gar nicht auf dem Schirm hatte.
Das ist auch noch ein Aspekt des Buches, den ich wirklich gut fand, nämlich, dass man sich während des Lesens viel bewusster wird, dass der Schrecken, der sich in diesem Buch abspielt, die Brutalität und Grausamkeit Männern gegenüber, sich auch heute jeden Tag ereignet, nur halt gegen Frauen gerichtet.

Die Geschichte ist brutal, ja, gewalttätig. Oftmals ein wenig überzogen, wobei nichts davon aus der Luft gegriffen ist. Vergewaltigungen, Unterdrückung, Folter – all das gibt es auch in unserer realen Welt.

Dieses Buch hat mich ziemlich gefordert, ich war fasziniert von diesem Szenario und der Welt die Naomi Alderman dort skizziert. Das Ende war dann heftig und lies mich erst einmal sprachlos zurück, so dass ich erst einmal darüber schlafen musste um meine Empfindungen dazu in Worte zu fassen.

Fazit

Mit Die Gabe hat Naomi Alderman wirklich einen Roman geschrieben, der den Büchern von Margret Atwood in ihrer Aussagekraft in nichts nachsteht. Brutal, gewalttätig, real! Man denkt zwangsläufig darüber nach, wie es um unsere gesellschaftlichen Verhältnisse bestellt ist.
Absolute Leseempfehlung!

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Memory Game - Erinnern ist tödlich

Felicia Yap , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Claire lebt in einer Welt, in der es zwei Arten von Menschen gibt: Die Duos, die sich nur an alles der letzten zwei Tage erinnern können und diejenigen, die sich nur an einen zurückliegenden Tag erinnern können. Alles wird über die zumeist elektronischen Tagebücher der Leute gesteuert, jeder trägt jeden Tag ein, was er erlebt und erfahren hat, um diese Erinnerungen später nachlesen und nachschlagen zu können.
Als eines Tages eine Leiche in der Nähe von Claires Heim gefunden wird, gerät ihr Ehemann Mark, ein erfolgreicher Autor, unter Verdacht, denn wenn man dem Tagebuch der Verstorbenen glauben schenkt, dann war Mark ihr Geliebter …

Die Buchidee klang wirklich total gut! So eine Vorstellung ist schon irre. Ich war total auf die Umsetzung gespannt, denn ich selbst konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie es sein könnte, wenn man sich lediglich an den letzten Tag erinnern kann. Wie kann dann Fortschritt stattfinden, wie kann man lernen? Genau das wird zwar im Buch damit erklärt, dass man Erinnerungen abspeichern, also erlernen kann, nur halt nicht erinnern. Das kam für mich allerdings nicht wirklich durchdacht vor. Warum lernt man dann nicht einfach alles? Für mich war das absolut unzureichend erklärt, damit konnte ich mich also nicht wirklich abfinden.

Total spannend fand ich auch die Frage, wie man Bücher schreibt ohne Erinnerungen. Der Protagonist Mark ist immerhin ein erfolgreicher Autor. Aber wie geht das? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen und das Buch vermochte es einfach nicht, es mir wirklich zufriedenstellend nahe zu bringen. Ganz davon abgesehen, dass man Bücher ja auch am Stück lesen müsste um sie zu lesen. Lässt man einen Tag dazwischen, dann weiß man schon gar nicht mehr was geschehen ist, geschweige denn, dass man überhaupt etwas gelesen hat.

Genau so merkwürdig kam mir jegliche Beziehung vor. Wenn man sich an keine Gefühle erinnert, sind Beziehungen dann überhaupt etwas wert oder einfach nur Mittel zum Zweck? Und damit meine ich nicht nur romantische Beziehen. Gefühle kann man immerhin nicht wirklich beschreiben. Und wenn man sich nicht daran erinnern kann was man fühlt?

Schon alleine solch grundsätzliche Fragen kamen mir im Verlauf der Lektüre immer wieder und da sie für mich einfach nicht zufriedenstellend beantwortet wurden, konnte ich mich auch nicht wirklich auf den Rest der Geschichte einlassen. Ich war zwar schon gespannt darauf, auf was das alles hinaus laufen würde, aber wirklich glaubhaft fand ich die Geschichte zu keiner Zeit, was die Freude an dieser Geschichte schon sehr dämpfte.
Sehr schade eigentlich, denn die Idee war wirklich klasse, da hätte man sicherlich mehr draus machen können.

Fazit
Memory Game: Erinnern ist tödlich von Felicia Yap glänzte mit einer tollen Idee. Die Umsetzung konnte mich aber leider überhaupt nicht überzeugen. Schon alleine die Ausgangsidee musste ich immer wieder in Frage stellen, was es mir leider unmöglich machte dieses Buch auch nur Ansatzweise zu genießen. Sehr schade!

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

battle, battle island, elena, fernsehshow, geld, gewinn, gold, goldschatz, inse, insel, jugendbuch, peter freund, schatz, schatzsuche, tv show

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe eine Ewigkeit benötigt um dieses Buch endlich zu beenden. Ich habe früher häufig die Bücher von Peter Freund gelesen und sie auch überwiegend sehr gemocht. Dass er nun mit Battle Island auch etwas modernes schreibt, über ein Thema, das Jugendliche heute eigentlich auch anspricht, habe ich mich sehr gefreut. Aber schon direkt zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich mich mit diesem Buch überhaupt nicht anfreunden kann. Dennoch habe ich es versucht, ich wollte es gerne mögen.

Die Story ist eigentlich ganz interessant und auch die Szenen könnten spannend sein. Das Problem ist eher der Stil. Mit diesem kam ich gar nicht klar. An den meisten Stellen war er mir einfach zu kalt, zu distanziert. An einigen Stellen fand ich es auch viel zu überzogen was zum Beispiel das Fluchen betrifft. Für mich war es einfach nicht passend, nicht glaubhaft. Es war für mich einfach nicht die Jugend, die ich kenne, weder aus meiner eigenen Kindheit, noch von heute. Es passte einfach nicht zusammen.

Das führte einfach dazu, dass mich die Figuren nicht berühren konnten, ich war einfach komplett desinteressiert, was als nächstes geschehen würde, ich konnte mich einfach für nichts und niemanden begeistern. Teils hatte ich den Eindruck irgendeinen emotionslosen Bericht zu lesen.

Die vielen Zeitsprünge waren mir häufig auch viel zu lang. Bis man endlich drin war hatte das Interesse teilweise schnell nachgelassen. Das waren die Szenen, die dazu führten, dass ich das Buch lieber erst mal weg legte.
Diese Zeitsprünge ließen dann zwar schließlich nach, aber dafür gab es dann viele perspektivische Wechsel, die ich eigentlich immer toll finde, aber in diesem Fall liefen sie leider aufs gleiche hinaus wie die Zeitsprünge.

Fazit

Battle Island von Peter Freund wollte ich wirklich mögen, aber leider war es für mich absolut kein rundes Buch. Für mich hat nichts wirklich gepasst, ich habe mich eher durch gequält. Sehr schade, denn Peter Freund habe ich einst wirklich gerne gelesen. Ich hoffe, dass sich das vielleicht mit einem späteren Buch wieder ändern wird.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

abwechslungsreich, autor, gute ideen, kreatives schreiben, kreativität, kreativ schreiben, mein buch, schreiben

Mein Buch

Katja Scholtz , Pascal Cloëtta
Fester Einband
Erschienen bei Diana, 25.09.2017
ISBN 9783453285453
Genre: Sachbücher

Rezension:

Viele Menschen die lesen, träumen davon irgendwann auch einmal selbst ein Buch zu schreiben. Die wenigsten bekommen das allerdings hin. Mein Buch: 100 Dinge über die du schreiben kannst von Katja Scholtz bietet nun den Platz und die Ideen für kreative Schreibübungen.

Dieses Buch ist also nichts zum lesen oder gar schreiben lernen. Aber was ist es dann?

Man bekommt hier ein knappt 200 Seiten starkes Hardcover-Büchlein, ungefähr im DIN A5-Format. Mit einem Gummiband versehen kann man es verschließen und die Seiten somit geschlossen halten. Das rote Lesebändchen sorgt für die nötigen Zeichen. Auf der hinteren Vorsatzseite findet man noch eine integrierte Tasche für lose Blätter oder Notizen.

Nach einem wirklich kurzen Vorwort von Katja Scholtz geht es auch schon los und man trifft auf die erste Schreibaufgabe, die da lautet: Erzähle von einen Moment, der den weiteren Verlauf deines Lebens fundamental hätte verändern können. Punkt. Mehr Text nicht, keine weiteren Anweisung. Es folgen zwei leere Seiten um die Aufgabe bewältigen und losschreiben zu können. Ablenkung bietet lediglich eine nette und dazu passende Illustration.
Und es funktioniert. Obwohl die Aufgaben kurz und knapp gehalten sind, ist es tatsächlich die beste Art einfach drauf los zu schreiben. Man findet schon seinen Weg, bzw. Text. Und mir persönlich hat es auch wirklich viel Spaß gemacht, denn die Aufgaben sind wirklich sehr abwechslungsreich und phantasievoll. Einige Male musste ich bereits beim Lesen der Aufgabe wirklich laut loslachen. Und auch das schreiben hat total viel Spaß gemacht. Es kam viel Quatsch dabei rum, aber das macht nichts. Es muss ja nicht immer alles bierernst sein. Aber auch ernste Themen kann man hier locker unterbringen.


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Die Optimierer

Theresa Hannig
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404208876
Genre: Science-Fiction

Rezension:


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68 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Jane Austen - Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Holly Ivins , Sabine Roth
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei DVA, 03.04.2017
ISBN 9783421047694
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Büchlein erschien im Original unter dem Titel THE JANE AUSTEN POCKET BIBLE. Und tatsächlich, wer sich mit Jane Austen bislang nicht besonders auskannte, der kann sich auf diesen 240 Seiten ein umfassendes Bild über die legendäre Autorin und ihre Werke machen.

Die Autorin Holly Ivins, die selbst an Austen-Kennerin bezeichnet wird, schreibt hier nicht zu ausschweifend, eher klar auf den Punkt gebracht Wissenswertes über Jane Austens Leben. Dabei gibt es hier nicht nur oberflächliche Informationen, sondern wirklich gut ausgewogene Informationen.

Im ersten Abschnitt geht es um Janes Biografie. Wir erfahren im Schnellverfahren alle wissenswerten Fakten ihres Lebens und lernen auch ihre Familie kennen.

Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit Janes Welt. Hier lernen wir den historischen und gesellschaftlichen Kontext kennen, in dem Jane Austen aufwuchs schrieb. Zwar gibt es in ihren Romanen nur wenige Ereignisse, die der damaligen Historie geschuldet waren, zumindest oberflächlich. Wer ein wenig aufmerksamer liest, der kann in ihren Romanen hin und wieder aber doch ein paar dezente Hinweise auf das damalige politische Zeitgeschehen finden.

Ein Bild von ihrem örtlichen Leben kann man sich im Abschnitt Janes Orte machen. Hier ist es interessant, inwieweit Janes Umgebung sie auch zum Schreiben inspiriert, bzw. ihr die Möglichkeiten dazu geschaffen haben.

Um Janes Einflüsse geht es schließlich im vierten Abschnitt, den ich sehr interessant fand. Hier wird dargestellt, wieso Jane ihre Romane zu Lebzeiten überwiegend anonym veröffentlichte. Vor allem, die literarischen Einflüsse der damaligen Zeit auf ihre Romane und ihre Intentionen dazu fand ich äußerst spannend.

In Janes Romane geht es schließlich um genau diese: ihre Romane. Hier findet man zu ihren Romanen kurze Inhaltsangaben, ausführlichere Personenbeschreibungen und Hinweise zu den wichtigsten verarbeiteten Themen des Buches. Wer die Romane noch nicht kennt, der wird hier gespoilert werden, das sollte man auf jeden Fall beachten!

In Jane und die Liebe wird zwar auch auf Janes eigenen Erfahrungen mit diesem Thema eingegangen, aber vor allem geht es hier um die Liebe in ihren Büchern und wie damit zur damaligen Zeit umgegangen wurde. Hier werden die entsprechenden Figuren noch einmal ausführlicher zu diesem Thema beleuchtet

Abschließend wird im letzten Abschnitt Jane verfilmt auf einige der bisherigen Filmproduktionen eingegangen und inwieweit sie mit der Originalvorlage übereinstimmen, was passend oder auch unpassenderweise geändert oder ergänzt wurde.

Fazit

Holly Ivins hat mit Jane Austen – Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt eine schöne Übersicht über die legendäre und auch heute noch äußert beliebte Autorin abgeliefert. Für Janeites ebenso empfehlenswert wie für diejenigen, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen!

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

2016, das feuerzeichen, dystopie, fantasy, francesca haig, freundschaft, gebrandmarkt, heyne, jugendbuch, jugendroman, kämpfe, rebellion, reihe, überleben, zwillinge

Das Feuerzeichen - Rebellion

Francesca Haig , Viola Siegemund
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453270411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach einer nuklearen Explosion ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war. Alles ist zerstört und außerdem werden seitdem nur noch Zwillinge geboren, die eine intensive Bindung haben. Hat der eine Schmerzen, merkt es der andere auch und stirbt einer von beiden, so stirbt auch sein Zwilling. Immer – ohne Ausnahme! Ein Zwilling ist immer ein sogenannter Alpha. Ein gesunder Mensch ohne Einschränkungen. Der andere ist immer ein Omega. Sozusagen beschädigte Ware mit Behinderung oder sonstigen Abnormalitäten. Die Omegas werden verachtet und separiert. Obwohl die Zwillinge so eng verbunden sind, agieren sie doch nicht gemeinsam und verstoßen ihre Omega-Geschwister noch im Kindesalter. Cass will dies aber nicht hinnehmen. Während ihr Apha-Bruder in hoher Position eine Anti-Omega Bewegung anführt, hat sie sich endlich der Rebellion angeschlossen und hilft dieser nun mit ihren Seher-Fähigkeiten…

Bereits vom ersten Band dieser Reihe war ich total begeistert! Alleine die Idee eine Welt zu kreieren, in der nur noch Zwillinge geboren werden, die auch noch miteinander durch ein besonderes Band verbunden sind, fand ich schon sehr spannend und war gespannt darauf, wie Francesca Haig dies wohl umsetzen würde, denn große Schlachten zwischen den beiden Seiten hätte ich ausgeschlossen, weil es ja Opfer auf beiden Seiten gegeben hätte, egal wer verliert. Für mich war der psychologische Aspekt dieser Verfolgung und Unterdrückung interessant und mit diesem geht es auch im zweiten Band weiter.

Wie es zweite Bände oftmals so an sich haben, sind sie eher Lückenfüller zwischen einem Anfang und einem Finale. Und so leider auch dieser zweite Band. Obwohl ich auch ihn wirklich gerne mochte, muss ich zugeben, dass er sich doch teils wirklich wie Kaugummi gezogen hat. Es passierte über weite Strecken nichts und tatsächlich geschah in diesem zweiten Band überhaupt sehr wenig, weswegen ich mich teils zwingen musste weiter zu lesen. Sehr, sehr schade, denn das wenige was es gab, das war wirklich toll und zum größten Teil auch sehr überraschend! Wenn man die Geschichte hier ein wenig mehr zusammen gestaucht hätte – oder aus drei Teilen vielleicht sogar nur zwei gemacht hätte – wäre das sicherlich der Geschichte zuträglicher gewesen.

Cass, Piper und Zoe spielen auch in diesem Band wieder die größte Rolle. Obwohl ich immer erwartet hatte, dass sich zwischen Cass und Piper etwas entwickeln würde, hat mich dieser Teil dahingehend überrascht. Ich kann Cass Gefühle für den bereits in Band 1 verstorbenen Kip einfach nicht so recht nachempfinden. Für mich knisterte es zwischen Cass und Piper viel mehr, aber vielleicht kommt dahingehend ja noch etwas.
Ansonsten hat mir die Entwicklung von Cass sehr gut gefallen. Sie wächst immer mehr in ihre Seher-Rolle und akzeptiert die Dinge langsam wie sie sind, ohne jedoch nach Besserem zu streben.

Fazit

Auch der zweite Teil von Francesca Haigs „Das Feuerzeichen“ hat mir gut gefallen. Allerdings hatte das Buch einige Längen, was den Lesefluss ein wenig beeinträchtig hat. Die Story ist aber ungebrochen spannend und interessant und ich freue mich bereits auf den dritten Band!

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276 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Leere Herzen

Juli Zeh
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.11.2017
ISBN 9783630875231
Genre: Romane

Rezension:

In einer sehr, sehr nahen Zukunft hat die Gesellschaft Deutschlands sich zu dem einer herzlosen und gleichgültigen Masse entwickelt, in der nur das eigene Ego zählt. Auch Britta und ihr Geschäftspartner Babak profitieren davon. Sie haben die „Brücke“ gegründet. Statt aber wirkliche Therapien anzubieten, handeln sie mit Selbstmord-Attentätern. Alles ganz kontrolliert um Zeichen zu setzen und absolut selbstverständlich, denn irgendwer muss es ja tun, nicht wahr? Als schließlich Konkurrenz auf den Plan tritt, ist das aber auch nicht in Brittas Interesse …

Wow, dieses war mein erstes Buch von Juli Zeh und es hat mich ziemlich sprachlos zurück gelassen. Ich musste es wirklich erst mal einige Zeit sacken lassen.

Total unaufgeregt und mit einer wahnsinnigen Selbstverständlichkeit schreibt die Autorin über eine nahe Zukunft, wie sie tatsächlich sein könnte, denn so zeichnet es sich heute bereits ab: der Mensch zählt nicht mehr, erhebt sich nicht wirklich gegen tatsächliche Missstände, nie aber, wenn es tatsächlich angebracht ist und hat sowieso nur noch Augen für sein eigenes Wohlergehen. Und das in einer Zeit, wo es uns eigentlich so gut geht wie nie.

Juli Zeh zeigt in „Leere Herzen“ tatsächlich auf, woran es unserer Gesellschaft heute schon mangelt. An Empathie und Mitgefühl. Während des Lesens dachte ich so häufig einfach nur “Mein Gott! So will doch niemand leben.” Aber tatsächlich tun wir dies doch schon längst. Zumindest sind wir auf dem besten Weg dahin.

Ehrlich gesagt fand ich die Geschichte ein wenig fade und langweilig. Aber durch den gesellschaftlich aktuellen Bezug, der immer wieder eingestreut wird, gab es diesem Buch eine ganz eigene Dimension, die einem wirklichen Schrecken einjagen kann. So werden beispielsweise aktuelle Geschehen wie die Flüchtlingskrise und Trump genommen und mögliche Entwicklungen für die Zukunft aufgezeigt. Genau davon profitiert diese Geschichte total.

Julie Zeh hat es hier geschafft mit Britta und Babak zwei Figuren zu entwerfen, die sich die Ignoranz der Gesellschaft zu Nutze machen um ihren ganz eigenen Nutzen daraus zu ziehen. Ganz nach dem Motto: Niemand sagt was, dann wird es schon okay sein. Und das, obwohl moralisch überhaupt nichts okay ist an ihrer “Arbeit”.
Genau dieses Verhalten finden wir ja auch bereits heute schon vor. Auf der einen Seite jammert gefühlt jeder, alle sind unzufrieden und prangern die Politik an, verbreiten Hass. Auf der anderen Seite geht es uns aber so gut, dass auch niemand sich berufen fühlt den unbequemen Weg zu gehen und wirklich etwas zu tun. Man wähnt sich in Ruhe und Sicherheit, fühlt sich schlau und stark in den gemütlichen vier Wänden.

Dieses Buch ist wie eine Vision davon, wie es kommen könnte, wenn es so weiter geht.

Fazit

Juli Zeh hat mit „Leere Herzen“ eine erschreckende Geschichte über eine mögliche Zukunft geschrieben, wie sie in nicht allzu langer Zeit tatsächlich eintreten könnte. Leider realistisch, leider wenig empathisch. Erschreckend und aufrüttelnd, tatsächlich aber auch ein minimales bisschen langweilig.

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682 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

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Origin

Dan Brown
Fester Einband: 670 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Robert Langdon folgt einer Einladung seines guten Freundes Edmond Kirsch und begibt sich nach Spanien, ins Guggenheim-Museum in Bilbao, wo Kirsch für den Abend eine Präsentation besonderer Art angesetzt hat. Zahlreiche einflussreiche Persönlichkeiten sind geladen und laut Kirsch soll es sich bei dieser Präsentation um eine Entdeckung biblischen Ausmaßes handeln. Doch noch bevor Kirschs Entdeckung publik wird, wird der langjährige Freund Langdons erschossen. Wer waren die Täter und was verdammt war die großartige Entdeckung? Kann Langdon diese Rätsel noch lösen?

Da ist er also endlich! Der fünfte Roman rund um unseren altbekannten Symbologen Robert Langdon. Und ich bin hin und her gerissen zwischen “Super! Besser als der letzte Band” und “Tja, aber nicht so gut wie die ersten Bände”.
„Inferno“ fand ich ja schon viel besser als den Vorgänger „Das verlorene Symbol“, aber Origin legt hier doch nochmal eins drauf, auch wenn es auch hier noch einige Kritikpunkte gibt.

„Origin“ umfasst knapp 670 Seiten und man kann sich vorstellen, dass die Kapitel bei einer Anzahl von über 100 recht kurz sind. Mir persönlich gefällt das gut, so fliegt man geradezu durch das Buch und will immer „nur noch ein weiteres“ Kapitel lesen, bis man schließlich doch schon beim Epilog angekommen ist.
Optisch gefällt es mir ebenfalls sehr gut und fügt sich nahtlos in die Reihe der neu gestalteten Cover der bisherigen Romane ein. Und der Schriftzug weißt dieses Buch auch eindeutig wieder als einen Dan Brown Roman aus. 

Dan Brown hat es hier wieder geschafft eine wirklich tolle und spannende Thriller-Handlung in viele wissenschaftliche Hintergründe zu betten. So erfahren wir in diesem Buch viel über den Spanischen Künstler Gaudi. Auch hier gibt es wieder etliche Anreize zu googlen, vor allem nach den erwähnten Gebäuden, die eine Rolle spielen in diesem Buch.
Ich finde es wirklich klasse, wie Dan Brown es schafft, solche historischen und kunsthistorischen Hintergründe wirklich spannend zu verkaufen, so dass man auch nach Beendigung des Buches noch Lust auf die Thematik hat. Auch gefallen mir Browns wirklich authentische Beschreibungen aller Schauplätze. Ich hatte auch dieses Mal wieder das Gefühl, als ginge ich mit auf eine abenteuerliche Reise durch Spanien.

Auch die Ausführungen zum spanischen Königshaus haben mir gut gefallen, obwohl diese natürlich fiktiv waren. Dennoch hat es mich dazu gebracht mich auch ein wenig näher damit zu beschäftigen.  

Obwohl auch Robert Langdons nunmehr fünftes Abenteuer wieder ähnlich aufgebaut ist wie auch die anderen Bände, fand ich diesen Band dennoch erfrischend und voller – teils überraschender – Wendungen. Natürlich ist das gesamte Abenteuer und speziell die Handlung nicht immer sehr realistisch, aber das muss es ja auch nicht, schließlich handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die unterhalten soll, und das tut sie. Sehr gut sogar. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass Dan Brown hier ein Thema behandelt, dass gar nicht so weit ab von unserer nahen realen Zukunft ist.

Das Hauptthema, das bereits vom Titel verraten wird, beschäftigt sich mit den Wurzeln und dem Sinn der Menschheit, den Leitfragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“. Natürlich kann man nicht erwarten, dass Dan Brown hier wirklich wissenschaftliche Erkenntnisse liefert, sonst wäre es kein Roman, sondern ein bahnbrechendes wissenschaftliches Werk. Deswegen war meine Erwartungshaltung bezüglich der Auflösung auch entsprechend. Dennoch wurde ich nicht enttäuscht, denn ich fand das Ende wirklich klasse und gut gelöst! Und es war dieses mal auch tatsächlich nicht so, dass man direkt von Beginn an dahinter kommen konnte. Klasse!

Langdon ist mir als Leser zwar mittlerweile ans Herz gewachsen, aber ehrlich gesagt bleibt er als Person, als Mensch recht austauschbar, was ich mittlerweile ein wenig schade finde. Ein bisschen mehr Persönlichkeit sollte der Held im fünften Band dann doch schon entwickelt haben, meiner Meinung nach.
In diesem Band gibt es neben einer weiteren weiblichen Protagonistin – wie immer eben – auch Winston, eine künstliche Intelligenz, die ich wirklich klasse fand! Dieser Side-Kick hatte für mich in diesem Roman wirklich das gewisse Etwas mitgebracht, was das ganze wirklich erfrischt hat. Sehr klasse!

Fazit

„Origin“ von Dan Brown fand ich wieder besser als den letzten Band um Robert Langdon und bin sehr froh darüber. Dan Brown hat hier wieder einen tollen Thriller mit viel Hintergrund geschaffen, der einfach Spaß macht, zum Nachdenken und zum weiter Informieren anregt und die Mehrheit der Menschen wohl mit der Thematik ansprechen wird. Von mir gibt es für dieses Buch die volle Sternzahl!

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Streetkid

Jimmy Kelly , Patricia Leßnerkraus
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.05.2017
ISBN 9783453201514
Genre: Biografien

Rezension:

Ich war früher in den 90ern bis in die 2000er Jahre hinein großer Fan der Kelly Family und auf etlichen Konzerten. Damals erfuhr man nur recht wenig über die berühmte Musikerfamilie und privates schon gar nicht. Nun, Jahre später, bin nicht nur ich erwachsener geworden, sondern auch die Mitglieder dieser einzigartigen Musikerfamilie. Sie haben gelernt Individuen zu sein und alleine zu agieren. Genau darüber hat nun Jimmy Kelly ein Buch geschrieben. Er beschreibt in seinem Buch die Abnabelung von seiner Familie nach dem großen Erfolg und wie er es geschafft hat seinen eigenen Weg und seine eigene Identität zu finden.

Man kann es sich gar nicht vorstellen, dass die Kelly Family, die in den 90er Jahren Millionen von Platten verkauft, tausende von Konzerten gegeben und Rekorde gebrochen hat, nur wenige Jahre später pleite sein soll. Genau so war es allerdings und so stand Jimmy Kelly Mitte der 2000er Jahre nicht nur ohne Job und ohne seine Geschwister da, sondern auch absolut pleite. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits seine Frau Meike an seiner Seite, ebenso wie zwei kleine Töchter. Und er konnte weder seine Miete bezahlen, noch garantieren, wie in der nächsten Woche das Essen auf den Tisch kommen sollte.

Das ist bestimmt der Alptraum eines jeden Familienvaters, wie man sich vorstellen kann. Aber für jemanden wie Jimmy Kelly, der nie einen festen Beruf erlernt hatte und sich außerdem nie um Geld scheren musste, muss dies ein absoluter Tiefschlag gewesen sein.
Genau so beschreibt er diese Zeit auch. Ich war überrascht ob seiner ehrlichen und offenen Worte. Der Weg dahin fiel ihm aber auch oft nicht leicht und genau das beschreibt er auch.

Jimmy war schon soweit auf der Straße zu spielen, aber trotzdem gestand er in der Öffentlichkeit immer noch nicht, wieso er dies tat, dass er pleite war. Es brauchte erst ein sehr ernüchterndes Ereignis, dass ihn dazu brachte offen zu reden und zuzugeben, dass die Kellys pleite sind, dass vom einigen Ruhm nicht mehr viel übrig war.
Jimmy beschreibt diese Erkenntnis ganz klar und ungeschönt in einem Kapitel dieses Buches. Und man nimmt ihm seine Worte ab.

Jimmy Kelly erzählt hier mit Hilfe von Patricia Leßnerkraus generell nicht wirklich chronologisch. Er erzählt seine Geschichte zwischen dem großen Erfolg der Kelly Family bis hin zum großen Comeback im letzten Jahr häppchenweise in Form von kurzen Kapiteln. Tatsächlich sind diese zum größten Teil chronologisch, aber nicht in der Hauptsache.
Tatsächlich geht es in den vielen Kapiteln um Ereignisse, die ihn wachgerüttelt haben, die ihm geholfen haben auf den Weg zu kommen, den er schlussendlich beschritten hat.

Jimmy ist wieder zurück auf die Straße gegangen und hat sich hart erarbeitet was er sich aufgebaut hat. Er beschreibt seinen Weg nach dem großen Erfolg, als er sich als Opfer eines Systems sah, als er versuchte die Schuld bei jemand anderem zu suchen. Er beschreibt, wie er es geschafft hat aus diesem Sumpf aus Selbstmitleid heraus zu kommen und über seinen eigenen Schatten zu springen. “Ignore the moods” – dieser Spruch wurde zu seinem Motto, was bedeutete, dass er sich einfach zusammen riss, ungeachtet von Wind, Wetter und Launen und einfach sein Ding durchzog. Er erzählt, wie er sich sein neues Leben mit seiner eigenen Band, dem Street Orchestra, aufgebaut hat, wie er wieder auf einen guten und erfolgreichen Weg kam.
Dabei erleben wir auch mit, was Jimmy mit dem titelgebenden Spruch “Fluch und Segen ein Kelly zu sein” meint.

Ich habe dieses Buch als recht emotional erlebt, eben weil ich fand, dass Jimmy hier sehr offen und persönlich seinen Weg schildert und das muss ich ihm hoch anrechnen.
Natürlich spielt auch seine Familie eine Rolle in diesem Buch. Aber nicht nur ausschließlich und genau das ist auch der Grund, warum dieses Buch doch sehr, sehr lange brauchte, bis es endlich erscheinen konnte, denn der erste Entwurf befasste sich zum größten Teil mit der Kelly Family und das sollte es ja eben nicht. Dieses Buch befasst sich mit Jimmy Kelly, dem Streetkid. Es setzt quasi dort ein, wo der große Erfolg der Kelly Family endete und es hört auf, kurz bevor die Kellys sich wieder als Band zusammen fanden. 

Jimmy lässt uns in seinen Kopf, lässt uns seinen inneren Wettstreit miterleben und das hat mir sehr gefallen mir Jimmy als Menschen nahe gebracht.

Das Buch ist eine broschierte Ausgabe mit unheimlich vielen, schönen Fotoaufnahmen und einem sehr schönen Vorwort von Thomas Stachelhaus, einem seit Jahren befreundeten Fotografen der Familie und engen Freund.

Fazit

Jimmy Kelly hat mit seinem Buch Streetkid – Fluch und Segen ein Kelly zu sein wahnsinnig private Einblicke in sein Leben gegeben. Wir erleben ihn zu einer Zeit, als er ganz unten war und sich nur mühsam wieder nach oben arbeitete. Sehr persönlich und sympathisch, aber immer menschlich gewährt uns Jimmy hier Einblicke in sein Leben nach dem großen Erfolg der Kelly Family. Nicht nur für Kelly-Fans oder ehemalige lesenswert, sondern für jeden, der ebenfalls seinen inneren Schweinehund zu überwinden versucht und sich selbst finden will.

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Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Libby war das Mädchen, dass vor einigen Jahren als fettester Teenager Amerikas aus ihrem Haus geschnitten werden musste, weil sie alleine nicht mehr gehen konnte und durch die Tür passte. Nun hat sie die Hälfte ihres Gewichts verloren und kann wieder gehen und leben und steht vor ihrem ersten Schultag an einer öffentlichen Schule und wünscht sich sehr, einfach angenommen zu werden.
Jack ist cool und hübsch und beliebt und immer mal wieder mit dem hübschesten Mädchen der Schule zusammen. Seine Unsicherheit verbirgt er hinter dieser coolen Fassade, die er um sich errichtet hat, denn Jack hat eine neurologische Störung: er ist gesichtsblind. Er kann sich die Gesichter der Menschen nicht merken und erkennt weder Freunde, noch Familienmitglieder. Da er versucht diese Tatsache zu verbergen, gerät er häufig in peinliche Situationen. Bis er Libby trifft und sich ihr anvertraut …

Stell dir vor, dass ich dich liebe ist ein wirklich toller Roman von Jennifer Niven. Schon als ich das Thema erfuhr war mir klar, dass ich dieses Buch lesen wollte und das eben nicht nur, weil mir "All die verdammt perfekten Tage" der Autorin bereits gut gefallen hat.

Mit Jack und Libby hat Jennifer Niven hier wieder zwei sehr starke Protagonisten erschaffen. Aus der Sicht dieser beiden Teenager erleben wir die Story mit, die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht des einen und der anderen erzählt.
Beide sind vom Schicksal gebeutelt und tragen ihre Schwächen mit sich rum. Während Libby sehr offensiv mit ihrer Schwäche, ihrem Übergewicht und ihrer Vergangenheit versucht umzugehen, versteckt sich Jack vor seiner Gesichtsblindheit hinter Ausreden und Ausflüchten.
Natürlich kann Libby ihr Übergewicht auch nicht verstecken und Jack vermag seine Schwäche aber gut zu überspielen mit zahlreichen Strategien, die er sich über die Jahre zurecht gelegt hat, aber auch vom Umgang damit sind beide unterschiedlich. Erst durch Libby fühlt sich auch Jack so angenommen wie er ist, denn sie nimmt ihn mit dieser Schwäche an.
Durch diese Schwäche wird Libby aber auch einzigartig für Jack, denn durch ihre körperlichen Ausmaße hat sie einen hohen Wiedererkennungswert für ihn, auch ohne, dass er ihr Gesicht erkennt.

Diesen Teil fand ich zunächst nicht so gelungen, denn ich dachte erst, dass es doch viel schöner wäre, wenn Jack Libby um ihrer selbst Willen mögen würde. Glücklicherweise wurde dieses Bild auch schnell korrigiert und es ging einfach um die inneren Werte und weniger ums Aussehen, so abgedroschen wie dies auch klingen mag.
So wie Jennifer Niven dieses Szenario der Akzeptanz geschildert hat, war es aber sehr berührend, obwohl es eigentlich gar keine wirklich kitschigen Szenen in diesem Buch gab, aber die gesamte Situation hat mich einfach sehr berührt.
Die Sehnsucht, dass man einfach gemocht und angenommen wird, die kennt wohl jeder und deswegen ist es auch so absolut nachvollziehbar, denn jeder Mensch hat so seine Schwächen und Macken und wurde bestimmt schon einmal deswegen von einem anderen Menschen beleidigt. Wenn dies aber Überhand nimmt, ist schon ein wenig der Lebensqualität verloren. Genau so geht es Libby im Buch und auch Jack versucht genau dies bezogen auf seine Person zu verhindern.

Die Autorin beschreibt hier recht eindrücklich diese Sehnsucht nach Akzeptanz, dass man einfach so wie man ist auch wahr genommen und angenommen wird. Libbys Geschichte, ihr Fall ins Bodenlose und dann ihre neu gewonnene Stärke, war so schön und besonders, ich habe sie wirklich gemocht und konnte ihre Gefühle beinahe zu jeder Zeit nachvollziehen. Für solch nachvollziehbare Szenarien hat Jennifer Niven wirklich ein Händchen.

Natürlich handelt es sich bei Libbys und Jacks Schicksale um Extreme. Aber es sind keine Situationen die wirklich selten sind oder gar unrealistisch. Im Gegenteil. Es sind Situationen, in die man sich selbst reinversetzen kann, die man nachvollziehen kann, weil sie jeden Tag passieren. Einem selbst oder auch Menschen um einen herum.

Libby und Jack sind ein ungewöhnliches Liebespaar, dass mit vielen eigenen Problem und auch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Ihr Weg ist bewundernswert und ich bin froh, dass ich ihre Geschichte miterleben durfte.

Fazit

Stell dir vor, dass ich dich liebe von Jennifer Niven konnte mich vom ersten Augenblick an verzaubern und überzeugen! Zwei Figuren, so stark, trotz all ihrer Schwächen, die ihren Weg gehen und erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist, nämlich sich selbst zu erkennen und gebraucht zu werden, sich und andere einfach und ohne Einschränkungen zu akzeptieren. Das ist wahre Größe!
Ein wunderbares Buch mit einer wichtigen Botschaft!

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Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lia und Rafe befinden sich in der Gewalt des Königreichs Venda und deren Oberhaupt, dem Komizar. Von Rafes tatsächlicher Identität wissen sie allerdings nichts und das muss auch unbedingt so bleiben, denn sonst droht im der Tod. Lia scheint das falsche Spiel mitzuspielen, tatsächlich versucht sie sich aber einen Plan zur Flucht zurecht zu legen, was gar nicht so einfach scheint. Als schließlich endlich Rafes Männer kommen um die beiden aus Venda heraus zu holen, eskaliert die Situation …

Nach dem wirklich tollen Einstieg in diese Reihe, war ich nun total gespannt auf die Fortsetzung. Der Cliffhanger des letzten Bandes zu diesem war ja nun mal wirklich gemein, so dass ich wirklich froh war, dass wir gar nicht so lange warten brauchten um zu erfahren, wie es nun weiter gehen würde.
So ganz zufrieden war ich mit dieser Fortsetzung allerdings nicht, denn für meinen Geschmack ist viel zu wenig passiert. Tatsächlich weiß ich jetzt eigentlich gar nicht, was ich da auf über 500 Seiten gelesen habe …

Der Beginn war ähnlich, wie ich es mir schon gedacht hatte. Lia und Rafe wurden gefangen genommen – klar. Womit ich nicht gerechnet hatte, das war, was danach kam, denn für Gefangene konnten sich beide im Laufe der Geschichte doch ziemlich ungeniert in Venda bewegen. Das hat mir nicht so richtig zugesagt, denn ich fand es ziemlich unglaubwürdig, auch wenn Rafe sich als Botschafter des Prinzen von Dalbreck ausgegeben hat. Mir ging das eindeutig zu schnell, woher das Vertrauen kam, konnte ich nicht nachvollziehen. Mit Lia war es ähnlich. Sie wird von den Stämmen Vendas vom ersten Moment an verehrt und es scheint etwas mit der Prophezeiung zu tun zu haben, wie sich im Laufe der Geschichte zeigt. Ich fand es zwar sehr spannend, dass sich endlich ein wenig mehr um diese Prophezeiung drehte, die bestimmt etwas mit den titelgebenden ‚Chroniken der Verbliebenen‘ zu tun hatte, aber trotzdem konnte ich nicht so wirklich durchschauen, wie nun überhaupt alles zusammen hängt. Das fand ich ein wenig unbefriedigend.

Überrascht war ich auch von der Offenbarung um Kadens Herkunft und Vergangenheit. Die Idee an sich finde ich zwar großartig, aber sie an dieser Stelle im Buch anzubringen, ohne dass es zuvor Anhaltspunkte dazu gab – immerhin war dies vorher ebenfalls schon Thema gewesen – fand ich dann doch ein wenig zu gewollt und auch nicht mehr so wirklich glaubhaft. Ein wenig schade, das hätte man meiner Meinung nach doch eleganter lösen können.

Von der Geschichte her hat sich nicht allzu viel getan. Wir erfahren ein wenig was von der Vergangenheit Vendas und es gibt zahlreiche Anspielungen auf Zusammenhänge und Herkünfte, aber so recht befriedigend war dies alles für mich nicht. Man merkt diesem zweiten Band einfach an, dass es ein Mittelteil ist und irgendwie kein Anfang und kein Ende hat.

Obwohl ich die Lektüre schon genossen und gerne gelesen habe, empfand ich sie schon als zu lang. Ein paar Kürzungen hätten der Geschichte eher gut getan oder zumindest ein paar klarere Offenbarungen. So will ich nun zwar doch wissen, wie es mit Lia, Rafe und Kaden weiter gehen wird, aber so richtig gespannt bin ich nicht mehr, denn dafür habe ich zu wenig bekommen und das Gefühl, dass ich mit diesem Band, trotz der über 500 Seiten gar nicht so wirklich mit der Geschichte voran gekommen bin.

Fazit

Mit Das Herz des Verräters konnte Mary E. Pearson mich nicht mehr so begeistern, wie noch mit dem ersten Band. Für mich ist hier einfach zu wenig passiert, ich hatte das Gefühl, dass die Handlung kaum voran gekommen ist. Ich will zwar immer noch wissen, wie es mit Lia, Rafe und Kaden weiter geht, aber die Spannung ist doch etwas zum erliegen gekommen. Schade.

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205 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Immer wieder im Sommer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.04.2017
ISBN 9783499291111
Genre: Liebesromane

Rezension:

Anna, Mutter von zwei Töchtern, geschieden, bekommt nach Jahren ohne Kontakt einen Brief von ihrer Mutter. Spontan entscheidet sie sich in den Single-Urlaub zu fahren und vorher bei ihrer Mutter auf dem Hof, in ihrer alten Heimat, vorbei zu schauen. Doch als sie Nelly und Sophie bei ihrem Ex-Mann abliefern will und ihn mit einer jungen Blondine im Bett vorfindet, kommt alles ganz anders als geplant und Anna fährt nicht alleine in den Urlaub…

Nach der Lesung von Katharina Herzog aka Katrin Koppold war ich wirklich gespannt auf diesen Roman, denn die Lesung hat mir schon sehr gut gefallen und mich total neugierig auf die Geschichte gemacht! So nahm ich das Buch auch direkt nach der Lesung zur Hand und las es in einem Rutsch durch!

Das Buch wird aus der Sicht dreier Personen geschildert. Das ist zum einen Anna selbst, die in einem Hotel als Zimmermädchen arbeitet und irgendwie immer noch ihren Jugendträumen hinterher hängt, denn ursprünglich wollte sie Modedesign studieren und auch bestimmt nicht alleinerziehend sein. Außerdem hören wir noch ihre große und rebellische Tochter Sophie, die voll in der Pubertät ist, sich von allen unverstanden fühlt und außerdem unsterblich in Yannick verliebt ist. Und dann ist da noch Frieda, Annas Mutter, die allerdings nur wenige Einträge und den Prolog und Epilog aus ihrer Sicht zusteuert, aber trotzdem eine tolle Persönlichkeit ist!

Die Figuren sind allesamt wirklich toll ausgearbeitet! Es hat mir totalen Spaß gemacht die gesamte Familie kennen zu lernen, denn tatsächlich sind allesamt wichtig, auch Nelly, die jüngere Tochter von Anna und Max, den Vater der Kinder und Ex von Anna. Nelly ist der eigenen Tochter der Autorin nachempfunden und steht mit ihren jungen sieben Jahren unheimlich auf Kochsendungen. Auch Max ist ein sehr sympathischer Typ und das fand ich tatsächlich von Anfang an, auch wenn da schon ans Licht kam, dass er Anna nicht treu war, aber ich mochte ihn und seine Art dennoch.
Ich hatte nach Beendigung des Buches auf jeden Fall das Gefühl sie alle fünf schon lange persönlich zu kennen und so mag ich Bücher! Wenn ich mich als Leser involviert fühlen kann, dann ist das wirklich großartig.

Die Geschichte an sich ist eigentlich recht einfach, aber durch ganz viele unerwartete Momente und nicht zuletzt den tollen Schreibstil der Autorin und den Humor, der sich mit ernsten Themen paart, hat Katharina Herzog sie zu etwas ganz besonderem gemacht.

Das erste große Thema ist hier natürlich die Liebe und das Leben und was man von ihnen erwarten kann. Die Figuren sind generationenübergreifend und haben allesamt ihre Probleme, ihre heimlichen Hoffnungen und Wünsche und natürlich auch Probleme. Darum geht es.
Außerdem ist das Thema, was geschieht, wenn Anna auf ihre damalige Jugendliebe stößt, total interessant, denn das ist bestimmt eine Frage, die sich schon viele gestellt haben. Mich selbst würde tatsächlich auch interessieren, was meine erste Liebe heute so macht und was wäre wenn …
Bei den jungen Mädels geht es noch um Mobbing und Schulthemen, die man sicherlich auch zu Genüge kennt.
Dann geht es noch um das Leben im Alter mit all seinen Krankheiten und speziell der Demenz. Dies ist auch das ernsteste Thema des Buches, obwohl alle Themen mit viel Herz und Humor genommen und behandelt werden. Mir hat diese Mischung total gut gefallen, ich fühlte mich verstanden und gut aufgehoben.

Für mich war dieser Roman ein tolles, sommerliches Abenteuer, der trotz der vielen ernsthaften Themen mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher kam, ohne den ernsten Themen jedoch ihre Wichtigkeit abzusprechen. Das hat mir sehr gefallen.

Fazit

Mit Immer wieder im Sommer hat Katharina Herzog hier einen wirklich tollen und einfühlsamen Roman abgeliefert, der wichtige und ernsthafte, teils auch traurige Themen mit genau der richtigen Prise Humor beinhaltet. Sowohl die Geschichte, als auch die Figuren und die Themen trafen mich mitten ins Herz. Ein wunderbares Buch!

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albert einstein, atombombe, bibel, buddhismus, einstein, geheimdienst, gott, gottesbeweis, gottesformel, iran, physik, religion, spionage, universum, urknall

Das Einstein Enigma

J.R. Dos Santos , Paula Porter
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei luzar publishing, 23.03.2017
ISBN 9783946621003
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade als Tomás Noronha ein neues Projekt beginnen will, bekommt er ein Angebot das er nicht ablehnen kann: die iranische Regierung beauftragt den Kryptanalyst damit ein Manuskript zu entschlüsseln, dass Einstein seinerzeit verfasst haben soll. Das Land verspricht sich davon die Anleitung zum Bau einer Atombombe, womit aber natürlich nicht alle Länder einverstanden sind. Und nach und nach bekommt auch Noronha Zweifel am Inhalt des Textes. Damit fängt für ihn der Schlamassel aber erst an …

Das Einstein Enigma wurde ziemlich hart beworben und so wurde auch ich auf dieses Buch neugierig, lese ich doch Wissenschaftsthriller ala Dan Brown wirklich gerne. Vor allem, wenn – wie hier der Fall – die Geschichte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und nicht total aus der Luft gegriffen ist.

Das Buch fing auch direkt ziemlich spannend an und war flüssig zu lesen. Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit und führt uns aber schnell in unsere bekannte Gegenwart des Jahres 2006.

Ich zwar ziemlich schnell in der Geschichte drin und soweit wie möglich vertraut mit der Hauptperson, dem portugiesischem Kryptanalyst Tomás Noronha. “Soweit wie möglich” schreibe ich, weil selbst diese Hauptfigur doch ziemlich blass bleibt. Lediglich in den zahlreichen Szenen, in denen er auf seine Eltern trifft, bekommt er so etwas wie Tiefe eingehaucht. Selbst die Zuneigung, die er gegenüber einer weiteren Hauptperson, der iranischen Wissenschaftlerin Ariana entwickelt, erlebt man nur auf dem Papier. Die Gründe dafür bleiben dem Leser eher verborgen, es werden keine großen Emotionen transportiert. Das selbe gilt natürlich auch für alle weiteren Figuren in dieser Geschichte.
Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem mehr Nähe zum Protagonisten, denn dieser ist ja die Hauptperson in allen Geschichten dieser Buchreihe. So hätte man – neben einer interessanten Story – noch einen weiteren Grund die Geschichten verfolgen zu wollen. Aber nun gut, so muss dann halt die Geschichte ausreichen.

Aber tut sie das auch? Das Einstein Enigma verspricht ja schon viel und die zahlreichen Vergleiche mit Dan Brown lassen die Erwartungshaltung natürlich auch anschwellen.
Für meinen Teil war gerade der erste Teil des Buches und der Anfang wirklich sehr gelungen und spannend. Dann wurde es zum Teil aber anstrengend, denn J.R. Dos Santos hat hier nicht einfach einen spannenden Thriller geschrieben, sondern schon beinahe einen Wissenschaftsroman. Am Ende hat man nicht nur die Grundzüge der Relativitätstheorie verstanden, sondern auch noch eine Einführung in die Quantentheorie und die String-Theorie erhalten und philosophiert über den Sinn des Lebens. Will heißen: es gibt unzählige Abhandlungen über diese Themen, die sich der Leser von einem der zahlreichen Gelehrten in diesem Buch erklären lassen darf.

Das ist zum einen wirklich interessant, vor allem, wenn man sich für solche Themen interessiert und gerne mehr erfahren möchte, ohne gleich ein Sachbuch zum Thema zu lesen. Zum anderen ist es aber auch teils nicht so einfach zu erfassen, so dass man schon aufmerksam lesen und das Gelesene verdauen muss. Einfaches wegschmökern ist hier also nicht möglich. Man sollte sich Zeit nehmen. Dennoch sind diese wissenschaftlichen Abschnitte, die einen Großteil des Buches ausmachen, aber einfach zu verstehen. Man benötigt kein großartiges Vorwissen zum Thema.

Wenn man über den Ursprung und dem Sinn des Lebens nachdenkt, so trifft man auch unweigerlich auf Religion. Und so ist auch in diesem Buch das Alte Testament ein Thema. Und die Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Religion konnte mich hier doch ziemlich erstaunen, aber mehr will ich nicht verraten, dass würde zum einen den Rahmen sprengen und zum anderen sollte dies jeder für sich selbst erfahren und lesen.

Ich für meinen Teil, die ich als Laie bereits Stephen Hawking gelesen habe, fand dieses Buch ziemlich spannend, eben auch durch diese wissenschaftlichen Einlagen, die auch allesamt wahr sind. Zumindest alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, die genutzt wurden. Die Vorgänge an sich sind natürlich frei erfunden. Und da komme ich zur eigentlichen Geschichte, denn diese wurde durch die vielen Ausflüge in die Wissenschaft doch sehr ausgebremst, so dass man von einem Thriller nicht mehr so viel hatte, wohl aber eine wirklich tolle und interessante Geschichte.

Fazit

Mit Das Einstein Enigma hat J.R. Dos Santos hier eine sehr interessante und andere Geschichte geschrieben. Mit vielen wissenschaftlichen Themen wird hier aufgewartet und drum herum eine spannende Geschichte rund um die Arbeiten von Albert Einstein gesponnen. Wer sich vor viel Theorie und Wissenschaft nicht scheut, der ist hier genau richtig!

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1.898 Bibliotheken, 59 Leser, 3 Gruppen, 340 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ganz kurz vor ihrer bevorstehenden Hochzeit entschließt sich Lia, die erste Tochter des Königshauses von Morrighan zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen, weil sie nicht mit einem Unbekannten zwangsverheiratet werden soll. Zusammen mit ihrer Zofe und Freundin macht sie sich auf den Weg ins Unbekannte und heuert in einem kleinen Fischerdorf als Kellnerin an. Sie weiß nicht, dass ihr verschmähter Zukünftiger ihre Verfolgung aufgenommen hat, ebenso wie ein Kopfgeldjäger, der sie zur Strecke bringen soll. Beide Männer finden sie und spielen erst einmal Katz und Maus mit Lia, bevor sie ihre Aufträge erledigen wollen…

Bereits vor Monaten schon war ich total gespannt auf dieses Buch. Genauer gesagt, seitdem ich auf der letzten Buchmesse davon hörte und auch von dem Hype, der in Amerika darum ausgebrochen ist. So war es für mich total klar, dass ich dieses Buch lesen musste und wollte und tat dies schließlich im Rahmen einer Leserunde.

Bereits der Anfang war sehr interessant, wir erfuhren nämlich direkt aus der Sicht von Lia, was in ihr so kurz vor der Hochzeit vorgeht und warum sie sich lieber für ein Leben außerhalb des Palastes und ihrem Status als Prinzessin, sondern für ein ganz einfaches Leben entscheidet, bevor dieses Abenteuer schließlich auch losgeht.

Die Story hört sich insgesamt total einfach und durchschaubar an, tatsächlich ist sie es aber nicht, weil die Autorin hier eine wirklich ausführliche Welt beschreibt, mit tollen ausgearbeiteten Figuren.

Eines meiner absoluten Highlights im ersten Teil des Buches war die Tatsache, dass wir die Geschichte abwechselnd aus drei verschiedenen Perspektiven verfolgen können: aus Lias Sicht und aus der des Prinzen und des Attentäters. Der Clou an der Sache ist, dass wir nicht wissen, wer von den beiden Männern Prinz und Attentäter ist, denn mal steht zu Beginn des Kapitels der Name des jeweiligen Mannes, mal nur "Prinz" oder "Attentäter". Die offensichtlichen Intentionen werden natürlich nur in den eindeutigen Kapiteln offenbart. Für mich als Leser war dieses Versteckspiel ein tolles Rätsel! Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht hier zu überlegen wer nun wohl wer sein könnte und habe mich gefreut, dass ich mit meiner Annahme am Ende richtig lag, obwohl ich mich zwischendurch auch mehr als nur einmal verwirren ließ. Das hat die Autorin wirklich toll gemacht!

Nachdem die Rollen aber irgendwann klar waren, kam für mich ein kleines Stück, was ich als recht zäh empfand. Flucht-Szenen hatte es in Jugendbüchern bislang genügend und diese hier fing ebenfalls ein wenig dröge an, wurde dann aber wieder interessant, nachdem die alten Sagen und Prophezeiungen thematisiert wurden.

Das war übrigens ein weiteres total interessantes Element des Buches. Zu Beginn vieler Kapitel gibt es kurze oder auch längere Textpassagen aus fiktiven Liedern, Büchern oder sonstigen Überlieferungen, mit denen man am Anfang noch gar nicht so viel anfangen kann, aber nach und nach bekommt man entsprechende Informationen und kann weiter rätseln, wie alles zusammen hängen könnte.

Alle Figuren sind übrigens wirklich toll ausgearbeitet worden und haben in den meisten Fällen viel mehr Tiefe als man zunächst glauben mag. Bei den allermeisten Protagonisten bin ich mir sicher, dass uns da noch eine mehr oder weniger große Überraschung erwarten wird, bezüglich dem, was sie für ein Geheimnis verbirgt.
Auch zu Lias Gabe wurde in diesem Band sicherlich nur der Anfang gemacht. Mich würde es sehr wundern, wenn da nicht noch mehr kommen würde.

Der Titel der Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen" kommt im ersten Band inhaltlich noch gar nicht so richtig zur Geltung. Im ersten Band geht es hauptsächlich um Lia und ihren Wunsch nach Freiheit und ihre Beziehung zu den beiden Männern. Keine Sorge, eine typische Dreiecks-Geschichte ist das aber trotzdem nicht, auch wenn es sich teils so anhört. Die Welt und die Verhältnisse in ihr wird aber bislang nur angeschnitten und speziell zu diesem Punkt erwarte und erhoffe ich mir in den kommenden Bänden noch viel mehr.

Im Originalen umfasst diese Reihe übrigens nur drei Bände. Für den deutschen Markt wird der vierte Band allerdings in zwei Bände unterteilt, weil der Verlag kein Buch über 800 Seiten herausbringen will. Hierfür verfasst die Autorin eigens für unseren Markt sogar noch einen extra Übergang zwischen diesen Bänden. Man kann also gespannt sein!

Fazit
Mit Die Chroniken der Verbliebenen 1: Der Kuss der Lüge hat mich Mary E. Pearson ziemlich begeistern können, wenn ich auch an der einen oder anderen Stelle des umfangreichen Romans Kritik anzubringen hatte. Dieser erste Band strotzt nur so voller Rätsel, Spannung und Intrigen. Insgesamt hat mir die geschaffene Welt hier aber sehr gut gefallen, hier wurde unglaubliches Potential geschaffen und ich bin sehr gespannt, ob dieses in den nächsten Bänden auch ausgeschöpft werden wird!Warum gibt es an dieser Stelle keine Buttons zum Abstimmen? Kunden können nur über die

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Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453534421
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Es ist schon über 1 1/2 Jahre her, dass ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, die mich damals extrem begeistern konnte. Zwischenzeitlich hatte ich mal Bange, dass der zweite Teil nicht mehr in Deutschland erscheinen würde, aber es wurde glücklicherweise nur der Verlag gewechselt und die Zielgruppe angepasst, denn der erste Teil erschien noch unter dem Label Heyne fliegt und war als Jugendbuch deklariert. Jetzt gibt es alle Bände noch einmal als broschierte Ausgaben bei Heyne und trägt keinen Jugendbuch-Stempel mehr, was auch glücklicherweise so viel besser passt.

Ich war direkt beim Einstieg wieder total von der Handlung gefesselt, denn wir wohnen gleich einem großen Sieg von Darrow bei, der sich allerdings schnell zu seiner größten Niederlage entwickelt.
Leider merkte ich auch, dass es schon sehr lange her war, dass ich den ersten Teil gelesen hatte, denn ich konnte mich an einige Figuren nur noch rudimentär erinnern und brauchte eine ganze Weile um mir wirklich alle Charaktere und Handlungen des ersten Bandes noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.

Wie der Anfang führt sich das Buch dann auch fort, ein Sieg jagt die nächste Niederlage, unaufhörlich und unerbittlich. Die Handlung hätte man eigentlich um einige (viele Seiten) kürzen können, aber dennoch war ich zu keiner Zeit gelangweilt, sondern ebenso wie unser Protagonist Darrow, aus dessen Perspektive wir auch alles miterleben, erstaunt über so viele menschliche Abgründe.

Das ganze Buch, die ganze Geschichte handelt eigentlich von unendlichen Intrigen, Politik, Gesellschaftsstrukturen, Freund- und Feindschaften, Verrat und Macht. Es folgt eine Wendung auf die nächste, als Leser bekommt man keine Gelegenheit zu verschnaufen und sich an Konstellationen zu gewöhnen, denn schon verrät wieder jemanden jemand und schon schaut wieder alles ganz anders aus als kurz zuvor noch gedacht.

Vorhersehbar ist dabei kaum etwas. Kaum glaubt man, dass Darrow es endlich geschafft hat, geschieht etwas, was ihn wieder ganz unten landen lässt. Ab und an hatte ich schon den Eindruck, dass er seine eigentliche Intention total vergessen hätte, nur um mir dann kurz darauf wieder das Gegenteil versichern zu lassen.

Pierce Brown erzählt hier keine Geschichte, er zeigt sie! Ich hatte trotz der vielen Seiten und der wenigen tatsächlichen Erzählungen über z.B. die Figuren trotzdem immer ein ganz klares Bild vor Augen, denn die Handlungen die beschrieben werden, das was da in der Geschichte passiert, das vermittelt viel mehr als jegliche Erklärungen es könnten. Das macht Pierce Brown wirklich großartig, schreiben kann er wie kaum ein anderer.

Der Autor hat hier eine irre Gesellschaft erschaffen, die unserer irgendwie sehr ähnlich ist, aber gleichzeitig auch nicht wirklich. Oder doch? Ich bin mir unsicher, aber wünschen würde ich es mir nicht. Es geht auch nicht nur um Gesellschaftsstrukturen, sondern auch besonders um Politik und um Macht. Das macht den Großteil des Buches aus und auch wenn sich das langweilig anhört – das ist es ganz und gar nicht! Ich fand diesen Band auch wieder super spannend und konnte es kaum erwarten zum Ende zu kommen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es enden würde.

Im ersten Band gab es wahnsinnig brutale Szenen. Die gibt es in diesem Band auch noch, aber nicht in der Intensität wie noch beim ersten Band, wobei das auch mein subjektiver Eindruck sein könnte. Vielleicht habe ich das beim ersten auch nur als so extrem gefunden, weil ich diesen Band damals noch mit dem Gedanken im Hinterkopf las, dass es ein Jugendbuch sei.

Fazit
Mit Red Rising: Im Haus der Feinde hat mich Pierce Brown wirklich atemlos durch eine brutale Geschichte voller Intrigen, Machtkämpfe und Verräter gejagt. Immer wenn ich dachte, ich wüsste nun wem zu trauen ist, begegnete ich der nächsten spektakulären Wendung und konnte mich noch einmal neu orientieren. So wurde es einfach nicht langweilig! Ich muss jetzt unbedingt sofort den dritten Teil lesen!

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452 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 194 Rezensionen

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Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach sieben Jahren bekommt Sarah den lang erwarteten Anruf vom auswärtigen Amt, dass ihr Mann Philipp am leben sei und wieder zu ihr zurück käme. Vor sieben Jahren wurde dieser in Südamerika entführt. Sieben Jahre in denen Sarah nicht wusste was geschehen war, sieben Jahre in denen sie ihren achtjährigen Sohn alleine groß zog. Als sie Philipp endlich am Flughafen in Empfang nehmen will trifft sie allerdings auf einen völlig fremden Menschen der da behauptet ihr Mann zu sein …

Auf den neuen Roman von Melanie Raabe war ich sehr gespannt, da mir ihr Debütroman „Die Falle“ im letzten Jahr bereits ausnehmend gut gefallen hat.
Hier angekommen nahm ich das Buch freudig in Empfang und wollte ebenfalls direkt Die Wahrheit herausfinden.

Das Szenario kannte ich bereits aus dem Klappentext und war gespannt auf das erste Aufeinandertreffen des entzweiten Paars. Zuvor konnte ich mir allerdings einen kurzen Überblick über das aktuelle Leben von Sarah machen und so diese Figur besser kennen lernen. Außerdem erfahren wir in einem Rückblick auch ein wenig über die Umstände kurz vor Philipps Verschwinden. Das alles hat zu diesem Zeitpunkt schon unendlich viel Stoff für Spekulationen gegeben und ich machte mir schon direkt Gedanken darüber, was wohl diese oder jene Äußerungen bedeuten könnten und was wohl passiert sein mag.

Solche Geschichten mag ich. Geschichten, wo ich mit überlegen kann und wie auch die Protagonisten im Buch versuche der Sache auf dem Grund zu gehen. Was ich dabei gar nicht mag ist, wenn ich im Laufe der Geschichte nicht alle Informationen erhalte, die man benötigt, um hinter dem großen Geheimnis zu kommen. Das ist immer so meine Befürchtung wenn ich lese, dass man als Leser irgendwie plötzlich vor einer komplett neuen Situation steht, auf die es vorher einfach keine Hinweise gegeben hat. So war es hier aber auch dieses Mal glücklicherweise nicht!

Natürlich kann ich jetzt nicht auf alles eingehen und alle Details aufzählen, die Hinweis genug waren, denn dann würde ich spoilern. Aber auf jeden Fall gab es sie. Von einer Freundin habe ich im Vorfeld gehört, dass sie den Roman ein wenig langatmig fand und die Autorin sich in zu viele Details verliere. Das fand ich tatsächlich überhaupt nicht. Ich fand gerade diese Situationen, in denen ich als Leser nicht direkt ahnen konnte, was das nun mit dem Fall zu tun haben könnte, sehr interessant und habe aufmerksam mitgelesen und versucht mich in die Protagonisten hinein zu versetzen, war total hibbelig, wenn ich wieder ein Puzzlestück an seinen Platz legen konnte – oder zumindest dachte, dass ich es könnte, denn natürlich hat Melanie Raabe hier auch wieder sehr viele falsche Fährten gelegt, obwohl einige davon teils tatsächlich etwas plump waren und ich mir dann schon dachte, dass es so offensichtlich wohl nicht sein würde.

Mit der Auflösung war ich schließlich ziemlich zufrieden und bin auch erst kurz vor dem Ende darauf gekommen, obwohl ich zwischenzeitlich immer mal wieder einen Gedanken in die richtige Richtung hatte.
Als einzigen Kritikpunkt habe ich die Verhaltensweise eines der Protagonisten, die ich nicht so recht nachvollziehbar fand, die ich hier aber auch nicht genauer benennen möchte, denn das wäre ein herber Spoiler. Vielleicht geht es dem einen oder anderen genauso, vielleicht ist das aber auch nur meine Empfindung.
Ansonsten fand ich Die Wahrheit aber wieder äußerst gut durchdacht.

Fazit
Mit Die Wahrheit hat Melanie Raabe hier ihren zweiten Roman abgeliefert, der mir auch wieder totalen Spaß gemacht hat und mich begeistern konnte. Jedes Detail habe ich eingesaugt und mich gefreut, wenn wieder ein Puzzleteil zum nächsten passte – oder ich es zumindest glaubte! Das ganze Ausmaß wird erst nach und nach klar. Auf jeden Fall ist Die Wahrheit auch wieder gut durchdacht, ein psychologischer und ruhiger Spannungsroman durch und durch!

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Die Vorschul-Lernraupe: Erstes Englisch

Swantje Zorn , Nils Weyland , Joschi Kauffmann , Rainer Bielfeldt
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 25.07.2016
ISBN 9783844521764
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem wir bereits von den bisherigen Hörbüchern aus der Lernraupe-Reihe „Die Vorschul-Lernraupe: Zahlen und erstes Rechnen„, „Die Vorschul-Lernraupe: Buchstaben und Laute„, „Die Vorschul-Lernraupe: Konzentration“ und „Die Vorschul-Lernraupe: Logisches Denken“ so angetan waren, war für mich eigentlich schon klar, dass meinem Sohn ebenfalls diese Ausgabe hier mit dem Thema „Erstes Englisch“ gefallen würde.

Mein Sohn sprich ab und an mal in Fantasiesprache und erklärt uns dann dazu, dass dies Englisch sei. Er konnte sich bislang nicht wirklich vorstellen, dass das Englisch, was er bislang gehört hat, wirklich ebenso eine verständliche Sprache ist, wie seine Muttersprache Deutsch. Ist für Kinder wohl auch schwer zu begreifen. Einige Worte und Sätze kann er zwar bereits sprechen, worauf er auch sehr stolz ist, vom richten Englisch-Sprechen ist er aber noch weit entfernt. Und das darf er mit seinen gerade sechs Jahren auch. Dennoch ist er sehr interessiert und begeistert gewesen, als ich ihm diese neue Lernraupen-CD nun vorschlug und musste sie sofort mit in sein Zimmer nehmen um sie anzuhören.

Auch bei dieser Ausgabe wird den Kindern wieder total spielerisch die englische Sprache näher gebracht. Dieses mal will Finn seiner Schwester Mia nacheifern, die gerade Englisch lernt. Das will Finn natürlich auch können und sucht mit seiner Freundin, der Lernraupe Lilo, einen befreundeten Hotelier auf, der natürlich Englisch kann. Dieser ist natürlich so freundlich Finn einige einfache Wörter und Sätze beizubringen.

‚Ja‘ und ‚Nein‘ antwortet mein Sohn mir mittlerweile häufig auf Englisch, nämlich ‚Yes‘ und ‚No‘, er zählt auf Englisch nun bis 10 und an den Farben versucht er sich auch schon häufig. So spielen wir das beliebte Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst …“ frei nach Empfehlung der Lernraupe mittlerweile in englischer Sprache. Das macht richtig Spaß und so wird aus ungreifbarem Kauderwelsch tatsächlich etwas, was mein Sohn begreifen und verstehen und sogar selbst anwenden kann. Das macht ihm unheimlich viel Spaß und auch sehr stolz.

Sehr begeistert war er auch davon, dass das Lied ‚Happy Birthday‘ tatsächlich ein englisches Lied ist, was wir aber schon total in unserem Sprachgebrauch integriert haben, ebenso wie auch viele weitere Wörter.

Alle Ideen, die im Hörbuch umgesetzt wurden, werden natürlich auch dieses Mal wieder im Booklet der CD einmal aufgeführt. Äußerst praktisch, wenn einem gerade nicht einfällt, was man mit dem Kind gerade machen könnte.

Meinung zum Hörbuch

Ebenso wie bei den Vorgänger-Hörbüchern der Lernraupe, handelt es sich auch bei diesem Werk eigentlich gar nicht um ein Hörbuch, sondern um ein Hörspiel. Es gibt mehrere Sprecher, für jede Rolle einen und einen Erzähler. Die passende Musik wurde von Rainer Bielfeldt beigesteuert und passt sich wunderbar dem Hörspiel an. Ein paar Lieder bringen mittendrin auch viel Spaß, auch wenn sie im Gedächtnis nicht unbedingt hängen geblieben sind, aber sie lockern zwischendurch auf.
Die Sprecher sind eigentlich toll gewählt und passend zu den Rollen, die sie sprechen. Dem kleinen Finn nimmt man seine Rolle mittlerweile allerdings nicht mehr voll ab, denn seine Stimme klingt mittlerweile doch etwas zu alt für einen Jungen, der noch keine sechs Jahre alt ist.

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291 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 78 Rezensionen

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AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.08.2016
ISBN 9783570164365
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amani hat ihr ganzes Leben in einer kleinen Wüstenstadt verbracht und lebt, seitdem ihre Mutter ihren Vater ermordete und daraufhin hingerichtet wurde, bei ihrem Onkel und ihrer Tante, die ihr allerdings nicht gerade freundlich gesinnt sind. Schon lange plant sie ihre Flucht und als eines Tages der Fremde Jin auftaucht sieht sie ihre Chance gekommen …

Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Buch zunächst wieder an eine Geschichte wie aus 1001 Nacht dachte, wie es sie momentan ja häufiger mal in der Jugendliteratur gibt, aber es ging dann doch eher in Richtung Abenteuer und Fantasy wie Dustlands, nur, dass mir Amani – Rebellin des Sandes viel besser gefallen hat.

Der Einstieg ins Buch war schon interessant, denn es geht gleich zur Sache. Amani ist eine junge Frau, die sich mehr wünscht, als sie in ihrem Leben hat. Allen voran Freiheit und das kann man ihr kaum verdenken. Sie wirkt mit ihren Wünschen recht sympathisch und trotz ihres jungen Alters sehr schlagfertig und so kann man schnell mit ihr mitfiebern, obwohl sie sich gut mit Schusswaffen auskennt. Auch Jin ist mir vom ersten Auftreten direkt sympathisch gewesen und so war es natürlich kein großes Geheimnis, dass die beiden sich wohl im Laufe des Buches zusammen tun würden.
Auch die anderen Figuren sind wirklich interessant. Bei einigen konnte ich mir schon recht früh denken, was hinter ihnen stecken würde, bei einigen wurde ich tatsächlich noch ein wenig überrascht.

Die Geschichte selbst ist sehr temporeich und spannend. Es passiert dauernd etwas und wird so einfach nicht langweilig und das, obwohl ich mittlerweile Bücher, die hauptsächlich aus Flucht und Wegrennen bestehen gar nicht mehr lesen mag. Aber hier steckte noch mehr dahinter und vor allem die Geschichten, die innerhalb der Geschichte erzählt werden und die dann zunehmend eine größere Rolle spielen, haben mich sehr fesseln und begeistern können.

Die Welt die in diesem Buch beschrieben wird ist eine phantastische Welt. In ihr leben nicht nur Menschen, sondern auch viele Fantasie-Wesen die hier eigens entworfen wurden. Frauen haben in dieser Welt nichts zu melden, sie sind den Männern total untergeordnet was es auch gesellschaftlich interessant werden lässt. Es geht also um Abenteuer, Phantasie und Mystik und durchaus auch um Gesellschaftsnormen und –formen.

Hervorheben möchte ich hier auf jeden Fall auch noch das schöner Cover, denn daran kann ich mich fast nicht satt sehen und muss auch dauernd drüber fühlen, denn der Umschlag ist so gestaltet, dass der Sand geprägt und rau ist und ebenso wie die Titelschrift gold-glitzert. Das weiß natürlich zu gefallen!

Fazit
Amani: Rebellin des Sandes von Alwyn Hamilton hat nicht nur optisch viel zu bieten! Dieser Auftakt einer neuen und aufregenden Fantasy-Reihe weiß mit einer überzeugenden neuen Welt zu begeistern und erzählt eine spannende Geschichte! Ich bin sehr auf den nächsten Band gespannt und was uns dann erwarten wird!

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

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Tausend Nächte aus Sand und Feuer

E. K. Johnston , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.05.2016
ISBN 9783570164068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lo-Melkhinn, König des Wüstenlandes, hat schon über 300 Frauen geheiratet und ermordet. Als er nun in ihr Dorf kommt um sich eine neue Braut zu suchen, opfert sie sich für ihre Schwester. Im Palast angekommen geschieht das unglaubliche: sie überlebt! Länger als jede andere vor ihr! Und das hat seinen Grund. Ebenso wie es seinen Grund hat, dass Lo-Melkhinn seine Frauen ermordet.

Auf dieses Buch wurde ich vor allem aufmerksam, weil es inhaltlich so sehr an „Zorn und Morgenröte“ erinnert und dieses Buch mochte ich wider Erwarten wirklich sehr. So war ich auch auf dieses hier gespannt, das wieder eine Geschichte aus tausendundeiner Nacht erzählt.

Die Geschichte selbst erinnert tatsächlich aber nur zu Beginn ein wenig an Zorn und Morgenröte, es ist quasi die selbe Ausgangssituation, nimmt dann aber einen komplett eigenen Verlauf. Was man anhand der Inhaltsbeschreibung nicht unbedingt vermuten wird, ist, dass die Geschichte sehr ins phantastische geht. Ich würde sogar sagen, dass es hier eher ein Fantasy-Roman ist, mehr noch als ein Märchen. Das hatte ich nicht erwartet und das war auch ein Punkt, der mir persönlich nicht besonders gefallen hat. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen, denn ich wollte natürlich gerne wissen, wie es weiter gehen und was es mit all dem auf sich haben würde.

Tatsächlich musste ich mich ganz häufig zum weiterlesen zwingen, denn ehrlich gesagt konnte die Geschichte mich nicht sehr mitreißen und fesseln. Einzig der tolle Schreibstil ließ mich durchhalten, denn Emily Kate Johnston schreibt wirklich meister- und märchenhaft. Erzählen kann die Autorin und tut dies durch die Protagonistin.
Vielleicht wundert sich der eine oder andere, warum ich bislang immer von einer ‘sie’ schreibe. Das hat den einfachen Grund, dass die Hauptfigur in diesem Buch und bis auf Lo-Melkhinn auch alle weiteren Figuren namenslos ist. Es werden keine Namen genannt. Zunächst ist mir das nicht besonders aufgefallen und Beschreibungen wie ‘die Mutter meiner Schwester’ oder ‘der Vater des Vaters’ etc. hatte ich zunächst für authentische Beschreibungen gehalten. Aber tatsächlich werden keinerlei Namen genannt. Insgesamt hat die Autorin das recht gut gelöst, finde ich und es störte beim Lesen auch nicht weiter. Lediglich beim drüber reden und nachdenken fiel es mir teils schwer am Ball zu bleiben und ich denke, das ist auch ein Grund mit dafür, dass ich mich nicht so sehr auf die Geschichte einlassen konnte.

Wie bereits erwähnt hat mir die Fantasy im Buch nicht so sehr zugesagt, was daran lag, dass es einfach nur fantastisch war, ohne irgendwelche Regeln oder große Beschreibungen. Alles wurde als gegeben voraus gesetzt und so etwas mag ich einfach nicht besonders. Wer damit allerdings kein Problem hat, der wird hier eine schön erzählte Geschichte zu lesen bekommen in der die Handlung eher so vor sich hin plätschert.

Fazit

Mich konnte Emily Kate Johnston mit Tausend Nächte aus Sand und Feuer leider nicht überzeugen. Ich hatte keine Geschichte erwartet, die so sehr Fantasy sein würde und konnte mich auch mit den Figuren nicht so sehr anfreunden. Der Schreibstil der Autorin ist zwar großartig, aber das ist leider auch alles was mich daran gehindert hat das Buch nicht abzubrechen. Von mir gibt es gerade noch drei Sterne.

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feminismus, kin, kinder, kinder bekommen, lüge, motherhoo, mutter, mütter, mutterschaft, warnun

Die Mutterglück-Lüge

Sarah Fischer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ludwig, 08.02.2016
ISBN 9783453280793
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sarah Fischer erzählt in Die Mutterglück-Lüge ihre ganz persönliche Geschichte, die aber sicherlich viele Mütter ähnlich empfinden werden. Sarah Fischer liebt ihr Kind, aber das Muttersein hasst sie, denn es lässt sich nicht mit ihren Bedürfnissen und ihren Wünschen von einem erfüllten Leben vereinbaren.

Und genau das ist auch das Thema des Buches. Die Rolle der Mutter in unserer Gesellschaft ist teils wirklich widersprüchlich. Einerseits wird von Müttern verlangt, dass sie voll und ganz für ihre Kinder da sind und ihr Leben und ihre Bedürfnisse quasi ruhen lassen, ansonsten sind sie als Rabenmütter verschrien, gleichermaßen wird ihnen aber nicht die zustehende Anerkennung entgegengebracht für die Arbeit, die sie dadurch haben. Für Mütter ist es vollkommen normal, dass in ihrem Lebenslauf eine Loch klafft. Klar, es ist schön, dass es hier in Deutschland den Mutterschutz, Elternzeit etc. gibt, aber dennoch spiegelt sich das später bei der Rente wieder, denn viele Mütter sind nicht in der Lage auch nach der Elternzeit wieder voll arbeiten zu gehen.

Stichwort: Vereinbarung. Die meisten Kinderbetreuungszeiten haben nicht viel mit den tatsächlichen Arbeitszeiten zu tun. Ich persönlich kenne keine Mutter, die nach der Geburt wieder ganz normal in Vollzeit in ihrem alten Beruf arbeiten konnte. Es gab immer Abstriche und wenn nicht gleich der ganze Job gewechselt werden musste, dann wurden die Arbeitszeiten reduziert.

Natürlich kann man sagen, dass so etwas doch klar sei, dass Kinder nun einmal Arbeit machen. Aber: in anderen Ländern geht es doch auch! Da sind Mütter teils noch mehr arbeiten und dabei nicht so gestresst, denn dort ist die Kinderbetreuung einfach anders geregelt und bezahlbar.

Hier in Deutschland kann man es noch so sehr wollen, aber wenn man hinter sich nicht die halbe Familie stehen hat, die immer einspringen können, wenn es sein muss, dann ist es für eine Mutter kaum möglich sich selbst und ihre Rolle als Mutter gleichermaßen auszufüllen.
Das ist sehr schade, denn wie Sarah Fischer in ihrem Buch beschreibt, geht das bei den Vätern durchaus. Das liegt nicht nur an den möglichen Gegebenheiten in Deutschland, sondern auch ganz viel an der gesellschaftlichen Akzeptanz.

Überhaupt liegt heute viel an der Gesellschaft. Status ist wichtig, nicht nur im Berufsleben, sondern mittlerweile auch im Sandkasten. Mütter werden unter Druck gesetzt immer mehr und mehr Leistung zu bringen, die allerdings teils einfach total irrsinnig ist und auch kaum Spaß macht oder etwas mit Realität zu tun hat. Aber der Schein muss ja gewahrt werden. Wer da nicht mitmacht, ist raus.

Sarah Fischer ist eine Frau, die ihren Job liebt und auf ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht verzichten will. Aber egal wie sehr sie jongliert und versucht, sie schafft es einfach mit ihrem Kind nicht ein Leben zu führen, dass es ihr ermöglicht sowohl ihren Job auszufüllen, als auch ihre Rolle als Mutter.
Ihre Tochter liebt sie, aber die Rolle, die ihr von unserer Gesellschaft aufgedrückt wird, die hasst sie.

Fazit

Sarah Fischer hat mit Die Mutterglück-Lüge ihre ganz persönliche Geschichte über ihre Mutterschaft erzählt und ihre Empfindungen dazu. Immer dabei schwingt eine gute Portion Gesellschafts- und auch Sozialkritik, ohne jedoch belehrend zu wirken. Es sind ihre Ansichten, in denen sich aber sicherlich viele Mütter auch wieder finden werden, auch wenn man bei der Aussage, man bereue es Mutter zu sein, erst einmal zusammen zuckt. Mit dem Kind und der Liebe zu eben jenen hat dies jedoch nicht viel zu tun, sondern eher mit der Rolle der Mutter in unserer Gesellschaft allgemein.

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567 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 104 Rezensionen

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Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.04.2016
ISBN 9783570310595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sophie und Liz sind Zwillinge. Voneinander wussten sie bislang allerdings nichts, weil beide noch sehr jung adoptiert und voneinander getrennt wurden. Als ihr biologischer Vater stirbt erfahren sie vom Notar nicht nur, dass sie eine Menge Geld geerbt haben, sondern auch, von ihren leiblichen Eltern und dass sie Zwillinge sind. Gemeinsam versuchen sie heraus zu finden was damals geschehen ist und geraten in eine ziemliche Intrige, die sie in große Gefahr bringt …

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch vor allem wegen des schönen Covers, ich gebe es zu. Aber auch der Inhalt konnte mich dann sehr ansprechen, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Den ersten Roman der Autorin Lúm: Zwei wie Licht und Dunkel hatte mir damals auch schon gefallen und ich finde, dass sich Eva Siegmund mit ihrem zweiten Roman jetzt noch einmal steigern konnte.

Als erstes lernen wir Sophie kennen. Sie fand ich von Beginn an sympathisch, sie ist die zurückhaltende und bodenständigere der beiden Zwillingsmädchen. Liz war mir zunächst nicht ganz so sympathisch und wirkte eher oberflächlich und arrogant, was ich im weiteren Verlauf der Geschichte aber relativiert hat, denn je näher man die beiden und ihre jeweilige Geschichte kennen lernt, desto besser versteht man, warum sich die beiden so unterschiedlich entwickelt haben.
Während Liz in reichen Verhältnissen groß wurde, der es materiell zwar an nichts mangelte, dafür aber an Liebe und Fürsorge, wuchs Sophie in eher normalen Verhältnissen auf, dafür aber mit einem liebevollen Vater.
Ein wenig schade fand ich, dass die Adoptiveltern der beiden Mädchen vor allem zu Beginn nicht so sehr zum tragen kamen. Gerade in Liz Fall fand ich es ein wenig unverständlich, da hätte ich mir wirklich eine Konfrontation gewünscht. Aber nun gut, es wurde irgendwie immer erklärt, wenn auch nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Beide Figuren sind aber auf jeden Fall wirklich toll dargestellt.

Die Geschichte selbst ist wirklich klasse! Ich mag Geschichten um Zwillinge eh recht gerne und hatte auch hier zunächst den Gedanken an eine Adaption von “Das doppelte Lottchen”. War es aber nicht, es war ganz anders, aber auf keinen Fall weniger gut, eher im Gegenteil.
Die Geschichte der Zwillinge war total interessant, ich konnte wirklich mitfiebern und war sehr gespannt darauf, was damals in der Vergangenheit wirklich vorgefallen war, dass es zu dieser Ausgangssituation kommen konnte.
Die Traum-Stränge haben die Geschichte so richtig aufgepeppt, dadurch wurde sie zu etwas unverwechselbarem. Sophies Traum-Sequenzen wirkten teils schön gruselig und haben meine Fantasie sehr angeregt und mich dazu gebracht darüber nachzudenken, was es wohl mit dem allen auf sich haben könnte und wer dahinter stecken könnte. Ungefähr ab der Mitte fallen diese Traumsequenzen weg, dafür kommt die neue Sicht des Sandmanns dazu. Der Rest der Geschichte wird entweder aus der Sicht von Sophie oder Liz erzählt.

In den ersten beiden Dritteln war ich so davon überzeugt, dass es ein Buch wäre, an dem ich so gar nichts auszusetzen haben würde, so gut hat mir die Geschichte gefallen, so super wirkte die Story auf mich, so wenig fand ich es gewollt konstruiert, obwohl vor allem das Traumthema ein recht komplexes war. Im letzten Dritten ging es mir dann doch ein wenig zu schnell und ich fand vor allem die Motive dann doch etwas schwach im Vergleich zum restlichen Konstrukt. Ohne da jetzt zu viel zu zu sagen, aber wären die Motive des Sandmans am Ende überzeugender gewesen, dann wäre Eva Siegmunds Werk für mich ein absolutes TOP-Highlight gewesen. Ein Highlight war es trotzdem noch, wenn auch nicht uneingeschränkt, aber mir hat die Geschichte viel zu gut gefallen um etwas anderes sagen zu können, denn sie hatte tolle Figuren, Witz, Spannung ... und eben auch das gewisse Etwas!

Fazit
Mit Pandora – Wovon träumst du? konnte mich Eva Siegmund so richtig begeistern. Vom ersten Moment an mochte ich die Geschichte um die so unterschiedlichen Zwillinge, die sich auf die Suche nach ihrer Herkunft machen und die Idee mit den Traumszenario kam als i-Tüpfelchen noch oben drauf und hat die Geschichte zu etwas besonderem gemacht.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

cbj audio , cd, die blubberbunte weltmeisterschaft, ein blubberbuntes wiedersehen, fellfisch, fischhausen, flaschenpost, freunde, für klein und groß, hörbuch, hören, hörgenuss, kinderbuch, kuschelflosse, nina müller

Kuschelflosse - Die blubberbunte Weltmeisterschaft

Nina Müller , Ralf Schmitz
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 08.02.2016
ISBN 9783837133639
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhaltliche Meinung

Kuschelflosse möchte mit seinen fischigen Freunden Sebi, Emmi und Herrn Kofferfisch daran teilnehmen und natürlich gewinnen! Zunächst einmal müssen sie dazu aber ihre Mango-Blubber-Maschine fertigstellen damit sie auch gegen die Konkurrenz bestehen und zusammen Weltmeister werden können. Zusammen erlebt die Blubberbande eine aufregende Zeit …

Es ist einfach schön zu erleben wie sich die Freunde immer wieder zusammenraufen und sich ihrem gemeinsamen Ziel nähern. Kinder können hier viel über Zusammenhalt und Freundschaft erfahren, was ich persönlich wirklich toll finde. Außerdem wird auch ein wenig verständlich, dass unfaires Verhalten nicht nett ist.

Dabei geht es aber vor allem auch witzig voran und beim Hören hat man zwischendrin viel zu lachen. Mein Sohn hat sich jedenfalls das eine oder andere mal über die Ereignisse im Hörbuch kaputtgelacht. Vor allem der Pupsfisch hat es ihm angetan.

Neben viel Witz und Humor geht es aber insgesamt auch sehr fantasievoll zu. Nina Müller hat hier tolle Dinge wie ein Fischstäbchenlabyrinth erfunden, welches mein Sohn beim nächsten Fischstäbchengericht auch glatt nachbauen wollte. Dahingehend gefiel mir der zweite Teil von Kuschelflosse auch noch eine Ecke besser als bereits der erste Teil.

Zum Ende hin gibt es natürlich auch eine kleine moralische Lerneinheit die die Kinder verinnerlichen können.

 

Meinung zum Hörbuch

Ralf Schmitz ist genial! Wirklich! Das Hörbuch macht nicht zuletzt wegen ihm totalen Spaß, denn er verleiht wirklich jedem Meeresbewohner seine eigene unverkennbare Stimme und die passt einfach total perfekt. Dabei spricht er mit so einer Leichtigkeit, dass man einfach nur gerne zuhört. Nichts hört sich angestrengt an, er spricht einfach so schön locker, wie man es von ihm auch aus seinen Shows gewohnt ist. Und: Niemand lispelt doch so schön wie Ralf Schmitz, oder?
Trotzdem es hier nur den einen Sprecher gibt, fällt es auch Kindern leicht die Figuren auseinander zu halten, eben weil Ralf Schmitz jede Figur anders – und das gekonnt – spricht.

Neben der tollen Lesung und der sprachlich absolut überzeugenden Leistung von Ralf Schmitz gibt es auch zahlreiche passende Geräusche, die ich sehr mochte. Vor allem die vielen blubbernden Geräusche waren nett anzuhören und passten wirklich toll dazu.

Auch ein wenig passende Musik gibt es dazu, diese überwiegt allerdings nicht und sticht auch ansonsten nicht besonders hervor, sondern unterstreicht das ganze Hörbuch perfekt.

Von der technischen Seite gibt es hier also nichts zu meckern, die Produktion ist einfach perfekt geworden.

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