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36 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

mittelalter, spannen, deana zinßmeiste, licentia, dorf

Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Was mich von Anfang an neugierig auf das Buch gemacht hat, war die außergewöhnliche und spannende Idee der Geschichte. Die Mischung aus einer mittelalterlichen Welt zusammen mit einer Fernsehshow ist einfach ein super Konzept. Ich habe mich ehrlich gesagt ein klein wenig an „Die Tribute von Panem“ erinnert gefühlt und hätte auch gewünscht, dass die Geschichte ein wenig in diese Richtung geht.

Leider konnte mich die Umsetzung des Ganzen nicht so überzeugen, wie ich das gedacht hätte, denn die guten Ideen wurden leider eher oberflächlich angerissen und es ging nicht wirklich in die Tiefe. Ich hätte mir einfach mehr Details und Hintergrundwissen zu Licentia, dem Leben dort und auch der ganzen Fernsehshow gewünscht. Man hätte hier definitiv noch mehr herausholen können und das Buch auch für älteres Publikum spannender gestalten.

Denn so wie es ist, eignet sich der Roman meiner Meinung nach eher für jüngere Leser. Angefangen damit, dass mir die Spannung gefehlt hat, da die Handlung für mich doch recht vorhersehbar war bis hin zur Liebesgeschichte, die ich nicht als sehr emotional empfunden habe. Ich denke aber, dass ein jüngeres Zielpublikum das als nicht so schlimm empfinden würde.

Fazit:
Eine tolle Idee, deren Umsetzung mich nicht so richtig überzeugen konnte. Vielleicht ist es einfach eher für jüngere Leser gemacht, denn die Ansätze sind auf jeden Fall vielversprechend.

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109 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

spinn - off, die magische pforte der anderwelt, schottland, genial, allison

Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316875
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss vorweg nehmen, dass ich vor etwas mehr als drei Jahren die Pan-Trilogie gelesen habe und sie wirklich gut fand. Ich war ein Fan und habe seitdem alles gelesen, das von Sandra Regnier veröffentlicht wurde.
Zweifellos schreibt sie wunderbare Jugendromane, die gerade für ein etwas jüngeres Publikum wie gemacht sind. Abenteuer, Probleme, mit denen sich Jugendliche herumschlagen, und eine gehörige Portion Fantasy ergeben zusammen mit tollpatschigen und lustigen Figuren eine wirklich gelungene Mischung.

Das war hier nicht anders, deshalb denke ich, dass alle, die vor kurzem die Pan-Trilogie gelesen haben, auch hier auf ihre Kosten kommen werden. Mir persönlich ist nur aufgefallen, dass ich gerade nicht mehr so viel mit diesem Buch anfangen konnte wie noch vor drei Jahren der Fall gewesen wäre. Vermutlich bin ich inzwischen zu „alt“ und stelle einfach andere Ansprüche an einen Roman. Das soll aber in keiner Form bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Denn das ist es absolut nicht. Es ist toll geschrieben und die Autorin ist nicht ohne Grund so erfolgreich.

Was mich persönlich (nicht zum ersten Mal) an der Geschichte von Sandra Regnier etwas stört, ist das Bild, das den Jugendlichen vermittelt wird. Gutes Aussehen scheint sehr wichtig und erstrebenswert – und auch, wenn das leider durchaus in der Gesellschaft verankert ist und die jungen Protagonisten sicherlich darüber nachdenken, finde ich es doch wichtig, dass das Thema ein wenig anders behandelt wird. Würde ich nur dieses Buch kennen, würde ich darauf gar nicht hinweisen, da es hier nicht so auffällt wie anderswo, aber da ich wie gesagt alle der Autorin gelesen habe, sehe ich einfach eine klare Tendenz, die ich für ein Jugendbuch bedenklich finde.

Gegen Ende hin nimmt die Geschichte um Finn und Allison richtig Fahrt auf und wird wirklich spannend, doch über weite Strecken fand ich die Handlung doch eher ein wenig zu ruhig. Aufgelockert wurde das Ganze durch teilweise witzige Szenen, lustige Sprüche und so weiter, doch mir persönlich hat ein bisschen mehr Spannung gefehlt und auch etwas mehr Tiefe bei den Figuren.

Schön fand ich hingegen, dass man wieder in das Universum der Pan-Reihe eintauchen kann, die eine der ersten war, die ich damals auf meinem e-Reader gelesen habe. Es ist toll auf vertraute Figuren zu treffen und zu sehen, wie es ihnen ergangen ist und so weiter.
Auch das Setting will ich nochmal extra betonen, denn Schottland und gerade der mystische und wirklich spannend gewählte Teil, der hier im Fokus steht, haben mich wirklich überzeugt. Die vermittelte Atmosphäre ist einfach klasse und wird sehr gut beschrieben.

Für mich ist „Die magische Pforte der Anderwelt“ ein nettes Buch, das mich allerdings nicht so wirklich vom Hocker reißen konnte.
Ob es wie oben erklärt daran liegt, dass ich der Zielgruppe inzwischen schlicht und ergreifend entwachsen bin oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aufgrund der vielen positiven Rezensionen, gehe ich aber davon aus, dass es wohl daran liegen wird. Ich bin mir sehr sicher, dass es noch viele, viele weitere ganz begeisterte Leser geben wird, auch wenn ich jetzt nicht völlig überzeugt wurde.

Fazit:
Eine schöne Geschichte rund um das Universum der Pan-Trilogie, die wirklich gute Ideen aufweist, mich aber nicht so ganz erreichen konnte.

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113 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

dschinn, nalia, nalia tochter der elemente, salomons siegelring, zauberei

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Der Start ins Buch ist mir leicht gefallen, denn es fängt spannend und mitreißend an. Ich mag es, wenn ein wenig Action gleich zu Anfang geboten wird, sodass ich gut in die Geschichte reingekommen bin.
Dazu kommt, dass die Atmosphäre des Buchs richtig lebendig rüberkam und mich anfangs fesseln konnte. Dieses Düstere, Gefährliche, hat mich wirklich überzeugen können.

Auch der Weltenentwurf und die Aufteilung der Dschinn und so weiter hat mir hervorragend gefallen. Es war durchdacht, stimmig, komplex und – auch wenn es anfangs ein wenig verwirrend war aufgrund der für unsere Ohren fremd klingenden Namen – spannend. Man wollte als Leser mehr darüber erfahren, mehr Hintergründe, mehr Informationen – und genau das bekommt man auch bis zum Ende dieses ersten Bandes.

Jetzt kommen wir aber leider zum großen ABER. Denn abgesehen davon, dass die teilweise schon sehr brutalen Beschreibungen in meinen Augen nicht in der Form benötigt gewesen wären, ist die Handlung nach dem super Anfang leider stark abgeflaut. Sie war für mich wirklich sehr, sehr, sehr zäh zu lesen teilweise, denn sie kam über weite Strecken gar nicht vorwärts. Es gab viele Szenen, in denen im Grunde gar nichts passiert, was ich in geringem Maß gut und auch wichtig finde, aber hier wurde es mir manchmal doch zu viel vom auf-der-Stelle-Treten.

Dadurch konnte mich das Buch leider auch nicht so überzeugen, wie die grandiose Idee dahinter, die Welt der Dschinn in die unsere zu verfrachten und mit unserer Moderne zu verschmelzen, es eigentlich hätte tun können. Wir haben hier meiner Meinung nach einen starken Anfang, ein starkes Ende, aber ein eher zähen Mittelteil.

Fazit:
Eine tolle Idee und die mitreißende Atmosphäre können leider nicht über die streckenweise wirklich zähe Handlung hinwegtäuschen, bei der in meinen Augen nicht wirklich viel vorwärts ging.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783906829555
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Was ich richtig toll fand, war die Idee hinter der Geschichte. Etwas in der Art habe ich noch nie gelesen, deshalb fand ich es wirklich innovativ.
Darüber hinaus schafft die Autorin hier eine ganz zauberhafte und wundervolle Stimmung, die direkt auf den Leser überspringt. Diese herrliche Atmosphäre passt einfach großartig zu dem Setting des englischen Schlosses. Man fühlt sich richtig wohl – wie man es auch im echten Leben auf dem Anwesen mit der herrlich verrückten Familie Harrowmore tun würde.

Livie ist mir so sympathisch, dass ich sie gleich ins Herz geschlossen habe. Sie ist so süß und ein wenig tollpatschig, was sie nur noch sympathischer gemacht hat. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Dass man noch mehr von Livies Seelenleben und Gefühlen mitbekommen hätte.

Das war leider generell das, was mich am meisten gestört hat an dem grundsätzlich schönen Buch. Denn gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Emotionen und die Entwicklung der Charaktere blieb für mich leider etwas zu oberflächlich beschrieben. Hier hat etwas mehr Tiefe gefehlt, um mich völlig überzeugen zu können.
Vor allem die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar und konnte mich daher leider auch nicht berühren.

Die Handlung kam mir teilweise auch etwas zäh vor, da sie sich oftmals auf der Stelle bewegt hat und nicht wirklich vorankam. Aber – um jetzt noch etwas Positives zu sagen – dafür war die Handlung einfach so richtig charmant. Livie habe ich ja schon erwähnt, aber auch die Harrowmores sind einfach herrlich sympathisch und ein wenig durchgeknallt. Es war wirklich eine Freude, sie kennenlernen zu dürfen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit:
Auch wenn mir die Tiefe gefehlt hat, war „Banshee Livie“ insgesamt ein sehr atmosphärisches Leseerlebnis, das mir gut gefallen hat. Sympathische Figuren und eine wirklich schöne Hintergrundidee überzeugen definitiv auf ganzer Linie. Nur der zwischenmenschliche Aspekt kommt in meinen Augen leider wirklich zu kurz.

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101 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, lovestory, verbotene liebe, fesselnd, dramatisch spannend

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Die grundsätzliche Idee des Buches finde ich super. Es gab viele, sehr, sehr, sehr spannende Momente, die mich mitgerissen haben und eine gehörige Portion Spannung reingebracht haben.
Allerdings gab es im ersten Teil des Romans teilweise eher zähe Passagen, sodass sich die Handlung hier dann ein wenig gezogen hat.

Was mich am meisten gestört hat, war aber die Tatsache, dass man einfach in diese völlig fremde Welt geworfen wird. Ich hätte mir hier mehr Hintergrundinfos gewünscht, sodass ich mich besser im Geschehen zurecht finden kann – aber irgendwie wurde alles immer nur eher oberflächlich angerissen. Tiefe und weiterreichende Infos hätte ich wirklich toll und hilfreich gefunden. Über Strukturen der Ruined früher, über das normale Leben und die Menschen usw. Ausführlich wurde eigentlich nur immer wieder betont, wer nun wen umgebracht hat und wer deshalb wen hasst.

Die Liebesgeschichte hingegen fand ich wirklich toll. Sie lässt sich Zeit und es handelt sich nicht um „Liebe auf den ersten Blick“. Die Liebe muss sich hier entwickeln, kämpfen und wachsen – das macht sie für mich authentischer, nachvollziehbarer und auch mitreißender zu lesen. Das – und die Figuren, die ich ebenfalls gelungen fand – hat die Autorin auf jeden Fall sehr gut umgesetzt.

Gerade gegen Ende wurde es nochmal so richtig spannend und man wollte unbedingt weiterlesen. So warte ich jetzt auch sehnsüchtig auf die Fortsetzung, da ich sehr gespannt bin, wie sich die Geschichte noch entwickeln wird, denn das ist alles andere als klar.

Fazit:
Ein Buch mit wirklich viel Potenzial, das noch nicht zu 100 Prozent ausgeschöpft wurde, da mir persönlich vor allem die Hintergrundinformationen fehlen. Trotzdem war die Geschichte sehr spannend und hat mich gefesselt – ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, in dem hoffentlich viele Fragen beantwortet werden.

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54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Hot Mama

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492280389
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Den Vorgänger der Reihe hat mir richtig gut gefallen, weil ich das Thema Superhelden toll finde und die Umsetzung lustig war. Ich hatte in Band 1 das Gefühl, das sehr Offensichtliche (wer welcher Held ist, wer die Schurken sind usw) wird absichtlich so direkt für den Leser gezeigt, weil die Autorin mit den Klischees spielt.
Aber leider war das hier in der Fortsetzung war das leider nicht mehr so.

Wieder war es von Seite eins an gefühlt klar, wer welcher Held ist usw. Es wird so offensichtlich dargestellt, dass man als Leser gar nicht anders konnte als es zu kapieren. Selbst wenn man nicht will. 😀
Nur fand ich es dieses Mal leider nicht sympathisch oder lustig, sondern einfach nur extrem nervig. Die Protagonistin Fiona Fine alias Fiera braucht EWIG, um die Zusammenhänge zu verstehen – was unterhaltsam hätte sein können, aber da das im Mittelpunkt stand und sich die ganze Zeit alles nur darum drehte, hat es mich leider sehr gelangweilt.
Dasselbe Spiel noch einmal später im Buch bei der Entlarvung der Bösewichte.
In Band 2 hat die Handlung für mich nicht mehr das Witzige und Leichte aus dem Vorgänger, sondern wurde für mich teilweise sehr zäh aus den oben genannten Gründen.

Positiv hingegen fand ich die Liebesgeschichte und den männlichen Protagonisten wirklich gelungen. Auch wenn Fiona manchmal anstrengend sein konnte, mochte ich sie gern und fand sie eigentlich ziemlich sympathisch. Die Nebenfiguren kommen ein wenig zu kurz und bleiben eher flach beschrieben, aber da ich davon ausgehe, dass es hier um eher nette Unterhaltung geht und nicht um einen tiefschürfende Themen, finde ich das okay.

Und auch der Sprachstil von Jennifer Estep gefällt mir wie immer wirklich gut. Die Autorin kann einfach toll schreiben, weshalb ich ein großer Fan bin. Nur die Umsetzung war hier nicht ganz so gelungen wie sonst.

Fazit:
Die leider doch sehr offensichtliche Handlung ohne Überraschungen lässt das Buch recht zäh wirken und raubte ihr ziemlich viel Spannung. Der Humor und das Spiel mit den Klischees aus Band 1 fehlt hier etwas, worüber auch der tolle Sprachstil und die sympathischen Protagonisten nicht hinweg täuschen können. Ich hoffe dann einfach wieder auf ihr nächstes Buch, das mich sicherlich wieder mehr überzeugen kann.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3)

Anke Unger
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.09.2017
ISBN 9783646300611
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Ich finde es bei Reihen immer toll zu beobachten, wie sich ein Autor weiterentwickelt, wie die Figuren sich verändern, reifen und dem Umständen entsprechend verändern.
Bei den „Chroniken der Götter“ kann ich eine solche Entwicklung auf jeden Fall in jedem Bereich erkennen, was ich einfach großartig finde.

Zum einen wäre da der Schreibstil.
Wie ich schon bei den Rezensionen zu Band 1 und 2 geschrieben habe, hat mich Anke Ungers Art zu erzählen von Anfang an fasziniert. Ihr Erzählstil ist so anders, einzigartig und besonders, dass man ihn unter hunderten wiedererkennen würde. Er passt wunderbar zu High Fantasy und transportiert genau die Stimmung, die diese Reihe braucht.
Ich kann den Stil gar nicht wirklich beschreiben, man muss ich einfach erleben, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Doch wie oben erwähnt, sehe ich auch hier eine Entwicklung. Der Stil geht immer mehr in die Tiefe, vermittelt die Emotionen jetzt besser als im ersten Teil und wirkt auf mich jedes Mal noch flüssiger.

Figuren und Handlung:
Auch die Figuren entwickeln sich weiter und zeigen uns verschiedene Facetten von sich.
Gerade Areshva fand ich sehr überzeugend, da sie oft Dinge tut, die man nicht tun sollte, weil sie nicht perfekt ist und Fehler macht. Sie hat eine dunkle Seite und das gefällt mir besser als eine Protagonistin, die auf Teufel komm raus als strahlende Heldin dargestellt werden soll.

Mein persönlicher Liebling ist ja Silvrin, muss ich gestehen. 😉 Er kommt mir ein wenig zu kurz in diesem Band, aber ich hoffe natürlich, wieder mehr von ihm in Band 4 lesen zu dürfen.

Die Handlung ist düster, ernst und es herrscht immer eine gewisse Grundspannung. Ich hätte mir manchmal noch mehr einen klaren roten Faden gewünscht, aber ich wurde auch so wirklich gut unterhalten. Gerade, weil ich der Autorin zutrauen würde, dass ihre Figuren noch so richtig leiden müssen und sie da nicht zimperlich ist. Das trägt natürlich wahnsinnig zur Spannung bei, weil man wirklich nicht weiß, was noch alles passieren könnte.

Fazit:
Ein wirklich gelungener dritter Teil der Reihe um die „Chroniken der Götter“, der wieder mit dem herausstechenden Sprachstil punkten kann und mit der Weiterentwicklung der Figuren und der Tiefe. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 4!

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Trügerische Gegenwart (Die Immergrün Saga 2)

Sylvia Steele
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603828
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Sprache:
Ich LIEBE diesen Schreibstil einfach. Er ist so unfassbar einfühlsam, emotional und trifft mich jedes Mal wieder direkt ins Herz. Das schaffen nicht allzu viele Autoren bei mir, aber Sylvia Steele jedes Mal wieder und mit jedem Buch noch mehr.
Für mich ist das hier New Adult vom Feinsten und ich sage das ständig, aber ich würde mir unglaublich sehr auch einen reinen New Adult-Roman von der Autorin wünschen. Denn dass ich den lieben werde, daran besteht für mich eigentlich gar kein Zweifel.

Figuren:
Ich liebe auch die Figuren, die toll gezeichnet wurden und richtig authentisch und real wirken. Man hat das Gefühl, man lernt die Charaktere kennen, denn sie haben Tiefe und sind nicht nur oberflächlich beschrieben. Das können auch nicht alle Autoren und es ist für mich ein sehr großer Pluspunkt, weshalb ich die Reihe so liebe.

Handlung:
Aber auch mit Fantasy hat sie es einfach drauf. Es gibt interessante Wendungen, die man so vielleicht erwartet hätte, tolle Elemente und es herrschte auch eine gewisse Grundspannung.
Vielleicht hätte ich mir hin und wieder ein bisschen mehr Action gewünscht, aber das war okay.

Insgesamt steht das Emotionale im Vordergrund und es wird in ein fantastisches Setting gebettet, das sozusagen die Kirsche auf der Sahne darstellt. Man bekommt nicht nur tolle und authentische Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen, sondern eben auch den Fantasy-Aspekt, der die nötige Spannung mit hineinbringt. Für mich ist es wirklich sehr gelungen.

Fazit:
Tolle New Adult-Fantasy, die vor allem mit dem großartigen Sprachstil punkten kann. Die Autorin versteht es, echte Gefühle beim Leser zu erzeugen und ihn völlig in die Geschichte zu ziehen. Zwar hätte ein klein wenig mehr Action nicht geschadet, doch das Gesamtpaket hat mir hier einfach wunderbar gefallen.

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256 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, richelle mead, neue welt, adel, goldener hof

The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Schade, dass man manchmal von einem schönen Cover geblendet wird.
Das war das Erste, das ich mir nach dem Lesen (und auch schon währenddessen) gedacht habe.
Das umwerfende Cover verspricht nämlich eine schöne Fantasygeschichte, etwas Fesselndes, etwas Zauberhaftes.
Und bekommen habe ich eine wirklich langweilige Handlung, die mich teilweise mit erschreckenden Aussagen schockiert hat.

Aber der Reihe nach.
Ich kenne bereits einige Bücher von Richelle Mead und bin ein Fan der „Vampire Academy“-Bücher. Deshalb habe ich mich auch so auf diesen Roman gefreut, da er neben einer tollen Autorin eben auch einen interessanten Klappentext und ein wundervolles Cover zu bieten hat.
Aber leider konnte mich auch die Art und Weise, wie das Buch geschrieben ist, überhaupt nicht überzeugen. Alles zieht sich unglaublich und es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen. Die Handlung war für mich so öde, dass ich mehr als einmal einfach abbrechen wollte. Ich hatte leider keine Freude am Lesen, weil mich die Geschichte nicht abgeholt hat, weil es so gut wie gar keine Action gab – obwohl man definitiv mehr hätte rausholen können.

Dazu kommt, dass ich es teilweise schon erschreckend fand, dass die Tatsache, dass Frauen an den Höchstbietenden Kerl verkauft werden, als normal und okay dargestellt wird. Ich hätte mir hier mehr Aufbegehren gewünscht und nicht, dass die Protagonisten das scheinbar in Ordnung finden. Was gibt das den teilweise jungen Leserinnen denn mit auf den Weg?

Dazu kommt, dass das hier kein Fantasyroman ist. Es ist einfach nur eine Besiedlungsgeschichte Amerikas, eine Geschichte über Menschen, die in der „Neuen Welt“ ihr Glück suchen wollen. Bis auf die Bezeichnungen der Länder und Einwohner kann man alles eins zu eins auf historische und geographische Tatsachen beziehen.
An sich ist das natürlich nicht verkehrt, doch hätte das deutlicher werden sollen anhand des Klappentextes. Denn – vielleicht liegt es an mir, aber ich kann mir vorstellen, dass es auch anderen so erging – man erwartet einfach einen richtigen Fantasyroman und wird deshalb am Ende enttäuscht zurückbleiben.

Fazit:
Eine sehr zähe Handlung, erschreckende Aussagen und die mangelnden Fantasyelemente haben „The Promise“ für mich leider, leider, leider zu einer Enttäuschung werden lassen. Ich hatte sehr viel von dem Buch erwartet, aber meine Erwartungen wurden leider in keinem Punkt erfüllt. Sehr schade.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

True North - Du bist alles für immer

Sarina Bowen , Wanda Martin
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 29.09.2017
ISBN 9783736306011
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich finde es unglaublich, wie Sarina Bowen es schafft, dass in diesem Buch eigentlich kaum etwas passiert – und ich dennoch gefesselt davor sitze und einfach nicht aufhören kann zu lesen. Seite für Seite flog nur so dahin und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück verschlungen.
Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich immer sehr empfindlich bin, was zu wenig Action angeht. Ich kritisiere jedes Mal, wenn mir ein Buch durch mangelndes Voranschreiten der Handlung zu langatmig wird usw.
Aber hier – wie auch schon in Band 1 der Reihe aus Vermont – ist das wie durch ein Wunder anders.

Diese tiefe Emotionalität, die zwischen den Zeilen vermittelt wird, die echten Gefühle, die Anziehung zwischen zwei Menschen, die für den Leser wirklich greifbar wird – das alles zieht einen so in seinen Bann, dass man gar nicht anders kann als das Buch zu lieben.

Dazu kommen unglaublich gut ausgearbeitete Figuren, die wie echte und reale Menschen wirken. Wieder auf die Farm der Shipleys zu reisen ist wie ein kleines Stück weit nach hause kommen. Die ganze Familie und nicht nur die Protagonisten sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen und man liebt alle Charaktere zwangsläufig.

Aber auch die beiden Protagonisten, um die es in diesem Band geht, sind einfach umwerfend. Lark und Zach sind einfach so wundervolle Figuren, dass man sich wirklich wünschte, es gäbe sie auch in der Realität. 😉 Vor allem der herzensgute und herrlich unbedarfte Zach ist einfach der perfekte männliche Protagonist in meinen Augen. Endlich mal kein Bad Boy, sondern ein wahrer Gentleman, ein Romantiker und jemand, der an die wahre Liebe glaubt. Es war toll und erfrischend, mit so einem Protagonisten unterwegs zu sein und ein bisschen in sein Leben einzutauchen.

Eine rundum wundervolle Reihe, bei der mich Band 1 und 3 völlig überzeugt haben. Band 2 fand ich aufgrund der mangelnden charakteristischen Vermont-Atmosphäre nicht ganz so gelungen. Doch hier schlägt diese Stimmung wieder zu und man fühlt sich wirklich, als würde man über die Obstplantagen des idyllischen Vermonts streifen, den Herbst riechen und den Duft von Äpfeln. Einfach herrlich, wie atmosphärisch die Autorin das Setting hier gestaltet hat.

Fazit:
Der dritte Teil der Reihe aus Vermont hat mich mitten ins Herz getroffen. Gerade mit dem wundervollen Protagonisten Zach, der endlich mal einen Kontrastpunkt zu den ewigen Bad Boys darstellt, konnte mich die Autorin völlig überzeugen. Die Handlung ist ruhig, aber dennoch einfach fesselnd und einnehmend, weil der Roman so mitreißend und emotional geschrieben ist und die Atmosphäre aus Vermont so großartig rüberkommt. Ganz klare Leseempfehlung für alle New Adult – Fans!

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

schwanenfeuer, prinzessinnen, rätsel, derfluchdersechsprinzessinen;, sternensandverlag

Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer

Regina Meißner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783906829456
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Sprachstil:
An sehr vielen Stellen war der Sprachstil wirklich sehr schön und richtig märchenhaft. Eben genauso wie das in einer Märchenadaption sein sollte. Nur hin und wieder kam er mir leider etwas zu gestelzt vor, worüber ich beim Lesen dann etwas gestolpert bin.
Ich kenne allerdings schon andere Romane von Regina Meissner und bin Fan ihres Sprachstils, deshalb weiß ich, dass das, was ich als „gestelzt“ empfunden habe, beabsichtig war und mit Sicherheit dem märchenhaften Flair der Geschichte dienen soll. Es ist also auf alle Fälle Geschmackssache, wie man das hier sieht.

Figuren und Handlung:
Ich finde diese Geschichte wirklich sehr fantasievoll und bin von der Grundidee sehr überzeugt. Es gab eine gewisse Grundspannung, weil Estelles Leben dazu nahezu prädestiniert ist. Man fiebert mit, man möchte wissen, wie es mit ihr weitergeht, was mit ihren Schwestern ist und so weiter.
Hier gibt es regelrecht ein sprühendes Feuerwerk an märchenhaften Ideen, die sich zu einer schönen Geschichten vereinen.

Teilweise fand ich es schade, dass manche Szenen sehr detailliert beschrieben werden, in denen im Grunde absolut nichts Wichtiges passiert. Das zog sich für mich persönlich dann doch etwas. Das ganze Buch hätte insgesamt durchaus auch mehr Action vertragen, da es hauptsächlich aus ruhigen Passagen bestand, die wie eben beschrieben, hin und wieder etwas zu ruhig abliefen.
Trotz allem hatte diese Ruhe aber auch etwas sehr Angenehmes, da man die Figuren auf diese Weise besser kennenlernen konnte. Ich hätte mir nur hin und wieder eben etwas weniger Ruhe gewünscht. 😉

Positiv fand ich, dass hier ein Sichtwechsel der Figuren stattfand, sodass das Buch nicht nur einseitig erzählt wird. Dadurch gewinnt die Geschichte auf jeden Fall und man fühlt sich beiden Protagonisten näher.
Leider muss ich auch hier kurz etwas anmerken, was ich nicht so ganz gelungen fand. Denn oftmals war es so, dass nach einem Perspektivwechsel Dinge nochmal ausführlich erzählt wurden, die der Leser ja bereits bei dem anderen Protagonisten sozusagen live miterlebt hatte. Dadurch bekommt man oft Szenen doppelt geschildert, was mich im Lesefluss ehrlich gesagt gehemmt hat.

Trotz der Kritik, haben wir es hier aber mit einer wirklich schönen Märchenadaption zu tun und ich bin mir absolut sicher, dass sie sehr gut ankommen wird. Gerade Fans dieses Genres werden mit Sicherheit begeistert von „Schwanenfeuer“ sein. Auch mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich in meiner Rezension den Fokus eher auf die kritischen Aspekte gelenkt habe.

Fazit:
Eine tolle Grundidee und wundervolle Märchenelemente ergeben eine an sich wirklich schöne Geschichte. Durch diverse Punkte zog sich die Handlung leider teilweise unnötig in die Länge, was mich im Lesefluss gestört hat und auch die an sich sehr märchenhafte Sprache war mir an manchen Stellen etwas zu gestelzt.
Insgesamt ist „Schwanenfeuer“ aber eine schöne Adaption, die gerade Liebhaber von Märchen überzeugen wird. Wegen meiner Kritikpunkte gibt es in diesem Fall (von Herzen kommende)3,5 Sterne.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dublin street, was wäre wenn?, schicksalhafte, hill, tränen

Stars Over Castle Hill - Schicksalhafte Begegnung

Samantha Young
E-Buch Text
Erschienen bei Ullstein eBooks, 15.09.2017
ISBN 9783843716970
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Neues von Joss und Braden! Geht es eigentlich noch besser?!
Ich habe mich unfassbar gefreut, als ich davon gelesen habe und musste es natürlich sofort lesen.
Die Idee dahinter, eine Art Parallelgeschichte zu lesen, in der das Kennenlernen der beiden nochmal ganz neu stattfindet, neun Jahre später als es eigentlich passiert ist, ist einfach unglaublich toll.
Noch einmal diese besondere Chemie zwischen den beiden fühlen. Noch einmal die schlagfertigen Dialoge und dieses Prickeln, das keine so umwerfend und emotional rüberbringen kann wie Samantha Young.

Diese Autorin schafft es mit Worten echte, wahre Gefühle zu erzeugen und den Leser absolut und vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Jedes Mal, wenn ich eine Geschichte aus der „Edinburgh“-Reihe von Samantha Young lese, ist das wie nachhause kommen. Von der ersten Seite an bin ich gefesselt von dieser eindringlichen Art zu Schreiben und regelrecht traurig, wenn es dann wieder vorbei ist.

Die Figuren sind wie Freunde geworden, die man ins Herz geschlossen hat und die man gar nicht mehr loslassen möchte. Für mich gehört Samantha Young zu den besten Autoren, die es gibt. Ganz ehrlich, sie ist ein Genie in Sachen Romance und ich kann es kaum erwarten, ganz bald noch mehr von dieser umwerfenden Meisterin ihres Fachs zu lesen.

Fazit:
Alles, das Samantha Young schreibt, ist einfach umwerfend. Dass sie uns jetzt sogar eine neue Version von Joss und Bradens Geschichte geschenkt hat, ist so genial und wundervoll, dass ich mir gewünscht hätte, sie hätte noch länger gedauert.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Chaosbote

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.09.2017
ISBN 9783646300369
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss gleich als Erstes mal festhalten, dass Band 4 der Reihe um „Die Unbestimmten“ bisher mein Favorit ist. Warum? Ganz einfach, weil ich hier emotional am meisten mitgenommen wurde.
Wie gern würde ich euch dazu jetzt mehr verraten, aber das wäre richtig gemein. Ihr wollt ja schließlich nicht gespoilert werden.
Deshalb versuche ich mich mal im vage Umschreiben.

Es gab auch schon in den ersten drei Büchern der Reihe einige Momente, die mich gefühlstechnisch aufgewühlt haben. Aber nie so extrem wie jetzt. Es sind Dinge passiert, die mich richtig mitgenommen haben und die einfach perfekt für das Buch waren – auch wenn ich der Autorin manchmal richtig böse war, weil sie so gemein mit den Lesern spielt.

Ansonsten ist es natürlich so, dass der Sprachstil sich nicht geändert hat. Der Vollständigkeit halber erzähle ich aber auch dazu nochmal kurz etwas.
Der Erzählstil ist besonders, weil er meiner Meinung nach super zu High Fantasy passt. Er liest sich nicht einfach so, ist keine „leichte Kost“, aber das macht den Charme der Reihe auch aus.

Auch wenn sich die Handlung an manchen Stellen wieder etwas gezogen hat – was aber ein sehr subjektiver Eindruck ist! -, so fand ich sie insgesamt noch fesselnder als in den Vorgängerromanen. Die erwähnte emotionale Komponente von oben hat da einen wesentlichen Teil zu beigetragen. 😉
Für mich ist die Handlung rund um Zianth und Aster die eindeutig fesselndere, während die um Auril mich nicht ganz so sehr in ihren Bann zogen hat. Also gern mehr von Aster und Zianth!
Denn, von den Figuren her muss ich auch hier wieder festhalten: ICH LIEBE ASTER! Er ist einfach ein umwerfender Charakter und ich freue mich immer, wenn er in einer Szene vorkommt. Er ist einfach ein so großartig gelungener Protagonist, dass man gar nicht anders kann, als seinem „Charme“ zu verfallen. 😉

Fazit:
Ein wirklich starker vierter Band, der aufgrund der stärkeren emotionalen Handlung mein liebster der Reihe ist. Auch wenn es für mich ein kleines bisschen Längen in der Handlung gab, konnte mich diese insgesamt aber auf jeden Fall überzeugen.

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Conversion (Band 2): Zwischen Göttern und Monstern

C. M. Spoerri , Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783906829654
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Der Moment, in dem du die Namen zwei deiner Lieblingsautorinnen gemeinsam auf einem Cover siehst (das übrigens einfach nur unglaublich toll aussieht), ist der Moment, in dem du aufspringst und vor Freude durch die Wohnung tanzt. Denn ganz im Ernst: Wenn C. M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch zusammen etwas schreiben, dann kann das nur unfassbar toll werden. Wie ein Naturgesetz, da führt kein Weg dran vorbei.

Sprache:
Und geschrieben ist das Buch auch einfach klasse. Ich finde es so spannend, dass alles eine Einheit ist, dass man meistens überhaupt nicht merkt, dass mehr als eine Person geschrieben hat. Die Worte und Kapitel fügen sich perfekt ineinander, alles wirkt wie aus einem Guss. Aber als besonderes Highlight konnte ich hin und wieder eben doch ein paar Passagen erkennen, die eindeutig der einen oder anderen Autorin zuzuordnen ist. Diese unglaubliche Mischung aus den wundervollen und charakteristischen Besonderheiten der Autorinnen plus eine gesamte Einheit des Texts, ist einfach großartig und hat mich völlig beeindruckt.

Figuren:
Ich. Liebe. Zero.
Ganz einfach. Der Typ ist einfach der Hammer – nicht zuletzt wegen Jasmins einzigartigem Humor und den daraus resultierenden Sprüchen – und ich LIEBE ihn. Habe ich das schon mal erwähnt?
Ganz toll fand ich auch, dass er sich weiterentwickelt, dass ein Wesen sich verändert, er aber trotzdem im Kern derselbe bleibt. Dazu kommt diese Entwicklung so authentisch, dass ich richtig überzeugt war – auch wenn der „alte“ Zero durchaus sehr amüsant war. 😀

Und jetzt zu Skya. Die liebe ich nämlich auch.
Ihr sanftes und zugleich so starkes Wesen. Sie vereint zwei Seiten in sich, die sie einfach liebenswert machen und durch die man sie zwangsläufig ins Herz schließen muss. Eine wundervolle Protagonistin, die einfach unfassbar gut beschrieben wurde.

Auch die Nebenfiguren können hier sowas von punkten, vor allem da man auch aus ihrer Sicht etwas von der Handlung mitbekommt. Das hat sie dem Leser näher gebracht und lässt irgendwie auf ein Spin-Off hoffen. 😀

Handlung:
Die eben erwähnten Kapitel aus Sicht zweier Nebenfiguren sorgen außerdem noch dafür, dass die Handlung noch vielseitiger wird. Denn so bekommt man beim Lesen ein umfassendes Bild von der ganzen Welt, in der die Geschichte spielt. Dadurch, dass der Fokus auch manchmal weg von Zero und Skya gelenkt wird, gewinnt das Buch ganz viel dazu und wird noch spannender und interessanter.

Toll war auch, dass man hier endlich alle Fragen beantwortet bekommt, die sich in Teil 1 gestellt haben. Und das waren ja nicht gerade wenig. 😉 Seid euch sicher, dass ihr hier Klarheit bekommt, auch wenn die das ein oder andere Mal anders ausfällt als gedacht.

Dazu war die Handlung noch wirklich richtig spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Ja, hin und wieder hätte ich mir gewünscht, dass die Entwicklungen ein wenig mehr Raum bekommen hätten, weil sie mir teilweise etwas schnell oder überstürzt vorkamen, aber das war auch das Einzige, das ich bemängeln könnte.
Ich war total gefesselt von der Geschichte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht und wie sich alles entwickeln würde. Was mit den liebgewonnen Figuren geschieht und wie gemein die Autorinnen zu ihnen wohl noch sein werden.

Neben den tollen Actionszenen, haben mich vor allem die gefühlvollen überzeugt. Hier kam richtig Emotion rüber und hat mich mehr als einmal zum Lächeln gebracht. Ich liebe es, dass wir hin und wieder auch kleine „alltägliche“ Szenen bekommen haben, denn hier kam der Humor beider Autorinnen zum Tragen und hat die Charaktere noch liebenswerter gemacht.

Und die Danksagung! 😀 Die war einfach nur der Hammer. Ich liebe sie. Man könnte auch einfach aus den Gesprächen von C. M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch einen Roman in Chatform machen. Ich wäre mit Sicherheit die Erste, die es lesen würde. Einfach nur genial!

Fazit:
Lange Rede, kurzer Sinn: DAS BUCH IST EINFACH TOLL!!!! Bis auf eine Sache, hat mich der zweite Teil des Gemeinschaftsprojekts von C. M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch völlig überzeugen können. Eine wirklich sehr gelungene Dystopie, die vor allem mit den großartigen Sprachstilen und den wunderbar ausgearbeiteten Figuren punkten kann. Ganz klare Leseempfehlung!

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher , Markus Weber
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2017
ISBN 9783838784342
Genre: Historische Romane

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326 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

liebe, krieg, fantasy, schwert, intrigen

Schwert und Rose

Sara B. Larson , Antoinette Gittinger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.01.2015
ISBN 9783570309452
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Was ich schon mal als erstes festhalten möchte: Das Buch hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich so in der Geschichte drin war und unbedingt wissen wollte, wie es weiterging.

Das ist allerdings aus mehreren Gründen seltsam. Denn beispielsweise fand ich die Hintergründe der Liebesgeschichte/n nicht wirklich nachvollziehbar. Das, was beschrieben wurde, war großartig und hat mich auch richtig emotional berührt, aber mir hat einfach ein wenig der Prozess gefehlt, wie es zu dieser Situation kam. Dadurch war ich anfangs doch ein wenig distanziert und konnte mich nicht so ganz darauf einlassen. Aber als ich es dann akzeptiert habe, wurde ich auf der Gefühlsebene auf jeden Fall abgeholt.

Die grobe und umfassende Handlung war darüber hinaus auch nicht so überraschend, wie ich fand. Aber in den Details hatte die Geschichte auf jeden Fall die eine oder andere unvorhergesehene Wendung parat. Das hat mir wirklich gefallen und konnte mich richtig überzeugen.

Schon den Einstieg in den Roman fand ich großartig. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe mit Alex/Alexa mitgefiebert, habe mich in der hier erschaffenen Fantasy-Welt verloren und fand es mehr als gelungen. Natürlich muss man dazu sagen, dass später die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn auch der Fantasy-Teil kommt nicht zu kurz. Für mich war das eine sehr gelungene Mischung, die perfekt für meine Bedürfnisse an ein High Fantasy-Buch zugeschnitten waren.

Auch wenn hier nicht alles so ganz rund war und gerade zwischen den Zeilen für mich schon einiges gefehlt hat, hat mich das Buch einfach nicht mehr losgelassen, sodass ich am liebsten sofort Band 2 lesen möchte. Zum Glück ist der bereits erschienen. 😉

Fazit:
Eine Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen und in ihren Bann gezogen hat, obwohl ich ein paar Kritikpunkte gefunden habe. Ich habe mich ein bisschen in das Buch verliebt und kann es kaum erwarten, mich gemeinsam mit Alexa in weitere Abenteuer zu stürzen. Für mich persönlich die perfekte Mischung aus Romantik und spannender High Fantasy.

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225 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

fantasy, snow, schnee, magie, freunde

Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch nicht überzeugen konnte. Ich habe mich von Anfang an durch die Seiten gequält und mir mehr als einmal gewünscht, die Geschichte möge doch bitte weniger davon haben …
Der Einstieg ist mir schon extrem schwer gefallen, dadurch, dass es sich in einer Psychiatrie abspielt. Ich kann diesem Setting und der ganzen Atmosphäre absolut nichts abgewinnen und das hat mich ehrlich gesagt von Anfang an abgeschreckt.

Dazu kommt, dass die Protagonistin leider extrem unsympathisch ist. Ich habe weder ihre Handlungen immer verstehen, noch ihre Art leiden können. Sie ist einfach niemand, mit dem man warm wird – obwohl ich es wirklich versucht habe.

Die Autorin hatte wirklich einige sehr schöne Einfälle, das möchte ich gar nicht unter den Teppich kehren. Allerdings fehlt mir hier einfach ein richtiger roter Faden und die Tiefe. Weder die Handlung, noch die Figuren haben Tiefe bekommen und konnten mich irgendwie emotional erreichen. Bei den Liebesgeschichten war es leider dasselbe und bei mir kam nichts an Gefühlen an …

Fazit:
Leider ein eher enttäuschendes Buch, das mich durch die unsympathische Protagonistin, den fehlenden roten Faden und die mangelnde Tiefe nicht überzeugen konnte.

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46 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

endzeit, freundschaft, überleben, dystopie, bestien

Countdown to Noah - Gegen Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 17.09.2017
ISBN 9783906829517
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Von der ersten bis zur letzten Seite erwarten den Leser hier unglaubliche Spannung und purer Nervenkitzel. Meine Güte, man konnte das Buch ja eigentlich gar nicht aus der Hand legen, weil es so unfassbar spannend war!
Innerhalb kürzester Zeit habe ich „Countdown to Noah“ durchgesuchtet, weil es ehrlich unmöglich war aufzuhören. Man musste wissen, wie es weitergeht, wie sich die Dinge entwickeln und so weiter.

Denn – und jetzt kommen wir schon zum ersten positiven Punkt – man weiß einfach nie, was passiert. Man hat während des Lesens absolut keine Ahnung, wie die Story ausgehen wird. Ich kann mir auch jetzt noch nicht vorstellen, wie die Reihe endet und das macht den besonderen Reiz aus. Diese Spannung, die dem Leser Adrenalin in teilweise ungeahnten Höhen beschert, zieht sich wirklich durch die komplette Geschichte.

Das Einzige, wo ich mir vielleicht ein wenig mehr gewünscht hätte, waren die Gefühle von Cassy. Die kamen mir etwas zu kurz, gerade was ihr Schicksal angeht und auch in Sachen Liebe.
Aber das macht bei diesem Buch nicht ganz so viel aus, weil es nämlich so spannend ist, dass man meinen kleinen Kritikpunkt schlicht und ergreifend kaum merkt.

Dieses Buch hat wirklich alles, was eine Dystopie braucht. Das Zukunftsszenario ist beängstigend, düster und verbreitet genau die richtige Atmosphäre, die eine solche Geschichte benötigt.
Die Idee hinter „Countdown to Noah“ hat mir wirklich gut gefallen, da sie nachvollziehbar war und keine Sekunde langweilig wurde. Teilweise war es mir persönlich zwar fast schon ein wenig zu brutal und blutig beschrieben – aber das lasse ich nicht in meine Wertung miteinfließen, da es absolut subjektiv ist. Und es hielt sich auch alles in Grenzen.

Ich bin verliebt in diese Geschichte und wäre ich nicht schon längst ein Fan von Fanny, dann würde ich spätestens jetzt dazu werden. 😉

Fazit:
Für mich ist „Countdown to Noah“ eine unheimlich spannende und mitreißende Dystopie, die man gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man in den Bann der Geschichte gezogen und kann gar nicht anders, als sie einfach grandios zu finden.

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

jakob, fluch, cursed souls, veronika rothe, francis

Cursed Souls

Veronika Rothe
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783946843269
Genre: Fantasy

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360 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

dystopie, liebe, sophie jordan, infernale, mördergen

Infernale – Rhapsodie in Schwarz

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785583692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Okay, eine Frage vorab: Was war das denn bitte?
Hatte die Autorin keine Lust auf eine Fortsetzung und musste trotzdem eine schreiben? Denn genau so kam es mir vor.
Die Handlung war so langweilig, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen, weil einfach so selten was passiert. Ich habe immer gewartet, dass es mal richtig los geht, aber irgendwie ist das nicht passiert.
Es ist so zäh, was im starken Kontrast zu dem tollen ersten Band 1 steht.

Dazu kommt, dass die Handlung einfach so gar nicht zum Vorgänger passen will. Die Figuren entwickeln sich völlig bescheuert (Entschuldigung für die Ausdrucksweise) und unrealistisch, dass ich ständig kopfschüttelnd vor dem Buch saß und mich gefragt habe, was das Ganze hier eigentlich soll.
Vor allem die Liebesgeschichte ist in meinen Augen fast schon lächerlich, furchtbar und absolut unbefriedigend für den Leser. Weil sie nicht zur Geschichte passt. Weil sie nicht zu Band 1 passt.

Ich fand die Figuren allesamt unsympathisch und habe mich wirklich gequält beim Lesen. Tut mir leid, aber diese Fortsetzung war wohl eher nichts. Was so schade ist, weil die Autorin eigentlich klasse schreiben kann und wundervolle Bücher hervorbringt! Ich habe schon einiges von ihr gelesen und fand eigentlich alles sehr ansprechend und spannend. Aber das hier? Leider nicht.

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690 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 156 Rezensionen

liebe, reise, wünsche, ava reed, jugendbuch

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Die Idee des Buchs ist wirklich schön. Eigentlich traurig und zum Nachdenken anregend, aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht so wirklich übergesprungen.
Die Handlung ging einfach immer sehr schnell, sodass das Ganze in meinen Augen eher oberflächlich beschrieben blieb. Natürlich gibt es Passagen, die wirklich schön geschrieben sind und auch eine tiefergehende Botschaft vermitteln, doch wenn man das große Ganze betrachtet, hat mir diese Tiefe eben gefehlt.

Ich konnte die Emotionen der Figuren einfach nicht nachvollziehen und sie kamen bei mir leider selten an. Dazu war die Handlung auch nicht wirklich spannend und konnte mich eigentlich auch nicht richtig überraschen.

Das Buch war einfach nicht meins, aber die vielen positiven Rückmeldungen zeigen ja, dass das sehr subjektiv ist. 😉

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

magie, drachen, könig, hexe, vanhelm

Ewig - Wenn Liebe entflammt

Rhiannon Thomas
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737354707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Geschrieben ist das Buch wie auch schon Band 1 wirklich toll. Sophie Jordan kann klasse schreiben und ihre Bücher lassen sich flüssig und super lesen.

Leider war es das auch fast schon, was ich an Positivem zu sagen habe, abgesehen davon, dass mich die Handlung manchmal überraschen konnte.
Denn dieser zweite Band hat für mich so rein gar nichts mit dem ersten zu tun. Es kam mir vor, als wollte ich Äpfel kaufen und habe Birnen bekommen. Es schmeckt zwar beides ganz gut, aber trotzdem ist es nicht das, was ich erwartet hatte.
Die Geschichte von Band 2 hat nicht mehr wirklich was mit dem Märchen von Dornröschen zu tun, sondern ist nur noch reine High Fantasy.
Es passt für mich einfach nicht richtig zusammen.

Die Geschichte war auch einfach sehr langatmig und vieles ging mir schlicht und ergreifend zu leicht. Die Probleme wurden teilweise mit zu wenigen Komplikationen gelöst, sodass für mich einfach oft keine Spannung aufkam – obwohl da definitiv Potenzial zu mehr gewesen wäre. Sehr schade!

Fazit:
Leider für mich keine so gelungene Fortsetzung, da sie in meinen Augen nichts mit Band 1 zu tun hat. Schade, da hier wirklich Potenzial zu mehr da gewesen wäre.

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331 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, drogen, brittainy c. cherry, wie das feuer zwischen uns, liebesroman

Wie das Feuer zwischen uns

Brittainy C. Cherry
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 21.07.2017
ISBN 9783736303560
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Sprache:
Geschrieben war das Buch wie immer toll. Brittainy C. Cherry kann einfach verdammt gut schreiben und vor allem echte Emotionen und Tiefe mit ihren Worten kreieren. Das bewundere ich und das fesselt und berührt mich jedes Mal aufs Neue.

Figuren und Handlung:
Ich denke, lobende Kritiken gibt es schon sehr viele zu diesem Buch und sie sind alle gerechtfertigt. Gerade die erwähnte Tiefe und die vielen authentischen Gefühle und Charaktere, machen das Buch zu etwas Besonderem.

Mir persönlich war es nur einfach etwas zu viel Dramatik und einen Ticken zu viel. Ich mag es nicht, wenn ein Roman eigentlich nur aus schweren Themen besteht und dann auch noch so viele davon zusammen in eine Geschichte presst. Mir wird das beim Lesen zu viel und ich verliere dadurch irgendwann die Lust daran – egal wie super es geschrieben ist.

Aber – und das möchte ich hier explizit betonen – das ist eine ganz subjektive Aussage. Ich möchte nur darauf hinweisen, da es vielleicht andere gibt, die in dieser Hinsicht ähnlich wie ich gepolt sind und sich dann lieber einen anderen Roman zum Lesen suchen. Wer das hingegen mag, wird den Roman lieben, da bin ich mir sicher.

Fazit:
Durch etwas zu viel des Guten hat mir das Buch leider nicht ganz so viel Freude gemacht. Ich kann die vielen positiven Rezensionen aber verstehen und gebe trotz allem 3,5 Sterne, da meine Kritikpunkte extrem subjektiv sind.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

island, 5 sterne, fantasy

Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle

Jana Goldbach
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.09.2017
ISBN 9783646602616
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Die grundsätzliche Idee des Buchs fand ich wirklich schön. Island, Mystik – ein wundervolles Setting und ein toller Hintergrund für eine Story, wie ich finde. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf diesen Roman und meine Erwartungen dementsprechend hoch.

Nur leider konnte es mich nicht überzeugen.
Ich vermute, dass „Iceland Tales“ eher für ein jüngeres Publikum konzipiert ist und wirklich – im Gegensatz zu anderen Impress-Titeln, die mich als Mitzwanzigerin überzeugen konnten – für das angegebene Alter von ungefähr 14 Jahren angelegt ist. Das ist völlig in Ordnung und legitim, deshalb ist ein Buch nicht schlecht.
Aber mich konnte es auf diese Weise leider nicht fesseln. Der Handlung und den Figuren fehlte die Tiefe, alles geschieht sehr schnell und wird eher nur beschrieben, als dass echte Gefühle aufkommen können. Ich habe leider einfach keinen Zugang zur Geschichte gefunden, weil sie mir einfach zu seicht war.

Wie gesagt, das ist absolut subjektiv! Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das Buch jemandem gefällt, der andere Ansprüche an einen Roman stellt als ich es tue. Doch für mich sind Emotionen und Tiefe unerlässlich, ansonsten kann ich mich weder auf die Geschichte noch auf die Figuren einlassen.

Fazit:
Ein nettes Buch, bei dem mir persönlich jegliche Tiefe und authentische Emotionen gefehlt haben. Dieser sehr subjektive Eindruck rührt vielleicht daher, da „Iceland Tales“ eher für ein jüngeres Publikum angelegt ist.

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36 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

carlsen, bookisch, tinte, ink, tintenwelt

Empire of Ink - Die Macht der Tinte

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.09.2017
ISBN 9783646603446
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Sprache:
Der Erzählstil ist wieder wirklich sehr angenehm zu lesen. Nicht zu aufgeregt, sondern generell eher ruhig. Aber genau das macht den Charme des Buchs aus. Trotzdem gab es spannende Szenen, sodass es den optimalen Ausgleich gab.

Figuren und Handlung:
Wie meistens bei zweiten Bänden, fasse ich mich hier auch eher kurz, was die genaue Handlung angeht.

Schön fand ich, dass hier die Welt der Tinte im Fokus steht und wir sie besser kennenlernen dürfen.

Die Figurenentwicklung fand ich ebenfalls super, da sich die Charaktere entwickeln, verändern und neue Aspekte von sich zeigen. Gerade Finn hat mich neben Scarlett richtig überzeugt und für sich einnehmen können. Aber ihr werdet noch viele andere Figuren kennenlernen, bei denen sich ein zweiter und dritter Blick lohnt. 😉

Von der Handlung her wurde hier wieder richtig was geboten. Spannung und auch einige Überraschungen. Wer Band 1 mochte, wird Band 2 auf jeden Fall auch lieben.
Wer will ich wirklich nicht verraten, um euch nichts vorweg zu nehmen. 😉

Fazit:
Für mich war das der krönende Abschluss einer wirklich fantasievollen und schönen Dilogie. Eine Geschichte über das, was uns alle verbindet: Die Fantasie.

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