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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

darkspells, ninahirschlehner

Dark Spells: Von Rosen und Jägern

Nina Hirschlehner
E-Buch Text: 114 Seiten
Erschienen bei null, 30.05.2018
ISBN B07CR52RWL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Dark Spells – Von Rosen und Jägern

Originaltitel: Dark Spells – Von Rosen und Jägern

Autor: Nina Hirschlehner

Verlag:  -

Buchreihe: Dark Spells, Band 2

Seitenanzahl: 114 Seiten

ISBN: -

Preis: 1,99€ Kindle

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: erste Person aus Savannahs Sicht, dritte Person aus Zoeys, Shadows und Dhanas Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig

Besonderheiten des Buches: /

 

Klappentext:

Während Dhana im Herzen von London eine Schule für Hexen aufbaut, kämpft Savannah im tiefsten Wald um ihr Leben – und damit auch um das von Zoey. Und als könnte ihre Situation nicht noch schlimmer werden, laufen ihr zwei junge Jäger über den Weg, die von einer gefährlichen Waffe berichten, die in Dhanas Hände gefallen sein könnte …

 

Charaktere:

Die Charaktere sind dieselben, die bereits in Spruch 1 vorgekommen sind. Im Zentrum stehen Savannah, Zoey, Dhana und Shadow. Im zweiten Band stehen vor allem die Charaktere Savannah und Dhana im Vordergrund, man erfährt etwas von ihrer Vergangenheit – aber leider ist noch einiges im Dunklen geblieben, weshalb ich mich sehr auf Band 3 freue und es kaum erwarten kann, weiter in die Geschichte einzutauchen. Die Einblicke in die Vergangenheit der Hexen hat mir sehr gut gefallen, man lernt mehr über die beiden kennen. Schade fand ich, dass Shadow so eine geringe Rolle in Band 2 gespielt hatte, da er in Band 1 doch öfters vorkam. Ich hoffe jedoch, dass sich dies in den nächsten Büchern ändern wird. Die zwei Jäger, die neu eingeführt wurden, sind mir von Anfang an sympathisch gewesen – auch wenn ich gerne mehr über sie erfahren hätte. Auch hier hoffe ich, dass man mehr über sie in Band 3 lesen kann.

 

Inhalt:

Band 2 setzt dort an, wo Band 1 geendet hatte, die Geschichte wird direkt wieder aufgegriffen und läuft glatt weiter. Savannah und Zoey haben sich im Wald zurückgezogen, während Dhana in London residiert und mit dem Gedanken spielt, eine Schule für Hexen zu eröffnen. Während Zoey versucht, etwas über Savannahs Vergangenheit herauszufinden, findet Savannah heraus, dass Dhana wohl mächtiger ist, als sie es angenommen hatte.

Die Handlung hat mich direkt von Anfang an von sich überzeugt, es fiel mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen. Schnell war ich wieder in der Welt von „Dark Spells“ versunken und habe mit den Figuren mitgefiebert. Besonders gut haben mir die zwei neuen Charaktere gefallen, die einen frischen Wind in die Geschichte bringen und die Handlung vorantreiben. Die Autorin hat es geschafft, die Bilder, die Band 1 geschaffen hatte, erneut aufzugreifen und das Kopfkino weiterführen zu lassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, man fliegt geradezu durch die Geschichte. Besonders gut gefällt mir der Perspektivenwechsel und die damit verbundene Möglichkeit, die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln zu lesen. Es ist interessant, in Dhanas Wesen einzutauchen. Auch die Tatsache, dass es hier nicht nur „gut“ und „böse“ gibt, gefällt mir – es sind noch immer viele Geheimnisse, die nicht gelüftet wurden, was das Buch besonders spannend macht. Leider hat die Geschichte einen richtig fiesen Cliffhanger, der direkt Lust auf Band 3 macht. Ich kann es kaum erwarten mehr von Dark Spells zu lesen.

 

Cover:

Von dem Cover bin ich hin und weg. Es gefällt mir sehr gut, ich mag den dunklen Wald und die violett/lila Töne, die hier vewendet wurden. Auch die Rose passt gut darauf. Das Cover verzauberte mich ebenso, wie es das Cover von Band 1 getan hatte. Es passt gut zu seinem Vorgänger, der dunkle und mysteriöse Stil wurden wieder aufgegriffen. Ein schönes Cover, das hervorragend zur Geschichte passt.

 

Empfehlenswert: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 ebenfalls seine Freude haben. Dieses Buch bekommt eine klare Leseempfehlung ausgesprochen.     

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100 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe

Nicole Alfa
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604221
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Prinzessin der Elfen – Bedrohliche Liebe

Originaltitel: Prinzessin der Elfen – Bedrohliche Liebe

Autor: Nicole Alfa

Verlag:  Impress

Buchreihe: Prinzessin der Elfen, Band 1

Seitenanzahl: 297 Seiten

ISBN: -

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: erste Person, überwiegend aus Lucys Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig und mitreißend

Besonderheiten des Buches: kleine Bildchen oberhalb der Kapitelüberschrift

 

Klappentext:

Eben noch wurde die 16-jährige Lucy in ihrem Zuhause von Unbekannten angegriffen, als sie sich im nächsten Moment auf einer Wiese in einer fremden Welt wiederfindet. Ein Portal hat sie in ihre eigentliche Heimat, das Reich der Elfen, gebracht. Lucy will das alles nicht glauben, immerhin ist sie ein ganz normales Mädchen und soll jetzt plötzlich die verloren geglaubte Tochter des Elfenkönigs sein? Ohne mich, denkt sie. Doch die Frage nach dem Grund für den Angriff und die Sorge um ihre Familie bringen Lucy schließlich dazu, ihr Schicksal – zumindest vorübergehend – anzunehmen. Vielleicht liegt es aber auch an den eisblauen Augen von Daan, der stets überall da auftaucht, wo Lucy ist. Auch wenn in seinem Blick noch etwas liegt, das sie einfach nicht deuten kann… 

 

Charaktere:

Lucy ist die Protagonistin des Buches. Sie ist eine Figur, die sich nicht unterkriegen lässt, denn sie setzt sich auch für andere ein. Sie ist sehr mutig und versucht stets das Beste aus einer Situation zu machen. Ihre Handlungen und ihre Denkweisen konnte ich gut nachvollziehen, sie war mir auch von Anfang an sehr sympathisch, was bis zum Ende hin geblieben ist – etwas, das normalweise nicht oft vorkommt, da ich oft den Gefallen an Hauptfiguren verliere. Aber hier war dem nicht so. Ab und an hatte ich die Befürchtung, dass sie zu einem Charakter mutiert, der alles kann aber auch da wurde ich eines Besseren belehrt und war froh, dass auch ihre Schwächen herausgearbeitet wurden. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen. Daan fand ich von Anfang an toll, er versucht so gut wie es geht auf Lucy achtzugeben und hilft ihr, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Er hilft Lucy, wenn sie nicht weiterweiß oder, wenn sie sich in Schwierigkeiten bringt. Ich bin schon gespannt, wie die beiden sich in Band zwei weiterentwickeln.

Was mir ein wenig fehlte, war die Tiefe bei den Nebenfiguren. Da hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht, aber vielleicht hat sich dies die Autorin für Band 2 aufgespart. Auf alle Fälle war es toll, mehr über diese zu erfahren.

 

Inhalt:

Lucy wächst als normales Mädchen auf, sie lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel, die als Sicherheitsleute arbeiten und so mit ihr oft umziehen müssen. Diese Sache gefällt Lucy nicht, denn sie bekommt Privatunterricht und hat auch in ihrer Freizeit nicht die Möglichkeit, Freunde zu finden oder sich wie ein Mädchen in ihrem Alter zu verhalten. Kurz bevor sie erneut umziehen, werden sie angegriffen und Lucy erfährt folgendes: Sie ist kein Mensch, sie ist eine Elfe. Und nicht nur irgendeine Elfe, sie ist die Prinzessin der Elfen. Kurzerhand wird sie in eine neue Welt gebracht, die viele neue Dinge für sie bereithalten, denn sie erkennt, dass es mehr gibt, als nur Elfen und dass die Dinge nicht immer so zu sein scheinen, wie sie auf den ersten Blick hin glaubt.

Das Buch habe ich sehr schnell gelesen, da es sehr spannend ist und die Handlung zu keiner Zeit langweilig ausfällt. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte mit den Figuren sehr mitfühlen. Die Autorin hat eine tolle neue Welt geschaffen, die mir gut gefällt. Die Handlung folgt einem roten Faden. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn Daan mischt in Lucys Leben ordentlich mit und sorgt für manch schöne Stellen. Auch Kampfszenen kommen vor, die ebenfalls gut beschrieben wurden. Eine schöne Geschichte und vor allem ein sehr schönes Debüt, dass in eine neue Welt entführt.

 

Cover:

Das Cover hat mich gleich auf sich aufmerksam gemacht. Das Paar, das auf dem Bild zu sehen ist, sieht sehr vertraut aus und harmonisch. Mir gefallen auch die Farben auf dem Bild sehr gut, schön finde ich es auch, dass die Gesichtszeichnungen übernommen wurden, die die Elfen in den Büchern haben. Ein schönes Cover, das man sich gerne ins Regal stellt – oder das man gerne als Ebook auf dem Reader hat.

 

Empfehlenswert: Ein toller Serienauftakt, der wärmstens weiterempfohlen werden kann.  

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

jugend-dystopie, moderne sklaverei

Nation Alpha

Christin Thomas
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783946955092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person als Omega 4s Sicht
Lesbarkeit:   sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: kleine Bildchen oberhalb der Kapitelüberschrift

Klappentext:
Ich bin eine Omega. Wir werden als Sklaven für die Königsrasse der Alphas gezüchtet und haben keine Rechte, keinen Namen, kein Leben. Man behandelt uns nicht wie Menschen, sondern wie Ware. Nach dreihundertjährigem Martyrium wollen die Alphas uns auslöschen und durch Maschinen ersetzen. Meine Zeit ist abgelaufen, falls der verzweifelte Rettungsplan nicht gelingt. Doch wer würde darauf bauen, wenn die sogenannten Retter selbst Alphas sind? Kann ich ihnen vertrauen oder ist unser Untergang bereits besiegelt?

Charaktere:
Die Protagonistin des Buches ist Omega 4, die sich wie eine typische Sklavin verhält. Sie ist demütig und versucht zu überleben, indem sie sich an die Regeln hält. Jedoch wünscht sie sich mehr Menschlichkeit und die Gesellschaft stoßt ihr öfters übel auf, denn viele Behandlungen gefallen ihr zu Recht nicht. So findet sie es nicht in Ordnung, dass Menschen verkauft werden und einen Preis haben, wo sie doch verlangen würde, dass sie „unbezahlbar“ sein sollte. Sie freundet sich mit Jasmin, einem 12-jährigen Mädchen, an, was allerdings gegen die Regeln ist. Jasmin ist die Tochter vom obersten der Alphas, doch sie ist anders. Sie interessiert sich für die Omegas und möchte mit ihnen sprechen, was allerdings schlimme Konsequenzen für diese haben kann. Doch sie gibt nicht nach und schließlich freunden sich beide an. Kain, ebenfalls ein Alpha, ist ein weiterer Charakter, der von großer Wichtigkeit ist. Er hilft der Omega dabei zu fliehen und scheint ebenfalls anders zu sein als andere Alphas.

Inhalt:
Omega 4 wird von einer neuen Familie gekauft, wo sie Jasmin kennenlernt, eine Alpha. Sie ist anders als andere Alphas, denn obwohl sie noch ein Kind ist, sieht sie in Omega 4 etwas, das sonst wohl keiner jemals in ihr gesehen hat: einen Menschen. Sie beginnt langsam Freundschaft mit ihr zu schließen, bis sie erfährt, dass die Omegas von Maschinen abgelöst und durch diese ersetzt werden sollen. Sie beginnt einen Rettungsplan auszuhandeln, wobei sie allerdings nicht weiß, ob es denn für sie noch eine Rettung gibt oder nicht.
Der Inhalt hatte mich gleich in seinen Bann gezogen, ich habe das Buch in einen Rutsch durchgelesen. Schnell war ich in der Handlung  eingelesen und habe mit Omega 4 mitgefiebert. Es gibt einen schönen roten Faden und der Inhalt des Buches lädt zum Nachdenken ein, denn hier wird eine Art Rassentrennung durchgeführt, „schwarz“ steht „weiß“ gegenüber. Die Thematik fand ich sehr interessant, ebenfalls wie die geschilderte Welt und deren Ordnung. Ich fand es spannend über die Omegas zu lesen, die im Schatten der Alphas ihr Dasein fristen mussten. Da ich solche Bücher gerne lese, habe ich auch zu „Nation Alpha“ gegriffen und es nicht bereut. Gerade die dargestellte Zukunft hat mich fasziniert, wenn auch gleich abgeschreckt. Auf alle Fälle hat das Buch einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich habe länger über die Handlung nachgedacht und mir verschiedene Szenarien durch den Kopf gehen lassen. Ein gutes Buch, das man weiterempfehlen kann.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag die grünen Farben, die dominant sind und das Zeichen der Alphas finde ich auch sehr gelungen. Ein schönes Cover, das zum Lesen anregt. Mich haben besonders die Farben angesprochen.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich sehr weiterempfehlen, es regt zum Nachdenken an und bleibt einem in Erinnerung.  

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Seelenläufer

Bianca Fuchs
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2016
ISBN 9783837063578
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte Person aus Zoyas Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Cambridge 2014: Ein alter Mann stirbt – und eine junge Frau wird in eine Auseinandersetzung hineingezogen, in der nichts weniger auf dem Spiel steht, als ihre Seele.
Nichts hätte die Studentin Zoya Saffin auf das vorbereiten können, was der plötzliche Tod ihres geliebten Großvaters in ihr auslöst. Denn die tiefe Trauer bringt eine Gabe zum Vorschein, die ihr bisheriges Leben und alles, woran sie geglaubt hat, radikal auf den Kopf stellt.
Die Gabe ist der Schlüssel zu einer Welt, die sich hinter den Fassaden der Universität Cambridge verbirgt und zu der nur die Eingeweihten Zutritt erhalten. Aber so sehr sich Zoya auch bemüht – sie fühlt sich dieser Welt nicht zugehörig. Erst in dem Studenten Rob, zu dem sie sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt, findet sie jemanden, der sie zu verstehen scheint und ihre Gefühle erwidert.
Sie ahnt jedoch nicht, dass er ein dunkles und gefährliches Geheimnis in sich trägt, das eine alte Zwietracht erneut entzündet und schon bald das erste Opfer fordert…

Charaktere:
Zoya ist eine sympathische Protagonistin, die man recht schnell ins Herz schließt. Sie ist mitfühlend und versucht stets das Richtige zu tun. Auch die anderen Figuren des Romans fand ich sympathisch, besonders Jasper hat es mir angetan. Er ist Zoyas Mentor an der Universität, er ist ein guter Freund und beschützt Zoya so gut wie nur möglich. Jasper ist der typische beste Freund, den sich wohl jedes Mädchen wünschen kann. Mit Rob bin ich leider nicht sonderlich warm geworden, er ging mir  auf die Nerven, da ich mit seiner Art nicht wirklich zurecht kam.


Inhalt:
Zoya verliert ihren Großvater, der der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist. Mit seinem Tod kommt eine neue Gabe in ihr zum Vorschein und sie erkennt, dass sie eine Seelenläuferin ist. Zunächst ist sie auf die Unterstützung anderer angewiesen und sie kommt in eine neue Gemeinschaft, in der sie lernt, was sie nun ist und wie sie ihre Fähigkeiten beherrschen kann. Doch gleichzeitig erfährt sie auch, dass es neben Seelenläufer auch Seelenräuber gibt, die zu ihren Feinden gehören.
Der Einstieg fiel mir nicht ganz so einfach, da ich zunächst die Befürchtung hatte, mich viele Seiten mit der Trauerbewältigung Zoyas durchzukämpfen. Meine Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet und dann war ich auch schon mitten in der Geschichte und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Es hat mich mitgerissen und regelrecht gefesselt, sodass ich es auf einen Rutsch durchgelesen habe. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und setzt die Elemente der Spannung an den richtigen Stellen ein, wo ich zunächst Bedenken hatte, war ich mit jedem weiteren gelesenen Kapitel begeisteter.  Die Geschichte ist schön aufgebaut und vor allem die Seelenläufer, ebenso wie die Seele an sich, wird gut erkärt. Die Gemeinschaft der Seelenläufer hat mir gut gefallen und war stimmig. Ein schöner Debüt, an dem ich keine Kritikpunkte aufzulisten habe. Mich hat das Buch restlos begeistert.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut, man sieht eine weiße Figur, die von ihrer Aura umgeben ist. Die Farben auf dem Cover sind Stimmung besonders die Schriftart des Titels gefällt mir sehr. Ein schönes Cover, das hervorragend zur Geschichte passt.

Empfehlenswert: Ja, dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Seelenräuber

Bianca Fuchs
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.12.2017
ISBN 9783746028514
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte Person aus Zoyas Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Eine Prophezeiung, ein Mord und ein Wiedersehen, das die Welt aus den Angeln hebt.
Zoya jagt seit ihrer Rückkehr nach Cambridge einen Seelenräuber, der Menschen die Erinnerungen an ihr früheres Leben entreißt und dadurch immer mächtiger wird.
Auch der Ratsvorsitzende setzt sie unter Druck. Zoya soll einen Sitz im Rat der Seelenläufer einnehmen, da viele sie für die Retterin halten, die die Prophezeiung vorhergesehen hat. Doch dann geschieht ein Mord und droht die Gemeinschaft endgültig zu zerreißen.
Die Spur des Mörders führt Zoya zu alteingesessen Familien. Schnell wird klar, dass sie auf Robs Hilfe angewiesen ist, auch wenn die letzte Begegnung mit dem Seelenräuber Zoya noch immer schmerzt. Und sie ahnt nicht, dass dessen Vater ihn vor eine existentielle Entscheidung gestellt hat. Nicht nur Zoyas Leben, sondern auch das ihrer Familie und Freunde steht nun auf dem Spiel.
Charaktere:
Die Charaktere sind dieselben, wie sie bereits in Band 1 vorkamen. Interessant fand ich besonders den Zeitsprung, der zwischen den Büchern liegt. Band 2 setzt nicht direkt dort an, wo Band 1 endet, es vergehen mehrere Monate, die nicht erzählt werden. Diese machen sich auch bei den Charakteren bemerkbar, die größte Veränderung hat hier Zoya durchlebt, sie scheint nicht mehr unsicher zu sein und wird sich ihrer Rolle im Buch nach und nach bewusst. Die Nebencharaktere habe ich allerdings etwas vermisst, diese fand ich in Band 1 besser herausgearbeitet. Sie schienen neben Zoya etwas zu verblassen. Rob, der mir in Band 1 nicht sonderlich sympathisch gewesen ist, fand ich in diesem Teil gut getroffen und ich habe mich langsam mit ihm angefreundet.


Inhalt:
Zoya soll eine Stellung im Rat annehmen, da sie von vielen für die Retterin gehalten wird. Doch der Mord, der die Gemeinschaft zu zerreißen droht, lenkt alle Aufmerksamkeit auf sich. Zoya muss versuchen den Mörder zu überführen, doch bei ihrer Suche ist sie auf Robs Hilfe angewiesen, denn der Mörder scheint ein unbekannter Seelenräuber zu sein. Inhaltlich knüpft der zweite Teil direkt an Teil eins an, lediglich das Training Zoyas wird außen vor gelassen. Die Handlung ist gut durchdacht, schlüssig gestaltet und mitreißend. Wie bereits bei Band 1 fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen und ich habe es in einen Rutsch durch gelesen. Was mir  nicht so gut gefällt ist, dass sich die Autorin auf die Haupthandlung konzentriert und kaum Nebenhandlungen vorkommen. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn das Ende mit einem fiesen Cliffhanger endet.


Cover:
Auch das Cover von Band 2 gefällt mir sehr gut. Die Farben sind gut gewählt und haben mich sofort angesprochen. Die Schrift passt gut zu Band 1, ebenso wie die gewählte Figur. Man sieht die Silhouette eines Mädchens, das scheinbar in Bewegung ist. Ein schönes Cover, das sofort alle Blicke auf sich zieht.

Empfehlenswert: Ja, dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Dark Spells: Die Königin der Stadt

Nina Hirschlehner
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2018
ISBN B07BK5XQK5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fakten:
Buchtitel: Dark Spells: Die Königin der Stadt
Originaltitel: Dark Spells: Die Königin der Stadt
Autor: Nina Hirschlehner
Verlag: /
Buchreihe:  Dark Spells, Band 1
Seitenanzahl: 79 Seiten
ISBN: /
Preis: 0,99€ Kindle


Inhaltliches:
Erzählperspektive : abwechselnde Perspektive, teilweise aus Zoeys und Dhanas Sicht geschrieben (3. Person), erste Person aus Savannahs Sicht
Lesbarkeit:  sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: /


Klappentext:
Eine mächtige Hexe herrscht mit eiserner Hand über sämtliche magische Wesen Londons. Wer nicht ihren Vorstellungen entspricht, wird ausgelöscht. Nachdem die zehnjährige Zoey nur knapp dem Tod entgangen ist, sucht sie Hilfe bei einer dunklen Magierin. Zoey will von ihr unterrichtet werden, um sich eines Tages für ihren Verlust rächen zu können. Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass die beiden Hexen noch eine ganz eigene Rechnung offen haben. 


Charaktere:

Das Buch ist abwechselnd aus vier verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, er wechselt zwischen Dhanas, Shadows, Zoeys und Savannahs Sicht. Savannah ist die Protagonistin des Buches und eine mächtige Hexe, die Zoey, als diese ihre Familie verliert, bei sich aufnimmt und sie zu unterrichten beginnt. Savannah ist sehr geheimnisvoll und gibt nicht gerne Dinge aus ihrer Vergangenheit Preis, als Leser erfährt man davon nur bruchstückweise etwas. Shadow, der in Dhanas Diensten steht, scheint eine Verbindung zu ihr zu haben. Shadow scheint zu Dhana, obwohl er ihr dient, kein gutes Verhältnis zu haben, er macht was er möchte und umgeht ihre Anweisungen. Er ist ein sehr interessanter Charakter, aber auch er verbringt viele Geheimnisse. Zoey ist eine junge Hexe, die in Savannahs Obhut gerät, als sie ihre Familie verliert. Sie hat eine kindliche Natur, scheint neugierig zu sein und möchte ihren verstorbenen Hexenzirkel rächen, weshalb sie den Unterricht sehr ernst nimmt. Dhana herrscht über London, wer nicht für sie ist gegen sie und sie scheint ihre Position mit Härte zu vertreten. Sie ist ein recht dunkler Charakter, wirkt düster und brutal.
Mit Savannah bin ich sofort warm geworden, obwohl sie ein sehr verschlossener Charakter ist. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind nachvollziehbar, in sie kann man sich leicht hineinversetzen, ebenso wie in Zoey. Auch Shadow finde ich sehr interessant und ich bin schon gespannt, welchen Werdegang er noch erleben wird.

Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit Zoey, die ihre Eltern verloren hat und vor Dhana flüchtet. Sie schafft es mit Shadows Hilfe zu Savannah zu gelangen, die sie aufnimmt und sie für den Kampf mit Dhana wappnen will.
In die Geschichte habe ich schnell hineingefunden, zunächst war ich etwas eingeschüchtert, da die Erzählperspektive sehr häufig wechselt, doch beim Lesen selbst hat man diese Wechsel nicht als störend empfunden. Im Gegenteil, es ist interessant verschiedene Blickwinkel zu erfahren und nicht nur eine Sicht der Dinge zu erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man wird förmlich mitgerissen und ich habe das Buch auf einen Rutsch durchgelesen. Besonders interessant fand ich die einzelnen Beziehungen der Charaktere, besonders jene Verbindung von Savannah und Shadow oder auch Savannah und Dhana. Die Zauberei kommt nicht zu kurz, sie steht im Vordergrund ist gut in die Geschichte verflochten. Eine schöne Geschichte, an der sich besonders Hexenfreunde erwärmen können.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön, die dunklen Farben haben mir gleich zugesagt und auch der Kontrast zur violetten Schrift und den Verzierungen ist gut gelungen. Das Cover ist düster, macht Lust auf mehr und passt hervorragend zu der Hexengeschichte. Ein schönes Cover, das mich zum Kauf anregen würde.

Empfehlenswert: Mich hat dieses Buch voll und ganz überzeugt und ich kann es besonders Liebhaber von Hexengeschichten nur wärmstens ans Herz legen. 

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647 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 130 Rezensionen

der schwarze thron, elemente, elementwandler, fantasy, gabe, gift, giftmischer, kendare blake, königin, königinnen, liebe, magie, naturbegabte, penhaligon, schwestern

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:  
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330 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

arsinoe, der schwarze thron, die königin, fantasy, fennbirn, giftmischer, high fantasy, katharine, kendare blake, königin, königinnen, magie, mirabella, naturbegabte, penhaligon

Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:  
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48 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Warrior & Peace - Göttliches Blut

Stella A. Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 22.02.2018
ISBN 9783959914611
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchtitel: Warrior & Peace: Göttliches Blut

Originaltitel: Warrior & Peace: Göttliches Blut
Autor: Stella A. Tack
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: Band 1
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978- 3959914611
Preis: 4,99€ Kindle, 14,90€ Taschenbuch

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Warriors Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /


Klappentext:
Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen.

Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.



Charaktere:
Die Protagonistin ist Warrior, die die Tochter der Aphrodite und des Hades ist. Sie ist, wie der Name bereits sagt, anders als andere Töchter der Liebesgöttin: Sie hat einen kämpferischen Charakter, der sarkastisch und teilweise auch provokativ ist. Warrior ist eine Person, die man schnell ins Herz schließt und mit ihr mitleidet. In Bezug auf Peace konnte ich ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen, jedoch hat mich das beim Lesen nicht sonderlich gestört. Peace ist einer der Charaktere, mit denen ich nicht wirklich warm geworden bin. Er ist sehr störisch, zynisch und ich-bezogen. So nimmt er auf Warriors Gefühle kaum Rücksicht, auch wie er Warrior behandelt hatte, habe ich nicht in Ordnung gefunden. Die Nebenfiguren wie Madox oder Charming hingegen fand ich sofort sympathisch. Besonders Warriors Bruder Madox hat bei mir einen großen Eindruck hinterlassen, die Szenen mit ihm habe ich besonders genossen.


Inhalt:
Warrior führt kein berauschendes Leben, obwohl sie die Tochter zweier Götter ist. Sie hat den Makel, dass niemand sie ansehen kann ohne den Verstand zu verlieren. Nachdem sie den Gesundheitscheck versäumt und nach Abbadon, der Hölle, geschickt wird, trifft sie schnell zum ersten mal auf Peace, der ihr gleich im Gedächtnis bleibt. Doch nach einigen Ereignissen bemerkt Warrior, dass sie sich verändert und seltsame Kräfte entwickelt, die sie eigentlich so nicht haben dürfte.  
Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte einzutauchen, ich war gleich gefesselt und habe die Geschichte sehr schnell ausgelesen gehabt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr humoristisch, ich habe oftmals laut loslachen müssen, oder hatte ein breites Lächeln im Gesicht. Meinen Humor hat es genau getroffen und so habe ich mich voller Freude mit Warrior in die Welt der Götter gewagt - und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist gut durchdacht und folgt einem roten Faden, nur die Konstellation von Peace und Warrior hat mir nicht ganz zugesagt - was allerdings daran liegen könnte, dass ich mit Peace nicht wirklich warm geworden bin. 
Die Götterwelt wurde schön dargestellt und modernisiert, ebenso wie die Götter gut dargestellt wurden. Ein schönes Buch, das mir wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Cover:
Das Cover finde ich schön, ich mag den weißen Hintergrund und das violette Herz. Auch die Schrift finde ich gut gewählt. Ein schönes Cover, das Lust auf mehr macht.

Empfehlenswert: Ja, besonders Lesern mit einer Vorliebe für Mythologie kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Jedoch sollte aufgrund der humoristischen Erzählweise ein Blick in die Leseprobe geworfen werden, um sicher zu stellen, dass einem diese Art des Humors auch gefällt.

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2.555 Bibliotheken, 33 Leser, 5 Gruppen, 337 Rezensionen

adel, amy ewing, ash, das juwel, die gabe, dystopie, fantasy, freundschaft, gabe, jugendbuch, juwel, leihmutter, leihmutterschaft, liebe, violet

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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250 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Die Schöpfer der Wolken

Marie Graßhoff
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959910989
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchtitel: Die Schöpfer der Wolken

Originaltitel: Die Schöpfer der Wolken
Autor: Marie Graßhoff
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN: 978- 3959910989
Preis: 4,99€ Kindle, 16,90€ Taschenbuch


Klappentext:
Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente - und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

Meine Meinung:
Die Charaktere des Romans erschienen mir als vielschichtig, sie waren komplex und gut ausgearbeitet. Die Erzählung wechselt zwischen einzelnen Charakteren und so erfährt man einiges über die Charaktere. Der Roman wechselt zwischen den Erzählungen von Xia, die in Shanghai lebt und Ciara, die ihren Bruder Koba verloren hat. Beide Figuren haben eine besondere Fähigkeit, die jedoch nicht sofort definiert wird. Nach und nach lernt man die Figuren besser kennen und auch im späten Verlauf des Buches kann man neue Facetten, die zunächst noch nicht vorhanden waren, erkennen. Die Verbindung zwischend den beiden Figuren bildet ein Zigarrette rauchender Mann, der beiden auf die gleiche Art erscheint. Generell tauchen in dem Roman einige Figuren auf, wobei auch hier jede einzelne besonders ausgearbeitet wurde. 

Besonders auffällig ist der Schreibstil der Autorin, sie schreibt geheimnisvoll und mystisch und passt zu der Grundidee des Romans, der sich von anderen Fantasieromanen durch die vermittelte düstere Stimmung abhob. Den Roman empfinde ich als sehr gelungen, doch vor allem der Anfang ist sehr zäh und ich musste mich wirklich dazu durchringen weiterzulesen - gerade zu Beginn ging mir besonders Ciara auf die Nerven, die deutlich mit den Verlust ihres Bruders zu kämpfen hatte. Doch nachdem ich mich durch das erste Drittel gekämpft hatte, hat mich der Roman gepackt. Auch das Cover empfand ich von Anfang an als ansprechend.

Fazit:
Ein gelungenes Buch, dem man eine Chance geben sollte - vor allem, wenn man auf der Suche nach Abwechslung ist.

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155 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Belle et la magie - Hexenherz

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.09.2016
ISBN 9783646602654
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1.304 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 193 Rezensionen

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Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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4.270 Bibliotheken, 80 Leser, 6 Gruppen, 341 Rezensionen

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Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: 13 Reasons why
Autor: Jay Asher
Verlag:  cbt
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 288 Seiten
ISBN: 978- 3570308431
Preis: 8,99€ Kindle, 8,99€ Taschenbuch

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Hannahs Sicht und Clays Sicht
Lesbarkeit: flüssig
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Lässt keinen los, geht jeden an

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Charaktere:
Im Zentrum der Geschichte steht Hannah Baker, ein Mädchen, das Suizid begangen hat. Sie ist eine gequälte Seele, die in ihrer neuen Stadt keine wirklichen Freunde gefunden hat und schnell einen, zu Unrecht, schlechten Ruf erhalten hat. Vor ihrem Selbstmord hat sie ihre Geschichte auf Kassetten gesprochen, die sie an die Verantwortlichen schickt und ihnen ihre Grausamkeiten und Fehler vor Augen führt.
Clay Jenson, ein Junge, der heimlich in Hannah verliebt war, ist einer derjenigen der die Kassetten erhält. Es wird erzählt, dass er stets von Hannah angetan war und es bereut, sie nicht besser kennengelernt zu haben. Über seinen Charakter lässt sich nicht viel sagen, denn die Geschichte gibt kaum Aufschluss, wie er wirklich war, auch Hannahs Charakter bleibt zum Großteil im Dunklen, da die Erzählung im Vordergrund steht.

Inhalt:
Hannah Baker ist ein junges Mädchen, das Suizid begeht, doch zuvor nimmt sie ihre Geschichte und die Gründe hierfür auf Kassetten auf, die sie ihren Peinigern zukommen lässt. Clay ist einer von ihnen und ist zunächst geschockt und überrascht, als er Hannahs Stimme über einen alten Kassettenrekorder hören kann. Er beginnt mehr über sie nachzudenken, während Hannah durchwegs erzählt, wieso sie diesen Schritt gewagt hatte. Er kann die Kassetten nicht aus den Händen legen und wandert zu den verschiedenen Orten, die Hannah in ihren Erzählungen nennt, um das Geschehen noch realer mitbekommen zu können.
In diesem Buch wird nicht nur Suizid thematisiert, auch andere Dinge wie u.a. Alkohol werden angeführt. Die Geschichte von Hannah scheint mit jeder Geschichte schlimmer und schlimmer zu werden, bis sie sich schließlich das Leben nimmt. Anfangs fand ich das Buch noch interessant, man liest, was Hannah erzählt und zwischendurch erfährt man Clays Gedanken zu dem Gehörten. Doch irgendwann wird diese Art zu erzählen monoton, denn das Buch scheint ein einziger Monolog Hannahs zu sein, der ab und an durch kleine Zwischeneinwürfe Clays unterbrochen wird. Meiner Meinung nach kommt kaum richtige Spannung auf, bei jeder kleinen Zwischengeschichte fragte ich mich, was nun passiert, was sie aufwühlte, aber ein richtiger Spannungsbogen fehlt.
Dennoch empfinde ich das teilweise Buch als gelungen, es zeigt, welche Konsequenzen Handlungen bringen können und wie Menschen auf noch so kleine Sticheleien reagieren können.
Jedoch muss ich auch sagen, dass mir die Gründe, weshalb sie sich schließlich umgebracht hatte, nicht wirklich nachvollziehbar erschienen – aber gut, für einen Teenager haben diese kleinen Sticheleien vermutlich mehr Gewicht, als für einen Erwachsenen. Die wirklich schlimmen Dinge, die sie thematisiert, hat sie nicht selbst erlebt, sondern war Zuschauer, was es schwer machte die Gründe wirklich verstehen zu können.

Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten, die Farbe rot ist sehr dominant, ebenso wie die grünen Striche, die die 13 Aufnahmen darstellen können. Besonders die 13 Striche und die Schriftart des Titels gefallen mir, auch wenn das Cover ansonsten kein besonders großer Blickfang ist. Das schlichte Cover passt gut zu der Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Empfehlenswert: Nun ja, ich hatte mir deutlich mehr von diesem Buch erwartet. Für mich waren viele Dinge nicht nachvollziehbar und richtig spannend fand ich die Handlung auch nicht. Dieses Buch empfehle ich nicht weiter.

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360 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Dark Wonderland - Herzbube

A. G. Howard ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 23.11.2015
ISBN 9783570163740
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fakten:

Buchtitel: Dark Wonderland - Herzbube
Originaltitel: Unhinged
Autor: A.G. Howard
Verlag:  cbt
Buchreihe: Dark Wonderland, Band 2
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978- 3570163740
Preis: 13,99€ Kindle, 17,99€ gebundene Ausgabe

Inhaltliches:
Erzählperspektive : erste Person aus Alyssas Sicht
Lesbarkeit: gegeben, teilweise wirre Formulierungen
Besonderheiten des Buches: /

Klappentext:
Hör auf das Flüstern: Sie sind hier …

Alyssa Gardner ist durch den Kaninchenbau gegangen, wurde zur roten Königin gekrönt und hat mit dem Bändersnätch gekämpft. Alyssa ist die Nachfahrin von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Jetzt muss sie bloß noch den Schulabschluss machen und ein ganz normales Leben mit ihrer großen Liebe Jeb anfangen. Wäre da nur nicht der finstere, verführerische Morpheus, der sie zu einem neuen gefährlichen Abenteuer überreden will. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Rettung von Wunderland. Alyssa weigert sich, ins Reich hinter dem Spiegel zurückzukehren. Doch hat sie wirklich eine Wahl? Plötzlich wimmelt es in ihrer eigenen Welt vor wunderlichen Gestalten ...

Charaktere:
Die Charaktere sind noch vom ersten Teil bekannt, im Fokus steht Alyssa, die seit einem Jahr mit Jeb zusammen ist und gerade ihren Abschluss macht. Ihr Wesen hat sich kaum verändert, sie ist noch immer sympathisch, wie im ersten Band. Dann gibt es noch Jeb, ihre große Liebe, der mittlerweile ein Künstler ist und älter geworden ist. Er hat an Reife gewonnen und versucht mit seiner Kunst Geld für eine gemeinsame Zukunft zu beschaffen. Morpheus mischt ebenfalls kräftig mit, in diesem Buch erfährt man mehr über seine Vergangenheit und wieso er ist, wie er ist. Man erfährt auch die Gründe, weshalb er ein manipulatives Verhalten an den Tag legt. Besonders gut gefiel mir, dass Alice Mutter öfters vorkam, auch ihre Vergangenheit wird erwähnt, was viele Fragen beantwortet.
Alyssas Unentschlossenheit ging mir in diesem Teil sehr auf die Nerven, denn dies hat nicht sonderlich dazu beigetragen Spannung aufkommen zu lassen. Außerdem empfand ich Jeb als mühsam, denn dieser scheint sein eigenes Ding durchzuziehen. Er kam nicht sonderlich oft vor, aber wenn er auftauchte, war ich froh, als er wieder fort war. Die Liebessszenen zwischen ihm und Alyssa waren zwar ganz nett zu lesen, aber dennoch hat das gewisse Etwas aus dem ersten Band gefehlt. Morpheus, den ich in Band eins als mühsam empfunden habe und mit dem ich kaum warm geworden bin, hat die Geschichte herausgerissen. Tatsächlich habe ich nun Sympathie für ihn entwickelt, wohingegen Jeb einiges an Sympathie eingebüßt hat.

Inhalt:
Ein Jahr nachdem Alyssa zur Königin von Wunderland gekrönt wurde, scheint sie abermals in diese Welt zurückkehren zu müssen, denn Wunderland ist in Gefahr. Alyssa lebt nun in der Menschenwelt, ist mit Jeb zusammen und kann endlich ein richtiges Familienleben genießen, denn ihre Mutter ist aus der Irrenanstalt entlassen worden. Alyssas Glück wird jedoch getrübt, als Morpheus wieder in ihren Träumen erscheint und sie zurück nach Wunderland führen möchte, da dieses in großer Gefahr ist. Doch Alyssa weigert sich, diesen Ruf zu folge, was Folgen für die Menschenwelt nach sich zieht, denn nun scheint Wunderland zu ihr zu kommen.
Der Inhalt des Buches konnte mich nicht überzeugen. Die erste Hälfe des Buches empfand ich als langatmig, denn Alyssa scheint nicht in der Lage zu sein eine Entscheidung zu fällen. Zwar weiß sie, dass sie Wunderland helfen muss, aber dennoch fallen ihr immer wieder neue Gründe ein, weshalb sie nicht gehen kann. Dies empfand ich als sehr mühsam und es passierte nichts Großartiges, die Geschichte plätscherte dahin, ohne, dass Spannung aufkam. Bergauf ging es ab der Hälfte des Buches, als die Handlung mithilfe der Wunderlandfiguren voran getrieben wurde, beziehungsweise, dass eine richtige Handlung überhaupt entstand. Das Ende ist jedoch ein fieser Cliffhanger, der mir allerdings gut gefallen hat und das Buch meiner Meinung nach noch gerettet hat.

Cover:
Das Cover passt gut in die Reihe, es erinnert stark an Band 1 und zeigt Morpheus, was an den blauen Haaren und dem Hut zu erkennen ist. Es wirkt düster, was gut zu der Reihe passt und regt zum Kaufen an. Ein schönes Cover, das sich in einem Regal gut sehen lassen kann.

Empfehlenswert: Nun ja, hier bin ich zwiegespalten. Einerseits ist das Buch interessant, wenn man mehr über die Vergangenheit von Alyssas Familie und Morpheus lesen möchte, aber andererseits ist die Handlung zu langatmig, um wirklich von einem spannenden Buch reden zu können.

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181 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Aschenputtel und die Erbsen-Phobie

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783959919906
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches:
Erzählperspektive: erste Person aus Reds Sicht, wechselnde Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: /

Klappentext: Spieglein möchte, dass wir ihn ab sofort Whistle-Blower nennen , unterbricht Rose meine Gedanken, schon gehört?
ALLE HAPPY ENDS SIND IN GEFAHR!
Reds Leben ist nicht gerade leichter geworden seit der Sache mit den verschwundenen Happy Ends und ihrer Reise nach Wonderland. Und nicht nur Red spürt die Nachwirkungen ihres letzten Abenteuers: Prinzessin Jasemin kocht vor Wut. Ein Krieg steht unmittelbar bevor! Red und ihrer Prinzessinnen-Gang bleibt keine Wahl sie müssen die Hexen des Märchenwalds auf ihre Seite ziehen, denn die Angst vor der Märchen-Magie ist das Einzige, was die rachsüchtige Jasemin davon abhält, ins Land einzufallen.
Zumindest kann relativ bald eine Liste an möglichen Kandidaten erstellt werden, die für die Rolle des verlorenen Kindes, das den Krieg entscheiden soll, infrage kommen:
1) Robin Hood
2) Goldmarie
3) Gretel
4) Der verrückte Hutmacher
Nur leider kann Red nicht auf Evers Hilfe zählen, denn der möchte nach einem Zwischenfall Abstand zwischen sie beide bringen. Im Gegensatz zu Jaz, der hartnäckig daran arbeitet, Red von seiner Liebe zu überzeugen. Was ihm nicht so recht gelingen will, obwohl er nach Evers Verschwinden derjenige sein muss, der sie jede Nacht vor dem Fluch schützt. Doch dann naht die nächste Vollmond Nacht ... Willkommen im Club der nicht ganz so anonymen Fluchgeschädigten.
-Band 2 der Hipster-Märchen Reihe-

Charaktere: Die Charaktere sind dieselben wie jene aus Band 1. Interessant ist hierbei vor allem die Entwicklung von den Prinzessinnen, die aus ihrer Hilflosigkeit kommen und sich nun besser wehren können. Rapunzel hat einen Hang für das Detektivdasein entwickelt, während Cinder nun Kraftsport betreibt. Insgesamt dreht sich die Geschichte nicht mehr so sehr um Rotkäppchen sondern hat eher Cinder im Mittelpunkt, wie man es auch schon vom Titel her vermuten kann. Jedoch kommt Red nicht zu kurz, ihre Geschichte wird dennoch voran getrieben. Die wechselnden Perspektiven sind gut gelungen und lassen einen Einblick in verschiedene Charaktere geben. Insgesamt wird aus drei Perspektiven geschrieben: Reds, Cinders und Evers.

Inhalt: Die Geschehnisse des ersten Bandes sind noch nicht gänzlich passé, denn Prinzessin Jasemin hat ihnen den Krieg erklärt und möchte den Märchenwald übernehmen. Damit sind die Happy Ends in Gefahr, denn Prinzessin Jasemin möchte die alleinige Herrscherin über den Märchenwald werden. So müssen sich die Prinzessinnen und Red mit den Hexen verbünden, denn nur Magie kann sie vor diesem Krieg noch bewahren. Doch Red hat nicht nur den drohenden Krieg, der ihr Sorgen bereitet, auch Ever verschwindet nach einer Auseinandersetzung spurlos. Die Geschichte beginnt dort, wo Band eins stoppte und bringt direkt neuen Schwung mit. Denn nicht nur in Ever Liebesleben geht es turbulent zu, auch Prinz Charming scheint einen neuen Wind zu brauchen: er verlangt die Scheidung. Für Cinder bricht eine Welt zusammen, denn die Begründung, dass sie nicht mehr das hilflose Mädchen sei, in das er sich verliebt hatte, ist für sie keine besonders gute Begründung. Doch Cinder hat Freunde, die für sie da sind und findet Trost bei Pan, der sie auf andere Gedanken bringen möchte. Die Handlung geht rasch voran und wird zu keiner Zeit langweilig. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und humorvoll, die Handlung von Band zwei hat mir fast besser gefallen als Band eins, da mehr auf die Nebencharaktere eingegangen wurde. Wer Band eins gemocht hat, wird auch von Band zwei überzeugt sein.  

Cover: Das Cover hat mich gleich von sich überzeugt, dieses mal sieht man Cinder, die mit ihrem Selfie-Stick bewaffnet ist und ihre Kampfausrüstung trägt. Das Spiegelmotiv ist erneut aufgegriffen worden, ebenso wie man im Spiegel nicht nur Cinder sondern auch Pan sehen kann. Ein schönes Cover, das mir sogar noch besser gefällt als jenes des ersten Teils.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Diese Rezension ist auch zu finden auf:
http://tintentraeumer.blogspot.co.at/2018/02/aschenputtel-und-die-erbsen-phobie.html

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dunkle hexe, hexen, hexengeschichte, hexenschule, liebe, witch, witchmaid, zauberstab

Witchmaid

Isabelle Wallat
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 07.09.2017
ISBN B0752XCB13
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: dritte Person mit Perspektivenwechsel Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: /

Klappentext: Nadja ist eine ganz normale junge Frau – denkt sie. Als der geheimnisvolle David in ihr Leben tritt, ahnt sie nicht, dass er es schon bald völlig auf den Kopf stellen wird. Denn sie ist nicht nur eine Hexe, Nadja gehört zu den zwölf mächtigsten weißen Hexen. Sie ist die Erbin einer großen Aufgabe, von der nicht nur ihr Leben abhängt, sondern das aller weißen Hexen auf der Welt.
Jolina, die mächtigste der schwarzen Hexen, macht bereits Jagd auf sie. Nur David, dessen Anziehungskraft Nadja nicht lange widerstehen kann, kann sie noch beschützen.
 
Charaktere: Die Hauptfigur der Geschichte ist Nadja, die mir direkt mit ihrer tollpatschigen Art sympathisch war. Schon nach den ersten Seiten habe ich sie ins Herz geschlossen. Es ist amüsant zu lesen, wie sie versucht in der magischen Welt Fuß zu fassen und u.a. ihre ersten Zauber wirkt. Auch ist sie ein Charakter, der sich nicht von anderen auf der Nase herumtrampeln lässt und besonders David ordentlich Paroli bietet. David fand ich anfangs überheblich und herrisch, doch mit der Zeit hat er gezeigt, dass er kein Macho ist, wie er zunächst auftritt. Er beschützt Nadja so gut wie nur möglich und hilft ihr bei ihrer Bestimmung weiter, indem er ihr zu Begi
nn über ihre Magie erzählt.
Die Hexen teilen sich in diesem Roman in weiße und schwarze Hexen. Ebenso treten Hexenjäger und andere Wesen auf.

Inhalt: Nadja ist ein ganz normales tollpatschiges Mädchen. Sie arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel, wo ihr leider so manches Missgeschick passiert. Bei der Arbeit lernt sie David kennen, den sie zunächst nicht leiden kann, aber dann doch eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Denn Nadja erfährt, dass sie eine Hexe ist und David beschützt sie. Doch Nadja ist nicht nur irgendeine Hexe, sie ist die zwölfte der mächtigsten weißen Hexen. Um sie davor zu bewahren das Erbe antreten zu können, machen die schwarzen Hexen jagt auf sie, besonders Jolina, die mächtigste der schwarzen Hexen, hat es auf sie abgesehen. Der Inhalt war klar verständlich und es fiel nicht schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Zunächst startet man mit dem Hotelalltag Nadjas und stolpert zusammen mit ihr in die magische Welt, die doch anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Die Geschichte geht flott voran und ist von vorne bis hinten gut durchdacht. Besonders die Szenen mit der schwarzen Hexe sind der Autorin gut gelungen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, ebenso wie die Liebe.

Cover: Das Cover hat mir gleich gefallen, die rothaarige Frau auf dem Bild lässt sich schnell mit einer Hexe identifizieren und auch sonst ist das rot, in dem das Cover gehalten wurde, gut gewählt. Auch die Schrift des Titels ist passend und gut sichtbar.

Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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138 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Sinabell. Zeit der Magie

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551300645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen**
Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

//Textauszug:
Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//
Charaktere: Zunächst ist zu sagen, dass bei den Charakteren die Tiefe fehlt, die Autorin kratzt an der Oberfläche und die Charaktere weisen Sprünge auf, die teilweise zu schnell passieren. Aber nun zu den Charakteren. Sinabell, die Protagonistin, ist eine sympathische Person. Obwohl sie eine Prinzessin ist, ist sie weder abgehoben noch arrogant. Sie liebt Bücher über alles und scheint im Herzen eine treue und loyale Person zu sein. Sie ist eine der Protagonisten, mit denen man sich gerne anfreunden würde. Was mich etwas stutzig macht ist, dass Sinabell auf die magischen Elemente so wenig reagiert, so scheint sie Magie einfach hinzunehmen, ohne darüber erstaunt zu sein oder dergleichen. Sinabell gilt als Wildfang der Familie, diese Eigenschaft scheint sie mit dem gutaussehenden Prinzen Farin gemein zu haben. Dieser hält sich ebenso wenig an Regeln wie Sinabell. Farin verliert sein Herz schnell an Sinabell, doch viel erfährt man von ihm leider nicht.
Inhalt: Die Geschichte hat viel Potential, Märchenadaptionen finde ich spannend, weshalb dieses Buch ein Muss für mich war. Was die Autorin aus der Geschichte gemacht hat, kann sich sehen lassen. Sinabell lebt mit ihren fünf Schwestern und ihrem Vater in einem Schloss. Bereits zu Beginn lernt man sie mit ihrer Leidenschaft, dem Lesen, kennen und lieben. Auch ihre Schwestern, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, treten rasch auf und auch der unsympathische König, der seine Töchter endlich unter die Haube bringen möchte, hat seinen Auftritt. Der König beschließt Bälle zu veranstalten, wo die Prinzessinnen an die Männer gebracht werden sollen. Davon ist Sinabell allerdings nicht begeistert, denn sie weigert sich zu heiraten und scheint auch sonst kein Interesse an dem anderen Geschlecht zu haben. Ihre Schwestern jedoch sind Feuer und Flamme für diese Idee und putzen sich für den Ball, der drei Tage später stattfindet, ordentlich heraus. Sinabell hingegen trägt ein schlichtes Kleid und versucht den Männern aus dem Weg zu gehen, bis sie von einem Fremden aufgefordert ist. Sie ist ihm vom ersten Walzerschritt an verfallen und ist zutiefst bestürzt, als ihr Vater ihren Tanzgefährten als Prinz Farin enttarnt und einsperren lässt. Um ihn zu retten trickst sie ihren Vater aus und dieser gibt Farin 3 Aufgaben, die er erfüllen muss um Sinabell heiraten zu dürfen. Das Buch ist voll von Magie, Einhörnern und zauberhaften Momenten. Ab und an schreitet die Geschichte recht schnell voran, doch im Großen und Ganzen ist es der Autorin gut gelungen. Mit etwas mehr Tiefe hätte die Geschichte allerdings noch besser werden können.
Cover: Ich muss gestehen, das Cover finde ich wunderschön. Die Schriftart des Titels verleiht dem Buch einen romantischen Ausdruck und die Prinzessin im unteren Teil des Covers scheint Sinabell, zumindest so wie sie die Autorin beschreibt, wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein. Das Kleid der Prinzessin ist einfach gehalten, so wie es auch Sinabell bevorzugt. Der Hintergrund, der eher dunkel gehalten ist, scheint mit Lichtspielen durchbrochen worden zu sein. Dass die Schriften und das Kleid dieselbe Farbe aufweisen, lässt das Buch in einem schönen Einklang erscheinen. Ein wunderschönes Cover, das zum Kaufen anregt und bereits eine romantische Märchengeschichte verspricht.
Empfehlenswert: Dieses Buch weist viele Mängel auf, dennoch ist die Geschichte lesenswert.

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Sag nie ihren Namen

Juno Dawson , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: dritte Person, aus Bobbys Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Die einzelnen Tage sind durch ihre Kapitelüberschriften schön getrennt.
Klappentext: Nach diesem Buch ist jeder Blick in den Spiegel ein Wagnis auf eigene Gefahr!!! --- Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache.
Charaktere: Die Protagonistin ist heißt Bobby und besucht ein Mädcheninternat. Sie ist eine Außenseiterin, schüchtern und eine gute Schülerin. In der Schule fällt sie nicht negativ auf und widmet sich eher ihrem Hobby dem Schreiben, als Unfug anzustellen. Ihre beste Freundin Naya ist stets an ihrer Seite und versucht, sie aus dem Schneckenhaus zu locken. Bobby bekommt mehr Selbstbewusstsein, als sie von Mary ‚heimgesucht‘ wird und entwickelt sich rasch weiter. So wird sie zu einer Person, die nicht mehr mit sich machen lässt, was andere wollen und lernt auch, dass sie selbst Grace, der Schulsprecherin, widersprechen kann. Bobby war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte auch die besondere Freundschaft zu ihr und Naya, die doch sehr innig zu sein scheint. Auch Caine, ein Schüler einer anderen Schule passt gut zu ihr. Caine geht nicht auf das Mädcheninternat und hat mehr mit Bobby zu tun, als sie von Mary ‚heimgesucht‘ werden. Er freundet sich rasch mit ihr an und auch der eine oder andere Funke ist zwischen den beiden übergesprochen. Die Liebesgeschichte passt gut hinein, sie wirkt nicht erzwungen und steht auch nicht im Vordergrund. Bei den Charakteren ging mir nur die Direktorin auf die Nerven, sie mochte ich bis zum Schluss nicht, was allerdings daran liegt, da sie doch sehr reserviert ist und ihre Schule mit großer Strenge führt.
Inhalt: Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick, der einen einige Jahre in die Vergangenheit zurückführt und man zum ersten Mal mit Mary konfrontiert wird. Schließlich landet man nach dieser kleinen Rückblende direkt in der Gegenwart und startet mit Bobby an Halloween. Eine Schülergruppe beschließt, Bloody Mary herbeizurufen. Bobby, Caine und Naya wiederholen ihren Namen fünf Mal vor einem Spiegel. Zunächst passiert nichts, doch dann verschwindet das erste Mädchen, das ebenfalls das Ritual vollzogen hatte, und recht bald werden die Schüler mit Mary konfrontiert, die ihnen eines zu verstehen gibt: Sie haben fünf Tage. Die Geschichte ist sehr spannend, der Schreibstil ist fesselnd und packend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, auch wenn ich es nachts begonnen habe und eigentlich ein kleiner Angsthase bin. Es gab einige Szenen, die ich gruselig fand und wo es mir kalt den Rücken hinuntergelaufen war. Der Autor versteht es, Spannung in die Geschichte einzubauen und die Spannung auch das ganze Buch hinweg zu halten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch die Thematik des aufgegriffenen „Bloody Mary“ Begriffs gefiel mir. Für Gruselgeschichten bin ich eigentlich immer zu haben, auch wenn ich, wie bereits erwähnt, eigentlich ein kleiner Angsthase bin. Ich bin mit großer Erwartung an das Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Das Geheimnis um Bloody Mary lüftet sich im Laufe der Geschichte. Der einzige Minuspunkt ist das Finale, hier hätte ich mir doch mehr erhofft als das, was der Autor damit gemacht hat.
Cover: Ich finde das Cover sehr hübsch, auch wenn ich von den hellen Farben nicht gänzlich überzeugt bin. Das Cover erinnert an den Spiegel, in dem Mary offensichtlich haust und ist für dieses Motiv gut gewählt. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn es etwas dunkler gewesen wäre. Auch die Striche in der Mitte des Covers, die wohl die fünf Tage andeuten sollen und gleichzeitig als Sprechverbot gesehen werden können, fände ich in einer dunkleren Farbe besser. Das Cover hat mich nicht gänzlich von sich überzeugt, allerdings verbirgt sich dahinter eine tolle Geschichte.
Empfehlenswert: Dieses Buch kann ich weiterempfehlen, besonders Gruselgeschichtenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. 

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2.248 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 473 Rezensionen

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Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: erste Person, aus Ellas Perspektive Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Über den Kapitelbezeichnungen ist ein nettes Symbol abgebildet, dass zur Geschichte passt. Außerdem glitzert die Printausgabe. 
Klappentext: Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
Charaktere: Die Protagonistin des Buches ist Ella Harper, ein junges Mädchen. Sie ist ein Waisenmädchen, ihre Mutter verstarb an Krebs und ihr Vater, den sie nie kennengelernt hatte, verunglückte tödlich. Ella muss sich alleine durchs Leben, weshalb sie durchaus selbstbewusst und schlagkräftig ist. Sie lässt sich nichts gefallen und ist eine richtig taffe Protagonistin, die um keinen Spruch verlegen ist. Ich mochte ihre direkte Art sehr gerne. Sie ist hart im Nehmen, was wohl ein Überbleibsel ihrer Vergangenheit ist. Weitere Charaktere im Buch sind die fünf Royal Sprösslinge, ebenso wie deren Vater Callum. Callum und Ellas Vater waren beste Freunde, er wurde von ihm als Vormund für Ella eingesetzt, weshalb er sie zu sich geholt hat. Er ist Witwer und versucht seine fünf Söhne alleine großzuziehen, was ihm allerdings nicht recht gelingen will. Seine Söhne haben Vorurteile ihm gegenüber und machen es ihm nicht einfach, das Familienleben heil aufrecht zu erhalten. Seine fünf Söhne heißen Gideon, Reed, Easton, Sawyer und  Sebastian. Gideon ist der ältere der Brüder und besucht bereits das College, jedoch kommt er jedes Wochenende nach Hause, um seine Familie im Auge zu behalten. Sawyer und Sebastian sind eineiige Zwillinge, die gerne für Verwechslungsspiele zu haben sind. Sie sind beide im Lacrosseteam und teilen sich eine Freundin, was zeigt, wie weit sie ihre Verwechslungsspiele treiben. Easton bezeichnet sich selbst als Sandwich-Kind, denn er ist das mittlere Kind. Er ist genauso verkorkst wie seine Geschwister und scheint keiner Frau abgeneigt zu sein. Zuguterletzt gibt es noch Reed Royal, er ist der zweitälteste der Brüder und ein richtiger Bad Boy. Er würde für seine Familie alles machen und stellt sich schützend vor sie. Die Mädchenherzen fliegen ihm zu, doch dies ist ihm egal. Zunächst ist der Meinung, dass Ella seine Familie nur aufmischen will und wettert sehr stark gegen sie. Die Wut, die er in sich trägt, treibt ihn voran, weshalb er ihr kein schönes Leben bereitet. Er war mir, ebenso wie seine Brüder und sein Vater, direkt sympathisch. Er ist attraktiv und unglaublich anziehend, ein idealer Book Boyfriend ;).
Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Alltag Ellas, wie sie versucht sich selbst über Wasser zu halten. Da sie eine Waise ist und keine Mutter mehr hat, schlägt sie sich alleine durch, denn ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie verrichtet Arbeiten wie strippen oder kellnern, jedoch hat sie es sich als Ziel gesetzt, ein schöneres Leben zu führen und etwas aus sich zu machen. Eines Tages taucht Callum Royal auf und verkündet, dass er ihr Vormund ist, da ihr Vater verunglückt sei. Er holt Ella in eine Welt, die sie nicht kennt, eine Welt voller Luxus. Doch die Sache hat einen Haken: Callums fünf Söhne, die alles andere als positiv auf Ella reagieren. Besonders Reed hat es Ella angetan, nur Pech, dass ausgerechnet er am meisten gegen sie wettert. Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich habe es abends begonnen und nur mit Mühe konnte ich mich dazu zwingen, es nach der Hälfte zur Seite zu legen um zu schlafen. Am nächsten Tag habe ich es sofort ausgelesen. Die Geschichte von Ella ist sehr spannend und fesselnd, man taucht leicht in das Geschehen ein. Mir fiel es nicht schwer in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Da die Geschichte aus Ellas Perspektive geschrieben wurde, erlebt man ihre Gefühle hautnah mit und durchlebt mit ihr Höhen und Tiefen. Es ist amüsant zu lesen, wie Ella sich in das neue Leben eingliedern muss, vor allem, da sie einen komplett anderen Background hat als ihre neue Familie. Man fiebert mit der Protagonistin mit, die Höhen und Tiefen durchlebt. Das Ende des Buches ist ein fieser Cliff-Hanger, es empfiehlt sich direkt Band zwei neben sich liegen zu haben. Besonders gut gefiel mir die schlagfertige Art Ellas, mit der sie sich durchs Leben schlägt. Dass dieses Buch auch in der Kategorie „Erotik“ angeführt wird, ist meiner Meinung nach unpassend. Es kommen zwar erotische Szenen in dem Buch vor, jedoch ist deren Anteil nicht gerade dominant. Leser, die einen fesselnden Erotikroman suchen, sind bei Paper Princess bei der falschen Adresse.
Cover: Von dem Cover war ich zunächst hin und weg. Ich habe die Ausgabe zwar als E-Book gelesen, jedoch habe ich das Buch selbst bereits in der Buchhandlung in den Händen gehalten. Die Krone ist durchaus passend für das Buch und was mir besonders gut gefällt, ist das Glitzer. Ja, es glitzert wirklich – ob dieses Glitzer am Cover lange haften bleibt, oder ob man es früher oder später im Bücherregal findet, kann ich nicht beurteilen. Es passt auf alle Fälle gut zur Geschichte. Coverkäufer werden hier nicht enttäuscht.
Empfehlenswert: Ja, hierfür kann eine klare Empfehlung ausgesprochen werden.

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1.477 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 211 Rezensionen

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Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: ich –Erzähler, teilweise aus Lynns Sicht und teilweise aus Juris Sicht Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Am Ende des Buches findet man eine Übersicht der Charaktere und der Gaben anderer Planten. Zudem beginnt jedes Kapitel mit einem schönen Zitat.
Klappentext: Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...
Charaktere: Dieses Buch ist voll mit Charakteren, die einem das Herz erwärmen. Zum einen gibt es Lynn, ein zunächst geglaubtes Waisenmädchen. Sie lebt in einem Heim und hat kein schönes Leben, verfügt aber dennoch über Werte und Ansichten, die sie vertritt. So ist sie unglaublich loyal und dankbar, scheint sich auch nach Freundschaft und Anerkennung zu sehen, was sie nie bekommen hatte. Als sie schließlich als Mondprinzessin auftritt, bleibt sie sich selbst treu. Mit ihren sarkastischen Aussagen und Wertvorstellungen ist sie nicht die Prinzessin, die man sich erwartet hatte – aber gerade dies macht sie unglaublich sympathisch. Juri ist einer der Mondkrieger, der Lynn auf der Erde das Leben gerettet hatte und sie zurück auf den Mond bringt. Zunächst erscheint er eher reserviert zu sein und in sich gekehrt, doch rasch erfährt man, dass auch er ein weiches Herz hat. Er ist unglaublich loyal, wie es sich für einen Krieger gebührt. Auch er ist sehr sympathisch, doch weder Juri noch Lynn kommen an meinen persönlichen Lieblingscharakter des Buches heran: Tia. Eine kleine Wäschbärin, die Lynn begleitet. Sie ist unglaublich süß beschrieben und ich konnte mir ständige ‚Oh’s und ‚wie süß‘ nicht verkneifen. Wer will denn nicht einen Waschbären haben, der einen verteidigt und dabei auch noch zuckersüß ist?
Inhalt: In dieser Geschichte steckt einiges an Herzblut, das merkt man sofort. Die Handlung beginnt auf der Erde, wo man von Lynns Leben erfährt. Sie lebt ein normales Leben - bis zu Lynns siebzehnten Geburtstag. An diesem Tag begegnet sie zwei Männer, die ihr das Leben nehmen wollen, doch dank Juri – und Tia – gelingt es den Männern nicht, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Lynn wird auf den Mond gebracht und erfährt, dass sie eigentlich eine Prinzessin ist. Eine Mondprinzessin und dass mit diesem Titel eine Bürde auf ihr liegt, die sie zu tragen hat. Ob sie denn möchte, oder nicht. Die Ereignisse werden relativ rasch vorangetrieben, das Buch ist an keiner Stelle langweilig. Interessant ist, dass das Buch abwechselnd aus Lynns Perspektive geschrieben wird und aus Juris Perspektive. Dies wechselt sich in jedem Kapitel ab, sodass man einen besseren Einblick in die Geschichte erhält und auch erfährt, wie das Palastleben hinter Lynns Rücken abläuft.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen, weshalb ich es an einem Abend, oder eher gesagt in einer Nacht, durchgelesen hatte. Der flüssige Schreibstil und die humorvollen Auflockerungen harmonieren perfekt. Ein sehr gelungenes Buch, das ich zu meinen Lieblingen zählen kann.
Cover: Ich muss gestehen, dass ich mich in dieses Cover verliebt habe. Generell bin ich schon sehr ‚anfällig‘ für hübsche Cover, doch dieses hat mich sofort verzaubert. Der blaue Hintergrund und der Halbmond, auf welchem man Lynn und Tia sieht, passen perfekt. Es passt auch hervorragend in die Geschichte, denn auch dort sind die hellen silbernen Farben und die Farbe Blau sehr dominant. Ein wunderschönes Cover, das diese einzigartige Geschichte unterstreicht und eine klare Kaufempfehlung unterstützt. 
Empfehlenswert: Für dieses Buch kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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278 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 65 Rezensionen

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Im Zauber der Sirenen

Tricia Rayburn , Ulrike Nolte
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2010
ISBN 9783548282848
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: Ich-Erzähler aus der Sicht Vanessas Lesbarkeit: flüssig Besonderheiten des Buches: /
Klappentext: Während ihrer Sommerferien an der Küste Maines stößt Vanessa auf ein dunkles Geheimnis: Die Frauen von Winter Harbour können mit ihrem magischen Gesang Männer verzaubern. Auch Simon, Vanessas große Liebe, gerät in ihren Bann. Als mehrere Männer tödlich verunglücken, begreift Vanessa, dass sie es mit mörderischen Sirenen zu tun hat. Kann sie die unheimlichen Wesen aufhalten, bevor ein weiteres Unglück geschieht?
Charaktere: Zu Beginn war ich von dem Hauptcharakter etwas genervt, denn sie hat vor allem Angst, was man sich nur vorstellen kann. Vanessa war zunächst für mich einer der Charaktere, die man eigentlich am liebsten mit den Kopf gegen die Wand klatschen möchte – doch ich muss sagen, im Laufe der Geschichte hat sie sich verändert. Sie ist gewachsen und hat dieses kindliche Getue abgelegt. Sie ist reifer und älter geworden, etwas, was mir sehr gut gefallen hat. Gegen Mitte des Buches mochte ich sie sogar und war froh, dass ich mich auf sie eingelassen hatte. Im Gegensatz zu ihr lernt man kurz ihre Schwester kennen, die ich gleich sympathisch und anregend gefunden habe. Ebenso wie ich Simon, Vanessas große Liebe, gleich sympathisch gefunden habe. Er ist eine Art Nerd, redet ständig über das Wetter und nimmt Messungen durch. Doch gerade diese schrullige Art macht ihn liebenswert und schnell erfährt man, dass er neben dieser kleinen Eigenheit auch über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, den er bei der ängstlichen Vanessa zu genüge ausleben kann. Auch Paige, eine Freundin Vanessas, fand ich interessant. Sie ist das Gegenteil von Vanessa und ihre ungestüme Art ist sehr erfrischend.
Inhalt: Jeden Sommer verbringen die Geschwister Vanessa und Justine ihre Ferien in Winter Harbor, wo sie ihre Zeit mit Caleb und Simon verbringen. Doch diesen Sommer ereignet sich etwas Schreckliches, den Justine verunglückt im Meer und ihr lebloser Körper wird an den Strand gespült. Caleb, der kurz vor Justines Tod mit ihr zusammen war, ist unauffindbar und so machen sich Vanessa und Simon es zur Aufgabe Caleb wieder zu finden. Währenddessen spielt das Wetter in Winter Harbor verrückt und es ereignen sich immer mehr Todesfälle. Immer mehr Männer verschwinden und ihre leblosen Körper werden einige Zeit später an den Strand gespült. Alle Leichen haben eines gemeinsam: Sie tragen ein Lächeln auf den Lippen. Vanessa und Simon verfolgen diese Mordserie und versuchen den Täter zu überführen, was sich als nicht einfach herausstellt. Zunächst beginnt die Geschichte traurig, denn man durchlebt Justines Tod, was durchaus an die Tränendrüsen gehen kann. Man erlebt, wie Vanessa die Trauer um ihre Schwester verarbeitet. Schnell driftet die Geschichte in eine andere Richtung ab, denn die Geschichte wird spannender und man wird förmlich mitgerissen. Auch kommen die Fantasyelemente immer stärker zum Tragen. Viele der Entwicklungen sind unerwartet und sehr rätselhaft, auch gegen Ende des Romans sind nicht alle Fragen geklärt. Dies wird wohl in Band 2 geschehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte bleibt bis zu den letzten Seiten spannend. Ein gelungener Auftakt einer Trilogie.
Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, die blau-grünen Elemente erinnern an das Meer und auch die dunkelhaarige Frau, deren Gesicht man nicht ganz sieht, passt wunderbar zu der Geschichte. Die Schriftart erinnert mich ebenfalls an das Meer. Ein schönes Buch, das man gerne im Regal stehen haben möchte. Coverkäufer werden bei diesem Werk nicht enttäuscht werden.
Empfehlenswert: Ja, dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Hollerbrunn (Märchenspinnerei 3)

Tina Skupin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 13.04.2017
ISBN B06XR5TPMR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: erste Person, mit Figurenwechsel Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Schwestern geschrieben.  
Klappentext: Ein verschneites Tal.
Ein altes Geheimnis.
Zwei verfeindete Schwestern.

Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen.

Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.

Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn.
Charaktere: Die Charaktere finde ich sehr gut gestaltet. Im Zentrum der Geschichte steht Marie und ihre Schwester Pegg, die an Goldmarie und Pechmarie erinnern. Marie ist ein ländliches Mädchen, sie ist sehr traditionsverbunden und lebt so, wie sie es schon ihr Leben lang gewöhnt ist. Mit neuen Veränderungen scheint sie nicht gut klar zu kommen. Beim Hollerhof lernt sie Florian kennen, mit dem sie sich gleich gut versteht. Pegg, die eigentlich auch Marie heißt, ist anfangs eine kleine Zicke und scheint an allem etwas Negatives zu finden. Sie ist auch sehr skeptisch, wohin gegen Marie naiv alles glaubt, was man ihr sagt. Doch im Laufe der Geschichte wandelt sich vor allem Pegg ins Positive, man lernt sie besser kennen und nach dem ersten Perspektivenwechsel, war es logisch ihre Sicht der Dinge und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Mir hat die Neuinterpretation der beiden gut gefallen, vor allem, da beide Charaktere gute und schlechte Seiten haben. Besonders Pegg hat mir im Laufe der Geschichte gut gefallen. Ich mochte ihre freche Art und die Tatsache, dass sie immer einen Spruch auf den Lippen hat. Sie ist das Gegenteil von Marie, die eher still ist und sich in Arbeiten verliert. Manches Mal verstand ich Marie auch nicht sonderlich und konnte eher Peggs Sicht auf die Dinge verstehen. Florian arbeitet am Hollerhof und ist ebenfalls direkt von Marie angetan, so wie sie von ihm. Er trägt jedoch ein Geheimnis in sich, das ich hier allerdings nicht verraten werde. Ebenso geheimnisvoll wie er, ist auch Frau Holle selbst, hier Frau Hollerbrunn genannt. Zunächst hatte ich Probleme mit ihrem Namen, da mich ihr Name doch an die Gemeinde Hollabrunn in Niederösterreich erinnert hat. Da bin ich doch öfters darüber gestolpert und es hat gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Was ich von ihr halten sollte, wusste ich eigentlich das ganze Buch über nicht. Sie ist zwar sehr nett und verständnisvoll, allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass sie eine der Figuren ist, die es sich richtet, wie sie es braucht und dass sie alle anderen als ihre Schachfiguren ansieht.
Inhalt: Die Geschichte entführt uns ins Alpenland, in ein kleines Tal, wo Marie mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter, ebenso wie ihrer Halbschwester lebt. Ihre Mutter ist verstorben und so versucht die neue Familie den Alpenhof zu retten. Marie ist auf der Suche nach einem Praktikum und begegnet Frau Hollerbrunn und findet sich schnell in einer neuen Welt wieder, an die sie sich erst gewöhnen muss. Die Geschichte erinnert sehr an das Märchen „Frau Holle“, die typischen Elemente des Märchens wurden hier aufgegriffen. Es gibt die Öfen und auch die Äpfel kommen darin vor. Die Geschichte konnte mich vor allem deshalb von sich überzeugen, da sie doch sehr traditionell gehalten ist. Toll fand ich es, dass auch die Raunächte eine besondere Bedeutung in dem Buch bekommen haben. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es ist leicht der Geschichte zu folgen und man ist direkt mitten drinnen. Die Liebesgeschichte zwischen Florian und Marie ist gut dargestellt, ich hätte mir zwar gewünscht, dass auf diese näher eingegangen wird, allerdings passt die Art der Darstellung gut zur Geschichte, wo das Märchen und nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Schön fand ich die Momente zwischen Marie und Pegg, wenn sie sich doch ab und zu verstanden haben und gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Gegen Ende hat sich das Märchen mit dem der „Eiskönigin“ vermischt, allerdings war dies eine willkommene Abwechslung und hat gut zur Geschichte gepasst. Die Geschichte hat mich voll und ganz von sich überzeugt, eine schöne Märchenneuerzählung, die gut für die Winterzeit geeignet ist.
Cover: Das Cover gefällt mir gut, das Mädchen, das hier die Federdecke ausschüttelt passt gut zu dem Märchen, das hier dargestellt wird. Mir gefallen die dunklen Farben des Covers, ebenso wie die Schriftart, in der „brunn“ dargestellt wird. Auch die Schneeflocken finde ich gut gewählt. Ein schönes Cover, das gut zur Geschichte passt und hält, was es verspricht.
Empfehlenswert: Ja, hierfür kann eine klare Empfehlung ausgesprochen werden.

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81 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

abenteuer, anna katmore, eine zauberhafte reis, fantasy, hook, indi, jamie, liebesgeschichte, magic, märchenhaft, neverland, nimmerlan, nimmerland, peter pa, peter pan

Herzklopfen in Nimmerland

Anna Katmore
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.03.2015
ISBN 9781508600299
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: ich-Erzähler Lesbarkeit: flüssig Besonderheiten des Buches: /
Klappentext: Seltsame Dinge passieren in Nimmerland … Obwohl Angelina McFarland Märchen über alles liebt, hätte sie sich nie träumen lassen, selbst einmal mitten in eins hineinzufallen. Wortwörtlich! Aber wer ist dieser fliegende Junge namens Peter, der sie aufgefangen hat? Und warum will er nicht erwachsen werden? Auf der verzweifelten Suche nach einem Weg von dieser verwunschenen Insel herunter, läuft Angelina geradewegs in die Arme eines skrupellosen Piraten. Hook entführt sie auf sein Schiff, die Jolly Roger, wo er sie als Druckmittel gegen Peter Pan gefangen hält. Doch ist Hook wirklich so herzlos, wie alle sagen? Je mehr Zeit Angelina mit dem Captain verbringt, umso mehr beginnt sie daran zu zweifeln. Die Gefühle, die sie für ihn entwickelt, sind ebenso intensiv wie schockierend, und bald schon kann sie an nichts anderes mehr denken, als an ihren verstohlenen Kuss unter den Sternen. Als die Tage vergehen, ist eine Fahrkarte nach London das Einzige, was sie noch an ihr altes Zuhause und daran erinnert, warum sie die Suche nach einem Weg zurück keinesfalls aufgeben darf. Oder ist es am Ende vielleicht doch die bessere Entscheidung, für immer in Nimmerland zu bleiben? Fasst einen fröhlichen Gedanken und folgt Angel in ein Abenteuer, das euch garantiert den Atem raubt, und über das ihr noch lange über die letzte Seite hinaus nachdenken und schmunzeln werdet … Achtung: Cliffhanger! Die Fortsetzung "Die Rache des Pan" ist bereits erhältlich.
Charaktere: Dieses Buch behandelt die Geschichte von Angel, die eigentlich Angelina heißt. Sie kommt ins Nimmerland und trifft recht bald auf die Figuren, die man bereits kennt und die auch bei Disneys Adaption vorkamen. Angel war mir von Beginn an sehr sympathisch, auch wenn ich sie teilweise doch sehr eigen und zickig nennen würde. Ich habe ein paar Kapitel gebraucht um wirklich mit ihr warm zu werden, doch ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Ihre Gefühlswelt und ihre Entscheidungen sind gut dargestellt und auch nachvollziehbar. Aber interessanter als die Hauptfigur Angel fand ich Peter Pan und Hook. Wenn man, so wie ich, die Figuren des Disney Films vor Augen hat, merkt man rasch, dass hier einiges anders läuft. Denn Peter Pan will zwar nicht erwachsen werden, ist aber durchaus kein besonders netter Zeitgenosse und scheint mehr als eine Schattenseite an sich zu haben. Hook wiederrum ist nicht der Bösewicht, für den man ihn zu Beginn halten könnte. Er ist, wie Peter, ein vielseitiger Charakter. Denn er ist zwar ein böser Pirat, kann aber auch eine nette Seite zeigen, die besonders dann auftritt, wenn er sich mit Angel beschäftigt. Auch andere Charaktere aus dem Original, wie die verlorenen Jungs kommen in diesem Roman vor.
Inhalt: Die Geschichte erinnert sehr an das Original und ist doch wieder gänzlich anders. Zunächst beginnt es mit Angel, die in die Welt von Peter und Hook fällt und einen Weg zurück in ihre Welt sucht. Doch dabei trifft sie auf allerlei Schwierigkeiten, denn je länger sie in Nimmerland ist, desto mehr vergisst sie über ihr altes Leben. Die Fahrkarte nach London ist das Einzige, was sie wirklich an ihr zu Hause erinnert. Auf ihrer Suche nach einem Weg nach Hause gerät sie in die Fängen von Hook, der für sie mehr ist als der schreckliche Gegner von Peter Pan. Die Geschichte war sehr fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, sodass ich es beinahe in einem Rutsch gelesen habe. Es war nicht schwer in die Geschichte einzutauchen und mit den Charakteren mitzufiebern und auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. An diesem Buch wären mir keine Kritikpunkte aufgefallen, weshalb ich es ohne großes Zögern weiterempfehlen kann.
Cover: Dieses Cover gefällt mir leider nicht so wirklich, da ich es doch sehr vollgestopft finde. Mir gefallen zwar die Blautöne, die an das Meer erinnern und auch sonst sind die Elemente auf dem Cover vorhanden, die sich auch im Buch wiederfinden. Die Schriftart in der oberen Zeile ist nicht gut lesbar und wird von der Insel überdeckt. Das Schiff auf der rechten Seite finde ich gut gewählt und ist, neben der Schriftart, das, was mir am besten auf dem Cover gefällt. Das Cover zeigt direkt auf welche Geschichte man sich einlässt, auch wenn es, wie bereits erwähnt, viel zu viele Elemente enthält.
Empfehlenswert: Ja, dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

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226 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Fallen Queen

Ana Woods
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.06.2017
ISBN 9783959911047
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltliches: Erzählperspektive: ich-Erzähler aus der Perspektive Nerinas Lesbarkeit: sehr flüssig Besonderheiten des Buches: Vor jedem Kapitel sieht man eine hübsche Krone, die auch das Cover ziert.
Klappentext: "Wenn aus Schwestern Feindinnen werden und Äpfel Königinnen zu Fall bringen.

Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt?
Um den Thron betrogen und zum Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen."

Charaktere: Obwohl man denkt, dass man die Charaktere dieses Buches kennen sollte, da man das Märchen kennt, wird man rasch eines besseren belehrt, denn hier scheint alles verdreht zu sein. Die Autorin spielt Nerina, der Königin, eine gute Rolle zu, wohingegen Schneewittchen, hier Eira genannt, den bösen Teil der Geschichte einnimmt. Beide Frauen sind Schwestern, wobei Nerina die ältere der beiden ist. Doch obwohl sie Geschwister sind, unterscheiden sie sich doch grundlegend. Während Nerina ein guter Mensch ist, der in allen Personen versucht das Gute zu sehen, ist Eira von Hass auf ihre Schwester zerfressen. Sie ist so sehr von der Dunkelheit besessen, dass sie sogar über Leichen geht – wortwörtlich gesehen. Nerina erschien mir als sympathisch, doch teilweise kann ich ihre Entscheidungen und Handlungen nicht ganz nachvollziehen. Auch scheint sie mir ein wenig zu perfekt zu sein – dennoch mag ich sie sehr gerne und bin schon gespannt, wie sie sich im Laufe des nächsten Buchs entwickelt. Ihre Schwester Eira mag ich leider fast gar nicht. Zu Beginn hatte ich noch Mitleid mit ihr, denn aus ihrer Sicht sind die Dinge zwar anders zu betrachten, doch dies rechtfertigt ihre Brutalität nicht im Geringsten.
Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Tod der Eltern und damit, wie Nerina den Thron besteigt. Es kommt zum Bruch der Schwestern, durch vielerlei Dinge, aber auch durch einen Mann. Nämlich jenen Mann, den Eira für sich erwählt hatte. In dem Glauben ihrer Schwester etwas Gutes zu tun, versucht Nerina einen Mann für sich zu finden, denn es ist Tradition, dass die Königin vor der Prinzessin heiraten muss. Leider verlieben sich beide Schwestern in denselben Mann, welcher sich für die Königin entscheidet. So tüftelt Eira einen Plan aus, der ihrer Schwester den Thron kostet und diese ins Exil treibt. Die Geschichte geht sehr rasch voran, es vergehen oft viele Tage oder Wochen in wenigen Sätzen. Leider sind es fast schon zu viele Sprünge, doch darüber kann man hinwegsehen. Zunächst ist die Geschichte sehr spannend, denn man erlebt direkt mit, wie Eira und Nerina sich entfremden. Erst als die Königin vor ihrer Hinrichtung flüchtet, beginnt es sich etwas zu ziehen, denn die langen Monologe Nerinas wirken ab und an ein wenig Konfus. Nichts destotrotz ist das Buch sehr schön geschrieben, der Schreibstil der Autorin ist flüssig und reißt einen schnell in den Bann. Das Buch konnte ich, obwohl es ein paar kleine Holpersteine hatte, kaum aus der Hand legen und ich habe es in einen Rutsch verschlungen. Das Einzige, was meine Freude über das Buch trübt, ist, dass der zweite Teil noch nicht erschienen ist – denn gerne hätte ich mehr über Nerina gelesen und ihre Geschichte, ob und wenn ja, wie sie den Thron zurückerobert.

Cover: Dieses Cover ist eines der schönsten, das ich jemals gesehen habe. Es ist sehr dunkel gehalten, wirkt edel und unglaublich düster. Auch die Schrift ist mit einem schönen Rot schraffiert, was dem Buch einen edlen Touch gibt. Auch der Bezug, der zu dem Wald hergestellt ist, gefällt mir sehr. Dieses Buch gibt die düstere Stimmung, die sich auf die Geschichte niederschlägt, durchaus wieder. Der rote Apfel erinnert sofort an Schneewittchen. Ein wunderschönes Cover, das perfekt zur Geschichte passt.
Empfehlenswert: Eine klare Kaufempfehlung, besonders für Märchenliebhaber.

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