Leserpreis 2018

Linnea_Draconiss Bibliothek

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Raben-Saga

Marcel Weyers
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.07.2018
ISBN 9781981039692
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Die Raben-Saga

Originaltitel: Die Raben-Saga

Autor: Marcel Weyers

Verlag:  -

Buchreihe: -

Seitenanzahl: 400 Seiten

ISBN: -

Preis: 4,99€ Kindle, Taschenbuch 9,99€

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: erste Person aus Abis Sicht

Lesbarkeit:  flüssig

Besonderheiten des Buches: /

 

Klappentext:

Als die siebzehnjährige Abigail Willows auf den mysteriösen Corvus Raven trifft, ahnt sie noch nichts von dem Chaos, in das er sie und ihre Welt stürzen wird. Hexen, Zeitreisende und eine düstere Rabengestalt sind da die geringsten Probleme. Auf ihren Reisen durch die Zeit erfährt Abigail mehr über den Ursprung der Familie Willows und von einem fürchterlichen Fluch, der schon bald das Salem des 21. Jahrhunderts bedrohen wird.

 

Charaktere:

Im Zentrum der Geschichte steht Abigail, ein junges Mädchen, das eine Außenseiterin ist. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich habe viel mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Auch die anderen Charaktere, wie Corvus oder die Nebencharaktere sind gut gelungen und ich konnte mich auch gut in diese hineinfühlen. Die Charaktere sind stimmig und auch die Liebesgeschichte, wie ich sie zunächst vermutet hatte, war doch anders als gedacht. Die zunächst bestehende Hassbeziehung zwischen Abi und Corvus hat mir gefallen und auch, dass sich die Bindungen langsam entwickelt hatten und man die Veränderung gut nachvollziehen konnte.

 

Inhalt:

Die 17-jährige Abi ist anders als eine gewöhnliche Heldin, denn sie gilt als Freak und als Außenseiterin. Sie lebt in Salem und hat nicht viele Freunde. Sie trifft auf den mysteriösen Corvus Raven und wird von ihm in eine Welt gezogen, in der Hexen, Zeitreisen und düstere Rabengestalten eine wichtige Rolle spielen.

Ich hatte kaum mit dem Lesen begonnen, war ich bereits in der Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Schreibstil ist sehr mitreißend und flüssig. Die Geschichte ist gut durchdacht, es gibt Höhen und Tiefen und besonders beeindruckt hat mich vor allem die Freundschaftsbeziehungen der Charaktere. Das Ende hat mir nicht unbedingt gefallen, aber ich kann es gut hinnehmen und damit leben. Auch wenn ich durchaus hoffe, dass es nicht das letzte Mal war, dass man von den Charakteren der Geschichte gehört hat. Die Story ist vom ersten Buch bis zum letzten hinweg spannend und endet jeweils mit einem fiesen Cliffhanger, da ich jedoch die Gesamtausgabe gelesen habe, konnte ich direkt weiterlesen. Ein tolles Buch voll Magie und Spannung, dass ich wärmstens weiterempfehlen kann.

 

Cover:

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Mir gefallen die roten Farben und der goldene Rabe. Ein schönes Buch, das gut zur Buchreihe passt und zum Kaufen anregt.

 

Empfehlenswert: Ja, dieses Buch enthält eine klare Leseempfehlung.        

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das steinerne Schloss

Anna Weydt
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.09.2018
ISBN 9783733711887
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Das steinerne Schloss

Originaltitel: Das steinerne Schloss

Autor: Anna Weydt

Verlag:  books2read

Buchreihe: -

Seitenanzahl: 323 Seiten

ISBN: -

Preis: 5,99€ Kindle

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: dritte Person aus Charlies Sicht

Lesbarkeit:  flüssig

Besonderheiten des Buches: jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Konrad von Würzburgs „Der Welt Lohn“

 

Klappentext:
Ein Talisman, der sie beschützt. Eine Sage, die sie verfolgt. Ein Familiengeheimnis, das sie lüften muss. Als Charlie aus dem Nichts von mythischen Kreaturen angegriffen wird, treten ihre Alltagssorgen mit einem Schlag in den Hintergrund. Die einzige Aussicht auf Schutz bietet ein Bündnis mit dem wortkargen Erik, der ihr wie auf Schwingen getragen zu Hilfe eilt. Kann ihr mysteriöser Retter Licht ins Dunkel bringen? Gefangen in einem Labyrinth aus Lügen kämpft Charlie um Antworten. Doch fündig wird sie erst, als es längst kein Zurück mehr gibt.

 

 

Charaktere:

Im Zentrum der Geschichte steht Charlie, die eigentlich Charlotte heißt. Sie ist eine Studentin, die viele Probleme zu haben scheint. Charlie erscheint mir als sehr bestimmend, aber auch freundlich und sympathisch. Sie versucht stets das Richtige zu machen. Im Laufe der Geschichte wird sie mutiger und kommt etwas mehr aus sich heraus, was mir gut gefallen hatte. Erik, der männliche Protagonist, gefiel mir leider nicht. Mir kam er platt konstruiert vor, über ihn bekommt man sogut wie keinen Einblick. Selbst als etwas aufgedeckt wird, scheint es keine richtige Erklärung zu geben. Er war mir leider durchwegs unsympathisch und ich konnte mich mit ihm nicht anfreunden. Die Nebencharaktere fand ich interessant, gerne hätte ich mehr über Marie gelesen oder über Herr Fries. Der Charakter, der mich am meisten von sich überzeugt hatte, ist Katrei, der Greif. Die Szenen mit ihr gehören zu meinen liebsten.

 

Inhalt:

Zunächst beginnt die Geschichte mit Charlie und ihrem normalen Alltagsleben. Sie hat Sorge um ihren Großvater, scheint keinen guten Draht mit ihrer Mutter zu haben und zu allem Überfluss hat sie auch viel mit ihrem Studium zu tun. Als sie einen Termin bei ihrem Dozenten wahrnimmt, kommt sie mit einem Wesen in Kontakt, das sie so noch nicht gesehen hatte und auch nie davon ausging, dass es ein solches gibt. Sie wird von einem jungen Mann gerettet, der ihr eine neue Welt offenbart und sie sieht ein, dass sie offensichtlich eine tragende Rolle darin spielt.

Die Handlung begann sehr rasant, direkt am Anfang kommt es zum ersten Kampf und die Autorin legte somit ein rasantes Tempo ein. Der Inhalt folgt einem roten Faden, dem ich problemlos folgen konnte. Gerade die Kämpfe haben mich sehr gefesselt und ich konnte mir das Geschehen gut vorstellen. Leider hat das Buch gerade gegen Ende etwas an Spannung verloren, da sich manche Situationen wiederholten und auch das oftmals beschrieben Verschwinden von Erik störte mich doch zunehmend. Auch der Liebesgeschichte konnte ich nicht viel abgewinnen, denn für eine solche fehlt es mir an Tiefe. Dennoch hat mich das Buch gerade wegen der vielseitigen Wesen in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und mitreißend, ich bin quasi durch die Seiten geflogen.

 

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem der Greif gefällt mir, auch, da dieser mein Lieblingscharakter im ganzen Buch ist. Ein schönes Cover, das eine tolle Geschichte vermuten lässt und das nicht enttäuscht.

 

Empfehlenswert: Insgesamt betrachtet hat mir das Buch gut gefallen, weshalb ich eine Leseempfehlung ausspreche.       

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Fluch der Elemente: Die Schwestern von Feuer und Erde

Lilyana Ravenheart
E-Buch Text: 160 Seiten
Erschienen bei BookRix, 19.10.2017
ISBN 9783743830486
Genre: Fantasy

Rezension:

Erzählperspektive: auktorial
Lesbarkeit: sehr
flüssig
Besonderheiten des Buches: Am Ende des
Buches findet sich eine tolle Runentabelle und eine Übersicht über die Namen der
Figuren und ihre Bedeutungen. Jedes Kapitel hat ein Kapitelbild und man findet zudem
eine Leseprobe des nächsten Bandes am Ende des Buches.
Klappentext:
Einst wurde ein Bündnis
geschlossen. Ein Bündnis, das Lyra dazu zwingt einen Dunkelalb zu heiraten.
Doch weder sie, noch ihre Zwillingsschwester Amia, wollen sich ihrem Schicksal
ergeben. Mit vereinten Kräften wollen sie sich gegen den Handel auflehnen, der
noch vor ihrer Geburt vereinbart wurde. Doch ist es überhaupt möglich, einem
Dunkelalb die Stirn zu bieten?


Schneller
als den beiden lieb ist geraten sie in die Fronten einer uralten Fehde zwischen
den Dunkelalben und den Lichtalben und plötzlich ist es nicht nur ihr eigenes
Leben, um das sie kämpfen müssen, damit ihr Schicksal sich erfüllt.


Charaktere:
In
diesem Buch treten eine Vielzahl an Charakteren auf, doch die wichtigsten
Charaktere sind eindeutig die beiden Mädchen Amia und Lyra, ebenso wie die
Alben Myrkvi und Aleksi. Amia und Lyra sind Zwillinge, wobei sie
unterschiedlicher kaum sein können. Lyra, die Erstgeborene, ist feurig und
lebensfroh. Sie scheint ihre Entscheidungen und Handlungen nicht zu überdenken,
handelt intuitiv und lässt sich kaum von jemanden etwas sagen. Nur ihr
Gegenpart, Amia, scheint sie im Griff zu haben. Sie ist die Ruhigere der
beiden, zurückhaltend und bedacht. Gemeinsam geben die Zwillinge ein
interessantes Gespann ab, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Die
Schwestern sind sehr auf einander fixiert und stellen die Bedürfnisse der
Schwester über die jeweils eigenen. Myrkvi ist ein sanftmütiger Mann, doch kaum
taucht Aleksi auf, einer seiner Feinde, zeigt er, dass auch er ein sehr aufbrausendes
Gemüt besitzt. Obwohl er sich bei den Schwestern bemüht freundlich zu sein,
schafft er dies bei seinem Erzfeind nicht. Dieser nimmt ebenfalls kein Blatt
vor den Mund.
Die
Autorin geht besonders bei den Schwestern in die Tiefen und man lernt recht schnell
die Eigenarten der liebenswerten Zwillinge kennen. Dass sie ihr gesamtes
Herzblut in diese Geschichte gesteckt hat ist deutlich. Sobald man die
Schwestern kennen  und lieben gelernt
hat, fiebert man mit ihnen mit. Besonders liebenswert ist der Kater Armas, der
die Schwestern begleitet und die Situationen oftmals auflockert.
Inhalt:
Die
Geschichte beginnt mit einem Pakt, der die gesamte Geschichte beeinflusst.
Dieser Pakt beinhaltet die Erstgeborene der Zwillinge und deren Zukunft. Denn
Myrkvi fordert diese als zukünftige Frau ein. Einige Jahre später, als die
Mädchen erwachsen geworden sind, kommt er wieder um diesen Pakt einzulösen.
Darüber sind die Zwillinge allerdings gar nicht erfreut, jedoch finden sie sich
schneller als gedacht in den Fängen der Alben wieder. Myrvki ist der Sohn der
Dunkelalben und versucht alles um der Erstgeborenen das Leben an seiner Seite
schmackhaft zu machen.
Die
Geschichte geht rasch voran, zu keiner Zeit ist es zäh oder gar langatmig.
Oftmals gibt es Zeitsprünge, die der Geschichte allerdings nicht schaden – im
Gegenteil. Als Leser gewöhnt man sich rasch an diese Art die Geschichte zu
erzählen. Auch dass die Autorin auf beide Mädchen eingeht und nicht nur eines
der beiden in den Vordergrund stellt ist hervorzuheben.
Cover:
Das
Cover ist eher in den angenehmen Farben braun gehalten. Im Vordergrund ist ein
brauner Fels, auf dem ein Gänseblümchen wächst. Der Hintergrund, ein rötlicher
Himmel, passt gut zu dem Vordergrund. Links oben sieht man eine der Schwestern,
neben ihr ist ein Rabe abgebildet. Hat man das Buch durchgelesen, bemerkt man,
dass der Rabe doch einiges mit der Geschichte zu tun hat. Ebenso wie das
Blümchen im Vordergrund, was man mit der Gabe Amias in Verbindung bringen kann.
Das rotbraune Farbensemble erinnert an Feuer, die Gabe Lyras. Das Cover passt
mit dem Titel „Feuer und Erde“ gut zusammen.
Es
ist zudem sehr stimmig und angenehm anzusehen.
Empfehlenswert: Ja, dieses
Buch ist sehr weiterzuempfehlen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Fluch der Elemente - Die Krieger von Luft und Wasser

Lilyana Ravenheart
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.07.2018
ISBN 9783752824056
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches:

Erzählperspektive: dritte Perspektive, wechselnde Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig

Besonderheiten des Buches: am Ende des Buches findet sich eine Beschreibung des Weltenbaums, Zusatzinfos und im gesamten Buch gibt es Kapitelbilder

 

Klappentext:

Nachdem die Schattenwesen besiegt wurden, schweben Amia und Lyra im Liebesglück. Beide genießen ihr neues Leben in vollen Zügen, doch dann wird ihrer beider Glück von einem neuen Feind bedroht: Hel. Die Totengöttin plant Asgard zu zerstören und die Götter zu vernichten.

Doch das ist nicht die einzige Bedrohung: Auch der Sohn des Schattenkönigs soll mit seinen mächtigen Kräften in die Fußstapfen seines Vaters treten und die Alben vernichten. Können Amia und Lyra den Kampf gegen ihre übermächtigen Gegner erneut gewinnen oder ist ihr Ende bereits besiegelt?

 

Charaktere:

Die Charaktere sind dieselben, die bereits mit Band eins eingeführt worden. Die weiblichen Protagonisten sind Amia und ihre Schwester Lyra, die sich in der Welt der Alben eingelebt haben. Auch Aleksi und Myrkvi sind vertreten, ebenso wie der Kater Armas und die restlichen Nebenfiguren. Zudem werden eine Reihe neuer Charaktere eingeführt, wie u.a. der Frauenheld Alev. Er heftet sich, sehr zum Leidwesen Aleksis, an Lyras Fersen und nimmt eine wichtige Rolle in Band 2 ein.

Die Charaktere sind gewohnt sympathisch, wobei mein Favorit nach wie vor Kater Armas ist. Da ich eher mit Lyra sympathisiere als mit Amia, war ich froh, dass diese in Band zwei etwas im Vordergrund steht, ebenso wie ihr Partner Aleksi. Begeistert war ich auch von dem Phönix Alev, der neuen Wind in die Geschichte gebracht hat und mich oft zum Schmunzeln brachte. Interessant war das Auftreten der Götter wie u.a. Odin oder Hel. Hel ist auch ein Charakter, von dem ich begeistert bin – normalerweise bin ich eher auf der Seite der Guten, doch hier konnte ich der Totengöttin doch sehr viel Sympathie entgegen bringen.

 

Inhalt:

Band 2 beginnt direkt mit der Geburt einer neuen Bedrohung. Ein Schattenwesenkind ist geboren und sehr mächtig, so mächtig, dass es noch in den ersten Stunden seines Lebens ein Leben nimmt. Doch noch bevor man mehr über dieses Kind erfahren kann, wendet der Text und man liest von Lyra, die ihrer Schwester einen Brief schickt und ihr verspricht, bald zurück zu kehren. Sie ist mit Aleksi auf Abenteuerreise gewesen und hat sich mit ihm viele Monate die Welt angesehen, wobei sie auch Alev kennengelernt hat, einem Phönix, der sich wohl nahezu an jeder Frau zu interessieren scheint, die ihm über den Weg läuft. Doch kaum ist das Paar zurück im Albenreich, werden sie mit den neuen Gefahren und Bedrohungen konfrontiert und ein Krieg beginnt, der noch schlimmer als der erste Kampf zu sein scheint.

Ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte hinein zu versetzen, sofort war ich wieder in der Welt der Alben und der Schwestern gefangen und habe mit ihnen mitgefiebert. Die Geschichte folgt einem roten Faden und es war mir, vor allem im letzten Drittel des Buches, beinahe unmöglich es aus der Hand zu legen – die fiesen Cliffhanger haben mich fast schon dazu genötigt das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Sprache der Autorin ist angenehm flüssig, der Schreibstil locker und es ist ein Leichtes sich in die Welt hineinzuversetzen. Band zwei hat mir viel besser gefallen als Band eins, die Charaktere haben an Tiefe gewonnen und man merkt, dass sich die Autorin weiterentwickelt hat. Besonders gut gefiel mir der Kampf, der doch einen Großteil des Buches ausmacht und hinter welchem viel mehr als Kämpfe und Schwerthiebe stecken. Wer Band eins mochte, wird mit Band zwei bestimmt eine Freude haben. Und wer nun neugierig auf Band zwei ist, sollte vorher einen Blick in den ersten Teil werfen – die Geschichte ist aufbauend und ich bezweifle, dass die Reihe unabhängig von einander gelesen werden kann, ohne, dass Verständnisprobleme auftreten.

Ein schöner Folgeroman, der einem für einen Moment die Realität vergessen lässt und einen mit in die Welt der Alben führt.

 

Cover:

Das Cover gefällt mir gut, man sieht hier einen Krieger – offensichtlich Aleksi, wie ich vermute – und die Farbe blau ist sehr dominant. Gut gefällt mir der Hirsch und die Einheitlichkeit. Beide Bücher passen gut zusammen, man sieht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt (vor allem, da wohl auch Band 1 ein neues Cover bekommen hatte). Ein schönes Cover, das Lust auf mehr verspricht. Besonders die Rückseite gefällt mir, da man dort ein kleines Schloss erkennen kann.

 

Empfehlenswert: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 ebenfalls seine Freude haben. Dieses Buch bekommt eine klare Leseempfehlung ausgesprochen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Dark Spells: Ein Rennen gegen die Zeit

Nina Hirschlehner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.06.2018
ISBN B07DKQ3RG7
Genre: Sonstiges

Rezension:

Charaktere:

Die Charaktere sind dieselben, die bereits in den letzten beiden Bänden auftreten. In diesem Teil erfahren wir mehr über Shadow – endlich! Darauf habe ich lange gewartet. Besonders gelungen fand ich Dhana, die zwar die Rolle des Antagonisten einnimmt, mir aber gar nicht so böse vorkommt. Im Gegenteil, sie hat sich zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt, obwohl ich in den ersten beiden Teilen mehr mit Savannah sympathisiert habe.

Auch in diesem Teil sind die Charaktere gut gelungen und fesselnd. Besonders gut konnte ich auch mit Zoey mitfiebern und mitleiden.

 

Inhalt:

Band 3 setzt direkt dort an, wo Band 2 aufgehört hatte. Es gilt nun den Meteoritenstaub zu stehlen, weshalb sich Savannah mit den Jägern auf eine gefährliche Reise begibt – und leider dabei von Zoey begleitet wird, was zu einer brenzligen Situation führt. Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte einzutauchen und mich erneut in die Dark Spells Figuren hineinzuversetzen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und es fällt nicht schwer, sich mitreißen zu lassen. Was mir an der Buchreihe so gut gefällt, ist, dass die Kapitel aus der Sicht der verschiedenen Figuren geschrieben werden. Anfangs bei Spruch 1 ist dies zwar noch etwas verwirrend gewesen, da man die Charaktere noch nicht so gut kannte, doch nun bei dem dritten Teil würde ich dies nicht mehr missen wollen.

Band drei lüftet so manches Geheimnis um Shadow, doch es gibt noch vieles, was noch nicht erzählt wurde und die Hoffnung, dass diese Dinge in Band vier gelüftet werden, bleibt. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen und doch hat mich das Ende fertig gemacht. Der Cliffhänger ist zwar fies, allerdings perfekt gesetzt, sodass man kaum abwarten kann, Spruch vier zu lesen.

 

Cover:

Vom Cover bin ich hin und weg. Ich finde die Farben schön und auch, wie diese mit den Motiven zusammenwirken. Als Fan der Covergestaltung der Reihe hat mich auch dieses Cover eindeutig in seinen Bann gezogen und von sich überzeugt. Es ist ein schöner Blickfang und besonders gut gefällt mir das Zauberbuch.

 

Empfehlenswert: Band 3 der Reihe hat mich voll und ganz überzeugt und bekommt, wie bereits seine Vorgänger, eine klare Leseempfehlung ausgesprochen.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Dark Spells: Von Rosen und Jägern

Nina Hirschlehner
E-Buch Text: 114 Seiten
Erschienen bei null, 30.05.2018
ISBN B07CR52RWL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Dark Spells – Von Rosen und Jägern

Originaltitel: Dark Spells – Von Rosen und Jägern

Autor: Nina Hirschlehner

Verlag:  -

Buchreihe: Dark Spells, Band 2

Seitenanzahl: 114 Seiten

ISBN: -

Preis: 1,99€ Kindle

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: erste Person aus Savannahs Sicht, dritte Person aus Zoeys, Shadows und Dhanas Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig

Besonderheiten des Buches: /

 

Klappentext:

Während Dhana im Herzen von London eine Schule für Hexen aufbaut, kämpft Savannah im tiefsten Wald um ihr Leben – und damit auch um das von Zoey. Und als könnte ihre Situation nicht noch schlimmer werden, laufen ihr zwei junge Jäger über den Weg, die von einer gefährlichen Waffe berichten, die in Dhanas Hände gefallen sein könnte …

 

Charaktere:

Die Charaktere sind dieselben, die bereits in Spruch 1 vorgekommen sind. Im Zentrum stehen Savannah, Zoey, Dhana und Shadow. Im zweiten Band stehen vor allem die Charaktere Savannah und Dhana im Vordergrund, man erfährt etwas von ihrer Vergangenheit – aber leider ist noch einiges im Dunklen geblieben, weshalb ich mich sehr auf Band 3 freue und es kaum erwarten kann, weiter in die Geschichte einzutauchen. Die Einblicke in die Vergangenheit der Hexen hat mir sehr gut gefallen, man lernt mehr über die beiden kennen. Schade fand ich, dass Shadow so eine geringe Rolle in Band 2 gespielt hatte, da er in Band 1 doch öfters vorkam. Ich hoffe jedoch, dass sich dies in den nächsten Büchern ändern wird. Die zwei Jäger, die neu eingeführt wurden, sind mir von Anfang an sympathisch gewesen – auch wenn ich gerne mehr über sie erfahren hätte. Auch hier hoffe ich, dass man mehr über sie in Band 3 lesen kann.

 

Inhalt:

Band 2 setzt dort an, wo Band 1 geendet hatte, die Geschichte wird direkt wieder aufgegriffen und läuft glatt weiter. Savannah und Zoey haben sich im Wald zurückgezogen, während Dhana in London residiert und mit dem Gedanken spielt, eine Schule für Hexen zu eröffnen. Während Zoey versucht, etwas über Savannahs Vergangenheit herauszufinden, findet Savannah heraus, dass Dhana wohl mächtiger ist, als sie es angenommen hatte.

Die Handlung hat mich direkt von Anfang an von sich überzeugt, es fiel mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen. Schnell war ich wieder in der Welt von „Dark Spells“ versunken und habe mit den Figuren mitgefiebert. Besonders gut haben mir die zwei neuen Charaktere gefallen, die einen frischen Wind in die Geschichte bringen und die Handlung vorantreiben. Die Autorin hat es geschafft, die Bilder, die Band 1 geschaffen hatte, erneut aufzugreifen und das Kopfkino weiterführen zu lassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, man fliegt geradezu durch die Geschichte. Besonders gut gefällt mir der Perspektivenwechsel und die damit verbundene Möglichkeit, die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln zu lesen. Es ist interessant, in Dhanas Wesen einzutauchen. Auch die Tatsache, dass es hier nicht nur „gut“ und „böse“ gibt, gefällt mir – es sind noch immer viele Geheimnisse, die nicht gelüftet wurden, was das Buch besonders spannend macht. Leider hat die Geschichte einen richtig fiesen Cliffhanger, der direkt Lust auf Band 3 macht. Ich kann es kaum erwarten mehr von Dark Spells zu lesen.

 

Cover:

Von dem Cover bin ich hin und weg. Es gefällt mir sehr gut, ich mag den dunklen Wald und die violett/lila Töne, die hier vewendet wurden. Auch die Rose passt gut darauf. Das Cover verzauberte mich ebenso, wie es das Cover von Band 1 getan hatte. Es passt gut zu seinem Vorgänger, der dunkle und mysteriöse Stil wurden wieder aufgegriffen. Ein schönes Cover, das hervorragend zur Geschichte passt.

 

Empfehlenswert: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 ebenfalls seine Freude haben. Dieses Buch bekommt eine klare Leseempfehlung ausgesprochen.     

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119 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe

Nicole Alfa
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604221
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Prinzessin der Elfen – Bedrohliche Liebe

Originaltitel: Prinzessin der Elfen – Bedrohliche Liebe

Autor: Nicole Alfa

Verlag:  Impress

Buchreihe: Prinzessin der Elfen, Band 1

Seitenanzahl: 297 Seiten

ISBN: -

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: erste Person, überwiegend aus Lucys Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig und mitreißend

Besonderheiten des Buches: kleine Bildchen oberhalb der Kapitelüberschrift

 

Klappentext:

Eben noch wurde die 16-jährige Lucy in ihrem Zuhause von Unbekannten angegriffen, als sie sich im nächsten Moment auf einer Wiese in einer fremden Welt wiederfindet. Ein Portal hat sie in ihre eigentliche Heimat, das Reich der Elfen, gebracht. Lucy will das alles nicht glauben, immerhin ist sie ein ganz normales Mädchen und soll jetzt plötzlich die verloren geglaubte Tochter des Elfenkönigs sein? Ohne mich, denkt sie. Doch die Frage nach dem Grund für den Angriff und die Sorge um ihre Familie bringen Lucy schließlich dazu, ihr Schicksal – zumindest vorübergehend – anzunehmen. Vielleicht liegt es aber auch an den eisblauen Augen von Daan, der stets überall da auftaucht, wo Lucy ist. Auch wenn in seinem Blick noch etwas liegt, das sie einfach nicht deuten kann… 

 

Charaktere:

Lucy ist die Protagonistin des Buches. Sie ist eine Figur, die sich nicht unterkriegen lässt, denn sie setzt sich auch für andere ein. Sie ist sehr mutig und versucht stets das Beste aus einer Situation zu machen. Ihre Handlungen und ihre Denkweisen konnte ich gut nachvollziehen, sie war mir auch von Anfang an sehr sympathisch, was bis zum Ende hin geblieben ist – etwas, das normalweise nicht oft vorkommt, da ich oft den Gefallen an Hauptfiguren verliere. Aber hier war dem nicht so. Ab und an hatte ich die Befürchtung, dass sie zu einem Charakter mutiert, der alles kann aber auch da wurde ich eines Besseren belehrt und war froh, dass auch ihre Schwächen herausgearbeitet wurden. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen. Daan fand ich von Anfang an toll, er versucht so gut wie es geht auf Lucy achtzugeben und hilft ihr, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Er hilft Lucy, wenn sie nicht weiterweiß oder, wenn sie sich in Schwierigkeiten bringt. Ich bin schon gespannt, wie die beiden sich in Band zwei weiterentwickeln.

Was mir ein wenig fehlte, war die Tiefe bei den Nebenfiguren. Da hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht, aber vielleicht hat sich dies die Autorin für Band 2 aufgespart. Auf alle Fälle war es toll, mehr über diese zu erfahren.

 

Inhalt:

Lucy wächst als normales Mädchen auf, sie lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel, die als Sicherheitsleute arbeiten und so mit ihr oft umziehen müssen. Diese Sache gefällt Lucy nicht, denn sie bekommt Privatunterricht und hat auch in ihrer Freizeit nicht die Möglichkeit, Freunde zu finden oder sich wie ein Mädchen in ihrem Alter zu verhalten. Kurz bevor sie erneut umziehen, werden sie angegriffen und Lucy erfährt folgendes: Sie ist kein Mensch, sie ist eine Elfe. Und nicht nur irgendeine Elfe, sie ist die Prinzessin der Elfen. Kurzerhand wird sie in eine neue Welt gebracht, die viele neue Dinge für sie bereithalten, denn sie erkennt, dass es mehr gibt, als nur Elfen und dass die Dinge nicht immer so zu sein scheinen, wie sie auf den ersten Blick hin glaubt.

Das Buch habe ich sehr schnell gelesen, da es sehr spannend ist und die Handlung zu keiner Zeit langweilig ausfällt. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte mit den Figuren sehr mitfühlen. Die Autorin hat eine tolle neue Welt geschaffen, die mir gut gefällt. Die Handlung folgt einem roten Faden. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn Daan mischt in Lucys Leben ordentlich mit und sorgt für manch schöne Stellen. Auch Kampfszenen kommen vor, die ebenfalls gut beschrieben wurden. Eine schöne Geschichte und vor allem ein sehr schönes Debüt, dass in eine neue Welt entführt.

 

Cover:

Das Cover hat mich gleich auf sich aufmerksam gemacht. Das Paar, das auf dem Bild zu sehen ist, sieht sehr vertraut aus und harmonisch. Mir gefallen auch die Farben auf dem Bild sehr gut, schön finde ich es auch, dass die Gesichtszeichnungen übernommen wurden, die die Elfen in den Büchern haben. Ein schönes Cover, das man sich gerne ins Regal stellt – oder das man gerne als Ebook auf dem Reader hat.

 

Empfehlenswert: Ein toller Serienauftakt, der wärmstens weiterempfohlen werden kann.  

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Nation Alpha

Christin Thomas
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783946955092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person als Omega 4s Sicht
Lesbarkeit:   sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: kleine Bildchen oberhalb der Kapitelüberschrift

Klappentext:
Ich bin eine Omega. Wir werden als Sklaven für die Königsrasse der Alphas gezüchtet und haben keine Rechte, keinen Namen, kein Leben. Man behandelt uns nicht wie Menschen, sondern wie Ware. Nach dreihundertjährigem Martyrium wollen die Alphas uns auslöschen und durch Maschinen ersetzen. Meine Zeit ist abgelaufen, falls der verzweifelte Rettungsplan nicht gelingt. Doch wer würde darauf bauen, wenn die sogenannten Retter selbst Alphas sind? Kann ich ihnen vertrauen oder ist unser Untergang bereits besiegelt?

Charaktere:
Die Protagonistin des Buches ist Omega 4, die sich wie eine typische Sklavin verhält. Sie ist demütig und versucht zu überleben, indem sie sich an die Regeln hält. Jedoch wünscht sie sich mehr Menschlichkeit und die Gesellschaft stoßt ihr öfters übel auf, denn viele Behandlungen gefallen ihr zu Recht nicht. So findet sie es nicht in Ordnung, dass Menschen verkauft werden und einen Preis haben, wo sie doch verlangen würde, dass sie „unbezahlbar“ sein sollte. Sie freundet sich mit Jasmin, einem 12-jährigen Mädchen, an, was allerdings gegen die Regeln ist. Jasmin ist die Tochter vom obersten der Alphas, doch sie ist anders. Sie interessiert sich für die Omegas und möchte mit ihnen sprechen, was allerdings schlimme Konsequenzen für diese haben kann. Doch sie gibt nicht nach und schließlich freunden sich beide an. Kain, ebenfalls ein Alpha, ist ein weiterer Charakter, der von großer Wichtigkeit ist. Er hilft der Omega dabei zu fliehen und scheint ebenfalls anders zu sein als andere Alphas.

Inhalt:
Omega 4 wird von einer neuen Familie gekauft, wo sie Jasmin kennenlernt, eine Alpha. Sie ist anders als andere Alphas, denn obwohl sie noch ein Kind ist, sieht sie in Omega 4 etwas, das sonst wohl keiner jemals in ihr gesehen hat: einen Menschen. Sie beginnt langsam Freundschaft mit ihr zu schließen, bis sie erfährt, dass die Omegas von Maschinen abgelöst und durch diese ersetzt werden sollen. Sie beginnt einen Rettungsplan auszuhandeln, wobei sie allerdings nicht weiß, ob es denn für sie noch eine Rettung gibt oder nicht.
Der Inhalt hatte mich gleich in seinen Bann gezogen, ich habe das Buch in einen Rutsch durchgelesen. Schnell war ich in der Handlung  eingelesen und habe mit Omega 4 mitgefiebert. Es gibt einen schönen roten Faden und der Inhalt des Buches lädt zum Nachdenken ein, denn hier wird eine Art Rassentrennung durchgeführt, „schwarz“ steht „weiß“ gegenüber. Die Thematik fand ich sehr interessant, ebenfalls wie die geschilderte Welt und deren Ordnung. Ich fand es spannend über die Omegas zu lesen, die im Schatten der Alphas ihr Dasein fristen mussten. Da ich solche Bücher gerne lese, habe ich auch zu „Nation Alpha“ gegriffen und es nicht bereut. Gerade die dargestellte Zukunft hat mich fasziniert, wenn auch gleich abgeschreckt. Auf alle Fälle hat das Buch einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich habe länger über die Handlung nachgedacht und mir verschiedene Szenarien durch den Kopf gehen lassen. Ein gutes Buch, das man weiterempfehlen kann.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag die grünen Farben, die dominant sind und das Zeichen der Alphas finde ich auch sehr gelungen. Ein schönes Cover, das zum Lesen anregt. Mich haben besonders die Farben angesprochen.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich sehr weiterempfehlen, es regt zum Nachdenken an und bleibt einem in Erinnerung.  

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Seelenläufer

Bianca Fuchs
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2016
ISBN 9783837063578
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte Person aus Zoyas Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Cambridge 2014: Ein alter Mann stirbt – und eine junge Frau wird in eine Auseinandersetzung hineingezogen, in der nichts weniger auf dem Spiel steht, als ihre Seele.
Nichts hätte die Studentin Zoya Saffin auf das vorbereiten können, was der plötzliche Tod ihres geliebten Großvaters in ihr auslöst. Denn die tiefe Trauer bringt eine Gabe zum Vorschein, die ihr bisheriges Leben und alles, woran sie geglaubt hat, radikal auf den Kopf stellt.
Die Gabe ist der Schlüssel zu einer Welt, die sich hinter den Fassaden der Universität Cambridge verbirgt und zu der nur die Eingeweihten Zutritt erhalten. Aber so sehr sich Zoya auch bemüht – sie fühlt sich dieser Welt nicht zugehörig. Erst in dem Studenten Rob, zu dem sie sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt, findet sie jemanden, der sie zu verstehen scheint und ihre Gefühle erwidert.
Sie ahnt jedoch nicht, dass er ein dunkles und gefährliches Geheimnis in sich trägt, das eine alte Zwietracht erneut entzündet und schon bald das erste Opfer fordert…

Charaktere:
Zoya ist eine sympathische Protagonistin, die man recht schnell ins Herz schließt. Sie ist mitfühlend und versucht stets das Richtige zu tun. Auch die anderen Figuren des Romans fand ich sympathisch, besonders Jasper hat es mir angetan. Er ist Zoyas Mentor an der Universität, er ist ein guter Freund und beschützt Zoya so gut wie nur möglich. Jasper ist der typische beste Freund, den sich wohl jedes Mädchen wünschen kann. Mit Rob bin ich leider nicht sonderlich warm geworden, er ging mir  auf die Nerven, da ich mit seiner Art nicht wirklich zurecht kam.


Inhalt:
Zoya verliert ihren Großvater, der der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist. Mit seinem Tod kommt eine neue Gabe in ihr zum Vorschein und sie erkennt, dass sie eine Seelenläuferin ist. Zunächst ist sie auf die Unterstützung anderer angewiesen und sie kommt in eine neue Gemeinschaft, in der sie lernt, was sie nun ist und wie sie ihre Fähigkeiten beherrschen kann. Doch gleichzeitig erfährt sie auch, dass es neben Seelenläufer auch Seelenräuber gibt, die zu ihren Feinden gehören.
Der Einstieg fiel mir nicht ganz so einfach, da ich zunächst die Befürchtung hatte, mich viele Seiten mit der Trauerbewältigung Zoyas durchzukämpfen. Meine Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet und dann war ich auch schon mitten in der Geschichte und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Es hat mich mitgerissen und regelrecht gefesselt, sodass ich es auf einen Rutsch durchgelesen habe. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und setzt die Elemente der Spannung an den richtigen Stellen ein, wo ich zunächst Bedenken hatte, war ich mit jedem weiteren gelesenen Kapitel begeisteter.  Die Geschichte ist schön aufgebaut und vor allem die Seelenläufer, ebenso wie die Seele an sich, wird gut erkärt. Die Gemeinschaft der Seelenläufer hat mir gut gefallen und war stimmig. Ein schöner Debüt, an dem ich keine Kritikpunkte aufzulisten habe. Mich hat das Buch restlos begeistert.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut, man sieht eine weiße Figur, die von ihrer Aura umgeben ist. Die Farben auf dem Cover sind Stimmung besonders die Schriftart des Titels gefällt mir sehr. Ein schönes Cover, das hervorragend zur Geschichte passt.

Empfehlenswert: Ja, dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Seelenräuber

Bianca Fuchs
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.12.2017
ISBN 9783746028514
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte Person aus Zoyas Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Eine Prophezeiung, ein Mord und ein Wiedersehen, das die Welt aus den Angeln hebt.
Zoya jagt seit ihrer Rückkehr nach Cambridge einen Seelenräuber, der Menschen die Erinnerungen an ihr früheres Leben entreißt und dadurch immer mächtiger wird.
Auch der Ratsvorsitzende setzt sie unter Druck. Zoya soll einen Sitz im Rat der Seelenläufer einnehmen, da viele sie für die Retterin halten, die die Prophezeiung vorhergesehen hat. Doch dann geschieht ein Mord und droht die Gemeinschaft endgültig zu zerreißen.
Die Spur des Mörders führt Zoya zu alteingesessen Familien. Schnell wird klar, dass sie auf Robs Hilfe angewiesen ist, auch wenn die letzte Begegnung mit dem Seelenräuber Zoya noch immer schmerzt. Und sie ahnt nicht, dass dessen Vater ihn vor eine existentielle Entscheidung gestellt hat. Nicht nur Zoyas Leben, sondern auch das ihrer Familie und Freunde steht nun auf dem Spiel.
Charaktere:
Die Charaktere sind dieselben, wie sie bereits in Band 1 vorkamen. Interessant fand ich besonders den Zeitsprung, der zwischen den Büchern liegt. Band 2 setzt nicht direkt dort an, wo Band 1 endet, es vergehen mehrere Monate, die nicht erzählt werden. Diese machen sich auch bei den Charakteren bemerkbar, die größte Veränderung hat hier Zoya durchlebt, sie scheint nicht mehr unsicher zu sein und wird sich ihrer Rolle im Buch nach und nach bewusst. Die Nebencharaktere habe ich allerdings etwas vermisst, diese fand ich in Band 1 besser herausgearbeitet. Sie schienen neben Zoya etwas zu verblassen. Rob, der mir in Band 1 nicht sonderlich sympathisch gewesen ist, fand ich in diesem Teil gut getroffen und ich habe mich langsam mit ihm angefreundet.


Inhalt:
Zoya soll eine Stellung im Rat annehmen, da sie von vielen für die Retterin gehalten wird. Doch der Mord, der die Gemeinschaft zu zerreißen droht, lenkt alle Aufmerksamkeit auf sich. Zoya muss versuchen den Mörder zu überführen, doch bei ihrer Suche ist sie auf Robs Hilfe angewiesen, denn der Mörder scheint ein unbekannter Seelenräuber zu sein. Inhaltlich knüpft der zweite Teil direkt an Teil eins an, lediglich das Training Zoyas wird außen vor gelassen. Die Handlung ist gut durchdacht, schlüssig gestaltet und mitreißend. Wie bereits bei Band 1 fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen und ich habe es in einen Rutsch durch gelesen. Was mir  nicht so gut gefällt ist, dass sich die Autorin auf die Haupthandlung konzentriert und kaum Nebenhandlungen vorkommen. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn das Ende mit einem fiesen Cliffhanger endet.


Cover:
Auch das Cover von Band 2 gefällt mir sehr gut. Die Farben sind gut gewählt und haben mich sofort angesprochen. Die Schrift passt gut zu Band 1, ebenso wie die gewählte Figur. Man sieht die Silhouette eines Mädchens, das scheinbar in Bewegung ist. Ein schönes Cover, das sofort alle Blicke auf sich zieht.

Empfehlenswert: Ja, dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Dark Spells: Die Königin der Stadt

Nina Hirschlehner
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2018
ISBN B07BK5XQK5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:
Buchtitel: Dark Spells: Die Königin der Stadt
Originaltitel: Dark Spells: Die Königin der Stadt
Autor: Nina Hirschlehner
Verlag: /
Buchreihe:  Dark Spells, Band 1
Seitenanzahl: 79 Seiten
ISBN: /
Preis: 0,99€ Kindle


Inhaltliches:
Erzählperspektive : abwechselnde Perspektive, teilweise aus Zoeys und Dhanas Sicht geschrieben (3. Person), erste Person aus Savannahs Sicht
Lesbarkeit:  sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: /


Klappentext:
Eine mächtige Hexe herrscht mit eiserner Hand über sämtliche magische Wesen Londons. Wer nicht ihren Vorstellungen entspricht, wird ausgelöscht. Nachdem die zehnjährige Zoey nur knapp dem Tod entgangen ist, sucht sie Hilfe bei einer dunklen Magierin. Zoey will von ihr unterrichtet werden, um sich eines Tages für ihren Verlust rächen zu können. Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass die beiden Hexen noch eine ganz eigene Rechnung offen haben. 


Charaktere:

Das Buch ist abwechselnd aus vier verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, er wechselt zwischen Dhanas, Shadows, Zoeys und Savannahs Sicht. Savannah ist die Protagonistin des Buches und eine mächtige Hexe, die Zoey, als diese ihre Familie verliert, bei sich aufnimmt und sie zu unterrichten beginnt. Savannah ist sehr geheimnisvoll und gibt nicht gerne Dinge aus ihrer Vergangenheit Preis, als Leser erfährt man davon nur bruchstückweise etwas. Shadow, der in Dhanas Diensten steht, scheint eine Verbindung zu ihr zu haben. Shadow scheint zu Dhana, obwohl er ihr dient, kein gutes Verhältnis zu haben, er macht was er möchte und umgeht ihre Anweisungen. Er ist ein sehr interessanter Charakter, aber auch er verbringt viele Geheimnisse. Zoey ist eine junge Hexe, die in Savannahs Obhut gerät, als sie ihre Familie verliert. Sie hat eine kindliche Natur, scheint neugierig zu sein und möchte ihren verstorbenen Hexenzirkel rächen, weshalb sie den Unterricht sehr ernst nimmt. Dhana herrscht über London, wer nicht für sie ist gegen sie und sie scheint ihre Position mit Härte zu vertreten. Sie ist ein recht dunkler Charakter, wirkt düster und brutal.
Mit Savannah bin ich sofort warm geworden, obwohl sie ein sehr verschlossener Charakter ist. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind nachvollziehbar, in sie kann man sich leicht hineinversetzen, ebenso wie in Zoey. Auch Shadow finde ich sehr interessant und ich bin schon gespannt, welchen Werdegang er noch erleben wird.

Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit Zoey, die ihre Eltern verloren hat und vor Dhana flüchtet. Sie schafft es mit Shadows Hilfe zu Savannah zu gelangen, die sie aufnimmt und sie für den Kampf mit Dhana wappnen will.
In die Geschichte habe ich schnell hineingefunden, zunächst war ich etwas eingeschüchtert, da die Erzählperspektive sehr häufig wechselt, doch beim Lesen selbst hat man diese Wechsel nicht als störend empfunden. Im Gegenteil, es ist interessant verschiedene Blickwinkel zu erfahren und nicht nur eine Sicht der Dinge zu erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man wird förmlich mitgerissen und ich habe das Buch auf einen Rutsch durchgelesen. Besonders interessant fand ich die einzelnen Beziehungen der Charaktere, besonders jene Verbindung von Savannah und Shadow oder auch Savannah und Dhana. Die Zauberei kommt nicht zu kurz, sie steht im Vordergrund ist gut in die Geschichte verflochten. Eine schöne Geschichte, an der sich besonders Hexenfreunde erwärmen können.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön, die dunklen Farben haben mir gleich zugesagt und auch der Kontrast zur violetten Schrift und den Verzierungen ist gut gelungen. Das Cover ist düster, macht Lust auf mehr und passt hervorragend zu der Hexengeschichte. Ein schönes Cover, das mich zum Kauf anregen würde.

Empfehlenswert: Mich hat dieses Buch voll und ganz überzeugt und ich kann es besonders Liebhaber von Hexengeschichten nur wärmstens ans Herz legen. 

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684 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:  
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369 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:  
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135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Warrior & Peace

Stella Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 22.02.2018
ISBN 9783959914611
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchtitel: Warrior & Peace: Göttliches Blut

Originaltitel: Warrior & Peace: Göttliches Blut
Autor: Stella A. Tack
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: Band 1
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978- 3959914611
Preis: 4,99€ Kindle, 14,90€ Taschenbuch

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Warriors Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /


Klappentext:
Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen.

Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.



Charaktere:
Die Protagonistin ist Warrior, die die Tochter der Aphrodite und des Hades ist. Sie ist, wie der Name bereits sagt, anders als andere Töchter der Liebesgöttin: Sie hat einen kämpferischen Charakter, der sarkastisch und teilweise auch provokativ ist. Warrior ist eine Person, die man schnell ins Herz schließt und mit ihr mitleidet. In Bezug auf Peace konnte ich ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen, jedoch hat mich das beim Lesen nicht sonderlich gestört. Peace ist einer der Charaktere, mit denen ich nicht wirklich warm geworden bin. Er ist sehr störisch, zynisch und ich-bezogen. So nimmt er auf Warriors Gefühle kaum Rücksicht, auch wie er Warrior behandelt hatte, habe ich nicht in Ordnung gefunden. Die Nebenfiguren wie Madox oder Charming hingegen fand ich sofort sympathisch. Besonders Warriors Bruder Madox hat bei mir einen großen Eindruck hinterlassen, die Szenen mit ihm habe ich besonders genossen.


Inhalt:
Warrior führt kein berauschendes Leben, obwohl sie die Tochter zweier Götter ist. Sie hat den Makel, dass niemand sie ansehen kann ohne den Verstand zu verlieren. Nachdem sie den Gesundheitscheck versäumt und nach Abbadon, der Hölle, geschickt wird, trifft sie schnell zum ersten mal auf Peace, der ihr gleich im Gedächtnis bleibt. Doch nach einigen Ereignissen bemerkt Warrior, dass sie sich verändert und seltsame Kräfte entwickelt, die sie eigentlich so nicht haben dürfte.  
Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte einzutauchen, ich war gleich gefesselt und habe die Geschichte sehr schnell ausgelesen gehabt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr humoristisch, ich habe oftmals laut loslachen müssen, oder hatte ein breites Lächeln im Gesicht. Meinen Humor hat es genau getroffen und so habe ich mich voller Freude mit Warrior in die Welt der Götter gewagt - und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist gut durchdacht und folgt einem roten Faden, nur die Konstellation von Peace und Warrior hat mir nicht ganz zugesagt - was allerdings daran liegen könnte, dass ich mit Peace nicht wirklich warm geworden bin. 
Die Götterwelt wurde schön dargestellt und modernisiert, ebenso wie die Götter gut dargestellt wurden. Ein schönes Buch, das mir wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Cover:
Das Cover finde ich schön, ich mag den weißen Hintergrund und das violette Herz. Auch die Schrift finde ich gut gewählt. Ein schönes Cover, das Lust auf mehr macht.

Empfehlenswert: Ja, besonders Lesern mit einer Vorliebe für Mythologie kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Jedoch sollte aufgrund der humoristischen Erzählweise ein Blick in die Leseprobe geworfen werden, um sicher zu stellen, dass einem diese Art des Humors auch gefällt.

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2.576 Bibliotheken, 33 Leser, 5 Gruppen, 340 Rezensionen

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Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(84)

267 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Die Schöpfer der Wolken

Marie Graßhoff
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 12.10.2017
ISBN 9783959910989
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchtitel: Die Schöpfer der Wolken

Originaltitel: Die Schöpfer der Wolken
Autor: Marie Graßhoff
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN: 978- 3959910989
Preis: 4,99€ Kindle, 16,90€ Taschenbuch


Klappentext:
Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente - und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

Meine Meinung:
Die Charaktere des Romans erschienen mir als vielschichtig, sie waren komplex und gut ausgearbeitet. Die Erzählung wechselt zwischen einzelnen Charakteren und so erfährt man einiges über die Charaktere. Der Roman wechselt zwischen den Erzählungen von Xia, die in Shanghai lebt und Ciara, die ihren Bruder Koba verloren hat. Beide Figuren haben eine besondere Fähigkeit, die jedoch nicht sofort definiert wird. Nach und nach lernt man die Figuren besser kennen und auch im späten Verlauf des Buches kann man neue Facetten, die zunächst noch nicht vorhanden waren, erkennen. Die Verbindung zwischend den beiden Figuren bildet ein Zigarrette rauchender Mann, der beiden auf die gleiche Art erscheint. Generell tauchen in dem Roman einige Figuren auf, wobei auch hier jede einzelne besonders ausgearbeitet wurde. 

Besonders auffällig ist der Schreibstil der Autorin, sie schreibt geheimnisvoll und mystisch und passt zu der Grundidee des Romans, der sich von anderen Fantasieromanen durch die vermittelte düstere Stimmung abhob. Den Roman empfinde ich als sehr gelungen, doch vor allem der Anfang ist sehr zäh und ich musste mich wirklich dazu durchringen weiterzulesen - gerade zu Beginn ging mir besonders Ciara auf die Nerven, die deutlich mit den Verlust ihres Bruders zu kämpfen hatte. Doch nachdem ich mich durch das erste Drittel gekämpft hatte, hat mich der Roman gepackt. Auch das Cover empfand ich von Anfang an als ansprechend.

Fazit:
Ein gelungenes Buch, dem man eine Chance geben sollte - vor allem, wenn man auf der Suche nach Abwechslung ist.

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160 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Belle et la magie - Hexenherz

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.09.2016
ISBN 9783646602654
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1.369 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 193 Rezensionen

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Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

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(2.968)

4.445 Bibliotheken, 77 Leser, 6 Gruppen, 350 Rezensionen

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Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: 13 Reasons why
Autor: Jay Asher
Verlag:  cbt
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 288 Seiten
ISBN: 978- 3570308431
Preis: 8,99€ Kindle, 8,99€ Taschenbuch

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Hannahs Sicht und Clays Sicht
Lesbarkeit: flüssig
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Lässt keinen los, geht jeden an

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Charaktere:
Im Zentrum der Geschichte steht Hannah Baker, ein Mädchen, das Suizid begangen hat. Sie ist eine gequälte Seele, die in ihrer neuen Stadt keine wirklichen Freunde gefunden hat und schnell einen, zu Unrecht, schlechten Ruf erhalten hat. Vor ihrem Selbstmord hat sie ihre Geschichte auf Kassetten gesprochen, die sie an die Verantwortlichen schickt und ihnen ihre Grausamkeiten und Fehler vor Augen führt.
Clay Jenson, ein Junge, der heimlich in Hannah verliebt war, ist einer derjenigen der die Kassetten erhält. Es wird erzählt, dass er stets von Hannah angetan war und es bereut, sie nicht besser kennengelernt zu haben. Über seinen Charakter lässt sich nicht viel sagen, denn die Geschichte gibt kaum Aufschluss, wie er wirklich war, auch Hannahs Charakter bleibt zum Großteil im Dunklen, da die Erzählung im Vordergrund steht.

Inhalt:
Hannah Baker ist ein junges Mädchen, das Suizid begeht, doch zuvor nimmt sie ihre Geschichte und die Gründe hierfür auf Kassetten auf, die sie ihren Peinigern zukommen lässt. Clay ist einer von ihnen und ist zunächst geschockt und überrascht, als er Hannahs Stimme über einen alten Kassettenrekorder hören kann. Er beginnt mehr über sie nachzudenken, während Hannah durchwegs erzählt, wieso sie diesen Schritt gewagt hatte. Er kann die Kassetten nicht aus den Händen legen und wandert zu den verschiedenen Orten, die Hannah in ihren Erzählungen nennt, um das Geschehen noch realer mitbekommen zu können.
In diesem Buch wird nicht nur Suizid thematisiert, auch andere Dinge wie u.a. Alkohol werden angeführt. Die Geschichte von Hannah scheint mit jeder Geschichte schlimmer und schlimmer zu werden, bis sie sich schließlich das Leben nimmt. Anfangs fand ich das Buch noch interessant, man liest, was Hannah erzählt und zwischendurch erfährt man Clays Gedanken zu dem Gehörten. Doch irgendwann wird diese Art zu erzählen monoton, denn das Buch scheint ein einziger Monolog Hannahs zu sein, der ab und an durch kleine Zwischeneinwürfe Clays unterbrochen wird. Meiner Meinung nach kommt kaum richtige Spannung auf, bei jeder kleinen Zwischengeschichte fragte ich mich, was nun passiert, was sie aufwühlte, aber ein richtiger Spannungsbogen fehlt.
Dennoch empfinde ich das teilweise Buch als gelungen, es zeigt, welche Konsequenzen Handlungen bringen können und wie Menschen auf noch so kleine Sticheleien reagieren können.
Jedoch muss ich auch sagen, dass mir die Gründe, weshalb sie sich schließlich umgebracht hatte, nicht wirklich nachvollziehbar erschienen – aber gut, für einen Teenager haben diese kleinen Sticheleien vermutlich mehr Gewicht, als für einen Erwachsenen. Die wirklich schlimmen Dinge, die sie thematisiert, hat sie nicht selbst erlebt, sondern war Zuschauer, was es schwer machte die Gründe wirklich verstehen zu können.

Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten, die Farbe rot ist sehr dominant, ebenso wie die grünen Striche, die die 13 Aufnahmen darstellen können. Besonders die 13 Striche und die Schriftart des Titels gefallen mir, auch wenn das Cover ansonsten kein besonders großer Blickfang ist. Das schlichte Cover passt gut zu der Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Empfehlenswert: Nun ja, ich hatte mir deutlich mehr von diesem Buch erwartet. Für mich waren viele Dinge nicht nachvollziehbar und richtig spannend fand ich die Handlung auch nicht. Dieses Buch empfehle ich nicht weiter.

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Dark Wonderland - Herzbube

A. G. Howard ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 23.11.2015
ISBN 9783570163740
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Dark Wonderland - Herzbube
Originaltitel: Unhinged
Autor: A.G. Howard
Verlag:  cbt
Buchreihe: Dark Wonderland, Band 2
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978- 3570163740
Preis: 13,99€ Kindle, 17,99€ gebundene Ausgabe

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Alyssas Sicht
Lesbarkeit: gegeben, teilweise wirre Formulierungen
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Hör auf das Flüstern: Sie sind hier …

Alyssa Gardner ist durch den Kaninchenbau gegangen, wurde zur roten Königin gekrönt und hat mit dem Bändersnätch gekämpft. Alyssa ist die Nachfahrin von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Jetzt muss sie bloß noch den Schulabschluss machen und ein ganz normales Leben mit ihrer großen Liebe Jeb anfangen. Wäre da nur nicht der finstere, verführerische Morpheus, der sie zu einem neuen gefährlichen Abenteuer überreden will. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Rettung von Wunderland. Alyssa weigert sich, ins Reich hinter dem Spiegel zurückzukehren. Doch hat sie wirklich eine Wahl? Plötzlich wimmelt es in ihrer eigenen Welt vor wunderlichen Gestalten ...

Charaktere:
Die Charaktere sind noch vom ersten Teil bekannt, im Fokus steht Alyssa, die seit einem Jahr mit Jeb zusammen ist und gerade ihren Abschluss macht. Ihr Wesen hat sich kaum verändert, sie ist noch immer sympathisch, wie im ersten Band. Dann gibt es noch Jeb, ihre große Liebe, der mittlerweile ein Künstler ist und älter geworden ist. Er hat an Reife gewonnen und versucht mit seiner Kunst Geld für eine gemeinsame Zukunft zu beschaffen. Morpheus mischt ebenfalls kräftig mit, in diesem Buch erfährt man mehr über seine Vergangenheit und wieso er ist, wie er ist. Man erfährt auch die Gründe, weshalb er ein manipulatives Verhalten an den Tag legt. Besonders gut gefiel mir, dass Alice Mutter öfters vorkam, auch ihre Vergangenheit wird erwähnt, was viele Fragen beantwortet.
Alyssas Unentschlossenheit ging mir in diesem Teil sehr auf die Nerven, denn dies hat nicht sonderlich dazu beigetragen Spannung aufkommen zu lassen. Außerdem empfand ich Jeb als mühsam, denn dieser scheint sein eigenes Ding durchzuziehen. Er kam nicht sonderlich oft vor, aber wenn er auftauchte, war ich froh, als er wieder fort war. Die Liebessszenen zwischen ihm und Alyssa waren zwar ganz nett zu lesen, aber dennoch hat das gewisse Etwas aus dem ersten Band gefehlt. Morpheus, den ich in Band eins als mühsam empfunden habe und mit dem ich kaum warm geworden bin, hat die Geschichte herausgerissen. Tatsächlich habe ich nun Sympathie für ihn entwickelt, wohingegen Jeb einiges an Sympathie eingebüßt hat.

Inhalt:
Ein Jahr nachdem Alyssa zur Königin von Wunderland gekrönt wurde, scheint sie abermals in diese Welt zurückkehren zu müssen, denn Wunderland ist in Gefahr. Alyssa lebt nun in der Menschenwelt, ist mit Jeb zusammen und kann endlich ein richtiges Familienleben genießen, denn ihre Mutter ist aus der Irrenanstalt entlassen worden. Alyssas Glück wird jedoch getrübt, als Morpheus wieder in ihren Träumen erscheint und sie zurück nach Wunderland führen möchte, da dieses in großer Gefahr ist. Doch Alyssa weigert sich, diesen Ruf zu folge, was Folgen für die Menschenwelt nach sich zieht, denn nun scheint Wunderland zu ihr zu kommen.
Der Inhalt des Buches konnte mich nicht überzeugen. Die erste Hälfe des Buches empfand ich als langatmig, denn Alyssa scheint nicht in der Lage zu sein eine Entscheidung zu fällen. Zwar weiß sie, dass sie Wunderland helfen muss, aber dennoch fallen ihr immer wieder neue Gründe ein, weshalb sie nicht gehen kann. Dies empfand ich als sehr mühsam und es passierte nichts Großartiges, die Geschichte plätscherte dahin, ohne, dass Spannung aufkam. Bergauf ging es ab der Hälfte des Buches, als die Handlung mithilfe der Wunderlandfiguren voran getrieben wurde, beziehungsweise, dass eine richtige Handlung überhaupt entstand. Das Ende ist jedoch ein fieser Cliffhanger, der mir allerdings gut gefallen hat und das Buch meiner Meinung nach noch gerettet hat.

Cover:
Das Cover passt gut in die Reihe, es erinnert stark an Band 1 und zeigt Morpheus, was an den blauen Haaren und dem Hut zu erkennen ist. Es wirkt düster, was gut zu der Reihe passt und regt zum Kaufen an. Ein schönes Cover, das sich in einem Regal gut sehen lassen kann.

Empfehlenswert: Nun ja, hier bin ich zwiegespalten. Einerseits ist das Buch interessant, wenn man mehr über die Vergangenheit von Alyssas Familie und Morpheus lesen möchte, aber andererseits ist die Handlung zu langatmig, um wirklich von einem spannenden Buch reden zu können.

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201 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Aschenputtel und die Erbsen-Phobie

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 31.08.2017
ISBN 9783959919906
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive: erste Person aus Reds Sicht, wechselnde Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: /

Klappentext: Spieglein möchte, dass wir ihn ab sofort Whistle-Blower nennen , unterbricht Rose meine Gedanken, schon gehört?
ALLE HAPPY ENDS SIND IN GEFAHR!
Reds Leben ist nicht gerade leichter geworden seit der Sache mit den verschwundenen Happy Ends und ihrer Reise nach Wonderland. Und nicht nur Red spürt die Nachwirkungen ihres letzten Abenteuers: Prinzessin Jasemin kocht vor Wut. Ein Krieg steht unmittelbar bevor! Red und ihrer Prinzessinnen-Gang bleibt keine Wahl sie müssen die Hexen des Märchenwalds auf ihre Seite ziehen, denn die Angst vor der Märchen-Magie ist das Einzige, was die rachsüchtige Jasemin davon abhält, ins Land einzufallen.
Zumindest kann relativ bald eine Liste an möglichen Kandidaten erstellt werden, die für die Rolle des verlorenen Kindes, das den Krieg entscheiden soll, infrage kommen:
1) Robin Hood
2) Goldmarie
3) Gretel
4) Der verrückte Hutmacher
Nur leider kann Red nicht auf Evers Hilfe zählen, denn der möchte nach einem Zwischenfall Abstand zwischen sie beide bringen. Im Gegensatz zu Jaz, der hartnäckig daran arbeitet, Red von seiner Liebe zu überzeugen. Was ihm nicht so recht gelingen will, obwohl er nach Evers Verschwinden derjenige sein muss, der sie jede Nacht vor dem Fluch schützt. Doch dann naht die nächste Vollmond Nacht ... Willkommen im Club der nicht ganz so anonymen Fluchgeschädigten.
-Band 2 der Hipster-Märchen Reihe-

Charaktere: Die Charaktere sind dieselben wie jene aus Band 1. Interessant ist hierbei vor allem die Entwicklung von den Prinzessinnen, die aus ihrer Hilflosigkeit kommen und sich nun besser wehren können. Rapunzel hat einen Hang für das Detektivdasein entwickelt, während Cinder nun Kraftsport betreibt. Insgesamt dreht sich die Geschichte nicht mehr so sehr um Rotkäppchen sondern hat eher Cinder im Mittelpunkt, wie man es auch schon vom Titel her vermuten kann. Jedoch kommt Red nicht zu kurz, ihre Geschichte wird dennoch voran getrieben. Die wechselnden Perspektiven sind gut gelungen und lassen einen Einblick in verschiedene Charaktere geben. Insgesamt wird aus drei Perspektiven geschrieben: Reds, Cinders und Evers.

Inhalt: Die Geschehnisse des ersten Bandes sind noch nicht gänzlich passé, denn Prinzessin Jasemin hat ihnen den Krieg erklärt und möchte den Märchenwald übernehmen. Damit sind die Happy Ends in Gefahr, denn Prinzessin Jasemin möchte die alleinige Herrscherin über den Märchenwald werden. So müssen sich die Prinzessinnen und Red mit den Hexen verbünden, denn nur Magie kann sie vor diesem Krieg noch bewahren. Doch Red hat nicht nur den drohenden Krieg, der ihr Sorgen bereitet, auch Ever verschwindet nach einer Auseinandersetzung spurlos. Die Geschichte beginnt dort, wo Band eins stoppte und bringt direkt neuen Schwung mit. Denn nicht nur in Ever Liebesleben geht es turbulent zu, auch Prinz Charming scheint einen neuen Wind zu brauchen: er verlangt die Scheidung. Für Cinder bricht eine Welt zusammen, denn die Begründung, dass sie nicht mehr das hilflose Mädchen sei, in das er sich verliebt hatte, ist für sie keine besonders gute Begründung. Doch Cinder hat Freunde, die für sie da sind und findet Trost bei Pan, der sie auf andere Gedanken bringen möchte. Die Handlung geht rasch voran und wird zu keiner Zeit langweilig. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und humorvoll, die Handlung von Band zwei hat mir fast besser gefallen als Band eins, da mehr auf die Nebencharaktere eingegangen wurde. Wer Band eins gemocht hat, wird auch von Band zwei überzeugt sein.  

Cover: Das Cover hat mich gleich von sich überzeugt, dieses mal sieht man Cinder, die mit ihrem Selfie-Stick bewaffnet ist und ihre Kampfausrüstung trägt. Das Spiegelmotiv ist erneut aufgegriffen worden, ebenso wie man im Spiegel nicht nur Cinder sondern auch Pan sehen kann. Ein schönes Cover, das mir sogar noch besser gefällt als jenes des ersten Teils.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Diese Rezension ist auch zu finden auf:
http://tintentraeumer.blogspot.co.at/2018/02/aschenputtel-und-die-erbsen-phobie.html

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dunkle hexe, hexen, hexengeschichte, hexenschule, liebe, witch, witchmaid, zauberstab

Witchmaid

Isabelle Wallat
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 07.09.2017
ISBN B0752XCB13
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: dritte Person mit Perspektivenwechsel Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: /

Klappentext: Nadja ist eine ganz normale junge Frau – denkt sie. Als der geheimnisvolle David in ihr Leben tritt, ahnt sie nicht, dass er es schon bald völlig auf den Kopf stellen wird. Denn sie ist nicht nur eine Hexe, Nadja gehört zu den zwölf mächtigsten weißen Hexen. Sie ist die Erbin einer großen Aufgabe, von der nicht nur ihr Leben abhängt, sondern das aller weißen Hexen auf der Welt.
Jolina, die mächtigste der schwarzen Hexen, macht bereits Jagd auf sie. Nur David, dessen Anziehungskraft Nadja nicht lange widerstehen kann, kann sie noch beschützen.
 
Charaktere: Die Hauptfigur der Geschichte ist Nadja, die mir direkt mit ihrer tollpatschigen Art sympathisch war. Schon nach den ersten Seiten habe ich sie ins Herz geschlossen. Es ist amüsant zu lesen, wie sie versucht in der magischen Welt Fuß zu fassen und u.a. ihre ersten Zauber wirkt. Auch ist sie ein Charakter, der sich nicht von anderen auf der Nase herumtrampeln lässt und besonders David ordentlich Paroli bietet. David fand ich anfangs überheblich und herrisch, doch mit der Zeit hat er gezeigt, dass er kein Macho ist, wie er zunächst auftritt. Er beschützt Nadja so gut wie nur möglich und hilft ihr bei ihrer Bestimmung weiter, indem er ihr zu Begi
nn über ihre Magie erzählt.
Die Hexen teilen sich in diesem Roman in weiße und schwarze Hexen. Ebenso treten Hexenjäger und andere Wesen auf.

Inhalt: Nadja ist ein ganz normales tollpatschiges Mädchen. Sie arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel, wo ihr leider so manches Missgeschick passiert. Bei der Arbeit lernt sie David kennen, den sie zunächst nicht leiden kann, aber dann doch eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Denn Nadja erfährt, dass sie eine Hexe ist und David beschützt sie. Doch Nadja ist nicht nur irgendeine Hexe, sie ist die zwölfte der mächtigsten weißen Hexen. Um sie davor zu bewahren das Erbe antreten zu können, machen die schwarzen Hexen jagt auf sie, besonders Jolina, die mächtigste der schwarzen Hexen, hat es auf sie abgesehen. Der Inhalt war klar verständlich und es fiel nicht schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Zunächst startet man mit dem Hotelalltag Nadjas und stolpert zusammen mit ihr in die magische Welt, die doch anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Die Geschichte geht flott voran und ist von vorne bis hinten gut durchdacht. Besonders die Szenen mit der schwarzen Hexe sind der Autorin gut gelungen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, ebenso wie die Liebe.

Cover: Das Cover hat mir gleich gefallen, die rothaarige Frau auf dem Bild lässt sich schnell mit einer Hexe identifizieren und auch sonst ist das rot, in dem das Cover gehalten wurde, gut gewählt. Auch die Schrift des Titels ist passend und gut sichtbar.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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145 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Sinabell. Zeit der Magie

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551300645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen**
Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

//Textauszug:
Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//
Charaktere: Zunächst ist zu sagen, dass bei den Charakteren die Tiefe fehlt, die Autorin kratzt an der Oberfläche und die Charaktere weisen Sprünge auf, die teilweise zu schnell passieren. Aber nun zu den Charakteren. Sinabell, die Protagonistin, ist eine sympathische Person. Obwohl sie eine Prinzessin ist, ist sie weder abgehoben noch arrogant. Sie liebt Bücher über alles und scheint im Herzen eine treue und loyale Person zu sein. Sie ist eine der Protagonisten, mit denen man sich gerne anfreunden würde. Was mich etwas stutzig macht ist, dass Sinabell auf die magischen Elemente so wenig reagiert, so scheint sie Magie einfach hinzunehmen, ohne darüber erstaunt zu sein oder dergleichen. Sinabell gilt als Wildfang der Familie, diese Eigenschaft scheint sie mit dem gutaussehenden Prinzen Farin gemein zu haben. Dieser hält sich ebenso wenig an Regeln wie Sinabell. Farin verliert sein Herz schnell an Sinabell, doch viel erfährt man von ihm leider nicht.
Inhalt: Die Geschichte hat viel Potential, Märchenadaptionen finde ich spannend, weshalb dieses Buch ein Muss für mich war. Was die Autorin aus der Geschichte gemacht hat, kann sich sehen lassen. Sinabell lebt mit ihren fünf Schwestern und ihrem Vater in einem Schloss. Bereits zu Beginn lernt man sie mit ihrer Leidenschaft, dem Lesen, kennen und lieben. Auch ihre Schwestern, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, treten rasch auf und auch der unsympathische König, der seine Töchter endlich unter die Haube bringen möchte, hat seinen Auftritt. Der König beschließt Bälle zu veranstalten, wo die Prinzessinnen an die Männer gebracht werden sollen. Davon ist Sinabell allerdings nicht begeistert, denn sie weigert sich zu heiraten und scheint auch sonst kein Interesse an dem anderen Geschlecht zu haben. Ihre Schwestern jedoch sind Feuer und Flamme für diese Idee und putzen sich für den Ball, der drei Tage später stattfindet, ordentlich heraus. Sinabell hingegen trägt ein schlichtes Kleid und versucht den Männern aus dem Weg zu gehen, bis sie von einem Fremden aufgefordert ist. Sie ist ihm vom ersten Walzerschritt an verfallen und ist zutiefst bestürzt, als ihr Vater ihren Tanzgefährten als Prinz Farin enttarnt und einsperren lässt. Um ihn zu retten trickst sie ihren Vater aus und dieser gibt Farin 3 Aufgaben, die er erfüllen muss um Sinabell heiraten zu dürfen. Das Buch ist voll von Magie, Einhörnern und zauberhaften Momenten. Ab und an schreitet die Geschichte recht schnell voran, doch im Großen und Ganzen ist es der Autorin gut gelungen. Mit etwas mehr Tiefe hätte die Geschichte allerdings noch besser werden können.
Cover: Ich muss gestehen, das Cover finde ich wunderschön. Die Schriftart des Titels verleiht dem Buch einen romantischen Ausdruck und die Prinzessin im unteren Teil des Covers scheint Sinabell, zumindest so wie sie die Autorin beschreibt, wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein. Das Kleid der Prinzessin ist einfach gehalten, so wie es auch Sinabell bevorzugt. Der Hintergrund, der eher dunkel gehalten ist, scheint mit Lichtspielen durchbrochen worden zu sein. Dass die Schriften und das Kleid dieselbe Farbe aufweisen, lässt das Buch in einem schönen Einklang erscheinen. Ein wunderschönes Cover, das zum Kaufen anregt und bereits eine romantische Märchengeschichte verspricht.
Empfehlenswert: Dieses Buch weist viele Mängel auf, dennoch ist die Geschichte lesenswert.

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373 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

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Sag nie ihren Namen

Juno Dawson , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: dritte Person, aus Bobbys Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Die einzelnen Tage sind durch ihre Kapitelüberschriften schön getrennt.
Klappentext: Nach diesem Buch ist jeder Blick in den Spiegel ein Wagnis auf eigene Gefahr!!! --- Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache.
Charaktere: Die Protagonistin ist heißt Bobby und besucht ein Mädcheninternat. Sie ist eine Außenseiterin, schüchtern und eine gute Schülerin. In der Schule fällt sie nicht negativ auf und widmet sich eher ihrem Hobby dem Schreiben, als Unfug anzustellen. Ihre beste Freundin Naya ist stets an ihrer Seite und versucht, sie aus dem Schneckenhaus zu locken. Bobby bekommt mehr Selbstbewusstsein, als sie von Mary ‚heimgesucht‘ wird und entwickelt sich rasch weiter. So wird sie zu einer Person, die nicht mehr mit sich machen lässt, was andere wollen und lernt auch, dass sie selbst Grace, der Schulsprecherin, widersprechen kann. Bobby war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte auch die besondere Freundschaft zu ihr und Naya, die doch sehr innig zu sein scheint. Auch Caine, ein Schüler einer anderen Schule passt gut zu ihr. Caine geht nicht auf das Mädcheninternat und hat mehr mit Bobby zu tun, als sie von Mary ‚heimgesucht‘ werden. Er freundet sich rasch mit ihr an und auch der eine oder andere Funke ist zwischen den beiden übergesprochen. Die Liebesgeschichte passt gut hinein, sie wirkt nicht erzwungen und steht auch nicht im Vordergrund. Bei den Charakteren ging mir nur die Direktorin auf die Nerven, sie mochte ich bis zum Schluss nicht, was allerdings daran liegt, da sie doch sehr reserviert ist und ihre Schule mit großer Strenge führt.
Inhalt: Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick, der einen einige Jahre in die Vergangenheit zurückführt und man zum ersten Mal mit Mary konfrontiert wird. Schließlich landet man nach dieser kleinen Rückblende direkt in der Gegenwart und startet mit Bobby an Halloween. Eine Schülergruppe beschließt, Bloody Mary herbeizurufen. Bobby, Caine und Naya wiederholen ihren Namen fünf Mal vor einem Spiegel. Zunächst passiert nichts, doch dann verschwindet das erste Mädchen, das ebenfalls das Ritual vollzogen hatte, und recht bald werden die Schüler mit Mary konfrontiert, die ihnen eines zu verstehen gibt: Sie haben fünf Tage. Die Geschichte ist sehr spannend, der Schreibstil ist fesselnd und packend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, auch wenn ich es nachts begonnen habe und eigentlich ein kleiner Angsthase bin. Es gab einige Szenen, die ich gruselig fand und wo es mir kalt den Rücken hinuntergelaufen war. Der Autor versteht es, Spannung in die Geschichte einzubauen und die Spannung auch das ganze Buch hinweg zu halten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch die Thematik des aufgegriffenen „Bloody Mary“ Begriffs gefiel mir. Für Gruselgeschichten bin ich eigentlich immer zu haben, auch wenn ich, wie bereits erwähnt, eigentlich ein kleiner Angsthase bin. Ich bin mit großer Erwartung an das Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Das Geheimnis um Bloody Mary lüftet sich im Laufe der Geschichte. Der einzige Minuspunkt ist das Finale, hier hätte ich mir doch mehr erhofft als das, was der Autor damit gemacht hat.
Cover: Ich finde das Cover sehr hübsch, auch wenn ich von den hellen Farben nicht gänzlich überzeugt bin. Das Cover erinnert an den Spiegel, in dem Mary offensichtlich haust und ist für dieses Motiv gut gewählt. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn es etwas dunkler gewesen wäre. Auch die Striche in der Mitte des Covers, die wohl die fünf Tage andeuten sollen und gleichzeitig als Sprechverbot gesehen werden können, fände ich in einer dunkleren Farbe besser. Das Cover hat mich nicht gänzlich von sich überzeugt, allerdings verbirgt sich dahinter eine tolle Geschichte.
Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich weiterempfehlen, besonders Gruselgeschichtenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. 

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2.499 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 505 Rezensionen

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Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: erste Person, aus Ellas Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Über den Kapitelbezeichnungen ist ein nettes Symbol abgebildet, dass zur Geschichte passt. Außerdem glitzert die Printausgabe. 
Klappentext: Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
Charaktere: Die Protagonistin des Buches ist Ella Harper, ein junges Mädchen. Sie ist ein Waisenmädchen, ihre Mutter verstarb an Krebs und ihr Vater, den sie nie kennengelernt hatte, verunglückte tödlich. Ella muss sich alleine durchs Leben, weshalb sie durchaus selbstbewusst und schlagkräftig ist. Sie lässt sich nichts gefallen und ist eine richtig taffe Protagonistin, die um keinen Spruch verlegen ist. Ich mochte ihre direkte Art sehr gerne. Sie ist hart im Nehmen, was wohl ein Überbleibsel ihrer Vergangenheit ist. Weitere Charaktere im Buch sind die fünf Royal Sprösslinge, ebenso wie deren Vater Callum. Callum und Ellas Vater waren beste Freunde, er wurde von ihm als Vormund für Ella eingesetzt, weshalb er sie zu sich geholt hat. Er ist Witwer und versucht seine fünf Söhne alleine großzuziehen, was ihm allerdings nicht recht gelingen will. Seine Söhne haben Vorurteile ihm gegenüber und machen es ihm nicht einfach, das Familienleben heil aufrecht zu erhalten. Seine fünf Söhne heißen Gideon, Reed, Easton, Sawyer und  Sebastian. Gideon ist der ältere der Brüder und besucht bereits das College, jedoch kommt er jedes Wochenende nach Hause, um seine Familie im Auge zu behalten. Sawyer und Sebastian sind eineiige Zwillinge, die gerne für Verwechslungsspiele zu haben sind. Sie sind beide im Lacrosseteam und teilen sich eine Freundin, was zeigt, wie weit sie ihre Verwechslungsspiele treiben. Easton bezeichnet sich selbst als Sandwich-Kind, denn er ist das mittlere Kind. Er ist genauso verkorkst wie seine Geschwister und scheint keiner Frau abgeneigt zu sein. Zuguterletzt gibt es noch Reed Royal, er ist der zweitälteste der Brüder und ein richtiger Bad Boy. Er würde für seine Familie alles machen und stellt sich schützend vor sie. Die Mädchenherzen fliegen ihm zu, doch dies ist ihm egal. Zunächst ist der Meinung, dass Ella seine Familie nur aufmischen will und wettert sehr stark gegen sie. Die Wut, die er in sich trägt, treibt ihn voran, weshalb er ihr kein schönes Leben bereitet. Er war mir, ebenso wie seine Brüder und sein Vater, direkt sympathisch. Er ist attraktiv und unglaublich anziehend, ein idealer Book Boyfriend ;).
Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Alltag Ellas, wie sie versucht sich selbst über Wasser zu halten. Da sie eine Waise ist und keine Mutter mehr hat, schlägt sie sich alleine durch, denn ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie verrichtet Arbeiten wie strippen oder kellnern, jedoch hat sie es sich als Ziel gesetzt, ein schöneres Leben zu führen und etwas aus sich zu machen. Eines Tages taucht Callum Royal auf und verkündet, dass er ihr Vormund ist, da ihr Vater verunglückt sei. Er holt Ella in eine Welt, die sie nicht kennt, eine Welt voller Luxus. Doch die Sache hat einen Haken: Callums fünf Söhne, die alles andere als positiv auf Ella reagieren. Besonders Reed hat es Ella angetan, nur Pech, dass ausgerechnet er am meisten gegen sie wettert. Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich habe es abends begonnen und nur mit Mühe konnte ich mich dazu zwingen, es nach der Hälfte zur Seite zu legen um zu schlafen. Am nächsten Tag habe ich es sofort ausgelesen. Die Geschichte von Ella ist sehr spannend und fesselnd, man taucht leicht in das Geschehen ein. Mir fiel es nicht schwer in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Da die Geschichte aus Ellas Perspektive geschrieben wurde, erlebt man ihre Gefühle hautnah mit und durchlebt mit ihr Höhen und Tiefen. Es ist amüsant zu lesen, wie Ella sich in das neue Leben eingliedern muss, vor allem, da sie einen komplett anderen Background hat als ihre neue Familie. Man fiebert mit der Protagonistin mit, die Höhen und Tiefen durchlebt. Das Ende des Buches ist ein fieser Cliff-Hanger, es empfiehlt sich direkt Band zwei neben sich liegen zu haben. Besonders gut gefiel mir die schlagfertige Art Ellas, mit der sie sich durchs Leben schlägt. Dass dieses Buch auch in der Kategorie „Erotik“ angeführt wird, ist meiner Meinung nach unpassend. Es kommen zwar erotische Szenen in dem Buch vor, jedoch ist deren Anteil nicht gerade dominant. Leser, die einen fesselnden Erotikroman suchen, sind bei Paper Princess bei der falschen Adresse.
Cover: Von dem Cover war ich zunächst hin und weg. Ich habe die Ausgabe zwar als E-Book gelesen, jedoch habe ich das Buch selbst bereits in der Buchhandlung in den Händen gehalten. Die Krone ist durchaus passend für das Buch und was mir besonders gut gefällt, ist das Glitzer. Ja, es glitzert wirklich – ob dieses Glitzer am Cover lange haften bleibt, oder ob man es früher oder später im Bücherregal findet, kann ich nicht beurteilen. Es passt auf alle Fälle gut zur Geschichte. Coverkäufer werden hier nicht enttäuscht.
Empfehlenswert: Ja, hierfür kann eine klare Empfehlung ausgesprochen werden.

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