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126 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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VIP-Reihe / Idol – Gib mir die Welt

Kristen Callihan , Anika Klüver
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306967
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Sie schafft es den Leser emotional total zu fesseln, das Herz zu brechen, zum Nachdenken anzuregen, aber auch zum Lachen zu bringen. Kurzum: Kristen Callihan bietet uns hier die komplette Bandbreite an Gefühlen dar und das auch noch so authentisch und greifbar, als wäre man selbst Teil davon. Wirklich wunderbar!

Auch mit den Charakteren kann sie hier auf ganzer Linie punkten. Gerade Libby ist einfach herrlich. Sie ist kein schwaches Mauerblümchen, das sich leicht einschüchtern lässt, sondern eine taffe und unglaublich starke Frau. Sie ist schlagfertig, mutig und einfach wundervoll.
Killian ist ebenfalls sehr gelungen. Zunächst denkt man ganz klischeehaft: Eindeutig Bad Boy. Doch wie sich herausstellt, ist er das nicht. Eigentlich überhaupt nicht. Und gerade das macht ihn als Protagonist so klasse. Ich finde es einfach nur toll, endlich mal einen Rockstar zu haben, der nicht der klassische Bad Boy ist.

Das war es auch, was mir an der Handlung besonders gefallen hat. Hier wird nicht das Klischee von „unscheinbares Mädchen verliebt sich in Rockstar“ bedient, sondern die beiden sind sich von Anfang an ebenbürtig. Beide sind starke Charaktere, beide sind unterschiedlich und verbiegen sich nicht für den anderen. Es ist authentisch und geht gerade deshalb so ans Herz.

Allerdings habe ich auch zwei Kritikpunkte, die ich an der Stelle ansprechen muss. Zum Teil ist mir die Handlung nämlich zu gerafft dargestellt worden. Teilweise werden Wochen oder sogar Monate in einem Nebensatz zusammengefasst, womit ich als Leser immer ein großes Problem habe – vor allem wenn der Roman von Gefühlen lebt. Denn durch diese lange Zeit, in der ich nichts über die Figuren erfahre und ihre Entwicklung nicht miterleben kann, verliere ich immer etwas von der Verbindung zu ihr. Das hätte man vielleicht anders lösen können.

Und hin und wieder kamen mir die Probleme der Figuren auch etwas zu aufgebauscht und künstlich vor. Aber das ist vermutlich Ansichtssache.

Fazit:
Ein wirklich sehr gelungener New Adult-Roman, der nicht auf Klischees zurückgreift, sondern durch starke Protagonisten und eine neuartige Handlung überzeugen kann. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

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98 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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My First Love

Tanja Voosen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.07.2018
ISBN 9783453271630
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
„My first love“ war wirklich ein ganz zauberhaftes Buch, das ich am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte – wenn es zeitlich denn möglich gewesen wäre. Das lag in erster Linie an dem wirklich tollen Schreibstil, der einen tatsächlich durch die Seiten fliegen lässt und so richtig in die Geschichte hineinzieht. Man will als Leser einfach nicht aufhören, weil Tanja Voosen einen völlig gefangen nimmt. Etwas, das einfach großartig an einem Roman ist und bei weitem nicht alle Autoren beherrschen. Allein wegen der Art zu Erzählen fand ich das Buch jedenfalls super.

Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Der „Schlussmach-Service“ ist wirklich unterhaltsam und ich war froh, dass wir nicht sein Entstehen miterleben, sondern direkt mittendrin einsteigen. Das hebt den Roman meines Erachtens von anderen ab, denn es dauert nicht ewig, bis es ans Eingemachte geht sozusagen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte hat mich die Handlung auch immer gut unterhalten – auch wenn es hin und wieder vielleicht ein klein wenig holprig war und man sich eigentlich denken konnte, worauf das Ganze hinauslaufen würde. Trotzdem haben wir hier Familiendramen, Liebeswirrwarr, Freundschaften und sowohl ernste als auch humorvolle Szenen. Genau die richtige Mischung für einen Young Adult Roman.

Die Figuren konnten ebenfalls überzeugen.
Cassidy ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, gerade weil sie sich nichts gefallen lässt und herrlich schlagfertig reagiert. Sie ist eine starke Protagonistin mit Schwächen – denn perfekt wäre ja auch unglaublich langweilig. Es gab Momente, in denen ich ihr Verhalten nicht so ganz nachvollziehen konnte, aber im Großen und Ganzen fand ich sie einfach genial.
Colton ist auch wirklich gelungen. Er ist geheimnisvoll, ein bisschen Bad Boy und im Grunde seines Herzens aber doch ganz lieb. Also so, wie man sich einen Jungen wünscht.

Fazit:
Ein wirklich toller Young Adult-Roman, der mich mit seinem fesselnden Erzählstil und der zauberhaften Geschichte überzeugen konnte. Genau das Richtige für ein bisschen locker leichte Romantik und einer süßen Story.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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No Return 3: Gebrochene Herzen

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei Impress, 02.08.2018
ISBN 9783646604351
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Ich bin schon seit Jahren riesiger und bekennender Jennifer Wolf-Fan. Wenn ein neues Buch von ihr erscheint, lese ich mir im Grunde nicht einmal mehr den Klappentext durch, denn ich muss die Geschichte sowieso lesen. Und das Beste ist, dass man bei Jennifer Wolf einfach niemals enttäuscht wird. Sie schreibt einfach so unfassbar gut, emotional und mitreißend, dass man von dem ersten bis zum letzten Wort förmlich an den Seiten klebt und nicht aufhören kann oder will zu lesen. Sie hat ein unglaubliches Talent, wie es nicht viele Autoren aufweisen können.

Natürlich war das auch beim dritten Band der „No Return“-Reihe wieder der Fall. Den Sprachstil kann ich einfach nur in den höchsten Tönen loben und daran werde ich wohl niemals Kritik finden. Einfach grandios!

Aber – und mir blutet gerade das Herz, das könnt ihr mir glauben – ich muss dieses Mal bei der Handlung ein wenig Kritik üben. Das fühlt sich für mich wirklich schrecklich an, weil ich Jennifer Wolfs Bücher eben so liebe (auch dieses übrigens), aber doch konnte mich „Gebrochene Herzen“ nicht ganz so überzeugen wie ihre anderen Romane.
Mein größtes Problem war, dass es mir hier zum ersten Mal schwer fiel, anfangs eine richtige Bindung zu den Figuren aufzubauen. Das lag an den Zeitsprüngen und -raffungen zu Beginn, wodurch wir das Kennenlernen von Fay und Shane durchleben. Natürlich ist mir klar weshalb das Kennenlernen nur kurz abgehandelt wird, denn es war schließlich schon Thema in den beiden Vorgängerbänden – wenn auch nur am Rande. Aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass es hier noch einmal ausführlich behandelt wird. Ich hätte das einfach gebraucht, um von Anfang an bei den Figuren zu sein und richtig in die Geschichte eintauchen zu können.

Besonders gelungen ist in Jennifer Wolfs Büchern auch immer die innere Zerrissenheit der Protagonisten. Sie wollen sich, aber es gibt Hindernisse, die man überwinden muss, die einem das Herz beim Lesen zerreißen und aus denen es scheinbar keinen Ausweg gibt. Teilweise gab es das auch hier wieder, doch zum ersten Mal kamen mir die Probleme irgendwie konstruiert und nicht authentisch vor. Gerade am Ende empfand ich das so.

Nicht falsch verstehen: Wir bewegen uns hier auf ganz hohem Niveau und auch wenn ich zum ersten Mal ein bisschen was zu kritisieren habe an Jennifer Wolfs Büchern, so ist „No Return. Gebrochene Herzen“ dennoch ein absolut gelungenes Werk. Allein der Schreibstil und die Emotionalität darin machen es zu etwas Besonderem. Nur eben nicht ganz so umwerfend perfekt wie die anderen Romane der Autorin.

Fazit:
Ein Buch voller echter Gefühle und einem Erzählstil der seinesgleichen sucht. Auch wenn ich anfangs etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden und mir die Probleme teilweise konstruiert vorkamen, ist der dritte Band der „No Return“-Reihe wirklich gut und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.

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213 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung:
Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, was man von diesem Buch zu erwarten hat. Das Szenario ist erschreckend und überraschend düster, was ich so nicht erwartet habe. Aber es hat mir gut gefallen, weil diese besondere Stimmung auch toll und eindrucksvoll rüber gebracht wird. Von der Atmosphäre her kann ich hier wirklich nichts aussetzen, denn die hat die Autorin ganz hervorragend umgesetzt.

Auch die Thematik rund um die Sirenen und die ganze Meereswelt wird wundervoll in Szene gesetzt. Die Welt wirkt durchdacht und konnte mich definitiv überzeugen. Nur hätte ich mehr gewünscht, mehr in die Tiefe geführt zu werden und hier eintauchen zu können. Die Lebensweisen der Sirenen und der anderen Kreaturen des Meeres beispielsweise werden nur kurz und oberflächlich angeschnitten, ebenso die vielen verschiedenen und höchst interessanten Kulturen der Menschen. An dieser Stelle hätte ich mir wirklich mehr Details und auch gern mehr Seiten im Buch gewünscht, weil die Welt in „Das wilde Herz der See“ ganz viel Potenzial für mehr bietet.

Über die Handlung lässt sich sagen, dass es überraschende Wendungen und auch Spannung gab. Allerdings enthielt die Geschichte für mich persönlich teilweises zu viele Zeitsprünge – dadurch habe ich immer wieder Bindung zu den Figuren und deren Handlungen verloren. Ich bin einfach kein Fan davon, plötzlich Tage oder Wochen später vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, sondern will die Entwicklung miterleben. Ich brauche das einfach, um mich richtig auf die Figuren einlassen zu können.

Tja, jetzt kommt leider das große ABER. Denn die Liebesgeschichte war in meinen Augen leider ein absoluter Flop. Es kam absolut kein Gefühl rüber und ich habe hier keine nachvollziehbare oder gar mitreißende Entwicklung gesehen – Nein, die Liebe war einfach wie aus dem Nichts da. Das konnte mich nicht berühren und leider auch nicht überzeugen. Als wäre der Autorin plötzlich eingefallen, dass sie wohl auch noch etwas Romantik einbauen muss und das eben schnell abgehandelt hat.

Fazit:
„Das wilde Herz der See“ ist ein unglaublich atmosphärischer Roman in einer großartig erschaffenen Welt. Etwas mehr Tiefe und eine nachvollziehbarere Liebesgeschichte hätten der Geschichte allerdings gut getan. Trotz allem war das Buch ein wirklich faszinierendes Leseerlebnis, das den Leser in seinen Bann schlägt.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Das Flüstern der Steine: Gemstone Caverns 1

Elvira Zeißler
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.07.2018
ISBN 9781721956630
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Es ist lange her, dass mich ein Fantasy-Roman so fesseln konnte. Aber bereits von der ersten Seite an war ich völlig gefangen in der Geschichte und konnte ehrlich nicht mehr aufhören zu lesen. Man will einfach unbedingt immer weiter und weiter lesen bis man am Ende endlich die Auflösung (oder zumindest einen großen Teil davon) bekommt. Das hier war ein klassischer Fall von „Ich muss das Buch zu Ende lesen! Oh Mist, das Buch ist ja gleich zu Ende!“

Die Geschichte ist richtig richtig richtig gut geschrieben – und das obwohl sie in der dritten Person erzählt wird und ich die Ich-Form eigentlich bevorzuge. Doch bei den „Gemstone Caverns“ hat mich das seltsamerweise gar nicht gestört. Elvira Zeißlers Art zu Erzählen ist flüssig, locker leicht und dabei sogar noch informativ. Denn sie schafft es so geschickt Infos über Edelsteine und deren Bedeutung einzustreuen, dass man sozusagen nebenbei sogar noch etwas lernt.

Das Thema der Edelsteine fand ich darüber hinaus einfach großartig. Es war mal etwas ganz anderes und ich hatte wirklich den Eindruck, die Autorin hat sich lange und ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt und hervorragend recherchiert. Ich jedenfalls fand es ungemein spannend und faszinierend mehr über diese wunderbaren Gebilde zu erfahren und würde die Gemstone Caverns am liebsten selbst besuchen fahren. 😉

Die Liebesgeschichte war nicht 100%ig vorhersehbar und hat sich für meinen Geschmack in genau dem richtigen Tempo entwickelt. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu wenig – eben eine perfekte Mischung. Dass man auch nicht so genau wusste, wer denn nun den männlichen Part in der Liebesgeschichte übernehmen wird, hat das Ganze dann noch etwas spannender gemacht. 😉 Aber es gibt KEINE Dreiecksbeziehung, was ich wirklich super fand.

Das Ende war auch wieder grandios, aber irgendwie verwirrend. Verwirrend, weil ich irgendwie die ganze Zeit über geahnt habe, dass es so in etwa ausgehen wird, aber ich dennoch überrascht war. Das ist wirklich eine Meisterleistung der Autorin, denn sie schafft es mich so mitzureißen, dass ich irgendwie dann doch geschockt war, obwohl ich den Ausgang vorausgesehen hatte. Keine Ahnung, wie sie das angestellt hat, aber es ist einfach toll!

Fazit:
Ganz wundervolle Romantasy, die ich Fans dieses Genres absolut ans Herz lege. Ein großartiger Roman, der mich fesseln und mitreißen konnte, bei dem ich mich unglaublich wohl gefühlt habe und der mich doch immer wieder überraschen konnte. Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen, der im August erscheinen wird.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Between us (Burnham Reihe 1)

Julianna Keyes
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 05.07.2018
ISBN 9783736309050
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:
Dieser New Adult-Roman besticht vor allem durch Witz. Mehrmals musste ich lauthals loslachen und sehr oft grinsen während ich den Roman gelesen habe. Julianna Keyes hat einfach einen großartigen Sinn für Humor und ihre Figuren verkörpern das unglaublich gut. Die Sprüche und Dialoge sind einfach herrlich und ich habe mich allerbestens unterhalten gefühlt.

Abgesehen vom tollen Witz ist auch der Rest des Erzählstils wirklich gut. Das Buch liest sich unheimlich flüssig und locker leicht und macht einfach Spaß. Das ist es im Grunde, was ich am meisten an „Between us“ zu schätzen weiß: Der unglaubliche Spaß beim Lesen. Nicht nur durch den Humor, sondern auch durch die tollen Charaktere.

Wirklich tiefgründig waren die Figuren allerdings leider nicht und auch bei der Handlung war es ähnlich. Das ist aber in Ordnung, denn dadurch wird „Between us“ zu einem tollen Buch für Zwischendurch, das den Leser herrlich unterhält, aber nicht emotional überfordert.
Falls es noch mehr Bände der Reihe geben soll, werde ich sie auf jeden Fall sehr gern lesen.

Fazit:
Ein wirklich humorvolles Buch, das großen Spaß bereitet und mich herrlich unterhalten hat. Auch wenn es nicht wirklich tiefgründig ist, ist er dennoch ein wunderbarer New Adult-Roman, den ich für Zwischendurch definitiv empfehlen kann.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Selena: Dein Weg zu mir

Spoerri C. M.
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 14.09.2018
ISBN 9783038960058
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Ein drittes Mal ins Napa Valley reisen, alte und liebgewonnene Bekannte wie Emilia und Melinda wiedertreffen und erneut in den tollen Erzählstil der Autorin eintauchen – darauf habe ich mich so sehr gefreut seit ich wusste, dass „Selena“ erscheinen soll. Und selbstverständlich wurde ich auch – wie immer – nicht enttäuscht.
Auf leichte und mitreißende Art schafft es C. M. Spoerri wieder einmal eine wirklich schöne Geschichte zu erzählen, die man problemlos in einem Rutsch lesen kann – und definitiv auch will. 😉 Faszinierend und sehr positiv finde ich, dass der Stil der Autorin scheinbar ohne Schwierigkeiten zwischen Fantasy und Romance wechseln kann. Beides liebe ich, obwohl die Stile sich an das jeweilige Genre anpassen und dabei trotzdem charakteristisch für Corinne Spoerri bleiben. Diesen Wechsel beherrschen nicht alle Autoren, doch hier gelingt es anscheinend mühelos und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.

Dass in „Selena“ auch eine gehörige Portion erotische Szenen vorkommen, ist anhand des Klappentexts ja bereits offensichtlich. Zunächst will ich dazu sagen, dass diese sehr niveauvoll geschrieben sind – ebenfalls etwas, das bei weitem nicht alle Autoren beherrschen. Wer Bücher aus diesem Genre mag, wird was das angeht also definitiv begeistert sein.
Für mich persönlich war es anfangs nur etwas schwierig in die Geschichte hineinzukommen, da eben dieses Thema im ersten Viertel absolut und völlig vorherrschend ist. Ich hätte mir gewünscht, erst einmal die Figuren näher kennenzulernen, um mich richtig im Buch einzufinden und dort emotional und geistig anzukommen. Aber das ist natürlich Kritik auf hohem Niveau, schließlich hatte ich ja bereits den tollen Sprachstil und die gehaltvolle Art der erotischen Szenen hervorgehoben.

Zu den Figuren habe ich auch noch einiges zu sagen. 😉
Fangen wir doch mit Selena an. Ich mochte sie wirklich gern. Sie ist stark, taff und endlich mal eine Protagonistin, die nicht als hilfloses Opfer von einem Mann gerettet werden muss oder ähnliches. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Leider erfährt man für meinen Geschmack allerdings ansonsten zu wenig über sie. Über ihre Vergangenheit, ihr eigentliches Leben in Miami oder das genaue Verhältnis zu ihrer Mutter bekommt man im Grunde nichts mit. Auch über die Ursache der Selbstzweifel, die sie ganz offensichtlich beschäftigen, wird nichts weiter gesagt, was ich ein wenig schade fand. Dadurch, dass ich eigentlich nicht viel über Selena erfahre, konnte ich keine so innige Beziehung zu ihr aufbauen wie zum Beispiel zu Melinda aus dem vorherigen Band.
Trotzdem ist Selena wie gesagt eine tolle Protagonistin, die mich mit ihrer inneren Stärke definitiv überzeugen konnte.

Toll waren auch die Nebenfiguren, denn sie alle waren liebevoll und wunderbar ausgearbeitet. Vor allem Cley hat es mir angetan und ich hoffe ja sehr (!), dass wir ganz bald auch über ihn einen Roman zu lesen bekommen. Des weiteren war es wie erwähnt herrlich, alte Bekannte wieder zu treffen – Emilia und Melinda – und zu erfahren, wie es ihnen so ergangen ist.

Fazit:
„Selena“ besticht wie auch schon die Vorgänger mit seinem großartigen Sprachstil, dank dem man nur so durch die Seiten fliegt, den wundervollen Nebencharakteren und der Stärke der Protagonistin. Es war ein wirklich wunderbares Leseerlebnis, das ich allen Fans von Romantik und heißeren Szenen sehr ans Herz legen will.

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231 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Wie schon im ersten Band der Reihe gefällt mir der Schreibstil von Sarina Bowen wieder sehr gut. Er reißt den Leser mit und vermittelt auch die Emotionen schön – nur leider lag auch hier wieder mein Problem an dem „Dazwischen“. Das, was erzählt wird, ist toll, aber mir fehlt so vieles, das nicht gesagt wird. Dadurch kommt zum Beispiel bei der Liebesgeschichte NULL Spannung auf. Es gibt hier auch absolut gar keine Dramatik, keine Spannung – einfach nichts. Für mich entsteht deshalb auch kein fühlbares Knistern zwischen den Charakteren. Das finde ich unglaublich schade, weil das Buch dadurch ganz viel verliert – und ich mir sicher bin, dass Sarina Bowen das eigentlich toll beschreiben könnte.

Spannung gibt es eigentlich nur bei den großen Hauptthemen mit den Familien. Das wiederum war mir ehrlich gesagt schon wieder zu viel Drama. Es kam mir überzogen vor und nicht ganz realistisch. Die Balance von Drama und Spannung bei den verschiedenen Themen des Buchs hätte die Autorin einfach besser gewichten müssen.

Letzten Endes habe ich auch an den Figuren noch etwas zu kritisieren. Zum einen kennt man Bridger ja schon aus Band 1 der „Ivy Years“-Reihe – aber ganz ehrlich? Ich habe das Gefühl, hier eine völlig andere Person zu erleben. Natürlich kann sich eine Figur weiterentwickeln, aber das hier ist eine 180 Grad Wendung, die ich in dem Ausmaß nicht verstehen kann. Ja, ich begreife, woher die Veränderung von Bridger kommt und kann sie bis zu einem gewissen Rahmen auch nachvollziehen, aber so extrem wirkt es auf mich nicht glaubhaft. Vielleicht wäre das anders, wenn man die Entwicklung besser mitbekommen würde, doch so kommt mir das alles sehr merkwürdig vor.
Und Scarlet, die weibliche Protagonistin, wird immer als stark bezeichnet, was ich einfach nicht nachvollziehen kann. Denn das, was man anhand ihres Verhaltens die meiste Zeit erlebt, lässt eher auf das Gegenteil schließen. Sie wirkt schüchtern und traut sich kaum sich durchzusetzen. Auch hier hat es für mich einfach nicht wirklich gepasst.

Trotz meiner Kritik muss ich aber sagen, dass mir die Stimmung des Colleges und der Schreibstil von Sarina Bowen einfach unglaublich gut gefallen. Man merkt einfach, dass die Autorin meine negativen Punkte viel viel viel besser umsetzen könnte als sie es de facto getan hat. Genau aus diesem Grund werde ich die Reihe auch definitiv weiterverfolgen und hoffe einfach, dass es in Band 3 anders wird.

Fazit:
Trotz größerer Kritikpunkte lese ich die Reihe um „The Ivy Years“ einfach gern, was vor allem am großartigen Schreibstil von Sarina Bowen liegt. Wenn die Liebesgeschichten jetzt noch etwas Spannung bekommen würden, wäre ich fast wunschlos glücklich.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wee City Love: Books’n’Scones (Wee-City-Love-Reihe 1)

Julia Zieschang
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.07.2018
ISBN B07DFH36WL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Ich will nach Edinburgh. Jetzt. Sofort. Unbedingt.
Das ist es, was Julia Zieschang mit diesem Buch definitiv bei mir geschafft hat. Die wundervollen Beschreibungen der Stadt bringen die Atmosphäre und den besonderen Charme Edinburghs ganz klasse rüber und verhelfen dem Leser zu einer – leider nur kurzen – Reise nach Schottland.
Neben diesen wirklich schönen Beschreibungen der Stadt, punktet die Autorin auch bei den Personen und verschiedenen Settings mit ihrer Liebe zum Detail. Sie malt mit Worten Bilder, was mir sehr sehr sehr gut gefallen hat. Hin und wieder wurde es mir vielleicht ein wenig zu viel, aber das ist rein subjektiv. 😉

Geliebt habe ich auch Emilys Café. Ich wünschte mir, es stünde in meiner Stadt, damit ich dort selbst öfter hingehen könnte – denn es ist so großartig beschrieben, dass man sich zwangsläufig verliebt. Allein die herrlichen Scones … Ich sagte ja, Julia Zieschang erschafft mit ihren Worten Bilder im Kopf der Leser. 😉

Ein wenig Probleme hatte ich mit der Protagonistin. Ich bin nicht wirklich mit ihr warm geworden und fand ihr Verhalten teilweise nicht ganz nachvollziehbar, aber auch das ist natürlich wieder eine äußerst subjektive Angelegenheit. Dafür hat mich Liz, Emilys Mitbewohnerin, umso mehr überzeugt. Sie war einfach nur herrlich! Falls es noch einen Roman über sie geben wird (hoffentlich!!!), werde ich die Erste sein, die ihn liest. Liz‘ Art ist unverfroren, direkt und sooo unterhaltsam. Sie war mein persönliches Highlight im Buch. 😉

Die Figuren generell waren für meinen Geschmack einen Ticken zu klischeehaft. Hier hätte ich mir mehr Graustufen statt Schwarz-Weiß gewünscht und auch, dass man als Leser nicht nur gesagt bekommt, wie eine einzelne Figur ist, sondern es selbst herauslesen darf. Dieses Plakative, das die Charaktere teilweise an den Tag legen, ist nicht so meins, ich mag es lieber etwas subtiler.

Sehr positiv wiederum empfand ich die grundlegende Thematik des Buchs, über die ich tatsächlich noch nie etwas gelesen habe. Ein wirklich spannendes und interessantes Thema, das hier gewählt wurde, auch wenn es gern noch ausführlicher hätte besprochen werden können. Etwas mehr Raum dafür wäre schön gewesen, eben weil man darüber im Prinzip noch in keinem Roman gelesen hat.

Fazit:
Ein wirklich schöner Liebesroman, der vor allem mit der bildhaften Sprache, der tollen Atmosphäre und dem zu Grunde liegenden Thema überzeugen kann. Auch wenn mich die meisten Figuren nicht ganz für sich einnehmen konnten und ich mir etwas weniger Klischees gewünscht hätte, kann ich „Wee City Love. Books’n’Scones“ jedem empfehlen, der für eine Weile gedanklich nach Edinburgh reisen und schöne locker-leichte Lesestunden verbringen möchte.

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344 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher , Markus Weber
Fester Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2017
ISBN 9783785726006
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Ein so umfassendes Werk sollte eigentlich eine umfassende Rezension bekommen – zumindest bin ich davon ausgegangen, ehe ich das Buch gelesen habe. Doch jetzt muss ich sagen, dass es gar nicht so vieler Worte bedarf, um auszudrücken, was ich denke. Man muss Ken Folletts neuestes Epos einfach selbst auf sich wirken lassen.

Vom historischen Gesichtspunkt aus, finde ich diesen Roman mehr als gelungen. Man taucht in die Welt des 16. Jahrhunderts ein, bekommt politische Verwicklungen und das Zeitgeschehen so vermittelt, dass es einem leicht fällt mitzukommen und in die Vergangenheit einzutauchen. Gerade weil Ken Follett es schafft, seine fiktiven Figuren mit den politischen Ereignissen zu verweben und Geschichte dadurch persönlich wird. Vermutlich ist es das, was seine Romane so fesselnd macht.

Für mich persönlich war das Zwischenmenschliche nicht so ganz überzeugend, aber das kann sehr gut daran liegen, dass ich ansonsten meist eher Bücher lese, bei denen genau das im Fokus steht. Ich hätte mir nur einfach noch mehr gewünscht, dass mir die Schicksale ans Herz gehen, ich die Gefühle der Figuren besser nachvollziehen und eben auch selbst fühlen kann.

Über den Inhalt brauche ich im Grunde gar nichts zu verraten, denn die historischen Fakten sind schließlich bekannt. Ich fand es jedenfalls mehr als interessant, diese Epoche Englands in einem erzählenden Roman miterleben zu dürfen und habe hier sehr viel gelernt.

Fazit:
Ein wirklich guter historischer Roman, der historische Ereignisse mit fiktiven Figuren und deren Schicksal verknüpft. Ich hätte mir zwar zwischenmenschlich noch etwas mehr gewünscht, doch das ist ein sehr subjektiver Wunsch und fällt nicht allzu stark ins Gewicht.

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich kenne Laura Kneidls Erzählstil bisher nur von ihren Fantasy-Romanen und dort hat er mich immer überzeugt. Deshalb war ich umso gespannter, ob das auch bei einem New Adult-Buch der Fall sein wird – und was soll ich sagen? Das hat er definitiv! Die Geschichte von Sage und Luca lässt sich sehr flüssig lesen, man verliert sich darin und merkt gar nicht, wie schnell die Seiten verfliegen. Das ist immer ein sehr positives Zeichen und spricht eigentlich für sich an dieser Stelle.

Das Thema des Buchs hat mich ebenfalls überzeugt. Wie Sages Angst dargestellt wird, fand ich klasse und konnte sie sehr gut verstehen. Man fühlt mit Sage mit, leidet mit ihr und hofft einfach, dass sie aus diesem Strudel aus Angst und Panik wieder herausfindet. Eine wichtige Thematik, die einen zum Nachdenken bringt und ein mehr als gelungenes Thema für einen New Adult-Roman darstellt.

Leider gab es meiner Meinung nach aber hin und wieder ein paar Widersprüche, gerade bei dem Thema von Sages Angst. Ich kann hier leider nicht im Detail darauf eingehen, um mögliche Spoiler zu vermeiden, aber es gab durchaus mehrere Situationen, in denen ich nicht verstanden habe, weshalb Sage plötzlich keine Angst mehr zu haben schien – obwohl es zuvor wesentlich „leichtere“ Momente gab, in denen genau diese Furcht präsent gewesen ist.

Und auch das Ende von Band 1 hat mich stutzig gemacht.
*** Achtung, hier könnte evtl. ein klitzekleiner Mini-Spoiler versteckt sein ***
Es passt einfach so rein gar nicht zu dem, was ich zuvor von Luca gelesen habe. Es kommt mir vor, als wäre sein Charakter hier plötzlich ein anderer geworden, nur um nochmal mehr Spannung zu erzeugen. Das fand ich schade, denn das an sich tolle Buch hätte das gar nicht nötig gehabt.
*** Mini-Spoiler Ende ***

Fazit:
Ein schöner New Adult-Roman mit einer wichtigen Thematik, die bis auf kleinere Widersprüche auch sehr gut umgesetzt wurde. Der Schreibstil und die Liebesgeschichte um Sage und Luca fesseln den Leser und lassen einen hoffen, dass bald Band 2 erscheint.

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255 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

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Dream Maker - Sehnsucht

Audrey Carlan , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.07.2018
ISBN 9783548290478
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:
Diese Rezension fällt mir leider nicht sehr leicht. Einfach aus dem Grund, dass ich es nicht sonderlich mag, negative Rezensionen zu verfassen – aber da ich hier immer meine ehrliche Meinung von mir gebe, muss ich das dieses Mal wohl tun.

Kaum fängt man an zu lesen, findet man sich auch schon mitten im Geschehen wieder. Das hat mir persönlich nicht so gefallen, weil man gar keine Chance hat, sich erst einmal zurecht zu finden. Zumal dieses mittendrin im Grunde nur darin besteht, Parker zuzuhören wie toll, großartig, umwerfend, perfekt, wunderbar, sexy (Reihe lässt sich beliebig lang mit sämtlichen Adjektiven dieser Art fortsetzen) … er und seine Freunde doch sind. Ganz ehrlich? Das war einfach nur ermüdend und nervig. Aber leider setzt sich das über das ganze Buch hinweg fort. Diese scheinbare Perfektion der Charaktere macht sie im Gegenteil eher langweilig und leider auch unsympathisch.

Dazu kommt, dass sich im Grunde alles immer nur um das Eine dreht. Erotik, Sex – ihr versteht schon. Meine Güte, das war einfach viel, viel, viel zu viel des Guten für meinen Geschmack. Natürlich war mir klar, dass es sich hier um einen eher erotisch angehauchten Roman handelt, immerhin kenne ich auch die „Calendar-Girl“-Reihe der Autorin, aber das war mir wirklich too much.

Letzten Endes hat mich der Aufbau und die Idee der Geschichte auch einfach zu sehr an eben diese Reihe erinnert. Das hier war nicht wirklich etwas Neues, nur dass wir dieses Mal den Spaß aus der männlichen Perspektive miterleben dürfen und er sich noch zwei Freunde an die Seite geholt hat. Ein wenig Ähnlichkeit ist ja in Ordnung, aber hier hatte ich leider mehr als einmal das Gefühl, der Autorin ist einfach nichts Neues mehr eingefallen.

Das einzige Positive, das ich hier anmerken kann, ist der Schreibstil von Audrey Carlan. Denn das kann sie definitiv. Obwohl weder die Figuren noch die Handlung überzeugen konnten, fliegt man geradezu durch die Seiten, weil die Autorin es wirklich versteht, flüssig und einnehmend zu schreiben.

Fazit:
Leider konnte mich „Dream Maker. Sehnsucht“ aufgrund der furchtbaren Figuren, dem übertrieben starken Fokus auf den Erotikteil und der wirklich eindeutigen Ähnlichkeit zu „Calendar Girl“ nicht überzeugen. Einzig der Erzählstil reißt das Ruder noch etwas herum und sorgt dafür, dass ich 2 Sterne vergebe.

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1.780 Bibliotheken, 78 Leser, 0 Gruppen, 363 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss vorweg sagen: Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Das erste seit Monaten, das mich so fesseln konnte. Im Grunde sagt das schon alles, oder?
Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, der Sog von Maxton Hall hatte mich einfach völlig im Griff.

Der Schreibstil von Mona Kasten ist einfach hochemotional, mitreißend und in meinen Augen unglaublich authentisch. Der große Erfolg ihrer Bücher kommt definitiv nicht von ungefähr, sondern ist absolut nachvollziehbar und mehr als verdient. Für mich ist Mona Kasten wirklich die beste Autorin für New Adult, die Deutschland zur Zeit zu bieten hat.

Die Handlung besteht aus genau der richtigen Mischung Drama und Ruhe – es wirkt nie übertrieben und langweilig schon gar nicht. Die Liebesgeschichte ist ebenfalls perfekt. Sie entwickelt sich langsam und berührt dabei den Leser, lässt ihn sich in der Geschichte von Ruby und James verlieren und am Ende hoffen, dass man ganz schnell weiterlesen kann.

Fazit:
Eine rundum gelungene Liebesgeschichte mit unfassbar gutem Schreibstil – ich habe nichts zu kritisieren – außer, dass das Buch für meinen Geschmack viel zu schnell zu Ende war.

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286 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

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Die letzte erste Nacht

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736307179
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Man fliegt bei diesem Buch – und auch bei der ganzen Reihe – geradezu durch die Seiten, was vor allem an dem tollen Schreibstil liegt, der einen fesselt und mitnimmt. Ich bin schon seit Band 1 der „Firsts“-Reihe ein großer Fan der Autorin und das hat sich auch hier nicht geändert. Im Gegenteil. Wieder werden die Gefühle so eindringlich und realistisch beschrieben, dass sie den Leser mitten ins Herz treffen.

Dazu kommt, dass die Figuren so echt wirken, dass sie einem manchmal mehr wie Freunde vorkommen als Romanfiguren – und das ist etwas, das ich an Büchern definitiv liebe. Man gewinnt die Charaktere lieb, leidet mit ihnen und wünscht sich ein Happy End. Genau so muss es doch sein, oder?

Leider muss ich aber auch sagen, dass mir die Handlung teilweise etwas zu viel war. Ich kann natürlich jetzt nicht ins Detail gehen, um niemanden zu spoilern, aber die Thematik, die später im Buch eine Rolle spielt, kam mir ziemlich übertrieben und nicht so ganz realistisch vor. Mich konnte das jedenfalls nicht so wirklich überzeugen.
Und auch das Ende hat für mich nicht so ganz gepasst. Es war mir einfach zu abrupt, als hätte man die Geschichte plötzlich einfach schnell zu Ende bringen müssen. Gerade vor dem Hintergrund, dass der emotionalen Entwicklung vorher im Buch sehr viel Zeit und Raum gegeben wurde, hat dieser Schluss nicht richtig dazu gepasst.

Trotz allem bin ich nach wie vor ein großer Fan der Reihe und freue mich schon sehr auf Teil 4!

Fazit:
Obwohl es sich meiner Meinung nach beim dritten Band der „Firsts“-Reihe um den schwächsten bisher handelt, ist das trotz allem Meckern auf hohem Niveau. Dank des wundervollen Erzählstils, den großartig ausgearbeiteten Figuren und den authentisch dargestellten Emotionen kann „Die letzte erste Nacht“ trotz der diesmal stellenweise nicht ganz so überzeugenden Handlung den Leser für sich einnehmen.

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Göttersohn. Der Nachfahre der Jahreszeiten (Buch 6) (Geschichten der Jahreszeiten)

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604184
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Der Schreibstil war wie immer einfach nur großartig – aber etwas anderes bin ich von Jennifer Wolf ja nicht gewöhnt. Ich glaube, sie könnte gar nicht schlecht schreiben, selbst wenn sie es darauf anlegen würde. Nicht umsonst hat sie sich in den letzten Jahren zu einer meiner absoluten Lieblingsautoren gemausert, von der ich jedes neues Buch kaufe, ohne mir auch nur den Klappentext anzusehen. Fast niemand schreibt so emotional, einfühlsam und schlichtweg großartig.

Ich war auch einfach nur super glücklich, dass die wundervolle Jahreszeiten-Reihe fortgesetzt wurde. Jeder Roman dieser Serie ist ein Meisterwerk und ich liebe sie alle. Mein Favorit ist und bleibt allerdings Band 4 „Tagwind“, aber gerade deshalb habe ich mich auf „Göttersohn“ gefreut, der ja in direkter Tradition zu meinem Liebling steht. 😉

Wenn man dann beginnt das lang ersehnte Buch zu lesen und schon auf den ersten (!) Seiten ein paar Tränen vergießt, dann weiß man, dass die Autorin absolut alles richtig gemacht hat. Ein paar wenige Worte genügen und schon war ich emotional völlig in der Geschichte verloren.

Auch im weiteren Verlauf blieb die Handlung gewohnt emotionsgeladen und hat mich wie immer bei Jennifer Wolf mitten ins Herz getroffen. Allerdings muss ich hier auch ein klein wenig kritisieren (auf ganz hohem Niveau wohlgemerkt), denn ich empfand die Handlung doch recht ähnlich zu den Vorgängern. Es war nicht so ganz etwas Neues und auch wenn ich es trotzdem unglaublich gern gelesen habe, muss ich das an der Stelle dennoch ansprechen.
Des weiteren konnte mich die übersinnliche Bedrohung nicht so ganz überzeugen, weil ich mir da irgendwie mehr erhofft hatte.

Ich will meine Rezension aber nicht mit negativen Punkten enden lassen, denn das hat das großartige Buch einfach nicht verdient. Deshalb nochmal der Appell an alle: Lest diese unglaubliche Reihe, ihr werdet es nicht bereuen!!!

Fazit:
Mit gewohnt emotionalem und mitreißendem Schreibstil, schafft es Jennifer Wolf erneut ein wahres Meisterwerk voller Gefühl zu erschaffen. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte mitgerissen und berührt und trotz kleinerer Kritikpunkte konnte mich „Göttersohn“ absolut überzeugen. 

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504 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 156 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Zunächst fand ich die Grundidee der Geschichte einfach toll. Abgesehen davon, dass ich Geschichten auf dem College liebe (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass hier eine romantisierte Version der Realität wiedergegeben wird – aber hey, dafür taucht man doch so gern in Romane ab 😉 ), geht es hier um ein Thema, über das ich so noch nie gelesen habe. Denn die Protagonistin Corey sitzt im Rollstuhl bzw. ist auf Gehhilfen angewiesen.
Es war meiner Meinung nach großartig, wie die Autorin mit diesem Thema umgeht, wie sie uns einen Einblick in Coreys Leben und ihre Denkweise gibt. Das bringt den Leser definitiv zum Nachdenken.
Auch der Schreibstil war super. Angenehm und unglaublich flüssig zu lesen, emotional und mitreißend. Das kenne ich bereits von der Autorin, denn seit der „True North“-Reihe bin ich ein absoluter Fan von Sarina Bowen.

Leider muss ich aber auch etwas Kritik anbringen. Denn so gut sich das Buch auch hat lesen lassen – und so gern ich es gelesen habe – mir hat dennoch etwas gefehlt. Die Passagen, die wir zu lesen bekommen, sind zwar gefühlvoll und emotional geschrieben, aber mir hat das Dazwischen einfach gefehlt. Zwischen den beschriebenen Szenen fehlt meines Erachtens einfach ganz viel, sodass man die Figuren irgendwie nie so richtig greifen konnte und die Gefühle immer nur an der Oberfläche beschrieben bzw angekratzt wurden, aber nie so vollends ausgeführt.

Dasselbe gilt für die Figuren. Es kam mir vor, als würde dem Leser einfach gesagt werden „diese Person ist stark/lustig usw“, aber ich will das ehrlich gesagt lieber selbst herausfinden. Ich möchte nicht, dass mir plakativ gesagt wird, was ich denken soll über eine Figur, sondern es zwischen den Zeilen und in den kleinen Taten herausfinden.

Auch die Dramatik hat hier völlig gefehlt. Also nicht falsch verstehen, ich fand es durchaus sehr positiv, dass kein künstliches Drama inszeniert wurde, aber im ersten Band der „Ivy Years“ fehlt irgendwie die komplette Dramatik in der Liebesgeschichte, obwohl definitiv Potenzial da gewesen wäre.

Fazit:
Auch wenn ich „The Ivy Years. Bevor wir fallen“ an einigen Stellen ziemlich kritisiert habe, hat es mir dennoch Freude gemacht, das Buch zu lesen. Es ist nicht mein liebstes Buch aus dem New Adult-Genre, aber es war durchaus schöne Lektüre für Zwischendurch, die mich auch zum Nachdenken angeregt hat. Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen und hoffe, dass meine Kritikpunkte im nächsten Band hinfällig werden.

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The way to find love

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 18.05.2018
ISBN 9783906829883
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Mein erster Gedanke, als ich das Buch zu Ende gelesen habe (außer „Oh nein, es ist schon vorbei“ versteht sich)? – Endlich mal wieder ein Liebesroman, der direkt aus dem Leben gegriffen scheint. Das ist es, wodurch „The way to find love“ meiner Meinung nach vor allem besticht: seine Authentizität. Hier gibt es keine übertriebenen Dramen, keine überstürzte und für den Leser oft nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte, sondern alles entwickelt sich. Es entwickelt sich, wie es nun einmal in der Realität auch der Fall wäre. Die Figuren wachsen an den Ereignissen, lernen neue Dinge über sich selbst und wir als Leser dürfen diese Reise von Mareike und Basti miterleben.

Die Hintergründe der Charaktere sind ernst und prägen beide und ihr Verhalten. Man kann dabei eigentlich immer nachvollziehen, was sie bewegt und weshalb sie handeln wie sie es nun mal tun – ebenfalls etwas, das Seltenheitswert in Liebesromanen hat und deshalb umso mehr heraussticht.
Ich mochte sowohl Mareike als auch Basti wirklich gern und sie sind mir über die Seiten richtiggehend ans Herz gewachsen. Man spürt als Leser eine Verbindung zu den beiden und kann sich schon nach wenigen Seiten völlig auf ihre Geschichte einlassen. Eine wichtige Voraussetzung, gerade bei Romanen, in denen es vorrangig um Emotionen geht.

Der lockere, flüssige und einfach angenehme Schreibstil trägt dann noch sein Übriges dazu bei, dass man „The way to find love“ gar nicht mehr wirklich aus der Hand legen will. Für mich eine rundum gelungene Mischung.

Fazit:
Wer einen tiefgründigen, authentischen Liebesroman für Jugendliche sucht, der ist hier mehr als richtig. Ein berührendes Buch, das echt wirkt, aus der Masse heraussticht und definitiv ans Herz geht.

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38 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Elesztrah - Blut und Federn

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.04.2018
ISBN 9783906829838
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung: Ich fand es toll, dass wir diesen dritten Band aus einer anderen Sicht erzählt wird. Denn dieses Mal steht nicht Lysanna im Mittelpunkt, sondern ihre Tochter – die wir bereits aus den Vorgängern kennen. Ich war anfangs zwar ein wenig skeptisch, ob mich diese Protagonistin genauso abholen kann wie ihre charismatische und wundervolle Mutter – und was soll ich sagen? Die Skepsis war völlig umsonst! Denn wieder hat mich Fanny Bechert richtig überzeugt und ließ mich in die wunderbare Welt eintauchen, die sie erschaffen hat. Von der ersten Seite an herrscht in diesem dritten Band der Reihe wieder Spannung und es gibt viele unerwartete Wendungen, die mich haben den Atem anhalten lassen. Genau so muss eine Handlung sein, denn als Leser hat man hier absolut nichts vermissen können. Action, ruhigere Passagen, emotionale Szenen und nervenaufreibenden Wendungen – hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Hin und wieder kamen die Emotionen nicht ganz so bei mir an, wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte. Hier hätte ich mir eventuell ein klitzekleines bisschen mehr erwartet. Aber es handelt sich an dieser Stelle eindeutig um Meckern auf ganz hohem Niveau, denn was uns Frau Bechert hier an literarischem Genuss bietet, ist insgesamt definitiv großartig. Ich empfehle die ganze Reihe jedem High Fantasy-Fan! Dringend. 😉 Fazit: Großartige Wendungen und eine wunderbar erschaffene Welt voller fantasievoller Wesen lassen auch den dritten Band von „Elesztrah“ zu etwas Besonderem werden. Auch wenn ich persönlich mir hin und wieder gewünscht hätte, dass noch ein Stückchen mehr an Gefühlen bei mir ankommt, handelt es sich hier um ein wirklich fantastisches High Fantasy-Werk, das ich bedenkenlos weiterempfehlen kann und werde.

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415 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.02.2018
ISBN 9783906829708
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Die erste Folge der “Grimm Chroniken” beginnt anders als ich erwartet hatte und entwickelt sich im weiteren Verlauf genauso überraschend. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Szenerie zu Beginn nicht zugesagt hat, weil ich einfach kein Fan von derartigem Setting bin. Aber – wem es genauso geht wie mir – lasst euch gesagt sein: Es ändert sich noch vollkommen und sowohl Handlung als auch Setting haben mich immer wieder aufs Neue umgehauen.

Zwar bleibt die Handlung eher ruhig, wie das für einen Auftaktband auch völlig in Ordnung ist, doch durch die besondere düstere Stimmung, die die Autorin meisterhaft verbreitet, ist man als Leser von der ersten bis zur letzten Seite völlig gefesselt und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Man steht am Ende dieser ersten Episode vor so vielen Fragen, die man UNBEDINGT beantwortet haben möchte. Maya Shepherd nimmt einen völlig gefangen mit ihrer ganz besonderen Art zu schreiben, die perfekt zu einer derartigen Neuinterpretation von Märchen passt.

Fazit:
Auch wenn ich anfangs ein kleines bisschen irritiert war, konnte das das Lesevergnügen doch nicht schmälern. Eine einzigartige Stimmung, eine überraschende Handlung und wirklich tolle Ideen ergeben einen wahrhaft märchenhaften Reihenauftakt – nicht nur für Märchenfans.
Definitiv eine Reihe, die süchtig machen kann.

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 03.11.2017
ISBN 9783906829531
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Was für ein unglaublich spannendes Buch! Meine Güte, man wusste bis kurz vor dem Ende einfach nicht, wie es ausgehen wird und musste deshalb einfach immer und immer weiter lesen. Ich war richtig gefesselt und musste an vielen Stellen den Atem anhalten, weil man es vor Spannung einfach kaum noch aushalten konnte. Und das schafft ein Buch wirklich nur selten.
Gerade gegen Ende konnte ich selbst während ich das Buch nicht gelesen habe, nur noch daran denken, wie es wohl ausgehen wird – das sagt glaube ich alles, oder? Ein Buch, das einen weit über das Lesen hinaus beschäftigt, findet man nicht oft.

In Band 1 hatte ich noch kritisiert, dass ich Cassys Innenleben gern näher kennengelernt hätte – und genau das ist hier passiert. Ich hatte in der Fortsetzung das Gefühl, Cassy viel besser kennenzulernen und dieses Mal auch wirklich ihre Emotionen mitzubekommen. Diese Steigerung hat mir unheimlich gut gefallen und die Geschichte hat noch mehr dazugewonnen.

Dieses Mal habe ich eigentlich so gut wie absolut gar nichts an diesem großartigen Roman zu kritisieren, nur vielleicht, dass die großen Wendepunkte teilweise eher so nebenbei erwähnt werden, sodass man manchmal nicht sofort kapiert hat, dass hier gerade etwas Großes passiert ist. Aber ganz ehrlich? Das ist auch nicht weiter tragisch, denn alles andere war in dieser großartigen Dystopie einfach mehr als gelungen.

Fazit:
Der fantastische Abschluss einer mehr als spannenden Dystopie, die ich absolut jedem ans Herz lege. Diese Dystopie ist anders als die meisten, fesselnd und noch besser als der großartige erste Band. Klare Leseempfehlung!

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Was mich von Anfang an neugierig auf das Buch gemacht hat, war die außergewöhnliche und spannende Idee der Geschichte. Die Mischung aus einer mittelalterlichen Welt zusammen mit einer Fernsehshow ist einfach ein super Konzept. Ich habe mich ehrlich gesagt ein klein wenig an „Die Tribute von Panem“ erinnert gefühlt und hätte auch gewünscht, dass die Geschichte ein wenig in diese Richtung geht.

Leider konnte mich die Umsetzung des Ganzen nicht so überzeugen, wie ich das gedacht hätte, denn die guten Ideen wurden leider eher oberflächlich angerissen und es ging nicht wirklich in die Tiefe. Ich hätte mir einfach mehr Details und Hintergrundwissen zu Licentia, dem Leben dort und auch der ganzen Fernsehshow gewünscht. Man hätte hier definitiv noch mehr herausholen können und das Buch auch für älteres Publikum spannender gestalten.

Denn so wie es ist, eignet sich der Roman meiner Meinung nach eher für jüngere Leser. Angefangen damit, dass mir die Spannung gefehlt hat, da die Handlung für mich doch recht vorhersehbar war bis hin zur Liebesgeschichte, die ich nicht als sehr emotional empfunden habe. Ich denke aber, dass ein jüngeres Zielpublikum das als nicht so schlimm empfinden würde.

Fazit:
Eine tolle Idee, deren Umsetzung mich nicht so richtig überzeugen konnte. Vielleicht ist es einfach eher für jüngere Leser gemacht, denn die Ansätze sind auf jeden Fall vielversprechend.

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281 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Die magische Pforte der Anderwelt

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss vorweg nehmen, dass ich vor etwas mehr als drei Jahren die Pan-Trilogie gelesen habe und sie wirklich gut fand. Ich war ein Fan und habe seitdem alles gelesen, das von Sandra Regnier veröffentlicht wurde.
Zweifellos schreibt sie wunderbare Jugendromane, die gerade für ein etwas jüngeres Publikum wie gemacht sind. Abenteuer, Probleme, mit denen sich Jugendliche herumschlagen, und eine gehörige Portion Fantasy ergeben zusammen mit tollpatschigen und lustigen Figuren eine wirklich gelungene Mischung.

Das war hier nicht anders, deshalb denke ich, dass alle, die vor kurzem die Pan-Trilogie gelesen haben, auch hier auf ihre Kosten kommen werden. Mir persönlich ist nur aufgefallen, dass ich gerade nicht mehr so viel mit diesem Buch anfangen konnte wie noch vor drei Jahren der Fall gewesen wäre. Vermutlich bin ich inzwischen zu „alt“ und stelle einfach andere Ansprüche an einen Roman. Das soll aber in keiner Form bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Denn das ist es absolut nicht. Es ist toll geschrieben und die Autorin ist nicht ohne Grund so erfolgreich.

Was mich persönlich (nicht zum ersten Mal) an der Geschichte von Sandra Regnier etwas stört, ist das Bild, das den Jugendlichen vermittelt wird. Gutes Aussehen scheint sehr wichtig und erstrebenswert – und auch, wenn das leider durchaus in der Gesellschaft verankert ist und die jungen Protagonisten sicherlich darüber nachdenken, finde ich es doch wichtig, dass das Thema ein wenig anders behandelt wird. Würde ich nur dieses Buch kennen, würde ich darauf gar nicht hinweisen, da es hier nicht so auffällt wie anderswo, aber da ich wie gesagt alle der Autorin gelesen habe, sehe ich einfach eine klare Tendenz, die ich für ein Jugendbuch bedenklich finde.

Gegen Ende hin nimmt die Geschichte um Finn und Allison richtig Fahrt auf und wird wirklich spannend, doch über weite Strecken fand ich die Handlung doch eher ein wenig zu ruhig. Aufgelockert wurde das Ganze durch teilweise witzige Szenen, lustige Sprüche und so weiter, doch mir persönlich hat ein bisschen mehr Spannung gefehlt und auch etwas mehr Tiefe bei den Figuren.

Schön fand ich hingegen, dass man wieder in das Universum der Pan-Reihe eintauchen kann, die eine der ersten war, die ich damals auf meinem e-Reader gelesen habe. Es ist toll auf vertraute Figuren zu treffen und zu sehen, wie es ihnen ergangen ist und so weiter.
Auch das Setting will ich nochmal extra betonen, denn Schottland und gerade der mystische und wirklich spannend gewählte Teil, der hier im Fokus steht, haben mich wirklich überzeugt. Die vermittelte Atmosphäre ist einfach klasse und wird sehr gut beschrieben.

Für mich ist „Die magische Pforte der Anderwelt“ ein nettes Buch, das mich allerdings nicht so wirklich vom Hocker reißen konnte.
Ob es wie oben erklärt daran liegt, dass ich der Zielgruppe inzwischen schlicht und ergreifend entwachsen bin oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aufgrund der vielen positiven Rezensionen, gehe ich aber davon aus, dass es wohl daran liegen wird. Ich bin mir sehr sicher, dass es noch viele, viele weitere ganz begeisterte Leser geben wird, auch wenn ich jetzt nicht völlig überzeugt wurde.

Fazit:
Eine schöne Geschichte rund um das Universum der Pan-Trilogie, die wirklich gute Ideen aufweist, mich aber nicht so ganz erreichen konnte.

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197 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

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Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Der Start ins Buch ist mir leicht gefallen, denn es fängt spannend und mitreißend an. Ich mag es, wenn ein wenig Action gleich zu Anfang geboten wird, sodass ich gut in die Geschichte reingekommen bin.
Dazu kommt, dass die Atmosphäre des Buchs richtig lebendig rüberkam und mich anfangs fesseln konnte. Dieses Düstere, Gefährliche, hat mich wirklich überzeugen können.

Auch der Weltenentwurf und die Aufteilung der Dschinn und so weiter hat mir hervorragend gefallen. Es war durchdacht, stimmig, komplex und – auch wenn es anfangs ein wenig verwirrend war aufgrund der für unsere Ohren fremd klingenden Namen – spannend. Man wollte als Leser mehr darüber erfahren, mehr Hintergründe, mehr Informationen – und genau das bekommt man auch bis zum Ende dieses ersten Bandes.

Jetzt kommen wir aber leider zum großen ABER. Denn abgesehen davon, dass die teilweise schon sehr brutalen Beschreibungen in meinen Augen nicht in der Form benötigt gewesen wären, ist die Handlung nach dem super Anfang leider stark abgeflaut. Sie war für mich wirklich sehr, sehr, sehr zäh zu lesen teilweise, denn sie kam über weite Strecken gar nicht vorwärts. Es gab viele Szenen, in denen im Grunde gar nichts passiert, was ich in geringem Maß gut und auch wichtig finde, aber hier wurde es mir manchmal doch zu viel vom auf-der-Stelle-Treten.

Dadurch konnte mich das Buch leider auch nicht so überzeugen, wie die grandiose Idee dahinter, die Welt der Dschinn in die unsere zu verfrachten und mit unserer Moderne zu verschmelzen, es eigentlich hätte tun können. Wir haben hier meiner Meinung nach einen starken Anfang, ein starkes Ende, aber ein eher zähen Mittelteil.

Fazit:
Eine tolle Idee und die mitreißende Atmosphäre können leider nicht über die streckenweise wirklich zähe Handlung hinwegtäuschen, bei der in meinen Augen nicht wirklich viel vorwärts ging.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783906829555
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Was ich richtig toll fand, war die Idee hinter der Geschichte. Etwas in der Art habe ich noch nie gelesen, deshalb fand ich es wirklich innovativ.
Darüber hinaus schafft die Autorin hier eine ganz zauberhafte und wundervolle Stimmung, die direkt auf den Leser überspringt. Diese herrliche Atmosphäre passt einfach großartig zu dem Setting des englischen Schlosses. Man fühlt sich richtig wohl – wie man es auch im echten Leben auf dem Anwesen mit der herrlich verrückten Familie Harrowmore tun würde.

Livie ist mir so sympathisch, dass ich sie gleich ins Herz geschlossen habe. Sie ist so süß und ein wenig tollpatschig, was sie nur noch sympathischer gemacht hat. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Dass man noch mehr von Livies Seelenleben und Gefühlen mitbekommen hätte.

Das war leider generell das, was mich am meisten gestört hat an dem grundsätzlich schönen Buch. Denn gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Emotionen und die Entwicklung der Charaktere blieb für mich leider etwas zu oberflächlich beschrieben. Hier hat etwas mehr Tiefe gefehlt, um mich völlig überzeugen zu können.
Vor allem die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar und konnte mich daher leider auch nicht berühren.

Die Handlung kam mir teilweise auch etwas zäh vor, da sie sich oftmals auf der Stelle bewegt hat und nicht wirklich vorankam. Aber – um jetzt noch etwas Positives zu sagen – dafür war die Handlung einfach so richtig charmant. Livie habe ich ja schon erwähnt, aber auch die Harrowmores sind einfach herrlich sympathisch und ein wenig durchgeknallt. Es war wirklich eine Freude, sie kennenlernen zu dürfen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit:
Auch wenn mir die Tiefe gefehlt hat, war „Banshee Livie“ insgesamt ein sehr atmosphärisches Leseerlebnis, das mir gut gefallen hat. Sympathische Figuren und eine wirklich schöne Hintergrundidee überzeugen definitiv auf ganzer Linie. Nur der zwischenmenschliche Aspekt kommt in meinen Augen leider wirklich zu kurz.

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Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Die grundsätzliche Idee des Buches finde ich super. Es gab viele, sehr, sehr, sehr spannende Momente, die mich mitgerissen haben und eine gehörige Portion Spannung reingebracht haben.
Allerdings gab es im ersten Teil des Romans teilweise eher zähe Passagen, sodass sich die Handlung hier dann ein wenig gezogen hat.

Was mich am meisten gestört hat, war aber die Tatsache, dass man einfach in diese völlig fremde Welt geworfen wird. Ich hätte mir hier mehr Hintergrundinfos gewünscht, sodass ich mich besser im Geschehen zurecht finden kann – aber irgendwie wurde alles immer nur eher oberflächlich angerissen. Tiefe und weiterreichende Infos hätte ich wirklich toll und hilfreich gefunden. Über Strukturen der Ruined früher, über das normale Leben und die Menschen usw. Ausführlich wurde eigentlich nur immer wieder betont, wer nun wen umgebracht hat und wer deshalb wen hasst.

Die Liebesgeschichte hingegen fand ich wirklich toll. Sie lässt sich Zeit und es handelt sich nicht um „Liebe auf den ersten Blick“. Die Liebe muss sich hier entwickeln, kämpfen und wachsen – das macht sie für mich authentischer, nachvollziehbarer und auch mitreißender zu lesen. Das – und die Figuren, die ich ebenfalls gelungen fand – hat die Autorin auf jeden Fall sehr gut umgesetzt.

Gerade gegen Ende wurde es nochmal so richtig spannend und man wollte unbedingt weiterlesen. So warte ich jetzt auch sehnsüchtig auf die Fortsetzung, da ich sehr gespannt bin, wie sich die Geschichte noch entwickeln wird, denn das ist alles andere als klar.

Fazit:
Ein Buch mit wirklich viel Potenzial, das noch nicht zu 100 Prozent ausgeschöpft wurde, da mir persönlich vor allem die Hintergrundinformationen fehlen. Trotzdem war die Geschichte sehr spannend und hat mich gefesselt – ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, in dem hoffentlich viele Fragen beantwortet werden.

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