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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Weltportale (Band 1)

B. E. Pfeiffer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.07.2018
ISBN 9783906829920
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere:

Eleonora – Als Protagonistin werde ich in dieser Beschreibung mein Hauptaugenmerk auf sie legen. Sie ist ein junger Teenager, hat ihr Leben lang eigentlich nur Ablehnung erfahren und steckt in einer kleinen Schaffenskrise, als ihre Magierfähigkeiten, die ihr Vater ihr vererbt hat, sich bemerbar machen. Als Halbelfe erfährt sie die Ablehnung, die den Elfen generell entgegengebracht wird, aber auch die Elfen wollen sie n icht vollends anerkennen. Dass sie eine wichtige Rolle in deren aller Leben spielt, weil sie der Schlüssel für den Frieden der Welt birgt, ist ihnen noch unklar. Sie selbst ist eine kleine Weltverbesserin, wie sie typisch für solche Epen sind, sieht in jedem das Gute, vergibt Chancen über Chancen und birgt einige Geheimnisse, die sie selbst noch nicht kennt.

 

Meine Meinung:

Nach dem Klappentext habe ich richtig Lust auf diese Geschichte bekommen. Ich habe lange keinen High-Fantasy-Epos über so viele Seiten mehr gelesen und war sehr gespannt.

Zum Erzählstil. B. E. Pfeiffer hat sich dazu entschieden, diese Geschichte aus der Beobachterperspektive mit Fokus auf Eleonoras Gefühlswelt zu legen. Sie greift damit auf einen lange bewährten Stil zurück, der vor 20 Jahren für solche Bücher mit genau dieser Schreibweise sehr erfolgreich war. Ich persönlich bin damit aufgewachsen und bin es deswegen gewohnt, wenn die Protagonistin auch mal „das Mädchen“ oder „die Schülerin“ genannt wird, aber es distanziert und hat natürlich nichts mit der sehr persönlichen Ich-Perspektive zu tun. Wer diese Art Schreibstil nicht mag, sollte hier vorsichtig sein. Wer aber Bücher der alten Schule von Kai Meyer beispielsweise mag, dann: viel Spaß :) Generell ist es ansonsten sehr malerisch beschrieben – wir bekommen tolle Eindrücke von der Umgebung und allem relevanten, was vielen gefallen sollte.

Die Charaktere selbst sind alles in allem gesehen nicht schlecht. Wir haben es mit einer Vielzahl an Mitspielern zu tun, allen voran Eleonora, die für mich eine gute Heldin ausmacht, aber vielleicht ein bisschen zu weinerlich für das Alter ist. Wir haben den schönen Bad Boy dabei, der ein großes Päckchen zu tragen hat und mir persönlich sehr gut gefallen hat. Aestus hat unglaublich viel Potential. Dann ist da noch der Ritter in der weißen Rüstung: Lucius. Mit ihm kann ich für mich nur wenig anfangen, weil er auf mich ein wenig farblos wirkt, aber er hat bestimmt seine Liebhaber und Eleonora greift er wirklich helfend zur Schulter. Ein Nice Guy eben :) Dann haben wir noch Eleonoras Freundinnen, die Schulleiterin, die Verwalterin, und und und. Das Zusammenspiel der Charaktere hat mir gut gefallen und ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sie sich im nächsten Band entwickeln werden.

Die Geschichte. Die Idee der Geschichte gefällt mir verdammt gut. Ich liebe es, wenn sich verschiedene Völker auf einer Welt vereinen, wenn ihr Zusammenhalt vonnöten ist, um einen ganz besonders fiesen Feind zu überlisten. Und wenn Menschen über sich hinaus wachsen müssen, damit ihre Welt vor dem Untergang gerettet wird. Das ist High-Fantasy, wie sie mir gefällt. Und neben dem Erzählstil gibt es auch wirklich tolle Momente in dem Buch. Eine Protagonistin, die immer mehr wird. Die immer mehr Heldin wird, trotz ihrer Schwächen. Leider ist ihre größte Schwäche meiner Meinung nach, dass sie was mit zwei Kerlen gleichzeitig hat. Also Feinde von Dreiecksgeschichten, ihr solltet hier aufpassen. Ich bin wirklich auch kein Fan davon … Und mir persönlich ist Eleonora auch ein wenig zu … charakterschwach. Ja, jemandem zu verzeihen ist wirklich toll. Aber man  muss sich auch nicht alles gefallen lassen. Hier hätte ich einfach gerne ein wenig mehr Biss gehabt. Aber wir haben einen wirklich sehr schönen Plott, der voller Magie steckt, und eine Geschichte, die eben eine etwas weiche Protagonistin hat, was für diese Art High Fantasy nicht mal unüblich ist. Wer also über diese zwei kleinen Mängel hinwegsehen kann, der wird viel Freude an dem Buch haben.

Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen! Und ich bin gespannt, wie es mit diesem Sprung in andere Welten weitergehen wird :)

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

dunkelheit, dystopie, flucht, genmanipulation, liebe, mauer, neue welt, perfektion, stadt

Deceptive City (Band 1): Aussortiert

Stefanie Scheurich
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 22.06.2018
ISBN 9783906829906
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere:

Thya – Sie ist die erste Protagonistin dieser Geschichte. Sie ist ein privilegierter Teenager, der kaum Sorgen zu haben scheint. Bis auf eine viel zu strenge Mutter, die alles unter Kontrolle haben muss und das Gleiche auch von Thya erwartet. Und dann ist da noch diese merkwürdige Taubheit in ihren Beinen, die sie sich nicht erklären kann, obwohl in der Stadt doch nie jemand wirklich krank wird. Thya ist ein wirklich lieber Mensch, der erst mal nichts Schlechtes in einem Menschen zu sehen scheint. Sie vertraut ihrer Umgebung und ihren Eltern. Sie vertraut der Stadt. Aber manchmal ist es eben auch ganz sinnvoll, Dinge infrage zu stellen.

Mitchell – Er ist der zweite Protagonist. Im Gegensatz zu Thya hat er nicht das Glück, in der Stadt aufzuwachsen. Er lebt in den äußeren Bezirken. Bezirke, die eher an ein verwahrlostes Industriegebiet erinnern. Dort arbeitet er in einer Fabrik, lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Mit gut zwanzig Jahren hat er zwar noch sein ganzes Leben vor sich, aber man hat eher das Gefühl, dass man es dort nur schafft, von Tag zu Tag zu leben. Mitch ist ein unglaublich netter, fürsorglicher und loyaler junger Mann. Wenn ich ihn treffen würde, ich würde mich wohl sofort verlieben. Gleichzeitig ist er auch ziemlich stur und unverbesserlich.

 

Meine Meinung:

Ich habe seit einer Weile keine Dystopie mehr gelesen, obwohl ich dieses Genre total liebe. Das Problem ist einfach, dass die Geschichten oft nicht genügend durchdacht auf ich wirken. Deswegen war ich sehr gespannt, ob Deceptive City 1 mich würde begeistern können. Spoiler-Alarm: Ja, konnte es

Streuner und Deceptive Cityunterscheiden sich von den Geschichten so grundsätzlich, dass ich sagen würde, wenn jemand Streuner tatsächlich nicht mochte (warum auch immer :D), sollte es DC definitiv eine Chance geben. Das fängt schon beim Schreibstil an. Wir erleben diese Geschichte aus der Ich-Perspektive von vier Personen. Darunter natürlich Mitchell und Thya, die zwei anderen sind eine junge Dame namens Susi und ein junger Mann namens Theo. Dabei passt sich der Stil jedem Charakter sehr gut an, wirkt flüssig und durchdacht.

Die Charaktere selbst sich in sich unglaublich stimmig. Ich habe zu keinem Zeitpunkt gedacht, dass sich jemand nicht so verhält, wie ich es von diesem Charakter erwarten würde, wenn ich an seiner Stelle wäre. Thya und Mitchell machen ein tolles Protgonisten-Paar. Susi ist eine gute Freundin von Mitch, die ihm auch ziemlich hilft, deren tatsächliche Rolle aber noch ein wenig unklar wirkt. Ich freue mich darauf, sie bald näher kennenzulernen. Theo dagegen ist … noch viel undurchsichtiger. Ja, er hat eine sehr entscheidende Rolle. Aber auch ihn umgeben unglaublich viele Geheimnisse.

Die Geschichte selbst ist unglaublich gelungen. Ich habe nicht einen Logikfehler für mich entdeckt. Sie hat ein eigenes Tempo, das aber perfekt so ist. Es wirkt nichts überstürzt, es wirkt so, wie es im echten Leben passieren könnte. Und auch wenn die Romantik-Liebhaber unter uns noch nicht auf ihre Kosten kommen: Gebt dem Buch Zeit. Ich bin sehr sicher, dass dieser Trilogie-Auftakt es faustdick hinter den Ohren hat. Die Geschichte hat Spannung, sie ist dramatisch und abwechslungsreich. Und was viel wichtiger ist: Sie lässt uns am System zweifeln.

Stefanie hat hier eine unglaublich gute Mischung zwischen Lauren Olivers Amor-Reihe und Suzanne Collins Panem geschaffen, die mich von Anfang an überzeugt und mitgerissen hat. 5 von 5 Sternen.

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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FederLeicht. Wie der Klang der Stille

Marah Woolf , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.06.2018
ISBN 9783841505316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Charaktere:

Eine detaillierte Charakterbeschreibung findet ihr in der Rezension zu Band 1. Wer hier angelangt ist, kennt Eliza und Cassian in der Regel schon.

 

Meine Meinung:

Nach dem Ende von Band 2 war ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Das Ende war zwar sehr traurig und herzzerreißend, aber es war nicht so ein Cliffhanger wie Band 1. Aber man wusste ja schließlich trotzdem, dass Eliza noch nicht in genügend Abenteuer gestolpert ist.

Der Anfang der Geschichte startet wie immer bei dieser Reihe schön ruhig. Ich persönlich hatte hier aber nicht mit meinem üblichen Problem bei Marahs Büchern zu kämpfen: Die Geschichte hat mich direkt gefesselt. Und ich kann auch sagen, warum. Auch wenn ich Romantasy abgöttisch liebe, dieses Buch ist anders. Die Stimmung ist von anfang an ziemlich düster und das hat mich unglaublich fasziniert. Es hat mich quasi aus meinem Trott gerissen.

Marahs Schreibstil hat es geschafft, mir dieses unheimliche Gefühl perfekt in den Kopf zu setzen. Und zwar nicht nur Elizas Ängste, sondern auch die der Personen aus ihrer Umgebung. Wirklich fantastisch gemacht. Ich wurde gefesselt und in einem dunklen Sog der Magie gefangen genommen.

Die Charaktere sind in diesem Buch wirklich äußerst interessant. Cassian hat vergleichsweise wenig Auftritte, aber das tut Eliza alles andere als schlecht. Ich durfte lernen, was für eine unglaublich taffe und starke junge Frau sie tatsächlich ist, da sie sich schlichtweg nicht hinter ihrem Lieblingself verstecken konnte. Von ihr war ich wirklich begeistert. Sie ist eine ganz fantastische Protagonistin, die ihre Fehler, aber eben auch unglaublich sympatische Fehler hat. Und vor allem Stärken, von denen bestimmt viele Teenager-Mädels lernen können. Außerdem lernen wir Elizas Dad endlich mal kennen. Okay, dafür, dass Eliza ihn immer so gehypt hat, fand ich ihn relativ unsympathisch, wenn auch der Situation geschuldet. Und wir lernen endlich, ENDLICH den richtigen Bösewicht der Reihe kennen. Hoffe ich jedenfalls. Und – o mein Gott – den Antagonisten verkörpert er wirklich klasse. Grusel, grusel. Und irgendwie bin ich neugierig, was da noch mit Frazer und Eliza passiert. Ich weiß auch nicht. Ich hab da so ein Bauchgefühl. Und wir treffen auch – für MondSilber-Leser – altbekannte Freunde und Lieblinge wieder.

Die Geschichte selbst schreitet sehr sehr schnell voran. Sie ist wirklich großartig und so anders zu den anderen Teilen der Reihe bisher. Ich bin immer noch leicht geflasht. Kleine negative Kritik, die ich letztes Mal auch schon aussprechen musste: Wenn in einem Raum nicht gezaubert werden kann, warum kann es dann eine Person plötzlich? Kleiner Logikfehler, der schnell hätte behoben werden können. Außerdem muss ich sagen, dass das Ende für mich irgendwie viel zu schnell kam. Man ist mitten im Geschehen und plötzlich: Epilog. Ich fühle mich unfertig zurückgelassen. Mit ein paar Seiten mehr hätte man da ein schöneres Gefühl schaffen können, finde ich. Aber natürlich subjektiv.

Trotzdem muss ich einfach sagen, dass es der beste Teil der Reihe ist. Er ist dunkel, mystisch und steckt nicht nur voll persönlicher, sondern auch ethischer und politischer Konflikte, die es in den nächsten vier Bänden zu lösen gilt. Durch die Kritik gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen, da die Stimmung des Buches wirklich so besonders war, dass es das Ende locker entschädigt.

Eure Caro

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269 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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FederLeicht. Wie das Wispern der Zeit

Marah Woolf
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.10.2015
ISBN 9781517673734
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Charaktere:

Die Charaktere habe ich einzeln ja schon in der Rezension zu Band 1 beschrieben. Sie sind sich größtenteils sehr treu geblieben, nur Cassian wird allmählich ein wenig weich :3 Auch wenn er trotzdem noch ein Stinkstiefel ist 😀 Eliza wird mutiger, habe ich das Gefühl, und man merkt, wie viel ihre Freunde ihr tatsächlich bedeuten. Dass sie eine sehr loyale Person ist, die sich aber leider auch viel zu sehr ausnutzen lässt.

 

Meine Meinung:

Nach dem Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Auch wenn das Ende einem ein bisschen Angst gemacht hat, wusste man ja schließlich, dass die Geschichte von Cass und Eliza noch nicht beendet ist. Marah Woolf hat das für mich sehr gut gelöst.

Ihr Schreibstil ist wie immer sehr flüssig, leicht und nicht zu verspielt. Er passt perfekt zu Elizas Art, aus deren Perspektive wir ja schließlich auch die Geschichte erfahren. Ich liebe es, wie sie Gefühle vermitteln kann. Denn vor allem das Leid, das Eliza fühlt, wirkt auf mich sehr real.

Die Charaktere sind mal wieder einmalig. Sehr gut gefällt mir, dass Frazer eine größere Rolle bekommen hat. Wenn man am Anfang dachte, dass er ein arroganter Womanizer ist, so hat man jetzt ein ganz anderes Bild von ihm. Ich sage es immer wieder gern: Don’t judge a book by its cover. Das Äußere ist nicht immer das, was man bekommt. In Frazers Fall allerdings bekommt man wohl ein Komplettpaket, wenn er sich denn für eine Frau festgelegt hat. Ich liebe ihn und Skye. Sie sind ein fantastisches Paar. Auch Quirins Rolle scheint bedeutender zu werden. Zumindest als Bote. Aber gut, irgendwer muss ja auch diese Jobs erledigen. Und gegen Ende des Buches wird ein Charakter eingeführt, der definitiv noch einiges in dieser Welt umkrempeln wird.

Die Geschichte selbst war ähnlich gut wie die erste. Zum Ende hin für mich sogar deutlich besser, am Anfang hatte ich ein ähnliches Problem wie so oft bei Marahs Büchern: Auch wenn ich die Geschichte keinesfalls langweilig finde, hat sie mich einfach noch nicht so packen können. Nach gut einem Drittel war das dann aber verflogen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eine Achterbahnfahrt. Und ich sage euch – Actionliebhaber kommen hier nicht zu kurz. Und das Ende war wirklich toll, aber auch ein bisschen herzzerreißend. Ein Glück ist die Saga noch nicht beendet. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, ist, dass einem nicht so recht erklärt wird, warum manche Zauber auf gewisse Leute Einfluss haben, auf andere aber nicht. Liegt es an der Herkunft? An einer Art Resistenz? Hier hätte ich mir mehr Erklärung gewünscht. Und ein kleiner Hinweis für alle, die die MondSilber-Reihe nicht gelesen haben und es eventuell noch vorhaben: Da es sich hier um eine Nachfolgereihe mit anderen Charakteren handelt, kann es sein, dass ihr euch böse spoilert. Ein paar der Charaktere aus der MondSilber-Reihe kommen auch hier wieder vor und ihr solltet diese Reihe definitiv erst beenden, wenn ihr keine Spoiler mögt 😉

Was soll ich sagen. Tolle Geschichte, nur kleine Mankos – 4 von 5 Sternen!
Eure Caro

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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The way to find love

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 18.05.2018
ISBN 9783906829883
Genre: Romane

Rezension:

Die Charaktere:

Mareike – Als Protagonistin der Geschichte steht sie neben Sebastian natürlich stark im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist seit ihrer Kindheit schwer krank, hat aber gelernt damit umzugehen. Sie ist eine sehr taffe junge Frau und trägt das Herz auf der Zunge. Heißt: Sie sagt, was sie denkt. Ich persönlich finde diesen Charakterzug toll. Man weiß eigentlich immer, woran man bei ihr ist. Außer als sie Basti kennenlernt. Ihr Leben beginnt sich Schritt um Schritt zu verändern. Und trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass sie sich selbst untreu wird. Sie wird eben so, wie ein Teenager sich verhält, wenn er das erste Mal richtig verliebt ist und diese Aufmerksamkeit erwiedert wird. Ich mag sie wirklich sehr. Und ja, sie verhält sich gelegentlich unvernünftig. Aber seien wir ehrlich: wir auch. Wenigstens in dem Alter.

Basti – Als zweiter Protagonist von The Way To Find Love hat er natürlich ebenso viel Aufmerksamkeit verdient wie Mareike. Er ist unter nicht ganz so einfachen Bedingungen aufgewachsen – ja, ich untertreibe hier definitiv – und hat dadurch gewisse Eigenschaften entwickelt, die ich definitiv nicht gutheißen kann. Dass sein Verhalten nicht immer korrekt ist, weiß er selbst wohl auch. Sonst würde er sich nicht so zusammenreißen, als er feststellt, wie cool er Mareike eigentlich findet. Anfangs jedenfalls ist er ziemlich oberflächlich. Na ja, mit der richtigen Frau an der Seite wird noch jeder Junge zu einem ordentlichen Mann 😉

 

Meine Meinung:

Das Cover hat mich vom ersten Augenblick an geflasht, ich muss es zugeben. Aber: Don’t judge a book by its cover. Niemals. Ich bin schon oft auf die Nase gefallen damit. Als ich den Klappentext gelesen habe, war mein Drama-Herz sofort gefangen. Ja, ich liebe Dramen. Und Ja, wenn die Geschichte nicht gut ausgeht, kann ich super damit leben. Das Ende soll nur einfach passen. Ich habe mit vielem gerechnet, als ich die Geschichte angefangen habe zu lesen. Und ich hab auch viel bekommen.

Zunächst der Schreibstil. Obwohl der erste Band der Elfenwächter schon bei im zu Hause steht, habe ich es leider noch nicht lesen können. The Way To Find Love ist also mein Debüt mit Carolin Emrich. Ich kann deshalb nur ihren Romance-Schreibstil beurteilen. Aber der ist … WOW! Unglaublich fesselnd, unglaublich authentisch. Wir erleben diesen Roman aus den Ich-Perspektiven beider Protagonisten und sie stellt die Sichtweisen der beiden extrem gut und überzeugend dar. Die Charaktere unterscheiden sich zum Teil stark, man hatte aber nie das Gefühl, dass sie im Charakter verutscht sei.

Die Charaktere – ich liebe sie. Alle. Okay, besonders Mareike und Basti. Ich liebe es, wie die zwei sich entwickeln, wie ihre Geschichte und ihr Verhalten Form annimmt und sich entwickelt. Caro hat da wirklich sehr gute Protagonisten erfunden, die sich immer treu bleiben.

Die Geschichte insgesamt ist so gut, wie der Klappentext es mich hat hoffen lassen. Die Protagonisten starten quasi in einer Art Resignation und scheinen immer mehr daraus aufzuwachen. Trotz der 420 Seiten, die für eine Romanze schnell mal viel werden können, kommt hier keine Sekunde Langeweile auf. Was möglicherweise auch an den schwierigen Verhältnissen der Protagonisten liegt. Beide haben ihr eigenes Problem, an das sie niemanden heranlassen wollen. Ein Problem, das alles andere als alltäglich ist. Ich finde es unglaublich, wie gut Carolin die Darstellung der Dilemmas der beiden gelungen ist. Jedes einzelne Mal. Es ist wirklich eine sehr emotionale Geschichte, die mich von anfang an mitgerissen hat. Und durch Mareikes ehrliche und etwas sarkastische Art habe ich auch den ein oder anderen Lacher nicht unterdrücken können. Ich habe während meiner Lesezeit ständig einer Freundin ins Ohr geheult, wie unglaublich gut die Geschichte doch ist und dass sie sie unbedingt lesen muss.

Auch an euch: Ihr müsst es lesen! Must-Read! Die Geschichte kann man nur ins Herz schließen. Sie macht einem so viel Mut.

Wer Angst vor Dramen hat, dem kann ich sagen: Habt keine Angst. Habt Mut. Diese Geschichte stellt das wahre Leben so dar, wie es ist. Ein Arschloch und gelegentlich eben doch ein bisschen Zuckerwatte. Man kann viel aus ihr lernen und vieles mitnehmen.

5 von 5 Sternen.
Eure Caro

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36 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Jägerseele (Ein Tess Carlisle Roman 1)

Nicole Schuhmacher
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 23.03.2018
ISBN 9781549654732
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere:

Tess - Sie ist unsere Protagonistin und ungefähr Mitte zwanzig. Nach einigen fruchtlosen Versuchen, sich eine Zukunft mit seriösen Geschäften aufzubauen, ist sie schlussendlich als Kautionsdetektivin selbstständig geworden. Nicht, dass das nicht seriös wäre. Die Menschen, oder besser Kreaturen, mit denen sie es zu tun hat, sind es allerdings nicht mal ansatzweise. Tess nimmt es aber alles mit Humor, ihre Arbeit scheint ihr jedenfalls Spaß zu machen. Meistens. Wenn ihr Wagen nicht gerade dabei verschandelt wird. Für mich ist sie eine großartige Protagonistin, herrlich selbstironisch und dabei gnadenlos ehrlich.

Meine Meinung:

Zuerst: Ich würde euch gerne viel mehr Charaktere vorstellen, aber das würde den Rahmen sprengen, weil absolut jeder von ihnen seinen Platz unter Tess verdient hätte. Deswegen ... tut es mir sehr leid, dass ich euch nur Tess genauer vorstellen kann. Aber jetzt zu meiner Meinung:

Nach dem Klappentext wusste ich ziemlich schnell, dass dieses Buch nichts für meine melancholischen Stunden ist, weil ich es dann einfach nicht genügend gewürdigt hätte. Aber auch wenn ich die letzten Tage ziemlich melancholisch war, muss ich ganz ehrlich sagen: Das Buch hat mich einfach zum Lachen gebracht. Wo fange ich an?

Der Schreibstil. Nicole erzählt Tess' Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin. Und dabei ist sie so athentisch und lebensnah. Ganz ehrlich, ich habe mich ein bisschen wie ein kleines Männchen in Tess' Gedanken gefühlt. Auch wenn das wohl Geschmackssache ist, aber ich liebe es, wenn ich in einer Ich-Perspektive jeden noch so kleinen Gedankenschnipsel mitbekomme. Mein Hirn filtert schließlich auch nicht, bevor es denkt. So hat man einfach das Gefühl, für ein paar Stunden am Tag mal in Jess' Haut zu schlüpfen. Es ist wirklich unglaublich gut geschrieben. Viele Autoren schaffen es auch nach dem dritten oder vierten Roman nicht, auch nur ansatzweise so lebensnah zu schreiben.

Die Charaktere. O - MEIN - GOTT! Eine wahre Fülle an Charakteren und ich freue mich schon riesig darauf, jeden einzelnen von ihnen in den nächsten Bänden näher kennenzulernen. Da wäre Puck, Tess' wichteliger Mitbewohner. Fin, ihre Assistentin, die irgendwie ein Katzenmensch ist. Ich will so jemanden auch. Und Charaktere, die ich euch noch nicht vorstellen darf, weil ich dann spoilern würde. Und natürlich Tess, die mehr Biss (diejenigen, die es schon gelesen haben, dürfen hier gerne schmunzeln) hat, als man anfangs denkt. Die Charaktere gefallen mir ausnahmslos gut und sie harmonieren fantastisch. Sie haben einfach diesen trockenen, kindischen Humor, der vielen von uns zu früh genommen wird.

Die Geschichte selbst hat mich leider nur bedingt begeistert. Sie ist auf keinen Fall schlecht und wegen Tess' Humor kommt auch keine Langeweile auf. Trotzdem fehlte mir persönlich gelegentlich eine kleine Portion Spannung, aber ich verzeihe es gerne, da es ein Auftakt ist und ich so die Charaktere besser kennenlernen konnte. Wer allerdings eine Liebesgeschichte sucht, muss lange die Seiten blättern. Da passiert wenig bis gar nichts. Ich brauche es nicht unbedingt, aber ich hoffe trotzdem, dass die Reihe irgendwann mal von Romantik ein bisschen geflutet wird :)

Alles in allem ein grandioser Auftakt, der zwar nichts für Romantik-Fans ist, dafür aber umso mehr für diejenigen unter euch, die gerne mal wieder gut und oft lachen wollen. Wegen der kleinen Längen und dem kleinen Hauch Romantik, den ich mir doch erhofft habe: 4 von 5 Sternen.
Eure Caro

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47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

elayne, elayne (band 1): rabenkind, england, galahad, germanisch, geschichte, historie, jessica bernett, kind, könig artus, könige, lanzelot, legenden, liebe, mythologie

Elayne (Band 1): Rabenkind

Jessica Bernett
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783906829777
Genre: Historische Romane

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

buch: leon glück trägt einen roten pony, c.m. spoerri, cybermobbing, einsamkeit, geister, glück, glücksgeist, humor, leon, liebe, sarkasmus, schicksal

Leon: Glück trägt einen roten Pony

C. M. Spoerri
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 31.01.2018
ISBN 9783906829791
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Leon - Der Troll. Oh ... Halt. Entschuldigt. Der Protagonist! Ich wollte Protagonist sagen, ehrlich. Also. Leon. Der Protagonist. Aber er ist eben auch ein Troll. Besser gesagt: ein Internet-Troll. Sein Hobby ist es, Leute im Internet zu beleidigen. Ach, und Sarkasmus ist sein zweiter Vorname. Zynismus sein dritter. Kein Wunder, dass Feli der Meinung ist, hier Hand anlegen zu müssen. Und er macht es ihr nicht leicht. Was soll ich sagen: Ich liebe Leon. Er hat Pepp, ist stur wie ein Esel und wenn Menschen ... oder Geister ihm helfen wollen, wird er nur noch abweisender. Ist das nicht eine tolle Voraussetzung für einen Hauptcharakter??

Felicitas - Nicht unbedingt Protagonistin, aber Quälgeist. Man könnte fast meinen, sie würde gerne mal einen ziehen, zumindest findet Leon das. Ich finde Feli einfach nur klasse :D Sie hat Pepp, lässt sich nicht unterbuttern und findet immer die richtigen Postkarten ... ähm, Worte, um Leon doch mal die Meinung zu sagen. Sie ist einfach das perfekte Gegenstück zu Leon und zusammen ergeben sie wirklich eine hochexplosive Mischung ;)

Meine Meinung

Ich liebe ja Sarkasmus und Zynismus. Und Trolle. Ich habe den Klappentext gelesen und gedacht: »Hey, das kann wirklich nur genial werden.« Buch gekauft, Buch gelesen.

Zunächst zum Schreibstil. Corinne schreibt hier aus Sicht von unserem Haupttroll, das ganze Buch über. Könnt ihr euch vorstellen, wie schwierig das sein muss? Ein ganzes Buch lang quasi negativ zu sein? Stelle ich mir schwierig vor. Aber das hat sie meisterhaft umgesetzt. Wir spüren Leons Gedanken hautnah, haben viel zu lachen und auch ein paar Kopfschüttler. Spektakuläre Bildbeschreibungen braucht man hier aber nicht zu erwarten, denn ... hey, es ist eine Romanze, die eine Botschaft vermitteln soll, kein High.Fantasy-Epos! Aber keine Angst, die Beschreibungen fehlen kein Stück.

Die Geschichte selbst? Super. Ich habe richtig Angst, euch zu spoilern, deswegen ... ja. Deswegen werde ich hier nur kurz sagen: GENIAL! :D Und wie gesagt: Das Buch hat eine Botschaft, die sich jeder von uns wirklich zu Herzen nehmen sollte, ich momentan allen voran :)

Die Charaktere? Oh, wow! Super umgesetzt. Man ist wirklich drin in Leons Charakter, Feli ist ein Dauergrinser und dann ... Ja, Charakter Nummer drei will ich nicht verraten. Aber sie oder er ist mindestens genauso toll. Leons negative Art wirkte auf mich zu keiner Zeit anstrengend und ich finde es toll, wie man sieht, dass die Suche nach Glückseligkeit ein Prozess ist, kein Zustand, der von Heute auf Morgen geändert werden kann. Ich bin begeistert.

Und wirklich. Leute. Da steht zwar, dass wir keinen Liebesroman erwarten sollen, aber was denkt ihr denn. Es ist unter Romance deklariert ;) All die Herz-Schmerz-Suchtis unter uns (ich gehöre dazu) kommen hier nicht zu kurz. Und keine Angst: Es ist nicht unrealistisch <3

Ich kann nur sagen: Ich bin begeistert. Es ist ein wirklich guter Unterhaltungsroman, der einem viele Lacher und Schmunzler ins Gesicht zaubert und toll zu lesen ist. 5 Sterne. Übrigens ... Ich habe derzeit auch ein rotes Pony. Hallo, Glück!
Eure Caro

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Streuner: Verflucht liebenswert

Stefanie Scheurich
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 23.02.2018
ISBN 9783906829746
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere:

Greta - Die Protagonistin. Sie ist unfreiwillig Internatsschülerin und hat damit ihre liebe Not. Sie versucht alles, aber auch wirklich alles, um ihren Lehrern (besonders dem Mathelehrer, na, wer findet sich wieder?) den Unterricht zur Hölle zu machen. Greta ist ziemlich in ihrem Frust gefangen und dann kommt dieser kleine schwarze Kater mit seinen wunderbaren grünen Augen und gibt ihr ein Ventil. Einen Freund, der ihr zuhört und für sie da ist. Ohne sie zu belehren. Und schon ist sie mitten drin im Geschehen.

Boru - Der Protagonist. Auch er ist Internatsschüler, aber an einer Schule, die wir wohl alle nur zu gern besuchen würden, denn es ist ein Zaubererinternat! O - MEIN - GOTT! Neid! Wenn Boru nur wüsste, wie gut er es hat. Aber ... was man nicht bekommt, das will man haben. Und so wünscht sich Boru nichts sehnlicher, als in der Welt der Normalos zu leben und Sänger zu werden. Seinen ganzen Namen werde ich an dieser Stelle nicht verraten :D Da war die Autorin echt kreativ.


Meine Meinung:

Vorneweg, ich keinen noch keine von Stefanies Geschichten und bin ganz unbefangen an die Sache herangegangen. Okay, vielleicht nicht ganz. Katzen und so :3 (Lilly liegt gerade auf mir und schnurrt), aber ... ja. Ihr kennt das. Jedenfalls hat mich der Klappentext sofort angesprungen und gesagt: Lies mich! Los, lies mich! Und Büchern darf man ihre Wünsche ja nicht verweigern.

Zunächst zu Stefanies Schreibstil. Die Geschichte liest sich sowohl aus Gretas als auch aus Borus Sicht, jeweils aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist kurz und knackig und bringt die Dinge auf den Punkt. Wir befinden uns in typischen Teenager-Gehirnen. Was sie machen, ist oft impulsiv und nicht immer zu hundert Prozenz durchdacht und das hat Stefanie ganz fantastisch eingefangen. Leider muss ich sagen, dass mir die Kapitel vor allem am Anfang sehr kurz waren. Ich war gerade im Charakter drin, da wurde ich schon wieder rausgerissen und in den nächsten Prota katapultiert. Es wird aber im Verlauf der Geschichte viel besser :)

Die Geschichte selbst gefällt mit sehr sehr gut. Sie fängt den Gedanken, dass Teenager oft andere Träume haben als ihre Eltern, sehr gut ein und auch die Geschehnisse, die aufgrund dieses einen Gedanken von Boru auftreten, sind sehr schlüssig und greifbar. Ich denke, wir können diese Situation sehr gut nachvollziehen. Sicherlich ist es keine Action-Bombe, soll es aber ja auch nicht sein. Es ist Romantasy :) Aber keine Angst, auch unsere Action-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Und für den ein oder anderen ... oder auch mehrfachen Lacher ist das Buch definitiv zu haben! Fantastisch!

Die Charaktere selbst lassen mich zwiesgespalten zurück. Während ich mich mit Boru sehr gut identifizieren kann und jede seiner Handlungen nur mit einem Nicken nachvollziehen kann, ist Greta mein kleines Problemkind. Es ist nicht so, dass ich sie nicht verstehen kann, und sie entwickelt sich während der Geschichte auch. Aber gelgentlich musste ich über ihre extreme Art doch den Kopf schütteln. Ich denke aber, das ist durchaus so gewollt, weil ... Na ja, lest das Buch zu Ende, dann wisst ihr, was ich meine :3

Alles in allem: Sehr sehr gut! Kleine Abstriche muss ich machen, sodass ich auf 4 von 5 Sternen komme. Tolle Zauberei-Geschichte, die ein wenig das altbekannte Harry-Potter-Gefühl aufkommen lässt, aber mit ihrer eigenen Art doch unbestechlich verzaubert.
Eure Caro

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Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 2): Blütenzauber

Regina Meissner
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 26.01.2018
ISBN 9783906829678
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Tatjana - Sie ist unsere Protagonistin in der Geschichte. Sie ist die zweitälteste Prinzessin in ihrer Heimat und hat eine gewisse Einstellung zum Leben. Eine Einstellung, die sie durch ihren Fluch erst genauer betrachtet. Sie ist hübsch - und das weiß sie auch. Tatjana ist aber auch eine unglaublich starke Frau. Sie ist nicht todesmutig, aber sobald sie weiß, wo ihre Grenzen sind, schöpft sie diese auch voll aus. Auch wenn die Autorin wohl befürchtet hat, dass man sie nicht mögen könnte, ich mochte Tatjana von Anfang an sehr. Und während der Geschichte noch viel mehr.

Das Biest - Ja, das Biest hat einen Namen. Aber … den verrate ich euch nicht :p Das Biest ist … eben so, wie ein Biest ist. Mürrisch, taktlos, kurz gesagt: ein Arsch. Irgendwie. Denn man merkt schnell, dass hinter dem Fell und den scharfen Klauen und seiner Wut viel mehr steckt als nur nach außen hin gezeigt wird. Seine Geschichte ist bewegend und hat eine für mich tolle Moral.


Meine Meinung
Ich habe die Geschichte von »Die Schöne und das Biest« schon immer sehr geliebt. Die Aussage dahinter ist glaube für jede Frau, die keine Naturschönheit ist, mehr als bedeutend. Für mich ist sie das jedenfalls. Deswegen habe ich auch nicht lange gezögert, als mir das Rezensionsexemplar angeboten wurde. Danke dafür, Corinne.

Reginas Schreibstil ist unglaublich fesselnd in ihrer Adaption. Er ist leicht, etwas gehoben und so, wie man ihn sich bei einer Märchenadaption wünscht. Eben anders als bei einer Romantasy-Geschichte. Ich habe ihn sehr genossen. Der Ausdruck ist perfekt, es gibt keine Zweifel an dem, was sie sagen wollte. Die Geschichte hat sie aus Sicht einer dritten Person mit dem Fokus aus Tatjanas Gedanken geschrieben.

Die Geschichte an und für sich scheint sich langsam zu entwickeln, aber rückblickend muss ich sagen, dass das wohl seinen Sinn hat und wirkt kein bisschen deplaziert. Ich habe mich nicht eine Seite lang gelangweilt. Während wir voll im Gefühlsleben von Tatjana stecken, erfahren wir natürlich recht wenig von den Gedanken des Biests, was aber die Spannung nur umso größer macht. Natürlich findet die gesamte Geschichte in dem Schloss statt, was wenig Gelegenheit für Schauplatzwechsel gibt, aber das legt nur umso mehr Fokus auf das Wesentliche.

Ich konnte Tatjanas Gefühle und Gedanken zu jeder Zeit nachvollziehen und ganz ehrlich … Regina, was du gefühlsmäßig hier an den Tag gelegt hast, wow … Es ist bemerkenswert. Ich leide selten so sehr mit den Protagonisten. Die Geschichte enthält Wendungen, die ich nicht erwartet hätte, und das heißt bei mir einiges. Ich liebe es, wie sich Tatjana und das Biest mit der Zeit entwickeln. Ich liebe es, wie die beiden ihre Ecken und Kanten haben, denn nur so können Charaktere für mich perfekt sein.

»Blütenzauber« ist wie ein Sturm. Es braut sich leise zusammen, ist urplötzlich da und fesselt einen, bis die Geschichte zu Ende geht. Und auch dann spürt man noch die Nachwirkungen.

Ich kann nur volle Punktzahl vergeben und freue mich unglaublich auf Band 3!
Eure Caro

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angst, beschützer, familie, fantasie, freiheit, gefahren, hoffnung, hüter, liebe, wächter, wächter - wahre liebe ohne chance?, wahre liebe

Wächter: Wahre Liebe ohne Chance?

Jessica Stephens
E-Buch Text: 197 Seiten
Erschienen bei Independently published, 21.08.2016
ISBN B01KTVTQF4
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Melody Sophie Stone - Sie ist unsere Protagonistin und zarte 21 Jahre alt. Sie lebt irgendwo in Amerika bei ihren Eltern, als sie eines Tages der mysteriöse Brief einer Gesellschaft erreicht, der sie zur Wächterin beruft. Sie hat keine Ahnung, was es damit auf sich hat und auch ihre Mutter, die definitiv mehr weiß, darf ihr nichts sagen. Dementsprechend ist Mel genauso ahnungslos wie wir, als sie ihr neues Leben als Rekrutin antritt. An einer Akademie, irgendwo im Nirgendwo. Melody ist eine ziemlich toughe junge Frau. Ich will sie nicht als graue Maus beschreiben, das würde nicht passen. Aber sie lässt erst mal niemanden an sich ran und misstraut prinzipiell erst mal jedem. Mädchenherzen wollen schließlich nicht gebrochen werden. Ich denke trotzdem, dass man ganz schnell ihre Freundschaft haben kann, wenn sie sich denn erst mal aufrappelt und Vertrauen schenkt. Melody muss in dieser Geschichte wirklich einiges einstecken und auch wenn man zeitweise das Gefühl hat, dass sie jetzt daran zerbrechen wird, schafft sie es irgendwie immer wieder, sich doch noch durchzusetzen.

Ethan Collister - Ethan ist im gleichen Alter wie Mel und naja. Ein hübscher Kerl eben :D Er ist nett, charmant und kann auch mal ziemlich frech werden. Ich bin froh, dass Ethan kein perfekter Kerl ist. Das werdet ihr mit der Zeit selbst merken. Das macht einfach alles viel greifbarer. Aber er hat auf jeden Fall Ziele und diese versucht er eben, mit den Mitteln zu erreichen, die für ihn richtig erscheinen. Er ist total in Mel verknallt und das kann ihn ja nur sympathisch machen. Das negative: scheiß Eltern. Er ist quasi der "Prinz" der Wächter und Hüter und dementsprechend gelten für ihn andere Regeln als für Mel.


Meine Meinung


Also erstmal ... Ich spreche eigentlich nie Cover an und ich habe wirklich schon einige wunderschöne Exemplare in der Hand gehalten. Aber das von Wächter hat es mir einfach angetan. Es wurde mal nicht nur der Fokus auf die Frontansicht gelget, auch ein hübscher Rücken kann entzückend und hier haben wir wirklich einen hübschen Rücken. Ein Riesenlob an die Grafikerin!

Dann weiter im Text. Der Klappentext war für mich sehr vielversprechend. Ich liebe Romantasy-Geschichteen. Sie können einem den Tag eben so richtig versüßen und Melody und Ethan haben das Gesülze schon echt gut drauf.

Jessicas Schreibstil ist wirklich gut. Viele Indie-Autoren schreiben teilweise etwas stotterhaft und haben Höhen und Tiefen, aber Jessica hat ein wirklich gutes Niveau gehalten. Ihre Charaktere sprechen so, wie ich es von Menschen in meinem Alter erwarte, aber sie hält sich nicht mit unnötigen Details auf. Hier und da hätte ich mir die ein oder andere Umgebungsbeschreibung mehr gewünscht, da wir uns hier auch in einer anderen ... Stadt/Welt namens Safaris befinden, die wir als Menschen ja nicht kennen können. Aber wer weiß - es gibt ja noch zwei weitere Bände und unsere Protagonistin hat ja nicht ewig viel Zeit in Safaris verbracht.
Die Geschichte ist übrigens aus der bekannten Romantasy-Perspektive geschrieben: Ich-Erzähler in der Vergangenheit, das ganze aus Mels Sicht.

Die Geschichte an und für sich hat mir sehr gut gefallen. Eine Beziehung, die aufgrund von Hierarchieunterschieden nicht geduldet werden kann. Natürlich wollen unsere Protagonisten sich dennoch nicht voneinander lösen und suchen Mittel und Wege, um ihr Ziel zu erreichen. Diese Art von Geschichte wirft auch immer sehr viele moralische Fragen auf, mit denen nicht nur wir als Leser, sondern auch die Charaktere innerhalb der Geschichte zu kämpfen haben und das hat die Autorin wirklich gut umgesetzt. Da sich der erste Band hauptsächlich um die Ausbildung unserer Charaktere dreht, entsteht hier noch nicht unendlich viel Action. Trotzdem sterben wir auch nicht vor Langeweile. Die Gedankengänge und die Komplotte, die Ethans Vater anzettelt, halten uns gut auf Trab und man kann die Geschichte wirklich schnell lesen. Hier und da habe ich leider ein zwei Unstimmigkeiten entdeckt, die mich zum Nachdenken gebracht haben, aber wenn man da nicht weiter drauf achtet, haben wir ein wirklich solides Geschehen.

Die Charaktere sind eine Nummer für sich. Ich habe das Gefühl, Melody wirklich gut zu kennen. Aber dadurch, dass wir sie direkt vor ihrer Wächterausbildung abfangen, können wir leider nicht viel über ihr vorheriges Leben herausfinden. Ethan dagegen bleibt einem ein Rätsel, bis zum Ende. Man weiß nur ein Ding unumstößlich: Er liebt Mel. Aber so ist das halt, wenn man nicht aus der Sicht des Kerls lesen kann :D Schade fand ich, dass die beiden Freunde des Paars, Megan und Logan, so wenig Einsatz hatten. Man merkt zwar, dass Mel wirklich zu ihnen hingezogen ist, aber sie entwickeln einfach nicht wirklich Persönlichkeit im ersten Teil. Das Gute daran: Es ist eben erst der erste Teil und das kann sich ja noch alles entwickeln.

Das Ende ist übrigens der Horror. Scheiß Cliffhanger. Danke, Jessica -.-

Da ich die Idee und den Schreibstil der Autorin wirklich toll finde und auf jeden Fall die weiteren Geschichten über Melody und Ethan lesen will, ich mir aber ein paar mehr Details vor allem zu den Charakteren gewünscht hätte, gebe ich für die Wächter 3,5 Sterne. Ich bin, gerade nach dieser unglaublichen Wendung zum Schluss, unglaublich neugierig auf Teil 2 und fiebere schon darauf hin!
Eure Caro

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SnowFyre - Elfe aus Eis

Amy Erin Thyndal
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646602975
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Fyre - Sie ist unsere Protagonistin. Als Winterelfe kann sie natürlich Schnee und Eis kontrollieren und damit Dinge anstellen, die Elsa (Eiskönigin, Frozen) alle Konkurrenz machen. Fyre ist einer der Protagonisten in den Geschichten, die wirklich Kopfzerbrechen bereiten können. Sie ist definitiv keine Optimistin und hadert ziemlich mit ihrem Schicksal und ihrer Vergangenheit. Gefühle sind ihr ganz und gar nicht fremd, aber alles, das auch im Entferntesten in Zuneigung enden könnte, ist ihr einfach nicht geheuer. Das macht sie als Protagonistin relativ schwer, wo wir doch hauptsächlich eher optimistische Charaktere gewohnt sind, aber auch endlich mal anders und deswegen ist sie es wirklich wert, sie näher kennenzulernen. Fyre ist ürbigens um die 20 und bildschön, wie es sich für eine Vertreterin ihrer Art gehört. Und zu allem Guten, ist sie natürlich auch noch die Schwester der Winterkönigin.

Ciel - Unser Protagonist ist der feurige Vertreter seiner Rasse. Er ist ein Sommerelf und, ebenso wie Fyre, um die 20. Aber da Elfen ja sowieso nur Mitte 20 werden und dann erst mal 800 Jahre nichts mit ihren Körpern passiert, hat er noch ein Weilchen vor sich. Und im Gegensatz zu Fyre, hat er natürlich gelernt, was es heißt, optimistisch zu sein. Nicht, dass er die ganze Zeit mit guter Laune durch die Gegend rennt, aber Aufgeben ist für ihn nun mal ein Fremdwort. Vor allem im Bezug auf unsere liebe Fyre. Ciel ist dabei sehr authentisch. Erst will er sich nicht ärgern lassen und ist des Dramas fast überdrüssig, dann aber merkt er, dass er gegen das Schicksal nun mal nichts machen kann. Also ist Angriff die beste Verteidigung. Ciel ist ein wirklich liebenswerter Kerl und jede Frau könnte sich glücklich schätzen, jemanden wie ihn an ihrer Seite zu haben. Übrigens ist Ciel der Bruder vom Sommerkönig ;)

Luna - Unsere kleine Fee ist gerade mal 16, also im Prinzip noch ein Elfenbaby. Ja, Feen gehören zur Gattung Elf. Lest es einfach im Buch nach. Luna ist ein totaler Katzenfreak und wohnt bei ihren Ziehtanten, die jedoch mehr weg als anwesend sind. Luna ist ein wirklich herzliches Mädchen, das sich schnell in Fyres Herz schmuggelt, auch wenn Fyre das nicht wirklich will. Was genau sie mit der Geschichte zu tun hat, lest ihr besser selbst nach.


Meine Meinung


SnowFyre ist ein wirkliches interessantes Buch. Ich befürchte, einige werden mit Fyres Art ein kleines Problem haben, zumindest anfänglich, da sie ja nun wirklich keine 0 8 15 Protagonistin ist. Aber ehrlich - das ist genau das, was SnowFyre einzigartig macht. Ganz davon abgesehen, dass die ganze Magie, die das Buch hindurch ihre Fäden wirkt, die Geschichte wirklich fantasievoll werden lässt.

Amys Schreibstil jedenfalls ist grandios. Sie ist vielseitig und passt sich ihren Charakteren so gut an, dass man auch ohne Kapitelüberschrift lesen könnte, aus welcher Sicht wir gerade an dem Geschehen teilnehmen. Zu dem Thema: Wir erleben die Geschichte vor allem aus Fyres und Ciels Sicht, aber auch Luna und ihre Katze Skye haben hier und da ihre Einblicke und Gedanken abzugeben. Ja, richtig gelesen. Wir lesen zwei Kapitel aus der Sicht einer Katze. Wolltet ihr schon immer wissen, wie so ein Tierchen tickt? Dann lest nach. Und wer selbst eine Katze hat, wird sich bei den Kapiteln wirklich an den Kopf greifen, man erkennt sein liebes Haustier nämlich in jedem Wort wieder :D

Die Geschichte ist gut. Während ich froh bin, dass ich endlich mal wieder eine Geschichten über Elfen lesen konnte, die nur im entferntesten Sinne mit der Menschenwelt verbunden sind, habe ich hier mit dem Zusatz an Liebe und Drama für mich fast einen Hauptgewinn gezogen. Es mangelt nicht an Magie und Amy beschreibt alles so schön bildlich, dass es wie in einem Film vor meinen Kopf abgelaufen ist. Und natürlich haben wir auch Spannung dabei. Ein Plott, der nicht nut Fyres Leben auf den Kopf stellen soll. Aber lest das Buch, dann wisst ihr, was ich will.

Die Liebesgeschichte zwischen Fyre und Ciel ist wirklich interessant. Wir sind ausnahmsweise mal nicht das Mädchen, dass sich unbedingt den Kerl angeln will und dafür alle Gefahren auf sich nimmt. Wir sind das Mädchen, dass dem Kerl ausweichen will und dafür alle Gefahren auf sich nimmt. Zugegeben, ein paar Mal hat mir Fyres innerlicher Zwist ein Kopfschütteln entlockt und ich hab sie beschimpft. Wahrscheinlich gewollt von Amy, denn wenn unsere beste Freundin uns solche Gedanken, wie Fyre sie hat, äußern würde, würden wir auch nur den Kopf schütteln. Ich würde meiner zumindest mal die Meinung geigen. Aber wir haben ja nicht nur Drama, wir haben auch Romantik. Und ich sage euch ... Ciel ist wirklich süß. Und mit Worten kann er echt gut umgehen. Da wird mein Herz direkt weich.

Ich kann euch die Geschichte um Fyre und Ciel wirklich ans Herz legen, denn besonders zum Ende der Seiten hin, nimmt es sehr an Fahrt auf und wird noch mal sehr interessant. Wenn ihr mal genug von süßen Mädchen und optimistischen Frauen habt, werdet ihr an Fyre eure Freude haben - aber natürlich auch, wenn ihr euch nicht nur auf konventionelle Jugendliteratur beschränken wollt und gerne auch unegwöhnliche Geschichten lest. Da mir Fyre aber doch die paar Mal zu leidend war, muss ich einen halben Stern abziehen. Liebe Amy, 4,5 von 5 Sternen für die Elfe aus Eis, die mein Herz erst schockgefrostet und dann auftauen lassen hat.
Eure Caro

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blut, blutgefährten, dark diamond, eden, ivy, liebe, melody, melody of eden, nachtpolizei, rich, sabine schulter, scarlett, scott, vampir, vampire

Melody of Eden Blutgefährten

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646300079
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Melody - Unsere Protagonistin. Sie ist Anfang 20 und steckt gerade im Berufsleben. Von ihren Freunden, dazu zählt auch ihre Arbeitskollegin Daisy, wird sie liebevoll Mel genannt. Melody ist eine wirklich neugierige Person und die Gerüchte, dass es Vampire geben soll, sind natürlich auch an ihr nicht einfach nur vorbeigezogen. Am liebsten würde sie einen mal hautnah erleben. Denkt sie jedenfalls jetzt noch. So kommt es nämlich, dass Mel mit Daisy auf Erkundungstour geht. Auch wenn es Daisy nicht so passt, begleitet sie ihre Freundin natürlich. Und schon passiert das Unglück: Ein Vampir versucht Mel zu töten. Aber alles muss ja auch sein Gutes haben, denn so trifft sie auf Eden, der ihr Haut und Haar rettet, als sie von besagtem Vampir fast in die Kanäle verschleppt wird.
Davon ganz abgesehen, ist Mel eine wirklich muntere junge Frau. Sie kann manchmal regelrecht überdreht wirken und hat einen nahezu unzerstörbaren Optimismus, von dem man sich fragt, wo sie ihn hernehmen kann. Aber dadurch und durch ihren wahnsinnigen Humor, kann sie bei fast jeder noch so ernsten Situation ein Lächeln aufbringen.

Eden - Unser Protagonist und Vampir. Zwar nicht besonders blutrünstig, aber eben ein Vampir. Niemand will wissen, wie alt Eden ist. Denn auch wenn er getötet werden kann, altert er doch sehr sehr sehr langsam. Aber keine Angst, er ist kein Edward-Verschnitt - ganz im Gegenteil. Auch wenn Eden ein wenig wortkarg scheint, ist er ein unglaublich liebenswerter und netter Kerl. Er hilft, wo er nur kann und fühlt sich für alles und jeden verantwortlich, auch wenn er es nie anderen gegenüber so ausdrücken würde. Lachen ist übrigens auch ein Fremdwort für ihn. Einer der Art, von der jeder weiß, wie es geschrieben wird, aber keine Ahnung hat, was es eigentlich heißen soll. Aber was soll ich sagen - es ist eben Eden. Man nimmt es ihm überhaupt nicht übel, wenn man ihn erst mal näher kommt. Und übrigens ist er ziemlich von Melody beeindruckt. Erst denkt er zwar, sie ist ein bisschen blöd, aber der erste Eindruck kann nun mal auch täuschen ;)


Meine Meinung


Ich habe ziemlich die Schnauze voll von Vampirromanen. Überall das Gleiche - "Oh nein, ich bin eine Gefahr für dich, wir dürfen uns nicht treffen!" "Bitte, bitte, beiß mich, verwandel mich in einen Vampir!" Das mag zwar anfangs seine Reize gehabt haben, aber spätestens nach dem ganzen Hype war es mir einfach zu viel. Melody of Eden ist aber eine ganz andere Hausnummer. Denn hier haben wir ein paar ganz besondere und einzigartige Vampire erwischt.

Zunächst zum Stil des Buches. Wie schon erwähnt, bestitz ein Band immer zwei einzelne Episoden, die in dem Ebook zusammengefasst sind. Während wir Episode 1 nur aus Melodys Sicht erleben, kommen in Episode 2 auch Edens Erlebnisse dazu, die wir life miterleben dürfen. Die Sprache, die die Autorin dabei verwendet, ist sehr nahe an unserer Alltagssprache. Oder an meiner jedenfalls, Melody ist ja auch in meinem Alter. Man fühlt sich also nicht in eine Pubertät oder Steinzeit zurückversetzt. Fantastisch!

Zum Geschehen: Ich muss wirklich aufpassen, was ich erzähle. Ihr wollt das Buch schließlich noch lesen und deshalb werde ich es inhaltlich auch bei der Charakterisierung und dem Klappentext belassen. Aber macht euch auf starke Nebencharaktere gefasst und einen Bösewicht, der euch die Fingernägel in die Handflächen rammen lassen wollen wird. In Blutgefährten passiert schon so unglaublich viel Spannendes und Unerwartetes, dass man jede Seite verschlingen und das Buch nicht aus der Hand geben will. Melody und Eden - vor allem Melody! - hält einen wirklich auf Trapp. Um sie herum passieren auf ein mal so viele, unglaubliche Dinge, dass sie nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht und Schuld daran ist ... Rufus. Okay, ich habe seinen Namen gesagt. Rufus ist unser Bösewicht. Und Rufus hasst. Er hasst so leidenschaftlich, dass er einem regelrechten Wahn verfällt. Wieso und was der Wahn ist, lest ihr am besten selbst. Und glaubt mir, ihr habt noch nie einen so authentischen Bösewicht und eine so authentische Protagonistin erlebt, wie Melody.

Um die Story perfekt zu machen, haben wir natürlich noch eine Romanze. Was wäre ein wahrer Diamant ohne das Strahlen, das ihn ausmacht? Eden und Melody sind ein ganz besonderes Paar und Eden weiß, wie er die Leser von sich überzeugen kann. Und trotzdem will ich noch die Nebencharaktere hervorheben. Wenn Sabine schon eine tolle Geschichte geschrieben hat, liegt ihre wahre Stärke hier wieder bei ihren Nebencharakteren. Ich habe jeden einzelnen von ihnen so ins Herz geschlossen, dass ich sie nicht wieder gehenlassen will.

Ich muss langsam mal mit meiner Lobeshymne aufhören, glaube ich, sonst seid ihr zu sehr gelangweilt. Mir bleibt nichts anderes übrig, als zu sagen: Kauft euch das Buch!! Es hat 5 von 5 Sternen wirklich verdient <3
Eure Caro

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angst, annie j. dean, carlsen, dark diamonds, düstere atmosphäre, geister, geisterjäger, liebe, medium, seele, vergangenheit

Seelenhauch

Annie J. Dean
E-Buch Text: 439 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300109
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Helen - Als Protagonistin ist unsere Helen hier im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist Krankenschwester, blond, hat blau-grüne Augen und findet sich selbst vom Aussehen eher normal. Aber ich bin schon ein wenig neidisch auf ihre Locken. Ja, sie hat Locken. Ich liebe Locken. Um das kurz festzuhalten. Jedenfalls versucht Helen dem Übernatürlichen so fern wie möglich zu bleiben. Funktioniert fantastisch, deswegen lässt sie sich ja auch zu einer Séance mit ihren beiden Mitbewohnerinnen verleiten. Was tut man nicht alles für beste Freundinnen, denn Ja, Helen bricht nie ein Versprechen. Versprechen sind ihr hoch und heilig und das rechne ich ihr stark an. Sie hat Humor, weiß aber auch, wann man besser ernst sein sollte und überschätzt die Dinge lieber, als sie zu unterschätzen. Naja und eigentlich hat sie ja auch eine gute Menschenkenntnis. Dachte sie jedenfalls, bis sie Elias trifft.

Elias - Unser Protagonist und der kreative Kopf der Bande. Nein, wirklich. Er ist Desginer. Ich persönlich würde mich ja richtig gerne seine Designs mal in Realität ansehen. Aber abgesehen davon, dass ich sie nur im Internet betrachten könnte, weil sie zu teuer wären, wird das nie passieren *seufz*. Elias ist auf jeden Fall genau das Gegenteil von dem, was man erwarten würde. Nein, kein Spoiler. Das erfahrt ihr sehr früh und macht den Charme der Geschichte schon fast aus. Und im Gegensatz zu Helen, die erst nicht an Geister glauben will, ist er dem Thema sehr aufgeschlossen. Denn auch er wird verfolgt und will das Rätsel um Kilian lösen - zusammen mit Helen.


Meine Meinung


Seelenhauch ist fantastisch. Es ist myteriös und romantisch. Es ist buchstäblich geistreich. Und es ist kein Hauch, es ist ein Seelnsturm. Es hat mich sprichwörtlich gefesselt und nicht mehr loslassen wollen. Seelenhauch ist definitiv ein Diamant. Von vorne bis hinten erlebt man Spannung pur und wird dabei noch in Zeiten gerissen, die man selbst auf keinen Fall erleben will. Habt ihr schon mal über Séancen nachgedacht? Lest das Buch erst, bevor ihr sowas macht.

Annie J. Dean wechselt in ihrem Roman die Perspektiven zwischen Helen und Elias. Wir lernen also beide Charaktere sehr gut kennen und auch deren jeweilige Beweggründe und Gedanken. Dabei doppeln sich die Szenen aber nicht. Entweder sind sie völlig unabhängig voneinander oder knüpfen aneinander an. Dabei gelingt es Annie sehr gut von Mann und Frau zu unterscheiden. Elias ist zwar durchaus nett, aber ... definitiv auch ein Kerl :D Und Helen ist einfach fantastisch. Mit ihren Charakteren hat sie hier alles richtig gemacht.

Die Geschichte rund um Kilian, den Geist, ist höchst spannend. Ich hab zugegebenermaßen Nachts im Bett schon hier oder da mal das Gruseln bekommen und das Licht beim Lesen (Tolino mit Licht) dann auch mal angelassen. Ich habe sowieso schon eine ziemlich gute Fantasie, aber zusammen mit Annies Beschreibungen, kam die wohl auf Hochtouren. Denn hier handelt es sich nicht um einfache Fantasy. Nein. Es ist meiner Meinung nach mehr Mystery. Natürlich mit Romanze *seufz*. Eine tolle Romanze.

Das ganze Spielt übrigens in der Gegend um Berlin. Wir haben also auch noch ein bisschen Sightseeing dabei. Wer die angesprochenen Gegenden nicht kennt, dem würde ich auf jeden Fall empfehlen sich noch mal paar Bilder auf Google anzusehen. Das macht die Geschichte noch viel besser.

Zu Seelenhauch will ich auch gar nicht mehr sagen, denn ich hab das Gefühl, egal was ich anspreche, ich könnte euch spoilern. Und das will ich auf alle Fälle vermeiden! Und das spricht nur für das Buch: Es ist von vorne bis hinten spannend. Spannend, spannend, spannend. Lasst es euch bitte nicht entgehen! Denn eine so wahnsinnige Geistergeschichte, die voller Drama, Herz und Schmerzen ist, werdet ihr selten finden. Man wird, ebenso wie Helen, von Gefühlen und Geschehnissen übermannt.

5 von 5 Sternen für diese atemberaubende Geschichte, die vor Gefühlen und Spannung nur so explodiert.
Eure Caro

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 38 Rezensionen

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Absolution

Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 22.03.2016
ISBN 9783906829135
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Sixten - Abgesehen von seinem ungewöhnlichen Namen, ist unser Protagonist noch im Bezug auf ganz andere Sachen ziemlich ungewöhnlich. Fangen wir doch mal damit an, dass er ein Junkie ist. Er ist eher ein Antiheld, als ein Held, seine Augen haben unterschiedliche Farben und ... Naja, er soll der Sklave eines Dämons werden. Ansonsten ist er allerdings ziemlich gewöhnlich. Er ist 26, wohnt im Haus seiner Großmutter, steht auf Frauen und ... Hab ich schon erwähnt, dass er der Sklave eines Dämons werden soll? Na, jedenfalls besitzt Sixten einen ziemlich eigenen Humor. Er ist der größte Pessimist und Narzisst, der mir je untergekommen ist und ruiniert sich ganz gerne mal sein Leben.

Layla - Unsere süße Dämonen-Katze. Sie ist mindestens genau so pessimistisch wie Sixten, will ihn an einen Seelensammler verkaufen, um ihren Körper auf die Erde zu schaffen und ansonsten ist sie eigentlich ziemlich süß. Graues Fell, grüne Augen und ca. 3 Kilo schwer. Eine süße kleine Mietzekatze mit ziemlich großem Ego und vorlauter Klappe.


Meine Meinung

Der Klappentext ist einfach ein Highlight. Sie sind für mich immer die Kriterien, ob ich ein Buch noch mal aus der Hand legen will, oder nicht. Und dieser Klappentext hat mich einfach magisch angezogen. Ich meine ... allein der Humor, der schon im Klappentext steht, verspricht eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Aus dem Leben eines Junkies.

Während wir mehr oder weniger sanft in die Geschichte eingeführt werden, wird Sixten das eher ... nicht. Er startet bei seinem Seelenklempner, auf den er wirklich überhaupt keine Lust hat. Er denkt eigentlich immer nur über sein nächstes High nach. Welche Probleme er hat, weiß er selbst ziemlich genau, aber darum kümmern will er sich eher nicht. Im Gegenteil. Er ist mehr der Typ Verdränger. Wäre er das nicht, wäre die Geschichte sicherlich nur halb so unterhaltsam. Klar, es klingt ziemlich hart, sich über das Leben eines Junkies lustig zu machen ... Aber ich liebe einfach Sixtens Humor, den er sich durch seine Bitterkeit angeeignet hat. Er ist schwarz, düster und selbstironisch.

Die Geschichte entwickelt sich dann irgendwann auch ziemlich rasant. Er wird zum Todsünder. Ziemlich unbewusst, aber shit happens. Muss er dann auch einsehen, denn schon steht eine kleine Katze vor ihm, die doch tatsächlich seine Meisterin sein will. Ich liebe diese kleine Katze. Sie erinnert mich an meine. Nicht, dass Lilly sprechen kann, aber Layla kann es. Sie hat eine ziemlich große Klappe und meckert erst mal schön über Sixten rum. Dabei sind die beiden sich so ähnlich, dass er ihnen nicht mal auffällt.

Jasmins Schreibstil ist dabei einfach fantastisch. Keinerlei Stileinbrüche, sie ist konsequent und der Lesefluss ist einfach ununterbrechlich. Ich habe das Buch in ein paar Stunden verschlungen. Leider hat es dann auch nicht so viele Seiten; das ist wohl auch das Einzige, das man der Geschichte vorwerfen kann.

Das Ende von Absolution ist dabei wirklich gut. Es ist das einzig Sinnvolle, was man meiner Meinung nach hätte schreiben können, ohne der Geschichte untreu zu werden. Die gesamte Geschichte war wirklich fantastisch, gut durchdacht und man trifft auf altbekannte Namen, wenn man sich schon mal ein bisschen mit dem Engels-Mythos befasst hat.

Wenn ihr also auf schwarzen Humor und eine endlich mal etwas andere Geschichte steht, die keinen Helden, sondern einen naiven Idioten als Protagonisten hat, kann ich euch Absolution wirklich empfehlen. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight. 5 von 5 Sternchen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

dystopie, dytopie, ende, fliehen, gabibüttner, gabi büttner, intrige, kämpfer, liebe, liebesrebellion, macht, mord, qual, rebellen, rebellion

Die Macht der Clans: LiebesRebellion

Gabi Büttner
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 22.04.2016
ISBN B01EOMUYPU
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Chris - Über Chris Collins lernen wir im Prolog schon einiges. Er ist einer unserer Protagonisten und mittlerweile Mitte 20. Aber seine Kindheit war wirklich traumatisch. Die Eltern sterben und sein Bruder, der einzige, der ihm noch Halt geben konnte, lässt ihn zurück. Und dann lernt er während eines Auftrages Larissa kennen. Eine junge Frau aus der Oberschicht, so unerreichbar für ihn, dass er ohnehin keine Hoffnung hat. Chris ist ein ziemlich störrischer Kerl. Er will jeden um sich herum beschützen und würde dafür über Leichen gehen.

Larissa - Als Frau der Oberschicht ist ihr Leben eigentlich schon vorher bestimmt. Es steht fest, wen sie heiraten soll, dass sie nicht arbeiten soll, und wie ihre Zukunft auszusehen hat. Trotzdem erlaubt ihr Vater es, dass sie Medizin studiert. Ein glücklicher Umstand, denn so kann sie Chris kennenlernen. Als er urplötzlich verschwindet, bricht um sie herum das Chaos aus. Larissa ist wirklich mutig, aber sie ist mindestens genau so naiv und oft genug handelt sie sehr unüberlegt. Ich habe das Gefühl, sie muss sich erst noch selbst finden.


Meine Meinung

Dieses Buch vereint ein paar der besten Genres des Marktes: Dystopie, Science Fiction und Romance. Und schon der Klappentext verlangt viel von der Geschichte. Nicht nur ein Universum, das aufgebaut werden muss, sondern auch ein Machtgefüge, das von der Autorin geplant werden musste. Und was soll ich sagen ... sie kann es halten.

Der Plot ist super ausgefeilt und durchdacht. Ich habe nicht eine Unstimmigkeit gesehen. Und die Charaktere sind dabei wirklich authentisch. Chris, der schon so früh zu kämpfen lernte und Larissa, die einfach nicht realisieren kann, und vor allem WILL, was wirklich alles auf Terra 2 schief läuft. Sie handeln genau so, wie man es von ihnen erwartet und das macht die Geschichte einfach unwiderstehlich.

Hier und da konnte Gabi für mich sogar ein oder zwei Überraschungen einbauen, was ich als wirklich positiv empfunden habe. Es ist mal etwas anderes, als das breite Spektrum an Jugendgeschichten, die heutzutage auf dem Markt landen.

Während der Geschichte passiert wirklich einiges. Nicht unbedingt im Bezug auf Action, sondern eher genau das, was der Auftakt einer Reihe zeigen sollte: Wir lernen die Charaktere kennen. Wir wachsen mit ihnen und entdecken mit den Charakteren Seiten an ihnen, die sie selbst noch nicht kannten. Wirklich grundlegend um eine Reihe aufzubauen, denn nur so können wir das spätere Handeln nachvollziehen. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Ab und an fand ich Gabis Schreibstil leider ein bisschen gestellt, aber man gewöhnt sich dran, denn grundsätzlich ist er völlig in Ordnung und er entführt einen dennoch in die Geschichte. Außerdem kann es ja auch sein, dass wir uns sprachlich irgendwann mal so weit entwickeln, dass wir tatsächlich die richtigen Zeiten benutzen, wenn wir reden :D

Das Ende hat mich am meisten schockiert - im positiven Sinne. Es ist ein wahrer Cliffhanger, also seid vorbereitet :D Ich hab zum Schluss nur da gesessen und meinen Kindle ein bisschen missmutig angestarrt. Dafür hat man aber auch schon einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Band dabei ;)

Für diese fantastische Dystopie voller Intrigen und Macht, die meiner Meinung nach aber stilistisch vielleicht noch ein bisschen ausgefeilt werden könnte, gebe ich 4,5 von 5 Sternen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf Teil 2!

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

bedrohung, bittersweet, fantasy, felicitas brandt, geheimnis, hoffnung, impress, liebe, lillian, lillian reihe, schmetterlinge im bauch, summerville, tracy, werwolf, werwölfe

Tracy

Felicitas Brandt
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.03.2016
ISBN 9783646602043
Genre: Fantasy

Rezension:  
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dämonen, engel, eyrisha summers, fantasy, liebe

Seelenkrieger - Das Lied des Feuervogels

Eyrisha Summers
E-Buch Text: 358 Seiten
Erschienen bei BookRix, 29.02.2016
ISBN 9783739639642
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Charaktere

Shyrill Palmer - Shyrill ist unsere Heldin. Sie ist eine junge FBI-Agentin mit traumatischer Vergangenheit, die gerade erst in ein anderes Dezernat versetzt wurde, um das seltsame Verschwinden von über 100 Frauen aufzuklären. Bei einer Befragung in einem ziemlich zwilichtigen Schuppen trifft sie das erste Mal auf Lucian de la Croix, der ihr schon ankündigt, dass sich ihre Wege früher oder später wieder kreuzen werden. Shyrill ist eine ziemlich starke Frau, die weiß, was sie will und auch weiß, wie sie es erreichen kann. Dass sie dabei gerne ihre Krallen ausfährt, werdet ihr schon selbst merken, wenn ihr die Geschichte lest :)

Lucian de la Croix
- Auch gerne mal Luzifer, Höllenfürst oder Teufel genannt. Zumindest in der Bibel. Und auch wenn sein Name tatsächlich Luzifer ist und der Teufel auf seinem Vorbild basiert, ist er weder der Chef der Unterwelt, noch verwaltet er die toten Seelen. Er ist herrisch, dominant, dickköpfig, dunkel und verdammt sexy. Und verdreht unserer lieben Shyrill von der ersten Sekunde an ziemlich den Kopf.


Meine Meinung


Der Klappentext der Geschichte hatte mich sofort angesprochen. Ich bin für Götteradaptionen in jeglichem Stil immer zu haben und habe mir dementsprechen auch einiges von dieser Geschichte, die viel Action versprach, erhofft.

Die Geschichte an und für sich ist gut ausgearbeitet. Ein böser Engel, der sein Unwesen in New York treibt und meint, er sei das höchste Lebewesen überhaupt - wir kennen ja unsere lieben gefiederten Freunde. Sie werden gerne mal größenwahnsinnig. Dass die Engel dabei scheinbar kaum Gemeinsamkeiten mit den biblischen Helfern zu tun haben, ist nur einer der Pluspunkte. Es bringt frischen Wind in die ganze Sache. Hier und da hatte die Geschichte vielleicht ein oder zwei Schwächen, aber insgesamt war sie spannend, actionreich und vielversprechend:

Luzifer, der als Chef von einer Gruppe Engel/Dämonen/ …, wie auch immer ihr sie nennen wollt, agiert um die Menschheit zu retten, eine junge FBI-Agentin, die vom Teufel entführt und verführt wird - uuuh - und dabei der Schlüssel für die Geschehnisse und ein paar Geheimnisse birgt, die tief in die Welt der Fantasie eingreifen. Aber man trifft ja nicht nur auf Luzifer als "bösen" Engel. Wer von euch die Filme "Gefallene Engel" gesehen hat, wird auch auf den lieben Azazel treffen. Ich liebe diesen Namen einfach. Deswegen hatte er direkt ein paar Punkte bei mir gut :D

Die Geschichte vereint dabei nicht nur den Engel als Bösewicht. Es lassen sich auch ganz andere fantastische Kreaturen in dieser Geschichte finden. Unter anderem natürlich auch der Feuervogel, wie der Titel des Buches es ja schon sagt.

Eyrishas Schreibstil ist zeitweise richtig gut und fast einer Lara Adrian würdig. Dann gibt es aber hier und da Einbrüche, die einen aus dem Lesefluss reißen können und mich persönlich auch ein bisschen gestört haben. Die Stilunterschiede sind in einem Debut-Roman natürlich immer zu finden und man sollte sich auch darauf einstellen, aber wenn man so zeitweise so gute Textpassagen hat, reißt das einen doch ein bisschen raus. Schade.

Da die Grundidee der Geschichte wirklich Potential hat und die Geschichte so endet, dass man gerne noch einen zweiten Teil anhägen kann, sie leider aber hier und da ein paar Schwächen aufweist, gebe ich Eyrisha für ihr Debut 3,5 Sterne.
Eure Caro

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156 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Being Beastly. Der Fluch der Schönheit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Charaktere

Valeria Lancaster
- Sie ist eine niedere Adlige. Als Tochter eines Kaufmanns wächst sie, gut erzogen durch ihre Mutter, sehr behütet und vornehm auf. Ihre Schönheit ist jedem bekannt und ihre Mutter und Valeria hoffen so, und durch ihre gute Erziehung, eine gute Partie für Valeria als Ehemann ergattern zu können. Sie tritt also an ihrem 16. Geburtstag vor den König und will eine arrangierte Ehe antreten. Als ihr dann der Lord von Westwood als Gatte zugesprochen wird, trifft sie fast der Schlag. Denn es ranken sich üble Gerüchte um die Grafschaft Westwood. Valeria, gut erzogen wie sie ist, tritt dennoch ihre Reise an.

Lord Jayden Westwood
- Der edle Lord Westwood. Viel will ich euch nicht über ihn verraten, außer, dass seine Manieren wirklich nicht die besten sind ... Aber natürlich verbirgt sich hinter alldem ein schreckliches Geheimnis, das Valeria unbedingt lüften will.

Liam Callahan
- Der gute Liam. Er ist Jaydens Leibarzt und scheinbar die gute Seele des Hauses. Als Valeria das Herrenhaus erreicht, ist Liam es, der sie empfängt. Er ist nett, zuvorkommend, hilfsbereit, lächelt immer, sorgt sich stets um Valeria ... Und sie verliebt sich in ihn. Aber niemand kann so sein wie Liam und nicht noch eine andere Seite haben ...


Meine Meinung


Als ich gesehen habe, dass Being Beastly eine Märchenadaption von Die Schöne und das Biest ist, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich habe dieses Märchen schon immer geliebt, denn es verkörpert einfach eine der wichstigsten Grundwerte: Wahre Schönheit kommt von innen. Und deshalb habe ich auch sofort bei der Leserunde von Lovelybooks mitgemacht.

Ich habe das Rezensionsexemplar von Impress dann auch ganz schnell zugeschickt bekommen und angefangen zu lesen. Ich muss sagen, dass mir der Anfang etwas schleichend erschien, weil Valeria eben so ... oberflächlich war. Eine schöne Kaufmannstochter eben, die in der Gesellschaft eine gute Partie erzielen will. Aber ich habe mein Urteil nach den ersten paar Kapiteln schnell wieder revidieren müssen.

Die Geschichte ist einfach fantastisch. Sie ist in einem malerischen Stil geschrieben,wie er zu einem Märchen gehört. Alles bunt, fröhlich, märchenhaft eben. Und als Valeria nach Westwood kommt, wird ziemlich schnell alles grau und düster. Jennifer hat die Farbübergänge einfach fantastisch beschreiben können.

Und die Charaktere? Sie sind großartig. Ich kenne selten eine Geschichte, in der sich die Charaktere so positiv entwickeln und sich selbst so neu kennenlernen müssen, wie hier. Ich habe dabei natürlich auch ÜBERHAUPT nicht selbst auf Jayden abgesehen :D Ich mochte ihn ja von Anfang an. Dieses geheimnisvolle, düstere und abweisende Wesen, das er an den Tag legt, hat mich einfach sofort in den Bann gezogen und mehr über ihn und seine Vergangenheit lernen lassen wollen.

Mich hat die Geschichte irgendwann nicht mehr los gelassen und wie sie sich entwickelt hat, war spannend und mitreißend. Sie hat sich praktisch von alleine lesen lassen.

Kurzum ist Being Beastly eine Märchenadaption, die es mit Leichtigkeit mit dem Original aufnehmen kann und auf jeden Fall Wert ist gelesen zu werden! Meiner Meinung nach hätte sie höchstens noch ein paar mehr Seiten haben können, damit man noch ein bisschen länger in die Welt von Westwood abtauchen kann. 4,5 Sternchen für den Fluch der Schöhnheit.
Eure Caro

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90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

internat, jugend, nervenkitzel, spannend, spannung, spie, thriller

play2live

Kirsty McKay , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551520838
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Charaktere

Cate - Reich geworden durch das Erbe von einem verstorbenen Onkel, besitzen Cates Eltern nun eine Insel vor der walisischen Küste. Dort ist ein Internat für Superhirne, Sportasse und die nächste Generation von Mozart eingerichtet - und Cate ist ebenfalls Schülerin dort. Sie selbst hält sich für absoluten Durchschnitt, ist aber künstlerisch begabt. Und was viel wichtiger ist: Sie hat nur wenige Freunde. Und genau deswegen ist für sie das Spiel "Killer" so wichtig. In eine Gemeinde von Gleichgesinnten aufgenommen zu werden, das ist es, was sie will.


Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war ich extrem gespannt auf diesen Jugendthriller. Ich meine ... Eine Menge Genies, eingesperrt auf einer Insel? Das verspricht auf jeden Fall sehr interessante Gedanken. Und dass sie ein Spiel namens "Killer" entwickeln, war irgendwie nur eine Frage der Zeit. Ausgerichtet wird dieses Spiel übrigens durch die Gilde der Assassinen und die Mitspieler werden eigenhändig ausgesucht. Das Spiel hat aber klare Regeln, die eigentlich nicht gebrochen werden sollen. Jemanden tatsächlich zu töten, ist natürlich strengstens verboten. Oder auch nur zu verletzen. Aber irgendjemand meint plötzlich, er könne die Regeln umschreiben.

Zunächst zu den Charakteren. Man lernt einige Namen kennen, aber wer genau hinter den Namen steckt, ist dann doch eher nicht so bekannt. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn sie spielen ohnehin keine allzu große Rolle. Und Cate, Daniel, Vauhan und Alex, die wichtigsten Charaktere in diesem Thriller, lernt man dann aber doch bisschen besser kennen ;) Die Geschichte wird aus Cates Ich-Perspektive geschrieben.

Kirsty's Schreibstil gefällt mir dabei sehr gut. Sie schreibt flüssig, lässt unwichtige Dinge außen vor und ruft einem Sachen, die wichtig sind, ins Gedächtnis. Und spannend ist es auch ;)

Jedenfalls - ein harmloses Spiel mutiert zu etwas absolut Gefährlichem. Etwas, das Leben kosten kann und wirklich jeder könnte der Täter sein. Dabei steht Cate natürlich im Zentrum der Geschehnisse und der Killer scheint es vor allem auf sie abgesehen zu haben. Was den Täter betrifft, so wird sie oft verunsichert und ich kann sie da absolut verstehen. Ich habe selbst permanent geschwankt. Und jederzeit erwartet man, dass etwas passiert, was einen vom Hocker schmeißt.

Auch wenn ich den ursprünglichen "Killer", der, der die Leute nicht wirklich töten, sondern nur mit Gummischlangen "töten" soll, schnell entlarvt hatte, habe ich mich bei dem echten Straftäter wirklich schwer getan. Erst als meine beiden Hauptverdächtigen aus dem Rennen waren, kam ich darauf, wer wirklich hinter den Anschlägen steckt. Leider wäre es für mich bis dahin auch schon zu spät gewesen. Ich kann euch also versichern, dass Kirsty es bis zur letzten Minute spannend hält.

Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht von dem Buch. Mir hat es an nichts gefehlt und, wenn ihr mal von dem ganzen Liebesgesülze ein bisschen Abstand und Action braucht, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Das heißt natürlich nicht, dass hier nicht auch eine kleine Romanze versteckt ist <3 5 von 5 Sternen!

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cliffhanger, dämon, dämonen, der dämon von naruel, fantasy, freundschaft, gefahr, insel, janine prediger, kampf, naruel, pan, reise, schifffahrt, spannung

Der Dämon von Naruel - Die Vergessene Insel

Janine Prediger
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.04.2016
ISBN 9783739233741
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Pan - Unsere liebe Pan legt eine große Entwicklung hin, in diesem Teil. Ich habe das Gefühl, dass Thor sie erwachsener werden lässt. Sie wirkt ihm gegenüber generell viel aufgeschlossener und lässt langsam Gefühle zu. Und auch wenn sie erneut mit ihrer Vergangenheit in großer Tragweite konfrontiert wird, kann sie trotzdem wichtig von "kann warten" unterscheiden.

Thor - Er ist immer noch ein gnadenloser Säufer und lässt bei jeder Gelegenheit zweideutige Kommentare gegenüber Pan ab. Dennoch habe ich das Gefühl, dass er in diesem Band ernster wird. Er wächst in seine Aufgabe hinein und ist derjenige, der Pan gerne den Kopf wäscht, wenn sie es braucht.


Meine Meinung


Ich habe in Teil 2 viel an der Othopraphie gemäkelt. Das hat sich hier deutlich verbessert. Generell habe ich das Gefühl, in Janines Schreibstil eine Entwicklung zu erleben. Es wirkt flüssiger, eher so, als würde sich die Geschichte mittlerweile selbst schreiben.

Generell kann ich sagen, dass Teil 3 mein bisheriger Favorit bei "Der Dämon von Naruel" ist. Er ist voller Action, Blut, aber irgendwie auch voller großer Gefühle, die die Charaktere irgendwie ja auch selbst erst mal wieder lernen müssen. Ich hatte hier einfach das Gefühl, dass ich die größte Entwicklung sehe. Die Harmonie zwischen Thor und Pan lässt die Geschichte einfach greifbarer wirken.

Aber nicht nur das. Auch wenn ich die viele Action und das ganze Blut sehr begrüße, finde ich es gut, wie wichtig hier auch Pans Vergangenheit ist. Es wird Zeit, dass sie lernt abzuschließen und mit dem zu leben, was ihr passiert ist. Und langsam glaube ich, dass sie das auch selbst möchte und zulassen kann. Die Vergessene Insel bietet auch Zeit zum Nachdenken für Pan. Über sich selbst, über das, was ihre Freundschaft zu Thor ihr mittlerweile wert ist, und das ist etwas, was ich anscheinend vorher vermisst habe, mir aber hier einfach richtig gut gefallen hat.

Für mich hast du mit Teil 3 einen vollen Erfolg hingelegt, Janine, mit ein paar Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte und natürlich einem Ende, das ein netter Cliffhanger ist. 5 von 5 Sternen.

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fantasy, juliane seidel, nachtschatten ungebrochen, schutzengel

Nachtschatten: Ungebrochen

Juliane Seidel
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2016
ISBN B01CKLJLP6
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Lily - Im letzten Teil haben sich viele Geheimnisse um Lily gerankt. Vor allem um ihre Vergangenheit. Diese werden in Ungebrochen alle aufgelöst. Naja, zumindest fast alle. Lily hat also eine ganze Menge mitzumachen. Sie hat ihre Patentante verloren, dafür den Magier Damian an ihrer Seite gewonnen, aber das löst alles irgendwie eine ganze Menge Trubel aus. Außerdem sind sie ständig auf der Flucht, was Lilys Leben nicht gerade einfacher macht. Und trotzdem schafft sie es irgendwie, den Überblick zu behalten.

Silas
- Von Silas bekommt man in diesem Teil nicht besonders viel mit - zugegeben, er ist auch gefangen genommen worden. Da kann man nicht viel von ihm mitbekommen. Aber wenn er dabei ist, ist er ein äußerst vernünftiger junger Mann. Zugegeben, seine Hormone steuern ihn ein wenig ... aber Hey, er ist ja auch nur ein Kerl ;)


Meine Meinung


Ich habe mich schon eine ganze Zeit lang darauf gefreut, Ungebrochen lesen zu können. Unantastbar ist ja nun schon eine Weile her und ich hatte ein bisschen Angst, nicht mehr in die Geschichte zu finden. Aber doch. Ich habe zwar ein paar Seiten gebraucht, aber es ging dann doch ganz gut :) Den Übergang hat Juliane also nicht als Wiederholung geschrieben, sondern anknüpfend, mit einigen Wiederholungen um das Gedächtnis aufzufrischen. Sehr gut. Es gibt nichts, das mich mehr nervt, als das komplette Geschehen des Vorbandes noch mal über 20 Seiten erleben zu müssen.

Ich habe in diesem Teil meinen Blick irgendwie mehr auf die anderen Charaktere gerichtet. Während in Unantastbar für mich Lily im Fokus des Interesses lag, habe ich also hier einen Blick auf ihr Team und ihr direktes Umfeld geworfen. Das lag vielleicht auch zum Teil daran, dass ich Lily öfter doch als relativ unvernünftig und kindisch empfunden habe, was mir im ersten Teil der Nachtschatten-Trilogie nicht so vorkam. Sicher, sie muss viel mitmachen und sie muss wahnsinnig viel verarbeiten. Über Lily bricht ja geradezu alles zusammen. Aber irgendwie hat es mich verwirrt, dass Lily vor allem bezüglich Radu so ... ich weiß nicht. Kindisch war? Vielleicht ein bisschen der falsche Ausdruck. Allerdings habe ich auch einen ziemlichen Narren an Radu gefressen. Ich finde diesen Vampir einfach toll. Und das nicht, weil er glitzert. Er ist einfach ein fantastischer Charakter. Ausgeglichen, mit starkem Willen und einfach ... seinen Prinzipien treu. Und dabei musste er so viel mitmachen ... Also ja, auch Radu lernen wir in Ungebrochen besser kennen :) Was mich persönlich sehr gefreut hat :D Aber Nein, keine Angst. Es gibt keine Dreiecks-Beziehung. Auch dafür DANKE, Juliane :) Ich bin Dreiecks-Beziehungen etwas leid ^^ Vielleicht findest du für Radu ja trotzdem eine zufriedenstellende Lösung :D Und Adrian ... Lilys Schutzgeist. Auch er rückt wieder ziemlich ins Zentrum des Interesses. Er muss sich all seinen Gefühlen und Ängsten stellen. Ich wollte ihn und Radu wohl die Hälfte der Zeit einfach nur in den Arm nehmen und knuddeln ...

Was den Titel angeht ... Ja ... der Titel passt. Ungebrochen. Ich denke, das beschreibt das Buch in einem Wort sehr gut. Besser hätte er nicht gewählt werden können.

Die Geschichte verspricht wieder ein bisschen Action. Aber vor allem auch innere Konflikte. Ich finde es, aufgrund von Lily, zwar nicht so gut wie den ersten Band, aber dennoch ist es ein guter Nachfolgeband, der auf jeden Fall neugierig auf den letzten Teil macht. Vor allem nach dem Epilog ... Was hast du da nur ausgeheckt.

Für Ungebrochen gebe ich 4 von 5 Punkten. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich und doch ähnlich ich an manchen Stellen als ein Charakter des Buchs gehandelt hätte. Man lernt sich dadurch irgendwie besser selbst kennen.

Eure Caro

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

behüter, cedric, erkenntnis, freundin, gilde, grausamkeit, hilfe, jess, krieg, leander, liebe, plan, romantasy, saphir, traumdiebin

Azur - Eine Diebin bricht aus

Sabine Schulter
E-Buch Text: 317 Seiten
Erschienen bei null, 28.02.2016
ISBN B01A12B0TQ
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext

Obwohl sich Jess den Behütern anvertrauen konnte, scheint gerade dieser Ausweg sie umso mehr in Gefahr zu bringen. Wenn Saphir erfährt, dass seine beste Diebin eine Verräterin ist, wird er nicht zögern, den Auslöser des Giftes zu betätigen.
Daher ist es Jess‘ und Cedrics oberste Priorität, diese permanente Gefahr aus Jess‘ Körper zu entfernen. Allerdings kann niemand vorhersagen, ob die Operation glücken wird oder Saphir Jess‘ angegriffenen Zustand nicht sogar bemerkt. Aber sie weiß, dass sie Dinge losgetreten hat, vor denen sie nun nicht zurückschrecken darf.
Um Saphir aufzuhalten, muss Jess all ihr Können aufbringen. Trotzdem schwirren ihre Gedanken immer wieder um die Frage, ob es richtig gewesen war, sich Cedric und den Jungs zu offenbaren. Können sie es wirklich akzeptieren, dass sie eine Diebin ist? Und wird Cedric mit ihrem problembehafteten Wesen zurechtkommen? Denn ihn zu verlieren, würde sie nicht verkraften…


Die Charaktere


Jess – Jessica Read, nach wie vor unsere Protagonistin und Meisterdiebin durch ihre unglaubliche Fähigkeit in den Träumen anderer herumzupfuschen und zu klauen, hat sich nun dazu entschlossen, ihr neues Leben einzuleiten. Dafür muss sie aber erst noch verdammt viel erledigen. Und dass das nicht immer leicht ist, wird sehr schnell klar. Ich finde es unglaublich, wie sich Jess während der Geschichte entwickelt. Sie ist eine starke, freiheitsliebende Frau und Cedric tut ihr verdammt gut. Sie lernt viel von ihm und natürlich auch von den anderen Behütern. Und trotzdem fängt ihre Vergangenheit sie scheinbar immer wieder ein.

Cedric – Immer noch ein bisschen selbstverliebt, unverschämt und … immer noch verdammt heiß ;) Er ist der Typ Kerl, dem sich wohl jede Frau gerne hingeben würde. Er hat genau das richtige Maß an Beschützerinstinkt, sein Selbstbewusstsein ist fast schon ansteckend und seine lose Zunge kann einen ja nur zum Lachen bringen. Ich glaube, ich habe selten einen so tollen männlichen Protagonisten erlebt, vor allem nicht in der heutigen Jugendliteratur.

Ich möchte von den anderen Charakteren nicht zu viel verraten. Im Endeffekt könnt ihr alles über sie in meiner ersten Rezension und während der Blogtour lesen. Aber lasst euch gesagt sein, dass man Saphir wesentlich besser kennenlernt.


Meine Meinung

Ich bin ja ehrlich. Ich hatte in letzter Zeit eine kleine Leseflaute. Ich war nicht so richtig motiviert, überhaupt zu lesen. Aber ich hatte mich ja schon (gefühlte) Ewigkeiten auf dieses Buch gefreut und es hat mich einfach jeden Tag aufs Neue von meinem Tisch angelächelt. Also habe ich meine anderen Bücher beendet und dann ENDLICH nach Azur gegriffen. Und … was soll ich sagen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ich brauchte ungefähr einen Satz und schon hatte mich Sabines Schreibstil wieder gepackt und mit sich gerissen. Sie schreibt einfach so locker und flüssig und beschreibt dabei so überzeugende Charaktere, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Es hat mich einfach, ohne mich zu Fragen, aus meiner Leseflaute gerissen.

Man erlebt die Geschichte, wie schon in Band 1, sowohl aus Sicht von Jess, als auch von Cedric, wobei aber keine Wiederholungen entstehen. Der Plot der Geschichte bleibt kein bisschen dem des ersten Bands hinterher. Im Gegenteil – ich finde, die Geschichte entwickelt sich in einem fabelhaften Tempo, das wunderbar nachvollziehbar ist. Dabei betrachtet man sowohl die Sicht der Hüter, als auch die Sicht der Diebe, die durch ihre Gabe Träume stehlen. Und nebenbei lernt man noch viel über Cedric und Jess. Nachdem sich Jess ja am Ende von Band 1 auf Cedric einlässt, ist ihre Beziehung zunächst noch nicht offiziell. Aber who cares. Die beiden sind einfach das Traumpaar schlecht hin. Sie bringen eine fantastische Würze in die Geschichte.

Es stehen natürlich auch eine Menge Entscheidungen auf jeder Seite an. Sowohl von den Hütern, als auch von den Dieben und von Jess im ganz Speziellen. Man versteht die Entscheidungen der Charaktere und, was ich noch viel wichtiger finde, man konnte mit ihnen lachen, lieben, weinen und verzweifeln. Cedric macht sowieso alles wieder gut … Er ist ein Held :) Wäre er ein Dieb, in meinen Träumen dürfte er gerne herumpfuschen.

Streichle dein Ego, Sabine. 5 Punkte. Schade, dass es schon vorbei ist … aber ich weiß ja zum Glück, dass schon viel Neues auf uns wartet :D
Eure Caro

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Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

Terry Brooks , Tony Westermayr
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734161032
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Charaktere

Shea Ohmsford - Als Waise, seinen Vater kaum kennen gelernt und an seine Mutter auch nur schwindende Erinnerungen habend, kam er zu seinem Onkel Ohmsford, einem Mensch aus dem Südland, der ein Wirtshaus betreibt. Er wurde dort herzlich aufgenommen und wie ein eigener Sohn behandelt. Und so fühlt er sich auch. Es ist sein zu Hause. Bis ein dunkler Wanderer auftaucht und ihm sagt, er seie ein Elfenprinz. Verrückt. Und dann bekommt er auch noch diese komischen, blau leuchtenden Steine, die ihn angeblich beschützen sollen. Und ein Schwert soll er auch noch finden, um einen Hexenmeister zu töten, von dem Shea eigentlich dachte, er sei nur eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder, die sich nicht benehmen können. Und auch wenn Shea immer davon träumte mal Abenteuer zu erleben, ist erskeptisch. Bis er eines Nachts dann vom Gegenteil überzeugt wird. Shea ist ein äußerst kluger Kerl. Er will stets das Beste für jeden, scheint alles genau abzuwägen um das geringste Risiko einzugehen und wenn er sich dann mal etwas in den Kopf gesetzt hat, wird es auch bitteschön genau so gemacht.

Allanon - Diejenigen unter euch, die die Serie verfolgen, kennen Allanon ja schon ein bisschen. Er ist der dunkle Druide, Zauberer Mysthiker, Historiker und was weiß ich nicht alles. Er weiß einfach alles. Ich habe ich spaßeshalber mal mit Gandalf verglichen - nur dunkler. Und irgendwie passt es tatsächlich. Der Kerl ist so undurchsichtig, dass man ihn manchmal einfach gerne schütteln will, damit er mit der Sprache rausrückt. Er hat seine eigenen Geheimnisse, von denen man zum Ende der Geschichte ein bisschen was erfährt. Und Allanon weiß einfach alles. Er weiß immer wo man hin muss, wie man dort hin kommt und wie man Gefahren überlistet. Verdammt kluger Mann. Und definitiv derjenige, ohne den das ganze Unterfangen um das Schwert von Shannara nie funktioniert hätte.

Flick Ohmsford & Menion Leah
- Flick ist Sheas Bruder. Oder Cousin. Ziehbruder trifft es wohl am besten. Er und Shea sind zusammen in dem Wirtshaus in Schattental aufgewachsen und sie verbindet mehr als nur das Blut. Menion dagegen ist der Prinz des Reichs Leah und wohl Sheas bester Freund. Die beiden lieben sich heiß und innig und Menion scheint Shea immer wieder als eine Art kleiner Bruder zu betrachten, den er nie hatte. So ein Verantwortungsbewusstsein, wie Menion gegenüber Shea hat, ist einfach unglaublich. Jeder, der ihn als Freund hat, kann sich glücklich schätzen. Flick und Menion dagegen haben sich fast immer nur in den Haaren :D Sehr lustig. Flick ist ziemlich störrisch und lässt sich nie auf etwas mutiges ein und Menion liebt es einfach ihn immer wieder zu piesacken.

Balinor Buckhannah, Hendel, Durin & Dayel Elessedil - Die vier bilden den Rest der Gruppe, die sich auf die Suche nach dem Schwert begibt. Balinor, Prinz von Callahorn, ist derjenige, der Shea und Flick nach Allanon im Wirtshaus den Auftrag gibt, nach Culhaven, eine Zwergenstadt, zu ziehen. Dort sollten sie Allanon wiedertreffen. Hendel ist selbst ein Zwerg und ein guter Freund von Balinor. Während Hendel ein Waldläufer und Fährtenleser ist, ist Balinor eher der Stratege der Gruppe. Die beiden ergänzen sich ziemlich gut. Durin und Dayel Elessedil sind Geschwister. Und gleichzeitig sind sie Vettern des Elfenkönigs Eventine, der sie beauftragt hat, sich der Unternehmung anzuschließen.

Sehr viele Charaktere und ihr werdet noch eine Menge mehr kennen lernen, wenn ihr das Buch lest ;)


Meine Meinung


Ich habe mich im vorherein ein bisschen schlau gemacht über Terry Brooks. Wusstet ihr, dass er ein riesen Fan von Tolkien ist? Nein? Jetzt schon. Aber nun zum Buch.

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich mich ein bisschen schwer mit dem Schreibstil getan. Er ist dem vom Tolkien wirklich sehr ähnlich und nach den ganzen Jugendbüchern, die ich nach Tolkien verschlungen habe, musste ich mich erst einmal wieder daran gewöhnen. Das hat ein bisschen gedauert und mich auch zunächst ein bisschen demotiviert. Aber gebt nicht auf. Denn was die Geschichte gibt, ist auf jeden Fall Wert gelesen zu werden.

Die Geschichte an und für sich ist toll. Es ist High Fantasy und es ist unglaublich spannend, erst mal alles kennenzulernen. Die Völker, die Länder, die Gegenden ... Neue Welten zu erkunden ist immer aufregend. Und dann ist da natürlich diese Gefahr, die sich über die Vier Lande, wie das Reich dort genannt wird, erstreckt. Und die Gemeinschaft, die versucht das Böse zu bekämpfen. Was sie dabei alles erleben, ist toll. Oder eben auch schmerzhaft. Sie tappen von einem Ereignis in das nächste und müssen sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Die Charaktere sind dabei diejenigen, die die Geschichte ausmachen. Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie sie sich auf diesen 670 Seiten entwickeln. Ich denke Shea, Flick und Menion sind dabei diejenigen, die die größte Wandlung erleben. Menion und Shea sind hier definitiv meine Lieblinge gewesen, auch wenn ich die anderen Charaktere nicht gehasst habe. Aber die Freundschaft zwischen den beiden ging mir einfach ans Herz. Und sollte für viele Leute mal ein Beispiel sein.

Man wechselt in der Geschichte immer mal die Schauplätze, um wirklich bei jedem Charakter auf dem Laufenden zu bleiben. Und ich weiß nicht genau, ob Terry das einfach genau getimt hat, oder ob mein Kopf mit seinem im Einklang war, aber jedes Mal, wenn ich mich fragte: "Was ist eigentlich mit dem und dem?", kam genau zu dem Charakter eine Szene :D Faszinierend.

Schade fand ich, dass sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben und dadurch auch ein bisschen Wiederholungen und Langeweile auftraten. Das passiert nicht wirklich oft, aber gerade auf den letzten Seiten, wo man eigentlich total unter Spannung steht, hat es mich ein bisschen entnervt dastehen lassen.

Für diejenigen, die die Serie schauen oder das Buch um die Elfensteine lesen und sich fragen, ob sie lieber Das Schwert der Elfen noch lesen sollten, weil es wichtige Infos enthält: Kann ich euch ehrlich nicht beantworten. Es gibt durchaus Dinge, die nett zu wissen sind. Man erfährt zum Beispiel ein bisschen was über die Geschichte der Druiden und was so mit der Welt passiert ist, woher die Völker kommen (und für die, die nur die Serie schauen und den Vorspann kennen: Überlegt mal, warum die Elfen nicht in der Blutlinie sind, Zwerge, Gnome und Trolle aber schon ;)), aber ich würde nicht sagen, dass sie gezwungenermaßen notwendig ist. Abgesehen davon, dass ihr sonst eine tolle Geschichte verpasst.

4,5 von 5 Sternen für diesen tollen High Fantasy Epos!
Eure Caro

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Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Charaktere

Darrow - Unser Protagonist ist 16 oder 17 Jahre alt und wurde als Roter geboren. Das bedeutet, er arbeitet in Minen um Helium-3 zu fördern, eine Substanz, die zum Terraforming auf dem Mars notwendig ist. Er ist einer der besten Minenarbeiter die es gibt, deswegen ist er in seinem Clan der Höllentaucher - er bohrt tiefer und mit mehr Risiko als die anderen Arbeiter seines Clans. Und eigentlich wird man dafür belohnt, der Beste zu sein. Von der Regierung. Dieses Mal nicht - und so kommt ein Ereignis nach dem anderen. Eigentlich ist er zufrieden gewesen, so wie es war. Seine Frau Eo allerdings nicht und kurz vor ihrem Tod versucht sie ihn zu überreden, mehr aus seinem Leben zu machen. Zu verstehen, was hier eigentlich gespielt wird. Und kurz nachdem Eo gehängt wird, lernt er, was tatsächlich auf dem Mars geschieht. Und dass es alles andere als fair zugeht. Darrow ist wütend. Verdammt wütend. Seine Vergangenheit will ihn einfach nicht loslassen, als er die Welt der Goldenen betritt, in die er eingeschleust wird. Und das macht ihn unglaublich stark.

Ich will euch die anderen Charaktere nicht vorenthalten. Aber wenn ich sie charakterisieren würde, würde ich euch einige Handlungen vorweg nehmen, einige Ereignisse, die Darrow beeinflussen und vor allem die Entwicklung der Geschichte und Charaktere. Also sorry. Lest das Buch ;)


Meine Meinung

Was passiert eigentlich mit der Menschheit, wenn die Erde nicht mehr bewohnbar ist? Habt ihr euch das schon mal gefragt? Pierce Brown anscheinend schon, und er hat eine ziemlich klare Vorstellung davon. Das Buch ist eine unglaubliche Dystopie, die Unterdrückung, Hierarchien und Politik beinhaltet. Es ist dabei so spezifisch, so realistisch, dass man Darrows Gefühle selbst erleben kann. Das liegt nicht nur an Pierce Browns Schreibstil, sondern auch an der Möglichkeit, die er hier offenbart und die, für mich jedenfalls, eben nicht so abwegig ist, wie man denken könnte. Darüber nachzudenken und an Darrows Stelle zu sein, hat mich mit ihm hassen und wüten lassen.

Die Charaktere dieses Buchs sind sehr gut ausgearbeitet. Sie sind realistisch, sie sind, bezogen auf ihre Vergangenheit, genau das, was man von ihnen erwarten kann. Und einige sind dabei auch noch eine wirkliche Überraschung. Nicht nur für Darrow, sondern auch für den Leser. Ich habe einige Wendungen nicht so erwartet, und das war irgendwie neu für mich. Geschrieben wird hier übrigens aus der Ich-Perspektive.

Es geschieht viel in diesem Buch. Klar, mehr als 550 Seiten wollen ja auch gefüllt werden, und ich muss sagen, es herrscht nie Langeweile. Nie. Immer passiert irgendwas und das hat mich süchtig gemacht. Ich wollte nicht aufhören. Ich musste zwar zwischendurch, aber ich habe mir immer Gedanken darüber gemacht, was wohl als Nächstes passieren würde. Und ich warne vor. Das hier ist kein Kindergarten. Wenn ihr mit Gewalt und heftigen Gedanken nicht umgehen könnt, lasst es lieber liegen. Ich fand das Buch aber richtig genial. Was passiert, passiert immer aus einem bestimmten Grund. Und Darrow ist dabei so erschreckend intelligent und berechnend, das es einem manchmal Angst macht. Oder grimmig grinsen lässt. Ach, und Humor und Gefühle sind hier trotz allem vorhanden. Auch wenn es eher schwarzer Humor ist.

Das Buch hat definitiv Bestseller Format. Es hat mich eingefangen und wollte mich nicht wieder loslassen. Genial, realistisch und detailreich. 5 Sterne.
Eure Caro

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