Lilly_McLeod

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257 Bücher, 184 Rezensionen

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, trauer, freundschaft, boulder lovestories, tod

Wolkenschwäne: Boulder Lovestories

Mila Brenner
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 14.05.2016
ISBN 9783738070293
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: boulder lovestories, contemporary, eden & danny, gefühl, happy end, liebe, liebesroman, mila brenner, wohlfühlbuch   (9)
 

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

virgin river, liebe, vergewaltigung, freundschaft, mike

Happy End in Virgin River

Robyn Carr , Barbara Alberter
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2011
ISBN 9783899418217
Genre: Romane

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136 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mortal instruments, fantasy, dämonen, young adult, werwölfe

City Of Glass, English Edition

Cassandra Clare
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Importtitel, 01.07.2009
ISBN 9781406307641
Genre: Jugendbuch

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(240)

524 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

gestaltwandler, mediale, liebe, fantasy, nalini singh

Ruf der Vergangenheit

Nalini Singh , Nora Lachmann
Flexibler Einband: 405 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.03.2011
ISBN 9783802584022
Genre: Fantasy

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(335)

793 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 141 Rezensionen

liebe, krieg, loduun, außerirdische, dystopie

Sternenschimmer

Kim Winter , Maria-Franziska Löhr
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 15.07.2011
ISBN 9783522502788
Genre: Jugendbuch

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(113)

193 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

glück, trauer, familie, verlust, 7

Glück ist eine Gleichung mit 7

Holly Goldberg Sloan ,
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 27.07.2015
ISBN 9783446245532
Genre: Jugendbuch

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(47)

84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

indianer, kanada, western, thriller, thomas thiemeyer

Devil's River

Thomas Thiemeyer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.03.2015
ISBN 9783426517154
Genre: Krimi und Thriller

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33 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

part 2, ebook, englisch, dystopisch, june & day

Prodigy

Marie Lu
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 07.03.2013
ISBN 9780141339573
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover
Das Cover wirkt sehr edel und gefällt mir ausgesprochen gut. Man sieht darauf das Emblem der Regierung und die dunkle Farbe im Hintergrund lässt einen relativ schnell wissen, dass man es mit einem SFI Roman bzw. einer Dystopie zu tun hat, statt mit einem Liebesroman oder ähnlichem. Außerdem gefällt mir die Kombination der Farbtöne gut, die schön aufeinander abgestimmt wurden und daher ein stimmiges Ganzes geben.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Im zweiten Band sind Day und June auf der Flucht. Ihr Ziel ist es in die Kolonien zu gelangen. Doch da Day verwundet ist, müssen sie umdenken. Seine einzige Chance zu überleben, besteht in den Patrioten. Nur wenn die Rebellen bereit sind, ihnen zu helfen, hat Day eine Überlebenschance.
Doch June weiß, dass die Rebellen nichts umsonst tun. Schon für seine Befreiung hat sie eine Menge Geld bezahlen müssen. Geld das sie nun nicht mehr hat. Doch die Rebellen schlagen einen Handel vor. Sie sind bereit Day zu helfen, wenn sie sich beide den Patrioten anschließen und ihnen helfen, den neuen Elektor, den jungen Anden zu töten und das Land endlich in eine Rebellion zu stürzen.
  Schreibstil und Storyverlauf
Die Geschichte beginnt genau dort, wo wir in Band 1 zurückgelassen wurden. Die Geschichte wird wieder aus Days und Junes Sicht erzählt. Erneut sehr sinnvoll, denn obwohl die Protagonisten zu Beginn zusammen sind, trennen sich ihre Wege später erneut und man braucht beide Sichtweisen, um alles mitzubekommen. Mir hat Teil 2 vom Inhalt der Geschichte, von der Wendung die alles nimmt, noch besser gefallen als Band 1.
Es war wieder sehr spannend, es passierte viel, es gab viel „Action“ und dennoch kamen die Figuren nicht zu kurz. Es gibt tolle Entwicklung bei den Charakteren. Sie verändern sich durch das was ihnen widerfährt, was sie erleben und durch das was sie in Erfahrung bringen. Gerade bei Day spürt man dies deutlich. Allerdings sind auch Nebenfiguren davon betroffen. Gerade zum Schluss wurde es auch emotional noch mal sehr berührend und nach dem Ende bleibt einem für den Moment der Mund offen stehen und man kann gar nicht anders, als sich auf Band 3 zu freuen. Jetzt möchte man unbedingt wissen, wie diese Reihe endet und was aus Day und June wird.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
In diesem Band ist mir stark aufgefallen, wie viel die beiden bereits erlebt haben. Sie wirken dadurch viel älter, als sie sind und das im positiven Sinne. Man glaubt der den Figuren, nimmt ihnen ihre Reife ab und hat eher das Gefühl es mit Menschen Anfang zwanzig zu tun haben, als mit Teenagern, die eigentlich noch „Kinder“ sein müssten.
Sowohl Day als auch June sind stark gezeichnet von den familiären Verlusten, die sie erlitten haben. Zusätzlich ist Junes ganzes Weltbild eingestürzt und alles woran sie glaubte, stellte sich als falsch heraus, ebenso wie die Menschen, denen sie vertraute, sich als Verräter entpuppten. Man merkt, wie misstrauisch sie geworden ist und dennoch fand ich es unglaublich gut, dass sie nicht bereit war, den Patrioten sofort bedingungslos zu glauben, sondern immer bemüht blieb, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Es wirkte auf mich, als wollte sie sich nie wieder an der Nase herumführen lassen, sondern diesmal ihre eigenen Entscheidungen treffen und nicht erneut „missbraucht“ werden und die falsche Seite unterstützen.
Day dagegen ist der ewige Hoffnungsträger, der Rebell, der etwas ändern möchte, möglichst schnell und bald und egal wie. Er lässt sich viel mehr von seinen Gefühlen leiten, als von seinem Kopf und durchschaut die Dinge auf ganz andere Art. Mir gefällt daher die Kombination der beiden Figuren sehr gut und ich wünsche mir für die beiden ein gutes Ende, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das überhaupt möglich ist. Mal sehen, was Band 3 bringt.

  Fazit
Der zweite Band der „Legend“ Reihe konnte mich ebenfalls vollkommen von sich überzeugen. Ich mag die Idee, die Entwicklung der Story und die Figuren sehr. Es war spannend, actionreich, emotional und bietet für alle Fans von Jugendbücher, die gerne mal was Spannendes vor dystopischen Hintergrund lesen, großes Lesevergnügen. Also sehr zu empfehlen.   

  (4)
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168 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, vergangenheit, liebesroman, roman, schicksal

Immer wenn es Sterne regnet

Susanna Ernst
Flexibler Einband
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2015
ISBN 9783426516805
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Kombination aus dem dunklen Rot, was dennoch warm wirkt, mit dem edlen goldenen Sternen ist sehr gelungen. Außerdem finde ich, handelt es sich um ein typisches Susanna Ernst Cover, so dass der Wiedererkennungswert sofort da ist.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Mary hatte mit Männern bisher kein Glück. Nachdem ein Blind Date vielversprechend anfing, stellt sich dort jedoch erneut heraus, dass es mit den Männern wohl nicht sein soll. Denn der Mann, den sie dort im Dunklen noch so aufregend interessant fand, präsentiert sich als Reinfall, als das Licht angeht. Ihr gegenüber sitzt niemand anderes als Jeremy. Der Junge, der ihr als Mädchen den Schulbesuch zur Hölle gemacht hat. Und in den Mary seit jeher verliebt war. Wieder daheim schwört Mary dem Traum von einer Partnerschaft vorläufig ab. Stattdessen begegnet sie Elija und das ändert alles, denn durch ihn stößt sie auf die Briefe von Adam und die führen Mary auf den Weg einer Liebe, die stärker als die Zeit war …
 
Schreibstil und Storyverlauf
Der Schreibstil ist wie immer einfach nur großartig. Man taucht leicht und schnell in die Geschichte ab. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt und zwischendurch gibt es immer noch Adams Briefe. Es ist komplex und nichts, was man einfach mal so neben dem Kochen liest, oder so. Es ist ein Buch, das einen mit auf die Reise nimmt und einem vor Augen führt, welche großartige Macht die Liebe hat. Welche Kraft, welche Magie sie birgt und dass es sich immer lohnt, für sie zu kämpfen.
Einzig und allein das Ende hat mich etwas überrumpelt. Nicht wegen dem, was man glauben möchte. Es geht nicht um den offensichtlichen Grund, an etwas zu glauben, was nicht beweisbar ist. Damit habe ich gar keine Schwierigkeiten. Aber es war mir in dem Ausmaße einfach zu viel. Es klang ein wenig so, als müsse man eine Begründung für die intensiven Gefühle geben, die Mary und Jeremy füreinander hegen. Und die brauchte ich nicht. Ich wollte ganz ohne diese „Erklärung“ daran glauben, dass diese beiden füreinander bestimmt waren.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Die Hauptfiguren im Buch sind Mary und Jeremy.
Mary kennt man bereits aus dem Roman: Deine Seele in mir. Ich mochte sie damals schon so unglaublich gerne und daher fiel es mir kein bisschen schwer, mich mit ihr anzufreunden und mich von ihr durch die Geschichte führen zu lassen. Mary ist einfach chaotisch, liebenswert und ich schätze ein stückweit fühle ich mich dadurch auch mit ihr verbunden.

Jeremy hat mich von der ersten Seite an begeistert. Ich weiß gar nicht warum und kann es nicht so richtig in Worte fassen. Aber ich mochte ihn sofort und habe mir von Beginn an gewünscht, dass diese beiden zueinander und ihr Glück miteinander finden würden.
  Fazit
Ein wirklich emotionaler, berührender und wunderschön zu lesender Roman von Susanna Ernst, die ihrem Schreibstil, ihren Überzeugungen und ihrer Art Liebesgeschichten zu erzählen treu bleibt. Wie immer etwas ganz Besonderes und sehr zu empfehlen.  

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90 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

vampire, rose, dhampir, vampire academy, christian

Vampire Academy: Blaues Blut

Richelle Mead
E-Buch Text: 298 Seiten
Erschienen bei e-book LYX, 21.10.2011
ISBN B005ZS9GSO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover
Das Cover ist aus der Reihe mein Lieblingscover. Ich finde das Mädchen einfach total süß auf dem Cover und die tollen roten Haare. Außerdem mag ich nach wie vor das Logo und die einprägsame Schriftaufmachung.

Kurze Inhaltsbeschreibung
Im zweiten Band haben sich gerade alle von dem Verrat erholt, den Victor über die Academy gebracht hat. Lissa nimmt weiterhin ihre Medikamente, so dass sie keine Magie hat, aber auch wesentlich stabiler ist. Eigentlich könnte alles zur Normalität zurückkehren, aber das gelingt nicht nur Rose nicht. Der schwirrt immer noch Dimitri im Kopf herum und die Tatsache, dass sie einander nicht haben können. Und dann tauchen nicht nur weitere getötete Moroi auf, sondern auch noch ihre Mutter. Eine Legende und angesehen Wächterin. Nur nicht für Rose. Als die Wächter herausfinden, dass die Strigoi mit Menschen zusammenarbeiten und sich organisieren, wird die Gefahr für die Moroi immer größer. Niemand ist mehr sicher, nicht einmal mehr tagsüber. Rose und ihre Freunde müssen das bald schon am eigenen Leibe erfahren …
Schreibstil und Storyverlauf
Die Geschichte ist erneut locker leicht zu lesen. Man fliegt durch die Seiten und erhält eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Die Entwicklung der Story gefällt mir sehr gut. Es gibt genug Substanz für weitere Teile und die Handlung bleibt dynamisch und spannend. Außerdem gefällt es mir ausgesprochen gut, dass die Autorin die Charaktere real erscheinen lässt und sie ebenso Schwächen wie Fehler haben. Sie dürfen auch mal Fehler machen und lernen daraus. Das gilt nicht nur für Rose, sondern für alle wichtigen Figuren im Buch und das gefällt mir ausgesprochen gut.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Ganz klar ist Rose nach wie vor die Hauptfigur des Buches. Sie ist reifer geworden, durch das was sie erlebt hat und doch immer noch sehr jung. Sie kämpft mit ihrer impulsiven, emotionalen Art, mit dem Druck, alles richtig zu machen. Ihr Leben für das ihre Freundin jederzeit zu opfern und dem Wunsch doch irgendwie zu leben und selbst ein Leben haben zu dürfen. Ein Konflikt, der sehr gut rüber kommt und den ich gut nachvollziehen konnte. Ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen und mich zudem gerade am Ende sehr berührt.
Die Nebenfiguren waren auch wieder sehr präsent. Die einen entwickelten sich in Richtungen, die überraschend waren, über Dimitri erfuhr man endlich mehr und er wirkte besser beleuchtet als in Band 1. Lissa dagegen spielte eine kleinere Rolle und von wieder anderen mussten wir uns leider für immer verabschieden. Alles in allem von den Charakteren her gesehen, ein starkes Buch und man freut sich auf ein Widersehen mit Rose und den anderen.

Fazit
Auch der zweite Band der Vampire Academy konnte mich überzeugen. Es ging spannend weiter, ließ sich gut lesen und die Charakterentwicklung war überzeugend. Gerade für Fantasy Fans und Jugendliche sicher eine klar zu empfehlende Reihe.  

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

koma, unfall, familie, liebe, vergangenheit

Mit Rosen bedacht

Jennifer Benkau
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 12.03.2015
ISBN 9783431039153
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Die Rose, die man im Grunde mit was Schönem verbindet, wird hier durch die dunklen, bedrückenden Farben beinah in etwas Schauriges verwandelt und man hat von Beginn an ein beklemmendes Gefühl. Zusammen mit dem Titel, wenn man weiß, woher er kommt und welchem Lied er entnommen ist, rundet sich das Bild für einen guten Psychothriller ab. Für mich eine passende und gelungene Aufmachung.

Kurze Inhaltsbeschreibung
Wanda war mit ihrem Leben zufrieden und glücklich. Sie hat einen Job, den sie mag und einen Freund, den sie so sehr liebt, dass sie ihn heiraten wollte. Doch dann hat Karim einen schweren Unfall. Er liegt im Koma und Wandas Leben gleitet völlig aus den Fugen. Denn nicht nur die Angst, Karim zu verlieren, bricht über sie herein. Plötzlich tauchen immer mehr Fragen auf, deren Antworten sie nicht hat und alles führt auf Karims Vergangenheit zurück, über die er nie mit ihr sprechen wollte. Bald schon ist Wanda nicht mehr sicher, wer ist der Mann, den sie heiraten wollte? Kannte sie Karim überhaupt jemals und will sie den Mann kennen, den sie findet, wenn sie weiter nach der Wahrheit sucht?
Schreibstil und Storyverlauf
Nach den Jugendbüchern, die mich bisher immer sehr überzeugt und begeistert haben, war ich sehr gespannt auf Jennifer Benkaus Thriller. Ich konnte mir prinzipiell gut vorstellen, dass der Autorin hier ein Genrewechsel gelingt, weil sie mich schon in ihrer Dark Destiny Reihe mit ihrem Spannungsbogen auf die Folter zu spannen wusste. Spannend kann sie, war ich mir sicher und musste nun einfach wissen, worum geht es bei Wandas und Karims Geschichte.
Am Ende stellte sich heraus, dass sie wirklich spannend schreiben kann. Der Beginn war etwas zäh und die eigentliche Geschichte braucht etwas Zeit, um ins Rollen zu kommen. Es war auch nie so, dass ich nicht vorausgeahnt habe, worauf das alles hinausläuft, aber was sich hinter der Grundidee alles versteckt, die Gründe für Karims Handeln etc. die waren unglaublich gut verborgen, wirkten erschreckend, real und aktuell. Ich hatte viel Spaß mit dem wahnsinnig guten Schreibstil, dem guten Plot und Wanda als Figur. Einzig das rasche Ende hätte für meinen Geschmack weniger offen ausfallen dürfen.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Wanda ist eine sehr interessante Hauptfigur. Ich kann nicht sagen, dass Wanda mir sofort ans Herz gewachsen ist. Oftmals hielt ich sie mit ihren neurotischen Macken für seltsam und etwas merkwürdig. Sie kam mir auch manches Mal zu naiv vor und dann wieder total verrückt, wenn sie plötzlich mutig war, wo ihr sonst oft das Selbstvertrauen fehlte. Aber das Interessante war, das ich Wanda jederzeit verstehen konnte und das Gefühl hatte, sie blieb sich treu. Sie wirkte nicht aufgesetzt, nicht konstruiert und mit der Zeit muss man sie als Leser einfach lieb gewinnen.

Über die anderen Figuren im Buch möchte ich nichts schreiben, weil hier jedes Wort zu viel wäre und Spannung nehmen würde. Das soll ja nicht das Ziel der Rezension sein.
Das Buch hat jedenfalls tolle Figuren, die echt wirken und nicht konstruiert und mit denen man mitfiebert und dessen Geheimnisse man unbedingt entdecken möchte.


Fazit
Für mich ein gelungener Sprung ins Thriller Genre. Ein gut durchdachter Plot, wie immer wunderbar erzählt und Nervenkitzel, Spannung und aktuelle Bezüge machen die Geschichte interessant und lesenswert. Ich würde auch weitere Thriller aus Jennifer Benkaus Feder lesen. Für mich eben einfach das, was ich salopp „meine Autorin“ nennen würde. Aber auch für nicht Benkau Fans, sondern Thrillerfans eine klare Empfehlung.  

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(673)

1.188 Bibliotheken, 27 Leser, 10 Gruppen, 107 Rezensionen

vampire, hexen, dämonen, liebe, hexe

Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.01.2013
ISBN 9783442377190
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es hat etwas Düsteres mit dem dunklen Hintergrund. Aber gerade der bringt die leuchtenden Farben der Blüten so richtig zum Vorschein, was ich einfach nur toll finde. Ein schönes, romantisches und doch nicht zu aufdringliches Cover. Sehr gelungen.

Kurze Inhaltsbeschreibung
Diana Bishop ist eine Hexe. Die letzte ihrer Linie und das Kind zweier sehr mächtigen hexen. Doch da ihre Eltern aufgrund ihrer Neugier und während magischer Forschungen starben, schwört die siebenjährige Diana der Magie ab. Oder zumindest unterdrückt sie ihre Magie seither und bedient sich eher unwissend kleinerer Zauber. Mittlerweile unterrichtet sie in Oxford und erforscht die Zeit der Alchemie. Bei einer Untersuchung kommt ihr ein Buch in die Hände, auf dem ein magischer Bann liegt, den sie ohne zu wissen wie, bricht. Seither verfolgen Diana alle möglichen magischen Wesen, Hexen, Dämonen und Vampire. Sie alle wollen wissen, was in dem Buch stand und Diana scheint der Schlüssel zu diesem Buch zu sein, was für Jahrzehnte als verschollen galt. Der Vampir Matthew behauptet auf ihrer Seite zu stehen und sie beschützen zu wollen, doch kann sie ihm trauen? Oder ist auch er nur einer von denen, der an das Geheimnis von Ashmole 72 heran will?
Schreibstil und Storyverlauf
Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Schon von Beginn an fiel mir auf, dass die Autorin viel Wert auf Beschreibungen und Details legt. So konnte ich mir den Campus, die Bibliothek und das Setting von Oxford so gut vorstellen, dass ich mich da mittlerweile wohl blind zurechtfinden würde. Während mich die Autorin zu Beginn damit noch faszinieren konnte, verlor sich mein Interesse bald, als sämtliche Handlung im Buch durch die Beschreibungen in die Länge gezogen wurde und die Spannung einfach flöten ging. So quälte ich mich irgendwann nur noch durch die nächsten 300 Seiten und stellte mir ernsthaft die Frage, ob ich das Buch lieber abbreche. Aber genau da, so auf Seite 350-400 kam die Spannung allmählich nicht nur zum seichten Anrollen, sondern es wurde richtig, richtig spannend und die Geschichte nahm eine sehr willkommene Wendung. Von da an wurde es von Seite zu Seite besser und ich konnte richtig in die Geschichte abtauchen und am Ende war ich richtig froh, nicht aufgegeben zu haben, weil das Buch doch noch seine Magie entfalten und mich packen konnte. So sehr, dass ich auf jeden Fall weiterlesen möchte.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Die Protagonisten im Buch sind wirklich unglaublich gut gelungen. Man kann sie sich super vorstellen, weil sie sehr genau beschrieben werden und auch ihr Handeln wirkt sehr stringent und ihre Entwicklung überzeugend.

Einmal haben wir Diana eine sehr mächtige Hexe, die sich weigert zu erkennen und zu akzeptieren, wer sie ist. Die in eine große Geschichte gerät, ohne es zu wollen und sich erst damit zurechtfinden muss, sich ihrer Verantwortung zu stellen.
Diana ist sehr rational und intelligent. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und dennoch handelt sie manchmal unüberlegt, voreilig und impulsiv.

Matthew ist ein Vampir wie er im Buche steht. Gutaussehend, charmant, undurchschaubar, mysteriös und verdammt sexy.
Aber er hat eine tolle Geschichte, sein Charakter besaß Tiefe und die romantische Geschichte, die sich zwischen ihm und Diana entwickelt, wurde sehr langsam und einfach nur toll aufgebaut. Dabei stoßen die beiden auf viele Hindernisse, sowohl von sich selbst kommend, als auch von außen und daher wurde es auch mit der Liebesgeschichte um die beiden Figuren herum nie langweilig.

Die Nebenfiguren sind ein weiterer Pluspunkt. Sowohl Matthews Familie, als auch die von Diana, sowie völlig fremde Figuren wurden unglaublich authentisch beschrieben und viele davon sind einem sehr ans Herz gewachsen, weswegen ich als Leser auf ein Widersehen hoffe.

Fazit
Kein einfaches Buch. Eines bei dem man langen Atem benötigt und Gefallen an beschreibenden Erzählungen und detailreicher Handlung. Aber durchhalten wird belohnt mit viel Magie, interessanter Geschichte, und einer spannenden sowie romantischen Liebesgeschichte, die nicht Null-Acht-Fünfzehn ist.

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(272)

441 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

night school, spannend, jugendbuch, geheimnis, 2-5 stern

Night School - Denn Wahrheit musst du suchen

C. J. Daugherty , , ,
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.03.2016
ISBN 9783841503237
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover
Zum Cover kann ich nicht mehr sagen, als bei den Vorgänger Bänden, schließlich ist nur die Farbe immer eine andere. Allerdings mag ich diese Kombi aus Schwarz und den knalligeren Farbtönen. Das Lilafarbene diesmal ist dabei ganz klar mein Favorit.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Ally fühlt sich nach dem Tod ihrer Freundin auf Cimmeria nicht mehr sicher und grenzt sich von allen ab. Sie verscherzt es sich mit ihren Freunden, mit den Lehrern und sogar mit Isabell. Selbst jene, die ihr helfen wollen. Doch für solche Albernheiten hat sie keine Zeit, denn Nathaniel plant seinen nächsten Zug und um das Schlimmste zu verhindern, muss sowohl der Verräter unter ihnen gefunden werden, als auch alle die gegen Nathaniel sind, zusammenhalten. Ob Ally und ihren Freunden das gelingen wird?
  Schreibstil und Storyverlauf
Am Anfang war Ally sehr bedrückt, wütend auf sich selbst und alle um sie herum. Es war regelrechter Selbsthass in zerstörerischer Wut und man spürt deutlich wie jung sie ist. Mir war ihr kindisch anmutendes und oftmals zickiges, patziges Verhalten nicht sympathisch, aber ich habe sie total gut verstanden und empfand es für Ally als Figur auch passend. Daher konnte ich mich gut in die Geschichte reinversetzen und fand es wieder mal von Anfang an spannend. Das Buch besticht durch seine mysteriösen Vorkommnisse und damit, dass man selbst genauso unwissend ist wie Ally. Gerade für jüngere Leser ab 15, aber auch für uns „Junggeblieben“ ist diese Reihe bisher absolut zu empfehlen, was ihre Spannung angeht.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Ally ist bestimmt kein einfacher Charakter und in diesem Buch merkt man sowohl wie jung sie ist in ihrer Art mit der Situation umzugehen, aber auch dass sie heranreift und erwachsener wird. So hatte ich schon den Eindruck, dass sie gerade zum Ende des Buches sehr viel verantwortungsbewusster und erwachsener mit allem umgeht.

Besonders gut gefallen hat mir die emotionale Verbindung, die ich zu Ally hatte und das sich ihr Gefühlschaos, dass sie in Band 2 und zu Beginn von diesem Band immer noch verfolgt hat, auflösen konnte. Das fand ich durchaus nachvollziehbar dargestellt und mittlerweile mag ich sogar Sylvain ganz gern. Obwohl ich Carter immer noch besser finde, aber hier fand ich seine persönliche Story mit seiner neuen Freundin, die schon immer seine beste Freundin war, richtig schön. Ich hoffe, die beiden finden einander wieder.

Fazit
Ein toller dritter Band. Emotional, spannend, mysteriös und unglaublich tolle charakterliche Entwicklung der Hauptfigur. Zu empfehlen für Leser, die gerne spannende Jugendbücher schmökern. Ich freue mich auf Band 4.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Messenger of Fear

Michael Grant
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 01.10.2014
ISBN 9780062354440
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover
Das Cover ist für mich ein typisches Michael Grant Cover und passt irgendwie zu denen, die ich aus der „Gone-Reihe“ kenne. Allerdings finde ich nicht, dass es ein absoluter Hingucker ist oder besonders schön. Ich hätte das Buch nicht nur wegen seines Covers gekauft, allerdings sind der Titel und der Klappentext dafür umso ansprechender.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Mara erwacht in einer ihr fremden Welt. Sie kann sich an kaum etwas erinnern, nicht mal an ihren Namen, wo sie herkommt und wer sie eigentlich ist. Sie vermutet, dass sie träumt. Eine andere Erklärung gibt es nicht für die seltsamen Visionen, die sie hat. Oder der Junge, der sich selbst „Messenger of fear“ nennt. Doch je schrecklicher das wird, was Mara erlebt umso deutlicher wird ein Prinzip hinter den Dingen und es scheint als hätte der Junge, die Wahrheit gesagt. Er ist wirklich der „Bringer von Angst“. Doch was will er von Mara? Welche Rolle spielt sie in der ganzen Geschichte?
  Schreibstil und Storyverlauf
Ich bin es ja gewohnt, dass Michael Grant gute Geschichten schreibt. Nicht nur, dass er sie gut schreibt, sondern das seine Ideen außergewöhnlich sind. Die Gone Reihe gehört zu einer der besten Reihen, die ich je gelesen habe. Und auch dieses Buch konnte meinen hohen Erwartungen gerecht werden. Die Idee hinter der Geschichte ist klasse und gut umgesetzt. Michael Grant räumt nicht nur mit den Motiven auf, aus denen heraus „Falsches“ oder „Böses“ getan wird; er thematisiert nicht nur „Mobbing“ oder „Rücksichtslosigkeit“; nein er greift diese wichtigen Themen auf, verwandelt sie in etwas Spannendes, Phantastisches, Düsteres und führt uns selbst anhand von Mara vor Augen, wie Menschen „ticken“. Und das auf eine Art, die für jeden nachvollziehbar ist und daher zum Nachdenken anregt. Einfach nur genial. Sicher ist die Story nicht so übermäßig komplex, wie vielleicht andere Bücher (auch nicht wie die Gone Reihe, die wiederum aber aus 6 Büchern besteht); aber das ist okay, denn es ist ein Jugendbuch und das ist die Zielgruppe. Dennoch konnte der Autor mich begeistern, spannend unterhalten und hat für mich einmal mehr gezeigt, warum ich ihn so gerne lese und anderen empfehle. Ich hoffe, dass auch dieses Buch bald ins Deutsche übersetzt wird. Allerdings ist das englische sehr leicht verständlich da die Sprache sehr jugendlich und einfach gehalten ist.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Im Buch gibt es 2 zentrale Figuren und das sind zum einen Mara und zum anderen der Junge, der sich „Messenger of fear“ nennt. Das Buch ist aus Maras Sicht geschrieben und am Anfang erfährt man sehr wenig über sie, weil sie sich selbst an nichts erinnert und erst im Laufe des Buches immer mal Brocken zugeworfen gibt. Brocken einer Wahrheit, die sie so vermutlich gar nicht wahrhaben möchte.
Mara hat mir deswegen gut gefallen, weil man durch ihre Unwissenheit sehr gut in die Geschichte gezogen wurde und weil sie die Dinge sowohl intelligent, als auch emotional betrachtet und das auf eine Art, die ehrlich und realistisch wirkt.

Die anderen Figuren blieben geheimnisvoll und man erfährt nicht allzu viel von ihnen. Hier spürt man deutlich, dass da in der Fortsetzung noch Einiges auf einen wartet.
Mehr möchte ich gar nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten.

  Fazit
Ein sehr gelungenes Buch, das meinen hohen Erwartungen gerecht wird. Michael Grant versteht sich auf geniale Ideen, super Umsetzung, viel Spannung, einen gewissen Ekelfaktor und eine wunderbar ehrliche, psychologische Analyse menschlichen Verhaltens, dass berührt und nachdenklich macht. Empfehle ich jedem, der gerne spannende Jugendbücher liest und es mag, wenn typische Themen (wie in der Rezi genannt) mal anders aufbereitet werden.  

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(5)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

kinderbuch, wildtierpark, tiere, fuchs, wald

Als die Tiere den Wald verließen. Bd.2

Colin Dann
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.05.1997
ISBN 9783473516278
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(494)

645 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

selection, kiera cass, dystopie, liebe, america

The Selection

Kiera Cass
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 17.07.2012
ISBN 9780062203137
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover
Das Cover ist wirklich ein Traum für alle Mädchen und Prinzessinnen. Ich schätze mal die meisten denken bei dem Kleid: Das würde ich auch gerne mal anziehen. Oder wenigstens so ein Ähnliches. ;)
Mir gefällt aber auch die Farbe, das Model wirkt sehr sympathisch und ich bin sowieso total begeistert, dass die Hauptfigur America rotes Haar hat. Denn das mag ich super gerne.  

Kurze Inhaltsbeschreibung
„Selection“ ist ein Zukunftsroman, der in einer Welt spielt, in der die Gesellschaft in verschiedene Kasten eingeteilt ist. Dabei ist die unterste Schicht die 8. Und die Adligen und Wohlhabenden sind die 1. Jede Schicht umfasst verschiedene Berufe und es gelten strenge Gesetze. So darf man zwar danach streben „aufzusteigen“, aber es selbst die Eheschließung obliegt vieler Regeln und es herrschen zudem strenge Verbote, was die Beziehungen zwischen Mädchen und Jungen angeht, die nicht verheiratet sind.
America wächst als Künstlerin in der 5. Schicht auf und ist selbst Musikerin. Eigentlich ist sie in einen Jungen verliebt, den sie schon ewig kennt, der jedoch unter ihrer Schicht steht, weswegen ihre Mutter die Verbindung nie gutheißen würde.
Stattdessen wünscht sie sich, dass America bei der „Selection“ mitmacht. Denn der Prinz sucht nach einer Frau und so wie es Tradition ist, sucht er diese unter allen Mädchen seines Landes unabhängig ihrer Schicht. Da die Familien gut entlohnt werden, willigt America ein, sich bewusst, gegen so viele hübsche Mädchen keine Chance zu haben und ihrer Mutter so einen Gefallen zu tun. Doch es kommt alles anders, denn Americas Name ist einer der Mädchen, die zu den Auserwählten gehören und ins Schloss berufen werden, um an der Selection teilzunehmen, bei der Prinz Maxon seine Prinzessin sucht.
  Schreibstil und Storyverlauf
Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig. Man merkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, welches sich auch auf Englisch sehr leicht lesen lässt. Da ich nicht unbedingt viele Vergleiche oder andere Bücher dieser Art gelesen hatte, war die Geschichte für mich erfrischend neu und unterhaltsam. Natürlich handelt es sich vorwiegend um eine Liebesgeschichte und die Spannung hält sich in Grenzen. Dennoch fand ich die Momente, in denen Spannung erzeugt wurde, so wie die politische Idee hinter der Geschichte (die Gesellschaftsstruktur, das Verfahren der „Selection“) gut durchdacht und sehr interessant. Obwohl ich nicht die höchsten Erwartungen an das Buch, das zudem recht dünn ist, besaß, bin ich mit mehr belohnt worden, als gedacht. Das Buch hat mich mehr, als nur unterhalten. Es hat Spaß gemacht, ich hab mitgefiebert und bin definitiv angesteckt und möchte unbedingt schnell weiterlesen und erfahren, wie es nun mit Maxon, America und Aspen weiter geht.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
America ist die weibliche Hauptfigur des Buches. Zu Anfang ist sie sehr naiv, wie ich fand und oftmals wirkt sie sehr jung, da sie ihre Gefühle kaum unter Kontrolle hat und sehr schnell losprescht, statt erstmal nachzudenken. Sie lässt sich von Vorurteilen blenden und hat Probleme ihre Impulsivität in den Griff zu kriegen. Allerdings ist genau das der springende Punkt. Ihre emotionale Art und dieses „nach Bauch“ statt „nach Kopf“ handeln, hat sie mir unglaublich sympathisch gemacht. Mir gefällt die Entwicklung der Figur bisher gut und auch wie sich die Liebesgeschichte bisher spinnt, denn ich konnte sie trotz der eindeutigen „Dreiecksgeschichte“ verstehen und bin daher umso gespannter, wie es mit America und ihren Gefühlen weiter geht. Obwohl ich bisher einen klaren Favoriten bei den Männern habe, möchte  ich doch wissen, wie sich Americas Herz entscheidet und natürlich warum.
  Fazit
Ein tolles Jugendbuch, das mich sowohl mit der Idee, als auch der Ausarbeitung, den liebenswerten Figuren und dem lockeren Schreibstil begeistern konnte. Ich möchte auf jeden Fall weiterlesen und kann den Prinzessinnen da draußen, die gerne Liebesgeschichten lesen, das Buch auf jeden Fall empfehlen. 

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46 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, maggie stiefvater, the dream thieves, ley-linien

The Dream Thieves

Maggie Stiefvater
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 19.09.2013
ISBN 9781407136622
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover
Die Cover der Reihe sind einfach nur bildhübsch. Sie allein waren der Grund, warum ich die Reihe unbedingt auf Englisch lesen wollte. Und sie sehen im Regal noch schöner aus, als man denken würde. In band 2 vermute ich mal, haben wir es mit Ronon als Figur auf dem Cover zu tun. Dieser Rabe und vor allem die Farben sind wieder wunderschön und machen zusammen mit dem weißen Hintergrund richtig was her.


  Kurze Inhaltsbeschreibung
Ronon hütet ein Geheimnis, was nicht länger ein Geheimnis bleiben kann. Denn seine Gabe nimmt Auswirkungen auf die reale Welt und Ganseys Absicht Glendower zu finden. Die Freunde müssen versuchen, nicht nur Ronons Traumfähigkeiten zu verstehen, sondern herausfinden, wie das alles mit den „Leylines“ zusammen hängt. Denn diese sind zwar dank Adams Opfer erwacht, doch ihre Magie schwindet und plötzlich verschwindet auch noch der magische Wald …

Schreibstil und Storyverlauf
Die Geschichte geht genau so verrückt und phantastisch weiter, wie sie begonnen hat. Im Fokus stehen diesmal Ronon, seine Vergangenheit, seine Familiengeschichte und das Geheimnis, das er bewahrt und von dem er selbst kaum etwas weiß. Beim Lesen hatte ich wieder unglaublich viel Spaß. Maggie Steifvater brilliert mit einem düsteren und in Ronons Fall derben Humor, der bei mir gut Anklang gefunden hat. Außerdem war es düster, magisch und auch spannend. Zwar hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte mich verliert, als es zu abstrus wurde und ich auch ein wenig „gelangweilt“ war von zu vielen „Autobeschreibungen“. Aber das änderte sich zum Glück schnell wieder.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Die Charaktere werden wieder sehr ausführlich beleuchtet. Diesmal darf man Ronon besser kennenlernen. Mir hat die geheimnisvolle, eher kantige und düstere Figur gut gefallen. Es gab viele schöne Sätze, die er von sich gibt oder die er denkt, die mich berühren konnten oder zum Nachdenken angeregt haben.

Aber auch Gensey und Blue kommen natürlich wieder im Buch vor. Die beiden verändern sich stark und diesmal erfährt man mehr über Gansey als über Blue, die doch sehr stark hinter den Jungs im Schatten verschwindet, was ein kleines bisschen schade war.

Beziehungsmäßig gab es einen Twist in der Entwicklung der Liebesgeschichte, der vielleicht vorhersehbar war und mir dennoch im Herzen wehgetan hat, weil ich es zwar hab kommen sehen, aber nicht wollte, dass es passierte.

Gerade um Adam ranken sich immer noch viel Rätsel. Darum wie sein Leben sich nach Band 1 verändert, was nun von ihm erwartet wird und wie er damit umgeht. Einiges wurde angerissen, aber ich habe das Gefühl, dass da noch mehr kommt. Da er meine Lieblingsfigur in der Geschichte ist, hoffe ich darauf bereits in Band 3 mehr von ihm lesen zu können.

Fazit
Eine schöne Fortsetzung, die erneut magisch, verrückt und speziell ist. Maggie Stiefvater wählt einen düsteren, geheimnisvollen Hintergrund für ihre Geschichte, besticht durch sympathische, tiefgründige Figuren und macht auf jeden Fall Lust auf Band 3, obwohl ich dieses Buch schwächer als Band 1 fand.  

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jugendbuch

Das Geheimnis von Wickwood

Hanna Dietz
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, 21.08.2015
ISBN 9783401804712
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover
Das Cover hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Daher habe ich mir das Buch bereits in der Vorschau des Verlags näher angesehen und schließlich wanderte es auf meine allgemeine Merkliste. Mir gefallen die Farben, die Stadt und die geniale Tasche im Hintergrund und das der Titel so einprägsam ist.  

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Stella lebt in einem verschlafenen Nest namens Wickwood. Sie ist eine gute Schülerin, hat ein angespanntes Verhältnis zu ihrer strengen und biederen Mutter und gehört in der Schule eher zu den unsichtbaren Mädchen. Aber Stella würde gerne dazugehören. Außerdem wünscht sie sich, dass der attraktivste und beliebteste Junge an der Schule bemerkt, wie toll sie ihn findet und sich in sie verliebt. Nachdem sie die Bekanntschaft von Liv macht, die alles andere als so ist, wie die anderen Mädchen in Wickwood, gerät Stella in den Besitz einer Tasche, die ihr Leben für immer verändert und sie und andere in unglaubliche Gefahr bringt.
  Schreibstil und Storyverlauf
Ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut und wollte es unbedingt lesen. Außerdem wollte ich es auch unbedingt mögen, da mir die Autorin so sympathisch auf der Messe war. Allerdings klappt es manchmal nicht und das Buch, egal wie sehr man sich das Gegenteil wünscht, spricht nicht zu einem und findet keinen Weg ins eigene Leserherz.
Es fällt mir schwer nach längerer Zeit mal wieder so eine Rezension zu verfassen, in der ich viel zu bemängeln habe. Daher gleich vorweg: Bildet euch unabhängig von meiner Kritik am besten selbst eine Meinung. Lest die Leseprobe, leiht es euch aus und versucht es. Vielleicht spricht euch die Geschichte an. Für mich war es leider eine Enttäuschung. Der Schreibstil war für mich so disharmonisch wie die gesamte Geschichte. Mal locker, leicht und flüssig und dann wieder total kompliziert, mit anderen Worten, langen Sätzen und irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, aus dem Lesefluss zu geraten. Die Story selbst verspricht ein düsteres Geheimnis, eine Schule und natürlich ein junges Mädchen mit den typischen Schulproblemen. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass der Grad der Probleme so unglaublich kindisch war und ich total oft einfach nur mit dem Kopf schütteln musste. Zu Anfang habe ich gedacht, das könnte am Alter liegen, immerhin bin ich doppelt so alt wie die gute Stella. Und zu meiner Schulzeit gehörte ich genau wie sie nicht zu den Beliebten Mädchen, sondern war eher still und zurückgezogen. Allerdings hat mich das auch nicht weitergestört. So als Büchernerd, der ich schon damals war. Doch ist es wirklich normal, eher still und tiefgründig zu sein, beobachtend und dann nicht zu merken, dass sich der Junge, den ich toll finde, wie ein Arsch verhält? Stella jedoch läuft mit Scheuklappen durch die Gegend und checkt nicht, dass er sie nur rumkriegen will und zwar durch die gesamte Geschichte hinweg, behält sie die Scheuklappen auf. Merkwürdig. Dann kamen für mich logische Fehler dazu. So zum Beispiel, dass ich gespürt habe, dass der Schauplatz vermutlich nicht immer eine amerikanische Kleinstadt sein sollte. Denn in welcher amerikanischen Kleinstadt (und wir reden von richtig, richtig klein und uramerikanisch) gibt es ein Café in dem deutsche Traditionskuchen aller: Schwarzwälder Kirschtorte und Frankfurter Kranz verkauft wird??? Das wage ich zu bezweifeln. Ebenso passte für mich die russisch sprechende Sekretärin nicht ganz ins Bild. Zu allem Überfluss gab es Längen im Buch, wo sich alles zu sehr um die Teenieprobleme gekümmert hat, als um das Lösen des Geheimnisses und als dann die große Auflösung kommt, ist das „Wie“ nicht nur unbefriedigend, sondern es bleiben auch noch für mich essentielle Fragen offen.
  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Stella war mir von Anfang bis Ende unsympathisch. Zunächst hielt ich sie für lieb und nett, aber schnell kamen da ihr Neid und ihr Selbstmitleid hinzu, was mir total auf den Zeiger ging. Und dann ihre teils rücksichtslose Art. Manches kann man später durch die Tasche erklären, aber durch diverse Szenen vorher war sie mir schon vor der Tasche nicht sympathisch.
Und dann diese Naivität. Mal ehrlich würdet ihr den Mädchen glauben, die euch die ganze Zeit gemobbt haben und mit Nichtachtung bestraft haben, wenn sie aus dem Nichts zu dir kommen und dir sagen, dein wichtigster Abschluss Test für dein Schulabschluss würde um einen Tag verschoben?
Ich muss bestimmt nicht erklären, was Stella macht.

Dann Stellas Mutter, der personifizierte, christlich religiöse Drache von Mutter. Sie macht ein riesen Drama und beschimpft ihre Tochter als Schlampe, weil sie auf einem Foto mit einem Jungen ist, dass in der Zeitung ist. Die beiden stehen nur nebeneinander. Klar weiß ich mittlerweile, dass der Junge nur drauf aus ist Mädels ins Bett zu kriegen. Aber ihre Mutter erwähnt das, als überbesorgte Mama nie und auch Stella ist das natürlich nie zu Ohren gekommen. Also warum regt man sich dann so künstlich auf? Und wenn man es weiß, warum erwähnt man es nie?
Am Ende stellt sich heraus das in Wickwood alle Frauen scheinbar total fiese Biester sind. Stellas Mutter, die Klassenzicken, deren Mütter, die Apothekerin und deren Tochter, die als Reporterin arbeitet …
Das wirkt so unglaubwürdig, einfach und hat mich absolut gar nicht überzeugt.

Zum Schluß gab es dann noch eine Szene, die ich nicht spoilern kann. Aber jeder, der das Buch kennt, wird wissen, was ich meine. Das ENDE eben. Und ich dachte mir nur so? WAS??? Das Mädchen ist sechzehn, wie unrealistisch ist denn dieses Ende? Für das Verhalten der Mutter wurde nie ein Grund genannt, dabei wurde sie wie eine Frau mit Dachschaden dargestellt, die ihr Kind kein bisschen liebt. Das war für mich unverständlich und ohne Grund auch nicht einfach hinzunehmen.

  Fazit
Ich bin leider sehr enttäuscht. Ich hätte das Buch gerne geliebt, aber es ging einfach nicht. Unsympathische Hauptfigur traf auf viele nicht überzeugende Nebenfiguren und löchrig ausgearbeitete, Story, die für mich zu schwach war, um sie weiterzuempfehlen. Schade eigentlich. 

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173 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

zukunft, dystopie, ursula poznanski, sphären, liebe

Die Vernichteten

Ursula Poznanski
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785579220
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover
Das Cover ist nach wie vor nicht das Hübscheste für mich persönlich. Aber es passt super zur Geschichte und ins Genre und mir gefällt vor allem gut wie konsequent zusammengehörig die Trilogie designt wurde. Ein großes Lob an dieser Stelle.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Ria und Tycho sind noch immer unter Sandors Schutz bei den Dornen. Doch es ist ein riskantes Versteckspiel, was Sandor da spielt und als die Anwesenheit von Ria und Tycho auffliegt, stellt sich bald heraus, dass man ihnen Übel mitspielt. Sie werden aus dem Clan vertrieben und müssen sich nun allein mit Sandor und Andris durchschlagen und gleichzeitig nach einem Weg suchen sowohl die Clans als auch die Sphärenbewohner vor Dhalion zu retten. Ein beinah aussichtsloser Kampf …
  Schreibstil und Storyverlauf
Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist einfach toll. Ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten wieder in die Geschichte einzutauchen. Die Story hatte über die kompletten 528 Seiten hinweg Spannung, unglaublich viel Action und Twists. Aber auch der emotionale Showdown hat mir gefallen und die Entwicklung der Beziehungen der Figuren untereinander, so wie der Figuren selbst. Bereits auf der Hälfte des Buches wollte ich am liebsten die Zeit anhalten und sagen, es ist gerade so gefühlt richtig und gut, so soll es enden und bleiben, weil er weiß was noch passiert. Ich bin natürlich froh, weitergelesen zu haben, denn die Auflösung der lang und verdammt gut geplanten Story ist wirklich überzeugend, spannend und gelungen. Für mich eine der besten, spannendsten Jugendbuch Dystopien, die es gibt.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Ria ist eine ganz unglaublich tolle Figur. Zu Anfang war ich immer ein wenig außen vor und hatte das Gefühl einer gewissen Distanz, die sich dann in Band 2 aufzulösen schien. Ria wurde menschlicher, je länger sie als „freier“ Mensch unter den Dornen lebte, statt in der Sphäre. Im dritten Band darf man erleben, wie sie ihre Fähigkeiten und das, was man sie gelehrt hat, mit ihren neuen emotional gewonnenen Erfahrungen kombiniert und dabei über sich hinauswächst. Was mir Ria ebenfalls unglaublich sympathisch gemacht hat, ist die Tatsache, dass sie auch im dritten Band weit davon entfernt ist, perfekt zu sein. Sie hat ihre Schwächen, sie hat ihre Fehler und da bleibt die Autorin konsequent und realistisch. Ria habe ich mittlerweile sehr in mein Herz geschlossen und es fiel mir am Ende schwer, sie gehen zu lassen.
Sandor auf der anderen Seite war ja schon von Anfang an einer meiner Lieblingsfiguren und ist es auch geblieben. Der dritte Band ist sehr fokussiert auf die Story und ich hätte gerne noch mehr romantische Szenen zwischen den beiden gelesen, aber dafür ließ die Story ihnen keine Zeit, was nachvollziehbar war. Die emotionalen Momente, die die beiden jedoch teilen, sind dafür um so schöner, gewichtiger und echter gewesen. Einfach unglaublich schön.
Es sind die Nebenfiguren, die hier besonders hervorstechen. Andris und Tycho sind zum Beispiel zwei Nebenfiguren, die ich von Herzen liebe und die mir so unglaublich viel Spaß bereitet haben. Aber auch einige Figuren, die neu hinzukommen, haben mich tief berührt und mich mit ihrem Wesen begeistert. Besonders toll fand ich es, dass wir die Gelegenheit hatten, sowohl Aureljo wiederzutreffen, als auch endlich einmal Grauko näher kennenzulernen. Eine tolle Figur. Ach, eigentlich waren sie alle wunderbar.

  Fazit
Ein würdiger, perfekter Abschluss, den ich mir nicht hätte besser oder schöner wünschen können. Die Trilogie gehört zu den besten Jugendbüchern, die ich gelesen habe und ich empfehle sie uneingeschränkt jedem, der auf spannende, interessante, gut durchdachte Geschichten steht mit unglaublich warmen, echten und liebenswerten Figuren. LESEN!!! 

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Sam & Emily - Bis zum Ende des Sommers

Holly Goldberg Sloan , Bernadette Ott , Barbara Lehnerer
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.04.2015
ISBN 9783401600956
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover
Das Cover fügt sich perfekt in das Bild des ersten Buches ein. Man erkennt sofort, dass es sich um eine Reihe handelt. Auch den Titel finde ich wieder passend und sehr schön. Es ist schade, dass es diesmal ein Buch ohne Schutzumschlag ist, aber da die Außengestaltung so ansprechend ist, ist es nicht all zu schlimm.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Sam und sein Bruder haben das Schlimmste hinter sich. Vor ihnen liegt ein gutes und vor allen Dingen sicheres Leben mit den besten Aussichten, seitdem sie die Bells getroffen haben. Das glauben Sam und Riddle jedenfalls. Aber die Wahrheit sieht anders aus.
Während Sam und Emily noch glauben, dass die neu in der Stadt aufgetauchte Destiny für, die für allerhand Trouble und Anspannung in ihrer beider Beziehung sorgt, ihr einziges Problem sei, ahnt Riddle schon, dass sie in größerer Gefahr schweben. Denn Sam hat recht, wenn er zu Anfang des Sommers glaubt, dass sich die Zukunft zu gut anfühlt, um wahr zu sein. Was wird Ende des Sommers sein?
  Schreibstil und Storyverlauf
Der Schreibstil der Autorin ist sehr eigen. Kurz und prägnant. Manchmal direkt und wenig ausgeschmückt, dann wieder emotional und beinah philosophisch. Er ist anders und auf jeden Fall gemessen an Jugendbüchern eigen und genau das liebe ich so an den Büchern. Die Geschichte mag nicht sonderlich groß wirken, nicht schillern und umwerfen, aber wenn man in ihr abtaucht, findet man dennoch unglaublich berührende Schätze, die man fürs ganze Leben mitnimmt.
Diesmal ging es viel ums Thema „Erwachsen werden“; darum zu vertrauen. So wohl sich selbst, als auch anderen und dem Leben. Gerade für Sam ist das schwer, denn dazu hatte er bisher gar keinen Grund. Aber wir erleben auch Emilys kleinen Bruder und wie sich das auf den Kopf gestellte Leben für ihn darstellt und seine Passagen haben mich mitten ins Herz getroffen, so einfühlsam wurde aus seiner Sicht die Dinge geschildert. Und vor allem so treffend. Es fühlte sich gleichzeitig furchtbar an und doch auch wahr und ich liebe es, wie es der Autorin gelungen ist die Geschichte von ihm und insbesondere Riddle zu erzählen und aufzulösen. Großartig!

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Die Figuren waren bereits in Band 1 unglaublich stark. Wir haben es mit echten, lebendig wirkenden und ganz und gar nicht aufgesetzten Figuren zu tun. Sie alle haben ihre Fehler, ihre Macken und ihre Ticks. Sie alle sind unglaublich menschlich, handeln ihrem Alter, ihrem Charakter und ihren Erfahrungen entsprechend, wofür ich großen Respekt habe, denn die Figuren wirken durch das ganze Buch und über die komplette, komplexe Handlung hinweg authentisch. Man fühlt sich ihnen zudem unglaublich nah und leidet mit ihnen mit. Gerade da man auch sehr viele Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt.
Insbesondere die Entwicklung der Nebenfiguren haben mir hier besonders gut gefallen, obwohl Sam und Emily natürlich wieder zwei ganz besondere Menschen und ein besonderes Paar waren, so konnten die Nebenfiguren mich unglaublich begeistern und berühren. Die Eltern von Emily kamen hier etwas zu kurz. Das ist keine Kritik, aber es ist mir aufgefallen, weil sie im ersten Band unglaublich wichtig waren und mich beeindruckt haben. Denn die Autorin zeichnet ein Paar, das ihre Kinder liebt, Kinder an sich liebt und das zu helfen versucht, statt wegzugucken. Ich hätte sie gerne etwas mehr in der Geschichte eingebaut erlebt.

  Fazit
Ein unglaublich berührendes, emotionales und gut erzähltes Buch. Die Geschichte mag nicht weltbewegend sein, aber die Art, wie sie erzählt wird und wie die tollen Figuren sie real werden lässt, dagegen umso mehr. Ich bin begeistert von der Fortsetzung und hätte sogar immer noch Lust, mehr von Sam und Emily zu lesen. Die Autorin versteht es, sich einen Platz in meinem Herzen zu sichern.  

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

The Winter King

C.L. Wilson
E-Buch Text: 608 Seiten
Erschienen bei Avon, 29.07.2014
ISBN 9780062096661
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover
Was soll ich zu dem englischen Cover schreiben? Es sieht aus wie das Cover eines Romantasyromans. (Jedenfalls im englischsprachigen Raum). Für mich erweckt es trotzdem die Assoziation „Groschenroman“ und das wird diesem tollen Buch einfach nicht gerecht. So schade. Ich jedenfalls bin froh, dass ich das Buch fürs Regal auch auf Deutsch habe, denn da sieht das Cover wesentlich ansprechender und schöner aus.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Wynter ist ein sehr junger König, der nicht überall akzeptiert wird. Er versucht seine Position zu stärken, indem er sich auf Verhandlungen einlässt. Eine solche Verhandlung führt zu einem Verrat und einem Verlust, den Wynter für immer verändert. Er schwört Rache an den Sommerländern und greift zu einer Waffe, die nicht nur ihre Feinde vernichtet, sondern auch Wynter selbst zerstören wird.
Nach drei Jahren Krieg empfängt man Wynter und seine Armee am Königshof im Sommerland. Im Gepäck hat Wynter seine Bedingungen für Frieden. Er wird eine Tochter des Königs heiraten. Sie soll ihm einen Erben schenken. Nur so kann der Frieden gewahrt werden. Khamsin ist die Braut, die schließlich Wynter das Jawort gibt. Für sie steht alles auf dem Spiel, als Wynter sie mitnimmt. Denn Khamsin ist nicht, wer sie vorgab zu sein. Von zuhause verstoßen, stellt sich die Frage ob sie in der Heimat ihres neuen Mannes ein zweites zuhause finden und sein Eisherz zum Schmelzen bringen kann.
  Schreibstil und Storyverlauf
Ich habe bereits die fünfteilige „Tairen Soul“ Reihe der Autorin gelesen. Die Reihe gehört zu den besten Fantasybüchern, die ich je gelesen habe. Spannend, dramatisch, romantisch, episch.
Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Die Geschichte hier ist kürzer und weniger dramatisch und episch. Immerhin ist sie in einem Band abgeschlossen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und bildreich und die Autorin versteht es eine komplett eigene Welt zu erschaffen und mich damit gefangen zu nehmen.
Der Anfang war gut, amüsant und spannend und die Charaktere haben einem den Zugang zur Geschichte leicht gemacht. In der Mitte hat mich C.L. Wilson etwas verloren. Die Geschichte drehte sich zu sehr um den „Beziehungspart“ und konzentrierte sich zu sehr auf den „Sex“, was dazu führte, dass ich den Eindruck hatte, es wiederholte sich Einiges und die Motive der Figuren wurden zu stark ausgereizt, so dass ich langsam aber sicher den Zugang verlor und auch die Glaubwürdigkeit nahm ab. Zum Glück gab es dann endlich die lang erwartete Wendung und danach ging es im flotten Galopp durch die Geschichte. Es wurde spannender und ereignisreicher und der Fokus kehrte zurück zur Hauptstory. Schließlich gelang es der Autorin beides gut miteinander zu verbinden und mich wieder zu versöhnen. Wenngleich das Ende etwas schnell kam und ich gut und gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt hätte. Das Ende selbst ist jedoch super und vielversprechend. Ich möchte auf jeden Fall die Fortsetzung lesen, die sich mit einer ihrer Schwestern beschäftigen wird.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung
Die weibliche Hauptfigur Khamsin ist eine tolle Figur. Ich mochte sie von Anfang an. Sie ist wild, voreilig, temperamentvoll, mutig, bockig, zäh und leidenschaftlich. Sie hat viele Stärken, die sich zum Teil erst während der Geschichte zeigen und formen. Aber auch Schwächen und das macht sie unglaublich menschlich und sympathisch.
Wynter ist ebenfalls eine ganz besondere Figur. Nach außen wirkt er hart, kühl und unberechenbar. Vielleicht sogar ein wenig einschüchternd, aggressiv und gefährlich. Aber auch wenn er all diese Dinge in sich vereint, steckt dahinter ein weicher, mitfühlender und gerechter Mann, der schon viel Leid erfahren hat und durch Verrat und Fehler geprägt wurde. Zu sehen, wie er langsam wieder zu lachen lernt und Vertrauen in sich und andere fasst, war berührend und wunderschön.

Beide zusammen geben ein tolles Paar ab und die Liebesgeschichte war (wenn auch am Anfang etwas zu ausgedehnt) toll. Es gab prickelnde Momente, viel Leidenschaft, aber auch echte und berührende Gefühle vor allem zum Ende hin.
Besonders auffallend sind wieder die ein oder andere Nebenfigur, die man sofort ins Herz schließt und auf deren Wiedersehen man sich freut. Ebenso die Widersacher im Buch. Ich liebe ihre Bösewichte.
  Fazit
Obwohl das Buch in der Mitte ein paar Schwächen hatte und die Geschichte genauso gut in 550 statt 608 Seiten hätte erzählt werden können, ist die Welt, die C.L. Wilson schafft, magisch, einladend und wunderbar beschrieben. Die Figuren berührend und ihre Liebesgeschichte kann mit allem aufwarten, was eine Romantasy Story braucht. Für mich ein überzeugender Anfang einer neuen Reihe, von der ich gerne mehr lesen möchte und die ich Fans des Genres auf jeden Fall empfehle. Wenn auch mit deutschem Cover … 

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421 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

spin-off, maggie stiefvater, liebe, wölfe, schimmert die nacht

Schimmert die Nacht

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei script5, 09.03.2015
ISBN 9783839001776
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover
Das Cover ist für meinen Geschmack nicht so einzigartig und wunderschön wie die in sich geschlossene Trilogie: „Nach dem Sommer / Ruht das Licht / In deinen Augen“. Aber es ist dennoch für sich genommen wunderschön. Ich liebe die Farbgebung, die natürlich perfekt für die weibliche Leserschaft konzipiert wurde. Die lila und rosa Töne harmonieren wunderbar zusammen und geben dem Buch einen edlen Schimmer. Auch das Bild an sich ergibt einen schönen Wiedererkennungswert, allerdings erst, wenn man das Buch gelesen hat. Den Titel finde ich wieder super.

  Kurze Inhaltsbeschreibung
Isabel Culpepper, die Freundin von Sam und Grace lebt nun in L.A. Ihre Eltern befinden sich mitten in der Scheidung und Isabel geht damit wie immer um. Ihre Geheimwaffe ihre stählerne Mauer, die sie um ihr Herz gezogen hat und ihr bissiger Humor mit dem sie jeden um sich herum von ihr fern hält. Viel Gefahr für ihr Herz gibt es auch nicht, denn Cole ist ja aus ihrem Leben verschwunden und meistens ist Isabel überzeugt, dass das gut so ist. Bis er dann eines Tages in dem Laden steht, indem sie arbeitet und erklärt, dass er zurück ist. Zurück in L.A. Zurück in Isabels Leben. Doch warum? Ist Cole zurück, weil er den Ruhm vermisst hat und seine große Chance wittert für ein Comeback als gefeierter Musiker? Oder ist Cole tatsächlich wegen jemandem wie Isabel in L.A., die sich doch vorgenommen hat, gerade Cole St. Clair nicht mehr in ihr Leben oder gar in ihr Herz zu lassen.
  Schreibstil und Storyverlauf
Es gibt gute Bücher, tolle Bücher, außergewöhnliche Bücher und einzigartige Bücher. Und dann gibt es Bücher, die treffen einen mitten ins Herz, berühren was in einem und lösen was aus, was man nur schwer in Worte fassen kann, was einen aber auch dann nicht loslässt, wenn man das Buch längst zugeklappt hat. So geht es mir mit „Schimmert die Nacht“. Ich brauch es nur anzusehen und habe ein Lächeln im Gesicht. Ich kann nur schwer erklären, was das Buch in mir ausgelöst hat, oder was die Geschichte von Isabel und Cole mit mir angestellt haben, aber was ich sagen kann: Es war vom ersten Wort bis zum letzten Wort ein Herzensbuch für mich. Immer genau da und hat sich mit keinem Kapitel, mit keiner Seite, nicht mit einem Wort, nicht mal mit einem Punkt oder Komma vom Fleck bewegt. Im Gegenteil, es hat sich immer mehr darin verhakt und ist nun nicht mehr da wegzudenken.
Der Schreibstil brilliert durch seine warme Erzählart, die wundervollen Worte und Gefühlsdichte, er brilliert durch einen wunderbaren „Cole St. Clair und Isabel Culpepper“ Humor, der wenn er aufeinander trifft einzigartig ist. Die Geschichte selbst mag hier und da nicht mehr sein, als eine Liebesgeschichte. Zwei junge Menschen, verloren und einsam von Schicksal, dass das Leben ihnen bisher auferlegt hat, gebeutelt und ziemlich hilflos. Die beiden befinden sich auf der Suche nach sich selbst, stolpern immer wieder übereinander, können einander nicht loslassen und finden im anderen etwas. Nur die Frage ist was? Einen Gleichgesinnten? Einen Freund? Die große Liebe? Sich selbst?
Möglicherweise ja von allem etwas. Lest es am besten selbst, um die Frage zu beantworten und erwartet mehr als nur ein Rockstarbuch, denn auch wenn Cole St. Clair ein Rockstar wie kein Zweiter ist, so ist dieses Buch doch so viel mehr als das.

  Die Charaktere und ihre Entwicklung

Isabel und Cole gehörten bereits in der Wolfstrilogie von Maggie Steifvater zu meinen liebsten Nebenfiguren. Beide Figuren hatten interessante Einzelschicksale und starke Persönlickeiten, die gut ausgearbeitet und dargestellt wurden. Ihre gemeinsame Geschichte spielte ebenfalls eine große Rolle und mit dem Ende der Trilogie hatte ich immer das Gefühl, das kann doch nicht alles gewesen sein.

War es auch nicht. Maggie bringt uns zurück zu Isabel und Cole und schenkt auch ihnen die Möglichkeit eines wahren Endes für ihre Geschichte. Ein Einzelband, der sich nicht nur für begeisterte Fans lohnt.

Isabel lernen wir wie gewohnt als stark, direkt, ironisch und teils frostige Person kennen, die mit allen Mitteln versucht ihr Herz zu schützen. Sie denkt unglaublich ernsthaft über viele Themen nach und das hat mir gut gefallen. Mögen ihre Handlungen überzogen, klischeehaft oder vorhersehbar wirken, so hatten sie für mich immer eine fundierte emotionale Grundlage und ich war beeindruck von ihrer Wandlung und der Kraft, die sie aufbringt, diesen Schritt zu wagen.

Cole ist natürlich ein sehr charmanter Kerl. Das wussten wir auch vorher schon. Hier erleben wir ihn teils auf der Flucht vor seiner Vergangenheit, teils auf der Flucht vor dem Menschen, der er sein könnte. Eben daher wird auch das Thema Sucht angesprochen und gewinnt bei Cole eine große Rolle. Seine Gedanken sind demnach sehr erst und da kommt es dem Leser zugute, dass Cole seinen Humor als Waffe einsetzt und seine Gedanken einen so immer zum Schmunzeln bewegen, obgleich sie doch einen sehr ernsten und nachdenklichen Unterton haben. Für ein Jugendbuch genau die richtige Mischung.

Wir treffen auf ein Duo, das zusammen Dynamit versprüht, flotte Sprüche klopft, die Bauchmuskeln trainiert, aber dennoch nicht nur das Herz höher schlagen lässt mit all den romantischen Gefühlen, sondern auch ernste Töne hervorbringt, die selbst junge Erwachsene zum Nachdenken anregt. Ich vermute, dass die beiden sich nicht nur ins Herz der Erwachsenen oder der Fans zu verankern wissen, sondern auch gerade bei jungen Erwachsenen auf Verständnis und Wiedererkennen treffen werden.

  Fazit
Ein Buch, wie für mich geschrieben. Vom Humor habe ich Bauchschmerzen und immer gute Laune bekommen. Die Gefühlswelt war dicht, ehrlich, rein und mitten ins Herz. Von der ersten Zeile bis zum letzten Wort war ich gefangen in Isabels und Coles Welt, wollte nicht wieder daraus hervorkommen und konnte das Buch während des Lesens kaum aus der Hand nehmen. Ein Pageturner der anderen Art und für mich absolut perfekt. Mein Jahreshighlight 2015 und das völlig unerwartet.  

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1.164 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 132 Rezensionen

wolf, rotkäppchen, märchen, cyborg, cinder

Die Luna-Chroniken - Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover

Das Cover passt hervorragend zu Band 1 und greift wieder die Kombination schwarz mit prägnanter Farbe im Detail auf. Hier ist es nicht Silber, sondern Rot und passt natürlich, wie sollte es anders sein, wieder mal zum Titel. Außerdem liebe ich Wölfe und finde die genau so toll, wie den Schuh auf Band 1.



Kurze Inhaltsbeschreibung
Cinder sitzt im Gefängnis und wartet darauf, der Königin von Luna ausgeliefert zu werden. Was ihren Tod bedeuten würde. Selbstverständlich gibt Cinder nicht kampflos auf und plant ihre Flucht.
Derweil ist Scarlet in auf der Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter. Gerade als die Polizei ihr mitteilt, dass sie die Suche einstellen, kommt sie auf die Spur, wer ihre Großmutter entführt haben könnte, denn Scarlet ist sich sicher, dass ihre Großmutter sie nie allein gelassen hätte, ohne etwas zu sagen. Der einzige, der ihr helfen kann, sie zu finden ist Wolf. Ein zwielichtiger Straßenkämpfer, dem Scarlet lieber nicht trauen sollte. Denn sie hat keine Ahnung auf welcher Seite er eigentlich steht …
Schreibstil und Storyverlauf
Ich war unglaublich gespannt auf die Fortsetzung von „Wie Monde so silbern“. Aber ich hatte auch Bedenken. Was, wenn ich von Band 1 nur so begeistert gewesen bin, weil die Umsetzung dieser Märchenadaption so einzigartig besonders ist? Was, wenn der Zauber, nun das ich darum weiß, verblasst? Ich war wirklich aufgeregt und gespannt und unglaublich froh, als ich schon nach den ersten Seiten wieder in der Geschichte abtauchen konnte. Von Anfang an war ich gefesselt von der neuen Storyline rund um Scarlet und Wolf. Die beiden sind unglaublich tolle Protas und ich hatte sie gleich lieb gewonnen, außerdem war es spannend, sie zu verfolgen und der Wortwitz in ihren Gesprächen, so wie eine tiefe emotionale Ebene bei der Entwicklung der Liebesgeschichte, haben mich voll auf gepackt.
Außerdem war es ein Highlight, wie die Autorin noch Cinder mit einbringt und dann beide Geschichten miteinander verbindet. Für mich ein spannender, emotionaler, unterhaltsamer zweiter Band einer bisher einzigartigen, guten Reihe.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
In diesem Buch lernt man Scarlet als Protagonistin kennen. Wie schon bei Cinder gelingt es Marissa Meyer sehr gut die „Märchenfigur“ von „Rotkäppchen“ in ihre Geschichte einzubauen. Scarlet hat äußerlich typische Erkennungsmerkmale, die dennoch anders sind. So trägt Scarlet zum Beispiel am liebsten einen roten Kapuzenpullover. Schon da war ich begeistert.
Außerdem ist Scarlet eine richtige Kämpfernatur, mutig, mit großer Klappe und oftmals handelt sie erst, bevor sie nachdenkt und stürzt sich kopfüber in die Dinge, egal ob sie das in Gefahr bringt oder nicht. Sie ist temperamentvoll, hitzköpfig, aufbrausend und leidenschaftlich und ich fand sie unglaublich toll. Wenngleich sie manchmal etwas blind ist, was das Einschätzen von Situationen und Menschen um sich herum angeht.
Mein persönliches Highlight war sicher Wolf. Den Charakter fand ich nicht nur unglaublich geheimnisvoll, spannend, sondern schlichtweg zum Dahinschmelzen. Ich stehe eben auf die schweigsamen Typen, die innen drin so einen super emotionalen Kern haben und nach außen durchaus mal rau wirken.
Gerade die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mich sehr berührt und mir sogar einen Ticken mehr gefallen, als die von Cinder und Kai.

Obwohl Cinder nach wie vor meine Lieblingsfigur ist. Ihre toughe Art, die sie langsam gewinnt, ihr Humor, ihre intelligente, charmante Art, die sowohl eigen und gleichzeitig total süß ist, muss man einfach lieb haben. Zusammen mit Thorne und Iko gibt sie echt ein super Team ab. Jetzt da Scarlet und Wolf noch dabei sind, kann ich es im Grunde kaum mehr abwarten, Band 3 endlich zu verschlingen.

Fazit
Eine unglaublich gute Fortsetzung. Gott sei Dank hält die Magie der einzigartigen Märchenadaptionen von Marissa Meyer an. Zudem kommt viel Spannung, überraschende Wendungen, tolle Charaktere, eine berührende Liebesgeschichte und eine gute Portion Humor. Perfekte Mischung für jeden, der gerne außergewöhnliche Jugendbücher mit SFI Elementen liest. 

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gestaltwandler, liebe, mediale, rudel, fantasy

Sengende Nähe

Nalini Singh , Nora Lachmann
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 04.10.2010
ISBN 9783802582738
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover
Das Cover bleibt seinen Vorgängern treu und passt hervorragend in die Reihe. Auch wenn es nicht jedes Mal was Neues ist und man schon voller Vorfreude auf die Coverenthüllung wartet, liebe ich die Gestaltung, weil sie als Reihe so gut zusammen passt und Wiedererkennungsgwert besitzt.



Kurze Inhaltsbeschreibung
Es gibt einen Angriff auf eine außerhalb des Leopardenrudels lebende Familie. Der Sohn wird entführt. Er ist ein außergewöhnlicher Wissenschaftler und das Rudel muss unbedingt herausfinden wo er ist und warum man ihn festhält. Mercy wird von Lucas beauftragt, sich um die Sache zu kümmern. Ihr zur Seite steht Riley von den Snow Dancer Wölfen. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und als sie ihren Gefühlen nachgeben, wird das Knistern nur noch gewaltiger. Mercy will sich wehren, denn sie glaubt ihre Leopardin wird Riley als Gefährten nie akzeptieren. Doch kann Mercy ihr Herz ignorieren? Oder wird Riley ihr bei der Frage sowieso keine Gelegenheit geben, sich gegen ihn zu entscheiden?
Schreibstil und Storyverlauf
Das ich großer Fan der Reihe bin, ist ja kein Geheimnis mehr. Ich glaube jedes der Bücher hat bisher mindestens 5 Feen erhalten. Ich finde Nalini Singhs Schreibstil großartig. Ihr gelingt es perfekt erotische, prickelnde Liebesgeschichten, die auf Gefühlen beruhen, mit einer spannenden, magischen Grundgeschichte zu verbinden. Die Mischung gefällt mir und schlägt genau in meinen Lesegeschmack. Es sind Bücher, wie für mich geschrieben.
Auch in diesem Band war die Geschichte wieder spannend. Man spürte zwar deutlich das die Liebesgeschichte im Vordergrund stand und die Rahmenhandlung etwas im Hintergrund blieb, aber da die Liebesgeschichte von Mercy und Riley so abwechslungsreich und flott ist, hat mich das überhaupt nicht gestört. Die knackigen Wortwechsel, die prickelnde Leidenschaft, die tiefe Verbindung, all diese Dinge machen die Geschichte wundervoll gefühlvoll und für mich wieder mal zum perfekten Leseerlebnis.

Die Charaktere und ihre Entwicklung
Mercy ist eine tolle Protagonistin. Sie setzt sich super in der harten Rudelwelt durch und bekleidet als Frau eine wichtige Wächterrolle im Leopardenrudel. Sie kann gut kämpfen, besitzt ein flottes Mundwerk, Mut und ein großes Herz. Ich mochte sie von der ersten Seite an. Schon vorher als Freundin von Dorian mochte ich sie sehr. Hier noch zusätzlich ihre Familie kennenzulernen, war toll, denn Mercy redet ja nicht sehr viel über ihre Familie.

Aber auch Riley war ein Prota zum Verlieben. Er ist natürlich sexy, dass sind die Gestaltenwandler ja alle. Aber er ist auch ein Snow Dancer Wolf und die liebe ich ja sowieso. Was mir besonders gut gefallen hat, ist seine familiäre Einstellung. Er ist immerhin Brennas ältester Bruder und ich LIEBE Brenna. Außerdem ist er Hawks Stellvertreter, der in diesem Buch dadurch auch mal wieder vermehrt auftreten durfte, was ich klasse fand. Riley ist sehr verschlossen, wirkt ernst, fokussiert und ist unglaublich beschützend. Aber genau deswegen mochte ich ihn sofort.
Mit Mercy zusammen zeigt sich eine spielerische, lockere Seite an ihm und das war wirklich toll mitzuerleben. Man hatte sofort den Eindruck, dass die beiden perfekt zusammen passen.

Fazit
Wieder ein ganz starker Band von Nalini Singh mit einem charmanten Riley, einer toughen Mercy, die zusammen nicht nur für prickelnde Leidenschaft sorgen, sondern für wahre, berührende Momente. Mir gefiel diese Liebesgeschichte unglaublich gut, obwohl die Rahmenhandlung ein wenig im Hintergrund geblieben ist.

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amanda frost, liebe, fantasy, erotik, vom tod begehrt

Vom Tod begehrt (Teil 3)

Amanda Frost
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei null, 28.10.2015
ISBN B017AMBY8C
Genre: Sonstiges

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